Steuern | Recht | Finanzen - GL VERLAGS GmbH

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Steuern | Recht | Finanzen - GL VERLAGS GmbH

Im Blickpunkt

RECht: Wenn jemand eine Stiftung gründen

will, sollte er Rat einholen � Seite 46

kontakt

Steuern | Recht | Finanzen


StEuERN: abzinsungsgebot gilt auch bei Verbindlichkeiten

einer Kapitalgesellschaft � Seite 48

FINaNzEN: Bergische Banken zeigen Stärke –

erfolgreich durch die Krise � Seite 50

FiNaNZEN

Bayer AG

will 1,40 Euro

Dividende

zahlen

SENIOREN BERatEN: auch bei familiären Problemen dürfen Liquiditätsplanung nicht vernachlässigt werden GL&Lev special 03/09 � Seite 50

© shutterstock


46

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

GL&Lev kontakt 02/10

Verbindung mit Entgeltsystemen

Zielvereinbarungen

unterliegen AGB-Kontrolle

In den vergangenen Jahren ist

immer mehr die Tendenz festzustellen,

dass ab bestimmten Positionen

Arbeitnehmer und Arbeitgeber sich

darüber verständigen, welche Ziele

ein Arbeitnehmer in einem bestimmten

Zeitraum erreichen soll.

Für bestimmte beschäftigte Gruppen

(z. B. Vertrieb, Service, Einkauf, Entwicklung)

sind die Zielvereinbarungen darüber

hinaus in vielfältiger Weise mit Entgeltsystemen

verbunden. Es kommt vor, dass die

Zielvereinbarungen allein den Zweck haben,

Grundlage für die Zahlung eines Leistungsentgelts

zu sein, wobei sich die Höhe des

Leistungsentgelts nach dem Grad der Zielerreichung

richten kann. Es kommt aber auch

vor, dass Zielvereinbarungen Teil eines jährlichen

Beurteilungssystems sind, das Grundlage

für Maßnahmen der Personalförderung

und Personalauswahl ist, und sich nur mittel-

Familien- und unternehmensverbundene stiftungen

Die Stiftung erwacht aus

ihrem Dornröschenschlaf

Bei der Familienstiftung stehen

im Stiftungszweck die Interessen

einer oder mehrerer Familien im

Vordergrund. Steuerrechtlich gelten

für Familienstiftungen Sonderregelungen

im Hinblick auf die Erbersatzsteuer.

Liegt der Schwerpunkt

auf der unternehmensverbundenen

Stiftung, so handelt es sich entweder

um eine sogenannte Unternehmensträgerstiftung

oder um eine

Beteiligungsträgerstiftung. Denkbar

ist auch die Rechtsform einer

Stiftung und Co. KG.

Wer sich mit dem Gedanken an die

Gründung einer Stiftung trägt,

sollte auf jeden Fall fachkundigen

Rat in Anspruch nehmen, auch wenn nur

Frank Neumann

Fachanwalt für Arbeitsrecht

in der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

bar auf ein Leistungsentgelt auswirken.

Zielvereinbarungen unterliegen nunmehr

nahezu durchgehend der AGB-Kontrolle. Es

gelten deshalb auch die durch das Bundesarbeitsgericht

bereits ausgeurteilten Grundsätze:

Soweit ein Bonus unter einem Freiwilligkeitsvorbehalt

steht, ist dieser unwirksam,

wenn zugleich der Eindruck erweckt wird,

dass ein Anspruch auf den Bonus besteht

(Unklarheitenregel). Dies führt nicht zur Unwirksamkeit

der verbleibenden Bonusregelung.

Eine Regelung, nach der die Bonuszahlung

entfällt, wenn der Arbeitnehmer nicht

zum 31.03. des Folgejahres in dem Arbeits-

horst hermann Jansen

Fachanwalt für Steuerrecht

und vereidigter Buchprüfer

in der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

wenige Paragraphen des BGB für die Stiftung

einschlägig sind (§§ 80 bis 88 BGB).

