Gemeinde-Rundschau Aus den Vereinen - Freie Wähler Landkreis ...

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Gemeinde-Rundschau Aus den Vereinen - Freie Wähler Landkreis ...

FW

RUNDSCHAU

DAS unabhängige Puschendorfer Magazin 17. Jahrgang Nr. 1 / 2011

Gemeinde-Rundschau Aus den Vereinen


Abfahrt am

Dorfplatz

Impressum

Herausgeber:

FW – Freie Wähler Puschendorf e.V.

– DIE parteilose Wählergemeinschaft

in Puschendorf –

Quellenweg 5, 90617 Puschendorf

Telefon (0 91 01) 29 06

Redaktion: Stephan Buck (verantw.),

Gerhard Dörr (Gestaltung), Heinz

Eckert, Hermann Höfler, Ingrid Mannert,

Lydia Röhrer, Albert Trommer

2

nach

Oberreichenbach

zum „Geyer“-Keller

RUNDSCHAU

Pfingstsonntag

12. Juni

10.30 11.00 Uhr

Leichte Tour

für Jedermann

DIE Parteilose

Wählergemeinschaft

in Puschendorf

Namentlich gekennzeichnete Artikel

und Leserbriefe geben die Meinung

des Verfassers und nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion wieder. Anzeigen,

die von uns gestaltet und gesetzt

werden, sind unser Eigentum.

Bilder stellten uns zur Verfügung:

Jörg-Michael Betz, Fam. Decker, Reinhard

Hampel, R. Hofmann, Johannes

Kirsch, Stephan Buck, Gerhard Dörr,

Heinz Eckert, Albert Trommer


Einstieg

Liebe Mitbürgerinnen,

liebe Mitbürger!

Puschendorf erlebte in den letzten

Wochen zwei sehr unterschiedliche

Bürgerversammlungen. Da gab es zum

einen, die ganz offizielle Versammlung

des Bürgermeisters. Bei diesen nur

einmal im Jahr stattfindenden Veranstaltungen,

besteht die Möglichkeit

einmal alle Sorgen und Wünsche vorzubringen

und der Vortragende findet

damit auch immer das Gehör von

Bürgermeister und Gemeinderat. Eine

kommunale Bürgerversammlung ist

wahrscheinlich der effektivste Petitionsausschuss

den es gibt. Man sollte

also meinen hierfür besteht heutzutage

viel Bedarf, wo doch an allen Ecken

und Enden diskutiert und kritisiert wird.

Doch trotzdem schien die Versammlung

kaum jemand zu interessieren.

Nur rund 20 Personen inklusive dreier

Gemeinderäte verloren sich im

Schmotzer saal. Sind alle Puschendorfer

wunschlos glücklich? Die Gemeinde

schultert aktuell die zweitgrößte

Baumaßnahme in der Ortsgeschichte.

Für den Kläranlagenumbau wurden in

diesem Jahr schon 1,4 Millionen Euro

Schulden aufgenommen. Wir rutschen

in der Pro-Kopf-Verschuldung in den

oberen Bereich vergleichbarer Gemeinden

in Bayern und der Abwasserpreis

wird empfindlich steigen. Natürlich

versucht der Gemeinderat eine

gute Lösung zu finden, wie das bezahlt

werden soll. Eine echte Meinungsbildung

ist aber für die Verantwortlichen

wirklich schwer, wenn einem kaum jemand

die Meinung dazu sagt. Sicher

wird irgendwann eine Entscheidung

fallen, nur mögen sich danach bitte nur

die beschweren, die im Vorfeld dazu

auch offen ihre Meinung kundgetan

haben.

Ganz anders die Situation bei der

Infoveranstaltung der Kirchengemeinde

zum Bau des neuen Gemeindehauses.

Hier platzte die Rangaustube

der Eichwaldhalle mit rund 100 Personen

aus allen Nähten. Warum? Es

ging um ein Thema, das scheinbar das

Dorf entzweit. Zumindest hatte man

aus der Vorberichterstattung diesen

Eindruck bekommen müssen. Fürther

Nachrichten und sogar der bayerische

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RUNDSCHAU

Rundfunk hatten darüber berichtet. Es

ging um viel Bauchgefühl und Emotionen.

Hier gab es Fronten und man

erwartete kontroverse Diskussionen.

Zum Glück war das aber nicht so. Die

Versammlung verlief in sehr ruhigen

Bahnen und die Meinungsgewichtung

war eindeutig für das Projekt auszumachen.

Das sehr emotionale Thema

„darf man auf einem ehemaligen Friedhof

ein Gemeindehaus bauen“ wurde

sehr sachlich und pietätvoll behandelt

und umfassend über die Hintergründe

und das Projekt selbst informiert. Auch

die anwesenden, im Vorfeld sehr lautstarken,

Kritiker zollten der Veranstaltung

anschließend Respekt und zogen

die Bedenken danach überwiegend

zurück. Und das muss einmal gesagt

werden, dies verdient höchste Achtung.

In unserer Rundschau werfen

wir noch einmal einen Blick auf dieses

Projekt.

Interesse an öffentlichen Themen ist

also grundsätzlich vorhanden. Bleibt

nur zu hoffen, dass künftig auch wieder

mehr Bürgerinnen und Bürger mit

aktiven Beiträgen zu politischen Veranstaltungen

kommen.

Ihr Stephan Buck

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Unsere Öffnungszeiten:

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Wir, die Konfirmandinnen und Konfirmanden,

bedanken uns ganz

herzlich, auch im Namen

unserer Eltern, für alle

guten Wünsche und für

die Geschenke.

Wir haben uns sehr

darüber gefreut.

Herzlichen Dank

Herrn Pfarrer Broska

und allen,

die zum Gelingen

unseres Festtages

beigetragen haben.

(V.l.n.r.): Niklas Hartmann, Alexander Peil, Lukas Seichter, Dominik Hetzer, Christopher

Proquitte, Jonas Trommer, Bernd Heinl, Elena Kirschbaum, Sandra Egelseer, Johanna

Rimsl, Jennifer Ulrich und hinten Pfarrer Broska.

Vorne (v.l.n.r.): Vanessa Gass, Larissa Schatz, Jasmin Schwarz, Lisa Biereigel, Sina

Tauber.

Hinten: Annika Riedel, Larissa Baron, Benedikt Meyer, Peter Opitz, Tobias Lang,

Franziska Hanke und Pfarrer Broska.

4

RUNDSCHAU


Gemeinde-Rundschau

Keine leichte Aufgabe

Wir bauen ein Gemeindehaus

In seiner letzten Sitzung hat der

Kirchenvorstand zusammen mit dem

Leiter des Kirchengemeindeamts

Fürth, Herrn Klaus Klemm, und Herrn

Architekt Klaus Madinger den Finanzierungsplan

des Gemeindehausprojektes

ausführlich beraten und einstimmig

beschlossen.

