Kirchlinder Weihnachtsmarkt e Groß und Klein - Dortmunder ...

do.stadtmagazine.de

Kirchlinder Weihnachtsmarkt e Groß und Klein - Dortmunder ...

Das Berufsbild des/der Gesundheits-

und Krankenpflergers/

in hat sich in den vergangenen

Jahren deutlich gewandelt. In

der heutigen Zeit gilt das Haupt-

augenmerk der Erhaltung der

Gesundheit der Menschen. Die

Pflegeschule Dortmund-Süd und

Schwerte eGmbH bietet eine

qualifizierte und hochwertige

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Die Pflegeschule Dortmund-Süd und Schwerte eGmbH –

eine Top-Adresse in der „Branche“

Ausbildung, und dies nicht nur

gemäß fachlicher Betrachtungen,

sondern auch und speziell entsprechend

der dort vermittelten

sozial-kommunikativen, metho-

Die Pflegeschule Dortmund-Süd und Schwerte eGmbH bildet Nachwuchskräfte aus

dischen und personalen Kompetenzen.

Den 75 zur Verfügung

stehenden Ausbildungsplätzen

standen in diesem Jahr über 800

Bewerber gegenüber. Da ist es

natürlich außerordentlich schwer,

einen der begehrten Ausbildungsplätze

zu erhalten. Nicht nur, dass

die Tätigkeit im Pflegebereich

immer höhere Ansprüche an die

Bewerber stellt, auch das Berufsbild

hat sich deutlich verändert.

Es sind zahlreiche Einsatz-, Spezialisierungs-

und weiterführende

Studienmöglichkeiten entwickelt

worden, die der Gesundheitserhaltung

gelten. In der dreijährigen

Ausbildung werden die Nachwuchskräfte

fit gemacht für ihren

zukünftigen Berufsalltag. Sie erarbeiten

ihr Fachwissen in stets

aktuellen Ausbildungskonzepten,

bei denen praxisnahe Fallbeispiele

und Problemsituationen im

Mittelpunkt stehen. Das Arbeiten

mit dem Internet und der Erwerb

von Schlüsselqualifikationen wie

etwa lebenslanges Lernen und

Teamfähigkeit sind obligatorisch.

Die praktische Ausbildung ist breit

gefächert und findet in aller Regel

in den Krankenhäusern der Kath.

St. Lukasgesellschaft, wie etwa

dem St. Josefs-Hospital in Hörde

und dem Kath. Krankenhaus Dortmund-West

in Kirchlinde, aber

auch in Schwerter und Castroper

Häusern statt. Wer Interesse an

diesem Beruf hat, sollte sich bereits

jetzt für die wenigen Ausbildungsplätze

im kommenden Jahr

bei der Pflegeschule Dortmund-

Süd und Schwerte eGmbH, Stiftskamp

22-24 in 44263 Dortmund

(Hörde) bewerben.


Urabstimmung über Langemeyer-Nachfolger

Ganz so aufwändig wie bei der

Kür des Präsidentschaftskandidaten

der Demokraten in den

USA, zwischen Hillary Clinton

und Barack Obama, ging es vor

der Wahl der sozialdemokratischen

Dortmunder Oberbürgermeisterkandidaten

Ullrich Sierau

und Jörg Stüdemann nicht zu. Jedoch

mussten auch diese beiden

vor ihren Genossen darum kämpfen,

gewählt zu werden. Das taten

sie u.a. auch am 28. Oktober im

überfüllten Kulturzentrum „Alte

Schmiede“ in Huckarde und am

4. November im ebenfalls voll besetzten

pädagogischen Zentrum

der Heinrich-Böll-Gesamtschule

in Lütgendortmund. Danach gab

es noch zwei weitere Diskussionsrunden.

Wie wichtig die Veranstaltungen

angesehen wurden,

machte die angereiste SPD-Prominenz

deutlich. Da saßen führende

Dortmunder SPD-Prominenz im

Saal sowie Landtags-, Bundestags-

und Europaabgeordnete.

Ullrich Sierau machte sich bereits

vor Beginn der Veranstaltung bei

den weiblichen SPD-Mitgliedern

beliebt, indem er ihnen mit charmantem

Lächeln jeweils eine rote

Rose überreichte. Eine davon trug

er auch im Knopfloch seines Revers.

Jörg Stüdemann revanchierte

sich bei den Männern mit einem

Freibier.

Beide Kandidaten traten unter

dem Motto „Den Besten für

Dortmund“ an und sprachen

über ihre Programme und Vorhaben

für Dortmund. Zum Ende

seines Vortrages, erklärte Ullrich

Sierau: „Wir können Wahlkampf.

Ich bitte um Euer aller Vertrauen.

Für Politik mit Kopf und Herz.

Glückauf und ich danke Euch!“

Jörg Stüdemann endete mit tiefer

Stimme: „Das Rathaus muss seine

Seele zurück erhalten. Politik mit

Herz und Verstand. Ich möchte

mit Euch die Kommunalwahl

2009 gewinnen, weil ich glaube,

Dortmund hat die Kraft!“ Die

anschließenden Diskussionen mit

v.l.: Ullrich Sierau, Michael Groschek, Generalsekretär NRW - SPD, Jörg Stüdemann

den anwesenden Genossen, gingen

teilweise recht heftig über die

Bühne. Am 25. November wurden

dann endgültig die Stimmen

der SPD-Mitglieder per Briefwahl

ausgezählt. Ullrich Sierau gewann

deutlich mit 64,2 gegen 35,8 Prozent

der Stimmen die Wahl zum

Oberbürgermeisterkandidaten der

SPD für das Jahr 2009.

KSV Kirchlinde auf Platz 3 der

Aufstiegsrunde zur Oberliga

Nach Abschluss der Mannschaftssaison

belegt der KSV Kirchlinde

in der Aufstiegsrunde zur Oberliga

NRW den 3.Tabellenplatz. Mit

diesem Ergebnis ist das Team von

Trainer Klaus Rakete sehr zufrieden.

Vor Start der Saison war ein

so gutes Abschneiden nicht vorhersehbar.

Nun müssen die Kirchlinder

ein paar Wochen warten

und schauen, welche Endplatzierungen

die NRW-Vereine in den

Bundesligen belegen. Die Oberliga

wird zur kommenden Saison

wieder 10 Teams umfassen. Da

zur Zeit in dieser Liga 2 Plätze frei

sind, richtet es sich nach den Auf-

und Absteigern in der Bundesliga,

wie viele Plätze endgültig neu besetzt

werden müssen. Diese Zahl

kann zwischen 1 und 3 liegen.

Sollten 3 Plätze in der Oberliga

frei werden, so wird der KSV dann

auch im Januar in die Oberliga

NRW aufsteigen. Im anderen Fall

kämpft er in der kommenden Saison,

in der dann wieder eingleisigen

Verbandsliga mit 10 Teams.

Für die KSV Verantwortlichen

um den Vorsitzenden Karl-Martin

Dittmann ist diese Situation etwas

unglücklich, da man den Ringern,

die nach Möglichkeit alle in

Kirchlinde bleiben sollen, im Moment

nicht sagen kann, in welcher

Liga der KSV im Jahr 2009 startet.

Den Saisonabschluss feiert der

KSV Kirchlinde mit seinen Mitgliedern

und Freunden am Freitag,

dem 19.12.2008, ab 19.30 Uhr

im Pavillion. Anmeldungen hierzu

nimmt der Vorstand entgegen.

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Adventbasar der gemütlichen Art

Alternativ zum Gedränge und

Geschiebe auf dem Dortmunder

Weihnachtsmarkt veranstal-

tete das AWO Seniorenzentrum

Kirchlinde Mitte November einen

Adventbasar der „gemütlichen

Art“. Im Café des Hauses boten

verschiedene Aussteller Holz-

Iris Brockhoff bestand Prüfung

Iris Brockhoff, Mitarbeiterin der

Firma „Hörgeräte Ligensa“ in Lütgendortmund,

hat die Prüfung zur

Michael Reinke mit Iris Brockhoff

Hörgeräteakustiker-Meisterin mit

Erfolg absolviert. Die frischgebackene

Meisterin war erst über

einen Umweg zu ihrem jetzigen

Beruf gekommen. Sie war zunächst

einige Jahre als Pädagogin

in einem Kinderheim tätig, bevor

sie über eine Umschulung zur

arbeiten, Adventsgestecke und

weihnachtliche Dekorationen,

Schmuck, Handarbeiten und

vieles mehr zum Bestaunen und

Kaufen an. Bei Kaffee, Kuchen

oder Waffeln konnte ebenso verweilt

werden wie bei Bratwurst

und Glühwein.

Hörgeräteakustik kam und dann

die Gesellenprüfung ablegte. Wie

Iris Brockhoff mitteilte, war ihr

die Akustik schon als Kind nicht

fremd: Der Opa ihres besten

Freundes trug ein Hörgerät und

mit ihm zusammen durfte sie mit

zum Hörgeräteakustiker. Seitdem

– quasi seit vielen Jahren – war

der eigentliche Berufswunsch latent

vorhanden und wurde nur

durch einen „Umweg über die

Pädagogik“ hinausgezögert. Nach

nunmehr acht spannenden Jahren

im Wunschberuf hat Iris Brockhoff

Mitte November ihre Meisterprüfung

abgelegt.

Abschließend noch eine „kleine

Anekdote“ von der Meisterin: Früher

sagte meine Mutter oft: „Kind,

schlecht hören kannst Du aber

gut!“

Heute sage ich zu meiner Mutter:

„Schön, dass Du wieder besser

hören kannst!“

12. Tag der offenen Tür mit 87 Händen

Am Totensonntag fand bei Huhn

Bestattungen in Huckarde bereits

zum 12. Mal ein Tag der offenen

Tür statt.

Zum Thema „Hände“ gab es 87

Das Bestattungshaus Huhn hatte seine Türen geöffnet

verschiedene Hand-Bilder, die

mit einem Beamer auf die Leinwand

projiziert und durch einen

Text erläutert wurden. Bilder und

Text waren von Dipl. Theologe

Eckhard Krenz vorbereitet worden.

Das Huhn-Team las Zitate

zum Thema, z.B. „Eine Hand

wäscht die andere“ oder „Einem

Tag der offenen Tür bei Hörgeräte Ligensa

Hörgeräteakustik-Meister Michael

Reinke stellte am 21. November

gemeinsam mit Herrn Thomas

Bonhagen (Fa. Oticon), sowie

seinen Mitarbeiterinnen Carina

Lietz und der frisch gebackenen

Hörgeräteakustik-Meisterin

Iris Brockhoff, die neue Hörsystemtechnologie

„Dual“ aus dem

Hause Oticon vor. Interessierte

Kunden waren eingeladen, die

neuen Hörsysteme unverbindlich

auszutesten und Probe zu tragen.

Viele Lütgendortmunder Bürger/

innen informierten sich über die

Menschen die Hand ausstrecken

heißt, ihn retten.“ Die Besucher

wurden eingeladen, ihre Hand

auf Pappe abzumalen, um sie bewusst

zu spüren und zu fühlen.

Ein gemütliches Verweilen bei

Kaffee und Stollen rundete den

gelungenen Nachmittag ab. Zum

Schluss wurden, trotz des starken

Windes, drei Papierballone - begleitet

von guten Wünschen für

die Weihnachtszeit - in die Luft

geschickt.

Huhn Bestattungen

neueste Gerätetechnologie und

nahmen das Angebot des Probetragens

gerne an. Erste Rückmeldungen

zeigen eine deutliche

Verbesserung der Lebensqualität,

so ist es vielen Testern mit diesen

Geräten wieder möglich, auch in

„störgeräuschvoller“ Umgebung

Gesprächen gut zu folgen. Aufgrund

der starken Nachfrage bietet

Hörgeräte Ligensa interessierten

Lesern noch bis Weihnachten

ein unverbindliches Probetragen

an, um weitere Erfahrungen mit

den neuen Geräten zu sammeln.


Im November 1983 nahm die

Jugendfreizeitstätte (JFS) Rahm

der Stadt Dortmund ihre pädagogische

Arbeit für Kinder und Jugendliche

auf. 25 Jahre später war

dies natürlich ein Grund, gemeinsam

mit Besuchern und Gästen zu

feiern.

Die Festansprache hielt der Vorsitzende

des Kinder- und Jugendaus-

schusses im Rat der Stadt, Friedhelm

Sohn. Dass am Ehrentag

Ende November ein großer Andrang

in der Jugendfreizeitstädte

herrschte, versteht sich von selbst.

Nicht nur Kinder und Jugendliche

besuchten ihre JFS – sie brachten

auch ihre Eltern mit. Besonders

spannend war, dass einige dieser

Eltern die Einrichtung noch aus ihrer

eigenen Jugend kannten. Das

Fest begann am Nachmittag mit

einem Kinderfest und einem Kuchenbüfett

für die Eltern. Abends

Jugendfreizeitstätte Rahm feierte

trat die Dortmunder Band „King

Cover“ auf und eine Diashow er-

innerte viele Erwachsene an das

Jahr 1983, als die JFS ihre Arbeit

aufnahm. Der heutige Leiter der

Jugendfreizeitstätte, Heinrich

Nordhaus, der drei Monate nach

Eröffnung der Einrichtung zum

Team kam, hob die Besonderheit

der JFS hervor, die durch den nahe

gelegenen Abenteuerspielplatz erzielt

wird und somit eine Allwetter-Betreuung

für die Kinder und

Jugendlichen bietet. Zum Thema

Sexualität teilte der Leiter der Einrichtung

mit, dass man natürlich

auch der sozialpädagogischen

Aufgabenstellung nachkomme.

