LIVE IM JANUAR 10 - Yorckschlösschen

yorckschloesschen.de

LIVE IM JANUAR 10 - Yorckschlösschen

Seit 30 Jahren

Nr.1 / 2010 . THE NEVER ENDING FESTIVAL . LOVE IT OR LEAVE IT

YORCKSCHLÖSSCHEN

Live-Konzerte jeden Mi + Do + Fr + Sa + So Musikzuschlag 4.-e

Live Jazz . Blues . Boogie . Soul . Funk . Latin . Afro Grooves and more

LIVE IM JANUAR 10

Yorckstraße 15 . 10965 Berlin - Kreuzberg . Phone 215 80 70 . www.yorckschloesschen.de

www.myspace.com/yorckschloesschen

15. Januar 21 Uhr

Pescadores de

Ventanas

20. Januar 21 Uhr

Greg Dinunzi

Band

22. Januar 21 Uhr

Constance

von Gertig

Samstag 30. Januar 21 Uhr

Mike Russell Band

von Gertig Foto: Gudrun Arndt

Herbst/Winter täglich ab 17 Uhr - Sonntags ab 10 Uhr - Heisse Küche bis 1:00 Uhr


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Hausmitteilungen

Wir schreiben das Jahr 2010 - unglaublich, wie die Zeit rast! Ab jetzt heißt es, auf den Frühling warten. Das

dauert noch ein bißchen, wir wollen die Zeit daher nutzen, uns aus der reichhaltigen Live-Musik-Karte des

Winterhalbjahres die schönsten Leckerbissen auszusuchen. Es ist eine ganze Menge Hochkarätiges im

Angebot - eigentlich lohnt jedes einzelne Konzert den Weg in unsere liebenswerte Kaschemme! Sogar Tango ist

außer der Reihe mit im Angebot: Am Montag, 18. Januar haben sich zwei argentinische Großmeister dieses

genres angesagt. Pablo Campora und Gonzalo Gravina werden exclusiv an Piano und Guitarre den Tango

schlechthin zelebrieren. Bitte an alle Tango-Tänzer weitersagen, so eine Gelegenheit kommt so schnell nicht

wieder! Ansonsten gibt es viel Neues zu hören: Bluesrudy & Marko Jovanoveic (6. 1.) Mick’s Washboard (10. 1.)

Pescadores de Ventanas (15. 1.) Greg Dinunzi & Band (20. 1.) Constance von Gertig Band (22. 1.) Phill Edwards

Soulband (28. 1.) und Mike Russell mit Band (30. 1.) Schauen Sie sich das Programm in Ruhe durch - Sie werden

staunen. Während der Jubiläums-Feierlichkeiten wurde der Doku-Film “Yorckschlösschen - Ein Kreuzberg

Blues” uraufgeführt. Er fand großen Zuspruch und wurde allseits gelobt. Da es reichlich Nachfrage für eine

erneute Aufführung gibt, haben sich die beiden Filmemacher Tobias Rügner und Ole Lohmann dazu entschlossen,

ihr Werk am Mittwoch, den 27. Januar vor dem Konzert mit Tom Blacksmith & the Soulminers nochmal zu

zeigen. Achtung: Der Film läuft schon ab 18:00 Uhr hier im Haus auf der großen Leinwand. Auf der wird übrigens

auch jeden Sonntagabend um 20:15 Uhr der Tatort bzw. der Polizeiruf 110 gezeigt. Die Krimifans müssen

also nicht mehr mutterseelenalleine zu Hause vor der Glotze mitermitteln. In trauter Runde macht das erheblich

mehr Spass. Noch was weniger schönes: Die Weltstadt Berlin hat einmal mehr ihr provinzielles Gesicht

gezeigt. Einige überempfindliche Anwohner des Savignyplatz-Kiezes haben es jüngst leider geschafft, das

zunehmend beliebte Savignyplatz-Fest nach 2 erfolgreichen Jahren zu kippen. Aus - vorbei. Eine Schande!

Unser Verein Kiez & Kultur e.V. sucht jetzt nach Charlottenburger Alternativ-Flächen. Weltstadt - ade! W.R.

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10963 Berlin - Kreuzberg

Tel. 030 - 251 91 52 / 251 51 33

Fax 030 - 25 29 96 69

Erneute Aufführung am Mittwoch 27. Januar 18:00 h:


Freitag 1. Januar 21 Uhr

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Eintritt: 6.-

Maximum Latin Bluespower

Los Reyes

del K.O.

Das neue Jahr fängt ja sehr gut an!

Fast schon zu einer Art Hausband

haben sich die “Könige des Knockout”

aus Spanien entwickelt. Wir

sind ziemlich happy, dass die Jungs

schon vor längerer Zeit ihre Zelte in

Berlin aufgeschlagen haben. Das ist

irgendwie auch logisch, denn welche

Stadt passt besser zu der unglaublichen

Latin Blues Power der Herren?

Im Sommer waren sie in den USA

unterwegs und haben in Chicago, der

Hometown des Blues und anderswo

neue Erfahrungen gesammelt. Das

kann man deutlich hören. Neue

Nummern haben den Weg ins

Repertoire gefunden, ihr Spiel ist

noch intensiver und technisch ausgereifter

geraten. Das kann ja noch heiter

werden, wenn die so weitermachen!

Beim letzten gig hatten sie

gleich noch einen der Großmeister im

Schlepptau mitgebracht: Aron

Burton, legendärer Bassist aus der

Windy City. Mal sehen, was heute so

abgeht. Es wird auf jeden Fall wie

immer ein Blues-Abend der Extraklasse.

Ihre im letzten Jahr hier im

Hause aufgenommene Live-CD

belegt dies auf beeindruckende

Weise. Unbedingt mitnehmen das

Teil! Sie liegt am Tresen für euch

bereit!

Besetzung: Marcos Coll: harp & vocal,

Adrian Costa: voc + gt, Chris Rannenberg:

p, Carlos Dalelane: b, Marcel van Cleef: dr

Tonträger: CD ‘’Los Reyes del K.O.’’ - die

Live-CD aus dem Yorckschlösschen !!

