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Verabschiedung von Hans-Peter Lorenz al s

1. Vorsitzender des VfL Wolfsburg am 15 . März 199 1

(Rede von Karl Heinz Briam )

Hans-Peter Lorenz wird also nach 13jährigerTätigkeit

als 1 . Vorsitzender des VfL Wolfsburg diese s

Amt aufgeben . Wir bedauern dies, aber wir respektieren

seinen Entschluß, der nicht zuletzt von beruflichen

Gründen diktiert ist.

Hans-Peter Lorenz hat viel an persönlicher Kraft

für den VfL Wolfsburg investiert, er hat sich unermüdlich

eingesetzt, oft mehr getan, als uns auffiel .

Er tat es stets in Besonnenheit, mit Vernunft un d

aus sportlicher Gesinnung . Wo er auftrat, fühlte

sich jeder aufgerufen, die unter Menschen natürlichen

Interessenskonflikte und Meinungsunterschiede

durch Vergleiche zu beenden, sich zu verständigen

statt sich zu befehden .

Er kann gut mit Menschen umgehen, denn er ha t

die Gabe, zuzuhören und ihre Ansichten zu würdi -

Extreme entwaffnet er durch verschmitzte n

Humor ; überschäumendes Engagement dämpft

er im freundschaftlichen Dialog ; doch bei glücklicherweise

sehr seltenen Attacken aus dem Hinterhalt

zeigt er sich unerbittlich .

Solange er Vorsitzender war, strebte er nach de m

Konsens, für ihn ist der Kompromiß etwas Normales

und Natürliches .

Das Anti-Autoritäre in ihm war und ist seine Stärke ,

die persönliche und soziale Kompetenz ist sei n

Renommee.

Niemand aber kann auf die Dauer Harmonie erreichen,

der selbst keinen Standpunkt hat . Herr Lorenz

wußte immer, was er wollte ; er konnte seine

Ansicht hartnäckig verteidigen, war aber jederzei t

bereit, sich zu revidieren, sich von Argumenten des

anderen überzeugen zu lassen oder seine Maximalposition

einzuschränken .

Er urteilt nicht vorschnell, dünkt sich nicht im Alleinbesitz

der Wahrheit, sondern beteiligt sich auf -

richtig daran, im Gespräch diese zu ergründen .

Auch weiß er, wann er einmal die Zügel anziehe n

muß — die Kunst des Dirigierens besteht eben dar -

in zu wissen, wann man das Orchester in Ruhe läß t

und wann man es zu lenken hat.

Kein Weg zu ihm ist mit Dornen gespickt . Er begeg -

net jedem und jeder verständnisvoll und entgegenkommend

. Er ist ein diskussionsfreundliche r

Ireniker und kein dogmatischer Polemiker .

Persönlichkeiten dieser Art sind auch im Sport unverzichtbar,

vor allem als Organisatoren und Mana -

ger, als Leitende und Anleitende, als Vorbilder, di e

anderen, insbesondere jüngeren zur Orientierun g

dienen .

Sie, Herr Lorenz, sind ein Manager des Sports au s

sportlicher Gesinnung und nicht, weil Sie Prestigebedürfnisse

befrieden oder sich als Chef eines administrativen

Systems Genugtuung verschaffe n

wollen . Sie symbolisieren das ehrenamtliche Element

im Kultur-Bereich Sport durch Sie wird deutlich,

daß ein Sportverein kein Selbstzweck, sondern

ein Mittel zum Zweck ist . Er dient eben dazu ,

möglichst Vielen die Ausübung von Sport zu er -

möglichen — daran sollte jeder denken, der in de r

Verwaltung eines Vereins tätig ist .

Jeder Mensch unterliegt einer Pflicht — aufgrund

von Gesetzen, Verträgen oder überkommenen Sitten

. Die höchste Pflicht jedoch ist jene, die ma n

sich selbst auferlegt, die man nicht zu erfülle n

brauchte, aber erfüllen will, die also etwa mit Hingabe

zu tun hat .

Sie, Herr Lorenz, haben sich entschieden, eine sol -

che Pflicht im Sport einzugehen und nicht außer -

halb Ihres anstrengenden Berufs dem carpe die m

zu huldigen . Sie sind durch den Sport in das Sport -

Management gekommen . Sie waren Torwart i m

Handball und von Ihrem sportlichen Glanztaten al s

Fußballtorwart weiß ich sogar zu berichten — un d

Sie waren Leichtathlet. Das befähigt Sie, mit de n

Sportler und Sportlerinnen jederzeit zu empfinde n

und insbesondere den Faktor Leistung im Sport

und im Beruf zu würdigen .

Sie standen an der Spitze eines sehr erfolgreiche n

Vereins. Sie können mit uns stolz sein auf die Mei -

sterschaften, die Aktive unseres Vereins errunge n

haben — auf den verschiedenen Ebenen, vo m

Kreis bis zum olympischen Gold und Silber .

Wir danken Ihnen für Ihre Arbeit und Leistung, fü r

Ihre umfangreiche Tätigkeit im sportlichen Bereic h

und besonders hier für den VfL Wolfsburg .

In unser Bedauern über Ihren Entschluß, nicht wie -

der zu kandidieren, mischt sich jedoch eine dosierte

Freude darüber, daß Sie uns im VfL auch akti v

verbunden bleiben wollen : So kandidieren Si e

nachher für den Vereinsrat und Ihre Bereitschaft ,

im beratenden Ausschuß Fußball mitzuwirken, ha -

ben Sie bereits signalisiert . Auch dafür danken wi r

Ihnen .

Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute ,

insbesondere Gesundheit und Glück .

Seine Freizeit galt schon immer ganz dem Spor t

Den meisten Leichtathleten ist Heino Lieken be -

nt geworden als Vorsitzender des Bezirks Lü -

urg seit 1955, bis 1972 Wolfsburg zum Bezir k

Braunschweig kam . Aber auch in diesem gab e s

Arbeit für ihn, vor allem als Stützpunktleiter für da s

Lehrgangswesen .

Seine Freizeit gilt seit 45 Jahren dem Sport, als Ak -

tiver und als Funktionär.

In Stollhammer-Deich — in der Wesermarsch — is t

Heino Lieken am 2 . April 1926 geboren . Nach de m

Kriege begann er mit seinen sportlichen Aktivitäten

als Klootschießer und Boßeler . Von Anfang a n

hatte der Sportfür Lieken einen hohen Stellenwert .

Über Fußball, Handball, Kanufahren und Segel n

kam er schließlich zur Leichtathletik .

1954 siedelte Lieken nach Wolfsburg über und wa r

als Aktiver, Trainer, Lehrkraft und Funktionär in de r

Leichtathletik tätig .

Ab 1976 bekleidet er das Amt des Sportwarts i m

Stadtsportbund Wolfsburg, und ab 1989 kamen di e

Aufgaben des Sportwarts im Bezirk Braunschwei g

hinzu .

In Wolfsburg gibt es kaum einen Übungsleiter, de r

nicht durch die Schule von Heino Lieken gegangen

ist. Er ist nämlich auch Lehrgangsstützpunktleiter

des Braunschweiger Sportbezirks seit 1979 .

Ebenso ist Lieken Mitglied im Sportausschuß und

Lehrausschuß des Landessportbundes Niedersachsen

.

Sein größter leichtathletischer Mannschaftserfol g

war 1960 das Erringen des Deutschen Meister s

mit der Leichtathletik-Mannschaft des VfL Wolfsburg

.

Heino Lieken

Unsere neuen Beitragssätze

Die Delegiertenversammlung am 15 . März 199 1

stimmte einer Beitragserhöhung zum 1 . April 1991

zu .

Unsere Grundbeiträge sind jetzt monatlich :

Kinder bis 16 Jahre

9,— D M

Jugendliche ab 16 Jahre

10,— D M

Azubis, Wehr- und Zivil -

dienstleistende, Studente n

(bei Mitgliedern über 18 Jahre auf Antrag )

Rentner, Behinderte

Erwachsene (Einzelbeitrag)

Ehepaare

Familien

10,— D M

18,— D M

27,— D M

32,— DM


Kaum zu glauben, aber dennoch wahr !

Norddeutsche Meisterschaft

der Hauptklasse S-Standard

kommt nach Wolfsbur g

Wir die Tanzsportabteilung, dürfen wiede r

eine attraktive Meisterschaft ausrichten .

Aus drei Landesverbänden — Bremen ,

Schleswig/Holstein, Niedersachsen —

setzt sich die Norddeutsche Meisterschaft

zusammen und ermittelt ihre Landesmeister.

Gewiß ist es ein exquisites Ereignis, das

sich dem Besucher bietet .

Live und hautnah kann er Tanzpaare de r

höchsten Amateurtanzsportklasse in de n

Standardtänzen — Langsamer Walzer ,

Tango, Wiener Walzer, Slowfox, Quick —

bewunder.

Die Tatsache, daß unser Paar — Stepha n

Schneider und Ariane Schulz — mit vo n

der Partie ist, macht uns natürlich besonders

glücklich .

Außerdem gehört selbstverständlich ei n

großartiges Beiprogramm zu dieser Veranstaltung,

die im Spiegelsaal — CongressPark

— am 5 . Oktober um 20 .00 Uh r

stattfinden wird .

Traditionsgemäß übernimmt die musikalische

Leitung das Cordas Trio .

Karten können ab sofort bestellt werden :

Telefon 05361 / 7 29 92 un d

05361 / 4 8415 .

Foto : Marianne Schul z

12 . Ordentliche Delegiertenversammlung de s VfL

Bericht des scheidenden Vorsitzenden Hans-Peter Lorenz (gekürzte Fassung des Berichtes )

Traditionsgemäß ist es Aufgabe des Vereinsvorsitzenden,

anläßlich der Delegiertenversammlun g

das vergangene Jahr in sportlicher und finanzielle r

Hinsicht zu bilanzieren und einen Ausblick auf di e

künftige Entwicklung zu geben .

Begonnen haben wir das abgelaufene Jahr 199 0

mit großer Freude über die Öffnung der Grenzen ,

der damit verbundenen Möglichkeit alte Sportkon -

takte aufleben zu lassen, neue zu knüpfen . Inzwischen

ist Normalität eingetreten ; die Kontakte sin d

zum größten Teil geblieben und werden weiter gepflegt,

wenn auch die Gangart etwas langsame r

geworden ist.

Der deutsch-deutsche Sportverkehr ist nicht meh r

ein Gegenstand schmaler, festgefügter Wettkampfkalender,

sondern vielfältiger lebendige r

Austausch mit zunehmend normalen Zügen . Da s

Miteinander ist im Begriff, das Gegeneinander abzulösen

. Wettkämpfe zwischen Sportlern aus de n

alten und den neuen Bundesländern haben heute

nicht mehr klassenkämpferische Züge, sie habe n

sich vielmehr zu Lokalderbys gewandelt.

Lassen Sie mich nun einen kurzen Rückblick au f

den Wettkampfsport werfen . Damit wird dokumen -

tiert, wie erfolgreich unsere Sportlerinnen un d

Sportler im vergangenem Jahr abgeschnitten haben

und mit welch großem Einsatz die Abteilungsleiterinnen

und Abteilungsleiter, Trainerinnen un d

Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter un d

alleehrenamtlichen Helferinnen und Helferfür de n

Verein tätig waren .

Bei Weltmeisterschaften der Senioren konnte n

insgesamt 5 Silber-Medaillen errungen werde n

und zwar im Wasserspringen durch Ali Gangine h

(3x Silber) sowie im Gewichtheben durch Adol f

Rajewski und Horst Seeger .

An Europameisterschaften nahmen 14 VfL-er teil ,

wobei unser Judoka Axel von der Groeben mi t

dem Gewinn der Bronze-Medaille der erfolgreichste

war.

Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Spli t

waren gleich 5 Wolfsburger am Start .

Wir freuen uns ferner über die 59 Deutschen Mei -

ster in unseren Reihen . Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften

siegten Karin Janke, di e

4x100 m Staffel der Frauen und Eckardt Rüter .

Der große Wurf gelang im Mai unserer Kunstturne -

rin Anja Wilhelm . Nach langer Pause feierte sie ei n

glänzendes Comeback und wurde auf Anhie b

dreifach deutsche Einzelmeisterin, wobei ich a n

dieser Stelle auch ihre Eltern Gertie und Heine r

Wilhelm als erfolgreiche Trainer in der Turnabteilung

besonders erwähnen möchte .

Die Judo-Mannschaft des VfL wurde in einem begeisternden

Finale im CongressPark zum 11 . Mal

Titelträger und erkämpfte sich damit auch das Teil -

nahmerecht am Europa-Cup . Stellvertreten

le außerhalb der Matte gilt unser Dank und unser

d für al e

Anerkennung le-Soo Chung und Fred Marhenk e

sowie Günter Knoblich als Abteilungsleiter.

Neben den Titeln auf nationaler Ebene zählen wi r

noch 106 Norddeutsche Meister und 25

.

0 Niedersachsenmeister in den VfL-Reihen

Ich möchte es bei dieser zusammenfassenden


Aufzählung der Erfolge von VfL-Sportlerinnen un d

-Sportlern bewenden lassen ; weitere Einzelheite n

können Sie aus dem Jahresrückblick unserer Vereinszeitung

„dabei” ersehen .

Die Leistungen unserer Athleten wurden erneu t

mit der Wahl zu „Sportlern des Jahres” durch die

Stadt Wolfsburg gewürdigt .

Bei den Sportlerinnen ging der Titel an Karin Janke,

die damit die ehrenvolle Auszeichnung für di e

Leichtathletinnen errang .

„Sportler des Jahres” wurde zum dritten Mal de r

Judoka Axel von der Groeben, ein fairer Sports -

mann mit großer Ausstrahlungskraft und die Integrationsfigur

für die Judo-Mannschaft .

Trotz der vielen Einzelfolge unserer Athleten un d

der Mannschaftstitel ist der Fußball auch in unserem

Verein die Sportart mit der größten Publizitäts -

wirkung .

Am 9 . September 1990 setzten sich die Fußballe r

unter ihrem Trainer Ernst Menzel an die Tabellen -

spitze der Oberliga Nord und gaben sie bis zu m

heutigen Tag nicht mehr ab . Dennoch liegen di e

Zuschauerzahlen nach wie vor unter unseren ohnehin

nicht hohen Erwartungen, wodurch auc

h unser finanzielles Ergebnis aus dem wirtschaftliche n

Geschäftsbetrieb nicht gerade positiv beeinfluß t

d

wir hoffen, dem Fußball mit dem neuen Konzept

wichtige Impulse und finanziellen Auftrieb zu geben

; dazu wünsche ich Herren Aschenbrenner al s

neuem FußballAbteilungsleiter viel Erfolg und ich

bedanke mich gleichzeitig bei Günter Brockmeye r

für seine über 43jährige ehrenamtliche Tätigkeit i n

der FußballAbteilung, davon 31 Jahre als Abteilungsleiter.

Ich will dem Bericht unseres Schatzmeisters Günter

Schmidt nicht vorgreifen, möchte an diese r

Stelle aber bereits darauf hinweisen, daß unser finanzielles

Ergebnis im Jahr 1990 mit einem Minu s

von ca . 432 000 DM abschließt.

Trotz dieser negativen Entwicklung hat der Vorstand

sein Hauptaugenmerk auf einen reibungslosen

Sportbetrieb für alle unsere 28 Abteilunge n

gelegt und diesen auch gewährleistet .

Mein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Finanzausschusses,

dem unter der Leitung vo n

Klaus Oppermann noch Heinz Fischer, Hans Genath,

Eckhard Konn, Bernd Rumpel und Günte r

Schmidt angehörten, sowie den Verantwortliche n

großen Abteilungen, die sich in vielen gemein -

nen Sitzungen konstruktiv bemüht haben, di e

Ausgabenflut einzudämmen .

Eine der Hauptaufgaben für den neuen Vorstan d

wird es sein, die finanzielle Lage des Vereins z u

konsolidieren und Maßnahmen zu diskutieren, di e

zur Einnahmenverbesserung vor allem auch i n

Richtung „Gewinnen von Sponsoren” gehen sollten

.

Anfang 1991 gehörten 5635 Mitglieder unsere m

Verein an ; das bedeutete gegenüber dem Vorjah r

einen Rückgang um ca . 300 Personen .

Wie in den Vorjahren verzeichnete die Turnabteilung

mit 1280 Personen die meisten Mitglieder i n

unserem Verein — bei allerdings rückläufiger Entwicklung

—, gefolgt von den Abteilungen Judo ,

Fußball, Leichtathletik, Behindertensport und Gewichtheben

. Große Anstrengungen sind erforderlich,

um neue Mitglieder zu gewinnen .

