ihre evangelischen dienstleister im dortmunder gesundheitswesen

do.stadtmagazine.de

ihre evangelischen dienstleister im dortmunder gesundheitswesen

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easyCredit ist ein Produkt der TeamBank AG.

Volksbank Dortmund-Nordwest eG

Am Amtshaus 22

44359 Dortmund

Telefon: 0231/33 70-0

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Malerin Gisela Küppers-

Reitzki lud ein zum

Offenen Atelier in

Bodelschwingh

Gisela Küppers-Reitzki

Zu den Arbeitsschwerpunkten der

Malerin gehören farbkräftige Werke

in Öl oder Acryl auf Leinwand. Themen

aus Natur und Psychologie

entstehen figurativ oder abstrahiert

auf dem Bildträger.

In den neueren Arbeiten bekommt

die Realität eine geringere Bedeutung:

Der Malstil wird expressiver.

Bildbestimmend ist immer häufiger

die Umsetzung des inneren Erlebens.

„Der Malprozess erfordert ein

hohes Maß an Energie.

Meine Kraftquelle ist die Freude an

der Malerei und die Liebe zum Leben

überhaupt.“

Weitere Infos unter www.atelierbodelschwingh.de

Es ist noch

Platz unter

dem Baum.

„Ein Kessel Buntes“ im katholischen

Gemeindehaus in Do-Nette

Es war wieder so weit: Ein Kessel

Buntes lud ein zu einer Benefizveranstaltung

ins katholische

Gemeindehaus in Nette. Das beliebte

Ensemble präsentierte im

vollbesetzten Gemeindesaal unter

dem Motto „Von Kopf bis Fuß auf

Kino eingestellt“ eine mitreißende

musikalische Filmrevue mit beliebten

Melodien aus Filmklassikern.

Einfühlsam gesungen von

Harald Ernst erklang aus dem Film

„Quax, der Bruchpilot“ das Lied

„Heimat, Deine Sterne“.

Elisabeth Polduwe begeisterte als

Tigerin mit „Eye Of The Tiger“ aus

„Rocky III“ im dazu passenden

Outfit. Mit dem Welthit „Stran-

• 1 Monat Rückgaberecht

• Sondertilgungen jederzeit

• Fairness-Paket inklusive

Empfohlen durch:

gers In The Night“ sang sich Ralf

Luxem in die Herzen der Zuhörer.

Verstärkt durch das ganze Ensemble

überraschte Henrike Polduwe

als Rockerbraut mit „Beinhart“

aus dem Film Werner.

Professionell und abwechslungsreich

wurden die Sänger von Ralf

Polduwe am Keyboard begleitet.

Moderatorin Ilka Kriska führte

humorvoll und informativ durch

die zweistündige Veranstaltung.

Auch Elisabeth Polduwe war „von Kopf bis Fuß auf Kino eingestellt“

Volksbank

Dortmund-Nordwest eG

Ihr persönlicher Finanzplaner

vor Ort

DoNW_FM_B3_weih1_ST2_150x120.ind1 1 13.10.2008 17:20:36 Uhr

„Wir machen Musik“ hatten die

Künstler am Anfang versprochen.

Am Ende des Konzertes war sich

das Publikum einig: Das Versprechen

wurde zu 100% erfüllt. Die

mit viel Liebe zum Detail ausgesuchten

Kostüme und Requisiten

rundeten das Programm ab. Der

Erlös des Nachmittags geht an bedürftige

Familien in Nette. Voller

Vorfreude auf die nächste Veranstaltung

gingen die Zuschauer beschwingt

nach Hause. Am Sonntag,

dem 8. März 2009, um 16:00

Uhr wird „Ein Kessel Buntes“ wieder

zu Gast sein im katholischen

Gemeindehaus in Nette.

Unter dem Motto „Unsere Welt ist

die Musik“ werden die Lieblingsmelodien

der Künstler erklingen.

... Rollschuhe und einen

Barbie-Computer


Hildegard Frickhöfer feierte ihren

101. Geburtstag

Hildegard Frickhöfer

Am 25. November 2008 konnte

im Seniorenhaus Hausemannstift

in Mengede Frau Hildegard Frickhöfer

ihren 101. Geburtstag feiern.

20-Jähriges wurde gefeiert

Der Familienkegelclub „Die kleinen Strolche“ feiern Jubiläum

Angelika von Engelmann hatte

den Familienclan des Familienkegelclubs

„Die kleinen

Strolche“ zum 20-jährigen Bestehen

in die Gaststätte „Haus

Hubbert“ eingeladen.

Von 1988 bis ins heutige Jahr

Zum Sektempfang im Wohnbereich

konnten dann die Bewohner

und Mitarbeiter des Hauses Frau

Frickhöfer ihre persönlichen Wünsche

für das neue Lebensjahr überbringen.

Frau Hartmann, Heimleiterin,

überbrachte die Grußworte

und die Glückwünsche im Namen

der Geschäftsführung und der Stadt

Dortmund.

Anschließend wurde Frau Frickhöfer

von den MitarbeiterInnen mit

dem Lied gewürdigt „Weil jeder

Mensch so wertvoll ist“. Die Knappen-Kapelle

der Stadt Dortmund

spielte zu Ehren von Frau Frickhöfer

im Ballsaal.

Inhaberwechsel in der Logopädischen Praxis

Meyer-Hubbert

Ab Januar 2009 übernehmen meine

langjährigen Mitarbeiterinnen

Astrid Moers und Birgit Spindler-

Morfeld die Logopädische Praxis

v.l.: Astrid Moers, Annelie Meyer- Hubbert

und Birgit Spindler-Morfeld

Meyer-Hubbert in Mengede. Ich

möchte mich an dieser Stelle ganz

besonders herzlich von Ihnen verabschieden

und mich für das mir

entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Meinen Nachfolgerinnen

wünsche ich alles Gute.

A. Meyer-Hubbert

Wir freuen uns auf eine gute und

vertrauensvolle Zusammenarbeit

mit Ihnen und wünschen allen Lesern

eine schöne Adventszeit, besinnliche

Feiertage und ein gesundes

neues Jahr.

A. Moers, B. Spindler-Morfeld

lassen die 24 Familienmitglieder

gemeinsam einmal im Monat

die Kugel rollen.

Von den einstigen Gründern

dieses sehr familiären Clubs

sind heute noch sieben Mitglieder

dabei.

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Birgit Schachtsieck eröffnete „La Via“ - Style & More

Vor wenigen Wochen eröffnete

Birgit Schachtsieck das Modegeschäft

„La Via“ – „Der Weg“ in

der Siegburger Str. 9 in Mengede.

Unterstützt wird die junge Frau

und dreifache Mutter seitdem von

ihrer Mutter und ihrer Mitarbeiterin

Frau Middendorf. Das Ziel

der Jungunternehmerin und ihres

Teams ist, die Kunden mit ihrer

Mode zu begeistern und modetechnisch

auf den optimalen

„Weg“ zu bringen. „La Via“ führt

Die Feierlichkeiten anlässlich

des 30-jährigen Bestehens des

REWE-Marktes Freidank in Mengede

begannen in der Zeit vom

4. bis 7. November mit dem

zünftigen Grillen von Würstchen,

Steaks und Frikadellen im

Außenbereich.

Dazu gab es u. a. leckeren Glühwein.

Das Angebot wurde von

den Kunden mit Begeisterung

angenommen. Am 8. November,

einem Samstag, fand exakt

zum 30-jährigen Bestehen des

daher Modeartikel renommierter

Marken wie Esprit, S. Oliver und

REWE-Markt Freidank feierte

30 Jahre REWE-Markt Freidank in Mengede

Mengeder Marktes ein großer

Schlemmerabend statt. Der

Markt gehört gemäß der Analyse

der Zeitschrift „Meine Familie

und ich“ zu den TOP 10-Theken

Deutschlands in der Kategorie

„Wurst und Fleisch“ und zur TOP

100 bei „Obst und Gemüse“.

Die Kunden und Gäste konnten

an diesem Tag soviel essen und

trinken, wie sie wollten und sie

taten es mit Begeisterung. Die

angebotenen Grillhaxen, Hähnchenschenkel,

Gulaschsuppe,

QS sowie passende Accessoires

wie Schals, Tücher, hochwertige

Ledertaschen und Modeschmuck

und ist daher mit der Angebotspalette

auch selbst auf dem richtigen

„Weg“ – eben „La Via.“

Öffnungszeiten sind: MO, DI und

DO von 9.30 bis 13.00 Uhr und

von 15.00 bis 18.30 Uhr, MI von

9.00 bis 13.00 Uhr und 15.00

bis 18.30 sowie SA von 9.00 bis

13.30 Uhr.

Wurstplatten, Spargelschinkenröllchen

– perfekt ergänzt durch

ein erstklassiges rustikales Buffet

– schmeckten den Freunden des

Hauses vorzüglich. Aufmerksame

Werbedamen standen für

die Verteilung von Produkten

sowie zur Verkostung von Kaffee

und Obst parat und verteilten

darüber hinaus zahllose Stücke

einer großen und außergewöhnlich

leckeren Marzipan-Geburtstagstorte.

Last but not least wurden

noch 1.000 Lose verteilt,.

Die Gewinner konnten ihre Preise

am 15. November in Empfang

nehmen.

... den Playmobil Kran, die

Müllabfuhr und Mischmaschine


Siedlergemeinschaft Wiesengrund

1 besteht seit 50 Jahren

von links: Jürgen Urspruch, Verband Wohneigentum; Bruno Wisbar, Bezirksbürgermeister;

Hermann Richert, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft

Mit einem Festakt feierte die Siedlergemeinschaft

Wiesengrund 1

(Lessenstraße) Anfang November

ihr 50-jähriges Bestehen in der

Gaststätte der Kleingartenanlage

Haberlandstraße. Der erste Vorsitzende

der Siedlergemeinschaft,

Hermann Richert, überreichte

nach einigen einladenden Worten

sein Mikrofon an den Bezirksbürgermeister

Bruno Wisbar, der den

gut 65 erschienen Siedler zu diesem

Ereignis gratulierte.

Er berichtete über die Anfänge

der Siedlergemeinschaften bis

heute. Dabei konnte er auf eigene

Erfahrungen zurückgreifen,

da er selbst einer Siedlergemeinschaft

angehört.

Für Wiesengrund 1 konnte man

sich ab 1956 um eines der Häuser

bewerben und 1958 wurden

sie von den 28 Siedlern bezogen.

Die Gärten sind so groß, dass

damals Lebensmittel wie Obst,

Gemüse und Kartoffeln angebaut

und Haustiere wie Schwein

und Kaninchen gehalten werden

mussten. Bald schon folgten harte

Zeiten, da die Bergbaukrise

einsetzte und fast alle Siedler im

Bergbau beschäftigt waren. Doch

in gemeinschaftlicher Arbeit hat

man viele Probleme lösen können.

Denn „Solidarität, gepaart

mit Rücksicht und Toleranz, sind

die größten gemeinsamen Werte,

die wir als Grundlage für unsere

Gemeinschaft haben. Und darauf

sind wir stolz“, erklärte der

Vertreter des „Verband Wohnei-

Die Siedler der ersten Stunde: Harald Kraftborn, Erika Opitz, Helga Briese, Helmut

Briese, Horst Schmidt, Hildegard Lechtenfeld, Herbert Fustmann, Bärbel Wuller, Johannes

Wuller, Helga Wilde, Willi Wilde; mit dem Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft

Hermann Richert, Jürgen Urspruch vom Verband Wohneigentum und Bezirksbürgermeister

Bruno Wisbar.

gentum Kreisverband Dortmund

e.V.“ (früher Deutscher Siedlerbund),

Jürgen Urspruch. Bevor es

zum gemütlichen Teil überging,

ehrten die Genannten die Siedler

der ersten Stunde. Von den achtzehn

zu Ehrenden, davon vierzehn

mit 50-jähriger und vier mit

30-jähriger Mitgliedschaft, waren

elf Personen anwesend, die mit

Urkunden und Blumen bedacht

wurden.

... Star Wars Lego und eine

Playstaion mit Spielen

Ein Zuhause zum Vernaschen schön

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Mittwoch: 14:00 – 16:00 Uhr

Donnerstag: 08:00 – 18:00 Uhr

Infos: Dietke Steinrücken,

Tel.: 0231 57704-335,

Mobil: 0178 9605509

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Zusammengestellt von:

Manfred Gockel

Quellen:

Institut für

Zeitungsforschung

Verordnung über die Heilighaltung

des Sonntags aus dem Jahr

1734: Die „Bürgermeistere und

Rath der Kayserlichen und des

heiligen Reichs Freyer Stadt Dortmund“

bestimmen, daß jede Erwerbstätigkeit

in Werkstatt und

Feld am Sonntag verboten ist.

„Insbesondere sollen die Brod

Beker, Eselstreiber und Mühlenknechte

am Sonntag des Backens,

Fahrens nach de Mühlen, es sey

Korn dorthin zu bringen oder

Mehl abzuholen, sich gänzlich

enthalten, und solches bey Strafe

von 5 Gulden.