Samstag 2. Januar 21 Uhr

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Eintritt: 6.-

New Swing

Louise Gold &

die Herren Quarz

Im Februar letzten Jahres ereignete

sich in einer geräumigen Sperrmülltonne

in Berlin Kreuzberg ein freudiges

Wiedersehen: Borwin Kohnert,

Heiko Grumpelt, Julian Gretschel,

und Louise Gold landeten just im selben

Moment auf einem ausrangierten

Sofa mit Troddeln und olivgrünem

Schrabbell-Samtbezug. Jeder einzelne

von ihnen hatte dasselbe seltsame

Gefühl, eine art deja vue: irgendein

merkwürdiges kollektives Erlebnis

ging dieser Begegnung voraus,

eines, das sich vor langer Zeit zugetragen

haben muss, aber keiner

konnte sich an Genaues erinnern. Da

jeder von ihnen zufällig sein Instrument

dabei hatte und ihnen schnell

sowohl Kekse als auch der Geprächsstoff

ausgingen, spielten sie einen

Song. Alle hatten gerade irgendwie

den Blues: ein verregneter Tag, das

traurige Dasein in der Mülltonne, der

Blues lag sozusagen in der Luft. Mit

den ersten Takten von „Shakin' the

Blues Away“ erhellte sich die Stimmung,

der Himmel klarte auf und die

Bande war geschmiedet. Louise Gold

& die Herren Quarz waren zurück!

Inzwischen sind sie hier im Haus zum

Renner geworden und sind in regelmäßigen

Abständen zu Gast. So wie

z.B. am heutigen Abend - in leicht

veränderter Besetzung. New Swing

goes Kreuzberg. Schön!

Besetzung: Louise Gold: voc, Eddie

Quarz: gt, voc, Elmo Quarz: b, voc, Ginger

Quarz: p

Tonträger: Bei der Gruppe nachhaken

Sonntag 3. Januar 14 Uhr

Jeden 1. Sonntag im Monat

Kuchenbeckers

Sonntagsbraten

Berlins heisseste Jam-Session

Schwerpunkt: Boogie Woogie

So wie sich ein ,,Sonntagsbraten”

deutlich vom restlichen kulinarischen

Angebot der Woche abhebt, so hat

auch diese schöne Reihe an jedem

ersten Sonntag im Monat neue musikalische

Akzente gesetzt. Ein hochkarätiges

Quartett bildet dabei den

Grundstock und legt quasi den roten

Teppich aus für Session-Gäste aus

besten Jazz- und Blues-Kreisen. Berlin

steckt voller unentdeckter Talente,

doch die Anzahl der Spielstätten ist

leider sehr übersichtlich geworden

und stagniert. Mit dieser regelmäßigen

Jam-Session eröffnen sich jedenfalls

für den einen oder die andere

neue Möglichkeiten, sich vor Publikum

zu präsentieren. Wie zum Beispiel

für den feurigen Altsaxophonisten

Reiner Hess und Trompeter

Herbie, die beide regelmäßig mitjammen.

Als harmonisches Rückgrat der

Session-Rumpftruppe fungiert Amy

Zapf als überaus versierte Pianistin

die mit allen stilistischen Wassern

gewaschen ist. Neue Musiker(innen)

wenden sich bitte an Chefkoch

Kuchenbecker, ihm obliegt die

Zusammenstellung der jeweiligen

Session-Besetzungen. Und so wird

der Braten auch dieses mal wieder

richtig knusprig werden, der rege

Zuspruch des Spektakels beweists.

Bon Appetit!

Grund-Besetzung: Bernd Kuchenbecker:

bass, vocals, mâitre de cuisine, Amy

Zapf: piano & vocals, Reiner Hess: altsax,

Andreas Bock: drums

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Mittwoch 6. Januar 21 Uhr

Blues

Bluesrudy &

Marko Jovanovic

Wer das erste Mal einen Auftritt von

"Bluesrudy & Marko Jovanovic" erlebt,

stellt bald fest, wie packend

und mitreissend die Spielfreude der

beiden Musiker ist. Da beide Multiinstrumetalisten

sind, entsteht trotz

der kompakten Besetzung der Eindruck

einer ganzen Band. Die tiefe

seelenberührende Stimme und das

gleichzeitige Gitarren- und Bassdrumspiel

von Bluesrudy, sowie das

beseelte ausdrucksstarke Mundharmonika-

und Kontrabass-Spiel von

Marko Jovanovic prägen den unverkennbaren

Klang des Duos. Bluesrudy

kommt aus der Lutherstadt

Wittenberg, sein Mississippi heißt

Elbe. Neben dem Künstlernamen hat

er von seinem Vater das Talent zum

Trommeln geerbt, Von seiner Mutter

hat er das Talent zur Unterhaltung.

Einprägsam wie die Thesen Luthers

formt Rudy alte Bluesklassiker und

veredelt sie mit seinem eigenen

Charme. Der in Kreuzberg lebende

Mundharmonika Spieler Marko Jovanovic

berührt und verführt zugleich,

überzeugt durch Präsenz und Zurückhaltung.

Beides wirkt niemals

aufgesetzt, sondern zutiefst geprägt

von größtem Verständnis für die

Musik, die mal nach perlenden

Melodien verlangt, zartem Hauchen,

kräftigem Druck: Marko Jovanovics

Mundharmonika-Spiel vereint all das

- und manch einer reibt sich verwundert

und beglückt die Augen: So also

klingt eine Mundharmonika?

Besetzung: Blues-Rudy: voc, git, bassdrum,

Marko Jovanovic: harp, voc, bass

Tonträger: Beim Duo fragen

Donnerstag 7. Januar 21 Uhr

Blue Thursday - reloaded

Die definitive

Berlin-Blues-

Jam-Session

Zu einem regelrechten Renner hat

sich diese Reihe entwickelt, die immer

am ersten Donnerstag im Monat

den zahllosen Berliner Blues-Musikern

hier im Hause den adäquaten

Rahmen bietet, sich einem kundigen

Publikum in aller Ausführlichkeit zu

präsentieren. Jan Hirte, als einer der

versiertesten Gitarristen dieses genres,

bildet mit Bassist Ulli Wagner

und dem Drummer Sebastian Trupart

das kompetente Rückgrat für

Session-Gäste aller Art. Da die Berliner

Blues-Szene relativ gut bestückt

ist, können wir uns auf höchst interessante

Kombinationen aus Solisten

und Rhythmus-Experten freuen. Jan

hat an diesen Abenden als Kapellmeister

sozusagen die Lufthoheit

und wird dafür sorgen, dass alle

Aspiranten gebührend zum Zuge

kommen. Die Sessions der diesjährigen

Herbst/Winter-Saison waren richtige

Hämmer mit vielen neuen Gesichtern.

