Magazin Berner Wirtschaft 04/2010 - Handels- und Industrieverein ...

bern.cci.ch

Magazin Berner Wirtschaft 04/2010 - Handels- und Industrieverein ...

Berner Wirtschaft

L'économie bernoise

� Herzliche Gratulation!

Johann N. Schneider-Ammann – Bundesrat Seite 8

� HIV-Preis 2010 Seite 11

� Ersatz Mühleberg – ein Kerngeschäft

für die Wirtschaft Seite 7

HIV-Jubiläum:

Berner Wirtschaftstage

Seite 11

Berner Wirtschaft 04 l 10 Magazin des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern – Bulletin de l’Union du commerce et de l’industrie du Canton de Berne


Inhalt

5 Innovative Enterprise

Nachdiplomstudium in Unternehmens–

führung

6 Umwelt-Forschungspreis

7 Ersatz Mühleberg – ein Kerngeschäft

für die Wirtschaft!

8 Herzliche Gratulation!

Johann N. Schneider-Ammann –

Bundesrat

9 Section Jura bernois: 3 Portraits

d’entreprises

11 HIV-Preis 2010

Berner Wirtschaftstage 2010

12 www.wirtschaftstermine.ch

Seminar Legal Risk Management

Berner Handelskammer – Exportdienste

14 Das Nashorn, Freude und Ärger

Firmenjubiläen / Neueintritte

Berner Wirtschaft

L'économie bernoise

� Herzliche Gratulation!

Johann N. Schneider-Ammann – Bundesrat Seite 8

� HIV-Preis 2010 Seite 11

� Ersatz Mühleberg – ein Kerngeschäft

für die Wirtschaft Seite 7

HIV-Jubiläum:

Berner Wirtschaftstage

Seite 11

Berner Wirtschaft 04 l 10 Magazin des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern – Bulletin de l’Union du commerce et de l’industrie du Canton de Berne

Zum Titelbild

Impressionen

von den Berner

Wirtschaftstagen 2010

Berner Wirtschaft 04.10

Editorial

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser

Ein Unternehmer im Bundesrat – herzliche Gratulation!

Am 22. September 2010 wurde unser

Vorstandsmitglied Johann Niklaus Schneider-Ammann,

Langenthal, als sechster Berner

Freisinniger in den Bundesrat gewählt. Das besondere

Ereignis für den HIV im 150. Jahr der

Vereinsgeschichte thematisieren wir auf Seite 8.

Rückblickend waren auch unsere Berner Wirtschaftstage

mit rund 2'000 Besucherinnen und

Besuchern ein Erfolg. Eindrücke vermittelt das

Titelbild unseres Magazins. Auf Seite 11 finden

Sie sämtliche Firmen namentlich aufgeführt, die

am 17./18. September Besuchende empfangen

und auf eindrückliche Art die Kraft der Wirtschaft

demonstriert haben.

Erneut machen wir aufmerksam auf eine HIV-

Dienstleistung, die Ihnen bei der Planung Ihrer

Events und für das Anmeldewesen unentgeltlich

zur Verfügung steht: www.wirtschaftstage.

ch (Seite 12).

Die Energieversorgung sichern, ist eines unserer

vier wirtschaftspolitischen Schwerpunktziele.

Der HIV engagiert sich zugunsten einer wirtschaftlichen,

marktkonformen kantonalen Energiepolitik,

das heisst für den Weiterbetrieb des

Kernkraftwerks Mühleberg und für dessen Ersatz

ab dem Jahr 2020 am selben Standort. Seite 7

vermittelt Ihnen Sachinformation für die Diskussion

im Rahmen der bevorstehenden Volksabstimmung

vom 13. Februar 2011.

Zum Jahresende schicken wir Ihnen beste Weihnachts-

und Festtagsgrüsse. Wir wünschen Ihnen

fürs kommende Jahr viel Erfolg im Unternehmen

und persönliches Wohlergehen.

Dr. Adrian Haas

Direktor Handels- und Industrieverein

des Kantons Bern

Chers membres, chers lecteurs et lectrices,

Un entrepreneur au Conseil fédéral – sincères

félicitations! Le 22 septembre 2010, Johann

Niklaus Schneider-Ammann, membre de notre

Comité, originaire de Langenthal, a été élu en

qualité de sixième conseiller fédéral libéral-radical

bernois. Cet événement particulier pour la

150e année de l’histoire de l’UCI est thématisé

en page 8.

Rétroactivement, nous constatons avec une

énorme satisfaction que nos journées de

l'économie bernoise des 17 et 18 septembre

ont attiré près de 2‘000 visiteuses et visiteurs.

La page de garde de notre magazine donne un

aperçu de ce succès. En page 11, vous trouverez

la liste de toutes les entreprises ayant participé

et démontré de manière impressionnante la force

de l’économie bernoise.

De nouveau, permettez-nous également d’attirer

l’attention sur une prestation de service de l’UCI

destinée à vous aider à planifier vos événements

et à vous servir d’instrument gratuite pour les

inscriptions: www.wirtschaftstage.ch (p. 12).

L'approvisionnement en énergie constitue l’un

des quatre points forts de notre politique économique.

L’UCI s’engage en faveur d’une politique

énergétique cantonale économique et

conforme au marché, c’est-à-dire pour la poursuite

de l’exploitation de la centrale nucléaire de

Mühleberg et son remplacement au même endroit

dès 2020. En page 7, vous trouverez des

informations spécialisées pour les débats

qui vont précéder la votation populaire du

13 février 2011.

En cette fin d’année, nous vous souhaitons de

joyeuses fêtes de Noël et vous adressons personnellement

nos meilleurs vœux et beaucoup

de réussite en termes d’économie d’entreprise.

Dr. Adrian Haas

Directeur Union du commerce

et de l’Industrie du Canton de Berne

3


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Nehmen Sie uns beim Wort.

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Neuer Studiengang für KMU:

Erfolg mit „Innovative Enterprise“

Systematisches, professionelles Innovationsmanagement

zählt zu den Schlüsselfaktoren

des erfolgreichen Unternehmens. Mit einem

neuen Studiengang befähigt das Managementzentrum

der Berner Fachhochschule

(MZBE) nicht nur Fachpersonen, sondern

ganze Unternehmen zur „Innovative Enterprise“.

