Ausgabe 04/11 - Oberthal

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Ausgabe 04/11 - Oberthal

Oberthal

aktuell

Nr. 04/11

Juli 2011


Impressum

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Mai 2011 | Inhalt

Inhalt

Editorial ..............................................................................................................................................................................................................................................3

Behörden und Verwaltung

Aus dem Gemeinderat .................................................................................................................................................................................................................4

Rückblick auf die Gemeindeversammlung vom 8.6.2011 ...............................................................................................................................................4

Baubewilligungen ..........................................................................................................................................................................................................................5

Hundetaxen 2011 ...........................................................................................................................................................................................................................5

Feuerwerk am 1. August 2011 ...................................................................................................................................................................................................5

Freizeitanlage „Bauplatz“ .............................................................................................................................................................................................................5

Pässe und Identitätskarten .........................................................................................................................................................................................................6

Oberthal als Drehort für den Film „Dällebach Kari“ / Strassensperrung Grunholz ................................................................................................8

Geburtstage .....................................................................................................................................................................................................................................8

Informationen der Ausgleichskasse ........................................................................................................................................................................................8

Nachruf............................................................................................................................................................................................................................................ 10

Schule und Kindergarten

Info Schulkommission ............................................................................................................................................................................................................... 11

Sporttag .......................................................................................................................................................................................................................................... 12

Werkausstellung .......................................................................................................................................................................................................................... 14

Landschulwoche 4. – 6. Klasse ................................................................................................................................................................................................ 15

Die Bärli gehen in die 1. Klasse ............................................................................................................................................................................................... 18

Gedicht ............................................................................................................................................................................................................................................ 19

Vermischtes

Gestern - Heute: Wachtfeuer („Chutzen“) ........................................................................................................................................................................... 20

Serie Oberthaler Häuser............................................................................................................................................................................................................ 22

Rückblick Einweihungs- und Sommerfest 2011 Haus St. Martin ............................................................................................................................... 23

Jugendfachstelle Konolfingen ................................................................................................................................................................................................ 24

Publireportage ............................................................................................................................................................................................................................. 25

Seniorenreise vom 26.5.11 ....................................................................................................................................................................................................... 25

Notfallnummern Gemeinde Oberthal ................................................................................................................................................................................. 26

Veranstaltungskalender Oberthal ......................................................................................................................................................................................... 26

Offizielles Informationsorgan von Gemeinderat, Verwaltung und Schule/Kindergarten Oberthal

Kontakt: Oberthal aktuell, Gemeindeverwaltung, 3531 Oberthal, 031 710 26 26, redaktion@oberthal.ch

Redaktion: Cornelia Wegmüller (Behörden/Verwaltung); Urs Schürch (Schule/Kindergarten); Monika Christener (Vermischtes)

Layout: Erika Wyss, Grosshöchstetten

Erscheint jährlich mit 6 Ausgaben, nächste Ausgabe: Mitte September 2011 (Redaktionsschluss: 15. August 2011)

Auflage: 450 Exemplare

Abonnement für Auswärtige: Fr. 15.– pro Jahr

Titelbilder: Aussicht von der Wacht (Urs Schürch)


Editorial | Juli 2011

Das unersetzliche Lebensmittel Trinkwasser

Wasser ist Leben

Oder anders gesagt - Trinkwasser ist das unersetzliche Lebensmittel,

welches wir täglich in genügender Menge und guter

Qualität brauchen. Der wichtigste Stoff unserer Ernährung ist

Wasser bzw. Trinkwasser. Immerhin besteht der menschliche

Körper zu 60 % aus Wasser. Vorräte davon kann der Mensch keine

anzapfen. Täglich verliert der Körper zirka zweieinhalb Liter Flüssigkeit.

Zur Not kann der Mensch einige Wochen ohne Nahrung

auskommen, aber ohne Wasser übersteht er kaum drei Tage. Ein

ausreichender Wasserkonsum ist gesund und hält vital. Zwei bis

drei Liter Wasser pro Tag sollte der Mensch in etwa zu sich nehmen,

in warmen Klimazonen sogar bis zu sechs Liter!

Trinkwasser geniesst Vertrauen

Das Schweizer Trinkwasser ist ein beliebter Durstlöscher. Die

Akzeptanz von Trinkwasser war bereits im Jahr 2001 hoch und

hat bis heute weiter zugenommen. Tendenziell trinken die

Deutschschweizer etwas häufiger Trinkwasser als die Romands

oder die Tessiner. Frauen trinken etwas öfter Hahnenwasser als

Männer.

Wassergewinnung

Die Schweizer Wasserversorgungen fördern jährlich 1 Milliarde

Kubikmeter Trinkwasser. Dies entspricht einem Wasserwürfel

mit einer Kantenlänge von 1000 Metern. Doch aus welchen Ressourcen

wird hierzulande, im Wasserschloss Europas, Trinkwasser

gewonnen?

So gross die geförderte jährliche Trinkwassermenge der Schweiz

auch scheinen mag, sie entspricht nur knapp 2% der jährlichen

Niederschlagsmenge und ist aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit

und Ökologie völlig bedenkenlos - es wird ja 50 mal mehr

durch natürliche Niederschläge wieder nachgeliefert.

Natürliche Ressourcen

Trinkwasser wird in der Schweiz aus drei verschiedenen natürlichen

Ressourcen gewonnen. Rund 40% stammen aus Quellen,

weitere 40% aus mächtigen Grundwasserströmen und die verbleibenden

20% nutzen als Ressource die Oberflächenwässer

(vor allem Seewasser). Trinkwasser ist ein wertvolles Naturprodukt.

Was ist Nachhaltigkeit?

Der Begriff «Nachhaltigkeit» kommt ursprünglich aus der Forstwirtschaft,

wurde aber erst durch den ersten UNO Erdgipfel 1992

in Rio so richtig bekannt. Nachhaltig wirtschaften heisst, die

eigenen Bedürfnisse zu stillen ohne die Bedürfnisbefriedigung

zukünftiger Generationen zu gefährden.

Hans Zürcher

Ressort Ver- und Entsorgung

und Wasserbau

Ein einfaches Beispiel kann das Prinzip der Nachhaltigkeit veranschaulichen:

Eine Holzfirma bewirtschaftet einige Hektaren

Wald. Wirtschaftet Sie nachhaltig, so darf sie nicht mehr Holz

ernten und verkaufen, als nachwachsen kann, damit die natürliche

Ressource «Wald» sich regeneriert und auf Dauer erhalten

bleibt.

Erfasst man die Nachhaltigkeit ganzheitlich, muss man sie auf

verschiedene Bereiche anwenden: Umwelt, Wirtschaft und sozialer

Bereich.

In der Wasserversorgung bedeutet nachhaltiges Wirtschaften

folgendes:

Umwelt

Nicht mehr Rohwasser nutzen, als die Natur nachliefert!

Das Wasser darf von der Gesellschaft nur in dem Masse beeinträchtigt

werden, als dass es sich wieder regenerieren kann. Die

Rohwasserqualität muss langfristig gewährleistet sein (Gewässerschutz).

Wirtschaft

Die Wasserversorgungen wirtschaften so, dass die Versorgung

langfristig gesichert ist (Erneuerung der Infrastruktur, Investitionen,

etc.).

Sozialer Bereich

Die Wasserversorgungen sind in dem Masse sozialverträglich,

dass der Wasserpreis für alle erschwinglich ist.

Schweiz als «Wasserschloss» Europas

Tatsächlich verfügt die Schweiz über einen riesigen Wasserreichtum.

Vom jährlichen Niederschlag wird nur 2% für die Trinkwas-

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serversorgung genutzt. Jährlich fallen auf die Schweiz durchschnittlich

60.1 Milliarden Kubikmeter Wasser. Hinzu kommen

13.1 Milliarden Kubikmeter aus Zuflüssen aus dem Ausland. 20

Milliarden Kubikmeter Wasser verdunstet jährlich und geht in

die Atmosphäre zurück. Es resultiert ein Gesamtabfluss über

Flüsse von 53.5 Milliarden Kubikmeter, das entspricht 1696

Kubikmeter pro Sekunde. Das Wasser fliesst in verschiedene

Meere: Über den Rhein in die Nordsee, über die Rhone ins Mittelmeer,

über den Ticino via Po in die Adria (Mittelmeer) und

über den Inn via Donau ins Schwarze Meer.