Wir sind sicher, dass diese

wunderbare Reihe künftig noch interessanter

wird. Und so ganz nebenbei

natürlich den Ruf des Schlösschens

als Home of Blues and Jazz weiter

mehrt. Blue Thursday on the corner -

rock it baby!

Besetzung: Jan Hirte: gt & voc, Ulli

Wagner: b & voc, Sebastian Trupart: dr

plus diverse Special Guests

und jede Menge Gäste aus der Berliner

Blues-Szene an diversen Instrumenten

Freitag 8. Januar 21 Uhr

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Eintritt: 6.-

Hot Jazz & Balkan Beats

Les

Haferflocken

Swingers

Im Oktober 2001 von Jimmy Monohand,

Suk Mortalis und Flocko

Motion unter "Rabbiz of Breaktanz"

als lose Formation gegründet dann

bald zu "Haferflocken Swingers"

umbenannt, begannen sie Klezmer

und Hot-Jazz zu spielen. Auf zahllosen

Reisen spielten sie sich mit

Strassenshows, Theater und Konzerten

durch alle Länder Europas.

Mittlerweile in fester Besetzung

haben sich ihre Konzerte in Berlin zu

Kultveranstaltungen entwickelt.

Auftritte auf den TFF Rudolstadt 07

folgten, und im Frühjahr 2008 spielte

die Band auf Einladung Konzerte

zum Mardi Gras in New Orleans.

Les Haferflocken Swingers" begeistern

mit energiegeladenen musikalischen

Live Shows. Ihre internationale

Besetzung kommt aus Kanada,

Israel, Deutschland, Lettland und

Frankreich. Ihre Musik ist ein wildes

Potpourri aus Gypsy Musik, Balkan

Orchester, Tango, Swing der 20er

Jahre, Big Band Jazz und Rock'n'Roll.

Live ist das Schweiss, Chaos und

Voodoo-Zirkus !

"Diese Live Jazz Show ist jedes Mal

eine Sprengladung an Unbekümmertheit,

guter Laune und Spontanität"

(Tagesspiegel Berlin, 07.11.2006)

Besetzung:

TalisMortalis (Banjo,Guitar,Sax,Kazoo,

Voice ) Flocko Motion (Upright Bass,Voice)

Andrea Scarlett Roseè (Sax;Clarinet,Voice

DucFlorentdeBordeaux(Sax,Clarinet:Voice)

Ophelie Tamtam (Drums,Voice )

Galbone (Trombone,Voice )


Samstag 9. Januar 21 Uhr

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Eintritt: 6.-

Blues - Jazz - Soul - Funk

Terrence Bowry

Band

Terrence Bowry Band ist Groove pur!

Bekanntes und Eigenes aus Jazz,

Blues und Soul, mal ambient, mal

funky: Die musikalische Vielfalt ist

beeindruckend. In die Beine und

direkt ins Herz gehen der Rhythmus

der Band und die warme Stimme von

Terrence Bowry. Fast zehn Jahre spielte

er in den besten Jazz & Blues Clubs

in Shanghai, China. Seine Bühnenerfahrung

sammelte er als Vokalist

der Cotton Club Band, er spielte mit

Gästen wie Nils Landgren, Eugene

Pao und Wynton Marsalis. Nach eigenen

Angaben wurde er von Sidney

Bechet und Muddy Waters ebenso

musikalisch beeinflusst, wie von

Chet Baker oder Prince. Der Kanadier

lebt und arbeitet derzeit in Berlin, wo

er Anfang 2008 ein Band-Projekt ins

Leben rief. Die Terrence Bowry Band

vereint professionelle Musiker unterschiedlichster

Richtungen und Stile

zu ehrlicher, leidenschaftlicher Live

Musik. Neben Terrence Bowry (voc)

spielen Wynton Kelly Stevenson

(harp), Alex Kozmidi (guit), Peter

Wanitschek (drums), Andreas

Rhodosthenous (bass) und Tyson

Naylor (keys). Die Band ist der

Hammer! Wunderbar! Kommen!

Besetzung: Terrence Bowry: voc, Wynton

Kelly Stevenson: harp, voc, Alex Kozmidi:

gt, voc, Peter Wanitschek: dr, Andreas

Rhodosthenous: b, Tyson Naylor: keys

Tonträger: Bei Terrence erfragen

Sonntag 10. Januar 14 Uhr

Hot Jazz

Mick’s

Washboard

Wie klingt Musik aus einer Zeit, als

Louis Armstrong noch jung war und

die Bühnen Amerikas und der Welt

erst noch erobern musste. Aus einer

Zeit, in der Namen wie Johnny Dodds,

Bix Beiderbecke, Clarence Williams

oder Vance Dixon bekannt waren wie

heute Popstars? Eine noch recht

junge Band aus Berlin beantwortet

diese Frage und lässt nicht nur eingeschworene

Jazzfreunde erleben wie

die Musik von damals, höchstens

bekannt von alten knisternden

Schallplatten, mit der Spielfreude

von heute klingen kann. Seit nunmehr

fünf Jahren swingen und singen

sich die Vier von "Mick's Washboard"

durch die Jazzclubs, Biergärten,

Cafés und Bühnen Berlins und heizen

dem Publikum mit Traditional

Hot Jazz ein. Treibende Kraft ist dabei

Michael "Micki" Rothensteiner, ein

bereits über Jahrzehnte aktiver

Berliner Hot Jazzer. An Klarinette,

Saxophonen,auf Kornett und Euphonium

verführt er mit Melodien

über die Freuden und, es ist schließlich

Blues, Leiden des Alltags.

Tatkräftig unterstützt von seinen 2

Kollegen an Piano und Banjo."Sigi"

Wieler schließlich bearbeitet das

Waschbrett, das der Band zu ihrem

Namen verhalf. Heisse Sache!

Besetzung: Micki Rothensteiner: cl, sax,

flh, cornett, Hans Kaspar: p, Christian

Sterz: bjo, Sigrun Wieler: washboard, perc

Tonträger: Bei der Band erhältlich

Mittwoch 13. Januar 21 Uhr

Harp-Blues at it’s best

Felix Zöllner &

The Dynacasters

Und schon wieder geht ein neuer Star

am Bluesharp-Himmel über Berlin

auf. (Nein, nicht dieser Hirte aus

Potsdam! ) Wie aus gut unterrichteten

Kreisen zu erfahren war, hat sich ein

gewissser Felix Zöllner vor kurzem in

Berlin häuslich niedergelassen. Gut

so! Seine Lehrjahre hat er im Westen

absolviert und mit Bands wie der

Matchbox Blues Band, Midnight

Cannonball und anderen respektable

Erfolge eingefahren. Mit seiner eigenen

Band “Herrengedeck” hat er

dann noch einen draufgesetzt.

