MENSCHEN & MASCHINEN - Steine + Erden

steine.und.erden.net

MENSCHEN & MASCHINEN - Steine + Erden

4. Ausgabe 2009

Naturstein, Kies und Sand

Baustoffproduktion

Naturwerkstein

Zement, Kalk und Gips

Betonfertigteile und Betonstein

Transportbeton und Asphalt

Recycling von Baustoffen

Die Industrie der

Der Einkaufsführer

für Sicherheit in der Baustoff-Industrie

MENSCHEN

& MASCHINEN


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Erhöhen Sie die Sicherheit in Ihrem Unternehmen.

Für Ihre Mitarbeiter. Und für eine attraktive Prämie.

Infos unter: 05 11 / 72 57 - 9 73 oder www.stbg.de


Trotz Krise:

In Sicherheit investieren!

Nahezu täglich werden die Wachstumsprognosen

nach unten korrigiert. Von einer um 6 Prozent

schrumpfenden Wirtschaftsleistung ist die Rede – die

größte Neuverschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik

Deutschland kündigt sich an. Die Milliarden-

Programme und Milliarden-Risiken im Finanzsystem sind

mit normalem Menschenverstand nicht zu erfassen.

Bei diesen Zukunftsaussichten werden die 4 Prozent,

die der Weltwirtschaft jedes Jahr durch mangelhaften Arbeitsschutz

und schlechte Arbeitsbedingungen verloren

gehen, zunehmend interessant. Wenn sich durch Stillstandszeiten,

Qualitätsmängel, beschädigte Maschinen,

Kosten durch Lohnfortzahlung oder steigende Beiträge

der Sachversicherer die betrieblichen Kosten von Arbeitsunfällen

auf 100.000 Euro addieren – was im Einzelfall

schnell der Fall ist – so müsste bei einer Umsatzrendite

von 10 Prozent (und wer hat die schon) der Umsatz um

immerhin 1 Million Euro gesteigert werden, um die Kosten

zumindest auszugleichen. Was liegt also näher, als

den guten Kaufmannsgrundsatz anzuwenden und Vorsorge

zu treffen?

Ich freue mich gerade deshalb, dass wir Ihnen mit der

vierten Ausgabe unseres Einkaufsführers „Menschen &

Maschinen“ erneut bestätigen können, dass unser „Investitionsprogramm

für besseren Arbeitsschutz“ unverändert

weitergeführt wird. Die Unternehmen der Baustoff-

Industrie erkennen die Chancen des Prämiensystems

mehr und mehr. Dies zeigt die wachsende Nachfrage: In

den vergangenen vier Jahren hat die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

immerhin mehr als 10 Millionen Euro an

Prämien ausgeschüttet, die 4000 Unternehmen zu Gute

kamen. Die durchschnittliche Prämie lag bei immerhin

2.500 Euro. Um der steigenden Bereitschaft der Unternehmen,

über das gesetzlich vorgegebene Minimum

hinaus in zukunftsfähige Technik und in die Gesundheit

der Mitarbeiter zu investieren, Rechnung zu tragen, hat

der Vorstand der StBG Ende des letzten Jahres das Prämi-

Dipl.-Ing. Helmut Ehnes

Leiter des Geschäftsbereiches

Prävention von Bergbau- und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

Editorial

enbudget sogar noch einmal deutlich angehoben. Für das

Jahr 2009 werden somit etwa 2,5 Millionen Euro in den

10 Prämiengruppen zur Verfügung stehen.

Auch die Maschinenhersteller erkennen inzwischen die

Chancen des Prämiensystems der Steinbruchs-BG. Mit

den meisten großen Herstellern von Erdbaumaschinen

haben wir „Sicherheitspakete“ geschnürt, um den Antragsaufwand

noch weiter zu reduzieren und die Transparenz

zu erhöhen. Übereinstimmend sprechen unsere

Partner von einem beispielhaften Programm für mehr

Sicherheit.

Ich möchte deshalb an Sie alle appellieren, jetzt keinesfalls

an der falschen Stelle zu sparen, sondern gerade die

Krisen zu nutzen, um ihr Unternehmen zukunftsfest für

die Zeit danach zu positionieren. Die StBG will Ihnen auch

weiterhin mit ihrem attraktiven Prämiensystem helfen.

Immerhin sind pro Jahr und Unternehmen Prämien in einer

Gesamthöhe von bis zu 75.000 Euro möglich. Zudem

rechnen sich Sicherheitsinvestitionen gerade jetzt, weil

auch bei den Lieferanten besonders gute Konditionen zu

erzielen sind. Tun wir deshalb gemeinsam alles, um die

deutsche Baustoff-Industrie zukunftssicher aufzustellen.

Dabei geht es uns um den Unternehmenserfolg der

Betriebe genauso, wie um unser aller vorrangiges Ziel:

Arbeitsunfälle und betriebsbedingte Erkrankungen verhindern

und Leben schützen!

Ihr

Helmut Ehnes

Der Einkaufsführer 4 � 2009

3


4

Inhalt

Gewinnung 10–13

Atlas Copco: Weniger Schallemissionen beim Bohren

3G Software: Sprengplanung mit der Kamera

Atlas Copco: Mehr Komfort und Sicherheit beim Bohren

Volvo Dumper: Sicherheit ist kein Zufall

Volvo Radlader: weniger Lärm und Vibrationen

Cat: Fahrercomfort und Sicherheit sind zentrale Aspekte

Cat: H-Serie Radlader mit hohem Standard

Komatsu: Baumaschinen – Arbeitssicherheit inklusive

Liebherr: Sicherheitspakete für Radlader-Baureihe

Liebherr: R 9350 im Kalkstein

JCB: Größere Kabine als Faktor der Leistungssteigerung

Hyundai: Baureihe 7A mit mehr Sicherheit und Komfort

Volvo: Mehr Sicherheit bei den Raupenbaggern der C-Serie

Hitachi: Mit Fokus auf Komfort und Sicherheit

Bell Equipment: Sichere Effizienz

Der Einkaufsführer 4 � 2009

geo-konzept: Sprengplanung sicher mit Quarry6

Sandvik: Sicherheit hat Vorrang beim Bohren

Erdbaumaschinen 14–23

Nutzfahrzeuge 24–30

Mercedes Benz: Safety Technology

Mehr Sicherheit: Der neue Actros Bau

Liebherr: Elektronische Steuerung verbessert Sicherheit

Volvo: Neue Assistenzsysteme

MAN: Aktive und passive Assistenzsysteme

Jungheinrich: Im Rückwärtsgang nach vorn

Linde: Humanschwingungen auf ein Minimum reduziert

Jungheinrich: Hydrostat – so sicher wie nie

Jungheinrich: 9-t-Stapler vorbildlich

Still: Fahrerschulungskonzept

Still: Rückhaltesystem für mehr Sicherheit

Toyota: SAS bietet jetzt noch mehr Sicherheit

Scania: Sicherheitssysteme

Mercedes-Benz Axor: Mit viel Sicherheit attraktiver

Volvo: Einzigartiger Blick aus der Vogelperspektive

Volvo: Alcolock gegen alkoholbedingte Unfälle

Gabelstapler 32–37

Fahrzeugkomponenten 38–51

Brigade: Pionier der Rückfahrsicherheit

ContiTech: Neues Schwingmetall-Hydrolager

Waeco: Dachklimaanlagen für den Profi-Einsatz

Grammer: Gesund sitzen im Gabelstapler

Pfreundt: Neues On-Board-Achslastsystem

RUD: Schleuderkette für sichere Winterfahrt

Grammer: Komfortsitze der Spitzenklasse

Hauser: CoRRect air 25 ALVA kompakt

Groeneveld: Sicher rückwärts fahren

Hauser: Belüftungsanlage zum Schutz vor Feinstaub

Tamtron: Radladerwaagen mit Rückfahrkamera

Grammer: Komplettpaket gegen gefährliche Vibrationen

Orlaco: Kamera verdrängt den Spiegel

Isringhauen: NTS-Baumaschinensitze

Waeco: Rückfahrsicherheit für den Profi

Lincoln: Zentralschmierung bietet viele Vorteile

Savas: Komfortsitz für harte Beanspruchung

Michelin: Höchstleistung für Reifen im Bergbau

Willenbrock: Messungen von Humanschwingungen

tbm: NoColl Kollisionsschutzsystem

noax: Mobile-Safety-Modul für mehr Sicherheit

tbm: Spezialist für Staplersicherheit


Förderbänder – Aufbereitung 52–60

B+W: Weniger Staub mit Wassernebelsystem

Christophel: Gefahrlose Verstopfungsbeseitigung

Sandvik: Minimierung der Staubbelastung

Gummi-Stricker: „Intelligente“ Förderbandabstreifer

MinMud: Staubabdichtungs- und Spritzschutzsysteme

Christophel: Sicherer Betrieb von Backenbrechanlagen

InduTechnik: Aufpralldämpferstationen für die Sicherheit

Leiblein: Sekundär-Zerkleinerer für mobile Brecher

B+W: FLAER-Förderbandabstreifer

Gummi-Stricker: Sicherheit am laufenden Band

Sandvik CH660: geringe Schwingungen und Geräusche

Gummi-Stricker: manuzent-Gurtzentrierstationen

VSR-Dustex: Wassernebelung gegen Staub

Sandvik: HX410 Staubunterdrückung

B+W: MATAKT Luftkanonen

Metso Minerals: Trellex Staubabdichtung

Hosch: Innovationssprung in der Abstreifertechnik

Beton – Asphalt – Werkstein 61–67

Weiss: Harmonische Vibration senkt Schalldruckpegel

VacuMaster Stone: Platten sicher handhaben

Ingersoll Rand: Neue Hämmer gut im Griff

Putzmeister: Beruhigter Endschlauch

weha: Optimaler Bearbeitungstisch

weha: Absaugtisch mit Trockenentstaubung

VacuMaster Eco: Energieunabhängig, ergonomisch, sicher

Ammann: Mischerkamera für Betonmischanlagen

Probst: Verlegetransporter TransMobil TM

Cassella: Messkoffer zur stationären Feinstauberfassung

Günzburger Steigtechnik: Voll im Trend

Combisafe: Sichere Zugangstechnik

Cooline: Hitzeschutz statt hitzefrei

Dräger: Schutz gegen Gase, Dämpfe und Partikel

Uvex: super OTG – Besucherbrille und für die tägliche Arbeit

Mascot: Zehenschutzkappe für Sicherheitsschuhe

Capital Safety: Auffanggurt-Hydrationssystem

Bornack: Rettungsrutsche für den Notfall

Mewa: Gewebe reduziert Verbrennungsgefahr

Aearo: Solaris – neue Dimension der Arbeitssicherheit

Cirrus Research: Schallpegelmesser mit Garantie

MSA Auer: Elektronische Kapselgehörschützer

Dräger: Neue Halbmaskenserie

Uvex: Gehörschutz nach Maß

MSA Auer: Gebläsefilter für viele Anwendungen

Ecoratio: Betopro Trennmittel-Emulsionen

W+K: Bei DecoSplit ist auch die Sicherheit Top-Thema

Arbeitsmittel – Ausrüstungen – PSA 68–82

Rubriken

Editorial 3

Prämiensystem: Das Prämiensystem hat Konjunktur! 6–9

Impressum 82

Ihre Experten für prämienfähige Produkte

Atlas Copco

B+W

Brigade

Christophel

Geo-Konzept

Cotral: Angepasster Gehörschutz

Helly Hansen: Brandschutzkleidung

EARpro: Intelligenter Gehörschutz

Bauer-Südlohn: Neuartiges Entleer-Set für Mülltonnen

Efaflex: Vorfeldüberwachung mittels Laserscanner

Wero-Medicaal: Schocken kann jeder

Efaflex: Rolltor bremst rechtzeitig bei Gefahr

Uvex: „Eye-volution“ im Augenschutz

Starmix: Innovative Sauger für Feinstaub

Hörmann: Rolltor-Innovation für Betriebssicherheit

Uvex: Gehörschutz nach Maß

Enha GmbH: IntegraSpec = Schutzbrille für Helme

IFF Weimar: DeSi – Werkzeug zur Lärmprävention

Cirrus Research: Kabelloses Lärmdosimeter

Combisafe: „Null“-Absturzrisiko bei Verladearbeiten

Inserenten dieser Ausgabe

B+W 13

Christophel 60

InduTechnik 51

Kroschke 37

Gummi-Stricker

InduTechnik

Lincoln

Mewa

Der Einkaufsführer 4 � 2009

5


6

Prämiensystem

Sicherer – wirtschaftlicher –

produktiver:

Trotz Finanzkrise: Das Prämiensystem

der StBG hat Konjunktur!

Mehr als 10 Millionen Euro Prämien für Sicherheit und Gesundheit gezahlt

Seit 2005 profitieren Mitgliedsunternehmen

der StBG bei Investitionen

von Prämien für Sicherheit und

Gesundheit. In den ersten vier Jahren

zahlte die StBG mehr als 4.000 Prämien

in Höhe von 8,6 Millionen Euro.

Auch im laufenden Jahr ist die Beteiligung

hoch: über 1,3 Millionen Euro

wurden alleine von Januar bis April

2009 gezahlt, und es gehen weiterhin

Anmeldungen in großem Umfang ein.

Während die von der Bundesregierung

ausgelobte „Umweltprämie“ für Pkw

in aller Munde ist, sollte man nicht

übersehen, dass die Baustoffindustrie

seit Jahren aktiv in Sicherheit und Gesundheitsschutz

investiert: für zehn

Millionen Euro Prämien steht ein Vielfaches

an Investitionen!

Der Einkaufsführer 4 � 2009

Das Prämiensystem der StBG wird

zunehmend auch gezielt von den Herstellern

genutzt. Unter anderem wurden

mittlerweile mit mehreren namhaften

Erdbaumaschinen-Herstellern

„Sicherheitspakete geschnürt“, in denen

der Mehrwert an Arbeitssicherheit

und Gesundheitsschutz bereits im Vorfeld

definiert wurde – dies erleichtert

den Anwendern die Anmeldung. Sprechen

Sie bei der nächsten Investition

Ihren Händler auf die Option an – es

lohnt sich!

Das Verfahren: so funktioniert’s

Eine Prämienanmeldung ist leicht gemacht.

Nach Abschluss Ihrer Investition

füllen Sie das Anmeldeformular aus,

das Sie in der Prämienbroschüre finden,

die wir Ihnen im Januar zugeschickt

haben. Die Broschüre liegt Ihnen nicht

mehr vor? Die Formulare finden Sie

auch unter www.stbg.de/praemie/

Das schlanke Formular ist leicht

ausgefüllt: Neben den Angaben zu

Ihrem Unternehmen beschreiben Sie

bei Investitionen Art und Umfang

sowie Zielsetzung und Erfolg Ihrer

Maßnahme in kurzen Worten. Sie

nennen die Summe der Nettokosten,

legen Kopien aller Rechnungen bei

und senden Ihre Anmeldung an die

StBG in Langenhagen. Bei komplexeren

Projekten empfiehlt es sich,

Das kompakte A nmeldeformular

Fotos, Bauzeichnungen oder ähnliche

Dokumente zur Erläuterung beizulegen.

Wichtig: bei Investitionen,

die nicht ausschließlich der Arbeitssicherheit

oder dem Gesundheitsschutz

dienen, ist noch die Angabe

erforderlich, wie hoch der finanzielle

Anteil für die prämienrelevante

Ausstattung ist – denn dies ist die

Berechungsbasis für Ihre Prämie! Im

Zweifelsfall sprechen Sie den Hersteller

oder Lieferanten an.


Ihre Prämienanmeldung – so funktioniert’s

� Investition (im laufenden Jahr oder Vorjahr)

� Anmeldung mit Anmeldeformular und

Rechnungskopie per Post an die StBG


Prüfung durch die StBG

� Unterlagen vollständig?

� Maßnahme prämienfähig?

� Nachricht zur Prämie

Ist Ihre Investition prämierungsfähig?

Damit wir Ihre Initiativen prämieren

können, müssen Ihre angemeldeten

Präventionsmaßnahmen

� zur Vermeidung von Arbeitsunfällen,

Berufskrankheiten und arbeitsbedingten

Gesundheitsgefahren wirksam

beitragen,

� über gesetzlich vorgeschriebene Mindestanforderungen

hinaus gehen –

allein die Einhaltung der Arbeits- und

Gesundheitsschutzvorschriften reicht

nicht aus,

� nachvollziehbar belegt werden, zum

Beispiel durch Rechnungsbelege, Zertifikate,

Fotos usw.,

� bereits realisiert sein – Absichtsbekundungen

werden nicht berücksichtigt,

� nachweislich entweder im Jahr der

laufenden Ausschreibung oder im

Vor jahr umgesetzt und abgeschlossen

sein.

Ein Beispiel: für die Mitarbeiter in

Lärmbereichen ist Gehörschutz bereitzustellen

– hier werden meist entweder

Kapselgehörschützer oder Stöpsel

� Mehr als gesetzlicher Mindeststandard?

� Wirksam?

� Unternehmensbudget ausreichend?

� Gesamtbudget ausreichend?

� Überweisung der Prämie

eingesetzt. Sie haben sich jedoch für

individuell dem Gehörgang angepassten

Gehörschutz – so genannte

Otoplastiken – für jeden Mitarbeiter

entschieden, da dieser besonders wirksam

ist und gleichzeitig die Trageakzeptanz

erhöht. Diese Investition erfüllt

die Voraussetzungen für eine Prämie,

da sie wirksam den Gesundheitsschutz

verbessert und gleichzeitig über den

vorgeschriebenen Mindeststandard

hinausgeht.

Beispielberechnung der Prämie

50 Paar individuell angepasster Gehörschutzsets

à 100 Euro netto p. P.

50 x 100 Euro 5.000 Euro

Davon 30% – Ihre Prämie 1.500 Euro

Nicht nur im vorliegenden Einkaufsführer,

sondern auch in der zweimonatlich

erscheinenden „Industrie der

Steine + Erden“ finden Sie regelmäßig

Hinweise auf prämierbare Produkte!

Achten Sie auf das Kennzeichen „Prämienfähig“.

Hierfür gibt es Prämien

Prämien können Sie für vielfältige Initiativen

in den folgenden Gruppen erhalten:

� Prämiengruppe 1

Erwerb des Gütesiegels

oder Einführung eines

gleichwertigen Arbeitsschutzmanagement-

Systems

� Prämiengruppe 2

Umsetzung besonderer

Maßnahmen zur Verbesserung

der Arbeitssicherheit

� Prämiengruppe 3

Umsetzung besonderer

Maßnahmen zur Verbesserung

des betrieblichen

Gesundheitsschutzes

� Prämiengruppe 4

Umsetzung besonderer

Maßnahmen zur

Verbesserung der Verkehrssicherheit

� Prämiengruppe 5

Förderung von sicherem

Verhalten und Durchführung

von betrieblichen

Kampagnen

� Prämiengruppe 6

Umsetzung des

Präventionsschwerpunkts

– ergonomische

Fahrersitze

� Prämiengruppe 7

Umsetzung erfolgreicher

Maßnahmen zur Stauboder

Lärmprävention

� Prämiengruppe 8

Umsetzung ausgewählter

prämierter Innovationen

aus dem Förderpreis

„Arbeit – Sicherheit –

Gesundheit“

� Prämiengruppe 9

Herausragende Ergebnisse

in der Verhütung von

Arbeitsunfällen

� Prämiengruppe 10

Einführung und Umsetzung

eines be trieblichen Eingliederungsmanagements

Der Einkaufsführer 4 � 2009 7


8

Prämiensystem

Fakten, Meinungen und häufig

gestellte Fragen zum Prämiensystem

Die Präventionsstrategie der StBG

Weniger Vorschriften und mehr Eigenverantwortung

– das ist die zeitgemäße

Präventionsstrategie der Steinbruchs-

Berufsgenossenschaft. Neben praxisgerechten

Präventionsmedien sind finanzielle

Anreizelemente eine wesentliche

Säule der StBG-Präventionsangebote.

Zusätzlich zu dem seit zwölf Jahren erfolgreich

etablierten Förderpreis Arbeit

– Sicherheit – Gesundheit und dem Belohnungssystem

für Versicherte bietet

die StBG seit 2005 ein Prämiensystem

an, das unter dem Motto „Wer mehr

tut wird belohnt“ wirksame Investitionen

in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

sowie messbare Erfolge in

der Unfallprävention honoriert. Das

Angebot ist wegweisend: im Dezember

2008 hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

mit den in ihr zusammengeschlossenen

Trägern finanzielle

Anreize für Sicherheit und Gesundheit

in ihre Leitlinien zur Prävention übernommen.

Eine Bilanz

In den ersten vier Jahren des Angebots

wurden mehr als 4.000 Prämien angemeldet

und Zahlungen in Höhe von

insgesamt 8,6 Millionen Euro geleistet.

Über den gesamten Betrachtungszeitraum

liegt die durchschnittliche Prämie

bei rund 2.365 Euro. Die Beteiligung im

laufenden Jahr ist erneut sehr hoch –

Ende März 2009 waren bereits mehr als

eine Million Euro ausgezahlt.

Der Einkaufsführer 4 � 2009

Weitere Möglichkeiten für Prämien

Neben Ihren Investitionen in Arbeitssicherheit

und Gesundheitsschutz können

Sie Prämien für vielfältige weitere

Maßnahmen bekommen. Hierzu zählen

beispielsweise die Einführung oder

Re-Auditierung eines Arbeitssicherheits-

Managementsystems, einen Zeitraum

ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall

und die Einführung eines Betrieblichen

Eingliederungsmanagements. Alles

Wissenswerte finden Sie unter

www.stbg.de/praemie/.

Häufig gestellte Fragen

Wo gibt es die Formulare?

In der Prämienbroschüre „Wer mehr tut,

wird belohnt“. Die Broschüre wurde im

Januar an alle Mitgliedsunternehmen der

StBG gesandt. Sie finden die Formulare

auch im Internet: www.stbg.de/praemie/

Wohin sollen die ausgefüllten

Unterlagen geschickt werden?

Ganz einfach per Post an:

Steinbruchs-Berufsgenossenschaft,

Geschäftsbereich Prävention,

Theodor-Heuss-Str. 160,

30853 Langenhagen

Werden nur Produkte bestimmter

Hersteller prämiert?

Nein! Das Prämiensystem ist immer

herstellerunabhängig.

Ist Produkt XY prämierbar?

Grundsätzlich ist jedes Arbeitsmittel

prämierbar, wenn Arbeitssicherheit

und/oder Gesundheitsschutz wirksam

verbessert werden und über das vorgeschriebene

Mindestmaß hinaus gehen.

Wie hoch ist meine Prämie?

Sie erhalten auf die Nettokosten des

prämierbaren Teils 30% als Prämie.

Wie häufig kann ich Prämien

anmelden?

Die Zahl ist nicht begrenzt.

Allerdings gelten folgende Grenzen:

� max. 30.000 Euro jährlich pro

Unternehmen und Maßnahme

� max. 75.000 Euro Prämie je

Unternehmen pro Jahr

� das jährliche Prämienbudget der

StBG darf nicht erschöpft sein.

Muss ich vor Bestellung eine

Anmeldung schicken?

Nein. Prämien werden immer für

umgesetzte Maßnahmen bzw.

getätigte Investitionen gezahlt.

Vor Bestellung möchte ich eine

Bestätigung, dass meine Prämie

gezahlt wird.

Bestätigungen können wir nicht ausstellen.

Prämien sind eine freiwillige

Leistung der StBG, ob gezahlt werden

kann, hängt unter anderem auch davon

ab, ob noch ausreichende Mittel

vorhanden sind. Wir können nicht

absehen, wie lange die bereitgestellten

Mittel noch ausreichen.


Prämien (Anzahl)

1500

1000

500

0

Beteiligung am Prämiensystem

nach Jahren

2005 2006 2007 2008

2005 2006 2007

Beteiligung am Prämiensystem nach Jahren

Das Prämiensystem ist gleichbedeutend

mit einem Produkt-

Qualitätssiegel, auf das sich die Kunden

verlassen können. Außerdem fördert die

Berufsgenossenschaft hierdurch vorbildlich

die Investition in Sicherheit und Arbeitsschutz.

Und das wiederum gibt dem

Kunden die Möglichkeit, Unfälle sowie

Maschinenausfälle zu verhindern und

somit kostengünstig und langfristig

die Produktivität zu erhöhen.

Michael Holzhey, Produktmanager

Zeppelin Baumaschinen GmbH

Prämien in Millionen Euro

2008

2005 2006 2007 2008

Prämien in Millionen Euro 1,5 1,1 2,6 3,3

Prämien (Anzahl) 564 558 1295 1368

Durchnittsprämie über alle Jahre 2.364,41 Euro

3,0

2,0

1,0

0

Aus zahlreichen Gesprächen

mit Mitgliedsunternehmen der

StBG weiß ich, dass die Förderung

einen wichtigen Anreiz darstellt und

bei Investitions-Überlegungen oft den

Ausschlag gibt. Insofern leistet das

Prämiensystem einen entscheidenden

Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit

beim Einsatz von Fahrzeugen

und Maschinen.“

Rudolf Rutenbeck, Geschäftsführer

Brigade Elektronik GmbH

Das Prämiensystem der Berufsgenossenschaft

ist eine große

finanzielle Unterstützung und hilft

uns bei der Entscheidung neuer

Investitionen.

Siegmund Hien von der Hans Wolf

GmbH & Co. KG in Straubing

Anerkannte Prämien 2008 nach Prämiengruppen

Prämiengruppe 1: Gütesiegel oder gleichwertiges Arbeitsschutzmanagement-System 40

Prämiengruppe 2: Arbeitssicherheit 383

Prämiengruppe 3: Betrieblicher Gesundheitsschutz 212

Prämiengruppe 4: Verkehrssicherheit 90

Prämiengruppe 5: Betriebliche Kampagnen 15

Prämiengruppe 6: Ergonomische Fahrersitze 114

Prämiengruppe 7: Staub- oder Lärmprävention 81

Prämiengruppe 8: Arbeit – Sicherheit – Gesundheit 4

Prämiengruppe 9: Verhütung von Arbeitsunfällen 287

Prämiengruppe 10: Betriebliches Eingliederungsmanagement 9

Der Einkaufsführer 4 � 2009 9


Gewinnung

Atlas Copco:

Weniger Schallemissionen beim Bohren

Ausgezeichnet: Superschallgedämpftes

Raupenbohrgerät

Besonders gut schallgedämpfte

Raupenbohrgeräte von Atlas Copco

sind mit dem „Förderpreis 2007 Arbeit

– Sicherheit – Gesundheit“ der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

(StBG)

ausgezeichnet worden. Im Rahmen

dieses Förderpreises werden „kreative

Ideen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“

sowie „Verbesserungen

an Maschinen oder im Arbeitsablauf

belohnt, die unsere Arbeit sicherer,

gesünder und damit menschlicher machen“,

so die StGB. Atlas Copco erhielt

den Preis in der Kategorie Hersteller für

seine super-schallgedämpften Raupenbohrgeräte

der „SmartRig“-Baureihen

ROC D7 und ROC D9C. Deren

Reduzierung des Schallpegels um

10 dB(A)

10 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Gesamt schallpegel liegt rund

10 dB (A) unter dem vergleichbarer

Bohrgeräte. Damit sind sie

laut Atlas Copco die leisesten

ihrer Art auf dem Markt. „Sie

markieren einen bedeutenden

Schritt nach vorn bei der Verbesserung

des Arbeitsumfelds für den

Bohristen“, so die Essener.

Ein Unterschied von 10 dB(A)

im Schalldruckpegel wird vom

Menschen als etwa doppelte

Lautstärke empfunden. Deshalb

sind die Atlas Copco Raupenbohrgeräte

ideal für lärmsensible Einsätze,

beispielsweise in Innenstädten.

Außer für urbane Baustellen

eignen sie sich auch zum Produktionsbohren

für kleinere bis mittlere

Steinbrüche in der Nähe von

Wohngebieten. In immer mehr

Ländern gibt es bei Bohrungen

in bebauten Gebieten Beschränkungen

wegen des Bohrlärms. Der

entsteht bei Raupenbohrgeräten vor

allem durch Vibrationen an Bohrstahl,

Gestängewechselsystem, Ausleger und

Rahmen. Doch bei den mit speziellen

Schallreduzierungs-Kits ausgestatteten

ROC D7/9C SmartRigs senken zahlreiche

konstruktive Maßnahmen den

Gesamtschallpegel um rund 10 dB(A).

Die „ausgezeichneten“ Raupenbohrgeräte

ROC D7 C SmartRig (für Lochdurchmesser

von 64 bis 115 mm) und

ROC D9C SmartRig (89 bis 127 mm)

werden über ein CAN-Datenbus-Netzwerk

gesteuert, das den Bord-rechner

ständig über das Zusammenspiel von

Bohrhammer (18 bzw. 21 kW) und

Das besonders schallgedämpfte

ROC R7C SmartRig.

Gestein informiert und die Bohrarbeit

automatisch den Gegebenheiten anpasst.

Mit einer neuen Software, die ein

noch schnelleres Einrichten der Lafette

ermöglicht, kann man jetzt laut Atlas

Copco die Schichtleistung um 5 bis 10

Prozent erhöhen. Diese lassen sich sogar

noch um weitere 10 bis 15 Prozent steigern,

wenn man die beiden Optionen

automatische Stangennachsetz- und

automatische Lafetteneinrichtfunktion

einsetzt.

www.atlascopco.com

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit


3G Software:

Sprengplanung

mit der Kamera

BlastMetriX3D ist ein Werkzeug zur

Vermessung von Bruchwänden und

Planung von Sprenganlagen. Die Datenerfassung

vor Ort erfolgt mit einer

Digitalkamera, die als Bestandteil des

Systems mitgeliefert wird. Damit wird

der gewünschte Aufnahmebereich von

zwei frei wählbaren Standpunkten ohne

zusätzliche Vermessung fotografiert.

Mittels Software wird aus den Fotos

ein dreidimensionales Bild errechnet,

das die Form der Bruchwand sehr

genau wiedergibt. Diese Vermessung

dient als Grundlage für die Auslegung

der Sprenganlage, wobei folgende Anwendungsfälle

unterschieden werden:

einerseits beginnend mit der Erfassung

der Bruchwand und optimalen Auslegung

der Sprenganlage und andererseits,

zur Ermittlung der Profile, wenn

bereits abgebohrt wurde. Die Beladung

wird an die aktuelle Bruchwandgeometrie

angepasst und dadurch Problemen

wie Steinflug und Erschütterungen

entgegengewirkt. Wie mehrere unabhängige

Studien belegen, können so

Bohr- und Sprengkosten gesenkt werden.

Die 3D Aufnahmen vor und nach

einer Sprengung können zur Ermittlung

des abgesprengten Volumens und zur

Bewertung der Bruchwandqualität miteinander

verglichen werden. Daten aus

Bohrloch-Verlaufsmessungen können

in das System integriert werden.

BlastMetriX3D lässt sich zu einem

Werk zeug für die geologische Datenerfassung

erweitern, wodurch zusätzliche

Anwendungen wie Standsicherheitsbeurteilungen

oder Untersuchungen zu

Korn größenverteilungen ermöglicht

werden.

Für die Entwicklung des Systems

wurde 3G Software & Measurement

bereits mehrfach ausgezeichnet –

u. a. 2006 mit dem Hagenberg Software

Award, dem Innoward 2007 oder

dem Wirtschaftspreis „Trio“, der dem

Unternehmen vom österreichischen

Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit

überreicht wurde.

www.3gsm.at

office@3gsm.at

Atlas Copco: Mehr Komfort und Sicherheit beim Bohren

Atlas Copco stattet seine Raupenbohrgeräte

der ROC-Baureihen mit

neuen Kabinen aus. Diese bieten ein

größeres Platzangebot, höheren Komfort,

mehr Sicherheit für den Bediener

sowie mehr Wartungsfreundlichkeit.

Dank der großen, negativ geneigten

Frontscheibe des sehr stabilen Kabinenrahmens

und eines Dachfensters hat der

Bediener den Bohrprozess im Blick, ohne

seine Sitzposition verändern zu müssen.

Staub kann sich auf der Frontscheibe

kaum absetzen. Für die Verglasung

gibt es zahlreiche Optionen: Klare oder

getönte Scheiben und – als besonderen

Schutz gegen Steinschlag – Scheiben aus

24 mm starkem, schusssicherem Glas.

Die Kabine ist auf maximalen

Komfort ausgerichtet. Der Bediener

hat mehr Bewegungsfreiheit. Die Tür

wurde in den vorderen seitlichen Teil

der Kabine verlegt und dadurch der

Einstieg erleichtert. Der Sitz ist voll ver-

Einfache Anwendung im Feld: (1) Aufstellen von Markierungselementen

und (2) Erzeugen von Fotos mit der kalibrierten Digitalkamera.

stellbar und die Joysticks für das Bohren

und das Handling der Bohrstangen

sind ergonomisch angeordnet. Rechts

vom Bediener gibt es eine Konsole für

optionales Zubehör, wie die Monitore

des Steuersystems RCS (Rig Control

System), einer Rückfahrkamera, eines

DVD-Systems bzw. für ein Kontrollpanel

mit zusätzlichen Funktionen.

Neben einer wirkungsvollen Geräusch-

und Vibrationsdämpfung

bieten die neuen ROC-Kabinen jetzt

noch mehr Schutz und Sicherheit.

Mit 19 t bei den D- und 30 t bei den

F- und L-Baureihen übertreffen sie die

gesetzlichen Anforderungen gemäß

ROPS (Roll Over Protection System =

Überschlagsschutz) und FOPS (Falling

Object Protection System = Schutz vor

herabfallenden Gegenständen).

Dank verbesserter Wartungs- und

Servicefreundlichkeit lässt sich der Luftfilter

leicht vom Boden aus wechseln,

Das BlastMetriX3D Prinzip: aus zwei

frei aufgenommenen Fotos (1) wird

automatisch ein 3D Bild (2) errechnet,

mit dessen Hilfe die Sprenganlage

geplant und optimiert wird (3). Als

Ergebnis erhält man neben dem 3D

Bild Profile, minimale Vorgaben und

Grundrisspläne (4).

eine Plattform unter

der Frontscheibe

erleichtert die Reinigung

der Scheibe

und das Wechseln der

Wischerblätter.

www.atlascopco.com

Für gute Sicht aus der Kabine sorgen

die große, geneigte Frontscheibe, der

sehr stabile und schlanke Kabinenrahmen

und ein Dachfenster.

Der Einkaufsführer 4 � 2009

11


Erdbaumaschinen

geo-konzept: Sprengplanung sicher und profitabel mit Quarry6

Automatischer Laser-Scanner für die

Bruchwandvermessung

Die geo-konzept GmbH steht für

exaktes Vermessen, schnelles

Planen und sicheres Kontrollieren

von Großbohrlochsprengungen. Die

eingesetzten Technologien reichen

vom hochgenauen terrestrischen

Laserscanning über Software zur

Planung und Kontrolle bis hin zur

Bohrlochvermessung und Integration

von GPS-Daten. Durch die Integration

aller Arbeitsabläufe in einer Software,

von der Planung über die Kontrolle bis

hin zur Sprengung, werden nicht nur

die Arbeitsabläufe im Steinbruch enorm

verbessert, sondern auch die Sicherheit

deutlich erhöht. Dafür erhielt das

Unternehmen den Förderpreis Arbeit

– Sicherheit – Gesundheit 2009 der

Steinbruchs-Berufsgenossenschaft.

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

QuarryPocket GPS zur exakten

Bohrloch-Verortung

12 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Im Steinbruch sind zwei Dinge

besonders wichtig: Sicherheit und

Wirtschaftlichkeit. Beides lässt sich

mit dem umfassenden System von

geo-konzept enorm verbessern.

Grundlage für jeden einzelnen

Arbeitsschritt sind genaue Daten über

die Bruchwand. Alle weiteren Schritte

beruhen auf einem möglichst genauen

Abbild der tatsächlichen Gegebenheiten.

In der einfachsten Version reicht

ein Handlaser für eine 2D-Profilierung.

Exaktere Daten bietet natürlich eine

3D-Bruchwandvermessung. Auf

Wunsch gibt es diese sogar als automatisches

System. Die Software Quarry6

verarbeitet alle Daten und lässt sich

modular den Ansprüchen anpassen.

Das Modul QuarryPocket etwa zeichnet

die Bruchwanddaten auf einem

Handrechner auf und gibt sie an den

Computer zur Bearbeitung weiter.

Quarry6, die mit dem Herstellerpreis

ausgezeichnete Software, verarbeitet die

Daten zu einem Bruchwandmodell. Die

einzelnen Arbeitsschritte, Funktionen

und Werkzeuge sind auch für Laien

verständlich und können schnell und effizient

angewendet werden. Zur Planung

der Bohrlinie und der Bohrlochpositionen

stehen verschiedene Werkzeuge und

Analysemöglichkeiten zur Verfügung.

Parameter wie Bohrwinkel, Bohrtiefe,

Bohrrichtung, Unterbohrung und gewünschte

Vorgabe können gleichzeitig in

der Profilansicht, im Grundriss und in der

3D-Ansicht optimiert werden.

Um den berechneten Punkt auch

wirklich zu finden, kann die Software

GPS-Koordinaten ausgeben.

Der Ansatzpunkt auf der Sohle kann

dadurch auf den Zentimeter genau

markiert werden. Um den Ansatzpunkt

genau an der richtigen Stelle zu markieren,

braucht es nichts weiter als einen

hochgenauen GPS-Empfänger und

einen mobilen Handrechner.

Die Integration genauester GPS-

Daten in die Sprengplanung stellt eine

wirkliche Innovation im Steinbruch

dar. Bisher wurden Orts- und Höhendaten

nicht eingesetzt, obwohl sie die

Planung, Sicherheit und den Erfolg

entscheidend verbessern.

Auch die Daten vom realen Bohrloch

werden in der Software Quarry6 erfasst

und die Sprenganlage wird komplett

neu berechnet. Das Risiko, das Erfahrungswerte,

Schätzungen und Unkenntnis

des Bohrlochverlaufs darstellen,

ist damit gebannt. Darüber hinaus

wird der gesamte Arbeitsablauf präzise

dokumentiert. Besser lässt sich eine

Großbohrlochsprengung nicht planen,

dokumentieren und durchführen.

Mit dem System von geo-konzept,

vor allem mit der Integration von GPS,

lassen sich auch anspruchsvollste Sprengungen

schnell, sicher und wirtschaftlich

durchführen. Schlecht fraktioniertes

Haufwerk, Verschwendung von Sprengstoff,

Steinflug und unnötige Erschütterungen

sind so ausgeschlossen. Mit

exakten Daten und zuverlässiger Software

zur Berechnung kommt man mit

den Produkten der geo-konzept GmbH

der optimalen Sprengung immer näher.

Zur Bedienung wird übrigens nur eine

Person benötigt, die alle Schritte ohne

vermessungstechnische Spezialkenntnisse

durchführen kann.

Das Plus an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

wird nicht nur von der

StBG empfohlen und mit dem Herstellerpreis

honoriert. Steinbrüche werden

beim Kauf des modularen Systems der

Firma geo-konzept auch finanziell unterstützt:

Jedes einzelne Modul wird mit

30 Prozent von der StBG bezuschusst!

Gibt es das System im Bruch, ergeben

sich noch weitere Möglichkeiten der

Anwendung. So können z. B. Risswerkskarten

ohne Mehraufwand,

zusätzliche Geräte oder

weitere Software

kontinuierlich fortgeschrieben

werden.

Mit dem GPS-Gerät

lassen sich auch

Positionen, etwa

von Erschütterungs-

Messgeräten, aufzeichnen

und in bestehende Pläne

übernehmen Mit dem Laserscanner

können auch Halden vermessen und exakte

Volumina berechnet werden.

www.geo-konzept.de

3D-Modell der Sprengplanung mit

Quarry6


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Der Simulator hilft den Schulungsleitern, den Teil nehmern

qualitativ hochwertiges Feedback zu geben.

Sandvik: Sicherheit hat Vorrang beim Bohren

Sandvik bietet ein neues Schulungskonzept

an, das eine sichere und

effiziente Methode zum praktischen

Erlernen des Bohrens beinhaltet. Die

Schulung ist zunächst nur für das Bohren

über Tage mit den Bohrgeräten von

Sandvik verfügbar. Durch die Teilnahme

können Anfänger vom ersten Tag

an produktiv sein und erfahrene Profis

lernen, alle Funktionen der Maschine

zu nutzen.

Das Konzept umfasst eine Methode

zur Planung der Schulung sowie die

Schulung an sich. Ein modulbasierter

Schulungsplan, der basierend auf einer

Bedarfsanalyse auf den Einzelfall zugeschnitten

werden kann, zugelassene

qualifizierte Schulungsleiter, moderne

Lerntools und eine Schulungsinformationsdatenbank

sorgen für gute

Ergebnisse.

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Der neue Bohrsimulator, der auf

Grundlage des Betriebssystems der

DPi-Bohrgeräte entwickelt wurde, ist

ein bedeutender Faktor des Konzepts.

Er bietet die Möglichkeit, das Bohren

in einer authentischen Umgebung zu

erlernen.

Die Teilnehmer lernen am Simulator

selbst mit schwierigsten Gesteinsbedingungen

umzugehen und sicherzustellen,

dass die Maschine stets einsatzfähig

und verfügbar ist. Die Übungen

können so oft wie nötig wiederholt

werden, ohne dass eine Gefahr für die

Teilnehmer oder die Maschine und die

Werkzeuge besteht. Durch die simulatorgestützte

Schulung werden die

Teilnehmer auch mit möglichen Situationen

am Einsatzort vertraut, die sie

dann bei der tatsächlichen Arbeit nicht

mehr überraschen.

