Bauen im Bergischen Land

e.pages.dk

Bauen im Bergischen Land

Bergisches

schlagkräftig auf erfolgskurs

Spezial Unternehmensberatung

exzellenzreport 2009

anlagespezialisten im Portrait

Solinger Fachkompetenz rund ums Bauen:

Dr. Norbert Zimmermann und Nicolas Spengler

(v. l.) von Kissel Rapid

Das standortmagazin.

Bauen im

Bergischen Land 5/09

G 75509

7,–

Standorte, Chancen, Strategien 6. Jahrgang

-aNZeiGe-

-aNZeiGe-


Darstellungskraft Selbst in der kleinsten Veränderung

liegt großes Potenzial – USM Möbelbausysteme

verleihen dem Wandel Ausdruck.

Dowald & Selle OHG Einrichtungen für Büro und Objekt, Wittener Straße 324, 42279 Wuppertal

Tel. 0202-647071, Fax 202-666692, info@dowald-selle.de, www.dowald-selle.de


investorenfreundliches Klima

er Mittelstand prägt den Wirtschaftsstandort Bergisches

Städtedreieck. Traditionell gewachsen aus

der Metallbe- und -verarbeitung – die Klingen und

Werkzeuge aus der Region verfügen über Weltruf – haben

die Unternehmen in Wuppertal, Solingen und Remscheid

ihre Stärken konsequent weiter entwickelt, ohne ihre Wurzeln

dabei zu verleugnen. Heute ist die Region neben der

Metallverarbeitung besonders stark im Automobilzuliefererbereich,

in Produktentwicklung und -design, aber auch

in modernen Dienstleistungsbranchen wie der Eventbranche

oder in der Gesundheitswirtschaft. Die vornehmlich

kleinen und mittelständischen Unternehmen, oftmals

familiengeführt, setzen auf nachhaltige Investitionsentscheidungen

und sind damit verlässliche Partner. Gerade

in Zeiten der Krise haben sich solche Strukturen als besonders

stabil erwiesen. Hier setzt man nicht auf kurzfristige

Gewinnmaximierung, sondern auf eine nachhaltige Renditesicherung

– Basis und Garant für langfristige Geschäftsbeziehungen.

Offene Türen findet man hier auch bei den

öffentlichen Akteuren, den Wirtschaftsförderungen und

Verwaltungen, die flexibel und schnell reagieren.

Aufbauend auf der gemeinsamen Strategie unter der

Dachmarke kompetenzhoch3 , mit der sich die drei Städte

bereits seit vielen Jahren als ein Wirtschaftsstandort Bergisches

Städtedreieck präsentieren, macht sich die Region

derzeit auf den Weg in die zukunfthoch3 D

.

Gemeinsam mit allen Akteuren aus Politik, Kommunen,

Verbänden, Bildungsträgern, kulturellen Einrichtungen,

Wohnbauunternehmen und vielen weiteren entwickelt die

Bergische Entwicklungsagentur derzeit ein regionales

Standortkonzept. Rund 100 Projekte und Projektideen in

-AnZEIGE-

* HB-Seitenpreiskonzepte

* Workflowoptimierung

* Wochenendservice

* Eigene Logistik

* Inhabergeführtes Unternehmen

* 35 Jahre Erfolg und Erfahrung

H. Hartmann GmbH & Co. KG

Viehhofstraße 121 · 42117 Wuppertal

Telefon 0202 | 243030 · Fax 0202 | 423055

www.hartmann-gmbh.de · info@hartmann-gmbh.de

den fünf Themenfeldern Wohnen/Wirtschaft

und Einzelhandel/Freizeit, Kultur,

Tourismus/Stadt- und Landschaftsbild

sowie Bildung und Wissenschaft sind

eingereicht worden. Diese werden

nun in Workshops gemeinsam mit

regionalen Akteuren und Experten

diskutiert und münden in

ein unverwechselbares regionales

Profil. Ergebnis wird ein konkreter

Masterplan sein, um das

Bergische Städtedreieck als

Wirtschaftsstandort, aber auch

als Wohn- und Lebensraum sowie

als Tourismusdestination zu positionieren.

Wie man sieht, setzt die

Region ihren Weg zugunsten langfristig

tragfähiger Strukturen fort – ein

gutes Klima also für nachhaltige Investitionen.

s

Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Bergischen

entwicklungsagentur GmbH

Die Bergische Entwicklungsagentur GmbH wurde im Nachgang

der Regionale 2006 gegründet, um die engagierte

Arbeit an einem gemeinsamen Zukunfts- und Strukturprogramm

fortzusetzen. Gesellschafter sind die Städte Remscheid,

Solingen und Wuppertal, die drei Stadtsparkassen

der Region, die IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid sowie

die Wirtschaftsförderung Wuppertal AöR.

Ihr Partner für Dokumentenoutput

und Workflow

gastkommentar

3

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


4

inDex

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

UNteRNeHMeN UND PeRSoNeN iN DieSeR aUSGaBe

adamla, Uwe, UBS Deutschland AG 80-81

Baldin, Dirk, Konica Minolta Business Solutions 48, 96

Balkenhol, Frank, Wifö Solingen 48

BAM Deutschland AG, Stuttgart 60-61

Bankhaus Lampe KG, Bielefeld 84-85

Barth, Michael, Regus Management GmbH 65

Basic, Goran, bit gGmbH, Wuppertal 28-29

Bischoff, Christian, ProLogis Germany GmbH 66-67

bit gGmbH, Wuppertal 28-29

Bötzel, Bernd, DU Diederichs, AG & Co. KG 34-38

BURG-WÄCHTER CASTELLO, Düsseldorf 32-33

Butza, Ulrike, Ebner Stolz Mönning Bachem 62-63

carpus, Günter, Carpus+Partner AG 59

Carpus+Partner AG, Aachen 59

Clemens, Bernd, Wifö Solingen 8-11

Coblenz, Jan Peter, Brangs+Heinrich, Solingen 54-55

Deutsche Bank AG, Frankfurt a. M. 14, 22-23

Dittrich, Michael, KSR Treuhand und Revision 91

Dowald & Selle OHG, Wuppertal 2

Dreiner, Martin, padre Tirem, Wermelskirchen 52

enserva GmbH, Solingen 12-13

Feldmann, norbert, Enserva GmbH, Solingen 12-13

Firmengruppe Küpper, Wuppertal 39

Fromann, Wolfgang, BURG-WÄCHTER 32-33

Funk, Stefan, Volksbank Remscheid-Solingen 77

gewerbepark-Süd, Hilden 15

glas-und-design gud GmbH, neuss 18

hager, Michael, BAM Deutschland AG 60-61

Haschke, Matthias, Wuppertal Marketing GmbH 46

Heubes, Alexander, ProLogis Germany GmbH 66-67

Hibst, Bernd, Stadt Wermelskirchen 52

Hoffmann, Michael, Merkur-Spielothek GmbH 70-73

Holthausen, Günter, Merkur-Spielothek GmbH 70-73

Holtschoppen, Hans-Joachim, Swiss Finance, Zug 76

HOPFGARTEn Rechtsanwälte, Wuppertal 26

innovationsAllianz e. V., Düsseldorf 17

Jansen, Olaf, Olaf Jansen GmbH, Solingen 48

Janzen, Dieter, Kondor Wessels 34-38

Jetbird Ltd., Dublin 30-31

kadans Real Estate GmbH, Aachen 56-57

Keller, Christoph, SCP St. Gallen Consulting Partners 90

Kiepe, Folkert, Deutscher Städtetag 34-38

Kirschsieper, Stefan, Walter Kottmann 24-25, 42-43

Kissel-Gruppe, Solingen 54-55

Klasen, Professor Dr. Frithjof, FH Köln 19

Krein, Dr. Helmut, Ebner Stolz Mönning Bachem 62-63

KSR Treuhand und Revision GmbH, Ennepetal 91

Lange, Dr. Thomas A., nATIOnAL-Bank, Essen 78

LAUREUS AG PRIVAT FInAnZ, Düsseldorf 82-83

Lenz, Thomas, ARGE Wuppertal 47

Lindner, Professor Dr. Hans-Günter, FH Köln 19

Lücke, Hans-Hermann, Bezirksbürgermeister Barmen 44

marenbach, Dr. Hans, Wirtschaftsgymnasium gGmbH 8-11

Meertens, Ernest, Kadans Real Estate GmbH 56-57

Merkur-Spielothek GmbH & Co. KG, Espelkamp 70-73

Meyer-Falcke, Dr. Andreas, Gesundheitscampus 58

Middeldorf, Bodo, Bergische Entw.-agentur 3, 16, 42-43

Müller, Markus, nATIOnAL-Bank, Essen 78

nATIOnAL-Bank, Wuppertal 78

nÜRnBERGER Allgemeine Versicherungs AG 27

otto, Dirk, SCP St. Gallen Consulting Partners 90

Pauls, Stefan, Lebenshilfe Wuppertal 24-25, 42-43

Pflitsch, Harald, Pflitsch GmbH & Co. KG 8-11

Politycki, Andreas, nÜRnBERGER Versicherungs AG 27

ProLogis Germany Management GmbH, D‘dorf 66-67

regus Management GmbH, Düsseldorf 65

Reiners, Klaus, BDU e. V., Bonn 86-88

Römer, Siegfrid, Jetbird Ltd., Dublin 30-31

Rosenkaymer, Dr. Jörn, HOPFGARTEn Rechtsanwälte 26

Rudat, Jörg, Verein Bergische Museumsbahnen 42-43

Rudoba, Kurt, Trost Rudoba & Partner, Wuppertal 20-21

Ruschmeyer, Lüder, Wirtschaftsgymnasium gGmbH 8-11

schäfer-Richter, Prof. Dr. Gisela, InnovationsAllianz 8-11

Schlüter, Professor Dr. Christian, ACMS GmbH 47

Schmelzer, Peter, VALERES GmbH, Würselen 68-69

-AnZEIGE- -AnZEIGE-

Brüninghaus & Drissner gmBh

-AnZEIGE-

ZERTIFIZIERUNG ISO 9001

n Qualitäts-Management

n Umwelt-Management

n Arbeits-Sicherheit

n CE-Kennzeichnung

Industriestraße 9 · 52457 Aldenhoven

Tel. 0 24 64/90 52 47

www.qm-consulting-gmbh.de

Schmidt, Herbert, bit gGmbH, Wuppertal 28-29

Schmitz, Heinz, Wifö Wermelskirchen 52

Schürenkrämer, Dr. Ulrich, Deutsche Bank AG 34-38

SCP St. Gallen Consulting Partners, St. Gallen 90

Simonis, Hermann-Josef, LAUREUS AG, D‘dorf 82-83

Sonnenschein, Hans-Gerd, Wifö Remscheid 49

Sparkassen Finanzgruppe, Berlin 100

Strategiezentrum Gesundheit nRW, Bochum 58

Swiss Finance Asset Management Trust AG 76

talarczyk, Stefan, Pertal, Wuppertal 89

Tignato KölnTurm, Köln 64

Trompetter, Frank, Wifö WEG mbH 50-51

Trost Rudoba & Partner, Wuppertal 20-21

Trümper, Michael, UBS Deutschland AG 80-81

UBS Deutschland AG, Düsseldorf 80-81

VALERES Industriebau GmbH 68-69

Volksbank Remscheid-Solingen 77

WEG mbH, Wipperfürth 50-51

WestLB AG, Düsseldorf 5

Ziebs, Stefan, Enserva GmbH, Solingen 12-13

Zimmermann, Dr. norbert, Kissel-Gruppe 54-55


Corporate Banking Capital Markets Asset Management Private Banking

Partner der Sparkassen

Antrieb für den Mittelstand.

pro M : Einfache, aber

geniale Finanzlösungen.

Sie benötigen mehr Handlungsspielraum für Ihre unternehmerischen Pläne? Dann nutzen Sie

Finanz lösungen, die Ihre Fremd- und Eigenkapitalstruktur optimieren! Unsere Antwort: pro M.

Aufbauend auf unserer Produkt- und Kapitalmarktexpertise haben wir speziell für Ihre Bedürfnisse

die Produktlinie pro M entwickelt. Abgestimmt auf Ihren konkreten Finanzbedarf greifen

Sie so direkt auf die passende Lösung zurück: ABSpro M , FACTORINGpro M , MEZZANINEpro M ,

SCHULDSCHEINpro M . Mit unseren Produktlösungen verschaffen wir Ihnen Zugang zum Kapitalmarkt

zu günstigen Konditionen. Sie sichern sich Liquidität oder optimieren Ihre Eigenkapitalbasis.

Damit ist pro M eine Produktlinie für den Mittelstand, die Ihnen eine Vielfalt an Möglichkeiten

bietet, um Ihre unternehmerischen Ziele voranzutreiben.

Sprechen Sie uns an: Telefon + 49 211 826-3737, Firmenkunden@WestLB.de oder informieren

Sie sich im Internet unter

www.WestLBproM.de


6

Kooperationen: FH stoppt Produktionsstopp, S. 19

Bergisches LanD

8-11 nachrichten

Das Wichtigste aus dem

Bergischen Land in Kürze

8-9 solinger messe Positive

Zeichen gesetzt

10-11 Wirtschaftsgymnasium abi

mit Unternehmensbezug

-AnZEIGE-

inhaLt

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

Städte: Gespräch über Zuzug und Verdichtung, S. 34-38 Häuser: Wohnen im Städtedreieck, S. 42

region

14 DB konjunkturausblick

Kein Phoenix aus der asche

16 Wettbewerb Nano- und

Mikrowerkstoffe

19 Fachhochschule köln

Stopp dem Produktionsstopp

Unternehmen

20-33 Firmenreports/Fachbeiträge

Markt und Standort

BB_Anz_InnoForum190x127.qxd 17.09.2009 10:33 Uhr Seite 1

Themen und Highlights

• Innovationsmanagement für das 21. Jahrhundert

Daniel Goeudevert, franz. Literat, Automanager & Unternehmensberater

• Blick in die Zukunft – der mobile Mensch von morgen

Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, Zukunftswissenschaftler & Berater für Politik und Wirtschaft

• Das innovative Unternehmen

– Effizienzsteigerung im Vertrieb mit mobilen Anwendungen

– Fallbeispiele: Die Vertriebssteuerung der Zukunft – mobil und effizient

– Fallbeispiele: Mobile Field Service Management

• Die moderne Verwaltung

– Fallbeispiele: Die moderne Stadt – effizient und bürgernah

– Mobile Einsatzsteuerung in der Praxis

• Technische Workshops für IT-Manager, Administratoren und Netzwerkarchitekten.

Und vieles mehr …

BaUen, mieten,

inVestieren

34-38 round table Verdichtung der

Städte – Bauen im Bestand

40-41 investoren-guide

Bergisches Land

42-43 hoch 3 Wohnen im Bergischen

Städtedreieck • Museumsbahn

44-47 Wuppertal Stadtentwicklung

Barmen • Mittelstandspark

VohRang • Monet-ausstellung

• Qualifizierung in Bau

BlackBerry Innovation Forum

10./11. November 2009

Frankfurt am Main, Forum Messe

Für Fachleute und Entscheider

aus Wirtschaft und Öffentlicher Dienst

Jetzt anmelden!

www.blackberryinnovationforum.com

® 2009 Research In Motion Limited. Alle Rechte vorbehalten. BlackBerry®, RIM®, Research In Motion®,

SureType, SurePress sowie zugehörige Warenzeichen, Namen und Logos sind Eigentum von Research In Motion

Limited und sind in den USA und anderen Ländern registriert und/oder werden dort verwendet.


Projekte: Stadtentwicklung in Barmen, S. 44

48 solingen Sie sind scharf drauf

49 remscheid Der Berg ruft

50-51 Wipperfürth Wo Unternehmer

Land gewinnen

52 Wermelskirchen Bergische

ansiedlungsmeister

54-73 Firmenreports/Fachbeitrag

Bauen, Mieten, investieren

58 strategiezentrum

gesundheit nrW Neuer

Sinusknoten im System

-AnZEIGE-

> Kreislaufwirtschaft

Wir holen ab, was bei Ihnen anfällt:

Abfälle zur Verwertung

Akten- und Datenvernichtung

Altholz

Qualitäten: Leben und arbeiten in Wipperfürth, S. 50-51 Berater: Helfende Hände im Boot, S. 86-91

FinanZen

74-85 exzellenzreport

Vermögensverwalter und

anlagespezialisten im Portrait

Unternehmens-

BeratUng

86-88 schlagkräftig auf

erfolgskurs Die eigene

Mannschaft gezielt stärken

89-91 Firmenreport/Fachbeiträge

Unternehmensberatung

Ihr Entsorgungspartner im Bergischen Land.

Bauschutt

Elektro- und Haushaltsgeräte

Folien und Styropor

Gewerbeabfälle

Grün- und Gartenabfälle

Metallschrott

Papier und Kartonagen

Sperrmüll

REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG, Uhlenbruch 6, 42279 Wuppertal, Telefon: 0202 62000-0, Telefax: 0202 62000-867

wuppertal@remondis.de, www.remondis.de

inhaLt

rUBriken

92-93 adressen empfehlenswerte

Dienstleister

94 treffpunkte Unternehmer des

Jahres • Unternehmertag

95 team-köpfe

95 impressum

96 kopfschüttler

96 sieben Fragen

97 service

Haben Sie Fragen?

Wünschen Sie ein Angebot?

Rufen Sie uns an!

7

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


8

nachrichten

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

Senden Sie uns ihre Unternehmensmeldungen: bergisch@wirtschaftsblatt.de

region

großauftrag für Vaillant

Remscheid. Der Remscheider Heiztechnikspezialist

Vaillant hat einen Großauftrag zur

Ausstattung von 117 Einfamilienhäusern

mit Wärmepumpen erhalten. Die Häuser

werden derzeit in einem Wuppertaler neubaugebiet

erstellt. Die für die geothermische

Versorgung erforderlichen Erdbohrungen

übernimmt die Vaillant-Tochter

geoSYSTEME mit Sitz in Bochum.

nrW-staatspreis für schmuck

Radevormwald. Gegen 92 Mitbewerber hat

sich die Designerin Susanne Gatzsch-Märzendorfer

beim nRW-Staatspreis durchgesetzt,

der mit 5.000 Euro dotiert ist. Überzeugen

konnte die 54jährige mit einem

Collier aus Silber und Kunststofffolie. Das

Land verleiht den Preis, der als höchste Auszeichnung

im Kunsthandwerk gilt.

heimische kulisse

Bergisches Land. Die Krombacher Brauerei

hat ihren jüngsten Werbespot in Wipperfürth

gedreht: Die Region um die neye-

Talsperre wird als Kulisse im neuen Bierspot

zu sehen sein. Krombacher hatte nach Orkan

„Kyrill“ 10.000 Bäume für die Wiederaufforstung

des Waldes rund um die neye spendiert.

- AnZEIGE -

Solingen Messe

Positive Zeichen gesetzt

Unbeeindruckt von der konjunkturellen Situation zeigten sich die aussteller

der Solingen Messe und ihre Besucher. „Qualität made in Solingen“

verpflichtet – und zieht an, so das Fazit im sechsten Messejahr.

e

s ist die größte Wirtschaftsschau in

der Region. Kraftvoll zeigten sich dazu

rund 100 Aussteller aus den Bereichen

Produktion, Dienstleistung und Handwerk.

Der Anteil der Aussteller, die erstmalig dabei

waren, lag in diesem Jahr etwa bei 40 Prozent.

Rund 8.500 Besucher überzeugten sich auf

dem Gelände im Südpark von der Vitalität

des Standortes, der trotz wirtschaftlicher Probleme

in der jüngeren Vergangenheit auf der

Messe sein solides Fundament bewies. Auf

2.500 Quadratmetern in drei Leichtbauhallen

und auf 1.500 Quadrat metern Außenfläche,

präsentierten sich die Unternehmer aus

der Klingenstadt, darunter auch die großen

100 aussteller zeigten auf 4.000 Quadratmetern ihre Produkte

Firmen wie Wilkinson, Zwilling oder C. Rob.

Hammerstein. neben Produkten und neuigkeiten

aus den Betrieben richteten sich Experten

in einem doppelstöckigen Zelt mit Vorträgen

und Seminaren an ein fachkundiges

Publikum.

Mit einer Begrüßungsrede wandte sich

Solingens Oberbürgermeister Franz Haug an

die Firmen und bedankte sich für ihr zahlreiches

Erscheinen. Auch die Organisatoren, die kogag

Bremshey & Domning GmbH und die Solinger

Wirtschaftsförderung, zeigten sich von der Leistungsstärke

der Aussteller und der über die

Jahre gewachsenen Anziehungskraft der Messe

für das Publikum beeindruckt. „Die Stellplätze


oberbürgermeister Franz Haug begrüßte die Besucher

der sechsten Solingen Messe

waren allesamt belegt. Das unterstreicht die

positive Resonanz seitens der hiesigen Wirtschaft

auf die Messe“, freute sich der Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung, Bernd

Clemens. Je zur Hälfte waren das produzierende

Gewerbe und der Dienstleistungsbereich

Das Fachpublikum nutzte die Gelegenheit, sich bei Vorträgen

und in Seminaren weiterzubilden

-AnZEIGE-

vertreten. Präsentiert wurden neuigkeiten,

daneben lockten zahl reiche Aktivitäten an den

Ständen drinnen und draußen. Die nahmen in

erster Linie die Besucher des Familientages in

Anspruch.

Zufriedene aussteller

Von den Ausstellern, die sich über gute Kontakte

freuten und durchweg zufrieden oder gar

sehr zufrieden waren, werden 80 Prozent auch

beim nächsten Mal wieder dabei sein, weitere

17 Prozent mit hoher Wahrscheinlichkeit. Zu

100 Prozent zufrieden waren sie schon jetzt mit

der Organisation. Auch überregional gewinnt

die Solingen Messe an Bedeutung: Zehn Prozent

der Fachbesucher und fünf Prozent der

Gäste des Familientages waren von außerhalb

des Bergischen Landes angereist. „Unsere

Erwartungen wurden auch hier erfüllt“, so Clemens.

Tendentiell könnte man in den kommenden

Jahren noch mehr Auswärtige ins Bergische

locken, hofft der Wirtschaftsförderer.

Zeigen wird sich das im Jahr 2011– dann begibt

man sich in die siebte Messerunde. s

www.solingenmesse.de

- AnZEIGE -

nachrichten

9

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


10

- AnZEIGE -

nachrichten

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

Senden Sie uns ihre Unternehmensmeldungen: bergisch@wirtschaftsblatt.de

region

Baustart für garten-center

Remscheid. Auf dem Gelände des ehemaligen

RWE-Gebäudes an der Lüttringhauser

Straße in Lennep wird im Frühjahr 2010 das

Garten-Center Kremer eröffnen. Für den

neuen Betrieb werden noch 60 Mitarbeiter

gesucht.

neuer mieter im ring-kaufhaus

Wermelskirchen. Der Traditionsstandort

wird wiederbelebt: Die Leicht & Co. GmbH

aus Leverkusen zieht in das Kaufhaus an der

Telegrafenstraße ein. Angeboten werde das

komplette Kaufhaus-Sortiment, so

Geschäftsführer Holger Leicht. Die Markenware

stammt aus Insolvenzen oder Überproduktionen

und liegt bis zu 70 Prozent unter

dem regulären Verkaufspreis.

Preis für solimed

Solingen. Das 75 Mitglieder zählende

Gesundheitsnetz Solimed hat den mit 5.000

Euro dotierten ersten Preis im Rahmen des

Innovationspreises der Kassenärztlichen

Vereinigung nRW erhalten. Der Preis ist

erstmals vergeben worden. Das ganzheitliche,

fach- und sektorenübergreifende Versorgungsangebot

von Solimed habe die Jury

überzeugt, so der KV-Vorsitzende Dr. Leonard

Hansen.

abi mit Unternehmensbezug

So mancher Realschüler steht nach der 10. Klasse vor der Frage "Was nun:

abitur oder kaufmännische ausbildung?“ in Hückeswagen geht ab

kommendem Schuljahr beides zusammen.

Und zwar auf dem Wirtschaftsgymnasium

Hückeswagen. Gut 50 Unternehmer

aus allen bergischen Städten

fanden sich am 8. August im Casino der Pflitsch

GmbH & Co.KG in Hückeswagen ein, um sich

über das private Berufskolleg der Bergischen

Wirtschaft zu informieren. Der Unterricht soll

zum Schuljahr 2010 beginnen. Guten Schülern

der Realschulen im Bergischen soll es hier möglich

gemacht werden, in dreieinhalb Jahren

eine Exzellenzausbildung mit Doppelqualifikation

zu absolvieren: Zentralabitur und Berufsausbildung

zur Industriekauffrau/-kaufmann

(IHK) in einem Ausbildungsgang.

Partnerschaft für Bildung

Pflitsch-Geschäftsführer Harald Pflitsch war

von Anfang an am Projekt beteiligt. „Auch ich

habe einst Abitur gemacht und bedauert, dass

die berufliche Praxis dabei zu kurz kam“, erklärte

der Unternehmer. Die Pflitsch GmbH gehört

zu den Gründungsgesellschaftern, so wie die

Hückeswagener Joh. Clouth GmbH & Co. KG,

die Recknagel Präzisionsstahl GmbH und die

Klaus Kuhn Edelstahlgießerei GmbH aus Radevormwald.

Weitere Mitstreiter sucht man noch.

Viele Unternehmen aus dem gesamten Bergischen

Land hätten ihre Zusage als Ausbildungspartner

schon gegeben, so dass für die

erste Klasse schon genügend Ausbildungsplätze

vorhanden seien. Geplant sei zweizügig zu

starten – mit jeweils 22 Schülern pro Klasse.

Beeindruckendes Vorzeigemodell

Beeindruckt waren die Gäste von dem Ausbildungskonzept,

das der zukünftige Schulleiter

Lüder Ruschmeyer und der Pädagogische Beirat

Dieter Schruff, ehemaliger Schulleiter der

Realschule in Hückeswagen, vorstellten.

Danach absolvieren die Lernenden dreieinhalb

Tage Unterricht pro Woche mit je neun beziehungsweise

einmal vier bis fünf Unterrichtsstunden.

Am Samstag ist gelegentlicher Projektunterricht

vorgesehen, dazu anderthalb

Tage betriebliche Ausbildung pro Woche. Dies

wird ergänzt durch die Intensivausbildung in

den Betrieben – drei Monate im Anschluss an

Rund 50 Unternehmer aus dem gesamten Bergischen

Land informierten sich über das Wirtschaftsgymnasium

Hückeswagen.


Stellten das Konzept des Wirtschaftsgymnasiums vor: (v. lks. n. r.): Harald Pflitsch, Geschäftsführer und

zukünftiger Schulleiter Lüder Ruschmeyer, Dieter Schruff, Pädagogischer Beirat und Dr. Hans Marenbach,

Wirtschaftlicher Beirat.

die Abiturprüfung und in Teilen in den Schulferien.

Auch ein mehrwöchiges Auslandspraktikum

am Ende der Klasse 11 gehört zum Programm.

Worauf der künftige Direktor

besonderen Wert legt: „Es wird so gut wie keinen

Frontalunterricht geben, sondern Unterricht

und Lernen in einer offenen Lernumgebung

mit Verzahnung von Praxis und Theorie.“

Die theoretischen Inhalte der Ausbildung und

des Lernstoffs für Abitur zeigten vielfach Überschneidungen,

so dass das Stundentableau gut

abgestimmt werden könne. noch fehle die endgültige

Zusage der Bezirksregierung, die aber

das Vorhaben positiv begleite, auch mit der IHK

sei bereits alles abgestimmt. Der Wissenschaftliche

Beirat Dr. Hans Marenbach ist zuversichtlich:

„Wir sind noch in der Gründungsphase,

aber die duale Struktur in der Schulbildung ist

ein Alleinstellungsmerkmal.“

Wirtschaft finanziert ausbildung

Das Finanzierungskonzept ist einfach: Die

Schüler erhalten die Ausbildungsvergütung

-AnZEIGE-

vom Unternehmen. Ein Teil davon fließt in den

Förderverein der Schule zurück. Dabei bleibt

den Jugendlichen ein Großteil von ihrem Lehrlingsgehalt.

Für die Unternehmen entstehen

dabei keine übermäßigen Kosten. Lediglich die

Ausbildungsvergütung und ein Mitgliedsbeitrag

für den Förderverein von mindestens 100

Euro pro Jahr müssen aufgewendet werden.

Der große Vorteil für die Wirtschaft liegt klar

auf der Hand: Sie können so nachwuchskräfte

frühzeitig sichten, ihnen ihr Unternehmen zeigen

– und die Köpfe von morgen an die Region

binden. „Und wer so jung schon Abi und Ausbildung

in der Tasche hat, wird womöglich ein

nachfolgendes Studium schon mit 22 oder 23

Jahren absolviert haben“, konstatiert Lüder

Ruschmeyer. s

Wirtschaftsgymnasium

Hückeswagen gGmbH

Geschäftsführer Lüder Ruschmeyer

tel.: 02262 / 692390

Dr. Hans Marenbach

tel.: 02192 / 911-143

nachrichten

stotz in Beirat berufen

Wuppertal. Der Designer Oliver Stotz ist in

den Beirat der Mia-Seeger-Stiftung zur Förderung

des Designs berufen worden. Die

Stiftung fördert junge Designer nach ihrem

Studium. Jährlich vergibt die Stiftung einen

Design-Preis.

civitec geht ins „solitor“

Solingen. Die IT-Firma Civitec hat 900 Quadratmeter

Büroflächen auf drei Etagen im

Bürokomplex „Solitor“ am neuen Rathaus

gemietet. Das Unternehmen, das für die

Datenverarbeitung der Stadtverwaltung

zuständig ist, will mit seinen 26 Mitarbeitern

zum Jahresende seinen alten Standort

an der Beethovenstraße verlassen. Damit

sind rund 80 Prozent der Flächen im „Solitor“

vermietet.

neuer einkaufsführer

Bergisches Land. Ein neuer Einkaufsführer

für die Region „QualitätsKompass Wuppertal“

ist erschienen und kostenlos erhältlich

an verschiedenen öffentlichen Auslagestellen

Wuppertals und bei den beteiligten

Unternehmen. Mehr als 40 Einzelhändler

und Fachdienstleister werden darin vorgestellt,

die sich im netzwerk Serviceplus

zusammengeschlossen haben.

spedition mäuler wird 75

Remscheid. Das Remscheider Speditions-

und Logistikunternehmen Gustav Mäuler

GmbH & Co. KG wird 75 Jahre alt. An der

Spitze des 170 Mitarbeiter starken Unternehmens

stehen Gustav Mäuler und Reiner

Kammels. Die Firma hat sich auf Gefahr-

und chemische Güter sowie Outsourcing-

Lösungen für die Automobilindustrie spezialisiert.

11

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


12 markt & stanDort

enserva GmbH

Gewinnbringende Minimierung

Weniger ist mehr – diese Formel trifft insbesondere auf den energieverbrauch in Unternehmen zu. Denn wird

er reduziert, bleibt mehr vom Gewinn, und es gibt einen zusätzlichen Gewinner: die Umwelt. Doch wie solche

Konzepte umsetzen? Bei den Stadtwerken Solingen fand man eine Lösung: enserva.

Das ist der name der stadtwerkeeigenen Dienstleistungsgesellschaft,

die im november 2008 neu

gegründet wurde. „Ziel war es, dem wachsenden

Interesse an effizienter Energienutzung und zunehmenden

Wärmenachfragen Rechnung zu tragen und das Know-how

für die Entwicklung nachhaltiger Energiekonzepte zu bündeln“,

erklärt Stefan Ziebs, kaufmännischer Geschäftsführer

der enserva GmbH. Schon früh habe man in Solingen

auf regenerative Energien gesetzt und sich in Projekten zur

Erhöhung der Energieeffizienz engagiert. „Mit der neugegründeten

enserva sind wir flexibler und können mehr für

unsere Kunden und die Region leisten“, ergänzt der technische

Geschäftsführer norbert Feldmann. Bei enserva

konzentriert man sich vor allem auf Wärmeanwendungen

und den Bereich Drucklufttechnik. „Bergische Mittelstandsbetriebe,

speziell Metall- und Galvanikunternehmen, Gießereien,

Härtereien und vor allem die Automobilbranche

sind sehr energieintensiv und stehen ständig unter Kostendruck“,

schildert norbert Feldmann. „Druckluft zum Bei-

Hier wirtschaftet man energetisch: Norbert Feldmann und Stefan Ziebs vor der enserva-Zentrale (v. l.)

spiel ist mit einem Anteil von zehn Prozent am gesamten

industriellen Strombedarf Deutschlands eine der wesentlichen

nutzenergien. Da gibt es großen Beratungs- und

Handlungsbedarf. Viele Anlagen sind zudem veraltet,

undicht und haben einen schlechten Wirkungsgrad. Durch

die richtige Auslegung der Anlage lassen sich bis zu 50

Prozent der Energiekosten für die Erzeugung von Druckluft

sparen“.

Kampf den Kostentreibern

Deshalb sollte schleunigst modernisiert werden. Bei einer

solchen Maßnahme bietet enserva alle erforderlichen

Dienstleistungen aus einer Hand: Von der Bestandsaufnahme

über die Konzepterstellung und -bewertung, die

Finanzierung, die Planung und den Bau bis hin zum Betrieb

und zur Überwachung der Anlage. „Unternehmen haben

die Möglichkeit, über einen Contracting-Vertrag weniger

eigene Ressourcen zu binden, um sich so besser auf das


anZeige

im Weegerhof zu neuen kräften

Die Bewohner einer Genossenschafts-Siedlung in Solingen können sich freuen: Umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen bescheren

ihnen künftig deutlich niedrigere energiekosten. Das enserva-Projekt Weegerhof umfasst 63 Gebäude, die einen Vollwärmeschutz erhalten; zudem wird

eine Dachfläche mit einer circa 300 m2 Photovoltaikanlage ausgestattet. Die

Gasetagenheizungen der 530 Wohnungen werden auf ein zentrales Nahwärmesystem

umgerüstet. in der Wärmezentrale wurde schon 2006 ein Blockheizkraftwerk

(BHKW) in Betrieb genommen, das Wärme und Strom produziert und der Warmwasserbereitung

dient. im geplanten endausbau sollen drei BHKW-Module mit

einer Leistung von 562 Kilowatt für einen Deckungsanteil des Wärmebedarfs von

mindestens 80 Prozent sorgen, dazu kommen eine Gasniedertemperaturkesselanlage,

eine Gasbrennwertkesselanlage und eine Photovoltaikanlage. Durch die

Sanierungsmaßnahmen wird der jährliche Gesamtwärmeverbrauch von 5.500 auf

rund 2.500 Megawattstunden reduziert. außerdem spart die rationelle energienutzung

in erheblichem Umfang Primärenergie, so dass der Kohlendioxidausstoß

von rund 2.000 auf unter 450 tonnen jährlich sinken wird. im Sommer 2009

wurden bereits 180 Wohnungen durch Nahwärme versorgt. Bis ende 2014 soll das

Projekt fertig gestellt sein. Die Maßnahme wurde im aktionsprogramm der Stadt

Solingen „Nachhaltige entwicklung in Solingen“ als Leitprojekt aufgenommen und

bei der Bewertung für den „european energy award“ berücksichtigt. s

Kerngeschäft zu konzentrieren. Dabei betreibt

und finanziert enserva die Anlage, der Kunde

braucht sich um nichts zu kümmern und hat

keine Wartungskosten“, beschreibt Stefan

Ziebs. Jede Maßnahme wird exakt am Bedarf

in der Produktion ausgerichtet. Durch die eng

verzahnte Zusammenarbeit mit den Stadtwerken

Solingen, lokalen Partnern und der MVV

Energie AG kann enserva dabei mit hohem

Fachwissen, gepaart mit einem ganzheitlichen

Service aus einer Hand punkten. Das gilt gerade

für ganzheitliche Wärmekonzepte, bei denen

enserva auch auf regenerative Energieträger

wie Holz, Solarenergie und Biogas setzt und

sich effizienter Technik wie der Kraft-Wärme-

Kopplung bedient. „Auch hier müssen erst die

im Zentrum der energieversorgung: Die Wärmezentrale der Stadtwerke Solingen

Rahmenbedingungen geprüft werden: Welches

Wärmesystem ist aktuell vorhanden? Welche

Investition ist im Hinblick auf welche Energieersparnis

sinnvoll? Welche staatlichen Fördermittel

lassen sich ausschöpfen? Bei letzterem

muss man den gesamten Förderzeitraum sowie

Amortisationszeitpunkte im Blick haben, um

eine optimale Lösung zu finden“, zählt Stefan

Ziebs auf. Der Erfolg lässt sich sehen: Beim Projekt

Wohnsiedlung Weegerhof (siehe Kasten)

werden mit Abschluss der Sanierungs- und

Modernisierungsmaßnahmen die Halbierung

des jährlichen Gesamtverbrauchs sowie eine

Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes um

rund 78 Prozent erwartet. In naher Zukunft will

man ein weiteres Siedlungsprojekt in Angriff

markt & stanDort

nehmen. Bereits beim Bau der Stadtwerke-

Gebäude in der 80er Jahren haben die Solinger

auf sparsame Heiztechnik geachtet und ein

Blockheizkraftwerk eingesetzt. „Es ist eine optimale

Wärmeanlage mit einer sehr langlebigen

Technik“, versichert norbert Feldmann. Zudem

nutze man im Sommer die Wärme, um sie mittels

einer Absorptionsmaschine in Kälte umzuwandeln

und Räume zu kühlen. Das sei besonders

für die Server-Räume sehr wichtig.

Mit gutem Beispiel voran

noch im Herbst dieses Jahres wird enserva auf

dem eigenen Dach eine 70 kW-Photovoltaik-

Anlage in Betrieb nehmen. „Regenerative Energien

sind das große Thema der Zukunft. So eine

Anlage ist im übrigen eine nachhaltige Investition.

Wir bieten sie auch als Geldanlage an;

Unternehmen und Privatpersonen können

Anteile daran erwerben“, so Feldmann. Stefan

Ziebs führt aus: „Für viele Unternehmer und

Bürger ist eine eigene Anlage aus technischen

oder architektonischen Gründen nicht sinnvoll.

Bei dieser Beteiligung können sie dennoch von

regenerativer Energie profitieren, und das ohne

Arbeit und Wartung.“

Langfristig möchte sich enserva als Energie-

Kompetenzzentrum für Drucklufttechnik und

Wärmeanwendungen in der Region auch jenseits

der Solinger Stadtgrenzen etablieren. s

enserva GmbH

Kai Schäfer, Projektmanager

Beethovenstraße 210, 42655 Solingen

tel.: 0212/231 345-2604

k.schaefer@enserva.de, www.enserva.de

13


Ihr Standortvorteil

in Hilden.

> in direkter Nähe zu Düsseldorf, mit guter Verkehrsanbindung

> variable Mietflächen für Produktion, Lagerung und Büros

> individuelle Lösungen für Ihre Bedürfnisse

> direkt & provisionsfrei vom Eigentümer

Fragen Sie uns nach aktuellen Mietmöglichkeiten:

www.gewerbepark-sued.de

Hofstraße 64

40723 Hilden

Telefon 02103 60735

Mobil 0172 2413472


inFoseite (anZeige)

Der aktuelle Konjunkturausblick für den Mittelstand. Präsentiert von Deutsche Bank Research

Kein Phoenix aus der asche

Deutsche Bank Research / Frankfurt am Main / www.dbresearch.de / marketing.dbr@db.com

konJUnktUraUsBLick

Der Sturm, der im letzten Jahr die Weltwirtschaft erfasste, hat sich deutlich

abgeschwächt. Vertrauensindikatoren haben sich weltweit erholt und fast

wieder Niveaus erreicht, die gesamtwirtschaftliches Wachstum signalisieren.

Die Stimmung an den Finanzmärkten hat sich deutlich aufgehellt, die extreme

Risikoscheu, die nach dem Lehman-Kollaps einsetzte, ist gewichen.

in Deutschland hat sich das ifo-Geschäftsklima von seinem historischen

tiefstand im März kontinuierlich entfernt. Das Konsumentenvertrauen hat

sich etwas überraschend ebenfalls verbessert. aber auch bei den harten Daten

wie auftragseingang, industrieproduktion und export ist nach den

dramatischen einbrüchen im Winterhalbjahr zuletzt eine deutlichere erholung

zu verzeichnen.

Zwar ist es für eine entwarnung noch zu früh. Jedoch ist die Wirtschaft im

zweiten Quartal mit 0,3% erstmals seit fünf Quartalen wieder gewachsen.

aber selbst wenn – wie von uns erwartet – die Wachstumskräfte in der

zweiten Jahreshälfte stärker werden, wird das deutsche BiP in 2009 um rund

5,5% unter Vorjahresstand fallen und den mit abstand stärksten einbruch der

Nachkriegsgeschichte verzeichnen.

Die wirtschaftliche erholung dürfte auch in 2010 eher moderat ausfallen.

Belastungen vom immobilienmarkt und eine anhaltende

Konsumzurückhaltung der amerikanischen Konsumenten werden dazu führen,

dass von der US-Wirtschaft nur geringe impulse für die Weltwirtschaft

ausgehen.

Damit dürfte der deutsche export nach seinem massiven einbruch im

laufenden Jahr auch in 2010 nur wenig wachsen. Die verhaltene globale

investitionsneigung dürfte Deutschland als wichtigen Kapitalgüterexporteur

besonders treffen.

Flexible arbeitszeitmodelle und insbesondere aber die massive ausweitung

der Kurzarbeit haben die anpassung am deutschen arbeitsmarkt

hinausgeschoben. Der dramatische anstieg der industriellen Lohnstückkosten

im Winterhalbjahr dürfte selbst bei anziehender Nachfrage zu erheblichen

entlassungen in den kommenden Monaten führen. Die Pkw-Zulassungen

werden nach dem ende der abwrackprämie wieder niedriger ausfallen. Der

Konsum dürfte damit in 2010 leicht schrumpfen. Das BiP insgesamt könnte

mit 1% wieder leicht wachsen.

Stefan Schneider

Chief international economist

15


16 region

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

Wettbewerb NanoMikro+Werkstoffe

Unternehmen, forsch ans Werk!

Nano- und Mikrotechnologien sowie innovative Werkstoffe sind die Basis für die Produkte von morgen.

Deshalb fördert das Land NRW in einem Wettbewerb Projekte, die nachhaltig zu optimierungen auf diesen

technologiefeldern beitragen.

im Rahmen des Wettbewerbs „nanoMikro+Werkstoffe.

nRW“ sollen Unternehmen und Forschungseinrichtungen

dazu mobilisiert werden, stärker zu kooperieren

und gemeinsam neue Projektideen zu entwickeln, die das

Cluster nanoMikro+Werkstoffe.nRW stärken sollen. „Hier

kann die bergische Region mit ihrer langen Tradition in

der Textilindustrie punkten, denn vor allem in Wuppertal

sind heute noch innovative Unternehmen in diesem Bereich

tätig. Es wird an Stoffen und Fasern geforscht, die in vielen

Bereichen zum Einsatz kommen – in der Ausstattung

von Fahrzeugen, Schutzkleidung für Polizei oder Armee, sogar

im Weltraum kommen die innovativen Produkte zum Einsatz.

