Was auch immer Sie in Form bringen wollen. Unser All stainless ...

fairmessage.de

Was auch immer Sie in Form bringen wollen. Unser All stainless ...

Ausgabe 23-2012 | 10. Jahrgang

19. EuroMold S. 4–5

Gastland Österreich S. 6

Rapid-Prototyping S. 8

Hallenplan S. 12–13

Druckoptimierung S. 16

Designwettbewerb S. 21

Kunststoffverarbeitung S.22-23

Ausgabe zu der Messe: EUROMOLD 2012 ó 27.11. – 30.11. 2012 ó Messegelände Frankfurt kostenlos

Was auch immer Sie in

Form bringen wollen.

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EUROMOLD 2012: Halle 8, Stand L10

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Ausg.Nr._23/2012

Foto: DEMAT GmbH

Ñ S. 4–5 19. EuroMold

Inhalt/Content

Printauflage:

15.000

3. Quartal

geprüft

Inhaltsverzeichnis

Foto: Fraunhofer-Instituthofer-Institut Foto: ThyssenKrupp Materials Schweiz AG

Ñ S 6. Prozessketten

Ñ S. 22 Kunststoffverarbeitung

Ñ 19. EuroMold Seite 4

Ñ 19 th EuroMold Page 5

Ñ Österreich Gastland der EuroMold 2012 Seite 6

Ñ Formkon - Formkon Rapid-Prototyping hilft Marktanteile sichern Seite 8

Ñ Internationale Konferenzen, Foren + Workshops Seite 10

Ñ Hallenplan Seite 12/13

Ñ Floorplan Page 12/13

Ñ Inline-Messsystem jetzt auch für Flachfolien im Einsatz Seite 15

Ñ HP auf der EuroMold in Frankfurt am Main Seite 16

Ñ Die neue MV-Serie von Mitsubishi mit Tubular Shaft Antrieb Seite 18

Ñ SolidWorks Deutschland GmbH auf der EuroMold 2012 Seite 19

Ñ Makino Spitzentechnologie hautnah Seite 20

Ñ Internationaler Wettbewerb für Design im 3D-Druck Seite 21

Ñ Gute Noten für neuen Corroplast FM Seite 22/23

Impressum - Ausgabe 23/2012

Messe Media Verlag GmbH

Rotermundstraße 11,

D-30165 Hannover

Telefon +49 (0) 511 - 20 300 0

Telefax +49 (0) 511 - 20 300 40

eMail: info@fairmessage.de

Geschäftsführer:

Hardy Henke

Redaktion:

D. Pahl, H. E. Henke

email: redaktion@fairmessage.de

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Gestaltung, Satz & Layout:

Messe Media Verlag/A. Wawer

email: grafik@fairmessage.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Böcklerstraße 13

31789 Hameln-Wangelist

Telefon +49 (0) 51 51 - 82 20 0

Telefax +49 (0) 51 51 - 82 20 124

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Anzeigenpreise:

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 8

Das Magazin Fairmessage sowie alle darin enthaltenen

einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich

geschützt. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung des

Verlages. Dies gilt auch für die Aufnahme in elektronischen

Datenbanken, Vervielfältigungen auf CD-ROM, DVD-Rom und

Publikationen über das Internet. Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung.

Die Redaktion behält sich das Recht zur Kürzung oder

Änderung vor.

Text und Bildquelle:

DEMAT GmbH, Archiv,

oder siehe Bildangabe

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4 19. EuroMold

Ausg.Nr._23/2012

19. EuroMold:

Innovative Themen und 12,2 Prozent mehr Erstaussteller

versprechen erfolgreiche Messe

Zur 19. EuroMold, Weltmesse

für Werkzeug- und

Formenbau, Design und

Produktentwicklung, 27. November

- 30. November 2012, werden

1.500 Aussteller aus 45 Ländern

und 60.000 Fachbesucher erwartet.

Die internationale Leitmesse

der Produktentwicklung zeigt

neben dem Gastland Österreich

und innovativen Themenparks

ein attraktives Rahmenprogramm.

Daneben lässt auch die

gestiegene Zahl der Erstaussteller

eine sehr erfolgreiche Messe

erwarten.

Auf rund 75.000 Quadratmetern

Ausstellungsfläche zeigt die Euro-

Mold in den Messehallen 8, 9, 11

und der Galleria neueste Entwicklungen

in sämtlichen Bereichen

der Produktentwicklung. Highlights

der EuroMold 2012 sind neben

dem Gastland Österreich der

Themenpark „Schmuckindustrie“

sowie hochkarätige Konferenzen

und Foren.

Mit dem einzigartigen Messekonzept

„Von der Idee über den

Prototyp bis zur Serie“ bildet

die EuroMold die gesamte Prozesskette

ab. Sie führt damit die

Themenpark Schmuckindustrie, Gastland Österreich

Beteiligten aus allen Bereichen

der Produktentwicklung zusammen

– vom Designer, über

Formenbauer, Werkzeug- und

Maschinenbauer, Zulieferer und

Anwender. Neben dem Schwerpunkt

Werkzeug- und Formenbau

werden auch die Bereiche Rapid

Prototyping, Modell- und Prototypenbau,

CAD/CAM, Simulation/

VR, Werkzeugmaschinen sowie

Werkzeuge, Engineering-Dienstleistung

und Design.

Hohe Internationalität der

Erstaussteller

Die EuroMold verzeichnet eine

deutliche Steigerung der Zahl der

Erstaussteller. Neben Deutschland

(48,4 Prozent) sind Italien

(10,9 Prozent), Österreich, Portugal

(jeweils 6,3 %), Frankreich,

die Türkei und Südkorea (jeweils

4,7 %) die wichtigsten Länder in

dieser Kategorie.

Gastland Österreich

Die EuroMold trägt mit der Wahl

des Gastlandes 2012 der Bedeutung

Österreichs für die deutsche

Wirtschaft sowie speziell

für die Produktentwicklung und

den Werkzeug- und Formenbau

Rechnung. Das Gastland wird auf

der EuroMold 2012 mit zahlreichen

renommierten Unternehmen

sowie mit Verbänden und

Forschungseinrichtungen vertreten

sein. Für Österreich ist

Deutschland mit Abstand der

wichtigste Handelspartner. Neben

dem Maschinenbau spielt

Österreich auch im Kunststoffbereich

mit einem Umsatz von

13 Milliarden Euro eine bedeutende

Rolle.

Highlights der EuroMold 2012:

Gastland Österreich, der Themenpark

„Schmuckindustrie“,

sowie hochkarätige Konferenzen

und Foren.

Highlights und Sonderthemen

Die EuroMold 2012 präsentiert

erstmals den Themenpark Schmuckindustrie.

Darin bildet die Euro-

Mold die gesamte Prozesskette

der Schmuckherstellung vom

Design über Rapid Prototyping

bis zur Gussmaschine ab. Die

EuroMold ist für die Schmuckindustrie

traditionell eine wichtige

internationale Plattform, da hier

die für die gesamte Prozesskette

notwendigen Techniken und Serviceleistungen

präsentiert werden.

Auch durch die gestiegene

Bedeutung der generativen Verfahren

(3D-Druck) und deren

Einbindung in die Schmuckherstellung

ist die Bedeutung der

EuroMold in diesem Sektor noch

weiter gestiegen. Ebenso feiern

die Themenparks Rotationsformen

und Thermoformen ihre Premiere

auf der EuroMold 2012.

Halle 11 = „House of Creation“

Die Halle 11 bildet als „House of

Creation“ ein weiteres Highlight

der EuroMold 2012. Die Themenbereiche

„design+engineering“,

„Werkstoffe“, „Simulation + VR“

sowie „Rapid Prototyping und

Manufacturing“ sind hier vereint.

In Kombination dazu findet das

4-tägige „design + engineering

forum“ statt. Das „House of Creation“

schafft damit einen einzigartigen

Marktplatz der modernen

Produktentwicklung. Zudem ist

die EuroMold im Bereich der Additiven

Verfahren (Rapid Technologien)

seit mehreren Jahren der

größte und wichtigste Marktplatz

in Europa.

nText & Bild:

DEMAT GMBH

Postfach / P.O. Box 11 06 11

D-60041 Frankfurt / Main


Ausg.Nr._23/2012 19 5

th EuroMold

19 th EuroMold:

Innovative Special Themes and 12.2 percent more

first-time exhibitors promise a successful fair

The 19th EuroMold, World

Fair for Moldmaking and

Tooling, Design and Application

Development, will take

place Nov. 27 – 30, 2012. The show

expects about 1,500 exhibitors

from 45 countries and approximately

60,000 trade visitors. With

the partner country Austria and

many innovative special shows

EuroMold once again will present

several highlights. In addition,

the number of first-time exhibitors

promises a very successful

exhibition.

EuroMold shows in halls 8, 9, 11

and the “Galleria” the latest developments

in all areas of product

development on an area of 75,000

m². This year’s highlights being

the partner country Austria, theme

presentation “Jewellery industry”

as well as high-class conferences

and forums.

The unique EuroMold fair

concept “From Idea to Prototype

to Series Production” clearly illustrates

the entire process chain.

Here all parties involved in product

development will be united – from

designers, to moldmakers, machine

tool producers, and subcontractors

to users. Core areas at

EuroMold are of course Moldmaking

and Tooling as well as Rapid

Prototyping, Patternmaking and

Prototypes, CAD/CAM, Simulation/

VR, Machine Tools and Tools, Engineering

and Design.