Überdurchschnittlich grosse Wasserreserven:

Vorkommen Volumen in Mio m3 in %

Natürliche Seen 130'000 53%

Gletscher und Firn 59'000 24%

Grundwasser 50'000 21%

Stauseen 4'000 1.6%

Bäche und Flüsse 500 0.2%

Total 243'500 100%

Behörden und Verwaltung

Aus dem Gemeinderat

Der Gemeinderat hat an den letzten Sitzungen unter anderem folgende Geschäfte beraten oder Beschlüsse gefasst:

• Beratung der Geschäfte zur Abgeordnetenversammlung des Gemeindeverbandes Grosshöchstetten

• Beschluss über Beitrag an Seniorenreise

• Ergänzung Unterlagen der Ortsplanungsrevision im gemischt-geringfügigen Verfahren

• Bewilligung eines Kostendaches von Fr. 500.00 für das Geschenk an die Tschechische Partnergemeinde Chynov anlässlich des

Besuches im Oktober 2011

• Beratung der Geschäfte zur Versammlung der Regionalkonferenz Bern-Mittelland

• Formelle Anpassung der Tagesschulverordnung anhand den Vorgaben der Erziehungsdirektion des Kantons Bern

Rückblick auf die Gemeindeversammlung vom 08. Juni 2011

Die 35 anwesenden Gemeindebürger (5,8 % der Stimmberechtigten) genehmigten die Gemeinderechnung 2010 einstimmig. Die

Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund Fr. 60‘500.-- ab.

Weiter ehrte die Versammlung die Jungbürger mit Jahrgang 1992. Die anwesenden Jungbürgerinnen und Jungbürger erhielten

vom Gemeinderat den Bürgerbrief ausgehändigt.

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Behörden und Verwaltung | Juli 2011

Würden die Wasservorräte der Schweiz auf das Land gleichmässig

verteilt, ergäbe dies einen Pegelstand von 5.9 m. Die Niederschlagsmenge

beträgt durchschnittlich 1.5 Meter pro Jahr, von

550 mm im mittleren Rhonetal bis 3700 mm im Jungfraugebiet.

Wasser im Überfluss

Die Schweiz ist in der glücklichen Lage - von einzelnen lokalen

Ausnahmen abgesehen - über schier unerschöpfliche Wasserreserven

zu verfügen, welche durch natürlichen Niederschlag stetig

gespeist werden. Auch wenn wir Wasser im Überfluss haben,

so sollen wir aus ethischen Gründen zweifelsohne dem Wasser

Sorge tragen und es nicht vergeuden. Viele Menschen haben zu

wenig oder nur in schlechter Qualität.


Behörden und Verwaltung | Juli 2011

Baubewilligungen

Der Gemeinderat oder das Regierungsstatthalteramt haben seit

der letzten Ausgabe folgende Baubewilligungen erteilt:

• Schürch Urs, Känelthal 158, Abbruch und Wiederaufbau Autounterstand

/ Montage von Sonnenkollektoren, Känelthal 158

• Blaser Christian und Katharina, Schwendlen 57, Erweiterung

Wohnung OG mit Einbau Zimmer / Versetzen des Einganges /

Verlängerung der Laube, Schwendlen 57

• Zürcher Bernhard und Ursula, Niederberg 104, Überdachung

Sitzplatz, Niederberg 104A

• Steiner Andreas und Ruth, Winkel 123, Abbruch und Wiederaufbau

Dachstock mit Erhöhung First / Einbau Sonnenkollektoren,

Winkel 123

• Schneider Thomas, Bach 63c, Teil-Verbreiterung Laube, Bach

63c

Hundetaxen 2011

Die Hundetaxen für das Jahr 2011 werden fällig. Soweit die

Daten der Halter bei der Gemeindeverwaltung bekannt sind,

wird die Taxe direkt in Rechnung gestellt. Die Taxe beträgt Fr.

40.-- je Hund und ist für jeden am 1. August 2011 in der

Gemeinde gehaltenen Hund zu bezahlen, der über drei Monate

alt ist. Für ausgebildete Polizei-, Blinden-, Sanitäts-, Lawinen-,

Katastrophen- und Suchhunde ist die Hundetaxe gratis. Das gültige

Ausbildungszeugnis ist in jedem Fall vorzulegen.

Hundehalter, die ihren Hund noch nicht bei der Gemeindeverwaltung

gemeldet haben, werden aufgefordert, dies bis am 22.

August 2011 nachzuholen. Bis zu diesem Datum sind ebenfalls

Änderungen im Tierbestand zu melden

Hinweis: Seit 2007 müssen alle in der Schweiz lebende Hunde

mit einem nummerierten Mikrochip gekennzeichnet und in der

ANIS-Tierdatenbank registriert sein. Die Meldepflicht gegenüber

der Gemeindeverwaltung bleibt unverändert.

Feuerwerk am 1. August 2011

Wir bitten die Bevölkerung, am kommenden Nationalfeiertag

aus Sicherheitsgründen keine Feuerwerke in bewohnten Gebieten

abzufeuern. Ausserdem machen wir darauf aufmerksam,

dass im übrigen Gemeindegebiet der durch die Feuerwerke entstehende

Abfall vom Verursacher entsorgt werden muss.

Freizeitanlage „Bauplatz“

Mit den wärmeren Temperaturen wird auch der Bauplatz wieder

intensiver genutzt. Der Gemeinderat ruft bei dieser Gelegenheit

die Benutzungsregeln in Erinnerung:

• Im und um den Bauplatz bestehen keine Parkplatzmöglichkeiten!

Bitte besuchen Sie die Brätlistelle zu Fuss und lassen

Sie das Fahrzeug zu Hause (gilt auch für Motorfahrräder!).

• Im Wald rund um die Brätlistelle herrscht gestützt auf das kantonale

Waldgesetz ein absolutes Fahr- und Parkverbot für Privatfahrzeuge.

Fehlbare Autolenker müssen mit einer Strafanzeige

rechnen.

• Gehen Sie mit den Einrichtungen auf dem Bauplatz sorgfältig

um und hinterlassen Sie den Platz so, wie Sie ihn beim nächsten

Mal antreffen möchten. Räumen Sie Ihren Abfall weg und

entsorgen Sie ihn mit Ihrem Hauskehricht. Flaschen gehören

weder in die Feuerstellen, noch in den Wald oder das angrenzende

Kulturland.

• Nehmen Sie Rücksicht auf das angrenzende Kulturland. Es

dient weder zum Fussballspielen noch als Freiluft-WC oder

Liegewiese.

• Gehen Sie haushälterisch mit dem vorhandenen Brennholz

um. Auch nachfolgende Nutzer möchten noch etwas Holz

vorfinden. Der Bauplatz bzw. das vorhandene Brennholz sind

nicht dazu da, um während Stunden riesige Höhenfeuer zu

veranstalten.

• Sachbeschädigungen werden durch die Gemeindebehörden

von Oberthal konsequent zur Anzeige gebracht.

Die Gemeindebehörden appellieren an die Vernunft und Ordnung

von allen Nutzern des Bauplatzes. Bitte helfen Sie mit, dass

dieser wunderschöne Platz auch künftig der Bevölkerung zur

Verfügung gestellt werden kann.

Die Gemeindeverwaltung wird oftmals angefragt, ob der Platz

reserviert werden kann. Nein - eine Reservation des Platzes ist

nicht möglich. Hingegen nehmen wir gerne entgegen, wann

sich eine grössere Gruppe von Personen auf dem Platz aufhält.

Bei Anfrage von anderen Nutzern können wir somit auf grössere

Belegungen hinweisen.

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Pässe und Identitätskarten

Ferienzeit = Reisezeit! Sind Ihre Ausweispapiere noch gültig? Beachten Sie bitte die nachstehenden Informationen über das Antragsverfahren für Pässe und Identitätskarten.

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Behörden und Verwaltung | Juli 2011


Behörden und Verwaltung | Juli 2011

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Oberthal als Drehort für den

Film „Dällebach Kari“ / Strassensperrung

Grunholz

Die Catpics AG produziert einen Film über das legendäre Berner

Stadtoriginal „Dällebach Kari“, der in Oberthal heimatberechtigt

und auch kurz wohnhaft war. Die Filmregie führt der berühmte

Xavier Koller.

Als Drehort wurde unter anderem auch die Gemeinde Oberthal

ausgewählt. In der Liegenschaft „Grunholz 93“ finden vom

Dienstag, 9. August bis 10. August 2011, zum Teil auch nachts,

Dreharbeiten statt.

Aus diesem Grund ist die Strasse im Bereich „Grunholz“ vom 9.

bis am 10. August 2011 gesperrt. Die Zufahrt zu den Liegenschaften

Grunholz, Hargartenscheuer und Hargartenberg ist

gewährleistet. Bitte beachten Sie die entsprechende Signalisation.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung.

Weitere Informationen zum Film „Dällebach Kari“ können der

Homepage www.daellenbachfilm.ch entnommen werden.