Während der Zeit des Gottesdienstes

von 8-10 Uhr blieben

sämtliche Tore der Stadt verschlossen.

Kein Bürger durfte

während dieser Zeit ohne besondere

Erlaubnis des Rates die Stadt

verlassen. „Dieweil im Sommer

und Herbst viele ihre Pferde und

Kühe am Sonntag vor oder unter

der Frühpredigt ins Feld und Wiesen

treiben und sie daselbst durch

ihr Gesinde und Dienst-Volk, die

darüber den Gottesdienst ärgerlich

verabsäumen müssen, hüten

und weiden lassen, so soll auch

dasselbe infüro nicht mehr verstattet

werden, sondern ein jedweder

des Sonntags über seine

Pferde und Kühe in den Ställen,

oder so viel die Kühe betrifft, in

den Höltzern bey der gemeinen

Weide zu lassen.

Sollten aber solche Leute des

Nachts mit ihrem Vieh draußen

bleiben und damit am Sonntag

im Felde durch die dazu Bestellte

sich betreten lassen, so soll

das Vieh auf den Pfand-Stall gebracht

und die Übertreter nach

Bewandnüß der Umstände, unausbleiblich

bestraffet werden.

So soll auch niemand Vormittags

beym Brandwein oder dergleichen

hitzigem Getränke, noch

auch Nachmittags unter der Kirche

in Wein- und Bierhäusern

sich finden lassen. Würden einige

bei der Visitation, welche

dieserwegen sowol Vor- als auch

Nachmittags gehalten werden

soll, darüber betreten, so soll

ein jedweder deroselben, sowol

auch der Wirth, so die Gelagsleute

gesetzet oder das Getränke

reichen lassen, um 2 Goldgulden

gestraffet werden. Wo nach sich

ein Jeder zu richten hat.

27.11.1907 Am Spätabend des

6.10. d.J. wurden in Westerfilde

bei Bodelschwingh die Maurer

Heinrich und Karl Ufer von

mehreren Leuten ohne jede Veranlassung

angegriffen und durch

Stockschläge und Messerstiche

erheblich verletzt. Dieser Thaten

angeklagt waren heute die Bergleute

Wilhelm Zimmermann,

Josef Unger und Heinrich Kirchhoff

aus Westerfilde. Der Letztere

war außerdem beschuldigt, nach

der Misshandlung noch einen

Angriff auf den Maurer August

Ascher und Heinrich Schweißhelm

gemacht und diese durch

Schläge mit einem Ochsenziemer

misshandelt zu haben.

Heute erhielten Zimmermann,

der den Streit aus purer Rauflust

angefangen und auch das Messer

gebraucht hatte, 2 ½ Jahre, Kirchhoff

15 und Unger 6 Monate Gefängnis.

30.11.1890 Der Generalanzeiger

berichtet, dass im Königreich

Preußen die Hinrichtungen nur

durch das Handbeil vollzogen

werden, hingegen wird im

Rheinland mittels Guillotine enthauptet.

6.12.1907 Am Abend des 9. September

konnten sich zwei Brüder

nicht einig werden, ob sie „noch

einen nehmen“ sollten oder nicht.

Sie kamen hierbei derart in Streit,

dass sich der Bergmnn Albert

Schübbe einmischte und meinte,

es sei doch nicht schön, dass sich

zwei Brüder streiten. Kaum hatte

dieser das Wort aus dem Munde,

als der an der Sache unbeteiligte

Bergmann Heinr. Kipphardt

hinzusprang und Schübbe zwei

Dolchstöße in Rücken und linken

Arm beibrachte. Als ihn der Bergmann

Ferd. Fleska diese Roheit

verwies, erhielt auch er einen

Stich in die linke Schulter, dass

die Dolchspitze unter dem Arm

wieder herauskam. Der Messerheld,

der sich anscheinend das

gefährliche Werkzeug vorher

gekauft hatte, wurde wegen Körperverletzung

in zwei Fällen zu

6 Jahren Gefängnis und wegen

verbotswidrigen Tragens eines

Dolchmessers zu 30 RM Geldstrafe

ersatzweise 10 Tage Haft

verurteilt.

7.12. 1907 Ein Schwindler treibt

momentan in unserer Stadt sein

Unwesen. Der Mann, etwa 40

Jahre alt, mit dunklem Spitzbart

und Glatze, bietet bei Geschäfts-

und Privatleuten eine eingetrocknete

Wurzelart zum Preise von 1

Mark zum Kauf an. Die Person

gibt an, dass sich aus der Wurzel

„Gella ginella“ (ähnlich wie

die Rose von Jericho) bilden

würde und dass die Pflanze ein

wirksames Mittel gegen die Motten

wäre. Das Gewächs hat der

Schwindler mit Zimtöl

begossen. Wie fachmännische

Personen

behaupten, beruhen

die Angaben des

Mannes auf Schwindel

und hat das Gewächs

einen Wert von

höchstens 10 Pfennig.

Im Betretungsfalle requiriere

man schleunigst die Polizei.

8.12. 1907 Eine Speisewirtschaft,

die nur die Genehmigung zum

Ausschank von tatsächlich alkoholfreien

Getränken erhalten

hatte, ist seit einiger Zeit dazu

übergegangen auch sogenannte

alkoholfreie Biere in nicht unerheblichen

Mengen zum Ausschank

an ihre Gäste zu bringen.

Da es nicht wohl möglich ist, ein

bekömmliches und schmackhaftes

haltbares Bier ohne Alkoholgehalt

herzustellen, so war

auch hier Misstrauen am Platze

und man unterwarf deshalb das

dort zum Ausschank kommende

Bier einer chemischen Untersuchung,

die, wie wir hören, etwa

2 ½ Volumen bzw. etwa 2 Gewichtsprozente

reinen Alkohol

darin feststellte. Da der Speisewirt

den Bierausschank nicht

freiwillig einstellte, so mußte die

Polizeibehörde dazu übergehen,

ihm durch Gewaltsame Wegnahme

der Schankgeräte, Schankvorrichtungen

und Schankvorräte am

weiteren Ausschank zu hindern.

Außerdem sieht der Wirt noch

seiner gerichtlichen Bestrafung

wegen unbefugten Schankwirtschaftsbetrieb

entgegen.

20.12.1890 „Luftet die Zimmer“.

Dieses Mahnwort ist auch im

Winter am Platze. Man glaubt

jetzt mit Rücksicht auf die Kälte

die Fenster immer geschlossen

halten zu wollen und bedenkt

gar nicht, dass die durch das

stete Heizen bewirkte Luftverschlechterung

ganz besonders

die Zimmerlüftung notwendig

macht, namentlich dort, wo Personen

größter Anzahl sich aufhalten:

in Arbeitsräumen. Hier

möge man nicht unterlassen, die

Fenster während der Mittagszeit

zu öffnen. Schlafzimmer lüftet

man am besten vormittags und

schließt die Fenster wieder am

Nachmittag, namentlich wenn

die Luft feucht und nebelig ist.


In manchen Häusern öffnet man

fast den ganzen Winter hindurch

wegen der Kälte keine Fenster: da

müssen sich notwendig allerlei

Krankheitsstoffe entwickeln.

21.12. (in früheren Zeiten) Am

Sankt-Thomas Tag achtete jeder

darauf, früh aufzustehen, denn

wer an diesem Tag als letzter zum

Frühstückstisch kam, fand statt

des gewohnten Butterbrotes Heu

auf seinem Frühstücksteller und

er bekam den Schimpfnamen

„Thomas E“.

4.1. 1908 Wiederholt mit Zuchthaus

vorbestraft ist der Arbeiter

Luis Schöneberg, der am 23.November

v.J. wieder seine Hände

nach fremden Gute ausstreckte;

er stahl nämlich einem Händler,

der sich kurze Zeit in einer hiesigen

Wirtschaft aufhielt, ein Paket

mit 11 Paar Strümpfen. Schöneberg,

der vor der Strafkammer

geständig war, wurde mit Rücksicht

auf seine wiederholten

Bestrafungen wegen Eigentumsvergehens

zu einem Jahr und 6

Monaten Zuchthaus verurteilt.

6. 1. 1908 Vom Krankenhaus der

„Barmherzigen Brüder“ aus sollte

Samstag früh eine Beerdigung

nach dem Nordenfriedhof stattfinden.

Angehörige, Leidtragende

und die Geistlichkeit fanden sich

zur festgelegten Stunde ein. Der

Sarg wurde auf den Wagen gestellt,

der Leichenzug setzte sich

in Bewegung und auf dem Gottesacker

angekommen, waltete

die Geistlichkeit ihres Amtes. Der

Sarg wurde der Erde übergeben

und die Leidtragenden entfernten

sich in dem Bewußtsein, ihrem

Gönner die letzte Ehre erwiesen

zu haben. Aber was hatte sich

zugetragen? Die Vorsehung hatte

es anders gewollt. Es stellte sich

nämlich heraus, daß nicht der

Tote, sondern der leere Sarg bestattet

worden war. Was blieb nun

weiter übrig? Der Schrein mußte

wieder ausgebuddelt, nach dem

Hospital zurückgeführt, daselbst

in aller Stille mit „der wirklich

sterblichen Hülle“ versehen, und

der letzte Gang noch einmal angetreten

werden. Es geschah im

Jahre des Heils 1908.

11. 1.1803 wurde in Dortmund

das letzte Freistuhlgericht vom

Freigrafen Zacharias Löbbecke

abgehalten.

11. 2. 1908 Eine Familienfeier

mit unangenehmen Ausgang

fand am 24. November v.J. in

der Wohnung des Bergmanns

Gindorra von hier statt. Bei diesem

wohnten außer dem Bergmann

Stephan Kosczek die Gebrüder

Vinzenz und Valentin

Adamski, die sich nicht so benahmen,

wie es sich für anständige

Menschen geziemt. Vinzenz

und Kosczek gerieten in Streit,

in den sich auch Valentin einmischte.

Als Frau Gindorra zwischen

die Streitenden trat, wurde

sie misshandelt; mit irgendeinem

scharfen Gegenstande erhielt sie

eine blutende Wunde. Schlimmer

erging es dem Kosczek, der

mehrere Verletzungen am Kopfe

davontrug; ferner wurde ihm

bei der Rauferei das erste Glied

des Zeigefingers fast abgebissen.

Vinzenz Adamski erhielt heute 6

Monate und 1 Woche , Valentin

Adamski 6 Monate und 3 Wochen

zudiktiert.

13.2.1908 Mit dem Messer

scheint der Arbeiter Fr. Klosinski

von hier recht schnell bei der

Hand zu sein. Am 12. Dezember

machte er eine Bierreise mit

dem Arbeiter Osinski von hier.

Abends waren beide natürlich

ziemlich stark angetrunken . Als

Klosinski seine Barschaft zählte,

griff Osinski nach einem 10

Markstück, dass er dem Klosinski

vorher geborgt hatte, und steckte

das Geld in die Tasche. Klosinski

wurde darob sehr böse, zog sein

Messer und stach seinem Freund

damit in die Seite. Da zu einem

solchen Vorgehen absolut keine

Veranlassung vorlag, verurteilte

die Strafkammer den Angeklagten

wegen gefährlicher Körperverletzung

zu neun Monaten Gefängnis

; da Fluchtverdacht vorlag, wurde

auch sofort ein Haftbefehl erlassen.

10. 2. 1895 Wir berichteten neulich

an dieser Stelle den Beschluss

der hiesigen Amtsvertreter, für

den Bau eines Amtshauses einen

Platz in der Größe eines Morgens

an der südwestlichen Seite des

katholischen Kirchhofes (Bahnhofstraße)

von dem Herrn Erbdroste

Vischering-Münster zu erwerben.

Nunmehr sind wir in der

Lage, mitteilen zu können, dass

der Kauf bereits perfekt ist, und

zwar hat der Herr Erbdroste die

Rute für 50 M abgegeben., In betreff

der Lage wie die des Preises

hat das Amt Mengede zweifelsoh-

Um die Arbeit der „Nachtwächter“

in früheren Zeiten ranken sich

viele Geschichten. Vom hohen

Rat gegen ein Jahresgehalt von

30 Reichstalern eingestellt, hatten

sie gerade zu Sylvester darauf zu

achten, dass die Leute nicht über

die Strenge schlugen. Es sollte

nicht geschossen werden. Aber

ein Jahr, das nicht „beschossen“

wurde, konnte kein gutes werden.

Etliche Bürger hatten sich

die „Nase begossen“ und nun

geht es für die Nachtwächter, die

„Mühseeligen und Beladenen“

nach Hause zu bringen.

Das Knallen in der Stadt wollte

kein Ende nehmen. Die alten

„Kabusen“ aus Großvaters Zeiten

waren teilweise verrostet und

wenn es dennoch klappte, flogen

auch schon mal Finger, Ohrlappen,

Nase oder andere Stücke der

Schützen mit lautem Geschrei

durch die Gegend. Die Nachtwächter

konnten dann sehen,

wie sie die Verwundeten zum

Wundarzt oder zum Heilgehilfen,

den man „Doktor Flick“ nannte,

schleppen konnten. Gegen 12

Uhr versammelten sie sich dann

auf dem Markt und sangen: „Das

alte Jahr vergangen ist, Wir danken

dir, Herr Jesu Christ, Daß du

ne einen glücklichen Griff gethan.