Unser Bauvorhaben und

der Finanzierungsplan wurden

vom Landeskirchenamt

in München nach eingehender

Prüfung aller Fakten

kirchenaufsichtlich genehmigt

und ein Zuschuss von

312.000 Euro zugesagt.

Auch die Genehmigung

der Bauaufsichtsbehörde

des Landratsamtes liegt zwischenzeitlich

vor, sodass

nach der Abwicklung der

Ausschreibungsformalitäten

eventuell noch in diesem

Jahr mit dem Bau begonnen

werden kann.

Außerdem fördert die Landeskirche

unser Vorhaben

mit einem innerkirchlichen

Darlehen mit niedrigen Zinsen

und einer flexiblen Tilgung.

Alles in allem müssen

wir noch ca. 300.000

Euro aufbringen, aus einem

Mix von Darlehen, Eigenleistungen

und innerkirchlichen

Darlehen.

Diese noch fehlende große

Summe können wir nur auf-

bringen, wenn ALLE zusammen

helfen.

Wir, die Evangelische Kirchengemeinde,

sind für jede

Spende dankbar! Ob Sie für

unser Vorhaben z.B. jeden

Monat einen kleineren oder

größeren Betrag oder einen

einmaligen Betrag spenden

oder Ihre Arbeitskraft beim

Bau des Gemeindehauses

zur Verfügung stellen – Danke!

Wir sind auf Ihre Hilfe angewiesen

und freuen uns

über jeden Cent und jedes

tatkräftige Zupacken.

Der Kirchenvorstand bedankt

sich an dieser Stelle

ausdrücklich für alle bisherigen

Spenden. Wir sind

dankbar, dass wir bisher

etwa 120.000 Euro mit Ihrer

Hilfe ansparen konnten

In der letzten KV-Sitzung

wurde außerdem ein Bauausschuss

gegründet, der

vor allem die Kostenentwicklung

und den Bauzeitablaufplan

im Auge behalten soll.

5

DE-ÖKO-006

Saftiges Fleisch vom Weide-Jungrind!

RUNDSCHAU

Der nächste

Fleischverkaufs-

Termin:

Freitag,

10. Juni 2011

Wir danken Gott für alles bisher Erreichte

und bitten ihn, er möge uns als

Gemeinde und beim Bau des Gemeindehauses

weiterhin mit seinem Segen

beschenken und begleiten.

Albert Trommer,

Vertrauensmann des KV

Pfarrer Markus Broska bei seinem Vortrag

beim überaus gut besuchten Informationsabend

über das Gemeindehausprojekt der

Kirchengemeinde.

Bei uns gibt es auch

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Busverbindung nach

Herzogenaurach

muss erhalten bleiben

Die Freien Wähler Puschendorf kritisieren

jegliche Bestrebungen des

Landkreises, die erst seit wenigen

Jahren eingerichtete Busverbindung

123 nach Herzogenaurach auszudünnen

oder gar einzustellen.

Diesen Vorschlag hatte nämlich eine

Sparkommission des Landkreises

gemacht und dies als zu prüfendes

Einsparpoten tial bezeichnet, sobald

der Vertrag mit dem Unternehmen

2012/13 ausläuft.

Nach Ansicht des FW-Vorsitzenden

Stephan Buck, sucht der Landkreis offensichtlich

vor allem Einsparpotential

um die Kosten der im Süden des Landkreises

eingerichteten Zusatzlinien

auszugleichen. Denn die Nutzungszahlen

der Linie 123 können nicht der

Grund sein. Die sind nämlich zufriedenstellend.

Gerade zu Schulzeiten

musste erst kürzlich eine Verstärkung

mit einem größeren Bus und einer Zusatzfahrt

geschaffen werden.

Bemerkenswert ist dabei, dass mittlerweile

viele der Schüler ihre Fahrkarten

selbst bezahlen, weil der Landkreis

seit Schaffung der Realschule in Langenzenn

für neue Jahrgänge die Kosten

nicht mehr übernimmt. Für Buck

ein ungeheuerlicher Zusammenhang.

Zum einen lässt man den nördlichen

Landkreis einmal mehr links liegen

um alles ÖPNV-Geld in den Großraum

Zirndorf/Oberasbach zu pumpen,

zum anderen sollen die Schüler

augenscheinlich mit allen Mitteln auf

die landkreiseigenen Schulen genötigt

werden.

Aber auch außerhalb der klassischen

Morgen- und Mittagsstunden fährt der

Bus mit akzeptablen Fahrgastzahlen.

Immer mehr Puschendorfer und Obermichelbacher

nutzen den Bus nicht nur

für direkte Fahrten nach Herzogenaurach

sondern auch als attraktive Verbindung

nach Erlangen. Mit nur einmal

umsteigen ist man in rund 50 Minuten

in den Erlangen-Arcaden zum Shoppen

oder zum Studieren an der Uni.

Die FW-Rundschau hat für Sie liebe

Leserinnen und Leser beiliegend einmal

einen übersichtlichen Fahrplan mit

den wichtigsten Direkt- und Umsteigevarianten

erstellt.

Trotzdem möchten alle Kommunen

des nördlichen Landkreises die Attraktivität

des 123ers noch steigern. Die

Arbeitsgruppe ÖPNV, bestehend aus

den Bürgermeistern Wolfgang Kistner

und Leo Eder aus Tuchenbach, der

zweiten Bürgermeisterin von Obermichelbach

Ingrid Wendler-Aufrecht und

unserem 3. Bürgermeister Stephan

Buck war deshalb kürzlich wieder im

Landratsamt vorstellig.

Das Konzept: Statt der zweiten Run-

6

RUNDSCHAU

de über Tuchenbach, eine Anbindung

der Linie an die Regionalexpresszüge

im Bahnhof Siegelsdorf. Dies hätte

nicht nur eine bessere Verbindung für

die betroffenen Orte zur Folge, sondern

macht die Linie auch für Herzogenauracher

attraktiv.

Das zuständige Ressort in Zirndorf

zeigte sich interessiert, Ergebnisse

stehen aber noch aus.

Wirtschaft ohne Grenzen?

Beim Themenabend der Evang. Kirchengemeinde

am 22.März 2011 in

der Rangaustube äußerte sich Alexander

Jungkunz in einem Referat zum

Thema „Wirtschaftsethik“.

Jungkunz ist stellvertretender Chefredakteur

der Nürnberger Nachrichten

und zugleich Mitglied der bayerischen

Landessynode sowie Mitglied der

Dekanatssynode Fürth.

