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Wiesenzeitung Freitag 13.07.2012! 1

Milchzahn Nummer Acht

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Frischer Kaffee aus Weihnachtsbechern

Elisabeth (66) und Rita (61) arbeiten am

Kaffee-­‐Stand. Rita ist das neunte Mal und

Elisabeth das fün=e Mal hier. Die beiden

finden es gut, dass in diesem Jahr so viele

Kinder mit guter Laune auf die Wiese

kommen. Sie finden es jedoch schlecht,

dass es dieses Jahr viel regnet. Manche

fragen sich, warum sie fast nur

Weihnachtsbecher haben. Die Becher

werden gespendet und daher müssen sie das nehmen, was sie bekommen. Ein

Kaffee kostet ein Euro. Die Einnahmen kommen wieder der Wiese zu Gute.

Salamon (12)

Heute Morgen habe ich mit meiner Zunge an

meinem Zahn gewackelt und dann ist er

ausgefallen. Das war ein Milchzahn, der linke obere

Eckzahn. Ein bisschen hat es wehgetan und auch

ein wenig geblutet. Aber jetzt tut es nicht mehr

weh. Den Zahn habe ich meiner Mu?er gegeben,

die sammelt die nämlich. Jetzt hat sie schon acht Stück.

Roni (7)


Wiesenzeitung Freitag 13.07.2012! 2

Schmetterlinge im

Gesicht

Dennis (17) arbeitet beim Kinderschminken mit vielen Farben. Er erzählt, dass

er gerne mit Kindern zusammen arbeitet. Durch die Familie ist er darauf

gekommen und ihm macht das sehr viel Spaß. Er sagt, er hat sich schon mal

vermalt. Er macht das aber auch zum ersten Mal.

Mit circa 25 Farben arbeitet er, die beliebtesten Farben sind Blau, Rot, Weiß,

Schwarz, Pink, Lila und Grün. Er ist das erste Mal beim „Spiel ohne Ranzen“

dabei. Für einen jugendlichen Jungen ist er im Malen eigentlich sehr gut. Der SchmeSerling, den der gemalt hat,

gefällt mir. Die Farben Lila, Gelb und Rot, die er verwendet hat, sind ganz okay. Er fragt die Kinder, welches

Muster sie haben wollen und versucht es dann für die Kinder so zu malen, wie sie es haben wollen.

Nadine (21) hilV auch beim Schminken. Sie arbeitet auch gerne mit Kindern zusammen, ihr macht das viel Spaß.

Aber sie hat sich auch schon mal vermalt. Sie erzählt, dass die Mädchen meistens SchmeSerlinge oder Feen

auswählen. Bei den Jungs sind es eher Katzen, Piraten oder Spinnennetze. Mädchen werden im

Feuerwehrwagen aber häufiger geschminkt als Jungs.

Michele (14)

Eine Burg

aus Gummi

Die HüpQurg gibt es seit 37

Jahren. Um 10 Uhr geht es los.

Es dürfen maximal zehn Leute

drauf. Die werden von zwei

Helfern betreut. Der HüpQurgmeister ist

Rudi Fabricius, er ist 51 Jahre alt. Seine

Aufgabe ist auch das Aufpassen.

Nico

Fliegen wie

ein Flummi

Heute war ich auf der Hüp[urg. Da bin ich ganz

viel rumgesprungen und auch sehr hoch

gesprungen. Das fühlte sich fast an wie Fliegen

oder als ob ich ein Flummi wäre. Aber leider

haSe ich nicht genug Platz zum Springen, weil

noch so viele andere Kinder auf der Hüp[urg

waren. Spaß gemacht hat es trotzdem.

Roni (7)


Wiesenzeitung Freitag 13.07.2012! 3

Die Wiesenheiler

Da sich auf der Stadtwaldwiese hin und wieder Kinder und auch

Erwachsende verletzen, gibt

es das Deutsche Rote Kreuz,

das vor Ort direkt die

Pa]enten pflegen kann. Die

Sanitäter vom Deutschen

Roten Kreuz haben Dienst in

ganz Krefeld, wenn sie nicht

auf der Wiese sind. Benjamin

(25) ist ein Sanitäter beim

Deutschen Roten Kreuz. Er

arbeitet dort schon seit drei

Jahren und weil ihm die Arbeit

so gut gefällt, hat er vor, den

Rest seines Lebens dort zur

arbeiten. Er hat auch die Ausrüstung gezeigt, die er verwendet. Es

gibt Pflaster, Verbände, Kühlzeug und eine Beatmungsmaske.

Elischa (13) und Michi (12)

Töpfern mit Kindern

Die Wiesenzeitung befragte Jakob Alt. Der 73-­‐Jährige

zeigt den Kindern beim „Spiel ohne Ranzen“, wie man

töpfert.

Wiesenzeitung: Wofür sind sie beim Töpfern

zuständig?

Jakob: Die Kinder können nach Lust und Laune

töpfern. Ich zeige ihnen, wie man das macht.

Wiesenzeitung: Worauf muss man beim Töpfern

achten?

Jakob: Man muss darauf achten, dass der Ton schnell verarbeitet wird, sonst

könnte er bröselig werden.

Wiesenzeitung: Was ist das für ein Ton?

Jakob: Einfacher Töpferton.

Wiesenzeitung: Wie lange arbeiten sie schon als Töpfer?

Jakob: Elf oder zwölf Jahre.

Laura (9) und Sarah (9)

Das

Wiesen-

ABC

Ä wie Ägypten in der Kinderkirche

B wie Bimmelbahn

C wie Coole Ballon-Tiere

D wie Detektiv Spürnase

E wie Eiswagen

F wie Fadenziehen

G wie Grüner Bauwagen

H wie Holzwerkstatt

I wie Informationen am grünen

Bauwagen

J wie Jugendsport

K wie Kinderkarussell

L wie Lachsack

M wie Mobifant

N wie Nil in Ägypten

O wie Organisationsteam

P wie Puppentheater

Q wie Quaken der Enten

R wie Rollbahn

S wie Stockbrot

T wie Trödelsachen

Ü wie Überschwemmung

V wie Verkleiden im Salon

Kunterbunt

W wie Wiesenzeitung

X wie Das Wetter ist wohl nix

Y wie Wo ist die Yvonne Hofer

Z wie Zirkus

Sara (14)


Wiesenzeitung Freitag 13.07.2012! 4

Stempeln mit Holz und Moosgummi

Richard (62) arbeitet in der DruckwerkstaS auf der Stadtwaldwiese. Man kann

dort mit vielen verschiedenen Druckvorlagen seine eigenen Drucke herstellen,

die man dann mitnehmen darf. Es gibt circa elf verschiedene Farben. Ein

Stempel besteht zur HälVe aus Holz und zur HälVe aus Moosgummi. Sehr

beliebt sind Tier-­‐Stempel . Leider kommen manchmal nicht so viele Kinder zur

DruckwerkstaS.

Elischa (13)

„Wenig hat sich

verändert“

Die Wiesenzeitung hat mit dem

Sozialpädagogen Frederik (32) über seine

Erfahrungen auf der Wiese gesprochen.

Wiesenzeitung: Wo arbeiten sie?

Frederik: Ich bin Sozialpädagoge an einer

Hauptschule.

Wiesenzeitung: Haben sie die

Wiesenzeitung gegründet?

Frederik: Ich war nicht daran beteiligt. Aber ich war im ersten Jahr der

Wiesenzeitung hier.

Wiesenzeitung: Was machen sie heute auf der Wiese?

Frederik: Ich wollte mir noch einmal die Wiesenzeitung ansehen und mir eine

Ausgabe holen.

Wiesenzeitung: Die Wiesenzeitung kommt aber erst am Nachmidag raus.

Wiesenzeitung: Wie finden sie dieses Jahr die Wiese?

Frederik: Als ich mich der Wiese näherte, habe ich festgestellt, dass sich

wenig verändert hat. Das Puppentheater sah vor zwölf Jahren genau so aus.

Der Mobifant ist auch noch da. Genau wie die Kinderkirche.

Wiesenzeitung: Was ist für sie neu?

Frederik: Es gibt viele Dinge, die ich erkenne. Aber der Rest muss neu sein.

Wiesenzeitung: Okay, Danke schön.

Frederik: Bide.

Stelzen, Bälle, Seile

Schon seit sieben Jahren ist

der Mitmachzirkus beim

„Spiel ohne Ranzen“. Es

gibt Stelzen, man kann auf

einem Seil tanzen und auf

einem Ball laufen. Die

Kinder haben zwei Stunden

Zeit, um das zu üben. Um

16:30 Uhr ist dann die

Vorstellung.

Jan (9)


Knete

Wiesenzeitung


Freitag

weich

13.07.2012!

und geschmeidig

5

Michela (46) findet es schön, Knete zu machen. Es macht ihr viel Spaß. Sie findet es auch deshalb gut, weil dann

Kinder, die in den Ferien nicht wegfahren können, etwas zu tun haben. Und hier das Knete-­‐Rezept zum selbermachen:

Zutaten

200 Gramm Mehl

100 Gramm Salz

1 Esslöffel Alaunpulver

1 bis 2 Esslöffel Öl

250 Milliliter heißes Wasser

Nach Wunsch LebensmiSelfarbe, DuVstoff oder Sand.

Zubereitung

Alles miteinander verkneten, bis der Teig weich und geschmeidig

ist.

Die Knete ist circa sechs Monate haltbar.

Michele (14)

Knallbunte

Knete

Am Knete-­‐Stand kann man Knete selber machen.

Natürlich kann man sich die Farbe aussuchen. Es

gibt die Farben Rot, Blau, Gelb und Grün zur

Auswahl. Selbstverständlich darf man Farben auch

mischen. Während der Zubereitung, sieht die Knete

noch weiß-­‐gelb aus und fühlt sich sehr schleimig

und feucht an.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Knete zu

machen. Ich habe die Farben Blau und Grün

genommen. Aus der Knete, die ich gemacht habe,

möchte ich gerne Tiere, wie Mäuse oder Löwen

formen.

Emily (8)

Die Essenskritik

Heute gab es Nudeln mit Sahne-­‐

Schinken-­‐Sauce. Ich fand das

Essen sehr lecker, weil ich Nudeln

und Sauce gerne mag. Außerdem

war es gut gekocht. Deswegen

habe ich drei Teller gegessen. Ich

finde es neS, dass das gespendet

wurde.

Impressum:

Die Wiesenzeitung ist eine Kooperation mit

der Westdeutschen Zeitung und dem jfc

Medienzentrum.

Mitwirkende:

Rüdiger Schweikart

Jördis Neubauer

Benjamin Schruff

Marina Welke


Wiesenzeitung Freitag 13.07.2012! 6

Matschepatsche

Ich habe auf der Wiese eine Umfrage über Matsch und Pfützen gemacht. Ich habe elf Personen befragt, was sie an

Pfützen und Matsch posi]v oder nega]v finden:

Sascha Genz (27): „Ich finde Pfützen blöd,

weil man dann nicht rich]g mit der

Bimmelbahn fahren kann, so wie es den

Kindern gefällt. Also keine rich]gen Kreise

und so.“

Alex Schmidt (21): „Ich finde Pfützen cool, weil

man dann kleine Kinder reinschubsen kann,

aber sie sind auch schlecht, weil dann die

Füße nass werden.“

Tobias Holtkamp (6):

„Ich finde Pfützen gut,

weil man da drin Baden

kann.“

Anna Müller (18) und Elisa

Daamen (18): „Wir finden Pfützen

gut, weil Kinder dann mit den

rich]gen KlamoSen reinspringen

können. Aber dadurch kriegt man

auch nasse Socken.“

Sonja Zimmerman (29): „Ich

finde Pfützen schlecht, wenn

man falsche Kleidung anhat.

Aber den Kindern macht es

auch Spaß reinzuspringen.“

Roswita Kreifelts (69): „Ich finde Pfützen

schlecht, weil man dreckig wird. Aber die

Kinder haben auch ihren Spaß daran.“

Rüdi Schweikart (31): „Früher fand ich

Pfützen gut, als ich als Kind mit dem

Fahrrad schnell durchgefahren bin

und das

Wasser hoch

gespritzt ist.

Heute finde

ich die

Pfützen auf

der Wiese

blöd, weil ich

nasse Füße

habe.“

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