XUND - Raiffeisen

raiffeisen.at

XUND - Raiffeisen

SV-BEITRÄGE

Nur ein geringer Teil

entfällt auf die

Krankenversicherung

SEELE

IM STRESS

Psychische

Erkrankungen

auf dem Vormarsch

BITTE „BIO“

Bio-Lebensmittel im

Check. Was können

sie? Was nicht?

DAS MAGAZIN DER STEIERMÄRKISCHEN GEBIETSKRANKENKASSE 01/2011

„DER SPATZ

AUS GRAZ“

Schlagerstar Monika

Martin im Interview


XUND

STGKK-

Gewinnspiel

Urbanes Shoppen

steigert die Xundheit

Gewinnfrage:

Welche STGKK-Außenstelle

präsentieren wir Ihnen in

dieser Ausgabe der XUND?

Kupon ausfüllen, ausschneiden, in ein ausreichend frankiertes Kuvert stecken und

an die Redaktion XUND, Steiermärkische Gebietskrankenkasse,

Josef-Pongratz-Platz 1, 8010 Graz senden, per Fax an 0316/8035-1628 oder per

E-Mail an xund@stgkk.at.

Einsendeschluss ist der 13. Mai 2011. Der Hauptpreis: CITYPARK-Einkaufsgutscheine im Wert

von 500 Euro. Zusätzlich hat jeder Einsender die Chance, eines der auf Seite 29 vorgestellten

Bücher zu gewinnen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Mitarbeiter der STGKK sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

2

Name:

Straße:

PLZ/Ort:

Tel.:

Unterschrift:

L . . . . .

E-Mail-Teilnahme: einfach und schnell!

Am Gewinnspiel können Sie auch per E-Mail teilnehmen!

Schreiben Sie eine E-Mail an xund@stgkk.at mit dem Betreff

„Gewinnspiel“ und teilen Sie uns das Lösungswort mit.

Wichtig: Bitte Adresse und Telefonnummer angeben!

Wenn sich die Seele wohl fühlt, geht es auch dem Körper gut. Das

ist kein Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass es nun

ein neues Wundermittel für extreme Glücksgefühle und gesteigertes

Seelenwohl gibt: urbanes Shopping im CITYPARK.

Das Angebot der über 100 Shops sorgt nachweislich für eine erhöhte

Produktion von körpereigenen Endorphinen, denn im CITYPARK gibt

es nahezu alles, was das Herz begehrt: Fashion, Genuss, Technik, Design

und mehr. Glücksverweigerer sollten die vielen Shoppingwelten

des CITYPARK prinzipiell meiden und im Moment am besten gar nicht

kommen. Das Antreffen der neuen Frühjahrsmode in den Boutiquen

könnte nämlich zu spontanen Begeisterungsstürmen führen.

Anhängern ausgelassener Stimmung und gesunder Lebensfreude ist

ein Besuch im CITYPARK hingegen sehr zu empfehlen. Mitten in Graz

gelegen ist er per Bus, Rad oder zu Fuß leicht erreichbar. Autofahrer

jubeln über 2000 überdachte Gratis-Parkplätze, Kinder über die lustigste

Kinderbetreuung der Stadt in der Spieleburg. So macht urbanes

Shoppen im CITYPARK jeden glücklicher und steigert das allgemeine

Wohlbefi nden.

HAUPTPREIS:

EINKAUFEN UM € 500,-

Gewinnen Sie CITYPARK-Einkaufsgutscheine

im Wert von 500 Euro!

MUSTER MUSTER MUSTER MUSTER MUSTER MUSTER MUSTER MUSTER


Foto: Koch Universal Music/Susie Knoll

Inhalt

Rund um Ihre Gesundheit

4-5 Ernährung: Halten Bio-Lebensmittel, was sie versprechen?

6 Schwangerschaft: Richtig essen von Anfang an!

7 Diabetiker I: Keine Angst vor Schinken, Ei & Co.

8-9 STGKK-Ambulatorium I: Neustart in der Radiologie.

10-11 Passivrauchen: Wenn Kinder mitrauchen (müssen) ...

12 Diabetiker II: Diabetes im Griff mit Therapie aktiv.

13 Bluthochdruck: Schulung mit Herz.

14-15 STGKK-Ambulatorium II: Stress und Psyche.

Titelstory

16-17 Schlagerstar Monika Martin über ihr „Fitnessprogramm“ auf

Tour, ihre Liebe zur Steiermark und Kritiker der Volksmusik.

Die STGKK informiert

18-19 STGKK intern: Die Obleute der STGKK

wurden wiederbestellt.

19 Studierende: Neuerungen ab Jahresmitte.

20-21 Pflichtversicherung: Beitragswahrheit wäre gefragt!

22 Schule: Gefahr durch Cyber-Mobbing!

23 Neue Infobroschüre der STGKK!

24-25 Betriebe: Immer mehr setzen auf gesunde Mitarbeiter!

26-27 Serie I: „STGKK-Außenstellen im Porträt“.

Den Beginn macht Leoben.

28 Aktion: FSME-Impfung jetzt!

XUND Leserservice

29 Bücherseite.

30 Serie II: Gesund und gut essen mit der neuen

STGKK-Rezeptbroschüre.

31 Kinderseite: Lustige Osterspiele für

schönes und schlechtes Wetter.

Impressum:

EIGENTÜMER u. VERLEGER: Steiermärkische Gebietskrankenkasse,

8010 Graz, Josef-Pongratz-Platz 1, Tel.: 0316/8035-0, Fax: 0316/8035-1628, www.stgkk.at

FÜR DEN INHALT VERANTWORTLICH: Dieter Hausberger, Tel.: 0316/8035-1615,

Fax: 0316/8035-661615, E-Mail: dieter.hausberger@stgkk.at

REDAKTION: Mag. Reinhard Czar; Petra Dobnik; Mag. Christina Finding; Dr. Dieter Fuchs; DGKS

Eva Hager BSc, MSc, MPH; Mag. (FH) Roland Kaiser; Jasmin Klampfl; Mag. (FH) Verena Krammer;

Karl-Heinz Krausler; Iris Krawinkler; Mag. Johann Kreuzer; Claudia Maier; Johann Perschthaller;

Dr. Reinhold Pongratz; Corinna-Maria Schaffer, BA; Mag. Johanna Stelzhammer; Dr. Uwe Stessel

ANZEIGEN: Petra Dobnik, Tel.: 0316/8035-1937. Für den Inhalt der als „Bezahlte Anzeige“ gekennzeichneten

Werbeeinschaltungen zeichnet der Medieninhaber nicht verantwortlich, und die beworbenen

Produkte müssen keine Leistungen der STGKK darstellen.

PRODUCING: Edmund Zelenka AUFLAGE: 390.000 DRUCK: Leykam Let’sPrint VERTRIEB:

hurtigflink Ges.m.b.H.Graz COVERFOTO: Koch Universal Music/Susie Knoll, München

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit beziehen sich geschlechtsspezifische Formulierungen stets in

gleicher Weise auf Frauen und Männer.

Bezahlte Anzeige

„Der Spatz aus Graz“, das ist Schlagersängerin Monika Martin.

Anlässlich einiger Steiermark-Termine auf ihrer aktuellen Tournee haben

wir die sympathische steirische Sängerin zum Interview gebeten.

Ins Xund 1/4 Seite 10.03.2011 9:54 Uhr Seite 1

Bildungshaus

Schloss Retzhof - barrierefrei

Bei uns wird Ihr Seminar ein Erfolg!

• 7 Seminarräume: 50m 2 – 90m 2

• Modernstes Seminarequipment

• 57 Ein- und Mehrbettzimmer, davon

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mit Behinderung!

Information: Bildungshaus Schloss Retzhof, Leitring/Leibnitz,

Tel. 03452/82788-0, retzhof@stmk.gv.at, www.retzhof.at

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XUND


XUND

Für mich bitte „bio“!

Bio ist „in“ – nicht nur bei Gesundheitsfanatikern und

Ernährungsaposteln. Halten biologische Lebensmittel

aber wirklich, was sie versprechen?

In Österreich ist seit einigen

Jahren ein klarer Trend zum

Kauf biologischer Nahrungsmittel

erkennbar. Bio ist „in“

– und das nicht nur bei Gesundheitsfanatikern

und Ernährungsaposteln.

Was aber verbirgt sich

hinter Modewörtern wie bio, ökologisch

und Co?

4

Kennzeichen von

biologischem Landbau

Sind Produkte aus ökologischem

Anbau wirklich gesünder als her-

kömmliche Lebensmittel? Ökologische

Nahrungsmittel unterliegen

strengen Richtlinien, die in

der EU-Bio-Verordnung geregelt

sind. Lebensmittel, die diese Kriterien

erfüllen, werden mit den

Bezeichnungen „bio“ oder „öko“

bzw. aus „biologischer/ökologischer

Landwirtschaft“ gekennzeichnet.

Die beiden Begriffe „biologisch“

und „ökologisch“ sowie

ihre Kurzformen sind gesetzlich

geschützt. Außerdem gibt es eine

Vielzahl an Gütesiegeln. Bekannte

Vertreter in Österreich sind das

„AMA Bio-Gütesiegel“ und das

„Bio Ernte Austria“-Siegel.

Wichtig: Angaben wie „naturbelassen“

oder „nur natürliche

Zutaten“ bedeuten nicht, dass es

sich um Bio-Produkte handelt!

Wie viele Bauern

vertrauen auf bio?

Im Jahr 2010 wurden 16,2 Prozent

der landwirtschaftlichen Betriebe

biologisch bewirtschaftet

– Tendenz steigend. Österreich

Knackig, frisch, bio:

Der Trend zu biologischen

Lebensmitteln hält an und

scheint berechtigt.

Europa. Was macht nun Bio-

Lebensmittel so besonders? Im

Gegensatz zum konventionellen

Anbau dürfen weder chemischsynthetische

Dünger noch Phosphordünger

verwendet werden.

Auch chemische Pfl anzenschutzmittel

sind verboten, weshalb die

Pestizidbelastung extrem niedrig

ist. Herkömmliche Produkte enthalten

etwa 200 bis 250 Mal mehr

Pestizidrückstände.

Ein weiteres großes Plus der

ökologischen Landwirtschaft ist,

dass der Einsatz von Gentechnik

ist mit diesen Zahlen führend in Foto: istock; STGKK/Cassini


nicht erlaubt ist. Bisherige Studien

deuten stark darauf hin, dass

Genmanipulation zu einem Aussterben

der Pflanzenvielfalt führt.

Respekt gegenüber anderen

Lebewesen ist ein weiteres Kriterium,

das für bio spricht. Das

Futter der Tiere muss zu mindestens

95 Prozent ökologischen

Ursprungs sein und darf keine

leistungsfördernden Stoffe beinhalten.

Genügend Auslauf muss

geboten werden, und im Krankheitsfall

sind die Tiere in erster

Linie mit natürlichen Mitteln zu

versorgen.

Bio-Produkte enthalten aber

nicht nur weniger schädliche

Substanzen, sondern auch mehr

wichtige Nährstoffe. So finden

sich in biologischer Milch mehr

Omega-3-Fettsäuren, die sich

positiv auf die Verhinderung von

Herz-Kreislauferkrankungen auswirken.

Ökologische Kartoffeln

sind reicher an Vitamin C. Generell

enthalten Bio-Nahrungsmittel

mehr lebenswichtige Vitamine

und Mineralstoffe sowie Ballaststoffe.

Ist bio aus dem

Ausland sinnvoll?

Innerhalb der EU gilt die EU-Bio-

Verordnung. Die Gesetze in anderen

Staaten können sich jedoch

stark unterscheiden. Außerdem

Der Bio-Hype ist

durchaus berechtigt!

Zertifiziert:

Damit man weiß, was man isst,

werden biologische Lebensmittel in

Österreich mit Gütesiegeln versehen.

verlieren Lebensmittel bei der Lagerung

wegen langer Transporte

grundsätzlich einen Teil ihrer gesunden

Inhaltsstoffe.

Entscheidet man sich für bio,

entscheidet man sich gleichzeitig

auch dafür, die Natur zu

schonen. Bestimmte ökologische

Nahrungsmittel wie Süßigkeiten

liefern zwar keine gesundheitlichen

Vorteile, leisten jedoch

einen ebenso wertvollen Beitrag

zum Umweltschutz. Durch unsere

Kaufentscheidung nehmen wir

darauf direkten Einfluss.

Für viele die Schattenseite:

der höhere Preis

Der Bio-Hype ist also durchaus

berechtigt! Im ökologischen

Landbau werden Natur und Lebewesen

ganzheitlich betrach-

tet. Der größere Arbeitsaufwand

und die geringeren Ernteerträge

sind für den höheren Preis der

Nahrungsmittel verantwortlich,

der naturgemäß viele Konsumenten

vom Griff ins Bio-Regal

abschreckt. Aber: Durch eine bewusstere

Lebensmittelauswahl,

wie etwa den Austausch von Limonaden

durch Wasser, könnte

Geld eingespart werden, das man

in hochwertige Bio-Produkte investieren

kann.

Jasmin Klampfl,

STGKK-Diätologin

Josef Pesserl

Obmann der

Steiermärkischen

Gebietskrankenkasse

Einfach zum Nachdenken

Angesichts der dramatisch-beklemmenden Bilder, die uns

seit Wochen aus Japan erreichen, ist es um andere Themen

ruhig geworden. Verständlich: Eine Mega-Katastrophe, die

über Millionen Menschen unfassbares Leid gebracht hat,

macht es unmöglich, zur Tagesordnung überzugehen.

Was die Katastrophe einmal mehr auf drastische Art und

Weise gezeigt hat, ist unsere Verwundbarkeit. Selbst die

hypermoderne Technik hochentwickelter Industriestaaten

kann nicht verhindern, dass wir elementaren Ereignissen

– etwa der zerstörerischen Kraft von Erdbeben – weitgehend

hilflos ausgeliefert sind.

Kein Wunder, dass die apokalyptischen Bilder aus Japan

auch hierzulande das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung

gesteigert haben. Natürlich ist nicht alles steuerbar

– aber wenigstens unsere fundamentalsten Werte müssen

so gut wie nur irgendwie möglich geschützt werden.

