Lieferprogramm Preisliste 05.2012 - Rekord Holzmann

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Lieferprogramm Preisliste 05.2012 - Rekord Holzmann

Verputzen von Aufrauhflächen

Verputzempfehlung

Wir empfehlen das Verputzen unserer Materialien HWL, XPS und HB nach diesen drei

Möglichkeiten:

Unterputz mit Armierungsgewebe

Dieses Verfahren empfehlen wir für kleinflächige Anwendungen mit einer Streifenbreite, die kleiner als 600mm ist.

1. Haftbrücke: Mineralischer, kunststoffvergüteter Putz. Standzeit zwischen 1 und 3 Tagen, je nach Witterungsbedingungen.

2. Unterputz: Leichtputz nach DIN 18550/4.

3. Gewebe: In den Unterputz im oberen Drittel ist ein alkalibeständiges Glasfaser-Gittergewebe mit einer Rissfestigkeit

von über 1500N/50 mm einzubetten. Im Stoßbereich min. 100mm Überlappung, auf angrenzende Bauteile min. 200mm.

Diagonale Bewehrung von Fenstern, Türen und Ecken, Standzeit ca. 3 Wochen.

4. Oberputz aufbringen, Ausgleichsanstrich falls erforderlich.

Gewebespachtelung

Für kleinflächige Anwendungen mit einer Streifenbreite kleiner als 600mm, mit etwa Erfahrung auch

auf größeren Flächen zu empfehlen.

1. Haftbrücke und Unterputz wie oben.

2. Armierungsmörtel: Aufbringen eines 5 – 8mm dicken mineralischen Armierungsmörtels mit mittigem alkalibeständigen

Glasfaser-Gittergewebe mit einer Rissfestigkeit über 1500N/50 mm, im Stoßbereich min. 100mm Überlappung,

auf angrenzende Bauteile min. 200mm. Diagonale Bewehrung von Fenstern, Türen und Ecken, Standzeit ca. 1 Woche.

3. Oberputz aufbringen, Ausgleichsanstrich falls erforderlich.

Putzträger

Dieses Verfahren empfehlen wir für kleine und große Flächen.

1. Haftbrücke wie oben.

2. Putzträger: Aufbringen eines Putzträgers nach Angaben des Herstellers mit zugehörigen Befestigungsmitteln. Wir empfehlen

stabile, punktgeschweißte, verzinkte Drahtgitter, Rippenstreckmetall ist weniger empfehlenswert. Überlappung im

Stoßbereich 50 mm, auf angrenzende Bauteile ca. 100mm. Nach Aufbringen des Putzträgers alternativ: Anwerfen eines

Spritzbewurfes aus Werktrockenmörtel mit haftverbessernden Zusätzen unter Beachtung der Standzeit.

3. Unterputz: Leichtputz nach DIN 18550/4 auf Putzträger mit Haftbrücke oder Spritzbewurf.

4. Oberputz aufbringen, Ausgleichsanstrich falls erforderlich.

Verputzen im Sockelbereich

Auf Perimeterdämmung, die über das Erdreich hinausragt ist oben genannte Gewebespachtelung oder folgende

Verputzungsart zu empfehlen:

1. Material aufrauhen, falls im Sockelbereich glattes Material verbaut worden ist.

2. Armierungsmörtel: Aufbringen eines dünnen Armierungsmörtels mit alkalibeständigem Glasfaser-Gittergewebe mit

einer Rissfestigkeit über 1500N/50 mm, Überlappung im Stoß bereich min. 100mm, auf angrenzende Bauteile min. 200mm.

Wiederholung nach ausreichender Aushärtung der ersten Schicht, min. 1 Tag.

3. Oberputz nach Verfestigung von min. 1 Woche aufbringen.

4. Schutzmaßnahmen, die den Putz vor Nässe schützen, sind zu treffen.

Verputzen von Innenflächen

Putzhaftbrücke: Nach Angaben des Herstellers aufbringen.

Putz: Aufbringen eines Gips- oder Kalk-Gipsputzes.

1. Im oberen Teil des Putzes ist ein Glasfaser-Gittergewebe mit einer Rissfestigkeit über 1500N/50 mm zu verwenden.

Überlappung im Stoßbereich min. 100mm, auf angrenzende Bauteile min. 200mm. Diagonale Bewehrung von Fenstern,

Türen und Ecken.

2. Bei Verwendung kalkhaltiger Putze ist eine Haftbrücke auf mineralisch-kunststoffvergüteter Basis zu verwenden.

Der Einsatz von XPS in Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) ist zulassungsbedürftig. Dies trifft nicht zu beim Einbau als

Wärmebrückendämmung, z. B. bei Deckenrändern oder Außenstützen. Eingebaut wird sinnvoller XPS mit gewaffelter (PIR)

Oberfläche. Falls glattes Material eingebaut worden ist, empfehlen wir es mit einer Drahtbürste aufzurauhen.

Als Putzgrund empfehlen wir auf allen Materialien den HB-Kontaktgrund zu verwenden.

Sie haben ein hochwertiges Produkt gekauft, bitte behandeln Sie es entsprechend.

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