Aber auch Verbundwerkstoffe und Leichtbauwerkstoffe werden

in der Region erdacht“, beschreibt Bodo Middeldorf,

Geschäftsführer der Bergischen Entwicklungsagentur.

Im Wettbewerb gefördert werden beispielsweise nanotechnologisch

entwickelte und optimierte neue Materialien

und Werkstoffe sowie Oberflächen; die Entwicklung

neuartiger Werkstoffe und anwendungsoptimierter Stoffsysteme

aus metallischen und nichtmetallischen Ausgangsstoffen;

nano- und Mikrostrukturierungs- und -bearbeitungstechniken

sowie moderne Verfahren der nanoanalytik;

Entwicklungen der Photonik und der Mikrooptik; Ausnutzung

von quantenphysikalischen Phänomenen in konkreten

Anwendungen; sowie neuentwicklungen auf diesen

Gebieten, die in Branchen und Anwendungsfeldern von Energietechnik

und Ressourceneffizienz, Elektronik, Chemie und

Biowissenschaften zum Einsatz kommen. Die Einreichungsfrist

endet am 11. Januar 2010. s

Die Wettbewerbsunterlagen stehen unter

www.ziel2.nrw.de zur Verfügung.

-AnZEIGE-

Wir sind für Sie da:

Mo - Fr: 7:00 - 21:00 Uhr

Samstag: 7:00 - 20:00 Uhr

IMAGE_ANZ_93 x 127_WIRTSCHAFTSBLATT:Layout 1 27.04.2009 14:42 Seit

-AnZEIGE-

W E I T E R D U R C H B I L D U N G

Technische Akademie Wuppertal e.V.

Weiterbildungszentren in:

Wuppertal = Altdorf b. Nürnberg = Berlin = Bochum = Cottbus

Hubertusallee 18 = 42117 Wuppertal = Tel. 0202 / 7495 - 0

www.taw.de = taw@taw.de

Handelshof Haan | C&C Großhandel | Liefergroßhandel

Ginsterweg 14 | 42781 Haan

Telefon 02129 913-0 | Telefax 02129 913-110 | www.handelshof.de

Besuchen Sie unser Handelshof-Restaurant – es ist nicht nur für

Handelshof-Kunden, sondern für alle Gäste geöffnet!

Montag bis Freitag von 7:30 bis 20:00 Uhr und

Samstag von 7:30 bis 18:00 Uhr


Die InnovationsAllianz der NRW-Hochschulen ist ein Netzwerk, dem rund 30 Hochschulen und Hochschul-Transfergesellschaften

in Nordrhein-Westfalen angehören. Ziel ihrer Arbeit ist es, für den Forschungsstandort

NRW zu werben und Know-how aus Wissenschaft, Forschung und Technologie zielgerichtet

in Kooperationen mit Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Institutionen einzubringen.

Auf Anfrage von Unternehmen vermittelt die InnovationsAllianz passende Kooperationspartner für die

Zusammenarbeit bei betriebswirtschaftlichen Fragen, Marketing und Marktanalysen, Produkt- und

Technologieentwicklungen und vielem mehr. Die InnovationsAllianz ist außerdem Anlaufstelle für die

Vergabe der Innovationsgutscheine der nordrhein-westfälischen Landesregierung.

www.innovationsallianz.nrw.de

wissen.schafft.werte

Service-Büro

Riemenschneiderstr. 11

53175 Bonn

Telefon: 0-700-46666791 (0-700-innonrw1)

Internet: www.innovationsallianz.nrw.de

E-Mail: InnovationsAllianz@innonrw.de

Fachhochschule Aachen • RWTH Aachen • Fachhochschule Bielefeld • Universität Bielefeld • Hochschule Bochum

• Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe • Universität Bonn • Hochschule Bonn-Rhein-Sieg •

Fachhochschule Dortmund • Hochschul-Transfergesellschaft Dortmund mbH • Technische Universität Dortmund

• Universität Duisburg-Essen • Fachhochschule Düsseldorf • Institut für Forschungstransfer GmbH (IFT) • Universität

Düsseldorf • Fachhochschule Gelsenkirchen • Hochschule Rhein-Waal • Fachhochschule Köln • KoelnTech

Gesellschaft für angewandte Forschung mbH • Katholische Hochschule NRW • Rheinische Fachhochschule Köln •

Hochschule Ostwestfalen-Lippe • Fachhochschule Münster • Transferagentur der Fachhochschule Münster GmbH

• Universität Münster • Fachhochschule Südwestfalen • Hochschule Niederrhein • Universität Paderborn • Universität

Siegen • Universität Wuppertal • Forschungstransfer-Stelle kirchlicher Fachhochschulen in NRW e.V.

Die InnovationsAllianz wird gefördert vom: Die InnovationsAllianz wird unterstützt von:


glas-und-design gud GmbH

Moselstraße 12a

41464 Neuss

Tel: 02131 - 271250

Fax: 02131- 271212

info@glas-und-design.de

www.glas-und-design.de


inFoserVice

Weiß um optimierungspotentiale

in der automatisierung:

Professor Dr. Frithjof Klasen

Kooperation, die sich rechnet

Stopp dem Produktionsstopp

Wenn in der Produktion plötzlich nichts mehr geht, kann dies selbst

bei kurzfristigen ausfällen zu erheblichen Kosten und

Umsatzeinbußen führen. eine mögliche Ursache: Fehler im

elektronischen Netzwerk der Produktionssteuerung. Die Spezialisten

vom institut für automation & industrial it der FH Köln können

helfen – auch schon bei der inbetriebnahme der anlage.

eine Geschichte eines Produktionsstillstands:

In einem 3.000-Mann-Unternehmen

in Süddeutschland schloss ein

Ingenieur sein notebook an, um die Programmierung

einer Maschine zu ändern. Was er

nicht beachtet hatte: Dieses notebook besaß

auch ein Programm zur automatischen Vergabe

von IP-Adressen, mit denen jede computergesteuerte

Maschine eine eindeutige Adresse im

netz erhält. Kaum war der Computer angeschlossen,

zogen sich die Maschinen neue und

damit falsche IP-Adressen vom notebook,

Signale zur Steuerung der Maschinen liefen ins

Leere, die Produktion stoppte. Der Fehler war

relativ schnell gefunden – die neueinrichtung

der Maschinen aber dauerte viele kostbare

Stunden.

Der Fachmann weiß Rat

„nicht nur Angriffe von außen via Internet,

auch wohlmeinende Mitarbeiter können Schäden

im netzwerk anrichten, wenn das Produktionsnetz

nicht entsprechend geschützt ist“,

gibt Professor Dr. Frithjof Klasen, Leiter des

Instituts Automation & Industrial IT (AIT) in

Gummersbach zu bedenken. Seit 1998 sind er

und seine inzwischen 15 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter im Bereich Fertigungsautomation

aktiv. Schwerpunkt ist unter anderem der Einsatz

von Internet-Technologien, teilweise mit

den von MS Windows bekannten Benutzeroberflächen

des Internet-Explorers.

Seit diesem Jahr ist das AIT darüber hinaus

offizielles PROFINET Competence Center. Als

eines von 35 Zentren weltweit bietet das Institut

auf der Basis des herstellerübergreifenden

und marktführenden PROFINET-Standards

Beratung, Schulung sowie Unterstützung bei

der Inbetriebnahme von Automatisierungsanlagen

an. Dieses umfangreiche Know-how wird

dankenswerterweise breit unterstützt: Mit seinen

zahlreichen Forschungs- und Industrieprojekten

zählt das Institut für Automation &

Industrial IT zu den drittmittelstärksten Instituten

der Fachhochschule Köln. Für 2009 rechnet

Professor Klasen deshalb mit rund einer

Million Euro an Forschungsmitteln aus der

FachhochschULe köLn

tätigkeitsschwerpunkte

• Zentrum für Webtechnologien in der

automation

Projektschwerpunkte: Prozessvisualisierung,

Teleservice und SMS Remote-

Control, Industrielle netzwerklösungen

und Security, Embedded Lösungen

• WEBMATION – WEB in autoMATION

In Kooperation mit ABB, CodeWrights,

Harting, Phoenix Contact, Schneider

Electric und Siemens, Weidmüller, Wago

und Tyko, Verband ZVEI und TU Dresden.

Erprobung von Web-Technologien

per Internet im Labor des AIT

• Webmanaged Devices

Entwicklung von industriellen Lösungen

für Geräte und Systeme mit webbasierten

Benutzer-Schnittstellen (netzwerkkomponenten,

Automaten, Gebäudeautomation)

• PROFINET Competence Center der PNo

• it-Security in der automation

Richtlinienentwicklung auf nationaler

und internationaler Ebene (unter anderem

VDI 2182)

• Prüflabor für automatisierungsgeräte

und Security-Komponenten

• Telematik-Services &

Mobile Maintenance

Diagnose- und Service mit Internet-

Technologien, Simulations- und Trainingssystemen

• Forschungsschwerpunkt CoSa –

Computational Services in Automation

Computerunterstützter Dienste zur

Optimierung der Fertigungs- und

Prozessautomatisierung

www.fh-koeln.de/cosa

Wirtschaft sowie aus den Etats öffentlicher

Geldgeber. Mittel, die verwendet werden, um

auch andere Schwerpunktbereiche neben der

Fertigungsautomation weiter nach vorne bringen

zu können. So verfügt das AIT über die

Lehr- und Forschungsbereiche Robotik,

Umwelttechnik (Wasseraufbereitung und Biogas-Anlagen),

Simulationstechnik und Prozessoptimierung

sowie Antriebstechnik und Prozessleittechnik.

Über diese Bereiche wird in

einer der nächsten Ausgaben berichtet. s

www.fh-koeln.de/ait

19


20 markt & stanDort

Kein Unternehmertestament ohne testamentsvollstreckung

Niemals ohne letzten Willen

Viele Unternehmer betreiben nur ungenügend Risikovorsorge bei der Unternehmensnachfolge. insbesondere

junge Firmeninhaber denken schlicht nicht daran, dass im Falle eines plötzlichen Versterbens das

Unternehmen führerlos und damit nicht mehr steuerbar ist.

Zwar kann in solchen Fällen bei kleineren Unternehmen

auch schon einmal der überlebende Ehegatte

die Lücke ausfüllen, doch das meist nur notdürftig.

Gerade junge Unternehmer sollten daher frühzeitig ein

Unternehmertestament aufsetzen lassen. Grundsätzlich ist

der Übergang des unternehmerischen Vermögens auf zwei

Wegen möglich: Zum einen durch lebzeitige Übertragung,

oder durch Übergang von Todes wegen. Das Schicksal

jedoch bringt es mit sich, dass es oft nicht in der Macht

des Unternehmers liegt, welcher der beiden Wege ihm

letztlich "vergönnt“ ist. Richtigerweise müsste er also auf

beide Situationen gleichermaßen vorbereitet sein. Das ist

er so gut wie nie, wie die Statistik belegt: jede vierte Unternehmensnachfolge

führt zu einer Unternehmenskrise; jede

sechste endet innerhalb von fünf Jahren in der Insolvenz.

Das Scheitern der nachfolge hat dabei meist vier Gründe.

Erstens: die nachfolgeplanung genießt nicht den Charakter

eines Unternehmensziels, ihr liegt kein Business-

Plan zugrunde. Zweitens: die nachfolge wird nicht rechtzeitig

angegangen, aber je nach Komplexität bis zu fünf

Jahre sind für eine erfolgversprechende nachfolge das

Minimum. Drittens: die nachfolge wird vom Unternehmer

sowohl finanziell als auch von der Beraterwahl nur

halbherzig angegangen. Viertens: unter den Erben und

nachfolgern entsteht Streit vor allem mangels klarer und

kommunikativ abgestimmter Regelungen. Grund genug

also für jeden Unternehmer, frühzeitig auch über den Tod

hinaus zu planen.

Übertragung der Willensentscheidung

In einem Unternehmertestament kann beispielsweise die

wichtige Frage, ob das Unternehmen als Familienunternehmen

fortgeführt oder veräußert wird, dem überlebenden

Ehegatten oder einem erfahrenen Fachmann überlassen

werden. Probleme hingegen ergeben sich erfahrungsgemäß

speziell infolge der Gesamtrechtsnachfolge durch die

Erbengemeinschaft, die aus diesem Grunde in jedem Fall

vermieden werden sollte. Berufsträger, die bereits mit dem

Unternehmen vertraut sind, wie Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

oder Rechtsanwälte, fungieren hier als geeignete

Berater in der mit dem Versterben des Unternehmers ausgelösten

Krise und sind im Allgemeinen zur Erfüllung des

letzen Willens des Erblassers im Rahmen der Testaments-

Versierte Berater bei Unternehmensnachfolge: Dr. Karl-Heinz Böttner, Dr. oskar a. trost, Frank Reiners, Kurt Rudoba, Christian Vietmeyer (v. l.)


FachBeitrag (anZeige)

vollstreckung besonderes geeignet. Die Testamentsvollstreckung

kann nur durch eine letztwillige Verfügung angeordnet

werden. Voraussetzung dafür ist die Wirksamkeit

des Testamentes oder Erbvertrags. Dabei ist darauf zu

achten, dass das Testament formwirksam errichtet ist, entweder

in notarieller Form oder handgeschrieben und unterzeichnet

von dem Erblasser. So darf das Testament auch

nicht gegen eine eingetretene Bindungswirkung eines vorangegangenen

gemeinschaftlichen Testamentes oder Erbvertrages

verstoßen. Die Anordnung einer Testamentsvollstreckung

darf nicht kollidieren mit handels- und

gesellschaftsrechtlichen Vorschriften.

Sonderfälle der testamentsvollstreckung

Die häufigste Form ist die Abwicklungs- und Auseinandersetzungsvollstreckung.

Der Testamentsvollstrecker übernimmt

dabei den nachlass, erfüllt die Vermächtnisse,

überwacht die Einhaltung von Auflagen, begleicht die

Schulden und weist den nettonachlass nach dem Willen

des Erblassers den Erben zu. Bei minderjährigen oder

behinderten Erben sollte eine Dauertestamentsvollstrekkung

vom Erblasser angeordnet werden.

Sonderfälle der Testamentsvollstreckung können in

einer Verwaltungsvollstreckung, Vermächtnisvollstreckung

oder Testamentsvollstreckung mit beschränktem Aufgabenkreis

sowie bei Vor- und nacherbfolgen

liegen. Eine erfolgreiche Testamentsvollstreckung

kann nur in dem

ganzheitlichen Zusammenhang der

postmortalen Vermögenssorge gesehen

werden, dem sogenannten Estate

Planning. Dieser Begriff stammt

aus den USA. Die ganzheitliche Vermögensnachfolgeplanung

spielt in

den USA auch aufgrund der über

Generationen hinweg aufgebauten

Vermögenswerte naturgemäß eine

größere Rolle als in Europa. Jedoch

eröffnet die über 60jährige Friedensperiode

der Methodik nunmehr

auch in Europa neue Möglichkeiten.

Dabei gilt es, den in den USA schon

lange entwickelten Grundsatz, dass kein Testament ohne

professionellen Abwickler bleiben durfte, mit Hilfe der

Testamentsvollstreckung sinnvoll auf die hiesigen Verhältnisse

zu übertragen.

Nachlass strukturieren

Ohne vorhergehende Strukturierung des nachlasses macht

eine Testamentsvollstreckung nur in den seltensten Fällen

Sinn. nachlassvermögen, das aus rechtlichen Gründen der

Testamentsvollstreckung nicht unterliegt, muss bereits lebzeitig

umgewandelt werden, damit die Testamentsvollstreckung

nicht ins Leere läuft. Dies gilt insbesondere bei

der Testamentsvollstreckung an Gesellschaftsanteilen mit

unbeschränkter Haftung. Aber auch Grundvermögen im

Ausland bereitet regelmäßig Schwierigkeiten. Außerdem:

Die immer werthaltiger und komplizierter strukturierten

Vermögen sowie oftmals ganz fehlende Abkömmlinge oder

fehlendes Vertrauen in die vorhandenen nachfahren sind

unter anderem als Gründe für die Testamentsvollstreckung

im privaten Bereich zu nennen. Auch karitative Erwägungen

oder Versorgung von behinderten Abkömmlingen

sowie Patchwork-Familienstrukturen können den Erblasser

bewegen, in seinem Testament eine Testamentsvollstrekkung

anzuordnen. Kenntnisse des internationalen Privatrechts

sind erforderlich bei Auslandsbezug, wenn Vermögen

im Ausland liegt, der Erblasser einen Wohnsitz im

Ausland hat oder ein ausländischer Staatsangehöriger in

Deutschland lebt oder eine Eheschließung mit einem ausländischen

Partner in Deutschland vorliegt. Von Wichtigkeit

ist, dass gerade postmortale Vollmachten im Ausland

teilweise nicht anerkannt werden. In diesem Fall sollte der

Erblasser die Erben verpflichten, dem Testamentsvollstrekker

eine möglichst auch im Ausland anerkannte Vollmacht

zu erteilen.

Verlässliche testamentsvollstrecker benennen

Der Testamentsvollstrecker sollte volles und umfassendes

Vertrauen des Erblassers genießen und ausreichende

Kenntnisse der wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenhänge

haben. Eventuelle Eigeninteressen des Erben

führen in der Regel dazu, dass er weniger

infrage kommt, die Aufgabe des

Testamentsvollstreckers zu übernehmen.

Auch die Zeit, die dies erfordert,

ist nicht zu unterschätzen. Zur Verschwiegenheit

verpflichtete Berufsträger

wie Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

und Steuerberater bringen in

der Regel die vom Erblasser gewünschten

fachlichen Voraussetzungen mit,

insbesondere die vom Deutschen

Steuerberaterverband e. V. anerkannten

Fachberater für Testamentsvollstreckung

und nachlassverwaltung.

Wichtig: Ordnet der Erblasser Testa-

Kurt Rudoba

mentsvollstreckung an, so sind testamentarisch

präzise Verwaltungsanordnungen

im Testament dem Testamentsvollstrecker an

die Hand zu geben. Denn Schiedsgerichtsklauseln können

langwierige, kostspielige und öffentliche Zivilrechtsverfahren

ersetzen. Klare Vergütungsregelungen sollten ebenfalls

getroffen werden. s

Der Autor Kurt Rudoba ist Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

sowie Fachberater für Testamentsvollstreckung und

Nachlassverwaltung bei

trost Rudoba & Partner

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Morianstraße 45, 42103 Wuppertal

tel.: 0202/49 23-0

info@trsp.de, www.trsp.de

markt & stanDort

21


22 markt & stanDort

© flytime - Fotolia.com

Deutsche Bank aG

Rohstoffpreise jetzt absichern

Deutsche Mittelständler sind auf den Weltmärkten hervorragend positioniert. Doch fehlendes oder

nicht ausreichendes Risikomanagement gefährdet die Kalkulationssicherheit und kann die Margen

ruinieren. ein effizientes Rohstoff-Management ist hierbei ein wichtiger Bestandteil, denn gerade in

einer schwierigen Marktsituation sind Unternehmen auf Planungssicherheit angewiesen.

Von Kai Giesel

Nach einer Zeit des kontinuierlichen Wachstums

sind im zurückliegenden Jahr die Risiken wieder

stärker in den Vordergrund gerückt. Das bewusste

Steuern dieser Risiken ist in jeder Marktlage wichtig. In

wirtschaftlich turbulenten Zeiten wie heute ist ein professionelles

Risikomanagement jedoch unverzichtbar. Ob

Währungen, Zinsen oder Rohstoffnotierungen: Die Volatilität

im Markt verändert die Kalkulationsgrundlagen der

Unternehmen und damit auch ihre Liquiditätsplanung.

Zwar lassen sich exogene Rahmendaten nicht beeinflussen.

Wohl aber können Unternehmenslenker mit einem

effizienten Risiko-Management für Planungssicherheit

und stabile Erträge sorgen.

Unternehmen in Deutschland haben nachholbedarf

beim Risikomanagement. Dies zeigt das Ergebnis einer

repräsentativen Befragung von 400 Unternehmen. Trotz

der großen wirtschaftlichen Herausforderungen verzichten

Unternehmen immer noch auf ein Risikomanagement,

obwohl sie sich der großen Bedeutung bewusst sind. Einheitlich

beurteilen große und kleinere Unternehmen die

Gefahr, die durch Rohstoffpreisschwankungen ausgehen:

Für rund die Hälfte aller Befragten sind Rohstoffrisiken

ein Thema.

Kein Grund zur entwarnung

So haben beispielsweise die Rohstoffnotierungen großen

Einfluss auf die Ertragslage. Das bekamen Unternehmen

vor allem in den vergangenen Jahren zu spüren, als die

Preise für Energie und Metalle in die Höhe schossen. So

mussten Unternehmen für das Barrel Rohöl noch Ende der

90er Jahre weniger als 10 USD bezahlen, im Juli 2008

hingegen schlug das Barrel WTI mit fast 150 USD zu Buche.

Aktuell notiert der Preis wieder bei 70 USD und damit


immer noch weit über seinem eigenen langfristigen Durchschnittspreis.

Auch bei Stahl und den Industriemetallen

wie beispielsweise nickel und Aluminium haben die deutlichen

Preiserhöhungen den Einkauf massiv verteuert.

Während zahlreiche Betriebe die Zins- und Währungsrisiken

abgesichert hatten, war die Mehrzahl der mittelständischen

Unternehmen dem rasanten Preisanstieg bei den

Rohstoffen ungebremst ausgesetzt. Zwei von drei Unternehmen

überwälzen die Preissteigerungen schlicht auf

Dritte – und bringen sich damit stark ins Risiko, weil die

Wettbewerbsfähigkeit hierdurch gefährdet ist. Obwohl sich

einzelne Rohstoffpreise gegenüber ihren Hochständen in

2008 wieder verbilligt haben, sehen Analysten keinen

Grund für Entwarnung. Die Begründung: Rohstoffe bleiben

angesichts der schnell wachsenden asiatischen Megamärkte

stark nachgefragt – an der grundlegenden und langfristigen

Knappheit hat sich auch im aktuell turbulenten

Umfeld nichts verändert.

Gesamtrisiken ermitteln

Unternehmen, die Marktschwankungen schutzlos ausgesetzt

sind, erleiden erhebliche nachteile. Sogar die Existenz

eines gesunden Unternehmens kann schlimmstenfalls

gefährdet sein, denn Marktpreisschwankungen drücken

direkt auf Umsatz und Ertragskraft. Brechen die Erträge

erst weg, ist der Zugang zu Krediten erschwert und ein

drohender Liquiditiätsengpass dann schwer abzuwenden.

Risiko-Management ist nichts neues. Allerdings haben

sich auch die Methoden zur Risikokontrolle in den letzten

Jahren deutlich verfeinert. Einfache Wenn-Dann-Beziehungen

lassen sich durch komplexe Simulationen ersetzen.

Anhand von Szenarienanalysen ist es möglich, die Veränderung

jedes Einflussfaktors auf das Gesamtsystem zu

simulieren. Dafür werden Waren- und Geldströme systematisch

erfasst und die Risiken des Gesamtportfolios ermittelt.

Je globaler ein Unternehmen aufgestellt ist, desto mehr

Interdependenzen müssen berücksichtigt werden. Zudem

fließen die Währungen der wichtigsten Handelspartner mit

ins Kalkül. Das gilt zunehmend auch für den Einkauf. Globale

Einkaufsprozesse und Vertriebsstrukturen sorgen für

Geld- und Handelsströme in alle Himmelsrichtungen.

Stellschrauben erkennen und nutzen

Unternehmer mit Weitblick nutzen die Preiskorrekturen der

vergangenen Monate, um ihren Rohstoffbedarf mittel- bis

langfristig zu günstigen Preisen abzusichern. Insbesondere

die Industriemetalle und Stahl notierten phasenweise

sogar unter ihren Produktionskosten. Beispielsweise wurden

in China zeitweise rund 60 Prozent der Zinkminen

geschlossen, weil sich die Produktion auf dem niedrigen

Preisniveau nicht mehr lohnte. Das heißt natürlich auch:

Sobald die Wirtschaftskrise überwunden ist und sich die

Konjunkturerwartungen aufhellen, wird sich das höchstwahrscheinlich

in einem erhöhten Rohstoffpreisniveau

widerspiegeln.

Um Planungssicherheit zu erzielen und langfristig von

niedrigen Rohstoffpreisen zu profitieren, können Unter-

nehmer sich vieler unterschiedlicher Instrumente bedienen.

Die einfachste Variante: Preissteigerungsrisiken absichern

und an fallenden Preisen weiterhin partizipieren. Mit

solchen sogenannten Preisobergrenzen lassen sich Risiken

eindeutig bezifferbar auf ein kalkulierbares Maß begrenzen.

Tritt die Markterwartung „steigende Preise“ nicht ein,

haben sie zwar eine Prämie für die Absicherung gezahlt,

können aber im Grundgeschäft in Form niedrigerer Einkaufspreise

partizipieren. Zudem gibt es eine Vielzahl von

Absicherungsstrategien, die individuell auf die Markterwartung

des Entscheidungsträgers zugeschnitten werden

können. Kalkulationssicherheit für den wirtschaftlichen

Ernstfall lässt sich durchaus mit einer Teilhabe an sinkenden

Preisen kombinieren, viele Lösungen sind für die Unternehmen

sogar prämienneutral.

Spielraum dank Portfolio-Lösungen

Individuelle hybride Finanzinstrumente bieten komplette

Immunisierungsstrategien. Hier werden die Rohstoff-Risiken

nicht direkt gesichert, sondern mit anderen Komponenten

wie Zinsen oder Währungen verbunden. Durch

solche Portfolio-Lösungen wird das Rohstoff-Management

nicht nur zum zentralen Bestandteil des Risiko-Managements.

Es schafft zudem Spielraum für die Unternehmensfinanzierung.

Ein umfassendes Risiko-Management stellt

per se sehr hohe Anforderungen an das Management. Denn

wer langfristig erfolgreich agieren möchte, kann sich nicht

darauf beschränken, auf Preise zu reagieren und Währungen,

Zinsen oder Rohstoffpreise abzusichern. Auch Themen

wie Finanzierungssicherheit, Energiesicherheit, Umweltbedingungen

oder regulatorische Rahmenbedingungen sind

Bestandteil eines umfassenden Risiko-Managements. Es

sollte deshalb in jedem Unternehmen Chefsache sein.

Unternehmenslenker mit Weitblick haben eine Vielzahl von

Herausforderungen der Zukunft auf dem Schirm und sind

in der Lage, schnell auf die Anforderungen in sich wandelnden

Märkten zu reagieren. s

Zur Person

Kai Giesel

ist verantwortlich für das Firmenkundengeschäft

der Deutschen Bank in

der Region Wuppertal.

Deutsche Bank aG

Friedrich-ebert-Straße 1-11

42103 Wuppertal

tel:. 0202/3 90-39 96

kai.giesel@db.com

www.deutsche-bank.de/mittelstand

markt & stanDort

Kai Giesel

23


24 markt & stanDort

Kompetenzverbund Bergische Werkstätten

Die Summe aller teile

am ende entscheiden die Details. Beim Konfektionieren und Verpacken muss jeder Handgriff sitzen. Mit mehr als

600 Mitarbeitern in diesem Bereich ist der Kompetenzverbund der Bergischen Werkstätten der führende anbieter in

unserer Region. ausgeprägte Stärken zeigt hier auch die Lebenshilfe Wuppertal.

Mit der gesellschaftlichen

Brille habe ich

mich vor einigen Jahren

dem Thema „Behindertenwerkstätten“genähert;

mit der unternehmerischen

Brille kann

ich mir heute zu diesem

Schritt gratulieren. Die Zusammenarbeit mit

der Lebenshilfe Wuppertal hilft uns, stetig

weiter am bestmöglichen Produktionsprozess

am Standort Wuppertal zu feilen.

Stefan Kirschsieper,

Geschäftsführer Walter Kottmann GmbH & Co. KG

Mit deutlich vernehmbarem Geräusch

findet die Gitterbox ihren Platz auf

dem LKW der Lebenshilfe. Das hauseigene

Transportteam holt Einzelteile ab, die

nur drei Tage später als zusammengesetztes

Endprodukt wieder beim Kunden angeliefert

werden. „Wir bieten nahezu alle Montagearbeiten

und Verpackungsarten an, die im industriellen

Umfeld heutzutage Standard sind“,

betont Stefan Pauls, Geschäftsführer der

Lebenshilfe Wuppertal. Was im Einzelnen

genau verpackt werde, sei nahezu nebensächlich.

„Aus 20 Einzelteilen wird ein Kühlergrillgitter,

aus 13 Teilen entsteht ein Rasiermesser,

neun Stücke werden zu einem Scherenset; wich-

tig ist lediglich, dass die Arbeit in möglichst

viele Einzelschritte aufgeteilt werden kann und

dadurch zahlreiche Menschen mit Behinderung

ihrer Tätigkeit effektiv nachgehen können.“


anZeige

Langjährige erfahrung

Die Kommissionierung und Konfektionierung

der unterschiedlichsten Industriegüter und die

damit zusammenhängenden Sortier-, Wiege-,

Zähl- und Etikettierarbeiten sowie die Versendung

bergen für die Mitarbeiter der Werkstätten

den Sinn ihres beruflichen Lebens und

ermöglichen ihnen eine reguläre Berufstätigkeit

und damit ein im klassischen Sinne normales

Leben. Bei Produkten aus Metall, Kunststoff,

Papier, Pappe oder Gummi sind die Bergischen

Werkstätten traditionell sehr gut aufgestellt.

Dass aber die Zusammenstellung von Verschleißteilsätzen

mit bis zu 70 verschiedenen

kleinen und kleinsten Einzelteilen für pneumatische

Bauteile oder anspruchsvolle Sicherheitstechnik

zum Tagesgeschäft gehören, ist

weniger bekannt.

eindrucksvoller Maschinenpark

Mit hochaktuellen Verpackungsanlagen für

das Skinnen, Blistern und Folienschweißen run-

den die Werkstätten das

Angebot ab. nur auf diese

Weise könne die gewünschtenKomplettabwicklungen

im Sinne langfristiger

Kundenbeziehungen

realisiert werden, so Stefan

Pauls. „In erster Linie

wünschen sich unsere

Kunden einen kompetenten

Outsourcing-Partner,

der produktionssicher liefert

und die geforderten

Standards immer vollständig

erfüllt.“ Das Hauptziel

der gemeinnützigen Organisationen

sei zwar die Integration

möglichst vieler Menschen

in den Arbeitsmarkt.

Dies erreiche man aber nicht

nur durch möglichst einfach strukturierte

Arbeitsschritte, sondern auch

durch den Aufbau professioneller – teilweise

maschinengestützter – Produktionsstrukturen

zugunsten bester Arbeitsergebnisse.

Leidenschaft für Folie

Ein besonderes Highlight der Wuppertaler

Lebenshilfe ist die umfangreiche Erfahrung im

Hochfrequenzschweißen. Aus Weich- und Hart

PVC entstehen hier die unterschiedlichsten

Produkte – von den Klarsichthüllen für die Fahrzeugpapiere

über Tischflipcharts bis hin zu

Fahrkartenhüllen für alle Verkehrsbetriebe im

Verkehrverbund Rhein-Ruhr. „Die Werkstätten

sind leistungsorientiert und bieten ihren

Kunden kurze Wege. Und wir sind jederzeit

persönlich erreichbar und überzeugen mit einer

intelligenten Preisgestaltung im Sinne der

angestrebten win-win-Situation“, resümiert

Stefan Pauls. s

Lebenshilfe Werkstätten

für Behinderte gGmbH

Heidestraße 72, 42349 Wuppertal

tel.: 0202/47 92-110

info@lebenshilfe-wuppertal.de

markt & stanDort

kunststoffschweißtechnik

arbeitserfahrung mit Hochfrequenzschweißen

• Herstellen und Schweißen von

Fahrkartenhüllen für sämtliche VRR-Stellen des

ganzen Bundesgebietes

• Herstellen und Schweißen von

Werkzeugtaschen

• Herstellen und Schweißen von

Tonbandkassettentaschen für Blindenvereine

• Herstellen und Schweißen von Kopftaschen mit

Zahlen für Reitturniere

• Herstellen und Schweißen von

Klarsichthüllen, Mappen für Fahrzeugpapiere

der Automobilindustrie beziehungsweise der

Autovermieter

• Herstellen und Schweißen von

Spielerpasshüllen/Mappen für Sportvereine

• Herstellen und Schweißen

von Tischflipcharts

• Farbiges Bedrucken (Heißprägen) von

Fahrkartenhüllen, Werkzeugtaschen,

Mappen usw.

Ultraschallschweißen

• Verschweißen von Ablagefächern für

die Automobilindustrie

• Verschweißen von Kinderschaukeln für

die Freizeitindustrie

• Verschweißen von unterschiedlichen

Verpackungen für die Schneidwaren-

und Elektroindustrie

Maschinenausstattung mit möglichen Größen

und Kapazitäten

Hochfrequenzschweißen

• 1 Stk. Rotamat Folienschneidemaschine bis

1600 mm Folienbreite

• 1 Stk. Rollenstanze von Illig max. Durchlauf:

500 mm breit, 180 mm hoch

• 2 Stk. Heißprägemaschine max. 200 x 280 mm

• 1 Stk. Schneidemaschine max. 780 x 780 mm

• 1 Stk. Robust Schlagschere

• 2 Stk. Ösenmaschinen Typ 103 DR

• 2 Stk. Druckblock für nieten und Druckknöpfe

• 1 Stk. Folienquerschneider für Rollen mit max.

600 mm Breite und 990 mm Schneidelänge

• 1 Stk. HF-Maschine 10 KW, mit Vorschub,

2 Schiebetischen und Heizung

• 2 Stk. HF-Maschinen 6 KW, mit Vorschub,

2 Schiebetischen und Heizung

• 1 Stk. HF-Maschine 3,5 KW, mit

2 Schiebetischen und Heizung

• 1 Stk. HF-Maschine 3,5 KW, mit

2 Schiebetischen

• 3 Stk. Fußhebepressen 1,2 KW Elektrode

bis 220 x 150 mm

• 1 Stk. Fußhebepresse 2,0 KW Elektrode

bis 140 x 260 mm

Ultraschallschweißen

• Ultraschallschweißmaschine mit Siemens

Steuerung Coros OP5

• Ultraschallschweißmaschine Typ 119 S

• Ultraschallschweißmaschine ECO 20 mit

Automatic Generator 29 S

• Ultraschallmaschine Sonderanfertigung für die

Automobilbranche

Beschäftigte in diesem Bereich

Die Werkstätten im Verbund beschäftigen circa

35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem

Bereich.

25


26 markt & stanDort

Zertifizierung von Gewerbeimmobilien

Zukunftsprojekt energieeffizienz

in Zeiten nach wie vor steigender energiepreise ist energieeffizientes Bauen in der immobilienwirtschaft ein

thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. im Bereich der Wohngebäude hat sich das neue Bewusstsein in

dem sogenannten energieausweis manifestiert, der für eigentümer von Wohngebäuden spätestens seit

Jahresbeginn Pflicht ist.

Dr. Jörn Rosenkaymer

Der Energieausweis für Wohngebäude verschafft

nicht nur einen schnellen Überblick über den

Energieverbrauch einer Immobilie sowie ihren

bautechnischen Zustand – er ist gleichzeitig auch eine Art

Zertifikat für das jeweilige Objekt. Ein solches Zertifikat

spielt natürlich auch bei der Bemessung des Wertes der

Immobilie eine wesentliche Rolle. Allerdings gab es bis

in die jüngere Vergangenheit keine vergleichbare Zertifizierung

für den Bereich der gewerblich genutzten Immobilien.

Dies gilt jedenfalls für den Bereich der Bundesrepublik

Deutschland, denn in den USA ist bereits im Jahre

1998 von dem U. S. Green Building Counsel das Klassifizierungssystem

Leadership in Energy

and Environmental Design

(LEED) entwickelt worden, mit

dem eine Reihe von Standards

für umweltfreundliches, ressourcenschonendes

und nachhaltiges

Bauen gesetzt wurden.

Erst im Jahr

FachBeitrag (anZeige)

2007 wurde die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges

Bauen (DGnB) gegründet, die sich die Förderung des nachhaltigen

Bauens insbesondere im Bereich der Gewerbeimmobilien

zur Aufgabe gemacht und das Deutsche Gütesiegel

für nachhaltiges Bauen entwickelt hat.

thema der Zukunft

Dies zeigt, dass die Zertifizierung von Gewerbeimmobilien

hierzulande zwar noch in den Kinderschuhen steckt. Allerdings

ist bereits jetzt festzustellen, dass eine solche

Zertifizierung zukünftig ein wichtiges Kriterium in der

Immobilienwirtschaft darstellen wird. Ein konkretes

Beispiel dafür ist etwa die derzeit durchgeführte Modernisierung

der Doppeltürme der Deutschen Bank AG in

Frankfurt, die nicht nur ein Vorzertifikat in Gold der Deutschen

Gesellschaft für nachhaltiges Bauen erhalten hat,

sondern zu der die Deutsche Bank AG auch eine LEED-

Zertifizierung anstrebt.

Beratung bei unklaren Vorgaben

Die beabsichtigte Zertifizierung von Gewerbeimmobilien

wird allerdings auch für die rechtliche Entwicklung, die

Durchführung und die Abwicklung der Errichtung von

Gewerbeimmobilien nicht ohne Auswirkungen bleiben.

Denn durch sie werden die rechtlichen Rahmenbedingungen

für Bauherren, Bauunternehmer und Architekten nachhaltig

beeinflusst.

Daher machen die Bewertungskriterien der Zertifizierung

eine juristische Beratung und Gestaltung bei

Immobilienvorhaben wichtiger denn je. Denn solange es

keine klaren objektiven Kriterien für die vom Bauher-

ren gewünschte Zertifizierung gibt, stellt sich auch die

vertragliche Ausgestaltung der rechtlichen Vorgaben für

die jeweils geschuldete Leistung als besonders anspruchsvoll

dar. s

Der Autor Dr. Jörn Rosenkaymer ist Fachanwalt für Bau-

und Architektenrecht bei HOPFGARTEN Rechtsanwälte

in Wuppertal

HoPFGaRteN Rechtsanwälte

Friedrichstraße 51, 42105 Wuppertal

tel.: 0202/49 39 39

www.hopfgarten.de


anZeige

NÜRNBeRGeR allgemeine Versicherungs-aG

Strategisch gut aufgestellt

So unterschiedlich Branchen und Unternehmen sind, so vielfältig sind auch die Risiken, von denen sie

betroffen sein können. Wer sich nicht hinreichend absichert, riskiert nicht selten sein Lebenswerk. Bei

der Nürnberger Versicherung hat man daher ein modulares Produkt entwickelt, dass Unternehmern zu

maßgeschneiderter Sicherheit verhilft.

Unter der Marke „nÜRnBERGER Profi-

Line UnternehmensSchutz“ bietet der

Versicherer eine umfangreiche Absicherung

des Betriebs. Der Versicherungsschutz

lässt sich dabei mit Hilfe eines Bausteinsystems

ganz nach den Bedürfnissen des jeweiligen

Kunden, exakt auf die Branche abgestimmt,

zusammenstellen. „So ermöglichen wir zielgruppengerechte

Versicherungskonzepte mit

branchenspezifischen Leistungsextras, die

auch individuell angepasst werden können.

Der Baustein Geschäfts-Inhalt sichert beispielsweise

alltägliche Gefahren wie Brand,

Sturm, Überschwemmung, Leitungswasserschaden

oder Einbruch ab. Außerdem wird bei

einer Betriebsunterbrechung nach einem Schaden

der Ertragsausfall ersetzt“, erläutert

Andreas Politycki, Vertriebsdirektor der Vertriebsdirektion

nordrhein-Westfalen. Da Unternehmer

nicht nur für Schäden haften, die sie

selbst Dritten zugefügt haben, sondern auch

für die ihrer Mitarbeiter, können Schadenersatzansprüche

sehr schnell existenzbedrohende

Summen erreichen. Hier greift der Baustein

Betriebs-Haftpflicht mit AGG-Haftpflicht und

UmweltSchutz. „Für Handwerker, Hersteller

und Händler mit mobilem Einsatz oder Lieferservice

ist der Baustein Transporterinhalt empfehlenswert.

Er bietet Versicherungsschutz für

alle Arbeitsgeräte, Maschinen und Handelswaren,

die mit dem eigenen Fahrzeug befördert

werden“, so Politycki. Die Geschäfts-Glasversicherung

für alle Verglasungen und auch für

Werbeanlagen rundet als vierter Baustein den

ProfiLine UnternehmensSchutz ab. Und ganz

gleich, ob eigenes Missgeschick, Elementargewalten

oder unbekannte Fremdeinwirkung –

bei Bruch übernimmt die nÜRnBERGER die

vollen Kosten inklusive notverglasungen, Montage-

und Schutzmaßnahmen.

auch an die immobilie denken

Mit einem weiteren ProfiLine-Konzept kümmert

sich die nÜRnBERGER um die Immobilien

von Gewerbeinhabern: Der Immobilien-

Schutz sichert alle überwiegend gewerblich

genutzten Gebäude – vom Bürogebäude über

Produktionshallen, Lager, Werkstätten bis hin

zur Ladenpassage. Dies gilt sowohl für eigengenutzte

als auch für vermietete Objekte sowie

Hausverwaltungen. Auch hier profitieren

markt & stanDort

Unternehmer vom variablen Bausteinsystem

und wertvollen Serviceleistungen, wie etwa

einem unbürokratischen und kostenlosen Schadenmanagement

im Ernstfall.

Für den perfekten Überblick

„Einfach. Sicher. Passend – unter diesem Motto

lassen sich die Vorteile des ProfiLine UnternehmensSchutz

und ImmobilienSchutz zusammenfassen“,

resümiert Politycki. Denn die nÜRn-

BERGER bietet Firmeninhabern nicht nur

flexible Lösungen mit individuellen Leistungsextras,

sie erhalten auch alles aus einer Hand.