„Wir kooperieren“, so Nordhaus,

„natürlich auch mit den Schulen

der Umgebung. Bei uns können

Probleme besprochen werden.“ In

der Rahmer JFS können sich die

neuen Klassenverbände der Stufe

5 kennen lernen, Sexualität wird

thematisiert und ältere Schüler

werden auf

Schulpraktikavorb

e r e i t e t . “

Auch kann

man seit

drei Jahren

mit der JFS

Auslandserfahrungen

sammeln. Jugendliche

bekommen die Gelegenheit, in

Rahm an Workcamps teilzunehmen,

zu denen auch Jugendliche

aus der ganzen Welt zu Gast sind.

Wie bei besonderen Feiern üblich,

waren auch beim 25. Geburtstag

der JFS zahlreiche politische Vertreter/innen

zu Gast. Hierzu zählten

neben dem bereits genann-

ten Festredner und zuständigen

Ausschussvorsitzenden Friedhelm

Sohn (SPD) folgende Damen und

Herren: Zita Ottmüller (SPD)

stellv. Bezirksbürgermeisterin,

Rita Brandt (SPD) Ratsvertreterin,

Frau Krause (CDU) Ratsvertreterin,

Herr Krause (CDU) Bezirksvertretung

Huckarde, Herr Keller

(SPD) Bezirksvertretung Huckarde,

Herr Althoff (Bündnis 90/Die

Grünen) Bezirksvertretung Huckarde,

Frau Liedschulte (CDU),

Mitglied Kinder- und Jugendausschuss,

Frau Enke-Entrich (SPD)

Bezirksvertretung Huckarde, Herr

Schäfer (FDP) Bezirksvertretung

Huckarde, Herr Scheller (FDP)

Bezirksvertretung Huckarde und

Herr Bösebeck, Leiter des Jugendamtes.

Musikschule Kalina im Indupark bietet

Proberäume für Bands an

In der bekannten Musikschule

Kalina im Indupark kann man

nicht nur Musikunterricht in den

verschiedenen Musikbereichen

erhalten, es besteht auch die

Möglichkeit für außenstehende

Bands (Rock-Pop) Proberäume

ab 60€ im Monat zu mieten.

Ausgestattet mit modernstem

Equipment: PA-Anlage (Gesang),

Bassverstärker, 2x E-Gitarrenverstärker,

Schlagzeug, Percussion

(Bongo und Konga), E-Piano und

Mikrophone incl. Ständer, wird

alles geboten was eine Band benötigt.

Besonders ideal natürlich

Anzeige

für Bands, die nur ihre eigenen

Instrumente mitbringen. Die

Räume sind gut belüftet und haben,

was selten vorkommt bei

Proberäumen, einen Blick nach

draußen. Ein Ausbau von weiteren

schallisolierten Räumen ist

in Planung.

A u f

Wunsch wird auch

e i n spezielles Bandcoaching

angeboten. Dieses ist aber keine

Voraussetzung zur Vermietung

eines Proberaumes. Interessenten

melden sich unter: 0231/ 65

29 30

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Aus dem Privatarchiv von:

Bernhard Risse

Kirchlinder Geschichte

von Anfang an“

... Fortsetzung

Wer konnte schon, oder was hatte

es für einen Sinn, alte Leute noch

für einen verlorenen Krieg zu begeistern.

Der Unterricht fand in

Kalweis Laube auf dem heutigen

Hilgenloh statt. Man sah „Gott sei

Dank“ die Sinnlosigkeit ein und

die Waffen wurden wieder entfernt.

Alles atmete auf. Man erwartete

nun täglich den Einmarsch des

Siegers und war froh oder auch in

banger Erwartung. Noch einmal

begann ein emsiges Treiben der

Erwachsenen.

Alkohol, Schnaps, Wein und

sonstige Getränke wanderten

unter Kohlenberge. Die braunen

Hemden des Jungvolks wurden

im Garten vergraben, später wieder

ausgegraben, blau gefärbt und

weiter getragen. Da wir mehrere

Wochen im Keller wohnten,

wurde auch im Keller gekocht.

Dieses Essen war immer sehr gut.

Alles eingemachte Obst wurde zu

Obstsuppen verbraucht, die immer

herrlich schmeckten. Eingemachtes

Schweinefleisch wurde

gegessen, ebenso Schinken und

Wurst. Man hatte Angst vor einer

Plünderung oder Zerstörung, sogar

sämtliche Züchtigungsmittel

wurden zerschnitten und beseitigt.

Zwei schlimme Tage musste die

Frohlinderstraße doch noch hinnehmen.

In der Frohlinderstraße

93 errichtete die deutsche Wehrmacht

auf dem Rückzug eine

Funkstation, die auch bald angepeilt

wurde.

Jagdbomber versuchten sie zu

zerstören. Das Nachbarhaus ging

durch Volltreffer in Trümmer; Tote

und Verletzte. Großvater verließ

den Keller nach oben und bat

die Soldaten in den Keller. Sie

kamen selbstverständlich nicht.

Die zweite Bombe schlug gegenüber

in den Straßengraben, heute

Göbels Haus, Taxiunternehmen.

Fenster fielen heraus, Schlagläden

fielen zu Boden.

Eine traf Großvater am Kopf. Soldaten

brachten ihn in den Keller

mit einer stark blutenden Kopfwunde.

Ein Teppich von drei

Bomben schlugen zwischen heute

Göbels Haus und Hochhaus Siep-

mannstraße ein. Es war ein gewaltiges

Beben. Wir saßen im Keller

und beteten. Die Kellerdecke

stürzte ein, aber im Großen und

Ganzen hielt sie, Gott sei Dank.

Alle waren staubbedeckt, aber

alle lebten. Ein Hausbewohner,

Herr Wittich, hatte dieses Erlebnis

wohl Zeit seines Lebens nicht vergessen.

Auch damals musste jeder „der

mal musste“ immer noch zum

Hüs ´chen gehen. Unser Hüs

´chen hatte aber keine Tür mehr.

So saß Herr Wittich nach seiner

Erzählung im Hüs ´chen, als ein

Jagdbomber das Haus 93 angriff.

Er sah die Bombe fallen und sah

wie das Nachbarhaus getroffen

wurde und in sich zusammenfiel.

Er war im Moment stocknüchtern.

Es war möglich, dass nicht aller

Alkohol unter Kohlenbergen verschwunden

war.

Er wäre nach seiner Meinung im

nüchternen Zustand vor Angst

gestorben. Hinterher haben wir

noch oft darüber gelacht, wenn

er es erzählte. Es ging aber auch

diesmal noch einmal gut. Nach

diesem Angriff zogen die deutschen

Soldaten mit ihrer Station

ab, Gott sei Dank! Ein paar Tage

später zogen nachts die letzten

Soldaten, Großvater sah sie

im Laufschritt vorübereilen, aus

Kirchlinde. Am Morgen des 13.

Aprils erschienen die ersten Trup-

pen des Siegers, Amerikaner. Sie

kamen in den Keller mit der Frage:

„Nix Soldat“, durchsuchten alle

Kellerräume und verließen wieder

Bildunterschrift: Der Gesichtsausdruck der alten Frau sagt, was man mit Worten

nicht sagen kann.

die Häuser. Alle hatten Angst und

waren zusammengerückt, jeder

dachte, was wird geschehen? Als

die ersten Soldaten weiterzogen,

kam der Haupttrupp. Wir mussten,

wie alle Kirchlinder, die Kellerräume

verlassen und im Flur

Aufstellung nehmen. Nun sahen

wir den Sieger - er marschierte auf

jeder Straßenseite im Abstand von

2-3 Metern, Mann für Mann, eine

endlose Schlange.

Die Kellerräume wurden gründlich

durchsucht, sowie alle verbliebenen

Wohnräume. Niemand

aber konnte diesen Soldaten etwas

nachsagen. Sie verhielten sich

vorbildlich. Keine Übergriffe auf

Frauen, keine Misshandlungen,

keine Plünderungen. Es folgten

Kranwagen, Panzer, Nachschubwagen,

Krankenwagen, kurz gesagt,

Fahrzeuge aller Art.

Die lächerliche Panzersperre

räumten die Amerikaner mit Planierraupen

beiseite und fällten

damit noch die Bombentrichter.

Dann kam der große Schock! Alle

Männer mussten die Keller verlassen

und draußen Aufstellung beziehen.

Mit erhobenen Händen, in Begleitung

von Soldaten mit Maschinenpistolen

ging es in Richtung

Frohlinde. Zurück blieben angsterfüllte

Gesichter.

Banges langes Warten.

Nach Stunden kam Großvater zu-


ück und sagte: „Wenn Ihr eure

Männer noch einmal sehen wollt,

dann bringt ihnen noch einmal etwas

zu essen.“ Große Bestürzung

bei allen. Großvater erzählte: Alle

Männer stehen in Frohlinde mit

erhobenen Armen unter Bewachung.

Eine einzige Frau stand

auf, richtete ein Bündel her, verließ

den Keller und machte sich

auf den Weg nach Frohlinde zu

ihrem Mann. Eine große Tat. Alle

anderen blieben voller Angst zurück.

Nach Stunden bangen Wartens

kamen die Männer heil und gesund

aber sehr frierend zurück.

Sie waren alle durchsucht worden

und man hatte ihnen Taschenmesser

und Uhren abgenommen. Es

wird wohl allen Kirchlindern so

ergangen sein.

Nach ein paar Tagen durften wir

die Kellerräume verlassen und

es begannen die Aufräumungsarbeiten

in der Wohnung. Zwischendurch

kamen abermals amerikanische

Soldaten und befahlen

den Männern, sämtliche Türen

auszuhängen.

In den Gärten (Hilgenloh) hatten

die Amerikaner ihre Geschützstellungen.

Es waren vielleicht

10 Geschütze. Die Türen wurden

für den Ausbau der Geschützstellungen

gebraucht.

Nach Verlegung der Batterien

konnte sich jeder seine Tür wiederholen.

An der Ecke Spörkelstraße

(Fühlestr.) Ecke Frohlinderstraße

richteten die Amerikaner

ein Feldlazarett und Verpflegungslager

ein.

Die Soldaten spielten in ihrer Freizeit

auf der rechten freien Seite

der Spörkelstraße, hier war noch

freies Land, Baseball. Sie waren

zu den Kindern sehr nett und hin

und wieder fielen Bonbons und

ein Stückchen Schokolade ab.

Die Wohnungen der Spörkelstraße

waren von den Amerikanern

belegt und mussten geräumt werden.

Da der Vormarsch sehr zügig vorwärts

ging, wurden Geschütze,

Lazarett und Verpflegungsstelle

weiter verlegt. Um die Größe des

Siegers ungefähr darzustellen, ein

trauriges unvergessenes Erlebnis.

Auch die Amerikaner hatten noch

viele Verwundete.

Sie wurden in Lazarettfahrzeuge

gefahren, große gut ausgerüstete

Fahrzeuge. Zwei Tage vor Einmarsch

der Amerikaner brachte

man einen Verwundeten deutschen

Soldaten von Westerfilde

zurück.

Er lag in einem vierrädrigen Handwagen,

der leicht mit Stroh angefüllt

war. Seine Hände waren über

den Leib gepresst und er stöhnte

laut. Ein Soldat zog den Wagen.

Sie baten um Wasser.

Es muss fürchterlich für den Verwundeten

gewesen sein, über

Stock und Stein gezogen zu werden.

Nach Abzug der Geschütze

und des Lazaretts war für Kirchlinde

der Krieg aus. Die Bewohner

kamen aus ihren Kellern hervor

und begannen den Aufbau.

Wohnungen wurden von Schutt

geräumt.

Dächer so gut wie möglich ausgebessert.

Jeder musste mit anfassen

und es entstand so wieder

ein einigermaßen angenehmens

Wohnen. Jeder war froh mit heiler

Haut davon gekommen zu sein.

Die Zeche Zollern wurde von den

Alliierten einige Zeit besetzt. Es

standen vor jedem Eingang Posten

Gewehr bei Fuß.

Die Zeche war verschont geblieben.

Deutschland kapitulierte und

der angefangene Krieg war zu

Ende. Das Ende des Krieges begann

am 23. März in den Abendstunden

vor 32 Jahren. In den

Abendstunden jenes 23. März

hörten die Menschen im Ruhrgebiet

ungewohnten Kriegslärm.

Vielleicht der Lärm den Großvater

und „Ich“ bei der Gartenarbeit gehört

hatten.

Von der Reichsgrenze aus, wo

sie während des Winters auf der

Stelle traten, waren die Armeen

Eisenhowers auf breiter Front an

den Rhein vorgestoßen. Zur Besetzung

von Groß-Dortmund benötigten

die Alliierten, wie der

Kriegsschreiber der 30. US-Infantrie

– Division notiert, sechs Tage

vom 5. bis 10. April. Auch Kirchlinde

blutete aus einigen Wunden.

Es waren auch bei uns im Ort Tote

zu beklagen.

Einige Häuser gingen in Trümmer.

Unsere Kirche wurde durch Beschuss

beschädigt.

Aber im Großen und Ganzen waren

wir verschont geblieben.

Mit der Zeit normalisierte sich das

Leben, die Väter gingen wieder

zur Arbeit und sehr langsam erholte

sich Deutschland von diesem

fürchterlichen Krieg. Unter

Aufsicht der Siegermächte entstand

eine neue Regierung.

Zusammengestellt von:

Manfred Gockel

Aus früheren Zeiten:

Nachtwächter zum

Jahreswechsel

Um die Arbeit der „Nachtwächter“

in früheren Zeiten ranken sich

viele Geschichten. Vom hohen

Rat gegen ein Jahresgehalt von 30

Reichstalern eingestellt, hatten sie

gerade zu Sylvester darauf zu achten,

dass die Leute nicht über die

Stränge schlugen.

Es sollte nicht geschossen werden.

Aber ein Jahr, das nicht „beschossen“

wurde, konnte kein gutes

werden.

Etliche Bürger hatten sich die

„Nase begossen“ und nun gilt es

für die Nachtwächter, die „Mühseeligen

und Beladenen“ nach

Hause zu bringen. Das Knallen

in der Stadt wollte kein Ende nehmen.