In der Jahresversammlung der Behindertensport -

Abteilung konnte der Leiter Gottfried Wötzel viel e

Mitglieder für den Erwerb bzw. die Wiederholun g

des Deutschen Sportabzeichens in Gold aus -

zeichnen . An der Spitze steht mit 39 Wiederholungen

Dr. Ludwig Mahnke, gefolgt von Horst Hartwi g

und Friedrich-Karl Schultz mit jeweils 27 Wieder-

Abteilungsleiter

Telefo n

dienstlich priva t

Fußball Manfred Aschenbrenner 05366 /

Am Lerchenweg 16, 3180 Wob 18 971918 700 3

Turnen/ÜL Ursel Bartsc h

Hubertusring 21, 3180 Wob 1 5146 2

Tischtennis Günter Becker 05362 /

Th .-Rehn-Str. 21, 3180 Wob 1 928355 52889

Gewichtheben Arnulf Brückner 05363 /

Graf-Stauffenberg-Ring 11, 3180 Wob 1 41444 7185 3

Baseball

Michael Dörsa m

Dresdner Ring 1, 3180 Wob 1

74161

Rollsport Ilona Gottschalk 05364 /

Oebisfelder Str. 38a, 3185 Velpke 299 5

Boxen Hans-Jürgen Gralky 05363/

Luisenstr. 22, 3180 Wob 11 926524 40065

Handball/ÜL Dieter Heuer

Jenaer Str. 2, 3180 Wob 1 971764 774478

Judo Günter Knoblich 05362/

Kiebitzweg 4, 3171 Weyhausen 183220 742 0

Schwimmen Rüdiger Kruse 05374 /

Am Neuen Graben 9, 3172 Isenbüttel

138 3

Tauchen/ÜL Hans Dieter Ludwi g

J .-F.-Kennedy-Allee 109, 3180 Wob 1 920959 7675 0

Fechten Klemens Neuman n

Planckstr. 3, 3180 Wob 1 926241 48509

Leichtathletik+ Jörn Radme r

Triathlon Fr.-Naumann-Str. 16, 3180 Wob 1 928982 7199 7

Radsport Lothar Schape r

Weimarer Str. 7, 3180 Wob 1 77429 7

Wintersport/ÜL Walter Schmid t

Fr.-Naumann-Str. 13, 3180 Wob 1 978272 7195 8

Hockey Wolfgang Schmidt 05362/

Eckertalstr. 5, 3180 Wob 13

205 3

Wushu Sybille Schnehage 05368/

Hauptstr. 1a, 3181 Bergfeld 50 5

Rasenkraftsport Göran Schrei b

Eisenacher Str. 4, 3180 Wob 1

Volleyball Klaus Schröde r

Greifswalder Str. 5, 3180 Wob 14 923828 77163 5

Wasserspringen Josef Sehe r

Geschw.-Scholl-Ring 12, 3180 Wob 1 773905

Ringen Gerhard Sperlich 05363/

Am Grünen Jäger 1, 3180 Wob 11 921919 1808

Basketball/ÜL Bernd Uellendah l

Eisenacher Str. 47, 3180 Wob 1 7375 5

Jugenddorf Wilhelm van Ledde n

Stadtwald, 3180 Wob 1

3102 5

Tanzen/ÜL/AK Hans Jürgen Vogel

Semmelweisring 59, 3180 Wob 1 923051 4841 5

Badminton Hans-Dieter Wochele 05362/

Thomas-Mann-Str. 46, 3180 Wob 1 282296 5284 6

Bowling Jürgen Wöhner 05362/

W.-Wedde-Str. 15, 3180 Wob 12 925389 372 8

Behindertensport Gottfried Wötze l

Windmühlenbreite 38, 3180 Wob 1 63348


holungen . Ein besonderes Jubiläum feierte Adol f

Niedenführ, der im Alter von 82 Jahren die 25 . Wie -

derholung erreichte .

Neben den Meisterehrungen sind Ehrungen fü r

Treue und Verdienste im Verein ein jährlich wieder -

kehrendes wichtiges Ereignis . So wurden in unserem

Vereinsheim am 25 . Februar wieder viele Mit -

glieder des VfL für 45-, 40-, 35-, 30- und 25jährig e

Zugehörigkeit zum Verein geehrt .

Stellvertretend für alle Geehrten möchte ich hie r

die „45jährigen” — die dem VfL also seit 1945 an -

gehören — in alphabetischer Reihenfolge nennen :

Wilhelm Ahren s

Alte Dorfstraße 19, 3171 Osloß

Vereinsrat 1990

Helmut Bork, Willi Dziomba, Heinz Joachim Fink ,

Franz Harmeling, Werner Niemann, Walte r

Ryschka, Helmut Sauer, Arthur Schickl, Dr. Wil l

Wolf, William Wachtel und Rudolf Zenker.

Ich bedanke mich bei Ihnen allen für das Wohlwol -

len, das Sie mir in den 13 Jahren als Vorsitzende r

entgegengebracht haben, bitte das auf meine n

Nachfolger zu übertragen und werde weiter für de n

VfL wirken, wenn ich nachher bei den Neuwahle n

Ihr Votum für eine Aufnahme in den Vereinsrat er -

halten sollte, denn für mich gilt nach wie vo r

„EI LEIK VFL”

Telefo n

dienstlich priva t

928411 /1 2

Ernst-Otto Bandero b

Dingelstädter Straße 21, 3180 Wolfsburg 13 189470 05362/587 8

Heinrich Bendorf

Schulenburgallee 164, 3180 Wolfsburg 1

Ulrich Das e

Fr.-Naumann-Str. 2, 3180 Wolfsburg 1

Frank Engle r

Semmelweisring 29, 3180 Wolfsburg 1

Heinz Hülsho f

Graf-Stauffenberg-Ring 40, 3180 Wolfsburg 1

Rudolf Klei s

Duderstädter Str. 10, 3180 Wolfsburg 13

4805 5

77171 8

4954 2

5302 1

Georg Kuglan d

Heinebergweg 45, 3180 Wolfsburg 1 929644 7123 7

Oswald Kurschatk e

J .-F-Kennedy-Allee 83, 3180 Wolfsburg 1

05362/ 619 3 6

7478 3

Hans-Peter Loren z

Gerh .-Hauptmann-Str. 5, 3306 Lehre 926435 05308/2679

Dr. Bodo Marschal l

Volkswagen AG — Gesundheit, 3180 Wolfsburg 1

Reinhold Paare

Hasenwinkel 44, 3180 Wolfsburg 1 927280 6754 0

Dieter Pap e

Hans-Fallada-Str. 2, 3180 Wolfsburg 12

05362/5285 2

Joachim Rausc h

Oderweg 18, 3300 Braunschweig 927804 05341 /2614 5

Gerhard Scherne r

Hegebergweg la, 3180 Wolfsburg 1 282315 48333

Werner Schlimm e

Behringstr. 23, 3180 Wolfsburg 1

Wolfgang Schoefe r

Am Mühlengraben 24, 3180 Wolfsburg 1

282202/204 4931 1

2524 9

Bernd Sudhol t

Okerring 28, 3180 Wolfsburg 22 927252 05363/448 9

Manfred Termath

Gardeleger Str. 5, 3180 Wolfsburg 14 52033 77451 8

Günther Werke r

Graf-Stauffenberg-Ring 30, 3180 Wolfsburg 1

Dr. Harald Wischenbar t

Hegebergweg 5, 3180 Wolfsburg 1

Rolf Wolter s

Köhlerbergstraße 19, 3180 Wolfsburg 1

7211 7

4999 4

13287

Jörn Radmer

wurde 50

Kaum 14 Tage im Amt, galt es ihn schon zu ehren

: Jörn Radmer. Die Feier seines 50. Geburtstages

fand am 23 . März im Vereinshei m

statt . In seiner launigen Art begrüßte der „Jubilar”

seine Gäste, die damit auch gleich vor -

gestellt wurden : Aus Berlin die Verwandtschaft

von jenseits des Kanals Kollegen und

auch Vorgesetzte — hier im Stadion die Sportler

: die drei Pole, um die sich seine bisherig e

50 Jahre gedreht haben . Es sei erlaubt, ei n

Tonbandprotokoll der Laudatio abzudrucken ,

die Hauptvorstandsmitglied Heino Lieke n

hielt :

„Geboren am 23 . 3 . 1941 in Berlin ist Jörn also ei n

echter Berliner Junge, dessen Vorfahren allerdingsausdergeschichtlich

historischen Stad

erg in Pommern stammen . Als 4jähriger mußte t Kolb e r

die kriegerischen Handlungen in der Hauptstad t

miterleben und kann sich noch an einiges erinnern

. Dann kam er in die Schule . Ob guter ode r

schlechter Schüler :er hat sein Abitur gemacht, das

sagt ja schon genug aus! Das war im Jahre 1960 ,

als die VfL-Leichtathleten in München Deutsche r

Mannschaftsmeister wurden . Sportinteressiert —

wie er nun einmal war — hat er dies sicher registriert.

Er war ja beim SCC Berlin mit der Leichtath -

letik verbunden (ab 1954), zuvor stand er seit 194 9

im Lager der Schwimme r

Neben seiner sportlichen Betätigung — ab 195 9

Trainer der Mädchen des SCC — studierte Jör n

dann Volkswirtschaft an der Freien Universität un d

ist seit 1967 nun examinierter Volkswirt . Nun gal t

es eine Anstellung zu finden, die einmal Spa ß

machte, zum anderen Geld brachte, aber auch da s

sportliche Hobby ermöglichte .

Nun — die Wolfsburger konnten all das erfüllen ,

und so kam unser Jörn nach hier, eingefangen vo n

Gerhard Reimer und Werner Niemann, die ihm da s

boten, was er sich wohl in etwa vorgestellt hatte .

Die Leichtathleten konnten ihn gebrauchen, den n

seine Erfahrungen im Umgang mit Schülerinne n

hatten einen guten Ruf. Er kam aber nicht allei n

nach Wolfsburg, er brachte sein geliebtes Mäde l

Marion mit, die als sehr gute Athletin von sich reden

machte . Da es ihr auch in Wolfsburg gefiel ,

wurde zwar 1968 in Berlin geheiratet, aber das gemeinsame

Domizil in Wolfsburg errichtet . Ei n

schönes sicherlich, denn neben Arbeit bei Volks -

wagen, Training mit den VfL-Athleten und Beschäftigung

mit den Sammlungen blieb noch Zeit un d

Muße für weiter schöne Dinge : 1971 wurde Soh n

Kjell und 1974 Tochter Manon geboren . Beide Kin -

Jörn Radme r


der wurden — noch in den Windeln liegend — i n

Tragetaschen mit zum Sportplatz gebracht, um so -

mit auf die sportlichen Leidenschaften beider Elternteile

eingestimmt zu werden : für Vatern al s

Trainer und Betreuer, für Muttern als erfolgreich e

Wettkämpferin, dann aber auch als Übungsleiteri n

und Betreuerin . Das jahrzehntelange Wirken de r

Radmers hat gezeigt, was man mit Engagement z u

erreichen vermag .

Es sei noch angemerkt, daß wir im kommende n

Jahr gleich zwei silberne Jubiläen feiern können :

25 Jahre bei VW und 25 Jahre beim VfL !

Unser Jörn Radmer hat neben seiner Tätigkeit als

Trainer bei den LA-Mädchen noch mehr getan, da s

soll nicht unerwähnt bleiben : vor 15 Jahren übernahm

er den Fachverband Leichtathletik in unserer

kreisfreien Stadt, nachdem es im Zuge der Gebietsreform

zur Trennung vom Kreis Gifhorn kam .

Für seine Verdienste um die Leichtathletik war es

mir eine große Freude, den Jörn mit der Goldene n

Ehrennadel des DLV auszeichnen zu können .

Groß war und ist sein Engagement bei der Ausbildung

von Übungsleiterinnen und ÜL. Sein vielfältiges

Wissen macht ihn zu einem Ausbilder von ho -

hem Niveau . Unzählige Leiter haben von ihm das

Rüstzeug vermittelt bekommen, um selbst lehre n

'und betreuen zu können .

Seit 8 Jahren ist Jörn Radmer im Hauptvorstan d

des VfL Wolfsburg — das zeigt, wie sehr man sein e

Mitarbeit wünscht und schätzt . Seine Aktivitäte n

weiteten sich aus, und so gründete er vor 5 Jahre n

die Triathlonsparte, die er dann auch leitete . An -

fang März übernahm er nun auch —weil er die Notwendigkeit

schon lange erkannt hatte — noch di e

Leitung der LA-Abteilung, die seit geraumer Zei t

ohne Leiter war.

Abschließend darf aber nicht unerwähnt bleiben ,

daß Jörn Radmer auch beruflich seinen Man n

steht : als Mitarbeiter und Führungsnachwuchs -

kraft machte er in der EDV, der Organisation un d

nun in der Systemanalyse bei Hermann Schnell e

seinem Namen alle Ehre .

Lieber Jörn, Du warst schon immer etwas — D u

wirst weiterhin immer etwas sein! Für Deine weiteren

Lebensjahre (recht viel noch an der Zahl, den n

fünfzig sind erst das halbe Hundert) wünsche ic h

Dir — und mit mir sicher alle Anwesenden — weiterhin

alles Gute, Erfolg und Zufriedenheit . In diesem

Sinne : „Glückauf für Deine weitere Zukunft ,

werde älter, aber werde nicht alt, denn Du wirst allerorts

noch sehr lange gebraucht!”

Präsidium/Vorstand Telefo n

dienstlich privat

Dr. Khosrow Amirpour HVM Gesundheitswesen

Tangermünder Str. 8, 3180 Wob 1 461389 77317 1

Manfred Aschenbrenner HVM Fußball/Abteilungsl. 05366 /

Am Lerchenberg 16, 3180 Wob 18 971918 700 3

Horst-Günther Barck Stellvertretung Jugendsport

Osterburger Str. 14, 3180 Wob 14 7823 9

Heinz Bober HVM Abrechnung vo n

Kiebitzweg 5, 3180 Wob 1 Veranstaltungen/Ehrenmitgl . 5439 3

Volker Böhme HVM Grundstücks- un d

Gladiolenweg 12, 3180 Wob 1 Anlagenverwaltung 501476 5191 2

KarlHeinz Briam Präsident

Porschestr. 102, 3180 Wob 1 927104 2301 0

Günther Brockmeyer HVM Organisation +

Kiebitzweg 24, 3180 Wob 1 allg. Verwaltung/Ehrenmitgl . 5327 0

Gudrun Brückner HVM Versichungen un d

Sachsenring 27, 3180 Wob 1 Sozialwesen 21023 3628 2

Arnulf Brückner HVM Rechtswesen/GV 05363 /

Graf-Stauffenberg-R . 11, 3180 Wob 1 4144 7185 3

Heinz Fischer HVM Controlling und 05341 /

Geschw.-SchollRing 21, 3180 Wob 1 Rechnungswesen 232244 77292 2

Hans-Jürgen Gralky Sportwart/GV 05363 /

Luisenstr. 22, 3180 Wob 11 Abteilungsleiter 926524 40065

Werner Harmeling HVM Personalwesen +

Oertzestr. 21, 3180 Wob 1 Bundeswehrangelegenheiten 922733 6752 1

Eckhard Konn HVM Zahlungsverkehr/GV

Hattorfer Teichen 1, 3180 Wob 1 924360 7636 7

Heino Lieken HVM Verbandsarbei t

Böcklinstr. 13, 3180 Wob 1 6238 5

Siegfried Mann Zweiter Vorsitzende r

K .-Schumacher-Ring 17, 3180 Wob 1 7312 1

Hansjürgen Meisert Vizepräsiden t

Thüringer Weg 39, 3180 Wob 1 926348 3240 6

Klaus Oppermann Erster Vorsitzender/GV

Emil-Nolde-Str. 20, 3180 Wob 1 928413 6122 6

Jörn Radmer HVM Freizeitsport /

Fr.-Naumann-Str. 16, 3180 Wob 1 Abteilungsleiter/UL 928982 7190 7

Dagmar Rueß HVM Frauensport/U L

Behringstr. 10, 3180 Wob 1 4943 7

Bernd Rumpel Geschäftsführer/GV

Reichenberger Ring 33, 3180 Wob 1 924244 3607 0

Günter Schmidt Schatzmeister/GV 05363 /

Magdeburger Str. 47, 3180 Wob 11 200831 284 6

Sigurd Trommer Vizepräsiden t

Am Wiesengrund 33, 3180 Wob 1 5227 3

Dorothea Uber HVM Sonderaufgabe n

Suhlgarten 20, 3180 Wob 1 1533 5

Ortwin Witzel HVM Presse-+ 05362 /

Stettiner Str. 45, 3171 Weyhausen Öffentlichkeitsarbeit 923130 738 2

Dr. Willi Wolf Ehrenpräsident

Hegebergweg 10, 3180 Wob 1 12021 4976 0


Bewegung gegen Herzinfarkt Rehabilitation im Sportverei n

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems nehmen

in der deutschen Todesursachenstatistik einen

einsamen Spitzenplatz ein . In Zahlen bedeutet

dies, daß inzwischen etwa jeder zweite an einer

Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems stirbt .

Die sogenannte koronare Herzkrankheit und de r

meist nicht als eigentliche Krankheit, sondern

vielmehr als schwere Komplikation der koronare n

Herzkrankheit auftretende Herzinfakt bilden di e

wichtigste Untergruppe dieser Kreislauferkrankungen

. Aber was bedeutet Herzinfakt nun konkret?

Nun, in einem Prozeß, der sich über Jahr -

zehnte hinziehen kann und durch bestimmte Risi -

kofaktoren erheblich beschleunigt wird, kommt e s

in den das Herz mit Blutversorgenden sogenannten

Herzkranzgefäßen zu Ablagerungen (Arteriosklerose),

die letztendlich zu deren Verschlu ß

führen können .