Ganz gleich, mit welchen Bausteinen sich der

Kunde seinen Versicherungsschutz zusammenstellt,

er bekommt ein Angebot, einen Antrag,

einen Versicherungsschein und eine Rechnung

– und behält damit leicht die Übersicht für

seinen Betrieb oder seine Immobilie. s

NÜRNBeRGeR allgemeine Versicherungs aG

Berliner allee 34-36, 40212 Düsseldorf

tel.: 0211/1366-380; Fax: 0211/1366-158

shu-nrw@nuernberger.de

www.nuernberger.de

27

aboutpixel.de / ich will nach Hause 2 © N N


28 oUtsoUrcing

innenhof der bit gGmbH

Berufsförderungswerk oberhausen – bit gGmbH

Gewinnen im Kompetenz-Verbund

Gerade in Zeiten steigenden Leistungsdrucks ist Outsourcing für viele

Unternehmen der Königsweg. Denn die Verlagerung von aufgaben aus dem

eigenen Betrieb nach draußen bringt überzeugende Vorteile. So werden durch

das Übertragen von tätigkeiten und Prozessen auf externe Dienstleister

wertvolle Kapazitäten frei, um sich wieder stärker auf das eigentliche

Kerngeschäft zu konzentrieren.

Selbstverständlich spielt die Wahl des

richtigen Dienstleisters dabei eine entscheidende

Rolle. Doch allein damit ist

es noch nicht getan. Vieles hängt davon ab, ob

die ausgegliederten Kompetenzen für die Qualität

der Unternehmensleistung eine Bedeutung

haben. In diesem Fall sollten beide Parteien

eindeutige, detaillierte Regeln

vereinbaren. nur klar definierte Zuständigkeiten

und Bedingungen gewährleisten einen

reibungslosen Outsourcingverlauf, von dem

alle Beteiligten profitieren. Den hohen Stellenwert

solch einer Übereinkunft würdigt auch die

neue DIn En ISO 9001:2008. In Kapitel 4.1

wird festgeschrieben, dass der Auftraggeber

die Lenkung ausgegliederter Prozesse sicherstellen

muss, wenn diese einen Einfluss auf die

Leistungserbringung haben. Eine Forderung,

die sich am besten in einer gut funktionierenden

Partnerschaft umsetzen lässt. Wie solch

eine partnerschaftliche Kooperation im

Outsourcing aussehen kann, zeigen die beiden

folgenden Beispiele aus der Praxis.

Vor zwei Jahren fiel im Berufsförderungswerk

BFW Oberhausen die Entscheidung, die

Bewirtschaftung und Instandhaltung der eigenen

Immobilie auszugliedern. Herbert Schmidt,

Direktor des Berufsförderungswerks, schildert

die Ausgangssituation: „Fast 30 Jahre hatten wir

unsere Liegenschaft in Eigenregie betrieben,

wobei die beauftragte interne Organisationseinheit

ausgezeichnete Arbeit geleistet hat. Ausschlaggebend

für den Entschluss, das Facility-

Management in andere Hände zu geben, waren

zwei Gründe: Zum einen ging es darum, Kosten

einzusparen. Zum anderen wollten wir als Betrei-

Sitzgruppe in der Kommunikations-Zone des BFW oberhausen

ber den gegenwärtigen Sicherheitsstand mit

Hilfe externer Unterstützung erhöhen.“

Maßgeschneidertes

Facility-Management

Da im Facility-Management viele Anbieter ihre

Dienste offerieren, fiel es schwer, die Spreu von

Weizen zu trennen. Aber der BFW-Chef wusste

genau, was er wollte und was nicht. „Mit einer

Standardlösung war unserem Unternehmen

nicht gedient. Für uns kam nur ein erfahrener

Profi in Frage, der in der Lage sein musste,

unsere speziellen Bedürfnisse zu berücksichtigen

und darauf abgestimmt ein individuelles

Konzept zu erarbeiten.“

nach einem europaweiten Vergabeverfahren

erhielt 2007 die HochTief Facility Manage-


anZeige

ment GmbH in Essen den Zuschlag. Der Aufgabenbereich

umfasst die Segmente

„Objektmanagement“, „Technisches Gebäudemanagement“

sowie das „Infrastrukturelle

Gebäudemanagement“ in einer für das BFW

Oberhausen spezifischen Ausgestaltung.

Es erstaunt nicht, dass die Vereinbarung

zwischen den beiden Outsourcing-Partnern

eine Besonderheit enthält. Dazu Herbert

Schmidt: „Wir haben uns darauf geeinigt, die

ehemalige Technische Hausverwaltung funktionell

in den HochTief-FM-Vertrag zu integrieren.

Die Mitarbeiter des Bereichs bleiben jedoch

bei ihrem alten Arbeitgeber, dem BFW Oberhausen,

und werden ausschließlich fachlich

durch den Objektleiter unseres Partners geführt.

Auf diese Weise hat bei der Übergabe des Tätigkeitfeldes

kein Mitarbeiterwechsel stattgefunden.

Stattdessen regelt ein Gestellungsvertrag

sämtliche Modalitäten des Personaleinsatzes.“

Zusammenarbeit im Zeichen

der effizienz

Eine vertrauensvolle Partnerschaft im Outsourcing

zahlt sich für alle Beteiligten aus. Beispielsweise

können bei beiden Partnern bestehende

Verträge sinnvoll gebündelt werden.

Diese Kopplung kommt auch den eingebundenen

Lieferanten zu gute, die jetzt für die gleiche

Anzahl von Objekten wesentlich weniger

Anlaufstellen benötigen.

Auch auf anderen Gebieten erweist sich die

Zusammenarbeit als nützlich. So ist der Betreiber

gehalten, über Änderungen von Gesetzen,

Verordnungen und normen stets auf dem Laufenden

zu bleiben. Hier kann der Outsourcing-

Partner aufgrund seines Know-hows und seiner

Erfahrungen in der Objektbetreuung mit Rat

und Tag weiterhelfen. Allerdings: Mit der Gründung

einer Partnerschaft wird – ungeachtet

des nutzeneffekts – stets eine neue Schnittstelle

geschaffen. Wie aus dem Qualitätsmanagement

bekannt, können Schnittstellen Probleme

aufwerfen.

Das BFW Oberhausen und die HochTief FM

GmbH haben das Risiko erkannt und vorgesorgt.

Direktor Herbert Schmidt erläutert: „Wir

haben bei uns im Haus ein Büro bereitgestellt,

das die Objektleitung unseres Partners nutzen

kann. Zugleich wurden von beiden Unternehmen

feste Ansprechpartner und deren Vertreter

benannt, die sich regelmäßig und vor allem aus

konkretem Anlass austauschen.“ Dieses ergebnisorientierte

Kommunikationsmodell schafft

die Basis für ein zielgerichtetes Miteinander,

das schnelle Entscheidungen und flexibles

Handeln bei gleichzeitiger Prozessoptimierung

ermöglicht.

ein Catering à la carte

Das zweite Beispiel für erfolgreiches Outsourcing

führt uns in die bit gGmbH nach Wuppertal.

In dem firmeneigenen Internat des Instituts

müssen während der mehrtägigen Aufenthalte

jeweils rund 60 Personen voll verpflegt werden

Weitere 40 Leute speisen hier zu Mittag. Alle

Gäste erwarten ein abwechslungsreiches Essen,

das wirklich gut schmeckt und zudem gesund

ist. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel

Geschmack, Kochkunst und Organisationstalent

erfordert.

In Goran Basic, Geschäftsführer der Alba

GmbH und Inhaber des renommierten Restaurants

„Waldhaus Resse“ in Gelsenkirchen, hat

man bei der bit den perfekten Partner gefunden.

Darin sind sich die beiden Chefs des Wuppertaler

Unternehmens, Herbert Schmidt und

Rolf Gantenberg, einig.

Denn der Fachmann hat seine Feuerprobe

mit Bravour bestanden, was keineswegs selbstverständlich

ist: „Das Catering für unsere Teilnehmenden

fordert ein Maximum an Professionalität.

Zunächst einmal möchten wir unseren

Kunden zum Frühstück, Mittagessen und

Abendbrot leckere Vielfalt bieten. Davon soll

möglichst wenig übrig bleiben – und satt werden

sollen die Gäste auch. Und das alles unter

erschwerten Bedingungen, denn der Zeitraum,

in dem das Essen serviert wird, ist eng gefasst.

Wie viele Leute dann tatsächlich zum Tisch

kommen, entscheidet sich meist ad hoc. Das

bedeutet, der Caterer kann bei der Planung

selten mit einer festen Anzahl von Essensteilnehmern

rechnen. Goran Basic meistert diese

Das Berufsförderungswerk oberhausen

oUtsoUrcing

Rechnung mit vielen Unbekannten jedesmal

hervorragend.“

Hat es ihnen geschmeckt?

Alle Ausgewogenheit und Gesundheit zählen

nichts, wenn das Essen nicht schmeckt. Goran

Basic sorgt deshalb mit seinen appetitanregenden

Buffets für eine kulinarische Auswahl. Allein

mittags werden drei unterschiedliche Menüs

angeboten, von denen eines vegetarisch und

eines ohne Schweinfleisch zubereitet wird. Doch

damit gibt sich der Experte für gutes Essen noch

nicht zufrieden. In kontinuierlichen Befragungen

ermittelt er die Zufriedenheit seiner Gäste.

Anhand der Antworten lässt sich feststellen, was

verbessert werden kann: Zu viel oder zu selten

Eintopf, mehr Fisch oder zu wenig Soße – jeder

Gast bekommt so Gelegenheit, seine Wünsche

anzumelden. Der beste Indikator für Kundenzufriedenheit

ist natürlich, wenn nach der

Mahlzeit ungefragt gelobt wird. Dieses erfreuliche

Urteil hört man bei bit immer öfter. s

Berufsförderungswerk oberhausen

Bebelstraße 56, 46049 oberhausen

ansprechpartner: Lothar Beckmann

tel.: 0208/85 88-0

beckmann@bfw-oberhausen.de

www.bfw-oberhausen.de

bit gGmbH

Beratung–intergration–training

im Saalscheid 8, 42369 Wuppertal

tel.: 0202/4 78 91 02

info@bit-ggmbh.de, www.bit-ggmbh.de

29


30 markt & stanDort

JetBiRD LtD.

Genial günstig

David taylor, Simon Bedford, Scott Brant Nielsen und anouschka D´Souza schreiben gerade Geschichte.

Die drei Flugkapitäne und die Co-Pilotin bilden das Startquartett mit dem Jetbird, der als erster

europäischer Low-Cost-anbieter für Geschäftsreisen den Flugbetrieb aufnimmt.

Von Köln aus werden die ersten beiden

Airtaxis vom Typ Embraer Phenom 100

LightJet künftig Unternehmer und

Manager zu ihren Terminen in ganz Europa

fliegen – und das zu Konditionen, die bis zu 50

Prozent unter denen etablierter Anbieter liegen.

Auch bei Jetbird ist Privatfliegen nicht

billig, aber doch so günstig, dass Deutschlandchef

Siegfried Römer mit seinem genialen

Angebot ganz neue Zielgruppen ins Visier nehmen

kann. „Ich rate jedem vielbeschäftigten

Mittelständler: Probieren Sie uns aus! Testen

Sie uns mit einer kurzen Anfrage-Mail, und wir

werden Sie mit Sicherheit überraschen“, garantiert

der erfahrene Markenmacher. Für die

Anfangszeit hat Römer das Buchungsgeschäft

zur Chefsache erklärt.

einfach und flexibel

Jetbird ist anders und vor allem nicht elitär.

Potentielle nutzer müssen bei der irischen Airline

keinen Anteil an einem der hochmodernen

und neuentwickelten Phenom 100-Jets

kaufen, sondern können völlig unkompliziert

vom Schreibtisch aus online Flüge buchen.

„Unser Angebot passt in die Zeit. Die Bereitschaft

der Kunden, sich langfristig zu binden,

tendiert gegen null, und viele Unternehmen

Für den Mittelstand europaweit unterwegs:

Jet Bird-Chef Siegfried Römer (l.)

haben ihre Geschäftsreiserichtlinien verschärft“,

sagt Siegfried Römer. Jetbird fliegt

zu Preisen, die auch strengsten Controllingvorgaben

standhalten. So wird ein zweistündiger


anZeige

One-Day-Return-Flug von Köln nach München

oder Prag nur rund 5.200 Euro kosten. Für

diese Tarife können bis zu vier Passagiere mitfliegen.

Überzeugender auftritt

Siegfried Römer hat die Markteinführung von

Jetbird etwa 15 Monate lang gründlich vorbereitet.

In den letzten beiden August Wochen

konnte er dann endlich zu einer Runway-Show

durch Deutschland durchstarten. Bei den Terminen

in Stuttgart, München, Frankfurt, Köln,

Düsseldorf, Hamburg und Berlin war der

Andrang groß. Bei 35 Probeflügen konnte sich

angebot kreiert nachfrage

Jetbird ist nicht nur eine Privatjet-Airline: Das Unternehmen

bietet auch komplette Reisearrangements.

Gemeinsam mit Partnern können exklusive Veranstaltungspakete

nach individuellen Vorgaben geschnürt

und ein Tür-zu-Tür-Service organisiert werden. Jetbird

bringt seine Kunden zu den besten kulturellen und

sportlichen Veranstaltungen in Europa – ob zu Bundesliga-

oder Champions League-Begegnungen, zu

internationalen Rugbyspielen, Motorsportrennen, Ski-

Weltcups, Profi-Golfturnieren, Klassikkonzerten oder

Filmfestspielen. Außerdem arrangiert die neue Airline

auf Wunsch auch Firmenveranstaltungen, Städtetrips

oder Golfwochenenden.

Jetbird offeriert komplette arrangements zum Beispiel

für Konzerttrips nach Bayreuth, Sportwochenenden

in Monaco oder Messevisiten in Moskau

die künftige Kundschaft in bequemen Designersesseln

von BMW von den optimalen

Flug eigenschaften der zweistrahligen Embraer-Jets

überzeugen. Die Flieger kommen bei

Reisegeschwindigkeiten von bis zu 722 Stundenkilometern

ohne Zwischenlandung mehr

als 2.000 Kilometer weit. Das bedeutet, dass

Jetbird vom ersten HUB in Köln aus mehr als

800 große und kleine Airports in Europa erreichen

kann.

Große erwartungen

Das innovative Geschäftsmodell von Jetbird ist

in der Lage, den gesamten Markt für Business-

markt & stanDort

Aviation durchzurütteln. Experten rechnen

damit, dass das Segment massiv wachsen wird,

wenn künftig nicht mehr nur sehr reiche Privatiers,

Künstler, Sportler und Top-Manager im

Privatflugzeug unterwegs sein werden. Siegfried

Römer und seine Key-Accounter wollen

vor allem die Führungsriegen von mittelständischen

Firmen für ihre Angebote interessieren.

„Viele starke Familienunternehmen haben

Filialen und Zweigwerke abseits der Ballungszentren.

Mit unseren Airtaxis können wir sie

sehr nah an jedes Ziel heranfliegen“, verspricht

der deutsche Statthalter der irischen Luftfahrtpioniere.

Trotz der noch immer spürbaren

Finanzkrise stehen zum Auf- und Ausbau des

Jetbird-netzes ausreichend Mittel zur Verfügung.

Ab november wird alle zwei Wochen ein

neuer Jet in Dienst genommen. Bei normalem

Lieferverlauf werden bis Ende 2010 dreißig

Embraer Phenom 100 LightJets in Deutschland

im Einsatz sein. Die Fokussierung auf einen

einzigen Flugzeugtyp ist einer der Erfolgsgaranten

von Jetbird, da die Airline so die Kosten

für Wartung und Pilotenausbildung unter Kontrolle

halten kann. Das Konzept ist so durchdacht,

dass Siegfried Römer daher bereits 2011

mit der neuen Business-Airline in der Gewinnzone

landen möchte. s

JetBiRD LtD.

am Flughafen Köln/Bonn

tel.: 0221/95 44 62 62

s.roemer@flyjetbird.com

www.flyjetbird.com

31


32 markt & stanDort

BURG-WÄCHteR CaSteLLo

Wandelhalle für Unternehmens

Den passenden Veranstaltungsort für Firmenevents zu finden ist eine Wissenschaft für sich. Mit dem BURG-

WÄCHteR CaSteLLo steht Marketingabteilungen und PR-Büros in Düsseldorf ein äußerst wandlungsfähiges

Gebäude zur Verfügung, das mühelos an die Corporate Identity des Nutzers angepasst werden kann.

in ihren vier Jahren am Markt hat sich das

multifunktionale BURG-WÄCHTER CASTEL-

LO als eine der profiliertesten Veranstaltungsorte

nordrhein-Westfalens etabliert.

Unter anderem mit live im Fernsehen übertragenen

Box-Abenden konnte sich die Halle

einen bundesweiten namen verschaffen. Über

ein hervorragendes Renommee verfügt das

BURG-WÄCHTER CASTELLO allerdings gerade

auch in Kreisen von Veranstaltern für Unternehmens-Events.

„Der Raum entsteht in der

Phantasie des nutzers“, erklärt Wolfgang Frommann,

Hallen-Chef und geistiger Vater des

Baus mit dem flexiblen Innenleben. „Dieser

wollten wir bewusst keine Grenzen setzen.“

Durch zahlreiche in die Decke integrierte Traversen

und Riggs ist es extrem einfach, Mate-

rialien in die Halle einzuhängen. „Das ist der

Schlüssel zu unserer Wandlungsfähigkeit“,

erläutert Frommann.

Passende inszenierungen

Es ist durchaus amüsant und aufschlussreich,

ihn über die bisherigen Unternehmensevents

reden zu hören. „Bei einer Galaveranstaltung

betraten die Gäste die Halle, die zur Hälfte

bestuhlt war. Ein Vorhang schloss sich hinter

ihnen, und das Programm begann. Einige Zeit

später eröffnete der Vorstandsvorsitzende das

Buffet. Und während die Gäste noch rätselten,

wo das Essen zu finden sei, ging der Vorhang

in ihrem Rücken wieder auf und gab den Blick

auf den zum Speisesaal umfunktionierten

Bereich der Halle frei.“ Auch die über 40 Firmenbelegschaften,

die zu einem Fußballkurzturnier

ins Castello gekommen waren, mussten

für das gesellige Abendprogramm nicht den

Veranstaltungsort wechseln. „Abpfiff des Finales

war um 18 Uhr“, erzählt Wolfgang Frommann.

„nach dem Duschen verteilten sich die

Gäste im Mantelbereich der Halle, um zwei

Stunden später bequem dort zu speisen, wo sie

tagsüber dem Ball hinterher gejagt waren.“

Gerne genutzt wird der Hallenbau auch für

Aktionärsversammlungen. Durch separate Eingänge

können die vorgeschriebenen Checkpoints

installiert werden; die Rigg- und Traversentechnik

ermöglicht eine passende

Inszenierung – auch bei über den Tag stark

schwankendem Zuschauerzuspruch. Ebenso


anZeige

philosophien

steht die komplette Palette der Präsentationstechnik

zur Verfügung. Und noch ein wichtiges

Detail wurde berücksichtigt: „Bei Aktionärsversammlungen

ist es Pflicht, dass überall die

Vorträge der Redner zu hören sein müssen –

auch auf den Toiletten“, betont Frommann.

Feiner ton

Die Tontechnik ist ein weiterer Pluspunkt des

BURG-WÄCHTER CASTELLO. „Eine bessere

Akustik finden sie in Düsseldorf nur in der ehrwürdigen

Tonhalle“, schwärmt Frommann. Von

der Qualität konnte sich auch der schottische

Weltstar Rod Stewart überzeugen, der auf Einladung

des amerikanischen Kunststoff-Konzerns

Dow Chemical eine exklusive Show für

Unternehmenskunden bot. Sowohl die Raumgröße

als auch die Innenhöhe der Halle ist auf

Wunsch auf bis zu 12,50 Meter skalierbar. Alle

technischen Komponenten wie Scheinwerfer

und Versorgungsleitungen sind für Licht- und

Tontechniker leicht zu erreichen. Das spart Zeit

und Geld beim Auf- und Abbau. Abseits der

großen Veranstaltungshalle werden die Räumlichkeiten

des BURG-WÄCHTER CASTELLOs

gerne für Besprechungen mit gerade mal einer

Handvoll Gästen, für kleinere Verbandstreffen

oder für Hauptversammlungen mit bis zu 150

Personen genutzt.

als tagungszentrum gefragt

Und auch als Tagungsort wird die Veranstaltungshalle

im Stadtteil Reisholz überaus

geschätzt. Über die Autobahnen A 46 und A

59 sowie die S-Bahnlinie ist der Standort im

Düsseldorfer Süden verkehrlich bestens angebunden.

Für Übernachtungen stehen im Süden

der Landeshaupt- und Messestadt zahlreiche

Hotels zur Verfügung. Das hauseigene Catering

um den erfahrenen Küchenleiter Klaus

Wehner ist darin geschult, in weniger als einer

halben Stunde Zeit über 2.500 Gäste beköstigen

zu können. Frommann hat an seiner Seite

ausgewiesene Fachleute vereint. neben Weh-

markt & stanDort

Fakten für Veranstalter

Veranstaltungsfläche:

73,5 m x 47 m (3.086 m 2 )

Sport- und aktionsfläche:

27 m x 60 m (1.620 m 2 )

Lichte Höhen:

variabel 8,50 m bis 12,50 m

Raumkapazitäten:

• 2 Besprechungs- und Konferenzräume

• 1 Meeting Center

• 4 VIP-Räume

• 8 Umkleideräume für je 20 Personen

inklusive Duschen und WCs

• 4 Betreuerumkleidekabinen

• Sanitätsraum

• 2 Gastronomiebereiche (je 195 m 2 )

mit Catering

• 4 Gastronomie-Verkaufsstände,

bis zu 4 zusätzlichen Bewirtungsstände

Medien:

• 20 Presseplätze auf der Tribüne mit

eigenem Telefonanschluss

• 1 Presse-/Interviewraum

• Stellplätze für mehrere Übertragungswagen

im Außenbereich

Zuschauerkapazitäten:

Je nach Bestuhlung und Bühnenaufbau-

ten von 920 bis zu 4.810 Personen

Parken:

• 273 Tiefgaragenplätze

• 122 offene Stellplätze

ner sind dies Vertriebschef Jens Voss, die Eventmanager

Claudia Lippmann und Andreas

Motzkus sowie die technischen Projektleiter

Phillip von der Heyden-Rynsch und Axel Böhl.

Verbindlichkeit im angebot

Alle sind darauf spezialisiert, sich in die Unternehmenswelt

des Kunden hineinzudenken, um

die Halle und die dazugehörigen Angebote

gemäß einer Corporate Identity zu verändern.

„Mir ist wichtig, dass wir nah am Kunden sind

und zielstrebig an der Umsetzung seiner Wünsche

arbeiten“, stellt der Hallen-Chef klar. „Und

Verbindlichkeit ist ein weiteres Pfund, mit dem

wir im schnelllebigen Veranstaltungsgeschäft

wuchern können.“

BURG-WÄCHteR CaSteLLo

Karl-Hohmann-Straße 1, 40599 Düsseldorf

tel.: 0211/74 96 82 51

info@burg-wächter-castello.de

www.burg-waechter-castello.de

33


34 BaUen, mieten, inVestieren

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

Round Table Bauen 2009

Stadt

ist nicht gleich

Stadt

Der Blick aufs große Ganze reicht auf keinen Fall.

Wer sich von der entwicklung des immobilienmarkts in

Deutschland ein Bild machen will, muss viel genauer

hinschauen, denn es gibt keine einheitlichen Muster

mehr. Sogar innerhalb gewachsener Kreisstrukturen

liegen heute Kommunen mit steigenden

Grundstückspreisen neben solchen mit stagnierenden

oder sogar sinkenden erlösen pro Quadratmeter Bauland.

Wie kann man auf solche entwicklungen reagieren?

Das Wirtschaftsblatt hatte zu einem Runden tisch

gebeten, um zu klären, mit welchen ideen oder ansätzen

man aktuell am Markt erfolgreich sein kann.

Herr Kiepe, wie ist die Stimmung in den

Kommunen?

Folkert Kiepe: Es herrscht große Unsicherheit

wegen der wachsenden Arbeitslosigkeit

und der damit einhergehenden Finanzentwicklung.

Aber wir spüren doch eine Belebung der Konjunktur,

und die Arbeitslosenzahlen sind

auch keineswegs so stark angestiegen, wie

viele prognostiziert haben?

Kiepe: Sie sind gestiegen, und sie werden im

Oktober und november wohl noch weiter steigen.

Auch wenn die Entwicklung nicht dramatisch

sein wird, es reicht, um die kommunalen

Kassen durch wachsende Ausgaben für Transferleistungen

und Hartz IV stark zu belasten.

Auf der anderen Seite werden uns rückläufige

Gewerbesteuereinnahmen gemeldet, es gibt

bereits Städte, die zurückzahlen müssen.

Unsicherheit macht vorsichtig. Herr Bötzel,

60 Prozent Ihrer Aufträge kommen von der

öffentlichen Hand. Spüren Sie die Zurückhaltung

so stark, dass Sie deshalb nach Curacao

ausweichen, wo Sie gerade ein Hotelprojekt

managen?

Bernd Bötzel: Keineswegs. DU Diederichs hat

in 2009 bis jetzt schon mehr Aufträge generiert

als im gesamten Jahr 2008. Die Mittel aus den

Konjunkturpaketen, die in die Bereiche Energie,

Bildung und Infrastruktur fließen, sind

durchaus mit belebender Wirkung in der Baubranche

angekommen. Ich sehe die große Verunsicherung

eher bei den Projektentwicklern.

Sie bekommen keine oder weniger Kredite für

Bauträgergeschäfte. Curacao machen wir


nicht, weil es hier nichts mehr zu tun gibt, sondern

weil es ein spannendes Projekt mit Alleinstellungsmerkmalen

ist, und Alleinstellungsmerkmale

werden auch bei uns in den nächsten

zehn Jahren das Wesentliche für erfolgreiche

Projektentwicklung sein.

Dieter Janzen: Grundsätzlich ist es die Finanzierung,

mit der alles steht und fällt. Dankenswerterweise

ist Kondor Wessels auch eigenkapitaltechnisch

so gut aufgestellt, dass wir

bislang noch jede Finanzierung hinbekommen,

aber es ist aktuell doch weitaus schwerer, als

vor der Krise. Ohne wirklich überzeugende

Gebäude- und nutzungskonzepte braucht man

wahrscheinlich gar nicht mehr zur Bank zu

gehen, gute Lageargumente allein reichen

nicht mehr aus.

Regionalisierte Nachfrage

Herr Kiepe, Sie haben auf einer Tagung im

Juni vorausgesagt, dass Stadtplanung in den

kommenden Jahren sehr anstrengend wird,

weil die Kommunen neben dem demografischen

Wandel auch noch Wanderbewegungen

einrechnen müssen. Gilt das für alle?

Kiepe: Während man früher nur eine Ost/West-

Bewegung im Blick hatte, muss man die Bevölkerungsentwicklung

heute eher regional

betrachten. Selbst in wachstumsstarken Regionen

wie Hamburg, München, der Rheinschiene

oder Stuttgart gibt es Quartiere mit drastischen

Entwicklungsproblemen, und selbst in schrumpfenden

Gebieten gibt es Städte, die ihre Einwohnerzahlen

steigern können. Besonders

schwierig wird es immer da, wo auch das Wirt-

schaftswachstum fehlt. Wir versuchen als Städtetag,

in erster Linie den Erfahrungsaustausch

zu pushen und den einzelnen Städten so Gelegenheiten

zu bieten, von den anderen zu lernen

und netzwerke zu bilden.

Bötzel: Wanderungsbewegungen gibt es nicht

nur bei der Bevölkerung, sondern auch Unternehmen

ziehen um. Firmen gehen dahin, wo

sie die besten Köpfe finden. Die Städte müssen

alles tun, um ihre mittelständischen Betriebe

zu halten. Wenn man sich zum Beispiel einmal

die Geburtenraten anschaut, kann man feststellen,

dass in Deutschland dort besonders

viele Babies geboren werden, wo mittelständische

Unternehmen angesiedelt sind. Das hat

sehr viel mit der gefühlten Sicherheit des

Arbeitsplatzes zu tun.

Kiepe: Die besten Entwicklungschancen haben

wir meistens da, wo es starke wirtschaftliche

Aktivitäten und eine Hochschule gibt. Zu den

deutschen Einwohnergewinnern gehören daher

nicht von ungefähr unter anderem Münster,

Bielefeld, Aachen, Marburg, Göttingen, Oldenburg,

Heidelberg, Tübingen oder Trier.

Wie können sich Kommunen helfen, deren Entwicklung

aktuell noch nicht so positiv ist?

Janzen: Indem sie potentielle Investoren mit

konkreten Projekten überzeugen. Kondor Wessels

hat in Wuppertal eine ehemalige Kaserne

gekauft, um hier auf über 400.000 Quadratmetern

ein integriertes Wohn- und Gewerbegebiet

zu realisieren. Wir konnten diese Idee in

unserem Haus voranbringen, weil die Wirtschaftsförderung

Wuppertal den nachweis

BaUen, mieten, inVestieren

Die teilnehmer

Das Wirtschaftsblatt lud ein – und Sachverstand

kam. Zum Round Table beim Deutschen

Städtetag in Köln begrüßte Wirtschaftsblatt-Magazinleiter

Michael Kranz

(v. l.) Dieter Janzen (Leiter Projektentwicklung

West bei Kondor Wessels), Folkert

Kiepe (Beigeordneter für Stadtentwicklung,

Bauen, Wohnen und Verkehr beim Deutschen

Städtetag) und Bernd Bötzel (Vorstandsmitglied

beim Projektmanagementunternehmen

DU Diederichs).

35

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


36 BaUen, mieten, inVestieren

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

geführt hat, dass in der Stadt größere Gewerbe-

und Industriegrundstücke fehlen und solche

Flächen nachweislich von Mittelständlern

nachgefragt werden. Beide Seiten haben während

der Planungsphase ihre Kompromissbereitschaft

bewiesen. Wuppertal hätte beispielsweise

gerne in den B-Plan geschrieben, dass im

neuen Engineering Park nur Firmen aus der

Automotive-Branche angesiedelt werden können.

Da haben wir uns gegen gewehrt, und das

war richtig, denn sonst hätten wir heute ein

Problem. So aber haben wir auch mitten in der

Wirtschaftskrise Grundstücke verkauft.

Bötzel: Ich denke, Städte brauchen Leuchtturmprojekte.

In Rostock-Lichtenhagen haben

befreundete Projektentwickler das Haus übernommen,

das 1992 während ausländerfeindlicher

Ausschreitungen traurige Berühmtheit

erlangt hatte. Der Bau stand schon zu vierzig

Prozent leer, die Mieterstruktur war nicht

- AnZEIGE -

gesund. Die haben das Objekt komplett leer

gezogen, dann viele Trennwände rausgenommen,

größere Einheiten geschaffen, das Gebäude

komplett saniert und ein Schwimmbad eingebaut.

Heute gibt es in dem Haus einen

Doorman-Service und eine Vermietungsquote

von fast 100 Prozent bei einem kostendeckenden

Mietpreis von 6,50 Euro pro Quadratmeter.

Das Beispiel zeigt, dass man mit nur einem

guten Projekt schon viel erreichen kann. Eine

ähnlich positive Entwicklung kann man in Duisburg

beobachten, wo aus einem ehemals verwahrlosten

Innenhafen ein urbaner Standort

für Unternehmen, Restaurants, Museen und

Wohnen geworden ist.

Gelobt sei Adolf Sauerland?

Kiepe: Der Oberbürgermeister von Duisburg

hat mit dem Masterplan von Sir norman Foster

unbestreitbar einen absolut positiven Veränderungsprozess

in Gang gesetzt.

Herr Kiepe, brauchen die Verantwortlichen in

den Städten also mehr Mut?

Kiepe: Mut und Standfestigkeit. Wenn beides

zusammenkommt, dann kann man etwas

schaffen. Wie in Mülheim an der Ruhr. Ich finde

es sensationell, was die Oberbürgermeisterin

Dagmar Mühlenfeld mit ihrem Team in nur

einer Legislaturperiode geleistet hat. Sie hat

das Projekt Ruhrbania gegen viele Widerstände

soweit gebracht, dass es jetzt an den Start

gehen kann.

Herr Janzen, Kondor Wessels ist in das Ruhrbania-Projekt

eingebunden. Sie verantworten

zum Beispiel das erste Baufeld und haben

hautnah mitbekommen, wie steinig ein solcher

Entwicklungsweg werden kann. Visionen

können auch gefährlich sein, oder?

Janzen: Visionen sind politisch immer gefährlich,

weil Menschen immer Angst haben vor

Veränderung.


Kiepe: Ich würde sagen: riskant, nicht gefährlich.

Wenn Sie sich die Ergebnisse der letzten

Kommunalwahl in nRW anschauen, dann stellen

Sie fest, dass zwar nicht in allen, aber in

vielen Städten der Oberbürgermeister wiedergewählt

wurde, der mit einem erfolgreichen

Stadtentwicklungskonzept angetreten ist.

Janzen: Ich möchte nicht wissen, was passiert

wäre wenn es bei dem Projekt in Mülheim zu

einer Verschiebung gekommen wäre. Es gab da

durchaus Leute, die haben schon die Messer

gewetzt, und ich habe nachher nicht mehr mitgezählt,

wie oft die Presse in der Hoffnung auf

schlechte nachrichten bei mir angerufen hat.

- AnZEIGE -

Besser bauen

Beim Projekt Ruhrbania wird von den Bewerbern

um die einzelnen Baufelder auch ein

ökologisches Konzept gefordert. Die Planer

müssen nachweisen, dass ihre Gebäude möglichst

wenig Energie verbrauchen und ein

gesundes Wohn- und Arbeitsklima befördern.

Herr Bötzel, haben Sie als Gründungsmitglied

der DGNB das neue Gütesiegel für nachhaltiges

Bauen mit auf den Weg gebracht, damit

man solche Gebäude künftig besser erkennen

kann?

Bötzel: Wir haben das Gütesiegel entwickelt,

damit Investoren eine bessere Architektur

bekommen. Dieses Siegel dokumentiert alle

Anstrengungen, die die Planer unternehmen,

um die Lebenszykluskosten einer Immobilie

möglichst niedrig zu halten. Außerdem wird im

Rahmen der Zertifizierung auch die soziokulturelle

Qualität eines Bauwerks ermittelt. Wir

haben uns auf feste Kriterien geeinigt und Prüfprozesse

systematisiert, mit denen wir die Qualität

von Immobilien positiv beeinflussen können.

Als Projektmanager hat man fast immer

das Problem, dass ein Architekt sagt: Form fol-

Berufsbegleitend studieren.

Projektentwicklung > Projektmanagement > Facility Management

M.Sc. REM + CPM

Bau- und Immobilienmanagement im Lebenszyklus

BaUen, mieten, inVestieren

Construction Project Management

www.rem-cpm.de ... denn auf die Inhalte kommt es an.

Beispiel Bergisches Land: Mit der Verwandlung

der ehemaligen Generaloberst Hoepner-Kaserne in

Wuppertal in ein neues Stadtquartier für Wohnen

und arbeiten schafft Kondor Wessels Platz, den die

bergische Metropole gut gebrauchen kann. Das

interesse an den 220.000 Quadratmeter Gewerbefläche

ist trotz der konjunkturellen Probleme im

Produktionssektor zufriedenstellend. exzellente

Vermarktungschancen bestehen auch für die 130

geothermisch-beheizten Wohnhäuser, die der investor

am Rand der Konversionsfläche direkt an einem

Naherholungsgebiet baut.

lows me. Wir brauchen aber Gebäude, bei

denen die Form der Funktion folgt.

Janzen: Kondor Wessels baut in Leipzig mit

dem Wohn- und Bürokomplex Katharinum das

erste Gebäude mit internationaler LEED-Zertifizierung

in Ostdeutschland. Wir können also

belegen, dass wir in Sachen Klima- und Energieeffizienz

Maßstäbe setzen. Ich finde es sehr

wichtig, dass wir ein ökologisches Bewusstsein

entwickeln. Bei unserem Wohnprojekt in Wuppertal

werden alle Häuser mit Geothermie

beheizt.

Bötzel: Wobei Heizen aber nicht das große

Thema ist. Bei einer Wohnung mit vernünftiger

Geschossführung, Betonboden, massiven Wänden,

massiver Decke und fünf Bewohnern habe

ich kein Kälteproblem, und ein Bürogebäude

kann ich mit der Abwärme der Computer

heizen. In Deutschland wird Energie in Büroge-

Stand B2.030

interdisziplinär . international . universitär . qualifiziert . praxisorientiert

37

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


38 BaUen, mieten, inVestieren

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

bäuden im Moment im Wesentlichen mit Kühlung

vernichtet. Wir brauchen unser neues

Siegel, weil wir damit innovative Fassadenideen

auszeichnen können.

Das neue DGNB-Siegel gibt es in den Abstufungen

Gold, Silber und Bronze. Erklären Sie

bitte die Einteilung.

Bötzel: Das Siegel in Bronze bekommen Gebäude,

die nach dem aktuellen Stand der Technik

gebaut werden oder wurden. Mit Silber und

Gold werden Immobilien ausgezeichnet, bei

denen Innovationen eingesetzt werden, die erst

in der Zukunft zum Stand der Technik werden.

Der DGnB hat die Kriterien festgelegt, und

wenn man weiß, man braucht 52 Punkte für

Gold, dann sollten die Projektverantwortlichen

versuchen, in der Vorzertifizierung während der

Planungsphase mindestens 55 Punkte zu

bekommen, weil der ein oder andere Punkt im

Bau immer mal wegfallen kann.

Kiepe: Ist es nicht so, dass solche Qualitätsauszeichnungen

auch bei der Projektfinanzierung

eine zunehmende Rolle spielen? Wir führen

gegenwärtig in unseren Gremien eine span-

nende, sehr kontroverse Diskussion über Zertifizierung

und haben dabei nicht nur einzelne

Gebäude, sondern auch ganze Stadtquartiere

im Blick. Wir diskutieren die verschiedenen

Möglichkeiten vor dem Hintergrund, dass

Fördergelder der EU und künftig auch Kredite

von Banken nur noch unter der Bedingung ausgereicht

werden, dass bestimmte Kriterien

erfüllt sind. Da wird dann gefragt, welche Perspektive

hat ein Stadtquartier, lohnt es sich hier

zu investieren? Wir haben in unserem Ausschuss

schon zweimal darüber diskutiert, ob wir

da mitmachen wollen. Ich sag es ganz offen:

Wir werden es gar nicht ver hindern können und

sollten eher versuchen, uns ere positiven Erfahrungen

aus Stadtent wicklungs- und Stadterneuerungsprojekten

in Deutschland in den

künftigen Kriterienkatalog einzuspeisen.

Janzen: Bei allen Überlegungen müssen wir

aber darauf achten, dass wir die Rechnung

nicht ohne den Wirt machen.

Letztendlich steht vor jedem Projekt ein

Investor. Kein privater Geldgeber wird sein

Kapital einsetzen, wenn er keine Rendite

erwirtschaften kann.

Nachhaltigkeitssiegel als Wertversicherung

Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges

Bauen (DGnB) mit aktuell

650 Mitgliedern aus allen Bereichen

der Bau- und Immobilienwirtschaft hat ein

Zertifizierungs system zur Bewertung besonders

umwelt freundlicher, ressourcensparender,

wirtschaftlich effizienter und für den

nutzerkomfort optimierter Gebäude entwikkelt.

Das „Deutsche Gütesiegel nachhaltiges

Bauen“ ist als Antwort auf das amerikanische

LEED-Zertifikat (The Leadership in Energy

and Environmental Design) gedacht. Anfang

2009 wurde es erstmals vergeben. Mittlerweile

tragen 19 Gebäude das Siegel in den Abstufungen

Gold, Silber oder Bronze. Die Auszeichnung

bekamen unter anderem das

Bürohaus Etrium in Köln-Vogelsang, der neue

Verwaltungssitz der Region Hannover in

Hannover-Waldhausen, das Bürocenter OWP

11 in Stuttgart-Vaihingen und das neue Kreishaus

des brandenburgischen Landkreises

Barnim in Eberswalde. Rund 40 weitere

Gebäu de befinden sich im Zertifi zie rungsprozess:

neubauten in den Systemvarianten

Büro/Ver waltung, Handel, Industrie und Bildung.

Weitere Systemvarianten sind in Vorbereitung.

Angestrebt ist die zügige Internationalisierung

des Siegels. Erste Verträge

konnten mit Partner organi sationen in Österreich

und China unterzeichnet werden. Beide

Länder wollen das Zertifizierungssystem

unter Berücksichtigung länderspezifischer

Gegebenheiten über nehmen.

An dem Siegel sollen künftig auch Baulaien

Qualität erkennen können. Es identifiziert

nachhaltige Gebäude, die für ihre nutzer

komfortabel sind und sich optimal ins soziokulturelle

Umfeld einfügen. Solche Gebäude

sind wertstabiler und daher für Investoren,

Eigentümer und nutzer gleichermaßen interessant.

Der langfristige nutzen ist für alle

Beteiligten von großer Bedeutung, da sich die

Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft

künftig stark wandeln. Rund ein Drittel des

Ressourcenverbrauchs in Deutschland geht

allein auf das Konto von Gebäuden; im gleichen

Maße gilt dies für CO2-Emissionen oder

das Abfallaufkommen. Angesichts von Klimaschutzzielen

und Ressourcenverknappung

werden gesetzliche und normative Vorgaben

weiter zunehmen. Vor diesem Hintergrund

sind nachhaltige Bauten Antworten auf die

Herausforderungen der Zukunft. s

Chancen in der Stadt

Womit kann man denn aktuell im Immobilienmarkt

noch eine ordentliche Kapitalverzinsung

erreichen? Herr Kiepe, Sie haben zu

Beginn des Gesprächs auf die angespannte

Finanzlage der Kommunen verwiesen. Wird

das Public Private Partnerships (PPP) befördern?

Kiepe: Da kann ich nur eine typische Juristenantwort

geben: Es kommt darauf an. Die

privaten Partner stellen ihr Geld für öffentliche

Investitionen zur Verfügung, wenn sie langfristig

eine Rendite erwarten können. Die öffentlichen

Hände müssen sich überlegen, wie viel

ihnen die Vorfinanzierung und der dadurch

gewonnene Zeitvorsprung wert ist. Generell

glaube ich, dass aktuell vor allem viele Potentiale

in der Revitalisierung von innerstädtischen

Industriebrachen oder ehemaligen

Bahnflächen stecken. Seit der nachkriegszeit

hat es nicht mehr so viele freie Grundstücke in

bester Citylage gegeben.

Janzen: Kondor Wessels setzt aktuell in erster

Linie auf Wohnen. Wir glauben, dass auch Einfamilienhäuser

oder Doppelhäuser renditeträchtige

Kapitalanlagen sein können. Das

Prinzip ist einfach: Man hat einen relativ geringen

Verwaltungsaufwand, weil sich jeder Mieter

für sein eigenes Haus verantwortlich fühlt,

und wenn ich das Haus eines Tages verkaufen

will, wohnt unter Umständen sogar mein Käufer

schon darin. In Wuppertal wird die private

Vermögensgesellschaft unseres Inhabers Dik

Wessels darum mehrere der von uns gebauten

Häuser übernehmen.

