MENSCHEN & MASCHINEN - Steine + Erden

steine.und.erden.net

MENSCHEN & MASCHINEN - Steine + Erden

3. Ausgabe

2008/2009

Naturstein, Kies und Sand

Baustoffproduktion

Naturwerkstein

Zement, Kalk und Gips

Betonfertigteile und Betonstein

Transportbeton und Asphalt

Recycling von Baustoffen

Die Industrie der

Der Einkaufsführer

für Sicherheit in der Baustoff-Industrie

MENSCHEN

& MASCHINEN


Maßnahmen im Arbeitsschutz sind ein Gewinn für alle. Für Ihre Mitarbeiter, weil Arbeitsunfälle so gar nicht

erst passieren. Und für Ihr Unternehmen, weil es mit barem Geld belohnt wird. Informieren Sie sich jetzt über

die Prämiengruppen und Auszahlungsvoraussetzungen: 0511 / 7257-750 oder unter www.stbg.de.

Jetzt informieren!

Unter www.stbg.de

oder 0511 / 7257-750


In Sicherheit investiert –

gut investiert!

Es hat sich erneut bestätigt: Neueste Zahlen der Internationalen

Arbeitsorganisation der Vereinten

Nationen belegen, dass auf der Welt durch mangelnden

Arbeitsschutz nach wie vor 4 Prozent der Weltwirtschaftsleistung

verloren gehen. In der Europäischen Union

beträgt der Verlust im Durchschnitt 3,8 Prozent – in

einigen neuen Beitrittsländern sogar bis zu 10 Prozent.

Auch in Deutschland kostet jeder einzelne Unfall die Unternehmen

bares Geld: Bezieht man in die Berechnungen

außer der reinen Lohnfortzahlung auch Kosten der Ersten

Hilfe, des Produktionsstillstandes, der Ersatzbeschaffung

für Personal, durch Qualitätseinbußen, durch Imageverlust

aufgrund schlechter Presse, durch steigende Unfallversicherungsbeiträge

ein – blickt man also der Wahrheit

ins Auge – so kostet jeder unfallbedingte Ausfalltag zwischen

500 Euro und 1.500 Euro. Was liegt also näher, als

in Sicherheit zu investieren?

Warum aber nimmt der Arbeits- und Gesundheitsschutz

im Vergleich zu anderen Themen wie der die

Klima- und Umweltdiskussion noch immer ein Schattendasein

im Bewusstsein vieler Menschen ein? Sicher, im

Arbeitsschutz sind es nicht die medienwirksamen großen

Umwelt- und Naturkatastrophen. Es sind die kleinen

Katastrophen, die sich tagtäglich in unseren Betrieben

ereignen. Der Chefwissenschaftler der Internationalen

Naturschutzunion (IUCN), Dr. Jeffrey A. McNeilly, gab

kürzlich anlässlich des 18. Weltkongresses für Sicherheit

und Gesundheit folgenden Rat: Schafft eine starke

wissenschaftliche Basis, entwickelt eine verlässliche gesetzliche

Grundlage, investiert in Public Relations, sucht

starke Partnerschaften und verstärkt die ökonomischen

Anreizelemente.

Mit dem Prämiensystem „Wer mehr tut, wird belohnt!“

setzt die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft jetzt

seit vier Jahren erfolgreich auf ökonomische Anreize.

Bereits über 3.200 Unternehmen haben sich am Prämienmodell

beteiligt. Insgesamt wurden mehr als 6 Millionen

Euro an Prämien ausgeschüttet. Im Durchschnitt beträgt

die Einzelprämie 2.150 Euro.

Dipl.-Ing. Helmut Ehnes

Leiter des Geschäftsbereiches

Prävention von Bergbau- und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

Editorial

Auch die Maschinenhersteller erkennen die Chancen

für sicherheitstechnisch optimierte und die Gesundheit

schonende Produkte. Bei Fachmessen findet sich keine

Presseverlautbarung, die nicht auch auf die Verbesserung

der Sicherheit und der Arbeitsbedingungen abzielt. Auch

das Prämienmodell der StBG wird von den Herstellern

zunehmend wahrgenommen.

Und genau das bezwecken wir mit der jetzt vorliegenden

dritten Ausgabe des „Einkaufsführers für

Sicherheit in der Baustoff-Industrie“: Lieferanten von

Maschinen und Produkten, deren Kunden und die StBG

sollen enger vernetzt werden. Insofern bietet die jetzt

vorliegende neue, erweiterte Ausgabe Chancen für alle:

Die Kunden und Mitglieder der StBG werden gezielt auf

prämienfähige Produkte hingewiesen. Die Hersteller von

Maschinen und Produkten haben die Chance, ihre sicherheits-

und gesundheitsoptimierten „Premiumprodukte“

gezielt den Kunden zu präsentieren. Aber auch für die

StBG wird sich die noch intensivere Nutzung des Prämiensystems

auszahlen: Durch sinkende Unfallzahlen können

die Beiträge konstant gehalten oder sogar gesenkt

werden. Nicht vergessen sollten wir aber das eigentliche

Ziel: Unfälle mit allen geeigneten Mitteln vermeiden heißt

eben auch Leben schützen.

Ihr

Helmut Ehnes

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009


Inhalt

Gewinnung 10–11

Atlas Copco: Weniger Schallemissionen beim Bohren

3G Software: Sprengplanung mit der Kamera

Atlas Copco: Mehr Komfort und Sicherheit beim Bohren

Erdbaumaschinen 12–19

Volvo CE: Knickgelenkte Dumper mit aktiver Federung

Hyundai: Baureihe 7A mit mehr Sicherheit und Komfort

Bell Equipment: Sichere Effizienz

Cat: Sicher und gesund bei der Arbeit

Cat: H-Serie Radlader mit hohem Standard

Komatsu: Baumaschinen – innovativ und sicher

Volvo CE: L350F mit weniger Lärm und Vibration

Liebherr: R 9350 im Kalkstein

JCB: 50 Prozent größere Kabine als Faktor der Leistungssteigerung

Hitachi/Kiesel: Ausgezeichneter Arbeitsplatz

Volvo CE: Mehr Sicherheit bei den Raupenbaggern der C-Serie

Nutzfahrzeuge 20–21

Mercedes Benz: Safety Technology

Volvo: Neue Assistenzsysteme

Scania: Sicherheitssysteme

Gabelstapler 22–27

Jungheinrich: Im Rückwärtsgang nach vorn

Linde: PureMotion

Jungheinrich: Hydrostat

Still: Fahrerschulungskonzept

Still: Rückhaltesystem für mehr Sicherheit

Toyota: SAS bietet jetzt noch mehr

Fahrzeugkomponenten 28–43

Brigade: Pionier der Rückfahrsicherheit

ContiTech: Neues Schwingmetall-Hydrolager

WAECO: Dachklimaanlagen für den Profi-Einsatz

Grammer: Gesund sitzen im Gabelstapler

Pfreundt: Neues On-Board-Achslastsystem

Grammer: Komfortsitze der Spitzenklasse

Hauser: CoRRect air 25 ALVA kompakt

Groeneveld: Sicher rückwärts fahren

Hauser: Belüftungsanlage zum Schutz vor Feinstaub

Tamtron: Radladerwaagen mit Rückfahrkamera

Grammer: Schwingungen messen mit VibroControl

Orlaco: Kamera verdrängt den Spiegel

ISRINGHAUSEN: NTS-Baumaschinensitze

WAECO: Rückfahrsicherheit für den Profi

Lincoln: Zentralschmierung bietet viele Vorteile

Savas: Komfortsitz für harte Beanspruchung

Michelin: Höchstleistung für Reifen im Bergbau

tbm: NoColl Kollisionsschutzsystem

noax: Mobile-Safety-Modul für mehr Sicherheit

tbm: Spezialist für Staplersicherheit

Der Einkaufsführer • 2008/2009


Förderbänder – Aufbereitung 44–51

B+W: Weniger Staub mit Wassernebelsystem

Christophel: Gefahrlose Verstopfungsbeseitigung

Sandvik: Minimierung der Staubbelastung

Gummi-Stricker: „Intelligente“ Förderbandabstreifer

Christophel: Sicherer Betrieb von Backenbrechanlagen

Leiblein: Sekundär-Zerkleinerer für mobile Brecher

B+W: FLAER-Förderbandabstreifer

Gummi-Stricker: Sicherheit am laufenden Band

Gummi-Stricker: manuzent-Gurtzentrierstationen

Achenbach: Geschützt vor Wind und Wetter

Sandvik: HX410 Staubunterdrückung

B+W: MATAKT Luftkanonen

Beton – Asphalt – Werkstein 52–57

Weiss: Harmonische Vibration senkt Schalldruckpegel

VacuMaster Eco: Energieunabhängig, ergonomisch, sicher

VacuMaster Stone: Platten sicher handhaben

Putzmeister: Beruhigter Endschlauch

weha: Optimaler Bearbeitungstisch

weha: Absaugtisch mit Trockenentstaubung

Ingersoll Rand: Neue Hämmer gut im Griff

Schlüsselbauer: Ergonomische Schachtunterteilfertigung

W+K: Bei DecoSplit ist auch die Sicherheit Top-Thema

Schutzausrüstungen 58–70

Combisafe: Sichere Zugangstechnik

COOLINE: Hitzeschutz statt hitzefrei

Dräger: Schutz gegen Gase, Dämpfe und Partikel

Günzburger Steigtechnik: Voll im Trend

Capital Safety: Auffanggurt-Hydrationssystem

Bornack: Rettungsrutsche für den Notfall

MEWA: Gewebe reduziert Verbrennungsgefahr

Cirrus Research: Schallpegelmesser mit Garantie

MSA AUER: Elektronische Kapselgehörschützer

Dräger: Neue Halbmaskenserie

UVEX: Gehörschutz nach Maß

MSA AUER: Gebläsefilter für viele Anwendungen

UVEX: „Eye-volution“ im Augenschutz

EARpro: Intelligenter Gehörschutz

COTRAL: Angepasster Gehörschutz

EFAFLEX: Vorfeldüberwachung mittels Laserscanner

WERO-MEDICAL: Schocken kann jeder

EFAFLEX: Rolltor bremst rechtzeitig bei Gefahr

Starmix: Innovative Sauger für Feinstaub

Hörmann: Rolltor-Innovation für Betriebssicherheit

Combisafe: „Null“-Absturzrisiko bei Verladearbeiten

Rubriken

Editorial 3

Prämiensystem: Jetzt investieren und profitieren 6–9

Impressum 70

Ihre Experten

für prämienfähige

Produkte 36-37

Achenbach

Ammann Schweiz

Atlas Copco

B+W

Brigade

Christophel

Combisafe

ContiTech

Geo-Konzept

Groeneveld

Gummi-Stricker

InduTechnik

Isringhausen

Lincoln

Mewa

Sandvik

Gummi-Stricker

3G Software

Inserenten

B+W 47

Christophel 51

Der Einkaufsführer • 2008/2009


Prämiensystem

Sicherer – wirtschaftlicher –

produktiver:

Jetzt investieren und

von Prämien der StBG profitieren!

Mehr als 6,5 Millionen Euro Prämien für Sicherheit und Gesundheit gezahlt

Die zeitgemäße Präventionsstrategie

der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

setzt auf weniger Vorschriften

und mehr Eigenverantwortung. Neben

praxisgerechten Präventionsmedien

sind finanzielle Anreizelemente eine

wesentliche Säule der StBG-Präventionsangebote.

Zusätzlich zu dem seit

zwölf Jahren erfolgreich etablierten

Förderpreis „Arbeit – Sicherheit – Gesundheit“

und dem Belohnungssystem

für Versicherte bietet die StBG seit 2005

ein Prämiensystem an, das unter dem

Motto „Wer mehr tut, wird belohnt“

wirksame Investitionen in Arbeitssicherheit

und Gesundheitsschutz sowie

messbare Erfolge in der Unfallprävention

honoriert. In den ersten drei

Jahren des Angebots wurden bei 2.700

Anmeldungen Zahlungen in Höhe von

insgesamt 5,3 Millionen Euro geleistet.

Der Einkaufsführer • 2008/2009

Die Beteiligung im laufenden Jahr ist

weiterhin hoch.

Das Verfahren: so funktioniert’s

Eine Prämienanmeldung ist leicht und

unbürokratisch. Nach Abschluss Ihrer

Investition füllen Sie das Anmeldeformular

aus, das Sie in der Prämienbroschüre

finden und auch unter

www.stbg.de herunterladen können.

Obwohl das schlanke Formular nicht

ganz auf den sprichwörtlichen Bierdeckel

passt, sind die Angaben schnell

gemacht: neben den Angaben zu Ihrem

Unternehmen beschreiben Sie bei Investitionen

Art und Umfang sowie Zielsetzung

und Erfolg Ihrer Maßnahme in

kurzen Worten. Sie nennen die Summe

der Nettokosten, legen Kopien aller

Rechnungen bei und senden Ihre Anmeldung

an die StBG in Langenhagen.

Bei komplexeren Projekten empfiehlt

es sich, Fotos, Bauzeichnungen oder

ähnliche Dokumente zur Erläuterung

beizulegen.

Ist Ihre Investition prämierungsfähig?

Damit wir Ihre Initiativen prämieren

können, müssen Ihre angemeldeten

Präventionsmaßnahmen

• zur Vermeidung von Arbeitsunfällen,

Berufskrankheiten und arbeitsbedingten

Gesundheitsgefahren wirksam

beitragen,





Unbürokratisch und schlank:

das Anmeldeformular

über gesetzlich vorgeschriebene

Mindestanforderungen hinaus gehen

– allein die Einhaltung der Arbeits-

und Gesundheitsschutzvorschriften

reicht nicht aus,

nachvollziehbar belegt werden, zum

Beispiel durch Rechnungsbelege,

Zertifikate, Fotos usw.,

bereits realisiert sein – Absichtsbekundungen

werden nicht berücksichtigt,

nachweislich entweder im Jahr der

laufenden Ausschreibung oder im

Vorjahr umgesetzt und abgeschlossen

sein.


Ihre Prämienanmeldung – so funktioniert’s

• Investition (im laufenden Jahr oder Vorjahr)

• Anmeldung mit Anmeldeformular und

Rechnungskopie per Post an die StBG


Prüfung durch die StBG

• Unterlagen vollständig?

• Maßnahme prämienfähig?

Ein Beispiel: für die Mitarbeiter in

Lärmbereichen ist Gehörschutz bereitzustellen

– hier werden meist entweder

Kapselgehörschützer oder Stöpsel

eingesetzt. Sie haben sich jedoch für individuell

dem Gehörgang angepassten

Gehörschutz – so genannte Otoplastiken

– für jeden Mitarbeiter entschieden,

da dieser besonders wirksam ist

und gleichzeitig die Trageakzeptanz

erhöht. Diese Investition erfüllt die

Voraussetzungen für eine Prämie, da

sie wirksam den Gesundheitsschutz

verbessert und gleichzeitig über den

vorgeschriebenen Mindeststandard

hinausgeht.

Beispielberechnung der Prämie

50 Paar individuell angepasster Gehörschutzsets

à 100 Euro netto p. P.

50 x 100 Euro 5.000 Euro

Davon 30% - Ihre Prämie 1.500 Euro

Nicht nur im vorliegenden Einkaufsführer,

sondern auch in der zweimonatlich

erscheinenden „Industrie der

Steine + Erden“ finden Sie regelmäßig

Hinweise auf prämierbare Produkte!

• Mehr als gesetzlicher Mindeststandard?

• Wirksam?

• Unternehmensbudget ausreichend?

• Gesamtbudget ausreichend?

• Nachricht zur Prämie

• Überweisung der Prämie

Achten Sie auf das Kennzeichen „Prämienfähig“.

Wie häufig kann ich Prämien

anmelden?

Die Zahl ist nicht begrenzt.

Allerdings gelten folgende Grenzen:

• max. 30.000 Euro jährlich pro

Unternehmen und Maßnahme

• max. 75.000 Euro Prämie je

Unternehmen pro Jahr

• das jährliche Prämienbudget der

StBG darf nicht erschöpft sein.

Weitere Möglichkeiten für

Prämien

Neben Ihren Investitionen in Arbeitssicherheit

und Gesundheitsschutz

können Sie Prämien für vielfältige weitere

Maßnahmen bekommen. Hierzu

zählen beispielsweise die Einführung

oder Re-Auditierung eines Arbeitssicherheits-Managementsystems,

einen

Zeitraum ohne meldpflichtigen Arbeitsunfall

und die Einführung eines Betrieblichen

Eingliederungsmanagements.

Alles Wissenswerte finden Sie unter

www.stbg.de/praemie/.

Hierfür gibt es Prämien

Prämien können Sie für vielfältige Initiativen

in den folgenden Gruppen erhalten:











Prämiengruppe 1

Erwerb des Gütesiegels

oder Einführung eines

gleichwertigen Arbeitsschutzmanagement-

Systems

Prämiengruppe 2

Umsetzung besonderer

Maßnahmen zur Verbesserung

der Arbeitssicherheit

Prämiengruppe

Umsetzung besonderer

Maßnahmen zur Verbesserung

des betrieblichen

Gesundheitsschutzes

Prämiengruppe

Umsetzung besonderer

Maßnahmen zur

Verbesserung der Verkehrssicherheit

Prämiengruppe 5

Förderung von sicherem

Verhalten und Durchführung

von betrieblichen

Kampagnen

Prämiengruppe

Umsetzung des

Präventionsschwerpunkts

– ergonomische

Fahrersitze

Prämiengruppe

Umsetzung erfolgreicher

Maßnahmen zur Staub­

oder Lärmprävention

Prämiengruppe 8

Umsetzung ausgewählter

prämierter Innovationen

aus dem Förderpreis

„Arbeit – Sicherheit –

Gesundheit“

Prämiengruppe 9

Herausragende Ergebnisse

in der Verhütung von

Arbeitsunfällen

Prämiengruppe 10

Einführung und Umsetzung

eines betrieblichen Eingliederungsmanagements

Der Einkaufsführer • 2008/2009


8

Prämiensystem

Fakten, Meinungen und

Wissenswertes zum Prämiensystem

Eine Bilanz

In den ersten drei Jahren des Angebots

wurden mehr als 2.700 Prämien angemeldet

und Zahlungen in Höhe von

insgesamt 5,3 Millionen Euro geleistet.

Über den gesamten Betrachtungszeitraum

liegt die durchschnittliche Prämie

bei rund 2.150 Euro. Die Beteiligung im

laufenden Jahr ist erneut sehr hoch – im

Juli waren bereits mehr als eine Million

Euro ausgezahlt.

Ein System für alle Unternehmen!

Das Prämiensystem der StBG wird auf

breiter Basis gut angenommen. Unternehmen

aller Branchen haben sich

erfolgreich beteiligt, und gerade auch

die wichtige Zielgruppe der kleinen

Unternehmen profitiert: ca. 80 Prozent

der Anmeldungen kommen aus Unternehmen

mit bis zu 50 Mitarbeitern, die

Gruppe der Unternehmen, die bis zu

fünf Mitarbeiter beschäftigen, erhält

die meisten Prämien!

Sie investieren – wir prämieren!

Nach Prämien für Unfallfreiheit nehmen

Investitionen den größten Raum

im Prämiensystem der StBG ein. 2007

wurden in den Gruppen II (Sicherheitstechnik)

und III (Gesundheitsschutz)

339 Prämien für Investitionen

gezahlt.

Der Einkaufsführer • 2008/2009

700

650

600

550

500

450

400

350

300

250

200

150

100

50

0

Prämienanmeldungen

200 nach Unternehmensgrößenklassen

5 6–10 11–20 21–50 51–100 101–250 251–500 mehr als 500 Mitarbeiter

Prämienanmeldungen 200 nach Unternehmensgrößenklassen

Mitarbeiter Anmeldungen

bis 5 669

6 - 10 180

11 - 20 122

21 - 50 139

51 - 100 92

101 - 250 81

251 - 500 79

mehr als 500 39

1401


Prämien (Anzahl)

1500

1000

500

0

Beteiligung am Prämiensystem

nach Jahren

Beteiligung am Prämiensystem nach Jahren

Das Prämiensystem ist gleichbedeutend

mit einem Produkt-

Qualitätssiegel, auf das sich die Kunden

verlassen können. Außerdem fördert die

Berufsgenossenschaft hierdurch vorbildlich

die Investition in Sicherheit und Arbeitsschutz.

Und das wiederum gibt dem

Kunden die Möglichkeit, Unfälle sowie

Maschinenausfälle zu verhindern und

somit kostengünstig und langfristig

die Produktivität zu erhöhen.

Michael Holzhey, Produktmanager

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Prämien in Millionen Euro

2005 2006 2007 2005 2006 2007

2005 2006 2007

Prämien in Millionen Euro 1,5 1,1 2,6

Prämien (Anzahl) 564 558 1295

Durchnittsprämie über alle Jahre 2.151,43 Euro

3,0

2,0

1,0

Anerkannte Prämien 200 nach Prämiengruppen

0

Aus zahlreichen Gesprächen

mit Mitgliedsunternehmen der

StBG weiß ich, dass die Förderung

einen wichtigen Anreiz darstellt und

bei Investitions-Überlegungen oft den

Ausschlag gibt. Insofern leistet das

Prämiensystem einen entscheidenden

Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit

beim Einsatz von Fahrzeugen

und Maschinen.“

Rudolf Rutenbeck, Geschäftsführer

Brigade Elektronik GmbH

Das Prämiensystem der Berufsgenossenschaft

ist eine große

finanzielle Unterstützung und hilft

uns bei der Entscheidung neuer

Investitionen.

Siegmund Hien von der Hans Wolf

GmbH & Co. KG in Straubing

Prämiengruppe 1: Gütesiegel oder gleichwertiges Arbeitsschutzmanagement-System 30

Prämiengruppe 2: Arbeitssicherheit 236

Prämiengruppe 3: Betrieblicher Gesundheitsschutz 103

Prämiengruppe 4: Verkehrssicherheit 22

Prämiengruppe 5: Betriebliche Kampagnen 10

Prämiengruppe 6: Ergonomische Fahrersitze 34

Prämiengruppe 7: Staub- oder Lärmprävention 37

Prämiengruppe 8: Arbeit – Sicherheit – Gesundheit 5

Prämiengruppe 9: Verhütung von Arbeitsunfällen 814

Prämiengruppe 10: Betriebliches Eingliederungsmanagement 4

Der Einkaufsführer • 2008/2009 9


Gewinnung

Atlas Copco:

Weniger Schallemissionen beim Bohren

Ausgezeichnet: Superschallgedämpftes

Raupenbohrgerät

Besonders gut schallgedämpfte Raupenbohrgeräte

von Atlas Copco

sind mit dem „Förderpreis 2007 Arbeit

– Sicherheit – Gesundheit“ der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

(StBG)

ausgezeichnet worden. Im Rahmen

dieses Förderpreises werden „kreative

Ideen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“

sowie „Verbesserungen

an Maschinen oder im Arbeitsablauf

belohnt, die unsere Arbeit sicherer,

gesünder und damit menschlicher machen“,

so die StGB. Atlas Copco erhielt

den Preis in der Kategorie Hersteller

für seine super-schallgedämpften Raupenbohrgeräte

der „SmartRig“-Baureihen

ROC D7 und ROC D9C. Deren

Gesamtschallpegel liegt rund 10 dB (A)

unter dem vergleichbarer Bohrgeräte.

10 Der Einkaufsführer • 2008/2009

Damit sind sie laut Atlas Copco

die leisesten ihrer Art auf dem

Markt. „Sie markieren einen bedeutenden

Schritt nach vorn bei

der Verbesserung des Arbeitsumfelds

für den Bohristen“, so die

Essener.

Ein Unterschied von 10 dB(A)

im Schalldruckpegel wird vom

Menschen als etwa doppelte

Lautstärke empfunden. Deshalb

sind die Atlas Copco Raupenbohrgeräte

ideal für lärmsensible Einsätze,

beispielsweise in Innenstädten.

Außer für urbane Baustellen

eignen sie sich auch zum Produktionsbohren

für kleinere bis mittlere

Steinbrüche in der Nähe von

Wohngebieten. In immer mehr

Ländern gibt es bei Bohrungen

in bebauten Gebieten Beschränkungen

wegen des Bohrlärms. Der

entsteht bei Raupenbohrgeräten vor

allem durch Vibrationen an Bohrstahl,

Gestängewechselsystem, Ausleger und

Rahmen. Doch bei den mit speziellen

Schallreduzierungs-Kits ausgestatteten

ROC D7/9C SmartRigs senken zahlreiche

konstruktive Maßnahmen den

Gesamtschallpegel um rund 10 dB(A).

Die „ausgezeichneten“ Raupenbohrgeräte

ROC D7 C SmartRig (für

Lochdurchmesser von 64 bis 115 mm)

und ROC D9C SmartRig (89 bis

127 mm) werden über ein CAN-Daten-

Reduzierung

des Schallpegels

um 10 dB(A)

Das besonders schallgedämpfte

ROC R7C SmartRig.

bus-Netzwerk gesteuert, das den Bordrechner

ständig über das Zusammenspiel

von Bohrhammer (18 bzw. 21 kW)

und Gestein informiert und die Bohrarbeit

automatisch den Gegebenheiten

anpasst. Mit einer neuen Software,

die ein noch schnelleres Einrichten der

Lafette ermöglicht, kann man jetzt laut

Atlas Copco die Schichtleistung um 5

bis 10 Prozent erhöhen. Diese lassen

sich sogar noch um weitere 10 bis 15

Prozent steigern, wenn man die beiden

Optionen automatische Stangennachsetz-

und automatische Lafetteneinrichtfunktion

einsetzt.

www.atlascopco.com

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit


G Software:

Sprengplanung

mit der Kamera

BlastMetriX3D ist ein Werkzeug zur

Vermessung von Bruchwänden und

Planung von Sprenganlagen. Die Datenerfassung

vor Ort erfolgt mit einer

Digitalkamera, die als Bestandteil des

Systems mitgeliefert wird. Damit wird

der gewünschte Aufnahmebereich von

zwei frei wählbaren Standpunkten ohne

zusätzliche Vermessung fotografiert.

Mittels Software wird aus den Fotos

ein dreidimensionales Bild errechnet,

das die Form der Bruchwand sehr

genau wiedergibt. Diese Vermessung

dient als Grundlage für die Auslegung

der Sprenganlage, wobei folgende Anwendungsfälle

unterschieden werden:

einerseits beginnend mit der Erfassung

der Bruchwand und optimalen Auslegung

der Sprenganlage und andererseits,

zur Ermittlung der Profile, wenn

bereits abgebohrt wurde. Die Beladung

wird an die aktuelle Bruchwandgeometrie

angepasst und dadurch Problemen

wie Steinflug und Erschütterungen

entgegengewirkt. Wie mehrere unabhängige

Studien belegen, können so

Bohr- und Sprengkosten gesenkt werden.

Die 3D Aufnahmen vor und nach

einer Sprengung können zur Ermittlung

des abgesprengten Volumens und zur

Bewertung der Bruchwandqualität miteinander

verglichen werden. Daten aus

Bohrloch-Verlaufsmessungen können

in das System integriert werden.

BlastMetriX3D lässt sich zu einem

Werkzeug für die geologische Datenerfassung

erweitern, wodurch zusätzliche

Anwendungen wie Standsicherheitsbeurteilungen

oder Untersuchungen zu

Korngrößenverteilungen ermöglicht

werden.

Das BlastMetriX3D Prinzip:

aus zwei frei aufgenommenen

Fotos (1) wird

automatisch ein 3D Bild (2)

errechnet, mit dessen Hilfe

die Sprenganlage geplant

und optimiert wird (3). Als

Ergebnis erhält man neben

dem 3D Bild Profile, minimale

Vorgaben und Grundrisspläne

(4).

Für die Entwicklung des Systems

wurde 3G Software & Measurement

bereits mehrfach ausgezeichnet –

u. a. 2006 mit dem Hagenberg Software

Award, dem Innoward 2007 oder

dem Wirtschaftspreis „Trio“, der dem

Unternehmen vom österreichischen

Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit

überreicht wurde.

www.3gsm.at

office@3gsm.at

Atlas Copco: Mehr Komfort und Sicherheit beim Bohren

Atlas Copco stattet seine bewährten

Raupenbohrgeräte der ROC-Baureihen

ab sofort mit neuen Kabinen aus.

Diese bieten ein größeres Platzangebot,

höheren Komfort, mehr Sicherheit für

den Bediener sowie mehr Wartungsfreundlichkeit.

Dank der großen, negativ

geneigten Frontscheibe des dünnen,

sehr stabilen Kabinenrahmens und eines

Dachfensters hat der Bediener stets den

gesamten Bohrprozess im Blick, ohne

seine Sitzposition verändern zu müssen.

Staub kann sich auf der Frontscheibe

kaum absetzen. Für die Verglasung

gibt es zahlreiche Optionen: Klare oder

getönte Scheiben und – als besonderen

Schutz gegen Steinschlag – Scheiben aus

24 mm starkem, schusssicherem Glas.

Die ergonomisch gestaltete Kabine

ist auf maximalen Komfort ausgerichtet.

Der Bediener hat mehr Bewegungsfreiheit.

Die Tür wurde in den vorderen

seitlichen Teil der Kabine verlegt und

dadurch der Einstieg erleichtert. Der

Sitz ist voll verstellbar und die Joysticks

für das Bohren und das Handling der

Bohrstangen sind ergonomisch angeordnet.

Rechts vom Bediener gibt es

eine Konsole für optionales Zubehör

wie die Monitore des Bohrgeräte-Steuersystems

RCS (Rig Control System),

einer Rückfahrkamera, eines DVD-

Systems bzw. für ein Kontrollpanel mit

zusätzlichen Funktionen.

Neben einer wirkungsvollen Geräusch-

und Vibrationsdämpfung

bieten die neuen ROC-Kabinen jetzt

noch mehr Schutz und Sicherheit.

Mit 19 t bei den D- und 30 t bei den

F- und L-Baureihen übertreffen sie die

gesetzlichen Anforderungen gemäß

ROPS (Roll Over Protection System =

Überschlagsschutz) und FOPS (Falling

Object Protection System = Schutz vor

herabfallenden Gegenständen).

Dank verbesserter Wartungs- und

Servicefreundlichkeit lässt sich der Luftfilter

leicht vom Boden aus wechseln,

Einfache Anwendung im Feld: (1) Aufstellen

von Markierungselementen und (2) Erzeugen

von Fotos mit der kalibrierten Digitalkamera.

eine Plattform unter der Frontscheibe

erleichtert die Reinigung der Scheibe

und das Wechseln der Wischerblätter.

www.atlascopco.com

Für gute Sicht aus der Kabine sorgen

die große, geneigte Frontscheibe, der

sehr stabile und schlanke Kabinenrahmen

und ein Dachfenster.

Der Einkaufsführer • 2008/2009

11


Erdbaumaschinen

Großgeräte mit Sichteinschränkungen

sind

nur mit Rückraumkamera

prämienfähig!

Volvo CE: Knickgelenkte Dumper mit aktiver Federung

Volvo CE hat bei seiner neuen E-

Serie der knickgelenkten Dumper

für einen radikalen Ansatz entschieden.

Die neuen Modelle sind die ersten, die

eine Federung mit automatischem Niveauausgleich

und Stabilitätskontrolle

an allen Rädern bieten. Diese „Vollfederung“

sorgt für hervorragende

Leistungen im Gelände, so dass der

Dumper schneller fahren kann und eine

höhere Produktivität besitzt. Sogar bei

voller Beladung „schweben“ die Dumper

der E-Serie geradezu über unwegsames

Terrain, ohne zu hüpfen oder zu

wanken, was auch den Komfort und

die Sicherheit des Fahrers verbessert.