Informationen der Ausgleichskasse

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Behörden und Verwaltung | Juli 2011

Herzliche Gratulation zum

Geburtstag

Folgende Bürgerinnen und Bürger feiern im

August und September 2011 ihren hohen

Geburtstag:

91-jährig Aeschlimann-Siegenthaler

Margaritha 21. August 1920

Kiener-Häusler Martha 27. September 1920

85-jährig Christen-Pfister Martha 31. August 1926

80-jährig Joss Ernst 19. August 1931

Gerber Gottfried 22. September 1931

75-jährig Joss-Baumann Ruth 15. August 1936

Neuer AHV-Versichertenausweis – InfoRegister – Kostenloser Auszug aus Ihrem AHV-Konto

Neuer Versichertenausweis (AHV-Ausweis)

Mit Einführung der neuen AHV-Nummer am 1. Juli 2008 wurde

die bisherige graue AHV-Karte durch einen neuen AHV-Ausweis

im Kreditkartenformat ersetzt. Um den aktuellen Anforderungen

des Datenschutzes Rechnung zu tragen, enthält der neue

AHV-Ausweis nur noch den Namen und Vornamen, das Geburtsdatum

sowie die neue 13-stellige AHV-Nummer. Die Kassenstempel,

wie sie auf der bisherigen AHV-Karte zu finden waren und

die Rückschlüsse auf frühere Arbeitsverhältnisse zuliessen, gibt

es nicht mehr.

InfoRegister zeigt Ihre kontenführenden AHV-Kassen

Damit sich die Versicherten trotzdem darüber informieren können,

bei welchen Kassen ihre AHV-Beiträge abgerechnet wurden

und folglich ein individuelles Konto (IK) geführt wird, wurde

ein webbasiertes Informationssystem erstellt, das InfoRegister.

Mit dem InfoRegister können sich die Versicherten diejenigen

AHV-Kassen anzeigen lassen, bei denen für sie ein IK geführt

wird. Die Anwendung ist auf der Internetseite der AHV-IV www.

ahv-iv.info, Rubrik Dienstleistungen, zugänglich und steht in

den drei Landessprachen zur Verfügung.

Um eine Liste der IK-führenden AHV-Kassen zu erhalten,

muss die versicherte Person auf der Startseite des InfoRegisters

ihre neue AHV-Nummer, das Geburtsdatum sowie

ein Sicherheitselement eingeben. Bei korrekter Eingabe

und Übereinstimmung der Daten erhält sie eine nach Kassennummer

sortierte Liste der AHV-Kassen. Ausserdem

werden Kontaktinformationen wie Telefonnummer, E-Mailadresse

und Postleitzahl der Kassen angezeigt. Zusätzlich

enthält die Anwendung eine Seite mit Erklärungen und

häufig gestellten Fragen (FAQs) zur Hilfestellung.

Rentenhöhe ist abhängig von Beitragszahlungen und

Beitragsdauer

Deshalb ist es wichtig, ob die im Lohnausweis aufgeführten

AHV-Beiträge von den Arbeitgebenden auch abgerechnet

wurden. Die Ausgleichskassen führen für jede versicherte

Person ein individuelles Konto (IK) laufend nach.

Darin sind die für die Rentenfestsetzung massgebenden

Angaben eingetragen, vor allem Höhe und Erwerbszeitpunkt

von Einkünften.


Behörden und Verwaltung | Juli 2011

Ein Kontoauszug zeigt Beitragslücken

Sie können selbst mit wenig Aufwand prüfen, ob alle Ihre AHV/

IV/EO-Beiträge korrekt und lückenlos abgerechnet wurden:

Schicken Sie eine E-Mail an ik@akbern.ch und verlangen Sie

einen kostenlosen Auszug aus allen Ihren individuellen Konten.

Anzugeben sind in jedem Fall AHV-Nummer, Name, Vorname,

Geburtsdatum und Zustelladresse (kein Postfach). Oder

Sie bestellen den Auszug im Internet unter www.akbern.ch,

Rubriken „Versicherungsausweis/Individuelles Konto“ / „Auszug

aus dem Individuellen Konto“ / „Bestellung Kontoauszug“. Die

Inanspruchnahme dieser Gratisdienstleistung empfiehlt sich

alle vier Jahre.

Wer muss besonders auf Beitragslücken achten?

Wer viele und kurze Arbeitseinsätze bei verschiedenen Arbeitgebenden

leistet, muss besonders auf eine lückenlose Beitragsabrechnung

achten. Behalten Sie darum Ihre Lohnausweise bis

zur Kontrolle des Auszugs aus Ihrem individuellen Konto, denn

nicht abgerechnete Beiträge können von der Ausgleichskasse

innert fünf Jahren noch nachgefordert werden. Wer als selbständigerwerbende

oder nichterwerbstätige Person noch von keiner

Ausgleichskasse betreut wird, muss sich selbst bei der kantonalen

Ausgleichskasse im Wohnsitzkanton

(Nichterwerbstätige) resp. derjenigen des Geschäftssitzes (Selbständigerwerbende)

melden.

Ihre Rente hängt auch von Ihren zukünftigen Beiträgen ab

Im Gegensatz zu einer Lebensversicherung sind Ihre künftigen

Beitragsleistungen heute unbekannt, vor allem weil sie einkommensabhängig

sind. Deshalb kann eine künftige Altersrente erst

kurz vor der Pensionierung einigermassen zuverlässig ermittelt

werden. Klar ist aber: Beitragslücken in Form fehlender Beitragsjahre

bzw. nicht abgerechneter Einkünfte führen später zu

lebenslanger Rentenkürzung.

Arbeitnehmende sollten deshalb den Versicherungsnachweis

aufbewahren, den sie seit Einführung der neuen AHV-

Nummer am 1. Juli 2008 von jedem ihrer Arbeitgeber erhalten.

Der Versicherungsnachweis bestätigt dem Arbeitnehmenden,

dass er von seinem Arbeitgeber bei der zuständigen Ausgleichskasse

angemeldet wurde. So hat der Arbeitnehmer die Gewissheit,

dass die ausstellende Kasse ein individuelles Konto für ihn

führt. Im Laufe des Berufslebens kann es also sein, dass der Versicherte

mehrere Versicherungsnachweise von unterschiedlichen

Ausgleichskassen erhält.

Der Versicherungsnachweis ersetzt gewissermassen den Stempel

auf der alten AHV-Karte. Versicherungsnachweise werden

erst bei einem Wechsel des Arbeitgebers nach dem 1. Juli 2008

ausgestellt. Es ist deshalb ratsam, die grauen alten AHV-Ausweise

noch aufzubewahren.

Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige erhalten

keinen Versicherungsnachweis. Sie ermitteln die AHV-Kassen,

die für sie individuelle Konti führen, am einfachsten durch Konsultation

des InfoRegisters.

Was ist zu tun ..... ?

• bei Verlust des AHV-Versichertenausweises: Wenden Sie

sich an Ihren Arbeitgebenden, die Ausgleichskasse, die Ihre

Beiträge bezieht oder an die nächste AHV-Zweigstelle. Für ein

Duplikat des Versicherungsausweises müssen Sie ein amtliches

Dokument vorweisen.

• wenn die Personalien auf dem AHV-Versichertenausweis

nicht mehr stimmen: Bei einer Namensänderung gehen Sie

gleich vor, wie beim Verlust des Ausweises.

• wenn Sie eine Beitragslücke feststellen: Setzen Sie sich mit

der Ausgleichskasse in Verbindung, die für den Beitragsbezug

zuständig war, als die Beitragslücke entstand, oder mit derjenigen,

welche heute Ihre Beiträge bezieht. Liefern Sie Belege

(z.B. Lohnausweise und -abrechnungen), welche Ihre Lohnansprüche

zumindest glaubhaft machen.

• bei Scheidung: Verlangen Sie bei einer Ausgleichskasse, die

für Sie ein individuelles Konto führt die Einkommensteilung

(Splitting). Diese ist auf amtlichem Formular (erhältlich bei

jeder Ausgleichskasse oder der AHV-Zweigstelle) zu beantragen.

Die Rechtskraft der Scheidung müssen Sie belegen.

• bei Schwarzarbeit oder vermuteter Schwarzarbeit: Informieren

Sie sich im Internet unter www.vol.be.ch/site/home/

beco/beco-schwarz.htm. Im Übrigen gehen Sie gleich vor,

wie wenn Sie eine Beitragslücke festgestellt haben.

• bei geplanter oder bevorstehender vorzeitiger Pensionierung:

Analysieren Sie Ihre gesamte Einkommens- und Vermögenssituation.

Prüfen Sie die Frage eines Rentenvorbezugs

(vgl. Merkblatt 3.04, im Internet unter www.ahv-iv.info, Rubrik

Merkblätter). Verlangen Sie bei der Ausgleichskasse, welche

aktuell Ihre Beiträge bezieht, auf amtlichem Formular (zu

finden unter www.ahv-iv.info, Rubrik Formulare) eine Rentenvorausberechnung.