Hoffentlich wird nun der Bau, der

schon länger Bedürfnis war, bald

in Angriff genommen werden.

Nachtwächter zum Jahreswechsel

aus mancherlei Gefahr Errettet

uns auch dieses Jahr“ Am

Neujahrsmorgen zogen

sie dann nach dem Festgottesdienst

durch

ihren Bezirk und

wünschten ein gutes

neues Jahr. Hierfür

bekamen sie dann

ein paar Groschen und

Neujahrskuchen. Eine

Geschichte sollte nicht

unerwähnt bleiben.

Ein betrunkener Nachtwächter

schlief auf der

Kegelbahn einer Wirtschaft

ein. Zum Glück erwachte

er rechtzeitig und

wollte sich erheben, aber

sein Mantel war festgefroren.

Da überkam ihn eine

Teufelsangst und lauthals

rief er durch die Nacht

„Düwel, lo mi los! Düwel,

lo mi los!“, denn er war

der festen Überzeugung,

dass nur der Teufel ihm

am „Schlawitt“ haben

konnte. Der Wirt und die

Gäste eilten hinzu und

rissen ihn los. Er rief:

„Un et was doch de

Düwel“ und trottete von

dannen.

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„Keine Angst vorm Stottern“!?

So lautet das Motto des diesjährigen

Weltstotterertages.

Doch es ist leichter gesagt als

getan. Rückzug, Frust und Enttäuschung

kennzeichnen oft den

Alltag. Gemeinsam ist ihnen, dass

sie alle stottern, doch alle auf ihre

eigene Art und Weise.

Seit einigen Wochen sind die

Stotterer der Huckarder Sprachtherapiepraxis

unterwegs. Sie interviewen

mit ihrer Therapeutin

zusammen die Huckarder am

Marktplatz zum Thema Stottern

Sonderveröffentlichung

und seine Ursachen.

Herzlichen Dank an alle TeilnehmerInnen!

Vor allem aber an die

Stotterer, die so viel Mut aufbringen

können, ihr Stottern anzukündigen!

Doch als Ergebnis der Befragung

bleibt festzuhalten, dass wir als

Sprachtherapeuten und auch die

Stotterer viel mehr Öffentlichkeitsarbeit

leisten müssen, da in

der Gesellschaft noch ganz viel

Unwissenheit in Bezug auf das

Stottern vorliegt.

Kinderaugen strahlten beim Martinszug

Auch in diesem Jahr konnten

sich, wie in vielen Jahren zuvor,

die Mengeder auf ihren Martinsmarkt

freuen, der am frühen

Nachmittag auf dem Vorplatz

der Kath. St. Remigius-Gemeinde

begann. Bei all den leckeren

Speisen und Getränken, die im

Angebot waren und den wun-

derschönen vorweihnachtlichen

Dekorationen, die zuvor von

den Mengeder Kindergartenkindern

in liebevoller Art und

Weise hergestellt worden waren,

glänzten nicht nur die Auge

der Kleinen.

Um 17 Uhr folgte ein ökumenischer

Gottesdienst mit Martinsspiel

in St. Remigius, danach

der Martinszug mit vielen Laternen.

Als sich der Hl. St. Martin auf

seinem Pferd in Bewegung

setzte, um die Teilnehmer des

Zuges durch den Mengeder

Ortskern anzuführen, strahlten

die Augen der Kinder mit den

fantasievollen Laternen um die

Wette.

Auch in diesem Jahr war es den

Veranstaltern gelungen, ein Fest

zu organisieren, das allen Teil-

nehmern noch lange unvergessen

bleiben wird.

... eine Eisenbahn


Mit dem Hansa-Theater durchs nächste Jahr

Wandkalender mit Szenen aus dem Repertoire des Hansa-Theaters

Weihnachten steht vor der Tür und

so stellt sich wie jedes Jahr um diese

Zeit auch wieder die Frage nach

dem passenden Geschenk für Eltern,

Großeltern, Freunde und Bekannte.

Menschen mit Interesse an

Kultur, Musik und Kabarett haben

es in diesem Jahr kann das Hansa-

Theater in diesem Jahr die Wahl

vielleicht etwas erleichtern. Soeben

erschienen ist ein ansprechender

Wandkalender im A 3-Format mit

Fotos von zahlreichen Aufführungen

der Hörder Bühne. Ob Frank Sinatra-Revue,

Johnny Cash-Night, die

erfolgreichen Blauen bzw. Grünen

Augen oder Hörde lebt: Jeder Monat

vermittelt einen bildlichen Eindruck

über die Veranstaltungen eines

hochmotivierten Ensembles rund

um Rudi Strothmüller. Sogar die

neueste Produktion „That`s Musical“,

die erst im November Premiere

hatte, ist schon vertreten. Die Idee

zu diesem Projekt stammt von Lothar

Stobbe, Schwerter Fotograf aus

Leidenschaft, der seit 2007 ehrenamtlich

für das Theater arbeitet. „Ich

bin bei jeder Probe und jeder Pre-

Vier Handwerksbetriebe aus dem

Bauhandwerk der Kammerbezirke

Dortmund und Münster griffen nach

den Sternen, genauer gesagt nach

dem „Service-Star“, dem Qualitätssiegel

für Kundenfreundlichkeit und

Serviceorientierung. Darunter war

auch das Bedachungsunternehmen

Burmann/Weller aus Kirchlinde.

Bei der Kundenfreundlichkeit hatte

der Betrieb schon ein sehr hohes

Niveau. „Die Vorbereitungen auf

den „ Service-Star“ haben uns aber

noch zusätzliche Impulse gegeben“,

so kommentierten Peter Burmann

und seine Tochter Nicola Weller-

Burmann den Effekt, der mit der

miere immer wieder aufs Neue begeistert,

mit wie viel Professionalität

und Engagement die Künstler, aber

auch die Helfer, die nicht im Rampenlicht

stehen, sondern im Hintergrund

für den richtigen Ton und das

richtige Licht etc. sorgen, zu Werke

gehen. Wer noch keine Vorstellung

gesehen hat, hat echt was verpasst.“

Angeregt durch seine zahlreichen

Fotos entwickelte er schließlich die

Idee des Kalenders. Bis zur Umsetzung

war es dann nicht mehr weit.

Mit der Evangelischen Krankenhausgesellschaft

Dortmund GmbH wurde

schnell auch ein Sponsor für die

Druckkosten gefunden, so dass der

Erlös aus dem Verkauf des Kalenders

in vollem Umfang dem Theater

zugute kommt, das keinerlei öffent-

Service Star für Bedachungen

Burmann/Weller

v.l.: Ministerialrätin Marlies Diephaus, Peter

Burmann jun., Nicola Weller-Burmann,

Peter Burmann

Zertifizierung als dienstleistungsorientierter

Betrieb ausgelöst wurde.

Mit der Unterstützung der Handwerkskammer

Dortmund hatte sich

liche Förderung erhält. „Das Hansa-

Theater erhält keinerlei öffentliche

Fördermittel. Mit dem Kalender wird

also auch die Hörder Stadtteilkultur

unterstützt“, betont Geschäftsführer

Ubbo de Boer. Der Kalender kostet

10 EUR. Er kann während der Öffnungszeiten

beim Hansa-Theater in

der Eckardtstr. 4 abgeholt werden.

Auf Wunsch wird er auch per Post

verschickt, dann werden zusätzlich

EUR 5,00 für Versandkosten fällig.

Bestellungen sind beim Theaterbüro

unter 0231 / 94 14 748 oder per

E-Mail unter info@hansa-theaterhoerde.de

möglich.

„Wir sind begeistert über dieses

schöne Projekt und bedanken uns

bei der Evangelischen Krankenhausgesellschaft

Dortmund GmbH für

den Druckkostenzuschuss und bei

Lothar Stobbe für die Idee und die

Umsetzung“, freut sich Rudi Strothmüller.

„Der Kalender lässt sich ja

auch wunderbar mit einem Geschenkgutschein

zum Besuch einer

Vorstellung im Hansa-Theater kombinieren“,

fügt er mit einem Augenzwinkern

hinzu.

das Bedachungsunternehmen mit

dem Kriterienkatalog für den „Service-Star“

befasst. Der Hintergrund

dafür ist, dass die Anforderungen der

Kunden an die Qualität von Dienstleistungen

steigen. Zugleich mangelt

es bei ihnen häufig an Vertrauen in

die Leistungsfähigkeit des betreffenden

Unternehmens. Durch eine

Messung und Darstellung der Servicequalität

anhand von Standards

können Betriebe dieses Vertrauen

aufbauen und wettbewerbsfähiger

werden. Die „Service-Star“ Zerti-

Infos und Programm unter www.

hansa-theater-hoerde.de

fikate wurden von Ministerialrätin

Marlies Diephaus aus dem NRW-

Wirtschaftsministerium an den Betrieb

übergeben.

Dem Dortmunder Unternehmen

wurde eine solide Ausgangssituation

bescheinigt, man deckte aber durch

den Kriterienkatalog noch einige

Schwachstellen auf, die dadurch

beseitigt werden konnten. „Das bewusste

Betrachten von außen - also

aus der Sicht des Kunden - hilft gegen

Betriebsblindheit“, meinten die

Firmenchefs. Die Kunden der Firma

Burmann/Weller werden es zu

schätzen wissen.

Sei nicht stur man,

rufe Burmann!

� Bedachungen

� Bauklempnerei

� S lartechnik

� Dachstühle, Gauben und Fertiggauben

einschl. Bauantrag.

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Kontakt: info@bedachungen-burmann.de

9


Auch wenn Sie und wir aus dem Alter heraus sind, in dem man an

den Weihnachtsmann glaubt, so hat doch jeder von uns in der Weihnachtszeit

und zu Beginn eines neuen Jahres Wünsche oder Ziele.

Und genau darum soll es diesmal bei „Politik IN Dortmund“ gehen.

Wir haben unsere Politiker gefragt, was sie sich politisch, gesellschaftlich,

kulturell etc. für unsere Stadt Dortmund und für die Bürgerinnen

und Bürger für 2009 wünschen.

SPD Ernst Prüsse:

Ich wünsche mir für das Jahr 2009,

dass die Arbeits- und Lebensbedingungen

der Menschen in unserer

Stadt weiter verbessert werden.

In Deutschland soll endlich der

Mindestlohn eingeführt werden,

damit die Arbeitnehmer von ihrem

Einkommen leben können, ohne

auf Zusatzjobs oder staatliche Unterstützung

angewiesen zu sein.

Im Jahr 2009 sollen in Dortmund

zusätzliche Jobs geschaffen werden,

die die gesamte Bandbreite

von einfachen bis hin zu hochqualifizierten

Tätigkeiten umfassen.

Dadurch soll die Zahl der Arbeitslosen

weiter gesenkt werden.

Gleichzeitig sollen Dumpinglöhne

und unsichere Arbeitsverhältnisse

verschwinden.

Ich erwarte, dass die 13 Aktionsräume

in unserer Stadt auch 2009

besondere Aufmerksamkeit bei der

Bekämpfung von Armut erhalten.

Kinder sollen die beste Bildung

bekommen, die für sie möglich ist.

Dazu sollen die Ganztagbetreuung

und die frühkindliche Erziehung

weiter ausgebaut werden. Auch

2009 soll weiter in die Modernisierung

der Schulgebäude investiert

werden.

Auch 2009 sollen die Straßen weiter

saniert und die öffentlichen Gebäude

energetisch saniert werden.

Jeder Stadtbezirk soll einen Kunstrasenplatz

erhalten, mit dem die

Sportvereine ihre Attraktivität steigern

können. Dadurch erhoffe ich

mir einen Anstieg der Mitgliederzahlen

in allen Vereinen. In Wischlingen

soll in diesem Jahr die neue

Ballsporthalle fertig gestellt werden.

Ich erwarte, dass im Jahr 2009 die

Flutung des Phoenix-Sees beginnt

und das Gelände von Phoenix-

West weiter mit Hochtechnologie-

Firmen bebaut wird.

Um die Innenstadt weiter aufzuwerten,

erwarte ich für 2009 den

Baubeginn des ECE-Einkaufcenters

auf dem ehemaligen Thier-Gelände.

Auf dem Hansaplatz wünsche

10

ich mir die Fertigstellung der neuen

Glashalle. Ich erwarte den Beginn

der Umbauarbeiten für den

Boulevard Kampstraße.

Schließlich hoffe ich, dass der Umbau

des Dortmunder U im Jahr

2009 so weit fortschreitet, dass es

im Jahr der Kulturhauptstadt 2010

zum größten Highlight des Ruhrgebiets

wird.

Ich wünsche mir, dass der Deutsche

Fußballbund entscheidet,

sein neues Fußballmuseum in

Dortmund zu errichten. Dem

BVB wünsche ich eine weiterhin

erfolgreiche Saison und fröhliche

Geburtstagsfeierlichkeiten im Jahr

2009.