Die alten „Kabusen“ aus

Großvaters Zeiten waren teilweise

verrostet und wenn es dennoch

klappte, flogen auch schon mal

Finger, Ohrlappen, Nase oder andere

Stücke der Schützen mit lautem

Geschrei durch die Gegend.

Die Nachtwächter konnten dann

sehen, wie sie die Verwundeten

zum Wundarzt oder zum Heilgehilfen,

den man „Doktor Flick“

nannte, schleppen konnten. Ge-

gen 12 Uhr versammelten sie sich

dann auf dem Markt und sangen:

„Das alte Jahr vergangen ist, Wir

danken dir, Herr Jesu Christ, Daß

du aus mancherlei Gefahr Errettet

uns auch dieses Jahr“

Am Neujahrsmorgen

zogen sie dann

nach dem Festgottesdienst

durch ihren

Bezirk und

w ü n s c h t e n

ein gutes

neues Jahr. Hierfür

bekamen sie

dann ein paar

Groschen und

Neujahrskuchen.

Eine Geschichte

sollte nicht

unerwähnt bleiben.

Ein betrunkener

Nachtwächter schlief

auf der Kegelbahn

einer Wirtschaft ein.

Zum Glück erwachte

er rechtzeitig und

wollte sich erheben,

aber sein Mantel

war festgefroren. Da

überkam ihn eine

Teufelsangst und

lauthals rief er durch

die Nacht „Düwel,

lo mi los! Düwel,

lo mi los!“, denn

er war der festen

Überzeugung, dass

nur der Teufel ihn

am „Schlawitt“ haben

konnte. Der

Wirt und die Gäste

eilten hinzu und

rissen ihn los. Er

rief: „Un et was

doch de Düwel“

und trottete von

dannen.

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Im „Haus Immergrün“ an der Frohlinder

Straße 11 in Kirchlinde heißt

es fortan: Hier fühlen wir uns wohl!

Der Aktivitätentreff 60 Plus unter der

Leitung der Familienpflegerin Petra

Sieland und ihrer Tochter Katja

(Diplom-Pädagogin) lädt Seniorinnen

und Senioren in seine behaglichen

Räumlichkeiten ein und bietet ein ab-

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Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Jahreszeiten des Lebens, so lautet

zurzeit das Thema der Kino- und

Kirche-Gottesdienste, das wir

im Januar mit dem Winterfilm

„Das Beste kommt zum Schluss“

abschließen. Winter: die Tage

werden kurz – oft auch kalt, die

Sonne zieht sich immer schnel-

ler zurück; Konzentration auf das

Wesentliche, das zum (Über-)Leben

Wichtige ist gefragt.

Winter des Lebens - das bedeutet,

immer deutlicher spüren: meine

Tage sind gezählt, mein Leben ist

endlich, wird immer zerbrechlicher

und darum besonders kost-

„Haus Immergrün“ neu in Kirchlinde

wechslungsreiches Angebot. Ob beim

offenen Spieltreff, beim künstlerischen

Gestalten, in literarischer Runde oder

beim Singkreis usw. – Geselligkeit und

Freude sind garantiert. Zudem sorgt

ein Koch für das leibliche Wohl und

der hauseigene Abhol- und Bringser-

bar. Was ist noch offen geblieben,

welcher Lebenswunsch unerfüllt,

welche wichtige Entscheidung

noch zu treffen … denn man lebt

nur einmal und jeder Tag könnte

der letzte sein! Also das, was

noch geht und die Zeit, die bleibt,

nutzen, so intensiv wie möglich

leben … das jedenfalls tun ein

jähzorniger Milliardär, wunderbar

gespielt von Jack Nicholson, und

ein gebildeter, überaus sympathischer

Automechaniker (Morgan

Freeman), nachdem sie die unerbittliche

Diagnose hören: Krebs

– unheilbar – maximal ein Jahr …

und werden uns damit zu großartigen

Lehrmeistern des Lebens

– nicht nur im Winter. „Das Beste

kommt zum Schluss“ ist eine

anrührende, wirklich humorvolle,

überhaupt nicht deprimierende

Geschichte über zwei Männer,

die im Wissen um ihr Sterben, leben,

was zu leben geht, und dabei

die Freude und das Wichtigste im

Leben finden. Was im Leben zählt

und sogar im Sterben hält, auch

darum geht es im Gespräch zwischen

Filmszenen und Bibeltexten

aus Altem und Neuem Testament.

Die Musik wird auch in diesem

Gottesdienst von der Band „Lightning“

gemacht.

Aber sehen und hören Sie selbst!

Susanne Karmeier, Pfr.in

vice für ein sicheres Ankommen. Neben

der gemütlichen Inneneinrichtung

ist der Garten ein besonderer Glanzpunkt

des „Hauses Immergrün“. In

der 800qm großen Oase kann man

ungestört die Natur genießen und sich

herrlich entspannen. Frau Sieland und

...bis zum 23.12. täglich ab 16:00

Uhr die Weihnachtshütte bei Electronic-Partner

Schiefelbein und

Hartmann in der Martener Straße

288, in Marten.

Bei stimmungsvoller Musik er-

Geschenkideen zur

Weihnachtszeit

Jedes Jahr steht man vor dem gleichen

Problem: was schenkt man

den Menschen, die schon alles haben?

Eine sinnvolle Idee ist das Verschenken

von Zeit. Zeit zum Wohlfühlen,

Entspannen und Genießen.

Voll im Trend sind Wellness-Anwendungen

mit ihren verschiedensten

Möglichkeiten. Am bekanntesten

ist die Aromaölmassage, bei der der

Körper mit hochwertigen wohlriechenden

Ölen behandelt wird. Je

nach Zusammensetzung des Öls

ist die Wirkung entspannend, anregend

oder einfach nur hautpflegend.

Etwas Besonderes – gerade in

der Winter– und Weihnachtszeit ist

die Hot-Chocolate-Massage. Sinn-

Besuchen Sie...

ihre Tochter haben es sich zur Aufgabe

gemacht, ihre Gäste nach Herzenslust

zu verwöhnen und ihnen einen schönen

Aufenthalt zu bereiten. Sind Sie

neugierig geworden? Dann schauen

Sie sich bei einem kostenlosen Probetag

doch mal im „Haus Immergrün“

um. Petra und Katja Sieland freuen

sich auf Sie!

wartet Sie ein köstlicher Weihnachtspunsch

mit Amaretto und

Rum. Für die Kleinen gibt es

Kinderpunsch natürlich ohne Alkohol.

Wir freuen uns auf Ihren

Besuch.

lich duftende Kakaobutter verwöhnt

Körper und Seele gleichermaßen.

Endorphine sorgen für Glücksgefühle

und Theobromin wirkt – ähnlich

wie Coffein – anregend auf den

Fettstoffwechsel. Zur Zeit am meisten

gefragt ist die Hot-Stone-Massage.

Bis zu 50 erwärmte Basaltsteine

werden nach und nach auf den Körper

gelegt. Mit warmen Steinen und

wohlriechenden reinen Ölen wird

der Körper massiert.

Sanft massierende Hände, begleitet

von aromatischem Duft entführen

in einen süßen Traum voller Entspannung

und Wohlbefinden. Gutscheine

für diese und noch viele

andere Anwendungen und Informationen

erhalten Sie in der „Praxis

für Gesundheit und Therapie“ im

Gesundheitszentrum Kirchlinde.


Mit dem Hansa-Theater durchs nächste Jahr

Wandkalender mit Szenen aus dem Repertoire des Hansa-Theaters

Weihnachten steht vor der Tür und

so stellt sich wie jedes Jahr um diese

Zeit auch wieder die Frage nach

dem passenden Geschenk für Eltern,

Großeltern, Freunde und Bekannte.

Menschen mit Interesse an

Kultur, Musik und Kabarett haben

es in diesem Jahr kann das Hansa-

Theater in diesem Jahr die Wahl

vielleicht etwas erleichtern. Soeben

erschienen ist ein ansprechender

Wandkalender im A 3-Format mit

Fotos von zahlreichen Aufführungen

der Hörder Bühne. Ob Frank Sinatra-Revue,

Johnny Cash-Night, die

erfolgreichen Blauen bzw. Grünen

Augen oder Hörde lebt: Jeder Monat

vermittelt einen bildlichen Eindruck

über die Veranstaltungen eines

hochmotivierten Ensembles rund

um Rudi Strothmüller. Sogar die

neueste Produktion „That`s Musical“,

die erst im November Premiere

hatte, ist schon vertreten. Die Idee

zu diesem Projekt stammt von Lothar

Stobbe, Schwerter Fotograf aus

Leidenschaft, der seit 2007 ehrenamtlich

für das Theater arbeitet. „Ich

bin bei jeder Probe und jeder Pre-

Vier Handwerksbetriebe aus dem

Bauhandwerk der Kammerbezirke

Dortmund und Münster griffen nach

den Sternen, genauer gesagt nach

dem „Service-Star“, dem Qualitätssiegel

für Kundenfreundlichkeit und

Serviceorientierung. Darunter war

auch das Bedachungsunternehmen

Burmann/Weller aus Kirchlinde.

Bei der Kundenfreundlichkeit hatte

der Betrieb schon ein sehr hohes

Niveau. „Die Vorbereitungen auf

den „ Service-Star“ haben uns aber

noch zusätzliche Impulse gegeben“,

so kommentierten Peter Burmann

und seine Tochter Nicola Weller-

Burmann den Effekt, der mit der

miere immer wieder aufs Neue begeistert,

mit wie viel Professionalität

und Engagement die Künstler, aber

auch die Helfer, die nicht im Rampenlicht

stehen, sondern im Hintergrund

für den richtigen Ton und das

richtige Licht etc. sorgen, zu Werke

gehen. Wer noch keine Vorstellung

gesehen hat, hat echt was verpasst.“

Angeregt durch seine zahlreichen

Fotos entwickelte er schließlich die

Idee des Kalenders. Bis zur Umsetzung

war es dann nicht mehr weit.

Mit der Evangelischen Krankenhausgesellschaft

Dortmund GmbH wurde

schnell auch ein Sponsor für die

Druckkosten gefunden, so dass der

Erlös aus dem Verkauf des Kalenders

in vollem Umfang dem Theater

zugute kommt, das keinerlei öffent-

Service Star für Bedachungen

Burmann/Weller

v.l.: Ministerialrätin Marlies Diephaus, Peter

Burmann jun., Nicola Weller-Burmann,

Peter Burmann

Zertifizierung als dienstleistungsorientierter

Betrieb ausgelöst wurde.

Mit der Unterstützung der Handwerkskammer

Dortmund hatte sich

liche Förderung erhält. „Das Hansa-

Theater erhält keinerlei öffentliche

Fördermittel. Mit dem Kalender wird

also auch die Hörder Stadtteilkultur

unterstützt“, betont Geschäftsführer

Ubbo de Boer. Der Kalender kostet

10 EUR. Er kann während der Öffnungszeiten

beim Hansa-Theater in

der Eckardtstr. 4 abgeholt werden.

Auf Wunsch wird er auch per Post

verschickt, dann werden zusätzlich

EUR 5,00 für Versandkosten fällig.

Bestellungen sind beim Theaterbüro

unter 0231 / 94 14 748 oder per

E-Mail unter info@hansa-theaterhoerde.de

möglich.

„Wir sind begeistert über dieses

schöne Projekt und bedanken uns

bei der Evangelischen Krankenhausgesellschaft

Dortmund GmbH für

den Druckkostenzuschuss und bei

Lothar Stobbe für die Idee und die

Umsetzung“, freut sich Rudi Strothmüller.

„Der Kalender lässt sich ja

auch wunderbar mit einem Geschenkgutschein

zum Besuch einer

Vorstellung im Hansa-Theater kombinieren“,

fügt er mit einem Augenzwinkern

hinzu.

das Bedachungsunternehmen mit

dem Kriterienkatalog für den „Service-Star“

befasst. Der Hintergrund

dafür ist, dass die Anforderungen der

Kunden an die Qualität von Dienstleistungen

steigen. Zugleich mangelt

es bei ihnen häufig an Vertrauen in

die Leistungsfähigkeit des betreffenden

Unternehmens. Durch eine

Messung und Darstellung der Servicequalität

anhand von Standards

können Betriebe dieses Vertrauen

aufbauen und wettbewerbsfähiger

werden. Die „Service-Star“ Zerti-

Infos und Programm unter www.

hansa-theater-hoerde.de

fikate wurden von Ministerialrätin

Marlies Diephaus aus dem NRW-

Wirtschaftsministerium an den Betrieb

übergeben.

Dem Dortmunder Unternehmen

wurde eine solide Ausgangssituation

bescheinigt, man deckte aber durch

den Kriterienkatalog noch einige

Schwachstellen auf, die dadurch

beseitigt werden konnten. „Das bewusste

Betrachten von außen - also

aus der Sicht des Kunden - hilft gegen

Betriebsblindheit“, meinten die

Firmenchefs. Die Kunden der Firma

Burmann/Weller werden es zu

schätzen wissen.

Sei nicht stur man,

rufe Burmann!

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9


Auch wenn Sie und wir aus dem Alter heraus sind, in dem man an

den Weihnachtsmann glaubt, so hat doch jeder von uns in der Weihnachtszeit

und zu Beginn eines neuen Jahres Wünsche oder Ziele.

Und genau darum soll es diesmal bei „Politik IN Dortmund“ gehen.

Wir haben unsere Politiker gefragt, was sie sich politisch, gesellschaftlich,

kulturell etc. für unsere Stadt Dortmund und für die Bürgerinnen

und Bürger für 2009 wünschen.

SPD Ernst Prüsse:

Ich wünsche mir für das Jahr 2009,

dass die Arbeits- und Lebensbedingungen

der Menschen in unserer

Stadt weiter verbessert werden.

In Deutschland soll endlich der

Mindestlohn eingeführt werden,

damit die Arbeitnehmer von ihrem

Einkommen leben können, ohne

auf Zusatzjobs oder staatliche Unterstützung

angewiesen zu sein.

