WID 03-2010.pdf - Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH

wfg.rhein.erft.de

WID 03-2010.pdf - Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH

Wirtschaftsförderung

Rhein-Erft GmbH

Service-Zeitschrift der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH 3 | 2010

»Wirtschaft

im Dialog«

Expo Real 2010

WFG wirbt für den Wirtschaftsstandort Rhein-Erft | 16

Beratung für Gründer

Entscheiden,

planen,

durchstarten | 8

Rund um die WFG

Teilnahme am

Wettbewerb

Logistikstandort | 14


Editorial · »Wirtschaft im Dialog«

„Ein Spatenstich zugunsten der Region“

Fragen der Logistik und des Warenumschlags

sind zentrale Themen

unserer Volkswirtschaft.

Wir in unserer Region profitieren

seit Jahrhunderten, teilweise

seit der Römerzeit, von den

f lorierenden Wirtschaftswegen

von West nach Ost und von Nord

nach Süd. So hat zum Beispiel

das Stapelrecht über Jahrhunderte

den Wohlstand Kölns und der

Region gesichert und die wirtschaftliche

Nutzung des Rheins

war selbstverständlich. Die heutige

Nutzung des Rheins durch die

Binnenschifffahrt ist hier die konsequente

Fortführung jahrhundertelanger

Erfahrung. Um diese

Nutzung auch effektiv zu halten,

bedarf es des stetigen, bedarfsgerechten,

umweltschonenden Ausbaus

der Hafeninfrastruktur in

unserer Region.

Der Rhein-Erft-Kreis und die

Wirtschaftsförderung Rhein-

Erft GmbH haben daher von

Anfang an den Ausbau des Godorfer

Hafens unterstützt. Gerne

war ich selbst im letzten Jahr

beim ersten Spatenstich des Ausbaus

anwesend. Nun hat das

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen

jüngst den durch

das Verwaltungsgericht Köln verfügten

Baustopp bestätigt. Dies

sollte meiner Ansicht nach allen

Beteiligten Auftrag genug sein,

nochmals Bedenken und Argumente

für und wider den Hafenausbau

gegeneinander abzuwägen

und Menschen zugunsten dieser

wichtigen Infrastrukturmaßnahme

„mitzunehmen“.

Hierbei wird sich die Wirtschaftsförderung

Rhein-Erft GmbH

auch weiterhin zugunsten unserer

heimischen Wirtschaft und

derer Interessen einbringen. In

der Hoffnung, den Hafenausbau

letztendlich im Sinne der Verbesserung

unserer Infrastruktur ausgebaut

zu sehen. Darüber hinaus

sollte meines Erachtens nach dieser

Hafenausbau nur ein erster

Schritt sein. Ein zweiter Schritt

könnte dann die längst überfällige,

zusätzliche Rheinquerung auf

der Höhe von Wesseling zugunsten

einer besseren Anbindung des

Rhein-Erft-Kreises an den Flughafen

Köln/Bonn sein. Hierdurch

würde sicherlich die gesamte Verkehrsinfrastruktur

des Kölner

Umfeldes entlastet werden und

ein entscheidender Brückenschlag

zwischen den wirtschaftlich starken

Landkreisen an der Erft und

an der Sieg wäre realisiert. Dass

ein solcher Brückenschlag der gesamten

Wirtschaft des südlichen

Rhein-Erft-Kreises zugute käme,

steht für mich außer Frage. Bis

dahin wird aber sicher noch ein

wenig Wasser den Rhein hinabfließen.

Mit herzlichen Grüßen

Martin Schmitz

Martin Schmitz,

Geschäftsführer

Wirtschaftsförderung

Rhein-Erft GmbH

3


4

Inhalt · WiD 3 | 2010

16

8

27

Rundblick

Titelthema

WFG wirbt für den

Wirtschaftsstandort

Rhein-Erft > > >

Zusammen mit seinen Logopartnern präsentiert

die WFG auf der Expo Real am Gemeinschaftsmessestand

der Metropolregion Köln-Bonn die

Standort qualitäten des Kreises.

Im Fokus

Entscheiden, planen,

durchstarten > > >

Wer sich selbstständig macht, muss einiges

beachten – und sollte sich beraten lassen.

Rhein-Erft-Kreis

Zukunft der ARGE noch

ungewiss > > >

Geschäftsführer Herbert Botz zur Zukunft

der ARGE Rhein-Erft.

5 Neuer LyondellBasell-

Standortleiter

5 Neuer Kreisbaudezernent

6 Helmut Klein ist Kreishandwerksmeister

6 Logisitk-Kongress in

Berlin

6 Nexans bezieht Neubau

7 Hürth: neue

Wirtschafts förderin

7 KSK-Jubiläum in

Frechen

Rund um die WFG

13 WFG: erfolgreiches

Geschäftsjahr 2009

13 Moderationsverfahren

Phantasialand

13 Förderprogramm zur

Kinderbetreuung

14 Wettbewerb Logistikstandort

14 Messeförderung für

junge Unternehmen

14 Beratungsförderung

Rhein-Erft-Kreis

24 Energiezentrum in

Kerpen

24 PerMediCon-Premiere

25 Hoch-Begabten-

Zentrum Rheinland

25 Ziel 2.NRW-Wettbewerb

26 FHM-Tec soll im

Oktober starten

26 Lekkerland feiert

50-jähriges Bestehen

Meeting und Mehr

28 10Pin – Bowling &

Event in Hürth

Was? Wann? Wo?

29 WFG-Steuerseminar

29 Cologne IT summit

29 Gründertag in

Bergheim

30 Kerpen packts an

30 Ausbildungs-Börse

30 Fördersprechtag

31 Ansprechpartner in den

Kommunen

31 Vorschau

31 Impressum

Foto: 10Pin Foto: KoelnMesse

24

28

Foto: Peter Kirchhoff/PIXELIO Foto: Thomas-Plettenberg.de

Foto: Tournay


Wesseling: Neue Standortleitung bei LyondellBasell

Der Vorgänger ist

der Nachfolger

Ein „alter“ Bekannter hat

bei LyondellBasell in Wesseling

erneut die Standortleitung

übernommen. Dr.

Henri Braun löste

zum 1. Juni den

in den Ruhestand

gehenden Dr. Jürgen

Kerth ab und

ist damit sowohl

dessen Nachfolger

als auch des-

sen Vorgänger.

Denn bereits vor

acht Jahren war

Braun in Wesseling

in leitender Position

aktiv, zuletzt bis Anfang

2004 als Werkleiter. Zuletzt

war er Standortleiter des

LyondellBasell-Werks in

Berre (Südfrankreich). Der

Standort Wesseling/Knap-

Wieder an alter Wir -

kungs stätte: Stand ortleiter

Dr. Henri Braun

Pulheim: pro medik Gesundheitszentrum

Dauerhafte Präsenz

So wird der Empfangsraum der neuen

pro medik-Präsenz aussehen.

Seit 14 Jahren ist pro medik mit seinem

Konzept der Rehabilitation und

Prävention in Brauweiler zu Hause.

sack hat sich in den vergangenen

Jahren hinsichtlich Anlagenverfügbarkeit,

Auslastung

und Effektivität trotz wachsender

Konkurrenz

als bester Standort

von LyondellBasell

in Europa und einer

der besten der

Branche weltweit

behaupten können.

Foto: LyondellBasell

LyondellBasell Industries

ist eines

der weltweit größten

Unternehmen

auf den Gebieten

Polymere, Petrochemie und

Kraftstoffe. Am Standort

Wesseling sind rund 1.900

Mitarbeiter beschäftigt. Zudem

werden jedes Jahr 50

neue Ausbildungsplätze angeboten.

Jetzt zieht das Unternehmen

in ein neues Gebäude

an der Mathildenstraße

um und setzt damit

auf dauerhafte Präsenz

in dem Ort rund um die

Abtei. Anfang Juli feierte

man das Richtfest.

Durch den Umzug,

der für den Herbst geplant

ist, werden in Brauweiler

zusätzliche Arbeitsplätze

geschaffen. Das Therapiezentrum

verspricht Rehabilitation und Physiotherapie

und stellt den Patienten in

Foto: pro medik

Rundblick · »Wirtschaft im Dialog«

Rhein-Erft-Kreis

Michael Vogel

wird neuer

Kreis bau dezernent

Die Nachfolge des im November in den Ruhestand

gehenden Kreisbaudezernenten Manfred Kohlmann

ist geregelt: Michael Vogel wird diesen Posten – voraussichtlich

ab dem Jahreswechsel – bekleiden. Der

Kreisausschuss fasste in einer

Sondersitzung den einstimmigen

Beschluss – bei einer

Enthaltung – den 35-jährigen

Juristen und Wesselinger

Dezernenten einzustellen.

Vogel lebt mit seiner Familie

in Brühl und ist seit

2007 Beigeordneter der

Stadt Wesseling. Zu seinen

bisherigen Aufgabengebie-

ten gehören neben Schule,

Jugend und Soziales auch

Bauverwaltung und -aufsicht.

Zukünftiger

Kreisbaudezernent:

Michael Vogel

Foto: Stadt Wesseling

den Mittelpunkt seines Gesundheitskonzeptes.

Das neue Zentrum in Brauweiler

bietet kurze Wege: Unter einem Dach

werden sich neben Prävention, Reha,

Nachsorge und betrieblicher Gesundheitsvorsorge

der gesamte Heilmittelbereich

mit Osteopathie, Logopädie,

Kindertherapie, Podologie und Ergotherapie

finden. Im obersten Stockwerk

des Neubaus werden zudem vier

Wohnungen mit rundum begehbarem

Balkon und einer Wohnfläche zwischen

50 und 70 Quadratmetern errichtet.

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Foto: Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft

Rundblick · WiD 3 | 2010

Rhein-Erft-Kreis

Helmut Klein neuer Kreishandwerksmeister

Kreishandwerksmeister:

Helmut Klein

Rhein-Erft-Kreis

Logistik-

Kongress

in Berlin

Der Deutsche Logistik-Kongress der

Bundesvereinigung Logistik e. V.

(BVL) gilt als wichtigste, jährlich ausgerichtete

Logistikveranstaltung Europas

und als zentraler Treffpunkt der

Wirtschaft in Deutschland. Auch in

diesem Jahr stellt die Cologne Bonn

Business (CBB), die Standortmarketinggesellschaft

der Metropolregion

Köln-Bonn, auf dem BVL-Kongress

die Logistikkompetenz und die attraktiven

Investitionspotenziale der

Region vor. Unternehmen und Partner

der Region haben die Möglichkeit, sich

vom 20. bis 22. Oktober in Berlin an

diesem Auftritt zu beteiligen. Interessierte

können sich bei Anastasios Sakellariou

melden unter Tel.: 0221-925477-

71 oder per E-Mail an a.sakellariou@

cologne-bonn-business.de.

www.cologne-bonn-business.de

Helmut Klein ist der neue

Kreishandwerksmeister, der

Anfang Juni mit großer Mehrheit

zum Nachfolger von

Hans-Peter Wollseifer gewählt

wurde.

Der 64-jährige Kerpener

Klein, der seine Meisterprüfung

im Elektrohandwerk im

Jahr 1973 ablegte, steht der

Elektro-Innung im Rhein-Erft-

Kreis seit 25 Jahren als Obermeister

vor. Zu stellvertreten-

den Kreishandwerksmeistern

wurden Josef Scholl aus Frechen,

stellvertretender Obermeister

der Baugewerbe-Innung,

und Frank Giesen aus

Pulheim, Obermeister der Innung

der Sanitär- und Heizungstechnik,

gewählt.

„Ich weiß, dass die neue

Aufgabe nicht leicht ist. Ich

bin mir bewusst, dass mein

Vorgänger die Messlatte sehr

hoch angelegt hat und ich in

Um kommerzielle Produkte wie supraleitende

Fehlerstrombegrenzer herzustellen,

hat die Nexans SuperConductors

GmbH (NSC) langfristig neue

Flächen im Chemiepark Knapsack angemietet.

Mit der Neueröffnung eines

1,2 Millionen teuren Gebäudes in Anwesenheit

von Landrat Werner Stump

und dem Hürther Bürgermeister Walther

Boecker gehen die Investitionen

für Zukunftsprojekte im Chemiepark

weiter. Das neue Gebäude für NSC ist

der erste Schritt eines ganzen Gebäudekonzeptes

große Fußstapfen treten werde“,

kommentierte Klein seine

Wahl. Sein Bestreben sei es,

noch mehr Betriebe zum Eintritt

in die Innungen zu bewegen.

Nur wer dazugehöre, habe

auch eine Zukunft.

Der Kreishandwerkerschaft

im Rhein-Erft-Kreis gehören

in den zehn Innungen etwa

1.500 Mitgliedsbetriebe an,

die rund 10.000 Menschen beschäftigen.

Hürth: Chemiepark Knapsack

Nexans bezieht Neubau

mit einem Gesamtvolumen von drei

Millionen Euro.

Neben modernen Büroräumen steht

NSC jetzt auch eine neue, große Fertigungshalle

inklusive einer Krananlage

mit sieben Meter Hakenhöhe zur

Verfügung. „Wir freuen uns, mit dem

langfristigen Mietvertrag dieses innovative

Unternehmen Nexans weiter im

Chemiepark Knapsack zu haben“, sagte

Helmut Weihers, Geschäftsleiter des

Chemieparkbetreibers InfraServ Knapsack.

NSC ist ein Tochterunternehmen

der Nexans Deutschland GmbH und

entwickelt, produziert und vermarktet

mit 20 Mitarbeitern Materialien, Komponenten

und Systeme auf der Basis

von Hochtemperatur-Surpraleitern für

Anwendungen in der Energietechnik.

NSC

Der neue Firmensitz der NSC im Chemiepark Knapsack

mit angrenzender Fertigungshalle Foto:


Foto: Tournay

Claudia Dahmann,

die zukünftige Wirtschaftsförderin

der Stadt Hürth,

versteht sich vor allem als

Netzwerkerin.