Die Vollfederung wird bei den Modellen

A35E und A40E angeboten. Fah-

12 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

rer, die Probefahrten mit diesen FS-Modellen

(FS = Full Suspension; zu deutsch

Vollfederung) gemacht haben, waren

über die Leistungen dieses Systems

erstaunt. Die Vorteile sind umso ausgeprägter,

je länger die Betriebswege

sind. Alle Schlaglöcher werden effektiv

geschluckt.

Mit ihrem automatischen Niveauausgleich

und der Stabilitätskontrolle

sind die FS-Modelle der wichtigste

Konstruktionsfortschritt seit mehreren

Jahrzehnten. Anstelle der herkömmlichen

Gummifederung besitzt jedes

Rad einen Hydraulikzylinder. Das System

registriert ständig die Beladung

und den Zustand des Wegs, passt die

Federung an die vorherrschenden Be-

dingungen an und sorgt für eine ruhige,

stabile Straßenlage.

Die Federung erhöht auch die

Sicherheit, weil die Reifen besseren

Bodenkontakt halten. Im Vergleich

zu Dumpern mit herkömmlichen Federungssystemen,

sind die Erschütterungen

deutlich geringer, so dass der

Fahrer länger arbeiten kann, bevor

er die Grenzen erreicht, die das neue

europäische Gesetz über die Auswirkungen

von Vibrationen auf den Körper

festsetzt.

Das ruhigere Fahren ermüdet die

Fahrer weniger, die deshalb die ganze

Schicht über aufmerksamer, sicherer

und produktiver sind.

Wie alle Maschinen von Volvo CE

sind die Dumper der neuen E-Serie mit

einem erstklassigen Arbeitsplatz für

den Fahrer ausgerüstet. Vereinfachte

Retarder-Bedienelemente und Motorbremsen

erfordern weniger Eingriffe

des Fahrers – in Kombination mit der

einfacher ablesbaren Contronics-Information

geben sie dem Fahrer mehr

Zeit, sich auf das zu konzentrieren was

außerhalb des Fahrerhauses vor sich

geht.

www.volvoce.com

Die neue E-Serie der knickgelenkten

Dumper von Volvo CE:

produktiv, ermüdungsfrei, unabhängig

von der Bodenbeschaffenheit.


Hyundai: Baureihe A mit mehr Sicherheit und Komfort

Bei den Radladern der neuen „Dash

7A“-Generation wurde ein neues

graphisches Display mit benutzerdefiniertem

Menü in die Anzeigentafel

integriert, das für bessere Übersicht

sorgt. Zusätzliche Warnleuchten alarmieren

schnell und unmissverständlich

bei Funktionsstörungen. Optional kann

außerdem das Bild aus einer Rückfahrkamera

(Voraussetzung für Prämienzahlung)

im Display wiedergegeben

werden. Komfortablere Sitze, ein beheizter

Außenspiegel sowie verbesserte

Ablagemöglichkeiten machen das Arbeiten

noch sicherer und angenehmer.

Gerade beim Radlader, bei dem immer

eine Hand zum Steuern gebraucht

wird, ist es besonders wichtig, dass mit

der anderen Hand möglichst wenig umgegriffen

werden muss. Deshalb wurde

der Steuerhebel in den Radladern neu

gestaltet und um weitere Funktionen

ergänzt. Nun lässt sich auf

Knopfdruck zwischen Vorwärtsund

Rückwärtsfahrt umschalten.

Mit einem anderen Knopf

wird die Kick-Down-Funktion

aktiviert, die zusätzliche Power

beim Fahren freisetzt.

Der neue Automatikmodus „Light“

senkt die Schaltzeiten um 20 Prozent,

reduziert dadurch den Kraftstoffverbrauch

und ermöglicht ein noch effektiveres

Arbeiten.

Die zahlreichen Detailverbesserungen

zeigen, dass man bei Hyundai

in engem Kontakt mit den Kunden

Optimierungspotenziale erschließen

und bewährte Maschinen noch besser

machen kann. Damit unterstreicht das

Bell Equipment: Sichere Effizienz

Als einziger 6x6-Fünfzigtonner auf

dem Markt hat das Bell-Flaggschiff

B50D seine Steinbrucheignung inzwischen

nachgewiesen. Aber nicht nur

hinsichtlich Innengeräusch, Vibration

und Übersichtlichkeit fährt der Bell

B50D in einer anderen Klasse, er besitzt

bereits auch das neue Bell-Cockpit, das

mit überarbeiteten Instrumenten, klar

lesbaren Anzeigen und vielfältig abrufbaren

Status-Infos die Arbeit deutlich

erleichtert.

Die satellitengestützte Maschinen-

Fernüberwachung liefert über eine

mit der zentralen Maschinensteuerung

verbundene On-Board-Einheit

Betriebs- und Leistungsdaten sowie

Fehlermeldungen an den zentralen

Fleetmatic-Server. Neben der exakten

Maschinenposition übermittelt die

Einheit aus GPS-System und Sende-

/Empfangs-Modul dabei alle wichtigen

Fahrzeugdaten (Motordrehzahl, Geschwindigkeit,

gefahrene Distanzen,

Kraftstoffverbrauch etc.), die Kippbewegungen

sowie die über die serienmäßige

On-board-Waage erfassten Tonnagen.

Der zentrale Fleetmatic-Server bereitet

die Datensätze auf und verarbeitet sie

zu Betriebsstatistiken, die über eine geschützte

Internet-Verbindung jederzeit

und an jedem Ort abrufbar sind.

Für aktive Fahrsicherheit in allen

Ladezuständen und vor allem auf

wechselndem Terrain sorgt die adaptive

Fahrwerkssteuerung, die Bell

Equipment erstmals im B50D einsetzt.

Während die beiden Hinterachsen an

Tandemschwingen mit dem bewährten,

mehrfach angelenkten Tri-Link-System

geführt werden, passt sich die

Frontaufhängung automatisch dem

Ladezustand und der Fahrcharakteristik

an. Mehrere Sensoren am Fahrzeug erfassen

kontinuierlich wichtige Fahrdaten

wie Gewicht, Knickgelenk-Position

und Geschwindigkeit und leiten diese

an die zentrale Fahrwerkssteuerung

SCU (Suspension Control Unit) weiter.

Die SCU reguliert über einen separaten

Steuerkreis der zentralen Load-Sensing-Hydraulik

die Einstellung der

Unternehmen seine Philosophie der

Einfachheit (‚Keep it simple’), die praktischen

Nutzen über technische Machbarkeit

stellt.

www.hyundai.eu

Mit zahlreichen Verbesserungen wurde

die Wertigkeit der Hyundai-Maschinen

verbessert.

Stoßdämpfer an der

Vorderachse. Je nach

Belastung zugeschaltete

Ausgleichsbehälter

gewährleisten dabei den

korrekten Druckaufbau der Öl-/Stickstoff-Dämpferelemente.

www.bellequipment.de

Keine nassen Füße: Gerade auf

schneller Leerfahrt spielt der Bell

B50D seine hohe, aber harmonischsichere

Retarderleistung voll aus.

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009 1


Erdbaumaschinen

Cat: Sicher und gesund bei der Arbeit

Die Sicherheit wird in vielen Betrieben

der Gesteinsindustrie groß

geschrieben. Schließlich trägt die Präventionspolitik

eines Unternehmens

nicht nur erheblich zur Motivation

und Zufriedenheit der Mitarbeiter bei,

sondern sie entlastet die Unternehmen

durch Reduzierung der Arbeitsunfälle.

Bei Zeppelin und Caterpillar wird an

Lösungen zur Vermeidung von Sicherheits-

und Gesundheitsgefahren für

Gerätefahrer und der im Umfeld arbeitenden

Personen gearbeitet. Einige der

bislang entwickelten Lösungsmodule

entsprechen den in der „Freiwilligen

Branchenvereinbarung“ des Bundesverbandes

Mineralische Rohstoffe

beschriebenen Maßnahmen, die zusammen

mit der Industrie entwickelt

wurden, wie zum Beispiel Aufstiegshilfen,

Absturzsicherungen, Rückraumüberwachung.

Darüber hinaus hat

Caterpillar ein Paket zur Reduzierung

der gesundheitsgefährdenden Vibrationsbelastung

entwickelt.

F­Serie Muldenkipper, serienmäßig mit

Sicherheits­Standard

Die meisten Fahrerunfälle passieren

beim Auf- und Absteigen. Deshalb

hat Caterpillar bei der F-Serie seiner

Muldenkipper den Aufstieg vorbildlich

konstruiert. Auf Bild 1 ist deutlich zu

erkennen, dass der frühere leiterartige

Aufstieg durch einen treppenartigen

Aufstieg ersetzt wurde. Ein bequemes

und sehr sicheres Auf- und Absteigen

ist so immer gewährleistet. Der Sicherheitsaspekt

stand auch bei den Sichtverhältnissen

im Vordergrund. Eine neue,

großzügig verglaste Kabine gewährleistet

eine hervorragende Rundumsicht.

1 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

Weniger Vibrationsbelastung,Rückraumüberwachung

und diverse Sicherheitseinbauten

bieten

präventiven Arbeitsschutz

an Cat-Großgeräten

Beheizte Spiegel ermöglichen bei jeder

Witterung gute Sichtverhältnisse nach

hinten. Den gefährlichen Bereich direkt

hinter der Maschine kann der Fahrer

durch eine serienmäßige Kamera

einsehen. Eine Klimaanlage und ein

luftgefederter Kontursitz erhalten die

Leistungsfähigkeit des Fahrers. Sicherheitsrelevante

Informationen können

über ein neues Informationsmodul leicht

und zuverlässig abgelesen werden.

Eine automatische Bremsensteuerung

erhöht die Betriebssicherheit der

Maschine, entlastet den Fahrer, verhindert

Fehlbedienungen und erhöht die

Lebensdauer der Reifen, weil Schlupf

beziehungsweise Rutschen der Räder

verhindert werden kann. Gleichzeitig

werden damit auch die Kosten im Wegebau

reduziert. Der Fahrer wählt im Gefälle

nur den höchstzulässigen Gang und

die Maschine steuert die Bremsleistung

automatisch. Die Motorbremsunterstützung

wird optimal ausgenutzt, wodurch

ein weiterer Vorteil resultiert: Keine Gefahr

durch Bremsenüberhitzung.

Fahrerassistenzsysteme

Bei den Transportfahrzeugen im Mining-Bereich

kann man schon heute die

Sicherheit durch den Einsatz von automatischen

Steuerungs- und Fahrer-

Bild 1: Zugunsten der

Arbeitssicherheit hat

Caterpillar die F-Serie

der Muldenkipper

serienmäßig mit vorbildlichen

Aufstiegen

und einer sehr sichtfreundlichen

Kabine

ausgestattet.

assistenzsystemen mit GPS-Steuerung

unterstützen. Diese Systeme arbeiten

mit großer Zuverlässigkeit auch bei

Dunkelheit, bei Nebel und nachts.

Als Markt- und Innovationsführer der

Branche setzen sich Caterpillar und

Zeppelin intensiv mit den Anforderungen

der Kunden auseinander, um

konstruktionsbedingt einen hohen

Sicherheitsstandard durch Reduzierung

von Arbeitsunfällen zu verwirklichen.

www.zeppelin.de

Bild 2: Absturzsicherungen zur Reinigung

der Kabine: A = Arbeitsplattform,

B = Stufe, C = Handläufe.


Cat: H­Serie Radlader mit hohem Standard

zur Reduzierung der Vibrationsbelastung

Die Gesundheit von Radladerfahrern

leidet unter hohen Vibrationsbelastungen.

Caterpillar hat die

Radlader der H-Serie mit folgenden

Einrichtungen zur Reduzierung der

Vibrationsbelastung serienmäßig ausgestattet:

• In der Lenkung sind hydraulische

Endschalter verbaut, so dass Vorderund

Hinterwagenrahmen in den Endlagen

nicht aufeinander schlagen.

• Kabine und Rahmen werden schwingungstechnische

voneinander getrennt.

• Im Hubzylinderkreis ist eine hydraulische

Schwingungsdämpfung

installiert.

• Die elektronische Vorsteuerung der

Arbeitshydraulik hat drei frei programmierbare

Schaufelendlagen, die

von der Arbeitsausrüstung automatisch

angefahren werden können.

Bei Erreichen der Endlagen werden

die Arbeitsbewegungen sanft abgebremst.

• Die Armlehnen und Handauflagen

sind am Sitz befestigt, somit entfallen

Relativbewegungen zwischen Hand/

Armauflagen.

• Die hydraulische Direktlenkung reduziert

die Arbeitsbewegungen des

Fahrers.

• Der Fahrer sitzt entspannter in einer

aufrechten Position. Schwingungen

können effektiver gedämpft werden,

wobei gleichzeitig die Wirbelsäule

entlastet wird.

• Die Integralbremseinrichtung unterstützt

durch Zurückschalten sanfte

Bremsvorgänge.

• Mit dem „Vario-Shift-Control-System“

kann der Fahrer die Gangwechseldrehzahlen

verändern und sanfter

schalten.

• Der Kontur-Komfortsitz mit Sitzhei-

Bild 4: Rückraumüberwachung

mittels Kamera-Monitor-System.

zung, hoher Rückenlehne und „Ride-

Zone Indicator“ hat hervorragende

ergonomische Eigenschaften.

Neben dem serienmäßigen Einbau

vibrationsreduzierender Features bietet

Cat die Radlader der H-Serie optional

mit praxisnahen Sicherheitsausrüstungen

an:

• Um optimale Sichtverhältnisse zu

gewährleisten, müssen die Fensterflächen

der Kabine regelmäßig gereinigt

werden. Eine von Caterpillar

entwickelte Absturzsicherung bietet

dafür die größtmögliche Sicherheit

(siehe Bild 2).

• Ein ergonomischer, hydraulisch

ausfahrbarer Aufstieg (Bild 3), der

über die Parkbremse gesteuert wird,

erleichtert den Zugang zur Kabine.

Insbesondere ältere Arbeitnehmer

werden dies zu schätzen wissen.

• Um den rückwärtigen Arbeitsbereich

der Maschine besser als bisher einsehen

zu können, wurde die Motorhaube

stark abgerundet. Caterpillar

bietet außerdem für den nicht einsehbaren

Bereich unmittelbar hinter

der Maschine eine Kameraanlage an

(Bild 4).

• Zudem sind die täglichen Wartungspunkte

alle vom Boden erreichbar,

so dass bei der regelmäßigen Sichtkontrolle

durch die Fahrer keine

gefährlichen „Turnübungen“ auf

nassen, verschmutzten oder gar vereisten

Maschinen erforderlich sind.

Aufstiegshilfen für Groß­Radlader

(Option)

Bei Großgeräten sind die ersten Stufen

der Aufstiege besonders problematisch,

da sie in vielen Fällen pendelnd

aufgehängt und sehr hoch angesetzt

sind, um Beschädigungen der Maschine

langfristig zu vermeiden. Ein treppenar-

Bild 3:Ein hydraulisch ausfahrbarer Aufstieg

sorgt für 15° Neigung und somit

für einen leichten Zugang zur Kabine.

tiger Aufstieg ist in dieser Position nur

schwer realisierbar. Eine Aufzugvorrichtung

wäre sicherlich die beste Lösung

für das Problem. Allerdings wird sie

wohl aus Preisgründen auch bei Großgeräten

in naher Zukunft immer eine

Sonderlösung bleiben.

Fahrerassistenzsysteme

Bei den Transportfahrzeugen im Mining-Bereich

kann man schon heute

die Sicherheit durch den Einsatz von

automatischen Steuerungs- und Fahrerassistenzsystemen

mit GPS-Steuerung

unterstützen. Diese Systeme

arbeiten mit großer Zuverlässigkeit

auch bei Dunkelheit, bei Nebel und

nachts. Als Markt- und Innovationsführer

der Branche setzen sich Caterpillar

und Zeppelin intensiv mit den Anforderungen

der Kunden auseinander,

um konstruktionsbedingt einen hohen

Sicherheitsstandard durch Reduzierung

von Arbeitsunfällen zu verwirklichen.

www.zeppelin.de

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009 1


Erdbaumaschinen

Komatsu: Baumaschinen – innovativ und sicher

Die Langlebigkeit der Komatsu-

Maschinen ist auf die hohen

Qualitätsstandards zurückzuführen, die

bei der Firmenpolitik höchste Priorität

haben. Unter Qualität wird nicht nur

die Beschaffenheit der ausgelieferten

Bauteile verstanden. Wichtig ist die Einhaltung

der Sicherheitsstandards und

die kontinuierliche Weiterentwicklung

dieser Standards nach internationalen

und firmeninternen Richtlinien.

Komatsu sieht dies als Herausforderung

an. Dabei hat der Schutz der

Kunden vor diversen Gefahren, wie

Stolpern, Rutschen, Stürzen, Lärm, Vibrationen

etc. höchste Priorität.

Die Rundumsicht bei den Maschinen

von Komatsu ist eines der wichtigsten

Entwicklungsziele. Eine derartige Sichtverbesserung

wird durch geeignete

Maßnahmen wie Rückfahrkamera,

Spiegel, die Form sowie Ausleuchtung

der Kabine gewährleistet.

Um bei den Radlader-Modellen

der „-6“-Serie von Komatsu den

Fahr- und Bedienkomfort weiter

zu verbessern, wurden alle Modelle

dieser Art mit der neuesten

„SpaceCab“, einer extrem großen

Fahrerkabine ausgestattet, die

selbst die „ehemalige klassenbeste“

Kabine aus der „-5“-Serie noch

übertrumpft.

So findet jeder Fahrer im großzügig

dimensionierten Innenraum

mit modernsten ergonomischen

Bedienelementen wie beheiztem,

luftgefedertem Fahrersitz, noch

mehr Fahrkomfort. Neben der

einstellbaren Lenksäule gibt es

genügend Beinfreiheit und auch

1 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

noch Platz für zum Beispiel eine große

Kühlbox. Damit nicht genug, denn die

extrem großen Türen der Radladerkabine

vereinfachen den Ein- und Ausstieg

und ein höherer Kabineninnendruck

hält Staub wirkungsvoll draußen.

Die neuen Komatsu Bagger der

„-8“-Reihe sind für höchste Sicherheit,

sowohl für den Fahrer als auch

für Menschen im Arbeitsbereich der

Maschine, ausgelegt. In die Entwicklung

der einzigartigen Kabine mit

Überschlagschutz (RollOverProtection-

System) wurden drei Jahre Arbeitszeit

und 1 Million Euro investiert. Tests

haben bewiesen, dass sogar, wenn die

Maschine einen Hang hinunterrollen

sollte, die röhrenförmigen Stahlverstärkungen

der Kabine dafür sorgen,

3D-Grafik des Kabinenaufbaus

einer SpaceCab.

Komatsu-Radlader WA380-6, ausgestattet

mit der neuen SpaceCab-

Kabine.

dass der Fahrer unversehrt bleibt. Um

Unfällen vorzubeugen sind die Maschinen

serienmäßig mit Fahralarm, großen

Spiegeln ohne tote Winkel und einer

Rückfahrkamera ausgestattet.

Zusätzlich zur extrem hohen Sicherheit

bietet die Bagger-Kabine einen

sehr komfortablen und geräuscharmen

Arbeitsplatz. Der große LCD-Monitor

zeigt per Knopfdruck alle wichtigen

Informationen an und die proportional

arbeitenden Bedienhebel sorgen für eine

einfache Steuerung der Maschine.

Komatsu Baumaschinen sind sowohl

bei den Außengeräusch- als auch

Innengeräuschpegeln in den Kabinen

extrem fahrer- und umweltfreundlich.

Für den niedrigen Außengeräuschpegel

der Maschinen ist Komatsu mit dem

Blauen Engel, dem Jury Umweltzeichen,

ausgezeichnet. Bei vielen

Maschinen sind die Innengeräuschpegel

bis zu 10 dB (A) unter den

gesetzlichen Vorschriften. Die

SpaceCab-Fahrerkabine der „-6“-

Radlader-Serie von Komatsu hat

einen Innengeräuschpegel von nur

70 dB (A) und bewegt sich damit

auf Pkw-Niveau.

Komatsu ist immer darauf bedacht,

auf Kundenwünsche und

Marktentwicklungen einzugehen.

Die dafür nötigen Informationen

gehen aus Produktbeobachtungen,

der Auswertung von Marktinformationen

sowie Kundenbesuchen

hervor und dienen auch dazu, die

Sicherheitsaspekte der Maschinen

anzupassen und zu optimieren.

www.komatsu.de


Volvo CE: L 0F mit weniger Lärm und Vibrationen

Der L350F ist der größte Radlader,

den Volvo Construction Equipment

jemals gebaut hat. In harten Beladungs-

und Transporttests wurde beim

L350F, dem neuen Flaggschiff, gegenüber

seinem Vorgängermodell ein

Anstieg der Produktivität um 18 Prozent

festgestellt und ein um 46 Prozent

günstigerer Kraftstoffverbrauch. Die

Ursache dieser Verbesserungen liegt

in der Kombination aus dem neuen

Volvo-Motor des L350F, einer stärkeren

Hydraulik, einem verbesserten Hubgerüst,

einem neuen Volvo-Getriebe mit

Wandlerüberbrückung und neuen Achsen.

Dadurch lässt sich das neue Modell

einfacher und komfortabler bedienen.

Die Lenkung mit ihrer Load-Sensing-Hydraulik

besitzt eine Lenksäulendämpfung,

die Erschütterungen durch

den Rahmen in schnellen Kurven beseitigt

und hilft, die Ermüdung des Fahrers

zu vermindern. Der L350F kann als

Sonderausrüstung auch mit dem CDC-

System (Komfort-Lenk- und Fahrschaltung)

ausgestattet werden, bei dem der

Radlader mit Bedienelementen gesteuert

wird, die in der Armlehne eingebaut

sind. Das CDC ist besonders nützlich

bei Beladungs- und Transportaufgaben

mit kurzen Taktzeiten, die sich ständig

wiederholen, denn es verringert Ermüdungen

und einseitige Muskelbelastungen

des Fahrers.

Der Arbeitsplatz des Fahrers wurde

mit der Einführung des L350F deutlich

verbessert. Er ist mit der größeren Care

Cab-Kabine von Volvo mit Überrollschutz

ausgerüstet. Sie bietet dem

Fahrer mehr Platz, ist klimatisiert und

gedämmt gegen Lärm, Staub und

Vibrationen. Letzteres verdankt sie

einer Flüssigkeitsdämpfung und dem

luftgefederten Sitz. Aufgrund der 22

Prozent größeren laminierten Windschutzscheibe,

größeren Seiten-/Heckscheiben

und niedrigeren Säulen ist die

Rundumsicht hervorragend. Sie trägt

dazu bei, die Produktivität zu erhöhen,

genauso wie die leistungsstarken Halogenscheinwerfer

vorn und hinten.

Fahrersitz, Armlehnen und Lenksäule

sind verstellbar und persönliche Dinge

lassen sich sicher in großen Ablagefächern

verstauen. Die Luft in der Kabine

wird doppelt gefiltert, und die unter

leichtem Überdruck stehende Kabine

verhindert das Eindringen von Staub.

Die automatische Klimaanlage hält die

gewünschte Temperatur den ganzen

Arbeitstag über konstant.

Bei der Entwicklung des neuen

L350F waren einfache Wartung und

geringere Ausfallzeiten wichtige Konstruktionskriterien.

Tägliche Kontrollen

vor dem Start sind schnell ausgeführt

und Wartungspunkte sind praktischerweise

nebeneinander angeordnet.

Schmierstellen wurden ebenfalls zusammengefasst

und lassen sich vom

Boden aus erreichen, was die Sicherheit

noch verbessert.

Die Liste der Sonderausrüstungen ist

lang. Sie umfasst unter anderem eine

Zentralschmieranlage und das neue

CareTrack-Kontrollsystem, mit dem alle

wichtigen Funktionen in Echtzeit kontrolliert

werden können.

www.volvoce.com

Volvos Flaggschiff hat viel

zu bieten.

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009 1


Erdbaumaschinen

Liebherr: R 9 0 im

Kalkstein

Der 300 Tonnen schwere Liebherr-

Großhydraulikbagger R 9350

Litronic ist der größte momentan in

Deutschland eingesetzte Raupenbagger

und wurde für den sprengstofffreien

Kalksteinabbau angeschafft.

Mit einer besonders schmalen Sonderklappschaufel

erreicht der von einem

1.120 kW/1.500 PS starken Cumins-

Motor angetriebene Bagger die bei

der Direktgewinnung erforderlichen

Eindringkräfte von bis zu 1.548 kN.

In der Standardausführung ist dieser

300-Tonnen-Bagger mit einer 18 m³

fassenden Klappschaufel für ein spezifisches

Materialgewicht von bis zu 1,8

t/m³ ausgerüstet.

Um die Schallemissionen minimal zu

halten, wurde der R 9350 Litronic mit

einem speziellen Lärmschutzpaket ausgestattet,

zu dem seitlich angebrachte

Lärmschutzboxen und ein spezieller

Endschalldämpfer gehören.

18 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

Der Liebherr-

Großbagger

R 9350 in

Rüdersdorf

JCB: 0 Prozent größere Kabine als

Faktor der Leistungssteigerung

Arbeitspsychologen weisen zu Recht

immer wieder darauf hin, welchen

Stellenwert das Arbeitsumfeld für ein

optimales Leistungsvermögen des Bedienpersonals

besitzt. Ein Fahrer, der

in einer Kabine arbeitet, in der er sich

wohl fühlt, die nicht beengt ist und

deren Bedienelemente ergonomisch

in der Hand liegen, hat mehr Freude

an der Arbeit. Diese aufmunternde

Grundstimmung schlägt sich in höherer

Produktivität nieder. Das wirkt sich

vor allem zum Ende des Arbeitstages

positiv gegen den einsetzenden Ermüdungs-

und Stressfaktor aus.

JCB hat dieser Erkenntnis Rechnung

getragen und viel in ein vorbildliches

Kabinendesign investiert. So wurde

bei den neuen Radladern 426 bis 456e

mit Schaufelinhalten von 2,0 bis 3,5

Kubikmetern das Kabinenvolumen

gegenüber den Vormodellen um 50

Prozent auf drei Kubikmeter vergrößert.

Damit besitzen die JCB Radlader

die größten Kabinen in diesen Klassen.

Neben viel Bewegungsfreiheit, großer

Bein- und Kopffreiheit hat der Fahrer

großzügigen Stauraum zur Verfügung.

Die Fahrerkabine des R 9350 Litronic

ist in ihrer Größe, Ausstattung und ergonomischen

Gestaltung identisch mit

der des größten Hydraulikbaggers von

Liebherr. Die Kabine ist vollklimatisiert

und schützt durch Jalousien, getönte

Scheiben und hochwertige Isolierung

vor Sonneneinstrahlung und Schall.

Der Fahrersitz lässt sich individuell

auf Größe und Gewicht des Fahrers

einstellen. Die Kabinenverglasung

gewährt eine ausgezeichnete Sicht auf

den Arbeitsbereich. Die elektrohydraulische

Vorsteuerung ermöglicht eine

einfache, sichere und präzise Bedienung

des Baggers. Zu jeder Zeit kann

der Fahrer über das ergonomisch an-

Die Inneneinrichtung der

schwingungsgedämpften

Kabine hat PKW-Charakter

und ist komfortabel eingerichtet. Die

Steuerung erfolgt über eine servohydraulische

Einhebelsteuerung mit

Fahrtrichtungsschalter und rastbarer

Schwimmstellung sowie einem Getriebetrennschalter.

Der Fahrer sitzt entspannt

in dem auf Größe und Gewicht

einstellbaren Schwingsitz. Die großflächige,

getönte Verglasung ermöglicht

eine hervorragende Rundumsicht, so

Mit einer drei Kubikmeter großen

Kabine und einem funktionalen,

modernen Innendesign schafft

JCB eine leistungssteigernde Arbeitsatmosphäre.

geordneteÜberwachungsdisplay alle aktuellen Betriebsdaten

abrufen.

Der groß bemessene

Motor- und Pumpenraum bietet dem

Servicepersonal volle Stehhöhe und

eine hervorragende Zugänglichkeit

zu den Antriebsaggregaten für Wartungsarbeiten.

Arbeitserleichternd ist

auch die Anordnung des Durchgangs

zwischen Motor und dem Gegengewicht.

Alle Servicepunkte sind leicht

zugänglich und an zentralen Stellen

zusammengefasst.

www.liebherr.com

dass die Arbeitsausrüstung

und der Rückfahrbereich immer

im Blickfeld sind.

Stets im Blickfeld ist auch das Display

des Computer gestützten Electronic

Monitoring System EMS. Hier werden

dem Fahrer gut ablesbar alle aktuellen

Maschinendaten und anfallende Service-Intervalle

angezeigt.

Ein leistungsstarkes Lüftergebläse

versorgt die Kabine mit filtrierter

Warm- und Frischluft. Die großdimensionierten

Filter können leicht

gewechselt werden. Für besonders angenehmes

Arbeitsklima sorgt darüber

hinaus die serienmäßige Klimaanlage.

Optional können die Radlader ab Werk

mit Filtern der Schutzklasse P3S3 ausgerüstet

werden, die einen Einsatz in

besonders staubiger Arbeitsumgebung

ermöglichen.

Die speziell geformten Haltegriffe,

die breite Tür und die stufenlos verstellbare

Lenksäule ermöglichen dem

Fahrer einen bequemen und sicheren

Einstieg in die Kabine.

www.jcb.com


Hitachi/Kiesel:

Ausgezeichneter Arbeitsplatz

Modernes Industriedesign verbindet

ansprechende Formen mit einem

zweckoptimierten Nutzwert. Eine gelungene

Verbindung dieser Qualitäten

wurde jetzt den Hitachi Zaxis-3-Hydraulikbaggern

von renommierter Seite

bescheinigt: Die Jury des International

Design Forums Hannover (iF) verlieh

den Zaxis-Baggern einen iF-Produktpreis

in der Kategorie „Transport“. Die

iF-Auszeichnung ist einer der begehrtesten

Preise im industriellen Design.

Bestes Beispiel ist die CRES-II-Kabine,

die in identischen Abmessungen

an allen Zaxis-3-Baggern zum Einsatz

kommt. Den Überrollschutz durch die

„Center-Reinforced-pillar-Structure“

signalisiert ein farblich abgesetztes Lförmiges

Rahmenelement. Erheblich

vergrößerte Scheibenflächen und entsprechend

schlank ausgeführte Holme

und Streben optimieren die Rundumsicht.

Für die derzeit elf Zaxis-3-Raupenbagger

und vier Mobilbagger stehen je

nach Betriebsgewicht drei unterschiedlich

verstärkte CRES-II-Grundversionen

in spezifischen Sonderausführungen

(zum Beispiel mit zusätzlichem FOPS-

Dachschutz) zur Verfügung.

Sicherer Überblick:

in der Abbruch-

Version des 80-

Tonnen-Modells

Hitachi ZX 870-3

ist das CRES-II-

Führerhaus zusätzlich

mit FOPS-

Schutzdach und

massiven Frontscheiben-Gittern

ausgestattet.

Alle CRES-II-Kabinen verfügen über

eine leistungsfähige Klimatisierung,

schwingungsoptimierte Fahrersitze mit

ergonomisch platzierter Pedallerie und

Hebel- bzw. Lenkradausrüstung sowie

griffgerecht angeordnete Bedienpanels

mit Multifunktionsdisplays. Als einer

von wenigen Herstellern bietet Hitachi

zudem eine Kamera-Rückraumüberwachung

als Serienausstattung.

www.kiesel.net

Volvo CE: Mehr Sicherheit bei den Raupenbaggern der C­Serie

Der Fahrerkomfort der Raupenbagger

der C-Serie von Volvo Construction

Equipment wurden in wesentlichen

Teilen weiter verbessert.