Large attendance from abroad

Next to Germany (48.4 %), it is Italy

(10.9 %), Austria, Portugal (both 6.3

%), France, Turkey and Korea (each

4.7 %) who are well represented in

this category.

Partner Country Austria

EuroMold dedicates its selection

of partner country 2012 to the economic

importance for Germany

especially in the areas of product

development and mouldmaking

& tooling. The partner country will

be represented at EuroMold 2012

with many prestigious companies

and with trade associations and

research institutions. For Austrian

perspective Germany is by far the

most important trading partner. In

addition to machine tools, Austria

also generates 13 billion Euros in

the plastics sector.

Highlights and Special topics

EuroMold 2012 presents for the

first time the theme presentation

Jewellery industry. It illustrates

the entire process chain of the

jewellery manufacturing from the

design to Rapid Prototyping to

casting. EuroMold is traditionally

an important international platform,

because all the necessary

technologies and services of the

process chain are represented

at the exhibition. Also due to the

increased importance of the generative

process (3D printing) and

their involvement in the manufacture

of jewellery, the importance

of EuroMold in this sector has

Halle 8, Stand C20

risen even further. In addition,

EuroMold 2012 presents theme

presentation rotational molding

and thermoforming for the first

time.

Hall 11 = ‘House of Creation’

The new, modern hall 11 becomes

‘House of Creation’, another highlight

at EuroMold 2012. ‘House of

Creation’ will comprise the sectors

‘design + engineering’, ‘Materials’,

‘Simulation + VR’ and ‘Rapid

Prototyping and Manufacturing’.

In addition, the ‘design + engineering

forum’ will take place

during all four days of the exhibition.

Apart from this EuroMold has

already established itself for years

as the biggest and most important

market place for additive manufacturing

(Rapid X technologies) in

Europe.

nText & Image:

DEMAT GMBH

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technologies

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6 Gastland Österreich

Ausg.Nr._23/2012

Österreich Gastland der EuroMold 2012

Große Bedeutung im Maschinenbau und in der Kunststoffindustrie

Das Gastland der 19. Euro-

Mold ist Österreich. Die

EuroMold trägt mit der

Wahl des Gastlandes 2012 der

Bedeutung Österreichs für die

deutsche Wirtschaft sowie speziell

für die Produktentwicklung

und den Werkzeug- und Formenbau

Rechnung.

Auf der EuroMold 2011 präsentierten

18 österreichische Unternehmen

ihre Produkte und Dienstleistungen.

Damit war Österreich unter

den Top-Ten der Ausstellungsländer.

Das Gastland wird auf der

„Die Revolution der Produktion?“

EuroMold 2012 präsentiert Kongress

zu photonischen Prozessketten

Die EuroMold 2012, 27.

– 30. November 2012,

Frankfurt am Main, präsentiert

erstmals den Kongress

„Photonische Prozessketten

– Die Revolution der Produktion?“.

Dieser findet am 28. und

29. November 2012 in der Halle

11.0, Messegelände Frankfurt

am Main statt. Der Kongress

wird in Kooperation mit dem

Bundesministerium für Bildung

und Forschung, dem Fraunhofer-

Institut für Lasertechnik und

dem VDMA veranstaltet.

Auf dem Kongress werden

neue Trends und Entwicklungen

vorgestellt und Wege zur

vollständigen Erschließung

des Potenzials des Werkzeugs

Licht für die nächste Generation

der Produktion diskutiert.

Die Vorträge beschäftigen sich

unter anderem mit generativen

Laserverfahren für die produzierende

Industrie, speziell die

Automobilindustrie und die

Medizintechnik sowie mit speziellen

Verfahren zur Oberflächenund

Werkzeugstruktur ierung.

Zu den Referenten zählen hoch-

EuroMold 2012 die Ausstellerzahl

weiter steigern und mit renommierten

Unternehmen sowie mit

Verbänden und Forschungseinrichtungen

vertreten sein.

Österreich ist der siebtwichtigste

Handelspartner Deutschlands.

2010 betrug das Handelsvolumen

zwischen Deutschland und Österreich

88,0 Milliarden Euro. Besonders

für den deutschen Export

spielt das südliche Nachbarland

eine große Rolle: Deutsche Waren

im Wert von 53,7 Milliarden Euro

wurden 2010 nach Österreich

rangige Vertreter von führenden

Unternehmen und Hochschulen.

Der Kongress greift das enorme

Potential photonischer Produktionsverfahren

auf. Generative

oder abtragende Laserverfahren

setzen heute bereits digitale Daten

unmittelbar in materielle Produkte

um. Ohne Werkzeugwechsel können

flexibel von Stück zu Stück beliebige

Formen umgesetzt werden

– die Massenfertigung individualisierter

Produkte wird möglich.

Mit der Veranstaltung soll das

volle Potential der Photonik für

die nächste Generation der Produktion

aufgezeigt werden. Außerdem

will der Kongress dazu

beitragen, dass Design, Konstruktion,

Materialauswahl und

Produktionsabläufe mit einem

durchgängigen Konzept deutlich

stärker auf optische Fertigungsverfahren

und deren Möglichkeiten

ausgerichtet werden.

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verkauft. Damit rangiert die

Alpenrepublik sogar noch vor

Ländern wie China oder Russland.

Für Österreich ist Deutschland

mit Abstand der wichtigste Handelspartner.

2010 exportierte Österreich

Waren im Wert von 34,3

Milliarden Euro nach Deutschland

und ist damit gleichzeitig für

Deutschland das siebtwichtigste

Importland.

Neben dem Maschinenbau spielt

Österreich auch im Kunststoffbereich

mit einem Umsatz von 13

Milliarden Euro eine bedeutende

Light as a tool

EuroMold presents first Congress "Photonic

Process Chains”

Quelle: Fraunhofer-Institut für

Lasertechnik ILT.

EuroMold 2012, November

27 – 30, 2012, Frankfurt/

Main, is hosting the first

Congress "Photonic Process

Chains - The revolution in production".

This congress takes

place on November 28 and 29,

2012 in hall 11.0, exhibition

center Frankfurt /Main. The conference

is organised in cooperation

with the Federal Ministry of

Education and Research, the

Fraunhofer Institute for Laser

Technology ILT and VDMA.

At the congress, new trends and developments

will be presented and

discussed to fully unlock the potential

of light as a tool for the next generation

of production. The lectures

deal with generative laser processes

for the manufacturing industry, es-

Rolle. Etwas mehr als die Hälfte

davon wird in der Region Oberösterreich

erwirtschaftet, die mit

220 Kunststoffunternehmen und

knapp 34.000 Beschäftigten einer

der wichtigsten Kunststoffstandorte

ganz Europas ist . Das Tätigkeitsfeld

dieser Unternehmen

erstreckt sich über die gesamte

Prozesskette und umfasst unter

anderem Kunststoffverarbeitung,

Maschinenbau, Werkzeug- und

Formenbau, Materialien, F&E

Dienstleistungen und kunststofftechnische

Dienstleistungen.

nText:

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pecially the automotive industry and

the medical industry as well as specific

methods for surface and tool

structuring. Speakers will be high

class representatives from leading

companies and universities.

The congress takes up the vast

potential of photonic production.

Generative or ablative laser procedures

are already using digital data

directly into tangible products. Without

changing tools from piece to

piece various shapes can be implemented

flexibly - the mass production

of customised products is getting

possible.

With the event, the full potential of

photonics will be presented for the

next generation of production. In addition,

the Congress will contribute

to design, construction, materials

and production processes will be

integrated into a clear concept that

is focused on optical manufacturing

processes and their capabilities.

nText & Image:

DEMAT GMBH

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D-60041 Frankfurt / Main


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8 Rapid-Prototyping

Ausg.Nr._23/2012

Formkon Rapid-Prototyping hilft Marktanteile sichern

Die schnellstmögliche

Verfügbarkeit von Bauteilen

oder Aluminiumund

Magnesium-Prototypen

ist bei der Entwicklung neuer

Produkte etwa in der Automobilindustrie,

der Elektronik

oder der Medizintechnik ein

wesentliches Erfolgskriterium.

Durch die Möglichkeit,

schon im Entwicklungsstadium

Prototypen unter realistischen

Testbedingungen zu erproben,

verkürzt sich der Entwicklungszyklus

drastisch.

Zwei insbesondere für Aluminium

und Magnesium Gussteile

sehr geeignete Rapid-Protoyping-Verfahren

sind „Quick

Cast“ und „Quick Die“ des dänischen

Mittelständlers Formkon.

Auf Grund der stark gestiegenen

Nachfrage wurden zuletzt

die Gießerei- und Nachbearbeitungskapazitäten

mit modernsten

5-Achs-CNC-Fräsmaschinen

stark ausgebaut.

Gipsguss-Prototypen ab 5

Arbeitstagen

Formkon, das sich seit 1985 auf

die Herstellung von Druckguss-

Werkzeugen und belastbaren

Funktionsprototypen im Gipsund

Druckguss spezialisiert hat,

bietet mit dem Vakuum-Gipsguss

Quick Cast ein Verfahren

an, mit dem Guss-Prototypen ab

5 Arbeitstagen erstellt werden

können. In einer Freiform-Technik

werden die formgebenden

Bauteile in einem generativen

Schichtbauverfahren aus Polystyrol

gesintert, in Gips oder Keramik

zur Gussform ausgebrannt

und unter Vakuum in Aluminium-,

Magnesiumlegierungen

oder anderen Materialien gegossen.

