Peiner Wirtschaftsspiegel Wirtschaftsspiegel Ein(B)lick in die ...

paz.extra.de

Peiner Wirtschaftsspiegel Wirtschaftsspiegel Ein(B)lick in die ...

Peiner Wirtschaftsspiegel

Aus dem Inhalt

Seite 12

Intelligentes

Wohnen

Zentrale Gebäudesteuerung

haucht

den Häusern ihr

Eigenleben ein

Seite 18

Software

Die Elektronische

Steuererklärung wird

immer beliebter

Seite 34

Kult(ur)stätte

Härke­Brauereiausschank

mausert

sich zum beliebten

Szenetreff

Wirtschaftsmagazin für den Landkreis Peine

Ausgabe 01 ; ; 2004 2010

Ein(B)lick

Wirtschaftsspiegel

in die Datenwelt

Foto: Deutsche Messe Hannover


Inhalt Impressum

Impressum

Inhalt Inhalt

Seite 3

Editorial

Seite 4

Aktuelles aus

der Wirtschaft

Seite 6

Vernetzte Welten

Ein Leben ohne

Internet ist mittlerweile

undenkbar

g e w o r d e n

Seite 8

EDV-Systeme

PC live entwickelte

globales Firmennetzwerk

Peiner Wirtschaftsspiegel – Wirtschaftsmagazin für den Landkreis Peine

Seite 10

eCommerce

Zweirad Hotopp

liefert Fahrräder und

Zubehör aus Peine in

die ganze Welt

Seite 14

Im Interview

Rechtsanwalt Bozo

Komljenovic über die

Risiken im Internethandel

Seite 16

Datensicherheit

Tipps zum Umgang

mit persönlichen

Angaben im Netz

Seite 20

Zukunft 3D

Wenn Objekte

plötzlich vor dem

Bildschirm schweben

Seite 22

Unternehmensberatung

Breit gefächerte

Förderprogramme

können Investitionen

erleichtern

Seite 24

Partnerschaft mit

Nanchang

Erste Schülergruppe ist

in China unterwegs –

Gegenbesuch bereits

geplant

Seite 26

Tourismus

Fahrt­Finder liefert

buntes Erlebnisprogramm

Seite 28

Industrie-Verein

Vorsitzender sorgt für

prall gefüllten Terminkalender

Seite 30

Bankentipp

Karte statt Stift –

Unterschreiben mit der

elektronischen Signatur

Seite 32

Freizeittipp

Restaurant´n Bar red´n

blue bietet kulinarische

Highlights

Impressum

Herausgeber

Wirtschafts­ und

Tourismusfördergesellschaft

Landkreis Peine mbH

in Kooperation mit der

Peiner Allgemeinen Zeitung

GmbH & Co. KG

Redaktion

Melanie Stallmann

text­markt.de, Peine

Jörg Schmidt (verantwortlich)

Geschäftsführer

Claas Schmedtje

Anzeigenverkaufsleitung

Carsten Winkler

Verantwortlich für Anzeigen

Claas Schmedtje

Herstellung Satz

Photowerk Gifhorn

Druck

Göttinger Tageblatt

GmbH & Co KG,

Dransfelder Straße 1,

37079 Göttingen

Auflage

5 000 Exemplare

Anschrift

Werderstraße 49, 31224 Peine

Telefon 0 51 71 / 406­120

wirtschaftsspiegel@paz­online.de


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

� es klingelt und brummt, spielt die

neuesten Charts und vibriert und macht

es manchem Nutzer schwer, selbst im

persönlichen Gespräch den Blick nicht

manchmal hektisch aufs Display zu richten.

Das smartphone hat die Herzen der

Anhänger des mobilen Internets nahezu

im Sturm erobert und vor allem unser Le­

Liebe Leserinnen

und Leser,

ben verändert. Schließlich ist es plötzlich

egal, an welchem Platz der Erde wir uns

gerade befinden – entgehen kann uns

dank der digitalen Datenwelt samt entsprechender

Infrastruktur mittlerweile gar

nichts mehr. Und soll es ja auch gar

nicht, denn spätestens seit Einführung

preisgünstiger Telefon­ und Internet­

Flatrates hat der klitzekleine Knopf zum

Ausschalten der Geräte ohnehin

ausgedient.

Denn was wäre bloß, wenn uns eine

wichtige Nachricht oder der Anruf eines

potenziellen Kunden entgeht, die E­Mail

aus dem Büro nicht binnen weniger Minuten

gelesen wird oder die komplette

Haus­ und Bürotechnik plötzlich nicht

mehr via modernem Handy fernzusteuern

ist? Ja, was wäre denn dann?

Eigentlich lassen uns die vielen kunterbunten

Apps & Co, die uns ein ganzer Industriezweig

bereits beschert hat und

auch in den kommenden Jahren noch

entwickeln wird, gar keinen Platz für derartige

in vielen Fällen auch noch Unwohlsein

auslösende – Gedanken. Vor allem

brauchen wir sie doch auch nicht.

Viel lieber nutzen wir stattdessen die

Zeit, um uns über Medien, Weblogs,

Twitter und Internetforen auf dem

Laufenden zu halten. Denn wie hätten

wir sonst vielleicht erfahren, dass uns

weltumspannende Neuigkeiten schon

bald buchstäblich auf dem – wenn auch

nicht silbernen – „Tablett“ serviert werden?

Sie steht in den Startlöchern – oder

besser: außerhalb Deutschlands schon in

den Regalen – die Generation der

sogenannten Tablet­Computer, die

unsere digitale Gesellschaft noch einmal

völlig auf den Kopf stellen soll. Denn

dann haben wir die prall gefüllte

Nachrichten­ und Datenwelt samt

Videos, Games und noch viel mehr auch

noch im lesefreundlicheren Format

immer dabei – und zwar ohne dass wir

dafür einen Computer einschalten

müssen. Eine Entwicklung, die auch die

heimische Wirtschaft profitieren und

rund um die Uhr erfolgreich am globalen

Wirtschaftsgeschehen teilnehmen lässt.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen,

Ihre Melanie Stallmann

Redakteurin

Vechelde

Recycling GmbH

● Containerdienst

● Entsorgung Asbest,Glaswolle,

● belastete Böden,Teerpappe

● Holz gemischte Bau- und Abbruchabfälle,

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Editorial

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3


4

Aktuelles

Aktuelles aus der Wirtschaft

� AVS-Systemtechnik eröffnete

erste Geschäftsstelle

Knapp sieben Jahre ist es her,

dass der Abbensener Jens

Scheithauer seinen Job als Angestellter

eines Dienstleistungsunternehmens

an den Nagel

hängte, sich der IT­Branche verschrieb

und als Kleinunternehmer

den Schritt in die Selbstständigkeit

wagte. Vor allem die

Reparatur und Wartung von

Computer­Hard­ und ­Software

hatten es ihm angetan. Darüber

hinaus widmete er sich unter

dem Namen „AVS­Systemtechnik“

dem An­ und Verkauf von

gebrauchten PC, bevor er sich

in der heimischen Werkstatt

und „Computerklinik“ schließlich

an die Montage und Installation

individuell zusammenge­

stellter Rechner und kompletter

Firmennetzwerke heranwagte.

– Mit Erfolg, denn mittlerweile

blickt der 43­Jährige auf einen

großen Kreis zufriedener Privat­

und Gewerbekunden. Zudem

eröffnete er im März an der Peiner

Straße 22 in Edemissen seine

erste Geschäftsstelle: Als autorisierter

Vertriebspartner verschiedenerTelekommunikationsanbieter

bietet er dort gemeinsam

mit seinem Team neben

der kompetenten Beratung

eine Vielzahl entsprechender

Qualitätsprodukte an. Egal, ob

es um den Wechsel des DSL­

Anbieters, die W­Lan­Verschlüsselung

oder auch die Reparatur

und Aufrüstung des PCs

geht.

� Jetzt geht’s App!

Die Mobilfunk­Generation

2010 scheint den Beginn eines

neuen Computer­Zeitalters zu

markieren, denn: Mithilfe kleiner

Programme, der sogenannten

Apps, verwandelt sich der

praktische Begleiter namens

Handy künftig in eine Spielekonsole,

einen Fernseher, eine

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Wir packen das an.

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Zeitschrift, ein Kochbuch, ein

Navigationsgerät oder auch einen

Scanner – die Handys

2010 sind wahre Multitalente.

Aktuellen Prognosen zufolge

wird jedes dritte deutsche

Handy schon bald kein herkömmliches

Mobiltelefon

mehr sein, sondern ein Smartphone.

Bemerkenswert dabei: Für das

iPhone gibt es schon mehr als

140 000 Apps. Doch Vodafone,

Telekom und Sony Ericsson

wollen gleichziehen und haben

bereits eine Vielzahl neuer

Apps vorgestellt.

Eine Lampe voller Musik

Von einer Glühlampe wird in

der Regel erwartet, dass sie

Licht spendet – mehr nicht.

Während der jüngsten CeBIT

aber wurde eine Lampe präsentiert,

in der im wahrsten Sinne

des Wortes auch noch Musik

steckt. Dabei unterscheidet sich

die „Singing bulb“ aus Hongkong

kaum von einer herkömmlichen

Energiesparlampe. Einziger

Unterschied: Hinter ihrem

Glas verbergen sich neben

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

neun (erhellenden 0,5 Watt)

LEDs auch ein 2,4­GHz­Wireless­Receiver

sowie ein 2­Watt­

Lautsprecher. Dadurch lässt

sich die singende Glühlampe

beispielsweise vom MP3­Player

ansteuern und spendet neben

Licht auch noch ungewöhnlichen

Musikgenuss.

� Kein Tropfen zu viel

Das gibt es tatsächlich: eine intelligente

Theke, die weiß, wie

viel sie bereits ausgeschenkt hat

und darüber permanent Auskunft

gibt. Die TU Clausthal hat

auf der jüngsten CeBIT ein elektronisches

Schanksystem präsentiert,

das akribisch genau dosiert

und dafür sorgt, dass kein einziger

Tropfen zu viel ausgeschenkt

wird. Um bis zu acht Prozent

soll der Getränkeverlust laut der

TU­Wissenschaftler minimiert

werden können.

Das Beste: Die Anlage lässt sich

nach dem Baukastenprinzip für

jede Kneipe individuell gestalten.

Jeder Wirt kann mit einzelnen,

intelligenten Modulen einsteigen

und die Theke später

dann schrittweise ausbauen.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Karla Seiler feiert 55. Geburtstag

in der Miederwarenbranche

� Humor hat sie, ein nahezu

unerschöpfliches Fachwissen

rund um reizvolle Dessous,

Miederwaren und Bademode,

vor allem aber den unersättlichen

Ehrgeiz, immer wieder

Neues auszuprobieren: Im

kommenden Monat steht Karla

Seiler vom gleichnamigen

Miedermoden­Fachgeschäft

an den Bodenstedt­Arkaden

seit 55 Jahren im Berufsleben.

Doch ans Aufhören denkt die

quirlige Unternehmerin auch

im stolzen Alter von 69 Jahren

noch lange nicht. Im Gegenteil:

„Mein Geschäft ist mein

Leben und ich bin heute mehr

denn je mit Leib und Seele dabei“,

sagt sie lachend. Schließlich

sei ihr Beruf auch gleichzeitig

ihr größtes Hobby.

Ein Kopf voller Ideen

Dabei hatten die Eltern 1954

ganz andere Pläne für den Berufseinstieg

ihrer Tochter: „Ich

sollte Kochen und Nähen ler­

nen, wollte aber viel lieber

Verkäuferin werden“, erinnert

sich Seiler zurück. Und so

machte sich die willensstarke

Jugendliche damals selbst auf

den Weg, um sich eine Lehrstelle

als Verkäuferin für Miedermoden

in einem Peiner Einzelhandelsgeschäft

zu suchen.

Insgesamt 37 Jahre blieb sie

dort – bis sie die Kündigung

bekam: aus Altersgründen.

Doch in einem solchen Augenblick

die Hände in den Schoß

zu legen und die Rente zu genießen,

kam für die gebürtige

Obergerin überhaupt nicht in

Frage. „Mein Kopf steckte voller

Ideen, die ich alle unbedingt

noch in die Tat umsetzen

wollte.“ – Und das hat sie getan:

Sie eröffnete 1992 nicht

nur ihr eigenes Miederwaren­

Fachgeschäft, sondern sorgte

auch mit ausgefallenen Marketingaktionen

für Furore: Sie ließ

Peinerinnen im Badedress im

Schaufenster posieren, während

ein Kamerateam den Gag




fürs Fernsehen festhielt, veranstaltete

Dessous­Schauen an

ungewöhnlichen Orten und

ließ zur Verdeutlichung, dass

es reizvolle Wäsche für jede

Größe gibt, sogar einen Elefanten

vor dem Geschäft aufmarschieren.

Auf diesem Weg

machte sie sich nicht nur weit

über die Kreisgrenzen hinaus

einen Namen, sondern heimste

für ihren Ideenreichtum und ihr

Engagement in den vergangenen

Jahren auch zahlreiche

Preise und Auszeichnungen

ein.

Auch anlässlich ihrer 55­jährigen

Berufstätigkeit hat sich die

Unternehmerin wieder einiges

einfallen lassen: So erwarten

die Kunden vom 8. bis 10. April

neben einem Präsent jede

Menge Sonderangebote sowie

eine Verlosaktion, bei der es

drei Gutscheine im Wert von

je 50 Euro zu gewinnen gibt.

Darüber hinaus wird sie im

September dem Peiner Kreismuseum

ihre über Jahrzehnte

Container von 1m 3 bis 40m 3

auf­ und ausgebaute Dessous­

Sammlung übergeben, „die

ganz viel Wissenswertes aus

der Geschichte der Unterwäsche

präsentiert“, wie Seiler

schon jetzt verrät.

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Entsorgung von Abfallstoffen aller Art

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Aktuelles

5


© Deutsche Messe Hannover

6

Titelgeschichte

Internet revolutioniert Alltag:

3

Eine Studie, die unter die Haut geht

� Die jüngste CeBIT als Leitmesse

für die digitale Wirtschaft

hat es wieder einmal

deutlich gemacht: Die Welt

wird immer kleiner und

scheinbar grenzenlos. Und

längst sind auch die einst

noch strengen Grenzen zwischen

Business und Privat verwischt.