1910 – vor 100 Jahren eröffnete die

Kreissparkasse Köln in Frechen erstmals

eine Zweigstelle. Zunächst unter

der Bezeichnung „Spar- und Darlehnskasse

des Landkreises Köln“

geführt, wurde sie in den ersten Jahren

ihres Bestehens nebenamtlich

von Lehrkräften verwaltet. Erst nach

10-jähriger nebenamtlicher Betreuung

führte ein hauptamtlicher Kassenbeamter

die Geschäfte.

Am 6. Mai 1957 eröffnete die Kreissparkasse

Köln am jetzigen Standort an

der Hauptstraße 48-52 ein neues modernes

Geschäftsstellengebäude. In den

folgenden Jahrzehnten wurden die Geschäftsräume

mehrmals umfangreich

erweitert und modernisiert, um den

sich ändernden Kundenbedürfnissen

gerecht zu werden. In der Geschäftsstelle

Frechen, die in ihren Anfangsjah-

Hürth

Wirtschaftsförderung

bekommt neues Gesicht

„Das Feld ist bestellt“, zieht

Hans-Dieter Schmitz eine

zufriedenstellende Bilanz

nach 30-jähriger Tätigkeit

als Wirtschaftsförderer der

Stadt Hürth. Der in diesem

Jahr mit dem Wirtschaftspreis

des Arbeitskreises

Wirtschaft Hürth ausgezeichneteVerwaltungsangestellte

legt im Oktober seinen

Verantwortungsbereich

in die Hände von Claudia

Dahmann.

„Sie bringt gute Vo raussetzungen

mit, die Erfolgsgeschichte

weiterzuschreiben.

Die Wirtschaftsförderung

wird bei ihr gut aufgehoben

sein“, ist Bürgermeister Walther

Boecker überzeugt. Die

Einschätzung des Verwaltungschefs

kommt nicht von

ungefähr. Denn die Verwaltungsfachwirtin

kennt die

Stadt seit ihrer Geburt aus

dem Effeff. „Mit ihrem

Sachverstand in wirtschaftlichen

Zusammenhängen

und ihrer Kenntnis von Verwaltungsabläufen

besitzt sie

ein hohes Maß an Kompetenz“,

hat Boecker erkannt.

„Ich möchte unbürokratisch

und effizient mit

gezielten Angeboten helfen“,

so das Organisationstalent

Dahmann wörtlich.

ren im Einmannbetrieb betreut wurde,

sind inzwischen 36 Mitarbeiter tätig.

„Die Geschäftsstelle befindet sich

unmittelbar im Herzen

von Frechen, ei-

nem Ort also, wo sich

viele Wege kreuzen

und der damit prädestiniert

ist für die Begegnung

von Sparkasse

und Kunden – und

das schon seit 100 Jahren.

Und immer noch

un verändert sind das

Gespräch und der persönliche

Kontakt mit

den Kunden wesentliche

Merkmale der

Kreissparkasse Köln“,

sagte das Mitglied des

Rundblick · »Wirtschaft im Dialog«

Sie schaut dem Wirtschaftsförderer

bereits jetzt sowohl

bei Außenterminen als auch

innerhalb der Verwaltung

über die Schulter: „Mir ist es

wichtig, von seinem großen

Erfahrungsschatz zu profitieren.

Und ich möchte mich

bei den ortsansässigen Unternehmen

bekannt machen

und wissen, wo der Schuh

drückt.“ so die zukünftige

Wirtschaftsförderin.

Ihre erste große Aufgabe

wartet in München auf

sie. Denn dort wird sie auf

der Fachmesse Expo Real

für den Wirtschaftsstandort

Hürth werben.

Frechen: KSK-Jubiläum

Seit 100 Jahren im Herzen von Frechen

Fotos: KSK

Im Stil der späten 1950er-Jahre:

die Frechener KSK-Schalterhalle

1957 im damaligen Neubau

Vorstands Hans Seigner anlässlich des

Tags der offenen Tür, den die KSK zu

diesem Jubiläum veranstaltete.

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8

Im Fokus · WiD 3 | 2010

Entscheiden, planen, durchstarten

Wer sich selbstständig macht, muss einiges beachten –

und sollte sich beraten lassen.

Fast jeder Existenzgründer kennt das Gefühl: Man ist voller Ideen und Tatendrang und fühlt

sich doch gleichzeitig ausgebremst, denn vor der Selbstständigkeit sind viele Fragen zu klären

und bürokratische Hürden zu nehmen. »Wirtschaft im Dialog« hat sich umgehört und gibt wertvolle

Tipps und Informationen, wie der Weg zum eigenen Unternehmen leichter gelingt.

Ein eigenes Unternehmen gründen

und Erfolg haben, davon träumte

Michael Paulzen schon zu Schulzeiten.

Zehn Jahre später hat er sich

diesen Traum erfüllt und ein Unternehmen

in der Werbetechnikbranche

gegründet. Heute, nach

drei Jahren Selbstständigkeit, hat er

viele Hürden genommen, schlaflose

Nächte verbracht und auch Rückschläge

eingesteckt. Dennoch hat er

seine Entscheidung nicht bereut.

Nicht jeder der Existenzgründer

träumt schon als Schüler vom eige-

nen Unternehmen und viele Gründer

scheitern bereits in den ersten

drei Jahren. Der KfW-Gründungsmonitor

2010 ermittelte, dass die

Anzahl der Gründungen im letzten

Jahr wieder angestiegen ist, aber ein

Viertel der Unternehmen die ersten

drei Jahre nicht überleben. Auch ist

der Wunsch, die Arbeitslosigkeit zu

beenden, für jeden fünften befragten

Gründer das Hauptmotiv der

Gründung.

Gleichzeitig hat sich aber auch

die Zahl der sogenannten Chan-

cengründer erhöht. Zu diesen zählt

sicherlich auch Dr.-Ing. Gerhard

Seibert-Erling, der nach 28 Jahren

im Angestelltenverhältnis bei

unterschiedlichen Planungsbüros

den Sprung in die Selbstständigkeit

wagt. Er geht mit einer GmbH

und zwei bis drei Mitarbeitern an

den Start. Dr. Seibert-Erling ist anerkannter

Experte im Bereich der

Energie- und Umwelttechnik. „Die

Selbstständigkeit ist deshalb der

konsequente nächste Schritt in der

beruflichen Entwicklung. Das mit

Foto: Manuel Liebig


Dr. Gerhard Seibert-Erling

diskutiert seinen Businessplan mit

Gründungsberaterin Petra Tournay.

Grafiken (5x): KFW

einem Berater entwickelte Gründungskonzept

ist eine solide Basis.

Mit den vorhandenen Kontakten

und Referenzen kann ich reibungslos

durchstarten“, fasst Seibert-Erling

seine Erfahrungen aus der Vorgründungsphase

zusammen. Bei

der Prüfung der Geschäftsidee und

dem Aufbau der Firma konnte der

Gründer außerdem auf seine langjährige

Erfahrung in leitender Position

und seine berufliche Qualifizierung

zurückgreifen. „Dies sind

nahezu optimale Voraussetzungen

für eine Gründung und deren Erfolg“,

weiß Gründungsberaterin Petra

Maskow von der Industrie- und

Handelskammer (IHK) zu Köln

Zweigstelle Rhein-Erft. „Denn häufig

scheitern Gründer an unzureichenden

kaufmännischen Kenntnissen

und Planungsmängeln.“

Gut beraten von Anfang an:

die STARTERCENTER.NRW

Wer als Gründer nicht auf einen

solchen Erfahrungs- und Wissensschatz

zurückgreifen kann,

sollte sich Rat bei Experten einholen.

Dies empfehlen die lokalen

Gründungsberater des STARTER-

CENTER.NRW. „Gründer unterschätzen

leider häufig ihren Beratungsbedarf

und es kommt zu

eigentlich vermeidbaren Fehlern“,

berichtet Gründungsberaterin Petra

Tournay vom STARTERCENTER.

NRW Rhein-Erft. Im Rhein-Erft-

Kreis haben sich die Handwerkskammer

zu Köln, die IHK zu Köln,

Zweigstelle Rhein-Erft, sowie die

WFG zum STARTERCENTER.

NRW Rhein-Erft zusammengeschlossen.

Jedem Gründer im Kreis,

egal aus welcher Branche, wird hier

eine erste Orientierung und eine

qualifizierte Beratung geboten.

Die Kooperationspartner sind jeder

für sich Spezialisten für gewisse

Branchen. So kümmern sich die

Kammern um Handwerker beziehungsweise

Unternehmen aus Industrie

und Handel und die WFG

insbesondere um Freie Berufe und

Dienstleistung.

Vor allem wollen sie aber eines

gemeinsam: Hilfe und Unterstützung

für jeden einzelnen Gründungswilligen.

„Gründer wissen

häufig nicht, an wen sie

sich wenden beziehungsweise

wo sie anfangen

sollen. Wie ein Lotse versuchen

wir dann, dem

Gründer einen sicheren

und klugen Weg zum

Ziel zu weisen“, erläutert

Gründungsberaterin Alexa

Dreyer von der WFG.

Die kostenlose Beratung

der STARTERCENTER.

NRW umfasst telefoni-

sche wie auch persönliche

Beratungen, zum Beispiel

zur Einschätzung des Geschäftsplans.

Häufig werden Finanzierungsfragen

besprochen und

Tipps für das Bankengespräch gegeben.

Bei umfassendem Beratungsbedarf

verweisen die STARTER-

Im Fokus · »Wirtschaft im Dialog«

Die Anzahl der Unternehmensgründer

steigt seit 2008 wieder.

CENTER.NRW an die Experten wie

Unternehmensberater, Steuerberater

und Rechtsanwälte.

Beratungsförderung

durch Bund und Land

Bund und Land NRW fördern

profes si onelle Gründungsberatungen.

Denn Untersuchungen haben

ergeben, dass durch Beratung

wirksam Informationsdefizite reduziert

und Planungsfehler vermieden

werden können. Das zahlt sich

für das Unternehmen doppelt aus:

Kostspielige Fehler können vermieden

werden und das Unternehmen

sichert seine nachhaltige Entwicklung.

Das Land gewährt Gründern eine

finanzielle Hilfe, wenn sie sich

Unterstützung von einem professionellen

Berater einholen. Das Beratungsprogramm

Wirtschaft (BPW)

ist branchenoffen und dient in erster

Linie der Erstellung des Geschäftsplans.

Bis zu 50 Prozent der

Beratungskosten und bis zu sechs

Tagewerke können gefördert werden.

Die meisten Gründungen gibt es im Bereich der

wirtschaftlichen Dienstleistungen.

Auch nach der Gründung ist eine

Beratung oder ein Coaching hilfreich.

Viele Fragen ergeben sich

erst im Tagesgeschäft. Hier hilft

das Gründercoaching Deutschland

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10

Im Fokus · WiD 3 | 2010

70 Prozent der Gründer benötigten auch Finanzmittel.

Über 25 Prozent

der Gründer

scheitern zwischen

dem 24.

und 36. Monat.

vom Bund aus Mitteln des Europäischen

Sozialfonds weiter. Auch

hier gibt es eine Förderung von 50

Prozent. Wer aus der Arbeitslosigkeit

gegründet hat und noch nicht

länger als ein Jahr selbstständig ist,

kann sogar einen Zuschuss von 90

Prozent zu den Beratungskosten erhalten.

Wie erfolgreich das Bundesprogramm

ist, beweisen eindrucksvoll

die Zahlen: Laut KfW wurde das

Programm im Jahr 2009 rund 24.000

Mal in Anspruch genommen. Die

Anträge für das BPW und das Gründercoaching

Deutschland können

unkompliziert bei den STARTER-

CENTERN.NRW gestellt werden.

Aller Anfang ist klein:

Gründungsstatistik der KfW

Die Mehrzahl aller Existenzgründer

beginnt als Einzelunternehmen

ohne Mitarbeiter und mit einem

geringen Finanzierungsbedarf.

Laut Gründungsmonitor 2010

der KfW haben im Jahr 2009 rund

397.000 Personen eine selbstständige

Tätigkeit begonnen. Erstmals seit

sechs Jahren ist damit wieder eine

Belebung der Gründungsaktivität

in Deutschland zu verzeichnen:

Es entstanden rund

517.000 vollzeitäquivalente

Stellen. Pro Neugründung im

Vollerwerb waren dies 1,69

Stellen.

70 Prozent aller Gründer

benötigen Finanzmittel. Jeder

Zehnte kommt jedoch ganz

ohne Mittelbedarf aus und ein

Fünftel nutzt ausschließlich bereits

vorhandene Sachmittel wie Büroräume,

Computer und Autos.

Drei von vier Gründern mit externem

Finanzierungsbedarf (75

Prozent) bleiben innerhalb des Mi-

krobedarfs von bis zu 25.000 Euro,

davon wiederum 60 Prozent sogar

im Bereich von unter 5.000 Euro.

Das Gros der Projekte sind somit

Klein- und Kleinstgründungen.

Neugründung oder Übernahme?

Die meisten Gründer gingen

laut KfW 2009 mit einer Neugründung

an den Start (69

Prozent). Immerhin 13 Prozent

haben ein bestehendes

Unternehmen übernommen.

Das Institut für Mittelstandsforschung

Bonn geht

auf Grundlage neuer Berechnungen

davon aus, dass

die Nachfolgefrage im Zeit-

raum von 2010 bis 2014 für knapp

110.000 Familienunternehmen relevant

sein wird. Ein Potenzial also,

das für Gründer durchaus spannend

ist.

„Beide Formen der Gründung

haben ihre Vor- und Nachteile“,

berichtet Gründungsberater Dirk

Hecking von der HWK zu Köln.

„Bei einer Neugründung muss ich

mit einer längeren Anlaufphase

rechnen, da vor allem der Kundenstamm

erst aufgebaut werden muss.

Dafür habe ich mehr Gestaltungsfreiheit,

beispielsweise bei der Ausstattung,

dem Firmensitz oder dem

Personal. Bei einer Übernahme bin

Mehr als die Hälfte der Gründer im Jahr 2009 war zuvor abhängig beschäftigt.

ich gleich mittendrin, kann mit gewissen

Umsätzen kalkulieren und

greife auf einen vorhandenen Kunden-

und Lieferantenstamm zurück.

