Bezirk Weser-Ems - NFV

nfv.www.de

Bezirk Weser-Ems - NFV

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 1/2013

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Frauen-Bundesliga:

VfL Wolfsburg auf den

Spuren des FC Bayern?


Grund zur Sorge bereitet das Schiedsrichterwesen im unterklassigen Spielklassenbereich. Vielfach ist es

nicht mehr möglich, alle Spiele mit Unparteiischen zu besetzen, und es gibt auch Kritik an der Qualität der eingesetzten

Schiedsrichter. Um dem entgegen zu wirken, benötigen wir dringend ein zukunftsfähiges Konzept,

das die Gewinnung und Erhaltung von Schiedsrichtern ebenso vorsieht wie deren qualitativ bessere Aus- und

Fortbildung. Dafür wird auf allen Ebenen gearbeitet. Die Schiedsrichter-Kommission des DFB hat eine Arbeitsgemeinschaft

eingerichtet, die unter dem Vorsitz unseres Verbandsschiedsrichterobmanns Wolfgang Mierswa

genau diese Ziele verfolgt. Sein Ausschuss in Niedersachsen entwirft derzeit eine Kampagne, die den Reiz der

Schiedsrichtertätigkeit in den Mittelpunkt rückt.

Mir bleiben noch zehn Monate, in denen ich mich als zuständiger DFB-Vizepräsident dafür einsetzen

kann, dass das Schiedsrichterwesen auch im Amateurbereich gut aufgestellt ist. Am 25. Oktober 2013 endet

mein Amt im DFB-Präsidium. Beim 41. ordentlichen DFB-Bundestag in Nürnberg kandidiere ich aus Altersgründen

nicht mehr, werde aber als NFV-Präsident meine Arbeit im DFB-Vorstand natürlich fortsetzen.

Für den DFB gilt es in den kommenden Monaten, wichtige sportpolitische Weichenstellungen und Personalentscheidungen

vorzunehmen, die auch den Fußball in Niedersachsen betreffen.

Eine gute Entscheidung hat die Vollversammlung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) getroffen. Die Lizenzvereine

haben mit großer Mehrheit in allen Fragen für das Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ gestimmt und

damit den wirklichen deutschen Fußballfans aus der Seele gesprochen. Denn die wollen das Spiel ihrer Mannschaft

in friedlichem Rahmen genießen, zwar in mitreißender Atmosphäre, aber ohne bedrohliche Pyrotechnik

und ohne Furcht vor Gewalt suchenden Chaoten. Dennoch steht für mich außer Frage, dass der Dialog

auch mit der kleinen Minderheit der Problemfans fortgesetzt werden muss, die das Stadion als Bühne für ihr

illegales Handeln missbrauchen.

Das von der DFL verabschiedete Sicherheitskonzept könnte auch ein Thema sein, wenn am 18. Januar

ZDF-Reporter Boris Büchler den Generalsekretär des DFB, Helmut Sandrock, und Sportdirektor Robin Dutt

beim 2. Krombacher Neujahrstreffen des NFV im Sporthotel Fuchsbachtal zum Gespräch bittet. Ebenso

interessant werden dürfte aber auch die von unserem Mitarbeiter Manfred Finger moderierte Diskussionsrunde

mit den Präsidenten von Eintracht Braunschweig und dem VfL Osnabrück, Sebastian Ebel und

Prof. Dr. Christian Kröger. Die beiden niedersächsischen Traditionsvereine haben in ihren Spielklassen

jeweils souverän die Herbstmeisterschaft gewonnen und träumen zurecht vom Aufstieg, bieten also

ebenfalls jede Menge Gesprächsstoff.

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

Januar 2013 3


Inhalt

4

Editorial

Schiedsrichterwesen bereitet Karl Rothmund Sorge 3

Frauenfußball

Wölfinnen in drei Revieren auf Beutezug 6

DFB-Ehrenamtsaktion

Engagement von 47 Niedersachsen wird gewürdigt 8

Sicherheit

Friedrich Schilling möchte keine Festung bauen müssen 9

Vorstandssitzung

NFV plant umfangreiche Maßnahmen zur energetischen Sanierung 10

Gedenkstunde

500 Trauergäste nehmen Abschied von Dr. Hans-Hermann Wöbse 11

DFB-Israelreise

NFV-Vize Reinhard Grindel besucht Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem 12

Belohnung

Frühere Vereine von Tobias Steffen erhalten Ausbildungsentschädigung 14

100 Jahre SV Meppen

Geburtstagsparty mit Verona Pooth und vielen Gästen 15

Robert-Enke-Stiftung

Teresa Enke nimmt in Aachen den Preis „Ausgewählter Ort“ entgegen 16

Soziale Integration

Prominente und Praktiker diskutieren mit Schülern in Osnabrück 17

Spitzenamateurfußball

Halbzeitbilanz der niedersächsischen Klubs 18

Schiedsrichter

Lehrwarte gehen multimedial ins kommende Jahr 20

Lehrgänge 2013

Schiedsrichter trainieren Umgang mit sozialen Netzwerken 21

Regelkunde

NFV-Schiedsrichter machen sich fit für Futsal 22

Seite 18

Die Zwischenbilanz der Oberliga Niedersachsen ist für Eintracht

Braunschweig II äußerst erfreulich. Mit 13 Punkten Vorsprung geht die

Mannschaft in die Winterpause. Auf dem Foto eine Spielszene aus der

Begegnung VfL Osnabrück gegen FC Hansa Lüneburg. Die Lüneburger

belegen derzeit den 2. Platz, der zur Teilnahme an der Relegationsrunde mit

den Vertretern aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein berechtigt, in

der dann ein zweiter Aufsteiger in die Regionalliga Nord ausgespielt wird.

Mehr dazu auf den Seiten 18 und 19. Foto: Kemme

Januar 2013

Titel

Ob in der 1. und

2. Bundesliga oder

in der Regionalliga

Nord, in den höchsten

Spielklassen

des deutschen

Frauenfußballs sind

es derzeit niedersächsischeMannschaften,

die den

Ton angeben.

Dabei hat der VfL

Wolfsburg gleich

zwei heiße Eisen

im Feuer. Denn die

Erste tanzt mit Erfolg

auf den drei

Hochzeiten Meisterschaft,

DFB-

Pokal und

Champions League,

während die

Zweite als Regionalliga-Aufsteiger

für Furore sorgt und beim Durchmarsch in die

2. Bundesliga wohl kaum noch zu stoppen ist. Dort ist momentan

der SV Meppen das Maß aller Dinge. Die Emsländerinnen

sind mit sechs Punkten Vorsprung Wintermeister geworden und

haben die Beletage der deutschen Fußballfrauen fest im Blick.

Endet die Saison 2012/13 aus niedersächsischer Sicht also in

einer einzigen Jubelarie? Schön würde es jedenfalls aussehen,

wie das imago-Foto von der VfLerin Zsanett Jakabfi beweist.

Der Blick in die Topligen wird auf Seite 6 geworfen.

Neue Medien

Postings sind für Schiedsrichter tabu 23

Kooperation

NFV setzt sich für soziale Integration für Gefangene ein 24

Zu Gast in Barsinghausen

Die Handball-Nationalmannschaft trainiert beim NFV 25

Krombacher Pokal

Die Endrundengruppen der Ü-Turniere sind ausgelost 26

Sparkasse & VGH Cup

Internationales Topturnier vom 10. bis 13. Januar 28

Eurogreen

Sportplatzqualität erhöhen und Kosten reduzieren 29

Suchtprävention

Die BZgA bietet Unterstützungsangebote für Vereine an 30

Respekt und Fairness

Nachahmenswerte Aktion des TSV Havelse 31

Sterne des Sports

Eintracht Hannover nimmt an der Endausscheidung teil 32

ARAG Sportversicherung

Gewerbliche Unternehmungen sind nicht versichert 33

Interview

Nils Petersen möchte Anlaufzeit in der Bundesliga kurz halten 34

NFV-Bezirk Braunschweig

B-Junioren im NFV-Kreis Gifhorn spielen Futsal 36

NFV-Bezirk Lüneburg

Lars Neufang ist Schiri des Jahres in Stade 42

NFV-Bezirk Hannover

Goldene Ehrennadel des NFV für Joachim Lauer vom SV Eime 48

NFV-Bezirk Weser-Ems

NFV-Kreis Friesland ehrt verdiente Mitarbeiter 52

Satzung und Ordnungen des NFV

Das Präsidium hat Änderungen beschlossen 63

NFV intern

Amtliche Nachrichten und Sportschultermine 66


Frauenfußball

6

Einen rasanten sportlichen Höhenflug

erlebt derzeit der niedersächsische

Frauenfußball. Dabei ist die Bundesligamannschaft

des VfL Wolfsburg das Maß aller

Dinge. Die „Wölfinnen“ tanzen erfolgreich

auf drei Hochzeiten. Sie haben beeindruckend

die Herbstmeisterschaft in der

1. Bundesliga eingefahren, das Viertelfinale

im DFB-Pokal und in der Champions League

erreicht. Aus 18 Pflichtspielen in allen

drei Wettbewerben stehen 14 Siege und

drei Unentschieden bei einer Niederlage für

das Team von Trainer Ralf Kellermann zu

Buche.

Im DFB-Pokal gab es einen sensationellen

8:1-Erfolg beim FCR 2001 Duisburg, in

der Meisterschaft wurden mit 1. FFC Turbine

Potsdam (2:1) und 1. FFC Frankfurt (4:2)

die beiden Teams bezwungen, die in den

vergangenen zwölf Jahren den Titel des

deutschen Meisters untereinander ausspielten.

Vieles spricht dafür, dass der VfL Wolfsburg

am Saisonende nach Bayern München

erst der zweite Verein in Deutschland sein

wird, der die Deutsche Meisterschaft sowohl

bei den Männern als auch bei den

Frauen gewinnen konnte.

Auch Bundestrainerin Silvia Neid trägt

der sensationellen Entwicklung an der Aller

Rechnung. Zum Länderspiel gegen Frankreich

nominierte sie gleich acht Spielerinnen

vom VfL, musste dabei allerdings auch

der dienstältesten Wolfsburgerin im Trikot

der Nationalmannschaft Lebe wohl sagen.

Martina Müller, die Weltmeisterin von 2003

und 2007 sowie zweifache Europameisterin,

beendete nach 101 Begegnungen und

37 Toren für Deutschland ihre beeindruckende

Länderspielkarriere. Die Stürmerin,

die 2008 die Fußballerwahl in Niedersachsen

gewann, geht künftig nur noch für den

VfL auf Torejagd.

Überragend schlägt sich auch die

zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg in

der Frauen-Regionalliga Nord. Das Team

von Trainerin Petra Damm sorgt als Aufsteiger

für Furore, eilt – auch im NFV-Pokal –

von Sieg zu Sieg und steht vor dem Durchmarsch

in die 2. Bundesliga. Allein das Torverhältnis

von 70:1 aus zwölf Spielen

spricht Bände, mit welcher Überlegenheit

die VfLerinnen die Liga beherrschen. Auch

der TSV Havelse, der vom ersten Spieltag an

Kopf an Kopf mit der Wolfsburger Konkurrenz

marschierte und zunächst ebenfalls

ohne Punktverlust blieb, musste im letzten

Spiel vor der Winterpause bei der 0:5-

Heimniederlage die Ausnahmestellung des

Gegners neidlos anerkennen.

Eine gute Rolle spielen zudem die

Wolfsburger B-Juniorinnen in der neu eingeführten

Bundesliga Nord/Nordost.

Punktgleich mit den ebenfalls starken

Mädchen vom SV Meppen sind die Wolfs-

Januar 2013

Macht es Wolfsburg

den Bayern nach?

Rasanter Höhenflug des niedersächsischen Frauenfußballs –

Während die Erste vom VfL auf drei Hochzeiten tanzt, steht die Zweite vor dem

Durchmarsch – Gehört Meppen bald zu den ersten Adressen?

Auf einem rasanten Höhenflug befinden sich die Fußball-Frauen vom VfL Wolfsburg. Lena Goeßling

bestaunt die Flugkünste ihrer Mitspielerin Zsanett Jakabfi, die im Spitzenspiel gegen 1. FFC

Frankfurt (4:2) das 2:1 erzielte. Foto: imago

burgerinnen als Tabellenvierte in die Winterpause

gegangen und liegen nur drei

Punkte hinter Spitzenreiter 1. FFC Turbine

Potsdam.

Bleibt die 2. Frauen-Bundesliga Nord,

in der einmal nicht der VfL Wolfsburg – weil

nicht vertreten – die Akzente setzt, sondern

Herbstmeister SV Meppen der Topfavorit zu

sein scheint. Mit sechs Punkten Vorsprung

vor dem ebenfalls beachtlich aufspielenden

BV Cloppenburg gehen die von Maria Reisinger

trainierten Blau-Weißen in die Winterpause.

Wenn die Emsländerinnen auch

im neuen Jahr ihre Erfolgsstory fortschreiben

können, wird in der kommenden

Spielzeit auch die MEP-Arena zu den ersten

Adressen im deutschen Frauenfußball

zählen. bo


DFB-Ehrenamtspreis

8

Burkhard Wengorz ist ein akribischer

Arbeiter für den Fußball-Nachwuchs.

Der Fußball-Liebhaber wohnt praktisch

nur einen Steinwurf entfernt von der zentralen

Anlaufstelle der Lilienthaler Fußball-

Jugend, dem Sportzentrum Schoofmoor.

„Die Lage ist ideal für mich. Das sind kurze

Wege", freut sich Burkhard Wengorz (der

nicht motorisiert ist) über die geringe Entfernung

zur Trainings- und Spielstätte. Der 57-

Jährige trainiert aktuell die U 16-Junioren des

SV Lilienthal/Falkenberg in der Kreisliga

Osterholz.

Wer dem engagierten Jugendbetreuer

einen Besuch abstattet, dem bleiben viele

Utensilien des Fußballsports nicht verborgen.

Wimpel, Bälle und Bilder als Erinnerungen an

Spiele, Turniere und Jugendfreizeiten verschönern

das Büro im Obergeschoss. Ein

Blick in einen Schrank unterstreicht die Sammelleidenschaft

des Lilienthalers. Burkhard

Wengorz besitzt viele Ordner mit unzähligen

Fußball-Presseartikeln seiner Stammvereine

TV Lilienthal und SV Lilienthal/Falkenberg.

Dabei sind auch Stadionzeitungen, an denen

der Jugendhelfer durch seine regelmäßigen

Beiträge mitwirkte. Burkhard Wengorz hob

die Stadionzeitungen des TV Lilienthal (Erstausgabe:

10. August 1986) und des SV Lilienthal/Falkenberg

(Erstausgabe: 23. August

1992) aus der Taufe.

Wengorz zieht sich gerne in sein Arbeitszimmer

zurück, um Events für die Kids

zu organisieren. „Die Planung ist mein Ding.

Da gehe ich drin auf“ - der Multi-Funktionär

ist ein wenig stolz auf sein Organisationstalent.

Im Rückzugsraum im Obergeschoss reifen

die Ideen, die den Kindern auf so mancher

Erlebnistour Freude bereiten sollen. Die

Praxis auf dem Rasen mit den Kindern sorgt

dann für den Ausgleich zur Büroarbeit.

Wengorz: „Ich brauche den Ball und das

Training.“

Ehrenamtlich hat sich Wengorz in der

Vergangenheit auf vielfältige Weise beim

TV Lilienthal und beim SV Lilienthal/Falken-

Januar 2013

„Da gehe ich drin auf“

Der DFB ehrt das ehrenamtliche Engagement von

47 Niedersachsen mit der Vergabe des Ehrenamtspreises 2012

Im NFV-Kreis Osterholz ist Burkhard Wengorz (Mitte) bereits als Ehrenamtspreisträger ausgezeichnet

worden. Das Foto zeigt den Jugendbetreuer mit dem Kreisvorsitzenden Eckehard Schütt

(l.) und dem Vereinsvorsitzenden des SV Lilienthal/Falkenberg, Michael Simon. Foto: Kiehn

berg eingebracht. Viele Fußball-Kinder und

auch viele inzwischen längst Erwachsene

haben es Burkhard Wengorz mit zu verdanken,

dass die Vereine internationale Kontakte

knüpften.

Der Jugendbetreuer organisierte allein

17 Jahre lang Spanien-Fahrten, stellte zudem

Kontakte nach Dänemark, Norwegen, Italien,

Frankreich und zur Partnergemeinde Stadskanaal

(Niederlande) her. Burkhard Wengorz

leitete darüber hinaus etliche Jugendfreizeiten

in Berlin und Schönhagen (Ostsee) für

den Fußball-Nachwuchs aus der Gemeinde

Lilienthal in die Wege. „Es macht mir viel

Spaß. Der Kick kam über den Landkreis

Osterholz. Da habe ich viele Jugendfahrten

mitgemacht“, sagt der Lilienthaler zu seiner

Neigung, dem Nachwuchs mit Rat und Tat

zur Seite zu stehen.

Drei besondere Auszeichnungen dekorieren

die gute Stube. Burkhard Wengorz

durfte für seine Verdienste die Verleihungsurkunde

der Gemeinde Lilienthal (1996), die

Silberne Ehrennadel des Kreisfußballverbandes

Osterholz (1997) und die Kreisehrennadel

des Niedersächsischen Turnerbundes

(NTB, 2000) in Empfang nehmen. Die NTB-

Urkunde rührt von seinem jahrzehntenlangen

Engagement für den TV Lilienthal her.

Der Fußball-Fan von Borussia Dortmund hat

um seine ehrenamtliche Tätigkeit aber nie einen

großen Aufstand gemacht. „Ich bin

mehr so der Typ, der im Hintergrund arbeitet“,

sagt Wengorz.

Der Jugendbetreuer fühlt sich in der

Siedlung pudelwohl. Burkhard Wengorz:

„Ich habe nette Nachbarn, die mich unterstützen

und helfen. Es herrscht eine tolle

Atmosphäre.“ Der Angestellte der Stadt Bremen

tauscht immer wieder Gedanken aus,

um Anregungen für die Jugendarbeit zu erhalten.

„Die vielen Kontakte öffnen einem

die Türen“, betont der bodenständig gebliebene

Jugendpfleger.

Burkhard Wengorz steht stellvertretend

für über eine Million Menschen, die sich in

Deutschland ehrenamtlich rund um den

Fußball engagieren und ohne deren Einsatzwillen

und Begeisterungsfähigkeit in den

Vereinen wohl kaum etwas funktionieren

würde. Diesen Frauen und Männern möchte

der DFB Dank sagen. Deshalb wird der

DFB-Ehrenamtspreis in diesem Jahr deutschlandweit

bereits zum 16. Mal vergeben.

Auch in den Kreisen des Niedersächsischen

Fußballverbandes. Je ein Mann oder eine

Frau, die sich wie Burkhard Wengorz in besonderem

Maße ehrenamtlich engagieren,

werden geehrt und dürfen mit ihrem

Lebenspartner im kommenden Jahr vom

22. bis 24. März am Dankeschönwochende

des NFV im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen

teilnehmen. Reiner Tienken

Die niedersächsischen Ehrenamtspreisträger 2012

Bezirk Braunschweig: Inken Wittich (TSV Germania Lamme, Kreis Braunschweig), Klaus-Dieter Glindemann

(SV Meinersen/Ahnsen/Päse, Kreis Gifhorn), Hartmut Isecke (DJK Desingerode, Kreis Göttingen), Jörg

Göttling (SC Harlingerode, Kreis Nordharz/Goslar), Silvia Czok (TSV Fichte Helmstedt, Kreis Helmstedt), Harald

Engelhardt (FC Lindau v. 1921, Kreis Northeim-Einbeck), Jürgen Oppermann (FC Eisdorf, Kreis Osterode), Gerald

Wiedenroth (SSV Plockhorst, Kreis Peine), Herbert Winde (MTV Lichtenberg, Kreis Nordharz/Salzgitter),

Günther Brandes (TSV Destedt, Kreis Nordharz/Wolfenbüttel), Uwe Sülberg (SSV Vorsfelde, Kreis Wolfsburg).

Bezirk Hannover: Heinfried Lues (TV Neuenkirchen, Kreis Diepholz), Karsten Hoppe (MTSV Aerzen 04,

Kreis Hameln-Pyrmont), Martin Becker (TSV Bemerode, Kreis Hannover-Stadt), Wilfried Gehrke (TSV Mariensee-Wulfelade,

Kreis Hannover-Land), Konrad Nave (TSV Giesen, Kreis Hildesheim), Dietmar Larusch (FC 08

Boffzen, Kreis Holzminden), Holger Schmidt (TuS Drakenburg, Kreis Nienburg), Ulrich Schendel (TSV Algesdorf,

Kreis Schaumburg).

Bezirk Lüneburg: Thorsten Kampe (TuS Bröckel, Kreis Celle), Michael Buhlmann (TSV Altenwalde,

Kreis Cuxhaven), Detlev Klaczynski (SG Lindwedel-Hope, Heidekreis), Dieter Allerding (SG Salzhausen-Garlstorf,

Kreis Harburg), Andreas Stahlbock (VfL Breese-Langendorf, Kreis Lüchow-Dannenberg), Klaus Knupper

(SV Eintracht Lüneburg, Kreis Lüneburg), Burkhard Wengorz (SV Lilienthal-Falkenberg, Kreis Osterholz),

Michael Schröder (TSV Groß Meckelsen, Kreis Rotenburg), Horst Wiebusch (VfL Stade, Kreis Stade), Helmut

Böttger (MTV Gerdau, Kreis Uelzen), Christian Vortmann (SV Hönisch, Kreis Verden).

Bezirk Weser-Ems: Gerhard Hasseler (TuS Vorwärts Augustfehn, Kreis Ammerland), Ingo Janßen (SV

Eintracht Plaggenburg, Kreis Aurich), Maik Suchowierz (SG Borussia Ringe, Kreis Grafschaft Bentheim), Albert

Schlangen (BC Ermke, Kreis Clopppenburg), Knut Hinrichs (TV Jahn Delmenhorst, Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst),

Reiner Groenewold (SV Petkum, Kreis Emden), Heinz Eilers (VfL Emslage, Kreis Emsland), Christopher

Bruns (TuS Dangastermoor, Kreis Friesland), Hermann Weiland (VfR Heisfelde, Kreis Leer), Jürgen Merz

(FC Huntlosen, Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst), Bertus Hassebrock (Post SV Oldenburg, Kreis Oldenburg-

Stadt), Gerd Böwer (TuS Eintracht Rulle, Kreis Osnabrück-Land), Martin Elgert (Osnabrücker SC, Kreis Osnabrück-Stadt),

Tom Jeck (SV Rot-Weiß Damme, Kreis Vechta), Michael Wetsch (1. FC Nordenham, Kreis Wesermarsch),

Torben Schlapkohl (WSC Frisia Wilhelmshaven, Kreis Wilhelmshaven), Holger von Essen (SC Denum,

Kreis Wittmund).


Als Pionier sind wir aus dem Sportanlagenbau mit

jahrzehntelanger Erfahrung unserer Spitzenkräfte

nicht mehr wegzudenken.

Wir stehen Ihnen als Partner für alle Fragen des

Sportstättenbaus zu Verfügung.

Darüber hinaus bauen und liefern wir als

Gesamtanlagen Kunst- und Naturrasenplätze

sowie Kleinspielfelder und

Laufbahnen in Kunststoffausführungen.

„Qualität ist

das Anständige“

Sicherheit

Friedrich Schillings flammender Appell

Vorsitzender des BSV Rehden gegen Ausbau der Arenen zu „Gefängnissen“

Eugen Gehlenborgs Antrittsbesuch beim

BSV Rehden erwies sich für die Gastgeber

als gute Gelegenheit, dem Vorsitzenden

des Norddeutschen Fußball-Verbandes

(NFV) einiges mit auf den Weg ins Bremer

NFV-„Hauptquartier“ zu geben.

„Für uns ist es wichtig, dass wir als kleine

und neue Regionalliga-Vereine vom großen

Verband mitgenommen werden“, unterstrich

Rehdens Vereinsvorsitzender Friedrich Schilling

vor dem Punktspiel gegen Mitaufsteiger

VfR Neumünster. Klare Worte fand er zu der

aktuellen Sicherheitsdiskussion, die im Oktober

mit der Forderung nach Absperrungen

für alle Stehplatzbereiche ihren Anfang nahm:

„Wir hoffen nicht, dass wir unser schönes Stadion

zu einem Gefängnis ausbauen müssen,

falls die Statuten irgendwann vorsehen sollten,

dass jeder Zuschauer, und sei er noch

so harmlos, durch Gitterstäbe aufs Spielfeld

sehen muss.“

Als Beispiele nannte er die wirklich ungefährlichen

Anhänger des BSV Rehden: „Vor jedem

Auswärtsspiel werden wir vom gastgebenden

Verein gefragt, wie viele Fans von uns

ungefähr mitfahren.“ Die Antwort bewege

sich meist in einer Größenordnung von „zehn

oder 20 – davon sind die meisten Rentner, hinzu

kommen ein paar Frauen. Die muss man

wirklich nicht in einen Käfig sperren.“ Schilling

erinnerte daran, dass der BSV seine Hausaufgaben

gemacht und für „Risiko-Spiele“ einen

separaten Gästeblock geschaffen habe.

Doch danach stand zwischenzeitlich

mitten in der laufenden Spielzeit

die Forderung vom Verband

im Raum, rund ums komplette

Stadion einen 2,20 Meter hohen

Zaun zu ziehen. „Unser wichtigstes

Anliegen ist, dass wir davon

verschont bleiben“, appellierte

Schilling an Gehlenborg: „Wir

wollen keine Festung bauen

müssen!“

Der Verbands-Boss aus Garrel

verstand die Sorgen und räumte

ein, „dass wir in gewisser Weise

Getriebene sind: Die Innenminister

der Bundesliga sagen, dass die

Fußballvereine mehr eigene Infrastruktur

schaffen müssen.“ Sonst

drohe der Abzug von Polizeibeamten

als Sicherheitspersonal für

die Spiele. „Da es sich aber um eine

neu geschaffene Regionalliga

handelt, wollten es einige von uns

besonders gut machen“, umschrieb Gehlenborg

die nachträglichen Überlegungen der Sicherheitskommission

mitten in der laufenden

Saison. Allerdings bat er ebenso um Verständnis

– und berichtete von seinen eigenen Erfahrungen

beim Besuch des DFB-Pokalspiels zwischen

dem TSV Havelse und dem VfL Bochum,

„wo ich fast selbst in einem solchen Käfig gelandet

wäre“. So weit kam es nicht, doch in

einem Block brannten plötzlich Bengalos.

Eugen Gehlenborg (l.) hörte sich am Rande des Regionalliga-

Spiels zwischen dem BSV Rehden und dem VfR Neumünster

interessiert die Sorgen der Vereinsvorsitzenden Friedrich Schilling

(Rehden, rechts) und Detlef Klusemann (Neumünster, Mitte)

um zu strikte Vorschriften an. Foto: Krüger

Komme es dann zu Personenschäden, stehe

zwangsläufig die Frage an den NFV im Raum:

„Habt ihr alles getan, um dies zu verhindern?“

In Rehden drohte dieses Szenario auch

am Rand des 2:1-Heimsiegs gegen Neumünster

nicht. Sowohl der BSV-Anhang als auch

die knapp 40 mitgereisten Fans der „Veilchen“

feuerten friedlich ihre Teams an. So

soll’s bleiben. Cord Krüger

Januar 2013 9


Vorstandssitzung

10

Johannes Budde (Satzungskommission) thematisierte

die Anträge auf Ordnungsänderungen.

Zum Jahreswechsel erhalten rund 60

Vereine des Niedersächsischen Fußballverbandes

Post aus Barsinghausen.

In dem Schreiben werden sie zum

letzten Mal gebeten, ihre Einzugsermächtigung

zur Durchführung des Lastschriftverfahrens

für Beiträge und Gebühren zu

erteilen. Kommen die angeschriebenen

Klubs dieser Bitte bis zum 31. Januar 2013

nicht nach, werden ihnen die durch den

erhöhten Verwaltungsaufwand entstehenden

Kosten künftig in Rechnung gestellt.

„Die Weigerung am Lastschriftverfahren

teilzunehmen bereitet unseren Schatzmeistern

auf Kreis- und Bezirksebene nur

zusätzliche und unnötige Arbeit. Diesen

60 Vereinen fehlt die Solidarität gegenüber

den übrigen 2.540, die sich dem Verfahren

angeschlossen haben. Dies vermögen

wir nicht länger einzusehen“, erklärte

NFV-Präsident Karl Rothmund auf der Vorstandssitzung

des Verbandes am 24. November

im Sporthotel Fuchsbachtal.

In seinem Bericht ging Rothmund zudem

auf das neue Niedersächsische Sportfördergesetz

ein. Den (inzwischen verabschiedeten)

Gesetzentwurf bezeichnete er

als „Meilenstein in der Sportpolitik unseres

Landes.“ Durch das neue Gesetz wird die

Finanzierung des Sports auf eine breite

Grundlage gestellt. Es ist ein eigenständiges

Leistungsgesetz, das die Rahmenbedingungen

für den Sport in Niedersachsen

noch weiter verbessert und Bürokratie abbaut.

Die bisherige Finanzhilfe sowie die

Zuwendungen der Ressorts aus dem Landeshaushalt

an den LSB werden zusammengefasst

und stehen dem Sport

nunmehr als feststehender Betrag zur Ver-

Januar 2013

Günter Distelrath, NFV-Vizepräsident Finanzen,

erörterte den außerordentlichen Haushalt

2013.

fügung. Insgesamt fließen dem Sport 31,5

Millionen pro Jahr zu. Von den Mehreinnahmen

aus den Glücksspielabgaben profitiert

der Sport zukünftig in Höhe von 25

Prozent.

Weiter teilte Rothmund mit, dass das

Präsidium die verpflichtende Einführung

des Buchhaltungsprogrammes Sage Office

Line für alle Gliederungen des NFV zum 1.

Januar 2014 beschlossen hat. „Der Verband

übernimmt in jedem Fall die Lizenzgebühren

für die Jahre 2014 bis 2016. Da-

Karl Rothmund informierte über die anstehenden

energetischen Sanierungsmaßnahmen

des Verbandes. Fotos: Finger

„Ein Meilenstein in der

Sportpolitik unseres Landes“

Rothmund begrüßt neues Sportfördergesetz – NFV plant umfangreiche Maßnahmen zur

energetischen Sanierung – Elektronische Passantragsstellung wird ab 1. März angeboten

nach muss hinsichtlich der Kosten neu entschieden

werden“, sagte Rothmund.

Für die kommenden Jahre hat der NFV

mehrere Baumaßnahmen geplant, die unter

der Überschrift „energetische Sanierung“

stehen. Die Investitionen in Höhe

von 1,5 Millionen Euro werden ermöglicht

durch die, so Rothmund, „exzellenten

Ergebnisse, die das Hotel und die Beteiligungs-

und Verwaltungs GmbH erzielt

haben.“ Auch der Verband werde im

Haushaltsbereich mit einem Überschuss ➤

Stades NFV-Kreisvorsitzender Paul-Reinhard Schmidt (stehend) riss das Thema „fussball.de“ an.

Rechts sein Verdener Kollege Horst Lemmermann, links Eckehard Schütt (leicht verdeckt) und

Manfred Marquardt.


echnen dürfen. Vorgesehen ist unter anderem

die energetische Sanierung von 24

Zimmern oberhalb der Karl-Laue-Halle im

Haus 2. Am Mozartweg im Haus 1 sind die

Dämmung der Außenwände, des Dachbodens

sowie vereinzelt neue Fenster ins

Auge gefasst. Zudem ist der „Stelzensaal“

(Raum Hannover) Objekt der Maßnahmen.

„Er wird entweder abgerissen oder saniert“,

sagte Rothmund und berichtete,

„dass der Landessportbund für unsere Projekte

eine Unterstützung in Aussicht gestellt

hat.“

Bei drei Gegenstimmen wurde die

Einführung einer Gebühr für die Erteilung

der Zweitspielrechte im Jugendbereich beschlossen.

Die daraus resultierenden Einnahmen

werden, so die Entscheidung des

Präsidiums, zu 50 Prozent an die Kreise

weitergereicht. Als Grundlage für die Berechnung

der Beträge dient der bestehende

Verteilerschlüssel der jährlichen Mittelzuweisung

aus dem ordentlichen Haushalt.

Einstimmig beschlossen wurde der

von Günter Distelrath (Vizepräsident Finanzen)

vorgestellte Plan für den außerordentlichen

Haushalt 2013. Auf Nachfrage

von Vechtas NFV-Kreisvorsitzenden Martin

Fischer hinsichtlich einer höheren Bezu-

Steffen Heyerhorst, Leiter des NFV-Referats

IT/Organisation/Rechtsprechung, stellte die

neue Homepage des Verbandes vor.

schussung der Kreise für deren Lehrtätigkeit

teilte Rothmund mit, dass selbst auf

Verbandsebene die für diesen Bereich zur

Vorstandssitzung

Verfügung gestellten Mittel nicht ausreichen

und das Defizit nur durch Zuführungen

aus ordentlichen Haushaltsmitteln

ausgeglichen werden kann.

NFV-Justitiar Walter Burkhard berichtete,

dass sich auch für 2012 erhebliche

Verluste bei den Mannschaftszahlen abzeichnen,

welche zu Mindereinnahmen

aus den Mitgliedsbeiträgen von rund

60.000 Euro führen. Der Vorsitzende des

Verbandslehrausschusses, Dieter Neubauer,

ging auf die NFV-Qualifizierungsmaßnahmen

ein. „Im Jahr 2011 betrug der

Anteil des NFV an der Lizenzausbildung

im DFB 17 Prozent. Das ist eine ganz tolle

Quote. Wir müssen aber darauf achten,

dass wir die Mitarbeiter, sowohl die

ehrenamtlichen als auch die hauptamtlichen,

nicht überfordern“, betonte Neubauer.

Ralf Serra, Leiter des NFV-Referats

Spielrecht/Passwesen, listete die Vorteile

auf, die sich aus der Einführung der

elektronischen Passantragsstellung ergeben.

Diese wird ab dem 1. März 2013 für

die Vereine angeboten. Folgende Vorgänge

können ab diesem Zeitpunkt online abgewickelt

werden: Antrag auf Erstausstellung,

Antrag auf Vereinswechsel und Abmeldung

eines Spielers. maf- ■

Ulrich Walter vom Förderverein des BSV Rehden (am Podium) würdigte das Wirken von Hans Wöbse. Foto: Krüger

Abschied von Hans Wöbse

500 Trauergäste erweisen dem ehemaligen 96-Präsidenten die letzte Ehre

Am 24. Oktober verstarb der ehemalige

Präsident von Hannover 96, Dr.

Hans-Hermann Wöbse, im Alter von

61 Jahren. Auf der Gedenkstunde im Stadion

seines Heimatvereins, dem Regionalligisten

BSV Rehden, erwiesen ihm über

500 Trauergäste die letzte Ehre.

Zu den Rednern zählte auch Valentin

Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender

des Bundesligisten Hannover 96. Er

würdigte den Einsatz Wöbses als Präsident

in den Jahren 1996 und 1997, als

sich die „Roten“ nach dem Abstieg in

die Drittklassigkeit in schwerer See befanden

und durch Wöbses Handschrift

eine neue Mannschaft mit Talenten aus

den eigenen Reihen entstand (unter

anderem Fabian Ernst und Gerald Asamoah).

„Dies war das Fundament für

die jetzige erfolgreiche Zeit“, erklärte

Schmidt.

Der gebürtige Rehdener Hans Wöbse

lernte bei den Schwarz-Weißen von

der Pike auf das Fußball-Einmaleins. Im

Herrenalter schnürte er unter anderem

für BW Lohne und den Verbandsligisten

Friesen Hänigsen die Stiefel, ehe er 1982

als Trainer zum BSV Rehden zurückkehrte.

Den führte Wöbse, der seine A-Lizenz

zusammen mit Jupp Heynckes erworben

hatte, prompt zum Bezirksklassen-Aufstieg.

Auch nach seinem Abschied riss

der Kontakt zu Rehden nie ab – das änderte

sich selbst nicht, als er sich in Lehrte

als Zahnarzt eine Praxis aufbaute.

„Hans hat den BSV Rehden immer unterstützt“,

sagte sein einstiger Mannschaftskollege,

der heutige BSV-Vereinsvorsitzende

Friedrich Schilling. Cord Krüger

Januar 2013 11


Vermischtes

12

Reinhard Grindel, 1. Vizepräsident des

Niedersächsischen Fußballverbandes,

gehörte vom 10. bis 13. Dezember

zur Delegation des Deutschen Fußball-

Bundes (DFB), die unter der Führung von

Präsident Wolfgang Niersbach Israel besuchte.

Sportlicher Anlass war die Länderspielreise

der deutschen U 18-Nationalmannschaft.

Im Rahmen des Aufenthaltes gedachten

die Gäste der Opfer der NS-Diktatur.

Nach einem Besuch der Gedenkstätte

„Beit Theresienstadt“ führte sie ihr

Weg am Tag darauf nach „Yad Vashem“,

der weltweit größten Gedenkstätte für

Holocaust-Opfer. Am Janusz-Korczak-

Denkmal wurde eine Gedenkfeier abgehalten,

bei der zunächst Avi Luzon, der

Präsident des israelischen Fußballverbandes

IFA, einige Worte an die Jugendlichen

richtete. Er dankte dabei Wolfgang

Niersbach für die Tradition, dass jedes

Jahr eine DFB-Delegation nach Israel

reist.

Für die Jugend sei es wichtig, aus

der Geschichte zu lernen und dafür zu

sorgen, dass Fußball und Gesellschaft

zusammenstehen und sich gegenseitig

Respekt entgegenbringen, so Luzon. Zudem

lobte er die enge Verbundenheit

der beiden Verbände und verdeutlichte,

dass er und sein Verband die Tradition

der deutschen Besuche weiter unterstützen

werden.

Wolfgang Niersbach bedankte sich

bei seinem Kollegen und sagte: „Die Besuche

sind für uns besondere Begegnungen.

Es ist uns ein Anliegen, mit jungen Menschen

nach Israel zu reisen, um sie für die

Geschichte zu sensibilisieren." Der DFB-

Präsident richtete ein Appell an die Jugendlichen:

„Die Botschaft, die hier vermittelt

wird, sollt ihr nach Deutschland

mitnehmen - in die Heimat, in das Umfeld,

Januar 2013

Grindel besucht Yad Vashem

NFV-Vize begleitete die deutsche U 18-Nationalmannschaft nach Israel

Reinhard Grindel (links) und Wolfgang Niersbach gedachten der Opfer der NS-Diktatur.

in den Verein. Setzt euch ein, wenn jemand

auf Grund seiner Religion, seiner

Hautfarbe oder sexuellen Orientierung diskriminiert

wird!"

