14 BASKETBALL-EXTRA FRÄNKISCHER TAG, DIENSTAG, 26. JUNI 2007 Bamberger Fans sind die Nummer eins SPITZENPLATZ „<strong>Faszination</strong> Basketball Bamberg“ ist mit 514 Mitglie<strong>der</strong>n nicht nur <strong>der</strong> größte Basketball-<strong>Fanclub</strong> in Deutschland, son<strong>der</strong>n auch einer <strong>der</strong> aktivsten und einfallsreichsten. Bläser und Trommler sorgen bei den Heimspielen für Stimmung. VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED PETER SEIDEL Bamberg — Sein Telefon zu Hause steht nicht mehr still, und auch das Handy meldet sich in regelmäßigen Abständen. Alle Anrufer wollen das Gleiche: Eintrittskarten für das zweite Finalspiel <strong>der</strong> Brose Baskets in <strong>der</strong> „Drachenhölle“. „Selbst einige Quakenbrücker haben versucht, bei mir an Tickets zu kommen“, sagt Peter Neubauer. Der Vorsitzende des <strong>Fanclub</strong>s „<strong>Faszination</strong> Basketball Bamberg“ ist in diesen Tagen im Stress, allerdings im „positiven Stress“, wie <strong>der</strong> 58-Jährige betont. Es gilt Fanbusse zu organisieren für die Auswärtsfahrt in den Norden <strong>der</strong> Republik. „Freak City on tour“ – unter diesem Motto begleiten regelmäßig mehrere hun<strong>der</strong>t Anhänger <strong>der</strong> Brose Baskets ihr Team zu den Auswärtsspielen. Und da <strong>der</strong> <strong>Fanclub</strong> diese Fahrten offensichtlich exzellent organisiert, kann er sich über einen wahren Mitglie<strong>der</strong>boom freuen. 268 zählte <strong>der</strong> Verein Mitte des vergangenen Jahres, aktuell sind es 514 – damit ist <strong>der</strong> Bamberger <strong>Fanclub</strong> <strong>der</strong> größte aller Basketball-Bundesligisten. Rechzeitig zu den Beginn <strong>der</strong> Play-offs hat <strong>der</strong> fränkische <strong>Fanclub</strong> die organisierten Anhänger <strong>der</strong> Telekom Baskets Bonn (496) als Nummer eins abgelöst. Was Neubauer be- Mit originellen Plakaten wie diesem empfingen die Bamberger Fans den Final-Gegner aus Quakenbrück. Fotos: sportpress son<strong>der</strong>s freut: „Zu uns kommen nicht nur Jugendliche, son<strong>der</strong>n es geht quer Beet. Wir haben Mitglie<strong>der</strong> <strong>von</strong> 15 bis 65 Jahren.“ Gerade die beliebten Auswärtsfahrten geben nach Ansicht des Vorsitzenden den Ausschlag, warum sich viele Brose- Anhänger für den Beitritt in den <strong>Fanclub</strong> entschließen. Vergünstigte Preise für Fahrt und Eintrittskarte für <strong>Fanclub</strong>-Mitglie<strong>der</strong> sind sicher ein Grund dafür, Neubauer meint aber auch, dass viele die beson<strong>der</strong>e „Fankultur“ schätzen. „Wir unterstützen ausschließlich die eigene Mannschaft und verunglimpfen nicht die Spieler des Gegners. Ich achte auch darauf, dass sich unsere Fans nicht provozieren lassen und selbst keine Parolen rufen, die unter die Gürtellinie gehen. Schließlich unterstützen wir einen Sportart, und beim Sport geht es um fair play.“ Auch in den eigenen Reihen achtet <strong>der</strong> 58-jährige Vorsitzende auf ein harmonisches Miteinan<strong>der</strong>. So dürfen Jugendliche bei Auswärtsfahrten keinen Alkohol konsumieren, das Mitführen <strong>von</strong> Bierflaschen im Bus ist verboten. Zwei Begleiter in jedem Bus passen auf, dass die Regeln eingehalten werden. „Wenn es sein muss, führen wir auch Rucksackkontrollen durch, aber bis auf einige Einzelfälle hatten wir bisher keinen Ärger“, sagt Neubauer, <strong>der</strong> großen Wert darauf legt, „dass wir als Fans ein einheitliches Bild abgeben.“ Eines <strong>der</strong> schönsten Erlebnisse für ihn war daher <strong>der</strong> Auftritt <strong>der</strong> Brose-Fans in München. Mit einem Son<strong>der</strong>zug fuhren im vergangenen Oktober 621 Anhänger in die Landeshauptstadt und zogen trommelnd und sin- Fragen Sie nach unseren nächsten Bauherren- Infotagen ...bei Oertel gibt‘s mehr als Mörtel! Als 500. <strong>Fanclub</strong>-Mitglied begrüßten Vorsitzen<strong>der</strong> Peter Neubauer (l.) und dessen Stellvertreter Klaus Zachert (2.v.r.) beim zweiten Halbfinal-Heimspiel gegen EnBW Ludwigsburg Monika Meinhart (2.v.l.) aus Stegaurach. Antenne-Bayern-Mo<strong>der</strong>atorin Kathie Kleff (r.) erhielt als neues Ehrenmitglied ebenfalls einen Blumenstrauß. gend vom Hauptbahnhof zur Olympiahalle, wo das Team <strong>von</strong> Trainer Dirk Bauermann ein Freundschaftsspiel gegen Besiktas Istanbul bestritt. Aber nicht nur