Dieses Verfahren bringt

Konstrukteuren gleich eine ganze

Reihe an Vorteilen. Zum einen

ist es mit einer Fertigungszeit ab

5 Arbeitstagen konkurrenzlos

schnell. Zum anderen reduziert

die Fertigung ohne formgebende

Werkzeuge die Kosten bei

den obligatorischen Produktkorrekturen

und macht es möglich,

auch sehr komplexe Bauteile zu

realisieren. Außerdem haben die

Produktentwickler mehr konstruktive

Freiheiten, weil spätere

Formschrägen, Formtrennungen

und Radien noch nicht berücksichtigt

werden müssen. Last

but not least ermöglichen die

Quick-Cast-Prototypen, die nach

dem Guss eine Toleranzgenauigkeit

nach Standard GTA 14

erreichen, realistische Testbedingungen,

etwa bezüglich der

Wärmeableitung, der Materialeffizienz,

der Gewichtseinsparung

oder des Korrosions- oder

Schlagschutzes.

Vorteile Quick Cast:

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mit Hinterschneidungen ohne

Entformungsschrägen und

Formtrennung

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Druckguss-Kleinserien ab 4

Arbeitswochen

Beim Formkons Quick Die handelt

es sich um ein konventionelles

Druckguss-Verfahren mit

modifiziertem Werkzeugkonzept.

Durch eine konstruktive

Vereinfachung des Werkzeugaufbaus,

die teilweise Auslagerung

von Fertigungskapazitäten

nach Asien sowie die Verwendung

von weichen, günstigen

Stahlsorten ist es Formkon gelungen,

sowohl die Werkzeugkosten

als auch die Lieferzeiten

spürbar zu senken. Unterstützt

werden diese Prozesse vor allem

bei komplexen Bauteilen

durch professionelle Beratung

und Flowsimulationen. Auch

Werkzeugänderungen sind bei

Quick Die schnell und kostengünstig

realisierbar. Null- und

Kleinserien der Magnesium

oder Aluminium Druckguss-

Prototypen sind in diesem beschleunigtenHerstellungsverfahren

in Stückgrößen von 100

bis 1000 Stück schon ab vier

Wochen lieferbar.

Durch die kurzen Produktionszeiträume

wird aber nicht nur

der Prozess der Markteinführung

spürbar abgekürzt. Die

mittels Quick Die hergestellten

Magnesium- oder Aluminium-

Prototypen leisten auch schon

in der Testphase ausgezeichnete

Dienste, weil dort bereits mit

den Legierungen der späteren

Serienfertigung gearbeitet wird.

Die gelieferten Druckguss-Bauteile

von Formkon haben exakt

die gleichen mechanischen und

thermischen Eigenschaften wie

in der Serienproduktion.

Vorteile Quick Die

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Weitere Informationen zum

Rapid-Prototyping von

Formkon erhalten Sie unter:

www.formkon.de

oder

DN@formkon.dk

telefonisch:

+45 96 14 29 32 oder

auf der Euromold 2012

in Halle 11

am Stand A90.


10 Messenews

Ausg.Nr._23/2012

Internationale Konferenzen, Foren + Workshops

Auch 2012 unterstreicht

die EuroMold mit mehreren

internationalen

Fachkonferenzen sowie zahlreichen

Foren und Workshops

ihre Bedeutung als internationale

Kontakt-, Innovations- und

Technologiebörse.

Bereits zum 14. Mal findet auf

der EuroMold die internationale

„Wohlers Conference“ statt.

Darüber hinaus bietet die Euro-

Mold 2012 traditionell das viertägige

„design + engineering

SofTech zeigt die Integration von SpaceClaim Engineer und CADRA

auf dem Partnerstand von SpaceClaim auf der EuroMold 2012

CADRA für SpaceClaim erleichtert Übergang der CADRA-Anwender in 3D-Umgebung

SpaceClaim kündigen die Integration

von SpaceClaim

Engineer und CADRA an,

einem umfassend ausgestatteten

Programm für die mechanische

Konstruktion und Zeichnungserstellung.

CADRA-Anwender sind dadurch

in der Lage, detaillierte 3D-

forum“ in Halle 11.0 mit den

Sessions zu den Themenbereichen

„Design+ Engineering“,

„Simulation und VR“ „Rapid

Prototyping“ und „Industriedesign“.

Die Teilnahme an diesem

Forum ist für EuroMold-Besucher

kostenfrei. Darüber hinaus

sind auch weitere Konferenzen

zu den Themen Design und Photonik

geplant.

Attraktives Rahmenprogramm

Das Messefest findet am Mittwoch,

28. November 2012, statt.

Modelle schnell und effizient

zu produzieren, Solid-Modellierung

mit den bestehenden Workflows

der Zeichnungserstellung

zu integrieren und Daten aus

beliebigen CAD-Systemen einfach

über SpaceClaims hochmoderne

Daten-Übersetzer zu

importieren. Diese kombinierte

Lösung ist ab sofort erhältlich

Im Rahmen des Messefestes

wird auch der EuroMold-AWARD

verliehen. Zur Designer Night

lädt die EuroMold am Donnerstag,

29. November 2012.

Weltweites Messekonzept

Das erfolgreiche Messekonzept

überträgt der EuroMold-Veranstalter

DEMAT GmbH verstärkt in

attraktive ausländische Märkte.

Die AmeriMold findet im kommenden

Jahr bereits zum vierten

Mal statt (12. bis 13. Juni 2013 in

Chicago, USA).

und wird von SofTech verkauft

und gewartet.

"Mit unserer bidirektionalen

Konnektor-Technologie können

CADRA-Anwender einfach und

mit einem fließendem Übergang

in 3D arbeiten, und dies mit der

einfachen Handhabung, die sie

von CADRA gewohnt sind", sagt

Bob Anthonyson, Vice President

of Business Development

bei SofTech. "SpaceClaim Engineer

ist eine kostengünstige

und einfach zu erlernende

3D-Lösung für die Tausende von

Ingenieure, Konstrukteure und

Zeichner, die sich täglich bei

ihrer gestalterischen Arbeit auf

CADRA verlassen.

Das Bundle aus SpaceClaim

Engineer und CADRA ist genau

das, was unser Markt benötigt,

um jenseits der schwieriger anzuwendenden,

parametrischen,

Feature-basierten 3D-Tools den

Zugriff eines Unternehmens auf

3D-Technologie zu erweitern.

Es fügt ihrer Arbeitsumgebung

außerdem Einsatzmöglichkeiten

im Digital Prototyping hinzu

und kann Konstruktionskosten

reduzieren, die gestalterische

Mit den EuroMold-Pavilions

bietet die DEMAT darüber hinaus

ihren Ausstellern die Möglichkeit,

die äußerst attraktiven

Märkte Russland, Indien und

Japan zu erschließen. 2013

veranstaltet die DEMAT die EuroMold-Pavilions

auf der Ros-

Mould in Moskau (18. – 20. Juni

2013) sowie auf der InterMold

(17. - 20. April 2013) in Osaka,

Japan.

nText:

DEMAT GMBH

Postfach / P.O. Box 11 06 11

D-60041 Frankfurt / Main

Qualität verbessern und die

Time-to-Market verringern."

"Dass SpaceClaim Engineer

von SofTech ausgewählt wurde,

ist ein weiteres Beispiel dafür,

wie SpaceClaims 3D-Direktmodellierung

die Nutzung von 3D-

CAD im gesamten Produktentwicklungsprozess

erweitert",

kommentiert Rich Moore, Vice

President of Business Development

bei SpaceClaim. "CADRA

gebündelt mit SpaceClaim Engineer

verbindet das Beste aus

der 2D-Welt mit dem Besten aus

der 3D-Welt. Nicht nur, dass

unsere SpaceClaim-Kunden

dadurch eine detaillierte Zeichnungsdokumentation

in CADRA

anfertigen können; sie werden

außerdem in der Lage, existierende,

mit CADRA erstellte 2D-

Zeichnungen und Konzeptskizzen

leicht in SpaceClaim-Teile

und -Baugruppen zu verwandeln,

und somit den Wert ihrer

bestehenden CADRA-Investitionen

weiter zu erhöhen."

nText:

SofTech GmbH

Alte Landstr. 12-14

D-85521 Ottobrunn

www.softech.de


EUROMOLD 2012

27.11. – 30.11. 2012

Messegelände Frankfurt am Main

Issue:

EUROMOLD 2012

27 nd. 11 th. – 30 th. 11 th. 2012

Fairground Frankfurt am Main

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Ort:

Frankfurt am Main

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Halle 11 | Stand A90 | Hallenfarbe:

Öffnungszeiten:

27.11.2012 → 9.00 - 18.00 Uhr

28.11.2012 → 9.00 - 18.00 Uhr

29.11.2012 → 9.00 - 18.00 Uhr

30.11.2012: 9.00 - 17.00 Uhr

Halle 11 | Stand D28 | Hallenfarbe:

Kontakt:

Tel.: +49 / 69 / 27 40 03 - 0

Fax: +49 / 69 / 27 40 03 - 40

E-mail: » info@demat.com

www.euromold.com

Halle 11

Stand D 28


EuroMold 2012

Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau,

Design und Produktentwicklung

Veranstalter:

DEMAT GmbH

speed your sucessc

www.fischerprecise.com

Bitte besuchen Sie uns:

Halle 8 Stand L10

Telefon: +49 69 7575-71030

. .