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Der neue Sandvik-Bohrsimulator auf Basis der

DPi-Bohrgeräte

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Der Simulator

vereinfacht auch die

Bewertung der Leistung der

Teilnehmer und hilft den Schulungsleitern,

den Teilnehmern qualitativ hochwertiges

Feedback zu geben. Insbesondere

das Ausrichten der Maschine, der

Umgang mit dem Stangenmagazin und

das Bohren selbst werden im Simulator

sehr effektiv erlernt.

Simulatoren sind eine kostengünstige

Schulungsart. Die simulatorgestützte

Schulung sorgt dafür, dass die

echten Anlagen rentabel weiter betrieben

werden können. Zudem fallen nur

sehr geringe Service- und Wartungskosten

an und es können gleichzeitig

mehrere Personen an der Schulung

teilnehmen.

www.sandvik.com

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Der Einkaufsführer 4 � 2009

13


Erdbau maschinen

Großgeräte mit Sichteinschränkungen

sind

nur mit Rückraumkamera

prämienfähig!

Volvo Dumper: Sicherheit ist kein Zufall

Volvo Construction Equipment (Volvo

CE) hat sich bei seiner E-Serie der

knickgelenkten Dumper für einen radikalen

Ansatz entschieden. Die Modelle

sind die ersten, die eine Federung mit

automatischem Niveauausgleich und

Stabilitätskontrolle an allen Rädern bieten.

Diese „Vollfederung“ sorgt für hervorragende

Leistungen im Gelände, so

dass der Dumper schneller fahren kann

und eine höhere Produktivität besitzt.

Sogar bei voller Beladung „schweben“

die Dumper der E-Serie geradezu über

unwegsames Terrain, ohne zu hüpfen

oder zu wanken, was auch den Komfort

und die Sicherheit des Fahrers verbessert.

Mit ihrem automatischen Niveauausgleich

und der Stabilitätskontrolle

sind die FS-Modelle (FS = Full Suspension;

zu deutsch Vollfederung)

der wichtigste

Konstruktionsfortschritt

seit mehre-

Die E-Serie der knickgelenkten Dumper von Volvo CE

14 Der Einkaufsführer 4 � 2009

ren Jahrzehnten. Das System registriert

ständig die Beladung und den Zustand

des Wegs, passt die Federung an die

vorherrschenden Bedingungen an und

sorgt für eine ruhige, stabile Straßenlage.

Die Federung erhöht auch die

Sicherheit, weil die Reifen besseren

Bodenkontakt halten. Im Vergleich

zu Dumpern mit herkömmlichen Federungssystemen,

sind die Erschütterungen

deutlich geringer.

Die Ausstattung der Dumper mit der

FS-Vollfederung wird gemäß einer Vereinbarung

zwischen Volvo CE und der

Steinbruchs-Berufsgenossenschaft mit

eine Prämie gefördert. Nähere Details

sind bei den Volvo-Händlern erhältlich.

Das prämienfähige Sicherheitspaket

umfasst weiterhin:

1. treppenartige Sicherheitsaufstiege

zur Kabine

2. beheizte Spiegel für optimale Sicht

auch im Winter

3. treppenartige Sicherheitsaufstiege

zur Wartung des Motorraums

4. Absturzsicherung an der Kabine mit

klappbaren Spiegeln

5. automatisches Sicherheits- und

Warnsystem

6. Kontur-Komfortsitz mit Sitzheizung,

hoher Rückenlehne und Armstützen

7. Rückfahrkamera mit LCD Farbmonitor

Wie alle Maschinen von Volvo CE sind

die Dumper der neuen E-Serie mit einem

erstklassigen Arbeitsplatz für den Fahrer

ausgerüstet. Vereinfachte Retarder-

Bedienelemente und Motorbremsen

erfordern weniger Eingriffe des Fahrers

– in Kombination mit der einfacher ablesbaren

Contronics-Information geben

sie dem Fahrer mehr Zeit, sich auf das zu

konzentrieren was außerhalb des Fahrerhauses

vor sich geht.

www.volvoce.com

Sicherheitsaufstieg zum Motorraum


Volvo-Radlader: weniger Lärm und Vibrationen

Der L350F ist der größte Radlader,

den Volvo Construction

Equipment jemals gebaut hat.

In harten Beladungs- und

Transporttests wurde beim

L350F, dem neuen Flaggschiff

der F-Serie, gegenüber seinem

Vorgängermodell ein Anstieg der

Produktivität um 18 Prozent festgestellt

und ein um 46 Prozent günstigerer

Kraftstoffverbrauch. Die Ursache dieser

Verbesserungen liegt in der Kombination

aus dem neuen Volvo-Motor des

L350F, einer stärkeren Hydraulik, einem

verbesserten Hubgerüst, einem neuen

Volvo-Getriebe mit Wandlerüberbrückung

und neuen Achsen. Dadurch

lässt sich das neue Modell einfacher und

komfortabler bedienen.

Komfortabler Arbeitsplatz

Die Lenkung mit ihrer Load-Sensing-

Hydraulik besitzt eine Lenksäulendämpfung,

die Erschütterungen durch

den Rahmen in schnellen Kurven beseitigt

und hilft, die Ermüdung des Fahrers

zu vermindern. Der L350F kann als

Sonderausrüstung auch mit dem CDC-

System (Komfort-Lenk- und Fahrschaltung)

ausgestattet werden, bei dem der

Radlader mit Bedienelementen gesteuert

wird, die in der Armlehne eingebaut

sind. Das CDC ist besonders nützlich

bei Beladungs- und Transportaufgaben

mit kurzen Taktzeiten, die sich ständig

wiederholen, denn es verringert Ermüdungen

und einseitige Muskelbelastungen

des Fahrers.

Der Arbeitsplatz des Fahrers wurde

mit der Einführung des L350F deutlich

verbessert. Er ist mit der größeren Care

Cab-Kabine von Volvo mit Überrollschutz

ausgerüstet. Sie bietet dem

Fahrer mehr Platz, ist klimatisiert und

gedämmt gegen Lärm, Staub und

Vibrationen. Letzteres verdankt sie

Volvos Flaggschiff L350F hat viel zu bieten.

einer Flüssigkeitsdämpfung und dem

luftgefederten Sitz. Aufgrund der 22

Prozent größeren laminierten Windschutzscheibe,

größeren Seiten-/Heckscheiben

und niedrigeren Säulen ist die

Rundumsicht hervorragend. Sie trägt

dazu bei, die Produktivität zu erhöhen,

genauso wie die leistungsstarken

Halogenscheinwerfer vorn und hinten.

Fahrersitz, Armlehnen und Lenksäule

sind vielfach verstellbar. Die Luft in der

Kabine wird doppelt gefiltert, und die

unter leichtem Überdruck stehende

Kabine verhindert das Eindringen von

Staub. Die automatische Klimaanlage

hält die gewünschte Temperatur den

ganzen Arbeitstag über konstant.

Sicherheitsausstattungen

Bei der Entwicklung des F-Serie waren

einfache Wartung und geringere Ausfallzeiten

wichtige Konstruktionskriterien.

Tägliche Kontrollen vor dem Start

sind schnell ausgeführt und Wartungspunkte

sind praktischerweise nebeneinander

angeordnet. Schmierstellen

wurden ebenfalls zusammengefasst und

lassen sich vom Boden aus erreichen,

was die Sicherheit noch verbessert.

Treppenartiger Sicherheitsaufstieg Automatisches Sicherheits- und Warnsystem

Förderungswürdig im Rahmen des

StBG-Prämiensystems ist das serienmäßig

in den Volvo F-Serie-Radladern enthaltene

Sicherheitspaket bestehend aus:

1. treppenartige Sicherheitsaufstiege

zur Kabine

2. rutschfeste Trittflächen und stabile

Handläufe

3. automatisch ansetzende Handbremse

bei Motorstop

4. Trittstufen am Vorderrahmen,

sicherer Stand bei der Scheibenreinigung

5. luftgefedert und beheizbarer

Fahrersitz mit Sicherheitsgurt

6. elektrisch verstellbare, beheizte

Spiegel

7. BSS – Hubgerüstedämpfung,

weniger Vibrationen

8. CDC- Komfort- Fahr- und Lenkschaltung,

erhöhter Fahr komfort

9. automatisches CareTrack-Sicherheits-

und Warnsystem

10. Rückfahrkamera mit Farbmonitor

Weitere Informationen über die Volvo

CE-Vertriebspartner und beim Hersteller.

www.volvoce.com

Der Einkaufsführer 4 � 2009 15


Erdbaumaschinen

Cat: Fahrerkomfort und Sicherheit sind zentrale Aspekte

Sicherheit wird in vielen Betrieben

der Steine und Erden-Industrie

groß geschrieben. Schließlich trägt die

Präventionspolitik eines Unternehmens

nicht nur erheblich zur Motivation

und Zufriedenheit der Mitarbeiter bei,

sondern sie entlastet die Unternehmen

durch Reduzierung der Arbeitsunfälle.

Einige der bislang entwickelten Lösungsmodule

für die Großgeräte von

Zeppelin und Caterpillar entsprechen

den in der „Freiwilligen Branchenvereinbarung“

des Bundesverbandes

Mineralische Rohstoffe beschriebenen

Maßnahmen, wie zum Beispiel Aufstiegshilfen,

Absturzsicherungen, Rückraumüberwachung.

Die neuen Cat SKW 770, 772, 773F,

775F und 777F sind serienmäßig mit

einigen wichtigen Sicherheitsausrüstungen

ausgestattet, die durch die

Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

(StBG) unterstützt werden. Dabei handelt

es sich um

� treppenartige Sicherheitsaufstiege

� beheizte Spiegel für optimale Sicht

auch im Winter

� Kamera für gute Sichtverhältnisse

auch unmittelbar hinter der Maschine

� Sitz mit Dreipunktsicherheitsgurt

� automatisches Bremssystem

F-Serie Muldenkipper, serienmäßig

mit Sicherheits-Standard

Die meisten Arbeitsunfälle passieren

beim Auf- und Absteigen. Deshalb

hat Caterpillar bei der F-Serie seiner

Muldenkipper den Aufstieg vorbildlich

konstruiert. Auf Bild 1 ist deutlich zu

erkennen, dass der frühere leiterartige

Aufstieg durch einen treppenartigen

Aufstieg ersetzt wurde. Ein bequemes

16 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Weniger Vibrationsbelastung,Rückraumüberwachung

und diverse Sicherheitseinbauten

bieten

präventiven Arbeitsschutz

an Cat-Großgeräten

und sehr sicheres Auf- und Absteigen ist

so immer gewährleistet.

Der Sicherheitsaspekt stand auch

bei der großzügig verglasten Kabine im

Vordergrund. Diese gewährleistet eine

hervorragende Rundumsicht. Beheizte

Spiegel ermöglichen bei jeder Witterung

gute Sichtverhältnisse nach hinten. Den

gefährlichen Bereich direkt hinter der

Maschine kann der Fahrer durch eine

serienmäßige Kamera einsehen. Eine

Klimaanlage und ein luftgefederter

Kontursitz erhalten die Leistungsfähigkeit

des Fahrers. Sicherheitsrelevante

Informationen können über ein neues

Informationsmodul leicht und zuverlässig

abgelesen werden.

Eine automatische Bremsensteuerung

erhöht die Betriebssicherheit der

Maschine, entlastet den Fahrer, verhindert

Fehlbedienungen und erhöht die

Lebensdauer der Reifen, weil Schlupf

beziehungsweise Rutschen der Räder

verhindert werden kann. Gleichzeitig

werden damit auch die Kosten im Wegebau

reduziert. Der Fahrer wählt im Gefälle

nur den höchstzulässigen Gang und

die Maschine steuert die Bremsleistung

automatisch. Die Motorbremsunterstützung

wird optimal ausgenutzt, wodurch

ein weiterer Vorteil resultiert: Keine Gefahr

durch Bremsenüberhitzung.

Bild 1: Zugunsten der

Arbeitssicherheit hat

Caterpillar die F-Serie

der Muldenkipper

serienmäßig mit vorbildlichen

Aufstiegen

und einer sehr sichtfreundlichen

Kabine

ausgestattet.

Fahrerassistenzsysteme

Bei den Transportfahrzeugen im Mining-Bereich

kann man schon heute die

Sicherheit durch den Einsatz von automatischen

Steuerungs- und Fahrerassistenzsystemen

mit GPS-Steuerung

unterstützen. Caterpillar und Zeppelin

setzen sich intensiv mit den Anforderungen

der Kunden auseinander, um

konstruktionsbedingt einen hohen Sicherheitsstandard

zu verwirklichen.

www.zeppelin.de

Bild 2: Absturzsicherungen zur

Reinigung der Kabine: A = Arbeitsplattform,

B = Stufe, C = Handläufe.


Cat: H-Serie Radlader mit hohem Standard

zur Reduzierung der Vibrationsbelastung

Die Gesundheit von Radladerfahrern

leidet besonders unter hohen

Cat die Radlader der H-Serie optional

mit praxisnahen Sicherheitsausrüs-

Vibrationsbelastungen. Caterpillar hat tungen an:

die Radlader der H-Serie deshalb mit � Um optimale Sichtverhältnisse zu

diversen Einrichtungen zur Reduzie- gewährleisten, müssen die Fensterrung

der Vibrationsbelastung serienflächen der Kabine regelmäßig gemäßig

ausgestattet:

reinigt werden. Eine von Caterpillar

� In der Lenkung sind hydraulische entwickelte Absturzsicherung bietet

Endschalter verbaut, so dass Vorder- dafür die größtmögliche Sicherheit

und Hinterwagenrahmen in den End- (siehe Bild 2).

lagen nicht aufeinander schlagen. � Ein ergonomischer, hydraulisch

� Kabine und Rahmen sind schwin- ausfahrbarer Aufstieg (Bild 3), der

gungstechnisch getrennt.

über die Parkbremse gesteuert wird,

� Im Hubzylinderkreis ist eine hy- erleichtert den Zugang zur Kabine.

draulische Schwingungsdämpfung Insbesondere ältere Arbeitnehmer Bild 3:Ein hydraulisch ausfahrbarer

installiert.

werden dies zu schätzen wissen. Aufstieg sorgt für 15° Neigung und

� Die elektronische Vorsteuerung der � Um den rückwärtigen Arbeitsbereich somit für einen leichten Zugang zur

Arbeitshydraulik hat drei frei pro- der Maschine besser als bisher ein- Kabine.

grammierbare Schaufelendlagen, die sehen zu können, wurde die Motor-

von der Arbeitsausrüstung automahaube stark abgerundet. Caterpillar

tisch angefahren werden können. Bei bietet außerdem für den nicht eingeräten in naher Zukunft immer eine

Erreichen der Endlagen werden die sehbaren Bereich unmittelbar hinter Sonderlösung bleiben.

Arbeitsbewegungen abgebremst. der Maschine eine Kameraanlage an

� Die Armlehnen und Handauflagen (Bild 4).

Prämien für optionales

sind am Sitz befestigt, somit entfallen � Zudem sind die täglichen Wartungs- Sicherheitspaket

Relativbewegungen zwischen Hand/ punkte alle vom Boden erreichbar, so Auch für die Radlader der H-Serie –

Armauflagen.

dass bei der regelmäßigen Sichtkon- 950H bis 980H – wurde zwischen Zep-

� Die hydraulische Direktlenkung re- trolle durch die Fahrer keine gefährpelin und Steinbruchs-BG ein Paket mit

duziert die Arbeitsbewegungen des lichen „Turnübungen“ auf nassen, prämienwürdigen Sicherheitsausrüs-

Fahrers.

verschmutzten oder gar vereisten tungen geschnürt. Das Paket umfasst:

� Der Fahrer sitzt entspannter in einer Maschinen erforderlich sind.

� hydraulich ausfahrbaren Aufstieg

aufrechten Position. Schwingungen

� beheizte Spiegel für optimale Sicht

können effektiver gedämpft werden, Aufstiegshilfen für Groß-Radlader auch im Winter

wobei gleichzeitig die Wirbelsäule Bei Großgeräten sind die ersten Stufen � Absturzsicherungen an der Kabinenentlastet

wird.

der Aufstiege besonders problema- Vorderseite mit klappbaren Spiegeln

� Die Integralbremseinrichtung unter- tisch, da sie in vielen Fällen pendelnd Gefördert werden auch zusätzliche

stützt durch Zurückschalten sanfte aufgehängt und sehr hoch angesetzt Ausstattungen mit:

Bremsvorgänge.

sind, um Beschädigungen der Maschine � Kamera für gute Sichtverhältnisse

� Mit dem „Vario-Shift-Control- langfristig zu vermeiden. Ein treppenar- auch unmittelbar hinter der Maschine

System“ kann der Fahrer die Gangtiger Aufstieg ist in dieser Position nur � Kontur-Komfortsitz mit Sitzheizung,

wechseldrehzahlen verändern und schwer realisierbar. Eine Aufzugvorrich- hoher Rückenlehne und „Ride-Zone

sanfter schalten.

tung wäre sicherlich die beste Lösung Indicator“

Neben dem serienmäßigen Einbau für das Problem. Allerdings wird sie

vibrationsreduzierender Features bietet wohl aus Preisgründen auch bei Groß- www.zeppelin.de

Bild 4: Rückraumüberwachung

mittels

Kamera -Monitor-

System.

Der Einkaufsführer 4 � 2009 17


Erdbaumaschinen

Komatsu: Baumaschinen – Arbeitssicherheit inklusive

Der Schutz der Kunden vor Gefahren

wie Stolpern, Stürzen,

Rutschen, Lärm oder Vibrationen hat

für Komatsu oberste Priorität, so dass

die mit der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

geschnürten Sicherheitspakete

nicht nur für einzelne Maschinen

erarbeitet wurden, sondern insgesamt

vier Produktgruppen mit Sicherheitspaketen

ausgerüstet werden können.

Mit den Produktgruppen der knickgelenkten

sowie starren Muldenkipper,

der Radlader und der Hydraulikbagger

sind alle für die Arbeit im Steinbruch

relevanten Maschinentypen

prämierbar.

� Um dem Maschinenführer und

Wartungspersonal beim Auf- oder

Abstieg höchste Sicherheit zu bieten,

Der Einstiegsbereich an der Maschine

wird durch einen zusätzlichen Scheinwerfer

beleuchtet.

18 Der Einkaufsführer 4 � 2009

verfügen die Maschinen auf beiden

Seiten über treppenartige Sicherheitsaufstiege

zur Kabine. Rutschfeste

Trittflächen und stabile Handläufe an

beiden Seiten des Aufstiegs, an den

Kotflügeln sowie an beiden Seiten

der Kabinentür ermöglichen sicheres

Arbeiten an unVereisung oder starker

Verschmutzung der Maschinen.

� Um die Wartung der Maschine zu

erleichtern und so sicher wie möglich

zu gestalten, kann die täglich

vorgeschriebene Kontrolle der Flüssigkeitsstände

für Motor, Getriebe

und Hydraulik bequem, schnell und

sicher vom Boden aus durchgeführt

werden. Die dafür notwendigen

Prüfeinrichtungen wie Peilstäbe oder

Schaugläser sind leicht zugänglich

angebracht, womit das zeitaufwändige

und gefährliche „Erklettern“

der Prüfeinrichtungen entfällt.

� Damit es speziell bei im Gefälle parkenden

Maschinen nicht zu ungewollten

Bewegungen kommt, bietet

das automatische Bremssystem eine

erhöhte Betriebssicherheit. Die beim

Abstellen des Motors automatisch

verriegelnde Parkbremse muss beim

erneuten Starten manuell entriegelt

werden.

� Für die Rückwärtsfahrt warnt die

akustische Rückfahrwarnanlage das

Arbeitsumfeld mit einem lauten Impuls-Ton.

Darüber hinaus gewährt

die am Heck der Maschine angebrachte

Rückfahrkamera zusätzliche

Sicherheit beim rückwärtigen

Manövrieren.

Der Aufstieg zum Fahrerhaus per Leiter

stellt eine wesentliche Unfallquelle dar.

Mit der Aufstiegstreppe zum Fahrerhaus

fällt diese Gefahren quelle weg

und der Aufstieg kann sicher erfolgen.

� Darüber hinaus sind in dem Sicherheitspaket

auch klappbare und

beheizte Rückspiegel enthalten.

Ähnlich wie bei der Heckscheibenheizung

werden dem Fahrer auch bei

schwierigen äußeren Witterungsbedingungen

optimale Sichtverhältnisse

ermöglicht.

� Eine Dachreling inklusive Aufstiegsbeleuchtung

macht den Aufstieg bei

schlechten Sichtverhältnissen sicherer

und bietet eine zusätzliche Griffmöglichkeit

an der Maschine. Die

Aufstiegsbeleuchtung besteht aus

einem an der Dachreling montierten

zusätzlichen Scheinwerfer, der den

Einstiegsbereich an der Maschine

beleuchtet.

� Speziell für die Komatsu Hydraulikbagger

wurde das Safe SpaceCab

entwickelt, um den Fahrern ein

Höchstmaß an Sicherheit bei größtmöglichem

Komfort zu garantieren.

Diese speziell verstärkte Kabine

schützt den Fahrer optimal und minimiert

zudem den Geräuschpegel

innerhalb der Kabine wodurch sich

dieser lediglich auf Pkw-Niveau (69

dB(A)!) bewegt.

Komatsu ist darauf bedacht, die Maschinen

stetig weiterzuentwickeln. Neben

der Optimierung der Arbeitsleistung ist

die stetige Verbesserung der Arbeitssicherheit

für in und um die Baumaschine

herum arbeitende Personen ein wichtiger

Bestandteil der Bemühungen.

www.komatsu.de


Treppenartiger Aufstieg zur Kabine Rutschfeste Trittstufen und Podeste

Liebherr: Sicherheitspakete für Radlader-Baureihe

Die Modelle aus der Baureihe der

großen Liebherr Radlader (L 550

bis L 586) verfügen schon durch ihre

„2plus2“-Antriebstechnik – so der Biberacher

Hersteller – über einen deutlich

erhöhten Fahrkomfort. Der Antrieb

basiert auf einem Getriebe mit zwei

verschieden großen und direkt angebauten

Ölmotoren, die jeweils über eine

separate Kupplung verfügen – daher

die Bezeichnung „2plus2“. Da beim

Beschleunigen und beim Verzögern

des Radladers alternierend mindestens

einer der beiden Ölmotoren aktiv ist,

wird eine kontinuierliche Kraftentfaltung

sichergestellt und der Radlader

stufenlos ohne jegliche Zugkraftunterbrechung

beschleunigt bzw. verzögert.

Zudem sind die Radlader teils serienmäßig,

teils optional mit diversen Sicherheits-

und Fahrergesundheitsschutz-Ausstattungen

ausgerüstet. Diese wurden

– in Absprache mit der Steinbruchs-

Berufsgenossenschaft – zu sogenannten

„Kombinationssicherheitspaketen“ zusammengefasst,

so dass entsprechende

Investitionen durch das Prämiensystem

der StBG prämienfähig werden.

Die Schwerpunkte der Sicherheitsausrüstungen

sind:

Kombinationssicherheitspaket I

� Treppenartiger Aufstieg zur Kabine

� Rutschfeste Trittstufen und Podeste

� Bei aktivierter Feststellbremse ist die

Anfahrsperre aktiv, die Maschine ist

gesichert, die Vorwahl der Fahrtrichtung

ist nicht möglich.

� Schwingungsdämpfungssystem LFD

Das LFD-System vermindert gesundheitliche

Belastungen des Fahrers

durch Reduzierung der Fahrzeugschwingungen.

Daher sollte bei allen

Einsatzfällen mit nennenswerten

Fahrstrecken das LFD-System eingeschaltet

werden.

� Notlenkfunktion

Wenn während der Fahrt mit der

Maschine ein Stillstand des Dieselmotors

oder ein Ausfall der Lenkpumpe

auftritt, wird automatisch die

Notlenkpumpe für ca. 40 Sekunden

aktiv. Der Fahrer kann somit die

Maschine aus dem Gefahrenbereich

manövrieren.

� Fahrtrichtungen und sämtliche

Funktionen an der Arbeitshydraulik

können mit dem Multifunktionshebel

gesteuert werden. Die linke Hand

des Fahrers bleibt immer auf dem

Lenkrad. Ein Umgreifen ist nicht notwendig.

� Sicherheits- und Warnsystem am

Liebherr Display. Die übersichtliche

Anzeigeeinheit wird per Touchscreen

bedient und ermöglicht eine selbsterklärende

und einfache Handhabung.

Status- und Warnsymbole,

Anzeige- und Bedienungselemente

sowie Meldungen werden angezeigt

(mehrsprachig).

� Durch den Liebherr-Fahrantrieb und

die einzigartige Lage des Kühlerpaketes

sind Liebherr-Radlader deutlich

leiser.

� Rückfahrkamera

� Aufstiegshilfe zur leichteren Frontscheibenreinigung:

ein spezielles

Geländer im Raum des Aufstieges,

zusätzliche Stufe bzw. Standfläche

links vor der Kabine, schwenkbare

Außenspiegel, um den Zugang zur

Frontscheibe zu erleichtern.

Rückraumüberwachung mit Kamera

� Luftgefederter, beheizbarer

Fahrer sitz mit Sicherheitsgurt

� Beheizbare Außenspiegel

Kombinationssicherheitspaket II

� Zusatzgeländer

� Arbeitsscheinwerfer vorne Xenon

einfach

� Arbeitsscheinwerfer hinten doppelt

für erhöhte Ausleuchtung des Sichtbereiches

nach hinten.

� Rückfahrwarneinrichtung optisch:

Sobald der Fahrer den Schalter für die

Retourfahrt betätigt, wird die Rundumkennleuchte

aktiviert.

� Weitwinkelspiegel

Zusätzliche Sicherheits- und

Gesundheitsoptionen

� Schutzgitter für Frontscheibe

� Panzerverglasung

� Geschwindigkeitsbegrenzung auf

20 km/h

� Schutzbelüftung: Die Außenluft

wird über ein druckstabiles Gebläse

angesaugt und in einen Vorzyklon

gepresst und vorgefiltert. Die partikelfreie

Luft wird nun vom Aktivkohlefilter

von schädlichen Gasen

und Dämpfen gereinigt. Der Fahrer

ist somit von verunreinigter Luft geschützt.

� Staubfilter-Überdruckanlage für sehr

staubintensive Einsätze: Die Kabine

ist so abgedichtet, dass der Überdruck

( 150 Pascal) ein Eindringen

von Stäuben verhindert.

� Joysticklenkung

Ergibt eine erhebliche Erleichterung

der Arbeit bei gleichbleibendem

Lenkvorgang. Die Maschine

wird statt mit dem Lenkrad mit

dem Joystick navigiert. Deutliche

Ergonomievorteile.

� Lenksäule höhenverstellbar

Die Lenksäule kann individuell an die

gewünschte Höhe des Fahrers angepasst

werden, um eine aufrechte

Sitzhaltung zu ermöglichen. Dadurch

ergeben sich deutliche Ergonomieverbesserungen.

www.liebherr.com

Der Einkaufsführer 4 � 2009 19


Erdbaumaschinen

Liebherr: R 9350 im Kalkstein

Der 300 Tonnen schwere Liebherr-Großhydraulikbagger

R

9350 Litronic ist der größte momentan

in Deutschland eingesetzte

Raupen bagger und wurde für den

spreng stofffreien Kalksteinabbau

angeschafft. Mit einer besonders schmalen

Sonderklappschaufel erreicht

der von einem 1.120 kW/1.500 PS

starken Cumins-Motor angetriebene

Bagger die bei der Direktgewinnung

erforderlichen Eindringkräfte von

bis zu 1.548 kN. In der Standardausführung

ist dieser 300-Tonnen-

Bagger mit einer 18 m³ fassenden

Klappschaufel für ein spezifisches

Materialgewicht von bis zu 1,8 t / m³

ausgerüstet.

Um die Schallemissionen minimal

zu halten, wurde der R 9350 Litronic

mit einem speziellen Lärmschutzpaket

ausgestattet, zu dem seitlich

angebrachte Lärmschutzboxen und

ein spezieller Endschalldämpfer

gehören.

20 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Der Liebherr-

Großbagger

R 9350 in

Rüdersdorf

JCB: 50 Prozent größere Kabine als

Faktor der Leistungssteigerung

Arbeitspsychologen weisen zu Recht

immer wieder darauf hin, welchen

Stellenwert das Arbeitsumfeld für ein

optimales Leistungsvermögen des Bedienpersonals

besitzt. Ein Fahrer, der

in einer Kabine arbeitet, in der er sich

wohl fühlt, die nicht beengt ist und

deren Bedienelemente ergonomisch

in der Hand liegen, hat mehr Freude

an der Arbeit. Diese aufmunternde

Grundstimmung schlägt sich in höherer

Produktivität nieder. Das wirkt sich

vor allem zum Ende des Arbeitstages

positiv gegen den einsetzenden Ermüdungs-

und Stressfaktor aus.

JCB hat dieser Erkenntnis Rechnung

getragen und viel in ein vorbildliches

Kabinendesign investiert. So wurde

bei den neuen Radladern 426 bis 456e

mit Schaufelinhalten von 2,0 bis 3,5

Kubikmetern das Kabinenvolumen

gegenüber den Vormodellen um 50

Prozent auf drei Kubikmeter vergrößert.

Damit besitzen die JCB Radlader

die größten Kabinen in diesen Klassen.

Neben viel Bewegungsfreiheit, großer

Bein- und Kopffreiheit hat der Fahrer

großzügigen Stauraum zur Verfügung.

Die Fahrerkabine des R 9350 Litronic

ist in ihrer Größe, Ausstattung und ergonomischen

Gestaltung identisch mit

der des größten Hydraulikbaggers von

Liebherr. Die Kabine ist vollklimatisiert

und schützt durch Jalousien, getönte

Scheiben und hochwertige Isolierung

vor Sonneneinstrahlung und Schall.

Der Fahrersitz lässt sich individuell

auf Größe und Gewicht des Fahrers

einstellen. Die Kabinenverglasung

gewährt eine ausgezeichnete Sicht auf

den Arbeitsbereich. Die elektrohydraulische

Vorsteuerung ermöglicht eine

einfache, sichere und präzise Bedienung

des Baggers. Zu jeder Zeit kann

der Fahrer über das ergonomisch an-

Die Inneneinrichtung der

schwingungsgedämpften

Kabine hat PKW-Charakter

und ist komfortabel eingerichtet.

Die Steuerung erfolgt über eine servohydraulische

Einhebelsteuerung mit

Fahrtrichtungsschalter und rastbarer

Schwimmstellung sowie einem Getriebetrennschalter.

Der Fahrer sitzt entspannt

in dem auf Größe und Gewicht

einstellbaren Schwingsitz. Die großflächige,

getönte Verglasung ermöglicht

eine hervorragende Rundumsicht, so

Mit einer drei Kubikmeter großen Kabine

und einem funktionalen, modernen

Innendesign schafft JCB eine leistungssteigernde

Arbeitsatmosphäre.

geordneteÜberwachungsdisplay alle aktuellen Betriebsdaten

abrufen.

Der groß bemessene

Motor- und Pumpenraum bietet dem

Servicepersonal volle Stehhöhe und

eine hervorragende Zugänglichkeit

zu den Antriebsaggregaten für Wartungsarbeiten.

Arbeitserleichternd ist

auch die Anordnung des Durchgangs

zwischen Motor und dem Gegengewicht.

Alle Servicepunkte sind leicht

zugänglich und an zentralen Stellen

zusammengefasst.

www.liebherr.com

dass die Arbeitsausrüstung

und der Rückfahrbereich

immer im Blickfeld sind.

Stets im Blickfeld ist auch das

Display des Computer gestützten Electronic

Monitoring System EMS. Hier

werden dem Fahrer gut ablesbar alle

aktuellen Maschinendaten und anfallende

Service-Intervalle angezeigt.

Ein leistungsstarkes Lüftergebläse

versorgt die Kabine mit filtrierter

Warm- und Frischluft. Die großdimensionierten

Filter können leicht

gewechselt werden. Für besonders angenehmes

Arbeitsklima sorgt darüber

hinaus die serienmäßige Klimaanlage.

Optional können die Radlader ab Werk

mit Filtern der Schutzklasse P3S3 ausgerüstet

werden, die einen Einsatz in

besonders staubiger Arbeitsumgebung

ermöglichen.

Die speziell geformten Haltegriffe,

die breite Tür und die stufenlos verstellbare

Lenksäule ermöglichen dem

Fahrer einen bequemen und sicheren

Einstieg in die Kabine.

www.jcb.com


Hyundai: Baureihe 7A mit mehr Sicherheit und Komfort

Bei den Radladern der neuen „Dash

7A“-Generation wurde ein neues

graphisches Display mit benutzerdefiniertem

Menü in die Anzeigentafel

integriert, das für bessere Übersicht

sorgt. Zusätzliche Warnleuchten alarmieren

schnell und unmissverständlich

bei Funktionsstörungen. Optional kann

außerdem das Bild aus einer Rückfahrkamera

(Voraussetzung für Prämienzahlung)

im Display wiedergegeben

werden. Komfortablere Sitze, ein beheizter

Außenspiegel sowie verbesserte

Ablagemöglichkeiten machen das Arbeiten

noch sicherer und angenehmer.

Gerade beim Radlader, bei dem immer

eine Hand zum Steuern gebraucht

wird, ist es besonders wichtig, dass mit

der anderen Hand möglichst wenig umgegriffen

werden muss. Deshalb wurde

der Steuerhebel in den Radladern neu

gestaltet und um weitere Funktionen

ergänzt. Nun lässt sich auf Knopfdruck

zwischen Vorwärts- und Rückwärtsfahrt

umschalten. Mit einem anderen

Knopf wird die Kick-Down-Funktion

aktiviert, die zusätzliche Power beim

Fahren freisetzt.

Volvo CE: Mehr Sicherheit bei den Raupenbaggern der C-Serie

Der Fahrerkomfort der Raupenbagger

der C-Serie von Volvo

Construction Equipment wurden in wesentlichen

Teilen weiter verbessert.

Dazu zählen:

Mit der C-Serie zeigt Volvo erneut,

wie sehr man den Fahrerkomfort und

die Qualität in den Mittelpunkt stellt.

Mit zahlreichen Verbesserungen wurde die Wertigkeit der Hyundai-Maschinen

verbessert.

Der neue Automatikmodus „Light“

senkt die Schaltzeiten um 20 Prozent,

reduziert dadurch den Kraftstoffverbrauch

und ermöglicht ein noch effektiveres

Arbeiten.

Die zahlreichen Detailverbesserungen

zeigen, dass man bei Hyundai in engem

Kontakt mit den Kunden Optimierungs-

� Ergonomisch angeordnete Bedienelemente,

mehr Freiraum, noch

großzügigere Verglasung, weniger

Lärm und Erschütterungen. Die Komfortkabine

von Volvo bietet mehr

Freiraum genau da, wo ihn der

Fahrer benötigt, damit er mit

seinen schweren Arbeitsstiefeln

nicht überall aneckt.

Der individuell verstellbare

Fahrersitz, die Pedale und

Joysticks ermöglichen eine

perfekte Arbeitshaltung.

Die verbesserte Kabinenlagerung

erfüllt alle Anforderungen

hinsichtlich vibrationsarmer Fahrerkabinen.

Auch übermäßiger Lärm bleibt

dem Fahrer erspart. Die Innenschallpegel

in der Kabine konnten dank

dem besonders leise arbeitenden

Motor, der „ummöblierten“ Kühlanlage

und der guten Schallisolierung

der Überdruckkabine verringert

werden. Ein neuer LCD-Farbmonitor

liefert Betriebsdaten in Echtzeit und

ist auch bei Sonneneinstrahlung gut

ablesbar.

potenziale erschließen und bewährte

Maschinen noch besser machen kann.

Damit unterstreicht das Unternehmen

seine Philosophie der Einfachheit (‚Keep

it simple’), die praktischen Nutzen über

technische Machbarkeit stellt.

www.hyundai.eu

� Die elektronisch gesteuerte Klimatisierung.

Die elektronisch gesteuerte

Heiz-, Kühl- und Lüftungsanlage mit

insgesamt 14 Luftdüsen steht der in

einem modernen Pkw nicht nach und

ist eine echte Wohltat für den Fahrer.

� Größere Sicherheit. In der ROPS-

Kabine ist der Fahrer gut geschützt.

Trittflächen und Wartungsplattformen

sind mit Lochblechen ausgestattet,

damit es nicht zu Ausrutschern

kommt. Eine optionale Rückfahrkamera

ermöglicht größere Sicherheit

beim Zurücksetzen und Schwenken.

� Einfachere Wartung. Die täglichen

Prüfpunkte sind vom Boden aus erreichbar,

was die Wartung wesentlich

beschleunigt. Alle Schmierpunkte

sind zentral gruppiert, und lange

Wartungsabstände tragen dazu bei,

Stillstandzeiten zu minimieren. Auf

dem LCD-Farbmonitor werden die

Betriebsdaten einschließlich Eigendiagnose

dargestellt, auch dies ein Plus

für die Verfügbarkeit.

www.volvoce.com

Der Einkaufsführer 4 � 2009 21


Erdbaumaschinen

Hitachi: Bagger und Radlader mit Fokus auf Komfort und Sicherheit

Die CRES-II-Kabine, die in identischen

Abmessungen an allen

Zaxis-3-Baggern zum Einsatz kommt,

verbindet Sicherheit mit Komfort. Den

Überrollschutz durch die „Center-

Reinforded-pillar-Structure“ signalisiert

ein farblich abgesetztes L-förmiges

Rahmenelement. Alle CRES-II-Kabinen

verfügen über eine leistungsfähige

Klimatisierung, schwingungsoptimierte

Fahrersitze mit ergonomisch platzierter

Pedallerie und Hebel- bzw. Lenkradausrüstung

sowie griffgerecht angeordnete

Bedienpanels mit Multifunktionsdisplays.

Für die derzeit elf Zaxis-3-Raupenbagger

und vier Mobilbagger stehen je Hitachi Radlader 310

nach Betriebsgewicht drei unterschiedlich

verstärkte CRES-II-Grundversionen � super-schallgedämpfte Kabine für

in spezifischen Sonderausführungen angenehmeres Arbeitsgefühl

(zum Beispiel mit zusätzlichem FOPS- � Heckkamera mit Farb-LCD-Monitor

Dachschutz) zur Verfügung.

für beste Rückraumüberwachung

Hitachi Hydraulikbagger der Zaxis- serienmäßig

3-Serie sind für einen sicheren und � großzügige Sicherheits-Verglasung

komfortablen Arbeitsplatz mit fol- � Rutschfeste Stand- und Trittflächen

genden Einrichtungen ausgestattet: � stabile Handläufe zum sicheren Auf-

� Die integrierte ROPS-Kabinenstruk- stieg

tur schützt den Fahrer bei Überschlag � groß dimensionierte Aufstiegsplattder

Maschine (Roll Over Protection form mit Handlauf (bei hochgesetz-

Structure).

ter Kabine)

� Das FOPS-Dach schützt vor herab- � Sicherheitsaufstieg auf den Oberfallenden

Objekten (Falling Object wagen

Protective Structure).

� zentralisierte Schmierstellen für ver-

� Frontscheibenschutzgitter zum

einfachte Wartung

Schutz des Fahrers

� Verzurrösen vorne und hinten zum

� Flüssigkeitsgedämpfte Kabinenlager sicheren Transport

sorgen für eine geringere Vibrations- � Rohrbruchsicherungen inklusive

belastung.

Überlastwarneinrichtung – Sicherheit

� Der luftgefederte, beheizte Komfort- beim Hebeeinsatz

sitz mit 2-Punkt Sicherheitsgurt hat � Sicherheitstrennwand zwischen Mohervorragende

ergonomische Sitzei- tor und Pumpenraum

genschaften.

Radlader mit hohen Standards

Kraftvolle Motoren, moderne Getriebe-

und Hydraulikkomponenten

und vor allem das „Total-Torque“-

Regelsystem von Hitachi für alle Fahrund

Arbeitsbewegungen ließen die

gut abgestufte ZW-Baureihe mit ihren

hohen Standards in Arbeitskomfort

und Sicherheit zur echten Alternative

werden. Hitachi Radlader der ZW-Serie

sind für einen sicheren und komfortablen

Arbeitsplatz mit folgenden Einrichtungen

ausgestattet:

� Die integrierte ROPS/FOPS-Kabinenstruktur

schützt den Fahrer bei

Überschlag der Maschine (Roll Over

Protection Structure) und vor herab-

Hitachi Kettenbagger mit

fallenden Objekten (Falling Object

CRES-II-Kabine

Protective Structure).

22 Der Einkaufsführer 4 � 2009

� Frontscheibenschutzgitter

zum Schutz des Fahrers

� Panoramaverglasung und

Hitzeschutzdach für bessere

Arbeits bedingungen

� säulenfreie Ausführung der hinteren

Kabinenecken für beste Sicht nach

hinten

� flüssigkeitsgedämpfte Kabinenlager

sorgen für eine geringere Vibrationsbelastung

� treppenartiger Aufstieg zur Kabine

� 2-Zonen-Klimaautomatik mit

Temperatureinstellung

� Der luftgefederte, beheizte Komfortsitz

mit Längs- und Horizontalfederung

hat hervorragende

ergonomische Sitzeigenschaften.