Ansonsten haben wir für uns den Wachstumsmarkt

Gesundheit entdeckt. In Mülheim

wird ein medizinisches Versorgungs- beziehungsweise

Facharztzentrum in unser Ruhrbania-Projekt

integriert.

Bötzel: Das Thema reiner Wohnungsbau würde

ich relativieren. Meines Erachtens geht es

ak tuell vor allem um Alleinstellungsmerkmale.

Auf dem Areal des alten Güterbahnhofs in Düsseldorf

stehen etliche sechsgeschossige

Ge bäude, und mitten drin steht ein Ufo –

fünfge schossig – darauf schwebt eine silberne

Kuppel. Ich bin mir sicher, dass dieses Gebäude

die höchste Rendite bringt, weil es etwas ganz

Besonderes ist. Zur Zeit ist die Finanzierung

oftmals das größte Problem. Bauträger brauchen

eine gewisse Vorverkaufsquote, sonst

können sie nicht anfangen. Daher schlägt jetzt

die Stunde der Family Offices, die mit eigenem

Geld interessante Objekte realisieren und sich

damit eine goldene nase verdienen. s


40 inVestoren-gUiDe

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

BERGISCHES LAND

eine starke region

Stadt Wuppertal

Einwohner 353.308

Arbeitslosenquote

(August 2009)

Stadt Solingen

Einwohner 161.779

Arbeitslosenquote

(August 2009)

14,4 %

Gewerbesteuerhebesatz 440

nächster Flughafen DUS, DTM, CGn

verfügb. Gewerbeflächen 340.000 m 2

Dr. Rolf Volmerig Tel.: 0202/2 48 07 20

mehr auf Seite 44

9,5 %

Gewerbesteuerhebesatz 450

nächster Flughafen DUS, CGn, DTM

verfügb. Gewerbeflächen 240.000 m 2

Bernd Clemens und

Frank Balkenhol Tel.: 0212/2 49 41 30

mehr auf Seite 48

Stadt Remscheid

Einwohner 112.679

Arbeitslosenquote

(August 2009)

9,7 %

Gewerbesteuerhebesatz 450

nächster Flughafen CGn, DUS

verfügb. Gewerbeflächen 268.000 m 2

Hans G. Sonnenschein Tel.: 02191/16 26 19

mehr auf Seite 49

Solingen

Wuppertal

Rem

Wermels


scheid

kirchen

Das Bergische Städtedreieck ist wahrscheinlich

die traditionsreichste industrieregion Deutschlands.

Gemeinsam mit den angrenzenden Städten

Wermelskirchen, Radevormwald, Hückeswagen

und Wipperfürth bildet es einen Wirtschaftsraum

mit 725.000 einwohnern, 35.000 Unternehmen

und einer exzellenten infrastruktur. Neben den

bekannten Kompetenzen in den Bereichen Werkzeug,

Klingen, automotive, Metall und Gesundheit

kann die Region auch ihre Stärken im Design,

eine reizvolle Landschaft sowie eine lebendige

und reichhaltige Kulturszene in die Wettbewerbs-

Waagschale um neue investitionen werfen.

Radevormwald

Hückeswagen

Wipperfürth

inVestoren-gUiDe

Stadt Radevormwald

Einwohner 23.108

Arbeitslosenquote

(August 2007)

6,4 %

Gewerbesteuerhebesatz 430

nächster Flughafen DTM, CGn, DUS

verfügb. Gewerbeflächen 54.000 m 2

Rainer Meskendahl Tel.: 02195/60 62 00

Stadt Hückeswagen

Einwohner 16.041

Arbeitslosenquote

(August 2009)

5,9 %

Gewerbesteuerhebesatz 440

nächster Flughafen CGn, DUS, DTM

verfügb. Gewerbeflächen 90.000 m 2

Dietmar Persian Tel.: 02192/8 86 00

Stadt Wermelskirchen

Einwohner 35.878

Arbeitslosenquote

(August 2009)

6,8 %

Gewerbesteuerhebesatz 407

nächster Flughafen CGn, DUS, DTM

verfügb. Gewerbeflächen 25.000 m 2

Heinz Schmitz Tel.: 02196/71 02 30

mehr auf Seite 52

Stadt Wipperfürth

Einwohner 23.503

Arbeitslosenquote

(August 2009)

6,5 %

Gewerbesteuerhebesatz 450

nächster Flughafen CGn, DUS, DTM

verfügb. Gewerbeflächen 20.000 m 2

Frank Trompetter Tel.: 02267/5 44 16

mehr auf Seite 50

41

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


42

Bergische entWickLUngsagentUr

Beispiel für neue Wohnformen

Wohnen im Bergischen Städtedreieck

ein Hoch auf die Zukunft

Die gemeinsame Strategie in der Vermarktung von Gewerbeflächen wird für das Bergische Städtedreieck

bereits umgesetzt. ein regionaler ansatz für das thema Wohnen wurde aber bislang kaum verfolgt. Mit der

erarbeitung des Regionalen Standortkonzeptes „zukunfthoch3 “ will man das ändern.

it kompetenzhoch3 fing es an: In

diesem Jahr präsentieren sich die

Städte Remscheid, Solingen und

Wuppertal bereits zum achten Mal unter diesem

Logo auf der Gewerbeimmobilienmesse

Expo Real in München. Die gemeinsame Vermarktung

von Flächen unter dem Internetportal

investhoch3.de im Jahr 2008 war der

nächste Schritt der Kooperation. Hier können

sich die interessierten Unternehmen und Investoren

nun ein detailliertes Bild von den Flächen

machen und die dazugehörigen Exposés

anfordern.

Vor gut einem Jahr startete dann das ambitionierte

Projekt „zukunfthoch3 M

“. In einer ersten

Bestandsaufnahme wurden Vorhaben aus den

für die Zukunft des Bergischen Städtedreiecks

so wichtigen Themenfeldern Wirtschaft, Freizeit/Tourismus,

Stadt- und Landschaftsbild,

Wissenschaft und Wohnen zusammengetragen.

In den kommenden Wochen finden zu

diesen Themenfeldern Workshops statt, in

denen das Profil der Region herausgearbeitet

werden soll.

Wohn- und Lebensraum gestalten

Breit angelegt ist beispielsweise das Thema

Wohnen. Von gemeinsamen Strategien zum

Stadtumbau über Quartiersentwicklung,

Mehrgenerationhäuser, Revitalisierung von

Gewerbebrachen bis hin zur Umnutzung denkmalgeschützter

Gebäude oder Wohnen am

Wasser wird vieles diskutiert, auch Initiativen

von Bürgern und Vereinen in Wohnquartieren

haben dabei ihren Stellenwert. Ziel ist es dabei

auch, die Identität des Wohnstandorts Bergisches

Städtedreieck zu manifestieren, den

Umbau der Bestände voran zu treiben und

dazu neue Wohnmodelle und Wohnformen

zu schaffen. Dazu bringt die Region gute

Voraussetzungen mit: neben ihrer Lage im

Herzen nordrhein-Westfalens und der guten

Infrastruktur mit schnellen Anbindungen an

die Metropolen an Rhein und Ruhr zählen

auch die reizvolle Landschaft und das reich-

Mehrfamilienhäusern aus der Gründerzeit

haltige und vielfältige Kulturangebot zu

den Pluspunkten. Dazu verfügt die Region

über einen einzigartigen Bestand an Mehr-

und Einfamilienhäusern aus der Gründerzeit.

Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Bergischen

Entwicklungsagentur, ist sich jedenfalls

des Erfolges der neuen Initiative sicher: „Die

Ideen, die uns bis jetzt zum Themenfeld Wohnen

eingereicht wurden, sind mehr als viel

versprechend. Sie bergen Potential für Projekte

mit Modellcharakter und Strahlkraft über

die Region hinaus.“ s

Moderne architektur: Die Bauhaus Villa „Grobel“ in Wuppertal wurde 1928 erbaut und 2007 saniert

Bild: RatHKe architekten BDa

© Spar- und Bauverein Solingen


inFoserVice (anZeige)

Spannende Projekte aus der Region: ideehoch 3

41 kommt in Fahrt

ein Revival des bergischen Straßenbahnverkehrs erlebt man regelmäßig auf

der Museumsbahnstrecke in Wuppertal. Nun soll auch der letzte erhaltene

Solinger Straßenbahnwagen restauriert werden.

Seit vielen Jahren sorgen die Mitglieder Lehrstück zu schaffen. Das gefiel auch der Ber-

des Vereins Bergische Museumsbahnen gischen Entwicklungsagentur: sie vermittelte

dafür, dass der stillgelegte bergische den Kontakt zum Berufsbildungszentrum der

Straßenbahnverkehr ab und zu wieder aufge- Remscheider Metall- und Elektroindustrie

nommen wird. In 16 Jahren haben die zehn GmbH. Geschäftsführer Michael Hagemann

Triebwagen über 220.000 Fahrgäste auf der und Ausbildungsleiter Winfried Leimgardt

Museumsstrecke von der Kohlfurther Brücke bis waren ebenfalls angetan: „Eine hervorragende

nach Cronenberg befördert. Jetzt soll eine neue Möglichkeit, die vermittelten Fachkenntnisse

Attraktion auf die Gleise: Bis 1959 sorgte der

Schleif-Triebwagen 41 in Solingen dafür, dass

die Schienen von Verschmutzungen und

Unebenheiten befreit wurden. 1982 wurde er

nach Mühlheim verkauft, jetzt kehrt er ins Bergische

zurück und soll wieder auf Touren

gebracht werden. „Dazu sind einige Reparaturen

notwendig, Arbeiten, die sowohl in der

Metallbearbeitung als auch in der Elektrik

angesiedelt sind“, erklärt Jörg Rudat, stellvertretender

Vorsitzender des Vereins. Und dann

kam die gute Idee: Mit der Reparatur des

Schleif-Triebwagens Auszubildenden der Region

die Möglichkeit zu geben, ein originelles Foto: Sammlung Wolfgang R. Reimann

teamhoch 3

Zwei Neue im team

Kim Sarah Schubert ist die erste auszubildende der Bergischen

entwicklungsagentur. Seit august gehört die angehende Kauffrau für

tourismus und Freizeit aus Remscheid zum team der Bea. Schon etwas länger

verstärkt Sylke Lukas die Bea in Sachen organisation.

Sylke Lukas und Kim Sarah Schubert (v. l.)

verstärken das team der Bea

Bergische entWickLUngsagentUr

Sylke Lukas bringt viel Erfahrung aus der

Verwaltung mit; immerhin war sie einige

Jahre in verschiedenen Bereichen

des Büros von Oberbürgermeister Franz Haug

tätig. Außerdem hat sie bei der Wirtschaftsförderung

bereits in Sachen Stadtmarketing und

Veranstaltungsorganisation ordentlich mitgewirbelt.

neben der Buchhaltung ist sie nun für

das gesamte Veranstaltungsmanagement

zuständig. Kim Sarah Schubert absolvierte

nach dem Abitur 2008 auf dem Berufskolleg

Wirtschaft und Verwaltung in Remscheid ein

einjähriges Praktikum bei der Arbeiterwohl-

Bild: e.J.Bouwman

aus der Grundausbildung in den Metall- und

Elektroberufen fachbereichsübergreifend in

einem gemeinschaftlichen Projekt umzusetzen.

Erfahrungsgemäß fördern solche Projektarbeiten

neben der Kenntnisvermittlung auch Motivation,

Teamfähigkeit und soziale Kompetenz

der Auszubildenden.“ Derzeit wird noch geklärt,

ob man den Schleifwagen direkt von Mühlheim

auf den Hof des BZI befördern kann. s

Wer die Fahrzeugaufarbeitung unterstützen

möchte, kann eine Spende auf folgendes

Konto überweisen:

Bergische Museumsbahnen e. V.

Konto: 1256064, BLZ: 342 500 00

Stichwort: Spende Schleifwagen

Bergische Museumsbahnen e. V.

Betriebshof: Kohlfurther Brücke 57

42349 Wuppertal

tel.: 0202/47 02 51

bmb@wtal.de, www.bmb-wuppertal.de

fahrt der Stadt Remscheid. Auf der Suche nach

einem Beruf, der Kreativität, Umgang mit Menschen,

Tourismus und kaufmännische

Aufgaben beinhaltet, entschied sie sich für

„Kauffrau für Tourismus und Freizeit“. Eingebunden

in die Erarbeitung eines touristischen

Masterplans für die Region, hat sie bei der

BEA schon viele Projekte kennengelernt und

dazu am Gastgeberverzeichnis der drei Städte

mitgearbeitet. s

Sylke Lukas, tel.: 0212/88 16 06-65

lukas@bergische-agentur.de

Kim Sarah Schubert, tel.: 0212/88 16 06-61

schubert@bergische-agentur.de

Bergische entwicklungsagentur GmbH

Geschäftsführer Bodo Middeldorf

Kölner Straße 8, 42651 Solingen

tel.: 0212/881606-60

info@bergische-agentur.de

www.bergische-agentur.de

43

Bild: Nico Johann


44 WUPPertaL

Stadtentwicklung Barmen

Hier spielt die Musik

Wuppertal hat aufgrund seiner Geschichte eine vielfältige ortsteil- und

Zentrenstruktur. Nach dem sich in den vergangenen Jahren die City in

elberfeld als einzelhandelsschwerpunkt positioniert hat, holen nun die

anderen ortsteile in ihrer entwicklung auf. in Barmen, dem zweitgrößten

Stadtteil Wuppertals, ist die Dynamik beachtlich.

optisches Highlight der guten Entwicklung

ist das im Januar wieder

eröffnete Opernhaus direkt an der

Friedrich-Engels-Allee. Zusammen mit der

Modernisierung des Historischen Zentrums, der

geplanten Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes

und vor allem mit dem Verkauf des

Barmer Bahnhofs wird hier ein Kulturzentrum

für die gesamte Stadt neu belebt.

Überregionale Bekanntheit hatte schon der

Skulpturenpark Waldfrieden von Tony Cragg

erreicht. Erst im vergangenen Jahr eröffnet,

entwickelte sich die 15 Hektar große Parkanlage

rund um das ehemalige Wohnhaus von Kurt

Herberts zu einer namhaften Attraktion und

bereichert mit wechselnden Ausstellungen und

Konzerten das Wuppertaler Kulturleben. In

dieses neue, kulturelle Profil Barmens passen

auch der Umzug der Musikhochschule vom

Arrenberg auf den Barmer Sedansberg mit 250

Studienplätzen, die Wiedereröffnung der

Immanuelkirche nach einer langjährigen

Sanierungsphase und der vier Millionen Euro

teure Umbau des „Haus der Jugend“.

Bildung und arbeitsplätze

Auch im Bildungsbereich hat sich Barmen verändert.

„Im Stadtbezirk Barmen sind nun vier

optisches Highlight im Stadtteil

Barmen: Das im Januar wiedereröffnete

opernhaus lockt mit

neuem Glanz

Hochschuleinrichtungen angesiedelt – das ist

ein einmaliges Angebot für junge Leute in der

Region“, beschreibt Hans-Hermann Lücke,

Bezirksbürgermeister und stellvertretender

Vorsitzender der IG Barmen. Das sind neben

der Musikhochschule der Campus Haspel der

Bergischen Universität, die kirchliche Hochschule

auf der Hardt und die Junior Uni, die

nach dem Start im Provisorium an der Friedrich-

Engels-Allee einen sichtbaren Standort direkt

an der Wupper erhalten soll.

Diese Sichtbarkeit direkt an der Wupper

und an der Schwebebahn nutzt der gerade neu

eröffnete Standort der proviel GmbH auf vorbildliche

Weise. Auf mehr als 3.500 Quadratmetern

präsentiert sich der Industriedienstleister

in hochwertiger Industriearchitektur mit

viel Glas und großen Farbflächen. In nur 14

Monaten entstand ein moderner Produktionsstandort

samt Bildungsakademie inmitten der

Stadt. Über 320 Mitarbeiter haben hier ihren

Arbeitsplatz.

erfreulicher Millionenumsatz

Die Barmer Innenstadt ist nicht der Elberfelder

Innenstadt gleichzusetzen. Der Einzelhandel in

der Barmer Innenstadt erzielte 2008 einen

Gesamtumsatz von 148 Millionen Euro, das

© Jochen Stiebel, Wirtschaftsförderung Wuppertal

proviel-Standort mit viel Profil

entspricht einem Drittel der Elberfelder Innenstadtumsätze.

Vergleicht man aber den Einzelhandelsumsatz

mit der gesamten Verkaufsfläche,

dann werdden in Barmen im Durchschnitt

pro Quadratmeter 4.600 Euro verdient. Die

Elberfelder City erreicht rund 4.050 Euro. Die

Flächenproduktivität ist damit in Barmen

wesentlich höher als in Elberfeld – und es gibt

noch weiteres Potential für neue Einzelhandelsnutzungen.

„Angebote aus dem Bereich Bekleidung

und Sportartikel wären eine wunderbare

Ergänzung“, erklärt Mathias Wewer, erster Vorsitzender

der IG Barmen. Und er hat auch gleich

geeignete Standorte parat: rund um das Concordia-Haus

oder zwischen Geschwister-Scholl-

Platz und Werther Brücke. s

Wirtschaftsförderung Wuppertal

Dr. Rolf Volmerig, tel.: 0202/24 807-20

volmerig@wf-wuppertal.de

© andreas Fischer


inFoserVice Der staDt (anZeige) WUPPertaL

Mittelstandspark VohRang

Sind Sie bereit?

Seit Juli 2009 ist der Bebauungsplan rechtskräftig. Das bedeutet: Die

80.000 Quadratmeter Fläche des geplanten Gewerbegebiet Mittelstandspark

VohRang können bald von neuen Unternehmen besiedelt werden.

Das Gewerbegebiet befindet sich aktuell

in der Phase der Erschließung. Die

Wuppertaler Stadtwerke errichten

dort zur Zeit eine Regenrückhalteanlage, bestehend

aus mehreren Bauwerken und technisch

state of the art. nach der Fertigstellung der

Anlage wird mit der eigentlichen Erschließung,

dem Straßenbau und der Verlegung der notwendigen

Rohre und Leitungen begonnen.

Angebunden an die Vohwinkeler Straße werden

hier in Zukunft vor allem kleine und mittelständische

Unternehmen einen neuen

Standort finden. Die Schwebebahnendhalte-

Standpunkt: Josef Barr, Geschäftsführer der premium estate development GmbH

Wir planen mit Wuppertal

stelle, der Bahnhof Vohwinkel und gleich zwei

Bushaltestellen ermöglichen eine komfortable

Anreise auch für die Mitarbeiter.

Wunschgrößen vorhanden

Der Vorteil des Erschließungskonzeptes ist ein

sehr flexibler Grundstückszuschnitt. Je nach

Unternehmensbedarf sind Grundstücksgrößen

zwischen 1.000 und 20.000 Quadratmetern

möglich. Die Entwicklung der Fläche ist von

West nach Ost geplant und wird mit dem Bau

des Kreisverkehrs Vohwinkeler Straße/Haaner

Die premium estate group hat sich ein wichtiges Ziel gesetzt:

Lebensqualität zu schaffen und gleichzeitig einen unverkennbaren

urbanen Lifestyle zu formen.

Das erreichen wir, indem wir hochwertigen

Wohnraum in historischen

Ensembles kreieren und diesen mit

ursprünglich eines der kommunalen Krankenhäuser

Preußens.

nach umfangreicher Sanierung entstehen

einer Handschrift aus zeitgemäßem Design hier 55 hochwertige Wohnungen mit nahezu

und moderner Technik versehen. Mit unse- jedem erdenklichen Komfort. Eingebettet werrem

Projekt „Arrenberg´sche Höfe“ lässt den die Gebäude in eine mediterran anmuten-

sich dieses Ziel perfekt umsetzen. Diese de Parkanlage, wie man sie aus der Toskana

hochwertige Wohnanlage im neobarocken kennt, dazu kommt der unmittelbare Anschluss

Stil befindet sich in zentraler Lage in Wup- an einen Kindergarten und eine Künstlerkolopertal.

Errichtet wurde das denkmalgenie – rundum eine echte Besonderheit. Dabei

schützte Ensemble im Jahre 1895 und war wurde der Standort nicht zufällig ausgewählt:

Straße begonnen. Enthalten im dritten und

letzten Vermarktungsabschnitt ist eine zweite

Anbindung der Gesamtfläche an die Vohwinkeler

Straße im Bereich der ehemaligen Epeda-

Matratzenfabrik. Die Quadratmeterpreise der

verfügbaren Flächen werden sich an der Bodenrichtwertkarte

orientieren. Grundstücksgrößen

sind noch variabel, und so haben Unternehmen,

die frühzeitig Interesse bekunden, die

besten Chancen, eine optimal zugeschnittene

Fläche bebauen zu können. s

Wirtschaftsförderung Wuppertal

Martin Lietz

tel.: 0202/2 48 07-21

lietz@wf-wuppertal.de

Wuppertal als Wirtschaftsstandort mit konstant

guter nachfrage nach hochwertigem

Wohnraum sowie die gute Unterstützung

durch die Stadtverwaltung und die örtliche

Wirtschaftsförderung haben uns in unserer

Entscheidung bestärkt, hier weitere Investitionen

zu planen. s

www.premiumestategroup.de

Josef Barr

45


46 WUPPertaL

Monet-ausstellung

imponierender impressionismus

im Von der Heydt-Museum werden vom 11. oktober bis ende Februar kommenden Jahres rund 100 Werke des

berühmten Malers Claude Monet präsentiert. Dabei soll der Besucherrekord von 100 000 Menschen, die 2007 zur

Renoir-ausstellung kamen, noch übertroffen werden.

B

ereits Anfang September vermeldete Dr. Gerhard

Finckh, Direktor des Von der Heydt-Museums, die

Buchung von 1300 Gruppenführungen durch die

Ausstellung mit Meisterwerken des französischen Malers.

Die Schau zeigt dabei nicht nur Oeuvres wie die berühmten

Seerosenbilder, sondern bietet einen umfassenden Blick

auf alle Schaffensphasen des Impressionisten, der 1840 in

Paris geboren wurde und 1926 in Giverny starb. „Dieses

herausragende Kulturereignis ist eine große Chance, nicht

nur für die Reputation des Wuppertaler Museums, sondern

für die ganze Stadt. Der Imagegewinn liegt auf der Hand:

Überregionale Schlagzeilen in allen großen Medien des

Landes tragen auch den namen Wuppertal in die Welt“,

begeistert sich Matthias Haschke, Geschäftsführer der

Wuppertal Marketing Gesellschaft (WMG). Deshalb hat

die WMG auch verschiedene Angebote in der Planung, die

die Stadt bestens

präsentieren und

die Aufenthaltsdauer

der Besucher

angenehm

gestalten sollen.

Über wuppertal-

Nach der ausstellung ins Café: Mit herausragenden Kulturangeboten

wollen die Verantwortlichen der WMG die Verweildauer

in der innenstadt steigern

kultour.de werden spezielle Monet-Wochenend-Pakete

angeboten, die auch andere Kultur- und Freizeitangebote

mit vermarkten. Der Skulpturenpark von Tony Cragg, die

Inszenierungen der Wuppertaler Bühnen und die Konzerte

des Sinfonieorchesters sowie das Wahrzeichen der Stadt,

die Schwebebahn, stehen hierbei im Mittelpunkt. Außerdem

werben die Partner-Hotels und Kulturinstitutionen mit

Sondertarifen.

Von den Seerosen zur Schwebebahn

Information und Gästebetreuung wird auch im Von der

Heydt-Museum groß geschrieben. An einem Info-Point im

Foyer bekommen die Besucher aktuelle Informationen zur

Ausstellung und die Mitarbeiterinnen von Wuppertal Touristik

verfügen über alles Wissenswerte über Wuppertal –

gedrucktes Infomaterial natürlich inbegriffen. Wer die

Stadt näher kennen lernen möchte, kann sich an den

Wochenenden vor dem Museum einem Stadtführer

anschließen, der den Besuchern Elberfeld zeigt. Wer

lieber auf eigene Faust Sehenswertes entdecken möchte,

kann mit dem neuen Flyer „wegweisend. Keiner wie wir“

auf vier Routen Stadtspaziergänge machen. Der kostenlose

Mini-City-Faltplan „stadtbummelnd. Keiner wie wir“

gibt Orientierung und Tips zum Einkaufen und Einkehren.

Und für diejenigen, die noch mehr von Wuppertal sehen

möchten, werden Stadtrundfahrten mit dem Oldtimerbus

angeboten. s

www.wuppertal-marketing.de

www.wuppertal-kultour.de

www.von-der-heydt-museum.de


inFoserVice Der staDt (anZeige) WUPPertaL

Qualifizierung in Handwerk und Bau

arbeit = Wert plus Mehrwert

Kandidaten des zweiten arbeitsmarktes zum einsatz zu bringen ist weder ein

akt der Barmherzigkeit noch Beschäftigungstherapie. in Wuppertal wurden

auf diese Weise zwei Stadiontribünen gebaut sowie zahlreiche Plätze und

Gebäude saniert. Und am ende auch feste Jobs geschaffen.

B

ei solchen und ähnlichen Projekten

engagiert sich die ARGE Wuppertal seit

langem. nicht weniger als 25.000 Qualifizierungs-

oder Ausbildungsstellen stehen

jährlich für ihre Kunden zur Verfügung. Diese

Stellen werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen

regionalen Bildungsträgern besetzt

und betreut. Das Ziel: die Integration von Langzeitarbeitslosen

in den ersten Arbeitsmarkt.

Die Integration gelingt aber insbesondere in

den gewerblichen Berufen oftmals nur, wenn

die ARGE-Kunden langsam wieder an Erwerbstätigkeit

herangeführt werden, mit einen geregelten

Tagesablauf, der Anwendung einst

erlernter Fähigkeiten und nicht zuletzt mit Vertrauen

auf einen echten neuanfang.

Sinn bringt Gewinn

Ein wichtiger Grundsatz der ARGE: Jeder Maßnahmenteilnehmer

soll etwas Sinnvolles schaffen,

soll im realen Arbeitsleben Erfahrungen

machen und weitere Fertigkeiten erlangen.

„Wir halten nichts von Tätigkeiten, die eigentlich

nur Beschäftigungstherapie sind“, betont

Thomas Lenz, Geschäftsführer der ARGE Wuppertal.

Konsequent wird in den Qualifizierungsprojekten

nicht nur der Teilnehmer nach vorne

gebracht, sondern auch das Projekt selbst. Es

gebe in Wuppertal eine ganze Reihe solch doppelt

sinnvoller Projekte, insbesondere im

Bereich Handwerk und Bau: Die nordbahntrasse,

der Stadionumbau, das „Vorwärts-Gebäude“

an der Münzstraße, die Sanierung von

Sportplätzen, von jüdischen Friedhöfen, des

Wuppertaler Unicef-Gebäudes, den Räumen

der Wuppertaler Tafel oder der Räumlichkeiten

der Junior-Uni. „Was viele nicht wissen: Durch

das Engagement der ARGE kommen solche

Projekte oftmals erst ins Rollen“, sagt Lenz.

Beschäftigungsförderung im Netzwerk

Oftmals, so der Geschäftsführer, würden Fördergelder

vor allem bewilligt, weil die ARGE

mit ihren Qualifizierungsmaßnahmen an einem

Projekt beteiligt sei. „Allein die nordbahntrasse

ist ein besonderes Beispiel der Vernetzung

verschiedenster Stellen: Land, Stadt, Verein,

Träger und ARGE. Und von den bewilligten

Fördermitteln wird auch die regionale Wirtschaft

profitieren. Doch auch Projekte wie

der Stadionumbau oder die Junior-Uni wären

ohne den zweiten Arbeitsmarkt nicht zu

be wältigen gewesen.“ Und noch etwas kann er

stolz berichten: 50 Prozent der Qualifi-

zierungs- und Ausbildungsmaßnahmen in

Bau und Handwerk münden anschließend in

feste Jobs. s

www.arbeit-jetzt.de

Foto: Jörg Lange

Mit ihren Programmen unterstützt die aRGe auch

handwerkliche Qualifizierungen

Wuppertaler Profile

Professor Christian

Schlüter, Dipl. ing.

architekt BDa,

Geschäftsführender

Gesellschafter der

architektur Contor

Müller Schlüter

GbR und aCMS

Planungs-GmbH

nach mehr als acht Jahren Projektpartnerschaft

in renommiertem Düsseldorfer

Büros gründete Professor Christian Schlüter

1998 mit seinem Partner Michael Müller

das „Architektur Contor Müller Schlüter“

mit Sitz im Kolkmann-Haus in der

Hofaue. neben den klassischen Architektenaufgaben

werden auch Leistungen der

Projektsteuerung und Generalplanung

erbracht; Schwerpunkte sind Energieeffizienz

und Bauen im Bestand. Für diese

Bereiche wurde Professor Schlüter 2008

an die Hochschule Bochum berufen. Das

Büro ist Gründungsmitglied der Deutschen

Gesellschaft für nachhaltiges Bauen und

an vielen anwendungsbezogenen Forschungsprojekten

beteiligt.

Mit Wuppertal verbindet mich...

…viele gute Freunde.

Mein Lieblingsort in Wuppertal ist...

…der Mirker Hain zum Joggen und der

Kirchplatz zum Kaffee trinken.

Unternehmen oder Produkte, die ich mit

Wuppertal verbinde, sind...

…das Wuppertal Institut, die Energie

Agentur und die vielen kreativen

Dienstleister.

Der Standort hat anderen Städten voraus,

dass...

...er über viele kreative Köpfe in kulturellen

und technischen Bereichen verfügt.

Der Wirtschafstraum „Bergisches Land

ist für NRW wichtig, weil...

...er im Zentrum der Rhein-Ruhr-Region

liegt.

Ich wünsche mir für Wuppertal, dass...

…es aufhört zu jammern.

www.acms-architekten.de

47


48 soLingen inFoserVice Der staDt (anZeige)

interesse an Solingen steigt

Sie sind scharf drauf

Die guten Nachrichten in Sachen Gewerbeflächenvermarktung häufen sich in Solingen merklich. Sowohl zahlreiche

expansionen heimischer Unternehmen als auch die Zahl der Neuansiedlungen belegen: Wer in der Klingenstadt

investiert, macht in der Regel einen guten Schnitt.

Das Solinger Systemhaus Bechtle hat

eine neue Adresse: Piepersberg 42.

Anfang März war der Spatenstich,

bereits im August konnte das Unternehmen als

Mieter plangemäß seinen neuen Firmensitz

beziehen, errichtet von der Kadans Real Estate

GmbH aus Aachen. Ein hochmodernes Bürogebäude,

mit Erdwärme beheizt, das als echtes

Vorzeigeprojekt für den Investor und für den

Standort gilt. Gut voran geht es auch im

benachbarten Gewerbegebiet Dycker Feld.

nach dem Weggang der Sämerei Flora Frey vor

einem halben Jahr blieb die Fläche nicht lange

ungenutzt. Die Business Solutions Deutschland

GmbH, Tochter des japanischen Konzerns Konica

Minolta, zieht dort vier Standorte in Solingen

zusammen um über 30.000 Kunden

deutschlandweit von hier aus zu bedienen;

mehr als die Hälfte der etwa 20.000 Quadratmeter

Lagerfläche sowie Teile des Bürogebäudes

werden so demnächst wieder genutzt.

Viele arbeitsplätze in Sicht

„In den Hallen werden allerdings nicht nur

Geräte gelagert, hier wird auch montiert“,

erklärte Dirk Baldin, General Manager Logistik

bei Business Solutions. Das freut die Wirtschaftsförderer

Frank Balkenhol und Bernd

Clemens: Schließlich kommen auf diese Weise

mit den Druckern, Kopierern, Scannern und

Faxgeräten auch um die 100 Arbeitsplätze

nach Solingen. Von Produktentwicklung und

-design versteht man in Solingen was: schließlich

sind die gleichnamigen Designschneidwaren

in aller Welt bekannt. nicht zuletzt aufgrund

solcher Traditionen hat auch das

Bergische Institut für Produktentwicklung und

Innovationsmanagement in der Stadt seinen

Sitz. Das Institut und die Solinger Unternehmer

könnten schon in naher Zukunft einen interessanten

Partner bekommen: Die Planbau Schwaben

Bauträger GmbH, bereits Besitzer einiger

Solinger Immobilien, interessiert sich für das

Areal des ehemaligen Rathauses in Solingen-

Wald. In dem historischen Gebäude will man

ein Engineering-Zentrum für virtuelle digitale

Produktentwicklung einrichten. Dazu wird

gemeinsam mit Partnern aus Solingen und der

Visenso GmbH aus Stuttgart eine Projektgesellschaft

gegründet. „Es wäre landesweit das

erste Center dieser Art und könnte den Firmen

es tut sich etwas: Konica Minolta belebt die Flora-Frey-Fläche, und im ehemaligen Rathaus

Solingen Wald (r.) ist ein Engineering-Zentrum geplant

Foto: Michael Margos

Das Systemhaus Bechtle ist umgezogen

am Standort einen echten Wettbewerbsvorteil

verschaffen, denn die aufwendige Technologie

wäre auch kleineren und mittleren Firmen

zugänglich. Produktinnovationen werden entschieden

günstiger, wenn man sie virtuell simulieren

kann. Und wir könnten damit das Profil

des Kreativ- und Designstandortes Solingen

weiter schärfen“, so die Geschäftsführer der

Wirtschaftsförderung.

Und noch schöner wohnen

Die Planbau Schwaben hat aber noch mehr in

petto: Auf einem Restgrundstück des Areals

sollen acht familiengerechte, energieoptimierte

Eigentumswohnungen entstehen. „In ästhetischer

Architektur und jenseits des üblichen

Allerlei“, versichert der Solinger Makler Olaf

Jansen, der den Investor empfohlen hat. s

Ihr Kontakt

Wirtschaftsförderung Solingen

GmbH & Co. KG

Frank Balkenhol (Geschäftsführer)

Bernd Clemens (Geschäftsführer)

Grünewalder Straße 29-31

42657 Solingen

tel.: 0212/24 94-130

Fax: 0212/24 94-139

wirtschaftsfoerderung@solingen.de

www.wirtschaftsfoerderung.solingen.de


inFoserVice Der staDt (anZeige)

entwürfe/Grafik: Snow Landschaftsarchitekten/architekturbüro Scheerle

Landschaftspark

Wer es wagt, gewinnt

er könnte zum wahren (erlebnis-)Schatz der Region avancieren, der geplante

Landschaftspark in Remscheid. Denn das auf der stillgelegten Deponie an der

Solinger Straße geplante Projekt verspricht schon jetzt, als touristischer

anziehungspunkt über die Grenzen der Stadt hinaus Besucher anzulocken.

Nun braucht es nur noch beherzte Schatzgräber.

Die Fördermittel sind beantragt, und

Hans-Gerd Sonnenschein, Wirtschaftsförderer

der Stadt Remscheid, ist sehr

zuversichtlich, dass die Gelder auch bewilligt

werden. „Damit wird der Weg für private Investoren

frei, sich bei diesem attraktiven Projekt

zu engagieren. Und ich bin sicher, dass es an

finanzstarken Interessenten nicht fehlen wird.

Allein die geplante Sandpiste ist nicht nur in

der Region, sondern in ganz nordrhein-Westfalen

einmalig. Vergleichbares gibt es in Deutschland

bis heute nur in der Oberpfalz“, weiß der

Wirtschaftsförderer. Das Preisgericht des Planungswettbewerbs,

den die Bergische Entwick-

lungsagentur als Schnittstelle organisiert und

begleitet hat, war sich einig bei der Favorisierung

der Snow Landschaftsarchitekten und

deren Konzepts. Mit der Realisierung ihrer

Ideen wolle man 2013 beginnen. Zwei Jahre

später soll das Projekt abgeschlossen sein.

Der Berg ruft

neben der Sandpiste, auf der Sportler surfen

oder weniger Geübte mit einem Zipflbob fahren

können, ist auch ein Sessellift mit eingeplant.

Ansonsten bleibt der Hang bis zu einem

Aufstieg in Zickzack-Form frei. Zusätzlich sind

remscheiD

auf dem 22 Hektar großen Areal noch weitere

Angebote aus dem Bereich Freizeit vorgesehen,

über deren genaue Ausgestaltung zur Zeit noch

diskutiert wird. Der Leuchtturm des Landschaftsparks

aber soll die Gestaltung der Hangkante

werden, genannt „Die Drei am Berg“.

Gemeint sind damit eine Bergstation als Aussichtsturm,

ein lang gestrecktes Gebäude für

Gastronomie mit Aussichtsplattform und einem

Motel für Fahrradtouristen, sowie ein Steg, der

weit über die Hangkante hinausragend eine

einmalige Sicht auf die bergische Mittelgebirgslandschaft

bieten wird.

Für Wanderer und Radwanderer

Das Areal des zukünftigen Freizeit- und Erholungsparks

ist mit weiteren touristischen Anziehungspunkten

eng verzahnt. So mit dem unmittelbar

angrenzenden idyllischen Morsbachtal

sowie dem Kultur- und Landschaftspark „Brükkenpark

Müngsten“, von dem man entlang der

Wupper direkt bis zum Solinger Schloss Burg

wandern kann. Die unmittelbar angrenzende

Trasse des Werkzeugs – eine ehemalige Bahntrasse,

die zum Rad- und Wanderweg entwikkelt

wurde – führt bis zum Deutschen Werkzeugmuseum.

Zudem soll die Trasse als Teil des

zukünftigen Bergischen Trassenverbundes die

Verbindung zum Radwegenetz an Rhein und

Ruhr gewährleisten. „Ein großes Besucherpotential

liegt auch in der wachsenden Anzahl

der Fahrradtouristen, die dank der gefällearmen

ehemaligen Bahntrassen gern im Bergischen

Städtedreieck radeln“, so Hans-Gerd

Sonnenschein. s

Stadt Remscheid

Die oberbürgermeisterin

Zentraldienst Stadtentwicklung

und Wirtschaft

Hans-Gerd Sonnenschein

Ludwigstraße 14

42853 Remscheid

tel.: 02191/16-26 19

sonnenschein@str.de, www.remscheid.de

So könnte sich Remscheid im Jahr 2015 seinen Bürgern und touristen präsentieren: im Westen der Stadt wird mit privatwirtschaftlicher Unterstützung eine

Freizeitoase samt Sessellift, aussichtsplattform und Gastronomie entstehen, die Sport und erholung mit faszinierenden Blicken auf das Bergische Land vereint

49


50 WiPPerFürth

eine Sehenswürdigkeit

ist das Wipperführther Rathaus Segeln gehört zu den vielen Freizeitmöglichkeiten in der Region

Standort mit Verweilqualitäten

Wo Unternehmer Land gewinnen

Das zieht an: ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit namhaften traditionsunternehmen, und dazu noch voll

erschlossene Gewerbe- und Wohngrundstücke zu günstigen Festpreisen. Die älteste Stadt des Bergischen Landes

kann mit vielen Pfunden wuchern.

Dass Wipperfürth ein hervorragender Standort für

gute Geschäfte ist, beweist unter anderem die

Standorttreue zahlreicher namhafter Markenunternehmen.

Hier hergestellte Produkte sind inzwischen in

der ganzen Welt bekannt, zum Beispiel die Leuchtmittel

der 1904 gegründeten Glühlampenfabrik Radium – heute

Tochter der zum Siemens-Konzern gehörenden Osram.

Kunststoffprodukte von Jokey Plastik, Kabel von HEW,

Viel Platz für gewerbliche ansiedlungen in Klingensiepen

Schutzfolien von POLI-FILM oder die Verpackungsmaschinen

von Laudenberg sind weitere renommierte Produkte

aus Wipperfürth. Und über 75 Jahre hinweg konnte sich

die einstige Armaturenfabrik VOSS erfolgreich zur mittelständischen

Unternehmensgruppe mit VOSS Automotive

GmbH (Verbindungs- und Leitkomponenten für die Automobilindustrie)

und VOSS Fluid GmbH (Hydrauliklösungen

im Maschinenbau) weiter entwickeln. nur einige Beispiele


inFoserVice Der staDt (anZeige) WiPPerFürth

für den gelungenen Mix aus großen Playern und klein- und

mittelständischen Unternehmen, die zusammengerechnet

rund 7.500 Menschen beschäftigen.

Gemeinsam voran

Damit die jahrzehntelange positive Entwicklung auch in

Zukunft fortgeführt werden kann, ziehen in Wipperfürth

buchstäblich alle an einem Strang: Die Unternehmen, die

mit dem „Wirtschaftsforum Wipperfürth“ eine Interessenvertretung

für das Stadtmarketing gegründet haben, die

Stadt mit ihrer Gewerbelotsin Pia Lippert, und die ausgegründete

WEG mbH. Zu deren Aufgaben gehört die

Erschließung von Gewerbeflächen und die Betreuung der

Unternehmen genauso wie die Wohnungsversorgung. Die

Bereitstellung von Gewerbeflächen verfolgt die WEG mbH

als Erschließungsträger und ist damit direkter Vertragspartner

der Stadt. Geschäftsführer Frank Trompetter

beschreibt das Verfahren: „Wir erwerben Rohbauland, vermitteln

in enger Abstimmung mit der Stadtplanung alle

erforderlichen Planungsgrundlagen und erschließen und

vermarkten schließlich die baureifen Gewerbeflächen

unmittelbar an die interessierten gewerblichen Unternehmer.

So erhalte der Erwerber im Vergleich zu einer direkten

Vermarktung durch die Stadt einen Preisvorteil.“

Kalkulierbare Bodenpreise

Die Preise stehen aufgrund dieses Bodenmanagements

fest: 42,24 Euro netto kostet in Wipperfürth der voll

erschlossene Quadratmeter. „Bei uns muss niemand zäh

verhandeln: wir bieten einen akzeptablen Preis, der für den

Unternehmer von vorneherein feststeht“,

so Frank Trompetter. Kein

Wunder, dass sich so Flächen wie

aktuell im Gewerbegebiet Klingsiepen-Süd

gut vermarkten lassen: von

den ursprünglich 120.000 Quadratmetern

im Grünen am Rande

der Stadt sind gerade noch 30.000

Quadratmeter teilbare Fläche übrig.

„Hier ist es besonders auch für

Gründer interessant, sich anzusiedeln“,

betont der WEG-Geschäftsführer.

Wohnen und Arbeiten könne

man hier gut verbinden, denn Betriebsstättenwohnungen

über der Gewerbefläche seien in einer Größe bis 130 Quadratmetern

erlaubt.