Deutsche Edelstahlwerke GmbH Auestraße 4 58452 Witten

www.dew-stahl.com

Halle 08 | Stand 10 | Hallenfarbe:

� Werkzeug- und Formenbau

� Gravieren

� Leichtmetallbearbeitung

� Optische Industrie

� Dentalbereich

� Bohranwendungen in der Luftfahrtindustrie

Halle 08 | Stand C20 | Hallenfarbe:

Halle 11 | Stand D79 | Hallenfarbe:

Halle 09 | Stand C69 | Hallenfarbe:

Halle 08 | Stand L87 | Hallenfarbe:

www.dick-dick.de www.drei-s-werk.de

Halle 9, Stand A64

Halle 11 | Stand F148 | Hallenfarbe: Halle 09 | Stand A64 | Hallenfarbe:

www.3dconnexion.de

Halle 09, Stand C69

www.makino.eu

Halle 8 Stand L87


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Entformungs-Systeme für Hinterschnitte

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Zyklus-Zähler

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Add On’s für den Werkzeug- und Formenbau

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Ausg.Nr._23/2012 Messsysteme

15

Inline-Messsystem jetzt auch für Flachfolien im Einsatz

Im Rahmen des BMWi-geförderten

Verbundprojekts IRIS

hat das Fraunhofer-Institut

für Lasertechnik ILT gemeinsam

mit dem Institut für Kunststoffverarbeitung

IKV an der RWTH

Aachen ein Folieninspektionssystem

für Mehrschichtfolien

entwickelt. Das 2009 gestartete

InnoNet-Projekt fand nun seinen

Abschluss in der erfolgreichen

Erprobung des Systems unter

Produktionsbedingungen an einer

Flachfolienanlage.

In Deutschland erwirtschaftete

die kunststoffverarbeitende

Industrie 2011 einen Umsatz

von 55,9 Milliarden Euro, das

bedeutet eine Steigerung gegenüber

dem Vorjahr um 15

Prozent.

Die Verpackungsindustrie hat

hierbei einen Anteil von rund

einem Drittel, wobei sie ihre

Umsätze mehr als zur Hälfte

mit extrudierten Verpackungssystemen

generiert. Aber nicht

nur die Nachfrage, sondern

auch die Anforderungen an die

Kunststoffverpackungen, denen

die Hersteller Rechnung

tragen müssen, nehmen stetig

zu. Dabei spielt die Funktionalisierung

der Verpackungsfolien

durch einen komplexen

Schichtaufbau eine immer größere

Rolle. So kann beispielsweise

eine Zusatzschicht aus

Ethylenvinylalkohol-Copolymer

(EVOH) als Diffusionsbarriere

für Sauerstoff und Wasserdampf

eine längere Haltbarkeit

von Lebensmitteln garantieren.

Die Mindestdicke der einzelnen

Funktionsschichten liegt heute

bei 2 – 100 μm.

Um diese geforderte Mindestdicke

zu gewährleisten, tragen

Kunststoffhersteller das teure

Funktionsmaterial mit einer

Materialreserve auf. EVOH und

vergleichbare Kunststoffe wie

Polyamid (PA) stellen dabei einen

erheblichen Kostenfaktor

dar.

Produktionsanlage für Mehrschichtflachfolien bei der Kuhne GmbH in Sankt Augustin mit Messsystem

Qualität garantieren und Materialverlust

vermeiden

Die Herausforderung bei der

Produktion von Mehrschichtfolien

besteht für Hersteller nun

darin, die Funktionsschichten

hinreichend dick aber ohne

Überschuss in die Folie einzubringen.

Hier setzt das Folieninspektionssystem

an: Mit einem Messstrahl

fährt das Gerät die Folie

punktförmig von einer Seite zur

anderen diagonal ab und ermittelt

die Dicke jeder einzelnen

Schicht. Der Sensor ist dabei

in der Lage, bei Produktionsgeschwindigkeit

viele Schichten

simultan zu messen.

Eine Software wertet die Daten

aus und gibt bei Abweichungen

gegenüber den Solldicken

eine sofortige Rückmeldung.

So können unmittelbar nach

der Messung Korrekturen am

laufenden Prozess vorgenommen

und je nach Messergebnis

die Materialreserve bei gleichbleibender

Qualität der Folie

entweder minimiert oder aufge-

stockt werden.

Diese Inline-Messung ist derzeit

mit keinem anderen Werkzeug

möglich.

Einen anderen Nutzen erbringt

das Folieninspektionssystem,

wenn es um die gleichmäßige

Verteilung der Funktionsschicht

über die Folienbreite geht. Da

die Funktionsschicht produktionsbedingt

zum Rand hin

dünner ausläuft, werden die

Ränder an beiden Seiten abgeschnitten.

Dies bedeutet einen großen

Materialverlust für den Hersteller,

den es zu minimieren

gilt. Mit Hilfe des Messsystems

kann nun ermittelt werden, wo

der Bereich mit den signifikanten

Randeffekten beginnt und

so unnötiger Materialverlust

verhindert werden.

Messsystem für Dauereinsatz

geeignet

Unter der Leitung von Stefan

Hölters vom Fraunhofer ILT

und Janina Overbeck vom IKV

wurden bereits bei der Firma

A+C Plastic Kunststoff GmbH in

Eschweiler Langzeitmessungen

von über 12 Monaten an Blasfolien

durchgeführt.

wSie erbrachten den Nachweis,

dass sich das Messsystem für

den Dauereinsatz eignet. Dank

des Trägersystems »VenPad«

des Projektpartners Octagon

Process Technology GmbH

konnten die Messbedingungen

konstant gehalten und eine

fehlerfreie Messung realisiert

werden.

Die Messergebnisse haben die

Experten nun auf Flachfolien

übertragen. In mehrtägigen Versuchen

bei dem Anlagenbauer

Kuhne GmbH in Sankt Augustin

wurde das Messsystem dort erfolgreich

unter industrienahen

Bedingungen getestet.

nText & Bild:

Fraunhofer-Institut

für Lasertechnik ILT

Steinbachstr. 15

52074 Aachen

www.fraunhofer.de


16 Druckoptimierung

Ausg.Nr._23/2012

HP Designjet T520 Compo dramatica

HP auf der EuroMold in Frankfurt am Main

Vom 27. bis 30. November

2012 findet in Frankfurt

am Main die EuroMold

statt. Ganz nach dem Messekonzept

„Von der Idee über den

Prototyp bis zur Serie“ werden

zahlreiche Aussteller Ihre Produkte

aus den Bereichen Werkzeug-

und Formenbau, Design

und Produktentwicklung präsentieren.

Auch HP wird diese Kontaktplattform

zu einen hochqualifizierten,

internationalen Fachpublikum

nutzen. Schließlich

können auch die HP Drucklösungen

wertvolle Dienste bei der

effizienten Entwicklung neuer

Produkte leisten.

Dazu werden am HP Stand unter

anderem ein HP Scitex FB500

Drucker und die HP Designjet

T-Serie vorgestellt.

HP stellt Produktneuheiten bei

den Designjets vor

Am 24. September wurden die

neuen HP Designjets T120 und

T520 offiziell vorgestellt.

Mit insgesamt drei neuen Produkten

bietet HP eine neue

Einstiegsplattform für Einzelanwender

und kleine Arbeitsgruppen

im Bereich Architektur, CAD

und GIS. Die neuen Geräte sind

besonders kompakt, benutzerfreundlich

und web-connected.

Im Zuge der Produkteinführung

wurde auch eine neue Version

von HP Designjet ePrint&Share

angekündigt. Der T520 wird auf

der Messe demonstriert und

die neuesten Funktionen vorgestellt.

Darüber hinaus wird auch der

Hochleistungdrucker HP Designjet

T7100 gezeigt. Dieser Drucker

HP Scitex FB500

HP Designjet T7100

ist ideal für unbeaufsichtigtes

Drucken mit bis zu 3 Rollen.

Mit seinem geringen Wartungsaufwand

und extrem niedrigen

Druckkosten ist er die perfekte

Alternative zum LED-Druck.

HP zeigt zum ersten mal auf der

EuroMold eine Flachbettlösung:

den HP Scitex FB500

Der HP Scitex FB500 ist eine universelle

Flachbettlösung, welche

praktisch auf jedes starre Materi-

al bis 6.4cm Dicke drucken kann,

sei es Glass, Metall, Keramik,

Holz oder Kartonagen.

Mit dieser Lösung bestehen vielfältige

Möglichkeiten der Kleinserienfertigung

oder der Personalisierungen

aller Art.

Darüber hinaus ist auch der Einsatz

von weisser Tinte möglich.

Mit dieser Lösung eröffnen sich

sicherlich viele neue Möglichkeiten

der Gestaltung und Optimierung

von Drucken, aller Art.


Ausg.Nr._23/2012 XXX

17


18 Branchenmix

Ausg.Nr._23/2012

Hohe Präzision bei maximaler Effizienz

Die neue MV-Serie von Mitsubishi mit Tubular Shaft Antrieb

Auf der Euromold in Frankfurt

stellt Mitsubishi

Electric die neuen Drahterodiermaschinen

der MV-Serie

vor. Besondere Aufmerksamkeit

haben die Entwickler bei der vielfältig

einsetzbaren MV-Serie auf

Präzision, Flexibilität und Energieeffizienz

gelegt, Eigenschaften

die u.a. Automobilzulieferer,

Blechbearbeiter oder die Produzenten

von Medizintechnik

besonders schätzen. Kern des

neuen Antriebskonzept sind der

Tubular Shaft Motor und das Optical

Drive System „ODS“.