Je nach Größe der dadurch von der Durchblutun g

abgeschnittenen und absterbenden Herzmuskelbezirks

tritt ein entsprechend schwerer Herzinfakt

ein, der beim Verschluß einer großen Herz -

kranzarterie häufig auch tödlich endet.

Wichtige Risikofaktoren sind unter anderem ins -

besondere das Rauchen, Bluthochdruck, erhöht e

Blutfettwerte (Stichwort Cholesterinspiegel) ,

Streß, Zuckerkrankheit und nicht zuletzt Bewegungsmangel

.

Allein aus dieser Aufstellung ist leicht zu erkennen,

daß es sich bei der arteriellen Verschlußkrankheit

in nicht unerheblichem Maße um ein Er -

gebnis unserer Wohlstandsgesellschaft handelt .

Auf der anderen Seite ist dies jedoch ein deutlicher

Hinweis auf die enorme Verantwortung, di e

ein jeder einzelne von uns für seiner eigenen Gesundheit

trägt . Um auf diesem Gebiet Aufklärung ,

sowie Hilfestellung für Betroffene zu leisten, ha -

ben sich in den letzten Jahren in Zusammenarbeit

mit der Deutschen Gesellschaft für Prävention

und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen

dem Behindertensportverband und de m

Turnerbund eine Reihe von Sportvereinen zu r

Gründung sogenannter Herzgruppen entschlossen

. Ihre Zahl in der Bundesrepublik ist von ihren

Anfängen in den Siebzigern Jahren auf inzwischen

über 2000 gestiegen .

Die Herzgruppen sind nach Klinik und Rehabilita -

tionszentrum zu einem offizieller Bestandteil de r

Rehabilitationsbehandlung am Wohnort geworden

. Medizinisches Ziel ist es in diesen Gruppen ,

durch gezielte und angemessene Bewegungstherapie

einerseits die körperliche Belastbarkei t

kontrolliert zu steigern und damit das Herz im Al l

tag zu entlasten . Auf der anderen Seite werde n

durch körperliche Betätigung Risikofaktoren wie

Die Herzgruppen des VfL

Bluthochdruck, Blutfett und nicht zuletzt Streß bekämpft,

was einem Fortschreiten der Krankhei t

entgegenwirkt .

Neben der körperlichen, also rein physiologischen

Wirkung des Sports ist der psychischsoziale

Effekt von nicht zu unterschätzender Bedeutung

.

Durch die Gemeinschaft mit anderen Betroffene n

und dem Austausch von Erfahrungen und Informationen

der Teilnehmer untereinander, sowi e

mit Therapeuten und dem immer anwesende n

Gruppenarzt, in Gruppengesprächen und anderen

Veranstaltungen außerhalb der Übungsstunden,

wird dem Teilnehmer eine Hilfe gegeben, di e

Krankheit anzunehmen, zu einer Sicherheit hin -

sichtlich der eigenen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit

und dadurch wieder zu einer befriedigenden

Lebensqualität zu gelangen .

Vor vielen Jahren hat sich auch in unserem Verein die Idee der Herzgruppen realisieren können .

1

Unterteilt in unterschiedlich belastbare Gruppen reichen die Angebote von leichter Gymnastik 1

und Entspannungsübungen über Bewegungsspiele bis zum gezielten Herz-Kreislauftraining i n

der Halle oder im Freien .

Unter der Anleitung fachlich geschulter Übungsleiter und der Aufsicht eines Arztes treffen sich

die Gruppen jeden Dienstag ab 15 .45 Uhr in der Sporthalle Sandkamp und jeden Mittwoch a b

16.45 Uhr in der Sporthalle des VfL-Leistungszentrums .

Für die Teilnahme genügt eine Kostenübernahmebescheinigung der Krankenkasse oder di e

VfL-Mitgliedschaft, sowie die Einverständniserklärung des behandelnden Arztes . Interessenten ,

auch solche, die noch keinen Herzinfarkt erlitten haben, jedoch durch Risikofaktoren vorbelaste t

sind, sind herzlich eingeladen, sich an den genannten Terminen bei dem verantwortlichen

Übungsleiter und dem Arzt über seine Eignung für eine Gruppe zu informieren!


1 . Jugendmannschaft in de r

Landeslig a

Am 21 . April fanden in Gifhorn die Aufstiegsspiel e

der Jugendmannschaften zur Landesliga statt .

Seit bestehen der Badmintonabteilung des Vf L

Wolfsburg, ist dieses das erste Mal, daß auch wir ei -

ne Jugendmannschaft zu den Aufstiegsspiele n

schicken konnten . Neben dem VfL Wolfsburg gin g

auch SV Groß Schwülper und die II . Jugendmannschaft

des BV Gifhorn an den Start .

Anna Barth, Beatrice Kuhn, Farina Schmidt sowi e

Tino Farris, Jörg Lohmann, Sven Neyenfind un d

Christopher Zeh hatten gegen die Favouriten au s

Gifhorn kein leichtes Los. Sie mußten eine Nieder-

G (N von 2 :6 Spielen hinnehmen . Da di

:3 Spielen e Wolfsburg aber Groß Schwülper mit 5 besieg-

ten, belegte unsere 1 . Jugendmannschaft den 2 .

Platz und spielt damit in der Saison 91 /92 in der

Landesliga .

Bei den Niedersachsenranglisten im Einzel, Doppel

sowie im gemischten Doppel belegten unser e

Spieler folgende Plätze :

HEU 14 Maurice Niesner Platz 3

Robin Niesner Platz 5

Stefan Waschatz Platz 1 7

HEU 16 Tino Farris Platz 4

HEU 18 Jörg Lohmann Platz 1 7

DEU 18 Anna Barth Platz 5

Beatrice Kuhn Platz 6

DDU 18 Barth/Otten (MTV Winsen) Platz 2

Kuhn / Blechenschmid t

(Gr. Schwülper) Platz 6

DDU 16 Waschatz/Lüders

(SV Salzgitter) Platz 8

HDU 18 Lohmann/Neygenfind Platz 1 0

HDU 16 Farris/Stiller (TSV Ehmen) Platz 4

HDU 14 Niesner/Niesner Platz 4

Kallenberg /Zansse n

(SG Vechelde) Platz 3

Waschatz/Komjlenovi c

(SG Vechelde) Platz 9

GDU 18 Lohmann/Gründe l

(SG Vechelde)

Platz 1 1

GDU 16 Waschatz/Falkenhai n

(Lehrte) Platz 1 5

GDU 14 Niesner M ./Huisman n

(BV Gifhorn) Platz 4

Niesner R ./Stei n

(BV Gifhorn) Platz 5

Waschatz St ./Stiller A.

(TSV Ehmen) Platz 12

Kegel n

Abteilunge n

berichten .

Den Auftakt der Sportsaison 1991 machten unse -

re Kriegsblinden Kegler, die am 9 .3 . in Hannove r

beim Pokalturnier mit Fr. Knodel, R . Schendel un d

M . Eßlinger den 2 . Platz belegten und damit de n

Wanderpokal gewannen . -

Weiter ging es mit den Landesmeisterschaften Ke -

geln Bohle-Einzel am 24 .3 . in Wilhelmshaven, w o

0. Hitsch in seiner Schadens-und Altersklass e

den 3 . Platz und J . Günther in seiner Klasse den 10 .

Platz errang .

Als nächstes wurden am 7 .4. in Wolfsburg die Lan -

desmeisterschaften Kegeln Schere—Einzel aus -

getragen, bein denen unsere Sportkameraden i n

ihren jeweiligen Schadens- und Altersklassen folgende

Plätze belegten : 0 . Hitsch Platz 3, J . Günther

Platz 6 und L . Hornburg Platz 5 .

Ein besonderer Glückwunsch geht an die Kegelmannschaft

J . Günther, 0 . Hitsch, L . Hornburg, R .

Sachse, K . Gerhardt und J . Heisig, die am 28 .4 . i n

Moringen im Sportkegeln auf Bohle sehr erfolg -

reich war und Bezirksmeister und Pokalgewinne r

1991 wurde !

Schwimme n

Es wird aber nicht nur mit guten Ergebnissen geke -

gelt ; auch die Leistungen unserer Schwimmerinnen

und Schwimmer können sich sehen lassen .

Bei den Landes-Behinderten-Schwimm-Meisterschaften

am 21 .4 . in Cuxhaven kamen sie auf vordere

Plätze und erhielten mehrere Medaillen . Übe r

100 m Freistil erschwamm sich Martin Müller di e

Goldmedaille und wurde damit Landesmeister, au -

ßerdem erhielt er Silber in 200 m Freistil un d

Bronze in der 100 m Brustdisziplin . Auch Diete r

Reschke konnte sich plazieren und gewann Silbe r

in 100 m Rücken und Bronze in 100 m Freistil .

Hans-Joachim Kirsch erkämpfte sich ein Bronzemedaille

über 100 m Rücken, in 100 m Freistil er -

reichte er Platz 5 und in 200 m Freistil Platz 4 .

Roland Groß belegte in der 100 m Brustdiszipli n

Platz 6 .

Herausragende Leistungen erbrachten außerde m

Renate Bittner und Minni Wolke, die zusammen mi t

zwei Schwimmerinnen aus Salzgitter-Lebensted t

in der 4x50 m Damen-Staffel die Silbermedaill e

erschwammen! Die Senioren belegten in ihren jeweiligen

Alters- und Schadensklassen folgend e

Plätze :

Inge Lenz über 50 m Brust Platz 1 ,

Renate Bittner über 50 m Brust Platz 4 ,

Gottfried Wötzel über 50 m Brust Platz 2 un d

Horst Hartwig über 50 m Rücken Platz 3 .

Allen Wettkampfteilnehmern sei auf diesem Wege

noch einmal gedankt für Einsatz und fleißiges Trai -

ning !

Die Fußballabteilung geht neue Weg e

Hundert Tage ist der neue Vorstand der Fußballab -

teilung im Amt . Aus der Sicht von Außenstehende n

ist wahrscheinlich im Detail noch nicht erkennbar,

in welcher Form sich etwas geändert hat . Diese s

ist aber aus meiner Sicht heraus nicht verwunderlich

. Wir haben in der Fußballabteilung zum Auslau f

der Saison, die mit der norddeutschen Meisterschaft

endete, und mit der Teilnahme an der Aufstiegsrunde

Aufgaben zu erledigen gehabt, die bi s

zum 12 . Juni, dem letzten Heimspiel der Aufstiegs -

runde, unseren ganzen Einsatz erforderten . Au s

der personellen Zusammensetzung des Vorstands

lassen sich jedoch Abläufe ableiten, die fü r

die Fußballabteilung des VfL neu sind .

Eine Maßnahme ist die organisatorische Trennun g

Oberliga, Amateure (zweite und dritte Mannschaft

Cuxhaven 21 . April 1991

von links : G . Wötzel, M . Wolke, H : H . Kirsch, W. Rschke, R . Bittner, VfL-Zivi Thomas, R . Groß, H . Hartwig, M . Müller.


sowie Altliga) und Jugend . Sportlich wird kurzfristig

ein Konzept realisiert werden, daß durchgängig

vom Jugend- bis zum Oberligabereich greift .

Ein wesentliches dabei verfolgtes Ziel ist, nac h

Möglichkeit jedes Jahr Spieler aus dem eigene n

Nachwuchs in den Herren-Leistungsbereich z u

bringen . Parallel erfolgt, durch die enge Zusammenarbeit

mit dem Erstligaverein Bayer 04 Leverkusen,

eine gezielte Förderung von Talenten, gegebenenfalls

bis in die Bundesliga . Diese bereits

häufig zitierte Kooperation ist in erster Linie langfri -

stig angelegt . Kurzfristig bietet sie hingegen de n

Talenten aus dem VfL, aber auch aus der Regio n

Wolfsburg, die Möglichkeit, in den Blickwinkel de r

1 . Bundesliga zu kommen . Organisatorisch und i n

der sportlichen Betreuung haben wir die erforderli -

chen Voraussetzungen geschaffen, um der Fußballabteilung

des VfL Wolfsburg zu einer führen -

den Position in Niedersachsen zu verhelfen .

Oberliga-Spieler der Saison 1990/91 : Frank Plagg e

Für die erste Zeit unseres Wirkens möchte ic h

mich, auch im Namen meiner Vorstandskollegen ,

für die Hilfestellungen aller Abteilungsmitglieder ,

aber auch bei den Gremien des Vereins, bei Mit -

gliedern anderer Abteilungen des VfL sowie gan z

besonders bei unserer Geschäftsstellenleiteri n

Frau Drescher bedanken . Ebenso sagen wir Dan k

an unseren Platzwart Kurt Fischer und seine Mitar -

beiter/innen sowie an die Vereinswirtin Frau Oltmanns,

die uns in jeder Beziehung unterstützt haben

. Wenn es auch gelegentlich „Reibungsverluste”

gegeben hat, so hoffen wir dennoch weiterhi n

auf eine gute Zusammenarbeit . Wir sind dazu bereit

!

Allen VfLern wünsche ich im Namen der Fußballabteilung

einen erholsamen Urlaub .

Manfred Aschenbrenner, Abteilungsleiter Fußball

Die meisten Trainer der Oberliga-Nord wählten Frank Plagge, der auch gleichzeitig mit 26 Treffern Torjäger der Saison war, zu m

Spieler des Jahres. Auf dem Foto überreicht Bernd Jankowski vom Sportmagazin Kicker, das diesen Wettbewerb seit Jahre n

veranstaltet, den Pokal an Frank Plagge . Foto: Fritzsch e

Des weiteren haben wir alle organisatorischen Angelegenheiten

— beginnend bei der Veranstaltungsorganisation

und endend bei der Trainingsplankoordination

— ebenfalls in „eine Hand” gelegt,

ebenso wie die Planung und Verwaltung alle r

Finanzangelegenheiten . In der Entstehung begriffen

ist ein weiteres Ressort, das wir unter die Bezeichnung

„Öffentlichkeitsarbeit' gestellt haben .

Hier sehen wir Handlungsbedarf, aber auch Möglichkeiten

. Nun noch etwas Konkretes anhand eini -

ger Beispiele : In kurzer Zeit ist es uns gelungen ,

die Spielerkader der Leistungsmannschaften ne u

aufzubauen und einige neue Trainer zu verpflichten

. Außerdem setzen wir zum 1 . Juli 1991 ein au s

unserer Sicht wichtiges Vorhaben um : wir führe n

für die Fußballabteilung den bargeldlosen Zahlungsverkehr

zum 1 . Juli 1991 ein .

Norddeutscher Fußballmeister 1990/91 : VfL Wolfsburg

Das neue Vorstandsteam der Fußballabteilun g

Abteilugsleiter Manfred Aschenbrenne r

Finanzleiter Claus-W. Schreineck e

Organisationsleiter Siegmar Koh l

Ligaobmann Peter Pande r

Amateurkoordinator Edgar Unrat h

Jugendkoordinator Ralf Buchweitz

Mitarbeiter William Wachte l

Andreas Brüsc h

Peter Steinborn

Herbert Häusle r

Die „Dritte” verpaßte knapp den Aufstie g

Unsere 3 . Herrenmannschaft lieferte sich bis zu m

Saisonschluß ein packendes Duell mit VfB Fallersleben

2 . Erst am letzten Spieltag entschied der Vf B

Fallersleben die Meisterschaft für sich und sicherte

sich damit den Aufstieg in die Kreisliga. Trotz -

dem ist der 2 . Platz für Trainer Rudi Meyer, Betreue r

Sölter und die Mannschaft ein guter Erfolg, au f

dem sich für die kommende Saison aufbauen läßt ,

bleibt doch der Kern der Mannschaft zusammen .

Die „Zweite” mit Trainer Peter Ament und Betreue r

Lothar Schulz zählte zu den spielstärksten Mannschaften

der Bezirksoberliga . Viele schon siche r

geglaubte Siege endeten allerdings in Niederlagen

und so gab es am Saisonende „nur” einen M it -

telplatz . In der nächsten Saison löst der ehema4

Ligaspieler des VfL Holger Busse den aus familiären

Gründen ausscheidenden Trainer Peter Amen t

ab . Auch die Mannschaft bekommt ein neues Gesicht,

Holger Busse setzt auf junge Spieler, um de n

erstrebten Aufstieg in die Landesliga zu schaffen .

Beide Altliga-Mannschaften spielten mit wechse

em Erfolg in der B-Gruppe der Kreisliga . Die 1 . Altld -

liga landete auf Platz 2 und die 2 . Altliga belegte

Platz 7. Hier sind Nachwuchssorgen die Ursache n

dafür, daß frühere Erfolge nicht mehr erreicht wer -

den konnten . S . K .

Licht und Schatten im Jugendbereich

Im Jugendbereich gab es bei den Vorstandsneuwahlen

am 8 . März 1991 einen Wechsel des Jugendleiters.

Anstelle des bisherigen Jgd .-Leiters

Sigmar Kohl (wurde Organisationsleiter) hat Ralp h

Buchweitz dieses Amt übernommen .

Hinten von links : E. Menzel (Trainer), M . Endrikat, J . Hoßbach, R . Kirschning, M . Fiebich, S . Vuia, R . Wilhelm, U . Otto, H . Pahl, O . An -

sorge (Kapitän), M . Geiger, W. Schoenke (Betreuer) .