Möglicherweise habe ich aber

einen nicht unerheblichen Übernahmepreis

aufzubringen.“

Wenn die Übernahme nicht

innerhalb der Familie vonstattengeht,

muss der Gründer mit einem

erheblichen Zeitaufwand für die

Suche nach einem passenden Unternehmen

sowie die Übernahmeverhandlungen

rechnen. „An

die Verhandlungen sollte man mit

viel Fingerspitzengefühl herangehen.

Der Übernehmer sollte immer

bedenken, dass hier jemand


sein Lebenswerk übergibt. Ob sich

dies auch im Kaufpreis ausdrücken

lässt, steht dann auf einem ganz anderen

Blatt“, berichtet Petra Tournay

aus ihrer langjährigen Erfahrung.

Franchising:

Selbstständigkeit mit System

Wem das Risiko zu hoch ist, mit

einer eigenen Idee zu starten, und

wer sich unter einem gemeinsamen

Dach wohler fühlt, für den ist der

Einstieg in die Selbstständigkeit als

Franchise-Nehmer ideal.

Franchise-Systeme gibt es heute

in allen Branchen. Die Auswahl ist

enorm. Der Deutsche Franchise-

Verband kommt zu dem Ergebnis,

dass zurzeit circa 980 Systeme auf

dem Markt sind und 61.000 Franchise-Nehmer

mit 459.000 Beschäftigten

einen Umsatz von 44 Milliarden

Euro erwirtschaften.

Die Vorteile beim Franchising:

eine eingeführte Marke, oftmals

festgelegte Lieferantenstrukturen

und die Unterstützung des

Franchise-Gebers durch Erfahrung

und Know-how, zum Beispiel beim

Marketing. Die Nachteile ergeben

sich daraus fast automatisch: Der

Gestaltungsspielraum für den Franchise-Nehmer

ist relativ gering.

Finanzierung:

ein ungeliebtes Thema

Auch wenn laut Gründungsmonitor

ein Großteil der Gründer mit einem

externen Finanzierungsbedarf

von bis zu 5.000 Euro auskommt,

sollte die Frage nach der Finanzierung

frühzeitig angegangen werden.

„Wichtig ist, das Vorhaben

vor Beginn mit der Hausbank zu

besprechen“, erklärt Guido Fenger,

Bereichsdirektor Existenzgründungen/Förderkredite

bei der Kreissparkasse

Köln. „Leider kommt es

immer wieder vor, dass Gründer ihren

Finanzierungsbedarf zu gering

einschätzen. Nicht nur Investiti-

onen in Ausstattung und Warenlager

müssen finanziert werden,

auch die laufende Liquidität auf

dem Konto muss ausreichend bemessen

sein. Häufig werden in der

Anfangsphase die Umsätze zu hoch

eingeschätzt und die Zahlungsziele

der Kunden vernachlässigt. Die Liquiditätsprobleme

sind dann vorprogrammiert.

Deshalb sollte man

direkt bei der Gründungsfinanzierung

mit realistischen Parametern

rechnen und eine solide Finanzierung

beantragen.“

Förderprogramme der KfW Mittelstandsbank

und der NRW.Bank

Die KfW und die NRW.Bank haben

Kreditprogramme speziell für

Gründer aufgelegt. Hintergrund ist

die Tatsache, dass es vielen Gründern

an Eigenkapital und Besicherungen

mangelt. Hier bieten

die KfW und die NRW.Bank zinsgünstige

Lösungen an, damit diese

Schwachstellen nicht zum Hindernis

für eine Kreditvergabe werden.

Voraussetzungen sind ein Erfolg

versprechendes Konzept, die persönliche

Zuverlässigkeit und die

fachliche Eignung des Gründers.

Beispiele sind das KfW-StartGeld

– Anzeige –

Im Fokus · »Wirtschaft im Dialog«

Gründertag 2010

1. Oktober 2010, ab 13 Uhr

Kreishaus Bergheim

Vorträge und Ausstellung

• Businessplan

• Finanzen und Steuern

• öffentliche Förderung

• Versicherungen

• Gründung aus der Arbeitslosigkeit

Infos bei der WFG:

Petra Tournay

Tel. 02234­95568­14

pto@wfg-rhein-erft.de

und der NRW.Bank-Gründungskredit.

Diese Programme müssen

über die Hausbanken beantragt

werden.

Noch in der Pilotphase steckt

das Förderprogramm NRW/EU. Mikrodarlehen.

Anders als bei den gerade

beschriebenen Programmen

werden die Anträge hierfür bei den

STARTERCENTERN.NRW gestellt.

Gefördert werden sollen Klein- und

Kleinstunternehmen, die einen geringen

Finanzierungsbedarf haben.

Voraussetzung ist die Beratung

in einem STARTERCENTER.NRW

und die nachfolgende Begleitbera-

11


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Der häufigste

Übertragungsgrund

für Unternehmer

ist

das Alter.

Im Fokus · WiD 3 | 2010

– Anzeige –

tung des Gründungsvorhabens, zum

Beispiel durch einen Seniorcoach.

Hilfe von der Agentur für Arbeit

Wer sich aus der Arbeitslosigkeit heraus

selbstständig macht, kann den

sogenannten Gründungszuschuss

beantragen. Der Gründer erhält zunächst

für neun Monate eine Förderung,

die dem individuellen Ar-

beitslosengeld entspricht. Danach

kann eine Weiterförderung für sechs

Monate über einen Betrag von 300

Euro für die Sozialversicherungen

gewährt werden. „Der Gründungszuschuss

dient dem Lebensunterhalt

des Gründers und schont damit die

Liquidität des Unternehmens, da

keine oder nur geringe Privatentnahmen

getätigt werden müssen“,

so Alexa Dreyer. Daher empfiehlt

sie jedem Gründungswilligen, sich

frühzeitig zu informieren, ob der

Zuschuss infrage kommt.

Der Businessplan

Ohne schriftliche Planung geht es

nicht. Da sind sich die Berater des

STARTERCENTER.NRW einig und

das Bundeswirtschaftsministerium

warnt: „Auch eine Gründung

ohne Planung wird

fast mit Sicherheit scheitern.

Je durchdachter Ihre

Gründungsplanung

ist, desto größer ist Ihre

Chance, dass Ihr Vorhaben

zum gewünschten

Erfolg führt.“

Der Businessplan ist

außerdem erforderlich,

wenn ein Kredit oder der

Gründungszuschuss von

der Agentur für Arbeit

beantragt wird. Er soll daher aussagekräftig,

gut verständlich und

optisch ansprechend gestaltet sein.

Die wichtigsten Themen des Gründungskonzeptes

sind die Geschäftsidee,

das Produkt- und Dienstleistungsangebot,

das Marketing sowie

das Zahlengerüst mit dem Finanzierungs-,

Liquiditäts- und Rentabilitätsplan.

Grafik: IfM Bonn

Wichtige

Internetseiten:

BMWI-Existenzgründungsportal

www.existenzgruender.de

Gründungsportal der

STARTERCENTER.NRW

www.go-online.nrw.de

Förderprogramme

der NRW.Bank

www.nrwbank.de

Förderprogramme der

KfW Mittelstandsbank

www.kfw-mittelstandsbank.de

Handwerkskammer zu Köln

www.hwk-koeln.de

Industrie- und Handelskammer

zu Köln

www.ihk-koeln.de

Wirtschaftsförderung

Rhein-Erft GmbH

www.wfg-rhein-erft.de

Ihre Gründungsberater

bei der WFG:

Alexa Dreyer

Tel. 02234-95568-13

adr@wfg-rhein-erft.de

Petra Tournay

Tel. 02234-95568-14

pto@wfg-rhein-erft.de


Blicken auf ein erfolgreiches Geschäfts jahr 2009 zurück: (v.l.)

Martin Schmitz (WFG- Geschäftsführer), Michael Schmalen

(Vor sitzender der Gesellschafter ver sammlung) und Willi Zylajew

(MdB, Vor sitzender des Aufsichtsrates der WFG).

WFG: Geschäftsjahr 2009

Weniger Ausgaben

Im Rahmen der OrdentlichenGesellschafterversammlung

der Wirtschaftsförderung

Rhein-Erft GmbH

(WFG) am 25. Juni, konnte

der Vorsitzende Michael

Schmalen aus Erftstadt auf

ein insgesamt erfolgreiches

Geschäftsjahr 2009 zurückblicken.

Schmalen, der als

beratendes Mitglied auch im

Aufsichtsrat der WFG vertreten

ist, verwies auf die

Das Bundesfamilienministerium verlängert

die Antragsfrist für das im Februar

2008 gestartete Förderprogramm

„Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung

(BuK)“ aus Mitteln des Europäischen

Sozialfonds (ESF) um ein halbes

Jahr bis Mitte 2011. Mit der verlängerten

Antragsphase haben Unternehmen

nun noch bis 1. Juli 2011 Gelegenheit,

mit einem betrieblichen Betreuungsprojekt

zu starten.

Das Förderprogramm richtet sich an

Wirtschaftsunternehmen aller Größen

und Branchen mit Sitz in Deutschland,

aber auch an Körperschaften sowie Stiftungen

und Anstalten des öffentlichen

Foto: Kuhls

Darstellung der WFG-Aktivitäten

im Geschäftsbericht

2009.

Die Ausgaben konnten

auch im Geschäftsjahr 2009

weiter reduziert werden. Die

Konzentration der WFG auf

Beratungsaufgaben, überregionales

Standortmarketing,

Kompetenzfeldentwicklung

und EU-Förderberatung

hätten sich erneut bewährt,

so Schmalen.

Rund um die WFG · »Wirtschaft im Dialog«

Unter Moderation der Wirtschaftsförderung

Rhein-Erft

fand seit Januar 2009 das

Moderationsverfahren „Erweiterung

Phantasialand“

statt. Drei Alternativen für

das weitere Regionalplanverfahren

liegen nun vor.

Der Moderator Johann

Dieckmann überreichte dem

Vorsitzenden des Kölner Regionalrates,

MdL Rainer

Deppe (CDU) , die Ergebnisse.

Der Freizeitpark beabsichtigt

seine Fläche um

circa 30 Hektar auszuweiten.

Deppe bedankte sich bei allen

Beteiligten für den umfangreichenModerationsbericht.

Eine solche detaillierte

und in

die Tiefe gehende

Vorarbeit habe es für ein

Regionalplanverfahren in

NRW noch nie gegeben.

Die 80 Seiten umfassende

Kurzfassung des Ab-

und privaten Rechts wie beispielsweise

Hochschulen. Für eine Förderung müssen

mindestens sechs neue zusätzliche

Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder

bis zum vollendeten dritten Lebensjahr

in bereits bestehenden oder neuen Einrichtungen

geschaffen werden. Diese

können auch durch den Verbund mehrerer

Unternehmen entstehen. Für die

Betreuung von Mitarbeiterkindern werden

maximal 50 Prozent der Betriebskosten

bis zu einer Obergrenze von

6.000 Euro je Platz im Jahr durch die

Fördermittel des ESF gezahlt. Die Zuwendung

wird für die Dauer von bis zu

zwei Jahren gewährt, höchstens jedoch

Moderations verfahren Phantasialand

Ergebnisse liegen vor

schlussberichts kommt nach

einem umfangreichen Vergleich

aller Alternativen zu

dem Ergebnis, dass eine Erweiterung

nur unter Inanspruchnahme

westlich des

derzeitigen Betriebsgeländes

gelegener Waldflächen

möglich ist. Die Realisierung

größerer Teile der Erweiterung

auf den östlich gelegenen,

waldfreien Flächen

kann hingegen, insbesondere

unter immissionsschutzrechtlichen

Aspekten, nicht

in Betracht gezogen werden.

Das Zielkonzept, das zu

erarbeiten war, sollte die Interessen

der Anwohner

und die

Belange des Naturschutzessowie

die betrieblichen

Notwendigkeiten des

Unternehmens möglichst

harmonisieren und zu einem

vernünftigen Ausgleich

führen.

Förderprogramm

Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung

bis zum Ende der Laufzeit des Programms

am 31. Dezember 2012. Anträge

müssen so rechtzeitig gestellt werden,

dass mit der Förderung spätestens zum

1. Juli 2011 begonnen werden kann. Daneben

können Unternehmen, Hochschulen

und Träger der Betreuungseinrichtung

eine Kofinanzierung durch

Länder und Kommunen beantragen.

www.erfolgsfaktor-familie.de/

kinderbetreuung

Ansprechpartner Fördermittel:

Petra Tournay

Tel. 02234-95568-14

pto@wfg-rhein-erft.de

13


14

Rund um die WFG · WiD 3 | 2010

Imageausbau

WFG nimmt am „Wett bewerb

Logistik standort“ teil

Das LogistikCluster NRW zeichnet gemeinsam

mit der NRW.INVEST GmbH

sowie dem Medienpartner DVZ – Deutsche

Logistikzeitung in diesem Jahr zum

zweiten Mal den Logistikstandort

des Jahres in

Nordrhein-Westfalen aus.

Die Wirtschaftsförderung

Rhein-Erft GmbH

hat als Träger der Logistikinitiative

Rhein-Erft ihre

Teilnahme an diesem

Wettbewerb angemeldet.

Damit soll das Image des Logistikstandortes

Rhein-Erft ausgebaut und

noch stärker in den Fokus von Wirt-

Ansprechpartner Logistik:

Thomas Kuhls

Tel. 02234-95568-18

tku@wfg-rhein-erft.de

Beratungsförderung

Guter Rat muss nicht teuer sein

Gründer, die sich auf ihre Selbstständigkeit

gut vorbereiten und sich beraten

lassen, erhöhen damit ganz erheblich

ihre Marktchancen. Daher

fördern Bund und Land Beratungsleistungen

für Gründer und Jungunternehmer.