Günstig zum eigenheim

abheben am Verkehrslandeplatz

Im Bereich Wohngrundstücke wird genauso verfahren wie

bei den Gewerbeflächen. Auch hier ist die WEG mbH Vertragspartner

der Stadt, und auch hier gilt: Festpreise statt

wildes Rechnen. In Top-Lagen liegt der Preis pro Quadratmeter

bei 149 Euro, in Randlagen bei 129 Euro. Doch nicht

nur der Preis macht die Stadt als Wohnort attraktiv: Ein

von alten Bürger- und Kaufmannshäusern geprägter Stadtkern

mit Marktplatz, ein großes Angebot an attraktiven

geschickt verkaufen

am 29. oktober lädt der

WiP-treff erneut zu seiner

Unternehmervollversammlung

in die alte Drahtzieherei

ein. Managementtrainer

Dr. Jens tomas,

bekannt aus der Reihe

„Hilfe vom Profi“ in der

Fernsehsendung SaM, wird

an diesem abend ab 19.30

Uhr über das thema „Consultative

Selling“ informieren.

Der „WiP-treff“ ist eine

Dr. Jens tomas Veranstaltungsreihe der

initiative Wirtschaftsforum-Wipperfürth

und der WeG mbH. Ziel ist es, das Netzwerk

der lokalen Wirtschaft zu stärken. Mehrmals im Jahr trifft man

sich zu informationsabenden in Wipperfürther Unternehmen

und institutionen. einmal im Jahr lädt man darüber hinaus zur

Unternehmervollversammlung ein. Zur nunmehr neunten auflage

werden rund 300 Gäste erwartet. s

Einkaufsmöglichkeiten und nicht zuletzt die ländliche

Idylle mit der neyetalsperre in der nähe sorgen für das

perfekte Wohnumfeld. Doch am grünen Stadtrand, der

„neyemündung“, stehen noch vier Wohnbauflächen zur

Verfügung, von den zwölf Baugrundstücken im Wohngebiet

„Auf dem Silberberg“ sind noch drei zu haben.

Weitere Wohnbaugebiete sind

jedoch schon in Planung. Im

„neyetal“ wird ab 2010, an der

Oberen Weststraße ab 2011/2012

gebaut werden.

auf Wunsch mit Flügeln

Den großen Run auf die bergische

Stadt erklärt man sich auch mit

der günstigen Lage. Wipperfürth

liegt zum einen mitten im Herzen

des Bergischen Landes, zum anderen

in der nähe von gleich drei bedeutenden Autobahnen:

A 1, A 4 und A 45. Auf diesen Wegen sind Rheinland,

Metropole Ruhr und Sauerland schnell erreicht. notfalls

auch noch schneller. Frank Trompetter: „Für ganz eilige

Geschäftstermine bieten wir sogar einen eigenen Verkehrslandeplatz

für kleine Motorflugzeuge.“ s

WeG mbH

Wipperfürther Wohnungs- und

entwicklungsgesellschaft mbH

Lüdenscheider Straße 48, 51688 Wipperfürth

tel.: 02267/64-418

frank.trompetter@stadt-wipperfuerth.de

www.wipperfuerth.de

51


52 WermeLskirchen inFoserVice Der staDt (anZeige)

7.500 qm

insgesamt kann die Stadt ansiedlungswilligen

Firmen derzeit rund 20.000 Quadratmeter

expansionsfläche offerieren – zum Beispiel 7.500

Quadratmeter im Gewerbegebiet Herrlinghausen

in die Strategie des Verwaltungschefs einbezogen

werden dabei auch Brachen oder

mindergenutzte Standorte. Wie erfolgreich

dieser Ansatz ist, zeigt das Beispiel des Landmaschinenherstellers

Rasspe. Das Unternehmen

hat gerade seinen Umzug von Solingen

nach Wermelskirchen abgeschlossen. nach

180 Jahren in der Klingenstadt siedelte sich

die Firma im ehemaligen Rhombus-Werk an der

Albert-Einstein-Straße an. Der aufgrund der

schweren Maschinen sehr aufwendige Umzug

hat dem Absatz des Unternehmens dabei nicht

geschadet. Das Geschäftsjahr sei ohne Produktions-

und Umsatzeinbußen abgeschlossen

worden und die Auftragslage weiterhin gut,

meldet der Spezialist für Garn- und Drahtknoter,

die zum Binden von Stroh und anderen

Produkten eingesetzt werden. Bürgermeister

Eric Weik und Wirtschaftsförderer Heinz

Schmitz sind angesichts der konjunkturellen

Schwankungen begeistert, dass ihr neuer

Gewerbesteuerzahler auch seinen Erfolg mit

nach Wermelskirchen gebracht hat.

Ein weiteres Beispiel für ein Unternehmen,

dass bei der Suche nach einem neuen Firmenstandort

in der rheinisch-bergischen Stadt eine

passende Bestandsimmobilie gefunden hat, ist

der Werkzeughersteller padre Tirem. nach einem

Brand am alten Sitz in Remscheid konnte die

Firma innerhalb weniger Wochen die gesamte

Produktion in ein ehemaliges Werk der Firma

Kugel Schulte im Gewerbegebiet Herrlinghausen

verlagern. Beim Umzug beschäftigte padre

Tirem 65 Mitarbeiter, heute sind es schon 15

mehr. „neben der Immobilie hat uns auch der

niedrige Gewerbesteuersatz überzeugt“, berichtet

Geschäftsführer Martin Dreiner. Die neuentwickelten

Gewerbeareale in Wermelskirchen –

etwa der Unternehmenspark UPA1 im Stadtteil

Ostringhausen – konnten in den vergangenen

Stadt Wermelskirchen

Bergische

ansiedlungsmeister

Mit einer unternehmernahen Wirtschaftspolitik und verkehrsgünstigen

Grundstücken hat Wermelskirchen in den vergangenen Jahren eine ganze

Reihe von neuen Unternehmen für den Standort begeistert. Um die

erfolgsgeschichte fortschreiben zu können, arbeitet der wiedergewählte

Bürgermeister eric Weik an der entwicklung zusätzlicher Flächen.

Jahren sukzessive besiedelt werden. „Punktuell

haben wir aber noch erstklassige Grundstücke

im Angebot“, wirbt Wirtschaftsförderer Schmitz.

Insgesamt stünden noch 20.000 Quadratmeter

zur Verfügung, so zum Beispiel in der nachbarschaft

von padre Tirem, wo ein 7.500 Quadratmeter

großes Grundstück auf nutzer

wartet. Hier seien insbesondere Dienstleistungs-

und Handwerksbetriebe sowie Hersteller

aus Technik- und Zukunftsbranchen zur

Ansiedlung eingeladen. Außerdem läuft die

Bauleitplanung für die Ausweitung des Industriegebiets

Elbringhausen. Der Bedarf an weiteren

Flächen ist da, auch die ansässige Wirtschaft

braucht Wachstumsreserven. Gerade

erst ermöglichte die Stadt die Erweiterung der

Produktion von Interroll am Standort Höferhof

und sicherte so mehr als 100 Arbeitsplätze.

Wo arbeit ist, da lass‘ Dich nieder

Über 2.500 kleine, mittlere und große Unternehmen

sorgen in Wermelskirchen für Beschäftigung.

Deshalb und wegen ihrer idyllischen

Lage ist die Stadt auch ein beliebter Wohnstandort.

Im neuen exklusiven Wohnbaugebiet

Hilfringhausen oberhalb des naturschutzgebietes

Eifgenbachtal hat die Stadtspitze Platz

für 50 Einfamilienhäuser geschaffen. „Mit

attraktiven Fördermöglichkeiten kann man hier

bis zu 35.000 Euro im Vergleich zur Rheinschiene

Köln/Bonn/Leverkusen sparen“, weiß der

städtische Projektverantwortliche Bernd Hibst.

Zu den eigenen Förderprogrammen zählen das

einkommensunabhängige Baukindergeld

sowie einkommensabhängige Preisnachlässe

auf den Grundstückspreis und zinslose Darlehen,

die zusätzlich zu den Zuschüssen der Kreditanstalt

für Wiederaufbau und der nRW-

Wohnungsbauförderungsanstalt gewährt

werden. Das ist natürlich nicht der einzige Vorteil

für das Wohnen in Wermelskirchen. Hier

lebt man naturnah in herrlicher Mittelgebirgslandschaft

und dank der Bundesstraße B 51

direkt angebunden an die nahe Autobahn A 1.

Wer also woanders arbeitet, kann sich morgens

schon aufs Heimkommen freuen. s

Stadt Wermelskirchen

amt für Wirtschaftsförderung

und Liegenschaften

telegrafenstraße 29-33

40929 Wermelskirchen

www.wermelskirchen.de

Heinz Schmitz, Wirtschaftsförderung

tel.: 02196/710-230

heinz.schmitz@stadt.wermelskirchen.de

Bernd Hibst, Grundstücksverwaltung

tel.: 02196/710-232

bernd.hibst@stadt.wermelskirchen.de


WISAG verbindet Sicherheit

mit Service – und umgekehrt

Da passt eins zum anderen. Als Prozessdienstleister verknüpfen wir

Sicherheits- und Servicedienste ganz nach Ihren Anforderungen. So

genießen Sie eine Rundum-Betreuung mit kurzen Abstimmungswegen.

Das spart Geld und lässt Sie ruhig schlafen. Profitieren Sie von

dem Know-how eines der größten Dienstleistungsunternehmen in

Deutschland.

WISAG Sicherheitsdienste Holding GmbH & Co. KG

Kennedyallee 76

D-60596 Frankfurt / Main

24 Stunden Notruf & Service Center: 0800 4480004

www.wisag.de

Werk- und Objektschutz

Revierbewachung

24 Stunden Notruf & Service Center

Sicherheitstechnik

Arealstreifen

Empfangs- und Telefondienste

Post- und Archivdienste

Messe- und Veranstaltungsservice


54 BaUen, mieten, inVestieren

Kissel-Rapid GmbH – ein Unternehmen der Kissel-Gruppe

Sensationell schnell

ein Haus bauen können viele. einen anspruchsvollen Baukörper in einer engen innenstadt errichten können schon

nur noch echte Spezialisten. Wenn für das Projekt aber nur ein Zeitfenster von neun Monaten zur Verfügung steht,

bleibt wahrscheinlich nur noch Kissel-Rapid aus Solingen als potentieller Generalunternehmer übrig.

Das F 40 in Berlin-Mitte

begeistert mit höchster

transparenz

S

eine aktuell größte Herausforderung meistert das

bergische Bauunternehmen Kissel-Rapid mitten in

Berlin. Hier schließt man für den sauerländischen

Investor AnH Hausbesitz GmbH & Co. KG (AnH) die

letzte Lücke auf der Friedrichstraße direkt am berühmten

Checkpoint Charlie. „Wir werden den ambitionierten Zeitplan

einhalten“, prognostiziert Dr. norbert Zimmermann,

der Vorsitzende der Geschäftsführung der mittelständischen

Kissel-Gruppe. Gemeinsam mit Falk Morasch und

Andreas Lohrey hat er das Unternehmen in den vergangenen

Jahren konsequent auf Know-how getrimmt. „Kompetenz

ist unser schärfstes Schwert im Wettbewerb um

interessante Bauaufträge“, sagt der Jurist. Kissel hat fünf

Spezialisten aus Solingen in die Bundeshauptstadt entsandt.

Verantwortet wird die anspruchsvolle Baustelle mit

der Hausnummer 40 von Andreas Lohrey. Der Bau-Ingenieur

ist technischer Geschäftsführer von Kissel-Rapid. Ihm

zur Seite steht als Bauleiterin die Bau-Ingenieurin Sabine

neuendorf.

F 40 bietet kleinteilige Büro- und Praxisflächen

Mit dem aufsehenerregenden Projekt in Berlin-Mitte

reagiert AnH auf das Fehlen

kleinteiliger Büro- und Praxisflächen

in dieser zentralen

Lage. „Über-

Glasfassade mit integriertem Sonnenschutz

all im Umfeld werden fast ausschließlich Einheiten mit

mindestens 300 Quadratmetern zur Vermietung angeboten“,

berichtet Andreas Lohrey. Das F 40 haben die Planer

des Berliner Büros Petersen Architekten so konzepiert, dass

hier exclusive und hochwertig ausgestattete Büro- und

Praxisflächen mit einer Mietfläche zwischen 110 und 150

Quadratmetern bezogen werden können.

anspruchsvoll bis unters Dach

Kissel realisiert das 1.450 Quadratmeter nutzfläche umfassende,

architektonisch herausragende Projekt mit Baupartnern

und Handwerkern aus der bergischen Region. Die

Pläne des Architekten Ralf Petersen bestechen durch absolute

Transparenz. Die Fassade wird einschließlich des

Sonnenschutzes aus Glas gefertigt. Außerdem verfügen die

sieben Obergeschosse über Erker, die als Gebäudeerweiterung

in die Friedrichstraße hineinragen. Das Dach ist

begehbar und kann von allen Mietern genutzt werden. Die

Beheizung der Etagen erfolgt über die Fußböden, gekühlt

werden die Büros über die Decken. Die Fensterfronten

bleiben frei von etwaigen Einbauten. Die Kerne der Grundrisse

sind als homogene Box fest installiert. Rundherum

können die Büros flexibel zugeschnitten und ab Sommer

2010 bezogen werden. s

Kissel-Rapid GmbH

Felder Straße 74, 42651 Solingen

technischer Geschäftsführer

andreas Lohrey

tel.: 0212/24 01-130

lohrey@kissel-gruppe.de, www.kissel-gruppe.de


anZeige

Kissel-immobilienverwaltung GmbH & Co KG – ein Unternehmen der Kissel-Gruppe

Portfolio-Stabilisatoren

Die Kissel-Gruppe steht 121 Jahre nach ihrer Gründung so breit aufgestellt da wie nie zuvor. Neben dem Bau- und

Bauträgergeschäft gibt es unter dem Dach des Mittelständlers noch eine Projektentwicklungsgesellschaft, ein

Maklerbüro und einen immobilienverwalter. Besonders letzterer trägt aktuell das Wachstum des Familienunternehmens.

annähernd eine halbe Million Quadratmeter,

verteilt auf 4.500 Einheiten,

werden aktuell von der Kissel-Immobilienverwaltung

betreut. Tendenz stark steigend.

Warum? In der Solinger Unternehmensgruppe

arbeiten 150 kompetente Mitarbeiter,

darunter Architekten, Bauplaner, Bauzeichner,

Bilanzbuchhalter, Dachdecker, Facharbeiter,

Heizungsbauer, Diplom-Ingenieure, Immobilienfachwirte,

Kaufleute, Klempner, Maler, Maurer,

Poliere, Projektentwickler, Sachverständige

für Bau- und Wärmeschutz, Steuerfachangestellte,

Tiefbauer und Trockenbauer. „Wenn wir

unsere interdisziplinären Stärken in der Weiterentwicklung,

im Property- und Facility-Management

sowie im Asset-Geschäft ausspielen, kann

kaum ein Konkurrent mithalten“, erläutert Dr.

norbert Zimmermann, der Vorsitzende der

Geschäftsführung der Kissel-Gruppe. Das

Erfolgsrezept setzt der Jurist seit 2007 mit

nicolas Spengler, einem Ur-Ur-Enkel des Firmengründers

Heinrich Kissel, um.

Starke Basis im Mittelstand

Zu den Kunden der Immobilienverwalter gehören

bekannte namen aus dem Bergischen Städtedreieck,

die ihre Zufriedenheit offen zeigen:

„Die Flexibilität von Kissel hat uns an vielen

Stellen geholfen, die Immobilie auf veränderte

Marktsituationen einzustellen und auf dieser

Basis eine hohe Akzeptanz bei den finanzierenden

Banken zu erarbeiten. Wir freuen uns auf

die weitere Zusammenarbeit“, sagt etwa Jan

Zum Verwaltungsportfolio gehört auch das Kompetenzzentrum

von iCx Radiation in Solingen, das der

Lusebrink Grundbesitzverwaltungs GmbH gehört

Peter Coblenz, geschäftsführender

Gesellschafter des

Solinger Verpackungsherstellers

Brangs+Heinrich. Auch

Manfred Lusebrink, Immobilienentwickler

aus Wuppertal,

äußert sich positiv: „Dank der

genauen Marktbetrachtung

durch die Kissel-Immobilienverwaltung

konnten wir innerhalb

von 16 Monaten für

unsere Immobilie den optimalen

Mietermix finden. Jetzt

stimmt die Zusammensetzung,

und wir können gemeinsam

das nächste Objekt angehen.“

Jeder Kunden muss

individuell betreut werden,

denn jeder Auftraggeber stellt

unterschiedliche Anforderungen:

„Renditesteigerung, auch

durch Kostenreduzierung,

war unser Ziel, als wir die

Kissel-Immobilienverwaltung

mit ins Boot genommen

haben. Dank ihres Sachverstandes

konnten wir viele Einsparpotentiale

ausschöpfen

und damitdeutlich zur Ertragsoptimierung

beitragen“, erklärt Siegfried Lapawa, der Vorstandsvorsitzende

der Silag Handel AG mit Sitz

in Langenfeld.

Gegen den Wertverfall

Zum Kundenstamm des Teams um Geschäftsführer

nicolas Spengler gehören auch internationale

Fondsgesellschaften. Die ausländischen

Investoren haben in den vergangenen

Boomjahren viele Gewerbeparks, Einkaufszentren,

Geschäftshäuser, Sonderimmobilien und

Wohnungsportfolios gekauft. Sie brauchen

jetzt Spezialisten mit genauen Kenntnissen

über regionale Besonderheiten, um ihren Besitz

möglichst schadlos durch die andauernde

Abkühlung der Märkte manövrieren zu können.

Allein für die irische Investmentgesellschaft

BaUen, mieten, inVestieren

Dr. Norbert Zimmermann und Nicolas Spengler (v. l.)

Signature Capital betreut man rund 100.000

Quadratmeter Gewerbefläche im Raum Essen,

in Hamburg, Berlin und im rheinland-pfälzischen

Ludwigshafen. Signature-Geschäftsführer

Timo Herzberg: „Schwerpunktmäßig erstrekken

sich die erbrachten Dienstleistungen auf

kaufmännische Verwaltung und technische

Objektbetreuung. Das monatliche Berichtswesen

und die ständig fortlaufende Budgetkontrolle

wird von den finanzierenden Bankinstituten

als maßstabbildend bewertet.“ s

Kissel-immobilienverwaltung GmbH & Co. KG

Felder Straße 69

42651 Solingen

Geschäftsführer Nicolas Spengler

tel.: 0212/24 01-218

spengler@kissel-gruppe.de

www.kissel-gruppe.de

55


56 BaUen, mieten, inVestieren

Kadans Real estate GmbH

im takt mit der Zukunft

Kadans ist das niederländische Wort für Kadenz und bezeichnet eine harmonische tonfolge. als

harmonisch wird auch die entstehung einer immobilie empfunden – wenn von der Planung bis zum

fertigen objekt der takt stimmt. Für solche erfolge braucht man einen erfahrenen Dirigenten.

ein solcher Maestro der Immobilienentwicklung

ist die Kadans Real Estate

GmbH mit Sitz in Aachen. Gerade bei

Unternehmen, die nachhaltig wachsen möchten,

ohne sich durch Immobilienkosten zu belasten,

finden ihre Kompositionen besonderen

Anklang. Das hat viele Gründe. Einer davon:

Der Bau und der Unterhalt einer firmeneigenen

Gewerbeimmobilie kann gerade in wirtschaftlich

unsicheren Zeiten Unternehmen schwer

belasten. Ein weiterer sind die Schwierigkeiten,

einen Partner oder Investor zu finden, der die

Pläne individuell und dennoch kostenoptimiert

in der gewünschten Zeit umsetzt. Hier setzt das

vor zwölf Jahren in den niederlanden von Wim

Boers und Arno Hermkens gegründete Immobilien-Unternehmen

mit seiner seit 2007

bestehenden deutschen niederlassung an: Die

Kadans Real Estate GmbH mit Sitz im Aachener

Schloss Rahe hat sich auf die strategische Entwicklung

gewerblicher Objekte spezialisiert.

Sie werden exakt nach Kundenbedürfnissen

geplant und umgesetzt. nach der Fertigstellung

zieht der Auftraggeber als Mieter in das

schlüsselfertige Objekt ein. So genießt er alle

Vorteile einer nach seinen eigenen Bedürfnissen

geplanten Immobilie – ohne bilanzielle

Belastungen. „Wir haben gelernt, besonders

gut hin zuhören, wenn es um die Wünsche und

Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen

geht “, meint Geschäftsführer Ernest Meertens

und betont: „Wir sind immer dann besonders

stark, wenn Phantasie und schnelles Handeln

gefragt sind. Wenn uns ein Projekt überzeugt,

dann können wir innerhalb von 48 Stunden

entscheiden, es zu verwirklichen.“

Für Ärzte und Mittelständler

Zu den ersten Projekten in Deutschland zählte

der Kauf und die Modernisierung von Büro- und

Freizeitflächen in Alsdorf bei Aachen mit einer

Gesamtfläche von etwa 6.500 Quadratmetern.

Das Objekt konnte langfristig vermietet werden.

Mit diesem Konzept trifft Kadans die

Bedürfnisse einer Zielgruppe, für die geringe

Kosten, Schnelligkeit und nachhaltige Rendite

mehr zählen als exklusive und meist recht teure

Lagen. „Wir engagieren uns ganz bewusst

außerhalb der Ballungsräume in Städten mit

50.000 bis 250.000 Einwohnern. Dort sitzen

häufig kerngesunde mittelständische Unternehmen,

die aber oft keine geeigneten Partner

für die Umsetzung ihrer Ideen finden“, erläutert

Prokurist Matthias Dötsch. Finanziert werden

die Projekte meist mit Hilfe der Sparkassen,

Genossenschafts- und Landesbanken, die

ohnehin zu den wichtigsten Mittelstandsfinanzierern

zählen und kaum von Liquiditätsengpässen

betroffen sind.

In den meisten Fällen ist ein einzelner

Kunde Auftraggeber und Mieter. In zunehmendem

Maß ist die Kompetenz der Aachener aber

auch bei komplexen Gemeinschaftsprojekten

gefragt. So konnte im Juni nach nur zehn Monaten

Bauzeit ein modernes Ärztehaus in Rheinbach

bei Bonn eröffnet werden, das an mehrere

ortsansässige Praxen vermietet wurde. „Das

Interesse ist gerade im Gesundheitsbereich

wegen der möglichen Synergien sehr groß“, so

Ernest Meertens, „doch weder einzelne Ärzte

noch örtliche Bauunternehmen sind in der Lage,

ein solches fünf Millionen Euro Projekt alleine

umzusetzen.“ Derzeit laufen Gespräche mit der

Kommune und Ärzten in der nachbarstadt

Meckenheim, die ein ähnliches Projekt umsetzen

möchten. „Der Markt kommt auf uns zu.“

Gewinnbringende Modernisierung

neben dem neubau oder der Fortführung

© Norbert Weiß


anZeige

begonnener Projekte spielt die Sanierung von

Bestandsimmobilien eine zunehmend größere

Rolle. Denn spätestens dann, wenn im Unternehmen

alle anderen Einsparungsmöglichkeiten

ausgeschöpft sind, werden die Immobilienkosten

kritisch hinterfragt. „Hier kommt dann

unser Modell des Sale & Rentback ins Spiel –

also des Verkaufs und der Rückmietung ehemals

firmeneigener Immobilien“, beschreibt

Prokurist Matthias Dötsch. „Auf diese Weise

können Unternehmen nicht nur ihre Bilanzen

sehr schnell verbessern, sondern auch Erweiterungen

und Modernisierungen umsetzen, die

sie in der augenblicklichen Phase alleine nicht

bewältigen könnten.“ Geschäftsführer Ernest

Meertens fügt noch einen weiteren zentralen

Aspekt hinzu, der für „Sale & Rentback“ spricht:

„In vielen Unternehmen stellt sich die nachfolgefrage:

Wenn eine Firma an Familienmitglieder

übergeben werden soll, dann müssen andere

oft ausgezahlt werden. Das entzieht dem

Unternehmen lebensnotwendiges Kapital.

Wenn wir das Objekt kaufen, kann der Unternehmer

zu Lebzeiten alles regeln, und die

Immobilie bleibt als Mietobjekt erhalten.“

energieeffizienz inklusive

nicht nur mittelständische regionale Unternehmen

setzen daher auf die Kadans-Konzepte.

Ein langjähriger Kunde ist auch der InBev-

Konzern, der zu den fünf weltgrößten Konsumgüterherstellern

zählt und in Deutschland vor

allem durch namhafte Brauereien vertreten ist.

Mit der Bechtle AG aus neckarsulm, die allein

in nordrhein-Westfalen mit einem Dutzend

IT-Systemhäuser präsent ist, verbindet die

Aachener ebenfalls eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Jüngstes Projekt ist die neue Bechtle-niederlassung

im Solinger Businesspark

Piepersberg, die nach modernsten Umwelt-

Gesichtspunkten geplant und gebaut wurde.

So kühlt Wasser aus tiefen Schichten des Erdreichs

die Serverräume und Büros der niederlassung

auf ebenso natürliche wie kostengünstige

Weise. Im Takt mit der Zukunft zu planen,

gehört zur Philosophie von Kadans, so Meertens:

„Wenn es geht, setzten wir nur noch diese

innovativen Techniken ein, die zwar am Anfang

etwas mehr kosten, aber langfristig viel kostengünstiger

sind. nicht uneigennützig: Schließlich

sind wir es, die nach zehn oder mehr Jahren

immer noch diese Gebäude nutzen möchten.“

Kadans Real estate GmbH

Schloss-Rahe-Straße 15

52072 aachen

tel.: 0241/93 67 28 00

info@kadans.de, www.kadans.de

ernest Meertens (l.) und Matthias Dötsch

BaUen, mieten, inVestieren

57


58 BaUen, mieten, inVestieren inFoserVice (anZeige)

Strategiezentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen

Neuer Sinusknoten

im Gesundheitssystem

in der Nähe des geografischen Mittelpunkts des Landes entsteht in den

kommenden Jahren der Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen. Das zentrale

exzellenzzentrum in Bochum kann zum takt- und impulsgeber einer ganzen

Branche werden.

Koordiniert wird die Entwicklung des

Gesundheitscampus von Dr. Andreas

Meyer-Falcke. Der Privatdozent und leitende

Ministerialrat aus dem Düsseldorfer Ministerium

für Generationen, Familie, Frauen und

Integration ist seit Mitte August Kopf des Strategiezentrums,

das die infrastrukturellen Rahmenbedingungen

schaffen, Leitprojekte initiieren,

Kooperationen und Forschung fördern, Akteure

vernetzen und so das ganze Land voranbringen

soll. „Wir nehmen die Herausforderung an“,

erklärt der Mediziner mit Blick auf das interdisziplinäre

Aufgabenspektrum seines Teams.

inspirierende Räume

noch ist der Gesundheitscampus eine Vision.

Enstehen soll er auf einem 45.000 Quadratmeter

großen Gelände in ummittelbarer nähe zur

Ruhruniversität und dem Strategiezentrum

Gesundheit. „Wir suchen kreative Planer, die

für dieses Areal eine neue Architektursprache

entwickeln, die einem medizintechnischen

Kompetenzzentrum mit europaweiter Strahlkraft

gerecht wird“, sagt Meyer-Falcke. nach

ersten Planungen braucht er ungefähr 15.000

Quadratmeter nutzfläche, um neugegründete

oder nach Bochum umziehende Einrichtungen

optimal unterbringen zu können. Ein zentrales

Element des Gesundheitscampus bildet die

erste staatliche Fachhochschule für Gesund-

Bei

ihm laufen die

Fäden für den Gesundheitscampus

in Bochum zusammen:

Dr. andreas Meyer-

Falcke

heitsberufe. Im Endausbau wird sie 1.000 Studienplätze

für angehende Hebammen, Logopäden,

Ergo- und Physiotherapeuten sowie

Kranken- und Altenpfleger anbieten. Zu den

neugründungen zählt auch das Europäische

Protein Forschungszentrum (PURE). In dem

Institut sollen Proteinbiomarker für die Diagnostik

von Erkrankungen, zum Monitoring von

Therapieverläufen und zur Prädiktion von Therapieerfolgen

entwickelt werden. Der Gesundheitscampus

wird außerdem zur neuen Heimstatt

für das Landesinstitut für Gesundheit und

Arbeit (LIGA.nRW), das Epidemiologische

Krebsregister nRW und das elektronische

Gesundheitscampus

Nordrhein-Westfalen

BioMedizinPark

U-Bahnlinie 35

Berufsregister für Gesundheitsfachberufe der

Länder. Letztere Einrichtung wird benötigt,

damit neben Ärzten und Apothekern auch weitere

Berufsgruppen des Gesundheitswesens in

Zukunft auf elektronische Verordnungen,

Rezepte und Dokumente zugreifen können. Der

Verbindung der Disziplinen Medizin und Informationstechnologie

wird auf dem Campus ein

besonderer Stellenwert eingeräumt. Darum

zieht auch das Zentrum für Telematik im

Gesundheitswesen von Krefeld nach Bochum,

um von hier aus den weiteren Aufbau einer

flächendeckenden Telematik-Infrastruktur in

nRW voranzutreiben. In unmittelbarer nachbarschaft

befindet sich der BioMedizinPark,

auf dem sich künftig gesundheitsaffine Unternehmen

ansiedeln können.

Chancen nutzen

Damit der Gesundheitscampus nRW die in ihn

gesetzten hohen Erwartungen erfüllen kann,

sind Dr. Andreas Meyer-Falcke und seine Mitarbeiter

auf die Unterstützung aller relevanten

Akteure des Gesundheits- und Medizinsektors

angewiesen. „Unser langfristiges Ziel ist die

Etablierung einer Dachmarke für Gesundheitsleistungen

aus nRW, mit der wir die internationale

Präsenz heimischer Unternehmen, Hochschulen

und Krankenhäuser unterstützen

können“, umreißt Meyer-Falke seinen Ansatz.

In Bochum könne künftig der wichtige Freiraum

für innovative Ideen und Projekte geboten

werden. „Der Ge sundheitscampus wird

aller Welt zeigen: Wir sind in der Breite Spitze

und in der Spitze exzellent!“ s

Strategiezentrum Gesundheit NRW

Universitätsstraße 136, 44799 Bochum

tel.: 0234/546837-810

andreas.meyer-falcke@gc.nrw.de

www.gc.nrw.de

Strategiezentrum

Gesundheit

Ruhruniversität

Bochum


anZeige

Gebäude für integrale Forschung- und entwicklung

der RWtH

innovationscampus Biotechnologie QiaGeN GmbH Forschungscampus innovative Materialien

Merck KGaa

Carpus+Partner aG

Gebäude, die Wissen vermehren

ein lichtdurchflutetes Gebäude mit vielen Fenstern. Dazu offene Räume und jede Menge Möglichkeiten für die

Mitarbeiter, ins Gespräch zu kommen: Das ist die Zentrale von Carpus+Partner in aachen. Denn geistige und

räumliche Freiheit sind für das Unternehmen untrennbar.

K

ommen Sie doch mit ins Bistro, da können

wir uns gut unterhalten!“ Eine

typische wie überraschende Begrü-

Wissen fördert. So wie wir in unserer Firma

arbeiten, vernetzt in dynamischen Teams,

so wollen wir das auch in den Gebäuden für

den kann man im Sommer komplett öffnen.

Freiraum und Innenraum fließen quasi ineinander.

Solche Übergänge sind bei der Wisßung

der Besucher der „Carpus+Partner AG“ unsere Kunden umsetzen“, führt der Architekt sensarchitektur enorm wichtig, es muss so

durch den Vorstand Günter Carpus: kein dunkel weiter aus. In der Tat haben viele Unternehmen wenig Abschottung wie möglich geben“,

getäfeltes Büro mit großem Schreibtisch und entdeckt, dass die so genannte „geschlossene beschreibt Tobias Ell. Wer Carpus besucht,

Clubsesseln als Treffpunkt – stattdessen offene Denkerzelle“ nicht mehr funktioniert. Der ein- merkt direkt, dass diese Philosophie des freien

Dialog-Ecken im hauseigenen Bistro, in versame geniale Forscher, der alles allein entwik- und kommunikativen Gedankenaustausches

schiedenen kleinen Besprechungsräumen oder kelt, gehört der Vergangenheit an. Aus diesem im Aachener Firmensitz vorgelebt und auf neue

in den offenen Besprechungsinseln auf jeder Grund wandeln sich eine große Anzahl von Projekte erfolgreich, aber auch individuell

Etage. Alles ist hier darauf ausgelegt, dass die Werksstandorten immer mehr zu Campus-Sze- übertragen wird. So ging es zum Beispiel beim

Mitarbeiter miteinander kommunizieren könnarien – wie bei den Projekten, die Carpus in neuen Forschungszentrum für die Merck Group

nen. „nur so funktioniert unsere Arbeit“, erklärt Darmstadt für das Pharmaunternehmen Merck hauptsächlich um die Bündelung wesentlicher

Günter Carpus und setzt sich an einen der gro- oder in Hilden für Qiagen entwickelt. Aktivitäten unter einem Dach, um entscheidenßen

Bistrotische, an dem auch viele andere

de Prozessverbesserungen und darum, Synergi-

Mitarbeiter sitzen. „Wir bauen Gebäude für die Gegen abschottung

en in einem Hightech-Umfeld zu erzielen. „Die

Wissensgesellschaft“, ergänzt Tobias Ell, Archi-

Projektparameter waren daher wesentlich

tekt bei Carpus+Partner. Zur Zeit plant er mit „Bei Qiagen etwa haben wir die Verknüpfung durch Forderungen nach Erweiterbarkeit, Flexi-

einem großen Team die Standorterweiterung mit der Qiagen-Allee geschaffen – eine Art bilität und optimierten Laborabläufen

für das Biotechnologieunternehmen Qiagen grüne Perlenkette der Wissenschaften, die sich bestimmt“, analysiert Günter Carpus.

mit Sitz in Hilden. „Unsere Kunden leben von durch das Werksgelände zieht. Die einzelnen

Innovation, neuentwicklung, Forschung, also Fachbereiche kommen dadurch immer stärker

Kunden einbinden

der neuentstehung von Wissen. Darum schaf- zum Austausch. Es gibt Espresso-Lounges und

fen wir eine Architektur, die den Austausch von Schaufensterlabore im Erdgeschoss. Die Fassa- Um seinen Kunden detailliert zu vermitteln,

welche Funktion die Wissensarchitektur hat

und wie man sie gestalten kann, hat

Carpus+Partner ein Workshopverfahren entwickelt,

in dem die Kunden von Anfang an in

die Planung eingebunden werden: „Wir verkaufen

keine fertige Lösung“, bekräftigt Vorstand

Günter Carpus, „wir bieten einen kompletten

Realisierungsprozess an. Eine Art Möglichkeitsarchitektur,

die nur mit dem Kunden zur

Wirklichkeitsarchitektur wird.“ s

tobias ell, architekt Firmenchef Günter Carpus

BaUen, mieten, inVestieren

Carpus+Partner aG

Weststraße 54

52074 aachen

tel.: 0241/8 87 50

info@carpus.de, www.carpus.de

59


60 BaUen, mieten, inVestieren

BaM Deutschland aG

Qualität im großen Maßstab

Die Herausforderungen am objektbau erreichen immer neue Dimensionen. Um sie zu meistern,

sind erfahrung, Mut und Phantasie gefragt. So werden anspruchsvolle Projekte realisiert, die als

Markenzeichen für bautechnische innovationskraft stehen.

Die Profis aus der BAM Deutschland AG kennen

keine Angst vor Größe. Das beweisen die zahlreichen

Bauten, die das führende Unternehmen im

deutschen Schlüsselfertigbau bereits entwickelt, geplant

und fertiggestellt hat. Die Referenzliste liest sich wie das

Who-is-Who der modernen Bauwirtschaft. Ob in der EnBW

Bürocity in Stuttgart, dem Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden,

dem Hackeschen Quartier in Berlin, dem Hamburger

Elbe-Einkaufszentrum oder der forensischen Klinik in

Herne, deren Grundstein kürzlich auf einem stillgelegten

Zechengelände gelegt wurde: Überall ist das Mitglied der

niederländischen Royal BAM Group als Generalunternehmer

maßgeblich beteiligt.

Volle Leistung vor ort

Obwohl unter diesem namen gerade mal zwei Jahre auf

dem Markt, verfügt die junge Firma über eine lange Tradition.

Denn die heutige BAM Deutschland AG ist 2007 aus

den beiden Schwestergesellschaften Müller-Altvatter Bauunternehmung

und Wayss & Freytag Schlüsselfertigbau

entstanden, die über hundert Jahre Baugeschichte

geschrieben haben. Ein Kompetenzschatz, der den 850

Mitarbeitern am Hauptsitz Stuttgart und sieben weiteren

Standorten in Deutschland zugute kommt. Die nähe zum

Markt gehört für Vorstand Michael Hager zu den besonderen

Stärken des Unternehmens: „In unserem bundes-


anZeige

weiten netz mit Standorten in Berlin, Göttingen, Düsseldorf

und Dresden, Frankfurt, nürnberg und München

finden Kunden kompetente Ansprechpartner für die effiziente

Umsetzung ihrer baulichen Vorhaben. In enger

Zusammenarbeit mit qualifizierten Ingenieuren und Kaufleuten

werden Aufträge aus den unterschiedlichen Bereichen

wie etwa Verwaltung, Kliniken, Schulen, Sport und

Event oder Shopping komplett ausgeführt. Aber auch kommunale

Gebäude sowie Public Private Partnership-Projekte

zählen zum BAM-Leistungsspektrum. Ebenso wie das

erfolgreiche Gebäudemanagement. Dabei gewährleistet

die Präsenz vor Ort eine hohe Wirtschaftlichkeit und die

zuverlässige Einhaltung von Terminen und Qualitätsstandards.“

Made by BAM gilt daher als Gütesiegel, auf das qualitätsbewusste

Kunden verstärkt setzen. Ein Vertrauen, das

sich auszahlt. 600 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften die

Stuttgarter inzwischen im Jahr – mit Trend nach oben. s

BaUen, mieten, inVestieren

Bam – rätsel mit drei Buchstaben

mit Bam gewinnen

Die Gewinner des Preisrätsels

stehen fest!

Je 2 tickets für eine

Veranstaltung ihrer Wahl

in der o 2 World in Berlin

haben gewonnen:

Gewinner aus ausgabe 3/09:

manfred Vogelsang

ernst Vogelsang GmbH, Herscheid

katja erdmann

eVVa Sicherheitstechnik GmbH, Krefeld

Gewinner aus ausgabe 4/09:

hans-georg szczygielski

Commerzbank, Mettmann

matthias müller

aBa BeUL GmbH, attendorn

Die meisten stehen zunächst ziemlich ratlos da. Was bedeutet eigentlich „BAM“?

Michael Hager klärt auf: „Die Wurzeln der Royal BAM Group, unserer Muttergesellschaft,

reichen bis in das Jahr 1869 zurück. Der Familienbetrieb entwickelte

sich rasch zu einer bedeutenden Baufirma im Lande. In Erinnerung an eines der

ersten Großprojekte, das damals für die Bataver Petroleum Gesellschaft in Den

Haag realisiert worden war, firmierte das Unternehmen später als „Bataafse

Aanneming Maatschappij“. Übersetzt heißen die Wörter so viel wie Bataver

Bauunternehmen Gesellschaft. Seit 1990 trägt die Firmengruppe, die mit rund

27.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über neun Milliarden Euro zu

den großen Baukonzernen Europas zählt, das namenskürzel „BAM“.

BaM Deutschland aG

Mönchhaldenstraße 26, 70191 Stuttgart

tel.: 0711/2 50 07-0

kontakt@bam-deutschland.de, www.bam-deutschland.de

61


62 BaUen, mieten, inVestieren

Gewerbliches Mietrecht

Vorsicht vor unzureichend

formulierten Klauseln

Der Bereich des gewerblichen Mietrechts gewinnt für Unternehmen immer mehr an Bedeutung,

denn aufgrund der kaum überschaubaren Rechtsprechung wird es immer schwieriger, den

Überblick zu behalten. Nicht selten kommt es dann dazu, dass etwa Vertragsregelungen, die

noch vor kurzem Gültigkeit hatten, plötzlich als unwirksam klassifiziert werden müssen.

Stichwort Schönheitsreparaturen: nicht wenige Mietverträge

über Geschäftsräume enthalten Regelungen,

kraft derer der Mieter verpflichtet ist, innerhalb

im Vertrag näher konkretisierter Fristen Schönheitsreparaturen

in dem Mietobjekt durchzuführen. Mit Urteil vom 08.

Oktober 2008 (XII ZR 84/06) hat der BGH entschieden,

dass diese Klauseln in vorformulierten Mietverträgen

unwirksam sind, da sie den Mieter unangemessen benachteiligen.

Mit dieser Rechtsprechung folgt der XII. Zivilsenat

des BGH der Auffassung des VIII. Zivilsenates, der entsprechende

Klauseln im Wohnraummietrecht bereits seit dem

Jahre 2004 für unwirksam erachtet. Die für den Vermieter

nachteiligen Rechtsfolgen beschränken sich aufgrund der

Unwirksamkeit der fraglichen Klauseln nicht allein darauf,

dass der Mieter nicht verpflichtet ist, die Schönheitsreparaturen

durchzuführen. Vielmehr ist es bei einer Unwirksamkeit

der Klausel zwingend Sache des Vermieters, während

der gesamten, oft langjährigen Laufzeit des

Mietvertrages die Schönheitsreparaturen auf eigene

Kosten in dem Mietobjekt durchzuführen.

Problematisch ist für den Vermieter auch, dass er insbesondere

bei der Kalkulation der Miete davon ausgegan-

v. l.: Dr. Helmut Krein, Ludger tubes,

imke Meier, Ulrike Butza, edgar Herrmann Die Partner von ebner Stolz Mönning Bachem

gen ist, keine Schönheitsreparaturen durchführen zu müssen.

Ob er im Gegenzug berechtigt ist, für die nunmehr ihm

obliegende Verpflichtung zur Durchführung der Schönheitsreparaturen

vom Mieter eine monetäre Kompensation

zu verlangen, ist äußerst zweifelhaft. So hat das OLG Düsseldorf

mit Urteil vom 18. Januar 2007 (10U102/06) für

Geschäftsraummietverträge entschieden, dass jedenfalls

eine ergänzende Vertragsauslegung zugunsten des Vermieters

in den genannten Fällen nicht in Betracht

kommt.

