CogniPlus. Training kognitiver Funktionen - SCHUHFRIED GmbH

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CogniPlus. Training kognitiver Funktionen - SCHUHFRIED GmbH

# 03

COGNIPLUS

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Training kognitiver Funktionen

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WIeNer TeSTSySTem

Psychologische Diagnostik

COGNIPLUS

Kognitives Training

x-pert

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Für eine bessere Lesbarkeit wird auf die Ausweisung der

weiblichen und männlichen Form verzichtet und ausschließlich

die Kurzform (männlich) gewählt.

Medieninhaber und Herausgeber SCHUHFRIED GmbH

Erscheinungsort Mödling, Österreich

Hersteller Paul Gerin Druckerei, Wolkersdorf

Redaktion Doreen Kallweit, Johanna Egle

Verantwortlich Gerald Schuhfried

V

Grafik Johanna Kurz, Wien, www.johannakurz.com

Fotos SCHUHFRIED GmbH; fotolia - Cover: Robert Kne-

schke; shutterstock - Cover: Denis Babenko, S.27 Sebastian

Kaulitzki, S.29: Ilike, S.34: Szymon Apanowicz; istock - S.4:

LdF, S. 32: Pamela Moore, S.33: kate_sept2004, lostinbids

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Alle Rechte vorbehalten.


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COGNIPLUS vON a-Z

9 � ALERT Aufmerksamkeit: Alertness

16 � CODING Arbeitsgedächtnis: Räumliches Kodieren

18 � DATEup Arbeitsgedächtnis: Updating – räumlich

13 � DIVID Aufmerksamkeit: Geteilt

12 � FOCuS Aufmerksamkeit: Fokussiert

20 � HIBIT Exekutive Funktionen:

Response Inhibition

19 � NAMES Langzeitgedächtnis:

Gesichter-Namen-Lernen

17 � NBACK Arbeitsgedächtnis: Updating – visuell

21 � pLAND Exekutive Funktionen:

Planungs- und Handlungskompetenz

22 � ROTATE Raumverarbeitung: Mentale Rotation

11 � SELECT Aufmerksamkeit: Selektiv

14 � SpACE Neglect-/Gesichtsfeldtraining:

Visuell-räumliche Aufmerksamkeit

10 � VIG Aufmerksamkeit: Vigilanz

23 � VISMO Visuomotorische Koordination

15 � VISp Arbeitsgedächtnis: Rehearsal –

Visuell-Räumlich

4 � IHr meHrWerT

4 � CogniPlus? CogniPlus!

5 � Viel Neues bei CogniPlus!

6 � 7 Gründe für CogniPlus

7 � 7 Gründe für SCHUHFRIED

Inhalt

8 � dIe COGNIPLUS-TraININGSverfaHreN

9 � AUFMERKSAMKEIt

9 ALERT – Aufmerksamkeit: Alertness

10 VIG – Aufmerksamkeit: Vigilanz

11 SELECT – Aufmerksamkeit: Selektiv

12 FOCUS – Aufmerksamkeit: Fokussiert

13 DIVID – Aufmerksamkeit: Geteilt

14 � NEGlECt-/GESICHtSFElDtRAINING

14 SPACE – Neglect-/Gesichtsfeldtraining: Visuell-räumliche Aufmerksamkeit

15 � ARbEItSGEDäCHtNIS

15 VISP – Arbeitsgedächtnis: Rehearsal – Visuell-Räumlich

16 CODING – Arbeitsgedächtnis: Räumliches Kodieren

17 NBACK – Arbeitsgedächtnis: Updating – visuell

18 DATEUP – Arbeitsgedächtnis: Updating – räumlich

19 � lANGzEItGEDäCHtNIS

19 NAMES – Langzeitgedächtnis: Gesichter-Namen-Lernen

20 � ExEKUtIvE FUNKtIONEN

20 HIBIT – Exekutive Funktionen: Response Inhibition

21 PLAND – Exekutive Funktionen: Planungs- und Handlungskompetenz

22 � RAUMvERARbEItUNG

22 ROTATE – Raumverarbeitung: Mentale Rotation

23 � vISUOMOtORIK

VISMO – Visuomotorische Koordination

24 � SPraCHverSIONeN

25 � WIeNer TeSTSySTem UNd COGNIPLUS:

ZUSammeN, WaS ZUSammeN GeHÖrT!

26 � TOOLBOx NeUrOPSyCHOLOGIe

Der Allround-Werkzeugkasten für Diagnostik (Wiener Testsystem)

und Intervention (CogniPlus) in der Neuropsychologie

28 � TraINIereN am COmPUTer

28 � Benutzerfreundliche Software

28 � Eingabemedien

29 � Ablauf einer Trainingssitzung

31 � Direkttraining

32 � ServICe

32 � best Practice: CogniPlus im Einsatz

34 � Systemvoraussetzungen

35 � Auch von SCHUHFRIED: WIENER TESTSySTEM & BIoFEEDBACK 2000 x-pert


Die Ihr Mehrwert CogniPlus-Trainingsverfahren

4 . CoGNIPLUS

CogniPlus? CogniPlus!

ist ein Produkt aus dem Hause SCHUHFRIED, Ihrem

Spezialisten für computerbasierte Psychologie.

ist eine Trainingsbatterie, mit der kognitive Funktionen

trainiert werden können. Effizient. Multimedial. Motivierend.

ist wissenschaftlich fundiert und fußt auf aktuellen

psychologischen Erkenntnissen. Die inhaltlich enge Anbindung von

CogniPlus an das Wiener Testsystem – weltweit das verbreitetste

Testsystem für die professionelle psychologische Diagnostik – ermöglicht

außerdem eine ökonomische Verknüpfung von Diagnose,

Training und Evaluation.

ist in zahlreichen Sprachen verfügbar – ohne Aufpreis.

Damit jeder in seiner Muttersprache trainieren kann.

Profitieren auch Sie von einem inhaltlich und technisch hochentwickelten

Produkt, das alle Bereiche kognitiven Trainings abdeckt!

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Mehr lesen

… über das Ineinandergreifen

von COGNIpLuS und WIENER

TESTSySTEM.

� Seite 25

Mehr lesen

…über die Sprachversionen.

� Seite 24


CoDING

Arbeitsgedächtnis

Räumliches Kodieren

NAMES

langzeitgedächtnis

Gesichter-Namen-lernen

DATEUP

Arbeitsgedächtnis

Updating - räumlich

RoTATE

Raumverarbeitung

Mentale Rotation

� mehr lesen auf Seite 16

� mehr lesen auf Seite 19

� mehr lesen auf Seite 18

� mehr lesen auf Seite 22

PLAND

VISP

Die CogniPlus-Trainingsverfahren

Ihr Mehrwert

Arbeitsgedächtnis

Rehearsal – visuell-Räumlich

� mehr lesen auf Seite 15

HIBIT

Exekutive Funktionen

Response Inhibition

NeU

DIREKTTRAINING

viel Neues

bei CogniPlus!

7 trainingsverfahren NEU bei CogniPlus!

Exekutive Funktionen

Planungs- und Handlungskompetenz

� mehr lesen auf Seite 21

� mehr lesen auf Seite 20

Mehr technik für mehr Komfort!

vollautomatisierte trainingsvorgabe

ohne betreuer

WAFA

NeU

Korrespondierender Test im

� mehr lesen auf Seite 31

CoGNIPLUS . 5


Ihr Mehrwert

6 . CoGNIPLUS

7 Gründe für CogniPlus

1|

Gut zu wissen

Entwickelt von

namhaften Wissenschaftlern

Zahlreiche namhafte Wissenschaftler, darunter Prof.

Walter Sturm, Prof. Joachim Funke und Prof. Matthias

Weisbrod, haben gemeinsam mit den Experten

von SCHUHFRIED CogniPlus entwickelt. Langjährige

Erfahrung gepaart mit

Prof. Dr. Walter Sturm ist seit 1995 als

Leiter der Sektion „Klinische Neuropsychologie“

an der neurologischen

Klinik der medizinischen Fakultät

der RWTH Aachen tätig. Seine Forschungsschwerpunkte

sind Neuropsychologische

Diagnostik, Therapie

von Aufmerksamkeitsstörungen,

Funktionelle Reorganisation nach

Aufmerksamkeitstherapie und Funktionelle

Bildgebung von Aufmerksamkeitsfunktionen.

dem Know-how der Besten

der Besten macht CogniPlus

heute zu einem der modernsten

kognitiven Trainingsprogramme

auf dem Markt.

Starkes Fundament: 1993 entwickelten

Prof. Sturm et al.

das Trainingsprogramm AIX-

TENT zur Therapie von Störungen

der Aufmerksamkeit.

Effizienzstudien führten dabei

zur Erkenntnis: Nur ein Training,

das defizitspezifisch ansetzt,

zeigt Wirkung. Auf dieser Grundlage entwickelte

SCHUHFRIED in Zusammenarbeit mit Prof. Sturm ein

AIXTENT der zweiten Generation (AIXTENT II), später

bekannt unter dem Namen CogniPlus.

2|

basiert auf einem

defizitorientierten Interventionsansatz

Jedes CogniPlus-Trainingsverfahren ist spezifisch

auf ein Defizit zugeschnitten, da Studien gezeigt

haben, dass es bei der Anwendung zu komplexer

Trainingsprogramme sogar zu Leistungsverschlechterungen

kommen kann. Es werden nur Trainings für

solche kognitiven Funktionen angeboten, die wissenschaftlich

belegt trainierbar sind.

3|

Eingebettet in einen

wissenschaftlichen theorie-Kontext

CogniPlus-Trainingsverfahren werden ausnahmslos

vor dem Hintergrund der relevanten aktuellen, wissenschaftlichen

Literatur entwickelt. Die theoriegeleitete

Konstruktion hat oberste Priorität. Deshalb

überzeugen alle Partner neben ihrer praktisch-klinischen

Erfahrung durch ihre theoretische Expertise.

4|

lebensnah und

motivierend gestaltet

Klienten möchten ihre verbesserten Fähigkeiten

schnell im Alltag anwenden. Bei CogniPlus sind die

zu trainierenden Leistungsdimensionen deshalb

meist in lebensnahe Szenarien eingebettet. Dies ist

durch die Zusammenarbeit mit Programmierern aus

der Computerspiel-Szene gelungen, die beeindruckende

dreidimensionale Darstellungen umgesetzt

haben. Gerade diese ansprechende, moderne und

als motivierend empfundene Oberfläche macht CogniPlus

bei Klienten beliebt.

5|

Passt sich automatisch der

leistungsfähigkeit des Klienten an

CogniPlus ist ein intelligentes, interaktives System,

das weder über- noch unterfordert. Es identifiziert

das Leistungsvermögen Ihres Klienten zuverlässig

und passt sich automatisch an. Damit ist eine der

Voraussetzungen erfolgreichen Trainings gesichert:

die Motivation der übenden Person.

6|

trainiert alle

leistungsstufen

Die CogniPlus-Trainingsprogramme sind in der gesamten

Leistungsbandbreite einsetzbar. Zusätzlich

zu den traditionellen Anwendungsbereichen wie der

Rehabilitation von Patienten mit Hirnschäden eröffnen

sich dadurch neue Einsatzgebiete. So können

Sie mit CogniPlus etwa die kraftfahrspezifische

Leistungsfähigkeit von verkehrsauffälligen Personen

und die Aufmerksamkeit von Kindern mit ADHD verbessern

oder die geistige Aktivierung von Patienten

mit MCI steigern.

7|

Empfohlen von

renommierten Institutionen

Die Aixtent-Trainingsprogramme, die zur Entwicklung

der Aufmerksamkeitstrainings von CogniPlus führten,

werden in den Leitlinien der Gesellschaft für Neuropsychologie

GNP (2009) und der Deutschen Gesellschaft

für Neurologie DGN (2008) mit Empfehlungsstärke

A gelistet.

EMPFEHlUNGS

StäRKE a


1|

SCHUHFRIED

hat Erfahrung

Gegründet 1947 als Familienbetrieb blickt SCHUH-

FRIED auf mehr als 60 Jahre Expertise zurück. Heute

ist das Unternehmen Weltmarktführer in der computerbasierten

psychologischen Diagnostik. Jährlich

werden weltweit ca. 12,5 Millionen Testungen mit dem

Wiener Testsystem von SCHUHFRIED durchgeführt.

2|

SCHUHFRIED

arbeitet international

36 Vertretungen. In 67 Ländern im Einsatz. SCHUH-

FRIED ist in der Welt zuhause. Und kennt seine Wurzeln.

Alle Fäden laufen nach wie vor im Stammhaus

in Mödling bei Wien (Österreich) zusammen, wo vor

vielen Jahren die Psychologie erstmals moderne

Wege beschritt.

3|

SCHUHFRIED

ist ausgezeichnet

„Qualität durch Kompetenz“ ist seit vielen Jahren das

Motto von SCHUHFRIED. Deshalb wurde das Unternehmen

2003 nach ISO 9001 zertifiziert und trägt das

österreichische Staatswappen. Diese höchste österreichische

Auszeichnung wird Unternehmen zuteil, die

eine hohe Exportquote, erstklassige Bonität, Innovationskraft,

Qualitätsmanagement und eine hohe Forschungs-

und Entwicklungsquote unter Beweis stellen.

4|

SCHUHFRIED

ist gut vernetzt

Ob Wissenschaftler, Computerspezialisten oder Vertriebsgurus

SCHUHFRIED arbeitet mit erfahrenen

Experten aus der Branche zusammen. Bei Kongressen,

Symposien und Fachveranstaltungen vernetzt

sich SCHUHFRIED mit den anderen Größen der Branche,

um am Puls der Zeit zu bleiben. Oder selbst der

Trendsetter zu sein.

7 Gründe für SCHUHfrIed

5|

Ihr Mehrwert

SCHUHFRIED ist Spezialist für

computerbasierte Psychologie

Der Erfolg der SCHUHFRIED-Produkte beruht auf

dem einzigartigen Zusammenspiel der drei Säulen

Psychologie – Hardware – Software. Alles In-Haus-

Entwicklungen, eng aufeinander abgestimmt, kontinuierlich

verbessert. Wie sehr SCHUHFRIED die Weiterentwicklung

der Produkte am Herzen liegt, zeigt

der Aufwand für Forschung und Entwicklung, der bei

mehr als 25 Prozent des Jahresumsatzes liegt.

6|

SCHUHFRIED-Systeme

sind einfach und benutzerfreundlich

Sich auf eine neue Technik einzulassen, ist manchmal

ein großer Schritt. Warum Bewährtes wie z.B.

Papier-Bleistift-Tests nicht mehr nutzen? SCHUH-

FRIED macht es einfach, neue Wege zu gehen.

Denn seine Systeme sind leicht zu bedienen und

bieten viele Vorteile. So sind die Ergebnisse von

Tests und Trainings sofort verfügbar, automatisch

und verrechnungssicher. Weil Zeit kostbar ist!

7|

SCHUHFRIED

ist ein starker Partner

Für seine Kunden gibt SCHUHFRIED alles. Das

Vertriebsteam ist erster Ansprechpartner und macht

aus so manchem Fragezeichen ein Ausrufezeichen.

Der Help Desk hilft bei technischen Fragen. Psychologen

stehen Rede und Antwort bei allen fachlichen

Belangen. Das wissen viele Unternehmen und Organisationen

zu schätzen, darunter:

� 2600 Kliniken, Spitäler und Rehabilitationszentren

� 2350 Systeme bei Privatunternehmen und

Personalvermittlern

� 1400 freiberufliche Anwender

� 1350 Systeme bei Verkehrsuntersuchungsstellen

� 650 Systeme bei Kunden im Schienenverkehr

� 530 Universitäten

� 250 Systeme bei Fluglinien und flight training centers

� 110 sportpsychologische Anwender

� 13 militärische Einrichtungen

CoGNIPLUS . 7


8 . CoGNIPLUS

die CogniPlus-Trainingsverfahren

DIMENSION SUbDIMENSION

Aufmerksamkeit

Neglect-/Gesichtsfeldtraining

Gedächtnis

Exekutive

Funktionen

Intensität

Selektivität

Arbeitsgedächtnis

Langzeitgedächtnis

SPEzIFISCHE

FUNKtION

Alertness

Vigilanz

Selektive

Aufmerksamkeit

Fokussierte

Aufmerksamkeit

Geteilte

Aufmerksamkeit

Visuell-räumliche

Aufmerksamkeit

Rehearsal -

Visuell-Räumlich

Räumliches Kodieren

Updating - visuell

Updating - räumlich

Gesichter-Namen-

Lernen

Response Inhibition

Planungs- und

Handlungskompetenz

Raumverarbeitung Mentale Rotation

Visuomotorik

Visuomotorische

Koordination

COGNIPlUStRAINING

aLerT

� mehr lesen auf Seite 9

vIG

� mehr lesen auf Seite 10

SeLeCT

� mehr lesen auf Seite 11

fOCUS

� mehr lesen auf Seite 12

dIvId

� mehr lesen auf Seite 13

SPaCe

� mehr lesen auf Seite 14

vISP

� mehr lesen auf Seite 15

COdING

� mehr lesen auf Seite 16

NBaCK

� mehr lesen auf Seite 17

daTeUP

� mehr lesen auf Seite 18

NameS

� mehr lesen auf Seite 19

HIBIT

� mehr lesen auf Seite 20

PLaNd

� mehr lesen auf Seite 21

rOTaTe

� mehr lesen auf Seite 22

vISmO

� mehr lesen auf Seite 23

Die CogniPlus-Trainingsverfahren werden laufend erweitert!

Besuchen Sie www.schuhfried.at für aktuelle Informationen.

Für Informationen zum theoretischen Hintergrund der einzelnen Trainingsverfahren besuchen

Sie unsere Webseite oder fordern Sie die Manuale an.


Im Trainingsprogramm ALERT wird die Aufmerksamkeitsdimension

Alertness – die Fähigkeit,

die Aufmerksamkeitsintensität kurzfristig

zu erhöhen und aufrechtzuerhalten

– trainiert.

theorie

Wird kurzfristig die Aufmerksamkeitsintensität exogen

durch einen Warnreiz aktiviert, so handelt es sich um

phasische Alertness. Erfolgt ihre Aktivierung ohne

Warnreiz, so wird sie als intrinsische Alertness bezeichnet.

Ziel eines Alertness-Trainings muss es sein,

die intrinsische Alertness zu steigern, da nur in diesem

Fall die Aktivierung ausschließlich kognitiv kontrolliert

erfolgt. Bei Defiziten im Bereich der Alertness ist es

allerdings notwendig, in einem ersten Schritt die phasische

Alertness zu verbessern und erst dann mit dem

Training der intrinsischen Alertness zu beginnen.

Szene und Aufgabe

Ein Motorrad fährt eine kurvenreiche Straße entlang.

Die Aufgabe des Klienten besteht darin, den Straßenabschnitt

vor sich aufmerksam zu beobachten und bei

Auftreten von Hindernissen so schnell wie möglich die

Reaktionstaste zu drücken. Bei rechtzeitiger Reaktion

bremst das Motorrad ab und setzt nach Verschwinden

des Hindernisses seine Fahrt fort. Bei einer verspäteten

Reaktion erfolgt eine „Notbremsung“; ein lautes

Bremsgeräusch ertönt, das Motorrad wird angehalten

und zusätzlich ein gelbes Ausrufezeichen am Bildschirm

angezeigt.

trainingsformen

Das Trainingsprogramm ALERT umfasst zwei Trainingsformen:

Die Trainingsform S1 trainiert die phasische

Alertness und die Trainingsform S2 die intrin-

Aufmerksamkeit: Alertness

Die CogniPlus-Trainingsverfahren

aLerT

Walter Sturm © SCHUHfrIed GmbH

sische Alertness. In der Trainingsform S1 werden die

Hindernisse zur externen Aktivierung der Aufmerksamkeit

akustisch und visuell durch Warnsignale angekündigt.

In der Trainingsform S2 fallen die akustischen und

visuellen Warnreize weg. Das Motorrad fährt nun durch

eine nächtliche Nebellandschaft, in der die Hindernisse

plötzlich aus dem Nebel auftauchen.

Schwierigkeitsstruktur

Jede der beiden Trainingsformen umfasst 18 Schwierigkeitsstufen.

Die Anforderung steigt durch Verkürzung

der maximal zulässigen Reaktionszeit. Während

der Klient in der ersten Stufe noch 1,8 Sekunden Zeit

hat, auf ein Hindernis zu reagieren, bleiben ihm in der

höchsten Stufe nur mehr 0,3 Sekunden zwischen dem

plötzlichen Auftauchen eines Hindernisses und der

Notbremsung.

In der ersten Sitzung wird der Klient entsprechend der

Geschwindigkeit seiner ersten Reaktionen in eine leistungsadäquate

Schwierigkeitsstufe eingestuft. Somit

wird garantiert, dass sich das

Trainingsprogramm bereits zu

Gut zu wissen

Beginn des Trainings optimal

ALERT ist auch bei Patienten mit Ge-

an die Leistungsfähigkeit des

sichtsfeldstörungen einsetzbar. Die

Klienten anpasst und es zu kei-

Instruktionsseiten werden dabei nur

ner Unter- bzw. Überforderung

halbseitig am Bildschirm dargeboten

kommt.

und auch die Hindernisse tauchen nur

einseitig auf (z.B. Bäume fallen nur von

der rechten Seite auf die Fahrbahn).

Korrespondierender Test im

WAFA

CoGNIPLUS . 9


Die CogniPlus-Trainingsverfahren

Korrespondierender Test im

WAFV

10 . CoGNIPLUS

Aufmerksamkeit: vigilanz

vIG

Aufmerksamkeit: vigilanz

Walter Sturm © SCHUHfrIed GmbH

theorie

Aufgaben zur längerfristigen Aufmerksamkeitsaktivierung

verlangen vom Klienten, „dass die Aufmerksamkeit über

lange Zeiträume ununterbrochen einer oder mehreren

Informationsquellen zugewandt wird, um kleine Veränderungen

der dargebotenen Information zu entdecken und

darauf zu reagieren“ (Davies u. Mitarb. 1984). Die Vigilanz

stellt eine spezielle Variante der längerfristigen Aufmerksamkeit

dar. Vigilanzleistungen beanspruchen die

Aufmerksamkeit über einen lan-

Gut zu wissen

gen Zeitraum, oft Stunden, hinweg,

und die relevanten Stimuli

VIG ist auch bei Patienten mit Gesichtsfeldstörungen

einsetzbar.

kommen hierbei typischerweise

nur in sehr unregelmäßigen Intervallen

und mit sehr geringer

Auftretenshäufigkeit zwischen einer großen Menge irrelevanter

Stimuli vor. Erst ab einer Trainingsdauer von 30

Minuten pro Sitzung kann die Vigilanz effektiv trainiert

werden.

Szene und Aufgabe

Der Klient fährt in einem Fahrzeug eine gerade Landstraße

entlang. In unregelmäßigen Abständen kommen

ihm andere Fahrzeuge auf der Gegenfahrbahn entgegen

oder überholen ihn. Die Aufgabe des Klienten

besteht nun darin, mittels Tastendruck zu reagieren,

wenn ein überholendes Fahrzeug plötzlich vor ihm abbremst.

Nach erfolgter Reaktion erlöschen die Bremslichter

des Fahrzeuges, es beschleunigt und fährt davon.

Versäumt es der Klient innerhalb der maximal zur

Im Trainingsprogramm VIG wird die Aufmerksamkeitsdimension

Vigilanz – die Fähigkeit,

die Aufmerksamkeit unter monotoner Reizbedingung

über längere Zeit aufrechtzuerhalten

– trainiert.

Verfügung stehenden Zeit zu reagieren, beginnen die

Bremslichter zu blinken. Schließlich ertönt ein lautes

Quietschgeräusch, das die Aufmerksamkeit des Klienten

wieder auf das Geschehen lenken soll.

Schwierigkeitsstruktur

Das Trainingsprogramm VIG arbeitet mit 30 Schwierigkeitsstufen.

Die Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit

wird durch eine abnehmende Reizfrequenz zunehmend

erschwert: Immer seltener wird der Klient von anderen

Autos überholt, der Einbruch der Dunkelheit macht die

Umgebung eintöniger und auch die Anzahl der plötzlichen

Bremsmanöver von überholenden Fahrzeugen

nimmt ab. Zusätzlich wird auch die Intensität des Feedbacks

auf verspätete und ausgelassene Reaktionen mit

steigender Schwierigkeitsstufe schwächer. Die Anforderung

ändert sich so allmählich von einer Daueraufmerksamkeits-

zu einer echten Vigilanzaufgabe.

Die maximal für eine rechtzeitige Reaktion zur Verfügung

stehende Zeit passt sich in jeder Schwierigkeitsstufe

an das reaktive Leistungsniveau des Klienten an.

Ausgehend von den ersten gültigen Reaktionen des

Klienten wird eine individuelle Reaktionszeitgrenze bestimmt,

an der alle weiteren Reaktionen im Laufe des

Trainings gemessen werden. Somit wird garantiert,

dass sich das Trainingsprogramm bereits am Beginn

des Trainings optimal an die Leistungsfähigkeit des Klienten

anpasst und es zu keiner Unter- bzw. Überforderung

kommt.


Im Trainingsprogramm SELECT wird die selektive

Aufmerksamkeit – die Fähigkeit, auf relevante

Reize schnell zu reagieren und falsche

Reaktionen zu unterdrücken – trainiert.

theorie

Ein Trainingsprogramm zur Aufmerksamkeitsselektivität

soll es dem Klienten erleichtern, rasch zwischen

relevanten und irrelevanten Aspekten einer Aufgabe

zu unterscheiden. Aufgaben zur selektiven Aufmerksamkeit

verlangen meist eine rasche Entscheidung innerhalb

eines Stimulussets, in dem die relevanten und

irrelevanten Stimuli klar definiert sind.

Szene und Aufgabe

Der Klient fährt in einem kleinen Grubenwagen durch

einen Tunnel. Relevante und irrelevante Reize (optisch,

akustisch oder crossmodal) tauchen plötzlich aus dem

Dunkeln auf. Der Klient soll nur auf relevante Reize

reagieren. Bei einer verspäteten oder ausgelassenen

Reaktion auf einen relevanten Reiz wird ein negatives

Feedback in Form eines Donners und eines Blitzes gegeben.

Wenn der Klient fälschlicherweise auf einen irrelevanten

Reiz reagiert, wird die Figur oder die Schallquelle

rot beleuchtet.

trainingsformen

Das Trainingsprogramm SELECT umfasst drei Trainingsformen:

� Die Trainingsform S1 trainiert die selektive Aufmerksamkeit

in der visuellen Modalität (es tauchen Figu-

ren im Tunnel auf).

Aufmerksamkeit: Selektiv

Die CogniPlus-Trainingsverfahren

SeLeCT

Walter Sturm © SCHUHfrIed GmbH

� In der akustischen Trainingsform S2 ist es die Aufgabe

des Klienten, auf relevante Geräusche zu reagieren.

� In der Trainingsform S3 wird der Klient instruiert, auf

gewisse Reizkombinationen (Figuren, die bestimmte

Geräusche von sich geben) zu reagieren.

Schwierigkeitsstruktur

Pro Trainingsform gibt es 15 Schwierigkeitsstufen. SE-

LECT arbeitet mit einer zweifachen Anpassung an das

Leistungsniveau des Klienten. Zum einen sinkt bzw.

steigt die Anzahl relevanter und irrelevanter Reize. Zum

anderen passt sich die maximal für eine rechtzeitige

Reaktion zur Verfügung stehende Zeit über alle Schwierigkeitsstufen

hinweg an das

Reaktionsniveau des Klienten Gut zu wissen

an. Bei einem leistungsstar-

SELECT ist auch bei Patienten mit Geken

Klienten beispielsweise sichtsfeldstörungen einsetzbar.

wird der Grubenwagen nach

den ersten Reaktionen schneller.

Somit wird garantiert, dass sich das Trainingsprogramm

bereits zu Beginn des Trainings optimal an die

Leistungsfähigkeit des Klienten anpasst und es zu keiner

Unter- bzw. Überforderung kommt.

Korrespondierender Test im

WAFS

CoGNIPLUS . 11


Die CogniPlus-Trainingsverfahren

Korrespondierender Test im

WAFF

12 . CoGNIPLUS

fOCUS

Walter Sturm © SCHUHfrIed GmbH

Aufmerksamkeit: Fokussiert

theorie

Fokussierte Aufmerksamkeit bezeichnet die Fähigkeit,

einen spezifischen Realitätsausschnitt zu isolieren, um

ihn genauer analysieren zu können. Von zentraler Bedeutung

sind hierbei die Aufrechterhaltung des Fokus

auch unter ablenkenden Bedingungen und die Unterdrückung

der Interferenz, welche durch parallel ablaufende,

automatische Verarbeitungsprozesse entsteht.

Szene und Aufgabe

Ein Boot fährt durch die stimmungsvolle Landschaft des

afrikanischen Kontinents. Der Klient wird mit vielen unterschiedlichen

Reizen konfrontiert: kreischenden Vögeln,

vorbeifliegenden Libellen, einer Ruine am Fluss-

Im Trainingsprogramm FoCUS wird die fokussierte

Aufmerksamkeit – die Fähigkeit, bei hoher

Dichte an ablenkenden Reizen lediglich auf

relevante Reize zu reagieren – trainiert.

ufer, einem Wasserfall, etc. Die Aufgabe des Klienten

ist es, auf vorher definierte relevante Reize zu reagieren

und sich nicht von der Vielzahl an anderen Stimuli abzulenken

zu lassen.

trainingsformen

Das Trainingsprogramm FOCUS umfasst zwei Trainingsformen

mit jeweils zehn Schwierigkeitsstufen:

� In der Trainingsform S1 muss der Klient visuelle Reize

vor dem Hintergrund von akustischen, visuellen

oder einer Kombination aus akustischen und visuel-

len Ablenkreizen erkennen.

� In der Trainingsform S2 geht es darum, akustische

Reize vor akustischen, visuellen oder einer Kombination

aus akustischen und visuellen Reizen zu entdecken.

Schwierigkeitsstruktur

Die Schwierigkeitsstruktur im Trainingsprogramm FO-

CUS passt sich an die maximale Auffassungsgabe des

Klienten an. So wird einem leistungsschwachen Klienten

eine reizarme Umgebung geboten, ein leistungsstarker

Klient hingegen mit zahlreichen Ablenkreizen

konfrontiert. Gezielt wird die Menge an dargebotenen

Ablenkreizen stufenweise verändert und die maximal

zur Verfügung stehende Zeit zur Erkennung eines Reizes

an die Fähigkeiten des Klienten angepasst.


Im Trainingsprogramm DIVID wird die geteilte

Aufmerksamkeit – die Fähigkeit, verschiedene

Aufgaben simultan zu erledigen – trainiert.

theorie

Die Fähigkeit zur Aufmerksamkeitsteilung ist von Verarbeitungsressourcen

und von der Qualität der kombinierten

Aufgaben bestimmt. Je ähnlicher die Aufgaben

sind, desto mehr Interferenz entsteht zwischen ihnen

(Wickens, 1984). Im Alltag ist die Fähigkeit zur Aufmerksamkeitsteilung

bei vielen Leistungen z.B. beim Autofahren

relevant, da hier meist gleichzeitig mehrere „Informationsströme“

beachtet werden müssen.

Szene und Aufgabe

Der Klient nimmt in diesem Trainingsprogramm die

Rolle eines Sicherheitsbeamten am Flughafen ein. Der

Klient soll neben verschiedenen Szenen an gleichzeitig

zu beobachtenden Kontrollmonitoren (Schiebetüre

am Eingang, Ticketschalter, Gepäcksförderband) auch

die Lautsprecheransagen beachten. Auftretende Pannen

sollen durch Drücken der Reaktionstaste behoben

werden. Verpasst es der Klient auf eine Pannensituation

oder auf eine relevante Ansage rechtzeitig zu

reagieren, dann wird das Bild in allen Kanälen eingefroren

und der Kanal, in dem die Panne passiert ist,

markiert. Erst das Drücken der Reaktionstaste führt

zu einem Fortsetzen des Geschehens.

Aufmerksamkeit: Geteilt

Die CogniPlus-Trainingsverfahren

dIvId

Walter Sturm © SCHUHfrIed GmbH

Schwierigkeitsstruktur

DIVID arbeitet mit 15 Schwierigkeitslevels. Die Schwierigkeitslevels

unterscheiden sich in der Anzahl der Kanäle,

die der Klient überwachen muss, in der Häufigkeit

der Pannen, die auftreten, im Mindestabstand zwischen

zwei Pannen und in der Zeit die maximal für die Erkennung

einer Panne zur Verfügung steht.

Korrespondierender Test im

WAFG

CoGNIPLUS . 13


Die CogniPlus-Trainingsverfahren

Korrespondierender Test im

WAFA WAFR

14 . CoGNIPLUS

SPaCe

Walter Sturm © SCHUHfrIed GmbH

Neglect-/Gesichtsfeldtraining: visuell-räumliche Aufmerksamkeit

theorie

Im Alltag kann der Fokus unserer Aufmerksamkeit räumlich

auf eine andere Quelle gerichtet sein als unsere

Wahrnehmungsorgane. Periphere, d.h. außerhalb unseres

zentralen Gesichtfeldes liegende Reize können den

Aufmerksamkeitsfokus auf sich ziehen und in Folge eine

Änderung der Blickrichtung und ggf. eine Kopfbewegung

zu einem Objekt oder Ereignis hin bewirken (visuellräumliche

Aufmerksamkeit). Während periphere Warnreize

eher zu einer automatischen (exogenen) räumlichen

Verschiebung des Aufmerksamkeitsfokus führen, folgt auf

zentrale Warnreize (z.B. nach rechts bzw. nach links weisender

Pfeil im Fixationspunkt) eher eine kognitiv kontrollierte

(endogene) Aufmerksamkeitsverschiebung, da eine

bestimmte Erwartung aufgebaut wird. Sowohl periphere

als auch zentrale Hinweisreize verursachen eine verdeckte

Verschiebung der Aufmerksamkeit (covert shift of attention)

nach rechts oder links und dadurch ein leichteres

Entdecken von Reizen in der Hälfte des visuellen Felds,

in denen sie sich befinden bzw. auf die sie zeigen (valide

Bedingung). Befindet sich der Hinweisreiz jedoch in der

falschen Hälfte bzw. zeigt in die falsche Richtung (invalide

Bedingung), verlangsamt sich die Reaktionsgeschwindigkeit

auf den Zielreiz, da die Aufmerksamkeit zuerst vom

„falschen“ Fokus zur richtigen räumlichen Position verschoben

werden muss.

Das Trainingsprogramm SPACE wurde für Patienten

mit Halbseitenneglect entwickelt, kann

aber auch erfolgversprechend bei Gesichtsfeldstörungen

eingesetzt werden. Es verbessert

die visuell-räumliche Ausrichtung der Aufmerksamkeit

und soll speziell die Fähigkeit, die

Aufmerksamkeit auf Stimuli in der kontraläsionalen

Raumhälfte zu richten, trainieren.

Szene und Aufgabe

Der Klient nimmt die Rolle eines Fotografen ein. Seine

Aufgabe besteht darin, verschiedene Szenen (u.a. Marktplatz,

Flughafen, Büro, Kinderspielplatz) zu betrachten.

Der Sucher einer Fotokamera bewegt sich auf einen bestimmten

Punkt im Raum zu. Aufgabe ist es, mittels Druck

auf die Reaktionstaste ein „Foto“ zu machen, sobald der

Sucher stehen bleibt und ein Objekt eingefangen hat. In

jeder Szene gibt es mittig einen Fixationspunkt, an dem

der Klient Kopf- und Blickrichtung ausrichten soll und wo

er den Sucher wieder finden kann, wenn er ihn aus den

Augen verliert.

Schwierigkeitsstruktur

Es werden zehn verschiedene Schwierigkeitsstufen vorgegeben,

wobei jede Stufe eine andere interessante

Szene am Bildschirm zeigt. Die Schwierigkeit wird durch

die Art der Bewegung des Suchers (kontinuierliche Bewegung,

Sprungbewegung, mit und ohne Rückkehr zur

Mitte) und durch die Komplexität der Szene variiert. In

den unteren Schwierigkeitsstufen erleichtert zusätzlich

ein akustischer und visueller Warnreiz (Ton und Pfeil in

der Mitte des Suchers), der die Richtung der kommenden

Bewegung anzeigt, die Aufgabe. In den höheren Schwierigkeitsstufen

werden nur unregelmäßig Warnreize ausgegeben,

die zum Teil ungerichtet

sind oder sogar

Gut zu wissen

fehlgerichtete Informati-

Wir empfehlen die Verwendung von

onen beinhalten, d.h. der

Bildschirmen mit einer Bilddiagonale

Pfeil im Sucher zeigt zum von mind. 19“, um einen möglichst

Beispiel nach rechts oben, großen Gesichtsfeldausschnitt trai-

während der Sucher nach nieren zu können.

links unten springt.

