Pfarrbrief Advent 2012 - Katholische Kirche Drensteinfurt

katholische.kirche.drensteinfurt.de

Pfarrbrief Advent 2012 - Katholische Kirche Drensteinfurt

Vorwort .................................................... 3

Lebendige Kirche

Interview mit Kardinal Martini ....... 5

Es kann nur Eine geben ...................... 8

Have a break – have a church ......... 9

Jugendliche Kirche effata ................. 25

Raum für … ........................................... 29

Brennend Neu! ...................................... 36

Advent / Weihnachten

Besinnliche Musikveranstaltungen .. 4

Have a break ........................................... 9

Vorweihnachtliches Konzert ................. 10

Krippenspiel ............................................11

Adveniat ..................................................17

Adventsfeier der Senioren ...................19

Frühmessen / Bußandachten ............. 20

Gottesdienstordnung zur Advents-

und Weihnachtszeit ......................ab 21

Sternsinger ............................................. 30

Gemeindeleben

Aktuelles Forum ....................................14

BLICK-KONTAKT ..................................... 15

Täuflingstreffen ..................................... 26

Firmung 2012 ….....................................26

Erstkommuniontermine ......................26

Umbau St. Pankratius ...........................27

Orgelrenovierung St. Regina .............. 33

Joseph – ein echt cooler Träumer .....35

Wichtige Adressen ............................... 39

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

Gedankenanstöße

Eine Weihnachtsgeschichte? ............. 12

Ökumene jetzt ...................................... 13

In Zeiten und Orten ............................ 17

Schritte der Sehnsucht ....................... 38

Seiten für Kids

Neues von Paul und Paula ................. 18

Rätsel ....................................................... 37

Zur Person

Petra Fricke: Verbundleitung ..............32

Kantorin Miriam Kaduk ........................33

IMPRESSUM

Herausgeber:

Katholische Kirchengemeinde

St. Regina

48317 Drensteinfurt

Redaktion der Ausgabe:

AK Öffentlichkeitsarbeit:

Seelsorgeteam: Pfr. Matthias Hembrock

St. Regina: Markus Kröger

Birgitta Riediger

St. Pankratius: Elisabeth Horstkötter

Margret Schulze-

Othmerding

St. Lambertus: Martina Büscher

Klaus Ophaus

Hubert Schulte

Druck:

Claßen-Druck, Drensteinfurt


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER DES WEIHNACHTSPFARRBRIEFS!

„Lebendige Kirche – wir arbeiten daran“.

„O Gott, jetzt müssen wir auch noch an

der Kirche arbeiten“ denkt vielleicht der

eine beim Titel dieses Pfarrbriefes.

„Na das wird aber auch Zeit, dass die Kirche

endlich lebendiger wird“ denkt vielleicht

der andere beim selben Stichwort.

Arbeit weckt halt zwiespältige Gefühle.

Sie ist anstrengend, bringt aber etwas

Neues hervor.

Es ist hier aber mehr gemeint als nur

strukturelle Veränderungen. Schließlich

ist die Kirche auch eine geistige Wirklichkeit.

Sie ist Gemeinschaft mit Gott und

miteinander, also wesentlich Beziehung.

Beziehungen müssen gepflegt, hin und

wieder aufgefrischt und manchmal auch

neu belebt werden. Das gilt auch für die

Kirche. Als Mutter Theresa einmal gefragt

wurde, was sich in der Kirche ändern

muss, antwortete sie: „Sie und ich!“

Arbeit an einer lebendigen Kirche fängt

also bei jedem selber an. Sie und ich müssen

prüfen, ob wir vielleicht in unserer

Beziehung zu Gott und zu den Menschen

etwas verändern oder neu beleben

müssen. Vielleicht muss ein Gespräch

gesucht werden oder eine abgestorbene

gute Gewohnheit wiederbelebt werden

oder …

Dann ist eine Verlebendigung der Kirche

aber auch eine gemeinschaftliche

Aufgabe. Es gelingt umso besser, je mehr

sich beteiligen. Und es muss klar sein,

welches Leben gemeint ist. Das kann nur

das göttliche Leben sein, das Jesus uns

schenkt. Aber wie bekommen wir und

viele daran Anteil?

Unsere Gemeinde hat vor zwei Jahren

neue Strukturen bekommen. Da haben

wir viel Arbeit investiert. Jetzt ist es

vorrangig, sich darüber klar zu werden,

wozu die Kirche eigentlich da ist. „Wir

sind eine missionarische Kirche vor Ort“

steht als erster Satz in unserem Leitbild.

Das soll nicht bedeuten, dass wir aggressiv

neue Mitglieder werben, sondern dass

wir uns zu den Menschen gesandt wissen,

um ihnen die heilende Kraft des Glaubens

anzubieten.

Das geschieht in den Gottesdiensten –

gerade auch in der Advents- und Weihnachtszeit

– aber auch in Gesprächen,

Hilfeleistungen, ja eigentlich immer,

wenn Christen sich als solche zeigen und

einbringen.

Hoffentlich wird die Kirche sehr lebendig!

Sie ist doch notwendig, um der Seele

Obdach zu bieten, um Not zu lindern und

Freude und Hoffnung zu stärken! Leben

Sie mit! Vielleicht finden Sie ja in diesem

Pfarrbrief Anknüpfungspunkte dafür.

Viele Freude und Gewinn beim Lesen und

eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

wünscht auch im Namen des

Seelsorgeteams

Pastor Matthias Hembrock

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

BESINNLICHE MUSIKVERANSTALTUNGEN

in der Advents- und Weihnachtszeit

Kirchenchor

Sonntag, 16. Dezember um 17.00 Uhr

Ort: St. Lambertus - Kirche

MGV 1910 e.V.

Sonntag, 23. Dezember um 16.30 Uhr

Ort: St. Regina – Kirche

Chor conTAKT

Sonntag, 13. Januar 2013 um 17.00 Uhr

Ort: St. Regina - Kirche


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Interview, mit Carlo Maria Kardinal Martini

„Der Papst und

die Bischöfe

müssen umkehren"

Wie sehen Sie die Situation der Kirche?

Carlo Maria Kardinal Martini: Die Kirche

in den Wohlstandsländern Europas und

Amerikas ist müde geworden. Unsere

Kultur ist alt, unsere Kirchen sind groß,

Häuser sind leer, die Organisation

wuchert, unsere Riten und Gewänder sind

prächtig. Doch drücken sie das aus, was

wir heute sind? Dienen die Kulturgüter,

die wir zu pflegen haben, der Verkündigung

und den Menschen? Oder binden sie

zu sehr unsere Kräfte, sodass wir uns

nicht bewegen können, wenn eine Not

uns bedrängt?

Der Reichtum belastet uns. Wir stehen da

wie der reiche Jüngling, der traurig

wegging, als ihn Jesus zur Mitarbeit

gewinnen wollte. Ich weiß, dass wir nicht

leicht alles verlassen können. Doch wir

könnten zumindest Menschen suchen,

die frei und den Menschen nahe sind.

Wie es Erzbischof Romero und die

Jesuitenmärtyrer von El Salvador waren.

Wo sind die Helden bei uns, auf die wir

schauen können? Keinesfalls dürfen wir

sie mit den Fesseln der Institution

behindern.

Carlo Maria Kardinal Martini war von 1979 bis 2002

Erzbischof von Mailand. Er galt lange als papabile.

Das Interview entstand am 8. August dieses Jahres.

Am 31. August verstarb er im Alter von 85 Jahren.

Wer kann der Kirche heute helfen?

Martini: Pater Karl Rahner gebrauchte

gern das Bild von der Glut, die unter der

Asche zu finden ist. Ich sehe so viel

Asche, die in der Kirche über der Glut

liegt, dass mich manchmal Hoffnungslosigkeit

bedrängt. Wie können wir die Glut

von der Asche befreien, dass die Liebe

wieder zu brennen beginnt? Als Erstes

müssen wir die Glut aufspüren. Wo sind

einzelne Menschen die hilfreich sind wie

der barmherzige Samariter? Die Vertrauen

haben wie der heidnische Hauptmann?

Die begeistert sind wie Johannes

der Täufer? Die Neues wagen wie Paulus?

Die treu sind wie Maria von Magdala?

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

Ich empfehle dem Papst und den

Bischöfen, in ihre Leitungsgremien zwölf

ungewöhnliche Menschen aufzunehmen.