Vorne von links: O . Schwarz, W. Rossa, C . Reschke (Masseur), H . Fiebich, U. Bullmann, F. Plagge, C . Tavares-Ferreira . G . Gueltas ,

G . Lazzara, R . Elsner. Foto : Fritzsche


Rückblic k

A-Jugend

Nach vierjähriger Zugehörigkeit zur A-Jugen d

Oberliga ist unser Team nach dieser Saison leide r

abgestiegen . Auch ein kurzfristiger Trainerwechsel

Mitte März konnte keine Wende mehr im Abstiegskampf

bringen . Trotz größter Anstrengunge n

des neuen Trainers Edgar Nobs und seiner Betreu -

er war das sinkende Schiff nicht mehr zu retten .

Zwar war wieder mehr Engagement in der Mannschaft

zu spüren, doch es fehlte einfach ein größe -

res Spielerpotential an A-Jugendlichen . Allein di e

Tatsache, daß 5 B-Jugendspieler in die Mannschaft

eingebaut wurden, zeigt, daß sich nich t

rechtzeitig zur Saison 90/91 um genügend Spiele r

gekümmert wurde. Hinzu kam ein Trainer aus de r

ehemaligen DDR, der sich im Umfeld nicht aus -

kannte und dem die richtige Rückendeckung fehlte

. Aber was solls, jetzt hilft nur noch der Blick nac h

vorn .

B-Jugen d

Durch die vielen Abgänge an die 1 . A-Jugend lit t

die Spielstärke der 1 . B-Jugend erheblich . Trotzdem

wurde am Ende ein 4 . Platz belegt, der unte r

diesen Umständen als Erfolg zu werten ist . Nac h

'dem Weggang von Trainer Nobs zur A-Jugen d

~~,,{ ußten wir kurzfristig eine Alternative finden . Diese

hieß Kai Uwe Hesse, der die Mannschaft zusammen

mit dem eifrigen Betreuer Uli Look bi s

zum Ende der Saison betreute .

C-Jugen d

Enttäuschend ist dagegen das Abschneiden unserer

1 . C-Jugend in der Bezirksklasse . Mitte de r

Rückserie führte die Mannschaft um Trainer Hondros

die Tabelle mit 5 Punkten (!) Vorsprung an, eh e

man im letzten Punktespiel durch eine 1 :2-Niederlage

beim Tabellendrittletzten noch die Meisterschaft

verspielte .

Die 2 . C-Jugend um Trainer Armin Krauskopf belegte

zum Abschluß einen Mittelfeldplatz . Auc h

hier gab er häufig Aufstellungssorgen, so daß ei n

besseres Abschneiden nicht möglich war.

D-Jugend

Die 1 . D-Jugend belegte ebenfalls einen Mittelfeld -

platz. Da die Mannschaft überwiegend aus jüngeren

Spielern besteht, dürfte sie in der nächste n

''aison stärker einzuschätzen sein .

E-Jugen d

Die 1 . E-Jugend war in der Punktspielserie nicht s o

erfolgreich wie auf den zahlreichen Turnieren, di e

das Team von Trainer Walter Friedrichs besuch t

hat. Am Ende langte es trotzdem noch zu einem 6 .

Tabellenplatz . Ein großes Kompliment gilt be i dieser Mannschaft den beiden Betreuern Meier un d

Oestreich und den sehr aktiven Eltern .

Die 2 . E-Jugend um Trainer Danko konnte die über -

wiegende Zahl der Spiele nur mit einer Rumpfel f

bestreiten, wodurch teilweise hohe Niederlage n

zustande kamen . Durch interne Unstimmigkeite n

löst sich die Mannschaft zum Ende der Saison mi t

Trainer Andreas Danko auf .

F-Jugen d

Zum Abschluß kommen wie immer unsere Kleinsten

zum Zuge . Da die Leistungen der einzelne n

Spieler sehr unterschiedlich sind, einige habe n

erst begonnen, sich an den Ball zu gewöhnen ,

kann hier kein sportlicher Maßstab angesetzt wer -

den . Entscheidend ist bei den F-Jugendlichen, da ß

sie Spaß am Fußball finden und uns so noch lang e

erhalten bleiben .

Vorscha u

Für die neue Saison wird es im Jugendbereich einige

Veränderungen geben . Wie sich diese Verän -

derungen im einzelnen auswirken werden, wird di e

Saison zeigen. Zu einen wird die Jugendarbeit ab

der 1 . C-Jugend unter leistungsspezifische n

Aspekten betrieben . Zwei Trainer pro Leistungsmannschaft

werden angestrebt (A1, B1, C1), wobe i

dies im C-Jugendbereich bereits verwirklicht wurde.

Auch eine Kooperationsvereinbarung mit Bayer

Leverkusen soll den Jugendlichen einen zusätzlichen

Anreiz geben . Für alle Beteiligten wird

es viel Arbeit geben, aber wir alle sind optimistisch ,

daß der VfL wieder eine führende Rolle in Niedersachsens

Fußball spielen wird .

Neue Traine r

1 . F Hans Jürgen Mitulla, Bert Sgorsal y

1 . E Sascha Beitz, Valerio Ross i

1.D Walter Friedrich s

2.C Erhard Martinez, Armin Krauskop f

1.C Alfred Nagel, Holger Pufal l

2.B Volker Schröde r

1 . B Kai Uwe Hesse

1 . A Edgar Nobs

Ralph Buchweitz

Das Auf und Ab im Hockeysport in de r

Saison 90/9 1

Der Abstieg der ersten Herrenmannschaft aus de r

Oberliga im Sommer 1990 war eine logische Folg e

des derzeit herrschenden Personaldilemmas . Di e

zweite Mannschaft belegte in der Verbandsliga 2

einen zweiten Platz . So kommen sich die beide n

Teams im Sommer '91 also nicht ins Gehege . Di e

Jugendmannschaften spielten in der Pokalrunde ,

wobei die B-Jugend in einem dramatischen Endspiel

gegen den TSV Engensen einen zweite n

Platz belegen konnte, den auch die A-Knaben erreichten

. Die B-Knaben scheiterten schon in de r

Vorrunde .

Nachdem die erste Herrenmannschaft total umgestellt

und somit auch enorm verjüngt werden mußte,

war für die Halle 90/91 eine sehr schwere Saison

abzusehen. Trotz aller widrigen Umständ e

schlug sich die Mannschaft recht tapfer und belegte

in der Oberliga den siebten Platz. Und weil Eintracht

Braunschweig aus der Regionalliga absteigen

mußte, wurde dieser Platz zum Abstiegsplatz .

Schließlich blieb das Team doch in der Oberliga ,

weil Harvestehude überraschenderweise in die 2 .

Bundesliga aufstieg . Die zweite Mannschaft wa r

erst von der 2. in die 1 . Verbandsliga aufgestiege n

und konnte zum Saisonabschluß einen überraschend

guten dritten Platz belegen . Die in den Pokalrunden

gemeldeten Jugendmannschaften gelangten

alle in die jeweiligen Endrunden und belegten

dort durchweg fünfte Plätze . Während de r

Saison etablierte sich auch noch eine C-Knaben -

Mannschaft, die aber noch nicht zum Punktspiel -

betrieb gemeldet werden konnte .

Wer will schon Trainer spielen? !

Nach 10jähriger aktiver Trainertätigkeit im Jugend-,

Damen- und Herrenbereich verabschiedete

sich nach der Feldsaison '90 Peter List. Trotz intensivster

Bemühungen konnte auch außerhal b

Wolfsburgs kein Nachfolger für ihn gefunden wer -

den. Somit fungierte in der Hallensaison Andrea s

Heickel als Spielertrainer. Die zweite Mannschaft

und die Senioren wurden weiterhin von Werne r

Noffz betreut. Auch die Alten Herren waren bei

Bernd Poppelbaum in guten Händen . Nachde m

Michael Wittek zur Hallensaison ausgeschiede n

war, übernahmen die beiden 19jährigen Thorste n

Wenzel und Carsten Müller als Übungsleiter di e

A-Knaben . Der B-Jugend blieb ihr Trainer Ansga r

Thiel zum Glück erhalten . Seit nunmehr 17 Jahre n

werden die B- und C-Kinder von Emil Mahn betreut,

der seit ein paar Jahren auch das Elterntea m

trainiert. Hier hat sich zum Glück ein weiterer Jugendlicher

gefunden, in die Übungsleitertätigkei t

einzusteigen und Emil Mahn bei der immer größer

werdenden Zahl von kleinen Hockeyspielern z u

helfen, Mike Michaelis (17 Jahre) .

An dieser Stelle sei allen Trainern und Betreuer n

noch einmal ganz herzlich Danke gesagt . So

schön es auch ist, daß sich immer wieder jung e

Leute finden, die das eine oder andere "Trainer"loch

stopfen, so schön wäre es aber auch, ma l

einen ausgebildeten Trainer zu haben, der gan z

kontinuierlich aufbauen und den VfL-Hockeysport

zu alten Größen bringen könnte.

Neues aus den Hockeyfamilie n

Im letzten Jahr hatten wir zwei Geburten zu verzeichnen

: im Juni wurde Rebecca-Louise und i m

Juli Julia Gartner geboren . (Sollte das etwa der

langfristig angelegte Beginn einer neuen Mädchen-Ära

im Jahre 2000 sein ?

Mit der längsten Trauung aller Zeiten (60 Minuten )

beendeten Jeanette Albrecht und Andreas Heickel

am 22 . September 1990 ihre Verlobungszeit, u m

sich in Vorsfelde ein Nest zu bauen . Geburtstagsjubilare

gab es auch zur Genüge : so feierten Emi l

Mahn, Otto Spengler und Heinz Luckas ihren 60 .

Geburtstag und Ute Naucke, Gudrun Keller un d

Wolfgang Schmitz ihren 50. Jubeltag .

Nach dem italienischen Zwischenspiel mit der Familie

Savona, übernahmen am 1 . Juli 1990 Karste n

und Petra Stiller die Bewirtschaftung des Hockeyheimes.

Damit sind die Stillers bereits in der zweiten

Generation Hockeywirte .

Unsere Mitgliederzahl ist mit 171 auf de m seit Jahren tiefsten Stand angelangt

. Das sollte nicht nu r

zu denken geben, sondern auch zu Aktivitäten animieren,

denn gerade die Zahl der Aktiven muß er -

höht werden, um ein Überleben der Sparte zu sichern

.

Und was war sonst noch los ?

Im vergangenen Jahr waren gesellschaftliche Veranstaltungen

häufig eng mit Hockeyveranstaltungen

gekoppelt . Es wären da zu nennen das Osterturnier

in Oebisfelde, das Elternturnier zu Himme lfahrt, das Pfingstturnier in Travemünde, das Juniwochenende

in Magdeburg, das Sommerturnier i n

Helmstedt sowie Seniorenturniere im Oktober un d

Januar. Außerdem hatten wir Trainingsbesuch au s

Oebisfelde mit anschließendem geselligen Beisammensein

. Traditionell hingegen waren die Kaffeetafel

am 1 . Mai, das Bergfest während de s

Werksurlaubs, die Hockeyheim-Ralley, das Plündern

des Hexenhäuschens, nachdem es der Fan -

Club am 1 . Advent gebaut hatte, die Club-Weihnachtsfeier

und schließlich auch der Neujahrsfrühschoppen

. Am 16 . Februar fand der NHV-Jugend-Verbandstag

unter wetterbedingt magere r

Beteiligung im Hockeyheim statt . So gesehen wa r

unser gesellschaftliches Leben auch eher mager ,

— aber — wir leben noch .

Hallo, wir laden euch ein !

Wenn ihr zwischen 8 und 16 Jahren seid und irgendeiner

VfL-Sparte angehört, dort aber scho n

lange keinen Sport mehr betrieben habt, aber doc h

eigentlich wieder etwas tun möchtet, dann seid ih r

in der Hockey-Abteilung herzlich willkommen .

Falls ihr dann auch noch Eltern habt, die das Ge-


meinschaftsleben lieben und die vielleicht auc h

wieder etwas, ein ganz klein wenig, für sich tu n

wollen, dann seid ihr alle bei uns goldrichtig .

Kommt doch einfach mal zum Schnuppern vorbe i

und bringt eure Eltern am besten gleich mit !

Kinder von 8-12 Mittwoch 17 .00-19 .00 h

Jungen von 12-16 Di . u . Do . 17 .00-18 .30 h

Eltern (alles Hockeslaien) Montag 18 .00-20 .00 h

(14tägig) . Wo ihr uns findet? Es gibt da am Laagberg

eine traumhafte Hockeyanlage mit eigene m

Heim (Sudetenstr., Bushaltestelle Pauluskirche ,

gegenüber vom Gartenverein) .

Und falls ihr eure Eltern überzeugen müßt : Hockey

ist ein der fairsten Sportarten überhaupt, es wir d

ohne jeglichen Körpereinsatz (bodycheck) gespielt

und Feldhockey hat wirklich nichts mit Eishockey-Trockentraining

zu tun, wirklich nicht! Als o

bis bald! Gleich nach den Sommerferien geht da s

Training wieder Ios !

,iannschaftssaison 199 1

Nachdem die Bundesligasaison dieses Jahr nich t

ganz glücklich für uns gelaufen ist (2 . Platz bei de n

Norddeutschen und 3. Platz bei den Deutsche n

Meisterschaften) kam auch für unsere Europapokalmannschaft

das Aus. Am grünen Tisch wurd e

entschieden, uns von diesem Wettbewerb auszuschließen

.

Ein Opfer des Regelwerkes !

Nach den Statuten hätten wir Martin Schmidt, unseren

65 kg Mann, nicht einsetzen dürfen . Diese r

entsprechende Paragraph ist nicht genau definiert .

Auf unser Drängen hin muß die EJU ihn änder n

und eindeutig festschreiben .

Natürlich haben wir auch Positives zu berichten :

auf der diesjährigen Europameisterschaft i n

Prag/CSFR vom 16 .-19 . Mai waren von uns zwe i

Athleten auf der Matte, sie brachten zwei Medaille n

mit nach Hause .

Martin Schmidt (65 kg) verpaßte nur ganz knap p

das Finale . Den Kampf um Bronze gegen den Titelverteidiger

Bruno Carabetta aus Frankreic

.

h entschied Martin ganz deutlich für sich

Bernd v. Eitzen (Offene Klasse) kämpfte sich zu m

Erstaunen aller bis zum Finale durch . Auf dem Wege

dorthin ließ er namenhafte Leute hinter sich . de r

Finalgegner—ein 19jähriger Russe, 30 cm kleiner,

40 kg leichter, unheimlich schnell — ließ Bernd keine

Chance, nach der Goldmedaille zu greifen .

Bernd ist Vize-Europameister !

Herzlichen Glückwunsch den beiden Medaillengewinnern

!

Deutsche-Einzel-Meisterschaft der A-Jugen d

Steffen Hohnsbei n

wurde Deutscher Vize-Meiste r

Bei der DEUTSCHEN-EINZEL-MEISTERSCHAF T

1991 am 4. Mai in Wittich/Pfalz vertraten die bei -

den VfLer Steffen Hohnsbein und Jens-Uwe Hum -

mel sowie Jens Schumann (TV Jahn) die Wolfsburger

Farben recht eindrucksvoll . Steffen Hohnsbei n

(bis 45 kg) gewann die Silber-Medaille, Jens Schu -

mann (bis 71 kg) erreichte den Bronze-Platz un d

das Nachswuchstalent Jens-Uwe Hummel (bis 5 5

kg) — noch B-Jugendlicher — konnte in seiner ersten

A-Jgd .-Saison gleich auf höchster Ebene Erfahrungen

für die kommenden Aufgaben sammeln,

er schied vorzeitig aus .

Steffen Hohnsbein besiegte auf seinem Weg in s

Finale starke Konkurrenz aus Westfalen, Bayern ,

Sachsen und Hessen . Im Endkampf mußte er sic h

dann etwas glücklos nach einer mittleren Wertun g

Stefan Nethöfel vom JC Datteln (Nordrhein-West -

falen) beugen, durfte sich aber dennoch über sei -

ne hervorragende Leistung freuen und die Silber -

Medaille in Empfang nehmen .

Jens-Uwe Hummel (jüngster Teilnehmer in seiner

Klasse) verlor nach einem Freilos in der 2 . Run -

de nach großer Gegenwehr entscheidend gege n

den späteren Vize-Meister Mario Schubert (JC 9 0

Frankfurt/Oder) . Auch seinen Trostrunden-Kamp f

gegen Dirk Engelmann (SC Berlin) hielt er lang e

Zeit beherzt offen, ehe er mit Ippon für einen Seio -

nage unterlag.

Das Jugendportrai t

Jens-Uwe Hummel (geb . 17 .3 . 77 in Wolfsburg )

Stichworte :

1983 bis 1987 Fußball im VfL Wolfsburg, Torjä -

ger in der F- . E- und D-Jugend unter Traine r

Egon Friedrichs, der nicht nur die Leistungsbereitschaft

von Jens-Uwe geweckt hat, sondern

auch akzeptierte, daß schon damals da s

Judo-Training und die Judo-Wettkämpfe fü r

Jens-Uwe den gleichen Stellenwert wie de r

Fußball hatten . Somit mußte nicht frühhzeiti g

u .U . eine falsche Entscheidung bzgl . der Sport -

art gefällt werden .

Dank an dieser Stelle, daß die aus heutige r

Sicht richtige Entscheidung für Judo im Jah r

1987 gerade von Egon Friedrichs mitgetrage n

wurde .

