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Pfarrbrief - St. Lukas

Pfarrbrief - St. Lukas

2 Fronleichnam –

2 Fronleichnam – Kirche, wer bist du und wohin gehst du? Fronleichnam: die Einladung, sich wieder gemeinsam auf den Weg zu machen! Doch wie ist das mit der Gemeinsamkeit? Wie weit sind wir bisher gekommen? „St. Lukas – Ene Helleje ohne en Kirsch!“, meinte vor zwei Jahren ein Dürener. Volkes Mund tut Wahrheit kund – oder so ähnlich… Die Reaktion eines Düreners verrät so manches über die „Lukas-Geschichte“ und deren Schwierigkeiten. Bis vor zehn Jahren hatte noch jede der sechs Pfarren, die zum 1.1.2010 zur neuen Pfarre St. Lukas fusionierten, einen eigenen Pfarrer. Man wusste, wohin man gehörte – oder besser: wohin man zu gehören hatte. Man freute sich, wenn aus anderen Pfarren/Gemeinden Leute zum Gottesdienst kamen und sich sogar engagierten. Man beargwöhnte jene, die es wagten „fremdzugehen“ in andere Pfarren, um dort den Pastor zu hören oder sich zu engagieren. Ja, es gab da so eine gewisse Konkurrenz… Dann forderte das Bistum alle „GdG’s“ („Gemeinschaften der Gemeinden“ = Organisations-Einheiten auf der Ebene der Kirche am Ort) dazu auf, ein „Pastoralkonzept“ zu entwickeln, d.h. eine Idee, wie man sich kirchliches Leben vor Ort in den nächsten Jahren vorstellt. Gremienvertreter aller sechs Pfarren trafen sich über fast zwei Jahre und machten eine erstaunliche Feststellung: In den anderen Pfarren gab es weniger misstrauische Konkurrenten, sondern vielmehr wohlmeinende Christen! Das Kennenlernen über das Pastoralkonzept war ein wichtiger Schritt zur Zusammenarbeit, die nötig war, um die Fusionierung zu 1 Pfarre Ende 2009 zu vollziehen. Aber wie sollte die neue Pfarre heißen? Welcher Name würde vor allen anderen das Rennen machen und siegen? Man einigte sich darauf, dass es keinen Sieger und keine Verlierer geben sollte. Alle Pfarren wurden aufgelöst, eine neue Pfarre mit einem neuen Namen wurde geboren: St. Lukas – nach altkirchlicher Überlieferung Verfasser des dritten Evangeliums, Patron der Ärzte, Anwalt der Benachteiligten und somit ganz passend zur GdG Düren-Mitte. Nur: Wo gibt es eine Kirche namens „St. Lukas“? Ein Kirchengebäude dieses Namens existiert nicht. Tatsächlich bauen wir noch an dieser Kirche in dem Sinne, dass „wir ein Leib in Christus sind“ (s. Röm 12,5) und dieser Leib die Kirche ist (s. Kol 1,18). Das Werkzeug für die Baustelle ist die urchristliche Tugend des Teilens: Wir haben uns allmählich daran gewöhnt, Finanzen zu teilen und (pastorales) Personal zu teilen. Wir müssen uns noch daran gewöhnen, Kirchengebäude zu teilen – was im Nachgang des KIM-Prozesses schwer fällt. Aber vielleicht machen wir manchmal die Entdeckung, dass alle nachher mehr haben, wenn alle zu teilen lernen… Und vielleicht machen wir auch die Entdeckung, wie viel kirchliches Leben außerhalb der Gemeinde-Kirchengebäude passiert: in den Ordensgemeinschaften und Kapellen, in den Kindertagesstätten und Altenheimen, in den Schulen und in den Krankenhäusern, in den Familien und im Kinderheim usw. Fronleichnam ist die Einladung, sich wieder gemeinsam auf den Weg zu machen, als Kirche unterwegs und in Bewegung zu heißen – oder wie das Motto des diesjährigen Katholikentags heißt: „Einen neuen Aufbruch wagen!“ Auf dass wir als Kirche in Bewegung bleiben und der Hl. Lukas sich freut, Patron der Kirche in Düren-Mitte zu sein! Josef Wolff, Pfr. u. GdG-Leiter

