Quintett 3/2010

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Quintett 3/2010

Q U I N T E T T

PFARRVERBAND

LINDLAR

Pfarrbrief der kath. Pfarrgemeiden St. Agatha • St. Apollinaris • St. Joseph • St. Laurentius • St. Severin

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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

genau fünf Jahre sind seit dem

Weltjugendtag in Köln vergangen.

Auf dem Marienfeld in Kerpen,

in Köln und an anderen Orten ist

in den vergangenen Wochen mit

Gottesdiensten, Wallfahrten und

anderen Veranstaltungen an diese

Tage erinnert worden.

Während dieser Tage geschah, was

viele erwartet hatten: Eine Welle

der Begeisterung erfasste zahllose

Jugendliche und Erwachsene,

freiwillige Helfer, Ehrenamtliche

in den Gemeinden, Familien,

die Gäste aufnahmen und nicht

zuletzt Fernstehende, die neu

über den Glauben nachzudenken

begannen. Sogar die Presse

berichtete während dieser Tage

und anschließend in ungewohnt

positiven Beiträgen.

Ein zentrales Stichwort des

Kölner Weltjugendtages lautete

„Nachhaltigkeit“. Dies meinte

zum einen, dass trotz der unzählig

vielen Menschen möglichst

wenig Energie verbraucht,

Müll verursacht und Natur

beeinträchtigt werden sollte. Zum

anderen sollte möglichst viel der

geistlichen Energie dieser Zeit in

die Zukunft überführt werden.

Fünf Jahre später sieht diese

Bilanz wohl etwas nüchtern aus:

die Kraft solcher großen Tage in

den Alltag einer Kirchengemeinde

oder in den eigenen Lebensalltag

zu übertragen, ist schwierig,

Erlebnisse und Stimmungen sind

nicht beliebig wiederholbar.

Darum soll in diesem Heft

Jugend zu Wort kommen. In

den verschiedenen Beiträgen

zeigt sich, was Jugendliche an

Möglichkeiten finden, Leben und

Glauben zu entwickeln, aber auch

Grenzen und Probleme werden in

und zwischen den Zeilen deutlich.

Beides kann Ermutigung sein,

Neues anzufangen.

Es grüßt Sie und Euch herzlich

Stephan Pörtner, Pastor


Interview mit Diakon

Wittwer

Herr Wittwer, wann und wo sind

Sie geboren?

Am 18.08.1960 in Schwelm,

also an der Grenze zwischen

Rheinland und Westfalen, als erster

von vier Söhnen schlesischer

Eltern, von daher bin ich multikulturell

veranlagt.

Wie ist Ihre Familiensituation?

In diesem Jahr konnte ich mit meiner

Frau Sabine Silberhochzeit feiern.

Sie ist zwei Jahre jünger als ich und

diplomierte Sozialpädagogin. Wir

haben keine eigenen Kinder, uns

aber entschlossen, „Berufseltern“

zu werden und sechs Kinder als

Pflegekinder in unsere Familie

aufzunehmen. Die ältesten (fünf

Jungen sind inzwischen junge

Erwachsene zwischen 25 und 30

Jahren) wohnen schon selbständig,

unsere Tochter Manuela (19

Jahre) besucht im zweiten Jahr die

ErzieherInnenschule in Bergisch

Gladbach.

Wo waren Sie bisher tätig?

Nach der Weihe 1995 habe ich in

der Pfarrei St. Michael in Waldbröl

mit ihren Filialen als Diakon mit

Zivilberuf gearbeitet, 2001 wech-

Pfarrverband

selte ich als Diakon im Hauptberuf

in den Seelsorgebereich Westerwald

mit Wohnort in Altenkirchen.

Schwerpunkte der pastoralen Arbeit

waren dort neben den liturgischen

Diensten die Bereiche Familienpastoral,

Schule, Ökumene, Katechese

und trauernde Angehörige.

Seit 2003 bin ich auch in der pastoralen

Begleitung des Erzbistums als

Supervisor tätig. 2007 wechselte

ich nach St. Laurentius in Bergisch

Gladbach, wo ich neben dem

Schwerpunkt Familienpastoral in

der Verantwortung für die Kitas

und Grundschulen stand.

Welche Erfahrungen möchten Sie

hier im Pfarrverband Lindlar gerne

einbringen?

Ich werde hier neben den selbst-

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Pfarrverband

verständlichen liturgisch-sakramentalen

Aufgaben insbesondere

für den Bereich der Caritas zuständig

sein.

Als Diakon ist mir in besonderer

Weise der Blick und der Einsatz für

die Benachteiligten ein Anliegen,

und ich freue mich, wie viel

Engagement ich schon in Lindlar in

diesem Bereich sehe. Das möchte

ich gerne unterstützen und ausbauen.

Den vielen Ehrenamtlichen

möchte ich Impulse aus unserem

frohmachenden Glauben geben.

Was hat Sie bewogen nach Lindlar

zu kommen?

Im Gegensatz zu früheren Zeiten

werden die Geistlichen, insbesondere

auch Diakone mit

Familien, nicht nur einfach versetzt,

ohne gehört zu werden. So

konnten wir zwischen verschiedenen

Stellen auswählen und

haben uns für Lindlar entschieden,

weil ich als jemand, der das

Ländliche liebt, die Möglichkeit

habe, in dem landschaftlich

schönsten Seelsorgebereich im

Bergischen zu arbeiten und nach

den ersten Gesprächen glaube,

dass die Zusammenarbeit mit

Dechant Pörtner und den anderen

Teammitgliedern eine sehr fruchtbare

werden kann.

Stimmt es, dass Sie in Bergisch

Gladbach wohnen bleiben?

Aufgrund der beruflichen Situation

meiner Frau (Sie hat eine neue

Stelle in der Ehe-, Familien- und

Lebensberatung in Solingen Ohligs)

und der Ausbildungssituation unserer

Pflegetochter (s.o.) hat uns

das Bistum ermöglicht, für die

Dauer des zunächst dreijährigen

Einsatzes in Lindlar hier wohnen

zu bleiben

Was wünschen Sie sich für die

neue Gemeinde?

Dass sie mich und meine Familie

offen aufnimmt in ihr Netz

von Beziehungen. Für uns sind

schließlich zunächst einmal alle

Gesichter in der Gemeinde neu.

Für meine Arbeit wünsche ich mir,

dass ich Menschen finde, die sich

begeistern lassen für den ehrenamtlichen

Dienst für andere, dass

ich eine „Spur des Heiligen“ auch

für Fernstehende erschließen kann

und dass ich den Menschen unserer

Gemeinden in den verschiedenen

Lebenssituationen ein guter

Seelsorger sein kann.


Können Sie ein Motto formulieren,

das Sie dabei begleitet?

„Herr, gib mir Mut, die Dinge

zu verändern, die veränderbar

sind, gib mir die Kraft, die Dinge

zu tragen, die nicht veränderbar

sind, und vor allem:

Gib mir die Weisheit, das eine

vom anderen zu unterscheiden.“

Herr Diakon Wittwer, vielen Dank

für dieses Gespräch. Wir heißen

Sie in unserem Pfarrverband herzlich

willkommen und wünschen

Ihnen eine segensreiche Hand!

Pater Thomy stellt sich vor

Ich bin Pater Thomas (Tomychan)

aus Kerala in Indien, bin 35 Jahre

alt und seit 4 Jahren Priester.

Ich gehöre zur Kongregation

der Karmeliten von der

Unbefleckten Empfängnis, der

ersten in Indien entstandenen

Ordensgemeinschaft.

Seit vielen Jahren sind eine Reihe

von Mitbrüdern unseres Ordens

im Erzbistum Köln tätig, wie auch

Pater George Thomas, der hier in

Lindlar einige Jahre Kaplan war.

Mein Ordensoberer in Indien

hat nun mich und fünf weitere

Patres im Juni nach Deutschland

geschickt, um in der deutschen

Kirche als Priester zu wirken. Und

so bin ich seit sechs Wochen in

Lindlar und freue mich auf viele

gute Begegnungen mit Ihnen.

Pfarrverband

Die nächsten Monate werde

ich allerdings zunächst an

den Wochentagen auf einer

Sprachschule in Köln sein,

2011 und 2012 werde ich zwei

Pastoralkurse im Priesterseminar

Köln besuchen, die ebenfalls

mehrere Monate umfassen. So

werde ich vor allem an den

Wochenenden in Lindlar sein.

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Jugend Themaund

Kirche

Café BIB – Baby im Blick

Treffpunkt für junge Mütter und Väter in Lindlar

„Baby im Blick“ ist seit Juli 2008

ein Projekt der Psychologischen

Beratungsstelle für Eltern, Kinder

und Jugendliche in Wipperfürth. Im

Rahmen dieses Projektes öffnet seit

dem 05.07.2010 regelmäßig dienstags

vormittags das Elterncafé „BIB“,

Pollerhofstr. 19 (Altes Amtsgericht)

seine Türen.

Ziel des Projektes ist es, die Familien

mit ganz kleinen Kindern von 0-3

Jahren „in den Blick“ zu nehmen,

ihnen Unterstützung anzubieten in

Form von z.B. entwicklungspsychologischer

Beratung, Elternbildung,

Netzwerkbildung zur Unterstützung

gerade dieser Familien oder auch

den Aufbau von Treffpunkten gerade

für junge Eltern.

Durch wirtschaftliche und gesellschaftliche

Veränderungen bedingt

verzeichnen wir eine steigende Zahl

von minderjährigen und sehr jungen

Müttern gerade aus bildungsfernen

Milieus. Die Aussichten dieser jungen

Mädchen und Frauen nach der

Schule, einen Arbeitsplatz oder in

einem Beruf ihre Erfüllung zu finden,

sind sehr gering. Das hat zur

Folge, dass immer mehr junge Frauen

ihre Erfüllung und Perspektive in

der frühen Mutterschaft zu suchen.

Ihre Partner sind in der Regel eben-

falls sehr jung. Beide sind aber zu

diesem Zeitpunkt selbst noch mit

der Entwicklung ihrer eigenen Identität

befasst. Die Entwicklung von

Elternidentität und –kompetenz hat

noch nicht stattgefunden und muss

deshalb durch vielfältige Hilfen und

Unterstützung ermöglicht werden.

Dabei ist es leicht nachzuvollzie-


hen, dass besondere Schwierigkeiten

dadurch auftreten, dass ja gleichzeitig

auch das Baby oder Kleinkind

zu seinem Recht kommen und sein

Wohl im Blick behalten werden

muss. Die jungen Eltern sind mit

diesen vielfältigen Entwicklungsaufgaben,

die zeitgleich stattfinden,

überfordert. Deshalb können sich

die jungen Familien nur dann gut

entwickeln, wenn das dazugehörige

Gemeinwesen vielfältige und

vernetzte Unterstützungsangebote

macht und durchführt nach dem

Motto „um ein Kind großzuziehen,

braucht man ein ganzes Dorf“.

Das Café soll zur Anlaufstelle für

junge Eltern mit ihren Babys und

Kleinkindern werden. Sie erhalten

dort Gelegenheit, Kontakt zu anderen

Eltern aufzunehmen, woraus

sich auch private Netzwerke

zur gemeinsamen Kinderbetreuung

oder gegenseitigen Unterstützung

entwickeln können. Ziel ist es, den

Erfahrungsaustausch untereinander

zu fördern und die Elternkompetenz

zu stärken durch Angebote von

Jugend und Kirche

Fachkräften. Beratung und tatkräftige

Unterstützung hilft den jungen

Eltern auf ihrem Weg zu verantwortlicher

Elternschaft. In Begleitung

einer Fachkraft, Frau Ursula Genau

als Leiterin des Cafés, ist gemeinsames

Erleben in einer Gruppe möglich.

Die Erfahrung von Solidarität

und Zugehörigkeit hilft ihnen, ihren

Platz als Eltern und in der Gesellschaft

zu finden.

Ihre Überforderung wird aufgefangen

und die Beziehung zu ihren

Kindern wird dadurch weniger belastet.

Sie erhalten die Möglichkeit

zu lernen, auf die Bedürfnisse ihrer

kleinen Kinder adäquat eingehen

zu können. Kinder profitieren auch

langfristig davon, dass ihren Eltern

frühzeitig Hilfen angeboten werden.