— 1983 bis HEUTE Judo im VfL Wolfsburg unter

den Trainern A . Vorderwühlbecke, Sühel Yesil -

nur, J . Leins, P. Walter und le-Soo Chung, der

immer die richtigen Aufbaupläne (im Trainin g

und in den Wettkämpfen) für Jens-Uwe hat, ihm

verdankt Jens-Uwe seine Erfolge gerade in de r

B- und A-Jugend .

— sportliche Erfolg e

— die wichtigsten (größten) Erfolge waren bisher

:

3 . Platz, Norddeutsche Einzel-M . A-Jgd . 199 1

1 . Platz, Bezirks-EinzelM . A-Jgd . 199 1

(beide Erfolge als B-Jugendlicher erreicht ! )

— sportliche Ziele :

B-Jgd . : im vorderen Feld auf der "Norddeutschen

"

* A-Jgd .: wieder 'mal an der "Deutschen" tei

lnehmen und in den NJV-Kader aufgenommen

werde n

allg . : ev. noch in diesem Jahr den Braungurt erwerbe

n

später zur BL-Mannschaft des VfL gehöre n

— sportliches Vorbild : Neil Adams, Olympiasiege

r

— Schule : 8 . Klasse Gymnasium Kreuzheid e

(Klassensprecher )

— Berufsziel : hat vielleicht etwas mit Sport zu tu n

— Hobby : Phil Collins hören und Radfahren, so -

fern die Hausaufgaben und die Judo-Aktivitäten

dies' noch zulassen .

Nachwuchs im Anzug : Bei den Böhms von der VfL-Judosparte

klappte es auch mit der Kleidung . Die Eltern denken scho n

jetzt an die Zukunft derTochter. Ob sie erfolgreich wird, bleibt

abzuwarten . Foto : Stolz

Erfolgreicher Nachwuchs: Trainer le Soo Chung mit (von links) Steffen Hohnsbein und Jens-Uwe Hummel . Foto :Stolz


Neuer Abteilungsleiter bei de n

Leichtathlete n

Bei der Drucklegung unserer letzten „dabei” gab

es folgende Pressemeldung : „Die Leichtathleten

haben nun wieder einen Abteilungsleiter : Jörn

Radmer übernahm damit ein weiteres Amt, wa s

ihm aber als Kreisfachausschuß-Vorsitzender un d

bei guten Mitarbeitern nicht allzu schwer falle n

sollte . Als Sportwart bleibt Axel Diedrich im Amt, e r

verwies in seinem Bericht bei der Abt-Versammlung

auf die 4 deutschen Meistertitel, deren 25 i m

Land, auf 5 Landesrekorde und 6 Starts im Nationaldress

.Alsstelly.Abt.-LeiterwurdeJürgen Meye r

gewählt, allen noch als erfolgreicher Geher bekannt

. Und ein weiterer „guter Bekannter” wurd e

mit Robert Novak für Organisation in der Leitun g

verankert .

Wer nun meint, zwischen Februar und Mai wäre i n

unserer Sportart eine ziemlich tote Zeit, der dürft e

sich hier anschließend wundern .

Das Frühjahr ist keine „tote Zeit” . . .

Stephanie Storp nahm zum zweiten Mal an de r

Hallen-WM teil und verbesserte sich als 4 . mi t

19,43 m um einen Platz . Ein Vierteljahr später stie ß

sie erneut in Sevillay, Oristano auf Sizilien hieß de r

Schauplatz des Werfer-Vierländerkampfes, be i

dem Michale Mertens mit 18,76 m 3 . und beste r

Deutscher im Kugelstoßen war . In Bensheim siegte

Karin Janke in 53,34 Sek . vor einer Ungarin übe r

400 m, was damit deutsche Jahresbestzeit war .

Ebenfalls international war es in Eilenburg (be i

Leipzig), wo Karl Degener (M 40/45) und Jürge n

Meyer (M 30) zu Siegen im 10-km-Gehen kam .

Bunt besetzt waren auch die Marathonläufer i n

München und Bremen, wo Ursula Starke 3. i n

2:40 :15 Std . bzw. Petra Liebertz mit Streckenrekor d

von 2 :38 :39 Std . sogar Siegerin und Gewinneri n

eines Autos wurde . Zuvor hatte sie schon in Steinfurt

international gewonnen und war Landesmeisterin

über 15 km geworden . Ursula Starke gewann

den Osterlauf in Paderborn und stellte eine n

Vereinsrekord über 25 km auf : 1 :31 :25 Std ., Edith

Behrens glänzte mit 1 :04 :17 Std . über die 15 km .

Achim Strohschänk (17) wurde vom DLV der Männerhammer

in die Hand gedrückt, mit dem er sic h

mit tollen 64,44 m für den 4-Länder-Kampf in Finnland

qualifizierte . Fünf Schüler weilten Pfingsten i n

Berlin und brachten 4 Siege mit heim,so Mai Schu -

mann mit 6,08 m im Weitsprung (M 14) und Christoph

Stolz (M 11) im Dreikampf .

Deutsche Meisterschaften gab es auch im Berichtszeitraum.

So wurde Karl Degener 8. übe r

50 km der Geher in Naumburg (Saale) in 4 :19 :3 8

Std ., was den 2 . Nord-Platz einbrachte . Meister de r

AK wurde er in Flein bei Heilbronn über 20 km ,

während die 25-km-Läufer KD . Holz, H . Becker, G .

Pega 4 . mit der Mannschaft (4 :38 :38 Std .) wurden .

Interessant waren die ersten gesamtdeutsche n

Crossmeisterschaften auf der Rennbahn in Ba d

Harzburg . Unsere Erfolge bei diesem LA-Familienfest

: Ursula Starke 4 . 4 km, Petra Liebertz 6 . 6 km ,

28 . Andreas Piech 4 km Junioren . 52. Holger Mertens

8 km Jun ., Jugend A 8 km : 22. Sascha Dieh r

(nach Krankheit), 52 . Christian Behrens .

Eine große Anzahl von Landesmeistern sind z u

vermelden : unsere Jugendlichen konnten erneu t

den Landes-Endkampf in der DJMM gewinne n

und erneut die Teams aus Hannover, Verden, Salzgitter,

Göttingen und Braunschweig hinter sich las -

sen . Unsere weibliche Jugend verbesserte sic h

dabei um eine Platz und wurde 5 . Wiederum „nur”

Zweite wurde die Schüler (hinter Göttingen, die mi t

Stabhoch : E . Borm 4 m, Henke 3,70 . C. Hundt 3 m ,

Kai Heinrich bei B, Oxana Krause gewann 10 0

(12,5) und 200 m (26,5 Sek .) . 16 mutige Youngste r

gingen über 2 000 m, die Jahrgangssieger M .

Heinrich, D . Tyralla, M . Pahl, J . Poguntke, B . Kasties .

Einen Stadionrekord gab es in Hildesheim durc h

Katja Lembke, die sich nach Wettkampfpause mi t

1,72 m eindrucksvoll zurückmeldete . Dort gewan n

Eckhardt Rüter sein Saisondebüt über di e

1 000 m, Jochen Apelt lief Bestzeit auf gleiche r

Strecke (2 :46,11); Martin Wolowski und Robert

Benno beendeten den Fünfkampf mit 1 Punkt Unterschied

. Der Veranstalter würdigte die vielen VfL -

Erfolge der letzten 20 Jahre in der Domstadt mi t

der Übergabe einer Folklorestatue an Trainer Kar l

Götze.

Bei der Bahneröffnung in Halberstadt konnten nu r

wenige Schülerinnen unsere Verbundenheit dokumentieren

; in Braunschweig gab es VfL-Sig e

durch A . Hegemann, F. Pallasch, T Imker, Stefa n

Paukner, und M . Wolowski sowie Christoph Stolz ,

der den Dreikampf-Uraltrekord von Achim Strohschänk

um 5 Pkt. auf 2570 verbesserte . Kurz davo r

gab es noch die letzten Hallensportfeste : in Lehre

gab es 10 Schülersiege, in Wesendorf waren es nu r

deren zwei, aber 12 Medaillen, wobei die Schülerinnen

stark vertreten waren . Und nach den Osterferien

war noch Halali bei der Waldlaufserie i n

Rümmer, die uns immer eine Menge für den Nach -

wuchs bringt . Der Pokal für den besten Verein un d

14 Medaillen gingen — trotz Krankheitsausfälle n

im Februar wieder in unseren Besitz .

Während wir jetzt mehr und mehr auf die Erfolg e

unserer stärksten Aktiven schauen, abschließen d

noch die Besten der Hallen-M ., die auf Erfolge i n

der laufenden Saison hoffen lassen : Oxana Krau -

se, P. Weidling, M . Schrieber, J . Gils, T. Imker, M .

Henke, Judidt Witzel (2x), Evelyn Ecke (3x), Silk e

Mahlstedt (3 x ), Heike Heinrich (2x), S. Paukner

und C . Hundt (2x), Maik Schmann (3x), C . Stol z

(4x), Th . Morghen (2x), Erik Martin (2 x ) wurde n

Kreis-Hallenmeister und waren auch unter de n

100 Teilnehmern des 57. Jugendcross, mit dem wi r

immer wieder neue Talente zu finden hoffen . We r

welche kennt, der sollte sie zur Trainingsteilnahm e

ermuntern !

Zwar erfuhren wir gerade in diesen Wochen durc h

die Jahresbestenliste 1990, daß da unsere Schüle r

B beste DSMM-Mannschaft in der Bundesrepubli k

waren . Aber in diesem Jahre sieht es nicht so rosi g

beim Nachwuchs aus, sodaß eine Blutauffrischun g

unserer Spitze in absehbarer Zeit doch sehr gut täte!

.

dem Einsatz von 3 ABM-Kräften vor drei Jahre n

zahlreiche Talente ermittelt und zum Training gebracht

hatten .). Leider kann die „Olympiastützpunktstadt”

dem nur privaten Initiativen entgegen -

setzen . . .

Bei den „Großen” gab es Titel in der 4 x 800 un d

4x1500 m durch Dieter Dehlke — Andreas Piech --

Andreas Hilker — Eckhardt Rüter (in 7:44,0) bzw.

15 :57,2 Min .). Unsere Frauen wurden übe r

4x400 m knapp geschlagen, in 3 :49,6 Min . wurd e

Heike Rohmann — Katja Kowald — Andrea Hage n

— Birgit Leinemann Zweite, während die Jugendlichen

Hoffmann — Diehr — Pallasch 3 . in de r

3x1000-m-Staffel (7 :58,3) wurden . Fritz Dorn (51 )

lief in Celle prima 1 :36 :30 Std . über die 25 km .

20 km war die Strecke der Geher, wo Karl Degene r

2. im Land und 4 . im Norden werden konnte

(1 :33 :53 in Hannover), im Rahmenprogramm versuchten

sich Zwölfjährige über 2 km . In 12 :59, 4

Min . gab es einen Vereinsrekord durch Marku s

Schulz vor seinem Bruder Alexander und Nadi m

Ouzoun . Dritter im Waldlauf der M 45 wurde i n

Steyerber Klaus-Dieter Holz .

Nachwuchserfolge . . .

Im Mai häufen sich die Bezirks-Meisterschaften ,

jedes Wochenende ein anderes Stadion und ein e

andere Klasse . Bei Männern und Frauen war de r

VfL fast nicht vertreten, demzufolge die Ausbeut e

an Titeln äußerst gering, zumal auch diesmal kei n

Hammerwerfer vorn war. Katja Kowald über 800 m

und Ursula Starke souverän über 3000 m — da s

war schon alles . Wie gut, daß wir wenigstens einigen

Nachwuchs haben : Lars Fechner setzte sich i n

Bad Gandersheim an die Spitze der deutsche n

Hammerwerfer der B-Jugend, wo auch Alexande r

Schmidt (M 13) ausgezeichnet warf . Marion Heinrich

gewann den Hürdenlauf, was Thomas Pittelkow

auch bei den Schülern M 14 gelang (das grün -

weiße Trio mit Marcus Müller und Martin Wolowsk i

hatte sich deutlich abgesetzt) . Tags darauf lief er i n

Osterode eine Klassezeit über die 1000 m . Nich t

zum Titelerfolg kamen dort Sabine Bahn (Hoch )

und die 3x 1000 der Schüler, weil zu wenig Meldun -

gen waren . Zu 2 . Plätzen kamen Ebbo Borm (100 m

11,34), Markus Branka mit 2 m im Hochsprung ,

Frank Harmeling (55 m Hammer vor Uwe Lautenschläger)

und 2x Axel Hegemann (400 un d

800 m) und die 4x75 m (Mädchen 3 .), in Green e

schon Jan Gils (110 Hü), Michael Henke (Stab -

hoch) und Axel Schwandt (Hammer), Tobias Imke r

gewann dort den Hochsprung mit 1,85 m, währen d

Adrian Kotulla Bestzeit über 100 m lief (11,46 Se, '.

Die A-Jugend und die Altersklassen laufen bei R

edaktionsschluß, während die Frauen in Hagen di e

spannende Bundesliga-Runde absolvieren .

Die Aufzählung wäre unvollständig, wenn ma n

nicht die Kreis-M . und einige offene Wettkämpf e

erwähnen würde : Es ragte dabei der neue Landesrekord

von Achim Strohschänk heraus, der mit

dem 6,25-kg-Hammer einige Male die 70-m-Marke

streifte : 69,68 m sind es nun . Lars Fechner (mi t

5 kg) verbesserte sich auf 61,94 m . Bei den „Aktiven”

gab es Mehrfachtitel durch Sabine Bahn (3 .) ,

Michael Mischke (3), bei der Jugend Jan Barman n

(3 .), ebenfalls 3 x durch die Schüler Hundt, Mülle r

und Benno . Marion Heinrich schoß aber mit 5 Tite l

den Vogel” ab . Axel Rau überrundete als 10 000 -

m-Meister alle Konkurrenten, Sascha Bergsträsser

übersprang 1,85 m (Jgd . A) und war mit Tobia s

Imker Bester im Mehrkampf, wo die Mannschaft

die Landes-Quali schaffte . Über die Hürden ware n

M . Heinrich, Carina Hilbig und Silke Mahlstedt be i

den Schülerinnen vorn, Th . Pittelkow vor Mülle r

und Wolowski bei M 14 . Die 3 x 1000 m von de n

Schülerinnen C und den Schülern A, B, C gewonnen,

Anne Toffel siegte über 3 000 m in 10 :43 '

Min . Weitere Ergebnisse : 800 m : A . Hagema r

2 :00,3 / Fr. Pallasch 2 :01,4 vor Diehr und Apelt ,

Rollsport

Saison der Rollsportler hat begonne n

Mit dem Deutschen Aufgebot fuhren die VfLe r

Wolfgang Grampp und Melanie Starcke nach Brüs -

sel zur Internationalen Kürmeisterschaft . In de r

Meisterklasse Herren zeigte der schon 36jährig e

Wolfgang eine ausdrucksstarke Kür und belegte

trotz Konkurenz aus ganz Europa den 5 . Platz . Das

erste Mal im Ausland startend konnte sich Melani e

bei 21 Läuferinnen in der Gruppe Schülerinne n

von 12-14 Jahren den 7 . Platz erkämpfen .

Der zweite Lehrgang in diesem Jahr fand Ostern i n

Harsefeld statt. Nach 5 Tagen hartem Trainin g

mußten Prüfungen absolviert werden. Bestande n

haben : Kunstläufer : Sven Trettin, Pflicht 3 : Nadia


Bartolomei, Stephanie Gottschalk, Pflicht 2 : Melanie

Starcke .

Als Vorbereitungswettkampf für die Landesmeisterschaften

im Juni sahen die Rollsportler des VfL

Wolfsburg diesen Wettbewerb in Aerzen . So zeigte

sich gleich am Beginn der Saison, daß sich da s

harte Training im Winterhalbjahr gelohnt hat . Di e

kombinierte Vierergruppe aus TV Jahn und Vf L

Wolfsburg mit Melanie Starcke VfL, Bettina Bruc k

TV Jahn und Kristin Retzlaff TV Jahn bestätigten ,

daß sie den Titel der Landesmeister im Gruppen -

laufen zu recht tragen und holten sich den große n

Burgpokal . Die zweite Vierergruppe mit Jenny Eg-

gestein VfL, Stephanie Gottschalk VfL, Kerstin A

lbrecht nTV

Jahn und Carola Wendt TV Jahn kame

auf Platz 4 . In der Nachwuchsklasse Damen versuchte

Melanie Starcke als einzige Läuferin de n

DoppelAxel und konnte sich damit den 1 . Platz si -

chern . Jenny Eggestein belegte den 8. Platz in de r

gleichen Gruppe . In der Gruppe Neulinge Mädchen

zeigte Stephanie Gottschalk eine starke

Von links nach rechts : Jenny Eggestein, Carola Wendt, Kerstin

Albrecht, Stephanie Gottschalk, Maren Eifler, Bettin a

Bruch, Kristin Retzlaff, Melanie Starcke, Sven Trettin, Nadi a

Bartolomei, Sabrina Trettin, Sina Eifler, Jessika Starcke .

2-Minuten Kür mit vielen Schwierigkeiten, was mi t

einer Goldmedaille belohnt wurde . Nadia Bartolomei

kam in dieser Gruppe auf Rang 9 . Nach einigen

Schwierigkeiten bei den Elementen in der Anfängerklasse

gelang der erst 9-jährigen Sabrin a

Trettin mit einer Super -Kür der Sprung auf den 1 .

Platz . Als einziger Junge vom VfL konnte sich Sve n

Trettin sehen lassen in der Gruppe Anfänger Jungen

und bestieg als 2 . das Treppchen. Auch i m

Paarlaufen ließen sich die Geschwister Sabrina

d Sven Trettin die Goldmedaille nicht nehmen .

erste Mal bei einem Wettkampf ging die 6jähri -

ge Jessika Starcke in der Gruppe Minis ohne Kü r

an den Start. Sie mußte einige Elementevorführen ,

wobei sie nur knapp das Treppchen verfehlte un d

einen guten 4 . Platz belegte. Die Trainer Wolfgan g

Grampp und Annette Gerono können stolz auf ihr e

Läufer- und Läuferinnen sein, die alle in Niedersachsen

zu den Besten zählen .

Lange Strecke

Dennis und Stefa n

Landesjahrgangsmeiste r

Der erste große Wettkampf in diesem Jahr, die Lan -

des-Lange-Strecke im Hallenbad der Stadt Northeim,

wurde lediglich von drei VfL-Schwimmer n

wahrgenommen .

Begeistert stand das kleine VfL-Team am Beckenrand,

als der elfjährige Dennis Bauch im 50-m -

Becken seine Runden drehte . In neuer persönli -

cher Bestzeit von 11 :36,3 Minuten hatte er die 80 0

m Freistil hinter sich gebracht und ließ sich als Lan -

desjahrgangsmeister feiern .

Landesjahrgangsmeister wurde auch der drei -

zehnjährige Stefan Lotzkat . Auch er konnte sei n

Rennen in neuer Bestzeit bestreiten . Für die 400 m

Lagen wurden 5 :34 Minuten gestoppt . Eine Bronzemedaille

holte er sich über die 1500 m Freistil ,

die er nach 19 :43,9 Minuten durchschwomme n

hatte.

Der dritte unseres Teams, der ebenfalls dreizehn -

jährige Thomas Lotzkat, ging über die 400 m La -

gen an den Start . 5 :39 .0 Minuten zeigte die Uhr an ,

als Thomas Vierter das Wasser verließ .

Norddeutsche Jahrgangsmeisterschaften :

Thomas Vizejahrgangsmeiste r

Hannover war Austragungsort der Norddeutsche n

Jahrgangsmeisterschaften . Sieben unserer Aktiven

waren im Stadionbad dabei . Insgesamt absolvierten

sie 20 Starts .

Die erfolgreichste Bilanz des zweitägigen Wettkampfes

konnte Thomas Lotzkat ziehen . Für di e

200 m Brustdisziplin benötigte er 2 :48,4 Minute n

und sicherte sich damit die Silbermedaille . Stefa n

Lotzkat startete u .a . ebenfalls über die 200 m Brust ,

die er als Fünfter in 2 :50,1 Minuten beendete .

Platz 10 gab es für Jennifer Neumann über die 200

m Schmetterling (3 :01,0 min) . Sandra Heßke startete

über die 200 m Lagen . In der Zeit von 2 :54, 1

Minuten wurd sie Fünfzehnte. Platz 18 war das Ergebnis

für Christian Ehlers über die 200 m

Schmetterling (3 :05,5 min) . Die beste Plazierun g

für Jan Grothklags war der 19 . Platz über 100 m

Brust in 1 :24,7 Minuten . Auch Nicole Bordfeld gin g

über die 100 m Brust an den Start . Mit 1 :31,4 Minu -

ten belegte sie den 32 . Platz bei diesem höchste m

Wettkampf auf der norddeutschen Ebene .

Bezirksmeisterschaften :

Jennifer und Tobia s

Bezirksmeister

Die jüngste VfL-Teilnehmerin an den Schwimm -

Meisterschaften des Bezirks Braunschweig, di e

dreizehnjährige Jennifer Neumann, wurde als Bezirksmeisterin

über 200 m Schmetterling geehrt . I n

der Zeit von 2 :54,8 Minuten setzte sie sich klar vo m

Verfolgerfeld ab . Mit 2,8 Sekunden Vorsprun g

schlug Jennifer vor der Zweitplazierten an . Eben -

falls einen Bezirkstitel erkämpfte sich Tobias Palut -

he. In seiner Spezialdisziplin, der 100-m-Rücken -

Strecke, sicherte er sich in 1 :06,7 Minuten di e

Goldmedaille . Dazu kam noch der Vizemeistertite l

über 200 m Rücken (2 :27,9 min .) und die Bronzemedaille

über 100 m Schmetterling, die er in 1 :02, 9

Minuten beendete . Mit diesen Zeiten sicherte e r

sich in der Jahrgangswertung 1 . Plätze .

Auch Nicole Lüttgemann konnte sich in der offenen

Wertung plazieren . Die 200 m Freistil durch -

schwamm sie in 2 :25,4 Minuten und wurde dami t

Vizebezirksmeisterin und Bezirksjahrgangsmeisterin

. Gold in der Jahrgangswertung errang si e

auch über die 200 m Lagen (2 :48,2 min .) und 10 0

m Brust (1 :28,9min .),Silbe r gab es für die Leistung

über die 100 m Freistil (1 :05,5 min .) .

Sechsmal Gold holte sich Thomas Lotzkat in seiner

Jahrgangswertung . Nach 2 :52,0 Minuten hatte

er die 200 m Brust beendet. 2 :42,3 Minuten wurd e

für die 200 m Lagen notiert . Für die 100 m Rücke n

wurden 1 :15,1 Minuten gestoppt, die 200 Mete r

der gleichen Disziplin hatte Thomas nach 2 :45, 2

Minuten beendet. Die beiden 100-Strecken (Brus t

1 :19,8 min ; Freistil 1 :05,1 min .) runden das Bild ab .

Vier Goldmedaillen steuerte Stefan Lotzkat zu de r

reichen Ausbeute bei den Bezirkstitelkämpfen i n

Schöningen bei . Stefan ging über die 200 m Freisti l

(2 .17 min .), 100 m Schmetterling (1 :11,1 min .), 200

m Schmetterling (2 :49,2 min .) und 400 m Freisti l

(4 :50,5 min .) an den Start.

Jennifer Neumann, die erfolgreiche Bezirksmeisterin

konnte sich auch in der Jahrgangswertun g

behaupten : Neben der bereits erwähnten Goldmedaille

als Bezirksmeisterin gab es für diese hervorragende

Leistung auch Gold in der Jahrgangswertung

. Eine weitere goldene gab es für die 40 0

Meter Freistil (5 :29,4 min .) . Silber holte sie sic h

über 100 m Schmetterling (1 :21,1 min .) .

Der fünfzehnjährige Frank Lotzkat startete vierma l

und plazierte sich jeweils in den Medaillenrängen .

Gold erkämpfte er sich über die 400 m Freisti l

(5 :13,1 min .) . Silbermedaillen waren die Ausbeute

über 200 m Brust (2 :55,3 min .) und 100 m Brus t

(1 :21,8 min .) . Die 200 m Lagen (2 :42,3 min .) been -

dete er als Dritter. Eine Goldmedaille holte sic h

Sandra Heßke über 200 m Freistil in 2 :34,6 Minuten

. Bronze erzielte sie über 100 m Freistil (1 :09, 7

min .) und 200 Meter Lagen in 2 :53,6 Minuten .

Je 2 Silbermedaillen nahmen Christian Ehler s

(100 m Schmetterling 1 :48,8 min ; 200 m Schmet -

terling 2 :53, 3 min .) und Patrick Biel (100 m Freisti l

1 :02,7 min ; 200 m Freistil 2 :22,3 min .) im Reisege -

päck mit nach Hause. Nicole Bordfeld durch -

schwamm die 100 m Brust in 1 :30,2 Minuten un d

freute sich Jan Grothklags über die 100 m Brus t

(1 :22,1 min .) .

Die weiteren Plazierungen unseres erfolgreiche n

Teams :

Ingo Schwand t

200 m Freistil 2 :48,0 min . 4 . Platz

100 m Rücken 1 :25,1 min . 6 Platz

Nicole Bordfel d

200 m Brust 3 :15,0 min . 4 . Platz

100 m Freistil 1 :12,5 min . 4 . Platz

100 m Rücken 1 :29,7 min . 7 . Platz

Christian Ehlers

200 m Lagen 2 :52,5 min . 4 . Platz

100 m Freistil 1 :08,3 min . 4 .Platz

Patrick Bie l

100 m Rücken 1 :17,3 min . 5 . Platz

Jan Grothklag s

200 m Lagen 2 :57,9 min . 5 . Platz

100 m Freistil 1 :13,4 min . 7 . Platz

Jennifer Neuman n

200 m Lagen 3 :00,4 min . 6 . Platz

Nachwuchs in Peine sehr erfolgreich

Das 2 . nationale Schwimmen des Peone r

Schwimmvereins war für Mark Plätzke mit seine r

Schwimmgruppe ein Erfolg . Der jüngste de s

Teams, Dennis Bauch, schwamm sich über 50 m

. Zu Freistil in 32,4 Sekunden in di e Spitzenposition

Wettkampfende wurde er als Bester der Altersklas -

se D mit einem Pokal geehrt . Die 50 m Rücke n

(43,5 sek.) beendete er ebenfalls als Sieger. In de r

selben Zeit durchschwamm er auch die 50 m

Brust. Diese Zeit reichte für den 2 . Platz .

Christian Ehlers wurde dreimal Erster. Die 100 m

Schmetterling hatte er nach 1 :19,5 Minuten beendet,

für die 200 Meter Freistil wurden 2 :36 Minute n

gestoppt . 1 :11,3 Minuten zeigte die Uhr für die 10 0

Meter der gleichen Disziplin an . Zweite Plätze ga b

es für Ingo Schwandt über 100 m Rücken (1 :28, 3

min .) und 100 m Freistil (1U :14,8 min .) .

Benedict Reimann erschwamm sich Platz 2 übe r

100 m Brust in 1 :42,5 Minuten, Platz 3 über 100 m

Rücken in 1 :37,4 Minuten und den 5. Platz übe r

100 m Freistil (1 :32,2 min .). Vierte Plätze erschwamm

sich Jörg Wagner. Die 100 m Freisti l

konnte er in 1 :31,9 Minuten durchschwimmen, di e

100 m Rücken hatte er nach 1 :47,9 Minuten been -

det .

Ein herzliches Dankeschön sei an dieser Stelle ar


Herrn Günter Wagner gesagt. Für ihn war es gan z

selbstverständlich, daß er in Peine als Kampfrichter

fungierte, als der vorgesehene Kampfrichte r

kurzfristig ausfiel . Nochmal ein herzliches Dankeschön

für dieses sportlich-faire Verhalten .

Thomas Landesjahrgangsmeiste r

Das Waldbad in Bomlitz war Ende Mai Treffpunkt

der niedersächsischen Schwimmerinnen un d

Schwimmer. 110 Vereine trafen sich zu ihrem al

. Leider hatte

ljährlichem Landesfinale im Freibad

Petrus nicht viel für die Schwimmer über. Bei tei lweise kühler und auch nasser Witterung ginge

n

die Aktivern an den Start. Trotz dieser schlechte n

Bedingungen konnten unsere Schwimmer einig e

Erfolge landen .

Thomas Lotzkat wurde Landesjahrgangsmeiste r

über 200 m Brust in 2 :52,4 Minuten . Neben diese r

Goldmedaille erkämpfte er sich noch eine Silbern e

über die 100 m Brust, die er nach 1 :19,1 Minute n

durchschwommen hatte . Ein drittes Mal stan d

Thomas auf dem Siegertreppchen um die Bronzemedaille

für 200 m Lagen (2 :35,2 min) in Empfan g

zunehmen . Seine beiden weiteren Starts (100 m

Rücken 1 :13,6 min; 200 m Rücken 2 :40,2 min )

beendete er jeweils als Vierter .

zweifacher Vizemeister der Junioren wurde Tobia s

'aluthe. Er beendete die 100 m Schmetterling i n

:02,1 Minuten, die 200 m Lagen hatte er nac h

2 :27,1 Minuten durchschwommen . Platz 11 wa r

das Ergebnis für die 50 m Freistil in 25,7 Sekunden .

Je eine Silber- und Bronzemedaille erschwam m

sich Stefan Lotzkat. Silber gab es für die 400 m

Freistil (4 :45,0 min), Bronze holte er sich über 20 0

m Schmetterling (2 :45,7 min) . Dazu kommen ein 5 .

Platz über die 100 m Brust in 1 :21,1 Minuten .

Die Plazierungen unserer drei Schwimmerinnen :

Sandra Heßke Platz 7 für die 100 m Freistil (1 :08, 7

min), Platz 9 für die 200 m Lagen (2 :35,8 min) . Jennifer

Neumann belegte den 7 . Platz über 200 m

Schmetterling (2 :59,9 min) . Ebenfalls den 7. Platz

sicherte sich Nicole Bordfeld über 200 m Brus t

(3 :14,8 min) .

Mit dabei war auch Jan Grothklags, er startete i n

der Brustdisziplin . Die 100 Meter hatte er nac h

1 :22,0 Minuten durchschwommen (8 . Platz), Platz

10 war das Ergebnis für die 200 Meter (3 :04,4 min).

Christian Ehlers erreichte über 100 m Schmetterling

(1 :14,7 min) den 9 . Platz, die 400 m Freisti l

(5 :14,0 min) beendete er als Elfter. Die 200 m Frei -

stil brachten in der Zeit von 2 :28,2 Minuten den 14 .

M atz.

Zwölf Medaillen für unsere Seniore n

Bei den Bezirksmeisterschaften der Senioren erkämpften

sich unsere 4 Schwimmer 6 Gold-, 4 Silber-

und 2 Bronzemedaillen . In der Altersklasse 6 0

belegte Hans Joachim Kirsch über 100 m Freisti l

(1 :17,5 min .), über 50 m Freistil (33,5 sek .) und übe r

50 m Schmetterling (40,3 sek .) jeweils 1 . Plätze .

Rang 2 erreichte er über 50 m Rücken in 44,5 Sekunden

.

Hermann Meyer (AK 50) startete über 50 m Freisti l

(34,2 sek .) und holte sich die Silbermedaille . Bronzene

gab es für die 100 m Freistil (1 :19,1 min .) un d

50 m Schmetterling (38,4 sek .) .

Auch Joachim Stiller startet in der Altersklasse 50 .

Platz 2 über 100 m Brust (1 :29,3 min .) und der 5 .

Platz über 50 m in der gleichen Disziplin sind beachtliche

Leistungen .

Der stellvertretende Abteilungsleiter unsere r

Sparte, Peter Koller, ging bei diesem Bezirkswettkampf

auch an den Start . Drei Goldmedaillen übe r

100 m Freistil (1 :03,2 min .), 50 m Schmetterlin g

(29,7 sek .) und 50 m Freistil (27,3 sek.) sind seh r

gute Ergebnisse für ihn .

Den Abschluß der Bezirksmeisterschaften in Nörten-Hardenberg

bildete die 4 x 50 m FreistilStaffel ,

die unsere 4 Senioren in der Zeit von 2 :11,8 Minuten

als Zweite beendeten .

Zwei Goldmedaillen für Hans Joachim Kirsc h

Aus Ungarn erreichte uns die Nachricht, daß unse r

Seniorenschwimmer Hans Joachim Kirsch wiede r

einmal erfolgreich war. Beim 5 . Internationalen Se -

niorenschwimmen in Baja erschwamm sich der i n

der AK 60 startende Kirsch 4 Medaillen . Zweimal

stand der VfLer auf der höchsten Stufe des Siegestreppchen

: 41,5 Sekunden für die 50 m

Schmetterling und 1 :18,3 Minuten für die 100 m

Freistil waren die Zeiten, für die es Goldmedaille n

gab. Silber holte Hans Joachim Kirsch sich in Baja ,

einem Städtchen, das etwa 60 km von der jugoslawischen

Grenze entfernt liegt, über die 50 m

Freistil in 33,6 Sekunden . Auch über die 400 m

Freistil gehörte er zu den besten Teilnehmern seiner

Altersklasse. Nach 6 :42,5 Minuten hatte er sich

auch hier die Silberne verdient . Die 50 m Rücke n

konnte unserer erfolgreicher Seniorenschwimme r

in der Zeit von 46,0 Sekunden als Vierter beenden .

4 x Gold für VfL Senioren Schwimmer in Berli n

Spandau .

Mit hervorragenden Ergebnissen kehrten die Senioren

vom internationalen Schwimmfest aus Berlin

zurück. Geschwommen wurde diesmal auf de r

50 m Bahn .

Hans Joachim Kirsch Altersklasse 60 errang übe r

50 m Schmetterling in 0 :43,8 un d

50 m Rücken in 0 :45,3 jeweils Platz 1

Über 50 m Freistil kam er in 0 :33,3 durch Zielrichterentscheid

auf Rang 2 .

Peter Koller AK 40 siegt e

über 50 m Freistil in 0 :27,7

und 50 m Schmetterling in 0 :29, 6

Hermann Meyer AK 50 belegte übe r

50 m Schmetterling Platz 4 in 0 :38,9 un d

50 m Freistil Platz 8 in 0 :34, 6

Joachim Stiller ebenfalls AK 50 erreichte übe r

50 m Brust Platz 8 in 0 :42,1 un d

50 m Freistil Platz 14 in 0 :37,0 .