Die Wirtschaftsförde-

Bund und Land NRW unterstützen Gründer

mit Beratungsprogrammen

schaft, Fach öffentlichkeit und der breiten

Bevölkerung rücken. Von einem

Gewinn des Wettbewerbes würden

auch die Unternehmen am Standort

Rhein-Erft profitieren.

So unterstützt die Aufmerksamkeit,

die ein solcher

Wettbewerb mit sich

bringt, die Marketingaktivitäten

der WFG für

den Logistikstandort und

die hier ansässigen Unternehmen.

Insgesamt nehmen zwölf Standorte an

dem diesjährigen Wettbewerb teil. Eine

Kurzpräsentation der teilnehmenden

Standorte findet sich im Internet

auf der Seite www.logistik.nrw.de. Der

Gewinner wird am 5. Oktober im Rahmen

der Fachmesse Expo Real in München

bekannt gegeben.

rung Rhein-Erft hilft Ihnen bei der

Antragstellung und ist Ihr Regionalpartner

für die entsprechenden Förderprogramme.

Mit dem Beratungsprogramm

Wirtschaft NRW (BPW) unterstützt

das Land Gründer, die vor ihrer

Selbstständigkeit

eine Beratung in Anspruch

nehmen. Gefördert

werden Beratungen

zur Entwicklung, Prüfung

und Umsetzung

von Business-Plänen.

Die Gründung oder die

Übernahme eines Unternehmens

soll auf eine

Vollerwerbsexistenz

ausgerichtet sein. Auch

nach der Gründung ist

Foto: shuttestock

Messeförderung

Zuschüsse für

junge, innovative

Unter nehmen

Junge, innovative Unternehmen können

einen Zuschuss erhalten, wenn

sie an internationalen Leitmessen in

Deutschland teilnehmen. Die Beteiligungsform

ist ein Gemeinschaftsstand,

der vom Veranstalter der Messe organisiert

wird. Gefördert werden bis zu 80

Prozent der Kosten für Standmiete und

Standbau. Förderfähig sind Unternehmen,

die sich durch Neuentwicklung

oder wesentliche Verbesserung von

Produkten, Verfahren und Dienstleistungen

auszeichnen. Zu den förderfähigen

Leitmessen gehören zum Beispiel

die Security in Essen, die hogatex, die

Rehacare International und die Medica

in Düsseldorf sowie die Intermot in

Köln.

Ansprechpartner Fördermittel:

Petra Tournay

Tel. 02234-95568-14

pto@wfg-rhein-erft.de

der Jungunternehmer nicht allein.

In den ersten fünf Jahren fördert der

Bund mit dem Gründerchoaching

Deutschland Beratungen zu allen

wirtschaftlichen, finanziellen und

organisatorischen Fragen. Besonders

interessant ist dieses Programm für

diejenigen, die aus der Arbeitslosigkeit

heraus gegründet haben. Im ersten

Jahr nach Gründung ist eine Förderung

von 90 Prozent möglich.

Ansprechpartner bei der WFG:

Alexa Dreyer

Tel. 02234-95568-13

adr@wfg-rhein-erft.de

Petra Tournay

Tel. 02234-95568-14

pto@wfg-rhein-erft.de


Bedburg – Ihr neuer Standort

Uneingeschränkte Produktionsmöglichkeiten

Der Industrie- und Gewerbepark Bedburg/Bergheim

Mühlenerft in Bedburg

bietet viele Vorteile. Zum Beispiel

die hervorragende Verkehrsanbindung.

Von der AS Bedburg auf der A 61 und

der AS Jüchen/Grevenbroich auf der

A 46 erreichen Sie das Industriegebiet

in wenigen Minuten über die neu

ausgebaute Landstraße 213 ohne jede

Ortsdurchfahrt. Entsprechend schnell

sind Sie auf den beiden rheinischen

Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn

und am umschlagreichen Rheinhafen

Neuss oder in den Beneluxstaaten.

Ein weiterer unschätzbarer Vorteil:

Hier können Sie nahezu uneingeschränkt

produzieren, denn der Industrie-

und Gewerbepark Bedburg/

Bergheim Mühlenerft ist als Industriefläche

(GI) ausgewiesen. Nacht- und

Dreischichtbetrieb sind hier problemlos

möglich.

Auch im Zuschnitt Ihres neuen Produktionsstandortes

sind Sie flexibel.

Bereits ab 2.000 Quadratmetern kann

Bedburg Ihren Bedürfnissen und Betriebsabläufen

individuell entsprechen.

Laut einer Studie der RWTH Aachen

zählt der Industrie- und Gewerbepark

Bedburg/Bergheim Mühlenerft zu

einem der besten Standorte in der Region

Rheinland. Durch die Ansiedlung

des chinesischen Baumaschinenherstellers

SANY Heavy Industry Co., Ltd. am

Standort Bedburg erfolgt derzeit im ersten

Bauabschnitt eine Bebauung auf einer

Fläche von circa 25 Hektar.

Zurzeit sorgen bereits über 30 Firmen

für einen ausgewogenen Branchenmix,

von dessen Synergien Sie sicherlich

profitieren. Freie Flächen werden pro

Quadratmeter zum Preis von 40 Euro

(inklusive Erschließungskosten) zuzüglich

der gesetzlichen Mehrwertsteuer

angeboten.

Wohnsiedlungsentwicklung

Auch die Wohnsiedlungsentwicklung

liegt in Bedburg weiter im Fokus. In

den sogenannten Bedburger Höfen,

dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik,

soll in Zusammenarbeit mit

dem Projektentwickler Drees & Sommer

sowie der Deutschen Gesellschaft

für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ein

Energie Plus Quartier entstehen, wo

durch den Einsatz erneuerbarer Energien

mehr Energie produziert als verbraucht

wird. Die Eigentümerin, die

Zuckerfabrik Jülich AG, hat in Zusammenarbeit

mit dem Büro Faerber-

Architekten aus Mainz und der Stadt

Bedburg bereits sehr frühzeitig den

Anstoß zu einer städtebaulich nachhaltigen

und innovativen Nachnutzung

dieser Fläche gegeben. Bis zu

600 Wohneinheiten nach DGNB-

Titelthema · »Wirtschaft im Dialog«

Baustelle der Sany Germany GmbH im Gewerbepark Bedburg/Bergheim Mühlenerft

Richtlinien sind auf dem 30 Hektar

großen Areal in innenstadtnaher Hügellage

geplant. Die weitere Stadtentwicklungsplanung

wurde zudem jüngst

intensiv mit den Rahmenplänen für die

beiden Stadtteilzentren Bedburg und

Kaster auf den neuesten Stand gebracht.

Ergebnisse aus zwei städtebaulichen Realisierungswettbewerben

mit internationaler

Beteiligung bilden hier die Grundlage

für die künftige Planung.

Ihr Weg nach Bedburg

Kontaktdaten:

Stadt Bedburg

Büro für Standortförderung

Udo Schmitz

Am Rathaus 1

50181 Bedburg-Kaster

Tel. 02272-402-606

Fax 02272-402-149

u.schmitz@bedburg.de

www.bedburg.de

15

Foto: RWE Power AG


16

Titelthema · WiD 3 | 2010

WFG wirbt in München für den

Wirtschaftsstandort Rhein-Erft

Auf der Expo Real treten fünf Städte und drei

Unternehmen als Logopartner der WFG auf.

Die Expo Real in München findet in diesem Jahr zum 13. Mal statt.

Die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft ist bereits zum zehnten Mal auf

der führenden internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien und

Investitionen vertreten. Zusammen mit ihren Logopartnern präsentiert sie

dem Fach publikum am Gemeinschaftsstand der Metropolregion Köln-Bonn

die Standortqualitäten des Rhein-Erft-Kreises.

Wenn die Neue Messe München am 4.

Oktober für drei Tage ihre Pforten für

die 13. Expo Real öffnet, werden sich

um die 1.500 Unternehmen dem Fachpublikum

präsentieren. „Auch wenn

sich 2010 eine leichte Erholung abzeichnet,

ist die Situation in vielen Immobilienmärkten

immer noch schwierig.

Umso erfreulicher ist es, dass die Expo

Real dieses Jahr wieder das gleiche Aussteller-

und Flächenniveau wie 2009

erreicht“, sagte Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer

der Messe München, im

Vorlauf der Messe. Gute Aussichten also

für Messebesucher und -aussteller?

Diese Schlussfolgerung stützt jeden-

falls auch eine Expo-Real-Befragung

unter Immobilienexperten und Fachjournalisten

aus dem In- und Ausland

zur Einschätzung der wirtschaftlichen

Entwicklung der Immobilienbranche.

Die Befragten konnten sich zwar nicht

eindeutig festlegen, wie es 2010 auf dem

Immobilienmarkt weitergeht. Immerhin

werteten sie als „bedingt zutreffend“,

dass ab Mitte des Jahres wieder

finanziert und investiert wird. Positiv

wurde nach wie vor der Standort

Deutschland bewertet: Es wurde erwartet,

dass in Deutschland vor allem

flexible Konzepte wie Mixed-Used-

Immobilien sowie Einzelhandels-

immobilien bei Investoren hoch im

Kurs stehen werden. Aber auch Logistik-

und Sozialimmobilien wurden als

attraktiv eingeschätzt. Als erfolgversprechende

Strategien im Jahr 2010 sahen

die Befragten antizyklische Investitionen

sowie die Bestandspflege und

deren Optimierung an.

Dementsprechend spiegeln sich die

Themen Finanzierung und Nachhaltigkeit

im Konferenzprogramm wider, zu

dem die Messe mehr als 500 internationale

Experten aus der Immobilienwirtschaft,

dem Bankensektor und der

Trendforschung in München erwartet.

Die Expo Real ist die größte Fachmesse

für Gewerbeimmobilien und Investitionen

in Europa. Auf 64.000 Quadratmetern

Ausstellungsfläche in sechs

Messehallen ist die Veranstaltung die

bedeutendste Messe für Networking bei

branchen- und länderübergreifenden

Projekten, Investitionen und Finanzierungen.

Sie bildet das gesamte Spektrum

der Immobilienwirtschaft ab und

bietet eine internationale Networkingplattform

für die Märkte von Europa

Fotos(3x): Thomas-Plettenberg.de


Die Expo Real in München wird auch in

diesem Jahr vor allem als Netzwerkmesse

für Gewerbeimmobilien gesehen.

über Russland und den Mittleren Osten

bis in die USA.

WFG-Logopartner

In diesem Jahr hatten sich bis Ende August

bereits mehr als 8.500 Teilnehmer

mit ihren Kontaktdaten in der Teilnehmerdatenbank

auf der Website der

Messe registriert.

Nicht zuletzt aus diesem Grund ist

die Messe für den Wirtschaftsstandort

Rhein-Erft inzwischen zum Muss geworden.

Zum zehnten Mal ist die WFG

in München vertreten. „Es geht darum,

Kontakte zu pflegen, neue Kontakte

zu knüpfen und Imagewerbung

für den Standort Rhein-Erft zu betreiben“,

sagt Thomas Kuhls, Projektleiter

bei der WFG. Wie in den vergangenen

Jahren ist die WFG mit 60 weiteren

Partnern am Gemeinschaftsstand der

Metropolregion Köln-Bonn vertre-

– Anzeige –

ten. Als Logopartner aus dem Rhein-

Erft-Kreis begleiten die WFG die Städte

Bergheim, Erftstadt, Frechen, Hürth

und Pulheim sowie die RWE Power

AG, der Hürther Chemieparkbetreiber

InfraServ Knapsack und das ebenfalls

dort ansässige Technologiezentrum

St@rt Hürth.

Für die Logopartner bietet die Münchener

Messe vor allem die Gelegenheit,

Kontakte zu schließen und zu erhalten:

„Für uns ist die Expo Real eine

der stärksten Netzwerkbörsen überhaupt“,

erklärt Frank Schöddert, Abteilungsleiter

Kommunale Liegenschaften

und Wirtschaftsförderung bei der Stadt

Frechen. Auch wenn der Wirtschaftsförderer

nur noch begrenzt Flächen zu

vermarkten hat und nur ganz gezielt

Interessenten sucht, gehört für ihn die

Teilnahme an der Messe in München

zum Pflichtprogramm: „Was man sonst

in drei oder vier Monaten an Gesprächen

zu führen nicht schafft, gelingt ei-

Titelthema · »Wirtschaft im Dialog«

nem hier in drei Tagen“, so Schöddert.

Auch Achim Ole Leger, Wirtschaftsförderer

der Stadt Erftstadt, ist in München

vertreten. Er hat ein konkretes

Vermarktungsgebiet mit im Gepäck:

den WirtschaftsPark, ein rund 57 Hektar

großes und voll erschlossenes Gewerbegebiet

mit noch ausreichend freien

Flächen. „Wir finden es unheimlich

wichtig, den Kreis auf der Expo Real zu

repräsentieren“, findet Leger. Nicht zuletzt,

weil man dort sehen könne, wie

sich die Wettbewerber positionieren.

Der Gemeinschaftsstand mit der Metropolregion

Köln-Bonn ist in seinen

Augen sehr sinnvoll: „Die gesamte Region

Köln-Bonn punktet einfach in der

geografischen Einordnung“, sagt der

Wirtschaftsförderer.

Gezielt andere Immobilienmanager

an den Ständen auf der Expo Real

ansprechen möchte Frank Pries, Leiter

Wirtschaftsförderung und Liegenschaften

der Stadt Pulheim. „Wir sind

17

Unsere ProjektlösUngen

– so individUell wie sie.

Vertrauen Sie den Experten, wenn es um Sprache,

Daten und Internet geht: Mit den Spezialisten unserer

Systemberatung entwickeln wir seit vielen Jahren maßgeschneiderte

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18

Titelthema · WiD 3 | 2010

bereits zum zweiten Mal als Logopartner

der Wirtschaftsförderung dabei,“

sagt er. Auch wenn man dort eher keine

Grundstücke direkt verkaufen werde,

so hätte er in Pulheim doch noch konkrete

Flächen zur Vermarktung anzubieten:

Das Gewerbegebiet Am Schwefelberg,

insgesamt 26 Hektar groß,

ist erschlossen. Dort werden noch 5,1

Hektar für die Logistiknutzung und

acht Hektar für die Ansiedlung eines

Möbelhauses angeboten.