Er wies darauf hin, dass es zu diesem

Thema bereits verschiedene kirchliche

Papiere gebe, z.B. das Sozialwort der


Kirchen von 1997 oder weitere EKD-

Äußerungen zum „Unternehmerischen

Handeln“ 2008 und 2009 zur Wirtschafts-

und Finanzkrise. Dies waren

kluge Analysen, so Jungkunz, die erst

totgelobt und dann von Wirtschaft und

Politik totgeschwiegen würden. Die

Hinweise der Kirche waren vergeblich.

Und dabei nehme die soziale Schieflage

in Deutschland noch zu: Die Bundesregierung

schnüre ein Sparpaket

einseitig zu Lasten der Schwachen,

die Gesundheitsreform werde auf den

Rücken der Patienten ausgetragen.

Es gebe derzeit viel Unsicherheit mit

sehr viel Suche nach verantwortungsvollem

Leben. Bei vielen wachsen die

Zweifel, ob denn die Art und Weise,

wie wir leben und wirtschaften, wirklich

richtig und tragfähig sei.

„Warum wird Kirche oft überhört?“

fragte Jungkunz sich und seine Zuhö-

rer. Seine Analyse: „Die Missbrauchsdebatte

hat den Kirchen Vertrauenswürdigkeit

genommen. Aber darüber

hinaus mangelt es der Kirche auch an

Glaubwürdigkeit, weil sie selbst nicht

alles einhält, was sie von anderen fordert.“

Er verwies darauf, dass Kirche

und Diakonie mit verschiedenen Unternehmen

selbst Teil der Wirtschaft

seien. Nicht selten gebe es dort ähnliche

Probleme wegen niedriger Löhne

oder der Ausgliederung von Betriebsteilen,

um Tarifverträge zu unterlaufen.

Aus dem Synodenpapier hob er

die Forderung nach einer Weiterentwicklung

der sozialen Marktwirtschaft

hervor. Dafür sei ein qualitatives, ökologisch

verträgliches Wachstum erforderlich.

Weiter erinnerte der Redner an Artikel

151 der bayerischen Verfassung:

„Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit

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RUNDSCHAU

dient dem Gemeinwohl, insbesondere

der Gewährleistung eines menschenwürdigen

Daseins für alle und der allmählichen

Erhöhung der Lebenshaltung

aller Volksschichten“.

Mit Nachdruck vertrat Jungkunz die

Forderungen des Synodenpapiers:

„Kirche und Diakonie müssen sich als

Arbeitgeber, Investoren und Immobilienbesitzer

ständig prüfen, ob sie den

eigenen ethischen Maßstäben gerecht

werden.“

Für seine Ausführungen erhielt Alexander

Jungkunz zustimmenden Beifall

und nach dem Referat folgten noch

angeregte Gespräche und Diskussionen.

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580 Jahre im Dienst

Schwesternjubiläum und Aufnahme

von drei neuen Mitgliedern

oder:

Gemeinsam bei Gott zu Hause

In der Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf

wurden jetzt erstmals

Frauen als Mitglieder aufgenommen,

ohne Diakonisse zu werden. Das neu

entstandene „Netzwerk Diakonie-Gemeinschaft“

macht es möglich. Dieses

Projekt bietet unverheirateten Frauen

neben ihrem persönlichen Berufs- und

Lebensumfeld Formen geistlicher Gemeinschaft

an.

Die ersten drei Frauen, Susanne

Besenbeck, Iris Birkenfeld und Ingrid

Grötsch, wurden in einem Festgottes-

dienst eingesegnet. Zugleich wurde

das Jubiläum von zwölf Diakonissen

gefeiert. In seiner Predigt über den Pilger-Psalm

84 markierte der Rektor der

Diakonie-Gemeinschaft, Pfarrer Manuel

Janz, den gemeinsamen Auftrag:

„Bei Gott zu Hause sein – und zugleich

auf den Straßen der Welt unterwegs“.

Es gehe darum, in der Gemeinschaft

ganz auf Gott hin ausgerichtet zu sein;

so werde das Mutterhaus zum Vaterhaus.

Aber: „Christen sind keine Nesthocker.

Wer bei Gott zu Hause ist, soll

auch hinaus auf die Straßen dieser

Welt, hin zu den Menschen.“ Gerade

dort könnten Christen erfahren, dass

Gott neue Quellen der Kraft erschließt.

Während der Jubiläumsfeier am

Nachmittag waren die drei neuen

Die Jubiläumsschwestern und die neuen Mitglieder der Diakonie-Gemeinschaft beim Erinnerungsfoto

mit dem Hausvorstand. Hinten (v.l.n.r.) S. Iris Birkenfeld (Netzwerk - NW), S.

Elisabeth Schwert (Hausvorstand - HV), S. Gertraud Meyer (HV), S. Brigitte Bauer (25. J), S.

Bärbel Pickel (50 J.), S. Susanne Besenbeck (NW), S. Lina Pommer (50 J.), S. Hannelore

Pehland (40 J.), S. Ingrid Grötsch (NW), S. Barbara Weith (25 J.), S. Rosemarie Bareiß (50

J.), S. Hannelore Beck (50 J.), Frau Janz und Rektor Pfarrer Janz. Vorne: S. Anna Hahn (60

J.), S. Maria Kolb (60 J.), S. Ruth Galster (60 J.) und S. Elisabeth Amend (50 J.).

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RUNDSCHAU

Frauen beim humorvollen Programm

für die Jubiläumsschwestern aktiv. Sie

erzählten einander, dass z.B. diejenigen,

die 60 Jahre Jubiläum feiern (S.

Eva Sperber, S. Ruth Galster, S. Anna

Hahn und S. Maria Kolb), zum Eintritt

ein eigenes Federbett mitbringen

mussten.

Die 50-iger Jubilarinnen (S. Lina

Pommer, S. Bärbel Pickel, S. Elisabeth

Amend, S. Rosemarie Bareiß und

S. Hannelore Beck) halfen damals zuerst

beim Umbau und Anbau des damaligen

Mutterhauses am Heimweg.

S. Hannelore Pehland (40 Jahre), S.

Brigitte Bauer und S. Barbara Weith

(25 Jahre) mussten sich anderen Herausforderungen

stellen.

Eines ist bei allen geblieben: Freude

über und Dankbarkeit für Gottes gute

bisherige Führung, die sich auch darin

zeigt, dass Gott trotz sinkender Zahlen

der Diakonissen einen Auftrag für die

Diakonie-Gemeinschaft Puschendorf

hat, mit dem sich nun auch die drei

neuen Mitglieder identifizieren. D-G

Raus aus der Schule –

hin zu Höflers Milchhof

Die diesjährigen Puschendorfer

Erstklässler kamen am 21. März in den

Genuss einen „Raus-aus-der-Schule-

Tag“ zu erleben.