Auskünfte und Beratung: www.akbern.ch oder bei den AHV-

Zweigstellen

Ausgleichskasse des Kantons Bern

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Nachruf Fritz Schüpbach-Hiltbrunner, Oberthal

Fritz Schüpbach wurde 1916 in Oberthal geboren und erlebte

auf dem Bühl mit seinen vier Geschwistern eine glückliche

Jugendzeit. Nach der Schulzeit lernte er Maurer und übte den

Beruf aus bis er pensioniert wurde.1939 heiratete er Lina Hiltbrunner.

Das junge Paar wohnte zuerst in Linas Elternhaus, der

„Eintracht“ und zog etwas später in den Reutegraben. Dem Ehepaar

wurden sechs Kinder geschenkt. Während über 30 Jahren

sang er freudig mit im Männerchor Oberthal. 50 Jahre lang ging

er auf die Jagd, er liebte den Wald und war sehr naturverbunden.

Fritz war ein begeisterter Schütze. Am Eidg. Schützenfest 1954

in Lausanne, wurde er mit dem besten Hunderter im Bundesstich

Schützenkönig und gewann ein Auto. Fritz war ein ganz

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Wohlbefinden

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Juli 2011 | Behörden und Verwaltung

grosser Fan des SCL! Über 50 Jahre hat er kaum ein Heimspiel

verpasst und war bis ins hohe Alter im Ilfis-Stadion anzutreffen,

letztmals 2009 mit 93 Jahren! Viel Freude bereiteten ihm seine

elf Grosskinder und dreizehn Urgrosskinder und gut spürbar

waren stets seine Fürsorge und Liebe zur Familie. 2004 starb

seine Frau Lina. Unterstützt von der Spitex und seiner Familie

konnte Fritz in seinem Zuhause bleiben. Als dann die Beschwerden

seiner Krankheit Parkinson zunahmen musste er im Juli

2010 ins Betagtenzentrum Biglen zügeln. Am 20. März 2011 ist

Fritz friedlich eingeschlafen; seinen Schalk und seinen Humor

hat er bis zuletzt nie verloren.

(verfasst von den Angehörigen)

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Schule und Kindergarten | Juli 2011

Schule und Kindergarten

Verabschiedungen

Pensionierung Annemarie Muralt

Mit dem Ende des Schuljahres geht für Annemarie Muralt die

Zeit als Lehrerin zu Ende und der Un-Ruhestand kann beginnen.

Annemarie unterrichtete auch in Eggiwil und Horben und hatte

bei uns nur wenige Lektionen Musikalische Grundschule und

Orff. Trotzdem gehörte sie – jetzt schon seit 9 Jahren - ganz fest

zu unserer Schule und wurde mit ihrer freundlichen, zurückhaltenden

Art sehr geschätzt. Wir danken dir sehr für deine Arbeit

und wünschen dir für diese kommende neue Zeit ganz herzlich

alles Gute. Sicher wird dir auch ohne Schul-Arbeitsalltag die Zeit

nicht lang. Trotzdem freuen wir uns natürlich, wenn wir dich

auch in Zukunft ab und zu in der Schule antreffen dürfen.

Kindergartenkinder wechseln in ihr eigenes Dorf, werden

SchülerInnen

Kjell Burkhalter wird das zweite Kindergartenjahr in Zäziwil

besuchen, Lara Engel geht ab den Sommerferien in

Grosshöchstetten zur Schule, Lino Müller zieht mit seiner Familie

nach Sumiswald und wird dort die erste Klasse besuchen. Das

war wunderbar, euch im Oberthal zu haben! Einen guten Start

euch allen!

Herzlichen Dank den Eltern, die mit Fahrdienst diesen auswärtigen

Kindergartenbesuch möglich gemacht haben. Besonders

schön ist auch, dass ihr den Kindern trotz dieses notwendigen

Transportes einen sinnvollen Schulweg ermöglicht habt, indem

sie wie die andern Kinder von der Eintracht an den (stotzigen)

Weg in den Kindergarten hinauf unter die eigenen Füsse nehmen

durften!

Mittelstufe: Übertritte in Real und Sek

Aus der 6. Klasse werden Anna Räz, Michael Schafroth und Silvan

Oswald in die Oberstufe Real im Oberthal wechseln, Aron Fahrni,

Simon Müller und Thomas Ledermann zieht es in die Oberstufe

Sek nach Grosshöchstetten. Auch euch allen viel Erfolg auf

eurem weiteren Weg – und hoffentlich bleibt der freundschaftliche

Zusammenhalt bestehen, auch wenn ihr nicht mehr am

gleichen Ort zur Schule geht.

Oberstufe: Austritte 9. Klasse

Aus der 9. Klasse treten Ende Schuljahr 4 junge Menschen aus:

Sarah Burger, Dan Fahrni und Manuela Rebout werden ein 10.

Schuljahr absolvieren, Michelle Engel tritt eine Lehrstelle als

Metzgerin in Wichtrach an.

Wir wünschen euch alles Gute und sind sicher, dass ihr für euren

weiteren Weg gut gerüstet seid. Viel Glück!

Jozef Sakica wird unsere Schule nach den Sommerferien nicht

mehr besuchen. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Vertretungen für Lehrpersonen gehen zu Ende

Im letzten Schuljahr haben sich einige Personen als Vertretung

für ausfallende Lehrpersonen zur Verfügung gestellt. Für Selina

Keller war dies Max Rau, für Urs Schürch Sandra Passani, für

Ursula Nyffeler Christine Müller und für Elisa Schmocker ihre

Tochter Anna Schmocker. Vielen Dank euch allen für euren Einsatz

und hoffentlich auf ein Wiedersehen!

Verdankungen

Einmal mehr wurden die Schüler und Schülerinnen von der 4. bis

zur 9. Klasse bei der Papiersammlung von freiwilligen Fahrern

unterstützt. Ihnen allen herzlichen Dank, in Anbetracht des wirklich

üblen Wetters am 3. Mai 2011 gerade noch einmal: HERZLI-

CHEN DANK!!! Auch den SchülerInnen und den beteiligten Lehrpersonen,

Christian Bieri und einfach allen, die diesen Tag für uns

im Regen verbracht haben.

Tagesschule

Fritz und Käthi Gottier haben der Tagesschule 30 Liter Süssmost

gespendet. Als Abwechslung zum Tee wurde der Saft von den

SchülerInnen sehr geschätzt. Im letzten Quartal gedieh der Salat

bei Therese Wühtrich besonders gut. Die Tageschule durfte

davon profitieren. Ebenfalls Salat erhielten wir von Anita Röthlisberger,

und Pouletflügeli wurden uns von Simon und Monika

Blaser gespendet.

Wir danken allen Spendern und Spenderinnen ganz herzlich.

Musical

Die Kindergartenkinder und die SchülerInnen der Unterstufe

haben mit Ursula Nyffeler und Maja Stettler ein Musical aufgeführt,

das sehr gut besucht und für die ZuschauerInnen zum

wahren Genuss wurde. Die Oberstufenschüler beleuchteten die

Bühne prächtig und die Mitglieder des Kindergartenvereins verwöhnten

uns kulinarisch. Vielen Dank, es waren in jeder Hinsicht

„heisse“, wunderschöne Abende!

Werkausstellung

Über das grosse Interesse an der diesjährigen Werkausstellung

haben wir uns sehr gefreut! Vielen Dank den WerklehrerInnen für

die ansprechende Ausstellung und den Bäckerinnen für die feinen

Torten, Küchlein, Crèmen…und für die Blumen aus den verschiedenen

Gärten und Pflanzplätzen!

Schulkommission

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Menüplan und Rezept Tagesschule

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Menüplan

von der Woche 20.6. - 24.6.2011

Montag: Lasagne

Salat

Dienstag: Spätzli Pfanne

Salat

Donnerstag: Stocki

Schweinsragout

Salat

Freitag: Reis Casimir

Salat

Alltag und Höhenflüge

Sporttag Schule Oberthal

Bei idealem Wetter konnte der Sporttag am 7. Juni 11 durchgeführt

werden. Er begann mit einem gemeinsamen Aufwärmen

auf dem Turnplatz.

Anschliessend gab es für die Schülerinnen, Schüler und die Kindergartenkinder

verschiedene Disziplinen, bei denen sie sich

messen konnten. Es waren Weitsprung, Hochsprung, Kugelstossen,

80 Meter Lauf, Hindernislauf in der Turnhalle, Klettern an

den Stangen und zum Schluss noch den Geländelauf durch den

Steffisbergwald.

Juli 2011 | Schule und Kindergarten

Reis Casimir

Rezept für 10 Personen

600g Reis und Zwiebeln im Oel andünsten, mit der

Bouillon ablöschen, 20 min. kochen.