Perfekte Gelegenheit

Auch auf dem Gebiet der Kreisstadt

Bergheim sind noch Gewerbeflächen

zu finden, die Wirtschaftsförderer

Christian Brink auf der Expo Real vor-

Erftstadt – Wirtschaftsstandort mit Ausblick

Gewerbegebiet WirtschaftsPark in Erftstadt: nur wenige Minuten bis zur Autobahn

Als Teil des südlichen Rhein-Erft-Kreises

liegt Erftstadt in der Wachstumsregion

Köln/Bonn/Aachen. Durch ihre Lage

am Schnittpunkt der Autobahnen 1 und

61, die gute Verkehrsanbindung an die

Deutsche Bahn, die günstige Erreichbarkeit

des Flughafens Köln/Bonn sowie

die Nähe zu Hochschul- und Wissenschaftsstandorten

bietet Erftstadt

erhebliche Standortvorteile.

Die städtische Wirtschaftsstruktur

ist durch einen breit gefächerten Branchenmix

gekennzeichnet. Dabei überwiegen

die mittelständischen und inhabergeführten

Unternehmen. Zudem

weist Erftstadt die höchste Selbststän-

stellt. Konkret sind das 120.000 Quadratmeter

im Gewerbegebiet „Paffendorf“.

Zudem soll in der Innenstadt ein

vier bis fünf Etagen hohes Dreisternehotel

angesiedelt werden. Bereits jetzt

kann Bergheim 95.000 Übernachtungen

pro Jahr vorweisen. „Auf der Expo

Real wollen wir zusehen, dass wir Partner

finden, aber auch schauen, wo und

wie wir unsere möglichen Kunden für

diese Vorhaben gewinnen“, sagt Brink.

Einen Investor suchen Claudia Dahmann,

Christa Derigs und Hans-Dieter

Schmitz, die Wirtschaftsförderer der

Stadt Hürth, für das neueste Projekt

in der Medienstadt: Dort soll ein Medienhotel

und Dienstleistungszentrum

an der Luxemburger Straße entstehen,

digenquote im gesamten Rhein-Erft-

Kreis auf und ist dabei Sitz namhafter

Unternehmen und Einrichtungen wie

etwa die European School of Management

and Technology (ESMT).

Durch seine günstigen Preise für

Gewerbegrundstücke bietet Erftstadt

gerade dem Mittelstand und Existenzgründern

eine sehr gute Möglichkeit,

ihre wirtschaftlichen Zielsetzungen zu

verwirklichen.

Im Stadtteil Lechenich befindet sich

der WirtschaftsPark Erftstadt. Dieses

neue, rund 50 Hektar große Gewerbegebiet

bietet ansiedlungswilligen Unternehmen

die Chance, die Standort-

nicht weit zum Stadtrand von Köln gelegen.

„Für uns ist die Expo Real die

perfekte Gelegenheit, in kurzer Zeit auf

engem Raum die wichtigen Personen

dafür anzusprechen“, sagt Dahmann.

Partner der Kommunen

Ebenfalls in Hürth ansässig ist InfraServ

Knapsack, der Betreiber des Hürther

Chemieparks. Im Gegensatz zum vergangenen

Jahr ist man nicht mit einem

eigenen Stand in München präsent,

sondern unter dem Dach der Gemeinschaftspräsentation

des Rhein-Erft-Kreises.

„Wir denken, dass wir gemeinsam

mit der Region eine größere Wahrnehmung

erfahren können“, sagt Pierre Kramer,

Leiter der Standortentwicklung.

vorteile Erftstadts optimal für sich zu

nutzen. Durch hochwertige Grundstücke,

eine hohe städtebauliche Gestaltung,

Öffnung und Vernetzung zum

landschaftlichen Freiraum, f lexible

Grundstückszuschnitte und zahlreichen

Serviceleistungen ist ein attraktiver

Investitionsstandort geschaffen

worden, der Raum für neue Perspektiven

schafft.

Der WirtschaftsPark ist, ebenso wie

die benachbarten Gewerbegebiete Siemensstraße

und Zunftstraße, über die

Bundesstraße 265 direkt von der Autobahnanschlussstelle

Erftstadt in wenigen

Minuten erreichbar. Gerade der

Mix aus nahen Absatzmärkten, günstigen

Grundstücken und gut qualifizierten

Arbeitskräften vor Ort machen den

besonderen Anreiz für Unternehmen

aus, sich in Erftstadt anzusiedeln.

Die Mitarbeiter der

städtischen Wirtschaftsförderung

freuen sich auf

Ihre Anfragen:

Achim Ole Leger · Tel.: 02235-409-330

Theresa Spilotro · Tel.: 02235-409-329

Fax: 02235-409-542 · E-Mail:

wirtschaftsfoerderung@erftstadt.de


Ob drinnen oder draußen – gute Gespräche werden auch

in diesem Jahr das Bild auf der Expo Real prägen.

Überhaupt biete sich auf der Expo Real

die Gelegenheit, ganz konkret über aktuell

anstehende Projekte zu sprechen,

weil man dort eben jeden treffen könne.

„Die Messe ist die Netzwerkveranstaltung

schlechthin“, begründet Kramer

die Anwesenheit in München. Als Anbieter

echter Industrieflächen finde man

dort sonst aber eher nicht die Hauptzielgruppe

vor. Seit dem Jahr 2000 ist

die RWE Power AG bereits auf der Expo

Real präsent. „Im Rahmen

der Entwicklung und Verwertung

von nicht mehr betriebsnotwendigenImmobilien

– sowohl Gebäude als

auch unbebaute Flächen –

ist diese Messe für uns damals

wie heute ein wichtiger Marktplatz

für den Aufbau von Kontakten zu Investoren,

Projektentwicklern und anderen

Multiplikatoren“, sagt Achim Lückoff,

Abteilungsleiter Liegenschaftsentwicklung.

„Wir sehen uns dabei als Partner

der Kommunen im Rhein-Erft-Kreis,

um deren Attraktivität für Investoren zu

steigern“, so Lückoff.

Zum neunten Mal ist St@rt Hürth

auf der Messe in der bayerischen Lan-

Frechen – im Herzen Europas

Lissabon

Madrid

London Amsterdam

Paris

Brüssel

Luxenburg

Bern

Köln

Frankfurt

Kopenhagen

Hamburg

München

Mailand

Berlin

Rom

Titelthema · »Wirtschaft im Dialog«

deshauptstadt vertreten. Als Technologiezentrum

präsentiert sich St@rt Hürth

als Partner, der jungen Unternehmen

Türen zu potenziellen Kunden, Kooperations-

und Technologiepartnern öffnet

und sie bei der Weiterentwicklung

unterstützt. „Wir sehen die Expo Real

als Kontaktplattform, um uns auch ganz

gezielt mit anderen Standorten austauschen

zu können“, sagt Geschäftsführer

Carsten Krause und bestätigt damit die

Auffassung aller beteiligten Unternehmen

und Logopartner der WFG.

Warschau

Budapest

Ansprechpartner Expo Real:

Thomas Kuhls

Tel. 02234-95568-18

tku@wfg-rhein-erft.de

19


20

Titelthema · WiD 3 | 2010

In unmittelbarer Nähe zum Auto bahnkreuz Kerpen

liegt der Industrie- und Gewerbepark Bergheim.

Bergheim – Kreisstadt

mit guter Infrastruktur

Wirtschaftlich starkes Mittelzentrum

mit mehreren Gewerbegebieten

Nur 15 Kilometer westlich von Köln

liegt die Kreisstadt Bergheim im Norden

des Rhein-Erft-Kreises. Als wirtschaftlich

starkes Mittelzentrum verfügt

sie über eine gute Infrastruktur und beherbergt

den Sitz der Kreisverwaltung.

In Bergheim haben sich sowohl zahlreiche

mittelständische Betriebe als auch

Großunternehmen angesiedelt.

Erweiterungsflächen

Im Gebiet der Kreisstadt liegen mehrere

Gewerbegebiete, von denen derzeit

drei mit einer Gesamtfläche von mehr

als 1.200.000 Quadratmetern besiedelt

werden. Das Gewerbegebiet Niederaußem

(355.000 Quadratmeter) und

Bebauungsplan Paffendorf:

Industrie- und Gewerbepark Bergheim

der Industrie- und Gewerbepark Bergheim

(700.000 Quadratmeter + 320.000

Quadratmeter Erweiterungsf läche)

sind in kürzester Zeit von der Stadtmitte

aus zu erreichen und befinden sich in

unmittelbarer Autobahnnähe.

Günstige Lage

Bergheim verfügt nicht nur über zwei

eigene Autobahnanschlüsse an die A 61,

sondern liegt auch nur wenige Kilometer

vom Autobahnkreuz Kerpen (A 61,

A 4) entfernt. Die äußerst günstige Lage

des Industrie- und Gewerbeparks Bergheim

wird durch die Anbindung an eine

Bahnlinie und die Position im Kreuzungspunkt

der Bundesstraßen 55 und

477 ergänzt.

Großansiedlung TK Maxx

Ansiedlungserfolg 2010 ist das Distributionszentrum

des amerikanischen Mode-

und Einzelhandelsunternehmens

TK Maxx im Industrie- und Gewerbepark

Bergheim. Auf einer Fläche von

70.000 Quadratmetern, davon 25.000

Quadratmeter Halle und Büros, sollen

1.000 Arbeitsplätze entstehen.

Erweiterungsfläche Industrie- und

Gewerbepark Bergheim:

• Gesamtfläche: 320.000 m 2

• Verfügbare Fläche (gesamt):

220.000 m 2

• Größte verfügbare Fläche

mit B-Plan: 110.000 m 2

• Kleinste verfügbare Fläche

mit B-Plan: 30.000 m 2

Infrastruktur/Verkehrsanbindung:

• Autobahnanbindung:

A 61 (0,5 km),

A 4 (8,5 km; AK Kerpen)

• Bundes-/Landstraße:

B 477 (0,5 km), B 55 (0,5 km)

• Bahn:

Bahnstation Paffendorf (0,5 km),

ICE-Bahnhof Köln (35 km)

• ÖPNV:

Buslinie 975, (0,2 km)

• Gleisanschluss: möglich

• Containerterminal:

GVZ Eifeltor (25 km),

Knapsack (21 km)

• Binnenhafen:

Rheinhafen Köln-Niehl (35 km),

Rheinhafen Köln-Godorf (38 km)

• Seehafen:

Antwerpen (160 km),

Rotterdam (185 km)

• Flughafen:

Köln/Bonn (45 km),

Düsseldorf (60 km)

Art der baulichen Nutzung:

• Gebietsausweisung: GI

• Grundflächenzahl: 0,8, maximal

zulässige Höhe b. A.: OK 19,0 m

• Preis: 40,00 bis 50,00 Euro/m 2

• Eigentümer: Kreisstadt Bergheim

Ansprechpartner:

Christian Brink

Tel.: 02271-89-647

Fax: 02271-89-71647

E-Mail: christian.brink@bergheim.de


Hürth – Mitten im Rheinland

Dienstleistungs- und Medienunternehmen

prägen große Bereiche der Stadt

Hürth liegt ideal zwischen Köln im Osten,

der Landeshauptstadt Düsseldorf

im Norden, der ehemaligen Bundeshauptstadt

Bonn im Süden und Aachen

mit dem Dreiländereck im Westen. Die

knapp 60.000 Einwohner zählende Stadt

ist in allen Himmelsrichtungen optimal

an das regionale, nationale und internationale

Verkehrsnetz angeschlossen. Gelegen

an den Knotenpunkten der wichtigsten

deutschen Autobahnen, an den

Hauptlinien des deutschen und europäischen

Zugverkehrs, am Kölner Rheinhafen

und in nächster Umgebung der

internationalen Flughäfen Köln/Bonn

und Düsseldorf, wird Hürth höchsten

logistischen Ansprüchen gerecht.

Der Standort zeichnet sich durch

seine technologisch leistungsfähige Industrie,

internationale Unternehmen,

das stark expandierende Medienzentrum

und eine Vielzahl mittelständischer

Betriebe aus. Im regionalen Um-

Neues Projekt

Die städtebaulich exponierte

Lage an der Luxemburger

Straße, direkt am Eingang zum

Medienzentrum Hürth, entspricht

sowohl repräsentativ als auch

funktional einem erstklassigen

Standort für die vorgesehene

Zahlreiche Medienunternehmen

haben sich in Hürth angesiedelt.

Medienhotel und Dienstleistungszentrum

an der Luxemburger Straße in Hürth

feld befinden sich zahlreiche Bildungs-,

Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen.

Fortschrittliche Initiativen von

Wirtschaft und Stadt ermöglichen eine

zukunftsorientierte, attraktive Standortentwicklung.

Nutzung. Direkt an der Haltestelle

der Stadtbahn Köln sowie

einen Kilometer von der Autobahn

4 entfernt gelegen, ist die

Verkehrsanbindung mit öffentlichen

und individuellen Verkehrsmitteln

ideal.