Das spezielle Weiterbildungsangebot wurde

in Zusammenarbeit mit innoBE AG entwickelt

und basiert auf deren Erfahrung aus der Beratung

und aus der Zusammenarbeit mit Unternehmen

namentlich im Bereich der Innovation.

Das MZBE verfügt über bewährtes Know-how

in Managementausbildung mit Weiterbildungsschwerpunkt

Innovationsmanagement und ausgewählten

Dozierenden mit Wirtschaftspraxis.

Berner Wirtschaft 04.10

Firmen erhalten ein Label

„Innovative Enterprise“

• erhöht Innovationserfolge durch professionelle

Strukturen und systematisches Vorgehen;

• steigert die Innovationsleistung der Mitarbeitenden

durch ein Klima, das Kreativität und

Ideenfindung gezielt unterstützt;

• erweitert das Innovationspotenzial mittels

Öffnung des Innovationsprozesses nach aussen

und

• schafft Wettbewerbsvorteile aufgrund präziser

Differenzierung im Markt.

„Innovative Enterprise“-Firmen erhalten ein

Label für den Einsatz in der Kommunikation.

Personen erhalten ein Zertifikat

Teilnehmende Personen profitieren in „Innovative

Enterprise“ von einer profunden Ausbildung in

Innovationsmanagement und erwerben das Zer-

tifikat (CAS, Certificate of Advanced Studies) als

Abschlussausweis.

Konzentriertes Programm

Die Ausbildung erfolgt konzentriert an fünf Tagen

über ein Kalenderjahr verteilt. Dazwischen

findet im Unternehmen die praktische und begleitende

Anwendung des erworbenen Wissens

statt.

Das Ausbildungsprogramm startet im April

2011. Informationen, Informationsanlässe und

Anmeldung unter www.ti.bfh.ch/ue-innoe.

Unternehmensführung und Betriebswirtschaft:

Nachdiplomstudium in Unternehmensführung

mit eidg. Anerkennung (HF)

Die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern

gibb bietet seit 20 Jahren eine berufsbegleitende

Managementausbildung mit praxisorientierten

Schwerpunkten in Unternehmens- und

Personalführung, Marketing, Rechnungswesen,

Betriebswirtschaft, Controlling und Volkswirtschaft

an. Im Rahmen einer kleinen Feier am 18.

November 2010 sprach Thomas Binggeli, „ThömusVeloshop“

und Preisträger des Swiss Economic

Award 2006, zu den zahlreich erschienenen

Gästen. Gastreferent Dr. rer. pol. Benedikt Weibel,

Professor für „Praktisches Management“ an

der Universität Bern und langjähriger SBB-Chef,

würdigte mit seinen Impulsen für ein wirkungsvolles

Management das bereits von 500 Teilnehmenden

erfolgreich abgeschlossene gibb-Ausbildungsangebot.

Systematischer Kursaufbau

Die Kursinhalte „Nachdiplomstudium in Unternehmensführung“

sind systematisch aufgebaut:

Erkenntnisse aus der Theorie werden in den direkten

Bezug zur Praxis gesetzt. Die Auseinandersetzung

mit der Praxis zwingt zum Denken in

Zusammenhängen und Widersprüchen.

Der Kurs richtet sich an Unternehmer/innen,

Kader und Nachwuchskräfte aus Klein-

und Mittelbetrieben. Voraussetzungen für die

Kursteilnahme sind eine Berufs- oder Höhere

Fachprüfung, der Abschluss einer Technikerschule/Fachhochschule

oder Universität sowie

vier Jahre Berufstätigkeit. Vorbehalten bleibt

eine Zulassung aufgrund gleichwertiger Qualifikationen.

Lohnende Investition

Das Kursgeld für Teilnehmende, die ihren stipendienrechtlichen

Wohnsitz seit mehr als 24

Monaten im Kanton Bern haben, beträgt 1150

Franken pro Semester inklusive Material (subventioniert);

das Kursgeld für Teilnehmende mit

Wohnsitz ausserhalb des Kantons Bern beträgt

1905 Franken pro Semester (nicht subventioniert).

Informationen finden sich unter www.gibb.ch

oder können angefordert werden unter unternehmensfuehrung@gibb.ch.

5


Berner Umwelt-Forschungspreis

CSL Behring und Energie Wasser Bern unterstützen

neu den Berner Umwelt-Forschungspreis

und ermöglichen dessen Verleihung bis

ins Jahr 2016. Der HIV ist institutioneller

Partner. Im Gespräch mit der Berner Wirtschaft

äussern sich Uwe E. Jocham (1), Direktionspräsident

CSL Behring AG, Bern, und

Daniel Schafer(2), CEO Energie Wasser Bern,

zu ihrem Engagement.

Berner Wirtschaft: Was gab

den Ausschlag für CSL Behring

und Energie Wasser

Bern, den Berner Umwelt-

Forschungspreis zu unterstützen?

Uwe E. Jocham: Das Engagement hierfür gehört

zur Corporate Responsibility der CSL Limited

und ihrer Tochtergesellschaft CSL Behring.

Wir stellen unsere weltweit vertriebenen Produkte

mit möglichst umweltschonenden Verfahren

her. Die Unterstützung des Berner Umwelt-

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Immer anders. Wie Ihr Leben. Der Audi Q5.

Intelligent vielfältig: Der Audi Q5 brilliert mit einem grosszügigen Raumangebot und

kräftiger Dynamik – bei gleichzeitig geringem Verbrauch.

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CO 2 -Emissionen: 172 g/km (188 g/km: Durchschnitt aller Neuwagenmodelle).

Energieeffizienzkategorie B.

Viel Spass bei der Probefahrt.

AMAG RETAIL Bern

Forschungspreises ermöglicht unter anderem die

Sichtbarmachung der Zusammenarbeit von CSL

Behring und der Universität Bern bzw. jener zwischen

Wirtschaft und Wissenschaft. Sie dient

allen und trägt zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts

Bern bei.

Daniel Schafer: Die Eignerstrategie von Energie

Wasser Bern sieht vor, dass die Stadt Bern

nachhaltig, effizient und ökologisch mit Energie

versorgt wird. Als Folge davon richten wir unsere

Produktionsstrategie auf die erneuerbaren

Energien aus. Wir engagieren uns dafür, die Energieeffizienz

zu steigern und den Stromverbrauch

nicht weiter anwachsen zu lassen. Mit dem Berner

Energiepreis zeichnen wir jährlich Unternehmen

aus, die sich besonders energieeffizient verhalten.