Dazu zählen:

• Ergonomisch angeordnete Bedienelemente,

mehr Freiraum, noch großzügigere

Verglasung, weniger Lärm und

Erschütterungen. Die Komfortkabine

Mit der C-Serie zeigt Volvo

erneut, wie sehr man den

Fahrerkomfort und die

Qualität in den Mittelpunkt

stellt.

von Volvo bietet mehr Freiraum

genau da, wo ihn der Fahrer benötigt,

damit er mit seinen schweren

Arbeitsstiefeln nicht überall aneckt.

Der individuell verstellbare Fahrersitz,

die Pedale und Joysticks ermöglichen

eine perfekte Arbeitshaltung.

Die verbesserte Kabinenlagerung

erfüllt alle Anforderungen hinsichtlich

vibrationsarmer Fahrerkabinen.

Auch übermäßiger Lärm bleibt dem

Fahrer erspart. Die Innenschallpegel

in der Kabine konnten dank dem

besonders leise arbeitenden Motor,

der „ummöblierten“ Kühlanlage

und der guten Schallisolierung der

Überdruckkabine verringert werden.

Ein neuer LCD-Farbmonitor liefert

Betriebsdaten in Echtzeit und ist auch

bei Sonneneinstrahlung gut ablesbar.

• Die elektronisch gesteuerte Klimatisierung.

Die elektronisch gesteuerte

Heiz-, Kühl- und Lüftungsanlage mit

insgesamt 14 Luftdüsen steht der in



einem modernen Pkw nicht nach und

ist eine echte Wohltat für den Fahrer.

Größere Sicherheit. In der ROPS-

Kabine ist der Fahrer gut geschützt.

Trittflächen und Wartungsplattformen

sind mit Lochblechen

ausgestattet, damit es nicht zu

Ausrutschern kommt. Eine optionale

Rückfahrkamera ermöglicht größere

Sicherheit beim Zurücksetzen und

Schwenken.

Einfachere Wartung. Die täglichen

Prüfpunkte sind vom Boden aus erreichbar,

was die Wartung wesentlich

beschleunigt. Alle Schmierpunkte

sind zentral gruppiert, und lange

Wartungsabstände tragen dazu bei,

Stillstandzeiten zu minimieren. Auf

dem LCD-Farbmonitor werden die

Betriebsdaten einschließlich Eigendiagnose

dargestellt, auch dies ein Plus

für die Verfügbarkeit.

www.volvoce.com

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009 19


Nutzfahrzeuge

Mercedes Benz Safety Technology

Mit neuen Sicherheitstechniken lassen

sich Unfallzahlen und Unfallfolgen

drastisch vermindern. Deshalb

investieren Hersteller wie die Daimler

AG in die Entwicklung neuer Assistenzund

Sicherheitssysteme.

Diese Systeme lassen sich unterscheiden

in solche, die Unfälle vermeiden

helfen (aktiv), und solche, die

Unfallfolgen (passiv) mindern.

Aktive Sicherheit

Assistenz-Systeme im Nutzfahrzeug

haben auf Grund ihrer Präventiveigenschaften

höchsten Effekt auf die Verkehrssicherheit.

1. Der Spurassistent warnt den Fahrer,

wenn Gefahr droht, von der Fahrbahn

abzukommen. Ein signifikantes Rattern

ertönt im Lkw aus den Radio-Lautsprechern

und bewegt den Fahrer intuitiv

zum Gegenlenken.

2. Der Abstands-Regel-Tempomat hält

das Fahrzeug auf sicheren Abstand zum

Vordermann. Die Fahrgeschwindigkeit

wird automatisch anpasst.

3. Das elektronische Stabilitäts-Programm

20 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

ESP reduziert die Schleudergefahr bei

Kurvenfahrten oder Ausweichmanövern.

Die Stabilitätsregelung erkennt frühzeitig

die Kipptendenz von Sattelaufliegern

und reduziert diese im Rahmen der physikalischen

Möglichkeiten erheblich. Die

neueste Generation dieses Fahrdynamiksystems,

das so genannte adaptive ESP,

berücksichtigt bei allen Funktionen auch

den jeweiligen Beladungszustand.

4. Die Wankregelung stellt bei Ladungen

mit hoher Schwerpunktlage die Dämpfungshärte

in Millisekunden auf die jeweilige

Fahrsituationen und Straßenbeschaffenheit

ein. Das Fahrzeug wird stabilisiert.

5. Die Reifendruck-Kontrollanlage kommt

bei Transportern und Lkw mit Single-Bereifung

zum Einsatz.

6. Der „Active Brake Assist“ basiert auf

dem Radarsystem der Telligent-Abstandsregelung

und leitet bei akuter Gefahr eines

Auffahrunfalls eine Vollbremsung ein.

Mit dem Safety-Package für Lkw

erhält der Transportunternehmer Assistenzsysteme

zu einem Preis, der bis zu

einem Drittel günstiger liegt, als wenn

er einzelne Systeme bestellen würde.

Passive Sicherheit

Viele weitere Aspekte

der Fahrzeuggestaltung

leisten einen Beitrag, das

Unfall-Potenzial einzuschränken. Ein

wesentliches Kriterium ist dabei die „Gute

Sicht“. Bereits jetzt erfüllen die Außenspiegel

des Actros die ECE-Regelung

46/02. Klarglas-Scheinwerfer leuchten

die Fahrbahn optimal aus. Auf Wunsch

sind Xenon-Scheinwerfer erhältlich. Sie

verbessern die Ausleuchtung der Straße

nochmals deutlich.






Weitere Beispiele:

crashoptimierte Fahrerhäuser

Sitze mit integrierten Dreipunkt-

Sicherheitsgurten, Gurtstraffer und

Fahrer-Airbag

Frontunterfahrschutz. Er stellt sicher,

dass der Verkehrspartner „Pkw“ bei

einem Frontalunfall nicht unter den

Lkw geraten kann.

erweiterte Airbag-Systeme in Transportern

Einrichtungen zur Ladungssicherung

www.daimler.com

Statistik Nutzfahrzeugunfälle „Aktive Brake Assist“

Aktive Assistenz-Systeme


Volvo: Neue Assistenzsysteme zur Verhinderung von Unfällen

Volvo Trucks hat verschiedene

moderne Fahrerassistenzsysteme

entwickelt, die dazu beitragen, Unfälle

bereits im Vorfeld zu verhindern.

Untersuchungen haben ergeben,

dass bis zu 20 Prozent aller Unfälle, an

denen nur ein Fahrzeug beteiligt ist,

durch Fahrer-Müdigkeit verursacht

werden. Deshalb hat Volvo als erster

Lkw-Hersteller in Europa ein Fahrerwarnsystem

entwickelt, das mit Hilfe

einer Kamera und anhand der Fahrbahnmarkierungen

die Position des

Fahrzeugs überwacht. Werden unregelmäßige

Fahrmuster erkannt, warnt

das System den Fahrer durch ein akustisches

Signal und eine Textmeldung.

Besteht das unregelmäßige Muster

weiterhin, wird der Fahrer aufgefordert

anzuhalten und eine Pause einzulegen.

Eine weitere häufige Ursache bei

Lkw-Unfällen ist eine eingeschränkte

Sicht. Tote Winkel, Kurven, Dunkel-

Scania: Sicherheitssysteme

Verschiedene Sicherheits- und Assistenzsysteme

unterstützen die

Fahrer von Scania-Nutzfahrzeugen und

helfen Unfälle zu verhindern.

• Der Abstandsregeltempomat Scania

ACC lässt sich in 5 Stufen einstellen.

Der Abstand ist geschwindigkeitsabhängig

und wird in Sekunden zum

Vordermann gemessen.

• Der Notbremsassistent ist an den Abstandsregeltempomat

gekoppelt.

• Der Spurwächter Scania LDW wird

ab einer Geschwindigkeit von

40 km/h aktiv. Bei „Liniengewirr“

– etwa in Baustellen und auf bei verschneiten

Passagen – schaltet sich

das System nicht automatisch ab.

Wenn der Fahrer den Spurwächter

abschaltet, ist dieser bei einem Neustart

automatisch wieder aktiv.

• Das Stabilitätsprogramm Scania ESP

lässt sich optional abschalten. Das

System ist bei einem Neustart auto-

heit und schlechte Sichtverhältnisse

schränken die Kontrolle des Fahrers ein.

Die neue Spurwechselunterstützung

von Volvo bietet sozusagen ein drittes

Auge. Ein Radarsensor hilft dem Fahrer,

andere Fahrzeuge im toten Winkel an

der Beifahrerseite zu erkennen. Der

Fahrer wird akustisch und mithilfe eines

Leuchtsignals in der A-Säule gewarnt.

Abbiegelichter sollen die Sicherheit

beim Abbiegen bei Nacht verbessern,

indem die Straßenränder seitlich ausgeleuchtet

werden. Bei Geschwindigkeiten

unter 30 km/h wird das Abbiegelicht

auf der entsprechenden Seite

automatisch mit dem Betätigen des

Blinkers eingeschaltet.

Als europaweit erster Hersteller bietet

Volvo zur Erhöhung der Sicherheit

bei schlechtem Wetter einen Regensensor

für die Baureihen FH und FM an.

Der Sensor misst die Intensität des Regens

und passt die Geschwindigkeit der






matisch wieder aktiv.

Die verschleißlose Bremse Scania Retarder

hat eine Bremsomat-Funktion

und lässt sich auf das Betriebsbrems-

Pedal schalten.

Die Scheibenbremsen Scania EBS 5.0

werden elektronisch geregelt.

Bei der Rückrollsperre Scania Hill

Hold bleibt die Bremse aktiv, bis die

Kupplung beziehungsweise

das Gaspedal

wieder getreten wird.

Alternativ zum Tote-

Winkel-Spiegel ist

auch ein Kamerasystem

lieferbar, bei dem

das Bild eingeblendet

wird, wenn der Fahrer

es abruft.

Mehr Sicherheit bietet

Scania mit dem Fahrer-Airbag, Xenon-Scheinwerfer

mit Scheinwerfer-

Reinigungsanlage, einem speziellen

Scheibenwischer automatisch an.

Volvo führt als weltweit erster

Hersteller ein ESP (Electronic Stability

Program) für 6x2-Trucks mit Anhänger

ein. Bis jetzt war das System nur für

Sattelzugmaschinen verfügbar. Indem

dieses System in bestimmten Situationen

die Räder des Anhängers bremst,

stabilisiert es den gesamten Lkw einschließlich

Anhänger und verhindert so

das Umkippen sowie das Ausscheren

mit Klappmesser-Effekt. Das neue

ESP-System bietet sich besonders für

Gefahrguttransporte an, da dort besondere

Sicherheitsvorschriften gelten.

2009 werden in der EU Schulungen

für Lkw-Fahrer verbindlich. Zu den

Schulungsinhalten zählt auch die Sicherheit.

Volvo bietet bereits jetzt ein

Training an, das die neuen Anforderungen

erfüllt.

www.volvo.com

Tagfahrlicht, einem Reifendruck-

Kontrollsystem, einer Kontrollleuchte

für die geschlossene Sattelkupplung,

eine Rückfahrkamera für den Motorwagen,

den Anhänger oder den

Sattelauflieger.

www.scania.de

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009 21


Gabelstapler

Jungheinrich: Im Rückwärtsgang nach vorn

Im neuen Drehkabinenstapler von

Jungheinrich blickt man selbst beim

Rückwärtsfahren nach vorn. Man dreht

dafür die Kabine um 180 Grad. Neben

freier Sicht profitiert der Fahrer von

mehr Sicherheit und Ergonomie.

Fahrer „normaler“ Frontstapler

müssen sich beim Rückwärtsfahren

fortwährend umdrehen. Ein Nachteil,

der auf langen Strecken erhebliche gesundheitliche

Risiken mit sich

bringt. Bedenklich ist vor allem die

anhaltend starke Belastung der Wirbelsäule.

Auf diese gesundheitliche Belas-

22 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

tung weist auch die Bundesanstalt

für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

hin.

Mit dem Konzept des Drehkabinenstaplers

trug Jungheinrich dazu bei,

diese Problematik zu verringern. Da

sich die Kabine des EFG D30 mit dem

Multipilot, der sämtliche Bedienfunktionen

auf eine Hand konzentriert, um

30 Grad nach links und um 180 Grad

nach rechts drehen lässt, sitzt man

selbst beim Rückwärtsfahren ergonomisch

in Fahrtrichtung. Mit garantiert

freier Sicht.

Breites Vorteilsspektrum

Durch Drehstromtechnik erzielt der EFG

D30 die gleichen Leistungen wie verbrennungsmotorisch

angetriebene Gabelstapler.

Belege dafür sind Geschwindigkeiten

von bis zu 20 Kilometern pro

Stunde sowie Spitzenwerte beim Beschleunigen,

Fahren und Heben. So beträgt

die Hubgeschwindigkeit mit und

ohne Last 0,50 beziehungsweise 0,67

Meter in der Sekunde. Als weiteren

Vorteil, besonders bei großen Ein- und

Auslagerhöhen, nennt der Hersteller die

hohe Standfestigkeit, die der EFG D30

als Vierradstapler erreicht. Das trifft

auch in Kurven zu, in denen das aktive

Sicherheitssystem Jungheinrich-Curve-

Control zudem die Fahrgeschwindigkeit

automatisch reduziert. Insofern sind, in

Verbindung mit dem äußerst niedrigen

Fahrzeugschwerpunkt des EFG D30,

Kippunfälle durch zu schnelle Kurvenfahrten

nahezu ausgeschlossen.

www.jungheinrich.de

Drehkabinenstapler

EFG D30


Abkopplungspunkte

an drei

Stellen sorgen für

Schwingungsdämpfungen.

Linde: PureMotion – Effizienz für Mensch und Umwelt

Mit PureMotion bündelt Linde

Material Handling seine technologische

Kompetenz zum Schutz von

Mensch und Umwelt in allen Unternehmensbereichen.

Als der Name Linde

PureMotion vor über einem Jahr aus

der Taufe gehoben wurde, stand er vor

allem für die Aktivitäten und Technologien

von Linde MH zur Vermeidung

von Humanschwingungen. Mit der

Messe CeMAT 2008 ist das Programm

zur Managementstrategie avanciert

– mit dem Ziel, einen nachhaltigen Nutzen

für mehr Wirtschaftlichkeit, einen

besseren Arbeitsplatz und eine intakte

Umwelt zu sichern.

Bereits vor fünfzig Jahren erhielt das

Unternehmen das Patent für die Doppelpedalsteuerung

seiner Fahrzeuge.

Damit wurde der Grundstein für Ergonomie

und Bedienungsfreundlichkeit

der Produkte gelegt. Seit 1982 entwickelt

Linde wegweisende technische

Lösungen, um den Fahrer zu entlasten,

und arbeitet an der Reduzierung von

Staub- und Rußemissionen.

Zur Reduzierung der so genannten

„Humanschwingungen“ gibt es mittlerweile

klare Vorgaben aus Brüssel: Am

8. März 2007 trat die EU-Verordnung

„Vibration“ 2002/44/EG in Kraft. Sie

verpflichtet Unternehmen, ihre Mitarbeiter

vor Lärm und Vibrationen zu

schützen. Linde-Stapler unterschreiten

die darin festgelegten Grenzwerte

deutlich. Erreicht wurde dieser Erfolg

durch verschiedene konstruktive Maßnahmen:

Bei den Staplern der aktuellen

Generation ist der Mast direkt an der

Kombiachse befestigt. Beides ist ebenso

wie der Neigezylinder mit wartungs-

freien Gummilagern von Fahrerkabine

und Chassis abgekoppelt. Luftgefederte

Sitze schützen den Fahrer effektiv

vor schädlichen Stößen, Schwingungen

und Vibrationen.

Schwingungen und Vibrationen

belasten vor allem den Rücken des Fahrers,

Kopfschmerzen und Beschwerden

an den Bandscheiben sind die Folge.

Die Konzentration lässt nach, mit der

Ein erweitertes Sichtfeld nach

hinten und damit mehr Sicherheit

ermöglicht der um 17 Grad nach

rechts bewegbare Schwenksitz

– eine Option für alle Stapler der

39x-Baureihe.

gesundheitlichen Beeinträchtigung

sinkt auch die Zufriedenheit mit dem

Arbeitsplatz. Die Minimierung der

Humanschwingungen schont die

Gesundheit des Arbeitnehmers. Körperliche

Schäden werden vermieden.

Die Zufriedenheit am Arbeitsplatz

wächst.

www.linde-mh.de

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

23


Gabelstapler

Jungheinrich: Hydrostat – so sicher wie nie

Der neue Hydrostat von Jungheinrich

weist zahlreiche Neuerungen

in Sachen Sicherheit und Ergonomie

auf. Der VFG 425s-435s besitzt eine

hydrostatische Antriebstechnologie

„made in Germany“: Herzstück des

neuen Gabelstaplers ist ein Volkswagen-Motor,

der sowohl in der Diesel-

(DFG) als auch in der Treibgasvariante

(TFG) zum Einsatz kommt.

Sicherheit: Jungheinrich-Hydrostat mit

hoher dynamischer Stabilität

Der Jungheinrich VFG 425s-435s besitzt

dank der speziellen Gestaltung des

Gegengewichtes und der hoch gelagerten

Sicherheitslenkachse einen niedrigen

Schwerpunkt und deshalb eine

große Stabilität. Es kommt daher ohne

ein zusätzliches elektronisches Stabilitätsprogramm

aus. Weitere Sicherheitsaspekte

sind beim Jungheinrich VFG

425s-435s geradezu „offensichtlich“.

Durch ein spezielles Design der Pultwand

erhält der Fahrer gute Sicht nach

vorne auf die Last und die Gabelspitzen.

Die Sicht nach hinten wurde durch

die niedrige Oberkante des Gegengewichtes

ebenfalls deutlich verbessert.

Beim Ein- und Ausstapeln von Paletten

hat der Bediener durch ein strebenfreies

Sichtfenster mit Sicherheitsglasabdeckung

im Fahrerschutzdach auch einen

nahezu freien Blick nach oben.

Mit Sicherheit angeschnallt: Access

Control System

Zusätzlich zur konstruktionsbedingten

Sicherheit besitzt der Hydrostat von

24 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

Schnelle und einfache Wartung

Jungheinrich optional verschiedene

neue Sicherheitspakete. Access Control

beispielsweise ist ein System, das den

Stapler erst nach einer bestimmten

Sequenz von Sicherheitsmechanismen

(geschlossener Sitzschalter, Gurt) freigibt.

Drive Control basiert auf dem in

Jungheinrich-Elektrostaplern seit Jahren

erfolgreich integrierten aktiven Sicherheitssystem

Curve Control. Hierbei

wird die Fahrgeschwindigkeit in Kurven

in Abhängigkeit vom Lenkwinkel

reduziert. Gleichzeitig erfolgt ab

einer definierten Hubhöhe ebenfalls

eine Begrenzung der Fahrgeschwindigkeit.

Beim Sicherheitspaket Lift Control

wird zusätzlich die Neigegeschwindigkeit

ab einer definierten Hubhöhe reduziert,

der Neigungswinkel angezeigt

und der integrierte Seitenschieber

bei Bedarf auf einer vorprogrammierten

Mittelstellung positioniert. Die

erweiterte Sicherheitsverriegelung

bei der Sitzbelegungserkennung

bietet mehr Schutz vor eventuellen

Fehlbedienungen. So wird beispielsweise

keine Hydraulikfunktion mehr

ausgeführt, wenn der Sitz nicht belegt

ist.

Daneben verfügt der Jungheinrich

VFG 425s-435s über eine Reihe weiterer

Sicherheitsaspekte. Hierzu gehören

unter anderem die selbsteinfallende

Parkbremse, die ein Zurückrollen auf

Rampen oder Schrägen verhindert,

oder die von oben einsehbare Trittstufe

für den leichten und sicheren Ein- und

Ausstieg des Fahrers.

Ergonomie: Guter Fahrkomfort und

hohe Umschlagleistung

Der großzügig und ergonomisch gestaltete

Arbeitsplatz des VFG 425s-435s

von Jungheinrich sorgt nicht nur für guten

Komfort und entspanntes Fahren,

sondern auch für eine hohe Umschlagleistung

des Gerätes. Das Fahrzeug ist

mit und ohne Kabine deutlich leiser als

Wandler-Geräte der gleichen Klasse.

Durch die neue doppelte Entkopplung

der Antriebseinheit und des Fahrerplatzmoduls

vom Rahmen werden die

Humanschwingungen auf ein Minimum

reduziert.

Mit der EU-Betreiberrichtlinie

2202/44/EG/Vibrationen wird das Gesamtvolumen

an Humanschwingungen

geregelt, denen ein Arbeitnehmer am

Arbeitsplatz pro Tag maximal ausgesetzt

sein darf. Schwingungsoptimiert

konstruierte Jungheinrich-Gabelstapler

sorgen bereits für eine höhere Produktivität

durch längere Fahrzeiten ohne

Grenzwertüberschreitung. Gegengewichtsstapler

von Jungheinrich werden

seit einiger Zeit zudem serienmäßig

mit Premium-Sitzen ausgerüstet.

Diese verfügen

beim MSG 65 Ergo

über eine Lendenwirbelstütze,

eine

Rückenverlängerung

sowie Stoffbezug.

Bei den Varianten MSG

65 Lux und MSG 75 Air

kommen eine Sitzheizung bzw.

eine pneumatische Federung mit Gewichtsschnelleinstellung

hinzu. Die Einstellmöglichkeiten

an den Fahrersitzen

gewährleisten ein rundum entspanntes

Arbeiten mit minimalen Schwingungen.

Bis zu zwei Drittel der Gesamtvibration

werden dabei abgedämpft.


Ebenfalls neu sind die sitzgebundenen

Bedienelemente in einer in zwei

Richtungen einstellbaren, mitschwingenden

Armlehne. Zudem kann der

Fahrer zwischen dem neuen SOLO-

oder dem MULTI-PILOTEN – beide mit

integriertem Fahrtrichtungsschalter –

wählen. Eine elektrisch zu betätigende

Feststellbremse, ein Starttaster wie bei

neueren Automobilen und eine zweifach

verstellbare, schlanke Lenksäule

mit Memory-Funktion für noch mehr

Bein- und Bewegungsfreiheit runden

das Bild der Neuheiten des VFG 425s-

435s von Jungheinrich ab.

www.jungheinrich.de

Still: Fahrerschulungskonzept

Gut ausgebildete Mitarbeiter bedeuten

mehr Sicherheit, weniger

Kosten. Bei STILL werden Sie von Profis

trainiert, die Ihnen helfen, Arbeitsabläufe

noch effektiver durchzuführen

und den Stapler in jeder Situation zu

beherrschen. Das neue STILL Fahrerschulungskonzept

beinhaltet drei wesentliche

Kernelemente.

• Sicherheit - Vermeidung von Gefahrensituationen

und Unfällen

• Wirtschaftlichkeit und Umweltverantwortlichkeit

• Informationen zum Thema Humanschwingungen

Die Qualifikation der Mitarbeiter ist

rechtlich vorgegeben. Viel wichtiger

ist aber, dass die Mitarbeiter bei der

ordnungsgemäßen Verwendung von

Flurförderzeugen vor Gefahrensituationen

und Unfällen geschützt werden.

Zusätzlich können Reparaturkosten,

Schäden an Transportgütern und Einrichtungen

und Ausfallzeiten minimiert

werden.

Während der STILL-Fahrerschulung

wird beim Mitarbeiter das Bewusstsein

für einen verantwortlichen Umgang

mit Ressourcen und unserer Umwelt

geschärft. Durch eine effizientere Fahrweise

kann Energie gespart werden,

ohne die Prozesse im Unternehmen zu

beeinträchtigen. Hierzu zählen zum

Beispiel das vorausschauende Fahren,

eine angepasste Beschleunigung, eine

Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit,

die Geschwindigkeit bei Kurvenfahrt,

die Vermeidung von Leerfahrten und

das Abschalten bei Nicht-Nutzung.

Dies entspricht der neuen STILL

„Blue-Q = IQ“-Philosophie. Des Weiteren

wird der Mitarbeiter darüber aufgeklärt,

wie er durch eine angepasste

Fahrweise auf unebenen Böden den

Einfluss von Humanschwingungen

deutlich senken kann.

Ferner können Humanschwingungen

durch eine

optimale Sitzeinstellung

reduziert werden.

Fahranfänger und

bereits erfahrene Teilnehmer

können die STILL Ausbildungen

gleichermaßen besuchen. Ein

theoretischer Teil mit grundlegenden

Kenntnissen rund um den Gabelstapler

und ein praktischer Teil mit

anschließender Fahrprüfung bilden das

Grundgerüst unserer Ausbildungen

für den Gabelstapler-Fahrer. STILL

führt alle Ausbildungen mit modernen

Schulungsmitteln wie Videobeamer,

Notebook, Kamera und Modellen

durch. Dies gibt uns die Möglichkeit,

neben Fotos und Abbildungen

auch SD-Animationen und

Videosequenzen einzusetzen,

um Praxisbeispiele

und technisches Know

How anschaulicher

vermitteln zu können,

ohne den Dialog mit den

Teilnehmern zu vernachlässigen.

Um das Erlernte weiter

zu festigen, wurde zusätzlich ein umfangreicher

Lehrfilm entwickelt, der alle

Inhalte kurz und übersichtlich zusammenfasst.

www.still.de

Durch STILL Fahrerschulung ausgebildete Mitarbeiter bedeuten

mehr Sicherheit und weniger Kosten.

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

25


Gabelstapler

Das neue Rückhaltesystem

netProtect

schützt den Staplerfahrer

wirkungsvoll

beim seitlichen Umkippen

seines Fahrzeugs.

Still: Rückhaltesystem für mehr Sicherheit

Unter der Bezeichnung „netProtect“

hat die Hamburger Still GmbH ein

Rückhaltesystem für Gabelstapler entwickelt.

Die Sicherheitseinrichtung hat eine

ganze Reihe von Vorteilen: Das störende

An- und Ablegen des Gurtes entfällt

beim Auf- und Absteigen vom Stapler.

Der Fahrer verfügt trotz der Vorrichtung

über eine maximale Bewegungsfreiheit,

zudem ist die Bedienung per Sensor ausgesprochen

einfach. Diese Pluspunkte

führen zu einer hohen Akzeptanz bei

den Fahrern. So bietet das System einen

wirksamen Schutz und senkt zugleich

das Risiko der Umgebung.

netProtect besteht aus zwei Einheiten:

einem festen Rückhaltebügel

auf der rechten Fahrzeugseite und

einem elektromotorisch betätigten

Bügel auf der linken Seite, der während

der Fahrt heruntergeschwenkt ist und

ein schützendes Netz aufspannt. Still

ist es gelungen, den Bügel weit nach

außen zu setzen und so dem Fahrer

mehr Platz zu schaffen. Zudem ist die

Anordnung vom Sitz entkoppelt. Das

Schließen und Öffnen erfolgt nicht

über die Handbremse, sondern durch

das Berühren eines Sensors neben dem

Display. Eine programmierbare Vor-

26 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

wahlfunktion macht es möglich, das

Öffnen schon beim Heranfahren an die

Last „anzumelden“, also den Sensor

noch während der Fahrt zu betätigen,

der Bügel mit dem Netz öffnet sich

dann direkt beim Anhalten. Sollte der

Fahrer vergessen, beim Losfahren das

Netz zu schließen, erhält er zunächst

eine Warnung über die vordere Anzeigeeinheit.

Solange der Bügel nicht

betätigt wurde, ist das mögliche Tempo

des Staplers begrenzt. Oberhalb einer

Geschwindigkeit von 5 km/h schließt

das Netz selbsttätig.

Still hat das System für die Staplertypen

RX 20 und RX 60 im Programm.

Bei intensiven Tests im Hamburger

Hafen hat es große Akzeptanz bei den

beteiligten Fahrern gestoßen. Attraktiv

für zukünftige Nutzer ist zudem der

günstige Preis, der unter dem bisheriger

Systeme liegt.

www.still.de

Das Schließen

und Öffnen von

Bügel und Netz

erfolgt durch

Berühren eines

Sensors neben

dem Display.

Oberhalb einer

Geschwindigkeit

von 5 km/h

schließt das Netz

selbsttätig.


Toyota: SAS bietet jetzt noch mehr

Das „System für Aktive Stabilität“

(SAS) beinhaltet Sicherheitsfunktionen,

die die Stabilität des Staplers in engen

Kurven sicherstellen, die Lastkontrolle

vereinfachen und das Risiko des

Abrutschens der Last verringern. Das

System arbeitet dabei folgendermaßen:

10 verschiedene Sensoren, Fühler

und Schalter überwachen den Stapler

während des Betriebs. Die ermittelten

Messwerte gibt das System an die

zentrale Elektronikeinheit weiter. Diese

verarbeitet die Werte und ordnet sie

den drei SAS Einsatzbereichen – Lenkachsstabilisierung,

Hubgerüststeuerung

und Lenksynchronisation – zu. Überschreiten

die Messungen Grenzwerte,

greift das SAS in den betroffenen Einsatzbereich

ein und entschärft dort das

Unfallrisiko. Der Fahrer sieht im Display

des Armaturenbretts, ob das SAS aktiv

ist.

Was ist neu am SAS?

Beim neuen Diesel- und Treibgasstaplern

Toyota Tonero wurde das System

jetzt weiterentwickelt: Für eine höhere

Sicherheit beim Lasthandling ist der

Tonero zusätzlich mit einer Lastgewichtanzeige

erhältlich, die Bestandteil

des Multifunktionsdisplays ist, das an

der Stirnwand im Sichtfeld des Fahrers

installiert ist. Drückt der Fahrer den

Schalter am Minihebel „Heben/Senken“

zeigt das Display das Gewicht der

aktuellen Last an. Die Anzeige dient

dazu, dem Fahrer einen Überblick über

das tatsächliche Lastgewicht zu geben,

um eine Überlast zu verhindern. Bislang

musste der Fahrer die Tragfähigkeit

hochrechnen und ausloten, um die Ladegrenze

zu ermitteln.

Dank der neuen Geschwindigkeits-

und Beschleunigungskontrolle, die die

maximale Fahrgeschwindigkeit mit

angehobener Last begrenzen, wird eine

ruckartige Beschleunigung des Fahrzeugs

verhindert, und die Gefahr verringert,

dass der Stapler umkippt. Die

Einstellung der maximalen Beschleunigungs-

und Geschwindigkeitswerte

kann direkt am Multifunktionsdisplay

des Staplers erfolgen. Das Multifunktionsdisplay

im Sichtfeld des Fahrers

informiert diesen, sobald die Funktion

aktiviert ist. Neu und serienmäßig ist

ebenfalls, dass die Gabeln sich jetzt

auch beim Rückwärtsneigen automatisch

senkrecht stellen. Dies verhindert,

dass lose gestapelte Lasten auf die Fahrerkabine

fallen können und Personen,

die neben dem Stapler stehen, verletzt

werden.

Der Lenkachsstabilisator ermöglicht

eine gleichbleibende Stabilität

des Staplers auch bei Kurvenfahrt.

Ermitteln die Sensoren eine gefährliche

Situation, wird bei den Toyota Vierradstaplern

vorübergehend die Pendelbewegung

der Lenkachse mit Hilfe eines

Hydraulikzylinders verriegelt: Diese ist

dann festgesetzt, und der Stapler kann

nicht umkippen.

Die SAS Hubgerüststeuerung umfasst

die Neigebegrenzung vorwärts

und die Einschränkung der Geschwindigkeit

beim Rückwärtsneigen jeweils

ab einer Hubhöhe von zirka zwei Meter

mit Last. Ein nach vorne Kippen des

Staplers wird damit ausgeschlossen. Per

Knopfdruck kann der Fahrer das Hubgerüst

in allen Hubhöhen senkrecht

stellen und so problemlos eine Palette

aufnehmen. Die Hydraulikfunktion

bei ausgeschaltetem Zündschlüssel

wird verriegelt, so dass hochstehende

Gabeln nicht einfach im Vorbeigehen

abgesenkt werden können.

www.toyota-forklifts.de

Beim Toyota Tonero wurde SAS in

drei wesentlichen Bereichen weiterentwickelt.

