Rechtssichere Dokumente - Midrange Magazin

midrangemagazin.de

Rechtssichere Dokumente - Midrange Magazin

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 227 · € 13,– · CHF 25,–

IBM DB2 Web Query

Der Diagramm-Assistent

Erleichterung durch Technik

Rechtssichere

Dokumente

Das Domino/Notes Rechtesystem

Schnell, einfach, sicher

IBM und SAP

SAP on POWER

Workforce Management

Transparent

und fair

Domino-Überwachung

Ereignis-Generatoren

01

2010

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk


Robot/SCHEDULE Enterprise

Feiern Sie den jüngsten Star auf dem roten Teppich

Scheduling und Management von

Jobs im gesamten Unternehmen

Robot/SCHEDULE Enterprise® ist die

ideale Job Scheduling-Lösung für Ihre

Windows, UNIX und Linux Server. Nutzen

Sie sie für das Scheduling, das Management

und die Reaktion auf Server-Jobs

in Ihrem Unternehmen. Die vollständige

Integration mit Robot/SCHEDULE®, der

Job Scheduling- und Batch Management-

Software, machen ihre Power® Systems

mit IBM i zum Herzstück Ihres Unternehmens.

Ereignisgesteuertes Scheduling

für Ihr Unternehmen

Heutige Job Schedules sind häufi g von

Ereignissen auf Windows, Unix oder Linux

Servern abhängig. Mit Robot/SCHEDULE

Enterprise können Sie Server-Events

überwachen und das überwachte

Ereignis als Auslöser für einen folgenden

Robot/SCHEDULE Job defi nieren. Robot/

SCHEDULE Enterprise stellt sicher, dass

Ihre Jobs laufen, wann sie laufen sollen –

selbst wenn das auslösende Ereignis von

einem anderen Server ausgeht.

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Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

geschafft!

EDITORIAL

Junge, Junge – war das ein Jahr. Erinnern Sie sich noch an die Stimmung

vor zwölf Monaten? „Wirtschaftskrise“ hing wie ein Damoklesschwert

über jedwedem Zukunftsgedanken, für viele war 2009

schlicht ein Tunneljahr: Augen zu – und durch. Jetzt ist es so weit, 2010

steht vor der Tür und mit ihm neue Hoffnung, neue Chancen, neues

glück. Die Krise hat weltweit mehr als 20 Millionen Arbeitsplätze vernichtet

und weitere fünf Millionen auf wackelige Füße gestellt. Auch

die IT musste Verluste hinnehmen: 70 % der Budgets waren im letzten

Jahr gekürzt. Nun soll es wieder bergauf gehen mit den geldern, gebraucht

werden sie vor allem für eine strategische Neupositionierung

der IT. Neben frischen Architekturen

wie Cloud Compu- Û Nicht abwarten: 250.000 Euro Verzögeting

und Technologien wie rungsgeld drohen dem gDPdu-Sünder (Seite 14)

Social Networks tritt laut Û Dreamteam: SAP + POWER = Höchstleistung

Capgemini Consulting nun vor (Seite 22) Û Mit Schwung: Vogel ersetzt Selbst-

allem Information Lifecycle bau-MES durch integriertes System (Seite 34)

Management in den Fokus. Û Am Drücker: Der liegt gut in der Hand – univer-

um die Kürzungen von 2009 salbeschlag inklusive Verschlüsselung (Seite 41)

aufzufangen, haben 55 % der

CIOs Projekte mit hoher strategischer Relevanz beschleunigt. Dasselbe

galt für Aktivitäten mit schnellem ROI. 41 % reorganisierten ihre IT-

Funktionen, 67 % verhandelten Dienstleister- und Lieferverträge neu,

45 % setzten vermehrt auf Outsourcing. Nun gilt es, das eigene Potenzial

und die Fähigkeiten als Partner der geschäftsbereiche aufzuzeigen

und mit üppiger Expertise in Sachen Prozesswissen als interne Consulting-unit

zu agieren. Wir freuen uns darauf, Sie in 2010 mit vielen

spannenden Beiträgen, Interviews und Anregungen zu versorgen, die

clevere Ideen und in der Realität auch wirklich umsetzbare gedanken

für Ihre „neue Rolle“ beinhalten. In Verbindung mit dem Wort Agenda

hatten die kommenden 365 Tage lange den Touch von weit entfernter

Zukunftsmusik. Inzwischen ist sie deutlich hörbar, noch ein kleiner

Soundcheck und dann legen wir wieder richtig los …

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

Mit oxaion können wir besser

auf den steigenden Liefertermindruck

der Kunden reagieren.

///// Bob McIntosh

IT-Leiter, Bernstein AG, Porta Westfalica

Branche: Elektro-/Elektronikbranche

info@oxaion.de I www.oxaion.de

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INhALT

Rechtssichere Dokumente

Die Kommunikation per E-Mail ist aus unserem Alltag

kaum noch wegzudenken. Allerdings hat diese Art der

Kommunikation auch ihre grenzen. Eine E-Mail gleicht einer

Postkarte: jeder, der sie abfängt, kann sie lesen und

manipulieren. Vertrauenswürdige Informationen sollten

deshalb nicht ohne entsprechenden Schutz per E-Mail

ausgetauscht werden. Û Seite 14

SAP on POWER

„IBM Server bilden eine hervorragende Hardwareplattform

für die SAP-Lösungen. Sie basieren auf offenen

Standards und weltweit führenden Technologien – unsere

Kunden profitieren von Leistung, Sicherheit und

hoher Skalierbarkeit“, sagt Andreas Naunin, Leiter des

unternehmensbereichs Mittelstand und Mitglied der geschäftsleitung

der SAP. Û Seite 22

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

Frage des

Monats

Marco Mancuso, geschäftsführer SOu Systemhaus

gmbH & Co. Kg, kommentiert die Frage des Monats.

Û Seite 10

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

Themenvielfalt auf der CeBIT 7

Köpfe 8

Kein hexenwerk 10

Kommentar zur Frage des Monats

Power Society 2009 – Rückblick 12

COMMON für den Mittelstand

Nachwuchsförderung 13

IBM i Ausbildung am KBBZ Halberg im Saarland

REChTSSIChERE DOKUMENTE

Schnell, aber überlegt angehen 14

Es wird endgültig ernst mit der elektronischen Steuerprüfung

PDF-Verschlüsselung 16

geschützte E-Mail-Kommunikation für gothaer-Kunden

Erleichterung durch Technik 17

Rechtssichere Dokumente

Richtig verschlüsseln 18

Verschlüsselung für eine rechtskonforme E-Mail-Infrastruktur

Für jede Unternehmensgröße 20

MultiArchive im Einsatz bei der J. & A. Burghaus gmbH

Schnell, einfach, sicher 21

Das Domino/Notes Rechtesystem

SAP ON POWER

SAP on POWER 22

Immer mehr unternehmen setzen auf IBM und SAP

Maßgeschneiderte IT 24

Winterhalter setzt mit basycs auf IBM Power Systems und SAP

Einstieg in die SAP-Welt 26

FBg geht mit Steeb Fix Finanz- und Rechnungswesen live

TEChNIK & INTEGRATION

Der Diagramm-Assistent 28

IBM DB2 Web Query

Ereignis-Generatoren 31

Systemtools zur Domino-Überwachung

MARKTÜBERSIChT

Besser, flexibler, schlagkräftiger 34

Vogel Antriebstechnik setzt auf neue MES-Lösung

Anbieterübersicht 35


Gerechtigkeitsprinzip 36

Nichts dem Zufall überlassen

Transparent und fair 37

Workforce Management

Bessere Datenqualität 38

Durchgängige SAP-Lösung spart Zeit und Aufwand

Einheitliche Planungsbasis 40

MANOR erstellt Personalpläne mit InVision

Sicher in der hand 41

Verschlüsselungsverfahren im universalbeschlag

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 41

Glosse, Vorschau, Impressum 42

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û www.midrange-event.de

JANUAR 2010

Zeit- und Betriebsdatenerfassung,

Zutrittskontrolle

In unserer Marktübersicht stellen wir Ihnen die Anbieter

und deren Lösungen für die Zeit- und Betriebsdatenerfassung

und Zutrittskontrolle in Form von Anwenderberichten

und Fachbeiträgen näher vor. Û Seite 34

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û www.midrange.de

ltra-Thin Client…

Ihr Flatscreen…

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01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

5


6

MIDRANGE AKTuELL

30 neue Arbeitsplätze bei der PROFI AG

Û In den letzten zwölf Monaten stellte

die PROFI Engineering

Systems Ag 30 neue

Mitarbeiter ein. Damit

setzt der IBM Premier

Business Partner seine

konsequente Wachstumsstrategie

fort.

„Nur mit qualifizierten

Deduplizierungs-Lösungen von FRITZ & MACZIOL

Û Fritz & Macziol hat sein Leistungsangebot

aktuell erweitert. Als autorisierter

und zertifizierter Partner des

Anbieters Data Domain hat FuM entsprechende

Lösungen zur Reduzierung

der Speicherkosten und gleichzeitigen

Vereinfachung des Speichermanage-

Cloud Fax Service für Exchange und Outlook

Û Mit Faxolution for Exchange bietet

Retarus ab sofort die Einbindung eines

Managed Fax Service in eine Microsoft

Exchange-/Outlook-Landschaft

an. Der Betrieb als Managed Service

senkt die IT-Kosten im unternehmen,

eigene Fax-Server sowie Inves-

Retarus Faxolution für Exchange

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

Mitarbeitern sind Erfolg und stetiges

Wachstum der PROFI Ag möglich. Mit

den Neuanstellungen vergrößern wir unsere

Expertise. Davon profitieren unsere

Kunden“, erklärt Lutz Hohmann, Vorstandsmitglied

und verantwortlich für

den Bereich Personal bei der PROFI Ag.

www.profi-ag.de

ments in sein Portfolio übernommen.

Je nach Datenstruktur und Applikation

kann mittels Deduplizierung eine Datenreduktion

von mehr als 90 Prozent

erreicht werden.

www.fum.de

titionen in Hardware, Leitungen oder

Software sind nicht erforderlich. Der

Messaging-Spezialist stellt dafür Europas

größtes Fax-Rechenzentrum zur

Verfügung.

www.retarus.de

TICKER

Û ARTEC zertifiziert IBM-Storage-

Geräte. ARTEC zertifiziert eine Vielzahl

von Fiber-Channel-Speichergeräten

(FC) von IBM für den Betrieb

mit der Archive Appliance EMA. Diese

Maßnahme ist Teil eines umfassenden

Zertifizierungsprogramms, mit

dem ARTEC Sicherheit für Anwender

schaffen will. www.artec-it.de

Û Neu: oxaion oxaion business

solutions 7.0. Mit Beginn des Jahres

2010 steht das neue ERP-Release

7.0 der oxaion business solutions zur

Verfügung. ganz neu ist ein Fehlteilemanagement:

Materialien und Teile,

die für einen Fertigungs-, Verkaufs-

oder Service-Auftrag benötigt werden,

erkennt die ERP-Software bereits

bei der Kommissionierung und

am Wareneingang. www.oxaion.de

Û Comarch Systemintegration

verkauft Groupware-Bereich. Die

Comarch Systemintegration gmbH,

ein Tochterunternehmen der SoftM,

hat zum 1. Dezember im Zuge eines

Management-Buy-outs den

groupware-Bereich an die Firma

VSB Solutions gmbH in Lichtenfels

verkauft. www.comarch.de Û Neu:

IBS FasTraX. International Business

Systems (IBS) kündigt mit IBS

FasTraX ein gebündeltes Angebot

aus vorkonfiguriertem Best-Practice-

Verfahren und Service-Leistungen

zum Festpreis an; dieses basiert auf

IBS Enterprise. Das Angebot setzt

auf einem Festpreismodell auf, wahlweise

standortgebunden oder als

ASP-Version. www.ibs-software.de

Û British Airways setzt auf SOA

von Progress Software. Progress

Software liefert mit seinen SOA-

Lösungen die Technologiebausteine

für eine Modernisierung der IT von

British Airways (BA). Davon betroffen

sind mehr als 600 elektronische

Systeme und Prozesse. Das Projekt

soll Ende 2014 abgeschlossen sein.

www.progress.com/de

www.midrange.de


Themenvielfalt auf der CeBIT

So neu war die CeBIT noch nie. Wenn

die Leitmesse der digitalen Industrie

am 2. März startet, präsentiert sie

sich mit zahlreichen neuen Sonderschauen

und Inhalten. Dabei wird das

Schwerpunktthema Connected Worlds

in fast allen Angebotsbereichen sichtbar

und dokumentiert die Konvergenz

der Technologien und die Vernetzung

weltweiter Märkte und Anwendungen.

Business IT: Optimierte Prozesse

Business IT mit all ihren Facetten zählt

auch 2010 zu den stärksten Säulen der

CeBIT. Keine andere IT-Messe bietet

eine vergleichbare Vielzahl an Komplettlösungen

und branchenübergreifenden

Synergieeffekten. Auf der CeBIT

können sich Anwender in den Hallen 2

2010

Kolpingstraße 26

86916 Kaufering

Tel. +49 8191 9649-0

www.midrange.de

Brigitte Nelson

Renate Müller

bis 6 über genau die Geschäftsanwendungen

informieren, die für ihr Unternehmen

relevant sind. Neu ist

die „Enterprise Application

World“ in Halle 5, die neben

dem Ausstellungsbereich ein

eigenes Fachforum bietet. Im

Fokus der Sonderveranstaltung

steht eine Vielzahl integrierter

Komplettlösungen, die

in zahlreichen Branchen das

Rückgrat der betrieblichen

Software-Infrastruktur bilden.

Neuer Auftritt für den Mittelstand

Das neue CeBIT-Studio Mittelstand wird

zum zentralen Anlaufpunkt der mittelstandsorientierten

Zukunftsstrategie

in der ITK-Branche. Rund 100 Online-

Klaus-Dieter Jägle

Brigitte Wildmann

Events, Studio-Atmosphäre in Halle 4

und mehrere tausend Unternehmerpersönlichkeiten

in direkter Interaktion

bilden den Höhepunkt

der Mittelstands-Offensive

auf der CeBIT Hannover 2010.

Zahlreiche Experten aus der

ITK-Industrie werden konkrete

Handlungsempfehlungen

diskutieren, mit denen ITK-

Prozesse und -Strukturen in

mittelständischen Unternehmen

auf aktuelle Herausforderungen

ausgerichtet werden können. Im Fokus

steht die Frage, wie es Unternehmer

auch in Zukunft schaffen, sich dauerhaft

marktführend zu positionieren. ó

Thomas Seibold

www.cebit.de

Das Team vom ITP VERLAG

wünscht Ihnen ein gutes

und erfolgreiches neues Jahr !

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

Kathrin Schlosser

7

Misspixels, iStockphoto.com


8

MIDRANGE AKTuELL

Der Aufsichtsrat der SoftM Ag hat Jens

göbel in den Vorstand berufen. Er zeichnet

künftig für den direkten Vertrieb im

Norden und der Mitte Deutschlands verantwortlich

und übernimmt die Produkte

Comarch Schilling, Comarch DKS und

Comarch Altum. Wie bisher schon ist

Ralf gärtner für die Produkte Comarch

Semiramis, Comarch SoftM Suite und

Comarch Sharknex zuständig und übernimmt

jetzt zusätzlich den regionalen

Vertrieb in Süddeutschland, Österreich

und der Schweiz.

www.comarch.de

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

KÖPFE

Die Wirtschaftsweisen sagen für 2010 voraus, dass die Krise trotz konjunktureller Erholung

den Arbeitsmarkt erfassen wird. In vielen Firmen läuft die Kurzarbeit aus. Zudem kursieren

Regierungspläne, nach denen die Laufzeit der Kurzarbeit verkürzt werden soll. Viele Unternehmen

werden sich deshalb vermutlich mit Personalabbau auseinandersetzen müssen.

Jens Göbel

Vorstandsmitglied

SoftM Ag

Seit 1. November verstärkt Bernd Benzinger

als Business Development Manager

die NIIT Technologies gmbH.

Der 39-Jährige wird die strategische

Entwicklung in den Bereichen Managed

Services, IT-Security und IT-Infrastruktur

vorantreiben. Bernd Benzinger kommt

von der SCC gmbH, wo er als Key Account

Manager im IT Service Management

tätig war. Der Schwerpunkt lag

auf Beratung und IT-Prozessentwicklung

sowie auf „Make or Buy“-Analysen für

komplette Bereiche.

www.niit-tech.de

Bernd Benzinger

Business Development

Manager

Lucia Fimberger

SW-Entwicklerin,

Ramsauer & Stürmer

Lucia Fimberger (28) verstärkt seit Juli

das Entwicklerteam bei Ramsauer &

Stürmer. Die erfahrene C++ und C#-

Entwicklerin kommt über Copadata und

Axess zum Salzburger Softwarehaus. Als

Programmierer ist Alexander Fauland

(28) zurückgekehrt. Er sammelte nach

seiner Lehrzeit bei R&S Berufserfahrungen

als großrechnerprogrammierer

beim Raiffeisenverband und als Entwickler

bei B+S Banksysteme.

www.rs-soft.com

Lawson Software hat bekannt gegeben,

dass der renommierte Analyst und in der

Softwarebranche seit vielen Jahren bekannte

Jeff Comport als Senior Vice President

of Product Management in das

unternehmen eingetreten ist. In seiner

neuen Position leitet Comport das Product

Management für Lawson M3, S3,

Strategic Human Capital Management

und Technologie-Produkte. Er berichtet

direkt an Harry Debes, President und

CEO bei Lawson.

www.lawson.com

Alexander Fauland

Programmierer,

Ramsauer & Stürmer

Jeff Comport

Senior Vice President

Product

Management

APC by Schneider Electric hat einen

neuen Vice President: Seit 1. November

ist Rüdiger gilbert für die Regionen

Deutschland und Österreich verantwortlich.

In der neuen Rolle wird gilbert die

Marktposition und die Partnerschaften

von APC by Schneider Electric stärken

und das Wachstum des Bereichs Rechenzentrumslösungen

weiter vorantreiben.

Bevor Rüdiger gilbert die neue

Position übernahm, war er in verschiedenen

leitenden Funktionen für Schneider

Electric tätig.

www.apc.com/de

Rüdiger Gilbert

Vice President

Werner Leibrandt (46) wechselte zum

1. Dezember 2009 von der Microsoft

Österreich gmbH zur Microsoft Deutschland

gmbH. In seiner neuen Position

als Leiter Corporate Market Strategy

group (CMSg) zeichnet er für die unternehmensstrategie

im Wettbewerbsumfeld

von Microsoft verantwortlich.

Dazu zählen unter anderem die Initiativen

zur Commercial Software (CSI), die

Themen Interoperabilität, Security und

Privacy sowie das Compete Competence

Center.

www.microsoft.de

Werner Leibrandt

Leiter Corporate

Market Strategy

group


WORKSHOPS KALENDER

Verkabelung, Netzwerk- und

RZ-Infrastruktur

Der Einsatz von Verkabelungs- und RZ-Infrastruktur

steht heute stark unter dem Einfluss

von Kostenoptimierung und Ressourceneinsparung.