Beim Leistungsvergleich in ihrer

Klasse fallen sofort die hohe

Präzision und Bearbeitungsgenauigkeit

sowie die starke

Produktivität der Maschinen ins

Auge. Zudem ist es gelungen,

den Energieverbrauch um bis zu

42 Prozent zu reduzieren. Ein

Punkt, der sich unmittelbar in den

Betriebskosten und in der Umweltbilanz

wiederfindet. Darüber

hinaus ist es durch gezielte Maßnahmen

gelungen, den Bedarf an

Verbrauchs- und Verschleißteilen

zu minimieren.

Encee präsentiert ZW3D 2012 für Formenbauer

Die encee CAD/CAM

Systeme GmbH reist aus

Amberg in einen heißen

Messeherbst. Auf der EuroMold

In Frankfurt, Halle 11 Stand B129

präsentiert der Vertriebspartner

von ZWSOFT das integrierte 3D-

CAD/CAM-System ZW3D 2012

speziell für Unternehmen im

Werkzeug- und Formenbau. Eine

verbesserte Benutzeroberfläche

erschließt zahlreiche neue Funktionen

und Möglichkeiten von der

Datenübernahme über die Flächengestaltung

bis zum Formaufbau.

In der Benutzeroberfläche von ZW3D

2012 verringern eine neue Multifunktionsleiste

und Kontextmenüs

Tubular Shaft Motor und Optical

Drive System

In seiner MV-Serie setzt

Mitsubishi Electric die innovativen

Tubular-Shaft-Motoren ein.

Sie sorgen für vollständig rastfreie

(„no-cogging“) und extrem

sensibel regelbare Bewegungen.

Innerhalb des Drive-Systems

übernimmt ein optisches Netzwerk

den Datenaustausch. Die

Kommunikation zwischen den

einzelnen Maschinenkomponenten

über Lichtwellenleiter erfolgt

dadurch erheblich schneller und

effizienter.

Ebenso wurde die automatische

Drahteinfädelung optimiert. Nicht

nur beim Wiedereinfädeln im

Wasserbad, sondern auch beim

Einfädeln im Schnittspalt oder in

unterbrochenen Startbohrungen

arbeitet das System „Intelligent

AT“ zuverlässig und schnell.

Hoher Bedienkomfort durch

Natural User Interface

Mitsubishi Electric hat die Anwenderfreundlichkeit

der bislang

schon leistungsstarken ADVANCE-

Steuerung noch einmal erhöht.

Über die vereinfachte Direktpro-

Mauswege und Befehlsklicks. Dies

trägt ebenso wie erweiterte Funktionen

zur Direktbearbeitung und

eine Menübelegung wie in MS-Office

dazu bei, dass sich Einsteiger

besser zurechtfinden und Konstruktionsprozesse

schneller und

sicherer ablaufen. Auch das ZW3D-

Modul für den Formenbau wurde

für eine komplett auf effizientere

Bedienung eingestellt. Zudem bietet

ein intelligentes Katalogsystem

ein großes Repertoire an Standardbauteilen

für den Formaufbau.

Die hervorragenden Funktionen

zur Flächengestaltung des eigenen

Modeler-Kernels erstrecken sich

bis zu komplexen Freiformflächen

der Class-A. Seit jeher erlaubt er

grammierung und die optimierte

Auswahl von Technologieparametern

gelangt der Bediener mit

weniger Schritten zum Ziel.

Bessere Performance durch

Precise Finish Circuit

Das Herz der Maschine ist ein

hoch integrierter Generator, der

die Basis sämtlicher Erodierprozesse

darstellt. Hier haben die

Entwickler sehr aufwendige Detailarbeiten

verrichtet: Um die

Bearbeitungsergebnisse nochmals

zu verbessern, optimierten

sie die Entladungskontrolle sowie

den keramischen, isolierten

Arbeitstisch.

Ressourcen schonen onen

Auf Basis des Optical ical Drive

System hat Mitsubishi tsubishi

Electric neue Strategien rategien

zur Senkung des es

Energiebedarfs

entwickelt:

Nicht benötigte

Funktionen

werden auf

intelligente Wei-

se abgeschaltet. t.

Hinzu kommen en

das Modellieren in Volumen-, Flächen-

und Drahtgeometrien. Dies

beschleunigt vor allem die Bearbeitung

von Fremddaten – die mit umfangreichen

Funktionen analysiert

werden können: Die Ergebnisse der

Zebra-, Radius-, Höhen- und Neigungs-

oder Hinterschnittkontrolle

werden übersichtlich in verschiedenen

Farben angezeigt. Damit

lässt sich eine Entformbarkeit von

Kunststoffteilen in verschiedene

Richtungen überprüfen.

Für die Kernzielgruppe der Werkzeug-

und Formenbauer stehen

viele spezielle Funktionen, wie das

automatische Generieren von Elektrodenhaltern

bereit. Ein Normteilkatalog

für den Formaufbau mit

ein ei „Sleep-Mode“-Management

sowie so ein energiesparendes,

Inverter-gesteuertes In

Pumpensystem.

So profitieren Sie viele Jahre von

der Präzision und Verfügbarkeit

Ihrer Anlagen und gleichzeitig

von der entsprechenden Qualität

Ihrer Produkte.

nText & Bild:

Mitsubishi Electric Europe B.V.

German Branch, Gothaer Str. 8

40880 Ratingen

www.mitsubishi-edm.de

Inhalten von Hasco, Meusburger,

Futaba, Misumi, SISCAT und TVMP,

In ZW3D lassen sich Normteile an

mehreren Positionen mit nur einem

Mausklick einfügen. Verschiedene

automatische Abläufe für Freibohrungen

oder Verschraubungen im

Formaufbau, neue Techniken zur

Erstellung von Schieberelementen

mit Führungen, Kühlbohrungen

und Heißkanälen oder das Erstellen

von Stücklisten im 3D-Bauraum

gehören ebenfalls dazu.

nText:

encee CAD/CAM Systeme GmbH

Bastian Weimer

Falkenstraße 4

92245 Kümmersbruck


Ausg.Nr._23/2012 Innovationen

SolidWorks Deutschland GmbH auf der

EuroMold 2012

Vorteile live erleben: SolidWorks 2013, SolidWorks Plastics

und SolidWorks Electrical in Halle 11.0, Stand E06

SW Electrical 3D

Die SolidWorks Deutschland

GmbH präsentiert

vom 27. bis 30. November

2012 auf der EuroMold in

Frankfurt das SolidWorks®

Produktportfolio. Im Mittelpunkt

stehen dabei Solid-

Works 2013 sowie die ebenfalls

kürzlich vorgestellten

Pakete SolidWorks Plastics

und SolidWorks Electrical.

SolidWorks 2013 basiert auf

dem Erfolg der insgesamt zwanzig

Vorgängerversionen und bietet

umfangreiche Lösungen für

die 3D-Konstruktion, Simulation

und technische Kommunikation

sowie das Produktdatenmanagement

und die nachhaltige

Konstruktion. Die neue Version

sorgt mit neuen und optimierten

Funktionen dafür, dass sich Geschäftsabläufe

noch produktiver,

profitabler und nachhaltiger

gestalten lassen.

Auf der internationalen Leitmesse

für Werkzeug- und

Formenbau, Design und Produktentwicklung

erhalten Anwender

zudem Live-Einblicke

in SolidWorks Plastics. Die

Simulationssoftware richtet

sich an Konstrukteure von

Kunststoffteilen und Hersteller

von Spritzgussformen und hilft,

Fertigungsfehler bereits in den

Frühphasen des Entwicklungsprozesses

zu erkennen und zu

vermeiden.

SolidWorks Electrical vereinfacht

mit seinen intelligenten

Konstruktionswerkzeugen, der

umfangreichen Teiledatenbank

und der Echtzeitintegration

von 2D-Schaltplänen und 3D-

Modellen die Konstruktion von

elektrischen Systemen.

Design & Engineering Forum:

Kompetenzvortrag zu Solid-

Works Plastics

Am Mittwoch, den 28. November

2012 um 10:40 Uhr spricht

Dipl.-Ing. Andreas Klumpp,

Technical Manager Simulation

Products, Central Europe,

SolidWorks im Rahmen des

Design & Engineering Vortragforums

in Halle 11.0 zum

Thema "Simulationsgetriebene

Entwicklung von Kunststoffteilen

mit SolidWorks

Plastics".

19

Über die SolidWorks

Deutschland GmbH

Dassault Systèmes, die

„3DEXPERIENCE Company“,

bietet der Branche und den

Menschen virtuelle Welten,

mit denen sie nachhaltige

Innovationen erleben können.

Die weltweit führenden

Lösungen verändern die Art

und Weise, wie Produkte konstruiert,

produziert und unterstützt

werden. Die kollaborativen

Lösungen von Dassault

Systèmes fördern soziale

Innovationen und erweitern

die Möglichkeiten, wie die Realität

durch die virtuelle Welt

verbessert werden kann. Das

Unternehmen bringt Mehrwert

zu über 150.000 Kunden jeder

Größenordnung, in allen Branchen

und in mehr als 140 Ländern.

Weitere Informationen

erhalten Sie unter www.3ds.

com.

nText & Bild:

SolidWorks

Deutschland GmbH

Hans-Pinsel-Straße 7a

D-85540 Haar

www.solidworks.de

Kommen Sie zur Geiger

Gruppe und profitieren Sie

von unseren innovativen

Lösungen!


