Beschichtung in einer neuen Dimension - Trelleborg

trelleborg.com

Beschichtung in einer neuen Dimension - Trelleborg

Beschichtung in einer

neuen Dimension

Wirtschaftliche, hochwertige Sanierung

im Heißspritzverfahren für schadhafte

Bauwerke und Abwasseranlagen

DIBt Z-59.12-337 / Z-59.12-338

für LAU-Anlagen


Grabenlose Bauwerkssanierung mit

epros®SprayCoating

In den meisten Fällen sind Risse im Beton durch

Absenkungen, äußere Erschütterungen,

Druckwasser oder anderweitige

Infiltration/Exfiltration bzw. korrodierte

Materialien verantwortlich für umfangreiche

Schäden in Bauwerken, industriellen

Einrichtungen und öffentlicher Infrastruktur.

Nicht immer ist eine komplette Erneuerung

schadhafter Bauwerke und Abwasseranlagen

notwendig.

Die grabenlose Bauwerkssanierung mit

epros®SprayCoating bietet eine qualitativ

hochwertige und sehr wirtschaftliche Art der

Sanierung und damit eine echte Alternative zur

Erneuerung. Dies verringert die Bauzeiten, senkt

die Kosten und mindert die Umweltbelastungen.

Das epros®SprayCoating Verfahren ermöglicht

das nachhaltige Schließen und weiträumige

Versiegeln von korrodierten Oberflächen.

Dies geschieht durch das Aufbringen einer kalt

aushärtenden 2-Komponenten- Beschichtung auf

der Basis von Polyharnstoff. Eine speziell

beheizte 2K-Hochdruck-Airless-Spritzanlage

verarbeitet dabei die hochreaktiven

Flüssigkomponenten.

Selbst schwierige Geometrien sind durch die

hervorragenden Verarbeitungseigenschaften der

Flüssigkomponenten einfach zu beschichten.

Die Komponenten werden in einem

vordefinierten Verhältnis (1:1, volumetrisch)

gemischt und mittels Hochdruck auf die zu

sanierenden Oberflächen aufgetragen. Sie

reagieren innerhalb von wenigen Sekunden. Und

dies nicht nur bei „normalen“ Temperaturen,

sondern auch bei Temperaturen unter 0°C, wo

andere Systeme bereits versagen.

- 1 -

epros®SprayCoating hält länger als andere

Systeme

Das Ergebnis: eine hochwiderstandsfähige,

elastische und dichte Beschichtung auf der

Sanierungsfläche, die sich durch besondere

Vorteile gegenüber anderen Systemen

auszeichnet:

Die besonderen Eigenschaften der semipermeablen

Versiegelung verhindern einerseits

den Durchtritt von Feuchtigkeit aus dem

Abwassersystem oder anstehendem Grundwasser

und gewährleisten andererseits den

Ausgleich gegen Dampfdruck (zwischen Trägerfläche

und Beschichtung), der sich im

Schachtbauwerk bilden kann.

Während Zement-Mörtel Beschichtungen unter

entstehendem Dampfdruck und bei Bauwerksbewegungen

nach relativ kurzer Zeit wieder zu

Rissbildungen tendieren und damit erneut kostspielige

Reparaturen nach sich ziehen,

überbrückt epros®SprayCoating dank hoher

Flexibilität und Elastizität dauerhaft Risse bis zu

0,5 mm.

Prüfungen vom MPA Karlsruhe bescheinigen

sogar Rissüberbrückungen bis 10 mm (diese sind

aber nicht Bestandteil der DIBt-Zulassung).

Die porenfreie Beschichtung ist zudem resistent

gegenüber Chemikalien wie Säuren- und Laugen,

Kraftstoffen, Biodiesel, Heizöl EL sowie

ungebrauchten und gebrauchten Verbrennungsmotorenölen.

Dies gewährleistet eine wesentlich höhere

Lebensdauer der sanierten Flächen als Mörtel-

oder Polyurethanbeschichtungen erzielen

können.

epros®SprayCoating ist hoch effizient

Dank der hohen Flächenleistung pro Stunde

erfolgt die Applikation äußerst effizient. Ein

deutliches Plus, das ebenfalls zur

Wirtschaftlichkeit des Systems beiträgt.


eproCoat SB und eproCoat SBA können dank

ihrer hohen Feuchtigkeitstoleranz selbst unter

schwierigsten Bedingungen eingesetzt werden.

SprayCoating mit eproCoat SB und eproCoat SBA

(antistatisch) ist optimal geeignet für die

Sanierung von Schächten, Klärbecken,

Betonbauwerken, begehbaren Rohrsystemen,

Tunneln und Stahlbauwerken.