Projektdaten

BGF:

ca. 16.000 m 2

Parkplätze:

ca. 360

Kaufpreis:

200,00 Euro

inkl. Erschließung

Titelthema · »Wirtschaft im Dialog«

Hürth in Zahlen:

21

Postleitzahl 50354

Telefonvorwahl 02233

Kreis Rhein-Erft-Kreis

Bezirk Regierungsbezirk Köln

Land Nordrhein-Westfalen

Stadtgebiet 5.117,3 ha

Einwohnerzahl 57.906 (2007)

Einwohnerdichte 1.009,3 km 2

Länge der Stadtgrenze 34 km

Nord-Süd-Ausdehnung 8,7 km

Ost-West-Ausdehnung 10,3 km

Entfernungen:

Köln 9 km

Containerbahnhof Köln-Eifeltor 4 km

Hafen Köln-Niehl 15 km

Flughafen Köln/Bonn 18 km

Kreisstadt Bergheim 25 km

Wirtschaftsförderung:

Rathaus Hürth

Friedrich-Ebert-Straße 40

50354 Hürth

Claudia Dahmann

Tel.: 02233-53-591

Fax: 02233-53-202

E-Mail: cdahmann@huerth.de

Christa Derigs

Tel.: 02233-53-180

Fax: 02233-53-202

E-Mail: cderigs@huerth.de


22

Titelthema · WiD 3 | 2010

Stadt Pulheim

Wirtschaftsförderung:

Alte Kölner Straße 26

50259 Pulheim

Ansprechpartner:

Frank Prieß

Tel.: 02238-808-181

Fax: 02238-808-55-181

E-Mail: frank.priess@pulheim.de

Renate David

Tel.: 02238-808-207

Fax: 02238-808-55-207

E-Mail: renate.david@pulheim.de

Im Plötz-Immobilienführer hat Pulheim

als Standort für den Haus- und

Wohnungsbau von fünf möglichen

Sternen die Höchstwertung bekommen.

Neben der unmittelbaren Nachbarschaft

zur Metropole Köln und der

optimalen Verkehrsanbindung durch

zwei Autobahnen und eine Bahnlinie

trägt die Überschaubarkeit der kleinstädtisch

und dörflich geprägten Ortsteile

zu der sehr guten Bewertung als

Wohnort bei. Wälder, Felder- und

Wiesenlandschaften, Bachauen und

der Pulheimer See bieten Erholungsmöglichkeiten.

Auf ein gepflegtes Erscheinungsbild

der Ortskerne wird

viel Wert gelegt. Im Zuge der Regionale

2010 RegioGrün werden der Nordpark

Pulheim entwickelt und ein siedlungsnaher

Landschaftsraum in einer

Größenordnung von circa 100 Hektar

gestaltet.

Zukunftsorientierter Gewerbestandort

Die 53.400 Einwohner sorgen für die

Nachfrage bei den insgesamt 190 Einzelhändlern

und 440 Dienstleistern,

Handwerkern und Gastronomiebetrie-

Foto: Stadt Pulheim

ben in den Stadtteilen. Das Kaufkraftniveau

ist überdurchschnittlich hoch.

Von den attraktiven Vorzügen profitiert

die Stadt auch als Gewerbestandort:

Auf 1,3 Millionen Quadratmetern

Fläche der Gewerbegebiete

Pulheim und Pulheim-Brauweiler haben

sich bisher 500 Betriebe niedergelassen.

Internationale Konzerne wissen

die Vorzüge des Gewerbestandorts

Pulheim ebenfalls zu schätzen. Ein gut

ausgebautes Straßennetz sorgt für die

schnelle Erreichbarkeit der Autobahnkreuze

Köln-Nord und Köln-West. Die

Autobahnanschlüsse an die A 1 und

die A 57, zwei Bahnhöfe an der Strecke

Köln-Mönchengladbach in Pulheim

und Stommeln sowie die Nähe zu den

Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf

machen die gute Verkehrsinfrastruktur

komplett. Die Gewerbegebiete sind

durch den öffentlichen Personennahverkehr

angebunden.

Große Flächen verfügbar

Das 260.000 Quadratmeter große Gewerbegebiet

„Am Schwefelberg“ (Pulheim-Süd)

ist

Noch verfügbare Flächen: das Gewerbegebiet am Schwefelberg

Pulheim – Stadt mit Wohnqualität

Gewerbestandort profitiert von der Attraktivität des Stadtgebiets

erschlossen. Gesucht werden Investoren

und Unternehmen mit großem Flächenbedarf.

Bereits seit Ende 2008 unterhält

die Spedition Hammer dort auf

77.000 Quadratmetern und mit 149

Mitarbeitern das Europaverteilzentrum

West für OBI. Angrenzend werden

51.000 Quadratmeter für eine weitere

Logistiknutzung angeboten. Auf weiteren

80.000 Quadratmetern strebt die

Wirtschaftsförderung die Ansiedlung

eines Möbelhauses an. Die notwendigen

Planungsverfahren (Änderung der

Regionalplanung) sind bereits erfolgt.

Das Gewerbegebiet liegt an der

Bundesstraße 59 n und unmittelbar an

der Landesstraße 183. Die Stadt strebt

die direkte Anbindung an die Bundesstraße

an. Damit würde sich die Fahrtzeit

der heute drei Kilometer langen

Strecke zwischen Autobahnanschluss

A 1/Kölner Ring und dem Gewerbegebiet

nochmals deutlich reduzieren.

Unmittelbar westlich an das Gewerbegebiet

„Am Schwefelberg“ wird eine

Erweiterung um circa 21 Hektar vorbereitet.

Auch in diesem neuen Gewerbegebiet

wird Logistiknutzung möglich

sein. Die Planungen eines Investors

können im Zuge der Bauleitplanung

noch berücksichtigt werden. Über die

verfügbaren Flächen und die Nutzungsmöglichkeiten

gibt die städtische

Wirtschaftsförderung Auskunft.

Attraktives Umfeld:

Kultur- und Medienzentrum

in der Stadtmitte


Titelthema · »Wirtschaft im Dialog«

Finden Sie Ihren perfekten Standort!

Attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen

Kerpen bietet Ihnen optimale Bedingungen

für gute Geschäfte. Die im

Stadtgebiet vorhandenen Gewerbe- und

Industrieflächen erstrecken sich über

rund 450 Hektar. Ansiedlungsinteressierten

Unternehmen stehen insgesamt

vier Gewerbe- und Industriegebiete mit

einer vermarktbaren Fläche von circa

20 Hektar zur Verfügung.

Alle Gebiete sind verkehrstechnisch

hervorragend angebunden und bieten

ein unternehmensfreundliches Umfeld.

Industriegebiet

Geilrather Feld

Industriegebiet

Dickenbuschfeld-

West

Gewerbegebiete

Europarc/Europaring

Türnich III

Im Überblick:

Gewerbe- und Industrie gebiete in Kerpen

Standortvorteil Verkehrsanbindung

Die optimale Verkehrsanbindung Kerpens

zeichnet sich vor allem durch das

Kerpener Kreuz A 4/A 61, die Autobahnanschlussstelle

Türnich (A

61) sowie die künftige Autobahnanschlussstelle

Elsdorf (A 4) in

Sindorf aus. Darüber hinaus gibt

es in Kerpen drei Bahnhöfe – und

zwar in den Ortsteilen Buir, Horrem

und Sindorf.

Standortvorteil Flexibilität

Die Kerpener Wirtschaftsförderung

berät, unterstützt und

fördert Ihr Unternehmen. Persönliche

Betreuung sowie die

Kerpen ist bereits Sitz namhafter Unternehmen

wie des Automobilzulieferers Visteon.

Möglichkeit der individuellen Gestaltung

Ihres neuen Standortes und ein

schnelles Genehmigungsverfahren ermöglichen

einen reibungslosen Ablauf

Ihres Investitionsvorhabens. Durch die

aktive Bestandspflege und die Förderung

von Netzwerken tritt die Wirtschaftsförderung

in den Dialog mit den

ansässigen Betrieben und versteht sich

als deren Interessenvertreter.

Standortvorteil Lebensqualität

Kerpen ist die größte Stadt im Rhein-

Erft-Kreis und bietet attraktive Arbeitsund

Lebensbedingungen. Hierfür

stehen gewachsene Ortskerne

mit vielen Geschäften,

Supermärkten und

einer ansprechenden

Gastronomie.

Neben dem NaherholungsgebietMarienfeld

sind die Naturschutzgebiete

Kerpener Bruch/

Parrig und Dick-

Optimale

Verkehrsanbindung:

das Kerpener

Kreuz

busch, Lörsfelder Busch und Steinheide

Teil des Naturparks Rheinland. Weitere

lukrative Ausflugsziele stellen die malerischen

Burgen und Schlösser Kerpens

dar.

Stadt Kerpen

Wirtschafts förderung:

Jahnplatz 1

50171 Kerpen

www.stadt-kerpen.de

Kerpen in Zahlen:

Einwohner: 64.487

Kaufkraft: 105,0 Euro/Einwohner

Gewerbesteuer: 460 Prozent

Grundsteuer: 450 Prozent

Ansprechpartner:

Beate Langeneckhardt

Tel.: 02237-58-493

Fax: 02237-58-350

E-Mail: beate.langeneckhardt@stadtkerpen.de

21 23


24

Rhein-Erft-Kreis · WiD 3 | 2010

„Etwas Vergleichbares

gibt es in der Region nicht“

Energiezentrum: Energieeffizienz und erneuerbare

Energien im Fokus von Ausbildung und

Verbraucheraufklärung

Nach dem einstimmigen Beschluss des

Kreistages zur Gründung eines Energie-Kompetenz-Zentrums

als gemeinnützige

GmbH gehen die Planungen

weiter. An der Gesellschaft beteiligt

sich auch die Kreishandwerkerschaft.

Dank der Mittel aus dem Konjunkturpaket

II kann ein umfangreiches

Konzept am Adolf-Kolping-Berufskol-

So könnte das Energie-Kompetenz-Zentrum-Rhein-Erft-Kreis

nach Vorstellungen der Architekten aussehen.

In der personalisierten Medizin steckt

enormes Potenzial – aber auch enorme

Herausforderungen. Das ist das Fazit

der Kongressmesse PerMediCon, die

vom 15. bis 16. Juni in Köln zum ersten

Mal stattfand. Die Veranstaltung

ist weltweit einzigartig in Konzept und

Struktur, da sie sich an sämtliche Akteure

der personalisierten Medizin

richtet und diese zu einem interdisziplinären

Austausch zusammenführt.

Zwei Tage lang referierten und diskutierten

rund 300 Experten und mehr

als 20 anwesende Unternehmen. Kliniker,

Biotechnologen, Ökonomen, GKV-

leg in Kerpen-Horrem realisiert werden.

Die schulische und berufliche

Aus- und Weiterbildung sowie ein breit

angelegtes Informationsangebot mit

technischen Anwendungsbeispielen für

Auszubildende, Handwerker und die

breite Öffentlichkeit bilden das Kernstück

der Überlegungen.

Der Gründungsgeschäftsführer,

Kreis dezernent Anton-Josef

Cremer, ist von dem Projekt begeistert:

„Etwas Vergleichbares

gibt es hier in der Region nicht.

Als Energiekreis ist es für den

Rhein-Erft-Kreis eine logische

Sache, einmal mehr das Thema

Erneuerbare Ener gien und

Energieeffizienz in den Blick-

PerMediCon:

erfolgreiche Premiere Foto:

Beauftragte, Patientenvertreter und

Vertreter der Industrie trafen auf den

Panels und den Open-Innovation-Foren

aufeinander und haben die Probleme

und Herausforderungen der medizinischen

Zukunft unter zahlreichen

Aspekten erörtert und miteinander diskutiert.

Bei der personalisierten Medizin

geht es unter anderem um die frühe

Identifikation von genetischen Dispositionen

für Krankheiten wie Krebs und

Alzheimer.

Auf diese Weise kann es in Zukunft

möglich sein, Krankheiten zu verhin-

punkt zu rücken.“ Am Adolf-Kolping-

Berufskolleg soll bereits im Herbst mit

dem Bau begonnen werden. Geplant

ist ein Passivhaus, das vor allem Schulungs-

und Präsentationsräume beherbergen

soll. Die Bauarbeiten sollen bis

Ende 2011 abgeschlossen sein. Insgesamt

stehen fast drei Millionen Euro

für Investitionsmaßnahmen aus dem

Konjunkturpaket II zur Verfügung.

Mindestens 280.000 Euro investiert der

Kreis in Mobiliar und technische Ausstattung.

Bereits ab August beginnt die Gewerke

übergreifende, kostenfreie Weiterbildung

zum Gebäudesystemtechniker.

Berufsbegleitend und in

Abendform stehen die Themen erneuerbare

Energien, Energieeffizienz,

energetische Gebäudesanierung, Moderne

Heizungs- und Klimatechnik,

Gebäudeleittechnik sowie Elektro- und

Informationstechnik auf dem Stundenplan.

PerMediCon in Köln:

einzigartig in Konzept und Struktur

dern beziehungsweise den Beginn über

viele Jahre hinaus zu verzögern. Auch

ist es möglich, genau die Medikamente

einzusetzen, die speziell diesem Patienten

besonders gut helfen. Die nächste

PerMediCon findet im Sommer 2011 in

Köln statt.

KoelnMesse


Begabungen und Talente zu besitzen,

ist einem Menschen von Natur aus gegeben.

Sie zu entdecken und in Leistung

umzusetzen, dafür benötigen viele

Menschen Unterstützung von außen.

National und international einzigartig

ist das Projekt, das das Hoch-Begabten-

Zentrum Rheinland (HBZ) talentierten

Mit dem zweiten Wettbewerb „Erlebnis.NRW“

will die Landesregierung die

Wettbewerbsfähigkeit der nordrheinwestfälischen

Tourismusbranche nach

den Vorgaben des Masterplans „Tourismus

Nordrhein-Westfalen“ weiter stärken.

An dem Landeswettbewerb hat sich

auch der Rhein-Erft Tourismus e. V. mit

verschiedenen Wettbewerbsskizzen beteiligt.

Gemeinsam mit den anderen Tourismusorganisationen

der Region Köln/

Bonn wurden unter anderem Bewerbungen

zu den Themen „RadRegion-

Rheinland – Mobiler Radreiseführer“,

Auszubildenden und deren Unternehmen

anbietet.

Die Initiatoren des Projektes erwarten

sich vielfältige positive Wirkungen

von der Förderung. „Der Auszubildende

wird dabei unterstützt, seine

eigene Leistung in besonderer Weise

zu steigern. Er erwirbt damit berufliche

Kompetenzen, die seine späteren

Berufspers pektiven deutlich verbessern“,

erklärt Dr. Christian Zimmermann,

Leiter des Projektes beim HBZ.