Brot aus Gottes Hand Fronleichnam in St. Lukas Der Mensch braucht Brot und Nahrung zum Leben. Aber wir glauben auch, dass Gott lebens- Not-wendig ist, dass Gott unsere Not wenden kann. Wenn wir an Fronleichnam unser (Aller-) Heiligstes in der Form von Brot durch die Straßen tragen, zeugen wir von dem Glauben, dass Gott für die Menschen da ist. So sind wir am 06. Juni mit der gemeinsamen Feier des Fronleichnamfestes aller Gemeinden unserer Pfarre unter dem Leitwort 'Brot aus Gottes Hand' zu Gast bei den Menschen im Grün- gürtel. Die Messfeier beginnt um 9.30 Uhr in der Grünanlage hinter den Häusern Blücherstr. 86-88 (Schützenwiese). Die anschließendeSakramentsprozession zieht über Blücherstr., Grüngürtel (Nordseite), Goebenstr. zur Segensstation neben der Schule, über Goebenstr., Heinrich-Dauer-Str., Meiringplatz zur Segensstation Meiringplatz und über Meiringstr., Grüngürtel (Südseite), Scharnhorststr., Grüngürtel (Nordseite), Freiheitsstr. zur letzten Segensstation Freiheitsplatz. Der Platz der Eucharistiefeier ist mit der Dürener Kreisbahn leider nicht rechtzeitig vor Messbeginn erreichbar die Rückfahrt aber ist ab Frei- heitsplatz Richtung Kaiserplatz möglich. Pfarrliche Bus-Mitfahrgelegenheiten (gerne gegen Spende) bestehen ab Cyriakus-Kirche um 8.30 Uhr und 9.00 Uhr, ab Josefs-Kirche um 8.40 Uhr und 9.10 Uhr. Rückfahrt ab Freiheitsplatz ab ca. 12 Uhr. Für die Anfahrt mit Pkw steht der Parkplatz an den Sportanlagen Grüngürtel (Ostseite, verl. Blücherstr.) zur Verfügung. Bei sehr heißem Wetter ist es ratsam, sich und vor allem den Kindern etwas Trinkwassermitzunehmen; auch ein Sonnen- schutz kann dann nicht schaden. Bei Regenwetter findet die gesamte Feier im Schützenzelt am gleichen Ort statt. Zusätzlich zur gemeinsamen Fronleichnamsfeier sind in den beteiligten Gemeinden folgende Messen: am Vorabend um 18.30 Uhr in St. Cyriakus, um 19 Uhr im Muttergotteshäuschen, am Donnerstag um 7.30 Uhr im Karmel, um 9.00 Uhr im Krankenhaus Roonstr. und um 18 Uhr in St. Anna. Alle anderen Gottesdienste entfallen. "Es gibt so viele hungernde Menschen in der Welt, dass Gott nur in Form von Brot zu ihnen kommen kann." (frei nach M. Gandhi Gandhi) Gandhi Für die Projektgruppe W. Weiser, Pastoralreferent 3

Pfarrbrief September 2013 - St. Gangolf
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Pfarrbrief Weihnachten 2012 - St. Nikolaus Kamp-Bornhofen
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Pfarrbrief Ostern 2013 - St. Nikolaus Kamp-Bornhofen
Pfarrbrief zu Weihnachten 2012 - Pfarrgemeinde St.-Gudula
Pfarrbrief - Katholische Pfarrgemeinde St. Josef - Kamp-Lintfort
Pfarrbrief Ostern 2008 - St. Gangolf