Inzwischen hat er sich in den Berliner

Blues-Gefilden umgesehen und präsentiert

sich uns zum zweiten Mal mit

den Strategen der Dynacasters, die

durch ihre Zusammenarbeit mit Little

Willie Littlefield und anderen Furore

machten. Sie sind für das Yorckschlösschen-Publikum

allesamt keine

Unbekannten. Für Harp-Spieler

liegt in Berlin durch Herren wie

B.Plant oder Marcos Coll bzw. Marko

Jovanovic die Latte relativ hoch.

Schön, dass wir jetzt mit Felix Zöllner

einen weiteren Top-Mann hier im

Hause erleben können. Hau rein,

Felix!

Besetzung: Felix Zöllner: harp, voc,

Freimut Fischkal: gt, voc, Eberhardt Post:

b, Andreas Bock: drums

Tonträger: hat Felix sicherlich in Hülle

und Fülle im Gepäck

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Sonntags ab 11 Uhr

Jazz live

Dezember

So 06. 12. Blue Bayou Band

20 Uhr: Larry Schuba solo

So 13. 12. Sir Gusche Band /X-mas Party 1

So 20. 12. Sir Gusche Band /X-mas Party 2

Januar

So 03. 01. Blue Bayou Band

So 10. 01. Louisiana Hot Jazz Company

So 17. 01. Sidney’s Blues

So 24. 01. Sir Gusche Band

So 31. 01. Omega Jazzband Berlin

Restaurant

Kaiserhof

13597 Spandau, Stresowstr. 2

Ecke Freiheit, Tel. 331 60 48

www.kaiserhof-berlin.de

Donnerstag 14. Januar 21Uhr

Master of Ceremony:

Niels Unbehagen

Jeden 2. Donnerstag im Monat

Berlin Jazz

Jam Night

Berlins ultimative neue Reihe

geht in die nächste Runde

Dass diese neue Reihe (immer am

zweiten Donnerstag des Monats) derart

einschlagen würde, hatte niemand

wirklich erwartet. Doch offensichtlich

hat die rührige Mundpropaganda

des Chef-Dramaturgen Wirkung

gezeigt. Und da hat schließlich

nicht irgendeiner geladen, Niels

Unbehagen ist eben als Integrationsfigur

eine Institution in Berlin

(und anderswo). Er hat keine musikalischen

Scheuklappen und beherrscht

das Piano ebenso meisterhaft

wie das Tenorsaxophon. Das

Haus brach aus allen Nähten bei der

ersten Session zum Thema Swing und

Bebop. Zum Schluss jammten sage

und schreibe 7 hochklassige Saxophonisten

um die Wette. Ein Genuss!

Die beiden anderen Sessions, die

hier im Hause (jeden ersten Sonntag

Boogie / jeden 1. Donnerstag Blues)

schon fest etabliert sind, zeigen,

dass ein großer Bedarf für Derartiges

vorhanden ist. Das Publikum weiß

das natürlich zu schätzen! Und so

wird es mit Sicherheit auch heute

Abend wieder hoch hergehen! Es

empfiehlt sich daher, früh zu kommen,

denn der Platz wird knapp werden.

Swing out !!!

Grund-Besetzung: Niels Unbehagen: p /

Dramaturg, Patrick Braun: ts, Scott White:

b, Tilman Persson: dr


Freitag 15. Januar 21 Uhr

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Eintritt: 6.-

Unbeschreiblich! Super!

Pescadores

de Ventanas

An einem Frühlingstag im Jahr 2005

trafen sich fünf MusikerInnen zum

gemeinsamen Proben. Nachdem sie

begonnen hatten, in der Berliner

Erdgeschosswohnung zu musizieren,

blieben immer mehr PassantInnen

am Fenster stehen und ließen sich

von der Musik einfangen und davontragen.

Pescadores de ventanas

("Fenster-Fischer") nannte sich daraufhin

die frisch gegründete Band.

Der Stil der Gruppe lässt sich nicht in

eine einzige Schublade stecken. Mit

Bass, Gitarre, Percussions und

Klavier werden Melodien, die Ska,

Rock und Rap streifen, mit traditionellen

französischen und lateinamerikanischen

Klängen verbunden, die

hauptsächlich durch das Bandoneon

erzeugt werden. Gesungen wird überwiegend

auf Spanisch und Portugiesisch,

aber auch auf Deutsch und

Französisch. Selbst Tierstimmen finden

in manchen Liedern ihren Platz.

Die fünf aus Argentinien, Brasilien

und Bolivien stammenden KünstlerInnen

haben seit der Gründung

mehr als 60 Konzerte gegeben. Im

vergangenen Jahr tourten sie bereits

durch Mexiko, in Europa gaben sie

Konzerte unter anderem in Prag und

Kopenhagen. Und jetzt hier bei uns.

Ein richtiger Hammer !! Auf gar keinen

Fall entgehen lassen !!!

Besetzung: Gustavo Bauchwitz: voc, bandoneon,

Julian Wright: dr, Débora Saraiva:

perc, Jorgos Estrella: gt, Leo Barreto: b

Tonträger: Bei der Band erhältlich

Samstag 16. Januar 21 Uhr

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Eintritt: 6.-

Salsa, Timba & Latin Jazz

Mi Solar

Der Name ist Programm: Solar heißt

auf deutsch: Innenhof (kubanisch),

ein Ort pulsierenden Lebens, an dem

gefeiert und zu Salsa-Rhythmen

getanzt wird. Wir haben zwar auch

einen Innenhof, aber dort ists viel zu

kalt, wir verlagern die Party besser

nach drinnen und machen aus dem

Schlösschen einen schönen Solar!

Kuba in Berlin! Die Salsa-Band Mi

Solar hält absolut, was ihr Name verspricht.

Wo sie auftritt, gibt es kein

Halten mehr. Ihre heisse Mischung

reisst jeden vom Stuhl: Traditionelle

und moderne kubanische Musik mit

Eigenkompositionen und frischen

Arrangements lateinamerikanischer

Classics - pikant gewürzt mit Elementen

aus dem Latin-Jazz. Der Saal

tobt, es ist heiß und alle Gäste tanzen!