Damit ein Überlasten

des Staplers verhindert wird, kann

der Fahrer sich das Lastgewicht dank

einer Lastgewichtanzeige am Multifunktionsdisplay

anzeigen lassen.

Der SAS Lenkachsstabilisator

sorgt beim Tonero für eine höhere

Seitenstabilität bei Kurvenfahrt

Das muss nicht sein: Die SAS

Hubgerüststeuerung schützt beim

Heben, Senken und Neigen des

Hubgerüsts Fahrer und Last.

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009 27


Fahrzeugkomponenten

Brigade: Pionier der Rückfahrsicherheit

Brigade liefert ein umfassendes Produktprogramm

zur Absicherung

gegen Rückfahrunfälle:

1. Eine breite Palette an Videokamerasystemen

sorgt für klare Sicht – nicht

nur nach hinten, sondern auch an der

Front und den Seiten des Fahrzeugs.

Leistungsstarke Systeme, auf Wunsch

auch mit Infrarot-Nachtsichttechnik,

stehen für jeden Einsatzzweck und jedes

Budget zur Verfügung.

Neu im Sortiment sind technisch

optimierte Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung,

die ein besonders

kontrastreiches Bild liefern und selbst bei

Sonneneinfall in die Fahrerkabine noch

über ausreichende Helligkeit verfügen.

Als weitere Neuheit wurden innovative

Sender-Empfänger-Module

vorgestellt, die digitale Bilder

von der Kamera zum Monitor

über das vorhandene

(analoge) Stromnetz des

Fahrzeuges übertragen

können. Damit entfällt die

manchmal schwierige Verlegung

einer eigenen Kabelverbindung

zwischen Kamera und

Monitor. Zusätzlich sorgt Brigade bei

Dunkelheit mit Heavy-Duty-Arbeitsscheinwerfern

in Xenon-Technik für die

Ausleuchtung von Gefahrenbereichen.

Radlader, ausgerüstet mit dem

Impuls-Radarsystem Backsense

von Brigade. Das System erkennt

und meldet Objekte und Personen

in bis zu 6 m Entfernung.

28 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

2. Das technologisch führende Impulsradarsystem

Backsense von Brigade

meldet Personen und Objekte hinter

dem Fahrzeug in bis zu 6 m Entfernung.

Auch wenn der Fahrer abgelenkt

sein sollte, wird er durch akustische

Signale auf die Gefahr aufmerksam

gemacht. Ein Blick auf den Monitor des

Videosystems liefert dann detaillierte

Informationen.

3. Akustische Warner machen

Personen im Bereich zurücksetzender

Fahrzeuge auf die nahende Gefahr

aufmerksam. Hier präsentiert Brigade

neben konventionellen „Piepern“ exklusiv

das weltweit patentierte bbs-tek-

System, das mit einem völlig neuartigen

Breitbandsound („weißes Rauschen“)

arbeitet. Weil diese Warntöne

kein Echo erzeugen, ist die

Gefahrenquelle auch

in Hallen besonders

gut zu orten. Die Signale

nerven nicht und

sind nur im unmittelbaren

Gefahrenbereich wahrzunehmen. So

wird jede Belästigung von Mitarbeitern

und Anwohnern zuverlässig vermieden.

Ein zusätzliches Plus an Komfort und

Sicherheit bietet die neue Generation

von bbs-tek-Warnern, die sich in einem

Regelbereich von 77 bis 97 dB selbsttätig

an den Geräuschpegel der Umgebung

anpassen. Dadurch fallen zum

Beispiel die Warnsignale beim Rangieren

vor dem Verwaltungsgebäude

deutlich leiser aus als in der Umgebung

des Brechers.

www.brigade-electronics.co.uk


ContiTech Vibration Control hat für

einen Radlader von Weidemann ein

Schwingmetall-Hydrolager aus der

Serie K 3500 mit einem besonders

langen Federweg ausgestattet. Das

K 3500 LT sorgt für mehr Komfort

und Sicherheit insbesondere im Hinblick

auf größere Lasten und höhere

Geschwindigkeiten.

ContiTech:

Neues Schwingmetall­Hydrolager

für Radlader

Aufgrund seiner kompakten und Platz

sparenden Bauweise eignet sich das

neue Schwingmetall-Hydrolager

K 3500 LT der ContiTech Vibration Control

GmbH gut für die Kabinenlagerung

von landwirtschaftlichen und industriellen

Fahrzeugen wie Radladern und

Baggern. Es sorgt für mehr Komfort und

Sicherheit. Diese Aspekte spielen insbesondere

im Hinblick auf die größeren

Lasten und höheren Geschwindigkeiten,

auf die zum Beispiel Radlader ausgelegt

sind, eine wichtige Rolle. Die Radlader

der Firma Weidemann mit

einem Betriebsgewicht bis

6.000 Kilogramm besitzen enorme

Hub- und Reißkräfte. Schnelle Arbeitsspiele

und hohe Geschwindigkeiten bei

Überlandfahrten wirken sich deutlich

auf die Schwingung der Fahrerkabine

aus. Das kann den Fahrkomfort erheblich

verschlechtern.

Das K 3500 LT bietet die von Konuslagern

bekannten Vorzüge einer sehr

hohen Quersteifigkeit, die das Wanken

und Nicken der Kabine wirkungsvoll re-

duziert. Durch die integrierte

hydraulische Dämpfung werden

stoßartige Anregungen stärker

gedämpft und somit ist eine weichere

Auslegung des Elastomerlagers möglich.

Die direkte Folge sind geringere Belastungen

und ein höherer Federungskomfort

für den Fahrzeugführer auch

unter schwersten Einsatzbedingungen.

Das bedeutet, der Arbeitskomfort wird

nachweislich verbessert.

www.contitech.de

WAECO: Dachklimaanlagen­Serie für den Profi­Einsatz

Seine bestehende Produkt-Palette

von Dachklimaanlagen für den professionellen

Einsatz hat der anerkannte

Klima-Spezialist WAECO jetzt um eine

ganze Serie erweitert. Damit kann von

der Baggerkabine bis zum 25-sitzigen

Midi-Bus nun jedes Fahrzeug optimal

klimatisiert werden.

Die neuen Anlagen sind wahlweise

auf einen Betrieb bei 12- oder 24-Volt-

Bordspannung ausgelegt. Der besondere

Clou: Die neuen Dachklimaanlagen

sind mit den bereits im Fahrzeug

vorhandenen Luftkanälen kombinierbar

oder können mit Luftausströmern

ausgestattet werden, die als Zubehör

erhältlich sind. Optional lassen sich die

Anlagen auch mit einer elektronischen

Temperatursteuerung ausrüsten.

Dieser modulare Aufbau aller Systeme

garantiert stets einen individuellen

Zuschnitt auf die jeweils gestellten

Anforderungen. Sämtliche Modelle

verfügen über Hochleistungskondensatoren

und -verdampfer, um die

geforderten Höchstleistungen zu gewährleisten.

Das Modell „Portofino“ der neuen

Dachklimaanlagenserie ist mit nur

15 Kilogramm Gewicht und einer

Stromaufnahme von 24 Ampère

für Kabinen von Baumaschinen

geeignet. Es erzielt eine Kälteleistung

von stolzen 4 Kilowatt.

Alle Anlagen lassen sich mit entsprechenden

Kompressorsätzen kombinie-

ren. Die Preise für den Einstieg in eine

neue Komfort-Dimension beginnen bei

1015 Euro (zzgl. MwSt.).

www.waeco.de erhältlich.

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

29


Fahrzeugkomponenten

Grammer: Gesund sitzen

im Gabelstapler

Ein neuer Premiumsitz der Grammer

AG für Stapler und kompakte

Baumaschinen verfügt über eine

innovative, vollautomatische Gewichtseinstellung

und eine moderne

Multifunktions-Armlehne

Gabelstaplerfahren ist ein

harter Job. Rund acht

Stunden pro Tag oder noch länger

sitzen die Fahrer hinterm Lenkrad.

Falsches Sitzen kann deshalb Haltungsschäden

zur Folge haben. Das

Ergebnis sind oft chronische

Rückenprobleme.

Ein Gabelstapler wird

im Laufe eines Tages häufig

von mehreren Mitarbeitern

genutzt – gerade unter

den beengten Raumverhältnissen

eines Staplers

ist es enorm wichtig,

den Sitz auf die individuelle

Konstitution des jeweiligen Fahrers

einzustellen. Der Innovations- und

Technologieführer Grammer AG hat

diese Herausforderung angenommen:

um ungesunde Schwingungen und

Stöße abzufedern, kommt es darauf an,

den maximalen Federweg in jedem Fall

sicherzustellen – egal, ob ein großer,

schwerer Mann oder eine zierliche Frau

auf dem Sitz Platz nehmen.

Der Premiumsitz MSG75E/521

ist unter Berücksichtigung neuester

Erkenntnisse aus der Ergonomie entstanden.

Er passt sich sofort und vollautomatisch

dem Gewicht des jeweiligen

Fahrers an und leistet damit einen

wesentlichen Beitrag zur Entlastung

von Wirbelsäule und Bandscheibe. Eine

Fehleinstellung, die mittel- und langfristig

gesundheitliche Probleme erzeugen

könnte, ist nicht mehr möglich.

Bei Bedarf wird nachgeregelt

Dank der vollautomatischen Gewichtseinstellung

ist beim MSG75E/521 kein

eigenes Bedienelement zur Regulierung

der Gewichtseinstellung nötig.

Ein ausreichender Federweg nach

oben und unten ist stets garantiert, die

Gewichtseinstellung überwacht die

Restfederwege auch während der Fahrt

und regelt bei Bedarf sofort nach – der

Fahrer befindet sich ständig in der für

ihn optimalen Einstellung! Aber nicht

30 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

nur mit diesem innovativen Feature

beweist Grammer, dass bequemes Arbeiten

nicht viel Platz braucht, sondern

eine ausgereifte Technik. So setzt der

MSG75E/521 mit einem Seat Index

Point von 238 Millimetern und einem

Federweg von 110 Millimetern auch

Maßstäbe bei den niedrigaufbauenden

Luftfederungen; dadurch wird der

Rücken noch besser vor unliebsamen

Stößen geschützt. Die Lordosenstütze

sorgt zudem dafür, dass der Rücken in

seiner natürlichen Position bleibt. Die

breiten, ergonomischen Polster sowie

die höhen- und neigungseinstellbaren

Armlehnen stützen den Körper optimal.

Die asymmetrische Rückenlehne ist auf

der rechten Seite verjüngt und gibt dem

Fahrer auch beim Rückwärtsfahren den

nötigen Halt.

Neue EU­Richtlinie: Mit dem

MSG75E/521 bestens gerüstet

Die vollautomatische Gewichtseinstellung

leistet auch

einen wesentlichen Beitrag zur

Einhaltung der neuen EU-

Richtlinie 2002/44/EG

zur Ganzkörpervibration.

Diese Richtlinie

sorgt dafür, dass die

ergonomische Ausgestaltung

von Arbeitsplätzen

heute immer wichtiger wird.

Die Vorschrift wurde zum

Schutz von Arbeitnehmern, die

im Job ständig mechanischen

Schwingungen ausgesetzt sind

– wie zum Beispiel die Fahrer von

Staplern und kompakten Baumaschinen

– beschlossen, ist 2005

in allen EU-Ländern nationales

Recht geworden und wird nach einer

Übergangsfrist im Jahre 2011 endgültig

verbindlich. Mit der Richtlinie wird insbesondere

geregelt, welchem Gesamtvolumen

an Schwingungen ein Arbeitnehmer

täglich ausgesetzt werden darf.

Wie alle anderen Grammer-Produkte

erfüllt auch der MSG75E/521 mit vollautomatischer

Gewichtseinstellung alle

relevanten Schwingungsklassen und ist

deshalb für die neue Vorschrift bestens

gerüstet.

Elektronik und Ergonomie: die Multifunktions­Armlehne

Optional ist der MSG75E/521 für

Kunden aus dem OEM-Markt mit dem

Konzept einer modernen, modularen

Multifunktions-Armlehne ausgestattet.

Das System lässt sich perfekt an die

individuellen Bedürfnisse des Fahrers

anpassen und erzielt auf diese Weise

ein ergonomisches Optimum. Dafür

sorgt zunächst die Trägereinheit, die

in Höhe und Länge einstellbar ist und

mitfedernd am Sitz installiert wird.

Darauf aufbauend ist ein Bedienpanel

angebracht, das mit unterschiedlichen

elektronischen Bedienelementen zur

Steuerung des Fahrzeugs ausgestattet

werden kann. Die Multifunktions-Armlehne

bietet dem Fahrer auf diese Weise

eine deutliche, spürbare Entlastung

des Arm-Schulter-Bereichs.

www.grammer.com


Pfreundt: Neues On­Board­Achslastmesssystem „CargoWatch“

Mobile Wägesysteme von Pfreundt

sind in Gewinnung, Entsorgung

und Recycling seit vielen Jahren erfolgreich

im Einsatz. Bekannt und weit

verbreitet sind die On-Board-Waagen

für Radlader, Dumper, Bagger, sowie

Förderbandwaagen und Waagen für

verschiedenste Entsorgungsfahrzeuge.

Jetzt bietet der Waagenspezialist darüber

hinaus eine neue Messeinrichtung

zur Ermittlung von Achslasten in Lkw

an, um Überladungen zu vermeiden.

Das sorgt für mehr Sicherheit, spart

Zeit, senkt die Kosten und verhindert

Bußgelder in beträchtlichen Höhen.

Sind in den Belademaschinen wie im

Radlader oder Bagger keine Waagen

vorhanden, kann der Lkw mit dem

neuen System ausgerüstet werden, um

dessen Beladung autark zu kontrollieren.

Mit dem CargoWatch können

sowohl luft- wie auch blattgefederte

Achsen bzw. Achsgruppen ausgerüstet

und ausgewertet werden. Die Nachrüstung

ist einfach und erfolgt in der Regel

innerhalb eines Tages. Die Messwertabweichung

liegt nach Herstellerangabe

bei maximal +/- ein bis zwei Prozent

des maximalen Lkw-Gesamtgewichtes.

Die Anzeigeelektronik verfügt, abhängig

vom Einsatz, über einen oder

zwei Messeingänge. Je nach Fahrzeug

können hier Luftdruck, Blattfederung

oder beides kombiniert ausgewertet

werden. Bei einer festen Truck-Trailer-

Kombination können so über den einen

Kanal die Achsgruppe des Aufliegers

und über den anderen die Antriebsachse

der Zugmaschine ausgewertet und

als Gesamtgewicht angezeigt werden.

Mit der Tara-Funktion können zudem

Teilbeladungen kontrolliert werden.

Optional sind dazu noch einstellbare

Schwellwertanzeigen (grün/gelb/rot

für außen bzw. 3 LED für innen) erhältlich,

um die Beladung sowohl in

der Kabine wie auch außen am

Lkw kontrollieren zu können.

Selbstverständlich kann das

System auch in Solomaschinen

und Zugmaschinen mit

Anhängern eingesetzt werden.

Im letzten Fall, wie auch bei

häufig wechselnden Truck-Trailer-

Kombinationen werden üblicherweise

Zugmaschine und Hänger jeweils mit

einer eigenen Anzeige ausgestattet und

separat ausgewertet.

www.pfreundt.de

Das On-Board-Achslastmesssystem

dient zur Vermeidung

von Lkw-Überladungen und ist

sowohl für luft-, wie auch für

blattgefederte Achsen lieferbar.

Bei der Außenmontage der

Elektronik kann umgekehrt eine

kleine Anzeige in der Kabine angebracht

werden.

Wird die Elektronik in der Kabine

montiert, kann der Beladezustand

außen am Fahrzeug

zusätzlich über eine optionale

große LED-Anzeige überwacht

werden.

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

31


Fahrzeugkomponenten

Grammer: Komfortsitze der Spitzenklasse

Der Actimo Evolution – der Komfortsitz

für große Baumaschinen

von der Grammer AG – macht das Fahren

ruhiger, sicherer und in erheblichem

Maße rückenschonender. Es gibt diesen

Sitz in zwei Versionen: für Radlader

und Dumper mit links angeordneten

Bedienelementen und für Bagger mit

vorne angeordneten Bedienelementen

und einer Schnittstelle für Steuerhebelträger.

Der neue MSG97EAC/742 für Bagger,

Radlader und Dumper ist unter

anderem mit langem Rücken und einstellbarer

Kopfstütze ausgestattet. Vor

allem verfügt er aber über ein neuartiges

elektronisches System zur aktiven

Vertikalfederung, das Schwingungen

noch mehr reduziert und deshalb zu

einer dauerhaften Entlastung für den

Rücken beiträgt. Die innovative pneumatische

Federung mit elektronischer

aktiver Kennlinienanpassung führt

zu einer Schwingungsreduzierung

von bis zu 40 Prozent gegenüber der

32 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

bewährten Luftfederung. Die breite,

extrem belastbare Scherenfederung ist

speziell für große Bagger, Radlader und

Dumper ausgelegt. Der Fahrer spürt,

unabhängig von seinem Gewicht, einen

deutlich besseren Federungskomfort.

Und schließlich fördert die aktive

Sitzklimatisierung beim MS-

G97EAC/742 das Wohlbefinden des

Fahrers. Körperwärme und Schweiß

werden über das Bezugsmaterial

abtransportiert und in der darunter

liegenden Aktivkohleschicht zwischengespeichert,

die Sitzoberfläche

bleibt angenehm trocken. Unter der

Aktivkohleschicht befindet sich mit der

Ventilationsschicht eine weitere „Ebene“,

die von kühler und trockener Luft

durchströmt ist. Die Ventilationsschicht

entfeuchtet die Aktivkohleschicht. So

beugt die aktive Sitzklimatisierung

möglichen Erkrankungen bei allen Temperaturen

vor.

www.grammer.de Der Actimo Evolution

Hauser: CoRRect air 25 ALVA kompakt – Neuer Winzling unter

den Schutzbelüftungen

Moderne Baumaschinen gleichen

immer mehr durchgestylten

PKW. Auf und unter den Abdeckungen

findet sich immer weniger Platz

für Anbauteile. Gesetzliche Auflagen

wie ROPS und FOPS schränken die

Aufbaumöglichkeiten von Schutzbelüftungen

deutlich ein. War es früher

erlaubt, Anlagenteile auf der Fahrerkabine

anzubringen, müssen nun neue

Wege gefunden werden.

Dieser Herausforderung nahm sich

die Hauser Umwelt-Service aus Krefeld

an. Sie entwickelte eine Schutzbelüftung,

die die bisherigen Anlagen wie

Relikte aus der Urzeit erscheinen lässt.

Mit einer Abmessungen von 390 x 220

x 230 mm ist die CoRRect air 25 ALVA

kompakt kaum größer als ein Einkaufskorb.

Auch das Gewicht ist mit etwa

acht Kilogramm vergleichbar.

Um dies zu erreichen, stellten die

Experten von Hauser alles Bisherige

in Frage. Mit herkömmlichen Schüttkohlefiltern

waren diese Herausforderungen

nicht zu meistern. Neue

Adsorbentien mussten gefunden

werden, die trotz geringerem Gewicht

Filterstandzeiten ermöglichen, die

bisherigen Filtern in keinster Weise

nachstehen. Das HLAS-Filtersystem

ermöglicht lange Standzeiten

bei geringem Gewicht. Außerdem

verhindert es Leckagen, die durch Vibrationen

in Schüttkohlefiltern entstehen

können. Auch das Durchstauben,

dass in einigen Fällen bei Kettenfahrzeugen

zu beobachten war, wenn sich

die Aktivkohle zerrieben hatte, wird

verhindert. Mit dem HLAS-Filtersystem

ist es zudem möglich, die CoRRect air

25 kompakt in jeder Lage am Fahrzeug

zu montieren – wenn es sein muss sogar

auf dem Kopf stehend.

Die Größe der Anlage macht eine

Montage an fast allen Orten am Fahrzeug

möglich: als Trittbrett, unter

der Haube oder als Rucksack

– vieles ist machbar.

Aber nicht nur die Größe

der CoRRect air 25

ALVA kompakt ist beeindruckend.

Auch die

inneren Werte zeugen

von der Kompetenz bei

der Hauser Umwelt-Service.

Modernste RFID-Technologie ermöglicht

eine kontaktfreie Identifikation der

eingesetzten Filter und gestattet die

Anzeige von Betriebsstunden auch bei

Filterwechsel. Darüber hinaus melden

Gassensoren durchgeschlagene Filter

und sorgen so für ein Extra an Sicherheit

für das Bedienpersonal. Selbstverständlich

erfüllt die CoRRect air 25

ALVA kompakt die Anforderungen der

BGI 581 und der TRGS 554.

www.hauser24.com


Groeneveld: Sicherer rückwärts fahren

Geschicklichkeit gehört zu den Eigenschaften

eines Fahrers, der in

einer unübersichtlichen Situation mit

nur wenig Platz rückwärts fahren muss.

Ein zweckmäßiges Hilfsinstrument zur

Unfall- und Sachschadensvermeidung

ist dabei „Greensight“ von Groeneveld.

Das Objekterfassungssystem arbeitet

mit Ultraschall- und Kameraerfassung

gleichzeitig, ist also ein „aktives Sicherheitssystem“.

Durch die optische Signalisierung

auf dem Monitor und durchdringende

akustische Signale weiß der Fahrer genau,

wie weit sein Fahrzeug von einem

Gegenstand oder einer Laderampe

entfernt ist. Kombiniert mit dem Kamerasystem

wird jegliche Ungewissheit

beendet. Wird ein Objekt erfasst, erscheint

das Kamerabild auf dem Monitor

im Fahrerhaus, so dass der Fahrer

die Situation sofort überblicken kann.

Die Elektronik und der Monitor von

Zwei Ultraschallsensoren

tasten den Rückraum ab.

Monitor und Bedienteil

von „Greeensight“.

Greensight sind während der Fahrt in

Bereitschaft und es kann keine Verzögerung

bei der Signalisierung auftreten.

Zwei Sensoreinheiten tasten mit

Ultraschall den Platz hinter dem

Fahrzeug ab. Der Erfassungsbereich

ist über drei Zonen

verteilt. Je näher der Gegenstand,

desto durchdringender

sind das optische

und das akustische Signal,

das der Monitor erzeugt. Wenn

der Abstand zum Gegenstand

weniger als 70 cm beträgt, erscheint

außerdem das Wort STOP auf dem Monitor.

Die Einteilung der Zonen hinter

dem Fahrzeug kann kundenspezifisch

vorgenommen werden.

Die Standardausführung von

Greensight wird mit einer Farbkamera

und einem Monitor fürs Fahrerhaus

geliefert. Damit der Fahrer nicht mit

Informationen überladen wird, schal-

tet das System den Monitor erst ein,

wenn ein Gegenstand erfasst wird. Auf

Wunsch kann der Monitor von Hand

eingeschaltet werden (ununterbrochen

eingeschaltet). Eine

nützliche Sonderausstattung

ist eine zusätzliche

Standardkamera. Diese

zweite Kamera kann zum

Beispiel eingesetzt werden,

um den toten Winkel

zu erfassen. Außerdem ist

Greensight auch mit Erfassung

an den oberen Ecken erhältlich. Durch

den Einbau von zwei zusätzlichen Ultraschalleinheiten

oben am Fahrzeug

werden auch Objekte, wie zum Beispiel

herunterhängende Schilder, halb geöffnete

Rolltore und Äste erfasst.

www.groeneveld-groep.com

info@groeneveld-gmbh.de

Die überwachten Bereiche.

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

33


Fahrzeugkomponenten

Hauser: Belüftungsanlage zum Schutz vor Feinstaub

Bekannt ist, dass Stäube und Partikel

krank machen können, wenn sie

eingeatmet werden. Bei der intensiven

Arbeit im Steinbruch wird die Umgebungsluft

stark verschmutzt zum

Beispiel durch feinsten Quarzsand oder

Asbestfasern. Hier entsteht eine Gefährdung

der Fahrer auf den Fahrzeugen,

wenn die Partikel über die Atmung

in die Lunge gelangen.

Hauser Umwelt-Service schafft mit

der Schutzbelüftungsanlage CoRRect

air 30 ALVA Arbeitsbedingungen, die

dafür sorgen, dass die Fahrer partikelfreie

und schadstoffarme Luft einatmen

und somit ihre Gesundheit schützen. Im

Lieferumfang sind enthalten: die Filteranlage

CoRRect air 30 ALVA aus Edelstahl

gegen Stäube und Partikel (inkl.

Montagerahmen mit Spannverschlüssen

zum schnellen Wechsel), der Zyklon

und die CoRRect air 2 Überdruck-Kon-

34 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

trolle. Die CoRRect air 30 ALVA

bietet eine 3-bis 4-stufige Partikel-

Filterung:

1. Filterung Zyklon – kann separat

in schadstoffärmere Umgebungsluft

montiert werden zur Entlastung der

Filtereinheiten der Anlage

2. Filterung G4

3. Filterung H13

Optional:

4. Filterung H13 zusätzlich für intensiveren

Schutz oder Geruchsschutz-

filter A

Die Filtereinheit wird von oben nach

unten gleichmäßig durchströmt. Die

Anlage erreicht einen mittleren Fraktionsabscheidegrad

von 99,997 Prozent

und somit eine Schutzstufe, wie sie

auch in Operationssälen verwendet

werden muss. Beim optionalen Geruchsschutzfilter

A bleibt die Verteilung

der Aktivkohle konstant und es gibt

CoRRect air 30 ALVA – Durchströmschema,

hier ohne Zyklon

Mit einer Abmessung von 55 x 33 x 22 cm

(L x B x H) lässt sich die Schutzbelüftungsanlage

CoRRect air 30 ALVA problemlos

auf alle gängigen Fahrzeuge montieren.

keine Leckagen. Das bietet dem Fahrer

angenehmes Arbeiten, bei gleich bleibender

Qualität. Die CoRRect air 30

ALVA hat alleine bis zu 5,61 qm Partikelfilterfläche,

je nach Bestückung.

Die mitgelieferte CoRRect air 2

Überdruck-Kontrolle überwacht den

gewünschten Überdruck permanent

und warnt sofort akustisch und optisch

bei Abweichungen. Der Druck lässt sich

zwischen 20 und 300 Pa voreinstellen.

Um den gewünschten Überdruck zu

halten, muss die Kabine abgedichtet

werden. Je perfekter dies geschieht,

umso weniger Luftdurchsatz erfolgt

und desto höhere Filterstandzeiten

werden erreicht. Auch hier wird für die

größtmögliche Sicherheit der Fahrer

gesorgt und die Gefahr der unsachgemäßen

Benutzung verhindert.

www.hauser24.com

Tamtron: Radladerwaagen mit Rückfahrkamera kombinierbar

Das volldynamische Wiegen und die

automatische Winkelkompensation

zum Ausgleich von Bodenunebenheiten

sind Bestandteil aller Radladerwaagen

von Tamtron.

Mit diesen Funktionen

kann der Maschi-

YES Anschlussmöglichkeit

von zwei Farbkameras

(Rückfahr-

und Überwachung)

nenführer sich voll auf seine Arbeit

konzentrieren und die Bedienung der

Waage rückt in den Hintergrund. Die

Bedeutung einer guten Mensch-Maschine-Schnittstelle

wurde bei Tamtron

sehr früh als wichtiger Faktor erkannt.

Ausgeklügelte Benutzeroberfläche

Die Modelle YES und PRO bieten eine

komfortable Möglichkeit der Bedienung.

Beide Modelle sind mit großformatigen

Displays, PRO mit 5,7“ Monochrom

und YES mit 6,4“ Farb-Display

ausgestattet. Die Grafik zeigt in unterschiedlicher

Größe die Buchstaben auf

dem Bildschirm, die wiederum

die Lesbarkeit

der Gewichts-Werte,

Kunden- oder

Material-Namen

verbessert. YES

hat zwei Eingänge

für Kameras. Eine kann

beispielsweise als Rückfahrkamera

(Voraussetzung für eine Prämie),

die andere als drahtlose Kamera

zur Überwachung im Gelände genutzt

werden.

www.tamtrongmbh.de


Grammer: Schwingungen messen mit VibroControl

Vom Arbeitgeber wird verlangt, dass

er die Vibrationsbelastung seiner

Mitarbeiter kennt, erfasst und – falls erforderlich

– Gegenmaßnahmen einleitet.

Bei nachweislich mangelnder Vorsorge

des Arbeitgebers haben Betroffene einen

Anspruch auf Entschädigung. Von

der Grammer AG gibt es ein neues Vibrationsdosimeter,

das am Fahrersitz

von mobilen Arbeitsmaschinen

angebracht

wird, permanent die

Schwingungsbelastung

misst und somit

frühzeitig auf Gefährdungen

hinweist.

Technisch handelt es sich

dabei um ein triaxiales Humanschwingungsmessgerät,

das auf mobilen

Arbeitsmaschinen zur Schwingungsüberwachung

eingesetzt wird. Das

Gerät ist einfach am Fahrerarbeitsplatz

zu befestigen und zeichnet während

einer 8-Stunden-Schicht permanent

die auftretenden Schwingungen auf,

errechnet die Schwingungsbelastung

für den Fahrer und informiert den Fah-

rer bei Erreichen bzw. Überschreiten

des zulässigen EU-Grenzwertes. Somit

kann der Betreiber rechtzeitig Maßnahmen

ergreifen, um Überschreitungen

des Grenzwertes zu vermeiden.

Mögliche Maßnahmen sind hierbei

die Heranziehung einer zugelassenen

Prüfstelle zur exakten Messung und

daraus abgeleitet organisatorische

Maßnahmen, wie zum Beispiel der

Einsatz von Fahrersitzen mit besserer

Schwingungsreduzierung, Reduzierung

der Fahrgeschwindigkeit, Einebnen

der Fahrbahnen oder Anschaffung von

neuen Arbeitsmaschinen mit besse-

Orlaco: Kamera verdrängt den Spiegel

Orlaco ist ein niederländisches Unternehmen,

das bereits seit mehr

als 17 Jahren effektive Sichtlösungen

mit Kamera-Monitor-Produkten für

Fahrzeuge aller Art – so auch den Bereich

der Off-Road-Maschinen – bietet.

Die Orlaco-Systeme entsprechen den

höchsten Anforderungen im Bereich

der Sichtfeldverbesserung.

Auf Off-Road-Fahrzeugen wird die

Arbeit durch den Einsatz von Kamerasystemen

sicherer und genauer als bei

der Verwendung von Spiegeln. Gerade

Kamerasystem an einem Dumper

auf den extrem großen Fahrzeugen

ist eine gute Rundum-Sicht ein großes

Problem. Spiegel befinden sich dabei so

weit aus dem Blickfeld des Maschinisten,

dass kaum von einer guten Sicht

gesprochen werden kann. Zudem ist

eine vibrationsfreie Montage in vielen

Fällen nicht möglich.

In diesen Fällen ist ein Kamera-Monitorsystem

die bessere Option. Die Kameras

werden direkt auf das Fahrgestell

montiert und nicht auf einen großen

schwingenden Bügel. Durch den Ein-

Das neue Vibrationsmessgerät

von

Grammer.

rer Schwingungsreduktion. Dank der

„Stand-alone-Lösung“ des Vibrationsdosimeters

mit Akkubetrieb kann es

schnell auf unterschiedlichen Fahrzeugen

eingesetzt werden. Außerdem lassen

sich die Daten zu Dokumentations-

zwecken leicht auf einen

PC übertragen.

www.grammer.com

satz von Kameras auf allen Seiten des

Fahrzeugs überblickt der Fahrer den

Arbeitsbereich rund um das Fahrzeug

auf einen Blick.

