Fürstenzell life Dezember 2008 - Januar 2009 - Fuerstenzell.de

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Fürstenzell life Dezember 2008 - Januar 2009 - Fuerstenzell.de

Impressum

ist ein zweimonatlich erscheinendes

Verbrauchermagazin

für den Markt Fürstenzell.

Die Verteilung erfolgt

kostenlos an alle Haushalte.

Ausgabe 6/2008

Heft 83

Auflage: 3200 Exemplare

Verlag und Anzeigen:

Irsham 104

94081 Fürstenzell

Tel.: 08502 / 922 305

Fax: 08502 / 922 306

E-Mail: graphx-werbestudio@gmx.de

Vervielfältigung, Speicherung und

Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur

mit der schriftlichen Genehmigung des

Verlages erlaubt. Alle Nachrichten

werden nach bestem Wissen, aber ohne

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Bild- und Textmaterial wird keine

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Einsenders vorausgesetzt. Namentlich

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wieder. Für den Inhalt und die

Gestaltung der Anzeigen ist ausschließlich

der Werbende verantwortlich.

Satz, Druck und Ausgabetag ohne

Verbindlichkeit.

Gültig ist die aktuelle Anzeigenpreisliste

vom 01.01.2002.

Redaktionsschluss:

12. Januar 2009

V.i.S.d.P.:

Andreas Dumberger

Titelfoto:

Die neuen Engel vor dem

Deckenfresko der Portenkirche.

Übrigens: Für Anregungen, Kritik

und Leserbriefe haben wir stets ein

offenes Ohr.

Liebe Leserinnen und Leser,

die Adventszeit ist eine

Zeit der Besinnung und der

Freude. Genau diesen Gedanken

soll Ihnen Ihr neu erschienenes

Fürstenzell life“ etwas

näher bringen. Ein Heft mit

„guten“ Nachrichten, in dem

auch über die schönen Seiten

des Lebens berichtet wird.

Sollte es einmal etwas hektischer

werden, dann dient

Ihnen Ihr „Fürstenzell life“ als

idealer Einkaufführer, um

sich schon in Ruhe zu Hause

informieren und vorbereiten

zu können, was Sie wann, wo

oder wie bekommen.

Ich wünsche Ihnen eine

fried- und freudvolle Advents-

zeit, ein glückliches Weihnachtsfest

und ein gesundes

Neues Jahr 2009.

Ihr

Andreas Dumberger,

Redakteur und Verleger

„Bibberlmost“ gibt es nicht mehr

Nun ist auch bereits die zweite Auflage des von Franz

Achatz aus Bad Höhenstadt herausgegebenen Buches

„Bibberlmost“ mit dem Untertitel Lausbubenstreiche und

Heimatgeschichten vergriffen. Nachdem dieses Werk bei den

Lesern einen so großen Anklang gefunden hat, ließ Achatz

ein weiteres folgen. Dieses Buch betitelte er mit dem bekannten

Ruf der Treiber bei der Jagd „Huracksdacks“.

Der Inhalt von Huracksdacks

beginnt mit Überlegungen

zum Thema „Heimat“.

Der überwiegende Teil

der meist humorvollen Erzählungen

aber handelt von

persönlichen Erlebnissen. So

liest man etwa wie den hochwürdigen

Herrn Pfarrer bei einem Versehgang ein menschliches

Bedürfnis überkam oder wie die Mitglieder einer

Stammtischrunde ihre Wirtin mit unmissverständlichen Mitteln

dazu bewegten, einen neuen runden Tisch anzuschaffen.

In „Halt-Polizei“ und in „Noch einmal guat ganga“ erzählt

der Autor auf anschauliche Weise gedankenlose Bubenstreiche.

Aber auch von Sonderlingen ist die Rede oder

mit welchen Schwierigkeiten „Drei Bayern in Berlin“ zu

kämpfen hatten. Mit einfühlenden Worten wird das tragische

Schicksal einer Flüchtlingsfamilie beschrieben, die nach

langen Irrfahrten in Bad Höhenstadt ein neues Zuhause gefunden

hat. In vielen Passagen wird der geneigte Leser in

die „gute alte Zeit“ zurückversetzt.

Das Buch kann direkt bei Franz Achatz unter Telefon

08506-663 oder im Buchhandel bestellt werden.

Seite 3


Liebe Bürgerinnen

und Bürger,

haben Sie an einer der vier

Bürgerversammlungen im

November teilnehmen können?

Wenn nicht, will ich Ihnen

heute eine kurze Zusammenfassung

dieses jährlichen

Berichts des Bürgermeisters

geben. Aber auch wenn Sie

eine Bürgerversammlung besucht

haben, ist es vielleicht

Die Hauptschule Fürstenzell.

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ganz interessant, Zahlen und

Daten schwarz auf weiß nachzulesen.

Aus heutiger Sicht (der Artikel

wird Anfang November

geschrieben) ist 2008 ein zufrieden

stellendes Jahr. Wir

werden einen Überschuss erwirtschaften,

der die geplante

Darlehensaufnahme verringert.

Das liegt vor allem am

deutlichen Zuwachs der Gewerbesteuer,

aber auch einer

stabilen Einkommensteuer

(mit jährlich 2,4 Mio. Euro

die wichtigste Steuereinnahme!).

Eine steigende Steuerkraft

führt aber zu höheren

Abgaben in den kommenden

Jahren. Und hier ist Vorsicht

geboten: sollte die Finanzund

Wirtschaftskrise zu Einbrüchen

bei den Steuern führen,

würde eine gefährliche

Situation mit sinkenden Einnahmen

und gleichzeitig höheren

Ausgaben entstehen.

Deshalb werden wir nur wirklich

wichtige Ausgaben beschließen

und Reserven bilden.

In der letzten Ausgabe habe

ich die derzeit laufenden Baustellen

beschrieben. Ich werde

heute große Diskussionspunkte

aufgreifen, wie die

Sanierung der Hauptschule,

die mögliche Eingliederung

der Grundschulen zur Bildung

einer Volksschule, sowie

die Nutzung des ehemaligen

Kirschner-Grundstücks (an

der Schleckerkreuzung).

Eine Sanierung der Hauptschule

ist 34 Jahre nach dem

Neubau dringend geboten.

Wenn diese wieder mindestens

30 Jahre guten Unterricht

garantieren soll, muss der

Umbau möglichst nutzungsoffen

erfolgen, denn die

Schullandschaft ist im Umbruch.

Obwohl Ganztages-

Unterricht (noch) nicht verpflichtend

ist, werden wir alle

Vorkehrungen für eine künftige

veränderte Unterrichtsgestaltung

treffen, d.h. neben

den Klassenzimmern wird es

Gruppenräume, differenzierte

Fachräume und Aufenthaltsräume

(Mittagsverpflegung)

geben. Damit sind wir für alle

kommenden Schulformen gerüstet

- denn es ist durchaus

möglich, dass die Hauptschule

von heute zu einer Regionalschule

mit Realschulabschluss

erweitert wird.

Das zweite wichtige Ziel ist

eine dringend notwendige

Energieeinsparung. Fenster

und Wände lassen heute weitgehend

ungedämmt Wärme

hinaus. Hier liegen große Einspar-Potenziale.

Zusätzlich

wollen wir mittels Blockheizkraftwerk

die beiden großen

Schulen gemeinsam heizen.

Und das sollen möglichst

heimische Anbieter machen

(Hackschnitzel etc.).

Die in vielen Diskussionen

errechneten Sanierungskosten

betragen fast 8 Mio. Euro.

Trotz einer staatlichen Förderung

von etwa 1/3 treffen auf


die (hauptsächlich) beteiligten

Gemeinden Fürstenzell

und Neuburg hohe Summen.

Die Grundschule Fürstenzell

und der Marktgemeinderat

haben daraufhin Überlegungen

angestellt, die

Grundschule bereits jetzt zur

Hauptschule zu verlegen.

Überraschende Aktualität hat

dieser Gedanke durch die

Ankündigung des Schulamts

erhalten, ab September 2009

nur mehr drei statt bisher vier

Lehrer für die ersten Klassen

in den drei Grundschulen zur

Verfügung stellen zu können.

Die Grundschule Fürstenzell

hat derzeit noch acht

Klassen. Diese an die Hauptschule

anzubauen, würde einen

Überhang produzieren

und die kleinen Grundschulen

in Jägerwirth und Engertsham

gefährden. Die Grundschulen

in den Außenorten sollen aber

nach dem Willen des gesamten

Marktgemeinderates so

lange als möglich erhalten

werden.

Bei einer großen Konferenz

an der Regierung wurde

uns nun mitgeteilt:

- die Schülerzahlen im Gemeindegebiet

lassen nur drei

Lehrer pro Jahrgang zu.

- die Regierung wünscht

entweder einen großen

Grundschul-Verband (alle

drei Grundschulen werden

zusammengefasst, die Schulorte

bleiben) oder

- die Zusammenfassung der

gesamten Grund- und Hauptschulen

zu einer Volksschule,

wobei die Schulorte ebenfalls

bleiben können.

- Nur mit diesen Lösungen

können ausgewogene Klassen

gebildet und die Grundschüler

heutigen Anforderungen

entsprechend differenziert unterrichtet

werden.

Marktgemeinde und Schulverbände

haben nun (nach

Anhörung der Beteiligten)

eine entsprechende Entscheidung

zu treffen, die vorausschauend

und wirtschaftlich

ist, sowie unseren Kindern

optimale schulische

Voraussetzungen bietet.

Diese Entscheidung ist mit

hohen Kosten verbunden -

aber wir investieren in die

nachwachsende Generation!

Ein für die Neugestaltung

des Fürstenzeller Zentrums

wichtiges Grundstück konnte

mittlerweile erworben werden:

das ehem. Kirschner-

Grundstück an der Schlecker-Kreuzung.

Dazu darf ich

richtig stellen: der jetzige Erwerb

ist für den Markt günstiger

als ein angeblich versäumter

Zuschlag bei der Versteigerung.

Ob dieses Grundstück für

eine Verbesserung der Kreuzungs-Situation

genutzt werden

kann, ist offen. Das Straßenbauamt

sieht in der jetzigen

Regelung die beste Lösung.

Diskutiert wird über

mögliche Übergangslösungen

z.B. könnten wir das Gelände

aufkiesen und damit zusätzliche

Parkplätze anbieten. Mich

würde dazu auch die Meinung

der Bürger interessieren - wer

ruft an oder schreibt?

Bei der Aufstellung des

Haushalts 2009 wird der

Marktgemeinderat über

weitere wichtige Themen

entscheiden. Wir machen

dies in großer Verantwortung,

werden aber nie die

Zustimmung aller Bürger

erhalten können, da es sehr

viele unterschiedliche Ansichten

gibt.

Wir versuchen aber

nachhaltig, Fürstenzell vorwärts

zu bringen und den

künftigen Generationen

eine lebens- und liebenswerte

Gemeinde zu erhalten.

Das geht nur mit einer vertrauensvollenZusammenarbeit

im Marktgemeinderat,

wofür ich den Kolleginnen

und Kollegen sehr herzlich

danke. Ich danke auch meinen

Mitarbeitern für den großartigen

Team-Geist und allen

Bürgerinnen und Bürgern für

ihre ganz persönliche Leistung

zum Wohle unserer

Marktgemeinde.

Allen wünsche ich ein gesegnetes

Weihnachtsfest

und ein glückliches, zufriedenes

und von Unglücksfällen

und Katastrophen freies

Jahr 2009.

Ihr

Franz Lehner,

1. Bürgermeister

mit dem Rathaus-Team

Seite 5


Wahlhelfer gesucht

Für Wahlen werden vom

Markt Fürstenzell immer wieder

Wahlhelfer gesucht. Interessierte

Bürger können sich

vorab schon bei Herrn Wilhelm

unter Tel. 08502-802-22

oder E-Mail: rudi.wilhelm

@fuerstenzell.de melden.

Geburten 2008/I

02.01. Khaled Saied Samira

08.01. Baumgartner Antonia

21.01. Röhrner Leah

25.01. Niederfeilner

Gerhard Felix Alois

07.02. Frankenberger Jannis

24.02. Maier Johanna

Magdalena

25.02. Kopfinger Johanna

Marie

26.02. Till Rosa

16.04. Chishti Amna

29.04. Kollmeier Luca

Sebastian

11.05. Lindmeier Jonas

Josef

25.05. Genau Sebastian

30.07. Zellner Lukas Josef

14.08. Gruber Vanessa

31.08. Silbereisen Jakob

Valentin

02.09. Naumann Lea Sophie

10.09. Lehner Leony

13.09. Reindl Anna Maria

24.09. Reh Linus Julian

23.10. Spieleder Lukas

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Vorsicht Falle

In der letzten Zeit werden

Firmen und Gewerbetreiben-

de wieder verstärkt per Fax

aufgefordert Ihren Anzeigenauftrag

zu erneuern. Bitte prüfen

Sie, ob Sie überhaupt jemals

einen solchen Auftrag

erteilt haben. In vielen Fällen

hat sich herausgestellt, dass

dies nicht der Fall ist. Es wird

auf diese Weise versucht an

neue Aufträge zu gelangen. In

der Regel wird nur eine geringe

Stückzahl zu einem unverhältnismäßig

hohen Preis aufgelegt.

Winterdienst

Wir ersuchen auch heuer

wieder unsere Bürger, die

Gehwege bzw. Seitenstreifen

von Straßen ohne Bürgersteig

von Schnee und Eis zu räumen.

Die gemeindliche Satzung

verpflichtet alle betroffenen

Grundstücksanlieger

werktags zwischen 7.00 Uhr

Die alkoholfreie Cocktail-Bar

Des Kreisjugendrings ist ab sofort wieder verstärkt im

Einsatz!

„Shake it“, die alkoholfreie Cocktail-Bar des Kreisjugendrings

Passau (KJR), ist ab sofort wieder im Einsatz

und kann beim KJR gebucht werden. Das Open Air Windorf

war der Auftakt zur neuen Verleihsaison. Die mobile Bar

ist das besondere Highlight für Jung und Alt bei jeder Veranstaltung.

Egal ob bei Schulfesten, Weihnachts- oder

Faschingsfeiern, die „Shake it“-Bar ist mit ihrem geschulten

Personal und den leckeren alkoholfreien Drinks eine

schöne Bereicherung zum herkömmlichen Barbetrieb und

eine köstliche Alternative zu Wasser, Limo und Co.

Weitere Informationen erhalten Sie unter 0851-95675-0

und info@kjr-passau.de

und 20.00 Uhr, sonn- und feiertags

zwischen 8.00 Uhr und

18.00 Uhr.

Der gemeindliche Bauhof

ist für seine Tätigkeit gerüstet

und ersucht alle Fahrzeugbesitzer,

den Wagen nachts

nicht auf der Straße abzu-

stellen, sondern auf Stellplätzen

oder in der Garage. Der

Schneeräumdienst wäre damit

wesentlich schneller und effektiver.

Bitte scheuen Sie sich

nicht, dies auch anderen Pkw-

Besitzern nahe zu legen.


Anmeldung von

Veranstaltungen

Es wird wiederholt darauf

hingewiesen, dass Veranstaltungen,

die für jedermann zugänglich

sind, der Anzeigeoder

sogar der Erlaubnispflicht

unterliegen.

Werden bei den anzeige-/

erlaubnispflichtigen Veranstaltungen

alkoholische Getränke

ausgeschenkt, bedarf

es einer sog. Gestattung nach

§ 12 GastG.

Definition und formelle

Voraussetzungen

Um vorübergehend alkoholische

Getränke gewerblich

zum Verzehr an Ort und Stelle

in der Öffentlichkeit abgeben

zu dürfen, ist eine sog.

Gestattung notwendig. Diese

Erlaubnis nach dem Gaststättengesetz

(GastG) wird

stets widerruflich erteilt und

bedarf nach den gesetzlichen

Vorgaben eines besonderen

Anlasses (z.B. bei Weihnachtsmärkten,Jubiläumsveranstaltungen,

Vereinsfesten,

etc.)

Antragstellung und -frist

Der dafür vorgesehene Antrag

sollte mind. 3 Wochen

vor Veranstaltungsbeginn für

kleinere Veranstaltungen

(z.B. Pfarrfeste, Kindergarten-

oder Schulfeste, Par-

ties,...) sowie mind. 8 Wochen

vor Veranstaltungsbeginn

für größere Veranstaltungen

(z.B. Volksfeste,

Märkte, Rockdiscos usw.)

beim Markt Fürstenzell beantragt

werden.

Wir bitten dies zu beachten,

da es sich in Anbetracht

der Tatsache des Versäumnisses

der Anzeige-/Genehmigungseinholung

um eine Ordnungswidrigkeit

im Sinne Art.

3 + 59 LStVG und/oder des §

28 GastG handeln könnte. Die

Ordnungswidrigkeit nach §

28 GastG kann mit einer

Geldbuße bis zu fünftausend

Euro geahndet werden!

Verstöße müssen künftig

auch von der Gemeinde mit

einem Bußgeld belegt werden!

Für weitere Informationen

stehen wir Ihnen selbstverständlich

zur Verfügung.

Sachbearbeiterin ist: Frau

Danner, Telefon: 08502-802-

25.

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Zahlreiche Feiern zum 80. Geburtstag

Josef Kreilinger nun Ehrenbürger

Herzliche Glückwünsche

aus nah und fern wurden

Josef Kreilinger aus Munzing

bei Bad Höhenstadt zu seinem

80. Geburtstag zuteil. Kreilinger

ist eine herausragende

Persönlichkeit der bayerischen,

deutschen und europäischen

Tierzucht, sowie ein bedeutender

Repräsentant für

Pferdezucht und Pferdehaltung.

Josef Kreilinger, der am

13. Oktober 1928 auf dem

Resch´n-Hof in Munzing geboren

wurde, ist auch international

bekannt wie kaum ein

anderer.

Für seinen beispielhaften Einsatz

im Dienste der Allgemeinheit

wurde Josef Kreilinger mit hohen

Ehrungen und Auszeichnungen

bedacht.

Für seinen beispielhaften

Einsatz im Dienste der Allgemeinheit

wurde Josef Kreilinger

mit hohen Ehrungen und

Auszeichnungen bedacht. So

ist er unter anderem Träger

des Bayerischen Verdienstordens,

des Verdienstkreuzes

am Bande des Verdienstordens

der Bundesrepublik

Deutschland, des Bundesverdienstkreuzes

Erster Klasse,

des Großen Bayerischen

Löwen und des Großen Ehrenzeichens

für Verdienste um

die Republik Österreich. Die

Marktgemeinde Fürstenzell

brachte die Wertschätzung um

die herausragenden Verdienste

von Josef Kreilinger, so

Bürgermeister Franz Lehner,

am 17. November 2008 mit

der Verleihung der Ehrenbürgerwürde

zum Ausdruck.

Durch seine Arbeit und durch

seine Persönlichkeit hat Kreilinger

die Markgemeinde weit

über die Grenzen hinaus bekannt

gemacht.

Im Gasthof Lustinger in

Bad Höhenstadt trafen sich

die Familienangehörigen,

Nachbarn und Freunde, um

mit dem „Resch´n Sepp“ in

gemütlicher Runde diesen

bemerkenswerten Tag gebührend

zu feiern. Dabei ließ Ministerialrat

Hans Stockinger

die wunderschöne Kindheit

mit dem Onkel Sepp im Namen

der Nichten und Neffen

noch einmal Revue passieren.

Als er dann dem Onkel Sepp

eine Faksimile-Lithografie

der ersten kartografischen

Aufzeichnung der Gemeinde

Bad Höhenstadt mit Munzing

überreichte, war der Jubilar

über dieses bedeutende Geschenk

sichtlich gerührt.

Bei der offiziellen Geburtstagsfeier

in Neufahrn bei

München sagte Staatsminister

Josef Miller: „Es ist mir ein

großes Anliegen, Ihre Leistungen

und Verdienste und

damit Ihre gesamte Persönlichkeit

zu würdigen“. In seiner

Laudatio ging der Minister

ganz besonders auf Kreilingers

unermüdliches Wirken

in der Pferdezucht, der Rinderzucht,

auf sein großes Engagement

im Landeskuratorium

der Erzeugerringe für

tierische Veredlungswirtschaft

(LKV), im Tiergesundheitsdienst,

in der Tierzuchtforschung

und im Haupt-

verband zur Förderung der

tierischen Veredlungswirtschaft

ein.

Dazu der Minister: „Ich

danke Ihnen, sehr geehrter

Herr Kreilinger, als oberstem

Verbandsrepräsentanten der

bayerischen Tierzucht für die

tierzüchterische Galavorstellung

beim Zentral-Landwirtschafts-Fest

2008 sehr herzlich.

Lieber Herr Kreilinger,

Sie haben in den 45 Jahren

Ihres ehrenamtlichen Wirkens

mehr als 30 Ämter und Mandate

in verantwortungsvollen

Spitzenpositionen verschiedener

berufsständischer Organisationen

bekleidet. Angesichts

der erzielten Erfolge

sind Sie sicherlich eine der

großen Persönlichkeiten der

bayerischen und deutschen

Tierzucht der Nachkriegsgeschichte.

Sie sind ein großer

Sympathieträger und Botschafter

der bayerischen Tierzucht

in der ganzen Welt. Sie

haben sich als Landwirt, als

Tierzüchter und als verantwortungsbewussterVerbandsrepräsentantunermüdlich

für unsere Bauern und

damit auch für unser Land

eingesetzt. Herzlichen Dank

für diese bemerkenswerte und

vorbildliche Lebensleistung“.

Trotz seines beachtenswerten

Lebensweges und seines

außergewöhnlichen Engagements

im In- und Ausland hat

Josef Kreilinger die Liebe zur

Heimat, die Liebe zu Bad

Höhenstadt und vor allem zu

Munzing nie vergessen.

Franz Achatz

Fürstenzeller Marktrat aktiv

D er Fürstenzeller Markt- und Kreisrat, Frank Reisinger,

wurde erneut in den Bayerischen Landesbehindertenrat

berufen. Er gehört diesem Gremium seit dessen Gründung

im April 2005 an.

Frank Reisinger, der auch stv. Landesvorsitzender des

VdK-Bayern (mit inzwischen über 542.000 Mitglieder) ist,

wurde als einer der drei VdK-Vertreter, von der neuen Bayerischen

Staatsregierung bis zum Ende dieser Legislaturperiode

als Mitglied bestellt. Der Bayerische Landesbehindertenrat

unterstützt und berät die Staatsregierung in allen Fragen

der Behindertenpolitik. Dem Gremium gehören 17 Mitglieder

an; neben Sozialministerin Christine Haderthauer, die

den Vorsitz führt, die Behindertenbeauftragte der Bayerischen

Staatsregierung, Anita Knochner, Vertreter der

Behindertenverbände, der Selbsthilfeorganisationen und der

kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen

mit Behinderung sowie die Vertreter der Freien und Öffentlichen

Wohlfahrtspflege. Der Landesbehindertenrat kommt

nach Bedarf zu seinen Sitzungen im Sozialministerium in

München zusammen und kann so jeweils auf aktuelle, für

die Behindertenpolitik relevante Ereignisse reagieren.

Neben seiner kommunalpolitischen Tätigkeiten und der

Verbandsarbeit im VdK übt Frank Reisinger auch das Amt

des kommunalen Behindertenbeauftragten des Landkreises

Passau aus.

Seite 11


Weihnachtsgruß

Das Geheimnis christlichen Lebens

Jeder von uns kann sich fragen:

Wo sind die Zeichen

der Gegenwart Gottes?

Wenn wir sehen, was sich

um uns herum abspielt, und

dies mit der Botschaft, die wir

im Weihnachtsgottesdienst

hören, vergleichen, kommt

der Eindruck auf, dass in der

Kirche viele schöne Worte

fallen, während die Dinge in

Wirklichkeit anders, nämlich

widriger und hoffnungslos

eintönig sind. Wo sind also

die weihnachtlichen Zeichen?

Und wie können wir uns „Frohe

Weinachten“ wünschen?

Seite 12

Es ist nicht einfach, dies

aufzuzeigen, auch wenn gerade

darin das Geheimnis christlichen

Lebens und seiner

Freunde besteht. Dieses Geheimnis

lüftet sich, wenn man

versteht, dass sich mit der Ankunft

Jesu auf der Welt äußerlich

nichts geändert hat: Wir

weinen und lachen, es geht

uns gut oder schlecht, wir bekämpfen

uns, siegen, verlieren,

bewegen uns. Das Leben

läuft weiter wie vor der Geburt

Jesu.

Dennoch ändert sich für

denjenigen, der die Botschaft

der Engel aufnimmt, der Sinn

jedes einzelnen Ereignisses,

der Horizont und die Perspektive,

unter der es sich vollzieht,

sowie die innere Kraft,

mit der man es durchlebt. Mit

einem Wort: Alles ändert sich.

Es ist, wie wenn man in der

Mathematik an die Stelle eines

Minuszeichens vor einer

Zahl ein Pluszeichen setzt - an

die Stelle des „weniger“ tritt

ein „mehr“. Der Zahlenwert

bleibt der gleiche, in Wirklichkeit

ändert sich alles.

Wenn Jesus mit Liebe im

Herzen aufgenommen wird,

ändern sich das Leben, die

Geschichte und die Ewigkeit.

Alles wird neu, alles bekommt

einen Sinn, aller

Schmerz wird mit Hoffnung

getränkt, alle Freunde ist mit

Mäßigung und Geschick gepaart.

Die ganze Arbeit wird als

etwas betrachtet, das jetzt

oder später an dem Haus tätig

ist, in dem man eine Bleibe

findet.

Also ist Weihnachten wirklich

für uns alle von Bedeutung,

unserer Leben kann sich

in der Tat ändern. Wir kommen

nicht nur in der Kirche

zusammen, um ein Ereignis

der Vergangenheit zu feiern,

wir feiern nicht nur Weih-

nachten, weil wir von zärtlichen

Gefühlen gerührt sind,

die das Kind in uns hervorruft.

Wir feiern dann wirklich

Weihnachten, wenn wir uns

von der Botschaft persönlich,

gesellschaftlich und religiös

ansprechen lassen. Persönlich,

wenn wir ein maßvolles

Leben führen, unser Verlangen

nach Besitz und nach der

Befriedigung unseres Egoismus

zügeln. Gesellschaftlich,

wenn wir Gerechtigkeit in

unseren Beziehungen mit anderen

Menschen suchen und

uns ihrer annehmen. Religiös,

wen wir Gott loben und preisen

und ihm im Geist der Seligpreisungen

dienen.

So ist Weihnachten im Sinne

der biblischen und gottesdienstlichen

Weisung gut.

Frohe Weihnachten euch

allen, euren Familien und Angehörigen!

Frohe Weihnachten

unserer Stadt, unserem

Land und allen Menschen, die

guten Willens sind. “Ehre sei

Gott und Friede auf Erden.“

So wünsche ich ihnen allen

einen besinnlichen und ruhigen

Advent, damit sie dann

mit ihren Familien ein frohes

Weihnachtsfest feiern können.

Ihr Pater Manfred Stein SM,

Pfarrer


Der begehbare Adventskalender lädt ein

Wieder leuchtende Vorfreude

Es ist schon zur schönen

Tradition geworden, in

den vorweihnachtlichen Wochen

einen Abendspaziergang

durch die Fürstenzeller Ringstraße

und die umgebenden

Straßen zu machen. Abend für

Abend wird ein weiteres

Fenster erleuchtet und die

Weihnachts-Vorfreude gesteigert.

Für die Aktiven, die jetzt

schon zum siebten Male den

Begehbaren Adventskalender

gestalten, wurde diese Aktion

nicht etwa zur Routine, sondern

zum freudenspendenden

immer wieder neuen Geschenk

an die Bewohner von

Fürstenzell. Allerdings nicht

nur Fürstenzeller kommen in

den begehbaren Adventskalender,

sondern inzwischen

Jahr für Jahr auch Besucher

aus etlichen Nachbargemeinden,

um Vorfreude auf das

Fest zu genießen.

Wenn die adventlichen

Abende zum fröhlichen Betrachten

der täglich neuen

Gestaltungen in den ideenreich

geschmückten Fenstern

verlocken, werden sich am

zweiten und dritten Adventssonntag

wieder viele Besucher

im bewährten Treffpunkt

Ringstraßen-Rund einfinden,

um dort um die wärmenden

Feuer zu stehen, zu plaudern

oder natürlich dem Glühwein,

weihnachtlichem Gebäck sowie

Grillwürsteln oder

Schmalzbroten zuzusprechen.

Selbst gebackene Weihnachtsleckereien

werden zum

Kauf angeboten. Jung und Alt

kann bei der sympathischen

„Hexe“ wieder die Anzahl der

dort präsentierten Nüsse erraten

und hier ebenso kleine

Preise ergattern wie auch bei

der Lösung des „Stern-Rätsels“.

Also auf den oben ab-

gebildeten Weihnachtsstern

achten, der in erleuchteten

Adventskalender-Fenstern zu

finden ist. Die Zahlen in den

Fenstern addieren und das

Ergebnis bis zum 22.12. in die

bereit stehende Losbox werfen.

Alle Jahre wieder werden

muntere Pferde eingespannt,

denn für die Kinder gibt es als

besondere Anziehungspunkte

die beliebten Kutschfahrten.

Am zweiten Advent-Sonntag,

den 7. Dezember, spielt

die Fürstenzeller Trachtenkapelle,

um die vielen Gäste

im Ringstraßen Rund in fest-

liche Stimmung zu bringen.

Am dritten Advent-Sonntag

singt wieder der großartige

Fürstenzeller Kinderchor

„Fortissimo“ unter der Leitung

von Frau Seidl.

Die Aktiven, die den begehbaren

Adventskalender

mit dem Begleitprogramm

organisieren und erarbeiten,

stellen den Verkaufserlös und

etwaige Spenden wieder vor

allem für die Erhaltung unseres

Freibades und für weitere

soziale Zwecke zur Verfügung.

Martin Teschendorff

Seite 13


Werden Sie Weihnachtsmann! - Die Geschenkaktion der Malteser

Malteser setzen Hilfstransporte fort

Nachdem das Waisen- und

Kinderkrankenhaus, das

Krankenhaus mit Gynäkologie

sowie das Seniorenheim

nach jahrelanger Renovierung

und Modernisierung ihre

Die Kinder im Waisenhaus haben

sich bei der Weihnachtsfeier

2007 über die ersten Geschenke

sehr gefreut.

Seite 14

Dienste aufgenommen haben,

wurde nun das Projekt in Rumänien

im Dezember 2007

abgeschlossen.

Doch unsere Hilfe geht

weiter. Nach intensiver Überlegung

haben wir uns nun für

Ungarn, unsere Patenstadt

Sopron entschieden. Auch

hier herrschen fatale Umstände.

Auf einem mit Holz beheizten

Ofen werden die Malzeiten

für das örtliche Kinderund

Krankenhaus mit ungefähr

300 Patienten und dem

Waisenhaus mit 160 Kindern

gekocht. Anschließend muss

das Essen teilweise noch

mehr als 500 Metern in Eimern

und Schüsseln transportiert

werden. Im Waschraum

des Kinderkrankenhauses und

auch im Waisenhaus wächst

der Schimmel von der Decke.

Auch die Sanitärenanlagen

machen keinen hygienischen

und neuesten Eindruck. Die

Ausstattung der Aufenthalts-

Das Nebengebäude des örtlichen Krankenhauses, links der Eingang

zur Notaufnahme, rechts Lagerraum für Notaufnahme und Küche,

großes Tor Lagerraum für Krankenhaus. (Fotos: Hans Irlesberger)

räume mit geeigneten Fußböden

ist fast unmöglich. Bei

der Bevölkerung herrscht Not

und Armut, besonders außerhalb

der Stadt. Zwar würden

es unsere Partner nie zugeben,

aber sie sind von unserer Hilfe

abhängig. Es ist auch sehr

schwierig, an sie heranzukommen.

Sie sagen ganz selten,

was sie brauchen, man

muss selbst fühlen, wo die

Not sitzt. Es herrschen unvorstellbare

Zustände und das

mitten in Europa.

Sammelaktion

für arme Familien und Waisenkinder

aus unserer Partnerstadt

Sopron in Ungarn. Mit

Ihrer Hilfe wollen wir diesen

Kindern an Weihnachten eine


Im April wurde ein Hilfstransport der Malteser gestartet, hier am

Haupteingang des Kinder- und Krankenhauses wurde ein Teil der

Hilfsgüter überbracht.

kleine Freude bereiten. Wenn

Sie also Weihnachtsmann

werden möchten, bitten wir

Sie, für diese 160 Kinder und

Jugendliche, die in einem

Waisenhaus leben, um kleine

verpackte Geschenke, die Süßigkeiten,

Spielsachen und

Schulsachen enthalten sollen,

die wir dann im Dezember

nach Ungarn fahren.

Wir suchen: Kindernahrung,

Lebensmittel, Süßigkeiten,

Hygieneartikel (Seife,

Duschgel etc.), Schulsachen,

Kleidung, Baby- und Kinderkleidung,

Bettwäsche, Decken,

Spielsachen, Kinderwagen,

Fahrräder, Schlitten,

Rollstühle, Pflegehilfsmittel,

Schultische und Schulbänke.

Bitte helfen Sie uns, den

Kindern und Jugendlichen in

Sopron eine kleine Weihnachtsfreude

zu machen.

Noch eine kleine Bitte:

Schreiben Sie einfach Altersstufe

und Geschlecht des

möglichen Empfängers auf

das Paket. Die Geld- und

Sachspenden können jeweils

bei den Adventsbasaren der

Malteser abgegeben werden.

Wenn Sie noch Fragen haben,

stehen wir Ihnen zur Verfügung:

Heidi und Hans Irlesberger,

Telefon: 08502-5235.

Herzlichen Dank!

Adventsbasar

Am Samstag, 29. November

von 9.00 bis 19.00 Uhr

und am Sonntag, 30. November

von 9.00 bis 12.00 Uhr im

Pfarrzentrum Fürstenzell

(Mehrzweckraum).

Am Samstag, 13. Dezember

von 9.00 bis 14.00 Uhr

und am Sonntag, 14. Dezember

von 9.00 bis 12.00 Uhr in

der Grundschule Jägerwirth

(im Mehrzweckraum).

Die Malteser Ortsgruppe

Fürstenzell wird Advents- und

Türkränze, selbst gefertigten

Weihnachtsschmuck, kleine

Geschenkartikel sowie Kaffee,

Kuchen und Glühwein

anbieten. Der Reinerlös aus

diesem vorweihnachtlichen

Angebot ist den Kindern im

Waisen- und Kinderkrankenhaus

in Sopron zugedacht.

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Motto der Ökumenischen Umweltgruppe für Dezember 2008:

Spielzeug - Geschenke - Verpackung

Weihnachtszeit ist

Geschenkezeit, ist

Verpackungszeit.

Der Spielzeughersteller

Mattel hat zum wiederholten

Male Spielzeug zurückgerufen:

In den Farben bunter Autos

wurde Blei gefunden! Blei

ist ein Nervengift, aber es

macht Farben länger haltbar!

In weichem Kunststoffe sind

Phtalate, die Leber und Nieren

schädigen können. In

Luftballons wurden Nitrosamine

und Lösungsmittel gefunden,

die im Verdacht stehen

Krebs auszulösen. Aus

anderen Spielzeugen haben

sich kleine Teile gelöst, die

Kinder verschlucken können.

Viele Hersteller lassen

Spielzeug in China produzieren.

Das ist billiger. Zum einen

bekommen chinesische

Arbeitskräfte weniger Geld

für die doppelte Arbeit. Zum

anderen sind in China nicht so

viele Chemikalien verboten

wie in Europa oder in den

USA.

Hersteller sind haftbar!

Aufgrund des Produkthaftungsgesetzes

haftet der

Hersteller dafür, wenn jemand

durch sein Produkt erkrankt

(Arztkosten, Schmerzensgeld).

Allerdings muss man

dazu nachweisen, dass man

aufgrund des Inhaltsstoffes im

Spielzeug erkrankte. Und das

kann schwierig sein!

Wie kann man

sich schützen?

Auch wenn es teurer ist,

kaufen Sie Spielzeug, das in

Deutschland oder der Europäischen

Union hergestellt wurde.

Achten Sie auf Aufschriften,

wie „PVC-frei“ oder

„Phtalat-frei“ und auf Gütesiegel

wie „GS (geprüfte Sicherheit),

„Toxproof“, „TÜF-

Proof“, „Spiel gut“ oder Öko-

Test. Luftballons mit der

Pumpe aufblasen. Riecht

Spielzeug unangenehm stechend

oder beißend, könnte

ein gefährlicher Stoff enthalten

sein. Besser Hände weg!

Denn wenn niemand mehr

dieses Spielzeug kauft, sind

Hersteller gezwungen auf

Giftstoffe zu verzichten.

Wenn wir schließlich das

richtige Spielzeug oder Geschenk

gefunden haben, stehen

wir oft vor der Frage: Wie

verpacke ich es nun am besten?

Die Art und Weise wie

ein Geschenk präsentiert

wird, ist genauso wichtig, wie

das Geschenk selbst. Das bedeutet

aber keinesfalls, dass

ein Geschenk immer mit glitzernden,

teuren Materialien

verhüllt werden muss. Oft ist

weniger sogar mehr! Und Ihrer

persönlichen Note und

Kreativität sind keine Grenzen

gesetzt.

Beim umweltbewussten

Verpacken, können Sie dazu

beitragen wertvolle Rohstoffe,

Energie und damit Geld zu

sparen und die Müllmänner

zu schonen, die die überquellenden

Mülltonnen (v.a. nach

Weihnachten) abtransportieren

müssen.

Hier ein paar Anregungen:

Verzichten Sie bei der Wahl

des Geschenkpapiers möglichst

auf beschichtete Papiere,

Verbundstoffe, Plastikoder

Metallfolien. Bast- und

Textilbänder verzieren Verpackungen

ebenso schön wie

aluminiumhaltige Bänder.

Buntes Papier oder auch

Pack-, Zeitungs- und Recyc-

lingpapier sind originelle und

umweltschonende Materialien.

Auch Servietten oder

Stoffe lassen sich zum Verpacken

verwenden! Geschenkschachteln

lassen sich mehrmals

verwenden; evtl. neu

dekorieren.

Bei außergewöhnlich großen

Geschenken oder solche

mit einer ungewöhnlichen

Form genügt meist eine große

Schleife oder ein schöner

Anhänger! Und nicht vergessen,

wieder verwenden!

Wichtig ist der ästhetische

Gesamteindruck und dazu ist

Ihr Ideenreichtum gefragt!

Viel Spaß beim Verschenken

und natürlich beim Beschenktwerden.

Sandra Hensel,

Ingrid Röhrner

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Die Portenkirche gehört zu den schönsten öffentlichen Bauten im Landkreis

„Per aspera ad astra“

Mit diesen Zitaten aus

seiner Rede sei die

Stimmung des Vorsitzenden

von Cella Principum, Walter

Berchtold, anlässlich der offiziellen

Einweihung der neu

restaurierten Portenkirche in

Fürstenzell am 24. Oktober

umrissen.

Voller Bewunderung über

die Leistungen ihrer Vorfahren,

aber auch die restaurato-

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rischen Leistungen der heutigen

Künstler und Handwerker,

bestaunten die Gäste das

nun vollendete Werk, während

sie den Reden der Ehrengäste

oder der die Stimmung

untermalenden Musik lauschten.

Auch aus der Begrüßung

der Gäste durch Bürgermeister

Franz Lehner und dem

Grußwort des Landrates

Franz Meyer sowie von Architekt

Schmöller waren nicht

nur Bewunderung, sondern

auch Stolz zu verspüren über

die Fertigstellung dieses Werkes,

Stolz darüber, dass dieses

Stück unserer niederbayrischen

Heimat, welches fast

schon verloren war, wieder

gewonnen ist.

Generalkonservator Prof.

Dr. Egon Greipl sprach den

anwesenden Mitgliedern von

Vorsitzender von Cella Principum, Walter Berchtold (links) und Bürgermeister

Franz Lehner konnten zu Recht stolz auf die vollbrachten

Leistungen sein. (Foto: Alfons Sagmeister)

Cella Principum so recht aus

der Seele, wenn er im Rahmen

seines Festvortrages auf die

Bedeutung der Denkmäler als

„Element des kollektiven Gedächtnisses“

hinwies, deren

Tod der Alptraum jeder Gesellschaft

sei.

Voll Stolz darf der Verein

Cella Principum auch sein,

wenn er hört, dass Bürgerschaft

und Kommune von

Fürstenzell sich dieser Verantwortung

besonders bewusst

seien und in den 1990er Jahren

Irrwege verlassen und be-


schlossen hätten, künftig die

historischen Wurzeln des

Klosterdorfes Fürstenzell und

die verbliebenen Reste seiner

Gründung bewahrten.

Kurz sollten wir uns zurückerinnern,

welche Fehler

Säkularisation, Pfarrkirchenstiftung,

politische Gemeinde,

Privatleute und sogar das bayerische

Landesamt für Denkmalpflege,

das dem Abbruch

des Langhauses einst zugestimmt

hat, gemacht haben,

bevor engagierte und beherzte

Bürger sich daran gemacht

haben dieses Kleinod altbayrischer

klösterlicher Baukunst

zu erhalten.

Niemand, der noch vor

wenigen Jahren den Zustand

dieses Chors der ehemaligen

Portenkirche gesehen hat,

umgebaut in einen Stall, verkommen

zu einer Wohnstatt

der Tauben, konnte sich vorstellen,

dass die frühklassizistische

Ausmalung dies überlebt

haben könnte. Umso beglückender

ist es, dass diejenigen,

die immer wieder an

das kulturelle Erbe erinnert

haben, die Erhaltung nicht nur

vom Staat gefordert, sondern

sich auch selbst mit Energie,

Ausdauer und nicht zuletzt

auch Geld für den Erhalt eingesetzt

haben, nun für ihren

Einsatz belohnt werden.

Die zur Einweihung dargebrachte

Zwischenmusik von

Bach und Telemann, vorgetra-

gen von dem Trio Werner und

Christine Weber und Anton

Glas, lässt alle Hoffnungen

auf viele zukünftige musikalische

Genüsse in diesem

auch akustisch so gelungenen

Raum aufkommen. Die

pünktlich zur Eröffnung

durch den herbstlichen, typischniederbayrisch-nebligen

Himmel blitzende Sonne

taucht den Raum in ein heimeliges

warmes Licht.

Diese Stimmung ist nicht

nur dem hervorragend erhaltenen

Deckengemälde, welches

nur professionell durch

Meister Carfaggi gereinigt

werden musste, zu verdanken,

sondern auch den neuerlich

durch die Vermittlung von

Frau Gisa Schäffer-Huber

hinzugekommenen Barockengeln

(s.h. Titelfoto). Sie

schweben ganz selbstverständlich

über den Köpfen der

Besucher und lassen einen

den Anblick der Treppe vergessen,

die aus bautechnischen

Gründen nötig wurde.

Selbst die moderne, einer

Wolke nachempfundene

Deckenleuchte, sowie die übrigen

raffinierten indirekten

Beleuchtungen werden nicht

als Fremdkörper empfunden,

sondern tragen zu dem harmonischen

Ganzen bei.

Prof. Greipl gelingt es zudem,

den Besuchern dieses

Festvortrages den “streng

konservatorischen Ansatz im

Dreikönigskonzert in der Portenkirche

Da die Kreismusikschule zu den Förderern der Sanierung

der Portenkirche zählt, ist es für die Zweigstelle

Fürstenzell eine große Freude, die musikalische Arbeit des

laufenden Schuljahres in einem Kammerkonzert am 16.

Januar 2009 um 19.00 Uhr in der neu renovierten Portenkirche

vorzustellen.

Neben Solo- und Ensembledarbietungen bringen Teilnehmer

des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ ihr Programm

zu Gehör. Der Eintritt ist frei, aber man freut sich über Spenden

für den gedachten Zweck.

Respekt vor der Geschichte“

zu verdeutlichen. Der Besucher

hat ein Kunstwerk vor

Augen, dessen „Wunden der

Vergangenheit“ noch sichtbar

sind.

Umso schöner ist es zu erleben,

dass dieser Bau inzwischen

nicht nur „Museum“

sein soll, sondern alle

Einrichtungen hat, um fester

Bestandteil für das kulturelle

Leben Fürstenzells zu werden.

Egon Greipl fasst es in

die Worte: „Die Portenkirche

ist das Ruhmesblatt des Vereins

Cella Principum“ und

sollte alle Mitglieder, aber

auch alle anderen Bürger zu

entsprechendem Engagement

für ihre Heimat animieren.

Ingrid Ohly

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Halbseiter von Fabrizius | www.fabrizius-online.de

Heimelige Stunden

Nebel kriecht um die Häuser.

Das Laub klebt auf

den Gehwegen, liegt nass auf

abgestellten Autos und modert

vor sich hin. Die knallbunten

Herbstfarben sind verschwunden.

Kein Himmel ist

zu sehen, nur Grau und wenige

schmutzigbunte Blätter an

den Ästen, die sich wie dürre

Finger in den diesigen Tag

recken.

Schon früh brennt Licht in

den Fenstern der Vorstadtsiedlung.

Leergefegt ohne

Menschen, sind die Strassen.

Der Geruch von Heizöl steigt

in die Nase. Das fahle Licht

des Tages schleppt sich seit

den späten Morgenstunden

hin zur Dämmerung. Nirgends

ein Abendrot, dass den

Beginn der Nacht verschönt.

So grau wie der Tag kam,

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geht er über in die Dunkelheit.

Aus vielen Fenstern flimmert

es heraus in die einbrechende

Nacht. Die Allmacht der grauen

Scheibe hat von den Menschen

Besitz ergriffen. Wortlos

folgen sie den Ungeheuerlichkeiten

dieser Welt und

nur Wenige empfinden dabei

Mitleid oder Freude.

Während draußen die Temperatur

gefährlich nahe um

den Gefrierpunkt schleicht

und die Feuchtigkeit sich in

jedes spaltweit offene Fenster

zwängt, sitzen ein paar Freunde

am Tisch und spielen. Es

wird gelacht, gestikuliert, gescherzt

und geredet. Nebenan

im Zimmer ist eine Frau in ein

Buch vertieft. Die langen

Abende laden ein zum Lesen,

zum Spielen und zum miteinander

Diskutieren.

„Explosive Landwirtschaft“

Eine Komödie in 3 Akten von Ralf Kaspari in bayerischer

Bearbeitung von Wigg Wimmer: Wolfgang Leitners Leidenschaft

gilt seinem Garten, in dem er intensive Forschungsarbeit

an Neuzüchtungen aus Übersee betreibt, die hier noch

völlig unbekannt sind. Außer bei seinem Sohn Klaus stoßen

diese Arbeiten nicht gerade auf Verständnis. Ein polnischer

Erntehelfer, eine hübsche Praktikantin sowie ein Beamter

der Gewerbeaufsicht bringen zusätzliche Turbulenzen ins

Haus, bis die Handlung eine unerwartete Wendung nimmt!

(Foto: Judith Güthling)

Drei Häuser weiter, im

halbdunklen Raum, sind die

Gesichter nur schemenhaft

auszumachen. Dort ist die

Elektronik Mittelpunkt, die

Kommunikation ist erloschen.

Nicht miteinander wird

gelacht, sondern über etwas,

welches aus dem farbigen

Rechteck heraus konsumiert

wird. Es ist ein steriles Lachen,

ohne Herzlichkeit und

Freude.

Die Straßenlaternen breiten

ihre Lichtkegel, verfremdet

durch feinste Nebeltröpfchen,

auf den Asphalt. Es ist still in

den Straßen, gelegentlich

fährt ein Auto, dessen Schein-

werferkegel für Sekunden die

Jägerzäune übergroß auf Häuserwände

projiziert. Es brennen

keine Kerzen hinter den

Fensterscheiben. Die Nikoläuse

sind noch nicht an den

Dachrinnen und Balkonbalustraden

montiert.

Bald wird der vorweihnachtliche

Außenschmuck in

Konkurrenz treten zur Straßenlaterne.

Von den laublosen

Bäumen der Vorgärten werden

Lichterketten in die Nacht

blinken und Lichtorgeln ihre

Buntheit in die Dunkelheit

werfen. Dann, liebe Leserinnen

und Leser beginnt die

‘staade Zeit’.


Gospelchor Bad Höhenstadt:

18 Jahre Chormusik mit Herz

Was haben die Gattin des

ehemaligen Bundespräsidenten

Johannes Rau,

der Kult-Moderator Elmar

Gunsch und der Fußball-Profi

Michael Wiesinger gemeinsam?

Sie alle haben sich den

Gospelchor Bad Höhenstadt

geholt! Damals, als sich 1990

die ersten Gospelsängerinnen

und -sänger zusammengefunden

haben, hätten sie nicht gedacht,

dass sie mal so gefragt

sein werden.

Die erfolgreichen Gottesdienstgestaltungen

in Bad

Höhenstadt in der Anfangszeit

gaben dem Chor schon mal

ersten Ansporn für das zielstrebige

Weitermachen und

Feilen am Chorklang. Das

Repertoire weitete sich

schnell aus, und umfasst heute

rund 100 Spirituals und

Gospelsongs, dazu eine ganze

Palette an anspruchsvollen

deutschsprachigen Liedern,

die der neuen geistlichen

Chormusik zuzuordnen sind.

„Abgeschmeckt“ ist das Repertoire

mit einer Reihe von

Musicalsongs, Popsongs,

Schlagern.

Von Fall zu Fall gönnt sich

der Gospelchor Bad Höhenstadt

als besondere Spezialität

Aufführungen von Messen

und klassischen geistlichen

Werken, zum Teil mit Orchesterbegleitung,

die von Pales-

trina über Mozart bis Reger

und Orff reichen. Große Musik

aus einem kleinen Dorf in

hoher Qualität zu Gehör gebracht,

darüber staunen Gottesdienstbesucher

und Hochzeitsgäste

immer wieder.

Apropos Hochzeiten: Sie

sind neben der Gestaltung von

Fest- und Familiengottesdiensten

die wichtigste Aktivität

des Gospelchors. Rund

fünf Hochzeiten jährlich gestaltet

er nach den Wünschen

des Brautpaares und den Anforderungen

der Hochzeitsliturgie.

Und dies für alle Größenordnungen

von familiär

bis blaublütig.

Elisabeth Hoenicka, von

Anfang an Leiterin mit kirchenmusikalischerAusbildung,

hebt ein weiteres Anliegen

hervor, welches das Miteinander

innerhalb des Chors

betrifft: Bei aller konzentrierter

Probenarbeit ist ihr eine

lockere Atmosphäre wichtig.

Es dürfte wenige Chöre geben,

die es während der Proben

schaffen, viel zu lernen

und auszuarbeiten und

zwischendurch auch mal zu

ratschen!

Großen Wert legt der Gospelchor

Bad Höhenstadt auf

Verstärkungen für alle Stimmlagen,

von Sopran bis Bass,

und immer wieder kommen

neue Chormitglieder hinzu.

Gospelsängerinnen und -sänger aus Bad Höhenstadt. (Foto: privat)

Gesucht werden dabei nicht

besonders ausgebildete Stimmen,

sondern einfach talentierte

Sängerinnen und Sänger,

ob mit oder ohne Chorerfahrung,

die sich in den

Gospelchor-Sound einfügen

wollen. Einzige Voraussetzung

ist möglichst regelmäßig

an den Proben teilnehmen zu

können. Besonders gesucht

sind zur Zeit Tenorstimmen

(auch für tiefe Frauenstimme

geeignet) und Bassstimmen.

Freunde schwung- und aus-

drucksvoller Chormusik kommen

auf jeden Fall beim

Gospelchor Bad Höhenstadt

auf ihre Kosten!

Probenzeit ist wöchentlich

am Freitag von 20.00 bis

21.30 Uhr im Haus des Sports

in Bad Höhenstadt, unterbrochen

durch Sommer- und

Winterpausen. Nähere Infos

mit Kontaktmöglichkeit hat

der Internet-Auftritt parat:

www.gospelchor-badhoehenstadt.de

Günther Mader

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Tierschutzverein Bad Griesbach e.V. - IGT:

Noriker- und Haflingerversteigerung

Die letzte Fohlen- und

Stutenversteigerung des

Landespferdezuchtverbandes

Salzburg für diese Rassen war

in Maishofen für den 4. November

2008 angesetzt. Salzburg

ist Hauptzuchtgebiet der

Noriker, und aufgrund des

großen Angebotes gehen

dementsprechend viele Fohlen

und auch erwachsene

Pferde von dort aus auf die

Schlachtviehtransporter nach

Italien.

Natürlich wollte ich mich

auch wieder dieses Jahr nützlich

machen. Und war deswegen,

wie die Jahre zuvor auch

schon, mit meinen Kollegen

vom Sternenhofteam mit einem

Hängergespann unterwegs.

Ach ja, einen neuen

hatten wir noch dabei! Jerry,

einen grauen Wuschelmix aus

dem Hundeauffanglager Nitra

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in der Slowakei. Aufgeschlossen

wie er ist, muss er überall

sein, wo sein Pflegeherrchen

auch ist, da störten ihn weder

die längere Autofahrt, noch

die vielen Pferde!

Nachdem das Schicksal der

Schlachtfohlen aufgrund der

guten Aufklärungsarbeit der

Tierschützer immer mehr

Menschen berührt, waren dieses

Mal außer Tierschutzorganisationen,

auch viele Pferdefreunde

als Kaufinteressenten

anwesend.

Die österreichische Tierschutzorganisation

„animal

spirit“ hatte wieder einen

Fernseher mit Aufnahmen aus

einem Schlachthof bei Triest

aufgestellt. Interessanterweise

habe ich vor dem Fernseher

tatsächlich betroffene Gesichter

beobachtet. In der Vergangenheit

wurden solche

Berichte gerne als pure Übertreibung

abgetan. Überhaupt

habe ich einige Diskussionen

zwischen Züchtern und

Marktbesuchern mitbekommen,

die zwar heftig waren,

aber immerhin als Dialog

stattgefunden haben. Ich werte

das als positive Entwicklung.

Für mich sind gute Gespräche

mit den Züchtern sehr

wichtig. Ich trage immer meinen

Teil unter anderem dazu

bei, solche einzufädeln! Denn

es geht ja vor allem darum,

möglichst viele Menschen auf

das unsägliche Leid der Tiere,

in diesem Fall Pferde, auf

den Ferntransporten, in den

italienischen Mastanlagen

und Schlachthäusern aufmerksam

zu machen.

So ein Gespräch möchte

ich ihnen kurz erzählen, auch

wenn ich dem betroffenen

Tier leider nicht mehr damit

helfen konnte.

Mit einem gefüllten Wasserkübel

war ich etwas abseits

des Hauptgeschehens unterwegs.

Hinten bei den Transportern

hängen nämlich

immer Händlerpferde, die

zum Teil auch den grausamen

Weg nach Italien vor sich haben.

Sie wenigstens ohne Durst

auf die Transporter gehen zu

lassen, das war das Einzige,

was ich für sie noch tun konnte.


Also jedenfalls kam dann

ein Herr, als ich gerade einer

älteren Norikerstute den Wasserkübel

hinstellte. „Die hat

heute Vormittag noch mir gehört,

jetzt gehört sie dem

Händler“, sagte er. Ich schaute

auf, und fragte ihn, warum

er sie verkauft hat. „Wegen

den angeschwollenen Beinen

hinten!“ Die hatte ich vorher

auch schon bemerkt. Dann

fragte ich ihn, was denn der

Händler jetzt wohl damit

macht. Der Herr zuckte mit

den Achseln. Ich fragte ihn,

ob es sein könnte, dass das

Pferd jetzt zum Schlachten

nach Italien muss. „Kann

sein.“ Meinte er. Ziemlich

verdutzt fragte ich zurück,

warum man denn das Pferd

nicht wenigstens hier in Österreich

schlachten kann. „Da

bekommt man nur 60 Cent

(Schlachtpreis pro Kilo Lebendgewicht

vermutlich)“,

war seine Antwort. Sicher war

sein Leben immer von solchen

Rechnungen geprägt

und für ihn ganz normal. Dazu

fiel mir natürlich nichts mehr

ein. Bevor der Herr wieder

weiterging, hat er mich noch

mal ganz seltsam angeschaut.

Vielleicht bin ich ihm so in

Erinnerung geblieben, dass er

beim nächsten Pferd, das er

verkauft, doch mit dem geringeren

Kilopreis in Österreich

zurechtkommen kann!

Leider konnte ich das

freundliche Pferd auch nicht

mitnehmen, und so schleppte

ich weiter schweigend meine

Wasserkübel.

Viele Fohlen- und Pferdegesichter

geistern mir noch

durch den Kopf, ohne zu wissen,

was aus ihnen wohl geworden

ist. Denn die italienischen

Transporter auf dem

Parkplatz sind ganz sicher

nicht leer zurückgefahren.

Wir werden weitermachen,

die Menschen für das Schick-

sal der Schlachtfohlen und

Schlachtpferde zu sensibilisieren.

Ein gutes „Mittel“

dafür sind immer wieder die

Freikaufaktionen für vorgemerkte

Interessenten. Damit

kann man Aufmerksamkeit

erzielen.

Natürlich sind es nur einige

Fohlen, denen man nach einem

Sommer auf der Alm den

Weg in die italienischen Mastanlagen

ersparen kann. Aber

es gibt Gesprächsstoff und

sorgt für Medienrummel. Und

um das geht es!

Mir persönlich ist es auch

ein Anliegen, dass die Noriker

einen noch größeren

Freundeskreis in der Freizeitreiterszene

bekommen, denn

diese eher ruhigen Pferde sind

für Ausritte in die freie Natur

bestens geeignet. Die Zeiten

haben sich geändert, und die

(Fotos: privat)

Pferde haben es verdient,

nicht mehr vor allem für die

Schlachthöfe im Süden gezüchtet

zu werden. Es gab

nämlich Zeiten, in denen die

Zucht für den Fleischmarkt

der Rasse das Überleben sichern

musste.

Deswegen werden ständig

liebe Menschen gesucht, die

einem (Hengst-)fohlen der

Rassen Noriker, Süddeutsches

Kaltblut oder Haflinger

ein gutes Zuhause bzgl. Umgang,

Haltung und Pflege ermöglichen

möchten und können.

Interessenten sind höchst

willkommen und können sich

bei Fragen gerne an mich

wenden, denn wir pflegen

gute Kontakte zu befreundeten

Tierschutzorganisationen,

die solche Aktionen durchführen.

Christina Reindl

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Tobias der Spaziergänger

Wir werden perfekt globalisiert

Die Globalisierung hat uns

fest im Griff. Denken

jedenfalls die wichtigen Leute,

die wichtige Gedanken von

sich geben und dabei so wichtige

globalisierungsträchtige

Wörter verwenden. Dass ihre

klugen Äußerungen dabei gar

nicht bei jedermann ankommen,

stört sie wenig, denn sie

versprühen ihre Klugheiten ja

nicht für jedermann, sondern

für eine schon globalisierte

Elite. Alle, die nicht dazu gehören

und das sind gar nicht

so wenige sind weder für diese

Klugsch... noch für die gehobene

Wirtschaft in unseren

Landen von Interesse.

Was hat diese Einleitung

aber mit einem Spaziergänger

zu tun? Nun, der Tobias gehört

wie auch seine Mit-Spazierer

zu jenen, die zwar mal

Englisch gelernt haben, aber

lieber in ihrer so schönen

Muttersprache denken, reden,

schreiben und natürlich lesen.

Und bei dem miserablen Wetter

der vergangenen Wochen

hatte sich Tobias mit seinen

Freunden so manches Mal in

einer gemütlichen Wirtshausstube

oder gar in einer noch

gemütlicheren Wohnstube

zum gemeinsamen Gespräch

niedergelassen. Da konnte

man doch in aller Ruhe seine

Gedanken sprießen lassen

und sozusagen die Welt zurechtrücken.

Beim Spaziergang kann

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man sein Auto, wenn man

denn überhaupt eins hat, in

der Garage oder auf dem

Stellplatz schlummern lassen.

Dennoch geben die Benzinpreise

eine Menge Gesprächsstoff

her. Da ging es kürzlich

also um die Aktionärsversammlung

einer großen bayerischenAutoproduktionsstätte,

in der laut Presse ein

Milliardengewinn verkündet

wurde und gewaltige Verkaufszahlen

ein wunderbares

Thema waren. Aber was für

Fahrzeuge kann denn dieser

Produzent PS-starker Kaleschen

am besten verkaufen?

Eben jene Benzinschlucker

mit den vielen PS. Warum

werden denn besonders viele

von diesen teuren und nicht

gerade vorbildlich umweltfreundlich,

dafür aber so richtig

schnellen Autos gekauft?

Weil, so meinte Egon vor seinem

Bierkrug sitzend, weil

der Aufschwung bei uns allen

angekommen ist. Laut Kanzlerin

Merkel jedenfalls. Wir

Rentner haben das in unserer

Einfalt nur noch nicht bemerkt.

Aber viel Geld muss

unter den Leuten sein, wenn

man so sieht, was für kräftige

Fahrzeuge auf unseren Straßen

unterwegs sind. Nur lösen

werden wir das Problem

nicht, weil es nicht ein Problem

von Empfängern der

doch so kräftig, sogar über ein

Prozent, angehobenen Altersrente

ist.

Wenn Tobias bei Schlechtwetter

mit seinen Freunden

beisammen sitzt, gibt es noch

viele weitere Themen und

Probleme. Zum Beispiel die

Möglichkeit, in Fürstenzell

einen Brief, frankiert natürlich,

einem Postbriefkasten

zur Beförderung anzuvertrauen.

Die Post ist da sehr zuvorkommend,

denn von dem

Briefkasten in der Bahnhofstraße

in Höhe des Azurit bis

zum nächsten an der Post

Agentur in der Ortenburger

Straße sind es gerade mal um

300 Meter Fußweg. Also sind

wir gut versorgt? Im Zentrum,

wo früher ein richtiges Postamt

durchaus voll ausgelastet

war, gibt es keinen Briefkasten

mehr. Und in den Randgebieten

sucht der Postkunde

auch meistens vergeblich.

Dafür stimmt dann beim Azurit

Briefkasten die Angabe der

Leerungszeiten ab und zu

überhaupt nicht. Aber wer

schaut da schon hin? Wir gehen

in blindem Vertrauen davon

aus, dass wirklich werktäglich

das zivile Fahrzeug

der Privatfirma, die die Postkästen

leer macht, auch hier

zur Leerung anhält.

Die Werbung ist wichtig,

meint nicht nur der Spaziergängen

Und hier kann man

die schönsten englischen

Fachbegriffe finden und möglichst

auch erlernen. Wo sie

mühsam eingedeutscht sind,

funktioniert das allerdings

auch nicht immer. Da darf

man lesen, wie gut, wichtig

und preisgünstig ein Polo ist.

Das Polo, was ist das? Der

Marco Polo, im 13. Jahrhundert

geborene berühmte Reisende?

Kann nicht sein. Aber

es gibt noch das Reiterspiel

Polo, bei dem geschickte Reiter

mit langen Schlägern einen

Ball ins gegnerische Tor

schmettern wollen. Schön,

aber selten. Findet man das

Wort Polo in der Werbung,

kommt man auch auf die Lösung,

dass es hier nicht um

„ein Polo“ geht, sondern um

ein Polohemd.

Jedoch aufgepasst: Wer

trägt heute noch ein Hemd?

Ein Shirt muss es sein!

Schließlich sind wir doch

getreu dem feinen Sprachgebrauch

alle „gut aufgestellt“,

was immer damit auch gemeint

sein soll. Also wählen

wir unsere Klamotten dann

mit einem englischen Wörterbuch

in der Hand aus. Da ist

auch das - in Deutschland

wohlgemerkt! - klug gewählte

Werbewort Short Tight zu

finden. Muss nach den Regeln

der Etikette wohl zu unserem

Sprachgebrauch gehören und

wird in einem neueren Wörterbuch

mit „eng, knapp,

dicht, straff, streng und umgangssprachlich

auch beschwipst

oder knickerig“

übersetzt. In einem schon bejahrten

Wörterbuch wird in

der Übersetzung an letzter

Stelle auch noch die „kurze

Kniehose“ erwähnt. Natürlich

gibt es in der deutschen Sprache

keinen passenden Begriff

für ein so wichtiges Kleidungsstück.

Also ran, Freunde,

kaufen, damit die Globalisierung

nicht komplett an

Euch vorbei rauscht. Und wer

nicht perfekt Englisch kann,

muss sich eben vor seiner Einkaufstour

ein Wörterbuch einstecken.

Damit ist der Deutsche

in Deutschland immer

gut gerüstet. Wir wollen uns

doch nicht etwa von der

Globalisierung überholen lassen?


Seite 38

Höhenstadts erste Fußballer

Die erste Fußballweltmeisterschaft wurde 1930 in

Uruguay ausgetragen. Dieses Ereignis inspirierte auch

eine Gruppe junger Männer aus Bad Höhenstadt derart, dass

sie sich spontan noch in diesem Jahr zu einer Mannschaft

mit Damasko Franz (Niedermeier-Knecht, hinten v.l. verdeckt),

Knab Otto (Stallbub), Probsteder Alois, Stempfer

Toni, Gansterer Helmut, Stempfer Karl, Baumgartner Georg,

Fürst Sepp (Moar-Knecht in Gadham), Kapfer Johann

(Moar-Knecht in Gadham) und vorne v.l. Strobl Georg, Fürst

Hans, Niedermeier Hans zusammenschlossen.

Dem Bäckermeister Karl Stempfer ist es dann auch schon

bald gelungen, einen richtigen Fußball aufzutreiben, hatte

man sich doch vorher noch mit einer „Saublodern“

(Schweinsblase) begnügen müssen. Freilich mussten die

Höhenstädter mangels eines richtigen Fußballplatzes noch

bis zum Jahr 1976 als „wilde Mannschaft“ agieren, ehe dann

der DJK-Sportverein gegründet wurde.

Franz Achatz

Marktbesuch in Oberösterreich

Im Oktober machten einige Bewohnerinnen und Bewohner,

begleitet von ihren Pflegekräften einen Ausflug nach

Schärding in Oberösterreich. Nach der Fahrt mit dem hauseigenen

Bus wurde zuerst eine zünftige Brotzeit gemacht.

So gestärkt, bewunderten die Senioren die zahlreichen

Verkaufsstände an denen Gemüse, Obst, Wurst, Fleisch,

Käse, Fisch, Honig und mancherlei andere Spezialitäten

angeboten wurden. Man erinnerte sich an früher und erzählte

sich Geschichten über die Märkte von damals. Ausgiebig

bestaunten die Bewohner den Baustil der schönen Häuser

rund um den Marktplatz. Mit vollen Taschen und Freude

über den schönen Tag traten alle vergnügt die Heimfahrt an.

Diese Fahrt stellte einen Bezug zur Vergangenheit, zum

eigenen Leben her. Die Senioren fühlen sich selbständig und

frei. Sie genießen solche Ausflüge, die ihnen noch Tage später

Gesprächsstoff bieten.

P + P, Sigrid Laffin-Hommes


Impressionen

vom Fürstenzeller Wandertag am 3. Oktober 2008 zum

Anrichterhof mit Uschi Berchtold:

Eine kurze Rast bei der Burgstallerkapelle.

Vor dem schmucken Anwesen „Anrichterhof“ in Gföhret.

Seite 39


Ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes wirkt vorbeugend

Arbeit am PC: Vorsicht „Mausarm“

Durch die einseitige Belastung

von Fingern und

Handgelenken bei der Arbeit

mit der Computer-Maus kann

es zu Mikroverletzungen und

Gewebsveränderungen kommen,

die Schmerzen, Verspannungen,

Kraftlosigkeit

und sogar Sehnenscheiden-

Entzündungen zur Folge haben

können. Mediziner sprechen

dann vom Repetitive

Strain Injury-Syndrom (RSI),

genannt „Mausarm“. Bei anhaltend

falscher oder zu großer

Belastung können sogar

irreparable Schäden mit Dauerschmerzen

auftreten. „Wer

viel am Computer arbeitet,

sollte deshalb immer wieder

Pausen machen und auf seine

Sitz- und Arbeitshaltung achten“,

rät die AOK. Wer folgende

Tipps beachtet, kann

einem „Mausarm“ gezielt

vorbeugen.

- Die PC Maus sollte nicht

zu weit vom Körper entfernt

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sein, weil der Arm durch fortwährende

Streckung stark beansprucht

wird.

- PC-Arbeiter sollten die

Maus nicht permanent festhalten.

Die Arme sollten bei

der Computerarbeit entspannt

auf dem Tisch liegen und

zwischendurch mit Dehnübungen

gelockert werden.

Das hilft, Muskelblockaden

und Verspannungen vorzubeugen.

- Viele Arbeitsschritte am

Computer können auch mit

Hilfe von Tastaturbefehlen

statt mit der Maus erledigt

werden.

- Wer viel im Büro sitzt,

sollte einen qualitativ hochwertigen

Stuhl nutzen. Bei

diesem sollten Sitzhöhe, Sitzfläche

sowie Armlehnen stufenlos

verstellbar sein. Die

Rückenlehne sollte zudem in

Höhe und Neigung veränderbar

sein. Vorteilhaft ist auch

eine Lendenwirbelstütze in

der Lehne.

- Im Idealfall ist der

Schreibtisch in der Höhe individuell

einstellbar. Damit

ausreichend Bewegungsfreiheit

garantiert ist, sollte der

Beinraum mindestens 65 Zentimeter

hoch, 80 Zentimeter

breit und 70 Zentimeter tief

sein. Die Tisch- und Sitzhöhe

sollten so eingestellt sein,

dass der Unter- und Oberschenkel

sowie der Unter- und

Oberarm einen Winkel von

etwa 90 Grad bilden.

Treten dennoch Schwellungen

oder ein taubes Gefühl

in Fingern, Händen, Handge-

lenken, Armen oder Schultern

auf, sollten Betroffene zum

Arzt gehen. Zur Heilung können

kalte oder warme Umschläge,

aber auch eine Wärmetherapie

mit Rotlicht beitragen.

Hier gilt: Jeder sollte

ausprobieren, was ihm gut tut.

Hinweise zur Bildschirmarbeit

bzw. zur ergonomischen

Gestaltung des Arbeitsplatzes

gibt es im Internet unter

www.aok.de Vorsorge >

Fit im Büro sowie auf der

Website der Bundesanstalt für

Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

unter www.baua.de

Themen von A–Z > Büro.


Das Jahresthema im Kindergarten St. Maria

Die Schöpfung mit Kindern erleben

Im Kindergartenjahr 2008/

2009 erleben wir zusammen

mit den Kindern das

Jahresthema „Die Schöpfung“.

Dazu starteten wir im

Oktober mit den Themen

„Licht und Farbe“. Auf diese

Schöpfungsthemen haben wir

die Kinder wie folgt eingestimmt:

Wir haben erfahren,

dass Gott als erstes das Licht

und die Farben erschaffen hat.

Darum haben wir überlegt,

welche Farben wir kennen

und jetzt gerade im Moment

sehen. Anschließend haben

wir aus Naturmaterialien und

bunten Bausteinen ein schönes

Muster gelegt.

Da es auch Spiele gibt, in

denen die verschiedenen Farben

vorkommen, haben wir

anschließend ein Fingerspiel

gespielt. Zuerst mit den Händen

und dann haben die Kinder

die Rollen der Figuren

übernommen. Anschließend

haben wir zusammen eine

brennende Kerze betrachtet.

Wir haben erfahren, dass die

Kerze uns wärmt, uns Licht

gibt und uns mit den Lichtstrahlen

verbindet. Genauso

wie Gott in unserem Herzen.

Anfang November gingen

wir zu den Themen „Mond

und Sterne“ über. Darauf abgestimmt

haben wir Lieder

und Märchen wie z.B. „Sternthaler“

und rhythmische

Übungen erfahren dürfen. In

diesem Monat war für die

Kinder auch St. Martin ein

ganz wichtiger Punkt. Mit den

Rollenspielen und Geschichten

wurde auf die große Mar-

Die Kinder erleben das Jahresthema „Die Schöpfung“. (Foto: privat)

tinsfeier mit dem Laternenumzug

eingestimmt. Besonders

stolz waren die Kinder

auf ihre selbst gebastelten

Laternen.

Jetzt im Dezember widmen

wir uns dem Schöpfungsthemen

„Tag, Nacht, Sonne“

und führen die Kindergruppen

unter diesem Thema durch die

anstehenden religiösen Festlichkeiten.

Wir freuen uns schon jetzt

auf den weiteren Verlauf im

laufenden Kindergartenjahr.

Bettina Aust

Seite 41


Motto der Ökumenischen Umweltgruppe für Januar 2009:

„Abfall - Papier“

Papier gehört zu etwas

ganz Selbstverständlichem

in unserem Alltag.

Darüber vergessen wir zu

gerne, dass der Rohstoff dafür

Holz, und somit sehr wertvoll,

ist!

Man unterscheidet

folgende Papierarten:

Frischfaserpapier wird

aus Zellstoff hergestellt. Der

Zellstoff wird aus Holz gewonnen

und zu 80% handelt

es sich um Holz aus Urwaldgebieten.

Die Holzschnitzel

werden unter Beimischung

chemischer Substanzen in

Wasser gekocht, wobei die

Zellulosefasern aus dem Holz

herausgelöst werden, sodass

reiner Zellstoff entsteht. Zur

Bleichung werden z.T. giftige

Chlorverbindungen oder

mittlerweile umweltverträgliche

Bleichmittel, wie Wasserstoffperoxid

oder Sauerstoff

verwendet. Die Rohstoffausbeute

liegt bei etwa

50%, da Holz nur etwa zur

Hälfte aus Fasern besteht.

Holzstoffpapier wird aus

teils einheimischem Durchforstungsholz

gewonnen. Das

Bleichverfahren basiert im

Wesentlichen auf der Basis

von Wasserstoffperoxid.

Holzhaltige Papiere werden

hauptsächlich für die Produktion

von Zeitungspapieren

verwendet. Es hat eine leicht

gelbliche Färbung, vergilbt

leicht und ist wenig alterungsbeständig.

Papier aus Faserpflanzen:

Rohstoffe sind hier

schnellwachsende, ergiebige

Faserpflanzen wie Hanf, Kenaf,

Begasse. Die Produktion

verläuft ähnlich wie beim Papier

aus Zellstoff, jedoch mit

geringerem Chemikalien-,

Wasser- und Energieaufwand.

Umweltschutzpapier

(Blauer Engel) wird aus 100%

Altpapier hergestellt und weder

gebleicht noch gefärbt. Es

weist eine deutlich graue Farbe

auf.

Recyclingpapier (Blauer

Engel) wird aus 100% Altpapier

hergestellt. Das Papier

wird mithilfe von Seifenlauge

oder Enzymen „de-inkt“

(von Druckfarben entfernt)

und zur Erreichung eines hohen

Weißegrades mit Wasserstoffperoxid,

Sauerstoff oder

Ozon gebleicht.

Das Umweltschutzpapier

und auch das Recyclingpapier

müssen sich vielen kritischen

Betrachtungen stellen, die

teilweise auf Vorurteilen beruhen:

- die graue Farbe wird häufig

als schmutzig wahrgenommen!

- Recyclingpapier ist

inzwischen in zahlreichen

Grauabstufungen erhältlich

bis hin zu nahezu weißem

Papier. Die qualitativ hochwertigen

Recyclingpapiere

entsprechen nach DIN 6738

der höchsten Lebensdauerklasse

(bei sachgemäßer Lagerung

einige hundert Jahre).

- Sind Drucker und Kopierer

auf Recyclingpapier eingestellt?

- Entscheidend ist die

Qualität (Staubentwicklung)

des Papiers, unabhängig ob

Frischfaser oder Recyclingpapier

- Frischfaserpapier ist billiger!

- Die Preise für Papier

variieren ziemlich stark. Ein

Preisvergleich ist lohnend.

Gute Qualität bei Recyclingpapier

ist zum Teil für 10-15%

unter dem Preis von Frischfaserpapieren

zu haben.

- Enthalten Recyclingpapiere

mehr Schadstoffe? -

Auch Recyclingpapier wird

gebleicht. Doch bei Frischfaserpapier

könnte es sein,

dass es mit Dioxin gebleicht

wurde!

- Das Papier, das ich brauche,

gibt es nicht als Recyclingpapier.

- Alle Papierartikel

sind als RC-Papier erhältlich!

Recyclingpapier schont

den Urwald! Jahr für Jahr verschwinden

12 bis 15 Millionen

Hektar Wald; eine Fläche

dreimal so groß wie die

Schweiz, oder alle zwei Sekunden

Urwald in der Größe

eines Fußballfeldes! Beim

Verwenden von Recyclingpapier

reduziert man den CO2

Herzlichen Dank

Verbrauch: lange Transportwege

beim Import von Zellstoff

sind überflüssig. 1000kg

Recyclingpapier sparen im

Vergleich zu Frischfaserpapier

aus Asien oder Südamerika

soviel Energie ein,

die ein durchschnittliches

Auto auf rund 1000 km Fahrstrecke

ausstößt. Auch Wasser,

Energie und die Luft werden

geschont.

Bitte achten Sie demnächst

darauf, welches Papier Sie

sich kaufen! Folgende Umweltsiegel

garantieren für

ökologisch konsequente

Papierprodukte: ÖKOPA, ap,

vup oder der Umweltengel.

Sandra Hensel,

Ingrid Röhrner

D as Jahr 2008 neigt sich dem Ende zu. Mit dem Advent

kommt die Zeit der Besinnung, der Stille und des Friedens.

Diese Zeit nehmen wir als Anlass, bei Ihnen für das

entgegengebrachte Vertrauen Danke zu sagen. Wir sind stets

darum bemüht, Ihre pflegebedürftigen Angehörigen so gut

wie möglich zu versorgen und auf ihre Wünsche und Bedürfnisse

einzugehen. Das Leben zuhause hat für den Kranken

einen hohen Stellenwert. Pflegende Angehörige leisten

einen Dienst „rund um die Uhr“, der große Wertschätzung

verdient.

Allen Patienten/innen und den pflegenden Angehörigen

ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest sowie Gesundheit,

Glück und Zufriedenheit für das Jahr 2009.

Ihre Caritas-Sozialstation Fürstenzell,

Angelika Huber und Gerhard Hauser, Fürstenzell,

Marienplatz 18, Tel. 08502-92120 (10.30 bis 14.00 Uhr).

Seite 43


Große Wiedersehensfreude bei Lehrern und Schülern

Elf Jahrgänge beim Klassentreffen

Das Vorbereitungsteam

mit Annerl Kosa, Irmgard

Raubal, Willi Fuchs,

Ursula Hein, Karl Schwitz,

Josef Weindl, Christa Fuchs,

Martha Höhenberger, Mariele

Baumgartner, Manfred Fürst

und Maria Danner hatte nach

monatelangen Recherchen die

Schülerinnen und Schüler der

Geburtsjahrgänge 1946 bis

1956 der damaligen Volkschule

Bad Höhenstadt zu einem

Klassentreffen eingeladen.

Nach einem Sektempfang

trafen sich 125 Schüler zu-

Seite 44

sammen mit den ehemaligen

Lehrern Carola Ulrich, Jakob

Kaspar und Herrn Obermüller

in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

zu einem von Pfarrer

P. Wilhelm Wilholt zusammen

mit dem Organisationsteam

gestalteten Gedenkgottesdienst.

Dabei wurde für die

zwei verstorbenen Pfarrer,

acht Lehrkräfte und dreizehn

Schüler jeweils eine Kerze

angezündet. Die Messe wurde

in der von Erika Lorenz

vorbildlich mit Blumenschmuck

versehenen Kirche

vom Jugendchor CaraMia

Andächtig lauschten die Ehemaligen in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

der Predigt von Pfarrer P. Wilhelm Wilholt. (Foto: Fannerl Achatz)

unter der Leitung von Andrea

Schuster feierlich umrahmt.

Anschließend begrüßte

Rupert Bernkopf im Gasthof

Lustinger auf humorvolle

Weise die Versammelten zum

Mittagessen. Auch hier hatte

Erika Lorenz im großen Festsaal

für fantastischen Blumenschmuck

gesorgt. Spontan

gab es dabei für die damalige

Pausen- und Bonbonverkäuferin,

die „Bäcker

Maria“ besonderen Applaus.

Nach dem Nachmittagskaffe

wurden zuerst im ehemaligen

Schulhaus, jetzt Haus des

Sports, die obligatorischen

Klassenfotos geschossen.

Danach erläuterte Erwin

Achatz den interessierten

„Schülern“ bei einer Führung

durch das Dorf die Veränderungen

durch die Dorferneuerung.

Dabei stachen der

neu angelegte Wanderweg

entlang des Höhenstädter Baches

zum Sportgelände und

die Kneippanlagen besonders

ins Auge.

Das Wichtigste aber war

nach so vielen Jahren, für die

1946/47er Jahrgänge war es

das erste Treffen überhaupt,

und die 1948 bis 56er hatten

sich vor zwölf Jahren zum

letzten Mal getroffen, dass

man sich unendlich viel zu

erzählen hatte. Dabei kam

natürlich auch die eine oder

andere „Schandtat“ erst jetzt

ans Tageslicht.

Franz Achatz


Das Leben schreibt Geschichten:

Beim „Kampeln“ knischt´s

Diese Geschichte vom

Resch´n Sepp in Munzing

bei Bad Höhenstadt liegt

zwar schon viele Jahre zurück,

sie ist aber so amüsant,

dass sie nicht in Vergessenheit

geraten sollte.

Josef Kreilinger / Resch´n Sepp

Trotz vieler guter Wünsche

begann das Jahr 1985 für den

Vorsitzenden des Landesverbandes

Bayerischer Pferdezüchter,

Josef Kreilinger,

nicht gerade glücklich. Nicht

nur, dass er bei der Waldarbeit

Pech hatte und mit einem gebrochenen

Bein ins Krankenhaus

eingeliefert werden

musste, schon einen Tag vor

diesem Missgeschick krachte

es bei einem Autounfall ganz

gewaltig. Zum Glück blieben

Josef Kreilinger und sein Unfallkontrahent,

wenn man von

einigen Kratzern absieht, unverletzt.

Den respektablen

Blechschaden konnten beide

verschmerzen. Nachdem Josef

Kreilinger nach seinem

Holzer-Unfall wieder leidlich

gut beisammen war, aber

immer noch das Krankenbett

hüten musste, stelle er fest,

dass es beim „Kampeln“

immer so komisch knirscht,

zu Deutsch, beim Kämmen

seiner Haare hörte er ein kratzendes

Geräusch. Nachdem er

diese Wahrnehmung nach einigen

Tagen der Krankenschwester

anvertraut hatte,

stellte diese nach einer kurzen

Untersuchung fest, dass sich

ein respektabler Glasssplitter

in den Kopf von Josef Kreilinger

gebohrt hatte. Nun,

auch dieser Schaden konnte

schnell, wenn auch ein

bisschen schmerzhaft, beho-

ben werden. Da kann man nur

staunen, was so ein niederbayerischer

Schädel alles aushält.

Denn über Schmerzen

hatte Josef Kreilinger nie geklagt,

nur das Knirschen beim

Kampeln störte ihn. Glück

hatten der Sepp und seine

Ehefrau Hermine obendrein:

Da könnte es doch tatsächlich

passieren, dass ihm diese liebevoll

und tröstend durchs

Haar streicht und sich dabei

Schnittverletzungen zuzieht.

Nun feiert der Resch´n

Sepp, der in seinem bewegten

Leben rund zwanzig Präsidenten-

und Vizepräsidentenämter

mit großem Geschick

bewerkstelligte, am 13. Oktober

gesund und munter seinen

80. Geburtstag. Dazu wünschen

wir dem allseits hochgeschätzten

Mann und noch

immer „sportlichen“ Autofahrer,

dessen Fahrerlaubnis

schon mehrmals arg gefährdet

war, Gesundheit, Glück und

Gottes Segen und vor allem

einen lebenslänglichen Führerschein.

Franz Achatz

Seite 45


DJK-Sportverein Bad Höhenstadt

Ehrung für verdiente Mitarbeiter

Bei der Generalversammlung

des DJK-Sportvereins

Bad Höhenstadt zeichneten

die Vorstände Erwin Achatz,

Kurt Baumgartner und

Annerl Kosa besonders verdiente

Mitglieder aus.

In seiner Laudatio würdigte

Erwin Achatz den unermüdlichen

Einsatz all jener,

die sich seit Jahren für die

Belange des Sportvereins in

vielerlei Hinsicht große Verdienste

erworben haben. Für

ihren unermüdlichen Einsatz

beim Damenfußball bekam

Monika Baumgartner die

Ehrennadel in Bronze. Große

Verdienste um den Nachwuchs

des Damenfußballs hat

sich auch Trainerin Sandra

Kosa erworben, sie erhielt dafür

die silberne Ehrennadel.

Als langjähriges Vorstandsmitglied

und unermüdlicher

Mitarbeiter seit der Vereinsgründung

im Jahre 1976

wurde Kurt Baumgartner sen.

mit der Ehrennadel in Gold

ausgezeichnet. Ebenfalls mit

Gold wurden die unschätzbaren

Dienste der langjährigen

Geschäftsführerin Waltraud

Göschl gewürdigt. Josef Kreilinger

hat sich als langjähriges

Vorstandsmitglied und als

Spartenleiter der Wildstockschützen

bleibende Verdienste

um den Verein erworben.

Dafür bekam auch er die goldene

Ehrennadel. Nicht hoch

genug einzuschätzen, so Vorstand

Erwin Achatz, ist das

Engagement von Platzkassier

Werner Lehner. Auch diese

beispielhafte Mitarbeit wurde

mit „Gold“ honoriert.

Aber auch die vielen Mithelfer,

die meist im Hintergrund

ohne großes Aufsehen

unschätzbare Dienste für die

große DJK-Sportlerfamilie in

Bad Höhenstadt leisten, wurden

bei den Ehrungen nicht

vergessen.

Stellvertretend wurden dafür

Renate Achatz, Claudia

Eckmüller, Waltraud Göschl,

Dr. Birgit Hanuss und Marianne

Stempfer mit einem Blumenarrangement

überrascht.

Franz Achatz

Marianne Stempfer (v.l.), Waltraud Göschl, Claudia Eckmüller, Dr. Birgit

Hanuss und Renate Achatz freuten sich über ihre Blumenarrangements.

(Fotos: Fannerl Achatz)

Werner Lehner (v.l.), Waltraud Göschl (3.v.l.) und Monika Baumgartner

(4.v.l.) wurden von den Vorständen Erwin Achatz (v.r.), Kurt Baumgartner

und Annerl Kosa ausgezeichnet.

Eine wahre Freude -

das Gartenprojekt Arche Noah

Er sieht nicht nur gut aus, er ist auch heiß begehrt. Der

neue Spielturm im Sandspielgelände des Kindergartens

Arche Noah. Nach Ideen und Wünschen der Kinder geplant,

entwickelt und zügig umgesetzt, zeigt sich nun der Erfolg

dieser Zusammenarbeit. Dazu gehört auch der neu eingerichtete

Wasserspielbereich an dem die Kinder mit Wasser

spielerisch lernen, forschen und experimentieren können.

Zahlreiche Möglichkeiten bietet hier das Spielen mit Wasser.

So kam man der Idee nach, das Element Wasser im Kindergarten

einzubringen. Die Kinder sind begeistert und dürfen

sich nun jeden Tag an Sandkran & Co erfreuen.

Ermöglicht haben dieses Projekt Eltern, Elternbeirat und

der Bauhof. Der KiGa freut sich über Spenden zur Unterstützung

des Projekts. Eine wahre Freude, die nun für die

Archenoahkids viele Spielmöglichkeiten bietet. Eine Einweihungsfeier

ist für das Frühjahr 2009 geplant.

(Text: Földesi / Foto: Schmidt)

Seite 47


Erste und zweite Mannschaft des FC Fürstenzell Herbstmeister in der Kreisliga Passau

Als Tabellen-Erster in die Winterpause

Nach einer beeindruckenden

Vorrunde überwintert

der FC Fürstenzell mit

drei Punkten Vorsprung auf

den FC Alkofen auf dem 1.

Tabellenplatz der Kreisliga

Seite 48

Passau. Auch die Reserve-

Mannschaft befindet sich

ohne Niederlage an der Tabellenspitze.

Dabei wäre der Auftakt in

die Saison 2008/2009 beinahe

Sprung in den Niederbayern-Kader

M it hartem Training und der notwendigen Portion Talent

schaffte der 12jährige Leichtathlet Max Thäle auf

Anhieb den Eintritt in den niederbayerischen E-Kader. Die

Trainer Geerd Budelmann

und Hermann Obermeier der

Abteilung Leichtathletik des

FC Fürstenzell sind überaus

stolz auf ihren Schützling,

welcher vor kurzem vom

Bayerischen Leichtathletik-

Verband die offizielle Einladung

zur Teilnahme am Kader-Seminar

2008/2009 erhalten

hat. Aufgrund seiner

überragenden Leistungen in dieser Saison wird Max als

niederbayerischer Spitzenathlet gesehen, der deshalb zusammen

mit seinem Trainer eine spezielle Förderung erhält.

schief gegangen: Im ersten

Spiel in Amsham lag das

Team von Trainer Roland

Hackl schon nach zwei Minuten

nach einem Elfmeter im

Rückstand. Doch davon ließ

sich das Team nicht beeindrucken

und ging nach einer starken

ersten Halbzeit mit 1:3 in

die Pause. In der zweiten

Halbzeit wurde der Gastgeber

stärker und glich zum 3:3 aus.

In der 88. Minute gelang

Matthias Hammer, der vom

SV Schalding-Heining wieder

zum FC Fürstenzell zurückgekehrt

ist, der Siegtreffer.

Im ersten Heimspiel gegen

den SC Kirchberg am Inn

spielte die Fürstenzeller

Mannschaft nur in den ersten

30 Minuten guten Fußball,

dann gingen die Gäste in Führung.

Der FC kam nicht mehr

ins Spiel zurück und verlor

verdient mit 0:3. Am nächsten

Spieltag trat das Hackl-

Team in Haselbach an. Hier

vergab es zu viele Chancen

und verlor mit 1:2. Durch diese

zwei Niederlagen befand

sich der FC Fürstenzell auf

dem Relegationsrang.

Trainer Roland Hackl handelte

und stellte das Spielsystem

zum Spiel gegen den

Tabellenzweiten aus Pfarrkirchen

wieder von der Viererkette

auf das System Libero

und Manndecker um. Der Er-

folg gab ihm Recht: In einem

sehenswerten Spiel gewann

der FC Fürstenzell mit 2:1 und

startete eine Serie, die bis zur

Winterpause anhielt.

Der nächste Gegner war

der FC Alkofen. Beide Mannschaften

vergaben beste

Chancen im Minutentakt und

das Ergebnis von 1:1 war

letztendlich auch gerecht. Das

zweite Spiel in dieser „Englischen

Woche“ bestritt das

Fürstenzeller Team gegen den

TSV Rotthalmünster. Schon

nach 30 Minuten lag der FC

mit 3:0 vorne, danach verwaltete

das Team das Spiel und

gewann mit 3:1.

In der nächsten Woche

spielte die Hackl-Mannschaft

gegen den Aufsteiger aus Hebertsfelden.

Schon nach sieben

Minuten ging der FC

Fürstenzell mit 1:0 in Führung,

ließ sich das Spiel dann

aber von den Gastgebern aus

der Hand nehmen. Doch mit

Routine brachte man den Vorsprung

über die Zeit.

Mit dem FC Aunkirchen

wartete ein starker Gegner:

Als Geheimfavorit und aktueller

Tabellenzweiter nahm

die Mannschaft die Partie

ernst und ein überragender

Matthias Hammer führte das

Hackl-Team zum 3:1-Sieg.

Im Derby gegen den Bezirksliga-Absteiger

aus Sulzbach

tat sich der FC Fürstenzell

Anfangs schwer, setzte

sich dann aber doch mit 2:1

durch.

Am nächsten Wochenende

war die Aufsteiger-Mannschaft

des SpVgg Pleinting in

Fürstenzell zu Gast. Am Anfang

hatte der FC noch Probleme,

doch nach dem Ausfall

des Pleintinger Mittelfeld-


Strategen brach der Gast ein

und Fürstenzell konnte das

Spiel mit 4:1 für sich entscheiden.

Mit diesem Sieg übernahm

der FC Fürstenzell auch

die Tabellenspitze.

Wieder ein Aufsteiger wartete

am nächsten Spieltag. Der

abstiegsbedrohte TSV Aidenbach

hielt lange mit, ging in

Führung und glich später auch

noch einmal aus. Doch letztlich

setzte sich der FC Fürstenzell

mit 4:2 durch.

Der nächste Gegner, der

SV Hofkirchen, stellte den

aktuellen Top-Torjäger in der

Kreisliga. Doch die Fürstenzeller

Defensive hatte Bernd

Schneider zu 100 Prozent im

Griff. Die Gäste-Defensive

dagegen konzentrierte sich

auf Matthias Hammer und

Marco Seibold, konnte aber

den starken Neuzugang

Marcel Kloc nicht kontrollieren

- Der FC gewann mit 3:0.

Am letzten Spieltag der

Vorrunde trat der FC in

Massing an. Hier bekam das

Hackl-Team die Heimstärke

zu spüren. Wäre es den Gastgebern

in der ersten Halbzeit

gelungen, ihre Chancen zu

nutzen, wäre ein 3:0 durchaus

möglich gewesen. Anders in

der zweiten Halbzeit: Hier

ging der FC Fürstenzell zweimal

in Führung. Doch am

Ende war das 2:2-Unentschieden

leistungsgerecht. Für den

FC Fürstenzell reichte das

Ergebnis, um Herbstmeister

zu werden.

Zu Beginn der Rückrunde

trat der Tabellenletzte aus

Amsham in Fürstenzell an.

Mit der Defensivtaktik der

Gäste hatte die Fürstenzeller

Mannschaft um Kapitän

Markus Viol ihre Probleme.

Mit der ersten und einzigen

Chance im gesamten Spiel

ging der Gast in Führung.

Markus Fuchs, der zu Saisonbeginn

von Dorfbach nach

Fürstenzell zurückgewechselt

war, gelang in der 83. Minute

der hochverdiente Ausgleich.

Der nächste Gegner, der

SC Kirchberg/Inn, setzte

ebenfalls auf die Defensive.

Man merkte den Gästen nicht

an, dass sie ein Tor erzielen

wollten. Selbst als sie zurücklagen,

hatte man immer das

Gefühl, als ob sie Schlimmeres

verhindern wollten. So

war auch der 3:1 Sieg des FC

Fürstenzell gerecht.

Auch der abstiegsbedrohte

Gast aus Haselbach verteidigte

am nächsten Spieltag lange

das 0:0 Unentschieden. Als

der FC Fürstenzell in Führung

ging, spielten die Haselbacher

endlich mit, wurde aber noch

einmal ausgekontert: 2:0.

Wieder ein Arbeitssieg für

den FC Fürstenzell.

Im letzten Spiel vor der

Winterpause gegen Pfarrkirchen

sahen die Zuschauer ein

0:0, allerdings der besseren

Sorte. Beide Mannschaften

hatten zeitweise mehr Spielanteile,

scheiterten aber an

den beiden guten Tormännern.

Auch die Reserve des FC

Fürstenzell spielt eine überragende

Saison. Die Mannschaft,

die von Roland Seidl

betreut wird, führt die Tabelle

ohne Niederlage an. Mit 13

Siegen und 48:6 Toren hat das

Team bereits einen Vorsprung

von sieben Punkten auf den

Tabellenzweiten aus Massing.

Andreas Holler

Der FC Fürstenzell

wünscht allen Mitgliedern,

Sponsoren, Freunden und

Fans ein frohes Weihnachtsfest

und ein gutes

Neues Jahr 2009.

Die erste Mannschaft (helle Trikots) und die Reserve-Mannschaft

(dunkle Trikots) des FC Fürstenzell stellen jeweils den Herbstmeister

und überwintern auf Tabellenplatz 1 der Kreisliga Passau.

Obere Reihe (v.l.): Markus Ebner, Hans-Jürgen Ebner, Michael Morber,

Andreas Übelacker, Philipp Namberger, Andreas Schärtl, Daniel

Malcher, Maximilian Hötzl.

2. Reihe (v.l.): Markus Viol, Andreas Nömeier, Matthias Hammer, Marco

Seibold, Hans Wagmann, Markus Fuchs, Michael Hauser, Thomas

Firmhofer.

3. Reihe (v.l.): Co-Trainer Roland Seidl, Abteilungsleiter Reinhold

Scheibenzuber, Maximilian Schmoigl, Ulrich Malcher, Matthias

Simmerl, Carmine Pappacena, Stefan Krenn, Fabian Binder, 1.

Vorstand Josef Hauser, 3. Vorstand Michael Grabner, Trainer Roland

Hackl.

Untere Reihe (v.l.): Willi Demlehner, Markus Marycs, Marcel Kloc, Felix

Strauf, Werner Resch, Roland Knößlsdorfer, Johannes Reitberger,

David Buchwinkler, Maximilian Gutsmiedl.

Nicht auf dem Bild: Sebastian Bender, Dominik Baierl und Johannes

Neppl. (Foto: FC Fürstenzell)

Seite 49


Jahresrückblick der DJK Jägerwirth

Das war das Jahr 2008

Ein Jahr ist vorbei, was

wird das nächste bringen,

wird es still wie ein Traum,

gleich einem Nichts zerrinnen.

Was man aus Tag und

Jahren macht, muss in uns

selber klingen, versuchen

stets dem Leben die schönsten

Seiten abzuringen. Höhen

und Tiefen durchlebt die DJK

Jägerwirth 2008.

Eine Talfahrt erleben die

Fußballer der 1. und 2. Mannschaft

beim 17. Sparkassen-

Cup. Der benachbarte FC

Fürstenzell kann zum wiederholten

Male die Trophäe mit

nach Hause nehmen, wobei

die Jägerwirther Mannschaften

jeweils die letzten Plätze

einnehmen.

Volle Konzentration beim Nägel

einschlagen.

Regen Zuspruch findet das

Skiwochenende der AH. Trotz

widriger Schneeverhältnisse

können die „Brettlfans“ mehr

oder weniger fit ihrem Hobby

frönen.

Den Anfang der zu ehrenden

Geburtstagskinder macht

langjähriges Mitglied Walter

Huber, der am 18. Februar die

Glückwünsche zum 65. Jahrestag

entgegen nehmen kann.

Otto Gutsmiedl, ehemaliger

Platzkassier, feiert im

Kreise von Freunden und Verwandten

seinen 75. Geburtstag.

Bei der Jahreshauptversammlung

im April berichten

Abteilungsleiter, Kassier und

Seite 50

Vorstand über Probleme und

Erfreuliches während des

letzten Jahres.

Der Wettergott ist beim

Jägerwirther Dorffest den

Verantwortlichen dieses Mal

nicht wohl gesonnen. Heftiger

Regen verhindert einen neuen

Besucherrekord bei der Rockdisco.

Trotzdem kommt das

Fest nach fünf Tagen zu einem

guten Abschluss.

Gut vorbereitet startet die

Damengymnastikgruppe ihren

dreitägigen Radausflug in

den Bayerischen Wald. Die zu

überwindenden Höhenmeter

und die sommerlichen Temperaturen

fordern von den

Radlerinnen die letzten Reserven.

Einen schönen Erfolg erringen

die AH-Fußballer beim

Pokalturnier in Eschlbach/

Baden-W. Erst im Elfmeterschießen

müssen sie sich dem

Gastgeber geschlagen geben

und erkämpfen sich damit den

zweiten Platz.

Nicht nur auf dem Rasen

und der Skipiste zeigen die

AH-Spieler ihr Können, beim

jährlichen Tennisturnier stehen

unsere „Oldies“ auf dem

Court auch noch ihren Mann.

Als Sieger dieses Turniers

geht das Doppel Dick Rudi/

Brand Beppe hervor.

Im Juli ehrt die DJK drei

Geburtstagskinder: Fachkundiger

Betreuer der Seniorenmannschaft,

Hans Haslinger,

wird am 5. Juli 50 Jahre jung.

Am 7.7. feiert langjähriges

Mitglied und Schiedsrichter

Gerd Trpark seinen 75. Geburtstag.

Eine Woche später

geht es in Primsdobl hoch her.

Ein halbes Jahrhundert vollendet

der Vorsitzende der

DJK, Franz Varga, am 15.

Jubilare der DJK Jägerwirth: Hans Haslinger (50), Gerd Trpark (65),

Franz Varga (50). (Fotos: privat)

Juli. Bis in die frühen Morgenstunden

feiert er mit

Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen

und Nachbarn

seinen Ehrentag.

Beim traditionellen Sommerfest

der Jugendabteilung

am 26. Juli begrüßt Organisator

und Jugendleiter Joe

Reindl zahlreiche Gäste. Sowohl

Jung als auch Alt kommen

auf ihre Kosten bei Spiel,

Unterhaltung und gutem Essen.

A. Schmid, P. Huber, R. Schmid,

U. Knauer, R. Dick, die drei erstplatzierten

Teams des Tennisturniers.

Am 2. August findet das

alljährliche Turnier der Tennisabteilung

statt. Gespielt

wird immer in Doppel.

Diese werden per Los zusammengestellt.

Das Duo

Knauer Uli/Schmid Ralf setzt

sich mit fünf Siegen durch

und belegt so vor Huber Peter/

Schmid Alex und Dick Rudi/

Roos Tassilo den ersten Platz.

Zum 60. Wiegenfest gratuliert

die DJK am 03.09. seinem

langjährigen Vorstandschaftsmitglied

Josef Schmid.

Am 24. September führt

der DJK Diözesanverband die

Veranstaltungsreihe „DJKon-Tour“

im Jägerwirther

Vereinsheim durch. Nach dem

Motto „Jetzt red i“ trägt jeder

Verein seine Probleme und

Sorgen oder auch positive

Gegebenheiten bei dieser Veranstaltung

vor.

Mit einem zufrieden stellenden

dritten Tabellenplatz,

und nur drei Punkten Rückstand

auf den Tabellenführer,

geht die 1. Mannschaft in die

Winterpause.

Den Abschluss der Jubilare

bilden Manfred Aigner, der

seinen 65. Geburtstag feiert,

und Willi Mader, dem zum 75.

Wiegenfeste gratuliert werden

darf.

Im November betrauert die

DJK den Verlust ihres Gründungsmitgliedes

und Ehrenvorstandes

Josef Sonnleitner,

der im 88. Lebensjahr nach

kurzer Krankheit verstarb.

Wir werden unserem „Sanladerer

Sepp“ ein respektvolles

Andenken bewahren.

Die DJK Jägerwirth bedankt

sich bei allen Mitgliedern

und Gönnern für die

Unterstützung und wünscht

ein besinnliches Weihnachtsfest

und viel Erfolg, Gesundheit

und Glück im Neuen

Jahr!

H. Königsbauer

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