Jetzt einen Mojito - und das

kubanische Lebensgefühl ist perfekt!

Aber bitte nicht alle auf einmal, so

ein drink muss erstmal zubereitet

werden. Unser Top-Team wird sich

aber alle erdenkliche Mühe geben,

euch vor der Trockenstarre zu bewahren.

Versprochen. Wer Mi Solar auf

der Bergmannstrasse oder dem

Savignyplatz erlebt hat, weiß, was

ihn erwartet. Es riecht schon jetzt

nach einem wirklich legendären

Abend! Sensationell! Ulle, da mußt

sogar du ran.

Besetzung: Mayelis Guyat: voc, Jotham

Bleiberg: tp, Linnett Carillo: p, Maike

Scheel: b, Gabriele Costas: perc, Philipp

Bombste Kullen: timbales, dr, Miguel

Lagos: perc, voc, Damian Blanco: voc

Tonträger: Bei der Band zu haben

Sonntag 17. Januar 21 Uhr

Blues & Boogie & Ragtime

Piano Schulze

Boogie Band

In der Tradition der alten Blues- und

Boogie Woogie - Pianisten begann

Thomas "Piano" Schulze im Alter von

14 Jahren autodidaktisch das Klavierspiel

zu erlernen. Es folgte eine dreijährige

Ausbildung am Saxophon und

ein Studium der Musiktheorie. Den

Namen "Piano-Schulze" bekam er

übrigens von einem Freund der einen

Lagerraum für alte Klaviere an den

Antiquitätenhändler Schulze, mit

Spitznamen "Millionen-Schulze", vermietet

hatte, wo "Piano-Schulze",

mangels eines Pianos im Elternhaus,

unter Hunderten zur Auswahl stehenden

immer üben konnte. Seit 1982

auf den Bühnen der Berliner Clubs

und Kneipen vertreten, entwickelte er

bald seinen ganz persönlichen Stil,

wodurch er zu einer bekannten und

gefragten Figur in der Blues- und

Boogie Woogie- Szene avancierte.

Doch auch außerhalb Berlins hat er

längst sein Publikum gefunden, wo er

in vielen Clubs und Konzerthallen

regelmäßig gastiert. Stilistisch bewegt

er sich zwischen Chicago-Blues,

New Orleans Pianostyle, Boogie

Woogie und Ragtime. 1986 gründete

er die Piano-Schulze-Boogieband,

und ist seit 1989 Profimusiker.

Allerhöchste Zeit also, wieder einmal

nach Kreuzberg zu pilgern, um sich

den Boogie Marke “Piano Schulze” in

einer veritablen Dreierformation um

die Ohren hauen zu lassen!

Besetzung: Thomas “Piano” Schulze: voc,

p, Dino Dornis: git, Dirk Höseler: drums

Tonträger: Beim Schulzen nachhaken

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Miontag 18. Januar 21 Uhr

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Eintritt frei!

Tolles Sondergastspiel !!!

Pablo Campora +

Gonzalo Gravina

Anrüchig und melancholisch:

Tango vom Rio de la Plata

Ein musikalischer Dialog mit Klavier

und Gitarre außer der Reihe mit zwei

außergewöhnlichen Tango-Meistern!

GONZALO GRAVINA – Pianist und

Komponist.Seit 1981 spielt er regelmäßig

mit den erfolgreichsten Musikern

Uruguays: Jaime Roos, José

Carbajal, Lágrima Rios, Gustavo

Nocetti, u.a. Ausserdem ist er ein in

der uruguayischen Rock-Szene begehrter

Keyboard-Spieler, wo er mit

bekannten Bands wie “Niquel” oder

“Los Terapeutas” spielt. Seine eigenen

Kompositionen sind auf der CD

“Mateo para piano” aufgezeichnet.

PABLO CAMPORA studierte klassische

Gitarre bei verschiedenen

Meistern auf internationaler Ebene.

Seitdem er anfing sich mit den

Arrangements des Tangos für klassische

Gitarre zu beschäftigen, hat er

mit verschiedenen Altmeistern des

Tangos in Uruguay gespielt: Ruben

De Lapuente, Cuarteto Triunfal u.a.

Zusammen mit dem Pianisten

Numen Vilariño spielte er in der

Show “Piazzolla 93“ in seiner 9.

Saison. Beide Musiker ergänzen sich

hervorragend und erreichen eine

Authenzität, die selbst im tangoinfizierten

Deutschland selten zu finden

ist. Ein absoluter Leckerbissen, den

man/frau auf gar keinen Fall versäumen

sollte. Absolute Weltklasse !!!

Ulle: Erscheinungspflicht!

Besetzung: Gonzalo Gravina: piano, composition,

Pablo Campora: guitar

Tonträger: CD Mateo para piano

Mittwoch 20. Januar 21 Uhr

Blues, Rock & more

Greg Dinunzi

Band

Am Theater des Westens tritt er in

seiner Rolle als “Dead Joe Hill” regelmäßig

auf und feiert Erfolge. Doch

Greg Dinunzi’s Aktivitäten sind weitaus

breiter gefächert. Als großartigem

Gitarristen juckt es ihn natürlich

in den Fingern und so hat der Mann

aus NYC längst Berliner Kollegen um

sich geschart, mit denen er seine

ganz eigene Musikrichtung spielt. Im

hooolp-Portal steht folgendes dazu

geschrieben: “Greg Denunzi und

seine Band spielen Blues, Rock, Folk

und Jazz. Greg (Gitarre, Vocals) ist ein

in Berlin und New York City lebender

Musiker, Komponist, Sänger und

Arrangeur, der neben seiner Musik

eigene Theater-Formationen in den

USA und Deutschland betreibt,

schon ein Musical geschrieben und

aufgeführt hat und genau wie seine

Mitmusiker als Vollprofi auf seinem

Instrument vor allem am Theater des

Westens seine Brötchen verdient.”

Beim Savignyplatz-Fest konnten wir

ihn samt Band das erste Mal bewundern.

Wir freuen uns sehr, dass der

Meister es sich nicht nehmen lässt,

der Mutter aller Berliner Jazzlokale

einen Abend zu bescheren. Dass er

dabei völlig richtig liegt und mit

einem vollen Haus rechnen kann,

steht ausser Frage. Welcome Greg,

do your thing!!