Menschen, die bei den Ärmsten sind,

Jugendliche um sich haben und Experimente

machen. Es braucht die faire

Auseinandersetzung mit Menschen, die

brennen, damit der Geist wehen kann.

Welche Heilmittel empfehlen Sie gegen

die Müdigkeit?

Martini: Es gibt Heilmittel im Christentum,

die ihre Wirkung nie verlieren. Ich

empfehle drei starke Medikamente. Das

erste ist die Umkehr. Die Kirche -

angefangen beim Papst und den

Bischöfen - muss sich zu ihren Fehlern

bekennen und einen radikalen Weg der

Veränderung gehen. Die Skandale um den

Miss-brauch von Kindern zwingen uns,

Schritte der Umkehr zu setzen. Die Fragen

zur Sexualität und zu allen Themen, die

den Leib betreffen, sind ein Beispiel. Sie

sind jedem Menschen wichtig manchmal

vielleicht zu wichtig. Nehmen wir wahr,

ob die Menschen die Stimme der Kirche

zur Sexualmoral noch hören? Ist die

Kirche hier eine glaubwürdige

Gesprächspartnerin oder nur eine

Karikatur in den Medien?

Das zweite ist das Wort Gottes. Das

Zweite Vatikanische Konzil gab den

Katholiken wieder die Bibel in die Hand.

Aber können sie die Heilige Schrift

verstehen? Wie finden Katholiken einen

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selbstbewussten Umgang mit dem Wort

Gottes? Nur wer dieses Wort in sein Herz

aufnimmt, kann beim Neuaufbruch der

Kirche mitmachen und in persönlichen

Fragen gute Entscheidungen treffen.

Das Wort Gottes ist einfach und sucht als

Partner das hörende Herz. Dazu braucht

es nur Stille, Hören, Lernen, Fragen und

Warten, wenn ich es nicht fassen kann.

Nicht der Klerus und nicht das Kirchenrecht

können die Innerlichkeit des

Menschen ersetzen. Alle äußeren Regeln,

Gesetze und Dogmen sind dazu da, um

die innere Stimme des Menschen zu

klären und die Geister zu unterscheiden.

Für wen sind die Sakramente? Sie sind ein

drittes Heilmittel. Die Sakramente sind

keine Instrumente zur Disziplinierung,

sondern eine Hilfe für die Menschen an

den Wendepunkten und in den

Schwächen des Lebens. Bringen wir

Sakramente zu den Menschen, die neue

Kraft brauchen? Ich denke an die vielen

geschiedenen und wiederverheirateten

Paare, an die Patchworkfamilien. Sie

brauchen besondere Unterstützung. Die

Kirche steht zur Unauflöslichkeit der Ehe.

Es ist eine Gnade, wenn eine Ehe und

Familie gelingt. Wenn die Eheleute

zusammenhalten und einander tragen.

Wenn sie Kinder haben und sie zu

selbstständigen und mutigen Christen

erziehen. Christliche Familien zeichnen

sich aus durch die Kraft, jenen entgegenzukommen,

die Not haben in der

Beziehung oder in der Erziehung.

Die Art und Weise, wie wir mit


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Patchworkfamilien umgehen, bestimmt

die Generation der Kinder. Eine Frau

wurde von ihrem Mann verlassen und

findet einen neuen Lebenspartner, der sie

und die drei Kinder annimmt. Die zweite

Liebe gelingt. Wenn diese Familie diskriminiert

wird, wird nicht nur die Frau,

sondern werden auch ihre Kinder

zurückgestoßen. Wenn sich die Eltern in

der Kirche ausgeschlossen fühlen oder

keine Unterstützung erfahren, verliert die

Kirche die nächste Generation.

Vor der Kommunion beten wir: „Herr, ich

bin nicht würdig, dass du eingehst unter

mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so

wird meine Seele gesund. " Wir wissen,

dass wir unwürdig sind und mit unserer

Leistung die Liebe nicht verdienen. Liebe

ist Gnade. Liebe ist Geschenk. Die Einladung,

zur Kommunion zu gehen und das

Brot des Himmels zu empfangen, richtet,

sich an die Suchenden und Bedürftigen.

Das ist kein Anbiedern, sondern ein

selbstbewusstes Angebot der Kirche im

Wissen darum, dass bei Gott nichts

unmöglich ist.

Die Frage, ob Geschiedene zur Kommunion

gehen dürfen, sollte umgedreht

werden. Wie kann die Kirche den

Menschen, deren Beziehung schwierig

oder gescheitert ist, mit der Kraft der

Sakramente zu Hilfe kommen?

Womit ringen Sie persönlich?

Martini: Die Kirche ist 200 Jahre lang

stehengeblieben. Warum bewegt sie sich

nicht? Haben wir Angst? Angst statt

Mut? Wo doch der Glaube das

Fundament der Kirche ist. Der Glaube, das

Vertrauen, der Mut. Ich bin alt und krank

und auf die Hilfe von Menschen

angewiesen. Die guten Menschen um

mich herum lassen mich die Liebe spüren.

Diese Liebe ist stärker als die

Hoffnungslosigkeit, die mich im Blick auf

die Kirche in Europa manchmal

überkommt. Nur die Liebe überwindet die

Müdigkeit. Gott ist die Liebe.

Ich habe‚ noch eine Frage an dich:

Was kannst du für die Kirche tun?

* * *

Die Fragen stellten Georg Sporschill und

Fedenca Radice Fossati Confalonieri. Das

Interview wurde größtenteils auf Deutsch

geführt.

CHRIST & WELT 2/2012

“Es ist unmöglich,

die Fackel der Wahrheit

durchs Gedränge zu tragen,

ohne jemanden den Bart

zu versengen.“

Georg Christoph Lichtenberg

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

ES KANN NUR EINE GEBEN

Lebendige Kirche

Wir sind nicht die ersten, die sich nach

einer lebendigen Kirche sehnen. Im 20.

Jahrhundert sind weltweit zahlreiche

„Neue geistliche Gemeinschaften“ entstanden,

die sich dieses Ziel auf die Fahne

geschrieben haben (www.geistliche-gemeinschaften.de).

Dazu gehört die „Fokolar-Bewegung“,

zu der ich seit meinem

Theologie-Studium gehöre (www.focolare.org).

Die Fokolar-Bewegung ist in 182

Ländern vertreten. Sie setzt sich ein für

Einheit, Geschwisterlichkeit und Zusammenarbeit

zwischen Menschen

verschiedener Generationen, Kulturen und

Religionen.

Sie entstand 1943 in Trient auf Initiative

von Chiara Lubich (1920 – 2008). Ihre

Ursprünge liegen in der katholischen

Kirche, doch engagieren sich in der Bewegung

inzwischen Christen aller Kirchen.

Außerdem fühlen sich ihr Menschen

anderer Religionen und nichtreligiöser

Weltanschauungen verbunden.

Vom 3. – 6. 10. 2013 lädt die Fokolar-

Bewegung zu Begegnungstagen auf Burg

Gemen bei Borken ein. „Colour your life –

Leben in Farbe“ ist das Motto. Chiara

Lubich vergleicht die christliche Liebe mit

dem Licht und schreibt: „Wenn ein Lichtstrahl

auf einen Wassertropfen fällt, bricht

er sich in die Farben des Regenbogens. Die

Farben des Lichts gleichen den mannigfal-

tigen Ausdrucksformen des Lebens Jesu in

uns. Unser Alltag verliert so alles Langweilige

und Fade. Das Leben ist spannend,

faszinierend!“

Die Begegnungstage auf Burg Gemen

sind ideal für Familien mit Kindern und

Jugendlichen (zeitweilig eigenes Programm),

aber auch Einzelpersonen jeden

Alters sind willkommen.

Informationen bei Lucie Berger,

Beckstraße 15, 48151 Münster,

Tel: 02 51 / 79 71 24,

E-Mail: lucieberger@gmx.de oder bei mir.

Pastor Matthias Hembrock


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

In Planung:

Nächstes Projekt der Firmgruppe für den 2. Advent:

Auf dem Weihnachtsmarkt werden wir einen Stand anbieten und vor Ort sein – als

Ansprechpartner, als Zuhörer. Mitten auf dem Weihnachtsmarkt wollen wir den

Menschen die Kirche als Ruheort anbieten: als Ort, wo Sie neben all dem Schönen

und Glitzernden auch ein wenig Ruhe erleben können. Mit ruhiger Musik und

einer Videoinstallation gestalten wir den Kirchenraum neu – lassen Sie sich

überraschen.