Der Berner Umwelt-Forschungspreis ist

die logische Ergänzung dieses Ziels auf Seite

Produktion.

Berner Wirtschaft: Wie beurteilen Sie die Bedeutung

des Preises und seinen Einfluss auf Wirtschaft,

Wankdorffeldstrasse 60, 3000 Bern 22, Tel.: 031 337 55 10, www.bern.amag.ch

Politik und Gesellschaft?

Uwe E. Jocham: Die Ökologie

wird in der künftigen

Gesellschaft eine immer

wichtigere Rolle spielen und

die Zusammenarbeit zwischen

Wirtschaft und Wissenschaft

wird weiter an Bedeutung gewinnen.

Der Berner Umwelt-Forschungspreis trägt dazu

bei, Bern als attraktiven Universitätsstandort zu

stärken.

Daniel Schafer: Umweltschutz und Ökologie

sind wichtige Elemente im Umgang mit natürlichen

Ressourcen und schonender Energieproduktion.

Wir müssen alles daran setzen,

um hier voranzukommen, der Berner Umwelt-

Forschungspreis ist eine aus einem Strauss von

Massnahmen.

Informationen zum Berner Umwelt-Forschungspreis

unter www.ufp.unibe.ch.

6 Berner Wirtschaft 04.10


Ersatz Mühleberg –

ein Kerngeschäft für die Wirtschaft!

Am 13. Februar 2011 stimmen wir über

die Stellungnahme des Kantons Bern zum

Rahmenbewilligungsgesuch betreffend den

Ersatz des Kernkraftwerks Mühleberg ab. Für

die Wirtschaft in der Schweiz und im Kanton

Bern ist der positive Ausgang dieser Volksabstimmung

von grösster Bedeutung.

Der Verbrauch steigt, die Stromproduktion

nimmt ab

Seit 1950 ist der Stromverbrauch in der Schweiz

um das Sechsfache gestiegen – in den letzten

zehn Jahren in der Grössenordnung von zwei

Kernkraftwerken. Und die Verbrauchskurve zeigt

weiter nach oben: Das Bundesamt für Energie

(BFE) rechnet bis zum Jahr 2050 mit einem

jährlichen Anstieg von 0,5 % bis 2 %. Für den

steigenden Stromverbrauch gibt es verschiedene

Gründe:

• Die Wohnbevölkerung der Schweiz wächst.

• Die Anzahl elektrischer Geräte im Alltag

nimmt zu.

• Der Bedarf an Wohnfläche pro Person steigt.

• Die Wirtschaft wächst.

• Massnahmen zur CO2-Reduktion erhöhen

den Strombedarf – z. B. durch den Ausbau

des öffentlichen Verkehrs oder den Einsatz

von Wärmepumpen.

Wir verbrauchen immer mehr Strom, gleichzeitig

nehmen Stromproduktion und -beschaffung

Abfallentsorgung ist technisch machbar

bzw. gelöst

Das Bundesamt für Energie (BfE) gab am 23.

August 2010 bekannt, dass nun sechs potenzielle

Standortgebiete ausgeschieden sind. Es

wurden Sicherheitsgutachten eingeholt und

Grundlagen zur Raumplanung und zur Betroffenheit

in den Gebieten erarbeitet. Mitte des

kommenden Jahres wird der Bundesrat entscheiden,

welche vier Standorte im weiteren

Auswahlverfahren verbleiben. Auch werden die

betroffenen Regionen nun immer stärker in das

Verfahren mit einbezogen.

Zudem ist die Finanzierung der Entsorgung radioaktiver

Abfälle durch zwei unabhängige

Berner Wirtschaft 04.10

ab. Ab 2020 werden die Kernkraftwerke Mühleberg

und Beznau vom Netz gehen. Im selben

Zeitraum laufen die Stromimportverträge mit

Frankreich aus. Die Schweiz bezieht heute rund

33 % ihrer Kernenergie aus französischen Kernkraftwerken.

Stromlücke wird Realität

Bereits im Laufe des nächsten Jahrzehnts ist

mit ersten Engpässen bei der Stromversorgung

zu rechnen. Schon heute ist die Schweiz in den

Ein neues KKW im Kanton Bern brächte einen

volkswirtschaftlichen Gewinn

Eine Studie von BAKBASEL zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Stromwirtschaft vom Dezember

2007 zeigt Folgendes:

• KKW Mühleberg heute:

- Bruttowertschöpfung von insgesamt CHF 94 Mio./a (ohne indirekte Effekte)

- 500 Arbeitsplätze

- CHF 44 Mio. Einkommen, CHF 15 Mio. Steuern

• KKW Mühleberg mit neuem Reaktor:

- Bruttowertschöpfung von insgesamt CHF 439 Mio./a (ohne indirekte Effekte)

- 1320 Arbeitsplätze

- CHF 117 Mio. Einkommen, CHF 84 Mio. Steuern

• Bauphase:

- Investitionen: CHF 4 Mia.

- Wertschöpfungseffekt im Kanton Bern: CHF 1,3 Mia.

- 1200 Arbeitsplätze während 10 Jahren

Die Studie kann unter www.forumpromuehleberg.ch heruntergeladen werden.

Fonds gesichert: der Stilllegungsfonds für Kernanlagen

und der Entsorgungsfonds für Kernkraftwerke.

Die Betreibergesellschaften zahlen

verbindlich abgemachte Beträge in beide Fonds

ein. Der Entsorgungsfonds enthält gegenwärtig

Wintermonaten auf Stromimporte angewiesen.

Tun wir nichts, fehlen uns bis ins Jahr 2035 bis zu

30 Terawattstunden (TWh) Strom – ungefähr

die zehnfache Produktion des heutigen Kernkraftwerks

Mühleberg. Die EU ist nicht mehr

bereit, Bezugsverträge nach bisherigem Muster

zu akzeptieren bzw. der gegenüber Spotmarktgeschäften

privilegierte Import von Strom (langfristig

zugesicherte grenzüberschreitende Leitungskapazität)

wird nicht mehr bewilligt.

rund 1 Milliarde Franken und der Stilllegungsfonds

rund 500 Millionen Franken.

Der HIV setzt sich daher mit Vehemenz für

ein neues Kernkraftwerk in Mühleberg ein.

