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BWL im Fokus 2002 - Alumni - LMU

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<strong>BWL</strong> <strong>im</strong> <strong>Fokus</strong> <strong>2002</strong>/03<br />

Fakultät für Betriebswirtschaft • Munich School of Management<br />

Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität München


Impressum<br />

Herausgeber: Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität München<br />

Redaktion: Dr. Anke Jaros-Sturhahn, <strong>LMU</strong><br />

Dipl.-Kffr. Claudia Maier-Moritz, <strong>LMU</strong><br />

Textchef/Lektorat: Gabriele Krieg M. A., München<br />

Gestaltung: Dipl. Grafik-Designerin Kerstin Elger, ARTpunkt<br />

Bilder: Dipl. Grafik-Designerin Kerstin Elger, ARTpunkt<br />

Pressestelle, <strong>LMU</strong> München<br />

Berichtszeitraum: Januar <strong>2002</strong> – März 2003<br />

Erscheinungstermin: Juli 2003<br />

© 2003 by Fakultät für Betriebswirtschaft • Munich School of Management • Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität München<br />

Alle Rechte an dieser Ausgabe, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, alle Arten der Speicherung, der Vervielfältigung und der Wiedergabe sind vorbehalten.<br />

Für eventuell fehlerhafte Angaben und eintretende Änderungen wird keine Haftung übernommen.<br />

Inhalt<br />

Editorial ................................................................................................................................................................... 5<br />

Die Fakultät <strong>im</strong> Überblick .......................................................................................................................... 6<br />

Die Fakultät <strong>im</strong> Wandel der Zeit ............................................................................................................ 8<br />

<strong>Alumni</strong> .................................................................................................................................................................... 10<br />

Forschung ............................................................................................................................................................. 14<br />

Auszeichnungen .............................................................................................................................. 14<br />

Publikationen .................................................................................................................................... 16<br />

Forschungsstudium ......................................................................................................................... 22<br />

Promotionen .......................................................................................................................................... 23<br />

Habilitationen ......................................................................................................................................... 26<br />

Drittmittelprojekte ............................................................................................................................... 28<br />

Lehre ............................................................................................................................................................................. 31<br />

Facts & Figures ................................................................................................................................. 31<br />

Studiendekan .................................................................................................................................... 32<br />

ODEON und CDTM ........................................................................................................................ 33<br />

Außergewöhnliche Lehrveranstaltungen ............................................................................ 35<br />

Absolventen .......................................................................................................................................... 37<br />

Auszeichnungen ............................................................................................................................... 40<br />

Events ........................................................................................................................................................................... 41<br />

VHB-Tagung ............................................................................................................................................ 41<br />

Tagungen und Vortragsreihen ..................................................................................................... 43<br />

Internationales ..................................................................................................................................................... 47<br />

Wissenswertes .................................................................................................................................................... 50<br />

Rektor auf Reformkurs ............................................................................................................... 50<br />

Persönlichkeiten ................................................................................................................................ 51<br />

Ankündigungen .................................................................................................................................... 54<br />

Ansprechpartner ................................................................................................................................. 56


Editorial<br />

Prof. Dr. Anton Meyer<br />

Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

Liebe Studierende, Mitarbeiter, Ehemalige,<br />

Förderer und Freunde der Fakultät,<br />

Bildung und Forschung sind <strong>im</strong> zunehmenden<br />

globalen Wettbewerb von herausragender Bedeutung.<br />

Gleichzeitig stehen Universitäten und Fakultäten<br />

mit steigender Globalisierung nicht nur mit ihren<br />

nationalen Konkurrenten, sondern auch <strong>im</strong>mer mehr<br />

mit Universitäten und Business Schools aus aller<br />

Welt <strong>im</strong> Wettbewerb.<br />

Auf der Basis erstklassiger Lehr- und Forschungsleistungen,<br />

einem beachtlichen Netz an ausländischen<br />

Partneruniversitäten, eingebettet in die Universitas<br />

der <strong>LMU</strong> und die Vorzüge des Wirtschafts-, Wissenschafts-,<br />

Kultur- und Freizeitstandortes München,<br />

steht die Fakultät für Betriebswirtschaft dabei nicht<br />

schlecht da.<br />

Für die Zukunft erwarten wir durch unsere in Planung<br />

befindlichen Bachelor- und Masterstudiengänge mit<br />

direkter Bewerbung und Auswahl der Studierenden<br />

durch die Fakultät noch weitere Verbesserungen.<br />

Entschieden wird dieser globale Wettbewerb zunehmend<br />

nicht nur auf der Leistungsseite, sondern vor<br />

allem auch auf der Kommunikationsseite – getreu<br />

dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“. Diese<br />

Erstausgabe unserer Fakultätszeitschrift wird dazu<br />

einen wichtigen Beitrag leisten.<br />

Ein weiterer wichtiger Baustein beruht auf einem<br />

Potenzial, das wir bislang noch nicht richtig ausgeschöpft<br />

haben: unsere Ehemaligen, die circa<br />

20.000 Absolventen unserer Fakultät (bzw. diverser<br />

Vorläufer), die in den vergangenen 55 Jahren seit<br />

1948 unsere Fakultät als Diplomkaufleute, Diplomhandelslehrer,<br />

Diplomwirtschaftsgeographen, frisch<br />

gebackene Doktoren, Privatdozenten oder Professoren<br />

verlassen haben. Aus diesem Potenzial ein<br />

lebendiges und kommunikatives Netz zu knüpfen,<br />

das möglichst viele Ehemalige untereinander,<br />

mit der Fakultät und ihren aktuellen Mitgliedern<br />

sowie deren Förderern zum wechselseitigen Nutzen<br />

verbindet, ist eines unserer wichtigsten aktuellen<br />

Projekte.<br />

Mit der Gründung des <strong>Alumni</strong>-Netzes und unserem<br />

ersten Fakultätstag am 12. Juli 2003 haben wir dazu<br />

den Grundstein gelegt.<br />

Mehr dazu lesen Sie auf den folgenden Seiten der<br />

ersten Ausgabe unserer Zeitschrift <strong>BWL</strong> <strong>im</strong> <strong>Fokus</strong>.<br />

Viel Spaß bei der Lektüre wünsche ich Ihnen als<br />

Dekan <strong>im</strong> Namen der gesamten Fakultät.<br />

Ihr<br />

Anton Meyer<br />

5


6 7<br />

Die Fakultät<br />

<strong>im</strong> Überblick<br />

Alle Fachrichtungen<br />

Rechnungswesen und Prüfung<br />

Management <strong>im</strong> Gesundheitswesen<br />

Prof. Leidl<br />

Prof. Ballwieser<br />

Wirtschaftsgeographie<br />

Prof. Haas<br />

Innovationsforschung<br />

Prof. Harhoff<br />

Risikoforschung und Versicherungswirtschaft<br />

Prof. Helten<br />

Wirtschaftsinformatik und Neue Medien<br />

Prof. Hess<br />

Tourismusforschung<br />

Prof. Job<br />

Strategische Unternehmensführung<br />

Prof. Kirsch<br />

Produktionswirtschaft und Controlling<br />

Prof. Küpper<br />

(voraussichtlich ab September 2003)<br />

Marketing<br />

Prof. Meyer<br />

Bankwirtschaft<br />

Prof. Meyer zu Selhausen<br />

Information, Organisation und Management<br />

Prof. Picot<br />

Kapitalmarktforschung und Finanzierung<br />

Prof. Rudolph<br />

Empirische Forschung und Unternehmensplanung<br />

Prof. Schwaiger<br />

Wirtschafts- und Sozialpädagogik<br />

N. N.<br />

Steuerlehre und Steuerrecht<br />

Prof. Theisen<br />

Wirtschaft und Gesellschaft Japans<br />

Prof. Waldenberger<br />

Fakultät für Betriebswirtschaft • Munich School of Management<br />

Die Fakultät stellt sich vor<br />

Die Professoren einmal ganz anders<br />

Von links nach rechts:<br />

Reihe vorne: Anton Meyer, Bernd Rudolph, Arnold Picot, Hans-Ulrich Küpper, Wolfgang Ballwieser, Manfred Schwaiger<br />

Reihe Mitte: Hermann Meyer zu Selhausen, Werner Kirsch, Manuel René Theisen, Franz Waldenberger, Eberhard Witte, Hans-Dieter Haas<br />

Reihe hinten: Dietmar Harhoff, Hubert Job, Elmar Helten, Thomas Hess<br />

Die Fakultät ist besonders stolz auf ihre derzeit<br />

16 Professoren, die ein sehr breites Spektrum<br />

der Betriebswirtschaft vertreten. Die Bandbreite<br />

reicht dabei von den klassischen Disziplinen<br />

bis hin zu besonders innovativen Forschungsausrichtungen,<br />

die sich auch in der Lehre wider-<br />

spiegeln. Durch ihre herausragende fachliche<br />

Kompetenz, ihre hohe Reputation sowohl in<br />

der Wissenschaft als auch in der Praxis und ihre<br />

Persönlichkeit prägen sie die Fakultät in besonderem<br />

Maße. Nicht zuletzt verdanken wir ihnen<br />

den guten Ruf unserer Fakultät.<br />

Die Professoren<br />

auf der zweitägigen<br />

Strategieklausur<br />

am Ammersee<br />

<strong>im</strong> Oktober <strong>2002</strong>


8 9<br />

Die Fakultät <strong>im</strong> Wandel der Zeit<br />

Geschichte der Fakultät<br />

Prof. Dr. Hans-Dieter Haas, Wirtschaftsgeographie<br />

1974<br />

und Internationale Wirtschaftsräume<br />

Prof. Dr. Dres. h. c. Werner Kirsch,<br />

Strategische Unternehmensführung<br />

Gründung der Fakultät<br />

Prof. Dr. Elmar Helten, Betriebswirtschaftliche<br />

Risikoforschung und Versicherungswirtschaft<br />

Prof. Dr. Hermann Meyer zu Selhausen, Bankwirtschaft<br />

1975<br />

1979<br />

Im Zuge der Neuaufteilung der Staatswirtschaftlichen Fakultät entsteht die Fakultät für Betriebswirtschaft.<br />

Die Gründung der Fakultät erfolgte mit folgenden Professoren:<br />

- Prof. Dr. Johannes Baumgardt, emeritiert 1995<br />

- Prof. Dr. Enno Biergans, emeritiert 1995<br />

- Prof. Dr. Friedrich Hanssmann, emeritiert 1994<br />

- Prof. Dr. Dr. h. c. Edmund Heinen († 1996), emeritiert 1987<br />

- Prof. Dr. Werner Kirsch / Lehrstuhlvertretung<br />

- Prof. Dr. Eugen Leitherer, emeritiert 1996<br />

Prof. Dr. Jürgen Schmude, Wirtschaftsgeographie (bis 1998)<br />

Prof. Dr. Stephan Schrader († Juli 1997), Innovationsforschung und Technologiemanagement<br />

Prof. Dr. Anton Meyer, Marketing<br />

Prof. Dr. Bernd Rudolph, Kapitalmarktforschung und Finanzierung<br />

Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser,<br />

Rechnungswesen und Prüfung<br />

Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper,<br />

Produktionswirtschaft und Controlling<br />

Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot,<br />

Information, Organisation und Management<br />

1985<br />

1987<br />

1988<br />

1990<br />

1992<br />

Einführung der Orientierungsphase<br />

1993<br />

- Prof. Dr. Karl Oettle, emeritiert 1994<br />

- Prof. Dr. Karl Ruppert, emeritiert 1991<br />

- Prof. Dr. Georg Walterspiel († 1999), emeritiert 1984<br />

- Prof. Dr. Eberhard Witte, emeritiert 1996<br />

- Prof. Dr. Robert Wittgen († 1980)<br />

- Prof. Dr. Klaus v. Wysocki, emeritiert 1993<br />

1994<br />

Prof. Dr. Reiner Leidl, Gesundheitsökonomie und Management <strong>im</strong> Gesundheitswesen (voraussichtlich ab September 2003)<br />

Die Fakultät blickt auf eine lange Historie zurück.<br />

Ihre Geschichte ist dabei von einem dynamischen<br />

Wandlungsprozess gekennzeichnet. Bereits<br />

<strong>im</strong> Jahre 1826 wurde die Staatswirtschaftliche<br />

Fakultät in München gegründet. Ab 1948 begann an<br />

dieser Fakultät die Ausbildung der Diplomkaufleute<br />

und Diplomhandelslehrer, die zuvor ihren Platz an der<br />

Technischen Hochschule in München hatten.<br />

Prof. Dr. Thomas Hess, Wirtschaftsinformatik und Neue Medien<br />

Prof. Dr. Hubert Job, Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung<br />

Prof. Dietmar Harhoff, Ph. D., Innovationsforschung und Technologiemanagement<br />

Prof. Dr. Manfred Schwaiger, Empirische Forschung und Unternehmensplanung<br />

Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen,<br />

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Steuerrecht<br />

Prof. Dr. Peter F. E. Sloane,<br />

Wirtschafts- und Sozialpädagogik (bis 2000)<br />

1996<br />

In-Kraft-Treten der Credit Point-basierten Prüfungsordnungen<br />

1997<br />

1998<br />

1999<br />

Einführung des postgradualen Studiums Betriebswirtschaftliche Forschung (MBR)<br />

2000<br />

Kurz danach entwickelte sich das Studium der Betriebswirtschaftslehre<br />

zum Massenstudium. Die<br />

Zahl der Betriebswirtschaftsstudenten betrug <strong>im</strong><br />

Wintersemester 1949/50 noch 746 und schnellte<br />

bis 1959/60 auf 2.500 hoch. Parallel dazu<br />

erhöhte sich die Zahl der Lehrstühle.<br />

2001<br />

2003<br />

Gründung des <strong>Alumni</strong>-Netzes


10 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

11<br />

<strong>Alumni</strong>-Verbund der Fakultät<br />

für Betriebswirtschaft<br />

Ein <strong>Alumni</strong>-Netz verbindet ehemalige Studenten,<br />

Studierende, Unternehmen und Förderer untereinander<br />

und mit ihrer Fakultät. Ziel ist, den<br />

Kontakt zwischen der Fakultät und ihren Studierenden<br />

über die Dauer des Studiums hinaus zu<br />

festigen und über den kontinuierlichen Austausch<br />

zwischen Theorie und Praxis eine langfristige<br />

Win-Win-Situation zu schaffen.<br />

Das <strong>Alumni</strong>-Konzept der Fakultät basiert auf<br />

zwei Säulen: dem neu gegründeten <strong>Alumni</strong>-Netz der<br />

Fakultät für Betriebswirtschaft und zahlreichen bereits<br />

bestehenden Lehrstuhl-<strong>Alumni</strong>-Vereinen. Die<br />

einzelnen Vereine bilden insgesamt einen Verbund,<br />

der eine interessante Plattform für unsere Ehemaligen<br />

bereitstellt.<br />

Das <strong>Alumni</strong>-Netz der Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

bietet unseren Ehemaligen neue Optionen, da es<br />

lehrstuhlübergreifende allgemeine Informations- und<br />

Koordinationsaufgaben übern<strong>im</strong>mt, die sich an eine<br />

größere Zielgruppe richten.<br />

In seinen Publikationsmedien stellt es Informationen<br />

bereit, die für alle Ehemaligen interessant sind und<br />

nicht unbedingt in engem Zusammenhang mit den<br />

studierten „Speziellen“ stehen. Als Koordinationsstelle<br />

kann das <strong>Alumni</strong>-Netz Ehemalige untereinander<br />

oder mit Lehrstuhlmitarbeitern in Verbindung bringen.<br />

Weiterhin organisiert das <strong>Alumni</strong>-Netz der Fakultät<br />

Veranstaltungen wie den Fakultätstag und unterstützt<br />

<strong>Alumni</strong> bei der Organisation eigener Veranstaltungen.<br />

Die Stärke der Lehrstuhl-<strong>Alumni</strong>-Vereine liegt zum<br />

einen in ihrem spezifischen, fachbezogenen Informationsangebot.<br />

Zum anderen ermöglicht die potenziell<br />

kleinere Gruppe eine engere Bindung untereinander<br />

und zum jeweiligen Professor.<br />

Die Lehrstuhl-<strong>Alumni</strong>-Vereine und das <strong>Alumni</strong>-Netz<br />

der Fakultät für Betriebswirtschaft bieten damit<br />

gemeinsam ein interessantes Angebot, das sich<br />

ergänzt und vielfältige Informations- und Kontaktmöglichkeiten<br />

eröffnet. Der modulare Aufbau ermöglicht<br />

es den Ehemaligen, ihr persönliches <strong>Alumni</strong>-<br />

Portfolio zusammenzustellen.<br />

<strong>Alumni</strong>-Netz der Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

<strong>im</strong> Mittelpunkt des <strong>Alumni</strong>-Verbundes<br />

wigeo-alumni<br />

PuCnet <strong>Alumni</strong><br />

Leistungen des <strong>Alumni</strong>-Netzes<br />

Fakultätstag<br />

Fakultätszeitschrift „<strong>BWL</strong> <strong>im</strong> <strong>Fokus</strong>“<br />

Regelmäßiger Newsletter<br />

Absolventenbuch<br />

Auftragsforschung<br />

Vorträge<br />

Regelmäßiger Erfahrungsaustausch<br />

Und noch vieles mehr ...<br />

ODEON<br />

WIM-<strong>Alumni</strong><br />

Arbeitskreis für<br />

Unternehmensführung<br />

<strong>Alumni</strong>-Netz der Fakultät<br />

für Betriebswirtschaft<br />

KMF-Graduates<br />

Förderverein des<br />

CDTM<br />

Bankers <strong>Alumni</strong><br />

Network<br />

EFOnetwork<br />

FGM<br />

Marketing <strong>Alumni</strong><br />

Kontakt<br />

<strong>BWL</strong>-<strong>Alumni</strong>-Office<br />

Dr. Anke Jaros-Sturhahn<br />

Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität<br />

Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

Ludwigstraße 28 VG / EG<br />

80539 München<br />

Telefon: (0 89) 21 80 - 32 61<br />

E-Mail: alumni@bwl.uni-muenchen.de<br />

www.alumni.bwl.uni-muenchen.de


12 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

13<br />

<strong>Alumni</strong>-Vereine der Lehrstühle<br />

Arbeitskreis für Unternehmensführung e. V.<br />

Lehrstuhl für Strategische Unternehmensführung,<br />

Prof. Dr. Dres. h. c. Werner Kirsch<br />

Regelmäßige Treffen zum unternehmerischen und<br />

wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch<br />

claudia.lusch@unternehmensfuehrung.net<br />

www.unternehmensfuehrung.net<br />

EFOnetwork<br />

Seminar für Empirische Forschung und Unternehmensplanung,<br />

Prof. Dr. Manfred Schwaiger<br />

Regelmäßiger Erfahrungsaustausch,<br />

Mitgliederversammlung, Sommerfest<br />

www.efoplan.bwl.uni-muenchen.de/efonetwork_ev.asp<br />

Förderverein des CDTM<br />

Center for Digital Technology and Management<br />

Vortragsreihen, Newsletter, CDTM, Bar-of-the-Month<br />

franz@cdtm.de<br />

www.cdtm.de<br />

ODEON – Gesellschaft für Innovation<br />

und Entrepreneurship<br />

INNO-tec / ODEON, Prof. Dietmar Harhoff, Ph. D.<br />

Vorträge, Newsletter<br />

treptow@bwl.uni-muenchen.de<br />

www.inno-tec.de<br />

wigeo-alumni<br />

Institut für Wirtschaftsgeographie,<br />

Prof. Dr. Hans-Dieter Haas<br />

Halbjährliche <strong>Alumni</strong>-Treffen, Newsletter<br />

wigeo-alumni@bwl.uni-muenchen.de<br />

www.wigeo.bwl.uni-muenchen.de/alumni<br />

Bankers <strong>Alumni</strong> Network e. V.<br />

Seminar für Bankwirtschaft,<br />

Prof. Dr. Hermann Meyer zu Selhausen<br />

Vorträge, Absolventenfeier, <strong>Alumni</strong>-Treffen<br />

bank@bwl.uni-muenchen.de<br />

www.bankersalumni.de<br />

FGM – Fördergesellschaft Marketing e. V.<br />

Institut für Marketing,<br />

Prof. Dr. Anton Meyer<br />

Münchener Marketing-Symposium, FGM-Jahresbericht,<br />

FGM-aktuell, Absolventenbörse, Projektseminare etc.<br />

hochstetter@bwl.uni-muenchen.de<br />

www.marketingworld.de<br />

KMF-Graduates<br />

Seminar für Kapitalmarktforschung und Finanzierung,<br />

Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

Jahresfestveranstaltung, Kapitalmarkt-Kolloquien,<br />

Newsletter<br />

kmf-graduates@bwl.uni-muenchen.de<br />

www.kmf.bwl.uni-muenchen.de/graduates<br />

PuCnet <strong>Alumni</strong><br />

Institut für Produktionswirtschaft und Controlling,<br />

Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Symposien und Vorträge, Newsletter „PuCnews“<br />

friedl@bwl.uni-muenchen.de<br />

www.controlling.bwl.uni-muenchen.de<br />

WIM-<strong>Alumni</strong><br />

Seminar für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien,<br />

Prof. Dr. Thomas Hess<br />

WIM-Newsletter, soziale Aktivitäten in Planung<br />

uenlue@bwl.uni-muenchen.de<br />

www.wi.bwl.uni-muenchen.de/alumni/alumni_konzept.asp<br />

Was ist ein <strong>Alumni</strong>-Netz?<br />

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Eberhard Witte regt zum Nachdenken an<br />

Die <strong>Alumni</strong>-Bewegung kommt heute aus<br />

Amerika. Aber sie hat europäische Wurzeln. Der<br />

Alumnus, die Alumna und – alle zusammen – die<br />

<strong>Alumni</strong> genossen den Vorzug höherer Bildung in<br />

einer klösterlichen oder fürstlichen Lehranstalt<br />

(Alumnat). Auch die Fortbildung wurde bereits<br />

<strong>im</strong> Mittelalter gepflegt. Nicht nur der Unterricht,<br />

sondern meist auch Wohnung und Kost waren<br />

unentgeltlich. Deshalb waren die Zöglinge ein<br />

Leben lang der Bildungseinrichtung verbunden.<br />

In Amerika müssen die Studenten bezahlen, sind<br />

also eigentlich keine <strong>Alumni</strong>. Aber sie sind Auserwählte<br />

und pflegen enge<br />

Beziehungen zu ihrer Business<br />

School. Manche stiften<br />

ein Vermögen. Und dem Berühmtesten<br />

wird ein Denkmal<br />

auf dem Campus gewidmet.<br />

Wenn nun die deutsche Mas- Veranstaltungen.“<br />

senuniversität ihre Absolventen<br />

fragt, ob sie sich als<br />

<strong>Alumni</strong> fühlen und mit ihrer<br />

Alma mater wieder Kontakt<br />

aufnehmen wollen, dann sendet<br />

sie damit eine Botschaft<br />

der guten Absicht aus. Die Studienumfeld.“<br />

Hochschule selbst hat sich<br />

gegen den Massenbetrieb<br />

gewehrt. Die Seminare sind<br />

wieder arbeitsfähig. Unsere Fakultät erhält in der Forschung<br />

erstklassige Noten. Durch die studienbegleitenden<br />

Prüfungen konnte die Studiendauer verkürzt<br />

werden. Die Lage der Universität mitten in München<br />

ist attraktiv. Es ist Zeit für die Öffnung.<br />

Der Fakultätstag am Samstag, den 12. Juli 2003,<br />

um 14.00 Uhr, in der Großen Aula soll ein Anfang<br />

sein. Auf unser erstes Anschreiben haben wir 2.000<br />

positive Antworten erhalten, obgleich wir nur die alten<br />

Adressen aus dem Zeitpunkt der Immatrikulation<br />

„Die Einrichtung eines <strong>Alumni</strong>-Netzwerks<br />

finde ich eine längst überfällige und daher<br />

begrüßenswerte Entwicklung. Ich freue<br />

mich darauf, hierfür meinen Beitrag zu<br />

leisten, und bin gespannt auf die<br />

„Vor 20 Jahren konnte ich es kaum<br />

abwarten, aus der Uni wegzukommen.<br />

Inzwischen hat sich alles nostalgisch<br />

verklärt – ich freue mich riesig auf<br />

die Begegnung mit meinem alten<br />

seit 1976 zur Verfügung hatten. Die meisten<br />

Briefe konnten gar nicht zugestellt werden. Umso<br />

überraschender ist das Ergebnis.<br />

Wir wollen nur diejenigen Absolventen ermutigen<br />

mitzumachen, die wirklich interessiert sind. Denn<br />

es geht nicht um ein einmaliges Wiedersehen. Eine<br />

<strong>Alumni</strong>-Organisation hat nur dann dauerhaften Bestand,<br />

wenn die <strong>Alumni</strong> selbst an der Gestaltung<br />

mitwirken.<br />

Es soll ein Netz geknüpft werden, das nicht nur den<br />

Einzelnen mit der Fakultät verbindet, sondern alle<br />

<strong>Alumni</strong>, die jetzigen Studenten<br />

und die Förderer untereinander<br />

näher bringt. Dabei können<br />

sich die unterschiedlichsten<br />

Gruppen mit fachlicher, kultureller<br />

und sportlicher Orientierung<br />

finden und zu Freundeskreisen<br />

werden.<br />

Die Fakultät und die Lehrstühle<br />

werden behilflich sein,<br />

indem sie die jährliche Zusammenkunft<br />

veranstalten, eine<br />

Zeitschrift herausgeben und<br />

eine Kontaktstelle einrichten.<br />

Zitate Ehemaliger Eine <strong>Alumni</strong>-Datenbank, das<br />

Absolventenbuch, Fortbildungsangebote<br />

und Informationen<br />

zu Berufsleitbildern treten unter Mitwirkung der<br />

<strong>Alumni</strong> hinzu. Aber auch Stellenhinweise, Anfragen,<br />

Auskünfte, Gruppentermine und vieles mehr lässt<br />

sich organisieren, wenn eine wirkliche Nachfrage<br />

besteht. Nicht zuletzt wird die Geselligkeit gepflegt.<br />

So entsteht ein <strong>Alumni</strong>-Netz.<br />

www.alumni.bwl.uni-muenchen.de


14 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

15<br />

Auszeichnungen<br />

Auszeichnungen<br />

Forschung<br />

Neue Wege gehen<br />

Spitzenplatz be<strong>im</strong><br />

Forschungsranking des CHE<br />

Betriebswirtschaft ausgezeichnet positioniert<br />

Das Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung<br />

(CHE), eine Einrichtung der Bertelsmann-<br />

Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz,<br />

untersucht bereits seit fünf Jahren die Studienbedingungen<br />

an deutschen Hochschulen und<br />

hat <strong>2002</strong> erstmals eine Forschungs-Rangliste<br />

vorgelegt, die verdeutlicht, dass nur wenige<br />

deutsche Universitäten den Anschluss an die<br />

internationale Spitzengruppe halten können. Die<br />

Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität München schneidet<br />