Schließlich erwarte ich, dass unsere

Stadt im Vergleich mit anderen

Städten weiter gut abschneidet und

Plätze gut macht, damit im nächsten

Jahr noch mehr Bürger sagen,

dass sie gerne in Dortmund leben.

CDU Frank Hengstenberg:

Lieber Weihnachtsmann,

natürlich wünsche ich mir, dass

die CDU am 07.06.2009 ein gutes

Wahlergebnis bekommt. Das wäre

auch gut für Dortmund. Aber Du

hast mir ja geschrieben, dass das

nicht auf dem Wunschzettel stehen

soll, weil sich das alle Fraktionen

wünschen werden.

Dann wünsche ich mir halt etwas

anderes. Nachdenklich gestimmt

hat mich die weltweite Banken-

und Finanzkrise. Für 2009 wünsche

ich mir, dass sich dies nicht

zu einer handfesten Rezession

ausweitet. Dortmunds Arbeitslosenquote

ist leider noch immer

viel zu hoch. Daher will ich, dass

Du daran mitarbeitest, dass wieder

mehr Menschen in unserer Stadt

einen Arbeitsplatz finden und die

Kinderarmut beseitigt wird.

Gelegenheit hierzu bieten u.a.

die beiden Projekte Phoenix-See

und Dortmunder U, die im Jahr

2009 mehr und mehr an Gestalt

annehmen werden. Ich wünsche

mir, dass hier in Zukunft nicht

nur Boote fahren oder Bilder an

der Wand hängen, sondern dass

Arbeitsplätze entstehen und Geld

verdient wird.

Die Dortmunder Stadtverwaltung

hat im Jahr 2008 wenig positive

Schlagzeilen gemacht. Bargeldaffäre,

geheime Dossiers über Mitarbeiter,

unrechtmäßige Kündigungen,

Dienstwagenaffäre sind

nur einige Schlagworte. Ich wünsche

mir insbesondere für die 8000

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

dass der Tanker Stadtverwaltung

wieder in ruhigeres Fahrwasser

kommt. Die Beschäftigten, die einen

tollen Job machen, haben das

verdient.

Als wichtigstes neues Bauprojekt

im Jahr 2009 sehe ich die Sanierung

des Dortmunder Hauptbahnhofs

an. Die „Pommes-Bude mit

Gleisanschluss“ muss endlich auch

baulich und optisch das werden,

was sie seit langem ist: die zweitgrößte

Verkehrsstation in Nordrhein-Westfalen.

Für den Stadtteil Dorstfeld, in

dem die IN-Stadtmagazine ihre

Heimat haben, wünsche ich mir,

dass der schöne Dorstfelder Park

am Wilhelmsplatz erhalten bleibt

und nicht mit einem Supermarkt

überbaut wird. Stattdessen sollte

schnellstmöglich der ehemalige

EDEKA reaktiviert werden, um im

Zentrum wieder einen Vollsortimenter

vorhalten zu können.

Schwarz-gelb sind nicht nur politisch

schöne Farben. Nächstes

Jahr wird der BVB 100 Jahre alt. Es

wäre prima, wenn an diesem runden

Geburtstag unser aller Lieblingsverein

endlich mal wieder

die Champions-League erreichen

könnte.

Persönlich würde ich mich als

„Hörder Junge“ freuen, wenn

mein Lieblingsbier Stifts wieder in

der ehemaligen freien Reichsstadt

Hörde gebraut wird. Außerdem

möchte ich die Hunde meiner

Freundin und meiner Mutter im

Pferdebachtal nicht immer an die

Leine nehmen müssen, wenn die

städtischen Ordnungshüter mal

wieder schlecht gelaunt sind.

Abschließend wünsche ich mir,

dass die IN-Stadtmagazine weiterhin

herzerfrischend und unabhängig

aus den unterschiedlichen

Stadtteilen Dortmunds berichten.

Diesen Wunsch können Sie mir,

liebes Redaktionsteam, bestimmt

erfüllen.

Ein frohes Weihnachtsfest und einen

guten Start ins neue Jahr wünsche

ich allen IN-Stadtmagazin-

Lesern.

Bündnis90/Die Grünen

Mario Krüger:

Ich habe einen sehr langen

Wunschzettel für die Dortmunderinnen

und Dortmunder und will

damit bewusst nicht bescheiden

sein: Keine weitere Verkürzung

der Schlafzeit durch einen Flughafenausbau

oder Betriebszeitenverlängerung

für die lärmgeplagten

Anwohner.

Ich möchte, dass das 15€-Sozialticket

fest verankert wird, damit

auch Menschen mit kleinem Geldbeutel

mobil sind und am gesellschaftlichen

Leben teilnehmen

können.

Ich wünsche mir eine spürbare Anhebung

der Alg II-Sätze auf monatlich

450,00 €.

Auskömmliche Landeszuschüsse

zum Erhalt und bedarfsgerechten

Ausbau des Angebots an Betreuungsplätzen

in Kindergärten und

-tagesstätten.

Kein Geschenk, sondern als Selbstverständlichkeit

sehe ich ein kostenloses

Mittagessen für alle Dortmunder

Schülerinnen und Schüler.

Gleiche Bildungschancen für alle

Kinder unabhängig von ihrer sozialen

Herkunft und für Jede/n einen

Ausbildungsplatz.

Dortmund wird Klimaschutz-

Hauptstadt und 10.000 weitere

Dächer mit Fotovoltaikanlagen

entlasten die CO2 im kommenden

Jahr. Ein bundesweites Konjunkturprogramm

zur Gebäudesanierung

und zum Ausbau der regenerativen

Energieerzeugung mit durchgreifenden

Beschäftigungseffekten für

den Dortmunder Arbeitsmarkt.

Sicherheit für die Mieter durch die

Übernahme der früheren 12.000

LEG-Wohnungen durch die städt.

Wohnungsgesellschaft DOGEWO.

Ich wünsche mir eine offene und

tolerante Stadt. Eine Stadt, wo wir

gerne zusammen leben, die Menschen

Perspektiven haben und wo

rechtes Gedankengut keinen Platz

hat.

Last but not least: 60 Punkte für

den BVB 09 zum Saisonende und

damit einen sicheren UEFA-Cupplatz.

FDP Annette Littmann:

Wünsche an den Weihachtsmann:

Als Erwachsener hat man das Wünschen

jenseits der Realität verlernt.

Also fragt man die Jugend, wie das

so geht. Antwort: Man kneife die

Augen zu und lasse den Gedanken

freien Lauf – ohne „Schere im

Kopf“.

Also, ich wünsche mir: - keine

neuen Skandale mehr, weder um

Bargeld, noch um nichtstuende

Ämter, noch über Dienstwagen ...

- Dank fehlender Negativ-Werbung

und exzellenter Forschungseinrichtungen

kommen endlich

Unternehmen nach Dortmund.

- Es entstehen neue Arbeitsplätze,

sowohl für die Intelligenzia als

auch für praktisch begabte Menschen.

- Dank nun sprudelnder

Steuereinnahmen und neuer Spar-


samkeit in der Verwaltung kommt

es zu Haushaltsüberschüssen.

- Die Überschüsse werden dafür

genutzt, um die Mängel an Schulen

abzubauen und exorbitant

mit Material und Betreuung in der

Schule auszurüsten. - Die Hälfte

aller Schulen gewinnen Preise

bei Wettbewerben wie „Jugend

forscht“. Europaweit wird über das

„Dortmunder Forschungswunder“

berichtet. - Nun interessieren sich

weitere Unternehmen, auch aus

Übersee, für den Standort. - Ein

Konzern, dessen Namen mit einem

„U“ anfängt, wählt Dortmund als

Hauptverwaltung – unter der Bedingung,

dass er den U-Turm kaufen

und als Sitz für Büros und Forschung

nutzen darf.

- Nachdem ihm ein Sitz im Aufsichtsrat

des Unternehmens versprochen

wird und zwei Etagen für

die Kunstsammlung des ehemaligen

Museums am Ostwall erhalten

bleiben, stimmt auch der von

1999 bis 2009 amtierende Oberbürgermeister

(schweren Herzens)

dem Verkauf des U-Turms zu.

- Die Arbeitslosigkeit sinkt auf

Tiefstände, die die Stadt seit den

50er Jahren nicht mehr erlebt hat.

Allen Bürgern geht es gut.

Augen auf! Der Erwachsene denkt:

Jaaa, das wäre schön...

Was bleibt? Für 2009 allen Dortmunderinnen

und Dortmundern

Gesundheit und Glück zu wünschen

– und dies aus ganzem Herzen.

Bürgerliste Thomas Reinbold:

Das Jahr 2008 endet mit vielen

ungelösten Problemen: die Finanzsituation

der Stadt ist äußerst

angespannt, die Lage des Klinikums

Dortmund ist prekär, dem

defizitären Flughafen droht der

endgültige Kollaps, einige Leuchtturmprojekte

drohen zu scheitern.

Dazu kommt der fade Beigeschmack

von diversen Pannen

und Affären: Vernachlässigte Kinder

in Mengede sowie Geldunterschlagung

und Drogenmissbrauch

im direkten Umfeld des Oberbürgermeisters

sind nur zwei Beispiele.

Und dann noch der öffentlich

ausgetragene Parteienstreit in der

Dortmunder SPD.

Das Vertrauen in die Politik hat

sehr gelitten. Daher ist es endlich

wieder erforderlich, dass Politik

ausschließlich im Interesse der

BürgerInnen unserer Stadt gemacht

wird. Diese muss endlich

wieder glaubwürdig und bürgernah

sein. Mein Wunsch für

das Neue Jahr ist es, dieses auch

konsequent umzusetzen. Dabei

dürfen wir auch die berechtigten

Belange unser Kinder nicht aus

den Augen verlieren. Notwendige

Schulsanierungen, mehr Spiel-

plätze und Jugendtreffs sind hier

nur einige Themen.

Des Weiteren müssen wir den

Erfahrungsschatz unserer älteren

Mitbürger mehr nutzen sowie

qualifizierte Senioreneinrichtungen

und Generationen übergreifende

Wohnungen schaffen.

Nicht zuletzt sollten wir zu unserer

sozialen Verantwortung

stehen: Eine bewusstere Auseinandersetzung

mit der sozialen

Armut in Dortmund ist dringend

erforderlich. Randgruppen und

sozial Schwache müssen besser

als bisher in unsere Gesellschaft

eingebunden werden.

Es gibt viel zu tun, packen wir es

für ein liebens- und lebenswertes

Dortmund gemeinsam an. Uns

allen wünsche ich ein gesegnetes

Weihnachtsfest und alles erdenklich

Gute für das Neue Jahr.

Oberbürgermeister

Gerhard Langemeyer:

„Ich wünsche mir vor allem, dass

die Dortmunderinnen und Dortmunder

so bleiben wie sie sind:

optimistisch, tatkräftig und offen

für Neues. Wir alle gemeinsam haben

in den letzten 10 Jahren vieles

verändert. Heute ist Dortmund

ein hochwertiger Technologiestandort,

eine Stadt der Familien

und Kinder mit tollen Bildungs-,

Freizeit- und Kulturangeboten. Ich

bin mir sicher, so geht es auch im

nächsten Jahr weiter, wenn alle

mit anpacken.

Persönlich werde ich mich im

nächsten Jahr weiter für unser Klinikum

einsetzen. Die Menschen

in unserer Stadt wollen ein kommunales

und kein privates Klinikum.

Eine hochwertige, allumfassende

Gesundheitsversorgung für

alle Bürgerinnen und Bürger ist

ein hohes Gut.

Ich wünsche mir, dass auch in den

nächsten Jahren die Sozialpolitik

eine große Rolle spielt. Noch immer

sind viel zu viele Menschen

in unserer Stadt arbeitslos. Mit

dem Aktionsplan Soziale Stadt

Dortmund haben wir in diesem

Jahr einen guten Anfang gemacht.

Das sollte in den nächsten Jahren

weitergeführt werden.

Bürgermeinung:

Bruno „Günna“ Knust:

Meine Wünsche für Dortmund:

Das Jahr 2009 soll ein gutes Jahr

für unser Dortmund werden.

Trotz Weltwirtschaftskrise und

düsterer Prognosen für mehr als

die nächsten 12 Monate wünsche

ich mir sehr viele Lichtblicke, Zuversicht

aber auch sowas wie eine

Aufbruchstimmung.

2009 wird unser aller BVB stolze

100 Jahre jung, wenn wir uns mal

erinnern, vor nicht allzu langer

Zeit noch mussten wir in der Region

kräftig zittern um den Fortbestand

der Borussia aber wir haben

es geschafft. Ein einzigartiger

Kraftakt machte das Wunder möglich

und genau das zeichnet uns

Dortmunder doch schon so lange

aus. Wir stehen immer wieder auf

und gucken voraus, meisterten

noch so schwierige Situationen

und rückten wenn es sein musste

immer zusammen.

Diesen Zusammenhalt wünsche

ich mir für 2009 auch mal ohne

Krisen, Crashmomente, Dienstwagen-

oder Koksaffären. Wer im

Sommer neuer Oberbürgermeister

der Stadt werden wird steht

jetzt noch in den Sternen, mir ist

es eigentlich auch Wurscht wie

er heißt. Wichtig ist nur, dass mit

ihm wieder eine Handschrift erkennbar

ist, ein Ruck durch die

Stadt geht und wir uns besinnen

auf unsere ehemalige Stärke als

Oberzentrum, Vorwegmarschierer

und Zeichensetzer.