Kombination kann zu Unwirksamkeit führen

Selbst für den Fall, dass in einem vorformulierten Mietvertrag

eine wirksame Schönheitsreparatur-Klausel verwendet

wird, die die Vorgaben des oben genannten BGH-

Urteils beachtet und keinen starren Fristenplan enthält, ist

zwingend darauf zu achten, dass der Mietvertrag neben

der Schönheitsreparatur-Klausel keine vorformulierte Endrenovierungsklausel

enthält, gemäß welcher bei Beendigung

des Mietverhältnisses das Mietobjekt in renoviertem

Zustand zurückzugeben ist. Bereits im Jahre 2005 hat der


FachBeitrag (anZeige)

täglich aktuell:

www.ebnerstolz.de

Und zum kostenlosen Runterladen:

NoVUS, die aktuelle

informationspubli kation von

ebner Stolz Mönning Bachem

BGH (BGH XII ZR 308/02) entschieden,

dass eine Kombination einer – an sich zulässigen

– Schönheitsreparatur-Klausel mit einer

Endrenovierungsklausel aufgrund des dabei

auftretenden Summierungseffektes zur Unwirksamkeit

beider Klauseln führt. Einschneidende

Rechtsfolge dieser Rechtsprechung ist, dass der

Mieter weder zur Durchführung von laufenden

Schönheitsreparaturen, noch zur Durchführung

einer Endrenovierung verpflichtet ist.

teure Folgen

In einer neuen, zum Wohnraummietrecht

ergangenen Entscheidung hat der BGH (VIII ZR

302/07) nunmehr zudem geurteilt, dass ein

Mieter, der aufgrund einer unerkannt unwirksamen

Endrenovierungsklausel Schönheitsreparaturen

in einem Mietobjekt vornimmt, von

dem Vermieter Wertersatz für die von ihm

durchgeführten Arbeiten unter dem Gesichtspunkt

einer ungerechtfertigten Bereicherung

verlangen kann. In dem fraglichen Fall hatte

der Mieter, welcher fälschlicherweise von der

Wirksamkeit der Endrenovierungsklausel ausgegangen

war, in Eigenleistung die Endrenovierung

der zuvor von ihm angemieteten Wohnung

durchgeführt. Der BGH entschied, dass

der Vermieter dem Mieter Wertersatz nach dem

zu leisten hatte, was der Mieter billigerweise

neben einem Einsatz an freier Zeit als Kosten

für das notwendige Material sowie als Vergütung

für die Arbeitsleistung seiner Helfer aus

dem Verwandten- und Bekanntenkreis aufgewendet

hat oder hätte aufwenden müssen.

tragbare Lösungen finden

Die vorstehenden Fälle aus der juristischen

Praxis zeigen, dass bei der Erstellung von Mietverträgen

künftig noch mehr als bisher auf die

konkrete Ausgestaltung von Formulierungen

zu achten sein wird, mit welchen dem Mieter

die Verpflichtung zur Erbringung von Schönheitsreparaturen

übertragen wird. Bei bestehenden

Vertragsverhältnissen – die nicht ein-

seitig vom Vermieter abgeändert werden

können – gilt es, im Verhandlungswege eine

beiderseitig tragbare Lösung zu finden. Wichtig

ist es daher, sich rechzeitig mit qualifizierten

Rechtsexperten in Verbindung zu setzen, um

Fehler bei der Vertragsgestaltung von vornherein

ausschließen zu können. Ebner Stolz Mönning

Bachem, eine der größten mittelständischen

Beratungsgesellschaften in Deutschland,

kann auf dem Gebiet des gewerblichen Mietrechts

sowie auf den Gebieten des Handels-,

Gesellschafts- und Vertragsrechts auf langjährige

Erfahrung speziell bei der Betreuung von

Mittelständlern verweisen. Dabei profitierten

Dr. Helmut Krein

BaUen, mieten, inVestieren

ebner Stolz Mönning Bachem

Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwälte Partnerschaft

Konrad-adenauer-Straße 72-74, 42651 Solingen

tel.: 0212/25 20-60

helmut.krein@ebnerstolz.de, www.ebnerstolz.de

die Mandanten vor allem von dem multidisziplinären

Beratungsansatz aus Wirtschaftsprüfung,

Steuerberatung, Rechtsberatung und

Unternehmensberatung. Mit über 50 Rechtsanwälten,

zum Teil mit Mehrfachqualifikationen

als Steuerberater und/oder Wirtschaftsprüfer

sowie als Fachanwalt, ist das Unternehmen für

mannigfaltige Aufgaben gewappnet. s

Die Autoren Ulrike Butza und Dr. Helmut Krein

sind Rechtsanwälte und Steuerberater bei Ebner

Stolz Mönning Bachem sowie Generalisten

Recht/Steuerberatung an den Standorten

Solingen und Düsseldorf

63


64 BaUen, mieten, inVestieren

KÖLNtURM

ein ort lässt weit blicken

Das höchste Bürogebäude Kölns ist der KÖLNtURM im MediaPark. Hier finden

sich tagungsräume mit unverstelltem Blick über die Domstadt, eines der

besten Restaurants der Stadt und vor allem Unternehmen, die buchstäblich

hoch hinaus wollen.

reisfrage: Was haben der chinesische

Baumaschinenproduzent Sany Heavy

Industry Co. Ltd, der Finanzdienstleister

AWD, die Boston Consulting Group und

das Kölner Restaurant Osman30 P

gemeinsam?

Die Antwort: Büroräume mit Weitblick. Die

genannten Firmen sind nur einige der in Köln,

Deutschland, Europa und der Welt agierenden

Unternehmen, die ihren Sitz im Kölnturm

gefunden haben. Der Kölnturm, das höchste

Bürogebäude in der Domstadt am Rhein, ist

Sitz internationaler Unternehmen, die nicht nur

den Fernblick aus den obersten Etagen genießen,

sondern auch Wert auf hochwertiges

Ambiente und besten Service legen. Und während

die Finanzkrise weltweit viele Wolkenkratzer-Projekte

gestoppt hat, wird das Gebäudeensemble

des Kölnturms beständig weiter

aufgewertet. Die Eigentümergesellschaft EH

Estate Management hat erst vor wenigen

Wochen aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums

des Turms ein klares Bekenntnis zu dieser

Immobilie, zur Stadt Köln und zum Standort

„MediaPark“ abgegeben.

Hoch und wertig

Erklärtes Ziel der Eigentümer und der Service-

Mannschaft im Kölnturm ist es, den enormen

Wert des Hochhauses als Premium-Immobilie

langfristig zu sichern und dabei gleichzeitig die

optimale Betreuung der Mieter stets in den

Fokus zu stellen. Dementsprechend stellte ein

Empfang für alle Mieter im Juli dieses Jahres

die Pläne rund um die begehrte Immobilie für

die kommenden Monate vor: Eine Modernisierungskampagne

mit Umbaumaßnahmen für

den Eingangsbereich, eine komplette Auffrischung

des Erscheinungsbildes. Angefangen

bei Möbeln und Beschilderungen bis hin zur

Kleidung der Service-Mitarbeiter am Empfangsdesk

und der letzten Fußmatte. Die Mieter,

deren Gäste und Besucher sollen den hochwertigen

Eindruck, den das imposante

Gebäude alleine durch seine Höhe von 148

Metern von außen schon vermittelt, bis in die

kleinsten Details auch im Inneren wiederfinden.

Fassade als Kunstwerk

Ganz oben auf dem Kölnturm steht übrigens

eine Antenne des Westdeutschen Rundfunks

– und misst man diese bei der Höhenberechnung

mit, so überschreitet der Turm die 150

Meter und gilt damit als Wolkenkratzer. In der

Liste der höchsten Gebäude Deutschlands

steht er jedenfalls an zwölfter Stelle, und gäbe

es eine Liste der Wolkenkratzer mit besonders

außergewöhnlicher Fassade, so wäre ihm einer

der vorderen Plätze sicher. Der internationale

Stararchitekt Jean nouvell lieferte den Architekturentwurf

für den Kölnturm und machte

hier einmal mehr klar, dass er gegen sterotype

Bauten ist und Architektur eine Persönlichkeit

haben muss. Ergebnis ist die so genannte „lesbare

Fassade“: In die gläsernen Fassadenelemente

wurden Glas-Emaille-Pigmente eingebrannt.

Mit 400 verschiedenen Drucksieben

entstanden Bilder von Wolken, Ansichten des

Kölner Doms und der Kölner Altstadtkulisse.

Schaut man an der Fassade hinauf, so scheinen

sich diese Bilder in der Reflexion des Tageslichtes

zu bewegen. noch heute steht der Kölnturm

damit exemplarisch für eine neue Gegenständlichkeit

der Fassade. Doch ganz gleich, ob von

außen oder von innen: Das höchste Bürogebäude

der Domstadt bietet stets wechselnde An-

und Aussichten. Ob als ständiger Unternehmenssitz

oder um in über 100 Metern Höhe mit

Weitblick zu Tagen – beim besonderen Blick

auf die Dinge hilft das Team des Kölnturm

gerne weiter. s

Kölnturm

im Mediapark 8, 50670 Köln

tel.: 0221/50 05 20 38

info@koelnturm.de, www.koelnturm.de


anZeige

Regus Management GmbH

Gute adresse auf abruf

Den exklusiven Blick vom eigenen Schreibtisch auf die Düsseldorfer Königsallee kann man sich durchaus mit

einer teuren immobilie erkaufen. oder man mietet ihn auf Zeit, natürlich inklusive modernster Büroeinrichtung.

Und auf Wunsch wird auch der anzug in die Reinigung gebracht.

Solche flexiblen Arbeitsplatzlösungen

bietet Regus, weltweit einer der größten

Vermittler voll ausgestatteter Büroräume.

Mit dem neuen Regus-Center an der

Königs allee 92a hat das Unternehmen inzwischen

seinen vierten Bürostandort in Düsseldorf

eröffnet. Dort finden die Kunden zwei

komplett ausgestattete Konferenzräume, eine

Business Lounge, ein modernes Videokonferenzstudio

sowie professionellen Support durch

geschultes Personal und optimale Verkehrsinfrastruktur

vor. „Auch wer nur für einen kurzen

Stopp ein Büro braucht, um etwa Kunden und

Geschäftspartner zu treffen, ist bei uns an der

richtigen Adresse. So wird das Geschäft wirklich

mobil“, beschreibt Michael Barth, Regus-

Geschäftsführer in Deutschland. 164 Büros mit

rund 400 Arbeitsplätzen sind über Regus im

Stadtgebiet Düsseldorf verfügbar.

Für einen tag oder ein Jahr

Der Schlüssel zu den Vorteilen der Regus-Center

ist die „Business-World-Card“, mit der jeder

Regus-Kunde weltweit an einem der 1.000

Standorte ein Büro nach kurzer Anmeldung

nutzen kann. Diese sind vollständig möbliert,

mit der gesamten Büroinfrastruktur wie Internetzugang,

Telefon und Kopierer ausgestattet

und auf diese Weise sofort nutzbar. „Und das

Sekretariat hilft auch dann, wenn einmal ein

Anzug schnell in die Reinigung gebracht werden

muss oder man Karten für ein Abendprogramm

buchen möchte. Denn auch das zählt

zu einem guten Businessservice“, so Barth.

Flexible immobilienlösungen für die globalisierte Ökonomie: Regus-Deutschlandchef Michael Barth

nicht nur Selbständige oder Berater wissen die

Vorteile der Regus-Mitgliedschaft zu schätzen.

„Unternehmen können durch unsere flexiblen

Arbeitsplatzlösungen zwischen 60 und 80 Prozent

ihrer Immobilienkosten einsparen, haben

wir errechnet“, so Barth. Gerne nutzen beispielsweise

kleine Firmen, für die sich ein eigenes

Büro samt Empfang und umfangreicher

Ausstattung nicht lohnt, die Mietbüros. Auch

an Freiberufler oder Konzerne sowie mittelständische

Unternehmen, die Abteilungen auslagern

oder Vertriebs- und Projektbüros benötigen,

richtet sich das Angebot. Zudem können

sich Geschäftsreisende, die unterwegs an

entspannte Meetings in der Business Lounge Das Sekretariat steht den Nutzern helfend zur Seite

BaUen, mieten, inVestieren

einem ruhigen Ort arbeiten möchten, jederzeit

für ein paar Stunden ins Business Center zurückziehen.

auf Wunsch auch virtuell

Optimal auf die Zielgruppe der Existenzgründer,

die Wert auf eine gute Adresse mit perfektem

Sekretariatsservice bei tragbaren monatlichen

Grundkosten legen, ist das Konzept der

„virtuellen Büros“ zugeschnitten. Dabei hat der

Kunde freie Hand, ob er nur die Services, wie

persönlichen Telefonservice und Postweiterleitung

und die Adresse eines der Regus-Center

wählen, oder an einigen Tagen auch ein Privatbüro

nutzen möchte. „Wichtig ist der Aspekt

des netzwerkens“, fügt Michael Barth hinzu,

„deshalb bieten wir hier in Düsseldorf unter

anderem jede Woche ein Kundenfrühstück an.

Allein schon durch die Bandbreite der Branchen,

die man in einem Regus-Center findet,

entstehen oft viele nützliche Kontakte.“ s

Regus Management GmbH

Prinzenallee 7, 40549 Düsseldorf

tel.: 0211/520 25 140

michael.barth@regus.com, www.regus.com

65


66 BaUen, mieten, inVestieren

ProLogis Germany Management GmbH

Parklandschaft mit Wachstumsschub

Deutschland blüht auf. Nach der großen Krise sind die ersten positiven anzeichen zu beobachten, dass es wieder

aufwärts geht. Besonders deutlich zeigt sich diese entwicklung in den bundesweiten Logistik-Parks von ProLogis.

im Düsseldorfer Headquarter des Unternehmens wird dieser trend bestätigt. Denn in den vergangenen Monaten

zieht die Nachfrage nach maßgeschneiderten Mietangeboten mit exzellenter Standortqualität merklich an.

immer mehr Unternehmen aus Produktion,

Handel und Logistik geben ihre zögernde

Haltung auf und schauen sich verstärkt

nach attraktiven Logistik-Immobilien in verkehrsgünstiger

Lage um. Vor allem in nordrhein-Westfalen

schalten die Signale in den

Gewerbegebieten um auf Grün. Die Wirtschaft

gewinnt an Fahrt; die Geschäftsaktivitäten

kommen wieder auf Touren. nach den Zeiten

der Stagnation sorgt diese Aufbruchstimmung

bei ProLogis Deutschland für einen spürbaren

Wachstumsschub. Zur verständlichen Freude

von Christian Bischoff, Managing Director

Northern Europe: „Für uns als Anbieter von

Logistik-Immobilien gehört nordrhein-Westfalen

zu den klassischen Top-Regionen. Aus

guten Gründen. Beispielsweise schneidet

nRW im Vergleich zu den angrenzenden Benelux-Staaten

wesentlich besser ab – durch

wirtschaftliche Kraft, durch vorteilhaftere

Standortbedingungen, durch ein hohes Fachkräftepotential

und durch weniger bürokratischen

Aufwand. Die Kommunen haben ihre

Hausaufgaben gemacht und erteilen die erforderlichen

Baugenehmigungen zumeist sehr

zügig. All dies zusammen veranlasst unser

Unternehmen, in diesem Bundesland bevorzugt

zu investieren. Zur Zeit verfügen wir hier

über circa 350.000 Quadratmeter Flächen,

die ein ideales Umfeld bieten. Aufgrund der

beginnenden Geschäftsbelebung nehmen

wir außerdem zusätzliche Projekte in Angriff.

Unter anderem in Werne, wo in Kürze im Kun-

Der interkommunale

Gewerbepark oWL zählt

zu den Vorzeigeprojekten

von ProLogis. Der erste

Bauabschnitt ist bereits

vollständig vermietet

Partner für maßgeschneiderte Gewerbeimmobilienentwicklung: alexander Heubes (l.) und Christian Bischoff

denauftrag eine neue Gewerbeimmobilie entstehen

wird“.

Starke Präsenz in NRW

Auch an anderen ProLogis-Standorten ist man

ziemlich in Bewegung. Zum Beispiel in Duisburg,

wo neben den Standorten Köln,Weilerswist

und Herford ebenfalls attraktive ProLogis-

Immobilien entstehen sollen. Im Schnittpunkt

der Städte Herford, Bad Salz uflen und Bielefeld

hat ProLogis ein großflächiges Gelände

erschlossen, das nach Beendigung der letzten

Ausbaustufe über 60.000 Quadratmeter

umfassen wird. Schon heute haben sich hier in

einer der wirtschaftsstärksten Regionen

Deutschlands zahlreiche Firmen niedergelassen.

Alexander Heubes, bei ProLogis verantwortlich

für den Bereich Handel und Konsumgüter

in nordeuropa, fasst die Vorzüge

zusammen: „Für viele Kunden ist die hervorragende

Verkehrsanbindung an die Autobahn

A 2 ausschlaggebend für den Umzug an den

Standort OWL. Zudem schätzen sie die Flexibilität,

die Mietimmobilien gegenüber Kaufobjekten

auszeichnet. Als Mieter besitzen die

Firmen mehr Spielraum für betriebliche Investitionen

und können leichter reagieren, wenn

sich der Flächenbedarf ihres Unternehmens

einmal ändern sollte.“

Perfekter Umschlagplatz

für Übersee-importe

Ein weiteres Großprojekt befindet sich in Hünxe

im westlichen Ruhrgebiet. 40.000 Quadratmeter

sind bereits fertiggestellt; 120.000 Quadratmeter

sollen es einmal werden. Dann bietet

der neue Servicepark für Produzenten, Handels


anZeige

firmen und Logistiker perfekte Arbeitsbedingungen.

Vor allem Importeure, deren Waren

über Rotterdam nach Europa kommen, werden

den ProLogis-Park in Hünxe künftig verstärkt

ansteuern. nicht zuletzt auch deshalb, weil an

der Verteilerstation Duisburg-Hafen der Platzmangel

stetig zunimmt. Alexander Heubes:

„Gerade Importeure aus Übersee suchen nach

Alternativen und weichen auf die Häfen

Emmelsum und Rhein-Lippe aus, um ihre Containerfracht

umzuschlagen. Da unser Gewerbepark

in Hünxe nur wenige Kilometer entfernt

ist, erfüllt er alle Voraussetzungen für ein leistungsstarkes,

europäisches Distributionszentrum.“

Neues Service-Konzept gestartet

neben nRW engagiert sich ProLogis in den

prosperierenden Ballungsgebieten Baden-

Württemberg und Bayern. Im blau-weißen Freistaat

stehen im Moment zwei Standorte im

Mittelpunkt. Christian Bischoff mit den Einzelheiten:

„In Augsburg realisieren wir ein sehr

interessantes Projekt mit speziellen Serviceleistungen.

Unter anderem planen wir, eine Kinderbetreuung

für die Mitarbeiter der ansässigen

Firmen einzurichten. Auf diese Weise

ermöglichen wir vielen Frauen die Rückkehr in

den Beruf. Außerdem ist eine Kantine auf dem

Gelände vorgesehen. Darüber hinaus enthält

das Service-Programm weitere Dienstleistungen,

die allen Mietern aus einer Hand offeriert

werden. Damit kommen wir den Wünschen der

Mieter entgegen, die wir in einer Umfrage

ermittelt haben. Ich bin mir sicher, dass dieses

soziale Konzept Vorbildcharakter für künftige

Bauvorhaben besitzt.“ Dies gilt ebenso für die

nachhaltige Bauweise, die in dem neuen Logistik-Park

Augsburg zur Anwendung kommt.

Durch energiesparende Maßnahmen wie Wärmedämmung

und Fotovoltaikanlagen erzielen

die Experten von ProLogis eine beachtliche

Senkung der Heizkosten. Mit ein Grund für die

künftigen Mieter, sich für diesen Standort zu

entscheiden. Auch in der Metropole München

tut sich was. Während im dortigen

ProLogis-Park die vorhandenen

Flächen nahezu ausgebucht sind,

orientiert sich das Unternehmen

bereits anderweitig. „Wir

haben einen neuen Standort

im Raum München

im Visier, der schon

jetzt eine hohe nach- Venlo

frage auslöst“, verrät

der Geschäftsführer.

Damit nicht genug. Im

benachbarten Baden-

Württemberg haben sich

die Düsseldorfer vor kurzem

ein Filetstück im Industriepark

Unteres Kochertal

in neuenstadt gesichert.

70.000 Quadratmeter moderne

Logistikfläche sind in unmittelbarer

nähe von Heilbronn entstanden,

die dem wachsenden Bedarf

in der Region Rechnung tragen. So

erstaunt es nicht, dass inzwischen

über zwei Drittel des Areals vermietet sind.

„17.000 Quadratmeter stehen in neuenstadt

noch zur Verfügung. Interessenten, die sich hier

ansiedeln möchten, können wir einen schnellen

Einzugstermin zusagen“, erklärt Christian

Bischoff und fügt hinzu: „Ein weiteres Ziel ist

es, mit unserem Logistik-Dienstleistungszentrum

krisenfeste Arbeitsplätze zu schaffen und

zu sichern.“

Große Pläne in Nordeuropa

Als weltgrößter Anbieter von Logistik-Immobilien

ist ProLogis natürlich nicht nur in Deutschland

vertreten. Im nordeuropäischen Raum

zählen Belgien, Schweden, die niederlande

und Österreich zu den Ländern, die das Unternehmen

als Standort für neue Gewerbeparks

präferiert. In Wien beispielsweise baut ProLogis

auf rund 130.000 Quadratmetern einen Logistik-Park,

über den in Zukunft die Warenströme

von und nach Osteuropa fließen werden. s

Gewerbe all inclusive: im Logistik-Park

augsburg setzt man nicht nur auf

energieeffiziente Baulösungen – mit

Kinderbetreuung und Kantine wird

auch an die Mitarbeiter gedacht

BaUen, mieten, inVestieren

Verfügbare

ProLogis-standorte

ProLogis Germany Management GmbH

Peter-Müller-Straße 16

40468 Düsseldorf/airport City

tel.: 0211/5 42 31-0

info-de@prologis.com

www.prologis.com

übersicht der

bebaubaren Flächen in

· Augsburg

*

15.260 qm

· Bingen 10.000 qm

· Borken 10.500 qm

· Bremen 16.000 qm

· Duisburg 62.600 qm

· Edermünde 20.600 qm

· Emmerich 20.600 qm

· Frankfurt 8.500 qm

· Gernsheim/Darmstadt 36.000 qm

· Groß-Rohrheim 13.000 qm

· Hannover 4.000 qm

· Herbrechtingen 31.000 qm

· Herford 15.900 qm

· Himberg (Wien) 76.300 qm

· Hünxe 70.000 qm

· Kirchheim 63.000 qm

· Krefeld 12.500 qm

· Köln 27.100 qm

· Leipzig 43.000 qm

· Speyer 131.000 qm

* Die Quadratmeterangaben entsprechen den maximal

möglichen Größen der zu errichtenden Lagerflächen.

67


68 BaUen, mieten, inVestieren

VaLeReS industriebau GmbH

Fakten, Fakten, Fakten

Und immer an die Nutzer denken. Seit über 15 Jahren verbreitert die deutsche Niederlassung der europäischen

industriebaugruppe VaLeReS ihre Kundenbasis auf dem anspruchsvollen heimischen Markt mit klaren ansagen

und erstklassigen Gebäudekonstruktionen zu scharf kalkulierten Preisen.

Über 90 Prozent der neukunden kommen

auf Empfehlung zufriedener Altkunden.

Viel Lob erhält das Team von

Peter Schmelzer, dem geschäftsführenden Gesellschafter

der deutschen VALERES-niederlassung

der europäischen Gruppe, für seine floskellose

und geradlinige Beratungsphilosophie.

„Wenn wir uns mit einem Interessenten über

ein gewerbliches Bauprojekt unterhalten, dann

versuchen wir grundsätzlich, von Beginn an alle

Punkte anzusprechen, die einen Bau eventuell

verteuern könnten. Wir kennen die Stolpersteine

und gefährlichen Eventualitäten und

bringen alles aufs Tapet“, verspricht Peter

Schmelzer. Das Entwurfskonzept, die Bodentragfähigkeit,

die Höhensituation am Bauort

und die notwendigen Brandschutzanforderungen

sind die vier Hauptfaktoren, mit denen

VALERES die Kosten eines Bauprojekts genau

kalkuliert. Als Ergebnis der bereits in dieser

Phase intensiven und persönlichen Beratung

erhält der Bauherr ein Angebot mit einem realistischen

Kosten voranschlag. Auf niedrige

Lockangebote, die dann später in der Ausführung

nicht gehalten werden können, verzichtet

VALERES. Das koste vielleicht im Wettbewerb

den einen oder an deren Kunden, schaffe aber

langfristig zufriedene Bauherren, die VALERES

weiter empfehlen und mit dem nächsten Bau-

projekt wiederkommen, begründet Peter

Schmelzer den deutlichen Verhandlungskurs

seiner Bauingenieure. Angebote überbringen

die selbstverständlich immer persönlich. Befragt

man den Teamchef nach den Geschäftsfeldern

seiner Kunden, kann er stets bis ins

Detail Auskunft geben – ob es um die Produktion

vorgespannter Lager für Schiffskurbelwel-

Das neue 10.000 Quadratmeter große Logistikcenter

für die AMG Haustechnik in Alsdorf

haben die Spezialisten von VALERES so

errichtet, dass viele Prozesse spürbar verbessert

werden konnten. Das man durch den

neubau seine Ablaufkosten reduzieren

konnte bestätigt zufrieden AMG-Prokurist

Walter Goertz dem VALERES-Geschäftsführer

Peter Schmelzer (v. l.)


anZeige

len oder das Stanzen von Metallteilen für die

Mechanik von Autokofferraumklappen geht.

Die intensive Auseinandersetzung mit den Geschäftsprozessen

des Auftragebers gehört zur

Standardvorbereitung. In dieser Projektphase

wird das Wissen gesammelt, das zur passenden

Baulösung führt.

Leistung im Verbund

Die 16 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am

Deutschlandsitz in Würselen gehören zu einer

starken Mannschaft. Insgesamt planen, managen,

bauen und produzieren 560 Spezialisten

der unterschiedlichsten Disziplinen an neun

Standorten in fünf Ländern für gewerbliche

Bauherren. Die VALERES-Hauptverwaltung residiert

im belgischen Antwerpen, es gibt ebenfalls

leistungsstarke niederlassungen in Frankreich,

Luxemburg und in den niederlanden. Zur

aMG Haustechnik, alsdorfSchaaf, erkelenz

Gruppe gehören drei Betonfertigteilwerke und

zwei Stahlbauer, einer davon sitzt im sächsischen

Brehna. Durch die breite Aufstellung hat

VALERES die Qualität und den größten Teil der

Wertschöpfungskette im direkten Zugriff.

Seiteneinstieg möglich

Das Dienstleistungsangebot von VALERES ist

genauso skalierbar wie die individuellen Industriebauten,

die man realisiert. Das Spektrum

reicht von der Planung über die Umsetzung bis

zur Finanzierung, von der Projektentwicklung

bis zur Generalunternehmerschaft, von teilschlüsselfertigen

bis zu schlüsselfertigen Leistungen.

Von der internationalen Ausrichtung

profitieren Bauherren vor allem, wenn sie ins

benachbarte Ausland expandierten möchten:

Geht es um Projekte in den Benelux-Staaten

und Frankreich, bietet ihnen VALERES neben

BaUen, mieten, inVestieren

den Planungs- und Umsetzungsleistungen das

gesamte juristische und sprachliche Knowhow,

damit die Kunden dort schnell aus der

eigenen Gewerbeimmobilie heraus den Markt

erobern können.

In Deutschland hat VALERES bereits annähernd

300 Projekte realisiert. Aktuell errichtet

das Team um Peter Schmelzer unter anderem

für den Aachener Großküchenausrüster

Hannotte ein Lager mit Büroeinheit, für den

Wegberger Maschinenhändler MvM eine

Werks halle mit Verwaltungstrakt und für den

Metallpulverhersteller Spheromize im sächsischen

Limbach-Oberfrohna einen schlüsselfertigen

Produktions- und Verwaltungssitz. Der

geografische Tätigkeitsschwerpunkt liegt noch

in nordrhein-Westfalen, Branchenschwerpunkte

im Maschinenbau und in der Logistik. „Von

unserer Mannschaft braucht jeder Kunde im

normalfall nur zwei Mitarbeiter kennenzulernen“,

sagt Peter Schmelzer: „Seinen persönlichen

Vertriebsingenieur und den Projektleiter

für die Ausführung.“ So ist gewährleistet, dass

keine Reibungsverluste entstehen und alle Informationen

dorthin gelangen, wo sie gebraucht

werden.

Das Ergebnis dieser Strategie: Mit VALERES

baut man immer im grünen Bereich. Poten zielle

Bauherrenfehler werden bereits im Vorfeld erkannt

und korrigiert, Budgets und Termine

gnadenlos eingehalten. Die Angebote sind modular

und transparent aufgebaut. Der Bauherr

weiß genau: Das Basisgebäude kostet ihn X

Euro, die nächste Ausbaustufe Y Euro und für

ein mögliches Extra muss er weitere Z Euro und

eine um sieben Tage längere Bauzeit einkalkulieren.

Konflikte um Mehr- oder Minderleistungen

werden so quasi ausgeschlossen. s

VaLeReS industriebau GmbH

Karl-Carstens-Straße 11, 52146 Würselen

tel.: 02405/4 49 60

peter.schmelzer@valeres.de

www.valeres.de

Kirch, Monschau

69


70 BaUen, mieten, inVestieren

Merkur-Spielothek GmbH & Co. KG

Die Spielemacher und der freie

Sie verfügen über hervorragende technische Fähigkeiten, besitzen Übersicht, suchen die

passende Lücke, gehen engagiert zur Sache und motivieren ihre Mannschaft zu Höchstleistungen.

Die espelkamper Gauselmann aG ist mit ihrer tochter Merkur-Spielothek der europäische

Vorreiter der Spielstätten-Branche und hat als arbeitgeber und Spielstättenentwickler die

Standards enorm erhöht. 50 neue Standorte in den kommenden Jahren zu eröffnen, ist das

erklärte Ziel der Westfalen.

tempo, Tesa, Spielothek. Als Gattungsnamen

bezeichnen Marketing-Fachleute die Erzeugnisse

und Konzepte, deren namen sich als Synonym für

ihre Produktreihe durchsetzen konnten. Mit ihren Entertainmentcentern,

den Merkur-Spielotheken, hat es auch

die Gauselmann Gruppe in diese illustre Runde geschafft.

Seit 35 Jahren ist man am Markt aktiv. Seit 1974, als die

erste Spielstätte im niedersächsischen Delmenhorst eröffnet

wurde, gelang es ihnen, das Unterhaltungsautomatenspiel

in Deutschland von Grund auf zu revolutionieren. Die

Merkur-Spielotheken haben es geschafft, die Branche, die

ein vitaler Bestandteil des stabilen Wachstumssektors

Unterhaltungsindustrie ist, aus einem skeptisch betrachte-

ten Milieu herauszuholen und ihre öffentliche Wahrnehmung

positiv zu verändern.

europäischer Marktführer

Im extrem heterogenen deutschen Spielhallenmarkt sticht

Gauselmann als Marktführer deutlich hervor. Im vergangenen

Jahr betrug das Geschäftsvolumen des international

aufgestellten Mittelständlers 1,128 Milliarden Euro. 4.000

der insgesamt 5.500 Mitarbeiter sind in Deutschland

beschäftigt. 2.280 davon bei Merkur-Spielothek. Mittlerweile

stehen den Gästen 200 Spielstätten bundesweit zur

Verfügung. Und die Westfalen arbeiten mit Akribie an


anZeige

Raum

weiteren Eröffnungen. Alle Spielotheken vereinen

die hohen Standards, die von Seiten des

Unternehmens an ihr Personal, die technische

Ausstattung, die Immobilie, ihre Lage und ihr

Erscheinungsbild gesetzt werden. Praktizierter

Spieler- und Jugendschutz, eine Erweiterung

des Angebots um Billard- oder Bowlingangebote,

neue Designkonzepte, eine gute Einsehbarkeit

der Räume oder das Ausschankverbot

für alkoholische Getränke sind nur einige der

Gründe, warum in den Merkur-Spielotheken

heute ein repräsentativer Querschnitt der

Gesellschaft und in stark zunehmenden Maße

auch Frauen anzutreffen sind.

im konstruktiven Dialog

Mit diesen Qualitätsansprüchen haben es die

Merkur-Spielotheken in den vergangenen

Jahren geschafft, die teilweise fundamental

kritische Haltung von Verwaltungen in einen

konstruktiv geführten Dialog mit dem Automa-

tenspielsektor umzuwandeln. Jemand, der sich

mit dem öffentlichen Wahrnehmungswandel

auskennt, ist Michael Hoffmann, Geschäftsführer

Immobilien der Merkur-Spielothek GmbH &

Co. KG. „Wir werden von vielen Kommunalverwaltungen

und Projektentwicklern als Frequenzbringer

für ihre Standorte sehr geschätzt“,

sagt Hoffmann. Ein gutes Bespiel für die neue

Qualität der Zusammenarbeit ist der 5.200

Quadratmeter große und 8,8 Millionen Euro

teure neubau in Monheim am Rhein. Im Mai

wurde dort gemeinsam mit dem Bürgermeister

der 43.000 Einwohner großen Kommune der

Grundstein gelegt. „Die Zusammenarbeit mit

der Verwaltung war an der Sache, nicht an

Ressentiments ausgerichtet“, beschreibt Hoffmann

die Planungsphase rückblickend. Auch

in der ausgeprägten Zeitungslandschaft des

zwischen Düsseldorf und Köln gelegenen Mittelzentrums

war kein Dissens über die Ansiedlung

zu finden. Zu Gute kam den Espelkampern

einmal mehr die Erweiterung der Bandbreite

BaUen, mieten, inVestieren

Flächen gesucht

Für die weitere expansion sucht Merkur-

Spielothek in Städten ab 30.000 einwohnern

attraktive Flächen in Gewerbegebieten, Fachmarktlagen,

einkaufzentren oder autohöfen an

Hauptverkehrsstraßen mit einem aufkommen

von über 15.000 PKW täglich.

vom reinen Automatenbetrieb hin zu einem

umfassenden Entertainmentcenter mit Bowling-

und Billardangeboten, das eine lokale

nachfragelücke schließt.

Stadtentwicklung im Blick

Der Monheimer neubau, aber auch der aktuell

vor Vollendung stehende Bau im niederrheinischen

Hückelhoven, steht exemplarisch für

das Anforderungsprofil an nationale Standorte.

Vor allem in Städten ab 30.000 Einwohnern

mit attraktiven Flächen in Gewerbegebieten,

Fachmarktlagen, Einkaufzentren oder Autohöfen

an Hauptverkehrsstraßen mit einem Aufkommen

von über 15.000 PKW täglich plant

man zu expandieren. Auch Restrukturierungen

bei Bestandslagen werden momentan in

Angriff genommen. „Die wichtigen, aber

manchmal beengten Innenstadtstandorte sind

für uns meist nicht mehr zeitgemäß und werden

auch unserer Zielgruppe so nicht gerecht“,

71


72 BaUen, mieten, inVestieren

mit dem rückhalt

der Familie

Paul Gauselmann ist Familienunternehmer

durch und durch. Erörterte er früher, zu Zeiten

als selbständiger Musikautomatenauf steller,

grundlegende strategische Themen und Fragestellungen

mit seinen Brüdern Willi und

Eugen, haben heute die Auffassungen seiner

Frau Karin, die der Söhne Michael und Armin

als Vorstandsmitglieder der Gruppe, sowie die

seines Sohnes Karsten als Aufsichtsratsmitglied

starkes Gewicht. Gauselmann hat seit

1974 die Merkur-Spielotheken zum deutschen

und europäischen Marktführer aufgebaut, ist

Vordenker und Aushängeschild der Branche,

steht ihr als Vorsitzender des Verbandes der

Deutschen Automatenindustrie vor. Ein

besonderes Anliegen ist Paul Gauselmann

und seiner Familie das soziale Engagement

und die Sportförderung. Als Träger des Verdienstkreuzes

1. Klasse des Verdienstordens

der Bundesrepublik Deutschland gehört er zu

den herausragenden Persönlichkeiten des

Landes. Paul Gauselmann vollendete Ende

August sein 75. Lebensjahr.

eingespielter Familienrat (v. l.): armin, Karin,

Karsten, Paul und Michael Gauselmann

Gefragter investor: Merkur-Spielothek-Geschäftsführer Michael Hoffmann mit Monheims zu der Zeit amtierendem

Bürgermeister Dr. thomas Dünchheim sowie den architekten Peter Stepke und Petra Silberhorn (v. r.)

erläutert Hoffmann. Dennoch achte man auch

in diesem Bereich auf eine mit Stadtentwicklungsprozessen

in Einklang gebrachte Umzugsstrategie.

So etwa in Gladbeck. Michael Hoffmann

verdeutlicht: „Die öffentliche Hand hat

dort die Aufwertung des Standorts Innenstadt

vorangetrieben – ein Projekt, das auch wir mit

kurzfristigen Investitionen unterstützt haben.

Wären wir einfach ausgezogen, hätten wir

diese wichtigen Bemühungen konterkariert.“

nun, da die Prozesse stabiler geworden sind,

wird die Merkur-Spielothek zu Beginn des kommenden

Jahres ihren neuen Standort in einem

Gewerbegebiet beziehen.

Als gewichtiger Teil der familiengeführten

Gauselmann Gruppe legt Merkur-Spielothek

besonderen Wert auf hohe Personalstandards.

Die Hartnäckigkeit des Unternehmens in diesem

Punkt verkörpert Günter Holthausen. 14

Jahre hat der engagierte Personalleiter daran

gearbeitet, den neuen Ausbildungsberuf

„Fachkraft für Automatenservice“ sowie

„Automatenfachmann/-frau“ schlussendlich

durchzusetzen.

Gefragter ausbilder

Ein Unterfangen, das zu Beginn des Ausbildungsstarts

im August 2008 erfolgreich abgeschlossen

werden konnte. Dem langjährigen

Widerstand, gerade auch von Seiten der

Gewerkschaften, steht eine rege nachfrage von

Seiten der Jugendlichen gegenüber. Etwa ein

Dutzend Berufsschulen bieten den Ausbil-


anZeige

engagierter arbeitgeber: auf Betreiben der Gauselmann Gruppe wurden die ausbildungsberufe „Fachkraft

für automatenservice“ sowie „automatenfachmann/-frau“ auf den Weg gebracht

dungsberuf mittlerweile bundesweit an. „Wir

wollen ihn aber auf eine noch breitere Basis

stellen“, unterstreicht Holthausen. 114 Azubis

beschäftigt die gesamte Gauselmann Gruppe,

gut die Hälfte startete in einem der neuen

Ausbildungsgänge. „Mittelfristiges Ziel ist,

dass jede unserer Merkur-Spielotheken mindestens

einen Auszubildenden beschäftigt“, resümiert

Holthausen.

trumpfkarte Mitarbeiter

Service, Kundenorientierung und Kommunikation

mit den Gästen wird groß geschrieben

beim Espelkamper Spiele-Giganten. Ein bis

zweimal im Jahr durchläuft das Personal interne

und externe Schulungsmaßnahmen. Die

Kompetenzen in der Mitarbeiterführung seien

bekannt, sagt Geschäftsführer Hoffmann.

„Bestens geschultes und ausgebildetes Personal

ist gerade für den täglichen Betrieb eminent

wichtig. Was passiert denn, wenn ein

Spielemacher den Ball gekonnt in den freien

Raum gespielt hat“, fragt Hoffmann, um sich

die Antwort selbst zu geben. „Richtig, man

braucht Mitspieler im Team, die ihn aufnehmen

und verwandeln können.“s

Merkur-Spielothek GmbH & Co. KG

Merkur-allee 1-15

32339 espelkamp

tel.: 05772/49-734

expansion@spielothek.de

www.spielothek.de

BaUen, mieten, inVestieren

im Gespräch: Michael Hoffmann

Das gesamtpaket

stimmt

Die Merkur-Spielotheken befinden

sich weiter auf expansionskurs.

immobilien-Geschäftsführer

Michael Hoffmann erläutert,

warum man als Vertragspartner

gefragt ist.

Herr Hoffmann,

mit wie vielen

Ressentiments

hat ihre Branche

zu kämpfen?

Michael Hoffmann:

Das kann

man so nicht beantworten.Spielhalle

ist nicht

gleich Spielhalle. Mit den Merkur-Spielotheken

haben wir über die Jahre bewiesen,

dass wir durch solide Unternehmensführung

und mit hoher sozialer Verantwortung

ein verlässlicher Partner der Städte sein

können. Wir sind ein weithin geschätztes

Familienunternehmen. Hinter allem, was

wir tun, steht der name Gauselmann. Fakt

ist aber, dass unsere jahrelange Arbeit,

auch anderen innovativ ausgerichteten Anbietern

in der Branche zugute kommt.

Hand aufs Herz, wie wichtig ist das Argument

potenter Gewerbesteuerzahler?

Hoffmann: natürlich spielt die Höhe der

Steuereinnahmen für das geräuschlose „Ja“

bei einer Ansiedlung eine wichtige Rolle.

Sie gewinnen die Städte aber nur durch das

Gesamtpaket. Wir schaffen vor Ort 15 bis

20 Arbeitsplätze, arbeiten mit Hochdruck

an flächendeckenden Ausbildungsangeboten.

Bau und Betrieb kommen der heimischen

Wirtschaft zugute.

Sie setzen auf regionale Partner?

Hoffmann: Aber natürlich. Egal, ob Architektenleistungen,

Stahl-, Gerüst- oder Tiefbau,

Handwerker oder Reinigungsdienstleister.

Wir wollen unseren Kunden beste

Qualität bieten. Da ist die nähe zu den Objekten

unerlässlich. Die Mitarbeiter der Unternehmen,

Büros und Betriebe sind natürlich

auch wichtige Multiplikatoren für die

Akzeptanz vor Ort. s

73


ExzellenzReport

Vermögensverwalter und anlagespezialisten für Unternehmer


Substanz zu bilden und die lange

Perspektive im Blick zu behalten:

Dies kennzeichnet Unternehmer

nicht nur in ihrem Geschäft,

sondern auch, wenn es um die

private Vermögensbildung geht.

Das Wirtschaftsblatt stellt die

Spezialisten und ihre Strategien

vor, die den Unternehmern in

unserer Region für diese Aufgabe

zur Seite stehen.

Swiss Finance asset Management & trust aG Seite 76

Volksbank Remscheid-Solingen eG Seite 77

NatioNaL-BaNK aG Seite 78

UBS Deutschland aG Seite 80

Laureus aG Seite 82

Bankhaus Lampe KG Seite 84


76

exZeLLenZrePort

Swiss Finance Asset Management & Trust AG

Performance

nach Schweizer Vorbild

Nach langjähriger Präsenz in der Schweiz finden Kunden nun auch in

Deutschland eine Repräsentanz der Swiss Finance asset & trust aG (S.F.a.M).

Ceo und Verwaltungsratspräsident Hans-Joachim Holtschoppen und sein

Trader-team haben Mitte des Jahres ihre Repräsentanz am Rheinufer der

Düsseldorfer altstadt bezogen.

Die Börsenspezialisten aus Osteuropa,

den niederlanden, Lateinamerika

und Asien erzielen weiterhin

überdurchschnittliche Wachstumsergebnisse

für die S.F.A.M.-Kunden. „In Zeiten der gravierendsten

Finanzkrise seit 80 Jahren“, so Team-

Chef Holtschoppen, „haben wir für unsere

Kunden – je nach Anlageform – 2008 Vermögenswachstumsresultate

bis zu 38 Prozent

generiert“. Dieses Ziel sei 2009 bereits während

der ersten neun Monate erreicht worden.

Geldsache ist Vertrauenssache

Wie S.F.A.M.-Gründer Holtschoppen betont,

haben er und seine Finanzexperten „allein

schon aus eigenem Interesse heraus das börsentäglich

beste, individuell zugeschnittene

Resultat für die Klienten im Auge“. Der 40jährige

gebürtige Düsseldorfer fügt hinzu: „nur

erfolgreiche Performance zählt.“

Die S.F.A.M. ist als Vermögensverwaltung

in den entscheidenden vier Fachverbänden

organisiert, die der Qualitätssicherung im

namen der Kunden dienen: Im V / F / I (Verband

der Finanzdienstleistungsinstitute), einer

im S.F.a.M. Trader‘s Room

Interessenvertretung gegenüber dem Berliner

Bundesministerium der Finanzen (Schwerpunkte:

Kreditwesengesetz, Wertpapierhandelsgesetz,

Anlegerschutz, Wohlverhaltensregeln,

gesetzliche Aufsicht, Informationspflichten),

im VQF (Verein zur Qualitätssicherung von

Finanzdienstleistungen), einer Initiative des

Handels- und Dienstleistungsverbands HDV

sowie des Advokatenvereins im schweizerischen

Zug, die beide von der Eidgenössischen

Finanzverwaltung als Überwacher von Stan-

desregeln anerkannt sind, sowie im SAMT

(Swiss Association of Market Technicians).

SAMT gehört zum weltweiten Dachverband

IFTA (International Federation of Technical

Analysts). Beide Verbände examinieren und

zertifizieren Anlageberater. Chef-Trader und

EUREX-Anlageberater Hans-Joachim Holtschoppen

ist im Besitz aller Zertifikate, die von

der Börsenaufsich für einen qualifizierten Vermögensverwalter

vorgesehen sind.

Bestens angelegt

S.F.A.M ist weltweit auf allen Börsenplätzen

präsent. Das Unternehmen handelt alle gängigen

Finanzprodukte. Hinzu kommen zahlreiche

zusätzliche Dienstleistungen wie etwa die

komplette Abwicklung von Börsengängen

oder die Umsiedlung eines Unternehmens

in die Schweiz. Portfolio-Manager Holtschoppen

unterstreicht: „Wir verstehen uns als Business-to-Business-Trader,

sind aber ebenso

offen für ambitionierte Privatanleger.“ Die

Mindesteinlage beträgt im Regelfall um die

250.000 Euro. Ein befristeter Performance-Test

mit einer Einlage von 100.000 Euro mit der

Option auf Aufstockung ist möglich. S.F.A.M.,

die im Januar 2010 an die Börse gehen wird,

ist regulierter Schweizer Vermögensverwalter

und Trust (SRO Mitgliedsnummer: 12772. Firmennummer:

CH-170.3.031.894.9) s

Swiss Finance

asset Management & trust aG

Baarerstraße 79

CH-6300 Zug

tel.: 0041 (0)41/7 12 10 03

Repräsentanz Deutschland

Flingerstraße 1, 40213 Düsseldorf

info@sfam-trust.ch

www.sfam-trust.ch

Bieten anlagenmodelle nach guter Schweizer tradition: Hans-Joachim Holtschoppen und

Stephan Lüdemann


anZeige exZeLLenZrePort 77

Volksbank Remscheid-Solingen

Überlegt anlegen

Die weltweite Krise hat gezeigt: Bei einer Bank, die in schweren Zeiten unbeirrt Kurs hält, ist das

Vermögen in guten Händen. aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Firmenkunden der

Volksbank Remscheid-Solingen, auch ihr privates Kapital den erfahrenen anlageexperten

anzuvertrauen.

Jede Anlageberatung erfordert im ersten

Schritt eine gründliche Analyse der persönlichen

Verhältnisse“, macht Stefan

Funk, Regionalleiter Private Banking, klar.

„Dazu gehört auch herauszufinden, mit

welchem Anlegertyp wir es zu tun haben. Beispielsweise

kann ein Unter nehmer, der im operativen

Geschäft durchaus Risikobereitschaft

zeigt, im Privatbereich eher zur Vorsicht neigen.

Unsere Aufgabe besteht nun darin, ein ganzheitliches,

strukturiertes Konzept zu ent wickeln,

das perfekt auf die individuellen Bedürfnisse

und Ziele abgestimmt ist.“

Den Markt im Blick

Damit steht fest: Lösungen von der Stange gibt

es bei der Volksbank nicht – wohl aber ein

Produktportfolio, das eine Vielzahl von klassischen

wie innovativen Anlagemöglichkeiten

bietet. „Einige Kunden, die zu uns kommen,

sind gut informiert und wissen in etwa, was sie

wollen. Eine ausgezeichnete Basis, um konkrete

Gespräche zu führen und gemeinsam ein

befriedigendes Ergebnis zu erreichen“, berichtet

Stefan Funk aus der Praxis. „Verständlicherweise

hat ein Geschäftsmann jedoch keine

Zeit, den gesamten Anlagemarkt so sorgfältig

und kontinuierlich zu beobachten wie wir. Deshalb

kann er von uns erwarten, nachhaltig und

seriös betreut zu werden.“ Ist das Anlagepaket

erfolgreich geschnürt, kann der Kunde über das

weitere Prozedere entscheiden. Etwa darüber,

wie häufig sein Berater mit ihm in Kontakt

treten soll.

Nicht blenden lassen

Kurzfristige Trends, die viele Anleger geradezu

elektrisieren, verfolgen die Profis der Volksbank

daher wesentlich gelassener. Ein aktuelles Beispiel

ist die enorme nachfrage nach Edelmetallen,

die den Goldpreis von ehemals 682

innerhalb eines Jahres auf spektakuläre 1.024

Dollar pro Feinunze getrieben hat. Die Aussicht

auf satte Gewinne und eine unterschwellige

Inflationsangst lassen das Interesse an den

glänzenden Barren überdurchschnittlich wachsen.

Also eine goldrichtige Investition? Der

Fachmann meldet Zweifel an: „Man darf die

Preisentwicklung nicht isoliert betrachten. Im

gleichen Zeitraum hat nämlich der Dollar stark

an Wert verloren. Dies schmälert die vermeintlich

so großartige Rendite erheblich.“ Seine

Empfehlung: Sich nicht vorschnell beeindrukken

lassen, Ruhe bewahren und auf Konsolidierung

setzen.

in jedem Fall gut abgesichert

Den kritischen Blick auf das Wesentliche haben

Stefan Funk und seine Kollegen mit ihren

Klienten gemeinsam. Denn die wertkonservativen

Unternehmer aus dem bergischen Mittelstand

bevorzugen erfahrungsgemäß

An lageformen mit einem großen Sicherheitspotenzial.

Festverzinsliche Papiere, aber auch

solide Unternehmensbeteiligungen, Immobilien

und Direktanlagen zählen zu den Favoriten.

Das Leistungsprogramm im Private Banking

der Volksbank bietet aber noch mehr als

gut durchdachte Anlagestrategien. Auch

zur Absicherung von Familie, Betrieb und

Vermögen liefern die Experten die passenden

Bausteine. Stefan Funk: „Als kompetente

Mittelstandsbank der Region

haben wir uns einen exzellenten Ruf

erworben. Gut zu wissen, dass wir im

Private Banking ebenso starke Leistungen

bringen.“ s

Volksbank Remscheid-Solingen

Hauptverwaltung

Stefan Funk

tenter Weg 1-3

42897 Remscheid

tel.: 02191/69 94 64

stefan.funk@vobarsg.de

www.vobarsg.de


78

exZeLLenZrePort

NATIONAL-BANK

Kreditklemme? Nicht bei uns

Wie kann ich die Liquidität meines

Betriebes sichern? Viele Unternehmer

stellen sich derzeit besorgt diese

Frage. erschreckt vom Gespenst der

Kreditklemme, fürchten sie eine

restriktiv gehandhabte Kreditvergabe

durch die Finanzinstitute. Bei der

NatioNaL-BaNK zu unrecht.

Die nATIOnAL-BAnK, die sich traditionell

der mittelständischen Wirtschaft

verpflichtet fühlt, wird auch

in diesem Jahr mit ihren Krediten und anderen

Finanzlösungen als verlässlicher Partner zur

Verfügung stehen“, betont Dr. Thomas A.

Lange, Sprecher des Vorstandes. Der Dialog mit

den Kunden sei derzeit noch intensiver geworden

und umfasse beispielsweise auch die

Betrachtung und Analyse unterschiedlicher

Szenarien in der Unternehmensplanung. Zu

prüfen sei dabei natürlich auch, wie krisenfest

und zukunftsfähig ein Betrieb sich aufgestellt

habe. „Manchmal müssen auch traditionsreiche

Unternehmen umdenken, sich neu ausrichten,

um fit für die Märkte von morgen zu sein

– dies gilt im Besonderen für im Wandel befindliche

Regionen, wie derzeit das Bergische

Land“, so Lange.

Die Mischung muss stimmen

Als unabhängiger Partner erarbeitet die

nATIOnAL-BAnK mit einem breit angelegten

Sorgt für Verlässlichkeit:

Markus Müller

netzwerk an Kooperationspartnern für ihre

Kunden Finanzlösungen, die über die traditionelle

kurz- und mittelfristige Kreditvergabe

hinausgehen. „Um den aktuellen konjunkturellen

Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen,

ist insbesondere dem Finanzierungsmix im

Rahmen eines aktiven Bilanzstrukturmanagements

eine verstärkte Bedeutung beizumessen.

Hier analysieren unsere Firmenkundenbetreuer

die Wechselwirkungen der einzelnen Finanzierungsbausteine

auf die Ratingentwicklung“,

erläutert Markus Müller, langjähriger Firmenkundenspezialist

und Leiter der niederlassung

Wuppertal. „Wir beobachten, dass durch den

intensiven Dialog und die eingehenden Analysen

ergänzend auch eigenkapitalähnliche

Finanzierungsbausteine verstärkt in Betracht

gezogen werden“, so Müller weiter.

Mehr Kapital

Die Stärkung der Eigenkapitalbasis führe in der

Regel zu einer Ratingverbesserung des Unternehmens,

was wiederum die Beschaffung von

zusätzlichem Fremdkapital erleichtere, so der

Finanzexperte weiter. „Wenngleich der Markt

für die in den vergangenen Jahren stark

gewachsenen standardisierten Programme für

Mezzanine-Kapital in dem aktuellen Umfeld

kaum noch eine Rolle spielt, besteht unter

bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit,

die Kapitalbasis durch die Aufnahme einer

stillen Beteiligung zu verbreitern. Wir raten

zudem allen Unternehmen, ob Kunde oder nicht,

sich eingehend mit den aktuellen Förderprogrammen

der Kreditanstalt für Wiederaufbau zu

beschäftigen. Gerne informieren und unterstützen

wir auch bei der Beantragung der Mittel.“

Weitere individuelle Finanzierungsalternativen

bieten Leasing- oder Factoring-Modelle sowie

ein verbessertes Forderungsmanagement. So

führen beispielsweise Sale-and-Lease-Back-

Modelle, insbesondere in maschinenintensiven

Unternehmen, zu einer erhöhten Liquiditätsschöpfung

bei mittelfristigen Laufzeiten, weiß

Müller. Unter gewissen Voraussetzungen könne

hierbei durch das Heben stiller Reserven ein

zusätzlicher positiver Eigenkapitaleffekt erzielt

werden. Interessant seien auch flexible Finanzierungslösungen,

kombiniert mit Zinssicherungsmodellen.

Gemeinsam mit den Spezialisten

aus dem Zins- und Währungsmanagement

der nATIOnAL-BAnK werden für die Kunden

auch in diesem Bereich maßgeschneiderte

Lösungen erarbeitet.

Markus Müller: „Schließlich haben wir ein

gemeinsames Ziel: die positive Entwicklung der

Region zu fördern und die Zukunft für den Mittelstand

zu sichern.“ s

NatioNaL-BaNK Wuppertal

Bankstraße 23

42103 Wuppertal

tel.: 0202/31 78 93-0

wuppertal@national-bank.de

www.national-bank.de

anZeige


christoph schulte

RK Verpackungssysteme GmbH

Gelsenkirchen

günter haberland

M. Zietzschmann GmbH & Co. KG

Neuss

Walburga husemann

Husemann GmbH - Janin Design

Gronau

Dieter krüger

GKK Logistik GmbH

Kerpen-Sindorf

Unser Mittelstand: Mit tatkraft, erfindergeist und Verantwortung ist er das Rückgrat unserer

Wirtschaft. Das Wirtschaftsblatt verbindet als Deutschlands größtes regionales Mittelstandsmagazin

dieses Potential. Mit der exakten Besendung an die entscheidenden Köpfe in den heimischen

Unternehmen sorgt es für Kooperationen, Kunden und Kontakte. im Bergischen Land wie in den

anderen starken Regionen unseres Landes.

Wir sind Mittelstand!

© Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com


80

exZeLLenZrePort

Vermögenssicherung

Zuverlässiger

Fahrplan für

Finanzen

Volatile Kapitalmärkte,

Konjunktureinbruch, kurzfristig

schlechte Wirtschaftsaussichten,

Diskussionen um die altersvorsorge,

sinkendes Vertrauen und Änderungen

in der Steuergesetzgebung sorgen für

allgemeine Verunsicherung. Wie

genau soll und kann ein Vermögen

sinnvoll angelegt werden?

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und

damit verbunden eigener Unsicherheit

auf Seiten des Anlegers steigen

die Risiken für die Sicherung unternehmerischer

Vermögenswerte erheblich. So erwachsen

den Unternehmern unter Umständen überproportionale

Haftungsrisiken, bei deren

Eintritt sowohl das Unternehmen als auch die

persönliche Gesamtvermögensstruktur und die

Altersversorgung gefährdet werden. Wie ist

nun sichergestellt, dass die langfristig gesetzten

finanziellen Ziele auch erreicht werden?

Wer in diesem Umfeld eine zielgerichtete und

sinnvolle Entscheidung treffen will, sucht oft

professionellen Rat. Und diesen finden viele

bei einem erfahrenen Finanzinstitut.

Was ist das Ziel?

Bevor überhaupt eine Entscheidung getroffen

werden kann, sollte ein Ziel definiert werden.

Dazu ermitteln die Kundenberater bei UBS

zunächst die konkreten Wünsche und Vorstellungen

der Kunden. Sie besprechen beispielsweise

die Laufzeiten einer Geldanlage und,

welches Risiko die Kundin oder der Kunde

bereit ist, mit der Anlage in Kauf zu nehmen.

Schließlich gilt es herauszufinden, welche Anlage

mit Blick auf die steuerliche Situation einerseits

und die Liquiditätserfordernisse des Anlegers

andererseits am sinnvollsten ist. Werden

die Fragen jedoch komplexer oder sind etwa

individuellen Vermögensstrukturen sehr vielschichtig,

unterstützt ein Finanzplaner den

Kundenberater dabei, die Anliegen der Kunden

zu erfassen und gemeinsam die Zielvorgaben

zu ermitteln. Dabei ist es wichtig, die Ziele so

präzise wie möglich zu formulieren.

Folgende Fragen treten beispielsweise häufig

auf: Kann sich ein Unternehmer im 60.

Lebensjahr aus seiner Firma zurückziehen und

seinen Lebensstandard erhalten, auch ohne

einen Verkaufserlös für sein Unternehmen

erzielt zu haben? Die Antwort ist auch für die

Realisierung einer geplanten Unternehmens-


anZeige exZeLLenZrePort 81

nachfolge von größter Bedeutung. Ist es für

einen Privatier möglich, sein Vermögen in dem

von ihm vorgesehenen Umfang vorzeitig auf

seine Kinder zu übertragen, ohne dabei seine

eigene Altersversorgung zu gefährden? Wie

muss eine Geschäftsführerin handeln, wenn sie

etwa im kommenden Jahr eine Abfindung über

400.000 Euro erwartet? Was muss ein Ehepaar

bei einem geplanten Wegzug in andere europäische

Länder wissen und beachten?

ist-analyse als ausgangspunkt

Grundsätzlich gilt: Es gibt keine Fragen, auf die

es im Rahmen einer Finanzplanung keine Antworten

gibt. Um diese Fragen vollumfänglich

zu beantworten, ist eine gründliche Analyse

notwendig. nur, wenn der Finanzplaner alle

wichtigen Details, wie Vermögensstruktur,

Gesamtrendite, Liquidität, Einkommensteuer

und die wechselseitigen Abhängigkeiten genau

berücksichtigt, kann er eine solide Vorlage für

anstehende weitreichende und wegweisende

Entscheidungen erstellen. Am Anfang steht

daher die Ist-Analyse. Sie ist der Ausgangspunkt

für alle Planungen.

Langfristige Planung inbegriffen

Die Empfehlungen, die im Finanzplan ausformuliert

und auch beziffert werden, erstrecken

sich einerseits über alle Vermögensbereiche

wie etwa Wertpapiere, Immobilien oder

geschlossene Fonds. Andererseits deckt die

Analyse mehrere Zeithorizonte ab, die individuell

vorgegeben werden können. Das heißt,

dass der Finanzplaner nicht nur Empfehlungen

gibt, die kurzfristig – also innerhalb der nächsten

Monate – umgesetzt werden sollten. Vielmehr

enthält der Finanzplan auch Verbesserungsvorschläge

für die nachfolgenden Jahre.

Im Rahmen der Finanzplanung wird zudem

konkret dargestellt, wie sich die Umsetzung der

Empfehlungen auswirkt.

Beratung koordinieren

Selbstverständlich ist es unbedingt erforderlich,

eine Finanzplanung anzupassen beziehungsweise

zu aktualisieren, sobald sich an

den persönlichen Zielen, der persönlichen

Situation oder auch der Gesetzgebung etwas

ändert.

UBS Deutschland aG Wealth Management

www.ubs.com/deutschland

Niederlassung Düsseldorf

Uwe adamla

Leiter Region Nordrhein-Westfalen

Niederlassungsleiter Düsseldorf

tel.: 0211/478 11-11

uwe.adamla@ubs.com

Marktgebietsleiter Michael trümper

tel.: 0211/478 11-41

michael.truemper@ubs.com

Häufig stehen vermögenden Menschen mehrere

Spezialberater, die die unterschiedlichsten

Bereiche kompetent abdecken, zur Seite. Hier

ist zu fragen: Wer koordiniert diese Berater?

Wer stimmt deren Empfehlungen ab? Auch

diese Aufgabe wird im Rahmen einer Finanzplanung

regelmäßig erfüllt. Somit erhalten die

Kunden einen detaillierten, stets aktuellen

finanziellen „Fahrplan in die Zukunft“, damit

sie ihre mittel- und langfristigen Ziele sicher

erreichen. Wichtig: Das eigenständige Honorar

für diese Dienstleistung, das in Abhängigkeit

von Umfang und Komplexität der Finanzplanung

vorab ermittelt und vereinbart wird, stellt

eine für den Kunden neutrale, sachbezogene

Ausarbeitung sicher. s

Cecilienallee 11, 40474 Düsseldorf

Michael trümper Uwe adamla


82

exZeLLenZrePort

LAUREUS AG PRIVAT FINANZ

Alles ganz privat

Zahlreiche Geldinstitute sind daran interessiert, gleichermaßen das private und geschäftliche Vermögen

ihrer Klienten zu betreuen. Dies kann zu interessenkonflikten führen. etwa dann, wenn der Privatanteil

zu stark abgesichert wird, um die Firmengelder zu stützen – der Klient aber eigentlich lieber auf mehr

Rendite setzen würde. Schluss mit dieser Gratwanderung. Denn es geht auch anders.

Finanzplaner der LaUReUS aG PRiVat FiNaNZ: Profis in der Vermögensstruktur-Beratung

Als die LAUREUS AG PRIVAT FInAnZ

vor fünf Jahren am Standort Düsseldorf

ihre Arbeit aufnahm, überraschte

sie die etablierte Bankenwelt mit einem

neuen Konzept. Die strategische Ausrichtung

lautet: Konzentration der Kernkompetenz auf

die ganzheitliche Beratung in sämtlichen

Finanzfragen, wobei der Komplex Firmenvermögen

konsequent separat betrachtet wird

und der Fokus auf der Sicherung des Privatvermögens

liegt.

Diese saubere Trennung verhindert eine

unerwünschte Verquickung der beiden Bereiche

und schafft stattdessen die Voraussetzung

für eine optimale private Vermögensplanung.

Hermann-Josef Simonis, Sprecher des Vorstandes

der LAUREUS AG PRIVAT FInAnZ, erklärt:

„Die individuellen Bedürfnisse unserer Klienten

sind für uns der Maßstab. Darauf zugeschnitten

entwickeln wir ein persönliches Ver-

mögenskonzept, das alle Aspekte der augen-

blicklichen und künftigen Lebenssituation

berücksichtigt. Das bedeutet: Wir kümmern uns

nicht nur um eine nachhaltige Sicherung der

vorhandenen Werte, sondern schließen die

Absicherung der Partners und der Familie in

die Planung ein. So bieten wir beispielsweise

Hilfestellung, um die richtigen Entscheidungen

rund um das Thema Erben und Schenken zu

treffen. Dazu holen wir fallweise die entsprechenden

Steuerexperten und Juristen mit an

Bord.“

Konservativ ist zeitgemäß

Über 1.800 Klienten haben inzwischen ihr Privatvermögen

den Düsseldorfer Finanzspezialisten

anvertraut. Und sie sind gut damit gefahren.

Zwar ist die Finanzkrise auch an den

Klienten der LAUREUS AG PRIVAT FInAnZ

nicht spurlos vorbeigegangen, doch vergleichsweise

blieben die Verluste bemerkenswert

gering. „Die Kursverluste unserer Anleger konnten

in der Regel wieder aufgefangen werden.

Gründe hierfür sind die breite Streuung der Vermögenswerte

und die solide Grundausrichtung

in den Empfehlungen“, berichtet Herrmann-

Josef Simonis. Jeder im Team der zertifizierten

Finanzplaner kennt sich hervorragend in den

wichtigen Themenbereichen Risikovorsorge,

Vermögensanlage und -struktur sowie nachfolge

aus und entwickelt so individuelle Lösungen

für den Klienten.“

Gut vorgesorgt für den Ruhestand

Auf die Empfehlungen von LAUREUS ist offensichtlich

Verlass. Das zahlt sich aus – unter anderem,

wenn man den Ratschlägen bezüglich der

betrieblichen Alterssicherung folgt. Viele Unternehmer

haben diese Variante der Vorsorge für

sich selbst gewählt, ohne zu wissen, dass hier

sehr oft Unterdeckung droht. 70 Prozent der

Policen müssen im nachhinein überarbeitet werden,

um den späteren Ruhestand nicht zu

gefährden. Denn aufgrund der steigenden

Lebenserwartung reichen die ausgezahlten

Beträge für die Bedürfnisse im Alter nicht mehr

aus; die gesunkenen Zinsen schmälern den

erhofften Ertrag zusätzlich. Um die möglichen

Defizite aufzuspüren, ermitteln die LAUREUS-

Berater zunächst genau, was der Klient später

aus der betrieblichen Altersvorsorge zu erwarten

hat. Abgestimmt auf dieses Ergebnis wird ein

Kombi-Modell aus unterschiedlichen Anlageformen

ausgearbeitet, das gegenüber der klassischen

Lebensversicherung unter Ertragsüberlegungen,

aber vor allem in steuerlicher Hinsicht,

deutlich besser abschneidet.

Generell achten die Düsseldorfer bei ihren

Produkten auf einen geringen Risikofaktor. Ob

im Euroraum oder weltweit: Entscheidend ist,

dass das anvertraute Kapital gut und sicher


anZeige exZeLLenZrePort 83

angelegt wird. Dabei spürt das Team durchaus

interessante Projekte auf. Zum Beispiel Anlagen

in Immobilien mit festen Mietverträgen

von 15 bis 25 Jahren.

Partnerschaft

mit exklusivem anspruch

Um in den Genuss der hochklassigen Finanzdienstleistungen

zu kommen, sollten neue Klienten

der LAUREUS AG PRIVAT FInAnZ mindestens

250.000 Euro liquides Vermögen

mitbringen. Dafür erhalten sie eine Topbetreuung

von einem kompetenten Ansprechpartner,

der sie kontinuierlich auf dem weiteren Lebensweg

begleiten wird. Das Serviceangebot

besteht aus mehreren Bausteinen, die bei

Bedarf flexibel miteinander kombiniert werden

können. Am Anfang steht die langfristig angelegte

individuelle Analyse und Vermögensstrukturierung.

Ziel ist es, Stärken und Schwächen

der bestehenden Vermögenslage

aufzuzeigen, eine entsprechende Vermögenssicherungs-Strategie

zu entwickeln und Empfehlungen

für die Realisierung zu liefern.

Aufbauend auf dem Analyse-Ergebnis und

dem Anlageziel des Klienten werden nun maßgeschneiderte

Lösungen zur Vermögensanlage

ausgearbeitet. Zu diesem Zweck steht den

Beratern das komplette Spektrum an Produkten

und Leistungen des Finanzmarkts zur

Verfügung. „Selbstverständlich lassen wir unseren

Klienten danach nicht allein“, betont Hermann-

Josef Simonis. „Wir sind während der

Hermann-Josef Simonis, Sprecher des Vorstandes

der LaUReUS aG PRiVat FiNaNZ

gesamten Umsetzung der Strategie an seiner

Seite und überprüfen das Konzept darüber hinaus

regelmäßig auf seine Stimmigkeit.“

Vermögensnachfolge nach Wunsch

Etwa zwei Drittel des privaten Vermögens in

Deutschland sind in Immobilien investiert. Deshalb

bildet diese Anlageform einen wichtigen

Schwerpunkt in der Arbeit des LAUREUS-

Teams. Durch Schnittstellen zu spezialisierten

netzwerkpartnern stellen die Profis sicher, dass

die Immobilienwerte des Klienten perfekt für

dessen Altersversorgung eingesetzt werden –

mit Aussicht auf steigende Renditen. Zur ganzheitlichen

Betreuung gehört natürlich auch die

Beratung zu nachfolgethemen. Hermann-Josef

Simonis: „Testament, Schenkung und Stiftung,

aber auch das Übertragen von Vollmachten,

sind hochsensible Bereiche, die viel Einfühlungsvermögen

und gegenseitiges Vertrauen

erfordern. In ausführlichen Gesprächen finden

wir heraus, was genau der Klient möchte und

helfen ihm, seine Vermögensnachfolge

wunschgemäß zu regeln. Denn wir sind uns

der Verantwortung bewusst, die wir damit

übernehmen.“s

LaUReUS aG PRiVat FiNaNZ

Ludwig-erhard-allee 15

40227 Düsseldorf

tel.: 0211/1 60 98-0

info@laureus-ag.de

www.laureus-ag.de

50 Plus im Fokus

Gerade eben wurde die LAUREUS AG PRI-

VAT FInAnZ vom Bundesverband 50 Plus

e. V. als einziger strategischer Private-Banking-Partner

ausgewählt und zertifiziert.

Aufgabe dieser deutschlandweit tätigen

Finanzdienstleistungs-Kooperation ist es,

den speziellen Bedürfnissen der vermögenden

Kunden im Alter von über 50 Jahren

noch besser gerecht zu werden – immerhin

eine Gruppe von mehr als 30 Millionen Menschen

hierzulande mit einem netto-Vermögen

von rund drei Billionen Euro. Der Bundesverband

50 Plus e. V. hat die LAUREUS

AG PRIVAT FInAnZ außerdem damit

betraut, geeignete Fachleute aus dem

Finanzdienstleistungsbereich für die Umsetzung

des Beratungskonzepts „Finanzen 50

Plus“ zu prüfen und auszuwählen.


84

exZeLLenZrePort

BAnkhAus LAmpe

Tradition zahlt sich aus

Bankiers, die als Partner agieren. Beratung, die Bestehendes erhält. erfahrung, die unabhängig von

Produkten eingesetzt wird: Unternehmer sollten sich von einigen herkömmlichen Vorstellungen

verabschieden, wenn sie Kunde beim Bankhaus Lampe sind.

Wir lieben Unternehmer. Diese

nicht ganz alltägliche Aussage

bringt auf den Punkt, warum

eine inhabergeführte Privatbank der richtige

Partner im Bankenkreis eines Unternehmers

ist. Denn das Bankhaus Lampe ist selbst Teil

der familiengeführten Dr. August Oetker KG

und kennt die Ansprüche und Bedürfnisse mittelständischer

Firmenkunden.

In der Regel ist das Bankhaus Lampe Mitspieler

innerhalb eines Bankenkreises für

Unternehmen mit Umsatzgrößen von etwa 20

bis 500 Millionen Euro. Im Gegensatz zu vielen

anderen Banken sieht das Bankhaus Lampe

den Kredit als wesentliche Verbindung zum

Kunden. Über das für Unternehmer essentiel-

le Kreditgeschäft entwickeln die Geschäftspartner

Vertrauen zueinander, das dann wiederum

als Basis für andere, sensible

Entscheidungen dient. Wie zum Beispiel ein

Firmenkauf beziehungsweise -verkauf oder

damit verbundene nachfolgefragen.

Know-how für Firmenkunden

Doch das Leistungsspektrum für Firmenkunden

umfasst noch einiges mehr: Finanzierungsformen

wie Mezzanine-Kapital oder das Zinsund

Währungsmanagement zur Optimierung

vorhandener Finanzierungen oder zur Risikoreduzierung.

Mit viel Know-How und bei Bedarf

mit ausgewiesenen externen Spezialisten wer-

den komplexe Fragestellungen im Team gelöst.

Auch bei Unternehmenskäufen oder -verkäufen

kommen die Stärken der Privatbank zum

Tragen. Dank der Tochtergesellschaft Lampe

Corporate Finance GmbH mit Sitz in Hamburg

und Frankfurt können auch diese Anfragen

kompetent und vor allem diskret im eigenen

netzwerk gelöst werden. Falls ein Vermögen in

eine Stiftung überführt werden soll – was

durchaus sinnvoll sein kann, um das Vermögen

für die nachkommende Generation zu erhalten

– tritt die Tochtergesellschaft Lampe Asset

Management in Aktion, die das Geschäftsfeld

der institutionellen Anleger betreut. Hier werden

zum Beispiel auch die Gelder von Versicherungen

oder Pensionskassen nachhaltig


anZeige exZeLLenZrePort 85

„ Die spannenden Aufgabenstellungen

beginnen

für die Berater des Bankhaus

Lampe da, wo Privat- und Firmenvermögen

sich überschneiden und

die Beratung für das eine Vermögen

Auswirkungen auf das andere

hat. Da hilft es, wenn die Zusammenarbeit

zwischen Kunde und

Bank auf einer langjährigen, vertrauensvollen

Basis beruht und

man sich in intensiven Gesprächen

kennen gelernt hat. Erst so

kann eine ganzheitliche, individuelle

und unabhängige Betreuung

unter Berücksichtigung des Firmen-

und des Privatvermögens

wirklich praktiziert


werden.

und unter dem Gesichtspunkt des Vermögenserhalts

verwaltet.

Beratung für Privatkunden

Inhaber mittelständischer Unternehmen, Vorstände

und Geschäftsführer haben oftmals

auch besondere Anforderungen hinsichtlich

ihrer eigenen Finanz- und Vermögensplanung.

Auch hier können die Berater des Bankhaus

Lampe auf einen großen Erfahrungsschatz

zurückgreifen, vertrauen doch viele Firmenkunden

auch im Privatbereich auf die Kompetenz

der Bankiers. Für Wenige Besonderes leisten

– so lautet der Leitspruch. Bei der Betreuung

der Privatkunden stehen konservative, sub-

Blick in die unternehmerische Zukunft

Wertvolle Praxistipps der Spezialisten des Bankhaus Lampe

zum thema Unternehmensverkauf

Wenn man Studien von Banken und Verbänden vergleicht, so ist das große Thema der kommenden

fünf bis zehn Jahre der Generationenwechsel in den mittelständischen Unternehmen.

Bei knapp einem Drittel der Unternehmen steht dann ein Führungswechsel an. nicht immer

lässt sich die nachfolge intern meistern, mitunter muss ein Unternehmen auch verkauft

werden, um Arbeitsplätze zu erhalten und Standorte zu sichern.

Folgende Praxistipps können helfen, die ersten Schritte eines Unternehmensverkaufs in

Angriff zu nehmen:

1. Bereiten Sie das Thema gut vor: Leiten Sie notwendige steuerliche oder

rechtliche Weichenstellungen rechtzeitig ein.

2. Kommunikation: Familienmitglieder und Vertraute sollten von vorneherein

in Ihre Überlegungen eingebunden werden.

3. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt.

4. Schätzen Sie den Kaufpreis realistisch ein: Ein Käufer wird seinen Planungen die

potentiellen künftigen Erträge zugrunde legen. Gut ist, wenn Sie sich über

branchentypische Kaufpreismultiplikatoren informieren.

5. Erstellen Sie einen Projektplan und schätzen Sie Zeit und Arbeitsaufwand

richtig ein – ein Unternehmen lässt sich nicht nebenbei verkaufen.

6. Sprechen Sie potentielle Interessenten anonym an: Einzelheiten sollten erst

nach einer Vertraulichkeitserklärung nach außen dringen.

7. Sprechen Sie mit mehreren Investoren – wie bei sonstigen Investitionsentscheidungen

auch. So können Sie zwischen mehreren Konzepten wählen und im Idealfall den Preis

maximieren.

stanzerhaltende Maßnahmen im Vordergrund.

Die ganzheitliche Vermögensverwaltung

umfasst die systematische Analyse des Vermögens

und hat die Entwicklung einer Anlagestrategie

zum Ziel, die persönliche, familiäre,

steuerliche und rechtliche Aspekte berücksichtigt.

Auf hauseigene Produkte wird dabei

bewusst verzichtet – die Anlageempfehlungen

bleiben so frei von Eigeninteressen.

neben der individuellen Vermögensverwaltung

und Depotbetreuung können sich Privatkunden

aber auch bei der Verwaltung von

Stiftungvermögen beraten lassen. Geschlossene

Beteiligungen runden das Portfolio ab und

ermöglichen ein gewogenes Chancen- Risiko-

Verhältnis. s

Bankhaus Lampe KG

Jägerhofstraße 10

40479 Düsseldorf

ansprechpartner:

Volker arndt & thomas Ullrich

tel.: 0211/49 52-0

www.bankhaus-lampe.de


86 UnternehmensBeratUng

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

Die eigene Mannschaft gezielt stärken

Schlagkräftig auf er

Von Karsten Sander und Marc Daniel Schmelzer

Wo sind interessante Märkte? Wie ticken meine Kunden von morgen? Wo stecken

in meinem Unternehmen ungenutzte Wachstums- oder Sparpotentiale? Bei der

Suche nach den richtigen antworten wähnen sich bergische entscheider häufig

allein im Boot. Sie brauchen aber unabhängigen Sachverstand, um auch tiefere

Konjunkturwellentäler sicher durchfahren zu können. Den bieten kundige

Fachleute, mit denen man seine Mannschaft individuell und projektbezogen

verstärken kann.


folgskurs

Unternehmer aus unserer Region befinden

sich bei der Suche nach einem

fachlich versierten Firmenbegleiter in

einer besonders komfortablen Situation, wie

man beim Bundesverband Deutscher Unternehmensberater

BDU e. V. mit Sitz in Bonn

weiß. Der größte Unternehmensberater-Verband

in Europa vertritt rund 13.000 Berater in

530 Mitgliedsfirmen, vom Ein-Mann-Büro bis

zur weltweit operierenden Consulting-Gesellschaft.

„In keinem anderen Bundesland ist die

Beraterdichte, bezogen auf die Einwohnerzahl,

vergleichbar hoch“, sagt Verbandssprecher

Klaus Reiners. Unternehmensberatungsleistungen

sind mittlerweile selbstverständlicher

Bestandteil der arbeitsteiligen Wirtschaftswelt,

so der Fachmann. Die nachfrage seitens Industrie,

Wirtschaft und Verwaltung sei in

Deutschland seit dem Beginn der 1950er Jahre

kontinuierlich gestiegen. Die wachsende

Komplexität, die voranschreitende Globalisierung

sowie die schnellen Veränderungsrhythmen

spielen dabei eine entscheidende Rolle

– und natürlich auch die aktuelle wirtschaftliche

Lage. Leider zeige die Erfahrung aber auch,

dass viele Unternehmen in einer Krisensituation

erst spät, oder gar zu spät, professionelle

Unterstützer mit ins Boot holen, so Reiners. Je

mehr Zeit verstreiche, desto schwieriger werde

es, die Weichen erfolgreich für die Zukunft zu

stellen. Das haben vor allem kleine und mittelständische

Betriebe frühzeitig erkannt. „Wäh-

UnternehmensBeratUng

rend viele Konzerne und Großunternehmen zu

Beginn des Jahres zunächst wie in einer Schockstarre

gefangen waren, ist der Mittelstand

bereits frühzeitig aktiv geworden“, berichtet

Klaus Reiners.

Mittelstand ist aktiv

Gerade in familiengeführten Unternehmen sei

man einerseits zwar gewöhnt ,Entscheidungen

selber und ohne externe Ratgeber zu treffen,

andererseits sei das Verantwortungsbewusstsein

gegenüber der Firma und ihren Angestellten

hier aber auch besonders groß. „Das führt

dazu, dass viele ihre mentalitätsbedingte Zurückhaltung

gegenüber ‚fremden’ Experten

87

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


88 UnternehmensBeratUng

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

- AnZEIGE -

überwunden und einen fachlich versierten Berater

ins Unternehmen geholt haben, um für

ihre Zukunft Sorge zu tragen“, sagt Reiners.

Aktuell sei vor allem Unterstützung bei der internen

neuaufstellung vieler Betriebe gefordert

– Modelle zur Kostenoptimierung und

Restrukturierungsmaßnahmen stehen momentan

im Vordergrund der Beratertätigkeit. In

nächsten Schritten prüfe man die Entwicklung

zusätzlicher Produkte sowie die Erschließung

ergänzender Märkte und versuche, dafür Finanzierungsmöglichkeiten

zu eröffnen.

Fördergelder zur

Unternehmensförderung

Immer häufiger bedienen sich mittelständische

Unternehmen bei der Suche nach kompetenter

Begleitung der Förderinstrumente des Landes

– beispielsweise der Potentialberatung. Sie soll

Firmen dabei unterstützen, die Wettbewerbsfähigkeit

und Beschäftigung zukunftsorientiert

Die Branche

Seit 1999 kann sich die Berater-Branche über

ein Umsatzplus von durchschnittlich acht

Prozent pro Jahr freuen; für 2009 erwartet

der BDU eine Steigerung um drei Prozent im

Vergleich zum Vorjahr. Mit dem höchsten

Zuwachs rechnen die Beratungsunternehmen

der Größenklasse „eine Million bis 2,5

Millionen Euro Umsatz“ mit einem durchschnittlichen

Unternehmenswachstum von

7,1 Prozent und in der Größenklasse „500.000

Euro bis eine Million Euro“ mit 6,4 Prozent.

Knapp drei Viertel der Marktteilnehmer dieser

beiden Größenklassen gehen von einem

Umsatzplus im Jahr 2009 aus.

Der Umsatz der Branche verteilte sich

2008 auf die einzelnen Beratungsfelder wie

Um einen Beratungsscheck Potentialberatung

zu erhalten, müssen sich Unternehmen

im Rahmen eines obligatorischen informationsgesprächs

bei einer von landesweit 100

Beratungsstellen vorstellen. Dort kann bereits

kurzfristig geprüft werden, ob die Fördervoraussetzungen

erfüllt sind.

eine Übersicht der Beratungsstellen Potentialberatung

findet man im internet unter:

www.gib.nrw.de/service/downloads/Beratung.pdf

zu sichern und auszubauen. Die Förderung beantragen

können alle Unternehmen mit weniger

als 250 Beschäftigten, die mindestens fünf

Jahre am Markt aktiv sind. Für maximal 15

Beratungstage gewährt man ihnen bei positivem

Bescheid einen Kostenzuschuss von bis zu

50 Prozent und maximal 500 Euro pro Tag. Die

dafür nötigen finanziellen Mittel kommen vom

Land und aus den Töpfen des Europäischen

Sozialfonds. „Annähernd 13.000 Betriebe haben

seit dem Jahr 2000 eine Potentialberatung

genutzt – und dadurch rund 7.000 neue Arbeitsplätze

geschaffen“, resümierte nRW-Arbeitsminister

Karl-Josef Laumann Ende vergangenen

Jahres. Und die nachfrage steigt: In den

ersten sechs Monaten 2009 wurden 970 Potentialberatungen

auf den Weg gebracht – ein

Zuwachs von rund 15 Prozent im Vergleich zum

Vorjahreszeitraum. Die antragstellenden Betriebe

erhielten dafür 4,8 Millionen Euro – seit

Beginn der Förderung wurden über 64 Millionen

Euro bereitgestellt. s

folgt: Auf die Organisations- und Prozessberatung

entfielen 44,4 Prozent, auf die Strategieberatung

23,7 Prozent, auf die IT-Beratung

21,6 Prozent und auf die

Human-Resources-Managementberatung

10,3 Prozent. Die stärkste nachfrage nach

Unternehmensberatungsleistungen kam

weiterhin von Klienten des Verarbeitenden

Gewerbes (33,8 Prozent) und der Finanzdienstleistungsbranche

(23,7 Prozent).

2008 arbeiteten in Deutschland knapp

86.000 Unternehmensberater (plus 9,5 Prozent)

in rund 13.600 Beratungsfirmen (minus

4,5 Prozent). Insgesamt waren 2008 bundesweit

über 115.000 Mitarbeiter in der Consultingbranche

beschäftigt. (Quelle BDU)

ein Online-Check gewährt unter http://dev.

gib-nrw.de/site/homepage/service/beratertool/potentialberatung-online-checkerste

einblicke.

Weitere informationen zu Förderprogrammen

und Finanzhilfen des Bundes, der Länder

und der eU unter:

www.foerderdatenbank.de


anZeige

Stefan talarczyk

Fahndung nach verborgenen Stärken

Der Blick auf die Umsatzzahlen nährt den Verdacht: Die Möglichkeiten am Standort sind längst noch nicht

ausgeschöpft; der Vertrieb kann mehr, als er augenblicklich leistet. Höchste Zeit, einen professionellen

ermittler einzuschalten, der sich auf die Suche nach bisher ungenutzten Ressourcen macht.

Kleinere und mittlere Unternehmen

stecken häufig in einem Dilemma. Im

Tagesgeschäft bleibt kaum Gelegenheit

für eine gründliche Recherche, mit deren

Hilfe die aktuellen Chancen im Markt präzise

ermittelt werden können. Daher gilt in den

meisten Fällen das Prinzip „Weiter so“ – selbst

wenn damit der Verzicht auf eine Ertragssteigerung

verbunden ist. Stefan Talarczyk, Unternehmensberater

aus Wuppertal, kennt das

Problem und bietet eine effiziente Lösung an:

„Ich setze auf eine Zwei-Phasen-Strategie, die

für meine Auftraggeber einen größtmöglichen

nutzen bringt. Die Kombination dieser beiden

Komponenten führt unter anderem dazu, dass

Fahnder nach ungenutzten Ressourcen:

Stefan talarczyk

sich die Quote bei der neukundengewinnung

um bis zu 50 Prozent erhöht.“

Systematisch auf der Spur

Im ersten Schritt erstellt der Experte eine systematische

Analyse, um die Potentiale sowohl im

Markt als auch in der Vertriebsstruktur des

Unternehmens zu ermitteln. Auf diese Weise

erhält das zuständige Management eine neutrale,

objektive Einschätzung über die vorhandenen

Leistungsreserven. Stefan Talarczyk: „Die

Prüfung liefert wertvolle Angaben über das

tatsächliche Potential am Standort, über die

ansässigen Kunden und den Stand der Produktivität

im Betrieb. Auf dieser Basis lässt sich

nun gezielt weiterarbeiten.“ Zu diesem Zweck

entwickelt der Wuppertaler im Rahmen der

Analyse individuelle Handlungsempfehlungen,

die das Unternehmen auf Wunsch in

Eigenregie umsetzen kann.

Voller persönlicher einsatz

Allerdings macht es Sinn, den Fachmann auch

mit den weiteren Aufgaben zu beauftragen.

Denn nun beginnt die wichtige Phase Zwei mit

einem viertägigen Coaching in den relevanten

Bereichen Vertrieb, Marketing, Personalwesen

und Organisation. Abgestimmt auf die Schwächen

und Stärken, die Stefan Talarczyk bei seiner

innerbetrieblichen Recherche festgestellt

hat, wird die Leistungsfähigkeit im intensiven

UnternehmensBeratUng

Training optimiert. Von Fall zu Fall reicht die

Bandbreite der Maßnahmen beispielsweise im

Vertrieb vom Aufbau einer Datenbank über die

Unterweisung im Umgang mit speziellen Kunden

bis zum Telefontraining, um schnell und

zuverlässig mit dem gewünschten Entscheider

in Kontakt zu treten. Im Marketing wiederum

geht es darum, die Außendarstellung des

Unternehmens zu verbessern oder eine funktionierende

Schnittstelle zum Vertrieb einzurichten.

„natürlich coache ich nicht nur die Mitarbeiter“,

erklärt Stefan Talarczyk. „Oftmals

herrscht auch in der Chefetage akuter Optimierungsbedarf.

Deshalb zählt die Beratung der

Geschäftsleitung in organisatorischen Fragen

mit zu meinem Angebot. Häufig ist schon viel

damit gewonnen, wenn Firmeninhaber oder

Geschäftsführer bereit sind, zu delegieren –

weil sie einsehen, dass sie den immensen Berg

an Arbeit über kurz oder lang nicht mehr allein

bewältigen können.“ Für das Erstellen einer

maßgeschneiderten Potentialanalyse berechnet

der Unternehmensberater 3.000 Euro; das

Honorar pro Coaching-Tag beträgt 750 Euro.

Eine Investition, die sich mit der Inanspruchnahme

entsprechender Förderprogramme um

die Hälfte reduzieren lässt. s

Pertal – Stefan talarczyk

Menzelstraße 18, 42113 Wuppertal

tel.: 0202/6 98 74-0

Mobil: 0170/1 84 02 45

wup@pertal.de, www.pertal.de

89


90 UnternehmensBeratUng

Change Management

topfit aus der Krise

Die nach wie vor angespannte Wirtschaftslage zwingt viele Unternehmer und Manager, grundlegende

Veränderungsprozesse umzusetzen. Doch erfolgreich durch die Krise manövrieren nur diejenigen, die es

verstehen, den Change-Prozess umfassend zu steuern.

Rund 70 Prozent der in den Unternehmen

initiierten Veränderungsprozesse

führen nicht zum erhofften Erfolg und

scheitern in der Umsetzung. Die Gründe sind

mannigfaltig und hinreichend bekannt: Unpräzise

oder unklar formulierte Strategie, fehlende

oder unpassende Führungsinstrumente, mangelhafte

Kommunikation sowie fehlende

Anpassung von Strukturen und Prozessen

gehören zu den gravierendsten „Stolpersteinen“.

Deshalb gilt: Erfolgreiche Change-Manager

handeln erst nach dem Denken. Kurzfristige

Kosten- und Ergebnisoptimierung etwa

sollten in einem ausgewogenen Verhältnis

zum mittel- bis langfristigen Ausbau der strategischen

Marktposition stehen. St. Gallen

Consulting Partners, eine der führenden

Managementberatungsgesellschaften in

Deutschland und der Schweiz, begleitet mittelständische

Unternehmen bis zum Großkonzern

– bei der Konzeption und Umsetzung von

anspruchsvollen Veränderungsprozessen.

Eines fällt dabei immer wieder auf: Wer die

sechs Grundsätze zur erfolgreichen Gestaltung

von Veränderungsprozessen befolgt, hat gute

Chancen, zu den 30 Prozent der erfolgreichen

Change-Managern zu gehören.

scP st. gallen consulting Partners

ist eine führende St. Galler Unternehmens-

und Managementberatung. Von Standorten

in der Schweiz und Deutschland aus

werden mittlere und grosse Unternehmen

mit innovativen Management-Lösungen

dabei unterstützt, eine nachhaltig gestärkte

strategische Wettbewerbs- und Ertragskraft

zu erreichen. Der Beratungsansatz basiert

auf dem Ganzheitlichen St. Galler Management-Modell,

welches an der Universität St.

Gallen entwickelt wurde. Die Beratungsprojekte

werden ausschliesslich durch erfahrende

Senior Berater, vorwiegend im

1. Strategie klären

60 Prozent des Erfolges im Change Management

hängt von der richtigen Strategie ab.

Veränderungsprozesse sollten immer von der

Kundenperspektive her gestartet werden, nicht

von der eigenen „Wohlfühlperspektive“. Die

Frage ist, was getan werden muss, um den Kunden

optimal zu bedienen. Klare Definition der

Ziele und Maßnahmen; Quantifizierung der

Stoßrichtung: Dies ist essentiell für eine erfolgreiche

Umsetzung.

2. Commitment einfordern

Die Gestaltung des Wandels muss Top-down

erfolgen. Strategische Ziele sind grundsätzlich

nicht verhandelbar, sollten aber im Konsens

und unter Einbindung der Schlüsselmitarbeiter

erfolgen. nötigenfalls muss das Commitment

der Führungskräfte aktiv eingefordert werden,

denn ohne Selbstverpflichtung zur umfassenden

Unterstützung des Wandels wird die nötige

Durchschlagskraft innerhalb der Organisation

nicht erreicht.

3. Kommunikation aktiv gestalten

Die persönliche Kommunikation geht von der

obersten Führungsebene aus. Gespräche und

Coaching-Ansatz, in direkter Zusammenarbeit

mit dem Kunden realisiert.

Christoph Keller

Dirk otto

FachBeitrag (anZeige)

Dialoge müssen über alle Ebenen der Organisation

gefördert werden. Sie bilden die Basis

des notwendigen Cultural Change. Denn

unverstandener oder unklarer Veränderungsbedarf

ist ein echter Killer für jeden Veränderungs-Prozess.

4. Strukturen und Prozesse anpassen

Strukturelle und prozessbezogene Umsetzungshindernisse

sind zu analysieren und konsequent

anzupassen. Bei Strukturen und Prozessen

wird spürbar, ob die Veränderung in der

Umsetzung greift oder nicht. Anhand der SCP

St. Gallen Methodik „Acht Schritte zur Gestaltung

der effektiven Organisation“ kann dies

überprüft werden.

5. Führungsinstrumente adaptieren

Führungsinstrumente, welche in den Phasen der

Kontinuität genügen, reichen in Zeiten der Veränderung

oft nicht aus. Zielvereinbarungssysteme

müssen eingeführt oder aber angepasst

werden. Die Anbindung an ein Anreiz-System ist

oftmals ein logischer nächster Schritt.

6. Zielerreichung steuern

Erfolge sichtbar machen. Denn: Was nicht

gemessen wird, wird auch nicht umgesetzt! Definierte

Ziele müssen daher konsequent gemessen

werden. Die Einführung eines spezifischen

Change Cockpit hilft, um erfolgreich durch die

rauhe See des Wandels zu navigieren. s

Die Autoren Christoph Keller und Dirk Otto

sind Geschäftsführer von SCP St. Gallen

Consulting Partners

SCP St. Gallen Consulting Partners

Kornhausstrasse 3

CH – 9000 St. Gallen

tel.: 0041 (0) 71/2 22 80 60

office@sg-consultingpartners.ch

www.sg-consultingpartners.ch

Büro Düsseldorf

tel.: 0203/9 35 66 43


FachBeitrag (anZeige)

Gesetzliche Änderungen

immobilienbewertung nach

neuem erbschaftsteuerrecht

Mit einführung des neuen erbschaftsteuerrechts hat der Gesetzgeber

versucht, die verfassungsrechtlichen Vorgaben auch im Hinblick auf die

immobilienbewertung umzusetzen. Ziel war eine realitätsgerechte Bewertung

aller Vermögensarten, die sich am gemeinen Wert (Verkehrswert) orientiert.

F

ür das private Immobilienvermögen

wurden in Abhängigkeit zu der jeweiligen

Grundstücksart verschiedene pauschalierte

Verfahren vorgeschrieben. Privates

Immobilienvermögen sind Grundstücke, die

entweder selbst genutzt oder mit denen Einkünfte

aus Vermietung und Verpachtung erzielt

werden. Für gewerbliches Immobilienvermögen

inklusive Betriebsgrundstücken ergeben

sich andere Bewertungsverfahren. Die Anwendung

der pauschalierten Bewertungsverfahren

führt in vielen Fällen zu einer Überbewertung,

die im Erbfall oder im Schenkungsfall eine

höhere Steuerbelastung auslöst.

Unbebaute Grundstücke

Bei unbebauten Grundstücken wird die Grundstücksfläche

mit dem Bodenrichtwert multipliziert.

Im Unterschied zum bisherigen Recht

erfolgt jedoch kein Abschlag mehr von 20 Prozent

dieses Wertes. Damit werden wertmindernde

Faktoren wie besondere Emissionsbelastungen

oder besondere Belästigungen durch

in unmittelbarer nähe liegende Lärmquellen

im Steuerrecht nicht mehr berücksichtigt.

Bebaute Grundstücke

Bei bebauten Grundstücken sind in Abhängigkeit

von der Grundstücksart folgende Bewertungsmethoden

vorgeschrieben: Für Wohneigentum,

Teileigentum sowie für Ein- und

Zweifamilienhäuser gilt das Vergleichswertverfahren.

Der Wert solcher Grundstücke wird

anhand von Kaufpreisen vergleichbarer Grundstücke

festgelegt. Besonderheiten, insbesondere

die den Wert beeinflussenden Belastungen

privatrechtlicher und öffentlich-rechtlicher Art,

sind nicht zu berücksichtigen. Das heißt im

Klartext: Einschränkungen im öffentlichen

Baurecht oder aus dem Denkmalschutz bleiben

im Steuerrecht unberücksichtigt. Gerade diese

Faktoren spielen jedoch eine entscheidende

Rolle in der Preisbildung für das jeweilige

Grundstück.

Für Mietwohngrundstücke, Geschäftsgrundstücke

und gemischt genutzte Grundstücke

erfolgt eine Bewertung der Gebäude auf

Basis des Ertragswerts. Zusätzlich ist der Wert

des Grund und Bodens mit dem Bodenrichtwert

anzusetzen. Die Bewertung nach dem Ertragswert

basiert auf dem Mietertrag der letzten

UnternehmensBeratUng

zwölf Monate. Ein Sachverständiger würde hingegen

nur den nachhaltig erzielbaren Betrag

in die Wertfindung einkalkulieren. Darüber

hinaus ist nicht einsichtig, dass der Bodenwert

separat zu ermitteln ist, da sich dieser bei

Anwendung des Ertragswertverfahrens in der

Regel im Mietertrag schon widerspiegelt.

Für sonstige Grundstücke und Mietwohngrundstücke,

für die sich keine Vergleichsmiete

ermitteln lässt, wird das Sachwertverfahren

vorgeschrieben. Hierbei wird der Gebäudewert

auf Basis der normalherstellungskosten und

der Grund und Boden nach dem Bodenrichtwert

ermittelt. In jedem Fall soll für benutzbare

Gebäude ein angemessener Restwert angesetzt

werden. Dieser liegt bei 40 Prozent des

Gebäudenormalherstellungswerts. Der Ansatz

dieses Mindestwerts ist auch in den Fällen vorgesehen,

in denen sich das Gebäude als

abrissreif präsentiert. Bauschäden, unterlassene

Instandhaltungsmaßnahmen oder Reparaturstau

bleiben somit steuerlich unberücksichtigt.

Sachverständige hinzuziehen

Die Grundstücksbewertung nach den typisierten

Verfahren kann zu einer Überbewertung

führen, da wertverändernde Faktoren im

Grundstück selber durch die typisierenden Verfahren

steuerlich nicht mehr berücksichtigt

werden. In diesen Fällen kann ein niedrigerer

Verkehrswert des Grundbesitzes durch ein Gutachten

eines Sachverständigen nachgewiesen

werden. Eigene Berechnungen werden nicht

anerkannt, sie können allenfalls als Indiz dafür

dienen, dass der mit Hilfe der typisierenden

Verfahren ermittelte Grundstückswert zu hoch

ist. Es ist somit im Einzelfall notwendig abzuwägen,

ob ein niedrigerer Verkehrswert durch

ein kostenpflichtiges Sachverständigengutachten

nachgewiesen werden soll, um damit zu

einer Erbschafts- und Schenkungsteuerersparnis

zu kommen. s

Der Autor Michael Dittrich ist Geschäftsführer

und Steuerberater bei der KSR Treuhand

und Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

KSR treuhand und Revision GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marktstraße 5

58256 ennepetal

tel.: 02333/96 93-0

Kontakt@ksr-treuhand.de

www.ksr-treuhand.de“

91


92

aDressen

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

auf diesen Seiten finden

Sie empfehlenswerte

Dienstleister aus diesen

Branchen:

• Bürotechnik

• Design

• Design und Druck

• Entsorgung

• Forderungsfinanzierung

• Gebäudereinigung

• Holzhandel

• Industrieböden

• Kaffee im Büro

• Metallbearbeitung

• Mietmöbel

• Patentanwälte

• Sanitär- und Heizungsbau

• Sicherheitstechnik

• Stahl

• Stahlhandel

• Steuer- und Leistungselektronik

• Torsysteme

• Umwelt & Recycling

*ihre Branche fehlt? Ihre Firma auch?

Formulare unter

Tel.: 0211/311 20 60-0

Fax: 0211/311 20 60-10

verlag@wirtschaftsblatt.de

(Bringt viel, kostet wenig:

ab 72 Euro präsent)

Bürotechnik

H. Hartmann GmbH & Co. KG

Bürotechnik

Drucken, faxen, kopieren und archivieren!

Ihr Partner für Bürokommunikation, Serviceleistungen

und Systemanbindungen.

Viehhofstraße 121, 42117 Wuppertal

Tel.: 0202/24 30 30, Fax: 0202/42 30 55

www.hartmann-gmbh.de, info@hartmann-gmbh.de

Design

Kurz Kurz Design

Corporate Design • Produktdesign • Animation

CAD • User Interface • Verpackung • Messe

Engelsberg 44, 42697 Solingen

Tel.: 0212/33 69 83, Fax: 0212/33 71 98

info@kurz-kurz-design.de, www.kurz-kurz-design.de

Design und Druck

apfel[p] gmbh

Ihr medialer Full-Service-Dienstleister mit dem „Apfel“,

der die Bereiche Design, Satz und Druck frisch vereint!

Corporate Design · Webdesign · Drucksachen aller Art

Bruch 54, 42279 Wuppertal

Tel.: 0202/75 88-346, Fax: 0202/75 88-348

www.apfelpgmbh.de, info@apfelpgmbh.de

entsorgung

ReMoNDiS

Rhein-Wupper GmbH & Co. KG

Eine gute Verbindung für Ihre Entsorgung!

• Containerdienst • Industrieabfälle • Wertstoffe

• Gewerbeabfälle • Baustellenabfälle • Grünabfälle

Uhlenbruch 6, 42279 Wuppertal

Tel.: 0202/6 20 00-0, Fax: 0202/6 20 00-860

wuppertal@remondis.de, www.remondis.de

Forderungsfinanzierung

Becker, Müller & Partner GmbH

Ihr Spezialist für stille Forderungsfinanzierung

kleiner und mittelständischer Unternehmen

Dürener Straße 293, 50935 Köln

Tel.: 0221/94 36 94-66

Fax: 0221/94 36 94-99

info@bmp-finanz.de

www.bmp-finanz.de

gebäudereinigung

a. H. Winterberg GmbH & Co. KG

Unterhalts-, Glas- und Fassaden-, Grund-,

Bauabschluss-, Teppich- und Maschinenreinigung

Schmutzfangmattenservice • Parkhaus- und

Parkflächenreinigung • Winterdienst

Otto-Wels-Straße 8, 42111 Wuppertal

Tel.: 0202/70 30 41-0, Fax: 0202/70 30 41-10

info@ah-winterberg.de, www.ah-winterberg.de

holzhandel

Kolk & Co. oHG

Schnittholz, Rundholz, Holzwerkstoffe, Holz im Garten,

Möbel/Halbfabrikate, Verpackungen

Kaiserstraße 29, 42329 Wuppertal

Tel.: 0202/2 78 47-0, Fax: 0202/78 98 85

info@kolk-holz.de, www.kolk-holz.de

industrieböden

M.Uelwer GmbH

ihr Partner für industrieböden im

Bergischen Land

• Verlegung von Industrieböden aller Größen

• Sanierung von beschädigten Böden

• Versiegelung und Beschichtungen

• Partnerschaftliche Beratung und Service

Hildener Straße 20, 42329 Wuppertal

Tel.: 0202/7 38 79 73, Fax: 0202/7 38 77 52

www.industrieboden-uelwer.de


kaffee im Büro

CoFFee at WoRK GmbH & Co. KG

Guter Kaffee ist die beste Motivation

Ihre Vorteile:

• Kein Kauf

• Kein Leasing

• Keine Vertragsbindung

• Keine Wartungs-/Reparaturkosten

• Kaffee, Schoko, Milch inklusive

Hotline: 0800/400 44 22, Fax: 01805/90 00-33

info@coffeeatwork.de, www.coffeeatwork.de

metallbearbeitung

Klaus Fechner Zerspanungstechnik

CnC-Drehteile, CnC-Frästeile, Baugruppen

Forststraße 45, 40721 Hilden

Tel.: 02103/5 17 60, Fax: 02103/5 17 80

www.fechner-zerspanung.de

info@fechner-zerspanung.de

mietmöbel

JMt Mietmöbel Deutschland

GmbH & Co. KG

European Exhibition Rental Services

Otto-Hahn-Straße 11, 40721 Hilden

Tel.: 02103/98 26-0, Fax: 02103/98 26 - 66

info@jmt.de, www.jmt.de

Patentanwälte

Os t r i g a sO n n e t Wi r t h s rO c h e

Patentanwälte

European Patent Attorneys

European Trademark Attorneys

European Design Attorneys

Friedrich-Engels-Allee 430-432

42283 Wuppertal-Barmen

Tel.: 0202/25 90-60, Fax: 0202/25 90-610

mail@ostriga.com, www.ostriga.com

sanitär- und heizungsbau

Heinrich Höfel ing.

Seit 1927 – staatl. gepfüfter Heizungs- und Sanitär-Ing.

Heizungsbau • Sanitär-Installationen • regenerative

Energien • Industrie-Wärmesysteme • Rohrleitungsbau

• Wärmeregeltechnik

Wittener Straße 5, 42277 Wuppertal

Tel.: 0202/66 09 33, Fax: 0202/64 49 14

heiner.hoefel@hsh-hoefel.de

sicherheitstechnik

Backens Systems GmbH

Sicherheitstechnik • Telekommunikation • IT-netzwerke

Beratung, Planung, Installation und Service

Max-Volmer-Sraße 14, 40724 Hilden

Tel.: 02103/7 89 02-0, Fax: 02103/7 89 02-49

info@backens-systems.de, www.backens-systems.de

stahl

Peter Holzrichter GmbH

Walz-, Blank-, Breitflach- und Edelstahl, Röhren,

nE-Metalle, Aluminium, Lochbleche, Kolbenstangen,

Zylinderrohre; Service: schleifen und folieren, sägen,

spalten, sandstrahlen, verzinken

Schönebecker Platz 11, 42283 Wuppertal

Tel.: 0202/5 62-0; Fax: 0202/5 62-278

info@holzrichter-stahl.de, www.holzrichter-stahl.de

stahlhandel

WieHLStaHL

Handels GmbH & Co. KG

Werkzeugstahl – Blankstahl – Edelbaustahl

• umfangreiches Lager • kurze Lieferzeiten • Rund-,

Flach-, Vierkantabmessungen • schneller Sägeservice

• zertifiziert nach DIn En ISO 9001:2008

Am Verkehrskreuz 22, 51674 Wiehl

Tel.: 02261/5 01 55-0, Fax: 02261/5 01 55-15

info@wiehlstahl.de, www.wiehlstahl.de

steuer- und Leistungselektronik

Miltronik GmbH & Co. KG

Technisch intelligente Elektroniklösungen für den

Sonderfahrzeug- und Maschinenbau

Beratung • Planung • Engineering • Programmierung

Entwicklung • Produktion • Trouble Shooting

Max-Volmer-Straße 27, 40724 Hilden

Tel.: 02103/96 54-0, Fax: 02103/96 54-26

info@miltronik.de, www.miltronik.de

torsysteme

iNoVatoR-Schnellauftore GmbH

Industrietore - Brandschutztüren - Tore und Garagentore

Industriestraße 67, 40764 Langenfeld

Tel.: 02173/97 63- 0, Fax: 02173/97 63 33

info@inovator.de, www.inovator.de

Umwelt & recycling

aDressen

UMS Umwelt-

und Management Service Unterberg

• Einsparung bei Energie und Abfallentsorgung

• Wärmekonzepte aus regenerativer Energie

• Alternative Abfallentsorgung

• Projektbegleitungen als Rating-Advisor

Klosterhardter Straße 25, 46119 Oberhausen

Tel.: 0208/6 25 58 58, Fax: 0208/6 25 58 59

UMS-Unterberg@t-online.de

Präsent in der ganzen Region!

Die Firmenempfehlungen

in der Rubrik „adressen“.

Bestellformulare unter

tel.: 0211/311 20 60-0

oder per

E-Mail: verlag@wirtschaftsblatt.de

93

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


94

treFFPUnkte

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

treFFPUnkte

ehrung für verdiente Unternehmer

Der Wirtschaftsblatt-Festakt „Unternehmer des Jahres“ hatte in diesem Jahr zwei verdiente Preisträger.

Der langjährige Henkel-aufsichtsratschef albrecht Woeste erhielt den ehrenpreis, und Dr. Kristian

Glagau, inhaber der Langenfelder orthomol GmbH, den Unternehmerpreis.

oben

Bei der Preisverleihung: (v.l.)

Wirtschaftsblatt-Herausgeber

Michael oelmann, albrecht

Woeste, Dr. Kristian Glagau ✝

Wege aus der schuldenfalle

Forschung im Mittelstand: Wirtschaftsblatt-Moderator Michael Kranz

(2. v.l.) lotete mit seinen Gästen die Chancen aus

Beim diesjährigen Wirtschaftsblatt-Unternehmertag am 2. September drehte sich im

Vorfeld der Bundestagswahlen alles um das thema Steuern. Wie stark ist schon heute

die Steuer- und abgabenlast für die Unternehmen? Dr. Karl Heinz Däke, Präsident des

Bundes der Steuerzahler, zeichnete in seinem Vortrag die dramatische Schuldenentwicklung

der öffentlichen Haushalte der letzten Jahrzehnte nach. Mit ihm diskutierten Unternehmer

und Geschäftsführer wie Gert Behling vom technologiekonzern 3M. erstaunliches

Fazit: Die Steuerbelastung für die Unternehmen auf dem heutigen Stand wird akzeptiert.

Doch für neue Belastungen, vor allem für die Mitarbeiter, sei kein Platz. Doch angesichts

der aktuellen Neuverschuldung des Bundes könnte dies ein frommer Wunsch bleiben.

So freudig und ausgelassen der Festakt

am 3. September auch war – eine tragische

note bekam er nur wenige Tage

später: Völlig unerwartet verstarb der diesjährige

Preisträger nur eine Woche nach der Preisverleihung.

Dr. Kristian Glagau wurde von der

Jury aus mehr als 200 Unternehmern und Wirtschaftsförderern

nicht nur für seine herausragende

unternehmerische Leistung gewählt, mit

der er sein Unternehmen Orthomol zu einem

Weltmarktführer für nahrungsergänzungsstoffe

geführt hatte. Glagau hatte sich außerdem

mit viel Engagement für Mitarbeiterprogramme

und Hilfsprojekte stark gemacht.

Der feierliche Festakt – der siebte seiner Art

– fand beim Hildener Weltmarktführer für Gentechnologische

Verfahren, Qiagen, statt. So

boten die Räume des Unternehmens, das selbst

ursprünglich eine universitäre Ausgründung

war, den passenden Rahmen für das Thema des

Abends: Forschung im Mittelstand.

Vor rund 300 Unternehmern wurde der diesjährige

Ehrenpreis an Albrecht Woeste verliehen.

Der langjährige Aufsichtsratschef von

Henkel, der die Staffel zwei Wochen später an

Simone Bagel-Trah weitergab, ist in außergewöhnlichem

Maße in sozialen, sportlichen

sowie Brauchtums-, Kammer- und Kulturbereichen

engagiert. s

Podiumsrunde: (v.r.) Dr. Karl Heinz Däke, Gert Behling (3M),

Rudolf Blang, inhaber (BF-Bau Blang), Wirtschaftsblatt-Moderator

Michael oelmann, Heinrich Klausgrete (Kämmerer Hilden), und Birger

Heuser (Landesvorsitzender Die Familienunternehmer)


teaM-KÖPFe

Zu den vielen Mitarbeitern, die den geglückten

Start der ersten bundesweiten Wirtschaftsblatt-

Ausgabe mit Herzblut vorbereitet

haben, gehört unsere Firmenberaterin

martina sauer. In

unzähligen Gesprächen

hat die Marketing-

expertin dafür ge -

sorgt, das gewinnbringende

Konzept

unseres Magazins

auch außerhalb seiner

Stammregionen

bekannt zu machen.

Die gelernte Kauffrau

war zuvor für große Konzerne

wie auch für mittelständische

Firmen tätig und ent wickelte

in dieser Zeit ein sicheres Gespür für die Bedürfnisse

von Unternehmen. Im Juli stieß sie dann zu

Deutschlands führendem Mittelstandsmagazin.

Die Erfüllung eines Herzenswunsches muss für die

Afrika-Begeisterte daher noch warten: die Emigration

in ihr Traumland namibia. Für die von ihr

betreuten Kunden und unser Team besteht nicht

ganz uneigennützig die Hoffnung, dass das noch

lange so bleibt – und es für Martina Sauer noch

eine Weile Konstanz, Schwerin und Wuppertal

statt Keetmanshoop, Swakopmund und Windhoek

heißen wird.

Ebenfalls seit Mitte des

Jahres an Bord ist ronald

de Witt. Den gebürtigen

Den Haager verschlug

es in den 70er

Jahren ins östliche

n a c h b a r l a n d

Deutschland, wo er

sich für den Musikverlag

EMI neben der

Betreuung von Großkunden

auch um Künstler

von Pop bis Schlager

kümmerte. Knapp 40 Jahre und

ein abwechslungsreiches Arbeitsleben

in der Werbe- und Marketingwelt später zog es

den 61jährigen Holländer, der auf einem Bauernhof

am niederrhein lebt, beruflich in die nRW-

Landeshauptstadt. Als Firmenbetreuer gehört der

ausgebildete Zeichner zu denjenigen, die mit Akribie

den Start der ersten bundesweiten Wirtschaftsblatt-Ausgabe

vorbereitet haben. Ein wichtiges

Rüstzeug nennt der seit über 30 Jahren verheiratete

Vater eines Sohnes schon seit den Zeiten im

Musikbusiness sein eigen: ein untrügliches Fingerspitzengefühl

für den richtigen Ton. s

herausgeber Michael Oelmann

chef vom Dienst Marc Daniel Schmelzer (mds); schmelzer@wirtschaftsblatt.de

textchefin Martina Gorlas (MG), gorlas@wirtschaftsblatt.de

Vertriebsleitung Jochen Oelmann, j.oelmann@wirtschaftsblatt.de

magazinleitung Michael Kranz (MiK), kranz@wirtschaftsblatt.de

redaktions- und Verlagsanschrift Graf-Adolf-Platz 1-2, D-40213 Düsseldorf

Tel.: 0211/311 20 60-0

Fax Verlag: 0211/311 20 60-10

Fax Redaktion: 0211/311 20 60-30

verlag@wirtschaftsblatt.de, www.wirtschaftsblatt.de

Büro köln Albin-Köbis-Straße 2, D-51147 Köln, Tel.: 02203/1 02 17 60

Büro Dortmund Joseph-von-Fraunhofer-Straße 20, D-44227 Dortmund, Tel.: 0231/99 95 14-28

regionalleiter Katja Eifler (ke/neuss), Christiane ten Eicken (cte/Wuppertal), Sabine Hense-Ferch

(shf/Lippstadt), Anna Hüser (Düsseldorf), Volker Motz (motz/Köln), Guido Paskarbis (pas/Münster),

Marc Daniel Schmelzer (mds), Tina Marie Bongartz (Mönchengladbach)

redaktion Esther Fernholz (ef), Thomas Leif (tl), Ronald Morschheuser (romo), Karsten Sander (ks),

Thomas Scharfstädt (THS), Andreas Schultheis (as/Wissen, Rlp.), Anne Swodenk (sw),

Carola Thielecke (cth), Brigitte Waldens (bw); Tel.: 0211/311 20 60-0, redaktion@wirtschaftsblatt.de

redaktionsmitarbeiter Sigrun Clasen, Valeska von Dolega (von/Wuppertal), Dirk Dratsdrummer

(Kamp-Lintfort), Franz von den Driesch (fd), Peter ten Eicken (pte), Hartmut Giesen (Roetgen), Mathias

Hajek (mha), nadia Joppen (nj/Willich), Meike Kluska (Rheine), nicole Maibusch (Kamp-Lintfort), Anja

Schumacher (aks), Christiane Siemann (cs)

Firmenberatung Andrea-Maria Schauf, Roland Beckers, Olaf in der Beek (Castrop-Rauxel), Sarah

Bennemann, Marieluise Bothe, Christiane Butlin, Sabine Dobbek, Heike Hesse (Krefeld), Anna Hüser

(Düsseldorf), Barbara Kürten, Ulrike Lamberti, Sabine Lieder, nicola Milani, Christian Pianka, Felicitas

Raecke, Martina Sauer, Karin Schwarzer, Iris Slomma, Heike Sommer, Gisela Splitt (Essen), Carola Thielecke

(Wuppertal), Ronald de Witt; Tel.: 0211/311 20 60-21, anzeigen@wirtschaftsblatt.de

gestaltung Daniela Schröder (Leitung); schroeder@wirtschaftsblatt.de, Tel.: 0211/311 20 60-24

Julia Schmitz, Tel.: 0211/311 20 60-35, Alina Linden, Tel.: 0211/311 20 60-65

Gisela Röhrig, Jenny Dösel art Direktion Achim Schreiner, Tel.: 0211/311 20 60-56

Verlagskoordination Andreas Hodapp-Schneider, Susanne Pabst

Wirtschaftsblatt-tV Uta Bunn, Katja Eifler

online-redaktion Esther Fernholz

Buchhaltung Brigitte Pulm, Tel.: 0211/311 20 60-54

Bürokoordination Martina Kolditz; Tel.: 0211/311 20 60-27, kolditz@wirtschaftsblatt.de;

Oliwia Frisch, Sascha Schade, Anja Schumacher

geschäftsleitungsbüro Roufaida Orahhou; Tel.: 0211/311 20 60-40

informationsdienste und Datenbank Michael Künzer (Leitung)

Adil Abarkan, Fabian Klimpel, Mohamed Orahhou, Rauatef Orahhou, Christina Rach, natalie Rebig,

Johanna Scharf, Christopher Schauf, Yannick Sichting, Sasa Solaja, Dominik Stöter

Fotos Achim Blazy, Simone Bahrmann, Ulli Dackweiler, Oliver Flörke, Dirk A. Friedrich, Stefan Fries,

Tankred Helm, Andreas Herrmann, Christine Imhof, Günter Lintl, Boris Loehrer, Martin Magunia, Angelika

Osthues, Robert Poorten, Gerhard Seybert, Horst Siemes, Olaf Staschik, Peter Sudermann, Rupert Warren,

Andreas Willems

aboservice Tel.: 0211/311 20 60-27, kolditz@wirtschaftsblatt.de

Vertrieb einzelverkauf DPV network GmbH, Postfach 570412, 22773 Hamburg, www.dpvnetwork.de

Distribution Michael Hellmann, Rainer Schade

Druck VVA, Düsseldorf

Das Wirtschaftsblatt ist das regionale Wirtschaftsmagazin mit eigenständigen Ausgaben für die Regionen

Metropole Ruhr, Westfalen, Köln-Bonn-Aachen, Düsseldorf, das Bergische Land, den niederrhein, den Kreis

Mettmann und einem bundesweiten Länderheft. Persönlich gekenn zeichnete Beiträge und Firmenbeiträge

stellen nicht un bedingt die Meinung des Verlages dar. Alle Rechte liegen bei der Wirtschaftsblatt

Verlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf. Es gilt die Anzeigenpreisliste nr. 23 vom 1.10.2009. 17. Jahrgang.

WirtschaFtsBLatt Verlagsgesellschaft mbh

Geschäftsführer: Michael Oelmann, HRB-nr. 49351, Amtsgericht Düsseldorf

„Die Stärkung des Standorts ist unser Ziel.“

intern

95

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


96

LetZte seite

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09

Kopfschüttler

Von Michael Kranz

Man darf sich eben nicht alles gefallen lassen. In dieser

Hinsicht ist aktuell ein gewisser nordafrikanischer Revolutionsführer

mit einem ausgewiesenen Hang zu wallender

Garderobe der Meister aller Klassen. Weil im Vorjahr am

mondänen Genfer See Gendarmen seinen Sohn nebst Gattin

wegen rüden Umgangs mit eigenem Personal kurzzeitig hinter

schwedische Gardinen verfrachtet hatten, wollte der Chef

der Libyer avec plaisir die Integrität der den Lac Léman

umgebenden gesamten Eidgenossenschaft auflösen. Seinen

Antrag zur Verteilung des schweizerischen Staatsterritoriums

an die nachbarländer hätte er gerne vor die UnO-Vollversammlung

gebracht, er scheiterte aber am Kleingedruckten

in den Mitgliedsverträgen der Vereinten nationen. Schade

eigentlich, denn das Votum der europäischen Hochsteuerländer

hätte mich schon interessiert. Okay, ich kann mir

denken, was die meisten denken, nämlich dass der Oberst

des relativ dünnbesiedelten Ölförderlandes sein erbostes

Haupt eventuell zu lange der unbarmherzigen Wüstensonne

ausgesetzt hat. Ich aber bin da vorsichtiger, denn auch ich

war schon mal unbändig sauer auf Hüter der Ordnung. Auch

ich habe mich in heimischen Gefilden schon mal absolut

gegängelt gefühlt, weil man mitten in der nacht auf leersten

Stadtausfallstraßen unbedingt kontrollieren musste, ob ich

auch angezeigt langsam fahre. Beim Grübeln über mögliche

Reaktionen bin ich zwar bislang weniger abwegig unterwegs

gewesen als der Mann aus nordafrika, aber ein bisschen reizt

mich die Idee dann doch. Allerdings bliebe vorab zu klären,

bei welchem Gremium ich den Antrag zur Auflösung Düsseldorfs

einreichen müsste. Ich könnte mir aber vorstellen, dass

neuss die linksrheinischen Stadtteile Heerdt und Oberkassel

mitsamt der Schönen und Reichen sowie Teekanne und Rheinischem

Postturm ohne Zwang eingemeinden würde. Und

ist es abwegig anzunehmen, dass auch die anderen nachbarn

Meerbusch, Dormagen, Duisburg, Ratingen, Mettmann,

Erkrath, Hilden, Langenfeld und Monheim gerne ein schuldenfreies

Stückchen Düsseldorf übernehmen würden? Damit

unter den Kommunen kein Streit um die Landeshauptstadtkrone

ausbricht, könnte diese reihum rotieren. Ich wäre

bereit, die Probe aufs Exempel zu wagen. s

- AnZEIGE -

Was sehen Sie, wenn Sie aus Ihrem Büro blicken?

IT-Kollegen und den Flughafen – aktuell bleibt aber wenig Zeit, aus dem

Fenster zu schauen.

Wie haben Sie den Standort Bergisches Land für sich entdeckt?

Durch die Mitarbeiter, die in der nähe wohnen und deren Know-how wir uns

durch den Entscheid für den Standort Solingen sichern möchten.

Was schätzen Sie hier besonders?

Die Unterstützung, die uns seitens der Stadt Solingen zuteil wird.

Womit hat man Sie hier überrascht?

Land und Leute: Es gibt viele schöne Stellen zu erkunden und durchweg

sympathische Kontakte.

Was ist derzeit Ihre größte Herausforderung?

Familie und Job unter einen Hut zu bekommen.

Sieben

Fragen

Dirk Baldin, General Manager Logistic

der KoNiCa MiNoLta Business Solutions

Deutschland GmbH, Solingen

Was ist der schönste Platz für Sie in NRW – außer Zuhause?

Mit netten Menschen draußen bei Früh am Dom in Kölle.

Sie sind Bundeskanzler: Welche wirtschaftspolitischen Entscheidungen

treffen Sie als erste?

Die schon lange überfällige Steuerreform. Leistung soll sich für Arbeitnehmer

wieder lohnen und der Mittelstand gestärkt werden, der als Motor der

Wirtschaft die Kraft wiedererlangen muss, möglichst vielen Menschen

eine Perspektive zu geben.


Die besten seiten

unseres mittelstands

als auflagenstärkstes regionales Wirtschaftsmagazin

Deutschlands ist das Wirtschaftsblatt die Plattform des

heimischen Mittelstands. Mit seinen Berichten aus

Unternehmen und Wirtschaft, von kommunalen

Wirtschaftsförderungen und Landesministerien, aus

Netzwerken und Kammern bietet es fünfmal pro Jahr die

Business-informationen aus der Region.

Durch seine zielgenaue Versendung per Post erreicht das

Wirtschaftsblatt exakt die entscheidenden Köpfe der

heimischen Wirtschaft. Und ist damit das Netzwerk für

Kontakte, Kunden und Kooperationen. im Bergischen Land

wie in sieben anderen starken Regionen des Landes.

Graf-adolf-Platz 1-2

40213 Düsseldorf

tel.: 0211/311 20 60-0

verlag@wirtschaftsblatt.de

www.wirtschaftsblatt.de

ServiceFax: 0211/311 20 60-10

ich wünsche eine unverbindliche Beratung über die Werbe- Firma/Stempel

und Promotionmöglichkeiten im Wirtschaftsblatt. Ansprechpartner

ich möchte das Wirtschaftsblatt kostenlos abonnieren PLZ/Ort

Straße/Hausnummer

Telefon

ich bin bereits abonnent – meine adresse hat sich geändert E-Mail

Die themen Des nächsten

heFtes 1/10 (DeZemBer 2009):

köpfe des Jahres: Wer war wichtig in 2009?

Die spezialisten: Mittelständische Problemlöser

für Produktion und Produkte

Projektentwickler/miPim-sonderheft:

Mit starken Fundamenten gegen die Krise

mittelstandsfinanzierung: Wer ist auch in schwierigen

Zeiten zuverlässiger Partner des Mittelstandes?

Farbe: Wie Hersteller neue Mixturen für

verbesserte, effizientere und ökologischere anstriche,

Lacke, Färbemittel und Farbstoffe entwickeln

tanz der moleküle: oberflächentechniker härten

oder magnetisieren, lackieren oder galvanisieren

schöner Wohnen: Die besten Lagen und objekte

im Jahresthema Privater Wohnungsbau

chemieparks: Struktur, Know-how und Netzwerke

für erfolg

sicherheit: Wie Daten, Handelsgeschäfte,

immobilien, Produkte, Güter, unternehmerische

abläufe und Personen geschützt werden

elektroindustrie und -technik: Wir portraitieren

eine Branche, die zu Recht als „Schrittmacher des

Fortschritts“ bezeichnet wird

Outsourcing: Wir zeigen, welche anbieter sinnvolle

angebote für mehr Rationalisierung in Facility

Management, Debitorenmanagement, Verpflegung,

Personalmanagement oder it hat

netzwerke: Die Mittelstandsvereinigung im Portrait

solingen: Die schärfste Stadt in NRW

serVice

97

Bergisches Wirtschaftsblatt 5/09


mittelstand verbinden. regional. Landesweit. Bundesweit.


Sparkassen-Finanzgruppe

Wir sichern Ihr Lebenswerk für die Zukunft.

Sparkassen-Unternehmensnachfolge.

Wir bieten den perfekten Rahmen für eine erfolgreiche Unternehmensübergabe. Denn für uns gehören zu einer ganzheitlichen Firmenkundenbetreuung

neben persönlicher Beratung auch die Erstellung der kompletten Finanzierung und die Unterstützung bei der Nachfolgersuche.

Weitere Informationen in Ihrer Geschäftsstelle oder im Internet auf www.sparkasse-remscheid.de, www.sparkasse-solingen.de sowie

www.sparkasse-wuppertal.de. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine