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6000 Besucher Lachrevolution jetzt auch in Solothurn

6000 Besucher Lachrevolution jetzt auch in Solothurn

6000 Besucher Lachrevolution jetzt auch in

Gesundheitstage - Pressetext Zeitung im Espace Mittelland 20. Oktober 2003 (David Zimmer) 6000 Besucher Positives Fazit Die schweizerischen Gesundheitstage (GHT) werden von der Eidgenössischen Gesundheitskasse organisiert und fanden am vergangenen Freitag und Samstag zum zehnten Mal statt. Nach Auskunft von Bärbel Wyss, der «Mutter» der Gesundheitstage, war die diesjährige Ausgabe mit über 6000 Besucherinnen und Besuchern erneut ein «voller Erfolg». Besonders erfreut zeigt sich Wyss darüber, dass heuer zunehmend jüngere Frauen sowie vermehrt auch Männer im Publikum auszumachen waren. Einziger Wermutstropfen: die zu kleinen Veranstaltungsräume. Lachrevolution jetzt auch in Solothurn «Wer nicht krank ist, ist nicht schon allein deshalb auch gesund». Zu einem ganzheitlichen Gesundheitsbegriff gehöre auch das Lachen, sagt Roland Schutzbach. Ein Narrosoph an den Gesundheitstagen. Solothurn stand in den letzten Tagen ganz im Zeichen der Gesundheit: Tausende von Besucherinnen und Besuchern aus der ganzen Schweiz waren angereist, um sich im Rahmen der 10. Gesundheitstage über alternative, ganzheitliche Heil- und Therapieangebote zu informieren. Fachpersonen aus der Medizin und Pflege, an Naturheilkund Interessierte, Gesunde und Kranke, Neugierige und «Gutmenschen» - sie alle wandelten durch den Kräuterlehrpfad, versuchten sich an der «Duftbar», liessen sich die Wirkung der Craniosacral-Therapie erklären oder überliessen ihren Körper den Händen eines Naturheilers. «Rasenmäherlachen» Einen unerwarteten Apsekt dieses gesamtheitlichen Ansatzes bekam zu hören, wer einen der drei Vorträge von Roland Schutzbach besuchte: das Lachen. «Ich bin promovierter Philosoph und praktizierender Narrosoph», stellt sich der 55-jährige Schutzbach (Markenzeichen: farbige, schräg gestreifte Kravatte) in bayrisch gefärbtem Hochdeutsch vor, um sogleich in ein Gelächter auszubrechen. Dann stimmt er das im Vorfeld angekündigte «Rasenmäherlachen» (im Tagblatt) an. Es darf (mit-)gelacht werden. Vor drei Jahren eröffnete der frührere Friedensaktivist in Ins die erste «Lach- und Spasspraxis» der Schweiz. Als «Narrosoph», als Narr und Philosoph in einem, will er sich für mehr Heiterkeit im Alltag, öffentliche Lachereignisse und eine Steigerung der «Heiterkeits-Intelligenz (HI)» einsetzen. Schutzbach ist freilich überzeugt, dass Lachen auch eine ernstzunehmende Seite hat:«Gemeinsames Lachen ist der direkteste Weg zu sich selbst und zu den Mitmenschen». Aber nicht nur das: «Die wissenschaftliche, medizinische Forschung hat gezeigt, dass Lachen eine gesundheitsfördernde und heilende Wirkung hat. Lachen hält den Menschen gesund, Lachen ist die beste Medizin.» Wenn natürlich auch nicht die einzige. Seitdem der US-amerikanische Journalist Norman Cousins in den 60er Jahren in einem Buch seine Heilung von einer rheumatischen Erkrankung durch Lachen beschrieben habe («Der Arzt in uns selbst»), sei seine eigentliche Lachforschung, die «Gelotologie», entstanden, referiert Schutzbach. Mittlerweile bestehen «Lach-Clubs» in Indien, es gibt einen «Lach-Chor» in Berlin, und Schutzbach selbst hat die «European Laughter Society» (ELS) gegründet, mit deren Hilfe er zur «globalen Lachrelovution» anstiften will. Zu Schutzbachs revolutionären Umtrieben gehören verschiedene Projekte: So etwa die «Quelle des Lachens» an der Expo.02 in Yverdon und die vom Bund unterstützte Aktion «In heiterem Rhytmus - weg vom Rassismus». Mit dem Grossprojekt «Happy City» soll die Lachrevolution nun die Städte Europas file://D:\projekte\ght\web\aktuell\htm\pressetexte\TMPckcggn67d2.htm Seite 1 von 2 22.10.2003

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