� zweifach verstellbare Lenksäule

� rutschfeste Stand- und Trittflächen

mit stabilen Handläufen

� Ride-Control-Schwingungsdämpfungssystem

(RCS)

� zweifach einstellbare Höhenbegrenzung

des Hubgerüstes

� automatisch ansetzende Handbremse

bei Motorstopp

� Multifunktionsmonitor mit Fahrerinformations-

und Warnsystem

� hydraulisch betriebener Kühlerlüfter

mit Umkehrfunktion

� Wartungspunkte vom Boden aus zu

erreichen zur vereinfachten Wartung

� Zentralschmieranlage mit groß

dimensionierten Fettbehälter

� Rückraum-Überwachungssystem,

Rückraumwarner BBS-Tek und Heckkamera

mit 7“ Farb-LCD-Monitor für

beste Rückraumüberwachung

� Zyklon-Vorabscheider für Kabineninnenluft

für extremste Einsätze

www.kiesel.net


Bell Equipment: Sichere Effizienz

Als einziger 6x6-Fünfzigtonner

auf dem Markt hat das Bell-

Flaggschiff B50D seine Steinbrucheignung

inzwischen

nachgewiesen. Aber nicht nur

hinsichtlich Innengeräusch,

Vibration und Übersichtlichkeit

fährt der Bell B50D in einer anderen

Klasse, er besitzt bereits auch

das neue Bell-Cockpit, das mit überarbeiteten

Instrumenten, klar lesbaren

Anzeigen und vielfältig abrufbaren Status-Infos

die Arbeit deutlich erleichtert.

Die satellitengestützte Maschinen-

Fernüberwachung liefert über eine

mit der zentralen Maschinensteuerung

verbundene On-Board-Einheit

Betriebs- und Leistungsdaten sowie

Fehlermeldungen an den zentralen

Fleetmatic-Server.

Neben der exakten Maschinenposition

übermittelt die Einheit aus

GPS-System und Sende-/Empfangs-

Modul dabei alle wichtigen Fahrzeugdaten

(Motordrehzahl, Geschwindigkeit,

gefahrene Distanzen, Kraftstoffverbrauch

etc.), die Kippbewegungen

sowie die über die serienmäßige

On-board-Waage erfassten Tonnagen.

Der zentrale Fleetmatic-Server

bereitet die Datensätze auf und

verarbeitet sie zu Betriebsstatistiken,

die über eine geschützte Internet-

Verbindung jederzeit und an jedem

Ort abrufbar sind.

Für aktive Fahrsicherheit in allen

Ladezuständen und vor allem auf

wechselndem Terrain sorgt die adaptive

Fahrwerkssteuerung, die Bell

Equipment erstmals im B50D einsetzt.

Während die beiden Hinterachsen

an Tandemschwingen mit dem bewährten,

mehrfach angelenkten Tri-

Link-System geführt werden, passt sich

die Frontaufhängung automatisch dem

Ladezustand und der Fahrcharakteristik

an. Mehrere Sensoren am Fahrzeug erfassen

kontinuierlich wichtige Fahrdaten

wie Gewicht, Knickgelenk-Position

und Geschwindigkeit und leiten diese

an die zentrale Fahrwerkssteuerung

SCU (Suspension Control Unit) weiter.

Je nach Belastung zugeschaltete Ausgleichsbehälter

gewährleisten dabei

den korrekten Druckaufbau der Öl-/

Stickstoff-Dämpferelemente.

Die serienmäßig eingebaute Rückfahrkamera

wird durch das Prämiensystem

gefördert.

www.bellequipment.de

Keine nassen Füße: Gerade auf schneller Leerfahrt spielt der Bell B50D seine hohe,

aber harmonisch-sichere Retarderleistung voll aus.

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Der Einkaufsführer 4 � 2009

23


Nutz fahrzeuge

Mercedes Benz Safety Technology

Mit neuen Sicherheitstechniken lassen

sich Unfallzahlen und Unfallfolgen

drastisch vermindern. Deshalb

investieren Hersteller wie die Daimler

AG in die Entwicklung neuer Assistenzund

Sicherheitssysteme.

Diese Systeme lassen sich unterscheiden

in solche, die Unfälle vermeiden

helfen (aktiv), und solche, die

Unfallfolgen (passiv) mindern.

Aktive Sicherheit

Assistenz-Systeme im Nutzfahrzeug

haben auf Grund ihrer Präventiveigenschaften

höchsten Effekt auf die Verkehrssicherheit.

1. Der Spurassistent warnt den Fahrer,

wenn Gefahr droht, von der Fahrbahn

abzukommen. Ein signifikantes Rattern

ertönt im Lkw aus den Radio-Lautsprechern

und bewegt den Fahrer intuitiv

zum Gegenlenken.

2. Der Abstands-Regel-Tempomat hält

das Fahrzeug auf sicheren Abstand zum

Vordermann. Die Fahrgeschwindigkeit

wird automatisch anpasst.

3. Das elektronische Stabilitäts-Programm

24 Der Einkaufsführer 4 � 2009

ESP reduziert die Schleudergefahr bei

Kurvenfahrten oder Ausweichmanövern.

Die Stabilitätsregelung erkennt frühzeitig

die Kipptendenz von Sattelaufliegern

und reduziert diese im Rahmen der physikalischen

Möglichkeiten erheblich. Die

neueste Generation dieses Fahrdynamiksystems,

das so genannte adaptive ESP,

berücksichtigt bei allen Funktionen auch

den jeweiligen Beladungszustand.

4. Die Wankregelung stellt bei Ladungen

mit hoher Schwerpunktlage die Dämpfungshärte

in Millisekunden auf die jeweilige

Fahrsituationen und Straßenbeschaffenheit

ein. Das Fahrzeug wird stabilisiert.

5. Die Reifendruck-Kontrollanlage kommt

bei Transportern und Lkw mit Single-Bereifung

zum Einsatz.

6. Der „Active Brake Assist“ basiert auf

dem Radarsystem der Telligent-Abstandsregelung

und leitet bei akuter Gefahr eines

Auffahrunfalls eine Vollbremsung ein.

Mit dem Safety-Package für Lkw

erhält der Transportunternehmer Assistenzsysteme

zu einem Preis, der bis zu

einem Drittel günstiger liegt, als wenn

er einzelne Systeme bestellen würde.

Passive Sicherheit

Viele weitere Aspekte

der Fahrzeuggestaltung

leisten einen Beitrag,

das Unfall-Potenzial einzuschränken. Ein

wesentliches Kriterium ist dabei die „Gute

Sicht“. Bereits jetzt erfüllen die Außenspiegel

des Actros die ECE-Regelung

46/02. Klarglas-Scheinwerfer leuchten

die Fahrbahn optimal aus. Auf Wunsch

sind Xenon-Scheinwerfer erhältlich. Sie

verbessern die Ausleuchtung der Straße

nochmals deutlich.

Weitere Beispiele:

� crashoptimierte Fahrerhäuser

� Sitze mit integrierten Dreipunkt-

Sicherheitsgurten, Gurtstraffer und

Fahrer-Airbag

� Frontunterfahrschutz. Er stellt sicher,

dass der Verkehrspartner „Pkw“ bei

einem Frontalunfall nicht unter den

Lkw geraten kann.

� erweiterte Airbag-Systeme in Transportern

� Einrichtungen zur Ladungssicherung

www.daimler.com

Statistik Nutzfahrzeugunfälle „Aktive Brake Assist“

Aktive Assistenz-Systeme


Mehr Sicherheit: Der neue Actros Bau

Prämienfähig mit Assistenzsystemen

Robuster, wirtschaftlicher, aufbaufreundlicher

und komfortabler – so

präsentiert sich der neue Actros Bau.

Als zentrales Highlight darf sicherlich

die 12-Gang-Schaltautomatik

Mercedes-Benz PowerShift Offroad

gelten: Das für den Baueinsatz maßgeschneiderte

Getriebe verbessert nicht

nur den Schaltkomfort und die Fahrzeugbedienbarkeit,

sondern reduziert

gleichzeitig Verbrauch und Verschleiß.

Das Automatik-Getriebe hilft aufgrund

seiner intelligenten Fahrprogramme

(Power-Modus, Freischaukel-Modus,

Rangier-Modus und Eco-Roll), die den

neuen Actros Bau für Fahrer und Unternehmer

noch attraktiver zu machen:

Es mindert den Stress. Im Hinblick

auf eine ständig zunehmende

Verkehrsdichte Onroad und

derbe Geländepassagen

Offroad ist die automatische

Schaltung ein klarer Beitrag

zur Fahrerentlastung.

Besonders zum Tragen

kommen natürlich PowerShift-

Funktionalitäten wie die schnellen

Rückwärtsgänge oder der Freischaukel-

Modus. Ein Start auf schwierigen Untergründen

gelingt leichter mit Hilfe des

Freischaukel-Modus. Dabei wird beim

Loslassen des Fahrpedals die Kupplung

automatisch und schlagartig geöffnet.

Das leitet die Rückbewegung des Fahrzeugs

ein. Eine erneute Pedalbetätigung

schließt die Kupplung wieder, das

Fahrzeug bewegt sich vorwärts, und

der Vorgang kann von Neuem beginnen.

Der Freischaukel-Modus lässt sich

selbst verständlich genauso im Rückwärtsgang

nutzen.

Der neue Pendeleinstieg

Ebenfalls typisch Bau und extra-robust:

der optimierte Pendeleinstieg. Er ist

nun auch gegen Querbelastung gefeit,

erfreut durch Korrosionsbeständigkeit

und kann sogar für bisherige Modelle

nachgerüstet werden. Der Pendeleinstieg

ist in zwei Ausführungen für

Allrad- und konventionell angetriebene

Lkw zu bekommen. Und: Er passt sogar

für ältere Actros-Modelle.

Auch für andere Komponenten hat

der Actros Bau nun neue Schutzvorrichtungen.

Die neuen Hauptspiegel,

wie beim Straßen-Actros besser positioniert,

mit dem Weitwinkelglas ganz

unten, erhalten als Gehäuse ein eigenständig

gestaltetes, vor allem

aber besonders kratzfestes

Bauteil.

Baustellenstaub wie weg

geblasen

Sauberkeit steigert das

Wohlbefinden im Fahrerhaus.

Der neue Actros ist

deswegen serienmäßig mit einem

Druckluftanschluss im Fahrerhaus ausgestattet.

Das ermöglicht die Reinigung

der Kabine mit einer Druckluftpistole,

die auf Wunsch ab Werk mitgeliefert

werden kann, beim Baufahrzeug natürlich

Serie ist.

Mehr Licht am rechten Fleck

Premiere mit dem neuen Actros Bau

haben der Regen- und Lichtsensor

sowie zahlreiche Ausstattungen für

noch mehr Fahrerkomfort. Besonders

wichtig bei einem Bau-Lkw ist der einteilige

Handlauf, der jetzt über das Fah-

Sicherer Aufstieg und Handlauf am

Fahrerhaus

rerhausdach führt. Das bedeutet mehr

Sicherheit und Komfort.

Freundlich zum Aufbau

Aufbaufreundlichkeit ist ein wesentliches

Kriterium bei der Entscheidung

für ein Fahrzeug, kommen doch gerade

beim Bau vielfach Spezialaufbauten

zum Einsatz. Der neue Actros Bau ist

bestens darauf eingestellt. Etwa durch

den verstellbaren Auspuff hinter dem

Fahrerhaus, er kann mit wenigen

Handgriffen in seiner Höhe an verschiedene

Aufbauten angepasst werden.

Deshalb besteht er aus einem Endrohr

mit einem Zwischenstück und zwei

Schellen aus Edelstahl und kann bis auf

vier Meter Höhe ausgefahren werden.

Ebenfalls individuell verstellbar ist in

diesem Zug die Ausblasrichtung. Der

Kniff mit der Verstellung vermeidet umständliche

und womöglich nicht fachgerechte

nachträgliche Umbauten.

www.daimler.com

Der neue Actros Bau Das Cockpit des Actros

Der Einkaufsführer 4 � 2009 25


Nutzfahrzeuge

Liebherr: Elektronische Steuerung für Fahrmischer

verbessert Arbeitssicherheit

Für das komplette Fahrmischerprogramm

bietet Liebherr ab sofort die

neue elektronische Mischersteuerung

Litronic-EMC an. Die Vorteile der Litronic-EMC

gegenüber den bisherigen

Systemen liegen insbesondere im gesteigerten

Bedienkomfort, geringeren

Betriebskosten und einem deutlichen

Sicherheitsgewinn.

Die Drehrichtung und die Drehzahl

der Trommel werden über einen ergonomisch

gestalteten Einhand-Bedienhebel

betätigt. Dabei muss lediglich

die gewünschte Trommeldrehzahlund

-drehrichtung eingestellt werden,

um die erforderliche Dieselmotordrehzahl

kümmert sich automatisch die intelligente

Ölmengensteuerung. Durch

einen Taster auf der Hebeloberseite

kann die Trommel schnell und systemschonend

gestoppt werden.

Die Elektronik läßt dank Soft-Stop

bzw. Soft-Anlauf nur schonende und

sichere Bedienung zu. Bei weichem Untergrund

– z.B. auf der Baustelle – und

voller Trommel mit steifer Konsistenz

können ruckartige Trommelbewegungen

gefährlich sein oder sogar den

Fahrmischer umwerfen. Die intelligente

Steuerung lässt deshalb abrupte Än-

Übersichtliches Tastenbedienfeld mit

funktionaler Hintergrundbeleuchtung

Formschlüssige Trommelsicherung

26 Der Einkaufsführer 4 � 2009

derungen der Trommeldrehrichtung

nicht zu. Alternativbedienung auch

ohne Hebel über Tasten ist möglich. Bei

Beschädigung des Bedienteils am Heck

wäre also eine Trommelentleerung immer

noch möglich.

Mittels einer Memoryfunktion lässt

sich eine gespeicherte Drehrichtung

und Drehzahl aktivieren – dies ist zum

Beispiel beim Befüllen von Kran-

Betonkübeln von besonderem

Vorteil. Da sich der

Einhand-Bedienhebel

intuitiv betätigen lässt,

kann der Fahrer sich auf

den Sichtkontakt zum

Entladevorgang bzw.

zur Baustelle konzentrieren.

LED-Anzeigen auf dem

übersichtlichen Bedientableau signalisieren

dem Fahrer die aktuellen Werte

der Trommeldrehrichtung und der

Trommeldrehzahl sowie den Status

des Be- oder Entladens an. Ebenfalls

auf dieser Bedienfläche sind die Tasten

für alle Mischerfunktionen mit Hintergrundbeleuchtung

angeordnet.

Es leuchten immer nur die Tasten,

die von der Logik her bedienbar sind.

Sichere Gestaltung des Aufstiegs und

des Podestes – sowie der Schutzeinrichtung

im hinteren Trommelbereich.

Dadurch ist eine Fehlbedienung nicht

möglich. Je nach Ausstattung des Mischers

sind dies beispielsweise Schalter

für Alternativ-/Notbedienung, Schurrenverstellung,

Dieselmotor Start/

Stopp oder Arbeitsscheinwerfer. Die

ganze Einheit ist strahlwassergeschützt

nach IP69K und somit ausgelegt für

den harten Baustelleneinsatz.

Die neue Mischersteuerung

Litronic-EMC bringt nicht

nur zusätzlichen Komfort

sondern führt auch zu

erheblichen Kostenvorteilen

für den Betreiber

des Fahrmischers. Die

bedarfsabhängige Dieselmotordrehzahl

schont den

Lkw-Motor und reduziert

den Kraftstoffverbrauch.

Die langsame Trommeldrehung

während der Fahrt verhindert das

Entmischen des Betons. Die Funktion

„Constant-Speed-Drive“ sorgt für eine

gleichmäßig niedrige Trommeldrehzahl

unabhängig von der Dieselmotordrehzahl

während der Fahrt, wodurch

bis zu 20 Prozent der Trommelumdrehungen

eingespart werden können.

Dadurch wird der Trommelverschleiß

stark reduziert und die Lebensdauer

des Fahrmischers erhöht sich entsprechend.

Dank CAN-Bus-Funktion

ist außerdem eine Fernauswertung

verschiedener Betriebsparameter

möglich.

Mit der optionalen Fahrerhausbedienung

können alle Funktionen auch

vom Führerhaus aus bedient werden,

wie zum Beispiel das Aktivieren des

Constant-Speed-Drive während der

Fahrt. Für mehr Sicherheit kann das

Bedienteil am Heck gegen unbefugtes

Betätigen gesperrt werden. Dadurch

läßt sich verhindern, dass beispielsweise

ein Radfahrer an der Ampel die

Trommel aus Versehen in Bewegung

setzen kann.

Liebherr hat serienmäßig eine

formschlüssige Trommelsicherung (Bolzenverriegelung

am Laufring). In der

Vergangenheit wurden bei Wartungsarbeiten

die Trommeln durch einen

Gurt kraftschlüssig gehalten, damit ein

Arbeiter durch das Mannloch ins Innere

konnte. Hierbei sind schon tödliche Unfälle

passiert.

www.liebherr.com


Spurwechselunterstützung auf Radarbasis

Volvo: Neue Assistenzsysteme zur Verhinderung von Unfällen

Volvo Trucks hat verschiedene

moderne Fahrerassistenzsysteme

entwickelt, die dazu beitragen, Unfälle

bereits im Vorfeld zu verhindern.

Untersuchungen haben ergeben,

dass bis zu 20 Prozent aller Unfälle, an

denen nur ein Fahrzeug beteiligt ist,

durch Fahrer-Müdigkeit verursacht

werden. Deshalb hat Volvo als erster

Lkw-Hersteller in Europa ein Fahrerwarnsystem

entwickelt, das mit Hilfe

einer Kamera und anhand der Fahrbahnmarkierungen

die Position des

Fahrzeugs überwacht. Werden unregelmäßige

Fahrmuster erkannt, warnt

das System den Fahrer durch ein akustisches

Signal und eine Textmeldung.

Besteht das unregelmäßige Muster

weiterhin, wird der Fahrer aufgefordert

anzuhalten und eine Pause einzulegen.

Eine weitere häufige Ursache bei

Lkw-Unfällen ist eine eingeschränkte

Sicht. Tote Winkel, Kurven, Dunkel-

heit und schlechte Sichtverhältnisse

schränken die Kontrolle des Fahrers ein.

Die neue Spurwechselunterstützung

von Volvo bietet sozusagen ein drittes

Auge. Ein Radarsensor hilft dem Fahrer,

andere Fahrzeuge im toten Winkel an

der Beifahrerseite zu erkennen. Der

Fahrer wird akustisch und mithilfe eines

Leuchtsignals in der A-Säule gewarnt.

Abbiegelichter sollen die Sicherheit

beim Abbiegen bei Nacht verbessern,

indem die Straßenränder seitlich ausgeleuchtet

werden. Bei Geschwindigkeiten

unter 30 km/h wird das Abbiegelicht

auf der entsprechenden Seite

automatisch mit dem Betätigen des

Blinkers eingeschaltet.

Als europaweit erster Hersteller bietet

Volvo zur Erhöhung der Sicherheit

bei schlechtem Wetter einen Regensensor

für die Baureihen FH und FM an.

Der Sensor misst die Intensität des Regens

und passt die Geschwindigkeit der

Fahrer-Warnsystem mit akustischem Signal (rechts) und Textanzeige

Volvo F16 beim Baumaschinentransport

Scheibenwischer automatisch an.

Volvo führt als weltweit erster

Hersteller ein ESP (Electronic Stability

Program) für 6x2-Trucks mit Anhänger

ein. Bis jetzt war das System nur für

Sattelzugmaschinen verfügbar. Indem

dieses System in bestimmten Situationen

die Räder des Anhängers bremst,

stabilisiert es den gesamten Lkw einschließlich

Anhänger und verhindert so

das Umkippen sowie das Ausscheren

mit Klappmesser-Effekt. Das neue

ESP-System bietet sich besonders für

Gefahrguttransporte an, da dort besondere

Sicherheitsvorschriften gelten.

2009 werden in der EU Schulungen

für Lkw-Fahrer verbindlich. Zu den

Schulungsinhalten zählt auch die Sicherheit.

Volvo bietet bereits jetzt ein

Training an, das die neuen Anforderungen

erfüllt.

www.volvo.com

Der Einkaufsführer 4 � 2009

27


Nutzfahrzeuge

MAN: Aktive und passive Assistenzsysteme

Fahrmischer auf MAN TGS Chassis

Mit der erfolgreichen Trucknology-

Generation bietet MAN ein Fahrzeugprogramm,

das über ein hohes

Maß an aktiver und passiver Sicherheit

verfügt. Für eine breite Typenvielfalt an

Lkw und Bussen hält MAN den Schleuder-

und Kippschutz ESP (Elektronisches

Stabilitätsprogramm) bereit, auf

Wunsch regelt ACC (Adaptive Cruise

Control) den Abstand zum vorausfahrenden

Fahrzeug. ACC wirkt mit einer

selbsttätigen Bremsansteuerung bis

zu 30 Prozent der maximal möglichen

Verzögerung. Das Lane Guard System

(LGS) überwacht das Einhalten der

Scania: Sicherheits- und Assistenzsysteme

Verschiedene Sicherheits- und Assistenzsysteme

unterstützen die

Fahrer von Scania-Nutzfahrzeugen und

helfen Unfälle zu verhindern.

� Der Abstandsregeltempomat Scania

ACC lässt sich in 5 Stufen einstellen.

Der Abstand ist geschwindigkeitsabhängig

und wird in Sekunden zum

Vordermann gemessen.

� Der Notbremsassistent ist an den Abstandsregeltempomat

gekoppelt.

� Der Spurwächter Scania LDW wird

ab einer Geschwindigkeit von

Abstandsregeltempomat

Scania ACC

28 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Spur und warnt vor unbeabsichtigtem

Abkommen

von der Fahrbahn.

Der Abbiegeassistent,

ein System mit Ultraschallsensoren,

das ab

2009 für Lkw als Option

angeboten werden wird,

warnt den Fahrer vor einer möglichen

Kollision mit Radfahrern oder

Fußgängern im Kreuzungsbereich. Für

dieses System hat MAN Nutzfahrzeuge

erst jüngst den ADAC-Mobilitätspreis

erhalten.

Für den Fahrer zählen die inneren

Werte

Grundsätzlich bleibt der Rohbau der

TGL- und TGM-Kabinen erhalten, sie

zählen zu den geräumigsten Typen

des Marktes. Neue Bezugsstoffe und

Verkleidungen werten den Innenraum

weiter auf, für Langstreckenfahrer

empfiehlt sich der optionale Klimasitz

mit temperiertem Luftstrom an den

Kontaktflächen. Für alle Fahrzeugtypen

ist das attraktive Multifunktionslenkrad

verfügbar (Serie in L- und LX-Kabinen),

optional wird eine Klimaanlage mit

automatischer Temperaturregelung

40 km/h aktiv. Bei „Liniengewirr“

– etwa in Baustellen und auf bei verschneiten

Passagen – schaltet sich

das System nicht automatisch ab.

Wenn der Fahrer den Spurwächter

abschaltet, ist dieser bei einem Neustart

automatisch wieder aktiv.

� Das Stabilitätsprogramm Scania ESP

lässt sich optional abschalten. Das

System ist bei einem Neustart automatisch

wieder aktiv.

� Die verschleißlose Bremse Scania

Retarder hat eine Bremsomat-Funk-

geboten. Die Kritik fehlender oder zu

kleiner Ablagen trifft die überarbeiteten

Fahrerhäuser nicht mehr. Ob an der

Tür, auf dem Armaturenträger oder an

der Mittelkonsole – in TGL und TGM

hat alles seine Ordnung.

Sicherheit mit ESP

Dass auch leichte Lkw mit ESP-Sicherheit

gerüstet werden, ist heute noch

keine Selbstverständlichkeit. MAN bietet

als erster Hersteller in dieser Klasse

ein EBS-Bremssystem, das auf Wunsch

für Solofahrzeuge auch den Schleuder-

und Kippschutz ESP integriert. Es

trägt zum einen der hohen Fahrdynamik

Rechnung, die hoch motorisierte

Acht- bis Zwölftonner heute erzielen.

Zum anderen rollen mehr und mehr

gewichtsoptimierte Zugkombinationen

im Fernverkehr, die bislang sicherheitstechnisch

noch im Abseits standen.

Auch zur Gurtanlegepflicht leistet MAN

seinen Beitrag – in TGL und TGM wird

der Fahrer akustisch und visuell ermahnt,

den Gurt anzulegen. Die Instrumentierung

wurde vom großen Bruder

TGS übernommen.

www.man-mn.com

tion und lässt

sich auf das

Betriebsbrems-

Pedal schalten.

� Die Scheibenbremsen

Scania EBS

5.0 werden elektronisch geregelt.

� Bei der Rückrollsperre Scania Hill

Hold bleibt die Bremse aktiv, bis die

Kupplung beziehungsweise das Gaspedal

wieder getreten wird.

� Alternativ zum Tote-Winkel-Spiegel

ist auch ein Kamerasystem lieferbar,

bei dem das Bild eingeblendet wird,

wenn der Fahrer es abruft.

� Mehr Sicherheit bietet Scania

mit dem Fahrer-Airbag, Xenon-

Scheinwerfer mit Scheinwerfer-

Reinigungsanlage, einem speziellen

Tagfahrlicht, einem Reifendruck-

Kontrollsystem, einer Kontrollleuchte

für die geschlossene Sattelkupplung,

eine Rückfahrkamera für den Motorwagen,

den Anhänger oder den

Sattelauflieger.

www.scania.de


Mercedes-Benz Axor:

Mit viel Sicherheitstechnik attraktiver denn je

Als Spezialist für die Mittelstrecken

in Europa sowie für den schweren

Verteilerverkehr und die Baubranche

bildet der Axor das Bindeglied zwischen

Atego und Actros. Mit Turbobrake und

zahlreichen zusätzlichen Sicherheitssystemen

ist der Axor attraktiver denn je.

So verfügt er ebenso wie der Actros

über eine leistungsstarke Hochdruck-

Bremsanlage mit Scheibenbremsen

rundum. Zentraler Punkt der optionalen

Telligent-Bremsanlage ist eine

elektronische Bremsregelung. Sie

spricht besonders feinfühlig an. Zur Telligent-Bremsanlage

gehören zahlreiche

weitere Merkmale, wie ABS, integrierte

Dauerbremsfunktion, ASR und Bremsbelags-Verschleiß-Harmonisierung.

Der Antriebs- und Brems-Tempomat

hält die Geschwindigkeit nicht nur in

der Ebene, sondern auch bei Bergabfahrt

konstant. Nicht zuletzt ist die

Dauerbremse integriert, sprich, sie wird

bei Betätigen der Fußbremse ebenfalls

aktiviert. Der Anfahrassistent verhindert,

dass der Lkw beim Anfahren am

Berg zurückrollt, wenn der Fahrer vom

Brems- aufs Gaspedal wechselt.

Exklusiv im Axor: Die besonders

leistungsstarke Turbobrake

Eine Option speziell für den Axor mit

dem Motor OM 457 LA ist die Turbobrake.

Sie erweitert die Funktion der

serienmäßigen Dauerbremse und erhöht

den Abgasgegendruck durch ein

Bremsgitter innerhalb des Abgasturboladers.

Dieser Effekt vergrößert die

Bremsleistung um mehr als 50 Prozent

gegenüber der Konstantdrossel bei bis

zu 2 500 1/min (entspricht 440 kW).

Dank ihrer hohen Bremsleistung kann

die Turbobrake in vielen Fällen den

Voith-Retarder ersetzen. Ihm gegenüber

hat die Turbobrake einen Nutzlastvorteil

von 100 kg.

Zahlreiche Sicherheits-Assistenzsysteme

für den Fahrer

Um Unfälle aktiv verhüten zu können,

bietet Mercedes-Benz auch für den

Axor zahlreiche Sicherheits-Assistenzsysteme

an. Sie helfen dem Fahrer,

kritische Situationen zu meistern.

Innerhalb der vergangenen zwölf Monate

sind zahlreiche Assistenzsys-teme

hinzugekommen: Rückrollsperre in

Verbindung mit dem Telligent-Bremssystem,Telligent-Abstandsregeltem-

pomat, Telligent-Spurassistent und die

Turbobrake als besonders kraftvolle

Motorbremse sowie Voith-Retarder.

Bereits zuvor gab es für den Axor die

Telligent-Wankregelung (Pritschen-

Fahrgestelle) und die Telligent-Stabilitätsregelung.

Damit steht für den Axor

ein komplettes Angebot an Sicherheits-

Assistenzsystemen zur Verfügung, aus

dem Käufer einsatzspezifisch ihre Wahl

treffen können.

Um die Einführung von Sicherheits-

Assistenzsystemen aktiv zu unterstützen,

hat Mercedes-Benz verschiedene

dieser Systeme im Classic-Safety Pack

zusammengefasst. Es bietet nicht

zuletzt gegenüber einer Einzelbestellung

einen spürbaren Preisvorteil. Das

Classic-Safety Pack enthält Telligent-

Stabilitätsregelung, Telligent-Abstandsregeltempomat,

Fahrer-Airbag, Retarder

und Telligent-Spurassistent.

Mercedes Benz Axor

Drei Cockpits stehen zur Wahl

Analog zum Mercedes-Benz Atego

stehen für den Axor drei Cockpits zur

Wahl, die auf unterschiedliche Einsätze

abgestimmt sind. Das funktionelle „Verteiler-Cockpit“

konzentriert die wesentlichen

Bedien-Elemente kompakt rund

um den Arbeitsplatz des Fahrers. Nach

rechts bleibt größtmöglicher Raum für

den Durchstieg oder einen zusätzlichen

Platz in der Mitte. Das „Fernverkehrs-

Cockpit“ ergänzt die Basisversion mit

einer Vielzahl weiterer Ablagen. Das

„Komfort-Cockpit“ schließlich ist eine

absolut fernverkehrstaugliche Einrichtung

für den Axor. Hier bieten ein abermals

verfeinertes Ablagenkonzept und

ausgesuchte, qualitativ hochwertige

Materialien ein angenehmes Umfeld

auch für lange Strecken.

www.daimler.com

Interieur des Axor

Der Einkaufsführer 4 � 2009

29


Nutzfahrzeuge

Volvo: Einzigartiger Blick aus der Vogelperspektive

Das „Overview Surveillance System“

von Volvo, das zusammen

mit der Toshiba Corporation entwickelt

wurde, bietet dem Fahrer zur Verbesserung

der Übersicht und der Sicherheit

einen Blick aus der Vogelperspektive

auf das Fahrzeug und seine Umgebung.

Dieses bahnbrechende System

wurde zur Prüfung der Alltagstauglichkeit

an Hybrid-Entsorgungsfahrzeugen

von Volvo installiert.

Das neue „Overview Surveillance

System“ wurde hauptsächlich entwickelt,

um den Fahrer bei Manövern

mit geringer Geschwindigkeit (wie z.B.

beim Zurücksetzen, Einparken oder

beim Fahren auf schmalen Stadtstra-

30 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Vier Fischaugen-

Kameras bilden

das Umfeld des

Lkw komplett ab.

ßen) zu unterstützen. Mit diesemSystem

kann der Fahrer die Situation

schnell erkennen und erfassen – für

mehr Übersicht und Sicherheit.

Die ultimative Sicht

Das System verwendet vier, an allen

Seiten des Fahrzeugs montierte Fischaugen-Kameras.

Das elektronische

Bildverarbeitungssystem „entzerrt“

die Bilder und fügt sie nahtlos zusammen,

um eine Draufsicht auf den Lkw

und seine Umgebung zu erzeugen.

Das Einzigartige an diesem System ist,

dass es dem Fahrer durch Darstellung

der relativen Positionen von Objekten

oder Personen im Bezug zum Lkw ein

Gefühl für

Entfernungen

vermittelt. Durch

einen einzigen Blick

auf den Systemmonitor erhältder Fahrer

wichtige Informationen sowie einen

besseren Überblick während der Fahrt.

„Das Overview Surveillance System

ist ein weiteres Beispiel für das Engagement

von Volvo für Sicherheit und

insbesondere für die Entwicklung von

fortschrittlichen Assistenzsystemen, die

denÜberblick des Fahrers verbessern“,

sagt Lars-Göran Löwenadler, Sicherheitsdirektor

bei Volvo Trucks. „Da

mindestens 90 Prozent aller Verkehrsunfälle

auf menschliche Fehler zurückzuführen

sind, hat die Unfallverhütung

absoluten Vorrang. Und das bedeutet,

dass man die Dinge für den Fahrer einfacher

macht“.

Das „Overview Surveillance

System“ wurde in die Hybrid-Entsorgungsfahrzeuge

von Volvo eingebaut

und wird gegenwärtig im Praxiseinsatz

getestet. Ziel ist es, das System für die

gesamte Produktpalette von Volvo

Trucks verfügbar zu machen.

www.volvotrucks.de

Alcolock von Volvo Trucks gegen alkoholbedingte Unfälle

Etwa jeder dritte der rund 40.000

in der EU gezählten Verkehrstoten

kann direkt auf Alkoholeinfluss zurückgeführt

werden. Glücklicherweise

sind professionelle Lkw-Fahrer nur

selten für alkoholbedingte Unfälle

verantwortlich. Gleichwohl stehen

Transportunternehmen und Fahrer gleichermaßen

unter zunehmendem Druck

nachzuweisen, dass sie alles Mögliche

unternehmen, um Risikofaktoren zu

minimieren und die Fahrsicherheit zu

fördern.

Volvos neues Alcolock

ist die einzige

derartige Lösung,

die werksseitig

eingebaut wird,

und stellt einen

wichtigen Schritt zur

Verringerung alkoholbedingter

Unfälle dar. Durch

die Ausrüstung ihrer Flotten mit Volvo

Alcolock können Transportunternehmen

ihr Sicherheitsengagement belegen.

Am Monitor werden die Bilder nahtlos

zusammengefügt.

Alcolock nutzt die Vorteile der modernen

Brennstoffzellentechnik, um eine

hohe Genauigkeit zu gewährleisten,

und ist mit einer Anlasssperre und einer

Protokollfunktion ausgestattet. Um

den Motor starten zu können, muss der

Fahrer zunächst einen Atemalkoholtest

bestehen, indem er fünf Sekunden lang

durch ein Mundstück am Handgerät

Erst fünf Sekunden pusten –

und dann starten.

ausatmet. Wenn der Alkoholspiegel

unter dem Grenzwert liegt, wird im Display

Motor starten angezeigt. Andernfalls

wird angezeigt, dass der Motor

nicht gestartet werden kann.

Sicherheit geht vor – die europaweite

Einführung von Alcolock Alcolock

stieß in Schweden und Frankreich, wo

es bereits seit einiger Zeit – werksseitig

installiert oder nachgerüstet – erhältlich

ist, auf großes Interesse.

Fakten zu Alcolock

� Werksseitig als Sonderausstattung

für Volvo FM, FH und FH16 erhältlich,

Nachrüstung bei allen Volvo Lkw

möglich

� Die einzige Alkoholsperre, die für

Gefahrguttransporte (ADR) ausgelegt

ist

� Besteht aus einem in die Instrumententafel

integrierten Gerät und einem

Handgerät im Fahrerhaus

www.volvotrucks.de


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Der Einkaufsführer 4 � 2009

31


Gabelstapler

Jungheinrich: Im Rückwärtsgang nach vorn

Im neuen Drehkabinenstapler von

Jungheinrich blickt man selbst beim

Rückwärtsfahren nach vorn. Man dreht

dafür die Kabine um 180 Grad. Neben

freier Sicht profitiert der Fahrer von

mehr Sicherheit und Ergonomie.

Fahrer „normaler“ Frontstapler

müssen sich beim Rückwärtsfahren

fortwährend umdrehen. Ein Nachteil,

der auf langen Strecken erhebliche gesundheitliche

Risiken mit sich

bringt. Bedenklich ist vor allem die

anhaltend starke Belastung der Wirbelsäule.

Auf diese gesundheitliche Belas-

32 Der Einkaufsführer 4 � 2009

tung weist auch die Bundesanstalt

für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

hin.

Mit dem Konzept des Drehkabinenstaplers

trug Jungheinrich dazu bei, diese

Problematik zu verringern. Da sich

die Kabine des EFG D30 mit dem Multipilot,

der sämtliche Bedienfunktionen

auf eine Hand konzentriert, um 30

Grad nach links und um 180 Grad nach

rechts drehen lässt, sitzt man selbst

beim Rückwärtsfahren ergonomisch

in Fahrtrichtung. Mit garantiert freier

Sicht.

Breites Vorteilsspektrum

Durch Drehstromtechnik erzielt der EFG

D30 die gleichen Leistungen wie verbrennungsmotorisch

angetriebene Gabelstapler.

Belege dafür sind Geschwindigkeiten

von bis zu 20 Kilometern pro

Stunde sowie Spitzenwerte beim Beschleunigen,

Fahren und Heben. So beträgt

die Hubgeschwindigkeit mit und

ohne Last 0,50 beziehungsweise 0,67

Meter in der Sekunde. Als weiteren

Vorteil, besonders bei großen Ein- und

Auslagerhöhen, nennt der Hersteller die

hohe Standfestigkeit, die der EFG D30

als Vierradstapler erreicht. Das trifft

auch in Kurven zu, in denen das aktive

Sicherheitssystem Jungheinrich-Curve-

Control zudem die Fahrgeschwindigkeit

automatisch reduziert. Insofern sind, in

Verbindung mit dem äußerst niedrigen

Fahrzeugschwerpunkt des EFG D30,

Kippunfälle durch zu schnelle Kurvenfahrten

nahezu ausgeschlossen.

www.jungheinrich.de

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

Drehkabinenstapler EFG D30


Abkopplungspunkte

an drei Stellen sorgen

für Schwingungsdämpfungen.

Linde: Humanschwingungen auf ein Minimum reduziert

Mit PureMotion bündelt Linde

Material Handling seine technologische

Kompetenz zum Schutz von

Mensch und Umwelt in allen Unternehmensbereichen.

Als der Name Linde

PureMotion aus der Taufe gehoben

wurde, stand er vor allem für die Aktivitäten

und Technologien von Linde MH

zur Vermeidung von Humanschwingungen.

Das Programm ist inzwischen

zur Managementstrategie avanciert

– mit dem Ziel, einen nachhaltigen Nutzen

für mehr Wirtschaftlichkeit, einen

besseren Arbeitsplatz und eine intakte

Umwelt zu sichern.

Bereits vor fünfzig Jahren erhielt das

Unternehmen das Patent für die Doppelpedalsteuerung

seiner Fahrzeuge.

Damit wurde der Grundstein für Ergonomie

und Bedienungsfreundlichkeit

der Produkte gelegt. Seit 1982 entwickelt

Linde wegweisende technische

Lösungen, um den Fahrer zu entlasten,

und arbeitet an der Reduzierung von

Staub- und Rußemissionen.

Zur Reduzierung der so genannten

„Humanschwingungen“ gibt es mittlerweile

klare Vorgaben aus Brüssel: Am

8. März 2007 trat die EU-Verordnung

„Vibration“ 2002/44/EG in Kraft. Sie

verpflichtet Unternehmen, ihre Mitarbeiter

vor Lärm und Vibrationen zu

schützen. Linde-Stapler unterschreiten

die darin festgelegten Grenzwerte

deutlich.

Erreicht wurde dieser Erfolg durch

verschiedene konstruktive Maßnahmen:

Bei den Staplern der aktuellen

Generation ist der Mast direkt an der

Kombiachse befestigt. Beides ist ebenso

wie der Neigezylinder mit wartungs-

freien Gummilagern von Fahrerkabine

und Chassis abgekoppelt. Luftgefederte

Sitze schützen den Fahrer effektiv

vor schädlichen Stößen, Schwingungen

und Vibrationen.

Schwingungen und Vibrationen

belasten vor allem den Rücken des Fahrers,

Kopfschmerzen und Beschwerden

an den Bandscheiben sind die Folge.

Die Konzentration lässt nach, mit der

gesundheitlichen Beeinträchtigung

sinkt auch die Zufriedenheit mit dem

Arbeitsplatz. Die Minimierung der

Humanschwingungen schont die

Gesundheit des Arbeitnehmers. Körperliche

Schäden werden vermieden.

Die Zufriedenheit am Arbeitsplatz

wächst.

www.linde-mh.de

Ein erweitertes Sichtfeld nach hinten und damit mehr Sicherheit ermöglicht der

um 17 Grad nach rechts bewegbare Schwenksitz – eine Option für alle Stapler der

39x-Baureihe.

Der Einkaufsführer 4 � 2009

33


Gabelstapler

Jungheinrich: Hydrostat – so sicher wie nie

Schnelle und einfache Wartung

Die Hydrostat-Stapler von Jungheinrich

weisen zahlreiche Neuerungen

in Sachen Sicherheit und Ergonomie auf.

Der Jungheinrich VFG 425s-435s besitzt

dank der speziellen Gestaltung des

Gegengewichtes und der hoch gelagerten

Sicherheitslenkachse einen niedrigen

Schwerpunkt und deshalb eine

große Stabilität. Er kommt daher ohne

ein zusätzliches elektronisches Stabilitätsprogramm

aus. Weitere Sicherheitsaspekte

sind geradezu „offensichtlich“:

Durch das Design der Pultwand erhält

der Fahrer gute Sicht nach vorne auf

die Last und die Gabelspitzen. Die Sicht

nach hinten wurde durch die niedrige

Oberkante des Gegengewichtes ebenfalls

deutlich verbessert.