Im Jahr 2009 sollen in Dortmund

zusätzliche Jobs geschaffen werden,

die die gesamte Bandbreite

von einfachen bis hin zu hochqualifizierten

Tätigkeiten umfassen.

Dadurch soll die Zahl der Arbeitslosen

weiter gesenkt werden.

Gleichzeitig sollen Dumpinglöhne

und unsichere Arbeitsverhältnisse

verschwinden.

Ich erwarte, dass die 13 Aktionsräume

in unserer Stadt auch 2009

besondere Aufmerksamkeit bei der

Bekämpfung von Armut erhalten.

Kinder sollen die beste Bildung

bekommen, die für sie möglich ist.

Dazu sollen die Ganztagbetreuung

und die frühkindliche Erziehung

weiter ausgebaut werden. Auch

2009 soll weiter in die Modernisierung

der Schulgebäude investiert

werden.

Auch 2009 sollen die Straßen weiter

saniert und die öffentlichen Gebäude

energetisch saniert werden.

Jeder Stadtbezirk soll einen Kunstrasenplatz

erhalten, mit dem die

Sportvereine ihre Attraktivität steigern

können. Dadurch erhoffe ich

mir einen Anstieg der Mitgliederzahlen

in allen Vereinen. In Wischlingen

soll in diesem Jahr die neue

Ballsporthalle fertig gestellt werden.

Ich erwarte, dass im Jahr 2009 die

Flutung des Phoenix-Sees beginnt

und das Gelände von Phoenix-

West weiter mit Hochtechnologie-

Firmen bebaut wird.

Um die Innenstadt weiter aufzuwerten,

erwarte ich für 2009 den

Baubeginn des ECE-Einkaufcenters

auf dem ehemaligen Thier-Gelände.

Auf dem Hansaplatz wünsche

10

ich mir die Fertigstellung der neuen

Glashalle. Ich erwarte den Beginn

der Umbauarbeiten für den

Boulevard Kampstraße.

Schließlich hoffe ich, dass der Umbau

des Dortmunder U im Jahr

2009 so weit fortschreitet, dass es

im Jahr der Kulturhauptstadt 2010

zum größten Highlight des Ruhrgebiets

wird.

Ich wünsche mir, dass der Deutsche

Fußballbund entscheidet,

sein neues Fußballmuseum in

Dortmund zu errichten. Dem

BVB wünsche ich eine weiterhin

erfolgreiche Saison und fröhliche

Geburtstagsfeierlichkeiten im Jahr

2009.

Schließlich erwarte ich, dass unsere

Stadt im Vergleich mit anderen

Städten weiter gut abschneidet und

Plätze gut macht, damit im nächsten

Jahr noch mehr Bürger sagen,

dass sie gerne in Dortmund leben.

CDU Frank Hengstenberg:

Lieber Weihnachtsmann,

natürlich wünsche ich mir, dass

die CDU am 07.06.2009 ein gutes

Wahlergebnis bekommt. Das wäre

auch gut für Dortmund. Aber Du

hast mir ja geschrieben, dass das

nicht auf dem Wunschzettel stehen

soll, weil sich das alle Fraktionen

wünschen werden.

Dann wünsche ich mir halt etwas

anderes. Nachdenklich gestimmt

hat mich die weltweite Banken-

und Finanzkrise. Für 2009 wünsche

ich mir, dass sich dies nicht

zu einer handfesten Rezession

ausweitet. Dortmunds Arbeitslosenquote

ist leider noch immer

viel zu hoch. Daher will ich, dass

Du daran mitarbeitest, dass wieder

mehr Menschen in unserer Stadt

einen Arbeitsplatz finden und die

Kinderarmut beseitigt wird.

Gelegenheit hierzu bieten u.a.

die beiden Projekte Phoenix-See

und Dortmunder U, die im Jahr

2009 mehr und mehr an Gestalt

annehmen werden. Ich wünsche

mir, dass hier in Zukunft nicht

nur Boote fahren oder Bilder an

der Wand hängen, sondern dass

Arbeitsplätze entstehen und Geld

verdient wird.

Die Dortmunder Stadtverwaltung

hat im Jahr 2008 wenig positive

Schlagzeilen gemacht. Bargeldaffäre,

geheime Dossiers über Mitarbeiter,

unrechtmäßige Kündigungen,

Dienstwagenaffäre sind

nur einige Schlagworte. Ich wünsche

mir insbesondere für die 8000

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

dass der Tanker Stadtverwaltung

wieder in ruhigeres Fahrwasser

kommt. Die Beschäftigten, die einen

tollen Job machen, haben das

verdient.

Als wichtigstes neues Bauprojekt

im Jahr 2009 sehe ich die Sanierung

des Dortmunder Hauptbahnhofs

an. Die „Pommes-Bude mit

Gleisanschluss“ muss endlich auch

baulich und optisch das werden,

was sie seit langem ist: die zweitgrößte

Verkehrsstation in Nordrhein-Westfalen.

Für den Stadtteil Dorstfeld, in

dem die IN-Stadtmagazine ihre

Heimat haben, wünsche ich mir,

dass der schöne Dorstfelder Park

am Wilhelmsplatz erhalten bleibt

und nicht mit einem Supermarkt

überbaut wird. Stattdessen sollte

schnellstmöglich der ehemalige

EDEKA reaktiviert werden, um im

Zentrum wieder einen Vollsortimenter

vorhalten zu können.

Schwarz-gelb sind nicht nur politisch

schöne Farben. Nächstes

Jahr wird der BVB 100 Jahre alt. Es

wäre prima, wenn an diesem runden

Geburtstag unser aller Lieblingsverein

endlich mal wieder

die Champions-League erreichen

könnte.

Persönlich würde ich mich als

„Hörder Junge“ freuen, wenn

mein Lieblingsbier Stifts wieder in

der ehemaligen freien Reichsstadt

Hörde gebraut wird. Außerdem

möchte ich die Hunde meiner

Freundin und meiner Mutter im

Pferdebachtal nicht immer an die

Leine nehmen müssen, wenn die

städtischen Ordnungshüter mal

wieder schlecht gelaunt sind.

Abschließend wünsche ich mir,

dass die IN-Stadtmagazine weiterhin

herzerfrischend und unabhängig

aus den unterschiedlichen

Stadtteilen Dortmunds berichten.

Diesen Wunsch können Sie mir,

liebes Redaktionsteam, bestimmt

erfüllen.

Ein frohes Weihnachtsfest und einen

guten Start ins neue Jahr wünsche

ich allen IN-Stadtmagazin-

Lesern.

Bündnis90/Die Grünen

Mario Krüger:

Ich habe einen sehr langen

Wunschzettel für die Dortmunderinnen

und Dortmunder und will

damit bewusst nicht bescheiden

sein: Keine weitere Verkürzung

der Schlafzeit durch einen Flughafenausbau

oder Betriebszeitenverlängerung

für die lärmgeplagten

Anwohner.

Ich möchte, dass das 15€-Sozialticket

fest verankert wird, damit

auch Menschen mit kleinem Geldbeutel

mobil sind und am gesellschaftlichen

Leben teilnehmen

können.

Ich wünsche mir eine spürbare Anhebung

der Alg II-Sätze auf monatlich

450,00 €.

Auskömmliche Landeszuschüsse

zum Erhalt und bedarfsgerechten

Ausbau des Angebots an Betreuungsplätzen

in Kindergärten und

-tagesstätten.

Kein Geschenk, sondern als Selbstverständlichkeit

sehe ich ein kostenloses

Mittagessen für alle Dortmunder

Schülerinnen und Schüler.

Gleiche Bildungschancen für alle

Kinder unabhängig von ihrer sozialen

Herkunft und für Jede/n einen

Ausbildungsplatz.

Dortmund wird Klimaschutz-

Hauptstadt und 10.000 weitere

Dächer mit Fotovoltaikanlagen

entlasten die CO2 im kommenden

Jahr. Ein bundesweites Konjunkturprogramm

zur Gebäudesanierung

und zum Ausbau der regenerativen

Energieerzeugung mit durchgreifenden

Beschäftigungseffekten für

den Dortmunder Arbeitsmarkt.

Sicherheit für die Mieter durch die

Übernahme der früheren 12.000

LEG-Wohnungen durch die städt.

Wohnungsgesellschaft DOGEWO.

Ich wünsche mir eine offene und

tolerante Stadt. Eine Stadt, wo wir

gerne zusammen leben, die Menschen

Perspektiven haben und wo

rechtes Gedankengut keinen Platz

hat.

Last but not least: 60 Punkte für

den BVB 09 zum Saisonende und

damit einen sicheren UEFA-Cupplatz.

FDP Annette Littmann:

Wünsche an den Weihachtsmann:

Als Erwachsener hat man das Wünschen

jenseits der Realität verlernt.

Also fragt man die Jugend, wie das

so geht. Antwort: Man kneife die

Augen zu und lasse den Gedanken

freien Lauf – ohne „Schere im

Kopf“.

Also, ich wünsche mir: - keine

neuen Skandale mehr, weder um

Bargeld, noch um nichtstuende

Ämter, noch über Dienstwagen ...

- Dank fehlender Negativ-Werbung

und exzellenter Forschungseinrichtungen

kommen endlich

Unternehmen nach Dortmund.

- Es entstehen neue Arbeitsplätze,

sowohl für die Intelligenzia als

auch für praktisch begabte Menschen.

- Dank nun sprudelnder

Steuereinnahmen und neuer Spar-


samkeit in der Verwaltung kommt

es zu Haushaltsüberschüssen.

- Die Überschüsse werden dafür

genutzt, um die Mängel an Schulen

abzubauen und exorbitant

mit Material und Betreuung in der

Schule auszurüsten. - Die Hälfte

aller Schulen gewinnen Preise

bei Wettbewerben wie „Jugend

forscht“. Europaweit wird über das

„Dortmunder Forschungswunder“

berichtet. - Nun interessieren sich

weitere Unternehmen, auch aus

Übersee, für den Standort. - Ein

Konzern, dessen Namen mit einem

„U“ anfängt, wählt Dortmund als

Hauptverwaltung – unter der Bedingung,

dass er den U-Turm kaufen

und als Sitz für Büros und Forschung

nutzen darf.

- Nachdem ihm ein Sitz im Aufsichtsrat

des Unternehmens versprochen

wird und zwei Etagen für

die Kunstsammlung des ehemaligen

Museums am Ostwall erhalten

bleiben, stimmt auch der von

1999 bis 2009 amtierende Oberbürgermeister

(schweren Herzens)

dem Verkauf des U-Turms zu.

- Die Arbeitslosigkeit sinkt auf

Tiefstände, die die Stadt seit den

50er Jahren nicht mehr erlebt hat.

Allen Bürgern geht es gut.

Augen auf! Der Erwachsene denkt:

Jaaa, das wäre schön...

Was bleibt? Für 2009 allen Dortmunderinnen

und Dortmundern

Gesundheit und Glück zu wünschen

und dies aus ganzem Herzen.

Bürgerliste Thomas Reinbold:

Das Jahr 2008 endet mit vielen

ungelösten Problemen: die Finanzsituation

der Stadt ist äußerst

angespannt, die Lage des Klinikums

Dortmund ist prekär, dem

defizitären Flughafen droht der

endgültige Kollaps, einige Leuchtturmprojekte

drohen zu scheitern.

Dazu kommt der fade Beigeschmack

von diversen Pannen

und Affären: Vernachlässigte Kinder

in Mengede sowie Geldunterschlagung

und Drogenmissbrauch

im direkten Umfeld des Oberbürgermeisters

sind nur zwei Beispiele.

Und dann noch der öffentlich

ausgetragene Parteienstreit in der

Dortmunder SPD.

Das Vertrauen in die Politik hat

sehr gelitten. Daher ist es endlich

wieder erforderlich, dass Politik

ausschließlich im Interesse der

BürgerInnen unserer Stadt gemacht

wird. Diese muss endlich

wieder glaubwürdig und bürgernah

sein. Mein Wunsch für

das Neue Jahr ist es, dieses auch

konsequent umzusetzen. Dabei

dürfen wir auch die berechtigten

Belange unser Kinder nicht aus

den Augen verlieren. Notwendige

Schulsanierungen, mehr Spiel-

plätze und Jugendtreffs sind hier

nur einige Themen.

Des Weiteren müssen wir den

Erfahrungsschatz unserer älteren

Mitbürger mehr nutzen sowie

qualifizierte Senioreneinrichtungen

und Generationen übergreifende

Wohnungen schaffen.

Nicht zuletzt sollten wir zu unserer

sozialen Verantwortung

stehen: Eine bewusstere Auseinandersetzung

mit der sozialen

Armut in Dortmund ist dringend

erforderlich. Randgruppen und

sozial Schwache müssen besser

als bisher in unsere Gesellschaft

eingebunden werden.

Es gibt viel zu tun, packen wir es

für ein liebens- und lebenswertes

Dortmund gemeinsam an. Uns

allen wünsche ich ein gesegnetes

Weihnachtsfest und alles erdenklich

Gute für das Neue Jahr.

Oberbürgermeister

Gerhard Langemeyer:

„Ich wünsche mir vor allem, dass

die Dortmunderinnen und Dortmunder

so bleiben wie sie sind:

optimistisch, tatkräftig und offen

für Neues. Wir alle gemeinsam haben

in den letzten 10 Jahren vieles

verändert. Heute ist Dortmund

ein hochwertiger Technologiestandort,

eine Stadt der Familien

und Kinder mit tollen Bildungs-,

Freizeit- und Kulturangeboten. Ich

bin mir sicher, so geht es auch im

nächsten Jahr weiter, wenn alle

mit anpacken.

Persönlich werde ich mich im

nächsten Jahr weiter für unser Klinikum

einsetzen. Die Menschen

in unserer Stadt wollen ein kommunales

und kein privates Klinikum.

Eine hochwertige, allumfassende

Gesundheitsversorgung für

alle Bürgerinnen und Bürger ist

ein hohes Gut.