Vieles was uns Dortmunder ehemals

auszeichnete ist mittlerweile

zerredet, verwässert oder nur

noch verschwommen wahrnehmbar.

Kein vernünftiger Bahnhof,

keine eindeutige Stellungnahme

mit ja oder nein zum Flughafen,

vernachlässigte Schulen mit Reparaturstau,

ich wünsche mir dass

mit diesem Wischiwaschi abgeschlossen

wird, dass endlich wieder

Flagge gezeigt wird.

Wofür und für was treten wir ein,

was haben wir vor und wo sind

unsere Visionen, was macht uns

im Vergleich mit anderen Städten

so anders lebens- und liebenswerter.

Wir Bürger kommen mit klaren

Aussagen besser zurecht als mit

diesem ewigen „entschiedenen

vielleicht“! Damit muss Schluss

sein, wir brauchen wieder einen

Masterplan. Er muss ja nicht unbedingt

von Klopp kommen, aber

Jürgen Klopp hat zumindest der

Borussia gut getan und die schlaffigen

Zeiten mit all diesen Dollis

und stolpernden Ballverwaltern

vergessen lassen, er hat ordentlich

durchgelüftet und sowas wünsche

ich mir auch für die Politik in

Dortmund.

Motivierend, mitreißend und für

alle verständliche Erklärungen

oder Entscheidungen. Vorausschauend

und gut in der Analyse

wie in der nachfolgenden Behebung

von Schwachstellen oder

ausgemachter Unzulänglichkeiten,

aber auch sichtbare Verbesserungen

von Routineabläufen sowie

transparente Prozesse ständig

steigender Qualität und Attraktivität

der Stadt.

Der Begriff „Wir Dortmunder“

sollte wieder ein positives Qualitätsmerkmal

werden, die Gäste

aus dem Umland sollen gerne zu

uns kommen, ihr Geld beim Einkaufen

hier lassen und dabei nicht

noch abgezockt werden. Dortmund

sollte sich toleranter bei

Parkproblemen Auswärtiger zeigen,

nicht jeden gleich abschleppen,

der sich anbietet, sondern

auch mal ein Auge zudrücken.

Im Rathaus sitzen unsere Vertreter

ja - bildlich gesehen - schließlich

nicht auf Melkschemeln sondern

auf bequemen Stühlen und das

sollte sich im lebendigen Stadtbild

auch so zeigen. Ein Auto lieber

mal in die Parklücke reinschleppen,

statt gleich abzuschleppen

wäre vielleicht ein zu großer

Schritt, aber die Richtung stimmt

in etwa.

Meine Wünsche für Dortmund

haben gesamt gesehen eher etwas

mit „Wohlfühlen“ in der Stadt

zu tun. Wir werden von „aussen“

besser gesehen als wir uns hier

„inne“ fühlen. Und das muss anders

werden ist mein Wunsch, von

den vielen leicht grauen Städten

dieser Welt ist unser Dortmund

nämlich eine der schönsten. Das

ist Tatsache, aber das muss erst

einmal wieder in die Köpfe kommen

und damit sollten wir allsbald

anfangen.

Dass Borussia eine gute Saison

hinlegt und bei uns längerfristig

wieder internationale Spiele stattfinden

ist so selbstverständlich

wie zwingend notwendig für das

Leben in der Stadt,darüber müssen

wir uns mittlerweile keinen

grossen Kopf mehr machen.

Kulturell sind wir ebenfalls gut

aufgestellt, mit Theater, Oper,

Konzerthaus und den vielen liebenswerten

kleinen Theatern

können wir uns in der 1. Liga

sehen lassen, ich wünsche mir

jedoch, dass diese Einrichtungen

noch mehr genutzt werden und

der Zulauf wie selbstverständlich

wächst.

Für die City wünsche ich etwas

mehr Helligkeit, vielleicht ein

Lichtkonzept, dunkle Ecken heller

machen und dadurch für mehr

Aufenthaltsqualität sorgen, alles

in allem dadurch für mehr Freundlichkeit

in den Strassen und Plätzen

sorgen, wieder mehr Leben in

die Stadt holen.

Uns sollte dadurch vielleicht allen

ein Licht aufgehen, damit es nie

wieder heisst: Dortmund ist sehr

grosszügig- als Fremder hast Du

die Stadt ab 22 Uhr für dich ganz

alleine....

Nicht zuletzt wünsche auch Ihnen

hier an dieser Stelle ein zufriedenes,

glückliches und für Sie

persönlich höchst erfolgreiches

Jahr 2009. Machen Sie das Beste

draus, dann wird alles gut.

Bis die Tage. „Günna“

11


Der Ruhrpott-Karneval Geierabend

feiert am 02. Januar

2009 die Premiere seines neuen

Programms. Unter dem Motto

„Ruhrpott, ich komm nach dir“

stellen die Panneköppe und das

Jallermann-Klangtett diesmal an

40 Abenden den Saal des Westfälischen

Industriemuseums Zeche

Zollern II/IV in Dortmund-

Bövinghausen auf den Kopf. In

bewährter Besetzung zelebriert

das Geierabend-Ensemble den

ruhrpöttischen Karneval auf seine

ganz eigene Art. In einem

dreistündigen Lachmarathon

rollt dabei ein geballter Mix aus

Comedy, Nonsens, Kabarett und

12

GEIERABEND 2009

„Ruhrpott, ich komm nach dir“

Musik über die Bühne. Selbstverständlich

gibt es auch ein Wiedersehen

mit den vielen Kultfi-

guren wie Steiger und Präsi, den

AWO-Oppas und Stimmungsprüfer

Schmöll. Da dürfen die „Zwei

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Tel. 0231 / 61880, Fax 0231 / 6188211, www.evk-luedo.de

vonne Südtribüne“ nicht fehlen.

Sie blicken zurück auf 100 Jahre

BVB. Ein Auftritt der langjährigen

Miss Annen wiederum verspricht

verstörende Einblicke in seltsame

Bräuche des kleinen Vorortes am

Rande des Ruhrgebiets. Zudem

planen die Panneköppe die spektakuläre

Bühnenerstaufführung

eines Hörbuches und stellen eine

neue Fördermaßnahme für Langzeitarbeitslose

vor: den Hartz-IV-

Zirkus. Auch der „Pannekopp des

Jahres“ wird wieder vergeben.

Der schwerste Karnevalsorden

der Welt - gefertigt aus 25 kg

rostigem Stahl - wird verliehen

für „ganz besondere“ Verdienste

um das Ruhrgebiet. Unter www.

geierabend.de kann abgestimmt

werden, wer den Orden erhalten

soll. Tickets gibt es im KulturInfoShop

der Kulturbetriebe

Dortmund, Kampstraße 1, Ticket-

Hotline: 0231 - 5027710, sowie

im Leserladen der Westfälischen

Rundschau, Ostenhellweg 42-

48, in der Dortmunder City, Telefon:

02 31 - 95 73 13 69 und bei

Tante Amanda, Mosselde 149,

Dortmund-Westerfilde, Telefon:

02 31-37 22 30.

Der Geierabend 2009 wird

präsentiert von der Sparkasse

Dortmund. Zudem unterstützen

Brinkhoffs No.1, die RWE Westfalen-Weser-Ems

AG und das

Westfälische Industriemuseum

Zeche Zollern II/IV den Ruhrpott-

Karneval. Erstmalig findet auch

eine Kooperation mit der Fachhochschule

Dortmund statt. Veranstalter

ist das Theater Fletch

Bizzel. Kontakt: Horst Hanke-

Lindemann, Tel: 02 31-14 25 25 |

E-mail: info@fletch-bizzel.de

Die Daten: Fr.-So. 02.01.-

04.01.2009 (Premiere am 02.01.),

Do.-So. 08.01.-11.01.2009,

Mi.-So. 14.01.-18.01.2009, Mi.-

So. 21.01.-25.01.2009, Mi.-So.

28.01.-01.02. 2009, Mi.-

So. 04.02.-08.02.2009, Mi.-

So. 11.02.-15.02.2009, Di.-Di.

17.02.-24.02.2009

Beginn: Einlass: 18:30 Uhr/

Showtime: 19.30 Uhr (sonntags:

17.30 Uhr / 18.30Uhr);

Ort: Westfälisches Industriemuseum,

Zeche Zollern II/

IV, Grubenweg 5, Dortmund-Bövinghausen;

Preis: 30,00 Euro, (ermäßigt

20,90 Euro), incl. VVK-Gebühr.


Pflegedienst Gierz in Dortmund

Der neugegründete Pflegedienst

Gierz in Kirchlinde bietet durch

den kleinen Kreis der Mitarbeiter

seinen Patienten eine individuelle

Betreuung in ganz Dortmund

und Umgebung. Es findet kein

ständiger Wechsel des Pflegepersonals

statt. Von montags bis

freitags wird der Kunde von nur

einer Pflegkraft versorgt und betreut.

Dadurch entsteht ein besonderes

Vertrauensverhältnis,

was zwischen Pflegekraft und

Patient natürlich besonders wichtig

ist. Zwei der Mitarbeiter des

Pflegedienstes haben eine Zusatzqualifikation

für den Bereich

Urologie. Patienten mit urologischen

Problemen und Erkrankungen

können so fachlich und

kompetent versorgt werden.

Erreichbar ist der Pflegedienst

unter 0231 -5807558 Fax: 0231-

1333 411 E-Mail: pflege-gierz@

live.de + Handy 0178 6997684

Füttern verboten am großen Teich im

Rombergpark!

Eine von den „Freunden und Förderern

des Botanischen Gartens

Rombergpark“ gestiftete Lehrtafel

appelliert an die Einsicht aller

Besucher, die Wassertiere, die

im großen Teich leben, nicht zu

füttern. Mit Bildern und Texten

klärt die Tafel über die negativen

Folgen des Fütterns auf.

Unser Foto zeigt v. l.: Parkleiter

Heribert Reif , Stadtrat Jörg Stüdemann

und Dr. Günter Spranke

vom Freundeskreis Rombergpark.

Dortmunder gewinnt

Fitness-Weltmeisterschaften 2008

Harald Schröder (sitzend links) gewann den Weltmeistertitel und die deutsche

Meisterschaft im Fitness-Zehnkampf

Mitte November fanden in Greifensee

bei Zürich/Schweiz die 5.

Weltmeisterschaften im Fitness-

Zehnkampf statt. Athleten und

Athletinnen aus 6 Nationen maßen

sich in 4 Alterskategorien und

ermittelten ihre Weltmeister und

parallel dazu die Landesmeister

der anwesenden Nationen. Der

56-jährige Dortmunder Harald

Schröder erreichte dort bei seiner

zweiten Teilnahme , in der Alters-

klasse III, zweimal den 1. Platz

und damit den Weltmeistertitel

und die Deutsche Meisterschaft,

nachdem er vor zwei Jahren zweimal

Vizemeister geworden war.

Der Ex-Kampfsportler und Inhaber

des Alpha-Sportzentrums sucht

jetzt nach zwei Marathonläufen

2004 und 2005 (unter 4 Stunden)

und den Erfolgen im Fitness-Zehnkampf

2006 und 2008 nach neuen

Herausforderungen.

Gewinnspiel

Ein „Geierabend“ gefällig?

Das Theater Fletch Bizzel hat uns

für den „Geierabend“ am 21.1.09

im Westfälischen Industriemuseum

Zeche Zollern II/IV in Dortmund-

Bövinghausen 3 x 2 Karten zur

Verfügung gestellt, die Sie gewinnen

können.

Beantworten Sie zum „Geierabend“

die folgende Frage:

Wie schwer ist der schwerste Karnevalsorden

der Welt?

Schreiben Sie die Lösung auf eine

Postkarte und senden Sie diese an

die Redaktion: IN-Stadtmagazine,

Stichwort „Gewinnspiel“, Arminiusstraße

1, 44149 Dortmund.

Bitte nennen Sie uns auch Ihre

Telefonnummer. Es gilt das Datum

des Poststempels. Bei mehreren

Einsendungen entscheidet das Los.

Der Gewinner wird telefonisch

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 18.12.08!

Die Gewinnerin unseres letzten

Gewinnspiels war Ramona

Horsthemke, die sich über 2 Karten

für das Draculadinner im Pullmann

Dortmund freuen konnte.

13


14

PALME hilft Müttern und Kindern

„Frühkindliche traumatische Erfahrungen

stehen vielfach am Anfang

eines Lebens, dessen Verlauf

durch Depressionen, Persönlichkeitsstörungen

oder chronische

Schmerzen bestimmt wird.“, ist

das Fazit, das Prof. Dr. med. Mathias

Franz von der Universität

Düsseldorf aus einer Studie zieht.

Diese Erkenntnis hat der Facharzt

für Psychotherapeutische Medizin

in seinem Programm PALME aufgearbeitet

und im Mütterzentrum

(Dorstfeld, Hospitalstraße 6) vorgestellt.