(wenig Oel, 2 Zwiebeln, 5 lt Bouillon)

1 kg Pouletgeschnetzeltes

ca. 2 dl Weisswein. 1 gr. Büchse Fruchtsalat

50g Oel, 6 EL Mehl, 1,5 lt Milch, 6 EL Curry

Fleischgewürz, Muskat, Pfeffer

Wer Lust hat kann noch Bananenhälften in der Butter

anbraten und zuletzt dazu servieren.

Fleisch im Oel anbraten

Mehl und Curry dazu, mit Weisswein ablöschen. Milch

dazu, würzen. ca. 15 min. kochen, Fruchtsalat dazu,

wenn nötig noch mit Rahm verfeinern. Fertig!

Am Mittag gab es ein

gemeinsames Bräteln.

Verschiedene Spiele wie

Fussball, Badminton und

Tischtennis wurden am

Nachmittag angeboten.

Zum Abschluss erfrischten

sich noch alle mit einer

Glace.


Schule und Kindergarten | Juli 2011

Maja Stettler

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Werkausstellung

Ein kühlfrischer Vorsommerabend konnte dem diesjährigen

Werkanlass nichts anhaben. Viele Eltern und Schulfreunde zeigten

erfreulicherweise mit ihrem Besuch ihr Interesse. Aus allen

Schulklassen und dem Kindergarten waren in einigen Räumen

verschiedenste Objekte ausgestellt.

In einem knappen Jahr haben Schülerinnen und Schüler mit

grossem Einsatz Ihre Ideen umgesetzt. Während ihrer Arbeit

haben sie sich Fertigkeiten angeeignet und Vertrauen gewonnen

in ihr eigenes Können.

Doch aufgepasst, jedem fertigen Produkt liegt auch ein Prozess

zu Grunde. Wieviel Erfahrungen haben die Kinder doch so auf

einigen Umwegen gesammelt, sei es beim falsch Messen, Verleimen,

der schrägen Naht, dem zu kurz abgesägten Brett. Auf

Umwegen jedoch erlangt man Ortskenntnis!

Denn auch im Misslingen liegt viel verborgen. Der nächste

Schritt, nämlich die Arbeit wieder zu packen erfordert Mut,

schärft die Sinne, zeigt wo`s lang geht und worauf zu achten ist.

Stricken ist schliesslich ein komplizierter Vorgang, das Bedienen

von Holzbearbeitungsmaschinen kein Kinderspiel – und – den

Nagel auf den Kopf treffen, wem gelingt das schon beim ersten

Versuch?

Technisches und textiles Gestalten ist ein sehr schönes, ganzheitliches

Fach und kommt Kindern mit ihren vielseitigen Begabungen

entgegen.

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Stüehli

Buchbinden

Masken

Schule und Kindergarten | Juli 2011

Während der Ausstellung haben die 3. Klasskinder einen Märitstand

betrieben. Eine Vielfalt an selbstgemachten, wunderschönen

Sommersträussen stellten sie im „grüene Lädeli“ zur Auswahl.

Die jungen, motivierten Märitfrauen und -männer

verkauften ihre Blumen mit viel Flair wie frische Weggli.

Mitglieder der Schulkommission haben ein Schulzimmer zu

einer Kaffeestube mit dem Jahresthema „Schreiben“ liebevoll

eingerichtet. Feine, selbstgebackene Kuchen luden zu gemütlichem

Höck und Beisammensein ein. Kinder verkauften Lose mit

hoher Trefferquote und schönen Preisen.

Herzlichen Dank der Schulkommission für ihr grosses Engagement

vor, während und nach der Werkausstellung!

Heidi Rentsch

Papierkörbe

Laternen

Fahnen

Bluemetrögli


Schule und Kindergarten | Juli 2011

Landschulwoche 4. – 6. Klasse in Les Hauts-Geneveys, 20. – 24. Juni

Montag, 20. Juni 2011

Am Montagmorgen besammelten wir uns auf dem Schulhausplatz.

Wir mussten unser Gepäck für die Landschulwoche mitbringen.

Simon Liebi war mit einem kleinen Bus da, an dem Bus

war ein Anhänger von Oswalds. In ihm wäre noch genug Platz

gewesen um doppelt so viel einzuladen. Als alles eingeladen

war, fuhren wir los (9:00 Uhr). Die Fahrt war lustig. Etwa um 10:30

Uhr kamen wir in Les Hauts-Geneveys an. Diese kleine Ortschaft

liegt oberhalb von Neuenburg. Das Haus war gross und von

Wald umgeben. Es gab eine grosse Feuerstelle, es hatte sogar

eine Boccia-Bahn und einen Pingpong-Tisch, aber er war sehr

schräg. Hinter dem Wald gab es einen Spielplatz mit einem Fussballfeld.

Die Zimmer im Haus waren so aufgeteilt: Die Fünfteler-Knaben

waren in einem Zimmer. Auch die Vierteler-Knaben waren in

einem Zimmer. Die Sechsteler-Knaben waren auch alleine in

einem Zimmer. Alle Mädchen hatten ebenfalls ein eigenes Zimmer.

Zum Mittagessen gab es ein Picknick, das wir von zu Hause mitgenommen

hatten.

Am Nachmittag gingen wir auf der Vue des Alpes rodeln. Wir

waren etwa eine Stunde zu früh, deshalb

liefen wir noch zu einem Aussichtspunkt.

Bei der Rodelbahn fuhren

wir viele Male runter. Etwa um

17:00 liefen wir zurück nach les

Hauts-Geneveys. Dort hatten wir viel

Freizeit. Sehr viele gingen in dieser

Zeit Fussball spielen. Das Küchen-

Team musste schon früher in die

Küche helfen gehen. Abendessen

gab es Kartoffelstock mit Fleischchügeli. Das war sehr fein. Nach

dem Essen gingen alle raus um „Chübeli um“ zu spielen. Das war

sehr lustig. Um 21:00 Uhr assen wir noch das Bettmüm pfeli.

Danach gingen wir die Zähne putzen und schlafen.

Simon M., Nick, Noël

Dienstag, 21. Juni 2011

Am Dienstag mussten wir um 7:30 Uhr aufstehen. Als alle aufgestanden

waren assen wir das Frühstück. Die, die Küchendienst

hatten mussten noch abwaschen, die Anderen konnten schon

packen für die 2 Wanderungen. Als Erstes wanderten wir auf den

Creux du Van. Oben hatten wir eine super Aussicht. Wir assen

noch etwas Kleines und wanderten dann den gleichen Weg hinunter

zum Auto. Mit dem Auto fuhren wir nach Boudry zur

Schlucht Gorge de l’Areuse. Die ganze Klasse war schon ein bisschen

erschöpft vom Creux du Van, also assen wir das Mittagessen

an der Areuse. Als wir ein bisschen Energie getankt hatten,

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liefen wir weiter durch die Schlucht Gorge de l’Areuse. Als wir

durch gewandert waren kamen wir beim Restaurant de la Truite,

direkt neben dem Fluss l’Areuse, an. Dort assen wir eine wohlverdiente

Glace und wir badeten unsere Füsse im Wasser. Später liefen

wir zum Bahnhof. Mit dem Zug fuhren wir zurück nach Boudry

zu den Autos. Danach machten wir uns auf den Heimweg.

Das Küchenteam musste in der Küche helfen gehen. Die Anderen

hatten noch Zeit zum Duschen und fürs Spielen. Zum Nachessen

gab es Riz Casimir. Nach dem Essen durften wir noch auf

den Platz Fussballspielen. Um 21:15 Uhr gingen wir zurück Dessert

essen, es gab Schokoladencreme. Nachher gingen wir ins

Bett. Nach diesem anstrengenden Tage schliefen alle gut.

Aron, Martin, Sandra

Mittwoch, 22. Juni 2011

Am Morgen haben wir länger als sonst geschlafen, weil das Wetter

schlecht war. Das Frühstück assen wir um ca. 9:00 Uhr. Es gab

Brot, Käse, Wurst, Milch

etc. Nach dem Frühstück

ging das Küchenteam

in die Küche, die

Anderen spielten verschiedene

Spiele z.B.

Poker, Monopoly,

Jenga, usw. Anschliessend

arbeiteten wir

ein bisschen und

schrieben unsere

Tagebucheinträge.

Nach dem Mittagessen haben wir noch ein kleines ‚,Mittagsschläfchen‘‘

gemacht. Dann packten wir unsere Badesachen. Danach

fuhren wir mit dem Bus in die Badi Neuenburg. Es ging

nicht lange bis wir da waren wir. Herr Tröhler zahlte den ganzen

Spass. Wir richteten uns auf dem Rasen ein und strichen uns mit

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Schule und Kindergarten | Juli 2011

Sonnencrème ein. Dann schwammen wir ein bisschen, als es

plötzlich ein bisschen zu ,,tröpfeln‘‘ anfing. Wir packten alle

unsere Sachen und rannten schnell ins Hallenbad. Weil alle von

draussen rein kamen war es recht voll. Dennoch war es lustig zu

baden.