Die Stiftung ist keine Gesellschaftsform als

Zusammenschluss von Personen, sondern

letztlich die Verselbstständigung eines sogenannten

Sondervermögens. Die Stiftung erlangt

Rechtsfähigkeit mit der Genehmigung

durch den Regierungspräsidenten. Eine

Untergrenze für den Wert des gestifteten

Vermögens ist gesetzlich nicht vorgeschrie-

verhältnis steht, benachteiligt den Arbeitnehmer

unangemessen in seiner Berufsfreiheit,

wenn nicht feststeht, dass und in welcher

Höhe der Arbeitnehmer einen Bonus erhält.

Bei einem Bonus, der mehr als 25 %

der Gesamtvergütung ausmacht, ist es kaum

interessengerecht, dem Arbeitnehmer einen

solchen wesentlichen Teil seiner Vergütung

aufgrund einer Stichtagsregelung vorzuenthalten.

Eine in allen Punkten wirksame und ggf. widerrufbare

Zielvereinbarung umfasst stets

folgende Punkte, wobei die Zielvereinbarung

ausdrücklich nur für ein Kalenderjahr

zu schließen ist. Zudem muss eine Besprechungspflicht

für das kommende Jahr niedergeschrieben

werden:

Die Ziele müssen glasklar definiert und

auch für einen außenstehenden Dritten

ohne Weiteres verständlich sein.

Die Ziele müssen realistisch und machbar

sein.

Die Berechnungsmodalitäten müssen klar

verständlich und zuverlässig sein.

Die Bezugsgrößen müssen klar definiert

sein.

Die Zielvereinbarung sollte nicht mehr als

25 % des Grundlohnes ausmachen.

ben. Er sollte aber nicht unter 50.000,00 €

liegen. Es gibt eine Reihe von Argumenten

für eine frühzeitige lebzeitige Errichtung

der Stiftung, auch wenn man eine Stiftung

ohne Weiteres per letztwilliger Verfügung

von Todes wegen gründen kann. Für die

lebzeitige Stiftung spricht die Möglichkeit

für den Stifter, auf Aufbau und Zusammensetzung

der für die Stiftung maßgeblichen

Organe Einfluss nehmen zu können. Hinzu

kommen steuerliche Vorteile. Wichtig ist im

Hinblick auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes

die Überlegung, dass ein

vom Erblasser nicht ausgeschöpfter Sonderausgabenabzugsbetrag

nicht auf seine

Erben übergeht. Es empfiehlt sich also eine

rechtzeitige Errichtung der Stiftung, damit

man noch die entsprechenden steuerlichen

Vorteile selbst nutzen kann. Da der Stifter

üblicherweise das Ergebnis seiner Aktivitäten

sehen und vor allem gestalten und

beeinflussen möchte, sollte er sich darüber

beraten lassen, wie er Stiftungszweck, Stiftungsvermögen

und Stiftungsorganisation

strukturieren will.


Neu in Bergisch Gladbach –

das D+H Beraterhaus

Ihr Team im Beraterhaus:

Gert Conrads

Christiane Fuhsy

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sabine Kierdorf

Lothar heister

Steuerberatung

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48

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt Steuern

GL&Lev kontakt 02/10

hier geht es um die wirtschaftliche Zuordnung

Eigenkapitalersetzende

Darlehen sind abzuzinsen

Von LoTHAR HEiSTER

Unverzinste Gesellschafterdarlehen

sind abzuzinsen, sofern deren

Laufzeit am Bilanzstichtag mehr als

zwölf Monate beträgt. Das gilt nach

einer aktuellen Entscheidung des

Bundesfinanzhofs auch dann,

wenn sie eigenkapitalersetzenden

Charakter haben und für unbestimmte

Zeit gewährt werden.

Zwar muss bei einem Kredit ohne feste

Laufzeit stets mit der fristgerechten

Kündigung gerechnet werden. Doch

das Gebot der Abzinsung beruht auf der

typisierenden Vorstellung, dass eine erst in

der Zukunft zu erfüllende Verpflichtung den

Schuldner weniger belastet als eine sofortige

Leistungspflicht. Bei unbefristeten Verbindlichkeiten

ist ungeachtet einer formalen

Kündigungsmöglichkeit darauf abzustellen,

welche Laufzeit sich nach den Umständen

des Einzelfalles ergibt.

Der Bundesfinanzhof machte deutlich, dass

das Abzinsungsgebot auch bei Verbindlichkeiten

einer Kapitalgesellschaft gegenüber

ihrem Gesellschafter gilt. Der Aufschub der

Rückzahlungspflicht mindert die Belastung

des Darlehensnehmers nämlich nicht anders

als beim Kredit von einem Dritten. Irrelevant

ist, ob das Gesellschafterdarlehen

eigenkapitalersetzend ist, weil es für die

Kapitalgesellschaft Fremdkapital darstellt.

Obwohl unentgeltliche Leistungen des Gesellschafters

in der Regel nicht unmittelbar

gewinnwirksam werden, darf der Gesetzgeber

zunächst eine Erhöhung des GmbH-

Gewinns vornehmen. Die Abzinsung dient

vielmehr der Verteilung des Zinsaufwands

nach Maßgabe einer wirtschaftlichen Zuordnung.

Regelmäßige Arbeitsstätten bei

Zuständigkeit für mehrere Niederlassungen

Erstreckt sich die Zuständigkeit eines Gebietsmanagers

auf mehrere Niederlassungen

des Arbeitgebers, sind die einzelnen

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

Filialen regelmäßige Arbeitsstätten. Das gilt

nach einem Finanzgerichtsurteil auch dann,

wenn die Orte in unregelmäßigen Zeitabständen,

aber mit einer gewissen Nachhaltigkeit

aufgesucht werden.

Für das Merkmal der Nachhaltigkeit ist es

unerheblich, dass die Arbeitsstätten nicht

immer in demselben zeitlichen Umfang aufgesucht

werden. Entscheidend ist vielmehr,

dass der Arbeitnehmer bei jeder ihm zugeordneten

Filiale fortdauernd immer wieder

vor Ort sein muss. Eine Einsatzwechseltätigkeit

liegt insoweit nicht vor.

Somit kommt für die Fahrt von der Wohnung

zur ersten am Arbeitstag aufgesuchten

Filiale und für die Heimfahrt von

der zuletzt aufgesuchten Niederlassung

lediglich die Entfernungspauschale zum

Ansatz. Zwar muss der Arbeitnehmer aufgrund

des räumlich ausgedehnten Tätigkeitsbereichs

ähnlich beweglich sein wie

bei einer Einsatzwechseltätigkeit. Dennoch

hat der Gesetzgeber keine entsprechende

Differenzierung vorgenommen, sondern

den Werbungskostenabzug bei einer vorhandenen

regelmäßigen Arbeitsstätte pauschaliert

geregelt.

Hinweis:

Fahrten zwischen den einzelnen Arbeitsstätten

und Fahrten zu anderen Tätigkeitsorten

können nach Dienstreisegrundsätzen

geltend gemacht werden.

Umsatzsteuerpflicht bei Fahrzeugüberlassung

an Handelsvertreter

Nicht nur Leistungen gegen Geldzahlung,

sondern auch tauschähnliche Vorgänge unterliegen

der Umsatzsteuer. Daher unterliegt

die unentgeltliche Fahrzeugüberlassung

an den Handelsvertreter der Steuerpflicht,

wenn dieser das Kfz für Zwecke seiner

Vertretertätigkeit und für private Fahrten

verwenden darf. Es kommt zu einem tauschähnlichen

Umsatz bei der Pkw-Verwendung

für den nichtunternehmerischen

Bereich. Dies ist vergleichbar mit einer Pkw-

Überlassung des Arbeitgebers an seinen

Mitarbeiter zur privaten Nutzung. Diese

Nutzungsüberlassung stellt Entgelt für die

Arbeitsleistung dar.

Nur wenn ein Verbot der Nutzung für private

Zwecke hinreichend überwacht wird,

handelt es sich um eine nicht steuerbare

Beistellung zu den vom Handelsvertreter an

den Unternehmer erbrachten Leistungen.

Eine solche Beistellung liegt vor, wenn

einem anderen Unternehmer ein Gegenstand

ausschließlich zu dem Zweck überlassen

wird, damit der Berechtigte ihn zur

Ausführung der Leistung nutzt und eine anderweitige

Verwendung aufgrund von Vereinbarung

und tatsächlicher Handhabung

ausgeschlossen ist.

Bei einer privaten Nutzungsmöglichkeit

liegt folglich immer ein steuerbarer und

steuerpflichtiger Umsatz vor. Als Wert ist

von den entstandenen Pkw-Kosten auszugehen.

Der Unternehmer hat in diesem Fall

einen umsatzsteuerbaren und umsatzsteuerpflichtigen

Umsatz und einen in gleicher

Höhe entstandenen Vorsteuerabzug. Der

Handelsvertreter hat zwar den Umsatz zu

versteuern, die Vorsteuer aus den Pkw-

Kosten kann er jedoch steuerlich nicht geltend

machen, da es sich um Privataufwand

handelt.

Schuldübernahme ist keine

außergewöhnliche Belastung

Die Übernahme der Schulden eines erwachsenen

Kindes sind keine außergewöhnlichen

Belastungen für die zahlenden Eltern.

Es fehlt die rechtliche Verpflichtung, für diese

Schulden aufzu-kommen. Eltern haben

ihren Kindern gegenüber zwar angemessenen

Unter-halt zu zahlen. Die Unterhaltspflicht

entfällt aber dann, wenn ein volljähriges

Kind eine selbständige Lebensstellung

erreicht hat. Die Allgemeinheit erwartet

nicht, dass Eltern derartige Schulden für ihr

über einen eigenen Hausstand verfügendes

volljähriges Kind begleichen würden.


Neu in Bergisch Gladbach:

Das D+H Beraterhaus

nicht nur für Steuerfragen.

Mit Empfang, Konferenz-

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Und der Chef hängt die

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manch Kopfzerbrechen

dazu. Und manches

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das neue Beraterhaus

von Dedi + Heister

arbeitet bereits auf

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in Bergisch Gladbach, schräg

gegenüber dem Marienkranken-haus, den

Ton angibt. Hier haben Wirtschaftsprüfer

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Umfangreiches Wissen in einem

Pool, so kann individuelle Beratung optimal

gestaltet werden. Eine Idee von Lothar Hei-

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GL&Lev kontakt Steuern

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Wir verstehen die eigentümliche Sprache der Gesetze. Wir

haben wichtige Vergleichsfälle zur Hand und bieten Ihnen

umfassende und effi ziente Lösungsmöglichkeiten an.

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bei GL+LEV Kontakt ist. Als sein altes Büro

an der Hauptstraße zu eng wurde, suchte

und fand er eine neue Bleibe in einem nagelneuen

Drei-Häuser-Komplex, in dem er

mit seinen Mitarbeitern und Kollegen fast

die komplette untere Etage belegt. Eigenständige

Beratungsunternehmen nutzen

hier 21 Räume mit rund 25 Personen. Alle

Unternehmen kooperieren und nutzen Synergien

zum Wohle der Mandanten. Das ist

das Neue in diesem Beraterhaus.

In der Laurentiusstraße 44 bis 46 finden

Lösungssuchende Hilfe in Steuerfragen,

betriebswirtschaftlicher Beratung,

Vermögensberatung und Rechtsberatung

(in Kooperation mit Anwälten). Lothar Heister

sagt:“Unsere Philosophie heißt: Umfassende

Beratung in viele Richtun-gen.“

Wobei er die Mandanten des D+H Beraterhauses

klar umschreibt: Inhaber geführte

Unternehmen und Personen mit Kapitalvermögen

und/oder Vermietungsobjekten.

Ihnen will das Beraterhaus fachlich, kompetent

und kreativ zur Seite stehen in einer

„Wohlfühl-Atmosphäre“ (Heister), die Ruhe,

Sicherheit und Vertrauen ausstrahlt. „Unsere

Mandanten sollen sich hier einfach gut aufgehoben

fühlen, nicht nur steuerlich.“ Mit

Blick ins Grüne ...Für die Innengestaltung

wurde fachmännischer Rat eingeholt. Die

Farbe Gelb ist da kein Zufall.

Noch ist nicht alles perfekt. Doch wer das

Gebäude heute betritt, spürt schon, dass

hier ein besonderer Spirit zu Hause ist.

Auch Fachanwälte für:

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49

Im Blickpunkt


50

Bergische Banken

erfolgreich

durch die Krise

Mit einem höchst zufriedenstellenden

Ergebnis für 2009 sind

die Volksbanken und Raiffeisenbanken

des Rheinisch-Bergischen

Kreises jüngst vor die Presse getreten.

Ihre Überzeugung: Trotz Krise

weiter auf Erfolgskurs.

die Bensberger Bank, die Raiffeisenbank

Kürten-Odenthal und

die VR-Bank Bergisch Gladbach-

Overath-Rösrath konnten aufgrund ihres

traditionellen Geschäftsmodells erfolgreich

punkten und Marktanteile hinzugewinnen.

Das insgesamt betreute Kundenvolumen

stieg überdurchschnittlich um 6,36 % auf

3.638 Millionen Euro. Die Vorstände der

drei Banken stellten übereinstimmend fest:

„Wir sind ein Stabilitätsfaktor im Kreis.“

Nicht zuletzt überwiesen sie an die Stadt-

und Gemeindekämmerer insgesamt 6,5 Mio.

Euro Steuergeld. Von Kreditklemme könne

grundsätzlich keine Rede sein. Im Gegenteil:

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen

Familiäre Probleme können selbst

ein gesundes Unternehmen in die

Krise bringen, wie folgendes

Beispiel zeigt.

handwerksmeister Hans B. leitet einen

Betrieb mit 5 Mitarbeitern, ist

100%ig ausgelastet, verheiratet und

wird steuerlich beraten. Plötzlich gerät die Partnerschaft

ins Schlingern, was dazu führt, dass

die Scheidung betrieben wird. Und jetzt?

Um die sich daraus ergebenden zeitlichen

und pekuniären Belastungen abzufedern,

wird mit dem die Trennung betreibenden

Partner eine Vereinbarung getroffen, über

einen Zeitraum von 18 Monaten einen

festen monatlichen Betrag zu zahlen.

Dieser Betrag scheint auf den ersten Blick

ausgewogen und tragbar zu sein, was sich

aber in der Folgezeit als schwerwiegende

Fehlbetrachtung herausstellt. Das Beharren

auf monatlicher Zahlung, verbunden mit der

Drohung, bei Nichtleistung die gerichtliche

Klärung zu betreiben und die sich dadurch

evtl. zusätzlich ergebenden Liquiditätsprobleme

führen zu einer Lage, die den Betrieb

GL&Lev kontakt 02/10

Zufrieden (v.l.): Johannes Berens (Kürten-Odenthal), Franz Hardy

(Bergisch Gladbach-Overath-Rösrath), Manfred Habrunner (Bensberg).

„Wir sind ein Kreditmotor für unsere Mitglieder

und Kunden.“ Das Kreditvolumen stieg im

Krisenjahr um 4,9 % auf 1.460 Mio. Euro.

Bemerkenswert: Während das Baugeschäft

im vergangenen Jahr bundesweit

eher rückläufi g war, erreichten die Genossenschaftsbanken

im Bergischen entgegen

dem Bundestrend eine Steigerung von 10

Prozent. Und auch im Wertpapiergeschäft

registrierten die Banker eine Steigerung.

Das Anlagevolumen erhöhte sich um 91

Mio. Euro auf 492 Mio. Euro. Das entspricht

einer Steigerung von 22,75 Prozent!

Und wie entwickelt sich das neue Jahr?

Von Helmut Hering

Wenn Privatprobleme

ein Unternehmen

plötzlich gefährden

zu zerstören droht. Der beratende SENIOR

erkennt schnell, dass betriebswirtschaftliche

Aspekte und damit die Erhaltung des Betriebes

samt aller Arbeitsplätze unbeachtet

geblieben waren.

Der Berater verschaffte sich daraufhin auf

der Basis vorliegender betriebswirtschaftlicher

Auswertungen und ergänzender

Informationen einen Überblick der wirtschaftlichen

Situation der Firma. Im nächsten

Schritt wurden die zu erwartenden

Einnahmen und Ausgaben erfasst. Hierzu

gehörten auch die zur privaten Lebens-

Franz Hardy über Kreditausfälle:

„Rhein-Berg ist eine strukturstarke

Region. Wir rechnen

zwar mit einem leichten Anstieg

der Kreditrisikovorsorge,

erwarten aber keine dramatische

Veränderung.“

Manfred Habrunner zur Zinsprognose:

„Wir rechnen mit einer

weiterhin sehr moderaten

Infl ationsrate von ca. 1,5 Prozent.

Mit einer geringen Leitzinsanhebung

wird erst im letzten

Quartal 2010 gerechnet.“

Und Johannes Berens ganz allgemein:

„Vielerorts werden auch in den Kreditinstituten

Arbeitsplätze abgebaut. Jede fünfte

Bank plant Streichungen. Die Genossenschaftsbanken

steuern auch hier gegen

den Trend. Wir haben die Arbeitsplätze um

immerhin zwölf auf 475 erhöht. Davon sind

43 Auszubildende.“

Alle drei Banker zusammen sind im

übrigen zu Recht stolz auf ihr Sozialengagement.

Mit Spendenmitteln in Höhe

von 373.000 Euro unterstützten sie 2009

Kunst, Kultur, Sport und caritative Einrichtungen

im Kreisgebiet. e.g.

führung benötigten Mittel. Ein gut durchdachter

Businessplan, verbunden mit einer

Liquiditätsplanung für die kommenden

zwölf Monate waren weitere Maßnahmen

auf dem Weg aus der Krise.

Innerhalb von sechs Monaten wurden

durch planmäßiges Vorgehen die vorhandenen

Engpässe beseitigt. Die Zahlungen

an den ehemaligen Partner konnten pünktlich

geleistet werden. Der Geschäftsbetrieb

wurde nicht länger durch die privat ausgelöste

Krise gestört.

Für den Berater wurde damit einmal mehr

sichtbar, wie die unzureichende Kenntnis

eigener, betriebswirtschaftlicher Daten und

Fakten ein Unternehmen gefährden kann.

Allerdings, ein Manko aus der steuerlichen

Beratung wurde auch im vorliegenden

Fall sichtbar: Zur Unternehmenssteuerung

benötigte Daten gehen um Monate verspätet

ein, aktive betriebswirtschaftliche Unterweisungen

unterbleiben und auf Existenz

bedrohende Ereignisse wird oft genug nicht

rechtzeitig hingewiesen. Hier genau ist ein

guter Ansatz für eine Kooperation mit

„SENIOREN BERATEN“.


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GL&Lev kontakt 02/10

51


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eine überörtliche Kanzlei mit Sitz in eine enge Verknüpfung mit den Be-

Leverkusen und Langenfeld. Fachanreichen des Bank- und Kapitalanlegerwaltschaften

und Schwerpunktbildung rechts sowie mit speziellen Fällen des

ältin für

recht

in den Bereichen Arbeitsrecht, Bank- Immobilienrechts. Frau Rechtsanwäl-

Fachanwältin für

Arbeitsrecht

und Kapitalanlegerrecht, Strafrecht

Familien- Strafrecht tin Stock hat daher den Fachanwalts-

d recht, Immobilienrecht, Fachanwältin für Strafrecht, allg. Zivilrecht lehrgang im Bank- und Kapitalanle-

nlegerrecht

Familienrecht

ienrecht Versicherungsrecht, Arbeitsrecht Zivilrecht sowie gerrecht erfolgreich absolviert.

A STOCK, LL.M. der Masters ANKE of TILLMANNS

Laws (LLM.) zeichnen DANIEL JUNKER

diese Kanzlei aus. Die Mandanten pro- Arbeitsrecht

fitieren von der hohen Spezialisierung Der Fachbereich Arbeitsrecht wird

der Anwälte und insgesamt mehr als 25 von Frau Rechtsanwältin Tillmanns

Jahren Berufserfahrung. Die jahrelange und Herrn Rechtsanwalt Junker be-

Erfahrung ermöglichte den Aufbau treut. Beide Rechtsanwälte haben hier

eines anspruchsvollen Mandanten- erfolgreich zur Erlangung von Spezialstamms,

der sich vor allem in der Bekenntnissen den Fachanwaltslehrgang

ratung und Vertretung von mittelstän- für Arbeitsrecht abgeschlossen. Die

dischen Unternehmen auszeichnet. Interessenvertretung umfasst sowohl

Arbeitgeber- als auch Arbeitnehmerinteressen,

wobei die Schwerpunkte

in Kündigungsschutzverfahren und in

der arbeitsrechtlichen Vertragsgestaltung

liegen.

Die Rechtsanwälte stellen ihren

Mandanten gemeinsames Wissen

in ausgewählten Fachbereichen zur

Verfügung. Die übergreifende, hohe

Spezialisierung und das gemeinsame

Know-How gewährleisten jedem

Mandanten eine qualitative Rechtsberatung.

Bewusst wurde jeder Fachbereich

der Kanzlei, auf deren Säulen die

Kanzlei aufgebaut ist, stets mit mindestens

zwei Anwälten besetzt.

Familienrecht

Der Fachbereich Familienrecht wird

durch die beiden Fachanwältinnen

für Familienrecht, Frau Rechtsanwältin

Stock und Frau Rechtsanwältin

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Goethestraße 3 I 51379 Leverkusen

Fon: 02171.94 02 50 I Fax: 02171.94 02 52

Hildener Straße 17 I 40764 Langenfeld

Fon: 02173.39 59 61 I Fax: 02173.39 59 62

kanzlei@kanzlei-stj.de I www.kanzlei-stj.de

Strafrecht

Ferner wird durch Frau Rechtsanwältin

Tillmanns als Fachanwältin für Strafrecht

und Herrn Rechtsanwalt Junker

erfahren der Fachbereich Strafrecht

bearbeitet. Sowohl die Strafverteidigung

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und Mitglieder. Selbstverständlich

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oder unter der Telefonnummer 0211 / 54 76 99 97.

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Ansprechpartner Leverkusen Wiesdorf Guido Otte 0214 / 83 03 38 81

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GL&Lev kontakt 02/10

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Im Blickpunkt


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Vorstandschef Wenning präsentierte die bilanz und seinen Nachfolger

Für die Bayer AG war 2009

eines der stärksten Jahre

Für den Bayer-Konzern war 2009

operativ eines der stärksten Jahre.

„Wir waren in einem schwierigen

Umfeld erfolgreich, und wir sind

optimistisch für die Zukunft“, sagte

Vorstandsvorsitzender Werner

Wenning auf der Bilanz-Pressekonferenz

in Leverkusen.

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen

Mit einem um Sondereinflüsse

bereinigten Ergebnis vor Zinsen,

Steuern und Abschreibungen

(EBITDA) von 6,472 Milliarden Euro erzielte

Bayer den dritthöchsten Wert der Unternehmensgeschichte.

Der Netto-Cashflow stieg

um 49 Prozent auf das Rekordniveau von

5,375 Milliarden Euro, so dass die Nettofinanzverschuldung

stärker als erwartet um

4,5 Milliarden auf 9,7 Milliarden Euro gesenkt

werden konnte.

Der Konzernumsatz sank um 5,3 Prozent

auf 31,168 (Vorjahr: 32,918) Milliarden Euro.

Währungs- und portfoliobereinigt (wpb.)

entsprach das einem Rückgang um 5,7 Prozent.

Während die Umsätze von HealthCare

und CropScience wpb. um 3,8 bzw. 2,5

Prozent stiegen und neue Rekordhöhen

erreichten, verzeichnete MaterialScience

konjunkturbedingt wpb. ein Minus von 24,7

Prozent. Für das laufende Jahr stellte Wenning

einen Anstieg von Umsatz und Ergebnis

in Aussicht.

„Unser ambitioniertes Ziel, den Ergebnisrückgang

gegenüber dem Rekordjahr 2008

auf 5 Prozent zu begrenzen, haben wir an-

GL&Lev kontakt 02/10

Stellten auf der Bilanz-Pressekonferenz (Bild unten) den

Geschäftsbericht des Jahres 2009 vor: Vorstandsvorsitzender

Werner Wenning (rechts) und sein designierter Nachfolger

Dr. Marijn Dekkers.

nähernd erreicht“, sagte Wenning weiter.

Im Segment Pharma stieg der Umsatz

um 4,4 (wpb. 4,8) Prozent auf 10,467 Milliarden

Euro. Dabei entwickelte sich das

Geschäft in den Regionen Asien/Pazifik und

Lateinamerika/Afrika/Nahost erfreulich, so

dass ein leichter Rückgang in Nordamerika

mehr als ausgeglichen werden konnte.

Das Geschäft mit hochwertigen Materialien

war im vergangenen Jahr erwartungsgemäß

durch die Auswirkungen der globalen

Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt.

Der Umsatz von MaterialScience reduzierte

sich um 22,8 (wpb. 24,7) Prozent auf 7,520

(9,738) Milliarden Euro. Das Geschäft mit

Rohstoffen für Schaumstoffe (Polyurethanes)

verzeichnete im Gesamtjahr ein Umsatzminus

von wpb. 27,4 Prozent. Bei den

hochwertigen Kunststoffen (Polycarbonates)

gingen die Erlöse um wb. 22,8 Prozent

zurück. Der Umsatz mit Rohstoffen für Lacke,

Klebstoffe und Spezialitäten (Coatings,

Adhesives, Specialties) lag wpb. um 19,5

Prozent unter Vorjahr.

An der robusten Geschäftsentwicklung

des vergangenen Jahres sollen sowohl die

Aktionäre als auch die Mitarbeiter beteiligt

werden. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen

der Hauptversammlung im April vor,

für 2009 eine unveränderte Dividende von

1,40 Euro je Aktie zu zahlen.

Für die weltweit 108.400 Mitarbeiter sind

allein im Rahmen des konzernweiten Short-

Term-Incentive-Programms über 460 Millionen

Euro an variablen Einmalzahlungen vorgesehen

– ein Betrag in der Größenordnung

der Vorjahre. „Darüber hinaus legen wir auch

weiterhin großes Gewicht auf die Sicherung

der Beschäftigung“, fügte Wenning hinzu. So

habe sich das Unternehmen im Dezember

2009 mit den Arbeitnehmervertretern auf einen

umfangreichen Pakt zur Beschäftigungssicherung

bis zum Jahr 2012 verständigt.

Die Vereinbarungen beinhalten trotz des

unsicheren wirtschaftlichen Umfelds unter

anderem eine Verlängerung des seit 1997

bestehenden Verzichts auf betriebsbedingte

Kündigungen um weitere drei Jahre.

Dies gilt für rund 23.000 Beschäftigte

in den Teilkonzernen und Servicegesellschaften

in Deutschland. „Wir nehmen unsere

Verantwortung gegenüber unseren

Mitarbeitern auch in schwierigeren Zeiten

sehr ernst“, sagte Wenning.

Der Vorstandsvorsitzende betonte, dass

das starke Jahr 2009 nicht ohne die Anstrengungen

der vergangenen Jahre möglich

gewesen wäre, in denen Bayer auf Innovation

und Wachstum ausgerichtet und

wettbewerbsfähig aufgestellt worden sei.

„Wir haben 2009 erfolgreich beendet

– und wollen künftig an die positiven Entwicklungen

der vorherigen Jahre anknüpfen“,

sagte Wenning. Für das Wachstum

haben wir Investitionen von 1,4 Milliarden

Euro in Sachanlagen vorgesehen. Für die

Forschung und Entwicklung steht wiederum

ein Budget von 2,9 Milliarden Euro zur

Verfügung“, sagte Wenning, der Bayer auf

einem erfolgreichen Weg sieht.


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