Die Gesundheit steht in dieser Werteskala wohl bei den

allermeisten Menschen an oberster Stelle. Sich darauf verlassen

zu können, im Notfall unabhängig vom Einkommen

bestmöglich medizinisch betreut zu werden, ist ein

unschätzbares Gut, das wir niemals leichtfertig aufs Spiel

setzen dürfen.

Tag für Tag spielen sich auch in unserer engsten Umgebung

Tragödien ab, deren Auswirkungen für die Betroffenen

hochgradig dramatisch sind. Wenn die Gesundheit

massiv angegriffen ist, geht es in letzter Konsequenz immer

ums Überleben. Dass dieser Überlebenskampf nicht

auch noch durch materielle Existenzängste verschärft

wird, gehört sicher zu den wichtigsten Errungenschaften

unseres Sozialsystems.

Es ist gleichermaßen traurig wie bezeichnend, dass uns

erst unfassbare Katastrophen immer wieder deutlich vor

Augen führen, wie schnell das Schicksal zuschlagen kann.

Und: Niemand ist davor gefeit.

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XUND


WUSSTEN SIE, DASS …

… das Essen für zwei nur ein Mythos ist?

… die Gewichtszunahme abhängig vom Gewicht

vor der Schwangerschaft ist?

… die Geschmacksprägung des Kindes bereits

im Mutterleib stattfi ndet?

… manche Fischsorten mit Schwermetallen

belastet und deshalb zu meiden sind?

Wenn auch bei Ihnen jetzt einige Fragezeichen aufgetreten sind,

sind Sie nicht alleine. Informationen auch auf auch

www.richtigessenvonanfangan.at

Die Herausforderung für

Schwangere ist heute

nicht mehr, an Informationen

zu kommen – Internet,

Foren und Ratgeber versorgen

uns mit einer Vielzahl an Tipps

und Erfahrungen. Vielmehr besteht

die Herausforderung darin,

an die „richtigen“ Informationen

zu kommen.

Doch welchen Informationen

kann man vertrauen, was sind

richtige Informationen? Im Rahmen

des Projektes „Richtig essen

6

Richtig essen

von Anfang an!

Essen mit Folgen:

Der Geschmackssinn eines

Kindes wird bereits im

Mutterleib geprägt.

von Anfang an!“ – ein Projekt im

Auftrag des Bundesministeriums

für Gesundheit, der Agentur für

Gesundheit und Ernährungssicherheit

sowie des Hauptverbands

– wurden (inter)nationale Ernährungsempfehlungen

für Schwangere

unter die Lupe genommen

und nunmehr für Österreich entsprechende

qualitätsgesicherte

Empfehlungen ausgesprochen,

die dem aktuellen Stand der

Wissenschaft entsprechen. Die

STGKK bietet ihnen in diesem

Tipps zur richtigen Ernährung für Mutter

und Kind gibt es zuhauf. Nicht alle davon

verdienen allerdings, befolgt zu werden. Informationen

bietet das Projekt „Richtig essen von Anfang an!“.

Rahmen kostenlose Workshops

an, um sich über Dos und Don‘ts

hinsichtlich der Ernährung in der

Schwangerschaft zu informieren.

Auf individuelle Bedürfnisse

wird eingegangen

Ernährungsmängel in der Schwan -

ger schaft treten sehr häufi g auf,

das brachten Evaluierungen zutage.

Die für Schwangere und für die

Entwicklung des Fötus besonders

wichtigen Mineralstoffe und Vitamine

werden von einem Großteil

über die normale Nahrung nur

zu 50 Prozent gedeckt. Die Folgen

dieser Unterversorgung sind

weitreichend, wie Experten skizzieren

– geringes Geburtsgewicht

und gesundheitliche Beeinträchtigungen

bei Mutter und Kind sind

nur einige davon. Die Hauptursache

dafür liegt eindeutig in einem

„Wissens- und Informationsproblem“

der Schwangeren.

Der Vorteil des STGKK-Workshops

ist jener, dass persönlich

auf die individuellen Bedürfnisse

und Fragen eingegangen werden

kann. „Jeder Workshop ist anders,

die Fragen und Unsicherheiten

der Schwangeren weitreichend“,

so Andrea Carstensen, STGKK-

Diätologin.

Eine ausgewogene Ernährung

ist nicht nur für die Entwicklung

des ungeborenen Babys von Bedeutung,

sondern trägt maßgeblich

zum Wohlbefi nden in der

Schwangerschaft bei. Schon mit

kleinen Ernährungstipps kann

viel erreicht werden – Beschwerden

während der Schwangerschaft

wurden bei 73 Prozent der

STGKK-Teilnehmerinnen reduziert.

Nutzen Sie die Zeit während

der Schwangerschaft, um sich,

Ihrem Baby und in der Folge der

ganzen Familie etwas Gutes zu

tun und Ihr Wohlbefi nden zu

steigern!

Es stehen Ihnen folgende Termine

zur Verfügung:

• MI, 6. April: 16.00-19.30 Uhr

• FR, 15. April: 8.30-12.00 Uhr

• DO, 28. April: 16.00-19.30 Uhr

• FR, 20. Mai: 8.30-12.00 Uhr

• DI, 21. Juni: 16.00-19.30 Uhr

• FR, 8. Juli: 8.30-12.00 Uhr

• DO, 28. Juli: 16.00-19.30 Uhr.

Bitte melden Sie sich unbedingt

telefonisch oder per E-Mail für

unseren Workshop an, da die

Gruppengröße auf zehn TeilnehmerInnen

beschränkt ist.

Telefon: (0316) 80 35-3900

E-Mail: ernaehrungsberatungsstelle@stgkk.at


Fotos: istock

Keine Angst

vorm Osterhasen

Während sich die meisten Menschen die Osterfeiertage mit ihren kulinarischen

Genüssen sehnlichst herbeiwünschen, können diese gerade für

Typ-2-Diabetiker ein Anlass zur Sorge sein.

Die Furcht vor hohen Blutzuckerwerten

und Gewichtszunahme

schwebt

für Typ-2-Diabetiker als drohende

Wolke über dem ansonst

hoffentlich fröhlichen Familienfest

Ostern.

Im Hinblick auf die unzähligen

fett- und zuckerreichen

Leckereien, die rund um Ostern

zum Schlemmen einladen und

so manch guten Vorsatz in Luft

aufl ösen, scheinen diese Ängste

nicht unberechtigt. Doch mit Befolgung

der folgenden Tipps können

sich auch Diabetiker ohne

schlechtes Gewissen auf den Osterhasen

freuen.

Genießen Sie den Frühlingsbeginn

in vollen Zügen!

Gibt es eine schönere Zeit, um

an der frischen Luft spazieren zu

gehen, als den Frühling? Wohl

kaum! Bestaunen Sie, so oft es

geht, die „Auferstehung“ der Natur

bei langen Ausfl ügen ins Grüne.

Freuen Sie sich an der Blütenpracht

und wärmen Sie sich in

den ersten Sonnenstrahlen!

Schlemmen, aber mit Köpfchen!

Egal ob Schokohase oder Osterschinken

– die Menge macht’s.

Verzichten Sie nicht auf Nahrungsmittel,

die Sie besonders

gern haben, aber übertreiben Sie

es nicht mit den Portionen. Be-

stimmte Schmankerln lassen sich

ganz einfach entschärfen, indem

Sie zum Beispiel wenig Rosinen

für Ihr Osterbrot verwenden oder

den Fettrand vom Geselchten

entfernen.

Legen Sie „Fastentage“ ein!

Achten Sie in den Tagen vor und

nach Ostern auf eine besonders

ausgewogene Ernährung. Verzichten

Sie bewusst auf Fett- und

Zuckerbomben wie Süßigkeiten

oder deftige Hausmannskost.

Lernen Sie, nein zu sagen!

Sie müssen nicht jedes Stück Kuchen

essen, das Ihnen angeboten

wird. Auch dann nicht, wenn der

Gastgeber „beleidigt“ spielt!

Keine Sorge:

Unter Beachtung einiger

Grundregeln können auch

Typ-2-Diabetiker zu

Ostern genießen.

Vorsicht bei Bier und Co!

Alkohol liefert sehr viele Kalorien.

Damit er nicht zu B(a)uche

schlägt, nur in kleinen Mengen

und zu besonderen Anlässen

trinken.

Einem frohen Osterfest sollte also

nichts mehr im Wege stehen.

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XUND


AmbulAtorium für rAdiologie

Ambulatorium für Radiologie

8010 Graz, Friedrichgasse 18/5.Stock

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 6.45 – 14.15 Uhr

Mi 6.45 – 17.15 Uhr (ab 14.30 Uhr nur konventionelles Röntgen)

Leitung:

Dr. Uwe Stessel.

Mammographie:

Terminvereinbarung für Routineuntersuchung

notwendig

(Akuttermin bei Schmerzen,

Tastbefund oder Problemen)

Computertomographie:

Terminvereinbarung notwendig

Kopf (Gehirn, Nasennebenhöhlen)

Hals (Speicheldrüsen, Kehlkopf)

Lunge (Entzündung, Embolie)

Oberbauchorgane (Leber,

Bauchspeicheldrüse,

Niere, Nebenniere, Milz)

Dickdarm (virtuelle Coloskopie

bei entsprechender Indikation)

Gefäßsystem (hirnversorgende

Gefäße,

Aorta, Becken und

Beingefäße)

Konventionelles Röntgen:

Keine Terminvereinbarung notwendig

Lunge, Skelett

Neu im Team:

Dr. Helmut Bisail.

Herzkranzgefäße (Befundung

gemeinsam mit Kardiologen)

Wirbelsäule ( Bandscheiben,

Nervenwurzeln) – Schmerztherapie

Knochen

Onkologische Kontrollen

Ultraschall:

Terminvereinbarung

notwendig

Gefäßdiagnostik

(hirnversorgende Gefäße,

Becken- und Beingefäße,

Thromboseausschluss)

Weichteilsonographie

(Schilddrüse, Speicheldrüsen,

Lymphknoten,

Gelenke, Muskel)

Oberbauchorgane (Leber,

Bauchspeicheldrüse, Niere,

Nebenniere, Milz)

Terminvereinbarung:

Telefon: (0316) 8035-5551, Telefax: (0316) 8035-5746

E Mail: radiologie@stgkk.at

Leitstelle Ambulatorium für Radiologie, 5. Stock

Mag. Andrea

Hirschenberger

Generaldirektorin der

Steiermärkischen

Gebietskrankenkasse

Verlässlicher Partner

Eine Maxime steht für die Steiermärkische Gebietskrankenkasse

im Mittelpunkt ihres Handelns: Die rund

900.000 bei der STGKK anspruchsberechtigten Menschen

haben ganz einfach ein Recht darauf, sich auf uns

verlassen zu können.

Das klingt auf den ersten Blick möglicherweise ein

wenig banal, bei genauerer Betrachtung wird die

Komplexität aber sehr schnell sichtbar. Rund 1,3 Millarden

Euro hat die STGKK im Vorjahr für Versicherungsleistungen

aufgewendet – das sind 3,7 Millionen

Euro pro Tag.

Derartige Summen erfordern ein enormes Verantwortungsbewusstsein.

Kurzsichtiges Einbahndenken ist

fehl am Platz, vielmehr sind Strategien und Visionen

gefragt, die unser hervorragendes Gesundheitssystem

auch wirtschaftlich auf gesunde Beine stellen.

Der STGKK wird es gelingen, das Jahr 2010 mit einem

prognostizierten Bilanzgewinn von mehr als 40 Millionen

Euro abzuschließen. Damit ist nach vielen Jahren,

in denen die Leistungen für unsere Versicherten

nur um den Preis erheblicher Verluste erbracht werden

konnten, zwar noch keine Trendwende geschafft, es ist

aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Die STGKK hat ihre Hausaufgaben gemacht: Die Verwaltungskosten

wurden auf ein Niveau gesenkt, das

seinesgleichen sucht. Mit Investitionen in Vorsorge und

Gesundheitsförderung wird es auf längere Sicht gelingen,

dass die Menschen bei guter Gesundheit länger

leben.

Eines kann ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, jedenfalls

versprechen: Wir werden mit Ihren Beiträgen

weiterhin behutsam umgehen – schließlich kommt jeder

einzelne Cent letztlich unserem wichtigsten Kapital

zugute: der Gesundheit.

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XUND


XUND

Wenn Kinder

mitrauchen ...

Passivrauch ist schädlicher und hält sich

hartnäckiger in Räumen und Kleidern, als

man landläufig annehmen möchte. Gesundheitliche

Beeinträchtigungen von Kindern

sind wissenschaftlich nachgewiesen.

Eine (leider nahezu alltägliche)

Beobachtung

in einer Konditorei: Eine

ältere, graumelierte Dame stürzt

freudestrahlend Richtung Eingang

und nimmt ihren kleinen,

circa vierjährigen Enkel in die

Arme. Danach begrüßt sie ihre

Tochter. Die Tochter fragt, wo

sie den sitze? Die ältere Dame erklärt,

dass sie – wie immer – im

hinteren Teil der Konditorei einen

Tisch im Raucherraum habe.

Die Tochter meint ablehnend, sie

möchte mit dem Enkel doch lieber

im Nichtraucherbereich Platz

nehmen, damit er dem Rauch

10

nicht ausgesetzt ist. Da entgegnet

die ältere Dame: „Geh, sei doch

nicht so, da rauchen doch nur ein

paar Leute, das ist doch nicht so

schlimm!“

Ist es wirklich nicht so

schlimm? Beim Rauchen einer

Zigarette wird nicht der gesamte

Rauch inhaliert, sondern der

größte Teil bleibt als Passivrauch

in der Luft zurück. Passivrauch

beinhaltet an die 4.000 giftige

Stoffe, die ein Nichtraucher einatmet.

Jedes vierte Kind in der Steiermark

ist täglich zu Hause dieser

Giftmischung ausgesetzt. Dazu

kommt die Passivrauchbelastung

im Auto und an öffentlichen Plätzen,

z.B. in Restaurants oder eben

im Kaffeehaus. Weltweit sind es

40 Prozent der Kinder, die regelmäßig

„mitrauchen“.

Passivrauch ist hartnäckig

Passivrauch bleibt nicht nur in

der Luft, sondern setzt sich auch

an Möbeln, Teppichen, Vorhängen,

Böden und Wänden ab.