In der abschließenden E 4 x 50 m Freistilstaffe l

schaffte die Mannschaft Kirsch Koller Meyer un d

Stiller Rang 4 in 2 :13,7 .

VfL Schwimmsenioren beendeten die Winterpause

und starteten mit hervorragenden Ergebnissen

.

In Göttingen ging Joachim Stiller, Altersklasse 50 ,

3x an den Start und belegte übe r

50 m Freistil in 0 :35,1 Platz 2

100 m Brust in 1 :30,7 Platz 3

50 m Brust in 0 :40,7 Platz 4

Peter Koller startete in Goslar und war der schnellste

Schwimmer der Altersklasse (AK) 40 übe r

100 m Lagenschwimmen in 1 :10, 3

50 m Freistil in 0:27, 4

50 m Schmetterling in 0 :29,5

Für diese Erfolge erhielt er 3 Goldmedaillen .

Breitensport — Seniore n

Unsere Breitensportler haben im Augenblic k

"HOCHKONJUNKTUR" und erbringen auch noc h

ausgezeichnete Leistungen .

Einer Einladung zum Pokalwettbewerb (Einzel )

nach Bad Harzburg folgten Joachim und Ingri d

Hausdorf, Eberhardt und Vera Treichel, Klaus un d

Ingrid Thieme. Vierzig Paare gingen hier an de n

Start . Gut vorbereitet tanzten unsere Paare an de m

starken Konkurrenzfeld vorbei . Das Ehepaar Treichel

landete im Semifinale und verfehlte das Final e

nur knapp . Klaus und Ingrid Thieme jedoch tanzte n

sich im Finale unangefochten an die Spitze un d

gewannen den Pokal .

Eine fünften Platz erreichten — Ernst und Traut e

von Borstel Klaus und Ingrid Thieme, Eberhard t

und Vera Treichel — bei einem Mannschaftswettbewerb

in Öhringen/Würtemberg . Mit einem siebten

Platz kehrten die Paare — Reinhard und Lydi a

Gibowsky, Joachim und Ingrid Hausdorf, Hans-

Reiner und Charlotte Loebel — aus Salzgitter heim .

Auch sie bestritten einen Mannschaftswettbewerb

. Jeweils gingen achtundzwanzig Mannschaften

an den Start.

Die erste Runde Bezirksmeisterschaft '91 für Breitensportmannschaften

tanzten die Paare — Erns t

und Traute von Borstel, Norbert und Ursula Eick ,

Eberhardt und Vera Treichel sowie Hans-Jürge n

und Hannelore Vogel . Mit 69,5 Punkten gewanne n

sie diesen Wettbewerb .

"VERANTWORTLICH" für unsere Erfolge sind natürlich

in erster Linie Gerhard und Irmgard N a

pierski, die sich — mit unsagbarer Ausdauer — große

Mühe geben, uns das Tanzen zu lehren .

Turniere im Tanzsporthei m

Von April - Mai richteten wir in unserem Tanzsport -

heim neun Turniere verschiedener Klassen für unsere

Turnierpaare aus . Manfred und Monika Jurec k

(Senioren A/I) ertanzten sich trotz starker Konkurrenz

einen dritten Finalrundenplatz . In der höchsten

Seniorenklasse (S/l) zeigten Heinz und Eyl a

Hölscher mit dem sechsten Platz ausgezeichneten

Tanzsport . Einen siebten Platz erreichten Dieter

und Ilse Grützmann in der Seniorenklasse A/II .

Rudolf und Leni Pick kamen in der Seniorenklass e

S/11 auf den achten Platz . Kürzlich aufgestiegen ,

stellten Rudolf und Annegret Kallenberg (Sen . B / 1 )

ihr Können unter Beweis . Sie ertanzten sich de n

vierten Finalplatz .

In der Hauptklasse S präsentierten Stepha n

Schneider und Ariane Schulz dynamisch un d

sportlich die Standardtänze. Nur knapp verfehlte n

sie — bei hohem Leistungsniveau der Paare — nu r

knapp den ersten Platz .

Für das Notizbuch

18 .08 . 91 ab 14 .00 Uhr im Tanzsporthei m

Sen . E / ll, Sen . A / l l

17 .11 . 91 ab 14 .00 Uhr im Tanzsporthei m

Sen . A/1, H-S-Std ., H-A-Lat .

24 .11 .91 ab 14 .00 Uhr im Tanzsporthei m

H-A-Std ., Gold "55" Sen . S./ 11, Sen . S / 1

05 .10 . 91 ab 20 .00 Uhr im Spiegelsaa l

NORDD . MEISTERSCHAFT S-STANDAR D

18 .01 .91 ab 20 .00 Uh r

SPIEGELSAALVERANSTALTUNG


Die Triathlonsaison 1991 ist gerade mal einen Mo -

nat alt. Im Frühjahr haben sich die meisten Aktiven

durch diverse Volksläufe im Bereich von 10 km bi s

hin zur Marathondistanz in Wettkampflaune gehal -

ten . Wie das nun mal bei Ausdauersportlern so ist ,

wird bis auf kleinere Pausen während des ganzen

Jahres trainiert . Nur bei ganz kalter Witterung ent -

fällt das Radfahren .

Erfolgreicher Jahresbegin n

Gegenüber der Saison '90 hat es wenig personelle

Veränderungen gegeben . Im Bereich Wolfsburg

hat sich beim VfB Fallersleben eine Triathlon-Abteilung

etabliert . Bisher konnten sich unsere Atlet -

hen klar gegenüber den Fallerslebenern behaupten

. So, und nun zu den Resultaten, die die Triathle -

ten 1991 schon erbringen konnten . Bereits im Fe -

bruar belegte Jörg Knop den 17 . Platz beim Berliner

Winter-Triathlon .

Anfang April fand in Detern-Strickhausen ein Mittelduathlon

statt. Die 10 km Laufen, 60 km Radfah -

ren und nochmals 10 km Laufen verlangten z u

solch frühem Termin gutes Stehvermögen . Ralp h

Mai (2 :58 ; 5 . AK), Jörg Knop (3 :00 ; 2 . AK) und Andr e

Rubach (3 :04 ; 6 . AK), Jörg Mahl (3 :16 ; 18 .) un d

Arndt Bernd (3 :31 ; 8. AK) waren die weiteren VfL'er.

Ebenfalls im April absolvierte man zwei weiter e

Duathlonwettkämpfe . In Scheeßel (5 km Laufen /

30 km Radfahren/5 km Laufen) wurde Ingrid Weichert

zweite in 1 :51 . Andre Rubach wurde hier i n

1 :26 7 . und Rene Schaab konnte in 1 :38 den 9 .

Platz in seiner AK belegen .

Bei weit mehr als 350 Teilnehmern belegte Micha -

el Knop in Berlin über die Distanzen 6 km Laufen i n

1 :43 den 12 . Platz . Jörg Knop 22 . in 1 :45 und Kara n

Amirpour als 27 . in 1 :46 belegten ebenfalls noc h

Spitzenplätze .

Beim Deutschland-Cup-Duathlon (5 km Laufen ,

30 km Radfahren, 5 km Laufen) gewann Ingrid Wei -

chert ihre Altersklasse in guten 1 :47 . Noch unte r

die nationale Spitze mischte sich Michael Knop . I n

1 :20 konnte er einen guten 26 . Platz belegen . Karan

Amirpour 55 . in 1 :25, Torsten Hartmann 96 . i n

1 :30 und Bodo Rabstahl 122 . in 1 :36 waren di e

weiteren Teilnehmer.

Der erste Triathlon wurde in Obernkirchen bestritten

. Hier galt es 1200 m Schwimmen, 38 km Rad -

fahren und 9,5 km Laufen zu bewältigen . Besonders

die schwere Laufstrecke verlangte den Athle -

ten einiges ab . Mit Otto Weichert (1 . AK 55 ; 2 :33) ,

Hans Grasenick (2 . AK 55 ; 2 :39) und Barbara Ben -

stem (2 . AK 30 ; 2 :26) konnten wir Medaillenplätz e

verbuchen . Ralph Mai (9 . AK ; 1 :59), Holger Arne -

fing (14 . AK ; 2 :01), Jörg Knop (7 . AK 2 :02), Andre

Rubach (15 . AK ; 2 :03), Jürgen Thiele (16 . AK ; 2 :03) ,

Michael Knop (11 . AK; 2 :08), Ralf Heil (35 . AK ;

2 :09) ; Frank Zöfel (2 :10), Jörg Mahl (2 :13), Jürge n

Werner (2 :20), Rene Schaab (2 :21), Joachim Seydell

(2 :23), Michael Müller (2 :27), Frank Herman n

(2 :29), Ute Kuntze (2 :34 ; 6 . AK) . Gerald Lies al s

zweiter und Regina Reichl als dritte ihrer Altersklassen

beim Volkstriathlon vervollständigten das

VfL-Team .

Das Kurztriathlon in Zielitz (1000 m/44 km/1 2

km) war fest in VfL Hand . Jörg Knop gewann diesen

Wettkampf in 2 :19 :15 ganze fünf Sekunde n

vor seinem Bruder Michael . Auch Jürgen Thiel e

war in 2 :20 :43 als Vierter ganz vorne dabei .

Beim Helmstedter Volkstriathlon waren sehr viel e

VfL'er am Start . Ralph Mai konnte hier gewinnen .

Bei den Damen tat Barbara Benstem dieses ihm

gleich . Erwähnt werden sollten hier noch Jör g

Knop und Otto Weichert, die in ihren Altersklasse n

jeweils den zweiten Platz belegen konnten .

Und demnächst :

Zum Abschluß noch eine kurze Vorschau auf da s

nächste Quartal . Es stehen die Niedersachsenmeisterschaften

sowohl im Kurz- als auch im Mitteltriathlon

an . Saisonhöhepunkte wird für einig e

der Ironman in Roth sein . Hier sind dann 3,8 k m

Schwimmen, 180 km Radfahren und ein Marathonlauf

in einem Stück zu absolvieren .

"aktiverleben-Tag "

fand gute Resonan z

Mit einem non-stop-Programm zeigte die Turnabteilung

am "aktiverleben"-Tag am 21 . April vor run d

200 Besuchern und Teilnehmern ihre Aktivitäten .

In beiden Turnhallen des Ratsgymnasiums fande n

sowohl Darbietungen als auch Übungen zum Mit -

machen statt . Während in der kleinen Halle di e

Tänze der Seniorinnen, Jazzgymnastik und Bal

lspiele durch kleine Zwischeneinlagen erweitert

wurden, konnten in der größeren Halle Alt un d

Jung, Groß und Klein den Geräteparcours mit Stationsübungen

absolvieren . Jeder Gast konnte außerdem

am Gewinnspiel und an der Tombola tei

ehmen . Für das leibliche Wohl wurden Kaffee un ln d

Kuchen sowie Säfte angeboten . Ursula Bartsc h

sprach allen Teilnehmern und Helfern ihren Dan k

aus .

Senioren in St. Andreasber g

24 Wanderfreudige der Senioren-Turngruppe reisten

letztens in den Harz nach St . Andreasberg auf

die Jordanshöhe .

Der April — im Winterkleid — war kurz vor uns d a

und empfing uns mit Sonne, Schneetreiben un d

düsteren Wolken . Aber was soll's, mit der richtige n

Kleidung erschütterte uns das wenig . Rund um St.

Andreasberg fanden wir lohnende Ziele und wanderten

täglich unsere Kilometer ab . Unser Wanderführer

forderte uns schon etwas ab . Mittags heim -

gekehrt, freuten wir uns auf das herrlich zubereite -

te Essen unserer Köchin . Überhaupt hat uns das

"Küchenpersonal" in den Tagen unseres Aufenthaltes

so richtig verwöhnt.

Abends saßen wir im gemütlichen warmen Tagesraum

unserer Hütte, sangen oder plauderten rech t

munter oder vergnügten uns beim "Schweinetreiben"

. (Ein Würfelspiel das viel Spaß bringt, abe r

auch schnelles reagieren erfordert) .

So vergingen die 4 Tage wie im Fluge. Vier Tage, di e

wieder einmal dazu beigetragen haben, einande r

noch besser kennenzulernen und zu verstehen .

Kunstturnen männlic h

Für die Schüler- und Jugendturner des VfL began n

die diesjährige Wettkampfrunde mit den Kreiskunsturnmeisterschaften

am 4 . Mai in der Turnhal -

le des Theodor-Heuss-Gymnasiums .

Mit Dennis Hoffmeister, Daniel Lelke, Gustav Ehret ,

KarlHeinz Sieger sowie Dennis Dornhoff ginge n

leistungsstarke Nachwuchsturner an den Start, di e

in dem Feld der etwa 40 Mitbewerber auch durch -

gehend die ersten Plätze belegten . Noch nicht a m

Start waren Florian Kraus wegen einer Erkältung,

Vorn : Dennis Dornhoff, Karl Heinz Sieger .

Hinten: Daniel Lelke, Gustav Ehret, Dennis Hoffmeister .

Marcel Schulze, er arbeitet noch an er Verbess

erung seiner Übungen sowie Florian Lelke, der a.

Mitglied des Bundeskaders zu einem Wochenendlehrgang

in Frankfurt eingeladen war .

In der Leistungsklasse M6, die auch bis zu de n

Deutschen Meisterschaften geht, belegte Denni s

Hoffmeister mit ausgezeichneten 33,95 Punkte n

den 1 . Platz, gefolgt von Daniel Lelke mit 31,7 0

Punkten . Beide Turner werden bei dieser Punkt -

zahl wohl auch keine Mühe haben, die Qualfikationsgrenze

zu den "Deutschen" zu erreichen .

. Dieser Wettkampf geht bis zur Landes n dieser Altersklasse

In der M5 gewann KarlHeinz Sieger mit große m

Vorsprung vor vier weiteren Teilnehmer

ebene .

-

In der M4 war Dennis Dornhoff mit 10 Jahren nich t

nur der Jüngste, sondern auch der Erfolgreichst e

der 5 Teilnehmer.

In der offenen Schülerklasse konnte Gustav Ehret

einen weiteren Sieg für den VfL verbuchen . Dami t

zeigten sich an diesem ersten Wettkampf der Saison

alle Turner in guter Verfassung, was aber nich t

ausschließt, daß einige noch Steigerungspotentia l

haben . Die Eigentlichen Konkurrenten komme -

erst auf Landesebene für die Jüngeren sowie z1

Bundesebene für die Älteren Schüler. Hier werde n

auch mit Sicherheit die Turner der "Neuen Bundesländer

vertreten sein .

Turnen — Rhythmische Sportgymnasti k

Bezirks- Landes- und Nordd . Meisterschafte n

Bei den Bezirksmeisterschaften in Wolfsburg i n

der Jugendklasse (M 9) wurde Ina Gorius Vizemeisterin,

gefolgt von Anke Fuchs, Sonja Rossi un d

Astrid Dase .

In der Schülerinnenklasse (M 8) wurde Anja Weißberger

4 . Bei der Talentsichtung (M 7) konnte Sonja

Nikolayzik wegen einer Grippeerkrankung leider

nicht starten . Trotzdem durfte sie aufgrund ih -

res Vorjahresergebnisses bei den Landesmeisterschaften

starten .

Die Landesmeisterschaften fanden in Rosdorf be i

Göttingen statt. Gymnastinnen aus Hannover,

Braunschweig, Göttingen, Odenburg und Wolfsburg

beteiligten sich an dieser Meisterschaft. In der

Jugendklasse starteten Ina Gorius, Anke Fuchs ,

Astrid Dase und Sonja Rossi . Im Vierkampf (Reifen ,

Keulen, Ball und Seil) wurde Ina mit 32,25 Punkte n

Landesmeisterin . Anke wurde mit 30,25 Punkten


Dritte, Sonja belegte Platz 5 und Astrid wurd e

Sechste . Ina und Anke haben sich für die im Apri l

stattfindenden Norddeutschen Meisterschafte n

qualifiziert .

In den Finalwettkämpfen wurde Ina ain allen Gerä -

ten Niedersachsenmeisterin . Sie konnte alle fünf

Titel nach Wolfsburg holen . Die weiteren Plazierun -

gen der Gymnastinnen :

Astrid Dase :

3 . Platz Seil, 3 . Platz Keulen, 4 . Platz Reifen, 5 . Platz

Ball .

Sonja Rossi : 3 . Platz Ball, 3 . Platz Reifen, 4 . Platz

Keulen, 5. Platz Seil .

Anke konnte wegen Erkrankung an den Finalwettkämpfen

nicht teilnehmen .

In der Schülerinnenklasse belegte Anja Weißberger

Platz 9 .

In der M7 Talentsichtung wurde Sonja Nikolayzi k

Niedersachsenmeisterin im Vierkampf. Sonja

turnte ohne Handgerät, Seil, Band und Ball . In alle n

vier Geräten belegte sie mit großem Abstand den

1 . Platz . Damit hat sich Sonja für das im Juni statt -

findende Testturnen — Nord in Wattenscheid quali -

fiziert.

Die Norddeutschen Meisterschaften in der RS G

f den in Troisdorf bei Bonn statt . Aus Wolfsbur g

` U ten sich Ina Gorius und Anke Fuchs qualifiziert .