Das Café wurde am 05.07.2010

offiziell eröffnet. Kreisdechant

Monsignore Paul Klauke nahm

die Einweihung des Cafés vor und

die Flötistinnengruppe „Da Capo“

sorgte für den musikalischen Rahmen

der Eröffnungsfeier und spielte

ehrenamtlich für diesen guten

Zweck. Den finanziellen Rahmen

stellen der Rotary-Club Wipperfürth/

Lindlar und die Sozialstiftung der

Kreissparkasse Köln durch Spenden

sicher. Träger ist der Verband der

Katholischen Kirchengemeinden im

Oberbergischen Kreis.

Infos unter Telefon:

02266/4631487 oder 02267/3034,

oder E-Mail:

cafe.bib@beratung-in-wipperfuerth.de

Birgit Langer

Erziehungsberatungsstelle

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Thema Jugend und Kirche

Sicher in die Zukunft . . .

Interview zwischen Diakon Michael

Horn und Thomas Fischer (Vorsitzender

der Leiterrunde der Kath. Jugend

Frielingsdorf)

Lieber Thomas, „wer“ oder „was“

ist eigentlich die Katholische Jugend

in Frielingsdorf?

Also, das ist gar nicht so leicht

zu fassen. Wir sind eine große, ja

fast eine „familienähnliche“ Gemeinschaft.

Eine Gemeinschaft

von rund 250 aktiven Kindern und

einer Leiterrunde von ca. 45 Personen.

Eine Leiterrunde, die sich

jedes Jahr erneuert dadurch, dass

Mitglieder berufsbedingt ausscheiden

und neue Leiter aus den Gruppen

dazu kommen. So haben wir

einen ewigen „Kreislauf“, in dem

sich die Gemeinschaft „Familie“

immer wieder in sich selbst erneuert.

Gehört Ihr einem Verband an?

Oder wie seid Ihr organisiert?

Woher bekommt Ihr die finanziellen

Mittel für Eure Arbeit?

Wir gehören nicht direkt einem

speziellen Verband an. Wir sind

„freistehend“. Wir verstehen uns

aber als einen Teil der Pfarrgemeinde

St. Apollinaris und als

einen Teil unserer Dorfgemeinschaft.

Organisatorisch wie auch

finanziell stehen wir weitgehend

auf „eigenen Füßen“. Wir versuchen,

uns immer wieder mit den

einzelnen Gremien und Vereinen

zu vernetzen. Ein Beispiel dafür

ist unsere große „KaJuJa“ Sitzung

in der Karnevalszeit und der Rosenmontag.

Wir treten als Kath. Jugend

auf, die Vernetzung aber bei

solchen großen Events geht nicht

ohne die anderen Verbände und

Gremien unseres Dorfes.

Finanzielle Mittel, die wir für unsere

Kinder- und Jugendarbeit benötigen,

erwirtschaften wir zum

größten Teil aus unserem alljährlichen

„Oktoberfest“.

Wie setzt Ihr diese „erwirtschafteten

Mittel“ konkret ein?

Zum einen werden dafür natürlich

Materialien und Spiele für unsere

Gruppenarbeit gekauft. Diese

werden dann in unserem Materialraum

archiviert und stehen allen

Gruppen zu Verfügung. Zum anderen

werden mit diesen Geldern

Fahrten, wie z.B.: Phantasialand,

Schwimm-Touren, Ferienlager…

mitfinanziert. Der Teilnehmerbeitrag

für unsere Kinder in das Phantasialand

beträgt in der Regel 5,00

Euro. Uns ist wichtig, dass jedes

Kind an unseren Aktionen und

Ausflügen teilnehmen kann, egal


welchen wirtschaftlichen oder sozialen

Hintergrund es hat.

Das finde ich enorm! In diesem

Jahr durfte ich das erste Mal bei

Euch miterleben, wie Ihr Euren

„Gewinn“ aus der „Kinder-

KaJuJa“auch anderwärtig einsetzt.

Das stimmt. Der Erlös aus unserer

„Kinder-KaJuJa“ wird weitergegeben.

Das heißt konkret: Bei der

Kinder-KaJuJa ist der Eintritt für alle

Kinder generell frei. Die Erwachsenen

bitten wir um eine kleine

Spende. Dieses Geld geben wir

dann an ein „regionales Hilfsprojekt“

weiter. In diesem Jahr haben

wir das Geld an unsere „Offene

Ganztagsschule Frielingsdorf“ gespendet,

um die Arbeit mit den

Kindern auch hier zu unterstützen.

Das Thema „Gemeinschaft“ innerhalb

Eurer Arbeit ist Euch sehr

wichtig. Ihr fühlt Euch als Teil der

Pfarrgemeinde und des Dorfes!

Wo seht Ihr Euren Anspruch auch

in religiöser Hinsicht im Bezug auf

die Pfarrgemeinde verwirklicht?

Zum einen nennen wir uns bewusst

„Kath. Jugend“ und das

nicht nur aus dem traditionellen

Gedanken über die Entstehung

unserer Jugend. Wir bereiten über

das Jahr verteilt vier Jugendgottesdienste,

gestalten einen Jugendkreuzweg

in der Fastenzeit. In

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Caritas Jugend und Kirche

diesem Jahr haben 67 Kinder und

Jugendliche an unserem Jugendkreuzweg

bei „strömenden Regen“

teilgenommen. Auch das ist für uns

eine positive Bilanz unserer Arbeit

und der Präsenz in der Gemeinde.

Bei unserem alljährlichen Oktoberfest

ist es uns wichtig, dass der Sonntag

mit einem Gottesdienst im Zelt

stattfindet. Hierzu ist die gesamte

Pfarrgeimeinde jedes Jahr herzlich

eingeladen. Der Kirchenchor singt

und die Atmosphäre ist feierlich. Im

Ferienlager wird die Mahlzeit mit einem

Tischgebet begonnen und auch

ein selbstgestalteter Wortgottesdienst

aller Teilnehmer gehört dazu.

In diesem Jahr haben wir erstmalig

bei einem Beichtwochenende unserer

Kommunionkinder des gesamten

Pfarrverbandes mitgeholfen.

Was denkst Du, nehmen die Jugendlichen

aus der Zeit ihrer

„Kinder- und Jugendarbeit“ bei

Euch mit?

Erst einmal einen riesigen „Schatz“

an Erfahrungen. Sie konnten in der

Zeit Regeln und Rituale erfahren, die

im weiteren sozialen Leben von Bedeutung

sind. Wenn man aus dieser

„Kinder- und Jugendarbeit“ austritt,

hat man manchmal auch „Freunde

fürs Leben“ gefunden. So ist es gar

nicht selten, dass sich Gruppen 20,

30 Jahre nach ihrem „offiziellen“

Austritt aus der Jugend noch treffen.

Wichtig finde ich auch, dass die Kinder

auch nach der Grundschulzeit,

wenn sie auf die weiterführenden

Schulen gehen, ihre „alten Freunde“

nicht verlieren und sich weiterhin

regelmäßig treffen können.

Was denkst Du, ist für Eure Arbeit

wichtig, damit sie weiterhin gut

bestehen kann?

Wir sind alle junge Menschen, die

Spaß an der pädagogischen Freizeitgestaltung

mit Kindern und Jugendlichen

haben. Wir sind keine

pädagogisch ausgebildeten Kräfte,

machen unsere Arbeit aber nach

bestem Wissen und Vertrauen.

Wichtig sind für uns immer wieder

die Zusammenarbeit und das

Vertrauen der Eltern unserer anvertrauten

Kinder. Ohne die Unterstützung

der Eltern, aber auch

der Pfarrgemeinde, Vereine und

Gremien unseres Dorfes, wäre die

Arbeit in dieser Form nicht möglich.

Ein Beispiel ist die Nutzung

unseres Jugendheims. Ohne das

Jugendheim könnten wir unsere

Jugendarbeit in dieser Form nicht

gestalten. Wir benötigen einen festen

Ort, an dem wir uns treffen

können und der Anlaufpunkt für

unsere Gruppen ist. So sind wir

auf das Vertrauen der Pfarrgemeinde

erheblich angewiesen.

Diakon Michael Horn und

Thomas Fischer


Schule und Religion

Oberflächlich betrachtet …..

Ja, oberflächlich betrachtet stimmt

das Klischee, das wir doch alle

irgendwie im Kopf haben: „Die

Jugendlichen“ können mit Glaube

und Kirche nichts mehr anfangen.

Bieten wir einen freiwil ligen

Gottesdienst an, kommt maximal

die Hälfte aller angesprochenen

Schüler/innen, für viele der Anwesenden

ist er nur die weniger

anstrengende Alternative zum regulären

Unterricht. Ab Klasse 7

melden sich vie le Schüler/innen

lieber vom Religionsunterricht

ab mit allerlei Begründungen für

ihre „Gewissens entscheidung“:

Sie glauben nicht an die Bibel

und möchten lieber eine „wissenschaftliche“

Sicht auf die Welt

kennen lernen,..... Früher, ja früher,

da haben die Menschen das

geglaubt. Aber heute können uns

Jugend und Kirche

die Geschichten doch gar nichts

mehr sagen. In Gesprächen über

die Kirche hören wir, dass die

Gottesdienste doch total langweilig

und altmodisch sind und dass

die Jugendlichen selbst ja auch gar

nicht gefragt werden, was sie haben

wollen.

So frustrierend kann es dann sein,

als Religionslehrer/in dennoch da

zu stehen. Wir selbst füh len uns

doch im Glauben verwurzelt, und

dann begegnen wir mehr oder weniger

aus drücklich solch vernichtenden

Urteilen....

Aber begegnen Jugendliche der

Religion und Kirche tatsächlich

nur negativ, ablehnend und

vernei nend?

So ist es eben nur oberflächlich

betrachtet, und zugegebenermaßen

wirkt dieses Kratzen an der

Oberfläche auch manchmal ganz

schön nach innen und stellt mein

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Caritas Jugend und Kirche

Wirken als Religionslehrerin in

Frage. Denn eines steckt hinter

dieser Haltung aus meiner Sicht

nicht: Gleichgültigkeit. Nein,

solan ge die Jugendlichen ihre Kritik

an der Kirche und den Inhalten

des Glaubens äußern, verstehe ich

das als ein Suchen nach Antworten

und Ringen um Veränderung. Und

Hand aufs Herz: Ken nen Sie nicht

diese Situationen, in denen Sie

enttäuscht sind, weil es eigentlich

Ihren Platznachbarn gleichgültig

ist, ob Sie während des Gottesdienstes

neben ihnen sitzen oder

nicht? Oder in denen Sie es leid

sind, die immer wieder gleichen

Gebete zu sprechen, in denen Sie

sich mit Ihren Sorgen und Nöten

oder Freuden eigentlich gerade

nicht wiederfinden? Oder in denen

Sie wütend sind, weil Sie mit

dem Inhalt der Predigt überhaupt

nicht einverstanden sind und am

liebsten eine Diskussion anzetteln

möchten? Ehrlich gesagt, ich

wünsche es Ihnen und mir, dass

wir alle diese Situationen noch

erfahren, denn aus meiner Sicht

lebt die christliche Gemeinschaft

von dem kritischen Potential solcher

Erfahrungen. Und ich würde

mir daher wünschen, dass es uns

gelingt, auch die Kritik der Jugendlichen

an unserer Kirche stärker

wahr- und aufzunehmen, so dass

sich junge Men schen ernst ge-

nommen fühlen und merken, dass

genau dieses kritische Po tential

gewünscht ist und seinen Platz im

christlichen Glauben hat.