Mit Sicherheit angeschnallt: Access

Control System

Zusätzlich zur konstruktionsbedingten

Sicherheit besitzt der Hydrostat optional

verschiedene neue Sicherheitspa-

34 Der Einkaufsführer 4 � 2009

kete. Access Control beispielsweise ist

ein System, das den Stapler erst nach

einer bestimmten Sequenz von Sicherheitsmechanismen

(geschlossener

Sitzschalter, Gurt) freigibt. Drive Control

basiert auf dem in Jungheinrich-

Elektrostaplern seit Jahren erfolgreich

integrierten aktiven Sicherheitssystem

Curve Control. Hierbei wird die Fahrgeschwindigkeit

in Kurven in Abhängigkeit

vom Lenkwinkel reduziert.

Gleichzeitig erfolgt ab einer definierten

Hubhöhe ebenfalls eine Begrenzung

der Fahrgeschwin digkeit.

Beim Sicherheitspaket Lift Control

wird zusätzlich die Neigegeschwindigkeit

ab einer definierten Hubhöhe reduziert,

der Neigungswinkel angezeigt und

der integrierte Seitenschieber bei Bedarf

auf einer vorprogrammierten Mittelstellung

positioniert. Die erweiterte

Sicherheitsverriegelung bei der Sitzbelegungserkennung

bietet mehr Schutz

vor Fehl bedienungen. So wird

Die Jungheinrich Gabelstapler VFG 425s-435s mit hydrostatischem Antrieb

beispielsweise keine Hydraulikfunktion

mehr ausgeführt, wenn der Sitz nicht

belegt ist.

Daneben verfügt der Jungheinrich

VFG 425s-435s über eine Reihe weiterer

Sicherheitsaspekte. Hierzu gehören

unter anderem die selbsteinfallende

Parkbremse, die ein Zurückrollen auf

Rampen oder Schrägen verhindert,

oder die von oben einsehbare Trittstufe

für den leichten und sicheren Ein- und

Ausstieg des Fahrers.

Ergonomie: Guter Fahrkomfort und

hohe Umschlagleistung

Der großzügig und ergonomisch

gestaltete Arbeitsplatz des VFG 425s-

435s sorgt für guten Komfort und

entspanntes Fahren. Das Fahrzeug ist

mit und ohne Kabine deutlich leiser als

Wandler-Geräte der gleichen Klasse.

Durch die neue doppelte Entkopplung

der Antriebseinheit und des Fahrerplatzmoduls

vom Rahmen werden die

Humanschwingungen auf ein Minimum

reduziert.

Gegengewichtsstapler von Jungheinrich

werden seit einiger Zeit zudem

serienmäßig mit Premium-Sitzen ausgerüstet.

Diese verfügen beim MSG 65

Ergo über eine Lendenwirbelstütze, eine

Rückenverlängerung sowie Stoffbezug.

Bei den Varianten MSG 65 Lux und MSG

75 Air kommen eine Sitzheizung bzw.

eine pneumatische Federung mit Gewichtsschnelleinstellung

hinzu. Die Einstellmöglichkeiten

an den Fahrersitzen

gewährleisten ein rundum entspanntes

Arbeiten mit minimalen Schwingungen.

Bis zu zwei Drittel der Gesamtvibration

werden dabei abgedämpft.

Ebenfalls neu sind die sitzgebundenen

Bedienelemente in einer in

zwei Richtungen einstellbaren,

mitschwingenden Armlehne.

Zudem kann der Fahrer

zwischen dem neuen SOLO-

oder dem MULTI-PILOTEN

– beide mit integriertem Fahrtrichtungsschalter

– wählen. Eine

elektrisch zu betätigende Feststellbremse,

ein Starttaster wie bei neueren

Automobilen und eine zweifach

verstellbare, schlanke Lenksäule mit

Memory-Funktion für noch mehr Bein-

und Bewegungsfreiheit runden das Bild

der Neuheiten des VFG 425s-435s von

Jungheinrich ab.

www.jungheinrich.de


Jungheinrich: Neun-Tonnen-Stapler vorbildlich in Sicherheit,

Ergonomie und Effizienz

Jungheinrich hat einen neuen verbrennungsmotorischen

Gabelstapler

auf den Markt gebracht. Hierbei handelt

es sich um eine komplette Baureihe

an Diesel- und Treibgasstaplern mit

einer Tragfähigkeit von 6.000 bis 9.000

Kilogramm (DFG/TFG 660-690/S80/

S90). Die Dieselstapler werden durch

einen 4-Zylinder-Turbo-Dieselmotor

(DFG S90: 6-Zylinder-Turbo-Diesel)

angetrieben, die Treibgasstapler durch

einen 8-Zylinder-Saugmotor.

Die großvolumigen Industriemotoren

sorgen bereits bei niedrigen

Drehzahlen für ein hohes Drehmoment.

Dies reduziert den Kraftstoffverbrauch

des Gabelstaplers erheblich. Die

Fahrzeuge sind speziell für

hohe Umschlagleistungen

ausgelegt.

„Ein weiteres Merkmal

dieser Antriebstechnik

ist das weiche

und ruckfreie Anfahren

sowie ein optimierter Wirkungsgrad

bei mittleren und

hohen Geschwindigkeiten“, erläutert

Marek Scheithauer, Leiter Produktmanagement/

-marketing für verbrennungsmotorisch

angetriebene Gegengewichtsstapler

bei Jungheinrich.

Sicherheit, Komfort und Effizienz durch

ergonomische Gestaltung

Die 6- bis 9-Tonner stehen in Sachen

Fahr- und Bedienkomfort ihren „kleinen

Brüdern“ in nichts nach. Die ergonomische

Gestaltung des gesamten

Arbeitsplatzes der Jungheinrich-Kraftpakete

schützt die Gesundheit des Fahrers,

bietet gleichermaßen Sicherheit

und Komfort und sorgt so auch für eine

hohe Effizienz des Fahrzeugs. „Damit

schaffen unsere Hochleistungsstapler

ideale Bedingungen für ein entspanntes

und konzentriertes Arbeiten“, erläutert

Marek Scheithauer.

Hierzu zählen die geringen Geräusch-emissionen

ebenso wie der

großzügige Fahrerplatz mit ebenem

Kabinenboden und großem Fußraum.

Ein strebenfreies Panoramafenster sowie

die hinter den Mastprofilen liegenden

Zylinder garantieren zudem eine

sehr gute Rundumsicht für den Fahrer.

Weitere Ergonomie-Features sind

neben dem einfachen und sicheren

Auf- und Abstieg durch niedrige Ein-

Der DFG_690_E aus der neuen Staplerbaureihe von Jungheinrich.

Ergonomischer Arbeitsplatz im Jungheinrich-Stapler.

stiegshöhen und den von oben einsehbaren

Trittstufen auch eine in Höhe und

Neigung verstellbare Lenksäule sowie

ein Komfortsitz. Letzterer ist mehrfach

stufenlos verstellbar und mechanisch

gedämpft.

Kaum Humanschwingungen durch

sehr niedriges Vibrationsniveau

Der DFG/TFG der Baureihe 6 wurde

schwingungsoptimiert konstruiert. Das

„Floating Cab“, also ein schwingend

im Rahmen gelagertes Fahrerplatzmodul,

sorgt für ein besonders niedriges

Vibrationsniveau. Die verstellbare Armlehne

ist sitzgebunden und federt mit.

Gleiches gilt für die Bedienteile

SOLO- bzw. MULITI-Pilot. Diese sind

mitschwingend am Fahrersitz befestigt.

Durch eine Hydraulikanlage in

Proportionaltechnik können die Lasten

sehr feinfühlig bewegt werden. Marek

Scheithauer: „Das bedeutet unter dem

Strich, dass die Humanschwingungen

an diesem Gerät sehr, sehr niedrig sind

– was wiederum dem Fahrer und somit

auch dem Betreiber entgegenkommt!“

Die Jungheinrich-Kraftpakete der

Baureihe 6 sind trotz ihres Gewichts

von bis zu 15 Tonnen sehr flexibel. Der

Wenderadius beträgt weniger als vier

Meter. Die Fahrzeuge sind in der Lage,

Geschwindigkeiten von über 22 Kilometern

in der Stunde zurückzulegen

und erreichen ihre Höchstgeschwindigkeit

in unbeladenem Zustand bereits

nach fünf Sekunden. Die Geräte

können Lasten problemlos in Hubhöhen

von bis zu 8.000 Millimetern

heben.

www.jungheinrich.de

Der Einkaufsführer 4 � 2009

35


Gabelstapler

Still: Rückhaltesystem für mehr Sicherheit

Unter der Bezeichnung „netProtect“

hat die Hamburger Still GmbH ein

Rückhaltesystem für Gabelstapler entwickelt.

Die Sicherheitseinrichtung hat eine

ganze Reihe von Vorteilen: Das störende

An- und Ablegen des Gurtes entfällt

beim Auf- und Absteigen vom Stapler.

Der Fahrer verfügt trotz der Vorrichtung

über eine maximale Bewegungsfreiheit,

zudem ist die Bedienung per Sensor ausgesprochen

einfach.

netProtect besteht aus zwei Einheiten:

einem festen Rückhaltebügel

auf der rechten Fahrzeugseite und

einem elektromotorisch betätigten

Bügel auf der linken Seite, der während

der Fahrt heruntergeschwenkt

ist und ein schützendes Netz aufspannt.

Still ist es gelungen, den Bügel

weit nach außen zu setzen und so

dem Fahrer mehr Platz zu schaffen.

Zudem ist die Anordnung vom Sitz

entkoppelt. Das Schließen und Öffnen

erfolgt nicht über die Handbrem-

36 Der Einkaufsführer 4 � 2009

se, sondern durch das Berühren

eines Sensors neben dem Display.

Eine programmierbare Vorwahlfunktion

macht es möglich, das Öffnen

schon beim Heranfahren an die

Last „anzumelden“, also den Sensor

noch während der Fahrt zu betätigen,

der Bügel mit dem Netz öffnet sich

dann direkt beim Anhalten. Sollte der

Fahrer vergessen, beim Losfahren das

Netz zu schließen, erhält er zunächst

eine Warnung über die vordere Anzeigeeinheit.

Solange der Bügel nicht

betätigt wurde, ist das mögliche Tempo

des Staplers begrenzt. Oberhalb

einer Geschwindigkeit von 5 km/h

schließt das Netz selbsttätig.

Still hat das System für die Staplertypen

RX 20 und RX 60 im Programm.

Attraktiv für zukünftige Nutzer ist zudem

der günstige Preis, der unter dem

bisheriger Systeme liegt.

www.still.de

Still: Fahrerschulungskonzept

Gut ausgebildete Mitarbeiter bedeuten

mehr Sicherheit, weniger

Kosten. Bei STILL werden Sie von Profis

trainiert, die Ihnen helfen, Arbeitsabläufe

noch effektiver durchzuführen

und den Stapler in jeder Situation zu

beherrschen.

Die Qualifikation der Mitarbeiter ist

rechtlich vorgegeben. Viel wichtiger

ist aber, dass die Mitarbeiter bei der

ordnungsgemäßen Verwendung von

Flurförderzeugen vor Gefahrensituationen

und Unfällen geschützt werden.

Während der STILL-Fahrerschulung

wird beim Mitarbeiter das Bewusstsein

für einen verantwortlichen Umgang

mit Ressourcen und unserer Umwelt

geschärft. Hierzu zählen zum Beispiel

das vorausschauende Fahren, eine

angepasste Beschleunigung, eine Reduzierung

der Fahrgeschwindigkeit, die

Geschwindigkeit bei Kurvenfahrt, die

Vermeidung von Leerfahrten und das

Abschalten bei Nicht-Nutzung.

Dies entspricht der neuen STILL

„Blue-Q = IQ“-Philosophie.

Des Weiteren wird der

Mitarbeiter darüber auf-

Durch STILL Fahrerschulung ausgebildete Mitarbeiter bedeuten mehr Sicherheit

und weniger Kosten.

Das Schließen und Öffnen von Bügel

und Netz erfolgt durch Berühren eines

Sensors neben dem Display. Oberhalb

einer Geschwindigkeit von 5 km/h

schließt das Netz selbsttätig.

geklärt, wie er durch eine angepasste

Fahrweise auf unebenen Böden den

Einfluss von Humanschwingungen

deutlich senken kann. Ferner können

Humanschwingungen durch eine optimale

Sitzeinstellung reduziert werden.

Fahranfänger und bereits erfahrene

Teilnehmer können die STILL Ausbildungen

gleichermaßen besuchen. Ein

theoretischer Teil mit grundlegenden

Kenntnissen rund um den Gabelstapler

und ein praktischer Teil mit

anschließender Fahrprüfung

bilden das Grundgerüst

unserer Ausbildungen

für den Gabelstapler-

Fahrer. STILL führt alle

Ausbildungen mit modernen

Schulungsmitteln wie Videobeamer,

Notebook, Kamera

und Modellen durch. Dies bietet

die Möglichkeit, auch SD-Animationen

und Videosequenzen einzusetzen,

um Praxisbeispiele und technisches

Know How anschaulicher vermitteln

zu können. Um das Erlernte weiter zu

festigen, wurde zusätzlich ein umfangreicher

Lehrfilm entwickelt, der alle

Inhalte kurz und übersichtlich zusammenfasst.

www.still.de


Toyota: SAS bietet jetzt noch mehr Sicherheit

Das „System für Aktive Stabilität“

(SAS) beinhaltet Sicherheitsfunktionen,

die die Stabilität des Staplers in

engen Kurven sicherstellen, die Lastkontrolle

vereinfachen und das Risiko

des Abrutschens der Last verringern.

Das System arbeitet dabei folgendermaßen:

10 verschiedene Sensoren,

Fühler und Schalter überwachen den

Stapler während des Betriebs. Die ermittelten

Messwerte gibt das System

an die zentrale Elektronikeinheit weiter.

Diese verarbeitet die Werte und ordnet

sie den drei SAS Einsatzbereichen –

Lenkachsstabilisierung, Hubgerüststeuerung

und Lenksynchronisation – zu.

Überschreiten die Messungen Grenzwerte,

greift das SAS in den betroffenen

Einsatzbereich ein und entschärft

dort das Unfallrisiko. Der Fahrer sieht

im Display des Armaturenbretts, ob das

SAS aktiv ist.

Was ist neu am SAS?

Beim neuen Diesel- und Treibgasstaplern

Toyota Tonero wurde das System

jetzt weiterentwickelt: Für eine höhere

Sicherheit beim Lasthandling ist der

Tonero zusätzlich mit einer Lastge-

Der SAS Lenkachsstabilisator sorgt

beim Tonero für eine höhere Seitenstabilität

bei Kurvenfahrt

Das muss nicht sein: Die SAS Hubgerüststeuerung

schützt beim Heben,

Senken und Neigen des Hubgerüsts

Fahrer und Last.

wichtanzeige erhältlich, die Bestandteil

des Multifunktionsdisplays ist, das an

der Stirnwand im Sichtfeld des Fahrers

installiert ist. Drückt der Fahrer den

Schalter am Minihebel „Heben/Senken“

zeigt das Display das Gewicht der

aktuellen Last an. Die Anzeige dient

dazu, dem Fahrer einen Überblick über

das tatsächliche Lastgewicht zu geben,

um eine Überlast zu verhindern. Bislang

musste der Fahrer die Tragfähigkeit

hochrechnen und ausloten, um die Ladegrenze

zu ermitteln.

Dank der neuen Geschwindigkeits-

und Beschleunigungskontrolle, die die

maximale Fahrgeschwindigkeit mit

angehobener Last begrenzen, wird eine

ruckartige Beschleunigung des Fahrzeugs

verhindert, und die Gefahr verringert,

dass der Stapler umkippt. Die

Einstellung der maximalen Beschleunigungs-

und Geschwindigkeitswerte

kann direkt am Multifunktionsdisplay

des Staplers erfolgen. Das Multifunktionsdisplay

im Sichtfeld des Fahrers

informiert diesen, sobald die Funktion

aktiviert ist. Neu und serienmäßig ist

ebenfalls, dass die Gabeln sich jetzt

auch beim Rückwärtsneigen automatisch

senkrecht stellen. Dies verhindert,

dass lose gestapelte Lasten auf die Fahrerkabine

fallen können und Personen,

die neben dem Stapler stehen, verletzt

werden.

Der Lenkachsstabilisator ermöglicht

eine gleichbleibende Stabilität des

Staplers auch bei Kurvenfahrt. Ermitteln

die Sensoren eine gefährliche Situation,

wird bei den Toyota Vierradstaplern

vorübergehend die Pendelbewegung

der Lenkachse mit Hilfe eines Hydraulikzylinders

verriegelt: Diese ist dann

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Beim Toyota Tonero wurde SAS in drei

wesentlichen Bereichen weiterentwickelt.

Damit ein Überlasten des Staplers

verhindert wird, kann der Fahrer sich

das Lastgewicht dank einer Lastgewichtanzeige

am Multifunktionsdisplay

anzeigen lassen.

festgesetzt, und der Stapler kann nicht

umkippen.

Die SAS Hubgerüststeuerung umfasst

die Neigebegrenzung vorwärts

und die Einschränkung der Geschwindigkeit

beim Rückwärtsneigen jeweils

ab einer Hubhöhe von zirka zwei Meter

mit Last. Ein nach vorne Kippen des

Staplers wird damit ausgeschlossen. Per

Knopfdruck kann der Fahrer das Hubgerüst

in allen Hubhöhen senkrecht

stellen und so problemlos eine Palette

aufnehmen. Die Hydraulikfunktion

bei ausgeschaltetem Zündschlüssel

wird verriegelt, so dass hochstehende

Gabeln nicht einfach im Vorbeigehen

abgesenkt werden können.

www.toyota-forklifts.de

Der Einkaufsführer 4 � 2009 37


Fahrzeugkomponenten

Brigade: Pionier der Rückfahrsicherheit

Brigade liefert ein umfassendes Produktprogramm

zur Absicherung

gegen Rückfahrunfälle:

Eine breite Palette an Videokamerasystemen

sorgt für klare Sicht – nicht

nur nach hinten, sondern auch an der

Front und den Seiten des Fahrzeugs.

Intelligente Schaltungen, die sich bisher

vor allem in der Agrarwirtschaft

bewährt haben, erlauben den simultanen

Betrieb von bis zu vier Kameras.

So lassen sich die Anforderungen der

Berufsgenossenschaften an ungehinderte

Rundumsicht mühelos erfüllen.

Neu im Sortiment sind technisch

optimierte Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung,

die ein besonders

kontrastreiches Bild liefern. Als

weitere Neuheit stehen innovative

Sender-Empfänger-

Module zur Verfügung,

die digitale Bilder von

der Kamera zum Monitor

über das vorhandene

(analoge) Stromnetz des

Fahrzeuges übertragen

können. Damit entfällt die

manchmal schwierige Verlegung

einer eigenen Kabelverbindung.

Zusätzlich sorgt Brigade bei

Dunkelheit mit Heavy-Duty-Arbeitsscheinwerfern

in Xenon-Technik für die

Ausleuchtung von Gefahrenbereichen.

Das technologisch führende Impulsradarsystem

Backsense von Brigade

Radlader, ausgerüstet mit dem

Impuls-Radarsystem Backsense von

Brigade. Das System erkennt und

meldet Objekte und Personen in bis zu

6 m Entfernung.

38 Der Einkaufsführer 4 � 2009

meldet Personen und Objekte hinter

dem Fahrzeug in bis zu 6 m Entfernung.

Auch wenn der Fahrer abgelenkt sein

sollte, wird er durch akustische Signale

auf die Gefahr aufmerksam gemacht.

Akustische Warner machen Personen

im Bereich zurücksetzender

Fahrzeuge auf die nahende Gefahr

aufmerksam. Hier bietet Brigade

exklusiv das patentierte bbs-tek-

System, das mit einem neuartigen

Breitbandsound („weißes Rauschen“)

arbeitet. Weil diese Warntöne kein

Echo erzeugen, ist die Gefahrenquelle

auch in Hallen gut zu orten. Die

Signale nerven nicht und sind nur

im unmittelbaren Gefahrenbereich

wahrzunehmen. Während es bei

konventionellen „Piepern“

immer wieder vorkommt,

dass gestresste

Fahrer den störenden

Warner

einfach abklemmen,

bietet bbs-tek

dafür keinen Anlass.

Folglich gibt es auch keine

Probleme bei der Funktionsprüfung

der Sicherheitssys teme im Rahmen der

regelmäßigen Fahrzeuguntersuchung

nach UVV. Ein zusätzliches Plus an

Komfort und Sicherheit bietet die neue

Generation von bbs-tek-Warnern, die

sich in einem Bereich von 77 bis 97 dB

selbsttätig an den Geräuschpegel der

Umgebung anpassen. Das System ist

prämienfähig in Verbindung mit einer

Rückfahrkamera.

www.brigade-gmbh.de


ContiTech Vibration Control hat für

einen Radlader von Weidemann ein

Schwingmetall-Hydrolager aus der

Serie K 3500 mit einem besonders

l angen Federweg ausgestattet. Das

K 3500 LT sorgt für mehr Komfort und

Sicherheit insbesondere im Hinblick auf

größere Lasten und höhere Geschwindigkeiten.

ContiTech:

Neues Schwingmetall-Hydrolager

für Radlader

Aufgrund seiner kompakten und Platz

sparenden Bauweise eignet sich das

neue Schwingmetall-Hydrolager

K 3500 LT der ContiTech Vibration Control

GmbH gut für die Kabinenlagerung

von landwirtschaftlichen und industriellen

Fahrzeugen wie Radladern und

Baggern. Es sorgt für mehr Komfort und

Sicherheit. Diese Aspekte spielen insbesondere

im Hinblick auf die größeren

Lasten und höheren Geschwindigkeiten,

auf die zum Beispiel Radlader ausgelegt

sind, eine wichtige Rolle. Die Radlader

der Firma Weidemann mit

einem Betriebsgewicht bis

6.000 Kilogramm besitzen enorme

Hub- und Reißkräfte. Schnelle Arbeitsspiele

und hohe Geschwindigkeiten

bei Überlandfahrten wirken sich deutlich

auf die Schwingung der Fahrerkabine

aus. Das kann den Fahrkomfort erheblich

verschlechtern.

Das K 3500 LT bietet die von Konuslagern

bekannten Vorzüge einer sehr

hohen Quersteifigkeit, die das Wanken

und Nicken der Kabine wirkungsvoll

reduziert. Durch die integrierte

hydraulische Dämpfung werden

stoßartige Anregungen stärker

gedämpft und somit ist eine weichere

Auslegung des Elastomerlagers möglich.

Die direkte Folge sind geringere Belastungen

und ein höherer Federungskomfort

für den Fahrzeugführer auch

unter schwersten Einsatzbedingungen.

Das bedeutet, der Arbeitskomfort wird

nachweislich verbessert.

www.contitech.de

Waeco: Dachklimaanlagen-Serie für den Profi-Einsatz

Seine bestehende Produkt-

Palette von Dachklimaanlagen

für den

professionellen Einsatz

hat der anerkannte

Klima-Spezialist Waeco

jetzt um eine ganze Serie

erweitert. Damit kann von

der Baggerkabine bis zum

25-sitzigen Midi-Bus nun jedes

Fahrzeug optimal klimatisiert werden.

Die neuen Anlagen sind wahlweise

auf einen Betrieb bei 12- oder 24-Volt-

Bordspannung ausgelegt. Der besondere

Clou: Die neuen Dachklimaanlagen

sind mit den bereits im Fahrzeug

vorhandenen Luftkanälen kombinierbar

oder können mit Luftausströmern

ausgestattet werden, die als Zubehör

erhältlich sind. Optional lassen sich die

Anlagen auch mit einer elektronischen

Temperatursteuerung ausrüsten.

Dieser modulare Aufbau

aller Systeme garantiert

stets einen individuellen

Zuschnitt auf die jeweils

gestellten Anforderungen.

Sämtliche Modelle verfügen

über Hochleistungskondensatoren

und -verdampfer, um die

geforderten Höchstleistungen zu gewährleisten.

Das Modell „Portofino“ der

neuen Dachklimaanlagenserie ist

mit nur 15 Kilogramm Gewicht

und einer Stromaufnahme von 24

Ampère für Kabinen von Baumaschinen

geeignet. Es erzielt eine Kälteleistung

von stolzen 4 Kilowatt.

Alle Anlagen lassen sich mit entsprechenden

Kompressorsätzen kombinie-

ren. Die Preise für den Einstieg in eine

neue Komfort-Dimension beginnen bei

1015 Euro (zzgl. MwSt.).

www.Waeco.de

Dachklimaanlage von Waeco

Der Einkaufsführer 4 � 2009

39


Fahrzeugkomponenten

Grammer: Gesund sitzen

im Gabelstapler

Ein neuer Premiumsitz der Grammer

AG für Stapler und kompakte

Baumaschinen verfügt über eine

innovative, vollautomatische Gewichtseinstellung

und eine moderne

Multifunktions-Armlehne

Gabelstaplerfahren ist ein

harter Job. Rund acht

Stunden pro Tag oder noch

länger sitzen die Fahrer hinterm

Lenkrad. Falsches Sitzen

kann deshalb Haltungsschäden zur

Folge haben. Das Ergebnis sind oft

chronische Rückenprobleme.

Ein Gabelstapler wird

im Laufe eines Tages

häufig von mehreren

Mitarbeitern genutzt

– gerade unter den beengtenRaumverhältnissen

eines Staplers ist

es enorm wichtig, den

Sitz auf die individuelle

Konstitution des jeweiligen Fahrers

einzustellen. Der Innovations- und

Technologieführer Grammer AG hat

diese Herausforderung angenommen:

um ungesunde Schwingungen und

Stöße abzufedern, kommt es darauf an,

den maximalen Federweg in jedem Fall

sicherzustellen – egal, ob ein großer,

schwerer Mann oder eine zierliche Frau

auf dem Sitz Platz nehmen.

Der Premiumsitz MSG75E/521

ist unter Berücksichtigung neuester

Erkenntnisse aus der Ergonomie entstanden.

Er passt sich sofort und vollautomatisch

dem Gewicht des jeweiligen

Fahrers an und leistet damit einen

wesentlichen Beitrag zur Entlastung

von Wirbelsäule und Bandscheibe. Eine

Fehleinstellung, die mittel- und langfristig

gesundheitliche Probleme erzeugen

könnte, ist nicht mehr möglich.

Bei Bedarf wird nachgeregelt

Dank der vollautomatischen Gewichtseinstellung

ist beim MS-

G75E/521 kein eigenes Bedienelement

zur Regulierung der Gewichtseinstellung

nötig. Ein ausreichender Federweg

nach oben und unten ist stets

garantiert, die Gewichtseinstellung

überwacht die Restfederwege auch

während der Fahrt und regelt bei Bedarf

sofort nach – der Fahrer befindet

sich ständig in der für ihn optimalen

40 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Einstellung! Aber nicht nur mit diesem

innovativen Feature beweist Grammer,

dass bequemes Arbeiten nicht viel

Platz braucht, sondern eine ausgereifte

Technik. So setzt der MSG75E/521 mit

einem Seat Index Point von 238 Millimetern

und einem Federweg von 110

Millimetern auch Maßstäbe bei den

niedrigaufbauenden Luftfederungen;

dadurch wird der Rücken noch besser

vor unliebsamen Stößen geschützt. Die

Lordosenstütze sorgt zudem dafür, dass

der Rücken in seiner natürlichen Position

bleibt. Die breiten, ergonomischen

Polster sowie die höhen- und neigungseinstellbaren

Armlehnen stützen den

Körper optimal. Die asymmetrische Rückenlehne

ist auf der rechten Seite verjüngt

und gibt dem Fahrer auch beim

Rückwärtsfahren den nötigen Halt.

Neue EU-Richtlinie: Mit dem

MSG75E/521 bestens gerüstet

Die vollautomatische

Gewichtseinstellung leistet

auch einen wesentlichen Beitrag

zur Einhaltung der neuen

EU-Richtlinie 2002/44/EG zur

Ganzkörpervibration.

Diese Richtlinie sorgt

dafür, dass die ergonomische

Ausgestaltung

von Arbeitsplätzen heute

immer wichtiger wird. Die

Vorschrift wurde zum Schutz

von Arbeitnehmern, die im Job

ständig mechanischen Schwingungen

ausgesetzt sind – wie

zum Beispiel die Fahrer von

Staplern und kompakten Baumaschinen

– beschlossen, ist 2005

in allen EU-Ländern nationales

Recht geworden und wird nach

einer Übergangsfrist im Jahre

2011 endgültig verbindlich. Mit der

Richtlinie wird insbesondere geregelt,

welchem Gesamtvolumen an Schwingungen

ein Arbeitnehmer täglich ausgesetzt

werden darf. Wie alle anderen

Grammer-Produkte erfüllt auch der

MSG75E/521 mit vollautomatischer

Gewichtseinstellung alle relevanten

Schwingungsklassen und ist deshalb

für die neue Vorschrift bestens gerüstet.

Elektronik und Ergonomie:

die Multifunktions-Armlehne

Optional ist der MSG75E/521 für

Kunden aus dem OEM-Markt mit dem

Konzept einer modernen, modularen

Multifunktions-Armlehne ausgestattet.

Das System lässt sich perfekt an die

individuellen Bedürfnisse des Fahrers

anpassen und erzielt auf diese Weise

ein ergonomisches Optimum. Dafür

sorgt zunächst die Trägereinheit, die

in Höhe und Länge einstellbar ist und

mitfedernd am Sitz installiert wird.

Darauf aufbauend ist ein Bedienpanel

angebracht, das mit unterschiedlichen

elektronischen Bedienelementen zur

Steuerung des Fahrzeugs ausgestattet

werden kann. Die Multifunktions-Armlehne

bietet dem Fahrer auf diese Weise

eine deutliche, spürbare Entlastung

des Arm-Schulter-Bereichs.

www.grammer.com


Pfreundt: Neues On-Board-Achslastmesssystem „CargoWatch“

Mobile Wägesysteme von Pfreundt

sind weit verbreitet – z.B. die On-

Board-Waagen für Radlader, Dumper,

Bagger, sowie Förderbandwaagen und

Waagen für verschiedenste Entsor-

Wird die Elektronik in der Kabine montiert,

kann der Beladezustand außen

am Fahrzeug zusätzlich über eine optionale

große LED-Anzeige überwacht

werden.

gungsfahrzeuge. Jetzt

bietet der Waagenspezialist

darüber

hinaus eine neue

Messeinrichtung

zur Ermittlung von

Achslasten in Lkw an,

um Überladungen zu

vermeiden. Das sorgt für

mehr Sicherheit, spart Zeit und senkt

die Kosten.

Sind in den Belademaschinen keine

Waagen vorhanden, kann der Lkw

mit dem neuen System ausgerüstet

werden, um dessen Beladung autark

zu kontrollieren. Mit dem CargoWatch

können sowohl luft- wie auch blattgefederte

Achsen bzw. Achsgruppen ausgerüstet

und ausgewertet werden.

Die Anzeigeelektronik verfügt, abhängig

vom Einsatz, über einen oder

zwei Messeingänge. Je nach Fahrzeug

können hier Luftdruck, Blattfederung

oder beides kombiniert ausgewertet

werden. Mit der Tara-Funktion können

zudem Teilbeladungen kontrolliert werden.

Optional sind dazu noch einstellbare

Schwellwertanzeigen (grün/gelb/

rot für außen bzw. 3 LED für innen) erhältlich,

um die Beladung sowohl in der

Kabine wie auch außen am Lkw kon-

Das On-Board-Achslastmesssystem zur

Vermeidung von Lkw-Überladungen.

trollieren zu können. Das System kann

in Solomaschinen und Zugmaschinen

mit Anhängern eingesetzt werden. Im

letzten Fall, wie auch bei häufig wechselnden

Truck-Trailer-Kombinationen

werden üblicherweise Zugmaschine

und Hänger jeweils mit einer eigenen

Anzeige ausgestattet und separat ausgewertet.

www.pfreundt.de

Rotogrip CS von RUD – Schleuderkette für sichere Winterfahrt

Speziell für Nutzfahrzeuge mit beengtem

Einbauplatz stellt RUD

Ketten eine Weiterentwicklung seiner

Schleuderkette Rotogrip vor. CS steht

dabei für „Compact Solution“ und

drückt aus, dass das neue Rotogrip

auch neben Niederquerschnittsreifen

und den Bauelementen einer Luftfederung

eingebaut werden kann.

Rotogrip-Systeme haben sich im

Schwerverkehr und bei der Schneeräumung

ebenso bewährt, wie im Lieferverkehr

und bei Transporten nach Gefahrengutverordnung

Straße (GGVS). Diese

Rotationsketten – auch Schleuderketten

genannt – lassen sich vom Fahrerhaus

aus während der Fahrt zuschalten.

Spart Platz – schafft Grip

Die zunehmend kleineren Einbauräume

an den Fahrzeughinterachsen

haben zur Forderung nach drastisch

verringertem Platzbedarf beim Einbau

von Rotationsketten geführt. Die neue

Version benötigt deutlich weniger

Einbauraum als das klassische Rotogrip,

das aber weiter im Programm des

Schneekettenherstellers bleibt.

Identisch ist bei beiden Modellen

die patentierte Konstruktion der Kettenräder.

So verfügen beide Rotogrip-

Versionen über vorgespannte Federn,

die einen ruckfreien und schonenden

Betrieb ermöglichen. Nur RUD bietet

diese Merkmale, die sich vor allem bei

unebenen Fahrbahnen bewähren. Die

Federn sorgen zudem dafür, dass starke

Belastungen auf den Vierkant-Kettensträngen

die Betätigungseinheit

des Rotogrip nicht

beschädigen können.

Insgesamt gibt es

von RUD drei Typen

von Schleuderketten.

Die Rotogrip Classic-

Version ist die bewährte

Grundversion, die vor

allem in schweren Lastwagen und der

Schneeräumung zum Einsatz kommt.

Verfügt ein Fahrzeug nicht über eine

Druckluftanlage, ist das Rotogrip Light

Truck die richtige Lösung. Es wird elektrisch

mit 12 oder 24 Volt betrieben.

Auch Fahrer von Lieferwagen, beispielsweise

der Sprinter-Klasse, können

damit eine Schneekette vom Fahrersitz

aus zuschalten.

www.rud.de

Rotogrip CS ist so kompakt, dass sie

auch in Nutzfahrzeugen mit beengten

Einbauverhältnissen Platz findet.

Der Einkaufsführer 4 � 2009

41


Fahrzeugkomponenten

Grammer: Komfortsitze der Spitzenklasse

Der Actimo Evolution – der Komfortsitz

für große Baumaschinen

von der Grammer AG – macht das

Fahren ruhiger, sicherer und in erheblichem

Maße rückenschonender. Es

gibt diesen Sitz in zwei Versionen: für

Radlader und Dumper mit links angeordneten

Bedienelementen und für

Bagger mit vorne angeordneten Bedienelementen

und einer Schnittstelle

für Steuerhebelträger.

Der neue MSG97EAC/742 für Bagger,

Radlader und Dumper ist unter

anderem mit langem Rücken und einstellbarer

Kopfstütze ausgestattet. Vor

allem verfügt er aber über ein neuartiges

elektronisches System zur aktiven

Vertikalfederung, das Schwingungen

noch mehr reduziert und deshalb zu

einer dauerhaften Entlastung für den

Rücken beiträgt. Die innovative pneumatische

Federung mit elektronischer

aktiver Kennlinienanpassung führt

zu einer Schwingungsreduzierung

von bis zu 40 Prozent gegenüber der

42 Der Einkaufsführer 4 � 2009

bewährten Luftfederung. Die breite,

extrem belastbare Scherenfederung

ist speziell für große Bagger, Radlader

und Dumper ausgelegt. Der

Fahrer spürt, unabhängig von seinem

Gewicht, einen deutlich besseren Federungskomfort.

Und schließlich fördert die aktive Sitzklimatisierung

beim MSG97EAC/742

das Wohlbefinden des Fahrers. Körperwärme

und Schweiß werden über

das Bezugsmaterial abtransportiert

und in der darunter liegenden Aktivkohleschicht

zwischengespeichert,

die Sitzoberfläche bleibt angenehm

trocken. Unter der Aktivkohleschicht

befindet sich mit der Ventilationsschicht

eine weitere „Ebene“, die von kühler

und trockener Luft durchströmt ist. Die

Ventilationsschicht entfeuchtet die Aktivkohleschicht.

So beugt die aktive Sitzklimatisierung

möglichen Erkrankungen

bei allen Temperaturen vor.

www.grammer.de Der Actimo Evolution

Hauser: CoRRect air 25 ALVA kompakt – Neuer Winzling unter

den Schutzbelüftungen

Moderne Baumaschinen gleichen

immer mehr durchgestylten

PKW. Auf und unter den Abdeckungen

findet sich immer weniger Platz

für Anbauteile. Gesetzliche Auflagen

wie ROPS und FOPS schränken die

Aufbaumöglichkeiten von Schutzbelüftungen

deutlich ein. War es früher

erlaubt, Anlagenteile auf der Fahrerkabine

anzubringen, müssen nun neue

Wege gefunden werden.

Dieser Herausforderung nahm sich

die Hauser Umwelt-Service aus Krefeld

an. Sie entwickelte eine Schutzbelüftung,

die die bisherigen Anlagen wie

Relikte aus der Urzeit erscheinen lässt.

Mit einer Abmessungen von 390 x 220

x 230 mm ist die CoRRect air 25 ALVA

kompakt kaum größer als ein Einkaufskorb.

Auch das Gewicht ist mit etwa

acht Kilogramm vergleichbar.

Um dies zu erreichen, stellten die

Experten von Hauser alles Bisherige

in Frage. Mit herkömmlichen Schüttkohlefiltern

waren diese Herausforderungen

nicht zu meistern. Neue

Adsorbentien mussten gefunden

werden, die trotz geringerem Gewicht

Filterstandzeiten ermöglichen, die

bisherigen Filtern in keinster Weise

nachstehen. Das HLAS-Filtersystem

ermöglicht lange Standzeiten

bei geringem Gewicht. Außerdem

verhindert es Leckagen, die durch Vibrationen

in Schüttkohlefiltern entstehen

können. Auch das Durchstauben,

dass in einigen Fällen bei Kettenfahrzeugen

zu beobachten war, wenn sich

die Aktivkohle zerrieben hatte, wird

verhindert. Mit dem HLAS-Filtersystem

ist es zudem möglich, die CoRRect air

25 kompakt in jeder Lage am Fahrzeug

zu montieren – wenn es sein muss sogar

auf dem Kopf stehend.

Die Größe der Anlage macht eine

Montage an fast allen Orten am Fahrzeug

möglich: als Trittbrett, unter der

Haube oder als Rucksack –

vieles ist machbar. Aber

nicht nur die Größe

der CoRRect air 25

ALVA kompakt ist

beeindruckend.

Auch die inneren

Werte zeugen von der

Kompetenz bei der Hauser

Umwelt-Service. Modernste

RFID-Technologie ermöglicht eine kontaktfreie

Identifikation der eingesetzten

Filter und gestattet die Anzeige von Betriebsstunden

auch bei Filterwechsel. Darüber

hinaus melden Gassensoren durchgeschlagene

Filter und sorgen so für ein

Extra an Sicherheit für das Bedienpersonal.

Selbstverständlich erfüllt die CoRRect

air 25 ALVA kompakt die Anforderungen

der BGI 581 und der TRGS 554.

www.hauser24.com


Die überwachten Bereiche. Ultraschallsensoren rechts und links.

Groeneveld: Sicherer rückwärts fahren

Geschicklichkeit gehört zu den Eigenschaften eines

Fahrers, der in einer unübersichtlichen Situation mit

nur wenig Platz rückwärts fahren muss. Ein zweckmäßiges

Hilfsinstrument zur Unfall- und Sachschadensvermeidung

ist dabei „Greensight“ von Groeneveld. Das

Objekterfassungssystem arbeitet mit Ultraschall- und

Kameraerfassung gleichzeitig, ist also ein „aktives Sicherheitssystem“.

Durch die optische Signalisierung auf dem Monitor

und durchdringende akustische Signale weiß

der Fahrer genau, wie weit sein Fahrzeug von einem

Gegenstand oder einer Laderampe entfernt ist. Kombiniert

mit dem Kamerasystem wird jegliche Ungewissheit

beendet. Wird ein Objekt erfasst, erscheint

das Kamerabild auf dem Monitor im Fahrerhaus, so

dass der Fahrer die Situation sofort überblicken kann.

Die Elektronik und der Monitor von Greensight sind

während der Fahrt in Bereitschaft und es kann keine

Verzögerung bei der Signalisierung auftreten.

Zwei Sensoreinheiten tasten mit Ultraschall den

Platz hinter dem Fahrzeug ab. Der Erfassungsbereich ist

Monitor und Bedienteil von „Greeensight“.

über drei Zonen verteilt. Je näher der Gegenstand, desto durchdringender

sind das optische und das akustische Signal, das der Monitor

erzeugt. Wenn der Abstand zum Gegenstand weniger als 70 cm

beträgt, erscheint außerdem das Wort STOP auf dem Monitor. Die

Einteilung der Zonen hinter dem Fahrzeug kann kundenspezifisch

vorgenommen werden.