Und warum denn eine große Fahrt

in die Ferne planen, wenn wir doch

so tolle Möglichkeiten direkt vor der

Haustüre haben?

Wir trafen uns mit den Schülern und

unserer Klassenlehrerin Frau Hauck

in der Gemeindebücherei, wo Eva

Hirt eine Vorlesestunde hielt, und sind

dann im Rahmen einer Schnitzeljagd

durchs Dorf gelaufen.

Unsere Hauptattraktion war der


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9

RUNDSCHAU

Milchhof von Familie Höfler, wo wir

herzlich mit einem Kännchen frischer

Rohmilch empfangen wurden. Familie

Höfler hat uns einen ausführlichen

Einblick in die Kuhmilchgewinnung

ermöglicht. Die Kinder durften die moderne

Melkmaschine begutachten,

sich im Traktor wie ein echter Bauer

oder Bäuerin fühlen, die Kühe füttern

und den Höflers ganz viele Löcher in

den Bauch fragen.

Es hatte fast schon den Charme

einer „Sendung mit der Maus“ – nur

eben live.

An dieser Stelle möchten wir uns

auch nochmal herzlich bedanken für

den netten Empfang und für die geduldigen

Antworten.

Jetzt wissen unsere Kinder auch,

dass Kälbchen NICHT aus dem Euter

rauskommen...

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Aus den Vereinen

GESANGVEREIN SÄNGERFREUNDE

Laienschauspieler mit Herz

und Engagement

Auch in diesem Jahr waren die Aufführungen

der Theatergruppe des

Gesangvereins wieder ein großer Erfolg.

Das Stück „Ein großer Tag für

Puschendorf“ wurde 9mal im Schmotzersaal

und 1mal in unserer Partnergemeinde

Dorfchemnitz/Erzgebirge,

jeweils vor vollem Hause, aufgeführt.

In der männlichen Hauptrolle brillierte

einmal mehr Hilmar Meyer als Bürgermeister

Schräger. Er wurde anlässlich

der Premiere von den Verbänden der

bayerischen und der deutschen Amateurtheater

für sein 25-jähriges Engagement

als Laienschauspieler auf

den Bühnen in Kirchfembach und Puschendorf

ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin

viel Spaß beim „Schauspielern“

wünscht die Rundschau der Freien

Wähler Puschendorf.

SPORTVEREIN PUSCHENDORF

Teuerung geht auch

an den Vereinen nicht

spurlos vorüber

Im Februar fand die Jahreshauptversammlung

des SV Puschendorf

statt. Durch das große Interesse der

Mitglieder an der Versammlung teilzunehmen,

war die Rangaustube der

Eichwaldhalle voll besetzt.

Der 1. Vorsitzende Gerhard Ohletz

begrüßte die Mitglieder und gab einen

Bericht über das zurückliegende Geschäftsjahr.

Die Anzahl der Vereinsmitglieder

ist, im Vergleich zum Vor-

Zum Festakt für den „Großen Tag für Puschendorf“ versammelt: (v.l.) Ronja Brandl, Sven

Engelhardt, Sebastian Weiß, Marion Stadler, Hilmar Meyer, Uwe Zettner (von hinten), Heiko

Erdmann und Harald Fischer.

jahr auf 906 Mitglieder gestiegen. Der

Anteil an Kindern und Jugendlichen im

Gesamtverein liegt bei 35 Prozent.

Nachdem die finanzielle Situation

des Vereins es erfordert, und es in

den letzten vier Jahren keine Beitragsanpassung

gegeben hat, kommt der

SVP auch nicht um eine Anhebung der

Mitgliedsbeiträge herum. Gründe für

die Beitragsanpassung sind unter anderem,

allgemeine gestiegene Kosten

z.B. Verbandsabgaben, Strom- und

Wasserkosten, Unterhalt und Pflege

der Rasen- und Tennisplätze.

Aber auch die Sicherung für die

Zukunft des Vereins ist ein wichtiger

Punkt. So ist die Bildung von Rückla-

10

RUNDSCHAU

gen wichtig für die Qualifizierung, sowie

Aus- und Weiterbildung von Trainern

und Übungsleitern, für Erhalt und

Reparatur eigener Gebäude wie Tennisheim,

Holzhütte und Garagen.

Die Mitgliederversammlung stimmte

der Erhöhung des Grundbeitrags und

der Spartenbeiträge mehrheitlich zu.

Aus den Abteilungen wurde unter

anderem berichtet, dass aufgrund der

eingeschränkten Hallennutzung, die

Tischtennisabteilung den Trainingsbetrieb

in die Rangaustube verlegen

musste. Dirk Schmolinski und Gaby

Fickert die neuen Abteilungsleiter

der Tennisabteilung sind. Die Volleyballabteilung

von Abteilungsleiterin


Gabi Czech dieses Jahr ihr

10-jähriges Jubiläum hat.

Die Handballabteilung zwischenzeitlich

die drittgrößte

Abteilung geworden ist. In

der Schachabteilung die 1.

Mannschaft um den Klassenerhalt

in der Oberliga (3.

Liga) kämpft. Bei der Gymnastikabteilung,

die Seniorengymnastik

inzwischen

seit 20 Jahren besteht und

seit dem ununterbrochen

von Sabine Buchert geleitet

wird. In der Badmintonabteilung

weiterhin Hobbymannschaften

mit Begeisterung

den Sport betreiben.

Der Fußballabteilungsleiter

Adam Baumann berichtete,

nachdem die 1.

Mannschaft im letzten Jahr

den Aufstieg in die Kreisliga

knapp verpasste, haben

im Sommer wichtige Spieler

den Verein verlassen und

andere ihre Karriere beendet.

Vor der Winterpause

belegte die Mannschaft den

vorletzten Platz, welcher den

Abstieg bedeuten würde. In

der Rückrunde wollten alle

Spieler und auch der Trainer

alles daran setzen, um dies

zu verhindern. Anm.d.Red.:

Das ist leider nicht gelungen.)

In seinem Grußwort betonte

Bürgermeister Wolfgang

Kistner, das der SVP

aus der Gemeinde mit seinen

Aktivitäten nicht mehr

wegzudenken ist. Mit seinen

Veranstaltungen trägt der

Verein wesentlich zum kulturellen

Leben in Puschendorf

bei.

Als Bürgermeister, wie

auch als Vereinsmitglied

lobte er hier nicht nur das

sportliche Engagement des

SVP, auch Sonnwendfeier,

Kirchweihzugbeteiligung

usw. wurden lobend erwähnt.

Besonders bedankte er sich,

auch für die hervorragende

Kinder- und Jugendarbeit aller

Abteilungen.