Stofftiere, Pölster und Decken,

mit denen Kinder spielen, bleiben

davon auch nicht verschont.

Festgesetzter Passivrauch kann

auch durch Lüften und Reinigen

nicht gänzlich beseitigt werden.

„RauchfRei in 6 Wochen“

Wie gesagt, dieser Rauch ist

hartnäckig: Eine Untersuchung

zeigte sogar, dass bei Kindern

rauchender Eltern, auch wenn

in den Räumen zu Hause nicht

geraucht wurde, Inhaltsstoffe einer

Zigarette nachweisbar waren.

Alleine die Kleidung der Eltern

reichte aus, um die giftigen Stoffe

auf das Kind zu übertragen.

Kinder sind nicht nur zu Hause

oder in Lokalen dem Passivrauch

ausgesetzt, sondern auch

während der Fahrt im Auto.

Wird bei geschlossenen Fenstern

geraucht, setzen Sie Ihr Kind und

sich selbst einer fünffach höheren

Feinstaubbelastung aus als bei

„Rauchfrei in 6 Wochen“ – das nächste Seminar (siehe Tabelle)

auch in Ihrer Nähe. Information und Anmeldung unter der STGKK-

RaucherInnen-Helpline: 0316/8035-1919

Mo–Fr 10–12 Uhr und Di 14–16 Uhr


Foto: istock

So nicht!

Passivrauchen ist für

Kinder viel schädlicher,

als viele glauben.

einem durchschnittlichen Feinstaubalarm-Tag

im Freien. Da

werden Sie sich sagen, öffnen wir

doch die Fenster. Das Öffnen der

Fenster hilft wenig, es reduziert

die Belastung nur gering.

Durch Rauchen mehr Feinstaub

im Auto als draußen

Die gesundheitlichen Auswirkungen

der Passivrauchbelastung

zeigen sich bei Kindern z.B. im

verstärkten Auftreten von Asthma.

Ein Forscherteam in Schottland

hat nach Einführung eines

generellen Rauchverbotes an

öffentlichen Plätzen die Aufnahmezahl

von Kindern mit akutem

Asthma in Krankenhäusern

untersucht. Es ist zum Ergebnis

gekommen, dass seit Einführung

des Rauchverbotes die Anzahl

der Aufnahmen zurückgegangen

ist. Dies wurde darauf zurückgeführt,

dass Kinder weniger oft

Passivrauch ausgesetzt waren.

Ein weiteres Forscherteam in

Deutschland untersuchte 4.000

fünf- bis sechsjährige Kinder, die

zu Hause den Zigarettenrauch

ihrer Eltern einatmeten. Kinder,

in deren Gegenwart geraucht

wird, weisen laut dieser Studie

der Universitätsklinik Heidelberg

einen höheren Blutdruck auf als

Kinder, die dieser Belastung nicht

ausgesetzt sind. Zusätzlich haben

sie ein um 21 Prozent höheres

Risiko, langzeitig an Bluthoch-

Hören Sie auf, damit Ihr Kind

erst gar nicht anfängt!

druck zu leiden. Wird während

der Schwangerschaft geraucht,

gelangen die giftigen Stoffe der

Zigarette zum ungeborenen Kind.

Zusätzlich wird das Kind durch

das Einatmen von Kohlenmonoxyd

mit Sauerstoff unterversorgt,

und es kann zu Entwicklungsverzögerungen

kommen. Rauchen

während der Schwangerschaft

begünstigt somit viele Komplikationen,

wie z.B. Früh- oder

Fehlgeburt und Lippen-Kiefer-

Gaumenspalte.

Erwachsene haben eine starke

Vorbildwirkung auf Kinder und

Jugendliche. Kinder, die in Haus-

halten aufwachsen, in denen

geraucht wird, haben daher ein

dreifach höheres Risiko, selbst

mit dem Rauchen zu beginnen.

Tipps

So schützen Sie Ihr Kind vor

Passivrauch:

• Verzichten Sie auf die

Zigarette während der

Schwangerschaft und

Stillzeit!

• Sorgen Sie für eine rauchfreie

Umgebung Ihres

Kindes!

• Halten Sie Ihre Wohnung

rauchfrei!

• Halten Sie Ihr Auto rauchfrei!

• Meiden Sie öffentliche

Plätze, an denen

geraucht wird!

Region Ort Räumlichkeit Tag Start Ende Zeit

Graz Graz STGKK, Eingang Friedrichgasse 18,

8010 Graz, Seminarraum H322

Do. 07.04.2011 12.05.2011 17:30

Graz Graz STGKK, Eingang Friedrichgasse 18,

8010 Graz, Seminarraum H322

Mi. 27.04.2011 01.06.2011 17:30

Graz Graz Nur für Frauen! Frauengesundheits zentrum

Joanneumring 3, 8010 Graz

Do. 05.05.2011 16.06.2011 18:00

Obersteiermark Spielberg Marktgemeinde Spielberg, Marktpassage 1B/6,

8724 Spielberg

Di. 29.03.2011 03.05.2011 18:30

Obersteiermark Kapfenberg ISGS Kapfenberg

Grazer Straße 3, 8605 Kapfenberg

Mi. 13.04.2011 18.05.2011 18:30

Obersteiermark Schladming STGKK Schladming

Vorstadtgasse 119, 8970 Schladming

Mi. 27.04.2011 01.06.2011 18:00

Obersteiermark Leoben STGKK Leoben

Mühltaler Straße 22, 8700 Leoben

Mi. 27.04.2011 01.06.2011 17:30

Obersteiermark Judenburg STGKK Judenburg

Burggasse 118, 8750 Judenburg

Do. 28.04.2011 09.06.2011 17:30

Obersteiermark Liezen STGKK Liezen

Ausseer Straße 42a, 8940 Liezen

Di. 03.05.2011 07.06.2011 18:00

Südsteiermark Leibnitz INTHEGES

Rüsthausgasse 2, 8430 Leibnitz

Do. 31.03.2011 05.05.2011 19:00

Weststeiermark Frauental Gemeindeamt Frauental

Schulstraße 1, 8523 Frauental

Di. 10.05.2011 14.06.2011 19:00

Anmeldung erforderlich: STGKK-RaucherInnen-Helpline 0316/8035-1919

Mo bis Fr von 10 bis 12 Uhr, Di zusätzlich 14 bis 16 Uhr

11

XUND


Die Diabetes-Vortragsreihe„Therapie Aktiv – Diabetes im Griff“

der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse startet mit vier

Steiermark-Terminen in ein gesundes Frühjahr.

Diabetes „im Griff“

Wie schon im Vorjahr

erfolgreich durchgeführt,

gibt es auch

heuer wieder eine Diabetes-

Vortragsreihe vorrangig für

DiabetikerInnen im Behandlungsprogramm

„Therapie Aktiv

– Diabetes im Griff“ und ihre

Angehörigen.

Die Veranstaltungen finden im

Zeitraum April/Mai 2011 in Graz,

Bruck an der Mur, Deutschlandsberg

und Weiz statt. Für XUND-

Leserinnen und Leser, die Interesse

an den Vorträgen zeigen,

werden diese im nebenstehenden

Infokasten kurz beschrieben.

Rahmenprogramm und Info

Bei allen vier Veranstaltungen

gibt es ein Rahmenprogramm. In

der Pause können Sie sich über

die Programme „Therapie Aktiv“

und „Herz.Leben“ wie auch über

das Leistungsangebot der SteiermärkischenGebietskrankenkas-

12

se informieren. Teilweise wird

es einen Ernährungs- und Bewegungsstand

geben sowie die Möglichkeit

zur Blutdruck-Messung.

Informationen zur Tabakentwöhnung

und eine CO-Messung

(nur am 27.4. in Graz) runden

das Rahmenprogramm ab. Mit

der bewährten Moderation durch

den Bewegungsexperten Gustav

Sborsil werden die Nachmittage

mit Sicherheit wieder interessant

und informativ werden.

Ihr Interesse ist geweckt?

Sie möchten bei freiem Eintritt zu

einem oder am liebsten zu allen

vier Vorträgen kommen und auch

jemanden mitbringen? Kein Problem!

Um besser planen zu können,

bitten wir Sie lediglich um

telefonische Anmeldung:

Hotline-Nummer

0316/8035-1600

(Mo–Fr von 8:00–12:00 Uhr).

Das Team von „Therapie Aktiv“

freut sich auf Sie!

Einladung zum Mitmachen:

Die Vorträge von „Therapie Aktiv“, hier ein Foto von Bruck/Mur,

bieten ein gesundes Rahmenprogramm und machen Spaß.

„Therapie akTiv“ – die Termine

Diabetes-Vortragsreihe Bruck an der Mur

13.4.2011, 14:30–17:00 Uhr,

ÖGB Eduard-Schwarz-Haus (Schillerstraße 22)

Thema: „Füße und Augen – Zwei Risikofaktoren bei Diabetes“

Vortragende: Dr. in Margit Mikosch, Dr. Gerd Köhler,

DGKS Waltraud Haas

Diabetes-Vortragsreihe Graz

27.4.2011, 15:00–17:30 Uhr, Kammersaal (Strauchergasse 32)

Thema: „Diabetes und Niere“

Vortragende: Dr. in Isabella Schmölzer,

DGKS Eva Hager BSc MSc MPH, Diätologin Jasmin Klampfl

Diabetes-Vortragsreihe Weiz

11.5.2011, 14:30–17:00 Uhr,

Europasaal (Kapruner-Generator-Straße 17)

Thema: „Bluthochdruck und Zucker – eine gefährliche Kombination“

Vortragende: Dr. Herbert Ederer, Diätologin Jasmin Klampfl

Diabetes-Vortragsreihe Deutschlandsberg

20.5.2011, 15:00–17:30 Uhr, Laßnitzhaus (Hollenegger Str. 8)

Thema: „Ernährung hören – Bewegung spüren“

Vortragende: Dr. Clemens Stanek, Diätologin Jasmin Klampfl,

Bewegungsexperte Gustav Sborsil

Foto: STGKK


Schulung mit Herz

Bei Bluthochdruck helfen die „Herz.Leben“-Schulungen der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse

in unmittelbarer Nähe. Dabei werden die Patienten mit Wissen über ihre

Erkrankung ausgestattet und erhalten Tipps, was sie aktiv für die Gesundheit tun können.

„lautlose“ Erkrankung.

Betroffene – in Österreich

beinahe 25 Prozent der Bevölkerung

– bemerken in vielen Fällen

keine Symptome, und deshalb

wird die Erkrankung oft auch

nicht erkannt. Daher ist das Bewusstsein

für die Krankheit und

ihre Folgeerscheinungen nach

wie vor gering.

Dauerhaft wirkt sich Bluthochdruck

nachteilig auf die Funktion

des Herzkreislaufsystems und

der Nieren aus. Im schlimmsten

Fall kann es zu gefürchteten

Komplikationen wie Herzinfarkt

oder Schlaganfall kommen.

„Herz.Leben“, ein Schulungsprogramm

für Betroffene, hat zum

Ziel, diese Folgen zu vermeiden.

Wer dem erhöhten Druck in den

Gefäßen den Kampf ansagen

möchte, ist bei „Herz.Leben“ genau

richtig.

Das Programm wird von der

Gebietskrankenkasse organisiert

und bietet informative Schu-

„herZ.LeBen“-SChULUnGSTermine

in den aUSSenSTeLLen der STGkk

Judenburg: 4.4., 11.4., 18.4., 29.4.

Knittelfeld: 6.4., 13.4., 20.4., 27.4.

Bruck: 30.3., 6.4., 12.4., 20.4.

Zu den genannten Terminen werden

jeweils zwei Kurse angeboten.

Kurs 1: 15:30–17:00 Uhr

Kurs 2: 17:30–19:00 Uhr

Weitere Termine in der gesamten Steiermark sind in Planung –

bei Interesse nehmen wir auch gerne schon Ihre Voranmeldung

unter der unten genannten Telefonnummer entgegen.

Kontakt:

Steiermärkische

Gebietskrankenkasse

Tel.: 0316 / 8035-1855

E-Mail: herz.leben@stgkk.at

Foto: Bildagentur Waldhäusl Bluthochdruck ist eine

lungen für Betroffene an. Eine

Schulung Schulung setzt sich aus aus vier EinEinheiten zu je 1,5 Stunden Dauer

zusammen. Hauptziel ist es, die

Teilnehmenden als „Profi für

sich und ihre Erkrankung“ zu

gewinnen und die Patienten mit

Wissen und praktischen Umsetzungstipps

auszustatten. Denn

wer unter Bluthochdruck leidet,

kann aktiv sehr viel für seine Gesundheit

tun. Und das, ohne weite

Reisestrecken auf sich nehmen

zu müssen, denn „Herz.Leben“-

Bezahlte Anzeige

Schulungen werden in allen

steirischen steirischen Bezirken angeboten. angeboten.

Ein weiterer Vorteil: Die Teilnahme

ist mit Ausnahme eines

kleinen Unkostenbeitrags à elf

Euro völlig kostenfrei.

Interesse? Dann werden Sie aktiv

und melden sich noch heute zur

nächsten Schulung in Ihrer Nähe

(siehe Infokasten) an!

13

XUND


Neue „Volkskrankheiten“

Psychische Erkrankungen

stellen eine immer bedeutendere

medizinische Herausforderung

dar. Neben häufigen

Erkrankungen wie Sucht,

Burn-out oder Angststörungen

können Depressionen bereits als

eine Volkskrankheit dieses Jahrhunderts

in den Industrieländern

angesehen werden. Häufig haben

auch auf den ersten Blick körperliche

Probleme wie Herzbeschwerden,

Rückenschmerzen, Magen-/

Darmbeschwerden, Ohrenrauschen,

Asthma, Kopfschmerzen,

Schwindel etc. psychische Ursachen.

Die Früherkennung psychischer

und psychosomatischer

Störungen zur Vermeidung chronischer

Krankheitsprozesse ist

daher gesundheitspolitisch hoch

relevant.

14

Auch Stress

als Ursache

Die Ursachen für psychische

Erkrankungen müssen in oft

komplexen Verschaltungen chemischer

Vorgänge im Gehirn, in

genetischen Faktoren, in Begleiterscheinungen

verschiedener organischer

Krankheitsbilder, wie

z.B. Hormonstörungen, sowie

in vielschichtigen psychologischen

und sozialen

Aspekten gesehen

werden. Die

multifaktorielle

Entstehung psychischerErkrankungen

erfordert

daher auch eine

multiprofessionelle

und medizinischinterdisziplinär

verzahnte

Diagnostik und

Therapie. Durch

die neuen Gene-

rationen wirksamer und nebenwirkungsarmerPsychopharmaka

sind unter fachärztlicherseits

entsprechend dosierter Medikation

eindrucksvolle Erfolgsraten

erhebbar. Neben den biologischen

Aspekten

psychischer

Erkrankungen

spielen auch psychosoziale Faktoren

sowohl in der Entstehung

als auch in der Gefahr der Chronifizierung

und Therapieresistenz

psychogener Störungen eine

entscheidende Rolle, weshalb

die Bewältigung und Erkennung

von Stressfaktoren für einen

dauerhaften Therapieerfolg

komplexer

psychischer Krankheitsbilder als

eminent wichtig angesehen werden

muss.

Das Wort „Stress“ bedeutet

„Anspannung“ oder „Belastung“.

Äußere Belastungen, die auf den

Menschen einwirken, werden

Stressoren genannt (z.B. zu viel

Arbeit, Zeitdruck, mangelnde

Anerkennung der Leistung am

Arbeitsplatz, Konflikte, Trennungen).

Verschiedene Ebenen

der Stressreaktionen

Stressoren können auch als

positive Herausforderung

wirken – wir sprechen

dabei vom sogenannten

Eustress – der dafür sorgt,

dass wir motiviert,


Fotos: STGKK/istock

Depressionen, Sucht, Burn-out oder Angststörungen:

Psychische Erkrankungen stellen eine immer bedeutendere medizinische

Herausforderung dar. Eine wirksame Behandlungsmethode sind Gruppentherapien.

leistungsfähig und konzentriert

sind. Ob ein Stressor allerdings

zu negativen Stressreaktionen

führt (der sogenannte Disstress),

hängt neben der Dauer und Intensität

einer Belastung auch von

persönlichen Bewertungen wie

Perfektionismus, „Einzelkämpfer-Mentalität“

und „Es-allen-

recht-machen-Wollen“ ab.

Stressreaktionen laufen immer

auf der körperlichen, der

gedanklich-emotionalen und verhaltensmäßigen

Ebene ab. Auf

der körperlichen Ebene kommt

es angesichts einer Stresssituation

zu einer körperlichen Aktivierung

und Energiemobilisierung, einzelne

Körperfunktionen werden

in Alarmbereitschaft versetzt

wie Erhöhung des

Herzschlages, Steigen

des Blutdruckes oder

der Muskelanspan-

nung. Beispiele für kognitiv-emotionale

Stressreaktionen sind Gefühle

des Gehetztseins oder des

Ärgers, Versagensängste, grüblerische

Gedanken, Konzentrationsschwierigkeiten

etc.

Auf der verhaltensmäßigen

Ebene finden sich häufig Stressreaktionen,

wie z.B. hastiges Verhal-

Ziel sind das Kennenlernen und

Anwenden von Methoden der Stress-,

Schmerz- und Krankheitsbewältigung.

Dr. Dieter Fuchs & Mag. Johann Kreuzer

ten (das Essen schnell hinunterschlingen),

Betäubungsverhalten

(unkontrolliert rauchen), unkoordiniertes

Arbeitsverhalten

(mehrere Dinge gleichzeitig tun,

mangelnde Planung) und konfliktreicher

Umgang mit anderen

Menschen.

Gruppenangebote

Anhaltende Belastungssituationen,

persönliche Stressverstärker

und ein chronisch erhöhtes

körperliches bzw. psychisches

Aktierungsniveau führen langfristig

zu Erschöpfungszuständen

und stressbedingten Krankheitsfolgen.

Im Ambulatorium für Neurologie

und Psychiatrie der SteiermärkischenGebietskrankenkasse

gibt es regelmäßig ein

spezielles Gruppenangebot

für Psychologische

Stressbewältigungstherapie

mit dem

Schwerpunkt

Entspannungstraining.Zielgruppe

sind PatientInnen

mit

Depressionen,

Belastungsreak-

tionen und Burn-out-Symptomen,

psychosomatischen Beschwerden

sowie subjektivem Leidensdruck

durch organische Beschwerden,

welche einen Zusammenhang

mit Stressfaktoren aufweisen.

Ziel dieser Gruppenpsychotherapie

sind das Kennenlernen

und Anwenden von Methoden

der Stress-, Schmerz- und Krankheitsbewältigung.

Zu Beginn

versuchen die Betroffenen zu entdecken,

inwiefern eigene Denk-

und Verhaltensgewohnheiten

zum Stressproblem, zu den Belastungen,

Beschwerden und

Schmerzen beitragen. Auch die

Fähigkeit, sich körperlich/geistig

zu entspannen und gedanklich

abzuschalten, stellt eine grundsätzlicheBewältigungsmöglichkeit

gegenüber Belastungen dar.

Durch die erlernten psychologischen

Bewältigungsstrategien

können die TeilnehmerInnen

im Alltag selbst etwas tun, um

Stressreaktionen abzubauen und

Beschwerden zu lindern bzw. mit

bestimmten Problemsituationen

besser zurechtzukommen.

Ergänzend werden in der

Gruppentherapie auch stressreduzierende

Bewegungsübungen

und ausgleichschaffende Aktivitäten

vorgestellt. Für den Erfolg

des Trainings stellt dabei regelmäßiges

Üben eine Notwendigkeit

dar.

Dr. Dieter Fuchs und

Mag. Johann Kreuzer

AmbulAtorium für

Dr. Dieter Fuchs, Leiter des

STGKK-Ambulatoriums für

Neurologie und Psychiatrie.

Neurologie uNd PsychiAtrie

Mag. Johann Kreuzer, Psychologe

und Psychotherapeut am

STGKK-Ambulatorium für

Neurologie und Psychiatrie.

Friedrichgasse 18

8010 Graz

Telefon: (0316) 8035-5543, Telefax: (0316) 8035-5745

E-Mail: dermatologie-neurologie@stgkk.at

15

XUND


XUND

Schlagerstar

mit Doktortitel:

Monika Martin startete

ihre Sangeskarriere im

„zweiten Bildungsweg“

nach Unistudium und

Arbeit als Lehrerin.

Spatz von Paris“ nannte

man einst Edith Piaf, und

als „Spatz von Avignon“

ist Mireille Mathieu vor allem in

Deutschland bekannt. Nicht nur

große Erfolge bei unseren nördlichen

Nachbarn, sondern auch

eine charakteristische, glockenhelle

Stimme hat die in Graz geborene

Sängerin Monika Martin

mit Letzterer gemeinsam. Schon

im Jahr 2008 übersprang sie die

Schallmauer von einer Million

verkauften Tonträgern, ein seither

erschienenes Best-of-Album

und die aktuelle CD „Wir dürfen

träumen davon“ werden wohl dafür

sorgen, dass sich der „Spatz

aus Graz“ mittlerweile auf gutem

Weg zur zweiten Million verkaufter

Tonträger befindet.

Rechtzeitig zu zwei Steiermark-

Terminen der Sängerin (8. Mai

Kirchenkonzert in St. Josef/Graz

und 18. Juni Thermen Open Air

in Unterlamm) sprachen wir mit

Monika Martin über den Tourneestress

und seine Vermeidung, ihre

Grazer Wurzeln und warum sie

auch Opernhits oder Tom Jones

nicht scheut.

Frau Martin, Sie sind derzeit auf

Tournee durch Deutschland, Österreich,

die Schweiz. Das ist sicher anstrengend.

Wie halten Sie sich fit?

16

Der Spatz aus Graz

Sie zog von Graz aus, um die Welt der Schlagermusik zu erobern.

Mehr als eine Million verkaufte Tonträger später führt der Tourneeplan

Sängerin Monika Martin zurück in die Steiermark.

Monika Martin: Ich absolviere

jeden Morgen im Hotel mein

Turnprogramm. Da geht es nicht

darum, dass ich unbedingt ein

Fitnessstudio benötige, sondern

einfach das gute Gefühl habe, für

meinen Körper etwas zu tun. Und

das geht in jedem Hotelzimmer.

Darüber hinaus beginnt mein

gutes Körpergefühl schon beim

wenig Essen vor dem Schlafengehen.

Ja ja, die Schweinsbratenzeit

um 22.00 Uhr ist leider vorbei

(lacht).

Wie schafft man es, sich Abend für

Abend neu zu motivieren und auf

der Bühne das Beste zu geben?

Martin: Indem man von vornherein

immer das tut, was einem

Spaß macht, und das beginnt

schon bei der Berufswahl! Ich

habe nie geschaut, ob ich mit dem

Beruf, den ich erwähle, viel Geld

verdiene, sondern ob mir meine

Tätigkeit bis zur Pension Freude

machen könnte. Wenn die Seele

in der Mitte ist, dann stellt sich

auch Gesundheit ein. Denn wenn

ich etwas jeden Tag mit Widerwillen

mache, werde ich die Pension

gar nicht erleben.

Nach vielen Deutschland-Terminen

sind Sie am 8. Mai zu einem Kirchenkonzert

in Graz. Was darf man

sich da erwarten?

Martin: Musik, die der Seele

gut tut ...

Graz ist ja Ihre Heimat. Welche

Beziehung haben Sie noch nach

Graz bzw. in die Steiermark?

Martin: Graz ist meine Heimat,

und nichts auf der Welt könnte

mich von hier wegbringen. Ich

bin vom Sternzeichen Stier und

durch dieses Erdzeichen bin ich

mit meiner Heimat noch mehr

verbunden. Jedes Mal, wenn ich

über die Bundesland-Grenze in

die Steiermark fahre, ertönt in

meinem Auto ein begeisterter,

lauter Juchzer.

Nach Verkaufszahlen gelten Sie

als erfolgreichste weibliche Solistin

Ihres Genres, haben mehr als eine

Million Tonträger verkauft und so

ziemlich alle Auszeichnungen „abgeräumt“,

die es gibt. Was ist das

Geheimnis Ihres Erfolgs?

Martin: Die Tatsache, dass ich

erkennen durfte, dass wir alle im

selben Boot sitzen. Keiner von uns

Menschen ist besser, wichtiger,

schöner oder toller als der andere.

Und wenn man diese Achtung

und Demut einmal inhaliert hat,

dann weiß man auch, dass es in

jedem Beruf, egal was man tut,

Monika Martin

Mein Rezept der

Titelauswahl ist ganz einfach:

Schön muss es sein!

Monika Martin

immer von Mensch zu Mensch

geht. Die größten Stars in der

Branche haben eines ganz sicher

gemeinsam: Menschlichkeit.

Sie haben Kunstgeschichte und

Volkskunde studiert, sind Doktorin

der Philosophie. Stört Sie eigentlich

das dümmliche Image, das man der

volkstümlichen Musik bzw. dem

Schlager gelegentlich verpasst?

Martin: Nein, denn all jene, die

unserem Genre ein „dümmliches

Image“ nachsagen, sprechen in

Wahrheit nur von sich selbst und

geben uns ein Bild von ihrem Niveau.

Ich persönlich maße mir

nicht an, über eine ganze Musik-

richtung pauschal zu urteilen. In

meinen Augen gibt es in jeder

Musikrichtung gut gemachte und

weniger gut gemachte Musik.

Ihr Oeuvre umfasst – Compilations

und Sampler, auf denen Sie zu Gast

sind, nicht mitgerechnet – mehr als

15 CDs. Auf welche Produktion sind

Sie besonders stolz? Welcher Titel

ist Ihr persönliches Lieblingslied?

Martin: Auf meine erste Produktion

„La Luna Blu“, denn es

erforderte von mir viel Mut, mich

als 33-Jährige in der Musikbranche

als Monika Martin vorzu-

Die geborene Grazerin Monika Martin studierte nach der Matura

an der Kunstgewerbeschule Kunstgeschichte und Volkskunde

und arbeitete nach der Promotion zwischen 1990 und 2000 als

Zeichenlehrerin. Schon früh kam sie in Kontakt mit der Musik: Mit

zehn sang sie im Kinderchor der Grazer Oper, Ende der Achtziger

war sie Leadsängerin der „Heart Breakers“ und immer wieder

auch als Komponistin und Texterin aktiv. Im Jahr 2000 startete sie

ihre Profikarriere als Schlagersängerin.

Fotos: Koch Universal Music / Thomas Bittera (1) und Susie Knoll, München (1)


Bezahlte Anzeige

stellen. „La Luna Blu“ ist mein

persönliches Lieblingslied, denn

damit fing alles an.

Auf Ihrer im Vorjahr erschienenen

Best-of-CD findet man als neuen

Titel eine Version von „Nessun

Dorma“, die aktuelle CD „Wir

dürfen träumen davon“ enthält

neben eigenen Titeln auch Coverversionen

von Traditionals oder

eines James-Last-Titels, den Tom

Jones berühmt machte. Über die

Kirchenmusik haben wir ja schon

gesprochen. Ist Vielseitigkeit ein

Markenzeichen von Ihnen und

welche musikalischen „Ausflüge“

würden Sie noch reizen?

Martin: Mein Rezept der Titelauswahl

ist ganz einfach: Schön

muss es sein! Und schon findet

es auf meinem Album bestimmt

Platz, egal in welche Musikrichtung

es auch eingereiht wird.

Wenn meine Seele berührt wird

und ich Gänsehaut bekomme, ist

mir jeder musikalische Ausflug

recht.

Sie zählen sicher zu den „fleißigen“

Künstlern. Alben erscheinen

im Jahresrhythmus. Können

Sie unseren Leserinnen und Lesern

schon einen kleinen Vorausblick auf

Wer seine Ohren liebt, sollte

auch auf sein Hörgerät achten!

So mag sie das Publikum:

Monika Martin auf den Brettern, die nicht

nur für sie, sondern auch für Millionen

ihrer Fans die Welt bedeuten.

Ihr nächstes Album geben?

Martin: Gerne. Ja, fleißig sollte

man schon sein, schon Howard

Carpendale hat einmal gesagt:

„Wer über Nacht berühmt wurde,

hat tagsüber fleißig gearbeitet.“

Von nichts kommt nichts. Mein

nächstes Album wird Anfang

2012 erscheinen und ganz bestimmt

wieder Musik erklingen

lassen, die gut tut und unsere Batterien

wieder auftanken lässt. Es

wird diesmal auch das erste Mal

ein musikalischer Ausflug in die

Meditationsmusik unternommen

werden. Andy Borg hat kürzlich

in einer Anmoderation gesagt,

NEUROTH

17x in der Steiermark

Info-Tel 03116/200

dass die CDs von Monika Martin

bald über Rezept und Krankenschein

erhältlich sein werden. Das

Publikum hat über diesen Scherz

herzhaft gelacht, aber im Grunde

hat jeder verstanden, was er damit

gemeint hat.

Danke für das Gespräch.

Reinhard Czar

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Ihrer alten Hörgeräte

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17


XUND

Josef Pesserl als Obmann

Die STGKK setzt auf Kontinuität: Obmann Josef Pesserl wurde – so wie seine beiden

Stellvertreter – einstimmig in seiner Funktion bestätigt. Die Absicherung der Leistungen

und die Fortsetzung des Konsolidierungskurses nennt er als wichtigste Ziele.

Ein ambitioniertes Programm

nennt der jüngst

vom Vorstand der Steiermärkischen

Gebietskrankenkasse

für fünf Jahre wiedergewählte Obmann

Josef Pesserl: „Unser Ziel

kann nur lauten, die Leistungen

für unsere Versicherten in vollem

Umfang abzusichern und gleichzeitig

den eingeschlagenen Konsolidierungskurs

fortzusetzen.“

Damit skizziert Pesserl für die

kommende Funktionsperiode

Ziele, die auch schon bisher

Gruppenbild mit Dame:

Obmann Josef Pesserl

(3.v.li.), 1. Obmann-

Stellvertreter Ing.

Thomas Gebell (li.) und

2. Obmann-Stellvertreter

Ing. Alfred Reidlinger

(re.) mit STGKK-Generaldirektorin

Mag. Andrea

Hirschenberger, die herzlich

gratulierte: „Ich freue

mich auf weitere gute

Zusammenarbeit mit den

Spitzenrepräsentanten

der Selbstverwaltung.“

18

wesentlich für den 54-jährigen

Obmann waren und die in der

abgelaufenen Periode mit Erfolg

umgesetzt werden konnten:

„Selbstverständlich müssen die

Weichen in Richtung ausgeglichene

Gebarung gestellt und

bestehende Schulden abgebaut

werden. Dafür ist auch die Kooperationsbereitschaft

unserer

Vertragspartner notwendig.“

Höchstes Gut sei aber, so Pesserl,

immer die Gesundheit der Menschen.

Die – nicht zur Neubestel-

lung anstehende – Generaldirektorin

der STGKK, Mag. Andrea

Hirschenberger, sieht die Herausforderungen

für die Zukunft ähnlich

und betont die Wichtigkeit

der guten Zusammenarbeit in der

Selbstverwaltung:

Stellvertreter wiederbestellt

„Gerade in einer Zeit, in der es um

die Weiterentwicklung unseres

hervorragenden Krankenversicherungssystems

geht, ist diese

Kooperation besonders wichtig.“

Auch Pesserls Stellvertreter, Ing.

Thomas Gebell (erster Stv.) und

Ing. Alfred Reidlinger (zweiter

Stv.), wurden in ihre Funktionen

wiederbestellt – einstimmig wie

auch der Obmann. An der Spitze

der Kontrollversammlung

der STGKK kam es hingegen zu

einem Wechsel: Der ehemalige

Präsident der Wirtschaftskammer

Steiermark, KoR Peter Mühlbacher,

übernimmt die Nachfolge

von Univ.-Prof. Dr. Franz

Foto: STGKK


estätigt

Schrank, der diese Funktion fast

20 Jahre lang ausgeübt hatte.

Selbstverwaltung

Seit 1999 gehört der 1957 in

Unterpremstätten bei Graz geborene

gelernte Kfz-Mechaniker

und Landessekretär der Gewerkschaft

PRO-GE Steiermark, Josef

Pesserl, dem Vorstand des größten

steirischen Sozialversicherungsträgers

mit rund 900.000

Versicherten an, seit 2003 ist er

Derzeit kostet die Studentenversicherung monatlich € 49,85 (2011).

Die Hälfte dieses Beitrages wird grundsätzlich vom Bund getragen –

der Versicherte bezahlt monatlich € 24,93.

Dieser Zuschuss des Bundes beruht auf einer Vereinbarung zwischen

dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung.

Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung hat diese

Vereinbarung mit 30.06.2011 gekündigt.

Was bedeutet das?

STGKK-Obmann. Hintergrund

ist die sogenannte Selbstverwaltung,

mit der alle Sozialversicherungsträger

Österreichs – und

somit auch die Gebietskrankenkassen

– geleitet werden. Im Falle

der STGKK besteht der Vorstand

aus zwölf Dienstnehmer- und

drei Dienstgebervertretern, in

der Kontrollversammlung hingegen

ist das Verhältnis umgekehrt:

Acht Dienstgebervertreter stehen Anzeige

zwei Vertretern der Dienstnehmer

gegenüber. Bezahlte

Die STGKK informierT:

SelbSTverSicherunG für STuDenTen – ÄnDerunG DeS beiTraGeS ab 01.07.2011

Ab 01.07.2011 wird für alle jene Versicherten, die bisher eine begünstigte

Selbstversicherung als Student hatten, ein monatlicher Beitrag

von € 49,85 vorgeschrieben.

Für Versicherte, die die Beiträge monatlich abbuchen lassen:

Ab 01.07.2011 ziehen wir monatlich den Betrag von € 49,85 von

Ihrem Konto ein.

Für Versicherte, die die Beiträge

mittels Dauerauftrag überweisen:

Bitte ändern Sie ab 01.07.2011 die Höhe des Betrages auf € 49,85.

Für Versicherte, die den monatlichen

Beitrag mittels Erlagschein einzahlen:

Sie erhalten rechtzeitig entsprechende Erlagscheine.

Hinweis:

Für all jene Studenten, die geringfügig beschäftigt sind, gibt es die

Möglichkeit, sich in der Kranken- und Pensionsversicherung selbst zu

versichern. Der monatliche Beitrag für diese freiwillige Versicherung

beträgt für das Jahr 2011 € 52,78.

Aus dieser Selbstversicherung besteht Anspruch auf Geld- und

Sachleistungen und überdies erwerben Sie Versicherungszeiten in

der Pensionsversicherung!

Weitere Informationen zur Selbstversicherung für Studenten bzw. zu

allen freiwilligen Versicherungen finden Sie auf unserer Homepage

sowie in unseren Foldern (auch als Download) zu diesem Thema.

Alle betroffenen Studenten erhalten rechtzeitig vor der Umstellung

des Beitrages eine genaue schriftliche Information.

In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf unseren monatlichen

Newsletter hinweisen. Diesen können Sie kostenlos abonnieren.

Neben aktuellen Informationen erinnern wir hier auch an wichtige

Termine im Rahmen der freiwilligen Versicherungen.

19


XUND

Jeden Tag hört man Begriffe

wie SV-Beitrag, Pflichtversicherung,

Geringfügig-

keitsgrenze oder Vertragspartner,

die einem zwar bekannt sind;

20

man weiß aber nicht wirklich,

was dahintersteckt.

Beginnend mit dieser Ausgabe

möchten wir Sie darüber informieren.

KÜNDIGUNGSSCHUTZ

Änderungen beim erhöhten Kündigungsschutz

für Menschen mit Behinderungen

Dienstverhältnisse, die nach dem 1.1.2011

begründet wurden, sind für die Dauer von vier

Jahren von diesem Kündigungsschutz ausgenommen.

Für Personen, bei denen die Zugehörigkeit

zum Kreis der‚ begünstigten Behinderten

innerhalb dieser vier Jahre festgestellt wird, gilt die

bisherige Regelung (Aussetzen des Kündigungsschutzes

während der ersten sechs Monate des

Dienstverhältnisses). Ist ein Arbeitsunfall der Grund

für die Behinderung, tritt der Kündigungsschutz

sofort in Kraft.

Genauere Auskünfte

erhalten Sie beim

Bundessozialamt:

Tel.: 05 99 88

Fax: 05 99 88-6899

E-mail: bundessozialamt.stmk1@basb.gv.at

www.bundessozialamt.gv.at

& 0316/7090-0

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Was steckt hinter

dem SV-Beitrag?

Monat für Monat finden Sie auf

Ihrem Lohnzettel den SV-Beitrag

als Abzug. Ihr Dienstgeber behält

sich einen Teil des Bruttogehaltes

als „SV-Beitrag = Sozialversicherungsbeitrag“

ein und leitet diesen

Betrag zusammen mit einem

weiteren Anteil, den er als Dienstgeber

bezahlen muss, an die Gebietskrankenkasse

weiter.

Der SV-Beitrag beinhaltet Beiträge

für alle Zweige der Sozialversicherung:

l Krankenversicherung,

l Unfallversicherung,

l Pensionsversicherung,

l Arbeitslosenversicherung,

l sonstige Beiträge und Umlagen,

wie z.B. Arbeiterkammerumlage,

Wohnbauförderungsbeitrag,

Insolvenzentgeltsicherungsbeitrag,Schlechtwetterentschädigungsbeitrag,Nachtschichtschwerarbeitsbeitrag.

19 Cent Krankenversicherung

Die meisten dieser Beiträge

werden zwischen Dienstnehmern

und Dienstgebern aufgeteilt; der

Unfallversicherungsbeitrag wird

ausschließlich vom Dienstgeber

bezahlt. Auch bei den Umlagen

werden nicht alle geteilt, sondern

entweder vom Dienstgeber

oder vom Dienstnehmer allein

bezahlt.

Von jedem Euro (Grafik unten)

an Beiträgen, die Dienstgeber und

Dienstnehmer als SV-Beitrag bezahlen,

bleiben der STGKK lediglich

19 Cent. Die restlichen 81

Cent leiten wir an andere Sozialversicherungsträger

bzw. Institutionen

weiter.

Nähere Informationen zu unseren

Leistungen erhalten Sie

in den nächsten Ausgaben des

XUND-Magazins sowie auf unserer

Homepage unter www.

stgkk.at und in unserer Informationsbroschüre

„Service von

A bis Z“ 2011.

57 Cent Pensionsversicherung

15 Cent Arbeitslosenversicherung

4 Cent Unfallversicherung

3 Cent Wohnbauförderung

1 Cent AK-Umlage

1 Cent Insolvenz-Entgelt


Foto: istock

Ihr Beitrag – unsere Leistung

Begriffe aus dem „Sozialversicherungs-Deutsch“ wie Pfl ichtversicherung,

Geringfügigkeitsgrenze oder Vertragspartner sind zwar vielen Menschen

bekannt, oft aber in ihrer Bedeutung nicht wirklich geläufi g.

ZUSAMMENSETZUNG DES SV-BEITRAGS

Am Beispiel der Arbeiterin Vera Xund zeigen wir

Ihnen, wie sich der SV-Beitrag bei einem

Brutto-Monatslohn von € 1.453,46 zusammensetzt:

Krankenversicherung 3,95 % € 57,41

Pensionsversicherung 10,25 % € 148,98

Arbeitslosenversicherung 3,00 % € 43,60

Arbeiterkammerumlage 0,50 % € 7,27

Wohnbauförderungsbeitrag 0,50 % € 7,27

Monatlicher Gesamtabzug (SV-Beitrag) 18,20 % € 264,53

Was bekommt Vera für ihren Krankenversicherungsbeitrag

von € 57,41?

Sobald Vera eine Beschäftigung aufnimmt, unterliegt sie der

Pfl ichtversicherung. Dies ist unabhängig davon, ob der Dienstgeber

die Meldung bei der Kasse bereits erstattet hat und ob bereits

Beiträge bezahlt worden sind. Natürlich ist es für uns wichtig,

UNSERE LEISTUNGEN

1,70% Heilbehelfe und Hilfsmittel

6,08% Zahnbehandlung und Zahnersatz

4,17% Krankengeld

22,35%

Heilmittel

(Arzneien)

4,74% Mutterschaftsleistungen

2,11% Medizinische Rehabilitation

1% Präventive Maßnahmen

dass Veras Dienstgeber ihre Daten bekannt gibt. So können wir

die notwendigen Schritte veranlassen, damit sie mit ihrer e-card

alle Leistungen bei unseren Vertragspartnern (Ärzte, Apotheken,

Bandagisten, Optiker, Spitäler etc.) erhalten kann.

Hinweis: Ihr Dienstgeber ist verpfl ichtet, Ihnen eine Zweitschrift

der Anmeldung auszuhändigen.

Achtung: Der Krankenversicherungsschutz ist abhängig von Ihrem

Einkommen. Wer aufgrund seiner Beschäftigung monatlich weniger

als € 374,02 (Geringfügigkeitsgrenze) verdient, ist lediglich

unfallversichert. Erhalten Sie mehr als € 374,02, sind Sie in allen

Zweigen „Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung“

versichert.

2,20% Sonstige Versicherungsleistungen

29,96%

Anstaltspfl ege und

med. Hauskrankenpfl ege

25,69%

Ärztliche Hilfe und

gleichgest. Leistungen

21

XUND


XUND

22

Cyber-Mobbing

Sind Handys und Internet eine Gefahr

für die psychische Gesundheit von Schülern?

In der Freizeit ist die Nutzung

von Facebook und Co

für Jugendliche bereits zur

Selbstverständlichkeit geworden.

Lehrer setzen digitale Medien immer

häufiger als moderne Unterrichtsmittel

ein und diskutieren

vermehrt die sichere und verantwortungsbewusste

Nutzung

des Internets in Österreichs Klassenzimmern.

Trotzdem herrscht

nach wie vor großer Informationsbedarf

im verantwortungsbewussten

Umgang mit Internet

und Handy.

Cyber-Mobbing macht krank

Laut der JIM-Studie 2008 gibt ein

Viertel der zwölf- bis 19-jährigen

Jugendlichen an, dass jemand in

ihrem Freundeskreis von Cyber-

Mobbing betroffen war. Beim Cyber-Mobbing

werden Personen

im Internet oder über das Handy

lange Zeit rund um die Uhr systematisch

gekränkt und gedemütigt.

Das Ziel: Die Opfer sollen

sozial ausgegrenzt werden. Vor

allem Facebook, YouTube, MSN,

ICQ oder einfache SMS werden

für diese Angriffe missbraucht.

Dabei werden beispielsweise

neben Beschimpfungen intime

Fotos und Filme im Internet veröffentlicht,

Gerüchte und Lügen

verbreitet sowie Hass-Gruppen

gegründet.

Die Täter („Cyber-Bullys“)

stammen meistens aus der Schule

oder aus der unmittelbaren

Wohnumgebung. Indem sie sich

hinter einer erfundenen Identität

verstecken, nehmen die Hemmschwelle

ab und demzufolge das

Ausmaß der Demütigungen zu.

Folgende Möglichkeiten helfen,

Hinweise für Cyber-Mobbing in

der Schule rechtzeitig zu erkennen:

Ein anonymer „Briefkasten“

schafft beispielsweise eine Anlaufstelle

für Schülerbotschaften.

Außerdem kann eine Verschlechterung

des Klassenklimas durch

Mobbing bedingt sein. Auch die

Zimmeraufteilung bei Schikursen

und Sportwochen liefert Hinweise

für ausgeschlossene Schüler.

Cyber-Mobbing macht krank

und kann in den schlimmsten

Fällen das Selbstwertgefühl der

Schüler zerstören. Jugendliche

und Erwachsene können diese

Folgen und rechtlichen Konsequenzen

von Cyber-Mobbing

oft nur schwer einschätzen. Aus

diesem Grund wurde 2009 von

der Akademie für Wissensmanagement

die Saferinternet.at

Beratungsstelle-Steiermark in

Bruck an der Mur eröffnet. Sie

steht unter der Leitung des Medienexperten

Klaus Strassegger.

Er erteilt kostenlose Beratung

rund um die sichere und verantwortungsbewusste

Nutzung von

Internet und Handy. Seit dem

Jahr 2009 erreichte er bei seinen

Vorträgen, Eltern abenden und

pädagogischen Fortbildungen

rund 12.000 Jugendliche und Erwachsene.

Wichtige Rolle der Eltern

Klaus Strassegger berichtet: „Vor

allem Eltern spielen bei der verantwortungsbewussten

Nutzung

des Internets eine entscheidende

Rolle. Sie sind aufgefordert, sich

aktiv mit dem Surfverhalten ihrer

Kinder auseinanderzusetzen.

Gerade die Jüngsten sollen beim

Einstieg in die Online-Welt unterstützt

werden.“ Im Umgang mit

Internet und Handys ist zu beobachten,

dass nicht alleine Mobbing,

sondern auch das Filmen

von Gewaltanwendungen und

Fälle von sexuellem Missbrauch

im Internet stark ansteigen. Aus

diesem Grund bietet Saferinternet.at

Elternabende und zahlreiche

kostenlose Informationsmaterialien

an. Im Februar wurde

der neue Elternratgeber „Sexualität

und Internet“ vorgestellt.

Der kompetente Umgang mit

Internet und Handy ist zur Voraussetzung

für den Erfolg der

Schüler am Arbeitsmarkt sowie

Immer mehr Schüler sind

Opfer von Cyber-Mobbing.

für die Teilnahme an der Wissensgesellschaft

geworden. Deren

Einsatz verlangt aber auch

die Vereinbarung klarer Spielregeln

und gezielte Maßnahmen

zur Förderung der Medienkompetenz.

Nur so können die Chancen

des Internets optimal genutzt

und gleichzeitig Gesundheitsgefahren

wie Cyber-Mobbing minimiert

werden. Für die Zukunft

ist es notwendig, Kommunikationsdefizite

im privaten als auch

im schulischen Kontext zu mindern,

um ein gewaltfreies und

wertschätzendes Miteinander im

Schulalltag zu fördern.

Klaus Strassegger (Akademie

für Wissensmanagement)

und Corinna-Maria Schaffer, BA

Weitere informationen und Hilfe

Weitere Informationen zu

diesem Thema finden Sie auf

www.saferinternet.at,

www.ombudsmann.at oder

www.wissen-akademie.at.

Aktuelle IT-Tipps von Klaus

Strassegger erhalten Sie auch unter http://twitter.com/internet_

stmk und http://strassegger.wordpress.com

Um das Wohlbefinden von steirischen Schülern

zu steigern, bietet die Service Stelle Schule der

STGKK seit Jahren das Schulische Gesundheitsförderungsprogramm

„Gesunde Schule,

bewegtes Leben“ an. Derzeit werden 56 Schulen in der ganzen

Steiermark betreut. Mehr zu diesem Service auf www.stgkk.at/sgf.

Kontaktperson für Schulische Gesundheitsförderung:

Corinna-Maria Schaffer, BA

0316 / 8035 1938

schule@stgkk.at


Fotos: STGKK; istock; Fotoatelier Moser

Saubere Hände

Händehygiene bildet einen Schwerpunkt

der Qualitätssicherungskommission

Steiermark für mehr Patientensicherheit.

Das Projekt läuft bis 2013.

Händewaschen nicht vergessen

– was man bereits

Kleinkinder lehrt, hat

auch im Gesundheitswesen seine

Bedeutung. Denn internationale

Studien belegen, dass eine entsprechende

Händehygiene den

größten Beitrag zur Vermeidung

von Krankenhausinfektionen

leistet, die wiederum längere Klinikaufenthalte

und zusätzliches

Leid für die Patienten hervorru-

Infobroschüre

Die STGKK-Infobroschüre 2011

wartet mit einer Fülle an wichtigen

Informationen auf.

fen können. Ins Leben gerufen

von der Qualitätssicherungskommission

Steiermark als Ausschuss

der Gesundheitsplattform Steiermark,

bildet Händehygiene in

den Jahren 2010 bis 2013 einen

Schwerpunkt. Dabei sollen nicht

nur Krankenhäuser, sondern alle

Sektoren des Gesundheitswesens

zum Mittun gewonnen werden,

von der Hauskrankenpfl ege bis

zu Arztpraxen.

Service von A bis Z – so

nennt sich die druckfrische

Infobroschüre der SteiermärkischenGebietskrankenkasse.

Die handliche Broschüre bietet

auf 72 Seiten einen Überblick

über das umfassende Service- und

Leistungsangebot der STGKK.

Zusätzlich fi nden Sie Wissenswertes

über die gesetzliche Krankenversicherung,

die Höhe Ihres

zu leistenden Beitrages, den geschützten

Personenkreis, die Angebote

der Gesundheitsförderung

sowie zahlreiche nützliche Informationen.

Die Broschüre liegt gratis in der

Grazer STGKK-Zentrale und in

allen Außenstellen auf. Sie kann

auch unter www.stgkk.at/bestellservice

angefordert werden.

Dr. Horst Noack

em. Univ.-Prof.

MedUni Graz

Gesundheitswissenschafter

Gesundheitliche Entwicklung

und Nachhaltigkeit

Bereits vor dreihundert Jahren durfte in einer nachhaltigen

Forstwirtschaft dem Wald nur so viel Holz entnommen werden,

wie in einer Generation nachwachsen konnte. In einem

nachhaltigen Gesundheitssystem sollte die Krankheitslast

der Bevölkerung von einer Generation zur nächsten sinken

und die gesunde Lebenszeit steigen. Von einem solchen Ziel

sind wir weit entfernt.

Rund drei von vier lebensbedrohlichen Gesundheitsstörungen

sind chronischen Krankheiten zuzuschreiben.

Die sogenannte Reparaturmedizin kann daran trotz großer

Fortschritte nur wenig ändern. Österreich hat seit 1989 ein

modernes Gesundheitsförderungsgesetz, um das uns andere

Länder beneiden. Nur wurden dessen Möglichkeiten leider

bei Weitem nicht ausgeschöpft. Die Sozialversicherung hat

im November 2010 mit ihrem Masterplan Gesundheit zum

Dialog über neue Wege im Gesundheitswesen eingeladen.

Grund dafür ist eine von Vertretern der Wissenschaft schon

länger geteilte Erkenntnis. Danach verlieren die Österreicherinnen

und Österreicher im Lebensverlauf infolge von

Krankheit annähernd doppelt so viele gesunde Lebensjahre

wie die Bevölkerungen vergleichbarer EU-Länder.

Eine der zentralen Forderungen des Masterplans ist der

Ausbau von Prävention und Gesundheitsförderung. Wie die

wissenschaftliche Forschung und Entwicklung zeigt, bedarf

es großer Anstrengungen, um viel mehr Menschen gesundheitsfördernde

Verhaltensweisen und eine angemessene gesundheitliche

Entwicklung zu ermöglichen. Besonderes Augenmerk

verdienen präventive und gesundheitsfördernde

Angebote für Schwangere und Mütter mit Kleinkindern wie

auch für Schulkinder und Jugendliche. In vielen Ländern

und so auch in Österreich hat die Zunahme übergewichtiger

und fettleibiger Kinder und Jugendlicher Besorgnis ausgelöst.

Ohne wirksame Gegenmaßnahmen erscheint heute

die Zunahme von Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Krebskrankheiten

in künftigen Generationen vorprogrammiert.

Im Interesse der Gesundheit künftiger Generationen muss

es ein vorrangiges Ziel sein, wirksame Präventions- und Gesundheitsmaßnahmen

in allen wichtigen Politikfeldern und

in der medizinischen und Pfl egeversorgung zu verankern.

23

XUND


Verdiente Anerkennung für

Bereits 65 steirische Firmen setzen auf den Slogan „Gesunde Mitarbeiter, erfolgreiche

Unternehmen“. Dieser Tage gab es für 15 von ihnen die verdiente Anerkennung durch

Gesundheitsminister Alois Stöger, STGKK-Obmann Josef Pesserl und

STGKK-Generaldirektorin Andrea Hirschenberger.

Erfolgreiche Betriebe

setzen auf gesunde

Mitarbeiter. Sichtbare

Auszeichnung: die Gütesiegel

für Betriebliche

Gesundheitsförderung.

Immer mehr steirische Betriebe

erkennen die Bedeutung der

Betrieblichen Gesundheitsförderung

(BGF) für Gesundheit,

Wohlbefinden und Motivation

ihrer Mitarbeiter – Faktoren, die

nicht zuletzt auch Auswirkungen

auf den Unternehmenserfolg haben.

BGF umfasst alle gemeinsamen

Maßnahmen von Arbeitgebern,

Arbeitnehmern und der

Gesellschaft zur Verbesserung

von Gesundheit und Wohlbefinden

am Arbeitsplatz.

Die STGKK ist als Regionalstelle

des Österreichischen Netzwerkes

für BGF in der Steiermark zentrale

Anlaufstelle für interessierte

und in der BGF aktive Unternehmen.

Was im Jahr 2005 mit sieben

Betrieben begann, ist mittlerweile

zum STGKK-Netzwerk „Gesunde

Mitarbeiter, erfolgreiche Unternehmen“

mit 65 steirischen

Betrieben gewachsen. Dadurch

hatten über die Jahre hinweg bis

heute über 40.000 Beschäftigte

24

in steirischen BGF-Partnerunternehmen

der STGKK Zugang zu

betrieblichen Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

Die Bandbreite

der Maßnahmen reicht von Ausgleichsübungen

am Arbeitsplatz

über Führungskräfteschulungen

zum Thema Gesundheit bis hin

zu Zeitmanagementseminaren.

Besonders erfreulich ist die

hohe Qualität der BGF-Projekte

bzw. des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

in den Partnerbetrieben

der STGKK. Beinahe

der Hälfte wurde für ihre

BGF-Aktivitäten bereits das BGF-

Gütesiegel verliehen, das die Einhaltung

strenger internationaler

Qualitätskriterien erfordert.

Begehrte Gütesiegel

Dieser Tage erhielten im wunderschönenen

Ambiente des Hotels

Weitzer in Graz neuerlich 14 von

der STGKK betreute Betriebe das

begehrte, auf drei Jahre verliehene

Gütesiegel (2011 bis 2013). Unter

den sechs Wiederverleihungen

bekamen die Norske Skog Bruck

GmbH, die Sappi Austria Produktions-GmbH

& Co KG sowie

die Steiermärkische Bank und

Sparkassen AG die Auszeichnung

bereits zum dritten Mal – ein

überzeugendes Zeichen für ein

gelungenes nachhaltiges Betriebliches

Gesundheitsmanagement.

Die Urkunden wurden von Ge-

Move-Europe-

Vorzeigebetriebe

Deakon Degen GmbH

Standort: Laßnitzhöhe

Mitarbeiter: 19

Sappi Austria Produktions-

GmbH & Co KG

Standort: Gratkorn

Mitarbeiter: 1520

sundheitsminister Alois Stöger

und STGKK-Obmann Josef Pesserl

überreicht.

Im Zuge der Veranstaltung

wurden auch zwei steirische Betriebe

geehrt, die im Rahmen der

europäischen Kampagne „Move

Europe“ zum Thema Förderung

und Erhalt der psychischen Gesundheit

am Arbeitsplatz als Vorzeigeunternehmen

ausgezeichnet

wurden.