Und dann gibt es auch immer wieder

viele Stunden und Gelegenheiten,

in denen es eben „unter die

Haut“ geht und in denen mir deutlich

wird, dass unser Reden und

Tun im Religionsunterricht auch

für unsere Schüler/innen oftmals


einen anderen Stellenwert hat als

Mathematik oder Latein und ihre

Gedanken über Gott und die Welt

auch in meinen Überzeugungen

Spuren hinterlassen, mich wohltuend

herausfordern:

Vor einigen Jahren habe ich mit

den Schülern/innen eines Religionskurses

an einem Wettbewerb

mit dem Thema „Was betest du

an?“ teilgenommen. Die Jugendlichen

haben auf unterschiedlich-

ste Weise in Collagen, Gemälden,

Fotos und Filmen festgehalten,

was Ihnen im Leben heilig ist. Die

wenigsten haben dabei Gott, Jesus

oder die Bibel zum Ausdruck

gebracht. Und dennoch bin ich

der Meinung, dass sich in diesen

Bildern letztendlich immer wieder

tiefe Religiosität ausdrückte:

Die Sehnsucht nach einer absolut

verlässlichen Beziehung, Aufgehobensein

in Gemeinschaft, tiefe

Freude am Leben, Werte wie Ehrlichkeit

und Wahrhaftigkeit, …..

Und dies bringt mich dazu, darüber

nachzudenken, wie es uns

als Kirche und mir als Religionslehrerin

gelingen kann zu zeigen,

dass unsere christlichen Antworten

diesen oberfläch lich betrachtet

„profanen“, in ihrem Kern aber religiösen

Sehnsüchten entsprechen

und diese Ant worten im Lebenskontext

junger Menschen wirken

zu lassen.

Eine ähnliche Tiefe und Ernsthaf-

Jugend und Kirche

tigkeit habe ich in der kreativen

Auseinandersetzung mit Evangelientexten

gefunden. Im Rahmen

eines Unterrichtsprojektes hatten

die Schüler/innen die Aufgabe,

einen Text auszuwählen und ihn

in Form eines Standbildes zu aktualisieren

und ihr Verständnis

dieser Textstelle zum Ausdruck zu

bringen. Hier haben die Schüler/

innen vor al lem das sozialkritische

Potential der biblischen Erzählungen

wahrgenommen und darauf

verwiesen, dass z.B. die Gleichnisse

vom barmherzigen Samariter

und vom reichen Jüngling nicht

bloß eine in nere Haltung kritisieren,

sondern zu gesellschaftlichem

Hinsehen und Handeln aufrufen.

Eine besondere Erfahrung sind für

mich als Religionslehrerin auch

immer wieder die Gottesdienstvorbereitungen

mit Schüler/innen.

Hier bemerke ich zwar auch oft,

dass Jugendliche einerseits sehr

unzufrieden sind mit den traditio-

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Jugend und Kirche

nellen Formen, aber auch an die

Grenzen ihrer Vorstellungskraft

stoßen, wenn es um das Entwikkeln

eigener und neuer Ausdrucksformen

geht, und sie letztendlich

doch in den üblichen Abläufen

und Formulierun gen stark verhaftet

bleiben. Aber es ist für mich

doch immer eine große Freude,

wenn es in gemein samen Vorbereitungen

gelingt, die Anliegen

der Schüler/innen zur Sprache zu

bringen und sie in selbst formulierten

Texten und Gebeten zu Wort

kommen. Und wie großartig ist es,

wenn sich 15 Schülerinnen und

Schüler auch über den Unterricht

hinaus zusammen finden, um als

Chor ihre Lie der für den Gottesdienst

zu proben! Wenn da mal

nicht der Heilige Geist weht....!

Solche Erfahrun gen lassen mich

hoffen, dass sich die Unzufriedenheit

mit dem Bestehenden auch

verwandeln lässt in Ideen und Gestalt

einer Kirche der Zukunft.

Dies sind einige „Highlights“, aber

es gibt natürlich auch die vielen

Unterrichtssituationen, die keineswegs

an der Oberfläche bleiben,

sondern in denen ich glaube,

dass Schüler/innen sich öff nen

für neue Zugänge zu biblischen

Erzählungen, Lebens- und Glaubensfragen.

Diese gelingenden

Situationen kennzeichnen meist,

dass die Jugendlichen und ich in

diesen Situationen wirklich im

Dialog sind, dass es also nicht um

einseitiges Belehren geht, sondern

um ein Miteinander- und

Von einander-Lernen, das auf Zuhören

und Wertschätzen beruht.

Insbesondere in den Situationen,

in denen meine gelernten und

ausgefeilten Antworten nicht passen

oder unverständlich bleiben,

merke ich, dass ich in Sachen

„Glaube“ eben selbst nie auslerne

und immer in der Entwicklung

bin. Immer wieder neu fühle ich

mich dann herausgefor dert, meine

Überzeugungen und Plausibilitäten

zu überdenken und so zu formulieren,

dass sie für meine Schüler/innen

verstehbar werden. Aber

nicht nur das: Ich merke vor allem,

dass meine Schü ler/innen vor allem

dann Lust haben mitzudenken

und weiter zu fragen, wenn ich

auch bereit bin, meine eigenen

Überzeugungen offen zu benennen

und authentisch zu erklären,

was mich in meinem Glauben geprägt

hat. Dazu gehören auch und

vor allem die Brüche und Zweifel

auf meinem Le bensweg. Schüler/

innen öffnen sich und sind bereit,

sich auf die Reflexion und Diskussion

von Sinn- und Lebensfragen

einzulassen, wenn auch ich mich

öffne, meine Betroffenheit zeige

und nicht in Lehrbuchtexten verhaftet

bleibe.

Susanne Schlichtmann

Religionslehrerin Gymnasium Lindlar


Ferien im Dorf

„Warum in die Ferne schweifen,

wenn das Gute liegt in Frangenberg

bei Linde?” So haben auch in diesem

Jahr der BDKJ ( Bund der Deutschen

katholischen Jugend) mit Unterstützung

der Kath. Jugendfachstelle Bergisch

Gladbach Kinder und Jugendliche

aus dem Oberbergischen Kreis

eingeladen, Ferientage in der Nähe

zu verbringen.

Zwei Wochen sind 19 Gemeinschaftszelte

und viele bunte kleine

Zelte die Unterkunft für 75 Kinder

und ihre 25 Betreuer. Als vor 13 Jahren

die Idee entstand, kostengünstig

für Kinder Freizeiten anzubieten,

dachte niemand an eine so große

Nachfrage.

Nach Einkommensselbsteinschätzung

kostete eine Woche zwischen

30 und 60 €. So konnten in diesem

Jahr 105 Kinder zwischen 9 und 14

Jahren aus der Gemeinde Lindlar

dabei sein.

„Eine Reise in die Galaxie“ war das

Thema zu dem die Betreuer alte

und neue Spiele und Aktionen vorbereitet

hatten – das Erlebnis Natur,

eine Woche ohne Fernsehen, Holzhacken

und Feuer machen bis die

Blasen kommen, das WC gegen ein

Dixi tauschen, den Schlafplatz mit

Anderen und auch kleinen Feld-

Jugend und Kirche

mäuschen zu teilen, mal das drekkige

T-Shirt zu wechseln und unter

der Dusche im Freien zu stehen sind

unvergessliches Erlebnisse ohne

Thema.

„Ich bin jetzt schon zum 7. Mal

dabei“. Ein Blick in die Runde der

Betreuer zeigte, dass fast alle als

Kinder dabei waren. Einige nahmen

extra Urlaub oder Sonderurlaub, um

wieder dabei sein zu können. Und

im Anschluß an die Beteuerrundemeist

nach Mitternacht- darf dabei

auch ein Bierchen sein.

„ Niemals geht man so ganz.. ..“

hieß es am letzten Abend im großen

Abschlusskreis um das Lagerfeuer

,bei dem so manche Träne und

Wehmut auf- kam an die Erlebnissen,

Freundschaften und auf ein

Wiedersehen im nächsten Jahr.

Ein herzliches Dankeschön an den

Sportverein Linde für Sportplatz,

Sportheim und Halle.

Ludwig Kalvelage

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Jugend und Kirche

Youth Camp 2010

Sprachbarrieren locker gebrochen - Europäische Jugendliche outen

Kultur, Brauchtum, Befindlichkeiten und Lebenserwartungen

Fasziniert vom erweiterten

Bewusstsein blicke ich auf das

„Youth Camp 2010“ zurück. Bereits

zum fünften Mal arrangierten

das Jugendzentrum „Horizont“

und das Partnerschaftskomitee

Lindlar die Teilnahme Lindlarer

Jugendlicher an dieser von

der Europäischen Kommission

geförderten Begegnung 15- bis

18jähriger, die bereits zweimal

in Lindlar stattfand. Gemäß dem

zweijährigen Turnus arrangierten

polnische Jugendliche das Camp

diesmal in der Kleinstadt Pszczyna

bei Krakau.

In der reizvollen Landschaft

Oberschlesiens, die historisch

mit Deutschland verbunden ist,

erwiesen sich unsere polnischen

Altersgenossen als fürsorgliche

Gastgeber. Vereint unter einem

Dach gestalteten wir die Abende

reihum mit Selbstdarstellungen,

wie sie dem Brauchtum und

der Kultur der teilnehmenden

Gruppen aus Deutschland,

Großbritannien, Kroatien, Polen,

der Slowakei und Tschechien

entsprachen. Englisch diente als

Schlüssel der Verständigung, deren

Hemmschwelle bald überwunden

wurde. Lockere Sprüche hat man

in allen Sprachen drauf.

Im Kleinbus chauffiert und betreut

vom Jugendleiter Stefan Bartsch

verfügte die Lindlarer Gruppe mit

Erdem Akkaya, Güleser Karademir,

Gruppenfoto des Youth-Camp 2010 vor einer

polnischen Schule


Sven Kremer, Christina Kühnel,

Verena Spicher und Christoph

Wojtalla sogar über einen

eigenen Multikulti-Charakter.

Nach der offiziellen Begrüßung

durch die Stadtverwaltung im

Rathaus führten uns die Wege

in den folgenden Tagen zu

zahlreichen Ausflugszielen.

Relikte deutscher und englischer

Geschichte bewunderten wir in

der restaurierten Residenz der

ehemaligen Fürsten von Pless.

Voll toll war es, im benachbarten

Wildpark mächtigen Bisons Auge

in Auge gegenüberzustehen.

Pfauen schlugen zu unserer

Überraschung ein Rad.

Auf den Spuren der Bodenschätze

fuhren wir in einer alten Kohlenmine

unter Tage und konnten uns von

der beschwerlichen Arbeit ein

Bild machen. Der Ausflug endete

an einem Badesee, wo wir auch

gerne die Gelegenheit zum Beach

Volleyball wahrnahmen. Weniger

sportlich, aber umso fröhlicher

ging es bei einer Bergtour per

Gondelbahn in die schlesische

Bergwelt. Teamgeist und Kreativität

übten wir in luftiger Höhe

bei interessanten Workshops.

Jugend und Kirche

Natürlich genossen wir auch die

Aussicht und die frische Luft.

Unbestritten hat das Youth-Camp

allen Teilnehmern die Erkenntnis

vermittelt, sich umso besser zu

respektieren und zu verstehen,

je mehr man voneinander weiß.

Email und facebook ermöglichen

es, sich nicht so schnell aus den

Augen zu verlieren. So wie ich

beim Youth-Camp 2012 wieder

gerne dabei sein würde, möchte

ich es jedem Altersgenossen

aufrichtig empfehlen.

Christoph Wojtalla

PARTNERSCHAFTSKOMITEE

LINDLAR

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Jugend und Kirche

KOJA – Was steckt dahinter?

Offene Jugendarbeit bedeutet: Die

Angebote, die gemacht werden,

sind grundsätzlich für alle Kinder

und Jugendliche offen. Einschränkungen,

die das Alter der teilnehmenden

Kinder und Jugendlichen

betreffen, ergeben sich nur aus der

Art des Angebotes.

Der Schwerpunkt der Angebote

liegt jedoch bei solchen Kindern

und Jugendlichen, die nicht von

Vereinen oder Mitgliedschaftsverbänden

angesprochen und erreicht

werden. Daraus ergeben

sich Angebote aus der Prävention,

dem freizeitpädagogischen und

kulturellen Bereich, aber auch solche,

die direkte Hilfen für die Teilnehmer

bedeuten, z.B. die Spielgruppe

für jugendliche Mütter, die

Hausaufgabenbetreuung und die

Hilfen im Bereich des Überganges

Schule/Beruf.