Schlag- und Vibrationsanforderungen

der Automotiv-Industrie

werden von den Orlaco-Kameras voll

erfüllt, d. h. Einfluss von Schlägen

und Schwingungen durch raues oder

unwegsames Gelände stellen kein Problem

dar.

www.orlaco.com

Orlaco-Kamera

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

35


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37


Fahrzeugkomponenten

ISRINGHAUSEN: NTS­Baumaschinensitze schonen Gesundheit

Auf der Basis einer extrem robusten,

sowie spiel- und geräuscharmen

Schwingsystemstruktur hat ISRING-

HAUSEN den neuen NTS-Baumaschinensitz

entwickelt. Durch die Optimierung

der Schwingungseigenschaften

konnte die vibrationsmindernde Wirkung

weiter verbessert werden, so dass

unter gleichen Bedingungen im Feld eine

deutlich geringere Gesamtbelastung

auf den Fahrer einwirkt. Umfangreiche

Einstellsysteme, wie die Lendenwirbelstütze

und die seitliche Abstützung des

Oberkörpers unterstützen die gesundheitsfördernde

Wirkung.

Im NTS-Baumaschinensitz findet

sich eine Vielzahl innovativer Details.

Hier sind für alle Sitzvarianten die deutliche

Erhöhung der Sitzsteifigkeit durch

ein Querrohr im Scherenschwingsystem

und das spiel- und geräuscharme

Doppelrollenführungssystem zu

nennen. Insbesondere durch diese verschleißarme

Führung im Federungssystem

wird die Dauerhaltbarkeit enorm

verbessert und die hervorragenden

Eigenschaften dieser Sitzfamilie bleiben

dem Fahrer über eine extrem lange

Nutzungsdauer erhalten. Prüfstands-

38 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

versuche und Praxiserprobungen belegen

den deutlich erhöhten Komfort

für den Maschinenführer und die

wirtschaftlichen Vorteile für den Arbeitgeber.

Es gibt den neuen NTS-Baumaschinensitz

als mechanisch gefederte Ausführung,

die optional mit Sitzheizung

und mechanischer Lendenwirbelstütze

angeboten wird. Weiter stehen luftgefederte

Sitze mit manueller und mit

automatischer Gewichtseinstellung

zur Verfügung. Diese sind mit einer

integrierten Luftversorgung (Kompressor)

und serienmäßig mit Sitzkissentiefeneinstellung

und einstellbarem

Stoßdämpfer ausgestattet. Für die

manuell einstellbare Variante des

luftgefederten Sitzes gibt es optional

Horizontalfederung, Sitzheizung und

das IPS System, eine pneumatische

Lendenwirbelstütze kombiniert mit einer

pneumatischen Seitenabstützung

des Oberkörpers. Beim Automatiksitz

sind diese Optionen bereits serienmäßig

enthalten. Eine Luxusvariante mit

Klimasystem rundet das Programm ab.

www.isri.de

WAECO: Rückfahrsicherheit – Lösungen für den Profi

WAECO bietet eine breite Palette

professioneller Rückfahrsicherheitssysteme,

die nach dem klassischen

Baukastenprinzip miteinander kombiniert

werden können – individuell auf

jedes Fahrzeug und dessen Einsatzgebiet

zugeschnitten.

Rütteln, Schütteln, Nässe, Staub:

Neben robusten Standard-Elementen

halten die Experten von WAECO auch

zahlreiche Heavy-Duty-Komponenten

bereit, die eigens für den Einsatz in Rohstoffbetrieben

und für extreme Witterungsbedingungen

entwickelt wurden.

Monitore, Kameras, Zubehör: Im

neuen, interaktiven RVS-Konfigurator

für Profi-Rückfahrkamerasysteme im

Internet findet sich jeder auf Anhieb

zurecht. Konstruktion, Material und

Verarbeitung der Heavy-Duty-Komponenten

gewährleisten anschließend

einen stets sicheren und störungsfreien

Betrieb – auch unter Extrembedingungen.

So übersteht die robuste Hochleistungs-Kamera

WAECO PerfectView

CAM26 etwa unbeschadet den Strahl

des Hochdruckreinigers.

Diese

bewährte Kamera

ist in insgesamt

fünf verschiedenen,

individuell

anzupassenden

Ausführungen

erhältlich. Zudem

können sämtliche

Modelle der

CAM26 mit einem

Shutter nachgerüstet

werden, der das

Objektiv im harten Alltags-Einsatz vor

Verschmutzung schützt.

www.waeco.de/rvs-konfigurator


Lincoln: Zentralschmierung

bietet

viele Vorteile

Die optimale Lösung für eine 100prozentige

Schmierung heißt heute

„Automatische Zentralschmierung“.

Zentralschmieranlagen sorgen dafür,

dass alle vorhandenen Schmierpunkte

gleichmäßig und in genau festgelegten

Zeitabständen, mit einer definierten

Schmierstoffmenge versorgt werden.

Der Schmierstoff wird dabei von einer

pneumatisch oder elektrisch betätigten

Pumpe über Schmierstoffleitungen und

nachgeschaltete sogenannte Progressiv-Schmierstoffverteiler

an die zu versorgenden

Reibstellen gefördert.

Durch den Einsatz einer Zentralschmieranlage

wird zudem die Arbeitssicherheit

erheblich erhöht: Schmierstellen,

die nur schwer – oder bei einem

Maschineneinsatz im Feld oft gar nicht

– zugänglich waren, werden bei der

Zentralschmierung zusammengefasst

und von einer einzigen, leicht zugänglichen

Schmierstelle aus mit Schmierstoff

versorgt. Auf diese Art wird die

Verletzungsgefahr durch manuelles

Abschmieren erheblich gemindert. Das

Schmiermittel kann bei diesem Vorgang

optimal dosiert werden, so dass Überschmierung

und damit Arbeitsplätze,

Optimierungspyramide für

Zentralschmierung

die durch Fett und Öl verschmutzt

sind, der Vergangenheit angehören.

Das richtige Fett

Ein wichtiger Faktor ist auch die Auswahl

des richtigen Schmierstoffs. In

vielen Fällen bietet hochviskoses Fett

der NLGI-Klasse 2 die beste Lösung.

Fett bildet im Gegensatz zu Fließfett

einen Fettkragen um das zu schmierende

Lager und verhindert so das

Eindringen von Schmutzpartikeln oder

Wasser.

Das Fett verbleibt auch bei

hohen Temperaturen und trotz

hoher Erschütterungen oder Vibrationen

im Lager. Diese Eigenschaften

von Fett sind umso wichtiger, wenn

Maschinen in rauer Umgebung im

Einsatz sind. Bei der Schmierung von

Ketten wird allgemein Öl verwendet,

da Öl sich gut auf der Kette verteilt

und auch die innen liegenden Bolzen

erreicht. Bei der Verwendung von Öl

als Schmiermittel ist es außerordentlich

wichtig, genau zu dosieren, um die Risiken

durch „zu viel“ aufgetragenes Öl

zu minimieren. Das gilt natürlich besonders

bei einem Einsatz mobiler Maschinen

im Feld, wo herabtropfendes Öl

direkt in den Boden eindringen würde!

www.lincolnindustrial.de

Vergleich automatische/manuelle

Schmierung

Savas: Komfortsitz für besonders harte Beanspruchung

Beim Savas Columbus 85 handelt

es sich um einen Komfortsitz, der

auf besonders harte Beanspruchung

beim Einsatz in Baggern, Raupen und

anderen Maschinen ausgelegt ist. Diese

Fahrzeuge leisten ihre Arbeit unter

schwersten und oft wechselnden Bedingungen.

Hier kommt es darauf an,

dass der Sitz dem Komfortbedürfnis des

Fahrers entgegenkommt und optimale

Schwingungsdämpfung bietet.

Durch die einstellbare Luftfederung

erhält der Sitz eine sehr praktische

Eigenschaft, wenn der Sitz von

verschiedenen Fahrern benutzt

wird. Er eignet sich für große

und kleine Fahrer, denn die multifunktional

ausgeführten Armlehnen

sind höhenverstellbar und

bieten Armen und Schultern guten

Halt. Da die Armlehnen bis neben

die Rückenlehne reichen, verfügt der

Fahrer auch beim Zurücksetzen über

gute Abstützung und sicheren Halt. Ein

wichtiger Pluspunkt ist die Möglichkeit,

die Lehnen nach unten abzuklappen,

was für bessere Bewegungsfreiheit

beim Einsteigen und beim Rückwärtsfahren

sorgt.

www.savas.com

Die schmale

Ausführung des

Columbus 85 ist

für Gabelstapler

geeignet.

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

39


Fahrzeugkomponenten

Michelin:

Höchstleistung für Reifen im Bergbau

Michelin Earthmover Management

System“ (MEMS) ist das erste

elektronische Überwachungssystem für

Reifen von Erdbewegungsfahrzeugen,

das weitflächig angeboten wird. MEMS

wurde speziell für Fahrzeuge im Tagebaueinsatz

entwickelt und misst den

Reifendruck und die Reifentemperatur

in Echtzeit. Sensoren in den Reifen

übertragen alle wichtigen Daten an einen

Empfänger in der Fahrerkabine, der

direkt mit dem Tagebau-Kontrollzentrum

verbunden ist. Michelin hat bei der

Entwicklung von MEMS eng mit Unternehmen

zusammengearbeitet, die sich

40 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

Die Komponenten von MEMS (Michelin Earthmover Management System):

1) In jedem Reifen sitzt ein Sensor, der jede Minute Daten über den Reifendruck

und die Reifentemperatur an den Empfänger im Fahrzeug übermittelt.

2) Jeder Empfänger im Fahrzeug sendet die Daten im Normalbetrieb alle zehn

Minuten direkt an das Überwachungssystem (keine Anzeige in der Fahrerkabine).

Kommt es zu Druckverlust oder Überhitzung der Reifen über den Sollwert,

erfolgt alle zehn Sekunden eine Datenübertragung und eine Earnmeldung

an das Kontrollzentrum.

3) So genannte „Hand Held Units“ (HHU) zeigen Druckverluste am Reifen an.

Zusätzlich können damit die Empfänger im Fahrzeug eingestellt werden.

Die Handgeräte sind für den Einsatz in Fahrzeugnähe konzipiert.

4) Das Überwachungssystem.

auf die Herstellung von Tagebau-Dispatch-Systemen

(Logistiksysteme) spezialisiert

haben. Auf diese Weise konnte

die Schnittstelle zwischen MEMS und

dem Tagebau-Kontrollsystem optimal

konfiguriert werden.

Die Sensoren senden etwa jede

Minute ein Signal aus, sobald die

voreingestellten Werte für Temperatur

und Druck erreicht sind. Bei Druckverlust

oder Überhitzung der Reifen

über den Sollwert erfolgt alle 10 Sekunden

eine Datenübertragung und

Warnmeldung zum Kontrollzentrum.

Hierdurch leistet MEMS einen wich-

tigen Beitrag für eine höhere Betriebssicherheit.

Durch die frühzeitige Warnung

können Präventivmaßnahmen ergriffen

werden, bevor ein Schaden auftritt.

Die Fahrzeuge müssen deshalb nur für

kurze Zeit aus dem Verkehr genommen

werden, um notwendige Instandhaltungsmaßnahmen

durchzuführen. Die

Ausfallzeiten werden deutlich reduziert.

MEMS ermöglicht damit wesentliche

Einsparungen und erhöht die Produktivität

der Fahrzeuge und Geräte.

www.michelin.de


tbm: NoColl Kollisionsschutzsystem für Kreuzungspunkte

Um Personen vor Zusammenstößen

mit Staplern zu schützen,Stapler

sicher durch bauliche Besonderheiten

zu manövrieren und Be- und Entladevorgänge

sicher zu gestalten, hat tbm

das NoColl Kollisionsschutzsystems

entwickelt. Es sorgt für:

• die Selektierung der Fahrzeuge bei

Halleneinfahrten in „berechtigte“

und „unberechtigte“

• eine automatische Geschwindigkeitsreduzierung

im Moment des Aufeinandertreffens

beim Begegnungsverkehr

in beengten Korridoren

• eine Tor-Durchfahrtssicherung mit

automatischer Tor-Auf-Ansteuerung,

Aktivwarnung auf der Torgegenseite

und Last- bzw. Hubhöhenüberwachung.

Tor und Leitungen werden so

vor Beschädigung beim Durchfahren

geschützt und das Fahrzeug davor

bewahrt umzukippen.

Bei Rückwärts- und Vorwärtsfahrten

auf das Tor zu ist mit einer Engstelle

im Torbereich zu rechnen. Die No-

Coll-Sensorik am Fahrzeug öffnet

das Tor und aktiviert auf der anderen

Torseite die Aktivwarnung. Der No-

Coll-Sensor am Tor verlangsamt das

Fahrzeug auf 4 km/h vor dem Tor

bzw. stoppt das Fahrzeug, wenn die

Last zu hoch ragt.

• eine Fußgänger-Zugangssperre, damit

im Moment des Vorbeifahrens

der Fußgänger nicht achtlos auf den

Verkehrsweg vor das Fahrzeug treten

kann. Die Sperre wird durch das

NoColl-System automatisch aktiviert,

wenn das Fahrzeug auf den Zugang

zugefahren kommt und deaktiviert,

wenn es am Zugang vorbei ist.

• Gangende-Sicherungen im Breitganglager,

damit die aus dem Gang

heraus auf den Hauptverkehrsweg

fahrenden Fahrzeuge sich langsam

einfädeln bzw. in der Kurve bei zu

hoher Kurvengeschwindigkeit die

Last nicht verloren geht

• eine Kreuzungssicherung im Gefahrbereich

Breitgang-Hauptgang mit

NoColl für langsames Ausfahren mit

gleichzeitiger Aktivwarnung (rotgelbe

Warnblinkleuchten auf beiden

Seiten der Ausfahrt) an der Stirnseite

der Regale

• eine Verlangsamung der Fahrzeuge

in mehreren Stufen, gefahrmomentund

positionsbedingt in Abhängigkeit

von Hauptverkehrsweg, Zufahrt auf

den Hauptverkehrsweg, Kurve, Kreu-





zung, Überholvorgang oder Vorbeifahren

am stehenden Fahrzeug etc.

einen Stopp des Fahrzeuges bei unzulässiger

Fahrzeugbewegung oder

Bewegung im unzulässigen Zustand

(zu hoch ausgehoben oder Last ist zu

hoch)

eine Beeinflussung des Fahrzeuges

auf Laderampen bei LKW-Beladung

mit Stopp-Signal und Schrittgeschwindigkeit.

Die Zufahrt wird für

Stapler über NoColl (berührungslos)

gesperrt, bis der LKW angedockt

und der Abstand von der Ladefläche

kleiner als 10 cm ist. Das aus der

Halle herausfahrende Fahrzeug kann

jetzt in Schrittgeschwindigkeit die

Laderampe und den LKW anfahren.

Bewegt sich der LKW während der

Beladung weg von der Rampe, ertönt

ein Alarmsignal. Sollte sich der

Staplerfahrer in diesem Moment im

LKW befinden, darf er den LKW nicht

verlassen.

eine Kurven-Vorfahrtsregelung,

nach der jeweils „nur ein Fahrzeug

zugleich“ in eine Kurve einfahren

darf. Das jeweils später einfahrende

Fahrzeug auf der Gegenseite, die

nicht einsehbar sein kann, wird automatisch

gewarnt oder auf Wunsch

sogar gestoppt.

eine Kreuzungs- und Einfahrtregelung.

Durch eine Vernetzung der

NoColl-Sensoren an der Hallendecke

werden Gefahren ereignisbedingt

visuell signalisiert (mit Blinkleuchte,

Ampel oder Lauflicht entlang des

Verkehrsweges).

• eine automatische Einfahrtsregelung

für Fahrzeuge in nichtüberschaubare

Bereiche. Ein Fahrzeug kann nicht

wieder rückwärts ausfahren, wenn

das nächste Fahrzeug hinterher in

denselben Gang einfährt. Die No-

Coll-Regelung ist daher simpel: Ist

ein Fahrzeug bereits in einem „Kamingang“,

wird die Zufahrt für das

weitere Fahrzeug über der Kreuzung

bzw. Einfahrt gesperrt und die Sperre

eventuell an der Decke mit einer

Blinkleuchte angezeigt.


eine Distanzwahrung zwischen den

Fahrzeugen insbesondere im Schmalgang.

www.tbm.biz

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

41


Mögliche Sicherheitsanwendungen: Automatisches Einschalten des Terminals bei Zündung des Staplers,

Ausschalten oder Abdimmen des Displays bei Fahrtbeginn, Start Stapler-Warnleuchte bei Kommissionier-Eingang

noax: Mobile­Safety­Modul für mehr Sicherheit in

mobilen Logistikanwendungen

noax-Stapler-Terminals mit den

Mother-board-Varianten N7 und

N8 können mit einem Mobile-Safety-Modul

ausgerüstet bzw. nachgerüstet

werden. Durch die Verbindung

zwischen Stapler-Terminal und Stapler-Elektronik

lassen sich nun diverse

sicherheitsrelevante Problemstellungen

im hektischen Logistik-Alltag lösen.

Die Vorteile der Logistik-Automatisierung

auf der einen Seite bringen auf

der anderen Seite große sicherheitsrelevante

Probleme mit sich. So wird zum

Beispiel der Stapler-Fahrer, häufig in

voller Fahrt, mit einer Fülle von Informationen

über den Bildschirm

konfrontiert. Darüber hinaus

soll er noch Eingaben

via Touch-Panel oder

Tastatur tätigen oder

Kommissionier-Aufträge

bestätigen. Die

Folge ist eine Ablenkung

sowie Überforderung des

Stapler-Fahrers und damit ein

drastisch erhöhtes Unfallrisiko.

Für Abhilfe sorgt hier das, speziell

für noax-Stapler-Terminals entwickelte,

Mobile-Safety-Modul. Mittels einer

DIO-Zusatzplatine auf dem noax-Motherboard

wird das Stapler-Terminal

mit der Stapler-Elektronik verbunden.

Somit lassen sich diverse sicherheitsre-

42 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

levante Funktionen für einen sicheren

Stapler-Betrieb in Kombination mit einem

noax-Stapler-Terminal realisieren.

Diverse Stapler­Terminal­Funktionen

verringern das Unfallrisiko

Für mehr Betriebssicherheit kann beispielsweise

das Mobile-Safety-Modul

so konfiguriert werden, dass sich bei

Fahrtbeginn des Staplers über eine

Signalisierung die Display-Helligkeit

automatisch absenkt oder ganz verdunkelt.

Auch ist es möglich, den Touch

oder die Bedientasten für die Dauer

der Fahrt automatisch zu deaktivieren.

Damit ist die unfallträchtige Ablenkung

des Fahrers während der

Fahrt nahezu ausgeschlossen.

Hält der Stapler jedoch an, so

steht dem Fahrer automatisch

wieder die volle Funktionalität

von Bildschirm, Touch,

Bedientasten, Tastatur oder

Peripheriegeräten zur Verfügung.

Damit bleibt die Effizienz der mobilen

Kommissionierung, auch mit dem

noax-Mobile-Safety-Modul, vollständig

erhalten. Durch die Verbindung zwischen

Terminal und Stapler-Elektronik

können darüber hinaus noch weitere

Funktionen realisiert werden. So kann

das Terminal beim Starten des Staplers

via Zündung über ein Signal sofort oder

beliebig zeitlich verzögert hochgefahren

werden. Beim Ausschalten des Staplers

kann das Mobile-Safety-Modul so

konfiguriert werden, dass das Terminal

direkt ordnungsgemäß herunter fährt

oder dies zeitlich verzögert passiert.

Elektronische Personalisierung verhindert

unbefugte Terminal­Bedienung

Neben der Unfallverhütung dient das

Mobile-Safety-Modul auch der Datensicherheit.

So können, über externe Software-Tools,

diverse sicherheitsrelevante

Personalisierungsfreigaben für das Terminal

mit dem Stapler-Einsatz verbunden

werden. Verschiedenste Konfigurationen

sind hierbei realisierbar: Startet

zum Beispiel ein Lager-Mitarbeiter einen

Stapler, um seine Arbeit aufzunehmen,

so muss er sich generell am Terminal

über sein Passwort oder seinen RFID-

Transponder-Chip anmelden.

Neben der Koppelung des Terminals

mit der Stapler-Zündung oder der Stapler-Fahr-Eletronik

sind diverse weitere

Funktions-Verknüpfungen zwischen

PC und Trägerfahrzeug realisierbar. So

kann das noax-Terminal zum Beispiel

mit Stapler-Warnleuchten, akustischen

Signalgebern oder der Gabel-Steuerung

gekoppelt werden.

www.noax.com


tbm: Spezialist für Staplersicherheit

Seit vielen Jahren schon wurde die

Unfallgefahr von Flurförderzeugen

– insbesondere von Frontladestaplern

bzw. Gegengewichtsstapler – erkannt.

So unentbehrlich diese Lasttransportmittel

auch sind, so gefährlich sind sie

bei leichtfertigem Umgang oder mangelhafter

Ausstattung.

Befugniskontrolle

In der Abwehr von Gefahren ist

zunächst schon die Befähigung und Befugnis

eine wichtige Voraussetzung für

die Bedienung eines kraftbetriebenen

Fahrzeuges. tbm bietet mit der Befugniskontrolle

BK-100 ein berührungslos

wirkendes Identifikationssystem für alle

befugten Fahrer. In der Steuerung, die

mittels Laptop einmalig programmiert

wird, können bis zu 100 Fahrer pro

Fahrzeug und bis zu 2.500 Ereignisse

gespeichert werden. Will der Fahrer das

Fahrzeug verlassen, drückt er lediglich

auf die grüne Taste. Eine Andere Person

kann jetzt nur dann fahren, wenn sie

sich als befugt über einen Transponder

(Karte oder Schlüsselanhänger)

ausweißt. Der Fahrerwechsel wird per

Code-Nr. in Echtzeit registriert.

Rückraum­Warneinrichtung

Zur Absicherung des Rückraums bietet

tbm die RRW-107 nach DIN75031

an. RRW-107 ist für den Einsatz im Indoor-Bereich

und Outdoor-Bereich bei

Temperaturen von –25 bis + 70° C auf

Ultraschallbasis konzipiert und funktioniert

wie folgt:

Aktivierung erfolgt automatisch

beim Einlegen des Rückwärtsganges,

beim Rückwärtsrollen oder – in engen

Bereichen, wie zum Beispiel Regalbereichen

ohne Personenverkehr – erst bei

Rückwärtsfahrten schneller als

2,5 km/h. Für den häufigen Fall, dass

das Fahrzeug keine geeigneten Signale

zur Verfügung stellen kann, hat tbm

Hightechcontrol GmbH dazu Fahrtrichtungs-

und Geschwindigkeitsmesssensoren

entwickelt, die nachträglich

angebaut werden können.

Die nach hinten gerichtete Ultraschall-Keule

reicht bis zu 3 m weit und

kann für Fahrzeuge bis 2,5 m Breite

verwendet werden. Die Einstellung erfolgt

über Software.

Der Fahrer kann über das Gehör erfassen,

in welcher Entfernung sich das

Hindernis befindet und kann die Fahrt

bzw. die Fahrzeugbewegung entsprechend

steuern.

Die Keule ist in drei Entfernungszonen

zum Fahrzeug unterteilt. Entsprechend

werden die Warnsignale

an den Fahrer akustisch und visuell

in unterschiedlichen Frequenzfolgen

übermittelt.

Beispielsweise bei der LKW oder

Rollbandbe- und entladung erfolgt die

Rückwärtsbewegung ohne jegliche

Sicht – auch, wenn eine Kamera installiert

ist. Erfolgt nun bei der Rückwärts-

bewegung ein Warnsignal, so richtet

der Fahrer den Blick auf den Monitor.

Die Erfahrung zeigt, dass der Blick auf

den Monitor tatsächlich primär nach

dem Ertönen eines Warnsignals erfolgt,

da die Augen des Fahrers bei derartigen

Tätigkeiten auf die Last bzw. das Lastaufnahmemittel

gerichtet sein müssen.

Beides zugleich ist nicht machbar.

Der Hersteller hat außerdem verschiedene

Kamerasysteme für die

Überwachung der rückwärtigen Bereiche

und der Bereiche vor der Last im

Programm.

Für „man-down-Fluförderzeuge“ in

Lagerhöhen über 4 m wird die Gabelzinkenkamera

primär als Einstapelhilfe

eingesetzt.

www.tbm.biz

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

43


Förderbänder

Aufbereitung

B+W: Weniger Staub mit Wassernebelsystem

Das NALTEC Wassernebelsystem

wird eingesetzt zum Niederschlagen

von Industriestaub, zur Luftbefeuchtung

und Geruchsbekämpfung.

Der durch das NALTEC System erzeugte

künstliche Wassernebel hat die

gleichen Eigenschaften wie der durch

die Natur erzeugte morgendliche Nebel.

Er besteht aus superfeinen

schwebefähigen Wassertröpfchen,

die durch

spezielle Wasserdüsen

erzeugt werden. Mit

diesen feinen Wassertröpfchen

wird zum

Beispiel der Staub aus der

Luft gewaschen.

Die Wassernebelsysteme gibt es

als mobile Systeme wie auch als feste

Installationen zum Beispiel für Brechanlagen,

Siebstationen und Förderbandü-

44 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

bergaben. Dabei ist das System flexibel

in den unterschiedlichsten Einsatzgebieten

anwendbar.

Durch den modularen Aufbau kann

das System bei einer Anlagenerweiterung

auf einfache Art und Weise

mitwachsen. Hierbei wird nur das Rohrleitungssystem

erweitert und die benötigten

Nebeldüsen ergänzt. Somit ist

dieses System einfach und ohne

großen Aufwand zu handeln.

Da das gesamte Wassersystem

nur mit einem Wasserdruck

von 12 bar arbeitet,

tritt auch hier keine Gefährdung

durch eventuell platzende

Schläuche oder Undichtigkeiten auf.

Weitere Vorteile des NALTEC-Systems:

• In den Anlagen befinden sich keine

Verschleißteile.

• Es werden keine Zusatzstoffe eingesetzt.

• Das System benötigt keine aufwendige

Wasseraufbereitung, denn:

1. Unsere Nebeldüsen arbeiten mit

einem geringen Wasserdruck von

10 – 12 bar. Daher sind relativ große

Bohrungen möglich, was die Gefahr

des Zusetzens der Düsen minimiert.

2. Am Eingang der Pumpeneinheit

wird ein Schmutzfänger mit 50µ eingesetzt.

3. In der Pumpeneinheit selbst befindet

sich ein automatisch rückspülender

Wasserfilter mit 100 µ.

4. Die Düsen selbst sind mit einem

80 µ Filter ausgerüstet.

Somit ergibt sich eine hohe Anlagenund

Funktionssicherheit.

Anwendung findet das System nicht

nur in der Steine- und Erden-Industrie,

sondern hat erfolgreich Einzug gehalten

in Müllsortieranlagen, Papierrecycling

ebenso bei der Ersatzbrennstoff

Herstellung.

Zusammengefasst kann man sagen,

dass überall dort, wo staubende Materialien

gehandelt, ver- und bearbeitet

werden, das NALTEC-Wassernebelsystem

einfach und effektiv zur Staubbekämpfung

eingesetzt werden kann.

Die Ergebnisse von Staubmessungen

zeigen eine hohe Wirksamkeit für die

Beseitigung grober Stäube.

www.buwip.de

NALTEC-Entstaubungssystem

an Aufgabetrichter


Typischer Eisenanteil im

Betonrecycling

Christophel: Gefahrlose Verstopfungsbeseitigung am Gurtaustrag

Armierungseisen und Baustahlmatten

schaden den marktgängigen

Brechanlagen nicht. Probleme hingegen

bereitet der Eisenaustrag. Wird

das Eisen im Brecher selbst durch die

dort herrschenden dynamischen Kräfte

verformt, gestaucht und herausbefördert,

so entspannt sich das Eisen sobald

es auf dem Gurt liegt und verhakt

häufig. Nicht immer hilft die akkurate

Vorzerkleinerung. Ist der Eisenanteil

entsprechend groß verhaken sich die

Stähle untereinander und bilden ein

Knäuel, welches auch den Austrag

des Mineralgemisches verhindert. Bei

leistungsfähigen Maschinen führt das

Teleskopschurre zur Verminderung

der Staubbelastung.

in Minutenfrist zum Stillstand.

Mittels Schnurhaken und

Muskelkraft wird häufig

versucht, das verklemmte

Eisen in Förderrichtung

herauf- oder über die

seitliche Gurtverkleidung

herauszuziehen. Zur Unterstützung

werden diese gefährlichen

Arbeiten in der Praxis

noch bei laufendem Austragsband

durchgeführt.

Zum Wohle des Bedieners und des

Brechanlagenbesitzers bietet Terex

Pegson bei allen ab 2005 entwickelten

Recyclingbrechanlagen die neu ent-

Trockene Schüttgüter enthalten

kleinste Partikel und feinsten Staub.

Bei der Entstehung einer Lagerhalde ist

die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass

diese Kleinteile und Feinststäube sich

über die umliegenden Bereiche ausbreiten.

Dies führt zu Beeinträchtigungen

im Arbeitsumfeld und zu einer

Verschlechterung der Umwelt.

Die Teleskopschurre

von Sandvik reduziert die

Ausbreitung der Stäube.

Von Steinbrüchen,

Kiesgruben und anderweitigen

Industrien wird

ständig nach Wegen zur

Verbesserung des Arbeitsumfeldes

und der Umwelt gesucht.

Die Teleskopschurre hilft mit, den Lärm

zu reduzieren, und minimiert die Ausbreitung

von Staub und Feinstoffen auf

umliegende Bereiche. Diese Technik hat

sich als zuverlässige und kostenwirksame

Lösung erwiesen.

Austrag im abgesenkten

Zustand

wickelte hydraulische Absenk-

Option für das Produktaustragsband

serienmäßig.

Mittels Knopfdruck senkt

sich das Produktband

beim Trakpaktor 1412

bis ein lotechter Auslaufquerschnitt

zum Verlassen

des Brechers verfügbar

gemacht wird. Der mit dem

Transportweg zunehmende Querschnitt

eliminiert Verstopfungen im

laufenden Brechbetrieb – gefahrlos und

ohne Muskelkraft.

www.christophel.com

Sandvik: Minimierung der Staubbelastung

Die Teleskopschurre steht in zwei

Größen zur Verfügung, für Bandbreiten

von 500-800 mm und von 800-1200

mm. Unabhängig von der Größe lässt

sie sich für vollautomatischen Betrieb

mit einer Automatisierungseinheit

(PLC) ausrüsten. Andernfalls kann

sie auch von einer Steuerkabine

aus betrieben werden. Ein

Ultraschallsensor stellt die

Höhe der kegelförmigen

Behälter ein und sorgt

damit für eine optimale

Distanz zum gelagerten

Schüttgut. Die Anzahl der

Kegelsegmente kann an

die Höhe der Halde bzw. des

Förderers angepasst werden. Im

Inneren der Kegelsegmente entsteht

durch den Materialfluss ein Unterdruck,

der verhindert, daß etwaiger Staub aus

der Schurre entweicht.

www.sandvik.com

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

45


Förderbänder – Aufbereitung

Gummi-Stricker:

„Intelligente“ Förderbandabstreifer vom Typ manuflex

Schüttgüter werden überwiegend

mittels Förderbändern transportiert.

Je nach Beschaffenheit und Feuchte des

Fördergutes haftet dieses jedoch mehr

oder weniger stark am Band an und

kann im Rücklauf ungewollt abfallen.

Dies birgt Sicherheitsrisiken für Personen

unter der laufenden Anlage.