Von diesem Programm war

Familienministerin Ursula von der

Leyen so begeistert, dass sie dieses

Programm in allen 500 Mehrgenerationen-Häusern

in Deutschland

sehen will. Das Mütterzentrum in

Dorstfeld ist nun das 1. Mehrgenerationenhaus,

in dem dieses Programm

eingeführt ist.

Das Projekt „PALME“ soll den al-

leinerziehenden Müttern helfen,

Stress zu bewältigen, ihre Kinder

besser zu verstehen und Entspannung

im Alltag zu finden. „Geht es

den Müttern gut, geht es den Kindern

gut..“ Sandra Linnenkamp,

Sprachlehrerin und Armin Saage,

Pädagoge, haben sich bei Prof.

Dr. Franz schulen lassen und sind

bundesweit die Ersten, die das

jetzt umsetzen. Die Leiterin des

Hauses, Barbara Hauenstein, ist

besonders stolz darauf, dass „wir

Dorstfelder“ dies jetzt umsetzen.

Ein Elterntraining für Mütter und

ihre Kinder, das sich vor allem an

psychosozial belastete alleinerziehende

Mütter mit Kindern im Vorschul-

und Grundschulalter richtet.

Wer mehr über dieses Programm

wissen möchte, findet dies unter

www.palme-elterntraining.de oder

telefonisch unter 0231/14 16 62

(ab 15.00 Uhr 0231 / 77 36 50)

Gedächtnissprechstunde

Die meisten Menschen haben

Angst davor und viele haben es

bei Bekannten selbst miterlebt:

Eine Tante, die sich selbst nicht

mehr im Spiegel erkennt und

panisch auf die fremde Frau einschlägt,

die Großmutter, die nicht

mehr weiß, dass man ihr Enkelkind

ist. Niemand möchte so werden,

doch ab einem gewissen Alter

ist man gefährdet an Demenz

zu erkranken. Die häufigste Form

der Demenz ist in Europa die

Alzheimer-Krankheit. Die ersten

Anzeichen der Krankheit sind

z.B. häufige Wiederholungen von

Fragen und Erzählungen, Vernachlässigung

des eigenen Äußeren,

Verlernen von Dingen, die

vorher Selbstverständlichkeiten

waren, wie etwa Kochen oder

der Umgang mit dem Fernseher.

Was also tun, wenn man bei sich

selbst oder bei Angehörigen erste

Symptome wie große Probleme

mit dem Kurzzeitgedächtnis bemerkt?

Der Fachbereich Psychiatrie

und Psychotherapie des

evangelischen Krankenhauses

Lütgendortmund bietet mit der

sogenannten „Gedächtnissprechstunde“

Hilfe. Menschen, die

glauben an Demenz erkrankt zu

sein, können das Angebot gegen

Vorlage der Versichertenkarte

und Praxisgebühr auf Eigeninitiative

wahrnehmen. Eine Überweisung

durch den Hausarzt ist

nicht nötig, doch das Krankenhaus

arbeitet eng mit den niedergelassenen

Ärzten der Region

zusammen, die ihre Patienten zur

Diagnose und Beratung überstellen.

„Die meisten Menschen

kommen allerdings nicht auf Eigenintiative

zu uns“, sagt Dr. Jörg

Schmidt, leitender Oberarzt, „In

der Regel werden sie von den

Hausärzten, Pflegediensten oder

Verwandten dazu gebracht, zu

uns zu kommen. Viele Patienten

bemühen sich, ihre Erkrankung

so lange es geht zu verbergen.“

In der Gedächtnissprechstunde

schließen Dr. Schmidt und seine

Kollegen durch ausführliche

psychiatrische und medizinische

Untersuchungen sowie Testverfahren

durch eigens darauf spezialisierte

Psychologen zunächst

andere Krankheitsursachen aus.

Eine normale altersbedingte Einschränkung

der Gedächtnisleistung,

Reaktionen auf Medika-

Dr. Jörg Schmidt, leitender Oberarzt im

Evangelischen Krankenhaus Lütgendortmund

mente, Alkoholmissbrauch und

einige andere Ursachen können

demenzähnliche Symptome erzeugen.

Sollte tatsächlich eine

Demenzerkrankung festgestellt

werden, beraten Dr. Schmidt und

sein Team Patienten und Angehörige

zum weiteren Vorgehen.

Die Beratung umfasst neben der

medizinischen auch die rechtliche.

So erklärt das Team z.B.

welche Versorgungsansprüche

geltend gemacht werden können.

Außerdem wird auf weitere Hilfsangebote

wie Selbsthilfegruppen

und das Demenzservicezentrum

der Stadt Dortmund verwiesen

(www. demenzservicezentrum.

dortmund.de). Die weitere medizinische

Betreuung übernimmt

nach der Diagnose meistens der

Fach- oder der Hausarzt, falls

dieser sich auf dem Gebiet auskennt.

Durch eine medikamentöse

Behandlung lässt sich der

Verlauf der Erkrankung verlangsamen,

ein Heilmittel gibt es

heute noch nicht. Dr. Schmidt

hat bisher die Erfahrung gemacht,

dass die Beratung der Klinik häufig

genutzt wird. „Im Moment

kommen zwei bis drei Personen

pro Woche zu uns“, schätzt er.

Dieser momentane Andrang sei

allerdings auch auf seinen Vortrag

zum Thema Demenz im Rahmen

des „Gesundheitsforums“

des Krankenhauses zurückzuführen.

Zu der positiven Bilanz

fügt Schmidt hinzu: „Eine noch

bessere Zusammenarbeit mit den

niedergelassenen Ärzten wäre

wünschenswert.“


Ausstellung im Kindermuseum mondo mio!

Eine interaktive Ausstellung über

das Davor und das Danach im Kindermuseum

mondo mio! im Westfalenpark

- Verlängert bis zum 25.

Januar 2009

Mit „Erzähl‘ mir was vom Tod“ präsentiert

das Kindermuseum mondo

mio! im Dortmunder Westfalenpark

derzeit eine ungewöhnliche

Sonderausstellung. Entwickelt für

Kinder und Erwachsene ab sechs

Jahren zeigt sie auf einfühlsame

Weise, wie Leben und Sterben untrennbar

zusammengehören und

soll so Ängste vor dem oft schwierigen

Thema Tod nehmen. In unterschiedlich

gestalteten Räumen rund

um Alter, Zeit und Vergänglichkeit

schaut „Erzähl‘ mir was vom Tod“

auf Menschen in verschiedenen

Kulturen und Zeitaltern und zeigt

dabei, wie diese sich das Sterben

und das Jenseits erklären und im

Alltag damit umgehen.

Ausgestattet mit einem „Reisepass

ins Jenseits“, natürlich inklusive

Rückfahrtschein, begeben sich die

Besucher auf eine spielerische Entdeckungsreise

durch 13 interaktive

Erlebnisstationen. Nach Benutzung

der Zeitmaschine mit riesigen Sanduhren

kann man sich beispielsweise

in einem Labor einen „Unsterblichkeitstrank“

mixen. Die Galerie

Igelbasar im Tierschutzzentrum Hallerey

Ende November war es wieder

soweit: Das Tierschutzzentrum

Hallerey platzte aus allen Nähten.

Grund hierfür war der alljährliche

Basar der Arbeitsgruppe Igelschutz.

Und wie immer hatten die ehrenamtlichen

HelferInnen alles so hergerichtet,

dass die Besucher einen

interessanten und unterhaltsamen

Nachmittag verbringen konnten.

Mittelpunkt der Veranstaltung war

freilich der Behandlungsraum, in

dem die gefundenen stacheligen

Tierchen fachmännisch versorgt

wurden. Das Ehepaar Ostermann

aus Lütgendortmund hatte in ihrem

Garten tags zuvor einen Igel im

Schnee gefunden und zur Untersuchung

nach Hallerey gebracht.

Dies war auch nötig, wog er doch

viel zu wenig, um den Winter zu

überstehen. Neben der Entfernung

der Lebensalter zeigt unter anderem

wie alt eine Maus, ein Elefant

oder eine Eiche werden können. Im

Paradiesgarten findet sich ein vollständiges

Grab und in einer ägyptischen

Pyramide wartet eine Begegnung

mit dem Totengott Osiris.

Das Wohnzimmer der Erinnerung

wiederum verrät viel über das Leben

seines ehemaligen Bewohners

und im kleinen Kinosaal erzählen

Kinder in einem liebevoll animierten

Trickfilm ihre ganz persönlichen

Geschichten zum Sterben.

Die letzte Station vor der Rückkehr

ins Diesseits ist ein lebensfrohes

mexikanisches Totenfest.

Die Ausstellung ist geöffnet montags

bis freitags von 13.30 bis 17.00

Uhr, sowie samstags und sonntags

von 11.00 bis 17.00 Uhr. In den

Ferien öffnet das Museum täglich

von 11.00 bis 17.00 Uhr. Im Eintrittspreis

von 5,50 Euro pro Person

und 15 Euro für Familien (10 Euro

bei nur einem Elternteil) ist der Besuch

des Westfalenparks enthalten.

mondo mio! Kindermuseum im

Westfalenpark, Florianstr. 2, 44139

Dortmund, Telefon: 0231 – 50 26

127; www.mondomio.de | E-Mail:

info@mondomio.de

von Flöhen und Zecken gehörte

hierbei auch die Gabe von Spritzen

und Medikamenten zur Behandlung.

Sobald der Igel ein ausreichendes

Gewicht erreicht haben

wird, hält er Winterschlaf bis er im

Februar oder März wieder ausgewildert

werden muss.

Die MitarbeiterInnen nahmen sich

zudem Zeit, den Besuchern anhand

von Schautafeln und Info-Material

Wissenswertes zu vermitteln und

für mehr Aufmerksamkeit für Igel

zu werben. In diesem Zusammenhang

wies Mitarbeiter Hanno Brüggemeier

darauf hin, dass die kontinuierliche

Entfernung von herab

gefallenem Laub für die Igel sehr

schädlich sei. Denn oft werden Igel,

die sich unter den Blättern verstecken

von Laubsaugern verletzt oder

getötet. Außerdem wird durch das

Entfernen der Blätter eine wichtige

Grundlage der Ernährung vernichtet,

da dort Insekten leben, die dem

Igel als Nahrung dienen.

Noch bis zum 15. Januar können

Sie gefundene Igel zur Versorgung

im Tierschutzzentrum vorstellen.

Nähere Infos unter www.igelschutz-do.de

oder 0231-175555.

15


16

Die Tierschutzorganisation „Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“ sucht ein neues,

liebevolles Zuhause für Hunde aus spanischen Tötungsstationen

Espe, ca. 5 Jahre Lucia, ca. 2 Jahre Bora, ca. 4 Mon. Stella, ca. 1 Jahr

Mandy, ca. 1 Jahr Sam, ca. 4 Jahre Teddy, ca. 1 Jahr

Friedolin, ca. 9 Mon.

Boris ca. 1,5 Jahre

Hajo, ca. 4 Mon.

Baron, ca. 4 Mon.

Alle hier vorgestellten Hunde werden von uns

geimpft, gechipt, entwurmt und kastriert.

In den 5 Tötungsstationen auf Lanzarote befinden sich

noch viele kleine und große Hunde, die kurz vor Weih-

nachten ALLE eingeschläfert werden, weil in den Statio-

nen bis Januar Betriebsferien sind. Sie hoffen verzweifelt,

vorher ein liebevolles Zuhause zu finden!

Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.

Tel: 02307/7 96 96 Frau Bonk, oder im

Internet: www.podenco-hilfe-lanzarote.de


Konzert der Ritter’s Mandolinen-Konzert-

Gesellschaft

Zum 125. Geburtstag des Gründers

der „Ritter’s Mandolinen-Konzert-

Gesellschaft“, Theodor Ritter, fand

Anfang November im voll besetzten

Saalbau Mengede ein Zupforchester-Konzert

unter der Leitung

von Margret Aßheuer statt. Die

„Konzert-Gesellschaft“ wurde dabei

in idealer Weise ergänzt durch

das Bläser-Ensemble „Arte del

Vienta“. Gespielt wurden zur Feier

des Tages ausschließlich Kompositionen

von Theodor Ritter, so z. B.

die „Konzert-Suite“ und „Märchenbilder.“

Als 1896 in Dortmund der

erste Mandolinen-Verein gegründet

wurde, ahnte niemand, welche

Bedeutung dies für das gesamte

Mandoline spielende Deutschland

haben würde. Bereits nach kurzer

Zeit übernahm Ritter die Leitung

des Orchesters. Er erkannte schon

bald, dass die Mandolinenmusik

nur dann eine Zukunft hat, wenn

ihr eigene Lehrwerke und Originalkompositionen

für Mandoline

und Gitarre beschert würden. So

ging er dann selbst ans Werk. Seine

Mandolinen-Schule in fünf

Bänden (heute überarbeitet in drei

Bänden von Margret Aßheuer) ist

ohne Zweifel ein Werk von überragender

Bedeutung. In den Jahren

danach schuf der Meister eine

große Anzahl von Kompositionen.

