Die neue Orgel - Michael Walcker-Mayer

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Die neue Orgel - Michael Walcker-Mayer

Orgelbau Walcker

Seit 1780 wird mit dem Namen Walcker Orgelbaugeschichte geschrieben. Er steht nicht nur

auf Orgeln jeder Größenordnung und in der ganzen Welt, sondern auch für viele Impulse

klanglicher und technischer Natur. Als Beispiele mögen nur die Einführung der Kegellade,

der Jalousieschweller im 19. Jh. oder das Wiederaufgreifen der Schleiflade mit der deutschen

Orgelbewegung im 20. Jh. dienen. Vom Stammhaus in Ludwigsburg / D sind für Wien u.a.

die beiden Großorgeln in der Votivkirche (1878) und im Stephansdom (1886, zerstört 1945)

errichtet worden.

Bald nach dem II. Weltkrieg hat der Vater des jetzigen Chefs, OBM Dr. h.c. Werner Walcker-

Mayer (6. Generation), ein Zweigwerk in Guntramsdorf / NÖ eröffnet, aus dem seither viele

Orgeln in Österreich stammen. Davon stehen allein in Wien neben der Orgel im Großen Musikvereinssaal

rund 15 Kirchenorgeln, darüber hinaus über 40 Kleinorgeln in Kapellen, Schulen

und Friedhöfen. Der letzte größere Auftrag in Wien war die Generalsanierung der Orgel

der Peterskirche (2005).

Das denkmalgeschütze Orgelgehäuse von 1906

Seit 2000 wird der Betrieb von OBM Michael Walcker-Mayer (7. Generation!) geleitet, der

auch die Orgel der Herz-Jesu-Kirche, Opus 5940 geplant und mit seinen Mitarbeitern, dem

Intonateur Wilhelm Reichhold, dem die Orgel ihren gelungenen Klang verdankt, den Orgelbauern

Martin Kowalski, Philipp Reiter und Martin Parzer sowie den Tischlern Thomas Haas

und Rudolf Geci fertig gestellt hat.

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