Geringe CO 2 -Emissionen der Kernenergie

im Vergleich mit anderen

Stromproduktionsarten

Gemäss einer Studie des Paul Scherrer

Instituts (PSI) weisen die Schweizer

Wasser- und Kernkraftwerke heute und

im Jahre 2030 die geringsten Treibhausgas-Emissionen

auf.

7


Herzliche Gratulation!

Johann N. Schneider-Ammann – Bundesrat

Der neu gewählte Bundesrat Johann Schneider-Ammann, BE, Mitte, nimmt die Gratulationen von

Ratsmitgliedern entgegen nach der zweiten Ersatzwahl in den Bundesrat durch die Vereinigte Bundesversammlung

am Mittwoch, 22. September 2010, im Parlamentsgebäude in Bern. (KEYSTONE/EQ

IMAGES POOL/Yoshiko Kusano)

Der Handels- und Industrieverein des

Kantons Bern freut sich sehr über die Wahl

von Nationalrat und Unternehmer Johann

N. Schneider-Ammann, Langenthal, in den

Bundesrat.

Mit dem Berner Unternehmer und Politiker zieht

eine überzeugt wirtschaftsliberale Persönlichkeit

und ein glaubwürdiger Vertreter des Werkplatzes

Schweiz in die Landesregierung ein. Johann

N. Schneider-Ammann ist langjähriges Mitglied

des Wirtschaftsverbands Oberaargau und Vorstandsmitglied

des kantonalen Handels- und Industrievereins.

Der neue Bundesrat hat als erfolgreicher Unternehmer

die Baumaschinenfirma seines Schwiegervaters

vergrössert und internationalisiert, 800

Arbeitsplätze in der Schweiz durch die Krise der

1990er Jahre gerettet und danach auf 1200

Beschäftigte ausgebaut. Aktuell sind weltweit

3'000 Angestellte in der 1869 gegründeten Familienfirma

in fünfter Generation tätig.

Johann N. Schneider-Ammann war trotz enormem

Engagement als Präsident und Delegierter

der Ammann-Gruppe, als Nationalrat der FDP,

als Präsident des schweizerischen Maschinen-,

Elektro- und Metallindustrie Swissmem und

als Vizepräsident des Wirtschaftsdachverbands

Economiesuisse stets gern gesehener Gast im

HIV. So war er unter anderem Gastreferent am

Festakt zum 150jährigen Jubiläum des Handels-

und Industrievereins des Kantons Bern am 18.

Juni 2010 im Zelt des Circus Nock. Aus seiner

Gratulationsansprache zitieren wir ausgewählte

Passagen.

„Seit den Gründungsjahren (des HIV, Anm.)

hat sich die Schweiz vielfältig verändert. Wir

haben aber auch vieles bewahrt, wie unser föderalistisches

Fundament. Es hat sich gezeigt,

dass der Bundesstaat die beste Form ist, um

regionale und kantonale Eigenschaften zu fördern

und unsere kulturelle Vielfalt als Modell

für Europa auszugestalten.“

8 Berner Wirtschaft 04.10

***

„Wir brauchen einen schlanken, starken Staat.

‚Weniger Staat, mehr Freiheit’ war irreführend.

Es muss heissen „Mehr Verantwortung, mehr

Vertrauen im schlanken, starken Staat“. Mit

diesem Rezept empfehle ich, die Zukunft anzugehen.“

***

„Meine lieben Anwesenden, wenn mir der

Hochseilakt halbwegs gelungen ist, dann

freut mich dies. Noch vielmehr freut mich allerdings,

wenn die Schweiz, der Kanton Bern,

der HIV und seine heute gefeierten Unternehmen

oben bleiben, weiter balancieren, jeden

einzelnen Schritt sorgfältigst absetzen und damit

eine gute Figur machen. Nicht ‚Knock-out’,

sondern ‚Knock-in’ ist im Nock-Zelt gefragt!“

***

Der HIV gratuliert Johann N. Schneider-Ammann

herzlich zur seiner Wahl in den Bundesrat.

Wir wünschen unserem Vorstandsmitglied

die nötige Gestaltungskraft zur Lösung der anspruchsvollen

Herausforderungen in der Zukunft.

Bundespräsidentin

Doris Leuthard, links,

übergibt Bundesrat

Johann Schneider-

Ammann die Leitung

des Eidgenössischen

Volkswirtschaftsdepartements

(EVD) am

Dienstag, 2. November

2010, in Bern. (KEYS-

TONE/Peter Schneider)


Portraits d'entreprise

Section Jura bernois

SolvAxis SA

125 collaborateurs répartis entre Sonceboz

(siège) et 5 autres succursales en Suisse et à

l’étranger

Notre activité

SolvAxis conçoit, développe et distribue son progiciel

d’entreprise intégré ProConcept ERP (Entreprise

Resource Planning) et assure l’intégration

de solutions informatiques tierces pour les PME/

PMI actives dans les secteurs des services, de

l’industrie et du commerce. En parallèle, SolvAxis

offre une large palette de prestations destinées

à accompagner et à répondre favorablement

aux besoins d’évolution de ses clients.

Fondée en 1987 sous le nom de Pro-Concept SA

et renommée SolvAxis en 2009, la société peut

s’appuyer sur de nombreux partenariats de recherche

et de distribution afin de proposer des

prestations innovantes à ses clients.

Nos attentes concernant la politique économique

Active sur un marché en perpétuelle évolution

où innovation rime avec quotidien, SolvAxis

doit pouvoir recruter des collaborateurs disposant

d’une formation de pointe, de type universitaire

ou HES. Des conditions cadres favorisant

l’innovation sont indispensables au développement

de nos activités, tout comme la conclusion

de partenariats solides avec des instituts

de recherche pour trouver les réponses aux

challenges de demain. Finalement, la création

d’infrastructures permettant l’établissement et

l’épanouissement de nos collaborateurs dans

notre région constitue également une attente

importante.

www.solvaxis.com

Berner Wirtschaft 04.10

VOH SA, Usine à

solutions, Courtelary

38 collaborateurs

Notre activité

Entreprise moderne, couvrant tous les besoins de

l’industrie horlogère, VOH SA a su, au fil des années,

s’imposer comme une marque de référence.

Les prestations VOH SA sont larges et de qualité.