Besetzung: Greg Dinunzi: gt, voc, Marian

Lux: p, Tobias Kabiersch: b, Michael

Kersting: dr

Tonträger: Beim Bandchef fragen

Donnerstag 21. Januar 21 h

Gypsys Swing

Django

Lassi

“Django Lassi ist ein Gypsy Swing

Quartett aus Berlin im Stile Django

Reinhardts. Die vier Musiker aus verbinden

Feeling und Charme der 20er

Jahre mit der Energie des Berlins von

heute. Die Originalbesetzung aus

Bass, Rhythmus-, Solo-Gitarre und

Violine hindert die Jungs nicht daran,

dem ursprünglichen Sound ihre eigene

Note zu geben. Ihr Programm enthält

neben altbekannten Standards

mit spritzigen Solopassagen eigene

Stücke aus der Feder von Jaco Gold.

Ach ja, und bevor ich wieder unser

Credo vergesse: "Douce Ambiance" -

entspannte Stimmung. Oder einfach:

lässig.” (O-Ton) It don’t mean a thing

if it ain’t got that Swing - nun, auch

wir findens ziemlich lässig, dass sich

heutzutage junge Musiker mit der

Musik Django Reinhardts beschäftigen.

Sie war und ist einzigartig und

großartig! Man kann sie allerdings

nicht am Computer totklonen, man

muss sie live mit richtigen Instrumenten

spielen und man muss das

auch können. So wie dieses überaus

erfreuliche Quartett, das uns heute

Abend zeigt, was man unter dem

Begriff Gypsys Swing in puncto Energie,

Fingerfertigkeit und Rhythmusgefühl

zuwege bringen kann,

wenn man sein Metier liebt und dessen

alten Meistern Respekt zollt.

Super Credo - Super Sache!

Besetzung: Matija Krznaric: git, Jaco

Gold: git, der Klark: bass, Laurin Habert:

klar, Roland Satterwhite: violin

Tonträger: Bei Django nachhaken


Freitag 22. Januar 21 Uhr

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Eintritt: 6.-

Record Release Concert

Constance

v. Gertig

Band

Great Songs of Jazz, Soul, Funk

Dieses Debut schreit förmlich nach

Party! Die Berliner Sängerin präsentiert

nach einem Jahr im Studio ihre

neue CD im Yorkschlösschen. Sie ist

gleichzeitig zum ersten Mal hier im

Haus zu Gast und verspricht zusammen

mit einigen der besten Musiker

der Stadt eine furiose Live-Performance,

eine explosive Mischung

aus Jazz, Soul und Funk. Die Künstlerin

schafft es regelmäßig mit ihrer

wundervoll soulig-jazzigen Stimme

und ihrer natürlichen Bühnen-

Präsenz dem Publikum eine ganze

Bandbreite an Emotionen zu bieten.

Die Musik vermittelt Energie und

Inspiration. Sieht man sich die

Besetzungsliste des heutigen

Abends an, wird schnell klar, dass

dies noch untertrieben ist. Constance

hat wirklich eine erlesene Truppe um

und hinter sich! Dass dabei die Post

höllisch abgehen wird, ist sicher!

Also: Tisch reservieren und die

Tanzschuhe nicht vergessen !

Besetzung: Constance v. Gertig: voc,

Lionel Haas: p, Mike Russell: gt, Fuasi

Abdul Khaliq: sax, Ramani Krishna: b,

Rico Mc Clarrin: dr

Tonträger: Die brandneue CD vor Ort

Samstag 23. Januar 21 Uhr

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Eintritt: 6.-

Jazz, Jive & Boogie

Roger

Radatz 4tett

Über Roger Radatz neue Elogen zu

schreiben, ist in etwa so, wie Eulen

nach Athen oder Kölsch nach Köln

oder Jazz ins Yorckschlösschen zu

tragen. Alles ist bereits gesagt worden,

der Mann ist seit Jahren sein

eigenes Denkmal und bekannt, wie

ein bunter Hund. Doch es gibt tatsächlich

Neues zu berichten, denn in

der Besetzung, die heute Abend zu

hören und zu sehen sein wird, haben

wir ihn zumindest hier im Hause

noch nicht erlebt. In Erinnerung an

die (leider vergangenen) Zeiten des

legendären Harlem Swing Trios sitzt

Niels Unbehagen am Piano und legt

in gewohnter Manier einen wunderbaren

Klang-Teppich, auf dem die

beiden Bläser (Thomas Keller, sax

und Wolfgang Rügner, tb, harp) nach

Herzenslust herumspazieren können.

Das Rückgrat bildet natürlich

der Chef höchstpersönlich an seinem

“fetten” Schlagzeug. Da selbstredend

auch tüchtig gesungen wird,

kann man getrost davon ausgehen,

dass am heutigen Abend der New

Orleans-Train mit mächtiger Geschwindigkeit

durchs Schlösschen

brausen wird. Aber hallo! Ein Fest für

Bauch-Menschen - ein Alptraum für

Verkopfte. Fasten Seatbelts!

Besetzung: Roger Radatz: voc, drums

Niels Unbehagen: p, Thomas Keller: sax

Wolfgang Rügner: tb, harp, voc

Tonträger: CD What A Dream

Sonntag 24. Januar 14 Uhr

Hot Jazz à la Sidney Bechet

Sidney’s

Blues

Über viele Jahre hinweg war der

Sonntagnachmittag im Yorckschlösschen

ein höchst beliebter Treffpunkt

für Freunde des traditionellen Jazz.

Inzwischen versiegte der Zuhörerstrom

zusehends - über die Gründe

wollen wir hier nicht spekulieren. Das

musste zwangsläufig zur Reduzierung

der großen Bands führen. In der Zwischenzeit

ist diese Entwicklung wieder

rückläufig - nicht zuletzt dank der

beliebten Hot Jazz Session. Und so

kann die Direktion auch mal wieder

größere Bands engagieren. Zum

Beispiel Jürgen Stephan mit seiner

Band Sidney’s Blues, der uns nach

längerer Abstinenz heute mal wieder

beglücken wird. Mit Herz und Seele

der Musik Sidney Bechets verfallen,

zeigt er als kompetenter Sopransaxophonist

mit viel Einsatz, dass

diese Musik gerade heute hochaktuell

und lebendig ist. Vielleicht ist

das ja im neuen Jahr die Fortführung

einer wundersamen Publikums-

Vermehrung und der Sonntagnachmittag

erblüht zu neuer Größe. Die

Voraussetzungen sind mit dieser hervorragenden

Band mehr als optimal.

Draussen ist’s sowieso arschkalt -

also: rin in die gute Stube! Hier spielt

die Musik! Aber hallo!

Besetzung: Jürgen Stephan: sopransax,

cl, Cordes Hauer: tb, voc, Harold John v.

Abstein: p, Bernd Kuchenbecker: b, Roger

Radatz: drums, voc

Tonträger: Jede Menge CDs bei der Band

9


10

Mittwoch 27. Januar 18:00 Uhr (Film) / 21:00 Uhr (Musik)

Um 18:00 Uhr zeigen wir erneut:

Yorckschlösschen

- Der Film -

Der brandneue Dokumentar-Film von

Tobias Rügner und Ole Lohmann hat

bei seiner Uraufführung anlässlich

des 30jährigen Live-Musik-Jubiläums

für soviel Aufsehen gesorgt, dass wir

ihn am heutigen Abend erneut zeigen

wollen. Viele der darin porträtierten

Musiker und jede Menge Gäste

hatten noch keine Gelegenheit, diese

wunderbare Chronologie zu sehen.

Dies kann heute nachgeholt werden.

Aber Achtung: Der Streifen startet

bereits um 18:00 Uhr auf der großen

Leinwand !!!! Also bitte sofort notieren!

Denn bis zu dem Zeitpunkt, wo

der Film möglicherweise im TV zu

sehen sein wird, kann noch viel Zeit

verstreichen. Verdient hätte er es

allemal. Das muss man gesehen

haben! Danach kann man dann die

Köstlichkeiten der hauseigenen

Küche geniessen und bleibt am

besten gleich sitzen, denn um 21:00

Uhr spielt dann Tom Blacksmith mit

seinen Soulminers. Ein Abend für

Augen und Ohren im allseits beliebten

Ambiente - wo bitte findet man

sowas sonst!?

Dokumentarfilm: Yorckschlösschen - Ein

Kreuzberg Blues, 90 Min, Berlin 2008-09

Autoren: Tobias Rügner & Ole Lohmann

Funk the Blues out of your Soul

Tom

Blacksmith &

The Soulminers

Tom Blacksmith und die Soulminers

zählen zur Crème de la Crème deutscher

Blues- und Soulbands. Mit

ihren Songs spannen sie einen

Bogen von Chicago-Blues über traditionelle

Standards des Genres und

Eigenkompositionen bis hin zu souligen

und tanzbaren Funk-Grooves.

Professionalität und Sensibilität für

Stimmungen lassen das Publikum

den Alltag vergessen. Ob im kleinen

oder großen Rahmen, "Tom Blacksmith

& the Soulminers" nimmt das

Publikum mit auf eine Zeitreise im

Bluesexpress. Nicht aus Chicago

oder New Orleans, sondern aus

Berlin stammt diese Band. Die fünf

Musiker schöpfen aus jahrzehntelangen

eigenen Erfahrungen, die jeweils

auch in verschiedensten anderen

Bands und Projekten weltweit gesammelt

wurden. Der Bandleader

Tom Blacksmith, gelernter "Kunstschmied"

bringt durch seine markante

Stimme sofort ein Stückchen "New

Orleans" in jede Veranstaltung. Wetterfester

Blues & Soul und der feine

Charme der eigenen Songs machen

diese Band zu einem Event der

Extraklasse. Im aktuellen Programm

zelebriert das Quintett "pure Lebensfreude"

und reißt das Publikum mit.

Besetzung: Tom Blacksmith: gt, voc,

harp, Frank Frai: sax, Wolfram Segound

von Banchet: baritone sax, Ingo

Schrecker: b, Sebastian Trupart: dr

Tonträger: bei der Band nachhaken

Donnerstag 28. Januar 21 h

Soul & R&B

Phill Edwards

Soulband

Nach mehreren Jahren in New York

lebt dieser begnadete Sänger nun

wieder in Berlin. Phill Edwards verfügt

über ein breit gefächertes

Programm, das von Soultiteln der

60ger und 70ger Jahre von James

Brown, Wilson Picket, Otis Redding,

Ben E. King u.v.a. ( wie z.B. Sexmachine,

It´s a man´s world, Midnight

Hour, My Girl, Stand by me) über

moderne Popstücke von Chris Rea,

George Michael oder Stevie Wonder

(Josephine, Careless Whisper, I just

call to say I love You) bis hin zu Jazz-

Standards, insbesondere im Stil von

Nat King Cole (z.B. Route 66,

Straighten Up and Fly Right, Sentimental

Reasons) reicht. Sein Programm

wird komplettiert durch eigene

Titel seiner verschiedenen Produktionen.

Seine letzte CD hieß "The

Colours of Life" und fand international

viel Beachtung. Phill war unter

anderem Hauptdarsteller in der Pop-

Oper "Paradise Island" des weltbekannten

Klassikpianisten Friedrich

Gulda, Gast bei Madonna im Frankfurter

Wildparkstadion 1988 und

erreichte als Leadsänger der Gruppe

Georgia Red mit "If You Say Stop"

Platz 4 und mit "Help the Man " Platz

5 der Top Ten in Österreich. Mit dem

Hit von Jay Ray „Goldstar“ platzierte

er sich wiederum in den Charts.

Besetzung: Phill Edwards: voc, mit seiner

aus veritablen Berliner Musikern

bestehenden Allstar-Band

Tonträger: CD Colours of Life


Freitag 29. Januar 21 Uhr

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Eintritt: 6.-

Rudi Neuwirth’s

Jazzsinger

“Rudi Neuwirth singt Jazz. In seinen

Stimmritzen hat sich eine Posaune

versteckt. Der Pianist lockt die

Posaune mit Akkorden die nicht jeder

kennt. Die ausgeschlafene, um sich

selbst drehende Rhythmusgruppe

swingt wie der Teufel und findet erst

ein Ende wenn Schluss ist.”

Soweit Herrn Neuwirths Einlassungen

zu seinem Projekt. Wir gestatten uns

ein paar ergänzende Sätze. Der Mann

ist nicht nur ein gefragter Drummer in

der Berliner Jazz-Szene, ist auch nicht

ein x-beliebiger Jazz-Sänger, das was

er zu Gehör bringt, ist schlicht umwerfend!

Er braucht keinen Bläser, er

ist es selbst - ganz ohne Instrument.

Schließt eure Augen und hört euch

das an! Der Posaunen-Sound, den er

mit dem Mund imitiert, ist von dem

einer realen trombone nicht zu unterscheiden.

Phänomenal! Vielleicht

bringt er auch sein kleines Gerät mit,

mit dem es ihm möglich ist, hintereinander

aufgenommen ganze Bläsersätze

zu imitieren. Mit dem Pianisten

Marc Löwenthal (Lyambico) hat

er einen ganz ausgefuchsten Partner

in Sachen Harmonien. Die Rhythmsection

ist ebenfalls hochkarätig. Es

steht also einem Abend der ganz

besonderen Art nichts mehr im Wege.

Auf der Stelle notieren und Tisch

reservieren!

Besetzung:

Rudi Neuwirth: vocals, Marc Löwenthal: p,

Scott White: b, Felix Astor: dr

Tonträger: Bei der Band erfragen

Samstag 30. Januar 21 Uhr

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Eintritt: 6.-

World-Fusion-Jazz

Mike Russell

Band

Mike Russell was born in 1952 in

Washington D.C. and began studying

classical and Flamenco guitar at an

early age. His professional career

started in the 60s with soul and blues

bands. Song writing and composing

was an early interest and this creative

side resulted in some studio work

with Columbia Records as guitarist

and composer. The year 1970 was his

first record release as composer and

the title "Black Woman" was recorded

by Grammy nominated Gloria Taylor

and culminated in a US tour. The year

1972 saw his own Jazz-Rock group

"Water Forest" perform Andy Warhol

at the Kennedy Center in Washington.

Since moving to Berlin in 1989 he has

performed with Eddy Harris, Billy

Bang and many others. He formed the

Black Heritage Orchestra with singer

MFA KERA and released the CD in

1995 which reached the Top 10

European world music charts. He also

has created his own Jazz-Soul-Funk

sound. He performed on German TV,

Guinness Festival, South Africa,

Greece, Poland and America and

recently returned to Washington D.C.

to perform with Black Heritage at the

world famous Blues Alley Jazz Club.

He was also invited to host special

workshops at the George Washington

University Jazz department in 2002.

Besetzung: Mike Russell: gt, voc, Lionel

Haas: keyb.,Sir Charles Williamson: b, Joe

di Carlo: dr

Tonträger: CD Black Heritage und andere

Sonntag 31. Januar 14 Uhr

Blues & more

Sidetrack

Berlin quillt über von Bands aller

Stilrichtungen. Um sie alle zu präsentieren,

müsste das Yorckschlösschen

weitere 500 Jahre existieren.

Dem ist nichts entgegen zu setzen.

Wir sind auf gutem Wege, z.B. mit

dieser famosen Truppe, die sich und

ihre Musik wie folgt beschreibt:

“Musik auf dem Nebengleis der üblichen

Strecke von Rock- und Bluesstücken

wird von sechs Leuten gemacht,

die schon viele Jahre in wechselnder

Zusammensetzung gespielt

haben. Mit akustischen Instrumenten,

wie Westerngitarre, Dobro,

Mundharmonika, Akustikbass, Cajon,

Mandoline, Geige und Akkordeon

wird die Musik „handgemacht“

und hat eine andere Klangfarbe und

Spielweise als die der gängigen

Gitarrenrockbands. Im Mittelpunkt

stehen amerikanische Folk- und

Bluessongs u.a. von Keb Mo, Brandon

Croker, Robert Johnson, Little

Willies, Pete Seeger. Die Musik ist

harmonisch, rhythmisch, groovy,

lebensfroh, besinnlich, sozialpolitisch,

mitreissend, ergreifend aber

nicht langweilig!” Na also! Ergänzend

darf bemerkt werden, dass dies ganz

in unserem Sinne ist. Und ab geht

die Post!

Besetzung: Sechs - teils in Ehren ergraute

- Herren, deren Namen bis dato nicht

vorrätig sind. Lassen wir uns überraschen!

Tonträger: Beim Sextett fragen

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Vorschau: Live im Februar 2010

Die Jahre und Krisen kommen und gehen - but the Beat goes on!

Mittwoch 03. 02. 21.00 h First Class Blues Band Super-Blues

Donnerstag 04. 02. 21.00 h Berlin Blues Session Blues Jamsession

Freitag 05. 02. 21.00 h Louis & the Losers R&B aus Holland

Samstag 06. 02. 21.00 h Kat Baloun Blues Band Berlin Blues

Sonntag 07. 02. 14.00 h Louis & the Losers R&B aus Holland

Mittwoch 10. 02. 21.00 h J. C. Dook Band (Live-CD-Rec) Funky Blues

Donnerstag 11. 02. 21.00 h Berlin Jazz Jam Session mit Niels Unbehagen

Freitag 12. 02. 21.00 h “Nulle” & Verdensorkestret Jazz aus Dänemark

Samstag 13. 02. 21.00 h Stereo Berlin Funk & R&B

Sonntag 14. 02. 14.00 h Kuchenbeckers Sonntagsbraten Hot Jazz Jam Session

Mittwoch 17. 02. 21.00 h Mi Solar Salsa & Latin Grooves

Donnerstag 18. 02. 21.00 h Crossroads Blues & Rock’n Roll

Freitag 19. 02. 21.00 h Terrence Bowry Band R&B & more

Samstag 20. 02. 21.00 h Matthias Harig Quartett Bop’n’Jazz

Sonntag 21. 02. 14.00 h Django Lassi Gypsy Jazz

Mittwoch 24. 02. 21.00 h Guitar Crusher & Friends Blues & Soul

Donnerstag 25. 02. 21.00 h J. C. Dook Band Funky Blues

Freitag 26. 02. 21.00 h The Fourty Nighters R&B

Samstag 27. 02. 21.00 h Los Reyes del K.O. Latin Blues Power

Sonntag 28. 02. 14.00 h Acki Hoffmann & Friends Swingin’ Jazz

Mittwoch 03. 03. 21.00 h Les Haferflocken Swingers Jazz & more

Donnerstag 04. 03. 21.00 h Berlin Blues Session Jam Night

Freitag 05. 03. 21.00 h The Healers Blues

Samstag 06. 03. 21.00 h The Healers Blues

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Und noch nachträglich: Alles Gute im neuen Jahr! Bleiben Sie heiter!

Alle Konzerttermine Deutschlandweit: www.hooolp.com

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