Einer der Grundpfeiler der Offenen

Kinder- und Jugendarbeit ist

die Kontinuität und Regelmäßigkeit

der Angebote, die nur durch

die Hauptamtlichkeit der Mitarbeiter

gewährleistet werden kann.

Ebenfalls stehen die Mitarbeiter

immer auch zu persönlichen Gesprächen

und zur Vermittlung in

Krisensituationen bereit.

Die Besonderheit dieses Jugendzentrums

liegt in seiner katholischen

Ausrichtung. Katholisch

bedeutet hier, dass die Kirchengemeinde

vor Ort die Trägerschaft

übernommen hat und dass sich die

Grundhaltungen der Katholischen

Kirche in der Arbeitsweise, aber

auch in den Angeboten widerspiegeln.

Es gibt z.B. einmal im Monat

sonntagsabends eine Jugendmesse

in den Räumen des Jugendzent-

rums. Bei Fahrten wird immer ein

Messbesuch vor Ort eingeplant

und im Pfingst-Zeltlager findet immer

eine „Feldmesse“ unter freiem

Himmel statt. Die ständige Präsenz

der positiven Einstellung zum

katholischen Glauben und zur

Person Jesu Christi schafft ebenfalls

bei Jugendlichen, die sonst

nichts mit der Kirche zu tun haben

oder noch nie einen Bezug erleben

konnten, Berührungspunkte

und eine Beziehung, die positiv

besetzt ist.

Glaube ist eine positive Haltung

zum Leben: Dem Leben vertrauen,

weil es letztlich in den Händen

Gottes geborgen ist. Das, was am

meisten bei der Weitergabe des

Glaubens hilft, ist Vertrauen.


Folgende Ziele formulieren

wir im Kinder- und Jugendbereich:

� Gemeinsames Handeln mit

anderen Kindern und so den sozialen

Umgang unter christlichen

Gesichtspunkten fördern.

� Sinnvolle Freizeitangebote

schaffen, die die Lebenswirklichkeit

von Kindern widerspiegeln.

� Angebote schaffen, die Kinder

in ihrer geistigen, sozialen und

kreativen Entwicklung weiterbringen.

� Selbstvertrauen stärken durch

Erfolge bei Angeboten und anerkennung

in der Gruppe sowie die

Bearbeitung von Misserfolgen.

� Schrittweise Auflösung des Rollenklischees

(Mädchen können

auch stark und Jungen müssen

nicht immer der Sieger sein).

� Deutlich machen, dass Glauben

und Kirche auch in diesem

Bereich und in der direkten Le-

Jugend und Kirche

benswelt tätig, aber auch greifbar

sind.

� Präventive Maßnahmen und

Angebote im Bereich von Drogen

und Alkohol im Lebensalltag der

Kinder platzieren.

� Ansprechpartner sein bei Konflikten

und Notsituationen, um

den betroffenen Jugendlichen

und Eltern den Kontakt benötigten

Hilfsinstitutionen zu vermitteln.

� Präventionsabeit in Sachen

Alkohol, Nikotin und Drogen zu

leisten.

Halbjährlich erscheint ein Flyer,

der über neue Angebote und das

wöchentliche Programm informiert.

Diese liegen in der Kirche,

den Lindlarer Geschäften sowie in

den Schulen aus. Weitere Infos unter:

www.koja-lindlar.de

19


20

Jugend und Kirche

Messdienerarbeit

im Pfarrverband Lindlar

Die Messdienerarbeit ist eine der

wichtigsten Säulen der katholischen

Jugendarbeit. Sie zeichnet

sich besonders durch ihren engen

Kontakt mit den Gemeinden

und Seelsorgern vor Ort aus. Im

Jahr 2009 versahen in Deutschland

436.228 Mädchen und Jungen

ihren Dienst als Ministranten.

Während die Zahl der Messbesucher

zurückgeht, steigt die Anzahl

der Messdiener von Jahr zu Jahr.

Die besondere Attraktivität liegt

zum Einen in der Möglichkeit, die

Gottesdienste aktiv gestalten zu

können. Man sitzt als Messdiener

eben nicht nur still in der Bank,

sondern hat eine Fülle von Diensten

und Aufgaben, z.B. Kreuzträger,

Leuchterdienst, Altardienst,

Weihrauch oder Schellen. Die

Messdiener helfen dabei nicht nur

dem Priester, sondern ihre Teilnahme

erzeugt auch eine größere Feierlichkeit

zur Ehre Gottes und zur

Freude der Gottesdienstbesucher.

Der Dienst in der Liturgie ist aber

nur ein Standbein der Messdienerarbeit.

Daneben treffen sich in vielen

Gemeinden die Messdiener zu

Warum ich

Messdienerin bin

Ich bin nun schon seit neun Jahren

Messdienerin und vier Jahre lang

Mitglied der Leiterrunde. Besonders

die Vielfältigkeit gefällt mir

daran sehr gut, denn schließlich

beinhaltet „Messdiener Sein“ nicht

nur den Dienst am Altar, sondern

Ferienfreizeiten, verschiedene Aktionen,

Ausflüge, Spiel und Spaß und

das auch gemeindeübergreifend.

Am schönsten finde ich es immer

zu sehen, wie Kinder und Jugendliche

aus ganz unterschiedlichen

Altersgruppen auch außerhalb der

Kirche im Glauben miteinander

vereint sind.

Erst kürzlich haben wir, die Leiterrunde,

mit einigen Messdienern im

neuen Pfarrheim übernachtet und

hatten eine Menge Spaß bei diversen

Spielen, einem Film und einer

Nachtwanderung.


„Messdiener Sein” ist für mich

nicht nur eine Aktivität, sondern

ein Gefühl.

Berit Voßkämper

Gruppenstunden oder führen, wie

bei uns in Lindlar, über das Jahr

verteilt eine ganze Reihe von Freizeitaktivitäten

durch, welche die

Gemeinschaft untereinander stärken.

Das können kleinere Veranstaltungen

vor Ort sein, wie Eislaufen,

Fahrradtour, Videoabend oder

Spielenachmittag, oder größere

Aktionen wie Tagesausflüge in Vergnügungsparks,Messdienerfußballturniere

oder Messdienerwochenenden.

Viele Veranstaltungen

sind überregional mit Messdienern

aus anderen Gemeinden. So nehmen

in den Herbstferien ca. 2300

Messdiener aus dem Erzbistum

Köln an einer Wallfahrt nach Rom

teil. Auch wir Lindlarer sind mit einer

Gruppe aus unseren Pfarreien

vertreten.

Insgesamt zählt die Ministranten-

Jugend und Kirche

schar unserer fünf Gemeinden

mehr als 250 Messdiener. Ca. 35

von ihnen übernehmen als Leiter

Verantwortung und leisten eine

ganze Menge ehrenamtliche Arbeit,

um unseren Messdienern Jahr

für Jahr ein attraktives Freizeitangebot

zu bieten. Ihnen allen gilt

der Dank unserer Gemeinden.

Ein Dank sei an dieser Stelle aber

auch den Eltern gesagt, die ihre

Kinder zum Messdienen bringen

und auch sonst immer zur Unterstützung

bereit sind.

Auf die Fürsprache des Heiligen

Tarcisius, des Schutzpatrons der

Messdiener, schenke Gott unseren

Messdienern seinen Segen und

auch weiterhin viel Freude an ihrem

schönen Dienst.

Kaplan René Stockhausen

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22

Jugend und Kirche

Für Glaube und Gerechtigkeit in Einer Welt

Jedes Jahr begehen etwa 35.000 junge Menschen ein Freiwilliges Soziales

Jahr. “Für mich und für andere!” lautet dabei das Motto.

Auch aus unserem Pfarrverband

wird sich eine junge Dame als

Missionarin auf Zeit auf den Weg

machen, ihren eigenen Horizont

zu erweitern und sich sozial zu

engagieren:

“Ich heiße Bernadette Schmitz,

bin 19 Jahre alt und habe vor kurzem

mein Abitur auf dem St. Angela

Gymnasium in Wipperfürth

absolviert. Anfang August 2010

werde ich für ein Jahr nach Manila/Philippinen

gehen, um als Assistenzlehrerin

in einer Vor- und

Grundschule für benachteiligte

Kinder zu arbeiten. Diese Schule

bietet verschiedene Programme

zur Förderung und Erziehung von

benachteiligten Kindern ab 5 Jahren

an, um ihnen durch Bildung

eine Chance auf ein besseres Leben

zu ermöglichen und um sie

auf das Leben in der Gesellschaft

vorzubereiten.“

Für ihre spannende und erlebnisreiche

Zeit auf den Philippinen

wünschen wir ihr viel Kraft, Freude

und Gottes reichen Segen.

Für Interessenten, die Näheres

erfahren oder die Arbeit von Bernadette

Schmitz unterstützen

möchten, liegen in den Pfarrbüros

entsprechende Informationen aus.

Edward Balagon


Martinsfest 2010 in Lindlar

Seit Herbst 2009 trifft sich in Lindlar

eine Projektgruppe zum Thema

„Martinsfest“.

Aufgrund der

Erfahrungen der

letzten Jahre hat

die Gruppe das Ziel,

das Martinsfest organisatorisch

wie auch inhaltlich

neu zu gestalten, um

Erfahrung für die Zukunft

zu sammeln.

Mit großem Engagement

sind die örtlichen Schulen,

die Kindertagesstätten,

die Gemeinde

Lindlar, die Katholische

Kirchengemeinde, die

Hilfsorganisationen,die

St. Reinoldus Steinhauergilde,

der Musikverein

Lindlar und die

Feuerwehr Lindlar in

der Planung der Martinsabende

dabei.

Zwei Martinsfeste werden in diesem

Jahr auf dem zentralen Marktplatz in

Lindlar stattfinden:

Dienstag 09.11.2010 um 18.30 Uhr

für die Grundschulen Lindlar-West

und Lindlar-Ost,

Mittwoch 10.11.2010 um 18.30 Uhr

für die Kitas St. Severin, Kolping, dem

Spatzennest und DRK.

Die beteiligten Schulen und Kindertagesstätten

werden jeweils gegen 18.00

Uhr starten, um dann um 18.30 Uhr

auf dem Marktplatz einzutreffen. Die

Theatergruppe der Steinhauergilde

spielt die Martinslegende auf einer

Bühne. Es wird gemeinsam gebetet,

gesungen und geteilt.

Die Kerze der Martinslaterne möchte

uns erinnern an den Hl. Martin, der in

der Nachfolge Jesu viel Licht in die Dunkelheit

gebracht hat und uns auch heute

Ansporn ist zum Teilen mit denen, die in

Not sind. Feiern wir gemeinsam St. Martin

mit Kindern und Familien in Lindlar.

Lassen wir uns anstecken von der ewig

aktuellen Botschaft des hl. Martin.

Willi Broich, Gemeindereferent

Brauchtum

Dem Licht entgegen

Herbst- und Winterbräuche

im Bergischen Land

Zwischen Erntedank und Lichtmess

prägen bis heute viele Bräuche

die dunkle Jahreszeit, auch

wenn ihre ursprüngliche Bedeutung

teilweise gar nicht mehr

bekannt ist. Was genau dahinter

steckt, zeigt das LVR-Freilichtmuseum

Lindlar in seiner aktuellen

Sonderausstellung.

Bräuche sind mehr als die mit ihnen

verbundenen Feiern. Sie stehen

für gewachsene Tradition und

christliche Glaubensinhalte, spiegeln

die Kultur des Landes und die

gesellschaftlichen Normen, den

Einfluss der Medien, aber auch

politische und wirtschaftliche Interessen.

Bräuche sind nicht statisch,

sondern stets im Wandel.

23


24

Brauchtum

Alte Formen werden zeitgemäß

interpretiert, Neues hält Einzug.

Deshalb finden neben den Kirchenfesten

auch jüngere Phänomene

wie Halloween Platz in der

Ausstellung.

Ein Fokus liegt auf regional typischen

Bräuchen: Traditionellen

Erntezügen, Martinsfeuern, Glocken

beiern, dazu werden kulinarische

Köstlichkeiten wie Weckmänner

oder Neujahrsbrezeln

vorgestellt. Weitgehend Vergessenes

wird ebenso beleuchtet wie

scheinbar allseits Bekanntes. Aber

auch rund um populäre Bräuche

wie Nikolaus oder Weihnachten

gibt es viel zu entdecken.