Une qualité garantie par la verticalisation à

l’interne de la plupart de ses produits et par un

choix judicieux de fournisseurs, venant compléter

une offre déjà variée. Par ailleurs, des connaissances

approfondies de la branche horlogère

permettent à VOH SA d’en cerner les besoins

spécifiques pour proposer des solutions adaptées

et uniques, tant au niveau de l’outillage simple

que du mobilier et des appareils industriels.

Nos attentes concernant la politique économique

Le développement des formations spécialisées

dans les domaines techniques garantit également

le progrès technologique et, par là même,

économique. VOH SA souhaite donc voir ces filières

de formation soutenues. La mondialisation

et l’ouverture des marchés, quant à elles, permettent

à la Suisse et son industrie une expansion

considérable. Une politique économique visant

le libre-échange dans le respect des normes sociales

ainsi qu’une stabilisation du franc CH face

à l’euro et au dollar amélioreraient la pérennité

de ces échanges.

www.voh.ch

Les Lamineries

Matthey SA

65 collaborateurs à la Neuveville

Notre activité

Enregistrée en 1901, l'entreprise familiale est

spécialisée dans le laminage à froid de haute

précision. Les Lamineries Matthey SA font partie

des quelques entreprises au monde capables

de produire des feuilles ou bandes laminées

d'épaisseur inférieure à 5 microns en alliages

aussi résistants que l'acier inoxydable et les alliages

à base de Cobalt. Ses produits sont utilisés

dans l'horlogerie, la connectique, le médical,

l'instrumentation, l'automobile et l'aérospatiale.

Pour se rapprocher de ses clients en Asie, les Lamineries

Matthey ont décidé d’implanter une

succursale en Inde. La croissance des pays émergeants

nous aidera à augmenter notre volume de

production en produits laminés en Suisse.

Nos attentes concernant la politique économique

Au même titre que pour la promotion exogène le

canton doit avoir une meilleure politique de soutien

des entreprises déjà implantées et prêtes à

investir. Les PME attendent le même soutien que

celui accordé aux grandes entreprises avec plus

de renommée. Malgré les objectifs de simplifications

émis par les autorités fédérales et cantonales,

la charge non-productive due à la réglementation

et aux tâches administratives ne

cesse de croître. Nous attendons une simplification

de celles-ci et une réduction du nombre

des instances..

www.matthey.ch

9


10

I M P R E S S U M

Die Berner Wirtschaft

Magazin des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern

Kramgasse 2, Postfach 5464, CH-3001 Bern

Tel. +41 (0)31 388 87 87, Fax +41 (0)31 388 87 88

www.bern-cci.ch · redaktion@bern-cci.ch

Redaktionsleitung:

Alfred Rikli, HIV Bern

Grafik + Layout:

MetroComm AG, 9014 St.Gallen

Fotos:

HIV, zVg

Marketing und Verlag:

MetroComm AG, Zürcherstrasse 170, CH-9014 St. Gallen

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nschnetzer@metrocomm.ch, www.metrocomm.ch

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Ernst Niederer, Tel. direkt +41 (0)71 272 80 57, eniederer@metrocomm.ch

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Stämpfli AG, Wölflistrasse 1 , CH-3001 Bern, www.staempfli.com

Herausgeber:

Frehner Consulting AG, CH-9014 St. Gallen

www.frehner-consulting.com, info@frehner-consulting.com

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schrift licher Genehmigung des

Herausgebers.

Die «Berner Wirtschaft« erscheint viermal jährlich.

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den Feuerteufel.

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Berner Wirtschaft 04.10


HIV-Preis 2010:

Hans-Ulrich Müller, Bern

Die Sektion Bern des Handels-

und Industrievereins des Kantons

Bern HIV hat im Beisein von über

400 Mitgliedern im Hotel Bellevue-Palace

in Bern den 26. HIV-

Preis an Hans-Ulrich Müller (Bild

rechts) verliehen. Präsident Bernhard

Emch (links) ehrte den Preisträger

als Persönlichkeit mit klarem

Bekenntnis zur Region und zum

Kanton Bern ebenso wie zu unserem

Land sowie zu den Chancen

und Risiken des Unternehmertums.

Hans-Ulrich Müller demonstriere

in geradezu unbernerischer Art, wie

sich die Ambition umsetzen und le-

Berner Wirtschaftstage 2010

Der Handels- und Industrieverein

des Kantons Bern (HIV) hat

aus Anlass seines 150-jährigen

Bestehens die Berner Wirtschaftstage

durchgeführt. Rund

80 HIV-Mitgliedsfirmen von

Frutigen über Bern bis Niederönz

haben die Bevölkerung zu einem

Besuch eingeladen.

Mit dieser Aktion wollte der HIV

die Kraft der Wirtschaft in diesem

Kanton demonstrieren wie Maschinen-

und Metallbau, Fahrzeugbau,

Bekleidung herstellen, Medizinaltechnik,

Hoch- und Tiefbau,

Gross- und Detailhandel, Schifffahrt,

Luftfahrt, Gastronomie, Finanz-

und Versicherungsdienstleistungen

und anderes mehr. Dies

in Erinnerung an jene innovativen

jungen Fabrikanten und Handelsleute,

welche im 19. Jahrhundert

mit Ideen und unternehmerischem

Engagement unseren Kanton erneuert

und von Burgdorf aus im

Jahr 1860 den Bernischen Verein

für Handel und Industrie gegründet

haben.

Berner Wirtschaft 04.10

ben lässt, Chancen, die sich auftun,

pragmatisch, zum Teil auch

unkonventionell anzugehen. Sol-

Diese Firmen haben an den

Berner Wirtschaftstagen mitgemacht:

A. Blatter AG Bern; Aebi & Co. AG

Maschinenfabrik, Burgdorf; AL-

BIRO AG, Sumiswald; Alpar AG,

Flughafen Bern-Belp, Belp; AWZ

AG, Bern; Bühler Küchen AG,

Bern; Büro Keller AG, Niederwangen;

BEKB ¦ BCBE, Liebefeld; Berner

Fachhochschule, Technik und

Informatik, Biel; Bernhard Polybau

AG, Langenthal; BestLight

AG, Kirchberg; bichselbiglerpartnerag,

Gümligen; Bigla AG, Biglen;

Biviator AG, Mörigen; BLS AG

Werkstätte Bönigen, Bönigen; BLS

AG Schifffahrt-Werft Thunersee,

Thun; BNPO Schweiz, Jegenstorf;

BOS-SOFTWARE Sàrl, St. Imier;