Für das Unternehmen ergeben sich

kurz- wie auch langfristige Vorteile.

Die Förderung von besonders Talentierten

wirkt sich positiv auf die ande-

„Außergewöhnlich Tagen im Rheinland“

und „Golfnet Rheinland“ eingereicht.

Es geht vor

allem darum, zielgruppengerechteAngebote

zu schaffen,

mit denen die Konkurrenzfähigkeit

und Attraktivität des

Tourismusstandorts ausgebaut werden.

Entscheidung im Herbst

Im Herbst wird die Jury ihre Entscheidung

über die Gewinnerprojekte bekannt

geben. „Das Positive an diesem

Wettbewerbsprozedere ist, dass die

Rhein-Erft-Kreis · »Wirtschaft im Dialog«

Berufliche Begabungen

von Azubis entdecken und fördern

Hoch-Begabten-Zentrum Rheinland kümmert sich

um talentierte Azubis und deren Unternehmen

Das Team des Hoch-Begabten-Zentrums Rheinland

diskutiert das Projekt „Identifizierung und Förderung

von talentierten Berufsstartern und Auszubildenden“.

Foto: Tournay

Rhein-Erft Tourismus beteiligt

sich an Ziel 2.NRW-Wettbewerben

ren Auszubildenden aus. „Langfristig

kann sich das Unternehmen außerdem

exzellente Arbeitskräfte sichern und

dem drohenden Fachkräftemangel vorbeugen“,

ist sich Anton-Josef Cremer,

Geschäftsführer des HBZ, sicher.

Das Projekt beginnt mit einem Test

der Auszubildenden an den Berufskollegs

im Rhein-Erft-Kreis. Hierdurch

sollen circa 50 Azubis ausgewählt und

anschließend in den Genuss der Förderung

kommen.

Gefördert wird das Projekt vom

Rhein-Erft-Kreis und der Sozialstiftung

der Kreissparkasse Köln.

Projektpartner aus der Region Köln/

Bonn mit viel Engagement gemeinsam

neue Ideen entwickelt

haben und

der Zusammenhalt

gewachsen ist. Auch

wenn wir nicht mit

allen Skizzen gewinnen sollten, bin

ich sicher, dass wir die Projekte dennoch

gemeinsam angehen“, sagt Mirca

Litto vom Rhein-Erft Tourismus.

„Problematisch wäre, wenn wir mit

viel kleinerem Budget auskommen

müssten und die Umsetzung viel länger

dauern würde.“

25

Dr. Christian Zimmermann, HBZ

Tel. 02232-501010

christian.zimmermann@hoch-begabtenzentrum.de


26

Rhein-Erft-Kreis · WiD 3 | 2010

Kreis hat neue Fachhochschule

FHM-TEC Rheinland soll im Oktober starten

Der jüngste Standort der Fachhochschule

des Mittelstands (FHM) befindet

sich in Pulheim. Anfang Juli hat die

Einrichtung ihre staatliche Anerkennung

für die neuen Bachelorstudiengänge

Baubetriebs- und Technologiemanagement

erhalten. Die FHM-TEC

Rheinland verfolgt in Kooperation mit

Seit 1960 ist viel passiert: Aus einem

Zusammenschluss von Süßwarengroßhändlern

in den Niederlanden entstand

der Convenience-Spezialist Lekkerland,

der seine Zentrale seit dem Jahr 2000 in

Frechen hat.

„Die Gründung von Lekkerland war

eine Reaktion auf die sich verändernde

Handelslandschaft. Nur gemeinsam

konnten die damals selbstständigen

Großhändler erfolgreich sein“, erläutert

Christian Berner, Vorstandsvorsitzender

der Lekkerland AG & Co. KG, anlässlich

eines Pressegesprächs.

der Rhein-Erft-Akademie die Qualifizierung

von künftigen Fach- und

Führungskräften im MINT-Segment

(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften

und Technik)

am Hochschulstandort

Rhein-Erft. Unter Leitung von

Professor Dr. Martin Wortmann

werden die

Professoren der FHM

ihren Studenten im

Pulheimer Walzwerk,

der ehemaligen Produktionsstätte

der Firma Uebemann, ihr

theoretisches Wissen vermitteln.

Die praktischen Lehreinheiten

finden am technischen

Standort der FHM-TEC Rheinland

in Hürth, an der Rhein-

Lekkerland feiert

50- jähriges Bestehen

Foto: FHM Bielefeld

Der niederländische Ursprung

drückt sich bis heute im Namen aus.

„Lekker“ heißt im Deutschen so viel wie

„lecker, süß, genüsslich“.

In 50 Jahren hat sich das Unternehmen

stetig weiterentwickelt. In den

1970er-Jahren begann Lekkerland mit

der Belieferung von Tankstellen. Das

Unternehmen erkannte das Potenzial

der Tankstellenshops und vollzog damit

eine strategische Umorientierung.

Konsequent arbeitete Lekkerland

sein Dienstleistungsangebot aus. Bereits

in den 1960er-Jahren begann Lekkerland

mit Verkaufsförderungsaktivitäten

für seine Kunden. Heute

werden Vertriebskonzepte, ganzheitliche

Shopsysteme, Komplettlösungen

inklusive Sortiments-

Foto: Georg Hilgemann

Ab Oktober will die FHM-TEC Rheinland in Pulheim

ihren Vorlesungsbetrieb aufnehmen.

Christian Berner (l.), Vorstandsvorsitzender der

Lekkerland AG & Co. KG, und Stefan Punke,

Geschäftsführer Lekkerland Deutschland,

schneiden die Jubiläumstorte an.

Erft-Akademie, statt. Dort gibt es die

nötigen Laboreinrichtungen und einen

großen Maschinenpark.

Die Vollzeitstudiengänge

unterschiedlicher Dauer,

für die sich grundsätzlich alleHochschulzugangsberechtigten

bewerben können, absolvieren

die Studenten im

dualen Ansatz. Das heißt, die

Studenten erwerben konkretes,

praktisches Wissen und

Fertigkeiten in Partnerunternehmen

der FHM-TEC Rheinland. Trotz

der sehr kurzen Vorlaufzeit sollen die

ersten Kurse bereits im Oktober starten,

wie Institutsleiter Wortmann mitteilen

ließ.

Foto: Lekkerland

Aus einem Zusammenschluss von Süßwarengroßhändlern

entstand der Convenience-Spezialist

Lekkerland. Die Kombination

aus Großhandel, Logistik und

Dienstleistung macht seit jeher das Unternehmen

aus.

auswahl und Platzierungsempfehlungen

auf den Weg gebracht. Die Kombination

aus Großhandel, Logistik und Dienstleistung

macht den Erfolg des Unternehmens

aus.

„Damals wie heute reagieren wir auf

Marktveränderungen, machen uns die

Erschließung neuer Kundengruppen

zur Aufgabe und orientieren uns konsequent

an den Bedürfnissen unserer

Kunden“, erklärt Christian Berner das

Erfolgskonzept.


Im Oktober muss beschlossen

werden, wie oder – besser

gesagt – von wem im Rhein-Erft-Kreis

hilfebedürftige Menschen zukünftig

betreut werden. Bisher machen das

der Kreis und die Agentur für Arbeit

Brühl gemeinsam und haben sich

daher in der ARGE Rhein-Erft zusammengetan.

WID: Wenn der Kreis Options kommune

werden möchte, wie geht das?

Botz: Nach einer Beschlussfassung im

Kreistag mit einer Zweidrittelmehrheit

muss ein Antrag gestellt werden. Ob wir

dann auch wirklich Optionskommune

werden, bleibt abzuwarten. Nur weitere

41 der Kreise und kreisfreien Städte bundesweit

erhalten nach einem Antrag über

die bereits vorhandenen 69 Optionskommunen

hinaus einen Zuschlag. Bundesweit

werden dann 25 Prozent aller Kreise

und kreisfreien Städte die Hartz-IV-Betreuung

in alleiniger kommunaler Verantwortung

umsetzen. Das ist wie bei einem

Casting. Der Rhein-Erft-Kreis ist diesbezüglich

gut vorbereitet.

WID: Was wird sich dann ändern?

Botz: 2011 bleibt zunächst alles wie gehabt.

Erst 2012 würde die gesamte Verantwortung

dann auf den Rhein-Erft-Kreis

übergehen. Der Kreis würde dann in alleiniger

Regie das operative Geschäft planen

und durchführen sowie die organisatorischen

Rahmenbedingungen setzen.

Der Einfluss des Bundes fiele weg, außer,

dass jährlich mit dem Bund Zielvereinbarungen

abzuschließen wären und natürlich

die bundesweiten Regelungen des

Sozialgesetzbuches II weiterhin anzuwenden

wären.

WID: Was tut sich auf der Seite der Hilfebedürftigen?

Die Arbeitslosenzahlen sind

ja auch im Kreis gesunken.

Botz: Leider können wir trotz konjunktureller

Belebung und verbesserter wirtschaftlicher

Rahmenbedingungen noch

keinen spürbaren Rückgang der sogenannten

Bedarfsgemeinschaften feststellen

und die Zahl der Aufstocker, also

derjenigen, die von ihrem normalen Einkommen

oder von staatlichen Transferleistungen

alleine nicht leben können, ist

sogar gestiegen. Das finde ich sehr bedauerlich.

WID: Was tun Sie für Ihre Kunden, um sie

ins Arbeitsleben zu integrieren?

Botz: Zunächst einmal arbeiten wir im

Wesentlichen wie die Agentur für Arbeit.

Wenn nötig, bieten wir Anpassungsfortbildungen

an, um die Menschen in Arbeit

zu vermitteln. Im Unterschied zur Agentur

für Arbeit haben wir es in der ARGE aber

verstärkt auch mit Menschen zu tun, die

schon längere Zeit aus dem Erwerbsleben

ausgeschieden sind. Hier sind zusätzliche

Maßnahmen erforderlich, um diese wieder

an den Arbeitsmarkt heranzuführen,

zum Beispiel über Ein-Euro-Jobs. Das sind

momentan 600 Personen.

WID: Sie haben aktuell circa 18.000 Personen

in der vermittelnden Betreuung.

Das ist eine ganze Menge. Wie gehen Sie

damit um?

Botz: Jeder Einzelne ist uns wichtig.

Gleichwohl haben wir auch Personen-

Rhein-Erft-Kreis · »Wirtschaft im Dialog«

Zukunft der ARGE noch ungewiss

Herbert Botz, Geschäftsführer der ARGE-Rhein-Erft, im Gespräch mit «Wirtschaft

im Dialog»: „Jeder Einzelne ist uns wichtig.“

gruppen, um die wir uns ganz besonders

kümmern müssen.

WID: Welche sind das?

Botz: Das sind die Alleinerziehenden, die

Älteren, Mitbürger mit Migrationshintergrund

und die jungen Leute. Mit Blick auf

den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft

steckt in der Gruppe der Alleinerziehenden

ein hohes Potenzial, das brachliegt.

Kinderbetreuung ist hier das Gebot der

Stunde. Auch die Älteren als besondere

Zielgruppe spielen zunehmend eine große

Rolle. Denken Sie nur an den demografischen

Wandel. Arbeitgeber können

gerade bei Älteren auf ein hohes Maß

an Kompetenz, Erfahrung und Motivation

zurückgreifen. Auch hier unterstützt

die ARGE mit Weiterbildungen, um das

Wissen der Bewerber aufzufrischen. Bei

unseren Mitbürgern mit Migrationshintergrund

spielen nicht nur sprachliche

Defizite eine Rolle. Die Anerkennung von

Berufsabschlüssen ist zum Beispiel ein

anderes Feld, das hin und wieder Probleme

aufwirft. Und schließlich dass die jungen

Menschen besonders im Fokus stehen,

brauche ich nicht zu betonen.

27

Foto: Tournay


28

Meeting & Mehr · WiD 3 | 2010 – Anzeige –

Mehr als nur ein Bowlingcenter

10Pin – Bowling & Event in Hürth

Sie sind es leid, in Ihrem Wohnzimmer

nur die Keule Ihrer Spielkonsole

zu schwingen? Sie sind bereit für „Spares“

und „Strikes“? Dann bietet Ihnen

10Pin die Gelegenheit, Ihr Können auf

einer „echten“ Bowlingbahn unter Beweis

zu stellen. Tauchen Sie ein in eine

einzigartige Atmosphäre aus Sport und

Spaß. Die 10Pin-Welt ist wie geschaffen,

auf spielerische Art und Weise aktiv

zu werden. Ob Jung oder Alt, Einsteiger

oder Profi, mit Familien oder

Freunden – das 10Pin bietet jedem

das gemeinsame Erlebnis von Teamgeist

und Emotionen. Ein Highlight

für die Kleinsten ist der sogenannte

„Kids-Bumper“: eine ausklappbare Be-

Entspannen und die Sonne genießen

im Biergarten und in der Lounge

grenzung, die es Kindern ermöglicht,

mit den Erwachsenen auf der großen

Bahn zu spielen. So geht jeder Wurf ins

Schwarze und Feierlaune ist garantiert.

Dabei werden Sie vom markanten

Geräusch der fallenden Pins angefeuert.

Die 18 modernsten Brunswick-Bow-

Im 10Pin begegnen Ihnen 18 modernste Brunswick-Bowlingbahnen

lingbahnen werden täglich mehrmals

gepflegt, geölt und gewartet und garantieren

dem Spieler so weltmeisterliche

Turnierbedingungen. Und sollten Sie

bei der Hitze des Wettkampfes ins

Schwitzen kommen, sorgt

die voll klimatisierte und

großzügig gestaltete Anlage

immer für eine angenehme

Atmosphäre.

