12. Oktober 2012 Beginn jeweils 20 Uhr Euro Theater Central ...

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12. Oktober 2012 Beginn jeweils 20 Uhr Euro Theater Central ...

Gregor Jansen in der Rolle des Hexenkommissars

Dr. Johannes Roemeswinckel wurde in Köln geboren

und entdeckte vor 12 Jahren seine Leidenschaft

fürs Theater. Nach 7 Jahren Tätigkeit am

Stadttheater Koblenz übernahm er zuerst kleinere

und später auch große Rollen am Konradhaus,

Freie Bühne Neuwied und spielte u.a. Gräfin Mariza, Verkaufte

Braut, Arzt am Scheideweg, Fiesco, er ist in einigen Werbefilmen

zu sehen und zuletzt als Hauptdarsteller in

CSI Kowelenz. In den Produktionen Küsst mich Kurfürst und

Arsen und Spitzenhäubchen spielte er zusammen mit Wilfried

Esch.

Ewald Dorn in der Rolle des Paters Maurus

wurde 1975 in Barnaul geboren. Nach seiner

Schauspielausbildung an einer privaten Schule

in Bonn hat er an vielen verschiedenen Bühnen

gespielt. Zudem hat er auch im Kabarett seine

Erfahrungen gesammelt. Seine Leidenschaft

zum Klavier ermöglicht ihm, in Verbindung mit

dem Theater, in Schulen jungen Menschen Musik und Theater

nahe zu bringen. Auch in diversen Kurzfilmen, hat er schon

mitgewirkt.

12. Oktober 2012

Beginn jeweils 20 Uhr

Euro Theater Central

Münsterplatz/Dreieck – Eingang Mauspfad –

53111 Bonn

www.eurotheater.de

Karten 19,00 € / 9,50 €(ermäßigt)

Kartenreservierung: 0228 / 65 29 51 / eurotheater@eurotheater.de

Kartenvorverkauf im Hause

Montag – Freitag 16.00 – 19.00 Uhr,

Samstag 11.00 – 13.00 Uhr und bei der Theater Konzertkasse

im Kaufhof Bonn während der Öffnungszeiten


Wir schreiben das Jahr 1626. Das Leben des Kurfürsten und

Erzbischofs von Köln, Ferdinand von Wittelsbach, ist von tiefem

Aberglauben und dem Glauben an die Allmacht der Römisch

Katholischen Kirche geprägt. So lässt er nichts unversucht, das

Rheinland zu rekatholisieren. Die Bevölkerung lehnt ihn jedoch

ab, Es bedarf also eines Wunders oder der radikalen Ausrottung

der Hexen, um das Volk zurück in den Schoß der Heiligen

Mutter Kirche zu führen.

Die Nonne Sophia Agnes von Langenberg des Klosters Sankt

Clara zu Köln erkrankt schwer. Während sie mit dem Tode

ringt, hat sie göttliche Visionen, die sich schnell herumsprechen.

Auch gelingt es ihr, eine Mitschwester von einem schweren

Beinleiden zu heilen. Alsbald wird sie vom Volk insgeheim

als lebende Heilige verehrt.

Kann sich Ferdinand dieses Wunder zu Nutze machen? Eine

Untersuchung soll Klarheit bringen. Doch alsbald gibt es Zweifel

an der Echtheit des Wunders.

Ferdinand von (Wittelsbach) Bayern war von 1612 bis 1650

Kurfürst und Erzbischof von Köln, nachdem er 18jährig bereits

von 1595 bis 1612 als Koadjutor die Amtsgeschäfte im Kurfürstentum

führte.

Er war ein führender Vertreter der Gegenreformation und ein

fanatischer Hexenjäger. In seiner Regierungszeit nahmen die

Hexenverfolgungen in Kurköln stark zu. 1607 erließ Kurfürst

Ferdinand eine eigene Hexenprozessordnung, die er im Laufe

der Jahre wesentlich verschärfte. Ebenso verschärfte er mit der

Bonner Hexenordnung die Regelungen der kaiserlichen Halsgerichtsordnung

zur Durchführung der Hexenverfolgung und

erleichterte besonders den Einsatz der so genannten peinlichen

Befragung (Folter). Er schuf einen regelrechten Vernichtungsapparat,

wobei die von ihm eingesetzten Hexenkommissare

oftmals mit äußerster Brutalität vorgingen.Während seiner

Regentschaft endeten beinahe alle Anklagen mit einem Todesurteil.

Der Fall der Klarissin Sophia Agnes von Langenberg war richtungweisend

und auch damals schon von überregionaler Bedeutung.

Besonders, weil sich die Ermittlungen gegen eine

Nonne richteten und somit nach Kirchenrecht auch die Inquisition

involviert war. Was mit der Untersuchung eines Wunders

begann, endete für die junge Frau mit der Hinrichtung als Hexe.