Neben der DFB-Delegation, zu der

auch die Vizepräsidenten Hermann Korfmacher

und Dr. Rainer Koch, Sportdirektor

Robin Dutt sowie Andreas Michaelis

(Deutschlands Botschafter in Israel) gehörten,

nahmen auch Vertreter des Israelischen

und Serbischen Fußball-Verbandes

an dem Besuch in „Yad Vashem“ teil.

Sportlich kam es nur zu einer Begegnung.

Durch Tore des Karlsruhers Kevin

Akpoguma (12. Minute), des Frankfurters

Marc Stendera (57., 62.) sowie des Stuttgarters

Felix Lohkemper (77.) gewannen

die deutschen U 18-Junioren gegen Israel

mit 4:1. Die vorgesehene Partie gegen

Serbien, das ebenfalls an diesem Drei-

Länder-Turnier teilnahm, fiel dagegen

aus, da die deutsche Delegation aufgrund

starker Schneefälle am Frankfurter

Flughafen erst einen Tag später als vorgesehen

abreisen konnte. Im 24-köpfigen

Aufgebot von DFB-Trainer Horst Hrubesch

stand kein Spieler eines niedersächsischen

Vereins. dfb/maf

Adrian Nikci, Schweizer U 21-Nationalspieler

und seit Sommer 2012 bei Hannover

96 unter Vertrag, besuchte im September

die Kinderkrebsstation der Medizinischen

Hochschule Hannover. Dabei überreichte er

einen Scheck von 3.500 Euro an den Verein

für krebskranke Kinder e.V. Hannover und

nahm sich anschließend Zeit für die kleinen

Patienten. Bei dem Betrag handelt es sich um

den Erlös des Super Cup 2012. Das Turnier für

Freizeitfußballmannschaften aus der Region

Hannover wird seit 26 Jahren vom Barsinghäuser

Klaus Rokitta organisiert. Traditionell

kommen die dabei eingenommenen Gelder

dem von Bärbel Dütemeyer geführten Verein

zugute. Adrian Nikci feierte zum Saisonauftakt

gegen Schalke 04 einen Traumeinstand,

als er nach seiner Einwechselung den 2:2-

Endstand erzielte. Ende September erkrankte

der in Sarajevo geborene Mittelfeldspieler jedoch

an einer Hirnhautentzündung. Seitdem

kam er in der Bundesliga nur noch einmal

zum Einsatz (im November beim 0:5 gegen

Bayern München), wurde aber in der Europa

League gegen Twente (0:0) und Levante (2:2)

berücksichtigt.


Namen & Nachrichten

14

Januar 2013

Tobias Steffen, ehemaliger Auswahlspieler

des NFV, feierte Ende 2012 sein Debüt

in der Europa League. Für Bayer 04 Leverkusen

lief er in den beiden letzten Spielen der

Gruppenphase bei Metalist Charkiw (0:2) und

zu Hause gegen Rosenborg Trondheim (1:0)

auf. Der 1992 in Leer geborene Stürmer steht

seit 2009 beim Werksklub unter Vertrag. In

der Saison 2010/11 wurde er mit 16 Treffern

Torschützenkönig der A-Jugend Bundesliga-

West, obwohl er mit Beginn der Rückrunde in

die Regionalliga-Mannschaft „hochgeholt“

wurde und anschließend nur noch dort zum

Einsatz kam. Im Sommer 2011 wechselte er

auf Leihbasis zum Zweitligisten Energie Cottbus,

für den er zwei Meisterschaftsspiele bestritt.

Durch das Inkrafttreten des Lizenzspielervertrages

zum 1. Juli 2011 entfielen gemäß

den DFB-Richtlinien an seine früheren Vereine

Ausbildungsentschädigungen. So durfte

sich der SV Eiche Ostrhauderfehn, bei dem

Tobias Steffen 1997 im Alter von fünf Jahren

begonnen hatte, über die Summe von 2.250

Euro freuen. Es folgte Tura 07 Westrhauderfehn,

der 337,50 Euro erhielt, ehe Steffen

zum BV Cloppenburg (8.100 Euro für die Zeit

vom 1. August 2006 bis 31. Juli 2008) wechselte.

Über den VfL Osnabrück (4.050 Euro,

1. August 2008 bis 31. Juli 2009) gelang der

Sprung nach Leverkusen (7.762,50 Euro;

1. August 2009 bis 30. Juni 2011). Bei Energie

Cottbus wurde Tobias Steffen allerdings nicht

glücklich, so dass er bereits in der Winterpause

an den Rhein zurückkehrte und seit März

2012 wieder für Bayer 04 auf Torejagd geht.

Für die zweite Mannschaft erzielte er in der

aktuellen Regionalliga-Saison bisher sieben

Treffer in 22 Spielen (Stand 20. Dezember

2012). Foto: imago

Katharina Börger (vordere Reihe, 4. von rechts) vom SV Meppen gehört zu den erfolgreichen Absolventen des jüngsten NFV-Lehrganges

zum Erwerb der Trainer C-Lizenz Leistungsfußball. Unter der Regie von NFV-Verbandssportlehrer Wulf-Rüdiger Müller (vorne rechts) standen in der

Sportschule Barsinghausen 120 Stunden auf dem Lehrplan. Zwei Frauen und 30 Männer bestanden schließlich die Prüfung, die von Britta Carlson,

Martin Mohs, Thomas Nörenberg (alle NFV-Verbandssportlehrer), Bernhard Augustin, Jürgen Betzold (beide NFV-Stützpunktkoordinatoren) sowie

Müller abgenommen wurde. Die erfolgreichen Absolventen: Katharina Börger (SV Meppen), Alexandra Thöle (VfL Oythe), Edis Bajrovic (MTV Engelbostel-Schulenburg),

Dorin Chimiuc (SVG Haste), Christian Engels (SV Borussia 08 Neuenhaus), Henning Geerdsen (TuS Lingen), Ron Glindemann (MTV

Gifhorn), Tim Hoffmann (TuS Hasbergen), Sheikh-Adama Joof (VfB RW Braunschweig), Carsten Knaak (SV Lauenbrück), Onur Köse (TSV Limmer), Andreas

Kreiling (SV Nortrup), Frank Leuschner (TuS Westerhausen-Föcking), Waldemar Meglin (TSV Wiepenkathen), Falk Mesecke (TSV Kirchdorf), Henning

Porth (TuS Güldenstern Stade), Oliver Prause (SV Quitt Ankum), Marcel Rasche (SC Paderborn), Alexander Reckewell (FTSV Altenwerder von

1918), Tim Reddersen (TuS Finkenwerder), Gunnar Richter (MTV Banteln), André Schlünß (Viktoria Harburg), Tino Schulz (Eintracht Elbmarsch), Kiron

Schulze (DJK BW Hildesheim), Jürgen Stecker (TSV Wiepenkathen), Andy Steinmann (SV Rödinghausen), Carlos Tavares (Braunschweiger SC Acosta),

Gunnar Teschner (SV Alfeld), Jens Tiemann-Gorny (SF Schledehausen), Sebastian Vinke (SV Hesepe-Sögeln), Joshua von Glahn (FC Hagen/Uthlede),

Björn Wnuck (BSV SW Rehden). Foto: Finger


Verona Pooth, geborene Feldbusch und

geschiedene Bohlen, war Stargast bei

der Jahrhundertfeier des SV Meppen.

Über 400 Gäste, darunter auch der 1. Vizepräsident

des NFV, Reinhard Grindel (links),

hatten am 30. November den Weg in den

Emslandsaal Kamp gefunden. Zu den Höhepunkten

der Veranstaltung zählten die Vorstellung

der durch die Leser der Meppener

Tagespost gekürten Jahrhundertelf sowie die

Ehrung von Wolfgang Gersmann, Rainer

Persicke und Gerd van Zoest. Die drei gelten

als die „Architekten“ der Meppener Erfolgsgeschichte

der 80er und 90er Jahre, die den

SV zum Kultclub machte. „Ihr seid Deppen,

spielt nächstes Jahr in Meppen“, hallte es

durch die Stadien der Ersten Liga, wenn der

Gegner in Abstiegsgefahr schwebte. Denn

der SVM galt lange Zeit als Synonym für

grauen Zweitliga-Alltag. Nicht zuletzt durch

das legendäre Zitat von Deutschlands ehemaligem

Nationaltorwart Harald „Toni“ Schumacher,

der 1988 nach dem Abstieg seines

Bundesligisten Schalke 04 empört verkündete:

„Ich spiele doch nicht in Meppen.“ Dabei

war der Klub aus dem Emsland, so der NDR in

seinem Online-Bericht, „alles andere als grau

und langweilig, vielmehr ein sympathischer

Gegenentwurf zum Kommerz-Fußball“.

Begonnen hatte das Meppener Fußball-

Märchen 1987 mit dem sensationellen Aufstieg

in die 2. Liga. Anschließend etablierte

sich der Klub aus der emsländischen Provinz

im deutschen Profifußball und stand 1995 sogar

vor dem Sprung in die 1. Liga, als er nach

30 Spieltagen den aufstiegsberechtigten drit-

Namen & Nachrichten

ten Platz belegte. Drei Niederlagen in Folge

ließen diesen Traum allerdings platzen. 1998

bedeutete der Abstieg aus Liga zwei den Abschied

von der Profibühne, auf die der Verein

bis heute nicht zurückgekehrt ist. Das 100jährige

Jubiläum feierten die am 12. November

1912 als „Fußballclub Amisia Meppen“

gegründeten Blau-Weißen als Viertligist (Regionalliga

Nord). Auf der Geburtstagsparty

wurden Gersmann, der den Verein jahrzehntelang

geführt hatte, und van Zoest, der ehemalige

Manager, mit der silbernen Ehrennadel

des NFV ausgezeichnet. Die Verleihung

nahmen Reinhard Grindel und der emsländische

NFV-Kreisvorsitzende, Hubert Börger

(2. von links), vor. Unterstützt wurden sie

vom NFV-Ehrenamtsbeauftragten Hermann

Wilkens (rechts). Foto: Dr. Scholz

Youri Mulder, einstiger Kultstürmer

des FC Schalke 04 und inzwischen Co-Trainer

bei Twente Enschede, gastierte mit dem derzeitigen

Tabellenzweiten der niederländischen

Eredivisie in Barsinghausen. Am Tag

vor dem vorletzten Europa Legaue-Gruppenspiel

bei Hannover 96 (0:0) checkte das Team

von Trainer Steve McClaren im Sporthotel

Fuchsbachtal ein. Während die Niedersachsen

die K.o.-Phase in der Europa League erreichten,

musste Twente die Segel streichen. Der

niederländische Meister von 1926 und 2010

belegte in Gruppe L mit vier Punkten nur den

letzten Platz hinter 96 (12 Punkte), UD Levante

(11 Punkte) und Helsingborgs IF (4 Punkte).

Das Hinspiel zwischen Twente und den

„Roten“ endete 2:2, nachdem die Gastgeber

bereits mit 2:0 geführt hatten. Zum Aufgebot

der Niederländer gehörte in Hannover mit

Mirco Born ein 18-jähriger Spieler, der bereits

häufig in Barsinghausen zu Gast war. Der

ehemalige Meppener und langjährige Auswahlspieler

des NFV wechselte 2008 in

den Nachwuchsbereich von Twente. Steve

McClaren beorderte den mehrfachen deutschen

Junioren-Nationalspieler kürzlich in

den Kader der 1. Mannschaft. Foto: Borchers

Januar 2013 15


Robert-Enke-Stiftung

16

Teresa Enke nahm stellvertretend für die drei Partner den Pokal „Ausgewählter Ort“ entgegen. Von links: Dr. Valentin Markser (Deutsche Gesellschaft

für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, DGPPN), Christof Ruppert (Deutsche Bank), Uli Quaas (Deutschland - Land der Ideen), Prof. Dr.

Peter Falkai (DGPPN-Präsident), Teresa Enke, Prof. Dr. Dr. Frank Schneider (Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am

Universitätsklinikum Aachen), Jan Baßler (Geschäftsführer Robert-Enke-Stiftung), Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg (Rektor der RWTH Aachen), Dr.

Frank Bergmann (1. Vorsitzender des Berufsverbandes der deutschen Nervenärzte). Foto: Schulzki

Schnelle Hilfe für Profis von Profis

Mit Unterstützung der Robert-Enke-Stiftung ist am Universitätsklinikum Aachen ein Netzwerk von

Psychiatern und Psychotherapeuten entstanden. Diese kümmern sich um psychisch erkrankte Leistungssportler.

Dafür gab es den Preis „Ausgewählter Ort“ anlässlich der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.

„Deutschland – Land der Ideen“ ist

der Name einer Kampagne, die vor acht

Jahren in Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft

2006 ins Leben gerufen

wurde. Aus ihr hat sich inzwischen eine

langfristig angelegte Standortinitiative

entwickelt, die das Ziel verfolgt, im In- und

Ausland ein positives Deutschlandbild zu

vermitteln und die Stärken des schwarzrot-goldenen

Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes

zu betonen.

Ein Projekt der Initiative ist der

bundesweite Wettbewerb „365 Orte im

Land der Ideen“. Im Rahmen dieses Wettbewerbs

präsentiert sich an jedem Tag im

Jahr ein Unternehmen, eine Institution, eine

soziale oder kulturelle Einrichtung als

„Ausgewählter Ort“ der Öffentlichkeit.

Am 6. November 2012 waren dies in

Aachen die Robert-Enke-Stiftung, die

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie,

Psychotherapie und Nervenheilkunde

(DGPPN) sowie die Klinik für Psychiatrie,

Psychotherapie und Psychosomatik am

Universitätsklinikum Aachen.

Mit der Wahl zum „ausgewählten

Ort“ würdigte die unabhängige Expertenjury

den Aufbau eines qualifizierten

Netzwerks von Psychiatern und Psychotherapeuten,

die sich am Universitätsklinikum

Aachen und bundesweit intensiv

um psychisch erkrankte Leistungssportlerinnen

und Leistungssportler

Januar 2013

kümmern. Stellvertretend für die drei

Partner nahm Teresa Enke, die Vorstandsvorsitzende

der Robert-Enke-Stiftung,

den Pokal entgegen.

„Psychische Krisen und Krankheiten

sind gut zu diagnostizieren und zu behandeln.

Wichtig ist jedoch, dass die

Betroffenen sich frühzeitig, das heißt

schon bei ersten Anzeichen einer Krise,

einer Erschöpfungssymptomatik oder

anderen stimmungsgebundenen Veränderungen,

professionelle Hilfe holen“,

erklärte anlässlich der Preisverleihung

Prof. Dr. Dr. Frank Schneider. Der Direktor

der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatik hat daher gemeinsam

mit der DGPPN und der Robert-Enke-Stiftung

verschiedene Beratungs-

und Weiterbildungsangebote

initiiert, um betroffenen Sportlerinnen

und Sportlern zu helfen bzw. Trainer

und andere Sportverantwortliche über

psychische Erkrankungen und ihre

Therapien zu informieren.

So hat die DGPPN beispielsweise

2010 das Referat „Sportpsychiatrie und -

psychotherapie“ gegründet, das aus dem

Universitätsklinikum Aachen heraus koordiniert

und von der Robert-Enke-Stiftung

(RES) unterstützt wird. „Das Projekt hier in

Aachen war das erste überhaupt, das wir

gefördert haben“, erklärte RES-Geschäftsführer

Jan Baßler.

Einen Arbeitsschwerpunkt bildet der

Aufbau eines qualifizierten Netzwerks von

Psychiatern und Psychotherapeuten, um

der Problematik der psychischen Erkrankungen

bei Leistungssportlern umfassend

begegnen zu können. „In Krisensituationen

muss Hilfe schnell und unbürokratisch

erfolgen“, betonte Teresa Enke.

Seit kurzem existiert außerdem ein

universitäres Netz von „DGPPN-Zentren

für seelische Gesundheit im Sport“. Die

dort tätigen Sportpsychiater beraten

selbstverständlich vertraulich. „Viele Leistungssportlerinnen

und -sportler lassen

sich aus Angst vor dem Öffentlichwerden

ihrer Probleme nicht behandeln“, berichtete

Frank Schneider.

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatik, Prof. Dr. Dr. Frank

Schneider, Tel. 0241/80 89633,

E-Mail: fschneider@ukaachen.de

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie,

Psychotherapie und Nervenheilkunde

(DGPPN), Juliane Amlacher,

Tel. 030/2404-77216,

E-Mail: j.amlacher@dgppn.de

Robert-Enke-Stiftung, Tilman

Zychlinski, Tel. 05105/775555-0,

E-Mail: info@robert-enke-stiftung.de


Integration

In der Pubertät gehen die Probleme los

Diskussionsrunden mit Osnabrücker Schülern über soziale Integration im Fußball

„Integration gelingt auch in Osnabrück

spielend!?“ – so lautete der Titel einer

Podiumsdiskussion im Schulzentrum

Sonnenhügel, zu der Moderator Harald Pistorius

(Neue Osnabrücker Zeitung) unter

anderem FIFA-Schiedsrichterin Bibiana

Steinhaus sowie den renommierten Fanforscher

Dr. Gunter A. Pilz begrüßen durfte.

Am Ende der fast zweistündigen Veranstaltung

waren sich alle einig: Es gibt noch

viel Luft nach oben.

Gleich zu Beginn des Abends stellte Pilz

fest, dass „Integration keine Einbahnstraße“

sei. Es reiche nicht aus, von Menschen mit

Migrationshintergrund zu verlangen, sich an

die hiesige Kultur anzupassen. „Offen sein

heißt auch, sich auf den anderen einzulassen“,

erklärte der Sportwissenschaftler. Bibiana

Steinhaus, die erste und bisher einzige

Frau im deutschen Profifußball forderte,

dass Thema als Chance zu sehen, statt

Angst davor zu haben.

Neben Steinhaus und Pilz komplettierten

Arben Arifaj (SV Kosova Osnabrück), Harald

Mikoleit (Blau-Weiß Schinkel) sowie die

Leiterin des Teams Integration der Stadt Osnabrück,

Seda Rass-Turgut, die Runde. Rass-

Turgut betonte, dass das Motto „Integration

fängt bei mir an“ noch nicht bei jedem angekommen

sei. Arifaj und Mikoleit berichteten

aus der Praxis, dass Migrationshintergründe

unter Kindern keine Rolle spielten.

Doch in der Pubertät, wenn die Jugendlichen

eine eigene Identität entwickelten

und die Weichen für ihr Leben stellten, gingen

die Probleme los. Die Gesellschaft konfrontiere

sie dann verstärkt mit ihrem Migrationshintergrund,

sagte Pilz. In der Folge

wenden sich die Jugendlichen den sogenannten

eigenethnischen Vereinen zu. Die

zuvor durchmischten Mannschaften, so Mikoleit,

seien im Herrenbereich „fast rein

deutsch“. Für Pilz ein Zeichen dafür, dass

sich die Jugendlichen mit Migrationshintergrund

in den Vereinen „irgendwann nicht

mehr wohlfühlen.“

Bibiana Steinhaus berichtete, dass ihrer

Erfahrung nach „die gemeinsame Sprache

der Schlüssel“ sei. Für die FIFA-Schiedsrichterin

war die abendliche Runde bereits ihr

dritter Termin an diesem 10. Dezember.

Denn bereits am Vormittag hatte sie im

Schulzentrum Sonnenhügel an zwei weiteren

Diskussionsrunden zu diesem Thema

teilgenommen. Gemeinsam mit Friedhelm

Forbriger, Mitglied der NFV-Kommission Integration,

Paul Thomik und Thomas Reichenberger

vom VfL Osnabrück sowie NFV-

Sportlehrer Marek Wanik stand sie den über

100 Schülerinnen und Schülern Rede und

Antwort.

Wanik und Thomik haben ihre Wurzeln

beide in Polen. Auf die Frage, ob es Sprach-

Paul Thomik vom VfL Osnabrück, der einen polnischen Migrationshintergrund hat, stand den

Schülern Rede und Antwort.

Bibiana Steinhaus (links) nahm im Osnabrücker Schulzentrum Sonnenhügel an drei Diskussionsrunden

zum Thema soziale Integration teil. Rechts NFV-Praktikantin Dominika Koczar, deren Wurzeln

in Polen liegen.

schwierigkeiten zwischen Spielern mit Migrationshintergrund

und deutschen Spielern

gäbe, antwortete Thomik, dessen Eltern in

den 80er Jahren als Spätaussiedler nach

Deutschland kamen: „Im Sport, besonders

im Fußball gibt es kaum Verständigungsbarrieren.

Es wird zusammen gespielt und alle

sind gleich, unabhängig ihres Aussehens

oder ihrer Herkunft. In diesem Zusammenhang

merkte Reichenberger an, dass „Spieler

mit wenigen Deutschkenntnissen bei uns

in Sprachkurse geschickt werden, damit sie

es von Anfang an leichter haben, sich im

Team zurecht zu finden“.

Die Diskussionsrunden sind Bestandteil

des Projektes „Soziale Integration“, das der

Niedersächsische Fußballverband seit dem

19. November im Schulzentrum Sonnenhügel

durchführt. Dabei wird der NFV von der

Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und

der DFB-Stiftung Egidius Braun unterstützt.

Weitere Bausteine des Projektes, das noch

bis Februar angeboten wird, sind die Ausstellung

„Ballarbeit“, die die Migration und

ethnische Minderheiten im europäischen

Fußball behandelt, ein Fußballturnier mit

spezieller Punktewertung für Fair Play und

Chancengleichheit sowie die Ausbildung

zum „Junior-Coach“.

Das 1980 im Osnabrücker Stadtteil

Sonnenhügel gebildete Schulzentrum umfasst

das Ernst-Moritz-Gymnasium, die Wittekind-Realschule

und die Felix-Nussbaum-

Schule. Alle drei sind Partnerschulen des DFB

und des VfL Osnabrück. noz/red

Januar 2013 17


Zwischenbilanz

18

Die Aufnahme zeigt eine Spielszene aus dem Freundschaftsspiel des Goslarer SC 08/Sudmerberg gegen Hannover 96. Foto: Göttinger Sportdienst

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft

in der Regionalliga Nord liefern

sich Hannover 96 II und Holstein

Kiel. Kurz vor Jahresende gewannen die

Kieler in Hannover 3:2 führen damit die

Tabelle mit drei Punkten Vorsprung an. In

der 18er-Staffel ist Niedersachsen mit

neun Mannschaften vertreten. Im Tabellenkeller

steht derzeit der SV Wilhelmshaven

(16.). Aber auch nur deshalb, weil der

Mannschaft zu Saisonbeginn sechs Punkte

abgezogen worden sind. Damit stehen die

Wilhelmshavener auf einen Abstiegsplatz.

Hintergrund des von der FIFA verhängten

Punktabzugs ist die fortbestehende

Weigerung des SV Wilhelmshaven,

auf rechtskräftigen Entscheidungen

des Internationalen Sportgerichtshofs

(CAS) und der FIFA-Disziplinarkommission

beruhenden Zahlungsverpflichtungen

gegenüber den argentinischen Klubs

Atletico River Plate und Atletico Excursionistas

nachzukommen. Nach dem ➤

Januar 2013

Eintracht Braunschweig II

dominiert die Oberliga

Wohin führt der Weg der niedersächsischen Teams in der Regionalliga Nord

und Oberliga Niedersachsen? Eine Zwischenbilanz von REINER KRAMER

Impressionen aus der

Oberliga Niedersachsen.


Wechsel des Spielers Sergio Sagarzazu

in der Saison 2007/2008 zum SV

Wilhelmshaven hatten dessen beiden

frühere Vereine unter Berufung auf

internationales Fußballrecht Ausbildungsentschädigungen

in Höhe von insgesamt

zirka 150.000 Euro geltend gemacht.

Der SV Wilhelmshaven ist seinen

Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen

(Quelle: www.dfb.de).

Eintracht Braunschweig II dominiert

die Oberliga Niedersachsen. Mit 13 Punk-

ten Vorsprung

ging die Mannschaft

in die Winterpause

und ist

damit kaum noch

von Platz eins zu

verdrängen. Dabei

zeigten sich

die Brauschweiger

vor allem auswärts von ihrer besten Seite.

Alle acht Begegnungen gewann die Eintracht.

Meisterschaft und Aufstieg in die

Regionalliga Nord rücken immer näher.

Der Zweitplatzierte, derzeit FC Hansa

Lüneburg, qualifiziert sich für die Relegation

mit den Vertretern aus Bremen,

Hamburg und Schleswig Holstein. Sollte

der Zweitplatzierte nicht aufstiegsberechtigt

sein, geht das Recht zur Teilnahme an

der Relegation an die nächstplatzierte

aufstiegsberechtigte Mannschaft über. ■

Oberliga Fair Play-Tabelle

Regionalliga Nord

Zwischenbilanz

Spiele gelb gelb- rot Punkte Quotient

1. Eintr. Braunschweig II 18 31 1 2 44 2,44

SpVgg Drochtersen-Assel 18 38 2 0 44 2,44

SV Holthausen-Biene 16 36 1 0 39 2,44

4. VfL Bückeburg 17 29 3 1 43 2,53

5. VfL Osnabrück 18 36 4 0 48 2,67

6. 1. FC Germ. Egestorf-Langr. 18 47 2 0 53 2,94

7. U.L.M. Wolfsburg 17 35 2 2 51 3,00

Lüneburger SK Hansa 18 45 1 1 54 3,00

9. TSV Ottersberg 18 42 3 1 56 3,11

10. SSV Jeddeloh 18 45 3 1 59 3,28

11. RSV Göttingen 18 47 3 1 61 3,39

12. Rotenburger SV 17 49 2 1 60 3,53

13. VfV Borussia Hildesheim 18 49 2 2 65 3,61

14. TuS Heeslingen 17 43 4 2 65 3,82

15. SC Langenhagen 18 42 4 3 69 3,83

16. TuS Celle FC 18 64 6 4 102 5,67

Zuschauertabelle

Spiele Schnitt Anzahl

1. RSV Göttingen 05 8 670 5.358

2. TuS Heeslingen 8 434 3.470

3. FC Hansa Lüneburg 10 390 3.900

4. TuS Celle FC 10 335 3.348

5. SSV Jeddeloh 9 303 2.730

6. VfV Borussia Hildesheim 8 301 2.410

7. SpVgg Drochtersen-Assel 8 273 2.185

8. SV Holthausen-Biene 7 260 1.820

9. Germ. Egestorf-Langr. 9 251 2.260

10. Eintr. Braunschweig II 10 250 2.497

11. VfL Bückeburg 9 224 2.016

12. TSV Ottersberg 11 215 2.368

13. U.L.M. Wolfsburg 8 179 1.430

14. Rotenburger SV 9 177 1.590

15. SC Langenhagen 8 162 1.300

16. VfL Osnabrück II 9 90 814

Gesamt 141 280 39.496

Oberliga Niedersachsen

Spiele Tore Punkte

1. ( 1.) Eintr. Braunschweig II 18 62:13 48

2. ( 2.) FC Hansa Lüneburg 18 43:30 35

3. ( 4.) Germ. Egestorf-Langr. 18 37:31 32

4. ( 5.) SpVgg Drocht.-Assel 18 31:18 31

5. ( 3.) U.L.M. Wolfsburg 17 37:26 30

6. ( 8.) TuS Heeslingen 17 33:27 29

7. ( 6.) SSV Jeddeloh 18 35:38 28

8. ( 7.) RSV Göttingen 05 18 23:21 27

9. ( 9.) SV Holthausen-Biene 16 20:20 24

10. (10.) VfL Osnabrück II 18 32:23 22

11. (11.) TSV Ottersberg 18 19:32 19

12. (15.) TuS Celle FC 18 27:39 17

13. (12.) Rotenburger SV 17 18:34 15

14. (13.) SC Langenhagen 18 22:46 15

15. (14.) VfL Bückeburg 17 24:39 14

16. (16.) VfV Bor. Hildesheim 18 19:45 13

Spiele Torverh. Punkte

1. Holstein Kiel 19 55:19 45

2. Hannover 96 II 19 51:24 42

3. TSV Havelse 18 28:13 35

4. VfL Wolfsburg II 19 31:14 33

5. SV Werder Bremen II 18 41:26 30

6. Goslarer SC 08/Sudmerb. 18 36:32 27

7. VfR Neumünster 19 20:30 27

8. BSV SW Rehden 17 30:27 25

9. ETSV Weiche Flensburg 17 20:26 23

10. VfB Oldenburg 18 22:24 22

11. BV Cloppenburg 18 38:44 21

12. SV Meppen 18 26:34 20

13. Hamburger SV II 19 25:34 19

14. St. Pauli II 18 21:43 19

15. VfB Lübeck 18 12:24 18

16. SV Wilhelmshaven (sW) 18 21:28 16

17. SC Victoria Hamburg 18 22:42 15

18. FC Oberneuland 17 18:33 12

Januar 2013 19


Schiedsrichter

20

Schiedsrichter-Lehrwarte gehen

multimedial ins kommende Jahr

Moderne Medien, Materialien und Methoden standen bei der Tagung im Mittelpunkt

Geballtes Fußball-Regelwissen: Aus ganz Niedersachsen reisten die Schiedsrichter-Lehrwarte zu

ihrer Tagung nach Barsinghausen an. Foto: Haase

Sie sind wahre Multi-Talente: Sie organisieren,

oft mehrfach jeden Monat,

die Lehrabende für die Fußballund

multimedial angelegte Lehrarbeit für

das Jahr 2013.

Niedersachsens Verbandsschiedsrich-

Schiedsrichter in Niedersachsens Kreisen. ter-Lehrwarte Bernd Domurat (Wilhelmsha-

Sie führen die Anwärter-Lehrgänge für ven) und Günther Thielking (Hagen) stellten

Schiedsrichter-Neulinge durch. Sie sind für die Arbeit an der Basis hochmodernes

Ansprechpartner der Öffentlichkeit bei kri- Lehrmaterial vor und diskutierten auch die

tischen Regelszenen. Und zumeist leiten Schwerpunkte, die künftig bei der Aus- und

sie regelmäßig Woche für Woche selbst Fortbildung der Jung-, Bezirks- und Landes-

noch Fußballspiele: Die Kreis-Schiedsrichliga-Schiedsrichter bei den Lehrgängen an

ter-Lehrwarte, die zu einer abwechslungs- der NFV-Sportschule gelegt werden sollten.

reichen Tagung in der Sportschule des Dabei herrschte Einigkeit, dass die Regel-

NFV in Barsinghausen zusammenkamen. kenntnis im Mittelpunkt steht. Allerdings

Im Mittelpunkt stand dabei die moderne sollten auch Themen wie Verhalten in Kon-

Januar 2013

Kreis-Schiedsrichter-Lehrwartetagung 2012

O-Töne, Zitate, Splitter und Infos

„Der Kreis-Schiedsrichter-Lehrwart organisiert

Monat für Monat mindestens einen,

oft zwei Lehrabende und muss dazu jedes

Mal ein neues, interessantes Programm

bieten. Jeder, der das mal gemacht hat,

weiß, wie anspruchsvoll diese Tätigkeit ist.“

Wolfgang Mierswa, der selbst fast ein

Jahrzehnt lang Kreis-Schiedsrichter-Lehrwart

war.


„Ein Lehrwart muss auf jede denkbare,

aber auch auf jede undenkbare Frage antworten

können.“ Jens Goldmann (Bad

Harzburg), Mitglied des Verbandsschiedsrichter-Ausschusses

und früher selbst Kreis-

Schiedsrichter-Lehrwart.


„Das Publikum bei den Lehrabenden ist

für den Lehrwart höchst anspruchsvoll, denn

alle Altersgruppen und Schichten sind vertreten:

Vom 16-jährigen Jung-Schiedsrichter

bis zum 66-jährigen ,alten Hasen‘ – vom

Schüler und Studenten über den Angestellten,

Beamten, Selbstständigen und Handwerker

bis zum Rentner und Pensionär –

vom erfahrenen Kreisklassen-Referee bis

zum DFB-Schiedsrichter. Ein bisschen Entertainer-Qualitäten

braucht man da schon.“

Wolfgang Mierswa


Ausblick Nummer 1:

„Nach den sehr guten Ergebnissen in

diesem Herbst werden wir auch im Herbst

2013 zwei Lehrgänge für Schiedsrichterin-

flikt-Situationen oder auch Auftreten, Kommunikation

und Umgang in der Öffentlichkeit

und mit den Neuen Medien Bestandteil

der Aus- und Fortbildung bleiben.

Lehrwart Bernd Domurat informierte

über die neugestaltete Homepage des NFV

und hier insbesondere auf die Download-

Möglichkeiten im Bereich der Schiedsrichter-Lehrarbeit:

Für jeden Lehrwart im Kreis,

aber auch für jeden Fußball-Interessierten

insgesamt gibt es unter „Spielbetrieb –

Schiedsrichter – Regelwerk und Regelkunde“

die vielfältigsten Informationen, Videoszenen,

Folien und Präsentationen rund um

das Fußball-Regelwerk – ein Klick lohnt sich

bestimmt.

Als besonderen Gast begrüßten die Unparteiischen

den Vizepräsidenten des NFV,

August-Wilhelm Winsmann (Heinsen), der

sich bei der Lehrwarte-Tagung ziemlich heimisch

fühlte: War „Auwi“ Winsmann doch

selbst zehn Jahre lang auf Verbandsebene

als Referee aktiv und kann auf jahrzehntelange

Erfahrung in der Lehrtätigkeit zurückblicken.

Der NFV-Vizepräsident diskutierte

mit den Lehrwarten das Thema „Gewaltprävention“

und strich heraus, wie wichtig bei

Vorfällen rund um das Spiel die Meldung der

Unparteiischen im Spielbericht ist.

Wie unverzichtbar die Arbeit der

Schiedsrichter-Lehrwarte ist, hob der Vorsitzende

des Verbandsschiedsrichter-Ausschusses,

Wolfgang Mierswa (Uetze) hervor:

„Mehr als 90 Prozent unserer Unparteiischen

sind vor allem in Spielen auf Kreisebene

aktiv. Die Kreis-Schiedsrichter-Lehrwarte

legen durch ihre hochengagierte Tätigkeit

die wesentliche Grundlage für eine

professionelle Aus- und Fortbildung. Hier,

bei den Lehrabenden an der Basis, werden

unsere Schiedsrichter regeltechnisch fit

gemacht für die Leitung der Spiele von der

Jugend bis zu den Altherren.“ Marco Haase

nen von der Kreisliga bis zur Spitzenebene

anbieten.“ Corinna Hedt (Wettmar), im

Verbandsschiedsrichter-Ausschuss verantwortlich

für Frauenfragen.


Ausblick Nummer 2:

„Ich freue mich auf jeden Besucher

beim Jung-Schiedsrichter-Turnier am 11. und

12. Januar 2013 in Lüneburg – ganz Niedersachsen

ist herzlich willkommen!“ Falko

Meyer, Mitglied des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses

Lüneburg, lud für das traditionelle

Januar-Turnier in die Salzstadt ein.


Geburtstagskind

Uwe Lindemann (Schiedsrichter-

Lehrwart des NFV-Kreises Osterholz-

Scharmbeck) ließ es sich nicht nehmen,

trotz seines Geburtstages an der Lehrwarte-

Tagung teilzunehmen und erhielt neben den

zahlreichen Glückwünschen von Obmann

Wolfgang Mierswa ein kleines Präsent.


Fortschritt oder Fessel?

Schiedsrichterinnen setzen sich mit neuen Medien auseinander

Fest in der Hand der Frauen war die NFV-

Sportschule in Barsinghausen drei Tage

lang: Schiedsrichterinnen von der Kreisliga

bis zur DFB-Ebene absolvierten zwei genauso

vielfältige wie anspruchsvolle Lehrgänge unter

der Leitung von Corinna Hedt (NFV-Verbandsschiedsrichter-Ausschuss)

und Schiedsrichter-

Referentin Antje Witteweg.

Bei beiden Kursen stand die Praxis im

Mittelpunkt: So wurden von Verbandsschiedsrichter-Lehrwart

Bernd Domurat (Wilhelmshaven)

und Antje Witteweg kritische

Szenen der Euro 2012 der Männer sowie der

WM 2011 der Frauen analysiert und mit

Blick auf die künftigen Spielleitungen der

Teilnehmerinnen in ihren Klassen diskutiert.

Bestandteil der Lehrgänge waren zudem die

theoretische und die praktisch-konditionelle

Leistungsprüfung, bei denen die Schiedsrichterinnen

„sehr, sehr positive Ergebnisse“ erzielten,

wie Corinna Hedt und Antje Witteweg

hervorhoben.

Ein besonderer Programmpunkt, bei denen

die Teilnehmerinnen „multimedial“ gefordert

waren – von der Medienanalyse über die

Gruppenarbeit bis zur eigenständig erstellten

PowerPoint-Präsentation – lief unter der Überschrift

„Soziale Netzwerke – Fortschritt oder

Fessel? Der Umgang von Schiedsrichtern mit

den neuen Medien“. Die Schiedsrichterinnen

erarbeiteten hier unter anderem Chancen und

Möglichkeiten, welche die neuen Medien,

zum Beispiel soziale Netzwerke und Kurzmitteilungs-Dienste,

für Unparteiische haben –

aber auch die vielfältigen Risiken, wenn diese

Kommunikationsmittel allzu leichtfertig genutzt

werden.

Schiedsrichter

„Schaut her, unsere Ergebnisse“: Mit Recht können die Teilnehmerinnen stolz auf ihre sehenswerten

Resultate bei der Gruppenarbeit rund um das Thema „Medien“ sein. Foto: Haase

Lehrgangsleiterin Corinna Hedt war von

den Resultaten beeindruckt: „Die Teilnehmerinnen

arbeiteten sehr engagiert mit und erarbeiteten

in der Gruppenarbeit durchweg sehenswerte

Präsentationen, die sie zudem hervorragend

darstellten. Das ist angesichts des

wichtigen Themas ,Umgang mit den neuen

Medien’ schon bemerkenswert.“ Marco Haase

Umgang mit Medienvertretern

und sozialen Netzwerken

Lehrgänge 2013:Was die Schiedsrichter künftig bewegen wird

Die NFV-Schiedsrichter-Referenten planten in Barsinghausen das Lehrgangs-Jahr 2013. Weiterhin

fester Bestandteil des Programms wird das Thema „Der Schiedsrichter in der Mediengesellschaft“

sein. Foto: Haase

Der Blick der Schiedsrichter in die Zukunft:

Die Aus- und Fortbildung im Jahr 2013

hatten die NFV-Schiedsrichter-Referen-

Themen Abseits, Foulspiel, persönliche Strafen

oder auch Auftreten und Verhalten in kritischen

Situationen.

ten im Visier bei ihrer Tagung in der Sport-

Einig waren sich Lehrwart und Referenschule

des Niedersächsischen Fußball-Verbanten, das immer wichtiger werdende Thema

des in Barsinghausen. Der Lehrwart der Ver- „Der Schiedsrichter in der Mediengesellschaft

bands-Unparteiischen, Bernd Domurat (Wil- – Umgang mit Medienvertretern und mit sozihelmshaven),

stellte die neuen, multimedial alen Netzwerken“ auch künftig in das Aus-

angelegten Lehrmaterialien vor, die Grundlaund Fortbildungsprogramm der Lehrgänge

ge für die Fortbildung der verschiedenen Lehr- des Verbandes aufzunehmen. Wichtige Botgänge

des Jahres 2013 sein werden – darunschaft in diesem Zusammenhang: Dem Verter

beispielsweise aktuelle Spielszenen zu den bandsschiedsrichter-Ausschuss (VSA) und den

Referenten geht es dabei nicht darum, neue

Medien zu kritisieren – ganz im Gegenteil.

