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<strong>Glarus</strong><br />

Vor und nach dem Brand von<br />

1861<br />

Schlusspräsentation<br />

03 03.06.2011 06 2011<br />

André Vanoncini, Andreas Schiesser, Kathy Müller<br />

Inhalt<br />

• Einleitung<br />

• Region <strong>Glarus</strong><br />

• Der Brand 1861<br />

� Brandnacht<br />

� Wiederaufbau<br />

• Entwicklung bis zum Zweiten Weltkrieg<br />

� Wirtschaftliche Entwicklung nach Sektoren<br />

� Bevölkerungsentwicklung<br />

• Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg<br />

• Kalkfabrik Netstal<br />

• Fazit<br />

• Danksagung<br />

• Fragen<br />

2<br />

1


Die 150‐Jahr Gedenkfeier<br />

• Veranstaltungen:<br />

� Gd Gedenkfeier kfi 10 10. Mi2011 Mai 2011<br />

� Historische Ausstellung<br />

� Alt<strong>Glarus</strong> virtuell: www.altglarus.ch<br />

� Stadtführungen<br />

� Theater «<strong>Glarus</strong> brennt»<br />

� Solidaritätstag ld<br />

� Nacht des Feuers 10. Sept. 2011<br />

� www.glarusbrennt.ch<br />

Region <strong>Glarus</strong><br />

Quelle: Karte Kanton <strong>Glarus</strong> 2010, Wikipedia<br />

Quelle: www.glarusbrennt.ch<br />

3<br />

4<br />

2


Erstes Kartenmaterial: um 1850<br />

Ausschnitt Dufourkarte, Originalmassstab 1:50‘000<br />

<strong>Glarus</strong> vor 1861<br />

• Aufschwung durch Industrialisierung,<br />

St Standortvorteil: d t t il Li Linth th<br />

– Textilindustrie<br />

• Blütezeit 1830‐1860<br />

• Mh Mehrere Brände Bä d vor 1861: 1861<br />

– 1265, 1299, 1337, 1477<br />

5<br />

6<br />

3


Brand 1861<br />

„Der Brand von <strong>Glarus</strong> am 10./11. Mai 1861“, Gemälde von Jakob Aebli, 1862<br />

Quelle:www.südostschweiz.ch 7<br />

Brandnacht<br />

• Ausbruch ~21 ~21.30 30 Uhr<br />

• Sofortiger Einsatz der Löschmannschaften,<br />

Verstärkung aus anderen Gemeinden<br />

• rasante Ausbreitung des Feuers<br />

– dichte Bauweise, enge Strassen<br />

– HHolzhäuser l hä und d Holzschindeldächer<br />

H l hi d ldä h<br />

– Heftiger Föhn<br />

• Brandstiftung?<br />

8<br />

4


Nicht abgebrannt:<br />

1 Schützenhaus<br />

2 Zaunschulhaus<br />

3 Gemeindehaus<br />

4 Glarnerhof<br />

5 «Stampf»<br />

6 Musikschule<br />

Abgebrannt:<br />

A Regierungsgebäude<br />

B Pfarrkirche<br />

Orange umkreist:<br />

Tschudirain<br />

Rot umkreist:<br />

(ungefährer) Ausbruch<br />

des Feuers (links) und die<br />

«Meerenge» (rechts)<br />

Quelle: Fotoarchiv von Urs Heer 9<br />

Quelle: Fotoarchiv von Urs Heer<br />

Nach dem Brand<br />

10<br />

5


Wiederaufbau<br />

Quelle: Scan der Originalkarte aus der ETH‐Bibliothek 11<br />

• Schachbrettartiger Wiederaufbau<br />

• Holzhäuser und Schindeldächer durch<br />

repräsentative Steinbauten ersetzt<br />

• „Tschudirain“ wurde abgetragen<br />

• grosse Solidarität der Schweizer/innen<br />

• relativ rascher Wiederaufbau<br />

• Abstand zwischen Häuser wurde vergrössert<br />

(ein Grund warum sich das Feuer schnell<br />

ausbreiten konnte)<br />

12<br />

6


Entwicklung bis zum Zweiten Weltkrieg<br />

Kartengrundlage: Siegfriedkarte, Originalmassstab 1:50‘000<br />

• Sanfte Entwicklung im Norden (von 1879 bis<br />

1943)<br />

• Wirtschaftliche Schwierigkeiten zwischen<br />

1870 und 1900 (vor allem in der<br />

Textilindustrie)<br />

• Auswanderungswelle von 1870 bis 1900<br />

• Kantonsspital l als l grosser Neubau b<br />

13<br />

14<br />

7


25000<br />

20000<br />

15000<br />

10000<br />

5000<br />

Wirtschaftliche Entwicklung nach<br />

Sektoren<br />

0<br />

1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000<br />

1.Sektor<br />

2.Sektor<br />

3.Sektor<br />

1. Sektor: Urproduktion (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischfang, etc.)<br />

2. Sektor: Industrie (Textilbranche, Metallverarbeiter, etc.)<br />

3. Sektor: Dienstleistungen (Handel, Tourismus, Versicherungen, Banken, etc.)<br />

6 500<br />

6 000<br />

5 500<br />

5 000<br />

4 500<br />

4 000<br />

3 500<br />

Quelle: Volkshistorisches Lexikon der Schweiz (HLS)<br />

Bevölkerungsentwicklung<br />

Bevölkerung Ortsgemeinde <strong>Glarus</strong><br />

1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000<br />

Quelle: Bundesamt für Statistik (BfS)<br />

Total<br />

15<br />

16<br />

8


Nach dem Zweiten Weltkrieg<br />

• vermehrte h Bautätigkeit k im Norden d der d Stadt d<br />

• stärkste Raumentwicklung: von den 1950er<br />

bis zum Ende der 1980er Jahren<br />

• Bau der Buchholzschulanlage um 1980<br />

fertiggestellt<br />

Kartengrundlage: Landeskarte, Originalmassstab 1:25‘000<br />

17<br />

18<br />

9


• Gründung um 1900<br />

Kalkfabrik Netstal<br />

• Von der Gründerzeit bis um 1958 keine grosse<br />

Veränderung der Abbaugebiete erkennbar<br />

• ab 1958 grössere Veränderung der<br />

angrenzenden Bergflanken<br />

• Heute einer der grössten Kalkproduzenten in<br />

der Schweiz<br />

Kartengrundlage: Landeskarte, Originalmassstab 1:25‘000<br />

19<br />

20<br />

10


Danksagung<br />

• Dr. Christian Häberling<br />

• Hr. Stefan Räber<br />

• kulturAKTIV <strong>Glarus</strong> (Hr. Marti)<br />

• Landesarchivar <strong>Glarus</strong> (Dr. Rigendinger)<br />

• ETH‐Bibliothek<br />

• Institut für Kartografie<br />

Fazit<br />

• Einblick in die wissenschaftliche Arbeitsweise<br />

• Ein „brand“‐aktuelles Thema näher<br />

kennengelernt<br />

• Veränderung unseres Siedlungsraumes am<br />

Beispiel hautnah erfahren<br />

• Praktische Erfahrung<br />

• Umgang mit Grafikprogrammen<br />

kennengelernt<br />

21<br />

22<br />

11


Fragen?<br />

Wir danken für die<br />

Aufmerksamkeit!<br />

23<br />

24<br />

12

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