20 Spitzentechnologie

Ausg.Nr._23/2012

Makino Spitzentechnologie hautnah ah

Makino, einer der führenden

Technologie- und

Serviceanbieter in der

Werkzeugmaschinenindustrie,

präsentiert auf der diesjährigen

Euromold die neuesten Entwicklungen

bei Erodiermaschinen und

Maschinen für den Werkzeug- und

Formenbau.

Mit der von Makino entwickelten

STLCAM Software ist es möglich

strukturierte Oberflächen direkt

auf einem Makino Bearbeitungszentrum

zu fräsen. Dabei werden

digitale STL Daten direkt in

hochwertige NC Programme umgewandelt.

Damit sind weitere

Schritte wie Laser-, chemische

Behandlungen oder manuelle

Anpassungen hinfällig.

Im Bereich der Mikrobearbeitung

und Mikro-Elektroerosion stellt

Makino Möglichkeiten für

35 Jahre Anschlagpunkte

Bereits vor über 35 Jahren

hat RUD die ersten Patente

hinterlegt, die einen

Schutz für eine schraubbare und

schweißbare Variante für Sicherheitsösen

forderte. Der Auslöser

war, wie so oft bei technischen

Entwicklungen, der damals noch

sehr wichtige Kohle-Bergbau.

Eine Untersuchung über häufige

tödliche Unfälle und Verletzungen

mit schwersten Folgen ergab,

dass diese Ereignisse hauptsächlich

durch gebrochene DIN 580-

Ringschrauben und unzulänglich

ausgelegte „selfmade-Anschweißbleche“

sowie Drahtkonstruktionen

verursacht wurden. Die Bergbau-BG

verbot nach dieser aufrüttelnden

Recherche unverzüglich sämtliche

DIN-580-Ringschrauben im Untertageeinsatz

und forderte für alle zukünftigen

Varianten mindestens die

4-fache Sicherheit gegenüber Bruch

in der negativsten Zugrichtung.

Die damals als erste Serie aufgelegte

Variante des RBS-Ringbocks

schweißbar und des RBG-Ring-

Lösungen im Hochpräzisionsbereich

vor. Fräsen mit einem Werkzeugdurchmesser

von weniger

als 10 μm, Erodieren mit einem

Drahtdurchmesser von 15 μm oder

Abmessungen von einem 5 μm

Radius beim Senkerodieren sind

nur Beispiele für Makinos Expertise

auf diesem Gebiet.

Die Bearbeitung von schwer

zerspanbaren Materialen wie

Hartmetallen, keramisch gebundene

Materialien oder Glas

stellt Anwender immer wieder

vor große Herausforderungen.

Auch hier hat Makino in den

letzten Jahren intensiv in die

Forschung investiert. Gerne

informieren die Makino Experten

interessierte Besucher auf

dem Messestand C69 in Halle 9

über Entwicklungen, Ergebnisse

und Erfahrungen auf diesen

Gebieten.

bocks schraubbar (mit Gewinde) ist

in den vergangenen 35 Jahren viele

100.000-mal verkauft worden und

hat sich ohne irgendeine Beanstandung

im härtesten Einsatz bewährt.

Diese Serien wurden in den letzten

Jahren auf Tragfähigkeiten bis zu

50 Tonnen schweißbar und bis 200

Tonnen schraubbar erhöht.

Der Gedanke der Sicherheits-

Anschlagpunkte ist im Laufe der Zeit

von Bergbaumaschinen aller Art in

den allgemeinen Maschinen- und

Anlagenbau sowie in den Schiffsund

Fahrzeug-bau übergegangen

und wurde dann vom Werkzeugund

Formenbau übernommen. Heute

gibt es, auch in Verbindung mit

rostfreien INOX-Anschlagpunkten,

kaum einen Industriebereich der

ohne Sicherheits-Ösen auskommen

kann.

Bei den meisten Konstrukteuren

und kostenbewussten Einkäufern

hat sich längst herumgesprochen,

dass durch den Einsatz von RUD-Anschlagpunkten

die „Handlingskosten“,

die während der Herstellung

eines Produktes vom Rohmaterial

Das hochpräzise Vertikal-Bearbeitungszentrum iQ300 von Makino

nText & Bild:

MAKINO Europe GmbH

Essener Bogen 5

22419 Hamburg

bis zur Endmontage, ja sogar einschließlich

bis zum Recycling entstehen,

erheblich reduziert werden.

Zusätzlich verbessert sich die

Sicherheit beim Umschlag der einzelnen

Lasten drastisch.

Die verschiedenen Aufgabenstellungen

des gesamten Marktes

machen eine Vielzahl von Sonderlösungen

notwendig, die auch häufig

zu Serienprodukten entwickelt

werden. Das erklärt auch, warum

in den vergangenen 35 Jahren über

350 verschiedene Anschlagpunkte-

Varianten und -Größen entwickelt

wurden und zukünftig auch weiter

entwickelt werden. Davon sind ca.

70 % der Anschlagpunkte schraubbar

und 30% schweißbar. Für die

meisten Varianten wurden Patente

sowie ein Marken- und Namensschutz

beim Patentamt in Europa

und in den wichtigsten Industrieländern

hinterlegt. Dies ist für

einen Marktführer in Sachen sicheres

Heben überlebensnotwendig,

da es genügend Anbieter gibt, die

sich die teuren Entwicklungskosten

sparen und Billigprodukte mit

zweifelhaftem Qualitätslevel auf

den Markt bringen wollen.

Halle 9, Stand C69

Am häufigsten werden die bei den

Anschlagpunkten die schraubbaren

Varianten verwendet. Das absolute

Topprodukt in dieser Kategorie sind

die in Kraftrichtung einstellbaren,

drehbaren STARPOINTS, ebenfalls

mit der auffälligen Pinkfärbung. Hier

wurden mit nur zwei Elementen die

riesigen Nachteile der starren Ringschraube

nach DIN 580 ausgemerzt

(lästiges Aufdrehen der Ringschraube

bei seitlicher Belastung). Durch

die besondere Bauart kann bei gleichem

Gewindedurchmesser eine bis

zu 5-fach höhere Tragfähigkeit angesetzt

werden, oder anders formuliert

wird bei gleicher Tragfähigkeit nur

ein halb so großer Gewindedurchmesser

benötigt. Von den Verbrauchern

wurde auch die patentierte

Schlüsselblech-Variante (jetzt aus

Feinguss) mit Begeisterung aufgenommen.

Damit kann der

STARPOINT ohne Zusatzwerkzeuge

in jeder Position von Hand montiert

werden.

nText:

RUD Ketten

Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG

Friedensinsel 1, D-73432 Aalen


Ausg.Nr._23/2012 Designwettbewerb

21

Ausgereifte Lösungen für anspruchsvolle Schweißaufgaben

Die Laserbearbeitungsmaschine

PSM 400

Blade Welder von

SCHUNK Lasertechnik ist ein

Spezialist für anspruchsvolle

Materialien.

Selbst hochwarmfeste NickelbeziehungsweiseKobalt-Basislegierungen

lassen sich mit

ihr rissfrei, schnell und kostengünstig

bearbeiten. Mit einer

Pulsspitzenleistung von 8 kW

erzielt die Lasag Laserquelle

eine Pulsenergie von 110 J. Über

eine frei skalierbare Pulsformung

und -modulation lassen sich die

Laserparameter auf die spezifischen

Eigenschaften der Werkstoffe

anpassen. Dabei kann die

Pulsdauer auf enorm lange 200

ms ausgedehnt werden. Eine adaptive

Closed-Loop-Regelung gewährleistet,

dass der lampengepumpte

Festkörperlaser präzise

und leistungsstabil arbeitet. Um

Internationaler Wettbewerb für Design im 3D-Druck

Purmundus Challenge erstmals auf EuroMold 2012

Auf der EuroMold 2012 wird

erstmalig die „Purmundus

Challenge 2012“ verliehen.

Der internationale Wettbewerb

für Design im 3D-Druck

wird vom Messeveranstalter

DEMAT GmbH in Kooperation mit

„Purmundus_die Ideenwerkstatt

für Gestaltung“ ausgelobt

und ist mit 2.000 Euro dotiert.

Die Purmundus Challenge 2012

steht unter dem diesjährigen

Papiere

Kartons

Farbprodukte

Schablonen

Tapes

Folien

Modeling

Schreibgeräte

Schneidegeräte

Klebetechnik

Airbrush

Präsentationen

Bücher/Fachliteratur

Marlene Plankenhorn

� Spezialbedarf

für

Design

und

Grafik

bei stark reflektierenden Materialien

zu vermeiden, dass ein

reflektierter Laserstrahl die Faser

beschädigt, werden beim Blade-

Welder besonders leistungsfähige

Fasern eingesetzt, die derartige

Reflexionen absorbieren.

Auch die anderen Laserbearbeitungsmaschinen

der PSM 400-

Serie von SCHUNK sind mit ihren

drei, vier oder fünf Achsen ausgesprochen

flexibel einsetzbar. Mit

ihnen lassen sich sowohl kleine

als auch große Bauteile schnell

und komfortabel bearbeiten. Ein

elektrisch höhenverstellbarer,

beidseitig schwenkbarer Maschinentisch

sowie ein verschieb- und

schwenkbarer Laserschweißkopf

sorgen für ein Höchstmaß an

Flexibilität im Arbeitsbereich.