1921 gründete er dann die „Ma-

Ko-Ge“. Seit dieser Zeit ist es eine

„wegweisende Übung“ der Gesellschaft,

den eigenen ebenso nötigen

wie wünschenswerten Nachwuchs

heranzubilden. Theodor Ritter starb

am 31.01.1950.

Die große LINDA Adventskalender-Tombola

im Dezember

21 tolle Gewinnewarten

auf Sie!

So nehmen

Sie ganz

einfach an

der LINDA

Adventskalender-Tombola

teil:

1.

Jeden Werktag im Dezember verlosen

wir das Produkt, das sich hinter

dem Türchen befindet.

2.

Trennen Sie

vom Losbogen

das

a k t u e l l e

Tageslos ab

( d i e s e l b e

Zahl wie

das Türchen

des Tages).

3.

Schreiben Sie auf das Tageslos Ihren

Namen und Adresse in das vorgesehene

Adressfeld.

4.

Werfen Sie das Tageslos anschließend

an diesem Tag in die bereitstehende

Loskugel in unserer Apotheke

ein.

Sie können das Tageslos auch in

unseren Briefkasten einwerfen (falls

vorhanden).

5.

Der Name des

Tagesgewinners

wird am nächsten

Werktag in unserer

Apotheke veröffentlicht.

Sie haben noch

keinen Losbogen? Dann kommen

Sie schnell zu uns in die Apotheke,

denn auch für Sie liegt schon ein

Losbogen für Ihre Teilnahme bereit!

Wir freuen

uns auf

Sie!

Wir wünschenIhnen

zum

W e i h -

nachtsfeste

Glück, Ges

u n d h e i t

und nur das Allerbeste und alles,

was Ihr Herz erfreut, für Sie von

Ihrer LINDA Apotheke heut!

... eine Hot-Wheel-Bahn

17


Winterfest im Seniorenhaus Hausemannstift

Die Bewohner, Belegschaftsmitglieder,

Angehörigen und Gäste

des Seniorenhauses Hausemannstift

in Mengede, hatten wieder

einmal einen guten Grund zum

Feiern: Das traditionelle Winterfest

stand an.

Nachdem bereits am Nachmittag

die Beleuchtung angeschaltet

worden war, wurden auf einem

kleinen aber feinen Adventsmarkt

sehr schöne Bastelarbeiten und

weihnachtliche Handarbeiten

angeboten und die „Grünen Damen“

verkauften leckere selbstgebackene

Plätzchen. Für stimmungsvolle

Musik sorgte Wilfried

Ludin. Zum Abschluss trafen sich

die Festteilnehmer traditionsgemäß

im Ballsaal zum gemeinsamen

Singen altbekannter Adventslieder.

Im Rahmen des Festes

18

wurden 4 Mitarbeiter in den wohl

verdienten Ruhestand verabschiedet.

Schöner kann ein winterliches

Fest nicht gestaltet werden.

Grundstein für neue Lebenshilfe-Wohnstätte

Neubau in Bodelschwingh schreitet voran

Mitte September wurde im Auftrag

der Lebenshilfe Dortmund

im Ortsteil Bodelschwingh im BereichSchlossstraße/Bodelschwingher

Berg mit dem Bau der neuen

Wohnstätte für 24 Menschen mit

Behinderung begonnen. Nun war

es bereits Zeit für die Grundsteinlegung.

Diesen Akt übernahm am

27. November Bruno Wisbar, Bezirksbürgermeister

des Stadtteils

Bruno Wisbar legt Grundstein vorne (v.l.): drei VertreterInn des Heimbeirats, Bruno

Wisbar, im Hintergrund (v.l.): Gerhard Mußmann (Vorstand Lebenshilfe), Andreas Schwohnke

(Geschäftsführer Lebenshilfe), Marcus Patrias (Architekt), Jens Krüger (Architekt)

Mengede/Bodelschwingh.

Tatkräftig unterstützt wurde er

dabei von drei VerteterInnen des

Heimbeirats. Der Neubau wird die

alte Bodelschwingher Wohnstätte

in der Kösterstraße ersetzen, da diese

baulich nicht mehr zeitgemäß

ist. Im Gegensatz zum alten Domizil

wird es im neuen Gebäude

auch 8 rollstuhlgerecht eingerichtete

Zimmer geben.

„Mit dem Neubau reagiert die Lebenshilfe

Dortmund auf die zu

erwartende Bewohnerstruktur. Um

zukünftig dem steigenden Hilfebedarf

insbesondere nach pflegerischer

Hilfe gerecht werden

zu können, ist es jetzt notwendig

die baulichen Voraussetzungen

zu schaffen.“, fügte Andreas Schwohnke,

Geschäftsführer der Lebenshilfe

Dortmund, nicht ohne

Stolz hinzu. Weiterhin wird durch

den Neubau das Angebot an

Wohnplätzen von derzeit 18 auf 24

erhöht. Die Baukosten werden ca.

1,8 Millionen Euro betragen. Zur

Finanzierung des Neubaus erhält

die Lebenshilfe Dortmund Mittel

von der Stiftung des Landes NRW

für Wohlfahrtspflege und der Aktion

Mensch. Zudem wird selbstverständlich

auch ein erheblicher

Anteil an Eigenmitteln eingesetzt.

Der Einzug in das neue Gebäude

soll im Sommer 2009 erfolgen. Bis

dahin hofft die Lebenshilfe auch

einen Käufer oder Käuferin für das

Haus in der Kösterstraße gefunden

zu haben. InteressentInnen

können sich zwecks weiterer Informationen

oder Vereinbarung

von Besichtigungsterminen direkt

an die Wohnstättenleitung in der

Kösterstaße (Tel.: 0231 – 370014)

wenden.


Wunderschöne Krippenausstellung in

Bodelschwingh

Ende November begann im

Ev. Gemeindehaus in Bodelschwingh

die 5. Krippenausstellung

mit wunderschönen

Exponaten. Aussteller war der

Mengeder Heimatverein. Etwa

60 Krippen waren zu bewundern.

Höhepunkt war sicherlich

die Aktion „Weihnachten um

1950 in der alten Netter Holzkir-

che.“ Es wurden aber auch viele

andere lohnenswerte Darstel-

lungen, wie etwa Kleinkrippen

aus Peru, Mexico, Honduras,

Bethlehem, Guatemala gezeigt

und bei den Krippenführungen

erläutert. Viele der dargestellten

Krippen waren in Selbstbauweise

gefertigt worden und dokumentierten

die kunsthandwerklichen

Praxis für Physiotherapie und Fußpflege MaRe in Westerfilde

Renate Modrock(l.u.), Manfred Strunden(l.o.), Anja Schoppmann(r.u.), Jelena

Wagner(Mitte) und Dennis Mohaupt(r.o.)

Seit Oktober 2008 haben sich

Manfred Strunden und Renate

Modrok mit drei weiteren Mitarbeiten

in der Westerfilderstr. 24

niedergelassen. Manfred Strunden

ist ausgebildeter Masseur,

med. Bademeister, Fußpfleger

auf med. Basis und Dorn-Breuß

-Therapeut (spez. Wirbelsäulentherapie).

Außerdem übt er verschiedene

Dozententätigkeiten

in Fortbildungszentren aus. Frau

Modrok ist gelernte Fußpflegerin

auf med. Basis, diabetische

Fußpflegerin und French Gel Behandlerin.

Das Angebot der Praxis beinhaltet:

Krankengymnastik, Massage,

Reflexzonenmassage, Wellness

Massage, Lymphdrainage und

diabetische Fußpflege. Fango,

Heißluft, Elektrotherapie und

Kälteanwendungen vervollständigen

das Angebot. Ganz neu im

Programm ist die Lasertherapie.

Mit dieser Therapie sind gezielte

Anwendungen am Gelenk oder

Muskel möglich.

Für Interessierte werden Kurse

zur Ausbildung zum Fußpfleger/

in auf med. Basis und zum Dorn-

Breuß-Therapeuten angeboten.

Das Team der Praxis macht gerne

Hausbesuche und natürlich sind

alle Kassenzulassungen vorhanden.

Fähig- und Fertigkeiten der Erbauer.

Eines der schönsten Ausstellungsstücke

war eine Nachbildung

der Oberammergauer

Krippe.

Jede Krippe erzählt ihre besondere,

manchmal historische oder

auch traditionelle Geschichte.

Herzlichen Dank an alle Aussteller

von Rolf Krönke.

... die Playmobil Klinik mit Tieren

19


11 x 11 Jahre, Vizeverbandsmeister im Jubiläumsjahr

und eine Träne im Knopfloch

Die Senioren (Altersgruppe ab 15

Jahre aufwärts) der Karnevalsgesellschaft

„Kiek es drin“ 1888 e.V.

schlossen Anfang November das

BRK (Bund- Ruhr- Karneval) Turnier

in Gelsenkirchen erfolgreich

ab. Mit ihrem Showtanz „Tarzan

und Jane“ ertanzten sie sich den

2. Platz und wurden Vizeverbandsmeister.

In der Sparte „Aktive Garde“ belegten

die Senioren Platz 3 und

Joelina Brühmann belegte in der

Sparte „Junioren Mariechen“ einen

guten 4. Platz. Somit sind

alle Weichen für eine erfolgreiche

Session, in der die älteste „reine“

Karnevalsgesellschaft Dortmunds

20

Die Senioren der Karnevalsgesellschaft „Kiek es drin“ wurden Vizeverbandsmeister

ihr 121-jähriges Jubiläum feiert,

gestellt. Nach über 35 Jahren

trat Hermann Starosta zum Ende

des Turniers von seinem Amt als

Punktrichter zurück. Er wurde bei

der Siegerehrung offiziell verabschiedet

und mit dem BRK Orden

in Gold geehrt.

Zur Jubiläumsveranstaltung im

PZ der Heinrich Böll Gesamtschule

am 10. Januar 2009 halten wir

Show acts der Extraklasse für Sie

bereit. Für die Kartenvorbestellung

(15,- Euro) oder weitere Informationen

ist Rosi Plenge unter

0231 - 17 43 02 Ihre Ansprechpartnerin.

K.G. „Kiek es drin“ 1888 e.V.

Kindergarten-Kinder freuen sich

Die Kinder des kath. St. Remigius

Kindergartens freuen sich über

das Engagement ihrer Eltern und

Elternvertreter, sowie über eine

Lebensmittelspende des Rewe

Freidank in Dortmund Mengede.

Durch den Verkauf von Waffeln,

Kakao und Kaffee auf dem diesjährigen

Martinsmarkt konnte ein Er-

Die 7. Ausstellung der Reihe „Nadel

und Faden“, die seit Jahren im

Hermann-Grochtmann-Museum

in Datteln stattfindet und noch bis

zum 8.3.09 andauert, ist gleichzeitig

die 2. Ausstellung unter der

Leitung der gebürtigen Huckarderin

Gabriele Müller-Lentz, die u.a.

auch das Fach Textilgestaltung an

der Wilhelm-Busch-Realschule in

Dortmund-Dorstfeld unterrichtet.

Kinder des St. Remigius-Kindergarten

lös von 200,- Euro erzielt werden.

Aufgestockt wurde dieser Erlös mit

dem Verkauf selbstgebastelter Kerzen

durch den Förderverein des

Kindergartens. Von diesem Geld

soll Spielmaterial für die Kinder

angeschafft werden. Einen ganz

herzlichen Dank an alle Beteiligten.

St. Remigius Mengede

Wie aus Nadelarbeit Textilgestaltung wurde...

Lehrerinnen stellen textile Werke aus

Zu den insgesamt sechs teilnehmenden

Lehrerinnen, die dort ausstellen

und die alle Textilgestaltung

unterrichten, gehört auch Nicole

Muzykant von der Albert-Schweitzer-Realschule

in Dortmund-Nette.

Sie alle sind dem Verband „Arbeitskreis

Textilunterricht ev. in NRW“

angeschlossen.

Man trifft sich seit vielen Jahren

regelmäßig, um neue Unterrichtseinheiten

zu erarbeiten und selbst

kreativ zu arbeiten. Außerdem finden

jährlich gemeinsame Besuche

der 1- oder 2-tägigen Fortbildungsveranstaltungen

des Arbeitskreises

statt. So kam irgendwann in der

Kolleginnen-Gruppe die Idee auf,

eigene Handarbeiten und heutige

Unterrichtseinheiten in einer

Ausstellung darzustellen. In

dieser werden jetzt Arbeiten der

Lehrerinnen aus ihrer eigenen

Schul- und Studienzeit gezeigt

sowie neue textile Werke, die sie

als Anschauungsmaterialien für

ihren Unterricht kreativ hergestellt

haben. Wichtig ist es den Teilnehmerinnen

auch, die Arbeiten von

Schülerinnen und Schülern zu

ausgewählten Unterrichtseinheiten

aus ihren Schulen darzustellen, um

den Wandel des Unterrichtsfaches

von „Nadelarbeit“ über „Handarbeit“

zur „Textilgestaltung“ aufzuzeigen.

G. M.-L.


Bilder aus Nette – Anno dazumal

Sich mit alter Geschichte beschäftigen

um sie für die Gegenwart

zu erhalten, hat sich

die Arbeitsgruppe für Netter Ge-

schichte zur Aufgabe gemacht.

Mit Akribie wird die historische

Entwicklung aufgearbeitet. Erste

Früchte dieser Arbeit konnte man

jetzt beim 3. Wodan-Straßen-

Fest in der Sportklause der Öffentlichkeit

präsentieren. Zwei

Jahre intensive Vorarbeit war notwendig.

Akten, Fotoalben, auch

Schuhkartonsammlungen waren

zu durchstöbern.

Viele alte “Schätzchen“ wurden

gefunden – aber auch so manche

Erinnerungen bei den beteiligten

Nettern wieder geweckt.

Zu diesen Erinnerungen – ob guten

oder schlechten - will die

Arbeitsgruppe gerade deshalb

anregen, weil auch damit die

Verbindung zur historischen Entwicklung

des Stadtteils geknüpft

wird. Bei der Aufarbeitung wurde

Mitglieder der Arbeitsgruppe von links nach rechts :

Annegret Erlenbauer-Janzen, Jürgen Utecht, Heinz Werner Morgner, Jürgen Erlenbauer,

Herbert Janzen, Egon Sprigade, Dr. Heinrich Mönnighoff, Heinrich Kolöchter .

deutlich, dass die über 700 Jahre

alte Bauerschaft Nette zusammen

mit der etwa 100 Jahre alten

Kolonie und dem neuen Nette

weit mehr heimatgeschichtliche

Erinnerungswerte besitzt, als

gemeinhin angenommen wird.

Wesentlich zu dieser Präsentation

hatte Heimatforscher Friedhelm

Treckmann beigetragen,

der mit seinem Wissen, seinen

Erfahrungen und sehr großem

persönlichen Einsatz – auch unter

Einbeziehung seines eigenen

Archivs – die gesammelten Fotos

und Urkunden in eine fundiert

dokumentierte , vorzeigbare

einheitliche Form gebracht hatte.

Bei ihm möchte sich die Arbeits-

gruppe unter Federführung von

Dr. Heinrich Mönnighoff auch

von dieser Stelle aus nochmals

recht herzlich bedanken.

Die technische Gestaltung der

Ausstellung oblag allen Mitgliedern

der Arbeitsgruppe und der

freiwilligen Feuerwehr Nette.

Wegen des großen Zuspruchs

bereitet die Arbeitsgruppe eine

weitere umfangreiche Ausstellung

im Frühjahr 2009 vor.

Themen der Ausstellung waren :

1. Aus der Geschichte des Ortes

Nette

2. Die Bedeutung des Namens

Nette am Nettebach

3.Schloss Westhusen

4. Die Bauerschaft Niedermette

5. Die Bauerschaft Obernette

6. Die Dörwe

7. Der älteste Netter Verein –

Bürgerschützen von 1799

8. Die Freiwillige Feuerwehr

Nette

9. Die Vereine der Bergkappen

10. Die neuzeitliche Gemeinde

Nette mit dem Wohngebiet der

Bergleute, den Kirchen und Vereinen.

... von Playmobil einen Bagger,

Kran und LKW

21


22

Bestell-Nr. MA468

Sich regen bringt Segen

Mit Wechsel der Kfz-Versicherung sparen – richtig vergleichen

Jetzt beginnt sie wieder, die hohe

Zeit des Wechsels der Kfz-Versicherung;

Mehrere Millionen

Autofahrer wechseln regelmäßig

zur Jahreswende ihren Kfz-Versicherer,

um Beiträge zu sparen.

Die Mehrzahl der Kfz-Versicherungsverträge

beginnt im Januar

und läuft bis zum Ende Dezember

desselben Jahres. Die Kündigung

muss bis Ende November bei der

Versicherung eingegangen sein,

sonst verlängert sich der Vertrag

automatisch um ein Jahr.

Fällt die Rechnung für die Kfz-

Prämie im kommenden Jahr höher

aus als für das laufende Jahr, kann

man auch noch danach kündigen.

Der Vertrag muss dann innerhalb

eines Monats nach Erhalt der Mitteilung

gekündigt werden. Wenn

der Beitrag allerdings nur steigt,

weil der Versicherte beispielsweise

wegen eines Unfalls im Schadensfreiheitsrabatt

zurückgestuft

wurde oder er in eine teurere Region

umzieht, gibt es kein außer-

Teure Autoversicherung –

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ordentliches Kündigungsrecht.

Richtig vergleichen ist wichtig

Bei der Wahl des neuen Versicherers

können Vergleichsportale

im Internet helfen, die Tarife verschiedener

Anbieter miteinander

zu vergleichen. Doch nicht alle

Portale bieten einen vollständigen

Marktüberblick, darauf macht die

HUK-COBURG aufmerksam. Bei

manchen fehlen gerade die günstigsten

Anbieter. Darum empfiehlt

es sich, mehrere Portale zu besuchen

und genau zu vergleichen.

... alles von Star Wars

Leserbefragung:

Welche Kfz-Versicherungen

überzeugen?

Platz 1

Ausgabe

07/2008

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Tel. 0231 355361, hirsch@HUKvm.de

Paul-Fleming-Straße 26

44359 Dortmund (Nette)

Sprechzeiten:

Mo., Do. 10.00–12.00 Uhr

Mi. 16.00–19.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Wolfgang Stollorcz

Tel. 0231 39968101

stollorcz@HUKvm.de

Reinbachweg 3

44357 Dortmund (Bodelschwingh)

Beratungsaktion „Initiative Früherkennung

Demenz“ in der Remigius-Apotheke

Eine Altersdemenz bei Eltern oder

anderen Angehörigen zu erkennen,

ist nicht immer einfach: Oft wird sie

als reine Vergesslichkeit abgetan.

Andererseits ist nicht jede Form von

Unkonzentriertheit und „Schusseligkeit“

krankhaft. Unter dem Motto

„Aktiv gegen das Vergessen“ hat die

Remigius-Apotheke für ihre Kunden

ein Info- und Servicepaket mit wertvollen

Hilfestellungen für Betroffene

und Angehörige geschnürt, das dort

ab sofort kostenlos erhältlich ist. Die

Demenz führt zu Störungen des Gedächtnisses,

der Persönlichkeit und

des Verhaltens. Die Erkrankten verlieren

ihre Fähigkeit zu denken, zu

sprechen, zu überlegen und sich zu

erinnern. Schließlich

sind sie immer mehr

auf die Betreuung

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

durch andere Menschen angewiesen.

Eine Demenz im Alter entwickelt

sich meist langsam.

Am Anfang fallen die Betreffenden

Frau Dr. Rühl (Mitte) mit der Pharmareferentin von Ratiopharm und einer Kundin.

Pfarrer Carsten Griese arbeitet seit

einigen Wochen in der Noahgemeinde

und führt die Arbeit mit

jungen Familien für Superintendent

Michael Stache weiter. Carsten Griese

stammt aus Ostwestfalen und hat

nach seinem Theologiestudium journalistische

Erfahrungen beim Rundfunk

und evangelischen Pressedienst

(epd) gesammelt. Seine erste

Pfarrstelle trat er vor zehn Jahren

in Dortmund an. In dieser Zeit hat

der Theologe an den Dortmunder

Hochschulen als Studierendenpfarrer

der westfälischen Kirche gearbeitet

und hier Gottesdienste, Festivals,

Seminare und studentische Begegnungsreisen

angeboten. Carsten

Griese arbeitet im Vorstand der Gesellschaft

für christlich-jüdische Zusammenarbeit

mit. Die Begegnung

und das Gespräch mit Menschen

aus unterschiedlichen Kulturen und

auf, weil sie immer häufiger unaufmerksam

sind. Sie stellen oft die

gleichen Fragen oder finden im Gespräch

nicht die richtigen Worte. Sie

erkennen Gesichter, können aber

die Namen nicht nennen.

Komplexe Aufgaben wie das Berechnen

des Wechselgeldes oder

das Ausfüllen von Formularen fallen

ihnen schwer. Wer Anzeichen

eines geistigen Verfalls bei seinen

Angehörigen feststellt, sollte rechtzeitig

mit dem Hausarzt darüber

sprechen.

Das Infopaket der Remigius-Apotheke

enthält wertvolle Tipps zumdem

Umgang mit der Erkrankung.

Neues Gesicht in der Noahgemeinde

Pfarrer Carsten Griese

Religionen liegen ihm am Herzen.

In der Noahgemeinde will der Theologe

„Kunterbuntgottesdienste“

für Familien feiern, Freizeiten und

Aktionen für junge Familien organisieren

und Elternabende in Zusammenarbeit

mit den evangelischen

Kindertageseinrichtungen anbieten.

Sie erreichen Pfarrer Carsten Griese

unter: Telefon 0231 9108746 • Fax

0231 9108747 • Mail: junge-familien-griese@gmx.de


24. Kreisdamenpokalschießen

Auch der SC Bodelschwingh war beim 24. Kreisdamenpokalschießen in

Huckarde vertreten

Der Schützenkreis führte auf der

Schießsportanlage der Bürger-

Schützengilde (BSG) Huckarde

sein 24. Kreisdamenpokalschießen

durch. Kreisdamenleiterin

Angelika Rudoff brachte mit

dieser Veranstaltung ihr 20. Pokalschießen

der Damen aus den

Schützenvereinen des Kreises

zur Entscheidung. Sie bedankte

sich bei einigen Wegbegleitern

mit Präsenten. Insgesamt gingen

50 Damen an den Start. Mit 12

Teilnehmerinnen war der Gastgeber

BSG Huckarde am stärksten

vertreten und erhielt einen Sonderpokal.

In der Mannschaftswertung

aufgelegt siegte SC Bodelschwingh

II mit 882 Ringen

vor SC Bodelschwingh I und

der Schützengilde Ickern (854

Ringe). Gastgeber BSG Huckarde

Seit Beginn des neuen Kindergartenjahres

haben die Mädchen

und Jungen der Ev. Tageseinrichtung

für Kinder in der Karl-Schurz

Straße die Möglichkeit spielerisch

die englische Sprache zu

erlernen. Durch traditionelle und

Junior english

kam 853 Ringen auf den vierten

Platz. Den ersten Platz Freihand

belegte die BSG Huckarde.

Im Sonderwettbewerb der Senioren

beim Teilerschießen siegte

Kreisvorsitzende Gisela Eckey

(44,0) vom BSV Nette vor Gisela

Logemann (84,8) vom BSV

Huckarde und Andrea Rabert

(107,3) vom BSV Rauxel-Bahnhof.

In der Damenklasse siegte

Kim Westenburger (266,3) vor

Mandy Owczarzak (274,5) und

Christina Schmidt (387,5) (alle

BSG Huckarde).

Die Ehrungen mit Pokalen und

wertvollen Sachpreisen nahmen

Kreisdamenleiterin Angelika Rudoff

und Kreissportleiter Günter

Pabst vor. de

neue Geschichten, Lieder, Spiele,

Reime und Aktivitäten gelingt es

Frau Windgätter mit dem Angebot

„Junior english“, den Kindern mit

Spaß eine positive Einstellung zur

Weltsprache Englisch zu vermitteln.

Kerstin Schmidt

„Junior english“ im Kindergarten: Frau Windgätter vermittelt den Kleinen spielerisch

erste Kenntnisse

Die U-17 Fußballmädchen der DJK Sportfreunde

Nette werden Herbstmeister

Dass Fußball nicht mehr nur

Männersache ist, stellen immer

mehr Mädchen- u. Damenmannschaften

unter Beweis. Als am 12.

April 2007 das erste Training für

fußballbegeisterte Mädchen zwischen

13 und 17 Jahren stattfand,

ahnte noch niemand, dass man

bereits im zweiten Jahr nach der

Gründung einen so erfolgreichen

Fußball spielen würde. Belegte

man im letzten Jahr noch Platz 5

der Tabelle, steht man nun unangefochten

auf dem ersten Tabellenplatz

der 2. Kreisklasse. Das

Trainergespann Inge Jakmann und

Gerd Szesny leistet hervorragende

Arbeit. Die Mädchen zeigen jeden

Samstag, dass nicht nur fußballerisches

Können, sondern vor allem

der Wille zum Sieg zählt. „Was

sind wir? – Ein Team!“ ertönt es,

wenn die Mädchen sich zum Spiel

bereit machen. Im Team haben sie

dann auch Punkt für Punkt eingefahren,

so dass sie beruhigt in die

Winterpause gehen können. Die

Mädchen hoffen, die Rückrunde

ebenso erfolgreich zu meistern,

so dass man um den Aufstieg in

die 1. Kreisklasse mitspielt. Mittlerweile

gibt es auch eine ebenso

erfolgreiche U-14 Mädchenmannschaft,

die von Jasmin Kamenz und

Clarissa Trunk trainiert wird und

ebenfalls den ersten Tabellenplatz

belegt. Trainiert wird montags

und donnerstags jeweils von 17.00

Uhr bis 18.30 Uhr auf dem Sportplatz

am Hallenbad in Dortmund

Nette. Interessierte Mädchen sind

herzlich willkommen! DJK Sportfreunde

Nette

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