Aufrufe
vor 5 Jahren

Druckdaten Handbuch Suizidprävention inkl ... - TelefonSeelsorge

Druckdaten Handbuch Suizidprävention inkl ... - TelefonSeelsorge

die Menschen zu

die Menschen zu vergiften. Für den medizinischen Laien ist es jedoch schwer abschätzbar, welche Dosis tödlich wirkt. Auch tritt der Tod nicht plötzlich ein, sodass Rettungsaktionen durch Hinzukommende in Verbindung mit den eff ektiveren Methoden der Notfallversorgung häufi g erfolgreich sind. Auch Selbstverletzung ist bei den Suizidversuchen eine häufi g gewählte Methode, doch führt das versuchte Durchschneiden der Pulsadern nicht so leicht zum Tod. 2.1 | Basisfragen 12/2009

2.1.4 Zu den Sterbemonaten Inzwischen erfasst das Statistische Bundesamt auch die Sterbemonate der Suizidanten. Es gibt keine langjährigen Vergleichsdaten. Tabelle 2.4 stellt die absoluten Zahlen für das Jahr 2007 (aufgeteilt nach Männern und Frauen) dar. Erläuterungen Insgesamt zeigt die Statistik, dass es bei den Suiziden im Jahr 2007 keine starken Schwankungen im Monatsvergleich gab. In jedem Monat starben pro Tag zwischen 24 und 28 Menschen! Es gibt auch keine herausragenden Unterschiede bei den Suiziden von Männern und Frauen. In der Hälfte der Monate lag die Zahl der durch Suizid Gestorbenen unter 800, das war so im Februar 2007 sowie in den Monaten August bis Dezember 2007. Im Januar sowie in den Monaten März bis Juli 2007 lag die Zahl der Suizide pro Monat bei 800 und darüber. „Spitzenreiter“ waren der Juli mit 864 Suiziden und der Mai mit 849 Suiziden. Es gibt viele Vermutungen darüber, in welchem Monat die Menschen besonders suizidgefährdet sind. Eine Annahme ist, dass der Dezember für Suizidale besonders gefährlich ist. Die Statistik zeigt, dass der Dezember eher zu den Monaten mit einer geringeren Suizidhäufi gkeit gehört. Eine besondere Suizidgefahr gibt es in den Monaten, wo die Natur zum Leben erwacht, wenn psychisch Kranke erleben, dass sich ihre Stimmung trotz Sonnenschein und Wärme gar nicht bessert und sie ihre emotionalen Beeinträchtigungen spüren. Die dunkler werdende Jahreszeit passt zur depressiven Gemütsstimmung und führt nicht zum Anstieg der Suizide. Interessant ist, der Frage nachzugehen, wie es, bezogen auf den Monatsvergleich, im Vorjahr war (Abb. 2.4). Zur Epidemiologie von Suizidalität 2.1 Tabelle 2.4: Suizidsterbefälle 2007 im Monatsvergleich (Quelle Statistisches Bundesamt) Monat Gesamt männl. weibl. Jan. 800 616 184 Febr. 686 518 168 März 823 596 227 April 823 609 214 Mai 849 640 209 Juni 822 604 218 Juli 864 662 202 Aug. 746 572 174 Sept. 755 552 203 Okt. 762 535 227 Nov. 718 535 183 Dez. 754 570 184 9.402 7.009 2.393 Erläuterungen Im Vergleichsjahr 2006 (mit höherer Suizidzahl) gab es Unterschiede besonders im Mai und im Juli. Hier ragten die Monate Mai und Juli mit der höchsten Suizidzahl wie schon im Jahr 2007 deutlich hervor. Im Übrigen jedoch gab es wenig Unterschiede im Jahresvergleich. Der Dezember galt auch hier als Monat mit unterdurchschnittlicher Anzahl von Suiziden. Es kann also auf keinen Fall gesagt werden, dass sich Menschen in den jahreszeitlich dunkleren Monaten eher das Leben nehmen als im Frühjahr und Sommer. Basisfragen | 2.1

Druckdaten für print24
evangelische telefonseelsorge - Melanchthon-Akademie
Jahresbericht 2011 - Evangelische Telefonseelsorge München
Auktionskatalog als pdf-Datei - Telefonseelsorge Berlin
IFOTES_Kongress_Folder.pdf - Telefonseelsorge Österreich
Auktionskatalog - Telefonseelsorge Berlin
Statistik Chat 2012.pdf - Telefonseelsorge
Druckdaten Gastgeberverzeichnis 2013 - Stadt Butzbach
Handbuch
40 Jahre Telefonseelsorge Wien - moderndesign.at
HANDBUCH
HANDBUCH
Handbuch
Handbuch
HANDBUCH
handbuch
HANDBUCH
HANDBUCH
Handbuch
HANDBUCH
Kˆmpf NEU Mietpreisliste DRUCKDATEN 11_2012.indd
Druckdaten Juli 2011 - Weinhandlung am Küferweg AG
Handbuch
Jahresstatistik der TelefonSeelsorge für die Jahre 2007-2010
Handbuch
Handbuch
Handbuch der Politik
Handbuch
Handbuch