Das antistatische eproCoat SBA wird zur

Vermeidung von Zündgefahren durch

elektrostatische Aufladung immer im

explosionsgefährdeten Umfeld, wie z.B. in

petrochemischen Raffinerien, Wasch- und

Reinigungsstationen, Ölpipelines, Tanktassen,

Sicherheitsbehältern und Marine Offshore-

Plattformen zur Beschichtung angewendet.

Abb. 1: Beschichtete Schachtanlage mit eproCoat SB

Zusammenfassung:

Die Trelleborg epros GmbH, weltweit einer der

führenden Spezialisten für innovative

Technologien zur Werterhaltung von Wasser- und

Abwassersystemen, bietet mit

epros®SprayCoating eine qualitativ hochwertige

und sehr wirtschaftliche Art der Sanierung. Die

dauerhafte Überbrückung von Rissen bis 0,5 mm

bietet optimale Prozesssicherheit. Prüfungen

vom MPA Karlsruhe bescheinigen sogar

Rissüberbrückungen bis 10 mm.

Mit eproCoat SB und eproCoat SBA beschichtete

Oberflächen sind äußerst langlebig.

- 2 -

Dabei haften sie noch auf fast jedem Untergrund

wie Beton, Kunststoff, Ziegel, Metalle und Holz.

Beide semipermeablen Beschichtungssysteme

eproCoat SB und eproCoat SBA (antistatisch)

sind als organischer Oberflächenschutz für LAU-

Anlagen aus Beton geeignet.

Beide Verfahren können auch für Betone

eingesetzt werden, die dem Wasserhaushaltsgesetz

(WHG 19l) unterliegen.

Einsatzbereiche:

• Schachtsanierung

• Klärbecken

• Betonbauwerke

• Begehbare Rohrsysteme

• Tunnel

• Stahlbauwerke

Vorteile:

Geprüfte Qualität:

• DIBT Zulassung als organischer

Oberflächenschutz für LAU-Anlagen aus Beton,

die dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG 19I)

unterliegen

Chemische Beständigkeit:

• Breit gefächerte Resistenz gegenüber

Chemikalien wie Säuren, Laugen, Kraftstoffen,

Biodiesel, Heizöl EL sowie ungebrauchte und

gebrauchte Verbrennungsmotorenöle

Dichtigkeit / Prozesssicherheit:

• Die porenfreie Applikation der Beschichtung

gewährleistet die Dichtheit des Bauwerks.

• Dauerhafte Überbrückung von Rissen bis

0,5 mm

Technologievorsprung:

• Hohe Feuchtigkeitstoleranz

• Schnelle Aushärtung auch bei Temperaturen

unter 0°C

• Längere Haltbarkeit als andere Systeme;

Effizienz & Effektivität:

• hohe Flächenleistung pro Stunde dank

hervorragender Verarbeitungseigenschaften

• Einfache Beschichtung selbst schwieriger

Geometrien


2. Bearbeitungsprozess

2.1 Vorbereitung:

Mechanisches Säubern der Oberfläche

durch Sandstrahlen, Kugelstrahlen, Fräsen

oder durch Heißwasser-Hochdruckstrahlen.

Prüfen der Oberflächenstruktur auf

ausreichende Untergrundvorbehandlung

mithilfe der Tests und Instrumente der

epros® SprayCoating Mess- und Analysebox

(Detailinformation hierzu bitte

gesondert anfordern).

Stoppen etwaiger Infiltrationen vor der

weiteren Behandlung, insbesondere vor

dem Primern und Beschichten, z.B. mittels

epros®LeakStop (Detailinformation hierzu

bitte gesondert anfordern).

2.2 Ausfüllen von Hohlkehlen und Fehlstellen

Fehlstellen in der Betonoberfläche,

wie z.B. tiefe Setzrisse, großflächige Auswaschungen,

Abbrüche, Lunker und

Unebenheiten sind mit Reprofilierungsmörtel

zu spachteln und zu egalisieren.

Hohlstellen in Ecken und Kanten können

bei Bedarf mit dem oben bezeichneten

Reprofilierungsmörtel oder eine Mischung

aus eproPrim E und Quarzsand ausgefüllt

werden.

2.3 Grundieren

Die Betonfeuchte sollte i.d.R. 4% nicht

überschreiten (DIN 1045). eproPrim E auf

Beton ist mit einem Feuchtanteil von max.