Um diesen Gefährdungen entgegenzuwirken,

muss das anhaftende

Fördergut an der dafür vorgesehenen

Ab- bzw. Übergabestelle vom Transportband

entfernt werden. Meist

übernehmen dies Förderbandabstreifer,

die hinter

oder an der Abwurftrommel

montiert sind. Der

Verschleiß – sowohl der

Transportbänder als auch

der Abstreifer – ist im

mittleren Bandbereich, am

stärksten. Gummi-Stricker hat

einen Untergurt- und einen Trommelabstreifer

entwickelt, die diesen

Verschleiß ausgleichen.

manuflex „S“ mit PUR-Leiste

Der Untergurtabstreifer, manuflex

„S“, wird direkt hinter der Abwurftrommel

eingesetzt. Die Abstreifleiste,

das Herzstück des Abstreifers, besteht

aus einer kompakten PUR-Leiste, an

deren Oberkante einzelne Hartmetallschaber

eingegossen sind. In dieser

PUR-Leiste ist ein Biegekompensator

eingelassen, der die Anpassung an den

Fördergurt ermöglicht. Die Befestigung

an der Förderanlage erfolgt mittels beweglicher

Steckachsen und elastischen

Schockabsorbern. PUR-Schürzen sorgen

für bestmöglichen Ablauf des abzustreifenden

Materials und schützen

die Metallkonstruktion. Im Verschmut-

46 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

zungsbereich weist der manuflex „S“

ausschließlich absolut glatte Flächen

auf.

Hinter der Abwurftrommel, also

dort wo der manuflex „S“ eingesetzt

wird, ist der Gurt straff gespannt. Die

Kräfte, die vom Fördergurt auf den

Abstreifer übertragen werden, sind im

Randbereich wesentlich größer als in

der Mitte des Gurtes. Der manuflex

„S“ ist so ausgelegt, dass er dieses

Kräfteverhältnis ausnutzen kann. Die

Abstreifleiste nimmt den Druck

an den Seiten auf und gibt

ihn über den eingegossenenBiegekompensator

an die Mitte weiter.

Die logische Zentrierung

des Abstreifers bedingt,

dass der größte Anpressdruck

in dem Bereich

des Gurtes zur Geltung

kommt, an dem auch die größte

Verschmutzung auftritt. Durch diese

ständige Anpassung unter konstantem,

elastischen Andruck erzielt der manuflex

„S“ eine hervorragende Reinigungswirkung.

Die Wartung beschränkt sich auf

ein absolutes Minimum. Je nach gefördertem

Material sollte der Abstreifer

von Zeit zu Zeit gereinigt und in

Augenschein genommen werden. Da

der manuflex „S“ auf Grund des Biegekompensators

Verschleiß ausgleicht, ist

auch ein Nachjustieren nur selten nötig.

manuflex „T-AP“ reduziert Verschleiß

an Trommelabstreifer

Mit dem manuflex „T-AP“ ist es

gelungen, den Verschleiß an Gurt und

Abstreifer auch bei einem Trommelabstreifer

zu kompensieren. Einzelne,

125 mm breite PUR-Abstreifsegmente

sind durch ein Clip-System in einem

Aufnahmeprofil befestigt. Sie reinigen

den Fördergurt zuverlässig direkt an der

Trommel.

Der Anpressdruck der PUR-Segmente

wird durch einen eingelegten

Druckschlauch geregelt. Die Beaufschlagung

mit Druckluft erfolgt über

einen Druckbehälter mit einem Volumen

von nur einem Liter. Durch dieses

geschlossene System ist keine permanente

Luftzufuhr erforderlich.

Über einen geometrischen Drehpunkt

im Abstreifsegment wird jedes

einzelne Segment an den jeweiligen

Gurtbereich gepresst. Somit kann je

125 mm Segmentbreite, unabhängig

von Gurtverschleiß oder ballig ausgeführter

Trommel, mit gleich bleibender

Kraft abgestreift werden.

Die außerhalb der Förderanlage angebrachte

Druckregeleinheit ermöglicht

eine Regulierung der Abstreifleistung

ohne gefährliches Eingreifen in den

Förderstrom oder an bewegliche, rotierende

Teile im laufenden Betrieb. Der

Druckschlauch wirkt als Schockabsorber,

zum Beispiel für Gurtvulkanisation

und Fehlstellen im Fördergurt.

Der Aufwand für Montage und

Wartung ist so gering wie nie: Durch

das Clip-System sind die Abstreifsegmente

einfach und schnell gewechselt.

Diese beiden „intelligenten“ Absteifsysteme,

manflex „S“ und manuflex

„T-AP“, sind wieder ein Beweis

dafür, dass schon geringe Investitionen

Kosten reduzieren und die Sicherheit

der Förderanlagen dauerhaft wirksam

erhöhen.

www.gummi-stricker.de


Christophel:

Sicherer Betrieb

moderner

Backenbrechanlagen

Die Bühne am Brechanlageneinlauf

ist für den regulären Arbeitsbetrieb

nicht vorgesehen. Bei der Brechgutverarbeitung

mit Störstoffen ist die

Versuchung aber groß, mögliche Brechanlagenschäden

durch eine manuelle

Sortierung zu reduzieren. Hierbei und

bei der Beseitigung trotzdem eingetretener

Verstopfer entstehen wiederholt

gefährliche Situationen. Häufig erfolgt

die Räumungsarbeit, wenn die bewegliche

Schwinge voll unter Spannung des

abrupten Stoppvorgangs steht.

In der Recyclingausführung der

mittelgroßen Backenbrecherklasse

bietet Terex Pegson auf Wunsch das

neue HR-Protec System. Hierbei drücken

zwei großzügig dimensionierte

Hydraulikzylinder einen Querträger in

dem geschlitzten Backenbrecherrahmen

konstant nach vorn und bieten der

Druckplatte hierdurch ein definiertes,

festes Widerlager. Für den Fall des

NALTEC ®

Staubbekämpfung

Kühlung/Luftreinigung

Backenbrecher XR400 in Kombination mit Portafill

Brecher mit offener

Brechkammer

Fremdkörpereintritts öffnen die Zylinder

und der Träger rutscht im Schlitz

um den Brechspalt auf ca. 220 mm zu

öffnen. Automatisch kuppelt der Brecher

aus und die Zuführrinne schaltet

aus.

Nachdem der Fremdkörper die

Brechkammer durch den großen Spalt

verlassen hat, sich der Bediener vom

einwandfreien Zustand des Brechers

überzeugt hat, wird die Maschine nach

NALTEC ®

Geruchsbekämpfung

Befeuchtung/Verkrustung

FLAER ®

Förderbandabstreifer

Brecher mit normaler

Spalteinstellung

ca. 5 Minuten erneut eingekuppelt und

die Rinne angefahren.

Das HR-Protec System macht die

Materialsichtung überflüssig und sorgt

für die gefahrlose Verstopfungsbeseitigung.

Hierdurch werden auch Brechanlagenschäden

wirkungsvoll verhindert

und Ausfallzeiten im Überlastfall reduziert.

www.christophel.com

B+W Gesellschaft für Innovative Produkte mbH

Musfeldstraße 120–122 • D-47053 Duisburg

Tel.: +49 (0)2 03/5 52 15 00 • Fax: +49 (0)2 03/5 52 15 02

E-Mail: info@buwip.de • Internet: www.buwip.de

MATAKT ®

Luftkanonen

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009 47


Förderbänder – Aufbereitung

Leiblein: Sekundär-Zerkleinerer für mobile Brecher

48 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

In der Steinbruch-Industrie und beim

Recycling von Baustoffen werden im

Bereich der Zerkleinerung Brecher eingesetzt.

Solange sich das Material gut von

den Brechern zerkleinern lässt, entstehen

keine Störungen und Stillstandszeiten.

Übergroße Gesteinsbrocken, welche sich

in der Zuführung zum Brecher verkanten

oder sich auf den Walzen zu Kugeln

formen, verursachen Störungen und

Blockaden im Produktionsablauf.

Um solche Störungen und sogenannte

„Stopfer“ schnellstens zu

beseitigen, hat die Firma Leiblein

Mining speziell auf diese Einsatzfälle

zugeschnittene Sekundärzerkleinerer

entwickelt, die sowohl an stationären

wie auch an mobilen Brecheranlagen

angebaut werden können.

Leiblein Mining bietet maßgeschneiderte

Lösungen mit verschiedenen

Hammergrößen und Auslegervarianten.

Es sind Hämmer verschiedener

Hersteller und Leistungen mit Schlagenergien

von 140 – 1.800 J und Schlagzahlen

von 390 – 2.000 min-¹ möglich.

Die Ausleger haben eine Reichweite

von 3.000 mm bis 10.000 mm und

können bis 360° geschwenkt werden.

B+W: FLAER-Förderbandabstreifer

Bei der Förderung von Schüttgütern

treten immer wieder Verschmutzungen

durch das geförderte Gut auf.

Die anhaftenden Materialien führen zu

folgenden Problemen:

• Verschmutzung der gesamten Förderbandanlage

• Beschädigung des Fördergurtes

• Stillstandzeiten

• Materialverlust

• Ungleichmäßiger Lauf der Anlage

Hierdurch entstehen regelmäßig hohe

Wartungs-, Reinigungs- und Reparaturkosten.

Bei der Wartung und Reinigung

der Förderbandanlagen treten immer

wieder schwere Arbeitsunfälle auf.

Dagegen sind die Förderbandabstreifer

der Firma B+W GmbH

sind ein optimales Hilfsmittel. Durch

die langjährige Erfahrung im Bereich

der Förderbandreinigung hat B+W ein

einfaches und kostengünstiges System

entwickelt, um hier mit geringem Aufwand

eine optimale Reinigung der Förderbandanlagen

zu gewährleisten.

Bei der Entwicklung der Abstreifer

legte man besonderen Wert auf:












hohe Arbeitssicherheit

wirtschaftliche und effektive Reinigung

schonende Bandreinigung

einzelne lineare 100mm breite Abstreifleisten

einfache Montage des Abstreifers

einfache Einstellbarkeit

der Anpresskraft der Abstreifelemente

individuelle Anpassungsfähigkeit

an die

Trommelradien bei dem

Kopfabstreifer

Verwendung von hochverschleißfesten

Materialien

geringe Stillstandzeiten durch einfaches

Austauschen der Verschleißteile

geringe Wartungskosten durch

Austauschbarkeit des eigentlichen

Verschleißteils

Bedienerfreundlichkeit

Die Entwicklungsingenieure von B+W

haben es geschafft, die in dem Pflichtenheft

aufgeführten Forderungen

Die Bedienung des

Zerkleinerers kann

über Handventile,

Kabel- oder Funkfernbedienung

erfolgen.

Durch den Anbau solcher Sekundär-Zerkleinerer

wird das Unfallrisiko

des Personals bei Störungen deutlich

reduziert, da niemand mehr in den

Brecher einsteigen oder mit abenteuerlichen

Werkzeugen die Störung

beseitigen muss. Von einem sicheren

und geschützten Standort, von dem der

Bediener auf die zu beseitigende Störung

sehen kann, wird der Zerkleinerer

bedient. Es entsteht keine körperliche

Belastung für den Bediener. Die Störungen

durch Materialstopfer werden

wesentlich schneller beseitigt, somit

werden Ausfall- und Standzeiten der

Brecheranlagen verkürzt. Dadurch wird

die Effizienz der Brecheranlage erhöht

und das Unfallrisiko gemindert. Eine

Beseitigung der Störungen mit Brechstangen

oder anderen selbstgebauten

gefährlichen Hilfsmitteln gehört dann

der Vergangenheit an.

www.leiblein-mining.de

optimal und ohne Zugeständnisse umzusetzen.

Hieraus ergaben sich zwei verschiedene

moderne Förderbandabstreifer,

die allen Forderungen gerecht werden.

Diese geringe Auswahl an Abstreifern

reduziert die Lagerkosten, wodurch

die Abstreifer kostengünstig

angeboten werden

können.

FLAER im Einsatz

www.buwip.de


Eigenanzeige_Messe 24.06.2008 13:07 Uhr Seite 1

Gummi-Stricker: manusafe – Sicherheit am laufenden Band

Ein großes Verletzungspotential

an Gurtförderanlagen geht von

rotierenden Tragrollen aus. Tragrollen

werden an Gurtförderanlagen in großen

Stückzahlen eingesetzt, um den

Fördergurt im Ober- und Untertrum zu

stützen.

Verletzungsgefahr besteht dort, wo

der Gurt über die Tragrollen läuft und

diese durch die Gurtbewegung in Rotation

versetzt werden. In Sekundenbruchteilen

können Kleidungsstücke,

Haare und Finger erfasst und zwischen

Tragrolle und Fördergurt gezogen werden.

Schwerwiegende Verletzungen

sind häufig die Folge.

Mit manusafe, einem Produkt aus

der Förderband-Zubehörserie, bietet

Gummi-Stricker innovative

Technik zur Unfallverhütung

an. Überall

dort, wo Anlagenabschnitte

leicht

zugänglich sind,

Wartungsarbeiten

durchgeführt werden,

oder fachfremde Personen

verkehren, werden die Tragrollen durch

manusafe ersetzt.

manusafe bestehen aus verzinkten

T- Profilen mit seitlichen Schlüsselflächen.

Mit den Schlüsselflächen werden

sie in den Rollenstühlen fixiert. Auf

diese Konstruktionen werden Abschnitte

aus PA-Profilen aufgeschoben

– diese dienen als Gleitfläche für den

Fördergurt. Die Hauptmaße der Rollen

bzw. manusafe-Segmente sind identisch.

Dadurch entfallen Umbaumaßnahmen.

Was aber bietet nun die Sicherheit?

Die Rotationsbewegung der Trag-

rollen entfällt. Der Fördergurt gleitet

über die PA-Profile der manusafe-Segmente.

Der „Mangeleffekt“ entfällt.

Somit können Gliedmaßen nicht

mehr zwischen Gurt und PA-Profil

gelangen.

Wird der Gurt nicht stark gebremst?

Damit der Gurt über die manusafe-

Segmente gleitet, wird nur ein geringer

zusätzlicher Kraftaufwand benötigt, da

das PA-Profil sehr gleitfreudig ist. Zudem

werden nur Gefährdungsbereiche

umgerüstet. Das Thema Arbeitssicher-

heit gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Gummi-Stricker hat diesen Trend

erkannt und bietet mit dem System

manusafe erschwingliche Sicherheitstechnik.

www.gummi-stricker.de

Macht nichts! Wir schicken Ihnen eine neue Anzeigenpreisliste.

Das Fachmagazin für Arbeit, Sicherheit und Gesundheit.

Anzeigenverkauf Sabine Bendler

Telefon 0511 8550-2518 · Fax 0511 8550-2407

bendler@schluetersche.de

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009 49


Förderbänder – Aufbereitung

Fördergurte, die durch Schieflauf

dauerhaft an Anlagenkomponenten

schleifen, hinterlassen ihre Spuren.

Die dauerhafte Reibung verursacht

äußerst scharfe Kanten, die ein hohes

Verletzungsrisiko bedeuten.

Seitliche Gurtführungsrollen können

Schieflauf nicht vollständig beseitigen.

In der Praxis werden Gurtführungsrollen,

deren Lager defekt sind, oft

nicht zeitnah ausgetauscht. Die Fördergurte

reiben fortwährend an einer

Stelle des Rollenmantels, bis dieser

durchgeschlissen ist. Der hochwertige

Fördergurt kann durch scharfe Kanten

aufgeschlitzt werden und es entsteht

ein neues Verletzungsrisko.

Ebenso bilden Schieflaufwächter

keine optimale Lösung, denn zum

einen beheben sie nicht die Ursache

für das Hin- und Herwandern des Förderbandes,

zum anderen führen sie zu

Produktionsausfall durch Abschalten

der Antriebsmotoren.

Gelangen Förderbänder nicht zentriert

zum Aufgabebereich, wird das

Schüttgut seitlich versetzt auf den

Fördergurt aufgegeben. Das wiederum

führt zu Materialüberlauf und unkontrolliertem

Materialverlust auf der

kompletten Anlagenlänge. Oft muss

dieses Schüttgut manuell wieder mit

Schaufel und Besen beseitigt werden.

Dies ist eine stark Rücken belastende Ar-

Jumbo-Haube für ganzjährigen

witterungsunabhängigen Betrieb

50 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

beit. Obendrein verläuft ein Förderband

mit einseitiger Belastung noch stärker

und führt zu oben beschriebenen Resultaten.

So ist die Rechnung schnell aufge-

macht:






Gurtschieflauf verursacht Verschleiß.

Gurtschieflauf führt zu Verletzungen

und Krankheitstagen.

Gurtschieflauf verursacht Stillstandzeiten

durch Schieflaufwächter.

Gurtschieflauf verursacht Verschmutzungen

durch Materialüberlauf.

Konsequenz: Gurtschieflauf gefährdet

die Arbeitssicherheit und verursacht

hohe Kosten.

Der Spezialist für Förderbandtechnik,

Gummi-Stricker, entwickelte ein einfaches,

montagefreundliches, langlebiges

und zuverlässiges System zur

Zentrierung von Förderbändern. Basis

der manuzent-Gurtzentrierstation

ist eine dreigeteilte Rollenstation mit

konischen Außenrollen und einer zylindrischen

Mittelrolle. Die Vorteile der

manuzent-Gurtzentrierstation sind:

• Ausgleich von Schieflauf ohne Verzögerung

• permanente Gurtführung auch im

Reversierbetrieb

• keine Seitenführungsrollen, die Verschleiß

verursachen

• einfache Montage

• Langlebigkeit durch verschleißarme

Manuzent-Gurtzentrierstationen

haben ein breites

Anwendungsfeld erobert.

Manuzent ist auch gemuldet

für den Obergurt lieferbar.

manuzent-Gurtzentrierstationen – seit 10 Jahren erfolgreich

Achenbach: Geschützt vor Wind und Wetter

Achenbach-Hauben ermöglichen

ganzjährig den witterungsunabhängigen

Betrieb einer Förderanlage. Sie

schützen aber nicht nur die Anlage sondern

auch den Menschen: Durch die Einhausung

wird ein versehentlicher Zugriff

auf das laufende Band verhindert; unbefugter

Weise in Bandnähe spielende Kinder

können nicht auf das Band geraten.

Bei Förderbändern in der Nähe von

Wohngebieten wird durch die Verkleidung

mit den Wellblech-Hauben eine

deutliche Emissionsreduzierung erreicht:

Reibbeläge

• für den Untergurt und gemuldet für

den Obergurt lieferbar.

manuzent-Gurtzentrierstationen sind

für ein sehr breites Anwendungsfeld

geeignet, das von einem 50 cm breiten

Fördergurt bis zu einem 2 m breiten

Förderbändern. Manuzent-Gurtzentrierstationen

werden in allen Industriebereichen

eingesetzt, in denen Schüttgüter

auf Fördergurten transportiert

werden.

Je nach Anwendung werden zwei

Arten von Reibbelägen angeboten:

• Für Standardanwendungen werden

Rollen mit einem abriebfesten Verschleißgummibelag

empfohlen. Dank

dieses Spezialbelages erfolgt eine

sofortige Reaktion der Station und

somit eine unverzügliche Zentrierung

des Förderbandes.

• In der Schwerindustriekommen

hochabriebfeste Polyurethanbeläge

zum Einsatz. Diese Rollentype entfaltet

seine Vorteile bei besonders

hohen Bandgeschwindigkeiten,

großen Bandbreiten und hohem Flächendruck.

• Stufenloses Einstellen der manuzent-Gurtzentrierstationen

auf die

jeweilige Anlagenbreite vereinfacht

die Montage.

www.gummi-stricker.de

das Fördergut wird nicht durch Wind in

kritische Regionen verweht; drüber hinaus

wird die Geräuschemission der Anlage

erheblich gesenkt. Insbesondere die

Jumbo-Hauben, die neben dem Band

selbst noch den ein- oder beidseitigen

Laufsteg mit einhausen, ermöglichen

auch bei Schnee und Eis eine Inspektion,

so dass kein Mitarbeiter ein vereistes

Steigeband begehen muss, um nach einer

feststehenden Rolle zu schauen.

www.achenbach-siegen.de


Insbesondere an Materialübergabestellen

wird der im Fördergut

enthaltende Staub verwirbelt und in

der Umgebung der Förderanlagen freigesetzt.

Die dadurch aufgewirbelten

A- und E-Stäube stellen eine erhebliche

Belastung für Mensch und Umwelt

da. Der HX410 bietet eine energiesparende

und wartungsarme Emissionsreduzierung

für Förderbandsysteme.

Das System basiert auf dem Prinzip

der elektrostatischen Ionisierung und

wurde entwickelt, um den Staub dort

zu binden, wo er an Gurtförderanlagen

entsteht – an der Schurre. Das Staubunterdrückungssystem

HX410 wird

direkt hinter der Schurre über dem

Fördergurt installiert. Fördergut und

Staub werden durch das V2A-Gehäuse,

B+W: MATAKT Luftkanonen

Die MATAKT Luftkanonen sind

pneumatische Austragshilfen für

Silos und Bunker, die durch den Einsatz

von Druckluft helfen, die Gleitreibung

des gelagerten Materials herabzusetzen,

und damit das Silo fließfähig zu

halten.

in dem eine Koronalelektrode die Luft

ionisiert, geführt. Durch die Kollision

der Staubpartikel mit den ionisierten

Luftmolekülen werden diese elektrostatisch

aufgeladen und lagern sich am

geerdeten Gehäuse des Gerätes ab. Der

sich ablagernde Staub wird durch einen

periodisch anlaufenden Unwuchtmotor

vom Gehäuse abgerüttelt und in das

Fördergut zurückgeführt. Der HX410

kann auf Förderbandanlagen mit einer

Gurtbreite von 500 bis zu 1400mm installiert

werden. Die Länge des Gerätes

ist von der Strömungsgeschwindigkeit

des Materials abhängig.

Derzeit ist der HX410 in folgenden

Industrien im Einsatz:

• Steinbrüche

• Bergbau

Gerät: AUS





Gerät: EIN

Sandvik: HX410 Staubunterdrückung an Förderbandübergaben

Die Luftkanonen

(Druckbehälter)

werden außen an den

Silos montiert. Durch ein kurzes Rohrleitungssystem

wird dann bei Bedarf

die komprimierte Druckluft schlagartig

in das Silo an den kritischen Stellen eingeblasen.

Die damit verbundene Fluidisierung

lässt das Material durch die

normale Schwerkraft abfließen.

Meist wird mit einer langen Eisenstange

von der Austragsseite oder bei

nicht so großen Silos von der Befüllseite

aus versucht, das verfestigte Material

zu lösen und damit wieder fließfähig zu

machen. Es kommt hierbei immer wieder

zu schweren Verletzungen, da sich

die Materialien plötzlich derartig schnell

lösen können, dass die ausführenden

Personen entweder ins Silo stürzen oder

von dem fließenden Material erdrückt

werden. Dies alles wird mit dem Einsatz

der MATAKT Luftkanonen verindert,

da die Anlagen vollautomatisch mit

dem Austragsorgan des Silos verriegelt

werden.

www.buwip.de

Stahl

Zement

Gießereien und

Gips

Mit nur geringen

Leistungsbedarf

(< 500W/h) wird

eine Staubunterdrückung

von über 90 Prozent

erreicht. Die Vorteile liegen auf der

Hand: sehr geringe Betriebskosten, keine

Entsorgungskosten, eine einfache,

modulare Konstruktion und keine Änderung

der Materialeigenschaften.

www.sandvik.com

Mein

Siebkasten

ist aber

größer!

„...und teuer!

Dafür leistet

meiner mehr.

Größe ist eben

nicht gleich

Leistung!”

Tel.: (0451) 8 99 47-0

www.christophel.com

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

51


Beton

Asphalt

Werkstein

3D-Modell der

Weiss Silentium

2000 mit Antrieb.

52 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

Weiss: Harmonische Vibration senkt Schalldruckpegel um

mehr als 10 db(A)

Die Firma Weiss Srl hat eine neue Betonsteinfertigungsmaschine

auf den

Markt gebracht, die mit harmonischer

Vibration und elektromotorischem Antrieb

arbeitet. Das Kernstück der neuen

Weiss Silentium 2000 ist das Unwuchterregersystem,

das Erreger- und Vibrationskräfte

bis zu 800 kN erzielt.

Im Gegensatz zur bis heute

üblichen Schockvibration

sorgt die harmonische Vibration

für eine absolut

gleichmäßige Verteilung der

Vibration über die gesamte

Fertigungsfläche. Sie stellt

die zielgerichtete Realisierung

sinusförmiger Schwingungen

mit hohen Beschleunigungsamplituden

an allen Arbeitsmassen dar. Über

eine Vorvibration wird auch eine besonders

gleichmäßige Füllung erzielt. Der

Verzicht auf Prellschläge reduziert Lärm

und Formverschleiß.

„Ganz nebenbei“ bietet das System

Vorteile bei der Reproduzierbarkeit von

Produktqualitäten und bei den dazugehörenden

Maschineneinstellungen. Im

Oktober 2006 wurden die ersten Steine

auf der Maschine gefertigt. Dabei

zeigte sich außerdem, dass sich durch

die harmonische Vibration der Zementgehalt

der Produkte ohne Qualitätsverlust

reduzieren lässt.

www.weissimpianti.it

3D-Modell der

Weiss Silentium 2000

mit Antrieb.


VacuMaster Eco: Energieunabhängig, ergonomisch, sicher

Sie kommen dem Prinzip des Perpetuum

Mobile sehr nah, die selbst

ansaugenden Vakuum-Hebegeräte VacuMaster

Eco des Vakuum-Spezialisten

J. Schmalz GmbH. Bei den selbst ansaugenden

Vakuumhebern VacuMaster

Eco wird mit der vorhandenen Kraft des

Hebezeugs gearbeitet. Diese erzeugt am

Anfang des Hebevorgangs den für die

notwendige Haltekraft jeweils erforderlichen

Unterdruck in Abhängigkeit vom

jeweiligen Lastgewicht. Dazu wird das

an einem Hebezeug hängende Vakuum-

Hebegerät auf die zu hebende Last

abgesenkt bis die Kettenstränge locker

sind. Nun löst die Ventilschaltung das

Ansaugen der Last aus. Während des

Anhebens des VacuMaster Eco wird das

Vakuum in Sekundenschnelle aufgebaut

und mit der Aufwärtsbewegung des Hebezeugs

hängt die Last dann sicher „am

Haken“ bzw. am Vakuum-Hebegerät.

Zum Ablegen der Last wird das Hebezeug

mit dem VacuMaster Eco so weit

abgesenkt bis die Kettenstränge wieder

locker hängen. Das Vakuum-Hebegerät

löst sich von der Last und ist für den

nächsten Transport bereit.

Der Traglastbereich des VacuMaster

Eco liegt zwischen 250 und 2000

kg. Die Handhabung erfolgt immer

horizontal, wobei die zu transportierenden

Werkstücke dicht sein sollten.

Besonders gut eignen sich dabei glatte

Metallbleche oder dichte Steinplatten.

Die Oberflächen müssen einigermaßen

sauber und eben sein, wobei gewisse

Unebenheiten oder auch Flugrost auf

Blechen keine Rolle spielen. Die selbst

ansaugenden Vakuum-Hebegeräte

sind modular aufgebaut und lassen sich

auf der Basis eines Baukastensystems

individuell konfigurieren.

Bestehend aus einem Grundgerät,

den bewährten SCHMALZ-Quer- und

Längstraversen, Saugern sowie einem

ergonomischem Bediengriff, den integrierten

Schaltelementen und der

Warneinrichtung, werden diese Geräte

komplett montiert und einsatzfertig

ausgeliefert. Dabei stehen je nach

Anwendungsbereich unterschiedliche

Grundgeräte und Saugerkonfigurationen

zur Auswahl. Der Kunde muss

den VacuMaster Eco nur noch am

Hebezeug aufhängen und schon kann

es losgehen. Es wird weder elektrische

Energie noch Druckluft benötigt.

Außerdem müssen keine schweren

Aggregate mitgeschleppt werden. Das

geringe Eigengewicht schränkt die

Krankapazität nicht ein und die Bedienung

geht einfachst – nämlich ohne

manuelle Eingriffe – über die Kransteuerung

vonstatten. Der ergonomische

Bediengriff erleichtert das Aufnehmen

und Ablegen der Last und sorgt auch

für einen gebührenden Sicherheits-

Abstand.

Für noch mehr Sicherheit im harten

Alltagsbetrieb gibt es bei maximaler

Traglast ein ausreichendes Reservevakuum

sowie zusätzliche optische und akustische

Warneinrichtungen. Das Vakuum-Hebegerät

VacuMaster Eco bedarf

selbst bei harter Beanspruchung keiner

Wartung und ist dauerhaft einsetzbar.

Der selbst ansaugende Effekt mit dem

gleichmäßigen Aufbau des Vakuums

sorgt für ein schonendes Greifen von

Lasten mit empfindlichen Oberflächen.

Deshalb eignet sich der VacuMaster

Eco auch sehr gut für das Handhaben

dünner Materialien oder dünnwandiger

Gehäuse. Für eine optimale Auslegung

der selbst ansaugenden Vakuum-Hebegeräte

werden die minimalen und maximalen

Abmessungen, der Werkstoff und

die Oberflächenbeschaffenheit sowie

die maximalen Gewichte eines Transportgutes

benötigt.

Jede Ausführung ist mit einem oder

mehreren Sauggreifern möglich. Die

Anzahl der Sauggreifer hängt dabei sowohl

von der Größe und Beschaffenheit

der Werkstücke als auch vom jeweiligen

Lastgewicht ab.

www.schmalz.com

Der VacuMaster Eco benötigt keine

Fremdenergie, es fallen somit keine laufenden

Betriebskosten an. Zudem garantiert

der einfache und robuste Aufbau der

Geräte höchste Betriebsbereitschaft.

Durch die energieunabhängige Funktionsweise

ist der VacuMaster Eco bestens

geeignet für den Outdoor-Einsatz

sowie für Anwendungen mit ständig

wechselnden Einsatzorten, wie beispielsweise

im Grabsteinbereich.

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

53


Beton – Asphalt – Werkstein

Das Bild zeigt ein Vakuum-

Hebegerät VacuMaster

Stone mit zwei Saugplatten

und geschwenkter

Steinplatte.

VacuMaster Stone: Platten sicher handhaben

Der Vakuum-Spezialist J. Schmalz

GmbH hat für das Fachpublikum

aus der Branche „Stein“ ein passendes

Vakuum-Hebegerät, den VacuMaster

Stone, entwickelt. Mit diesem Gerät

ist das ergonomische und sichere

Handhaben von Natursteinplatten,

Grabsteinrohlingen und Fertigteilen

aus Stein bis zu

einem Gewicht von 1,5

Tonnen gewährleistet.

Dabei stehen verschiedene

Varianten

zur Verfügung, beispielsweise

für Lasten

bis 750 kg bzw. 375 kg

oder eben bis 1.500 kg bzw.

750 kg (bei horizontaler bzw. vertikaler

Handhabung). Mit den Vakuum-Hebegeräten

VacuMaster Stone können

Plattensägen und Bearbeitungsmaschinen

beschickt und die Fertigteile wieder

entladen werden. Darüber hinaus sind

die vakuumgestützten Helfer auch für

andere Belade-, Positionier-, Handlingund

Montagearbeiten geeignet.

Dank dem modularen Saugersystem,

der schwenkbaren Lastaufnahme,

54 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

den einstellbaren Saugplatten, der Rastung

für den horizontalen und vertikalen

Transport, der speziellen Saugplatten

und einem vorgeschalteten, gegen

Feuchtigkeit beständigen Schmutzfilter

ist der flexible und zuverlässige Einsatz

in den verschiedensten Steinmetz- und

anderen Verarbeitungsbetrieben möglich.