Nicht unerwähnt blieb die

eingeschränkte Nutzbarkeit

der Eichwaldhalle. Der Bürgermeister

warb hierbei um

Verständnis und wünschte

allen Vereinsmitgliedern und

Helfern ein erfolgreiches

Jahr. L. Röhrer

11

RUNDSCHAU


FREIE WÄHLER PUSCHENDORF

Spaziergang mit

ausgiebigen Spaßeinlagen

Einmal ganz anders verlief in diesem

Jahr der traditionelle Osterspaziergang

der Freien Wähler. Etwa die Hälfte der

Teilnehmer startete am Dorfplatz mit

dem Fahrrad, die andere Hälfte mit

dem Auto. Ziel für beide Gruppen war

der Swin-Golfplatz in Horbach.

Dort angekommen konnte man sich

mit Kaffee und Kuchen stärken oder

ging auf den etwa zwei Kilometer langen

Golf-Course. Swingolf oder übersetzt

„Schweinegolf“ hat nur geringe

Ähnlichkeit mit dem bekannten Golf.

Golf etikette oder eine aufwändige Aus-

rüstung ist nicht erforderlich. Der Platz

ist naturnah angelegt und für jeden

nach kurzer Einweisung bespielbar.

Der Spaß jedenfalls kam eindeutig

nicht zu kurz. Denn zur Freude der Mitspieler,

ging doch der eine oder andere

Ball absolut nicht Richtung Zielfahne,

sondern traf alles was so im Weg

stand oder lief.

Nachdem auch die Golfer ins Cafe

zurückgekehrt waren, gab es für alle

Kinder die obligatorische kleine Osterüberraschung

und nette Gespräche,

bevor man sich wieder auf den Heimweg

machte.

Reges Treiben herrschte auf dem Swingolf-Platz in Horbach. Im Hintergrund werden noch

Abschläge trainiert und im Vordergrund bereits das Einlochen. Jedenfalls waren die Spieler

mit Eifer und Konzentration bei der Sache.

Auf dem kleinen Bild links wurde der „Osterhase“ beim Verstecken der Osterüberraschung

erwischt. Schnellen Schrittes, manche ließen sich sogar tragen, „suchten“ die Kinder die

Gaben um auch etwas zu erhaschen, aber es war genug für jeden da.

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GEWERBEVERBAND PUSCHENDORF

Fahrt wird aufgenommen

Im Reigen der vielen

Hauptversammlungen stand

auch das Jahrestreffen des

Gewerbeverbands an, allerdings

ohne allzu spektakuläre

Punkte. In 2010 wurden

die Ortsinformationstafeln

aktualisiert und kleinere gemeinsame

Werbeaktionen

der Puschendorfer Gewerbetreibenden

durchgeführt.

Peter Jahn konnte als geschäftsführender

Vorstand

daher von einem sehr ruhigen

Verlauf berichten. Weiterhin

gut angenommen wird

der Puschendorfer Einkaufsscheck,

mit dem man in vielen

Geschäften am Ort ein-

14

RUNDSCHAU

kaufen kann. Vor allem als

Geschenk wird der Scheck

gerne verwendet.

Obwohl man sich organisatorisch

in nächster Zeit

noch nicht wieder an eine

aufwändige Großveranstaltung,

wie eine Gewerbeausstellung

wagen will, so soll

in 2011 doch wieder etwas

an Fahrt aufgenommen

werden. Angedacht sind

zwei Themenabende, die

sich an die eigenen Mitglieder

bei der Materie Steuern

und Recht und auch an alle

Puschen dorfer beim Thema

Einbruchsicherheit richten

sollen.

OBST- UND GARTENBAUVEREIN PUSCHENDORF

Gärten für Familien mit Kindern

Nach den problemlos absolvierten

Vorstands- und

Kassenberichten plus Entlastung

konnte Vorsitzender

Dr. Richard Mährlein zur

diesjährigen Frühjahrsversammlung

als Referenten

Herrn Lars Frenzke begrüßen.

Der Kreisfachberater

wandte sich diesmal dem

Thema „Gärten für Kinder“

zu. Bilder, Planskizzen und

Texte veranschaulichten

den Plan- und Gestaltungs-

Prozess für kleine wie große

Gärten. Altersgemäße Spielgeräte,

getrennte Ruhe-

und Aktivzonen sollten auf

die Bedürfnisse der Kinder

zugeschnitten sein. Eine naturnahe

Geländemodulation

und abwechslungsreiche

Bepflanzung fördern Motorik

wie Fantasie.

Vor allem Wasser fasziniert,

wenn durch Pumpen,

Dämme und variable Bachläufe

ein selbsttätiges Spielen

möglich ist. Hier, wie

auch bei Schaukel- und Klettergerät,

sind Sicherheitsaspekte

zu beachten.

In seiner abschließenden

Zusammenfassung wies Dr.

Mährlein auf die veränderten

Bedingungen von Kindheit

hin. Was früher der Kletterbaum

im nahen Wald oder


der Bach im Wiesengrund war, wird

auf modernen Spielplätzen durch Kletterwände

und Wasserläufe ersetzt.

Derlei Angebote können die einhimschen

Spielplätze inzwischen vorweisen

– und werden in Sommermonaten

rege beansprucht. OGV-Bericht

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Kitzingen ist mit dem öffentlichen

Nahverkehr per Bahn (VGN) gut

erreichbar

Eine Zeichnung zum Thema „Gärten für

Familien mit Kindern“

15

RUNDSCHAU

St. Wolfgangs-Kirche wieder

für Führungen geöffnet

Unsere St.Wolfgang-Kirche ist vom

3. April bis 2. Oktober wieder regelmäßig

jeden ersten Sonntag im Monat

in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr zur

Besichtigung ganz geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Elisabeth Schumacher

Blechbläser/innen gesucht

Der Posaunenchor sucht Musikbegeisterte

jeden Alters (ab 8 Jahre),

die gerne ein Blechblasinstrument

erlernen möchten, um uns aktiv im

Posaunenchor zu unterstützen.

Beginn ist jederzeit möglich, da auch

Einzelunterricht gegeben wird.

Das Instrument und das Notenmaterial

werden zur Verfügung gestellt.

Ansprechpartner ist

Helmuth Vitz thum, Tel. 09101/2224


EINE-WELT-GRUPPE

SOLENTINAME und

EVANG. KIRCHENGEMEINDE

Loriot im Doppelpack

Zwei gelungene Benefiz-Veranstaltungen

in der Eichwaldhalle.

Einen überwältigenden Erfolg kann

die Eine-Welt-Gruppe „Solentiname“

vermelden: Der Benefiz-Abend vom

19.2. war ausverkauft und von 140

Gästen besucht. Da viele Leute damals

leer ausgingen, erklärte sich das

vierköpfige Ensemble bereit, noch

einmal zu Gunsten des Gemeindehausprojektes

der Kirchengemeinde

zu spielen.