BTAG Versicherungen & Anlageberatung,

Wabern; Bucher AG

Langenthal, Motorex-Schmiertechnik,

Langenthal; Bystronic Laser

AG, Niederönz; C. Müller von

Goldbach, Feng Shui & Sicherheit,

Bern; CAMION TRANSPORT AG,

Burgdorf; COACH-IN, Bern; Credit

Suisse Contact und Business

ches Engagement erinnere, so Präsident

Emch in seiner Laudatio, an

die Akteure zur Zeit der HIV-Grün-

Center, Liebefeld; Congress Hotel

Seepark Thun, Thun; CSL Behring

AG, Bern; Dialog BS AG – GHZ

Treuhand, Bern; Emch Aufzüge AG,

Bern; Exanovis AG, Schönbühl; fabriziorazziniag,

Bern; ESTOPPEY-

REBER AG, Aegerten; Exanovis AG,

Schönbühl; FEUSI Bildungszentrum,

Bern; Freies Gymnasium Bern,

Bern; Gebr. GLOOR AG, Burgdorf;

Genge & Thoma AG, Lengnau;

GEWA Stiftung für berufliche Integration,

Zollikofen; Glas Trösch,

Bützberg; go4mobile ag, Bern;

Haller + Jenzer AG Druckzentrum,

Burgdorf; Herzog Bau und Holzbau

AG, Werkhof, Stettlen; Hofer Kommunikation,

Bern; ibaag, Bolligen;

iek Institut für emotionale Kompetenz

AG, Bern; J. Lüthi & Co.AG /

LSB AG Hauptsitz, Burgdorf; Jungfraubahn

AG, Interlaken; Kästli AG

Bauunternehmung, Rubigen; Küffer

Elektro-Technik AG, Kirchberg;

Kellerhals Anwälte, Bern; Krebser

AG, Steffisburg; Libo Immobilien

AG, Ittigen; MDC Max Daetwyler

AG, Bleienbach; MDC Max Daetwyler

AG, Standort Ursenbach, Ur-

dung, und er erachte es als wichtig,

dass die Mitglieder des HIV

sich im Jahr des 150-jährigen Bestehens

des Vereins daran messen

lassen. An Kompetenz, Charakterstärke

und Durchsetzungskraft –

oder einfach gesagt: an bodenständigem

und ehrlichem Engagement

für die Berner Wirtschaft und Gesellschaft.

Hans-Ulrich Müller, geboren 1950,

ist Managing Director der Credit

Suisse und Leiter der Region

Mittelland. Er ist verheiratet, Vater

dreier erwachsener Kinder und

wohnt mit seiner Familie in Muri

bei Bern.

senbach; MCL Medizinische Laboratorien

AG, Niederwangen; MEEX

Versicherungsbroker AG, Langenthal;

mundiconsultingag Bern, Bern;

Mövenpick Wein AG, Bern; Nyffenegger

Storenfabrik AG, Huttwil;

P+H Parquet + Holzbau AG/

Firma A. Blatter AG, Bern; Papierfabrik

Utzenstorf AG, Utzenstorf;

printgraphic AG Bern, Bern; profinance.ch

AG für ERP-Software,

Langenthal; reflectaag, Bern; Rickli

+ Wyss AG, Bern; RONDO Burgdorf

AG, Burgdorf; Photogrammetrie

Perrinjaquet, Gümligen; SANI-

TIZED AG, Hauptsitz, Burgdorf;

Schmocker AG, Interlaken; Schulhausgarage

AG, Langenthal; SECU-

RITAS AG, Regionaldirektion Bern,

Bern; SIGNAL AG, Büren an der

Aare; SPA AG Zentrum für Kommunikation,

Bern; Stämpfli Publikationen

AG, Bern; Teo Jakob AG, Bern;

Top Events Bern AG, Bern; Wandfluh

AG, Frutigen; Wirtschaftsförderung

Region Bern, Bern; www.

whirl-pool.ch, Aarwangen; Zolliger

Immobilien, Gümligen.

11


12

Berner Handelskammer – Exportdienste

Informationsveranstaltung „Professionelles Management von

Nachfolgesituationen“

Am 23. September 2010 begrüssten wir zusammen mit der Handelskammer

Deutschland-Schweiz rund 50 Teilnehmer/innen an unserer

Informationsveranstaltung „Professionelles Management von Nachfolgesituationen“.

Unternehmensnachfolge als mehrgliedriger Prozess

Roberto Tracia, Binder Corporate Finance, hat an der Veranstaltung den

Anwesenden ausführlich über die Zielsetzungen des Nachfolge- bzw. Verkaufsprozesses

sowie über das Vorgehen und den Zeitrahmen, den eine

Nachfolgeregelung in Anspruch nimmt, berichtet. Die Regelung einer Unternehmensnachfolge

ist ein mehrgliedriger Prozess und ist nicht einfach

nur die Übergabe des Betriebs. Für den Unternehmer bedeutet die Nachfolgeregelung

eine anspruchsvolle und zeitintensive Aufgabe. Eine rechtzeitige

Planung ist wichtig, damit das Unternehmen zielgerichtet in gute

Hände gegeben werden kann. Dabei sind nicht nur die eigenen Bedürfnisse

zu berücksichtigen: Verschiedene Faktoren wie beispielsweise die Familie,

die Mitarbeitenden oder auch die Konkurrenz beeinflussen die Erwartungshaltung

an die Nachfolge und den damit verbundenen Prozess.

Juristische und steuerliche Aspekte

Im zweiten Teil der Veranstaltung hat Cyrill M. Ranft, Ranft & Partner

Rechtsanwälte, die Teilnehmenden über die juristischen und steuerlichen

Aspekte informiert. Inhalt seines Referates waren die verschiedenen Gestal-

WaS läuft an ihrem WunSchdatum SonSt alleS?

Wirtschaftstermine aufrufen

Veranstaltung

Datum von / bis

Suchergebnis

Handels- und Industrieverein des Kantons Bern

01.01.2011 1 30.06.2011 1

27.01.2011 / 11:45 Uhr

HIV Sektion Interlaken-Oberhasli Wirtschafts-Lunch

07.03.2011 / 17:00 Uhr

Handels- und Industrieverein Sektion Bern HIV-Abend

03.05.2011 / 16:00 Uhr

Handels- und Industrieverein des Kantons Bern Hauptversammlung

tungsmöglichkeiten, wie sich die gesetzliche Regelung bei einer familieninternen

oder -externen Nachfolge zeigt, in welchen wesentlichen Punkten

sich ein Asset- oder ein Share-Deal unterscheiden und wie die Erwerbsstruktur

durch den Käufer optimiert werden kann.