Die Standardausführung von Greensight wird mit einer Farbkamera

und einem Monitor fürs Fahrerhaus geliefert. Damit

der Fahrer nicht mit Informationen überladen wird, schaltet das

System den Monitor erst ein, wenn ein Gegenstand erfasst wird.

Auf Wunsch kann der Monitor von Hand eingeschaltet werden

(ununterbrochen eingeschaltet). Eine nützliche Sonderausstattung

ist eine zusätzliche Standardkamera. Diese zweite Kamera kann

zum Beispiel eingesetzt werden, um den toten Winkel zu erfassen.

Außerdem ist Greensight auch mit Erfassung an den oberen Ecken

erhältlich. Durch den Einbau von zwei zusätzlichen Ultraschalleinheiten

oben am Fahrzeug werden auch Objekte, wie zum Beispiel

herunterhängende Schilder, halb geöffnete Rolltore und Äste erfasst.

www.groeneveld-groep.com

Der Einkaufsführer 4 � 2009

43


Fahrzeugkomponenten

Hauser: Belüftungsanlage zum Schutz vor Feinstaub

Bekannt ist, dass Stäube und Partikel

krank machen können, wenn sie

eingeatmet werden. Bei der intensiven

Arbeit im Steinbruch wird die Umgebungsluft

stark verschmutzt zum

Beispiel durch feinsten Quarzsand oder

Asbestfasern. Hier entsteht eine Gefährdung

der Fahrer auf den Fahrzeugen,

wenn die Partikel über die Atmung

in die Lunge gelangen.

Hauser Umwelt-Service schafft mit

der Schutzbelüftungsanlage CoRRect

air 30 ALVA Arbeitsbedingungen, die

dafür sorgen, dass die Fahrer partikelfreie

und schadstoffarme Luft einatmen

und somit ihre Gesundheit schützen. Im

Lieferumfang sind enthalten: die Filteranlage

CoRRect air 30 ALVA aus Edelstahl

gegen Stäube und Partikel (inkl.

Montagerahmen mit Spannverschlüssen

zum schnellen Wechsel), der Zyklon

und die CoRRect air 2 Überdruck-Kon-

44 Der Einkaufsführer 4 � 2009

trolle. Die CoRRect air 30 ALVA

bietet eine 3-bis 4-stufige Partikel-

Filterung:

1. Filterung Zyklon – kann separat

in schadstoffärmere Umgebungsluft

montiert werden zur Entlastung der

Filtereinheiten der Anlage

2. Filterung G4

3. Filterung H13

Optional:

4. Filterung H13 zusätzlich für intensiveren

Schutz oder Geruchsschutz -

filter A

Die Filtereinheit wird von oben nach

unten gleichmäßig durchströmt. Die

Anlage erreicht einen mittleren Fraktionsabscheidegrad

von 99,997 Prozent

und somit eine Schutzstufe, wie sie

auch in Operationssälen verwendet

werden muss. Beim optionalen Geruchsschutzfilter

A bleibt die Verteilung

der Aktivkohle konstant und es gibt

CoRRect air 30 ALVA – Durchströmschema,

hier ohne Zyklon

Mit einer Abmessung von 55 x 33 x 22

cm (L x B x H) lässt sich die Schutzbelüftungsanlage

CoRRect air 30 ALVA

problemlos auf alle gängigen Fahrzeuge

montieren.

keine Leckagen. Das bietet dem Fahrer

angenehmes Arbeiten, bei gleich bleibender

Qualität. Die CoRRect air 30

ALVA hat alleine bis zu 5,61 qm Partikelfilterfläche,

je nach Bestückung.

Die mitgelieferte CoRRect air 2

Überdruck-Kontrolle überwacht den

gewünschten Überdruck permanent

und warnt sofort akustisch und optisch

bei Abweichungen. Der Druck lässt sich

zwischen 20 und 300 Pa voreinstellen.

Um den gewünschten Überdruck zu

halten, muss die Kabine abgedichtet

werden. Je perfekter dies geschieht,

umso weniger Luftdurchsatz erfolgt

und desto höhere Filterstandzeiten

werden erreicht. Auch hier wird für die

größtmögliche Sicherheit der Fahrer

gesorgt und die Gefahr der unsachgemäßen

Benutzung verhindert.

www.hauser24.com

Tamtron: Radladerwaagen mit Rückfahrkamera kombinierbar

Das volldynamische Wiegen und

die automatische Winkelkompensation

zum Ausgleich von Bodenunebenheiten

sind Bestandteil aller

Radladerwaagen von

Tamtron. Mit diesen

Funktionen kann der

Maschinenführer

YES Anschlussmöglichkeit

von

zwei Farbkameras

( Rückfahr- und

Überwachung)

sich voll auf seine Arbeit konzentrieren

und die Bedienung der Waage rückt in

den Hintergrund. Die Bedeutung einer

guten Mensch-Maschine-Schnittstelle

wurde bei Tamtron sehr früh als wichtiger

Faktor erkannt.

Ausgeklügelte Benutzeroberfläche

Die Modelle YES und PRO bieten eine

komfortable Möglichkeit der Bedienung.

Beide Modelle sind mit großformatigen

Displays, PRO mit 5,7“

Monochrom und YES mit 6,4“ Farb-

Display ausgestattet. Die Grafik zeigt in

unterschiedlicher Größe die Buchstaben

auf dem Bildschirm,

die wiederum die

Lesbarkeit der

Gewichts-Werte,

Kunden- oder

Material-Namen

verbessert.

YES hat zwei Eingänge

für Kameras. Eine

kann beispielsweise als Rückfahrkamera

(Voraussetzung für eine Prämie), die

andere als drahtlose Kamera zur Überwachung

im Gelände genutzt werden.

www.tamtrongmbh.de


Grammer: Komplettpaket gegen gefährliche Vibrationen

Mit Movito D und Movito S hat

Grammer die Lösung entwickelt,

mit der gefährliche Vibrationen am

Arbeitsplatz erfasst, analysiert und

behoben werden können. Zusätzlich

zum Messgerät wird ein persönlicher

Vor-Ort-Service angeboten.

Wer sich nicht sicher ist,

ob die Schwingungen

in seinem Arbeitsbereich

noch im

„grünen Bereich“ sind,

kann sie von Grammer-

Fachleuten exakt ermitteln

und analysieren lassen.

Das Messgerät Movito D

Beim Schwingungsmessgerät Movito

D handelt es sich um eine Weiterentwicklung

der bisher unter dem Namen

VibroControl angebotenen Technik.

Das Gerät, das ab 2009 im Fachhandel

erhältlich ist, wird einfach am Fahrersitz

einer Baumaschine oder eines Traktors

angebracht, misst permanent die

Schwingungsbelastung und weist somit

bereits im laufenden Betrieb frühzeitig

auf Gefährdungen hin. Eine Akkuladung

reicht für eine Betriebsdauer

von mindestens zwölf Stunden – die

Vibrationen eines Arbeitstages werden

so einfach und unkompliziert aufgezeichnet.

Die Daten, die Movito D ermittelt,

werden über eine USB-Schnittstelle auf

einen PC übertragen und in einer Excel-

Tabelle dokumentiert. Bereits während

der Fahrt erfährt der Fahrer über die

integrierten Trend-LEDs, welchem Maß

an Schwingungen er an diesem Arbeitstag

bereits ausgesetzt ist und ob diese

Vibrationen ein gesundheitsgefährdendes

Ausmaß erreicht haben oder noch

erreichen werden. Im laufenden Betrieb

wird er durch optische und akustische

Signale auf eine Überschreitung der

Grenzwerte aufmerksam gemacht.

Der Service: Rot sehen – und handeln

Diese Service-Option bietet Grammer

neu unter dem Namen Movito S

an. Geschulte Mitarbeiter kommen auf

Wunsch in den Betrieb und nehmen

dort eine erneute, genormte Messung

Orlaco: Kamera verdrängt den Spiegel

Orlaco ist ein niederländisches Unternehmen,

das bereits seit mehr

als 17 Jahren effektive Sichtlösungen

mit Kamera-Monitor-Produkten für

Fahrzeuge aller Art – so auch den Bereich

der Off-Road-Maschinen – bietet.

Die Orlaco-Systeme entsprechen den

höchsten Anforderungen im Bereich

der Sichtfeldverbesserung.

Auf Off-Road-Fahrzeugen wird die

Arbeit durch den Einsatz von Kamerasystemen

sicherer und genauer als bei

der Verwendung von Spiegeln. Gerade

Kamerasystem an einem Dumper

auf den extrem großen Fahrzeugen

ist eine gute Rundum-Sicht ein großes

Problem. Spiegel befinden sich dabei

so weit aus dem Blickfeld des Maschinisten,

dass kaum von einer guten Sicht

gesprochen werden kann. Zudem ist

eine vibrationsfreie Montage in vielen

Fällen nicht möglich.

In diesen Fällen ist ein Kamera-Monitorsystem

die bessere Option. Die Kameras

werden direkt auf das Fahrgestell

montiert und nicht auf einen großen

schwingenden Bügel. Durch den Ein-

Das Messgerät wird direkt am Fahrersitz

befestigt.

vor. Die Fachleute betrachten vor Ort

alle Arbeitsabläufe unter den tatsächlichen

Einsatzbedingungen. Sämtliche

einwirkenden Stöße und Vibrationen

werden berücksichtigt und mit einer

Software ausgewertet. Anhand dieser

Erkenntnisse erfolgt eine Beratung,

mit welchen Maßnahmen die Schwingungsbelastung

reduziert werden kann.

www.grammer.de

satz von Kameras auf allen Seiten des

Fahrzeugs überblickt der Fahrer den

Arbeitsbereich rund um das Fahrzeug

auf einen Blick.

Schlag- und Vibrationsanforderungen

der Automotiv-Industrie

werden von den Orlaco-Kameras voll

erfüllt, d. h. Einfluss von Schlägen

und Schwingungen durch raues oder

unwegsames Gelände stellen kein Problem

dar.

www.orlaco.com

Orlaco-Kamera

Der Einkaufsführer 4 � 2009

45


Fahrzeugkomponenten

Isringhausen: NTS-Baumaschinensitze schonen Gesundheit

Auf der Basis einer extrem robusten,

sowie spiel- und geräuscharmen

Schwingsystemstruktur hat Isringhausen

den neuen NTS-Baumaschinensitz

entwickelt. Durch die Optimierung der

Schwingungseigenschaften konnte

die vibrationsmindernde Wirkung weiter

verbessert werden, so dass unter

gleichen Bedingungen im Feld eine

deutlich geringere Gesamtbelastung

auf den Fahrer einwirkt. Umfangreiche

Einstellsysteme, wie die Lendenwirbelstütze

und die seitliche Abstützung des

Oberkörpers unterstützen die gesundheitsfördernde

Wirkung.

Im NTS-Baumaschinensitz findet

sich eine Vielzahl innovativer Details.

Hier sind für alle Sitzvarianten die

deutliche Erhöhung der Sitzsteifigkeit

durch ein Querrohr im Scherenschwingsystem

und das spiel- und

geräuscharme Doppelrollenführungssystem

zu nennen. Insbesondere durch

diese verschleißarme Führung im

Federungssystem wird die Dauerhaltbarkeit

enorm verbessert und die hervorragenden

Eigenschaften dieser Sitzfamilie

bleiben dem Fahrer über eine

extrem lange Nutzungsdauer erhalten.

46 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Prüfstandsversuche und Praxiserprobungen

belegen den deutlich erhöhten

Komfort für den Maschinenführer und

die wirtschaftlichen Vorteile für den

Arbeitgeber.

Es gibt den neuen NTS-Baumaschinensitz

als mechanisch gefederte Ausführung,

die optional mit Sitzheizung

und mechanischer Lendenwirbelstütze

angeboten wird. Weiter stehen luftgefederte

Sitze mit manueller und mit

automatischer Gewichtseinstellung zur

Verfügung. Diese sind mit einer integrierten

Luftversorgung (Kompressor)

und serienmäßig mit Sitzkissentiefeneinstellung

und einstellbarem Stoßdämpfer

ausgestattet. Für die manuell

einstellbare Variante des luftgefederten

Sitzes gibt es optional Horizontalfederung,

Sitzheizung und das IPS System,

eine pneumatische Lendenwirbelstütze

kombiniert mit einer pneumatischen

Seitenabstützung des Oberkörpers.

Beim Automatiksitz sind diese Optionen

bereits serienmäßig enthalten.

Eine Luxusvariante mit Klimasystem

rundet das Programm ab.

www.isri.de

Waeco: Rückfahrsicherheit – Lösungen für den Profi

Waeco bietet eine breite Palette

professioneller Rückfahrsicherheitssysteme,

die nach dem klassischen

Baukastenprinzip miteinander kombiniert

werden können – individuell auf

jedes Fahrzeug und dessen Einsatzgebiet

zugeschnitten.

Rütteln, Schütteln, Nässe, Staub:

Neben robusten Standard-Elementen

halten die Experten von Waeco auch

zahlreiche Heavy-Duty-Komponenten

bereit, die eigens für den Einsatz in Rohstoffbetrieben

und für extreme Witterungsbedingungen

entwickelt wurden.

Monitore, Kameras, Zubehör: Im

neuen, interaktiven RVS-Konfigurator

für Profi-Rückfahrkamerasysteme im

Internet findet sich jeder auf Anhieb

ISRI NTS-Baumaschinensitz

zurecht. Konstruktion, Material und

Verarbeitung der Heavy-Duty-Komponenten

gewährleisten anschließend

einen stets sicheren und störungsfreien

Betrieb – auch unter Extrembedingungen.

So übersteht die robuste Hochleistungs-Kamera

Waeco PerfectView

CAM26 etwa unbeschadet den Strahl

des Hochdruckreinigers.

Diese

bewährte Kamera

ist in insgesamt

fünf verschiedenen,

individuell

anzupassenden

Ausführungen

erhältlich. Zudem

können sämtliche

Modelle der

CAM26 mit einem

Shutter nachgerüstet

werden, der

das Objektiv im harten Alltags-Einsatz

vor Verschmutzung schützt.

www.waeco.de


Lincoln: Zentralschmierung

bietet

viele Vorteile

Die optimale Lösung für eine

100-prozentige Schmierung heißt

heute „Automatische Zentralschmierung“.

Zentralschmieranlagen sorgen

dafür, dass alle vorhandenen Schmierpunkte

gleichmäßig und in genau

festgelegten Zeitabständen, mit einer

definierten Schmierstoffmenge versorgt

werden. Der Schmierstoff wird dabei

von einer pneumatisch oder elektrisch

betätigten Pumpe über Schmierstoffleitungen

und nachgeschaltete sogenannte

Progressiv-Schmierstoffverteiler

an die zu versorgenden Reibstellen

gefördert.

Durch den Einsatz einer Zentralschmieranlage

wird zudem die Arbeitssicherheit

erheblich erhöht: Schmierstellen,

die nur schwer – oder bei einem

Maschineneinsatz im Feld oft gar nicht

– zugänglich waren, werden bei der

Zentralschmierung zusammengefasst

und von einer einzigen, leicht zugänglichen

Schmierstelle aus mit Schmierstoff

versorgt. Auf diese Art wird die

Verletzungsgefahr durch manuelles

Abschmieren erheblich gemindert. Das

Schmiermittel kann bei diesem Vorgang

optimal dosiert werden, so dass Überschmierung

und damit Arbeitsplätze,

Optimierungspyramide für Zentralschmierung

die durch Fett und Öl verschmutzt

sind, der Vergangenheit angehören.

Das richtige Fett

Ein wichtiger Faktor ist auch die Auswahl

des richtigen Schmierstoffs. In

vielen Fällen bietet hochviskoses Fett

der NLGI-Klasse 2 die beste Lösung.

Fett bildet im Gegensatz zu Fließfett

einen Fettkragen um das zu schmierende

Lager und verhindert so das

Eindringen von Schmutzpartikeln oder

Wasser.

Das Fett verbleibt

auch bei hohen Temperaturen

und trotz hoher

Erschütterungen oder Vibrationen

im Lager. Diese

Eigenschaften von Fett sind

umso wichtiger, wenn Maschinen

in rauer Umgebung im Einsatz sind.

Bei der Schmierung von Ketten wird

allgemein Öl verwendet, da Öl sich

gut auf der Kette verteilt und auch die

innen liegenden Bolzen erreicht. Bei der

Verwendung von Öl als Schmiermittel

ist es außerordentlich wichtig, genau

zu dosieren, um die Risiken durch „zu

viel“ aufgetragenes Öl zu minimieren.

Das gilt natürlich besonders bei einem

Einsatz mobiler Maschinen im Feld, wo

herabtropfendes Öl direkt in den Boden

eindringen würde!

www.lincolnindustrial.de

Vergleich automatische/manuelle

Schmierung

Savas: Komfortsitz für besonders harte Beanspruchung

Beim Savas Columbus 85 handelt

es sich um einen Komfortsitz, der

auf besonders harte Beanspruchung

beim Einsatz in Baggern, Raupen und

anderen Maschinen ausgelegt ist. Diese

Fahrzeuge leisten ihre Arbeit unter

schwersten und oft wechselnden Bedingungen.

Hier kommt es darauf an,

dass der Sitz dem Komfortbedürfnis des

Fahrers entgegenkommt und optimale

Schwingungsdämpfung bietet.

Durch die einstellbare Luftfederung

erhält der Sitz eine sehr praktische

Eigenschaft, wenn der Sitz von

verschiedenen Fahrern benutzt

wird. Er eignet sich für große

und kleine Fahrer, denn die

multifunktional ausgeführten

Armlehnen sind höhenverstellbar

und bieten Armen und

Schultern guten Halt. Da die

Armlehnen bis neben die Rücken-

lehne reichen, verfügt der Fahrer auch

beim Zurücksetzen über gute Abstützung

und sicheren Halt. Ein wichtiger

Pluspunkt ist die Möglichkeit, die

Lehnen nach unten abzuklappen, was

für bessere Bewegungsfreiheit beim

Einsteigen und beim

Rückwärtsfahren

sorgt.

www.savas.com

Die schmale

Ausführung des

Columbus 85 ist

für Gabelstapler

geeignet.

Der Einkaufsführer 4 � 2009

47


Fahrzeugkomponenten

Michelin: Höchstleistung für Reifen im Bergbau

Michelin Earthmover Management

System“ (MEMS) ist das erste

elektronische Überwachungssystem für

Reifen von Erdbewegungsfahrzeugen,

das weitflächig angeboten wird. MEMS

wurde speziell für Fahrzeuge im Tagebaueinsatz

entwickelt und misst den

Reifendruck und die Reifentemperatur

in Echtzeit. Sensoren in

den Reifen übertragen

alle wichtigen

Daten an einen

Empfänger in der

Fahrerkabine, der

direkt mit dem

Tagebau-Kontrollzentrum

verbunden

48 Der Einkaufsführer 4 � 2009

ist. Michelin hat bei der Entwicklung

von MEMS eng mit Unternehmen

zusammengearbeitet, die sich auf die

Herstellung von Tagebau-Dispatch-

Systemen (Logistiksysteme) spezialisiert

haben. Auf diese Weise konnte die

Schnittstelle zwischen MEMS und dem

Tagebau-Kontrollsystem optimal konfiguriert

werden.

Die Sensoren senden etwa jede

Minute ein Signal aus, sobald die voreingestellten

Werte für Temperatur

und Druck erreicht sind. Bei Druckverlust

oder Überhitzung der Reifen

über den Sollwert erfolgt alle 10 Sekunden

eine Datenübertragung und

Warnmeldung zum Kontrollzentrum.

Die Komponenten von

MEMS ( Michelin Earth mover

Management System):

1) In jedem Reifen sitzt

ein Sensor, der Daten über

Reifendruck und Reifentemperatur

übermittelt.

2) Der Empfänger im

Fahrzeug sedet die Daten ian

das Überwachungs system.

3) So genannte „Hand

Held Units“ (HHU) zeigen

Druckverluste am Reifen an.

Zusätzlich können damit

die Empfänger im Fahrzeug

eingestellt werden.

4) Das Überwachungssystem.

Hierdurch leistet MEMS einen wichtigen

Beitrag für eine höhere Betriebssicherheit.

Durch die frühzeitige Warnung

können Präventivmaßnahmen ergriffen

werden, bevor ein Schaden auftritt.

Die Fahrzeuge müssen deshalb

nur für kurze Zeit aus dem Verkehr

genommen werden, um notwendige

Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen.

Die Ausfallzeiten werden

deutlich reduziert. MEMS ermöglicht

damit wesentliche Einsparungen und

erhöht die Produktivität der Fahrzeuge

und Geräte.

www.michelin.de

Willenbrock-Service: Messung von Humanschwingungen

Wer im Arbeitsleben Schwingungen

und Vibrationen ausgesetzt

ist, muss mit gesundheitlichen

Schäden rechnen. Bei Gabelstaplerfahrern

sind vor allem der Rücken, die

Bandscheiben und die Gelenke betroffen.

Die so genannten „Humanschwingungen“

führen zu nachlassender

Konzentration und wegen der gesundheitlichen

Beeinträchtigung auch zu

Unzufriedenheit mit dem Arbeitsplatz.

Unternehmen, die für verminderte

Humanschwingungen sorgen, können

damit auch die Leistungsfähigkeit ihrer

Mitarbeiter steigern.

Neu ist das Thema Humanschwingung

im Staplereinsatz nicht. Der

Flurförderzeug-Hersteller Linde widmet

ihm schon seit über 20 Jahren große

Aufmerksamkeit und gilt auf diesem

Gebiet als unbestrittener Technologieführer.

„Immer mehr unserer Kunden

gehen auf Nummer sicher und nehmen

für die gesetzlich vorgeschriebene

Gefährdungsanalyse unsere Dienstleistungen

in Anspruch“, berichtet Dieter

Schnittjer, Verkaufsleiter der Willenbrock

Fördertechnik GmbH.

Zum Angebot des Bremer Dienstleis

ters gehören eine fundierte

Beratung, die Messung der Humanschwingungen

unter tatsächlichen

Einsatzbedingungen und deren Auswertung

mit grafischer Darstellung.

Die Ergebnisse werden

gemeinsam

mit den Kunden

analysiert und

anschließend geeigneteMaßnahmen

zur Optimierung

der Arbeitsbedingungen

erörtert.

„Wir messen übrigens nicht nur

die Humanschwingung von Linde-

Geräten, sondern auch von anderen

Herstellern und händigen den Kunden

die vollständigen Datensätze aus“, versichert

Schnittjer.

www.willenbrock.de


tbm: NoColl Kollisionsschutzsystem für Kreuzungspunkte

Um Personen vor Zusammenstößen

mit Staplern zu schützen,Stapler

sicher durch bauliche Besonderheiten

zu manövrieren und Be- und Entladevorgänge

sicher zu gestalten, hat tbm

das NoColl Kollisionsschutzsystems

entwickelt. Es sorgt für:

� die Selektierung der Fahrzeuge bei

Halleneinfahrten in „berechtigte“

und „unberechtigte“

� eine automatische Geschwindigkeitsreduzierung

im Moment des Aufeinandertreffens

beim Begegnungsverkehr

in beengten Korridoren

� eine Tor-Durchfahrtssicherung mit

automatischer Tor-Auf-Ansteuerung,

Aktivwarnung auf der Torgegenseite

und Last- bzw. Hubhöhenüberwachung.

Tor und Leitungen werden so

vor Beschädigung beim Durchfahren

geschützt und das Fahrzeug davor

bewahrt umzukippen.

Bei Rückwärts- und Vorwärtsfahrten

auf das Tor zu ist mit einer Engstelle

im Torbereich zu rechnen. Die

NoColl-Sensorik am Fahrzeug öffnet NoColl-Sensorik am Fahrzeug öffnet das Tor und aktiviert auf der anderen Torseite

das Tor und aktiviert auf der anderen

Torseite die Aktivwarnung. Der

die Aktivwarnung.

NoColl-Sensor am Tor verlangsamt fahren am stehenden Fahrzeug etc. NoColl-Sensoren an der Hallendecke

das Fahrzeug auf 4 km/h vor dem Tor � einen Stopp des Fahrzeuges bei un- werden Gefahren ereignisbedingt

bzw. stoppt das Fahrzeug, wenn die zulässiger Fahrzeugbewegung oder visuell signalisiert (mit Blinkleuchte,

Last zu hoch ragt.

Bewegung im unzulässigen Zustand Ampel oder Lauflicht entlang des

� eine Fußgänger-Zugangssperre, da- (zu hoch ausgehoben oder Last ist zu Verkehrsweges).

mit im Moment des Vorbeifahrens hoch)

� eine automatische Einfahrtsregelung

der Fußgänger nicht achtlos auf den � eine Beeinflussung des Fahrzeuges für Fahrzeuge in nichtüberschau-

Verkehrsweg vor das Fahrzeug tre- auf Laderampen bei Lkw-Beladung bare Bereiche. Ein Fahrzeug kann

ten kann. Die Sperre wird durch das mit Stopp-Signal und Schrittge- nicht wieder rückwärts ausfahren,

NoColl-System automatisch aktiviert, schwindigkeit. Die Zufahrt wird für wenn das nächste Fahrzeug hinter-

wenn das Fahrzeug auf den Zugang Stapler über NoColl (berührungslos) her in denselben Gang einfährt. Die

zugefahren kommt und deaktiviert, gesperrt, bis der Lkw angedockt NoColl-Regelung ist daher simpel:

wenn es am Zugang vorbei ist.

und der Abstand von der Ladefläche Ist ein Fahrzeug bereits in einem

� Gangende-Sicherungen im Breit- kleiner als 10 cm ist. Das aus der „Kamin gang“, wird die Zufahrt für

ganglager, damit die aus dem Gang Halle herausfahrende Fahrzeug kann das weitere Fahrzeug über der Kreu-

heraus auf den Hauptverkehrsweg jetzt in Schrittgeschwindigkeit die zung bzw. Einfahrt gesperrt und die

fahrenden Fahrzeuge sich langsam Laderampe und den LKW anfahren. Sperre eventuell an der Decke mit

einfädeln bzw. in der Kurve bei zu Bewegt sich der LKW während der einer Blinkleuchte angezeigt.

hoher Kurvengeschwindigkeit die Beladung weg von der Rampe, er- � eine Distanzwahrung zwischen den

Last nicht verloren geht

tönt ein Alarmsignal. Sollte sich der Fahrzeugen insbesondere im Schmal-

� eine Kreuzungssicherung im Gefahr- Staplerfahrer in diesem Moment im gang.

bereich Breitgang-Hauptgang mit LKW befinden, darf er den LKW nicht

NoColl für langsames Ausfahren mit verlassen.

www.tbm.biz

gleichzeitiger Aktivwarnung (rot- � eine Kurven-Vorfahrtsregelung,

gelbe Warnblinkleuchten auf beiden nach der jeweils „nur ein Fahrzeug

Seiten der Ausfahrt) an der Stirnseite zugleich“ in eine Kurve einfahren

der Regale

darf. Das jeweils später einfahrende

� eine Verlangsamung der Fahrzeuge Fahrzeug auf der Gegenseite, die

in mehreren Stufen, gefahrmoment- nicht einsehbar sein kann, wird au-

und positionsbedingt in Abhängigkeit tomatisch gewarnt oder auf Wunsch

von Hauptverkehrsweg, Zufahrt auf sogar gestoppt.

den Hauptverkehrsweg, Kurve, Kreu- � eine Kreuzungs- und Einfahrtregezung,

Überholvorgang oder Vorbei- lung. Durch eine Vernetzung der

Der Einkaufsführer 4 � 2009

49


Fahrzeugkomponenten

Mögliche Sicherheitsanwendungen: Automatisches Einschalten des Terminals bei Zündung des Staplers,Ausschalten oder

Abdimmen des Displays bei Fahrtbeginn, Start Stapler-Warnleuchte bei Kommissionier-Eingang

noax: Mobile-Safety-Modul für mehr Sicherheit

in mobilen Logistikanwendungen

noax-Stapler-Terminals mit den

Mother-board-Varianten N7 und

N8 können mit einem Mobile-Safety-

Modul ausgerüstet bzw. nachge-rüstet

werden. Durch die Verbindung zwischen

Stapler-Terminal und Stapler-

Elektronik lassen sich nun diverse

sicherheitsrelevante Problemstellungen

im hektischen Logistik-Alltag lösen.

Die Vorteile der Logistik-Automatisierung

auf der einen Seite bringen auf

der anderen Seite große sicherheitsrelevante

Probleme mit sich. So wird

zum Beispiel der Stapler-Fahrer, häufig

in voller Fahrt, mit einer Fülle von Informationen

über den Bildschirm konfrontiert.

Darüber hinaus soll er noch

Eingaben via Touch-Panel oder Tastatur

tätigen oder Kommissionier-

Aufträge bestätigen. Die

Folge ist eine Ablenkung

sowie Überforderung

des Stapler-Fahrers und

damit ein drastisch erhöhtes

Unfallrisiko.

Für Abhilfe sorgt

hier das, speziell für

noax-Stapler-Terminals entwickelte,

Mobile-Safety-Modul.

Mittels einer DIO-Zusatzplatine auf

dem noax-Motherboard wird das

Stapler-Terminal mit der Stapler-

Elektronik verbunden. Somit lassen sich

diverse sicherheitsrelevante Funktionen

50 Der Einkaufsführer 4 � 2009

für einen sicheren Stapler-Betrieb in

Kombination mit ei-nem noax-Stapler-

Terminal realisieren.

Diverse Stapler-Terminal-Funktionen

verringern das Unfallrisiko

Für mehr Betriebssicherheit kann beispielsweise

das Mobile-Safety-Modul

so konfiguriert werden, dass sich bei

Fahrtbeginn des Staplers über eine

Signalisierung die Display-Helligkeit

automatisch absenkt oder ganz verdunkelt.

Auch ist es möglich, den

Touch oder die Bedientasten für die

Dauer der Fahrt automatisch zu deaktivieren.

Damit ist die unfallträchtige

Ablenkung des Fahrers während der

Fahrt nahezu ausgeschlossen. Hält der

Stapler jedoch an, so steht dem

Fahrer automatisch wieder

die volle Funktionalität von

Bildschirm, Touch, Bedientasten,

Tastatur oder

Peripheriegeräten zur

Verfügung. Damit bleibt

die Effizienz der mobilen

Kommissionierung, auch

mit dem noax-Mobile-Safety-

Modul, vollständig erhalten. Durch

die Verbindung zwischen Terminal und

Stapler-Elektronik können darüber

hinaus noch weitere Funktionen realisiert

werden. So kann das Terminal

beim Starten des Staplers via Zündung

über ein Signal sofort oder beliebig

zeitlich verzögert hochgefahren werden.

Beim Ausschalten des Staplers

kann das Mobile-Safety-Modul so

konfiguriert werden, dass das Terminal

direkt ordnungsgemäß herunter fährt

oder dies zeitlich verzögert passiert.

Elektronische Personalisierung verhindert

unbefugte Terminal-Bedienung

Neben der Unfallverhütung dient das

Mobile-Safety-Modul auch der Datensicherheit.

So können, über externe Software-Tools,

diverse sicherheitsrelevante

Personalisierungsfreigaben für das Terminal

mit dem Stapler-Einsatz verbunden

werden. Verschiedenste Konfigurationen

sind hierbei realisierbar: Startet

zum Beispiel ein Lager-Mitarbeiter einen

Stapler, um seine Arbeit aufzunehmen,

so muss er sich generell am Terminal

über sein Passwort oder seinen RFID-

Transponder-Chip anmelden.

Neben der Koppelung des Terminals

mit der Stapler-Zündung oder der Stapler-Fahr-Eletronik

sind diverse weitere

Funktions-Verknüpfungen zwischen

PC und Trägerfahrzeug realisierbar. So

kann das noax-Terminal zum Beispiel

mit Stapler-Warnleuchten, akustischen

Signalgebern oder der Gabel-Steuerung

gekoppelt werden.

www.noax.com


tbm: Spezialist für Staplersicherheit

Seit vielen Jahren schon wurde die

Unfallgefahr von Flurförderzeugen

– insbesondere von Frontladestaplern

bzw. Gegengewichtsstapler – erkannt.

So unentbehrlich diese Lasttransportmittel

auch sind, so gefährlich sind sie

bei leichtfertigem Umgang oder mangelhafter

Ausstattung.

Befugniskontrolle

In der Abwehr von Gefahren ist

zunächst schon die Befähigung und Befugnis

eine wichtige Voraussetzung für

die Bedienung eines kraftbetriebenen

Fahrzeuges. tbm bietet mit der Befugniskontrolle

BK-100 ein berührungslos

wirkendes Identifikationssystem für alle

befugten Fahrer. In der Steuerung, die

mittels Laptop einmalig programmiert

wird, können bis zu 100 Fahrer pro

Fahrzeug und bis zu 2.500 Ereignisse

gespeichert werden. Will der Fahrer das

Fahrzeug verlassen, drückt er lediglich

auf die grüne Taste. Eine andere Person

kann jetzt nur fahren, wenn sie sich als

befugt über einen Transponder (Karte

oder Schlüsselanhänger) ausweist. Der

Fahrerwechsel wird per Code-Nr. in

Echtzeit registriert.

Rückraum-Warneinrichtung

Zur Absicherung des Rückraums bietet

tbm die RRW-107 nach DIN75031

an. RRW-107 ist für den Einsatz im

Indoor-Bereich und Outdoor-Bereich

bei Temperaturen von –25 bis + 70°

C auf Ultraschallbasis konzipiert und

funktioniert wie folgt:

Aktivierung erfolgt automatisch

beim Einlegen des Rückwärtsganges,

beim Rückwärtsrollen oder – in engen

Identifikationssystem BK-100

Bereichen, wie zum Beispiel

Regalbereichen ohne

Personenverkehr – erst bei

Rückwärtsfahrten schneller

als

2,5 km/h. Für den häufigen Fall,

dass das Fahrzeug keine geeigneten

Signale zur Verfügung stellen kann,

hat tbm Hightechcontrol GmbH dazu

Fahrtrichtungs- und Geschwindigkeitsmesssensoren

entwickelt, die nachträglich

angebaut werden können.

Die nach hinten gerichtete Ultraschall-Keule

reicht bis zu 3 m weit und

kann für Fahrzeuge bis 2,5 m Breite

verwendet werden. Die Einstellung erfolgt

über Software.

Der Fahrer kann über das Gehör erfassen,

in welcher Entfernung sich das

Hindernis befindet und kann die Fahrt

bzw. die Fahrzeugbewegung entsprechend

steuern.

Die Keule ist in drei Entfernungszonen

zum Fahrzeug unterteilt. Ent-

RRW-107 zur Rückraumüberwachung

sprechend werden die Warnsignale

an den Fahrer akustisch und visuell

in unterschiedlichen Frequenzfolgen

übermittelt.

Für „man-down-Flurförderzeuge“

in Lagerhöhen über 4 m wird die Gabelzinkenkamera

primär als Einstapelhilfe

eingesetzt.

www.tbm.biz

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Der Einkaufsführer 4 � 2009

51


Förderbänder

Aufbereitung

B+W: Weniger Staub mit Wassernebelsystem

Das NALTEC Wassernebelsystem

wird eingesetzt zum Niederschlagen

von Industriestaub, zur Luftbefeuchtung

und Geruchsbekämpfung.

Der durch das NALTEC System erzeugte

künstliche Wassernebel hat die

gleichen Eigenschaften wie der durch

die Natur erzeugte morgendliche

Nebel. Er besteht aus superfeinen

schwebefähigen

Wassertröpfchen, die

durch spezielle Wasserdüsen

erzeugt werden.

Mit diesen feinen Wassertröpfchen

wird zum

Beispiel der Staub aus der

Luft gewaschen.

Die Wassernebelsysteme gibt

es als mobile Systeme wie auch als feste

Installationen zum Beispiel für Brechan-

NALTEC-Entstaubungssystem an Aufgabetrichter

52 Der Einkaufsführer 4 � 2009

lagen, Siebstationen und Förderbandübergaben.

Dabei ist das System flexibel

in den unterschiedlichsten Einsatzgebieten

anwendbar.

Durch den modularen Aufbau kann

das System bei einer Anlagenerweiterung

auf einfache Art und Weise

mitwachsen. Hierbei wird nur das

Rohrleitungssystem erweitert

und die benötigten Nebeldüsen

ergänzt. Somit ist

dieses System einfach

und ohne großen Aufwand

zu handeln.

Da das gesamte Wassersystem

nur mit einem Wasserdruck

von 12 bar arbeitet,

tritt auch hier keine Gefährdung

durch eventuell platzende Schläuche

oder Undichtigkeiten auf.

Weitere Vorteile des NALTEC-

Systems:

� In den Anlagen befinden sich keine

Verschleißteile.

� Es werden keine Zusatzstoffe eingesetzt.

� Das System benötigt keine aufwendige

Wasseraufbereitung, denn:

1. Die Nebeldüsen arbeiten mit

einem geringen Wasserdruck von

10 – 12 bar. Daher sind relativ große

Bohrungen möglich, was die Gefahr

des Zusetzens der Düsen minimiert.

2. Am Eingang der Pumpeneinheit

wird ein Schmutzfänger mit 50μ eingesetzt.

3. In der Pumpeneinheit befindet sich

ein automatisch rückspülender Wasserfilter

mit 100 μ.

4. Die Düsen selbst sind mit einem

80 μ Filter ausgerüstet.

Somit ergibt sich eine hohe Anlagenund

Funktionssicherheit.

Anwendung findet das System nicht

nur in der Steine- und Erden-Industrie,

sondern es hat erfolgreich Einzug

gehalten in Müllsortieranlagen, Papierrecycling

und ebenso bei der Ersatzbrennstoff

Herstellung.

Zusammengefasst kann man

sagen, dass überall dort, wo

staubende Materialien gehandelt,

ver- und bearbeitet werden, das

NALTEC-Wassernebelsystem einfach

und effektiv zur Staubbekämpfung

eingesetzt werden kann. Die Ergebnisse

von Staubmessungen zeigen

eine hohe Wirksamkeit für die Beseitigung

grober Stäube.

www.buwip.de


Typischer Eisenanteil im Betonrecycling Austrag im abgesenkten Zustand

Christophel: Gefahrlose Verstopfungsbeseitigung am Gurtaustrag

Armierungseisen und Baustahlmatten

schaden den marktgängigen

Brechanlagen nicht. Probleme hingegen

bereitet der Eisenaustrag. Wird das

Eisen im Brecher selbst durch die dort

herrschenden dynamischen Kräfte verformt,

gestaucht und herausbefördert,

so entspannt sich das Eisen, sobald

es auf dem Gurt liegt, und verhakt

häufig. Nicht immer hilft die akkurate

Vorzerkleinerung. Ist der Eisenanteil

entsprechend groß, verhaken sich die

Stähle untereinander und bilden ein

Knäuel, welches auch den Austrag

des Mineralgemisches verhindert. Bei

leistungsfähigen Maschinen führt das

Teleskopschurre zur Verminderung

der Staubbelastung.

in Minutenfrist zum Stillstand.

Mittels Schnurhaken und

Muskelkraft wird häufig

versucht, das verklemmte

Eisen in Förderrichtung

herauf- oder über die

seitliche Gurtverkleidung

herauszuziehen. Zur Unterstützung

werden diese gefährlichen

Arbeiten in der Praxis

noch bei laufendem Austragsband

durchgeführt.

Zum Wohle des Bedieners und

des Brechanlagenbesitzers bietet

Terex Pegson bei allen ab 2005 entwickelten

Recyclingbrechanlagen die

Trockene Schüttgüter enthalten

kleinste Partikel und feinsten Staub.

Bei der Entstehung einer Lagerhalde

ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß,

dass diese Kleinteile und Feinststäube

sich über die umliegenden Bereiche

ausbreiten. Dies führt zu Beeinträchtigungen

im Arbeitsumfeld und

zu einer Verschlechterung der

Umwelt. Die Teleskopschurre

von Sandvik reduziert die

Ausbreitung der Stäube.

Von Steinbrüchen, Kiesgruben

und anderweitigen

Industrien wird ständig nach

Wegen zur Verbesserung des

Arbeitsumfeldes und der Umwelt

gesucht. Die Teleskopschurre hilft mit,

den Lärm zu reduzieren, und minimiert

die Ausbreitung von Staub und Feinstoffen

auf umliegende Bereiche. Diese

Technik hat sich als zuverlässige und

kostenwirksame Lösung erwiesen.

Die Teleskopschurre steht in zwei

neu entwickelte hydraulische

Absenk-Option für das

Produktaustragsband serienmäßig.

Mittels Knopfdruck

senkt sich das

Produktband beim Trakpaktor

1412 bis ein lotechter

Auslaufquerschnitt

zum Verlassen des Brechers

verfügbar gemacht wird. Der

mit dem Transportweg zunehmende

Querschnitt eliminiert Verstopfungen

im laufenden Brechbetrieb – gefahrlos

und ohne Muskelkraft.

www.christophel.com

Sandvik: Minimierung der Staubbelastung

Größen zur Verfügung, für Bandbreiten

von 500-800 mm und von 800-1200

mm. Unabhängig von der Größe lässt

sie sich für vollautomatischen Betrieb

mit einer Automatisierungseinheit

(PLC) ausrüsten. Andernfalls kann sie

auch von einer Steuerkabine

aus betrieben werden. Ein

Ultraschallsensor stellt

die Höhe der kegelförmigen

Behälter ein und

sorgt damit für eine

optimale Distanz zum

gelagerten Schüttgut.