10% im Allgemeinen möglich.

eproPrim E ist ein lösungsmittelhaltiges

Einkomponenten-Polyurethanharz. Es

härtet in dünn aufgetragenen Schichten

unter Abgabe der Lösungsmittel und

vernetzt unter Aufnahme der Feuchtigkeit

aus der Luft und dem Untergrund. Dabei

entsteht ein verschleißfester Film, der eine

gute Durchhärtung, Schlagzähigkeit und

Witterungsbeständigkeit aufweist.

- 3 -


2.4 Beschichten

eproCoat SB wird mit einer Zwei-

Komponenten-Hochdruckairlessanlage

aufgespritzt.

Es handelt sich bei dieser Applikation um

ein Heißspritzverfahren, jedoch erfolgt die

Vernetzung des 2K-Systemes kalthärtend.

2.5 Prüfung :

Die Beschichtung wird visuell geprüft. Sie

darf keine Fehlstellen, Blasen und/ oder

Einschlüsse aufweisen und muss einen

homogenen Gesamteindruck vermitteln.

Die Prüfung der Haftfestigkeit wird mit

einem hydraulischen Abzugsgerät in

Anlehnung an DIN EN (Iso) 4624

durchgeführt.

Vorher Nachher

- 4 -


3. Systembestandteile

3.1 Basisausstattung

Artikel Nr.: Beschreibung

535031017

535030972

535030973

535030974

535030975

535030976

epros®SprayCoating System

bestehend aus:

epros-modifizierter Zwei-Komponenten-Hochdruckairlessanlage

Applikationsgerät A6 – 12000“inkl. Schlauchpaket

(15 m beheizbar/1 m Übergangsstück)

plus

1 Probler P² Gun Spritzpistole

2 Fasspumpen

1 Fassrührer

3 Köcher (für Fasspumpen + Fassrührer)

1 Druckluftkältetrockner

1 Granulat - Lufttrockner (für ISO-Fass)

1 Werkzeugbox (Grundausstattung Ersatzteile)

eproPrim E

Primer für eproCoat SB und SBA

eproPrim E ist ein lösungsmittelhaltiges Einkomponenten-Polyurethanharz.

Geeignet als Haft- und Sperrgrund für Beschichtungen aus Zweikomponenten-

Polyurethan bzw. Polyharnstoffsystemen auf Holz, Beton, Estrich und Stahl

Verfügbare Größe: 20 kg (Details siehe Seite 12)

eproCoat SB (POLY) *)

2 Komponenten Polyharnstoff-Beschichtungssystem (Harz)

Verfügbare Gebindegröße: 230 kg (Details siehe Seite 14/15)

eproCoat SB (ISO)

2 Komponenten Polyharnstoff-Beschichtungssystem (Härter)

Verfügbare Gebindegröße: 224 kg (Details siehe Seite 14/15)

eproCoat SBA (POLY) antistatisch *)

2 Komponenten Polyharnstoff-Beschichtungssystem (Harz)

eproCoat SBA (ISO) antistatisch

2 Komponenten Polyharnstoff-Beschichtungssystem (Härter)

*) Bei Umgebungstemperaturen ≤ 15°C ist ein Fasswärmer erforderlich (Art. Nr. 535031461)

- 5 -


4. Gerätschaften für das epros®SprayCoating System

Nur mit hochwertigen Gerätschaften kann man hochwertige Resultate erzeugen. Die auf das

eproCoat Harzsystem abgestimmten Gerätschaften liefern die Voraussetzungen für qualitativ

hochwertige Resultate. Ausgeliefert wird das Spraysystem mit zusätzlichen Halterungen für die

zwei Fasspumpen und einem Fassrührer. Eine Probler P² Gun (Spritzpistole), bestückt mit einer

Rundstrahldüse, und verschiedene Ersatzteile gehören ebenso zum Lieferumfang.

Die technischen Systemanforderungen zum Betrieb der Gerätschaften sind folgende

(Fasswärmer nicht enthalten, jedoch auf Anfrage lieferbar) :

Luftversorgung *):

• Kompressor: nur mit ölfreier Drucklufterzeugung

• Luftmenge (ohne Atemluftversorgung): Max 3.600 L/Min

• Luftdruck: 8 bar

Stromversorgung*):

• Stromaufnahme: max 13,7 kW/h

• Varianten Stromversorgung: Einphasig, 220 V, 75 A, 50/60 Hz

Dreiphasig, 220 V, 35 A, 50/60 Hz

Dreiphasig, 380 V, 35 A, 50/60 Hz

*) Vom Anwender bauseits zu stellen

Nachfolgend werden die Gerätschaften näher beschrieben.