Das Tech Forum bringt Sie diesbezüglich

auf den neuesten Stand in punkto

Technik, Normierung und Praxisnutzen.

Weitere Themen: neue Highspeed-Verkabelung,

neue glasfasertechnik, bessere

Planung und Infrastruktur-Management im

Rechenzentrum, Optimierung von Kühlung

und Klimatisierung.

Moderation: Dr. Jörg Schröper, Chefredakteur

LANline

Termin: München, 19./20. Januar 2010

www.lanline-events.de

Desktop-Virtualisierung/

Thin Clients

Die beiden Hauptkontrahenten Citrix und

VMware überbieten sich derzeit beim Buhlen

um die gunst der Anwender. Sie haben

damit wohl auch die Zeichen der Zeit richtig

gedeutet, weil das Thema immer weiter

in den Fokus der IT Verantwortlichen rückt.

Mittelfristig stellt sich deshalb nicht mehr

die Frage ob, sondern wie schnell und mit

welchen Produkten sich der Markt eindecken

wird.

Der Kongress Desktop-Virtualisierung/Thin

Clients, veranstaltet von LANline-Events,

bietet eine gute Plattform zur hintergründigen

Information und zum Austausch mit der

Branche und mit Anwendern. Die Teilnahme

an der Eintagesveranstaltung lohnt schon

deshalb, weil man mitreden und im Bedarfsfall

aufgrund von umfassender Information

entscheiden kann. Termin: München 21. Januar

2010.

www.lanline-events.de

seminare

www.midrange-event.de

workshops

Event Termin, Ort Veranstalter

Operating & Systemsteuerung 13.1. - 15. 1.

Bremen

System i Daten in der

Microsoft Office Welt

18. 1. - 19. 1.

Bremen

Power System unter i V6R1 21. 1. - 22. 1.

Bremen

Wege aus der RPg-Falle 26. 1.

Frankfurt am Main

DB2-Funktionen für Profis 27. 1.

Frankfurt am Main

i Security mit Bordmitteln 28. 1.

Frankfurt am Main

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

MIDRANGE EVENT

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

EPOS gmbH

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ITP VERLAg gmbH

www.midrange-academy.com

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aus erster Hand. Hier finden Sie Schulungsangebote, Firmenveranstaltungen, Messen

und Symposien fein säuberlich sortiert. Sind Sie an einer Veranstaltung näher

interessiert? Mit nur einem Mausklick erhalten Sie weitere Informationen direkt vom

Veranstalter!

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Januar

- System i Daten in der MS Office Welt

- Power System unter i V6R1

- Grundlagen der System i DB2 UDB

- Operating & Systemsteuerung Power i

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

9


10

MIDRANGE AKTuELL

Für eine transparente Erfassung

der Arbeitszeiten der Mitarbeiter

im Außendienst und an verteilten

Standorten ist eine leistungsfähige

Zeitwirtschaft vonnöten.

Kein Hexenwerk

bernimmst du alles schon voll-

„ ständig Ü integriert oder tippst du

dir die Daten immer noch mühselig

zusammen?“ So könnte die gestellte

Frage nach dem Einsatz einer Zeit- und

Betriebsdatenerfassung, die auch Außendienst

und verteilte Standorte ein-

„ Die Zeit- und Betriebsdatenerfassung

nimmt eine zentrale Bedeutung ein –

sowohl als Schlüssel zur Zeit- und Kosteneffizienz

als auch als elementare Basis für

unternehmenskritische Entscheidungen.“

schließt, verkürzt lauten. Unterm Strich

bejahten das 530 (56,4 Prozent) der votierenden

Leser und 410 (43,6 Prozent)

antworteten mit Nein – großzügig bemessen

also in etwa ein ‚Halbe-halbe-

Ergebnis‘.

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

Marco Mancuso

FRAgE DES MONATS

?

DIE FRAGE

Geht man bei der Einschätzung des

Ergebnisses davon aus, dass die eine

Hälfte der Antwortenden grundsätzlich

gerne auch jene Mitarbeiter einbinden

möchte, die keinen direkten Zugriff auf

ein dezidiertes Terminal haben, stellt

sich natürlich die Frage, warum das

noch nicht realisiert wurde.

Denn schließlich ist eine

Zeitwirtschaft, die nicht nur

Büro und Werkshalle, sondern

auch Niederlassungen, externe

Lager und Fertigungsstätten

wie auch Reisende einzubinden

vermag, alles andere als ein Hexenwerk.

Das gilt insbesondere

für plattformübergreifende, beispielsweise

Java-basierte Ansätze, die Wapfähige

Handys oder Web-Browser dazu

nutzen, um von jedem beliebigen Ort

aus die gängigen Zeiterfassungs-Funktionen

auszuführen. Vom stationären

Setzen Sie zur Zeit- und

Betriebsdatenerfassung

bereits eine entsprechende

Lösung ein?

DAS ERGEBNIS

56 % ja

44 % nein

940 Teilnehmer

haben abgestimmt

Terminal werden dann die eingehenden

Zeiten oder auch sonstigen Betriebsdaten

wie lokal gebuchte behandelt, und

die Daten liegen sauber integriert vor.

Die Zeit- und Betriebsdatenerfassung

nimmt eine zentrale Bedeutung

ein – sowohl als Schlüssel zur Zeit- und

Kosteneffizienz als auch als elementare

Basis für die unterschiedlichsten

unternehmenskritischen Entscheidungen.

Darüber hinaus gehört das Thema

Integration unbestritten heute ganz

allgemein zu den wichtigsten Erfolgskriterien

überhaupt. Daher kann daher

der Rat an die ‚Inselbewohner‘ unter

den Antwortenden nur lauten: Fragen

Sie Ihren ERP-Anbieter nach einer entsprechenden

Lösung, die es im Idealfall

dort als modulare Ergänzung zu Ihrem

Komplettsystem gibt oder alternativ

auch als Add-on eines Drittanbieters

eingebunden werden kann. ó


Emrah Turudu, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR ZUM UNTERNEhMEN IhRE MEINUNG, BITTE!

Marco Mancuso

geschäftsführer SOu

Systemhaus gmbH &

Co. Kg

marco.mancuso

@sou.de

SOU Systemhaus Gmbh & Co. KG

Seit fast zwei Jahrzehnten agiert die SOu Systemhaus

gmbH & Co. Kg als ERP-Anbieter für den

Mittelstand und als produktneutraler IT-Dienstleister

auf dem nationalen und internationalen

Softwaremarkt. Sowohl bei der Neueinführung betriebswirtschaftlicher

Software als auch für die Reorganisation

von bestehenden geschäftsprozessen

bietet der IT-Spezialist maßgeschneiderte Lösungen

und Produkte an. Die plattformunabhängige und eigenentwickelte

ERP-Lösung sou.MatriXX. ist branchenübergreifend,

internet- wie intranetfähig und

speziell auf die Anforderungen des Mittelstands

zugeschnitten. Durch ihren modularen Aufbau lässt

sie sich flexibel und individuell für jeden Bedarf anpassen

und deckt alle unternehmensbereiche von

Beschaffung (SCM) über Fertigung (VCM), Absatz

(CRM), Managementinformationssystem (MIS) und

Personal (HRM) bis hin zum Rechnungswesen (Re-

We) ab. SOu arbeitet mit nationalen und internationalen

Partnern zusammen und beschäftigt aktuell

über 35 Mitarbeiter.

www.sou.de

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Moderne Thin Clients kapitulieren auch vor anspruchsvollen

Anwendungen nicht, sind zudem

im Vergleich mit Fat und Rich Clients kostengünstiger,

sicherer und verbrauchen weniger

Energie.

Setzen Sie bereits Thin Clients in

Ihrer IT ein?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

MIDRANGE WEBFAIR

MIDRANGE WEBFAIR

MIDRANGE

MIDRANGE WEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.

Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehen Sie interaktive Dialoge mit Ausstellern

und Besuchern ein. Und falls Sie möchten, können Sie jederzeit wiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Woche

jeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.

Sie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im Gegensatz zu den traditionellen Messen ist bei der MIDRANGE WEBFAIR

der Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpfl ichtung.

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01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

COMMON für den Mittelstand

Power Society 2009 – Rückblick

Power-Society 2009 – „kompakt – kompetent preisgünstig“. Mit diesem Motto veranstaltete

COMMON Deutschland e.V. auch in diesem Jahr die traditionelle Jahreskonferenz.

Veränderungen sind wichtig. Das hat man auch bei COMMON Deutschland erkannt und so

diese wichtige Tagung für den Mittelstand auf die Bedürfnisse der Mitglieder angepasst.

Die Konzentration der Veranstaltung

auf zwei Tage wurde von den

Teilnehmern mehrheitlich begrüßt.

Auch scheint man mit der Wahl des

Tagungsortes in dem Kongresszentrum

in Schweinfurt eine ideale Lokation gefunden

zu haben.

COMMON für den Mittelstand

Im Rahmen der Mitgliederversammlung

wurde Jörg Zeig abermals zum

Vorsitzenden, Frank Pade zum 2. Vorsitzender

und Bernd Mench als Nachfolger

von Erwin Öllinger zum neuen

Schatzmeister gewählt. „COMMON für

den Mittelstand“ ist das erklärte Ziel,

das sich die COMMON Führung für die

Umsetzung in den nächsten Jahren gesetzt

hat.

Erste Schritte dazu sind gemacht –

und dass die nächsten erfolgreich umgesetzt

werden können, zeigt sich Jörg

Zeig zuversichtlich. „COMMON lebt von

der Aktivität und Kreativität der Mitglieder.

Der Aufbau eines Kompetenzteams

zu den bestehenden Fachkräften

unterstützt uns in der nächsten Zeit bei

der Erweiterung des Portfolios.“ Das bedeutet

keinesfalls die Aufgabe der Kernkompetenz

im i-Umfeld – im Gegenteil.

Der neutrale Erfahrungsaustausch und

die zielgerichtete Aufbereitung von Informationen

für unternehmensbeeinflussende

Entscheidungen soll es den

Verantwortlichen der Unternehmen

leichter machen, Entscheidungen im

Sinne des Unternehmens effizient treffen

zu können.

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

Welche Bedeutung die COMMON

Jahreskonferenz nicht nur für die Mitglieder,

sondern auch für die IBM hat,

wurde erst kürzlich durch eine klare

Stellung von Ross Mauri, General Manager

Power Systems bei IBM, unter-

mauert. IBM zeigte den Stellenwert

durch nachhaltige Unterstützung der

Konferenz. Keynotes von Martina Köderitz,

IBM Geschäftsführerin und Andreas

Stepanek, Power Platform Executive

zeugten in einem intensiven Maße von

einer Unterstützung auf breiter Ebene.

Aufmerksam wurde die Unterstützung

auch durch die lokale IBM Niederlassung

(!) wahrgenommen. Neben dem

bekannten Breakfast Team stand Niederlassungsleiter

Johannes Heidelmeyer

den Besuchern mit Rat und Tat zur

Verfügung.

Konzentrierte Informationen

„Ich finde keine vergleichbare Veranstaltung,

auf der ich Informationen in

einer derart konzentrierten Weise geboten

bekomme.“ so ein IT Verantwortlicher

eines großen mittelständischen

Unternehmens. Dieses Alleinstellungsmerkmal

zu nutzen und auf die

Ausweitung hin zur Mittelstandsvereinigung

ist die Aufgabe des COMMON

Teams für die nächsten Monate. Die enge

Zusammenarbeit mit Hochschulen,

Mitgliederunternehmen und

IBM will COMMON nutzen, um

sich weiter zu öffnen. Partizipieren

will COMMON Deutschland

dabei auch von den Veränderungen,

die sich auf der Ebene

des Dachverbandes COMMON

Eu rope ergeben. Dieser befindet

sich nach einem Führungswechsel

aktiv im Umbau.

Eine weitere wichtige Aufgabe

dürfte die Ausweitung der Mitglieder-

und Teilnehmerzahlen sein. Auch

wenn sich die Teilnehmerzahlen der

diesjährigen Konferenz im Vergleich

zu den letzten Jahren verbessert haben

und eine Richtung gegen den allgemeinen

Trend zeigen, ist „noch viel

Potential nach oben“. Eine Herausforderung,

der sich COMMON mit Hilfe

des Teams der ehrenamtlichen Helfer

stellen wird.

Optimistisch schaut man deshalb

auf 2010. Neugründungen von lokalen

Anwenderkreisen, das Etablieren von

Blade und AIX Arbeitskreisen und die

Ankündigung der nächsten Power Society

in Schweinfurt sind nur einige der

Aktivitäten des COMMON Teams. ó

Weitere Informationen finden Sie unter

www.power-society.de


IBM i Ausbildung am KBBZ halberg im Saarland

Nachwuchsförderung

Am 2. Oktober 2009 war es soweit: Dr. Wolfgang Rother, zuständig für die IBM Academic

Initiative im Bereich Power Systems, übergab herrn Fuhrmann, Leiter des kaufmännischen

Berufs-Bildungszentrums KBBZ halberg, ein Rack mit einer IBM iSeries Modell 520.

Die Auszubildenden können sich ab sofort noch besser auf ihren Berufsalltag vorbereiten.

Dieser Rechnertyp ist heute in vielen

Unternehmen als ERP- und

Datenbankserver die tragende IT-Infrastruktur.

Besonders der Mittelstand

verlässt sich auf diese wartungsarme,

sehr zuverlässige und sichere Computerarchitektur.

Der Nachwuchs wurde

aber oftmals an unseren Universitäten

und Berufsschulen nicht ausgebildet.

Der Wunsch der Wirtschaft nach geeigneten

ausgebildeten Fachkräften

begegnete nun in Saarbrücken dem

Streben nach einer noch attraktiveren

Schulausbildung.

Bei der Übergabe wurden neben

der Zusammenarbeit bei künftigen

Lehrplänen auch die vorangegangenen

Aktionen besprochen.

Initiiert durch Herrn Volker Mischo,

IBM Saarbrücken, wurde der Wunsch

Realität, in Saarbrücken, Dillingen,

Trier und Kaiserslautern mittels der

IBM iSeries den IT-Unterricht mitzugestalten.

Nach Vorgesprächen in 2008

schulte Herr Dr. Rother, IBM, am 19. Januar

2009 die ersten Lehrer der beiden

Berufsschulzentren Halberg und Dillingen

im ZPT in Saarbrücken. Hilmar von

Klitzing, Leiter der Weiterbildung des

ZPTs, sorgte für einen reibungslosen

Betrieb und eine gute Internetverbindung.

Die Kosten für die Räume sowie die

Schulungsverpflegung wurden dankenswerterweise

von Herr Bauer, Geschäftsführer

der VSB-soft.de, getragen,

sodass der öffentlichen Hand keinerlei

Kosten entstanden.

Im Juni 2009 fand dann endlich der

erste Zertifizierungskurs in Saarbrücken

statt.

Am ersten der fünf Ausbildungstage

besuchten die Schüler und Lehrer

das Rechenzentrum des iSeries Kunden

Möbel Martin.

Der CIO, Herr Stadter, und seine

Mitarbeiter erläuterten sehr anschaulich

die IT Umgebung und den Stellenwert

der iSeries im Unternehmen. Etwa

1.000 Benutzer greifen gleichzeitig

auf eine i520 zu, welche fast baugleich

mit dem neuen KBBZ Server ist. Herr

Stadter zeigte sich sehr erfreut, dass

der gewünschte Nachwuchs nun umfassend

ausgebildet werde und begrüßte

das lang ersehnte Teaming zwischen

Schulen, der IBM und der Wirtschaft.

Bei der Preisverleihung am 3. Juli

konnten neun von 18 Schülern mit

einem Zertifikat geehrt werden. Diese

Ehrung fand im Rahmen der 25-Jahr-

Feier des KBBZ Halberg statt, welche

Herr Fuhrmann zusammen mit dem

Staatsekretär Herr Dr. Ege eröffnete.

Ein Fachvortrag von Herr Dr. Jost, Vorstandsmitglied

IDS Scheer, sowie ein

Erfahrungsbericht von Herr Junis Sufi,

stellv. Geschäftsbereichsleiter SAP, verdeutlichten

nochmals die Bedeutung

Dr. Rother (rechts) ehrt bei der Preisverleihung die Schüler mit einem Zertifikat

dieser Bildungsstätten. Die IBM plant

die Schulen in Trier und Kaiserslautern

ebenfalls zu unterstützen. Im Herbst

2009 soll mit dem BBS Kaiserslautern

die erste Schule in Rheinland-Pfalz folgen.

Volker Mischo ó

IBM Deutschland gmbH, Ehningen

www.ibm.de

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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14

SChWERPUNKT RECHTSSICHERE DOKuMENTE

SUMMARY

Bei der digitalen Verarbeitung von Belegen

und in der Geschäftskommunikation

per Mail und Fax sind wichtige Punkte

zu beachten, damit die Rechtssicherheit

der Dokumente gewährleistet bleibt.

Es wird endgültig ernst mit der elektronischen Steuerprüfung

Schnell, aber überlegt angehen

Die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) sind

schon seit Januar 2002 gesetzlich verpflichtend. Dennoch haben sich viele Firmen mit der

Umsetzung Zeit gelassen. Doch seit diesem Jahr gibt es eine Verschärfung der Rechtslage:

Das Jahressteuergesetz sieht Verzögerungsgelder bis zu 250.000 Euro für GDPdU-Sünder vor.

Einer der häufigsten Fehler ist es,

die Komplexität der GDPdU-Umsetzung

zu unterschätzen. Denn steuerrechtlich

relevante Daten kommen aus

den unterschiedlichsten Quellen, vom

ERP-System bis hin zu E-Mails oder

Office-Dokumenten. Auch die Tatsache,

dass die Projektakteure unterschiedliche

„Sprachen“ sprechen, führt zu Problemen.

Es ist beispielsweise nicht jedem

Leiter der Abteilung „Finanz- und

Rechnungswesen“ sofort klar, aus wel-

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

chen Tabellen und Spalten seines ERP-

Systems er Daten für eine Datenträgerüberlassung

aufbereiten muss. Etwa

dann, wenn auf die Unternehmung eine

Umsatzsteuersonderprüfung für einen

spezifischen Jahrgang zukommt, die

durch die Finanzbehörden oft mit einem

Vorlauf von nur wenigen Wochen

angemeldet wird.

Ein weiteres Problem: Die fachliche

und technische Aufbereitung der

Daten benötigt genauso viel Zeit wie

deren Identifikation. Neben zeitintensiven

Datenextraktionsprozessen ist

deswegen auch die Durchführung von

technischen und fachlichen Tests sowie

deren ausführliche Dokumentation

nötig – und dies alles im Rahmen des

Tagesgeschäftes. Meist ist die Zeit viel

zu kurz, um dem Prüfer die geforderten

Unterlagen rechtzeitig übermitteln oder

ihm den Zugriff auf alle relevanten Daten

ermöglichen zu können. Insbesondere,

wenn zusätzlich externe Berater

Anyka, iStockphoto.com


involviert und Softwarekomponenten

beschafft und implementiert werden

müssen. So steigt die Gefahr, dass ein

Verzögerungsgeld verhängt wird.

Jährlich neu auf dem Prüfstand

Man sollte sich schon beim Aufsetzen

eines GDPdU-Projektes bewusst machen,

dass die GDPdU kein einmaliges

Projekt, sondern ein zyklisches Phänomen

ist, das sich Jahr für Jahr wiederholt.