bei diesem Ranking jedoch ausgezeichnet ab:<br />

Die <strong>LMU</strong> zeigt sich in sieben von neun Fächern<br />

besonders forschungsstark und rangiert damit<br />

zusammen mit der Humboldt-Universität Berlin,<br />

der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der<br />

Universität zu Köln in der Spitzengruppe.<br />

www.stern.de/campus-karriere<br />

Stern spezial: Campus & Karriere<br />

Heft Nr. 1, April 2003<br />

Die Forschung ist neben der Lehre das Herzstück<br />

unserer Arbeit. Der Vielfältigkeit unserer<br />

Lehrstühle entsprechend decken wir ein breites<br />

Forschungsspektrum ab. Als angewandte<br />

Wissenschaft gehen wir dabei Kooperationen mit<br />

der Wissenschaft und der Praxis ein.<br />

Die Ergebnisse unserer Forschung schlagen sich<br />

in unseren hochwertigen Publikationen nieder. Mit<br />

dem 1999 eingeführten Forschungsstudium widmen<br />

wir uns noch stärker der Förderung des wissenschaftlichen<br />

Nachwuchses. Als besonderer<br />

Beleg für den Erfolg unserer wissenschaftlichen<br />

Arbeit können auch die Auszeichnungen dienen,<br />

die unsere Wissenschaftler erhalten haben.<br />

Ranking Forschung <strong>BWL</strong><br />

1. Uni Saarbrücken 42,7<br />

2. WHU Koblenz 35,6<br />

3. Uni Stuttgart 34,2<br />

4. Uni Münster 32,4<br />

5. <strong>LMU</strong> München 31,6<br />

6. Uni Mannhe<strong>im</strong> 31,5<br />

7. Uni Witten-Herdecke 27,6<br />

•<br />

•<br />

•<br />

13. Uni Gießen 25,5<br />

14. FU Berlin 25,0<br />

•<br />

•<br />

• 9,5<br />

• 7,6<br />

S P I T Z E N G R U P P E<br />

Das CHE-Ranking bewertet elf ingenieur-, wirtschafts-,<br />

sozial- und geisteswissenschaftliche Fächer.<br />

Dazu gehören Betriebs- und Volkswirtschaftslehre,<br />

Anglistik, Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaften<br />

sowie Jura, Soziologie und Psychologie,<br />

Maschinenbau und Elektrotechnik. Ziel der Studie<br />

ist es, die universitären Forschungsleistungen<br />

bundesweit transparent zu machen und besonders<br />

leistungsstarke Fakultäten hervorzuheben. Wichtigste<br />

Kriterien für das Forschungsranking sind neben den<br />

eingeworbenen Drittmitteln die Anzahl der Promotionen<br />

und Publikationen. Zudem wurde durch eine<br />

Professorenbefragung die Reputation der untersuchten<br />

Fakultäten ermittelt.<br />

Die Untersuchung zeigt, dass die <strong>LMU</strong> eine der<br />

wenigen Universitäten in Deutschland ist, die in<br />

nahezu allen Fächern durchgehend hervorragende<br />

Forschungsergebnisse erbringt und <strong>im</strong> Bundesvergleich<br />

besonders in der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre,<br />

in Jura und in den Geschichtswissenschaften<br />

ausgezeichnet positioniert ist.<br />

Auszeichnungen<br />

Universität St. Gallen zeichnet<br />

Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

mit dem Ehrendoktor aus<br />

Am 8. Juni <strong>2002</strong> erhielt Prof.<br />

Dr. Dres. h. c. Arnold Picot das<br />

Ehrendoktorat der Wirtschaftswissenschaften<br />

(Dr. oec. h. c.)<br />

der Universität St. Gallen als<br />

Anerkennung für seine außerordentlichen<br />

wissenschaftlichen<br />

Leistungen in der Entwicklung<br />

einer Organisations- und Managementlehre für das<br />

Informationszeitalter und für seine Verdienste um die<br />

Weiterentwicklung der Wirtschaftswissenschaften<br />

durch die Institutionenökonomik. Im Rahmen der<br />

Würdigung wurde hervorgehoben, dass Prof.<br />

Dr. Dres. h. c. Arnold Picot sehr frühzeitig die<br />

Auswirkungen der modernen Informations- und<br />

Kommunikationstechnologien in seine Forschung<br />

und sein öffentliches Wirken einbezog. Durch seine<br />

Lehre hat er zahlreiche Studierende der Universität<br />

St. Gallen über das Studium hinaus in ihrem<br />

Organisationsverständnis nachhaltig beeinflusst und<br />

auch Impulse für die Ausrichtung der Universität St.<br />

Gallen gegeben. Arnold Picot hatte bereits <strong>im</strong> Jahr<br />

1998 von der TU Bergakademie Freiberg/Sachsen<br />

einen Ehrendoktor erhalten.<br />

Professorentipp <strong>BWL</strong><br />

1. Uni Mannhe<strong>im</strong> 23,0<br />

2. <strong>LMU</strong> München 10,0<br />

3. Uni Münster 9,0<br />

4. Uni Köln 6,0<br />

Auch <strong>LMU</strong>-Rektor Prof. Dr. Bernd Huber zeigt sich<br />

über das Ergebnis der CHE-Studie sehr erfreut:<br />

„Das Ranking bestärkt uns in unserer Linie: Wir<br />

wollen die <strong>LMU</strong> konsequent als attraktives Zentrum<br />

für international konkurrenzfähige Spitzenforschung<br />

weiterentwickeln.“<br />

Dr. Kausch-Preis für<br />

Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

•<br />

• 0,0<br />

Für seine Verdienste um die theoretische<br />

Analyse und wissenschaftliche<br />

Fundierung des<br />

finanziellen Rechnungswesens<br />

hat die Universität St. Gallen<br />

den Dr. Kausch-Preis in Höhe<br />

von CHF 75.000,00 für das<br />

Jahr 2001 an Prof. Dr. Dr. h. c.<br />

Wolfgang Ballwieser verliehen.<br />

Die öffentliche Preisverleihung fand am 15. Januar<br />

<strong>2002</strong> an der Universität St. Gallen statt. In seinem<br />

Festvortrag setzte sich Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang<br />

Ballwieser kritisch mit dem Thema „Rechnungslegung<br />

<strong>im</strong> Umbruch – Entwicklungen, Ziele, Missverständnisse“<br />

auseinander. Der Vortrag wurde<br />

veröffentlicht in: Der Schweizer Treuhänder, 76. Jg.<br />

(<strong>2002</strong>), S. 295–304.<br />

S P I TZENGRUPPE


16 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

17<br />

Publikationen<br />

Publikationen<br />

Handwörterbuch<br />

Unternehmensrechnung und Controlling<br />

Ein Herausgeber über das Werk: Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Das Premium-<br />

Nachschlagewerk<br />

zum internen<br />

Rechnungswesen und<br />

Controlling:<br />

220 Beitragsstichwörter<br />

renommierter<br />

Autoren aus Wissen-<br />

schaft und Praxis.<br />

Zu den Standardwerken in der Betriebswirtschaftslehre<br />

zählen die Handwörterbücher.<br />

Nachdem das auf das gesamte Fach bezogene<br />

Handwörterbuch der Betriebswirtschaft (HWB)<br />

von 1925 bis 1962 in drei Auflagen erschienen<br />

war, weitete der C. E. Poeschel Verlag die<br />

Reihe ab 1969 zu einer Enzyklopädie der<br />

Betriebswirtschaftslehre aus. Eine der ersten<br />

fachbezogenen Ausgaben war das von Erich<br />

Kosiol 1970 herausgegebene Handwörterbuch<br />

des Rechnungswesens (HWR), das 1981 in<br />

2. Auflage und 1993 in 3. Auflage von dessen<br />

Schülern Klaus Chmielewicz und Marcell<br />

Schweitzer fortgeführt wurde.<br />

Als erstes fachbezogenes Handwörterbuch erscheint<br />

dieses bereits in der 4. Auflage, um<br />

deren Herausgabe der Schäffer-Poeschel Verlag<br />

unter Beibehaltung der Tradition Hans-Ulrich<br />

Küpper als Schüler von Marcell Schweitzer und<br />

Alfred Wagenhofer von der Universität Graz<br />

gebeten hat.<br />

Küpper, Hans-Ulrich/Wagenhofer, Alfred (Hrsg.):<br />

Handwörterbuch Unternehmensrechnung und Controlling (HWU)<br />

Enzyklopädie der Betriebswirtschaftslehre (Ed<strong>BWL</strong>), Band 3<br />

4., völlig neu gestaltete Auflage. Schäffer-Poeschel: Stuttgart <strong>2002</strong><br />

Neue fachliche Inhalte<br />

Eine grundlegende Neugestaltung war nicht nur<br />

durch den Übergang auf eine neue Herausgebergeneration,<br />

sondern auch durch die veränderte<br />

inhaltliche Ausrichtung notwendig. Während das<br />

Handwörterbuch des Rechnungswesens (HWR)<br />

bisher das interne und das externe Rechnungswesen<br />

gleichermaßen abdeckte, hat der Verlag inzwischen<br />

die Gegenstände des externen Rechnungswesens<br />

zusammen mit den bis dahin in einem<br />

Handwörterbuch der Revision abgedeckten Themen<br />

zum Handwörterbuch der Rechnungslegung<br />

und Prüfung zusammengefasst, das von Wolfgang<br />

Ballwieser, Alfred G. Coenenberg und Klaus<br />

v. Wysocki herausgegeben wird. Deshalb musste<br />

sich die Neuauflage des HWR stärker auf das interne<br />

Rechnungswesen konzentrieren und auch<br />

die wichtigsten Gegenstände aus dem bisherigen<br />

Handwörterbuch der Planung sowie den neu<br />

entstandenen Schwerpunkt des Controlling aufnehmen.<br />

Die daraus folgende Titeländerung in Handwörterbuch<br />

Unternehmensrechnung und Controlling<br />

(HWU) ist auch Ausdruck des Wandels,<br />

der sich in besonderer Weise an den in Unternehmungen<br />

eingesetzten Führungs- und Informationssystemen<br />

zeigt.<br />

Neue ordnende Strukturen<br />

Neben der Anbindung an die traditionellen Themen<br />

war die Aufnahme vieler neuer Stichwörter erforderlich.<br />

Um die Vielfalt der Gegenstände, Problembereiche<br />

und Instrumente zu ordnen, haben wir<br />

versucht, der Stichwortauswahl eine gewisse systematische<br />

Ordnung in Form einer Art „Baumstruktur“<br />

zugrunde zu legen, die erstmals auch <strong>im</strong> Inhaltsverzeichnis<br />

neben dem alphabetischen Stichwort- und<br />

dem Autorenverzeichnis abgedruckt ist. Durch die<br />

Berücksichtigung der besten Fachexperten aus Wissenschaft<br />

und Praxis gibt das Werk einen qualifizierten<br />

Einblick in den State of the Art des behandelten<br />

Themenbereichs.<br />

Neue internationale Autorenschaft<br />

Neben den deutschsprachigen Autoren aus Wissenschaft<br />

und Praxis, wobei explizit ein deutlicher<br />

Anteil an jungen und Nachwuchswissenschaftlern<br />

angesprochen wurde, konnten auch internationale<br />

Kollegen zur Mitwirkung gewonnen werden, deren<br />

Artikel in englischer Sprache abgedruckt sind. Dadurch<br />

sind so renommierte Professoren wie Michael<br />

Bromwich (London School of Economics), Joel S.<br />

Demski (University of Florida, Gainesville), Richard<br />

Mattessich (University of British Columbia, Vancouver)<br />

und Stephen A. Zeff (Rice University, Houston)<br />

mit Artikeln vertreten. Deren Bereitschaft zur Mitarbeit,<br />

ihr Interesse und ihre Zuverlässigkeit waren<br />

beeindruckend. Mit dieser Öffnung wollten wir den<br />

<strong>im</strong>mer mehr an Bedeutung gewinnenden internationalen<br />

Austausch wenigstens ein Stück weit auch in<br />

die Handwörterbücher aufnehmen.<br />

Neues verkürztes Herstellungsverfahren<br />

Eine besondere Neuerung bei der Herausgabe bestand<br />

darin, dass die Beiträge erstmals vollelektronisch<br />

mit Hilfe eines vom Verlag bereitgestellten Autorentools<br />

geschrieben und gedruckt wurden. Mit der<br />

Nutzung der elektronischen Möglichkeiten und dank<br />

des intensiven Einsatzes aller Beteiligten ist es gelungen,<br />

die Zeit zwischen dem Abgabetermin der Beiträge<br />

und dem Erscheinen des Gesamtwerkes auf die<br />

Rekordzeit von 15 Monaten zu reduzieren.<br />

Die Herausgabe eines derart umfassenden<br />

Werkes mit über 200 Beiträgen und Autoren<br />

sowie fast 2.300 Spalten ist eine große Herausforderung<br />

für die Redaktionen, in denen<br />

praktisch alle Lehrstuhlmitarbeiter der Herausgeber<br />

in Graz und München mitwirkten. Zugleich<br />

war es eine schöne und interessante<br />

Erfahrung. Die erfolgreiche Zusammenarbeit<br />

wurde dann von beiden Redaktionen mit einem<br />

gemeinsamen Wochenende in Kärnten gefeiert,<br />

an dem wir bei „Kaiserwetter“ bis zum<br />

Großglockner kamen.<br />

Die grenzenlose Unternehmung<br />

Ein Autor über das Werk: Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Im Januar 2003 erschien <strong>im</strong> Verlag Gabler die<br />

5. Auflage des Lehrbuches Die grenzenlose<br />

Unternehmung. Information, Organisation und<br />

Management von Arnold Picot, Ralf Reichwald<br />

und Rolf T. Wigand (1. Auflage: April 1996). Nach<br />

der grundsätzlich überarbeiteten und ergänzten<br />

4. Auflage (Januar 2001) lag der Schwerpunkt<br />

bei der Neuauflage in erster Linie bei kleinen<br />

Verbesserungen und Aktualisierungen. Neben<br />

der systematischen Darstellung der relevanten<br />

theoretischen Grundlagen zeigt das Werk praxisbezogene<br />

Handlungsoptionen auf.<br />

Das Erfassen wichtiger Trends in der Informations-<br />

und Kommunikationstechnik verknüpft die Welt<br />

von Organisation, Information und Management<br />

mit den aktuellen technischen Entwicklungen.<br />

Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper (links) mit Prof. Dr. Alfred Wagenhofer<br />

Aus dem Vorwort zur Neuauflage<br />

„Kaum ein Gebiet entwickelt sich so stürmisch<br />

wie die Informations- und Kommunikationstechnik,<br />

vor allem das Internet, mit den vielfältigen Konsequenzen<br />

für Unternehmens- und Marktstrukturen.<br />

Erfreulicherweise hat sich die Grundkonzeption<br />

des Buches weiterhin als sehr tragfähig erwiesen.<br />

[…] Die vertiefte Auseinandersetzung mit Informations-<br />

und Kommunikationstechniken und ihren<br />

Konsequenzen für Unternehmens- und Marktstrukturen,<br />

die gegenwärtig in Wissenschaft und<br />

Praxis zu beobachten ist, hat das Interesse an<br />

unserem Buch weiter intensiviert. Dies zeigt, wie<br />

aktuell und wichtig die behandelten Themen sind und<br />

dass viele in Lehre und Praxis gegenwärtig erörterte<br />

Entwicklungen <strong>im</strong> Rahmen dieses Buches behandelt<br />

und vertieft werden können.“<br />

„Hier wird ein theorie-<br />

geleitetes und dennoch<br />

spannendes Lehrbuch<br />

vorgelegt, das das<br />

Veränderungspotenzial<br />

der Informations- und<br />

Kommunikationstechnik<br />

für die Struktur und für<br />

das Management der<br />

Unternehmen umfassend<br />

darlegt. In hohem Maße<br />

auch für Praktiker<br />

lesenswert.“<br />

Prof. Dr. Péter Horváth,<br />

Universität Stuttgart


18 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

19<br />

Publikationen<br />

Publikationen<br />

„Ein in jeder Hinsicht<br />

anregendes und kompe-<br />

tentes Werk, das – <strong>im</strong><br />

Lichte des Wandels zur<br />

Informationsgesellschaft<br />

– für Wissenschaft und<br />

Praxis neue D<strong>im</strong>ensionen<br />

der Unternehmensführung<br />

aufzeigt.“<br />

Prof. Dr. Dr. h. c.<br />

Heribert Meffert,<br />

Universität Münster<br />

Aufbau der Neuauflage<br />

Der prinzipielle Aufbau ist unverändert geblieben: Die<br />

ersten Kapitel widmen sich den theoretischen Grundlagen:<br />

Im Vordergrund stehen neben den Unternehmens-,<br />

Organisations- und Markttheorien auch die<br />

Theorien der Informations-, Netzwerk- und Wissensökonomie<br />

sowie wichtige Theorien der Information<br />

und Kommunikation. Darüber hinaus liefert das Werk<br />

einen Überblick über informations- und kommunikationstechnische<br />

Entwicklungen und Potenziale für die<br />

Unternehmensentwicklung <strong>im</strong> Markt. In den weiteren<br />

Kapiteln werden die Konsequenzen all dieser Entwicklungen<br />

für Organisations- und Marktstrukturen<br />

untersucht: Modularisierung als Folge der Auflösung<br />

von traditionellen Hierarchien, Entstehung von Netz-<br />

www.grenzenlose-unternehmung.de<br />

Wissenschaftliches Arbeiten<br />

Der Klassiker von Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen<br />

Im September <strong>2002</strong> ist <strong>im</strong> Verlag Vahlen die<br />

11. Auflage des Werkes Wissenschaftliches<br />

Arbeiten von Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen<br />

erschienen (1. Auflage: März 1984). Dieses Buch<br />

liefert als studienbegleitender „Ratgeber für<br />

Studenten“ (Der Spiegel, 1984) knappe, präzise<br />

und mit zahlreichen aktuellen Beispielen illustrierte<br />

Erklärungen für alle Fragen <strong>im</strong> Verlauf des<br />

wissenschaftlichen Arbeitsprozesses.<br />

Die 11., aktualisierte und ergänzte Auflage des<br />

bereits zum Klassiker gewordenen Werkes Wissenschaftliches<br />

Arbeiten ist von der ersten bis zur<br />

letzten Seite ein Musterband. Alles Wesentliche für ein<br />

erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten <strong>im</strong> Studium<br />

wird erklärt und gleichzeitig alles Wichtige beispielhaft<br />

aufgezeigt:<br />

Lesen und Sehen = Wissen und Können<br />

Das Konzept einer „musterhaften“ Anleitung zum<br />

wissenschaftlichen Arbeiten hat mit den ersten zehn<br />

Auflagen weit mehr als 100.000 Studierenden geholfen:<br />

„Erfolg vorprogrammiert – so könnte das<br />

Motto dieses Buches lauten“ (Studium 68/2001).<br />

werken und Symbiosen als Folge der Auflösung von<br />

Unternehmensgrenzen, Herausbildung elektronischer<br />

Märkte sowie die Entstehung telekooperativer und<br />

virtueller Arbeitsformen als Folge der Überwindung<br />

von Standortgrenzen. All diese Entwicklungen wirken<br />

sich wiederum auf die Mitarbeiter <strong>im</strong> Unternehmen<br />

und die Führung aus. Daher befassen sich die beiden<br />

letzten Kapitel mit den neuen Anforderungen an den<br />

Menschen in grenzenlosen Unternehmen und mit<br />

den neuen Anforderungen an Controlling und Steuerungssysteme.<br />

Picot, Arnold/Reichwald, Ralf/Wigand, Rolf T.:<br />

Die grenzenlose Unternehmung<br />

Information, Organisation und Management<br />

Lehrbuch zur Unternehmensführung <strong>im</strong> Informationszeitalter<br />

5., aktualisierte Auflage. Gabler: Wiesbaden 2003<br />

Seit vielen Jahren wird dieser Leitfaden alle<br />

15 Monate vollständig überarbeitet. Auch für die<br />

11. Auflage hat Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen<br />

zahlreiche Neuerscheinungen und Fachbeiträge zum<br />

Thema ausgewertet, um die neuesten Erkenntnisse<br />

und Informationen für die Leser zusammenzufassen<br />

und einzuarbeiten.<br />

In der 11. Auflage werden u. a. folgende Themenkreise<br />

behandelt:<br />

Projekt-, Kosten-, Steuer- und Terminplanung,<br />

Vorarbeiten, Materialübersicht und Themenabgrenzung,<br />

Materialauswahl, Materialauswertung,<br />

Manuskript, Ergebnisgestaltung und Typoskript,<br />

Veröffentlichung und Druck<br />

Für aktuelle Anfragen und Hinweise steht eine eigene<br />

Webseite und viel genutzte Hotline zur Verfügung.<br />

www.steuern.bwl.uni.de/wissenschaftlichesarbeiten.htm<br />

Theisen, Manuel René:<br />

Wissenschaftliches Arbeiten<br />

Technik – Methodik – Form<br />

11., aktualisierte und ergänzte Auflage. Vahlen: München <strong>2002</strong><br />

Weitere Neuerscheinungen und Neuauflagen<br />

Ballwieser, Wolfgang/Coenenberg, Adolf G./v. Wysocki, Klaus (Hrsg.):<br />

Handwörterbuch der Rechnungslegung und Prüfung<br />

Enzyklopädie der Betriebswirtschaftslehre (Ed<strong>BWL</strong>), Band 8<br />

3., überarb. u. erw. Auflage. Schäffer-Poeschel: Stuttgart <strong>2002</strong><br />

Gruber, Marc/Henkel, Joach<strong>im</strong>/Witzler, Ralf (Hrsg.):<br />

Gründungsmanagement<br />

Wie Jungunternehmer Ideen finden, Strategien entwickeln und Wachstum erzielen<br />

Frankfurter Allgemeine Buch (F.A.Z.-Institut): Frankfurt am Main <strong>2002</strong><br />

Haas, Hans-Dieter/Neumair, S<strong>im</strong>on/Knesebeck, Axel v.d.:<br />

Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) vor dem Hintergrund der<br />

bevorstehenden Osterweiterung und aktueller Probleme des Welthandels<br />

WRU-Berichte, Heft 16<br />

Selbstverlag des Instituts für Wirtschaftsgeograhie: München <strong>2002</strong><br />

Hess, Thomas:<br />

Netzwerkcontrolling. Instrumente und ihre Werkzeugunterstützung<br />

Deutscher Universitätsverlag: Wiesbaden <strong>2002</strong><br />

Küpper, Hans-Ulrich/Hofmann, Christian:<br />

Übungsbuch zu Produktion und Logistik<br />

2. Auflage. Redline Wirtschaft bei Verlag Moderne Industrie: München <strong>2002</strong>


20 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

21<br />

Publikationen<br />

Publikationen<br />

Pedell, Burkhard/Friedl, Gunther/Hilz, Christian:<br />

Controlling mit SAP R/3<br />

Eine praxisorientierte Einführung mit umfassender Fallstudie<br />

und beispielhaften Controlling-Anwendungen<br />

2. Auflage. Vieweg: Wiesbaden <strong>2002</strong><br />

Picot, Arnold/Dietl, Helmut/Franck, Egon:<br />

Organisation – Eine ökonomische Perspektive<br />

3., erweiterte und überarbeitete Auflage. Schäffer-Poeschel: Stuttgart <strong>2002</strong><br />

Schumann, Matthias/Hess, Thomas:<br />

Grundfragen der Medienwirtschaft<br />

2. Auflage. Springer: Berlin, Heidelberg <strong>2002</strong><br />

Theisen, Manuel René:<br />

Grundsätze einer ordnungsmäßigen Information des Aufsichtsrats<br />

3. Auflage. Schäffer-Poeschel: Stuttgart <strong>2002</strong><br />

Theisen, Manuel René/Wenz, Martin (Hrsg.):<br />

Die Europäische Aktiengesellschaft<br />

Recht, Steuern und Betriebswirtschaft der Societas Europaea (SE)<br />

Schäffer-Poeschel: Stuttgart <strong>2002</strong><br />

Einen vollständigen Überblick über die Veröffentlichungen der Professoren, der wissenschaftlichen Assistenten<br />

und der Mitarbeiter der Fakultät erhalten Sie über unsere Publikationsdatenbank.<br />

www.bwl.uni-muenchen.de/forschung/publikationen/default.asp<br />

Münchener betriebswirtschaftliche Beiträge –<br />

Munich Business Research<br />

Working Paper Reihe<br />

Fundierte Theorie mit modernen Managementansätzen<br />

zu verbinden und damit den Studierenden<br />

sowohl eine wissenschaftliche Qualifikation<br />

als auch berufliche Handlungskompetenz zu vermitteln,<br />

sieht die Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

als eine ihrer Hauptaufgaben an. Dieser Anspruch<br />

wird nicht nur mit der Vielfältigkeit der Lehrstühle<br />

eingelöst, die ein äußerst breites Spektrum in<br />

Lehre und Forschung bieten und damit nahezu<br />

die Gesamtheit des Faches Betriebswirtschaft<br />

repräsentieren, sondern auch mit der gelungenen<br />

Anpassung an neue Kommunikationsformen <strong>im</strong><br />

Bereich der Publikationen.<br />

Im Jahr 2000 hat die Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

eine besondere Publikationsplattform <strong>im</strong> Internet<br />

geschaffen: Die dort etablierte Working Paper<br />

Reihe liefert unter dem Titel Münchener betriebswirtschaftliche<br />

Beiträge – Munich Business<br />

Research von Professoren, Habilitanden und<br />

Doktoranden verfasste Beiträge, die die gesamte<br />

Forschungsbreite der Betriebswirtschaft abdecken.<br />

Die Themen reichen beispielsweise von „Internet<br />

Based Information Systems in the Non-Profit Sector“<br />

Online-Foren<br />

Neues Online-Forum „Strategy as Practice“<br />

Seit einigen Jahren mehren sich die Rufe<br />

nach einem neuen wissenschaftlichen Forschungsansatz<br />

<strong>im</strong> Strategischen Management,<br />

der sich mit dem Schwerpunkt Strategie als<br />

soziale Praktik auseinandersetzt und als Strategy<br />

as Practice bezeichnet wird.<br />

Zur Unterstützung der bisher verstreuten Forschungsaktivitäten<br />

<strong>im</strong> Bereich des Strategischen Managements<br />

hat das Seminar für Strategische Unternehmensführung<br />

unter der Leitung von Dr. David<br />

Seidl zusammen mit der Strategic Management<br />

über „Post-IPO performance and the exit of<br />

venture capitalists“ bis hin zu „The Firm in Economic<br />

Geography – zu einer integrierten Konzeption der<br />

Unternehmung“. Die Beiträge sind überwiegend in<br />

englischer Sprache verfasst.<br />

Die Working Paper Reihe als neue Publikationsplattform<br />

<strong>im</strong> Internet ermöglicht einerseits den<br />

Forschenden, ihre aktuellen Ergebnisse zeitnah<br />

zu präsentieren, andererseits bietet sie für Studierende,<br />

Praktiker und Wissenschaftler ein hervorragendes<br />

Informationsangebot.<br />

Download unter:<br />

www.bwl.uni-muenchen.de/forschung/<br />

workingpaperreihe.asp<br />

Group der Aston Business School ein neues Online-Forum<br />

eingerichtet, das <strong>im</strong> Internet unter der unten<br />

angegebenen Adresse zu finden ist. Die virtuelle<br />

Community umfasst inzwischen über 350 Mitglieder.<br />

Neben einer aktuellen Bibliographie, einer konkreten<br />

Forschungsagenda und einer Liste der Forscher<br />

mit ihren speziellen Forschungsinteressen auf diesem<br />

Gebiet bietet das Forum die Möglichkeit zum wissenschaftlichen<br />

Austausch über eine eigens dafür eingerichtete<br />

Diskussionsplattform.<br />

www.strategy-as-practice.org


22 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

23<br />

Forschungsstudium<br />

Promotionen<br />

Als erste Universität<br />

in Deutschland<br />

startete die <strong>LMU</strong><br />

1999 dieses außer-<br />

gewöhnliche <br />

Postgraduierten-<br />

studium.<br />

Der Abschluss „Master<br />

of Business Research“<br />

(MBR) befähigt die<br />

Absolventen dazu,<br />

in der betriebswirt-<br />

schaftlich orientierten<br />

Forschung innerhalb<br />

und außerhalb<br />

der Hochschule<br />

tätig zu sein.<br />

Studiengang<br />

Betriebswirtschaftliche Forschung<br />

Master of Business Research (MBR)<br />

Mit der Einführung des Postgraduiertenstudiums<br />

„Betriebswirtschaftliche Forschung“ zum<br />

Wintersemester 1999/2000 gelang der Fakultät<br />

für Betriebswirtschaft ein weiterer wichtiger<br />

Schritt, um <strong>im</strong> internationalen Wettbewerb noch<br />

konkurrenzfähiger zu werden und gleichzeitig<br />

das Forschungsprofil zu stärken. Die Studiendauer<br />

beträgt in der Regel vier Semester. Das<br />

postgraduale Studium umfasst ein Projektstudium,<br />

ein Vertiefungsstudium und ein Integrationsstudium,<br />

das die wesentliche innovative<br />

Komponente darstellt. Hier bearbeitet<br />

ein Jahrgang von etwa 20 Studierenden wichtige<br />

Forschungsthemen unter der Betreuung<br />

von zwei oder mehr Professoren ein Jahr<br />

lang intensiv. Die in den vergangenen drei<br />

Semestern „gestarteten“ Jahrgänge durchliefen<br />

folgende – jeweils individuell konzipierte und auf<br />

die Bedürfnisse der Teilnehmer abgest<strong>im</strong>mte –<br />

Ausgestaltungen des Integrationsstudiums:<br />

Theorien der Unternehmung<br />

auf dem Prüfstand<br />

Im Wintersemester 2001/02 und <strong>im</strong> Sommersemester<br />

<strong>2002</strong> betreuten Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold<br />

Picot und Prof. Dr. Bernd Rudolph das postgraduale<br />

Forschungsstudium. Der Jahrgang beschäftigte<br />

sich mit dem Thema „Theorien der Unternehmung<br />

auf dem Prüfstand“. Im Mittelpunkt stand die kritische<br />

Auseinandersetzung mit verschiedenen Theorien der<br />

Unternehmung, auch unter Einbezug wissenschaftstheoretischer<br />

Betrachtungsebenen. Sie fand in Form<br />

von Gruppenarbeiten, Seminararbeiten, Diskussionen<br />

und kritischen Reflexionen über aktuelle Veranstaltungen<br />

wie die Uni-Dialoge oder die 64. Jahrestagung<br />

des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft<br />

statt. Interessante Vorträge bedeutender<br />

Wissenschaftler zu Themen wie z. B. empirische<br />

Forschungsmethoden sowie psychologische und<br />

volkswirtschaftliche D<strong>im</strong>ensionen einer Theorie der<br />

Unternehmung ergänzten die Auseinandersetzung.<br />

www.bwl.uni-muenchen.de/forschung/forschungsstudium.asp<br />

Empirische betriebswirtschaftliche<br />

Forschung<br />

Diejenigen 17 Doktoranden/innen der <strong>BWL</strong>, die ihr<br />

Studium zum Master of Business Research <strong>im</strong> Sommersemester<br />

<strong>2002</strong> aufnahmen, wurden von Prof.<br />

Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser und Prof. Dr. Hermann<br />

Meyer zu Selhausen betreut. Dem Programm<br />

des Sommersemesters lag das Buch von Milgrom/<br />

Roberts, „Economics, Organization and Management“,<br />

zugrunde, das als Textbuch intensiv und interaktiv<br />

durchgearbeitet wurde, um die theoretischen<br />

Grundlagen der Teilnehmer zu stärken. Im<br />

Rahmen des Generalthemas „Empirische betriebswirtschaftliche<br />

Forschung“ setzten sich die Teilnehmer<br />

<strong>im</strong> Wintersemester <strong>2002</strong>/03 mit den Methoden<br />

und Ansätzen der quantitativen und qualitativen empirischen<br />

Forschung auseinander. Neben der Vermittlung<br />

der Methodik stand insbesondere auch die<br />

Analyse veröffentlichter empirischer Studien <strong>im</strong> Mittelpunkt,<br />

in denen die jeweils behandelten Methoden<br />

zur Anwendung kamen. Durch die kritische Auseinandersetzung<br />

mit der Anwendung der Methoden<br />

auf konkrete betriebswirtschaftliche Fragestellungen<br />

erhielten die Doktoranden wichtige Anregungen für<br />

ihre eigenen Promotionsprojekte.<br />

Internationale Aspekte der <strong>BWL</strong><br />

Auch <strong>im</strong> Wintersemester <strong>2002</strong>/03 fiel der Startschuss<br />

für einen neuen Jahrgang von 21 Doktoranden<br />

der <strong>BWL</strong>, die am Studiengang Betriebswirtschaftliche<br />

Forschung teilnehmen. Betreut und<br />

geleitet wird der Jahrgang, der sich dem Rahmenthema<br />

„Internationale Aspekte der <strong>BWL</strong>“ widmet,<br />

von Prof. Dr. Hans-Dieter Haas und Prof. Dr.<br />

Anton Meyer. Neben einer Auseinandersetzung mit<br />

grundlegenden wissenschaftstheoretischen Fragestellungen<br />

sowie zentralen Themen des Internationalen<br />

Managements, zu denen die Doktoranden verschiedene<br />

Leistungsnachweise erbringen müssen,<br />

wird das Studienprogramm durch international renommierte<br />

Gastprofessoren wie Prof. Bernd Schmitt,<br />

Ph. D., von der Columbia University New York, Prof.<br />

Shi Zhang, UCLA Anderson Graduate School of Management,<br />

Los Angeles, und Prof. Nader Tavassoli,<br />

London Business School, London, angereichert.<br />

Promotionen an der Fakultät<br />

Die Anzahl und die Qualität der Promotionen<br />

dokumentiert einerseits die wissenschaftliche<br />

Leistungsfähigkeit einer Fakultät. Andererseits<br />

stellt sie für den einzelnen Doktoranden jedoch<br />

noch viel mehr als nur die Krönung<br />

seiner wissenschaftlichen Arbeit dar. Mit der<br />

erfolgreich abgeschlossenen Promotion geht<br />

Sommersemester <strong>2002</strong><br />

Im Sommersemester <strong>2002</strong> konnte die Fakultät<br />

zwölf ihrer Schützlinge erfolgreich in Betriebswirtschaftslehre<br />

promovieren. Sie ist besonders<br />

meist eine Lebensphase zu<br />

Ende, die mit ihren zahlreichen<br />

Höhen und Tiefen von den<br />

Doktoranden sehr intensiv erlebt<br />

wird und auch interessante<br />

Einblicke in die eigene<br />

Persönlichkeit erwährt.<br />

stolz darauf, dass vier ihrer Kandidaten in diesem<br />

Semester die Bestnote „summa cum laude“ erzielt<br />

haben.<br />

Name Titel der Dissertation Doktorvater<br />

Altmann, Der innovative Unternehmer Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Eberhard Witte<br />

Georg – Eine empirische Analyse Prof. Dietmar Harhoff, Ph. D.<br />

Arnold, Heinrich Martin Technology Shocks: origins, managerial responses, Prof. Dietmar Harhoff, Ph. D.<br />

summa cum laude and firm performance Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Berényi, Risk and Performance Evaluation with Skewness and Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

Zsolt Endre Kurtosis for Conventional and Alternative Investments Prof. Dr. Hermann Meyer zu Selhausen<br />

Fink, Alexandra Corporate-Venturing-Kooperationen: Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

summa cum laude Praxisbefunde und Modellanalyse Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser<br />

Hacker, Bernd Segmentberichterstattung Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser<br />

summa cum laude – Eine ökonomische Analyse Prof. Dr. Hermann Meyer zu Selhausen<br />

Hölzl, Die Besteuerung der Kommanditgesellschaft auf Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen<br />

Michael Aktien (KGaA) – Eine betriebswirtschaftliche Analyse Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser<br />

Hoffmann, Jörg Das deutsche Rechnungslegungs Standards Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser<br />

summa cum laude Committee und die Regulierung der Rechnungslegung Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

– eine ökonomische Analyse<br />

Kozer, Corporate Governance: Das Zusammenspiel von Prof. Dr. Dres. h. c. Werner Kirsch<br />

Melanie Internal Control und External Control Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Maurer, Total Cost of Ownership – Eine Annäherung aus Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Oliver lebenszyklusorientierter Sichtweise am Beispiel des Prof. Dr. Elmar Helten<br />

Department für Betriebswirtschaft<br />

Schindler, Mobile Business in der Versicherungswirtschaft: Prof. Dr. Elmar Helten<br />

Susanne Einsatzpotenziale in der Kundenkommunikation Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Schuller, Steigerung der Patienten-Compliance durch Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Susanne Koordination und Motivation Prof. Dr. Elmar Helten<br />

Widmayer, Die steuerliche Behandlung des Risikomanagements Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen<br />

Gerhard mit derivativen Finanzinstrumenten bei grenzüber- Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

schreitender Geschäftstätigkeit


24 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

25<br />

Promotionen<br />

Promotionen<br />

„Wir Doktoranden<br />

verdanken unseren<br />

Doktorvätern viel.“<br />

Dr. Jörg Hoffmann:<br />

Über die Analogie zwischen Professoren und Chefärzten<br />

Dr. Jörg Hoffmann hat bei Prof. Dr. Dr. h. c.<br />

Wolfgang Ballwieser am Seminar für Rechnungswesen<br />

und Prüfung mit „summa cum laude“<br />

promoviert. Seine Dissertation setzt sich mit dem<br />

In seiner äußerst gelungenen und amüsanten Doktorandenrede<br />

bei der akademischen Abschlussfeier<br />

hat Dr. Jörg Hoffmann Analogien zwischen dem Universitätsbetrieb<br />

und dem Betrieb an einer Klinik aufgedeckt:<br />

Für ihn ist es „eigentlich ein Wunder, dass<br />

noch niemand eine Lehrstuhl-Soap erfunden hat!“,<br />

denn „die Parallelen sind verblüffend“, wenn man die<br />

Professoren mit den Chefärzten vergleicht: Die Professoren<br />

„sind zwar nicht Götter in Weiß, aber <strong>im</strong>merhin<br />

Götter in karierten Sakkos mit gestreiften Hemden.<br />

Sie sind selten da, verbreiten aber eine Aura<br />

des Unfehlbaren und der grenzenlosen Güte.“ „Sie<br />

geben uns die Möglichkeit, uns schriftstellerisch zu<br />

betätigen. Manche nehmen dabei sogar das Risiko<br />

Wintersemester <strong>2002</strong>/03<br />

Im Wintersemester <strong>2002</strong>/03 gab es mit 21 erfolgreichen<br />

Arbeiten einen regelrechten Boom. Die<br />

Thema Das DRSC und die Regulierung der<br />

Rechnungslegung – Eine ökonomische Analyse<br />

auseinander.<br />

von der Schulter des Assistenten, indem der Name<br />

des Assistenten gar nicht genannt wird.“ Die Studenten<br />

sind die Patienten, die „fit für die berufliche Zukunft“<br />

gemacht werden, und die Assistenten sind<br />

die Assistenzärzte: „Sie sind <strong>im</strong>mer da – rund um<br />

die Uhr – und sie machen die Arbeit des Chefs.“ Mit<br />

einem verschmitzten Lächeln gibt Dr. Jörg Hoffmann<br />

jedoch zu, dass „der Vergleich mit dem Krankenhaus<br />

(noch) hinkt“, was sich an der „Namensgebung des<br />

Herzzentrums München“ zeigt. Denn „hätten die Mediziner<br />

nur ein wenig mit uns gemeinsam, dann hieße<br />

es richtig: „Munich Medical School – Competence<br />

Center on Global Heart Surgeryship!“<br />

Bestnote „summa cum laude“ haben in diesem<br />

Semester drei Kandidaten erzielt.<br />

Name Titel der Dissertation Doktorvater<br />

Bakay, Kundenbindung von Haushaltsstromkunden Prof. Dr. Manfred Schwaiger<br />

Zoltán – Ermittlung zentraler Determinanten Prof. Dr. Anton Meyer<br />

Balke, Unscharfe Informationen in Principal-Agent-Modellen Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Nils – Anwendung von Konzepten der Fuzzy Set-Theorie Prof. Dr. Hermann Meyer zu Selhausen<br />

summa cum laude auf Principal-Agent-Probleme<br />

Dresel, Die Allokation von Risikokapital in Banken: Value-at-Risk, Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

Tanja asymmetrische Information und rationales Herdenverhalten Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Eberhard Witte<br />

Eisele, Die steuerliche Behandlung der grenzüberschreitenden Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen<br />

Florian Funktionsverlagerung <strong>im</strong> Einheitsunternehmen und Konzern Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser<br />

Fiedler, Marina Expertise und Offenheit Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

summa cum laude Prof. Dr. Dr. h. c. Lutz von Rosenstiel<br />

Franz, Management von Business Webs – Technologieplattformen Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Andreas <strong>im</strong> Wettbewerb am Beispiel von mobilen Diensten Prof. Dietmar Harhoff, Ph. D.<br />

Gabriel, Ausgestaltung einer Balanced Scorecard Prof. Dr. Elmar Helten<br />

Andreas für Versicherungsunternehmen Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Eberhard Witte<br />

Heeckt, Strategien und Erzählungen. Ein Plädoyer für die Prof. Dr. Dres. h. c. Werner Kirsch<br />

Nikolas-Nikita Berücksichtigung des Narrativen in einer Theorie der Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

strategischen Führung<br />

Kagermeier, Gesamtrisikolage eines Versicherungsunternehmens. Risiko- Prof. Dr. Elmar Helten<br />

Thomas A. erfassung und Risikoanalyse vor dem Hintergrund des Gesetz- Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser<br />

es zur Kontrolle und Transparenz <strong>im</strong> Unternehmensbereich<br />

Kesy, Informationsverarbeitung am Rentenmarkt. Die Markt- Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

Christoph wirkung öffentlicher Informationsereignisse <strong>im</strong> Kassa- und Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Terminhandel von Bundeswertpapieren<br />

Kiel, Erklärung der privaten Krankenversicherungsnachfrage Prof. Dr. Elmar Helten<br />

Rainer anhand ökonomischer und psychologischer Einflußfaktoren Prof. Dr. Dr. h. c. mult Eberhard Witte<br />

Name Titel der Dissertation Doktorvater<br />

Kroiß, Erfolgsfaktoren von Internet-Start-ups – Eine empirische Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Andreas Untersuchung originärer deutscher Unternehmensgründungen Prof. Dr. Manfred Schwaiger<br />

nach Wachstumsphasen und Internet-Anbietersegmenten<br />

Meyer, Matthias Die Heuristik des normativen Prinzipal-Agenten-Modells Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

summa cum laude – Wechselseitige Abst<strong>im</strong>mung vs. einseitige Verhaltenssteuerung Prof. Dr. Karl Homann<br />

Ott, Grenzen und Lösungsansätze einer Kostenzuordnung auf Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Robert Forschung, Lehre und Krankenversorgung in Universitätsklinika Prof. Dr. Hermann Meyer zu Selhausen<br />

Rix, Zwe<strong>im</strong>odale hierarchische Clusteranalyse – Bewertung der Prof. Dr. Manfred Schwaiger<br />

Ra<strong>im</strong>und Verfahren und Gütemaße Prof. Dr. Hermann Meyer zu Selhausen<br />

Rodt, Präferenzfreie opt<strong>im</strong>ale Strategien zum Management von Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

Marc Elektrizitätsrisiken mit Futures – Theoretische Ableitung und Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Eberhard Witte<br />

empirische Analyse mit multivariaten GARCH-Modellen<br />

Schaffer, Wissenstransferbasierte Dienstleistungen – Zentrale Prof. Dr. Anton Meyer<br />

Marion Grundlagen, Erklärung und ausgewählte Managementaspekte Prof. Dr. Hans-Dieter Haas<br />

aus ressourcenorientierter Perspektive<br />

Sitte, Akteure der strategischen Führung – ein handlungstheoretisch Prof. Dr. Dres. h. c. Werner Kirsch<br />

Tobias fundierter Beitrag zu einer Theorie der strategischen Führung Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen<br />

Wahl, Wissensmanagement <strong>im</strong> Lebenszyklus von ERP-Systemen Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Mark – Explorative Untersuchung und Entwicklung eines Prof. Dr. Elmar Helten<br />

Gestaltungskonzeptes für SAP R/3-Projekte<br />

Weber, Diversifikation versus Spezialisierung – Vorteilhaftigkeit von Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

Christian Portfoliostrategien bei Venture Capital Investments Prof. Dr. Dr. h. c. mult Eberhard Witte<br />

Welsch, Erfolgsfaktoren eines mult<strong>im</strong>edialen Mitarbeiterportals Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Anja – eine evaluative Studie in der HypoVereinsbank AG Prof. Dr. Peter F. E. Sloane<br />

Dr. Zoltán Bakay:<br />

Zur emotionalen Bewältigung der Dissertation<br />

Dr. Zoltán Bakay hat am Lehrstuhl Empirische<br />

Forschung und Unternehmensplanung (EFOplan)<br />

von Prof. Dr. Manfred Schwaiger mit dem<br />

Dissertationsthema Kundenbindung von Haushaltsstromkunden<br />

– Ermittlung zentraler Determinanten<br />

promoviert. Zur Zeit ist er noch am<br />

Seminar EFOplan beschäftigt, langfristig sieht<br />

er jedoch seine berufliche Zukunft wieder in<br />

der Praxis, in der er vor seiner Promotion als<br />

Unternehmensberater tätig war.<br />

Als junger Doktor und Vater gab Dr. Zoltán Bakay in<br />

seiner gelungen und witzigen Rede den Doktoranden<br />

wertvolle Tipps zur emotionalen Bewältigung der<br />

Dissertation: Das Arbeitsz<strong>im</strong>mer „in einem stabilen<br />

Zustand der kreativen Konfusion zu halten“ und damit<br />

eine „kleine Enklave des Ungehorsams“ zu schaffen,<br />

die „jederzeit ein treuer Partner <strong>im</strong> Kampf gegen<br />

die Ideenlosigkeit“ ist, fördert „die Kunst, das kreative<br />

Flämmchen nie ganz auszulöschen“. Eine weitere<br />

„sehr beruhigende Erkenntnis“ verdankt der junge<br />

Vater seinen kleinen Söhnen und rät daher den<br />

Doktoranden: „Wenn Ihr Euch genügend Zeit für die<br />

wirklich wichtigen Dinge <strong>im</strong> Leben wie z. B. in meinem<br />

Fall für Fläschchen und Breichen nehmt, dann<br />

klappt’s auch ganz ohne ‚Frustchen’ mit dem ‚Disschen’“.<br />

Viele weitere „gut gemeinte“, jedoch nicht<br />

„allzu ernst“ aufzufassende Ratschläge gingen<br />

dem „ehrlich gemeinten Schlusswort“ voraus, das<br />

Dr. Zoltán Bakay „dem österreichischen Dramatiker<br />

Arthur Schnitzler entliehen“ hat und mit dem er<br />

– sicherlich stellvertretend für alle jungen Doktoren –<br />

feststellte: „Der Abschied schmerzt <strong>im</strong>mer, auch<br />

wenn man sich schon lange auf ihn freut.“


26<br />

<strong>Alumni</strong><br />

Forschung<br />

Habilitationen<br />

Habilitationen<br />

Die Fakultät für Betriebswirtschaft ist besonders<br />

stolz auf ihre Habilitanden. Sie stellen die<br />

Krönung der Förderung des wissenschaftlichen<br />

Nachwuchses dar und repräsentieren mit ihrer<br />

Arbeit den hohen Forschungsstand der Fakultät.<br />

PD Dr. Marcus Riekeberg<br />

Marcus Riekeberg habilitierte sich 2001 mit einer<br />

kausalanalytischen Untersuchung zu den Determinanten<br />

des betriebswirtschaftlichen Erfolgs kleiner<br />

Kreditinstitute. Dabei unterscheidet er zwischen<br />

internen und externen Erfolgsfaktoren und entwickelt<br />

ein Kausalmodell, mit dessen Hilfe bei<br />

ähnlichen wirtschaftlichen Umfeldbedingungen die<br />

Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen den Ausprägungen<br />

einzelner interner Erfolgsfaktoren und<br />

dem Erfolg der Institute unter Anwendung eines<br />

linearen Strukturgleichungsmodells analysiert werden<br />

können.<br />

PD Dr. Hans-Peter Burghof<br />

Lehre<br />

Hans-Peter Burghof studierte Volkswirtschaftslehre<br />

in Bonn. Studien- und Interessenschwerpunkte<br />

waren die politische Ökonomie und die Bankbetriebslehre.<br />

Zur Promotion über Fragen der<br />

Eigenkapitalregulierung von Banken kam er nach<br />

München an das Seminar für Kapitalmarktforschung<br />

und Finanzierung. Neben der Bankenregulierung<br />

beschäftigte er sich zunehmend mit<br />

der Kreditbeziehung zwischen Banken und ihren<br />

Kunden sowie mit den neu entstandenen<br />

Sekundärmärkten für Kreditrisiken, insbesondere<br />

mit Kreditderivaten.<br />

Für seine wissenschaftliche Arbeit spielte die<br />

Kooperation mit Wissenschaftlern am eigenen Lehrstuhl<br />

oder auch in anderen Fakultäten eine bedeutende<br />

Rolle. Gemeinsame Forschungsprojekte reichten<br />

von der Kapitalallokation in Banken auf der Basis des<br />

Value at Risk über die Motive des Börsengangs von<br />

Unternehmen bis zur Entlohnung von Vorständen<br />

europäischer Banken.<br />

In seiner Habilitationsschrift analysiert Hans-Peter<br />

Burghof die Veränderungen in der Beziehung zwischen<br />

Banken und ihren Kreditkunden, die sich aus<br />

der Handelbarkeit von Kreditrisiken ergeben.<br />

Events<br />

Internationales<br />

Die daraus abgeleiteten Zusammenhänge werden<br />

anhand statistischer Prüfziffern hinsichtlich ihrer<br />

Güte bewertet und interpretiert. Abschließend<br />

leitet Marcus Riekeberg Handlungsempfehlungen<br />

für die Praxis ab.<br />

Die Habilitationsschrift wurde mit dem Wissenschaftspreis<br />

<strong>2002</strong> der Bayerischen Landesbank<br />

ausgezeichnet.<br />

Marcus Riekeberg lehrte nach seinem Studium<br />

der Betriebswirtschaftslehre in München von 1991<br />

bis <strong>2002</strong> am Seminar für Bankwirtschaft. 1995<br />

promovierte er zum Thema „Migrationsbedingte<br />

Kundenabwanderung bei Sparkassen“, die mit der<br />

Bestnote „summa cum laude“ bewertet wurde.<br />

Zur Zeit ist Marcus Riekeberg als Geschäftsführer<br />

der Unternehmensberatungsgesellschaft des Sparkassenverbandes<br />

Bayern tätig und n<strong>im</strong>mt gleichzeitig<br />

einen Lehrauftrag an der Technischen Universität<br />

Chemnitz wahr.<br />

Riekeberg, Marcus:<br />

Erfolgsfaktoren bei Sparkassen<br />

Kausalanalytische Untersuchung mittels linearer<br />

Strukturgleichungsmodelle<br />

Neue betriebswirtschaftliche Forschung (nbf) Bd. 307<br />

Deutscher Universitätsverlag, Gabler: Wiesbaden 2003<br />

Wissenswertes<br />

Ausgangspunkt ist dabei die Überlegung, dass<br />

Bankkredite häufig nachverhandelt werden, weil der<br />

Kreditnehmer den Kredit nicht vertragsgemäß<br />

zurückführen kann oder will. Die Handelbarkeit<br />

von Krediten ermöglicht der Bank, nach Vertragsabschluss<br />

Einfluss auf die Verteilung der Verhandlungsmacht<br />

in diesen potenziellen Wiederverhandlungen<br />

zu nehmen.<br />

Die Habilitation konnte <strong>im</strong> November <strong>2002</strong> abgeschlossen<br />

werden. Bereits seit dem Frühjahr <strong>2002</strong><br />

unterrichtete Hans-Peter Burghof Bankbetriebslehre<br />

an der Universität Mainz, zunächst <strong>im</strong> Rahmen<br />

eines Lehrauftrags und seit dem Wintersemester<br />

<strong>2002</strong>/03 als Lehrstuhlvertreter. In diesem Frühjahr<br />

hat er einen Ruf an die Universität Hohenhe<strong>im</strong> für<br />

eine C 4-Professur für Betriebswirtschaftslehre,<br />

insbesondere Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen,<br />

erhalten.<br />

Burghof, Hans-Peter:<br />

Bankkredit und Kreditrisikotransfer<br />

in Vorbereitung 2003


28 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

29<br />

Drittmittelprojekte<br />

Drittmittelprojekte<br />

Sonderforschungs-/Drittmittelprojekte<br />

Aktuelle Themen aus Wissenschaft und Praxis<br />

Die Fakultät für Betriebswirtschaft engagiert sich<br />

in vielfältiger Weise <strong>im</strong> Bereich der Sonder- und<br />

Auftragsforschung. Ein gut ausgebautes Netzwerk<br />

und Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen<br />

und Universitäten garantieren ein<br />

breites Forschungsfeld.<br />

Die oftmals interdisziplinären Forschungsprojekte<br />

werden von renommierten Geldgebern gefördert<br />

und widmen sich hoch aktuellen Themen aus<br />

Wissenschaft und Praxis.<br />

Werkzeuggestütztes Management wissensintensiver<br />

Dienstleistungen in virtuellen Unternehmen<br />

Ziel dieses Projektes ist, ein IT-Werkzeug zur Unterstützung<br />

der Managementprozesse in virtuellen Unternehmen zu entwickeln,<br />

durch das die Effektivität und Effizienz des Netzwerkmanagements<br />

erhöht werden soll.<br />

Prof. Dr. Thomas Hess<br />

Seminar für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien<br />

www.wi.bwl.uni-muenchen.de<br />

Branchen- und länderübergreifendes Benchmarking von<br />

kundenorientierten Customer Interaction Centern (CIC)<br />

Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der Untersuchung des<br />

Managements der Kundenkontaktpunkte unter besonderer<br />

Berücksichtigung der durch die neuen Medien geschaffenen<br />

Interaktionsmöglichkeiten. Ziel ist die Identifizierung von “Best<br />

Practice Unternehmen” und die Entwicklung eines Benchmarkingmodells<br />

zur Bewertung von CICs.<br />

Prof. Dr. Anton Meyer<br />

Institut für Marketing<br />

www.marketingworld.de<br />

Wissensintensive Dienstleistungen zur Kundenintegration<br />

in Innovationsprozesse (WINServ)<br />

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, wie<br />

das Kundenwissen systematisch und über die ganze Wertschöpfungskette<br />

hinweg in den Innovationsprozess von Sach-<br />

und Dienstleistungsunterrnehmen integriert werden kann. Neben<br />

dem externen Schnittstellenmanagement spielen besonders<br />

auch interne Aspekte eine wesentliche Rolle.<br />

Prof. Dr. Anton Meyer<br />

Institut für Marketing<br />

www.marketingworld.de<br />

BMBF<br />

Bundesministerium für Bildung und Forschung<br />

DFG<br />

Deutsche Forschungsgemeinschaft<br />

Statistische Analyse diskreter Strukturen – Modellierung<br />

und Anwendung in Biometrie und Ökonometrie<br />

Das Projekt hat die Entwicklung fachübergreifender statistischer<br />

Methoden zur Anwendung auf reale Probleme zum Ziel, wenn die<br />

latente oder beobachtete Struktur zumindest teilweise diskret ist.<br />

Prof. Dietmar Harhoff, Ph. D., Institut für Innovationsforschung,<br />

Technologiemanagement und Entrepreneurship<br />

www.inno-tec.bwl.uni-muenchen.de<br />

Erklärung, Erhebung und Gestaltung des<br />

Sekundärmarktes für deutsche Aktien und Renten<br />

Das Projekt beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Preisbildung<br />

bzw. den Transaktionskosten, den Handelsprozessen und<br />

der institutionellen Ausgestaltung des außerbörslichen Aktien-<br />

und Rentenhandels, betrachtete aber auch die anderen Handelssegmente<br />

unterschiedlicher Liquidität.<br />

Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

Seminar für Kapitalmarktforschung und Finanzierung<br />

www.kmf.bwl.uni-muenchen.de<br />

Marktrisikosteuerung für den Handelsbereich<br />

der Kreditinstitute<br />

Das Projekt zielte darauf ab, Gestaltungsempfehlungen für die<br />

Marktrisikosteuerung der Kreditinstitute zu entwickeln. Hierfür<br />

sollten Ergebnisse einzelner Teilbereiche der Risikosteuerung<br />

zu einem Vorschlag für ein theoretisch fundiertes und zugleich<br />

praktisch umsetzbares Risikosteuerungssystem für Marktrisiken<br />

integriert werden.<br />

Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

Seminar für Kapitalmarktforschung und Finanzierung<br />

www.kmf.bwl.uni-muenchen.de<br />

Neue Methoden der Szenarioanalyse und deren<br />

Einsatz in der Ermittlung zukünftiger Strukturen des<br />

Electronic Commerce<br />

Wie wichtig ist E-Commerce? Auch nach der Genesung vom<br />

Netz-Kater bleibt die Frage aktuell. Im Zuge dieses Projektes<br />

werden Szenarien über E-Commerce in den Jahren 2010 und<br />

2020 erstellt. Dabei wird insbesondere darauf Wert gelegt, den<br />

Bedarf der Konsumenten zu beachten und nicht allein auf die<br />

technische Machbarkeit abzustellen.<br />

Prof. Dr. Manfred Schwaiger<br />

Empirische Forschung und Unternehmensplanung<br />

www.efoplan.bwl.uni-muenchen.de<br />

Europäische Kommission<br />

PatVal – Patentvalue<br />

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit Erfindungsprozessen<br />

und der Bewertung von europäischen Patenten. Hauptziel ist,<br />

das Wissen über den Erfindungsprozess selbst, über Anreize<br />

und Erfindervergütung sowie die Determinanten des Wertes<br />

europäischer Patente zu verbessern.<br />

Prof. Dietmar Harhoff, Ph. D., Institut für Innovationsforschung,<br />

Technologiemanagement und Entrepreneurship<br />

www.inno-tec.bwl.uni-muenchen.de<br />

EPIP – European Policy for Intellectual Property<br />

Das interdisziplinäre Projekt erforscht die ökonomischen, rechtlichen<br />

und soziologischen D<strong>im</strong>ensionen europäischer Schutzregelungen<br />

für geistiges Eigentum.<br />

Prof. Dietmar Harhoff, Ph. D., Institut für Innovationsforschung,<br />

Technologiemanagement und Entrepreneurship<br />

www.inno-tec.bwl.uni-muenchen.de<br />

Universitäten<br />

Vergütung und Besteuerung von Aufsichtsratsmitgliedern<br />

Das von der <strong>LMU</strong> geförderte Projekt beschäftigt sich mit den<br />

wesentlichen Forschungsfragen: Vergütungsanspruch und<br />

Vergütungsform der Überwachungsorgane, Form und Umfang<br />

der Besteuerung entsprechender Zahlungen auf der Ebene<br />

der Unternehmen und der Überwachungsträger, Überwachungsvergütung<br />

<strong>im</strong> internationalen Vergleich vor dem Hintergrund bzw.<br />

in Abhängigkeit der Systemvielfalt.<br />

Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen<br />

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Steuerrecht<br />

www.steuern.bwl.uni-muenchen.de<br />

Internationale Forschungskooperationen<br />

mit der Universität Tokyo<br />

Das Projekt „Institutioneller Aufbau der Digitalen Ökonomie und<br />

Gesellschaft“ untersuchte die Auswirkungen der zweiten<br />

IT-Revolution auf Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme. Das<br />

Projekt „Japanische Unternehmen in den 1990er Jahren“<br />

befasste sich mit der Restrukturierung und Performance<br />

japanischer Unternehmen.<br />

Prof. Dr. Franz Waldenberger<br />

Seminar für Wirtschaft und Gesellschaft Japans<br />

www.japan.bwl.uni-muenchen.de<br />

Freistaat Bayern<br />

CEUS – Computergestütztes Entscheidungs-<br />

Unterstützungs-System<br />

CEUS ist ein 3-stufiges Data Warehouse-System, welches das<br />

bayerische Wissenschaftsministerium sowie die bayerischen<br />

Hochschulen und deren Fakultäten mit den für ihre Führungsaufgaben<br />

relevanten Informationen versorgt.<br />

Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Institut für Produktionswirtschaft und Controlling<br />

www.controlling.bwl.uni-muenchen.de<br />

Konzeption und Implementierung einer<br />

Hochschulerfolgsrechnung an der <strong>LMU</strong><br />

Ziel des Projektes ist die wissenschaftliche Begleitung der<br />

Konzeption und Implementierung einer universitätsweiten Hochschulerfolgsrechnung.<br />

Neben der Einführung eines EDV-Systems<br />

zur Abbildung der Komponenten einer aussagekräftigen universitären<br />

Kostenrechnung wird die Identifikation und Implementierung<br />

geeigneter Indikatoren zur Erfassung universitärer<br />

Leistungen in den Bereichen Forschung, Lehre und Verwaltung<br />

angestrebt.<br />

Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Institut für Produktionswirtschaft und Controlling<br />

www.controlling.bwl.uni-muenchen.de<br />

MOBISERVE – Mobile Services<br />

Ziel ist die Entwicklung eines tragfähigen Gesamtkonzeptes für<br />

Location Based Services. Dabei sollen technische Lösungen<br />

erarbeitet werden, die durch betriebswirtschaftliche Konzepte<br />

zur marktfähigen Umsetzung der Dienste ergänzt werden.<br />

Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Institut für Information, Organisation und Management<br />

www.iom.bwl.uni-muenchen.de<br />

FORAREA<br />

Bayerischer Forschungsverbund Area-Studies<br />

Die Bedeutung von Netzwerkbeziehungen für den<br />

Markteintritt in fremden Kulturen<br />

Die Einbindung deutscher KMU in deutsche und mexikanische<br />

Unternehmensnetzwerke zu identifizieren und v. a. deren Bedeutung<br />

als Erfolgsfaktor für das Agieren mittelständischer Unternehmen<br />

<strong>im</strong> fremdkulturellen Kontext zu best<strong>im</strong>men, war Ziel dieses<br />

Projektes.<br />

Prof. Dr. Hans-Dieter Haas<br />

Institut für Wirtschaftsgeographie<br />

www.wigeo.bwl.uni-muenchen.de


30 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

31<br />

Drittmittelprojekte<br />

Facts & Figures<br />

Welche Projekte können wir mit Ihnen durchführen?<br />

Wurden Wissenschaft und Praxis bislang eher als<br />

Konkurrenten gesehen, so geht doch mittlerweile<br />

der globale Trend dazu über, die beiden Gewinn<br />

bringend in ihren Kernkompetenzen zu verbinden<br />

und durch das Zusammenspiel von Wissenschaft<br />

und Praxis wertvolle Synergien freizusetzen. Auch<br />

die Hochschulen haben diesen Wertezuwachs<br />

erkannt und öffnen sich <strong>im</strong>mer mehr der Praxis.<br />

Die Fakultät für Betriebswirtschaft bietet Ihnen<br />

mit ihren vielfältigen Lehrstühlen praxisorientierte<br />

Forschungsarbeit, indem sie die gewonnenen<br />

wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden<br />

auf Ihre konkreten praktischen Problemstellungen<br />

anwendet. Sie geben uns neue Impulse und<br />

Anregungen – wir liefern die Lösungen ...<br />

Und was können wir für Sie tun?<br />

Institut für Wirtschaftsgeographie<br />

Das Institut für Wirtschaftsgeographie unter der<br />

Leitung von Prof. Dr. Hans-Dieter Haas ist Projektpartner<br />

für Unternehmen der Privatwirtschaft, für<br />

die öffentliche Verwaltung und für wissenschaftliche<br />

Institute. Mit hohem wissenschaftlichem Anspruch<br />

erbringen wir Beratungsleistungen u. a. zur Standortwahl<br />

<strong>im</strong> nationalen und internationalen Kontext, zur<br />

regionalen Wirtschaftsentwicklung sowie zu tourismusorientierten<br />

Fragestellungen.<br />

www.wigeo.bwl.uni-muenchen.de<br />

Seminar für Wirtschaftsinformatik<br />

und Neue Medien<br />

Das Seminar für Wirtschaftsinformatik und Neue<br />

Medien unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Hess<br />

kooperiert seit seiner Gründung intensiv mit Praxispartnern<br />

in den Kernbereichen Neue Managementsysteme<br />

und Management von Medienunternehmen.<br />

Für zukünftige Initiativen, die sich von der Erstellung<br />

von praxis- und forschungsrelevanten Diplomarbeiten,<br />

Studien und Gutachten bis zu langfristig angelegten<br />

Forschungsprojekten erstrecken, stehen wir<br />

Ihnen gerne zur Verfügung.<br />

www.wi.bwl.uni-muenchen.de<br />

Institut für Marketing<br />

Das Institut für Marketing von Prof. Dr. Anton Meyer<br />

bzw. die FGM Fördergesellschaft Marketing e. V. steht<br />

Ihnen für Forschungsarbeit und Beratungsprojekte<br />

(z. B. Diplomarbeiten, Projektseminare, Auftragsstudien)<br />

rund um das Thema Marketing, insbesondere<br />

für die Durchführung von Marktforschungsprojekten<br />

sowie für die Markenberatung, zur Verfügung.<br />

www.marketing.bwl.uni-muenchen.de<br />

Institut für Information, Organisation<br />

und Management<br />

Das Institut für Information, Organisation und Management<br />

unter der Leitung von Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold<br />

Picot unterstützt Sie bei der Durchführung von Praxisforschungsprojekten<br />

und steht Ihnen auf seinen Tätigkeitsgebieten<br />

auch beratend zur Verfügung.<br />

www.iom.bwl.uni-muenchen.de<br />

Seminar für Kapitalmarktforschung<br />

und Finanzierung<br />

Das Seminar für Kapitalmarktforschung und Finanzierung<br />

unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

pflegt diverse Kooperationen mit der finanzwirtschaftlichen<br />

Praxis. Gemeinsame Projekte, die gemeinsame<br />

Betreuung von Diplomarbeiten und eine eigens<br />

zur Intensivierung der Diskussion finanzwirtschaftlicher<br />

Fragestellungen in der Verbindung von Theorie<br />

und Praxis konzipierte Working Paper-Reihe zeugen<br />

von solchen Beziehungen.<br />

www.kmf.bwl.uni-muenchen.de<br />

EFOplan Seminar für Empirische<br />

Forschung und Unternehmensplanung<br />

Der Lehrstuhl Empirische Forschung und Unternehmensplanung<br />

von Prof. Dr. Manfred Schwaiger steht<br />

Ihnen für Beratungs- und Marktforschungsprojekte in<br />

den Bereichen Markt- und Kommunikationsmanagement<br />

sowie für die Erforschung von Erfolgsfaktoren<br />

zur Verfügung.<br />

www.efoplan.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehre<br />

Vielseitig und innovativ<br />

Die Lehre ist neben der Forschung die zweite<br />

wichtige Säule der Arbeit an der Fakultät. Sie ist<br />

auf der einen Seite durch eine Vielzahl positiver<br />

Aspekte geprägt. Leistungsstark sind die Breite<br />

und inhaltliche Qualität unseres von renommierten<br />

Professoren getragenen Lehrangebotes.<br />

Weiterhin gelingt es uns, unsere qualitativ hochwertige<br />

Forschung in die Lehre zu integrieren.<br />

Weniger erfreulich ist das schlechte Betreuungsverhältnis,<br />

d. h. die Anzahl der Studierenden, die<br />

pro Professor und Assistent zu betreuen sind.<br />

Die wenig günstige Betreuungsrelation ergibt sich<br />

zum einen durch von außen gesetzte Betreuungswerte,<br />

die <strong>im</strong> Fach Betriebswirtschaftslehre<br />

generell gesetzt sind. Die Situation verschärft sich<br />

Facts & Figures<br />

Der Rektor der <strong>LMU</strong>, Prof. Dr. Bernd Huber,<br />

begrüßt in jedem Semester die Erstsemester in<br />

lockerer Atmosphäre. Von den insgesamt knapp<br />

46.000 Studierenden der <strong>LMU</strong> studieren ca. 3.500<br />

an der Fakultät für Betriebswirtschaft. Einige<br />

Zahlen vermitteln genauere Vorstellungen über<br />

die Aufteilung unserer Studierenden:<br />

Studiengänge (inkl. Nebenfach) <strong>im</strong> Wintersemester <strong>2002</strong>/03<br />

Studierende gesamt: 3.495, davon 389 <strong>im</strong> Nebenfach<br />

Wirtschaftsgeographie 10 % (334)<br />

Forschungsstudium (MBR) 3 % (98)<br />

Wirtschaftspädagogik Diplom 16 % (573)<br />

<strong>BWL</strong> 71 % (2.490)<br />

durch die Beliebtheit unserer Fakultät, was dazu<br />

führt, dass jeder – auch in einem hohen Semester<br />

– frei werdende Studienplatz sofort wieder mit<br />

einem neuen Studierenden besetzt wird. Daher<br />

ist die ohnehin knappe Kapazität auch stets voll<br />

ausgelastet. Die Fakultät tut alles <strong>im</strong> Rahmen<br />

ihrer Möglichkeiten Machbare, um dieser nicht<br />

opt<strong>im</strong>alen Betreuungsrelation entgegenzuwirken.<br />

Infolge des hohen persönlichen Einsatzes unserer<br />

Dozenten gelingt es uns, neben Vorlesungen<br />

mit hohen Teilnehmerzahlen auch Kleingruppenveranstaltungen<br />

anzubieten und auf moderne<br />

Lehr- und Lernformen wie Fallstudienseminare<br />

und Planspiele zu setzen.<br />

Rektor der <strong>LMU</strong> mit Studienanfängerinnen<br />

Ausländische<br />

Studierende 11,6 %<br />

Deutsche<br />

Studierende 88,4 %<br />

Weibliche<br />

Studierende 43,8 %<br />

Männliche<br />

Studierende 56,2 %<br />

He<strong>im</strong>atort:<br />

nicht Bayern 13,8 %<br />

He<strong>im</strong>atort:<br />

Bayern 86,2 %


32 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

33<br />

Studiendekan<br />

Studiendekan / ODEON und CDTM<br />

Was macht eigentlich<br />

ein Studiendekan?<br />

Prof. Dr. Manfred Schwaiger über seine Arbeit<br />

Der Studiendekan kümmert sich gemeinsam<br />

mit dem Dekan um die mit der Lehre und dem<br />

Studium zusammenhängenden Aufgaben. Im<br />

Rahmen seines sehr engagierten Studiendekanates<br />

hat Prof. Dr. Manfred Schwaiger neben<br />

vielen anderen Aufgaben auch eine Zufriedenheitsbefragung<br />

durchgeführt und einen Studienführer<br />

herausgegeben; er erläutert hier die<br />

unterschiedlichen Aspekte dieser sinnvollen<br />

Neuerungen:<br />

Alles <strong>im</strong> grünen Bereich?<br />

Die Zufriedenheitsstudie<br />

„Universitäten befinden sich in einem Markt mit<br />

steigender Wettbewerbsintensität auf nationaler<br />

und internationaler Ebene. Die Bestrebungen<br />

der Fakultät für Betriebswirtschaft der Ludwig-<br />

Max<strong>im</strong>ilians-Universität zur ständigen Verbesserung<br />

der Qualität der Ausbildung und der Studienbedingungen<br />

zeigen sich nicht nur in der regelmäßigen<br />

Evaluierung der Lehrveranstaltungen, sondern<br />

auch in dieser Studie, in der die Zufriedenheit der<br />

<strong>BWL</strong>-Studierenden umfassend untersucht wird. Damit<br />

schafft die Fakultät eine Informationsbasis, die in<br />

ihrer Substanz und <strong>im</strong> Detaillierungsgrad weit über<br />

die erschienenen Hochschulrankings hinausgeht.<br />

Ausgehend von einer theoretischen Betrachtung der<br />

Erkenntnisse der Kundenzufriedenheitsforschung<br />

wird zunächst ein Befragungsinstrument entwickelt,<br />

das die relevanten Aspekte des Themas vollständig<br />

abdeckt und auch universitätsübergreifend einsetzbar<br />

ist. Kennzeichnend für diesen Fragebogen ist,<br />

dass nicht nur die Zufriedenheit mit einzelnen Leistungsmerkmalen,<br />

sondern auch die subjektiv empfundene<br />

Bedeutung dieser Kriterien erhoben wird.<br />

Auf diese Weise lassen sich besonders zielführende<br />

Handlungsempfehlungen bei begrenzt verfügbaren<br />

Ressourcen ableiten.<br />

Der fünfseitige Fragebogen wurde <strong>im</strong> Rahmen einer<br />

Vollerhebung an alle <strong>im</strong> Fach Betriebswirtschaft <strong>im</strong>matrikulierten<br />

Studierenden verschickt. Mein herzlicher<br />

Dank gebührt an dieser Stelle Herrn Stefan<br />

Rusche für die wertvolle Unterstützung <strong>im</strong> Rahmen<br />

der Datenbeschaffung. Der Rücklauf erreichte mit<br />

35,5 % einen ansprechenden Wert. Da Hinweise auf<br />

systematische Antwortausfälle nicht erkennbar sind,<br />

dürfen die hier vorgelegten Ergebnisse als repräsentativ<br />

für die Grundgesamtheit angesehen werden.<br />

Die Globalzufriedenheit liegt in einem Bereich, der<br />

zwar noch akzeptabel ist, die Notwendigkeit einer<br />

Verbesserung allerdings erkennen lässt. Besondere<br />

Stärken der Fakultät sind die Kompetenz der<br />

Dozenten, das Veranstaltungsangebot und – für<br />

Studienanfänger – die Orientierungsphase, ein von<br />

der betriebswirtschaftlichen Fakultät initiiertes spezielles<br />

Betreuungsprogramm. Schwachstellen sind<br />

die Betreuungsverhältnisse, die als mangelhaft wahrgenommene<br />

Transparenz der Leistungsbeurteilung<br />

sowie das Raumangebot in quantitativer und qualitativer<br />

Form.<br />

Der stärkste Einfluss auf die Gesamtzufriedenheit der<br />

Studierenden geht von den Professoren, dem wahrgenommenen<br />

Schwierigkeitsgrad der Veranstaltungen<br />

und der Einschätzung der Zukunftsaussichten für die<br />

Absolventen aus.<br />

Die Auswertungen zeigen, dass zwar mitunter signifikante<br />

Unterschiede in der Bedeutung und auch<br />

in der geäußerten Zufriedenheit zwischen besonders<br />

erfolgs-, zukunfts- und leistungsorientierten Studierenden<br />

und der Referenzgruppe bestehen, die Treiber<br />

der Zufriedenheit bei beiden Gruppen aber identisch<br />

sind.“<br />

www.efoplan.bwl.uni-muenchen.de/content/forschung.asp<br />

Studieren mit „durchblick“<br />

Die Entwicklung des offiziellen<br />

<strong>BWL</strong>-Studienführers<br />

Seit 2001 beschäftigt sich ein Team um den<br />

Studiendekan Prof. Dr. Manfred Schwaiger mit<br />

der Neuentwicklung eines Gesamtüberblicks<br />

über das Lehrangebot aller 16 Lehrstühle und<br />

Forschungscenter an der Fakultät für Betriebswirtschaft.<br />

Prof. Dr. Manfred Schwaiger über die<br />

Intention des Studienführers:<br />

„Mit dem Studienführer durchblick erhalten unsere<br />

ca. 3.500 an der Fakuttät Studierenden einen<br />

kompakten Überblick über das vielfältige und<br />

umfangreiche Hauptstudiumsangebot, Studien-<br />

und Prüfungsordnungsformalia sowie wichtige Einrichtungen.<br />

Im Gegensatz zu einem konventionellen<br />

Vorlesungsverzeichnis ist der durchblick ein<br />

redaktionell aufwendig betreuter inhaltlicher Ratgeber.<br />

Insbesondere wurde auf eine einheitliche<br />

Struktur innerhalb der verschiedenen Einrichtungen<br />

Wert gelegt, um den Studierenden einen schnellen<br />

und detaillierten Überblick über lehrstuhlspezifische<br />

Anforderungen und Programme zu ermöglichen.<br />

Durch die Präsentation des Angebots aller Lehrstühle<br />

und Center in einer einheitlichen Struktur<br />

finden die Studierenden bei jedem Lehrstuhl/<br />

Center an der gleichen Stelle Antworten auf<br />

dieselbe Frage! Darüber hinaus erhalten die<br />

Studierenden Tipps für ein effizientes Studium <strong>im</strong><br />

FAQ-Kapitel. Der durchblick vereinfacht somit die<br />

Auswahl der Fächer und Veranstaltungen und erleichtert<br />

insbesondere Studierenden mit dem Hauptfach<br />

Betriebswirtschaftslehre am Anfang des Hauptstudiums<br />

die Wahl der „Speziellen“. Ausführliche<br />

Informationen zu den Wahlpflichtfächern und zu<br />

eventuell anstehenden Prüfungsordnungsänderungen<br />

sind für die folgenden Ausgaben geplant.<br />

ODEON und CDTM<br />

Interdisziplinäre und internationale<br />

Forschung und Lehre<br />

ODEON und CDTM<br />

Um <strong>im</strong> internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig<br />

zu bleiben und den Studierenden ein<br />

Opt<strong>im</strong>um an Ausbildung zu bieten, müssen<br />

sowohl Forschung als auch Lehre „über ihren<br />

Tellerrand“ hinausblicken können.<br />

Diese Notwendigkeit hat die Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

frühzeitig erkannt und sich deshalb<br />

die Einrichtung, Betreuung und Beteiligung an<br />

fakultätsübergreifenden Zentren zur Aufgabe<br />

gemacht, die sich interdisziplinär und international<br />

in Forschung und Lehre betätigen.<br />

Das ODEON Center for Entrepreneurship und<br />

die Beteiligung am Center for Digital Technology<br />

and Management (CDTM) stehen beispielhaft für<br />

die gelungene Umsetzung dieser Bestrebungen<br />

und das starke Engagement der Fakultät <strong>im</strong> interdisziplinären<br />

und internationalen Bereich.<br />

ODEON Center for Entrepreneurship<br />

Das ODEON Center for Entrepreneurship widmet<br />

sich als fakultätsübergreifendes Zentrum der Gründungsausbildung,<br />

-forschung und -förderung an der<br />

Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität. Direktoren sind Prof.<br />

Dietmar Harhoff, Ph. D., und Prof. Dr. Bernd Rudolph.<br />

ODEON hat <strong>im</strong> Jahr <strong>2002</strong> rund 300 Studierende der<br />

Nach dem großen Erfolg der ersten Auflage des<br />

durchblick <strong>im</strong> Jahr 2001, der als Pilotprojekt zum<br />

Download über die Webseiten der Fakultät angeboten<br />

wurde, erschien der durchblick <strong>2002</strong> <strong>im</strong> Juni in<br />

der zweiten Auflage erstmals als ca. 300-seitiges<br />

Buch. Die Resonanz der Studierenden ist durchweg<br />

so positiv, dass einerseits der hohe Zeitaufwand zur<br />

Entwicklung dieses Führers gerechtfertigt ist und andererseits<br />

berechtigte Hoffnung besteht, mit Hilfe des<br />

durchblick die Studienzeit noch weiter verkürzen zu<br />

können.<br />

Der Dank der Fakultät gilt insbesondere dem<br />

bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft,<br />

Forschung und Kunst, das dieses Projekt zur Verkürzung<br />

der Studiendauer finanziell unterstützt.“<br />

<strong>LMU</strong> <strong>im</strong> Bereich Unternehmensgründung unterrichtet.<br />

Neben den Kernkursen „I-Plan: Von der Idee<br />

zum Business-Plan-Konzept“, „B-Plan: Business<br />

Planning“ und dem „e-lab: Entrepreneurship Laboratory“<br />

(zusammen mit dem CDTM) wurde erstmals<br />

wieder eine Veranstaltung „Gründungsmanagement“<br />

für Studierende, Wissenschaftler und andere Mitglieder<br />

der Universität angeboten. Gleichfalls wurde ein<br />

eigenes Seminar für Wissenschaftler aus dem Umfeld<br />

des Center for Nanoscience an der <strong>LMU</strong> durchgeführt.<br />

Bezugsquelle:<br />

Uni-Buchhandlung<br />

Hueber (z. B. in der<br />

Amalienstraße)


34 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

35<br />

ODEON und CDTM<br />

Außergewöhnliche Lehrveranstaltungen<br />

Erfreulicherweise schlossen auch in diesem Jahr<br />

die be<strong>im</strong> Münchener Business Plan Wettbewerb<br />

teilnehmenden Studententeams des ODEON zusammen<br />

mit den Gründern sehr erfolgreich ab.<br />

Neben seinen Ausbildungsaktivitäten legt ODEON<br />

besonderen Wert auf die Forschung <strong>im</strong> Bereich<br />

Entrepreneurship. Neben zahlreichen Diplomarbeiten<br />

werden derzeit u. a. Dissertationen und eine<br />

Habilitation <strong>im</strong> Themenbereich Entrepreneurship<br />

angefertigt. Im Jahr <strong>2002</strong> wurde ebenso ein Forschungsprojekt<br />

zum Gründungsumfeld München<br />

und der Rolle des Münchener Business Plan<br />

Gruber, Marc/Henkel, Joach<strong>im</strong>/Witzler, Ralf (Hrsg.):<br />

Gründungsmanagement<br />

Wie Jungunternehmer Ideen finden, Strategien entwickeln<br />

und Wachstum erzielen<br />

Frankfurter Allgemeine Buch (F.A.Z.-Institut): Frankfurt am Main <strong>2002</strong><br />

Center for Digital Technology and Management (CDTM)<br />

Das Center for Digital Technology and Management<br />

(CDTM) ist eine interdisziplinäre Einrichtung, die gemeinsam<br />

von der Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität<br />

München (<strong>LMU</strong>) und der Technischen Universität<br />

München (TUM) gegründet wurde und mit der Unterstützung<br />

von Sponsoren geführt wird.<br />

Das CDTM bietet ein in das Hauptstudium integriertes,<br />

interdisziplinäres und international ausgerichtetes<br />

Programm und beschäftigt sich mit Fragestellungen<br />

aus dem Bereich von digitalen Technologien<br />

und Management. Das Programm richtet sich an<br />

herausragende Studenten der Fakultäten für Betriebswirtschaftslehre,<br />

Informatik und Elektrotechnik,<br />

die das Vordiplom abgeschlossen haben oder kurz<br />

vor dessen Abschluss stehen. Die Auswahl für die<br />

Aufnahme in das CDTM erfolgt auf der Basis von<br />

Wettbewerbs abgeschlossen. Um Forschungsergebnisse<br />

des Bereichs Entrepreneurship einer<br />

breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat<br />

ODEON auch <strong>im</strong> Jahr <strong>2002</strong> wieder eine wöchentliche<br />

Kolumne in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung<br />

(www.faz.net) verfasst. Die Beiträge liegen in gesammelter<br />

Form auch als Buch Gründungsmanagement<br />

vor.<br />

ODEON finanziert sich zu einem großen Teil aus<br />

privaten Spendenmitteln. Die Anschubfinanzierung<br />

erfolgte durch die Rooshoek-Stiftung (Familie Rolf C.<br />

Dienst).<br />

www.odeon.uni-muenchen.de<br />

Kriterien wie beispielsweise erste Praxiserfahrungen<br />

(z. B. durch verschiedene Praktika in den Semesterferien),<br />

sehr gute akademische Grundkenntnisse,<br />

fließende Englischkenntnisse, vorhandenes Potenzial<br />

für Führungspositionen sowie persönliche Erfahrungen<br />

und Ziele.<br />

Jedes Semester werden 25 Studenten ausgewählt,<br />

um an dem auf vier Semester angelegten Programm<br />

teilzunehmen, das zusätzlich zu den jeweiligen<br />

Hauptstudiengängen absolviert wird. In kleinen<br />

Gruppen und mit intensiver Unterstützung vermitteln<br />

Dozenten und Praxispartner in dieser Ausbildung<br />

wichtige technologische und betriebswirtschaftliche<br />

Aspekte der digitalen Wirtschaft. Das Programm<br />

beinhaltet ein interdisziplinäres Trendseminar zu einer<br />

aktuellen Thematik, das Entrepreneurship-LAB<br />

(ELAB), das als gemeinsames Seminar mit dem<br />

ODEON Center for Entrepreneurship von der <strong>LMU</strong><br />

veranstaltet wird, die Absolvierung eines Praktikums<br />

oder eines Studiensemesters <strong>im</strong> Ausland (z. B. in<br />

Berkeley oder an der CMU in Pittsburgh) sowie Electives<br />

zu unterschiedlichen Themen, die zum Teil in<br />

Kooperation mit den Praxispartnern stattfinden. Die<br />

Studenten werden darauf vorbereitet, die Positionen<br />

effektiver High Tech-Manager <strong>im</strong> Bereich digitaler<br />

Technologien einzunehmen. Dabei lernen die Studierenden,<br />

sich in einem internationalen, dynamischen<br />

Umfeld zu bewegen, in dem sich betriebliche<br />

und technische Entscheidungen <strong>im</strong> Alltag überschneiden.<br />

www.cdtm.de<br />

Außergewöhnliche Lehrveranstaltungen<br />

Den Studierenden außergewöhnliche Lehrveranstaltungen<br />

anzubieten und damit nicht nur das<br />

etablierte Lehrangebot abzurunden, sondern<br />

auch das gängige Spektrum zu verlassen, ist für<br />

die Fakultät für Betriebswirtschaft eine wichtige<br />

Aufgabe, der sie sich mit Nachdruck widmet.<br />

Diese Lehrveranstaltungen greifen nicht nur besondere<br />

Themen der Betriebswirtschaftslehre auf,<br />

sondern oft sind diese Vorlesungen, Seminare,<br />

Exkursionen oder Kurse auch von einer innovativen<br />

Komponente in der Wissensvermittlung<br />

und -erarbeitung gekennzeichnet. Immer sind<br />

es herausragende Dozenten der Fakultät oder<br />

eigens zu diesem Zweck akquirierte hervorragende<br />

Gastdozenten, denen die Betreuung<br />

und Durchführung dieser Lehrveranstaltungen<br />

obliegt. Die folgende Auswahl einiger besonderer<br />

Lehrveranstaltungen verdeutlicht das anspruchsvolle<br />

Angebot der Fakultät.<br />

Advertising Management<br />

Prof. Hugh M. Cannon, Ph. D.<br />

Zum zweiten Mal vermittelte<br />

Prof. Hugh M. Cannon, Ph. D.,<br />

von der Wayne State University<br />

(WSU), Detroit, USA, den Studenten<br />

der Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

den US-amerikanischen<br />

Zugang zum Management von<br />

Werbung und Produktkommunikation. Kernthema<br />

des Kurses war die Einführung in die Theorie und Praxis<br />

der Werbeplanung und Kommunikationsentscheidungen<br />

in den USA. Dabei wurden die theoretischen<br />

Erkenntnisse mit der Analyse tatsächlicher Werbekampagnen<br />

praxisnah verbunden. Der Kurs begann<br />

mit einem Überblick über die Historie der Werbung,<br />

angefangen von der industriellen Revolution bis hin<br />

zu den heutigen hoch kompetitiven globalen Märkten.<br />

Neben der Diskussion klassischer Lehrinhalte,<br />

wie soziale Aspekte, Zielmarktanalyse, Marketingstrategie,<br />

Werbungs- und Kreativstrategien sowie<br />

Medienstrategie, wurde außerdem die zunehmende<br />

Bedeutung des Internets beleuchtet. Schließlich<br />

erörterte der Kurs auch das Thema Relationship<br />

Marketing, wobei die Treiber für diesen Trend<br />

analysiert und wahrscheinliche Auswirkungen<br />

diskutiert wurden, die dieser Marketingtrend auf<br />

Werbe- und Kommunikationsstrategien haben wird.<br />

Hugh M. Cannons Art, die Inhalte zu vermitteln, begeisterte<br />

die Studenten und trug dazu bei, aktuelles<br />

angelsächsisches Marketing-Know-how an unserer<br />

Fakultät zu vertiefen.<br />

Advertising E-Commerce<br />

Prof. Hugh M. Cannon, Ph. D.<br />

Bei dieser Veranstaltung handelte es sich um ein<br />

Graduiertenseminar, das gemeinsam mit MBA-<br />

Studenten der Wayne State University (WSU), Detroit,<br />

USA, und <strong>BWL</strong>-Studenten der <strong>LMU</strong> abgehalten wurde.<br />

Durchgeführt wurde das Seminar in Form eines Diskussionsforums,<br />

wobei zwei unterschiedliche Interaktionsformen<br />

eingesetzt wurden. Das Seminar<br />

fand jeweils zu zwei Terminen während der Woche<br />

statt. An einem Tag wurde eine Vollduplex-Telekonferenz<br />

abgehalten, die über die Distance-Learning-Einrichtung<br />

der Fakultät lief und an der Münchener<br />

und Detroiter Studenten gleichermaßen<br />

teilnahmen. In diesem Rahmen diskutierten die Teilnehmer<br />

Fallstudien und Kursskripte. Alternativ wurden<br />

Diskussionen über das Internet durchgeführt,<br />

wobei Fallstudien in einem Web-Forum diskutiert<br />

wurden. Die Studenten „posteten“ hierzu ihre Meinungen<br />

und Ansichten in einen Forums“thread“ auf<br />

der Kurswebseite. Darüber hinaus wurden Aufgaben<br />

auch in „gemischten“ – aus <strong>LMU</strong>- und WSU-<br />

Studenten bestehenden – Gruppen gelöst, die sich<br />

per E-Mail und in Web-Foren abst<strong>im</strong>mten. Der Kurs<br />

war neben der innovativen technischen Umsetzung<br />

auch inhaltlich ein voller Erfolg. Besonders positiv<br />

war auch der cross-kulturelle Gedankenaustausch<br />

und die reibungslos funktionierende internationale<br />

Zusammenarbeit der Münchener und Detroiter<br />

Teilnehmer.


36 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

37<br />

Außergewöhnliche Lehrveranstaltungen<br />

Absolventen<br />

EX Marketing –<br />

Experience and the Customer<br />

Prof. Bernd Schmitt, Ph. D.<br />

”The field of marketing prides itself of being the only<br />

discipline in a business that focuses on the customer.<br />

Nonetheless, many marketing concepts and methodologies<br />

(such as choice models, conjoint analyses,<br />

and many branding techniques) are not customeroriented<br />

but company or product focused. In this<br />

course we will take the customer seriously!”<br />

Mit diesen Worten begann <strong>im</strong> Juni <strong>2002</strong> die Vorlesung<br />

von Prof. Bernd Schmitt, Ph. D., von der<br />

Columbia University New York. Dabei wurden den<br />

Studierenden Bezugsrahmen, Konzepte und Methodologien<br />

vorgestellt, die ihnen helfen, die Erlebniswelt<br />

eines Konsumenten, seine Interaktionen mit<br />

der Marke und den Service-Schnittstellen zu verstehen.<br />

Die Studenten lernten, wie sich der “experiential<br />

approach“ von Prof. Bernd Schmitt, Ph. D., in Marketingstrategien<br />

einbauen und in Umsetzungsprogrammen<br />

anwenden lässt. Für Prof. Bernd Schmitt, Ph. D.,<br />

ist besonders die Interaktion mit den Studierenden<br />

wichtig, so dass über den gesamten Kurs Fallstudien<br />

und Übungen zusammen erarbeitet und<br />

präsentiert wurden.<br />

Controlling mit SAP<br />

Dr. Burkhard Pedell, Dipl.-Kfm. Matthias<br />

Notz, Dipl.-Wi.-Ing. Rouven Fritz-Bergmann<br />

Im Dezember <strong>2002</strong> wurde vom Institut für Produktionswirtschaft<br />

und Controlling zum mittlerweile<br />

neunten Mal der Kurs „Controlling mit SAP“ angeboten.<br />

Dieser Kurs erfreut sich großer Beliebtheit bei<br />

den Studierenden, wie die stabile Bewerberquote<br />

von ungefähr 3:1 eindrücklich zeigt.<br />

Ziel der Veranstaltung ist es, den Teilnehmern einen<br />

Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen des Controlling-Moduls<br />

von SAP R/3 zu verschaffen. Zu<br />

diesem Zweck wird ein Überblick über die Funktionalitäten<br />

gegeben und eine Kosten- und Erlösrechnungsfallstudie<br />

(Kostenstellenrechnung, Produktkalkulation,<br />

mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung)<br />

vollständig am System abgebildet. Die Teilnehmer<br />

arbeiten dabei in Dreiergruppen am System. Es<br />

wird diskutiert, inwieweit das Controlling-Modul von<br />

SAP R/3 und neuere Entwicklungen von SAP (v. a.<br />

BW und SEM) den konzeptionellen Entwicklungsstand<br />

des Controlling wiedergeben. Axel Weiler von<br />

der L.E.K. Consulting GmbH vertiefte <strong>im</strong> letzten Kurs<br />

aus Praxissicht Aspekte der wertorientierten Unternehmensführung<br />

mit SAP-Software. In vergangenen<br />

Kursen gab es u. a. Praxisvorträge von BMW, KPMG,<br />

Plaut, Siemens und Wacker.<br />

Der Kurs baut auf dem Buch „Controlling mit SAP<br />

R/3“ von Gunther Friedl, Christian Hilz und Burkhard<br />

Pedell auf, das sich innerhalb kürzester Zeit als Standardwerk<br />

etabliert hat. Es enthält eine detaillierte Implementierung<br />

der <strong>im</strong> Kurs behandelten Fallstudie in<br />

SAP R/3 sowie eine weiterführende Darstellung zu<br />

Controllingmöglichkeiten mit SAP.<br />

Friedl, Gunther/Hilz, Christian/Pedell, Burkhard:<br />

Controlling mit SAP R/3<br />

Eine praxisorientierte Einführung mit umfassender Fallstudie<br />

und beispielhaften Controlling-Anwendungen<br />

2. Auflage. Vieweg: Wiesbaden <strong>2002</strong><br />

Exkursion nach Japan<br />

Prof. Dr. Franz Waldenberger<br />

Getrieben von einer alternden Gesellschaft, einem<br />

starken Yen, einer schweren Krise des Finanzsystems<br />

und nicht zuletzt der zweiten IT-Revolution<br />

vollzieht sich in Japan ein rascher und tief greifender<br />

Wandel der sozialen und wirtschaftlichen Strukturen.<br />

In Vorlesungen und Seminaren hatte sich die Gruppe,<br />

bestehend aus Japanologen und <strong>BWL</strong>-Studenten<br />

mit dem Pflichtwahlfach „Wirtschaft und Gesellschaft<br />

Japans“, damit bereits auseinandergesetzt und führte<br />

unter der Leitung von Prof. Dr. Franz Waldenberger<br />

vom 9. bis 24. März <strong>2002</strong> eine Exkursion nach<br />

Japan durch. Die Studienreise diente dazu, die sich<br />

vollziehenden Wandlungsprozesse anhand ihrer<br />

konkreten regionalen und branchenspezifischen Ausprägung<br />

vor Ort zu erforschen. Auf dem Programm<br />

standen Besichtigungen traditioneller Industriecluster,<br />

aber auch neuer Produktionsstandorte, etwa solche<br />

der international erfolgreichen Zeichentrickfilmindustrie,<br />

sowie Besuche in Forschungseinrichtungen,<br />

beispielsweise dem Forschungslabor des Mobilfunkbetreibers<br />

NTTDoCoMo. Die Eindrücke wurden in<br />

Diskussionen mit Vertretern aus Wirtschaft, öffentlicher<br />

Verwaltung und Wissenschaft vertieft. Die zeitweise<br />

Unterbringung in japanischen Familien und ein<br />

freies Wochenende in Kyoto sorgten für ausgiebiges<br />

„cultural exposure“.<br />

Akademische Abschlussfeier<br />

Zu Ehren unserer Absolventen und Doktoranden<br />

Einmal pro Semester verabschiedet die Fakultät<br />

für Betriebswirtschaft sowohl die Absolventen<br />

ihrer Studiengänge Betriebswirtschaftliche Forschung<br />

(MBR), Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsgeographie<br />

und Wirtschaftspädagogik<br />

als auch<br />

ihre Doktoranden in der<br />

akademischen Abschlussfeier.<br />

Die Abschlussfeier wird<br />

von einem Kammermusikensemble<br />

festlich umrahmt<br />

und findet in der Großen Aula<br />

der Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität<br />

einen würdigen und<br />

angemessenen Rahmen.<br />

Traditionsgemäß begrüßt<br />

zunächst der Dekan der<br />

Fakultät die Absolventen<br />

und Doktoranden, die in<br />

Begleitung von Verwandten<br />

und Freunden erscheinen,<br />

um diesen wichtigen Moment<br />

zu feiern.<br />

Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen als Vorsitzender<br />

des Prüfungsausschusses und Prof. Dr.<br />

Dres. h. c. Werner Kirsch als Vorsitzender<br />

des Promotionsausschusses tragen mit ihren Ansprachen<br />

ebenfalls zur<br />

feierlichen St<strong>im</strong>mung<br />

bei. Aus den Reihen<br />

der Diplomanden und<br />

Doktoranden ergreift jeweils<br />

ein Redner das<br />

Wort, um stellvertretend<br />

für die Absolventen und<br />

Doktoranden zu sprechen.<br />

Die Verleihung der Urkunden<br />

erfolgt be<strong>im</strong><br />

bereits schon zur Tradition<br />

gewordenen Sektempfang,<br />

der die würdige<br />

Feier mit einem<br />

geselligen Beisammensein<br />

beschließt.


38 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

39<br />

Absolventen<br />

Absolventen<br />

Absolventen <strong>im</strong> Sommersemester <strong>2002</strong><br />

Im Sommersemester <strong>2002</strong> haben insgesamt<br />

235 Absolventen ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.<br />

Davon waren 209 Diplomkaufleute<br />

(ø 2,37), 20 Diplomhandelslehrer (ø 2,28) und<br />

6 Diplomwirtschaftsgeographen (ø 2,2).<br />

Die Note „sehr gut“ konnten 14 Diplomkaufleute und<br />

eine Diplomhandelslehrerin (Besl, Christine) erzielen<br />

(Bannert, Thomas; Ellermeier, Angela; Hoisl, Karin;<br />

Matthias Notz<br />

Bester Absolvent des Sommersemesters <strong>2002</strong> bleibt an der Fakultät<br />

Matthias Notz schloss <strong>im</strong> Sommersemester <strong>2002</strong> als<br />

bester Absolvent sein <strong>BWL</strong>-Studium mit einer<br />

Diplomnote von 1,1 ab. Der 26-Jährige verbrachte<br />

neun Semester an dieser Fakultät und vertiefte<br />

<strong>im</strong> Hauptstudium die Schwerpunkte Produktionswirtschaft<br />

und Controlling sowie Strategische Unternehmensführung.<br />

Im Wahlpflichtfach studierte er<br />

Wirtschafts- und Unternehmensethik. Über das<br />

fachliche Studium hinaus verbindet ihn viel mit der<br />

Fakultät für Betriebswirtschaft. So war er nahezu<br />

vier Jahre als Tutor sowohl <strong>im</strong> PC-Labor als auch in<br />

der Orientierungsphase engagiert. Die Betreuung der<br />

Erstsemester machte ihm sehr viel Spaß und wohl<br />

auch deshalb hält er die Orientierungsphase für eine<br />

sehr gute Serviceeinrichtung der Fakultät. Parallel<br />

zum Studium absolvierte der Diplomkaufmann noch<br />

die Zusatzausbildung der Bayerischen Eliteakademie.<br />

Im Rahmen seiner Diplomarbeit zum Thema „Probleme<br />

und Lösungsansätze eines Controlling für<br />

Unter-nehmensverbindungen in multinationalen Feldern“<br />

gewann er so viel Spaß am wissenschaftlichen<br />

Arbeiten, dass er sich zur Promotion entschloss.<br />

Seit August <strong>2002</strong> promoviert er als wissenschaftlicher<br />

Mitarbeiter am Institut für Produktionswirtschaft<br />

Klingshirn, Patrick; Köstring, Jan-Christoph; Krauß,<br />

Jochen; Möller, Matthias; Müller, Verena; Notz, Matthias;<br />

Sappl, Eva-Maria; Schwietal, Fabian; Wang,<br />

Huili; Wolf, Christoph; Z<strong>im</strong>mermann, Felix).<br />

Erfreulicherweise ist es der Fakultät gelungen, mit<br />

Karin Hoisl, Matthias Möller, Matthias Notz und Huili<br />

Wang einige ihrer besten Absolventen als wissenschaftliche<br />

Mitarbeiter zu gewinnen.<br />

und Controlling von Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper. In<br />

seiner gelungenen Abschiedsrede räumte Matthias<br />

Notz mit dem Vorurteil auf, es würde „die typische<br />

<strong>BWL</strong>-Studentin oder den typischen <strong>BWL</strong>-Student“<br />

oder „gar ein typisches <strong>BWL</strong>-Studium in München“<br />

geben. „Der Glaube an die Existenz eines typischen<br />

<strong>BWL</strong>-Images scheint mir an den anderen Fakultäten<br />

dieser Universität viel größer zu sein als an unserer<br />

eigenen Fakultät.“ Seinem Eindruck nach „ist die Individualität<br />

der Studierenden an dieser Fakultät relativ<br />

stark ausgeprägt“, denn jeder „Absolvent hat hier<br />

einen höchst individuellen Weg durch sein Studium<br />

genommen.“<br />

Über das „in den Vorlesungen Gehörte und das in<br />

Büchern Gelesene nachzudenken“ und „nicht nur<br />

einfach auswendig zu lernen, sondern den Gedankengang<br />

zu verstehen“, n<strong>im</strong>mt Matthias Notz jedoch<br />

als Erfahrung mit, die er sicherlich mit vielen<br />

seiner ehemaligen Kommilitonen teilt. Auch „Wichtiges<br />

von Unwichtigem zu trennen“ und „ein gewisses<br />

Maß an Eigenständigkeit und Souveränität zu entwickeln,<br />

was die eigene Sichtweise betrifft,“ sowie „in<br />

der Diplomarbeit Mut zu den eigenen Gedanken zu<br />

fassen“, möchte er „nicht missen“.<br />

Absolventen <strong>im</strong> Wintersemester <strong>2002</strong>/03<br />

Im Wintersemester <strong>2002</strong>/03 konnten 140 Diplomkaufleute<br />

(ø 2,4), 23 Diplomhandelslehrer (ø 2,32)<br />

und 18 Diplomwirtschaftsgeographen (ø 2,2) ihr<br />

Studium erfolgreich abschließen. Die Note „sehr<br />

gut“ erzielten eine Diplomhandelslehrerin (Buchhierl,<br />

Johanna), ein Diplomwirtschaftsgeograph (Handke,<br />

Michael) und 8 Diplomkaufleute (Dörr, Alexander;<br />

Alexander Linn<br />

Über die positiven und negativen Erfahrungen eines <strong>BWL</strong>-Studenten<br />

Auch mit Alexander Linn ist es der Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

gelungen, einen ihrer besten Absolventen<br />

für die Fakultät zu gewinnen. Seit Januar<br />

2003 ist Alexander Linn als wissenschaftlicher Mitarbeiter<br />

am Lehrstuhl Betriebswirtschaftliche Steuerlehre<br />

und Steuerrecht von Prof. Dr. Dr. Manuel René<br />

Theisen tätig. In seiner Abschlussrede beschäftigt<br />

sich Alexander Linn mit den positiven und negativen<br />

Erfahrungen, mit denen sich nicht nur <strong>BWL</strong>-Studenten<br />

an der <strong>LMU</strong> während ihrer Studienzeit auseinandersetzen.<br />

Nachdem er sich „zum Wintersemester<br />

1998/99 an der Fakultät für Betriebswirtschaft der<br />

<strong>LMU</strong> München <strong>im</strong>matrikuliert hatte“, machte ihm<br />

„die O-Phase“ (Orientierungsphase) die Eingewöhnung<br />

leicht. „Sehr ungewohnt war“ jedoch für Linn,<br />

„dass es überhaupt keine Anwesenheitspflichten gab<br />

und man den Kampf mit sich selbst jeden Tag aufs<br />

Neue führen musste“. Auch die „Nähe zu den bayerischen<br />

Seen und den Alpen“ und die „zentrale Lage<br />

der Universität – in einem der schönsten Viertel“ boten<br />

„Sommer wie Winter genügend Gründe, um ein<br />

schlechtes Gewissen zu bekommen.“<br />

Was Alexander Linn „dann <strong>im</strong> Hauptstudium am<br />

meisten fasziniert hat, waren die vielen Möglichkeiten<br />

Engelmann, Marc; Flögel, Volker; Haftmann, Martin;<br />

Henrich, Philipp; Jostarndt, Philipp; Linn, Alexander;<br />

Waltenberger, Monika). Die Fakultät freut sich, dass<br />

sie mit Marc Engelmann, Philipp Jostarndt, Alexander<br />

Linn und Monika Waltenberger einige ihrer besten<br />

Absolventen als wissenschaftliche Mitarbeiter gewinnen<br />

konnte.<br />

und Freiheiten, die man bei der Fächerwahl hat.“<br />

„Steuern und Bilanzen als Spezielle und Privatrecht<br />

als Pflichtwahlfach“ war die geeignete Fächerwahl<br />

für den angehenden Steuerberater, dessen Berufswunsch<br />

bereits <strong>im</strong> Grundstudium feststand und den<br />

er sich nach Studienende mit der Tätigkeit in einer<br />

großen Steuerberatungsgesellschaft erfüllte. „Dort<br />

warteten sehr interessante und komplexe Aufgaben“<br />

auf ihn, die er „dank der Ausbildung“ „an der <strong>LMU</strong>“<br />

„gut bewältigen konnte.“ „Aber obwohl mir die fachlich<br />

hoch anspruchsvollen Aufgaben dort sehr gefallen<br />

haben, vermisste ich die Freiheit, mich mit eigener<br />

Schwerpunktsetzung wissenschaftlich mit einem<br />

Thema auseinandersetzen zu können, denn Zeitdruck<br />

und konkrete Mandantenprobleme ließen dafür<br />

keinen Platz.“ „Auch wenn mir die Entscheidung<br />

nicht leicht gefallen ist, habe ich mich schließlich um<br />

eine Assistentenstelle am Lehrstuhl von Professor<br />

Theisen bemüht.“ Alexander Linn ist „wieder an die<br />

betriebswirtschaftliche Fakultät der <strong>LMU</strong> zurückgekehrt“,<br />

die ihm „damit nicht nur aus der Studentenzeit<br />

in guter Erinnerung bleibt“, sondern jetzt auch zu<br />

seinem „Arbeitsplatz geworden ist.“


40 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

41<br />

Auszeichnungen<br />

VHB-Tagung<br />

Auszeichnungen und Preise<br />

Für unsere Absolventen und Dozenten<br />

Auszeichnung der Diplomarbeit: André Schwihel<br />

André Schwihel, Diplomand am Lehrstuhl von Prof.<br />

Dr. Hans-Ulrich Küpper, erzielte mit seiner Diplomarbeit<br />

zum Thema „Balanced Scorecard als strategisch<br />

orientiertes Führungsinstrument eines Unter-<br />

Ottmar-Bühler-Preisverleihung<br />

Mit den Ottmar-Bühler-Förderpreisen werden besondere<br />

wissenschaftliche Leistungen auf den Gebieten<br />

der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre, der Be-<br />

Von links: Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen, Huili Wang, Wolfgang<br />

Spindler (Vize-Präsident des Bundesfinanzhofs), Carolin Socher,<br />

Dr. Pinkas Fußbroich, Dr. Jens Blumenberg, Prof. Dr. Albert J. Rädler<br />

Gestiftet wurden die Preise von Prof. Dr. Albert J.<br />

Rädler zu seinem 65. Geburtstag (Linklater Oppenhoff<br />

& Rädler) anlässlich der Neubesetzung des<br />

nehmens der Energieversorgung“ den 2. Platz <strong>im</strong><br />

Wettbewerb für praxisorientierte Diplomarbeiten<br />

des Fachverbandes Sanitär-, Heizungs- und Kl<strong>im</strong>atechnik<br />

Bayern.<br />

triebswirtschaftlichen Steuerlehre und des Steuerrechts<br />

ausgezeichnet (Diplomarbeit, Promotion, Habilitation<br />

und Gesamtstudienleistungen).<br />

Preisträger <strong>2002</strong> –<br />

ausgezeichnet wurden am 27.05.<strong>2002</strong>:<br />

Preis für gute Lehre <strong>2002</strong> an den staatlichen Universitäten in Bayern<br />

Dipl.-Kfm. Michael Gutierrez, wissenschaftlicher<br />

Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Produktionswirtschaft<br />

und Controlling, wurde vom Bayerischen<br />

Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung<br />

und Kunst mit dem Preis für gute Lehre an den<br />

staatlichen Universitäten in Bayern ausgezeichnet.<br />

• Dr. Pinkas Fußbroich für seine Dissertationsschrift<br />

zum Thema „Verlustrechnung und Verlustverwaltung<br />

in der Konzernunternehmung“<br />

• Dipl.-Kffr. Carolin Socher für ihre herausragenden<br />

Gesamtstudienleistungen unter besonderer<br />

Berücksichtigung der Leistungen in Betriebswirtschaftlicher<br />

Steuerlehre<br />

• Dipl.-Kffr. Huili Wang für ihre Diplomarbeit zum<br />

Thema „Vergleich der internationalen Einkünfte<br />

abgrenzung <strong>im</strong> Einheitsunternehmen und <strong>im</strong><br />

Konzern“<br />

<strong>LMU</strong>-Steuerlehre-Lehrstuhls 1998. Die Preisverleihung<br />

veranstaltet alljährlich Prof. Dr. Dr. Manuel<br />

René Theisen.<br />

Die Preisvergabe erfolgte auf Vorschlag der Fakultät<br />

für Betriebswirtschaft und des Rektoratskollegiums<br />

der Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität München.<br />

Bei der Auswahl waren auch Vertreter der Studierenden<br />

beteiligt.<br />

64. wissenschaftliche Jahrestagung des Verbandes<br />

der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (VHB)<br />

Die Fakultät als Gastgeber der Tagung<br />

Ein Rückblick von Prof. Dr. Manfred Schwaiger<br />

In der Zeit vom 21. bis 24. Mai <strong>2002</strong> fand die<br />

64. wissenschaftliche Jahrestagung des Verbandes<br />

der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft<br />

e. V. (VHB) an der Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-<br />

Universität München statt, zu der rund 650<br />

Teilnehmer aus zahlreichen Ländern kamen.<br />

Den Tagungsteilnehmern wurde ein umfangreiches<br />

wissenschaftliches Programm zum Thema<br />

„Empirie und Betriebswirtschaft – Entwicklungen<br />

und Perspektiven“ geboten. Mit dieser Festlegung<br />

haben die Organisatoren der Tatsache Rechnung<br />

getragen, dass das Fach Empirische Forschung<br />

an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Ludwig-<br />

Max<strong>im</strong>ilians-Universität München (ebenso wie in<br />

den sozialwissenschaftlichen Nachbarfakultäten)<br />

stets einen hohen Stellenwert genossen hat. So<br />

wurde in den späten 70er Jahren von hier aus der<br />

DFG-Forschungsschwerpunkt „Empirische Entscheidungstheorie“<br />

initiiert und koordiniert, aus<br />

dem der Schwerpunkt „Innovationsforschung“<br />

und – angetrieben durch die Ergebnisse – später<br />

auch der Schwerpunkt „Empirische Kapitalmarktforschung“<br />

hervorging. Das abwechslungsreiche<br />

Rahmenprogramm in und um München<br />

rundete die Jahrestagung ab.<br />

Der wissenschaftliche Teil der 64. Jahrestagung<br />

gliederte sich in drei Bereiche:<br />

• Zum Generalthema sprachen sieben Plenar- und<br />

vier Semiplenarredner. In den Einführungsvorträgen<br />

wurde die Empirische Forschung aus<br />

Sicht der Theorie und aus Sicht der Praxis diskutiert.<br />

Mehrere Plenarvorträge widmeten sich<br />

dann unterschiedlichen empirischen Arbeitsweisen,<br />

nämlich der Datenexploration, den Exper<strong>im</strong>enten,<br />

den statistisch-ökonometrischen Methoden<br />

und der teilnehmenden Beobachtung. Damit<br />

wurden die gängigen quantitativen wie qualitativen<br />

Ansätze <strong>im</strong> Überblick vorgestellt. In den Semiplenarvorträgen<br />

wurde die Bedeutung der Empirie<br />

in verschiedenen Forschungsfeldern der Betriebswirtschaftslehre<br />

analysiert.<br />

• Für einen der 67 attraktiven Plätze <strong>im</strong> offenen<br />

Tagungsteil, in dem abgeschlossene und aktuell<br />

laufende Forschungsarbeiten aus einem breiten<br />

Spektrum betriebswirtschaftlicher Themen vorgestellt<br />

werden konnten, bewarben sich über 160<br />

Wissenschaftler. Nach Auswertung der Kurzbegutachtung<br />

dreier Referees wurden die Vorträge in<br />

elf Parallelsektionen gruppiert, deren Vielfalt das gesamte<br />

Spektrum der <strong>BWL</strong> abdeckte.<br />

• Mit den Herausforderungen der universitären <strong>BWL</strong>-<br />

Ausbildung und den Auswirkungen der künftigen<br />

Leistungsvergütung bei Professoren beschäftigten<br />

sich zwei hochkarätig besetzte Diskussionsrunden.<br />

Eine Podiumsdiskussion befasste sich mit<br />

dem Thema „Junior-Professor – Was tun?“.<br />

Die Veranstaltungen des Rahmenprogramms waren<br />

zumeist restlos ausgebucht. Am Dienstag empfing<br />

die Stadt München <strong>im</strong> Rathaus die Tagungsteilnehmer<br />

mit bayerischem Buffet. Highlight war der<br />

festliche Abend <strong>im</strong> Kaisersaal der Residenz. Die<br />

Räumlichkeiten wurden freundlicherweise von der<br />

Bayerischen Staatskanzlei zur Verfügung gestellt.<br />

Über 250 Personen konnten sich am Mittwoch nach<br />

Pfingsten bei Kaiserwetter von der Schönheit des<br />

Vortrag in der Großen Aula


42 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

43<br />

VHB-Tagung<br />

Tagungen und Vortragsreihen<br />

Abendveranstaltung in der Residenz<br />

ehemaligen Wittelsbacher-Sitzes überzeugen. Den<br />

Donnerstagabend verbrachten zahlreiche Gäste <strong>im</strong><br />

Löwenbräukeller, und der Ausklang fand am Freitag<br />

in der Schlossgaststätte Leutstetten <strong>im</strong> Würmtal<br />

statt.<br />

Ausgewählte St<strong>im</strong>men zur Tagung:<br />

„... eine hervorragend vorbereitete und inhaltlich<br />

sehr ertragreiche Veranstaltung (insbesondere<br />

auch <strong>im</strong> offenen Tagungsteil) – ganz zu schweigen<br />

von dem gelungenen Rahmenprogramm und<br />

dem herrlichen Ambiente in München“<br />

Prof. Dr. Uschi Backes-Gellner, Universität zu Köln<br />

„Die Münchener Tagung war beeindruckend.<br />

Geboten wurde perfekte Organisation, ein inhaltlich<br />

anspruchsvolles Programm und ein<br />

Rahmenprogramm voller Höhepunkte. Und all<br />

dies war eingebettet in bayerisch-südländischer<br />

Gelassenheit.“<br />

Prof. Dr. Egon Franck, Universität Zürich<br />

„… nach Zahl der Teilnehmer und Einzelveranstaltungen<br />

in der Geschichte des VHB die größte<br />

Pfingsttagung, die einen weit überdurchschnittlichen<br />

Einsatz aller Beteiligten erforderte.“<br />

Prof. Dr. Dres. h. c. Eduard Gaugler, Universität Mannhe<strong>im</strong><br />

„Die Münchener Pfingsttagung <strong>2002</strong> war eine<br />

rundum gelungene Veranstaltung: fachlich sehr<br />

ansprechend, professionell organisiert; erfreulich<br />

viele Nachwuchsbeiträge – und ein Rahmenprogramm<br />

‚mit Herz’. Best practice. Glückwunsch<br />

und Dank den Münchener Kollegen!“<br />

Prof. Dr. Klaus Macharzina, Universität Hohenhe<strong>im</strong><br />

Tagsüber konnten <strong>im</strong> Rahmen von zehn Stadtführungen<br />

mit unterschiedlichsten Schwerpunkten<br />

Münchener Sehenswürdigkeiten besichtigt werden;<br />

daneben wurde ein Ausflug zum Starnberger See<br />

mit Besuch des Buchhe<strong>im</strong>-Museums sowie ein<br />

Tagesausflug in den Pfaffenwinkel angeboten.<br />

Besonderer Dank gilt in diesem Rahmen unserem<br />

Hauptsponsor Prof. Dr. h. c. mult. Roland Berger,<br />

Strategy Consultants, sowie den weiteren Sponsoren<br />

PwC Deutsche Revision AG, HypoVereinsbank<br />

AG, Siemens AG, Bayerische Landesbank<br />

Girozentrale, Landeszentralbank <strong>im</strong> Freistaat Bayern,<br />

Europäische Reiseversicherung AG und Lufthansa<br />

AG, ohne deren Engagement die Tagung in dieser<br />

Qualität nicht hätte stattfinden können.<br />

Wir freuen uns besonders über die positive Resonanz,<br />

die von vielen Tagungsgästen sowie deren<br />

Begleiterinnen und Begleitern so zahlreich geäußert<br />

wurde, und hoffen, dass alle unsere Gäste München<br />

in positiver Erinnerung behalten werden.<br />

„Die Tagung war in programmatischer Hinsicht<br />

mit kompetenten Referenten informativ und<br />

Gewinn bringend. Die perfekte Organisation<br />

und aufgeschlossene Atmosphäre waren ein<br />

herausragendes Merkmal dieser Pfingsttagung.<br />

Die betriebswirtschaftlichen Fachkollegen der<br />

Universität München haben sich bleibende<br />

Verdienste erworben.“<br />

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Heribert Meffert,<br />

Westfälische Wilhelms-Universität Münster<br />

„Tagungen in München stehen <strong>im</strong> Zwiespalt<br />

zwischen Freizeitwert und wissenschaftlichem<br />

Informationswert. Diesmal schien gegenüber früheren<br />

Tagungen der Freizeitwert nicht gesunken,<br />

wohl aber der wissenschaftliche Informationswert<br />

gestiegen.“<br />

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Dieter Schneider,<br />

Ruhr-Universität Bochum<br />

„Ihnen allen ein herzliches Dankeschön für die<br />

perfekt organisierte Tagung.“<br />

Prof. Dr. Rolf Wunderer, Universität St. Gallen<br />

Tagungen und Vortragsreihen<br />

Internationale Tagungen des Center on Global Brand Leadership<br />

Das Center on Global Brand Leadership ist eine<br />

internationale Gemeinschaftsinitiative weltweit<br />

anerkannter Universitäten und setzt sich sowohl<br />

mit wissenschaftlichen als auch praktischen<br />

Fragestellungen zum Thema „Markenmanagement“<br />

auseinander. Das Center bietet damit<br />

Vorständen und Markenverantwortlichen aus<br />

Topunternehmen die Möglichkeit, zentrale Fragen<br />

eines Global Branding zu diskutieren.<br />

Seit 1999 ist das Center on Global Brand Leadership<br />

als Forschungsplattform des Instituts für Marketing<br />

der Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität München,<br />

der Columbia Business School New York, der Yonsei<br />

University in Seoul und der privaten Universität<br />

ESADE in Barcelona zum Thema Branding fest etabliert.<br />

Jeder Standort führt jährlich einen Kongress zu<br />

einem aktuellen Markenthema durch. Die deutsche<br />

Konferenz <strong>im</strong> April 2003 widmete sich dem Thema<br />

Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft<br />

Am 13. und 14. März <strong>2002</strong> fand die Jahrestagung<br />

des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft<br />

<strong>im</strong> Hotel Bayerischer Hof in München<br />

statt. Nach der Mitgliederversammlung des<br />

Vereins wurden in der traditionell interdisziplinär<br />

angelegten Jahrestagung die aktuellen Themen<br />

„Lage und mögliche Zukunftsentwicklungen der<br />

Altersvorsorge“ sowie „Versicherungsbetrug“<br />

diskutiert.<br />

Zahlreiche Wissenschaftler und Teilnehmer aus der<br />

Praxis konnten <strong>im</strong> ersten Teil der Tagung in Vorträgen<br />

den Stand aktueller Diskussionen, Entwicklungen<br />

und Sichtweisen der Praxis zu den Anforderungen<br />

an die Reform der drei Säulen der Altersvorsorge sowie<br />

zu den gesellschaftlichen und verfassungsrechtlichen<br />

Anforderungen an ein zukünftiges System erfahren.<br />

Am zweiten Tag wurden das vertragswidrige<br />

Verhalten von Versicherungsnehmern <strong>im</strong> Schadenfall,<br />

der Versicherungsbetrug, die daraus resultieren-<br />

„Mit Marken effizient steuern“. Im Jahr <strong>2002</strong> standen<br />

die Veranstaltungen unter den Motti „360 Grad<br />

Branding“ (München), “Buzz. ‘Out-of-the Box’, and<br />

[Show]Bizz: The <strong>2002</strong> Conference on Creativity and<br />

Branding” (New York) und “The Myths and Realities<br />

of Global Branding” (Seoul).<br />

Die Veranstaltungen in München wurden von ungefähr<br />

120 interessierten Markenverantwortlichen aus<br />

führenden deutschen Unternehmen und Agenturen<br />

besucht. Zahlreiche hochkarätige Referenten aus<br />

Wissenschaft und Praxis präsentierten in ihren Vorträgen<br />

aktuelle und spannende Themenfelder aus<br />

dem Branding. Gleichzeitig wurden auf allen Tagungen<br />

die Ergebnisse einer „International Brand Survey“,<br />

eine Bestandsaufnahme zum Markenmanagement<br />

<strong>im</strong> internationalen Vergleich, vorgestellt und<br />

diskutiert.<br />

www.globalbrands.org<br />

den strafrechtlichen Konsequenzen und die Möglichkeiten<br />

zur Betrugsabwehr thematisiert. Den dritten<br />

Teil der Tagung bildeten zwei parallel stattfindende<br />

Foren, in denen Nachwuchswissenschaftler über ihre<br />

Forschungsarbeiten berichteten. Eines der Foren<br />

wurde von Prof. Dr. Elmar Helten moderiert.<br />

Umrahmt war das wissenschaftliche Programm<br />

von einem studentischen Abend am Mittwoch <strong>im</strong><br />

Schwabinger Wirtshaus, das sich nicht nur bei den<br />

Studenten größter Beliebtheit erfreut. Den würdigen<br />

Abschluss der Jahrestagung bildete die gesellige<br />

Abendveranstaltung, zu der die Allianz AG in den<br />

Bayerischen Hof geladen hatte.<br />

Die Jahrestagung 2003 fand vom 19. bis 20. März in<br />

Düsseldorf statt.<br />

Der Deutsche Verein für Versicherungswissenschaft<br />

ermöglicht den Versicherungs-Lehrstühlen und besonders<br />

engagierten und interessierten Studenten<br />

die Teilnahme an den Tagungen.<br />

www.dvfvw.de<br />

„Glückwunsch zu einer<br />

so gelungenen Tagung!<br />

Die gute Organisation<br />

und der interessante<br />

Teilnehmerkreis haben<br />

mich begeistert!“<br />

Prof. Bernd Schmitt, Ph. D.<br />

Columbia University N.Y.


44 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

45<br />

Tagungen und Vortragsreihen<br />

Tagungen und Vortragsreihen<br />

Niklas Luhmann and Organization Theory – International Symposium<br />

Abschließende Podiumsdiskussion<br />

Von links nach rechts: Dr. Seidl, Prof. Aakerstroem, Prof. Ortmann,<br />

Prof. Baecker, Prof. Kieser, Prof. Czarniawska, Prof. S<strong>im</strong>on<br />

„Aktuelle Themen –<br />

neue Denkanstöße –<br />

Zeit zum Networking:<br />

Die Tagung überzeugt<br />

<strong>im</strong>mer wieder!“<br />

Marlies Mirbeth<br />

Mitglied der<br />

Geschäftsleitung,<br />

HVB Private Banking<br />

Vom 5. bis 8. Juni <strong>2002</strong> hat das Seminar für<br />

Strategische Unternehmensführung unter der<br />

Organisationsleitung von Dr. David Seidl eine<br />

internationale, interdisziplinäre Tagung zum Thema<br />

„Niklas Luhmann and Organization Theory“<br />

durchgeführt.<br />

Zu dieser Veranstaltung waren international renommierte<br />

Organisationstheoretiker aus ganz Europa<br />

und den Vereinigten Staaten geladen. Unter den<br />

Teilnehmern waren Prof. Niels Aakerstroem (Dänemark),<br />

Prof. Dirk Baecker (BRD), Prof. Nils Brunsson<br />

(Schweden), Prof. Robert Cooper (UK), Prof.<br />

Barbara Czarniawska (Schweden), Prof. Alfred Kieser<br />

(BRD), Prof. Günther Ortmann (BRD), Prof.<br />

Fritz S<strong>im</strong>on (BRD) und Prof. Ole Thyssen (Dänemark).<br />

Pr<strong>im</strong>äres Ziel der Veranstaltung war es, international<br />

renommierte Organisationsforscher unterschiedlicher<br />

Fachrichtungen zusammenzubringen,<br />

um das Potenzial der Sozialtheorie von Niklas<br />

Luhmann für die Organisationsforschung auszuloten.<br />

Die Beiträge erscheinen 2004 sowohl in einem<br />

Sonderheft von „Organization“ (Hrsg.: David Seidl)<br />

als auch in einem neuen Buch mit dem Titel „Niklas<br />

Luhmann“, das ebenfalls von Dr. David Seidl herausgegeben<br />

wird.<br />

28. Münchener Marketing-Symposium der FGM Fördergesellschaft Marketing e. V.<br />

Mit über 600 Teilnehmern war das von der FGM<br />

Fördergesellschaft Marketing e. V. veranstaltete<br />

28. Münchener Marketing-Symposium am 12. Juli<br />

<strong>2002</strong> wieder ein voller Erfolg. Sechs hochkarätige<br />

Referenten widmeten sich dem topaktuellen<br />

Rahmenthema „Marketing pur – Denn nur das<br />

Wesentliche zählt!“, wobei der Tagungsort –<br />

Große Aula und Lichthof der Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-<br />

Universität – wieder den gewohnt angenehmen<br />

Rahmen bot.<br />

Im Anschluss an den Eingangsvortrag zum Tagungsthema<br />

von Prof. Dr. Anton Meyer, Gastgeber der<br />

Tagung, zeigte Dr. August Joas, Vice President der<br />

Mercer Management Consulting Deutschland, wie<br />

die Herausforderung „Profitables Wachstum“ gemeistert<br />

werden kann. Dass „Konsequent einfach“<br />

zum Erfolg führt, machte Dieter Brandes, ehemaliger<br />

Geschäftsführer von Aldi Nord und Autor des Bestsellers<br />

„Einfach managen“, am Erfolgsbeispiel Aldi klar.<br />

Dr. Michael Schineis, President und CEO der Atomic<br />

Austria GmbH, verdeutlichte, wie man „Mit Konsequenz<br />

und klaren Zielen aus der Krise in eine neue<br />

Ära“ wechseln kann. Volker Miller, Referent Konzernwerbung<br />

der Deutschen Post AG, referierte in Vertretung<br />

für Prof. Dr. Gerhard Schukies über Strategien<br />

und Erfolge in der Unternehmenskommunikation der<br />

Deutschen Post AG. Was „Pur“ für jeden Einzelnen<br />

bedeutet, erläuterte Pater Dr. Dr. Hermann-Josef Zoche<br />

von den Augustiner Chorherren in seinem spritzigen<br />

und <strong>im</strong>mer wieder ironischen Schlussvortrag.<br />

Einen weiteren Höhepunkt des 28. Münchener Marketing-Symposiums<br />

stellte die Verleihung der FGM-<br />

Awards dar, die besonders engagierte, innovative und<br />

kreative Diplomarbeiten bzw. Teamleistungen <strong>im</strong> Rahmen<br />

von Seminaren des Instituts für Marketing von<br />

Prof. Dr. Anton Meyer belohnen.<br />

Verleihung der FGM-Awards<br />

www.marketingworld.de<br />

Branchenübergreifendes Benchmarking von Call Centern – Lernen von den Besten<br />

Am 16.10.<strong>2002</strong> fand an der Munich School<br />

of Management unter der Regie des Instituts<br />

für Marketing eine Tagung mit dem Titel<br />

„Branchenübergreifendes Benchmarking von<br />

Call Centern – Lernen von den Besten“ statt.<br />

Anlass dieser Tagung war die Präsentation<br />

der Zwischenergebnisse eines vom Bundesministerium<br />

für Bildung und Forschung (BMBF)<br />

geförderten 3-jährigen Forschungsprojektes zu<br />

der Thematik „Branchen- und länderübergreifendes<br />

Benchmarking von kundenorientierten<br />

Customer Interaction Centern“.<br />

Der Kreis der etwa 70 Teilnehmer setzte sich aus<br />

hochrangigen Vertretern der Call Center Branche,<br />

des Bundesministeriums für Bildung und Forschung,<br />

der Presse und der Universität München zusammen,<br />

die reges Interesse an diesem Themenfeld bewiesen.<br />

Gleiches galt für die Vorträge von Dr. Roland Kantsperger<br />

und Michael Wolff (<strong>LMU</strong> München), Cord P.<br />

Schulz-Klingauf (Geschäftsführer Walter Tele Medien<br />

Service), Michael Kübel (Geschäftsführer tecbytel,<br />

Unternehmensgruppe Vaillant), Josef Lichtblau<br />

(Geschäftsführer HVB direkt) und Markus Schwarz<br />

(Geschäftsführer SELLBYTEL). Alle genannten Vor-<br />

Münchener Konzern-Workshop<br />

Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. Manuel René<br />

Theisen veranstaltet jährlich <strong>im</strong> Oktober den<br />

Münchener Konzern-Workshop, der sich aus<br />

betriebswirtschaftlicher, steuerlicher und rechtlicher<br />

Sicht einem jeweils aktuellen Thema<br />

aus dem Bereich der internationalen Konzernunternehmung<br />

widmet. Der 8. Münchener<br />

Konzern-Workshop <strong>im</strong> Jahr <strong>2002</strong> befasste<br />

sich mit der neuen europäischen Rechtsform<br />

der Europäischen Aktiengesellschaft (Societas<br />

Europaea, SE).<br />

Unternehmen können eine Europäische Aktiengesellschaft<br />

<strong>im</strong> Wege der grenzüberschreitenden Verschmelzung,<br />

der Umwandlung sowie als Tochter-<br />

oder Holdinggesellschaft gründen. Ferner kann die<br />

Unternehmensleitung entweder nach dem Board-<br />

oder dem Vorstands-/Aufsichtsratssystem organisiert<br />

werden. Der Vorteil: Unternehmen und Konzerne<br />

können sich zukünftig über Ländergrenzen<br />

träge stießen auf äußerst positive Resonanz. Moderiert<br />

und geleitet wurde die Veranstaltung vom Vorstand<br />

des Instituts für Marketing der <strong>LMU</strong>, Prof. Dr.<br />

Anton Meyer, und Dr. Roland Kantsperger (Projektleiter<br />

der Studie).<br />

Die präsentierten Ergebnisse basieren auf einer Erhebung<br />

von 29 beteiligten Unternehmen in vier verschiedenen<br />

Branchen, wobei die gleiche Anzahl von<br />

persönlichen Managementinterviews durchgeführt<br />

und insgesamt über 730 Mitarbeiter und 620 Endkunden<br />

bei einer Auswahl von den beteiligten Unternehmen<br />

befragt wurden. Diese Vorgehensweise ermöglichte<br />

es, über die drei erhobenen Perspektiven<br />

Wechselwirkungen zu untersuchen und entsprechende<br />

Management<strong>im</strong>plikationen abzuleiten. Die Ergebnisse<br />

haben unter anderem deutlich gezeigt, dass die<br />

beteiligten Unternehmen noch erhebliche Qualitätsunterschiede<br />

aufweisen, die nicht zuletzt durch mangelnde<br />

Prozesskenntnis und -konzeption hervorgerufen<br />

werden, was sich ebenfalls in den Befragungen<br />

der Mitarbeiter und Kunden widerspiegelte.<br />

www.marketingworld.de<br />

www.callcenterforschung.de<br />

hinweg nach einheitlichen europäischen Regeln auf<br />

Gemeinschaftsebene neu strukturieren, reorganisieren<br />

und zusammenschließen. Ferner besteht erstmals<br />

die Möglichkeit der grenzüberschreitenden<br />

Sitzverlegung unter Wahrung der rechtlichen Identität.<br />

Damit hat der Europäische Gesetzgeber die seit<br />

Jahrzehnten geforderten Voraussetzungen geschaffen,<br />

um den Europäischen Binnenmarkt auch <strong>im</strong> Bereich<br />

der Rechtsformen zu vollenden. Der Münchener<br />

Konzern-Workshop wendet sich an Vertreter aus<br />

Theorie und Praxis und präsentiert zugleich ein Forum,<br />

in dem Studierende mit Praktikern zusammentreffen<br />

können.<br />

Theisen, Manuel René/Wenz, Martin (Hrsg.):<br />

Die Europäische Aktiengesellschaft<br />

Recht, Steuern und Betriebswirtschaft der Societas Europaea (SE)<br />

Schriftenreihe Der Betrieb<br />

Schäffer-Poeschel: Stuttgart <strong>2002</strong><br />

www.steuern.bwl.uni-muenchen.de/konzernworkshop.html


46 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

47<br />

Tagungen und Vortragsreihen<br />

„Die Auseinander-<br />

setzung mit Themen,<br />

die sensible Probleme<br />

unserer Gesellschaft<br />

aufgreifen, und<br />

die Diskussion von<br />

Wirtschaftswissen-<br />

schaftlern mit aktiv<br />

Handelnden aus<br />

Unternehmungen,<br />

Politik und<br />

Gesellschaft ist<br />

offensichtlich eine<br />

Möglichkeit, unsere<br />

Hochschule für einen<br />

breiteren Dialog zu<br />

öffnen. Das gehört<br />

auch zu den traditio-<br />

nellen Kernaufgaben<br />

von Universitäten.“<br />

Munich Workshop for Accounting and Auditing<br />

Vortragsreihe und Diskussionsforum<br />

Die von Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser <strong>im</strong><br />

WS 2001/02 ins Leben gerufene Vortragsreihe<br />

bildet ein regelmäßiges Diskussionsforum für<br />

Wissenschaft und Praxis, das sich mit aktuellen<br />

Fragen zur Rechnungslegung, Unternehmensbewertung<br />

und Prüfung auseinandersetzt.<br />

Neben hochkarätigen Vorträgen bietet das Forum<br />

auch Gelegenheit zur Diskussion <strong>im</strong> Plenum und zu<br />

anschließenden Gesprächen <strong>im</strong> kleineren Kreis.<br />

Im Jahr <strong>2002</strong> stellten sich wieder ausgewiesene Experten<br />

aus Wissenschaft und Praxis den aktuellen<br />

Themen <strong>im</strong> Bereich der Rechnungslegung, Unternehmensbewertung<br />

und Prüfung: Prof. Dr. Hans-<br />

Joach<strong>im</strong> Böcking, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebs-<br />

Universitätsdialoge <strong>BWL</strong> – Praxis an der <strong>LMU</strong><br />

Ein Überblick von Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Universitäten bilden ein attraktives Auditorium.<br />

Deshalb treten auch prominente Vertreter aus<br />

Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in ihnen auf.<br />

Als Student erinnert man sich <strong>im</strong> Nachhinein<br />

– zumindest geht es mir so – mehr an derartige<br />

Ereignisse als an die normalen Vorlesungen und<br />

Übungen. Umso verwunderlicher ist es daher,<br />

wie schwer man externen Referenten das erwünschte<br />

(studentische) Auditorium bieten kann.<br />

Wenn es sich nicht gerade um die fernsehträchtigen<br />

„Stars“ handelt, läuft man oft Gefahr,<br />

Vorstandsmitglieder oder Professorenkollegen<br />

vor eine kleine Zuhörerschaft zu führen. Einer<br />

der spannendsten Momente ist es daher meist,<br />

wie viele Zuhörer man <strong>im</strong> Hörsaal vorfindet,<br />

wenn man ihn zusammen mit dem oder<br />

den Referenten betritt – und das in unserer<br />

Massenuniversität, wo wir unter den Hörerzahlen<br />

unserer Pflichtveranstaltungen stöhnen.<br />

Dies ist mit ein Grund dafür, dass wir seit mehreren<br />

Jahren die „Universitätsdialoge <strong>BWL</strong> – Praxis an der<br />

<strong>LMU</strong>“ <strong>im</strong> Wintersemester jeweils zusammen mit anderen,<br />

wie z. B. den Studentengemeinden und der<br />

Friedrich-Ebert-Stiftung, in „interdisziplinäre Dialoge“<br />

einbinden. Zu Themen wie „Moral und Markt: Grundlegende<br />

Theorieansätze der Wirtschaftsethik <strong>im</strong> Praxistest“<br />

(1998), „Globalisierung und politische Steuerung“<br />

(1999 und 2000), „Privat statt Staat“ (2001)<br />

wurden an mehreren Abenden unterschiedliche Aspekte<br />

diskutiert. Einen besonderen Reiz gewinnen<br />

die Veranstaltungen durch die Gegenüberstellung<br />

von jeweils zwei möglichst kontroversen Referenten,<br />

die nach einer kurzen Präsentation ihrer Positionen<br />

wirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsprüfung<br />

und Corporate Governance, der Johann-Wolfgang-<br />

Goethe-Universität, Frankfurt a. M., referierte über<br />

die „Aufgaben und Bedeutung des Deutschen Standardisierungsrates“.<br />

WP/StB Gernot Zeidler, Partner<br />

bei KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG,<br />

Frankfurt a. M., erörterte „Aktuelle Fragen der Unternehmensbewertung“.<br />

Prof. Dr. Wolfgang Schön,<br />

Direktor der Abteilung für Rechnungslegung und<br />

Steuern am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum,<br />

Wettbewerbs- und Steuerrecht, München, thematisierte<br />

„Die Umsetzung der IAS-Verordnung und<br />

das deutsche Gesellschaftsrecht“.<br />

www.rwp.bwl.uni-muenchen.de/kontakte/mwaa.html<br />

in ein Streitgespräch untereinander sowie mit dem<br />

Publikum treten.<br />

Im Wintersemester <strong>2002</strong>/03 diskutierten unter dem<br />

Rahmenthema „Global Governance – Kann Globalisierung<br />

regiert werden?“ Prof. Stephan Klasen,<br />

Ph. D., von der VWL-Fakultät unserer Universität, mit<br />

Frau Prof. Dr. Shalini Randeria, Wissenschaftszentrum<br />

Berlin, über die Weltbank bzw. den IWF und die<br />

Nichtregierungsorganisationen als Institutionen der<br />

Weltwirtschaft, unser Dekan Prof. Dr. Anton Meyer<br />

mit Wolfgang Kreissl-Dörfler über Weltmarken und<br />

Prof. Dr. Ekkehard Wenger, von der Uni Würzburg,<br />

mit der Vorsitzenden des Finanzausschusses <strong>im</strong><br />

Bundestag, Christine Scheel, über die Reaktion der<br />

Steuersysteme Europas auf die Globalisierung. Die<br />

Thematik der Globalisierung stößt sichtlich auf Interesse.<br />

Auch diesmal hatten wir nicht nur eine gute<br />

Zuhörerzahl von außen, sondern Mitarbeiter und Studierende<br />

waren ebenfalls zahlreich vertreten. Mit einer<br />

erfahrenen indischen Kollegin am ersten Abend, einem<br />

Mitglied des Europaparlaments und der Steuerexpertin<br />

der Grünen waren es offensichtlich attraktive<br />

Gegenspieler zu den Ökonomieprofessoren. Die<br />

Aktualität der Thematik wurde am letzten Abend besonders<br />

deutlich, als sich die Diskussion insbesondere<br />

auf die <strong>im</strong> Vergleich zu den anderen EU-Ländern<br />

hohe Steuerbelastung von Kapital in unserem Land<br />

zuspitzte und Frau Scheel ihre Sympathie für eine<br />

Abgeltungssteuer auf Zinsen offenbarte – eine Empfehlung,<br />

die noch am Ende derselben Woche von der<br />

Bundesregierung aufgegriffen wurde.<br />

www.rwp.bwl.uni-muenchen.de/kontakte/unidial.html<br />

Europa<br />

USA<br />

Asien<br />

Aktuelle Kooperationsverträge<br />

mit anderen Universitäten<br />

Unsere Verbindungen ins Ausland<br />

- Copenhagen Business School (CBS)<br />

- École de Management, Lyon<br />

- École Supérieure des Sciences Économiques et Commerciales (ESSEC), Cergy-Pontoise<br />

- Erasmus Universiteit Rotterdam, Faculteit der Economische Wetenschappen<br />

- Halmstad University, Department of Business Studies<br />

- Jönköping International Business School<br />

- Katholieke Universiteit Leuven, Departement Toegepaste Economische Wetenschappen<br />

- Lund University, School of Economics and Management<br />

- Turku School of Economics and Business Administration<br />

- Universidad Autónoma de Madrid<br />

- Universidad de Castilla-La Mancha, Toledo<br />

- Universidad de Navarra, Pamplona<br />

- Università degli Studi di Firenze, Facoltà di Economia e Commercio<br />

- Università degli Studi di Padova, Facoltà di Economia e Commercio<br />

- Università degli Studi di Torino, Facoltà di Economia e Commercio<br />

- Université de Genève<br />

- Université Pantheon-Assas (Paris II)<br />

- University of Birmingham<br />

- University of Economics, Prag<br />

- University of Warwick, Warwick Business School<br />

- Warsaw University<br />

- Texas Tech University, Lubbock<br />

- Virginia Polytechnic Institute and State University Blacksburg, Virginia<br />

- Graduate School of Business, Osaka City University


48 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

49<br />

Die Fakultät als Global Player<br />

Ein Überblick von Dr. Karin Stenke<br />

Eine geglückte<br />

Verbindung von<br />

Tradition und<br />

Weltoffenheit<br />

Die angehenden Wirtschaftswissenschaftler bereits<br />

während des Studiums umfassend auf zukünftige<br />

berufliche Tätigkeiten <strong>im</strong> internationalen<br />

Umfeld vorzubereiten, ist ein wichtiges Ziel der<br />

Fakultät für Betriebswirtschaft.<br />

Die Fakultät trägt den Tendenzen zur Internationalisierung<br />

mit zahlreichen Aktivitäten und<br />

einem breit gefächerten Angebot Rechnung:<br />

Das Leistungsspektrum reicht von Studentenaustauschprogrammen<br />

über das Lehrangebot<br />

von renommierten internationalen Gastprofessoren<br />

an der Fakultät bis hin zu internationalen<br />

Exkursionen und Kooperationen.<br />

Studentenaustausch<br />

Gaststudenten bei Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Spätestens seit die Anerkennung ausländischer Studienleistungen<br />

mit der Einführung des Credit Point-<br />

Systems vereinfacht wurde, wächst die Nachfrage<br />

unserer Studentinnen und Studenten nach Austauschplätzen<br />

<strong>im</strong> inner- und außereuropäischen Ausland<br />

stetig. Die Fakultät hat derzeit mit 20 Business<br />

Schools und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten<br />

Kooperationsabkommen, die einen wechselseitigen<br />

Studentenaustausch von jeweils etwa 45 Studierenden<br />

ermöglichen. Knapp noch einmal so viele<br />

Münchener Studentinnen und Studenten verbringen<br />

darüber hinaus außerhalb der Austauschprogramme<br />

ein oder zwei Semester an ausländischen Universitäten.<br />

Neben Studienaufenthalten in den USA, Kanada,<br />

Australien, England und Frankreich erfreuen sich<br />

innerhalb Europas insbesondere auch die skandinavischen<br />

Länder großer Beliebtheit. Das häufig breite<br />

englischsprachige Lehrangebot in Kombination mit<br />

der Möglichkeit, Grundkenntnisse in der jeweiligen<br />

Landessprache zu erwerben, trägt offensichtlich sehr<br />

zur Attraktivität unserer skandinavischen Partneruniversitäten<br />

bei. Bemerkenswert ist zudem, dass die<br />

Anzahl der Studierenden, die einen Studienaufenthalt<br />

an einer Universität <strong>im</strong> spanischen Sprachraum<br />

verbringen, stetig ansteigt.<br />

Gleichzeitig freuen wir uns über die zahlreichen Gaststudenten,<br />

die aus dem europäischen und zunehmend<br />

auch aus dem außereuropäischen Ausland<br />

für ein oder zwei Semester an unsere Fakultät kommen,<br />

um mit uns zu lernen, zu arbeiten und zu forschen.<br />

Neben der Betreuung durch das Auslandsamt<br />

der Universität und durch das International Relations<br />

Center der Fakultät helfen insbesondere auch die<br />

Münchener Erasmus Studenten Assoziation, ein Zusammenschluss<br />

ehemaliger Münchener Austauschstudenten,<br />

sowie die Tutoren der Orientierungsphase<br />

unseren Gästen, sich in München zurechtzufinden.<br />

Zudem bietet Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper in regelmäßigen<br />

Abständen ein Treffen für ausländische Studierende<br />

seiner Grund- und Hauptstudiumsveranstaltungen<br />

an. In lockerer Atmosphäre und bei kleinen<br />

Snacks können sich die Gaststudenten nicht nur<br />

ein Bild des Lehrstuhls und seiner Mitarbeiter machen,<br />

sondern auch offen über ihre Erfahrungen und<br />

möglichen Schwierigkeiten in allen universitären Belangen<br />

diskutieren. In Wintersemester <strong>2002</strong>/03 fand<br />

die Veranstaltung Anfang Dezember statt und war mit<br />

etwa 40 Studierenden, von denen die Mehrzahl aus<br />

Rumänien und aus dem asiatischen Raum stammte,<br />

sehr gut besucht.<br />

Besonders freut uns auch, dass <strong>im</strong>mer wieder einige<br />

unserer Gäste <strong>im</strong> Anschluss an ihren befristeten Aufenthalt<br />

die Zulassung zum regulären Studium anstreben,<br />

um ihren Abschluss in München zu erwerben.<br />

Neue internationale Kooperationen<br />

Um der wachsenden Nachfrage weiterhin gerecht<br />

werden zu können, wird das Angebot von Austauschplätzen<br />

ständig erweitert. So wurden <strong>im</strong> letzten<br />

Jahr <strong>im</strong> Rahmen des ERASMUS/Sokrates-<br />

Programms der EU drei neue Kooperationsverträge<br />

abgeschlossen. Ab dem Studienjahr <strong>2002</strong>/03 können<br />

zwei Münchener Studierende je ein Semester an der<br />

Copenhagen Business School verbringen. Im Gegenzug<br />

freut sich die Fakultät für Betriebswirtschaft auf<br />

zwei Gaststudenten aus Kopenhagen. Ebenfalls einen<br />

wechselseitigen Austausch von je zwei Studierenden<br />

für je ein Semester umfassen die neuen Kooperationen<br />

mit der Jönköping International Business School und<br />

der Universita degli Studi di Padova. Zudem wurden<br />

mit der Virginia Polytechnic Institute and State University,<br />

Blacksburg, Virginia, und der Graduate School<br />

of Business, Osaka City University, Kooperationsabkommen<br />

eingegangen, die ebenfalls den wechselseitigen<br />

Austausch von Dozenten und Studenten beinhalten.<br />

Insbesondere die Kontakte in die USA sollen weiter<br />

ausgebaut werden. So ist mit der Wayne State<br />

University ein Studentenaustauschprogramm geplant,<br />

bei dem die Studiengebühren für Münchener<br />

<strong>BWL</strong>-Studenten und -Studentinnen von der WSU<br />

übernommen werden. Darüber hinaus gibt es erste<br />

viel versprechende Kontakte zur Columbia Business<br />

School, Columbia University, New York, und zur<br />

Colorado State University, Pueblo. Auch mit diesen<br />

Universitäten werden langfristig Kooperationsabkommen<br />

angestrebt.<br />

Gastprofessoren<br />

•<br />

Hugh Cannon, Ph. D., Professor an der Wayne<br />

State University, Detroit, verbrachte sein Sabbatical<br />

als Gast der Fakultät für Betriebswirtschaft am<br />

Seminar für Empirische Forschung und Unternehmensplanung.<br />

In Zusammenarbeit mit dem<br />

Lehrstuhl von Prof. Dr. Manfred Schwaiger<br />

wurden von Prof. Hugh Cannon, Ph. D., zwei<br />

A<strong>BWL</strong>-Lehrveranstaltungen in englischer Sprache<br />

durchgeführt.: „Advertising Management“<br />

und „Advertising Electronic Commerce“. Advertising<br />

Electronic Commerce wurde parallel für<br />

Studenten der Wayne State University und der<br />

<strong>LMU</strong> angeboten. Die Studentengruppe in Detroit<br />

konnte sich mittels Video Conferencing interaktiv<br />

an dem in der Distance Learning-Umgebung<br />

der Fakultät für Betriebswirtschaft abgehaltenen<br />

Kurs beteiligen.<br />

•<br />

Bernd Schmitt, Ph. D., ist Professor an der<br />

renommierten Columbia Business School in New<br />

York und gemeinsam mit Prof. Dr. Anton Meyer<br />

Gründer des Center on Global Brand Leadership.<br />

Prof. Bernd Schmitt, Ph. D., hat bereits in<br />

mehr als 20 Ländern Vorlesungen gehalten und<br />

ist für zahlreiche internationale Unternehmen beratend<br />

tätig. Des Weiteren ist er Autor zahlreicher<br />

Bestseller, wie Experiential Marketing<br />

und Marketing Aesthetics. Sein neues Buch<br />

Customer Experience Management erschien<br />

Anfang 2003.<br />

Schmitt, Bernd:<br />

Customer Experience Management<br />

A Revolutionary Approach to Connecting With Your Customers<br />

John Wiley & Sons: 2003<br />

Wharton Fellows in München<br />

Dreißig Teilnehmer eines Executive Education-<br />

Programms der Wharton School of Business<br />

besuchten München. Die Münchener Professoren<br />

Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper und Prof. Dietmar<br />

Harhoff, Ph. D., organisierten für die amerikanischen<br />

Führungskräfte ein interessantes und anspruchsvolles<br />

Programm, das Exkursionen zu bekannten und<br />

etablierten Münchener Unternehmen ebenso beinhaltete<br />

wie Besichtigungen von Start up-Unternehmen.<br />

Begleitet von den Wharton Professoren Raffi Amit<br />

und Jerry Wind besuchten die Manager BMW AG,<br />

Allianz AG, Münchner Rück AG und Siemens AG, um<br />

dort mit den jeweiligen Führungskräften die Wandlung<br />

von Unternehmen <strong>im</strong> digitalen Zeitalter und die Implementierung<br />

neuer Geschäftsprozesse zu diskutieren.<br />

Eine Exkursion führte zum Innovations- und Gründerzentrum<br />

Biotechnologie IZB in Martinsried. Die<br />

amerikanischen Manager trafen dort Vertreter verschiedener<br />

Firmen, wie Wilex AG, Morphosys AG,<br />

Medigene AG und Protero GmbH. Abgerundet wurde<br />

der zweitägige Besuch mit Vorträgen zur aktuellen<br />

wirtschaftlichen Entwicklung in Bayern und München<br />

sowie zum Gründerkl<strong>im</strong>a in Europa. Selbstverständlich<br />

durfte eine Verkostung bayerischer Spezialitäten<br />

– wozu zweifellos auch das Münchener Bier gehört –<br />

nicht fehlen.


50 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

51<br />

Rektor auf Reformkurs<br />

Persönlichkeiten<br />

Neuer Rektor<br />

auf Reformkurs<br />

Prof. Dr. Bernd Huber tritt sein Amt an<br />

„Zukunft durch<br />

Internationalisierung<br />

– Wir wollen zu den<br />

Top Ten in Europa<br />

gehören“<br />

„Wir sind keine<br />

Kuschel-Uni,<br />

sondern ein<br />

Karrieresprungbrett<br />

in einer attraktiven<br />

Metropole, das<br />

hervorragende<br />

Forschung mit<br />

einem anspruchs-<br />

vollen Lehrangebot<br />

verbindet.“<br />

Der neue Rektor der<br />

Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität<br />

München, Prof. Dr.<br />

Bernd Huber, setzt konsequent<br />

auf internationale<br />

Qualitätsstandards. Unter<br />

dem Motto „Zukunft durch<br />

Internationalisierung“ will<br />

er die <strong>LMU</strong> dauerhaft unter<br />

den zehn besten Universitäten<br />

Europas etablieren,<br />

wie er anlässlich der Feier zur Übergabe des<br />

Rektoramtes am 9. Oktober <strong>2002</strong> in München<br />

ankündigte.<br />

Die Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität verfügt mit<br />

15 Sonderforschungsbereichen, 14 Graduiertenkollegs,<br />

11 DFG-Forschergruppen und einer Drittmitteleinwerbung<br />

von 113 Millionen Euro <strong>im</strong> Jahr<br />

2001 über ein exzellentes Forschungsniveau. Mit<br />

rund 200 Fächern, zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten<br />

und einer großen Bandbreite innerhalb<br />

der Disziplinen profitieren die Studierenden<br />

von einem hervorragenden Angebot. Die Ausgangsposition<br />

für die von Rektor Huber angestrebte<br />

„Atmosphäre der Öffnung, der Innovation und<br />

der Kreativität“ als Grundlage für den beabsichtigten<br />

Reformkurs ist damit eine denkbar günstige, um<br />

mit Qualitätsverbesserung, Benchmarking und Evaluation<br />

in Forschung, Studium und Management die<br />

gesteckten Ziele zu erreichen: Positionierung der<br />

<strong>LMU</strong> in den europäischen Top Ten und Konkurrenzfähigkeit<br />

<strong>im</strong> Wettbewerb mit renommierten Universitäten<br />

wie Oxford oder Leuven. Seine „Innenpolitik“<br />

hat Prof. Dr. Bernd Huber grob vorgezeichnet und für<br />

den Weg zum Ziel vier wichtige Schritte festgelegt.<br />

Qualität in der Forschung<br />

Strategisch wichtige Berufungen zu identifizieren und<br />

Cluster zu bilden, ist entscheidend für die Qualität<br />

der Forschung. Zukünftig soll ein zentraler Pool an<br />

Geld und Stellen eingerichtet werden, um die innovativsten<br />

Forscher entsprechend auszustatten. Aus-<br />

drücklich begrüßte der neue Rektor die Initiative von<br />

Landtag und Wissenschaftsministerium, Berufungsverfahren<br />

zu beschleunigen: Staatsminister Hans<br />

Zehetmair hat die Dauer auf längstens sechs Monate<br />

befristet.<br />

Qualität <strong>im</strong> Studium<br />

Im Sinne der Internationalisierung und des Bologna-<br />

Prozesses soll es künftig mehr Bachelor- und Masterstudiengänge<br />

an der <strong>LMU</strong> geben. Kernpunkt dieser<br />

gesamteuropäischen Hochschuloffensive ist das<br />

Interesse der beteiligten Länder, zu gemeinsamen<br />

Qualitätsstandards zu gelangen. Besondere Bedeutung<br />

hat <strong>im</strong> internationalen Kontext auch die Entwicklung<br />

eines international wettbewerbsfähigen<br />

Promotionsstudiums, das, so Huber, „eine der wichtigsten<br />

Maßnahmen zur Qualifikation unseres wissenschaftlichen<br />

Nachwuchses“ darstellt.<br />

Qualität <strong>im</strong> Management<br />

Für die Qualitätsverbesserung <strong>im</strong> Management ist ein<br />

international ausgerichtetes Benchmarking notwendig,<br />

das die Leistungen der <strong>LMU</strong> mit anderen in- und<br />

ausländischen Hochschulen vergleicht. Darüber hinaus<br />

müssen interne Strukturen professionalisiert und<br />

Entscheidungsabläufe gestrafft werden. Die Einführung<br />

eines vierten Prorektors, das Aushandeln von<br />

Zielvereinbarungen zwischen der Universitätsleitung<br />

und den Fakultäten sowie die Schaffung einer neuen<br />

Departmentstruktur stellen dabei weitere wichtige<br />

und große Schritte in die richtige Richtung dar und<br />

ermöglichen den Budget-Verantwortlichen, die Mittel<br />

sehr viel flexibler als bisher einzusetzen.<br />

Fundraising<br />

Dass sich auf dem riesigen Weiterbildungsmarkt in<br />

Deutschland unzählige private Anbieter tummeln, die<br />

Universitäten jedoch nur am Rande präsent sind,<br />

empfindet Rektor Huber als „Skandal“. Unter seiner<br />

Leitung will die Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität dieses<br />

Feld konsequent besetzen und entwickelt gegenwärtig<br />

ein hochwertiges Programm für die Weiterbildung<br />

von Führungskräften in der Wirtschaft, welches das<br />

bereits bestehende ausgezeichnete Angebot ergänzen<br />

wird. Die <strong>LMU</strong> wird sich zukünftig verstärkt auch<br />

um neue Geldquellen bemühen. Die Einnahmen aus<br />

Fundraising-Aktivitäten können jedoch nicht mehr als<br />

eine Ergänzung des staatlichen Budgets darstellen.<br />

Prof. Dr. Bernd Hubers erklärte Absicht ist es, „die<br />

Weiterbildung ohne Abstriche bei der wissenschaftlichen<br />

Qualität zu einer Visitenkarte der <strong>LMU</strong> zu<br />

machen“.<br />

Persönlichkeiten prägen die Fakultät<br />

Eine Erweiterung des fachlichen Spektrums<br />

Prof. Dr. Thomas Hess und sein Seminar für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien<br />

Prof. Dr. Thomas Hess,<br />

Jahrgang 1967, absolvierte<br />

ein Studium der<br />

Wirtschaftsinformatik an<br />

der TU Darmstadt. Von<br />

1992 bis 1995 war er<br />

wissenschaftlicher Mitarbeiter<br />

am Institut für<br />

Wirtschaftsinformatik der<br />

Universität St. Gallen und wurde <strong>im</strong> Jahr 1995<br />

promoviert. In den Jahren 1996 und 1997 war<br />

Prof. Dr. Thomas Hess Assistent der Geschäftsleitung<br />

der Bertelsmann AG in Gütersloh mit<br />

Arbeitsschwerpunkt <strong>im</strong> Online-Geschäft. Von<br />

1998 bis 2001 leitete er die Arbeitsgruppen<br />

„Neue Medien“ sowie „Unternehmensnetzwerke“<br />

am Institut für Wirtschaftsinformatik in Göttingen<br />

und wurde dort <strong>im</strong> Jahr 2001 für das Fach<br />

Betriebswirtschaftslehre habilitiert. Im Sommersemester<br />

2001 hat Prof. Dr. Thomas Hess<br />

den Lehrstuhl für <strong>BWL</strong>, insbesondere Wirtschaftsinformatik<br />

II, der Universität Augsburg<br />

vertreten. Seit Oktober 2001 ist er ordentlicher<br />

Professor für Betriebswirtschaftslehre an der<br />

Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität München und<br />

Direktor des neu eingerichteten Seminars für<br />

Wirtschaftsinformatik und Neue Medien. Nebenberuflich<br />

ist Prof. Dr. Thomas Hess als Berater<br />

und Dozent mit den Schwerpunkten Informationsmanagement<br />

und Medienwirtschaft tätig.<br />

In seiner Antrittsvorlesung „Gehen Medienmärkte<br />

verloren?“ am 11. Dezember <strong>2002</strong> diskutierte Prof.<br />

Dr. Thomas Hess die Auswirkungen aktueller<br />

technologischer Entwicklungen auf Medienunternehmen,<br />

insbesondere die Vorteilhaftigkeit verschiedener<br />

Intermediärtypen auf Basis einer ökonomisch<br />

fundierten Analyse. Nach einer einführenden Darstellung<br />

des Problemfeldes stellte Prof. Dr. Thomas Hess<br />

zunächst die relevanten Technologien dar und diskutierte<br />

<strong>im</strong> Anschluss betriebswirtschaftliche Implikationen<br />

sowie konkrete Handlungsempfehlungen für<br />

Medienunternehmen.<br />

Mit dem Seminar für Wirtschaftsinformatik und Neue<br />

Medien wurde erstmals in Deutschland ein Seminar<br />

eingerichtet, das sich speziell mit den IT-Anwendungen<br />

in der Medienbranche beschäftigt. Zum Sommersemester<br />

<strong>2002</strong> hat das Seminar seinen vollen<br />

Lehrbetrieb aufgenommen und ist auch schon in<br />

zahlreichen Forschungsprojekten aktiv.<br />

Das Seminar hat sich zur grundsätzlichen Aufgabe<br />

gemacht, Forschung und Lehre in der Wirtschaftsinformatik<br />

zu fördern. Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt<br />

sich mit der Entwicklung und Nutzung von<br />

Informations- und Kommunikationssystemen (IuK-<br />

Systemen) in und zwischen Unternehmen, insbesondere<br />

mit dessen computergestützten Komponenten.<br />

Das neue Seminar versteht sich damit als eine betriebswirtschaftliche<br />

Querschnittsdisziplin.<br />

Anspruch des Seminars ist es, einen auch international<br />

beachteten Beitrag zum Erkenntnisfortschritt in<br />

der Wirtschaftsinformatik zu leisten und den Transfer<br />

dieses Fortschritts in die Praxis zu fördern. Die Aktivitäten<br />

konzentrieren sich dabei auf die Entwicklung<br />

von IuK-Systemen in der Medienbranche und zur<br />

Unterstützung des Managements.<br />

In der Lehre werden Studierenden die theoretischen<br />

Grundlagen und praktischen Lösungen vermittelt, die<br />

sie für die effektive und effiziente Entwicklung von<br />

IuK-Systemen <strong>im</strong> Unternehmen kurz- und langfristig<br />

benötigen. Das vertiefende Lehrangebot richtet sich<br />

an alle Studierenden, die an der Entwicklung von Anwendungssystemen<br />

in der Medienbranche besonderes<br />

Interesse haben. Ziel ist, mit diesem Lehrangebot<br />

für engagierte Studierende und ergänzend auch für<br />

innovative Praktiker attraktiv zu sein.


52 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

53<br />

Persönlichkeiten<br />

Persönlichkeiten<br />

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Eberhard Witte wird 75 Jahre alt und erhält einen Ehrendoktor<br />

Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot gratuliert <strong>im</strong> Namen der Fakultät<br />

Am 3. Januar 2003 feierte<br />

Eberhard Witte seinen 75.<br />

Geburtstag. Eberhard Witte ist<br />

seit 1970 engagiert und aktiv<br />

mit unserer Fakultät verbunden;<br />

zunächst als Vorstand des<br />

Instituts für Organisation und<br />

Inhaber des Lehrstuhls „Empirische Forschung“.<br />

Doch auch nach seiner Emeritierung 1996 blieb<br />

er der Fakultät treu und unterstützt wichtige<br />

Fakultätsprojekte wie z. B. das postgraduale<br />

Forschungsstudium oder die Gründung des<br />

<strong>Alumni</strong>-Vereins. Vor seinen Jahren an der<br />

<strong>LMU</strong> war Eberhard Witte nach Studium und<br />

Promotion an der FU Berlin und Habilitation an<br />

der Universität Hamburg acht Jahre lang Inhaber<br />

eines Lehrstuhls für <strong>BWL</strong> an der Universität<br />

Mannhe<strong>im</strong>.<br />

Eberhard Witte gilt als einer der bedeutendsten<br />

lebenden Wissenschaftler der deutschsprachigen<br />

<strong>BWL</strong>. Auf verschiedenen Gebieten, wie vor allem<br />

Empirische Forschung, Unternehmensfinanzierung,<br />

öffentliche Unternehmen und Telekommunikation,<br />

zeichnete er sich nicht nur durch zahlreiche maßgebliche<br />

und einflussreiche Forschungsarbeiten aus – zu<br />

nennen sind beispielhaft seine viel zitierten Untersuchungen<br />

zum realen Entscheidungsverhalten in<br />

Prof. Dr. Dres. h. c. Werner Kirsch feiert seinen 65. Geburtstag<br />

Wir gratulieren!<br />

Der Leiter des Seminars für<br />

Strategische Unternehmensführung<br />

Prof. Dr. Dres. h. c.<br />

Werner Kirsch feierte am 13.<br />

Dezember <strong>2002</strong> seinen 65.<br />

Geburtstag. Zu diesem Anlass<br />

fanden sich <strong>im</strong> Senatssaal<br />

der Universität zahlreiche Gäste ein, die den<br />

Wirkungskreis in Wissenschaft und Praxis des<br />

Jubilars widerspiegeln. Die Feierlichkeiten fanden<br />

ihre Krönung in der Übergabe der von<br />

Prof. Dr. Max J. Ringlstetter, Prof. Dr. Herbert<br />

A. Henzler und Prof. Dr. Michael Mirow herausgegebenen<br />

Festschrift mit dem Titel „Perspektiven<br />

der Strategischen Unternehmensführung“.<br />

Ringlstetter, Max J. / Henzler, Herbert A. / Mirow, Michael (Hrsg.):<br />

Perspektiven der Strategischen Unternehmensführung<br />

Theorien – Konzepte – Anwendungen<br />

Gabler: Wiesbaden 2003<br />

Unternehmen oder seine grundlegenden Gedanken<br />

zur Rolle öffentlicher Unternehmen in der Marktwirtschaft.<br />

Durch seine besondere Gabe der Rede und<br />

Diskussion ist es Eberhard Witte zudem gelungen,<br />

zahlreichen Generationen von Studenten und Doktoranden<br />

wichtiges Organisations- und Führungswissen<br />

sowie Kompetenzen <strong>im</strong> Fach Empirische<br />

Forschung zu vermitteln. Doch hiermit sind die herausragenden<br />

Leistungen unseres Jubilars noch nicht<br />

erschöpft. Als Politikberater spielte er über rund drei<br />

Jahrzehnte eine herausragende Rolle auf Landes-,<br />

Bundes- und internationaler Ebene. So gab er z. B.<br />

wichtige Anstöße für die Liberalisierung des Telekommunikationssektors.<br />

Sein reichhaltiges Wirken<br />

sowohl auf universitärer Ebene als auch in zahlreichen<br />

Kuratorien und (Aufsichts)beiräten und in Sachverständigenkommissionen<br />

wurde national und international<br />

vielfach ausgezeichnet – z. B. mit dem Bayerischen<br />

Verdienstorden, dem Bundesverdienstkreuz<br />

sowie den Ehrenpromotionen der Universität Gießen,<br />

der WU Wien und der TU München. Hier erhielt er<br />

am 15. Januar 2003 die Ehrendoktorwürde für seine<br />

Verdienste um die Telekommunikation. Wir gratulieren<br />

Eberhard Witte herzlich sowohl zu seinem 75.<br />

Geburtstag als auch zur Ehrenpromotion der TU<br />

München und wünschen ihm auch in Zukunft noch<br />

viele interessante Tätigkeiten und Projekte.<br />

Die Festschrift kann als eine Art Reise durch die Wirkungsgeschichte<br />

von Prof. Dr. Dres. h. c. Werner<br />

Kirsch angesehen werden. Seine wissenschaftliche<br />

Laufbahn als Professor startete 1969 mit einem Ruf<br />

an den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre der Universität<br />

Mannhe<strong>im</strong>. Seit 1975 ist er Professor an der<br />

hiesigen Universität. Weitere Rufe erfolgten an die FU<br />

Berlin, an die Universität der Bundeswehr München<br />

und an die Universität St. Gallen (HSG). Seine wissenschaftlichen<br />

Leistungen wurden durch Ehrenpromotionen<br />

der privaten Universität Witten/Herdecke<br />

und der Universität St. Gallen geehrt. Das breite<br />

Spektrum seiner Interessen ist in einer kaum mehr<br />

überschaubaren Zahl von Veröffentlichungen dokumentiert.<br />

Aber auch zur Praxis hielt Prof. Dr. Dres.<br />

h. c. Werner Kirsch <strong>im</strong>mer während Kontakt.<br />

Allerdings scheint die Festschrift als Dokumentation<br />

seiner Wirkungsgeschichte wohl noch etwas<br />

verfrüht: Prof. Dr. Dres. h. c. Werner Kirsch wird der<br />

Fakultät hoffentlich noch viele Jahre erhalten bleiben!<br />

Ein zusätzlicher Lehrstuhl<br />

Prof. Dr. Reiner Leidl – Gesundheitsökonomie und Management <strong>im</strong> Gesundheitswesen<br />

Kurz vor Redaktionsschluss hat<br />

Prof. Dr. Reiner Leidl seinen Ruf<br />

an die Fakultät angenommen. Er<br />

vertritt eine weitere zusätzliche<br />

Spezielle Betriebswirtschaftslehre,<br />

aus dem Fachgebiet Public<br />

Health Care Management, und<br />

Prof. Dr. Dr. Karl Heinz Weigand tritt in den Ruhestand<br />

Prof. Dr. Dr. Karl Heinz Weigand wurde am 30.<br />

September <strong>2002</strong> nach langjährigem Wirken als<br />

Akademischer Direktor an der Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

der Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität München<br />

verabschiedet. Seine Lehrtätigkeit als Honorarprofessor<br />

an der Hochschule für Fernsehen und<br />

Film in München (HFF) wird Prof. Dr. Dr. Karl<br />

Heinz Weigand jedoch auch weiterhin ausüben.<br />

Dr. Bernhard Dietel tritt in den Ruhestand<br />

Prof. Dr. Dres. h. c. Werner Kirsch blickt zurück<br />

Ende <strong>2002</strong> ist Dr. Bernhard<br />

Dietel, Akademischer Direktor<br />

am Institut für Organisation<br />

und Unternehmensentwicklung,<br />

in den Ruhestand getreten.<br />

1969 übernahm Dr. Dietel nach<br />

mehrjähriger Tätigkeit in der<br />

Unternehmenspraxis die Leitung<br />

des Prüfungsamtes für Diplomkaufleute und Diplomhandelslehrer.<br />

Aufgrund seiner hervorragenden Dissertation<br />

zum Thema „Zur Koordination kollektiver<br />

Entscheidungen in der Unternehmung“ bot ihm 1972<br />

Prof. Dr. Dr. h. c. Edmund Heinen die Mitarbeit am<br />

damaligen Institut für Industrieforschung und betriebliches<br />

Rechnungswesen an, zu dessen stellvertretendem<br />

Vorstand er ernannt wurde. Die Forschungs-<br />

wird vermutlich ab September 2003 bei uns sein.<br />

Wenn alles wie geplant läuft, bietet Prof. Dr. Reiner<br />

Leidl seine Spezielle Betriebswirtschaftslehre schon<br />

ab dem Wintersemester 2003/04 an.<br />

In Vorlesungen, Übungen und Seminaren konnte er<br />

zahlreichen Studierenden der Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-<br />

Universität München die Lehrinhalte vor allem <strong>im</strong><br />

Bereich der Medienökonomie – bereits seit Mitte der<br />

Achtzigerjahre! – aber auch in der Wirtschaftsinformatik<br />

und in Form von Planspielen in der Allgemeinen<br />

Betriebswirtschaftslehre anschaulich vermitteln.<br />

tätigkeit Dr. Bernhard Dietels ist durch eine Reihe<br />

beachteter Veröffentlichungen dokumentiert. Nach<br />

der Emeritierung von Prof. Dr. Dr. h. c. Edmund Heinen<br />

wechselte er 1987 an das von Prof. Dr. Dres.<br />

h. c. Werner Kirsch geleitete Seminar für Strategische<br />

Unternehmensführung. Hier koordinierte er u. a.<br />

die Praxiskontakte und wirkte selbst an einer Reihe<br />

von Kooperations- und Beratungsprojekten mit und<br />

engagierte sich insbesondere <strong>im</strong> Rahmen des<br />

„learning by doing“ für den Transfer von Praxiserfahrungen<br />

in die studentische Ausbildung. Mit einem<br />

wissenschaftlichen Symposium zum Thema „Wertfreiheit<br />

in der Betriebswirtschaftslehre“ würdigten die<br />

Mitarbeiter des Instituts die langjährige verdienstvolle<br />

Tätigkeit von Dr. Bernhard Dietel an der <strong>LMU</strong><br />

München.


54 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

55<br />

Ankündigungen<br />

Ankündigungen<br />

Ankündigungen<br />

Einige ausgewählte Veranstaltungen<br />

Mobile Mult<strong>im</strong>edia Communications<br />

Conference<br />

– Opening up new frontiers in mobile<br />

business and technology<br />

Veranstalter Center for Digital Technology and Management<br />

Datum 6.10.2003 – 8.10.2003<br />

Ort Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität München<br />

Kontakt Telefon (0 89) 2 89 - 2 81 63<br />

E-Mail info@momuc.org<br />

Internet www.momuc.org<br />

Oktober 2003<br />

9. Münchener Konzern-Workshop<br />

Corporate Governance<br />

– Internationale Konzerne auf dem Prüfstand<br />

Veranstalter Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen<br />

Datum 29.10.2003, 9.00 – 18.00 Uhr<br />

Ort Literaturhaus München<br />

Salvatorplatz 1, 80333 München<br />

Kontakt Telefon (0 89) 21 80 - 22 67<br />

Fax (0 89) 21 80 - 38 74<br />

E-Mail konzernworkshop@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.steuern.bwl.uni-muenchen.de<br />

Oktober 2003<br />

Workshop Accounting and Auditing<br />

Auch <strong>im</strong> Wintersemester 2003/04 finden <strong>im</strong><br />

Rahmen der Vortragsreihe wieder drei interessante<br />

Veranstaltungen zu aktuellen Fragen aus den<br />

Bereichen Rechnungslegung, Unternehmens-<br />

bewertung und Wirtschaftsprüfung statt. Die<br />

genauen Termine und Themen finden Sie unter:<br />

www.rwp.uni-muenchen.de/kontakte/<br />

mwaa.html<br />

WS 2003/4<br />

2. <strong>BWL</strong>-Fakultätstag 2004<br />

Der 2. Fakultätstag der Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

findet voraussichtlich am 25. Juni 2004 statt.<br />

Auch bei dieser Veranstaltung wird es wieder<br />

ausreichend Gelegenheit für einen intensiven fachlichen<br />

Austausch, erfolgreiches Networking und geselliges<br />

Beisammensein geben.<br />

Weitere Informationen erhalten Sie unter:<br />

www.alumni.bwl.uni-muenchen.de<br />

Juni 2004<br />

Branding School<br />

Veranstalter Center on Global Brand Leadership<br />

(Lehrstuhl Prof. Dr. Anton Meyer)<br />

Datum Herbst 2003<br />

Ort noch nicht bekannt<br />

Kontakt Marc Mangold<br />

Telefon (0 89) 21 80-39 44<br />

E-Mail mangold@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.globalbrands.org<br />

Herbst 2003<br />

Absolventenfeier<br />

des Wintersemesters 2003/04<br />

Die nächste akademische Abschlussfeier veranstaltet<br />

die Fakultät für Betriebswirtschaft voraussichtlich am<br />

11. Februar 2004 um 18.00 Uhr <strong>im</strong> Hauptgebäude der<br />

Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität.<br />

Die Große Aula der <strong>LMU</strong> wird für die Ehrung der<br />

Absolventen wieder den gewohnt festlichen Rahmen<br />

bieten.<br />

Nähere Informationen finden Sie unter:<br />

www.bwl.uni-muenchen.de<br />

Februar 2004<br />

<strong>LMU</strong> Professional Development<br />

WS 2003/4<br />

30. Münchener<br />

Marketing-Symposium<br />

Veranstalter FGM Fördergesellschaft Marketing e. V.<br />

Datum 9. Juli 2004, ab 12.00 Uhr<br />

Ort Große Aula / Lichthof,<br />

Geschwister-Scholl-Platz 1, <strong>LMU</strong><br />

Kontakt Claudia Hochstetter<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 24 48<br />

E-Mail hochstetter@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.marketingworld.de<br />

Juli 2004<br />

Die <strong>LMU</strong> hat ein differenziertes Weiterbildungsangebot für<br />

Fach- und Führungskräfte entwickelt und unter dem Dach<br />

<strong>LMU</strong> Professional Development gebündelt. Der Schwerpunkt<br />

des Angebotes liegt in den Bereichen Management, Marketing<br />

und Kommunikation, Organisationspsychologie und E-Learning.<br />

Als Mitglied des <strong>Alumni</strong>-Netzes der Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

erhalten Sie bei der Belegung der Veranstaltungen<br />

einen Rabatt von 10 %.<br />

Genauere Informationen finden Sie unter:<br />

www.lmu-pd.de<br />

Universitätsdialoge <strong>BWL</strong> –<br />

Praxis an der <strong>LMU</strong><br />

Auch <strong>im</strong> Wintersemester 2003/04 greifen die interdisziplinären<br />

Dialoge wieder ein aktuelles Thema<br />

auf, zu dem an mehreren Abenden unterschiedliche<br />

Aspekte diskutiert werden.<br />

Das genaue Thema und die Termine finden Sie unter:<br />

www.rwp.uni-muenchen.de/kontakt/<br />

unidial.html<br />

WS 2003/4<br />

Beachten Sie auch unsere Homepage!<br />

Dort finden Sie weitere interessante Veranstaltungen.<br />

www.bwl.uni-muenchen.de


56 <strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

<strong>Alumni</strong> Forschung<br />

Lehre<br />

Events Internationales Wissenswertes<br />

57<br />

Ansprechpartner<br />

Ansprechpartner<br />

Fakultätseinrichtungen<br />

Dekanat der Fakultät für Betriebswirtschaft / Munich School of Management<br />

Dekan Prof. Dr. Anton Meyer<br />

Prodekan Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

Studiendekan Prof. Dr. Manfred Schwaiger<br />

Assistentin des Dekans Dipl.-Kffr. Claudia Maier-Moritz<br />

Dekanat Gabriele Kanbach<br />

Eva Lebert<br />

Adresse Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

Ludwigstraße 28 VG / EG<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 31 52 / -22 28 / -22 13<br />

Fax (0 89) 21 80 - 31 53<br />

E-Mail dekanat@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.bwl.uni-muenchen.de<br />

<strong>Alumni</strong>-Netz der Fakultät für Betriebswirtschaft / Munich School of Management<br />

<strong>BWL</strong>-<strong>Alumni</strong>-Office Dr. Anke Jaros-Sturhahn<br />

Adresse Fakultät für Betriebswirtschaft<br />

Ludwigstraße 28 VG / EG<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 32 61<br />

Fax (0 89) 21 80 - 1 39 83<br />

E-Mail alumni@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.alumni.bwl.uni-muenchen.de<br />

International Relations Center (IRC)<br />

Adresse Dr. Karin Stenke<br />

Ludwigstraße 28 RG / V<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 22 34<br />

Fax (0 89) 21 80 - 36 07<br />

E-Mail stenke@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.irc.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,<br />

Seminar für Rechnungswesen und Prüfung<br />

Professor Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Ballwieser<br />

Adresse Ludwigstr. 28 RG / IV<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 63 22<br />

Fax (0 89) 21 80 - 63 27<br />

E-Mail ballwieser@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.rwp.bwl.uni-muenchen.de<br />

Institut für Wirtschaftsgeographie, Lehrstuhl für<br />

Wirtschaftsgeographie und Betriebswirtschaftslehre<br />

der Internationalen Wirtschaftsräume<br />

Professor Prof. Dr. Hans-Dieter Haas<br />

Adresse Ludwigstr. 28 / VG<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 22 31<br />

Fax (0 89) 21 80 - 38 09<br />

E-Mail haas@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.wigeo.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Institut für<br />

Innovationsforschung und Technologiemanagement<br />

Professor Prof. Dietmar Harhoff, Ph. D.<br />

Adresse Kaulbachstr. 45 / II<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 22 39<br />

Fax (0 89) 21 80 - 62 84<br />

E-Mail harhoff@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.inno-tec.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Institut für<br />

Betriebliche Risikoforschung und Versicherungswirtschaft<br />

Professor Prof. Dr. Elmar Helten<br />

Adresse Schackstr. 4 / III<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 21 71<br />

Fax (0 89) 21 80 - 20 92<br />

E-Mail helten@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.inriver.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,<br />

Seminar für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien<br />

Professor Prof. Dr. Thomas Hess<br />

Adresse Ludwigstr. 28 VG / II<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 63 90<br />

Fax (0 89) 21 80 - 13 541<br />

E-Mail wisekr@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.wi.bwl.uni-muenchen.de<br />

Institut für Wirtschaftsgeographie, Professur für<br />

Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung<br />

Professor Prof. Dr. Hubert Job<br />

Adresse Ludwigstr. 28<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 62 06<br />

Fax (0 89) 21 80 - 38 09<br />

E-Mail job@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.wigeo.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,<br />

Seminar für Strategische Unternehmensführung<br />

Professor Prof. Dr. Dres. h. c. Werner Kirsch<br />

Adresse Ludwigstr. 28 RG / III<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 27 70<br />

Fax (0 89) 21 80 - 28 86<br />

E-Mail contact@strategic-management.de<br />

Internet www.strategic-management.de<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,<br />

Institut für Produktionswirtschaft und Controlling<br />

Professor Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper<br />

Adresse Ludwigstr. 28 RG / V<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 20 93<br />

Fax (0 89) 21 80 - 34 40 54<br />

E-Mail kuepper@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.controlling.bwl.uni-muenchen.de


58<br />

<strong>Alumni</strong><br />

Forschung<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,<br />

Institut für Marketing<br />

Professor Prof. Dr. Anton Meyer<br />

Adresse Ludwigstr. 28 RG / III<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 33 21<br />

Fax (0 89) 21 80 - 33 22<br />

E-Mail marketing@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.marketing.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre,<br />

Seminar für Bankwirtschaft<br />

Professor Prof. Dr. Hermann Meyer zu Selhausen<br />

Adresse Ludwigstr. 28 RG / V<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 22 36<br />

Fax (0 89) 21 80 - 36 07<br />

E-Mail selhausen@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.bank.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Seminar<br />

für Betriebswirtschaftliche Informations- und<br />

Kommunikationsforschung<br />

Professor Prof. Dr. Dres. h. c. Arnold Picot<br />

Adresse Ludwigstr. 28 VG<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 22 52<br />

Fax (0 89) 21 80 - 36 85<br />

E-Mail picot@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.iom.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Seminar für<br />

Kapitalmarktforschung und Finanzierung<br />

Professor Prof. Dr. Bernd Rudolph<br />

Adresse Schackstr. 4 / EG<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 22 11<br />

Fax (0 89) 21 80 - 20 16<br />

E-Mail rudolph@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.kmf.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehre<br />

Events<br />

Internationales<br />

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, Seminar für<br />

Empirische Forschung und Unternehmensplanung<br />

Professor Prof. Dr. Manfred Schwaiger<br />

Adresse Kaulbachstr. 45 / I<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 56 40<br />

Fax (0 89) 21 80 - 56 51<br />

E-Mail efoplan@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.efoplan.bwl.uni-muenchen.de<br />

Institut für Wirtschafts- und Sozialpädagogik<br />

Wissenswertes<br />

Ansprechpartner<br />

Professor N. N.<br />

Adresse Ludwigstr. 28 RG / IV<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 56 20<br />

Fax (0 89) 21 80 - 56 52<br />

E-Mail wipaed@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.wipaed.bwl.uni-muenchen.de<br />

Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre,<br />

Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Steuerrecht<br />

Professor Prof. Dr. Dr. Manuel René Theisen<br />

Adresse Ludwigstr. 28 RG / IV<br />

80539 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 36 81<br />

Fax (0 89) 21 80 - 38 74<br />

E-Mail theisen@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.steuern.bwl.uni-muenchen.de<br />

Seminar für Wirtschaft und Gesellschaft Japans<br />

Professor Prof. Dr. Franz Waldenberger<br />

Adresse Japan-Zentrum<br />

Professur für Japanische Wirtschaft<br />

Oettingenstr. 67, 80538 München<br />

Telefon (0 89) 21 80 - 98 20<br />

Fax (0 89) 21 80 - 98 21<br />

E-Mail waldenberger@bwl.uni-muenchen.de<br />

Internet www.japan.bwl.uni-muenchen.de


Fakultät für Betriebswirtschaft • Munich School of Management<br />

Ludwig-Max<strong>im</strong>ilians-Universität München<br />

Ludwigstraße 28 • 80539 München • Telefon: (0 89) 21 80 - 22 13 • Fax: (0 89) 21 80 - 31 53<br />

Internet: www.bwl.uni-muenchen.de

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