Und lassen Sie sich anstecken und ansprechen, welcher Funke in Ihnen lauert, wenn

Sie dann die Hast und Geschäftigkeit „draußen lassen“.

Siehe auch S.36 Brennend Neu

Pastoralassistentin Eva Olejok

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

FRAUENCHOR RINKERODE

VORWEIHNACHTLICHES KONZERT

Am 16. Dezember 2012 um 16.00 Uhr

gestaltet der Frauenchor

in der Rinkeroder Pfarrkirche

ein vorweihnachtliches Konzert unter

der Gesamtleitung von Chorleiter Peter Kapeller.

Es wirken mit:

Der Frauenchor Rinkerode,

der neu entstandene Projektchor

sowie der RWE-Chor aus Münster,

alle unter der Leitung von Peter Kapeller;

außerdem der Männergesangverein Rinkerode,

Leitung Franz-Josef Angenendt und Solisten.

Es werden sowohl traditionelle

als auch moderne Advents- und Weihnachtlieder dargeboten

und die Zuhörer zum Mitsingen eingeladen.

Der Eintritt ist frei.

Nach dem Konzert ist im Pfarrzentrum

ein geselliger Ausklang vorgesehen,

zu dem alle Mitwirkenden und Zuhörer

herzlich eingeladen sind.

Alle Vorabendmessen im Advent werden in diesem

Jahr wieder besonders musikalisch gestaltet.

HERZLICHE EINLADUNG AN ALLE !!!


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Fest steht: Jesus wird geboren !!!

Der Theaterpädagoge Jan Siebenbrock

aus Drensteinfurt entwickelt gemeinsam

mit 15 Kommunionkindern spielerisch ein

Krippenspiel.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen,

mit den Kindern ein Krippenspiel zu

entwickeln?

Ich habe mich in den letzten Jahren, wenn

ich Heiligabend die Messe besuchte,

gefragt, ob man es hinbekommt das

Krippenspiel auch so zu gestalten, dass die

Kinder nicht nur ihren Text auswendig

lernen. Den Prozess der Erarbeitung wollte

ich offener gestalten, um Raum entstehen

zu lassen, in dem sich die Kinder aktiv mit

der Thematik und dem, was sie dort

machen, auseinandersetzen können. Das

Krippenspiel ist aus meiner Sicht ein

spannendes Experimentierfeld, weil es sich

einerseits um ein sehr traditionsreiches

Ritual handelt, was seit Jahrhunderten

praktiziert wird, zum anderen wird es von

Kindern durchgeführt, die gerade erst in

diese ritualisierten Abläufe eingeführt

werden. In diesen beiden Polen liegt,

glaube ich, ein großes Potenzial für

interessante Auseinandersetzungen und

eine spannende produktive Theaterarbeit.

Darüberhinaus möchte ich den Kindern

den Spaß und die Möglichkeiten, die

Theater bietet, näher bringen.

Für mich persönlich ist es zudem neben

dem Studium ein gutes Lern-Feld, da ich

bislang eher mit Jugendlichen als mit

Kindern gearbeitet habe und somit noch

gut Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern

gebrauchen kann.

Wie oft treffen Sie sich mit den Kindern?

Wir treffen uns seit der Woche nach den

Herbstferien einmal wöchentlich. Kurz vor

Weihnachten machen wir zudem noch ein

Probewochenende.

Haben Sie noch Mitstreiter, die Sie

unterstützen?

Bei organisatorischen Fragen, wie Raumoder

Materialbeschaffung, hilft mir der Liturgie-Kreis

um Lisa Woltering.

Vielen Dank für das Gespräch und viel

Spaß und Erfolg!

Das Interview führte Birgitta Riediger

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

Jan Siebenbrock mit den Kommunionkindern am 24.10.12

Eine Weihnachtsgeschichte?

Das Ende der Nacht

Ein jüdischer Weiser fragt seine Schüler:

„Wie kann man den Augenblick

bestimmen, wo die Nacht zu Ende ist und

der Tag anbricht?“

Der erste Schüler fragt: „Ist es wenn man

in der Ferne einen Feigenbaum von einer

Palme unterscheiden kann?“

Der Rabbi antwortet: „Nein, das ist es

nicht.“

Der zweite Schüler meint. „Wenn man ein

Schaf von einer Ziege unterscheiden kann,

dann wechselt die Nacht zum Tag.“

„Auch das ist es nicht“, ist die Antwort des

Weisen.

„Aber wann ist denn der Augenblick

gekommen?“, fragen die Schüler.

Der Rabbi antwortet: „Wenn du in das

Gesicht eines Menschen schaust und darin

den Bruder oder die Schwester erkennst,

dann ist die Nacht zu Ende, dann bricht

der Tag an.“


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Unter diesem Titel haben Politiker und

andere Prominente Anfang September

einen Aufruf veröffentlicht, in dem sie

fordern, dass die evangelische und katholische

Kirche bald wieder vereinigt

werden. Den Text finden Sie im Internet

unter www.oekumene-jetzt.de Darin

heißt es: „Wir wollen nicht Versöhnung

bei Fortbestehen der Trennung,

sondern gelebte Einheit im

Bewusstsein historisch gewachsener

Vielfalt.“

Anlass sind zwei herausragende

Ereignisse der Kirchengeschichte:

Im Jahr 2017 jährt sich zum

500. Mal die Reformation und in diesem

Jahr jährt sich zum 50. Mal der Beginn

des Zweiten Vatikanischen

Konzils. Die Initiatoren schreiben: „Wir

wollen alles tun, dass nach den Jubiläen

nicht alles so bleibt, wie es vorher war.“

Wie aber könnte die Einheit der Kirchen

konkret aussehen? Genügt es, einander

zum Abendmahl bzw. zur Eucharistie

einzuladen oder sollen die Feiern

einander angeglichen werden? Erkennen

die Evangelischen den Papst an und

lassen die Katholiken Frauen zum

Priestertum zu? Wie versteht man

überhaupt Kirche?

Beide Kirchenleitungen haben infolge des

Aufrufes „Ökumene jetzt“ Wert darauf

gelegt, dass die Vereinigung der Kirchen

vor allem theologische Klärungen

voraussetzt und nicht einfach einem

Willensakt von Politikern und Prominenten

entspringen kann. Nichtsdestotrotz

bekräftigen alle ihren Willen zu mehr

Ökumene.

Im Arbeitskreis Ökumene unserer

Kirchengemeinden in Drensteinfurt

haben wir über „Ökumene

jetzt“ gesprochen und uns mit

der Frage beschäftigt, wie

Einheit genau aussehen kann.

Leider blieb unser Aufruf an die

Gemeinden, sich an dieser

Diskussion zu beteiligen, ohne

Resonanz. Ist Ökumene nur ein

Hobby von Spezialisten? Das wäre fatal!

Deshalb ist der Aufruf „Ökumene jetzt“

wichtig, denn er macht deutlich, dass

Ökumene eine breite Basis braucht.

Es genügt sicher nicht, dass man sich auf

dem kleinsten gemeinsamen Nenner

trifft. Viele sind mit Glaube und Kirche

nicht sehr vertraut. Andere Dinge sind

ihnen wichtiger. Dann heißt es schnell:

„Wir glauben doch alle an den gleichen

Gott, was soll das überhaupt noch mit

den verschiedenen Kirchen?“ Im AK

Ökumene sind wir hingegen der Meinung,

dass es sich lohnt, sich intensiv mit der

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jeweils anderen Kirche zu beschäftigen

und sie gut kennen zu lernen. Dann

erfährt man eine Bereicherung im

Glauben und entdeckt die Schätze und

Schönheiten der anderen.

So möchten wir „Ökumene jetzt“ umsetzen:

einander besuchen, voneinander

wissen, den anderen wertschätzen, bei

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

allem, was man in der eigenen Gemeinde

tut, die andere Gemeinde im Blick haben

und so viel wie möglich schon jetzt

gemeinsam tun. Das ist viel Ökumene, die

schon jetzt möglich ist und gelebt wird!

Pastorin Annette Heger

Pfarrer Matthias Hembrock

AKTUELLES FORUM

Thema „Es war einmal…“

Märchen für Erwachsene

Ein märchenhafter Abend

200 Jahre Märchen der Brüder Grimm

Datum Dienstag, 4. Dezember 2012

Referentin Die Märchenfreundinnen

Ort Neuer Pfarrsaal im Alten Pfarrhaus, Drensteinfurt

Zeit 19.30 Uhr

Eintritt 8,00 €


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

Ausstellungsorte:

� bis zum 2. Advent im Alten Pfarrhaus, Drensteinfurt

� bis Mitte Januar im Malteserstift St. Marien, Drensteinfurt

� bis zu den Osterferien im Haus Walstedde

� nach den Osterferien in der Schulabteilung des Bistums Münster,

Kardinal-von-Galen Ring

� in den Sommerferien in der Malteserklinik der Stadt Duisburg

� Die Realschule Sendenhorst schließt sich als Ausstellungsort an.

Ob und wo die Fotos dann weitere Besucher anlocken, steht in den Sternen.

Wir sind gespannt!!!

„ES IST NORMAL, VERSCHIEDEN ZU SEIN.“


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Das Motto der Adveniat-Aktion 2012 lautet:

Mitten unter euch

„Wo zwei oder drei in meinem

Namen versammelt sind, da

bin ich mitten unter ihnen"

(Mt 18,20)

Adveniat stellt das pastorale Wirken der

Kirche Lateinamerikas am Beispiel von Brasilien

in den Mittelpunkt der Jahresaktion.

Nähere Informationen unter:

www.adveniat.de

Höhepunkt der Jahresaktion ist auch in

diesem Jahr die Weihnachtskollekte für ganz

Lateinamerika und die Karibik, die an Heiligabend

sowie am ersten Weihnachtstag in

allen katholischen Gemeinden Deutschlands

stattfindet.

Spendenquittungen sind selbstverständlich

im Pfarrbüro erhältlich.

In Zeiten und an Orten des Friedens leben dürfen

Täglich erfahren wir durch die Medien von immer neuen Katastrophen, von Elend und

Unglück weltweit. Wie dankbar können wir sein, wenn wir morgens aufstehen, unsere Arbeit

erledigen und uns abends zur Ruhe begeben können. Wie wertvoll ist jeder Tag, den wir und

die Menschen, die wir lieb haben, unbeschadet durchleben dürfen.

Es ist ein unverdientes Geschenk, in einem Land leben zu dürfen, in dem man jeden Tag

genug zu essen und zu trinken hat und sich in der Nacht – in Frieden – in die Geborgenheit

eines geschützten Hauses und in ein warmes Bett zurückziehen kann. Möge einem dann

und wann bewusst werden, wie wenig selbstverständlich das ist.

Aus: Christa Spilling-Nöker, Was mir gefällt auf dieser Welt, Verlag am Edchbach

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

NEUES VON PAUL UND PAULA

Paul hat gestern im Religionsunterricht

ein neues Wörterspiel kennengelernt.

Vielleicht habt ihr auch schon

einmal davon gehört oder es

sogar im Deutschunterricht gespielt.

Gesucht sind Wörter, die zwei

Bedeutungen haben. Man nennt sie

auch Teekesselchen-Wörter.

Hier einige Beispiele:

Absatz: am Schuh, Absatz im Text

Angel : Türangel, Angel zum Fischen

Bank : zum Sitzen, das Geldinstitut

Barren : Turngerät, Goldbarren

Berliner : das Gebäck, der Einwohner

Berlins

u.s.w.

Im Religionsunterricht hat die Lehrerin,

Frau Dreier, noch ein besonderes Wort

genannt:

Kirche: das Gebäude, alle Katholiken auf

der Welt

Dann hat Frau Dreier noch einige

wichtige Informationen an die Tafel

geschrieben:

Die Kirche besteht aus vielen einzelnen

Menschen. Die aus Drensteinfurt,

Rinkerode und Walstedde nennt man

eine Gemeinde.

Ihr Leiter ist Pastor Hembrock. Viele

Gemeinden sind zu einem Bistum

zusammengefasst. Es wird von einem

Bischof geleitet. Unsere Gemeinde gehört

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zum Bistum Münster. Der Bischof heißt

Felix Genn.

Der oberste Bischof ist der Papst in Rom.

Er heißt Benedikt und ist

Leiter aller Gemeinden auf der ganzen

Welt, also nicht nur in Europa,

sondern auch in Afrika, Amerika und

Asien. Du kannst dir vielleicht

vorstellen, dass das eine unvorstellbar

große Zahl von Menschen ist :

Über eine Milliarde , eine Zahl mit neun

Nullen : 1 000 000 000

In Deutschland sind es schon 24 Millionen:

24 000 000

In unserer Gemeinde sind es 10 500.

Wenn wir also am Sonntag in die Kirche

( das Gebäude ) gehen, tun wir das mit

vielen, vielen Menschen der ganzen

Kirche (alle Katholiken) zusammen.


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Zum Schluss der Religionsstunde hat Frau

Dreier noch einen Witz für

alle auf Zettel kopiert, der mit den

Teekesselchenwörtern zu tun hat.

Paul hat ihn sofort beim Mittagessen

erzählt. Hier ist er:

„ Warum haben Fische Schuppen?“

„Weil sie keine Haare haben.“

„Und warum haben sie Schuppen?“

„Damit sie ihre Fahrräder unterstellen

können.“

Adventsfeier der Seniorengemeinschaft

St. Regina Drensteinfurt

Peter Wohlrab

Zu einer besinnlichen Adventsfeier mit gemeinsam gesungenen Liedern, Vorträgen

und Musik sind alle Senioren am

12. Dezember in den neuen Saal am Alten Pfarrhaus

herzlich eingeladen.

Begonnen wird um 15.00 Uhr mit einer Kaffeetafel.

Anmeldungen werden erbeten bis 9. Dezember bei:

Christel Olfenbüttel, Tel. 670 oder Gertrud Bennemann, Tel. 210

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

Frühmessen und Frühschichten

Bußandachten und Beichtgelegenheiten

St. Lambertus:

Frühmessen jeweils dienstags um 7.00 Uhr, anschl. Frühstück im Pfarrheim

04. Dezember

11. Dezember

18. Dezember

Bußandacht: 4. Advent: 19.00 Uhr

Beichtgelegenheit: Freitag, 21.12. in der Zeit von 18.00 - 18.30 Uhr

St. Regina:

Frühmessen jeweils mittwochs um 6.00 Uhr, anschl. Frühstück in der

Alten Küsterei

05. Dezember

12. Dezember

19. Dezember

Bußandacht: Donnerstag 20.12. in Verbindung mit der 19.00 Uhr

Abendmesse

Beichtgelegenheit: Samstag 22.12. in der Zeit von 16.30 – 17.00 Uhr

St. Pankratius:

Frühmessen jeweils freitags um 7.00 Uhr, anschl. Frühstück im

Pfarrzentrum

07. Dezember

14. Dezember

21. Dezember

Bußandacht: 4. Advent: 17.00 Uhr

Beichtgelegenheit: Samstag, 22.12. in der Zeit von 18.00 -18.30 Uhr


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

1. Advent Samstag, 01.12.2012

17:30 Uhr Vorabendmesse in Drensteinfurt

19:00 Uhr Vorabendmesse in Rinkerode

adventliche Orgelmusik

Sonntag, 02.12.2012

08:00 Uhr Messe in Walstedde

09:30 Uhr Familienmesse in Rinkerode

10:00 Uhr Messe in Ameke mit Kirchenchor

11:00 Uhr Familienmesse in Drensteinfurt mit

Instrumentalkreis

2. Advent Samstag, 08.12.2012

17:30 Uhr Vorabendmesse in Drensteinfurt

19:00 Uhr Vorabendmesse in Rinkerode mit

Musik für Gesang und Orgel

19.00 Uhr Messe in Walstedde – zum

Kolpinggedenktag

Sonntag, 09.12.2012

08:00 Uhr Messe in Ameke

09:30 Uhr Hochamt in Walstedde

mit Messdieneraufnahme

09:30 Uhr Familienmesse in Rinkerode

11:00 Uhr Familienmesse in Drensteinfurt

12.00 – 17.00 Uhr gestaltete Stille in Drensteinfurt

21


3. Advent Samstag, 15.12.2012

15.00 Uhr Firmung in Drensteinfurt

17.30 Uhr Vorabendmesse in Drensteinfurt

18.00 Uhr Firmung in Walstedde

19.00 Uhr Vorabendmesse in Rinkeorde mit

Musik für Altflöte und Orgel

Sonntag, 16.12.2012

08:00 Uhr Hochamt in Walstedde

09:30 Uhr Familienmesse in Rinkerode

10:00 Uhr Messe in Ameke

11:00 Uhr Familienmesse in Drensteinfurt mit

dem Kinderchor

16.00 Uhr Konzert des Frauenchores mit dem

Kolpingblasorchester und

dem Männergesangverein in Rinkerode

17:00 Uhr Adventskonzert des Kirchenchores

in Walstedde

4. Advent Samstag, 22.12.2012

22

KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

17:30 Uhr Vorabendmesse als Roratemesse

in Drensteinfurt

19:00 Uhr Vorabendmesse, als Roratemesse

in Rinkerode mit Musik für Klarinette

und Orgel

Sonntag, 23.12.2012

08:00 Uhr Hochamt in Walstedde

09:30 Uhr Familienmesse in Rinkerode

10:00 Uhr Messe in Ameke

11:00 Uhr Familienmesse in Drensteinfurt

mit dem Instrumentalkreis

16.30 Uhr Adventskonzert des MGV in Drensteinfurt


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Drensteinfurt Rinkerode Walstedde

St. Regina St. Pankratius St. Lambertus

Heiligabend

15.00 Uhr

Krippenfeier für Kleinkinder

mit dem MINICHOR

17.00 Uhr

Familienmesse mit der

Jungen Kantorei

22.00 Uhr

Christmette mit

Vokalensemble

8.00 Uhr

Festmesse

11.00 Uhr

Festhochamt

17.00 Uhr Vesper

11.00 Uhr

Hochamt mit Kinderchor

15.00 – 17.00 Uhr

Offene Kirche für Familien

mit Kleinkindern

18.00 Uhr

Familienmesse

(Einlass ab 17.30 Uhr)

1. Weihnachtstag

Hochfest der Geburt des Herrn

6.00 Uhr

Ucht mit dem Kolping-

Blasorchester

9.30 Uhr

Festhochamt

2. Weihnachtstag

St. Stephanus / Fest der Hl. Familie

9.30 Uhr

Hochamt

15.00 Uhr

Krippenfeier

16.30 Uhr

Familienmesse

21.00 Uhr

Christmette

9.30 Uhr

Festhochamt mit dem

Kirchenchor

10.00 Uhr

Festhochamt in

St. Georg Ameke

8.00 Uhr

Hochamt

10.00 Uhr

Messe

St. Georg Ameke

23


15:00 Uhr

Messe im Malteserstift

St. Marien

18.00 Uhr

Jahresabschlussmesse

11.00 Uhr

Hochamt

Samstag: 05.01.

17.30 Uhr

Vorabendmesse

11.00 Uhr

Hochamt

17.00 Uhr

Singen von alten und neuen

Weihnachtsliedern an der

Krippe

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KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

Drensteinfurt Rinkerode Walstedde

St. Regina St. Pankratius St. Lambertus

Montag: Silvester

31. Dezember

17.00 Uhr

Jahresabschlussmesse

Dienstag: Neujahr

Hochfest der Gottesmutter Maria

9.30 Uhr

Hochamt

Sonntag: 6. Januar

Heilige Drei Könige

Samstag: 05.01.

19.00 Uhr

Vorabendmesse

9.30 Uhr

Hochamt

19.00 Uhr

Jahresabschlussmesse

10.00 Uhr

Messe

St. Georg Ameke

8.00 Uhr

Hochamt

10.00 Uhr

Messe

St. Georg Ameke


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Die jugendliche Kirche effata in Münster

Die Jugendkirche effata geht auf einen

Beschluss des Diözesanforums Mitte der

1990er Jahre zurück, innovative Orte und

Projekte der Jugendliturgie und Jugendpastoral

im Bistum Münster zu schaffen.

Die Pfarrgemeinde St. Lamberti teilt sich

den Kirchenraum der Martini-Kirche mit

der Jugendkirche effata !

„Pulsschlag“ der Jugendkirche ist der

wöchentliche emotion-Jugendgottesdienst

sonntagabends um 19 Uhr.

Darüber hinaus bietet die Jugendkirche

wechselnde Ausstellungen an, Projekttage

mit und für Schulen/Schulklassen,

Religionskurse.

Ebenso entwickelt sich die Jugendkirche als

ein Angebot für Firmgruppen der Pfarrge-

meinden in und um Münster. Ziel ist es, auf

innovative Weise Jugendlichen und jungen

Erwachsenen im Alter von 14 bis ca. 30

Jahren die Botschaft vom Evangelium Jesu

zu vermitteln. Es geht zugleich auch

darum, dass sich Jugendliche für ihre

Fragen nach Gott, nach dem Ursprung und

Ziel des Lebens öffnen.

effata will eine junge und offene Kirche

sein. Nähere Informationen unter

www.jugendkirche-effata.de

Neubrückenstraße 60, 48143 Münster

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26

KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

Täuflingstreffen der Kirchengemeinde

am 3. Februar 2013

um 15:30 Uhr

Pfarrkirche in St. Regina, Drensteinfurt

Termine der Firmung 2012

Samstag, 15. Dezember: 15.00 Uhr St. Regina

Samstag, 15. Dezember: 18.00 Uhr St. Lambertus

Termine der Erstkommunion 2013

Sonntag, 21. April 10.00 Uhr St. Regina, Drensteinfurt

Klassen 3a und 3b

Sonntag, 28. April 10.00 Uhr St. Regina, Drensteinfurt

Klassen 3c und 3d

Sonntag, 05. Mai 9.30 Uhr St. Lambertus, Walstedde

Sonntag, 12. Mai 10.00 Uhr St. Pankratius, Rinkerode


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Umbau St. Pankratius

Das Baustellenschild des Titelbildes passt

zurzeit nirgends besser als in Rinkerode.

Die St.-Pankratius-Kirche wird nämlich

bald umgebaut. Am 7. Januar 2013 sollen

die Arbeiten am ersten Bauabschnitt

beginnen. Dazu gehören verschiedene

Maßnahmen:

• Die Sitzflächen der Bänke werden

verbreitert und gepolstert;

• Der Abstand zwischen den Bänken

wird vergrößert;

• Einige Bänke werden entfernt, um

Freiflächen zu schaffen (z.B. für

Rollstuhlfahrer);

• Ein neuer Schacht für die Heizungsluft

wird gegraben;

• Ein neuer Zelebrationsaltar, neuer

Ambo und Priestersitz werden

geschaffen;

• In der Borg‘schen Kapelle wird ein

Beichtraum eingerichtet;

• Die Beichtstühle unter der Orgelbühne

werden entfernt;

• Der Taufstein wird unter der

Orgelbühne (Südseite) aufgestellt;

• Die Marienstatue wird an der

Nordwand unter der Orgelbühne

angebracht.

Es ist geplant, dass nach vier Monaten der

erste Bauabschnitt beendet ist, so dass die

Erstkommunion am 12. Mai 2013 in der

St.-Pankratius-Kirche gefeiert werden

kann. Natürlich kann es Verzögerungen

geben – das weiß man bei einem solchen

historischen Gebäude nie genau im Voraus

– aber das würde natürlich rechtzeitig

bekannt gegeben. Während der Arbeiten

muss die Kirche geschlossen werden. Die

Sonntagsmessen werden im Pfarrzentrum

stattfinden. Für alle weiteren Gottesdienste

(Beerdigungen, Taufen, Schulgottesdienste,

Werktagsgottesdienste etc.) werden wir

Lösungen finden.

Im Jahr 2014 steht der zweite Bauabschnitt

auf dem Plan, das ist die Erneuerung

der Heizung und im Jahr 2015

endet die Kirchenrenovierung mit dem

dritten Bauabschnitt, dem langersehnten

und dringend erforderlichen neuen Innenanstrich.

Dann wird die 1724 von

Gottfried Laurenz Pictorius erbaute barocke

Kirche wieder in neuem Glanz

erstrahlen und heutigen Gottesdienstan-

27


forderungen gerecht werden.

Die Kosten sind wie immer bei solchen

Bauvorhaben erheblich. Die Zahlen stehen

unter dem Vorbehalt, dass in manchen

Positionen nur Schätzungen möglich sind.

Zurzeit gehen wir davon aus, dass die

gesamte Maßnahme 563.000 Euro kosten

wird. Davon übernimmt das Bistum Münster

360.600 Euro und aus Mitteln der Kirchengemeinde

St. Regina kommen 110.000

Euro.

92.400 Euro müssen durch Spenden und

Kollekten aufgebracht werden. Das ist eine

gewaltige Summe. Uns kommt aber erstens

zugute, dass bereits 5.700 Euro an Spenden

vorhanden sind, zweitens wollen wir versuchen,

Einsparungen durch ehrenamtliche

Eigenarbeit zu erzielen und drittens haben

wir mindestens drei Jahre Zeit, um die verbleibenden

86.700 Euro zu sammeln. Der

Verwaltungsausschuss und der Pfarrgemeinderat

haben einen Spendenausschuss

gebildet, der das Projekt voranbringen wird.

Dazu gehören Heinrich Bullermann, Renate

Heitmann, Heinz Lembeck, Heinrich

Rieping, Pfr. em. Clemens Röer, Claudia

Schemmelmann und Bernhard Stückmann.

Der Spendenausschuss hofft, dass viele sich

beteiligen, jeder nach seinen Möglichkeiten.

Auch noch so kleine Spenden sind

willkommen!

Die Kontonummer der Kath. Kirchengemeinde

St. Regina ist: 43 00 13 88 00 bei

der Vereinigten Volksbank eG, BLZ: 412 626

21, Verwendungszweck: Spende St.

Pankratius – Spendenquittungen werden

28

KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

ausgestellt.

Um nähere Informationen über die

Innensanierung der Kirche und die

Spendenkampagne zu geben lädt der

Spendenausschuss alle Vereine, Gruppen,

Verbände und Interessierte zu einer

Versammlung am 12.12.2012 um 20:00

Uhr ins Pfarrzentrum ein. Wir hoffen, dass

viele sich dieses Anliegen zu eigen machen

und sich gemeinsam für die Kirche

anstrengen, die zweifellos das herausragende

Gebäude Rinkerodes und der

Mittelpunkt des Ortes ist. Ganz abgesehen

von der religiösen Bedeutung ist die

Pankratiuskirche auch architektonisch ein

Schmuckstück und als Denkmal ohnehin

von unschätzbarem Wert. Bitte helfen Sie

mit, dass die Kirche erneuert werden kann!

Pastor Matthias Hembrock

Infoveranstaltung

Mittwoch, 12.12.2012

um 20:00 Uhr

Pfarrzentrum Rinkerode

Herzliche Einladung!


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Raum für …

Symbol des kirchlichen Umbruchs

Innerhalb des Pastoralverbundes Hamm-

Mitte-Osten, innerhalb der Stadt Hamm

soll die (alte) Agneskirche einen Dialog

zwischen Alt und Neu führen, im wahrsten

Sinne des Wortes Frei-Raum bieten

für kreative Ideen und Bewegung.

Sie wird zunächst für ein Jahr zum

Symbol des kirchlichen Umbruchs, zur

Oase der Leere, zum Refugium des konzentrierten

Aufatmens. Sie unterscheidet

sich von den anderen Kirchenräumen,

indem sie herausfordert, sich einen

(neuen) Platz zu suchen und der Versuchung

zu widerstehen, sich einzurichten.

Dazu werden zum 1. Advent 2012 alle

Kirchenbänke ausgelagert, um mit einer

losen Bestuhlung den leeren Raum erlebbar

zu machen und unterschiedliche

Blickrichtungen auszuprobieren.

Besuch des leeren Kirchenraumes

An jedem ersten Sonntag im Monat

besteht die Möglichkeit, den leeren

Kirchenraum zu erfahren. Die Kirche ist

dann von 14 – 18 Uhr geöffnet und lädt

zum Verweilen ein.

Einladung zu Veranstaltungen

Verschiede Gottesdienste und Gottesdienstformen,

Installationen und Ausstellungen,

Raumeingriffe und Irritationen,

Gespräche und Begehungen sollen

diesem Anliegen dienen, z. B.

Moonlightmass an jedem ersten

Sonntag im Monat um 21 Uhr

Nähere Informationen:

www. Pastoralverbund-hamm-mitte-osten.de

www.moonlightmass-hamm.de

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30

KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

Kaspar, Melchior und Balthasar kommen auch zu Ihnen!

Sternsingeraktion in Rinkerode

Für Gesundheit in Tansania und weltweit!

heißt das Leitwort der 55. Aktion Dreikönigssingen,

das aktuelle Beispielland ist Tansania. 1959 wurde

die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das

Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion,

bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund

der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der

Aktion rund 2.200 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien,

Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

Die Sternsinger wünschen Ihnen Gottes Segen zum neuen Jahr.

Sie schreiben nach altem Brauch den Segensspruch an die Tür:

Am 06. Januar 2013 sind die Sternsinger in unserer Gemeinde Rinkerode unterwegs.

Mädchen und Jungen kommen zu Ihnen als „Heilige Drei Könige“ gekleidet.

Bei ihren Besuchen bitten unsere Sternsinger um Ihre Unterstützung für Kinderhilfsprojekte

in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa.

Wir laden alle Kinder in Rinkerode ein, als Sternsinger mit in den Straßen unterwegs

zu sein. Die ganze Gemeinde möchten wir ermuntern, die Sammelaktion der Sternsinger

zu unterstützen und die Kinder an Ihren Haustüren freundlich zu empfangen.

Es wird zwei Vorbereitungstreffen im Pfarrzentrum Rinkerode geben,

dort werden die Kinder und Eltern über den genauen Ablauf der Sternsingeraktion

informiert. Wir stellen das Beispielland Tansania vor.

1. Vorbereitungstreffen: Mi 12.12.2012 um 16.00 Uhr, Pfarrzentrum Rinkerode

2. Vorbereitungstreffen: Mi 02.01.2013 um 16.00 Uhr, Pfarrzentrum Rinkerode


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Am 06. Januar beginnt um 9.30 Uhr der Aussendungsgottesdienst, anschließend

ziehen die Sternsinger in kleinen Gruppen von Haus zu Haus. Mittags werden sie zu

einem warmen Essen im Pfarrzentrum erwartet, bevor sie zu Ihrer zweiten Etappe

starten.

Wir freuen uns auf einen schönen Tag, mit vielen Kindern, die gemeinsam mit

vielen anderen Kindern auf der Welt unterwegs sind.

Wer zu dem 1.Treffen nicht kommen kann oder wenn noch Fragen offen sind,

bitte melden bei Angelika Berekoven Tel.: 91 42 00 und Kerstin Hillebrand

Tel.: 91 58 86 in Rinkerode.

Alle Sternsingeraktionen in der Gemeinde:

Drensteinfurt: 30.12. – 7.1. 2013

Aussendung: 2.1. um 19.00 Uhr

Walstedde: 5.1. und 6.1. 2013

Aussendung am 5.1. um 9.00 Uhr

Rinkerode: 6.1. 2013

Aussendung am 6.1. 9.30 Uhr in der Messe

Lösung von Seite 37: Lasst uns Weihnachtslieder singen.

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Die neue Verbundleitung Petra Fricke für die

Kindergärten in der Kirchengemeinde St. Regina

Seit dem 1. August 2012 bin ich als

Verbundleitung für die Kirchengemeinde

St. Regina tätig.

Mein Büro ist im „Alten Pfarrhaus“. Das

Telefon ist angeschlossen, der Computer

funktioniert und Aufbruchstimmung im

Büro „Altes Pfarrhaus“, das die Kirchengemeinde

St. Regina jetzt für die Verbundleitung

ihrer Kindergärten eingerichtet hat.

Ich bin nun für die vier katholischen Kindertageseinrichtungen

St. Regina, St. Marien in

Drensteinfurt, St. Lambertus in Walstedde

und St. Pankratius in Rinkerode zuständig.

Mit meiner Ausbildung zur Erzieherin

begann für mich meine berufliche Laufbahn.

Ich bin seit über 25 Jahre in meinem Beruf

als Erzieherin und Sozialfachwirtin tätig,

davon 13 Jahre als Leiterin von Kindertageseinrichtungen

und zuletzt als Kreisfachberatung

.

Zu Beginn meiner Tätigkeit habe ich die vier

Kindertageseinrichtungen und deren einzelne

Arbeitsstrukturen näher kennengelernt.

Ich möchte die Einrichtungen fachlich

unterstützen, gemeinsam mit den Leitungen

und den Teams Potenziale ausloten und zur

Entfaltung bringen. Regelmäßige Gesprächsrunden

sollen für einen Austausch

mit den Einrichtungen sorgen.

Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) in NRW

sieht eine Verbundleitung vor. Damit soll

32

KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

sich Trägern die Möglichkeit bieten, das

Leitungsmanagement durch die Bündelung

und Zusammenfassung von Aufgaben

weiterzuentwickeln. Die Verbundleitung ist

die direkte Dienstvorgesetzte der einzelnen

Einrichtungen. Ihre Aufgaben sind unter anderem

Personalführung, pädagogische

Fach- und Dienstaufsicht sowie konzeptionelle

Ausrichtung.

Ich freue mich diese neue Struktur mit den

Kindergärten und dem Träger weiter aufzubauen.

Sie erreichen mich im „Alten Pfarrhaus“,

Markt 3, 48317 Drensteinfurt und unter der

Telefon-Nr. 02508/99940417.


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Hallo Frau Kaduk,

zu aller erst möchte ich Ihnen herzlich

zum zehnjährigen Jubiläum gratulieren.

Vielen Dank.

Wir sieht eigentlich ihr Berufsalltag

außerhalb der Gottesdienste aus?

Neben den Gottesdiensten leite ich noch

eine ganze Menge Chöre, den Minichor,

den Maxichor (3 Gruppen), die Lambertusspatzen,

den Kirchenchor St. Lambertus,

das Vokalensemble „DiWerse Voci“

und projektweise den Instrumentalkreis.

Ich sitze viel am Schreibtisch und bin

sehr viel mit Organisations- und Koordinationsaufgaben

beschäftigt, z.B. liegen

bei drei Kirchen oft Gottesdienste parallel,

dafür muss dann auch immer eine Organistenvertretung

her.

Die Orgel gilt als die Königin der Instrumente.

Worauf sind Sie stolz und woraus

ziehen Sie Kraft?

Als Kind spielte ich Klavier, und es war

schon immer ein Kindheitstraum von mir

mal auf den Tasten der Königin der Instrumente

zu spielen. Darüber, dass ich

das Orgelspielen letztendlich zum Beruf

gemacht habe, bin ich sehr glücklich und

auch stolz. Kraft ziehe ich daraus, Menschen

mit meiner Musik zu berühren.

Wenn Sie die letzten zehn Jahre zurückblicken,

welche beruflichen Highlights

gibt es da?

Das Spannendste war für mich der ZDF-

Gottesdienst im Jahre 2010. Weitere

Highlights sind die Konzerte mit den

Chören, die Kindermusicals, und das Mit-

erleben der Orgelrenovierungen in Walstedde

und in Rinkerode. Auch jeder gelungene

festliche Gottesdienst z.B. an den

Hochfesten ist für mich ein Highlight.

Sie haben einen Wunsch frei: Auf welcher

Orgel möchten Sie mal spielen?

Auf der Orgel in Notre-Dame in Paris

Welcher ist ihr Lieblingskomponist?

Johann Sebastian Bach

Haben Sie ein Lieblingsorgelstück?

Da gibt es eine ganze Reihe…

Zwei Orgelrenovierungen haben Sie in

Ihrer Zeit in Drensteinfurt schon miterlebt

und begleitet. Die dritte in St. Regina

steht ebenfalls bald an. Was ist das

besondere an der Orgel in St. Regina?

Das Besondere der Orgel in St. Regina ist

ihr historischer Wert. Sie stammt vom Orgelbauer

Vorenweg aus dem Jahre 1789.

Heute sind nur noch sehr wenige Orgeln

von ihm erhalten. Eine steht z.B. in der

Stiftskirche in Cappenberg, eine weitere

in Südlohn. Die Orgel in St. Regina hat

noch eine große historische Substanz: etliche

Pfeifen, die Windlade im oberen

Manual der Orgel und der Orgelprospekt,

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34

KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

das ist der Teil der Orgel mit den Pfeifen

den man von vorne sieht, sind historisch.

Mit der Kanzel, den Beichtstühlen und

der klassizistischen Einrichtung der Kirche

bildet die Orgel eine Einheit. Das ist

auch etwas ganz Besonderes.

Was soll an der Orgel gemacht werden?

Die Pfeifen der Orgel werden saniert, die

komplette Orgel wird von innen und

außen gereinigt und dabei in Einzelteile

zerlegt. Alles wird überarbeitet, um den

historischen Wert zu erhalten. Außerdem

soll das Pedal um ein lautes Register erweitert

werden, damit die Orgel auch bei

vollem Gotteshaus den Gemeindegesang

führen kann.

In Walstedde wurde damals im Rahmen

der Renovierung die Orgel wieder an

ihren ursprünglichen Platz, in die Mitte

der Orgelbühne, zurückversetzt. Wie

sieht das in St.Regina aus?

Ursprünglich stand die Orgel in St.Regina

vorne an der Brüstung. Als die Zeit mit

der Entstehung von Kirchenchören aufkam

wurde die Orgel nach hinten versetzt,

damit der Chor Platz auf der

Orgelbühne bekam. Im Fußboden der Orgelbühne

sieht man heute noch die alten

Verankerungen, wo die Orgel früher

stand.

Inwiefern hat das Zurückversetzen die

Orgel klanglich verändert?

Alle Register, die sozusagen hinter dem

Gewölbebogen stehen, vor allem die Register

des Pedals, sind nicht mehr so präsent

wie vorher. Wenn die Kirche richtig

voll ist, kommt die Orgel nicht so gut

durch als Führung für den Gemeindegesang.

Hat man im Rahmen der Orgelrenovierung

darüber nachgedacht, die Orgel

wieder an ihren ursprünglichen Standort

zu versetzen?

Ja, diese Überlegung war da. Es gab auch

einige Treffen mit dem Denkmalamt und

der bischöflichen Baubehörde. Der Eingriff

in die bauliche Substanz der Kirche

wäre schon sehr groß und die Unterlagen

über die Orgel aus dieser Zeit sowie Fotos

und Bilder sind unauffindbar in den Archiven.

Es gibt zu wenige Belege. Außerdem

wären die Restaurierungskosten

immens, sodass man davon abgesehen

hat.

Sind Sie mit der jetzigen Lösung zufrieden?

Im Grunde schon. Für mich wäre es spannend

gewesen, zu erleben, wie die Orgel

ihr ursprüngliches Gesicht wieder erhält.

Für die kirchenmusikalische Praxis bedeutet

dies aber, dass auf der Orgelbühne

kein Platz mehr für den Chor oder Instrumentalisten

wäre. So erhält die Orgel nun

ein neues kräftiges Pedalregister. Das ist

klanglich wirklich eine gute Lösung. Und

wenn viele Spenden zusammen kommen,

wünsche ich mir für die Zukunft eine zusätzliche

Chororgel, die unten in der Kirche

steht…

Ich bedanke mich für dieses interessante

Interview und wünsche Ihnen

weiterhin viel Erfolg und Freude bei

Ihrer Arbeit in Drensteinfurt.

Das Interview führte Markus Kröger.


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Joseph - ein echt cooler Träumer

Die Kinderchöre von St. Regina führen am

Sonntag, den 10.03.2013 um 16.00 Uhr

in der Dreingauhalle in Drensteinfurt ein

neues Kindermusical auf: „Joseph, ein

echt cooler Träumer“. Rund 90 Mitwirkende

setzen die Geschichte von Joseph

mit Gesang, Schauspiel und Tanz in

Szene.

Joseph lebt mit seinen 11 Brüdern und

seinem Vater in Kanaan. Jakob liebt

seinen Sohn über alles. Das bleibt seinen

Brüdern nicht verborgen. Als Joseph

ihnen seine Träume erzählt, beginnen sie,

ihn zu hassen. Bei der nächsten Gelegenheit

verkaufen sie Joseph als Sklaven

nach Ägypten. Hier wird er an einen Minister

des Pharao verkauft und steigt vom

Sklaven zum Hausverwalter bei Potifar

auf. Durch Frau Potifars Lüge landet

Joseph im Gefängnis. Hier trifft er nach

langer Zeit auf den Bäcker und den

Mundschenk des Pharao. Joseph deutet

ihre Träume, die sich bald darauf erfüllen.

Schließlich gelangt er zum Pharao und

deutet auch dessen Träume. Dadurch

kann er ganz Ägypten vor einer großen

Hungersnot bewahren. Überglücklich

ernennt der Pharao Joseph zu seinem

Minister. Nach langer Zeit begegnet

Joseph auch seinen Brüdern wieder und

sie versöhnen sich nach einer harten

Probe.

Unter der Gesamtleitung der Kantorin

Miriam Kaduk werden die jungen Darsteller

von einer Live-Band (Schlagzeug,

Gitarre, Bass, Keyboard) begleitet.

Der Eintritt beträgt 2,- e für Kinder, 4,- e

für Erwachsene und 8,- e für Familien.

Ab 15.00 Uhr werden im Foyer Kaffee und

Kuchen zu verkauft, der Einlass in die

Halle erfolgt ab 15.30 Uhr.

Sonntag: 10. März 2013

16.00 Uhr

Dreingauhalle

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36

KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

Brennend Neu!

Manchmal spürt man ihn, den

„heiligen Geist“. Nein, kein Gespenst,

sondern jener Funke, der Neues

wachsen lässt, der gute Ideen bringt. So

ein kleiner Funke hat eine kleine Gruppe

von Firmlingen angesteckt Gottesdienste

vorzubereiten. Zunächst nur den eigenen

Firmlingsgottesdienst . Später kamen die

Jugendlichen auf die Idee, dass man doch für die

nächsten Firmlinge auch einen Gottesdienst vorbereiten

könnte. Gedacht – gemacht! Und es wurde

schnell klar – eine solche Truppe ist ansteckend –

inzwischen finden sich 3 weitere Jugendliche, die in

unregelmäßigen Abständen Jugendgottesdienste vorbereiten

wollen.

Nach ihrer Motivation gefragt, sagen die Jugendlichen:

Kirche hat etwas mit meinem Leben zu tun – das habe ich während der Firmvorbereitung

gemerkt. Wir hatten auch keine große Lust zur Firmvorbereitung. Aber während

des Kurses haben wir gemerkt, es hat viel mit unserem Leben zu tun. Unsere Ängste, unsere

Probleme sind da zur Sprache gekommen. Der Glaube gibt keine einfachen Antworten

– das haben wir lernen müssen. Aber die Auseinandersetzung mit dem Glauben und

vor allem in einer Gruppe von Suchenden bzw. Glaubenden bringt weiter. Manchmal

merkt man das auch erst im Nachhinein. So war es eben auch bei der Firmung. Erst im

Nachhinein haben wir gemerkt wie wichtig uns diese Zeit war. Wir wollten einfach nicht

aufhören – und wenn wir uns weiter treffen, das Leben in den Blick nehmen – dann lebt

genau das weiter.

Dass wir Gottesdienste dabei planen und diese Gottesdienste von anderen auch noch

mitgefeiert werden, das ist noch ein Sahnehäubchen obendrauf. Ist doch super – wir

haben etwas davon, und andere auch, oder?“

Pastoralassistentin Eva Olejok


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Lies die Worte in der gelben Spalte von oben nach unten. Dann weißt du,

was alle auf dem Bild machen möchten.

Lösung S. 31

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38

KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA ADVENT / WEIHNACHTEN 2012

Schritte der Sehnsucht

Schritte der Sehnsucht

kannst du wagen,

wenn du dich einlässt

auf die Führung Gottes.

Spuren der Sehnsucht

kannst du entdecken,

wenn du tief und weit genug

gehst auf deinem persönlichen Weg.

Bilder der Sehnsucht

kannst du finden,

wenn du lernst

mit den Augen des

Herzens zu sehen.

Stimmen der Sehnsucht

kannst du hören,

wenn du dich

den Fragen des Lebens stellst.

Gestalten der Sehnsucht

kannst du begegnen,

wenn du dich anfreundest

mit Frauen und Männern der Bibel.

Boten der Sehnsucht

kannst du antreffen,

wenn du die täglichen

Engel um dich

aufmerksam wahrnimmst.

Paul Weismantel

Quelle: Würzburger katholisches Sonntagsblatt spezial,

Atem der Seele – Meditationen aus dem Glauben, Nr. 6


ADVENT / WEIHNACHTEN 2012 KATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. REGINA

Wichtige Adressen und Telefonnummern

Pfarrer Matthias Hembrock

Kirchplatz 4, Drensteinfurt Telefon: 0 25 08 – 999 40 40

Pfarrer Martin Goebel

Merscher Weg 17, Drensteinfurt Telefon: 0 25 08 - 999 67 36

Pater Johny Abraham Kochuparambil MST

Zum Winkel 2, Drensteinfurt - Walstedde Telefon: 0 23 87 – 91 99 64

Pastoralreferentin Mechthild Döbbe

Silbersteinweg 1, Drensteinfurt Telefon: 02508 - 984777

Pastoralreferentin Barbara Kuhlmann

Mörikeweg 2, Drensteinfurt Telefon: 0 25 08- 99 32 24

Pastoralassistentin Eva Olejok

Josefstraße 5, Drensteinfurt Telefon: 0 25 08 – 305 91 39

Homepage: www.katholische-kirche-drensteinfurt.de

Kirchenbüro St. Regina Drensteinfurt, Markt 3

Telefon: 0 25 08 – 999 40 40; Fax: 0 25 08 – 999 40 4 - 10

Email: stregina-drensteinfurt@bistum-muenster.de

Bürozeiten: Montag – Freitag 09:00 – 12:00 Uhr

Dienstag 16:00 – 18:00 Uhr

Donnerstag 16:00 – 19:00 Uhr

Büro Rinkerode, St.- Pankratius, Kirchplatz 3

Telefon: 0 25 38 – 453, Fax: 0 25 38 – 451

Email: stregina-drensteinfurt@bistum-muenster.de

Bürozeiten: Montag 08:30 – 11:00 Uhr

Mittwoch 14:30 – 17:00 Uhr

Büro Walstedde, St.-Lambertus, Kirchplatz 22

Telefon 0 23 87 – 94 11 35; Fax: 0 23 87 – 94 11 36

Email: stregina-drensteinfurt@bistum-muenster.de

Bürozeiten: Dienstag 08:00 – 10:00 Uhr

Donnerstag 15:30 – 17:30 Uhr

Sekretärinnen:

Christa Hellmund (Büroleitung), Barbara Langohr, Maria Wienken

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GEBET ZUM DIALOGPROZESS

Unser Beten, Denken, Reden und Tun

Begleite DU, unser Gott!

Wo wir Enge erfahren,

gib DU eine Weite, die sich Neuem öffnet.

Wo Ängste wachsen,

pflanze DU einen Keim der Zuversicht.

Wo Einsamkeit um sich greift,

wecke Du den Sinn für Gemeinschaft.

Wo Kräfte schwinden,

hilf DU uns beim Zuspruch, Aufrichten und Mittragen.

Wo wir Zerrissenheit spüren,

gib DU eine Einheit, die Vielfalt in sich trägt.

Wo Ungeduld aufwühlt,

schenke DU die Gelassenheit des Vertrauens.

Wo Verzagtheit fesselt,

befreie DU den Mut zum Handeln.

Wo Verunsicherung lähmt,

sende DU Deinen Geist der Lebendigkeit.

Wo Erstarrung droht,

halte DU den Glauben in Bewegung.

Die Leidenschaft für die befreiende Botschaft Jesu,

das unmissverständliche Vorbild seiner Liebe

zu den Menschen,

der tief verwurzelte Sinn für Würde und Gerechtigkeit

und die unerschütterliche Hoffnung

auf eine menschenfreundliche Zukunft der Kirche

lassen uns aufbrechen zu einem neuen Weg.

Geh DU, unser Gott, mit auf diesem Weg,

lass uns nicht matt noch müde werden,

sondern wirke in uns mit Deiner Kraft und Liebe. Amen.

Gebet: Johannes J. Frühbauer, Göppingen – Forum Thomas

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