in <strong>der</strong> Fremde, son<strong>der</strong>n auch in <strong>der</strong> eigenen Halle sind die Bamberger Fans nie zu überhören. Dafür sorgen die 15-köpfige Bläsertruppe mit ihren Trompeten und Saxophonen sowie neun Trommler. Und zu übersehen sind die einheitlich in Rot gekleideten Brose-Fans auch nicht, wenn sie ihre originellen Plakate hinter dem Korb in die Höhe recken. „Kämpft bis <strong>der</strong> letzte Drache fällt“, war jüngst beispielsweise zu lesen, Sie wollen Ihr Traumhaus selbst bauen? Ihr Partner vor Ort für Neubau, Sanierung und Energieberatung Oertel-Baustoffe Gerberstraße 8·96052 Bamberg Fon: 09 51/9 67 27-27 Fax: 09 51/9 67 27-50 seit 1929 www.oertel-baustoffe.de o<strong>der</strong> „We are red, we are white, we are fränkisch dynamite“. Hinter so viel Kreativität steckt auch viel Arbeit. Deshalb hat Neubauer in seinem <strong>Fanclub</strong> Arbeitsgruppen gebildet, die sich alle 14 Tage treffen und neue Aktionen besprechen. „Zwei Mann sind für die Musiker zuständig, zwei für die Plakate und Banner, zwei für unseren Internet-Auftritt und zwei für die Öffentlichkeitsarbeit“, erklärt <strong>der</strong> Vorsitzende, <strong>der</strong> selbst den Kontakt zum Verein sowie den Sponsoren pflegt. Die Bamberger Brauereien Mahr, Spezial und Greifenklau finanzieren regelmäßig die Fanbusse für die Auswärtsfahrten, die Firma Brose stattet den <strong>Fanclub</strong> mit Fahnen, Hemden, Tröten und Fantüchern aus. Und auch am eigenen Fanstand in <strong>der</strong> Jako-Arena ist Neubauer immer präsent. Dabei geht es ihm aber nicht darum, die Mitglie<strong>der</strong>zahl noch weiter in die Höhe zu treiben. „Spätestens bei 600 ist Schluss“, sagt <strong>der</strong> Vorsitzende. „Sonst bringe ich nicht mehr alle in <strong>der</strong> Buisness- Lounge unter“. Dort veranstaltet <strong>der</strong> <strong>Fanclub</strong> seine Weihnachtsfeier und das Sommerfest. Mehr im Netz www.bamberg-fans.de Qualitativ hochwertige Bausatzhäuser bei Oertel Baustoffe Bamberg Immer mehr Paare und Familien wollen den Bau ihres Traumhäuschens selbst in dieHand nehmen,denn Selberbauen ist nichtnur in,son<strong>der</strong>nsteigendeBaukosten, sinkende Einkommen und die wegfallende Eigenheimzulage machen den Traum vom Eigenheim sonst oft zur unerreichbaren Seifenblase. Es gibt inzwischen zahlreiche Anbieter, die sich auf diesen Selbstbautrend eingestellt haben –aber Vorsicht: Nicht je<strong>der</strong> Anbieter kann dem Bauherren die Baubetreuung gewährleisten, dieeralsLaie benötigt,umein Haus zu bauen.Die FirmaOertel Baustoffe hingegen verfügt über jahrzehntelange Erfahrung mit <strong>der</strong> Baubetreuung <strong>von</strong> Selberbauern: Sie betreut seit über zehn Jahren private Bauherren beim Häuslebau und ist seit 2000 autorisierter YTONG-Bausatzhaus-Partner in <strong>der</strong> kompletten Region. Weit über 150 regionale Referenzobjekte bieten Bauinteressenten die Möglichkeit, sich bei denBauherren selbst überdasOertel-Bausatzhauskonzept zuinformieren,<strong>von</strong> <strong>der</strong> Baustelle bis hin zum seit Jahren bewohnten Eigenheim. Das Oertel-Bausatzhaus-Team, das aus Architekten und Baustoff-Fachverkäufern besteht, betreut die Bauherren <strong>von</strong> <strong>der</strong> Vorplanung bis hin zum Einzug. Qualität, Zuverlässigkeit und ökologisch bewusstes Bauen stehen hierbei im Vor<strong>der</strong>grund, ebenso wie KostengünstigesBauen,Energieberatung und Unterstützung bei <strong>der</strong>Baufinanzierung.Ein Rund-um-Sorglos-Paket, wie <strong>der</strong> Oertel-Bausatz oft genannt wird, garantiert mit seinem Festpreis bis zum Bauende überschaubare Baukosten und mit seiner Baustellenabwicklung einen reibungslosen Baustellenablauf. Aber nicht nur YTONG- Bausatzhäuser können mit dem Bausatzkonzept realisiert werden, son<strong>der</strong>n auch Ziegelbausätze, An- und Umbauten und Sanierungen, für die auch eine Planung, Baubetreuung und Energiefachberatung nötig sind, z. B. um öffentliche För<strong>der</strong>mittel zu erhalten. Haben wirIhrInteressegeweckt?Dann meldenSie sichdochgleichzumnächsten YTONG-Bauherren-Infotag am Samstag, 22. September <strong>von</strong> 9-12 Uhr, anunter: Fon: 09 51/967 27 -27 und -30 – Ansprechpartner bei Oertel: Architekten: Alexandra Männlein-Seitz und Oliver See, Dipl.-Inge.(FH) o<strong>der</strong> unter www.oertel-baustoffe.de o<strong>der</strong> www.ytong-bausatzhaus.de/oertel
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