Beim anschliessenden Apéro wurde rege diskutiert. Die Teilnehmenden haben

gezielt das Gespräch mit den Referenten gesucht.

Nächste Veranstaltungen

Incoterms 2010, gültig ab 1. Januar 2011

(Halbtages-Workshop am 19. Januar 2011)

E-DEC- Export (Elektronische Verzollung)

(Vorabend-Informationsveranstaltung am 24. Januar 2011)

Die detaillierten Ausschreibungen erhalten die Mitglieder des Handels-

und Industrievereins des Kantons Bern per Post zugesandt.

Die aktuellen Veranstaltungen finden Sie jeweils auch auf unserer

Homepage www.bern-cci.ch .

ihr eventplaner und anmeldetool

Die kostenlose Online-Plattform zur Terminbestimmung,

Anmeldung und Vermarktung Ihrer Veranstaltung.

www.wirtschaftstermine.ch

So funktioniert die anmeldung:

1. Sie wählen eine Bezeichnung für Ihren Anlass, erfassen Ihre

Kontaktkoordinaten sowie Ort, Datum und eventuell Website der Veranstaltung.

2. In einem Textfeld können Sie den Wirtschaftstermin beschreiben.

3. Mit zwei Klicks aktivieren Sie den Termin für die Online-Aufschaltung

und melden ihn definitiv an.

291_5604_Inserat_Wirtschafttermine.indd 1 Berner 17.11.2010 Wirtschaft 13:48:28 04.10 Uhr

HOFER BSW


Seminar Legal Risk Management in Thun –

Vermeidung und Bewältigung rechtlicher

Risiken für Unternehmen

Der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern hat am 24. November

2010 nach Thun zur RUAG Land Systems AG zu einem Legal-

Risk-Management-Seminar eingeladen.

Ziel war es, Unternehmern und Unternehmerinnen die wichtigsten juristischen

Risiken im Geschäftsalltag aufzuzeigen und gleichzeitig mit Fachreferaten

zur Schiedsgerichtsbarkeit und zur Mediation zwei HIV-Dienstleistungen

vorzustellen. Am HIV-Anlass in Thun waren rund 50 Teilnehmende

aus allen Sektionen des HIV.

Das rechtliche Risiko im Unternehmen

Rechtsanwalt LL.M. Dr. Lukas Wyss (Bratschi Wiederkehr & Buob, Bern/

Zürich/Basel/St.Gallen/Zug) referierte über das Erkennen und Vermeiden

rechtlicher Risiken – Strategien und Erfahrungen. Von rechtlichem Risiko

spricht man, wenn die Möglichkeit besteht, dass eine Aktivität oder eine

Exposition des Unternehmens wegen eines Einflusses, der ganz oder teilweise

rechtlicher Natur ist, einen Schaden zur Folge hat. Die Praxissicht

wurde im Anschluss anhand ausgewählter Beispiele vom Generalsekretär

der RUAG Holding AG, Thomas Kopp, eingebracht.

Streitschlichtung ohne Gerichte: Mediation

Während ein Schiedsgerichtsverfahren ein staatliches Justizverfahren ersetzt,

ist die Mediation nicht nur als Schlichtungsverfahren vor dem ordentlichen

Prozess, sondern auch als Ausstiegsmöglichkeit während laufendem

Prozess vorgesehen. Dr. Beatrice Gukelberger, Mediatorin SKWM,

Advisor Mediation HIV, (Gukelberger & Partner Konfliktlösungen), stellte

mit der Mediation ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven

Beilegung oder Vermeidung eines Konfliktes vor. Die Konfliktparteien

suchen mit Unterstützung einer dritten, unabhängigen Person, dem Mediator,

nach einer einvernehmlichen Lösung, die ihren Bedürfnissen und

Interessen entspricht.

Schiedsverfahren zur Konfliktlösung

Streitbeilegung durch Schiedsverfahren war das Thema der Präsentation

von Rechtsanwalt LL.M. Dr. Bernhard Berger (Kellerhals Anwälte, Basel/

Bern/Zürich). Ein Schiedsverfahren ist im Allgemeinen schneller als eine

Gerichtsverhandlung vor einem staatlichen Gericht. Voraussetzung für ein

Schiedsverfahren ist eine entsprechende Schiedsklausel im Vertrag, respektive

eine nachträgliche Vereinbarung der Parteien, den Streitfall einem

Schiedsgericht zu unterbreiten.

Rechtsberatung

Die Rechtsberatungsstelle des Handels- und Industrievereins des

Kantons Bern steht Mitgliedern bei betrieblichen Rechtsfragen als

Anlaufstelle für eine Beratung im Rahmen einer ersten Konsultation

unentgeltlich zur Verfügung.

www.bern-cci.ch->Dienstleistungen.

Berner Wirtschaft 04.10

Séminaire sur la gestion des risques juridiques à Thoune –

Éviter et maîtriser les risques juridiques

pour les entreprises

L’Union du commerce et de l’industrie (UCI) du Canton de Berne a

convié à un séminaire sur les risques juridiques pour les entreprises à

Thoune le 24 novembre 2010 chez RUAG Land Systems AG.

Le but était d’attirer l’attention d’entrepreneurs et d’entrepreneuses sur

les risques juridiques les plus importants dans le quotidien des affaires et,

dans le même temps, de présenter au moyens d’exposés spécialisés deux

prestations de services de l’UCI quant à la médiation et à l’arbitrage. Une

cinquantaine de participants et participantes issus de toutes les sections

de l’UCI y ont assisté.

Le risque juridique dans l‘entreprise

LL.M. Dr Lukas Wyss (BratschiWiederkehr& Buob, Berne/Zurich/Bâle/

St-Gall/Zoug), avocat, a présenté un exposé sur la détection et les façons

d’éviter les risques juridiques en s’appuyant sur des stratégies et des

expériences. L’on parle de risque juridique lorsqu’il existe une possibilité

qu’une activité ou une exposition de l’entreprise ait des dommages pour

cette dernière en raison d’une influence, de nature plus ou moins juridique.