Ich wünsche mir, dass auch in den

nächsten Jahren die Sozialpolitik

eine große Rolle spielt. Noch immer

sind viel zu viele Menschen

in unserer Stadt arbeitslos. Mit

dem Aktionsplan Soziale Stadt

Dortmund haben wir in diesem

Jahr einen guten Anfang gemacht.

Das sollte in den nächsten Jahren

weitergeführt werden.

Bürgermeinung:

Bruno „Günna“ Knust:

Meine Wünsche für Dortmund:

Das Jahr 2009 soll ein gutes Jahr

für unser Dortmund werden.

Trotz Weltwirtschaftskrise und

düsterer Prognosen für mehr als

die nächsten 12 Monate wünsche

ich mir sehr viele Lichtblicke, Zuversicht

aber auch sowas wie eine

Aufbruchstimmung.

2009 wird unser aller BVB stolze

100 Jahre jung, wenn wir uns mal

erinnern, vor nicht allzu langer

Zeit noch mussten wir in der Region

kräftig zittern um den Fortbestand

der Borussia aber wir haben

es geschafft. Ein einzigartiger

Kraftakt machte das Wunder möglich

und genau das zeichnet uns

Dortmunder doch schon so lange

aus. Wir stehen immer wieder auf

und gucken voraus, meisterten

noch so schwierige Situationen

und rückten wenn es sein musste

immer zusammen.

Diesen Zusammenhalt wünsche

ich mir für 2009 auch mal ohne

Krisen, Crashmomente, Dienstwagen-

oder Koksaffären. Wer im

Sommer neuer Oberbürgermeister

der Stadt werden wird steht

jetzt noch in den Sternen, mir ist

es eigentlich auch Wurscht wie

er heißt. Wichtig ist nur, dass mit

ihm wieder eine Handschrift erkennbar

ist, ein Ruck durch die

Stadt geht und wir uns besinnen

auf unsere ehemalige Stärke als

Oberzentrum, Vorwegmarschierer

und Zeichensetzer.

Vieles was uns Dortmunder ehemals

auszeichnete ist mittlerweile

zerredet, verwässert oder nur

noch verschwommen wahrnehmbar.

Kein vernünftiger Bahnhof,

keine eindeutige Stellungnahme

mit ja oder nein zum Flughafen,

vernachlässigte Schulen mit Reparaturstau,

ich wünsche mir dass

mit diesem Wischiwaschi abgeschlossen

wird, dass endlich wieder

Flagge gezeigt wird.

Wofür und für was treten wir ein,

was haben wir vor und wo sind

unsere Visionen, was macht uns

im Vergleich mit anderen Städten

so anders lebens- und liebenswerter.

Wir Bürger kommen mit klaren

Aussagen besser zurecht als mit

diesem ewigen „entschiedenen

vielleicht“! Damit muss Schluss

sein, wir brauchen wieder einen

Masterplan. Er muss ja nicht unbedingt

von Klopp kommen, aber

Jürgen Klopp hat zumindest der

Borussia gut getan und die schlaffigen

Zeiten mit all diesen Dollis

und stolpernden Ballverwaltern

vergessen lassen, er hat ordentlich

durchgelüftet und sowas wünsche

ich mir auch für die Politik in

Dortmund.

Motivierend, mitreißend und für

alle verständliche Erklärungen

oder Entscheidungen. Vorausschauend

und gut in der Analyse

wie in der nachfolgenden Behebung

von Schwachstellen oder

ausgemachter Unzulänglichkeiten,

aber auch sichtbare Verbesserungen

von Routineabläufen sowie

transparente Prozesse ständig

steigender Qualität und Attraktivität

der Stadt.

Der Begriff „Wir Dortmunder“

sollte wieder ein positives Qualitätsmerkmal

werden, die Gäste

aus dem Umland sollen gerne zu

uns kommen, ihr Geld beim Einkaufen

hier lassen und dabei nicht

noch abgezockt werden. Dortmund

sollte sich toleranter bei

Parkproblemen Auswärtiger zeigen,

nicht jeden gleich abschleppen,

der sich anbietet, sondern

auch mal ein Auge zudrücken.

Im Rathaus sitzen unsere Vertreter

ja - bildlich gesehen - schließlich

nicht auf Melkschemeln sondern

auf bequemen Stühlen und das

sollte sich im lebendigen Stadtbild

auch so zeigen. Ein Auto lieber

mal in die Parklücke reinschleppen,

statt gleich abzuschleppen

wäre vielleicht ein zu großer

Schritt, aber die Richtung stimmt

in etwa.

Meine Wünsche für Dortmund

haben gesamt gesehen eher etwas

mit „Wohlfühlen“ in der Stadt

zu tun. Wir werden von „aussen“

besser gesehen als wir uns hier

„inne“ fühlen. Und das muss anders

werden ist mein Wunsch, von

den vielen leicht grauen Städten

dieser Welt ist unser Dortmund

nämlich eine der schönsten. Das

ist Tatsache, aber das muss erst

einmal wieder in die Köpfe kommen

und damit sollten wir allsbald

anfangen.

Dass Borussia eine gute Saison

hinlegt und bei uns längerfristig

wieder internationale Spiele stattfinden

ist so selbstverständlich

wie zwingend notwendig für das

Leben in der Stadt,darüber müssen

wir uns mittlerweile keinen

grossen Kopf mehr machen.

Kulturell sind wir ebenfalls gut

aufgestellt, mit Theater, Oper,

Konzerthaus und den vielen liebenswerten

kleinen Theatern

können wir uns in der 1. Liga

sehen lassen, ich wünsche mir

jedoch, dass diese Einrichtungen

noch mehr genutzt werden und

der Zulauf wie selbstverständlich

wächst.

Für die City wünsche ich etwas

mehr Helligkeit, vielleicht ein

Lichtkonzept, dunkle Ecken heller

machen und dadurch für mehr

Aufenthaltsqualität sorgen, alles

in allem dadurch für mehr Freundlichkeit

in den Strassen und Plätzen

sorgen, wieder mehr Leben in

die Stadt holen.

Uns sollte dadurch vielleicht allen

ein Licht aufgehen, damit es nie

wieder heisst: Dortmund ist sehr

grosszügig- als Fremder hast Du

die Stadt ab 22 Uhr für dich ganz

alleine....

Nicht zuletzt wünsche auch Ihnen

hier an dieser Stelle ein zufriedenes,

glückliches und für Sie

persönlich höchst erfolgreiches

Jahr 2009. Machen Sie das Beste

draus, dann wird alles gut.

Bis die Tage. „Günna“

11


Der Ruhrpott-Karneval Geierabend

feiert am 02. Januar

2009 die Premiere seines neuen

Programms. Unter dem Motto

„Ruhrpott, ich komm nach dir“

stellen die Panneköppe und das

Jallermann-Klangtett diesmal an

40 Abenden den Saal des Westfälischen

Industriemuseums Zeche

Zollern II/IV in Dortmund-

Bövinghausen auf den Kopf. In

bewährter Besetzung zelebriert

das Geierabend-Ensemble den

ruhrpöttischen Karneval auf seine

ganz eigene Art. In einem

dreistündigen Lachmarathon

rollt dabei ein geballter Mix aus

Comedy, Nonsens, Kabarett und

12

GEIERABEND 2009

„Ruhrpott, ich komm nach dir“

Musik über die Bühne. Selbstverständlich

gibt es auch ein Wiedersehen

mit den vielen Kultfi-

guren wie Steiger und Präsi, den

AWO-Oppas und Stimmungsprüfer

Schmöll. Da dürfen die „Zwei

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Nachtpflege • Einsätze durch Stationshelfer • Pflegeberatung /

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Tel. 0231 / 61880, Fax 0231 / 6188211, www.evk-luedo.de

vonne Südtribüne“ nicht fehlen.

Sie blicken zurück auf 100 Jahre

BVB. Ein Auftritt der langjährigen

Miss Annen wiederum verspricht

verstörende Einblicke in seltsame

Bräuche des kleinen Vorortes am

Rande des Ruhrgebiets. Zudem

planen die Panneköppe die spektakuläre

Bühnenerstaufführung

eines Hörbuches und stellen eine

neue Fördermaßnahme für Langzeitarbeitslose

vor: den Hartz-IV-

Zirkus. Auch der „Pannekopp des

Jahres“ wird wieder vergeben.

Der schwerste Karnevalsorden

der Welt - gefertigt aus 25 kg

rostigem Stahl - wird verliehen

für „ganz besondere“ Verdienste

um das Ruhrgebiet. Unter www.

geierabend.de kann abgestimmt

werden, wer den Orden erhalten

soll. Tickets gibt es im KulturInfoShop

der Kulturbetriebe

Dortmund, Kampstraße 1, Ticket-

Hotline: 0231 - 5027710, sowie

im Leserladen der Westfälischen

Rundschau, Ostenhellweg 42-

48, in der Dortmunder City, Telefon:

02 31 - 95 73 13 69 und bei

Tante Amanda, Mosselde 149,

Dortmund-Westerfilde, Telefon:

02 31-37 22 30.

Der Geierabend 2009 wird

präsentiert von der Sparkasse

Dortmund. Zudem unterstützen

Brinkhoffs No.1, die RWE Westfalen-Weser-Ems

AG und das

Westfälische Industriemuseum

Zeche Zollern II/IV den Ruhrpott-

Karneval. Erstmalig findet auch

eine Kooperation mit der Fachhochschule

Dortmund statt. Veranstalter

ist das Theater Fletch

Bizzel. Kontakt: Horst Hanke-

Lindemann, Tel: 02 31-14 25 25 |

E-mail: info@fletch-bizzel.de

Die Daten: Fr.-So. 02.01.-

04.01.2009 (Premiere am 02.01.),

Do.-So. 08.01.-11.01.2009,

Mi.-So. 14.01.-18.01.2009, Mi.-

So. 21.01.-25.01.2009, Mi.-So.

28.01.-01.02. 2009, Mi.-

So. 04.02.-08.02.2009, Mi.-

So. 11.02.-15.02.2009, Di.-Di.

17.02.-24.02.2009

Beginn: Einlass: 18:30 Uhr/

Showtime: 19.30 Uhr (sonntags:

17.30 Uhr / 18.30Uhr);

Ort: Westfälisches Industriemuseum,

Zeche Zollern II/

IV, Grubenweg 5, Dortmund-Bövinghausen;

Preis: 30,00 Euro, (ermäßigt

20,90 Euro), incl. VVK-Gebühr.


Pflegedienst Gierz in Dortmund

Der neugegründete Pflegedienst

Gierz in Kirchlinde bietet durch

den kleinen Kreis der Mitarbeiter

seinen Patienten eine individuelle

Betreuung in ganz Dortmund

und Umgebung. Es findet kein

ständiger Wechsel des Pflegepersonals

statt. Von montags bis

freitags wird der Kunde von nur

einer Pflegkraft versorgt und betreut.

Dadurch entsteht ein besonderes

Vertrauensverhältnis,

was zwischen Pflegekraft und

Patient natürlich besonders wichtig

ist. Zwei der Mitarbeiter des

Pflegedienstes haben eine Zusatzqualifikation

für den Bereich

Urologie. Patienten mit urologischen

Problemen und Erkrankungen

können so fachlich und

kompetent versorgt werden.

Erreichbar ist der Pflegedienst

unter 0231 -5807558 Fax: 0231-

1333 411 E-Mail: pflege-gierz@

live.de + Handy 0178 6997684

Füttern verboten am großen Teich im

Rombergpark!

Eine von den „Freunden und Förderern

des Botanischen Gartens

Rombergpark“ gestiftete Lehrtafel

appelliert an die Einsicht aller

Besucher, die Wassertiere, die

im großen Teich leben, nicht zu

füttern. Mit Bildern und Texten

klärt die Tafel über die negativen

Folgen des Fütterns auf.

Unser Foto zeigt v. l.: Parkleiter

Heribert Reif , Stadtrat Jörg Stüdemann

und Dr. Günter Spranke

vom Freundeskreis Rombergpark.

Dortmunder gewinnt

Fitness-Weltmeisterschaften 2008

Harald Schröder (sitzend links) gewann den Weltmeistertitel und die deutsche

Meisterschaft im Fitness-Zehnkampf

Mitte November fanden in Greifensee

bei Zürich/Schweiz die 5.

Weltmeisterschaften im Fitness-

Zehnkampf statt. Athleten und

Athletinnen aus 6 Nationen maßen

sich in 4 Alterskategorien und

ermittelten ihre Weltmeister und

parallel dazu die Landesmeister

der anwesenden Nationen. Der

56-jährige Dortmunder Harald

Schröder erreichte dort bei seiner

zweiten Teilnahme , in der Alters-

klasse III, zweimal den 1. Platz

und damit den Weltmeistertitel

und die Deutsche Meisterschaft,

nachdem er vor zwei Jahren zweimal

Vizemeister geworden war.

Der Ex-Kampfsportler und Inhaber

des Alpha-Sportzentrums sucht

jetzt nach zwei Marathonläufen

2004 und 2005 (unter 4 Stunden)

und den Erfolgen im Fitness-Zehnkampf

2006 und 2008 nach neuen

Herausforderungen.

Gewinnspiel

Ein „Geierabend“ gefällig?

Das Theater Fletch Bizzel hat uns

für den „Geierabend“ am 21.1.09

im Westfälischen Industriemuseum

Zeche Zollern II/IV in Dortmund-

Bövinghausen 3 x 2 Karten zur

Verfügung gestellt, die Sie gewinnen

können.

Beantworten Sie zum „Geierabend“

die folgende Frage:

Wie schwer ist der schwerste Karnevalsorden

der Welt?

Schreiben Sie die Lösung auf eine

Postkarte und senden Sie diese an

die Redaktion: IN-Stadtmagazine,

Stichwort „Gewinnspiel“, Arminiusstraße

1, 44149 Dortmund.

Bitte nennen Sie uns auch Ihre

Telefonnummer. Es gilt das Datum

des Poststempels. Bei mehreren

Einsendungen entscheidet das Los.