Für Kinder, Familien und Erwachsene

bieten wir gemeinsam mit

dem Katholischen Bildungswerk

im Oberbergischen Kreis, dem

katholischen Pfarrverband Lindlar

und dem LVR-Institut für Landeskunde

und Regionalgeschichte ein

vielfältiges Begleitprogramm.

Dem Licht Dementgegen Licht entgegen

Herbst- undHerbst- Winterbräuche und Winterbräuche

Dem Licht entgegen

Dem Licht entgegen

Herbst- und Winterbräuche

Herbst- und Winterbräuche

28.09.2010 28.09.2010 - 02.02.2011 - 02.02.2011

28.09.2010 - 02.02.2011

Ausstellung im LVR-Freilichtmuseum Ausstellung im LVR-Freilichtmuseum Lindlar Lindlar

Ausstellung im LVR-Freilichtmuseum Lindlar

28.09.2010 - 02.02.2011

Ausstellung im LVR-Freilichtmuseum Lindlar


ntgegen

nterbräuche

28.09.2010

Himmelfahrt & Aschenkreuz

- 02.02.2011

Gemeinsam mit der Ausstellung

„Dem Licht entgegen” wird die

Präsentation „Himmelfahrt &

Aschenkreuz” der Abt. Familien-

Ausstellung im LVR-Freilichtmuseum Lindlar

pastoral des Erzbistums Köln gezeigt.

Der gemeinsame Flyer liegt

in den Kirchen aus.

02.02.2011

lichtmuseum Lindlar

familien

pastoral

erzbistum köln

Brauchtum

25


Brauchtum

Von Erntedank bis Lichtmess – „Die Spinnstubenzeit“

Vor der Elektrifizierung unserer

Region haben sich unsere Vorfahren

in den Monaten des Winters

zurückgezogen in ihre Häuser,

die Stuben. So prägte sich der Begriff

der Spinnstubenzeit ein, wo

es darum ging, innerhäusig zu

arbeiten und zu leben. Es wurde

gelesen, gemeinsam gesungen,

oft im Kerzenschein des

Abends. Genau dieser

Zeit widmet sich

die Ausstellung

„Dem Licht

entgegen –

Herbst- und Winterbräuche“ im

LVR-Museum.

Aus diesem Anlass gibt es drei interessante

und verschiedene Aktionen

und Veranstaltungen im Oktober

und November für unseren

Pfarrverband, die die „Spinnstubenzeit“

nachspüren lässt:

Malaktion für Kinder unter dem

Motto: „Engel – meine Begleiter“

in unseren Kindertageseinrichtungen

und Grundschulen. Das schon

fast vergessene Schutzengelfest

am 2.10.10 soll so neu entdeckt

werden. Die Präsentation der Bilder

erfolgt am Ende des Pfarrfestes

St. Severin am 24.10.10 um 15.30

Uhr in der Kirche. Dort wird Prof.

Dr. Manfred Becker-Huberti die

Bilder kommentieren und viel Interessantes

zum Thema „Engel“

berichten.

Singen von alten und neuen Adventliedern

mit der Gruppe „Majo

& Chris“ ist Donnerstag 18.11.10

von 16.00 bis 17.00 Uhr im Severinushaus

Lindlar angesagt. Hier

möchten wir Kindern mit Familien,

Erwachsene und alle, die Freude haben

zu Singen herzlich einladen zur

Vorbereitung der diesjährigen Adventzeit.

Lesen an ungewöhnlichen Orten

in Lindlar am Freitag, 19.11.2010,

19.00 Uhr: An vier Orten (Rittersaal

von Schloss Heiligenhoven,

Michaelskapelle in St. Severin,

Lamsfuß Schmiede in Lindlar,

Blumenbindewerkstatt Jansen)

wird an diesem Abend bei Kerzenschein

und kleinem Imbiss Literatur

verschiedener Gattungen

gelesen. Freuen sie sich auf einen

interessanten Literaturabend in

Lindlar.

Kontakt und Info: GR Willi Broich


Struktur des neuen

Pfarrgemeinderates

Der Name ist gleich geblieben,

und doch sind die Aufgaben und

Strukturen des Pfarrgemeinderates,

der Ende vorigen Jahres gewählt

wurde, andere als früher. Denn

jetzt ist es ein PGR für den gesamten

Seelsorgebereich Lindlar.

Nach der Konstituierung des PGR

haben sich die Mitglieder mit der

neuen Situation vertraut gemacht

und entsprechende Organisationsformen

gefunden.

Neben den Sachausschüssen, die

teilweise neu umschrieben wurden,

sind vor allem die Ortsausschüsse

eine große Veränderung,

die für jeweils eine Pfarrei im Seelsorgebereich

bestimmte Verantwortlichkeiten

wahrnehmen.

Im Folgenden möchten wir die

Struktur und die Personen bekanntmachen.

Vorsitzende: Sabine Schmitz

Vorstand: Annette Esser–Feistl,

Walburga Hümbs, Bernhard Kalthoff,

Pfr. Stephan Pörtner

Sachausschüsse:

Caritas: Diakon Burkhard Wittwer,

Claudia Althoff, Markus Scheurer

Ehrenamt: GR Willi Broich, Irmgard

Barthels, Ute Kremer, Barbara

Krieger, Annette Zahr

Jugend: Kaplan René Stockhausen,

Gerhard Schulte, Katharina Tebroke

Liturgie: Kaplan René Stockhausen,

Annette Esser-Feistl, Walburga

Hümbs, Rani Kramm, Ernstfred

Schwenzfeier

Öffentlichkeitsarbeit: Diakon Burkhard

Wittwer, Roland Berghaus,

Alfred Hovestädt, Sabine Schmitz

Ökumene: Pfr. Stephan Pörtner,

Rani Kramm, Iris Röttgen-Remshagen,

Sabine Schmitz

Verkündigung und Katechese: Diakon

Michael Horn, Bernhard Kalthoff,

Iris Röttgen-Remshagen, Ute

Schmitz

Pfarrgemeinderat

Ortsausschüsse:

Frielingsdorf: Bernhard Kalthoff,

Mechthild Schwamborn, Brigitte

Schulte, Claudia Althoff

Hohkeppel: Barbara Krieger

Linde: Roland Berghaus

Lindlar: Rani Kramm

Süng: Rita Stelberg

Neben den regulären Aufgaben

hat der PGR, entsprechend den

Bestimmungen des Erzbistums,

den Auftrag, ein Pastoralkonzept

für den Seelsorgebereich Lindlar

zu erstellen. Sinn des Konzeptes

ist die Formulierung grundlegender

Ziele für den Seelsorgebereich

Lindlar im Hinblick auf:

� Liturgie

� Verkündigung

� Caritas

� Missionarische Ausstrahlung

� Jugend und Familie

Gerne können Sie die Mitglieder des

Pfarrgemeinderates für Ihre eigenen

Anliegen und Ideen ansprechen.

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28

Gemeindeseite

Unsere Oktav – einmal anders gefeiert

51 Wochen im Jahr steht sie bescheiden

und wenig beachtet auf

dem Seitenaltar unserer Kirche

rechts in der Ecke zum Hauptaltaraufgang

– die Statue unseres

Pfarrpatrons. Doch eine Woche in

jedem Jahr ist dem Heiligen Apollinaris

vorbehalten. Dann wird er

in den Mittelpunkt gerückt, sein

Altar ist festlich geschmückt, die

Reliquie, sonst gesichert aufbewahrt,

wird zu den Gottesdiensten

auf den Altar gestellt und im Anschluss

daran von den Gläubigen

verehrt.

Dann ist Festwoche in Frielingsdorf,

auch Oktav genannt, immer

in der Woche um den 23. Juli,

dem Gedenktag des Heiligen,

eine Tradition, die gepflegt wird,

so lange ich mich zurück erinnern

kann. Am Ende eines jeden Got-

tesdienstes schallt es stets inbrünstig

durch unsere Kirche:

„Aus unserem Herzen übervoll ein

Loblied dir erklingen soll,

Apollinaris, Schutzpatron, führ uns

zu Jesus, Gottes Sohn!“

Allerdings musste sich auch diese

„Tradition“ den Veränderungen

bzw. dem Zeitgeist unterordnen.

Ich erinnere mich, dass in der ersten

Zeit nach dem Krieg und auch

in den 50er, 60er und 70er Jahren

unsere große Kirche morgens und

abends zu den Messen und Predigten

die Gläubigen kaum fassen

konnte. Davon können wir heute

nur träumen. Damals wurden Oktavprediger

verpflichtet, Patres aus

verschiedenen Orden, die speziell

für diese Aufgaben ausgebildet

waren.

Vor 2 Jahren haben wir die Oktav

letztmalig nach dem alten Schema

gefeiert. Nach der Verabschiedung

unseres Pastor Habel Ende

Juni 2009 blieb zum Organisieren

einer Festwoche keine Zeit mehr,

so dass wir die Oktav im vergangenen

Jahr eher als Provisorium

erlebten.

Unter dem Leitsatz „St. Apollinaris

– Gemeinde unterwegs“ feierten

wir in diesem Jahr in der Zeit

vom 17. bis 24. Juli die Festwoche

mit einem bunt gemischten Programm.

Eröffnet wurde sie mit der

gut besuchten, von Pastor Pörtner

zelebrierten Samstagabendmesse,

in der Diakon Horn den Predigtteil

übernommen hatte.

Der Leitgedanke – Gemeinde unterwegs

– zog sich wie ein roter


Faden durch alle Veranstaltungen,

sei es in der Montagsmesse um

19.00 Uhr mit Kaplan Stockhausen,

oder dienstags im ökumenischen

Gottesdienst, den Diakon

Horn gemeinsam mit Pastor Knizia

von der evangelischen Gemeinde

feierte und der unser gemeinsames

Unterwegssein zu Gott mit dem

Weg der Israeliten mit Mose durch

die Wüste verglich. Im Anschluss

an den Gottesdienst hörten wir

ein Orgelkonzert, vorgetragen von

Herrn Schreiner.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen

der Senioren und der Jugend.

Um 15.00 Uhr zelebrierten Pastor

Pörtner und Kaplan Stockhausen

eine Eucharistiefeier für alte und

kranke Menschen. Erfreulich viele

Seniorinnen und Senioren waren

der Einladung gefolgt, zumal wäh-

rend des Gottesdienstes die Krankensalbung

gespendet wurde.

Erstmalig waren dank ehrenamtlicher

Helfer Bewohnerinnen und

Bewohner des Hauses „Sonnengarten“

zum Gottesdienst gebracht

worden. Für die rüstigen Senioren

war im Anschluss an den Gottesdienst

eine gemütliche Kaffeetafel

im Jugendheim angesagt.

Zur Jugendmesse am Mittwochabend

war Kreisjugendseelsorger

Norbert Fink eigens aus Gummersbach

gekommen. Etwa 20

Jugendliche und 20 Erwachsene

erlebten mit ihm einen fröhlichen

Gottesdienst. Er verwies in seiner

Ansprache auf die Fußball-WM

und machte deutlich, dass nur der

Zusammenhalt einer Mannschaft

ein gutes Ergebnis bewirken kann.

Der Abend endete mit einem Tref-

Gemeindeseite

fen der Jugendlichen mit Herrn

Fink im Jugendheim.

Zur Messfeier am Donnerstag um

19.00 Uhr waren besonders die

Mitglieder der Vereine in die Kirche

und zur anschließenden Gesprächsrunde

mit Pastor Pörtner

ins Jugendheim eingeladen.

Die Frauengemeinschaft gestaltete

am Freitag um 9.00 Uhr einen

farbenfrohen Gottesdienst. Kaplan

Stockhausen verglich die Gläubigen

in seiner Ansprache mit bunten

Mosaiksteinen, die nur durch

Zusammenhalt ein Bild ergeben

können. Anschließend wurde im

Jugendheim ein leckeres Frühstück

serviert. Nach einem Morgenlob

in der Kirche konnten wir den

schönen, sonnigen Tag genießen.