Maßnahmen – Beispiele zur Förderung

der psychischen Gesundheit

Wechsel in den Arbeitsaufgaben zur

Vermeidung von Monotonie und

Belastung, viel explizites Lob und

Anerkennung, flexible Arbeitszeiten,

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Schwerpunkt Burn-out-Prävention,

individuelles und bedarfsgerechtes

Coaching oder Psychotherapie im

Krisenfall, Seminare und Vorträge

zum Themenkomplex psychische

Gesundheit


Fotos: STGKK/Sborsil

„gesunde“ Betriebe

BGF-Gütesiegel

Erstverleihungen

Bezirkspensionistenheim

Weiz

Standort: Weiz

Mitarbeiter: 97

Steiermärkische Krankenanstalten

GmbH, LKH Bruck

Standort: Bruck a.d. Mur

Mitarbeiter: 861

Steiermärkische Krankenanstalten

GmbH, LKH

Fürstenfeld

Standort: Fürstenfeld

Mitarbeiter: 363

Steiermärkische

Krankenanstalten GmbH,

LKH Voitsberg

Standort: Voitsberg

Mitarbeiter: 344

Raiffeisenbank

Graz-Straßgang

Standort: Graz

Mitarbeiter: 116

Stadt Graz

Standort: Graz

Mitarbeiter: 4400

Stahl Judenburg GmbH

Standort: Judenburg

Mitarbeiter: 377

BGF-Maßnahmen – Beispiele

Bauliche Veränderungen, organisatorische

Umgestaltung, Kinästhetik-Kurse,

Gesundheitstage,

Ausbildung von internen Gesundheitszirkelmoderatoren

BGF-Jahreskalender, interner

BGF-Logo-Wettbewerb, Pilotprojekt

„Bewegte Pause“, Führungskräfteausbildungen

zum Thema

„Gesundes Führen“, Optimierung

des Speisenangebots

Neue Pausenräume, Gesundheitsförderungsprojekt

für ältere

Mitarbeiter, diverse Vorträge und

Seminare zu Gesundheitsthemen

Stundenabbauprojekt, Maßnahmen

zur Verbesserung der internen

Kommunikation, Nichtraucher-

Projekt, Gesundes Führen

Regelmäßige „Wohlfühlnachrichten“

mit aktuellen Projektinformationen,

Schulung der Führungskräfte

zur Umsetzung „gesunder

Dialoge“ mit Mitarbeitern, Änderung

der Öffnungszeiten

Maßnahmen zum Gesunden

Führen, Wirbelsäulenprogramm

„G‘sund & Aufrecht“, Stressmanagement

und Burn-out-Prävention,

Suchtprävention

Arbeitsbewältigungscoachings für

Führungskräfte, nachhaltige Rückengymnastik,

„Gesunde Ecken“

als Informationsstände zum Projekt

Ranghoher Besuch:

STGKK-Generaldirektorin Andrea

Hirschenberger und Obmann

Josef Pesserl (re.) begrüßten Gesundheitsmininister

Alois Stöger.

BGF-Gütesiegel

Wiederverleihungen

Bundesministerium für

Finanzen, Steuer- und

Zollkoordination Region

Süd, Steiermark

Standort: Graz

Mitarbeiter: 1197

Eurotransline Int. Speditions-

und Transport GmbH

Standort: Leibnitz

Mitarbeiter: 34

Geriatrische Gesundheitszentren

der Stadt Graz

Standort: Graz

Mitarbeiter: 560

Steiermärkische Krankenanstalten

GmbH, LKH Weiz

Standort: Weiz

Mitarbeiter: 259

Norske Skog Bruck GmbH

Standort: Bruck a.d. Mur

Mitarbeiter: 500

Sappi Austria Produktions-

GmbH & Co KG

Standort: Gratkorn

Mitarbeiter: 1520

Steiermärkische Bank und

Sparkassen AG

Standort: Graz

Mitarbeiter: 1723

BGF-Maßnahmen – Beispiele

Ausbildung von 18 internen Gesundheitszirkelmoderatoren,Bildschirmpausenprogramm,

Seminare

zum Thema „Gesundes Führen“.

Eigenes Gesundheitszentrum,

neues Bürogebäude mit modernster

ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung,

regelmäßige Mitarbeiterbefragungen

und Gesundheitszirkel,

Stressreduktionsprojekt

Innerbetriebliches Vorschlagswesen,

Erweiterung der Besprechungs-

und Kommunikationsstrukturen,

zusätzliche Dienstzeiten

zur familienfreundlichen Arbeitszeitgestaltung,

Supervision für

Mitarbeiter

Einrichtung einer „Gxund-Servicestelle“

für Mitarbeiter, diverse

zielgruppenspezifische Projekte,

wie z.B. für ältere Mitarbeiter und

Führungskräfte, Dienstplanprojekt

in der Pflege, Kinästhetics

Regelmäßige Arbeitsplatzevaluierungen

und Gesundheitsbefragungen,

Schrittzählerprojekt,

zentraler Gesundheits- und Sicherheitsausschuss

als Steuergruppe des

Themas Gesundheit

Teamentwicklungsmaßnahmen,

Maßnahmen zur Förderung der

Work-Life-Balance, Schaffung altersgerechter

Arbeitsbedingungen,

BGF-Programm für Lehrlinge,

warmes Essen für Nachtschichtmitarbeiter

Gesundheitsprogramme in Graz

und allen steirischen Regionen,

Einrichtung eines 600 m² großen

Gesundheitszentrums, umfassendes

Burn-out-Präventions-Projekt

25

XUND


26

XUND-Serie

Die STGKK-

Außenstellen im Porträt

Teil 1:

Leoben

Frauenpower in der Außenstelle Leoben: Dr. Andrea Ranegger

(Ärztlicher Dienst), Daniela Pfuisi, Leiterin Beate Fresner, Beatrix

Eder (Sekretärin Ärztlicher Dienst), Melanie Schuchnig, Manuela

Möglichst nahe bei den Versicherten zu sein – dieses Credo ist

der STGKK besonders wichtig. In einer neuen Serie stellen wir

Ihnen unsere Außenstellen vor und blicken ein wenig hinter die

Kulissen. Den Auftakt macht die „Frauenhochburg“ Leoben.

Frauenpower in Leoben

Während im ganzen

Land hitzig über

Frauenquoten debattiert

wird, ist das in der STGKK-

Außenstelle Leoben kein Thema:

Im sechsköpfigen Team rund um

Außenstellenleiterin Beate Fresner

finden sich fünf Frauen und

ein Mann. Da passt es bestens

ins feminine Bild, dass der Ärztliche

Dienst der Außenstelle mit

„Chefärztin“ Dr. Andrea Ranegger

ebenfalls weiblich besetzt ist.

Beate Fresner: „Ich baue auf

ein junges, engagiertes und kompetentes

Team, das auch von un-

seren Kunden sehr geschätzt wird.

Das Klima ist bei uns in Leoben

jedenfalls ausgesprochen amikal

und entspannt.“ Wie wichtig den

Menschen eine Ansprechstation

in ihrer unmittelbaren Umgebung

ist, spürt die gebürtige

Wienerin, die nach beruflicher

Zwischenstation im Salzburger

Kur- und Wintersportort Bad

Gastein in die Obersteiermark

gefunden hat, deutlich: „Gerade

ältere Menschen haben oft keine

Möglichkeit, ihre Anliegen auf

elektronischem Weg zu erledigen.

Daher ist es in vielen Fällen

notwendig, möglichst nahe bei

den Versicherten zu sein.“

Modernste Außenstelle

Zum Ambiente der Leobener

Außenstelle trägt nicht nur das

gleichermaßen fachkundige wie

freundliche Personal, sondern

auch die Örtlichkeit selbst bei.

Das architektonisch ansprechende

Gebäude in der Mühltaler

Straße wurde erst am 1. April

2008 bezogen und ist somit die

modernste unter den 18 Außenstellen

der Steiermärkischen

Gebietskrankenkasse. Große

Glasfassaden garantieren viel natürliches

Licht, jede Menge Grün

im Schalterbereich trägt zusätzlich

zur angenehmen Atmosphäre

für die Versicherten bei.

40.000 betreute Menschen

Betreut werden in Leoben 29.600

Versicherte und 10.500 mitversicherte

Angehörige. Somit sind

Ich baue auf ein junges, engagiertes

und kompetentes Team, das auch von

unseren Kunden sehr geschätzt wird.

Beate Fresner, Außenstellenleiterin

unter dem Strich etwa 40.000 der

insgesamt 64.000 Bewohner des

Bezirkes Leoben bei der STGKK

anspruchsberechtigt.

Das Arbeitsvolumen spricht für

sich: Im Vorjahr hat die Außenstelle

Leoben unter anderem

24.000 Krankenstandfälle, 4.400

Krankengeldfälle, rund 340 Wochengeldfälle

und knapp 400

STGKK-AuSSenSTelle leoben

Adresse: Mühltaler Straße 22, 8700 Leoben

Öffnungszeiten: Mo bis Do 7–14 Uhr, Fr 7–13.30 Uhr

Team: Beate Fresner (Leiterin), Andrea Begutter,

Hans-Jörg Jahnel, Daniela Pfuisi,

Melanie Schuchnig, Manuela Seewald

Ärztlicher Dienst: Dr. Andrea Ranegger, Beatrix Eder (Sekretariat)

Ärztlicher Dienst: Montag, Mittwoch, Freitag 7–12.45 Uhr

One-Stop-Service: Mo bis Fr 7–13 Uhr

PV-Beratung: Do 8–14.30 Uhr

(tel. Voranmeldung: 03842 / 42942-7608)

Versicherte: 29.600

Mitversicherte

Angehörige: 10.500

Telefon: 03842 / 42 9 42-0

Fax: 03842 / 42 9 42 - 7620

Mail: leoben@stgkk.at

Seewald, Andrea Begutter (von links). Fotos: STGKK


Kinderbetreuungsgeldfälle abgewickelt.

Angesichts dieser Zahlen

kein Wunder, dass hin und

wieder die Telefone heiß laufen:

An die 24.000 Anrufe wurden

im Vorjahr registriert, im Schnitt

wenden sich also jeden Tag etwa

hundert Personen mit einem Anliegen

an die STGKK-Außenstelle

Leoben.

Hochzeitsglocken

Und nach der Dienstzeit? Während

Außenstellenleiterin Beate

Fresner gerne in der Meditation

neue VerTrAGS(fAch)ärzTe

Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin:

Dr. Matthias FÜRBÖCK

Turmgasse 5

8700 Leoben

Dr. Martin HANDEL

Parkstraße 12

8720 Knittelfeld

Dr. Vera HOHL

Piberstraße 5

8572 Bärnbach

Dr. Roswitha KORTSCHAK

Burggasse 108

8750 Judenburg

Dr. Christian SCHATZ

Otto-Haubergerstraße 35

8605 Kapfenberg

Dr. Ferdinand SCHIPFER

Augasse 10a

8020 Graz

Die Außenstelle in der

Mühltaler Straße besticht

durch viel Glas und moderne

Architektur.

Kraft tankt, zeigt sich Daniela

Pfuisi beim Westernreiten sattelfest.

Mit mehr Pferdestärken

ist Manuela Seewald zuweilen

unterwegs, wenn sie mit dem

Motorrad bevorzugt durch Griechenland

kurvt. Demnächst steht

aber Wichtigeres auf dem Programm:

Schon im Mai läuten die

Hochzeitsglocken …

Dieter Hausberger

Fachärztin/Facharzt:

Univ.-Doz. Dr. Wilfried GRUBER

Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Bismarckstraße 9/1

8330 Feldbach

Dr. Rudolf SCHMON-KAMPEL

Facharzt für Innere Medizin

Businesspark 4

8200 Gleisdorf

Dr. Ilse NÜRNBERGER

Fachärztin für Frauenheilkunde

Mariazellerstraße 1a/1

8605 Kapfenberg

Mag. Dr. Gerhard Klaus GRÜBLER

Facharzt für Augenheilkunde

Parkstraße 6

8700 Leoben

Dr. Ernst PAAR

Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Baumschulgasse 5, 8230 Hartberg

beSuchen Sie unSeren infoAbend!

Wir laden Sie herzlich ein, uns am Dienstag, 12. April 2011

um 17 Uhr in der STGKK-Außenstelle Leoben zu besuchen.

Es erwarten Sie viele interessante Informationen zu den

Leistungen und Serviceangeboten Ihrer Krankenversicherung.

STGKK-Generaldirektorin Mag. Andrea Hirschenberger steht für

Fragen zur Verfügung, unsere Experten beraten Sie umfassend.

Auch Angebote für Ihre Gesundheit kommen nicht zu kurz:

• „Erlebnisstraße Ernährung“ inklusive Ernährungsberatung

• Gesundheitstipps für Bewegung in Alltag und Freizeit

• Angebote für Raucher, die ihr Laster besiegen wollen

• Gesundes Buffet

Fachärztin/Facharzt für Zahn-,

Mund- und Kieferheilkunde:

DDr. Claudia FEICHTNER-CEIPEK

8983 Bad Mitterndorf 292

Dr. med. et dent. Ute

JAKLITSCH-WILLHUBER

8082 Kirchbach 66

Gruppenpraxis

(seit Oktober 2010):

Gruppenpraxis Dr. Lipsky Katja &

Dr. Ollinger Manfred

Fachärzte für Urologie OG

Albrechtgasse 9

8010 Graz

27


XUND

28

Zeckenschutz:

Jetzt impfen lassen!

Auf vollen Touren

läuft die „Zeckenschutzimpfung“

der

Steiermärkischen

Gebietskrankenkasse.

Noch ist es für

einen vollständigen

Impfschutz nicht

zu spät!

Man sieht sie kaum, aber

sie lauern bereits in

Kürze wieder, vor allem

in den südlichen Teilen der Steiermark:

die Zecken. Um zumindest

den gefährlichsten Folgen eines

Zeckenbisses vorzubeugen, führt

die Steiermärkische Gebietskrankenkasse

auch heuer wieder eine

Impfaktion durch. Schutz bietet

die sogenannte FSME-Impfung

gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis,

eine Hirnhautentzündung,

die im Extremfall

tödlich enden kann. Gerade Teile

1

Wer soll 2011 zur Impfung?

Impfstatus Impfung 2011

Ungeimpfte Personen 1. und 2. Teilimpfung

(innerhalb eines Monats)

Personen, die 2010 die 1. und die 2. Teilimpfung erhalten 3. Teilimpfung

haben

Personen, die 2008 die 3. Teilimpfung erhalten habe 1. Auffrischungsimpfung

Gemäß einer Empfehlung des Landessanitätsrates ist für Personen bis zum 60.

Lebensjahr jede weitere Auffrischungsimpfung alle 5 Jahre ausreichend.

Ab dem 60. Lebensjahr wird empfohlen, ein Auffrischungsintervall von 3 Jahren

einzuhalten, da mit fortschreitendem Alter das Ausmaß sowie die Dauer des

Impfschutzes abnehmen.

Letzte Auffrischungsimpfung 2006

- gilt für Personen unter 60 Jahre

Letzte Auffrischungsimpfung 2008 erhalten haben

- gilt für Personen über 60 Jahre

Ihre Gesundheit ist unser Anliegen!

