03-2008 - BMUKK News - Bundesministerium für Unterricht, Kunst ...
03-2008 - BMUKK News - Bundesministerium für Unterricht, Kunst ...
03-2008 - BMUKK News - Bundesministerium für Unterricht, Kunst ...
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<strong>BMUKK</strong> > NEWS < 3<br />
ZEITSCHRIFT FÜR MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER<br />
EINE NEUE ÄRA<br />
FÜR ÖSTERREICHS SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER<br />
LEBENS:BILDUNGS:ARBEITS:WELTEN<br />
PER SCHIFF ZU KUNST UND NATUR IN TULLN –<br />
DER BETRIEBSAUSFLUG <strong>2008</strong><br />
LEADERSHIP –<br />
PERSÖNLICHKEITSMANAGEMENT<br />
GRATIS ZUR BEWUSSTSEINSERWEITERUNG<br />
DIE ARBEITSGRUPPE GENDER MAINSTREAMING<br />
<strong>2008</strong>
2 > INHALT <<br />
4<br />
6<br />
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15<br />
16<br />
8<br />
16<br />
EINE NEUE ÄRA FÜR ÖSTERREICHS<br />
SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER<br />
LEBENS:BILDUNGS:ARBEITS:WELTEN<br />
Eine Projektreihe des <strong>BMUKK</strong> mit Lehrlingen<br />
PER SCHIFF ZU KUNST UND NATUR IN TULLN<br />
Betriebsausflug <strong>2008</strong><br />
ORGANIGRAMM<br />
Stand September <strong>2008</strong><br />
LEADERSHIP – PERSÖNLICHKEITSMANAGEMENT<br />
Führung der eigenen Person<br />
GRATIS ZUR BEWUSSTSEINSERWEITERUNG<br />
DIE ARBEITSGRUPPE GENDER MAINSTREAMING<br />
NEWS<br />
INHALT<br />
4<br />
6<br />
15<br />
17<br />
18<br />
19<br />
MAHLZEIT<br />
Café im Schottenstift<br />
NEUE PUBLIKATIONEN<br />
WEB-TIPPS<br />
Entscheidungshelfer zur Nationalratswahl<br />
12
SEHR GEEHRTE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER,<br />
ein neues Schuljahr hat begonnen. Unsere Bildungsarbeit stellt wichtige Weichen <strong>für</strong> die<br />
bestmögliche Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler. Mit ehrgeizigen bildungspolitischen<br />
Reformen sind wir unterwegs zu einem internationalen schulischen Spitzenplatz.<br />
Ein großes Ziel meiner bildungspolitischen<br />
Arbeit ist es, vor allem Kindern aus Familien<br />
mit kleinem Einkommen mehr Chancen<br />
auf eine gute Schulbildung zu geben. Wir<br />
wollen in Österreich alle klugen Köpfe entdecken<br />
und fördern, durch beste Ausbildung,<br />
unabhängig vom finanziellen und<br />
sozialen Status der Eltern. Bessere Bildungsqualität<br />
<strong>für</strong> alle Kinder und mehr<br />
Chancengerechtigkeit im Bildungssystem<br />
sind daher die zentralen Ziele meiner Politik.<br />
Spitzenleistungen brauchen eine breite<br />
Basis.<br />
Bildungspolitische Maßnahmen gelingen<br />
nur in Zusammenarbeit mit allen Bildungsund<br />
Schulpartnern. Mein Motto dabei ist<br />
es, Betroffene zu Beteiligten zu machen.<br />
Nur mit vereinten Kräften lässt sich eine<br />
gerechte und erfolgreiche Zukunft <strong>für</strong> alle<br />
unsere Kinder gestalten. In diesem Sinne<br />
danke ich Ihnen <strong>für</strong> die bisher geleistete Arbeit<br />
und ersuche Sie um Ihre weitere bewährte<br />
Mitarbeit, damit die gesteckten<br />
Ziele erreicht werden können. Die in den<br />
letzten zwanzig Monaten auf den Weg gebrachte<br />
Bildungsreform muss – unabhängig<br />
vom Ausgang der Nationalratswahl –<br />
im Sinne unserer Kinder und unseres Landes<br />
fortgesetzt werden!<br />
In der Kulturpolitik habe ich in den vergangenen<br />
zwanzig Monaten einen Konsolidierungsprozess<br />
eingeleitet. Es wurden neue<br />
Grundlagen erarbeitet, erste Schritte in<br />
Richtung eines kulturpolitischen Aufbauprozesses<br />
gesetzt und die Verbindung von<br />
Bildung, Kultur und Innovation vorangetrieben.<br />
Die nächste Regierung muss auf<br />
diesem Fundament aufbauen und Innovationen<br />
konsequent verfolgen. Es geht um<br />
die Weiterentwicklung der kulturellen Infrastruktur.<br />
Der hohe Anteil an fixen Bin<br />
dungen des Budgets <strong>für</strong> Personal- und<br />
Betriebskosten macht eine Budgetauf <br />
stockung unumgänglich. Zentrale Projekte<br />
wie etwa der Gratis-Eintritt <strong>für</strong> Kinder und<br />
Jugendliche in die Bundesmuseen, mehr<br />
Geld <strong>für</strong> den österreichischen Film, mehr<br />
Kulturvermittlung an Schulen, die Weiterentwicklung<br />
der Bundesmuseenlandschaft,<br />
die Verbesserung der Restitutionsaktivitäten,<br />
ein klares Bekenntnis zur zeitgenössischen<br />
<strong>Kunst</strong> und die Intensivierung von<br />
Nachwuchsförderung und Internationalisierung<br />
müssen weiterverfolgt werden.<br />
Auch der wertschätzende Umgang mit<br />
<strong>Kunst</strong>- und Kulturschaffenden ist mir wichtig.<br />
Die <strong>Kunst</strong>verwaltung muss mit allen<br />
Betroffenen und Beteiligten auf Augenhöhe<br />
kommunizieren.<br />
Mit 1. September ist eine neue Geschäftseinteilung<br />
in Kraft getreten, mit der strukturelle<br />
Anpassungen unseres Hauses an<br />
neue Anforderungen vorgenommen wurden.<br />
Wichtige Schritte wie die Einrichtung<br />
und Besetzung der Abteilung „Migration,<br />
interkulturelle Bildung und Sprachen“ in<br />
der Sektion I oder die Neustrukturierung<br />
der Abteilung „Film, Foto und Medienkunst“<br />
in der Sektion VI, <strong>für</strong> deren Leitung<br />
jeweils hochqualifizierte Personen gewonnen<br />
werden konnten, wurden gesetzt. In<br />
der Präsidialsektion und der Sektion I wurden<br />
Sektionsleiter-Stellvertreter eingesetzt<br />
und mit bewährten Mitarbeitern des Hauses<br />
besetzt.<br />
Ich freue mich außerdem, dass nach einigen<br />
Monaten Umbauarbeiten nun das gemeinsame<br />
Haus <strong>für</strong> <strong>Kunst</strong> und Kultur am<br />
Concordiaplatz 2 <strong>für</strong> die MitarbeiterInnen<br />
– aber auch <strong>für</strong> die „Kunden“ der Sektionen<br />
IV und VI – eröffnet werden konnte. Damit<br />
hat dieser wichtige Bereich eine neue ge-<br />
> DIE SEITE DER MINISTERIN <<br />
meinsame Adresse an einem bereits traditionellen<br />
Standort des <strong>Unterricht</strong>sministeriums.<br />
Dieses Haus wird sich als wichtigste<br />
Anlaufstelle im Bewusstsein der <strong>Kunst</strong>und<br />
Kulturschaffenden etablieren.<br />
Ich wünsche Ihnen <strong>für</strong> Ihre Arbeit und auch<br />
persönlich viel Erfolg im neuen Schuljahr!<br />
Mit herzlichen Grüßen<br />
NEWS<br />
Foto: Schedl<br />
3
4<br />
> SCHWERPUNKT <<br />
EINE NEUE ÄRA<br />
FÜR ÖSTERREICHS SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER<br />
von WOLFGANG FINGERNAGEL<br />
Der 1. September <strong>2008</strong> wird in die Geschichte der österreichischen Bildungspolitik eingehen: An diesem Tag wurde mit dem Start der<br />
Neuen Mittelschule (NMS) ein neues Kapitel in der Lehr-, Lern- und Schul-Kultur aufgeschlagen.<br />
An vorerst 67 Standorten in den fünf Bundes<br />
ländern Burgenland, Kärnten, Oberösterreich,<br />
Steiermark und Vorarlberg werden<br />
3700 Schülerinnen und Schüler in der<br />
Neuen Mittelschule von einem neuen, innovativen<br />
<strong>Unterricht</strong> profitieren. Der symbolische<br />
Startschuss wurde im Rahmen<br />
eines Festaktes am 1. September in Mattersburg<br />
in Anwesenheit von Bildungsministerin<br />
Claudia Schmied, Landeshauptmann<br />
Hans Niessl und hochrangigen Ver<br />
NEWS<br />
treterInnen der Schulbehörden gegeben.<br />
Die NMS-Fahne wurde feierlich gehisst und<br />
hunderte Luftballons von den Schülerinnen<br />
und Schülern in einer gemeinsame Aktion<br />
in den klaren Herbsthimmel entlassen.<br />
Sichtlich große Freude bereitete Ministerin<br />
Schmied auch das Anbringen des NMS-<br />
Schildes beim Eingang zur Schule.<br />
Der feierlichen Eröffnung im Kultursaal<br />
wohnten auch viele Eltern bei und wurden<br />
mit einem Film über die Ziele der Neuen<br />
Mittelschule und über die kommende<br />
pädagogische Arbeit informiert. Beim<br />
Rund gang durch die Schule, dem größten<br />
NMS-Standort im Burgenland mit sechs<br />
ersten Klassen, die heuer mit dem neuen<br />
Unter richt begonnen haben, ergaben sich<br />
zahl reiche Gelegenheiten <strong>für</strong> Gespräche<br />
mit Lehrerinnen und Lehrern, die durch<br />
ihre Kom petenz und ihr Engagement beeindruckten.
Bei der anschließenden Pressekonferenz<br />
stellte Ministerin Schmied den Journalis <br />
tInnen unter anderem die notwendigen<br />
Rahmenbedingungen <strong>für</strong> die Weiterentwicklung<br />
der Neuen Mittelschule dar.<br />
„Die Neue Mittelschule ist eine Schule, die<br />
Kindern Freude am Lernen vermittelt. Individuelle<br />
persönliche Zuwendung und Wertschätzung<br />
sind Säulen dieser gemeinsamen<br />
Schule der 10- bis 14-Jährigen. Ziel ist<br />
es, auf jede Schülerin, auf jeden Schüler individuell<br />
einzugehen und so Spitzenleis <br />
tung zu ermöglichen. Eine gemeinsame<br />
Schule mit starker innerer Differenzierung.<br />
Für Österreich ist die Neue Mittelschule<br />
eine Innovation. International ist diese<br />
Form des <strong>Unterricht</strong>ens seit Jahrzehnten<br />
bestens erprobt und ihr Erfolg spricht nicht<br />
nur durch Spitzenpositionen in internationalen<br />
Vergleichstests <strong>für</strong> sich. Bereits mit<br />
dem Schuljahr 2009/10 soll die Neue Mittelschule<br />
in allen Bundesländern angeboten<br />
werden“, erklärte die Ministerin.<br />
Landeshauptmann Niessl zeigte sich überzeugt,<br />
„dass damit ein ganz wichtiger<br />
Schritt in Richtung mehr Chancengerechtigkeit,<br />
Individualisierung des <strong>Unterricht</strong>s<br />
und der besseren Förderung aller Begabungen<br />
und Talente gesetzt wurde“ und<br />
sprach von einem „Grundstein <strong>für</strong> eine weiterhin<br />
erfolgreiche Entwicklung des Landes,<br />
<strong>für</strong> die Zukunftschancen und Perspektiven<br />
junger Menschen“. Die Direktorin der Neuen<br />
Mittelschule Mattersburg, Johanna Schwarz,<br />
betonte, dass die Teilnahme am Modellversuch<br />
„Neue Mittelschule“ ihrer Schule verbesserte<br />
Rahmenbedingungen zur Initiierung<br />
vielfältiger pädagogischer Entwicklungen<br />
biete.„Die Teilnahme am Modellversuch<br />
erfordert Offenheit <strong>für</strong> neueste wissenschaftliche<br />
Erkenntnisse, Bereitschaft zur<br />
Veränderung sowie auch Einsatzbereitschaft<br />
und Weitblick der beteiligten Menschen.<br />
Im Zentrum aller Bemühungen steht<br />
das Kind mit seiner Individualität und Entwicklungsfähigkeit“,<br />
so die Direktorin.<br />
Die Neue Mittelschule – Kern eines zeitgemäßen<br />
Schul- und Bildungssystems<br />
Die Neue Mittelschule stellt den Kern eines<br />
zeitgemäßen Schul- und Bildungssystems<br />
auf der Mittelstufe der 10- bis 14-Jährigen<br />
dar. Sie verwirklicht moderne pädagogische<br />
Konzepte und gestaltet eine neue gemeinsame<br />
Lernkultur. Für die Neue Mittelschule<br />
gilt der Lehrplan der AHS-Unterstufe.<br />
Der <strong>Unterricht</strong> orientiert sich an den<br />
Bildungsstandards, eine Maßnahme, die<br />
zur Qualitätssicherung und zu verstärkter<br />
Feedbackkultur an den Standorten beiträgt.<br />
Für den gesamten Entwicklungszeitraum<br />
werden die Standorte vom BIFIE<br />
(Bundesinstitut <strong>für</strong> Bildungsforschung,<br />
Innovation und Entwicklung des österreichischen<br />
Schulwesens) wissenschaftlich<br />
begleitet und evaluiert. Die Neue Mittelschule<br />
ist im Paragraphen 7a des Schul organisationsgesetzes<br />
gesetzlich verankert<br />
und verfügt über eine Bestandsgarantie –<br />
das heißt, jedes Kind kann die einmal begonnene<br />
Schullaufbahn in der Neuen Mittelschule<br />
auch beenden.<br />
An der Neuen Mittelschule werden Schülerinnen<br />
und Schüler unterschiedlicher Fähigkeiten<br />
und sozialer, kultureller und<br />
sprachlicher Herkunft gemeinsam unterrichtet.<br />
Eine zu frühe Festlegung auf bestimmte<br />
Bildungswege wird vermieden.<br />
Unterschiedliche Leistungsanforderungen,<br />
eine Vielfalt an Wahlmöglichkeiten und unterstützende<br />
pädagogische Maßnahmen<br />
zeichnen die Neue Mittelschule aus. Sie<br />
begünstigen sowohl die individuelle För<br />
> SCHWERPUNKT < 5<br />
derung der Kinder und Jugendlichen als<br />
auch „soziales Lernen“, also das Lernen mitei<br />
nander und voneinander. Dank des vermehrten<br />
Angebots von pädagogischer Betreuung<br />
auch am Nachmittag ist zu sätzliche,<br />
kostenintensive Nachhilfe überflüssig.<br />
Um eine neue Lernkultur auf höchstem<br />
professionellem Niveau zu erreichen, spielt<br />
bei der Neuen Mittelschule die Aus- und<br />
Fortbildung der Lehrenden eine wesent <br />
liche Rolle. Die veränderten Rahmenbe <br />
dingungen erfordern bei allen Beteiligten<br />
erweiterte Qualifikationen und Kompetenzen:<br />
z.B. im Umgang mit neuen Förder kon <br />
zepten und der Umsetzung neuer motivierender<br />
Formen der Leistungsbeurteilung.<br />
Alle Informationen zur Neuen Mittelschule<br />
auf www.neuemittelschule.at.<br />
NEWS<br />
Fotos: pressefotos.at/Robert Strasser
6 > EJID <<br />
LEBENS:BILDUNGS:ARBEITS:WELTEN<br />
EINE PROJEKTREIHE DES <strong>BMUKK</strong> MIT LEHRLINGEN<br />
IM RAHMEN DES EUROPÄISCHEN JAHRES DES INTERKULTURELLEN DIALOGS<br />
„Stimmen unserer Stadt“ in Tirol<br />
von LISI BREUSS<br />
Rasante Veränderungen in Wirtschafts- und Arbeitswelt und die wachsende kulturelle Vielfalt der europäischen Gesellschaften fordern<br />
von Jugendlichen, sich nicht nur fachlich zu qualifizieren, sondern auch jene Schlüsselkompetenzen zu erwerben, die eine Grundlage <strong>für</strong><br />
weiteres Lernen bilden. Für erfolgreiche zwischenmenschliche Kommunikation und gesellschaftliche Teilhabe ist es wichtig, unterschiedliche<br />
Gesellschaften und deren Umfeld zu verstehen, zu akzeptieren und flexibel auf immer neue Erfahrungen reagieren zu können.<br />
Das <strong>BMUKK</strong> startete im Europäischen Jahr<br />
des interkulturellen Dialogs <strong>2008</strong> (EJID) gemeinsam<br />
mit KulturKontakt Austria in Vorarlberg,<br />
Tirol, Salzburg, Oberösterreich und<br />
Wien zehn Impulsprojekte mit Lehrlingen<br />
und Jugendlichen im Umfeld der Lehre.<br />
Ausgehend von ihrer eigenen Lebens- und<br />
Arbeitswelt entwickeln und stärken Lehrlinge<br />
bei dieser Projektreihe vielfältige<br />
Kom petenzen wie „soziales Handeln“,<br />
„Teamfähigkeit“ und „Kreativität“ und eröffnen<br />
sich dadurch neue persönliche Perspektiven.<br />
Sie werden in ihrem Selbstbild<br />
gestärkt und zur kulturellen Eigenaktivität<br />
motiviert.<br />
Gearbeitet wird in Projektteams bestehend<br />
aus Lehrlingen, Kulturschaffenden und Ex<br />
NEWS<br />
pertInnen aus dem Wirtschafts- und Arbeitsmarkt<br />
mit und ohne Migrationserfahrung.<br />
In den 2½-tägigen Workshops wird<br />
gekocht und aufgetischt, musiziert und<br />
Theater gespielt, gefilmt und fotografiert,<br />
recherchiert und vermittelt, an Objekten<br />
und Klängen gearbeitet, eine Ausstellung<br />
vorbereitet und <strong>Unterricht</strong>smaterial zur<br />
Geschlechterdemokratie erstellt, diskutiert<br />
und zugehört. Über eine gleichwertige<br />
Beteiligung aller ProjektteilnehmerInnen<br />
werden Mitsprache, Kommunikation und<br />
Konfliktmanagement erprobt. Die Lehrlinge<br />
finden nicht nur ein Forum, um ihre Meinun <br />
gen und Einstellungen zu ihrer Arbeits-, Ausbildungs-<br />
und Lebenswelt auszudrücken,<br />
sondern sie erfahren auch deren Wahrnehmung<br />
und öffentliche Anerkennung. „MEET_Begegnungen“ in Salzburg<br />
Foto: ARTgenossen Salzburg Foto: Robert Gander
Die Ergebnisse werden bzw. wurden im<br />
Lauf der Projekte intern (im Betrieb, der<br />
Schule oder Kultureinrichtung) und im<br />
Herbst <strong>2008</strong> einer breiteren Öffentlichkeit<br />
in drei regionalen Abschlussveranstaltungen<br />
in Vorarlberg, Tirol und Wien vorgestellt.<br />
Lehrlinge der Berufsschule 2 in Steyr<br />
Auf eine mittelfristige Nachhaltigkeit dieser<br />
Initiative wurde besonders geachtet.<br />
Viele Ergebnisse aus den Workshops (vor<br />
allem filmische Produkte der Jugendlichen)<br />
werden in einem anderen, neuen Kontext<br />
wieder gezeigt. So wurde in Vorarlberg eine<br />
Performance der Lehrlinge einer Eisenwarenhandlung<br />
in einer ihrer Verkaufsräume<br />
gefilmt und bei den Bludenzer Kinotagen<br />
als Vorfilm vorgestellt. Ein Film österrei chi <br />
scher, schweizerischer und französischer<br />
Lehrlinge und Jugendlicher zum Thema<br />
„Grenze“ wird in die Sommerausstellung<br />
„Grenzüberschreitungen“ im Heimatmuseum<br />
Montafon als fixer Bestandteil eingebunden.<br />
Einige über das Projekt neu gefundene<br />
ProjektpartnerInnen planen eine<br />
weitere Zusammenarbeit. Sie werden von<br />
KulturKontakt Austria weiterhin beratend<br />
unterstützt und über die angebotenen Programme<br />
<strong>für</strong> Lehrlinge informiert.<br />
Mag. Lisi Breuss arbeitet im Fachbereich<br />
Kulturvermittlung bei KulturKontakt Austria<br />
Foto: Gabriele Stöger<br />
VERANSTALTUNGEN<br />
> EJID <<br />
„Die Sprache der <strong>Kunst</strong>“ mit Lehrlingen in Vorarlberg<br />
WIEN<br />
„Flic – Flac – ein PilotInnenmodell“<br />
Interaktive Rauminstallation am Tag der Lehre<br />
Zeit: Donnerstag 16.10.<strong>2008</strong> | 10.00 – 15.00 Uhr<br />
Ort: Semper Depot (Atelierhaus der Akademie der Bildenden Künste)<br />
Lehargasse 6-8, 1060 Wien<br />
VORARLBERG<br />
„Nimm Platz“<br />
Präsentation und Diskussionsveranstaltung<br />
Zeit: Donnerstag 27.11.<strong>2008</strong> | 19.00 Uhr<br />
Ort: Otten Gravour in Hohenems<br />
Schwefelbadstr. 2, 6845 Hohenems<br />
NEWS<br />
Foto: Bludenz Kultur<br />
7
8 > BETRIEBSAUSFLUG <<br />
NEWS
BETRIEBSAUSFLUG < 9<br />
PER SCHIFF ZU KUNST UND NATUR IN TULLN –<br />
DER BETRIEBSAUSFLUG <strong>2008</strong> von WOLFGANG FINGERNAGEL<br />
Bei sprichwörtlichem Kaiserwetter legte<br />
das Motorschiff „Kaiserin Elisabeth“ am<br />
9. September <strong>2008</strong> pünktlich um 8:45 Uhr<br />
von Nussdorf ab und machte sich donauaufwärts<br />
auf den Weg nach Tulln. An Bord<br />
rund 250 MitarbeiterInnen des <strong>BMUKK</strong>, die<br />
den Betriebsausflug mit einer ausgiebigen<br />
Stärkung am Frühstücksbuffet begannen,<br />
bevor die meisten sich auf das Oberdeck<br />
begaben, um sich den spätsommerlichen<br />
Sonnenstrahlen auszusetzen und die frühherbstliche<br />
Uferlandschaft beiderseits an<br />
sich vorbeiziehen zu lassen.<br />
Im Tullner Donaupark begrüßte Bürgermeister<br />
Stift die Gäste aus Wien, dann teilten<br />
sich die Ausflügler in zwei Gruppen<br />
und besuchten entweder zuerst die Hundert<br />
wasser-Ausstellung im ehemaligen<br />
Minoritenkloster sowie des Meisters Schiff<br />
„Regentag“ und wanderten anschließend<br />
durch die Gartenschau im Wasserpark oder<br />
umgekehrt. Die Frau Bundesministerin<br />
stieß zur Schar ihrer MitarbeiterInnen zu<br />
einem gemeinsamen Mittagessen in der<br />
Kantine der Tullner Zuckerfabrik.<br />
Bei der Rückfahrt am späten Nachmittag<br />
versammelte sich der Großteil der Kolleginnen<br />
und Kollegen wiederum an Deck,<br />
wobei so mancher Sonnenbrand komplettiert<br />
wurde, dessen Grundlage am Vormittag<br />
geschaffen worden war. Nur wenige<br />
suchten im Schiffsinneren Schutz vor<br />
Csizmazia<br />
Sonne und Wind und ließen sich von einem<br />
Pianisten mit klassischen Nummern der<br />
Unterhaltungsmusik die Zeit vertreiben, bis<br />
Fingernagel, /<br />
der vom Dienststellenausschuss vorzüglich<br />
<strong>BMUKK</strong><br />
organisierte Ausflug an der Schiffsanlegestelle<br />
Nussdorf zu Ende ging. Fotos:<br />
NEWS
PRÄSIDIALSEKTION (Präs.)<br />
Personalentwicklung u. Organi sations <br />
an ge legenheiten der Zentralstelle;<br />
Budget, Raum, Öffentlichkeitsarbeit;<br />
Förderungen; Medienpädagogik<br />
SC Dr. Helmut Moser<br />
DW -5400<br />
Bereich Kultusamt<br />
SL-Stv. Mag. Oliver Henhapel<br />
DW -4200<br />
SEKTION I<br />
Allgemein bildendes Schulwesen;<br />
Bildungsplanung;<br />
Internationale Angelegenheiten;<br />
Pädagogische Hochschulen<br />
SC Dr. Anton Dobart<br />
DW -4311<br />
Bereich Pädagogische Angelegenheiten<br />
des allgemein bildenden Schulwesens;<br />
Koordination der Bildungsstandards<br />
SL-Stv. Mag. Augustin Kern<br />
BUNDESMINISTERIN<br />
Dr. Claudia Schmied<br />
SEKTION II<br />
Berufsbildendes Schulwesen<br />
SC Mag. Theodor Siegl<br />
DW -4300<br />
SL-Stv. Univ.-Prof. DI Dr. Werner Timischl<br />
DW -4104<br />
Ministerbüro<br />
Mag. Hanspeter Huber<br />
DW -5017<br />
SEKTION III<br />
Personal- und Schulmanagement;<br />
Recht und Legistik<br />
SC Mag. Wolfgang Stelzmüller<br />
DW -3333<br />
SL-Stv. Dr. Gerhard Münster<br />
DW -2325<br />
Kultusamt<br />
Mag. Oliver Henhapel<br />
DW -4200<br />
SEKTION IV<br />
Kultur<br />
Interne Revision<br />
Dr. Walter Urban<br />
DW -4333<br />
SC Dr. Michael P. Franz<br />
DW -3600<br />
SL-Stv. Dr. Reinhold Hohengartner<br />
DW -3640<br />
Stabsstelle <strong>für</strong> rechtliche<br />
und wirtschaftliche<br />
Angelegenheiten<br />
SEKTION V<br />
Allg. pädagogische Angelegenheiten;<br />
Statistik und IT-Angelegenheiten;<br />
Erwachsenenbildung<br />
SC Mag. Heidrun Strohmeyer<br />
DW -2500<br />
SL-Stv. Dr. Sepp Redl<br />
DW -2570<br />
Stabsstelle<br />
<strong>für</strong> <strong>Kunst</strong>- und<br />
Kulturvermittlung<br />
Projektteam<br />
„Neue Mittelschule“<br />
SEKTION VI<br />
<strong>Kunst</strong>angelegenheiten<br />
SC Mag. Andrea Ecker<br />
DW -6800<br />
SL-Stv. Mag. Johannes Hörhan<br />
DW -6830<br />
II/1 – Berufsschulen Bereich LehrerInnenpersonal, IV/1 – Restitutionsangelegenheiten Bereich Erwachsenenbildung, VI/1 – Bildende <strong>Kunst</strong>, Architektur,<br />
Bereich Haushaltsangelegenheiten und DW -4272<br />
Mag. Karoline Meschnigg Dienst- und Besoldungsrecht Dr. Christoph Bazil Schulbuchentwicklung, Polit. Bildung Design, Mode<br />
Förderungen, Budget-Controlling, DW -4315 SL-Stv. Dr. Friedrich Fröhlich DW -3635 SL-Stv. Mag. Martin Netzer Mag. Josef Secky<br />
KLR-Gesamtsteuerung I/1 – Volksschulen und Minderheiten DW -3320 DW -2510 DW -6810<br />
SL-Stv. Franz Friedrich schulen II/2 – Technische und IV/2 – Beteiligungsmanagement<br />
DW -4611 Dr. Wilhelm Wolf (kunst)gewerbliche Schulen Personalabteilung Mag. Dr. Doris Karner V/1 – Bildungsstatistik, -dokumen- VI/2 – Musik, Schauspiel, Tanz, <strong>Kunst</strong>-<br />
DW -4447 Univ.-Prof. DI Dr. Werner Timischl Zentralstelle DW -44<strong>03</strong> tation, IT-Verwaltungsapplikationen schulen, allg. <strong>Kunst</strong>angelegenheiten<br />
Präs.1 – Infrastrukturmanagement u. DW -4104 Mag. Simone Hoffmann DI Michael Lückl Mag. Hildegard Siess<br />
allg. Angelegenheiten der Zentralstelle I/2 – AHS-Abteilung DW -3000 IV/3 – Denkmalschutz DW -7710 DW -6820<br />
Mag. Peter Fuchs Mag. Johann Wimmer II/3 – Kaufmännische Schulen Dr. Elsa Brunner<br />
DW -30<strong>03</strong> DW -4345 Mag. Hermine Sperl III/1 – Dienst- und Besoldungsrecht DW -3671 V/2 – Informationstechnologie VI/3 – Film, Foto und Medienkunst<br />
DW -4404 Dr. Josef Schmidlechner DI Dr. Robert Kristöfl Dr. Barbara Fränzen<br />
Präs.2 – Haushaltsangelgenheiten I/3 – Bildungsforschung und -planung, DW -3311 IV/4 – Kulturförderung DW -7700 DW -6880<br />
Bereich <strong>Unterricht</strong>, <strong>Kunst</strong> und Kultur Qualitätsentwicklung, BIFIE II/4 – Humanberufliche, land- und Dr. Reinhold Hohengartner<br />
Dr. Stephan Nagler Dr. Herbert Pelzelmayer forstwirtschaftliche höhere Schulen III/2 – Legistik - Bildung DW -3640 V/3 – IT-Systeme <strong>für</strong> <strong>Unterricht</strong>szwecke VI/4 – Nachweiskontrolle, Budget<br />
DW -4430 DW -4792 Mag. Eva Schönauer-Janeschitz Dr. Gerhard Münster Mag. Dr. Reinhold Hawle und Statistik<br />
DW -4495 DW -2325 IV/5 – Kulturinformation DW -3538 Dr. Monika Einzinger<br />
Präs.3 – Bildungs- und Kulturförderung; I/4 – Schulwissenschaft, Kultur- Dr. Elisabeth Brandstötter DW -6840<br />
Volksgruppen/Südtirol pädagogik II/5 – Bildungsanstalten <strong>für</strong> Kinder- III/3 – Schulrecht DW -2296 V/4 – Schulpsychologie-Bildungs-<br />
Dr. Heinrich Wolf Dr. Alfred Fischl garten- und Sozialpädagogik Mag. Andrea Götz bera tung; Schulinformation VI/5 – Literatur und Verlagswesen<br />
DW -2314 DW -4793 Mag. Maria Dippelreiter DW -2365 IV/6 – Kulturprogramme <strong>für</strong> Schulen DDr. Franz Sedlak Dr. Robert Stocker<br />
DW -2850 Helmut Csura DW -2580 DW -6850<br />
Präs.4 – Kosten- und Leistungs- I/5 – Hauptschulen III/4 – Fremdlegistik, Verbindungs- DW -2512<br />
rechnung, Controlling Mag. Richard Stockhammer II/6 – LehrerInnen Aus- und Weiter- dienste V/5 – Bewegungserziehung, Sport lehr- VI/6 – Auszeichnungsangelegenheiten,<br />
Dr. Helmut Moser DW -4255 bildung, Daten der Berufsbildung Mag. Andreas Bitterer IV/7 – Kulturnetzwerk wesen; Gesundheitsförderung Öffentlichkeitsarbeit (<strong>Kunst</strong>)<br />
DW -5400 Mag. Dr. Peter Schüller DW -2369 Dr. Gabriele Trattner Dr. Sepp Redl Charlotte Sucher<br />
I/6 – Internationale Beziehungen DW -4271 DW -2565 DW -2570 DW -6860<br />
Präs.5 – Schulerhaltung (K, NÖ, OÖ, S, T) Mag. Josef Neumüller III/5 – Personalangelegenheiten<br />
Dr. Wolfgang Souczek DW -4701 II/7 – EU- und internationale Angele- der BMHS, der Schulaufsicht, IV/8 – EU-Kulturangelegenheiten; V/6 – Schulwettkämpfe, Sport stätten- VI/7 – Regionale Kulturinitiativen,<br />
DW -4217 genheiten der Zentrallehranstalten und PHs Bundestheater bau, Bundesschullandheime Interkulturelle Aktivitäten,<br />
I/7 – Budgetplanung, Polytechnische Mag. Peter Kreiml Mag. Christian Rubin Mag. Norbert Riedl Mag. Ewald Bauer spartenübergreifende Projekte<br />
Präs.6 – Schulerhaltung (B, Stmk, V, W) Schulen; Investitionssteuerung AHS DW -4339 DW -3341 DW -7680 DW -2505 Dr. Gabriele Kreidl-Kala<br />
Mag. Georg Pummerer Karl Havlicek DW -6870<br />
DW -4236 DW -4410 II/8 – Schulentwicklung, Schulen <strong>für</strong> III/6 – LehrerInnenpersonal-Controlling IV/9 – Bilaterale und multilaterale V/7 – Gender Mainstreaming/<br />
Berufstätige, IT-Angelegenheiten Mag. Christian Krenthaller kulturelle Auslandsangelegenheiten Geschlechtsspezifische Bildungsfragen<br />
Präs.7 – Öffentlichkeitsarbeit – I/8 – Sonderpädagogik DI Dr. Christian Dorninger DW -3334 Mag. Norbert Riedl Dr. Doris Guggenberger<br />
Bildungs medien Mag. Lucie Bauer DW -4457 DW -7680 DW -2820<br />
Dr. Wolfgang Fingernagel DW -4362 III/7 – Angelegenheiten der Landes-<br />
DW -5150 lehrerInnen IV/10 – Budgetmanagement V/8 – Erwachsenenbildung<br />
I/9 – Innovative Technologien Mag. Claudia Chwala Mag. Paul Stecher Mag. Ernst Koller<br />
Mag. Helmut Stemmer<br />
DW -3526<br />
DW -4478 DW -3613 DW -4600<br />
III/8 – Grundsatzangelegenheiten V/9 – Schulbuch<br />
I/10 – Bilaterale Angelegenheiten Schulmanagement; Personal AHS Mag. Sonja Hinteregger-Euller<br />
Mag. Martina Maschke Dr. Friedrich Fröhlich DW -2520<br />
DW -2875 DW -3320<br />
V/10 – Allg. pädagog. und budgetäre<br />
I/11 – EU-Koordination Bildung, III/9 – Verwaltungspersonal der Angelegenheiten; Schulpartnerschaft<br />
Wissenschaft und Kultur nachgeordneten Dienststellen Dr. Birgid Reimer<br />
Mag. Monika Goodenough-Hofmann Kurt Rötzer DW -2502<br />
DW -4713 DW -3610<br />
V/11 – Politische Bildung, Verbraucher-<br />
I/12 – LehrerInnenbildung, III/10 – <strong>Kunst</strong>- und Kulturlegistik; Innenbildung und Umweltbildung<br />
Pädagogische Hochschulen rechtliche EU-Angelegenheiten Mag. Manfred Wirtitsch<br />
Dr. Anneliese Koller Dr. Christian Ruhs DW -2540<br />
DW -2800 DW -2376<br />
V/12 – Sicherheitserziehung, Kultur-<br />
I/13 – Migration; interkulturelle III/11 – Allgemeine Rechts- und pädagogik, musische Erziehung<br />
Bildu; Sprachpolitik Verwaltungsangelegenheiten Dr. Reinhard Streyhammer<br />
Dr. Rüdiger Teutsch Dr. Rainer Fankhauser DW -2550<br />
DW -4720 DW -2340<br />
Stand: 1. 9. <strong>2008</strong><br />
III/12 – Soziale Angelegenheiten<br />
V/13 – EU-Angelegenheiten,<br />
Auszeichnungen<br />
der SchülerInnen Dr. Jacqueline Jürs<br />
<strong>Bundesministerium</strong> <strong>für</strong> <strong>Unterricht</strong>, <strong>Kunst</strong> und Kultur Dr. Herbert Pessiak DW -4129 Vorname.Nachname@bmukk.gv.at<br />
1014 Wien | Minoritenplatz 5<br />
Telefon +43-1-53120-0 | Fax DW -3099<br />
DW -2359<br />
E-Mail: ministerium@bmukk.gv.at | www.bmukk.gv.at III/13 – Auslandsschulwesen<br />
Mag. Hanspeter Huber<br />
DW -5017
12 > FÜHRUNGSKRÄFTE <<br />
LEADERSHIP – PERSÖNLICHKEITSMANAGEMENT<br />
FÜHRUNG DER EIGENEN PERSON –<br />
DIE WICHTIGSTE VORAUSSETZUNG ERFOLGREICHEN FÜHRUNGSVERHALTENS<br />
von MARTINA GERHARTL<br />
Beruflicher Erfolg und Karriere haben <strong>für</strong> viele Führungskräfte einen hohen Preis, den in erster Linie die Führungskraft selbst bezahlen<br />
muss. Nahezu zwangsläufig scheint beruflicher Aufstieg einen Lebensstil zu fordern, der über kurz oder lang die eigenen physischen und<br />
psychischen Kraftreserven angreift und damit die individuelle Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen kann.<br />
Die hohen und vielfältigen Anforderungen<br />
des Berufslebens, denen die Führungskraft<br />
gerecht werden muss, der permanente<br />
Verantwortungsdruck, die ständige<br />
Terminnot und Hektik, unter der<br />
Entscheidungen gefällt, Aufgaben erledigt,<br />
Ergebnisse kontrolliert und bewertet<br />
werden müssen, lassen manche Führungsperson<br />
die momentane Berufssituation<br />
als außerordentlich belastend und<br />
kraftzehrend erleben. Hinzu kommt noch,<br />
dass sie beinahe täglich erleben muss,<br />
wie die eigentlich wichtigen Führungsaufgaben<br />
durch eine Fülle dringlich zu bewältigender<br />
Sachaufgaben immer wieder<br />
in den Hintergrund gedrängt werden oder<br />
quasi „nebenbei“ erledigt werden müssen.<br />
Man beklagt diese Situation der Überforderung,<br />
der ständigen Hetze und der<br />
NEWS<br />
Fremdbestimmtheit der man sich ausgesetzt<br />
fühlt und die einem immer weniger<br />
Zeit <strong>für</strong> Lebensbereiche außerhalb des Berufes<br />
lässt, hält sie aber <strong>für</strong> unabänderlich<br />
oder nimmt sie als vorübergehende Begleiterscheinung<br />
beruflichen Erfolgs in<br />
Kauf. Im Grunde weiß man auch, dass die<br />
Hoffung, der Stress werde sich vielleicht<br />
auf einer höheren Stufe der Karriereleiter<br />
verringern, ein Trugschluss ist.<br />
Allmählich gerät man so in einen Zustand,<br />
bei dem das Leben außerhalb des Berufs –<br />
Familie, Freizeit, Erholung, Muße, soziale<br />
Kontakte, persönliche Interessen, Hobbies<br />
– zu einer „Restgröße“ zusammenschrumpft.<br />
Spätestens hier wird dann<br />
deutlich, dass nicht nur die Führungskraft<br />
selbst, sondern auch ihr berufliches und<br />
privates Umfeld – die KollegInnen, die MitarbeiterInnen,<br />
die Familie, Freunde und Bekannte<br />
– die Kosten einer solchen Lebensweise<br />
mittragen müssen.<br />
Häufig sind aber gerade diejenigen, die erfolgreich<br />
verantwortungsvolle Leitungsfunktionen<br />
ausüben, erstaunlich hilflos<br />
dabei sich selbst und die eigene Lebenssituation<br />
genauso effektiv zu managen wie<br />
die beruflichen Aufgaben. Sie haben zwar<br />
gelernt, MitarbeiterInnen motivierend zu<br />
führen, können diese Techniken jedoch<br />
nicht auf die eigene Person übertragen.<br />
Führungskräfte reagieren also häufig nicht<br />
viel anders als der vom stundenlangen<br />
Sägen erschöpfte Waldarbeiter, der auf die<br />
Frage eines Spaziergängers, warum er denn<br />
nicht einmal eine kurze Pause einlege, um<br />
seine Säge neu zu schärfen, zur Antwort<br />
gibt, dazu habe er jetzt keine Zeit, er müsse<br />
schließlich sägen. Auch sie merken vielleicht<br />
nicht, dass sie, gefangen in ihren Alltagsroutinen,<br />
versäumt haben, sich ausreichend<br />
um die notwendigen Voraussetzungen<br />
<strong>für</strong> die Erledigung ihrer Aufgaben zu<br />
kümmern. Wichtiges „Werkzeug“ einer<br />
Führungskraft ist diese selbst, ihre eigenen<br />
körperlichen und geistig-psychischen Ressourcen,<br />
ihre Motivationen und ihre Energiepotenziale.<br />
Diese Kräfte sind nicht unerschöpflich,<br />
sondern müssen, wie die Säge<br />
des Waldarbeiters, sozusagen immer wieder<br />
neu geschärft werden.<br />
Das erfolgreiche Management der eigenen<br />
Person, des eigenen Erlebens, Denkens und
Handelns ist eine unverzichtbare Voraussetzung<br />
<strong>für</strong> alle übrigen Führungsfunktionen.<br />
Denn nur wer sich selbst führen kann, wird<br />
auch andere verantwortungsbewusst führen.<br />
Management der Persönlichkeit –<br />
Was ist das?<br />
Persönlichkeitsmanagement (PM) bedeutet<br />
im Grunde nicht mehr aber auch nicht<br />
weniger als das selbstbestimmte Ausüben<br />
von Leitungsfunktionen in Bezug auf die eigene<br />
Person und das eigene Lebensumfeld<br />
mit der Zielsetzung, die eigene Persönlichkeit<br />
zu stärken und von unnötigen Fremdbestimmtheiten<br />
freizuhalten.<br />
Zu diesem Zweck werden die Grundregeln<br />
der ökonomischen Management- und Führungslehren<br />
auf das Aufgabenfeld „effektives<br />
Management der eigenen Person“<br />
übertragen. Diesem Ansatz liegt ein Persönlichkeitsmodell<br />
zugrunde, das in Anlehnung<br />
an psychologische Persönlichkeitstheorien<br />
entwickelt wurde und von der Annahme<br />
ausgeht, dass die menschliche<br />
Persönlichkeit in ihrer individuellen Besonderheit<br />
weniger ein abgeschlossenes Produkt<br />
als vielmehr ein ständig fortschreitender<br />
Prozess ist.<br />
Persönlichkeitsentwicklung findet nicht<br />
nur im Kindes- und Jugendalter, sondern<br />
während der gesamten Lebensspanne<br />
statt. Auch die erwachsene Person befindet<br />
sich in einem Prozess stetigen Lernens, Entwickelns<br />
und Veränderns. Verlauf und Richtung<br />
dieses Prozesses werden einerseits<br />
von den Einflussfaktoren der sozialen Umwelt<br />
und andererseits von den Anlagen,<br />
Dispositionen, der Bereitschaft und den Eigenschaften<br />
der Person bestimmt.<br />
Persönlichkeitsmanagement ist der Versuch,<br />
diesen Prozess durch bewusste Reflexion<br />
und selbstbestimmte Planung und Steuerung<br />
aktiv zu gestalten. Zentrale Aktionsfelder<br />
eines Persönlichkeitsmanagements<br />
<strong>für</strong> Führungskräfte sind der Beruf, die Familie<br />
und die Freizeit, die als integrative,<br />
sich wechselseitig beeinflussende Lebensfelder<br />
gesehen werden müssen.<br />
Die Ziele des Persönlichkeitsmanagements<br />
Ziel der Managementaktivitäten ist es, die<br />
eigene Person bewusst und selbstbestimmt<br />
zu führen, sich selbst und die eigenen<br />
Lebensumstände so zu organisieren,<br />
dass man unvermeidbaren Belastungssituationen<br />
des beruflichen wie des privaten<br />
Alltags wieder mit größerer Gelassenheit<br />
begegnen und die eigene Lebenskraft sinnvoll<br />
mit Zufriedenheit und auch mit Freude<br />
einsetzen kann.<br />
Arbeitsumfeld<br />
KÖRPER SEELE<br />
GEIST<br />
Privates Umfeld<br />
Die Führung der eigenen Person beinhaltet<br />
damit zum einen die Bereitschaft, seine bisherige<br />
Lebensweise infrage zu stellen, sich<br />
auch einmal kritisch im Licht der anderen<br />
zu sehen, und zum anderen die Suche nach<br />
Wegen, sich von unnötigen Fremdbestimmungen<br />
frei zu machen, um in Zukunft<br />
stärker zu agieren und weniger zu reagieren.<br />
Persönlichkeitsmanagement ist also eine<br />
auf das eigene Ich gewendete Form des<br />
> FÜHRUNGSKRÄFTE < 13<br />
Veränderungsmanagements. Auch Führungs<br />
kräfte müssen vielfach erst wieder<br />
lernen, dass sich die Verantwortung <strong>für</strong> das<br />
eigene körperliche, geistige und seelische<br />
Wohlbefinden, <strong>für</strong> Denken und Handeln<br />
nicht delegieren lässt.<br />
Anregungen zur Umsetzung<br />
Für den Weg zum gelungenen Persönlichkeitsmanagement<br />
gibt es keine Patentrezepte,<br />
wohl aber eine Fülle von Anregungen,<br />
Techniken und Methoden sowie einige<br />
empfehlenswerte Grundregeln: Grundsätzlich<br />
sollte ein Konzept zur aktiven,<br />
selbstbestimmten Lebensführung immer<br />
ganzheitlich angelegt sein. Menschliches<br />
Denken, Handeln und Empfinden resultieren<br />
immer aus einem Zusammenwirken<br />
von körperlichen, geistigen und psychischen<br />
Faktoren. Die menschliche Persönlichkeit,<br />
das was wir selbst als Ich erleben,<br />
ist ein ganzheitliches Ergebnis aus Körper,<br />
Geist und Seele. Anlagen, Dispositionen,<br />
Eigenschaften, Persönlichkeitszüge hängen<br />
eng miteinander zusammen. Veränderungen<br />
in dem einen der drei Bereiche<br />
bewirken immer auch Veränderungen in<br />
den beiden anderen. Die ganzheitliche<br />
Betrachtung berücksichtigt diese Wechselbezie<br />
hungen zwischen Körper, Psyche und<br />
Geist und macht sie sich gleichzeitig<br />
zunutze.<br />
Fortsetzung auf Seite 14<br />
NEWS
14 > FÜHRUNGSKRÄFTE <<br />
Fotos: Fotolia.com<br />
Fortsetzung von Seite 13<br />
Im körperlichen Bereich geht es dabei um<br />
das bewusste Umgehen mit dem eigenen<br />
Körper, um die Fähigkeit, Körpersignale<br />
wahrzunehmen, sie zu verstehen und in<br />
angemessener Weise darauf zu reagieren.<br />
Mit Sicherheit gehört zu einem effektiven<br />
Führen der eigenen Person in diesem Bereich<br />
das Bemühen,<br />
• gesundheitliche Risikofaktoren zu minimieren,<br />
wie sie beispielsweise durch<br />
mangelnde Bewegung, Übergewicht,<br />
falsche Ess- und Schlafgewohnheiten,<br />
zu hohen Alkohol- und Nikotinkonsum,<br />
Abhängigkeit von Medikamenten<br />
oder Drogen ausgelöst werden;<br />
• durch bewusste Ernährung und regelmäßiges<br />
körperliches Training gesundheitlichen<br />
Schäden bzw. vorzeitigem<br />
Verschleiß vorzubeugen und die durch<br />
eine eher bewegungsarme Lebensweise<br />
verloren gegangene Fitness<br />
wieder zugewinnen und zu erhalten;<br />
• durch gezielte Entspannung etwa im<br />
autogenen Training oder bei Muskelentspannungs-<br />
und Meditationsübungen<br />
sowie durch ausreichend lange,<br />
regelmäßige Erholungspausen (Feierabend,<br />
arbeitsfreie Wochenenden,<br />
stressfreier Urlaub, ausreichender<br />
Schlaf) und Muße (Nichtstun, Lesen,<br />
Musik hören u. dgl.) körperliche und<br />
psychische Verspannungen zu lösen,<br />
NEWS<br />
das allgemeine Erregungsniveau zu<br />
senken und wieder innerlich und äußerlich<br />
zur Ruhe zu kommen.<br />
Im Bereich der Psyche werden das eigene<br />
Anspruchsdenken, Gefühle, Wünsche,<br />
Hoffnungen, Träume, Be<strong>für</strong>chtungen und<br />
Ängs te sowie das Umgehen mit den eigenen<br />
Bedürfnissen in den Mittelpunkt der<br />
Betrachtung gerückt. Es geht um eine<br />
aktive Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld<br />
zwischen Ich und Umwelt, zwischen<br />
den eigenen und fremden Ansprüchen<br />
in Bezug auf die unterschiedlichen Lebensbereiche<br />
und Rollen und um die <strong>für</strong><br />
die/den Betreffende/n in Frage kommenden<br />
Realisierungsmöglichkeiten. Es geht<br />
um die Überprüfung der eigenen Ziele –<br />
auch um das Enttarnen von falschem Ehr-<br />
geiz. Und es geht darum, wieder zu entdecken,<br />
dass es auch selbstbestimmte Zielsetzungen<br />
und Wünsche gibt, die außerhalb<br />
des fremdbestimmten Umfelds<br />
Freude, Erfolg und eine höhere Lebenszufriedenheit<br />
ermöglichen.<br />
Ziele der Standortbestimmung und der<br />
Veränderungsstrategien im geistigen Bereich<br />
sind das Erkennen und Reduzieren<br />
von Belastungsfaktoren und Stressursachen<br />
in den einzelnen Lebensbereichen<br />
und die Suche nach Möglichkeiten, die eigenen<br />
Konfliktpotenziale bewusst zu verarbeiten.<br />
Dabei geht es auch darum, den<br />
Umgang mit den eigenen Rollen in Beruf,<br />
Familie und Freizeit zu überprüfen, per sönliche<br />
Zielsetzungen und eventuelle Blockaden<br />
und Barrieren zu überdenken, Gewohnheiten,<br />
wie z.B. die eigene Arbeits <br />
methodik und Zeitplanung, das Verhalten<br />
gegenüber Vorgesetzten, MitarbeiterInnen,<br />
KollegInnen, Ehepartner, Familie und<br />
Freund Innen einer kritischen Prüfung zu<br />
unterziehen und nach realisierbaren Alternativen<br />
zu suchen.<br />
Persönlichkeitsmanagement ist kein Job<br />
auf Zeit, sondern ein Prozess lebenslangen<br />
Lernens und lebenslanger Veränderungsbereitschaft.<br />
MMag. Dr. Martina Gerhartl, MBA ist<br />
stellvertretende Leiterin der Abteilung V/5 –<br />
Bewegungserziehung, Sportlehrwesen<br />
und Gesundheitsförderung und Leiterin<br />
des Referates V/5b<br />
LITERATURHINWEIS<br />
• Doppler, K. Dialektik der Führung. Campus Verlag, München 2001.<br />
• Scholz, C; Djarrahzadeh, M. (Hrsg.). Strategisches Personalmanagement.<br />
Konzeptionen und Realisation. Bd. 28. Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart 1995.<br />
FORTBILDUNGSMÖGLICHKEITEN<br />
• Verwaltungsakademie des Bundes<br />
• Leadership Academy sowie weitere Fortbildungsangebote des <strong>BMUKK</strong>
Foto: pressefotos.at/Niko Formanek<br />
GRATIS ZUR BEWUSSTSEINSERWEITERUNG<br />
von RUTH PRÖCKL<br />
Gratiseintritt <strong>für</strong> Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre gibt es derzeit im Museum Moderner<br />
<strong>Kunst</strong> Wien. Die Aktion ist ein Testlauf <strong>für</strong> den generellen Gratiseintritt <strong>für</strong> junge<br />
Menschen in allen Bundesmuseen und läuft noch bis 31. Oktober dieses Jahres. Bundes <br />
minis terin Dr. Claudia Schmied überzeugte sich vor Ort vom Erfolg der Aktion.<br />
Get Mumoked for free. Unter diesem<br />
Motto steht die derzeit im Museum Moderner<br />
<strong>Kunst</strong> in Wien (MUMOK) laufende<br />
Testaktion zum generellen Gratiseintritt<br />
<strong>für</strong> Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre in<br />
die Bundesmuseen. Die ersten, die von dem<br />
Angebot Gebrauch machten, waren die<br />
Schülerinnen und Schüler der Wiener Berufsschule<br />
Mollardgasse, die gemeinsam<br />
mit Bundesministerin Dr. Claudia Schmied<br />
am 2. September im MUMOK unter anderem<br />
die Sonderausstellung „Mind Expanders“<br />
besuchten. Besser hätte man das Programm<br />
kaum wählen können, denn was ist<br />
ein Museum letztlich anderes als ein „Mind<br />
Expander“? Soll ein gelungener Besuch<br />
einer Ausstellung doch zuallererst den<br />
Geist weiten, offen machen <strong>für</strong> das Ungewöhnliche<br />
und Unbekannte und so neue<br />
Sichtweisen auf unseren Alltag ermöglichen.<br />
Gerade <strong>für</strong> junge Menschen eine wesentliche<br />
Ergänzung ihrer Bildung.<br />
Beim Besuch der „Mind Expanders“ hatten<br />
die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit<br />
zu erfahren, was vor ziemlich genau vierzig<br />
Jahren die damals junge Generation bewegte<br />
und mit welchen Modellen sie die<br />
Gesellschaft umzukrempeln versuchte. ArchitektInnen<br />
und KünstlerInnen mischten<br />
damals in der Revoluzzerszene ganz vorne<br />
mit, darunter jene in der Ausstellung präsentierten<br />
wie Valie Export, Hans Hollein,<br />
die Gruppen Zündup, Coop Himmelblau<br />
oder Hausrucker und Co, von denen auch<br />
der 1969 entstandene Namensgeber der<br />
Ausstellung, der Mind Expander II, stammt.<br />
Warum der Probelauf <strong>für</strong> die Gratisbesuche<br />
junger Menschen bis neunzehn gerade im<br />
MUMOK stattfindet? „Wir sind DAS JUNGE<br />
Museum. Vierzig Prozent unserer BesucherInnen<br />
sind jünger als 29 Jahre“, meint<br />
dazu der Direktor des MUMOK, Edelbert<br />
Köb, der in der Aktion eine Maßnahme mit<br />
museumspolitisch richtiger Tendenz sieht.<br />
> MUSEEN < 15<br />
Sie erleichtere den Zugang junger Menschen<br />
zur bildenden <strong>Kunst</strong> und werde zur<br />
Verbreiterung der Publikumsschichten beitragen.<br />
„Kinder und Jugendliche sind das<br />
Museumspublikum von morgen; daher<br />
freuen wir uns über diese Initiative von<br />
Bundesministerin Schmied“, betont Köb.<br />
Freuen über den gelungenen ersten Schritt<br />
in Richtung genereller Umsetzung des Gratiszugangs<br />
<strong>für</strong> junge Menschen in die Bundesmuseen<br />
kann sich auch die Ministerin.<br />
War es ihr doch vom Beginn ihres Amtsantritts<br />
an ein Anliegen, <strong>Kunst</strong> und Kultur zu<br />
wesentlichen Bestandteilen der Bildung zu<br />
machen. Da von dem Pilotprojekt vor allem<br />
Schulklassen profitieren können, werden<br />
mit dem versuchsweisen Gratiseintritt<br />
gleich zwei wesentliche Ziele erreicht: Die<br />
Museen werden <strong>für</strong> die Jugend attraktiver<br />
gemacht und <strong>Kunst</strong> und Kultur finden verstärkt<br />
Einzug in den <strong>Unterricht</strong>. Daher soll<br />
„der Gratiseintritt <strong>für</strong> alle Kinder und Jugendlichen,<br />
kombiniert mit einem speziellen<br />
Kontingent an Gratisschulführungen,<br />
Schule machen. Die Ausweitung des Probelaufs<br />
im MUMOK auf alle Bundesmuseen<br />
und die Nationalbibliothek ist eine der<br />
ersten Aufgaben der nächsten Regierung“,<br />
sagt Bundesministerin Schmied, die sich<br />
über die Bereitschaft des MUMOK zu diesem<br />
Probelauf sehr erfreut zeigte.<br />
Der Versuch soll zudem die Entwicklung<br />
auf die BesucherInnenströme und die finanziellen<br />
Auswirkungen auf das Museum<br />
erproben. Damit wird eine Grundlage <strong>für</strong><br />
die nächste Regierung geschaffen, um dieses<br />
zentrale Projekt <strong>für</strong> mehr Kulturvermittlung<br />
möglichst rasch realisieren zu<br />
können. Die vollständige Umsetzung des<br />
Projekts scheiterte vorläufig am vorzeitigen<br />
Ende der Legislaturperiode.<br />
Ruth Pröckl arbeitet in der Stabsstelle der<br />
Sektion IV (Kultur) des <strong>BMUKK</strong><br />
NEWS
16 > GENDER MAINSTREAMING <<br />
DIE ARBEITSGRUPPE GENDER MAINSTREAMING<br />
von EVELIN LANGENECKER<br />
v.l.n.r | 1. Reihe, sitzend: Rosc, Horschinegg, Langenecker, Fuchs | 2. Reihe stehend: Auinger, Oberhauser, Horvatits, Douda, Okunev, Teutsch, Tschenett<br />
nicht im Bild: Guggenberger, Schneider, Wurm, Ure, Lückl, Kappel<br />
Die Arbeitsgruppe Gender Mainstreaming ARBEITSGRUPPE IM <strong>BMUKK</strong><br />
(AG GM) existiert seit 2001 und hat die Aufgabe,<br />
koordinierte Initiativen zur Umset<br />
zung von Gender Mainstreaming zu setzen,<br />
Grundlagen zu schaffen und Vorschläge zur<br />
Realisierung von Gender Mainstreaming<br />
im <strong>BMUKK</strong> zu erarbeiten.<br />
Die Mitglieder der AG GM<br />
Neben der Vorsitzenden, dem stellvertretenden<br />
Vorsitzenden und zwei Geschäftsführerinnen<br />
hat jede Sektion zwei GM-Beauftrage<br />
entsandt, die sozusagen „Botschafter“<br />
ihrer Sektionen sind: Sie sind die<br />
Ansprechpersonen in ihrer Sektion <strong>für</strong> Fragen<br />
des GM, sie unterstützen die Führungskräfte,<br />
erarbeiten Vorschläge und setzen<br />
Initiativen im Bereich Information, Sensibilisierung<br />
und Beratung. Darüber hinaus<br />
wirken sie als Mitglieder der AG GM an der<br />
Erstellung und Umsetzung des jeweiligen<br />
Arbeitsprogramms mit (Schaffung von<br />
Grund lagen, Entwicklung von Instrumenten).<br />
NEWS<br />
Vorsitz MinR Dr. Doris GUGGENBERGER Kl. 2820<br />
Stellv. Vorsitz AL Mag. Peter FUCHS Kl. 30<strong>03</strong><br />
Geschäftsführung VB Mag. Roswitha TSCHENETT Kl. 2825<br />
VB Mag. Evelin LANGENECKER Kl. 2824<br />
Präsidialsektion AL Mag. Peter FUCHS Kl. 30<strong>03</strong><br />
OR Mag. Martina OBERHAUSER Kl. 4222<br />
Sektion I OR Mag. Christine SCHNEIDER Kl. 5511<br />
VB Dr. Rüdiger TEUTSCH Kl. 4720<br />
Sektion II OR Mag. Jürgen HORSCHINEGG Kl. 4424<br />
VB Mag. Dorith WURM Kl. 4494<br />
Sektion III MinR Dr. Nikolaus DOUDA Kl. 3301<br />
RL Mag. Eveline HORVATITS Kl. 2356<br />
Sektion IV OR Mag. Ingrid KAPPEL Kl. 3645<br />
VB Martin URE Kl. 2534<br />
Sektion V MinR Mag. Regina ROSC Kl. 4627<br />
VB DI Michael LÜCKL Kl. 7710<br />
Sektion VI OR Mag. Olga OKUNEV Kl. 6812<br />
VB Mag. Gerhard AUINGER Kl. 6852<br />
BM-Büro Ansprechperson VB Mag. Angela WEILGUNY Kl. 5026<br />
Stand: August <strong>2008</strong><br />
Foto: <strong>BMUKK</strong>
Meilensteine der Arbeitsgruppe<br />
> GENDER MAINSTREAMING < 17<br />
• Zwischen 2002 – 2004 wurden Pilotprojekte durchgeführt und Instrumente erarbeitet<br />
(siehe Intranet: Internes > Gender Mainstreaming)<br />
• Seit 2004 gibt es das Unterstützungssystem der Flying Experts: Beratung und Begleitung zur Implementierung von Gender Mainstreaming<br />
im Hause.<br />
• Seit 2006: Weiterarbeit an den formulierten GM-Arbeitsprogrammen und den sektionsübergreifenden Maßnahmen in vier Schwerpunktbereichen:<br />
Forschungs- und Fördervergabe, Personalentwicklung (z.B. Mitarbeiter/innenbefragung der Sektion I), Gender Budgeting,<br />
Schulen/Schulentwicklung (sektionsübergreifendes Projekt GeKoS – Gender Kompetenz-Schulen – Details: www.bmukk.gv.at/gekos).<br />
Aktuelle Schwerpunkte<br />
• Gender Budgeting: Mit der Vorgabe, dass jedes Ressort zwischen 2009 – 2013 mind. ein Pilotprojekt durchzuführen hat, plant das <strong>BMUKK</strong><br />
derzeit ein Pilotprojekt und einen umfassenden sektionsübergreifenden Prozess. Wesentliche Infos zu Gender Budgeting finden Sie im<br />
Intranet: Internes / Gender Mainstreaming.<br />
• Unterstützungssystem Flying Experts: Das Angebot der Flying Experts gilt <strong>für</strong> Führungskräfte (AL, Referatsleiter/innen, Projekt leiter/ <br />
innen) und Mitarbeiter/innen und hilft Gleichstellungsziele in alltägliche Arbeitsfelder einzuarbeiten und unterstützt bei der Umsetzung.<br />
Ansprechpersonen sind die jeweiligen GM-Beauftragen in Ihrer Sektion.<br />
• Gender Mainstreaming im Intranet: Relevantes zum Thema Gender Mainstreaming wurde <strong>für</strong> alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />
des <strong>BMUKK</strong> aktualisiert und neu zusammengestellt im Intranet publiziert. Intranet: Internes > Gender Mainstreaming<br />
Mag. Evelin Langenecker ist Mitarbeiterin der Abteilung V/7 – Gender Mainstreaming<br />
MAHLZEIT<br />
CAFÉ IM SCHOTTENSTIFT<br />
Das Viertel rund um den Minoritenplatz schönen Jahreszeit sogar im idyllischen dings vorkommen, dass einer der Tagesteldroht<br />
zur gastronomischen Wüste zu wer- Gastgarten im Schottenhof! Das im Ver- ler schon vor 15:00 Uhr ausverkauft ist. Die<br />
den. Mit der Schließung des Café Herren- gleich zu manch anderen gründlich miss- flinke und aufmerksame Bedienung macht<br />
hof, des Restaurants „Bei Max“ und des lungenen Kaffeehaus-Wiederbelebungen es möglich ein Mittagessen im Café Schot-<br />
Lokals im Palais Ferstel sind drei Gaststätten ge radezu vorbildlich renovierte Lokal tenstift inklusive Wegstrecken vom Zeitverschwunden,<br />
die Mittagsmenüs oder schließt – nach den unerfreulichen Inter- aufwand her in einer üblichen Mittags-<br />
Tagesteller zu angemessenen Preisen an- mezzi als „Pizza Hut“ und als griechisches pause unterzubringen. Sicherlich kein Tipp<br />
geboten haben. Dass seit dem Ende des Restaurant „Hermes“ – bezüglich Aus - <strong>für</strong> alle Tage, aber eine empfehlenswerte<br />
„Wienerwald“ im Schottenhof nun auch stattung und Ambiente an das legendäre und (siehe oben!) notwendige Alternative.<br />
einer der schönsten Gastgärten Wiens Café Haag an. (Angesichts des neuen<br />
nicht mehr zugänglich ist und derzeit einer Namens und der Besitzverhältnisse ist Guten Appetit<br />
ungewissen Zukunft entgegenschlum- man versucht von einer „Auferstehung“ zu wünscht Wolfgang Fingernagel<br />
mert, macht die Sache noch schlimmer. Be- sprechen.)<br />
dauerlich, dass die ÖRAG als Hausbesitze- KONTAKT<br />
rin offenbar Gastronomen als Mieter nicht Von Montag bis Freitag hat man zwischen Café im Schottenstift, Schottengasse 2<br />
schätzt und lieber Geschäfte als Lokale in 11:00 und 15:00 Uhr jeweils die Wahl zwi- www.cafeimschottenstift.at (leider nicht<br />
ihren Häusern sieht! schen einem vegetarischen und einem immer top aktuell)<br />
Fleisch- oder Fischgericht zum Preis von T. 535 155 013<br />
Wer sich einigermaßen preiswert verkösti- 6,40 Euro bzw. 7,40 Euro. Qualität und Porgen<br />
möchte und einen kleinen Fußmarsch tionsgröße der Speisen waren bei den ge- BEWERTUNG<br />
nicht scheut, kann aber im „Café im Schotten - legentlichen „Testessen“ immer in Ord- Preis-Leistung 2 | Qualität 1-2<br />
stift“ ein Mittagsmahl einnehmen, in der nung, bei großem Ansturm kann es aller- Ambiente 1 | Lage/Erreichbarkeit 2<br />
NEWS
18 > PUBLIKATIONEN <<br />
NEUE PUBLIKATIONEN<br />
MENSCHEN AUF DEM WEG<br />
Herausgeber: bifie / Bundesinstitut <strong>für</strong><br />
Bildungsforschung, Innovation und<br />
Entwicklung des österreichischen<br />
Schulwesens, Graz – Klagenfurt | 69 S.<br />
Das vierte Heft aus der Reihe „Interkulturelles<br />
Lernen“ widmet sich dem<br />
Themenschwerpunkt „Menschen<br />
auf dem Weg“. Dieser Problembereich wurde bewusst<br />
aufgegriffen, weil gerade in einer Welt und in einer Zeit der zunehmenden<br />
Globalisierung immer mehr und immer häufiger<br />
einzelne Menschen, Familien und ganze Bevölkerungsgruppen<br />
sich gezwungen sehen, ihre Heimat aufzugeben, eine neue Umgebung<br />
zu finden und zu ihrer eigenen zu gestalten. „Es geht uns<br />
darum, in diesem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Lebensund<br />
Beziehungsformen, kultureller Hintergründe, Sprachen und<br />
Religionen zwischen den Zugewanderten und den hier Lebenden<br />
Brücken zu finden, dabei Gemeinsamkeiten zu zeigen“, so die<br />
AutorInnen im Vorwort. Die Publikation bietet zahlreiche Beispiele<br />
und Anregungen <strong>für</strong> die Umsetzung des Themas in die schulische<br />
Praxis. Aus dem Inhalt:„Migration und Integration“;„Sich vertraut<br />
machen“; „Perspektiven wagen“; „Umgang mit Macht“; „Umgang<br />
mit Abschieden“; „Bedeutung von Respekt“; „Ankommen“.<br />
VORHANG AUF ZUM LESEN<br />
Spielräume zur Leseförderung<br />
der 10- bis 14-Jährigen<br />
AutorInnen: Astrid Deschberger,<br />
Matthias Haberl, Geraldine Kilgus,<br />
Margarete Meixner<br />
Herausgeber: <strong>BMUKK</strong> – Abt. I/5<br />
60 S.<br />
Was hat Theater mit Leseförderung zu tun?<br />
Die Theaterpädagogik bietet die Chance, das Lesen abwechslungsreicher<br />
zu gestalten, mehr Zeichen einzusetzen und zu verstehen.<br />
Das SOG.THEATER-Team hat erprobte, einfache Übungen<br />
und Spiele aus der Theaterpädagogik zusammengetragen, die<br />
mit wenig Aufwand in den <strong>Unterricht</strong> verschiedener Fächer einbezogen<br />
werden können und einen vielschichtigen Umgang mit<br />
Text und Sprache erlauben.<br />
NEWS<br />
MITTEN DURCH MEINE ZUNGE<br />
Erfahrungen mit Sprache von Augustinus<br />
bis ZaimoGlu<br />
HerausgeberIn: Brigitta und Thomas Busch<br />
Drava Verlag, <strong>2008</strong><br />
ISBN 978-3-85435-530-4 | 255 S.<br />
Die vorliegende Publikation versteht sich<br />
als literarischer Kommentar zum EU-Jahr des interkulturellen<br />
Dialogs <strong>2008</strong> und zum UN-Jahr der Sprachen und wurde mit<br />
Unterstützung des <strong>BMUKK</strong> produziert.<br />
Namhafte Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Jahrhunderten<br />
und Erdteilen schreiben darüber, wie sie ihre Sprache<br />
erlebt und was sie damit verknüpft haben. Den Ausgangspunkt<br />
bilden Erfahrungen wie Flucht oder Migration, (post)koloniale<br />
Machtverhältnisse, familiäre oder regionale Mehrsprachigkeit,<br />
Gehörlosigkeit oder Aphasie. Die ausgewählten Texte laden<br />
dazu ein, die Sprachwelten anderer besser zu verstehen und<br />
die eigenen entdecken zu lernen.<br />
BILDUNGSENTWICKLUNG<br />
IN ÖSTERREICH 2004-2007/<br />
DEVELOPMENT OF EDUCATION<br />
2004-2007<br />
Herausgeber: <strong>BMUKK</strong> – Abt. I/6 in<br />
Kooperation mit dem BMWF<br />
Zweisprachig (Deutsch/Englisch)<br />
mit insgesamt ca. 386 S.<br />
Die Broschüre „Bildungsentwicklung in Österreich 2004-2007“<br />
informiert über den aktuellen Stand von Reformen sowie über<br />
Neuerungen und Projekte in allen Teilbereichen des österreichischen<br />
Bildungswesens. Als zweisprachige Publikation ist sie darüber<br />
hinaus eine wertvolle Arbeitsunterlage auf nationaler und<br />
internationaler Ebene.<br />
bmukk.gv.at/schulen/bw/ueberblick/bildungsentwicklung_04_07.xml<br />
POLITIKLEXIKON FÜR JUNGE LEUTE<br />
Autor: Reinhold Gärtner<br />
Unter Mitarbeit von Sigrid Steiner<br />
Verlag Jungbrunnen, <strong>2008</strong><br />
281 S. | ISBN 978-3-7026-5797-0<br />
Das Lexikon ist eine Einführung in die Welt<br />
der Politik <strong>für</strong> junge Menschen ab 12 Jahren,
aber auch <strong>für</strong> alle Erwachsenen, die Kinder und Jugendliche auf<br />
dem Weg des Politik-Lernens begleiten. Es ist auf Initiative des<br />
<strong>BMUKK</strong> unter Mitwirkung von Lehrkräften entstanden.<br />
Autor und Redaktionsteam haben die Einträge zu den einzelnen<br />
Lemmata kurz gehalten und komplexe Sachverhalte einfach und<br />
allgemein verständlich erklärt. Das Lexikon enthält über 600<br />
Stichwörter und zahlreiche weitere Verweise zur österreichischen<br />
und europäischen Politik und ihren Institutionen sowie aus angrenzenden<br />
Bereichen wie Geschichte, Wirtschaft und Soziologie.<br />
Da Politik täglich Änderungen unterliegt, bietet eine Internetversion<br />
www.politik-lexikon.at laufend aktualisierte Einträge.<br />
Es wird damit aber auch möglichst vielen Menschen eine kontinuierliche<br />
Verwendung des Lexikons ermöglicht.<br />
1 X 1 DER POLITIK<br />
Herausgeber: Clemens Hüffel,<br />
Fritz Plasser, Dietmar Ecker<br />
Holzhausen Verlag, <strong>2008</strong><br />
Band 1<br />
WAHLEN IN ÖSTERREICH<br />
Was wir alles mitbestimmen können / sollen / müssen<br />
AutorIn: Andrea Heigl und Philipp Hacker<br />
111 S. | ISBN 978-3-85493-154-6<br />
Band 2<br />
MEDIEN UND POLITIK<br />
Politiker brauchen Medien. Wie sieht die Medienlandschaft in<br />
Österreich aus?<br />
Autorin: Patricia Käfer<br />
111 S. | ISBN 978-3-85493-155-3<br />
Kompakt aufbereitet und thematisch übersichtlich gegliedert<br />
wird das Thema Politik von JungjournalistInnen spannend und<br />
nachvollziehbar erklärt. „1 x 1“ der Politik richtet sich speziell<br />
auch an Schülerinnen und Schüler, die sich erstmals mit den<br />
Zusammenhängen des politischen Lebens auseinandersetzen.<br />
zusammengestellt von Ines Gludovatz<br />
WEB-TIPPS<br />
> WEB-TIPPS < 19<br />
NOCH UNENTSCHIEDEN?<br />
Entscheidungshelfer und praktische Informationen zur Nationalratswahl<br />
am 28. September <strong>2008</strong><br />
• Die Plattform der Demokratie-Initiative der Bundesregierung<br />
informiert umfassend zur Wahl<br />
>> www.entscheidend-bist-du.at<br />
• Nach Beantwortung von 26 Fragen zu aktuellen Themen<br />
erfahren Sie, mit welchen Parteien am ehesten inhaltliche<br />
Übereinstimmung besteht<br />
>> www.wahlkabine.at<br />
• Anhand von Fragen zu politischen Themen vergleicht politikkabine.at<br />
Ihre persönliche Meinung mit den Standpunkten<br />
der antretenden Parteien<br />
>> www.politikkabine.at<br />
• Ein Prognosemarkt <strong>für</strong> Politik: Hier werden Prognose-Aktien<br />
wie an einer Börse gehandelt. Der Aktienkurs spiegelt die<br />
aggregierte Erwartung aller Teilnehmer über den Ausgang<br />
der Wahl wider<br />
>> www.wahlfieber.at<br />
• Du hast die Wahl – ein spezielles Informationsangebot <strong>für</strong><br />
Jungwähler/innen<br />
>> www.dhdw.at<br />
• Praktische Informationen zur Wahl auf den Seiten der Stadt<br />
Wien und des Innenministeriums<br />
>> www.wahlen.wien.at<br />
>> www.bmi.gv.at/wahl08<br />
zusammengestellt von Eva Wimmer<br />
IMPRESSUM<br />
MEDIENINHABER, HERAUSGEBER UND VERLEGER<br />
<strong>Bundesministerium</strong> <strong>für</strong> <strong>Unterricht</strong>, <strong>Kunst</strong> und Kultur<br />
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit – Bildungsmedien<br />
Minoritenplatz 5<br />
1010 Wien<br />
Redaktion: Dr. Wolfgang Fingernagel (Chefredakteur),<br />
Dr. Christine Bouska-Lamm (Serien),<br />
Ines Gludovatz (Publikationen), Eva Wimmer (Internet)<br />
Lektorat: Andrea Bannert<br />
Sekretariat: Lilian Müllner<br />
Produktion: Ecker & Partner, Agentur <strong>für</strong> Öffentlichkeitsarbeit und Lobbying GmbH<br />
Herstellung: AV+Astoria Druckzentrum GmbH, 1<strong>03</strong>0 Wien<br />
Coverfoto: Fotolia.com<br />
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