Damit muss es aber auch jährlich

auf den Prüfstand gestellt werden, so-

GDPdU

wohl im Hinblick auf die Technik als

auch bezüglich der Organisation und

der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Die Schaffung einer Stelle, die für die

zyklisch wiederkehrenden GDPdU-

Projekte verantwortlich ist und so die

notwendige Kontinuität und Effektivität

sicherstellt, ist ein entscheidender

Erfolgsfaktor für das Projekt.

Der Umgang mit Alt-Systemen

Eine weitere Besonderheit im Rahmen

der GDPdU stellt der Umgang mit Altsystemen

dar, die aufgrund von betriebswirtschaftlichen,

technischen,

organisatorischen oder sonstigen

Gründen abgeschaltet werden müssen.

Aus gesetzlichen Gründen wäre deren

weiteres Betreiben zwar notwendig, ist

aber schon aus Kostengesichtspunkten

in der Praxis kaum umzusetzen. Hier

stellt das „Auswertbare Archiv“, wie es

im FAQ-Katalog des Bundesministeriums

für Finanzen definiert wurde, eine

Lösungsalternative dar.

Eine isolierte Betrachtung der

GDPdU führt der Erfahrung nach nicht

nur zu unnötigen Kosten, sondern

oftmals auch zu einer lückenhaften

Umsetzung. Deswegen sollten Unternehmen

nicht nur die GDPdU-„Pflicht“

erfüllen, sondern mit der „Kür“ auch

die Chancen erschließen, die sich aus

den steuerrechtlichen Vorgaben ergeben.

Denn so können die Unternehmen

einen echten Mehrwert hinsichtlich der

Wirtschaftlichkeit und Transparenz im

Rechnungswesen erzielen.

Die grundsätzliche Aufgabenstellung bei der umsetzung

der gDPdu besteht darin, den Prüfungsbehörden

einen elektronischen Zugriff auf die steuerlich

relevanten Daten zu ermöglichen. Dabei unterscheidet

man alternativ die Zugriffe Z1 (unmittelbarer Zugriff

auf Operativsysteme durch den Prüfer), Z2 (mittelbarer

Zugriff, bei dem das zu prüfende unternehmen

gewünschte Auswertungen bereitstellen muss)

und Z3 (Datenträgerüberlassung). Alle Zugriffsarten

können im Rahmen einer Prüfung kumulativ zum

Einsatz kommen.

Die Realisation erfolgt mit Hilfe von

IT-Werkzeugen wie etwa einer digitalen

Steuerakte. Diese unterstützt nicht nur

den Prüfungsprozess selbst, sondern

bietet zudem flexible Reporting- und

Auswertefunktionen. Aber beispielsweise

auch eine Simulation, mit der

wesentliche Ergebnisse einer Prüfung

vorab dargestellt werden können. Darüber

hinaus unterstützt die digitale

Steuerakte den Prozess für die GDPdU-relevantenVerfahrensdokumentationen

und stellt hierfür notwendige

Strukturen, Methoden und Templates

zur Verfügung. Olaf Paetsch ó

Infoniqa IT Solutions gmbH, Berlin

www.infoniqa.com

Easy feiert die 10.000

Û Die Wilhelm Schwarzmüller

gmbH ist der 10.000ste Kunde der

Easy Software Ag. Der Hersteller

von Aufbauten, Anhängern und Sattelanhängern

liefert jährlich etwa

12.000 Nutzfahrzeuge aus. um die

Transparenz und Effizienz ihrer geschäftsprozesse

auch weiterhin zu

gewährleisten, hat sich die Wilhelm

Schwarzmüller gmbH für den Einsatz

von Easy Enterprise der Easy

Software Ag entschieden.

Der grund für den Einsatz ist neben

der hohen Integrationstiefe in das

bereits eingesetzte ERP-System der

Psipenta auch der hohe Rationalisierungseffekt

durch die automatisierte

Rechnungseingangsverarbeitung mit

dem Easy iCenter for Psipenta. Mit

der Implementierung wurde der Easy

gold Partner, die intex Informations-

Systeme gmbH, beauftragt. Die Lösungen

der Easy Software Ag zur

Erfassung, Verwaltung, Speicherung,

Bewahrung und Bereitstellung von

Daten garantieren Schwarzmüller

eine Effizienz-Steigerung im umgang

mit ihren Dokumenten.

Die intex Informations-Systeme

gmbH ist ein mittelständisches unternehmen

und versteht sich als

Spezialist im Bereich Dokumenten-

Management und Elektronische Archivierung

auf Basis von Easy-Enterprise.

Neben den Aspekten der gDPdu

und den Auswirkungen der Abgabenordnung

in Bezug auf die nötige

Revisionssicherheit von elektronisch

erzeugten und archivierten Dokumenten

hat die Einführung eines

DMS-Systems positive Effekte auf

die Wirtschaftlichkeit und Nachvollziehbarkeit

dokumentenbezogener

Prozesse. Liege- und Transportzeiten

von Dokumenten werden minimiert,

das Wiederauffinden wird beschleunigt

und die allgemeine Verfügbarkeit

von Informationen innerhalb des

unternehmens verbessert.

www.easy.de

www.intex-online.de

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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SChWERPUNKT RECHTSSICHERE DOKuMENTE

Geschützte E-Mail-Kommunikation für Gothaer-Kunden

PDF-Verschlüsselung

Die Kommunikation per E-Mail ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Allerdings

hat diese Art der Kommunikation auch ihre Grenzen. Eine E-Mail gleicht einer Postkarte:

jeder, der sie abfängt, kann sie lesen und manipulieren. Vertrauenswürdige Informationen

sollten deshalb nicht ohne entsprechenden Schutz per E-Mail ausgetauscht werden.

Der Gothaer Konzern zählt mit

3,5 Mio. Mitgliedern zu den großen

Versicherungskonzernen Deutschlands

und fokussiert sich mit seinen Versicherungs-

und Vermögensprodukten

auf Privatkunden und mittelständische

Unternehmen. Die geschätzte Anzahl

der geschäftlichen E-Mails pro Jahr

liegt bei 20 Millionen. Der Versand

von fachlichen E-Mails

mit versicherungsrechtlichen

Inhalten wurde allerdings

lange Zeit untersagt.

Zu hoch war die Gefahr,

dass der Datenschutz

nicht eingehalten

und E-Mails beim

Versand durch

Dritte mitgelesen

oder manipuliert

werden könnten.

Somit mussten Kundenanfragen

zur Sicherheit über den postalischen

Weg beantwortet werden.

Um seinen Kunden künftig einen

erweiterten, datenschutzkonformen

E-Mail-Service bieten zu können, sollte

die Abteilung Corporate Security, als

zentrale Stelle für IT-Sicherheit und Datenschutz

innerhalb des Gothaer Konzerns,

eine zuverlässig abgesicherte

E-Mail-Struktur umsetzen.

Cogal, iStockphoto.com

Neue Möglichkeiten dank

PDF-Verschlüsselung

Im Bereich Corporate Security verfügte

man bereits über jahrelange Erfahrung

mit JULIA MailOffice. Die Lösung aus

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

dem Hause der Allgeier IT Solutions

GmbH wurde zur Ver- bzw. Entschlüsselung

und Signatur bzw. Signaturprüfung

von E-Mails eingesetzt. Allerdings

war die signierte und verschlüsselte

Kommunikation nur mit Kommunikationspartnern

möglich, die selbst über einen

öffentlichen Schlüssel verfügen. Da

viele Endkunden keine Ver-/Entschlüsselungssoftware

im Einsatz haben,

benötigte der Gothaer Konzern

deshalb ein Zusatzmodul, das die

Ver- und Entschlüsselung von

E-Mails ohne entsprechende

Lösung bei der Gegenstelle

ermöglicht. Die Allgeier

IT Solutions GmbH

entwickelte daraufhinwunschgemäß

die PDF-

Verschlüsselung als

Zusatzmodul. Bei der PDF-

Verschlüsselung wird dem Kommunikationspartner

in einer ersten E-Mail

ein verschlüsseltes PDF zugesandt. Es

folgt daraufhin eine zweite E-Mail, die

das Passwort zum Entschlüsseln des

PDFs enthält. Die PDF-Verschlüsselung

ist leicht anzuwenden, bietet die notwendige

Sicherheit und kann auch mit

PDAs problemlos genutzt werden.

Bei der Gothaer durchlief die PDF-

Verschlüsselung zunächst erfolgreich

ein Pilotprojekt und wird seither sukzessive

im Konzern ausgeweitet. Aktuell

wird die Kombination aus JULIA

MailOffice und der PDF-Verschlüsslung

im Call-Center des Schadenbereichs

und in weiteren Vertragsbereichen eingesetzt.

Weitere Schritte sind bereits

geplant.

„Die Maßgabe des Projektes war

es, eine digitale Kommunikationsplattform

mit bestmöglicher Sicherheit nach

internationalem Standard aufzubauen.

Mit der Lösung JULIA MailOffice in

Kombination mit der PDF-Verschlüsselung

konnten wir dieses Ziel erfolgreich

umsetzen“, so Burkard Bauer,

Corporate Security der Gothaer Finanzholding

AG.

Ein Ausblick auf mögliche

Folgeprojekte

Auch für die Zukunft sieht man bereits

weitere Projekte zusammen mit der

Allgeier IT Solutions GmbH. Pro Jahr

werden ungefähr 18 Millionen Briefe

durch den Gothaer Konzern versandt.

Auch hier besteht langfristig ein großes

Potenzial zur Serviceoptimierung und

Kostensenkung, indem zunehmend die

herkömmliche Post durch den E-Mail-

Versand ersetzt wird. Außerdem werden

im Zusammenhang mit dem elektronischen

Personalausweis sicherlich

neue und spannende Möglichkeiten

entstehen, die es zu nutzen gilt.

Julia Stäck ó

Allgeier IT Solutions gmbH, Bremen

www.allgeier-it.de


Rechtssichere Dokumente

Erleichterung durch Technik

Trotz gegenteiliger Beteuerungen der Politiker wächst der Paragrafendschungel weiter.

Beim Umgang mit Geschäftsdokumenten sind immer mehr Regeln und Pflichten zu beachten;

gleichzeitig wachsen aber auch die Mittel, um der Regelungsflut herr zu werden. Moderne

Verfahren und Konzepte erleichtern die Erfüllung der Compliance-Anforderungen wesentlich.

Die Compliance – darunter versteht

man die Entsprechung gegenüber

rechtlichen Anforderungen sowie die

Umsetzung unternehmensinterner

Richtlinien – ist zu einer echten Heraus

forderung für die Unternehmen

geworden.

So bestehen etwa in Deutschland

mehr als 10.000 Informations- und Dokumentationspflichten,

denen die Unternehmen

gerecht werden müssen. Das

große Interesse an Themen der Rechtssicherheit

von Dokumenten habe ich

auf einer Roadshow gespürt, die ich im

Frühjahr zu „Dokumentenmanagement

und IT-Compliance“ in Deutschland, Österreich

und der Schweiz durchgeführt

haben. Lassen Sie mich aus dem breiten

Themenspektrum der Compliance zwei

Themen herausgreifen, die heute von

besonderer Relevanz sind: die Nutzung

der „Elektronischen Signatur“ und Lösungskonzepte

für „Enterprise Rights

Management“ (ERM).

Im Juli 1997 wurden durch das

Deutsche Signaturgesetz und die Signaturverordnung

die Rahmenbedingungen

für Signaturen und Zeitstempel

definiert sowie 2001 basierend auf der

EU-Signaturrichtlinie überarbeitet. Damit

wurde die Grundlage für rechtssichere

elektronische Kommunikation

geschaffen. Dabei kommen personenbezogene

Zeitstempel zum Einsatz, die

am Dokument das „Wann“ und „Was“

protokollieren, sowie die personenbezogene

Signatur, die am Dokument das

„Wer“ und „Was“ festhält.

Um Dokumente personenbezogen

elektronisch zu signieren, werden ein

Kartenleser, eine Signaturkarte und eine

Signatursoftware benötigt. Alle drei

Komponenten müssen den Anforderungen

des Signaturgesetzes entsprechen.

Entspricht nur eine der Komponenten

nicht den gesetzlichen Anforderungen,

kann keine qualifizierte Signatur erstellt

werden. Dafür bietet die Solitas

Informatik mit der DMS-Software InfoStore

die ideale Basis – sowohl für

das Signieren von ausgehenden rechtssicheren

Dokumenten entsprechend

den Vorgaben aus Signaturgesetz und

Signaturverordnung als auch für die in

GDPdU und GoBS vorgeschriebene revisionssichere

Speicherung von eingehenden

digital signierten Dokumenten.

„Vertraulichkeit auf Zeit“

Bestimmte Aktivitäten in Unternehmen

verlangen „Vertraulichkeit auf Zeit“

– für Geschäftsleitung und Shareholder,

externe Berater, Mitarbeiter und

Geschäftspartner. Hier wird ein Weg

gesucht, der schnell und sicher sowohl

auf Zeit eine vertrauliche abgeschirmte

Kommunikation als auch den Austausch

von Dokumenten gewährleistet.

Hierfür sind die üblichen Berechtigungs-

und Sicherheitsmechanismen

der Unternehmens-IT nicht ausgelegt.

Die für die Geschäftsprozesse notwendigen

Dokumente können nicht alle

hinter der Firewall des Unternehmens

gehalten werden, sondern müssen auf

sichere Art unter den berechtigten Be-

teiligten ausgetauscht werden können.

Technisch kommen Sicherheitsmaßnahmen

wie zum Beispiel Verschlüsselung

und digitales Signieren der Dokumente

während des Datentransports

oder auf Speichermedien sowie ERM

(Enterprise Rights Management) zum

Einsatz. Bei ERM legt der Verfasser eines

Dokumentes gleichzeitig in einer

Arbeitsanweisung (Policy) fest, wie

das Dokument verwendet werden soll.

ERM-geschützte E-Mails oder Office-

Dokumente können so von unberechtigten

Benutzern nicht gelesen werden

– auch wenn sie in deren Besitz gelangt

sind. Funktionen wie das Ausdrucken,

Weiterleiten oder Kopieren von E-Mails

können unterbunden und zeitabhängiger

Versionswechsel oder Verfall von

Dokumenten erzwungen werden.

Grundlage bildet aber immer ein

umfassendes unternehmensweites

Compliance-Konzept (Document Compliance

Management), welches den

korrekten Umgang mit schützenswerten

Dokumenten regelt. Das InfoStore

DMS bildet in Verbindung mit weiteren

Komponenten wie Signatur- oder ERM-

Lösungen die optimale Voraussetzung

für das Erstellen rechtskonformer digitaler

Dokumente und die Schaffung eines

Hochsicherheitstrakts für vertrauliche

digitale Dokumente.

Siegmar Deuring ó

Solitas Informatik Ag, Buchs (CH)

www.solitas.ch

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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SChWERPUNKT RECHTSSICHERE DOKuMENTE

Verschlüsselung für eine rechtskonforme E-Mail-Infrastruktur

Richtig verschlüsseln

Der Gesetzgeber reagiert auf die immer massiveren Angriffe auf die Sicherheit von

E-Mail-Transport und Aufbewahrung. Mit der am 1. September in Kraft getretenen

zweiten Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes werden klare Vorgaben für Transport

und Speicherung personenbezogener Daten festgelegt.

Nach amerikanischem Vorbild werden

Missbrauch, aber auch das

Nichtbekanntgeben von bereits eingetretenen

Datenverlusten ab sofort mit

drakonischen Strafen belegt. Parallel

werden gezielte Empfehlungen hinsichtlich

effizienter Schutzmechanismen

gegeben, hierbei stehen aktuelle

Verschlüsselungstechnologien im Vordergrund.

Den gesetzlichen Vorgaben

entsprechen

Viele Unternehmen stehen jetzt vor

dem Problem, dem neuen Gesetz mit

all seinen tiefgreifenden Vorgaben zu

entsprechen und dafür nicht unerhebliche

Investitionen für neue Hard- und

Software tätigen zu müssen.

Hinsichtlich möglicher Sanktionen

lässt das

neue Gesetz keine

Zweifel offen

– gehen personenbezogene

Daten verloren,

drohen Geldstrafen

von 50.000 bis

300.000 Euro.

Effizient verschlüsseln

Gängige Techniken wie PGP und S/MI-

ME, die eine ausgereifte PKI (Public Key

Infrastructure) erfordern, bringen hohe

administrative Aufwände in der Bereitstellung

und Pflege von Schlüsseln

und Zertifikaten mit sich. Voltage IBE

(Identity Based Encryption) bietet da-

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

gegen eine simple, effiziente Verschlüsselungstechnik,

die ohne Zertifikate

oder sonstige pflegebedürftigen Daten

auskommt. Einzig die E-Mail-Adresse

des Empfängers ist für den Versand

gesicherter Nachrichten notwendig.

Anhand dieser Identität kann direkt

am Gateway ver- und entschlüsselt werden.

Gerade für den Versand an Privatpersonen

ist eine IBE-basierte Lösung

daher prädestiniert, da der Empfänger

keinerlei Software oder Installationen

am Client benötigt, um verschlüsselte

E-Mail zu lesen.

Regelbasiertes Sicherheitsmodell

Die Verschlüsselungstechnologie von

Sendmail, basierend auf Voltage IBE,

setzt auf ein regelbasiertes ganzheitliches

Sicherheitsmodell, das individuell

auf die Anforderungen

des einzelnen

Unternehmens

abgestimmt ist.

Die Kombination

von MPE (Messaging

Processing Engine)

und IBE zur Verschlüsselung

bringt einen entscheidenden Vorteil:

Regeln zur Ver- und Entschlüsselung

werden in der Message Processing Engine

hinterlegt.

Dieses Regelwerk entscheidet, welche

E-Mail zwangsverschlüsselt werden

muss, bzw. verschlüsselt wird aufgrund

einer spezifischen User-Anforderung.

Mit optionaler Anbindung an

ein Unternehmensverzeichnis mittels

Sorenp, iStockphoto.com

LDAP kann Verschlüsselung auf einzelne

User oder User-Gruppen erzwungen

werden. Sentrion MPE, bekannt für

die Abbildung komplexer Routing System,

erkennt somit ob eine E-Mail veroder

entschlüsselt werden muss, und

erledigt die kryptographische Arbeit

zusammen mit weiteren hinterlegten

Regeln, wie beispielsweise Viren- und

Spamprüfungen.

Daneben sollten Unternehmen auf

einige wichtige Punkte bei der Anschaffung

und dem Einsatz einer Verschlüsselungslösung

achten:

ó Eine flexible Anbindung zu anderen

Applikationen

ó Den Einsatz unterschiedlicher

Verschlüsselungstechnologien

(TLS, S/MIME, IBE)

ó Eine transparente und für den

Anwender einfach zu bedienende

Lösung

ó Niedrige Betriebskosten und mini-

male Administration

Sendmail bietet Voltage IBE vollintegriert

auf seiner Sentrion Messaging-

Plattform, die Verschlüsselung erfolgt

automatisch am Gateway unter Berücksichtigung

spezifischer Unternehmensrichtlinien

basierend auf Anwendern

bzw. Anwendergruppen. Die Encryption-Lösung

kann in jede bestehende

E-Mail-Infrastruktur implementiert

werden. ó

Sendmail gmbH, Neu-Isenburg

www.sendmail.com


ACADEMY IBM

Wege aus der RPG-Falle

So machen Sie Ihre RPG Programme modern und zukunftsfähig.