Thomas Kopp, secrétaire général de la société RUAG Holding AG, a ensuite

présenté quelques exemples pratiques choisis pour illustrer le sujet.

Conciliation hors tribunal: médiation

Alors qu’une procédure judiciaire remplace une procédure de justice d’Etat,

la médiation est non seulement prévue comme procédure de conciliation

avant la procédure ordinaire, mais aussi comme une porte de sortie durant

la procédure en cours. Dr Beatrice Gukelberger, médiatrice à la Chambre

suisse de médiation commerciale (CSMC), AdvisorMediationUCI, (résolution

de litiges Gukelberger& Partner), a présenté la médiation comme

une procédure volontaire et structurée destinée à aplanir un différend ou

à éviter un conflit. Les parties en conflit recherchent avec le soutien d’un

tiers indépendant, le médiateur, une solution consensuelle correspondant

à leurs besoins et à leurs intérêts.

Arbitrage pour résoudre un conflit

La résolution de litiges par procédure arbitrale était le sujet de la présentation

de l’avocat LL.M. Dr Bernhard Berger (avocats Kellerhals, Bâle/Berne/

Zurich). En règle générale, une procédure arbitrale est plus rapide qu’une

procédure judiciaire devant un tribunal d‘Etat. La condition préalable à

une procédure arbitrale est une clause arbitrale stipulée au contrat et/ou

une convention ultérieure entre les parties quant à la volonté de soumettre

tout litige à un tribunal arbitral.

Conseils juridiques

Le service de conseils juridiques de l’Union du commerce et de

l’industrie (UCI) du Canton de Berne est gratuitement à disposition

des membres pour traiter de questions juridiques touchant leur entreprise

lors d’une première consultation.

www.bern-cci.ch-> Services.

13


Das ärgert das Nashorn

Am Samstag, 12. November, fand das Nashorn

als passionierte Zeitungsleserin des „Bundund

der „Berner Zeitung“ eine Broschüre über erneuerbare

Energie als Beilage. Neben falschen Grafiken

über den zukünftigen Strommix war im

Impressum der Hinweis zu finden, dass diese

„Zeitungsbeilage zu 75 % aus Mitteln des baselstädtischen

Energie-Förderfonds finanziert“

worden sei und dass sie von der gleichen Agentur

produziert worden ist, welche die Kernkraftgegner

im Kanton Bern für die Volksabstimmung

vom 13. Februar 2011 engagiert haben. Das Nashorn

ist empört über die Einmischung der Basler

Behörden in die bernischen Angelegenheiten

und über die fragwürdige Verwendung öffentlicher

Gelder!

Das freut das Nashorn

In der Novembersession hat der Grosse Rat mit

91 zu 53 Stimmen eine positive Stellungnahme

zu Handen der Bundesbehörden betreffend

den Ersatz des Kernkraftwerks Mühleberg

beschlossen.

Das Nashorn weiss, wie wichtig der Ersatz der

Kernkraftwerke zur Vermeidung einer Stromlücke

in der Schweiz ist, und freut sich über diese

Haltung. Es wird sich in der Öffentlichkeit mit

Verve dafür einsetzen, dass auch die Stimmberechtigten

am 13. Februar 2011 ein Ja in die Urne

legen.

ANZEIGE

Neueintritte

Der HIV des Kantons Bern begrüsst neue Mitglieder:

ABARI Ringgenberg AG Ringgenberg

acano ag Bern

AG für Holzindustrie Gümligen

Air Hygiene Schweiz AG Muri b. Bern

Allegraplus AG Bern

AS Immobilien AG Mühleberg

B. Lüscher AG Aefligen

Bank Vontobel AG Bern

Basler & Hofmann West AG Zollikofen

Basler Kantonalbank Bern

Biennassur AG Biel/Bienne

Centre interregional de perfectionnement

CIP Tramelan

Furrer + Frey AG Bern

Kanzlei für Personal und Organisation

Garraux Bern

kmufrauenbern.ch ag Münchenbuchsee

LANDI Jungfrau AG Interlaken

Lastec AG Brügg

Liechti AG Mörigen Mörigen

maeder ict Wabern

Marfurt AG Lyss

Maximm GmbH Bern

MEFAN B. Management Consulting

Gümligen

MinCon Rükgauer Bolligen

Neuenschwander AG Rubigen

Philro Finance SA Worben

privex home care Oberwangen b. Bern

RenoTrade AG Bern

Romex - Bad Urs Gasser Blumenstein

Schmid Management Consulting Bern

Schweizerischer Ziegenzuchtverband Bern

SECUR'ARCHIV A.G. Urtenen-Schönbühl

Sigel Werbung Büren zum Hof

Smartrek AG Wabern

Swiss Business Connections Andreas

Kohler Bremgarten

Druckerei Stämpfli

(setzt Inserat selber ein)

TERRATEX GmbH Langenthal

Upsidecorp GmbH Moosseedorf

VIMEX INTERNATIONAL Sàrl Court

Virco AG Bern

Zeitenwende -

von Niederhäusern Brigitte Spiez

Firmenjubiläen

10 JAHrE:

accontax Markus Gfeller Treuhand AG

Langenthal

10 JAHrE:

Digitrade GmbH Studen

10 JAHrE:

Mühlemann IT-Personal AG Bern

15 JAHrE:

XS Stellen AG Bern

20 JAHrE:

Consulvia AG Muri

25 JAHrE:

Contopharma AG Interlaken

30 JAHrE:

Gerber Anwaltskanzlei + Notariat Langnau

30 JAHrE:

Bernhard Polybau AG Langenthal

40 JAHrE: Schulungs- und Arbeitszentrum

für Behinderte SAZ Burgdorf

55 JAHrE:

Wittwer Söhne AG Gwatt

60 JAHrE:

Teo Jakob AG Bern

130 JAHrE:

Emch Aufzüge AG Bern

150 JAHrE:

Karl Kaufmann AG Thörishaus

14 Berner Wirtschaft 04.10


Aus Wind mach Watt

Die BKW baut ihre Führung im Bereich neuer erneuerbarer Energien weiter aus: Mit der Erweiterung

um 8 hochmoderne Windturbinen im Jura wird die jährliche Windstromproduktion um das Vierfache

gesteigert.

BKW – für CO 2 -freie Stromproduktion mit Energieeffizienz, neuen Technologien sowie Wasser-

und Kernkraft. www.bkw-fmb.ch/effizienz

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