STGKK-Außenstelle Leibnitz kann sich sehen lassen:

Obmann Josef Pesserl (l.) und NAbg. Josef Muchitsch (r.)

schauen Harald Stangl, dem Leiter der Außenstelle Leibnitz, über

die Schulter. Zu tun gibt‘s genug: Fast 60.000 der 77.000 Bewohner

des Bezirkes Leibnitz werden von der STGKK betreut.

Auffrischungsimpfung

Auffrischungsimpfung

der Steiermark gelten ja als Zeckenhochburgen

Österreichs.

Noch bis 31. Mai läuft im Fachärztezentrum

der STGKK in der

Friedrichgasse 18 (2. Stock) in

Graz die FSME-Impfaktion (Mo–

DREHSCHEIBE FÜR 60.000 MENSCHEN

Fr 13.00 bis 15.00 Uhr). Auch in

den Außenstellen wird die Aktion

teilweise erst durchgeführt

(genaue Termine auf der Homepage

www.stgkk.at).

Die FSME-Impfung kostet für

XUND – IMMER EIN GEWINN!

STGKK-Versicherte und deren

Angehörige 17,- Euro, für andere

Personen 20,70 Euro.

E-Card und Impfpass

bitte mitbringen!

Einkaufen nach Herzenslust im Shopping Nord:

Stefanie Giuliani (Mitte) aus Deutschlandsberg hat leicht lachen:

Sie gewann mit XUND Einkaufsgutscheine im Wert von 500 Euro

vom Shopping Nord in Graz. Center-Leiterin Sylvia Baumhackl (l.)

und STGKK-Pressesprecher Dieter Hausberger (r.) gratulierten.

Fotos: istock/STGKK


Demenz

Annette Bruhns,

Beate Lakotta,

Dietmar Pieper (Hg.)

Deutsche Verlags-Anstalt, München

1. Aufl age: 2010

EUR 20,60

Demenz, die unaufhaltsame Reise

ins Vergessen – Betroffene, Angehörige

und die Autoren berichten

in diesem Buch aus eigener Erfahrung

über den allmählichen

Verlust der vertrauten Welt, das

oftmals „aufreibende“ Leben mit

Demenzkranken bzw. über neueste

wissenschaftliche Erkenntnisse

und fantasievolle Ideen aus

dem Pfl egealltag. Krankheiten

wie Alzheimer (die am häufi gsten

auftretende Form von Demenz)

sollen nicht mehr länger tabubesetzt

sein.

Ein Buch, das nicht nur von

Trauer, Angst und Scham, sondern

auch von Optimismus und

erfreulichen Überraschungen

erzählt!

Aktuelle Bücher

Der Weg zur Heilung –

Der Weg zu dir selbst

Harald Wessbecher

Integral Verlag, München

1. Aufl age: 2011

EUR 22,70

Halten Sie es für möglich, dass

Sie selbst der Schlüssel zur Heilung

von Körper, Seele und Geist

sein können? Glauben Sie, dass

der Zustand der Unzufriedenheit

Krankheiten verursachen kann?

Dann liegen Sie mit diesem Buch

genau richtig.

Mit diesem Arbeitsbuch lädt Sie

der Autor Harald Wessbecher ein,

eine neue Auffassung und neue

Möglichkeiten kennenzulernen,

wie Sie die Ihnen innewohnenden

Kräfte nutzen können, um Ihre

Gesundheit aktiv zu stärken. Vor

allem aber wird verdeutlicht, dass

es innere Prozesse und somit die

Kraft des Bewusstseins sind, die

über Krankheit und Gesundheit

entscheiden.

Schluss mit dem Stress –

Das erste ganzheitliche

Programm gegen Burn-out

Roberta Lee

Krüger Verlag

Deutsche Erstausgabe: 2010

EUR 17,50

Stress und Burn-out – „Die Zwei“!

Die Begriffe kennt heutzutage jeder.

Der eine, Stress, macht uns

krank, der andere, Burn-out, ist

das Ergebnis – eine Zivilisationskrankheit

der modernen Gesellschaft!

Burn-out ist aber nur eine

der vielen Folgeerscheinungen,

die Superstress bewirken kann.

Dass das nicht so sein muss, lehrt

uns Dr. Roberta Lee in ihrem

Erstlingswerk „Schluss mit dem

Stress“. Mit dieser bahnbrechend

anmutenden neuen Therapie

kombiniert die Autorin die Möglichkeiten

der westlichen mit den

Stärken der ganzheitlichen Medizin

und entwickelt so das erste

ganzheitliche Progamm gegen

Burn-out.

Buchhandlung Moser

Morawa Seiersberg

Morawa Center West

Morawa Knittelfeld

Morawa Judenburg

Die Ernährungsfalle –

Wie die Lebensmittelindustrie

unser Essen manipuliert

Hans-Ulrich Grimm

Wilhelm Heyne Verlag, München

2. Aufl age: 2010

EUR 20,60

Wissen wir wirklich, was wir

essen? – Machen Sie doch einen

Blick hinter die Kulissen der Lebensmittelindustrie.

Erwarten Sie

in diesem Buch aber keine Informationen

über chemische und

medizinische Details, sondern

Hintergründe und Zusammenhänge

über die verborgenen Seiten

der Nahrung aus dem Supermarkt.

In der Welt der „echten“

Lebensmittel geht es um Wohlgeschmack,

in der Parallelwelt hingegen

um lange Haltbarkeit und

Billigpreise.

Und was sind die Folgen? Bestsellerautor

Hans-Ulrich Grimm geht

den kleinen und großen Lügen

der Lebensmittelindustrie schonungslos

auf den Grund.

GEWINNER UNSERER BUCHPREISE THERMENSPASS & JUFA-GÄSTEHAUS

Auch in der vergangenen XUND-Ausgabe haben wir vier Bücher,

zur Verfügung gestellt von der Buchhandlung Moser in Graz, unter

unseren Lesern ausgespielt. Die Gewinner:

Philipp Jamisch (Graz), Johann Leitner (Weiz), Johann Mayr (St.

Margarethen an der Raab) und Helga Rajcany (Graz).

Die XUND-Redaktion gratuliert herzlich!

Die Lösung unseres Suchbildrätsels in der vergangenen XUND-

Ausgabe hat sich für einige unserer jungen Leser ausgezahlt.

Über drei Tageseintritte in die H2O-Therme Sebersdorf für die ganze

Familie freuen sich: Marco Dullnigg (Murau), Vivien Grach (Rottenmann)

sowie Lea und Helene Krempl (Köfl ach).

Den dreitägigen Aufenthalt in einem JUFA-Gästehaus nach Wahl

gewann Bastian Jereb aus Rosental. Wir gratulieren!

29

XUND


Gesund und gut essen!

Gesundes Essen schmeckt und macht Spaß –

den Beweis dafür tritt die neue Rezeptbroschüre der

Steiermärkischen Gebietskrankenkasse „Gesunde Küche“

mit vielen tollen Rezepten an.

30

WIESENKRÄUTERSUPPE

Zutaten (für 2 Portionen):

60 g Wiesenkräuter (Brennnessel, Löwenzahn, Gundelrebe,

Kresse, Giersch etc.), 1 EL Rapsöl, 1 EL Vollkornmehl, ½ Liter

Gemüsebrühe, 1 Erdapfel, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 1 TL

Sauerrahm, gehackte Wiesenkräuter und Gänseblümchen zum

Garnieren.

Zubereitung:

Die gewaschenen, abgetropften Wiesenkräuter fein hacken und

in heißem Öl kurz andünsten. Mit Mehl stauben, mit Gemüsefond

aufgießen, klein gewürfelten Erdapfel dazumengen und

gut kochen lassen. Versprudelten Sauerrahm beigeben. Suppe

pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Die in Suppentellern oder Schalen angerichtete Suppe vor dem

Servieren mit Gänseblümchen bestreuen.

Dieses Rezept stammt aus der Broschüre „Gesunde Küche.

G’schmackige Rezepte einfach zubereitet“. Die Broschüre mit

gesunden Vor-, Haupt- und Nachspeisen (alle Rezepte bebildert

und mit Nährwertangaben versehen) liegt zur freien Entnahme in

der Grazer STGKK-Zentrale sowie in allen Außenstellen auf.

Von B wie Bruschetta mit

Tomaten bis W wie Wiesenkräutersuppe

reicht

die Palette an köstlichen Vor-,

Haupt- und Nachspeisen in der

neuen STGKK-Broschüre „Gesunde

Küche. G’schmackige Rezepte

einfach zubereitet“. Reich

bebildert, macht die kostenlos

erhältliche Broschüre richtig Appetit

auf wohlschmeckende und

dennoch gesunde Rezepte.

Über die Eckpfeiler einer gesunden

Ernährung informieren

die Ernährungsberaterinnen

der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse

übrigens auch in

ihrer Sprechstunde jeden ersten

Montag im Monat von 9.00 bis

11.00 Uhr und jeden ersten Mittwoch

im Monat von 14.00 bis

16.00 Uhr (ohne Anmeldung!).

Ort: STGKK, 8010 Graz, Josef-

Pongratz-Platz 1, Hauptgebäude,

Erdgeschoß.

VITAMINE

AUS DER NATUR

Iris Krawinkler

Diätologin, Diabetesberaterin,

Kräuterpädagogin, seit 2006 in

der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse.

Kaum gewinnt die Sonne an

Kraft, stecken viele Wildkräuter

ihre Köpfe aus der Erde.

Mit einer geballten Ladung

an Vitaminen, Mineralstoffen

und sekundären Pfl anzenstoffen

stehen sie bereit,

um uns nach einem langen,

kalten Winter in Schwung zu

bringen. Die „wilden Kräuter“

enthalten im Durchschnitt

doppelt bis viermal

so viel Mineralstoffe wie

Kulturgemüse. Löwenzahn

(typischerweise bei uns als

Röhrlsalat zubereitet) weist

mit 115 mg Vitamin C pro

100 Gramm zehnmal so viel

auf wie Kopfsalat. Nutzen

Sie das kostenlose Angebot

der Natur. Sammeln Sie,

fernab vom Straßenverkehr,

Kräuter, die Sie kennen.

Genießen Sie die schmackhaften

Delikatessen in Form

von Salaten, Aufstrichen

oder Suppen und werten Sie

somit Ihre Speisen mit wohltuenden

Vitalstoffen auf.

Viel Freude und gutes Gelingen

bei der Zubereitung der

Wiesenkräutersuppe wünscht

Ihnen Iris Krawinkler!

Fotos: isrtock/STGKK


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Ei, Ei, Ei …

Der Osterhase steht schon in den Startlöchern. Bald beginnen die Osterferien, und an deren

Ende gibt es (hoffentlich) viele, viele Ostereier. Dass man diese nicht nur essen kann, zeigen

unsere lustigen Eierspiele. Viel Spaß!

Eierpecken

Spaß und Spannung am Ostertisch!

Je zwei Spieler nehmen

ein hart gekochtes Osterei in die

Hand und „pecken“, also schlagen

damit auf das gegnerische Ei.

Zuerst Spitze gegen Spitze, dann

umgedreht. Wessen Ei zerbricht,

der hat verloren und muss sein

Ei dem Sieger abtreten. (Der Sieger

kann es um des Osterfriedens

willen ja wieder zurückschenken,

bevor ihm vor zu vielen Ostereiern

schlecht wird ...)

Übrigens: In der Oberpfalz in

Bayern, so weiß das Internetlexikon

Wikipedia, wird Eierpecken

als richtiger Wettbewerb ausgetragen,

an dem der ganze Ort teilnimmt.

Eierlauf

Ein wenig Geschicklichkeit erfordert

dieses Spiel. Bei Schönwetter

im Garten, sonst im Wohnzimmer

wird ein fünf bis zehn Meter

langer Parcours festgelegt (im

Freien markiert man den Weg am

besten mit den Haselstöcken des

Palmbesens, in der Wohnung mit

Sesseln). Jeder Mitspieler nimmt

einen Löffel am Stiel zwischen die

Lippen. Auf den Löffel wird ein

hart gekochtes Osterei gelegt, das

jeder Spieler durch den Parcours

balancieren muss. Sieger ist, wer

den Weg zurücklegt, ohne dass

das Ei aus dem Löffel zu Boden

fällt. Mit einem Stockerl, über

das gestiegen, oder einem Sessel,

unter den durchgekrochen werden

muss, kann man die Aufgabe

noch komplizieren.

Eierboggia

Ebenfalls draußen oder drinnen

zu spielen – je nach Wetter.

Jeder Mitspieler erhält ein hart

gekochtes Osterei, möglichst in

unterschiedlichen Farben. Der

Erste rollt sein Ei in ein vorher

festgelegtes Spielfeld (das kann

eine Wiese sein, aber auch ein

Teppich). Jeder weitere Mitspieler

versucht, sein Ei so nahe wie

möglich an das erste Ei heranzurollen.

Berührt sein Ei dieses erste

aufs Feld gerollte Ei, dann darf

er es behalten und sein Ei dient

fortan als Zielobjekt, das erwischt

werden sollte.

OSTERQUIZ

Hättest du’s gewusst?

Frage: Warum heißt die

Oster insel Osterinsel?

Antwort: Die wegen ihrer

riesigen Steinskulpturen bekannte

Insel im Pazifi k wurde

am Ostersonntag des Jahres

1722 von ihren europäischen

Entdeckern zum ersten Mal

betreten. Daher der Name.

REHA radkersburg

Ihre Selbständigkeit ist unser Ziel!

Im Bereich der Neurologie werden Maßnah-

men der Rehabilitation nach neurologischen

Erkrankungen und Defiziten wie z.B. Schlag

anfall, Schwindel, Multipler Sklerose und

Schädel-Hirn-Traumen angeboten.

Die orthopädische Rehabilitation

umfasst

u.a. die Behandlung und Therapie bei Hüft-

und Kniegelenksersatz sowie degenerativen

Wirbelsäulenerkrankungen.

Ärztliche Leitung

Prim. Dr. Wolfgang Kubik

Kinder haben die Möglichkeit in der Klinik

selbst oder im Kindertherapiezentrum „Kids

Chance“ therapiert zu werden. Die Kinderrehabilitation

umfasst u.a. die Behandlung

und Therapie bei Spastik, Muskeldystrophien

und Infantiler Zerebralparese (ICP).

8490 Bad Radkersburg

+43 (0)3476/ 3860

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