Internetfähige Computer

– egal, ob als Tower, Tablet

oder im Taschenbuchformat

– bestimmen den Alltag

mittlerweile in allen Lebensbereichen.

Die weltumspannende IT­Branche

prescht mit einem derartigen

Tempo voran, dass es Technikfreaks

zwar begeistert, für

den Normalsterblichen aber

kaum noch zu fassen ist: Die

Note­ und Netbooks werden

immer kleiner und flacher,

Wohnungen und Häuser immer

intelligenter und das tägliche Leben

wird – dem Smartphone sei

dank – vom mobilen Internet

samt ungezählter Anwendungen

und Services revolutioniert.

Apps, jene praktischen Min

Programme, die sich mit wenigen

Fingertipps auf die Smartphones

der neuesten Generation

laden lassen, sind ein Milliardengeschäft.

Allein in diesem

Jahr werden die Handy­Nutzer

rund 4,5 Milliarden Apps aus

dem Internet laden. 2013 sollen

es nach jüngsten Erhebungen

Das Internet lässt die Welt immer kleiner werden.

Bergbau

Ernährung

Automatisierungsund

Messtechnik

Maschinenbau

Chemische

Industrie

Pharma

BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. 3

schon mehr als 21,6 Milliarden

sein – ein Plus von 380 Prozent.

Medium Nummer eins

Logistik

Medizintechnik

Dass es ohne Internet längst

nicht mehr geht, zeigt auch eine

aktuelle Studie des Higtech­

Verbandes Bitkom: Für sechs

von zehn Deutschen (58 Prozent)

ist das Leben ohne Web

undenkbar. „Virtuelle und reale

Welt sind in vielen Bereichen

verschmolzen“, sagte Bitkom­

Präsident Prof. Dr. August­

Wilhelm Scheer bei der Ergebnispräsentation

während der

CeBIT. „Mit neuen Verbindungen

zwischen Arbeit und Freizeit,

Bürgern und Staat, Wirtschaft

und Verbrauchern verän­

Konvergente

Branchen

Kernbranche

ITK

Elektr. Bauel.

Consumer

Electronics

Bauwirtschaft

Neue

Medien

Verteidigung

Handel

Automobilbau

Banken und

Versicherungen

Energie- und

Wasserversorgung

Gastgewerbe

Gesundheitswesen

Erziehung,

Unterricht

Wirtschaftliche

Dienstleistungen

(Beratung etc.)

Jeder Vierte würde einen Chip im Körper tragen

Elektronik unter der Haut – für manche akzeptabel

�Für welche Vorteile würden Sie einen Computerchip im Körper tragen?“

für bestimmte Vorteile (gesamt)

schnellere Eingangskontrollen

Virtuelle &

reale Welt

in keinem Fall

weiß nicht / k.A.

schnellere Rettung

erhöhte Sicherheit

bequemeres Einkaufen

sonstige Vorteile

5%

5%

4%

6%

12%

Virtuelle und reale Welt gehören längst zusammen.

Manche würden auch den eigenen Körper vernetzen.

Quelle: BITKOM-Studie �Connected Worlds“, ARIS Umfrageforschung, Basis: Bevölkerung ab 14 Jahren

BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

16%

23%

72%

0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80%

dert das Netz unser Leben massiv.“

Für junge Menschen bis

29 Jahre sei das Web schon

jetzt Medium Nummer 1 – weit

vor Radio, Fernsehen, Zeitungen

und Büchern.

„Senioren-Surfer“

werden mehr

71 Prozent der Deutschen nutzen

inzwischen das Internet,

wie die Umfrage weiter ergab.

Die jungen und mittleren Altersgruppen

sind zu mindestens

90 Prozent online. Auch die 50­

bis 64­Jährigen nutzen das Internet

jetzt mehrheitlich – zu

62 Prozent. „Der digitale Graben

zwischen Onlinern und

Offlinern hat sich nach hinten

verschoben und liegt bei

65 Jahren“, betonte Scheer. Unter

den Senioren ab 65 ist nur

jeder dritte im Web (32 Prozent).

„Wir müssen im Internet

alle auf Augenhöhe bringen, alle

Generationen miteinander

vernetzen, auch das gehört zu

einer vernetzten Welt.“

Kleiner Chip im Körper

Jeder vierte Deutsche (23 Prozent)

würde sogar einen Computerchip

im Körper tragen,

wenn es ihm bestimmte Vorteile

verschafft. „Das ist sicher ein

extremes Beispiel, wie weit die

Vernetzung in der Vorstellung

mancher Menschen gehen

4

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

kann“, kommentiert Scheer.

Mögliche Szenarien sind aber

nicht nur eine schnellere Rettung

im Notfall oder mehr Sicherheit:

Fünf Prozent aller

Deutschen würden sich den

Chip sogar zum bequemeren

Einkaufen einen Chip implantieren

lassen, wenn solche Angebote

verfügbar wären.

Bessere Allgemeinbildung

Vielen Nutzern verschafft das

Web bisher aber vor allem

handfeste Vorteile in Beruf und

Freizeit: Immerhin haben

62 Prozent ihre Allgemeinbildung

verbessert, jeder zweite

(51 Prozent) seine berufliche

Bildung. Fast ebenso viele

(44 Prozent) haben Kontakte für

den Job geknüpft.

Dass Berufs­ und Privatleben

aber auch in anderer Hinsicht

eng miteinander verknüpft sind,

zeigt die Tatsache, dass bis zu

85 Prozent der Berufstätigen in

ihrer Freizeit für Chefs, Kollegen

oder Kunden erreichbar sind–

per E­Mail, Handy oder Smartphone.

Gleichzeitig nutzen

43 Prozent der Berufstätigen

das Web während der Arbeit

privat. „Arbeitgeber sollten diese

Verschmelzung positiv anerkennen

und in der Unternehmenskultur

umsetzen“, sagte er.

„Wir raten, interne Regeln für

Erreichbarkeit und private Internet­Nutzung

zu formulieren

und mit den Mitarbeitern zu besprechen.

Dann können beide

Seiten von der Flexibilität profitieren.“

Ein klarer Appell ging in diesem

Zusammenhang auch an die

Bundesregierung: „Staat und

Bürger können online zusammenrücken

– nicht nur durch

ein mehr an Information, auch

durch die Beteiligung an politischer

Meinungsbildung.“ So

müsse es eine breitere Diskussion

geben, wie Freiheit und Sicherheit

im Web vereinbar seien.

Immerhin forderten 59 Prozent

der Deutschen laut Studie,

dass das Internet in der Politik

eine größere Rolle spielt.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Zukunft Green IT: Produzieren und

Leben im Energiespar-Modus

� Die Informations­ und Kommunikationsbranche

hat längst

auch eine ökologische Komponente:

„Green IT“ gilt dort bereits

seit Jahren als bedeutendes

Thema. Schließlich ist die in der

ITK verbrauchte Strommenge

immens und immerhin rund

zwei Prozent des CO2­Ausstoßes

darauf zurückzuführen, wie

der Branchenverband Bitkom

bei der jüngsten CeBIT in Hannover

verdeutlichte. Gerade

deshalb werde vor allem in dem

Bereich „Green in der IT“ sehr

engagiert gearbeitet. So gelte es

beispielsweise, Standby­Betriebe

zu reduzieren und Ressourcen

minimierte Produkte anzubieten,

die insgesamt weniger

Energie verbrauchen. Genauso

wichtig sei allerdings die Frage,

wie sich durch oder mit IT Energie

einsparen lässt. Denn wenn

sich Dienstreisen zum Beispiel

durch Videokonferenzen reduzieren

oder sogar ganz verhindern

lassen, dann sei das nicht

nur eine enorme Zeit­ und

Geld ersparnis für die Beteiligten,

sondern auch ein ganz bedeutender

Beitrag zum Umwelt­

und Klimaschutz.

Daher empfiehlt die Branche ihre

Produkte sogar als Umwelttechnologien,

denn das, was Büros,

Geräte, Wohnungen und

Häuser immer moderner, komfortabler

und auch intelligenter

werden lässt, ist schließlich die

Informationstechnologie.

Wertstoff-Recycling

Die unabhängige Non­Profit­

Organisation The Climate

Group geht in ihrer aktuellen

Studie „SMART 2020 – Entwicklung

zu einer emissionsarmen

Wirtschaft im Informationszeitalter“

davon aus, dass mit der

Unterstützung neuer Informations­

und Kommunikationstechnologien

bis zum Jahr 2020

weltweit etwa 15 Prozent aller

Kohlendioxid­Emissionen und

600 Milliarden Euro Energiekosten

eingespart werden können.

Energie aus Mehrum

Eine saubere Leistung

Zurück in den Wertstoffkreislauf: Irgendwann hat auch der modernste Laptop ausgesorgt.

Die CeBIT 2010 sei eine wichtige

Station auf dem Weg dorthin

gewesen: mit energieeffizienten

Virtualisierungssystemen (Smart

Infrastructure) sowie zahlreichen

Strom sparenden und umweltschonend

produzierten

Servern, Displays und Note­

Ein attraktiver Standort mit sicheren Arbeitsplätzen mit Anschluss an Europa

■ Hohe Verfügbarkeit und Effizienzsteigerung mit qualifizierten Mitarbeitern

■ Aktiver Umweltschutz durch den Bau und den Einsatz neuester Technologien

■ Interessante Ausbildungsplatzangebote in verschiedensten Berufsfeldern

books. Auch das Thema Wertstoff­Recycling

sei dabei nicht

zu kurz gekommen. Schließlich

wird auch das schönste, technologisch

perfekte Gerät irgendwann

zum Auslaufmodell,

das nicht so einfach auf dem

Müll landen kann.

■ Zuverlässiger Wirtschaftspartner für viele Dienstleister aus unserer Region

Titelgeschichte

www.kraftwerk-mehrum.de

Kraftwerk Mehrum GmbH · 31249 Hohenhameln-Mehrum

Triftstraße 25 · Telefon (0 51 28) 74-0 · Fax (0 51 28) 74-311

7

© Deutsche Messe Hannover


8

Titelgeschichte

PC live entwickelte globales

Firmennetzwerk „mit System“

� Grundsätzlich ist das Firmenkonstrukt

um das 1994 gegründete

PC live EDV­Systemhaus

mit nur einem Satz erklärt,

denn es besteht aus zwei Handelsunternehmen,

die im engen

Zusammenspiel mit drei Dienstleistern

vier Marken weltweit

vertreiben. Doch für die Erklärung,

wie und warum es zu diesem

Auf­ und Ausbau des umfassenden

Firmen­Netzwerkes

kam, in dem das EDV­Segment

nur noch einen Teilbereich darstellt,

bedarf es dann doch eines

Blicks zurück ins Gründungsjahr.

Damals hatten sich der gelernte

Großhandelskaufmann Marco

Basse und sein Geschäftspartner

Jens Prüße für den Schritt in die

Selbstständigkeit entschieden,

um sowohl Privat­ als auch Gewerbekunden

mit EDV­Systemen

„nach Maß“ zu beliefern.

Dabei reichte das Angebot von

der Lieferung von Hard­ und

Software über die Entwicklung

individuell gestalteter Anwenderprogramme

und Netzwerke

D&P

Haus-Standard-Drehsessel

bis hin zu Wartung und Reparatur

der Geräte. Hinzu kamen

Entwicklungen im Bereich der

Videotechnik und im Segment

digitales Fernsehen, die das Aufgabenfeld

komplettierten.

Neue Vertriebskanäle

Aber die Jungunternehmer wollten

mehr: „Unser Wunsch war

es, die Aktivitäten verstärkt auf

den Vertrieb von Nischenprodukten

auszudehnen, um uns

langfristig ein zusätzliches

Standbein zu schaffen“, erklärt

Basse. „Dabei war uns klar, dass

Asien als optimaler Beschaffungsmarkt

gilt.“ Als sich dann

1998 eher zufällig die Chance

ergab, an der Seite eines langjährigen

Kunden zu einer Computer­Messe

nach Taiwan zu reisen,

packten die beiden die Gelegenheit

beim Schopfe. – Ein

entscheidender Meilenstein in

der Unternehmenshistorie, wie

sich später herausstellte. „Wir

waren einfach zur richtigen Zeit

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Comfort-Synchronmechanik 5-fach

arretierbar mit Sicherheitsauslösung

und einfacher seitlicher Einstellung des

Anlehndruckes der Rückenlehne von

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Armlehnen A01

werkzeuglos höhen- und

breitenverstellbar,

Kunststoff schwarz mit PA-Auflage

Formschönes Kunststoff-

Fußkreuz mit großen Rollen

am richtigen Ort und hatten

auch noch eine gehörige Portion

Glück mit im Gepäck“, ist Basse

überzeugt.

Denn als die Unternehmer Bekanntschaft

mit der für sie aus

heutiger Sicht „entscheidenden

Schlüsselfigur“ namens Dali

Chen machten, der als Vertriebsleiter

eines namhaften Unternehmens

in der Computerbranche

beschäftigt war, sei an eine

spätere enge Zusammenarbeit

noch nicht zu denken gewesen.

Auch ein Jahr später noch nicht,

als sich die drei erneut in Taiwan

trafen. „Allerdings haben wir uns

damals schon geschworen, den

Kontakt zu halten.“ Zumal Chen

angekündigt hatte, irgendwann

einmal eine Weltreise anzutreten,

bei der auch ein Zwischenstopp

auf deutschem Boden eingeplant

sei.

Einkaufsbüro in Asien

Nur ein Jahr später war es dann

schon so weit: Chen hatte sei­

Rückenlehne

höhenverstellbar

mittels Drucktaste

Sitztiefe einstellbar 6 cm, vorwählbare

Sitzvorneigung (4°)

abnehmbares Sitzpolster

Sitzhöhenverstellung durch

kopfausgelöste Sicherheitsgasfeder

mit integrierter Tiefenfederung

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

nen Job gekündigt und seine

Koffer gepackt, um die Welt zu

umrunden. „Wir trafen uns in

Berlin, diskutierten tagelang

über die riesigen Chancen, die

uns der asiatische Markt bieten

könnte und feilten schließlich

mehr und mehr an dem Entschluss,

gemeinsam etwas auf

die Beine zu stellen“, erzählen

Basse und Prüße. Und so wurde

im Jahr 2000 unter der Leitung

von Chen zunächst das Hongkonger

Einkaufsbüro namens

„X4­Asia.com“ eröffnet.

Dessen Aufgabe ist es bis heute

geblieben, auf dem asiatischen

Markt interessante Nischenprodukte

– auch fernab der Computerbranche

– ausfindig zu machen,

sie entsprechend europäischer

und deutscher Anforderungen

verkaufs­ und lieferfähig

zu machen, damit sie in einwandfreiem

Zustand zu den

Handelspartnern gelangen.

Mittlerweile haben sich die

Vechelder in enger Kooperation

mit Entwicklungs­Büros in China


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Bleiben weiter auf Expansionskurs: Jens Prüße (links) und Marco Basse.

und Taiwan längst als zuverlässiger

Lieferant mobiler Unterhaltungselektronik,

praktischer Helfer

für Haus und Garten sowie

vielfältiger Lifestyleprodukte etabliert.

Und der Blick in den Ausstellungsraum

an der Raiffeisenstra­

ße macht es deutlich: Unter den

in den darauffolgenden Jahren

geschaffenen Eigenmarken X4­

Tech, X4­Life sowie X4­Tools gelangen

MP3­Player, mobile Minifernseher

und Kabel genauso

in die Verkaufsregale renommierter

Anbieter wie Tierwäch­

terprodukte oder auch Werkzeuge

und Ventilatoren. Es wirkt

wie eine kunterbunt zusammengewürfelte

Palette verschiedener

Artikel, die jedoch alle eines gemeinsam

haben: „Sie müssen innovativ

sein und vielleicht sogar

eine Weltneuheit darstellen“, erklärt

Basse. So, wie beispielsweise

die unter dem Namen

„ Snappy“ bekannten Knicklichter,

die insbesondere in den

Deutschlandfarben Kult­Charakter

erlangten.

Markenübernahme „Typhoon“

Allerdings werden diese Artikel

nicht mehr unter dem Dach der

PC live in den Markt gebracht,

denn Vertrieb, Logistik und

auch der Geschäftsbereich Entwicklung

wanderten in die

2002 gegründete Schwestergesellschaft

x­peer.de, die in führenden

Ländern Europas und

auch auf dem amerikanischen

Markt inzwischen als zuverlässiger

Importeur und Lieferant

von Unterhaltungselektronik

gilt.

Wobei es mit „Transferleistungen“

allein dort längst nicht getan

ist, denn: Die Ideen und Entwürfe

für Verpackung, Werbung

und Marketingstrategien entstammen

wiederum einer eigenen

Servicegesellschaft im Fir­

menkonsortium und auch für

das komplette After­Sales­Management

samt Kundenbetreuung

wurde ein gesonderter

Zweig geschaffen. „Das lässt uns

flexibel handeln und unseren

Kunden Komplettlösungen aus

einer Hand anbieten“, betont

Basse. Egal, ob im Endkundengeschäft

oder auch im Zusammenspiel

mit renommierten Retailketten,

Versandhäusern und

Distributoren, zu denen Aldi

und Lidl genauso zählen wie

Media Markt, Saturn oder auch

Tchibo.

Als besonderen Coup bezeichnen

die Firmeninhaber in diesem

Zusammenhang die im vergangenen

Jahr erfolgte Übernahme

der Marke „Typhoon“, die für

Trendprodukte im Bereich Multimedia

und Computer­Zubehör

steht. „Damit ist es uns gelungen,

unser Produkt­ und Serviceangebot

für den Fachhandel

noch weiter auszubauen.“ Und

ein Ende des Expansionskurses

scheint bei dem Unternehmen,

das derzeit mehr als 60 Mitarbeiter

beschäftigt, noch lange

nicht in Sicht. Im Gegenteil:

„Wir haben noch viel vor.“ Denn

Stillstand bedeute bekanntlich

Rückschritt und für den lasse das

engmaschige Firmennetzwerk

„mit System“ einfach keinen

Platz.

Wir arbeiten

auch an Ihren Werbeideen

mit dem ältesten Computer

der Welt: Unserem Kopf*

*Natürlich unterstützt von modernster Technik!

Titelgeschichte

Dammtorwiesen 5 · 31224 Peine · Tel.: 0 51 71–1 45 13 · info@glandt.de · www.glandt.de

9


10

Titelgeschichte

Per Mausklick: Hotopp schickt

Fahrräder aus Peine um die Welt

Karl-Martin Hotopp eröffnete sich mit

dem Internet-Handel neue Vertriebswege.

� Online-Handel gilt als

Absatzkanal mit der größten

Dynamik im Einzelhandel und

als Verkaufsform der Zukunft.

Schon heute gibt es allein in

Deutschland mehr als 32 Millionen

Käufer, die verschiedene

Plattformen nach tollen

Angeboten – auch aus Peine –

durchstöbern.

Sie sparen Zeit und Geld, lassen

sich – egal, zu welcher Tages­

oder Nachtzeit – vom heimischen

PC erledigen und sind ohne

großen Aufwand meist schon

nach wenigen Mausklicks erledigt:

Shopping­Touren im Netz

erfreuen sich immer größerer

Beliebtheit und lassen die Verkaufszahlen

der Online­Händler

kontinuierlich bergauf marschieren.

– Sehr zum Leidwesen vieler

regionaler Fach­ und Einzelhändler,

die im Internet ihren

stärksten Konkurrenten sehen.

Es sei denn, sie erkennen darin

die Chance, neue Vertriebswege

zu eröffnen, um den eigenen

Kundenkreis zu erweitern. Karl­

Martin Hotopp vom gleichnamigen

Peiner Zweirad­Fachgeschäft

hat sich vor knapp vier

Jahren für diesen Weg entschieden,

in den Auf­ und Ausbau einer

entsprechenden Infrastruktur

investiert und seine Fachhandelsaktivitäten

auf das Internet

ausgedehnt. – Mit Erfolg, denn

mittlerweile gelangen Fahrradhelme

und ­zubehör sowie Roller

und Lauflernräder nicht nur

über den eigenen Online­Shop

„hotopp­24“, sondern vor allem

über Plattformen wie Ebay, amazon,

oder yatego aus Peine in

die ganze Welt. Sogar Kunden

aus Japan, Dubai, Australien und

den USA zählen zu dem hochzufriedenen

Abnehmerkreis des

Peiners. Denn wie der Blick auf

die Bewertungsskala deutlich

macht, äußerten sich 99,8 Prozent

der mehr als 50 000 Handelspartner

positiv über die reibungslose

Auftragsabwicklung.

Das heißt: Qualität, Preis und

Zuverlässigkeit haben über­

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

zeugt, Hotopp hat sich als Top­

Verkäufer im Internet etabliert.

700 Pakete täglich

Doch der Erfolg erfordert

Höchsteinsatz: „In einen Online­Shop

muss mindestens

ebenso viel Zeit, Geld und

Energie investiert werden wie in

ein Ladengeschäft“, weiß der

Unternehmer, der sich 1981

zum Schritt in die Selbstständigkeit

entschloss und zunächst im

väterlichen Großhandel für

Werkzeuge und motorisierte

Gartengeräte sein eigenes

Fahrrad geschäft eröffnete.

Und so wirbelt für die komplette

Auftragsabwicklung samt Zahlungsabgleich,

Verpackung und

Versand plus After Sales­ und

Retourenmanagement mittlerweile

ein 14­köpfiges Mitarbeiterteam

hinter den Kulissen des

zusätzlich angemieteten Büro­

und Lagerkomplexes an der

Feldstraße. Schon heute werden

von dort aus bis zu 700 Pakete


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Hinter den Kulissen herrscht Hochbetrieb: Rund 700 Pakete schickt das Peiner Online-Shop-Team täglich auf die Reise um die Welt.

und Päckchen auf die Reise geschickt.

Tendenz steigend. „Wir

wollen weiter wachsen und in

diesem Jahr auch mit dem Versand

von Fahrrädern starten“,

kündigt Hotopp an. Denn bisher

hätten ihn immens hohe Frachtkosten

für fertig montierte Räder

Wäsche für Tag und Nacht für Sie und Ihn l Bademoden

Das

Wäschehaus

der großen

Auswahl

Kompetenz vor Or t

Fachhändler

2010

Das gute Fachgeschäft:

Service ist unsere Stärke!

davon abgehalten und die Auslieferung

in Einzelteilen kommt

für ihn nicht infrage. „Unsere

Stärken als Fachhandel sind

schließlich nicht allein Beratung

und Verkauf von Qualitätsprodukten,

wie bieten vor allem

Kundenservice.“ Und der bein­

P A R I S

Sehen, fühlen, anprobieren,

ein ganz neues Körpergefühl

erleben, das bietet Ihnen nur

ein kompetentes Fach geschäft

wie Karla‘s Mieder Moden.

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Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9.30 –18.00 Uhr, Sa. 9.30 –16.00 Uhr

Wer weiter denkt, kauft im guten Fachgeschäft!

halte die Lieferung fahrfertiger

Räder – egal, ob vor Ort gekauft

oder online bestellt. Und da sich

jetzt ein preisgünstiger Anbieter

für den Komplettversand gefunden

habe, stehe der Angebotserweiterung

im Internet nichts

mehr im Weg.

Wechselndes Angebot

Titelgeschichte

Eine Konkurrenz zu seinem Peiner

Ladengeschäft sieht der

51­Jährige in dem boomenden

Online­Handel nicht. Im Gegenteil:

„Durch die mittlerweile

sehr hohen Absatzmengen bereichern

wir natürlich auch unser

Sortiment vor Ort und können

den Kunden so ein ständig

wechselndes, breites Angebot

präsentieren.“ Das habe sich

auch weit über die Stadt­ und

Kreisgrenzen hinaus herumgesprochen

und bereits zahlreiche

Fahrradfreaks von außerhalb

angelockt. Denn: „Auch wenn

es der Kunde genießt, im Internet

völlig unabhängig Entscheidungen

nach Ladenschluss zu

treffen, wird ihn diese Entscheidungsfreiheit

nicht davon abhalten,

nach Lust und Laune

durch die Geschäfte zu bummeln.“

Vor allem, wenn er die

Produkte dort zu demselben

Preis wie im Internet erhält.

Aber auch derjenige, der ohnehin

lieber im Geschäft einkauft,

muss keinesfalls fürchten, in der

Zukunft darauf verzichten zu

müssen. „Der Online­Handel

wird den stationären Handel

nicht verdrängen können –

auch wenn er ihn immer mehr

überlagert“, wie Wirtschafts­

Experten prophezeien.

11


12

Titelgeschichte

Intelligentes Wohnen:

Wenn das Haus plötzlich mitdenkt

„Intelligentes Wohnen ist für alle Altersgruppen

interessant“, ist Stephan Drews

überzeugt.

� Stellen Sie sich vor, Sie haben

einen anstrengenden Arbeitstag

beendet, machen es

sich zu Hause auf Ihrem Sofa

bequem und müssen nur noch

darauf warten, dass sich die Arbeiten

um Sie herum quasi von

allein erledigen: Die Jalousien

fahren bei Eintritt der Dunkelheit

automatisch herunter, die

Beleuchtung wird auf „Gemütlichkeit“

gedämmt und aus den

Lautsprechern schallt die gewohnte

Lieblingsmusik. Nebenan

im Badezimmer läuft währenddessen

das Badewasser ein

und die Kaffeemaschine liefert

frisch gebrühten Kaffee. – Ein

Traum, der dank modernster

Technik bereits in vielen Wohnhäusern

Wirklichkeit wird.

Schließlich haben sich digitale

Techniken samt Vernetzung

längst nicht nur in großen Büro­

und Firmengebäuden, sondern

auch in heimischen Gefilden

etabliert. – Intelligentes Wohnen

ist angesagt.

Moderne Schaltzentrale

„Doch was heißt das eigentlich

genau?“, lautet eine immer wiederkehrende

Frage bei Verbrauchern,

in denen nicht zwangsläufig

auch der Technikfreak

steckt.

„Grundsätzlich ist diese Frage

schnell beantwortet“, betont

Stephan Drews, Obermeister

der Peiner Elektro­Innung.

„Das intelligente Haus denkt

mit, passt sich den individuellen

Ansprüchen der Bewohner

an und macht es ihnen in den

eigenen vier Wänden so angenehm

und bequem wie möglich.“

Einzige Voraussetzung:

Es verfügt über eine elektrotechnische

KNX­Infrastruktur

(siehe Kasten), in der alle technischen

Geräte miteinander

vernetzt und über die zentrale

Gebäudesteuerung eingestellt

werden. Der herkömmliche Sicherungskasten

wird dabei zur

computergesteuerten Schaltzentrale,

die das Gebäude in

ein Netzwerk miteinander

kommunizierender Geräte bettet

und beispielsweise den Einsatz

von Licht, Wärme, Frischluft

und Beschattung scheinbar

wie von selbst regelt.

Ein Knopfdruck genügt

Die Auswahl an Bedienelementen

ist dabei vielfältig: Sie reicht

vom Taster an der Wand über

berührungsempfindliche Bildschirme

an zentraler Stelle bis

hin zum mobilen Minicomputer,

der eine Steuerung aus der

Ferne ermöglicht. Schließlich

soll das intelligente Haus das

Wohnen komfortabler und bequemer

machen.

Beispiel Licht: Auf Wunsch

sorgen Helligkeitssensoren

tagsüber im ganzen

Haus für eine Beleuchtung,

die sich dem Sonnenlicht

anpasst. Verlassen

die Bewohner das Haus,

reicht ein Knopfdruck, und in

allen Räumen gehen die Lichter

aus. Nur ein einziger Tastendruck

genügt aber auch, um am

Abend spezielle Lichtszenarien

einzustellen: Helles Licht über

dem Esstisch, gemütliches in

der Sofaecke und ein per Bewegungsmelder

gesteuertes in Küche

und Flur. „Denkbar ist außerdem

das Orientierungslicht,

das sich automatisch einschaltet,

wenn man nachts das Bett

verlässt, sowie der Panik­

Ob über den Computer, per Schalter oder Touchscreen – in einem intelligenten Haus

lassen sich alle Funktionen individuell steuern. Foto: Miele

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

schalter,

der bei einemEinbruchsversuch

für helles Licht im

und rund ums Haus

sorgt“, ergänzt der Innungschef.

Aber auch Heizung und Klima

sind beim intelligenten Wohnen

automatisch geregelt. So messen

Sensoren, ob ein Fenster geöffnet

ist und senken in diesem Fall die

Heizung ab. Außerdem lassen

sich auf Wunsch gleichzeitig im

ganzen Haus die Rollläden schließen,

nicht benötigte elektrische

Verbraucher ausschalten oder

auch die Heizung absenken. „Ist

der Bewohner unterwegs, kann

er außerdem Fehlermeldungen

der Geräte auf dem Handy empfangen“,

betont Drews.

In Sachen Energieeffizienz liegen

die Vorteile der Hausautomatisierung

also auf der Hand:

Die Technik unterstützt den

Menschen und stimmt den Energieverbrauch

exakt auf den tatsächlichen

Bedarf der Bewohner

ab. „Grundsätzlich sind mit den

Feinabstimmungen Energieeinsparungen

von bis zu 20 Prozent

denkbar“, betont der Innungschef.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Lehmkuhlenweg 57

31224 Peine

Telefon (0 51 71) 505 80-0

Telefax (0 51 71) 505 80-29

E-Mail info@cosawa-sanierung.de

Web www.cosawa-sanierung.de

Quelle: Initiative Intelligentes Wohnen

Komfort hat seinen Preis

„Interessant ist das intelligente

Wohnen für alle Altersgruppen,

also vom jungen Technik­Freak

bis zum älteren Menschen“, sagt

Drews. Denn zahlreiche Anwendungen

könnten es insbesondere

älteren Menschen erleichtern,

länger selbstständig in

ihrer gewohnten Umgebung zu

bleiben. Für mehr Sicherheit und

Komfort sorgt hier beispielsweise

das Ausschalten aller nicht

benötigten Verbraucher von einer

zentralen Stelle aus. Beim

Verlassen des Hauses werden

dann Kochfelder, Kaffeemaschine

oder Bügeleisen beispielsweise

automatisch ausgeschaltet.

„So bleibt kein elektrisches Gerät,

das zur Gefahr werden kann,

unbemerkt an.“

Doch nicht zu vergessen ist

dabei: Der hohe Komfort

hat seinen Preis. Und so

müssen Hausbesitzer bei

der Installation der „intelligenten“

Gebäudetechnik

doch wesentlich tiefer in

die Taschen greifen als bei

der herkömmlichen Grundausstattung,

denn der Unterschied

liegt – je nach Wünschen

und Bedürfnissen der

Hausbewohner – gleich bei

mehreren Tausend Euro.

Stichwort

KNX

KNX ist der weltweit

einzige offene Standard

für Haus­ und Gebäudesystemtechnik

und

entspricht europäischen

und internationalen

Normen (EN 50090, ISO/

IEC 14543).

Die KNX­Technologie ist

aus der technischen

Zusammenführung der

drei europaweit etablierten

Bus­Standards EIB

(Elektroinstallationstechnik),

EHS (Haushaltsgeräte

und Unterhaltungselektronik)

und Batibus

( Heizung/Lüftung/Klima)

entstanden. Zielsetzung

dieser Integration war es,

eine einheitliche technologische

Plattform mit

komfortabler Benutzerführung

für alle Bereiche

der Haus­ und Gebäudesystemtechnik

in Form

eines internationalen

Industriestandards zu

schaffen.

Erstellung kompletter Sanierungskonzepte

Asbestsanierung

Entkernung von Gebäuden

Abbrucharbeiten

Industriedemontagen

Schimmelpilzsanierung

Titelgeschichte

Brandschadensanierung

13


14

Interview

„Internethändler werden oft zur

leichten Beute knallharter Abzocker“

Wohl kaum etwas hat die Welt in den vergangenen zehn

Jahren so derartig revolutioniert wie das Internet: Rasante

Datenkommunikation, Web-Konferenzen, Tauschbörsen,

elektronische Einkaufsoasen – es gibt fast nichts, was es

nicht gibt. „Doch die innovativen Technologien stecken

auch voller Tücken“, warnt Rechtsanwalt Bozo Komljenovic.

Der 35-jährige Peiner hat jüngst seine theoretische Ausbildung

zum Fachanwalt für Informationstechnologierecht

( Internetrecht) abgeschlossen und beschäftigt sich in der

Kanzlei Beil & Kollegen unter anderem mit Problemen im

Internethandel und entsprechenden Abmahnverfahren. Im

Interview erläutert er, welche Risiken der Verkauf im Internet

mit sich bringt und wie sich Gewerbetreibende davor

schützen können.

� Herr Komljenovic, der Eintritt

in den professionellen Handel

via Internet erscheint auf

den ersten Blick so einfach. Und

doch scheint er voller Gefahren

zu stecken, die viele Händler

teuer zu stehen kommen. Wo

liegen die gravierenden Fehler?

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Das große Problem bei Gewerbetreibenden

ist oft eins: Sie haben

eine tolle Idee, möchten ein

Produkt vermarkten, machen

sich aber keinerlei Gedanken

darüber, welche rechtlichen Aspekte

dabei zu beachten sind.

Und dann wird kurzerhand ein

guter Bekannter mit der Programmierung

der eigenen

Homepage samt Shop beauftragt,

und wenn die Seite auf

Sendung geht, schnappt die große

Rechts­Falle zu. Das kann

richtig teuer werden und für

manchen Jungunternehmer sogar

das vorzeitige Aus bedeuten.

Aber was genau muss er denn

beachten, bevor er seinen eigenen

Internetshop eröffnet?

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Der allerwichtigste Aspekt ist,

dass seine Webseite ein vollständiges

Impressum enthält. Es gilt

schlichtweg als Legitimation –

also wie der Briefkopf in einem

geschäftlichen Anschreiben.

Denn der Verbraucher muss

wissen, mit wem er es zu tun hat

und mit wem er den Vertrag abschließt.

Daher müssen Inhaber

oder Gesellschaftsform genauso

genannt werden wie Steuernummer

und auch Anschrift, Telefonnummer,

Telefax und E­Mail

des Shops. Aufgeführt werden

muss außerdem das zuständige

Registergericht mit der dazugehörigen

Registernummer. Fehlt

nur eine einzige dieser Angaben,

werden die Händler schnell zur

leichten Beute knallharter


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Abzocker und kassieren die

erste Abmahnung.

Auch ohne dass überhaupt ein

Produkt verkauft wurde?

Ganz genau. Und das Fatale daran:

Die Streitwerte in solchen

Fällen liegen bei 10 000 bis

500 000 Euro – nur aufgrund

des fehlerhaften Impressums.

Und es gibt tatsächlich Geschäftsleute,

die ein Gewerbe

für den Vertrieb verschiedener

Produkte angemeldet haben, die

sie letztlich aber gar nicht vertreiben,

da sie sich stattdessen

nur auf die Suche nach fehlerhaften

Impressen machen, um

damit richtig Geld zu verdienen.

Das große Problem daran ist,

dass Händler gegen derartige

Angriffe machtlos sind, da die

Gegner bestehende rechtliche

Lücken optimal nutzen.

Vorausgesetzt, der Shopauftritt

ist einwandfrei und die

Produkte gehen „auf Sendung“.

Was ist beim Kaufvertragsabschluss

zu beachten?

Auf fremden Plattformen ist alles

ganz klar in den Allgemeinen

Geschäftsbedingungen geregelt,

die sich jeder Verkäufer vor seiner

ersten Handlung dringend

zu Gemüte führen sollte. Aber

Industrietorstützpunkt

auch auf der unternehmenseigenen

Webseite sollten sämtliche

Abläufe klar geregelt sein.

Das heißt?

Der Kunde sollte die Möglichkeit

haben, sich die Produkte

samt Beschreibungen anzusehen,

bevor er sie dann per

Mausklick in seinen persönlichen

Warenkorb legt. Dort

müssen später alle Waren samt

Preisangaben – und zwar inklusive

der Mehrwertsteuer – zu

sehen sein. Außerdem muss der

Verbraucher in diesem Fenster

die Möglichkeit haben, Produkte

wieder zu entfernen oder

auch neue hinzuzufügen. Im

nächsten Schritt folgen die Zahlungsmodalitäten,

bevor sämtliche

Daten noch einmal abgeglichen

und schließlich bestätigt

und abgeschickt werden. Aber:

Die Bestellung ist dann noch

nicht der Kaufvertragsabschluss.

Erst wenn der Händler

den Bestellvorgang per E­Mail

oder auf dem Postweg bestätigt

und seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen

samt Widerrufsbelehrung

beilegt, gilt

der Vertrag als geschlossen.

Ist es angesichts dieser Fülle

möglicher Angriffspunkte

nicht grundsätzlich empfeh-

lenswert, auf komplette Software-Systeme

für den Shopbetrieb

zurückzugreifen?

Wenn die Software dann im laufenden

Betrieb im Unternehmen

regelmäßigen Updates unterzogen

wird, durchaus. Aber darauf

muss dringend geachtet werden.

Schon allein die Widerrufsbelehrung

sollte pro Jahr mindestens

ein­ bis zweimal überarbeitet

werden, denn die regelmäßige

gerichtliche Kontrolle deckt

immer wieder neue Tücken und

Gefahrenquellen auf, die sowohl

im Sinne der Verbraucher als

auch der Händler minimiert

Interview

In der Kanzlei Jürgen Beils setzt sich der Rechtsanwalt Bozo Komljenovic (rechts)

vor allem mit juristischen Themen rund um die IT-Branche auseinander.

werden müssen. Dementsprechend

müssen aber natürlich

auch die Webseiten aktualisiert

werden, denn bei Fehlern auf

der Seite wird immer der Inhaber

beziehungsweise Betreiber

haftbar gemacht, nicht der Lieferant

der Software. Daher rate ich

jedem potenziellen Händler,

sich vor dem praktischen Start

seines Vorhabens juristischen

Rat einzuholen. Denn die immensen

Kosten, die ihm dadurch

vielleicht erspart bleiben, hat er

in seinem eigenen Unternehmen

sicherlich besser angelegt, als

auf den Konten wildfremder Abzocker.

Wir führen für Sie durch:

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15


16

Titelgeschichte

Netzwelten: Nützliche Tipps zum

Umgang mit persönlichen Daten

� Welchen Aufwand Internet-Nutzer

zum Schutz ihres

PC – und somit natürlich auch

zum Schutz der Privatsphäre

– betreiben müssen, hängt in

erster Linie von den persönlichen

Anforderungen ab. „Es

gibt jedoch Schutzmaßnahmen,

die in jedem Fall getroffen

werden sollten“, wie das

Bundesamt für Sicherheit in

der Informationstechnik empfiehlt.

Die zehn wichtigsten

Tipps im Überblick:

1. Daten-Sparsamkeit:

Grundsätzlich sollten Internet­

Surfer sparsam mit persönlichen

Angaben umgehen und

genau überlegen, wem sie welche

Details preisgeben. Je weniger

von der Privatsphäre zugänglich

ist, desto weniger Angriffsfläche

bietet sich unbefugten

Nutzern und potenziellen

Betrügern. Für angeblich kostenlose

Dienste keinesfalls eine

Kontonummer eingegeben!

Auch bei Gewinnspielen ist

Vorsicht geboten: Im Zweifel

besser auf die Eingabe verzichten.

2. Privatleben:

Das Internet vergisst nichts. Gelöschte

Inhalte können an anderen

Stellen im Web noch als Kopie

vorhanden sein. Nutzer ha­

ben es aber in der Hand, den

Zugang zu privaten Infos zu beschränken:

Individuelle Einstellungen

lassen sich im Nutzerprofil

oder bei den Kundendaten

vornehmen und in Foren

sollten nur Bekannte auf Persönliches

zugreifen dürfen.

Peinliche Fotos und Texte in

Netzwerk­Profilen gehören gelöscht.

3. Anbieter-Check:

Kunden sollten bei der Anbieter­Auswahl

auf die Datenschutzerklärung

achten. Dort

finden sich Hinweise, wie mit

persönlichen Daten umgegangen

wird. Im Zweifel vor der

Registrierung per E­Mail nachfragen.

Nutzer können von Ihrem

Recht Gebrauch machen,

einer Datenweitergabe an Dritte

zu Werbezwecken zu widersprechen.

Bei Online­Shops gehören

ein Impressum mit Anschrift

des Geschäftsführers sowie

Geschäftsbedingungen

(AGB) zur Seriosität. Zudem

sollten Kunden auf Shoppin

und Auktionsseiten Händlerbewertungen

beachten. Gute Noten

können ein Hinweis auf seriöse

Geschäftspraktiken sein.

4. Benutzername:

Ob Internet­Nutzer besser mit

ihrem Namen oder einem Nick­

Foto: Antje Delater/pixelio

name auftreten, hängt von der

Art der Web­Plattform ab. Für

Einträge in Fach­Foren, beim

Twittern oder in Verbraucherportalen

sollte in der Regel ein

Nickname verwendet werden.

Mit dem vollen Namen sollte

man sich nur anmelden, wenn

man – wie in einigen Communitys

üblich – leicht gefunden

werden will.

5. Suchmaschinen:

Bei der Anmeldung zu einer Internet­Gemeinschaft

darauf

achten, dass das Profil nicht

über Suchmaschinen auffindbar

ist. Dann können es nur die

Mitglieder der Community lesen

und nicht jeder Internet­

Nutzer. Deshalb gleich bei der

Registrierung die entsprechende

Einstellung prüfen.

6. Eigener Ruf:

Jeder sollte regelmäßig persönliche

Infos im Netz mit Suchmaschinen

prüfen. Dies gilt besonders

für alle, die viel in der Öffentlichkeit

stehen. Wer einen

häufigen Namen hat, gibt Vor­

und Nachname in Anführungszeichen

ein („Max Müller“) und

danach etwa Wohnort, Beruf

oder Sportverein. So lassen sich

Ergebnisse filtern.

7. Urheber- und

Persönlichkeitsrechte:

Jemand hat unerlaubt Ihre Fotos

oder Texte ins Netz gestellt?

Dann können Sie verlangen,

dass er sie löscht. Im privaten

Umfeld sollte eine Aufforderung

per Telefon oder Mail reichen.

Passiert nichts, helfen Anwälte

weiter. Jeder hat ein

„Recht am eigenen Bild“ und

darf bestimmen, ob und in welchem

Zusammenhang es veröffentlicht

wird.

8. Passwörter:

Bei vielen Online­Services

müssen die

Nutzer ein Passwort

festlegen. Soweit

möglich, sollte nicht das

gleiche Passwort für mehrere

Dienste – etwa E­Mail, Shops

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

und Communitys – verwendet

werden. Außerdem sollte es

mindestens acht Zeichen lang

sein und aus einer zufälligen

Reihenfolge von Buchstaben,

Zahlen und Sonderzeichen bestehen.

Eine Hilfe können

Passwort­Safes sein. Das sind

PC­Programme, mit denen

sich Geheimzahlen sicher

speichern lassen. Der Anwender

braucht sich dann nur ein

Haupt­Passwort zu merken.

9. Online-Bezahlung:

Zur Bezahlung müssen Konto­

und Kreditkartendaten über eine

verschlüsselte Verbindung

übertragen werden, erkennbar

an den Buchstaben „https“ in

der Web­Adresse und einem

Schloss­ oder Schlüssel­Symbol

im Internet­Programm. Zunehmend

sind sichere Webseiten

auch an einer grün hinterlegten

Adresszeile erkennbar.

Zahlungen können per Lastschrift,

Kreditkarte oder Rechnung

erfolgen. Es gibt auch seriöse

Bezahl­Dienste, bei denen

die Bankdaten einmalig

hinterlegt werden. Vorkasse

per Überweisung ist verbreitet,

aber riskanter.

10. PC-Schutz:

Viren und andere Schadprogramme

beeinträchtigen nicht

nur die Funktion von PCs,

sondern werden zunehmend

zur Ausspähung digitaler

Identitäten eingesetzt.

Vor der ersten Internet­

Nutzung sollten ein Anti­

Viren­Programm und eine

Firewall installiert werden, um

den PC zu schützen. Diese

Schutzprogramme sowie

Betriebs system und Internet­

Programm müssen regelmäßig

aktualisiert werden. Da

S chadsoftware auch über CDs,

USB­Sticks oder Speicherkarten

verbreitet wird, sollten

auch diese geprüft werden.

Tipps gibt es unter www.

verbraucher­sicher­online.de,

www.bsi­fuer­buerger.de,

www.deutschland­sicher­imnetz.de

und www.klicksafe.de.


18

Titelgeschichte

Steuererklärung im Schnelldurchgang:

Lästige Suche nach Belegen entfällt

� Die elektronische Übermittlung

von Steuerdaten via

Elster – Elektronische Steuererklärung

– wird immer beliebter.

Denn es ist nicht nur

bequem, es hat auch einen finanziellen

Vorteil für alle, die

auf eine Erstattung hoffen:

Die Elster-Erklärungen werden

von den Finanzämtern

bevorzugt behandelt.

Im vergangenen Jahr waren es

bereits acht Millionen Bundesbürger,

die per Elster den direkten

Draht zu ihrem Finanzamt

suchten und ihre Angaben

quasi per Knopfdruck übermittelten.

Und das, obwohl

die gesetzliche Verpflichtung

bisher nur für Arbeitgeber und

Unternehmer besteht.

„Bei uns liegt die Elster­Quote

bereits bei 30 Prozent“, betont

Axel Sander, der im Finanzamt

Peine gemeinsam mit seinen

Kollegen Michael Cramm und

Holger Claus für das Projekt

verantwortlich zeichnet. Doch

Ziel sei es, die Anzahl der papierlosen

Steuererklärungen

noch weiter zu erhöhen, denn

die Online­Übermittlung er­

Elektronische Steuererklärungen seit 1999 in Millionen

spare nicht nur den Bürgern

jede Menge Zeit und Arbeitsaufwand,

sondern auch dem

Finanzamt.

„Die Übertragung der Daten

vom Papier in den PC entfällt

zum Beispiel komplett“, er­

klärt Claus. Darüber hinaus erledigten

sich durch den geführten

Modus viele Rückfragen

von selbst, sodass auch

der aufwendige Schriftverkehr,

der sich über Wochen und

Monate hinziehen kann, entfällt.

Nicht zu vergessen die

Gemeinsam mit „Elias“ bringen Doris Heimlich, Axel Sander und Holger Claus (v.l.) die Elster-Anwender sicher ans Ziel.

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Portokosten, die zusätzlich

eingespart würden. „All das

sind Gründe genug, den Umstieg

vom Papier auf den PC

noch weiter zu forcieren“, betont

auch Finanzamts­Vorsteherin

Doris Heimlich.

Daher legen sich die zuständigen

Mitarbeiter mächtig ins

Zeug, denn neben intensiver

Marketingarbeit inklusive spezieller

Schulungen und Seminare

für Unternehmer, Arbeitnehmer

und Senioren garantieren

sie auch die bevorzugte

Bearbeitung der elektronischen

Eingänge. „In der Regel

liegen den Anwendern schon

binnen vier Wochen die entsprechenden

Steuerbescheide

vor“, betont Heimlich.

Digitale Signatur

Als Elster 1999 zunächst als

Pilotprojekt an den Start gegangen

war, mussten die Nutzer

nach dem Download und

Ausfüllen entsprechender Formulare

die komplette Steuererklärung

zunächst noch einmal

ausdrucken und per Post

ans Finanzamt schicken. „Damals

tendierte der Vorteil der


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Prozedur am heimischen PC

natürlich gen null“, sagt Heimlich.

Heute stelle sich der Vorgang

aber ganz anders dar,

denn wer seine Elster­Erklärung

mit einer digitalen Signatur

unterzeichnet, kann auf

Papier völlig verzichten. Dafür

muss der Nutzer lediglich ein

digitales Zertifikat beantragen,

mit dem die Finanzverwaltung

feststellen kann, ob die eingereichten

Unterlagen auch tatsächlich

von demjenigen

stammen, dessen Angaben auf

den Formularen stehen.

Dazu erforderlich ist nur eine

Registrierung mit Name, Geburtsdatum,

E­Mail­Adresse

und Steuernummer unter

www.elsteronline.de. Per E­

Mail erhält der Nutzer dann

eine Identifikationsnummer

und nach wenigen Tagen per

Briefpost einen Aktivierungscode.

Sobald er beides auf seinem

Computer eingegeben

hat, wird automatisch das Zertifikat

erstellt.

Auch die Eingabe der Steuerdaten

geht in der Regel sehr

schnell, denn nach der „Premiere“,

die sich durch die Ersteingabe

sämtlicher Daten etwas

zeitaufwendiger gestalten

kann, werden feststehende

Angaben wie zum Beispiel

Name, Anschrift, Steuernummer

oder auch die Bankverbindung

in den Folgejahren

automatisch übernommen.

Darüber hinaus überprüft die

spezielle Software, ob die gemachten

Angaben plausibel

sind und weist im Zweifelsfall

auf die Fehler hin. „Das spart

Zeit und verhindert unnötige

Nachfragen“, sagt Claus.

Und noch etwas: Durch die

integrierte Steuerberechnung

wissen die Nutzer schon vorab,

mit welcher Erstattung

oder Nachzahlung sie zu rechnen

haben, und sehen eventuelle

Abweichungen von ihrer

Erklärung auf einen Blick. Und

sollten dann doch einmal gezielte

Fragen auftauchen, hilft

der Elster­Informationsassistent

namens Elias blitzschnell

weiter.

Belege aufbewahren

Ein weiterer enormer Vorteil

der Steuer­Software ist, dass

Steuerzahler nur noch be­

stimmte, gesetzlich vorgeschriebene

Belege ans Finanzamt

schicken müssen. Dazu

gehören neben der Bescheinigung

über Lohnersatzleistungen

zum Beispiel Spendenbescheinigungen,

Nachweise der

Behinderung oder der Unterhaltsbedürftigkeit

und Bescheinigungen

über vermögenswirksame

Leistungen –

Belege für Arbeitsmittel oder

sonstige Werbungskosten aber

nicht mehr. „Diese Unterlagen

sind bis zur Bestandskraft des

Steuerbescheides aufzubewahren

und dem Finanzamt

nur auf Verlangen vorzulegen“,

sagt Heimlich. Wobei sie

eine sofortige Einreichung

empfiehlt, wenn außergewöhnliche

oder erstmalige

Umstände die Höhe der Steuer

beeinflussen sollten. Das ist

zum Beispiel bei beruflich bedingtenUmzugsaufwendungen,

der Begründung einer

doppelten Haushaltsführung

oder der Einrichtung eines

häuslichen Arbeitszimmers

der Fall.

Garantierte Sicherheit

„Sicherheitsbedenken sind bei

Elster völlig unangebracht“,

entgegnet Sander Kritikern,

die befürchten, dass Hacker

erfolgreich Angriffe auf die

Software starten könnten.

„Seitens der Behörden ist Elster

sehr sicher.“ Die Daten

würden zum Schutz des Steuergeheimnisses

verschlüsselt

vom PC in das Rechenzentrum

der Steuerverwaltung übermittelt

und: „Die Sicherheit der

Elster­Infrastruktur wurde sogar

durch das ISO 27001­Zertifikat

auf Basis der IT­Grundschutz­Kataloge

des Bundesamtes

für Sicherheit in der Informationstechnik

bestätigt“

verdeutlicht Sander.

Ganz genau im Auge behalten

sollten Nutzer allerdings die

Sicherheit ihres eigenen Systems.

Daher wäre neben Antivirusprogrammen

optimal,

wenn eine Firewall die ein­

und ausgehenden Datenverbindungen

kontrollieren würde.

Eine Sicherheitsmaßnahme,

die vor allem Selbstständige

und Unternehmer beachten

sollten.“ Dann stehe der sicheren

Elster­Nutzung nichts

mehr im Wege.

Welche technischen Voraussetzungen

erfordert Elster?

Benötigt wird ein PC mit:

• Internetzugang, Windows 2000/XP/Vista/7 inkl. Windows

Installer ab 3.1, einem Anzeigeprogramm für PDF­Dokumente

und einem Drucker





mindestens 200 MB freien Speicherplatz auf der Festplatte

mindestens 512 MB Hauptspeicher

einem Prozessor ab 500 MHz Leistung

einem Internetzugang (ISDN bzw. DSL empfohlen)

Die Steuererklärung auf dem Papier könnte dank Elster schon bald der Vergangenheit

angehören.

Elster-Ansprechpartner

im Finanzamt Peine

Einkommensteuer-, Umsatzsteuer- und Gewerbesteuer-Erklärungen

Holger Kraus, Tel.: 05171/407­217

Einkommensteuer-Erklärungen

Michael Cramm, Tel.: 05171/407­123

Titelgeschichte

© Andreas Morlok/pixelio

Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Lohnsteuer-Anmeldungen

und Bescheinigungen, Authentifizierungsverfahren

Axel Sander; Tel.: 05171/407­101

19


20

wito Titelgeschichte

gmbh

Zum Greifen nahe: Wenn Objekte

vor dem Bildschirm schweben …

� Erbittert kämpfen Stürmer

und Verteidiger um den Ball.

Plötzlich fällt der Angreifer im

Strafraum. Strafstoß. Sorgfältig

legt sich der Elfmeterschütze

den Ball zurecht. Wie

eine Kanonenkugel schießt

das Leder über die Köpfe der

Zuschauer hinweg, die sich

erschrocken ducken. Nur,

dass die Fußballfans nicht im

Stadion sitzen, sondern vor

dem Fernseher. „3D ist die

Zukunft“, sind Experten mittlerweile

überzeugt.

Eigentlich ist die

Technologie längst

keine neue mehr,

denn wer kennt sie

nicht, die etwas unförmigen

Brillen mit

den unterschiedlich

eingefärbten Gläsern

für den lebendigenSeheffekt,

die den

Kinobesuch bereits

vor Jahrzehnten zu einem besonderen

Erlebnis werden ließen?

3D entwickelte sich zu ei­

nem Hype, der aber offensichtlich

ebenso schnell, wie er gekommen

war, auch wieder in

der Versenkung verschwand –

oder dort zumindest leise vor

sich hinschlummerte. Denn

spätestens seit dem Film „Avatar“,

der sämtliche Besucherrekorde

brach und die Kinokassen

nur so klingeln ließ, hat

das dreidimensionale Seherlebnis

eine neue Ebene erreicht.

Schließlich hat es längst

nichts mehr mit dem zu tun,

was noch von „damals“ in Erinnerung

geblieben ist. Die neuen

Bilder mit „Tiefenwirkung“

sind gestochen scharf, voller

Farbbrillanz und vom störenden

Flimmern vor den Augen

ist auch keine Spur mehr.

Daher läuft die Filmindustrie

bereits auf Hochtouren:

Allein in diesem Jahr sollen

10 bis 12 Mega­Blockbuster

in

die Kinos kommen.

Und Experten

sind sich sicher,

dass das

Zeitalter des Übergangs

von Zelluloid

zum Digital­

Kino längst

eingeläutet

ist und

schon bald

knapp 90 Prozent

aller Kinofilme in

3D laufen werden.

Bewegung per Gestik

Wobei das 3D­Erlebnis nicht

nur Cineasten große Freude

bescheren soll, sondern

künftig auch Fernsehfreaks

begeistern könnte

und Unternehmern

neue Möglichkeiten der Produktpräsentation

eröffnet. –

Und zwar ohne, dass die Betrachter

Hilfsmittel wie sogenannte

Shutter­ oder Farbfilterbrillen

auf der Nase vor sich

hertragen. Denn Forscher haben

bereits eine Technik entwickelt,

die dreidimensionale

Objekte förmlich vor dem PC­

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Bildschirm schweben lässt.

Zum Anfassen nahe erscheinen

sie dem Betrachter, der sie

berührungslos, einfach per

Handbewegung dann auch

noch in alle Richtungen und

rund um die eigene Achse drehen

kann. „Möglich macht

diese nutzerfreundliche Interaktion

ein videobasiertes System,

das körperliche Gesten

registriert, zeitgleich verarbeitet

und das via Bildschirm dargestellte

Ausstellungsstück entsprechend

rotieren lässt“, erläutern

die Experten des

Fraunhofer Heinrich­Hertz­Institutes.

Ein Effekt, der begeistert

. Doch klar ist auch: Bevor

die 3D­Technik auf Kinoleinwand,

Flimmerkiste und Monitor

zur Standardausrüstung gehören

wird, gibt es sowohl für

Fotos: © Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut

die Forscher als auch entsprechende

Industriezweige noch

einiges zu tun. Denn ein echter

Durchbruch gelingt bekanntlich

nur, wenn Geräte

und Technik auch bezahlbar

sind.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

� Wen Suchmaschinen weit

vorn platzieren, ist im Internet

schneller zu finden. Daher setzen

immer mehr Unternehmen

alle Hebel in Bewegung, um ihre

Sichtbarkeit bei Google &

Co. zu verbessern.

• Mit welchen Mitteln Firmennamen

am besten positioniert

werden können,

verrät eine kostenlose Veranstaltung

der wito gmbh

am Mittwoch, 14. April, von

19 bis 20.30 Uhr im Veranstaltungsraum

des KiDZ der

Stadtwerke Peine (Woltorfer

Str. 64). Dabei zeigt Joachim

Schröder, Geschäftsführer

von TILL.DE, wie

Unter nehmen zielgruppengerecht

und regional auf

Produkte und Dienstleistungen

aufmerksam machen

k ö n n e n .

Anmeldungen werden bei der

wito gmbh unter der Rufnummer

(0 51 72) 94 92 600

entgegengenommen.

• Die Gründerseminare der

wito gmbh richten sich an

Existenzgründer und Jungunternehmer.

Im „Basisseminar“

vom 7. bis 9. April vermitteln

Christel Böwer und

Peiner Versicherungs­,

Rechts­ und Finanzexperten

kompakt und praxisnah das

Grundwissen, das auf dem

Weg in die Selbstständigkeit

erforderlich ist.

• „Basis Plus“ am 13. April

klärt alle wichtigen Fragen

rund um das Thema Buchhaltung.

Ein dreitägiger Workshop

am 15. und 27. April sowie

am 4. Mai verrät, wie der

Business­Plan in die richtige

Form gebracht werden kann.

Die Veranstaltungen finden

jeweils von 9 bis 17 Uhr statt.

Anmeldungen: wito gmbh,

(0 51 72) 94 92 600.

Eventmarketing wito gmbh

Veranstaltungen für Unternehmer:

Seminare voller Energie

Auch in diesem Jahr veranstaltet die wito gmbh im Starterhof wieder ihre Existenzgründerseminare.

• Auch in Zusammenarbeit

mit den Peiner Kommunen

bietet die wito gmbh

Beratungstage für Gründer

an – nach den erfolgreichen

Auftaktveranstaltungen in

Ilsede und Hohenhameln

das nächste Mal gemeinsam

mit der Lengeder

Wirtschafts förderung am

Dienstag, 13. April, ab

13 Uhr im Rathaus Lengede.

Anmeldungen: wito gmbh,

(0 51 72) 94 92 623.

Eine „außerordentlich

interessante Veranstaltung“

versprechen die bevorstehenden

„Energietage“

mit den zentralen Themen

Energieeinsparung,

Energieeffizienz und

Umwelt am 29. und 30. Mai

zu werden. Zu Gast sind

jede Menge Aussteller und

Verbände, die kostenlose

Fachvorträge und Aktionen

anbieten.

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21


22

Unternehmensberatung

„Anteilige Förderung

war uns eine willkommene Hilfe“

Volker Kolloch führt Unternehmer sicher

durch den Förderdschungel.

www.ilsede.de

� Fördermittel? Für uns ist das

nichts! – Das ist bei vielen Firmen

im Peiner Land die erste

Reaktion, wenn sie auf die Fördermöglichkeiten

für kleine und

mittlere Unternehmen blicken.

Nicht so bei Torben Hacke. Der

Geschäftsführer des Hotels

Schönau ließ über die wito

gmbh prüfen, ob eine der vielfältigen

Förderungen die geschäftliche

Entwicklung des

Peiner Hotels unterstützen

kann. – Offensichtlich ein guter

Entschluss, denn: „Die anteilige

Förderung war uns bei unseren

Modernisierungsvorhaben eine

willkommene Hilfe“, sagt er.

Daher rät er Unternehmen

grundsätzlich, bei größeren Investitionsvorhaben

Initiative zu

zeigen und von Experten klären

zu lassen, welche Unterstützungsmöglichkeiten

es gibt. Das

bestätigt auch Volker Kolloch,

der bei der wito gmbh als Unternehmensberater

beschäftigt ist,

die Peiner Wirtschaft in Finanzierungs­

und Förderungsfragen be­

Eichstraße 3 · 31241 Ilsede · Telefon 05172/411-125 · wgnaedig@ilsede.de · www.ilsede.de

rät und Antragsteller vom ersten

Informationsgespräch über die

Auszahlung des Geldes bis hin

zur Verwendungsnachweisprüfung

begleitet: „Nur ein persönliches

Gespräch verbunden mit

aussagefähigen Unterlagen

schafft Klarheit, ob man förderberechtigt

ist.“

Unkomplizierte Antragstellung

Die Antragstellung sei schnell

und unkompliziert gewesen,

betont Torben Hacke. „Ich habe

lediglich unser Investitionsvorhaben

erklärt und Einblick in

die geschäftliche Entwicklung

des Hotels gewährt.“

Eine der wichtigsten Bedingungen

– nämlich dass die Investition

auch Arbeitsplätze schafft –

konnte das Hotel Schönau

ebenfalls erfüllen: Gleich nach

dem Umbau von Bar und Rezeption

wurden neue Mitarbeiter

eingestellt.

„Wichtig ist außerdem, dass der

Antrag auf Fördergeld vor In­

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

vestitionsbeginn gestellt wird“,

sagt Kolloch. „Nur dann besteht

gegebenenfalls die Aussicht auf

anteilige Förderung.“

Für das Hotel Schönau hat sich

die Investition bezahlt gemacht:

„Die Aufwertung in die Vier­

Sterne­Kategorie führte zu einer

deutlichen Belebung unseres

Hotelgeschäfts“, erklärt Hotelinhaber

Ulrich Hacke. Gleiches

hätten auch die derzeitigen

Baumaßnahmen zum Ziel, für

die eine Förderung im Rahmen

der Gemeinschaftsaufgabe zur

Stärkung des (über­)regionalen

Wettbewerbs (kurz: RWB) bei

der NBank beantragt und mittlerweile

auch bewilligt

wurde.

Zuschuss für Hochqualifizierte

Was viele Unternehmer noch

nicht wissen: Auch die Einstellung

hoch qualifizierter Mitarbeiter

wird gegebenenfalls bis

zu 15 Prozent bezuschusst. Die

Richtlinie des Landkreises Peine

Härke

Brauereiausschank.

Der Treffpunkt in Peine.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

zur Förderung neuer Arbeitsplätze

bietet diese Fördermöglichkeit

als Alternative zur Sachinvestitionsförderung

an – sofern

die geplante Personaleinstellung

noch aussteht, der Förderantrag

frühzeitig bei der

Wirtschaftsförderung gestellt

wird und das Scoring des Antragstellers

ausreichend ist.

Peiner Unternehmen haben die

Möglichkeit, die Personalkosten

für maximal fünf Hochschulabsolventen

zuzüglich des Arbeitgeberanteils

an den Abgaben

zur Sozialversicherung für zwei

Jahre fördern zu lassen. Ein Software­Unternehmen

aus dem

Nordkreis hat davon kürzlich

bereits Gebrauch gemacht – mit

der unbefristeten Einstellung von

zwei Diplom­Informatikern.

Aber nicht nur der Landkreis,

sondern auch die Personaltransferrichtlinie

der NBank fördert

die Beschäftigung von Hochschulabsolventen

in kleinen

und mittleren Unternehmen.

Dabei kann der Zuschuss bis zu

50 Prozent des Bruttomonatsgehalts

betragen. Egal, um welche

Art von Förderung es sich handelt:

„Wer sich für die Fördermöglichkeiten

im Peiner Land

interessiert, sollte lieber heute

als morgen Kontakt zur wito

gmbh aufnehmen“, rät Kolloch.

©PeineMarketing 09 | 08 Peine


Die Aufwertung in die Vier-Sterne-Kategorie hat im Hotelbetrieb der Familie Hacke zu einer deutlichen Belebung des Geschäftes

geführt.

attraktiver Wirtschaftsstandort

mit Flair! Eine

sehr gute Anbindung an das regionale und überregionale Verkehrsnetz, drei großzügig konzipierte

Industrie- und Gewerbegebiete mit einem breit gefächerten Angebot an voll erschlossenen Gewerbeflächen,

eingebettet in ein attraktives Umfeld mit großem Wohn- und Freizeitwert sowie gutem Betreuungs- und

Bildungsangebot für die nachwachsende Generation – gute Gründe, die bei Ihrer Standortwahl für Peine

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Lassen Sie sich von unserem Angebot überzeugen!

Ihre Ansprechpartnerin ist

Annette Szagun

Unternehmensberatung

Stadt Peine | Wirtschaftsförderung

Kantstraße 5 | 31224 Peine | Telefon: 05171/49-315 | Fax: 49-958

Internet: www.peine.de | eMail: annette.szagun@stadt-peine.de

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23


24

Austauschprogramm

Partnerschaft mit Nanchang:

Erste Reisegruppe ist bereits in China

Im Namen des Industrievereins überreichte Bernhard Michels (3 v.r.) den Spendenscheck an Maren Brandt-Hoppenworth (BBS),

Ole Bühler (Silberkamp-Gymnasium), Gabriela Fellmann (Koordinatorin Ratsgymnasium), Thomas Pabst (Ratsgymnasium) und

Ulrike Bock (Schulleiterin Gymnasium am Silberkamp).

WIR

MACHEN

DRUCK

FÜR SIE !

IN PEINE • INDUSTRIEGEBIET OST

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

� Sie heißen Tang Chao, Li Zi

und Fan Yi – und sie zählen zu

den Gastgebern von 20 Schülerinnen

und Schülern sowie fünf

Lehrkräften aus dem Peiner

Land, die im März zu ihrer großen

Chinatour aufgebrochen

sind. Die Reiseteilnehmer wollen

zwischenmenschliche und

kulturelle Kontakte zwischen

dem Landkreis Peine und Nanchang

aufbauen und gehören

zu den Ersten, die den jüngst

geschlossenen Partnerschaftsvertrag

mit Leben füllen.

Die erste Kontaktaufnahme mit

den Gastfamilien per E­Mail,

kleinere Lektionen in die Welt

der chinesischen Schriftzeichen

und deren Aussprache, darüber

hinaus eine Einführung in Sitten,

Gebräuche und Essgewohnheiten

die Reisevorbereitungen

haben nichts ausgelassen. Doch

Schüler und Lehrer werden auf

ihrer Reise, die bis Ende März

andauert, nicht nur Land und

Leute kennenlernen, sondern

SCHLAEGER

IHR STARKER PARTNER

FÜR DEN ZEITUNGSDRUCK


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

unterwegs

auch am Schulunterricht teilnehmen.

„Wir haben unsere Partner in

Nanchang darum gebeten, dass

sie ihren Gästen auch den

Schulalltag in China erleben

lassen“, sagt Melitta Arz von

der wito gmbh, die für die Umsetzung

des Partnerschaftsvertrages

verantwortlich zeichnet.

Zu den Aufgaben dabei zählte

auch, mit den Verantwortlichen

der Stadt Nanchang und dem

Leiter der Partnerschule, an der

rund 3000 Mädchen und Jungen

unterrichtet werden, sämtliche

Reisedetails zu besprechen.

Insgesamt beteiligen sich fünf

Schulen an der Reise in das ferne

Land: das Gymnasium am

Silberkamp, das Ratsgymnasium

Peine, das Gymnasium

Groß Ilsede, das Julius­Spiegelberg­Gymnasium

Vechelde und

die Berufsbildenden Schulen

des Landkreises Peine.

Industrieverein

spendete 4000 Euro

Einen erheblichen Beitrag zu den

Reisekosten der ersten Gruppe

hat der Peiner Industrieverein geleistet,

denn Vorsitzender Bernhard

Michels überreichte einen

Spendenscheck von 4000 Euro.

„China wird die Industrienation

der Zukunft sein. Deswegen ist

es wichtig, dass junge Menschen

einen Einblick in das Land ge­

Austauschprogramm

winnen und zu Hause davon erzählen“,

betont er.

Nach ihrer Rückkehr sollen die

Peiner Schüler dann die „Gegenleistung“

für die finanzielle Unterstützung

erbringen. „Ich würde

mir wünschen, dass sie an einer

Versammlung des Industrievereins

teilnehmen, um ausführlich

von ihren Erfahrungen mit

Land und Leuten in China zu

berichten“, sagt Michels.

Erster Gegenbesuch

bereits im Mai

Fest steht aber schon jetzt, dass

die derzeitige Reise nach China

nicht die einzige bleiben soll.

Daher wurde kürzlich der Verein

Schulpartnerschaften Nanchang

e.V. gegründet. „Vereinszweck

ist die Förderung des Völkerverständigungsgedankens

zwischen

dem Peiner Land und Nanchang“,

betont Vereinsvorsitzende

Arz. Auch die Beschaffung

von Spendengeldern, die dem

Schüleraustauschprogramm zugute

kommen sollen, sei eine

wichtige Vereinsaufgabe.

Zumal das Interesse an dem kulturellen

Austausch auf beiden Seiten

sehr groß sei und auch schon

der erste Gegenbesuch vorgesehen

ist: Vom 10. bis 23. Mai werden

chinesische Mädchen und

Jungen gemeinsam mit ihren Lehrern

im Peiner Land erwartet.

Nach ihrer Rückkehr will die erste China-Reisegruppe ausführlich von ihren Erfahrungen

mit Land und Leuten berichten.

25

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der Altersvorsorge

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Wir informieren Sie gern persönlich.

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26

Tourismus

Hüttengelände öffnet sich für

Open-Air-Veranstaltungen

� Nachdem die Terminanfragen

für Veranstaltungen in der

Gebläsehalle im vergangenen

Jahr deutlich gestiegen sind,

rückt nun auch das weitläufige

Außengelände ins Blickfeld

von Veranstaltern, Konzert­

und Eventagenturen. „Wir erhalten

sehr viel mehr Anfragen,

als geplant“, sagt wito­

Mitarbeiter Mohan Janssen,

der die Gebläsehalle gemeinsam

mit Krishna Freytag vermarktet.

Vom Familienfest „Summertime

on tour“ am 14. August

bis zu einer Reihe von Automobiltreffen,

die auch die Her­

Ein „mörderisch“ gutes Essen

gekoppelt mit einem aufregenden

Ausflug in die Welt

der Krimis und Verbrechen;

zwei turbulente Tage im Peiner

Kreismuseum, in dem

Ausstellungsstücke plötzlich

zum Leben erwachen – das

sind zwei von vielen Angeboten

aus dem neuen Fahrt­Finder­Programm

der wito

gmbh.

Der Fahrt­Finder, soeben in

einer Auflage von 6000 Exemplaren

erschienen, enthält

ein bunt gemischtes Erlebnisprogramm

für Aktive, Kinder

und Familien. Der Veranstaltungskalender

reicht von

März bis Dezember und bietet

Informatives und Sportliches,

Musikalisches und Geselliges,

Spannendes und Verblüffendes.

Darunter auch das Krimi­Dinner,

bei dem die Teilnehmer

in die Rolle der Ermittler

schlüpfen, um einem tödlichen

Geheimnis auf die Spur

zu kommen.

Das Aktionswochenende

„Nachts(?) Im Museum?“ ist

zen der Oldtimer­Fans höher

schlagen lassen – der Veranstaltungskalender

für das Industriegelände

füllt sich mehr

und mehr. Auch angefragt: ein

Musik­Open­Air für mehr als

10 000 Besucher, ein Kongress

im Zelt und eine Gartenmesse.

Selbst für die Jahre 2011 und

2012 mehren sich die Anfragen

bereits. Und das hat seinen

Grund: Das Außengelände bietet

– ob asphaltiert oder im

Grünen – jede Menge Platz

und damit Gestaltungsspielraum“,

ist Janssen überzeugt.

Außerdem hebe es sich durch

seine historische Industriekulis­

angelehnt an den gleichnamigen

Kinofilm. Bei diesem

überraschenden Spuk übernehmen

Schauspieler den

Part bekannter Peiner Persönlichkeiten

sowie historischer

Figuren und erzählen von deren

Wirken in der Vergangenheit.

Mit Unterstützung von

Kreissparkasse Peine, Wohnpark

Fuhseblick und wito

gmbh ist der Eintritt für die

ganze Familie kostenlos.

Darüber hinaus gibt’s im

Fahrt­Finder jede Menge weitere

Aktionen, Ausflüge und

Werksbesichtigungen. Etwa

die Führung über das Ilseder

Hüttengelände, die Kanutour

auf der Fuhse und die Veranstaltung

für die Kleinen „Kinderleicht

– Kerzen selbst gemacht“.

Geplant und ausgearbeitet hat

die Veranstaltungen das wito­

Tourismusteam – ein Service,

den es auch außerhalb des

Fahrt­Finder­Programms anbietet:

„Wir gehen gern auf

individuelle Wünsche ein und

stellen für Gruppen eine Tour

se, die sich mit Lichtspielen

eindrucksvoll in Szene setzen

lässt, von anderen Veranstaltungsflächen

ab. Auch die sanitären

Anlagen in der Gebläsehalle

und die Möglichkeit, bei

schlechtem Wetter in die Halle

ausweichen zu können, passten

zu den Anforderungen der

Veranstaltungen unter freiem

Himmel.

Noch sind es vielfach überregionale

Anfragen, die das Marketingteam

der Gebläsehalle erreichen.

Doch dabei soll es

nicht bleiben. „Wir werden das

Außengelände künftig stärker

als bisher in unser Angebot

Mörderisches Geheimnis, überraschender Spuk:

Fahrt-Finder bietet buntes Erlebnisprogramm

auf die Beine mit Aktivitäten

und Besichtigungen

zu Terminen

nach Wahl.“

Ganz neu: Die Veranstaltungstickets

sind

jetzt auch außerhalb

des Landkreises erhältlich.

„Wir haben

das Vorverkaufsnetz

über unseren Partner

www.ticketonline.

com erweitert, damit

wir unsere Angebote

auch über

das Braunschweiger

Land hinaus

vorstellen und verkaufen“,

sagt wito­

Tourismusreferentin

Inga Heine.

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

einbeziehen und zeigen, welche

Möglichkeiten die Fläche

auch heimischen Unternehmen

für Messen oder Ausstellungen

bieten kann“, sagt Freytag.

Außerdem gebe es viele

Ideen, wie der Bereich rund

um die Gebläsehalle auch den

Einwohnern des Peiner Lands

zugute kommen kann. Gemeinsam

mit dem Tourismusteam

der wito gmbh planen

Janssen und Freytag zur

nächsten Weihnachtszeit eine

Eislaufbahn – mit Buden und

Ständen. Entsprechende Gespräche

mit möglichen Partnern

liefen bereits.

Der Fahrt­Finder 2010 ist unter anderem bei der Tourist­Info der

Peiner Allgemeinen Zeitung, bei der wito gmbh in Ilsede und

im Internet unter www.tourismus­peine.de erhältlich. Nach

telefonischer Anfrage unter (0 51 72) 94 92 610 sendet das

wito­Tourismusteam den Fahrt­Finder auch kostenlos zu.


Klinikum Peine

Virchowstraße 8 h · 31221 Peine

� 0 51 71/ 93-0 · http://www.klinikum-peine.de

■ Klinik für Anästhesie,

operative Intensivmedizin

und Schmerztherapie

■ Klinik für Unfallchirurgie

■ Klinik für Gefäßchirurgie

■ Klinik für Allgemein- und

Visceralchirurgie

■ Radiologische Abteilung

■ Belegabteilung

– HNO

– Augenheilkunde

■ Krankenpflegeschule

■ Sozialdienst

■ Physiotherapie

■ Hospizstation

Klinikum

Peine

Die Klinikum Peine gGmbH ist eine

Tochtergesellschaft der Stiftung

AKH Celle. Das AKH Celle, St.-Josef-

Stift Celle und das Klinikum Peine

verfügen über 1.102 Betten.

Das Klinikum Peine hat 331 Betten,

8 ärztlich geleitete Fachabteilungen

und 2 Belegabteilungen. 800 Mitarbeiter

versorgen jährlich ca. 13.500

Patienten

■ Innere Medizin

(Klinik für Kardiologie,

Angiologie, Pneumologie und

internistische Intensivmedizin)

■ Innere Medizin

(Klinik für Gastroenterologie)

■ Frauenheilkunde

und Geburtshilfe


28

Industrie-Verein

Ihr Fiat-Professional-Händler:

Wilhelm-Rausch-Straße 11, 31228 Peine,

Tel.: 0 51 71 / 7 64 90

Ein Weg, der sich lohnt

Prall gefüllter

Terminkalender

� Vorträge, Betriebsbesichtigungen,Jahreshauptversammlung

die Mitglieder des Industrie­Vereins

Peine und Umgebung

haben unter der Leitung ihres

Vorsitzenden Bernhard Michels

auch in 2010 wieder einen prall

gefüllten Terminkalender: Los

geht’s am Donnerstag, 29. April,

mit der Mitgliederversammlung,

die in diesem Jahr auch von den

China­Reisenden der Peiner

Schulen mitgestaltet wird.

Als „kleine Gegenleistung“ für

die großzügige Spende von

4000 Euro, mit denen der Industrieverein

jüngst die Reisekasse

der jungen Leute aufgebessert

hatte (mehr dazu auf der

Seite 24), wollen die Schülerinnen

und Schüler im Stederdorfer

Hotel und Restaurant Schönau

von ihren Erfahrungen mit Land

und Leuten berichten.

„Wir sind sehr gespannt, wie unsere

Fachkräfte der Zukunft eine

Industrienation der Zukunft betrachten

und freuen uns sehr auf

die Vorträge der einzelnen

Gruppen“, betont Michels.

Beginn der Veranstaltung:

18.15 Uhr.

Peiner Unternehmen

stellen sich vor

Im August steht die Fortsetzung

der Veranstaltungsreihe „Peiner

Unternehmen stellen sich vor“

auf dem Plan: Dabei werden sowohl

die Rechtsanwälte und

Notare Bremer, Lüddecke, Sörgel

& Collegen als auch die

Wirtschaftsprüfungs­ und Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Paul,

Hartmann & Collegen den Vereinsmitgliedern

Einblick in ihren

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Bernhard Michels hat mit den Mitgliedern

„seines“ Vereins auch in diesem

Jahr wieder viel vor.

„Geschäftsalltag“ geben. Am

5. Oktober wird der Industrieverein

dann das Madsack­

Druckzentrum in Hannover­

Kirchrode besuchen, in dem

nach der digitalen Datenanlieferung

aus der Peiner Lokalredaktion

auch die PAZ gedruckt

wird.

Der Termin für die traditionelle

Herbstveranstaltung stand bei

Redaktionsschluss noch nicht

genau fest, doch anberaumt ist

laut Michels der Zeitraum zwischen

Ende Oktober und Anfang

November. Abhängig sei die

konkrete Terminierung von der

Zusage eines hochkarätigen Politikers

aus der derzeitigen Bundesregierung,

der bei der Veranstaltung

referieren soll. Dessen

Namen wollte der Vereinsvorsitzende

noch nicht verraten, aber:

„Die Gespräche laufen und

stimmen uns optimistisch“, sagte

Michels.

Bernhard Michels hat mit den Mitgliedern „seines“ Vereins auch in diesem Jahr wieder

viel vor.


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30

Bankentipp

Karte statt Stift – Unterschreiben

mit der elektronischen Signatur

„Die elektronische Signatur bietet viele

Vorteile“, weiß Lars Depenau.

Veranstalter: Bosk Consult - Strategische Kommunikation

Hannover

Hildesheim

� Die elektronische Signatur

dieses Stichwort haben

viele Unternehmer mit Sicherheit

schon gehört. „Doch

was sich dahinter verbirgt

und welche Vorteile diese

Funktion bietet, ist vielen

noch gar nicht bewusst“,

weiß Lars Depenau.

Er verantwortet bei der Kreissparkasse

Peine den Fachbereich

Medialer Vertrieb, zu

dem auch das Themengebiet

der elektronischen Signatur

gehört. „Sie ist quasi eine

rechtsverbindliche Unterschrift

im Internet“, fasst er

die Aufgabe der Funktion zusammen.

Immer mehr Unternehmen wickeln

ihren Schriftverkehr digital

ab. Kein Wunder, denn die

elektronische Kommunikation

ist bequem, schnell und günstig.

Zudem sind die Einsatzmöglichkeiten

vielfältig. „Doch jeder

Nutzer sollte sich darüber

im Klaren sein, dass elektro­

Ilsede

Celle

Peine

Salzgitter

Wolfsburg

Braunschweig

nisch verschickte Nachrichten

von Fremden abgefangen und

verändert werden können“,

warnt Depenau. Mit einer elektronischen

Signatur hingegen

ließen sie sich sicher und

rechtsverbindlich übermitteln.

Sie bestätigt dem Empfänger,

dass die Nachricht wirklich vom

genannten Absender stammt

und während des Transports

durch das Netz nicht verändert

wurde. – Wie das möglich

wird? „Der Nutzer verfügt über

eine individuell erstellte Chip­

Karte, die einen geheimen privaten

und einen öffentlichen

Schlüssel enthält.

Mit dem privaten Schlüssel wird

durch einen komplizierten Rechenzyklus

eine digitale Signatur

erzeugt“, erläutert Depenau.

Das Dokument wird mit diesem

und einem öffentlichen Schlüssel

als Anhang ins Netz geschickt,

kann zusätzlich aber

auch verschlüsselt werden, sodass

es für Unberechtigte nicht

lesbar ist. Wer also Mitteilun­

29.-30. Mai 2010

HILDESHEIM-BRAUNSCHWEIG

in der Gebläsehalle, Ilseder Hütte

Sind Sie als Aussteller dabei?

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

gen schnell, sicher und rechtsverbindlich

zustellen möchte,

kann mit der elektronischen Signatur

erhebliche Zeit und Kosten

einsparen.

Öffentliche

Verwaltungsvorgänge

Doch die elektronische Signatur

kann noch viel mehr: Sie

ermöglicht zum Beispiel die

Teilnahme an Online­Ausschreibungen

und die Erfüllung

gesetzlicher Vorgaben

zur Dokumenten­Archivierung.

Auch lassen sich mit ihrer

Hilfe öffent liche Verwaltungsvorgänge

am Arbeitsplatz

erledigen.

Des Weiteren ermöglicht sie

die Kommunikation mit Ämtern,

Behörden und Gerichten

über das Elektronische Gerichts­

und Verwaltungspostfach

(EGVP), die Einreichung

gerichtlicher Mahnanträge

über das Internet und über

ELSTER die Steuererklärung.

Einladung zu INFO-Terminen:

Do. 25.03.2010, 16:30-18:00 Uhr, Forum Peine

Do. 08.04.2010, 16:30-18:00 Uhr, Gebläsehalle Ilsede

Anmeldung zum Infotermin und weitere Informationen

unter Telefon: 0551 2812460

www.energietage.info


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Lösungen und Anwendungsfelder

Für die folgenden Anwendungsbereiche wird die qualifizierte elektronische Signatur benötigt:

Signaturen in Dokumentenmanagement-Systemen (Document Signature)

Rechtsgültiges Signieren von unterschiedlichen Dokumenten und Dateiformaten, z.B. elektronische Vertragsunterzeichnung.

Signaturen in Workflowmanagement-Systemen (Document Workflow)

Bequeme Genehmigungsläufe: papierlos, schnell und kosteneffizient – Online­Abwicklung mit der elektronischen Signatur.

Signaturen in Archiv-Systemen (elektronische Archive)

Signierte Dokumente lassen sich elektronisch archivieren – gleichzeitig wird die Unveränderbarkeit dieser Dokumente sichergestellt.

Elektronische Rechnungsstellung (E-Billing)

Zur Berechtigung zum Vorsteuerabzug entsprechend den Vorgaben des Umsatzsteuergesetzes.

Vergabeplattformen (e-Vergabe)

Mit den Vergabeplattformen aus öffentlicher oder privater Hand kommen Interessenten an Ausschreibungen, Angebote und Aufträge.

Online-Mahnverfahren

Vollständig elektronische Abwicklung von Mahnverfahren über das Internet.

Einen großen Vorteil biete sie

vor allem Unternehmen, die

Rechnungen elektronisch versenden

möchten. Denn nur mit

elektronischer Signatur akzeptiert

das Finanzamt elektronische

Rechnungen zum Vorsteuerabzug.

„Unternehmer sollten

das wissen“, sagt Depenau.

„Manch einer denkt fälschlicherweise

aber noch immer,

dass eine digitale Signatur aus ei­

Gymnasium

Hallenbad

Yachthafen

Bürgerzentrum

ner eingescannten Unterschrift

auf der Rechnung besteht.“ Daher

empfiehlt der Experte vor

der Nutzung der Funktion ein

Gespräch mit einem Fachberater.

Bei der Kreissparkasse Peine

leiste dies der Fachbereich Medialer

Vertrieb, bei dem Interessierte

auch die nötigen Unterlagen

und Materialien erhalten,

um im weltweiten Netz wirklich

sicher unterwegs zu sein.

Unser STANDORT

ist besonders …

Weitere Informationen

Gemeinde Vechelde

Telefon (0 53 02) 8 02 - 0 oder (0 53 02) 8 02 - 261

E-Mail info@vechelde.de

www.Vechelde.de

für Wohnen

& Gewerbe

Baugebiete insbesondere

für Einfamilienhäuser.

Voll erschlossen.

Keine Architektenbindung

Vechelde-Süd

„Vor dem Talwiesenkamp“ ab 89, – €

Bettmar, Fürstenau,

Vallstedt, Wierthe 59, – €

Gewerbeflächen

Preise auf Anfrage.

Bahnhof

Aue-Niederung

Einkaufszentrum

Bankentipp

© pixelio/S.Hofschlaeger

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Freizeittipps

Restaurant´n Bar red´n blue

bietet kulinarische Highlights

Küchenchef Marco

Letizia ist Koch aus

Leidenschaft und

Garant für kulinarische

Highlights.

� Das Foyer ist in hellen, ansprechenden

Farben gestaltet,

der Barbereich lädt zum Verweilen

in gemütlicher Atmosphäre

ein und die Speisekarte

im neu eröffneten Restaurant´n

Bar red´n blue präsentiert eine

breite Vielfalt an schmackhaften

Leckereien. Das balladins

Superior Hotel am Ammerweg

in Peine hat seinen Modernisierungskurserfolgreich

hinter sich gebracht

und in diesem Jahr noch

eine Menge vor.

Lachsfilet auf Blattspinat,

Grillteller mit

Rosmarinkartoffeln,Putensteak

mit

Salatbeilage

die Menü­

und Speisenkarte,

die der beliebte

Koch Marco Letizia nach seiner

Rückkehr als Küchenchef gemeinsam

mit seinem Team entwickelt

hat, steckt voller herz­

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

hafter Leckereien. Wobei er

nach einer Gästebefragung vor

allem saisonale Gerichte wie

Spargel, Grünkohl oder auch

Wildspezialitäten wieder stärker

in den Mittelpunkt rücken

will. Aber auch Suppen­,

Schnitzel­ und Dessert­Fans

kommen in Peine voll auf ihre

Kosten, denn: „Wir haben ein

abwechslungsreiches Angebot

kreiert, das garantiert für jeden

Geschmack die richtige Speise

bietet“, ist Regionaldirektor Florian

Stühmer überzeugt. Und

der Erfolg gibt ihm Recht, denn

das neu gestaltete Restaurant

spricht an und scheint sich zum

Geheimtipp für Feinschmecker

und Anhänger des gepflegten

Ambientes zu entwickeln.

Leckerer Festtagsbrunch

Doch Stühmer und sein Team

wollen noch mehr: „Wir wollen

kulinarische Highlights schaffen

und den Ausflug zu uns zu einem

unvergesslichen Erlebnis


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

werden lassen“, erklärt er mit

Blick auf einen breit gefächerten

Veranstaltungskalender

2010.

Unter dem Motto „Genießen

Sie alles, was das Herz begehrt“

steht an den Ostertagen

(4. und 5. April) entspanntes

Brunchen auf dem Plan. Dabei

können die Gäste jeweils ab

11.30 Uhr auf das Osterfest abgestimmte

Speisen genießen.

Als kleiner Geheimtipp unter

Kennern gilt auch der Brunch

am Muttertag (9. Mai). Daher

sollten sich Interessenten mit

der Reservierung beeilen,

denn: „Es sind nur noch wenige

Plätze frei“, betont Stühmer.

Für den „Vatertag“ – also Himmelfahrt

am 13. Mai – hat sich

das Hotel­Team etwas ganz Besonderes

einfallen lassen: Ab

12 Uhr steigt auf der grünen

Wiese vor dem Hotelkomplex

eine rustikale Grillparty mit

herzhaften Leckereien vom

Grill, knackigen Salaten und

Härke Bier vom Fass. „Und das

erste Glas geht dabei auf Kosten

des Hauses“, betont der Hoteldirektor.

Darüber hinaus sorgt

ein DJ für gute Musik, sodass

die Besucher gut gelaunt und

vor allem gestärkt weiter auf

Tour gehen können. „Das wird

mit Sicherheit ein ganz toller

Tag für die ganze Familie.“

Lengede – hier lebt man gern

Gemeinde Lengede · Vallstedter Weg 1 · 38268 Lengede

Tel. 0 53 44 / 89 -0 · www.lengede.de · E-Mail: info@lengede.de

„Spargel satt“

An den Pfingsttagen (24. und

25. Mai) geht es dann am Ammerweg

wieder etwas ruhiger

zu, denn dann ist ab 11.30 Uhr

wieder Festtagsbrunch angesagt.

Nicht zu vergessen sei in

diesem Zusammenhang aber,

dass gemäß der im Mai eröffneten

Spargelsaison das edle,

weiße Gemüse dabei einen bedeutenden

Schwerpunkt

b il d e t .

Apropos: Am 3. Mai startet in

dem Hotel wieder die beliebte

Aktion „Spargel satt“. Und

auch für die Fußball­Weltmeisterschaft

ist das Haus bestens

gerüstet, denn im Bar­Bereich

wurde ein großer Monitor installiert,

damit den Besuchern

kein einziges der spannenden

Spiele entgehen kann.

Darüber hinaus schaffte das

Hotel­Team in den renovierten

Zimmern einen verbesserten

Schlaf­ und Wohnkomfort inklusive

Flachbildfernsehern

sowie Schreibtisch und

gemütlichen Sesseln.

Kurzum: Das balladins

Superior Hotel bietet Erlebnisgastronomie

mit kulinarischen

Highlights und einem Ambiente

zum Wohlfühlen.

Leben in guter Gesellschaft

Kommen Sie in unsere Mitte und leben Sie in guter Gesellschaft.

Anziehende Argumente: • sehr gute Infrastruktur

• attraktive Neubaugebiete

• abwechslungsreiches Naherholungs- und Freizeitangebot

„Zwischen den Beeken“, Ortschaft Lengede

Kaufpreis: 78,– €/m2* zzgl. Kanalbaubeitrag Baubeginn: sofort

freie Bauplätze: 20 (Größe: 590 m2 – 900 m2) Baulandangebote in der Gemeinde Lengede

„Im Bolzenkampe“, Ortschaft Lengede

Kaufpreis: 68,– €/m2* zzgl. Kanalbaubeitrag Baubeginn: sofort

freie Bauplätze: 4

(Größe: 666 m2 – 800 m2) (möglichst an junge Familien)

„Hinter der Wanne“, Ortschaft Woltwiesche

55,– €/m2* noch ein freier Bauplatz

(möglichst an junge Familien)

Der gemütliche Barbereich lädt zum Verweilen ein.

Freizeittipps

Veranstaltungen nach Maß

Wer die großen und kleinen Leckereien im Restaurant´n Bar

red´n blue gern einmal testen möchte, hat dazu täglich – außer

sonntags – von 18 bis 22 Uhr Gelegenheit. Darüber hinaus

gibt es von 12 bis 14 Uhr Mittagstisch à la carte, tolle

Menüvorschläge für besondere Anlässe, und auf Wunsch ein

schmackhaftes Vier­Gänge­Menü zum Candle­Light­Dinner.

Hinzu kommen Businesslunch, Brunch und Langschläferfrühstück,

wenn die eigene Küche einfach mal kalt bleiben soll.

Darüber hinaus gestaltet das Hotel­Team Tagungen, Familienfeiern

und auch Geschäftsessen.

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Kult(ur)stätte

Brauereiausschank mausert

sich zum beliebten Szenetreff

Auch in schwierigen Zeiten auf der Überholspur: Jens Bostel und Marc Hesselink.

� Der „Kultcharakter“ ist beim

Peiner Härke Brauereiausschank

nicht von der Hand zu

weisen, denn die Ursprünge des

beliebten Gasthauses liegen

weit mehr als 200 Jahre zurück.

Schon 1798 soll es auf dem Gelände

der heutigen Privatbrauerei

in Peines Innenstadt eine

Brau­ und Schankstätte gegeben

haben. Dennoch kann von

einem angestaubten Dasein des

heutigen „Ausschanks“, wie er

kurz von seinen Anhängern genannt

wird, keine Rede sein. Im

Gegenteil: Geht es um gutes Essen,

das gemütliche Feierabendbier

oder den Frühschoppen

am Wochenende, rangiert

das 2001 eröffnete Haus auf der

Beliebtheitsskala der Peiner immer

ganz vorn.

Nicht zu vergessen die vielen

Live­Konzerte und Party­Wochenenden,

an denen dort

kaum noch ein Plätzchen oder

ein Fuß vor den anderen zu bekommen

ist. – Den Betreibern

Jens Bostel und Marc Hesselink

ist es gelungen, Jung und Alt erfolgreich

„unter einen Hut“ zu

bringen und gleichermaßen für

den Brauereiausschank zu begeistern.

Und zwar an sechs Tagen

der Woche, denn „Ruhe“

ist dort nur am Sonntag.

Kreativität und Ideenreichtum

Das Erfolgsrezept? „Ein ganz

wichtiger Aspekt ist sicherlich,

dass einer von uns beiden immer

vor Ort ist, um den Gästen

als Ansprechpartner zur Verfügung

zu stehen“, betont Bostel,

der für den Küchenbetrieb verantwortlich

zeichnet, während

Hesselink für den Service zuständig

ist. „Anders geht es einfach

nicht“, sind die beiden

überzeugt. Denn nur so habe

man das Ohr immer nahe an

den Gästen, könne auf deren

Wünsche und Bedürfnisse eingehen

und auch auf Vorschläge

und Kritik direkt reagieren. Zumal

Kreativität und Ideenreichtum

in der Gastronomie das A

und O sei – insbesondere in

wirtschaftlich eher schwierigen

Zeiten. „Wir müssen uns immer

wieder etwas Neues einfallen

lassen, um die Gäste zu begeistern

– egal, ob es um die Spei­

sekarte oder unsere abendliche

Eventplanung geht. Denn Stillstand

bedeute bekanntlich

Rückschritt und der könne in

der Gastronomie sehr schnell

das „Aus“ bedeuten.

Große Herausforderung

So geschehen bei ihrem Vorgänger

Walter Jeschonnek, der

2003 nach mehr als 20­jährigem

Einsatz im Ausschank Insolvenz

anmeldete und kurzerhand

die Pforten schließen

musste. „Als wir dann angesprochen

wurden, ob wir die

Nachfolge antreten möchten,

haben wir gar nicht lange überlegt“,

sagt Bostel, der zu diesem

Zeitpunkt – ebenso wie sein

heutiger Geschäftspartner –

noch als Koch in einem Restaurant

in Hannover beschäftigt

war. Es war eine große Herausforderung

für die beiden, denn

es war Juni und das Freischießen

stand vor der Tür. „Eigentlich

undenkbar, dass der Ausschank

zu diesem Zeitpunkt

nicht geöffnet haben sollte.“

Doch das Duo hat es geschafft.

„Unser Glück war, dass uns ein

Großteil des ursprünglichen

Mitarbeiter­Teams unterstützt

und zuverlässig zur Seite gestanden

hat“, erklärt Bostel.

„Ohne sie hätten wir es wahrscheinlich

kaum oder gar nicht

geschafft.“

Ebenso wenig wie die Durchführung

der ersten großen Silvesterparty

2004, die sich als

Riesenerfolg entpuppte und damit

den Auftakt für eine scheinbar

unendliche Party­ und Live­

Konzert­Reihe bildete. Denn an

Ideen für eine abwechslungsreiche

Programmgestaltung fehlt

es den beiden Gastronomen

nicht. „Wir müssen bei unseren

Planungen nur aufpassen, dass

wir nicht mit anderen Events

vor Ort kollidieren. Schließlich

ist es unser Ziel, die Peiner Szene

zu ergänzen und auch im

Zusammenspiel mit verschiedenen

Veranstaltern ein tolles

Freizeitprogramm auf die Beine

zu stellen, das für jeden Geschmack

etwas zu bieten hat.“ –

Wobei der Genuss leckerer

Speisen und des altbewährten

Feierabendbieres im Härke

Brauereiausschank auch weiterhin

im Mittelpunkt stehen soll.

Veranstaltungskalender

10. April:

Honky Tonk Kneipen Festival

ab 20 Uhr

24. April: Wunderbar Revival­Party

ab 21 Uhr, Eintritt frei

25. April: Peiner Autofrühling und verkaufsoffener Sonntag

geöffnet ab 12 Uhr

29. Mai:

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Härke­Hoffest Aftershow Party mit DJ Axel

ab 23 Uhr, Eintritt frei

Darüber hinaus ist an jedem Montag im März „SchniBi­Tag“, das

heißt: Es gibt Schnitzel mit diversen Saucen, Kartoffelvariationen

und Salat sowie Härke Pils und Softdrinks nach Wahl „satt“ für

19,90 Euro pro Person.

Beim „Rosa Mittwoch“ serviert das Team von 18.30 bis 22 Uhr

Meeresfrüchte „satt“ + 1 Flasche Pinot Grigio für zwei Personen

für 21 Euro pro Person, bevor dann im Mai wieder die bekannten

Spargel­Schlemmerwochen starten.

Nicht zu vergessen ist aber auch der hauseigene Partyservice, der

zum Beispiel Firmenveranstaltungen mit kalt­warmen Buffets beliefert.


Netzwerke schaffen Mehrwert.

Durch Netzwerke Kompetenzen bündeln und ergänzen – darauf setzt nicht nur die

x-peer.de GmbH aus Vechelde. Im Rahmen der ganzheitlichen Betreuung ihrer

Firmenkunden sorgt die Sparkasse für die Vernetzung ihrer Kunden und ist selbst

wichtiger Bestandteil dieser Netzwerke – zum Vorteil aller.

Marco Basse und Jens Prüße, Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma x-peer.de GmbH, mit Firmenkundenbetreuer Norbert Müller.

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