Als wir uns versammelten sah Sandra bei Manuel eine kleine

Zecke. Wir konnten sie herausziehen. Dann duschten wir, zogen

uns an und gingen wieder zum Bus. Es hatte angefangen zu regnen.

Als wir im Bus waren, fuhren wir nach Hause. Zu Hause packten

wir unsere Sachen aus, hängten unsere Tücher und die Badehose

auf. Danach konnten wir noch ein bisschen spielen. Am

Abend gab es noch unser Abendessen. Es gab Spagetti Bolognese

und Napoli. Nach dem Abendessen spielten wir noch im

Haus verstecken und gingen anschliessend schlafen.

Michael, Simon F., Luca

Donnerstag, 23. Juni 2011

Am Donnerstagmorgen standen wir um 7:30 Uhr auf. Danach

gingen wir in den Aufenthaltsraum um zu Frühstücken. Nach

dem Frühstück sagte uns Herr Tröhler wie das Tagesprogram

aussieht. Er sagte uns, dass wir unter anderem in eine Asphaltmine

gehen werden. Sie liegt im Val de Travers. Ausserdem sagte

er uns, dass wir am Abend einen Filmabend machen werden. Da

freuten sich alle sehr. Als wir in der Mine ankamen, stank es

fürchterlich. Niemand wusste, warum es so stank. Herr Tröhler

sagte uns, das sei der Asphalt. Als wir ins Gebäude eintraten,

sagte ein Mann zu uns, dass er unser Führer sein werde. Er

nannte uns ein paar Zahlen zu der Mine, zum Beispiel das die

alte Mine 80 km lang war. Leider steht sie heute unter Wasser,

darum konnten wir nur einen kleinen Teil der alten Mine besichtigen.

Unser Führer erzählte uns, wir sollten Helme anziehen da

die Gefahr bestehen könnte, dass sich Steine lösen. Als alle die

Helme angezogen hatten, führte er uns zum Eingang der neuen


Schule und Kindergarten | Juli 2011

Mine. Er erzählte uns,

dass wir zuerst 100m in

die Mine laufen müssten,

bis wir zum ersten Mal

Natur Asphalt betreten.

Er führte uns zuerst zu

zwei Turbinen die er

schliesslich anschaltete.

Er führte uns weiter

durch die dunklen

Minengänge und

erzählte uns Sachen

über früher. Als wir dann

bei einer beleuchteten

Stelle ankamen machten

wir ein Klassenfoto. Nach

dem Foto liefen wir wieder

hinaus. Er führte uns

wieder zum Hintereingang

des Gebäudes hinein.

Dann durften wir

noch in den Kiosk und

kauften einige Souvenirs.

Etwas später stiegen

wir wieder in den

Bus. Zu Hause assen wir

draussen noch etwas.

Am Nachmittag hatten

wir Freizeit, einige haben

gepokert und andere

waren draussen im Wald

oder spielten UNO. Um

18.30 assen wir Fajitas. Es

schmeckte lecker! Um

20.00 begann der Filmabend. Der Film hiess: Willkommen bei

den SCH`TIS. Der Film war sehr lustig. Als der Film fertig war,

durften wir noch Glace essen und dann mussten wir ins Bett.

Doch da es die letze Nacht war, redeten noch viele. Frau Liebi

und Herr Tröhler kamen noch in jedes Zimmer und haben uns

fotografiert. Als Herr Tröhler in jedem Zimmer für Ruhe gesorgt

hatte, ging es nicht lange und alle schliefen friedlich.

Anna, Manuel, Annika

Freitag, 24. Juni 2011

Am Freitag standen wir um 7:30 Uhr auf und etwas später assen

wir das letzte Frühstück. Als wir fertig waren mussten wir die

Tagebucheinträge schreiben. Nachdem wurden wir in 3 Gruppen

eingeteilt. Eine Gruppe war im ersten Stock, eine war im Parterre

und die dritte war im Erdgeschoss. Die im obersten Stockwerk

mussten die Zimmer putzen und die Toiletten reinigen. Die

im mittleren Stock mussten die Küche putzen, dies war eine sehr

schmutzige Angelegenheit. Die im unteren Stock mussten die

Duschen, WC’s, Aufenthaltsraum und Eingangsbereich reinigen.

Alle hatten plus minus zwei Stunden, das heisst bis um 11:30 und

dann waren alle fertig, und gingen hinaus.

Draussen konnten wir unser Picknick essen und es gab noch

Reste von den letzten Tagen, dies war sehr lecker.

Etwa um halb zwei hatten wir unser Gepäck im Anhänger verstaut

und dann ging die Reise ins Oberthal los.

15:05 kamen wir im Oberthal an und wurden von unseren Eltern

herzlich empfangen. Wir hatten Freude wieder zu Hause zu sein.

Etwa eine halbe Stunde später, konnten wir mit unseren Eltern

nach Hause fahren.

Wir hatten es sehr lustig und hoffen dass die nächste Klasse auch

so eine tolle Landschulwoche haben wird, wie wir sie hatten.

Silvan, Thomas, Karina, Samuel

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Die Bärli

(6-jährige Kindergartenkinder)

auf dem Weg in die 1. Klasse

Juli 2011 | Schule und Kindergarten


Schule und Kindergarten | Juli 2011

A ehemaligi Oberthauere

luegt z'rugg

Trudi Zurflüh, ehemals Schwanden, Oberthal lebt heute in einer Seniorenwohnung

in Langnau. Sie besuchte die Schule von 1932 bis 1941.

Die Redaktion dankt der Verfasserin ganz herzlich für das Gedicht.

Vor kurzem hani ds Oberthu Blettli übercho

Äs het mi ume sehr wunger gno

I tue mi geng no inträssiere

Was im Oberthu geit, u tuet passiere

D’Schülerfoto tüe mi bsungersch inträssiere

I tue di Gsichtli vergliche u studiere

d’Näme simer frömd vorcho

Hans, Aernscht u Fritz si drum us dr Mode cho

Bis vor sibezg Jahr ha ig o im Oberthu d’Schuelbank drückt

Drum luegeni o no gärn zrügg

Bi Fankhuser, Gassner u Pulver si mer ungerrichtet worde

Sicher no mit ganz angere Metode

Läse, Rächne u Schriebe isch’s Hauptfach gsi

Religion Natur u Geografie no näbe bi

Schuelhusabwart het’s no kene gä

Mir hei aui sälber dr Bäse müesse i d’Finger näh

Wemer öppis vergässe hei gha

Oder süsch öppis nid guet isch gsi

het äs Strafpunkt gä

Mit feuf Punkt bisch de bim Strafwüsche drbi!

Für d’s Exame het me äs nois Schürzli übercho

I frag mi no hüt worum doch o

äs isch denn ja numme d’Schuelkommission ads Exame cho

dr Gmeinskassier isch cho dr Examebatze uszahle

mir hätte fasch chönne prahle

zäh Rappe u jedes Jahr meh

ir nünte Klass hets grad äs Fränkli gä

d’s Zügnis hets drümal gä im Jahr

vieli Einer hät me gärn gha, das isch klar

i dä drissger Jahr isch du di Benotig vorbi

6 isch du plötzlich di beschti Note gsi

Schuelreisli hei mer aui zwoi Jahr eis gmacht

I de ungrade Jahr dafür äs Schuelfescht i dr Eintracht

I’r nünte Klass hei d’Meitschi ds Zäzi lehre choche

Nachhär isch me uf Bowil gloffe

Mit dä Bowiler zäme hei mer Ungerwisig gha

Dr Pfarrer Courant het is guet im Zoum gha

Na dr Konfirmation isch me i d’s Läbe use träte

Ä Bruef lehre hei mer nid chönne, wi mär gärn hätte

Dennzumal isch dr 2. Wältchrieg gsi

U üsi Hilf daheim isch dringend nötig gsi

Schuelferie si am Wätter a passt gsi

Da isch ke Ferieplan vorhande gsi

mir hei aui müesse häufe Heue

da isch ke Zyt gsi für ds Löie

mängisch het es Daheim gheisse morn sötte mehr bache

gang reich hurti ir Mühli Hebi für 30 Rappe

so isch mi Schuelzyt vorbi

i cha säge äs isch trotz allem a schöni Zyt gsi

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Vermischtes (Vereine, Kultur, Freizeit, Gewerbe)

Gestern & Heute

Wachtfeuer („Chutzen“)

Zur Alarmierung bei Kriegsgefahr setzten unsere Vorfahren auf

Wachtfeuer, sogenannte Chutzen. Auch bei uns in Oberthal, auf

Schönenwasen, stand ein solches Wachtfeuer. Vor genau zwanzig

Jahren, 1991, zum 700 Jahr-Jubiläum der Eidgenossenschaft,

wurden diese Feuer ein letztes Mal aufgebaut und angezündet.

Heute noch erinnern verschiedenste Flurnamen an die Zeit der

Wachtfeuer.

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Juli 2011 | Vermischtes

Die alten Eidgenossen kannten kein stehendes Heer: bei Kriegsgefahr

mussten die Milizsoldaten auf Pikett gestellt werden,

damit sie im Notfall rasch mobilisiert werden konnten. Da es

damals noch keine Telegrafen oder gar Telefone gab, waren Feuerzeichen

ein passendes Mittel, um über grössere Distanzen

Alarmsignale weiterzugeben.

Der genaue Ursprung dieser Meldesysteme ist nicht bekannt. Es

sollen jedoch schon die Kelten und dann auch die Römer Feuersignale

eingesetzt haben. Der planmässige Aufbau des Alarmierungssystems

im Staate Bern erfolgte im 17. Jahrhundert, einerseits

wegen des Dreissigjährigen Krieges, andererseits weil die

verbündete Stadt Genf damals besonderen Gefahren ausgesetzt

war. Das bernische Wachtfeuernetz war das bestausgebaute

und mit seinen 146 Stationen das umfangreichste der

alten Eidgenossenschaft. Auch in Oberthal, auf Schönenwasen

ob Grosshöchstetten, stand ein solcher Wachtposten. Die Hohwacht

Schönenwasen stand in nächster Verbindung mit derjenigen

auf dem Gurten in Bern und denjenigen auf der Falkenfluh

und dem Kapf. Bei klarem Wetter konnte sie auch mit Lugnorre

auf dem Mont Vully in Verbindung treten.

Am 4. März 1798, beim Einfall der französischen Invasionsheere,

wurde der Landsturm mit Hilfe der Wachtfeuer aufgeboten. Aber

auch dieser Alarm konnte den Niedergang des Alten Berns nicht

mehr abwenden. Nachher wurde das Netz nur noch für Jubiläumsveranstaltungen

aufgebaut: 1953 zur 600-Jahr-Feier der

Zugehörigkeit von Bern zur Eidgenossenschaft und 1991 anlässlich

des 700 jährigen Bestehens der Eidgenossenschaft. Viele

Flurnamen wie Wacht, Hohwacht, Wachthubel, Chutzenhubel

und Lueg erinnern heute noch an die Wachtfeuer von früher.

Aufbau der „Chutzen“

Die „Chutzen“ wurden nach einem einheitlichen Bauplan errichtet

(vgl. Skizze). In einem dreieckigen Gerüst aus drei rund 14

Meter langen Baumstämmen (1) wurde auf einer Plattform (2)

Brennholz (3) so aufgeschichtet, dass in der Mitte ein Luftkamin

(4) entstand. Das Ganze wurde mit einem Strohdach (5) gegen

Nässe geschützt. Für einen Alarm bei Tag lag auch noch grünes

Reisig (6) bereit zur Rauchentwicklung. Die Verbindung mit den

Nachbarfeuern wurde durch ein fest eingerichtetes Visiergerät

(7) sichergestellt, durch dessen Einkerbung das Auflodern des

Nachbarfeuers sicher erkannt werden konnte, so dass ein zufälliges

Brandobjekt in der Nähe nicht zu einem Fehlalarm führen

konnte. Zudem wurden nach dem Anzünden des Chutzens mit

Raketen (8) und Mörserschüssen (9) zusätzlicher Alarm ausge-


Vermischtes | Juli 2011

8

7

9

3

5

Schematischer Aufbau eines Wachtfeuers im 18. Jahrhundert (Hallwag)

löst. In Krisenzeiten wurden die Chutzen von einer vierköpfigen

Bedienungsmannschaft (10) bewacht, für die eine kleine Wachthütte

(11) erstellt wurde.

Text: Monika Christener

Quellen: - Beitrag zur Ortsgeschichte Oberthal von L. Reucker-Luginbühl

- Hallwag Spezialkarte „Wachtfeuer, Chutzen“, 31.5.1991

- Artikel Johann Riedweil, www.riedwyl.net

Bilder: - Hallwag-Kümmerli-Frey, Schönbühl

- Hans Blaser, Oberthal

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2

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11

10

6

Aufbau Chutzen Oberthal

Letztmals wurde der

Chutzen in Schönenwasen

1991 aufgebaut, anlässlich

der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft

Einsatzbereiter Chutzen

(Hallwag)

Ein Chutzen brannte nur

etwa eine Stunde lang. In

dieser Zeit mussten die

Nachbars-Chutzen das Signal

aufnehmen und weiterleiten.

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Serie Oberthaler-Häuser

Von Werner Mohler, Alterswil

Heute:

Bauernhaus der Familie Heiniger-Oberli, Wacht

(vor Umbau 2007)

Blasenchilbi

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Blasenchilbi 19./20./21. August 2011

Freitag und Samstag ab 20h

Musik, Bar, Bierstand und Verpflegung im Festzelt

Chelibar am Waldrand

Eintritt frei

Sonntag ab 08.30h

Buebe-Schwinget und Chilbi

Festwirtschaft, Chelibar, Bierstand

schöne Tombola

gratis Ponyreiten und Wägelifahren für Kinder

volkstümliche Unterhaltung

Parkplatz beim Festgelände

Es freuen sich auf euch: Militärschützen und Frauenchor Oberthal, Schwingklub Zäziwil

Juli 2011 | Vermischtes


Vermischtes | Juli 2011

Rückblick Einweihungs- und Sommerfest 2011 Haus St. Martin

Liebe Oberthalerinnen und Oberthaler

Dieser Bericht handelt von Erfreulichem. Der Sommer ist eingekehrt,

die Umbauarbeiten im und ums Haus St. Martin sind

abgeschlossen. Das Einweihungs- und Sommerfest 2011 ist

bunt und fröhlich am letzten Juni-Wochenende über die Bühne

gegangen.

Wie bereits im Anschluss an die Gemeindeversammlung vom 6.

Juni 2011 durch den Co-Heimleiter Hans-Jürg Lory erwähnt,

durften wir nun nach 20 Jahren Planung und fünf Jahren Bautätigkeit

unsere beiden neuen Häuser offiziell einweihen. Zuvor

hatten auswärtige Architekten mit ortsansässigen Planern und

Unternehmern zusammengearbeitet. Zum ganzen Gelingen

des Baus und zu dessen Abschluss haben über 200 Arbeiter aus

der Region beigetragen.

Am Einweihungs- und Sommerfest vom 25./26. Juni 2011

haben wir…

... die beiden Neubauten mit diversen Wohn- und Arbeitsräumen

eingeweiht,

... vor

Freude das

Tanzbein

geschwungen,

... Gäste

und

Freunde

aus Nah

und Fern

bewirtet,

Ich möchte nicht gross Worte verlieren, sondern die Bilder vom

Fest für sich sprechen lassen.

Wir freuen uns bereits heute, Sie wieder oder vielleicht auch zum

ersten Mal am Basar 2012 begrüssen zu dürfen.

Übrigens: Gerne führen wir Sie übers Jahr nach vorgängiger

Anmeldung persönlich durch unseren Betrieb. Oft sind auch

interessierte Vereine und Gesellschaften zu Besuch, denen wir

unser Wirken näher bringen. Melden Sie sich doch bei uns. Sie

erreichen uns unter 031 711 16 33 oder info@haus-stmartin.ch

Herzliche Grüsse vom Haus St. Martin

André Dysli, Bereichsleiter Dienstleistungen Finanzen

www.haus-stmartin.ch

... Theater

und Zirkus

gespielt

und Kunststücke

aufgeführt,

... Applaus

genossen,

... Spiele

gespielt

...und den beiden neuen Eseln

Namen gegeben. Sie heissen ab

sofort Ferdinand und Fridolin.

23


Klick – du wirkst!

Wir vom Team der Jugendfachstelle waren am Mittwoch 25. Mai

mit unserem mobilen Angebot auf dem Schulhausplatz in

Oberthal. Wir waren noch mit Aufbauen der verschiedenen Posten

beschäftigt, als schon die ersten Kinder kamen. Und es wurden

immer mehr. Im Verlauf des Nachmittags versammelten sich

über 20 Kinder rund um die verschiedenen Posten. Es machte

uns sehr viel Spass, mit so vielen Kindern zu arbeiten.

Nachdem die Kinder unser interaktives Theater sahen, bei welchem

sie selber entscheiden konnten, wie es ausgehen soll, hatten

sie die Möglichkeit aus vier weiteren Angeboten auszuwählen.

Wobei alle bei jedem Posten vorbei kamen. So waren die

Neuer Leiter der Jugendfachstelle Konolfingen

Seit 1. Juni 2011 arbeite ich als neuer Leiter der Jugendfachstelle

Konolfingen. Nebst dem Kennenlernen einer neuen Region stehen

für mich vielfältige Aufgaben an. Die konzeptionelle und

operative Planung der Dienstleistungen der Jugendfachstelle,

Ansprechperson für Behörden, Verwaltungen, Schulen und weiteren

Organisationen, Personalführung aber auch direkte Projektarbeit

mit Kindern und Jugendlichen.

Nach zehn Jahren in verschiedensten Funktionen in der Jugendarbeit

ist dies meine erste Anstellung als Leiter einer Fachstelle.

Zuletzt arbeitete ich als Projektmitarbeiter bei der kantonalen

Jugendförderung des Kantons Zug. Als ausgebildeter Lehrer

und Soziokultureller Animator FH kenne ich mich in der formalen

und non-formalen Bildung aus und bin an einer optimalen

Zusammenarbeit beider Formen stark interessiert.

24

Juli 2011 | Vermischtes

einen beim Bewegungsparcours am Kräfte- und Geschicklichkeit

messen, während die andern unsere Fotostory bearbeiteten.

Eine weitere Gruppe sah einen Kurzfilm und wertete diesen

anhand unseres Fragebogens aus. Und falls es noch Kinder

hatte, die kurz nicht wussten, was sie machen wollten, konnten

sie an den PC-Tests herausfinden, wie sie in alltäglichen Situationen

auf andere Menschen wirken.

Kurz gesagt: es war ein sehr intensiver, lustiger Nachmittag, der

uns von der Jugendfachstelle viel Freude bereitete.

Das Team der Jugendfachstelle

Zurzeit absolviere ich an der

Fachhochschule Nordwestschweiz

den Master of Arts-

Studiengang in Sozialer Arbeit

mit dem Schwerpunkt Soziale

Innovation. Ich freue mich sehr

darauf, das Gelernte und meine

bisherigen Erfahrungen

zusammen mit meinem motivierten

Team umzusetzen.

Marco Mettler,

Leiter Jugendfachstelle


Publireportage | Juli 2011

Gesundheits- und Fusspflege–Stübli

Elisabeth Zürcher-Lehmann

ärztl. dipl. Masseurin, dipl. kosm. Fusspflegerin

Schmiede 56, 3531 Oberthal, Tel. 079 662 73 59

Angebot:

Fussreflexzonenmassage

Bei der Fussreflexzonenmassage werden die Reflexzonen an den

Füssen massiert. All diese Punkte sind mit einem bestimmten

Organ und Muskelgruppe verbunden. Durch Stimulation dieser

Punkte werden die Organe günstig beeinflusst und allfällige

Beschwerden gelindert.

Hot-Stone-Rückenmassage

Die Hot-Stone-Massage ist eine sehr wirkungsvolle Methode, zur

Steigerung des eigenen Wohlbefindens. Dabei handelt es sich

um eine geniale Verbindung zwischen klassischer Massage,

Energiearbeit, warmen Steinen, sowie der Wirkung von ätherischen

Ölen. Sie dringt tief ins Gewebe ein, löst körperliche und

seelische Verspannungen und Blockaden.

Seniorenreise vom 26.5.11

Am 26. Mai 2011 bei sehr schönem Frühlingswetter fand die

Seniorenreise statt. Die Route führte uns Richtung Affoltern,

Mühleweg, Ferrenberg, Brechershäusern, vorbei an der Glungge

nach Wynigen. Im Restaurant Linde wartete für die 70 Teilnehmerinnen

und Teilnehmer ein feines Mittagessen. In unmittelbarer

Nähe befand sich auch die Kirche. So konnte jedes diese Strecke

zu Fuss zurück legen. Regula Wloemer und zwei

Die ältesten Teilnehmer Martha Kiener im 91. Lebensjahr und Ernst Bieri 90 Jahre

Fusspflege/Pedicure

Komplette Kosmetische Fusspflege/Pedicure

Klassische Massage

Die klassische Massage hat eine sehr ausgleichende, entspannende

und pflegende Wirkung sowohl auf die Haut und die Muskulatur

als auch auf die inneren Organe und die Blutzirkulation.

Schröpfen

Schröpfen ist eine Jahrtausend alte Heilmethode. Es leitet die

Schmerzen ab, löst Verspannungen, bessert die Durchblutung

und führt zu einer Entgiftung des Körpers über die Haut. Schröpfen

ist schonend und sehr gut verträglich.

Gerne berate ich Sie ganz unverbindlich.

Rufen Sie mich an zwecks Terminvereinbarung.

Musikantinnen gestalteten die kurze Andacht und mit Gedenken

an die Verstorbenen. Auf der Heimfahrt konnten wir nochmals

die schöne Landschaft geniessen. Dem Carunternehmen Hirsbrunner

danken wir ganz herzlich für die gute Fahrt. Es wäre sehr

schön, wenn wir nächstes Jahr auch wieder neue Gesichter auf

der Seniorenreise begrüssen dürften.

Doris Eggimann, Frauenverein Oberthal

Jeder Schattenplatz war begehrt

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Notfallnummern Gemeinde Oberthal

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Juli 2011 | Informationen

Sanität Notruf 144

Polizei Notruf 117

Polizeiposten Konolfingen 031 368 73 01

Feuerwehr Notruf 118

Vergiftungsnotfälle 145

REGA 1414

Arzt Dr. Müller 031 711 04 48

Hausärztlicher Notfalldienst 0900 57 67 47

Apotheke Apotheke Schneider 031 711 02 88

Tierärzte Dres Wittwer + Sutter 031 711 36 70

Dr. Nesvadba 031 711 03 39

Weitere wichtige Telefonnummern

Gemeindeverwaltung 031 710 26 26

Schule 031 710 26 20

Regionaler Sozialdienst Konolfingen 031 790 45 35

Jugendfachstelle Konolfingen 031 790 45 10

Spitexdienste 031 770 22 00

Veranstaltungskalender Oberthal (rollender Terminplan)

31. Juli: Nationalfeier, Blasen, HG Oberthal,

ab 18.30 h

19. – 21. August: Blasen-Chilbi

02. September: Jubiläumsfeier 125 Jahre Militärschützen

mit Einladung Vereinsdelegation

08. September Frauenzmorge, 09.00 h, Eintracht (Anmelden

bis 5.9. bei Doris Eggimann,

Tel. 031 711 26 67 od. 079 302 75 53)

09./10. September: Jubiläumsschiessen Grosshöchstetten

11. September: Gottesdienst Predigtsaal; 09.30 h

16./17. September: Jubiläumsschiessen Grosshöchstetten

17. September: Kirchgemeindehornussen in Bumersbuch

und Blasen

18. September: Steffisberggottesdienst (EWG)

23. September: HV Kindergartenverein, 20.00 h

24./25. September: Herbsthornussen in Bumersbuch und

Blasen mit Festwirtschaft und Barbetrieb

30. September Viehzuchtverein Oberthal: Viehschau bei

der Eintracht, 9.30 h

Nächste Ausgabe Oberthal aktuell: Mitte September 2011. Redaktionsschluss: 15.8.2011

09. Oktober: Abendgottesdienst Predigtsaal; 20.00 h

05. November: 2. Gwundermärit

12.-16. Oktober: Besuch in Chynov

11. November: Räbelichtliumzug

12./13. November: Lotto Schützen/Hornusser/Männerchor

13. November: Familiengottesdienst Predigtsaal; KUW-

Abschluss 4./5.Kl; 09.30 h

14. November: Koordinationssitzung Vereine 20.15 h

18./19. November: Raclette Jungschützen

20. November: Toten- oder Ewigkeitssonntag Kirche Bowil

26. November: Adventssingen Predigtsaal; 20.00 h

03. Dezember: Gemeindeversammlung (13.30 h)

11. Dezember: Gottesdienst Predigtsaal; 09.30 h

25. Dezember: Weihnachtsgottesdienst mit Abendmahl,

Predigtsaal; 09.30 h

Die Details zu Veranstaltungen der Kirchgemeinde finden Sie

in der Zeitschrift „reformiert“ oder unter www.kirchgemeindegrosshoechstetten.ch

.

Aufruf:

Bitte melden Sie uns laufend Ihre Vereinstermine. Neu bieten wir zusätzlich dem ortsansässigen Gewerbe die Möglichkeit, im Veranstaltungskalender

kostenlos auf wichtige Anlässe hinzuweisen. Der Text ist auf max. 100 Zeichen beschränkt. Bilder und Logos

können wir in dieser Rubrik nicht berücksichtigen.

redaktion@oberthal.ch oder 031 711 52 49 (Monika Christener)


Schlusspunkt | Juli 2011

Bild und Schrift: Hans Blaser

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Schlusspunkt | Juli 2011

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Impressionen vom Musical KIndergarten bis 3. Klasse

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