4.1 Applikationsgerät A6-12000

Das A6-12000 von ist zur Verwendung im Innen- und Außenbereich gedacht. Es ist am Markt

das zurzeit vielseitigste Gerät mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Es kann für die

Schachtsanierung, Laderaumwannen (Auskleidungen), Industrieböden oder verschiedene

Schaumstoffanwendungen verwendet werden. Das Applikationsgerät A6-12000 verfügt

standardmäßig über einen 15 m langen beheizbaren Schlauch.

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Technische Daten:

• Fördermenge: 2-8 L/Min.

(abhängig von Viskosität des Materials)

• Verarbeitungstemperatur: von 0°C bis- +82ºC

• Heizleistung:

Hauptsystem: 12.000 Watt

Schlauchheizung: 1.000 Watt

Mögliche Schlauchlängen:

• 16 – 91 m

(inkl. 1 m unbeheizbarem Übergangsstück)

Leergewicht:

• ca. 200 kg


4.2 Probler P² Gun

Die Probler P² ist die zurzeit modernste, kleinste und leichteste Spritzpistole zur Applikation von

Mehrkomponenten Spraybeschichtungen aus Polyurethan bzw. Polyharnstoff. Sie besticht durch

ein ergonomisches Design. Aufgrund ihrer kompakten Form ist sie auch in schwierigen

Spritzpositionen ausgesprochen bedienerfreundlich.

Stand 1. Oktober 2009 Rel. 3.2

Änderungen und Ergänzungen vorbehalten

Seite 8 von 20

- 7 -

Bedienerfreundlichkeit:

• Geringes Gewicht

• Besondere Handlichkeit durch

ergonomisches Design

• Handschutzbügel

• Minimale Bedienkraft am Abzugshebel

• Hervorragende Dosierbarkeit bei der

Applikation des Materials

Solide Verarbeitung:

• Gehäuse in stabiler Metallausführung

• 2teilige Mischkammer für gleichmäßige

Materialvermischung und –dosierung

Profitabel im Einsatz:

• Patentierte Technologie gewährleistet

höchste Zuverlässigkeit

• Bis zu 10x längere Betriebsdauer als

vergleichbare Spraypistolen

Minimaler Wartungsaufwand

• Geringer Reinigungsaufwand durch

kompakte Bauweise: Für die tägliche

Wartung brauchen nur wenige Teile entfernt

werden.

• Verschleißarm

Trelleborg Pipe Seals Duisburg GmbH

Dr. Alfred-Herrhausen Allee 36

47228 Duisburg

Info.eprosde@trelleborg.com

www.trelleborg-drainsystems.com


4.3 Fasspumpen

Niederdruck-Fassförderpumpe zur Ansaugung des eproCoat (POLY) bzw. eproCoat (ISO) Materials

aus dem Fass und Transport zur Hochdruckpumpe der 2-Komponenten-Hochdruckairlessanlage.

4.4 Fassrührer

Technische Daten

• Max. Fördermenge (kurzzeitig)

36 L/Min

• Max. Fördermenge (konstant)

24 L/Min

• Zulässiger Betriebsüberdruck

25 bar (360 PSI)

• Max. Lufteinlassdruck

12 bar (180 PSI)

• Lufteinlassöffnung

¼ Zoll

• Materialauslassöffnung

½ Zoll

Der Fassrührer wird unmittelbar auf das mittlere Spundloch aufgeschraubt und ist in seiner

Ausführung optimal für den vorgesehenen Prozess der Verarbeitung bzw. das Homogenisieren im

Fass ausgelegt.

- 8 -

Einsatzbereich

Als Aufbereitung von gelagerten Stoffen vor der

Weiterprozessierung oder zur Vermeidung von

Absetzungen nach dem Transport.

Konstruktion

• Druckluft-Lamellenmotor und zusätzliches

Lager direkt mit der Rührwelle gekoppelt. Der

Rührer ist mit Klapppropellern versehen.

• 2" Anschluss für Spundloch.

• 2 Handgriffe für einfache Montage ohne

Werkzeug.

• Alle Wellen und Rührorgane sind in 1.4571

Edelstahl ausgeführt.

Technische Daten:

• Leistung: 1,0 kW

• Drehzahl: 300-1500 min -1

• Luftmenge: max. 1800 L/Min bei 7 bar

• Druckluftanschluss: max. 7 bar


4.5 Lufttrockner

Der Kältetrockner entspricht den gültigen Sicherheitsbestimmungen.

Gasfüllung: FCKW-frei; Kältemittel: R134a.

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Funktionsprinzip

Im Kältespeicher des Trockners kühlt sich die

Druckluft auf nahezu 0° C ab. Das hierbei

ausfallende Kondensat, bestehend aus Öl,

Wasser und Schmutz, wird in einem Stahl-

Druckbehälter von der Luft getrennt und

automatisch ausgeschieden.