Auf sämtliche Bearbeitungs-,

Programmier- und Kontrollfunktionen

kann der Operator unabhängig

von der Bauteilgröße

Sonderthema „Schmuck für den

Menschen oder seinen unmittelbaren

Lebensraum “.

Ziel der Purmundus Challenge

ist es, die Entfaltungsmöglichkeiten

des 3D-Druckens zu

fördern, um Entwürfe für industriell

gefertigten Schmuck

zu gestalten. Die internationale

Jury besteht aus Vertretern

namhafter Designbüros, Hochschulen

und Unternehmen.

Marlene Plankenhorn

Spezialbedarf für Design und Grafik

Max-Planck-Strasse 9

D-78549 Spaichingen

Fon +49 7424 9591 0

Fax +49 7424 9591 95

info@mp-artware.de

www.mp-artware.de

jederzeit bequem zugreifen. Mithilfe

der bedienerfreundlichen

Look-Ahead-Steuerung sowie der

einzigartigen Teachfunktion für

Linie, Bogen, Kreis und Spline

sind die Laserbearbeitungsmaschinen

schnell eingerichtet und

programmiert. Um einen optimalen

Fokusabstand zu gewährleisten,

können sie auf Wunsch

mit einer mechanischen (MDA)

oder lasergestützten (LDA) Abstandseinstellung

ausgerüstet

werden.

Dass SCHUNK als Kompetenzführer

für Spanntechnik und

Greifsysteme nicht nur das Laserschweißen

selbst, sondern auch

die Peripherie im Blick hat, zeigt

die Roboterkupplung VERO-S

NSR. Bei der automatisierten

Beladung von Laserschweißmaschinen

ermöglicht die schlanke,

störkonturminimierte Leichtbaukupplung

eine Palettenbeladung

Die Bewertung erfolgt aufgrund

verschiedener Kriterien wie gestalterische

und konzeptionelle

Qualität, Originalität, Innovation

der Idee und auf die Herstellungstechnik

ausgerichtete

Gestaltung.

Die Ausstellung der Finalisten

erfolgt auf der EuroMold

2012 in Frankfurt. Zusätzlich

gibt es einen Purmundus-

Publikumspreis, über den die

Halle 11, Stand C06

extrem nah am Maschinentisch.

Mit ihr sind besonders niedrige

Aufbauten aus Spannstation

und -palette realisierbar. Kombinieren

lässt sich die Roboterkupplung

maschinenseitig

mit dem flachen Palettiermodul

VERO-S NSA plus, das beim vollautomatischenPalettenwechsel

eine Wiederholgenauigkeit

< 0,005 mm ermöglicht und sogar

unmittelbar in die Maschine

integriert werden kann. Sowohl

bei VERO-S NSR als auch bei

VERO-S NSA plus erfolgt die

Verriegelung selbsthemmend

über Federkraft. Zum Lösen wird

ein Pneumatiksystemdruck von

6 bar benötigt.

Halle 8.0, Stand C70

nText :

SCHUNK GmbH & Co. KG

Spann- und Greiftechnik

Bahnhofstr. 106 - 134

D-74348 Lauffen/Neckar

Messebesucher während der

Messetage abstimmen. Die Finalisten

und der Gewinner des

Publikumspreises werden auf

der EuroMold 2012 im Rahmen

der Preisverleihung auf der Designer

Night am 29.11.2012 vorgestellt.

nText:

DEMAT GMBH

Postfach / P.O. Box 11 06 11

D-60041 Frankfurt / Main

Marlene Plankenhorn

� Spezialbedarf

für

Design

und

Grafik

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Bücher/Fachliteratur


22 Kunststoffverarbeitung

Ausg.Nr._23/2012

Gute Noten für neuen Corroplast FM

Deutsche Edelstahlwerke haben ein All-Stainless-Paket für Kunststoffverarbeiter geschnürt

Unsere Welt ohne Plastik?

Unmöglich! Rund

20 Millionen Tonnen

Kunststoff wurden 2011 allein

in Deutschland produziert. Rund

11,9 Millionen davon verließen

die Bundesrepublik auf dem Weg

ins hauptsächlich europäische

Ausland, wo der widerstandsfähige

und pflegeleichte Stoff von

Verpackungsherstellern oder

Zulieferern der Fahrzeug-, Elektro-

oder Medizinindustrie in

Empfang genommen wurde.

Am Ende der Kette stehen bekannte,

alltägliche Produkte:

Margarinedosen, Autositze,

Spritzen, Plastikflaschen usw.

Was viele jedoch nicht wissen:

Jedes Kunststoffprodukt hat seinen

Ursprung in einer Form oder

einem Werkzeug aus Edelstahl.

Aufgrund der stetig wachsenden

Kunststoffnachfrage besteht die

größte Herausforderung für den

Edelstahllieferanten darin, dem

Kunststoffverarbeiter gleichermaßen

wirtschaftliche wie prozesssichere

Lösungen anzubieten. Denn

nur mit qualitativ hochwertigem

Stahl können auch einwandfreie

Kunststoffprodukte entstehen.

Die Deutsche Edelstahlwerke

GmbH hat diese Herausforderung

angenommen und sich mit einem

flexiblen All-Stainless-Werkstoffpaket

voll auf die steigenden und

individuellen Anforderungen dieses

Industriezweigs eingestellt.

Auf der EuroMold in Frankfurt, der

weltweit führenden Fachmesse für

den Werkzeug- und Formenbau,

präsentierte der Stahlhersteller

den Besuchern alle Möglichkeiten

des Werkstoffpakets.

Unser All-Stainless-Paket besteht

aus vier Werkzeugstählen – Formadur

2083 Superclean, Formadur

PH X Superclean, Corroplast und

Corroplast FM. Eines haben alle

vier gemeinsam – sie schaffen den

Spagat zwischen unverzichtbarer

Korrosionsbeständigkeit, erforder-

Wärmebehandlung bei den Deutschen Edelstahlwerken: die Blöcke

werden zum Vergüten entnommen

licher Härte und Zerspanbarkeit,

erklärt Jörg Welter, Technischer

Kundenberater bei den Deutschen

Edelstahlwerken. Welcher der vier

Werkstoffe zum Einsatz kommt,

entscheidet der individuelle Anwendungsfall

beim Kunden. Wichtige

Faktoren bei der Wahl sind der

Bearbeitungsgrad, die Polierfähigkeit,

die Einsatzumgebung und

der Anspruch an die Verschleißfestigkeit.

Der Formadur 2083 Superclean

bietet nach dem Härten und Anlassen

auf die individuelle Einsatzhärte

eine sehr gute Korrosions- und

Verschleißfestigkeit. Der hochkorrosionsbeständige

Formadur PH X

Superclean muss dagegen nicht

noch einmal vom Kunden vergütet

werden, weil er bereits nach

der Warmumformung und Wärmehandlung

eine Gebrauchshärte

von 38 bis 42 HRC besitzt. Bei den

Werkstoffen Corroplast und Corro-

plast FM ist die Wärmebehandlung

einer der wichtigsten Schritte im

Herstellungsprozess, da bei ihr

alle gewünschten Eigenschaften

endgültig eingestellt werden. Hervorzuheben

ist beim Corroplast

und Corroplast FM vor allem die

sehr gute Zerspanbar- und Bearbeitbarkeit

des Materials ohne

Einbußen bei der Korrosionsbeständigkeit.

Corroplast FM: Verlässlichkeit

durch Homogenität

Jüngstes Mitglied des All-Stainless-Werkstoffpakets

ist der Corroplast

FM, den die Deutschen

Edelstahlwerke erstmalig auf der

EuroMold im Jahr 2010 präsentierten.

„Der neue Werkstoff hat sich

in den vergangenen zwei Jahren

wie gehofft bei den Kunden bewährt“,

berichtet Jörg Welter.

Hauptabnehmer des korrosionsbeständigen

Werkzeugstahls ist

die Kunststoffflaschen-Industrie

und ihre Zulieferer. In den vergangenen

Jahren hat die Plastikflasche

eine steile Karriere gemacht.

Allein in Deutschland wurden

2011 rund 650.000 Tonnen Plastikflaschen

hergestellt. Tendenz

steigend, denn zunehmend wird

der Verpackungskünstler auch

für Milchmixgetränke und Co

genutzt und macht damit dem

klassischen Tetrapack oder der

Glasflasche Konkurrenz. Ergänzt

wird der Sektor Plastikflasche

von der Verschluss-Produktion.

2011 sind rund 381.000 Tonnen

Verschlüsse produziert wurden.

Wie die Flaschenrohlinge entstehen

auch sie in Spritzgießwerkzeugen

aus Edelstahl.