Ihr Tod löste wohl die größte Verfolgungswelle gegen ver-

meintliche Hexen aus, die vom Rheinland ausgehend, halb

Europa erfasste.

Sophia Agnes von Langenberg geriet zwischen die Mühlsteine

von tiefem Aberglauben, religiösem Fanatismus, sowie kirchlichen,

politischen und wirtschaftlichen Machtinteressen.

Es war der Beginn eines regelrechten Vernichtungskrieges

gegen vermeintliche Hexen.

Wilfried Esch ist Autor und Regisseur des

Stücks. Er lebt und arbeitet in Bonn und

Meckenheim. Esch schreibt Historische

Romane, Mystery, Fantasy sowie Märchen

für Kinder und Erwachsene. Die Presse

urteilt u.a. über ihn, dass seine Romane

gekennzeichnet sind durch „eine Fülle

verzahnter Handlungsstränge, Kreuzungen zahlreicher Romangattungen

(etwa Entwicklungs-, Abenteuer- oder historischer

Roman) sowie cineastischen Kolorits von Fantasy, Gothik

und Horror“. Zudem scheut die Presse auch den Vergleich zu

Umberto Ecco und Dan Brown nicht, indem sie u.a. schreibt,

Esch’s Bücher zeichnen sich aus durch „kriminalistische Züge

wie in Der Name der Rose“ und „birgt ein schier unglaubliches

Geheimnis wie Dan Browns Da Vinci Code – Sakrileg“.

Theater- und Bühnenerfahrungen sammelt er seit 2002 mit den

Produktionen des Multimedia - Stücks Die Stunde des Heiligen

Grals – Ein Mythos lebt! im Rahmen des Kulturprojektes Rheinromantik,

sowie Hexenwerck und Zauberey, Rollen in Küßt mich

Kurfürst, Arsen und Spitzenhäubchen (beides Produktionen der

freien Theatergruppe Tripple T), Die Brücke (Produktion der

Landesbühne Rheinland-Pfalz) etc.

Carsten Schnell Der in Hennef /

Sieg geborene Komponist ist seit

1990 als freischaffender Musiker

tätig. Seit 1992 ist er bei BSC Music

in München unter Vertrag. Er gilt

mit seinen Alben wie „Acoustic

Delusion“ „U!“ oder „Moments in

the Past“ als einer der führenden Vertreter im Bereich der

Instrumentalmusik aus Deutschland im weltweiten Vertrieb.

1992 gelang ihm mit seinem Album „Adjust“ auf Anhieb der

Sprung in die berühmte deutsche Elektronik Szene als interessanteste

Neuentdeckung des Jahres.

Alexandra Heimberger in der Rolle der Nonne

Sophia Agnes von Langenberg wurde in Bad

Reichenhall geboren und lebt in Köln. Ihre Schauspielausbildung

absolvierte sie an der Speech and

Drama School in der Schweiz. Es folgte u.a. eine

zusätzliche Theaterausbildung bei Birgit Pacht

und Carl Weinknecht. Zudem nahm sie Gesangsunterricht

in der Akademie für Gesang „Nachtigall und Lerche“.

Seit 2006 arbeitet sie als freiberufliche Schauspielerin für verschiedene

Theaterbühnen. 2010 spielte sie u.a. in diversen

Kurzfilmen mit.

Johannes Prill in der Rolle des Kurfürsten

Ferdinand von Wittelsbach wurde 1963 in Bonn

geboren. Nach dem Abitur studierte er in Genf

Romanistik und absolvierte am Conservatoire

De Musique De Genève und der Schauspielschule

des Piccolo Theaters Piccolissimo seine

Schauspielausbildung, die er 1988 mit dem

Diplom abschloss. Seitdem hat er an verschiedenen Bühnen in

der Schweiz und Deutschland Theater gespielt und Regie geführt.

Seit 2005 ist er außerdem Dozent an der Film Acting

School Cologne.

Marcus Pickering absolvierte von 1997 – 2007

seine Schauspielausbildung an der Theaterakademie

Stuttgart und am Drama Centre London.

Der gebürtige Brite spielte seit 1999 in

verschiedensten deutschen und britischen

Theater – und Filmproduktionen. Seit 2012

arbeitet er als Regisseur und Schauspieler am

Freilichtwandertheater Alfter.

Alexandra Leffers-Knoll in der Rolle der besessenen

Klarissin Lucia kommt ursprünglich aus

dem Tanzbereich sowie dem Ballett. Sie entdeckte

ihre schauspielerischen Qualitäten vor

10 Jahren und gründete die freie Theatergruppe

Tripple T, Tanz-trifft-Theater. Sie spielte

u.a. in den Produktionen Küßt mich, Kurfürst!,

Arsen und Spitzenhübschen sowie Hexenwerck und Zauberey.

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