In der Jugendklasse beteiligten sich 26 Gymnastinnen

. Das Teilnehmerinnenfeld und auch das

Leistungsniveau wurde in diesem Jahr durc h

Gymnastinnenfeld und der neuen Bundeslände r

Sachsen-Anhalt, Mecklenburg und Brandenbur g

verstärkt .

Ina belegte im Vierkampf (Ball, Reifen, Seil un d

Keulen) einen ausgezeichneten 8 . Platz . In de r

Übung mit den Keulen zeigte Ina ihre beste Leistung

und wurde mit 8,10 Punkten Zweite . Somi t

startet sie bei den am 1 ./2 . Juni stattfindende n

Deutschen Meisterschaften in Marburg . Die jeweils

besten 15 Gymnastinnen aus Nord- un d

Süddeutschland nehmen an dieser Meisterschaft

teil .

Anke konnte an den "Norddeutschen " nicht tei

ehmen . Sie hatte sich kurz vor Beginn des Wettln -

kampfes beim Einturnen verletzt .

Nach langen Bemühungen ist es dem Verein gek

"gen, nich eine Trainerin für die Rhythmisch e

Sportgymnastik zu bekommen. Bei dem Leistungsstand

der Mädchen und den gewachsene n

Anforderungen war die Arbeit von eine

nicht mehr zu bewältigen und so kam zu r Übungsleiterin¬ m

1 . April 91 Frl. Ines Brzank aus Leipzig nach Wolfs -

burg . Wir wünschen erfolgreiches Arbeiten !

Sonja Nikolayzik startete für Niedersachse n

In Schwerte fand am 1 . Mai ein Landesvergleichs -

kampf in der RSG statt .

Mit Hessen, Rheinland, Niedersachsen und West -

falen waren erstmals 4 Länder mit ihren jeweils 6

besten Gymnastinnen eingeladen .

Sonja Nikolayzik startete mit der Niedersachsenmannschaft

in ihrer Altersklasse M7 (10-12 Jahre) .

Vor kurzem wurde Sonja auf Landesebene 5-fach e

Landesmeisterin . Für sie war es daher eine gut e

Gelegenheit, sich mit den besten Gymnastinne n

aus Norddeutschland zu vergleichen . Sie erreicht e

hierbei einen sehr guten 4 . Platz mit ausgezeichneten

Ball- und Band-Kürübungen . Mit ihren Leistungen

hat sie erneut ihren Niedersachsentite l

verteidigt .

Mit der Niedersachsenmannschaft starteten neben

Sonja noch die 5 besten Mädchen von Tura

Braunschweig, TK-Hannover und SG Obernjesa /

Göttingen .

Sonja Nikolayzik — Landesmeisterin M7

Ina Gorius — Landesmeisterin M 9

Trotz der starken Konkurrenz der anderen 3 Lände r

belegte die Niedersachsenmannschaft einen seh r

guten 2 . Platz .

Ina Gorius (Jugendlandesmeisterin) gehörte auch

zu der Mannschaft, konnte aber wegen Krankhei t

leider nicht starten .

Vordere Plätze auch für die Jüngste n

Die Bezirksmeisterschaften in der RSG für Mädchen

bis 10 Jahre (Wettkampfstufe 6) fanden i n

Goslar statt. Aus Braunschweig, Göttingen, Wolfenbüttel,

Goslar und Wolfsburg starteten insgesamt

24 Mädchen . Für den VfL starteten 4 Gymna -

stinnen .

Durch die Verbindung mit den neuen Bundesländern

wurde das Leistungsniveau stark angehoben,

sodaß die Übungen für die Mädchen entsprechend

schwierig geworden sind . In diesem Falle ist

es erlaubt, daß — je nach Leistungsstand — ei n

Zwei- oder Dreikampf geturnt werden kann .

Im Zweikampf erreichte die Jüngste Nadja Boll e

Rang 9 .

Die schon auf Landesebene erfolgreichsten Mädchen

Sandrine Meka-Elbe, Katja Langenwald un d

Mandy Reupke zeigten erneut, daß sie mit sehr gu -

Katja Langwald, Mandy Reupke, Sandrine Meka-Elbe un d

Nadja Bolle (von links) .

ten Leistungen im Dreikampf aufwarten können .

Bei den Übungen Ohne Handgerät, Seil und Bal l

belegte Sandrine mit Abstand einen hervorragen -

den 1 . Platz, gefolgt von Katja auf Rang 2 . Mand y

verpaßte um 0,10 Punkte Platz 3 und erreichte s o

einen guten 4 . Platz .

Die diesen Wettkampf beobachtende Landestrainerin

war mit den erreichten Ergebnissen des Bezirks

Braunschweig sehr zufrieden und sie erhofft ,

insbesondere von den VfL-Mädchen weiter dies e

konstante Leistung .

Ein interessantes Lehrgangsangebot

Nach den Handballern haben auch die Leicht- un d

Triathleten einen Lehrgang zur 'Erstversorgun g

von Muskelverletzungen und vorbeugenden Maßnahmen'

abgehalten . Referiert hat Norbert Mieruch

— vielen Wolfsburgern als praktizierende r

Masseur und Betreuer der Handballer bekannt .

Nach einem einführenden Film, in dem die Entstehung

und Behandlung von Muskelverletzunge n

dargestellt sind, wurden von den Teilnehmern ergänzende

Fragen gestellt und beantwortet . Es

folgten Demonstrationen zur Behandlung und Vorbeugung

.

Unterstützt wurde der Lehrgang durch Bild- un d

Arbeitsmaterial der Firma Merckle — der Herstellungsfirma

von DOLOBENE . Ich glaube, bei de r

hervorragenden Versorgung kann man auch ruhi g

den Namen der Firma nennen .

Der Lehrgang ist so gut angekommen, daß spontan

eine Folgeveranstaltung für den Spätherbs t

vereinbart wurde. Allen Sparten — vor allem de n

Übungsleitern — sei empfohlen, sich mit Norbert

Mieruch in Verbindung zu setzen, um sich gleich -

falls zu informieren . Wenn man sich zudem mit Hei -

no Lieken vom SSB abgestimmt, kann ein solche r

Lehrgang auch als Übungsleiterfortbildungsmaßnahme

anerkannt werden .


Volleyballmannschaft besucht die

CSF R

Auch dieses Jahr wurde die langjährige Freundschaft

zwischen den Damenmannschaften de s

TJ-Slavia aus Königsgratz (Hradec Kralove) in de r

CSFR weiter vertieft . Vom 17 . bis zum 21 . Mai waren

unsere 12 Volleyballerinnen mit Betreuern be i

der tschechischen Damenmannschaft zu Besuch .

Diesmal waren auch vier Jugendliche dabei . Nac h

11 Stunden Fahrt mit den vom VfL zu Verfügun g

gestellten VW-Bussen wurden unsere Mädche n

und Betreuer in den Familien untergebracht un d

erhielten so zwei Tage einen Einblick in das Lebe n

einer tschechischen Familie.

Auch diesmal sorgten die Gastgeberfür Unternehmungen

aller Art. Dazu gehörte die Besichtigun g

des Schlosses Hrädred, der weltberühmten Weihnachtskrippe

in Trebechovice sowie des Schlachtfeldes

aus dem preuss .-österr. Krieges in Chlum .

Den Abend verbrachten alle Gastgeber und Gäst e

mit einem Disco-Besuch in Hrädek Krälove .

Aufgrund der schlechten Witterungsverhältniss e

(Regen und 6°C!) mußte das geplante Freiluftturnier

leider ausfallen . Aber dies tat der Stimmun g

keinen Abbruch .

Am Pfingstsonntag fuhren die Spielerinnen mit ih -

rem tschech . Betreuer nach Prag, wo sie die verbleibenden

Tage verbringen sollten .

Eine Stadtbesichtigung gehörte ebenso zum Programm

wie ein Einkaufsbummel und der Besuc h

des Varietes in Prag . Gekrönt wurde der Aufenthal t

durch einen Besuch der „Laterna Magica” mit de r

Aufführung „Odysseus” im Staatstheater von Prag .

Trotz finanzieller Schwierigkeiten ihres Clubs hoffen

die tschechischen Spielerinnen, daß es auc h

nächstes Jahr zu einem Gegenbesuch komme n

wird . Die tschechischen Spielerinnen unter ihre m

Trainer Mirek Ceral äußerten sich auch interessier t

an verstärkten Kontakten zu anderen Clubs, auc h

außerhalb von Wolfsburg .

Mixed Turnier um Werner-Schlimme-Poka l

Am Sonntag, dem 21 . April 1991, waren das Diako -

nische Werk zusammen mit dem CVJM Wolfsbur g

Aurichter des diesjährigen Freizeitturniers im FB Z

Westhagen . Insgesamt 12 Mannschaften au s

Holzminden, Sulingen, Hannover, Braunschweig ,

Halberstadt sowie aus Wolfsburg waren gemeldet .

Jedes Team hatte 5 Spiele zu absolvieren, gespiel t

wurde in Zeitsätzen (2x10 Minuten) .

Der VfL ging mit einer durchwachsenen Mischun g

aus jungen und alten Spielerinnen (von 17—45 J .)

an den Start : Birgit Peters, Wenke Reckert, Wibk e

Termath, Liena Abulaban, Andrea Wernke, Petra

Zadow (=alle aktiven Spielerinnen der 1 . Damenmannschaft)

und die Oldies : Eckard Sommerfel d

(Trainer der 1 . Herrenmannschaft), Klemens Schä -

fer (Trainer der 1 . Damen), Klaus Schröder (Spartenleiter)

und Ex-VfLer Rainer Stennert, Dietma r

Dreistadt (Trainer der 2 . Herren und B-Jugend/

quattro) verstärkten die Lehrermannschaft de r

IGS-Westhagen .

Zum Turnierverlau f

Mit drei Siegen über schwächere Gegner wurde n

die beiden Gruppenspiele sowie das Achtelfinal e

abgeschlossen .

Das Halbfinale gegen Vorjahressieger Halberstad t

entwickelte sich spannend . Die ehrgeizigen Halberstädter,

die den Werner-Schlimme-Pokal natürlich

gerne wieder mit nach Hause nehmen wollten ,

begannen sehr motiviert und konzentriert . Si e

brachten den VfL mit raffinierten Aufschlägen im 1 .

Satz ins Hintertreffen . Am Ende stand es 12 :8 fü r

Halberstadt . Der VfL begann aber rechtzeitig, sic h

im 2. Satz auf seine Stärken zu besinnen : mit gelungenen

Netzaktionen und einer soliden Abwehrarbeit

sowie gefährlichen Aufschlägen dominierte

der VfL im 2 . Satz über Halberstadt . Am Ende hie ß

es 13 :6 für den VfL, der damit aufgrund des besse -

ren Punkteverhältnis ins Finale einzog . Der Finalgegner

hieß IGS-Westhagen . Diese Lehrermannschaft

wurde u . a . von Dietmar Breistadt und vo n

„Dauerausleihe” Liena Abulaban wesentlich verstärkt

.

Leider unterlagen die VfL-er denkbar knapp in einem

Spiel mit vielen sehenswerten Aktionen a m

Netz und in der Feldabwehr 1 . Satz 8 :5, 2 . Satz

6 :10 .

Prominenter Zuschauer war in der Endphase de s

Turniers OB W. Schlimme . Er überreichte Urkunden,

Preis an die Teams 2 .—12 . Plätze sowie de n

von ihm gestifteten Pokal an die „Pauker” der IG S

Westhagen .

Beachvolleyball-Premiere

Die Volleyballabteilung beabsichtigt Beachvolleyball

erstmals regelmäßig für Interessierte anzubie -

ten . Geplant ist, an Wochenenden bei schöne m

Wetter am Strand des Allersees eine mobile Volleyballnetzanlage

zu installieren .

Sollten die Stadtwerke dieser geplanten Nutzun g

zustimmen (Verhandlungen laufen), werden dem -

nächst auch BeachvolleyballTurniere ausgetragen

.

Schäfer


Zum Titelbild :

Der scheidende 1 . Vorsitzende Hans-Peter Loren z

wurde von Präsident Karl Heinz Briam und seine m

Nachfolger verabschiedet .

Redaktionsschluß für Ausgabe

„dabei” 111/91

20. Septembe r

dabe i

Sport-Magazin des Vereins für Leibesübungen

Wolfsburg e .V . (gegr . 1945 )

Herausgeber: VfL-Vorstan d

Redaktion und verantwortlich für den Gesamtinhalt

: Andreas Meurer, Hansaplatz 12 ,

3180 Wolfsburg 1

Herstellung und Anzeigen :

Niedersachsen-Druck, Wolfsbur g

Der Bezugspreis ist durch de n

Mitgliedsbetrag abgegolten .

Erscheint viermal jährlich .

VfL-Geschäftsstelle .

Im Stadion, Elsterweg 5, 3180 Wolfsburg 1

Telefon : 5323 9

Konto : Volksbank 89127400 0

Geschäftszeiten :

Dienstag—Freitag 10—12 Uh r

Dienstag und Donnerstag 17—19 Uhr

Ein Trikot ist auch eine Verpflichtun g

Ein Trikot ist ein Anzug . Ein Sportanzug. Ma n

trägt es aus vielerlei Gründen . Einmal, um als

das Mitglied einer Mannschaft, eines Teams

erkennbar zu sein . Um zu demonstrieren: ich

gehöre dazu. Ich gehöre zu denen, die in eine r

bestimmten Sportart für einen bestimmte n

Verein in einem bestimmten Spiel gegen ein e

bestimmte andere Mannschaft antreten .

Bei VfL-Mannschaften sollte es sich üblicher -

weise um ein grün-weißes Trikot handeln . Die

grün-weißen Farben sind Tradition . Sie sin d

dennoch aus einem Zufall entstanden . Weil es

nach dem Kriege soviel wie nichts gab, aber

hin und wieder ein weißes Bettuch, das viel -

leicht in der Mitte schon Verfallserscheinungen

aufwies, wie damals das ganze deutsche

Land, konnte man daraus wenigstens noch ei n

weißes Sporthemd schneidern . Und weil der

damalige Stadtjugendpfleger durch Zufal l

noch ein paar grüne Turnhosen im Schran k

gehortet hatte, die er den Sportlern zur Verfügung

stellte, die nach dem Zusammenbruch

erstmals wieder als Mannschaft auftrete n

wollten — deshalb sind die Farben des VfL

Wolfsburg Grün-Weiß.

Das Trikot des Sportlers ist aber gleichzeitig

auch Arbeitskleidung. Bei ihr kommt es nich t

unbedingt auf einen tüchtigen Grasfleck ode r

einen breitflächigen Schlammabdruck an . De r

Sportdreß ist strapazierfähig, feuchtigkeitsgewohnt,

dreckaufnahmefähig, und auch ein i m

sportlichen Streit entstandener Hemden -

oder Hosenriß muß sich leicht reparieren las -

sen .

Das Trikot ist aber auch eine Verpflichtung . Fü r

den Kleinsten und für den Ältesten . Wer fü r

den VfL Wolfsburg grün-weiße Farben trägt,

der repräsentiert damit den ganzen Verein. Er

repräsentiert die Vereinskultur, und in Turnvater

Jahns Zeiten hätte man es viel bombastischer

gesagt: er repräsentiert die Ehre. Mit der

Ehre ist es nun einmal so eine Sache. Da hat es

1fIch

sage,

was ich denke! "

— Der Kommentar —

Zeiten gegeben, da hat man mit diesem Begriff

doch ordentlich Schindluder getrieben. So is t

die Ehre bei uns heutigen modernen Vereinsmenschen

nicht gemeint. Aber irgendwo ist

doch ein bißchen davon übriggeblieben . Man

sollte bemüht sein, in den grün-weißen Farben

auftretend einen guten Auftritt zu haben . Alles ,

was daher im Sport unehrenhaft ist, sollte i n

diesem Trikot nicht stattfinden. Fairneß sollte

obenan stehen . Anständiges Auftreten in Wort

und Tat ist etwas, was dem Ruf des Verein s

guttut. Wenn es rundherum hieße, wappne t

euch gegen Fouls und Unfairneß — die Grün -

Weißen kommen, dann wäre das für unsere n

Verein von großem Nachteil. Deshalb ist das

Trikot eben auch so etwas wie eine Visitenkarte.

Eine Visitenkarte, die jeder im Auftrage des

VfL Wolfsburg, seines Vereins, hinterläßt, de r

irgendwo in den grün-weißen Farben und mi t

dem runden „W” für Wolfsburg als VfL-Zeiche n

auftritt.

Selbst wenn es noch etwas dagegen zu sage n

gäbe, daß jemand sich nicht mit dem Verei n

identifiziert (dann sollte er allerdings auc h

schleunigst austreten), dann könnte man immerhin

noch feststellen, daß das grüne ,,W"au f

weißem Grund für unsere Stadt steht. Ein e

Stadt, die sehr viel für den Sport tut; wo die

Stadtväter einsichtig sind und die Bevölkerung

sportinteressiert.

Das alles sind Gründe, um im grün-Weiße n

Sporttrikot, ganz gleich, für welche Sportar t

man steht, eine gute Figur zu machen . Auch

wenn letztere dann und wann schon ein weni g

aus der Form geraten ist. Der Leser, ob jung, ob

alt, ob klein, ob groß, ob Frau, ob Mann, Mädchen

oder Junge — alle wissen genau, was gemeint

ist.

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