Der Corroplast FM eignet sich insbesondere

für den Formenrahmen

des Werkzeuges, in denen für

die Kunststoffverarbeitung zahlreiche

Bohrungen und Kavitäten

eingebracht werden müssen, beispielsweise

für die formgebenden

Einsätze oder für ein komplexes

Kühlsystem. „Gerade im PET-Flaschenbereich

ist es üblich, dass

durch die vielen Kavitäten das

Vormaterial um bis zu 70 Prozent

reduziert wird. Nur so können die

europäischen Kunststoffverarbeiter

wirtschaftlich arbeiten und

im internationalen Wettbewerb

mithalten“, sagt Welter. Die gute

Zerspanbarkeit ist damit neben

der Korrosionsbeständigkeit das

A und O. Bei der Herstellung von

Corroplast FM spielen daher die

Legierungselemente Chrom, Mangan

und Schwefel eine wichtige

Rolle. Sie werden während der

Stahlerzeugung hinzugegeben

und bestimmen im optimalen

Verhältnis wesentlich über Härte,

Bearbeitbarkeit und Korrosionsbeständigkeit

in einer von Wärme,

Jörg Welter (Technische Kundenberatung Werkzeugstahl, Deutsche

Edelstahlwerke) misst die Temperatur der Blöcke nach dem Abschrecken

Schwitzwasser und Kühlflüssigkeit

geprägten Umgebung beim

Kunststoffverarbeiter. Exakt eingestellt

werden die Eigenschaften

des Corroplast FM letztlich bei

der Wärmebehandlung der Deutschen

Edelstahlwerke, die durch

ein kontrolliertes Erhitzen und


Ausg.Nr._23/2012 Kunststoffverarbeitung

23

Abschrecken des Materials bei ThyssenKrupp Materials Schweiz

einer Härtetemperatur von über AG mit dem neuen Corroplast FM.

800 Grad Celsius in Wasser oder „Als langjähriger Werkzeugstahl-

Polymer auch für das charaktekunde und überzeugter Corroplastristische,

sehr homogene Gefüge Anwender war ich anfangs skep-

des neuen Werkzeugstahls veranttisch, doch heute bin ich von den

wortlich ist. „Die Karbidstruktur ist Vorteilen des neuen Werkstoffs

beim Corroplast FM sehr fein und überzeugt“, beschreibt der Ver-

gleichmäßig verteilt. Das gewährkaufsleiter Werkzeugstahl Philipp

leistet, dass auch bei filigranen Riedener seine Erfahrung. „Der

Tieflochbohrarbeiten mit hoher Corroplast FM ist exakt auf die

Schnittgeschwindigkeit gearbeitet Anforderungen unserer Abnehmer

werden kann“, erklärt Jörg Welter. aus der PET-Industrie – hauptsäch-

Darüber hinaus verringert die gelich Hersteller von Preforms und

nau abgestimmte Wärmebehand- Verschlusskappen – zugeschnitlung

die Wahrscheinlichkeit, dass ten.“ Die Spritzgießwerkzeuge aus

sich das Material verzieht und Corroplast FM hätten die Erwar-

sich Risse bilden. Um die Wärmetungen der Kunststoffverarbeiter

behandlung weiter zu optimieren hinsichtlich der Korrosionsbestän-

und den Käufern des Corroplast digkeit voll erfüllt. „Keine Selbstver-

FM größtmögliche Verlässlichkeit ständlichkeit in der Branche, denn

zu bieten, haben die Deutschen abgesehen von der Wärme- und

Edelstahlwerke 2011 in einen neu- Schwitzwasserentwicklung sind

en Wärmebehandlungsofen inves- die Formenrahmen der Werkzeutiert.

Dieser verfügt über moderne

Brenner- und Luftumwälztechnik,

die

dafür sorgen, dass

der Block noch homogener

erwärmt

werden kann und

ge alle mit einem komplizierten

so durchgehend

die gewünschten

Eigenschaften besitzt.

Ausgeliefert wird

Detailansicht Tieflochbohren (Quelle: Thyssen-

Krupp Materials Schweiz AG)

der Corroplast FM

als gewalzte oder geschmiedete Kühlsystem ausgestattet, durch

Platte mit einer Breite von 1.500 dessen Kanäle u.a. Wasser fließt,

Millimetern und einer Stärke zwi- das auch Chlor und andere Stoffe

schen 25 und 400 Millimetern. enthält. Durch ihre Aggressivität

„Die Kunden erhalten bei uns können sie die Oberfläche von

die gesamte Lieferkette. Von der Stählen schnell angreifen. Ebenso

Erschmelzung über die Warm- Säureausscheidungen, die sich

formgebung bis zur Wärmebe- beim Verspritzen von PVC oder Amihandlung.

Darüber hinaus kann noplasten bilden“, betont Riedener

das Material in unseren eigenen die Vorteile von Corroplast FM. Darü-

Bearbeitungsbetrieben auf Kunber hinaus spiele auch die Optik der

denwunsch auch spanend be- Werkzeuge in der PET-Branche eine

arbeitet und beispielsweise mit immer größere Rolle. Schließlich

Kühlbohrungen versehen wer- symbolisiere eine absolut ebenmäden“,

beschreibt Welter das Leisßige Oberfläche der Formenrahmen

tungsportfolio.

eine höhere Wertigkeit und Reinheit,

die gerade für die Verpackungsin-

Corroplast FM: Prozesssicherdustrie im Lebensmittelsektor ein

heit trifft auf Design

klarer Wettbewerbsvorteil sei. „Mit

Seit 2011 beliefern die Deut- Corroplast FM erreichen wir diese

schen Edelstahlwerke die auf die spezielle Oberflächenbeschaffen-

Stahlbearbeitung spezialisierte heit kompromisslos. Das Auge

isst eben auch beim High-End-

Werkzeug- und Formenbau mit“, so

Riedener.

Die ThyssenKrupp Materials

Schweiz AG gehört zu den Kunden

der Deutschen Edelstahlwerke, die

Philipp Riedener (Verkaufsleiter

Werkzeugstahl, ThyssenKrupp

Materials Schweiz AG)

(Quelle: ThyssenKrupp Materials

Schweiz AG)

die bestellten Blöcke aus Corroplast

FM selbst bearbeiten und daher

genau wissen, wie sich der Werkstoff

bei hoher Zerspanung verhält.

Wenn die Blöcke am Standort Bronschhofen

eintreffen, besitzen sie

eine Länge von bis zu vier Metern,

eine Breite von 750 Millimetern

und eine Stärke von 185 oder 210

Millimetern. „Dieses Abmessungsspektrum

ist relativ einzigartig und

ideal für uns, da wir mit unseren

Sägen aus so einem dicken Block

viele unterschiedliche Platten-Formate

herausarbeiten können. Das

ermöglicht es uns, absolut zeitnah

und flexibel auf Kundenanfragen zu

reagieren“, erläutert Philipp Riedener.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt:

Materialverluste lassen sich

auf ein Minimum reduzieren, was

die Wirtschaftlichkeit des Corroplast

FM unterstreicht.

25 Sägemaschinen, 14 Fräsmaschinen,

drei Schleifmaschinen und

zwei Tieflochbohrmaschinen stehen

verteilt auf insgesamt fünf Hallen

zur Bearbeitung der eintreffenden

Materialien – darunter auch Rundabmessungen

– zur Verfügung.

Ist eine Kundenbestellung eingegangen,

gelangt das Material von

den großen Sägemaschinen direkt

auf die Fräs- und Schleifmaschinen,

wo es unter Berücksichtigung

engster Toleranzvorgaben bearbeitet

wird. „Die Anforderungen der

Kunststoffverarbeiter hinsichtlich

der Genauigkeit werden immer größer“,

kommentiert der 47-jährige

Verkaufsleiter. Kein Wunder, denn

letztlich müssen seine Kunden das

Material so exakt bearbeiten können,

dass die Verschlüsse am fertigen

Spritzgießwerkzeug optimal

zusammenpassen und es so nicht

zu einem kostspieligen Maschinenstopp

kommen kann.

Dementsprechend müssen die eingesetzten

Stähle von vornherein

sehr formstabil sein.

Wie gut sich der Corroplast FM

bearbeiten lässt, zeigt sich für Riedener

jedoch am deutlichsten beim

anschließenden Tieflochbohren, bei

dem die ThyssenKrupp Materials

Schweiz AG zum Beispiel Kühlbohrungen

nach exakten 3D-Konstruktionsplänen

vornimmt. „Die enorme

Prozesssicherheit bei diesen komplexen

Bohrungen unterscheidet

den Corroplast FM deutlich von

anderen Werkstoffen. Möglich wird

das nur durch das homogene Gefüge.

Auch die Lieferhärte von 300

HB ist für diesen Zweck optimal gewählt“,

begründet er.

Jörg Welter, Technischer Kundenberater

bei den Deutschen

Edelstahlwerken, freut sich über

die guten Noten für den Corroplast

FM, dem jüngsten Werkstoff des

All-Stainless-Pakets. Bei über 20

Prozent aller Werkzeugstähle, die

die Deutschen Edelstahlwerke pro

Jahr herstellen, handelt es sich inzwischen

um korrosionsbeständige

Werkzeugstähle. „Die Hauptmärkte

für die All-Stainless-Produkte befinden

sich in Europa und in Nordamerika.

Mit Corroplast FM erobern

wir zurzeit auch den asiatischen

und südamerikanischen Markt“, so

der 44-Jährige, der die Deutschen

Edelstahlwerke mit dem All-Stainless-Paket

gut aufgestellt sieht.

„Corroplast und Corroplast FM sind

ideal für die Formrahmen eines

Werkzeugs, für die Einsätze eignen

sich der Formadur 2083 Superclean

und der Formadur PH X Superclean

optimal. Oder kurz: Ein Spritzgießwerkzeug

kann vollständig aus

unserem All-Stainless-Paket hergestellt

werden.“


Qualität und Präzision

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Schweißen, Kanten, Bohren, Biegen,

3-Koordinaten-Messung

Mikrowasserstrahlschneiden,

CNC-gesteuertes Mikrobiegen, Optisches Messen,

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Halle 11, Stand 148

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