Der Gewinner wird telefonisch

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 18.12.08!

Die Gewinnerin unseres letzten

Gewinnspiels war Ramona

Horsthemke, die sich über 2 Karten

für das Draculadinner im Pullmann

Dortmund freuen konnte.

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PALME hilft Müttern und Kindern

„Frühkindliche traumatische Erfahrungen

stehen vielfach am Anfang

eines Lebens, dessen Verlauf

durch Depressionen, Persönlichkeitsstörungen

oder chronische

Schmerzen bestimmt wird.“, ist

das Fazit, das Prof. Dr. med. Mathias

Franz von der Universität

Düsseldorf aus einer Studie zieht.

Diese Erkenntnis hat der Facharzt

für Psychotherapeutische Medizin

in seinem Programm PALME aufgearbeitet

und im Mütterzentrum

(Dorstfeld, Hospitalstraße 6) vorgestellt.

Von diesem Programm war

Familienministerin Ursula von der

Leyen so begeistert, dass sie dieses

Programm in allen 500 Mehrgenerationen-Häusern

in Deutschland

sehen will. Das Mütterzentrum in

Dorstfeld ist nun das 1. Mehrgenerationenhaus,

in dem dieses Programm

eingeführt ist.

Das Projekt „PALME“ soll den al-

leinerziehenden Müttern helfen,

Stress zu bewältigen, ihre Kinder

besser zu verstehen und Entspannung

im Alltag zu finden. „Geht es

den Müttern gut, geht es den Kindern

gut..“ Sandra Linnenkamp,

Sprachlehrerin und Armin Saage,

Pädagoge, haben sich bei Prof.

Dr. Franz schulen lassen und sind

bundesweit die Ersten, die das

jetzt umsetzen. Die Leiterin des

Hauses, Barbara Hauenstein, ist

besonders stolz darauf, dass „wir

Dorstfelder“ dies jetzt umsetzen.

Ein Elterntraining für Mütter und

ihre Kinder, das sich vor allem an

psychosozial belastete alleinerziehende

Mütter mit Kindern im Vorschul-

und Grundschulalter richtet.

Wer mehr über dieses Programm

wissen möchte, findet dies unter

www.palme-elterntraining.de oder

telefonisch unter 0231/14 16 62

(ab 15.00 Uhr 0231 / 77 36 50)

Gedächtnissprechstunde

Die meisten Menschen haben

Angst davor und viele haben es

bei Bekannten selbst miterlebt:

Eine Tante, die sich selbst nicht

mehr im Spiegel erkennt und

panisch auf die fremde Frau einschlägt,

die Großmutter, die nicht

mehr weiß, dass man ihr Enkelkind

ist. Niemand möchte so werden,

doch ab einem gewissen Alter

ist man gefährdet an Demenz

zu erkranken. Die häufigste Form

der Demenz ist in Europa die

Alzheimer-Krankheit. Die ersten

Anzeichen der Krankheit sind

z.B. häufige Wiederholungen von

Fragen und Erzählungen, Vernachlässigung

des eigenen Äußeren,

Verlernen von Dingen, die

vorher Selbstverständlichkeiten

waren, wie etwa Kochen oder

der Umgang mit dem Fernseher.

Was also tun, wenn man bei sich

selbst oder bei Angehörigen erste

Symptome wie große Probleme

mit dem Kurzzeitgedächtnis bemerkt?

Der Fachbereich Psychiatrie

und Psychotherapie des

evangelischen Krankenhauses

Lütgendortmund bietet mit der

sogenannten „Gedächtnissprechstunde“

Hilfe. Menschen, die

glauben an Demenz erkrankt zu

sein, können das Angebot gegen

Vorlage der Versichertenkarte

und Praxisgebühr auf Eigeninitiative

wahrnehmen. Eine Überweisung

durch den Hausarzt ist

nicht nötig, doch das Krankenhaus

arbeitet eng mit den niedergelassenen

Ärzten der Region

zusammen, die ihre Patienten zur

Diagnose und Beratung überstellen.

„Die meisten Menschen

kommen allerdings nicht auf Eigenintiative

zu uns“, sagt Dr. Jörg

Schmidt, leitender Oberarzt, „In

der Regel werden sie von den

Hausärzten, Pflegediensten oder

Verwandten dazu gebracht, zu

uns zu kommen. Viele Patienten

bemühen sich, ihre Erkrankung

so lange es geht zu verbergen.“

In der Gedächtnissprechstunde

schließen Dr. Schmidt und seine

Kollegen durch ausführliche

psychiatrische und medizinische

Untersuchungen sowie Testverfahren

durch eigens darauf spezialisierte

Psychologen zunächst

andere Krankheitsursachen aus.

Eine normale altersbedingte Einschränkung

der Gedächtnisleistung,

Reaktionen auf Medika-

Dr. Jörg Schmidt, leitender Oberarzt im

Evangelischen Krankenhaus Lütgendortmund

mente, Alkoholmissbrauch und

einige andere Ursachen können

demenzähnliche Symptome erzeugen.

Sollte tatsächlich eine

Demenzerkrankung festgestellt

werden, beraten Dr. Schmidt und

sein Team Patienten und Angehörige

zum weiteren Vorgehen.

Die Beratung umfasst neben der

medizinischen auch die rechtliche.

So erklärt das Team z.B.

welche Versorgungsansprüche

geltend gemacht werden können.

Außerdem wird auf weitere Hilfsangebote

wie Selbsthilfegruppen

und das Demenzservicezentrum

der Stadt Dortmund verwiesen

(www. demenzservicezentrum.

dortmund.de). Die weitere medizinische

Betreuung übernimmt

nach der Diagnose meistens der

Fach- oder der Hausarzt, falls

dieser sich auf dem Gebiet auskennt.

Durch eine medikamentöse

Behandlung lässt sich der

Verlauf der Erkrankung verlangsamen,

ein Heilmittel gibt es

heute noch nicht. Dr. Schmidt

hat bisher die Erfahrung gemacht,

dass die Beratung der Klinik häufig

genutzt wird. „Im Moment

kommen zwei bis drei Personen

pro Woche zu uns“, schätzt er.

Dieser momentane Andrang sei

allerdings auch auf seinen Vortrag

zum Thema Demenz im Rahmen

des „Gesundheitsforums“

des Krankenhauses zurückzuführen.

Zu der positiven Bilanz

fügt Schmidt hinzu: „Eine noch

bessere Zusammenarbeit mit den

niedergelassenen Ärzten wäre

wünschenswert.“


Ausstellung im Kindermuseum mondo mio!

Eine interaktive Ausstellung über

das Davor und das Danach im Kindermuseum

mondo mio! im Westfalenpark

- Verlängert bis zum 25.

Januar 2009

Mit „Erzähl‘ mir was vom Tod“ präsentiert

das Kindermuseum mondo

mio! im Dortmunder Westfalenpark

derzeit eine ungewöhnliche

Sonderausstellung. Entwickelt für

Kinder und Erwachsene ab sechs

Jahren zeigt sie auf einfühlsame

Weise, wie Leben und Sterben untrennbar

zusammengehören und

soll so Ängste vor dem oft schwierigen

Thema Tod nehmen. In unterschiedlich

gestalteten Räumen rund

um Alter, Zeit und Vergänglichkeit

schaut „Erzähl‘ mir was vom Tod“

auf Menschen in verschiedenen

Kulturen und Zeitaltern und zeigt

dabei, wie diese sich das Sterben

und das Jenseits erklären und im

Alltag damit umgehen.

Ausgestattet mit einem „Reisepass

ins Jenseits“, natürlich inklusive

Rückfahrtschein, begeben sich die

Besucher auf eine spielerische Entdeckungsreise

durch 13 interaktive

Erlebnisstationen. Nach Benutzung

der Zeitmaschine mit riesigen Sanduhren

kann man sich beispielsweise

in einem Labor einen „Unsterblichkeitstrank“

mixen. Die Galerie

Igelbasar im Tierschutzzentrum Hallerey

Ende November war es wieder

soweit: Das Tierschutzzentrum

Hallerey platzte aus allen Nähten.

Grund hierfür war der alljährliche

Basar der Arbeitsgruppe Igelschutz.

Und wie immer hatten die ehrenamtlichen

HelferInnen alles so hergerichtet,

dass die Besucher einen

interessanten und unterhaltsamen

Nachmittag verbringen konnten.

Mittelpunkt der Veranstaltung war

freilich der Behandlungsraum, in

dem die gefundenen stacheligen

Tierchen fachmännisch versorgt

wurden. Das Ehepaar Ostermann

aus Lütgendortmund hatte in ihrem

Garten tags zuvor einen Igel im

Schnee gefunden und zur Untersuchung

nach Hallerey gebracht.

Dies war auch nötig, wog er doch

viel zu wenig, um den Winter zu

überstehen. Neben der Entfernung

der Lebensalter zeigt unter anderem

wie alt eine Maus, ein Elefant

oder eine Eiche werden können. Im

Paradiesgarten findet sich ein vollständiges

Grab und in einer ägyptischen

Pyramide wartet eine Begegnung

mit dem Totengott Osiris.

Das Wohnzimmer der Erinnerung

wiederum verrät viel über das Leben

seines ehemaligen Bewohners

und im kleinen Kinosaal erzählen

Kinder in einem liebevoll animierten

Trickfilm ihre ganz persönlichen

Geschichten zum Sterben.

Die letzte Station vor der Rückkehr

ins Diesseits ist ein lebensfrohes

mexikanisches Totenfest.

Die Ausstellung ist geöffnet montags

bis freitags von 13.30 bis 17.00

Uhr, sowie samstags und sonntags

von 11.00 bis 17.00 Uhr. In den

Ferien öffnet das Museum täglich

von 11.00 bis 17.00 Uhr. Im Eintrittspreis

von 5,50 Euro pro Person

und 15 Euro für Familien (10 Euro

bei nur einem Elternteil) ist der Besuch

des Westfalenparks enthalten.

mondo mio! Kindermuseum im

Westfalenpark, Florianstr. 2, 44139

Dortmund, Telefon: 0231 – 50 26

127; www.mondomio.de | E-Mail:

info@mondomio.de

von Flöhen und Zecken gehörte

hierbei auch die Gabe von Spritzen

und Medikamenten zur Behandlung.

Sobald der Igel ein ausreichendes

Gewicht erreicht haben

wird, hält er Winterschlaf bis er im

Februar oder März wieder ausgewildert

werden muss.

Die MitarbeiterInnen nahmen sich

zudem Zeit, den Besuchern anhand

von Schautafeln und Info-Material

Wissenswertes zu vermitteln und

für mehr Aufmerksamkeit für Igel

zu werben. In diesem Zusammenhang

wies Mitarbeiter Hanno Brüggemeier

darauf hin, dass die kontinuierliche

Entfernung von herab

gefallenem Laub für die Igel sehr

schädlich sei. Denn oft werden Igel,

die sich unter den Blättern verstecken

von Laubsaugern verletzt oder

getötet. Außerdem wird durch das

Entfernen der Blätter eine wichtige

Grundlage der Ernährung vernichtet,

da dort Insekten leben, die dem

Igel als Nahrung dienen.

Noch bis zum 15. Januar können

Sie gefundene Igel zur Versorgung

im Tierschutzzentrum vorstellen.

Nähere Infos unter www.igelschutz-do.de

oder 0231-175555.

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Die Tierschutzorganisation „Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“ sucht ein neues,

liebevolles Zuhause für Hunde aus spanischen Tötungsstationen

Espe, ca. 5 Jahre Lucia, ca. 2 Jahre Bora, ca. 4 Mon. Stella, ca. 1 Jahr

Mandy, ca. 1 Jahr Sam, ca. 4 Jahre Teddy, ca. 1 Jahr

Friedolin, ca. 9 Mon.

Boris ca. 1,5 Jahre

Hajo, ca. 4 Mon.

Baron, ca. 4 Mon.

Alle hier vorgestellten Hunde werden von uns

geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert.

In den 5 Tötungsstationen auf Lanzarote befinden sich

noch viele kleine und große Hunde, die kurz vor Weih-

nachten ALLE eingeschläfert werden, weil in den Statio-

nen bis Januar Betriebsferien sind. Sie hoffen verzweifelt,

vorher ein liebevolles Zuhause zu finden!

Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.

Tel: 02307/7 96 96 Frau Bonk, oder im

Internet: www.podenco-hilfe-lanzarote.de


Seniorentage – Die Caritas-Konferenz

lädt ein

Einmal im Monat laden wir unsere

Seniorinnen und Senioren so-

Die Musikgruppe „Die Kalinas“ war zu

Gast in Kirchlinde

wie Caritas-Mitglieder zu einem

gemütlichen Beisammensein ein.

Beginn ist jeweils um 15. 00 Uhr

mit der Heiligen Messe in unserer

Pfarrkirche. Anschließend treffen

wir uns im Thomas-Morus-

Haus bei Kaffee und Kuchen. Ein

kleines Programm ist stets vor-

Gesang auf höchstem Niveau

Die Knabenchöre der Chorakademie Dortmund singen in

der Alten Schmiede

Die Knabenchöre der Chorakademie

Dortmund präsentieren ihr

Der Knabenchor der Chorakademie Dortmund beim festlichen Hochzeitsauftritt

musikalisches Können am 18. Dezember

im Kulturzentrum „Alte

Schmiede“.

Neben höchst anspruchsvollen Auszügen

aus dem Weihnachtsoratorium

von Bach werden heitere und

bekannte weihnachtliche Lieder die

Leistungsbreite der Knabenchöre

aufzeigen. Es ist beindruckend, in

welch kurzer Zeit die Chöre an die

Elite der deutschen Knabenchöre

herangeführt wurden. Kein Wunder,

ist es doch kein Geringerer als

Jost Salm, zuvor Leiter des Tölzer

Knabenchores, dem seit fast nunmehr

3 Jahren mit den Dortmunder

Seniorentag im Thomas-Morus-Haus

handen. Ende Oktober war die

Musikgruppe „Die Kalinas“ bei

uns zu Gast. Im vollbesetzten Saal

spielten und sangen sie Lieder &

Schlager aus den 60er - 70er Jahren.