Je nachdem, welches Produkt

gehandhabt werden soll, kommen

eine bis vier Saugplatten

in verschiedenen Ausführungen

und Anordnungen

zur Verwendung. Durch die

spezielle Ausgestaltung der

Dichtlippen in Kombination mit

dem leistungsstarken Vakuumerzeuger

ist auch das Handling von Steinplatten

mit rauen Oberflächen oder mit

Reliefen oder Ornament-Verzierungen

machbar.

Zum einfachen und sicheren Ansaugen

senkrecht stehender Platten bleibt

die Traverse in der zuvor definierten

Stellung stehen und die Werkstücke

können sowohl in die Horizontale

als auch in die Vertikale geschwenkt

werden. Somit ist ein sicheres und

platziertes Ablegen und Aufrichten

der Steinprodukte möglich. Zudem

erlaubt die Ausrüstung mit zwei ergonomischen

Bedienbügeln das einfache,

zielgerichtete Schwenken des unbeladenen

Geräts und natürlich auch

das exakte Führen und Positionieren

der Last. Die Vakuum-Hebegeräte der

Baureihe VacuMaster Stone werden als

Komplettsysteme in betriebsbereiter

Ausführung geliefert, auf Wunsch auch

inklusive einer Krananlage. Die Vakuumversorgung

erfolgt dabei über eine

groß dimensionierte, wartungsarme,

elektrisch betriebene Pumpe. Bei einem

Energieausfall hält die Kombination aus

Sicherheitsspeicher und Rückschlagventil

das Vakuum über einen längeren

Zeitraum aufrecht. Während dem

Betrieb zeigt ein Vakuum-Manometer

dem Bediener den aktuellen Zustand

zuverlässig an. Im Falle eines Energieausfalls

wird eine elektronische Warneinrichtung

aktiviert, die den Bediener

durch ein akustisches Warnsignal über

den Stromausfall informiert.

www.schmalz.com


Putzmeister:

Beruhigter

Endschlauch

Mit der Entwicklung des SH-Endschlauchs

(SH: „Steady Hose“)

ist es Putzmeister gelungen, das Verletzungsrisiko

beim Betoneinbau mit

Verteilermasten zu verringern. Reagierte

bisher ein Betonendschlauch bei unkontrollierten

Druckänderungen im Beton

- zum Beispiel bei eingeschlossener

Luft oder beim Lösen eines Stopfers

- durch heftige seitliche Ausschläge, so

werden diese unvorhersehbaren, mitunter

lebensgefährlichen Überschwingungen

beim neuen, gedämpften SH-

Endschlauch deutlich geringer.

Möglich wurde die „Zähmung“ des

Betonendschlauchs durch eine besondere

Gestaltung des Armierungsgewebes,

mit der die Heftigkeit der Schläge im

Vergleich zu sonstigen Endschläuchen

deutlich reduziert werden. Brian Doig,

Vertriebsleiter von Putzmeister UK: „Auf

den Baustellen hier in Großbritannien

wird die Sicherheit immer ernster ge-

Putzmeister „Steady Hose“

ist vom VDMA für den Bauma-

Innovationspreis nominiert.

nommen. Und die Kontrollen sind

scharf! Wir sehen im ‚Steady Hose‘ einen

wichtigen Beitrag, um das Unfallrisiko

zu minimieren. Übrigens - die Pochin

Plant Ltd, unser größter Kunde, hat bei

der Entwicklung des SH-Endschlauchs

von Beginn an mitgearbeitet und plant,

seine komplette Betonpumpenflotte

– und das sind 120 Putzmeister-Maschinen

– damit auszurüsten!“

Beiteiligt an der Entwicklung des

„beruhigten“ SH-Endschlauch waren

darüber hinaus auch Partnern aus

Industrie und Forschung. Erste Erfahrungen

zeigen, dass das „weichere“

Schlauchmaterial auch das Führen des

Endschlauchs erleichtert.

www.putzmeister.de

weha: Optimaler Bearbeitungstisch für Küchenplatten

Mit dem „Küchenboy“ bietet

weha Ludwig Werwein GmbH

einen optimalen Bearbeitungstisch für

Küchenplatten, Waschtische, Thekenplatten

etc. Der Tisch zeichnet sich aus

durch

• stufenlose Höhenverstellung mittels

Handkurbel,

• Neigungsverstellung bis zu 85° in

beide Richtungen mittels Fußentriegelung,

• verstellbare Anschlagschiene,

• Materialsicherung in gekipptem Zustand.

Der Tisch ist mit vier feststellbaren

Lenkrädern aus Vollgummi leicht

verfahrbar. Für die Bearbeitung von

Innenausschnitten ist eine individuelle

Aufteilung der Holzauflagen möglich.

www.weha.com

Bearbeitungstisch

Küchenboy

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

55


Beton – Asphalt – Werkstein

Abbruchhammer IR20BV

56 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

weha: Absaugtisch mit Trockenentstaubung

Der Absaugtisch erfasst einatembare

Stäube bei der Kanten- und

Oberflächenbearbeitung (Schleifen/

Polieren) von Plattenmaterial. Der Umluftbetrieb

ist ohne Erhöhung der Luft-

Ingersoll Rand: Neue Hämmer gut im Griff

Ingersoll Rand Utility Equipment stellte

mit dem neuen Abbruchhammer

IR20BV eine Erweiterung des Produktangebots

auf fünf Modelle vor und

präsentierte damit zugleich eine neue

Griffkonstruktion für dieses Modell und

für die bereits zur Serie gehörenden

Abbruchhammer IR25BV, IR30BV und

IR40BV.

Die fünf Modelle umfassende Serie

von Ingersoll Rand Abbruchhammern

bietet eine hohe Nutzleistung und Frequenz

bei niedrigen Vibrationspegeln.

Zugleich sorgt der geringe Luftverbrauch

der Abbruchhammer für einen

besonders wirtschaftlichen Betrieb.

Die neue Griffkonstruktion bei den

Abbruchhammern IR20BV, IR25BV,

IR30BV und IR40BV besteht wie gehabt

aus Stahl und wirkt somit der Ermüdung

in gewohntem Maße entgegen.

Die Konstruktion ist jedoch leichter

als der bisherige Griffkörper. Dadurch

ergibt sich eine Gewichtsreduzierung

um etwa 1,3 kg pro Modell und

eine bessere Ausgewogenheit des

Abbruchhammers, denn das Gewicht

feuchte gegeben. Laut Prüfung StBG ist

die Trockenentstaubung die wesentlich

effektivere Staubabscheidung gegenüber

der herkömmlichen Nassfiltration.

Für eine dauerhafte Verbesserung

der Staubsituation und eine nachhaltig

sichere Unterschreitung der gesetzlichen

Grenzwerte in staubintensiven

Produktionsbereichen sorgen diese

Eigenschaften:

• ein neues Dauerfilter-System mit

Druckluft-Jet-Abreinigung

• ein Staubsammelkübel für staubfreie

Entsorgung

• es ist keine Abluftführung ins Freie

bzw. Nachentstaubungseinheit nötig

• eine kundenspezifische Stauberfassung

und


eine hohe Stauberfassungsgeschwindigkeit

Der Trockenabsaugtisch befindet

sich zurzeit in einem Prüfverfahren zur

Erlangung des GS-Zeichens.

www.weha.com

verringert sich am oberen Ende der

Maschine.

Das geringe Gewicht der drei

kleineren Abbruchhammermodelle

IR15BV, IR20BV und IR25BV sorgt dafür,

dass sich diese Modelle besonders

leicht handhaben und fortbewegen

lassen. Mit ihrem Leistungs-/Gewichtsverhältnis

bieten sie zudem eine hohe

Produktivität bei weniger schweren

Abbrucharbeiten. Die hohe Leistung

der größeren Abbruchhammer IR30BV

und IR40BV macht sie ideal für das Arbeiten

an harten Materialien und dickeren

Schichten aus Beton und anderen

Böden.

www.doosanportablepower.com


Schlüsselbauer: Ergonomische Schachtunterteilfertigung

Schachtunterteile mit Ausformung

des Gerinneverlaufs wurden früher

meist aus einem Schachtring-Rohling

mit Boden gefertigt, in den entweder

eine Plastik- oder GFK-Gerinneform

eingebracht wurde oder in dem mittels

trockenem Stampfbeton das

Gerinne manuell ausgeformt

wurde. Zusätzlich wurden

auf diesem Stampfbeton

– ebenfalls manuell

– Klinkerplatten angebracht,

wenn die chemischeWiderstandsfähigkeit

erhöht werden

sollte.

Schlüsselbauer Technology

entwickelte ein neues

Produktionssystem, mit dem individuell

ausgeformte Schachtunterteile

in einer bislang unerreichten Qualität

hergestellt werden können.

W+K: Bei DecoSplit ist auch die Sicherheit Top-Thema

Die DecoSplit ist eine kombinierte

Spalt- und Bossiereinheit, die in

einem Maschinendurchlauf großformatige

Steine spaltet und bossiert. In

einem zweiten Arbeitsgang können

außerdem zwei Kopfläufer hergestellt

werden, ohne dass der Stein einer

weiteren Bearbeitung unterzogen

werden muss. Eingesetzt werden kann

die Steinbearbeitungsmaschine zur

Behandlung von Kalksandsteinen und

Natursteinen. Durch eine geringfügige

Anpassung können aber auch Keramikprodukte

bearbeitet werden.

Die vier Seiten der Spalt- und Bossiereinheit

sind mit Plexiglasfenstern

und -türen gesichert, die dem Bediener

eine optimale Rundumsicht erlauben,

so dass er alle Arbeitsabläufe der

Maschine beaufsichtigen kann. Wird

eine Tür zum Beispiel zur Wartung

geöffnet werden alle Vorgänge in der

Maschine über einen Türschalter automatisch

gestoppt. Zusätzlich befindet

Spalten und Bossieren auf

ergonomische Weise.

Bereits 2004 beauftragte die Johann

Bartlechner KG, ein unter dem Namen

HABA-Beton bekannter Hersteller von

Tiefbauprodukten mit mehreren Werken

in Deutschland und Österreich,

die Ausstattung des Standortes Teising

mit dem PERFECT-Produktionssystem.

Mit diesem neuen

Konzept boten sich neben

der individuellen Gerinneausbildung

und

der monolithischen

Ausführung für den

Hersteller eine Vielzahl

neuer Vermarktungsperspektiven.

In einer

modernen Fertigung unter

Einsatz bedienerfreundlicher

Werkzeuge sowie eines Kranroboters

wird unter ergonomischen

Arbeitsbedingungen ein wesentlich höherer

Ausstoß erreicht.

sich an beiden Seiten ein Eingreifschutz

aus Metall. Ein weiterer Pluspunkt

im Hinblick auf die Wartung ist die

Zentralschmierung. An bestimmten

Schmierstellen wird das Schmiermittel

mit Hilfe einer Kartusche von Hand eingespritzt

und so werden von einem Ort

aus gleich mehrere Stellen geschmiert,

ohne dass in der Maschine alle Stellen

einzeln bearbeitet werden müssen.

Auch Vibration, Lärm und Staub

wurde zu Leibe gerückt. Schwin-

Nach dem

überwältigenden

Erfolg von Beginn

an folgte rasch die

Entscheidung seitens

HABA-Beton, einen weiteren

Standort mit diesem Produktionssystem

auszustatten. 2008 wird somit

eine zweite Produktionsstätte von HA-

BA-Beton die Fertigung von PERFECT-

Schachtunterteilen aufnehmen. Und

man findet sich damit sowohl national

als auch und international betrachtet

in bester Gesellschaft. In den meisten

mitteleuropäischen Ländern setzt man

mittlerweile auf monolithische Betonschachtunterteile.

So finden sich zur Zeit

neben Deutschland weitere PERFECT-

Anbieter in Frankreich, Italien, Österreich,

Polen und Tschechien.

www.perfectsystem.eu.

gungsdämpfende Füße dienen der

Vibrationsreduzierung und ein Motor

mit niedriger Drehzahl sowie ein Schalldämpfer

für den Luftaustritt minimieren

die Geräuschkulisse. Neben der

Plexiglasverkleidung, die ein Austreten

von Staub aus der Maschine minimiert,

sorgt außerdem eine Luftdüse für das

Beseitigen der entstandenen Bruchstücke

und des Staubs auf dem Stein.

www.wuk-industry.com

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

57


Schutzausrüstungen

Combisafe: Sichere Zugangstechnik zwischen Höhenebenen

Mit der Entwicklung der Bautreppe

bietet Combisafe eine einfache,

sichere und praktische Lösung

für den kollektiven Zugang zwischen

Höhenebenen. Die Bautreppe ist ein­

58 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

fach aufzubauen und nach wenigen

Minuten einsatzbereit. Sie ist in sechs

unterschiedlichen Längen lieferbar, die

miteinander verbunden und gesichert

werden können. So können Höhenun­

terschiede von bis zu 7,50 m in einer

Strecke überwunden werden.

Eine automatische Sperre rastet ein,

sobald die Treppe im richtigen Winkel

steht. Neben der Sperrautomatik gibt

es eine manuelle Sperre, die für zusätzliche

Sicherheit sorgt.

Bei Aufstellwinkeln zwischen 25°

und 50° ist die Bautreppe vorwärts

begehbar: Werkzeuge, Geräte und Materialien

lassen sich sicher und bequem

transportieren. Dank einer Breite von

750 mm können zwei Personen sicher

aneinander vorbei gehen.

Das beidseitige Geländer stellt sich

automatisch auf die richtige Höhe ein.

Unabhängig vom Neigungswinkel der

Treppe stehen die klappbaren Stufen

immer waagerecht. Die Stufen sind aus

grobmaschigem Streckmetall gefertigt

und garantieren Trittsicherheit.

Die Treppe selbst besteht aus rechteckigem

Stahlhohlprofil, die widerstandfähige

Oberfläche ist standardmäßig

verzinkt.

Die Treppe lässt sich schnell und

einfach von zwei Personen aufstellen.

Die Handläufe werden einfach in die

vorgesehenen Aufnahmen eingesteckt

und die Treppe mit Hilfe von Hebevorrichtungen

in Position gebracht.

www.combisafe.de

Sichere, kollektive Zugangstechnik zwischen

Höhenebenen hat einen Namen:

Combisafe Bautreppe.


COOLINE: Hitzeschutz statt hitzefrei

Hitzefrei am Arbeitsplatz! Gerade

bei extremen Sommertemperaturen

wird dieses Thema immer wieder

diskutiert. Was aus gesundheitlichen

Gründen vernünftig erscheint, ist aus

wirtschaftlicher Sicht meist undenkbar.

Abhilfe schafft hier COOLINE. Die

intelligente Kühlweste aus High­Tech­

Faser wird in nur einer Minute

aktiviert und erfrischt bei hohen

Temperaturen durch die entstehende

Verdunstungskälte.

10 Sekunden in kaltes Wasser

tauchen, 50 Sekunden warten

und anziehen. Das trockene

Ergebnis: Lebensfrische

und kühler Kopf für bis zu

40 Stunden. So kann der

Sommer kommen.

Hitzebelastung

führt nicht nur am

Arbeitsplatz zu

KonzentrationsundLeistungsabfall

oder

Atemschutzhalbmasken

X­plore 4700

gar zu Herz­Kreislaufproblemen und

Hitzeschlägen. Viel Flüssigkeit ist selbstverständlich

das beste Mittel, um den

körpereigenen Kühlmechanismus in

Schwung zu bringen. Auch die Kühlung

des Körpers an sich wird von Ärzten

dringend empfohlen. Doch in vielen

Situationen ist die Wasserflasche

nicht greifbar, eine kühlende

Dusche oder ein schattiges

Plätzchen sind fern und starkes

Schwitzen ist schlichtweg

unangenehm. Genau

hier kommt das intelligente

Kühlsystem COOLINE zum

Einsatz. Die Weste für jede

Gelegenheit benötigt lediglich

ein Wasserbad

von 10 Se­

kunden. Anschließend bindet das

verarbeitete High­Tech­Material das

Wasser sofort im Inneren. Die Weste

ist außen trocken und kann nach einer

Minute über der normalen Arbeits­,

Freizeit­, Sport­ und Party­Kleidung

getragen werden.

Wie funktioniert COOLINE?

Die Weste arbeitet nach dem Prinzip

der Verdunstungskälte und imitiert

somit die natürliche Klimafunktion des

Menschen. Je heißer der Sommertag,

desto stärker die Kühlwirkung. Dabei

bilden sich jedoch keinerlei Wassertropfen

und auch die Flüssigkeit kann nicht

durch starken Druck entweichen. Im

Gegenteil: Unangenehme Sommerbegleiter

wie Schweiß und Gerüche

werden von der

waschmaschinenfesten

Weste absorbiert.

www.cooline.info

Dräger: Schutz gegen Gase, Dämpfe

und Partikel

Die Atemschutzhalbmasken Dräger

X­plore 4700 und ihre breite

Filterpalette bieten umfangreichen

Atemschutz gegen Gase, Dämpfe und

Partikel bei Einsätzen in Industrie und

Handwerk. Die Kombination aus weichem

Maskenkörper und Hardbody

sorgt für sehr gute Passgenauigkeit und

hohen Dichtsitz. Modernes Design und

hochwertige Materialien stellen den

Tragekomfort sicher und gewährleisten

eine hohe Trageakzeptanz beim Anwender.

Die Maskenkörper sind in den

Materialien TPE (Thermoplastisches

Elastomer) und Silikon (zwei Größen)

lieferbar.

Die Flexi­Fit­Kopfspinne ermöglicht

einfaches An­ und Ablegen und sorgt

für sehr guten Sitz. Sie klemmt keine

Haare ein, rutscht und drückt nicht.

Die Bänderung aus Neopren lässt sich

gut reinigen. Durch Öffnen des Nackenverschlusses

kann die Maske abgenommen

werden, ohne zum Beispiel

den Sicherheitshelm absetzen zu

müssen. Das unten liegende Ausatemventil

führt Feuchtigkeit zuverlässig ab

und sorgt für gutes Klima in der

Maske.

Die Halbmaske gibt es mit zwei

verschiedenen Filteranschlüssen: Die Xplore

4740 besitzt einen Filteranschluss

Rd40 (RA gem. EN 148­1) für den

Einsatz mit den Filtern Dräger X­plore

Rd40, die Dräger X­plore 4790 wird mit

dem Anschluss Rd91 für den Einsatz

mit allen Filtern Dräger X­plore Rd90

geliefert.

www.draeger.com

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

59


Schutzausrüstungen

Günzburger Steigtechnik:

Voll im Trend – Motorisch verstellbare Arbeitsbühnen

Der Markt für Arbeitsbühnen entwickelt

sich rasant: Zur Wartung von

Fahrzeugen und Maschinen werden

bevorzugt elektrisch­, pneumatischoder

hydraulisch verstellbare Arbeitsbühnen

eingesetzt. Der deutsche Qualitätshersteller

Günzburger Steigtechnik

trägt dem Trend Rechnung und hat

jetzt sein Produktprogramm um zahlreiche

motorische Varianten erweitert.

Diese erlauben den

zeitsparenden Ein­Mann­

Betrieb.

„Motorisch verstellbare

Bühnen sind

schneller, sicherer und

natürlich exakter zu

steuern als herkömmliche

Bühnen. Der Anwender

spart sich komplett kostenintensive

Umbauzeiten“, erläutert

Ferdinand Munk, Geschäftsführer der

Günzburger Steigtechnik GmbH.

Schneller, sicherer, genauer!

Speziell zur Wartung und Instandhaltung

von LKW und anderen Großfahrzeugen

nutzen Unternehmen die

vielfältigen Vorteile der motorisch

verstellbaren Arbeitsbühnen. Gegenüber

manuellen Pendants lassen sich

diese Geräte exakter in die richtige Ar­

60 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

beitsposition bringen, sie sind deutlich

schneller und vor allem sicherer.

Bei der Entwicklung der neuen Bühnen

legte die Günzburger Steigtechnik

Wert auf höchste Qualität, Funktionalität

und Sicherheit. Alle gängigen

Sicherheitsvorschriften werden erfüllt,

zum Beispiel durch eine integrierte

Kontaktleiste an der Plattformkante,

die Verletzungen durch Einklemmen

verhindert. Trifft eine Bühne auf

ein Hindernis, stoppt sie sofort

– so werden auch Schäden

am Objekt vermieden.

Umlaufende Geländer mit

Fuß­ und Knieleisten (fest

installiert oder steckbar, je

nach Anforderung) reduzieren

zudem das Absturzrisiko auf

ein Minimum. Alle Bühnen werden

vor Auslieferung einer TÜV­Abnahme

unterzogen.

Arbeitsbühnen im Großformat

Bei der Wartung großer Fahrzeuge (zum

Beispiel Triebwagen der Bahn) kommen

Arbeitsbühnen zum Einsatz, die trotz

ihrer erheblichen Abmessungen mobil

sein müssen. Deshalb verfügen sie über

ein leichtgängiges Fahrwerk. Auf Lenkrollen

lassen sich die Konstruktionen

exakt manövrieren. Auch Arbeitshöhe

und Position der Querplattform können

elektrisch millimetergenau verstellt

werden. Dabei lassen sich das Ein­ und

Ausfahren, wie auch das Auf­ und Abfahren,

durch zusätzlich angebrachte

Kontrollleuchten überwachen.

Für Arbeiten an LKW sind die Bühnen

ebenso geeignet, meist kommen

dort jedoch kompaktere Varianten zum

Einsatz. Mobile Wartungsbühnen lassen

sich elektrisch auf die erforderliche

Arbeitshöhe ausfahren und verfügen

über seitliche Querplattformen, die

von einem Zentralschaltpult ebenfalls

elektrisch verstellbar sind. Der Aufstieg

erfolgt hier bequem und sicher über

eine Vario­Treppe.

Hub-, und Teleskop-Bühnen

Auch mobile Hubbühnen mit elektrohydraulisch

verstellbarer Arbeitshöhe

werden über eine zentrale Einheit an

der Arbeitsplattform bedient. Diese

Bühnen kommen zum Beispiel dann

zum Einsatz, wenn Dachreparaturen an

Bussen vorgenommen, hochliegende

Fenster gereinigt oder Beleuchtungselemente

ausgetauscht werden. Der

Aufstieg auf die Plattform erfolgt hier

über eine ausklappbare Stufenleiter.

www.steigtechnik.de


Capital Safety: Auffanggurt-Hydrationssystem

Capital Safety Hydrationssystem

für Ganzkörper­Auffanggurte

DBI­SALA, eine Marke von Capital

Safety, führt das Hydrationssystem

für Ganzkörper­Auffanggurte ein.

Dieses kompakte Hydrationssystem

kann an alle Auffanggurte von DBI­

SALA angebracht werden und fasst 1,5

Liter Flüssigkeit, um die Sicherheit

und Produktivität des

Arbeiters zu erhöhen.

Das Hydrationssystem

von DBI­SALA wurde so

entwickelt, dass es mühelos

an der Rückseite des

Auffanggurts unter dem D­

Ring angebracht werden kann,

um eine Flüssigkeitsquelle eng am

Körper zu halten, ohne den Arbeiter zu

stören. Ein Gurt mit einer Schnalle wird

unter dem Gurtband am Rücken durchgeführt

und sicher verschlossen, während

die Schnellverschlüsse den Behälter

an Ort und Stelle halten. Eine Einstellung

des Systems ist nicht erforderlich,

da es sich von selbst so positioniert, dass

es wie ein Teil des Auffanggurts aussieht

und sich auch so anfühlt.

„Jeder weiß, wie wichtig eine ausreichende

Flüssigkeitszufuhr ist, besonders

bei Außenarbeiten“, sagt Peter

Blackburn, Produktmanager bei Capital

Bornack: Rettungsrutsche für den Notfall

In Behältern, Silos, Tanks und Räumen

mit beengten Verhältnissen müssen

regelmäßig Revisions­ und Instandsetzungsarbeiten

durchgeführt werden.

Bei der Planung muss der Unternehmer

berücksichtigen, dass sein Mitarbeiter

in Not gerät und gerettet werden muss.

Ob im Notfall schnell genug geholfen

werden kann, hängt auch von der verfügbaren

Ausrüstung für die Rettung

Verletzter ab.

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

Das eigentliche Problem besteht in

der Bergung des Verletzten durch das

enge „Mann­Loch“, weil es meist nur

einen Durchmesser von 60 cm oder

weniger aufweist. Wenn die handlungsunfähige

Person mit Hilfe eines

Rettungsseiles aus dem Mann­Loch

herausgezogen wird, besteht zudem

die Gefahr, dem Beschäftigten an der

scharfen Mann­Loch­Kante Genick­

oder Rückgratverletzungen zuzufügen.

Mit der Produktbezeichnung Rettungsrutsche

RR 01 bietet Bornack eine

inzwischen praxiserprobte Lösung.

Mit Hilfe einer Rettungswinde, die am

Mann­Loch­Flansch befestigt wird, und

dem Rettungsseil kann der Verletzte

über die Rettungsrutsche in Rückenlage

aus dem Behälter herausgezogen werden.

Durch die Krümmung des neuen

Rettungsgerätes werden Rückenverletzungen

sicher vermieden. Mit dem mobilen,

kostengünstigen System ist die

Rettung in nur zwei Minuten möglich.

Die Innovation wurde mit dem Förderpreis

„Arbeit – Sicherheit – Gesundheit“

ausgezeichnet. Die Rettungsrutsche

RR 01 ist ein weiterer Baustein für

die sichere Rettung von Verletzten in

unterschiedlichen Branchen der Industrie.

www.bornack.de

Safety. „Wer in der Höhe arbeitet, hat

jedoch oft keinen ausreichend einfachen

Zugang zu einer Wasserquelle.

Das Auffanggurt­Hydrationssystem ist

eine ideale Lösung, die die Produktivität

aufrechterhält und die negativen

Auswirkungen von Dehydration auf

die Gesundheit vermeidet.“ Der Nylonträger

und die isolierende Trink

schlauchumhüllung des Auffanggurt­

Hydrationssystems sorgen dafür, dass

die Flüssigkeit auf dem Weg vom Behälter

zum Mund des Arbeiters auf der

richtigen Temperatur bleibt.

Der antimikrobielle und geschmacksneutrale

Schlauch und Behälter halten

die Flüssigkeit jederzeit frisch. Der 95

cm lange Trinkschlauch kann durch

zwei Öffnungen über die bevorzugte

Schulter geführt werden, während der

Schlauch­ Clip Verhedderungen verhindert

und sich beim Verhaken ggf. löst.

Dieser Clip hält das tropffreie Beißventil

in der Nähe des Mundes des Arbeiters,

der somit freihändig trinken kann. Eine

langlebige Abdeckung des Mundstücks

hält Schmutz fern und verhindert eine

unbeabsichtigte Beschädigung.

www.capitalsafety.com

Beim Einsatz der Rettungsrutsche

zur Bergung Verletzter aus engen

Behältern (Silos) werden Rückenverletzungen

vermieden.

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

61


Schutzausrüstungen

Schutzkleidung Heißmehl: Reduziert Verbrennungsgefahr erheblich

Daumenschlaufen,

damit der Jackenärmel

nicht aus dem

Arbeitshandschuh

rutschen kann.

Auch die Knie sind

besonders verstärkt.

62 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

MEWA:

Gewebe reduziert

Verbrennungsgefahr

deutlich

Zum Schutz vor Extremtemperaturen

in der Zementherstellung entwickelte

der Textildienstleister MEWA

eine Schutzausrüstung, die weltweit

einzigartig ist. In praxisnaher Zusammenarbeit

mit dem Baustoffhersteller

Holcim (Deutschland) AG entstanden

eine Bundjacke, Latzhose und Helmhaube.

Die Steinbruchs­Berufsgenossenschaft

zeichnete die Kleidung im

März 2007 mit dem ersten Preis in der

Kategorie Sicherheitstechnik aus. „Die

Feuerprobe hat die Kleidung bei uns

bestanden. Ihr Hitzedurchgangswiderstand

ist um Längen besser als alles,

was wir bisher hatten. Das heißt, unsere

Mitarbeiter sind damit sehr viel besser

gegen Verbrennungen geschützt als

in der Vergangenheit!“, Torsten Krohn

ist Leiter des Bereiches Arbeitsschutz im

Zementwerk Lägerdorf, Schleswig­Holstein,

des Unternehmens Holcim und

begeistert von der Schutzfunktion der

Kleidung. Sie wird dem heißen, feinkörnigen

und auf über 800°C erhitzten

Heißmehl gerecht und erfüllt die Bedingungen

der EN 531 A, B1 und C1.

Zu der Ausrüstung gehören eine

Bundjacke, eine Latzhose und eine

Helmhaube mit Sichtfenster, die Oberkörper,

Gesicht und Kopf zusätzlich

schützt. Die Haube reicht bis auf die

Brust und kann per Druckknopfleiste so

reguliert werden, dass der Schutz eng

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

anliegt. Alle Verschlüsse im Frontbereich

und bei den Taschen sind absolut

dicht. Nicht die geringste Menge Heißmehl

kann eindringen.

Einzigartig ist auch der Tragekomfort.

Das Gewebe ist leicht, weich und

angenehm zu tragen. Die Kleidung wird

von MEWA im Full­Service angeboten:

Bringen, holen, pflegen, nachrüsten der

Kleidung ist im Service­Paket enthalten.

www.mewa.de


Schallpegelmesser

CR:800C

SORDIN bietet eine große

MSA Auswahl an elektronischen

Kapselgehörschützern an. Sie

haben die Wahl zwischen Gehörschutzmodellen

mit Kopfbügel oder Kapseln

zur Adaption an Schutzhelme. Alle

Modelle bieten höchsten Tragekomfort

und sind so konzipiert, dass Sie sich

nicht von Ihrer Umgebung akustisch

isoliert fühlen.

Die Bluetooth­Technologie beim

Modell „Wireless World“ bietet enorme

Flexibilität im gesamten Bereich

der Kommunikation. Die Möglichkeit

zu kommunizieren, ohne dabei den

Gehörschutz abzunehmen, bietet den

größtmöglichen Schutz vor

Langzeit­Gehörschäden. Da

die Bluetooth­Technologie

eine Reichweite von bis

zu 10 Metern gewährleistet,

kann das Handy

bei jeder Arbeit in der

Tasche bleiben.

Mit Hilfe der Sprach­

Cirrus Research: Schallpegelmesser mit

12 Jahren Garantie

Cirrus Research plc, der britische

Spezialist für Schallpegelmesstechnik,

hat seine CR:800B­

Serie Schallpegelmesser um

ein umfangreiches Spektrum

an neuen Eigenschaften und

Anwendungsmöglichkeiten

weiterentwickelt, das die Geräte

noch leistungsfähiger macht. Sie

sind für Arbeitslärm­ wie auch Umweltlärm­Messungen

gleichermaßen

geeignet. Die neue CR:800C­Serie wird

mit der Cirrus „2­12­Jahr Garantie“

geliefert. Diese bietet dem Anwender

die Möglichkeit, die Cirrus Standard­

2­Jahre Garantie bei jährlicher Werkskalibrierung

um 10 weitere Jahre zu

verlängern.

Die Schallpegelmesser der Serie

CR:800C sind in den Genauigkeitsklassen

1 und 2 erhältlich. Die Speicherung

von bis zu 1300 Messungen ist jetzt

möglich und Umweltüberwachungen

ohne Aufsichtsperson werden durch

das erhältliche Außenmessset mit

Fernabfrage (GSM­Modem) möglich

gemacht.

steuerung (abhängig vom Handy) kann

telefoniert werden, ohne die Tastatur

zu benutzen. Durch Drücken der Taste

am Mikrofon kann ein Anruf entgegen

genommen bzw. beendet werden. Die

Funktionen wie Lautstärke usw. werden

ganz einfach über drei Tasten außen an

der rechten Ohrmuschel bedient. Das

Mikrofon kompensiert Lärm, so dass

auch in lauter Umgebung eine gute

Verständigung möglich ist. Wird das

Mikrofon nicht benötigt, wird es einfach

nach oben geschwenkt.