Ein besonderes Highlight war das

29


30

Gemeindeseite

von Frau und Herrn Schreiner

liebevoll vorbereitete Taizègebet

am Abend dieses Tages. Der Altarraum

wurde lediglich von Teelichtern

und Kerzen erleuchtet,

etwa 40 bis 50 Leute hatten sich

um den mit dezentfarbenen Tüchern

verhüllten Altar gruppiert

und sangen die stimmungsvollen

Taizèlieder.

Zwischendurch wurden Psalmen,

Fürbitten, Gebete und eine Lesung

vorgetragen. Eine Ansprache von

Herrn PR Geuenich rundete das

Ganze ab. Es war ein Genuss für

Geist und Seele.

Die gut besuchte Abschlussmesse

am Samstagabend wurde von

Pastor Pörtner in Begleitung eines

indischen Gastpriesters zelebriert

und von unserem Kirchenchor

musikalisch umrahmt. In seiner

Predigt machte Pastor Pörtner

deutlich, dass diese Oktav nicht

gefeiert wurde, um eine Tradition

fortzusetzen, sondern dass uns die

Festwoche mal wieder bewusst

machen sollte, auf welchem Weg

wir uns befinden – als Gemeinde

unterwegs zu unserem Ziel, zu

Gott.

Als besonderer Abschluss unserer

Oktav war für Sonntag, den 25.

Juli, eine Wallfahrt zum Grab des

Heiligen Apollinaris nach Remagen

geplant. Leider ist die Fahrt in

diesem Jahr mangels ausreichender

Anmeldungen nicht zustande

gekommen. Schade! Vielleicht ist

die Resonanz im nächsten Jahr

größer, so dass dieser Abschluss

irgendwann einmal zur „Tradition“

werden könnte.

So feierten wir unsere Oktav einmal

anders und mit „eigenen Kräften“

– bunt, farbenfroh, abwechslungsreich

und trotzdem festlich

und traditionsgemäß.

Was ich vermisst habe, war die

Einbeziehung der Kinder in diese

Festwoche, und es wurde - wie

früher üblich - kein besonderer

Kindersegen erteilt. Na vielleicht

im nächsten Jahr.

Maria Althoff


90-jähriges Bestehen der

kfd St. Laurentius Hohkeppel

Am 12.08.2010 feierte die kfd

Hohkeppel ihr 90-jähriges Bestehen.

Das Jubiläum begann mit einer

feierlich gestalteten Messe in

der Pfarrkirche um 17.30 Uhr im

Rahmen der Laurentiusoktav unter

Mitwirkung des Mandolinenorchesters

„Bergesklänge“.

Das Thema der Oktav: „Bleib niemals

auf der Stelle!“ passte genau

zu dem Motto „Weg und Herz“,

unter das die Frauen die gut besuchte

Messe gestellt hatten. Eingefahrene

Wege verlassen - neue

beschreiten. Auch war die Lesung

bewusst ausgewählt, Ez, 36, 25-

27: …Ich schenke euch ein neues

Herz und lege einen neuen Geist in

euch. Ich nehme das Herz von Stein

aus eurer Brust und gebe euch ein

Herz von Fleisch…

Am Eingang hatten zwei Mitarbei-

terinnen allen Besuchern Herzen

aus Stein geschenkt. Passend dazu

wurde eine Geschichte vom perfekten

Herzen gelesen.

Oktavprediger Bruder Stephan

Senge aus der Zisterzienserabtei

Himmerod segnete zwei Kerzen

der kfd.

Abgerundet wurde die Messe

durch den Sologesang von Sandra

Lüdenbach „From a distance“, begleitet

von Sebastian Zink an der

Orgel.

Im Anschluss luden die Frauen ins

Gemeindeseite

Weiße Pferdchen ein zu Umtrunk

und Imbiss.

Teamsprecherin Regina Klinkenberg

blickte in ihrer Begrüßungsrede

nicht nur zurück auf 90 Jahre,

sondern auch in die Zukunft. Nach

Reden und Glückwünschen der

Regionalvorsitzenden Anni Mester,

der Dekanatsleiterin Regina

Fehling, Dechant Stephan Pörtner,

befreundeter kfds aus dem Dekanat

und aus Windhagen im Westerwald

sowie der Pfarrgemeinde wurde bis

22.00 Uhr fröhlich gefeiert. Alles in

allem ein gelungenes Fest.

31


32

Gemeindeseite

Herzliche Einladung zur Oktavwoche in St. Severin in Lindlar

In der Woche von Sonntag,

dem 17.10.2010, bis Sonntag,

dem 24.10.2010, dem

Patronatsfest zum heiligen

St. Severin, findet wieder die

Oktav in St. Severin statt.

In diesem Jahr steht sie unter dem

Motto: „Die Heilungsgeschichten

Jesu“.

Sonntag, 17.10.2010

Thema: Jesus, der Heiland

17.00 Uhr: Eröffnungsvesper in

der Kirche St. Severin

Dienstag, 19.10.2010

Thema: Einer, der mich trägt. Heilung

am Teich von Betseda

10.00 Uhr: Puppenbühne „Der

kleine König“ im großen Saal im

Severinushaus

Kosten pro Kind/Person: 6,- Euro;

Gruppentarif pro Kind: 5,- Euro

15.00 Uhr: Festmesse für Senioren

mit Krankensegnung, anschl.

gemütliches Beisammensein

bei Kaffeetrinken im Severinushaus

Mittwoch, 20.10.2010

Thema: Maria und Marta – eine

heilsame Erzählung

9.00 Uhr: Festmesse der Frauen,

gestaltet vom Liturgiekreis der

KFD, anschl. gemeinsames Frühstück

im Severinushaus

Donnerstag, 21.10.2010

Thema: Getragen werden – Heilung

des Gelähmten

18.00 Uhr: Aussetzung des Allerheiligsten

in der Kirche

18.30 Uhr: Festmesse in der Kirche

St. Severin

Freitag, 22.10.2010

Thema: Blinde werden sehend –

Bartimäus

18.30 Uhr: Festmesse


Samstag, 23.10.2010

Thema: Steh auf und geh! - Der

Jüngling von Nain

18.30 Uhr: Patronatsfest zum

heiligen St. Severin: Festmesse

für die Jugend mit musikalischer

Gestaltung durch den Jugendchor

„Cambiata“ aus Lindlar.

Ganz herzlich sind besonders

alle Firmlinge im Pfarrverband zu

dieser Festmesse eingeladen.

Anschließend feiern wir mit allen

Jugendlichen und Junggebliebenen

im Severinushaus weiter mit

einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm

mit viel Spaß und

Action - gestaltet von den Messdienern

und der KJG St. Severin.

Sonntag, 24.10.2010

Thema: Der blinde Bartimäus

(Katechese mit Musik)

10.45 Uhr: Familienmesse mit

musikalischer Begleitung durch

die Instrumentalgruppe St. Severin,

anschl. findet das große

Pfarrfest im Severinushaus statt.

Unser neuer Diakon Burkhard

Wittwer wird die Festpredigten in

der Oktavwoche halten.

Gemeindeseite

33


34

Gemeindeseite

Senioren-Café der kfd St.

Agatha

Die Kinder der OGS Kapellensüng

freuten sich über eine Spende der

kfd St. Agatha, die sie im Rahmen

des Seniorenkaffees überreicht

bekamen. Abgerundet wurde dieser

Nachmittag im Pfarrheim bei

Kaffee und Kuchen durch eine

Tanzvorführung der OGS-Kinder,

einem Auftritt der jüngsten Tanz-

gruppe der Sünger Butzen, und

einem kleinen Flötenkonzert und

einem humorvollen Vortrag über

das „Älterwerden“.


„Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages“

Diese Weisheit

wird dem Heiligen

Johannes

Bosco ebenso

zugeschrieben,

wie der Leitsatz:

„Gutes

tun, fröhlich

sein und die

Spatzen pfeifen

lassen!“ Zuversicht und ein

sonniges Gemüt zeichnen ebenso

den in Linde gebürtigen Salesianer

Pater Karl Oerder aus. Als ehemaliger

Missionsprokurator wandelte

er 25 Jahre in den Schuhen des

Ordensgründers Don Bosco und

hat in vielen Ländern dieser Erde

brennende Probleme kennengelernt.

Er war unter Straßenkindern, bei

Kindersoldaten, in Leprazentren

und in Kriegsgebieten. Er hat Aidskranken

und Drogenabhängigen,

Jugendlichen und Kindern, die

Schwerstarbeit leisten müssen,

Hilfe und Hoffnung gebracht. Als

gelernter Chemiker drückt er sein

Wirken gern in einer Formel aus:

„Mission plus Entwicklung gleich

Frieden!“ Kompetent zur Beantwortung

kritischer Fragen bietet er

in seinem Ruhestand Begegnungen,

Schulstunden, Gesprächsrunden,

Besinnungstage an.

Schaffen Spenden und Entwicklungshilfe

tatsächlich langfristige

Aufbauhilfen und positive Veränderungen

in der so genannten

Dritten Welt? Ist Mission noch

angebracht? Ist ein zeitweiliger

Einsatz auch für junge Menschen

Gemeindeseite


36

Gemeindeseite

sinnvoll? - In Bild und Ton zeigt

er die Wirkung von Mission und

Entwicklungshilfe auf, Beispiele

nachhaltiger positiver Veränderungen.

Entwicklungshilfe und die Initiativen

vieler Orden, Gemeinden

und Vereine sind kein „Tropfen auf

den heißen Stein“. So beschafft

z.B. die Don Bosco Mission in aller

Welt Ausbildung und Arbeit vor

Ort für viele Jugendliche.

Herzlich sind alle interessierten

Menschen zu einem Vortrag mit

Musik und Bildern im Haus Burger

zu Linde eingeladen.

Dienstag – 5. Oktober 2010

19:30 Uhr

Referent Pater Karl Oerder

(Salesianer Don Boscos)

Der Kirchenchor „St. Joseph“ hat

sich zur Mitgestaltung bereiterklärt.

Erwin Overödder

Spende an den Förderverein

der Kinderkrebsstation und das

Elternhaus der Uniklinik Köln.

Familien der Kommunionkinder

2010 aus St. Joseph Linde

und St. Laurentius Hohkeppel

spendeten bei ihrem Dankgottesdienst

zum Weißen Sonntag

310,00 Euro. Dieser Betrag wurde

jetzt von den Katechetinnen

und Kindern an Frau Maria Müller

vom Förderverein übergeben. Frau

Müller berichtete über die vielfältigen

Aktionen und Unterstützungen

der krebskranken Kinder, deren

Geschwister und Angehörige

und bedankte sich sehr über das

Engagement der Lindlarer Familien.


Pfarrfest St. Severin am Sonntag, den 24.10.2010

Start ist um 10.45 Uhr mit der Familienmesse - anschließend buntes Treiben im Severinushaus!

... und viele andere tolle Angebote für Groß und Klein, Jung und Alt - kurzum für die ganze Pfarrfamilie

Alle sind mit von der Partie:

� Messdiener St. Severin

� KJG St. Severin

� Kindertagesstätte und Familienzentrum St. Severin

� Katholisches Jugendzentrum „Horizont“

� Kinderchor St. Severin in Lindlar

� Kreuzbundgruppe .... und viele mehr

Den Abschluss des Pfarrfestes bildet die Präsentation der Malaktion

“Engel - meine Begleiter“ in der Kirche mit musikalischer Gestaltung.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: mit herzhaften Spezialitäten zur Mittagszeit

und einem leckeren Kuchenbüfett in der Cafeteria im Severinushaus am frühen Nachmittag.

Pfarrfest

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Chronik

St. Agatha Kapellensüng St. Apollinaris Frielingsdorf St. Joseph Linde

Getauft wurden:

Alena Johanna Kisters

John Martin Frangenberg

Verstorben ist:

Eva Auguste Baldsiefen, geb.