Bernd Domurat dazu: „Uns geht es darum,

auf der einen Seite die Chancen der sozialen

Netzwerke für die Schiedsrichter-Tätigkeit herauszuarbeiten.

Auf der anderen Seite wollen

wir unsere Unparteiischen, insbesondere unseren

Schiedsrichter-Nachwuchs, für einen

verantwortungsvollen Umgang mit den neuen

Medien sensibilisieren und auf mögliche Risiken

hinweisen.“

Hintergrund: Der VSA hatte im vergangenen

Jahr beschlossen, das Thema „Umgang

mit den Medien“ flächendeckend zum Bestandteil

des Programms aller Verbandslehrgänge

zu machen und betrat damit bundesweit

Neuland. Aufgrund der positiven Rückmeldungen

der Lehrgangsleiter und der Teilnehmer

wird das Thema auch künftig weiter

verfolgt.

Die NFV-Schiedsrichter-Referenten sind

übrigens allesamt erfahrene ehemalige Verbands-Unparteiische

mit der nötigen Erfahrung

in Aus- und Fortbildung. Sie unterstützen

die beiden NFV-Lehrwarte Bernd Domurat

und Günther Thielking (Hagen) bei der

Weiterbildung der Referees, aber auch bei der

Erstellung aktueller Lehrmaterialien. Und es

sind die Referenten, welche die verschiedensten

Schiedsrichter-Lehrgänge an der Sportschule

in Barsinghausen leiten.

Marco Haase, NFV-SR-Referent

Januar 2013 21


Regelkunde

22

Futsal-Schiedsrichter aus ganz Niedersachsen lernten drei Tage lang in viel Praxis und Theorie eine Menge Neues rund um die aufstrebende Fußball-

Hallensportart.

Von Sven Metze und Marco Haase

Die Mischung machte es bei diesem

hochinteressanten Lehrgang aus –

sowohl, was die Teilnehmer betraf,

als auch das anspruchsvolle Programm.

Zum zweiten Verbands-Lehrgang für Futsal-Schiedsrichter

reisten Teilnehmerinnen

und Teilnehmer aus ganz Niedersachsen in

die Sportschule des NFV nach Barsinghausen.

Und darunter waren alle Generationen

vertreten, die künftig im immer beliebter

werdenden Futsal-Bereich eingesetzt

werden: Schiedsrichter im Alter von

15 bis 50 Jahren, Jung-Schiedsrichter, Unparteiische,

die schon 20 Jahre dabei sind,

und natürlich auch Referees, die bereits

Futsal-Erfahrung haben.

Der Lehrgang begann mit der Geschichte

des „Futbol de Sala“ in der FIFA

und im DFB und behandelte dann das aktuelle

Regelwerk. Hier gab’s auch für die

„alten Hasen“ viel Neues zu erfahren: Von

taktischen Tipps und Tricks bis zum nötigen

Augenmerk während der Spielleitungen:

Die Lehrgangsleiter Marcus Schierbaum

(Hildesheim) und Michael Ackermann

(Oldenburg) berücksichtigten in ihrem

Programm auch und gerade die Anregungen

und Wünsche der Teilnehmer.

Sehr positiv wurde die Nachricht aufgenommen,

dass Futsal im DFB auch in Zukunft

ausgebaut und beispielsweise in

zwei Jahren auch bei den B-Junioren der

Futsal-Cup ausgespielt werden solle.

Januar 2013

NFV-Schiedsrichter

machen sich fit für Futsal

„Futbal de Sala“ – mehr als nur eine Mode-Erscheinung –

Zweiter Verbands-Lehrgang in Barsinghausen mit viel Resonanz

Neben der Schulung der Regelkenntnis

stand die Praxis im Mittelpunkt der drei

Tage: So leiteten die Schiedsrichter eine

Reihe von Spielen, immer mit einem

Coach an der Seite, der in wichtigen Situationen

eingriff und das taktisch kluge Vorgehen

erläuterte. Übrigens haben die Teilnehmer

dabei die benötigten Hilfslinien

für die Wechselzonen, Abstandsmarken

beim Eckstoß sowie der Zehn-Meter-Strafstoßmarke

selbständig angebracht – und

daher war es verständlich, dass sich die

Unparteiischen nach diesem umfangreichen

Praxisteil die Erholung redlich verdient

hatten.

Das ist Futsal

Am Ende des Kursus sprachen sich

alle Teilnehmer dafür aus, dass dieser Lehrgang

auch künftig stattfinden und möglichst

auch ausgeweitet werden solle, um

die Qualität der Schiedsrichter im Futsal-

Bereich zu sichern und der zunehmenden

Bedeutung des Futsal im Hallenfußball gerecht

zu werden. Auch die Ausweitung

des Futsals auf das jährlich stattfindende,

traditionelle Jung-Schiedsrichter-Turnier

wurde vorgeschlagen. Und noch eine Botschaft

ging vom Lehrgang aus: Die Regeln

sollten flächendeckend konsequent eingehalten

und nicht regional verändert

werden.

Futsal wird bereits in rund 100 Ländern wettkampfmäßig gespielt. Der Name stammt

aus dem Spanischen („Futbol Sala“) und bedeutet soviel wie Hallenfußball. Der Ursprung

des Futsal liegt in Uruguay, wo im Jahre 1930 diese Form des Hallenfußballs speziell

für Jugendliche entwickelt wurde. Das Feld war so groß wie ein Basketballplatz. Die

Seitenlinien waren die Begrenzung, es wurde also ohne Bande gespielt.

Futsal ist ein sehr schnelles, technisch intensives und faires Spiel, bei dem man mit einem

kleineren Ball, mit weniger Druck, auf zwei Handballtore spielt. Eine Mannschaft besteht

aus vier Feldspielern, einem Torwart und bis zu sieben Ergänzungsspielern. Die Regeln

sind so ausgelegt, dass Foulspiel zu wirklichen Spielnachteilen führen kann (ab dem

sechsten Mannschaftsfoul pro Halbzeit – Strafstoß).

Große brasilianische Fußballer wie Pelé, Zico und Ronaldo spielten in ihrer Jugend

ausschließlich Futsal und erlernten hierbei ihre technischen Fähigkeiten, die sie später in

den Großfeldfußball mit einbringen konnten. Nähere Infos zur Geschichte des Futsal gibt

es unter www.nfv.de (unter den Rubriken Spielbetrieb – Freizeitsport sowie Spielbetrieb –

Schiedsrichter).


Postings sind tabu

Kommunikation, Konflikte, kritische Situationen:

Schiedsrichter absolvierten ein anspruchsvolles Programm

Persönlichkeitsschulung, Konfliktvermeidung und der verantwortungsvolle Umgang mit den

neuen Medien – diese Themen standen im Zentrum des Talent- und des Landesliga-Lehrgangs in

der NFV-Sportschule. Foto: Haase

Ganz im Zeichen der Fortbildung und

Förderung leistungsstarker Fußball-

Schiedsrichter stand die Sportschule

zeigte dort eine gute Leistung und

war danach ebenfalls beim Lehrgang

in Barsinghausen bei der offenen und

des NFV in Barsinghausen: Fanden doch konstruktiven Spielanalyse mit dabei.

parallel der Lehrgang der jungen Schieds- Ein Schwerpunkt der Talentsichrichtertalente

und auch der Kursus für Lantung war das Thema „Verhalten in

desliga-Referees statt – also zwei Gruppen Konfliktsituationen“. Corinna Hedt

von Unparteiischen, aus denen sich sicher- (Wettmar), Mitglied des NFV-Verlich

in den kommenden Jahren der eine bandsschiedsrichter-Ausschusses,

oder andere Spitzen-Schiedsrichter oder hatte hierzu zusammen mit Lehrwart

die eine oder andere Spitzen-Schiedsrichte- Günther Thielking (Hagen) ein abrin

herauskristallisiert.

wechslungsreiches Programm zu-

Dementsprechend anspruchsvoll war sammengestellt. Unterstützt von Tho-

das Programm beider Lehrgänge, in denen mas Rüdiger (Bezirk Hannover), Ro-

neben der Regelkunde vor allem auch solland Gutekunst (Bezirk Braunschweig)

che Inhalte im Mittelpunkt standen, die ein und Martin Zornow (Bezirk Lüneburg)

Unparteiischer für eine gute Spielleitung übten sie mit den jungen Unparteii-

ebenso benötigt wie die nötige Regelschen verschiedene Strategien zur

kenntnis: Auftreten und Verhalten in Kon- Konfliktvermeidung, zum Umgang in

fliktsituationen, Kommunikation in kriti- kritischen Situationen während eines

schen Szenen – während des Spiels und da- Spiels und zur Kommunikation mit

nach, Umgang der Referees mit den neuen den Vereinsoffiziellen nach einem

Medien, zum Beispiel den sozialen Netz- Spiel mit kritischen Entscheidungen.

werken.

Zweitliga-Referee Thorsten

Ein besonderer Programmpunkt des Schriever (Kreis Cuxhaven) berichtete

Landesliga-Lehrgangs, der von NFV-SR-Re- von seinen Erfahrungen aus dem Proferent

Peter Bartsch (Emden) und Hinrich fifußball, während Frauen-Regionalli-

van der Schüür (Hesel), ehemaliger langjähgaschiedsrichterin Annika Hobst

riger Verbands-Schiedsrichter und Kreis- (Kreis Harburg) von ihren Berufserfahlehrwart

in Leer, geleitet wurde, war die Berungen als Physiotherapeutin über

obachtung eines Oberliga-Spiels in Eges- den Umgang mit Sportverletzungen

torf. Referee Benjamin Buth (Hannover) informierte.

Schiedsrichter

Unter der Überschrift „Der Schiedsrichter

in der Mediengesellschaft – Umgang

mit und in sozialen Netzwerken“

stand ein weiteres spezielles Thema auf der

Agenda der Landesliga-Referees, das den

Fußball immer mehr beschäftigt. Die Unparteiischen

erarbeiteten via Vortrag, Medienanalyse

und Gruppenarbeit Leitsätze,

welche Chancen, aber auch welche Risiken

die neuen Medien für die Fußball-Schiedsrichter

haben.

Teilnehmer Julian Hasebrock brachte

ein wichtiges Ergebnis so auf den Punkt:

„Postings und sonstige Internetbeiträge,

die sich mit vergangenen oder zukünftigen

Spielaufträgen beschäftigen, haben

Schiedsrichter, egal in welcher Spielklasse,

zu unterlassen.“ So etwas sei mit der Aufgabe

des Unparteiischen als neutraler, objektiver

Spielleiter überhaupt nicht zu vereinbaren.

NFV-Verbands-Schiedsrichter-Lehrwart

Bernd Domurat (Wilhelmshaven): „Der verantwortungsvolle

Umgang mit den neuen

Medien gehört zur Aufgabe des Schiedsrichters

absolut dazu. Daher wird dieser

Programmpunkt Bestandteil unserer Lehrgänge

bleiben.“

Und Jan Schmidt-Schweda, der zum

ersten Mal an einer Talentsichtung teilnehmen

durfte, fasste die Lehrgangsinhalte so

zusammen: „Die sichere Kenntnis der

Spielregeln ist für Talente eine Selbstverständlichkeit.

Daher war es richtig gut, dass

wir an diesen drei Tagen eine so intensive

Persönlichkeitsschulung erleben konnten.“

Marco Haase

Unser Topangebot

Alu-Knabenfußballtor

transportabel, vollverschweißt, GS-geprüft,

mit Bodenverankerung, 5 x 2 m,

Tortiefe 1,50 m

pro Paar D1350.-

Spezial-Trainingstor

transportabel, vollverschweißt, GS-geprüft,

mit Bodenverankerung und Tragegriffen,

7,32 x 2,44 m, Tortiefe 1,50 m

Stück D1310.-

Preise inkl. gesetzl. MwSt., keine Frachtkosten.

Bitte fordern Sie kostenlos unsere Sonderkataloge an.

HANS-JOACHIM KREUSCHNER

Grüner Weg 18 · 30900 Wedemark

Tel. 05130-58 67-0, Fax 05130-5867-29

Hotline Mo. bis Do. von 8.00 bis 19.00 Uhr

Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr

www.sportartikelvertrieb.de

www.fussballtore.com

Januar 2013 23


Vermischtes

Soziale Integration von Gefangenen

JVA Salinenmoor würdigt Verdienste von NFV-Vizepräsident Hans-Günther Kuers –

Kooperation zwischen Justizvollzug und NFV in Celle lebt

24

Peter Oberländer, Hans-Günther Kuers und Björn Hiller (von links) bei der Ehrung in der Aula der

JVA in Salinenmoor.

Unter großem Beifall von 124 inhaftierten

Fußballfreunden ist jetzt die verdienstvolle

Arbeit von Hans-Günther Kuers,

grieren. Freundschaftsbegegnungen gegen

Mannschaften aus Eldingen und Hermannsburg

und eine Schiedsrichter-Auswahl so-

Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballwie ein erfolgreiches Fußballturnier mit sieverbandes

(NFV) und Vorsitzender des NFV- ben externen Mannschaften auf der roten

Bezirks Lüneburg, in der Justizvollzugsanstalt Asche in Salinenmoor stellten für unsere

(JVA) Salinenmoor geehrt worden.

Gefangenenmannschaft Abwechslung im

Sportübungsleiter Björn Hiller und der Trainingsalltag und für die Gäste interes-

stellvertretender Anstaltsleiter Peter Obersante Herausforderungen in unbekannter

länder überreichten ihm die Erstausgabe ei- Umgebung dar. Das verdanken wir Hansnes

Freundschaftswimpels und das in Sali- Günther Kuers. Durch ihn blicken wir auf

nenmoor entstandene Buch „Offen und ge- ein erfolgreiches lokales Sportjahr 2012 mit

schlossen – Einsichten und Ansichten aus interessanten Veranstaltungen zurück. Wir

niedersächsischen Gefängnissen“. In ihrer

Buchwidmung stellten sie die von Hans-

Günther Kuers betriebene Kooperation zur

Belebung des Fußballsports in der Anstalt

und sein erfolgreiches Bemühen, zur sozialen

Integration von Gefangenen beizutragen,

als beispielhaft heraus.

NFV-Präsident Karl Rothmund hatte im

Mai 2011 die Grundlagen für die inzwi-

freuen uns auf die zugesagte Fortführung

schen durch vielfache Fußballbegegnungen

zwischen Mannschaften des Fußballkreises

Celle und den Gefangenen in Salinenmoor

Ein Sportverein beantragte im Rahmen der

kommunalen Sportförderung einen Zu-

bewährte Kooperation gelegt. Neben der schuss zum Unterhalt der vereinseigenen

Ausbildung von Schiedsrichtern aus dem Sportanlagen. Es handelt sich um einen

Kreis der Inhaftierten, die nach ihrer Ent- zweckgebundenen Zuschuss, der nur für

lassung in ihren Heimatvereinen als Spiel- den Unterhalt der Sportanlagen verwendet

führer eingesetzt werden können, hat

werden darf. Die Verwendung war mittels

Kuers insbesondere den Kontakt zu ört- eines Verwendungsnachweises zu erbrinlichen

Vereinen seines Bezirks für Trainingsgen. Der Zuschuss ist bewilligt worden.

begegnungen mit Gefangenen in Salinen-

Den Nachweis zur Verwendung legte

moor hergestellt. Die Sepp-Herberger-Stif- der Verein vor. Doch die Kommune hob den

tung hat auf seine Vermittlung hin den in- Bescheid auf und forderte einen Betrag in

haftierten Fußballern in Salinenmoor auch Höhe von 4.900 Euro zurück. Dagegen

mit der Ausstattung von Trikots und Bällen wehrte sich der Verein mit Widerspruch und

geholfen.

Klage. Das Verwaltungsgericht München hat

In seiner Laudatio dankte Björn Hiller die Klage als unbegründet zurückgewiesen

Hans-Günther Kuers herzlich für sein Enga-

Der Verein habe die zweckgemäße Vergement

und die erfahrene Förderung und wendung des Zuschusses weder bei der Ein-

freute sich auf weitere gute Zusammenarreichung des Verwendungsnachweises noch

beit: „Hans-Günther Kuers hat uns mit

später nachweisen können. Es hätten insbe-

großem Engagement dabei unterstützt, die sondere keine Nachweise vorgelegen, die ei-

hiesige Fußballmannschaft der Inhaftierten ne zweifelsfreie Abgrenzung der geltend ge-

in den Kreisfußballverband Celle zu intemachten Personalkosten vom laufenden

Sportbetrieb ermöglichten (Stundennachweise

oder andere geeigneten Personalkostennachweise).

Die Kommune ist somit von

Januar 2013

der Kooperation mit bereits konkreten Planungen

für 2013.“

Diese Freude empfindet auch Hans-Günther

Kuers: „Ein Neustart nach Inhaftierung ist

ein Kraftakt für die Betroffenen, die auf Wohlwollen

in der Zivilgesellschaft angewiesen sind.

Ich bin dafür bekannt, dass ich nur das zusage,

was ich auch halten kann. In meinen verbleibenden

zwei Jahren als Vizepräsident will ich

die gut angelaufene Kooperation weiter voranbringen.

Mir liegt daran, die Dinge nachhaltig

anzulegen. Die Bevölkerung im Bezirk Lüneburg

profitiert in vielfältiger Weise von den beiden

Vollzugsstandorten Celle und Salinenmoor,

nicht nur dadurch, dass diese ein wichtiger

Wirtschaftsfaktor der Südheide sind. Neben ihrer

beruflichen Arbeit leisten auch viele Bedienstete

ehrenamtliche Arbeit in Vereinen und Verbänden.

Da ist es nur richtig, dass sich auch der

Verbandssport für die Menschen im Justizvollzug

einsetzt. Wenn wir die Arbeit der Bediensteten

unterstützen, helfen wir damit auch den

Gefangenen bei ihrem Neustart nach der Entlassung,

gern auch durch aktive Mitgliedschaft

in den Sportvereinen“, betonte Kuers.

Für den stellvertretenten Anstaltsleiter Peter

Oberländer ist die Zusammenarbeit zwischen

NFV und der JVA ein beispielhafter Erfolg,

der auch mit den Handelnden zu tun hat.

„Der Justizvollzug braucht Menschen wie

Hans-Günther Kuers, die aus ihren beruflichen

und privaten Bezügen heraus Verantwortung

für die soziale Integration von Gefangenen und

Entlassenen übernehmen. Die Leidenschaft für

das runde Leder und die Kultur von Fairness

und Respekt beim regelgerechten Spiel können

einen Richtungswechsel nach Haftentlassung

sinnvoll begleiten. So werden NFV und Justizvollzug

ihrem jeweiligen Auftrag gerecht.“

Zuschuss zurückgefordert

Informationen von Friedrich Erlach, Mitglied

der DFB-Kommission für Steuern und Abgaben

einer zweckwidrigen Verwendung der Mittel

ausgegangen.

Ob die gemachte Zuwendung zur Erbringung

des im Bewilligungsbescheid bestimmten

Zwecks verwendet wurde, kann

naturgemäß immer erst im Rahmen des Verwendungsnachweises

geprüft werden. Die

Bewilligung steht demgemäß bis zum Abschluss

der Verwendungsprüfung sozusagen

„unter Vorbehalt“. Dem Verein treffen im

diesem Zusammenhang also besondere Mitwirkungspflichten

– ein Vertrauensschutz

kann nicht eingefordert werden.

Kommt der Verein seinen Pflichten

nicht nach, muss er für nachteilige Folgen

geradestehen, so wie in diesem Fall, wenn

der Verwendungsnachweis nicht ordnungsgemäß

erbracht wird und die Fördermittel

insoweit als zweckwidrig verwendet beurteilt

(vermutet) werden. Es obliegt nicht der

Behörde, das Gegenteil nachzuweisen.

Friedhelm Erlach

Quellen: VG München vom 03.02.2011 – M

15 K 10.4062

Stefan Wagner, Kommentar www.verein-aktuell.de

vom 21.09.2012


Bundestrainer Martin Heuberger, auf dem Foto im

Gespräch mit einem Reporter von SAT 1, gastierte mit der Deutschen

Handball-Nationalmannschaft der Männer im Sporthotel Fuchsbachtal in

Barsinghausen. Das Team bereitete sich am Deister auf die Weltmeisterschaft

vor, die vom 11. bis 27. Januar 2013 in Spanien ausgetragen wird.

Dort trifft Deutschland in der Vorrunde auf Brasilien, Tunesien, Argentinien,

Montenegro und Frankreich. Während des Lehrganges in Barsinghausen

fand auch eine umfangreiche Leistungsdiagnostik im Herz- und

Diabetiszentrum Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen statt. Martin

Heuberger musste in Barsinghausen auf einige Stammspieler verzichten.

Die Firma Schäper Sportgerätebau GmbH ist in diesem Jahr mit

einem Ehrenpreis für „herausragende Verdienste um die Sicherheit von Sportanlagen“ durch

die Bundesfachgruppe Wartung (BFGW) ausgezeichnet worden. Der Familienbetrieb aus

Münster ist führend, wenn es um das Thema Sicherheit und den sachgerechten Umgang mit

Toren und Sportgeräten geht. Mit Warnaufklebern, Flyern usw. informiert und sensibilisiert

Schäper Jahr für Jahr sehr viele Vereine. Denn häufig heben Fußballer die Tore falsch an oder

versuchen sogar, beschwerte Tore über Banden zu heben. In solchen Fällen können Tore

schnell zu einer Gefahrenquelle werden. Hier versucht Schäper mit „Saunaregeln für versetzbare

Tore“ Abhilfe zu schaffen und noch mehr und deutlich auf Gefahren hinzuweisen.

Entsprechende Schilder werden ab 2013 zu jeder Torbestellung „kostenlos“ beigelegt. Zusätzlich

können Vereine und Kommunen die Schilder für 5 Euro pro Stück nachbestellen.

Zu Gast in Barsinghausen

Der Bundestrainer absolvierte mit nachfolgenden 18 Spielern den Lehrgang.

Tor: Jens Vortmann (GWD Minden), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo),

Martin Ziemer (TSV Hannover-Burgdorf); Feld: Stefan Kneer (SC Magdeburg),

Oliver Roggisch, Patrick Groetzki (beide Rhein-Neckar Löwen), Dominik

Klein (THW Kiel), Tobias Reichmann, Michael Müller, Steffen Fäth

(alle HSG Wetzlar), Christian Dissinger (Kadetten Schaffhausen), Hendrik

Pekeler, Martin Strobel (beide TBV Lemgo), Michael Haaß (Frisch Auf

Göppingen), Adrian Pfahl (VfL Gummersbach), Kai Häfner, Christoph

Theuerkauf (beide HBW Balingen-Weilstetten), Kevin Schmidt (HSG

Wetzlar). Foto: Borchers

Januar 2013 25


26

Im Vereinsheim des SV Nienhagen fand

Ende November die Auslosung zur

3. Krombacher Ü 50-Niedersachsenmeisterschaft

statt. Nienhagen wird am

1. Juni 2013 Ausrichter dieses Fußballhighlights

sein.

Die Auslosung war vom SV Nienhagen

gut vorbereitet und verlief in harmonischer

Atmosphäre. Anwesend waren

u.a. Nienhagens Bürgermeister Jörg Makel,

Achim Prüße (Spielausschussvorsitzender

NFV-Kreis Celle), Carsten Kellner

(Schiedsrichterausschuss NFV-Kreis Celle),

Hergen Korte (1. Vorsitzender des SV

Nienhagen) sowie Mannschaftsvertreter

des MTV Eintracht Celle, der SG Everloh-

Die Gruppeneinteilungen:

Gruppe A: SG Altencelle-Nienhagen,

SV Sparta Werlte, SC Hainberg,

SG Everloh-Ditterke

Gruppe B: TuS Güldenstern Stade,

TuS Frisia Goldenstedt, Heidmühler

FC, SV Wilkenburg

Gruppe C: SG Ottersberg, SV

BW Neuhof, SV Olympia 92 Braunschweig,

TuS Lutten

Gruppe D: FSV Westerstede, SG

Zernien-Breselenz, SG Arpke-Immensen,

FC Rastede, SG Asel

Gruppe E: SC Dunum, TSV

Wipshausen, SV Höltinghausen, FC

Gessel-Leerßen

Gruppe F: TuS Harsefeld, SF

Schwefingen, PSV Hannover, TuS

Neetze

Gruppe G: VfL Stenum, SG

Osterbinde-Bassum, TV Dinklage, SV

Arminia Vechelde

Gruppe H: Hannover 96 (Meister

von 2011 und 2012), SG Mörsen-

Scharrendorf, VfL Löningen, MTV

Eintracht Celle

Januar 2013

Auslosung garantiert

spannende Begegnungen

3. Krombacher Ü 50-Niedersachsenmeisterschaft in Nienhagen

Im Vereinsheim des SV Teutonia Uelzen sind

jetzt die Endrundengruppen für die 9. Krombacher

Ü 40- und die 16. Krombacher

Ü 32-Niedersachsenmeisterschaft ausgelost

worden. Die Ü 32-Meisterschaft wird am

4. Mai 2013 im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion

ausgetragen. Unter der Aufsicht

von NFV-Altherrenspielleiter Friedel Gehrke

zog Sina Bertram aus der Bambini-Mannschaft

des SV Teutonia folgende Gruppen:

Gruppe A: FT Braunschweig, VfL Wathlingen,

TSV Helmstedt, 1. FC Nordenham

Gruppe B: TSV Krähenwinkel-Kaltenweide,

FC Brome, VfL Oythe, TuS Güldenstern Stade

Folgten gespannt den Ausführungen von Friedel Gehrke (stehend): Gerd Richter vom SV Nienhagen,

Helmut Königstein und Gudrun Michalski vom NFV-Orgateam (v.l.).

Ditterke, von Arminia Vechelde, SG Zernien-Breselenz

und natürlich vom Gastgeber

SV Nienhagen.

Das Auslosungsgremium bestand

aus Altherrenspielleiter Friedel Gehrke,

Helmut Königstein, Gudrun und Georg

Michalski vom NFV-Orgateam sowie

Gerd Richter und Robbi Kewel als

Hauptverantwortliche vom SV Nienhagen.

Für die spannenden Gruppenzusammensetzungen

waren die „Glücksfeen“

Hans Klinkhammer, Alfred Kewel

und Dieter Malinka zuständig, die ab-

Gruppe C: Vastorfer SK, SV Vorwärts

Nordhorn, TSV Stelingen, SV Reislingen-

Neuhaus

Gruppe D: SV Germania Grasdorf,

Bosporus Peine, VfL WE Nordhorn,

SG Wehden-Debstedt

Unter den Teams von GW Brockdorf,

RW Damme und VfL Oythe wurde ein zusätzlicher

Weser-Ems-Vertreter ausgelost,

da in Weser-Ems kein Bezirksmeister ausgespielt

worden war, der automatisch für die

Endrunde qualifiziert gewesen wäre.

Die Endrunde der 9. Krombacher

Ü 40-Niedersachsenmeisterschaft wird

wechselnd die Mannschaften den Gruppen

zulosten.

Spannende Paarungen sind garantiert,

wenn die amtierenden Kreismeister

und Kreispokalsieger aus ganz Niedersachsen

am 1. Juni 2013 am Jahnring in Nienhagen

aufeinandertreffen und den nächsten

Niedersachsenmeister küren.

Vor der Auslosung hatte sich das NFV-

Orgateam noch einen Eindruck von der

herrlichen Gesamtsportanlage des SVN

verschaffen können und sieht der Austragung

der 3. Krombacher Ü 50-Niedersachsenmeisterschaft

optimistisch entgegen.

Endrundengruppen für

Ü 40- und Ü 32-Turniere ausgelost

am 25. Mai 2013 in Uelzen ausgetragen.

Die Gruppen setzen sich wie folgt zusammen:

Gruppe A: SV Teutonia Uelzen, FC

Ostereistedt-Rhade, SSV Jeddeloh, TSV

Fortuna Sachsenross

Gruppe B: SV Scharnebeck, SV Kleeblatt

Stöcken, FT Braunschweig, SG Holvede-

Heidenau

Gruppe C: TSV Limmer, TSG Mörse,

TV Loxstedt, SV Voran Brögbern

Gruppe D: Hannover 96, Hagener SV,

SC Hainberg, TuS Güldenstern Stade


Hallenfußball

28

Internationales Topturnier mit

zahlreichen regionalen Derbys

Sparkasse & VGH CUP wird vom 10. bis 13. Januar in Göttinger Lokhalle ausgetragen

Die Auslosung zum Sparkasse &

VGH CUP 2013, dem größten

U 19-Fußballhallenturnier Europas,

verspricht eine spannende Gruppenphase.

Neben den zahlreichen regionalen

Derbys kommt es wieder zu zwölf

Vorrundenspielen zwischen dem Nachwuchs

von acht Bundesligisten und vier

europäischen Proficlubs. „Die Vorrundenspiele

werden für die Zuschauer

sehr interessant sein. Für den Nachwuchs

der Profivereine sind die Spiele

gegen regionale Teams immer unangenehm“,

sagte Turnierleiter Holger Jortzik

nach der Auslosung in der Hauptfiliale

der Sparkasse Göttingen. Neben den

Kapitänen aller regionalen Mannschaften

waren mehr als 150 geladene Gäste

aus dem Kreis der über 70 Turniersponsoren

anwesend.

In der flippothek-Gruppe trifft der

Vorjahressieger und deutsche U 19-Meister

FC Schalke 04 auf die Grasshoppers

Januar 2013

Zürich und den 1. FSV

Mainz 05. Ebenfalls in

der Gruppe sind der

Niedersachsenligist JFV

Göttingen, die SV

Groß Ellershausen/Hetjershausen

sowie der

mitausrichtende Verein

FC Grone und JSG Radolfshausen.

Die U 19 Vertretung

des englischen

Fulham FC wird sich in

der TSN-Beton-Gruppe mit dem Hamburger

SV und Borussia Mönchengladbach

messen. Außerdem spielen die JSG Nörten,

die JSG Hardegsen, die JSG Schoningen/Bollensen

und die JSG Hebenshausen/Werra

in dieser Gruppe.

Die Mannschaft von Hannover 96 tritt

in der REWE-Gruppe an, in der auch Vorjahresfinalist

Austria Wien und der SC Freiburg

spielen. Komplettiert wird diese

Altin Lala, ehemaliger Profi von Hannover 96, hat jetzt die Gruppenauslosung für das

6. Engelbert-Nelle-Hallenclassics durchgeführt. Dieses Hallenturnier für Traditionsmannschaften

findet am 5. Januar 2013 in der S-Arena in Hildesheim statt. In den Räumen des Turnier-Hauptsponsors

Daimler Benz ermittelte der beliebte albanische Nationalspieler gemeinsam mit NFV-

Ehrenpräsident Engelbert Nelle die Turnier-Gruppengegner. In die „DHT Gruppe“ loste Altin Lala

neben dem gastgebenden BW Neuhof Hannover 96, den VfL Wolfsburg und Hertha BSC Berlin zusammen.

In der Gruppe „Torfhaus Harzresort“ stehen neben den Hildesheimer Altstars, Eintracht

Frankfurt, 1. FC Köln und Arminia Bielefeld. Die Eintrittskarten für dieses Turnier, das zum

sechsten Mal ausgetragen wird, werden ab Anfang Dezember verkauft. Hannover 96 gewährt

den Käufern einer Eintrittskarte für dieses Turnier zusätzlich eine Kartenkaufoption für das

Bundesligaheimspiel gegen den Hamburger SV.

Gruppe durch die regionalen

Teams TSV

Nesselröden, JSG

Rotenberg, JFV Rhume/Oder

und den SC

Hainberg.

Der Turnierneuling

AZ Alkmaar wird

in der Vorrunde die

ersten LOKHALLE-Erfahrungen

gegen den

VfL Wolfsburg, Borussia

Dortmund, die

JSG Friedland/Bremke, Sparta Göttingen,

die SG Werratal und den JFV Northeim

machen. Diese sieben Teams spielen in der

Coca-Cola Gruppe.

Das Turnier findet vom 10. bis

13. Januar 2013 statt. Für die Fans

stehen der Online-Vorverkauf unter

www.sparkasse-vgh-cup.de und der

Verkauf an mehreren Vorverkaufsstellen

zur Verfügung.

TWO-News:

Umschalten

funktioniert auch

in der Kreisliga!

D as „schnelle Umschalten“, zum

Beispiel nach einem Ballgewinn,

ist in aller Munde. Borussia Dortmund

nutzt diese taktische Maßnahme

seit längerer Zeit und hat damit in

der diesjährigen Champions-League-

Saison seine Gegner teilweise an die

Wand gespielt. Dafür ist natürlich jede

Menge Training nötig: Laufwege,

Pressing, Zweikampfverhalten – das

muss abgestimmt und trainiert werden.

Umschalten funktioniert aber

auch in der Kreisliga. Natürlich nicht

so perfekt wie beim BVB, aber doch

so gut, dass man die Gegner damit

überraschen kann. Und wenn man

die Taktik auch in den Jugendmannschaften

integriert, kann sich daraus

eine eigene Spielphilosophie entwickeln.

Neben den „üblichen“ technischen,

taktischen und konditionellen

Leistungsvoraussetzungen sollten die

Spieler gerade für das schnelle Umschalten

auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale

bzw. mental-kognitive

Fähigkeiten aufweisen. Welche

das sind und wie das schnelle Umschalten

trainiert werden kann,

das lesen Sie auf Training & Wissen

online.

Mehr: http://trainingwissen.dfb.de/index.php?id=508022


Sportplatzqualität erhöhen

und Kosten reduzieren

Bereits seit einigen Jahren nutzen Kommunen und Vereine das innovative

Pflegekonzept EuroCareSystem (ECS). Das System bietet

die komplette Pflege des Sportrasens aus einer professionellen

Hand und eine verlässliche Rechengröße. Es umfasst verschiedene

Pakete, wovon – jedes für sich betrachtet – eine ideale Lösung zur

professionellen und wirtschaftlichen Durchführung der Sportplatzpflege

darstellt. Somit ist es Sportplatzträgern und –betreibern möglich,

individuelle Pflegemaßnahmen, inklusive des Mähens, zu abonnieren.

Sportplatzpflege im Abonnement

Exakt kalkulierbare Kosten, hohe Planungssicherheit und ein

Freischaufeln von Kapazitäten für andere wichtige Aufgaben des

Pflegepersonals sind die wesentlichen Vorteile des ECS. Bei einem

Maximum an Leistung, orientiert an den Anforderungen, die der Betreiber

an die Sportplatznutzung stellt, zahlt dieser eine vertraglich

vereinbarte, fixe Pflegegebühr. Dies vermeidet unliebsame, das

Budget belastende, Überraschungen.

Volle Leistungs- und Kostentransparenz

ECS umfasst ein Einstiegspaket für Sportrasen mit niedriger

Nutzungsintensität bis hin zum Top-Paket für intensiv genutzte,

repräsentative Plätze und Stadien. Somit kann für jeden Rasensportplatz

ein maßgeschneidertes Pflegekonzept erstellt werden.

Alle Pakete haben eines gemeinsam: Sie enthalten die innovativste

Methode des Rasenmähens, den Mähroboter CutCat. Er hält den

Rasen ständig auf der gewünschten Schnitthöhe und bietet somit

eine optimale Rasenspielfläche mit hoher Narbendichte. Zusammen

mit den weiter erforderlichen Pflegmaßnahmen bietet ECS eine

volle Leistungs- und Kostentransparenz für die Pflegeverantwortlichen.

Kein Ersatz fürs Pflegeteam

Mit der Entscheidung für das Pflegeabonnement und dessen

Umsetzung durch kompetente externe Spezialisten erfährt auch das

Pflegeteam vor Ort eine entscheidende Entlastung. Somit hat es endlich

Zeit für andere wichtige Aufgaben, die bisher zu kurz kamen. Ziel

des EuroCareSystems ist, durch abgestimmte Pflege eine höhere Nutzung

des Sportrasens sicher zu stellen und somit die Kosten-Nutzen-

Effizienz zu optimieren.

Bei Fragen zum EuroCareSystem steht Ihnen Ihr EUROGREEN

Fachberater vor Ort gerne zur Verfügung: Andreas Liske,

Mobil: 0170-6318797 oder andreas.liske@eurogreen.de

CutCat – ein wichtiger Baustein im EuroCareSystem.

Sportplatzpflege mit System

Januar 2013 29


Suchtprävention

30

Die Bundeszentrale für gesundheitliche

Aufklärung (BZgA) ist seit vielen

Jahren Partner des DFB für das wichtige

Thema Suchtvorbeugung. Gemeinsames

Ziel: Kinder und Jugendliche stark machen

für ein suchtfreies und selbstbestimmtes

Leben. Weil Schulen und Vereine

hierzu einen wichtigen Beitrag leisten

können, beteiligt sich die BZgA bei DFB-

DOPPELPASS 2020. Diese Initiative des DFB

ruft Schulen und Vereine zur Zusammenarbeit

auf und will sie zu gemeinsamen Aktivitäten

auf und neben dem Fußballplatz

motivieren. Die BZgA bietet dabei zahlreiche

attraktive Unterstützungsangebote für

Schulen und Vereine – die kostenlos zu bestellen

sind!

Vereine, die im Kinderfußball, von den

Bambini bis zu den D-Junioren, aktiv sind,

sind eingeladen, eine Veranstaltung unter

das Motto „Kinder stark machen“ zu stellen

– das können ein Vereinsfest, die

Weihnachtsfeier der Juniorenabteilung,

ein Hallenturnier oder ein anderes Projekt

sein. Beim „Kinder stark machen“-Team

kann eine kostenlose Materialbox bestellt

werden, die neben Informationsmaterialien

u.a. auch T-Shirts und ein Banner „Kinder

stark machen“ enthält.

Auch die Aktion „Alkoholfrei Sport

genießen“, bei der das Vorbildverhalten

der Erwachsenen im Verein im Vordergrund

steht, bietet eine kostenlose Aktionsbox,

die neben Informationsmaterialien

ebenfalls T-Shirts und ein Banner enthält.

Das Mitmachen ist ganz einfach: Der

Verein erklärt eine Sportveranstaltung, ein

Turnier oder ein ganzes Wochenende für

„alkoholfrei“ und verzichtet rund um seine

Sportveranstaltungen auf den Konsum

von Alkohol.

Auch für Schulen bietet die BZgA Materialien

für Veranstaltungen und Projekte

an, die durch Unterrichtsmaterialien ergänzt

werden können und die sich auch

eignen, das Interesse der Eltern für das

wichtige Thema Suchtvorbeugung zu wecken.

Im Mittelpunkt stehen die Persön-

Januar 2013

„Kinder stark machen“ & Co.

Die BZgA bietet Unterstützungsangebote für Vereine und Schulen an

Nia Künzer, Fußballweltmeisterin 2003, ist Botschafterin der Aktion „Kinder stark machen“.

lichkeitsentwicklung und die Förderung

der Lebenskompetenz. Besonders die

Grundschulen und die Sekundarstufe 1

sind eingeladen, eine Veranstaltung, z. B.

das Sportfest, ein Fußballturnier oder den

Elternabend, unter das Motto „Kinder

stark machen“ zu stellen.

Mit einem neuen Angebot bietet die

BZgA das Thema Alkohol im Unterricht

oder im Rahmen einer Projektwoche mit

Schülerinnen und Schülern ab zwölf Jahren

an. Hierzu hat die BZgA eine Materialbox

zum Thema „Null Alkohol – Voll

Power“ entwickelt. Diese enthält Tipps

und Hinweise, wie das Thema in der Schule

altersgerecht umgesetzt werden kann.

Die Materialien eignen sich gut für die

eigenständige Erarbeitung des Themas

Alkoholprävention. Zusätzlich enthält die

Box Giveaways zur Weitergabe an die

Schülerinnen und Schüler.

Unter allen Schulen und Vereinen, die

bis zum 31. Januar 2013 ein Unterstützungspaket

für eines der Angebote bestellen,

verlost die BZgA drei Gutscheine für

Klassenfahrten oder Vereinsausflüge im

Wert von je 500 Euro. Dabei ist das Bestelldatum

entscheidend: Bereits jetzt können

die Pakete für Veranstaltungen oder Aktionen

in 2013 vorbestellt werden.

Kontakt und Beratung zu allen Projekten:

Service-Telefon: 06173 - 70 27 29,

www.kinderstarkmachen.de,

www.alkoholfrei-sport-geniessen.de

Die Ahltener Mädels der Jahrgänge 1999/2000 haben in

diesem Jahr den erstmalig ausgetragenen VGH-Girls-Cup, ein NFV-

Sichtungsturnier für D-Juniorinnen, gewonnen. Sie konnten gegen die

besten Teams aus ganz Niedersachsen bestehen und holten die inoffizielle

Niedersachsenmeisterschaft ins Kleifeld nach Ahlten. Den Hauptgewinn,

ein Trainingslager im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen,

lösten zwölf Mädchen mit ihren beiden Trainerinnen am ersten

Dezemberwochenende ein. Und so fanden es Carolin Engelhard, Anna

Geßner und Janina Breitsch, stellvertretend für das Team: „Am Freitag

bei unserer Ankunft waren wir sehr gespannt, was uns an diesem Wochenende

erwarten würde. Am Abend fand schon das erste Training

statt. Samstag war dann die erste Trainingseinheit mit NFV-Trainer

Georgi Tutundjew, die sehr lustig war und viel Spaß machte. Beim

Bowlen am Nachmittag konnten wir aber nicht überzeugen, unsere

Stärken liegen eindeutig auf dem Fußballplatz. Das darauffolgende

Training fand wieder in der Halle statt und für 15 Minuten hatten wir

auch noch Besucher, die Teilnehmer eines Lehrgangs für Mädchen- und

Frauentrainer. Am lustigsten fanden wir aber das Schwimmen, und

selbst da konnten wir die (Wasser)-Bälle nicht vom Fuß lassen. Das

Sonntagtraining war dann nochmal ein Highlight, da wir den ersten

Schnee in Barsinghausen bei einem Mini-Turnier genossen. Alles in

Allem war es ein sehr schönes Wochenende, mit sehr leckerem Essen,

tollen Trainingseinheiten und sehr viel Spaß mit der Mannschaft.“


Respekt und Fairness. Das allgegenwärtige

Entsetzen über den gewaltsamen Tod des Linienrichters

aus den Niederlanden macht auch vor dem TSV Havelse

nicht halt. Michael Elfert, Nachwuchsleiter und U 19-Trainer

des TSV, berichtet von einer tiefen Erschütterung im

Verein. Der 46-Jährige hat bereits vor einigen Monaten eine

beispielhafte Aktion ins Leben gerufen, mit der der TSV

Havelse offensiv gegen Gewalt im Fußball vorgeht. Vor

bestimmten Spielen werden Flyer mit der Forderung „Respekt

und Fairness gegenüber dem Gegner und Schiedsrichter“

auf jedem Sitz- und Stehplatz ausgelegt und im

Kabinentrakt ausgehängt. „Es ist zu beobachten, dass

Fans, Eltern, Trainer, Betreuer und Spieler dann spürbar ruhiger

und vorsichtiger im Umgang mit dem Gegner und

dem Schiedsrichter sind“, hat Elfert festgestellt. Er hofft

mit dieser Aktion Nachahmer zu finden, die alle Beteiligten

eines Fußballspiels darauf aufmerksam machen, dass

Gewalt und Pöbeleien auf und neben einem Fußballplatz

nichts zu suchen haben.

Vermischtes

Dank Paule gewonnen. Hinter den

DFB-Mobil-Teamern des Niedersächsischen Fußballverbandes

liegt ein ereignisreiches Jahr

2012. Bei insgesamt 265 Einsätzen konnten sie

in Schulen und Vereinen u.a. konkrete Tipps für

ein attraktives Fußballtraining geben, Qualifizierungsangebote

vorstellen und Kooperationsmöglichkeiten

zwischen Schulen und dem

Verein vor Ort aufzeigen. Bei den niedersachsenweiten

Schul- und Vereinsbesuchen der drei

DFB-Mobile wurden 11.551 Teilnehmer gezählt,

von denen sich etliche am Gewinnspiel beteiligten

und mit „Paule“ die richtige Lösung auf die

Frage nach dem Namen des DFB-Maskottchens

wussten. Der stellvertretende NFV-Direktor Jan

Baßler (r.) hat zum Jahresende gemeinsam mit

FSJler Jonas Hecking die Gewinner/innen aus

allen vier NFV-Bezirken gezogen. Über zwei

Eintrittskarten für das WM-Qualifikationsspiel

Deutschland gegen Österreich im September in

München darf sich Elisa Redeker aus Neustadt

am Rübenberge freuen. Paul Budde aus Hannover,

Collin Krüger aus Katlenburg und Nico Solle

Kreikenbohm aus Stotel gewannen je einen

adidas-Ball TERRAPASS. Das DFB-Maskottchen

Paule als Plüschfigur erhalten Finn Ortschikowski

aus Moormerland, Erik Altenhof aus

Seelze und Timo Isernecker aus Holtgast. – 2012

ist Geschichte und das neue Jahr noch jung,

aber schon jetzt kann der Besuch des DFB-Mobils,

das im Frühjahr erneut auf Tour geht, wieder

gebucht werden. Ansprechpartner ist Jonas

Hecking (Telefon 05105/75-286), weitere Informationen

gibt es auch unter www.nfv.de.

Foto: Hoffmeister

WILLKOMMEN

IM MANNSCHAFTS-BUS!

Vereinsreisen mit der RegioBus.

Sport macht mobil. Ihr freundlicher Mannschafts-Bus bringt

Sie nicht nur in Bestform zu Veranstaltungen und Turnieren –

mit vielen Touristik-Angeboten (Kurz- und Städtereisen,

Kultur-, Urlaubs- und Aktivreisen) ist er auch beim vereinten

Feiern gerne mit von der Party.

Informationen unter Telefon: 05 11/3 68 88 77

Januar 2013 31


Sterne des Sports

32

DFB-Direktorin Steffi Jones (l.) und Rita Girschikofsky, Präsidentin des Stadtsportbundes Hanmnover, präsentieren im Beisein von viel Prominenz

einen „Stern des Sports“.

„Aktiv aus dem Stimmungstief!“

Steffi Jones und die Volksbanken Raiffeisenbanken in Niedersachsen verleihen

„Silberne Sterne des Sports“ – Gewinnerprojekte erhalten

Preisgelder in Höhe von insgesamt 6.500 Euro – 1. Platz für Eintracht Hannover

Eintracht Hannover erhält in diesem

Jahr den „Silbernen Stern des Sports“

für das Bundesland Niedersachsen.

Der Verein bekommt den Preis von den

Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes

für sein Projekt „Aktiv aus dem Stimmungstief“.

Übergeben wurde der mit

2.500 Euro dotierte Preis von Staatssekretärin

Dr. Sandra von Klaeden gemeinsam

mit der DFB-Direktorin für Frauen- und

Mädchenfußball, Steffi Jones.

In diesem Jahr hatten sich insgesamt

150 niedersächsische Sportvereine um die

„Sterne des Sports“ beworben – eine Auszeichnung

für herausragende gesellschaftliche

Leistungen in den Bereichen Integration,

Gewaltprävention, Umweltschutz

Januar 2013

Alle Preisträger in der Übersicht

und Gleichstellung. Die Aktion wurde gemeinsam

vom Deutschen Olympischen

Sportbund mit den Volksbanken Raiffeisenbanken

ins Leben gerufen. Die Jury, bestehend

aus Vertretern der Sportverbände

– darunter auch NFV-Vizepräsident Ferdinand

Dunker – Sportlern und Journalisten,

wählte aus den eingereichten Projekten

die Sieger auf Landesebene.

Staatssekretärin Dr. Sandra von Klaeden

sagte bei der Preisübergabe: „Ich

freue mich sehr, den Silbernen Stern des

Sports in diesem Jahr an Eintracht Hannover

überreichen zu dürfen. Mit seinem

Projekt widmet sich der Verein dem Thema

Integration auf seine ganz eigene

vorbildliche Weise. Gerade in der heuti-

• 1. Platz (2.500 Euro): Eintracht Hannover e.V., ausgezeichnet für das Projekt

„Aktiv aus dem Stimmungstief!“, eingereicht über die Hannoversche Volksbank eG

• 2. Platz (1.500 Euro): Reit- und Fahrgemeinschaft Auetal e.V., ausgezeichnet für das

Projekt „Die Stoppelhopser", eingereicht über die Volksbank Schwanewede eG

• 3. Platz (1.000 Euro): TSV Hassel e.V. von 1923, ausgezeichnet für das Projekt „Förderung

des ehrenamtlichen Engagements von Jugendlichen im Sport“, eingereicht

über die Volksbank Aller-Weser eG

• Förderpreis (500 Euro): SV 06 Lehrte e.V., ausgezeichnet für das Projekt „Integrationsarbeit“,

eingereicht über die Volksbank eG Lehrte-Springe-Pattensen-Ronnenberg

• Förderpreis (500 Euro): Prostata-Selbsthilfegruppe Heidekreis e.V., ausgezeichnet für

das Projekt „Zertifizierter Anbieter REHA-Sport nach Prostatektomie“, eingereicht

über die Volksbank Lüneburger Heide eG

• Förderpreis (500 Euro): TSV Barrien von 1913 e.V., ausgezeichnet für das Projekt

„Bau eines Sport- und Bewegungszentrums“, eingereicht über die Volksbank eG, Syke

gen Zeit erkranken immer mehr Menschen

an Depressionen oder depressiven

Verstimmungen, umso wichtiger ist es,

dass wir in unserer Gesellschaft auch verstärkt

darauf eingehen. Es ist schön zu

sehen, dass Sport hier Brücken bauen

kann und den Menschen ein Stück ihres

Alltages zurückbringt.“ Umso mehr freue

es sie, dass das Projekt durch die Auszeichnung

nun auch über die Landesgrenzen

hinaus bekannt werde, so von

Klaeden weiter. „Auch für die Zukunft

wünsche ich dem Projekt und dem Verein

weiterhin alles Gute.“

Auch Steffi Jones, DFB-Direktorin für

Frauen- und Mädchenfußball, zeigte sich

von dem Projekt sichtlich beeindruckt: „Ich

finde es beachtlich, wie sehr ein solches

Projekt die Arbeit von Medizinern und

Therapeuten ergänzen kann. Nicht zuletzt

gibt der Sport so auch in schwierigen

Lebensphasen den Mut und die Kraft, um

weiterzumachen. Darauf kann Eintracht

Hannover stolz sein. “

Am Ehrungsabend erhielten auch

fünf weitere Vereine aus Niedersachsen

eine Auszeichnung im Rahmen der „Sterne

des Sports“. Sie nahmen ihre Silbernen

Sterne sowie die Förderpreise in Höhe von

1.500, 1.000 und 500 Euro entgegen. Eintracht

Hannover vertritt nun das Bundesland

Niedersachsen bei der Endausscheidung

zur Verleihung der bundesweiten

Goldenen Sterne. Sie werden am 29. Januar

2013 in Berlin durch Bundespräsident

Joachim Gauck verliehen.


Egal ob Training, Wettkampf oder

Sportfest – die Durchführung des

satzungsgemäßen Verbands-/Vereinsbetriebes

und in diesem Rahmen die Veranstaltung

und Ausrichtung aller Veranstaltungen

und Unternehmen ist im Rahmen

des Sportversicherungsvertrages mit der

Sporthilfe Niedersachsen versichert. Ausgenommen

von den versicherten Aktivitäten

sind nationale und internationale Veranstaltungen,

die für einen Spitzenfachverband

ausgerichtet werden (z.B. Deutsche

Meisterschaften oder Europameisterschaften).

Weiterhin bleiben gewerbliche Unternehmungen/Nebenbetriebeausgeschlossen,

sofern es sich nicht um kurzfristige

Betriebe anlässlich versicherter Veranstaltungen

oder um Vereinsgaststätten in

Eigenregie handelt. Doch was ist hierunter

zu verstehen?

Unter den nicht versicherten gewerblichen

Unternehmungen/Nebenbetrieben

fällt der steuerpflichtige wirtschaftliche

Geschäftsbetrieb des Vereins. Der steuerpflichtige

wirtschaftliche Geschäftsbetrieb

ist nach § 14 Abgabenordnung (AO) eine

selbständige, nachhaltige Tätigkeit, durch

die Einnahmen oder andere wirtschaftliche

Vorteile erzielt werden und die über

eine Vermögensverwaltung hinausgehen.

Als einziger steuerlicher Bereich eines

gemeinnützigen Vereins unterliegt der

steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäfts-

betrieb der Ertragsbesteuerung mit

Körperschafts- und Gewerbesteuer.

Der Gesetzgeber gewährt jedoch

erhebliche steuerliche Vergünstigungen,

da der steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetrieb

der Mittelbeschaffung für die

Ausgaben des Vereins dient. Körperschaftsund

Gewerbesteuer fällt erst dann an, wenn

die Bruttoeinnahmen (einschließlich Umsatzsteuer)

im Kalenderjahr die Freigrenze

von 35.000 Euro übersteigen und der Gewinnfreibetrag

von 5.000 Euro überschritten

wird.

Was bedeutet dies für den Versicherungsschutz

des Sportversicherungsvertrages?

Die ARAG Sportversicherung schließt

sich den Freigrenzen des Finanzamtes an.

Übersteigt ein Verein die zuvor genannten

Freigrenzen und es wird somit Körperschafts-

und Gewerbesteuer fällig, besteht

für die „wirtschaftlichen“ Aktivitäten aus

dem steuerpflichtigen wirtschaftlichen

Geschäftsbetrieb kein Versicherungsschutz

mehr über den Sportversicherungsvertrag

mit der Sporthilfe Niedersachsen. Weiterhin

versichert sind – trotz Überschreitung der

Freigrenzen – Vereinsgaststätten in eigener

Regie und kurzfristige Betriebe anlässlich

versicherter Veranstaltungen (z.B. Bewirtung

von Heimspielen).

Auch wenn die Sportversicherung

sich der Besteuerungsgrenze des Fiskus

ARAG Sportversicherung informiert

Zusätzlicher Versicherungsbedarf

bei wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben

anschließt und somit erst bei einer Überschreitung

der zuvor genannten Freigrenzen

den Versicherungsschutz versagt, wird

bei wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben

grundsätzlich empfohlen, das Risiko im

Vorfeld mit dem zuständigen Versicherungsbüro

bei der Sporthilfe Niedersachsen

zu besprechen. Gewerbliche Risiken können

einen besonderen Bedarf mit sich

bringen, den der Sportversicherungsvertrag

womöglich nicht bieten kann. Beispielsweise

sollte bei dem Betrieb einer Photovoltaikanlage

das Risiko aus der Einspeisung

in das Stromnetz zusätzlich versichert

werden. Wenn nach der Risikoprüfung des

Versicherungsbüros zusätzlicher Bedarf erforderlich

ist, erhalten die Verbände und

Vereine im LSB Niedersachsen ein bedarfsgerechtes

Angebot in Ergänzung zur

Sportversicherung. Dies gilt insbesondere

bei Überschreitung der Besteuerungsgrenze,

wenn kein Schutz mehr über die Sportversicherung

besteht.

Das Versicherungsbüro bei der Sporthilfe

Niedersachsen erreichen Sie online

unter www.arag-sport.de oder telefonisch

unter 0511/1268-5200.

Weitere Informationen, Prospektmaterial und

Anträge erhalten Sie bei der ARAG Sportversicherung,

Versicherungsbüro Sporthilfe Niedersachsen,

Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10,

30169 Hannnover oder unter www.ARAG-

Sport.de


Interview

34

Nils, du bist im Harz aufgewachsen.

Wie stark ist deine Bindung an die alte

Heimat noch?

Petersen: Es gibt noch eine sehr große

Bindung, etwa alle ein bis zwei Wochen bin

ich dort. Da ich momentan in Bremen spiele,

ist es zum Glück nicht mehr so weit.

Von München aus war das ein ganz schön

langer Ritt.

Vermisst du manchmal noch die

Berge, wenn du morgens im Bremer

Flachland aus dem Fenster schaust?

Petersen: Es ist schon ein Unterschied,

daher freue ich mich immer, wenn ich nach

Hause komme.

In deiner Entwicklung hat auch der

SV Südharz eine Rolle gespielt, der damals

von deinem Vater Andreas trainiert

wurde. Welche Erinnerungen hast

du noch an die Zeit?

Petersen: Da habe ich noch große

Erinnerungen, ich schaue mir schon öfters

alte Fotos an. Im Videotext und Internet

gucke ich auch immer, wie es beim SV Südharz

aussieht. Lustig ist es, wenn ich jetzt

bei den Werder-Testspielen gegen Oberligisten

oder kleinere Clubs Leute treffe, gegen

die ich früher schon gespielt habe. Gegen

einen unserer Scouts haben wir damals 7:1

gewonnen, damit kann ich ihn immer gut

ärgern (lacht).

Entdeckt wurdest du als Jugendlicher

auch im Trikot des SV Südharz,

allerdings eher zufällig. Wie kam es

dazu?

Petersen: Das stimmt. Ich habe bei

einem Hallenturnier in Thale in der Herrenmannschaft

für den SV Südharz ausgeholfen

und einfach gespielt, was ich konnte.

Heiko Weber, damals Trainer bei Carl Zeiss

Jena, war auch in der Halle. Ihn scheint das

beeindruckt zu haben und er hat nach meinem

Alter gefragt.

Du bist dann in das Sportinternat

nach Jena gewechselt. Wann hast du

gemerkt, dass es in der Fußballkarriere

weit gehen könnte? ➤

Januar 2013

„Die Anlaufzeit in der

Bundesliga kurz halten“

Nils Petersen im Interview über seine Entdeckung im Südharz-Trikot,

seine Ziele und seine Tipps für Nachwuchsfußballer

Ausgeliehen vom FC Bayern München

spielt Nils Petersen seit Saisonbeginn

für den SV Werder Bremen. Sieben

Meisterschaftstore stehen nach Beendigung

der Hinserie auf dem Konto des

24-Jährigen, der als Jugendlicher im Trikot

des SV Südharz entdeckt wurde.

Mit dem Stürmer führte Robert Koch

vom HarzKurier ein Interview.

Im Trikot des SV Südharz schnupperte Nils Petersen (rechts) das erste Mal Luft im Seniorenbereich.

Unter anderen beim Hallenturnier des TuSpo Petershütte im Jahr 2006 zeigte er im

NFV-Kreis Osterode sein Talent und seinen Torriecher. Archivfoto: Mark Härtl


VITA

Nils Petersen

Geboren: 6. Dezember 1988

In: Wernigerode

Größe: 188 cm

Gewicht: 80 kg

Position: Mittelstürmer

Fuß: Beidfüßig

Bisherige Stationen im Profifußball:

FC Carl Zeiss Jena (2007-09)

Energie Cottbus (2009-11)

FC Bayern München (2011/12)

SV Werder Bremen

(ausgeliehen seit 2012)

Vertrag beim FC Bayern München

bis 2015.

Bundesliga:

27 Einsätze, 9 Tore

Erstes Spiel: 22. Mai 2009

Erstes Tor: 10. September 2011

Zweite Liga:

78 Einsätze, 39 Tore

Torschützenkönig 2010/11 mit

25 Toren

Länderspiele:

9 Einsätze im Nachwuchsbereich,

2 Tore

Petersen: Eigentlich gab es keinen bestimmten

Moment, zumal dann auch in der

A-Jugend schon Jüngere vor mir gespielt

haben und ich gehofft habe: „Mensch,

wann bekommst du eine Chance?“ Ich

spielte teilweise nur in der A-Jugend-Regionalliga

und habe immer gedacht: Es gibt

bessere als dich. Ich hatte allerdings Glück,

dass mich Heiko Weber als Trainer in die

Zweite Liga hochgezogen hat. Und wenn

man dann einmal bei den Profis drin ist,

möchte man auch nicht wieder raus und

gibt alles dafür.

Als 18-Jähriger hast du in Köln vor

40.000 Zuschauern dein Zweitliga-Debüt

gegeben.

Petersen: Ich hatte etwas gehofft,

dass es schon beim Spiel kurz vorher in

Braunschweig klappen würde, als ich im Kader

stand und viele Freunde und Bekannte

im Stadion waren. In Köln war es dann soweit.

Ich weiß noch genau, wie das ablief.

Das war ein beeindruckendes Gefühl! Auch

wenn es nur zwei Minuten waren, die ich

gespielt habe, bleibt das unvergesslich.

Mit Kevin Schlitte stand bei deinem

Debüt ein weiterer ehemaliger Südharzer

für Jena auf dem Feld. Hast du zu

ihm oder zu anderen ehemaligen Kollegen

aus der Südharzer Zeit Kontakt?

Petersen: Mit Kevin habe ich noch einen

super Kontakt. Ich bin sehr dankbar,

dass mit ihm einer da war, den ich kannte.

Kevin hat mir sehr viel vom Bild und Leben

des Profifußballers vermittelt. Insgesamt ist

es über die sozialen Netzwerke einfacher

geworden, es gibt noch Kontakte.

Am 23. Mai 2009 hast du für Cottbus

dein erstes Bundesligaspiel absolviert

...

Petersen: Das war ein schwieriges

Spiel, wir mussten unbedingt gewinnen,

um die Relegationsspiele zu erreichen. Die

haben wir jedoch verloren und sind abgestiegen.

Letztlich war es sogar mein Glück,

dass Cottbus in die Zweite Liga musste. Mit

Pele Wollitz kam ein neuer Trainer, der offensiver

spielen ließ und auf junge Leute

baute. So konnte ich richtig Fuß fassen.

Du bist in Cottbus Torschützenkönig

in der zweiten Liga geworden, es

folgten der Wechsel zu den Münchener

Bayern und in diesem Jahr die Ausleihe

zu Werder Bremen. Welche Ziele hast

du für die nähere Zukunft?

Petersen: Bislang habe ich für Werder

alle Spiele gemacht. Mich freut es sehr, dass

ich auf dem Platz dabei bin. Mein Ziel ist es,

in der ersten Liga zu spielen und mich zu

etablieren. Ich habe noch nicht so viele Erstligapartien

absolviert, am Ende der Saison

würde ich gerne auf die Erfahrung von

dann 40 Bundesligaspielen zurückblicken.

Die Anlaufzeit in der Bundesliga möchte ich

so kurz wie möglich halten und schnell meine

Torquote verbessern. Das hat in der

zweiten Liga etwas gedauert, die Zeit würde

ich gern verkürzen.

Im Nachwuchsbereich hast du

schon das DFB-Trikot getragen. Wäre

das auch ein Ziel für die Zukunft?

Petersen: Natürlich, für die Nationalmannschaft

zu spielen wäre ein Traum.

Aber man muss realistisch bleiben. Ich bin

einer, der sagt, dass man vor der Nominierung

erst einmal zwei, drei Jahre konstant

gut spielen sollte.

Gab es in deiner bisherigen Karriere

auch Momente, in denen du gezweifelt

hast, dass es mit dem Profifußball

klappen könnte?

Petersen: Die Momente gab es schon

in der Jugend in Halberstadt. Da hat man

überlegt, ob es nicht schön wäre, einfach

nur ein bisschen zu kicken und hinterher

Interview

mit den Freunden zusammenzusitzen. Auch

in Jena war es am Anfang schwierig, als ich

das erste Mal von zu Hause weg war. Die

Zeit während des Abis war ebenfalls nicht

einfach. Dass es so richtig gut lief, war

schließlich erst bei Energie Cottbus der Fall.

Das Leben als Profifußballer ist der

Traum von Vielen. Mal ehrlich, gibt es

auch Tage im grauen Herbst, an denen

man nicht lieber noch länger im Bett

bleiben möchte?

Petersen: Wir haben schon ein Traumleben,

keine Frage, es gibt aber auch die

Schattenseiten. Wir haben sehr viele feste

Termine und kein Wochenende. Zum Geldverdienen

haben wir in der Karriere nur

rund zehn Jahre Zeit. Dennoch ist es insgesamt

ein sehr schönes Leben, gerade deshalb

stehe ich morgens auch gerne auf.

Der Harz gilt nicht unbedingt als Talentschmiede.

Welche Tipps hast du für

Jugendliche aus unserer Region, die

Fußballprofi werden möchten?

Petersen: Neben dem Talent muss man

den nötigen Ehrgeiz mitbringen und viel Geduld

beweisen. Man muss auf seine Chancen

warten, das kann manchmal auch erst

spät sein. Man muss immer „dran“ bleiben,

aber trotzdem den Kopf freihaben. Nur dann

kann man seine Leistung bringen. Wenn sich

dann eine Möglichkeit ergibt, etwa mit einem

Wechsel auf ein Fußballinternat, sollte

man das wahrnehmen. Es ist allerdings klar,

dass man viel aufgeben muss.

Zum Abschluss: Wird es denn noch

einmal das Trainer-Spieler-Gespann Petersen-Petersen

geben?

Petersen (lacht): Das wäre irgendwann

schon ein Traum. Aber derzeit ist das

unrealistisch, momentan liegen doch einige

Ligen dazwischen...

Nils, vielen Dank für das

Gespräch! ■

Januar 2013 35


Bezirk Braunschweig

36

In Zeiten, in denen Schiedsrichter

immer häufiger in der Kritik stehen,

zeigten sich Lehrgangsleiterin

Nadine Rahlfs (Seulingen) und

Kreisschiedsrichterlehrwart Sven

Begas (Settmarshausen) vom

NFV-Kreis Göttingen sehr erfreut

über die hohe Anzahl der Teilnehmer

an einem Schiedsrichter-Anwärterlehrgang

im Vereinsheim

des TSV Settmarshausen.

In sieben Lehreinheiten

wurde den 37 Teilnehmern aus

dem gesamten Kreisgebiet alles

von der Regel Abseits über die

Größe des Spielfeldes bis hin zu

direkten und indirekten Freistößen

vermittelt. Am Ende des

Lehrgangs nahm Benno Seibel

(Adelebsen) als Mitglied des Bezirksschiedsrichterlehrstabs

die

Prüfung ab. Gleich vier Teilnehmer

bestanden die Prüfung fehlerfrei.

Für die Teilnehmer, die

verhindert waren, besteht die

Januar 2013

Möglichkeit, die Prüfung nachzuholen.

Die Arbeit des Schiedsrichterausschusses

ist aber noch nicht

vorbei. „Wir verlieren noch zu

viele Jung-Schiedsrichter, da sie

mit der Kritik und dem Verhalten

von Eltern und Betreuern im Junioren-Bereich

nicht zurechtkommen“,

so Kreisschiedsrichterobmann

Christian Rahlfs (Seulingen).

Er setzt hier auf die Mitarbeit

der Vereine. „Spieler lernen

das Fußballspielen und Schiedsrichter

müssen das Pfeifen lernen.

Spieler, Zuschauer und Vereinsfunktionäre

sollten Schiedsrichtern

auch Fehler zugestehen. Es

Der Bezirksvorstand und der Bezirksbeirat

trafen sich mit Ehefrauen und Partnern zu einer gelungenen

Jahresabschlussfeier in den Kellergewölben des Ratskellers

in der Fachwerk- und Dreiflüssestadt Hannoversch-

Münden. Auch die Ehrenmitglieder des NFV-Bezirks, Maria

Kleve, Hans Almstedt und Neidhard Paul, konnte Bezirksvorsitzender

Egon Trepke vor seinen Dankesworten für die

abgeleistete ehrenamtliche Arbeit im NFV-Bezirk begrüßen.

Der Bürgermeister der südlichsten Stadt in Niedersachsen,

Klaus Burhenne, empfing die Delegation um Egon

Trepke im alten Rathaus der Stadt. Nach einer Stadtführung

genossen die Gäste das Glockenspiel im Rathausgiebel.

Es ertönt mit dem Spottlied auf den berühmten

Wanderarzt Doktor Eisenbart dreimal am Tag. Das Bild der

Kreise im Bezirk Braunschweig hat sich mit dem Zusammenschluss

von Wolfenbüttel, Goslar und Salzgitter zum

Kreis Nordharz schon verändert. Die Kreise Göttingen und

Osterode werden sich im März zum Kreis Göttingen/Osterode

vereinen. „Es wird weiterhin viel Arbeit für die Funktionäre

bleiben. Für den Einsatz spreche ich jetzt schon

meinen Dank aus“, sagte Trepke zum Abschluss der Kaffeetafel.

gs

Schiriausbildung im

NFV-Kreis Göttingen

Verantwortliche zufrieden mit der Resonanz

wird kein Schiedsrichter von sich

behaupten, dass er ein Spiel ohne

Fehlentscheidung über die Bühne

bringt. Dies wird aber wohl auch

kein Spieler von sich sagen können",

so Rahlfs.

Ein Dankeschön richtete

Rahlfs an die Referenten aus dem

Kreisschiedsrichterlehrstab sowie

an die Verantwortlichen des TSV

Settmarshausen, die das Vereinsheim

zur Verfügung gestellt haben.

Die Teilnehmer: Robin und

Klaus Apsel (TuS Schededörfer),

Paul-Bastian Böhme, Jendrik Heine,

Sören Wenzel (TSV

Bremke/I.), Sven Friedrichs (FC

Schulung in Theorie

und Praxis für 25 Trainer

Der NFV-Kreis Gifhorn spielt mit seinen B-Junioren Futsal

Schon in der vergangenen

Saison wurde Futsal als Pilotprojekt

angeboten, damals

mit gutem Erfolg für alle B-Juniorenteams

im Kreis. Der Erfolg

und die guten Erkenntnisse

der letzten Saison ließen im

Jugendausschuss des NFV-Kreises

Gifhorn den Gedanken reifen,

Futsal auch in der bevorstehenden

Hallensaison wieder

für die B-Junioren Vereinsmannschaften

anzubieten. Und

32 Mannschaften aus 17 Vereinen

haben gemeldet. Zusätzlich

werden die Qualifikationsspiele

zur Bezirksmeisterschaft bei

den B- und C-Junioren im Futsal

ausgetragen.

Die Futsalregeln der FIFA

bzw. von DFB und NFV wurden

angepasst und von den Verantwortlichen

des NFV-Kreises, allen

voran Jugendobmann Uwe

Wolter, sowie den beiden Spielleitern

Lothar Steinhof (Halle)

und Sven Stuhlemmer (Feld) auf

den Hallenspielbetrieb im Kreis

Gifhorn ausgerichtet. So wird z.

B. im Kreis Gifhorn die Zeit bei

Freistößen und Standards nicht

angehalten. Vielmehr läuft die

Uhr weiter und der Schiri achtet

darauf, dass die Ausführung

von z. B. Torabstößen, Eckbällen

und Freistößen in ca. vier Sekunden

erfolgt. Andernfalls gibt

es Ballbesitz für den Gegner.

Das „Durchlaufen“ der Spielzeit

macht die Dauer eines Spieltages

kalkulierbar, denn die Hallenzeiten

für den Jugendfußball

sind auch im Landkreis Gifhorn

nur begrenzt verfügbar.

Die Summe aller Regelanpassungen

haben Kreislehrwart

Günter Reschke und der KJA-

Spielleiter Sven Stuhlemmer einem

großen Kreis von B-Junioren-Vereinstrainern

des NFV-

Kreises Gifhorn in Neudorf-Platendorf

vorgestellt. Und die Resonanz

war riesig. Mehr als 25

Trainer ließen sich theoretisch

und praktisch während eines

zweistündigen Lehrgangs schulen.

Grone), Justus Ilse, Andre Meyer,

Jan Niklas Otte (FC Niemetal),

Benjamin Braun, Robin Hartwig,

Mika Linnemann, Saleh Fady

(JFV Göttingen), Lukas Radisch

(JFV Rosdorf), Hüseyin Coban,

Colin Onwusonye, Klaus Schoppe

(RSV Göttingen 05), Thorsten

Rettberg, Philipp Springer (SC

BW Friedland), Medin Kaplan,

Tobias Sorge (SC Rosdorf), Tobias

Egbert, Admir Imsirovic, Colin

Jacob Waschner (SCW Göttingen),

Kevin Wistuba (Sparta

Göttingen), Alexander und Jonathan

Hose, Felix Jacobi (SV

Rhumspringe), Daniel Kreitz (SV

Sieboldshausen), Alina Claus,

Jan Niclas Herborg, Robert Körner,

Gesine Springer, Henrike

Witt (SVG Göttingen), Andreas

Rinke (TSV Guts Muts Bühren),

Christian Müller (TSV Jühnde),

Victoria Weidemeier (SG Niedernjesa).

Christian Rahlfs

Günter Reschke erläuterte

die Philosophie des Futsalspiels

und Sven Stuhlemmer ging

auf jede einzelne Regel ein

und nannte auch die Vorteile

und die Gründe der Anpassung.

Dabei wurden die beiden

unterstützt vom ausgebildeten

Futsal-Schiedsrichter Korbinian

Becker.

Mit dem trägen Futsal-Ball

sind schnelle und kombinationssichere

Spielzüge möglich. Die

Regeln sind einfach und schnell

begreiflich, es fallen viele Tore.

Das Wichtigste ist jedoch:

Durch das angestrebte körperlose

Spiel gibt es kaum Zweikämpfe

und die Spiele sind

zwangsläufig äußerst fair, denn

jedes Foul wird gezählt und ab

dem dritten Foul eines Teams

mit einem Neunmeter bestraft.

Abschließend waren Reschke

und Stuhlemmer überaus zufrieden

mit der Beteiligung. Beide

hoffen auf eine erfolgreiche

Futsal-Hallensaison 2012/2013.


Präventionspreis 2012

für VfB Rot-Weiß 04

„Lebenschancen durch Sport“ ausgezeichnet

Der VfB Rot-Weiß 04 Braunschweig

wurde für das Projekt

„Lebenschancen durch Sport“

mit dem Präventionspreis der

Stadt Braunschweig ausgezeichnet.

Der mit 2.000 Euro dotierte

Preis wurde bereits an den Verein

übergeben. Darüber hinaus wurde

das soziale Engagement des

Vereins mit dem bundesweiten

Preis des Wettbewerbs „Aktiv für

Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet.

2011 war das Jugendzentrum

Stöckheim, das ein „Mutmach-Projekt“

für Kinder und Jugendliche

ins Leben gerufen hatte,

mit dem Preis ausgezeichnet

worden. 2012 erhielt mit dem

VfB Rot-Weiß ein Fußballverein

aus dem Braunschweiger Kreis

den Preis. Das Projekt des Traditionsvereins

trägt den hoffnungsvollen

Namen „Lebenschancen

durch Sport“ und wird von den

Verantwortlichen wie folgt beschrieben:

„Ziele des Projekts sind neben

der Bewegungs- und Gesundheitsförderung

auch eine

Entwicklungsförderung im sozialemotionalen

und kognitiven Bereich.

Die Initiatoren wissen, dass

gesamtgesellschaftliche Entwicklungen

häufig zu einem Mangel

an Bewegung, Körpererfahrung

und sinnlicher Erkenntnis mit

weitreichenden Folgen für die

körperliche und psychische Gesundheit

führen. Bewegung und

positive Erfahrungen sind daher

für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung,

die ein positives

Selbstkonzept und psychische

Stabilität einschließt, für Kinder

und Jugendliche unabdingbar. Es

geht aber auch um gesellschaftliche

Teilhabe. In diesem niedrigschwelligen

Projekt werden Heranwachsende

im westlichen

Ringgebiet erreicht, denen eine

Mitgliedschaft in einem Sportverein

aus unterschiedlichen Gründen

bisher nicht möglich war."

Bisher haben über 2.000 Kinder

und Jugendliche an dem Projekt

teilgenommen. Ein großer Erfolg

für den Verein, was auch die Jury

letztlich honorierte.

Auch ein Nachfolgeprojekt

ist bereits in Planung: „Bewegungsförderung

für Kinder und

Jugendliche im Westen der Stadt

Braunschweig“ heißt die neue

Idee. Erste Zusagen von Unterstützern

haben die Verantwortli-

Bezirk Braunschweig

Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wurde (v.l.) von Ulrich Markurth, Sozialdezernent

der Stadt Braunschweig, an den Vereinsvorsitzenden Udo

Sommerfeld und den Sportpädagogen Thorsten Sümnich, ehemaliger

Fußball-Profi und Projektleiterleiter, übergeben. Bisher eingegangene

Förderzusagen stimmen die Verantwortlichen vorsichtig optimistisch,

dass das Nachfolgeprojekt „Bewegungsförderung für Kinder und Jugendliche

im Westen der Stadt Braunschweig“ umgesetzt werden kann.

chen bereits erhalten und sind

daher optimistisch, das Projekt

auch stemmen zu können.

Das soziale Projekt des Bezirksligisten

fand unlängst gar

bundesweite Würdigung. Das

Berliner „Bündnis für Demokratie

und Toleranz“ hat das Patenschaftsmodell

des VfB Rot-Weiß

als vorbildlich eingestuft und im

Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv

für Demokratie und Toleranz

2012“ mit einem Preis in Höhe

von 4.000 Euro ausgezeichnet.

Die prämierten Preisträger werden

im Frühjahr 2013 im Rahmen

einer öffentlichen Veranstaltung

in Berlin gewürdigt werden.

Die B-Juniorinnen des VfL Wolfsburg (Foto links) hatten bei der Bezirksmeisterschaft im Hallenfußball in Gifhorn klar die

Nase vorn. Das Team gab nur beim 2:2-Unentschieden gegen SV Gifhorn zwei Punkte ab. Mit Erfolgen über Germania Wolfenbüttel (2:0), TSV Diemarden

(3:0), JSG Burgberg (2:0) und SVG Göttingen (1:0) setzten sich die „Wölfinnen“ dann klar durch. Der Endstand lautete: 1. VfL Wolfsburg

(10:2 Tore, 13 Punkte), 2. JSG Burgberg (4:9, 9), 3. SV Gifhorn (11:5, 8), 4. TSV Diemarden (11:6, 8), 5. SVG Göttingen (7:5, 4), 6. Germania Wolfenbüttel

(4:20, 0). – Bei der C-Juniorinnen-Bezirksmeisterschaft in Einbeck behielt der SV Gifhorn (Foto rechts) die Oberhand. Die Mädchen bügelten

die 0:2-Niederlage gegen SV Bad Lauterberg durch Erfolge über VfL Bienrode (1:0) und Eintracht Northeim (2:0) noch aus. Im Halbfinale behielten

die Gifhorner Girls mit einem 4:3 nach Neunmeterschießen gegen TSV Helmstedt die Oberhand. Im Finale wartete dann VfL Wolfsburg auf den

Kreisnachbarn. Der VfL Nachwuchs war durch einen 3:1-Sieg im Semifinale gegen SV Bad Lauterberg ins Endspiel eingezogen. SV Gifhorn hatte im

Endspiel beim 1:0-Arbeitssieg über den VfL Wolfsburg schließlich das nötige Quäntchen Glück. gs

Januar 2013 37


Bezirk Braunschweig

38

Durchhalten auf dem

„Weg nach Oben“

Nordharzer Jungschiris bildeten sich fort

Zu einer Förderfortbildung hatte

der Schiedsrichterausschuss

(KSA) des NFV-Kreises Nordharz

seine Jungschiedsrichter in die

„Stadt der Wölfe“ eingeladen. Einer

mehrstündigen sehr interessanten

theoretischen Weiterbildung

sollte der Besuch des Bundesligaspiels

zwischen dem VfL

Wolfsburg und dem SV Werder

Bremen (1:1) als „praktischer

Teil“ folgen.

Die Spielserien der Juniorinnen

und Junioren im NFV-

Bezirk Braunschweig laufen

trotz der vielen Spieltage in der

Woche optimal. Dieses positive

Fazit zogen die Staffelleiter Heike

Hansen, Klaus-Peter Schinkel,

Hartmut Kachel und der

Fair-Play-Beauftragte Neidhard

Paul auf der Arbeitstagung im

Gasthaus Woltmann in Baddeckenstedt.

Im Bezirkspokal stehen die

Halbfinalisten bereits fest. Lediglich

bei den B-Junioren gibt es eine

Hängepartie. Dort wurde jetzt

das Heimrecht getauscht. Fortuna

Januar 2013

Fast 40 Referees waren diesem

Aufruf gefolgt und erschienen

pünktlich am Veranstaltungsort.

In der Begrüßung der Teilnehmer

bedankte sich der KSA-Vorsitzende

Joachim Ren zunächst

bei seinem Lehrstab und dessem

Verantwortlichen Florian Cacalowski

für die erstklassige Organisation.

Anschließend beschrieben

Ren, seine ebenfalls anwesenden

Vertreter Günter Hohensee und

Die Nachwuchs-Spielserien

im Bezirk laufen optimal

Die hohe Zahl von Verwaltungsentscheiden beunruhigt Jens Schulze

Lebenstedt ist nun Gastgeber für

Tuspo Petershütte.

Die hohe Zahl von Verwaltungsentscheiden

beunruhigt Bezirksjuniorenobmann

Jens Schulze:

„Die Vereine halten sich nicht

an Satzung und Ordnungen sowie

die Spielausschreibung. Bis

jetzt sind 212 Entscheide über

5.896 Euro ausgesprochen worden.

Das Geld sollten die Vereine

lieber in die Jugendarbeit

stecken.“

Die häufigsten Verfehlungen

führte Günter Hansen auf. 39 Mal

fehlten Ordner bei den Spielen.

36 Rote Karten wurden gezeigt.

Christian Biel sowie Lehrwart Axel

Pioch ihren Werdegang, schilderten

Eindrücke und Begebenheiten

aus ihrer aktiven Zeit als

Schiedsrichter und ermutigten

den Nachwuchs zum Durchhalten

auf dem „Weg nach Oben“.

Diesbezüglich riet Ren den

Jungschiedsrichtern, das „Stahlbad

für Schiedsrichter“ zu überstehen,

um anschließend für

höhere Aufgaben bestens vorbereitet

zu sein.

Es folgten zwei sehr kurzweilige

und interessante Fachreferate

zu den Themen „Strafstoß“

und dem „Futsal-Regelwerk“,

welche von einem köstlichen

Gulaschgericht unterbrochen

wurden.

32 Mal ist eine Ergebnismeldung

nicht vorgenommen worden. 21

Mal wurde das Fehlverhalten von

Trainern und Betreuern mit einer

Geldstrafe belegt.

Eine positivere Bilanz zog

Neidhard Paul für den Fair-Play-

Wettbewerb. Die Spielberichte

gehen jeweils bereits zwei Tage

nach dem Spiel ein. „Es gibt somit

bei der Auswertung keine

Verzögerung“, erklärte Paul.

Die B- und C-Junioren-Bezirksmeisterschaft

im Futsal wird

am 9. und 10. Februar in der

Sporthalle Goldene Aue in Goslar

ausgetragen. Die Ausschreibung

Anschließend marschierte

die Gruppe gemeinsam zur

„Volkswagen-Arena“, um ein

spannendes Bundesligaspiel anzusehen

und insbesondere den

Schiedsrichter Markus Schmidt

mit seinen Assistenten zu begutachten.

Zahlreiche Entscheidungen

wurden bereits während des

Spiels diskutiert, denn die Begegnung

bot genug Gesprächsstoff

dafür – insbesondere die

gelb-rote Karte für den Bremer

Lukas Schmitz in der 62. Spielminute.

Nach einem langen, aber

sehr interessanten Samstag mit

zahlreichen neuen Eindrücken

traten die Teilnehmer die Heimreise

an. Hans-Heinrich Brandes

Die Gruppe der Jungschiedsrichter des NFV-Kreises Nordharz mit den Verantwortlichen des Kreisschiedsrichterausschusses und des Lehrstabes.

Foto: Hans-Heinrich Brandes

Jens Schulze.

ist den Vereinen rechtzeitig mitgeteilt

worden. „In der Rückserie

wird der Online-Spielbericht in

den beiden A-Junioren Bezirksligen

eingeführt“, sagte Schulze. gs


Für Fans, für Profis, für alle,

für sicheren Halt.

Kurze Bremswege,

wenn es drauf ankommt.

Bestplatzierungen in Fachzeitschriften:

ContiSportContact 3

Dimension 225/45 R 17 W/Y

„sehr empfehlenswert“

Conti_SP11_AD_Fussball_210x297_D_Test.indd 1 10.03.11 12:31

05/2011

www.continental-reifen.de


Bezirk Braunschweig

40

„Ich freue mich, dass der

Raum so gefüllt ist. Das zeigt,

dass in unserem Kreis der Fair-

Play-Gedanke mitspielt grüßte

der Spielausschussvorsitzende

des NFV-Kreises Helmstedt, Hubert

Wunsch, kürzlich die Fußballer,

die in der vergangenen Saison

besonders fair agierten. Im Sportheim

des SV Emmerstedt fand die

Ehrungsveranstaltung für die Fair-

Play-Sieger Helmstedts statt, die

der NFV-Kreis gemeinsam mit

dem HELMSTEDTER SONNTAG

zum sechsten Mal ausrichtete.

Neben den Abordnungen

der fairen Mannschaften war der

ehemalige Landrat Gerhard Kilian

zu Gast in Emmerstedt, um den

2007 von ihm gestifteten Wanderpokal

an den fairsten Verein

2011/12 zu übergeben. Weil er

im Erwachsenenbereich die wenigsten

Strafen bekommen hatte,

war es diesmal der TSV Helmstedt.

Auch für die Jugend gibt es

seit dem vergangenen Jahr einen

Wanderpokal, den die Knappschaft

gespendet hatte. Er ging

an die C-Junioren der JSG Heeseberg,

die als einzige Mannschaft

Januar 2013

eine ganze Saison ohne Strafen

„überstanden“ hatte.

Die Sieger der einzelnen

Klassen wurden von Dirk Rack, im

Spielausschuss für die Fair-Play-

Auswertung zuständig, und Hubert

Wunsch ausgezeichnet. Bei

den Jugendmannschaften halfen

Hans-Joachim Beber und Wolfgang

Melchert vom Jugendspielausschuss.

Geehrt wurden in der

Herren-Kreisliga der MTV Frellstedt

als Erster, der Zweite TSV

Helmstedt und der Dritte TSV

Danndorf, in der 1. Kreisklasse

die beiden Sieger SG Hünenburg

und TSV Fichte sowie der Dritte

FSV Schöningen II. In der 2. Kreisklasse

siegte der TVB Schöningen,

gefolgt von der SG Frellstedt/

Wolsdorf II auf dem zweiten Platz

sowie dem FC Nordkreis II und

der SG Barmke/Emmerstedt II auf

Der TSV Helmstedt wurde als fairster Verein 2011/12 ausgezeichnet. Das

Foto zeigt (v.l.) Dirk Rack (Mitglied des Spielauschusses), Carsten Sertel

(TSV Helmstedt), den ehemaligen Landrat Gerhard Kilian und den Spielausschussvorsitzenden

Hubert Wunsch.

Lotto Niedersachsen

spendierte den Mannschaften

von Tuspo Petershütte (Landesliga),

MTV Isenbüttel (Bezirksliga

1), TSC Vahdet Braunschweig

(Bezirksliga 2), TSV

Üfingen (Bezirksliga 3) und Tuspo

Weser-Gimte (Bezirksliga 4)

für deren vorbildliches sportliches

Verhalten in der Spielserie

2011/12 je eine Sportausrüstung

im Wert von 1600 Euro. Der stellvertretende

Bezirksvorsitzende

Gerhard Dix (ganz rechts) und

der Vorsitzende des Spielausschusses,

Wolfgang Reese, überreichten

im Vereinsheim des FC

Flachstöckheim (NFV-Kreis Nordharz)

jetzt den Vereinsvertretern

die Sportutensilien.

gs/Foto: Günter Schach

„Fair-Play-Gedanke

spielt im Kreis mit“

Fairste Teams aus Helmstedt ausgezeichnet

Rang drei. Sieger der 3. Kreisklasse

war die SG Sundern III, gefolgt

vom FC Nordkreis III und dem TSV

Helmstedt II, während in der

4. Kreisklasse die SpVg Süpplingen

vor der SG Lapautal II und

dem BSV Union Schöningen II gewann.

Fairstes Team der Altherren-

Kreisliga war die SG BESS (Barmke,

Emmerstedt, Süpplingen,

Süpplingenburg). Auf Platz zwei

kam der FC Nordkreis, auf Platz

drei Rottorf/Viktoria Königslutter.

Der STV Holzland führte die 1.

Kreisklasse der Altherren an, auf

den Plätzen folgten der SV Brunsrode/Flechtorf

und die SG Helmstedt

III.

Standardmäßig wenig Strafen

gibt es bei den Frauen. In der

7er Kreisliga siegten deshalb

gleich vier Teams, die jeweils le-

diglich einen Strafpunkt bekamen.

Es waren der TSV Helmstedt,

die SG BESS, der TSV Fichte

Helmstedt und die SG FC 08/BSV

Schöningen.

In der A-Junioren-Kreisliga

gewann der SV Viktoria Königslutter,

Zweiter wurde die JSG

Heeseberg und Dritter der STV

Holzland. Bei den B-Junioren

wurden die JSG Elm-Sundern als

Sieger, die JSG Nord-Elm als Zweiter

und der Helmstedter SV als

Dritter ausgezeichnet. Sieger der

C-Junioren-Kreisliga war die JSG

Heeseberg, auf Platz zwei folgte

die JSG Elm-Sundern II und auf

Rang drei die JSG ELDO II und die

JSG Schöningen II.

Bevor Gerhard Kilian den

großen Wanderpokal übergab,

wünschte er sich mit einem Augenzwinkern,

dass sich die Erwachsenen

ein Beispiel an der Jugend

nehmen sollten. Vielleicht

würde es ja auch ihnen einmal

gelingen, die Saison ohne eine

einzige Strafe abzuschließen, wie

es die JSG Heeseberg gechafft

hatte. Katja Weber-Diedrich

Spieler der JSG Heeseberg mit (v.l.) Hannes Beber (Jugendausschussvorsitzender),

Wolfgang Melchert (Mitglied des Jugendauschusses), Dirk

Rack (Mitglied des Speilauschusses) und dem Spielausschussvorsitzenden

Hubert Wunsch. Fotos: Weber-Diedrich


Walt-Disney-Film

zum Jahresabschluss

Kinoeinladung für Nordharz-Auswahlkicker

Aufgrund der guten Kontakte

zwischen dem Kinoleiter

Thorsten Werner (Cinestar Wolfenbüttel)

und dem Lehrausschussvorsitzenden

des NFV-Kreises

Nordharz, Oliver Grau, konnten

die Kreisauswahlspieler des

Jahrgangs 2002 (Stützpunkt

Flachstöckheim) den Jahresabschluss

im Kino feiern. Mit Spannung

erwarteten ca. 30 Nachwuchsfußballer

den aktuellen

Walt-Disney-Film „Ralph reicht’s“.

Zur Veranstaltung waren neben

Grau auch die Stützpunkttrainer

Bernd Hornig, Thomas

Biel, Thomas Müller und Joachim

Garella, der gerade seinen 60.

Geburtstag feierte, erschienen.

Ebenfalls anwesend war Asmus

Weber, Marketingleiter Lotto Niedersachsen,

der das Auswahlteam

nach einer kurzen Begrüßung

mit einem Satz Trikots

und einigen Spielbällen für die

bisher gezeigten Leistungen be-

Der Auswahlkader des Kreises

Nordharz mit Trainern und Sponsoren

nach der Kinovorführung.

lohnte. Weiterhin überraschte er

die jungen Kicker mit Freikarten

für ein Eishockeyspiel der Hannoveraner

Scorpions und einigen

kleinen Präsenten.

Stützpunkttrainer Bernd

Hornig verabschiedete sich an-

Hallenkreismeisterschaften. Der Bovender SV hat den

Krombacher Wanderpokal der Kreisligisten gewonnen, der zum zweiten

Mal im NFV-Kreis Göttingen ausgespielt wurde. Bei den Mannschaften

der 1. Kreisklasse siegte der DSC Dransfeld (Foto) und erhielt den Sputnik-

Wanderpokal. In den beiden Halbfinalbegegnungen der Kreisligisten besiegte

der SV Groß Ellershausen/Hetjershausen die DJK Desingerode mit

3:1 und der Bovender SV war gegen die SG Bergdörfer mit dem gleichen

Ergebnis erfolgreich. Im Spiel um den dritten Platz gewann die SG

Bergdörfer mit 3:1 gegen die DJK Desingerode. Das Endspiel bestritt der

Bovender SV gegen den SV Groß Ellershausen/Hetjershausen und gewann

mit 2:0. Für die Erstplatzierten gab es Geldpreise, einen Fußball, Urkunden

und Krombacher Bier. Bester Torschütze war Erol Saciri vom Turniersieger,

bester Keeper wurde Tim Lohrberg (SV Groß Ellershausen) und

als das fairste Team wurde die SG Lenglern ausgezeichnet. - Im Spiel um

den dritten Platz war beim Turnier der Kreisklassen die SG Rhume mit 3:1

gegen den Bovender SV II erfolgreich. Im Endspiel siegte der DSC Dransfeld

gegen den SC Rosdorf überlegen mit 3:0 und holte damit den Sputnik-Wanderpokal.

Für die siegreichen Teams gab es ebenfalls Geldpreise,

einen Fußball und Urkunden. Christopher Worbs von der siegreichen

Mannschaft wurde als bester Torschütze und Patrick Hebeler (Bovenden)

als bester Torwart ausgezeichnet. Hans-Dieter Dethlefs

schließend von den Spielern, die

den Auswahlkader verlassen

müssen und forderte sie auf, niemals

aufzustecken und sich immer

wieder sportlich anzubieten.

Als Beispiel nannte er Per Mertesacker,

der Nationalspieler wurde,

ohne jemals in einer NFV-Auswahl

gestanden zu haben. Bert

König, Stützpunkttrainer Salzdahlum,

wies während seiner

Vorstellung auf die besondere Bedeutung

der Schule hin, die von

den Kindern niemals vernachlässigt

werden sollte.

Bezirk Braunschweig

Nach der Filmvorführung

verloste Oliver Grau noch fünf

Originaltrikots des VfL Wolfsburg

unter den jungen Fußballern,

bevor er sich bei allen Beteiligten

bedankte und allen Anwesenden

eine frohe und besinnliche

Weihnachtszeit sowie

einen guten Rutsch ins neue

Jahr wünschte. Mit einem Besuch

des wunderschönen Wolfenbütteler

Weihnachtsmarktes

endete ein wirklich gelungener

Jahresabschluss.

Hans-Heinrich Brandes

Wertvolle Trainingshilfe. Grundsätzlich wird bei Trainerlehrgängen

sportliches Wissen vermittelt, um die angehenden Übungsleiter

auf die verschiedensten Aufgaben ihres zukünftigen Tätigkeitsfeldes

vorzubereiten. So geschah es auch bei einem Lehrgang des NFV-Kreises

Nordharz, der vom Lehrausschussvorsitzenden Oliver Grau begleitet wurde.

Wie umfassend die Ausbildung jedoch durchgeführt wird und zu welchen

Ergebnissen sie führen kann, zeigen die Fotoaufnahmen von Markus

Grohmann, Jugendtrainer beim TuS Cremlingen. Durch Markus Grohmanns

Initiative, die Grundlagen wurden ihm während des Trainerlehrgangs

vermittelt, ist sein Verein nun um eine wertvolle Trainingshilfe reicher.

Mit dem in Eigenarbeit gebauten Materialwagen können sämtliche

Trainingsutensilien komplett zum Sportgelände befördert werden. Die

Vorteile dieses „Fahrzeugs“ liegen auf der Hand und die gewonnene Zeit

kann dem Fußballnachwuchs geschenkt werden. Eine tolle, nachahmenswerte

Idee ... Hans-Heinrich Brandes/Foto: Grohmann

Januar 2013 41


Bezirk Braunschweig

42

Es kam anders als erwartet

Auf Einladung des stellvertretendenLehrausschussvorsitzenden

des NFV-Kreises

Nordharz, Hans-Joachim

Schmalstieg, erschienen über

30 Vereinsvertreter aus den bisherigen

„Altkreisen“ Wolfenbüttel,

Salzgitter und Goslar im

Vereinsheim der FG Vienenburg,

um den Ausführungen

des Referatsleiters Spielrecht/

Passwesen im Niedersächsischen

Fußball-Verband (NFV),

Ralf Serra, beizuwohnen.

Der Abend verlief jedoch

für einige anders als erwartet.

Nach seiner persönlichen Vorstellung

bat Serra zunächst

sämtliche Teilnehmer nach

vorn, um ihren Tischnachbarn

vorzustellen.

Nachdem sich alle Anwesenden

bekannt gemacht hatten,

ließ Serra fünf Arbeits-

Bezirk Lüneburg

Januar 2013

gruppen bilden und übergab

ihnen jeweils einen Sachverhalt

mitsamt diversen Unterlagen

zum Thema Spielrecht/Passwesen.

Anhand der vorhandenen

Unterlagen konnten nun die

betreffenden Rechtsgrundlagen

ermittelt und anschließend

vorgestellt werden.

Obwohl sicherlich einige

Teilnehmer einen entspannten

Abend erwarteten, mussten sie

nun doch noch „arbeiten“;

aber genau das hatte Serra beabsichtigt:

intensive und fachbezogene

Diskussionen mit

anschließender ausgiebiger

Aussprache und erheblichem

Lerneffekt.

So schaffte es Serra

schließlich, einen sehr kurzweiligen

und interessanten Abend

zu moderieren.

Hans-Heinrich Brandes

Lars Neufang ist

Schiri des Jahres

Ehrungen beim Lehrabend im Kreis Stade

Der letzte Schiedsrichter-Lehrabend

im Kalenderjahr 2012

im NFV-Kreis Stade stand ganz im

Zeichen der Gemütlichkeit. Mit

Ehrungen, einem Grünkohlessen

und einer Tombola wurde das

Jahr abgerundet. Der Vorsitzende

des NFV-Kreises Stade, Paul-Reinhard

Schmidt, bedankte sich bei

den 75 anwesenden Schiedsrichtern

für die geleistete Arbeit und

wünschte auch den jungen Kameraden

immer den richtigen

Pfiff zur rechten Zeit. Zudem

zeichnete Paul-Reinhard Schmidt

mehrere Schiedsrichter aus.

Für 40 Jahre an der Pfeife

wurden folgende Schiedsrichter

geehrt:

Gerhard Gonnermann leitet

Spiele in den Kreisklassen. Bis vor

einigen Jahren war er noch als

Schiedsrichterassistent in der Bezirksliga

tätig.

Rolf Munder ist immer zuverlässig

in den unteren Klassen

unterwegs. Er kam als Assistent in

der ehemaligen Bezirksklasse bei

verschiedenen Schiedsrichtern

zum Einsatz.

Emil Patrascu war nach seinem

Wechsel von Rumänien in

die Bundesrepublik Schiedsrichter

in der ehemaligen Regionalliga

und viele Jahre in der Verbandsliga

Niedersachsen tätig. Er ist heu-

te noch in den unteren Klassen

unterwegs.

Als Anerkennung wurden

dem Trio die Goldene Verdienstnadel

und Urkunde von Paul-

Reinhard Schmidt überreicht.

Der Kreisvorsitzende würdigte

auch das Engagement von

Marco Elfers (seit 15 Jahren dabei),

der jetzt nur noch in den un-

Der Vorstand des NFV-Kreises Göttingen besuchte

im Dezember die Weihnachtsmärkte in Leipzig und Erfurt. In Leipzig

standen zudem ein Adventskonzert mit Stars aus Funk und Fernsehen sowie

eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Die Aufnahme entstand am

dritten Tag beim Zwischenstopp auf der Heimfahrt in Erfurt.

Hans-Dieter Dethlefs

teren Kreisklassen im Einsatz ist.

Wenn Zeit und Arbeit es erlauben,

ist auf Marco immer Verlass.

Marco Elfers nahm auf dem Lehrabend

Verdienstnadel und Urkunde

entgegen.

Abgerundet wurden die

Auszeichnungen durch zwei besondere

Ehrungen:

Johann Stobbe erhielt die

„Goldene Pfeife“. Er ist seit 1987

im Schiedsrichtergeschäft tätig.

Nach einer Auszeit, in der er als

Trainer den VSV Hedendorf/Neukloster

unterstützte, hat er bis vor

kurzem noch in der Kreisliga sein

Bestes gegeben. Stobbe besitzt

das Gespür, seine jungen Assis-

tenten auf größere Aufgaben zuzuführen.

Er betreut jetzt noch

die jungen Schiedsrichter in seinem

Verein.

Jung-Schiedsrichter des Jahres

2012 wurde Lars Neufang (SV

Drochtersen/Assel). Er hat seine

Schiedsrichterprüfung erst 2009

abgelegt und ist als Assistent in

der Kreisliga unterwegs. Mit Jugendspielen

auf Kreisebene wird

Lars für höhere Aufgaben gefördert.

Auf dem Jung-Schiedsrichterlehrgang

2012 in Barsinghausen

lieferte Lars eine hervorragende

Leistung ab. Der Lohn sind Ansetzungen

in der Kreisliga.

Wolfgang Diekmann

Zuverlässige Schiedsrichter wurden im NFV-Kreis Stade geehrt. Das Foto zeigt (von links) Paul-Reinhard Schmidt,

Gerhard Gonnermann, Marco Elfers, Lars Neufang, Rolf Munder, Emil Patrascu, Jürgen Bockelmann und Johann

Stobbe. Foto: Diekmann


Bezirk Lüneburg

Mit viel Eifer beteiligen sich die Trainer-Anwärter beim Lehrgang, der erstmals auf der Sportanlage am Hagenweg in Marschacht stattfand. Foto: Balzer

146 Stunden bis zum

Erwerb der Lizenz

27 Teilnehmer büffeln in Marschacht

„Alle 27 Teilnehmer sind mit

großer Begeisterung bei der Sache.“

Dieses positive Zwischenfazit

zogen die Mitglieder des Lehrausschusses

im Kreisfußballverband

Harburg bereits nach den

ersten vier Übungseinheiten bei

der Ausbildung zum DFB-Trainer

C-Breitensport mit dem Profil Kinder-

und Jugendtrainer. Zwei

Frauen und 25 Männer aus neun

Vereinen haben das Pensum von

146 Stunden im Hinblick auf die

begehrte Lizenz absolviert. Neben

den 130 Unterrichtsstunden in

Theorie und Praxis kamen noch

16 Stunden Erste-Hilfe-Lehrgang

hinzu.

Auf mehrfaches Bitten von

den Verantwortlichen von Eintracht

Elbmarsch fand der Trainer-Lehrgang

erstmals auf der

Sportanlage am Hagenweg in

Marschacht statt. Mit 13 Teilnehmern

stellte der Gastgeber

fast die Hälfte der Trainer-Anwärter.

In den letzten Jahren

fand die Trainer-Ausbildung

stets auf der Sportanlage des

TVV Neu Wulmstorf statt.

Unmittelbar nach der offiziellen

Eröffnung des umfangreichen

Trainer-Lehrgangs im

Clubheim des MTV Obermarschacht

durch den ersten stellvertretenden

Vorsitzenden des

Kreisfußballverbandes, Jürgen

Miltzlaff, zog Kreistrainerin Petra

Schneemann die Anwärter

mit ihrem Vortrag „Das 1 mal

1 des Trainings“ in ihren Bann.

Die drei weiteren Unterrichtstage

fanden ausschließlich auf

dem grünen Rasen statt.

„Goldenes Zertifikat“

für den VfL Wingst

D er Niedersächsische Fußballverband (NFV) und die E.ON

Avacon AG zeichnen den VfL Wingst mit dem „Goldenen

Zertifikat“ der E.ON Avacon Trophine aus.

Der Förderpreis der E.ON Avacon AG und des NFV ehrt

jährlich Vereine, die herausragende und vorbildliche Arbeit

im Mädchenfußball leisten. Beim Niedersächsischen Fußballverband

wird Mädchenfußball großgeschrieben. Deshalb

genießen besonders die Vereine große Wertschätzung, die

sich trotz beschränkter Mittel aktiv der Jugendarbeit

zuwenden und den Mädchen mit hohem Engagement das

Fußball spielen und auch den Spaß am sozialen Miteinander

vermitteln.

Am Montag, 28. Januar 2013, findet ab 18 Uhr beim

„Lindenwirt am Zollbaum“, Zollbaum 20 in 21789 Wingst die

Ehrungsveranstaltung für den VfL Wingst statt.

Das Zertifikat wird belohnt mit: der E.ON Avacon-

Trophine, 2.000 Euro, einer Plakette für das Vereinsheim, fünf

hochwertigen Derby-Star Bällen und einem Gutschein für den

Erwerb der „Trainer C Leistungsfußball“ Lizenz.

Hier traten hauptsächlich der

Trainer-A-Lizenz-Inhaber Peter

Heinrich sowie die Kreistrainer

Matthias Damm, Michael Kühling,

Bahittin Saclik, Tim Weselmann,

Christopher Hehl und

Jürgen Miltzlaff sowie ihre

weibliche Kollegin Julia Karstens

in Aktion.

Die erfolgreichen Teilnehmer:

Carsten Ahrens, Stefan

Behrens, Andreas Bischoff, Fabian

Bunk, Jochen Fuhrmeister,

Andreas Hagen, Felix Klar, Jörg

Lüdemann, André Meier, Thomas

Möller, Seyhdavut Özmen,

Julius Wittenhagen, Michael

Wohlgemuth (alle Eintracht Elbmarsch),

Alexander Berger (VfL

Jesteburg), Julius Giez, Mirco

Iwasieczko (beide TSV Hittfeld),

Ulf Gulla (MTV Ramelsloh),

Björn Harneit (SV Scharnebeck),

Michael Horn-Glander, Sarah

Köster (beide SG Salzhausen-

Garlstorf), Hans-Werner Kopka,

Hai Anh Pham, Steven Schäfer,

Michael Schulze (alle TSV Winsen),

Paul Kroh (SC Klecken),

Janine Schlichting (TSV Bardowick)

und Galin Svavov Moskalev

(TSV Stelle). Ulrich Balzer

Was Wilhelm Cohrs (r.) vom MTV Moisburg über 45 Jahre lang

ehrenamtlich geleistet hat, sei aller Ehren wert. Das betonte der Harburger

Fußball-Kreisvorsitzende Manfred Marquardt im Verlauf einer Sitzung

der Hallenleiter im Scharmbecker Gasthaus Kruse. Zum Dank für

sein vorbildliches Engagement überreichte er Cohrs unter anhaltendem

Beifall den Sepp-Herberger-Teller. Bereits als Jugendlicher schnürte Wilhelm

Cohrs für seinen MTV Moisburg die Fußballschuhe. Später war der

Geehrte Trainer von fast allen Jugendmannschaften in seinem Verein.

Nach wie vor ist er in den Wintermonaten als Hallenleiter aktiv. Maßstäbe

setzte Wilhelm Cohrs auch in seiner 32-jährigen Zeit als Jugendobmann

im MTV Moisburg. Außerdem hatte er viel Freude an seiner achtjährigen

Tätigkeit als Schiedsrichter. Doch damit nicht genug: Schon 1953 war

Wilhelm Cohrs ein eifriger Helfer beim ersten Sporthausbau des MTV

Moisburg. Auch beim zweiten Clubhausbau im Jahre 1988 gehörte er zu

den Fleißigsten. Beim jetzigen Bau des Sport- und Freizeithauses absolvierte

das bereits 75-jährige Fußball-Urgestein 670 Stunden Arbeitseinsatz.

Text und Foto: Ulrich Balzer

Januar 2013 43


Bezirk Lüneburg

44

Kilometer nehmen zu

B-Junioren der JSG Ochtmissen/Mechtersen

peilen den Aufstieg in die Landesliga an

Auf eine erfolgreiche Jugendarbeit

kann in Lüneburg der

1983 gegründete Ochtmisser SV

stolz sein. Die Ortschaft Ochtmissen

mit ihren 3.000 Einwohnern

war bis 1974 eine selbstständige

Gemeinde, gehört seitdem zur

Stadt Lüneburg. Der OSV zählt

knapp 300 Mitglieder. Im Verein

gibt es zwei Herrenteams und eine

Frauenspielgemeinschaft sowie

je eine Juniorenmannschaft

bis zur U 17, jedoch kein U 13-

Team. Als sehr erfolgreich erweist

Januar 2013

sich aktuell die B-Juniorenmannschaft.

Seit der Bildung einer Jugendspielgemeinschaft

(JSG) in

der Saison 2009/10 mit dem TSV

Mechtersen/Vögelsen geht es nur

bergauf.

Damals wurde der 1997er

Jahrgang im D-Juniorenbereich

Vize-Kreismeister in der Halle und

auf dem Rasen, jeweils hinter

dem starken Jahrgang des TuS

Neetze. Mittlerweile besitzt der

MTV Treubund Lüneburg einen

ganz starken 1997er Jahrgang,

Trainerfortbildung. Unter der Leitung des Lehrausschussvorsitzenden

des NFV-Kreises Rotenburg, Hans-Jürgen Kotteck, frischten Trainer

in Rotenburg und Unterstedt ihr Wissen auf. Kotteck konnte hierzu 38

aktive und ehrenamtliche Trainer aus dem Kreisgebiet begrüßen. Die Referenten

Ulf Drewes und Rüdiger Wiegand unterstützten den Lehrausschussvorsitzenden.

Drewes, dezentraler NFV-Übungsleiter, gab bei der

Fortbildung theoretische und praktische Einblicke zur Integration auf dem

der bekanntlich aktueller C-Junioren-Niedersachsenmeistergeworden

ist.

In der Saison 2011/12 wurden

die U 15-Junioren der JSG

Ochtmissen/Mechtersen souveräner

Herbstmeister mit 33 Punkten

und 125:5 Toren aus elf Spielen.

Als Aufsteiger gingen sie schließlich

auch als Tabellenführer aus

der Bezirksliga 1 bei 62:8 Toren

mit fünf Punkten Vorsprung vor

dem JFV Wendland hervor.

Die aktuelle Saison begann

erneut erfolgreich. Als jüngeres

B-Junioren-Team (U 16) wurde

die JSG Tabellenführer in der

Qualifikationsrunde und verwies

Gegner wie JFV Borstel-Luhdorf

(WL), JFV Wendland (DAN), SVN

Düshorn (HK), MTV Soltau (SOL)

und JSG Wümme (ROW) auf die

Plätze. Mit Borstel-Luhdorf und

den besten Drei aus Staffel 2 (VSK

Osterholz-Scharmbeck, TuS Güldenstern

Stade und JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen)

spielt die JSG Ochtmissen/Mechtersen

im Frühjahr die drei Landesliga

Aufsteiger aus. Nun heißt es

für den „Dorfverein“, nicht 100

Kilometer nach Sottrum, sondern

150 nach Osterholz-Scharmbeck

auf sich zu nehmen.

Fazit des Trainers Karl-Heinz

Buchhorn: „Das Ziel, auch in der

Saison 2013/2014 mindestens in

der Bezirksliga zu spielen, ist auf

jeden Fall erreicht, alles andere

wird sich zeigen.“ Michael Paul

Die erfolgreiche Mannschaften der JSG Ochtmissen/Mechtersen mit (vordere Reihe von links) Bjarne Eberhardt, Bene Chandra, Henri Tischner, Thorben

Höppner, Maxi Bohlmann, Leander Roßmann, Lukas Merten, Tobias Wille und Shaurihan Savuntharajan sowie (hintere Reihe von links) Trainer Stefan

Drews, Steffen Buchhorn, Luca Schröder, Marcel Drews, Maurice Chudoba, Milan Bukowski, Justus Etfleisch, Lukas Adolphi und Trainer Karl-Heinz

Buchhorn.

Sportgelände. Sportpraktische Hinweise und Übungen wie beispielsweise

das Aufwärmen, die Koordination, das Torwartspiel, die Standzone sowie

die Bewegungen mit Ball nach vorne wurden eindrucksvoll von Hans-Jürgen

Kotteck vermittelt. Weiterhin stand eine Spielanalyse beim Oberligaspiel

zwischen dem Rotenburger SV und SV Drochtersen/Assel auf dem

Programm. Rüdiger Wiegand schließlich thematisierte mit den Trainern die

Gewaltprävention auf und neben dem Spielfeld. Joachim Riegel


Bezirk Lüneburg

46

„Bester Fußballsport“

1.500 Euro von der Sparkasse Harburg-Buxtehude

Eine rundherum gelungene

Veranstaltung im Fußballkreis

Harburg war der Tag des

Mädchenfußballs. Sieben E-Juniorinnen-Mannschaften

der Jahrgänge

2003/04 wetteiferten in

der Jesteburger Sporthalle um

die besten Platzierungen. Im Beiprogramm

waren die jungen

Ballkünstlerinnen bei unterschiedlichen

Spielstationen aktiv.

Aufmerksamer Ausrichter des

bestens organisierten Wettbewerbs

war der VfL Jesteburg,

der mit dieser Veranstaltung seine

Aktivitäten zum 100-jährigen

Vereinsjubiläum erfolgreich beendete.

„Die Mädchen haben besten

Fußballsport geboten“,

schwärmte der Kreisvorsitzende

Manfred Marquardt (Bendestorf).

Zu den begeisterten Zuschauern

gehörten auch der

Vorsitzende des Kreisjugendausschusses,

Frank Dohnke (Lüllau),

die Schulfußball-Referentin Susann

Koop (Jesteburg) sowie die

Mädchenfußball-Referentin Susanne

Struwe (Asendorf). Nach

spannendem Verlauf gab es folgende

Platzierungen: 1. Grundschule

Brackel III (24:3 Tore/18

Januar 2013

beim Tag des Mädchenfußballs in Harburg

„Wir alle freuen uns auf eine

spannende Hallensaison mit insgesamt

423 Mannschaften. 378

Punkte), 2. JSG Jesteburg-Bendestorf

II (16:4/13), 3. Grundschule

Jesteburg (12:6/12), 4.

JSG Jesteburg-Bendestorf I (5:7/

10), 5. Heideschule Buchholz

(2:8/4), 6. Grundschule Brackel I

(1:10/2), 7. Grundschule Brackel

II (1:21/1).

Ausschließlich strahlende

Gesichter gab es im Verlauf der

Siegerehrung. Jede Spielerin wurde

für ihren Einsatz mit einer Erinnerungsmedaille

belohnt. Jede

Mannschaft erhielt zudem einen

Fußball. Überschwänglich groß

war die Freude bei allen Beteiligten,

als Tanja Bürger von der Marketingabteilung

der Sparkasse

Harburg-Buxtehude einen Scheck

über 1.500 Euro für die Förderung

des Mädchenfußballs an

den Fußball-Kreisvorsitzenden

Manfred Marquardt überreichte.

Ulrich Balzer

Einen Scheck über 1.500 Euro für die Förderung des Mädchenfußballs überreichte Tanja Bürger (Mitte) von der

Marketingabteilung der Sparkasse Harburg-Buxtehude an den Vorsitzenden des Kreisfußballverbandes Harburg,

Manfred Marquardt (links daneben). Mit ihnen freuen sich (von links) Susanne Struwe, Frank Dohnke und

Susann Koop. Foto: Balzer

423 Teams wetteifern um die besten Plätze

Harburger Nachwuchs drängt in die Hallen – Die E-Junioren kicken für den guten Zweck

Jungen- und 45 Mädchenteams

wetteifern an 26 Spieltagen um

die besten Platzierungen.“ Das

Alles bestens gerüstet für die Hallensaison haben die Mitglieder des Kreisjugendausschusses

mit (hintere Reihe, von links) Jürgen Miltzlaff, Christian Kunert, Jürgen Struwe, Frank

Dohnke und Michael Kühling sowie (sitzend) Susanne Struwe (Mitte). Zu ihnen gesellten

sich der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes, Manfred Marquardt (links), und Tanja

Bürger von der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Foto: Balzer

hob Christian Kunert in seiner Eigenschaft

als Hallen-Spielleiter im

Jugendausschuss des KreisfußballverbandesHarburg

im Verlauf einer

Sitzung der Hallenleiter

hervor. Die

Wettbewerbe der

Mädchen und Jungen

finden in insgesamt

23 Sporthallen

statt. Sie enden

am 3. März 2013.

Ein ganz herzliches

Willkommen

galt bei der Sitzung

Tanja Bürger von

der Marketingabteilung

der SparkasseHarburg-Buxtehude.

Das Kreditinstitut

ist ein besonderer

Sponsor

bei den Spielen der

E-Junioren, die ihre

Spiele zugunsten

der KinderKrebshilfe

austragen. Es be-

lohnt jeden erzielten

Treffer in dieser

Altersklasse mit einem

Euro. Nach der

Vorrunde mit insgesamt

16 Staffeln

wird die Endrunde am Sonnabend,

16. Februar 2013, traditionell

in der Sporthalle an der

Kreuzwegschule in Salzhausen

ausgetragen.

Bei den Spielen der E-Junioren

wird in allen Hallen für die

KinderKrebshilfe auch mit Sammelbüchsen

um Spenden gebeten.

Im Vorjahr kamen insgesamt

6.500 Euro zusammen. Insgesamt

elf Kreise des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

setzten sich im Rahmen des E-Jugend-Cups

2011/12 erneut für

krebskranke Kinder ein. Zusammen

mit großzügigen Sponsoren

und Spendern, engagierten Vereinen

und vielen Helfern erzielten

sie ein Rekordergebnis von

29.000 Euro.

Harburgs Fußball-Boss Manfred

Marquardt lobte die vorzügliche

Arbeit des Teams, das bereits

in den Sommermonaten mit der

Organisation der Hallensaison begonnen

hat. „Ihnen gebührt meine

Hochachtung“, betonte Marquardt.

In diesem Zusammenhang

hob er das ausgezeichnete

Miteinander zwischen dem Kreisjugendausschuss

und den

Schiedsrichtern des Kreisverbandes

hervor. Ulrich Balzer


Perspektivkader für Jung-Schiris

Mit einer neuen Förderungsmaßnahme,

dem sogenannten

Perspektivkader, hat der

Schiedsrichterausschuss des NFV-

Kreises Verden ein besonderes

Projekt ins Leben gerufen. Derzeit

werden 15 junge Schiedsrichter

gezielt darauf vorbereitet, Spiele

im Kreis zu leiten und nach entsprechender

Qualifikation in den

Bezirk aufzusteigen.

Für die Umsetzung sind der

Kreisschiedsrichterobmann Hubert

Neuhaus sowie Kreisschiedsrichter-JugendkoordinatorMehmet

Kunc verantwortlich. Es soll

Der Perspektivkader des NFV-Kreises Verden

mit (hinten von links) Hubert Neuhaus, Moritz

Ackermann (SV Hönisch), Steffen Mattfeldt

(TSV Bassen), Tayyib Aran (TB Uphusen), Leon

Henke (TSV Bassen), Frederik Wülbers-Mindermann

(TSV Bassen) und Jan Hammer (SV Hönisch)

sowie vorne Philip Skwirblies (Borsteler

FC), Patrick Ziemke (FSV Langwedel-Völkersen),

Lukas Becker (TSV Bierden), Leon Rose

(FSV Langwedel-Völkersen), Julian Noah-

Mehnke (TSV Ottersberg) und Mehmet Kunc.

Es fehlen: Ramona Koch (TSV Achim), Azad

Görmez (TSV Achim), Marcel Meyer (TSV Ottersberg)

und Patrice Grusa (TV Oyten).

Foto: Rose

verhindert werden, dass hoffnungsvolle

Talente verloren gehen.

Vielmehr soll die Qualität eines

jeden Jung-Schiedsrichters,

unabhängig in welcher Liga, verbessert

werden. Der „Perspektivkader“

wird immer wieder an

Lehrgängen

in Barsinghausen

und

an Schulungenteilnehmen

Ehrenamtpreis für

Detlev Klaczynski

Der Heidekreis zeichnet das Ehrenamt aus

Der Kreisfußballverband Heidekreis

hat im Rahmen des

„DFB-Ehrenamtpreises“ verdiente

Mitglieder ausgezeichnet. Die

Wahl des ersten Gewinners fiel

auf Detlev Klaczynski vom SV

Lindwedel-Hope. Der Sieger wird

im Frühjahr vom Niedersächsischen

Fußballverband in Barsinghausen

noch einmal eine besondere

Ehrung erhalten.

Mit dem Ehrenamtspreis sollten

diesmal herausragende ehrenamtliche

Leistungen in den

vergangenen Jahren gewürdigt

werden. Die Mehrzahl der jetzt

Geehrten habe sich besonders

hervorgetan, als „ihr Verein am

Boden lag“, würdigte der Kreisvorsitzende

Heinrich Eickhoff.

Dies galt besonders auch für Detlev

Klaczynski. Nach rund 15jähriger

Tätigkeit im Fußball-Spartenvorstand

des SV Lindwedel-

Hope hatte er sich 2008 eigentlich

zurückziehen wollen. Doch

dann drohte der 1. Herrenmannschaft

aufgrund von Spielermangel

das Aus. Klaczynski nahm daraufhin

die Geschicke des Teams in

die Hand und kümmerte sich mit

unermüdlichem Einsatz um die

Trainersuche, neue Spieler und

nahm Kontakt zu Sponsoren auf.

Mit Erfolg: der SVL steht in dieser

Saison als Aufsteiger auf Rang

vier der Kreisliga. Doch auch bei

der Sanierung des Lindwedeler

Sportheimes zwischen 2010 und

2012 tat sich Klaczynski hervor.

So war er jedes Wochenende mit

Pinsel und Farbe auf dem Sportgelände

unterwegs und motivierte

zudem Vereinsmitglieder zur

Mitarbeit.

Weitere Auszeichnungen

gab es für Markus Wolkenhauer

(SVN Düshorn), Volker Sanders

(TSV Neuenkirchen), Nils Lange

(TV Jahn Schneverdingen) und

und regelmäßig Leistungsprüfungen

abhalten. Zu der Schulung

gehört auch der gemeinsame Besuch

von Fußballspielen der Regionalliga

und Bundesliga.

Geboten wird den jungen

Talenten einiges, erwartet wird

Sven Grämer (VfB Vorbrück Walsrode).

Markus Wolkenhauer hat

beim SVN Düshorn in den vergangenen

zehn Jahren viele

Funktionen inne gehabt, die er

mit fachlicher und sozialer Kompetenz

bestens ausfüllte. In der

vergangenen Saison war er zudem

Betreuer zweier Jugendmannschaften.

Volker Sanders

übernahm den TSV Neuenkirchen

in schweren Zeiten. Mit

großem Engagement war es ihm

gelungen, den Club wieder in

ruhigeres Fahrwasser zu bringen.

Nils Lange gehört seit 2006 dem

Fußball-Spartenvorstand des TV

Jahn Schneverdingen an und ist

dort durch Fachkompetenz und

große Bereitschaft, ehrenamtliche

Aufgaben zu übernehmen,

maßgeblich an der erfolgreichen

Bezirk Lüneburg

aber auch, dass diese es mit Einsatz

und Engagement zurückzahlen.

Bislang kann das neue

Projekt als absolut positiv bewertet

werden. Die jungen Unparteiischen

engagieren sich, in

dem sie Woche für Woche mit

vollem Einsatz mitziehen und ihre

Leistungen erbringen.

Alexandra Rose

Arbeit beteiligt. Seit 1996 ist

Sven Grämer beim VfB Vorbrück

Walsrode Jugendtrainer. Er betreut

die jetzige U 18 bereits seit

der F-Jugend und feierte mit

dem Team diverse Erfolge, unter

anderem den Aufstieg in die Bezirksliga.

Eine besondere Auszeichnung

erhielt zudem Sören Hestermann.

Nachdem der NFV ihn bereits

geehrt hatte, bekam der

Spieler des Kreisligisten FG Vethkampen

jetzt auch noch eine

Würdigung durch den DFB im

Rahmen der Aktion „Fair ist

mehr“. Im März 2011 hatte Hestermann

beim Punktspiel gegen

die SV Munster in der Nachspielzeit

nach einem Elfmeterpfiff zugegeben,

nicht gefoult worden

zu sein. Somit blieb es beim 3:3-

Remis. Thomas Riese

Ehrung der Ehrenamtspreisträger im Kreisfußballverband Heidekreis: (v.l.) 2. Vorsitzender Peter Jantschik, Sören

Hestermann, Nils Lange, Detlev Klaczynski, Sozialwart Fritz Niebergall, Volker Sanders, Markus Wolkenhauer

und Kreisvorsitzender Heinrich Eickhoff.

Januar 2013 47


Bezirk Hannover

48

Die Schüler der Theodor-Heuss-Schule Ronnenberg (stehend) haben die Endrunde des Grundschul-Hallenturniers des

NFV-Kreises Hannover-Land gewonnen. Souverän mit zwölf Zählern setzte sich das Team durch und qualifizierte sich für die Bezirks-Endrunde. Zweiter

wurde die gastgebende Grundschule Mariensee (knieend) mit sechs Punkten. Auf den weiteren Rängen folgten die Grundschulen Osterberg, Wennigsen

und Hänigsen. Sämtliche Endrundenteilnehmer waren zuvor in den einzelnen Vorrunden-Turnieren, die vom Schulfußball-Referenten Eberhard

Wacker und Turnierleiter Günther Lahmann (KJA) glänzend vorbereitet waren, als Sieger hervorgegangen und boten in der Marienseer Sporthalle

kämpferisch und technisch starken Hallenfußball. Kreisvorsitzender Fritz Redeker hatte bei der Siegerehrung viel Lob parat: „Was hier geboten wurde,

war eine Werbung für den Jugendfußball und unterstreicht einmal mehr die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein.“ Ein Dankeschön zollte

Redeker den Eltern der Marienseer Nachwuchskicker, die bei der Vor- und Endrunde für das leibliche Wohl sorgten, und den Schiedsrichtern, die mit

guten Leistungen aufwarteten. Fritz Redeker/Foto: Wolters

Leonie Hussmann und Verena Hasselmann machten

sich in Begleitung des Jugendleiters Frank Lüno auf Einladung des

Fußballkreises Diepholz auf den Weg zur Verleihung des vom Deutschen

Fußball-Bund ausgeschriebenen Jugendehrenamtspreises im Vereinsheim

des BSV Rehden. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Fußballkreises

Diepholz, Dieter Plaggemeyer und einer Führung über das

Gelände des in der Regionalliga spielenden BSV Rehden war es dann so

weit. Für ihr Engagement beim SV Bruchhausen-Vilsen als Jugendtrainerin,

Jugendsprecherin, für die Hilfe im Verein beim Organisieren des

Osterfestes oder der Lila-Weißen Jugendweihnachtsfeier sowie für das

vorbildliche Verhalten auf und neben dem Sportplatz nahmen die beiden

aus den Händen von Dieter Plaggemeyer die DFB-Damenuhr, eine Sporttasche

und die Urkunde für ihr Ehrenamt entgegen. Außerdem erhalten

beide noch jeweils zwei Eintrittskarten für das Bundesligaspiel zwischen

Werder Bremen und dem 1. FC Nürnberg.

Januar 2013

Gold für Joachim Lauer. Es gibt kein Fußball-Wochenende,

bei dem die Schiedsrichter nicht im Kreuzfeuer der Kritik stehen.

Fast alle Unparteiischen können aber gut damit leben. Zuverlässig

und unermüdlich sorgen sie über Jahrzehnte für die Einhaltung

der Fußballregeln. Zwei von ihnen wurden bei der Lehrversammlung

des NFV-Kreises Hildesheim in Himmelsthür für ihre Einsätze geehrt.

Hans-Jürgen Müller (SV Hildesia Diekholzen, l.) wurde für seine bisher

15-jährige Tätigkeit mit der Verdienstnadel des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV) ausgezeichnet. Joachim Lauer (SV

Eime, r.) wurde in Würdigung seiner Verdienste für 40-jährigen Einsatz

mit der goldenen Verdienstnadel des NFV bedacht. Kreisschiedsrichterobmann

Marcin Kuczera (Mitte) gratulierte und dankte beiden

Referees für ihre langjährigen Spielleitungen. Foto: Burghard Neumann


Abschied nach 50 Jahren

Joachim Rustenbeck hängt seine Pfeife an den berühmten Nagel

Auf zahlreichen Sportplätzen

des NFV-Kreises Hildesheim

ist er bekannt. Als zuverlässiger

Unparteiischer ist er bei vielen

Mannschaften beliebt und genießt

den Respekt der Vereinsfunktionäre.

Die Rede ist von Joachim

Rustenbeck aus Duingen,

der nach 50-jähriger aktiver

Schiedsrichtertätigkeit seine Pfeife

an den berühmten Nagel

gehängt hat.

„Wieviel Spielleitungen

kommen in 50 Jahren zusammen?“,

wurde er gefragt. „Wenn

ich alle Knaben-, Jugend-, Damen-,

Herren-, Altherren- und

Alt-Seniorenspiele – oft bis zu

drei Spiele an einem Wochenende

– und die Linienrichtereinsätze

zusammenzähle, kommt schon

eine stattliche Zahl zusammen“,

erwiderte er – er wolle sich aber

nicht festlegen. „Aber die Zahl

der Spiele ist nicht entscheidend.

Das Wichtigste für mich war jedes

Spiel ernst zu nehmen und

ohne Probleme über die Bühne zu

bringen“, fügte er hinzu. Bei ihm

sei die Schiedsrichtertätigkeit eine

Leidenschaft gewesen. Offenheit,

Humor, Ruhe bewahren und das

stete Bemühen um Neutralität

waren Tugenden, die von allen

Spielern und Vereinsfunktionären

geschätzt wurden, ist seine

Selbsteinschätzung.

Seine Schiedsrichterprüfung

bestand Joachim Rustenbeck

1962 und leitete zunächst in den

unteren Kreisklassen. Durch gute

Leistungen war ein baldiger Aufstieg

vorgezeichnet. „Nach einem

schweren Verkehrsunfall 1973

reichte es als Schiri nur noch bis

zur Kreisliga und als Linienrichter

bis zur Landesliga“, blickt er zurück.

Offiziell verabschiedet wurde

der 77-Jährige durch den Kreisschiedsrichterobmann

Marcin Kuczera

bei seinem letzten Spiel der

Ü 40-Altsenioren vom SC Duingen

gegen den SV Betheln/Eddinghausen.

Auch hier erwies

sich Rustenbeck nochmals als

souveräner Spielleiter. Doch

schon zuvor war er für sein unermüdliches

Wirken und die 50jährige

Mitgliedschaft in der HildesheimerSchiedsrichtervereinigung

durch Kuczera und Roman

Steinbarth von der Schiri-Vereinigung

mit dem silbernen Fußballschuh

ausgezeichnet. „Ich habe

viel erlebt in dieser Zeit und kann

eine Menge erzählen“, bestätigte

der scheidende Referee. Gern erinnert

er sich an das Freundschaftsspiel

zwischen einer Einbecker

Stadtauswahl und dem

damaligen Bundesligisten Eintracht

Braunschweig mit Paul

Breitner im Jahre 1977, bei dem

er als Linienrichter eingesetzt

wurde.

Aufgrund seiner Erfahrung

und seines Engagements wurde

der Duinger in den Schiedsrichterausschuss

des Altkreises Alfeld

gewählt. Bis zur Gebietsreform

1979, bei der sich die

Kreise Alfeld und Hildesheim

zum NFV-Kreis Hildesheim zusammenschlossen,

hatte Rustenbeck

mehrere Jahre die Presse-

und Lehrarbeit übernommen.

Auch nach der Neustrukturierung

war Rustenbeck noch einige

Jahre als Kreisschiedsrichterlehrwart

tätig.

Nur allzu gut kennt er auch

die Sorgen und Nöte der Vereine.

Bis zu seinem Entschluss im Jahr

Bezirk Hannover

1962, das Schiedsrichteramt auszuüben,

war er Vorsitzender des

damaligen Vereins TSV Eimsen/

Wettensen und später zweiter

Vorsitzender und Kassenwart bei

Rot-Weiß Alfeld. In Anerkennung

seiner unermüdlichen Arbeit für

den Fußball wurde der Duinger

mit der goldenen Ehrennadel des

Kreises Alfeld ausgezeichnet,

denn eines steht fest: Joachim

Rustenbeck hat sich im Fußballsport

große Verdienste erworben.

Burghard Neumann

Ehrung für 50-jährige Schiedsrichtertätigkeit: Kreisschiedsrichterobmann

Marcin Kuczera ehrt Joachim Rustenbeck (rechts) mit dem Silbernen Fußballschuh.

Foto: Burghard Neumann

Der SV Bruchhausen-Vilsen konnte mit einer Kurzschulung mit dem Thema 7 „Bleib im Spiel“, durchgeführt vom Vorsitzenden des

Lehrausschusses des Fußballkreis Diepholz , Wilco Freund, sowie einer Schulung in Erster Hilfe auf und am Sportplatz in relativ kurzer Zeit allen Trainern

und Betreuern zwei Termine für Weiterbildungen anbieten. Zur Kurzschulung, die auch für die Verlängerung der C-Lizenz anzurechnen war, kamen

insgesamt zwölf Trainer. Eine Woche später waren es dann fast 20 Trainer aus fünf verschiedenen Vereinen, die unter der Leitung von Frank Wenzlow

vom Rettungsdienst in Kleinenborstel eine Unterweisung erhielten, die für ihre Tätigkeiten im Verein sehr wichtig ist. Mit viel Witz und einigen

lockeren Sprüchen verstand es Frank Wenzlow hervorragend, allen Anwesenden zu verdeutlichen, wie sie bei Sportunfällen auf und am Fußballplatz

richtig handeln sollten.

Januar 2013 49


Bezirk Hannover

50

Die Sparkasse Nienburg hat zu

ihrem Forum einen hochkarätigen

Gast eingeladen. Mirko

Slomka, Cheftrainer vom Bundesligisten

Hannover 96, referierte

zum Thema „Entscheidungen unter

Druck“. Vor etwa 350 Gästen

berichtete der erfahrene Coach

im Wesersaal des Nienburger Hotels

Weserschlößchen über seine

Arbeit. Einen Bezug zu Nienburg

gab es auch: Slomkas Ehefrau

Gunda und seine Schwiegereltern

stammen aus Nienburg-Erichshagen.

„Hannover 96 funktioniert.

Europa kommt zu uns“, verkündete

Slomka stolz. Das war vor

zweieinhalb Jahren noch ganz

anders. Als er den Verein Anfang

2010 übernahm, drohte

ihn eine Niederlagenserie aus

dem Sattel zu werfen. Nach

dem Tod von Robert Enke hatte

das Team die Freude am Fußball

und das Lachen verloren. „Sie

haben doch auch alle Druck“,

unterstellte der Profi-Trainer den

aufmerksamen Zuhörern. Beispielhaft

präsentierte er fünf Rechenaufgaben.

„Sie sagen: Eine

Aufgabe ist falsch. Ich behaupte:

Vier Aufgaben sind richtig.“ Der

Hannoveraner demonstrierte,

dass er mit einer anderen Sichtweise

an die Aufgabe heran gegangen

ist.

Januar 2013

„Spieler müssen belohnt

werden.“ Bei den Niedersachsen

sei dies bereits ein gewonnenes

Spiel. Bei Bayern München würde

dies nicht genügen. Dort ginge

man anders vor. Motivation der

Spieler gehöre stets zu seinen

Aufgaben. Zum Kader gehören

Manfred von Rymon-Lipinski hat sich nach 30

Jahren entschlossen, als Unparteiischer von der Hildesheimer Fußballbühne

abzutreten. Kürzlich wurde er vom Schiri-Obmann Marcin

Kuczera (l.) und Roman Steinbarth (r.) von der Schiedsrichtervereinigung

offiziell verabschiedet. Für seine zuverlässige und

langjährige Tätigkeit, den Fußballregeln Gültigkeit zu verschaffen,

wurde er mit einer Trophäe von der Schiedsrichtervereinigung geehrt.

„Als ich im Oktober 1982 meine Schiedsrichterprüfung ablegte,

konnte ich nicht ahnen, auf was ich mich eingelassen habe“,

blickt der 65-Jährige zurück. Über den MTV Barnten kam er zum

VSV Rössing und gehörte dann bis zur Beendigung seiner Laufbahn

der DJK Blau-Weiß Hildesheim an. Jedem Verein war er zehn

Jahre lang treu. „Ob Jugendspiele, Senioren-, Altherren-, Frauenspiele

oder im Schulfußball, ich habe alles gepfiffen. Es war immer

Spaß dabei, Probleme gab es für mich nicht“, bestätigte er. Einer

der Höhepunkte in seiner Laufbahn war der Einsatz im Jahre 2002

bei einem Spiel der Frauen-Nationalmannschaft gegen Bulgarien

in Göttingen. Foto: Burghard Neumann

Slomka entscheidet

häufig unter Druck

Der 96-Trainer referiert in Nienburg

Der Vorstand der Sparkasse Nienburg und der 96-Trainer (v.l.): Winfried

Schmierer, Mirko Slomka, Hans-Georg Kanning und Wolfgang Knust (Vorstandsvorsitzender).

Foto: Lucenz

meist 25 Spieler. Sieben Spielern

muss der Trainer vor einem Spiel

erklären, dass sie nur auf der

Tribüne sitzen werden. Sieben

weitere kommen auf die Bank.

„Das sind eiskalte Handlungen“,

berichtete Slomka. Die Formel

zum Erfolg sei das Wissen, wie

man mit Menschen umgeht. „Ich

motiviere, indem ich niemals demotiviere.“

Demotivierte Menschen

verbanne er aus seinem

Umfeld.

Im Spiel reiche manchmal eine

gute Aktion, dann könne etwas

gehen. „Anerkennung ist für

mich die wichtigste Droge in meinem

Berufsleben“, bekannte der

45-Jährige. Diese gibt er an sein

Umfeld weiter. Zu seiner Motivationsstrategie

zählen die Ausstrahlung

von Kompetenz, Spielraum

zur Entfaltung lassen und

Anerkennung. So erhalte auch

schon mal ein Spieler einen Zettel

mit lobenden Worten vom

Coach.

Slomka arbeitet mit den 16

Punkte umfassenden Reiss-Profilen.

So kann er sich über jeden

Spieler einen genauen Eindruck

verschaffen. Dies unterstützt

beispielsweise bei der Suche

nach einem sicheren Strafstoßschützen.

Das alles funktioniere

aber nur, wenn der Spieler

den Willen zum Durchbeißen

mitbringt.

Zwischendurch spielte der

Trainer Videos ein, mit denen er

seine Spieler motivierte. „Wer für

andere da sein will, muss nah bei

ihnen sein“, beendete Slomka

seinen 60-minütigen Vortrag.

Jens Lucenz

Zeitungsbesuch. Täglich lesen sie über

ihren Lieblingssport in ihrer Regionalzeitung –

und über das, was sonst so in der Welt passiert.

Jetzt erfuhren die Mitglieder des Vorstandes

vom Fußballkreis Diepholz, wie alle Texte,

Fotos, Tabellen, Ergebnisse und Grafiken aufs

Papier kommen: Sie besuchten das Verlagsund

Druckhaus der Mediengruppe Kreiszeitung

in Syke bei Bremen. Siegfried Hausmann (Mitte),

bis zu seinem Ruhestand 47 Jahre im Verlag

aktiv und damit der „Gästeführer“ mit dem

besten Insiderwissen, führte die Funktionsträger

mit ihrem Kreisvorsitzenden Dieter Plaggemeyer

durch alle Abteilungen, in denen die

mehr als 240 Mitarbeiter des Vertriebs, der

Technik, Redaktion und Rotation Tag für Tag

und Nacht für Nacht für das Erscheinen von Tageszeitungen

und Anzeigenblättern für ein

Verbreitungsgebiet von Sittensen bis zum

Stemweder Berg sorgen. Foto: Krüger


Verdiente Ehrenamtliche verwöhnt

Fußball-Helfer im Rehdener VIP-Raum bewirtet, beschenkt und gewürdigt

Großer Bahnhof, beste Bewirtung

und spannende Unterhaltung

für die, die sonst eher im

Hintergrund für andere arbeiten:

Die Auszeichnung von engagierten

Fußball-Aktiven im Rahmen

des DFB-Ehrenamtspreises ging

im NFV-Kreis Diepholz diesmal in

einem ganz anderen Rahmen

über die Bühne – nämlich im VIP-

Raum der Rehdener Waldsportstätten.

Prominentester Gratulant:

Eugen Gehlenborg, Präsident

des Norddeutschen Fußball-

Verbandes.

„Sie tun viel mehr, als Sie tun

müssten“, würdigte Gehlenborg

die teils langjährigen Funktionsträger:

„Meinen Glückwunsch,

Respekt und meine Anerkennung

dafür. Machen Sie weiter so“, rief

er den Ehrengästen zu, die von

ihren Vereinen für den Preis vorgeschlagen

worden waren.

Dieter Plaggemeyer, Vorsitzender

des Fußball-Kreises Diepholz,

konnte sich dem nur anschließen.

Er bedauerte allerdings,

dass von den 74 Clubs auf

Kreisgebiet nur sieben der Aufforderung

zur Nominierung nachgekommen

waren: „Es kann daran

liegen, dass manche Verant-

wortliche befürchten: Wenn ich

einen vorschlage, sind drei andere

beleidigt – aber das ist der

falsche Weg. Dieses Denken muss

aufhören.“

Diejenigen, die auf der Vorschlagsliste

standen, dürften das

genauso sehen. Denn alle freuten

sich als Anerkennung über jeweils

zwei Werder-Karten fürs Weserstadion,

eine Sporttasche und ein

Überraschungspaket vom Fußballkreis.

Zudem genossen sie das

umfangreiche Catering in fester

und flüssiger Form vor, während

und nach dem Regionalliga-Spiel

des BSV Rehden gegen den VfR

Neumünster, das sie auf der

Haupttribüne verfolgten.

Aus dem Kreis aller Nominierten

konnte es aber nur je einen

Kreissieger der Erwachsenenund

der U 23-Wertung geben,

der das Ticket nach Barsinghausen

löste. Dort gibt es ein Dankeschön-Wochenende

im Sporthotel

Fuchsbachtal – der Besuch eines

Bundesligaspiels inklusive.

Diesmal fiel der Zuschlag auf

Heinfried Lues vom TV Neuenkirchen

und aus den Reihen der Jugend

auf Timo Hüttemeier vom

TSV Bassum.

Plaggemeyer wertete es als

richtigen Entschluss des Deutschen

Fußball-Bundes, vor 15

Jahren diese Ehrung einzuführen,

weil der DFB erkannt habe, „dass

die Vereine ohne ehrenamtliche

Arbeit erhebliche Schwierigkeiten

haben werden, in Zukunft ihrer

gesellschaftlichen Verantwortung

gerecht zu werden. Wir im NFV-

Kreis Diepholz haben nun zusammen

mit dem zum vierten Mal

ausgeschriebenen Jugendehrenamtspreis

mehr als 100 Menschen

mit dieser Aktion in den

Mittelpunkt gerückt.“

Doch es gebe, da war sich

der Kreis-Boss sicher, bestimmt

viele weitere – auch ohne ein bestimmtes

Amt – die sich regelmäßig

für den Fußball in ihrem

Verein engagieren. Mit Blick auf

die etwa 650 Mannschaften im

Kreisgebiet seien dies mindestens

ein, meistens jedoch mehrere Betreuer

und solche, die „einfach

dort mitmachen, wo sie gebraucht

werden“. Umso mehr

freute er sich, dass die Volksbank

erneut die Aktion finanziell unterstützte

– und dankte stellvertretend

Heinrich Gödke als Prokurist

Bezirk Hannover

Eugen Gehlenborg als Präsident

des Norddeutschen Fußball-Verbandes,

Volksbank-Prokurist Heinrich

Gödke und Fußball-Kreisvorsitzender

Dieter Plaggemeyer (hinten

von rechts) würdigten die Arbeit

dieser Ehrenamtlichen für den

Fußballsport. Foto: Krüger

der Volksbank Diepholz/Barnstorf

für die Zusammenarbeit.

Die Geehrten: Erwachsene:

Thomas Dinter, Bernd Helms (beide

TSV Bassum) für vorbildliches

und besonders faires Verhalten als

Jugendtrainer sowie ihre Arbeit

als Organisatoren von Jugendturnieren;

Heinfried Lues (TV Neuenkirchen)

für bisher 17-jährige

Tätigkeit im Jugendbereich, seit

neun Jahren Jugendleiter; Heinz-

Dieter Borstelmann (TuS Sulingen)

für 40-jährige aktive Mitarbeit in

der Fußballabteilung, Einsatz als

Schiedsrichter, -beobachter, Jugendtrainer

und Jugendleiter;

Harald Tecklenburg (TSV Asendorf)

für 19-jährige Spartenleitung

und jahrzehntelange Trainertätigkeit;

Wilhelm Kenneweg,

Axel Bollhorst (beide BSV Rehden)

für jeweils mehrjährige Arbeit als

Jugendbetreuer; Klaus Klapproth

(SV Barver) für seine Arbeit als Betreuer

verschiedener Jugendmannschaften

im SV Barver und

bei der JSG Rehden.

Jugend: Leonie Husmann

und Verena Hasselmann (beide SV

Bruchhausen-Vilsen), U 19-Spielerinnen,

Betreuerinnen und Co-

Trainerinnen der U 15-Mädchen;

Timo Hüttemeier (TSV Bassum)

für zuverlässige Trainingsarbeit als

Jugendtrainer und Betreuer seit

bisher fast acht Jahren; André

Köhler (TSV Bassum) für vorbildliches

Engagement als Trainer im

bereits vierten Jahr; Finn Wolken

(TuS Sulingen) für Einsatz als

Coach von Jugendmannschaften;

Marcel Neumann (TV Neuenkirchen)

als aktiver Spieler, Schiedsrichter

und Torwarttrainer.

Die silberne Ehrennadel des

Fußballkreises erhielten zusätzlich

Thomas Dinter, Wilhelm Kenneweg,

Axel Bollhorst und Klaus

Klapproth. Eine DFB-Uhr bekamen

Leonie Husmann, Verena

Hasselmann und Finn Wolken.

Für den TSV Engensen hat sich die faire

Spielweise in der vergangenen Saison gelohnt. Das

Team aus der Bezirksliga 2 des NFV-Bezirks Hannover

gewann die Wertung des VGH-Fairness-Cups der Regionaldirektion

Hannover. Für die Mannschaft gab es

einen Pokal und Medaillen. Zudem übernahm sie die

Patenschaft für die eigenen A-Junioren, die von der

VGH einen Scheck über 1.200 Euro für Sportartikel erhielten.

Hinter Engensen platzierten sich Landesligist

TSV Mühlenfeld und der SC Wedemark (Kreisliga 2).

Auf dem Foto sind zu sehen (v.l.) Engensens Mannschaftsführer

Steffen Grzymutzki, Andreas Kohlrautz

(VGH-Regionaldirektion), Jörn Lieber (VGH), der

Mannschaftsführer der A-Jugend, Felix Brogdowski,

der stellvertretende. Vorsitzende des NFV-Kreises

Hannover-Land, Eberhard Wacker, und der Fußballchef

des TSV Engensen, Holger Laue.

Januar 2013 51


Bezirk Weser-Ems

52

Ehrenamt stärkt Persönlichkeit

NFV-Kreis Friesland ehrt Mitarbeiter für außergewöhnliche Leistungen

Mit Ehrungen verdienter Mitarbeiter

beging der Fußballkreis

Friesland jetzt den „Tag des

Ehrenamtes“. Nicht nur die

Preisträger, auch die Ehrenamtsbeauftragten

sowie die Fußballabteilungsleiter

der 21 Vereine

wurden dazu eingeladen. Als

besonderen Gast begrüßte Kreisvorsitzender

Heinz Lange den

Landes-Ehrenamtsbeauftragten

Januar 2013

Hermann Wilkens aus Papenburg.

Dieser referierte über die

Notwendigkeit und Würdigung

von mehr als einer Million Ehrenamtlichen

im DFB und die Strukturen

innerhalb des Ehrenamtes.

Allein in den nunmehr 44 NFV-

Kreisen hätten mit 2.621 Vereinen

69 Prozent einen Ehrenamtsbeauftragten.

Man strebe aber

85 Prozent an. Nach einem Rückgang

um 837 Mannschaften in

diesem Jahr seien rund 670.000

Mitglieder und 20.381 Mannschaften

zu betreuen. Ohne das

Ehrenamt, das keine Opferrolle

bedeute, sondern die Persönlichkeit

des Einzelnen stärke, laufe

nichts rund. Sie sollten zudem

motivieren und ein positives Vereinsklima

schaffen.

Kreisehrungstag im Fußballkreis Friesland: Im Bild von links der Landes-Ehrenamtsbeauftragte Hermann Wilkens,

Christopher Bruns, Luisa Ellerbrock, Joachim Guhl, Fritz Höfers, Finn Andersen, Kurt Mrotzek, der stellvertretende

Kreisvorsitzende Wilfried Knobloch, Bärbel Mrotzek und Kreisvorsitzender Heinz Lange. Foto: Lehmann

Neue Majestäten. Auch das 18.

Grünkohlessen des NFV-Kreises Osnabrück-

Land im Saal Rothert in Bramsche-Engter war

mit über 400 Fußballern und Fußballinteressierten

wieder sehr gut besucht. Nach der offiziellen

Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden

Helmut Buschmeyer (Mitte) gab es Grünkohl

und Bratkartoffeln, Fleisch und Wurst.

Das Essen kam wie in jedem Jahr gut an, und

so gestärkt konnte auch die Inthronisierung

der neuen Grünkohlkönige erfolgen. Martin

Kind (r.), Präsident von Hannover 96, übernahm

die Königskette von Kristina I. (Gessat),

Nachfolger von Karl-Heinz Heller wurde ein

völlig überraschter Hermann Holtmeyer (l.),

Fördervereinsgründer für die Werkstatt der

Heilpädagogischen Hilfe Osnabrücks in Wallenhorst.

Den Antrittsreden der neuen Majestäten

folgte der Nachtisch, den „Horst und

Ewald“ servierten. Gekonnt brachten sie Stimmung

in den Saal. Das lag nicht nur an den

teils deftigen Sprüchen und Witzen, sondern

auch an der Musikalität der beiden. Mit einem

Chor der Tischvogte und dem gemeinsamen

Singen des Niedersachsenliedes klang ein

gemütlicher und stimmiger Abend aus.

Foto: Anita Lennartz

Diese Eigenschaften seien

bei den zu Ehrenden sichtbar vorhanden,

erklärte Heinz Lange, der

im NFV-Kreis Friesland zugleich

Ehrenamtsbeauftragter ist und

die zögerlichen Rückmeldungen

so mancher Vereine bei der Benennung

von Kandidaten ansprach.

Den Ehrenteller des Fußballkreises

erhielten Fritz Höfers (TuS

Obenstrohe) sowie Kurt und Bärbel

Mrotzek (TuS Varel), die sich in

ihren Vereinen über Gebühr eingesetzt

haben. DFB-Ehrenamtspreise

gingen an die Jugendbetreuerin

Luisa Ellerbrock (FSV Jever),

den Jugendbetreuer Finn

Andersen (TuS Sillenstede) und

Jugendleiter Joachim Guhl (Eintracht

Wangerland). Sie alle hatten

hervorragende Leistungen

vollbracht, für die es Urkunden

und DFB-Uhren gab.

Eine besondere Ehrung wurde

Christopher Bruns vom TuS

Dangastermoor zuteil: Der 19jährige

Trainer und Betreuer einer

Jugendmannschaft bewies zusätzliches

Organisationstalent bei

Turnieren, Ausflügen und Trainingslagern

und steigerte die Anzahl

der Fußball spielenden Kinder

in seinem Heimatort. Darüber

hinaus engagiert er sich für die

Pressearbeit der Fußballabteilung,

hält die Vereins-Homepage stets

auf aktuellem Stand und kümmert

sich um das notwendige

Sponsoring. Dafür wurde

„Christo“ Bruns zum Kreisehrenamtssieger

2012 auserkoren. Er

erhielt den Kreisehrenteller für

besondere Verdienste und kann

sich auf eine Einladung zum Dankeschön-Wochenende

im März in

Barsinghausen freuen.

Manfred Lehmann


Wann ist ein Geldinstitut

gut für Deutschland?

Wenn es nicht nur in Geld -

an lagen investiert. Sondern

auch in junge Talente.


Sparkassen unterstützen den Sport in allen Regionen

Deutschlands. Sport fördert ein gutes gesellschaftliches Miteinander

durch Teamgeist, Toleranz und fairen Wettbewerb.

Als größter nichtstaatlicher Sportförderer Deutschlands engagiert

sich die Sparkassen-Finanzgruppe im Breiten- und Spitzensport

besonders für die Nachwuchsförderung. Das ist gut für den

Sport und gut für Deutschland.

www.gut-fuer-deutschland.de

Sparkassen-Finanzgruppe

Sparkassen. Gut für Niedersachsen.


Bezirk Weser-Ems

54

Ehrung für 545 Jahre Schiedsrichtertätigkeit

Fußball-Kreis Grafschaft Bentheim zeichnet 22 Unparteiische aus

Ganz besondere Ehrungen

konnten der Kreisschiedsrichterobmann

Gerold Wolf und sein

Stellvertreter Horst Deters im

Rahmen des letzten Belehrungsabends

des Jahres der Schiedsrichter

des Fußball-Kreises Grafschaft

Bentheim vornehmen. Hermann

van der Veen (FC Schüttorf 09)

gehört seit 60 Jahren der Schiedsrichtervereinigung

an, Johann

Geesen (Vorwärts Nordhorn) leitet

seit 50 Jahren als Unparteiischer

Fußballspiele. Zudem ehrten

Wolf und Deters 20 weitere

Kameradinnen und Kameraden

für ihre zehn- bis 45-jährige

Tätigkeit als Schiedsrichter.

„Ich habe mal durchgerechnet:

Wir ehren heute 22 Schiedsrichter

für insgesamt 545 Jahre

Schiedsrichtertätigkeit“, betonte

Wolf. Im Schnitt käme damit jeder

der Geehrten auf fast 25 Jahre.

Die eigene Ehrungsordnung

ende zwar offiziell bei 50 Jahren,

doch da van der Veen seit nunmehr

60 Jahren der Grafschafter

Schiedsrichtervereinigung treu

geblieben sei, habe man diese Regelung

kurzerhand geändert, erklärte

der Kreisschiedsrichterobmann.

So kam der Schüttorfer van

der Veen zur besonderen Ehrung

für seine „Lebensleistung“, wie

Wolf und Deters die Auszeichnung

nannten. Van der Veen sei

früher das Aushängeschild der

Grafschafter Schiedsrichter gewesen

und habe in den höchsten

Amateurklassen gepfiffen. In der

Premierensaison pfiff van der

Januar 2013

Insgesamt 22 Kameraden konnten KSO Gerold Wolf (stehend rechts) sowie sein Stellvertreter Horst Deters (stehend

links) für ihre langjährige Schiedsrichtertätigkeit ehren. Besonders lang sind Heinz Stegink, Klaus Gassmann,

Hubert Bruns und Roelof Maatmann (stehend Zweiter bis Fünfter von links) sowie (sitzend von links)

Johann Geesen, Hermann van der Veen, Reinhard Przybilski und Alban Gilbert der Schiedsrichtervereinigung

treu geblieben.

Veen sogar ein Spiel in der ersten

Bundesliga. Bei der Begegnung

zwischen Preußen Münster und

Schalke 04 war der Schüttorfer

kurzfristig für einen verhinderten

Kollegen eingesprungen.

Auf ein halbes Jahrhundert

als Schiedsrichter kann Johann

Geesen zurückblicken. Bereits als

Jugendlicher legte er seine Prüfung

ab und ist seitdem als Un-

parteiischer aktiv. Noch heute

pfeift Geesen mehrere Spiele in

der Woche. Nach eigenen Berechnungen

dürfte er in seiner

Karriere rund 5000 Spiele geleitet

haben. Doch nicht nur als

Schiedsrichter habe er sich verdient

gemacht, sondern auch viele

junge Kameraden auf ihrem

Weg nach oben begleitet, berichteten

Wolf und Deters. Zu seinen

„Schützlingen“ zählte unter anderem

auch Guido Kleve, der

mittlerweile als Schiedsrichterassistent

auf der FIFA-Liste steht

und aufgrund eines Champions-

League-Einsatzes in Malaga seine

eigene Ehrung für 20-jährige

Schiedsrichtertätigkeit nicht persönlich

in Empfang nehmen

konnte.

45 Jahre sind Roelof Maatmann

(Borussia Neuenhaus) und

Reinhard Przybilski (FSV Füchtenfeld)

Mitglieder der Schiedsrichtervereinigung.

Maatmann wurde

als Unparteiischer bis zur Bezirksoberliga

eingesetzt. Mittlerweile

sei er zwar nicht mehr als

Schiedsrichter aktiv, habe jedoch

als Spielausschussvorsitzender

immer ein offenes Ohr für die Belange

der Schiedsrichter, wie der

Kreisschiedsrichterobmann betonte.

Auch Przybilski ist, aus gesundheitlichen

Gründen, nicht

mehr aktiv, besucht jedoch noch

regelmäßig die monatlichen Belehrungsabende.

Die weiteren Geehrten: 35

Jahre: Alban Gilbert (Sparta Nordhorn);

30 Jahre: Klaus Gassmann

und Heinz Stegink (beide SC Union

Emlichheim); 25 Jahre: Jörg

Gommer (SV Vorwärts) und Hubert

Bruns (SV Wietmarschen); 20

Jahre: Edmund Brink (Alemannia),

Klaas Olthuis (ASC GW 49

Wielen), Sandra Hölmann und

Guido Kleve (beide SV Vorwärts),

Friedrich Warrink (SV Veldhausen);

15 Jahre: Paul Rohe (SV

Esche), Bernd Schepers (SV Hoogstede),

Thomas Ullrich (RW Lage)

und Heinrich Arnds (Waldsturm

Frensdorf); 10 Jahre: Konrad

Kuikstra (Alemannia), Andreas

Hek und Heinz-Bernd Hillen (beide

ASC GW 49 Wielen), Hermann

Elferink (TuS Gildehaus).

Uwe Bergfeld (2.v.r.) von der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück

(HPH) hatte beim 18. Grünkohlessen des NFV-Kreises Osnabrück-Land im

Saal Rothert in Bramsche-Engter eine angenehme Aufgabe: Er nahm einen

Scheck von Vereinsvertretern des Piesberger SV für die HPH über

1.111 Euro entgegen. Schon viele Jahre unterstützt der Verein die Einrichtung

mit Spenden, von daher war Bergfeld zwar sehr erfreut – vor allen

Dingen über die Höhe der Summe - jedoch nicht unbedingt überrascht.

Denn er war vorbereitet und übergab seinerseits eine Laterne mit einem

großen Dankeschön für das langjährige Engagement. Foto: Anita Lennartz


Das Teilnehmerfeld

ist stark besetzt

6. SOLARLUX Hallenfestival am 12. Januar

Am Samstag, 12. Januar 2013,

kommt es in Osnabrück-Hellern

ab 13 Uhr zur sechsten Auflage

des SOLARLUX Hallenfestivals.

Das gute Teilnehmerfeld der

vergangenen Jahre konnte

nochmals verbessert werden.

Erstmals spielen drei Regional-

ligisten um den begehrten Wanderpokal

und Geldpreise in Höhe

von insgesamt 1.500 Euro. Titelverteidiger

ist das Team von Ex-

Profi Christian Neidhart, Regionalligist

SV Wilhelmshaven. Den

Titel holen wollen auch die anderen

beiden Regionalligisten. Aus

dem Rheinland erstmals in Hellern

dabei ist die U 23 von Bayer

04 Leverkusen sowie aus dem

Norden der BV Cloppenburg.

Stammgäste beim Festival

sind die beiden U 21 Teams vom

SV Werder Bremen und vom VfL

Osnabrück. Beide Teams nehmen

bereits zum sechsten Mal

am Turnier teil. Aus den Niederlanden

gibt erstmals der Nachwuchs

von PEC Zwolle seine Visitenkarte

in der schmucken

Ballsporthalle in Hellern ab.

Wohl nur Außenseiterchancen

haben der SV Union Lohne aus

Der Fußballkreis Friesland veranstaltete jetzt in der Gaststätte „Zur Waage“ in Neustadtgödens

ein erstes Treffen für Schiedsrichter-Pensionäre. Dazu erschienen 14 über 60 Jahre alte Schiedsrichter und Mitglieder

des Kreisvorstandes - wie der Vorsitzende Heinz Lange (vorn 2. von rechts) und sein Vertreter Wilfried

Knobloch (hinten 4. von rechts). Der jüngste Schiedsrichter war 66 Jahre, der älteste schon 82 Jahre alt. Drei von

ihnen haben die Pfeife noch nicht aus der Hand gelegt. Sie stehen nach wie vor aktiv zur Verfügung. Bei Kaffee

und Kuchen wurde über alte Zeiten gesprochen und Organisator Uwe Schneider vom KSA (links im Bild) regte

eine Julklapp-Aktion an. Manfred Lehmann

Lange Erfolgsstory

Ehrung für Schülerinnen aus Bersenbrück

Zu einer kleinen, aber feinen

Ehrungsveranstaltung machten

sich Helmut Buschmeyer (Vorsitzender

NFV-Kreis Osnabrück-

Land) und Dieter Ohls (Bezirksjugendobmann

und Referent für

Schulfußball im Bezirk Weser-

Ems) auf den Weg zum Gymnasium

Bersenbrück.

Die Gymnasiastinnen (WK II

Mädchen) aus dem Norden des

Osnabrücker Landes hatten eine

Leistung vollbracht, die seit Jahrzehnten

von keiner niedersächsischen

Schulmannschaft erreicht

wurde: Beim bundesweiten

Schulwettbewerb „Jugend trainiert

für Olympia“ konnten die

Fußballmächen unter der Leitung

ihres Sportlehrers Thomas Kuschel

einen überragenden zweiten

Platz belegen – im Finale lediglich

von der „Kaderschmiede“

Turbine Potsdams besiegt (ausführlicher

Bericht im NFV-Journal

11/2012).

Zwar fiel diese Niederlage

mit 1 :5 gegen die Sportschule

Potsdam „Friedrich-Ludwig-

Jahn“ letzten Endes recht deut-

lich aus; der betreuende Lehrer

Thomas Kuschel und sein Schulleiter

waren trotzdem mächtig

stolz auf „ihre Mädels“, denn

hinter ihnen lag bereits eine lange

Erfolgsstory, bevor sie überhaupt

die Reise zum Bundesfinale in

Berlin antraten.

Durch Siege und Turniergewinne

auf Kreis-, Kreisgruppenund

Bezirksebene konnten sich

die Bersenbrückerinnen für den

Landesentscheid kurz vor den

Sommerferien in Barsinghausen

qualifizieren. Dabei wurden die

Mädchen aus Northeim (5:1) und

Lilienthal (1:0) besiegt, so dass

schon vor dem letzten Gruppenspiel

gegen die Albert-Schweitzer-Schule

aus Nienburg (0:0) die

Fahrkarte nach Berlin gelöst war.

Und in der Hauptstadt setzte

sich der Erfolgsweg fort: Teams

aus Rheinland-Pfalz, Schleswig-

Holstein, Sachsen und Bremen

wurden aus dem Weg „geräumt“,

wodurch das Endspiel erreicht

wurde.

Dieser grandiose Erfolgsweg

wurde denn auch in der

Feierstunde durch Dieter Ohls

skizziert. Anschließend kam es

zur Übergabe von Fußbällen,

T-Shirts und für jede Schülerin

eine Ausgabe des NFV-Journals

11/2012, in dem ausführlich die

Erfolge in Berlin beschrieben

worden sind.

Auch Fußball-Kreis-Chef Helmut

Buschmeyer ließ sich nicht

Bezirk Weser-Ems

der Landesliga und der ASC 09

Dortmund aus der Westfalenliga.

Die zwei Underdogs im Teilnehmerfeld

sind zwei Kreisligisten:

Die Hellboys vom gastgebenden

SV Hellern und von der

Nordsee kommt das sympathische

Team vom TSV Juist.

Gerade auf das Bayer-Team

darf man gespannt sein. Das

Team wird vom 36-maligen DDR-

Auswahlspieler Ralf Minge trainiert

und kommt für drei Tage

nach Osnabrück. Neben dem Hallenfestival

stehen ein Testspiel gegen

den VfL Osnabrück und die

Teilnahme beim Hallenturnier in

Cloppenburg auf dem Programm.

Ebenso ambitioniert wird

das Team von Jong PEC Zwolle

sein. Traditionell spielen in den

niederländischen Nachwuchsteams

viele Stammkräfte aus der

Ehrendivision. Gespielt wird in

zwei Gruppen à fünf Teams. Die

Gruppensieger und Zweitplatzierten

qualifizieren sich für das Halbfinale.

Die Vorrunde startet ab 13

Uhr. Die Finalrunde beginnt um

18.10 Uhr mit dem ersten Halbfinale.

Gegen 19.30 Uhr steht

dann der Festivalsieger 2013 fest.

Weitere Infos zu den Hellboys

und zum SOLARLUX Hallenfestival

unter www.svhhellboys.de.

Dort gibt es ab Ende

November im Ticketshop auch

Eintrittskarten für das Hallenfestival

(Normal 6 Euro, VVK 5 Euro;

Ermäßigt 3 Euro; VVK 2,50 Euro).

Der SVH erwartet mit 600 Zuschauern

eine fast ausverkaufte

Ballsporthalle.

Die siegreiche Mannschaft mit (hinten von links) Bezirksjugendobmann

Dieter Ohls, Schulleiter Peter Seeger, Sportlehrer und Trainer Thomas

Kuschel sowie Kreischef Helmut Buschmeyer.

lumpen: Im Auftrage seines Kreises

überbrachte er Glückwünsche

an das Team, den erfolgreichen

Trainer und seinen Schulleiter und

überreichte den strahlenden Mädels

einen Scheck für die „Mannschaftskasse“.

Ein würdiger Abschluss

einer kleinen Ehrungszeremonie

für eine ganz hervorragende

Leistung! Dieter Ohls

Januar 2013 55


Bezirk Weser-Ems

56

Matthias Hauptmann

stand im Mittelpunkt

Fußballkreis Aurich würdigt das Ehrenamt

„Ohne das Ehrenamt

könnte kein Fußballverein überleben“,

betonte Alwin Harberts,

Ehrenamtsbeauftragter

des Fußballkreises Aurich, anlässlich

des Kreis-Ehrenamtstages

in der Gaststätte Garrels in

Wirdum. Sechs ehrenamtlich

Tätige wurden mit DFB-Urkunden,

Uhren und Trikots ausgezeichnet.

Ehrenamtspreisträger

Januar 2013

des Fußballkreises Aurich wurde

Matthias Hauptmann (JFV

Norden). Kreisvorsitzender Winfried

Neumann setzte sich für

eine bessere Anerkennung des

Ehrenamts im Beruf ein und

bezeichnete die Bemühungen

des DFB in diesem Bereich als

„vielversprechend“.

Das Thema „Integration“

lautet 2011 die Überschrift der

alljährlichen Aktion, die der

DFB seit 15 Jahren veranstaltet.

Matthias Hauptmann hat es

verstanden, ausländische und

deswegen oft benachteiligte

Jugendliche durch den Fußball

zu integrieren. „Er kümmert

sich intensiv um die Integration

von ausländischen Kindern und

Jugendlichen“, stellte Alwin

Harberts heraus. Hauptmann

sei nicht nur Trainer, sondern

auch Ansprechpartner und Berater

seiner Schützlinge.

Matthias Hauptmann berichtete

von einem „Wohlfühlwochenende“

in Barsinghausen,

das er und seine Frau besuchten.

Neben einem Besuch

des Landtages gab es auch ei-

ne Bundesliga-Partie, bei der

alle 47 niedersächsischen Kreissieger

mit Partnern dabei waren.

Außerdem wurden folgende

Ehrenamtspreisträger geehrt,

die sich vielfältig für den Fußball

in ihrem Verein engagieren:

Gabi Schürmann (SV Süderneuland),

Dennis von Harten

(Germania Wiesmoor),

Marco Schwitters (SG Egels-Popens),

Erwin Blonn (TuS Halbemond)

und Peter Schoon (SV

Spetzerfehn). Die Preisträger

sind Garanten dafür, dass der

Ball rollen kann – als Abteilungsleiter,

Trainer, Platzwart –

schlicht als „Mädchen für alles“.

Hinrich Trauernicht

Ehrenamtstag im Fußballkreis Aurich: Unser Bild zeigt von links Georg Freesemann, Eilert Janssen und Winfried Neumann vom Auricher Kreisvorstand

mit Gabi Schürmann, Matthias Hauptmann (Ehrenamtspreisträger), Marco Schwitters, Dennis von Harten, Peter Schoon, Erwin Blonn und Alwin Harberts,

Ehrenamtsbeauftragter des Fußballkreises Aurich. Foto: Trauernicht

„Es kann nicht mehr

gebolzt werden“

Aurichs D- und C-Junioren spielen Futsal

102 Hallen-Fußballturniere

in 17 Großraumsporthallen im

Landkreis Aurich, 270 teilnehmende

Mannschaften: Auch in

diesem Jahr gehören die Hallenkreismeisterschaften

der Fußballjugend

des Kreises Aurich

zu den größten Sportveranstaltungen

des Landkreises im

Herbst und Winter. „Wir haben

von allen Städten und Gemeinden

des Landkreises Aurich viele

Hallenzeiten bekommen, so

dass wir die Turniere gut planen

konnten“, so Bernhard

Priebe junior aus Hinte, der im

Fußballkreis Aurich als Staffelleiter

und Hallenkoordinator tätig

ist. Seit Mitte November rollt

der Ball wieder in den Sporthallen

im Landkreis – wie seit 35

Jahren, als es die ersten Hallenspiele

gab.

Im letzten Jahr waren es

insgesamt noch ein wenig mehr

Mannschaften, doch allein bei

den D-Junioren gab es einen

Rückgang von zwölf Teams; ansonsten

blieben die Teilnehmerzahlen

stabil oder stiegen sogar

noch leicht an. Bei den Kleinsten,

den G-Junioren, gehen in

diesem Jahr sieben Mannschaften

mehr an den Start als im

vergangenen Jahr.

Bei den A-, B- und C-Junioren

werden neutrale Schiedsrichter

angesetzt; dies gilt auch

für die A-Staffeln der D-Junioren.

„Wer an den Punktspielen

teilnimmt, muss nicht auch an

den Hallenspielen teilnehmen“,

sagte Kreisvorsitzender Winfried

Neumann, damals noch Kreisjugendobmann,

im vergangenen

Jahr. Das will heißen: Der Fußballkreis

Aurich hat durchaus

Verständnis dafür, dass Vereine

nicht für die Hallenmeisterschaften

melden, obwohl Mannschaften

an den Punktspielen

teilnehmen. „Das hat mit der

Belastung der Trainer und Betreuer

zu tun. Das muss man

dann respektieren“, so Neumann.

Außerdem gebe es in

vielen Gemeinden Hallenfußballmeisterschaften

oder Super-Cups,

die viel Werbung für

den Fußballsport bedeuten und

die die Mannschaften einbinden.

Es gibt auch Neues: Bei

den D- und C-Junioren wird

Futsal gespielt. „Dann kann

nicht mehr gebolzt werden. Bei

den ersten Turnieren gab es viel

Zustimmung“, sagte Stefan

Rammelmann, Vorsitzender des

Kreisjugendausschusses.

Als Staffelleiter sind tätig:

Wilhelm Reunitz (TuS Middels)

für die G- bis E-Junioren, Hans-

Friedel Walther (SuS Timmel)

für die D-Junioren, Bernhard

Priebe jun. (FC Pilsum) für die

C- und B-Junioren sowie Stefan

Rammelmann (TuS Weene) für

die A-Junioren.

Hinrich Trauernicht


Regeltechnisch auf dem neuesten Stand: Die Futsal-Schiedsrichter der NFV-Kreise Oldenburg-Land/Delmenhorst und Diepholz.

Auch für alte Hasen war

das Update vom Feinsten

Neue Futsal-Schiedsrichter ausgebildet und alterfahrene weitergebildet

Auch in diesem Jahr führte

der Fußballkreis Oldenburg-

Land/Delmenhorst eine umfangreiche

und vielfältige Weiterbildung

für Schiedsrichter

durch. Ziel ist es, die Qualifikation

zur Leitung von Futsal-Spielen

zu erlangen und den Leistungsstand

zu erhalten und weiter

auszubauen.

Ende November 2012 ist

auch für die Schiedsrichter die

Zeit der Vorbereitung auf die Hallenfußballspiele

der A-, B- und C-

Junioren nach Futsal-Regeln im

Kreis. An insgesamt drei unterschiedlichen

Futsal-Lehrgängen

nahmen 26 Schiedsrichter teil.

Erstmals spielen in 2012 die Junioren-Altersklassen

eine Bezirksmeisterschaft

und einen Niedersachsenmeister

im Futsal aus.

Gleiches gilt für die Juniorinnen,

deren Bezirksmeisterschaft im Januar

in Wildeshausen von Futsal-Schiedsrichtern

des Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorstgeleitet

werden.

Die bisherige Zusammenarbeit

der Altkreise Oldenburg-

Land und Delmenhorst wird nun

im neuen Kreis fortgeführt. Wie

seit 2010 jährlich mit Erfolg

praktiziert, bildete DFB-Bundesliga-Futsal-Schiedsrichter

Michael

Ackermann aus Oldenburg die

Schiedsrichter inhaltlich wie methodisch

auf Spitzenniveau aus

und weiter.

In den Schulungsräumen des

TSV Ganderkesee brachte er elf

Futsal-Schiedsrichter regeltechnisch

auf den allerneuesten

Stand. Ein Update für alte Hasen

vom Feinsten!

In Harpstedt – dort stellten

die DHI und der HTB Schulungsräume

und Sporthalle zur Verfügung

– wurden in Theorie und

Praxis insgesamt elf weitere

neue Futsal-Schiedsrichter ausgebildet.

Viel Stoff konnte den

auf dem Feld erfahrenen

Schiedsrichtern garniert und

mundgerecht serviert werden.

Auch die immer scharfen Klippen

des komplexen Torwartspieles

und des ungewohnten Zusammenwirkens

der beiden

Schiedsrichter auf dem Platz

wurden erfolgreich umfahren.

Im Rahmen der Ausbildung behandelten

die angehenden Futsal-Schiedsrichter

alle Änderungen

im Futsal im Vergleich zum

Feldfußball. Die Futsal-Regeln

sind analog zu den Feldregeln

aufgebaut, so dass das ganze

Regelwerk mit besonderer Beleuchtung

der Abweichungen

beim Futsal durchgearbeitet

wurde.

Aus dem Kreis Diepholz waren

drei Gäste Teilnehmer an der

Ausbildung, die den hohen Stand

der Futsal-Kompetenz in Oldenburg-Land/Delmenhorst

mit hoher

Achtung anerkannten.

Auch der NFV führte an der

Sportschule in Barsinghausen einen

Futsal-Lehrgang durch. Dank

des Einsatzes des Lehrwartes

Sven Schlickmann und aufgrund

der hohen Anzahl ausgebildeter

Futsal-Schiedsrichter konnte der

Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst

vier Teilnehmer entsenden.

Auf höchstem Niveau wurde vom

sehr erfahrenen Ausbilderteam

Ackermann/Schierbaum Futsal in

Theorie und Praxis detailliert vermittelt

und die Kenntnisse der

Teilnehmer weiterentwickelt.

Im Kreis Oldenburg-Land/

Delmenhorst stehen mittlerweile

fast 45 aktive Futsal-Schiedsrichter

für alle Spielleitungen bereit.

Seit Beginn der Initiative von Doris

Klaassen im Jahr 2010 wurden

in den beiden Altkreisen und im

Großkreis insgesamt fast 80

Schiedsrichter zum Futsal-

Schiedsrichter ausgebildet. Daher

werden im Kreis für Futsal-Spiele

ausschließlich weitergebildete

Futsal-Schiedsrichter angesetzt.

Damit liegt man ganz vorne in

Niedersachsen.

Bezirk Weser-Ems

Weiterhin Ansprechpartner

im Kreis für alle Angelegenheiten

der Schiedsrichter hinsichtlich

Futsal (Ansetzung, Ausbildung,

Regeln) ist KSA-Mitglied und

Schiedsrichteransetzer Michael

Koch. Da er an Werktagen bei der

Bundeswehr in Potsdam tätig ist,

wird er unterstützt vom Bezirksligaschiedsrichter

Lasse Braun.

Folgende Schiedsrichter nahmen

an der Futsal-Basisausbildung

in Harpstedt teil: Sedat Ahmetovic

(SV Jura Eydelstedt), Alireza

Amintavakoli (SV Tungeln),

Bernd Brüggemann, Kevin Siebe

(beide TuS St. Hülfe-Heede), Maikel

Demir (TSV Ganderkesee),

Fynn Hehr (SC Dünsen), Sinar Karaca

(VfL Wittekind-Wildeshausen),

Zeynal Kaya (FC Hude), Jörn

Peters (Delmenhorster TB), Eike

Schröder (TSV Ippener), Salih Yalin

(Delmenhorster BV).

Folgende Schiedsrichter nahmen

an der Weiterbildung für

Futsal-Schiedsrichter in Ganderkesee

teil: Fabio Adamus, Gabriel

Celik, Stephan Hünert (alle TV

Jahn Delmenhorst), Ulrich Doepner,

Michael Koch (beide TSV

Ganderkesee), Uwe Hense (TSV

Ippener), Nils Klaassen (SC Dünsen),

Kevin Lersch (TuS Hasbergen),

Uwe Steffen (VfL Stenum).

Folgende Schiedsrichter

nahmen am Futsal-Lehrgang des

NFV an der Sportschule in

Barsinghausen teil: Thore-Hans

Güldner (TV Dötlingen), Michael

Koch (TSV Ganderkesee), Manuel

Marcy (VfL Wittekind-Wildeshausen),

Carsten Radtke (TuS

Hasbergen).

Januar 2013 57


Bezirk Weser-Ems

58

Ausgerüstet mit neuer Spielkleidung von der Küchenschmiede Zetel will SV Astederfeld II durch die erste Spielzeit im Seniorenbereich stürmen.

Foto: Manfred Pfeifer

Beim SVA regt sich ein bisschen mehr

„Jahrgangsmannschaft“ ist für die 3. Kreisklasse der Kreise Friesland und Wilhelmshaven angemeldet

Es gab Zeiten, da hielt der kleine

Sportplatz in Astederfeld, im

südlichsten Zipfel des Fußballkreises

Friesland gelegen, für alle

Gegner ein schweres Stück sportliche

Arbeit bereit. Den heimischen

SVA zu besiegen war nicht ganz

einfach. Das konnte in jenen Tagen

unter anderem der Bezirksoberligist

TuS Varel 09 erfahren,

der im Friesland-Pokal mit 0:1

die Segel streichen musste.

In den 70er Jahren schaffte

es die 1. Mannschaft um die Elbers-Brüder

und Erwin Küker bis

in die Kreisligaspitze und stand

sogar vor dem Sprung in die damalige

Bezirksklasse. Am letzten

Spieltag verpasste die Mannschaft

diesen Erfolg, einige Beobachter

meinen sogar freiwillig.

Unabhängig von freiwillig oder

Pech: Danach folgte ein rasanter

Abstieg, der in der 3. Kreisklasse

endete, wo der SV Astederfeld

dann Jahrzehnte kickte. Das ist

zwar noch heute so, doch irgendwie

bekommt man das Gefühl,

dass sich beim SVA ein bisschen

mehr regt als in den vergangenen

Jahren. Der Grund ist

die Meldung einer 2. Herrenmannschaft,

einer Mannschaft

mit einer besonderen Ausrichtung

und Geschichte, die Anfang

2002, mit dem Einstieg des neuen

Jugendleiters Björn Jung, begann.

SV Astederfeld II ist, wenn

man so will, eine „Jahrgangsmannschaft“.

Im Frühjahr machte

eine aus E- und F-Junioren gemixte

Mannschaft erste Gehversuche

im Wettkampfbereich. Nach einem

halben Jahr stieg sie endgültig

in den Ligabetrieb ein. Der

Spielerkreis wurde von Jahr zu

Jahr weitergereicht, die Mannschaftsbesetzung

blieb, bis auf

wenige Ausnahmen, zusammen

und heute geht die Mannschaft

mit zehn Akteuren aus der An-

fangszeit als SV Astederfeld II in

der Gruppe B der neuen gemeinsamen

3. Kreisklasse der Kreise

Friesland und Wilhelmshaven auf

Punkte- und Torejagd.

„Die Mannschaft zeichnen

große Kameradschaft und Zusammenhalt

aus. Sie wollen, egal, was

kommt, in dieser Besetzung spielen,

weil sie sich sowohl sportlich

als auch privat bestens verstehen.

So reist ein Spieler regelmäßig zu

Training und Spiel an, obwohl er

eine berufliche Ausbildung in Papenburg

absolviert. Und immer

tauchen Spieler anderer Vereine

im Mannschaftskreis auf, die über

die private Schiene zu uns gelangen.

Um zusammenzubleiben,

hätte die Mannschaft sogar ohne

Wertung gespielt. Hauptsache gemeinsam

kicken!“ Trainer Andreas

Conrad ist begeistert von der

Stimmung in der Mannschaft.

Dass dieser „verschworene

Haufen“ auch Fußballspielen

kann, das belegt die Mannschaft

mit ihren Auftritten in der 3. Kreisklasse.

Zum Saisoneinstieg gab es

sieben Siege in Folge, darunter der

prestigeträchtige 4:2-Sieg gegen

die 3. Mannschaft vom Lokalrivalen

FC Zetel. Zwar folgten gleich

drei Niederlagen am Stück, doch

nach weiteren Punktgewinnen

rangiert die Mannschaft derzeit

auf einem der Relegationsplätze,

über die sie sich für die Qualifikationsrunde

zum Aufstieg in die 2.

Kreisklasse qualifizieren könnte.

Im mittelfristigen sportlichen Plan

ist diese Teilnahme ebenso angepeilt

wie ein Aufstieg. Beendet die

Mannschaft schon ihre erste Saison

auf diesem Rang, würde sie

sich nicht sträuben, in das Qualifikationsgeschäft

einzusteigen.

Sollte sie es nicht schaffen, leidet

das Selbstverständnis der Mannschaft

auf keinen Fall, dann startet

sie in der Saison darauf eben den

nächsten Versuch. Manfred Pfeifer

Der Tag des Mädchenfußballs fand im NFV-Kreis Emsland Ende November in der Dalumer Großraumsporthalle statt. Da sich

insgesamt über 100 E-Mädchen für den Vormittag und ca. 150 D-Mädchen für den Nachmittag angemeldet hatten, war der Frauenausschuss

des NFV-Kreises gefordert, auch alle Mädchen zu beschäftigen. Am Vormittag fand gemeinsam mit Ansgar Lammers vom Lehrausschuss parallel

zu den Kleinspielfeldturnieren ein Schnuppertraining statt. Die vielen Mädchen der Jahrgänge von 2002 bis 2004 und jünger waren mit großer

Begeisterung dabei. Am Nachmittag spielten die D-Mädchen dann auch auf Kleinspielfeldern. Als kleines Zwischenspiel waren zwei B-Mädchenmannschaften

eingeladen worden, die das Futsal-Spiel vorstellten. Am Ende der Veranstaltung gab es für jedes Mädchen eine Medaille als Erinnerung

an das Turnier. Das Fazit von Maria Kruse, Vorsitzende des Frauenausschusses, nach der Mammutveranstaltung: „Beim nächsten Mal

werden wir den Tag des Mädchenfußballs wieder draußen durchführen. Es gibt im Emsland so viele fußballbegeisterte Mädchen, dass ein Tag

in der Halle nicht ausreicht, um allen gerecht zu werden.“

Januar 2013


Hotline:

0 54 94/98 88-0

E-Mail:

info@sport-boeckmann.de

PARTNER DES

NIEDERSÄCHSISCHEN

FUSSBALLVERANDES

Hotline: 0 54 94/98 88-0 // www.sport-boeckmann.de

Gratis-Katalog

Gratis-Katalog

jetzt jetzt anfordern! anfordern!

2012

gültig bis

28.02.2011

292 SSeiten i starker k KKatalog l mit: i

Vereinsausstattungen

Sportplatzbedarf

Trainings-Geräte

Vereinsbedarf u.v.m.

www.sport-boeckmann.de

SPBO_Anz_NFV_210x297.indd 1 14.02.12 08:20


Bezirk Weser-Ems

60

Gerd Böwer fährt

nach Barsinghausen

Osnabrück-Land ehrt seine „Leuchttürme“

„Ihr seid das Herzstück der

Vereine“ – so DFB-Direktorin

Steffi Jones zu den Ehrenamtlichen,

die kürzlich im Rahmen der

DFB-Ehrenamtsaktion im NFV-

Kreis Osnabrück-Land ausgezeichnet

wurden. Auch der Vorsitzende

des Fußballkreises, Helmut

Buschmeyer, fand lobende

Januar 2013

Worte für das Engagement der

„Leuchttürme“.

Im Sitzungssaal der Gemeinde

Wallenhorst wurden die in den

Vereinen ehrenamtlich Tätigen im

Beisein von DFB-Direktorin Steffi

Jones, Hannover 96-Präsident

Martin Kind, dem ersten NFV-Vizepräsidenten

Reinhard Grindel,

Landrat Dr. Michael Lübbersmann

und Bürgermeister Ulrich Belde

ausgezeichnet. Auch der ehemalige

Profi-Fußballer Max Lorenz

ließ es sich wie bereits viele Male

zuvor nicht nehmen, bei dieser

Ehrung dabei zu sein.

Für zehn der elf Geehrten

gab es Urkunde und Uhr vom

DFB. Außerdem erhielten sie die

aktuelle Chronik des NFV-Kreises

Osnabrück-Land und eine Flasche

Fritz-Walter-Sekt. Auf den Kreissieger

wartet eine Fahrt nach Barsinghausen.

Auf dieses „Dankeschön-Wochenende“

freute sich

Gerd Böwer von Eintracht Rulle,

der mit einer entsprechenden Tro-

Im NFV-Kreis Osnabrück-Land wurden verdiente Ehrenamtler im Rahmen der DFB-Ehrenamtsaktion 2012 ausgezeichnet.

Ende November fand im Vereinsheim

des STV Voslapp an

der Wilhelmshavener Flutstraße

die Jahrestagung der Trainergemeinschaft

Wittmund-Friesland-

Wilhelmshaven statt. Im Rahmen

der Veranstaltung erörterten die

Trainer Neuerungen in der

Ausbildung und erhielten zudem

die Möglichkeit, ihre Trainerlizenzen

zur Verlängerung einzureichen.

Die von fast 70 Lizenzinhabern

besuchte Tagung wurde

bereichert durch einige Referate.

Nach der Begrüßung durch Dieter

Grötschel, dem Lehrwart des

Fußballkreises Wilhelmshaven,

machte DFB-Stützpunkttrainer

Hans-Hermann Heinen die Teilnehmer

mit den Neuerungen in

der Ausbildung im Bereich C-Lizenz

Breitenfußball vertraut. An-

schließend stellte Andreas Schuhmacher

vom Fußballkreis Friesland

die Homepage der Trainervereinigung

vor und berichtete

über den aktuellen Juniorenspielbetrieb.

Es folgte ein Referat von Jochen

Werner, der aktiv für den

Kreisligisten Rot-Weiß Tettens

spielt, zum Thema „Persönlichkeitsentwicklung

von Kindern

und Jugendlichen“. Den Abschluss

der Tagung bildete eine

Diskussion über das Thema

„Schiedsrichterkonflikte mit Trainern“,

die von Grötschel geleitet

wurde. Heraus kam dabei die Anregung

der Trainergemeinschaft,

dass die Schiedsrichter doch die

Trainer in regelmäßigen Abständen

zu ihren Ausbildungsveranstaltungen

einladen sollten.

Uwe Reese

phäe ausgezeichnet wurde und

Uhr und Urkunde dann in Barsinghausen

erhält.

Außerdem wurden geehrt:

Kurt Brüggeman (TuS Engter),

Stefan Fleddermann (Fortuna Eggermühlen),

Walter Helbing (SV

Schwagstorf), Jürgen Heyer (SV

Kettenkamp), Andreas Kröger (SV

Quitt Ankum), Stefan Niehaus (SV

Bad Laer), Clemens Rechtien

(Blau-Weiß Merzen), Norbert

Stock (SF Schledehausen), Burkhard

Symanzik (SV Harderberg),

Thomas Weltermann (SV Alfhausen).

Auf dem Foto fehlt Stefan

Niehaus, der beruflich verhindert

war. Anita Lennartz

Jahrestagung der Trainergemeinschaft

Wilhelmshavens Kreislehrwart Grötschel organisierte gut besuchte Zusammenkunft

Organisierte die Tagung – Dieter Grötschel, Kreislehrwart im Fußballkreis

Wilhelmshaven. Foto: Ilona Reese


Bezirk Weser-Ems

Die SVG Berne veranstaltete kürzlich in Zusammenarbeit mit dem NFV-Kreis Wesermarsch den Tag der Mädchen. 35 Mädchen im Kindergartenalter

folgten der Einladung von Bianka Rittel, der Kreisreferentin für Frauen- und Mädchenfußball des NFV-Kreises Wesermarsch. Nach einem

zweistündigen Schnuppertraining endete die von NFV-Kreisauswahl-Trainerin und Schiedsrichterin Susan Witte begleitete Veranstaltung,

bei der einige Talente gesichtet wurden, in der Sporthalle Berne mit einem abschließenden „Wilde-Mädchen-Turnier“. In der Kita Berne gab es

ein gesundes Frühstück. Unterstützt wurde die Aktion von der Lebensmittelausgabe „Radieschen“ in Berne. Bewegung, gesunde Ernährung und

die spielerische Ballgewöhnung standen am Tag des Mädchenfußballs im Vordergrund. Am Ende gab es nur Gewinner. Jedes Mädchen erhielt ein

pinkfarbenes T-Shirt, eine Medaille und eine Urkunde. Bianka Rittel

Neuer Satz Trikots

Spende vom Werder-Eck für SV Süderneuland

Einen kompletten Satz Trikots

erhielt der Fußballkreis Aurich

jetzt vom Lohner Werder-Eck.

Diese Vereinigung aus dem Oldenburger

Münsterland versteht

sich natürlich auch als Fan-Club

von Werder Bremen; Hauptanliegen

der 400 Mitglieder ist aber

die Förderung der Fußballjugend.

So hat man in den knapp 20 Jahren

des Bestehens rund 220.000

Euro in Form von Bargeld oder

Sachspenden für die Fußballjugend

investiert.

Anlässlich einer Tagung in

Dinklage erhielt Aurichs Kreisvorsitzender

Winfried Neumann die

Trikots vom Lohner Werder-Eck.

„Wir mussten nicht lange überlegen,

wer die Trikots bekommen

soll“, so Neumann. Die Wahl fiel

auf die Behinderten-, Reha- und

Gesundheitssportabteilung des

SV Süderneuland, die mit Adolf

Blum auch einen bekannten Fußballer

in ihren Reihen hat.

„Adolf Blum ist neben Dieter

Eilts der einzige ostfriesische

Nationalspieler“, sagte Neumann.

Als Behinderten-Sportler

war er bei jeweils drei Weltmeisterschaften

und Europameisterschaften

dabei und hat sich

auch als Torschütze einen Namen

gemacht. „Das ist ein Fußballer,

zu dem man aufschaut“,

betonte Neumann und über-

reichte Blum und Abteilungsleiterin

Gabi Schürmann vom SV

Süderneuland die Trikots, unterstützt

von seinen Vorstandskollegen

Alwin Harberts, Eilert Janssen

und Georg Freesemann.

Hinrich Trauernicht

Trikots für den SV Süderneuland: Adolf Blum und Gabi Schürmann (Zweiter und Dritte von links) nehmen die

Spende vom Lohner Werder-Eck entgegen, überreicht durch Alwin Harberts, Georg Freesemann, Eilert Janssen

und Winfried Neumann vom Fußballkreis Aurich. Foto: Trauernicht

Januar 2013 61


Bezirk Weser-Ems

62

Anfängliche Skepsis

weicht Begeisterung

Futsal-Kurzschulung in der Grafschaft

Auf große Resonanz ist eine

Trainerfortbildung des NFV-

Kreises Grafschaft Bentheim in Zusammenarbeit

mit der SG Bad

Bentheim zur offiziellen FIFA-Variante

des Hallenfußballs, Futsal,

gestoßen. 33 Teilnehmer aus 13

Vereinen der Grafschaft sowie

dem südlichen Emsland erlebten

in der Sporthalle des Missionsgymnasiums

St. Antonius in Bardel

unter der Leitung von Kreislehrwart

Friedhelm Dove und Referent

Rainer Sobiech die Grundlagen

des Futsal-Spiels.

Dabei handelt es sich um die

offizielle Form des Hallenfußballs

nach den Statuten der FIFA, die inzwischen

in rund 100 Ländern gespielt

wird. Während bereits Futsal-Weltmeisterschaftenausgetragen

werden, liegt Futsal in

Deutschland noch in den Anfängen.

Herzstück des Futsals ist ein

sprungreduzierter Ball, der sich

Die Lehrausschüsse der NFV-

Kreise Friesland, Wilhelmshaven

und Wittmund haben 24 TeilnehmerInnen

in einem Lehrgang

auf den Erwerb der DFB-C Lizenz

Breitenfußball, Profil Kinder/Jugend

hingeführt.

Die Ausbildung umfasste

120 Lerneinheiten. Für den

theoretischen Teil nutzten die

Lehrausschusse das Vereinsheim

vom BV Bockhorn. Praktische

Einheiten absolvierten die Teilnehmer

auf der Sportanlage des

Vereins und in der angrenzenden

Sporthalle des Bockhorner

Januar 2013

auf dem harten Hallenboden viel

leichter kontrollieren lässt als ein

normaler Fußball. Das hat auch

den Effekt, dass somit auch wesentlich

mehr gespielt und weniger

gebolzt wird. Zudem ist das

Grätschen verboten, und es wird

ohne Bande auf Handball-Tore gespielt.

Mit großem Engagement

und Fachwissen, aber auch mit

viel Spaß und Praxisnähe erläuterte

Referent Rainer Sobiech

den Teilnehmern die speziellen

Regeln, den Umgang mit dem

Futsal-Ball und das altersgerechte

Vermitteln des Sports. Dazu führte

er unter anderem mit der C-

Jugend des SV Bad Bentheim ein

Demotraining durch. Anschließend

konnten sich die Teilnehmer

erstmals selbst mit den Eigenschaften

des Futsal-Balles im

Vergleich zu einem normalen

Fußball vertraut machen.

Schulzentrums. Der Lehrgang

begann im August 2012 und

endete mit der praktischen Prüfung

Anfang Dezember.

Die neuen Lizenzinhaber

verfügen nun über fußballspezifisches,

aber auch pädagogisches

Grundwissen. Sie sind in

der Lage, ein attraktives, spieleri-

„Nach anfänglicher Skepsis,

insbesondere wegen des anderen

Balls, haben die Teilnehmer schnell

gemerkt, dass die individuellen

Fähigkeiten der Spieler beim Futsal

mehr gefördert werden.

Außerdem ist der Spielfluss

schneller und die Qualität der Offensivaktionen

wird gesteigert“,

so Rainer Sobiech. Und auch die

C-Jugendlichen legten schnell ihre

anfängliche Reserviertheit gegenüber

dem Futsal-Ball ab und waren

am Ende von dem Spiel begeistert.

Dass Futsal auch einen Beitrag

zur Verbesserung des Fußballers

allgemein, nicht nur im Kinder-

und Jugendbereich, leisten

kann, berichtete Albert Evers, aktuell

Trainer der ersten Herren des

TSV Georgsdorf und Teilnehmer

der Fortbildung: „Durch die Verwendung

des Futsal-Balls in meinen

Trainingseinheiten habe ich in

kürzester Zeit eine wesentliche

Verbesserung der Technik meiner

Spieler und insbesondere des

Kurzpassspiels erreicht.“

Um zukünftig die individuelle

Entwicklung der fußballspielenden

Kinder- und Jugendlichen in

der Grafschaft noch mehr zu för-

sches, zielgerichtetes, alters- und

zeitgemäßes Training in den Altersstufen

Bambini- bis A-Junioren

in ihren Vereinen anzubieten.

Folgende Teilnehmer haben

den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen:

Janina Behlen, Katrin

Behrens, Marius Rothe, Tom Ger-

dern, forderte Kreislehrwart Friedhelm

Dove die Teilnehmer auf, das

Futsal-Spiel während der jetzt anstehenden

Hallensaison in ihr Training

zu integrieren und darüber

nachzudenken, was sie selbst oder

die Vereine dazu leisten könnten,

um Futsal auch in der Grafschaft

Bentheim zu einem höheren Bekanntheitsgrad

und besserer Akzeptanz

zu verhelfen.

Mit dieser Kurzschulung bot

der NFV-Kreis Grafschaft Bentheim

seinen Trainern und Betreuern

eine gelungene Fortbildung,

die bei allen Teilnehmern sehr positiv

ankam. Dank hierfür gilt der

SG Bad Bentheim und dem Missionsgymnasium

St. Antonius Bardel

für die Bereitstellung der

Sporthalle sowie insbesondere

Kerstin Holke für die hervorragende

Organisation.

Sollten weitere Grafschafter

Vereine Interesse haben, eine solche

Kurzschulung auszurichten,

damit ihre Trainer, Betreuer und

auch Jugendliche die Vorzüge des

Futsals kennen und schätzen lernen,

dann wenden sich diese bitte

an den Kreislehrwart Friedhelm

Dove per E-Mail:

Friedhelm.Dove@t-online.de.

Die frisch gebackenen Inhaber der C-Lizenz mit den C-Junioren-Spielern vom BV Bockhorn, die sich für den praktischen Teil der Prüfung zur Verfügung

stellten, sowie Uwe Reese, Vorsitzender des Fußballkreises Wilhelmshaven, und dem Prüfungsausschuss, dem Hans-Hermann Heinen (Stützpunktrainer

Wittmund), Ingo Jacobs (Stützpunktrainer Aurich) und Dieter Grötschel (Kreislehrwart Wilhelmshaven) angehören. Foto: Ilona Reese

Starkes Interesse am

C- Lizenzlehrgang

Lehrausschüsse bilden 24 Trainer aus

des, Eilert Künken, Daniel Künken,

Patrick Degen, Wilke Runkel,

Lars Walter, Matthias Leitz, Jan

Wübbenhorst, Dieter Falkenthal,

Christian Elbers und Oliver Tönjes

(alle BV Bockhorn), Christian

Koch (VfL Wilhelmshaven), Roland

Klumker (ESV Wilhelmshaven),

Dario Fossi (SV Wilhelmshaven),

Silas Peters (SV Wittmund),

Nico Jaskulska und Frank Ristau

(beide FSV Jever), Björn Schumacher

(RW Sande), Markus Pohl

(SV Gödens), Jens Schipper (JFV

Harlingerland) und Pierre Weiß

(RW Tettens). Uwe Reese


Bereits in jungen Jahren

ehrenamltich stark engagiert

18-jährige Idealistin Melanie Kropp erhält U 23-Ehrenamtspreis

Stolz zeigt sich Melanie Kropp (mittlere Reihe, Zweite von rechts) nach ihrer Ehrung mit dem Ehrenamtspreis des

Niedersächsischen Fußballverbandes zusammen mit den Spielerinnen und Spielern ihrer Jugendmannschaft.

Große Anerkennung und Dank erhielt sie vom Fußball-Kreisvorsitzenden Wolfgang Mickelat, dem TuS-Vorsitzenden

Gerrit Renken, TuS-Fußballabteilungleiter Karl-Heinz Brinkmann sowie dem Ehrenamtsbeauftragten des

Fußballkreises Ammerland, Klaus Linke (stehend von rechts). Foto: Jürgen Hinrichs

Fußball ist ihre große Leidenschaft.

Melanie Kropp ist die

jüngste Trainerin und Betreuerin,

die bisher beim TuS Ocholt aktiv

gewesen ist. Ein selbstbewusstes

Auftreten, Freundlichkeit, ein

schon beachtliches Fußballwissen

in Theorie und Praxis sowie eine

große innere Ruhe zeichnen sie

nach den Worten des ersten Vorsitzenden

des TuS Ocholt, Gerrit

Renken, aus.

Für ihr großes Engagement

wurde die 18 Jahre junge Ocholterin

Melanie Kropp nun vom

Niedersächsischen Fußballverband

in Barsinghausen wie 16 andere

ehrenamtlich tätige Jugendliche

mit dem U 23-Ehrenamtspreis

ausgezeichnet. Die Ehrung

wurde vom Präsidenten des Niedersächsischen

Fußballverbandes,

Karl Rothmund, und dem Vorsitzenden

des Bezirks Weser-Ems,

Ferdinand Dunker in Anwesenheit

aller Kreisvorsitzenden vorgenommen.

Während des Dankeschön-Wochenendes

standen

auch ein Besuch des Bundesligaspiels

zwischen dem VfL Wolfsburg

und Werder Bremen sowie

eine Abschlussfeier auf dem Programm.

Gesponsert von Eurosportring

wurden die Ehrenamtspreisträger

mit einem neuen Trainingsanzug,

einem T-Shirt sowie

einem Fußball und verschiedenen

Trainingsunterlagen beschenkt.

Auch der Fußballkreis Ammerland

sowie der heimische TuS

Trainer Rainer Müller und die Eltern waren begeistert: In einem

stark besetzten Auswahlturnier in Huntlosen belegten die 2003er-

Fußballtalente des NFV-Kreises Wilhelmshaven einen ausgezeichneten

zweiten Platz. Das Team hatte mit Spielwitz und Leidenschaft begeistert

und erst das Finale gegen Osnabrück-Land Süd mit 1:2 verloren. In der

Vorrunde hatte die Auswahl den späteren Sieger noch mit 2:1 geschlagen.

Außerdem bezwang sie Ammerland (1:0) und Oldenburg-Land/Delmenhorst

(6:1). Im Halbfinale konnten die Wilhelmshavener sich in einem

großartigen Spiel gegen Cloppenburg (2:0) durchsetzen. Die Siege in

Huntlosen sowie der Turniersieg in Sande mit drei Erfolgen gegen Friesland,

Wilhelmshaven und Wittmund, aber auch die vielen guten Spielaktionen

sind ein eindeutiges Zeichen für Coach Rainer Müller, dass dieser

2003er Jahrgang zu den Besten im Bezirk Weser-Ems gehört. In Huntlosen

gehörten zur Wilhelmshavener Auswahl (hinten v.l.) Trainer Müller, Lukas

Ahlers (AT Rodenkirchen), Bennet Muchot (SV Brake), Malte Schuhmann

(TuS Elsfleth) und Jonas Beck (TuS Jaderberg) sowie (vorn v.l.) Matthew

Lindauer (TSV Abbehausen), Deik Ehman, Nihat Atilgan (beide 1. FC Nordenham)

und Firat Agkül (SV Brake). Rainer Müller

Ocholt sprachen der Ehrenamtspreisträgerin

nun im Vereinsheim

des TuS Ocholt für ihre vielfältigen

Aktivitäten einen herzlichen

Dank aus. Gekommen waren

auch alle Spielerinnen und Spieler

der von ihr betreuten Jugendmannschaft

mit ihren Eltern.

Seit 2004 wird vom Niedersächsischen

Fußballverband der

U 23-Ehrenamtspreis an junge

Ehrenamtliche vergeben, die sich

in den Sportvereinen für den Fußball

engagieren. Im vergangenen

Jahr war es aus Westerstede Marcel

Sühling, der neben 16 ande-

Bezirk Weser-Ems

ren Jugendlichen ausgezeichnet

worden war. In 2010 erhielt Jessica

Ferber aus Wiefelstede diese

Auszeichnung.

Melanie Kropp ist Jugendbetreuerin

im Verein, Schiedsrichterin

und gehört dem Festausschuss

des alteingesessenen

Vereins an. Sie kümmert sich um

alle Belange der E-und D-Junioren

und hat immer ein offenes

Ohr für die ihr anvertrauten jungen

Kicker. Besonders hervorzuheben

ist ihre Kontaktaufnahme

zum nahegelegenen Kinderheim

für schwer erziehbare Kinder;

durch die nun von ihr aufgebaute

Partnerschaft können jetzt

auch diese Kinder im Ocholter

Verein dem runden Leder nachjagen.

Mit ihren jungen 18 Jahren

hat sie schon sehr viel bewirkt

im TuS Ocholt und wird

von allen anderen Mitgliedern

und dem Vorstand anerkannt

sowie wegen ihres Einsatzes bewundert.

Eine große Unterstützung

bei ihrer Arbeit erfährt sie

immer durch ihre Mutter Waltraud,

die die Aktivitäten der

Tochter sehr fördert.

TuS-Vorsitzender Gerrit Renken

überreichte Melanie Kropp

als Anerkennung für ihr hervorragendes

Wirken eine Armbanduhr

sowie einen Blumenstrauß. Kreisvorsitzender

Wolfgang Mickelat

bedankte sich zusammen mit

dem Ehrenamtsbeauftragten des

Fußballkreises Ammerland, Klaus

Linke, bei Melanie Kropp mit einer

Erinnerungsurkunde und einem

Blumenstrauß. „Auf deine

Ehrung darfst du stolz sein. Du

bist ein Vorbild für junge Menschen,

sich entsprechend zu engagieren.

Das ehrenamtliche Engagement

ist eine wichtige Stütze

der Gesellschaft für jung und alt,

gemeinsam mit anderen Menschen

etwas zu erleben, selbst

mitgestalten und neue Fähigkeiten

erlernen zu können“,

so Kreisvorsitzender Wolfgang

Mickelat in seinen Worten an Melanie

Kropp. Jürgen Hinrichs

Januar 2013 63


Amtliche Bekanntmachungen

64

Januar 2013

Sitzungen des Präsidiums und des

Verbandsvorstandes am 23. / 24.11.12

Änderungen der Satzung und Ordnungen

Der Verbandsvorstand hat in seiner Sitzung am 23. / 24.11.12 nachstehende

Änderungen der Ordnungen beschlossen:

I. Änderungen der Satzung

Änderung Thema

§ 17 Ehrenamtliche Tätigkeit

II. Finanz- und Wirtschaftsordnung

Änderung Thema

§ 15 Abs. 3 Erstattung von Auslagen

Anhang 1 Ziffer 3.1 Lehrgangsgebühren Trainer-C-Lizenz-Eignungstest

Anhang 1 Ziffer 3.2.1 Passbearbeitungsgebühren – Zweitspielrecht Junioren

Anhang 1 Ziffer 4.1. Sitzungsgeld für ehrenamtliche Mitarbeiter

III. Rechts- und Verfahrensordnung

Änderung Thema

§ 45 Strafbestimmungen gegen Übungsleiter,

Betreuer u. Funktionäre (Wiederholungsfall)

Sitzungen des Präsidiums und

Verbandsvorstandes

am 23. / 24.11.12 –

Beschlossene Änderungen

I. Satzung

§ 17

Ehrenamtliche Tätigkeit

Die Tätigkeit in einem NFV-Organ ist ein Ehrenamt,

das unabhängig von der sprachlichen Bezeichnung in

gleicher Weise für weibliche wie für männliche Bewerber

offen steht. Über die Grundsätze der Erstattung

von Auslagen und Aufwandsentschädigungen

beschließt der Verbandsvorstand auf Vorschlag des

Präsidiums. Für die einen besonderen Zeitaufwand

erfordernde ehrenamtliche Mitarbeit (…) kann eine

Aufwandsentschädigung gezahlt werden, deren Maximalhöhe

der Verbandsvorstand beschließt. Hauptamtliche

Mitarbeiter des NFV bedürfen der Genehmigung

des Präsidiums zur Ausübung eines Amtes im

Verband.

II. Finanz- und Wirtschaftsordnung

§ 15

Erstattung von Auslagen

(1) Den Mitgliedern der Organe, Ausschüsse und anderen

ehrenamtlich Tätigen werden die Auslagen für die

Teilnahme an Sitzungen und Tagungen sowie die nachgewiesenen

sonstigen Auslagen – soweit sie angemessen

sind – erstattet, deren Höhe der Verbandsvorstand

festsetzt. Dies gilt entsprechend für Zeugen und Parteien

im Sportgerichtsverfahren.

(2) Bei Reisen mit der Bahn AG werden die Fahrtkosten

der 2.Wagenklasse erstattet. Die Benutzung eigener

Kraftwagen ist zugelassen, wenn dadurch eine Verbilligung

an Kosten gegenüber der Bahn AG oder aber eine

Zeitersparnis erreicht wird. Es werden die tatsächlichen

Reisekosten vergütet.

(3) Für die einen besonderen Zeitaufwand erfordernde

ehrenamtliche Mitarbeit (…) kann eine Aufwandsentschädigung

gezahlt werden, deren Maximalhöhe der

Verbandsvorstand beschließt.

Anhang 1

der Finanz- und Wirtschaftsordnung

Reisekosten, Honorare, Gebühren

und Aufwandsentschädigungen

3. Gebühren

3.1. Lehrgangsgebühren

• Trainer-C-Lizenz:

Eignungstest

– Trainer-C-Lizenz-

Eignungstest 10,00 Euro

Ausbildung

– Teile 1, 2 und 3 (à 40 LE) je 150,00 Euro

– Teil 4 Prüfung (20 LE) 50,00 Euro

– Trainer-C-Lizenz-Ausbildung

gesamt* 500,00 Euro

– Schiedsrichter-LG für

C-Lizenz-Anwärter (6 LE) 10,00 Euro

Fortbildung

– Trainer-C-Lizenz-Fortbildung

(20 LE) 80,00 Euro

• Trainer-C-Breitenfußball

(Profile Kinder/Jugend,

Erwachsene, F & B):

Ausbildung

a. Teamleiter

– Basiswissen (30 LE) 25,00 Euro

– Aufbauwissen (40 LE) 75,00 Euro

b. Trainer-C-Breitenfußball

– Aufbauwissen (40 LE) 75,00 Euro

c. Prüfungsteil

– Prüfung (10 LE) 25,00 Euro

Trainer-C-Breitenfußballausbildung

gesamt** 200,00 Euro

Fortbildung

– Trainer-C-Breitenfußball

Fortbildung (20 LE) 30,00 Euro

• Übungsleiter C (allgemein):

Ausbildung

– Basiswissen (30 LE) 25,00 Euro

– Aufbauwissen (2 x 40 LE) je 75,00 Euro

– Übungsleiter C (allgemein)

gesamt** 175,00 Euro

Fortbildung

– Übungsleiter C Fortbildung 25,00 Euro

Das Präsidium hat in seiner Sitzung am 23.11.12 nachstehende Änderung

der Ausführungsbestimmungen der Ehrungsordnungen beschlossen:

I. Ehrungsordnung

Änderung Thema

Ausführungsbestimmungen Ziffer 3 Vergabe Verdienstnadeln

Inkrafttreten:

Die Änderungen der Ordnungen treten mit dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung

in Kraft.

Die Änderung der Satzung bedarf zu ihrer endgültigen Wirksamkeit der Bestätigung

durch den nächsten ordentlichen Verbandstag.

• Vereinsmanager C:

Ausbildung

– Teile 1, 2, 3 und 4

– (2x40 LE, 2x20 LE) gesamt* 390,00 Euro

Fort-/Weiterbildung

– Spezialseminare 1 1/2-tägig 15,00 Euro

– Spezialseminare 2 1/2-tägig 25,00 Euro

• Jugendleiterausbildung:

a. Vereinsassistent

– Basiswissen (30 LE) 25,00 Euro

– Aufbauwissen (40 LE) 75,00 Euro

b. DFB-Vereinsjugendmanager

– Aufbauwissen (40 LE) 75,00 Euro

– DFB-Vereinsjugendmanagerausbildung

gesamt** 175,00 Euro

Fort-/Weiterbildung

Speziallehrgänge 1 1/2-tägig** 15,00 Euro

Speziallehrgänge 2 1/2-tägig** 25,00 Euro

• Vereinsmitarbeiter-/Speziallehrgänge

– eintägig 15,00 Euro

– zweitägig** 25,00 Euro

• Gebühr für Lizenzen

(Ausweise und Zertifikate)

– DFB-Ausweis inkl. Zertifikat,

Stck. zzgl. Porto 2,50 Euro

– DOSB-Ausweis, Stck. zzgl. Porto 2,50 Euro

* incl. Übernachtung und Verpflegung

** Soweit die Ausbildung in der Sportschule des NFV

in Barsinghausen stattfindet, werden keine zusätzlichen

Übernachtungs- und Verpflegungskosten erhoben.

Wichtiger Hinweis:

Soweit die unter Ziffer 3.1 genannten Ausbildungsgänge

dezentral durchgeführt werden, können die Gebühren

durch Beschluss der jeweils zuständigen Vorstände

auf Kreis-, Bezirks- oder Verbandsebene individuell

unterschritten werden.

3.2. Verwaltungsgebühren

3.2.1. Passbearbeitungsgebühren

Junioren/innen:

– Erstausstellung für Junioren gebührenfrei

– Vereinswechsel Junioren 8,– Euro

– Zweitschriften Junioren 8,– Euro

– Eintragung der Spielberechtigung von

Juniorinnen für Frauenmannschaften 8,– Euro

– Zweitspielrecht Junioren 8,– Euro

Hinweis: Bei gleichzeitigem Vereinswechsel

wird zusätzlich die dafür fällige Gebühr

erhoben.


Senioren/innen:

– Erstausstellung Senioren 5,– Euro

– Erstausstellung Senioren mit

Beteiligung des DFB 15,– Euro

– Vereinswechsel Senioren 20,- Euro

– Zweitschriften Senioren, auch bei

Reaktivierung von Spielern 15,– Euro

– Zweitspielrecht Senioren 20,- Euro

Sonstiges:

– Namensänderungen, Änderung

des Geburtsdatums 8,– Euro

– Nachträgliche Freigaben 20,–Euro

Sonstige Umschreibungen/

Berichtigungen von Spielerpässen 15,– Euro

Umschreibungen bei Fusionen

und Vereinsnamensänderungen

bis zu 50 Pässen pauschal 50,– Euro

50 bis 100 Pässe pauschal 100,– Euro

über 100 Pässe pauschal 200,– Euro

Registrierung von Vertragsspielern 100,– Euro

Vertragsverlängerungen, -änderungen

und -beendigungen

von Vertragsspielern 50,– Euro

Passeinzugsverfahren bei

verspäteter bzw. Nichtherausgabe

des Spielerpasses 40,- Euro

Aussetzung der Spielerlaubnis

im DFBnet Pass Online-Verfahren 40,- Euro

4. Aufwandsentschädigung

4.1. Sitzungsgeld für ehrenamtliche Mitarbeiter

Sitzungsgeld wird gezahlt für

– Sitzungen der Verwaltungs- und Rechtsorgane

(Vorstände, Ausschüsse, Sportgerichte) sowie

der Revisionsstelle, der Rechnungsprüfer und

der Kommissionen

– Sitzungen der beschließenden Versammlungsorgane

(Verbandsvorstandssitzungen, Kreis-, Bezirks-

und Verbandstage sowie die entsprechenden

Jugendtage und Bezirksbeiratssitzungen),

– Sportpraktische Arbeitstagungen (unter diesen

Begriff fallen Arbeitstagungen der Vorsitzenden

oder Beisitzer von Verwaltungs- oder Rechtsorganen

auf Kreis-, Bezirks- oder Verbandsebene).

Unter den Begriff des „Sitzungsgeldes“ werden

ferner subsumiert:

Aufnahmegesuch

Folgende Vereine bitten um Aufnahme in den Niedersächsischen

Fußballverband.

Einsprüche können gemäß § 9 der Verbandssatzung innerhalb

von vier Wochen nach Veröffentlichung eingelegt werden.

• MY SPORTS, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Peter Reinhardt,

Speckmannsweg 1, 30826 Garbsen, NFV-Kreis Hannover-Land

• 1. Freizeitsportclub Schwarmstedt von 1987 e.V., vertreten

durch den Vorsitzenden Rüdiger Vogeler, Ostdeutscher Weg,

29690 Schwarmstedt, NFV-Kreis Heidekreis

• Osnabrücker Gymnastik-Club e.V., vertreten durch den

Vorsitzenden Lothar Sülflow, Wörthstraße 88, 49082 Osnabrück,

NFV-Kreis Osnabrück-Stadt

Karl Rothmund, Präsident

Vereinsneuaufnahme

Durch Beschluss des Verbandspräsidiums ist die Aufnahme des

folgenden Vereins als Mitglied im Niedersächsischen Fußballverband

bestätigt worden:

FC Ummel e.V., vertreten durch den 1. Vorsitzenden Matthias

Otten, Lütten Horn 35, 27412 Hepstedt, NFV-Kreis Rotenburg.

Karl Rothmund, Präsident

– Erörterungstermine und repräsentative Veranstaltungen

bei Vereinen (z. B. Vereinsjubiläen)

und Verbänden

– Maßnahmen der Sichtung (Schiedsrichter- und

Spielbeobachtungen)

– Besuche von Spielen der Auswahlmannschaften

Höhe des Sitzungsgeldes:

– Für Sitzungen mit einer Dauer von bis zu 2 Stunden

wird kein Sitzungsgeld gezahlt.

– Für Sitzungen mit einer Dauer von mehr als

2 Stunden werden bis zu 18,- Euro Sitzungsgeld

gezahlt.

– Bei mehreren Sitzungen am Tag sind die Zeiten

zusammenzurechnen, jedoch bleibt das Sitzungsgeld

auch in diesen Fällen auf bis zu 18,-

Euro begrenzt.

Wichtiger Hinweis:

Vorsitzende oder Beisitzer von Verbandsorganen, die

im Rahmen der vorgenannten Sitzungen bzw. Arbeitstagungen

als Referenten auftreten, erhalten kein zusätzliches

Referentenhonorar!

Amtliche Bekanntmachungen

III. Rechts- und Verfahrensordnung

§ 45

Strafbestimmungen gegen Übungsleiter,

Betreuer und Funktionäre

(1) Verbandsschädigendes Verhalten

in der Öffentlichkeit bis 500,- Euro

(2) Unsportliches Verhalten bis 150,- Euro

(3) Beleidigung bis 250,- Euro

(4) Bedrohung bis 250,- Euro

(5) Auflehnung gegen Anordnungen

des Schiedsrichters oder der

Schiedsrichter-Assistenten bis 150,- Euro

(6) Tätlichkeiten bis 500,- Euro

(7) Diskriminierendes Verhalten bis 5.000,- Euro

Im Wiederholungsfall kann zusätzlich zu den

Strafbestimmungen der Ziffern 1 – 7 ein zeitlich

befristetes Verbot der Amtsausübung für

die Dauer von maximal einem Jahr verhängt

werden.

Hinweis: Bei Verfahren gegen Trainer mit C-Lizenz,

die die Entziehung oder Suspendierung der Lizenz zum

Gegenstand haben, ist die Zuständigkeit des Verbandssportgerichts

gegeben (§ 5 Abs. 2d).

IV. Ehrungsordnung

Ausführungsbestimmungen für die Verleihung von Ehren-, Verdienst- und Leistungsnadeln

gemäß § 3 NFV-Ehrungsordnung

Auszeichnung Verleihungsort / -ebene Kontingent / Stückzahl Zeitrahmen

1 Verdienstnadel Bezirks- u. Kreisebene keine Vorgaben keine Vorgaben

2 Silberne Verdienstnadel Bezirks- u. Kreisebene keine Vorgaben keine Vorgaben

3 Goldene Verdienstnadel Bezirks- u. Kreisebene keine Vorgaben keine Vorgaben

4 Silberne Ehrennadel Bezirks- u. Kreisebene Bez. BS bis zu 11 pro Jahr

Bez. H bis zu 11 pro Jahr

Bez. LB bis zu 11 pro Jahr

Bez. WE bis zu 15 pro Jahr

5 Goldene Ehrennadel Verbandstag, pro Bezirk bis zu 2 pro Wahlperiode

(Bez. Weser-Ems bis zu 3)

Bezirkstage pro Bezirk bis zu 2 pro Wahlperiode

(Bez. Weser-Ems bis zu 3)

Die Vorgaben für die Verleihungsorte sind grundsätzlich einzuhalten. Nur in begründeten Einzelfällen kann

hiervon abgewichen werden.

Die Kontingente / Stückzahlen für die Verdienstnadeln gelten insgesamt für Schiedsrichter und Vereinsmitarbeiter.

Vorstehende Ausführungsbestimmungen hat das Präsidium im Rahmen seiner Sitzung am 23.11.2012

beschlossen.

Online-Tippen wieder möglich

LOTTO Niedersachsen hat seine

Internet-Annahmestelle geöffnet

Endlich ist es wieder möglich, bei LOTTO Niedersachsen im Internet

zu spielen!

Der neue, seit Juli 2012 geltende Glücksspielstaatsvertrag erlaubt

wieder den Internetvertrieb. LOTTO Niedersachsen, langjähriger

Partner des NFV, hat seine „digitale“ Annahmestelle auf www.lottoniedersachsen.de

seit einiger Zeit wieder geöffnet und bietet erstmals

seit Ende 2008 LOTTO 6aus49, GlücksSpirale, Eurojackpot, Bingo,

KENO und die Zusatzlotterien online an.

Dieses Angebot kommt dem Wunsch vieler Kunden entgegen,

die seit Jahren darauf warten, LOTTO auch wieder im Internet zu spielen.

Unter www.lotto-niedersachsen.de erwartet die volljährigen Tipper

aus Niedersachsen die einzige legale Möglichkeit des Online-Spielens

in unserem Bundesland.

Dr. Rolf Stypmann: „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass

das gesetzliche Internetverbot der falsche Weg war. Während sich

LOTTO Niedersachsen und die anderen staatlichen Lotteriegesellschaften

an das Verbot hielten, wurden illegal Glücksspiele von Steuerparadiesen

aus im Internet angeboten. Das hatte zur Folge, dass

Millionen Euro an Lotteriesteuern und Fördergelder an Niedersachsen

vorbei flossen, die Kunden in einen illegalen und unkontrollierten

Schwarzmarkt gedrängt wurden und der Zugang zu den Kunden verloren

ging, die lieber das Internet nutzen möchten.“

LOTTO Niedersachsen begrüßt es, seinen Kunden neben dem

traditionellen und bewährten Vertrieb über die rund 2.235 Annahmestellen

nun auch wieder den Vertriebsweg Internet anbieten zu können.

Den Tippern wird auch hier die gleiche Sorgfalt und Sicherheit

beim Datenschutz und bei der Spielabwicklung geboten.

Januar 2013 65


Amtliche Bekanntmachungen

66

Januar 2013

Geburtstage

15. Januar bis 15. Februar

Gerhard Ballschmiede, Ehrenmitglied

des NFV, feiert am

20. Januar seinen 86. Geburtstag.


Enno Cording, Vorsitzender

des NFV-Kreises Oldenburg-

Stadt, wird am 23. Januar 78

Jahre alt.


Wego Kregehr, Anti-Doping-

Beauftragter des NFV, wird am

23. Januar 52 Jahre alt.


Thorsten Böning, Vorsitzender

des NFV-Kreises Wesermarsch,

wird am 29. Januar 47

Jahre alt.


Edmund Timm, Ehrenmitglied

des NFV, feiert am 29. Januar

seinen 75. Geburtstag.


Heinz Lange, Vorsitzender des

NFV-Kreises Friesland, wird am

29. Januar 73 Jahre alt.


Walter Fricke, Vorsitzender

des Verbandsjugendausschusses,

feiert am 31. Januar seinen

60. Geburstag.


Walter Kopf, Vorsitzender des

NFV-Kreises Cuxhaven, feiert

am 9. Februar seinen

64. Geburtstag.


Manfred Marquardt, Vorsitzender

des NFV-Kreises Harburg,

feiert am 15. Februar seinen

63. Geburtstag.

Einladung

zum konstituierenden

Kreisfußballtag zum NFV-

Kreis Göttingen-Osterode am

Samstag, 9. März 2013, 10.30

Uhr, in der Eichsfeldhalle, August-Werner-Allee

10, 37115

Duderstadt.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Grußworte der Gäste

3. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten

4. Wahl eines

Versammlungsleiters

5. Wahlen

Vorstand

Ausschüsse

Rechtsorgane

Kassenprüfer

6. Verschiedenes

Das Stimmrecht regelt sich

nach §§ 47 Abs. 2 und 32 der

NFV-Satzung.

Diese Veranstaltung ist eine

Pflichtveranstaltung entsprechend

der Satzung und Ordnung

des Niedersächsischen Fußballverbandes

e.V. in der zurzeit gültigen

Fassung. Nichtteilnahme

kann gemäß § 42 (29) der RuVO

geahndet werden.

Gerhard Dix Hans-Jürgen Lotz

Vorsitzender Vorsitzender

Kreis Osterode Kreis Göttingen

Sportschul-Termine

2. bis 31. Januar 2013

Talentförderung

Mi. 9. bis Do. 10. E.ON Avacon-Cup Hallenturnier, Gruppe 1

Fr. 11. bis So. 13. U 14-Junioren-Auswahllehrgang

U 15-Junioren-Auswahllehrgang

U 16-Juniorinnen-Sichtungslehrgang

Mo. 14. bis Di. 15. E.ON Avacon-Cup Hallenturnier, Gruppe 2

Fr. 18. bis So. 20. U 16-Junioren-Auswahllehrgang

U 17-Junioren-Auswahllehrgang

Mo. 21. bis Di. 22. E.ON Avacon-Cup Hallenturnier, Gruppe 3

Mi. 23. bis Do. 24. E.ON Avacon-Cup Hallenturnier, Gruppe 4

Mo. 28. bis Di. 29. E.ON Avacon-Cup Hallenturnier, Gruppe 5

Mi. 30. bis Do. 31. E.ON Avacon-Cup Hallenturnier, Gruppe 6

Ferienangebot

Mi. 2. bis Sa. 5. Sparkassenfußballschule

Schiedsrichter

Do. 3. bis So. 6. Schüler-Schiedsrichter-Lehrgang

Fr. 25. bis Sa. 26. Tagung der Kreis-Schiedsrichter-Obleute

und -Lehrwarte des Bezirks Hannover,

Schiedsrichter-Leistungslehrgang I

Sa. 26. bis So. 27. Schiedsrichter-Leistungslehrgang II

Verbandsmitarbeiter

Fr. 18. Klausurtagung des Verbandsfrauenund

Mädchenausschusses

Sa. 19. Sitzung des Verbandsfrauen- und Mädchenausschusses

mit den Bezirksfrauen- und Mädchenreferenten/innen

Fr. 25. Sitzung des Verbandsjugendausschusses

mit den Vorsitzenden der Bezirksjugendausschüsse

Sonstiges

Sa. 19. Staffeltag Oberliga Herren

Redaktionsschluss

für die nächste Ausgabe der Amtlichen Bekanntmachungen ist

der 14. Januar 2013.

Seminar beim NFV

Expertentipps von den Sportplatzspezialisten

Sportplatzpflege mit System – unter dieses Motto stellen die

Rasenspezialisten der Firma EUROGREEN ihr traditionelles Frühjahrsseminar,

das in diesem Jahr am

Donnerstag, 21. März 2013,

von 9.30 bis ca. 16.30 Uhr

in der NFV-Sportschule Barsinghausen

erneut für Mitarbeiter/innen aus Vereinen und Kommunen angeboten

wird. Im Mittelpunkt des Sportplatzpflege-Seminars stehen die

Pflege, Regeneration und Rekonstruktion von Rasen-, Tennen- und

Kunstrasenplätzen.

Anmeldungen für das Seminar, für

das keine Teilnahmegebühr erhoben

wird, sind bis zum 14. März 2013

zu richten an:

NFV-Sportschule

Mozartweg 1

30890 Barsinghausen

Tel. (0 51 05) 7 51 85

E-Mail: Fabian.Rosenau@nfv.de

DIE DIE RASEN- RASEN-

MACHER MACHER

Impressum

Fußball-Journal

Niedersachsen

Zeitschrift des Niedersächsischen

Fußballverbandes (NFV)

Herausgeber:

Niedersächsischer Fußballverband

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

E-Mail: info@nfv.de

Internet: http://www.nfv.de

Verlag:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 56

Redaktion:

Reiner Kramer

(verantwortlich für den Inhalt)

Peter Borchers

Manfred Finger

NFV-Pressestelle, Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 51 42

Telefax (0 51 05) 7 51 55

E-Mail: Reiner.Kramer@nfv.de

E-Mail: Peter.Borchers@nfv.de

E-Mail: Manfred.Finger@nfv.de

Mitarbeiter in den NFV-Bezirken:

Günter Schacht (Braunschweig)

Käthe-Kollwitz-Str. 4

38259 Salzgitter

GuenterSchacht@t-online.de

Gerrit Nolte, An der Windmühle 10

30890 Barsinghausen

E-Mail: Gerrit.Nolte@t-online.de

Reiner Tienken (Lüneburg)

Mevenstedter Str. 24,

27726 Worpswede

E-Mail:

ReinerTienken@aol.com

Andreas Huisjes (Weser-Ems)

Hagelskamp 21, 48455 Bad Bentheim

E-Mail: a-huisjes@gmx.net

Verantwortlich für

Amtliche Bekanntmachungen:

Walter Burkhard, NFV-Justitiar

Barsinghausen

Herstellung:

Kornelia Schick

Kuhtrift 31, 31249 Hohenhameln

Tel. (0 51 28) 3 21 95 95

E-Mail: kornelia.schick@live.de

Druck:

CW Niemeyer Druck GmbH

Druckzentrum Wangelist

Böcklerstraße 13, 31789 Hameln

Anzeigen:

Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH des NFV

Schillerstraße 4

30890 Barsinghausen

Telefon (0 51 05) 7 50

Telefax (0 51 05) 7 51 55

Das Fußball-Journal Niedersachsen

erscheint monatlich. Es kann nur im

Abonnement bezogen werden.

Abonnements zum Preis von 30 Euro

für ein Jahr können bei der NFV-

Beteiligungs- und Verwaltungs-

GmbH, Schillerstraße 4, 30890 Barsinghausen,

bestellt werden. Der

Einzelpreis beträgt 3 Euro. Für Vereine

und Verbandsmitarbeiter des NFV

ist er im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos usw. wird keine Haftung

übernommen. Rücksendung

erfolgt nur, wenn Rückporto beiliegt.

Artikel, die mit dem Namen des Verfassers

gekennzeichnet sind, stellen

nicht unbedingt die Meinung des

Niedersächsischen Fußballverbandes

oder der Journal-Redaktion dar.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine