Impressionen von der Meisterschaft 2005 - Fanclub Faszination ...
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4 BASKETBALL-EXTRA FRÄNKISCHER TAG, DIENSTAG, 26. JUNI 2007<br />
STANDPUNKT Freak City ist nach dem<br />
zweiten Titel die Basketball-Hauptstadt.<br />
Endgültig Nummer 1<br />
Allein die Tatsache, dass<br />
die deutsche Vizemeisterschaft<br />
als eine große Enttäuschung<br />
gewertet worden<br />
wäre, zeigt, auf welch hohem<br />
Niveau sich <strong>der</strong> Bamberger<br />
Basketball bewegt. Zum vierten<br />
Mal in fünf Jahren zog das<br />
Team <strong>von</strong> Trainer Dirk Bau-<br />
Klaus<br />
Groh<br />
ermann in die Finalserie ein,<br />
holte sich nach <strong>2005</strong> den zweiten<br />
Titel und darf sich in <strong>der</strong><br />
kommenden Saison zum<br />
zweiten Mal in <strong>der</strong> Königsklasse<br />
mit den besten Mannschaften<br />
aus Europa messen.<br />
In einer an Überrraschungen<br />
reichen Saison zeigten die<br />
Brose Baskets nach einer<br />
holprigen Vorrunde, dem frühen<br />
Ausscheiden aus dem Pokal<br />
sowie dem Uleb-Cup noch<br />
Kampfgeist, Herz und unbedingten<br />
Siegeswillen.<br />
Ermöglicht wurde dies vor<br />
allem durch die Rückkehr des<br />
„verlorenen Sohnes“ Steffen<br />
Hamann, <strong>der</strong> schnell wie<strong>der</strong><br />
die Rolle des lange schmerzlich<br />
vermissten Anführers<br />
ausfüllte und die Mannschaft<br />
zusammenschweißte. Den<br />
Unterschied in etlichen Parti-<br />
en <strong>der</strong> so erfolgreichen Rückrunde<br />
und <strong>der</strong> Play-offs<br />
machte mit Casey Jacobsen<br />
zudem ein Ausnahmekönner<br />
aus, <strong>der</strong> niemals Starallüren<br />
an den Tag legte, son<strong>der</strong>n sich<br />
problemlos in den Dienst <strong>der</strong><br />
Mannschaft stellte. Mit Hamann<br />
und Jacobsen ließ sich<br />
die Philosophie <strong>von</strong> „Verteidigungsminister“<br />
Dirk Bauermann<br />
perfekt umsetzen.<br />
Plötzlich präsentierte sich<br />
wie<strong>der</strong> ein verschworener<br />
Haufen, <strong>der</strong> die Begeisterung<br />
in Freak City zu neuem Leben<br />
erweckte. Die Fans wurden<br />
spätestens in den Play-offs ihrem<br />
Ruf als bestes Publikum<br />
in ganz Deutschland einmal<br />
mehr gerecht.<br />
In <strong>der</strong> dank des Engagements<br />
<strong>von</strong> Sabine Günther auf<br />
fast 7000 Besucher erweiterten<br />
„Frankenhölle“ trafen die<br />
Gäste-Teams nicht nur auf eine<br />
bis zur letzten Sekunde um<br />
den Sieg kämpfende Bamberger<br />
Mannschaft, son<strong>der</strong>n<br />
auch auf eine „rote Wand“,<br />
die ihnen das Siegen zusätzlich<br />
erschwerte. Mit dieser<br />
mo<strong>der</strong>nen Multifunktions-<br />
Arena, die <strong>der</strong> Region auch<br />
Highlights wie das Konzert<br />
<strong>von</strong> Lionel Richie o<strong>der</strong> den<br />
Boxkampf mit Arthur Abraham<br />
bescherte, wurde Bamberg<br />
endgültig zur Basketball-Hauptstadt<br />
in Deutschland<br />
und ließ die Metropolen<br />
aus Berlin, Köln o<strong>der</strong> Frankfurt<br />
weit hinter sich.<br />
Am ehemaligen NBA-Profi Casey Jacobsen bissen sich in <strong>der</strong> Bundesliga viele Gegenspieler die Zähne aus. Hier lässt <strong>der</strong> beste Offensivspieler <strong>der</strong><br />
Liga im Franken<strong>der</strong>by den Nürnberger Justin Griffin ganz schlecht aussehen. Foto: sportpress