An beiden Abenden erwartete in

der schwarz-weiß dekorierten und

mit roten Papierrosen geschmückten

Halle die Besucher ein reichhaltiges

16

RUNDSCHAU


Büfett mit Getränken. In der Rangaustube

präsentierten die Schauspieler

Martin Herse, Christine Maaß, Benjamin

Mährlein und Ella Gaiser-Mährlein

in gekonnter Manier Loriots bekannte

Sketche.

„Das Frühstücksei“, der „Sprechende

Hund“ oder „Herren im Bad“

und „Englische Inhaltsangabe“ ließen

die Lachmuskeln hüpfen.

Anhaltender Beifall belohnte die

Künstler. Auf eine Gage hatten sie verzichtet.

Mit der Ziehung der Gewinnlose, von

engagierten Verkäufern (R. Mährlein,

SCHÜTZENGILDE PUSCHENDORF

Spannung und gute Stimmung

10. Schafkopfturnier im Schießhaus am Weiher

Am Freitag den 15.04.2011

fand im Schießhaus am Badeweiher

das 10. Schafkopfturnier

der Schützengilde

Puschendorf statt.

Von den verantwortlichen

Schützenmitgliedern wurde

die Schießhalle wieder zum

großen Kartel-Saal umfunktioniert.

Die Bewirtung wurde

auch wieder in bewährter

Weise vom Schützenteam

17

RUNDSCHAU

Pfarrer Broska) unters Volk gebracht,

endeten die rundum gelungenen Benefiz-Abende.

Die Veranstalter bedanken sich bei

allen, die durch die Mithilfe und ihren

Besuch die Projekte „Waaghäusle“

(Solentiname) und Gemeindehausanbau

(Kirchengemeinde) tatkräftig unterstützt

haben. H. Mährlein

BITTE berücksichtigen Sie bei Ihren

Einkäufen und Vorhaben die

Angebote unserer Inserenten!


übernommen. Gespielt wurde diesmal

an sieben Tischen.

Nach zwei spannenden Spielrunden, à

30 Spiele, stand der Sieger fest: Peter

Ray aus Puschendorf konnte sich über

ein Preisgeld von 100,-- Euro freuen.

Übrigens kommt der Name Schafkopf

für dieses alte bayerische Kartenspiel

nicht vom gleichnamigen Kopf eines

Tieres, sondern daher, dass früher auf

dem Deckel (Kopf) eines aufgestellten

Fasses (alter Name dafür Schof)

gespielt wurde. Doch gespielt wird

das beliebte Schafkopfen nicht nur in

Bayern, sondern mittlerweile auch in

anderen Landesteilen Deutschlands.

Denn Schafkopf ist ein Kartenspiel das

leicht erlernbar ist, für Spannung und

gute Stimmung sorgt und den Reiz

des Gewinnens in sich trägt, besonders

wenn man um Geld spielt, bzw.

auf Turniere geht. Heinz Eckert

Die Ergebnisliste des Schafkopf-Turniers (Nur Puschendorfer)

Lfd.

Nr.

Start

Nr.

Name Vorname 1.Runde 2.Runde End-

Pkte Tout/Soli Pkte Tout/Soli Erg.

1 23 Ray Peter 385 3 405 4 790 7

2 11 Bergmann Manfred 475 3 265 740 3

5 25 Eckert Heinz 275 2 325 1 600 3

6 28 Rosentreter Frank 295 1 275 2 570 3

7 27 Decker Christine 205 1 350 2 555 3

11 12 Jakob Willi 285 1 225 1 510 2

12 9 Biegel Harry 240 1 255 1 495 2

14 1 Lompa Thomas 270 1 190 460 1

15 20 Mannert Franz 220 240 1 460 1

17 16 Burkus Franz 235 1 170 405 1

20 21 Birner Udo 220 1 160 380 1

23 8 Roch Günter 130 210 340 0

24 10 Engelhardt Hans 170 165 335 0

26 24 Buck Stephan 215 105 1 320 1

27 26 Decker Hansfried 125 195 320 0

18

RUNDSCHAU

Ges.

T/S


DEUTSCH-ITALIENISCHER

FREUNDESKREIS

Gaumenfreuden

Kochen liegt voll im Trend, so hat

auch der Italienische Freundeskreis

Puschendorf einen Kochabend veranstaltet.

Über gemeinsam Kochen und

Essen soll Interessierten die Küche

der Toskana und unserer Partnergemeinde

näher gebracht werden.

Beide angebotenen Termine waren

nach kurzer Zeit ausgebucht.

Unter großer Begeisterung wurde

in der Küche der Eichwaldhalle ein

3-Gänge-Menü zubereitet und anschließend

gemeinsam gegessen.

Es wurde „geschnippselt“, gebraten,

gekocht und angerichtet, dabei gefachsimpelt

über die Zutaten, die zum

italienischen Essen gehören.

Alle Teilnehmer verbrachten ein paar

angenehme Stunden zusammen mit

einem kulinarischen Genuss.

Der große Zuspruch spornt uns zu

einer neuen Ausgabe von „Gaumenfreuden

an.

Zwei weitere Termine sind für Herbst

2011 geplant und werden rechtzeitig

bekannt gegeben.

19

RUNDSCHAU

Hampel

Monika

Dipl.-

Finanzwirt (FH)

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-ordnungswidrigkeiten


FREIWILLIGE FEUERWEHR

„Brand im Kindergarten“

Gewiss wünscht man sich nie, dass

Einsatzübungen der Feuerwehr einmal

wirklich ernst werden. Doch das

Einsatzszenario dieser Übung ließ

einen dann doch noch einmal richtig

erschaudern, lautete es doch: „Brand

im Kindergarten“.

Aus den oberen Fenstern qualmte

es bereits kräftig, als die beiden Feuerwehrfahrzeuge

vor Ort eintrafen. Darum

machten sich auch gleich einige

Atemschutzretter auf den Weg, gab

es doch die Informationen, dass insgesamt

16 Personen, darunter auch

verletzte Kinder im Kindergarten eingeschlossen

wären.

Die Löschteams stellten derweil zwei

stabile Schlauchleitungen her und begannen

zu löschen.

Mächtig qualmte es aus den Fenstern des

Obergeschoßes als die Feuerwehr eintraf.

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Überzeugen Sie sich selbst!

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Samstag 8.00 – 13.00 Uhr

Mittwoch vormittags geschlossen

20




RUNDSCHAU

Dass es sich zum Glück nicht um einen

Ernstfall handelte sah man schon

daran, dass die zahlreichen Schaulustigen,

darunter auch die Eltern der

„Eingeschlossenen“, die Szene ganz

ruhig beobachteten. In der Realität

läuft so etwas wohl kaum so entspannt

ab.