Die Anzahl der Kegelsegmente

kann an die Höhe

der Halde bzw. des Förderers

angepasst werden. Im Inneren der Kegelsegmente

entsteht durch den Materialfluss

ein Unterdruck, der verhindert,

daß etwaiger Staub aus der Schurre

entweicht.

www.sandvik.com

Der Einkaufsführer 4 � 2009

53


Förderbänder – Aufbereitung

Gummi-Stricker: „Intelligente“ Förderbandabstreifer manuflex

Je nach Beschaffenheit und Feuchte

des Fördergutes haften Schüttgüter

mehr oder weniger stark am Band

an. Dies birgt Sicherheitsrisiken für

Personen unter der laufenden Anlage.

Um diesen Gefährdungen entgegenzuwirken,

muss das Fördergut an der

Ab- bzw. Übergabestelle vom Transportband

entfernt werden. Meist übernehmen

dies Förderbandabstreifer.

manuflex „S“ mit PUR-Leiste

Der Untergurtabstreifer, manuflex „S“,

wird direkt hinter der Abwurftrommel

eingesetzt. Die Abstreifleiste, das

Herzstück des Abstreifers, besteht aus

einer kompakten PUR-Leiste, an deren

Oberkante einzelne Hartmetallschaber

eingegossen sind. In dieser PUR-Leiste

ist ein Biegekompensator eingelassen,

der die Anpassung an den Fördergurt

ermöglicht. Die Befestigung an der Förderanlage

erfolgt mittels beweglicher

Steckachsen und elastischen Schockab-

manuflex an der Übergabestelle

54 Der Einkaufsführer 4 � 2009

sorbern. PUR-Schürzen sorgen für bestmöglichen

Ablauf des abzustreifenden

Materials und schützen die Metallkonstruktion.

Hinter der Abwurftrommel,

also dort wo

der manuflex „S“

eingesetzt wird, ist

der Gurt straff gespannt.

Die Kräfte,

die vom Fördergurt

auf den Abstreifer

übertragen werden, sind

im Randbereich wesentlich

größer als in der Mitte des Gurtes. Der

manuflex „S“ ist so ausgelegt, dass er

dieses Kräfteverhältnis ausnutzen kann.

Die Abstreifleiste nimmt den Druck an

den Seiten auf und gibt ihn über den

Biegekompensator an die Mitte weiter.

Die logische Zentrierung des Abstreifers

bedingt, dass der größte Anpressdruck

in dem Bereich des Gurtes zur Geltung

kommt, an dem auch die größte Verschmutzung

auftritt.

Die Wartung beschränkt sich auf ein

absolutes Minimum. Da der manuflex

„S“ auf Grund des Biegekompensators

Verschleiß ausgleicht, ist auch ein

Nachjustieren nur selten nötig.

Mit dem manuflex „T-AP“ ist es

gelungen, den Verschleiß an Gurt und

Abstreifer auch bei einem Trommelabstreifer

zu kompensieren. Einzelne,

125 mm breite PUR-Abstreifsegmente

sind durch ein Clip-System in einem

Aufnahmeprofil befestigt.

Der Anpressdruck der PUR-Segmente

wird durch einen eingelegten

Die flexible Druckanpassung

Druckschlauch geregelt. Die Beaufschlagung

mit Druckluft erfolgt über einen

Druckbehälter mit einem Volumen

von nur einem Liter.

Über einen geometrischen Drehpunkt

im Abstreifsegment wird jedes

einzelne Segment an den jeweiligen

Gurtbereich gepresst. Somit kann je

125 mm Segmentbreite, unabhängig

von Gurtverschleiß oder ballig ausgeführter

Trommel, mit gleich bleibender

Kraft abgestreift werden.

Die außerhalb der Förderanlage angebrachte

Druckregeleinheit ermöglicht

eine Regulierung der Abstreifleistung

ohne gefährliches Eingreifen in den

Förderstrom oder an bewegliche, rotierende

Teile im laufenden Betrieb. Der

Druckschlauch wirkt als Schockabsorber,

zum Beispiel für Gurtvulkanisation

und Fehlstellen im Fördergurt.

www.gummi-stricker.de

MinMud: Staubabdichtungs- und Spritzschutzsysteme MinDust

Staubemissionen in Rohstoffaufbereitungsbetrieben

wirken sich

negativ sowohl auf die

Maschinentechnik als

auch die Arbeitsumgebung

aus. Staub bedingt

einen erhöhten Verschleiß

an den maschinellen Einrichtungen,

fördert Korrosion, beeinträchtigt

die Arbeitssicherheit und kann für

Mitarbeiter gesundheitsschädlich sein.

Durch eine einfache Kapselung der

Maschinen kann eine erhebliche Reduzierung

der Emissionen und gleichzeitig

eine Verminderung des Lärmpegels

erreicht werden. Ebenso kann bei

Maschinen, die an eine Absaug-

und Filtereinrichtung

angeschlossen sind, durch

die gezielte Erfassung der

Staub beladenen Luft nicht

nur die Lüfterleistung, sondern

auch die Filtergröße

reduziert werden.

Die Investition für MinDust

Staubabdichtungssysteme amortisiern

sich innerhalb kurzer Zeit durch reduzierte

Aufwendungen für Wartung,

Instandhaltung und Energieeinsatz.

MinDust Staubabdichtungssysteme

bestehen aus hochwertigen MinWear

0951 oder MinWear 1078 Kautschukbahnen,

die mit elastischen Klemm-

ecken und -leisten direkt am Maschinenkörper

fixiert werden.

MinWear 0951 und MinWear 1078

ist durch hohe Flexibilität, einfachste

Handhabung und hohe Zug- und Reißfestigkeit

gekennzeichnet. Durch diese Merkmale

wird eine hohe Standzeit sichergestellt.

MinDust Staubabdichtungssysteme

können bei einer Vielzahl von Maschinen

ohne konstruktive Änderungen nachgerüstet

werden. Eine Montage ist sowohl

an schwingenden Maschinen als auch an

den Nahtstellen zwischen schwingenden

und statischen Bauteilen möglich.

www.minmud.com


Christophel:

Sicherer Betrieb

moderner

Backenbrechanlagen

Die Bühne am Brechanlageneinlauf

ist für den regulären Arbeitsbetrieb

nicht vorgesehen. Bei der Brechgutverarbeitung

mit Störstoffen ist die

Versuchung aber groß, mögliche Brechanlagenschäden

durch eine manuelle

Sortierung zu reduzieren. Hierbei und

bei der Beseitigung trotzdem eingetretener

Verstopfer entstehen wiederholt

gefährliche Situationen. Häufig erfolgt

die Räumungsarbeit, wenn die bewegliche

Schwinge voll unter Spannung des

abrupten Stoppvorgangs steht.

In der Recyclingausführung der

mittelgroßen Backenbrecherklasse

bietet Terex Pegson auf Wunsch das

neue HR-Protec System. Hierbei drücken

zwei großzügig dimensionierte

Hydraulikzylinder einen Querträger in

dem geschlitzten Backenbrecherrahmen

konstant nach vorn und bieten der

Druckplatte hierdurch ein definiertes,

festes Widerlager. Für den Fall des

Backenbrecher XR400 in Kombination mit Portafill

Brecher mit offener Brechkammer

Fremdkörpereintritts öffnen die Zylinder

und der Träger rutscht im Schlitz um den

Brechspalt auf ca. 220 mm zu öffnen.

Automatisch kuppelt der Brecher aus

und die Zuführrinne schaltet aus.

Nachdem der Fremdkörper die

Brechkammer durch den großen Spalt

verlassen hat, sich der Bediener vom

einwandfreien Zustand des Brechers

überzeugt hat, wird die Maschine nach

Brecher mit normaler Spalteinstellung

ca. 5 Minuten erneut eingekuppelt und

die Rinne angefahren.

Das HR-Protec System macht die Materialsichtung

überflüssig und sorgt für

die gefahrlose Verstopfungsbeseitigung.

Hierdurch werden auch Brechanlagenschäden

wirkungsvoll verhindert und

Ausfallzeiten im Überlastfall reduziert.

www.christophel.com

InduTechnik:

Aufpralldämpfer-Stationen für die Sicherheit in Förderanlagen

Die Arbeit in Förderanlagen birgt

viele Gefahren für die Menschen,

die in diesen Anlagen arbeiten. Um

die Anlagen sicherer zu machen und

die Gefahren zu minimieren, gibt es

auch im Bereich der Technik für Förderanlagen

viele Möglichkeiten, die

Arbeits sicherheit zu

erhöhen.

Zum Beispiel

den Einsatz

von Aufpralldämpfer-

Aufpralldämpfer-Station

Stationen: Die Beladestelle ist ein

kritischer Punkt für Fördergurt und

Förderanlage. Die Fallhöhe, Größe des

Fördermaterials, Richtung und Aufprallgeschwindigkeit,

sind Faktoren die

Schäden am Fördergurt verursachen.

Rollen können von der Wucht der

Materialaufschläge heraus springen. Es

entsteht auch eine hohe Staubentwicklung

durch den Materialfall.

Um hier vorzubeugen, bietet die

Indutechnik GmbH Aufpralldämpfer-

Stationen an.

Hier die Vorteile auf einen Blick:

� wesentliche Verbesserung der Arbeitssicherheit,

da ein „Hineingreifen“

nicht mehr möglich ist

� Vermeidung der Gefahr von herausspringenden

Rollen

� extrem hohe Staubabdichtungsfähigkeit

= Gesundheitsschutz

� Verbesserung der Betriebsbedingungen

� Abfederung des Materialaufprall

durch Gummi

� die Fallenergie des Fördermaterials

wird aufgenommen

� hoch verschleißfest durch PE-Schicht

auf den Balken

� Schutz gegen Schäden

� Wartungs- und Reparaturkosten

werden gesenkt

� Verlängerung der Lebensdauer von

Gurt und Anlage

Eine schnelle Montage ist ebenfalls ein

Pluspunkt für die Aufpralldämpfer-

Stationen. Vorhandene Rollenstationen

werden einfach gegen einen

Unterstü tzungsrahmen mit seitlichen

Teleskopspindeln getauscht. Die Teleskopspindeln

erleichtern eine bessere

und genauere Anpassung an die Gurtmuldung.

Die Dämpfungselemente

werden dann mittels Schrauben schnell

und einfach auf dem Unterstützungsrahmen

befestigt. Auch Wartungskosten

werden so wesentlich geringer.

www.indutechnik.com

Der Einkaufsführer 4 � 2009 55


Förderbänder – Aufbereitung

Leiblein: Sekundär-Zerkleinerer für mobile Brecher

Sekundärzerkleiner mit Fernbedienung

56 Der Einkaufsführer 4 � 2009

In der Steinbruch-Industrie und beim

Recycling von Baustoffen werden im

Bereich der Zerkleinerung Brecher eingesetzt.

Solange sich das Material gut von

den Brechern zerkleinern lässt, entstehen

keine Störungen und Stillstandszeiten.

Übergroße Gesteinsbrocken, welche sich

in der Zuführung zum Brecher verkanten

oder sich auf den Walzen zu Kugeln

formen, verursachen Störungen und

Blockaden im Produktionsablauf.

Um solche Störungen und sogenannte

„Stopfer“ schnellstens zu

beseitigen, hat die Firma Leiblein

Mining speziell auf diese Einsatzfälle

zugeschnittene Sekundärzerkleinerer

entwickelt, die sowohl an stationären

wie auch an mobilen Brecheranlagen

angebaut werden können.

Leiblein Mining bietet maßgeschneiderte

Lösungen mit verschiedenen

Hammergrößen und Auslegervarianten.

Es sind Hämmer verschiedener

Hersteller und Leistungen mit Schlagenergien

von 140 – 1.800 J und Schlagzahlen

von 390 – 2.000 min-¹ möglich.

Die Ausleger haben eine Reichweite

von 3.000 mm bis 10.000 mm und

können bis 360° geschwenkt werden.

B+W: FLAER-Förderbandabstreifer

Bei der Förderung von Schüttgütern

treten immer wieder Verschmutzungen

durch das geförderte Gut auf.

Die anhaftenden Materialien führen zu

folgenden Problemen:

� Verschmutzung der gesamten Förderbandanlage

� Beschädigung des Fördergurtes

� Stillstandzeiten

� Materialverlust

� Ungleichmäßiger Lauf der Anlage

Hierdurch entstehen regelmäßig hohe

Wartungs-, Reinigungs- und Reparaturkosten.

Bei der Wartung und Reinigung

der Förderbandanlagen treten immer

wieder schwere Arbeitsunfälle auf.

Dagegen sind die Förderbandabstreifer

der Firma B+W GmbH

ein optimales Hilfsmittel. Durch die

langjährige Erfahrung im Bereich der

Förderbandreinigung hat B+W ein

einfaches und kostengünstiges System

entwickelt, um hier mit geringem

Aufwand eine optimale Reinigung der

Förderbandanlagen zu gewährleisten.

Bei der Entwicklung der Abstreifer

legte man besonderen Wert auf:

� hohe Arbeitssicherheit

� wirtschaftliche und effektive

Reinigung

� schonende Bandreinigung

� einzelne lineare 100mm breite

Abstreifleisten

� einfache Montage des Abstreifers

� einfache Einstellbarkeit der Anpresskraft

der Abstreifelemente

� individuelle Anpassungsfähigkeit

an die Trommel radien

beim Kopfabstreifer

� Verwendung von hochverschleißfesten

Materialien

� geringe Stillstandzeiten durch einfaches

Austauschen der Verschleißteile

� geringe Wartungskosten durch

Austauschbarkeit des eigentlichen

Verschleißteils

� Bedienerfreundlichkeit

Die Entwicklungsingenieure von

B+W haben es geschafft, die

in dem Pflichtenheft aufgeführten

Forderungen optimal und ohne

Zugeständnisse umzusetzen.

Die Bedienung

des Zerkleinerers

kann über Handventile,

Kabel- oder Funkfernbedienung

erfolgen.

Durch den Anbau solcher Sekundär-

Zerkleinerer wird das Unfallrisiko

des Personals bei Störungen deutlich

reduziert, da niemand mehr in den

Brecher einsteigen oder mit abenteuerlichen

Werkzeugen die Störung

beseitigen muss. Von einem sicheren

und geschützten Standort, von dem der

Bediener auf die zu beseitigende Störung

sehen kann, wird der Zerkleinerer

bedient. Es entsteht keine körperliche

Belastung für den Bediener. Die Störungen

durch Materialstopfer werden

wesentlich schneller beseitigt, somit

werden Ausfall- und Standzeiten der

Brecheranlagen verkürzt. Dadurch wird

die Effizienz der Brecheranlage erhöht

und das Unfallrisiko gemindert. Eine

Beseitigung der Störungen mit Brechstangen

oder anderen selbstgebauten

gefährlichen Hilfsmitteln gehört dann

der Vergangenheit an.

www.leiblein-mining.de

Hieraus ergaben sich zwei verschiedene

moderne Förderbandabstreifer,

die allen Forderungen gerecht werden.

Diese geringe Auswahl an Abstreifern

reduziert die Lagerkosten,

wodurch die Abstreifer

kostengünstig

angeboten werden

können.

FLAER im Einsatz

www.buwip.de


Im Bereich einer Tragrolle besteht die große Gefahr

„ eingezogen“ zu werden.

Gummi-Stricker: manusafe – Sicherheit am laufenden Band

Ein großes Verletzungspotential an

Gurtförderanlagen geht von rotierenden

Tragrollen aus. Tragrollen werden

an Gurtförderanlagen in großen Stückzahlen

eingesetzt, um den Fördergurt im

Ober- und Untertrum zu stützen.

Verletzungsgefahr besteht dort, wo

der Gurt über die Tragrollen läuft und

diese durch die Gurtbewegung in Rotation

versetzt werden. In Sekundenbruchteilen

können Kleidungsstücke,

Haare und Finger erfasst und zwischen

Tragrolle und Fördergurt gezogen werden.

Schwerwiegende Verletzungen

sind häufig die Folge.

Mit manusafe, einem Produkt aus

der Förderband-Zubehörserie, bietet

Gummi-Stricker innovative Technik zur

Unfallverhütung an. Überall dort, wo

Anlagenabschnitte leicht zugänglich

sind, Wartungsarbeiten durchgeführt

werden, oder fachfremde Personen

verkehren, werden die Tragrollen durch

manusafe ersetzt.

manusafe bestehen aus verzinkten

T- Profilen mit seitlichen Schlüsselflächen.

Mit den Schlüsselflächen werden

sie in den Rollenstühlen fixiert. Auf diese

Konstruktionen werden Abschnitte

aus PA-Profilen aufgeschoben – diese

dienen als Gleitfläche für den

Fördergurt. Die Hauptmaße

der Rollen bzw. manusafe-

Segmente sind identisch.

Dadurch entfallen

Umbaumaß nahmen.

Was aber bietet nun

die Sicherheit?

Die Rotationsbewegung

der Trag rollen entfällt. Der

Fördergurt gleitet über die PA-Profile

Bei manusafe entfällt der „Mangel“-Effekt.

der manu safe-Segmente. Der „Mangeleffekt“

entfällt. Somit können Gliedmaßen

nicht mehr zwischen Gurt und

PA-Profil gelangen.

Wird der Gurt nicht stark gebremst?

Damit der Gurt über die manusafe-

Segmente gleitet, wird nur ein geringer

zusätzlicher Kraftaufwand benötigt, da

das PA-Profil sehr gleitfreudig ist. Zudem

werden nur Gefährdungsbereiche

umgerüstet. Das Thema

Arbeitssicherheit gewinnt

immer mehr an Bedeutung.

Gummi-Stricker

hat diesen Trend erkannt

und bietet mit dem System

manusafe erschwingliche

Sicherheitstechnik.

www.gummi-stricker.de

Sandvik Kegelbrecher CH 660:Optimale Produktivität bei

geringeren Schwingungen und Geräuschen

Der Kegelbrecher CH660 von Sandvik

wurde durch die Optimierung

der gesamten Konstruktion erheblich

verbessert. Die Weiterentwicklungen

betreffen den ganzen Brecher: Aufgabetrichter,

Oberteil, Unterteil und

Hauptachse.

Mit der Steinexpo 2008 ging der

neue CH660 mit umfassenden Optimierungen

und verbesserten Eigenschaften

offiziell auf den Markt. Er verbindet

fortschrittliches Design

mit einer kleinen Standfläche

und höchster Kapazität

im Vergleich zu

seiner Größe, sowie

eine hohe Zerkleinerungseffizienz

bei

ausgezeichneter Kornform des Produktes,

kombiniert mit hydraulischer

Spaltverstellung und der Möglichkeit,

diese zu automatisieren, sowie einer

breiten Auswahl an Brechkammern.

Schwingungs- und Geräuschdämpfung,

sowie hohe Kompatibilität

Der Sandvik CH660 Kegelbrecher

ist weitgehend mit Sandvik Verschleißschutzsystemen

aus Polymer- und

Gummiwerkstoffen ausgerüstet. Diese

Auskleidungen reduzieren den

Verschleiß sowie die Geräuschemissionen

und sind

aufgrund ihres geringen Gewichtes

leicht zu installieren

und zu wechseln.

Alle Hauptbauteile des Brechers sind

mit der Vorgängerversion kompatibel.

www.sandvik.com

Kegelbrecher CH 660

Der Einkaufsführer 4 � 2009 57


Förderbänder – Aufbereitung

Fördergurte, die durch Schieflauf

dauerhaft an Anlagenkomponenten

schleifen, hinterlassen ihre Spuren.

Die dauerhafte Reibung verursacht

äußerst scharfe Kanten, die ein hohes

Verletzungsrisiko bedeuten.

Seitliche Gurtführungsrollen

können Schieflauf nicht vollständig

beseitigen. In der Praxis werden

Gurtführungsrollen, deren Lager

defekt sind, oft nicht zeitnah ausgetauscht.

Die Fördergurte reiben

fortwährend an einer Stelle des Rollenmantels,

bis dieser durchgeschlissen

ist. Der hochwertige Fördergurt kann

durch scharfe Kanten aufgeschlitzt

werden und es entsteht ein neues

Verletzungsrisko.

Ebenso bilden Schieflaufwächter

keine optimale Lösung, denn zum

einen beheben sie nicht die Ursache

für das Hin- und Herwandern des Förderbandes,

zum anderen führen sie zu

Produktionsausfall durch Abschalten

der Antriebsmotoren.

58 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Manuzent-Gurtzentrierstationen

haben ein breites

Anwendungsfeld erobert.

Manuzent ist auch gemuldet

für den Obergurt lieferbar.

manuzent-Gurtzentrierstationen – seit 10 Jahren erfolgreich

Gelangen Förderbänder nicht zentriert

zum Aufgabebereich, wird das

Schüttgut seitlich versetzt auf den

Fördergurt aufgegeben. Das wiederum

führt zu Materialüberlauf und unkontrolliertem

Materialverlust auf der kompletten

Anlagenlänge. Oft muss dieses

Schüttgut manuell wieder mit Schaufel

und Besen beseitigt werden. Dies ist eine

stark Rücken belastende Arbeit.

So ist die Rechnung schnell aufgemacht:

� Gurtschieflauf verursacht Verschleiß.

� Gurtschieflauf führt zu Verletzungen

und Krankheitstagen.

� Gurtschieflauf verursacht Stillstandzeiten

durch Schieflaufwächter.

� Gurtschieflauf verursacht Verschmutzungen

durch Materialüberlauf.

� Konsequenz: Gurtschieflauf gefährdet

die Arbeitssicherheit und verursacht

hohe Kosten.

Der Spezialist für Förderbandtechnik,

Gummi-Stricker, entwickelte ein

einfaches, montagefreundliches, lang-

VSR-Dustex – Wassernebelung gegen Staub

Staubhaltige Luft, die beim Zer kleinern

und beim Transport von Schüttgütern

austritt, kann durch Benebeln

mit feinsten Wassertropfen gereinigt

werden. Übliche Wasser düsen erzeugen

nicht das gleichmäßige Tropfenspektrum

und vor allem nicht die notwendige

Feinheit. Die Folge ist ein Vernässen der

Anlagen. Die Staubbindung bleibt aus.

Beim Dustex-System wird das

Wasser in Zweistoffdüsen mittels eines

in Ultraschallschwingung versetzten

Luftstrahles in Tropfengröße von

Der unterschiedliche Einfluß großer

und kleiner Wassertropfen

5-20 μm zerrissen. Mit der Feinheit der

Tropfen nimmt die Tropfenanzahl und

die Oberflächenaffinität zu Staub und

damit der Effekt überproportional zu.

Der gesamte Staub kann benetzt und

durch Niedernebeln mit dem Hauptmaterialstrom

abtransportiert werden.

So werden nicht nur die TA-Luftwerte

weit unterschritten, sondern es

können sogar MAK-Werte von wenigen

Milligramm Reststaub pro m 3 Anlagenluft

erreicht werden. Die Anlagen

müssen allerdings ähnlich gekapselt

werden wie bei der ansonsten sehr aufwendigen

Absaugfilter-Technik.

Das Dustex- Verfahren hat einen

weiten Einsatzbereich u.a. in der Steine

und Erden-Industrie, Recycling- und

Abfalltechnologie sowie in der Kohlengewinnung

gefunden. Die universelle

Einsetzbarkeit bei hoher Wirksamkeit

und geringem Wasser- und Luftverbrauch

zeichnen das System aus.

lebiges und zuverlässiges System zur

Zentrierung von Förderbändern. Basis

der manuzent-Gurtzentrierstation

ist eine dreigeteilte Rollenstation mit

konischen Außenrollen und einer

zylindrischen Mittelrolle. Die Vorteile

der manuzent-Gurtzentrierstation

sind:

� Ausgleich von Schieflauf

� permanente Gurtführung auch im

Reversierbetrieb

� keine Seitenführungsrollen

� einfache Montage

� Langlebigkeit

� für den Untergurt und – gemuldet –

für den Obergurt lieferbar.

Manuzent-Gurtzentrierstationen sind

für ein sehr breites Anwendungsfeld

geeignet, von 50 cm bis zu 2 m breiten

Förderbändern. Die Gurtzentrierstationen

werden in allen Industriebereichen

eingesetzt, in denen Schüttgüter auf

Fördergurten transportiert werden.

www.gummi-stricker.de

Dustex Nebelkuppel

Wenn es um spezielle Anforderungen

geht, liefert die VSR

Industrie technik GmbH auch statt

der hochwirksamen Zweistoffsysteme

schlüsselfertige Anlagen

zur reinen Druckwasserbedüsung.

Dustex Resonanzkammerdüsen sind

mit Leistungen von 10 bis 1500 l/h

Wasserdurchsatz erhältlich.

www.vsr-industrietechnik.de


Insbesondere an Materialüber gabestellen

wird der im Fördergut enthaltende

Staub verwirbelt und in der Umgebung

der Förderanlagen freigesetzt.

Die dadurch aufgewirbelten A- und

E-Stäube stellen eine erhebliche Belastung

für Mensch und Umwelt da. Der

HX410 bietet eine energiesparende und

wartungsarme Emissionsreduzierung

für Förderbandsysteme.

Das System basiert auf dem Prinzip

der elektrostatischen Ionisierung und

wurde entwickelt, um den Staub dort

zu binden, wo er an Gurtförderanlagen

entsteht – an der Schurre. Das

Staub-unterdrückungssystem HX410

wird direkt hinter der Schurre über

dem Fördergurt installiert. Fördergut

und Staub werden durch das V2A-

Gehäuse, in dem eine Koronalelektrode

die Luft ionisiert, geführt. Durch

die Kollision der Staubpartikel mit den

ionisierten Luftmolekülen werden

diese elektrostatisch aufgeladen und

lagern sich am geerdeten Gehäuse

des Gerätes ab. Der sich ablagernde

Staub wird durch einen periodisch

B+W: MATAKT Luftkanonen

Die MATAKT Luftkanonen sind

pneumatische Austragshilfen für

Silos und Bunker, die durch den Einsatz

von Druckluft helfen, die Gleitreibung

des gelagerten Materials herabzusetzen,

und damit das Silo fließfähig zu

halten.

Die Luftkanonen (Druckbehälter)

werden außen an den Silos montiert.

Durch ein kurzes Rohrleitungssystem

wird dann bei Bedarf die komprimierte

Druckluft schlagartig in das

Silo an den kritischen

Stellen eingeblasen.

Die damit

verbundene

Fluidisierung

lässt das Material

durch die normale

anlaufenden Unwuchtmotor vom Gehäuse

abgerüttelt und in das Fördergut

zurückgeführt. Der HX410 kann auf

Förderbandanlagen mit einer Gurtbreite

von 500 bis zu 1400mm installiert

werden. Die Länge des Gerätes ist von

der Strömungsgeschwindigkeit des

Materials abhängig.

Derzeit ist der HX410 in folgenden

Industrien im Einsatz:

� Steinbrüche

� Bergbau

� Stahl

Schwerkraft abfließen.

Meist wird mit einer langen Eisenstange

von der Austragsseite oder bei

nicht so großen Silos von der Befüllseite

aus versucht, das verfestigte Material

zu lösen und damit wieder fließfähig

zu machen. Es kommt hierbei immer

wieder zu schweren Verletzungen, da

sich die Materialien plötzlich derartig

schnell lösen können, dass die ausführenden

Personen entweder ins Silo stürzen

oder von dem fließenden Material

erdrückt werden. Dies alles wird mit

dem Einsatz der MATAKT Luftkanonen

verindert, da die Anlagen vollautomatisch

mit dem Austragsorgan des Silos

verriegelt werden.

www.buwip.de

Installiertes Staubunterdrückungssystem

HX 410

Sandvik: HX410 Staubunterdrückung an Förderbandübergaben

� Zement

� Gießereien und

� Gips

Mit nur geringen Leistungsbedarf

(< 500W/h) wird eine Staubunterdrückung

von über 90 Prozent erreicht.

Die Vorteile liegen auf der Hand: sehr

geringe Betriebskosten, keine Entsorgungskosten,

eine einfache, modulare

Konstruktion und keine Änderung der

Materialeigenschaften.

www.sandvik.com

Gerät AUS Gerät: EIN

montierte Luftkanonen an einem Silo

Der Einkaufsführer 4 � 2009

59


Trellex Staubabdichtung: Prävention statt Emission

Metso Minerals fertigt bereits seit

Jahren Staubdichtungssysteme

für Maschinen und Anlagen, die im

Komplette Trellex Dachkonstruktion

auf einer Siebanlage als Grafik

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„...und katastrophale

Betriebskosten

interessieren nicht?

Abgerechnet wird

immer noch

unter’m Strich!“

Also: Besser gleich

Tel.: (0451) 8 99 47-0

www.christophel.com

60 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Bergbau und der mineralaufbereitenden

Industrie zum Einsatz kommen. Neben

der Verantwortung für die Gesundheit

aller betrieblichen Mitarbeiter besteht

auch die Notwendigkeit, die Verfügbarkeit

der Geräte zu steigern bzw. Instandhaltungskosten

zu reduzieren.

Unkontrollierte Staubemissionen

erhöhen für gewöhnlich den Verschleiß

der Maschinen und Ausrüstungskomponenten

bzw. erfordern unnötige

Wartungsmaßnahmen. Metso erzielt

mit dem Stauabdichtungssystem Trellex

Dust Seal eine nahezu hundertprozentige

Staubabdichtung. Vorgefertigte

Standardbauteile zur Staubabdichtung

lassen sich ohne erhöhten Aufwand

variabel an die jeweilige Anlage oder

Maschine anpassen.

Neben den Stahlelementen kommen

Dichtungstücher sowie Klemmprofile

aus Gummi zum Einsatz. Je nach Produktionsbedingung

ist das Staubtuch

in vier unterschiedlichen Qualitäten

ausgeführt: Normale Qualität (1414),

Hosch: Innovationssprung

in der Abstreifertechnik

Revolution an der „Drei-Uhr-Position“:

Mit dem neuen Trommelabstreifer

vom Typ HD hat die HOSCH-

Fördertechnik GmbH in Recklinghausen

jetzt den weltweit ersten Abstreifer

entwickelt, der - installiert an der Drei-

Uhr-Position zur Antriebstrommel –

selbst unter schwierigsten Bedingungen

Fördergurte effizient reinigt. Das extrem

robuste System ist so konstruiert, dass

selbst klebriges und stark anhaftendes

Schüttgut kein Problem darstellt.

Bei Unebenheiten und Störungen in

der Gurtoberfläche sorgt eine weltweit

einzigartige Ausweichfunktion der mit

Hartmetallkanten bestückten Reinigungsmodule

dafür, dass der Fördergurt

nicht beschädigt wird. Der neue

Abstreifer vom Typ HD ist dabei auch

ohne Einschränkungen an geklammerten

Gurtverbindungen einsetzbar.

Auf Dauer hohe Reinigungsleistung

Ein großer Nachteil von herkömmlichen

Trommelabstreifern ist ein hoher Verschleiß

der Module, wodurch die Reinigungsleistung

stark abnimmt. Anders

beim neuen HD-Abstreifer: Die Hart-

Einhausung einer Siebanlage mit Trellex

Antiflamm-Qualität (1518), hitzebeständige

Qualität (4896 bis 135° trocken

bzw. 150° nass) oder Antistatik-

Qualität (554). Mit der Abkapselung

geht auch eine Lärmreduzierung von

10-20 % einher.

Die flexible Handhabung der Trellex

Staubabdichtungen lässt genügend

Spielraum für die Prozessüberwachung

ohne längere Stillstandzeiten. Einrichtungen

für eine kostspielige Staubabsaugung

sind damit entbehrlich.

www.metsominerals.com

metallkanten der

Abstreifmodule

weisen außergewöhnlich

hohe Standzeiten

auf.Zusätzlich gleichen federnd gelagerte

Einzelmodule mit individueller Verschleißnachführung

Unebenheiten des Bandes

aus – und das bei Gurtgeschwindigkeiten

von bis zu 7,5 m/s und Gurtbreiten bis zu

3,2 Metern. Durch den modularen Aufbau

können wir den Abstreifer flexibel an

die örtlichen Gegebenheiten anpassen

und sind damit in der Lage, Gurtbänder

selbst unter schwierigsten Bedingungen

wirksam zu reinigen.

www.hosch.de

Hosch HD-Abstreifer


Weiss: Harmonische Vibration senkt Schalldruckpegel

um mehr als 10 db(A)

3D-Modell der Weiss Silentium 2000 mit Antrieb.

Beton

Asphalt

Werkstein

Die Firma Weiss Srl hat eine Betonsteinfertigungsmaschine

auf den

Markt gebracht, die mit harmonischer

Vibration und elektromotorischem Antrieb

arbeitet. Das Kernstück der neuen

Weiss Silentium 2000 ist das Unwuchterregersystem,

das Erreger- und Vibrationskräfte

bis zu 800 kN erzielt.

Im Gegensatz zur bis heute

üblichen Schockvibration

sorgt die harmonische

Vibration für eine absolut

gleichmäßige Verteilung der

Vibration über die gesamte

Fertigungsfläche. Sie stellt

die zielgerichtete Realisierung

sinusförmiger Schwingungen mit

hohen Beschleunigungsamplituden

an allen Arbeitsmassen dar. Über eine

Vorvibration wird auch eine besonders

gleichmäßige Füllung erzielt. Der Verzicht

auf Prellschläge reduziert Lärm und

Formverschleiß.

„Ganz nebenbei“ bietet das System

Vorteile bei der Reproduzierbarkeit von

Produktqualitäten und bei den dazugehörenden

Maschineneinstellungen. Im

Oktober 2006 wurden die ersten Steine

auf der Maschine gefertigt. Dabei

zeigte sich außerdem, dass sich durch

die harmonische Vibration der Zementgehalt

der Produkte ohne Qualitätsverlust

reduzieren lässt.

www.weissimpianti.it

3D-Modell der

Weiss Silentium 2000

mit Antrieb.

Der Einkaufsführer 4 � 2009 61


Beton – Asphalt – Werkstein

VacuMaster Stone: Platten sicher handhaben

Der Vakuum-Spezialist J. Schmalz

GmbH hat ein Vakuum-Hebegerät

für die Natursteinbranche entwickelt,

den VacuMaster Stone. Mit diesem

Gerät ist das ergonomische und sichere

Handhaben von Natursteinplatten,

Grabsteinrohlingen und Fertigteilen

aus Stein bis zu einem Gewicht von 1,5

Tonnen gewährleistet. Dabei stehen

Varianten für Lasten bis 750 kg oder bis

1.500 kg zur Verfügung.

Mit den Vakuum-Hebegeräten

VacuMaster Stone können

Plattensägen und Bearbei-

Vakuum-Hebegerät VacuMaster

Stone mit zwei Saugplatten und

geschwenkter Steinplatte.

62 Der Einkaufsführer 4 � 2009

tungsmaschinen beschickt und die Fertigteile

wieder entladen werden. Darüber

hinaus sind die vakuumgestützten

Helfer auch für andere Belade-, Positionier-,

Handling- und Montagearbeiten

geeignet.

Dank des modularen Saugersystems,

der schwenkbaren Lastaufnahme, der

einstellbaren Saugplatten, der Rastung

für den horizontalen und vertikalen

Transport, der speziellen Saugplatten

und eines vorgeschalteten, gegen

Feuchtigkeit beständigen

Schmutzfilters ist der flexible

und zuverlässige

Einsatz in den verschiedensten

Steinmetz- und

anderen Verarbeitungsbetrieben

möglich. Je nach

Produkt werden eine bis

vier Saugplatten in verschiedenen

Ausführungen und Anordnungen

verwendet. Durch die spezielle

Ausgestaltung der Dichtlippen in

Kombination mit dem leistungsstarken

Vakuumerzeuger ist auch das Handling

von Steinplatten mit rauen Oberflächen

oder mit Reliefen oder Ornament-

Verzierungen machbar.

Zum einfachen und sicheren Ansaugen

senkrecht stehender Platten bleibt

die Traverse in der zuvor definierten

Ingersoll Rand: Hämmer gut im Griff

Ingersoll Rand Utility Equipment

präsentierte mit dem neuen Abbruchhammer

IR20BV eine neue Griffkonstruktion

für dieses Modell und die

bereits zur Serie gehörenden Abbruchhammer

IR25BV, IR30BV und IR40BV.

Die Serie von Abbruchhammern bietet

hohe Nutzleistung und Frequenz bei

niedrigen Vibrationspegeln. Zugleich

sorgt der geringe Luftverbrauch der

Abbruchhammer für einen besonders

wirtschaftlichen Betrieb.

Die neue Griffkonstruktion besteht

wie gehabt aus Stahl und

wirkt somit der Ermüdung

in gewohntem

Maße entgegen.

Die Konstruktion

ist jedoch leichter

als der bisherige

Griffkörper. Dadurch

ergibt sich

eine Gewichtsreduzierung um etwa

1,3 kg pro Modell und

eine bessere Ausgewogenheit des

Abbruchhammers, denn das Gewicht

verringert sich am oberen Ende der

Maschine.

Das geringe Gewicht der drei

kleineren Abbruchhammermodelle

IR15BV, IR20BV und IR25BV sorgt dafür,

dass sich diese Modelle besonders

leicht handhaben und fortbewegen

lassen. Mit ihrem Leistungs-/Gewichtsverhältnis

bieten sie zudem eine hohe

Produktivität bei weniger schweren

Abbrucharbeiten. Die hohe Leistung

der größeren Abbruchhammer IR30BV

und IR40BV macht sie ideal für das

Arbeiten an harten Materialien und

dickeren Schichten aus Beton und anderen

Böden.

Stellung stehen und die Werkstücke

können sowohl horizontal wie vertikal

geschwenkt werden. Somit ist ein

sicheres und platziertes Ablegen und

Aufrichten der Steinprodukte möglich.

Zudem erlaubt die Ausrüstung mit zwei

ergonomischen Bedienbügeln das einfache,

zielgerichtete Schwenken des

unbeladenen Geräts und natürlich auch

das exakte Führen und Positionieren der

Last.

Die Vakuum-Hebegeräte der Baureihe

VacuMaster Stone werden als

Komplettsysteme in betriebsbereiter

Ausführung geliefert, auf Wunsch auch

inklusive einer Krananlage. Die Vakuumversorgung

erfolgt dabei über eine

groß dimensionierte, wartungsarme,

elektrisch betriebene Pumpe. Bei einem

Energieausfall hält die Kombination aus

Sicherheitsspeicher und Rückschlagventil

das Vakuum über einen längeren

Zeitraum aufrecht. Während des Betriebs

zeigt ein Vakuum-Manometer

dem Bediener den aktuellen Zustand

zuverlässig an. Im Falle eines Energieausfalls

wird eine elektronische

Warneinrichtung aktiviert, die durch

ein akustisches Warnsignal über den

Stromausfall informiert.

www.schmalz.com

www.doosanportablepower.com Abbruchhammer IR20BV


Putzmeister:

Beruhigter

Endschlauch

M

it der Entwicklung des SH-Endschlauchs

(SH: „Steady Hose“)

ist es Putzmeister gelungen, das Verletzungsrisiko

beim Betoneinbau mit

Verteilermasten zu verringern. Reagierte

bisher ein Betonendschlauch bei unkontrollierten

Druckänderungen im Beton

- zum Beispiel bei eingeschlossener

Luft oder beim Lösen eines Stopfers

- durch heftige seitliche Ausschläge, so

werden diese unvorhersehbaren, mitunter

lebensgefährlichen Überschwingungen

beim neuen, gedämpften SH-

Endschlauch deutlich geringer.

Möglich wurde die „Zähmung“ des

Betonendschlauchs durch eine besondere

Gestaltung des Armierungsgewebes,

mit der die Heftigkeit der Schläge im

Vergleich zu sonstigen Endschläuchen

deutlich reduziert werden. Brian Doig,

Vertriebsleiter von Putzmeister UK:

„Auf den Baustellen hier in Großbritannien

wird die Sicherheit immer ernster

Putzmeister „Steady Hose“ mit dem Bauma-Innovationspreis ausgezeichnet.

genommen. Und die Kontrollen sind

scharf! Wir sehen im ‚Steady Hose‘ einen

wichtigen Beitrag, um das Unfallrisiko zu

minimieren. Übrigens - die Pochin Plant

Ltd, unser größter Kunde, hat bei der

Entwicklung des SH-Endschlauchs von

Beginn an mitgearbeitet und plant, seine

komplette Betonpumpen�otte – und das

sind 120 Putzmeister- Maschinen – damit

auszurüsten!“

Beiteiligt an der Entwicklung des

„beruhigten“ SH-Endschlauch waren

darüber hinaus auch Partnern aus

Industrie und Forschung. Erste Erfahrungen

zeigen, dass das „weichere“

Schlauchmaterial auch das Führen des

Endschlauchs erleichtert.

www.putzmeister.de

weha: Optimaler Bearbeitungstisch für Küchenplatten

M

it dem „Küchenboy“ bietet

weha Ludwig Werwein GmbH

einen optimalen Bearbeitungstisch für

Küchenplatten, Waschtische, Thekenplatten

etc. Der Tisch zeichnet sich aus

durch

stufenlose Höhenverstellung mittels

Handkurbel,

nicht prämienfähig!

Neigungsverstellung bis zu 85° in

beide Richtungen mittels Fußentriegelung,

verstellbare Anschlagschiene,

Materialsicherung in gekipptem Zustand.

Der Tisch ist mit vier feststellbaren

Lenkrädern aus Vollgummi leicht

verfahrbar. Für die Bearbeitung von

Innenausschnitten ist eine individuelle

Aufteilung der Holzau�agen möglich.

www.weha.com Bearbeitungstisch Küchenboy

Der Einkaufsführer 4 2009

63


Beton – Asphalt – Werkstein

Steinbearbeitung: Schleiftisch von ESTA/WEHA

mit Trockenentstaubung

Der innovative ESTA-Schleiftisch

„Champion“, entwickelt in

Zusammenarbeit mit WEHA.