Priedigkeit (87)

Getauft wurden:

Marisa Schmidt

Max Leo Fürsatz

Tom Justus Löhr

Verstorben sind:

Josef Günther Häger (69)

Christel Pilgram geb. Selbach (69)

Helene Josefa Krause

geb. Ueberberg (74)

Werner Feykens (75)

Ottilie Fischer geb. Feldhoff (88)

Maria Brombach geb. Kaltenbach (80)

Paula Klein, geb. Hülser (87)

Geheiratet haben:

Daniela Lenz, geb. Köser und

Christian Johannes Lenz

Mareike Sauermann und Markus

Sauermann, geb. Tantius

Janina Reimer, geb. Huesmann

und Heinrich Reimer

Getauft wurde:

Maurice Paul Müller

Verstorben ist:

Alfred Hoffmann (74)

Geheiratet haben:

Charlotte Wien und Steffen Strese

Judith Blume und Christian

Prediger

Sandra Henneken und Thorsten

Steinbach

Anna Lehnard und Michael

Brombach


St. Laurentius Hohkeppel /

St. Sebastianus Schmitzhöhe

Getauft wurden:

Maike Eul

Julia Czerlitzki

Luis Marek Szalek

Matilda Kalenbach

Maya Sophie Kemmerich

Oskar Welsing

Lina Maur

Fabiana Matlina

Arthur Otto Fülling

Verstorben sind:

Martha Müller

Luise Maria Müllmann (94)

Norbert Jackes (68)

Helmut Bischof (94)

Geheiratet haben:

Jessica Chust & Sven Philipp

Kristina Rosner & Christian Ritter

Anika Zipp & André Furtkamp

St. Severin Lindlar

Getauft wurden:

Mia Ursula Hasberg

Viktoria Rosa Przykling

Aliya Felicia Marie Peppinghaus

Karlotta Schüller

Jana Wendeler

Mika Lukas

Jakob Johannes Hammerschmidt

Finja Zoe Craemers

Finn Lukas Theo Löhn

Kilian Luca Klevenz

Noah Gabriel Wolters

Verstorben sind

Agnes Lob (89)

Elvira Blaß geb. Klein (52)

Walter Hasberg (56)

Anna Peffekoven geb. Oberberg (84)

Agnes Kahlenberg geb. Ewald (88)

Gertrud Zitzmann geb. Krieger (92)

Helma Gertrud Fuß geb. Schlotte (81)

Franziska Fabritius geb. Döllinger (86)

Chronik

Rosa Elisabeth van Uffelt geb. Sasse (80)

Willi Krämer-Berger (60)

Luise Maria Müllmann geb. Dreiner (94)

Norbert Peter Jackes (68)

Elmar Hasberg (68)

Maria Emilie Klause geb. Degen (86)

Elisabeth Tix (88)

Gertrud Breuer geb. Gierse (87)

Geheiratet haben:

Astrid Müller & Sebastian Kahl

Eva Maria Agnes Höller &

Karsten Hanta

Jessica Ammer & Sebastian Wendeler

Jasmin Lingscheidt & Patrick Marc Cramer

Alexandra Müller & Kay Olbermann

Siiri Jenauer & Peter Winkelhag

Daniela Meitz & Dennis Vogt

Sabrina Breidenbach & Daniel Löhn

Pia Fischer & Marco Brücke

Daniela Lindlar & Jörg Rudolph

Roswitha Stamm & Ingo Nebel

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Terminbörse

September

Do., 09.09.10, 10.00 – 11.30 h

Gedächtnistraining

im Severinushaus mit Michaela

Ries-Klug, Tel.: 2356

Fr., 10.09.10, 16.00 h

Wandern mit der Bibel von

Ommerborn nach Kapellensüng

Anmeld. Marlis Röttgen, Tel. 6496

So., 12.09.10, 09.00 h

Patrozinium

St. Marien-Kapelle in Lindlar-Burg

Mo., 13.09.10

„small-talk- das kleine Gespräch

mit der großen Wirkung”

Pfarrheim Linde - Referentin Hannelore

Gabor-Molitor

Di., 14.09.10, 18.00 h

Fußmarsch ab Kolpingsdenkmal

nach Burg, anschl. Hl. Messe

September September

Do., 16.09.10, 18.30 h

Festmesse St. Luzia-Kapelle Klause

Patrozinium Hl. Maternus

So., 19.09.10, 10.30 h

Weltkindertag –

Kleinkindergottesdienst

an der Bühne im Freizeitpark

So., 19.09.10

Freizeitveranstaltung

Kolpingsfamilie Frielingsdorf

Anmeldung u. Infos bei.

Chr. Gatz, Tel.: 44828

22.09.-25.09.10

Dom-Wallfahrt nach Köln

Sa., 25.09.10, 15.00 h

Wanderung ab Kolpingdenkmal

nach Hartegasse, ca. 16.30 h

Bergische Kaffeetafel

Sa., 25.09.10

Herbstfest für Senioren und Alleinstehende

im Kulturzentrum Lindlar - in

einzelnen Kirchdörfern bestehen

Fahrdienste. Bitte beachten Sie

diese.

Sa., 25.09.10

Meditation und Messfeier

in St. Ursula, Köln - 17.00 h

Sterngang zum Dom

20.00 h - Papstbotschaft und Vigil

Di., 28.09.10, 15.00 h

Eröffnung der Ausstellung: „Dem

Licht entgegen – Winterbrauchtum“

Freilichtmuseum Lindlar


Oktober Oktober

Oktober

So., 03.10.10, 10.45 h

Erntedankfest in St. Severin

mit dem Diözesanpräses M.

Eschweiler der kath. Landvolksbewegung

im Erzbistum Köln,

anschl. Vollversammlung der KLJB

im LVR-Museum Lindlar

Mo., 04.10.10, 20.00 h

Ökumenische Frauenbewegung

in der Michaelskapelle,

Pfarrkirche St. Severin

Di., 05.10.10, 19.30 h

Mission + Entwicklung = Frieden

Pater Karl Oerder berichtet über

jahrelange Erfahrung in der Dritten

Welt / Vortrag mit Bildern und

Musik, Mitgestaltung durch den

Kirchenchor St. Cäcilia Linde

Saal Burger, Linde / Thema:

Do., 07.10.10, 14.00 h

Betriebsbesichtigung Fa. Fuchs

in Meinerzhagen, Kolpingsfamilie

Frielingsdorf - Anmeldung erforderlich

Mi., 13.10.10, 07.30 h

Gang zum Frauenhäuschen

ab St. Severin - Kfd Lindlar

Mi., 20.10.10, 09.00 h

Frauenmesse

vorbereitet durch den Liturgiekreis,

anschl. Frühstück im Severinushaus

- Kfd Lindlar

Mi., 20.10.10, 12.30 h

Seniorentreff Fahrt ins Blaue

St. Apollinaris Frielingsdorf

Terminbörse

Mi., 20.10.10

Seniorentreff Fahrt nach Bonn

St. Apollinaris - mit Pastor Habel,

Stadtrundfahrt u. Besuch im

„Haus der Geschichte“, Gäste

sind herzlich willkommen, Anmeldung

bis 15.10.10, Infos bei

K. Hagen, Tel. 8573 u. R. Stein,

Tel. 5154

Sa., 30.10.10, 18.30 h

Weltgebetstag des Internationalen

Kolpingswerkes

Abendmesse - Kolpingsfamilie

Frielingsdorf

Sa./So., 30.10./31.10.10

Cafeteria zu Gunsten der Lichtbrücke

Engelskirchen

Vossbruchhalle Lindlar - Kolpingsfamilie

Lindlar

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Terminbörse/Chorreise

November

Sa., 06.11.10

Second Hand Spielwarenbasar

in der Scheelbachhalle, weitere

Infos in der Tagespresse - Kolpingsfamilie

Frielingsdorf

Sa. / So., 13.11. u. 14.11.10

Basar im und am Pfarrheim Linde

(Bücherflohmarkt – Tombola,

Cafeteria, Imbiss u. Getränke),

Flohmarkt im Keller der „Alten

Schule“ - Pfarrheim Linde, kfd

Linde u. kath. Pfarrgemeinde

Mi., 24.11.10, 09.00 h

Seniorentreff Einkehrtag

in Maria Rast

St. Apollinaris - Thema: „Auf dem

Weg zur Weihnacht“, Infos u. Anmeldung

bis 17.11. bei K. Hagen,

Tel.: 8573 u. R. Stein, Tel.: 5154

Dezember

03.12.-05.12.10, 16.00 h

Familienwochenende zum Advent

im Haus „Arche Noah“,

Elkhausen - Anmeldung bei GR

W. Broich, Tel.: 5248

Sonderreise mit dem

Kirchenchor St. Cäcilia

Hohkeppel zu den Passionsspielen

in Oberammergau

Im Juni besuchte der Kirchenchor

Hohkeppel die Passionsfestspiele in

Oberammergau. Frau Rüße hat ihre

Eindrücke in einem Bericht in Reimform

zusammengefasst. Im Folgenden

geben wir einen Auszug daraus wieder.

Am 10. 6. war es soweit,

nach langer Vorbereitungszeit,

nach Kofferpacken, etwas warten,

konnten wir die Reise starten.

Die Reise ging, wir wussten es schon,

vom Bergischen in die Alpenregion.

Immer, wenn der Chor eine Reise unternommen,

sind liebe Gäste hoch willkommen.

Donnerstagsmorgens, kurz nach sieben,

sind wir in den Bus gestiegen.

Fahrer Berthold, ein Mann zum Erbauen,

konnten wir uns anvertrauen.


Der Höhepunkt unserer Reise dann

stand sonntags in Oberammergau an.

In Ettal wurden wir verwöhnt,

Choralgesang hat die Messfeier verschönt.

Ein Gruppenfoto vor den Kirchenportalen

ist Zeichen, dass wir in Ettal waren.

Das Picknick im Grünen ließen wir uns munden,

Anna ist diese Überraschung gelungen.

Dann standen wir vor dem Festspielhaus,

viele Menschen gingen ein und aus.

Etwas schwierig, die richtigen Plätze zu finden,

doch dann konnte die Aufführung beginnen.

Die Passion begann, wir konnten es seh’n,

mit Jesu Einzug in Jerusalem.

So reihte sich Szene an Szene dann

bildlich der Leidensgeschichte an

Die Laiendarsteller, in hoher Perfektion,

folgten wir gebannt dem Spiele schon

die Gesänge des Chors, exakt einstudiert,

das hat uns alle ganz schön fasziniert.

Zur Halbzeitpause, ein himmlischer Segen,

wir standen zum ersten Male im Regen.

Die zweite Halbzeit fing sodann

abends gegen 8.00 Uhr an.

Die Kulissen, als lebende Bilder gestellt

zwischen Altem- und Neuem Testament,

dann die Worte der Seher in vorchristlicher Zeit

hatten Bezug auf die Frühchristenheit.

Das leere Kreuz, Gedanken, Stille,

Hoffen, Auferstehen nach Christi Wille.

Schweigend verließen wir das Haus.

Gegen 23.00 Uhr, immer noch im Regen,

ging es im Bus wieder Seefeld entgegen.

Die Gespräche verstummten, man wollte jetzt ruhen,

denn jeder hatte mit sich selber zu tun.

Wir haben schöne Tage erlebt,

die Spiele haben uns alle bewegt,

die Landschaft und Berge im Alpengebiet

als Wunder der Schöpfung ein jeder sieht.

Chorreise

Und muss man auch ab und zu einmal raus,

ein jeder fährt wieder gern nach Haus.

Agnes Rüße

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Kreuzbund

Ehrenamtliche Suchtkrankenhelfer besuchen die Fachklinik Tönisstein

Die Suchtkrankenhelfer des Jahrgangs

2002/2003 haben ihr Fortbildungsprogramm

in diesem Jahr

in der „AHG-Klinik Tönisstein“

absolviert.

Veränderungen in der stationären

Therapie, der Umgang mit Mehrfachabhängigen

und die Vergabe

von Medikamenten während der

Therapie waren die Themen, die

uns bereits im letzten Jahr bei unserer

Fortbildung quälten. Und so

kam die Idee auf, einen Tag in einer

Klinik zu verbringen, um uns

von Fachleuten und Patienten auf

den neuesten Stand bringen zu

lassen. So habe ich, beauftragt

von unserem Helferkreis, mehrere

Kliniken angeschrieben und nach

Möglichkeiten gesucht. Recht

schnell kam die „AHG-Klinik Tönisstein“

ins Spiel. Nach umfang-

reichem Informationsaustausch

mit der Klinik konnte ich Anfang

des Jahres in einem persönlichen

Vorgespräch in der Klinik mit Frau

Kluttig (Aufnahmeleiterin) und

Herrn Dr. Wallroth (Psychologische

Leitung) einen Termin festlegen,

der dem Helferkreis einen Tag

in der Klinik ermöglichte.