Wie bei Übungen üblich, ging das

Ganze natürlich gut aus. Die Kinder

und Erzieherinnen wurden gerettet

und von der BRK-Kolonne noch mit

Verbänden verarztet.

Der erste Feuerwehrkommandant

Alexander Vitzthum musste trotzdem

im Anschluss einige Kritikpunkte ansprechen,

die bei einem echten Brand

besser gemacht werden müssen.

Eine Lehre der Übung jedenfalls

war, wie wichtig gute Ortskenntnisse in

dem stark verwinkelten Gebäude des

Kindergartens bei einem Notfall sind.

Fassbier auf Bestellung

Bierzeltgarnituren leihweise

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30. September 2011

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21

Gasthaus Schmotzer

»Zum Grünen Baum«

Unser

Geschenktipp:

RUNDSCHAU

Herzliche Einladung

zum Tag der Franken

in Puschendorf

Am 2.Juli 2011 um 19:00 Uhr

veranstaltet die Kirchengemeinde

Puschendorf im Saalbau Schmotzer

(bei schönen Wetter im Biergarten)

einen Abend unter dem Motto:

„Bei uns in Franken“

mit fränkischem Büfett.

Musikalisches, Heiteres und Besinnliches

von Franken, über Franken, für Franken und

a für Preißn und andere Reigschmeggde,

gestaltet vom Arbeitskreis Mundart in der

Kirche, Region Franken.

Schirmherr der Veranstaltung ist

Herr Dr. Günther Beckstein

Der Eintritt mit Essen beträgt 10 Euro.

Der Erlös dieser Veranstaltung ist für die

Aktion der evangelischen Kirchengemeinde

Puschendorf „Wir bauen ein Gemeindehaus“

bestimmt.

Inhaber Konrad Schmotzer

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Ruhetag

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22

RUNDSCHAU

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung

gab es neben den üblichen

Berichten der Vorstandschaft noch

wichtige Ehrungen und Auszeichnungen.

Hermann Höfler und Rudolf Marsch

bekamen für 40 Jahre aktiven Dienst

das Goldene Ehrenkreuz, Gerald Weghorn

und Harald Haller für 25 Jahre

aktiven Dienst das Silberne Ehrenkreuz,

angesteckt.

Weiterhin wurden für langjährige

Dienstzeiten ausgezeichnet: Johann

Schobert und Gerhard Billmann (30

Jahre), Alexander Dörr und Reinhold

Popp (20 Jahre) und Michael Henke

(10 Jahre).

Kommandant Vitzthum, Kreisbrandrat

Marx und Bürgermeister

Kistner bedankten sich bei den Feuerwehr-Kameraden

für deren langjährigen

Einsatz für das Gemeinwohl.

EIS CAFE


CARLO

Herzogenaurach - Puschendorf - Langenzenn

Höchstadt - Heilsbronn


EVANGELISCHE

GEMEINDEBÜCHEREI

In den Ferien mal schnell

nach Afrika

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

hallo Bücherfreunde!

Einen kurzen Ausflug

nach Westafrika konnten

reisefreudige Kinder

und einige Mamas am

Mittwochnachmittag, den

18. Mai, unternehmen.

Zuerst musste dabei

das Rätsel um ein geheimnisvolles

Paket gelöst werden. Mit Hilfe aller

Zuschauer war die Lösung schnell

gefunden. Marie wird mit ihren Eltern

verreisen – nach Burkina Faso, in das

Land in Westafrika, aus dem ihre afrikansche

Mutter kommt. Marie ist be-

geistert, sie kann es kaum erwarten,

endlich ihre afrikanische Verwandten

und ihre „Oma Afrika“ kennenzulernen.

Die Reisevorbereitungen, einen

aufregenden Flug und die darauf

folgenden ereignisreichen

Tage in einer ungewohnten

Umgebung: die brodelnde

Hauptstadt Ouagadougou, das

Savannendorf von Oma Afrika,

der bunte lebhafte Markt,

ein geheimnisvoller Baobabbaum,

das alles wurde mit Hilfe

unserer Phandasie für eine

kurze Zeit zu einer lebendigen

Wirklichkeit. Die Möglichkeit dieser

Reise verschaffte uns die Erfinderin

dieser Geschichte: Sylvia Schopf. Sie

ist Autorin zahlreicher Bücher und außerdem

Schauspielerin. Ihr gelang

es, Personen, Handlungen und Orte

durch Erzählen und Spielen einzelner

23

RUNDSCHAU

Szenen, auch mit Hilfe einiger echt

afrikanischer Requisiten, sehr lebendig

und anschaulich darzustellen, wobei

die Kinder immer wieder aktiv in

das Geschehen miteinbezogen wurden.

Wenn also das eine oder andere

Kind seinen Eltern am Abend erzählt

haben sollte, dass es am Nachmittag

mal kurz in Afrika war, war das nicht

wirklich unwahr.

Wer die verpasste „Reise“ nachholen

möchte, oder einfach wissen möchte,

wie die Geschichte von Marie und

ihren Verwandten weitergeht:

Unter dem Buchtitel: „Marie trägt heute

Stachelzöpfe“ kann man die vollständige

Geschichte nachlesen; das Buch

ist geeignet für Kinder von 6 bis 10

Jahren, es wartet in der Bücherei auf

viele Leser.

Auf viele Leser freut sich

das Büchereiteam


Mundartgottesdienst

mit Kloß und Soß im Biergardn

vom Gasthaus „Zum Bader“

Am Sunndoch den 10. Juli 2011

um 10:00 Uhr haldmer unser Kerch

amoll im Werdshaus „Zum Bader“ und

zwoar im Biergardn. Aufspilln dud unser

Posaunachor und die Jugendbänd.

Kummers doch einfach vorbei und

singa und betn`s amoll mit uns im

Biergardn. Da sin Sie fei gern gsehng,

egoal ob Sie mit der Kerch wos am Hut

ham odder ned.

Nachn Gottesdienst gibds dann an

Schweinebroatn mit Kläß und a Seidla

Bier, odder a wos anders, af wos Sie

dann halt grod an Glusderer ham. Des

Essn und Trinkn müssns fraali zoahln,

obber alles andere des kost nix.

Bitte Schweinebroatn odder Scheiferla

vurbestelln Tel. 09101/7730

Im Noama vu der evangelischn

Kernggemeinde Puschndorf lodn mir

Sie ganz herzli ei, kummers doch einfach

vorbei.

Bei Regnweeder genger mir in die

Kerch und des wär schee, wenns dann

da a kummerdn.