In Zusammenarbeit mit dem Steinbearbeitungs-Profi

WEHA hat der Sendener

Absaugtechnik-Spezialist ESTA

einen innovativen Schleiftisch mit Trockenentstaubung

für die Steinbearbeitung

entwickelt. Der neue Arbeitstisch

„Champion“ entfernt mineralische

Stäube, die beim Schleifen und Polieren

von Steinen anfallen, dank einer integrierten

Absauganlage schnell, sicher

und vollautomatisch.

Auf Basis der Trockenentstaubung

gewährleistet der neuartige Schleiftisch

eine staubfreie Entsorgung und sorgt

damit im Vergleich zur herkömmlichen

Nassfiltration für einen höheren

Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.

Denn laut Prüfung der Steinbruchs-

Berufsgenossenschaft (StBG) ist die

Trockenentstaubung gegenüber dem

Nassverfahren die wesentlich effek-

Die Absaugung des Polier- und Schleifstaubes

erfolgt über eine versenkbare

rückwärtige Absaugwand und variabel

zushaltbare Randsaugeinheiten.

64 Der Einkaufsführer 4 � 2009

tivere Staubabscheidung. Grund genug

für die StBG, den Kauf des ESTA-

Schleiftisches mit einem Zuschuss auf

die Anlagen-Investition zu fördern. Bei

Vorlage der Rechnung erhalten StBG-

Mitgliedsfirmen 30 Prozent des Netto-

Kaufpreises von der Berufsgenossenschaft

zurückerstattet.

Der ESTA-Schleiftisch mit den

Abmessungen 1.900 x 1.000 x 920

Millimeter (L x B x H) hat die staubtechnische

Prüfung erfolgreich absolviert

und das GS-Zeichen für Gerätesicherheit

erhalten. Der Absaugtechnik-

Spezialist ESTA kann damit als einziger

deutscher Anbieter von Schleiftischen

mit Trockenentstaubung eine Baumusterprüfung

für Gerätesicherheit

vorweisen.

Die erfolgte staubtechnische

Prüfung bescheinigt, dass die Staub-

Eine staubfreie Entsorgung des

Filterstaubes ist gewährleistet.

grenzwerte für mineralische

Stäube am

Arbeitsplatz gemäß

TRGS 560 und 900

eingehalten werden.

Damit entfällt auch die

energieaufwändige Abluftführung

ins Freie, zudem

ist eine Reinluftrückführung in

den Arbeitsraum zugelassen. Welche

gesetzlichen Grundlagen in diesem

Bereich zu beachten sind, darüber

informiert das ESTA-Beratungsteam

interessierte Steinverarbeitungsbetriebe

bei Bedarf umfassend.

Die Verbesserung des Gesundheitsschutzes

am Arbeitsplatz stand bei

der Entwicklung des „Champion“-

Schleiftisches an erster Stelle. Sie wird

nicht nur durch die Trockenentstaubung

gewährleistet, sondern durch

eine höchst effiziente Absaugleistung

in Verbindung mit einer staubfreien

Entsorgung. Mineralische Stäube werden

bei der Steinbearbeitung über eine

extrem leistungsfähige Absauganlage

umgehend entfernt, auf einer Filter-

Gesamtfläche von 30 Quadratmetern

gefiltert und in zwei herausnehmbaren

30 Liter-Behältern mit eingelegtem PE-

Staubbeutel aufgefangen.

Die Absaugvorrichtung bietet zwei

Leistungsstufen mit einer Motorleistung

von 0,9 Kilowatt bzw. 3,6 Kilowatt

und einer Ventilator-Nennleistung

von bis zu 4.000 Kubikmeter pro Stunde.

Damit erreicht die Absaugeinheit

eine Ansauggeschwindigkeit von mehr

als 5 Metern pro Sekunde. Der vom

Schleiftisch ausgehende Schalldruckpegel

beträgt 58,1 Dezibel in der Leistungsstufe

1 und 76,3 Dezibel in der

Leistungsstufe 2. Für einen wartungsarmen

Betrieb ist der ESTA-Schleiftisch

mit einer automatischen „Jet-Pulse“-

Abreinigungseinheit ausgestattet, die

eine permanente Filter-Abreinigung

während des Betriebs gewährleistet.

Die Ventilatoreinheit ist vom Schleiftisch

abkoppelbar –für eine besonders

einfache Wartung.

www.weha.com

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit


VacuMaster Eco: Energieunabhängig, ergonomisch, sicher

Sie kommen dem Prinzip des Perpetuum

Mobile sehr nah, die selbst

ansaugenden Vakuum-Hebegeräte

VacuMaster Eco der J. Schmalz GmbH.

Bei diesen Vakuumhebern wird mit

der vorhandenen Kraft des Hebezeugs

gearbeitet. Sie erzeugt am Anfang des

Hebevorgangs den für die notwendige

Haltekraft erforderlichen Unterdruck

in Abhängigkeit vom jeweiligen Lastgewicht.

Dazu wird das an einem Hebezeug

hängende Vakuum-Hebegerät

auf die zu hebende Last abgesenkt bis

die Kettenstränge locker sind. Nun löst

die Ventilschaltung das Ansaugen der

Last aus. Während des Anhebens des

VacuMaster Eco wird das Vakuum in

Sekundenschnelle aufgebaut und mit

der Aufwärtsbewegung des Hebezeugs

hängt die Last dann sicher „am Haken“

bzw. am Vakuum-Hebegerät.

Zum Ablegen der Last wird das

Hebezeug mit dem VacuMaster Eco so

weit abgesenkt, bis die Kettenstränge

wieder locker hängen. Das Vakuum-

Hebegerät löst sich von der Last und ist

für den nächsten Transport bereit.

Der Traglastbereich des VacuMas-ter

Eco liegt zwischen 250 und 2000 kg.

Die Handhabung erfolgt immer horizontal,

wobei die zu transportierenden

Werkstücke dicht sein sollten.

Bestehend aus einem Grundgerät,

den bewährten Schmalz Quer- und

Längstraversen, Saugern sowie einem

ergonomischem Bediengriff, den integrierten

Schaltelementen und der

Warneinrichtung, werden die Geräte

komplett montiert und einsatzfertig

ausgeliefert. Dabei stehen je nach

Anwendungsbereich unterschiedliche

Grundgeräte und Saugerkonfigurationen

zur Auswahl.

Der Kunde muss den VacuMaster

Eco nur noch am Hebezeug aufhängen.

Es wird weder elektrische Energie noch

Druckluft benötigt. Das geringe Eigengewicht

schränkt die Krankapazität

nicht ein und die Bedienung geht ohne

manuelle Eingriffe vonstatten.

Der einfache und robuste Aufbau des

VacuMaster Eco garantiert höchste

Betriebsbereitschaft.

Durch die energieunabhängige

Funktions weise ist der VacuMaster Eco

bestens geeignet für den Outdoor-

Einsatz sowie für Anwendungen mit

ständig wechselnden Einsatzorten, wie

beispielsweise im Grabsteinbereich.

Der ergonomische Bediengriff

erleichtert das Aufnehmen

und Ablegen

der Last und sorgt

auch für einen gebührendenSicherheits-Abstand.

Für noch mehr

Sicherheit im harten

Alltagsbetrieb gibt es

bei maximaler Traglast ein

ausreichendes Reserve-vakuum sowie

zusätzliche optische und akustische

Warneinrichtungen. Das Vakuum-Hebegerät

VacuMaster Eco bedarf selbst

bei harter Beanspruchung keiner Wartung

und ist dauerhaft einsetzbar.

Jede Ausführung ist mit einem oder

mehreren Sauggreifern möglich. Die

Anzahl der Sauggreifer hängt dabei

sowohl von der Größe und Beschaffenheit

der Werkstücke als auch vom

jeweiligen Lastgewicht ab.

www.schmalz.com

Ammann Mischtechnik:

Neu entwickelte Mischerkamera für Betonmischanlagen

Mischerkamera

Die neue Mischerkamera von

Ammann ermöglicht die visuelle

Beurteilung des Mischgutes. Dadurch

können die Beton-Homogenität,

die Verteilung der

Zusatzstoffe sowie allfällige

Nestbildungen vor

dem Entleeren erkannt

werden.

Diese Industriekamera

sowie die leistungsstarke

Kaltlichteinheit sind an einer

pneumatisch angetriebenen Armatur

auf der Mischerhaube befestigt.

Während der Befüllung und Trockenmischzeit

sind Kamera und Lichtquelle

aus dem Mischerraum geschwenkt.

Das Blickfeld ist neu innerhalb eines

breiten Bereiches einfach einstellbar.

Alle produktberührten Teile sind aus PE

gefertigt. Die kompakte Einheit

ist in sich geschlossen und

sehr wartungsfreundlich.

Die Mischerkamera wird

neu im Hause Ammann

hergestellt. Die Kamera

kann – bei Bedarf mittels

Zwischenflansch – auf bestehenden

Anlagen nachgerüstet

werden. Im Ersatzfall bleiben die

elektrischen Anschlüsse gleich wie bei

bisherigen Ausrüstungen.

www.ammann-group.ch

Der Einkaufsführer 4 � 2009

65


Beton – Asphalt – Werkstein

Der Verlegetransporter Trans Mobil TM kann eine ganze

Palette Bordsteine aufnehmen und diese entlang einer

Richtschnur exakt positionieren.

Probst: Verlegetransporter Trans Mobil TM

Mit dem Verlegetransporter Trans

Mobil TM gibt es eine kompakte

Universalmaschine, die ganze Paletten

auf der Baustelle transportieren kann

und die mit einer leistungsfähigen

Vakuum-Verlegeeinheit ausgerüstet ist,

um Bauelemente bis zu einem Gewicht

von 150 kg rückenschonend und federleicht

zu bewegen.

Um dies zu erreichen, lässt sich der

Mast mit wenig Aufwand mittels der

Verstellratschen am jeweiligen Verlegeort

in eine exakt vertikale Lage bringen.

Dadurch lässt sich der dann horizontal

ausgerichtete Ausleger vom Bediener

federleicht verschwenken und die

Der Messkoffer zur Stauberfassung

am Arbeitsplatz

66 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Produkte können einfach und schnell

verlegt werden.

Wichtig dabei ist, dass diese Universalmaschine

bis 1500 kg schwere

Paletten transportieren kann, obwohl sie

selbst nur ca. 1300 kg wiegt und somit

einfach mittels Hänger am Pkw von und

zur Baustelle transportiert werden kann.

Der Verlegetransporter Trans Mobil

TM kann zum Beispiel eine ganze

Palette Bordsteine aufnehmen und

diese entlang der Richtschnur mit der

integrierten Vakuum-Verlegeeinheit

exakt und schwerelos positio nieren.

Das TM ist äußerst geländegängig,

der Mast der Verlegeeinheit lässt

Staubdetektiv: Zur stationären

Feinstauberfassung an Arbeitsplätzen

Der Staubdetektiv ist ein robuster

(IP65) Meßkoffer der eine Probennahmepumpe

Apex und einen

Echtzeitmonitor Microdust Pro beinhaltet.

Die Luftprobe wird von der

Apex Pumpe (Bereich 0,8 bis 5 L/min.)

über den Sensor des Microdust auf ein

Filterelement in einer Filterkassette gezogen.

Der Filter wird nach der Messung

ausgewogen und kann analysiert

werden.

Zur getrennten Betrachtung von

Staubfraktionen werden PUF Trennfilter

vorgeschaltet. Die im Microdust

parallel gespeicherten Daten über den

Meßverlauf geben zusätzliche Informationen

über Ereignisse und ermögli-

Mit arretierter Verlegeeinheit und nach hinten

geschwenktem Ausleger fährt das TM von Verlegeort

zu Verlegeort.

sich jederzeit

mit wenigen

Handgriffen

exakt vertikal ausrichten.

Damit lässt sich

der Ausleger und die darin gelagerte

Hubeinheit mit Last federleicht vom

Bediener positionieren.

So lassen sich die Vorschriften der

Lastenhandhabungsverordnung auch

bei kleineren Baustellen einhalten und

die Verlegearbeiten lassen sich sogar

noch wirtschaftlicher ausführen als von

Hand, rückenschonender allemal.

www.probst.eu

chen erst die detailierte Zuordung des

gravimetrischen Resultats.

Win Dust Software

Die mitgelieferte Software stellt

die Daten auch graphisch dar. Gespeichert

wird der gesamte Meßverlauf in

vorgegebenen Intervallen. Besondere

Ereignisse sind einfach zu ermitteln und

Maßnahmen können gezielt getroffen

werden.

Durchschnitts- und Spitzenwert jeder

Messung werden gespeichert und

können mit dem Meßdaten in andere

Anwendungen exportiert werden.

www.casellacel.com


Ecoratio: Betopro Trennmittel-Emulsionen

Das Trennmittel spielt eine wichtige

Rolle bei der Produktion

von vorgefertigten Betonelementen.

Es gewährleistet eine problemlose

Trennung der Schalungen von den

Betonelementen und erhöht – quasi

nebenbei – die optische Qualität, da es

Fehler in der Betonoberfläche reduziert.

Allerdings sollte das Betontrennmittel

keine Lösemittel enthalten, da diese für

die Personen, die mit dem Trennmittel

arbeiten, gesundheitsschädlich sein

können.

Gesundheit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit

gehören zu den Prioritäten

der in Rotterdam (NL) ansässigen

Firma Ecoratio BV. Die Kundenorientierung

des Unternehmens führte zu der

Produktlinie Betopro Betontrennmittel

auf Wasserbasis, die in technischer Hinsicht

umweltschädlichen Alternativen

mindestens vergleichbar, oftmals sogar

W+K: Bei DecoSplit ist auch die Sicherheit Top-Thema

Die DecoSplit ist eine kombinierte

Spalt- und Bossiereinheit, die in

einem Maschinendurchlauf großformatige

Steine spaltet und bossiert. In

einem zweiten Arbeitsgang können

außerdem zwei Kopfläufer hergestellt

werden, ohne dass der Stein einer

weiteren Bearbeitung unterzogen

werden muss. Eingesetzt werden kann

die Steinbearbeitungsmaschine zur

Behandlung von Kalksandsteinen und

Natursteinen. Durch eine geringfügige

Anpassung können aber auch Keramikprodukte

bearbeitet werden.

Die vier Seiten der Spalt- und Bossiereinheit

sind mit Plexiglasfenstern

und -türen gesichert, die dem Bediener

eine optimale Rundumsicht erlauben,

so dass er alle Arbeitsabläufe

der Maschine beaufsichtigen kann.

Wird eine Tür zum Beispiel zur Wartung

geöffnet werden alle Vorgänge in der

Maschine über einen Türschalter automatisch

gestoppt. Zusätzlich befindet

Spalten und Bossieren auf

ergonomische Weise.

überlegen ist.

Betontrennmittel werden in unterschiedlichen

Sprühverfahren auf die

Schalungen aufgetragen. Im Unterschied

zu traditionellen Trennmitteln

sind alle Betontrennmittel der Marke

Betopro „Öl in Wasser“-Emulsionen.

Diese sind nicht gefährlich für Personen,

die damit arbeiten, da das Produkt

keine schädlichen Dämpfe emittiert,

die zu Atemwegserkrankungen

führen können. Darüber hinaus sind

Betopro-Trennmittel geruchlos und

sorgen somit für angenehme Arbeitsbedingungen.

Desweiteren beinhaltet

Betopro®, durch seine Zusammensetzung,

auch keine Gefahr von Hautproblemen.

Doch die Anwendung der wasserbasierten

Betopro-Trennmittel-Emulsion

ist nicht nur gesünder, sondern auch

sicherer, da die Trennmittelemulsion

sich an beiden Seiten ein Eingreifschutz

aus Metall. Ein weiterer Pluspunkt

im Hinblick auf die Wartung ist die

Zentralschmierung. An bestimmten

Schmierstellen wird das Schmiermittel

mit Hilfe einer Kartusche von Hand eingespritzt

und so werden von einem Ort

aus gleich mehrere Stellen geschmiert,

ohne dass in der Maschine alle Stellen

einzeln bearbeitet werden müssen.

Auch Vibration, Lärm und Staub

wurde zu Leibe gerückt. Schwin-

nicht entflammbar

ist und somit das

Feuerrisiko in der

Produktion senkt.

Weiterhin

verhindert Betopro

Korrosionen an den Stahlformen,

die in den letzten Jahren in der

Betonfertigteil-Industrie zunehmend

für Probleme sorgten. Korrosion ist

schlecht für die Stahlform selbst und

kann zu Korrosionsflecken auf den produzierten

Betonelementen führen. Für

die Beseitigung dieses Problems wurde

Ecoratio BV während der 53. Beton-

Tage in Deutschland mit dem Innovationspreis

2009 ausgezeichnet.

Ecoratio hat mittlerweile 15 verschiedene

wasserbasierte Betopro-

Trennmittel Emulsionen entwickelt.

www.ecoratio.com

gungsdämpfende Füße dienen der

Vibrationsreduzierung und ein Motor

mit niedriger Drehzahl sowie ein Schalldämpfer

für den Luftaustritt minimieren

die Geräuschkulisse. Neben der

Plexiglasverkleidung, die ein Austreten

von Staub aus der Maschine minimiert,

sorgt außerdem eine Luftdüse für das

Beseitigen der entstandenen Bruchstücke

und des Staubs auf dem Stein.

www.wuk-industry.com

Der Einkaufsführer 4 � 2009

67


Arbeitsmittel –

Ausrüstungen –

PSA

Günzburger Steigtechnik:

Voll im Trend – Motorisch verstellbare Arbeitsbühnen

Zur Wartung von Fahrzeugen und

Maschinen werden bevorzugt elektrisch-,

pneumatisch- oder hydraulisch

verstellbare Arbeitsbühnen eingesetzt.

Günzburger Steigtechnik trägt dem

Trend Rechnung und hat jetzt zahlreiche

motorische Varianten vorgestellt.

Diese erlauben den zeitsparenden Ein-

Mann-Betrieb.

Schneller, sicherer, genauer!

Speziell zur Wartung und Instandhaltung

von Lkw und anderen Großfahrzeugen

nutzen Unternehmen die

vielfältigen Vorteile der motorisch

verstellbaren Arbeitsbühnen. Gegenüber

manuellen Pendants lassen sich

diese Geräte exakter in die richtige Arbeitsposition

bringen, sie sind deutlich

schneller und vor allem sicherer.

68 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Bei der Entwicklung der

neuen Bühnen legte die

Günzburger Steigtechnik

Wert auf höchste

Qualität, Funktionalität

und Sicherheit. Alle

gängigen Sicherheitsvorschriften

werden erfüllt,

zum Beispiel durch eine

integrierte Kontaktleiste an der

Plattformkante, die Verletzungen durch

Einklemmen verhindert. Trifft eine Bühne

auf ein Hindernis, stoppt sie sofort – so

werden auch Schäden am Objekt vermieden.

Umlaufende Geländer mit Fuß- und

Knieleisten (fest installiert oder steckbar,

je nach Anforderung) reduzieren zudem

das Absturzrisiko auf ein Minimum. Alle

Bühnen werden vor Auslieferung einer

TÜV-Abnahme unterzogen.

Arbeitsbühnen im Großformat

Bei der Wartung großer Fahrzeuge

(zum Beispiel Triebwagen

der Bahn) kommen

Arbeitsbühnen zum Einsatz,

die trotz ihrer erheblichen Abmessungen

mobil sein müssen.

Deshalb verfügen sie über ein

leichtgängiges Fahrwerk. Auf Lenkrollen

lassen sich die Konstruktionen

exakt manövrieren. Auch Arbeitshöhe

und Position der Querplattform können

elektrisch millimetergenau verstellt

werden. Dabei lassen sich das Ein- und

Ausfahren, wie auch das Auf- und Abfahren,

durch zusätzlich angebrachte

Kontrollleuchten überwachen.

Mobile Wartungsbühnen lassen

sich elektrisch auf die erforderliche

Arbeitshöhe ausfahren und verfügen

über seitliche Querplattformen, die

von einem Zentralschaltpult ebenfalls

elektrisch verstellbar sind. Der Aufstieg

erfolgt hier bequem und sicher über

eine Vario-Treppe.

Hub-, und Teleskop-Bühnen

Auch mobile Hubbühnen mit elektrohydraulisch

verstellbarer Arbeitshöhe

werden über eine zentrale Einheit an

der Arbeitsplattform bedient. Diese

Bühnen kommen zum Beispiel dann

zum Einsatz, wenn Dachreparaturen an

Bussen vorgenommen, hochliegende

Fenster gereinigt oder Beleuchtungselemente

ausgetauscht werden. Der

Aufstieg auf die Plattform erfolgt hier

über eine ausklappbare Stufenleiter.

www.steigtechnik.de


COOLINE: Hitzeschutz statt hitzefrei

Hitzefrei am Arbeitsplatz! Gerade

bei extremen Sommertemperaturen

wird dieses Thema immer wieder

diskutiert. Was aus gesundheitlichen

Gründen vernünftig erscheint, ist aus

wirtschaftlicher Sicht meist undenkbar.

Abhilfe schafft hier COOLINE. Die intelligente

Kühlweste aus High-Tech-

Faser wird in nur einer Minute

aktiviert und erfrischt bei hohen

Temperaturen durch die entstehende

Verdunstungskälte.

10 Sekunden in kaltes Wasser

tauchen, 50 Sekunden warten

und anziehen. Das trockene

Ergebnis: Lebensfrische

und kühler Kopf für bis zu

40 Stunden. So kann der

Sommer kommen.

Hitzebelastung

führt nicht nur am

Arbeitsplatz zu

Konzentrations-

und

Leistungsabfall

oder gar zu Herz-Kreislaufproblemen

und Hitzeschlägen. Viel Flüssigkeit ist

selbstverständlich das beste Mittel,

um den körpereigenen Kühlmechanismus

in Schwung zu bringen. Auch die

Kühlung des Körpers an sich wird von

Ärzten dringend empfohlen. Doch in

vielen Situationen ist die Wasserflasche

nicht greifbar, eine

kühlende Dusche oder ein

schattiges Plätzchen sind

fern und starkes Schwitzen

ist schlichtweg unangenehm.

Genau hier kommt

das intelligente Kühlsystem

COOLINE zum Einsatz. Die

Weste für jede Gelegenheit

benötigt lediglich

ein Wasserbad

Dräger: Schutz gegen Gase, Dämpfe

und Partikel

Die Atemschutz-Halbmasken

Dräger X-plore 4700 und ihre

breite Filterpalette bieten umfangreichen

Atemschutz gegen Gase,

Dämpfe und Partikel bei Einsätzen in

Industrie und Handwerk. Die Kombination

aus weichem Maskenkörper

und Hardbody sorgt für sehr gute

Passgenauigkeit und hohen Dichtsitz.

Modernes Design und hochwertige

Materialien stellen den Tragekomfort

sicher und gewährleisten eine hohe

Trageakzeptanz beim Anwender. Die

Maskenkörper sind in den Materialien

TPE (Thermoplas-tisches Elastomer)

und Silikon (zwei Größen) lieferbar.

Die Flexi-Fit-Kopfspinne ermöglicht

einfaches An- und Ablegen und sorgt

für sehr guten Sitz. Sie klemmt keine

Haare ein, rutscht und drückt nicht.

Die Bänderung aus Neopren lässt

sich gut reinigen. Durch Öffnen des

Nackenverschlusses kann die Maske

abgenommen werden, ohne zum

Beispiel den Sicherheitshelm absetzen

zu müssen. Das unten liegende

Ausatemventil führt Feuchtigkeit

zuverlässig ab und sorgt für gutes

Klima in der Maske.

Die Halbmaske gibt es mit zwei

verschiedenen Filteranschlüssen:

Die X-plore 4740 besitzt einen Filteranschluss

Rd40 (RA gem. EN 148-1)

für den Einsatz mit den Filtern Dräger

X-plore Rd40, die Dräger X-plore 4790

wird mit dem Anschluss Rd91 für den

Einsatz mit allen Filtern Dräger X-plore

Rd90 geliefert.

www.draeger.com

von 10 Sekunden. Anschließend bindet

das verarbeitete High-Tech-Material

das Wasser sofort im Inneren. Die Weste

ist außen trocken und kann nach einer

Minute über der normalen Arbeits-,

Freizeit-, Sport- und Party-Kleidung

getragen werden.

Wie funktioniert COOLINE?

Die Weste arbeitet nach dem Prinzip

der Verdunstungskälte und imitiert

somit die natürliche Klimafunktion des

Menschen. Je heißer der Sommertag,

desto stärker die Kühlwirkung. Dabei

bilden sich jedoch keinerlei Wassertropfen

und auch die Flüssigkeit kann nicht

durch starken Druck entweichen. Im

Gegenteil: Unangenehme Sommerbegleiter

wie Schweiß und Gerüche

werden von der waschmaschinenfesten

Weste

absorbiert.

www.cooline.info

Atemschutzhalbmasken

X-plore 4700

Der Einkaufsführer 4 � 2009

69


Arbeitsmittel – Ausrüstungen – PSA

uvex super OTG – Besucherbrille und für die tägliche Arbeit

Mit einer „Advanced Optics by

Science“-Polycarbonatscheibe

und dem scharnierlosen Bügelkonzept

ist die uvex super OTG als Überbrille

variabel einsetzbar und absolut sicher

schützend.

Die Kunststoff-Kompetenz der

uvex-Ingenieure hat ein völlig neues

Bügelkonzept für Überbrillen entstehen

lassen. Die Bügel aus Grilamid

vereinen die Vorteile der Bügelbrille

mit den Trageeigenschaften von Kopf-

Besucherbrille uvex super OTG

70 Der Einkaufsführer 4 � 2009

bändern. Der innovative Werkstoff

Grilamid zeichnet sich durch seine hohe

Schlagzähigkeit auch bei tiefen Temperaturen

aus und besitzt eine äußerst

hohe Chemikalienbeständigkeit. Das

Bügelkonzept erlaubt eine schnelle und

einfache Anpassung sowie das Einstellen

der Inklination nach individuellen

Bedürfnissen. Eine Gute Abdeckung

des Augenraumes wird durch die flache

Basiskurve erreicht. Die super OTG

verfügt zudem über weiche, besonders

flexible Bügelenden durch die von uvex

entwickelte und zum Patent angemeldete

XST Technologie.

Die uvex super OTG verfügt über

die modernste Scheibentechnologie

von uvex. „Advanced Optics by Science“

ist aus einer Kooperation von

uvex und den Professoren Georg Michelson

und Achim Langenbucher von

der Universität Erlangen/Nürnberg

entstanden. Die wellenfrontoptimierte

uvex hi-res Polycarbonat-Scheiben bieten

eine verzerrungsfreie Abbildungsqualität

und somit ermüdungsfreies Sehen.

Vor allem bei langen Einsatzzeiten

und in Verbindung mit einer Korrektionsbrille

ist dies ein besonderes Plus an

Tragekomfort. Die

hi-res Scheibe der

super OTG weist

eine Inklination

von 11° auf,

was gute Sicht

nach unten gewährleistet

und dem

Träger Sicherheit vor

Stolperunfällen bietet. Insbesondere

für Besucherbrillen ist dies besonders

wichtig.

Die Anwendungsbereiche der uvex

super OTG sind Fräs-, Dreh- und

Schleifarbeiten, feinmechanische Arbeiten,

Montage- und Laborarbeiten,

sowie Arbeiten im Freien und der Einsatz

als Besucherbrille. Die Schutzbrilleninnovation

ist den Beschichtungstechnologien

supravision NC (außen

extrem kratzfest und innen dauerhaft

beschlagfrei, 100 % UV-Schutz und

NanoClean-Effekt) und optidur NC

(Antihaft-Eigenschaften durch Nanotechnologie,

hohe Kratzfestigkeit und

exzellente Chemikalienbeständigkeit)

erhältlich.

www.uvex-safety.de

Sicherheitsschuhe – eine Studie der Anatomie des Fußes

Eines der Details des Sicherheitsschuh-Sortiments

„Mascot Footwear“

ist die anatomisch geformte

Zehenschutzkappe.

Zehenschutzkappen schützen vor

Stößen und Druck.Die von Mascot

entwickelte, bietet zudem noch eine

Reihe weiterer Eigenschaften: Sie ist

der Anatomie des Fußes angepasst und

bietet mehr Raum in der Breite, wodurch

auch die äußersten Zehen besser

geschützt sind. Gleichzeitig bietet sie

mehr Platz in der Höhe und ist so geformt,

dass selbst in gebeugter Haltung

unangenehme Druckstellen vermieden

werden – z. B. wenn der Träger auf den

Zehenspitzen steht. Das bietet dem

Träger höhere Sicherheit und besseren

Komfort.

Die verschiedenen Teile der Schuhe

wurden so bearbeitet, dass sie innen

nicht scheuern. Es wird des Weiteren

in vielen Modellen ein Spezialtextilmaterial

(MS3) als Nageldurchtrittschutz

verwendet, da es mit diesem Material

möglich ist, im Gegensatz zu einem

Nageldurchtrittschutz aus Stahl, die

ganze Sohle zu decken. Dies erhöht

die Sicherheit und darüber hinaus

wird die Kälte mit einem Nageldurchtrittschutz

aus Textil

nicht so schnell an den Fuß

geleitet.

Die meisten Modelle

von Mascot Footwear sind

mit einem patentierten Multifunktionsgelenk

ausgestattet.

Es ist ein längliches Gelenk aus festem

Nylon-Kunststoff, das sich in der Sohle

des Schuhes befindet. Es stabilisiert

den Schuh und bewirkt, dass der Schuh

sich an der richtigen Stelle biegt. Es

ermöglicht u. a. einen guten Stand auf

Leitern. Mascots Multifunktionsgelenk

ist so geformt, dass es den Fuß nicht

scheuert, ungeachtet davon, welche

Fußstellung der Träger hat. Im diesem

innovativem Gelenk befindet sich ein

stoßdämpfendender Komfortschaum.

Er ist so im Schuh platziert, dass die Fer-

se immer in Kontakt mit der Komfortzone

hat. Dieses bewirkt einen guten

Stand im Schuh und eine Entlastung

des Rückens.

www.mascot.dk

Mascot anatomisch geformte

Zehenschutzkappe.


Capital Safety: Auffanggurt-Hydrationssystem

Capital Safety Hydra tionssystem für

Ganzkörper-Auffanggurte

DBI-SALA, eine Marke von Capital

Safety, führt das Hydrationssystem

für Ganzkörper-Auffanggurte ein.

Dieses kompakte Hydrationssystem

kann an alle Auffanggurte von DBI-

SALA angebracht werden und fasst 1,5

Liter Flüssigkeit, um die Sicherheit und

Produktivität des Arbeiters zu erhöhen.

Das Hydrationssystem von DBI-SALA

wurde so entwickelt, dass es mühelos

an der Rückseite des Auffanggurts

unter dem D-Ring angebracht werden

kann, um eine Flüssigkeitsquelle eng am

Körper zu halten, ohne den Arbeiter zu

stören. Ein Gurt mit einer Schnalle wird

unter dem Gurtband am Rücken durchgeführt

und sicher verschlossen, während

die Schnellverschlüsse den

Behälter an Ort und Stelle halten.

Eine Einstellung des Systems ist

nicht erforderlich, da es sich von

selbst so positioniert, dass es wie

ein Teil des Auffanggurts aussieht

und sich auch so anfühlt.

„Jeder weiß, wie wichtig eine

ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist, besonders

bei Außenarbeiten“, sagt Peter

Blackburn, Produktmanager bei Capital

Safety. „Wer in der Höhe arbeitet, hat

Bornack: Rettungsrutsche für den Notfall

In Behältern, Silos, Tanks und Räumen

mit beengten Verhältnissen müssen

regelmäßig Revisions- und Instandsetzungsarbeiten

durchgeführt werden.

Bei der Planung muss der Unternehmer

berücksichtigen, dass sein Mitarbeiter

in Not gerät und gerettet werden muss.

Ob im Notfall schnell genug geholfen

werden kann, hängt auch von der verfügbaren

Ausrüstung für die Rettung

Verletzter ab.

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

Das eigentliche Problem besteht in

der Bergung des Verletzten durch das

enge „Mann-Loch“, weil es meist nur

einen Durchmesser von 60 cm oder

weniger aufweist. Wenn die handlungsunfähige

Person mit Hilfe eines

Rettungsseiles aus dem Mann-Loch

herausgezogen wird, besteht zudem

die Gefahr, dem Beschäftigten an der

scharfen Mann-Loch-Kante Genick-

oder Rückgratverletzungen zuzufügen.

Mit der Produktbezeichnung Rettungsrutsche

RR 01 bietet Bornack eine

inzwischen praxiserprobte Lösung.

Mit Hilfe einer Rettungswinde, die am

Mann-Loch-Flansch befestigt wird, und

dem Rettungsseil kann der Verletzte

über die Rettungsrutsche in Rückenlage

aus dem Behälter herausgezogen werden.

Durch die Krümmung des neuen

Rettungsgerätes werden Rückenverletzungen

sicher vermieden. Mit dem mobilen,

kostengünstigen System ist die

Rettung in nur zwei Minuten möglich.

Die Innovation wurde mit dem Förderpreis

„Arbeit – Sicherheit – Gesundheit“

ausgezeichnet. Die Rettungsrutsche

RR 01 ist ein weiterer Baustein

für die sichere Rettung von Verletzten

in unterschiedlichen Branchen der

Industrie.

www.bornack.de

jedoch oft keinen ausreichend einfachen

Zugang zu einer Wasserquelle.

Das Auffanggurt-Hydrationssystem

ist eine ideale Lösung, die die Produktivität

aufrechterhält und die negativen

Auswirkungen von Dehydration

auf die Gesundheit vermeidet.“ Der

Nylonträger und die isolierende Trink

schlauchumhüllung des Auffanggurt-

Hydrationssystems sorgen dafür, dass

die Flüssigkeit auf dem Weg vom Behälter

zum Mund des Arbeiters auf der

richtigen Temperatur bleibt.

Der antimikrobielle und geschmacksneutrale

Schlauch und Behälter halten

die Flüssigkeit jederzeit frisch. Der 95

cm lange Trinkschlauch kann durch

zwei Öffnungen über die bevorzugte

Schulter geführt werden, während der

Schlauch- Clip Verhedderungen verhindert

und sich beim Verhaken ggf. löst.

Dieser Clip hält das tropffreie Beißventil

in der Nähe des Mundes des Arbeiters,

der somit freihändig trinken kann. Eine

langlebige Abdeckung des Mundstücks

hält Schmutz fern und verhindert eine

unbeabsichtigte Beschädigung.

www.capitalsafety.com

Beim Einsatz der Rettungsrutsche zur

Bergung Verletzter aus engen Behältern

(Silos) werden Rückenverletzungen vermieden.

Der Einkaufsführer 4 � 2009

71


Arbeitsmittel – Ausrüstungen – PSA

MEWA: Gewebe reduziert Verbrennungsgefahr deutlich

Schutzkleidung Heißmehl: Reduziert

Verbrennungsgefahr erheblich

72 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Daumenschlaufen, damit der Jackenärmel

nicht aus dem Arbeitshandschuh

rutschen kann.

Zum Schutz vor Extremtemperaturen

in der Zementherstellung entwickelte

der Textildienstleister MEWA

eine Schutzausrüstung, die weltweit

einzigartig ist. In praxisnaher Zusammenarbeit

mit dem Baustoffhersteller

Holcim (Deutschland) AG entstanden

eine Bundjacke, Latzhose und Helmhaube.

Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

zeichnete die Kleidung im

März 2007 mit dem Förderpreis in der

Kategorie Sicherheitstechnik aus.

Der Hitzedurchgangswiderstand

konnte gegenüber üblicher

Schutzkleidung wesentlich erhöht

werden. Die Mitarbeiter

sind damit sehr viel besser

gegen Verbrennungen

geschützt. Die Kleidung

wird dem heißen, feinkörnigen

und auf über 800°C

erhitzten Heißmehl gerecht

und erfüllt die Bedingungen der

EN 531 A, B1 und C1.

Aearo: G2000 Solaris –

neue Dimension der Arbeitssicherheit

Schäden an Schutzhelmen werden

auch die Sonneneinstrahlung verursacht:

Beim Arbeiten im Außenbereich

zersetzt die UV-Strahlung der Sonne

allmählich das Kunststoffmaterial des

Helms, wodurch über kurz

oder lang die Sicherheit

des Helmträgers gefährdet

wird.

Mit dem „Uvicator“

von Peltor, einer

in den Helm integrierten

Anzeige, läßt

sich jetzt bestimmen,

wann der Helm sein

„ Lebensende“ aufgrund von

UV-Belastung erreicht hat.

Die Form ähnelt der einer

kleinen Uhr. Zu Beginn

ist die Anzeige mit einem

kräftigen Rot ausgefüllt.

Im Laufe der Zeit, während

der Helm dem Sonnenlicht

ausgesetzt ist, verblasst

nach und nach die Farbe im

Uvicator. Wenn sie komplett

weiß geworden ist, muss der

Schutzhelm ersetzt werden.

www.aearo.eu

Auch die Knie sind besonders verstärkt.

Die Helmhaube mit Sichtfenster

schützt Oberkörper, Gesicht und Kopf.

Sie reicht bis auf die Brust und kann

per Druckknopfleiste so reguliert werden,

dass der Schutz eng anliegt. Alle

Verschlüsse im Frontbereich und bei

den Taschen sind absolut dicht. Nicht

die geringste Menge Heißmehl kann

eindringen.

Einzigartig ist auch der Tragekomfort.

Das Gewebe ist leicht, weich und

angenehm zu tragen. Die Kleidung wird

von MEWA im Full-Service angeboten:

Bringen, holen, pflegen, nachrüsten der

Kleidung ist im Service-Paket enthalten.

www.mewa.de

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

Der G2000 Solaris mit UV-Indicator

Technologie ist ab sofort verfügbar.

Er ist erhältlich in den Farben orange,

gelb, grün, blau, rot und weiß.


Schallpegelmesser CR:800C

MSA SORDIN bietet eine große

Auswahl an elektronischen Kapselgehörschützern

an. Sie haben die

Wahl zwischen Gehörschutzmodellen

mit Kopfbügel oder Kapseln zur Adaption

an Schutzhelme. Alle Modelle bieten

höchsten Tragekomfort und sind so

konzipiert, dass Sie sich nicht von Ihrer

Umgebung akustisch isoliert fühlen.

Die Bluetooth-Technologie beim

Modell „Wireless World“ bietet enorme

Flexibilität im gesamten Bereich

der Kommunikation. Die Möglichkeit

zu kommunizieren, ohne dabei den

Gehörschutz abzunehmen, bietet den

größtmöglichen Schutz vor Langzeit-

Gehörschäden. Da die Bluetooth-

Technologie eine Reichweite von

bis zu 10 Metern gewährleistet,

kann das Handy bei

jeder Arbeit in der Tasche

bleiben.

Mit Hilfe der Sprachsteuerung

(abhängig

vom Handy) kann

Cirrus Research: Schallpegelmesser

mit 12 Jahren Garantie

Cirrus Research plc, der britische

Spezialist für Schallpegelmesstechnik,

hat seine CR:800B-Serie

Schallpegelmesser um ein

umfangreiches Spektrum an

neuen Eigenschaften und

Anwendungsmöglichkeiten

weiterentwickelt, das die

Geräte noch leistungsfähiger

macht. Sie sind für Arbeitslärmwie

auch Umweltlärm-Messungen

gleichermaßen geeignet. Die neue

CR:800C-Serie wird mit der Cirrus

„2-12-Jahr Garantie“ geliefert. Diese

bietet dem Anwender die Möglichkeit,

die Cirrus Standard-2-Jahre Garantie

bei jährlicher Werkskalibrierung um 10

weitere Jahre zu verlängern.

Die Schallpegelmesser der Serie

CR:800C sind in den Genauigkeitsklassen

1 und 2 erhältlich. Die Speicherung

von bis zu 1300 Messungen ist jetzt

möglich und Umweltüberwachungen

ohne Aufsichtsperson werden durch

das erhältliche Außenmessset mit

Fernabfrage (GSM-Modem) möglich

gemacht.

MSA AUER: Elektronische Kapselgehörschützer

mit Bluetooth-Technologie

telefoniert werden, ohne die Tastatur

zu benutzen. Durch Drücken der Taste

am Mikrofon kann ein Anruf entgegen

genommen bzw. beendet werden. Die

Funktionen wie Lautstärke usw. werden

ganz einfach über drei Tasten außen an

der rechten Ohrmuschel bedient. Das

Mikrofon kompensiert Lärm, so dass

auch in lauter Umgebung eine gute

Verständigung möglich ist. Wird das

Mikrofon nicht benötigt, wird es einfach

nach oben geschwenkt.

Wireless World überzeugt durch

weitere Vorteile wie dem patentierten,

einstellbarem Anpressdruck beim Kopfbügel,

superweichen Ohrkissen und

robusten Materialien.

Wireless World gibt es in vier

Versionen: Standard, Radio,

CutOff und Dualsystem

(Radio + CutOff).

Die optionale Schutzfilter-Funktion

CutOff

begrenzt gehörschädigenden

Lärm, erlaubt

Einige der neuen Eigenschaften der

CR:800C-Serie sind Daten-Download

zu einem PC mit USB-Schnittstelle

und Deaf Defier 3 Softwareupdates.