Wireless World überzeugt durch

weitere Vorteile wie dem patentierten,

einstellbarem Anpressdruck beim Kopfbügel,

superweichen Ohrkissen

und robusten Materialien.

Wireless World gibt es in

vier Versionen: Standard,

Radio, CutOff und Dualsystem

(Radio + CutOff).

Die optionale Schutzfilter­Funktion

CutOff

begrenzt gehörschädigenden

Einige der neuen Eigenschaften der

CR:800C­Serie sind Daten­Download

zu einem PC mit USB­Schnittstelle

und Deaf Defier 3 Softwareupdates.

Weitere erhältliche Optionen sind zum

Beispiel Oktavbandfilter. Die Oktavbandfilter

unterstützen die Gehörschützer­

Auswahlfunktion im Cirrus

Research Softwareprogramm Deaf Defier

3. Terzbandfilter sind für Umweltlärmmessungen

und bei der Tonanalyse

auch sinnvoll.

Welcher Schallpegelmesser für den

jeweiligen Einsatzzweck geeignet ist,

hängt von zwei Bedingungen ab: Was

gemessen werden soll – ob Lärm am Arbeitsplatz

oder Umweltlärm – und von

der benötigten Datenspeicherkapazität.

Zubehör zur Ergänzung der CR:800C­

Serie wie zum Beispiel Außenmesssets,

Stromversorgungen, Mikrofonverlängerungskabel

und Software sind auch

erhältlich. Kostenlose Unterstützung,

wie lizenzfreie Software, wird mit jedem

Cirrus Lärmmessgerät mitgeliefert.

www.cirrusresearch.de

MSA AUER: Elektronische Kapselgehörschützer mit

Bluetooth-Technologie

Lärm, erlaubt es aber, sich in normaler

Lautstärke zu unterhalten und zugleich

Warnsignale wahrzunehmen – ohne

den Gehörschutz dafür abnehmen zu

müssen.

www.msa­auer.de

„Wireless World“: kommunizieren,

ohne den Gehörschutz abzunehmen

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009 63


Dräger: Neue Halbmaskenserie

Die beste Atemschutzmaske nützt

nichts, wenn sie nicht getragen

wird. Darum legte Dräger bei der Entwicklung

seiner neuen Serie partikelfiltrierender

Halbmasken Wert auf die

einfache Handhabung und den Tragekomfort.

Die Dräger X­plore 1700 Serie

bietet außerdem eine hohe Filterleistung

und niedrige Atemwiderstände.

Insbesondere beim längeren Einsatz

kann sich unter einer Halbmaske

warme und feuchte Luft bilden, die

das Tragen der Maske unangenehm

macht. Umso wichtiger ist es, für eine

gute Ausatemfunktion zu sorgen. Die

Dräger X­plore 1700 Serie verwendet

UVEX: Gehörschutz nach Maß

Lärmschwerhörigkeit hält bei den

Berufskrankheiten immer noch eine

der Spitzenpositionen. Obwohl sehr

viel präventiv gegen diese Krankheit

unternommen wird, werden die angebotenen

Schutzmöglichkeiten von

in Lärmbereichen Tätigen oft schlecht

angenommen. Lärmschwerhörigkeit

entsteht schleichend und ohne Schmerzen.

Die Gefahr für das Gehör und die

Notwendigkeit zum Schutz des Gehörs

wird meist erst zu spät erkannt.

Persönlich angepasster Gehörschutz

(Otoplasten) wird im Gegensatz zu herkömmlichem

Gehörschutz mittels einer

Abdrucknahme individuell dem Gehörgang

des Trägers angepasst. uvex

high­fit bietet in Lärmbereichen Tätigen

einen Gehörschutz, der sich von

64 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

eine optimal abgestimmte Kombination

aus verschiedenen Filtermedien,

die eine besonders starke Schutzwirkung

mit einem möglichst geringen

Atemwiderstand verbindet. Zusätzlich

erfüllt die Serie die Anforderungen des

Dolomitstaubtests, der das Verstopfen

des Filtermaterials unter hoher Staubbelastung

prüft. Noch mehr erleichtert

das Atmen ein neuartig konstruiertes

Ventil, mit dem ein Teil der Serie ausgestattet

ist: Die Klapprichtung des Ventils

ist dem Luftstrom beim Ausatmen angepasst

und kann darum mit wesentlich

weniger Kraft geöffnet werden. Die

feuchte und warme Ausatemluft wird

konventionellem Gehörschutz deutlich

unterscheidet. Er vereint eine Vielzahl

von Vorteilen wie







garantierte Dämmwerte

Sprachdurchlässigkeit und

Signal erkennung verbunden mit

hohem Tragekomfort

Wirtschaftlichkeit

Hygiene

Auch das Material der Otoplastik kann

speziell dem jeweiligen Verwendungszweck

angepasst werden. Dazu stehen

die Ausführungen Acrylat und das weiche

Material Flex zur Verfügung. Die

verwendeten Materialien sind dermatologisch

getestet und absolut allergieneutral.

Die Filterwahl ist auf die Lärmsituation

abgestimmt und verhindert

zusammen mit der Kapillarbohrung,

so leicht nach außen abgeführt. Für ein

angenehmes Tragegefühl auch über einen

längeren Zeitraum sorgt zudem das

Feuchtigkeit abweisende Innenvlies.

Einfaches Anlegen der Maske

Damit die Maske leicht aufzusetzen

ist und druckfrei sitzt, besteht das

Kopfband der Dräger X­plore 1700

aus einem durchlaufenden, dauerelastischen

und stabilen Textilband. Ein

Schaumstoff­Nasenpolster und eine

flexible Nasenklammer ermöglichen eine

bequeme und individuelle Passform

bei gleichzeitig hoher Abdichtung im

Nasenbereich.

Weites Anwendungsfeld

Gemeinsam mit Anwendern entwickelt,

ist die Dräger X­plore 1700 Serie speziell

auf Anforderungen für die Einmal­

Anwendung in Industrie, Handwerk

und im Dienstleistungsgewerbe abgestimmt.

Spezielle Varianten der Serie

verfügen über eine zusätzliche Aktivkohleschicht

gegen unangenehme Gerüche.

Die Serie bietet Masken für jede

der drei aktuellen EN 149­Schutzklassen.

Sie sind zur leichten und sicheren

Erkennung farblich unterschieden.

Die Dräger X­plore 1700 Halbmaskenserie

ist ab sofort im Fachhandel

erhältlich.

www.draeger.com

dass ein unangenehmes Abgeschlossenheitsgefühl

entsteht. Zusätzlich ist

uvex high­fit angepasster Gehörschutz

mit einer Nanobeschichtung versehen.

Diese Beschichtung sorgt für dauerhafte

antibakterielle Wirkung exklusiv

auf unserem Material flex.

Uvex high­fit bietet garantierte

Dämmwerte, die durch die Prüfung bei

der TNO, Soesterberg (Human Factors

Research Institute)/BIA, St. Augustin

(Berufsgenossenschaftliches Institut für

Arbeitssicherheit) nach EN 352­2: 1993

und ISO 4869 und Richtlinie 89/686/

EWG (persönliche Schutzausrüstung)

nachgewiesen sind. Dabei wird das

Gesamtsystem Ohr, Otoplastik und

Filter geprüft. Somit hat der Anwender

geprüfte Sicherheit für einen Zeitraum


MSA AUER : Gebläsefilterserie für vielfältige Anwendungen

Das Gebläsefiltergerät OptimAir

3000 schützt zuverlässig vor

gefährlichen Partikeln und Stäuben,

Gasen und Dämpfen. Enorme Leistung

und Flexibilität, klein und leicht verpackt,

sind hervorstechende Merkmale

des designorientierten OptimAir 3000

Systems.

OptimAir 3000 wird von einem

leistungsstarken, sehr flachen Gebläse

angetrieben. Es ist ein High­Tech­System,

dessen Betrieb vom Ein­ bis zum

Ausschalten durch einen Selbstdiagnoseprozessor

überwacht wird. Auch die

elektronische Volumenstromkontrolle

beruht auf einer innovativen, patentierten

Entwicklung. Eine klare und

eindeutige Anzeige informiert den Geräteträger

über den Batterieladestand

in fünf Stufen (LED und akustisch)

und warnt sichtbar in Echtzeit. Atemanschlüsse

werden im plug­and­play­

Prinzip automatisch erkannt. Das System

ist sofort einsatzbereit. High­Tech

sind auch die mit dem OptimAir 3000

verwendeten TabTec­Filter, ein einzig­

von vier bis sechs Jahren, wodurch

sich die Wirtschaftlichkeit errechnen

lässt, die im Kostenvergleich dem

konventionellen Gehörschutz durchaus

standhält und darüber hinaus mehr

Sicherheit und höheren Komfort

bietet.

Von Benutzern besonders geschätzt

wird die gute Sprachdurchlässigkeit

und Signalerkennung, die akustische

Überwachung von Maschinen und sogar

Telefonieren ermöglicht.

Die Hygiene wird gewährleistet

durch die homogene, mit Wasser leicht

zu reinigende Oberfläche. Die verwendeten

Materialien sind dermatologisch

getestet und absolut allergieneutral.

Voraussichtlich im zweiten Quartal

2009 wird eine Kommunikationsan­

artiges, kompaktes Tabletten­Filtersystem

zur einfachen Anwendung bei

minimalen Folgekosten.

OptimAir 3000 gibt es in drei verschiedenen

Versionen, wobei alle robust

und gegen Staub und Wasser geschützt

(IP 54) sind. Die neueste, ATEX

zugelassene Version wurde entwickelt,

um den Anwender in gas­ und staub­

bindung des Gehörschutzes an Handy

oder Funkgerät lieferbar sein.

Nachgewiesen ist, dass individuell

angepasster Gehörschutz höchste

Trageakzeptanz erreicht und somit ein

effizientes Schutzmittel gegen die Berufskrankheit

Lärmschwerhörigkeit ist.

Durch permanenten Lärm am Arbeitsplatz

entsteht Stress beim Mitarbeiter.

Diese Stresssituation stellt eine zusätzliche

Risikoquelle dar

und vermindert die

Konzentrationsfähigkeit

des Mitarbeiters,

was sich in dem geleisteten

Arbeitsgut

wiederspiegeln kann.

www.uvex­safety.de

explosionsgefährdeten Umgebungen

zu schützen. Diverse Atemanschlüsse

(Vollmasken, Hauben, Haube mit

Helm, Schweißervorsatz, Visier) sowie

verschiedene Batterie­ und Ladegerät­Versionen

bieten beeindruckende

Flexibilität.

www.msa­auer.de

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

65


Schutzausrüstungen

UVEX: Die sanfte „Eye-volution“ im Augenschutz

In dieser völlig neuartigen Bügelbrille

steckt die Weiterentwicklung der

patentierten duoflex­Technologie, mit

der uvex vor über einem Jahrzehnt den

Augenschutz revolutionieren konnte.

Die Duo­Component­Technology

(DCT) setzt durch die Kombination von

harten und weichen Komponenten

neue Maßstäbe. Die neuentwickelten

quattroflex­Bügel verfügen über je vier

Komfortkissen, die nicht nur höchsten

Tragekomfort, sondern auch umfassende

Sicherheit bei geneigter Kopfhaltung

gewährleisten. Neben weichen

Komfortzonen für die empfindlichen

Bereiche an Nase und Ohr bietet die

uvex i­vo auch einen Shock­Absorber

im Stirnbereich.

EARpro: Intelligenter Gehörschutz

Die EARpro by Surefire Gehörschützer

EP3 und EP4 mit lärmabhängiger

Dämmung ermöglichen eine normale

Kommunikation in ruhiger,

wie auch in geräuschvoller Umgebung.

Die der Ohrmuschel angepassten

Ohrstücke sind aus flexiblem, antiallergischem

Material und sind in zwei

verschiedenen Größen verfügbar. Das

flache Profil bietet sicheren Halt, sitzt

komfortabel und kann bequem zusam­

66 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

Wie alle uvex­Schutzbrillen der

vergangenen Jahre besticht auch die

uvex i­vo neben Funktionalitäten wie

Inklination und Bügellängenverstellung

durch ihr sportliches Design. Besonderheit

ist hier vor allem die zweifarbige

Gestaltung der harten und weichen

Kunststoffkomponenten in mehreren

Farbkombinationen sowie die unterschiedlichen

Scheibenfarben. Erstmalig

wird bei der uvex i­vo auch eine blaue

Scheibe eingesetzt, die für entspannteres

Sehen sorgt.

Die duo­spährische Scheibe lässt

sich leicht auswechseln und bietet

durch ihre Geometrie eine optimale Seitenabdeckung.

Gute Einsatzfähigkeit

und lange Standzeiten werden durch

men mit Masken oder Helmen getragen

werden.

Für das Gehör ungefährliche

(< 70 dB) Geräusche können unverändert

wahrgenommen werden, eine deut­

die unterschiedlichen Beschichtungen,

wie der innovativen optidur 3000

UV mit Easy­to­clean­Effekt oder der

bewährten supravision HC­AF, sichergestellt.

Mit der uvex i­vo bietet das Fürther

Unternehmen ein Augenschutzprodukt,

das in seiner hochwertigen

Ausstattung einzigartig auf dem internationalen

Markt ist. Der hohe Tragekomfort

wird bei der i­vo zur Garantie

für hohe Trageakzeptanz und trägt

somit entscheidend zur Sicherheit am

Arbeitsplatz bei.

www.uvex­safety.de

www.innovation­erleben.de

lich hörbare Dämmung

beginnt bei

80 dB. Zum Beispiel

wird ein Lärmpegel

von 100 dB auf

68 dB gedämmt, ein Lärmpegel von

110 dB wird auf 74 dB reduziert (die

beschriebenen Schallpegel­ und Dämmwerte

basieren auf der C­Bewertung,

die ein breiteres Frequenzspektrum berücksichtigt).

www.earpro.de


COTRAL: Angepasster

Gehörschutz

Seit 1992 fertigt das Labor COTRAL

angepasste Gehörschutz­Systeme,

um Personen vor den Folgen von Lärm

zu schützen. Bereits über 500.000 Personen

aus mehr als 6000 Unternehmen

nutzen die Gehörschutz­Systeme von

Cotral. Cotral verfügt über eine umfassende

Produktpalette: Gehörschutz

aus Acryl, aus Silikon, mit oder ohne

Griff, für den Hoch und Tiefbau sowie

verschiedene Kommunikationssysteme.

Darüber hinaus bietet Cotral einen Test

zur Kontrolle des Dämmungsvermögens

von Gehörschützern an.

Vorteile des angepassten Gehörschutzes

COTRAL Premium

• Tragekomfort

Der angepasste Gehörschutz wird

anhand eines Abdruckes des Gehörganges

individuell gefertigt. Er

besteht aus weichem Silikon, ist

allergieneutral und passt sich genau

der Morphologie des Ohres des Benutzers

an.

• Kommunikation

Es wird sorgfältig zwischen 8 Spezialfiltern

ausgewählt, um einerseits die

Kommunikation in einer lauten Umgebung

zu ermöglichen, andererseits

um den Lärm optimal einzudämmen

(zwischen 16 und 37 dB Lärmdämmung

je nach Frequenz).

• Einfache Handhabung

Ein ergonomischer Griff, eine ab­

EFAFLEX: Vorfeldüberwachung mittels Laserscanner EFA-SCAN

EFA­SCAN ist weltweit der erste

Laserscanner für die Anwendung

an Toren. Das Gerät erfasst lückenlos

den gesamten Bereich vor dem Tor und

kombiniert intelligent Bewegungserfassung

und zuverlässige Vorfeldabsicherung

in einem. Innerhalb der

dynamischen Erfassungszone reagiert

EFA­SCAN wie ein schneller Impulsgeber.

Beim Erfassen eines bewegten Objektes

oder einer Person löst das Gerät

im Bruchteil einer Sekunde aus und das

Tor öffnet sich. Die Geometrie und Logik

dieser Erfassungszone von maximal

10 x 10 Metern ist frei wählbar. Mit Hilfe

einer einfachen Fernbedienung kann

der Nutzer die Zone leicht programmieren.

EFA­SCAN detektiert nicht nur

die Bewegung, sondern berücksichtigt

nehmbare Sicherheitsschnur, eine

Clipklammer, ein vor Erschütterungen

und Staub schützendes Aufbewahrungsetui

– an alles wurde gedacht,

um es dem Benutzer in seiner Umgebung

leicht zu machen.


Hygiene

Um die Wirksamkeit des Gehörschutzes

während seiner 5­jährigen

Lebensdauer zu gewährleisten, bietet

Cotral Reinigungstabletten sowie

eine kleine Pumpe zum Trocknen und

zur Kontrolle des Filters.

www.cotral.de

darüber hinaus auch deren Entfernung,

Richtung und Geschwindigkeit. Der

Impuls zum Öffnen geht nur dann an

das Tor, wenn sich Fahrzeuge oder

Menschen darauf zu bewegen;

nicht aber, wenn beispielsweise

Personen lediglich passieren. Im

statischen Sicherheitsfeld direkt

vor dem Tor reagiert EFA­SCAN

wie ein Sicherheitssystem: Der Laserscanner

sichert flächig die komplette

Torbreite ab und verhindert das Schließen

des Tores, sobald er ein bewegtes

oder ein stillstehendes Hindernis erfasst.

Die Tiefe des Sicherheitsfeldes ist beliebig

wählbar. Damit schützt EFA­SCAN

das Tor und verhindert Unfälle.

www.efaflex.com

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

67


Schutzausrüstungen

WERO-MEDICAL:

Schocken kann jeder – auf die Herzdruckmassage kommt es an!

Der Einsatz von Frühdefibrillatoren

(oder AED = Automatisierter Externer

Defibrillator) in der Ersten Hilfe

durch Laien wird heute von Fachleuten

und Verbänden fast einhellig

gefordert.

Alle heute angebotenen,

namhaften AED­Geräte

analysieren zuverlässig

den Herzrhythmus eines

bewusstlosen Patienten

und geben einen Elektroschock

nur dann ab,

wenn dieser tatsächlich notwendig

ist.

Dabei wird immer deutlicher:

Der Elektroschock ist zwar in vielen

Fällen die einzige Möglichkeit, eine

akut lebensbedrohliche Rhythmusstörung

des Herzens (sogenanntes

„Kammerflimmern“) zu beenden, aber

eine gute Herzdruckmassage ist für das

Gelingen der Reanimation mindestens

genauso wichtig wie das Auslösen des

Elektroschocks.

Der AED PLUS löst nicht nur den

Elektroschock aus, sondern unterstützt

gleichzeitig den Helfer in der Durch­

68 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

führung der gleichermaßen wichtigen

Herzdruckmassage.

Mit einem integrierten Sensor misst

die Elektrode des AED PLUS die Drucktiefe

und den Rhythmus bei der Herzdruckmassage

und führt den Helfer

durch die komplette Reanimation. Damit

erfüllen die Geräte der Firma ZOLL

EFAFLEX: Rolltor bremst rechtzeitig bei Gefahr

Dass Arbeitssicherheit an Industrietoren

zum Standard gehört, ist

heute keine Frage mehr. Sicherheitskontaktleisten

und Lichtschranken werden

seit Jahren angewandt und bieten

Sicherheit für Personen, Fahrzeuge,

Güter und das Torblatt selbst.

Dennoch ist es der EFAFLEX Torund

Sicherheitssysteme GmbH

& Co. KG gelungen, ein weltweit

einzigartiges Produkt

zu entwickeln, das die

Anforderungen der DIN

EN12453 erheblich übersteigt.

Das Tor­Lichtgitter

EFA­TLG zeigt den neuesten,

richtungsweisenden Entwicklungsstand

optimierter Sicherheitstechnik.

Exakt in der Torschließebene wird

ein vollflächiger optischer Lichtvorhang

erzeugt. Das Sicherheitssystem des

Bruckberger Torspezialisten ist vor mechanischen

Beschädigungen geschützt,

in beiden Seitenzargen des Tores inte­

griert und daher wesentlich langlebiger

als eine Sicherheitskontaktleiste am

Abschlussschwert. Auch die Energieversorgung

zur Hauptschließkante erübrigt

sich, das Torblatt ist dadurch stromfrei.

Der Schaltungsaufbau ist selbstüberwachend

gemäß Sicherheitskategorie

2, so dass auf herkömmliche taktile

Sicherheitssysteme in der

Torschließebene verzichtet

werden kann. Das Torlichtgitter

EFA­TLG ist

TÜV­zertifiziert. Es verbessert

die Sicherheit für

Personen und Transportgut

im Gefahrenbereich schnelllaufender

Toranlagen erheblich.

Werden die Strahlen des Torlichtgitters

durch ein Hindernis unterbrochen, wird

diese Information augenblicklich elektronisch

verarbeitet. Das Tor steht sofort

still und reversiert mit höchstmöglicher

Geschwindigkeit. Dabei kommt die

patentierte Blanking­Funktion mit se­

bereits seit Jahren eine Forderung, die

inzwischen von namhaften Verbänden

erhoben wird.

Neben der Funktionalität der Geräte

zeichnen sie sich auch durch Robustheit

(Staub, Stoß, Feuchtigkeit) und geringe

Folgekosten aus. In beiden Bereichen

setzt der AED PLUS Maßstäbe: die

Schutzklasse IP55 belegt die Robustheit

(kein Eindringen von Staub und Feuchtigkeit).

Die Folgekosten werden gering ge­

halten durch:




5 Jahre Garantie auf das Gerät

5 Jahre Haltbarkeit der handelsüblichen

Batterien (kein teurer Batterieblock!)

5 Jahre Haltbarkeit der CPR­D Elektroden

Was Sie wissen sollten: trotz einfacher

Bedienbarkeit der Geräte müssen Ersthelfer

in den Umgang mit einem AED

eingewiesen werden und sollten einen

persönlichen Ansprechpartner haben,

der im Zweifelsfall jederzeit mit Rat und

Tat zur Seite steht.

www.wero.de

quentieller Erfassung zum Tragen, die

zuverlässig zwischen einem Hindernis

und dem Torblatt unterscheidet. Im

Gegensatz zu taktilen Sicherheitselementen

kommt es erst gar nicht zur Berührung,

die Gefahr einer Kollision wird

weit im Voraus und vor dem kritischen

Punkt vermieden.

www.efaflex.com


Starmix: Innovative Sauger für Feinstaub

Die IS­Spezialsauger des schwäbischen

Unternehmens Starmix

wurden speziell zum Absaugen von

Feinstäuben entwickelt. Je nach Modell

erfüllen die Sauger die gesetzlichen

BGIA Staubklassen M für Holzstaub,

H für Steinstaub oder H­Asbest für asbesthaltigen

Staub.

Damit kein Staubkorn daneben

geht, wird die Fräse, Säge, Bohr­ oder

Schleifmaschine des Handwerkers über

eine Steckdose direkt an den Staubsauger

angeschlossen. Sobald das Werkzeug

angeschaltet wird, startet

der Sauger automatisch. Zwei

getrennte, extrem robuste

Filterkassetten stellen

sicher, dass der Staub im

Sauger bleibt und nicht

wieder in die Luft abgegeben

wird. Das optimierte

Filtermaterial (HEPA/Polyester)

ist extrem haltbar und garantiert

ein Staubrückhaltevermögen von bis zu

99,995 Prozent.

Damit die Filter nicht verstopfen, hat

sich Starmix etwas Besonderes einfallen

lassen: Im Sauger wird kontinuierlich

der Luftstrom gemessen. Fällt er ab,

schaltet sich die elektromagnetische

Impulsfilterabreinigung ein, die in

wenigen Sekunden die Filter säubert.

Sobald eine Arbeitspause eingelegt

wird, rütteln die Magneten die Filter

frei. Dadurch bleibt der Luftstrom konstant

hoch und die Saugleistung immer

gleichmäßig stark.

Dafür sorgen auch die neuartigen

PE­Entleerbeutel: Arbeiten herkömmliche

Sauger noch mit Papierbeuteln,

die sich rasch mit Staub zusetzen und

die Saugleistung mindern, sind die

neuen, patentierten Beutel von Starmix

aus reißfestem Kunststoff. Die

Kunststoffbeutel fassen bis zu

20 Kilogramm Feinstaub

– und damit so viel wie

20 Papierbeutel. Die

neuen Beutel lassen sich

mit wenigen Handgriffen

austauschen, ohne dass ein

Staubkorn den Beutel verlässt.

Durch ein neuartiges Anschlusssystem

mit Drehschieber für Filterbeutel

lässt sich der Asbestsauger auch als

herkömmlicher Industriesauger verwenden

– ohne Papierfilter sogar für

Flüssigkeiten.

www.starmix.de

Hörmann: Rolltor-Innovation für optimierte Betriebssicherheit

Die aktuellen Hörmann Rolltor­Innovationen

setzen neue Maßstäbe

hinsichtlich Funktionalität und Sicherheit.

Neu bei Hörmann sind Rolltore mit

voreilender Lichtschranke zur Vermeidung

von Personen­ und Sachschäden.

Rolltore mit Decotherm­Profiltechnik

sind jetzt neben der besonders

robusten Version „S“ aus „full

hard“­Spezialstahl auch in

zwei weiteren Materialvarianten

erhältlich:

Decotherm A aus Aluminium

sind besonders

leicht. Decotherm E aus Edelstahl

ist besonders korrosionsbeständig.

Für deutlich erhöhten Schutz vor

Personen­ und Sachschäden hat Hörmann

die voreilende Lichtschranke VLR

entwickelt: Der unterhalb des Bodenprofils

mitfahrende optische Sensor

erkennt Hindernisse schon, bevor eine

Berührung stattfindet, und stoppt das

Tor automatisch. Auch das VLR­System

selbst ist bestens vor Beschädigungen

geschützt: Die in die Enden des Bodenprofils

integrierte Lichtschranke wird

von den Führungsschienen vollständig

umschlossen. Erreicht der Behang

beim Schließen des Tores den Boden,

schwenken sie mit einem zum Patent

angemeldeten Mechanismus

selbsttätig in eine Parkposition.

Die dritte Innovation

ist ein schneller, mit 24

Umdrehungen pro Minute

laufender Motor. Er kann

statt der Standard­Steckantriebe

optional gewählt werden,

um das Tor 60 Prozent schneller zu

öffnen und zu schließen. Das trägt zu

einem rascheren Verkehrsablauf bei

und hilft durch kürzere Öffnungszeiten,

Wärmeverluste zu verringern.

www.hoermann.de

Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

69


Schutzausrüstungen

Combisafe: „Null“-Absturz-

risiko bei Verladearbeiten auf Lkw

Ein oft unterschätzter Gefahrenpunkt

für Arbeitsunfälle und Stürze stellt

das Be­ und Entladen von Lastkraftwagen

dar. Dabei reichen die als gering

empfundenen Höhenunterschiede aus,

um schwere Verletzungen mit langwierigen

Folgen hervorzurufen.

Speziell für diese Sicherheitsanforderungen

hat Combisafe ein auf dem

Alsipercha­System basierendes Verladesystem

für alle permanenten und

semipermanenten Verladestationen

mit Höhenunterschieden ab einem

Meter entwickelt. Das Alsipercha­System

besteht aus einem mobilen Anschlagpunkt,

der in Verbindung

mit dem speziellen Höhensicherungsgerät

und Auffanggurt einen Sturz

unter Bodenniveau verhindert (Sturzfaktor

0).

Die Basis des Systems bildet eine

80 kg schwere Metallkonstruktion aus

hochwertigem Stahl, mit einer Höhe

von 4,30 m und einer Auskragung

70 Der Einkaufsführer 3 • 2008/2009

von 2,50 m. Diese wird in eine jeweils

vorher einbetonierte, 850 mm lange

konische Stahlhülse eingesteckt. Montiert

beträgt die Höhe der Konstruktion

3,5 m mit einer Aktionsfläche von mindestens

125 Quadratmetern.

Nach Einbetonieren und Ausrichten

der konischen Hülse, oder Bereitstel­

lung einer alternativen Befestigungsmöglichkeit,

wie für das Combisafe­

Verladesystem, wird die Auffangsicherung

in die Hülse gesteckt.

Beim Einsatz wird der Auffanggurt

des Mitarbeiters mittels der Gurtverlängerung

in das Höhensicherungsgerät

eingehängt. Bei einem Wechsel des Anschlagpunktes

ist der Gurt unbedingt

zuerst in den nächsten Anschlagpunkt

einzuhängen, ehe er vom vorhergehenden

ausgeklinkt wird. Nur so ist

eine lückenlose Absturzsicherung gewährleistet.

www.combisafe.de

Impressum

Herausgeber:

Steinbruchs­Berufsgenossenschaft,

Träger der gesetzlichen Unfallversicherung

Theodor­Heuss­Str. 160,

30853 Langenhagen, Postfach 10­15­40,

30836 Langenhagen, Telefon 0511 7257­0,

Telefax 0511 7257­100

Gesamtschriftleitung:

Assessor Theodor Bülhoff

Direktor der Steinbruchs­

Berufsgenossenschaft

Schriftleitung für den Bereich „Technik“:

Dipl.­Ing. Helmut Ehnes, Leiter des

Geschäftsbereiches Prävention

Redaktion: Dipl.­Ing. Wolfgang Pichl,

Annett Brenner

Verlag: Schlütersche Verlagsgesellschaft

mbH & Co. KG

Postanschrift: 30130 Hannover

Adresse: Hans­Böckler­Allee 7,

30173 Hannover

Telefon 0511 8550­0

Verlagsleitung: Klaus Krause

Anzeigenverkauf:

Schlütersche Verlagsgesellschaft

mbH & Co. KG

Postanschrift: 30130 Hannover,

Telefax 0511 8550­2407

Sabine Bendler, Telefon 0511 8550­2518

bendler@schluetersche.de

Producing:

Bettina Witzenhausen

Vertrieb/Abonnement-Service:

Telefon 0511 8550­2425,

Telefax 0511 8550­2405

vertrieb@schluetersche.de

Erscheinungsweise und Bezugspreise:

Die Zeitschrift erscheint sechs Mal im Jahr.

Der Jahresbezugspreis Inland beträgt

73,50 E, für Studenten 48,– E (jeweils

einschließlich Versandkosten und

Mehrwertsteuer). Der Jahresbezugspreis

Ausland beträgt 89,– E einschließlich

Versandkosten zuzüglich Mehrwertsteuer.

Bestellung eines Einzelheftes: 19,50 E

zuzüglich Versandkosten. Bestellungen

und Abbestellungen sind an den Verlag

zu richten. Bezugskündigung kann bis

10 Wochen vor Halbjahresende erfolgen.

Bei Nichterscheinen der Zeitschrift ohne

Verschulden des Verlags oder infolge

höherer Gewalt ist der Verlag weder zur

Lieferung noch zur Rückerstattung des

Bezugsgeldes verpflichtet.

Für Mitglieder der Steinbruchs­Berufsgenossenschaft

ist der Bezug der Zeitschrift

im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Gerichtsstand und Erfüllungsort: Hannover.

Druck: CW Niemeyer Druck GmbH, Hameln

Urheberschutz: Die Zeitschrift und

alle Beiträge sowie Abbildungen sind

urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme

der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine

Verwertung ohne Einwilligung des Verlags

strafbar.

International Standard

Serial Number

ISSN 0341 – 3489

Die Titel des Verlagsbereichs Technik

im Überblick:

• bindereport

• Die Industrie der Steine + Erden

• Steinbruch und Sandgrube


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Tel.: 0511 7257-0

„Warum brauchen wir Unternehmer

eigentlich eine Berufsgenossenschaft?“

„Gestern Asbest. Morgen eine andere

Errungenschaft, deren Risiken keiner

kennt. In Deutschland übernehmen die

Berufsgenossenschaften die Unternehmerhaftpflicht.

Das erspart dem

Unternehmer ruinöse Schadensersatzprozesse.“


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