Evang. Kirchengemeinde

Puschendorf

Mundartgottesdienst

im Greena

Alle seider eigloadn zum Gottesdienst

in Mundart, am Poppnhiefer

Weiher, und es wär schee wenn vill

kumma tätn am Sunndoch den 21. August

2011 um halber Elfa.

Der Poppenhiefer Weiher (zwischn

Puschndorf und Höfen) is ein wunderboarer

Ort für an Gottesdienst im

Freia. Kummers doch vorbei, da könners

amoll ohaldn, zur Ruh und zur

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RUNDSCHAU


Besinnung kumma, mit andere singa

und betn und vo Gott her an Fingerzeig

grieng fürs eigene Lebm.

Ach su ja, a die „Reigschmeggdn“,

also die „Fremdsproachler“ und die

„Andersgläubign“ sin a herzli eigloadn.

Falls jo amoll Ahner an fränkischn Ausdruck

ned versteht, dann übersetzn mir

Fortsetzungsserie

Puschendorf damals

Liebe Leserinnen,

liebe Leser!

Wir haben in den vergangenen

Ausgaben schon verschiedene

alte Zeitungsberichte abgedruckt.

In dieser Ausgabe: Richtfest für

Kindergarten

In acht Wochen wurde der Rohbau,

der später einmal 35 Kinder

beherbergt, gebaut: Zeitungsbericht

vom 27/ 28. Juni 1964

Vielleicht kann sich ja eine „alte“

Puschendorferin oder ein „alter“

Puschendorfer an dieses Richtfest

erinnern und uns vielleicht auch

ein Gschichtla dazu erzählen. Wir

würden es gerne in unserer nächsten

FW- Rundschau abdrucken.

Haben auch Sie solche Berichte

und Zeugnisse aus der

Vergangenheit von Puschendorf?

Sprechen Sie mich bitte an,

es wäre doch schön wenn wir

viele davon veröffentlichen

könnten. Albert Trommer Frankenstr.

3 Tel. 09101/8374 od.

8340 Fax 09101/8463 Mail: erikas.

laden@t-online.de

den selbstverständli ins Hochdeitsche.

Nachn Gottesdienst gibds dann nu a

Schaiferla mit Kläß und a Seidla Bier.

Fürs Essn und Trinken verlang mer

a Geld, obber alles andere is kostnlos

- obber gwies net umasunst.“

Wenns rengt, na gemmer in die

St.Wolfgangs-Kerch und anschliessnd

25

RUNDSCHAU

zum Essn ins Gasthaus Schmotzer.

Also wie gsacht, es wär schee wenn

a poar Leit kumma tätn, a wenns rengt.

Zum Essen bitte anmelden unter Tel.

09101 8374 oder 8340


Aus dem Puschendorfer Geschäftsleben

Die Zettners live in

der Frankenschau

Einen Livebericht aus Puschendorf

sendete das Bayerische

Fernsehen dieser

Tage. Grund war eine Vorstellung

der Firma Zettner

Brillenfabriaktion.

Firmenchef Uwe Zettner

erklärte im Beisein des

Gründers Fritz Zettner die

Besonderheiten der Her-

stellung der Brillengestelle.

Mit aufwändigen Maschinen

aber auch viel handwerklichem

Geschick werden

an der Neustädter Straße

hochwertige Gestelle gefertigt

und von zahlreichen Designerlabeln

aus aller Welt

vertrieben.

Auch der Wetterbericht der

Frankenschau wurde live

aus dem Garten der Zettners

präsentiert.

26

Reifenhandel und Fahrzeugpflege

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90617 Puschendorf

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„Kichngdibbs und klaane

Driggs“ vom Albert

Grüß Godd liebe Leserinnen und

Leser, wie versprochn widder a poar

„Kichngdibbs und klaane Driggs“ vom

kochnd Hausmoh Albert.

Heid geht’s umern Essich

Der Essich kann (fast) alles. Ja, Essich

is ein echtes Wundermiddl Bluma

blüha widder auf, Gerüche verduftn

Puschndorfer Gschichtla

Heid amoll ned direggd a

Gschichtla aus Puschndorf,

sonder die zehn Gebote af

fränkisch.

Iich hob die Übersetzung

vo an Freund gkrichd und

hob mir denkd des wär

doch wos wemmer sich die

zehn Gebote amoll widder

durchliesd.

Es erschde Gebood

Ich bin der Herr, dei Godd!

Du därfsd nix anders für

wichdicher haldn, als wäi

miich! Überhabds nix!

Es zweite Gebood

Du dousd mi beleidichn,

wennsd gedangknlos „Ach

Godd!“ saggsd, floung

sollsd aa ned! Mein Nama is

hailich!

Es dridde Gebood

Am Feierdooch sollsd su

lebm, als wenni bei dir af

Bsouch wär!

Es värdde Gebood

Dei Vadder is allawall dei

Vadder und dei Mudder

immer nu dei Mudder!

und Harte Borschdn wern widder

waach.

Dankschee für die Bluma: 2 EL Essich

ins Vasnwasser nei und sie bleim

länger frisch.

A dufter Driggs: Lassns a Tiecherla

mit 3 Tassn Wasser Und 1 Tassn

Essich 5 Minutn afn Herd köchln. Die

Gerüche verschwindn

Weichspüler: Harte Pinslborschtn

wern widder waach. Einfach 5 Minutn

Du sollsd ders in Ehrn aldn.

Dengk droo, daßd selber a

amol ald wärsd.

Es fünfte Gebood

Du därfsd deine Middmenschn

nix oudou! Umbringer

därfsds scho glei goar ned!

Es sechste Gebood

Du därfsd nix dou und

dreibm, wos dei Eh kabudd

machd!

Es sibbde Gebood

Du därfsd nix nehma, wos

der ned gkärd!

Es achde Gebood

Über dei Middmenschn

sollsd nix Schlechtds redn!

Es neinde Gebood

Du därfsd ned neidisch sei

af dein Nachbern sei Heisla

oder wou er derhamm is!

Es zehnte Gebood

Du därfsd kann Glussderer

ned hobm, af dein Nachbarn

sei Fra odder deiner Nachberi

ihrn Mo, aa ned af seine

Leid odder wosn sunsd nu

alles gkärd!

27

Rosenfest

Sa., 18. Juni, 8–18 Uhr – So.,19. Juni, 10–18 Uhr

Unser Fest zu Ehren der Königin der Blumen

RUNDSCHAU

in haaßn Essich eiwaang, ausspüln

und fertich.

Gaggerli ohne Sprung: Gaggerli

platzn leicht beim Kochn. Wenn Sie

obber a poar Spritzer Essich ins Kochwasser

nei denna, dann passiert des

ned.

So des woarn edz amoll widder a

poar Dibbs. Songs mir fei bescheid,

wenns bei Ihna ned funktioniern sollerdn.


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