Weitere erhältliche Optionen sind zum

Beispiel Oktavbandfilter. Die Oktavbandfilter

unterstützen die Gehörschützer-

Auswahlfunktion im Cirrus

Research Softwareprogramm Deaf Defier

3. Terzbandfilter sind für Umweltlärmmessungen

und bei der Tonanalyse

auch sinnvoll.

Welcher Schallpegelmesser für den

jeweiligen Einsatzzweck geeignet ist,

hängt von zwei Bedingungen ab: Was

gemessen werden soll – ob Lärm am Arbeitsplatz

oder Umweltlärm – und von

der benötigten Datenspeicherkapazität.

Zubehör zur Ergänzung der CR:800C-

Serie wie zum Beispiel Außenmesssets,

Stromversorgungen, Mikrofonverlängerungskabel

und Software sind auch

erhältlich. Kostenlose Unterstützung,

wie lizenzfreie Software, wird mit jedem

Cirrus Lärmmessgerät mitgeliefert.

www.cirrusresearch.de

es aber, sich in normaler Lautstärke zu

unterhalten und zugleich Warnsignale

wahrzunehmen – ohne den Gehörschutz

dafür abnehmen zu müssen.

www.msa-auer.de

„Wireless World“: kommunizieren,

ohne den Gehörschutz abzunehmen

Der Einkaufsführer 4 � 2009 73


Arbeitsmittel – Ausrüstungen – PSA

Dräger: Neue Halbmaskenserie

Die beste Atemschutzmaske nützt

nichts, wenn sie nicht getragen

wird. Darum legte Dräger bei der

Entwicklung seiner neuen Serie partikelfiltrierender

Halbmasken Wert auf

die einfache Handhabung und den

Tragekomfort.

74 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Insbesondere beim längeren Einsatz

kann sich unter einer Halbmaske

warme und feuchte Luft bilden, die das

Tragen der Maske unangenehm macht.

Umso wichtiger ist es, für eine gute

Ausatemfunktion zu sorgen. Die Dräger

X-plore 1700 Serie verwendet eine

optimal abgestimmte Kombination aus

verschiedenen Filtermedien, die eine besonders

starke Schutzwirkung mit einem

möglichst geringen Atemwiderstand

verbindet. Zusätzlich erfüllt die Serie die

Anforderungen des Dolomitstaubtests,

der das Verstopfen des Filtermaterials

unter hoher Staubbelastung prüft. Noch

mehr erleichtert das Atmen ein neuartig

konstruiertes Ventil, mit dem ein Teil der

Serie ausgestattet ist: Die Klapprichtung

des Ventils ist dem Luftstrom

beim Ausatmen angepasst

und kann darum mit wesentlich

weniger Kraft geöffnet

werden. Die feuchte und

warme Ausatemluft wird

so leicht nach außen abgeführt.

Für ein angenehmes

Tragegefühl auch über einen

längeren Zeitraum sorgt zudem das

Feuchtigkeit abweisende Innenvlies.

Einfaches Anlegen der Maske

Damit die Maske leicht aufzusetzen

ist und druckfrei sitzt, besteht das

Kopfband der Dräger X-plore 1700

aus einem durchlaufenden, dauerelastischen

und stabilen Textilband. Ein

Schaumstoff-Nasenpolster und eine

flexible Nasenklammer ermöglichen eine

bequeme und individuelle Passform

bei gleichzeitig hoher Abdichtung im

Nasenbereich.

Weites Anwendungsfeld

Gemeinsam mit Anwendern entwickelt,

ist die Dräger X-plore 1700 Serie speziell

auf Anforderungen für die Einmal-

Anwendung in Industrie, Handwerk und

im Dienstleistungsgewerbe abgestimmt.

Die Serie bietet Masken für jede der drei

aktuellen EN 149-Schutzklassen. Sie sind

zur leichten und sicheren Erkennung

farblich unterschieden.

www.draeger.com

UVEX: Die sanfte „Eye-volution“ im Augenschutz

In dieser völlig neuartigen Bügelbrille

steckt die Weiterentwicklung der

patentierten duoflex-Technologie, mit

der uvex vor über einem Jahrzehnt den

Augenschutz revolutionieren konnte.

Die Duo-Component-Technology

(DCT) setzt durch die Kombination von

harten und weichen Komponenten

neue Maßstäbe. Die neuentwickelten

quattroflex-Bügel verfügen über je vier

Uvex i-vo, eine neuartige Bügel-Schutzbrille

Komfortkissen, die nicht nur höchsten

Tragekomfort, sondern auch umfassende

Sicherheit bei geneigter Kopfhaltung

gewährleisten. Neben weichen

Komfortzonen für die empfindlichen

Bereiche an Nase und Ohr bietet die

uvex i-vo auch einen Shock-Absorber

im Stirnbereich.

Wie alle uvex-Schutzbrillen der

vergangenen Jahre besticht auch die

uvex i-vo neben Funktionalitäten wie

Inklination und Bügellängenverstellung

durch ihr sportliches Design. Besonderheit

ist hier vor allem die zweifarbige

Gestaltung der harten und weichen

Kunststoffkomponenten in mehreren

Farbkombinationen sowie die unter-

schiedlichen

Scheibenfarben.

Erstmalig wird

bei der uvex

i-vo auch eine

blaue Scheibe eingesetzt,

die für entspann-teres

Sehen sorgt.

Die duo-spährische Scheibe lässt

sich leicht auswechseln und bietet

durch ihre Geometrie eine optimale Seitenabdeckung.

Gute Einsatzfähigkeit

und lange Standzeiten werden durch

die unterschiedlichen Beschichtungen,

wie der innovativen optidur 3000

UV mit Easy-to-clean-Effekt oder der

bewährten supravision HC-AF, sichergestellt.

Mit der uvex i-vo bietet das Fürther

Unternehmen ein Augenschutzprodukt,

das in seiner hochwertigen

Ausstattung einzigartig auf dem internationalen

Markt ist. Der hohe Tragekomfort

wird bei der i-vo zur Garantie

für hohe Trageakzeptanz und trägt

somit entscheidend zur Sicherheit am

Arbeitsplatz bei.

www.uvex-safety.de


MSA AUER : Gebläsefilterserie für vielfältige Anwendungen

Das Gebläsefiltergerät OptimAir

3000 schützt zuverlässig vor

gefährlichen Partikeln und Stäuben,

Gasen und Dämpfen. Enorme Leistung

und Flexibilität, klein und leicht verpackt,

sind hervorstechende Merkmale.

Seit 1992 fertigt das Labor Cotral angepasste

Gehörschutz-Systeme. Das

Unternehmen verfügt über eine umfassende

Produktpalette: Gehörschutz

aus Acryl, aus Silikon, mit oder ohne

Griff, für den Hoch und Tiefbau sowie

verschiedene Kommunikationssysteme.

Darüber hinaus bietet Cotral einen Test

zur Kontrolle des Dämmungsvermögens

von Gehörschützern an.

OptimAir 3000 wird von einem

leistungsstarken, sehr flachen Gebläse

angetrieben. Es ist ein High-Tech-

System, dessen Betrieb durch einen

Selbstdiagnoseprozessor überwacht

wird. Eine klare und eindeutige Anzeige

informiert den Geräteträger über den

Batterieladestand in fünf Stufen (LED

und akustisch) und warnt sichtbar in

Echtzeit.

Atemanschlüsse werden im plugand-play-Prinzip

automatisch

erkannt. Das System ist sofort

einsatzbereit. High-Tech

sind auch die mit dem

OptimAir 3000 verwendetenTabTec-Filter,

ein einzigartiges,

kompaktes Tabletten-Filtersystem

zur

einfachen Anwendung

bei minimalen

Folgekosten.

OptimAir 3000 gibt

es in drei verschiedenen

Versionen. Die neueste, ATEX

zugelassene Version wurde entwickelt,

Vorteile des angepassten Gehörschutzes

Cotral Premium

� Tragekomfort

Der angepasste Gehörschutz wird

anhand eines Abdruckes des Gehörganges

individuell gefertigt. Er

besteht aus weichem Silikon, ist

allergieneutral und passt sich genau

der Morphologie des Ohres des Benutzers

an.

� Kommunikation

Es wird sorgfältig zwischen 8 Spezialfiltern

ausgewählt, um einerseits die

Kommunikation in einer lauten Umgebung

zu ermöglichen, andererseits

um den Lärm optimal einzudämmen

(zwischen 16 und 37 dB Lärmdämmung

je nach Frequenz).

� Einfache Handhabung

Ein ergonomischer Griff, eine

abnehmbare Sicherheitsschnur,

eine Clipklammer,

ein vor Erschütterungen

und Staub schützendes

Aufbewahrungsetui – an

alles wurde gedacht,

um es dem Benutzer in

seiner Umgebung leicht zu

machen.

um den Anwender in gas- und staubexplosionsgefährdeten

Umgebungen

zu schützen. Diverse Atemanschlüsse

(Vollmasken, Hauben, Haube mit

Helm, Schweißervorsatz, Visier) sowie

verschiedene Batterie- und Ladegerät-

Versionen bieten beeindruckende

Flexibilität.

www.msa-auer.de

OptimAir 3000 im Einsatz Das neue OptimAir-Gebläsefiltergerät

Cotral: Angepasster Gehörschutz

Cotral-Aufbewahrungsetui

� Hygiene

Um die Wirksamkeit des Gehörschutzes

während seiner 5-jährigen

Lebensdauer zu gewährleisten, bietet

Cotral Reinigungstabletten sowie

eine kleine Pumpe zum Trocknen und

zur Kontrolle des Filters.

www.cotral.de

Cotral Premium mit Sicherheitsschnur

Der Einkaufsführer 4 � 2009

75


Arbeitsmittel – Ausrüstungen – PSA

Brandschutz beginnt bei Helly Hansen Workwear an der Basis.

Base Layer, die Brandschutz-Bodywear

von Helly Hansen

Der Kontakt mit offenem Feuer,

heißen Oberflächen oder Strahlenhitze

gehört an vielen Arbeitsplätzen

zum Alltag. Berufe wie der des Feuerwehrmanns,

aber auch Berufe der Industrie,

auf Baustellen und viele andere

Branchen zählen hierzu. Helly Hansen

Pro sorgt für die Menschen in diesen

Arbeitsfeldern mit adäquater Bekleidung

für Sicherheit und rettet somit immer

wieder Leben. Das Unternehmen bietet

eine umfangreiche Kollektion flammhemmender

und wasserdichter Bekleidung.

Die verwendeten Materialien

sorgen sowohl für Wärmeisolierung

als auch für Feuerschutz.

Das Helly

Hansen Patent des

Faserpelzes ist von der

NATO zugelassen und

gelistet. Reißverschlüsse

und Ärmelaufschläge sind

gleichermaßen behandelt,

EARpro: Intelligenter Gehörschutz

Die EARpro by Surefire Gehörschützer

EP3 und EP4 mit lärmabhängiger

Dämmung ermöglichen

eine normale Kommunikation in

ruhiger, wie auch in geräuschvoller

Umgebung. Die der Ohrmuschel angepassten

Ohrstücke sind aus flexiblem,

antiallergischem Material und sind in

zwei verschiedenen Größen verfügbar.

Das flache Profil bietet sicheren Halt,

sitzt komfortabel und kann bequem

zusammen mit Masken oder Helmen

getragen werden.

76 Der Einkaufsführer 4 � � 2009

Base Layer Unterhemd

sodass übergreifende Feuer abgehalten

werden und weder heiße Luft noch

heiße Flüssigkeiten eindringen können.

Auch statische Elektrizität stellt aufgrund

der eingesetzten Feuchtigkeits-absorbierenden

Materialien und ihrer natürlichen

antistatischen Eigenschaften keine Gefahr

dar.

Interaktives 3-Lagen-System

Das 3-Lagen-Workwear-System von

Helly Hansen ist ein interaktives Arbeitsbekleidungssystem,

das die Synergien

zwischen der Physiologie des

Körpers und der modernen Fasertechnologie

nutzt. Damit bleibt der Körper

während der Arbeit trocken und warm.

Die Arbeitsbekleidung von Helly Hansen

Workwear ist nicht nur funktionell,

sondern auch modisch gestaltet. Helly

Hansen Workwear Base Layer – die

Basisschicht – ist ein komplettes Unterwäscheprogramm

aus Polypropylen

Für das Gehör ungefährliche

Geräusche (< 70 dB) können unverändert

wahrgenommen werden, eine deutlich

Surefire Gehörschützer EP 3 und EP4

oder Wolle, das Transpirationsfeuchtigkeit

aufnimmt und von der Haut in die

nächste Kleidungsschicht ableitet.

Je nach Anforderung bietet Helly

Hansen Workwear unterschiedliche

Ausführungen der Bodywear und

Woolwear an. Speziell für den Brandschutz

gibt es da die Flammhemmende

Wolle die nach EN 531 zugelassen ist.

Diese Unterwäsche ist in den Ausführungen

Viskose und Kermel lieferbar.

Beide Materialien sind mit Wolle gemischt

und bilden eine Basisschicht,

die flammenhemmende Eigenschaften

mit Wärmeisolierung verbindet. Sie

schützt nicht nur gegen extreme Witterungsbedingungen,

sondern auch

gegen Flammen, Übertragungs- und

Strahlungshitze sowie geschmolzenes

Metall. Das Material hat permanent

antistatische Eigenschaften.

www.hellyhansen.com

hörbare Dämmung

beginnt bei 80 dB.

Zum Beispiel wird

ein Lärmpegel

von 100 dB auf

68 dB gedämmt, ein

Lärmpegel von 110 dB wird

auf 74 dB reduziert (die beschriebenen

Schallpegel- und Dämmwerte basieren

auf der C-Bewertung, die ein breiteres

Frequenzspektrum berücksichtigt).

www.earpro.de


Bauer-Südlohn: Neuartiges Entleer-Set für

innerbetriebliches Abkippen von Mülltonnen

In vielen Unternehmen werden

Mülltonnen eingesetzt, die entleert

werden müssen. Dies erfolgt auf unterschiedlichste

Weise. So werden die

Mülltonnen beispiels weise mit Hilfe

von speziellen Stapler-Anbaugeräten

abgekippt, wobei der Gabelstapler für

jede Mülltonne zum Groß container

fahren muss. In anderen Unternehmen

fährt ein Staplerfahrer mit einem

Behälter durch die Fertigungshallen

und entleert mit Muskelkraft die

einzelnen Mülltonnen. Diese Vorgehensweise

ist jedoch sehr mühsam,

gefährdet die Gesundheit und ist

kaum vereinbar mit den Anforderungen

an Arbeitsschutz und

Arbeitssicherheit.

Für diese Problemstellung hat

die Firma Bauer aus Südlohn eine

Schwenkvorrichtung entwickelt, die

problemlos an der Schüttkante des

Kippbehälters angebracht werden

kann. Mit dieser geschützten Vorrichtung

können 120 l Mülltonnen

aufgenommen und mit geringem

Kraftaufwand in den Behälter abgekippt

werden. Der Kippbehälter Typ

GU hat ein Volumen von 1,0 oder

1,5 m³, besitzt Einfahrtaschen für die

Gabelzinken, und die Entleerung kann

per Seilzug vom Staplersitz ausgelöst

werden.

www.bauer-suedlohn.de

Efaflex: Vorfeldüberwachung mittels Laserscanner EFA-SCAN

EFA-SCAN ist weltweit der erste

Laserscanner für die Anwendung an

Toren. Das Gerät erfasst lückenlos den

gesamten Bereich vor dem Tor und kombiniert

intelligent Bewegungserfassung

und zuverlässige Vorfeldabsicherung

in einem. Innerhalb der dynamischen

Erfassungszone reagiert EFA-SCAN wie

ein schneller Impulsgeber. Beim Erfassen

eines bewegten Objektes oder einer

Person löst das Gerät im Bruchteil einer

Sekunde aus und das Tor öffnet sich. Die

Geometrie und Logik dieser Erfassungszone

von maximal 10 x 10 Metern ist

frei wählbar. Mit Hilfe einer einfachen

Fernbedienung kann der Nutzer die

Zone leicht programmieren. EFA-SCAN

detektiert nicht nur die Bewegung,

sondern berücksichtigt darüber hinaus

Müllentleerung vorher...

auch deren Entfernung, Richtung und

Geschwindigkeit. Der Impuls zum

Öffnen geht nur dann an das

Tor, wenn sich Fahrzeuge oder

Menschen darauf zu bewegen;

nicht aber, wenn beispielsweise

Personen lediglich passieren. Im

statischen Sicherheitsfeld direkt

vor dem Tor reagiert EFA-SCAN wie

ein Sicherheitssystem: Der Laserscanner

sichert flächig die komplette Torbreite ab

und verhindert das Schließen des Tores,

sobald er ein bewegtes oder ein stillstehendes

Hindernis erfasst. Die Tiefe des

Sicherheitsfeldes ist beliebig wählbar.

Damit schützt EFA-SCAN das Tor und

verhindert Unfälle.

www.efaflex.com

... Kippbehälter Typ GU 1500

mit Schwenkvorrichtung Typ SV

einhängen...

... Müllentleerung nachher.

EFA-SCAN zur Vorfeldüberwachung

Der Einkaufsführer 4 � 2009

77


Arbeitsmittel – Ausrüstungen – PSA

WERO-MEDICAL:

Schocken kann jeder – auf die Herzdruckmassage kommt es an!

Der Einsatz von Frühdefibrillatoren

(oder AED = Automatisierter Externer

Defibrillator) in der Ersten Hilfe

durch Laien wird heute von Fachleuten

und Verbänden fast einhellig

gefordert.

Alle heute angebotenen,

namhaften AED-Geräte

analysieren zuverlässig

den Herzrhythmus eines

bewusstlosen Patienten

und geben einen Elektroschock

nur dann ab,

wenn dieser tatsächlich notwendig

ist.

Dabei wird immer deutlicher:

Der Elektroschock ist zwar in vielen

Fällen die einzige Möglichkeit, eine

akut lebensbedrohliche Rhythmusstörung

des Herzens (sogenanntes

„Kammerflimmern“) zu beenden, aber

eine gute Herzdruckmassage ist für das

Gelingen der Reanimation mindestens

genauso wichtig wie das Auslösen des

Elektroschocks.

Der AED PLUS löst nicht nur den

Elektroschock aus, sondern unterstützt

gleichzeitig den Helfer in der Durch-

78 Der Einkaufsführer 4 � 2009

führung der gleichermaßen wichtigen

Herzdruckmassage.

Mit einem integrierten Sensor misst

die Elektrode des AED PLUS die Drucktiefe

und den Rhythmus bei der Herzdruckmassage

und führt den Helfer

durch die komplette Reanimation. Damit

erfüllen die Geräte der Firma ZOLL

Efaflex: Rolltor bremst rechtzeitig bei Gefahr

Dass Arbeitssicherheit an Industrietoren

zum Standard gehört, ist

heute keine Frage mehr. Sicherheitskontaktleisten

und Lichtschranken werden

seit Jahren angewandt und bieten

Sicherheit für Personen, Fahrzeuge,

Güter und das Torblatt selbst.

Dennoch ist es der Efaflex Tor- und

Sicherheitssysteme GmbH &

Co. KG gelungen, ein weltweit

einzigartiges Produkt

zu entwickeln, das die

Anforderungen der DIN

EN12453 erheblich übersteigt.

Das Tor-Lichtgitter

EFA-TLG zeigt den Stand

optimierter Sicherheitstechnik:

Exakt in der Torschließebene wird

ein vollflächiger optischer Lichtvorhang

erzeugt.

Das Sicherheitssystem ist vor mechanischen

Beschädigungen geschützt,

in beiden Seitenzargen des Tores integriert

und daher wesentlich langlebiger

als eine Sicherheitskontaktleiste am

Abschlussschwert. Auch die Energieversorgung

zur Hauptschließkante erübrigt

sich, das Torblatt ist dadurch stromfrei.

Der Schaltungsaufbau ist selbstüberwachend

gemäß Sicherheitskategorie

2, so dass auf herkömmliche taktile

Sicherheitssysteme in der Torschließebene

verzichtet werden kann.

Das Torlichtgitter EFA-TLG

ist TÜV-zertifiziert. Es

verbessert die Sicherheit

für Personen und

Transportgut im Gefahrenbereich

schnelllaufender

Toranlagen erheblich.

Werden die Strahlen des

Torlichtgitters durch ein Hindernis

unterbrochen, wird diese Information

augenblicklich elektronisch verarbeitet.

Das Tor steht sofort still und reversiert

mit höchstmöglicher Geschwindigkeit.

Dabei kommt die patentierte Blanking-

Funktion mit sequentieller Erfassung

bereits seit Jahren eine Forderung, die

inzwischen von namhaften Verbänden

erhoben wird.

Neben der Funktionalität der Geräte

zeichnen sie sich auch durch Robustheit

(Staub, Stoß, Feuchtigkeit) und geringe

Folgekosten aus. In beiden Bereichen

setzt der AED PLUS Maßstäbe: die

Schutzklasse IP55 belegt die Robustheit

(kein Eindringen von Staub und Feuchtigkeit).

Die Folgekosten werden gering gehalten

durch:

� 5 Jahre Garantie auf das Gerät

� 5 Jahre Haltbarkeit der handelsüblichen

Batterien (kein teurer Batterieblock!)

� 5 Jahre Haltbarkeit der CPR-D Elektroden

Was Sie wissen sollten: trotz einfacher

Bedienbarkeit der Geräte müssen Ersthelfer

in den Umgang mit einem AED

eingewiesen werden und sollten einen

persönlichen Ansprechpartner haben,

der im Zweifelsfall jederzeit mit Rat und

Tat zur Seite steht.

www.wero.de

zum Tragen, die zuverlässig zwischen

einem Hindernis und dem Torblatt

unterscheidet. Im Gegensatz zu taktilen

Sicherheitselementen kommt es erst gar

nicht zur Berührung, die Gefahr einer

Kollision wird weit im Voraus und vor

dem kritischen Punkt vermieden.

www.efaflex.com

Torlichtgitter EFA-TLG


IS-Spezialsauger von Starmix

Starmix: Innovative Sauger für Feinstaub

Die IS-Spezialsauger des schwäbischen

Unternehmens Starmix

wurden speziell zum Absaugen von

Feinstäuben entwickelt. Je nach Modell

erfüllen die Sauger die gesetzlichen

BGIA Staubklassen M für Holzstaub,

H für Steinstaub oder H-Asbest für

asbesthaltigen Staub.

Damit kein Staubkorn daneben

geht, wird die Fräse, Säge, Bohr- oder

Schleifmaschine des Handwerkers über

eine Steckdose direkt an den Staubsauger

angeschlossen. Sobald das Werkzeug

angeschaltet wird, startet

der Sauger automatisch. Zwei

getrennte, extrem robuste

Filterkassetten stellen

sicher, dass der Staub

im Sauger bleibt und

nicht wieder in die Luft

abgegeben wird. Das optimierte

Filtermaterial (HEPA/

Polyester) ist extrem haltbar und

garantiert ein Staubrückhaltevermögen

von bis zu 99,995 Prozent.

Damit die Filter nicht verstopfen, hat

sich Starmix etwas Besonderes einfallen

lassen: Im Sauger wird kontinuierlich

der Luftstrom gemessen. Fällt er ab,

schaltet sich die elektromagnetische

Impulsfilterabreinigung ein, die in

wenigen Sekunden die Filter säubert.

Sobald eine Arbeitspause eingelegt

wird, rütteln die Magneten die Filter

frei. Dadurch bleibt der Luftstrom konstant

hoch und die Saugleistung immer

gleichmäßig stark.

Dafür sorgen auch die neuartigen

PE-Entleerbeutel: Arbeiten herkömmliche

Sauger noch mit Papierbeuteln,

die sich rasch mit Staub zusetzen und

die Saugleistung mindern, sind die

neuen, patentierten Beutel von Starmix

aus reißfestem Kunststoff. Die

Kunststoffbeutel fassen bis zu

20 Kilogramm Feinstaub

– und damit so viel wie

20 Papierbeutel. Die

neuen Beutel lassen sich

mit wenigen Handgriffen

austauschen, ohne dass ein

Staubkorn den Beutel verlässt.

Durch ein neuartiges Anschlusssystem

mit Drehschieber für Filterbeutel

lässt sich der Asbestsauger auch als

herkömmlicher Industriesauger verwenden

– ohne Papierfilter sogar für

Flüssigkeiten.

www.starmix.de

Hörmann: Rolltore mit optimierter Betriebssicherheit

Die aktuellen Hörmann Rolltore

setzen neue Maßstäbe hinsichtlich

Funktionalität und Sicherheit. Neu sind

Rolltore mit voreilender Lichtschranke

zur Vermeidung von Personen- und

Sachschäden.

Rolltore mit Decotherm-Profiltechnik

sind jetzt neben der besonders robusten

Version „S“ aus „full hard“-Spezialstahl

auch in zwei weiteren

Materialvarianten erhältlich:

Decotherm A aus Aluminium

sind besonders

leicht. Decotherm E aus

Edelstahl ist besonders

korrosionsbeständig.

Für deutlich erhöhten

Schutz vor Personen- und Sachschäden

hat Hörmann die voreilende

Lichtschranke VLR entwickelt: Der

unterhalb des Bodenprofils mitfahrende

optische Sensor erkennt Hindernisse

schon, bevor eine Berührung stattfindet,

und stoppt das Tor automatisch.

Auch das VLR-System selbst ist bestens

vor Beschädigungen geschützt: Die in

die Enden des Bodenprofils integrierte

Lichtschranke wird von den Führungsschienen

vollständig umschlossen.

Erreicht der Behang beim Schließen

des Tores den Boden, schwenken sie

mit einem zum Patent angemeldeten

Mechanismus selbsttätig in eine

Parkposition.

Die dritte Innovation

ist ein schneller,

mit 24 Umdrehungen

pro Minute laufender

Motor. Er kann statt der

Standard-Steckantriebe

optional gewählt werden,

um das Tor 60 Prozent schneller

zu öffnen und zu schließen. Das trägt

zu einem rascheren Verkehrsablauf bei

und hilft durch kürzere Öffnungszeiten,

Wärmeverluste zu verringern.

www.hoermann.de

Decotherm-Rolltor

Der Einkaufsführer 4 � 2009

79


Arbeitsmittel – Ausrüstungen – PSA

UVEX: Gehörschutz nach Maß

Persönlich angepasster Gehörschutz

(Otoplasten) wird im Gegensatz zu

herkömmlichem Gehörschutz mittels

einer Abdrucknahme individuell dem

Gehörgang des Trägers angepasst.

uvex high-fit bietet in Lärmbereichen

Tätigen einen Gehörschutz, der sich

von konventionellem Gehörschutz

deutlich unterscheidet. Er vereint eine

Vielzahl von Vorteilen wie

� garantierte Dämmwerte

� Sprachdurchlässigkeit und

� Signal erkennung verbunden mit

� hohem Tragekomfort

� Wirtschaftlichkeit

� Hygiene

Auch das Material der Otoplastik kann

speziell dem jeweiligen Verwendungszweck

angepasst werden. Dazu stehen

die Ausführungen Acrylat und das

weiche Material Flex zur Verfügung.

Die verwendeten Materialien sind

dermatologisch getestet und absolut

allergieneutral. Die Filterwahl ist auf

die Lärmsituation abgestimmt und

verhindert zusammen mit der Kapillarbohrung,

dass ein unangenehmes

Abgeschlossenheitsgefühl entsteht.

Zusätzlich ist uvex high-fit angepasster

Gehörschutz mit einer Nanobeschichtung

versehen. Diese Beschichtung

sorgt für dauerhafte antibakterielle

Wirkung exklusiv auf unserem

Material flex.

Uvex high-fit bietet garantierte

Dämmwerte, die durch die Prüfung bei

der TNO, Soesterberg (Human Factors

Research Institute)/BIA, St. Augustin

(Berufsgenossenschaftliches Institut für

Arbeitssicherheit) nach EN 352-2: 1993

und ISO 4869 und Richtlinie 89/686/

IntegraSpec C46 in blau

80 Der Einkaufsführer 4 � 2009

Uvex „high-fit“-Otoplasten

EWG (persönliche Schutzausrüstung)

nachgewiesen sind. Dabei wird das

Gesamtsystem Ohr, Otoplastik und

Filter geprüft. Somit hat der Anwender

geprüfte Sicherheit für einen Zeitraum

von vier bis sechs Jahren, wodurch die

Wirtschaftlichkeit im Kostenvergleich

dem konventionellen Gehörschutz

durchaus standhält und darüber hinaus

mehr Sicherheit und höheren Komfort

bietet.

Von Benutzern besonders geschätzt

wird die gute Sprachdurchlässigkeit

und Signalerkennung, die akustische

Überwachung von Maschinen und sogar

Telefonieren ermöglicht.

Die Hygiene wird gewährleistet

durch die homogene, mit Wasser leicht

zu reinigende Oberfläche. Die verwendeten

Materialien sind dermatologisch

getestet und absolut allergieneutral.

Voraussichtlich im zweiten Quartal

2009 wird eine Kommunikationsanbindung

des Gehörschutzes an Handy

oder Funkgerät lieferbar sein.

Nachgewiesen ist, dass individuell

angepasster Gehörschutz höchste

Trageakzeptanz erreicht und somit ein

effizientes Schutzmittel gegen die Berufskrankheit

Lärmschwerhörigkeit ist.

www.uvex-safety.de

Enha GmbH: IntegraSpec = Integrierte

Schutzbrille für Helme der Rockman-Serie

IntegraSpec ist eine Schutzbrille

für Helme, die an der Innenausstattung

des Helmes befestigt ist. Im

„Ruhe“-Zustand befindet sie sich – fast

unsicht bar – zwischen Helmschale und

Innenausstattung. Bei Bedarf

kann die IntegraSpec ganz

schnell heruntergeklappt

werden und schützt dann

die Augen des Trägers wie

eine normale Schutzbrille.

Mit nur 32 g (einschließ-

lich aller Anbauteile) ist das Gewicht

ausserordent lich niedrig , besonders

im Vergleich zu herkömmlichen oder

integrierten Visiersystemen.

Überall dort wo niedriges Gewicht,

schneller Zugriff und jederzeitige

Verfügbarkeit gefragt ist, bietet die

IntegraSpec eine intelligente Alternative.

Es gibt sie auf Wunsch auch

getönt oder goldbeschichtet.

www.enha.com


IFF Weimar: DeSi – ein innovatives

Werkzeug zur Lärmprävention

Lärm stellt in vielen Produktionsstätten

nach wie vor eine permanente

Gesundheitsgefahr dar. Neben vielen

innovativen technischen Lösungen zur

Reduzierung der Lärmbelastung bzw.

zum Schutz vor Lärm sind die Erhöhung

des Problembewusstseins und die

Motivation der Mitarbeiter wesentliche

Erfolgskomponenten im Kampf gegen

lärmbedingte Schwerhörigkeit.

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

Im Institut für Fertigteiltechnik und

Fertigbau Weimar e. V. (IFF) wurde

jetzt mit „DeSi“ ein neuartiges Werkzeug

zur Lärmprävention entwickelt.

Dabei handelt es sich um ein mobiles

Demonstrations- und Simulationssystem,

mit dem den Mitarbeitern die Folgen

lärmbedingter Schwerhörigkeit auf

anschauliche und eindringliche Weise

verdeutlicht werden können. Darüber

hinaus beinhaltet das Programm eine

Datenbank mit den spezifischen Dämmeigenschaften

einer Reihe von individuellen

Gehörschutzmitteln.

Mit Hilfe eines Mikrofons können

die Stärke und das Frequenzspektrum

eines Geräusches aufgenommen und die

spezifische Dämmwirkung eines ausgewählten

Gehörschutzmittels überprüft

werden. Damit kann ermittelt werden,

welcher Gehörschutz für welche Lärmart

die höchste Effektivität bietet. Auch

kann mit diesem Werkzeug bei Kenntnis

der Dämmwirkung von Trennwänden,

Absorbern und Lärmschutzkabinen

vor dem Hintergrund der vorhandenen

Geräuschquelle das jeweilige Lärmminderungspotenzial

analysiert werden.

„DeSi“ kann dabei in zweierlei Richtung

wirkungsvoll eingesetzt werden:

Zum einen informiert es die Mitarbeiter

eindringlich und anschaulich zum

Thema Lärmschwerhörigkeit. Zum

anderen hilft es dem Unternehmer

bei Beantwortung der Frage: Welcher

Gehörschutz bietet für welche Lärmart

die höchste Effektivität? Darüber hinaus

liefert diese Innovation Unterstützung

bei der Bewertung der betriebsspezifischen

Wirkung von Investitionen in

Lärmminderungsmaßnahmen.

Für die Entwicklung von „DeSi“

erhielt das IFF Weimar den Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit 2009,

da durch das Programm neue Impulse

in der Lärmprävention und damit in die

Reduzierung von Fällen arbeitsbedingter

Lärmschwerhörigkeit gesetzt werden.

Ein komplett eingerichtetes und angepasstes

Demonstrations- und Simulati-

onssystem inklusive Hard- und Software

ist über die fertigteiltechnik + fertigbau

CONSULT gmbh zu beziehen.

www.iff-weimar.de

Kabellose Lärmdosimeter: Das Original – einfach unverwüstlich

Arbeiter mit doseBadge

Cirrus Research plc erlebt eine stark

wachsende Nachfrage nach seinen

kabellosen Lärmdosimetern der Serie

„doseBadge“. Das Unternehmen mit

Hauptsitz in Großbritannien ist ein

führender Innovator in der Entwicklung

von Lärmmesstechnik für Arbeitsschutzanwendungen.

Das doseBadge ist robust, dennoch

bieten sein Leichtbau und sein in sich

geschlossenes Design – also ohne

Bedienelemente oder empfindliche

Anzeigen Kabeln oder Mikrofone –

ein System, das auch den widrigsten

Arbeitsbedingungen standhält.

Das doseBadge eignet sich sowohl

für die Messung und Dokumentierung

von Arbeitslärmexposition als auch für

die Riskoanalyse eines lärmbedingten

Gehörverlustes.

Mit DeSi entwickelte das Institut für

Fertigteiltechnik und Fertigbau Weimar

ein wirksames Werkzeug zur Lärmprävention.

Lärmmessung im Betrieb

Das doseBadge-System wird normalerweise

als Komplett-Messset in

einem robusten Koffer geliefert, inklusive

doseBadges, einer Ausleseeinheit

und einem Ladegerät mit Ladeplatz für

jedes doseBadge mit Stromversorgung

und Software. In jedem doseBadge befinden

sich eine Hochleistungs-Metallhydrid-Batterie,

ein internes Mikrofon

und ein elektronisches System, das die

Lärmdaten misst und speichert.

Das doseBadge wird mittels

Infrarotschnittstelle über den Aus leser

gesteuert, der ein großes leicht lesbares

Display aufweist. Software zur

Konfigurierung des Systems, Datendownload

und Erstellung von Messberichten

wird mitgeliefert.

www.cirrusresearch.de

Der Einkaufsführer 4 � 2009

81


Arbeitsmittel – Ausrüstungen – PSA

Das Alsipercha-System von Combisafe

Combisafe: „Null“-Absturzrisiko

bei Verladearbeiten auf Lkw

Ein oft unterschätzter Gefahrenpunkt

für Arbeitsunfälle und

Stürze stellt das Be- und Entladen von

Lastkraftwagen dar. Dabei reichen die

als gering empfundenen Höhenunterschiede

aus, um schwere Verletzungen

mit langwierigen Folgen hervorzurufen.

Speziell für diese Sicherheitsanforderungen

hat Combisafe ein auf dem

Alsipercha-System basierendes Verladesystem

für alle permanenten und

semipermanenten Verladestationen

mit Höhenunterschieden ab einem

Meter entwickelt. Das Alsipercha-

System besteht aus einem mobilen

Anschlagpunkt, der in Verbindung mit

dem speziellen Höhensicherungsgerät

und Auffanggurt einen Sturz unter

Bodenniveau verhindert.

Die Basis des Systems bildet eine

80 kg schwere Metallkonstruktion

aus hochwertigem Stahl, mit einer

Höhe von 4,30 m und einer Auskragung

von 2,50 m. Diese wird in

82 Der Einkaufsführer 4 � 2009

eine jeweils vorher einbetonierte,

850 mm lange konische Stahlhülse

ein gesteckt. Montiert beträgt die

Höhe der Konstruktion 3,5 m mit

einer Aktionsfläche von mindestens

125 Quadratmetern.

Nach Einbetonieren und Ausrichten

der konischen Hülse, oder

Bereitstellung einer alternativen

Befestigungsmöglichkeit – wie für

das Combisafe-Verladesystem – wird

die Auffangsicherung in die Hülse

gesteckt.

Beim Einsatz wird der Auffanggurt

des Mitarbeiters mittels der Gurtverlängerung

in das Höhensicherungsgerät

eingehängt. Bei einem Wechsel

des Anschlagpunktes ist der Gurt

unbedingt zuerst in den nächsten

Anschlagpunkt einzuhängen, ehe er

vom vorhergehenden ausgeklinkt

wird. Nur so ist eine lückenlose

Absturz sicherung gewährleistet.

www.combisafe.de

Impressum

Die Industrie der

Das Fachmagazin für Arbeit, Sicherheit und Gesundheit

„Die Industrie der Steine+Erden“ ist zugleich das amtliche

Mitteilungsblatt der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

119. Jahrgang

Herausgeber: Steinbruchs-Berufsgenossenschaft,

Träger der gesetzlichen Unfallversicherung

Theodor-Heuss-Straße 160, 30853 Langenhagen

Postfach 10-15-40, 30836 Langenhagen

Telefon 0511 7257-0, Telefax 0511 7257-100

Gesamtschriftleitung: Assessor Theodor Bülhoff

Direktor der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

Schriftleitung für den Bereich „Technik“:

Dipl.-Ing. Helmut Ehnes, Leiter des Geschäftsbereiches Prävention

Redaktion: Dipl.-Ing. Wolfgang Pichl, Klaus-Peter Pfingsten

Verlag: Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Postanschrift: 30130 Hannover

Adresse: Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover

Telefon 0511 8550-0

Verlagsleitung: Klaus Krause

Verlagsbereich Technik-Medien

Gesamtanzeigenleitung: Susann Buglass

Telefon 0511 8550-2528, buglass@schluetersche.de

Anzeigenverkauf:

Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

Postanschrift: 30130 Hannover, Telefax 0511 8550-2407

Sabine Bendler, Telefon 0511 8550-2518

bendler@schluetersche.de

Druckunterlagen: anzeigendaten-sue@schluetersche.de

Tel. 0511 8550-2521, Fax 0511 8550-2401

Producer-Team:

Dieter Hillebrecht, Jürgen Henke

Vertrieb/Abonnement-Service:

Telefon 0511 8550-2425, Telefax 0511 8550-2405

vertrieb@schluetersche.de

Erscheinungsweise und Bezugspreise:

Die Zeitschrift erscheint sechs Mal im Jahr.

Der Jahresbezugspreis Inland beträgt 73,50 �, für Studenten 48,– �

(jeweils einschließlich Versandkosten und Mehrwertsteuer). Der

Jahresbezugspreis Ausland beträgt 89,– � einschließlich Versandkosten

zuzüglich Mehrwertsteuer.

Bestellung eines Einzelheftes: 19,50 � zuzüglich Versandkosten.

Bestellungen und Abbestellungen sind an den Verlag zu richten.

Bezugskündigung kann bis 10 Wochen vor Halbjahresende erfolgen.

Bei Nichterscheinen der Zeitschrift ohne Verschulden des Verlags oder

infolge höherer Gewalt ist der Verlag weder zur Lieferung noch zur

Rück-erstattung des Bezugsgeldes verpflichtet.

Für Mitglieder der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft ist der Bezug der

Zeitschrift im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Gerichtsstand und Erfüllungsort: Hannover.

Druck: CW Niemeyer Druck GmbH, Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Autorenhinweise:

Manuskripte: Einsendung von Manuskripten an die Adresse

des Herausgebers (ohne Gewähr für eine Veröffentlichung). Mit

der Annahme des Manuskriptes erwirbt der Herausgeber das

ausschließliche Verlagsrecht einschließlich aller Nebenrechte

an diesem Beitrag. Die erschienenen Beiträge dürfen nur

mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers anderweitig

veröffentlicht werden.

Veröffentlichungen: Die mit Namen oder Initialen

gezeichneten Veröffentlichungen geben ausschließlich die

Meinung der Verfasser wieder. Für eine Veröffentlichung

trägt der Herausgeber nur die allgemeine presserechtliche

Verantwortung.

Urheberschutz: Die Zeitschrift und alle Beiträge sowie

Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme

der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung ohne

Einwilligung des Verlags strafbar.

International Standard

Serial Number

ISSN 0341 – 3489

Die Titel des Verlagsbereichs Technik-Medien im Überblick:

� bindereport

� Die Industrie der Steine + Erden

� Forstarchiv

� Forst und Holz

� Logistikwelt

� Steinbruch und Sandgrube


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www.stbg.de

Tel.: 0511 7257-0

„Warum brauchen wir Unternehmer

eigentlich eine Berufsgenossenschaft?“

„Gestern Asbest. Morgen eine andere

Errungenschaft, deren Risiken keiner

kennt. In Deutschland übernehmen die

Berufsgenossenschaften die Unternehmerhaftpflicht.

Das erspart dem

Unternehmer ruinöse Schadensersatzprozesse.“

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