Das Publikum war begeistert

und sang kräftig mit. Es war einfach

„Spitze“! Im November trafen

wir uns zum Elisabethtag und

verbrachten wieder einen gemütlichen

Nachmittag. Wir freuen

uns über jeden Gast und heißen

alle „Herzlich Willkommen“ zu

unseren Seniorentagen! PS: In-

formationen über das Gemeindeleben

werden auch regelmäßig

in den Pfarr-Nachrichten unserer

Kirchengemeinde bekannt gegeben.

Caritas-Konferenz der Pfarrgemeinde

St. Josef, Do-Kirchlinde

Knaben dieses Kunstwerk gelang.

Doch es ist nicht nur die Leistung,

die beeindruckt, vielmehr ist es die

spürbare Freude, welche bei den

Knaben sichtbar überspringt; dabei

werden Leistungswille und Disziplin

neben Talent von den Knaben

verlangt. Dieser didaktische Spagat

gelingt und dies ist wahrlich nicht

selbstverständlich in unserer Zeit.

Da zudem ein mehr als großer Aufwand

von den Eltern aufgebracht

wird, ist dieses Konzert auch hierfür

ein großes Dankeschön.

Schirmherr der Veranstaltung ist

Uwe Samulewicz (Vorsitzender des

Vorstandes der Stadtsparkasse Dortmund).

R.B.

Bundesweiter Vorlesetag

Stadtteilbibliothek und Familienbüro Lütgendortmund

machten mit

WDR-Moderatorin Eva Assman las in der Bibliothek Lütgendortmund vor

Am bundesweiten Vorlesetag, dem

20. November 2008, lasen wieder

zahlreiche Bücherfreunde und

Prominente aus ihren Lieblingsbüchern

vor. Für diese Aktion konnten

wir die WDR-Moderatorin Eva

Assmann gewinnen. Sie las in den

Räumen der Stadtteilbibliothek Lütgendortmund,

Westermannstr. 23,

Vorschulkindern der Tageseinrichtungen

Westermannstraße, Marienborn

und Westricher Spielmäusen

vor. Im Mittelpunkt der Geschichte

stand das „Piratenschwein“, erfunden

von Cornelia Funke. Der bundesweite

Vorlesetag war der diesjährige

Höhepunkt von „Wir lesen

vor“, einer Initiative der Wochenzeitung

DIE ZEIT und der Stiftung

Lesen, die 2004 ins Leben gerufen

wurde. Der Hintergrund: Nur noch

in einem Drittel aller Haushalte mit

Kindern von 0 – 10 Jahren spielt das

Vorlesen eine Rolle. Ein Viertel aller

15-Jährigen in Deutschland kann

nicht richtig lesen, fast die Hälfte

nimmt nie ein Buch zum Vergnügen

in die Hand. DIE ZEIT und die

Stiftung Lesen möchten mit ihrer

gemeinsamen Initiative „Wir lesen

vor“ das Vorlesen und Erzählen in

Deutschland wieder populär machen

sowie den frühzeitigen Kontakt

mit Büchern und die Lust am Lesen

fördern. Nur wer schon als Kind die

Liebe zum Buch entdeckt, wird sich

auch als Jugendlicher und Erwachsener

in der Welt der Buchstaben zu

Hause fühlen. Partner des Vorlesetages

sind die Deutsche Bahn AG

und Skoda Automobil Deutschland,

unterstützt wird der Vorlesetag von

ACADEMIA-PRESS/STUDENTEN-

PRESSE Internationale Presseauslieferungs

GmbH, Borromäusverein e.

V., Deutscher Bibliotheksverband

e. V., Deutscher Verband Evangelischer

Büchereien, Heilbronner

Stimme, Sankt Michaelsbund und

SPIESSER. Weitere Informationen

über die Initiative finden Sie unter:

www.wirlesenvor.de

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Wochenbett und Rückbildungsgymnastik

Auch wenn Eltern dem Ereignis

Geburt verständlicherweise ent-

Rückbildungsgymnastik nach der Geburt

gegenfiebern, beginnt die wirklich

aufregende Zeit nach der Geburt

ihres Kindes. Die ersten sechs bis

acht Wochen nach der Geburt

werden Wochenbett genannt.

Diese Zeit soll der Mutter Erholung

von der Geburt und körperliche

Veränderungen aus der

Schwangerschaft ermöglichen.

Aber nicht nur der Körper verändert

sich, in den ersten Wochen

nach der Geburt entwickelt sich

eine Beziehung zum neugeborenen

Kind, welches ohne seine

Eltern völlig hilflos ist. Die vielen

Fragen und vielleicht auch kleinen

Probleme des neuen Lebensabschnitts

können mit Hilfe einer

Hebamme sicher schnell gelöst

werden.

Damit Sie Ihren Anspruch auf

Hebammenbesuche im Wochenbett

auch wahrnehmen können,

ist es sinnvoll schon vor der Geburt

Kontakt zu ihr aufzunehmen.

Nach der Wochenbettzeit stärkt

Rückbildungsgymnastik die durch

die Schwangerschaft geschwächte

Muskulatur und gibt Ihnen die

Möglichkeit, andere Mütter kennenzulernen.

Die Kosten für Hausbesuche nach

der Geburt und für die Rückbildungsgymnastik

werden von Ihrer

Krankenkasse übernommen.

In der Hebammenpraxis „Die

Wiege“ können Sie nicht nur

an Rückbildungsgymnastik teilnehmen

oder Stillberatung bekommen,

sondern auch sanfte

Babymassage unter fachgerechter

Anleitung erlernen.

Urbanus-Schule, 51 Jahre danach

Inzwischen ist es schon 51 Jahre

her, dass sie aus der Schule entlassen

wurden. Daher trafen sich

zwölf der ehemaligen Schüler

einer reinen Jungen-Klasse der

Ehemalige Schüler der Urbanus-Schule trafen sich in Huckarde

Urbanus-Schule Anfang November

in der Gaststätte Burg Heisterkamp

in Huckarde. Obwohl

es bis zum ersten Klassentreffen

34 lange Jahre gedauert hatte, kamen

sie jetzt bereits zum neunten

Mal zusammen. Organisator war

wieder Rudolf Geringhoff, der seit

vielen Jahren in Hamburg lebt

und darum das Treffen als „Einladung

zum lockeren Klönschnack

beim Bier“ titulierte. Aber „bierernst“

ging es dabei nicht zu! Die

Gespräche knüpften dort an, wo

sie im Jahr zuvor geendet hatten.

Alle ehemaligen Mitschüler sind

zwischenzeitlich pensioniert und

Rentner. Doch es zeigte sich, dass

die meisten eher einen „Unruhe-

stand“ als einen Ruhestand verbringen,

indem sie Ehrenämter

bekleiden, sich sportlich betätigen,

reisen, bei den eigenen Kindern

behilflich sind und sich um

die Enkelkinder kümmern. Verabredet

wurde auch bereits, dass

der nächste Treffpunkt ein anderer

sein wird, denn dann wollen

sich alle in Hamburg treffen, um

Airbus zu besuchen, eine Hafenrundfahrt

zu machen und andere

Sehenswürdigkeiten dort zu besichtigen.

Wie aus Nadelarbeit Textilgestaltung wurde

Lehrerinnen stellen textile Werke aus

Die 7. Ausstellung der Reihe

„Nadel und Faden“, die seit

Jahren im Hermann-Grochtmann-Museum

in Datteln stattfindet

und noch bis zum 8.3.09

andauert, ist gleichzeitig die 2.

Ausstellung unter der Leitung

der gebürtigen Huckarderin

Gabriele Müller-Lentz, die u.a.

auch das Fach Textilgestaltung

an der Wilhelm-Busch-Realschule

in Dortmund-Dorstfeld

unterrichtet.

Zu den insgesamt sechs teilnehmenden

Lehrerinnen, die

dort ausstellen und die alle

Textilgestaltung unterrichten,

gehört auch Nicole Muzykant

von der Albert-Schweitzer-Realschule

in Dortmund-Nette.

Sie alle sind dem Verband „Arbeitskreis

Textilunterricht ev.

in NRW“ angeschlossen.

Man trifft sich seit vielen Jahren

regelmäßig, um neue

Unterrichtseinheiten zu erarbeiten

und selbst kreativ zu

arbeiten. Außerdem finden

jährlich gemeinsame Besuche

der 1- oder 2-tägigen Fortbildungsveranstaltungen

des Arbeitskreises

statt.

So kam irgendwann in der Kolleginnen-Gruppe

die Idee auf,

eigene Handarbeiten und heutige

Unterrichtseinheiten in

einer Ausstellung darzustellen.

In dieser werden jetzt Arbeiten

der Lehrerinnen aus ihrer eigenen

Schul- und Studienzeit gezeigt

sowie neue textile Werke,

die sie als Anschauungsmaterialien

für ihren Unterricht kreativ

hergestellt haben.

Wichtig ist es, den Teilnehmerinnen

auch die Arbeiten

von Schülerinnen und Schülern

zu ausgewählten Unterrichtseinheiten

aus ihren

Schulen darzustellen, um

den Wandel des Unterrichtsfaches

von „Nadelarbeit“ über

„Handarbeit“ zur „Textilgestaltung“

aufzuzeigen.


RSG-Basketball-Team gewinnt die Stadtmeisterschaft

Gymnasiasten landen zwei souveräne

Siege und holen den Titel

nach Dorstfeld.

Die Basketballer der Wettkampfklasse

III (Jahrgang 1994-1997)

des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums

gewannen zum zweiten

Mal die Meisterschaft im Schulvergleich

auf Stadtebene. Obwohl

das Team zu beiden Spielen mit

nur sechs Spielern stark ersatzgeschwächt

antrat, waren beide

Siege nie in Gefahr. Im ersten

Spiel des Tages trafen die RSGler

auf die Schulmannschaft des

Gymnasiums an der Schweizer

Allee, die körperlich stark überlegen

war. Trotzdem konnten sich

die Gymnasiasten aus Dorstfeld

immer wieder durchsetzen und

gewannen dieses Duell durch

eine geschlossene Mannschaftsleistung

und viele schnelle Fast-

Breaks mit 36:24. Nach einer

halbstündigen Pause, in der sich

die RSGler wieder etwas erholen

konnten, mussten sie dann gegen

die Konkurrenz vom Immanuel-

Kant-Gymnasium antreten. Und

auch in diesem Spiel konnten sie

BGH: Schwarzstaubablagerungen

nach Renovierung gelten als Wohnungsmangel.

Schwarz und ölig

wirkende Ablagerungen an den

Zimmerdecken und den oberen

Wandbereichen, die sich möglicherweise

sogar über die gesamte Wohnung

ausbreiten: Groß ist der Ärger,

wenn Mieter in ihren eigenen vier

Wänden diesem Anblick ausgesetzt

sind, und nachvollziehbar ihr Verdruss

ob der Tatsache, kürzlich erst zu

Farbe und Pinsel gegriffen zu haben.

Das Phänomen dieser Verfärbungen

hat einen Namen: Schwarzstaubablagerungen,

auch „Fogging“ genannt.

Davon betroffene Mieter hatten bislang

schlechte Karten – eine erneute

Renovierung ging häufig zu ihren

Lasten. Dem hat der Bundesgerichtshof

in einem aktuellen Urteil (BGH

ZR 271/07) nun einen Riegel vorgeschoben:

„Fogging“ ist aus Sicht der

Karlsruher Richter als Mangel der

Mietsache einzustufen, der vom Vermieter

im Rahmen seiner Instandsetzungspflicht

beseitigt werden muss.

Susanne Neuendorf, Rechtsanwältin

des Mieterschutzvereins „Mieter und

Pächter e.V.“, begrüßt diese Entscheidung:

„Hier wurde endlich Rechtsklarheit

geschaffen.“ Wenn auch die

durch eine hervorragende Defenseleistung

und wiederum viele

schnelle Fastbreaks überzeugen

und landeten einen verdienten

43:13 Sieg.

Maßgeblich Anteil an diesem Erfolg

hatten vor allem Niklas Geske

und Jan Schilling, die immer wieder

durch ein gutes Zusammenspiel

schnelle Punkte erzielten.

„Die Jungs zeichneten sich an

diesem Tag durchgängig durch

einen sehr guten Einsatz und eine

hervorragende Trefferquote aus“,

Das erfolgreiche RSG-Basketball-Team

so die begleitende Referendarin,

Carolin Boegershausen, die die

Mannschaft betreute. Am 13. und

14 Januar des nächsten Jahres findet

nun die Bezirksmeisterschaft

statt, dann treten die RSGler gegen

Vertretungen aus Lünen und

Kamen an. Natürlich werden die

Jungs alles daran setzen auch diese

Meisterschaft nach Dorstfeld

zu holen. RSG: Mardin Ahmedin,

Marian Bodenhausen, Niklas Geske,

Simon Görtz, Ishak Özümer,

Jan Schilling RSG

„Fogging“ - für Mieter kein Grund zur

Schwarzseherei

Ursache der Schwarzstaubablagerungen

derzeit nicht hundertprozentig

geklärt ist, so gibt es dennoch klare

Hinweise auf den Zusammenhang

mit einer Renovierung – diese war in

86 Prozent der Fälle vorausgegangen,

92 Prozent der Schäden traten während

der Heizperiode auf. So auch im

vom BGH verhandelten Fall: Die Mieterin

hatte die Wohnung mit handelsüblichem

Teppichboden ausgestattet,

die Wände in handelsüblicher Farbe

gestrichen und darüber hinaus – was

auch als völlig normal einzustufen ist

- die Fenster in den Wintermonaten

geputzt. Zunächst war das „Fogging“

zu Beginn des Monats Dezember in

geringem Umfang in Küche, Bad und

den Zimmern der Wohnung aufgetreten,

bis zum darauf folgenden Februar

hatte es sich auf sämtlichen Decken

und Wänden der Wohnung ausgebreitet.