Es ist zu beachten, dass ausschließlich

Kompressoren eingesetzt werden, die die ölfreie

Drucklufterzeugung gewährleisten.

Besondere Vorteile

• Der Kältespeicher wird je nach Luftdurchflussmenge

über einen elektronischen Regler

ein- bzw. ausgeschaltet

• Kostengünstiger Betrieb

• Wartungsfrei

• Lange Lebensdauer

Technische Daten:

• Durchflussleistung bei 8 bar: 2000 L/Min

• Stromaufnahme: 480 Watt

• Elektro-Anschluss: 230 V, 50 Hz

• Rohr-Anschluss : ¾“ Innengewinde

• Umgebungstemperatur: min +2 / max. 40°C

• Gewicht: 40 kg

• Länge: 430 mm

Breite: 320 mm

Höhe: 750 mm


ANHANG

Technische Datenblätter

Änderungen & Ergänzungen vorbehalten

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Primer / Grundierung

für eproCoat SB und SBA

eproPrim E ist ein lösungsmittelhaltiges

Einkomponenten-Polyurethanharz.

Es härtet in dünn aufgetragenen Schichten

durch Abgabe der Lösungsmittel und vernetzt

dann unter Aufnahme von Feuchtigkeit aus der

Luft und dem Untergrund. Dabei entsteht ein

verschleißfester Film. Dieser Primer-Film hat

eine bräunlich-transparente Färbung, die sich

unter der Einwirkung von UV-Strahlen verstärkt.

Anwendungsgebiete

Haft- und Sperrgrund für Polyharnstoffsysteme

wie epros®SprayCoating auf Holz-, Beton-,

Estrich und Stahlflächen. Für andere

Beschichtungen, z.B. aus Zweikomponenten-

Polyurethan ebenfalls geeignet.

Vorteile

• gute Streichfähigkeit

• große Ergiebigkeit

• gute Durchhärtung

• hohe Schlagzähigkeit

• gute Witterungsbeständigkeit

• Chemikalienbeständigkeit gegenüber verdünnten

Säuren und Laugen, Wasser und

Heizöl

Technisches Datenblatt

eproPrim E

- 11 -

Applikationsart

Der Primer kann konventionell mit

Tiefengrundquast oder im Airless-Verfahren

aufgetragen werden.

Grenzwerte bei der Verarbeitung

Verarbeitungs-Temperaturbereich des Primers

+5° C bis 50°C.

Maximale relative Feuchtigkeit bei Applikation

auf Stahl/Beton: 98% unter Berücksichtigung

des vorgegebenen Taupunkts (siehe

Verarbeitungsanleitung).

Beachtung der Taupunktunterschreitung

Min. 3°C > TP.

Lagerfähigkeit

12 Monate bei Lagerung in geschlossenen

Originalgebinden unter Lagerbedingungen

gemäß DIN 7716.

Verfügbare Liefergrößen

Gebinde eproPrim E

• 20,0 kg


Produktbeschreibung

Polymerbasis: Diphenylmethandiisocyanat

(Isomere und Homologe)

Lösungsmittel: Ethylbenzol/Xylol (brennbar)

/ aromatische Lösungsmittel

Farbe: bräunlich, transparent

(beliebig einfärbbar)

Viskosität : ca. 100 mPas’s

Feststoffgehalt : ca. 50 %

Spez. Gewicht: 0,98 g/cm³

Gefahrenklasse: VbF A II

Materialverbrauch

Stahl:

Materialverbrauch

Beton:

Schichtstärke auf

Substrat:

max. 100 g/m²

max. 250 g/m²

max. 30 – 50 µm

Auftragsanzahl: 1 Auftrag auf Metall

bzw.Beton

Ablüftzeit: Stahl

mind. 1 Std.

Offene Zeit: Stahl

max. 48 Std.

Tabelle Stand: Juli 2008

Änderungen & Ergänzungen vorbehalten

Beton

mind. 4 Std.

Beton

max. 72 Std

- 12 -

Wichtige Hinweise

Die Ablüftzeiten bzw. Ruhezeiten hängen

immer von Klima und Umwelteinflüssen wie

z.B. Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit,

Belüftung etc. ab.

Die angegebenen Zeiten sind daher nur als

generelle Richtlinien zu betrachten; die ideale

Zeit muss vor Ort unter Berücksichtigung der

jeweiligen klimatischen Bedingungen ermittelt

werden.

Dieses Merkblatt soll Sie beraten. Die Angaben

beruhen auf eingehenden Untersuchungen,

jedoch kann keine Verbindlichkeit abgeleitet

werden. Da wir um eine ständige

Weiterentwicklung unserer Produkte bemüht

sind, empfiehlt es sich, den Index und das

Datum dieses Merkblattes zu beachten und

sich gegebenenfalls zu erkundigen, ob

inzwischen Eigenschaften geändert wurden.

Dieses Merkblatt ersetzt alle vorhergehenden

Ausgaben.

Bei Unklarheiten fordern Sie unseren

Technischen Berater für eine

Detailbesprechung an.


Hochfestes, antistatisches

Beschichtungssystem

eproCoat SB ist ein 2-komponentiges und

lösemittelfreies Polyharnstoff-Beschichtungssystem.

Es zeichnet sich im Allgemeinen durch

hervorragende Verarbeitungseigenschaften,

wie schnelle Aushärtung auch bei

Temperaturen unter 0°C und einer hohen

Feuchtigkeitstoleranz aus.

Anwendungsgebiete

Das hochfeste Korrosionsschutzsystem ist

ideal für Beton und Stahlkonstruktionen.

Es ist durch das Deutsche Institut für

Bautechnik als organischer Oberflächenschutz

für Beton in LAU-Anlagen (Lagern, Abfüllen,

Umschlagen) zugelassen, welche dem

Wasserhaushaltsgesetz (WHG 19 I) unterliegen

(DIBt Z-59.12-337).

Typische Einsatzbereiche

• Schachtsanierung

• Klärbecken

• Betonbauwerke

• Begehbare Rohrsysteme

• Tunnel

• Stahlbauwerke

Technisches Datenblatt

eproCoat SB

- 13 -

Vorteile

• Gute chemische und thermische

Beständigkeiten

• Hohe Dehnungsfähig- und Reißfestigkeiten

• Schnelle Applikation durch kurze Gelzeiten

• Schichtdickenunabhängige Beschichtungsmöglichkeiten

von 1,5 mm – 20 mm

• Kurze Stillstandzeiten der zu

beschichtenden Anlagen

• Gute Alterungs- und

Witterungsbeständigkeiten

• Hydrolysebeständig

Produktbeschaffenheit

• Hochreaktives, schnell aushärtendes

2K-Polyharnstoff Beschichtungssystem

• Lösemittelfrei, 0% V.O.C

Lagerstabilität

• Max. 6 Monate

• Direkte Hitzeeinwirkung bzw. Sonneneinstrahlung

vermeiden. Es ist die DIN

Vorschrift 7716 zu beachten.


Technische Daten

Dichte DIN

53479

Reißfestigkeit DIN

53504

Reißdehnung DIN

53504

Modul 300 DIN

53504

Härte DIN

53505

Volumenabrieb DIN

53516

Rückprallelastizität DIN

53512

Weiterreißwiderstand DIN

53507

Tabelle Stand: Juli 2008

Änderungen & Ergänzungen vorbehalten

1,12 ±

0,02g/m³

≥ 15

N/mm²

≥ 200 %

≥ 9 N/mm²

45± 5

Shore D

≤ 200 mm³

≥ 30%

≥ 20

N/mm

Die Endeigenschaften werden nach 5-7

Tagen erreicht.

Die technologischen Werte sind nach 28tägiger

Konditionierung bei Umgebungsparameter

(T = 23 ± 2°C; Luftfeuchtigkeit =

40-60%) ermittelt worden.

- 14 -

Wichtige Hinweise

Die POLY-Komponente (Fassfarbe blau)

muss eine Stunde vor dem Gebrauch mittels

geeignetem Fassrührer bei 1400 U/min

aufgerührt werden. Während der

Beschichtung läuft der Fassrührer bei ca.

300-600 U/min permanent mit.

Ab einer Außentemperatur von ≤ +15°C

müssen Fasswärmer eingesetzt werden, die

das Material (POLY) auf mindestens +20°C

erwärmen, so dass das Mischungsverhältnis

POLY zu ISO übereinstimmt.

Die hohe Systemreaktivität gestattet die

Verarbeitung von epros®SprayCoating

ausschließlich mit einer speziellen 2K

Heißspritzanlage.

Verfügbare Liefergrößen

• Komponente POLY (Fassfarbe blau)

Gebinde 230 kg

• Komponente ISO (Fassfarbe rot)

Gebinde 224 kg


Tabelle der chemischen Beständigkeit

eproCoat SB

1. Informationen zu den Eigenschaften der chemischen Beständigkeit

Die in der nachstehenden Tabelle ausgewiesenen Testdaten zur chemischen Beständigkeit sind

nur als allgemeine Richtwerte gedacht. Die tatsächlichen Einsatzbedingungen sind unterschiedlich

und können zu einem anderen Verhalten der Beschichtung führen. Demzufolge kann der

Hersteller weder eine Garantie geben, noch eine Haftung in Verbindung mit ihrem Einsatz

übernehmen.

Die in dieser Tabelle aufgeführten Testchemikalien sind in der Industrie häufig anzutreffen. Die

Liste erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. eproCoat SB ist gegen weitere

Chemikalien beständig. Weitere Informationen können bei Trelleborg epros erfragt werden.

Bestimmte Informationen müssen vor der tatsächlichen Verwendung von eproCoat SB bekannt

sein, um genau entscheiden zu können, ob das Produkt zur Verwendung geeignet ist.

1. Handelsbezeichnung des Reagenzes, das in der fraglichen Installation verwendet wird

2. Konzentration der einzelnen Reagenzien

3. Temperatur des Reagenzes (der Reagenzmischung) bei der Berührung mit der

Beschichtung

4. Mischungsverhältnis der Chemikalien

5. Maximaler Belastungszeitraum durch die Chemikalien

6. Andere Faktoren, die sich auf die Beständigkeit der Beschichtung auswirken können

Bekanntlich führen chemische Verbindungen häufig zu Synergieeffekten, durch die sich die

jeweilige Verbindung anders verhalten kann als die einzelnen aufgeführten Reagenzien.

Durch hohe Temperaturen werden die meisten Reagenzien auch aktiviert und verhalten sich

dadurch weitaus aggressiver als bei Raumtemperatur.

Auf Anraten von Trelleborg epros GmbH sollte eproCoat SB in jedem Fall unter tatsächlichen

Einsatzbedingungen getestet werden, sobald sich die Frage stellt, ob dieses System geeignet ist.

Setzen Sie sich bei Bedarf mit uns in Verbindung.

- 15 -


2. Allgemeine Anordnung

Diese Tabelle der chemischen Beständigkeit soll einen Überblick über die verschiedenen

Anwendungsmöglichkeiten von eproCoat SB / SBA geben.

Die Angaben basieren auf Beständigkeits-Dauertests in unseren Laboren sowie auf unserer

langjährigen Erfahrung aus der Praxis vor Ort. Aufgrund der unterschiedlichen Belastungen

vermittelt diese Beständigkeitstabelle nur einen Überblick über die gängigsten Belastungen.

Da die Beständigkeit von eproCoat SB nicht nur von der Chemikalie, der Betriebstemperatur und

der Konzentration, sondern auch von anderen Einflussfaktoren wie Änderung und Mischung von

Belastungen, Temperaturunterschieden und -wechseln sowie mechanischer Belastung abhängt,

sollte die Auswahl des optimalen Beschichtungsmaterials dem Hersteller des Bauwerks

überlassen werden.

Bitte setzen Sie sich nach Möglichkeit bereits im Planungsstadium mit den Spezialisten der

Trelleborg epros GmbH in Verbindung.

3. Prüfmethoden zur Ermittlung der Beständigkeit des Auskleidungsmaterials

Die Widerstandsfähigkeit/Beständigkeit des Beschichtungssystems wird gemäß DIN 53521

geprüft und hauptsächlich durch die Auswertung der Gewichts- und Härteänderungen ermittelt.

In unseren Test- und Forschungslaboren werden die Proben auf beiden Seiten der Chemikalie

ausgesetzt und gemäß den folgenden Grenzwerten ausgewertet:

Beständigkeit Gewichtsänderung Härteänderung

(in % / 90 Tage) (Shore D / 90 Tage)

E = empfohlen ± 10 ±10

NE = nicht empfohlen > ± 15 > ±15

A = Achtung (leichte Quellung,

Verfärbung, Rissbildung)

> ±10 < ± 15 > ±10 < ±15

E-72 = Beschichtung hält dem

Medium max. 72 Stunden

Dauerbelastung stand

±10 ±10

Tabelle 1: Übersicht über die Klassifizierung der chemischen Beständigkeit

Der 90-tägige Einlagerungstest ist die härteste Prüfmethode nach DIN 53521.

800 ml bis 900 ml der Testchemikalie wurden in einen Glasbecher mit einem Fassungsvermögen

von 1000 ml gegeben.

Die sorgfältig vorbereiteten eproCoat SB Teststücke von festgelegter Größe wurden sodann in die

Chemikalie gelegt. Die Versuchsanordnung wurde abgedeckt und im Glasbehälter luftdicht

verschlossen, um eventuelle Ausgasungen feststellen zu können. Durch gezielte Steuerung der

Einlagerungstemperatur konnten die gewünschten Reaktionen zur Prüfung der Beständigkeiten

simuliert werden.

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Während des vorgeschriebenen Zeitraums wurden die Proben permanent überwacht. Von

jeder Probe wurden in bestimmten Intervallen (nach 7, 14, 28, 56, 70 und 90 Tagen) Proben

entnommen und analysiert. An den Entnahmetagen wurden jeweils die folgenden Werte

gemessen und dokumentiert:

1. Sichtprüfung (Verfärbung, Enthärtung, Versprödung oder Verschlechterung der

Beschichtung)

2. Änderung der Zugfestigkeit

3. Änderung der Bruchdehnung

4. Änderung der Härte (Shore D)

5. Gewichtsänderung

Die Entscheidung darüber, für welche Kategorie der chemischen Beständigkeit die

Beschichtung geeignet ist, hängt stark von den Werten unter Punkt 4 und 5 ab.

Da das Beschichtungsmaterial in der Praxis nur auf einer Seite der Chemikalie ausgesetzt ist,

ist auch die Gewichtsänderung um 50 % geringer, als wenn es beiden Seiten ausgesetzt wird.

In den meisten Fällen ist eine Kombination aus Chemikalien-/Wärmeeinwirkung und Quellung

zu beobachten. Daher sind die o. g. Werte nur als Richtwerte zu verstehen.

Einschränkungen:

• eproCoat SB ist ein System, das auf aromatischen Verbindungen basiert. Obwohl sich die

physikalischen Eigenschaften nicht ändern, können sich durch UV-Strahleneinwirkung mit

der Zeit Farbänderungen ergeben.

• Ohne Rücksprache mit Ihrem Spezialisten der Trelleborg epros GmbH sollten Sie keine

Installation unter feuchten oder Dampfphasenbedingungen und in Behältern ohne Isolierung

bei hoher Temperatur vornehmen.

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4. Tabelle der chemischen Beständigkeit

Nr. Chemikalie Konzentration

in %

Temperatur

in °C

Bewertung

1 Essigsäure 10 40 E

2 Aceton 100 25 NE

3 Aluminiumchlorid Alle 40 E

4 Ammoniumhydroxid (Salmiakgeist) 20 25 E

5 Ammoniumphosphat Alle 40 E

6 Frostschutzmittel (50 % Ethylenglykol) Alle 25 E

7 ASTM-Öl Nr. 1 100 60 E

8 Schwefelsäure 10 35 E

9 Benzol 100 25 NE

10 Salzlauge (gesättigt 130.000 ppm) Alle 25 E

11 Bremsflüssigkeit Alle 25 NE

12 Chlor (2.000 ppm in H2O) Alle 25 E

13 Zitronensäure Alle 25 E

14 Kupferchromat (4 %ige Arbeitslösung) Alle 25 E

15 Dieselkraftstoff 100 25 E

16 Dimethylformamid 100 25 NE

17 Benzin, bleifrei 100 25 A

18 Hexan 100 25 E

19 Chlorwasserstoffsäure (Salzsäure) + Eisenchlorid 8 + 37 40 E

20 Chlorwasserstoffsäure 10 40 E

21 Chlorwasserstoffsäure 20 25 NE

22 Fluorwasserstoffsäure (Flusssäure) Alle 25 NE

23 Hydrauliköl 100 25 A

24 Isopropanol 100 25 A

25 Milchsäure 100 25 E

26 Flüssiger Stickstoffdünger 100 25 E

27 Flüssiger Harnstoffdünger 100 25 E

28 Methanol 100 25 NE

29 Methylethylketon 100 25 NE

30 Mineralgeist (Waschbenzin) 100 25 E

31 Motoröl 100 25 E

32 Salpetersäure 1 25 E

33 Phosphorsäure 30 40 E

34 Phosphorsäurekonz. 85 25 NE

35 Kaliumhydroxid 20 40 E

36 Propylenkarbonat 100 25 A

37 Roxby (mittlere Mischung) + Kerosin Alle + 100 g/l 40 E

38 Skydol (Hydrauliköl für Flugzeuge) 100 25 NE

39 Natriumchlorid Alle 60 E

40 Natriumhydroxid 40 40 E

41 Natriumhydroxid konz. 50 80 E - 72

42 Natriumhypochlorid Alle 25 A

43 Stearinsäure Alle 25 E

44 Schwefelsäure 20 40 E

45 Toluen 100 25 NE

46 1,1,1 Trichlorethan 100 25 NE

47 Trinatriumphosphat Alle 40 E

48 Essig (5 % Essigsäure) Alle 40 E

49 Wasser (entionisiert) 100 80 E

50 Xylol 100 25 NE

Tabelle 2: Übersicht der chemischen Beständigkeit

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Stand 1. Oktober 2009 Rel. 3.2

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