Gerade in der letzten Zeit hat IBM am RPG

eine ganze Menge renoviert und verbessert.

Die Modernisierungsarbeiten haben dazu

geführt, dass sich RPG zu einer modernen,

den inzwischen etablierten Standards in

nichts nachstehenden Entwicklungsumgebung

gemausert hat. Nur durch den rigorosen

Bruch der überkommenen Methoden

bekommen Sie wieder Anschluss!

Sie sollten den Workshop

besuchen, falls Sie…

� sich endlich von alten Zöpfen trennen

möchten

� neue Projekte vorhaben oder den

Code Ihrer Vorgänger nicht so recht

durchblicken

� mit modernen Methoden die Zukunft

gestalten möchten

� Wert legen auf den Erfahrungsaustausch

mit dem Referenten und den

Kollegen

Power i Workshops

Gleich anmelden: online unter www.midrange-academy.com oder per Fax +49 8191 70661

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Profi -Wissen in Frankfurt

Telefon Fax

Datum Unterschrift

Aus dem Inhalt:

� Weg mit dem Spagetti-Code!

� Free-Form RPG, Schleifen und

Bedingungen, Errorhandling

� Dateihandhabung, Built-In Functions

� Proceduren, Schnittstellen, Prototypen

� Module, Programme und Serviceprogramme

/ Kompilationsstrategien für

ILE-Programme

� Weg mit PDM, SEU und Konsorten

� Rational Developer for i

� Umgebungsdefi nition, Editorhandhabung,

Kompilation und Debugging

Im Seminar wird ein traditionell geschriebenes

RPG-Programm Live in ein modernes

ILE-RPG Programm „übersetzt“. Alle Programmbeispiele

werden den Teilnehmern

als Quell-Code zur Verfügung gestellt.

Frankfurt, 26. 1. 2010

WS-Nr. 5421005

i Security mit Bordmitteln

Wie Sie Ihr Power i bzw. System i wirtschaftlich sicher machen

Der Workshop zeigt Ihnen, wie Sie ohne den Einsatz

kostspieliger Tools die Daten auf Ihrem System i vor

unbefugtem Zugriff schützen. Sie lernen in nur einem

Tag, welche Möglichkeiten das Betriebssystem

bietet und wie sie in Wert gesetzt werden.

Sie sollten diesen Workshop

besuchen, falls Sie …

� das Gefühl haben, dass Ihre Daten nicht optimal

sicher sind

� ein Konzept brauchen, wie Sie Sicherheit

gewährleisten können

� wissen möchten, wie Single Sign on funktioniert

� glauben, dass Ihre Exitpoints besser abgesichert

sein sollten

� auf den Erfahrungsaustausch mit dem

Referenten und Kollegen Wert legen

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Frankfurt, 28. 1. 2010

WS-Nr. 5931005

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

DB2 – Funktionen für Profi s

Wie Sie die eingebauten Funktionen der Datenbank nutzen

Auch die DB2 ist heute nicht mehr nur

Datenspeicher. Genau wie andere Datenbanken

auch, verfügt die DB2 über eingebaute

Funktionen und Intelligenz. Für die

Programmierung und für Abfragen bringt

die Nutzung dieser Möglichkeiten deutlich

mehr Effektivität, weil traditionelle Tätigkeiten

entfallen.

Sie sollten diesen Workshop

besuchen, falls Sie …

� Die neuen Möglichkeiten Ihrer

Datenbank wirklich nutzen möchten

� Ihre wertvolle Zeit nicht mit

Routine codierungen vergeuden

möchten

� Moderne Abfragen und zeitgemäße

Anwendungen schreiben möchten

� Am Erfahrungsaustausch mit

dem Referenten und den Kollegen

interessiert sind

Aus dem Inhalt:

� Security Basics

� Grundlegende Systemsicherheit

� Sicherheitsrelevante Systemwerte

� Sicherheitsrelevante Netzwerkattribute

� Benutzer- und Objektsicherheit

� Benutzer und Gruppenprofi le

� Objektberechtigungen und Berechtigungslisten

� Sicherheit im IFS

� Programmfunktionen absichern und Exitpoints

� Lokale und zentrale Anwendungsverwaltung

� Dienstezugriffe steuern und überwachen

� Mit registrierten Exitpoints arbeiten

� Sicherheit überwachen

� Mit dem Sicherheitsjournal QAUDJRN arbeiten

� Benutzer- und Objektauditierung erstellen und

steuern

� Tools im i5/OS und von Fremdanbietern

� Single Signon

� Einrichtung der Kerberos Authentifi zierung

� Einrichtung des Enterprize Identity Mappings

(EIM)

Aus dem Inhalt:

� Komplexe Abfragetechniken

� Joins

� Subqueries

� Common Tabel Expressions

� Rekursive Abfragen

� Funktionen

� SQL Built-In Functions

� OLAP Functions

� SQL User defi ned Functions

Anhand eines Datawarehouses werden die

verschiedensten Abfrageformen demonstriert.

Alle gezeigten SQL-Abfragen werden

den Teilnehmern als Quell-Code zur Verfügung

gestellt.

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Frankfurt, 27. 1. 2010

WS-Nr. 5401005

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält die Verpfl egung tagsüber inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang

Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben

über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab

8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.

ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de


20

SChWERPUNKT RECHTSSICHERE DOKuMENTE

MultiArchive im Einsatz bei der J. & A. Burghaus Gmbh

Für jede unternehmensgröße

Die J. & A. Burghaus Gmbh ist Spezialist für Gussprodukte aus Aluminium und Zink in

Klein- und Mittelserien. Entstanden aus einem kleinen Familienbetrieb vor 50 Jahren,

ist Burghaus heute ein wichtiger Nischenanbieter in diesem Bereich und zu einem

technologisch modernen Unternehmen mit über 40 Mitarbeitern herangewachsen.

Aus Interesse an stetigen Prozessoptimierungen

beschäftigte sich

Burghaus bereits 2002 mit den Vorteilen

eines Dokumenten Management

Systems und war damit manchem

Großunternehmen und Mittelständler

weit voraus.

Modulares System

Die Entscheidung fiel auf MultiArchive,

da die Lösung auf einer IBM iSeries

lauffähig ist und ein modulares System

bietet, mit dem Burghaus nach Bedarf

wachsen kann. Weiterhin überzeugten

die einfache Implementierung und die

intuitive Bedienung, wichtige Punkte

für Burghaus, da die Einführung und

Anpassung von MultiArchive weitgehend

mit dem Know-how im eigenen

Hause erfolgen sollte. Die Integration

in die Finanzbuchhaltung DKS und die

eigenentwickelte Warenwirtschaft auf

der iSeries war durch die über 140 offenen

Schnittstellen von MultiArchive

leicht und ohne nennenswerten Zeitaufwand

umsetzbar.

Gestartet wurde zunächst klassisch

mit der logischen Verwaltung

der iSeries-Druckausgaben und aller

elektronischen Objekte wie Word, PDF

und Excel im Archiv. Hiermit wurden

auch die Anforderungen an die

Rechtssicherheit von digitalen Dokumenten

erfüllt. Im nächsten Schritt,

auch hier dem Trend voraus, wurde

die E-mailarchivierung bei Burghaus

realisiert. Die aus Outlook archivierten

E-Mails werden ohne Zeitverzug ge-

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

funden, können wiederhergestellt und

wieder versendet werden.

Später folgte das prozessorientierte

Arbeiten über den MultiArchive Webclient

und damit verbunden, die elektronische

Bearbeitung der Eingangsrechnungen.

Das Arbeiten mit gescannten

Dokumenten ist transparent, schnell

und protokolliert. Die webbasierenden

Workflows schaffen wichtige Freiräume

in der Verwaltung und sorgen für unkomplizierte

und reibungslose Abläufe.

Der elektronische Posteingangskorb ersetzt

jetzt die Verteilung der Papierdokumente

im Unternehmen, erinnert an

Fälligkeiten und ermöglich stets einen

Überblick, wo und mit welchem Status

sich das zu bearbeitende Dokument befindet.

„Mit der frühen Entscheidung für

ein DMS wie MultiArchive hat die

Firma Burghaus die internen Verwaltungsprozesse

wesentlich verbessert.

Unsere Flexibilität wird erhöht und wir

entlasten unsere Mitarbeiter zugunsten

von Aufgaben mit einem höheren Mehrwert.

Langwieriges Suchen entfällt, auf

Knopfdruck stehen uns und damit auch

unseren Kunden und Lieferanten die

benötigten Informationen und Dokumente

zur Verfügung. Auch kleinere

Unternehmen wie wir profitieren durch

den schnell erreichten ROI“, erklärt

Herr Andreas Burghaus, das „A.“ bei

der J. & A. Burghaus GmbH.

Mit der Einführung von MultiArchive

erfüllt das Unternehmen die Anforderung

an die Rechtssicherheit von

digitalen Dokumenten. MultiArchive

speichert die digitalen Dokumente gemäß

den gesetzlichen Vorgaben und

den Grundsätzen ordnungsgemäßer

DV-gestützter Buchführungssysteme

(GoBS) sicher, unverändert, vollständig,

ordnungsgemäß. Die Dokumente sind

verlustfrei reproduzierbar. Sie können

datenbankgestützt recherchiert und

verwaltet werden.

Dauerhaft verfügbar

Außerdem stellt MultiArchive sicher,

dass aufbewahrungspflichtige elektronische

Unterlagen mindestens für

die Dauer von sechs oder zehn Jahren

verfügbar sind und jederzeit innerhalb

angemessener Frist (nach HGB) beziehungsweise

unverzüglich (nach AO)

und inhaltlich unverändert lesbar gemacht

werden können.

Die Auswertbarkeit der gespeicherten

elektronischen Rechnungen

wird gewährleistet, da diese mit qualifizierten

elektronischen Signaturen

versehen sind. Es werden neben den

verschlüsselten und entschlüsselten

Abrechnungen auch die verwendeten

Signaturprüfschlüssel sowie das qualifizierte

Zertifikat des Empfängers aufbewahrt.

Somit ist MultiArchive revisionssicher

und leistet einen maßgeblichen

Beitrag zur Datensicherheit im Unternehmen.

Sandra Gerstmann ó

Multi-Support Deutschland Ag, Hamburg

www.multi-support.com


Storm Gmbh setzt auf das Domino/Notes Rechtesystem

Schnell, einfach, sicher

Die Storm Gmbh wurde 1981 gegründet. Als Zulieferer für den allgemeinen Maschinen-

bau bietet es Lohnfertigungsleistungen von der Einzelteil- bis zur Großserienanfertigung

für die Bereiche Drehen, Fräsen, Sägen, Bohren, u. v. m. an. Bei der schnellen und

unkomplizierten Kommunikation per E-Mail setzt Storm auf Lotus Notes.

Täglich wächst die Menge der elektronischen

Post. Die Bearbeitung,

Ablage und Suche muss organisiert

und gesichert sein. Bei Storm wird seit

Jahren auf Lotus Notes gesetzt. Um eine

optimale Einbindung zu gewährleisten,

wurde systematisch die Vielzahl der Lösungsanbieter

gesichtet. Es sollte eine

Archivierung sein, die von den Anbietern

selbst entwickelt und nicht hinzu

gekauft wurde. Somit sollte vermieden

werden, dass eine Fremdkomponente

zum Einsatz kommt, die mit verschiedenen

Schnittstellen arbeitet. Eine direkte

Übernahme der Mails ins Archiv

musste sein und kein Zwischenschritt

„Drucken in Archiv als pdf“.

Direkt aus Notes archivieren

Die Lösung conats Archive entsprach

den Anforderungen der Anwender. Direkt

aus dem Notes Client kann nach

archivierten Nachrichten gesucht und

diese aufgerufen werden. Die Archivierung

wird, nach vorher festgelegten

Strukturen, automatisch vom System

übernommen. Aufgrund dessen, dass

conats Archive eine auf Lotus Notes basierte

Applikation ist, wird die vollständige

Nutzbarkeit des Domino/Notes

Rechtesystems gesichert. Somit wurde

auch bewusst auf Konnektoren zu anderen

Datenbanksystemen verzichtet.

Sämtliche archivierte Daten werden unveränderbar

und somit revisionssicher

in Lotus Notes Datenbanken gehalten.

Die Lesbarkeit der Daten wird durch Lotus

Notes garantiert (bis zum heutigen

Tag sind noch Mails von vor 15 Jahren

lesbar!).

Das Regelwerk für die Archivierung

bei Storm wurde in einem Gespräch mit

den Mitarbeitern erläutert. Gesendete/

empfangene Mails werden an das Mailjournal

in die ARCInbox Mail übergeben.

Der User bekommt eine Kopie in

seine Maildatenbank zugestellt. Jetzt

greift das selbst erstellte Regelwerk.

In der ersten Stufe werden die Mails

in den persönlichen Maildatenbanken

gehalten. Im zweiten Schritt werden

die Attachements archiviert und in

der Mail ein Link auf das Attachement

erstellt. Mit der dritten Stufe werden

die Mails aus den Maildatenbanken archiviert

und bei den Usern verbleiben

Links auf die Mails. In der letzten Stufe

werden die Mails aus den Maildatenbanken

gelöscht. Die beschriebenen

Stufen laufen über einen Zeitraum von

sechs Monaten (Dateianhänge) bis zu

zwei Jahren (Stufe 4) ab.

Mit der Installation wurden direkt

die aktuellen Nachrichten nach den

Regeln der Archivierung behandelt.

Bereits vorhandene Nachrichten wurden

aus den vorhandenen Ordnern,

der persönlichen Maildatenbanken,

parallel ins conats Archive übernommen.

Der conats Archive Importer

definiert per ARCC Regelwerk das

„Befüllen“ der Datenbanken. Die Domino

Datenbank ermöglicht es, dass

gewisse zeitliche oder mengenmäßige

Beschränkungen vorgenommen werden

können. So kann ein bestehen-

des Archiv nach Jahren befüllt und

geschlossen werden.

Mit conats Archive hat der Anwender

die Möglichkeit, über die bekannte

Notes Suche im Archiv nach Mails zu

forschen oder die Suchmaske von conats

zu verwenden. Diese Suchmaske

wird auch aus dem Notes Client gestartet.

Dies war ein weiterer Punkt auf den

die Storm GmbH viel Wert gelegt hat.

Schneller und einfacher Umgang für

den Nutzer. ó

conats gmbH, Landstuhl

www.conats.com

Wartung von Wilsch

Eine sichere Bank in stürmischen Zeiten

Wilsch wartet:

IBM AS/400 – iSeries – i5 – System i

Power Systems i – RS/6000 – pSeries

p5 – System p – Power Systems p

xSeries – System x – Disk-Storage

Tape Storage – Enterprise Storage

Matrixdrucker

Ulrich Wilsch GmbH & Co. KG

Karl-Valentin-Straße 17

D-82031 Grünwald

Tel.: +49-89-64169-0

Fax: +49-89-64169-25

E-Mail: info@wilsch.de

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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22

SChWERPUNKT SAP ON POWER

SUMMARY

IBM Power Systems stellen eine skalierbare,

sichere und hochverfügbare Basis

für Anwendungen vor, die 24 × 7 im Einsatz

sind, und eignen sich deswegen besonders

für den Einsatz im SAP-Umfeld.

Immer mehr Unternehmen setzen auf IBM und SAP

SAP on POWER

„IBM Server bilden eine hervorragende hardwareplattform für die SAP-Lösungen. Sie ba-

sieren auf offenen Standards und weltweit führenden Technologien – unsere Kunden

profitieren von Leistung, Sicherheit und hoher Skalierbarkeit“, sagt Andreas Naunin,

Leiter des Unternehmensbereichs Mittelstand und Mitglied der Geschäftsleitung der SAP.

Die wachsende Basis an Unternehmen,

die auf die Kombination aus

SAP und IBM setzen, bestätigt seine

Aussage. Wir stellen Ihnen ausgewählte

Referenzen vor.

Rotkäppchen-Mumm dynamisiert

die IT mit SAP und IBM

Die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien

können auf umsatz- und wachstumsstarke

Jahre zurückblicken – auch

in Zukunft soll es für das Unternehmen

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

im Sekt- und Spirituosenmarkt weiter

prickeln. Dabei unterstützt Rotkäppchen

eine dynamische IT-Infrastruktur

von IBM, die sich an neue Anforderungen

flexibel, zuverlässig und ohne personellen

Mehraufwand anpassen lässt.

Hard- und Software entsprachen

nicht mehr den gestiegenen Anforderungen

an Funktionalität, Leistungsfähigkeit

und Verfügbarkeit. Themenfelder,

mit denen die IT in diesem Zusammenhang

konfrontiert wurde, waren

eine strategische Neuausrichtung im

ERP-Umfeld, eine innerhalb kurzer Zeit

nahezu doppelt so hohe Nutzerzahl sowie

erhöhte Anforderungen an die Verfügbarkeit

der Systeme durch die Ausweitung

der Produktion auf 3-Schicht-

Betrieb.

„Eine knappe Verdopplung der

Nutzerzahl wie bei Rotkäppchen stellt

komplett neue Anforderungen an Unternehmenssteuerung

und Infrastruktur.

Diese muss flexibel, skalierbar

Foto: SAP AG


und jederzeit verfügbar sein“, sagt

Martina Koederitz Geschäftsführerin

Mittelstand und Partnergeschäft, IBM

Deutschland GmbH. „Für Unternehmen

wie Rotkäppchen birgt die Dynamisierung

der Infrastruktur enorme

Potenziale für Kosteneinsparung, Geschäftsoptimierung

und eine geringe

Komplexität. Letztere kann gerade für

mittelständische Unternehmen mit relativ

kleiner IT-Mannschaft von Bedeutung

sein.“

Die Plattformfrage

Im Vorfeld der SAP-Einführung klärte

Rotkäppchen zunächst die Frage nach

der künftigen Server- und Betriebssystemplattform.

Das Unternehmen wollte

dafür möglichst auf Produkte zugreifen,

die es bereits im Einsatz hatte. Zudem

musste sichergestellt sein, dass Altanwendungen

für Revisionszwecke und

Steuerprüfung weiter betrieben werden

können. Gemeinsam mit dem IBM SAP

Competence Center in Walldorf hat das

Unternehmen dies intensiv diskutiert

und entschied, die SAP-Implementierung

auf der bewährten Hardwareplattform

Power Systems Server mit IBM i

vorzunehmen.

„Auf diese Weise konnten wir die

Server auch weiter mit dem intern

vorhandenen Know-how betreiben“,

erklärt André Birrenbach, IT-Leiter der

Rotkäppchen-Mumm-Sektkellerei. „Mit

den neuen Systemen sind wir in der

Lage – mit geringem Personaleinsatz

– sechs mal 24 Stunden Verfügbarkeit

sicherzustellen.“ Aktuell setzt Rotkäppchen

zwei Power System Server mit

IBM i ein. Ein System für den Produktivbetrieb

und ein System für Entwicklung,

Test und Disaster Recovery.

