Das Feuerwehrjahr 2010 - Freiwillige Feuerwehr Günzburg

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Das Feuerwehrjahr 2010 - Freiwillige Feuerwehr Günzburg

Einsatzberichte 2010

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Die Feuerwehren aus Leipheim,

Oberelchingen, Unterelchingen,

Langenau und Günzburg waren

im Einsatz bei einem LKW-Unfall

am Mittwoch, 03. Februar gegen

03.26 Uhr. Ein LKW wurde im

Baustellenbereich von einer Windböe

erfasst, geriet ins Schleudern

und blieb so liegen, dass die

Fahrspuren in Richtung Stuttgart

komplett sowie die Überholspur in

Richtung München blockiert waren.

Die Feuerwehren Leipheim

und Oberelchingen waren an der

Unfallstelle eingesetzt zur Ausleuchtung

und binden ausgelaufener

Flüssigkeiten, die übrigen

Wehren übernahmen die Stauvorwarnung

sowie die Verkehrsleitung

bei km 98 auf der BAB A8

sowie bei km 995 auf der BAB A7.

Aufgrund der langwierigen Fahrzeugbergung

dauerte der Einsatz

bis 08.00 Uhr.

Buchstäblich „Schwein gehabt“

hieß es am Freitag, 12. Februar

für die tierischen Bewohner eines

Schweinestalls im Günzburger Donauried.

Dort hatte eine Gasflasche

zu brennen begonnen. Um

19.30 Uhr wurden wir alarmiert

und rückten mit 38 Einsatzkräften

zu dem landwirtschaftlichen

Anwesen aus. Doch beim Eintreffen

konnten wir uns nach kurzer

Zeit wieder entspannen. Durch die

Wärmestrahlung der brennenden

Gasflasche waren zwar bereits die

Oberlichter des Stalles geborsten,

jedoch schmolz auch eine über

dem Brandherd verlaufende PVC-

Wasserleitung, deren austretendes

Wasser den Gasbrand sofort wieder

löschte. Mit der Wärmebildkamera

kontrollierten wir die Brandstelle

und rückten um 20.35 Uhr wieder

ins Gerätehaus ein.

Mit der Drehleiter rückten 3 Kameraden

am Samstag, 20. Februar

um 13.10 Uhr in die Schlachthausstraße

aus. Nach vorausgegangenem

Sturm drohten hier

Teile einer Dachverkleidung abzustürzen.

Nach halbseitiger Sperrung

der Schlachthausstraße entfernten

wir die Bleche und beseitigten

die Gefahr. Der Einsatz dauerte

eine Stunde.

Um 01.40 Uhr wurden wir am

Freitag, 05. März aus dem Schlaf

gerissen. An der Heidenheimer

Brücke drohte eine Person, in die

Donau zu springen. Beim Eintreffen

der 18 Kameraden war die Person

bereits in die Tiefe gesprungen,

konnte jedoch von der Polizei

im Wasser am Ufer geortet werden.

Mit Hilfe des Schlauchbootes

konnte die lebensmüde Person

von uns gerettet und den Helfern

des BRK übergeben werden. Nach

einer Stunde waren unsere Kräfte

und Fahrzeuge wieder einsatzbereit

am Gerätehaus zurück.

Zur Gefahrenprävention wurden

wir am Samstag, 06. März um

08.59 Uhr alarmiert. Der Deutsche

Wetterdienst hatte für den Landkreis

Unwetterwarnungen vor

schwerem Schneefall herausgegeben.

Vorsorglich zogen wir auf einige

Einsatzfahrzeuge Schneeket-

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