Susanne Neuendorf beschreibt

das Ausmaß, das in schweren Fällen

von „Fogging“ erreicht werden kann:

„Optisch sind die Schwarzfärbungen

mit den Folgen eines Schwelbrandes

vergleichbar.“ Die Ursache liegt aller

Wahrscheinlichkeit nach darin, dass

sich Schwebeteilchen aus den neuen

Materialien – Teppich und Farbe

– lösen, in der Luft von wärmeren

Bereichen in kältere ziehen und sich

letztlich an Wänden und Decken ablagern.

Auch wenn die Mieterin durch die

Verschönerung der Räume die Ursache

für das „Fogging“ geschaffen hat,

so muss sie nach Überzeugung der

BGH-Richter nicht die Kosten für die

Beseitigung des Mangels tragen, da

eine Renovierung als vertragsgemäßer

Buchtipp

aus Ihrer Bibliothek

Lütgendortmund

Carlos,

Ruiz-Zafon:

Der Schatten

des Windes

Hoffmann Campe

2004

19,95 €

Barcelona. In einem geheimnisvollen

„Friedhof der vergessenen

Bücher“ darf sich der

junge Daniel ein Buch aussuchen.

Seine Wahl fällt auf den

Titel „Der Schatten des Windes“

von Julian Carax. Fasziniert von

der Geschichte, die er liest,

macht sich Daniel auf die Suche

nach dem Autor und gerät

dabei in große Gefahr. Mit einigen

Nebenthemen versehen

- wie der ersten Liebe und der

Polizeiwillkür im Franco Regime

- entwickelt sich die Geschichte

poetisch und spannend, immer

unterhaltsam, bis hin zum Finale.

Viel Spaß beim Lesen!

Martina Hammerschmidt-Riegert

Gebrauch einer Wohnung einzustufen

ist. Mit anderen Worten: Da sich

die Mieterin nicht vertragswidrig und

somit schuldhaft verhalten hat, ist der

Vermieter verpflichtet, den Mangel zu

beseitigen. Rechtsanwältin Susanne

Neuendorf: „Dieses höchstrichterliche

Urteil stärkt erneut die Rechte

des Mieters.“ Wer noch Fragen zum

Thema hat, sollte sich an „Mieter und

Pächter e.V.“ wenden.

Sie erreichen das Team des Mieterschutzvereins

unter der Rufnummer:

0231/5844860, z.B. in der täglichen

Telefonsprechstunde zwischen 11

und 12 Uhr.

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KSV Kirchlinde erhält DM-Zuschlag

Der KSV Kirchlinde 1926 e.V.

hat sich beim Deutschen Ringer-

Bund e.V. für die Austragung einer

Deutschen Meisterschaft im

Jahr 2010 beworben. Das Prä-

sidium des DRB hat nun in seiner

November-Sitzung über die

Vergabe der Meisterschaften für

das Sportjahr 2010 entschieden

und dem KSV Kirchlinde 1926

den Zuschlag für die Titelkämpfe

der A-Jugend im griechisch-römischen

Stil erteilt. Nach 1993,

1994, 1996, 1997, 2001 und

2006 ist der KSV damit bereits

zum 7. Mal Ausrichter einer nationalen

Meisterschaft.

Die Veranstaltung soll wieder in

der Sporthalle Huckarde stattfinden.

Der genaue Termin wird

vom Bundesverband im April/

Mai 2009 festgelegt. Bezirksbürgermeister

Harald Hudy, der das

Bewerbungsverfahren des Vereins

von Beginn an unterstützt hat,

freut sich zusammen mit dem

KSV Vorsitzenden Karl-Martin

Dittmann, dass der KSV Kirchlinde

passend zur 1150-Jahr-Feier

von Huckarde wieder einmal

für ein sportliches Highlight im

Mannschaftsbild des KSV Kirchlinde aus der Saison 2008

Stadtbezirk sorgen kann. Aus den

Reihen des KSV haben im Sportjahr

2010 altersbedingt Dennis

Böddeker und Jens Friedhoff die

Chance, sich für einen Start bei

dieser Meisterschaft zu qualifizieren,

um dann vor heimischer

Kulisse antreten zu können.

KSV Kirchlinde

Königsball in der Halbzeit

Festlich geschmückt war der Saal

im Vereinsheim des Bürger-Schützen-Verein

Kirchlinde und mitten

drin das amtierende Königspaar

Uwe und Brigitte Piwek. Das Königspaar

hatte zum Königsball

in der Halbzeit ihrer Regentzeit

eingeladen. 14 Vereine aus dem

Schützenkreis Dortmund-West/

Castrop-Rauxel, Bochum und

Witten waren zum festlichen Anlass

mit Königs- und Kaiserpaaren

oder dem Vorsitzenden der Einladung

gefolgt. Auch das amtierende

Kreiskönigspaar Fröhling sowie

die Kreisvorsitzende Gisela Eckey

(BSV Nette) waren erschienen.

Mario Gacek vertrat als Vorsitzender

der Kirchlinder Vereine die

örtlichen Vereine. König Uwe

bedankte sich bei den Teilnehmern

am Königsschießen für den

fairen Wettkampf. Für den guten

Das amtierende Königspaar hatte zum

Königsball geladen

Ton sorgte in gewohnt souveräner

Art die Band „Alpin Sound“. de

Mittendrin Kirchlinde

Autorenlesung von Anne-Kathrin Koppetsch

Anfang November lud „Mittendrin

Kirchlinde“ erneut zu einer Auto-

renlesung ein: Im gut gefüllten

Gemeindesaal der Ev. Kirche an

der Rahmer Straße in Kirchlinde

las die Autorin, Pastorin Anne-Kathrin

Koppetsch, unter dem Motto

„Frauenleben“ Passagen aus ihrem

letzten Buch „Der Himmel

drückt ein Auge zu“ sowie „Ausgewähltes“

aus ihren bereits ver-

öffentlichen Kurzgeschichten vor,

so zum Beispiel „Bekenntnisse

einer Ehefrau“. Die Lesungen

wurden zur Freude der Zuschauer

begleitet von „Satirischem und

Kabarettistischem“ zum jeweiligen

Thema.


Die ehrenamtlich tätigen „Grünen

Damen“ des Kath. Krankenhauses

Dortmund-West in Kirchlinde unterstützen

bereits seit vielen Jahren

den Verein für an Mukoviszidose

erkrankte Kinder e.V. in Dortmund.

So wurde auch in diesem

Jahr Ende November wieder ein

Infostand im Eingangsbereich des

Krankenhauses aufgebaut. Neben

den „Grünen Damen“ standen

auch Mitglieder des Vereins

- unter anderem Bärbel Feld und

Michaela Peveling von der Regionalgruppe

Ruhrgebiet, die beide

Mütter entsprechend erkrankter

Kinder sind, persönlich für Gespräche

und Hilfestellungen zur

Verfügung. Im Rahmen der Info-

Veranstaltung wurde auch liebevoll

selbst Gebasteltes verkauft.

Mit dem erzielten Erlös unterstützen

die „Grünen Damen“ traditionsgemäß

die Arbeit des Vereines,

Die Wilhelm-Busch-Realschule

(WBR) und die Firma Continentale

werden künftig enger zusammenarbeiten.

Grundlage der gemeinsamen

Aktivitäten: Die Kooperation

zwischen der Continentale Automotive

GmbH Dortmund und der

WBR ist eine Lernpartnerschaft. Das

Unternehmen kann durch die Partnerschaft

mit der WBR die Schulentwicklung

frühzeitig mitgestalten.

Die Vertreter des Unternehmens

erhalten einen Einblick in das System

der Schule und einen direkten

Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen

und Schüler. Das sieht die

Vereinbarung, die am 23.10.2008,

im Beisein des Schulleiters der

WBR, Herrn Realschulrektor C.

Kuhmann, der Leiterin für Personal-

und Sozialwesen Frau Gabriele

„Grüne Damen“ unterstützen an

Mukoviszidose erkrankte Kinder

Kooperationsvereinbarung

Küppers und dem Ausbildungsleiter

Herrn Rönsdorf der Continentale

unterzeichnet wurde. Schule und

Unternehmen werden sich regel-

sitzend v. l.: G. Küppers (Conti) , C. Kuhmann (Realschuldirektor WBR) , H. Bartilla

(Agentur für Berufsbildung e.V.); stehend v.l.: H. Schürrle und R. Meder (WBR) sowie H.

Ronsdorf (Conti)

Wilhelm-Busch-Realschule und die Continentale

mäßig treffen, um gemeinsame Aktionen

wie zum Beispiel Betriebserkundungen

und Bewerbertrainings

zu planen. Die Continentale will

die Schülerinnen und Schüler der

Wilhelm-Busch-Realschule auch

in ihre Ausbildungsprojekte einbeziehen

und die Lehrkräfte über die

Ausbildungs-Methodik informieren.

Durch die enge Zusammenarbeit

mit der Conti haben die Jugendlichen

die Gelegenheit, den Betrieb

in der Praxis kennen zu lernen und

sich ein authentisches Bild zu ver-

schaffen. Außerdem können die

Schülerinnen und Schüler schon in

der Schule optimal auf die prozessorientierte

Arbeitsweise in einem

modernen Unternehmen vorbereitet

werden.

Durch die Partnerschaft kann das

Unternehmen Continentale an der

der für alle Spenden dankbar ist.

Mukoviszidose ist die meist verbreitete

erbliche Stoffwechselerkrankung

in unseren Breiten. In

unserem Land leiden bis zu 8.000

Kinder und junge Erwachsene daran.

Statistisch gesehen trägt jeder

25. Bundesbürger das kranke Gen

in sich, das die Krankheit verursacht.

Dies entspricht 4 Millionen

Bundesbürgern. Doch nur

wenn beide Eltern Erbträger sind

und den Gen-Defekt weitergeben,

wird das Kind an der Stoffwechselerkrankung

leiden. Die Symptome

werden oft mit chronischer

Bronchitis oder Krupphusten verwechselt.

Dabei lässt sich Mukoviszidose

relativ einfach durch

den so genannten „Schweißtest“

oder bereits pränatal (med.: „der

Geburt unmittelbar vorausgehend“)

durch eine Untersuchung

diagnostizieren.

Verbesserung der Ausbildungsqualität

mitarbeiten und dadurch mit

Schülerinnen und Schülern rechnen,

die auf die Berufswelt vorbereitet

sind. Somit kann frühzeitig

qualifizierter Nachwuchs gefunden

werden. Weiterhin können Ausbildungsinhalte

in Lehrplänen der

Schulen verankert und sie an Erfordernisse

der Schulabgänger angepasst

werden. R. Meder

21


Ende November erstrahlte Kirchlinde

wieder in festlichem Glanz.

Denn in und um die Kochschule

an der Westerwikstraße fand der

traditionelle Weihnachtsmarkt

statt. Prunkstück der Veranstaltung

war einmal mehr der vielleicht

größte Adventkalender

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Deutschlands an der Vorderseite

des Gebäudes. Hinter jedem Fen-

ster der Kochschule verbarg sich

ein „Türchen“ mit den Zahlen

von 1 bis 24. Gesellig ging es vor

allem bei der Glühweinnacht zu.

Bei Musik, Speisen und auch nicht

alkoholischen Getränken bestand

genügend Gelegenheit für ausführliche

Pläuschchen. Auf dem

urgemütlichen Weihnachtsmarkt

präsentierten zahlreiche Ausstel-

ler ihre Waren. Durch die schöne

Illumination der Kochschule,

der Buden

Kirchlinder Weihna

Groß un

und der Bäume entstand eine

Atmosphäre, die schon Lust auf

das kommende Weihnachtsfest

machte. Innerhalb des Gebäudes

konnten Kinder Plätzchen backen

und von den süßen Leckereien naschen.

Außerdem sorgte der extra

angereiste Weihnachtsmann bei

den Kleinen mit Geschenken für

leuchtende Augen. Staunen rief

bei den Besuchern die vom Kirchlinder

Trommlerchor „Gut Klang“

Alles Gute für 2009 und danke für das Vertrauen


chtsmarkt erfreute

d Klein

gestaltete orientalische Krippe

hervor. Diese bestand teilweise

aus Sand, den die Gruppe kürzlich

von ihrer Dubai-Reise mitgebracht

hatte, aus Figuren, die aus

Israel, Jordanien, Namibia und

anderen Ländern stammen und

aus Holz aus den Wäldern rund

um Kirchlinde. Bei der großen Lebensmittel-Spendenaktion

2008

gingen viele Kirchlinder auch in

diesem Jahr wieder getreu dem

M o t t o

dieser Aktion: „Hand in Hand“.

Die evangelische und die katho-

lische Kirchengemeinde, die

D i a -

konie, Caritas und AWO hatten

diese Aktion, die vom Tromm-

lerkorps „Gut Klang“ initiiert

worden war, vorbereitet. Die Lebensmittel

wurden verpackt und

werden noch in der Adventszeit

verteilt. Symbolisch gesehen befindet

sich in diesem Jahr hinter

jedem „Fenster“ und hinter jeder

„Tür“ des großen Adventskalenders

ein Lebensmittelberg im

Werte von über 50 Euro, denn für

über 1.000 Euro wurden Lebensmittel,

die teils bis ins Jahr 2009

, das Sie uns im Jahr 2008 geschenkt haben!

haltbar sind, zusammen getragen.

Die Organisatoren werteten

dieses als einen sehr schönen Erfolg,

vor allem für diejenigen, die

unbemerkt am Rande stehen und

sich so auch über einen etwas

reicher gedeckten Tisch zu Weihnachten

freuen können. Trotz

widrigen Wetters fand die Veranstaltung

einen besucherstarken

Abschluss und zeigte, dass mit

Engagement und zahlreichen fleißigen

Helferinnen und Helfern

vieles möglich ist.

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