In Summe beinhaltet die neue IT-

Infrastruktur bei Rotkäppchen sowohl

Server-, Speicher- und Software-Lösungen

von IBM und SAP als auch Services

für Hard- und Software-Wartung sowie

technischen Support von IBM Global

Technology Services. Die Rotkäppchen

Sektkellerei GmbH schätzt vor allem

den minimalen Personalaufwand, die

einfache Wartung und die robuste

Hard- und Software der Lösung sowie

den Wegfall einer dedizierten Datenbankadministration.

ElectronicPartner implementiert

SAP Retail auf IBM System i

Die Retail-Verbundgruppe ElectronicPartner

hat ihr altgedientes WWS-

System durch SAP Retail auf einem IBM

Power Systems-Server ausgetauscht.

Die Lieferkette profitiert davon durch

einheitliche Prozesse, eine flexiblere

Logistik und Mehrsprachigkeit.

Fast eine viertel Million Aufträge

pro Monat fließen über das WWS-System

des Verbunds von ElectronicPartner.

Allein an den drei deutschen

Logistik-Standorten werden täglich

rund 3.500 Vereinnahmungseinheiten

verarbeitet und 40.000 Versandkartons

kommissioniert.

Komplikationsfreier Umstieg

Bis August wurde die kritische Last

von einer Eigenentwicklung der hauseigenen

IT-Abteilung auf einer IBM

AS/400-Maschine samt DB2-Datenbank

gestemmt – dann übernahm die SAP-

Lösung auf der IBM-Mittelstands-Plattform

i. Und zwar komplikationsfrei, wie

Geschäftsführer Oliver Haubrich versichert:

„Wir haben es geschafft, in sechs

europäischen Ländern gleichzeitig im

laufenden Betrieb völlig reibungslos

eine neue Warenwirtschaft zu implementieren.“

Fünf Gründe nennt IT-Bereichsleiter

Klaus Hopp für die Ausmusterung

des über 20 Jahre gewachsenen IT-

Systems: „Die Technologie war veraltet,

die Benutzeroberfläche – ein zeichenorientierter

Green-Screen – ausschließlich

deutsch, die Prozessabbildung war

nicht anpassungsfähig und die Funktionalität

konnte nicht mit den Bedürfnissen

des Unternehmens mitwachsen.“

Ein gravierendes Manko, denn

das Handelsunternehmen braucht eine

flexible Anpassung an die variablen

Marktanforderungen. Um die passende

ERP-Lösung auszuwählen, haben

die IT-Profis einen Katalog mit 3.000

Fragen ausgearbeitet. „Bei dem extern

begleiteten Auswahlverfahren war SAP

Retail das TOP-2-Anwendungspaket,

das hohe funktionale Abdeckung bot

und gleichzeitig den höchsten langfristigen

Investitionsschutz“, führt Hopp

die Entscheidungskriterien an.

Als Betriebsplattform gesetzt galt

die IBM Midrange-Lösung i wegen ihrer

Unkompliziertheit: „Wir haben langjährige

Erfahrung mit diesem Maschinentyp,

sind mit der Zuverlässigkeit der

Plattform hoch zufrieden – zudem ist

das Preis-Leistungsverhältnis bei hohem

Innovationspotential optimal.“ Für

die Projektdurchführung hat sich das

Unternehmen mit basycs einen IBM-

und SAP-Partner ins Haus geholt – und

Berater Matthias Finsterer nickt bei

der Hardware-Bewertung: „Der Administrationsaufwand

der Lösung ist um

einiges geringer als bei anderen Plattformen

– allein schon, weil bei System

i die Datenbank DB2 integriert ist.

Daraus erwachsen Vorteile wie Selbstoptimierung,

Selbstmanagement und

Fehlertoleranz.“

„Nach wenigen Betriebsmonaten ist

es sicher zu früh, den Gesamtnutzen des

Systems abschließend zu bewerten“,

gibt sich Hopp vorsichtig. „Fest steht

aber: vom ersten Tag an haben wir erfolgreich

unsere warenwirtschaftlichen

Prozesse durchführen können – und

unsere internationalen Benutzer sind

sehr zufrieden, nun in ihrer gewohnten

Sprache mit dem System zu arbeiten.“

Gründe für die unspektakuläre

Inbetriebnahme sind die solide Projektplanung

und das Testing sowie die

bodenständige SAP-Implementierung:

Das IT-Team hat sich strikt an den Standard

gehalten und mit Modifikationen

gegeizt. ó

IBM Deutschland gmbH, Ehningen

www.ibm.de

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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24

SChWERPUNKT SAP ON POWER

Winterhalter setzt mit basycs auf IBM Power Systems und SAP

Maßgeschneiderte IT

Die Winterhalter Gastronom Gmbh schafft mit IBM Power Systems und Geschäfts-

lösungen von SAP ein integriertes, zukunftsfähiges sowie hochverfügbares Gesamtsystem.

Damit schafft der Spülspezialist IT-technisch die Grundlagen für weiteres Wachstum.

Zwischen der heimischen Gutsschänke,

dem Café in Florenz, der Bäckerei

in New York, dem Luxushotel in

Shanghai und der firmeneigenen Kantine

gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit

eine Gemeinsamkeit. Sie verwenden

die leistungsfähigen Spülsysteme

der Winterhalter Gastronom GmbH.

Um seine Marktposition langfristig

zu festigen und auszubauen, entschied

der Varianten- und Serienfertiger, seine

bislang heterogene Anwendungslandschaft

zu konsolidieren und konzernweit

alle Geschäftsprozesse und

-vorfälle einheitlich und durchgängig

abzubilden. Nach einem intensiven

Auswahlprozess löste Winterhalter sei-

DER ANWENDER

Die Winterhalter gmbH wurde 1947 von Karl

Winterhalter in Friedrichshafen am Bodensee

gegründet. Heute führen Jürgen und Ralph

Winterhalter, Sohn und Enkel des Firmengründers,

das Familienunternehmen. Die Firma

Winterhalter ist gesamtsystemlöser für

Spülmaschinen, Reinigerprodukte, Wasseraufbereitung

und Zubehör, zudem weltweit

anerkannter Spezialist im gläserspülbereich.

ganzheitliche und kundennahe Spüllösungen

sowie maßgeschneiderte Spülküchen für

die Bereiche gastronomie, Hotellerie, Bäckerei

und Metzgerei sowie gemeinschaftsverpflegung

sind oberstes Firmenziel. Das

Maschinenportfolio reicht von der kleinen

gläser- und geschirrspülmaschine bis hin zur

Mehrtankband- beziehungsweise Korbtransport-Spülmaschine.

Produziert wird an drei

Standorten: Meckenbeuren am Bodensee,

Endingen am Kaiserstuhl und Rüthi in der

Schweiz.

www.winterhalter.de

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

ne Alt-Systeme durch integrierte und

zukunftsfähige Geschäftslösungen von

SAP ab.

IBM-Plattformen: Ideal für SAP

Seit Beginn des Jahres 2009 sorgt eine

dreistufige SAP-ERP-Systemlandschaft

inklusive der integrierten Personalmanagementlösung

SAP ERP HCM für

noch effizientere Arbeitsflüsse, insbesondere

in der Produktion und beim

Variantenmanagement. Als zweistufiges

System garantiert seit Anfang Juni

2009 die Außenhandelslösung SAP GTS

eine ATLAS-konforme Zollabwicklung.

SAP CRM und SAP NetWeaver BW sind,

ebenfalls als zweistufige Systeme, noch

in der Implementierungsphase.

Nach intensivem Vergleich verschiedenster

Plattformkonzepte und

Sizing-Szenarien entschied sich Winterhalter

die SAP-Systemlandschaft auf

IBM-Infrastrukturlösungen zu betreiben.

Zum einen vertraut Winterhalter

seit rund 30 Jahren den stabilen, ausfallsicheren

sowie wartungsarmen Geschäftssystemen

von IBM und schützt

so bestehende Investitionen und wichtiges

Mitarbeiter-Know-how eines kompetenten

iSeries-Teams. Zum anderen

sind die IBM-Plattformen einfach zu

administrieren und eignen sich ideal

für den Betrieb von SAP-Lösungen.

„Beides trägt dazu bei, die Wirtschaftlichkeit

des IT-Betriebs zu erhöhen und

die Total Cost of Ownership zu senken“,

verdeutlicht Erhard Klein.

Als neue Produktiv-Maschine führte

Winterhalter das Modell IBM Power

550 Express i Edition (POWER6) mit

vier POWER6-Prozessoren und 128

Gigabyte Hauptspeicher ein. Die leistungsfähige

POWER6-Technologie in

Verbindung mit dem Betriebssystem

IBM i 6.1 (früher i5/OS V6R1) erhöht

die Effizienz der Geschäftsabläufe,

denn die SAP-Anwendungen lassen

sich damit schnell ausführen. Als Datenbank

nutzt Winterhalter den Datenbank-Server

IBM DB2 Version 9. Dafür

fallen keine zusätzlichen Kosten an,

denn er ist integraler Bestandteil von

IBM Power System.

Schlüsselfertig installiert

Mit der fachgerechten Installation der

anspruchsvollen SAP-Systemlandschaft

auf den beiden IBM-Infrastrukturlösungen

sowie dem Aufbau einer Hochverfügbarkeitslösung

beauftragte Winterhalter

die basycs GmbH. Dieser schloss

das Projekt quasi „schlüsselfertig“ innerhalb

des veranschlagten Zeitraums

und zum vereinbarten Preis ab.

„Die Berater von basycs überzeugten

uns von Beginn an durch ihr umfangreiches

und fundiertes Wissen,

was den Betrieb von SAP-Lösungen im

IBM-Umfeld angeht“, hebt Erhard Klein

hervor. „Die Zusammenarbeit war in

jeder Phase des Projektes strukturiert,

harmonisch und unkompliziert, zudem

gab es einen kontinuierlichen Wissenstransfer

zu unserem internen IT-Team.“

Als vorteilhaft erwiesen sich auch die

Kontakte der basycs-Berater sowohl zu

IBM als auch zu SAP. Dadurch konnten

Funktionsfehler im i-Release 6.1 rasch


ehoben und erforderliche SAP-Patches

eingespielt werden. Aufgrund der positiven

Erfahrungen denkt Erhard Klein

darüber nach, basycs künftig auch mit

neuen Aufgaben zu betrauen, etwa dem

Hotline-Support oder der Betreuung

der SAP-Basis.

Dynamische LPARs

Die Berater von basycs definierten aus

Performance-Gründen in den beiden

IBM-Business-Systemen insgesamt fünf

logische Partitionen (LPAR) und verteilten

darauf die SAP-Anwendungen. Die

Produktivsysteme von SAP ERP und

SAP GTS laufen nun in einer LPAR der

IBM Power 550 Express i Edition, auf

einer zweiten LPAR ist das produktive

SAP-CRM-System installiert.

Das IBM-i5-System 550 Power5+

wiederum beherbergt in einer Partition

das Produktivsystem von SAP Net-

Weaver BW und in einer zweiten alle

SAP-Entwicklungs- und Testsysteme.

Eine dritte LPAR fungiert schließlich

als Backup für das produktive ERP-

System.

hA-Lösung mit XSM

Den Aufbau einer HA-Lösung ermöglichte

die IBM-Technologie für Cross-

Site-Mirroring (XSM) in Verbindung

mit unabhängigen Disk-Pools, sogenannten

Independent Auxiliary Storage

Pools (iASP). Sämtliche SAP-Daten aus

der Produktiv-Maschine werden jetzt

laufend automatisch in der gleichen

logischen Reihenfolge auf die Backup-

Maschine im Remote-Rechenzentrum

gespiegelt.

Technisch gesehen ist in der Produktiv-

und in der Backup-Maschine jeweils

ein iASP definiert. Diese verbindet

die XSM-Lösung zu einem Cluster. Der

Datenaustausch erfolgt per Fibre-Channel-Protokoll

über vier Glasfaserkabel,

die jeweils paarweise über getrennte

Switches miteinander verbunden und

per VPN in einem separaten und damit

vom restlichen Netzwerk getrennten

Bereich gruppiert sind.

In wenigen Minuten umgeschaltet

Fällt das produktive ERP-System aus,

etwa aufgrund einer Störung oder eines

K-Falls, oder wird es wegen geplanter

Wartungsarbeiten heruntergefahren,

kann Winterhalter nun binnen weniger

Minuten auf das Backup-System

umschalten. Das haben durchgeführte

Tests ergeben. Damit können die SAP-

User wie gewohnt und fast ohne Unterbrechung

weiterarbeiten. Ist das Produktiv-System

wieder verfügbar, wird

die Spiegelung fortgesetzt und die Daten

zwischen Produktiv- und Backup-

System automatisch abgeglichen. Auch

dieser Vorgang dauert in der Regel nur

wenige Minuten.

Weichen für Wachstum gestellt

Erhard Klein ist überzeugt: „Mit der

zukunftsweisenden, einheitlichen und

ausbaufähigen IT-Gesamtarchitektur,

bestehend aus IBM-Infrastruktursystemen

sowie Geschäftslösungen von SAP,

stellen wir die Weichen für weiteres

Wachstum. Die hierfür notwendigen Investitionen

waren ein wichtiger Schritt

in die Zukunft und werden sich rasch

auszahlen.“

Sukzessive will Winterhalter weltweit

alle Gesellschaften unter diesem

IT-Dach vereinen. Geplant ist auch die

Einführung einer Portallösung sowie

die Verwendung des SAP Solution Managers

für die interne und externe Bearbeitung

von Support-Meldungen. ó

basycs gmbH, Kraichtal

www.basycs.com

Unschlagbar

mit SAP ERP

und direkt auf

SAP BW.

Business Intelligence die passt!

www.cubeware.de

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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26

SChWERPUNKT SAP ON POWER

FBG geht mit Steeb Fix Finanz- und Rechnungswesen live

Einstieg in die SAP-Welt

Die Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG) hat die vorkonfigurierte Paketlösung

Steeb Fix Finanz- und Rechnungswesen eingeführt. Der SAP-Lösungsanbieter

Steeb Anwendungssysteme Gmbh realisierte das Projekt in nur zwei Monaten.

Ausschlaggebend für die Einführung

einer neuen betriebswirtschaftlichen

Standardsoftware war zum einen

die große Innovationsfähigkeit der

FBG. Zum anderen musste die Berufsgenossenschaft

auch neue gesetzliche

Anforderungen für die Verwaltung des

Anlagevermögens unterstützen.

Nach einem gründlichen Software-Auswahlprozess

entschied

sich die FBG für die Lösung Steeb

Fix Finanz- und Rechnungswesen.

Diese ist ein für typische

Aufgaben vorkonfiguriertes SAP

ERP, welches jederzeit um weitere

SAP-Komponenten wie z. B.

Logistik, Vertrieb, Materialwirtschaft

und Produktion ergänzt

werden kann. „Wir haben uns für

das Einstiegsangebot von Steeb

entschieden, weil wir damit schnell

produktiv arbeiten können und eine für

unseren aktuellen Bedarf passende Lösung

erhalten. Da das Steeb-Paket auf

SAP basiert, haben wir andererseits die

Möglichkeit zur Erweiterung, sofern

dies künftig notwendig werden sollte“,

erläutert Ludwig Schreyer, Leiter IT bei

der FBG.

Einführung in zwei Monaten

Das Einführungsprojekt startete im Mai

2009 und dauerte nur zwei Monate. Die

IT-Berater von Steeb haben neben der

Implementierung der SAP-Lösung auch

die Anbindung an das von der FBG

selbst entwickelte Mitgliedsverwaltungs-

und Abrechnungssystem sowie

die Anbindung an ein optisches Archiv

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

realisiert. Zudem wurden auch die Daten

aus der bisher eingesetzten DCW-

Software migriert, davon die letzen zwei

Haushaltsjahre als Einzelbeleg. Bereits

im Juli 2009 begann der Produktivbetrieb.

Seitdem arbeiten 15 Anwender

mit dem System. Mit der Paketlösung

bildet die FBG die betriebswirtschaftlichen

Geschäftsprozesse ab. Außerdem

profitiert die Genossenschaft auch von

einem unternehmensweiten Reporting

und einheitlichen Stammdaten.

„Die Ablösung unserer alten Finanzsoftware

funktionierte wie am

Schnürchen. Die Datenbestände wurden

von den Steeb-Beratern mit einem

Migrationstool ins SAP-System überführt,

sodass unsere Mitarbeiter reibungslos

weiterarbeiten konnten. Wir

sind mit dem Projektverlauf und der

neuen Software sehr zufrieden“, stellt

Schreyer fest. „Mit unseren vorkonfigurierten

Steeb Fix Paketen bieten wir

mittelständischen Unternehmen fertige

Lösung an. Diese enthalten exakt soviel

SAP, wie sie für die Abbildung ihrer Ge-

schäftsprozesse benötigen“, erläutert

Steeb-Geschäftsführer Dr. Alexander

Arnold. „Und wenn die Anforderungen

steigen, können unsere Kunden ihre

SAP-Lösung jederzeit erweitern und so

die getätigten Investitionen sichern.“

Die Fleischerei-Berufsgenossenschaft

(FBG) (Û www.fleischereibg.de)

ist die gesetzliche Unfallversicherung

für Unternehmen

der Fleischwarenbranche in

Deutschland. Aufgabe der FBG

ist es, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten

sowie arbeitsbedingte

Gesundheitsgefahren zu

verhüten (Prävention) und nach

einem Arbeitsunfall oder bei Eintritt

einer Berufskrankheit die

Gesundheit und die Leistungsfähigkeit

des Versicherten wieder

herzustellen (Rehabilitation) sowie bei

Dauerschäden Ausgleichszahlungen

(z. B. Rente) zu leisten.

Dafür bietet die FBG Versicherungsschutz

bei Arbeits- und Wegeunfall sowie

Berufskrankheit für rund 350.000

Beschäftigte in rund 18.000 Betrieben.

Zudem berät die Genossenschaft Unternehmen

in allen Fragen der Arbeitssicherheit

und des Gesundheitsschutzes

und qualifiziert Sicherheitsfachkräfte,

Sicherheitsbeauftragte, Führungskräfte,

Unternehmer und Betriebsräte in

Seminaren für Arbeitssicherheit und

Gesundheitsschutz.

Manfred haner ó

Steeb Anwendungssysteme gmbH, Abstatt

www.steeb.de


ACADEMY Wege

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Hamburg 22. 2. 2010 5421001

Köln 23. 2. 2010 5421002

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TEChNIK & INTEGRATION

IBM DB2 Web Query

Der Diagramm-Assistent

In dieser Folge werden wir einige Funktionen des Diagramm-Assistenten zeigen.

Dieser ermöglicht die Darstellung von Daten in grafischer Form. Neben den klassischen

Formen wie Balken-, Linien- und Kreis-Diagrammen bietet der Diagramm-Assistent

noch zahlreiche weitere Formen.