Hinweis

Beim Trainingsprogramm SPACE werden die Instruktionsseiten

halbseitig am Bildschirm dargeboten, damit

Patienten mit Neglect- oder Gesichtsfeldstörungen beim

Lesen der Aufgabenerklärung keine Probleme haben.


VISP ist ein Trainingsprogramm zur Verbesserung

des aktiven Rehearsals (Wiederholens)

im räumlichen Arbeitsgedächtnis.

theorie

Rehearsalprozesse können die kurzfristigen und langfristigen

Gedächtnisleistungen verbessern. Rehearsal

ist aber keine Form einfachen Speicherns, sondern eine

kontrollierte und aufmerksamkeitsbasierte Abfolge von

Abrufen und Re-Enkodierungen von Inhalten – mit dem

Ziel, diese Inhalte aus der Wahrnehmungsverarbeitung

oder aus dem Langzeitgedächtnis im Fokus der Aufmerksamkeit

zu halten.

Die räumliche Aufmerksamkeit ist der zentrale Prozess

des räumlichen Rehearsals – so wie die subvokale Artikulation

die entscheidende Funktion für das verbale

Rehearsal ist. Exemplarisch: Wir lassen den Blick wiederholt

von einem Ort zum anderen Wandern. Auf diese

Weise lassen wir die Aufmerksamkeit zwischen verschiedenen

räumlichen Positionen sequentiell wechseln

– und schützen diese räumlichen Informationen vor dem

Vergessen.

Szene und Aufgabe

Der Klient blickt in VISP aus der Vogelperspektive auf

eine Reihe von Schiffen, die im Meer liegen. Einige der

Schiffe werden der Reihe nach markiert (sie werden

z.B. beleuchtet oder tauchen ab) (Einprägephase). In

einer Behaltensphase erfolgt das vielfältig unterstützte

Rehearsal. Danach ist es die Aufgabe des Klienten, die

Reihenfolge, in der die Schiffe markiert wurden, zu reproduzieren

(Abrufphase).

Arbeitsgedächtnis: Rehearsal – visuell-Räumlich

Die CogniPlus-Trainingsverfahren

Korrespondierender Test im

WAFA CoRSI

vISP

Dieter Schellig, Uwe Schuri, Walter Sturm © SCHUHfrIed GmbH

Schwierigkeitsstruktur

Das VISP-Trainingsprogramm arbeitet mit 18 Schwierigkeitsstufen.

Die Anforderung an das visuell-räumliche

Arbeitsgedächtnis wird dabei auf vielfältige Weise variiert:

In einigen Levels bewegen sich die Schiffe, in anderen

liegen sie ruhig vor Anker. Über die Levels hinweg

steigt die Anzahl an Schiffen, die vom Klienten aktiv wiederholt

und reproduziert werden sollen. Variiert werden

ferner die Anzahl der Schiffe auf dem Bildschirm sowie

deren Markierungsdauer.

Der Klient wird über verschiedene Hilfestellungen während

der Behaltensphase dazu angeleitet, sich die Positionen

der Schiffe durch ein sequentielles räumliches

Wiederholen (rehearsal) besser einzuprägen. Die Rehearsalhilfen

werden über die Levels hinweg schrittweise

reduziert: So werden zu Beginn des Trainings die

Schiffe in der Behaltensphase nochmals in der gleichen

Reihenfolge markiert wie sie in der Einprägephase dargeboten

wurden. Später werden die Schiffe in der Behaltensphase

nur noch ohne Beleuchtung angezeigt, d.h.

hier muss der Klient selbstständig seine Aufmerksamkeit

zwischen den Positionen wechseln lassen. In den oberen

Schwierigkeitslevels gehen die Schiffe schließlich

unter und der Klient muss durch Mausklick angeben, an

welcher Position sich die markierten Schiffe befunden

haben.

NeU

CoGNIPLUS . 15


Die CogniPlus-Trainingsverfahren

Korrespondierender Test im

CoRSI

16 . CoGNIPLUS

COdING

NeU Arbeitsgedächtnis: Räumliches Kodieren

Dieter Schellig, Uwe Schuri, Walter Sturm © SCHUHfrIed GmbH

theorie

Monitoring sowie räumliches Kodieren sind Basismechanismen

des Arbeitsgedächtnisses. Sie dienen der

(metakognitiven) Kontrolle und Koordination kognitiver

Prozesse und bilden die Basis für komplexere kognitive

Verarbeitungen. Monitoring im Arbeitsgedächtnis

bedeutet das kontrollierte Überwachen von Speicherprozessen

und gespeicherten Repräsentationen. Speichern

im räumlichen Arbeitsgedächtnis erfordert das

Kodieren von ankommenden Informationen nach ihren

räumlichen Aspekten: gespeichert wird der Ort, an dem

die Stimuli wahrgenommen werden bzw. ihre räumliche

Anordnung. Das räumliche Kodieren verknüpft die einzelnen

Inhalte zu Repräsentationen (binding), gibt ihnen

eine Struktur. Es gibt keine „reine“ Repräsentation

eines visuell wahrgenommenen Stimulus, jeder hat immer

auch einen räumlichen „Code“.

Exemplarisch: Die Informationen, die man im Autorückspiegel

sieht, werden in das gespeicherte Bild vom Verkehrsumfeld

eingearbeitet. Komplexere Beispiele: Bauanleitungen

oder Schaltpläne umsetzen, „Mind Maps“

aufbauen, an einem Computerprogramm mit mehreren

geöffneten Fenstern arbeiten.

Szene und Aufgabe

Der Klient beobachtet mehrere Fahrzeuge, die auf

eine Brücke auffahren (Einprägephase). Während der

Fahrt über die Brücke verschwinden die Fahrzeuge aus

dem Blickfeld des Klienten (Behaltensphase). Wenn

sie am Ende der Brücke wieder auftauchen, kann es

vorkommen, dass eines der Fahrzeuge seinen Platz in

der räumlichen Anordnung verändert hat. Dies gilt es

CoDING ist ein Programm zum Trainieren der

Monitoringprozesse und des räumliches Kodierens

im visuell-räumlichen Arbeitsgedächtnis.

zu erkennen (Abfragephase), d.h. die neue Anordnung

der Fahrzeuge bei der Abfahrt von der Brücke ist mit

der gespeicherten von der Auffahrt zu vergleichen und

nach Veränderungen zu durchsuchen.

Schwierigkeitsstruktur

CODING arbeitet mit 21 Schwierigkeitslevels. In den

verschiedenen Schwierigkeitslevels sind unterschiedliche

Speicher- und Abrufstrategien gefordert: von der

Fehlerentdeckung über die Rekonstruktion der dargebotenen

Ordnung bis zur Fehlerkorrektur – und dies

unter kontinuierlich erhöhten Anforderungen an die

Monitoringprozesse.

In den unteren Schwierigkeitsstufen wird das Monitoring

im Sinne von „Fehler entdecken“ trainiert. Der

Klient muss dabei entscheiden, ob die räumliche Anordnung

Veränderungen/Fehler aufweist oder nicht (Ja/

Nein-Antworten). Später soll der Klient jenes Fahrzeug

anklicken, das seine Position innerhalb der räumlichen

Anordnung vertauscht hat. In den obersten Stufen wird

die Schwierigkeit schließlich dadurch erhöht, dass bei

der Abfrage die räumlichen Strukturen zwischen den

einzelnen Fahrzeugen aufgehoben werden und aus

dem Gedächtnis rekonstruiert werden müssen. Auf diesen

Stufen muss der Proband sein „Binding“ der gesamten

räumlichen Struktur auflösen.

Das Programm ist adaptiv: Das kontinuierliche Arbeiten

an der individuellen Leistungsgrenze lässt einer automatisierten

Verarbeitung wenig Raum, auch deshalb ist

eine kontrollierte Überwachung (Monitoring) beständig

erforderlich.


Im Trainingsprogramm NBACK wird die Arbeitsgedächtnisfunktion

Monitoring – die Fähigkeit,

Informationen aufrecht zu erhalten und beständig

zu aktualisieren – trainiert.

theorie

Das Arbeitsgedächtnis ist von zentraler Bedeutung

für das Bewältigen alltäglicher Anforderungen, insbesondere

wenn es darum geht, kurzfristig dargebotene

Informationen zu behalten und kognitiv zu bearbeiten,

eine Aufgabe zu erledigen oder ein Ziel zu erreichen.

Bei vielen Erkrankungen wie etwa Morbus Alzheimer,

Chorea Huntington, Morbus Parkinson oder der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

sind Störungen

des Arbeitsgedächtnisses und daraus folgende

Probleme bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben

dokumentiert.

Laut aktuellen wissenschaftlichen Befunden kann das

Arbeitsgedächtnis durch regelmäßiges Trainieren in

seiner Leistungsfähigkeit gesteigert werden. Wie Arbeiten

verschiedener Forscher zeigen, wird der Trainingseffekt

verstärkt, wenn sich die Trainingsaufgaben

an das Leistungsniveau des Klienten anpassen. Dies ist

bei NBACK der Fall. Das Trainingsmaterial besteht aus

n-Back Aufgaben, bei denen auf Reize zu reagieren ist,

welche sich in einem bestimmten Abstand wiederholen.

Diese Aufgaben stellen Anforderungen an die Fähigkeit

des Klienten, aufgabenrelevante Informationen zu behalten

und in Gedanken ständig zu aktualisieren.

Szene und Aufgabe

Beim Trainingsprogramm NBACK sieht der Klient die

Darstellung eines digitalen Bilderrahmens am Bildschirm.

Im Bilderrahmen werden der Reihe nach einzelne

Fotos mit unterschiedlichen Bildmotiven (Tiere,

Landschaften, Farben,…) gezeigt. Aufgabe des Klienten

Arbeitsgedächtnis: Updating – visuell

Die CogniPlus-Trainingsverfahren

NBaCK

Markus Sommer, Rudolf Debelak, Christine Heidinger © SCHUHfrIed GmbH

ist es, zu überprüfen, ob das aktuelle Foto mit dem Foto

übereinstimmt, das genau vorher bzw. zwei oder drei Bilder

zuvor (je nach Level) präsentiert wurde. Stimmt es

überein, ist die grüne Taste zu drücken. Stimmt es nicht

überein, ist die rote Taste zu drücken.

Der Klient bekommt dabei in regelmäßigen Abständen

(ca. 5 Minuten) Feedback zu seiner Leistung. Ziel dieses

Feedbacks ist, die Motivation des Klienten auf einem

optimalen Niveau zu halten.

Schwierigkeitsstruktur

NBACK hat 15 Schwierigkeitsstufen und arbeitet mit

einer vierfachen Anpassung an das Leistungsniveau

des Klienten:

1. Die Schwierigkeit wird über die Anzahl der Reize variiert,

die vom Klienten zu behalten sind. In den unteren

Levels ist für die richtige Bearbeitung der Aufgaben

der aktuelle Reiz nur mit dem zuletzt gezeigten Reiz zu

vergleichen. In den höchsten Levels muss der aktuelle

Reiz mit dem Reiz, der drei Reize davor gezeigt wurde,

verglichen werden.

2. Die semantische Ähnlichkeit der Bilder stellt zusätzliche

Schwierigkeitsparameter dar. Mit steigendem Level

werden die Bilder einander ähnlicher.

3. Das Bildmaterial wird immer abstrakter und damit

schwerer zu verbalisieren.

4. Die Darbietungszeit der Fotos wird mit steigender

Schwierigkeit kürzer.

Korrespondierender Test im

NBN

CoGNIPLUS . 17


Die CogniPlus-Trainingsverfahren

NeU

Korrespondierende Tests im

NBN / CoRSI

18 . CoGNIPLUS

daTeUP

Arbeitsgedächtnis: Updating – Räumlich

Dieter Schellig, Uwe Schuri, Walter Sturm © SCHUHfrIed GmbH

theorie

Das Updaten von Informationen stellt einen fundamentalen

kognitiven Prozess dar: Kontinuierlich dringen neue

Reize und Informationen aus der Wahrnehmung oder

dem Langzeitgedächtnis auf uns ein und ersetzten ältere

– ein ständiges Updaten ist erforderlich. So müssen

beispielsweise beim Autofahren in der Stadt besonders

rasch und fortlaufend die beobachteten Situationen kurz

gespeichert, mit den neu wahrgenommenen verglichen

und gleich darauf ersetzt werden – z.B. wenn mehrere

Fahrzeuge an eine unbeschilderte Kreuzung fahren, um

zu entscheiden, wer vorfahrtberechtigt ist. Parallel werden

Informationen aus dem Langzeitgedächtnis aktiviert,

um das Wahrgenommene identifizieren und zielorientiert

verarbeiten zu können – unter anderem z.B. die Vorfahrtsregel

„Rechts vor Links“. In der wissenschaftlichen

Literatur wird Updating als einer der basalen exekutiven

Kontrollmechanismen des Arbeitsgedächtnisses verstanden.

Diese dienen der Kontrolle und Koordination

kognitiver Prozesse und bilden die Basis für komplexere

kognitive Funktionen. Die exekutiven Funktionen des

Arbeitsgedächtnisses lassen sich durch ein repetitives

Training verbessern (Olesen et al., 2004; Erickson et al.,

2007; Jaeggi et al., 2008; Dahlin et al., 2008). Das Programm

DATEUP trainiert die Updating-Funktion mittels

drei in der Literatur verbreiteten und gut bestätigten Aufgabendesigns:

Running-Aufgaben, Keep-Track-Aufgaben

und N-back-Aufgaben. Ziel des Trainings ist ein flexibleres

und „automatisierteres“ Erneuern von Inhalten im

räumlichen Arbeitsgedächtnis sowie die Verbesserung

komplexer kognitiver Funktionen.

Im Trainingsprogramm DATEUP wird die exekutive

Updating-Funktion des räumlichen

Arbeitsgedächtnisses trainiert. Updating beschreibt

die Fähigkeit, Gedächtnisinhalte kontrolliert

und zielorientiert zu erneuern.

Szene und Aufgabe

Der Klient beobachtet Schmetterlinge in der Natur, die

über Blumenwiesen und Sandflächen fliegen. Von Zeit zu

Zeit lässt sich ein Schmetterling nieder und ein anderer

beginnt seinen Flug usw. bis schließlich in unregelmäßigen

Abständen eine Abfrage erfolgt. Nun soll der Klient,

je nach Aufgabendesign, einen oder mehrere Schmetterlinge

markieren: Beispielsweise den vorletzten Schmetterling,

die letzten zwei Schmetterlinge oder die jeweils

letzten von drei unterschiedlichen Schmetterlingsarten.

Schwierigkeitsstruktur

Das DATEUP-Trainingsprogramm arbeitet mit 25 Schwierigkeitsstufen.

Die Anforderungen an das Arbeitsgedächtnis

werden vor allem durch eine zunehmende Anzahl an

Reizen (Schmetterlingen), die vom Klienten zu behalten

und „upzudaten“ sind, erhöht. Die drei Aufgabentypen (Nback,

Running, Keep-Track) folgen über die Levels hinweg

abwechselnd aufeinander und werden in den obersten

Levels zu neuen Aufgabenvariationen kombiniert. Mit

steigendem Level erhöhen sich zusätzlich die Anzahl der

Schmetterlinge auf dem Bildschirm sowie ihre Geschwindigkeit.

Schließlich wird auch der Zeitpunkt der Abfrage

über die Levels hinweg zunehmend unvorhersehbarer.


Mit dem Trainingsprogramm NAMES werden

effektive Strategien für das Lernen von Personennamen

und deren Assoziation mit Gesichtern

trainiert.

theorie

Nach gängigen kognitionspsychologischen Modellen

haben Personennamen weniger strukturelle Verbindungen

als andere identitätsspezifische semantische

Informationen (wie Beruf oder Nationalität) und Objektnamen.

Aufgrund ihrer geringen Vernetzung sind

das Lernen und der spätere Abruf von Personennamen

besonders anspruchsvolle kognitive Leistungen. Durch

Anwendung bestimmter Verarbeitungsstrategien – wie

etwa bewusstes Anknüpfen an im Gedächtnis bereits

vorhandenen Informationen und Gebrauch bildhafter

Vorstellungen (imagery) – lassen sich die Leistungen

beim Lernen von Gesichter-Namen-Paarassoziationen

jedoch verbessern.

Szene und Aufgabe

Der Klient wird in NAMES aufgefordert, sich Namen von

Personen zu merken. Anschließend sollen die Namen

bei Vorlage der Bilder erinnert werden. Im Training erhält

der Klient strategische Tipps für das Lernen und Hilfen

für den Informationsabruf. Der Schwierigkeitsgrad der

Aufgaben wird im Verlauf des Trainings systematisch

gesteigert. Auf den obersten Schwierigkeitsstufen werden

dem Klienten die Personen – wie auf einer Party

– von einem Sprecher vorgestellt. Dies soll einer realen

langzeitgedächtnis: Gesichter-Namen-lernen

Die CogniPlus-Trainingsverfahren

NameS

Uwe Schuri, Dieter Schellig, Walter Sturm © SCHUHfrIed GmbH

Situation, in der Namen von Personen in kurzer Zeit eingeprägt

werden müssen, nahe kommen und somit den

Transfer in den Alltag erleichtern.

Schwierigkeitsstruktur

Die Schwierigkeit im Trainingsprogramm NAMES wird

unter anderem über die Anzahl an Personen in einem zu

lernenden Set, die Bedeutungshaltigkeit und Bildhaftigkeit

der Namen, das Aussehen der Personen und die Art

der Aufgabenpräsentation variiert. In den unteren Levels

können darüber hinaus optional Strategietipps zum Einprägen

der Namen abgefragt und individuell erarbeitete

Merkhilfen eingegeben werden.

Korrespondierender Test im

FNA

NeU

CoGNIPLUS . 19


Die CogniPlus-Trainingsverfahren

Korrespondierender Test im

INHIB

20 . CoGNIPLUS

HIBIT

NeU Exekutive Funktionen: Response Inhibition

Matthias Weisbrod, Stefan Kaiser, Ute Pfüller, Daniela Roesch-Ely, Steffen Aschenbrenner © SCHUHfrIed GmbH

theorie

Im Alltag ist die Fähigkeit, ungewollte Reaktionen zu

unterdrücken eine wichtige Voraussetzung, um flexibel

und situationsangepasst handeln zu können. Wenn

sich Umgebungsbedingungen ändern, werden eingespielte

Reaktionsmuster oft dysfunktional und müssen

unterdrückt werden, damit neues situationsangepasstes

Verhalten möglich wird. Defizite der Response Inhibition

werden beschrieben

� bei Erkrankungen, die durch eine Störung der Impulskontrolle

gekennzeichnet sind (z.B. ADHS, Borderline

Persönlichkeitsstörung, Abhängigkeitserkrankungen),

� bei Erkrankungen, die durch rigides und unflexibles

Verhalten charakterisiert sind (Schizophrenie, Zwangs-

erkrankungen) sowie

� bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen (Morbus

Parkinson, Demenz vom Alzheimertyp).

Szene und Aufgabe

Beim Trainingsprogramm HIBIT übernimmt der Klient die

Rolle eines Angestellten bei der Post, der durch Tastendruck

Briefe und Pakete so schnell und so richtig wie

möglich abfertigen soll. Dabei muss er auf spezifische

Im Trainingsprogramm HIBIT wird die Response

Inhibition – die Fähigkeit, ungewollte Reaktionen

zu unterdrücken – trainiert.

Merkmale achten (z.B. Vorhandensein einer Briefmarke),

die anzeigen, wann er reagieren muss und wann

er nicht reagieren darf. Vier verschiedene Szenarien

(GoNogo, Stop-Signal Task, Cued GoNogo, Behavioral

Shift) stellen dabei unterschiedliche Anforderungen an

die Fähigkeit zur Reaktionsunterdrückung des Klienten.

Schwierigkeitsstruktur

HIBIT variiert über die Schwierigkeitslevels hinweg

systematisch die Anforderungen an die Response Inhibition.

Die Reaktionsunterdrückung wird dabei durch

eine Abnahme der Anzahl an „NoGo“-Reizen, eine kürzere

Darbietungszeit der Briefe und Pakete sowie über

eine steigende Anzahl an Diskriminatoren (mehrere

Briefmarken, weitere Aufschriften auf Paket) über die

Schwierigkeitsstufen hinweg erschwert.


Exekutive Funktionen: Planungs- und Handlungskompetenz

Im Trainingsprogramm PLAND wird die Handlungs-

und Planungsfähigkeit mittels Vorgabe

von realitätsnahen Planungsaufgaben

trainiert.

theorie

Sinnvolles und selbstständiges Handeln im Alltag ist

nur dann möglich, wenn Verhalten über längere Zeiträume

geplant und organisiert wird und in Anbetracht

konkurrierender Aufgaben Prioritäten gesetzt werden

können. Die Planungsfähigkeit kann bei Hirnschädigungen

jeglicher Ätiologie und Genese beeinträchtigt

sein, insbesondere bei Schädigung frontaler Strukturen

oder bei diffusen zerebralen Schädigungen. Exekutive

Funktionen können aber auch bei verschiedenen

psychiatrischen Erkrankungen, wie z.B. Schizophrenie

oder Depression betroffen sein. PLAND ist ein alltagsorientiertes

Übungsverfahren, mit dem Tagespläne verschiedenen

Umfangs umgesetzt werden sollen. Es bietet

dem Therapeuten die Möglichkeit, interaktiv mit dem

Patienten verschiedene Strategien zur Verbesserung

der kognitiven Funktionen sowie der Selbstkontrolle zu

erarbeiten. Ziel des Trainings ist eine Verbesserung der

Planungs- und Handlungskompetenz in alltagsnahen

Situationen.

Szene und Aufgabe

Beim Trainingsprogramm PLAND (von Plan-a-day) erhält

der Klient die Aufgabe, einen Tagesplan in opti-

Die CogniPlus-Trainingsverfahren

PLaNd

Daniel V. Holt, Joachim Funke © SCHUHfrIed GmbH

maler Reihenfolge umzusetzen. Ausgangspunkt dazu

ist eine Liste von zu erledigenden Terminen und ein

virtueller Stadtplan, auf dem verschiedene Gebäude

sowie der aktuelle Standort des Klienten sichtbar sind.

Gemäß der Planungsaufgabe soll eine Strategie entworfen

werden, in welcher Reihenfolge die Termine erledigt

bzw. die Gebäude aufgesucht werden müssen.

trainingsformen

Das Trainingsprogramm PLAND arbeitet mit drei Trainingsformen

(S1, S2 und S3), in denen die Aufgabenstellung

entsprechend der drei Anforderungsarten

variiert wird: Beachten der Priorität, Minimierung der

Wegzeiten und Maximierung der Auftragserledigung.

Schwierigkeitsstruktur

Die Trainingsform S1 umfasst 19 Schwierigkeitslevels,

die Trainingsform S2 16 und die Trainingsform S3 28.

Über alle Trainingsformen hinweg steigt die Anzahl der

zu erledigenden Termine mit zunehmendem Schwierigkeitslevel.

Je nach Trainingsform kommen bei steigendem

Schwierigkeitslevel noch weitere Schwierigkeitsparameter

hinzu (wie z.B. die Zunahme sich

überlappender Termine).

Korrespondierender Test im

Plan Test | in Umsetzung |

NeU

CoGNIPLUS . 21


Die CogniPlus-Trainingsverfahren

NeU

Korrespondierender Test im

A3DW

22 . CoGNIPLUS

rOTaTe

Raumverarbeitung: Mentale Rotation

Markus Sommer, Christine Heidinger © SCHUHfrIed GmbH

theorie

Aktuelle theoretische Modelle zu diesem Fähigkeitsbereich

nehmen vier Stadien der Lösung solcher Problemstellungen

an (vgl. Just & Carpenter, 1985, Arendasy

& Sommer, 2010):

� Suchstadium:

Suche nach korrespondierenden Objektteilen

� Enkodierungsstadium:

Aufbau einer Vorstellung des zu rotierenden Objekts

� Transformationsstadium:

Transformation durch Rotation oder Perspektivenwechsel

� Konfirmationsstadium:

Ist-Soll-Vergleich

Studien zeigen, dass sich diese Fähigkeit durch ein

übendes Training verbessern lässt, wobei Trainingsmaßnahmen,

in denen verschiedene räumliche Strategien

zugelassen und geübt werden, generell besser abschneiden

(zusammenfassend: Handet al., 2007).

Szene und Aufgabe

Im Trainingsprogramm ROTATE werden dem Klienten

3D-Objekte präsentiert, die mit Referenzbildern zu vergleichen

sind. ROTATE bietet dabei abwechselnd zwei

Aufgabenstellungen:

� Bei den Aufgaben zum Perspektivenwechsel sehen

die Klienten am rechten Bildschirmteil das Objekt um-

RoTATE trainiert die Fähigkeit, sich ein zweidimensional

dargestelltes objekt dreidimensional

vorzustellen und entweder durch Perspektivenwechsel

oder Rotation zu verändern

(Mentale Rotation).

ringt von Kameras. Die Klienten sollen herausfinden, mit

welcher Kamera das Bild auf der linken Bildschirmseite

aufgenommen wurde.

� Die Rotationsaufgaben sind ähnlich aufgebaut. Die

Klienten können hier symbolische Drehachsen („Drehstäbe“)

einblenden, mit denen das Objekt im Raum gedreht

werden kann. Die Klienten sollen herausfinden, mit

welcher Achse das Objekt gedreht werden muss, damit

das Referenzbild entstehen kann.

Schwierigkeitsstruktur

Über die verschiedenen Schwierigkeitsstufen hinweg wird

die Schwierigkeit insbesondere über folgende Aufgabenmerkmale

variiert:

� Figurale Komplexität der Objekte

� Rotationsrichtung und Rotationswinkel

� Lagekomplexität des Objekts

� Komplexität des durch die Kameras/Drehstäbe

nahegelegten Koordinatensystems

Im Trainingsprogramm werden dabei unterschiedliche

natürliche Objektklassen (z.B. Comics, Gebäude, uvm.)

verwendet. Auf diese Art soll der Aufbau einer stärker

generalisierbaren kognitiven Fähigkeit und einer verbesserten

Trainingsmotivation durch eine höhere Bandbreite

an Übungsmaterial sichergestellt werden.


Im Trainingsprogramm VISMo wird die visuomotorische

Koordination – die Fähigkeit, Hand-

und Armbewegungen zu koordinieren und auf

visuelle Reize abzustimmen – trainiert.

theorie

Im Alltag spielen Fähigkeiten der visuomotorischen Koordination

in einer Vielzahl von Situationen eine wichtige

Rolle: etwa beim Autofahren, beim Bedienen von Haushaltsgeräten

oder beim Ergreifen von Gegenständen.

Um motorische Leistungen auf visuelle Reize abzustimmen,

ist eine Vielzahl einzelner Fähigkeiten notwendig.

In einem ersten Schritt ist festzulegen, welche Bewegungen

erforderlich sind, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Dies erfordert das Erstellen innerer Modelle der

Bewegung. Danach ist die entsprechende Bewegung zu

planen und vorzubereiten, schließlich wird die Bewegung

ausgeführt. Während der Ausführung der Bewegung ist

anhand von visuellem Feedback zu prüfen, ob das gesetzte

Ziel auch erreicht wird. Gegebenenfalls ist die Bewegung

zu ändern oder es muss eine neue Bewegung

initiiert werden. Gleichzeitig

Gut zu wissen

sind alle äußeren Einflüsse

Nur mit der „Probandentastatur, uni- auf die Bewegung, wie etwa

versal“ durchführbar.

die Schwerkraft, bei der Aus-

� Seite 28 führung zu berücksichtigen.

VISMO trainiert die Fähigkeit zur visuomotorischen

Koordination über Tracking-Aufgaben. Dabei ist ein

Kreis am Bildschirm, der über einen Joystick gesteuert

wird, mit einem Zielobjekt zur Deckung zu bringen.

Das Zielobjekt bewegt sich entlang einer mehr oder

weniger komplizierten Bahn über den Bildschirm. Mehrere

Studien haben gezeigt, dass es durch regelmä-

visuomotorische Koordination

Die CogniPlus-Trainingsverfahren

vISmO

Rudolf Debelak, Christine Heidinger © SCHUHfrIed GmbH

ßiges Training mit derartigen Aufgaben bei Patienten

mit motorischen Einschränkungen zu Verbesserungen

der visuomotorischen Leistungsfähigkeit kommt. Weiters

wurde belegt, dass damit auch bei Menschen ohne

motorische Einschränkungen die visuomotorische Leistungsfähigkeit

gesteigert werden kann.

Szene und Aufgabe

Beim Trainingsprogramm VISMO wird der Klient aufgefordert,

mittels Fernrohr den Sternenhimmel zu beobachten.

Der Klient soll ein bestimmtes Objekt – einen

Satelliten, Planeten oder ein Raumschiff – im Sucher

seines Fernrohrs (grüner Kreis am Bildschirm) halten.

Da sich das Objekt während der Beobachtung über den

Himmel bewegt, muss es der Klient mit seinem Sucher

aktiv verfolgen. Die Aufgabe besteht darin, das Objekt

nicht aus dem Sucher zu verlieren. Je länger der Sucher

dabei auf dem Objekt bleibt, umso mehr Punkte

sammelt der Klient.

Schwierigkeitsstruktur

Das Trainingsprogramm VISMO arbeitet mit insgesamt

22 Schwierigkeitsstufen. Das Training passt sich

dabei in vierfacher Hinsicht an das Leistungsniveau

des Klienten an: Mit steigendem Schwierigkeitslevel

wird die Bahn, auf der das Zielobjekt entlangfährt,

zunächst unsichtbar und immer schwieriger zu verfolgen,

die Geschwindigkeit des Zielobjekts nimmt zu

und die Anzahl an ablenkenden Objekten im Hintergrundbild

steigt an.

Korrespondierender Test im

2HAND

CoGNIPLUS . 23


Sprachen

24 . CoGNIPLUS

CogniPlus spricht viele Sprachen

Damit idealerweise jeder Klient in seiner Muttersprache trainieren

kann, steht CogniPlus derzeit in 15 Sprachen zur Verfügung.

Die CogniPlus-Trainingsverfahren werden kontinuierlich in weitere

Sprachen übersetzt. Aktuelle Informationen finden Sie auf

www.schuhfried.at

basissoftware

AlERt

CODING

DAtEUP

DIvID

FOCUS

HIbIt

NAMES

NbACK

PlAND

ROtAtE

SElECt

SPACE

vIG

vISMO

vISP

Türkisch

Polnisch

Deutsch Russisch

Italienisch

Slowakisch

Spanisch

Tschechisch Arabisch

Englisch Französisch

Arabisch

Chinesisch simplified

Chinesisch traditional

Deutsch

Englisch

Französisch

Holländisch

Holländisch

Italienisch

Polnisch

Russisch

Slowakisch

Spanisch

tschechisch

türkisch

Ungarisch

Chinesisch

Ungarisch


3| TraININGSerfOLG

TeSTeN

dImeNSION

Aufmerksamkeit

Neglect-/Gesichtsfeldtraining

Gedächtnis

Exekutive

Funktionen

Wiener Testsystem und CogniPlus:

Zusammen, was zusammen gehört!

1|TeSTeN

SPeZIfISCHe

fUNKTION

WIeNer

TeSTSySTem

COGNI-

PLUS

Alertness Wafa aLerT

Vigilanz Wafv vIG

Selektive

Aufmerksamkeit

Fokussierte

Aufmerksamkeit

Geteilte

Aufmerksamkeit

Visuell-räumliche

Aufmerksamkeit

Rehearsal –

Visuell-Räumlich

WafS SeLeCT

Waff fOCUS

WafG dIvId

Wafr SPaCe

COrSI vISP

Räumliches Kodieren COrSI COdING

Updating - visuell NBN NBaCK

Updating - räumlich COrSI daTeUP

Gesichter-Namen-

Lernen

fNa NameS

Response Inhibition INHIB HIBIT

Planungs- und

Handlungskompetenz

PLaN TeST* PLaNd

Raumverarbeitung Mentale Rotation a3dW rOTaTe

Visuomotorik

Psychologische Diagnostik

Visuomotorische

Koordination

2HaNd vISmO

Kognitives Training

*| in Umsetzung |

2|TraINIereN

Die Testverfahren des Wiener Testsystems

und die Trainingsverfahren

von CogniPlus sind aufeinander abgestimmt.

Die jeweils korrespondierenden

Verfahren beruhen auf denselben

theoretischen Modellen und ermöglichen

somit eine effiziente und theoretisch

fundierte Verknüpfung zwischen

Diagnose, Training und anschließender

Wirksamkeitsanalyse.

Die einander entsprechenden Test-

und Trainingsprogramme basieren

auf denselben theoretisch klar umschriebenen

Konstrukten, arbeiten

jedoch nicht mit denselben Aufgaben.

Dadurch kann verlässlich zwischen

dem materialspezifischen Lerneffekt

und dem – gewünschten – Trainingseffekt

unterschieden werden.

Der Übersicht ist zu entnehmen, welche

CogniPlus-Trainingsprogramme

spezifisch auf die jeweils über das

Wiener Testsystem getesteten Defizite

zugeschnitten sind.

CoGNIPLUS . 25


� AUFMERKSAMKEIt

Aufmerksamkeitsintensität

Räumliche Aufmerksamkeit

Selektivität der Aufmerksamkeit

� KURzzEIt-/ARbEItSGEDäCHtNIS

Speicherprozesse des Arbeitsgedächtnisses

Exekutive Funktionen des Arbeitsgedächtnisses

� ExPlIzItES lANGzEItGEDäCHtNIS

Verbal

Figural/visuell räumlich

Gesichter - verbal

26 . CoGNIPLUS

die TOOLBOx NeUrOPSyCHOLOGIe

der Allround-Werkzeugkasten

für Diagnostik (Wiener testsystem)

und therapie (CogniPlus)

in der Neuropsychologie

Die Toolbox Neuropsychologie ist ein ideales Starterpaket

für Diagnostik und Intervention. Es erlaubt,

zwölf Monate lang bei einem attraktiven

Preis-Leistungsverhältnis die breite Palette der

Testverfahren (Wiener Testsystem) und Trainingsverfahren

(CogniPlus) für die Neuropsychologie

kennenzulernen. Erkunden Sie die Möglichkeiten

von zwei innovativen, wissenschaftlich fundierten

Softwareprogrammen und lernen Sie die Vorteile

computergestützter psychologischer Diagnostik

zu schätzen. Nach zwölf Monaten können Sie die

Toolbox Neuropsychologie nach Ihren individuellen

Wünschen weiterführen: Aus einem Starterpaket

wird nun eine flexible, auf persönliche Bedürfnisse

zugeschnittene Expertenlösung zu einem

weiterhin attraktiven Preis.

vOrTeILe der

TOOLBOx NeUrOPSyCHOLOGIe

� Zusammengestellt und zugeordnet von Exper-

ten der Neuropsychologie (Dipl.-Psych. Dieter

Schellig, Dr. Uwe Schuri, Prof. Walter Sturm)

� Orientiert sich an neuropsychologischen Leitlinien

� Beinhaltet Tests und Trainings

� Ermöglicht Diagnostik, Therapie und Wirksam-

keitsanalyse

� Ist in bis zu 26 Sprachen verfügbar

� Gibt Sicherheit durch wissenschaftliche Qualität

� Verhindert triviale Übungseffekte durch unter-

schiedliches Itemmaterial

aBGedeCKTe dImeNSIONeN

� AltGEDäCHtNIS

Semantisches Altgedächtnis

� ExEKUtIvE FUNKtIONEN

Inhibition

INHaLT der

Handlungsplanung und problemlösendes Denken

Flüssigkeit und Flexibilität

Induktives und Deduktives Denken

� bASAlE WAHRNEHMUNGSFUNKtIONEN

Basale visuelle Funktionen

Basale auditive Funktionen

+ die Verwaltungssoftware des Wiener Testsystems

+ jeweils 25 Vorgaben für mehr als 30 neuropsychologische

Testverfahren

+ die Verwaltungssoftware des Trainingsprogramms

CogniPlus

+ eine Globallizenz für alle CogniPlus-Trainings

+ alle Sprachversionen der Tests und Trainings

+ die Lizenzstecker („Dongle“)

+ ein Paar Fußtasten

+ eine Probandentastatur Universal

+ gratis technische Unterstützung durch den

SCHUHFRIED-Help Desk

+ ein ausführliches Manual

nur 999,- € für die ersten 12 monate

jedes weitere Jahr: 604,- € (exkl. Vorgaben

und Globallizenz)

� HÖHERE vISUEllE, AUDItIvE,

MOtORISCHE FUNKtIONEN

Gesichtsfeld/visuelle Exploration

Raumverarbeitung

Motorik/Sensomotorische Koordination

� zAHlENvERARbEItUNG UND RECHNEN

� zEIt- UND bEWEGUNGSSCHätzUNG

� EMOtIONAlItät/AFFEKtIvItät

Depression

Angst


DIE vERWAltUNGSSOFtWARE

DES WIENER tEStSyStEMS

In der Verwaltungssoftware werden die Testverfahren

vorgegeben, die Ergebnisse ausgewertet und die Daten

verwaltet. Sie hat viele Funktionen, die die tägliche Arbeit

erleichtern.

JEWEIlS 25 vORGAbEN FüR MEHR AlS

30 NEUROPSyCHOlOGISCHE tEStvERFAHREN

Aktuell* umfasst die Toolbox Neuropsychologie mehr als

30 verschiedene Testverfahren (inkl. aller Subtests) aus

dem Wiener Testsystem. Die jeweils 25 Testvorgaben pro

Test können zeitlich uneingeschränkt verbraucht werden.

DIE vERWAltUNGSSOFtWARE DES

tRAININGSPROGRAMMS COGNIPlUS

Die CogniPlus-Verwaltungssoftware ermöglicht die effi-

ziente Vorbereitung und Durchführung einer Trainingssitzung,

die Verwaltung der Klientendaten sowie die Anzeige

der Trainingsresultate. Das Menü von CogniPlus

ist übersichtlich, benutzerfreundlich sowie einfach und

intuitiv zu bedienen.

EINE GlObAllIzENz FüR AllE vERFüGbAREN

COGNIPlUS-tRAININGSvERFAHREN

Aktuell* gibt es 13 Trainingsverfahren. Sie erhalten 25

Trainingsstunden zur Nutzung aller Verfahren, die Abrechnung

erfolgt in Minutentaktung.

SPraCHverSIONeN

AllE SPRACHvERSIONEN

DER tESt- UND tRAININGSvERFAHREN

Die Verwaltungssoftware des Wiener Testsystems ist in

13 verschiedenen Sprachen verfügbar, einzelne Testverfahren

in bis zu 26. CogniPlus gibt es derzeit in

15 Sprachen. So können Patienten in ihrer Muttersprache

getestet werden und trainieren.

*Stand: August 2011

DIE lIzENzStECKER

(„DONGlE“)

Der sogenannte Dongle enthält Informationen

zu den gekauften Lizenzen

und dient als Kopierschutz.

EIN PAAR FUSStAStEN

Die Fußtasten kommen zum Einsatz,

wenn die Fahrtauglichkeit mit dem

DT Determinationstest erhoben wird.

EINE PRObANDENtAStAtUR

UNIvERSAl

Die Probandentastatur eignet sich

als Eingabemedium für das Wiener

Testsystem und CogniPlus und kann

alternativ zu PC-Tastatur, Maus und

Touch Screen verwendet werden,

um Motivation und Akzeptanz beim

Probanden zu erhöhen.

Die CogniPlus-Trainingsverfahren

die all-Inclusive-Leistungen

der TOOLBOx NeUrOPSyCHOLOGIe

tECHNISCHE UNtERStützUNG

DURCH DEN SCHUHFRIED-HElP DESK

Bei Fragen zu Installation und Technik unterstützt das

Team des Help Desk gerne.

EIN AUSFüHRlICHES MANUAl

Im Manual, verfasst von Dipl.-Psych.

Dieter Schellig, Dr. Uwe Schuri und

Prof. Dr. Walter Sturm, finden sich Hinweise

zur Anwendung von Tests und

Trainings, außerdem theoretische Erläuterungen,

ein Überblick über den

aktuellen Stand der Forschung und

weitere Tipps, die den Gebrauch der

Toolbox Neuropsychologie erläutern.

ZUSaTZGeräTe

ZUSaTZGeräTe

ZUSaTZGeräTe

Wiener TesTsysTem

cogniplus

ServICe

ServICe

Manual

Version 23.00

Toolbox

neuropsychologie

Mödling, January 2011

Copyright © 2004 by SCHuHFRIED GmbH

Zusammengestellt und zugeordnet von

Dipl-Psych. Schellig, Dr. Schuri und Prof. Sturm

SCHUHFRIED GmbH, Hyrtlstraße 45, 2340 Mödling, Austria,

Tel. +43/2236/42315-0, Fax: +43/2236/46597

info@schuhfried.at www.schuhfried.at

Sitz: Mödling, FN 104661p

Landesgericht Wr. Neustadt, UID Nr. ATU 1927380

Jetzt kostenfrei Infofolder anfordern!

CoGNIPLUS . 27


28 . CoGNIPLUS

Trainieren am Computer

BeNUTZerfreUNdLICHe SOfTWare

Das Menü von CogniPlus ist übersichtlich, benutzerfreundlich

sowie einfach und intuitiv zu bedienen. Sie

müssen nicht Bill Gates sein, um sich zurechtzufinden.

Versprochen!

eINGaBemedIeN

Die CogniPlus-Trainingsprogramme können mit einer

normalen PC-Tastatur oder mit der SCHUHFRIED-

Probandentastatur durchführt werden. Diese gibt es

in zwei Ausfertigungen. Die Probandentastatur ist

besonders für Personen mit einer eingeschränkten

Handmotorik geeignet. Wir beraten Sie gerne!

NeU

NeU

Probandentastatur, standard:

� 7 Farbtasten

� 10 Zifferntasten

� 1 Sensortaste

� Anschlussmöglichkeit für

Fußtasten

� USB-Schnittstelle

Probandentastatur, universal:

� 2 Analog-Joysticks

� 2 Drehregler

� 7 Farbtasten

� 10 Zifferntasten

� 1 Sensortaste

� Anschlussmöglichkeit für

Fußtasten

� USB-Schnittstelle

Gut zu wissen

Die Probandentastaturen standard und

universal eignen sich auch als Eingabemedien

für das Wiener Testsystem.


1. Das training vorbereiten

Der Start von CogniPlus führt Sie direkt ins übersichtliche,

detaillierte Menü. Sobald Sie einen Klienten

angelegt haben, öffnet CogniPlus einen Klientenakt

mit den vier Karteikarten „Klientendaten“, „Training“,

„Resultate“ und „Logbuch“.

In der Karteikarte „Klientendaten“ geben Sie die Daten

des Klienten ein.

Die Karteikarte „Training“ listet alle verfügbaren

Trainingsverfahren auf. Sie wählen das gewünschte

Verfahren und dessen Dauer aus. Pro Sitzung können

Sie auch mehrere Trainingsverfahren hintereinander

vorgegeben, deren Reihenfolge Sie in der

Trainingsabfolgeliste vorher einstellen.

Die Karteikarten „Resultate“ und „Logbuch“ liefern

Ihnen Trainingsergebnisse und Daten zur Sitzung.

Im „Logbuch“ notiert das System automatisch das

Datum von Sitzungen. Hier können Sie auch Kommentare

vermerken. So liegt Ihnen ein kompakter,

vollständig digitaler Klientenakt vor.

Wenn Ihr Klient allein arbeiten kann, bestimmen Sie

nach Auswahl der Trainingsverfahren, ob er nach Absolvierung

eines Programms selbst das nächste starten

und so selbstständig eine gesamte Trainingssitzung

durchlaufen soll oder ob Sie das jeweils nächste

Programm starten. Ihre Anwesenheit ist also während

der Sitzung nicht unbedingt

erforderlich, außer der Kli-

Gut zu wissen

ent benötigt eine besonde-

Noch mehr Zeit sparen mit der Direktre Betreuung (z.B. Kinder

trainingsfunktion!

oder schwer beeinträchtig-

� Seite 31 te Patienten).

2. Instruktionsphase

Jedes Training startet mit einer Instruktionsphase.

Einfach formulierte Texte erklären Ihrem Klienten, was

er zu tun hat. Beim Durchlesen kann er sich soviel Zeit

nehmen, wie er braucht. So wird Stress vermieden.

Um dem Klienten die Orientierung zu erleichtern, sind

alle CogniPlus-Trainingsprogramme einheitlich gestaltet.

Außerdem wurde auf All-

Gut zu wissen

tagswissen zurückgegriffen;

Die CogniPlus-Trainingsverfahren so sind beispielsweise die

ALERT, VIG und SELECT sind auf- Startbuttons in Anlehnung

grund einer Halbseitendarstellung an Verkehrsampeln in Grün

auch für Patienten mit Halbseiten-Ne-

gehalten. Unterstützt durch

glect oder Hemianopsie einsetzbar.

den gezielten Einsatz von

Der Text erscheint je nach Region des

Größe und Farbe der Dar-

Neglects oder des Gesichtsfeldausstellungen

nimmt der Klient

falls entweder auf der linken oder

rechten Hälfte des Bildschirms. die Informationen selektiv

nach ihrer Wichtigkeit wahr.

Trainieren am Computer

ablauf einer Trainingssitzung

Karteikarte „Training

Karteikarte „Logbuch‟

Instruktionsphase

CoGNIPLUS . 29


Trainieren am Computer

30 . CoGNIPLUS

ablauf einer Trainingssitzung

3. übungsphase

Auf jede Instruktionsphase folgt eine Übungsphase.

Zeigen die Reaktionen Ihres Klienten, dass er die

Aufgabe noch nicht verstanden hat, weist ihn das

System automatisch noch einmal ein. Die Trainingsphase

beginnt erst, wenn der Klient in der Übungsphase

erfolgreich ist.

4. trainingsphase

Mit CogniPlus können Sie auf allen Schwierigkeitsstufen

einer Leistungsbandbreite trainieren. Beginnt

ein neuer Klient mit dem Training, erkennt CogniPlus

innerhalb kurzer Zeit automatisch sein Niveau und

stuft ihn richtig ein. Hat Ihr Klient bereits eine oder

mehrere Trainingssitzungen hinter sich, so beginnt

die neue Sitzung dort, wo die letzte beendet wurde.

Um den Klienten nicht zu unter- oder überzufordern,

sind alle Trainingsverfahren adaptiv gestaltet, d.h.

sie passen sich laufend an das Leistungsniveau des

Klienten an.

5. Ergebnisauswertung

CogniPlus bietet zwei Arten der Ergebnisauswertung

an:

1.) Für den Klienten: Jedes Training schließt mit

einer leicht verständlichen Gesamtdarstellung des

Leistungsverlaufs in den letzten Sitzungen.

2.) Für den Betreuer: Nach Beendigung der Sitzung

sind Detailergebnisse zu den einzelnen Verfahren einer

Trainingssitzung verfügbar. Diese beinhalten u.a.

mittlere Reaktionszeiten und die Anzahl richtiger, verspäteter,

falscher und ausgelassener Reaktionen pro

Schwierigkeitsstufe. Außerdem ist in einem Verlaufsdiagramm

jede einzelne Reaktion, die während des

Trainings getätigt wurde, hinsichtlich Schwierigkeitsstufe,

Reaktionszeit und Bewertung (richtig, verspätet,

etc.) charakterisiert. Auch ein Vergleich der Leistung

der letzten Sitzung mit der Performance in den vorangegangenen

Sitzungen ist möglich.

Übungsphase

Trainingsphase

Auswertung Klienten

Auswertung Betreuer


Trainieren am Computer

direkttraining

Direkttraining

Die neue Funktion „Direkttraining“ ermöglicht eine

vollautomatische Trainingsvorgabe ohne Betreuer

und wird daher hauptsächlich in CogniPlus-Netzwerken

eingesetzt, die eine zentrale Datenbank nutzen.

Die Direkttraining-Funktion kann aber auch auf lokal

arbeitenden CogniPlus-Systemen verwendet werden.

Und so funktioniert’s: Ordnen Sie zunächst jedem

Klient eine persönliche Kennzahl zu und erstellen

Sie eine Trainingssitzung. Sie starten das Direkttraining,

indem Sie im Menü "System" den Menüpunkt

"Direkt-Training" wählen. Alternativ können Sie die

Funktion auch über ein Symbol auf dem Desktop

oder über das Startmenü starten.

Der Klient wird nun über seinen Bildschirm aufgefordert,

seine persönliche Kennzahl einzugeben und anschließend

die Richtigkeit seiner persönlichen Daten

zu bestätigen. Anschließend gelangt er zum Training.

Der weitere Trainingsablauf gleicht dem manuell vom

Betreuer gestarteten Training.

Gut zu wissen

Sie können für die Eingabe der Klientenkennzahl

auch einen Barcode-

Reader verwenden.

NeU

CoGNIPLUS . 31


Service

32 . CoGNIPLUS

Best Practice

CogniPlus im einsatz

Kolpinghaus „Gemeinsam leben“ (Wien)

Anwendung: Geriatrie

Mag. Thomas Pletschko, Bakk.

Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Soziologe, Kolpinghaus

für betreutes Wohnen GmbH

„Im Kolpinghaus für betreutes Wohnen GmbH in Wien

leben mehrere Generationen miteinander, wobei es sich

beim Großteil der BewohnerInnen um pflegebedürftige

ältere Menschen handelt. CogniPlus wird seit Herbst

2006 angewendet. Ziele des kognitiven Trainings mit

CogniPlus sind das Funktionstraining bei dementiellem

Abbau und die geistige Aktivierung bei depressiven Erscheinungsbildern

im Alter.

Vor Beginn der Trainingseinheiten erfolgt eine ausführliche

Diagnostik mittels geeigneter psychologischdiagnostischer

Verfahren, beispielsweise mit den

WAF-Tests aus dem Wiener Testsystem. Die Trainingseinheiten

selbst erfolgen einmal wöchentlich und dauern

je ca. 45 Minuten. Nach zwölf Trainingseinheiten

erfolgt eine Evaluation des Trainingsfortschritts, hierzu

werden, wie zu Beginn, psychologisch-diagnostische

Tests eingesetzt.

Insgesamt bemisst sich der Wert von CogniPlus in unserer

Einrichtung daran, dass es einerseits gerade in jenem

Bereich des dementiellen Abbaus gut einsetzbar ist,

wo ein kognitives Training nachgewiesenermaßen wirkt.

Dabei handelt es sich um den Bereich des sog. „Mild

Cognitive Impairment“ – die leichte kognitive Beeinträchtigung,

häufig eine Vorstufe der Demenz – sowie um den

Bereich der leichten Demenz. Andererseits zeigen sich

auch positive Effekte bei depressiven Erscheinungsbildern,

sodass diese BewohnerInnen insgesamt wieder

über mehr geistige Aktivität auch im Alltag berichten.“

Kur- und Rehabilitationszentrum für

Neurologie und Orthopädie (bad Pirawarth)

Anwendung: Neuropsychologische Rehabilitation

Mag. Kerstin Heger

Klinische und Gesundheitspsychologin

„Die Abteilung Psychologie des neurologischen Kur- und

Rehabilitationszentrums Bad Pirawarth verwendet bereits

seit mehr als drei Jahren die neuropsychologische Trainingssoftware

CogniPlus. Für PatientInnen mit Beeinträchtigungen

kognitiver Funktionen nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma,

Tumoroperation, Morbus Parkinson, MS,

beginnender bis leicht fortgeschrittener Demenz und anderer

neurologischer Erkrankungen bietet CogniPlus einige

wirksame Trainingsmodule zur Funktionsverbesserung

von Aufmerksamkeitsleistungen an. So kann je nach Teileinschränkung

eine gezielte Behandlung erfolgen.

An der Klinik Pirawarth wurden bisher gute Erfahrungen

mit den Programmen DIVID (Aufmerksamkeitsteilung),

SELECT (selektive Aufmerksamkeit) und ALERT

(Alertness) gemacht.

SELECT ermöglicht neben einer visuellen und einer

akustischen Variante eine crossmodale Bedingung, die

eine vergleichsweise höhere Anforderung an die Leistungsfähigkeit

der PatientInnen stellt.

DIVID zeichnet sich durch eine ansprechende Gestaltung

(Flughafenbetrieb) aus, auch sind die verschiedenen

Aufgabenstellungen recht wirklichkeitsgetreu und

nachvollziehbar dargestellt.

ALERT, welches neben der abwechslungsreichen Gestaltung

auch einen Wirklichkeitsbezug zu der Aufmerksamkeitsfunktion

aufweist (die Fahrt auf einem

Motorrad zum Training der Alertness), wird von vielen

PatientInnen als kurzweilig und motivierend erlebt. Der

Zusammenhang zwischen Reaktionsgeschwindigkeit

und Verkehrssituation ist gut nachvollziehbar.

Die Instruktion aller drei Programmmodule ist auch ohne

Zusatzerklärung gut verständlich und die Programme

passen sich an die Leistungsfähigkeit des Anwenders gut

an. Die Bedienung des Panels ist sehr anwenderfreundlich

und auch für PatientInnen mit motorischen Einschränkungen

geeignet. Auch die theoriegeleitete Entwicklung

der Trainingssoftware, die gezielt für die Verbesserung

spezifischer Aufmerksamkeitsbereiche erarbeitet wurde

sowie die (elektronisch) beigefügten wissenschaftlich fundierten

Manuale sprechen für die sehr zufriedenstellende

Anwendung in unserem Arbeitsalltag.

Ein regelmäßiges Training (von drei bis fünf Einheiten/

Woche) vorausgesetzt, können zum Teil deutliche Verbesserungen

der Aufmerksamkeitsleistungen beobachtet

werden.“


Kinder- und Jugendpsychiatrischer

Dienst (baselland)

Anwendung: ADS-Kinder

Angelika Berger Dipl. Psych.

Neuropsychologin FSP/GNP, Leitende Psychologin

„Seit 2003 bietet der Kinder- und Jugendpsychiatrische

Dienst Baselland Therapiegruppen für ADS-Kinder im

Alter von neun bis zwölf Jahren mit dem Fokus 'Aufmerksamkeit'

an. Ein zentrales Arbeitsmedium dieser

Gruppentherapie ist computergestütztes Aufmerksamkeitstraining

– ursprünglich mit dem Programm AIX-

TENT, aktuell mit dessen Neuversion CogniPlus.

Die Gruppentherapie wird in hoher zeitlicher und personeller

Dichte von einem PsychologInnen-Team durchgeführt

und erstreckt sich über 20 Sitzungen mit den

Kindern sowie begleitende Elternabende. In den Therapiesitzungen

trainiert jedes Kind am Computer zwei

Bereiche der Aufmerksamkeit.

Die Kinder arbeiten insgesamt sehr gerne mit Cogni-

Plus. Es ist von den Aufgabenstellungen und der Grafik

her ansprechend gestaltet und auch die Bedienung

des Programms ist für die Kinder gut zu bewältigen.

Die klinischen Katamnesen zeigen sowohl hinsichtlich

der Aufmerksamkeitsleistungen in der Nachtestung als

auch im Eltern- und Lehrerurteil bei einem großen Teil

der Kinder erfreuliche Verbesserungen.“

Neuroonkologie der Univ. Klinik für

Kinder- und Jugendheilkunde (Wien)

Anwendung: Kinder und Jugendliche

Mag. Thomas Pletschko, Bakk.

Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Soziologe,

Univ. Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, AKH Wien

Dr. Ulrike Leiss

Klinische- und Gesundheitspsychologin,

Univ. Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, AKH Wien

„An der Neuroonkologie der Univ. Klinik für Kinder- und

Jugendheilkunde wird CogniPlus bereits seit über einem

Jahr erfolgreich eingesetzt.

Es hat sich herausgestellt, dass das Programm in Hinblick

auf mehrerlei Indikationen eine geeignete Behandlungsoption

darstellt: Zum einen verwenden wir es

zum Training neuropsychologischer Funktionen (sofern

es hier Funktionsdefizite gibt), zum anderen zeigt sich

auch ein großer Nutzen bei Kindern und Jugendlichen

mit geringem Selbstwirksamkeitserleben oder niedriger

Frustrationstoleranz.

Für die Kinder selbst sind die Programme ansprechend

aufgebaut und bei entsprechendem Einsatz sind zusätzliche

motivierende Interventionen kaum nötig.

Selbst das grafisch eher für Erwachsene aufbereitete

Programm zur geteilten Aufmerksamkeit (DIVID) kommt

bei Kindern allein durch die Tatsache, dass es am Flughafen

„spielt“, gut an und weckt deren Interesse.

Durch die Kombination von CogniPlus-Training mit unterstützenden

Maßnahmen, die vor allem die Übertragung

der Trainingseffekte in den Alltag gewährleisten

sollen, kann ein optimaler Behandlungserfolg erzielt

werden, was sich anhand von vielen Fallbeispielen belegen

lässt.“

Service

CoGNIPLUS . 33


Die Service CogniPlus-Trainingsverfahren

34 . CoGNIPLUS

Systemvoraussetzungen

SySTemvOraUSSeTZUNGeN

Stand: August 2011

Computer

� PC mit Pentium- oder kompatibler CPU ab 2,5GHz

� mindestens 512 MByte Hauptspeicher

� DirectX 9.0 kompatible 3D-Grafikkarte mit mindes-

tens 128 MB RAM sowie einem Grafikchip von Nvi-

dia (GeForce FX5200 oder besser) oder ATI (Ra-

deon 9500 oder besser). Der Bildschirmtreiber muss

Open-GL ab Version 1.4 unterstützen.

� USB-Headset oder USB-Lautsprecher. Bitte fragen

Sie Ihren Händler oder die SCHUHFRIED GmbH

nach geeigneten Geräten.

� DVD-Laufwerk, Festplatte, Maus, Tastatur

� USB-Anschlüsse für den Lizenz-Dongle und die Zu-

satzhardware (falls alle USB-Anschlüsse am PC be-

legt sind, ist ein USB-Hub mit externer Stromversor-

gung erforderlich)

� Serielle Schnittstelle (falls ein Testsystem-Interface

verwendet wird)

� Netzwerkkarte zum Anschluss des PCs an ein Da-

tennetzwerk (z.B. zum Aufbau einer Gruppenanlage)

� Betriebssystem: Windows 2000/XP/Vista/7 (x32 oder

x64)

Wichtig ist, dass auf dem Computer keine Programme

installiert werden, die das Training stören können

(z.B. durch starke CPU-Belastung oder Ausgaben

auf dem Bildschirm).

bildschirm

� CRT- oder TFT-Farbbildschirm mit mindestens 15"

sichtbarer Bilddiagonale (19" für das Trainingspro-

gramm SPACE).

� Bei CRT-Bildschirmen muss eine Bildwechselfre-

quenz von mindestens 75 Hz eingestellt werden.

� Es wird empfohlen nur synchrone TFT-Bildschirme

zu verwenden, da bei asynchronen Bildschirmen

störende Flackereffekte auftreten können. Ob ein

Bildschirm synchron oder asynchron arbeitet, kann

mit einem Testprogramm (PixPerAn) überprüft werden.

Sicherheitseinrichtungen Gut zu wissen

Falls CogniPlus im Bereich

des Gesundheitswesens

eingesetzt wird, ist

die Verwendung folgender

Geräte vorgeschrieben:

� Trenntransformator für

die Medizintechnik gemäß

EN 60601

� Galvanische Netzwerktrennung

(Medical Net- nagement eingehalten werden.

work Insulation) gemäß

EN60601 (bei Anschluss

des Computers an ein Datennetzwerk)

Bitte erkundigen Sie sich beim Sicherheitsbeauftragten

Ihres Hauses.

Produkte der SCHUHFRIED GmbH

werden gemäß den Anforderungen

der EU-Richtlinie 93/42/EWG entwickelt

und produziert. Mit dem CE-Zeichen

wird bestätigt, dass sowohl die

sicherheitstechnischen Vorschriften,

die EMV-Richtlinien (EN60601), Bio-

Verträglichkeitsrichtlinien (EN30993),

produktspezifische Vorschriften und

das zugrunde liegende Qualitätsma-

Drucker (optional)

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker, monochrom

oder Farbe


Noch mehr Qualität

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Psychologische Diagnostik Multimediales System

Das WIENER TESTSySTEM (WTS) ist weltweit

der Inbegriff für computerbasierte

psychologische Diagnostik. Das System

besteht aus einer leistungsstarken Verwaltungssoftware,

den Testverfahren und

optional aus zusätzlichen Eingabemedien.

Sie haben die Wahl aus

mehr als 120 testverfahren:

� Intelligenztests

� Leistungstests

� Persönlichkeitstests

� Einstellungstests

� Klinische Tests

Unter diesen Tests finden Sie nicht nur computergestützte

Versionen bewährter Papier-Bleistift-

Tests, sondern auch auditive, multimediale und

adaptive Verfahren. Kombinieren Sie flexibel, um

für Ihre Fragestellung die beste Testzusammenstellung

zu erhalten. Wir beraten Sie gerne!

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kabellose Biofeedbacksystem von

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eingesetzt werden. Stellen Sie individuell

die Module zusammen, die für

Sie relevant sind.

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von bIOFEEDbACK 2000 x-pert

� Übertragung der Messwerte mit Funk-Techno-

logie (Bluetooth®)

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per getragen werden

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