Therapie heißt heute nicht mehr:

„Wir nehmen Dir Dein Suchtmittel

weg, passen auf, dass Du keines

mehr zu Dir nimmst, warten ab

und es wird schon wieder“! Therapie

ist eine psychologisch wie

medizinisch genau aufeinander

abgestimmte Behandlung, in der

der Patient mit seinen Bedürfnissen

im Vordergrund steht. Therapie

ist heute auch Rehabilitation und

verlangt die gleichen Bedingungen

wie die Rehabilitation anderer

Krankheiten. Regeln sind wich-

tig und müssen auch heute noch

sein, aber Regeln müssen sinnvoll,

durchdacht und durchführbar sein

und dürfen die Menschenwürde

nicht untergraben. Immer mehr

Kliniken gehen dazu über, dem

Suchtpatienten die gleichen Möglichkeiten

zu bieten wie anderen

Rehabilitationspatienten. So gehören

Einzelzimmer nicht zum gehobenen

Standard für Besserverdienende,

sondern sind Bestandteil

einer einheitlichen Rehabilitation

für alle in der Klinik Tönisstein.

Bei einer von Patienten begleiteten

Führung durch die Klinik hatten

wir Gelegenheit, die Räumlichkeiten

der Klinik näher kennen zu lernen.

Danach wurde beim gemeinsamen

Mittagessen umfangreich

mit Patienten und Klinikpersonal

diskutiert.

Am Nachmittag hat Herr Dr. Erven


uns in einem Vortrag mit anschließender

Diskussion einen

Überblick über mögliche Medikamentenvergaben

während der

Therapie heute verschafft. Eigene

Weiterentwicklung des Patienten

und als Ergänzung psychologische

Betreuung sollten immer im Vordergrund

stehen. An dieser Stelle

nicht zu vergessen, die Selbsthilfe,

die sicher einen großen Anteil bei

der Weiterentwicklung des Einzelnen

trägt.

Anschließend konnten wir ge-

Kreuzbund

meinsam mit den Patienten an einem

Arztvortrag zum Thema „Psyche

und Sucht“ teilnehmen.

Zum Abschluss haben wir bei einer

Tasse Kaffee nochmals mit Frau

Kluttig den Tag Revue passieren

lassen. Es war ein anstrengender

Tag, aber ein Tag, an dem wir Eindrücke

mitnehmen konnten, die

so schnell keiner vergessen wird.

Und viel wichtiger: Eindrücke,

die uns in unserer Arbeit in der

Selbsthilfe ganz sicher unterstützen

werden. So möchten wir an

dieser Stelle den Patienten sowie

den Betreuern, Frau Kluttig, Herrn

Dr. Wallroth, Herrn Dr. Erven und

auch der Klinikleitung von ganzem

Herzen dafür danken, dass

sie alle uns diesen Tag in ihrer Klinik

ermöglicht habt.

Peter Konieczny

i. A. der Suchtkrankenhelfer

Jahrgang 2002/2003

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Sternsinger

Der Sternsinger - Dankeschön - Nachmittag in St. Severin

An einem Samstag im Juni trafen

sich ca. 50 Sternsinger-Kinder von

diesem Jahr in Unterheiligenhoven

bei Familie Huth. Von dort aus

starteten wir bei leichtem Nieselregen

zu einer Schnitzeljagd.

Die Vorhut von ca. 15 Kindern

führte die Verfolgergruppe im

wahrsten Sinne des Wortes durchs

Bergische Land. Auf und ab ging

es den Kreide- oder Stockzeichen

hinterher, über die Bergische Rhön

am Segelflugplatz vorbei, wo wir

das Glück hatten, Segelflieger

beim Starten und Landen beobachten

zu können, ohne dabei

die Aufgabe der Verfolgung aus

den Augen zu verlieren. Der Weg

führte uns am naturgeschützten

Steinbruch Bolzenbach vorbei in

Richtung Voßbruch. Nun stieg die

Spannung zusehends, denn akustisch

hatten wir die Vorhut schon

ausgemacht. Nach einem kurzen

Sprint trafen wir am Bauhof alle

wieder aufeinander und gingen

die letzte Wegstrecke nach Unterheiligenhoven

zusammen. Der

Eine mehr, der Andere weniger

erschöpft. Dort wurden dann bei

Sonnenschein Würstchen gegrillt.

Wer Lust hatte, konnte sich die Zeit

durch Spiele, wie Verkleidungslauf,

Fadenlotterie oder Koordinationsspiele

mit dem Fallschirm

verkürzen. Die Faszination eines

Lagerfeuers zog auch hier wieder

viele Kinder in seinen Bann. Bei

einem (oder zwei, drei…) Grillwürstchen

mit Brot und Ketchup,

Rohkostund Getränken, musste

niemand hungrig oder durstig

nach Hause gehen. Zum Abschied

durfte jedes Kind noch einmal in

eine große Box greifen und sich

ein kleines Geschenk herausfischen.

So endete dann gegen halb


neun ein ereignisreicher und wunderschöner

Nachmittag.

Die Pfarrgemeinde St. Severin

möchte sich noch einmal für den

großartigen Einsatz aller Sternsinger

bedanken und hofft, dass sie alle in

ein paar Monaten für die nächste

Aktion bereitstehen. Ein weiteres

„Dankeschön“ möchten wir an Familie

Huth und die anderen Mitarbeiter

richten für die unkomplizierte

und bereitwillige Hilfe.

Aufruf:

Wer möchte uns helfen?

1. Gesucht werden Muttis und

Omas, die uns am 16. November

2010 beim Nähen von

Sternsingerkostümen behilflich

sind. Dafür würden wir uns um

19.00 Uhr im Severinushaus

treffen.

2. Väter, die für uns einige Sterne

samt Stab anfertigen können.

Über Stoffreste sowie Borten oder

Bordüren, die sich für Sternsinger-

Kostüme eignen, sind wir jederzeit

dankbar. Sie können im Pfarrbüro

abgegeben werden.

Interessierte melden sich bitte bei:

Petra Braun, Tel. 2443

oder bei

Michaela Kohl, Tel. 463396

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Kultur

Klaviermeisterkurs

mit Prof. Falko Steinbach

Nach der erfolgreichen Durchführung

des Meisterkurses im Jubiläumsjahr

2009 wurde aus den Reihen

der Teilnehmer der Wunsch

nach einer Wiederholung laut. So

fanden sich das Katholische Bildungswerk,

der Pfarrverband Lindlar

und LindlarKultur zusammen,

um diesen hochklassigen Meisterkurs

zu ermöglichen. Das Eröffnungskonzert

am 11. Juli 2010

mit Prof. Steinbach machte neugierig

auf die kommende Woche.

20 Teilnehmer aller Altersgruppen

aus Lindlar, Marienheide und Wipperfürth,

Wiehl, Wuppertal und

Zülpich, aber auch aus den USA

wurden von Prof. Falko Steinbach

und seinem Dozenten Alexander

Schwarzkopf täglich unterrichtet.

Das Begleitprogramm zu diesem

Meisterkurs mit Podiumsdiskussi-

on, einer Einführung in frühkindliche

Musikerziehung, zwei Konzerten

in der Schmitzhöher Kirche

bzw. dem Evangelischen Gemeindezentrum

und dem Etüdenspiel

war trotz sommerlicher Hitze

durchweg gut besucht. Beim Abschlusskonzert

am 24. Juli 2010

Doris Kisters - Foto: Erwin Overödder

präsentierten die Schülerinnen

und Schüler ihre Lernerfolge und

bescherten den zahlreichen Besuchern

ein hochklassiges und wunderschönes

Konzert. Der Erlös der

beiden Konzerte kam der Organisation

des Meisterkurses und dem

Jugendzentrum Horizont zugute.


In seinem Geiste unterwegs

Die missionarische Heilig-Geist

Gemeinschaft Steyl mit Schwester

Odilia lädt am Mittwoch,

27.10.2010 um 14.30 Uhr zu einem

Begegnungsnachmittag in

Frielingsdorf ins Pfarrheim neben

der Kirche ein.

Unter dem Leitgedanken „Ich will

Dich segnen, Du sollst ein Segen

sein“, freut sich Schwester Odilia

darauf, viele Teilnehmer begrüßen

zu können.

Anmeldung bei:

K. Hagen, Tel. 8573 oder

I. Köser, Tel. 5619

Zu guter Letzt

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Adressen

Seelsorger

Dechant Stephan Pörtner

02266/5235

Kaplan René Stockhausen

02206/910599

Diakon Michael Horn

02266/4796196

Pastoralreferent Markus Geuenich

02266/471615

Gemeindereferent Willi Broich

02266/5248

Praktikant Edward Balagon

0151/55374428

Pfarrer Dr. Overath

02266/910

Pfarrer i.R. Wolfgang Fischer

02266/440087

Msgr. Pfarrer i.R. Rudolf Scheurer

02266/4406402

Diakon Burkhard Wittwer

02206/911521

Pfarrbüros

St. Agatha

Kirchstraße 6

Tel. 02266-5233

Di. 9:00-12:00 Uhr

Fr. 15:00-18:00 Uhr

st.agatha.kapellensueng@t-online.de

St. Apollinaris

Jan-Wellem-Straße 12

Tel. 02266-5213

Mo., Di., Mi. 9:00-12:00 Uhr

Do. 9:00-12:00 Uhr

und 14:30-16:30 Uhr

st.apollinaris.frielingsdorf@t-online.de

St. Joseph

Linder Straße 24

Tel. 02266-5248

Di. 8:30 Uhr-11:00 Uhr

Mi., Do. 17:00-19:00 Uhr

Fr. 8:30 - 11:00 Uhr

st.joseph-linde@t-online.de

St. Laurentius

Burghof 5 - Tel. 02206-911521

Di., Mi. 8:15-12:15 Uhr

Do 8:15-12:15 Uhr

und 16:00-18:00 Uhr

Fr. 8:15-11:00 Uhr

pfarrbüro@laurentius-hohkeppel.de

St. Severin

Pfarrgasse 3

Tel. 02266-5235

Di.-Fr. 8:00-12:00 Uhr

und 14:00-18:00 Uhr

Sa. 8:00-12:00 Uhr

st.severin-lindlar@t-online.de


Vorwort 2

Interview mit Diakon Wittwer 3

Pater Thomy stellt sich vor 5

Café BIB 6

Sicher in die Zukunft 8

Schule und Religion 11

Ferien im Dorf 15

Youth Camp 2010 16

KOJA - Was steckt dahinter? 18

Messdienerarbeit 20

Für Glaube und Gerechtigkeit 22

Himmelfahrt & Aschenkreuz 23

Dem Licht entgegen 24

Martinsfest 2010 25

Die Spinnstubenzeit 26

Pfarrgemeinderat 27

Gemeindeseite Frielingsdorf 28

Gemeindeseite Hohkeppel 31

Gemeindeseite Lindlar 32

Gemeindeseite Kapellensüng 34

Gemeindeseite Linde 35

Pfarrfest 37

Pfarrchroniken 38

Terminbörse 40

Chorreise 42

Besuch der

Fachklinik Tönisstein 44

Sternsinger 46

Klaviermeisterkurs 48

In seinem Geist unterwegs 49

Spende an den Förderverein 49

Adressen im Pfarrverband 50

Impressum 51

Inhalt

Impressum

Herausgeber:

Pfarrverband Lindlar

Roland Berghaus

PR Markus J. Geuenich

Alfred Hovestädt

Erwin Overödder

Dechant Stephan Pörtner

Herbert Pütz

Sabine Schmitz

Thomas Tegethoff

V.i.S.d.P.

Dechant Stephan Pörtner

Fotos: Manfred Wolff / Erwin

Overödder / privat /

S. Schlichtmann

Layout & Druck

Druckerei Braun

Weitere aktuelle Termine unter:

www.sanktseverin.de

Das nächste Quintett 4/2010

erscheint am 24.11.2010

Redaktionsschluss: 01.11.2010

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