Für meine Beispiele verwende ich

die von IBM verfügbare Bibliothek

QWQCENT. Diese enthält vier Tabellen:

ó ORDERS – Bestellungen,

32.283 Zeilen bzw. Sätze

ó INVENTORY – Artikelbestand,

75 Zeilen bzw. Sätze

ó STORES – Kaufhäuser / Geschäfte,

116 Zeilen bzw. Sätze

ó PLANT – Regionale Niederlassungen,

6 Zeilen bzw. Sätze

Allgemeine hinweise zur

Erstellung von Diagrammen

Diagramme sind meist ausdrucksvoller

als Daten, die in tabellarischer Form

dargestellt werden. Mit dem Diagramm-

Assistent können fast alle Datentypen

in effektive Diagramme verwandelt

werden. Diese wiederum können geändert

und an die eigenen Bedürfnisse

und Standards angepasst werden.

Diagramme können auch mit anderen

Ressourcen verbunden werden.

Eine Reihe von Diagrammstilen kann

ausgewählt werden, darunter Standarddiagrammformate

wie Balken-, Linien-

Kreis- und Punktdiagramme und viele

Variationen dieser Diagrammarten.

Daten können auch grafisch mit

der sog. Datenvisualisierung dargestellt

werden. Um die von DB2 Web

Query erzeugten HTML-Reports aussagekräftiger

zu gestalten, können

visuelle Repräsentationen ausgewählter

Daten direkt in die Reportausgabe

eingefügt werden. Diese haben die

Form von vertikalen bzw. horizontalen

Balkendiagrammen und verdeutlichen

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

Beziehungen zwischen den Trends

von Daten.

DB2 Web Query bietet eine Reihe

von Tools an, die es erlaubt, Reports zu

erstellen, mit denen wichtige Informationen

an dem Benutzer zur Verfügung

gestellt werden können. Eine effiziente

Option für fast jeden Datentyp ist die

grafische Präsentation.

Diagramme machen es möglich,

komplexe Daten effektiv, präzise und

in einer Weise anzuzeigen, die ein Betrachter

intuitiv auffassen kann. Sie

können als wirksame Präsentationshilfe

eingesetzt werden. Das Erstellen

von bedeutungsvollen Diagrammen ist

nicht einfach nur die Anwendung von

Ästhetik auf die ausgewählten Daten.

Der Einsatz von Diagrammen erlaubt

es, die Präsentation der Daten so zu

entwerfen, dass die essentiellen Informationen

gezeigt werden.

Für der Erstellung eines Diagramms

sollten die folgenden Fragen geklärt

werden:

ó Welcher Sachverhalt soll grafisch

dargestellt werden?

ó Welche Daten aus welchen Tabellen

werden hierzu benötigt?

ó Ändern sich diese Daten häufig?

ó Gibt es Daten, die miteinander vergli-

chen werden sollen?

ó Welche Dynamik und welche Verän-

derung soll hervorgehoben werden?

ó Welcher Diagrammtyp widerspiegelt

die zu vermittelnden Argumente?

Nach einem ersten Entwurf sollte

dieser noch einmal kritisch hinterfragt

und gegebenenfalls geändert werden.

Funktionen des Diagramm-

Assistenten

Mit dem Diagramm-Assistenten von

DB2 Web Query können die folgenden

Diagrammtypen erstellt werden:

ó Liniendiagramme stellen die

Bewegung oder den Trend von

numerischen Daten dar

ó Balkendiagramme geben numerische

Daten als rechteckige Balken an

einer Skala wieder

ó Kreisdiagramme betonen, wie ihre

Daten in Beziehung zu einem größeren

Ganzen stehen

ó Punktdiagramme haben viele Charakteristiken

mit Liniendiagrammen

gemeinsam

ó Flächendiagramme sind den Liniendiagrammen

ähnlich, wobei die

Fläche zwischen den Datenlinien und

der Achse gefärbt oder strukturiert

sind

ó 3D-Diagramme stellen die Daten

nicht in zwei Dimensionen, sondern

in drei Dimensionen dar

ó Blasendiagramme werden ebenfalls

verwendet, um drei Dimensionen

anzuzeigen

ó Polardiagramme

ó Radardiagramme werden verwendet,

um zwei oder mehrere Datenserien

zu vergleichen

ó Aktiendiagramme werden verwendet,

um den Trend bestimmter Wertpapiere

zu verfolgen

ó Histogramme stellen die Verteilung

eines Datensets dar, indem alle Daten

zusammengruppiert und dann je


nach ihrem Wert verschiedenen Töpfen

zugewiesen werden

ó Multi-Y-Diagramme sind vertikale, dreifache/vierfache/fünffache-Y-Achsen-Clusterbalken-Diagramme

ó Wasserfalldiagramme sind kumulative

Stapeldiagramme

ó Verschiedene. Dieser Diagrammtyp enthält

unterschiedliche Diagrammstile: Default

(Kreismessung), Trichter, Pareto, Produktposition,

Ressource-Rückgabe, Spektralkarte

Balkendiagramm mit Drill-Down-

Funktion erstellen

In unserem Beispiel sollen die Umsätze kumuliert

nach Produkttyp und getrennt nach

Ländern dargestellt werden. Als Diagrammtyp

wird das Balkendiagramm verwendet.

Danach wird die Anwendung um eine Drill-

Down-Funktion erweitert. Durch Auswahl

eines Produkttyps eines bestimmten Landes

wird in ein bereits (in einem früheren Artikel

dieser Reihe) erstellten Berichtes verzweigt,

der als Parameter den Produkttyp übergibt.

Der Aufruf des Diagramm-Assistenten erfolgt

über das Kontextmenü des Berichts-Ordners

TKL1. Abbildung 1.

Im nächsten Schritt wird die zur Darstellung

erforderliche Tabelle TKL_ORDERS ausgewählt.

Beachten Sie, dass diese über referentielle

Integritäten mit drei weiteren Tabellen

verbunden ist. Abbildung 2.

Der Hauptbildschirm des Diagramm-Assistenten

wird geöffnet. Als Diagrammtyp wähle

ich ‚Balken‘. Abhängig vom ausgewählten Diagrammtyp

werden die möglichen Diagramm-

Stile zur Selektion angezeigt Ich wähle ‚Zusammengedrängt‘.

Abbildung 3.

Als ‚Vordefiniertes Template‘ verwende

ich ‚Zylindrische Grautöne‘. In der rechten

Bildschirmhälfte wird gemäß der aktuellen

Auswahl der Diagramm-Typ mit Beschreibung

exemplarisch angezeigt. Dort kann auch eine

Diagramm-Vorschau angezeigt werden: Abbildung

4.

Durch ein Doppelklick auf die Titelleiste der

Diagramm-Vorschau erfolgt diese als Vollbild-

Anzeige. Ein erneuter Doppelklick reduziert

die Anzeige auf normale Größe. Nun müssen

die Felder für die Erstellung des Diagramms

ausgewählt werden. Hierzu aktivieren wir die

1 DIAGRAMM-ASSISTENT 2 TKL_ORDERS

3

4

5

DIAGRAMM-STIL „ZUSAMMENGEDRäNGT“

DIAGRAMM-VORSChAU

FELDAUSWAhL

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

29


30

TEChNIK & INTEGRATION

Seite ‚Feldauswahl‘. Die y-Achse soll

den Wert des Umsatzes nach Produkttyp

darstellen. Dieser Wert wird durch

das Feld LINETOTAL dargestellt. Auf

der x-Achse soll die Darstellung nach

Ländern erfolgen. Für jeden Produkttyp

PRODUCTTYPE soll ein eigener Balken

erzeugt werden. Abbildung 5.

Wird nun der Bericht ausgeführt,

wird jeder Produkttyp in einem eigenen

Diagramm angezeigt. Abbildung 6.

Soll die Anzeige aller Produkttypen

in einem einzigen Diagramm erfolgen,

so muss unter ‚Felderoptionen‘

für PRODUCTTYP ausgewählt werden:

‚Diagramme in einem 3D-Diagramm

zusammenlegen‘. Abbildung 7. Das ergibt

die Darstellung in Abbildung 8.

Die Beschriftung des Diagramms

6

7

8

ANZEIGE DER DIAGRAMME

3D-DIAGRAMM

ANZEIGE DER DIAGRAMME

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

erfolgt über ‚Überschriften‘ und ‚Seite/

Diagramm‘. Abbildung 9.

Als Nächstes fügen wir unserer

Anwendung noch eine Drill-Down-

Funktion hinzu. Sobald der Anwender

den Balken eines Produkttyps eines

bestimmten Landes anklickt, soll in die

Einzeldarstellung dieses Produkttyps

verzweigt werden. Diese Darstellung

wurde bereits in einem Artikel dieser

Reihe mit dem Namen TKL1_04 realisiert.

Dazu benötigen wir die ‚Felderoptionen‘

von LINETOTAL und wählen

aus ‚Drilldown‘. Die auszuführende

Prozedur finden wir in der Anzeige

der Domäne ‚TECHKNOWLETTER‘.

Diese wurde für die Beispielprogramme

dieser Serie erstellt. Dort wähle ich

‚TKL1_04‘. Abbildung 10.

9

10

11

BESChRIFTUNG

TKL1_04

PRODUCTTYPE

Danach füge ich den Parameter

PRODUCTTYPE hinzu. Abbildungen 11

und 12.

Klicke ich nun in den Balken ‚Video‘

und ‚Germany‘, wird in den Bericht

TKL1_04 verzweigt und Produkttyp als

Parameter übergeben. Abbildung 13.

Der Diagramm-Typ kann jederzeit geändert

werden. Die Abbildung 14 zeigt

die Darstellung als ‚Kreisdiagramm‘ .

Vorschau für die nächste Folge

Ein weiteres Tool von DB2 Web Query

ist der Power Painter. Dieses Tool verwendet

die AJAX-Technologie. Dadurch

ist es möglich, nur mit Hilfe eines

Browsers die fortschrittlichen Funktionen

ohne Add-Ons und Plug-Ins anzuwenden.

Theo Bär ó

12

13

14

ANZEIGE DER DIAGRAMME

PARAMETERÜBERGABE

KREISDIAGRAMM


Systemtools zur Domino-Überwachung

Ereignis-generatoren

Der Überwachung von Systemen wie Domino kommt aufgrund der steigenden

Anforderungen an die Verfügbarkeit eine immer größere Bedeutung zu. Die Sicher-

stellung der Prozesse und deren Ausführung ist im hinblick auf den Einsatz der

Anwendung eine der hauptaufgaben der Administratoren.

Domino bietet zur Systemüberwachung

einige wichtige Bordmittel.

Diese Bordmittel selbst bedienen sich

Funktionen, die durch das Bereitstellen

von Informationen beispielsweise

in Form von Statistiken zur Steuerung

des Systems und zur Optimierung der

Abläufe beitragen.

Eine dieser Funktionen sind Ereignisse

oder Events. Ereignisse werden

im Domino Umfeld mittels Ereignis-

Generatoren (engl. Event Generator)

verarbeitet. Ein Ereignis-Generator ist

ein Domino Dienst, der Informationen

zu anderen Domino Diensten sammelt

oder die Verbindung zu einem Server

prüft. Grenzwerte, die zu unterschiedlichen

Bereichen angegeben werden

können, definieren auf Basis der gesammelten

Informationen das weitere

Geschehen. Die gesammelten Informationen

werden wiederum an den Ereignis-Monitor

Dienst übergeben, der auf

Basis eines optional zu definierenden

Ereignis-Handlers Aktionen ausführt.

Die Basis für das Sammeln der Informationen

und die Überwachung der

unterschiedlichen Bereiche bildet ein

spezieller Dienst des Domino Servers:

der Event-Monitor. Dieser wird in Domino

als separater Dienst ausgeführt und

ist im Standard so konfiguriert, dass er

bei dem Start des Domino Servers automatisch

aktiviert wird (Abb. 1).

Die Ereignisse, die bei dem Eintreten

eines Events ausgeführt werden

können, sind zum Teil bereits in der

Standardauslieferung von Domino enthalten.

So finden wir zum Beispiel die

folgenden Event-Generatoren

für den Einsatz vor 1

(Abb. 2):

Datenbank

ó Prüft die Datenbank-

aktivität hinsichtlich

des noch zur Verfügung

stehenden

Plattenplatzes

ó Überwacht Änderun-

gen an der ACL

ó Prüft die Replikations-

prozesse

Domino

ó Prüft die Netzwerk-

verbindung und deren

Verfügbarkeit

2

Mail

ó Ermittelt die Dauer

einer Mailzustellung

auf Basis einer Mail-

Verfolgungsnachricht

Statistik

ó Dient der Über-

wachung von

spezi fischen Dominostatistiken

Task Status

ó Dient der Über-

wachung von

bestimmten

Domino Tasks

TCP Server

ó Prüft die Verfügbarkeit der TCPIP-

Verbindungen und TCPIP-Ports.

Durch Tests werden die Antwortzeiten

der einzelnen TCPIP Bereiche ermittelt

und zur späteren Auswertung

protokolliert.

EVENT-MONITOR TASK

EVENT-GENERATOREN IM SERVER DOKUMENT

Jeder Ereignis-Generator verfügt

über Dringlichkeitsstufen, mit denen

die verschiedenen Stufen der Überwachung

festgelegt werden können. Diese

Stufen sind bei der Definition jedes Generators

anzugeben. Folgende Dringlichkeitsstufen

werden unterstützt:

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

31


32

3

4

5

6

TEChNIK & INTEGRATION

ó Fatal. Es kann ein Systemausfall

eintreten.

ó Failure. Ein schwerer Fehler

ó Warning (High). Funktionsverlust

ó Warning (Low). Leistungsverlust

ó Normal. Hinweismeldung

DATABASE EVENT-GENERATOR

REPLIKATION

NIChT GENUTZTER SPEIChER

BENUTZER INAKTIVITäT

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

Im Nachfolgenden möchte ich Ihnen

die unterschiedlichen Ereignis-Generatoren

vorstellen und deren Einsatzbereiche

verdeutlichen:

Datenbank Ereignis-Generator

Mit dem Database Ereignis-Generator

lassen

sich einzelne Domino

Datenbanken und auch

deren Änderungen an

den Zugriffskontrolllisten

überwachen. Wenn

Sie einen Datenbank

Ereignis-Generator verwalten,

dann geben Sie

für diesen zunächst die

Datenbank und den Server

an. Anschließend

werden die zu überwachenden

Bereiche definiert.

In Abhängigkeit

der zu überwachenden

Teilbereiche, die einzeln

oder auch in Kombination

angegeben werden

können, verändert sich

der Definitionsbereich

der Anzeige (Abb. 3).

Die Definition dieses

Ereignis-Generators definiert

zunächst den Domino

Server, dessen Ereignisse

überwacht werden

sollen. Neben der spezifischen

Angabe des Servers

können wahlweise

auch alle in der Domino

Domäne enthaltenen

Server damit zentral

überwacht werden.

Der Dateiname spezifiziert

die DB, welche

überwacht werden soll.

Durch die Auswahl des

Datenbank Ereignis-

Generators lassen sich

verschiedene Teilbereiche

mit dem Ereignis-Generator

verarbeiten. Dies

sind folgende Bereiche:

ó

ó

ó

ó

Veränderungen an der Zugriffs-

kontrollliste. Überwacht alle Veränderungen

der ACL.

Replikationen dieser Datenbank.

Überwacht die Replikationen, welche

mit dieser Datenbank ausgeführt

wurden. Diese Auswahl überwacht

die Timeout Situationen der Replik

(Abb. 4).

Überwachung des nicht genutzten

Platzes. Mit dieser Funktion lassen

sich ungenutzte Speicherbereiche

einer Datenbank überwachen. Diese

Funktion macht besonders in komplexen

Installationen Sinn und kann

unter Umständen stark zu Minimierung

bzw. Optimierung des Speichers

beitragen. Auf Basis des hier ermittelten

Wertes lassen sich dann beispielsweise

Datenbankkomprimierungen

durchführen (Abb. 5).

Überwachung inaktiver Benutzer.

Mit der Zeit werden in einer Domino

Umgebung auch Datenbanken existieren,

die keine weitere Verwendung

mehr haben und ungenutzt auf dem

Server ihr Dasein fristen. Solche Datenbanken

belasten allerdings nicht

nur den Plattenplatz, sondern werden

auch bei den zahlreichen Prozessen

von Domino immer und immer wieder

umsonst verarbeitet. Auch Datensicherungsprozesse

– heute leider immer

wieder Problemfälle, da Sicherungszeitfenster

schrumpfen oder gar nicht

mehr zur Verfügung stehen – können

durch das Erkennen und Beseitigen

nicht genutzter Datenbanken optimiert

werden. Dieser Bereich bietet

die Auswahl von Perioden auf Basis

von Tagen, Wochen oder Monaten. Mit

der Angabe von Benutzerzahlen lassen

sich zudem nicht nur die inaktiven Anwendungen

filtern, sondern auch die

Frequenzen der Nutzungen einzelner

Datenbanken ermitteln (Abb. 6).

Jörg Zeig ó

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Daten bank auf die jeweiligen Anwendungen zugeschnitten ist, desto performanter laufen

die Programme. Aber auch die Zugriffsmethoden haben entscheidenden Einfl uss auf die

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bei der Programmierung sowie beim Erstellen von Abfragen. Ebenso übernehmen

heute Präsentations- und Business-Intelligence-Werkzeuge elegant und schnell die Analyse

und Aufbereitung von Daten.

Dieses Lose-Blatt-Werk ist von Datenbank-Praktikern aus Softwareentwicklung und Datenbankmanagement

geschrieben und es wird laufend erweitert. Es unterstützt Sie beim

Verständnis für Aufbau und Funktion dieser IBM Datenbank genauso wie bei der effektiven

Anwendung der eingebauten Funktionen und Möglichkeiten. Die ausführliche Beschreibung

von Abfragetechniken und Tools runden die enorme Praxistauglichkeit dieses Nachschlagewerks

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DB2 UDB

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34

MARKTÜBERSIChT ZEIT- uND BETRIEBSDATENERFASSuNg

Volker Uhlmann, Geschäftsführer

der Vogel Antriebstechnik, blickt

zurück: „Wir hatten damals schon eine

MES-Lösung im Einsatz, allerdings

eine zusammengebastelte. Da gab es

zum einen ein BDE/MDE-System, den

Leitstand von IDS Scheer, eine Personalzeitwirtschaft

sowie die iSeries-basierte

ERP-Lösung, über die diese drei

Systeme sozusagen getrennt miteinander

verknüpft waren.“ Der große Nach-

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

SUMMARY

In unserer Marktübersicht stellen

wir Ihnen die Anbieter und deren

Lösungen für die Zeit- und Betriebsdatenerfassung

und Zutrittskontrolle

in Form von Anwenderberichten und

Fachbeiträgen näher vor.

Vogel Antriebstechnik setzt auf neue MES-Lösung

Besser, flexibler, schlagkräftiger

Vogel Antriebstechnik ist einer der führenden und weltweit tätigen Anbieter für den

Maschinen- und Anlagenbau, Druck- und Verpackungstechnik, handhabung, Robotik,

Kunststoffindustrie, holzverarbeitung sowie Werkzeugmaschinen- und Windanlagenbau.

Um die Marktstellung weiter auszubauen und abzusichern, entschied man sich für die

Neu anschaffung einer integrierten Manufacturing Execution System (MES)-Lösung.

teil solcher Insellösungen unterschiedlicher

Anbieter liegt auf der Hand: Die

Software-Systeme waren über recht

aufwendige (und zudem teure) Schnittstellen

miteinander verbunden, ein

echter Online-Betrieb war also nicht

möglich. Die Daten wurden tagsüber

gesammelt und nachts wurde das Backup

gemacht, so dass man am nächsten

Morgen immer für die Planung der Fertigung

Daten vom vorhergehenden Tag,

aber nie tagesaktuelle zur Verfügung

hatte. Das Thema „Anschaffung einer

neuen, integrierten MES-Lösung“ kam

u. a. dadurch wieder auf die Tagesordnung,

weil Vogel sich damals von den

softwaregebundenen, proprietären

und in der Neuanschaffung sehr teuren

Terminals trennen wollte, um handelsübliche,

softwareunabhängige und

günstigere Industrie PCs (IPCs) anzuschaffen.


Die Anforderungen an das System

Bei der Gesamtlösung ‚Hard- und Software’

wurden im Vorfeld zwei Bedingungen

festgelegt: 1. Die Software-Lösung

musste unabhängig von der Hardware

sein; man wollte sich weder im

Bereich der IPCs noch im Bereich der

Server an einen Hardware-Hersteller

binden. 2. Um endlich auch die Schnittstellenauswüchse

zu beseitigen, wollte

Vogel fortan eine zentrale Datenbank,

wo alle Daten künftig eingehen sollten,

sowohl aus der Feinplanung – dem Leitstand

– als auch BDE/MDE- und Personalzeiterfassungs-Daten.

Nach einer Marktsondierung fiel die

Entscheidung auf die vollständig integrierte

MES-Lösung cronetwork (Feinplanung,

BDE/MDE, Personalzeiterfassung,

Personalplanung) des IT-Hauses

Industrie Informatik. Das im Anschluss

daran gemeinsam von IT-Abteilung, Geschäftsleitung

und Produktionsabteilung

angeforderte Pflichtenheft diente

dann sogar als Basis für das Gesamtprojekt,

wurde aber in weiteren Schritten

noch spezifisch ausgearbeitet. Zunächst

baute man eine Test-Umgebung auf, die

von der Vogel-IT zusammen mit Industrie

Informatik realisiert wurde. Volker

Uhlmann zur erfolgreichen Implementierung:

„Nachdem unsere IT-Leute –

also nicht unbedingt die Spezialisten

für die Fertigung – das getestet hatten,

was sie testen konnten, haben wir diese

Testergebnisse weiter in die Fertigung

gegeben. Die Fertigungsabteilung hat

dann in einem weiteren Schritt versucht,

das Tagesgeschehen so real wie

möglich in der Testumgebung nachzubilden.

Und erst nachdem diese beiden

Steps erfolgreich abgeschlossen wurden,

haben wir als Geschäftsführung

grünes Licht gegeben und Ende 2005/

Anfang 2006 den Weg für den Echtbetrieb

damit freigemacht.“

Die Schulungen der Key-User fanden

bei Industrie Informatik in Linz

statt, die der restlichen Mitarbeiter im

Anschluss vor Ort. In Workshops zu

speziellen Themen – wie etwa Fertigungssteuerung

– wurde dann nochmals

abgefragt, was die Mitarbeiter

genau von der Software erwarteten und

hat dann zum Teil mit ‚Training on the

Job‘ gemeinsam die Lösung erarbeitet.

In einem letzten Schritt wurde Anfang

2008 die neue Personalzeitwirtschaft

etabliert, die im Oktober 2008 in

Echtbetrieb ging. Volker Uhlmann zur

Einführung und zum Nutzen von cronetwork:

„Heute haben wir – mit Ausnahme

der Zutrittskontrolle, die aber

sowieso nur peripher zum Einsatz kommen

soll – das alles umgesetzt, was wir

ursprünglich auch geplant hatten. Das

heißt, die Bausteine Fertigungssteuerung,

BDE, MDE und Personalzeiterfassung

arbeiten auf einer Datenbank

und wir haben nur noch eine Schnittstelle

zu unserem ERP-System, so dass

wir jetzt in der Lage sind, aus diesen

Daten die Fertigungssteuerung zeitnah,

online zu aktualisieren. Die Fertigungssteuerung

– und das ist einer der

größten Nutzen – hat also immer ein

aktuelles Bild von der augenblicklichen

Situation in unserer Fertigung.“ ó

Industrie Informatik gmbH, Linz (A)

www.industrieinformatik.com

Anbieterübersicht

AIDA Gmbh

Tel. +49 7056 9295-0

SUMMIT IT CONSULT Gmbh

Tel. +49 2402 10290-0

AhB ELECTRONIC Gmbh

Tel. +49 6201 4973-0

AJE Consulting Gmbh & Co. KG

Tel. +49 2672 9364-0

all4time AG

Tel. +49 6201 84567-0

ATOSS Software AG

Tel. +49 89 42771-0

B Mobile & Time-Systems Gmbh

Tel. +49 202 60905-0

BMD Systemhaus Gmbh

Tel. +43 7252 883-0

DELTA BARTh Gmbh

Tel. +49 3722 7170-0

e.bootis ag

Tel. +49 201 8596-0

Freudenberg IT KG

Tel. +49 6201 80-8000

FRITZ & MACZIOL Gmbh

Tel. +49 731 1551-0

GFOS mbh

Tel. +49 201 61300-0

GÖRING iSeries Solutions

Tel. +49 7251 989512

Industrie Informatik Gmbh

Tel.:+43 732 69 78-0

IFS Deutschland Gmbh & Co.KG

Tel. +49 9131 7734-0

INTER-BOS Gmbh

Tel. +49 221 258688-0

Kaba Gmbh

Tel. +49 6103 9907-0

Lawson Software Gmbh

Tel. +49 89 996540-0

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

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mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

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01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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36

MARKTÜBERSIChT ZEIT- uND BETRIEBSDATENERFASSuNg

Anbieterübersicht

MPDV Mikrolab Gmbh

Tel. +49 6261 9209-0

primion Technology AG

Tel. +49 7573 952-0

Projektron Gmbh

Tel. +49 30 6120-1398

r.z.w. Infoniqa Gmbh

Tel. +49 271 35950-0

RATIO Gmbh

Tel. +49 4102 6796-0

ROWICOM Gmbh

Tel. +49 2381 94095-0

SAP Deutschland AG & Co.KG

Tel. +49 6227 7-47474

ShR Computersysteme Gmbh

Tel. +49 2571 9325-0

Syllwasschy Anwendungssoftware und

Computersysteme Gmbh

Tel. +49 7775 93996-10

TDS hR Services & Solutions Gmbh

Tel. +49 89 63890-100

TIMESYS AKTIENGESELLSChAFT

Tel. +49 211 61895-0

tisoware Gmbh

Tel. +49 7121 9665-0

Toolmaker Software AG

Tel. +41 43 30573-23

Toolmaker Software Gmbh

Tel. +49 8191 968-0

UBR Reetmeyer Gmbh

Tel. +49 228 98352-0

UCI Software Gmbh

Tel. +49 7164 931-03

USC fulfillment Gmbh & Co. KG

Tel. +49 911 45009-400

VEDA Gmbh

Tel. +49 2404 5507-0

VEDA Zeit Gmbh

Tel. +49 781 9389-0

VEDA (Switzerland) AG

Tel. +41 52 342-0212

Watermark Germany Gmbh

Tel. +49 511 955743-0

WOLF & JOSTMEYER – Informationssysteme

Tel. +49 6151 3390-97

ZhS Zeitmanagementsysteme hardund

Software Gmbh

Tel. +49 611 7147-0

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Eine Übersicht aller uns bekannten

Anbieter und deren Produkte mit ihren

vergleichbaren Merkmalen finden Sie

in der aktuellen Online-Ausgabe.

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

Nichts dem Zufall überlassen

gerechtigkeitsprinzip

Um sich auf dem Markt erfolgreich und nachhaltig zu

etablieren, sind Unternehmen, händler sowie Dienst-

leister gezwungen, den Anforderungen des Marktes und

der Kunden gerecht zu werden.

Ein modernes Personaleinsatzplanungstool

bringt den optimalen und

effizienten Einsatz am Arbeitsplatz mit

der Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit

in Einklang, so die Erfahrung

zahlreicher Unternehmen, die auf ein

solches System setzen. Auch in Bezug

auf eine verbesserte Urlaubs- und Freizeitplanung

lässt sich die Mitarbeiterzufriedenheit

deutlich erhöhen. Tarifliche

Vorschriften, Stamm- und Zusatzqualifikationen

sowie unterschiedliche

Beschäftigungsarten können dabei problemlos

berücksichtig werden.

Zudem unterstützt ein solches Planungstool

auch die Durchsetzbarkeit

unternehmerischer Entscheidungen

wie zum Beispiel Vorgabe des Bedarfs.

Nicht zuletzt leistet auch die genaue

Nachvollziehbarkeit von Planungen

und Vorgaben durch alle Beteiligten

hierzu einen wichtigen Beitrag.

Gerechtigkeit im Blick

Zu den Grundkriterien für den Personaleinsatz

gehört bei den meisten

Unternehmen neben dem Fix- und Sollbedarf

vor allem auch die Gerechtigkeit

im Umgang mit den Mitarbeitern.

Das Gerechtigkeitsprinzip deckt z. B. X/

TIME-PEP mit der integrierten Wunschbuchfunktion

ab. Jeder Mitarbeiter hat

die Möglichkeit, seine Wünsche etwa

für die Schichteinteilung oder für feste

freie Tage einzureichen. Diese werden

dann innerhalb des Wunschbuches

den entsprechenden Muss- und Kann-

Bedingungen zugewiesen, die bei der

automatischen Planung abgefragt und

entsprechend einkalkuliert werden.

Darüber hinaus erfolgt eine automatische

Überprüfung der Plus- und

Minusstunden, d. h. die Zeitkonten der

Mitarbeiter mit gleicher Qualifikation

werden miteinander verglichen. Auf

diese Weise kann der weitere Einsatz

des Mitarbeiters mit den wenigsten

Überstunden mit oberster Priorität

und des Mitarbeiters mit den meisten

Überstunden mit der niedrigsten Priorität

geplant werden. Die Fixbedarfe

werden auf Grundlage der entsprechenden

– ggf. saisonalen – Besonderheiten

errechnet, damit ein optimaler

Tagessollbedarf entsteht. Einen hohen

Stellenwert nehmen grundsätzlich die

gesetzlichen Rahmenbedingungen ein,

die Mussbedingungen sind. So finden

das Mutterschutz- und das Jugendarbeitsschutzgesetz

sowie die Arbeitszeitordnung

immer Berücksichtigung.

Fazit

Mitarbeiter, die ihren Fähigkeiten und

Qualifikationen entsprechend gefordert,

gefördert und eingesetzt werden, sind

zufriedener und motivierter. Wer für

seine Kunden das Optimum bieten will,

muss die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter

entsprechend gestalten. Diesem

Anspruch kommen viele Firmen durch

eine Personaleinsatzplanung einen entscheidenden

Schritt näher. ó

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www.gfos.com


host Europe setzt auf Workforce Management von Atoss

Transparent und fair

Sicherheit, Innovation und hochverfügbarkeit für ihre Kunden sowie Fairness und Offenheit

gegenüber ihren Mitarbeitern: Die host Europe Gmbh stellt höchste Ansprüche an Leistung

und Unternehmenskultur. Das gilt auch für das Thema Arbeitszeit: Um maximale Transparenz

für die Mitarbeiter zu schaffen, setzt das Unternehmen auf Workforce Management.

Mit über 150.000 Unternehmensund

Privatkunden ist Host Europe

der drittgrößte Anbieter von Internet-

und Hosting-Dienstleistungen im

deutschsprachigen Markt. Das 1997

gegründete Unternehmen verfügt über

zwei eigene Rechenzentren mit 8.000

Servern und beschäftigt am Standort

Köln aktuell 160 Mitarbeiter. Der IT-

Dienstleister setzt auf qualifizierte und

motivierte Mitarbeiter und hat es sich

zum Ziel gemacht, sie bestmöglich zu

fördern und zu unterstützen. Das Unternehmen

fühlt sich jedoch nicht nur

Kunden und Mitarbeitern verpflichtet,

sondern auch dem Umweltschutz.

Der Erfolg gibt diesem Konzept

recht: Host Europe verbuchte in den

letzten fünf Jahren ein Umsatzwachstum

von 900 %, die Zeichen stehen weiter

auf Erfolg. Für Host Europe war das

ein Grund, Organisation und Administration

der Arbeitszeiten zu optimieren

und sie transparent und fair zu gestalten.

ATOSS Time Control, eine modulare

Lösung für Arbeitszeitmanagement

und Zutrittskontrolle, unterstützt dieses

Konzept. Über die windows-basierte

Lösung werden die Arbeitszeiten aller

Mitarbeiter erfasst und gemanagt. Um

die erforderliche Höchstverfügbarkeit

und Servicequalität zu gewährleisten,

sind die Mitarbeiter zum Teil im

Schichtbetrieb im Einsatz. Auch Bereitschaftsdienste

sind bei Host Europe an

der Tagesordnung. Alle unternehmensspezifischen

Besonderheiten wurden in

der Lösung abgebildet, Anpassungen

sind jederzeit einfach und schnell möglich.

„Im harten Server-Geschäft zählen

allein technologischer Vorsprung und

Schnelligkeit. Wir setzen viel daran,

so weit wie möglich zu automatisieren

und zu standardisieren. Nur so können

wir sicherstellen, dass

wir im schnelllebigen

Informationszeitalter die

Nase vorne haben“, sagt

Patrick Pulvermüller,

Geschäftsführer der Host

Europe GmbH.

Zeitwirtschaft zum

Anfassen

Mit ATOSS Time Control

wurde die Erfassung und

Administration der Arbeitszeiten

zentralisiert

und deutlich effizienter

gestaltet. Über die Zeiterfassungsterminals

werden Überstunden

minutengenau erfasst und

zeitnah ausgeglichen. Der integrierte

Employee Self Service ermöglicht den

Mitarbeitern außerdem, selbstständig

ihre Saldenstände abzufragen und Abwesenheiten

zu beantragen. Der Workflow

stellt sicher, dass der Antrag, zum

Beispiel auf Urlaub oder Fortbildung,

von den zuständigen Vorgesetzten genehmigt

und anschließend in der Zeitwirtschaft

berücksichtigt wird. Auch

die Personalabteilung profitiert: Routineanfragen

und -prozesse sind deutlich

weniger geworden, Fehlerquellen wurden

reduziert.

Sicherheit nach Maß

Als Internet-Hosting-Provider muss

Host Europe höchsten Anforderungen

an die Sicherheit der gespeicherten

Kundendaten gerecht werden. Aus die-

Ein fairer umgang mit den Mitarbeitern steht bei Host Europe

auch im Bereich der Arbeitszeitgestaltung im Mittelpunkt

sem Grund war es dem Internet-Dienstleister

wichtig, ein ganzheitliches Zutrittskontrollsystem

zu installieren, das

über die Zeitwirtschaftslösung gesteuert

wird. ATOSS übernahm die Generalunternehmerschaft

und realisierte

gemeinsam mit dem Partner Kaba ein

komplexes System mit mehreren Sicherheitsstufen,

unterschiedlichsten

Benutzergruppen und einem ausgeklügelten

Autorisierungskonzept. ó

ATOSS Software Ag, München

www.atoss.com

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

37


38

MARKTÜBERSIChT ZEIT- uND BETRIEBSDATENERFASSuNg

Durchgängige SAP-Lösung spart Zeit und Aufwand

Bessere Datenqualität

Der mittelständische hersteller von Edelstahlbehältern für den Getränke- und Lebens mittelbereich,

Rieger Behälterbau, setzt zur Unternehmenssteuerung ein SAP-System ein. Das Subsystem

B-COMM ERP für SAP ERP von Kaba regelt die Zeit- und Betriebsdatenerfassung.

Die Fertigungsdaten werden nun

maschinell erfasst. Das spart Rieger

viel Zeit. Auch hat sich die Datenqualität

gesteigert. Das Unternehmen

ist jetzt stets aktuell und hat eine hohe

Transparenz erreicht.

1952 von Herbert

Rieger gegründet,

entwickelte sich die

Rieger Behälterbau

GmbH von einer Holzküferei

zum Behälter-

und Apparatebau

für die Getränke-, Lebensmittel-,Pharmaund

Chemieindustrie.

Heute arbeiten an den

Betriebsstandorten Ingersheim,

Bietigheim-

Bissingen und Pècs

insgesamt 180 Beschäftigte.

Gefertigt werden u. a. Druckund

Vakuumbehälter, Schalen- und Stapeltanks,

KZE-Tanks, CIP-Behälter, Lagertanks

(Druck-)Fermenter, Reaktoren

und Kolonnen maßgeschneidert nach

spezifischen Kundenwünschen.

Ökonomische Fertigung

Auf einer Produktionsfläche von 6.000

Quadratmetern werden in Bietigheim-

Bissingen Behälter für jeden noch

transportablen Durchmesser bis ca.

6.200 mm und einer Einsatzwandstärke

von maximal 25 mm gefertigt. Ein

moderner Maschinenpark ist Garant

für eine ökonomische Fertigung bei

gleichbleibend hoher Qualität. Das umfassende

Edelstahllager ist bestückt mit

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

den unterschiedlichsten Werkstoffen,

Abmessungen und Oberflächengütern,

reduziert die Vorlaufzeiten für die Materialbeschaffung

und ermöglicht somit

kurze Lieferzeiten.

Keine Insellösung

erwünscht

Seit 2007 steuert ein

SAP-System das Unternehmen.

Die Zeit-

und Betriebsdatenerfassung

regelt das

Subsystem B-COMM

ERP für SAP ERP von

Kaba. Es integriert

sich nahtlos über definierte

Schnittstellen

in das SAP-System,

die Pflege der Daten

erfolgt ausschließlich

im SAP-System. Gerade das hat Rieger

Behälterbau überzeugt. „Wir wollten

keine Insellösung, kein weiteres System“,

betont Oliver Stumpf, der Projektleiter

bei Rieger Behälterbau. Nach

einigen Referenzbesuchen entschied

man sich für den Marktführer Kaba,

der auf mehr als 1.300 SAP-Kunden

verweisen kann und eine sehr enge

Zusammenarbeit mit SAP pflegt. Nach

der Zeiterfassung führte Rieger Behälterbau

in einem zweiten Schritt die Betriebsdatenerfassung

ein. „Das System

sollte uns Betriebsdaten, die wir bisher

mit einem hohen manuellen Aufwand

erfasst hatten, automatisiert zur Verfügung

stellen“, erklärt Oliver Stumpf die

Zielsetzung.

Automatisierte Betriebsdaten

Alle Arbeitsgänge der Aufträge werden

nun von den Mitarbeitern an den

Kaba Terminals an- und abgemeldet.

Erfasst wird auch Nacharbeit sowie

Mehrmaschinenbedienung. Diese Daten

fließen dann in das SAP-Modul PP

und werden dort ausgewertet. Besonders

wichtig war dem Unternehmen

die automatisierte Erfassung der Lieferantenchargen-Nummer

pro Auftrag.

Hier entwickelte Kaba zusammen mit

dem SAP-Systemhaus AfO eine Sonder-

Rückmeldelösung, welche die Rückmeldung

von Materialchargennummer und

die Eingabe von Mengen und Einheiten

vorgangsbezogen ermöglicht. Die Rückmeldung

erfolgt über eine definierte

Rückmeldefunktion am Kaba Terminal.

Das Kaba Subsystem hat sich in der

Praxis bewährt. „Die Fertigungsdaten

werden nun maschinell erfasst. Das

spart uns viel Zeit“, zieht Oliver Stumpf

Bilanz. „Im Gegensatz zu früher hat

sich die Datenqualität gesteigert, Fehler

sind nahezu ausgeschlossen. Wir

sind stets aktuell und haben so eine

hohe Transparenz. Insgesamt sind wir

mit der Lösung von Kaba sehr zufrieden.

Das System läuft reibungslos.“

Petra Eisenbeis-Trinkle ó

Kaba gmbH, Villingen-Schwenningen

www.kaba.de


PROMOTION

VEDA HR Zeit

Nicht nur aktuell – der Zeit voraus!

Auf die Personalabteilungen kommen durch die Flexibilisierung

der Arbeitszeiten zusätzliche Aufgaben zu. Der Trend

geht von starren und zentral geführten hin zu flexiblen, mitarbeitergesteuerten

Arbeitszeitmodellen. Eine intelligente Personalzeitwirtschaft

muss daher jegliche Arbeitszeitlösung, wie

etwa Langzeitkonten, Lernzeitkonten oder Ampelkonten darstellen,

um Produktivität

und Leistungsfähigkeit

eines Unternehmens zu

steigern.

VEDA HR Zeit bietet eine

große Zahl von Zeitmodellen,

in denen Arbeitszeitregeln

durch diverse

Parameter abgebildet

werden können. Direkte

Abfragen oder selbst definierbare

Berichte (z. B.

Excel-Tabellen) bieten

übersichtliche Darstellungs-

und Auswertungsmöglichkeiten

für Personalabteilung, Geschäftsführung

und Mitarbeiter.

Flexibel für die Zukunft

Als klassischer Lösungsanbieter

für den Mittelstand mit spezieller

Expertise im IBM i-Series Umfeld

bietet die VEDA GmbH plattformunabhängige

Lösungen. Flexibilität

in allen Bereichen wird durch

individuelle Ausbaumöglichkeiten

unterstützt, denn moderne Unternehmen

sind auf die Zukunft

ausgerichtet. VEDA HR Zeit geht

diesen zukunftsorientierten Weg

VEDA HR Zeit | Die Module:

• Personalzeitwirtschaft

• Personaleinsatzplanung

• Auftragszeitwirtschaft

• Zutrittskontrolle

• Besucherverwaltung

• Employee Self Service

• Workflow Manager

• Office Integration

• Telefonbuchung

• Individual Reporting Package

• Business Intelligence

• Schnittstellen zu allen gängigen

Abrechnungssystemen

mit und bietet verschiedenste Module, die heutige und zukünftige

Anforderungen in den Bereichen Auftragszeitwirtschaft,

Zutrittskontrolle, Besucherverwaltung oder Personaleinsatzplanung

erfüllen.

Zukunftsorientierung heißt auch Mitarbeiterorientierung und

-zufriedenheit durch einfache Bedienbarkeit, die bei VEDA HR

Zeit schon mit Zutrittskontrolle und individueller Arbeitszeiterfassung

beginnt. Jeder Mitarbeiter ob in Büro, Werkshalle

oder unterwegs nutzt seine individuelle Arbeitszeiterfassung:

per Terminal, Internet, SMS oder Telefonanruf. Dabei ist größtmögliche

Aktualität immer gewährleistet, da die erfassten

Zeiten sofort berechnet werden. Auch in der Darstellung setzt

VEDA HR Zeit auf Individualität und unterstützt die Anwender

durch freie Wahl der Benutzeroberfläche und durch eine einfache

und intuitive Benutzerführung.

Meine Zeit – Deine Zeit

Anwender wünschen sich integrierte Lösungen

mit einheitlicher und gewohnter Arbeitsumgebung,

die durch einfache

Informationsbeschaffung

und -weitergabe

Zeit sparen: VEDA HR

Zeit entlastet die Personalabteilung

und die Mitarbeiter

durch Module

wie Employee Self Service

oder den Workflow

Manager. Jeder Mitarbeiter

kann Informationen

über die eigenen Zeitkonten

abfragen, Fehlerprotokolle

bearbeiten

und Buchungen erzeugen. Urlaube oder Schulungen

lassen sich mit einem automatisierten

Genehmigungsverfahren beantragen. Durch

das Modul Office Integration kann das System

Informationen über Änderungen oder Fehlzeiten

aktiv als E-Mails versenden.

Intelligent Integriert

Als integrierte Anwendung unterstützt VEDA HR

Zeit eine ganzheitliche Betrachtung aller Prozesse

von der Zeiterfassung bis zum Controlling

und stellt Schnittstellen zu allen gängigen

Abrechnungspaketen bereit. Durch den modularen Aufbau der

HR-Software-Lösungen der VEDA GmbH ist eine volle Integration

mit VEDA HR Entgelt natürlich gewährleistet.

VEDA GmbH

Carl-Zeiss-Straße 14

52477 Alsdorf

Tel. +49 (0) 2404 5507-0

Fax +49 (0) 2404 5507-2133

www.veda.net


40

MARKTÜBERSIChT ZEIT- uND BETRIEBSDATENERFASSuNg

MANOR erstellt Personalpläne mit InVision

Einheitliche Planungsbasis

MANOR nutzt bereits seit 1995 eine spezifische Softwarelösung für die Erstellung der

Personal einsatz pläne. Im Verlauf der zehnjährigen Nutzung wurde die eingesetzte

Software einer Vielzahl an individuellen Anpassungen unterzogen, um sie den Bedürf-

nissen der Planungs einheiten bei MANOR anzupassen.

So entstand mit der Zeit ein Tool, das

kaum noch mit der ursprünglichen

Version vergleichbar war und auch

nicht mehr mit den üblichen Release-

Updates versorgt

wurde. Vorrangig

ausschlaggebend

für die Neuorientierung

war somit

das zeitintensive,

manuelle Verplanen

der einzelnen

Aktivitäten sowie

die fehlende Möglichkeit,

eine Bedarfsanalyse

und

-prognose anhand

der tatsächlichen Transaktionen und

budgetierten Umsätze durchzuführen.

Eine neue Planungsphilosophie

MANOR stellte daher eine vollkommen

neue Planungsphilosophie auf, die den

bisherigen Prozess komplett umkehrte:

Das alte Arbeitsverteilungsprinzip „wer

macht was und wann“ wurde transformiert

in ein konsequent an der Kundenfrequenz

ausgerichtetes Workforce

Management (WFM), unter Berücksichtigung

von budgetierten Umsätzen und

historischen Transaktionsdaten.

Nach eingehender Marktanalyse

und einem mehrstufigen Auswahlverfahren

der Anbieter wurde InVision

Software ausgewählt, in drei Warenhäusern

ein sechsmonatiges Pilotprojekt

durchzuführen. Nach erfolgreichem

Abschluss der Pilotphase sowie

nach Auswertung des zu erwartenden

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

RoI entschied sich das Projektteam

bei MANOR am Ende einstimmig für

die Lösung InVision Enterprise WFM.

Neben dem generellen Ansatz der Bedarfsorientierung

erfüllt die Lösung

von InVision alle

Kriterien, die das

Projektteam in

das Pflichtenheft

ihrer Ausschreibungaufgenommen

hatte.

Umsetzung

Eine der zentralenHerausforderungen

bei der Anpassung des

WFM-Systems an die spezifischen Anforderungen

von MANOR stellte die Bedarfsprognose

dar: Für die Errechnung

des Personalbedarfs wird zunächst der

geplante Jahresumsatz budgetiert, von

dem ein bestimmter Prozentsatz für

den Personalkostenaufwand festgelegt

wird. Dieser Anteil wird in einen

Gesamtstundenbedarf umgerechnet

und, als Arbeitsvolumen einerseits für

konstante und andererseits für transaktions-

bzw. umsatzorientierte Aktivitäten

verteilt, auf die Verkaufstage

im gesamten Jahr in das WFM-System

gespeist. Hinsichtlich der zu erwartenden

Anzahl der Transaktionen für eine

bestimmte Periode nutzt MANOR historische

Daten aus externen Quellen wie

Kassen- und WWS-Systemen. Darüber

hinaus fließen die budgetierten Tagesumsätze

in die Berechnung des Bedarfs

mit ein. Auf Basis all dieser Daten erhalten

die rund 1.000 Planer in den

Abteilungen der Warenhäuser in der

Anwendung der InVision-Lösung ganz

einfach per Knopfdruck eine Prognosekurve

für den zu erwartenden Kundenfluss

auf ihrer Verkaufsfläche sowie

die entsprechenden Arbeitspläne ihrer

Mitarbeiter. Diese Planung können sie

gemäß aktueller Vorkommnisse, wie

beispielsweise ungeplante Abwesenheiten

aufgrund von Krankheit, selbst

noch manuell anpassen.

Nach dem erfolgreichen Roll-out

der auf die Bedürfnisse von MANOR

zugeschnittenen Lösung in allen Warenhäusern

lassen sich heute eindeutige

Nutzenvorteile feststellen. Deutlich

werden diese bei einer Betrachtung der

Planungsdauer: Seitdem hat sich der

Planungsaufwand insgesamt um ca.

40 Prozent verringert. Ganz im Sinne

einer „One-Click-Solution“ erfolgt die

Bedarfsermittlung und Schichtzuteilung

vollautomatisch per Knopfdruck,

so dass die avisierte Planung – im Vier-

Wochen-Zyklus mit zwei Wochen Vorlaufzeit

– mit geringem Zeitaufwand

realisierbar ist. Am bedeutendsten ist

jedoch für MANOR, dass die Lösung

zielgerichtet der neuen Planungsphilosophie

des Handelsunternehmens

entspricht und ein konsequent an Kundenfluss

und Umsatz ausgerichtetes

Workforce Management abbildet. ó

InVision Software Ag, Ratingen

www.invisionwfm.com


Verschlüsselungsverfahren im Universalbeschlag

Sicher in der Hand

Der Universalbeschlag von primion ist entweder mit einem Mifare DESFire EV 1-Leser

oder einem LEGIC advant-Leser ausgestattet und beinhaltet sämtliche Funktionen einer

Offline-Komponente. Die Zutrittsrechte werden von einem Master-Leser vergeben, der

über eine zentrale Datenbank die Zutrittsrechte auf das Ausweismedium schreibt.

Das Design und

eine solide, manipulationsgeschützte

Mechanik machen den

Beschlag zu einem universell

einsetzbaren

Produkt in der Sicherheitstechnik.

Die Drückerbetätigung

kann

herkömmlich durch

Karte oder Ausweis gesteuert,

oder mit einem

motorischen Riegelantrieb

kombiniert wer-

SERVICE 01/2010

INSERENTEN

AIDA Orga . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

www.aida-org.de

AXEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

www.axel.com

CubeWare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

www.cubeware.de

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

www.eposgmbh.com

help/Systems . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

www.helpsystemsintl.com

IBM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

www.ibm.de

ITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11, 19, 33

www.midrange.de

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

www.oxaion.de

SUMMIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

www.summit-it-consult.de

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.toolmaker.de

VEDA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

www.veda.net

Wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

www.wilsch.de

AUTOREN

Theo Bär . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

info@edv-baer.com

Susanne Christmann . . . . . . . . . . . . 41

christmann@primion.de

Sigmar Deuring . . . . . . . . . . . . . . . . 17

siegmar.deuring@solitas.com

Petra Eisenbeis-Trinkle . . . . . . . . . . 38

pet@kbs.kaba.com

Sandra Gerstmann . . . . . . . . . . . . . . 20

gerstmann@de.multi-support.com

Manfred haner . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

manfred.haner@sap.com

Marco Mancuso . . . . . . . . . . . . . . . . 10

marco.mancuso@sou.de

Volker Mischo . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

volker.mischo@de.ibm.com

Olaf Paetsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

olaf.paetsch@infoniqa.com

den. Dieser bedingt

einen versicherungstechnischen

Verschluss, ohne

dass dafür das bereits

vorhandene

Schloss ausgebaut

werden muss.

Um die reibungsloseFunktionsfähigkeit

der

RFID-Systeme auch

weiterhin sicherzustellen,

entschied

Julia Stäck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Julia.Staeck@allgeier-it.de

Jörg Zeig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

hjzeig@zebis.de

GENANNTE FIRMEN

Allgeier IT Solutions Gmbh . . . . . . . 16

www.allgeier-it.de

ATOSS Software AG . . . . . . . . . . . . . 37

www.atoss.com

basycs Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

www.basycs.com

COMMON Deutschland e.V. . . . . . . . 12

www.power-society.de

conats Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

www.conats.com

Easy Software AG . . . . . . . . . . . . . . 15

www.easy.de

Gfos Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

www.gfos.com

IBM Deutschland Gmbh . . . . . . . 13, 22

www.ibm.de

sich primion schon früh für die Einführung

von Mifare DESFire EV1 und

LEGIC advant. Im Gegensatz zum Kryptieralgorithmus

CRYPTO1 bei Mifare

Classic gilt der Advanced Encryption

Standard, kurz AES, bei Mifare DES-

Fire EV1 derzeit als unüberwindbar

und der am besten analysierte Verschlüsselungsalgorithmus

überhaupt.

Susanne Christmann ó

primion Technology Ag, Stetten a. k. M.

www.primion.de

Industrie Informatik Gmbh . . . . . . . 34

www.industrieinformatik.com

Infoniqa IT Solutions Gmbh . . . . . . . 14

www.infoniqa.com

intex Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

www.intex-online.de

InVision Software AG . . . . . . . . . . . . 40

www.invisionwfm.com

Kaba Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

www.kaba.de

Multi-Support Deutschland AG . . . . 20

www.multi-support.com

primion Technology AG . . . . . . . . . . 41

www.primion.de

Sendmail Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . 18

www.sendmail.com

Solitas Informatik AG . . . . . . . . . . . . 17

www.solitas.ch

SOU Gmbh & Co. KG . . . . . . . . . . . . 10

www.sou.de

Steeb Anwendungssysteme Gmbh 26

www.steeb.de

01/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

41


42

SERVICE

Back to the Roots

Vielleicht erinnern Sie sich noch: Vor noch gar nicht so vielen Jahren

gab es in den meisten mittelständischen Unternehmen lediglich einen

einzigen Computer. Dieser barg alle elektronischen Daten und alle

Programme, die es damals so gab. Die Bits und Bytes waren zu dieser

Zeit zwar erst in spärlichem Umfang vorhanden und die EDV optimierte

längst nicht alle Unternehmenswinkel, aber immerhin war alles beisammen

und aufgeräumt. Danach kam die Sturm- und Drangzeit, in der

die Programme raus wollten aus der zentralen Verwaltung. Das Client/

Server-Computing ward geboren. Deren Anhänger, erkennbar an den geschmeidigen

Turnschuhen am

Geläuf, waren, ob der laufenden

Supportanfragen, ständig

in Bewegung. Ganz anders

die Kollegen, die damals noch

der vermeintlich altmodischen

und innovationslosen zentralen

Computerei frönten. Allerdings

wussten die mit den

Turnschuhen noch nicht, dass

in nicht allzu großer Ferne das

Ende der fetten Clients nahte.

Wer nicht unbedingt den PC als Workstation braucht, der werkelt heutzutage

meist an schnuckeligen Thin- oder Smart- oder Web-Clients. Sowohl

Anwendungen, als auch Daten liegen irgendwo. Zentral oder dezentral,

die Frage stellt sich heute nicht mehr. Begünstigt durch die schnellen

Netzwerke interessiert sich kaum ein Anwender, von woher sein Bildschirm

die Intelligenz nimmt und wo denn die benötigten Daten herkommen

und wo sie hingespeichert werden. Die Zentrale ist das Netzwerk.

Und alles ist wieder wie am Anfang. Wer mehr über innovative Clientkonzepte

wissen möchte, der schaue auf www.lanline-events.de unter

„Desktop-Virtualisierung/Thin Clients“ nach. kdj ó

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.), Irina

Hesselink (I.H.), Klaus-Peter Luttkus (KPL),

Klaus-Dieter Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.),

Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

MIDRANGE MAgAZIN · 01/2010

gLOSSE

LEKTORAT

Text Lift, Thomas gaissmaier

Michaela Ogorelica

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 20/2010

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen gebrauch

zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden, dass die

beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung

frei von gewerblichen Schutzrechten ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 02/2010

erscheint am 20. 1. 2010

SCHWERPuNKT

hochverfügbarkeit und Security

Bei einem „Hätten wir doch …“ ist es bereits

zu spät. Sorgen Sie besser früher

als später in Sachen Hochverfügbarkeit

und Security vor.

Internationale Rechnungslegung

und Konsolidierung

Für deutsche unternehmen sind die

Rechnungslegungssysteme HgB, IAS

und uS-gAAP relevant. Oft klaffen hier

allerdings Theorie und praktische umsetzung

auseinander.

MARKTÜBERSICHT

Thin Clients, Printserver,

System- und Spezialdrucker,

Outputmanagement

unsere Marktübersicht widmet sich dieses

Mal eher der Hardware. Wir stellen

Ihnen eine Auswahl der Anbieter vor und

veröffentlichen Fach- und Anwenderbeiträge

aus der Praxis.

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

Fantail, iStockphoto.com


ORDNUNG REIN!

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directarchiv wx von Toolmaker hat Platz für alles – Angebote,

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und ohne Anhänge, Fotos, Gehaltsabrechnungen, Inventurlisten, Kontoblätter,

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Intelligente Technologien für einen smarten Planeten

Wie organisiert man Dinge, die man weder

sehen noch anfassen kann?

Immer mehr Unternehmen müssen feststellen, dass der virtuelle Wildwuchs neuer Systeme schnell ebenso komplex

und undurchdringlich wird wie das Server-Dickicht, das man eigentlich lichten wollte. Heute hilft IBM Unternehmen mit

einer breiten Palette von Lösungen dabei, sich mehr Überblick und Kontrolle über ihre virtuellen Ressourcen zu

verschaffen: Server, Speicher, Anwendungen und vieles mehr. Damit können Sie virtualisierte IT-Umgebungen so weit

vereinfachen und automatisieren, dass die Zuweisung und Konfiguration von Ressourcen nicht mehr Tage dauert,

sondern Minuten. Unser offener Ansatz steigert die Effizienz und ermöglicht unseren Kunden Einsparungen von bis

zu 30 % bei Kapital- und Betriebskosten. Sie sehen, die Zeit ist reif für Cloud Computing.

Smarte Unternehmen brauchen intelligente Software, Systeme und Services.

Also: Machen wir den Planeten ein bisschen smarter. Wie, erfahren Sie unter ibm.com/virtualization/de

IBM, das IBM Logo, ibm.com und das Bildzeichen des Planeten sind Marken oder eingetragene Marken der International Business Machines Corporation in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. Andere Namen von Firmen, Produkten und Dienstleistungen

können Marken oder eingetragene Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein. © 2009 IBM Corporation. Alle Rechte vorbehalten. O&M IBM IT 29/09

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