Am Abend macht das

10Pin – Bowling und

Event dann seinem Namen

alle Ehre: Mit fetziger

Musik, Lightshow

und Schwarzlichtbow ling

wird das Spiel zu einem

ganz besonderen Erlebnis. So steht an

den Wochenenden oftmals sogar ein

Live-DJ an den Turntables des

Centers, um den Besuchern

zusätzlich einzuheizen. Das

dies Appetit macht, versteht

sich von selbst: Zur Stärkung

gibt’s eine große Auswahl

an Speisen und Getränken,

die vom aufmerksamen und

freundlichen Team bei 10Pin

direkt an den Bahnen serviert

werden. Ob Oktoberfest,

Rock-’n’-Bowl- Turnier Motocross-Veranstaltung

– dem 10Pin gehen die Ideen

für originelle Veranstaltungen so

schnell nicht aus. Bei den mannigfaltigen

Möglichkeiten bietet sich das

Center besonders für Firmenveranstaltungen

an.

Wo sonst bekommt man

Spiel, Sport, Spaß und Geselligkeit

in einem geboten?

So stellt das 10Pin sicherlich

eine interessante Alternative

für die vielen anstehenden

Firmen- und Weihnachtsfeiern

dar. Und auch die

Silvesterfeier im 10Pin ist

schon in trockenen Tüchern:

Geplant ist eine Fiftys-Party mit

original Ami-Deko und natürlich dem

Sound der 1950er-Jahre. Da lohnt es

sich ganz bestimmt, die Spielkonsole

abzuschalten, um im 10Pin – Bowling

& Event auch mal eine „richtige“ Kugel

zu schieben.

10Pin – Bowling & Event

Sudetenstraße 69 · 50354 Hürth

Tel.: 02233-946-946

Fax: 02233-946-9411

info@10pin.de · www.10pin.de

Weihnachtsfeiern im Eventraum sind mit bis zu 100 Personen möglich


Freitag, 1. Oktober, 13.00 bis 18.00 Uhr

im Kreishaus Bergheim,

Gründertag 2010 Willy-Brandt-Platz 1, 50126 in Bergheim Bergheim

Das STARTERCENTER.NRW Rhein-Erft lädt

zu seinem ersten Gründertag ins Kreishaus

nach Bergheim ein.

Am 1. Oktober dreht sich im Fo yer des

Kreistages alles um die Existenzgründung. Bei

kostenlosem Eintritt können

sich potenzielle Grün-

der informieren und beraten

lassen. Themen wie das ers-

te Geschäftskonzept, Steuern und Finanzen,

öffentliche Förderkredite, Versicherung und

Gründung aus der Arbeitslosigkeit werden in

Vorträgen und an Infoständen aufbereitet.

„Der Vorteil einer solchen Veranstaltung liegt

für den Gründer auf der Hand. Hier gibt es Informationen

zu den wichtigsten Themen an

einem Ort konzentriert. Das heißt, der Gründer

erspart sich viel Lauferei und die Informa-

„cologne IT summit“

Unternehmen der Hard- und Softwareindustrie,

IT-Dienstleister und

Unternehmen mit wirtschaftlichem

Interesse am rheinländischen

IT-Cluster treffen sich

am 3. November in der IHK

Köln zum „cologne IT summit“.

Der cologne IT summit ist ein Kongress

mit begleitender Fachmesse.

Was? Wann? Wo? · »Wirtschaft im Dialog«

KONTAKT

tionen kommen aus erster Hand“, erläutert

Ansprechpartner:

Gründungsberaterin Petra Tournay.

KONTAKT

Industrie- und Handelskammer zu Köln

Zweigstelle Rhein-Erft

Das STARTERCENTER.NRW Bahnstraße 1 Rhein-Erft

Rathauspassage

50126 Bergheim

ist ein Zusammenschluss aus Handwerkskam-

VR Rhein-Erft Starke_A4h.qxp Petra 27.11.2009 15:16 Maskow

Uhr Seite 1

Tel.: 02271 8376-184

mer zu Köln, Industrie- Fax: 02271 8376-199 und Handelskam-

Starke Leistung.

In einer mer starken E-Mail: petra.maskow@koeln.ihk.de

zu Region. Köln, Zweigstelle

www.ihk-koeln.de

Rhein-Erft, und Wirtschaftsförderung

Rhein-

Erft. Ziel ist die passgenaue

und kompetente Beratung von Gründern

zu festgelegten Qualitätsstandards.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch:

Infos, Programm und Ausstellerliste

erhalten Sie bei:

Der Rhein-Erft-Kreis hat’s: aufgeschlossene Menschen mit einem Gespür für erfolgreiches

Petra Handeln. Hier Tournay

sind wir zuhause – die Genossenschaftsbanken. Ihr Garant für Nähe, Vertrauen,

Kompetenz und Beständigkeit. Dafür machen wir uns stark; gestern, heute und morgen.

Besuchen Sie uns unter www.geno-banken-rhein-erft.de

Tel. 02234-95568-14

Volksbanken Raiffeisenbanken

im Rhein-Erft-Kreis

pto@wfg-rhein-erft.de

Er gibt IT-Anbietern und Unternehmen,

die an solchen Dienstleis-

tungen interessiert sind, die Gelegenheit,

zusammenzukommen.

Steuerwissen hilft Steuern sparen

Termin:

26. November 2010

10 bis 17 Uhr

Wirtschaftsförderung

Rhein-Erft

Europaallee 33

50226 Frechen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anreise mit dem PKW:

Fahren Sie über die Autobahn 61

- Abfahrt: Bergheim Süd

- links auf die K 22

- am Kreisverkehr die erste

Ausfahrt auf die K 19

Anreise mit ÖPNV:

Bahn: Bergheim und Zieverich

Bushaltestellen: Am Knüchelsdamm und Kreishaus

Weitere Infos: www.revg.de oder 02234 1806-0

Der Gründertag wird veranstaltet von:

Brühler Bank eG · Volksbank Erft eG · Raiffeisenbank Fischenich-Kendenich eG · Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG

Raiffeisenbank Gymnich eG · VR-Bank Rhein-Erft eG · Raiffeisenbank von 1895 eG

Anmeldung bei der WFG:

Petra Tournay

Tel. 02234-95568-14

pto@wfg-rhein-erft.de

KONTAKT

GRÜNDERTAG2010

FREITAG,

01.10.2010

Künftig soll dieser Fachkongress

jährlich stattfinden. Auf der Agenda

des ersten cologne IT summits

stehen die Themenkomplexe

Green IT, Mobilität 2.0 und

Innovationsstandort Köln.

Die Registrierungen laufen,

Anmeldungen sind möglich unter

www.cologne-it-summit.de

BERGHEIM

Wir machen Gründer groß!

Businessplan

Bankgespräch

Gründung aus der Arbeitslosigkeit

Öffentliche Förderkredite

Die WFG bietet in ihren Räumlichkeiten

ein Steuerseminar an.

Was Gründer und Jungunternehmer in

Gesundheits- und Sozialberufen über

Steuern grundsätzlich aber auch ganz

praktisch wissen sollten, erfahren sie

in einem Tagesseminar, das die Wirtschaftsförderung

Rhein-Erft kostenlos

anbietet. Referentin ist die Steuerberaterin

Franziska Bessau. Ganz nach dem

Motto „Mit dem Durchblick wächst die

kreative Handlungsmöglichkeit“ werden

Tipps und Kniffe vermittelt, wie

aus der Pflicht ein spannendes Instrument

zur Unternehmenssteuerung werden

kann.

29


Foto: Claudia McDaniel-Odendall

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Was? Wann? Wo? · WiD 3 | 2010

„Kerpen packts an“

Der Arbeitskreis „Für Kerpen“, ein Zusammenschluss

aller Kerpener Werbegemeinschaften,

veranstaltet am

7. Oktober um 19:30 Uhr im Soziokulturellen

Zentrum Horrem einen Infor-

– Anzeige –

mationsabend unter dem Motto „Kerpen

packt’s an“. Fachleute werden in

Kurzreferaten die verschiedenen Möglichkeiten

erläutern, wie Eigentümer

nicht nur ihre Immobilie aufwerten,

sondern mit diesen Schritten auch

kurz- bis mittelfristig neue Mieter

finden können. Die Veranstaltung

richtet sich an Eigentümer sowohl

von Privat- als auch von Geschäftsimmobilien.

Veranstaltungsort:

das Soziokulturelle

Zentrum Horrem

Förderungen und Finanzierung

von Innovationen

Am 10. November bietet die Zenit

GmbH in Mülheim an der Ruhr einen

Fördersprechtag an. In persönlichen

Gesprächen mit Finanzierungs- und

Förderexperten können Sie Ihre Innovationsvorhaben

diskutieren. Die Teilnahme

ist kostenfrei. Die Umsetzung

innovativer Ideen in neue Produkte,

Verfahren und Dienstleistungen ist

häufig essenziell für Unternehmen.

Oft erfordern Innovationsprozesse einen

hohen finanziellen Aufwand. Dieser

lässt sich durch Unterstützungshilfen

der öffentlichen Hand, die auf

Ausbildungsbörse

Am 22. September findet im Medio.

Rhein-Erft eine Ausbildungsbörse statt.

Hier stellen sich Ausbildungsbetriebe

und -einrichtungen sowie Institutionen

für Weiterbildung und Hochschulen

vor. Zusätzlich gibt es Hilfestellungen

bei der Berufswahlorientierung,

der

Bewerbungsmappe

und dem Bewerbungsgespräch.

Medio.Rhein-Erft, Bergheim

Tel.: 02271-89646

www.ausbildungsboersebergheim.de

Landes-, Bundes- und EU-Ebene angeboten

werden, minimieren.

Anmeldung erforderlich bei:

Zenit GmbH, Nora Anton

Tel.: 0208-30004-51,

na@zenit.de


Rhein-Erft-Kreis: Wirtschaftsförderung

Ihre Ansprechpartner

in den Kommunen

» Bedburg

Udo Schmitz

E-Mail: u.schmitz@bedburg.de

Tel.: 02272-402-606

Fax: 02272-402-149

» Bergheim

Christian Brink

E-Mail: christian.brink@

bergheim.de

Tel.: 02271-89-647

Fax: 02271-89-71-647

» Brühl

Martin Pazdersky

E-Mail: mpazdersky@bruehl.de

Tel.: 02232-79-3381

Fax: 02232-79-2450

» Elsdorf

Alexandra Fähnle-Schmidt

E-Mail:

afaehnle-schmidt@elsdorf.de

Tel.: 02274-709-330

Fax: 02274-709-326

» Erftstadt

Ole Leger

E-Mail: wirtschafts foerderung@

erftstadt.de

Tel.: 02235-409-330

Fax: 02235-409-542

Vorschau 4/2010:

» Frechen

Frank Schöddert

E-Mail: frank.schoeddert@

stadt-frechen.de

Tel.: 02234-501-389

Fax: 02234-501-522

» Hürth

Hans-Dieter Schmitz

E-Mail: hdschmitz@huerth.de

Tel.: 02233-53-591

Fax: 02233-53-202

» Kerpen

Andreas Comacchio

E-Mail: wirtschaftsfoerderung@

stadt-kerpen.de

Tel.: 02237-58-168

Fax: 02237-58-350

» Pulheim

Frank Prieß

E-Mail: frank.priess@pulheim.de

Tel.: 02238-808-181

Fax: 02238-808-55-207

» Wesseling

Peter Adolf

E-Mail: padolf@wesseling.de

Tel.: 02236-701-254

Fax: 02236-701-406

Lesen Sie in der nächsten Ausgabe der »Wirtschaft im Dialog«:

Energiewirtschaft und erneuerbare

Energien im Rhein-Erft-Kreis

Der Rhein-Erft-Kreis ist über seine Grenzen hinaus als „Energiekreis“ bekannt – nicht

zuletzt auch wegen seiner Braunkohle-Abbaugebiete. Die Entwicklung hin zu immer

moderneren und vor allem umweltschonenderen Energiekonzepten und -techniken ist

aber auch im Rhein-Erft-Kreis omnipräsent. Im Branchenrundblick stellt «Wirtschaft

im Dialog» Dienstleistungen und Dienstleister aus diesem Bereich vor.

Aus- und Weiterbildungseinrichtungen

im Kreis auf hohem Niveau

Vielfältig und auf hohem Niveau bewegen sich die Aus- und Weiterbildungseinrichtungen

im Kreisgebiet. Und die Bildungslandschaft entwickelt sich kontinuierlich weiter

wie gleich mehrere neue Projekte zeigen. Die Unternehmen im Kreis arbeiten zum

Teil eng mit den Bildungsdienstleistern zusammen und zeigen hohes Engagement.

Die nächste »Wirtschaft im Dialog« erscheint Mitte Dezember.

Was? Wann? Wo? · »Wirtschaft im Dialog«

Impressum

Herausgeber:

Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH

Geschäftsführer: Martin Schmitz

Europaallee 33

50226 Frechen

Tel.: 02234-95568-0

Fax: 02234-95568-68

E-Mail: info@wfg-rhein-erft.de

Internet: www.wfg-rhein-erft.de

und

Maenken Kommunikation GmbH

Geschäftsführer: Dr. Wieland Mänken

Von-der-Wettern-Straße 25

51149 Köln

Tel.: 02203-3584-0

Fax: 02203-3584-185

E-Mail: info@maenken.com

Internet: www.maenken.com

Objektleiter:

Andreas Borchert

Tel.: 02203-3584-153

E-Mail: andreas.borchert@maenken.com

Redaktion:

Martin Schmitz (v.i.S.d.P., verantwortlich

für die Seiten 3, 8–14, 24–27, 29, 30),

Alexa Dreyer, Thomas Kuhls, Manuel Liebig,

Mirca Litto, Petra Tourna y;

Dr. Wieland Mänken (v.i.S.d.P., verantwortlich

für die Seiten 1, 4–7, 15–23, 28,

31), Marc Ribbrock

Anzeigen:

Maenken Kommunikation

Klaus Posthum

Telefon: 02203-3584-189

klaus.posthum@maenken.com

Jörn Backhaus

Tel.: 02203-3584-173

E-Mail: joern.backhaus@maenken.com

Anzeigen-Fax: 02203-3584-186

Grafik und Druck:

Maenken Kommunikation GmbH

Titelfotos:

Thomas-Plettenberg.de

Rainer Sturm/PIXELIO

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