Das Thema - Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft eG

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Das Thema - Arnsberger Wohnungsbaugenossenschaft eG

Wir über uns

Neue Zweigstelle in der

Löckestraße

Seite 3

Katzenhaltung in der

Wohnung

Was zu beachten ist

Seite 4

Unter uns

Integrationsarbeit im TV Neheim

Seite 6

Schöne Aussichten

Die besten Panoramablicke

der Region

S eit e 8

Das Thema

Vertreterversammlung

2009: Genossenschaft

kann mehr Mieter

halten


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Wir über uns

Wohnungsgenossenschaft kann mehr Mieter halten

Dividende wird statt Auszahlung in Sicherheit der Objekte investiert

Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Rahmann sowie Herbert Herrig und Werner Schlinkert

vom Vorstand dankten dem scheidenden Aufsichtsratmitglied Wilfried Eicken.

Einen positiven Trend in der

Vermietungssituation konte

der Vorstand auf der Vertreterversammlung

am 21.

Oktober vermelden. Den

gewählten Vertretern wurde

vor allem ein starker Rückgang

der Wohnungskündigungen

bekannt gegeben.

Damit sei die Genossenschaft

ihrem Ziel ein Stück näher gekommen,

die Leerstände im

Alles ausser...

gewöhnlich.

Traumhafte Einbauküche CRISTAL*,

mit SIEMENS-Einbaugeräten,

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Montage:

nur € 6.499,-

eigenen Bestand abzubauen,

erklärten Herbert Herrig und

Werner Schlinkert vom Vorstand

der Genossenschaft in

ihren Rechenschaftsberichten.

Zur Verfügung stehende Finanzmittel,

aus eigenem Vermögen

sowie Modernisierungskrediten,

investiert die Genossenschaft

deshalb in erhaltenswerten

Wohnraum. Seit rund zehn Jah-

�erweiterungsfähig�

*Lack Hochglanz / Macadamia-Dekor. Irrtum vorbehalten. Gültig bis 30.01.2010.

Ausgabe 4/2009

ren sind das jährlich 2,2 bis 2,4

Millionen Euro. „Das ist Geld,

das bei den heimischen Handwerksbetrieben

zum Erhalt von

rund 95 Arbeitsplätzen jährlich

führt“, rechnete Schlinkert vor.

Aus dem Bereich der Objektsanierung,

die im Geschäftsjahr 2008

rund 846.000 Euro betragen

hatte, flossen 40 Prozent in die

Wärmedämmung der Objekte.

Die Kohlendioxidreduktion zugunsten

der Umwelt sei dabei ein

erfreulicher Nebeneffekt, konnte

Vorstandsmitglied Schlinkert berichten.

Zugleich drückte der Diplom-Ingenieur

aber auch seine

Sorge vor der Verschärfung der

Energieeinsparverordnung aus.

Damit sei in Zukunft mit weiter

steigenden Kosten zur Erfüllung

der Vorgaben zu rechnen.

Die Botschaft des Vorstandes von

mehr Mietern/Mitgliedern (zum

Stichtag 31.12. 2008: 1.776)

und weniger Leerständen kam

bei der Vertreterversammlung

gut an – so war die Beschlussfassung

über den Jahresabschluss

2008 und die Entlastung von

Vorstand und Aufsichtsrat reine

Formsache.

Einstimmig einigte sich die Vertreterversammlung

auch darauf,

für die Jahre 2008 bis 2010 keine

Dividende an die Mitglieder

auszuschütten. Für die nächsten

drei Jahre wird die nicht gezahlte

Dividende zusätzlich in die Sicherheit

der Objekte investiert

werden. Rauchmelder in Fluren

und Kellern, sichere Handläufe

und ein effektiver Einbruchschutz

durch spezielle Türen

sollen einem Großteil der Genos-

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Jahre

auf alle Geräte

� Ästhetik

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zu fairen Preisen.

senschaftsmieter zugute kommen,

hieß es. Für das Geschäftsjahr

2011 wird man aber über

die Verwendung der Dividende

neu beschließen.

Bei den turnusmäßigen Wahlen

zum Aufsichtsrat der Genossenschaft

gab es keine Überraschungen:

Hermann Vornweg

und Thomas Braungart wurden

für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

Mit Dank für langjährige

Mitarbeit und einem Geschenk

des Aufsichtsrates und Vorstandes

wurde Wilfried Eicken wegen

Erreichen der Altersgrenze aus

dem Aufsichtsrat verabschiedet.

Der Jurist sagte jedoch zu, der

Genossenschaft weiter beratend

zur Seite zu stehen.

Nach dem Erfolg der Senioren-

Wohngemeinschaft in der Ringstraße

in Alt-Arnsberg soll es ab

2010 ein ähnliches Wohnprojekt

auch im Stadtteil Hüsten geben.

An der Heinrich-Lübke-Straße 31

bis 41 sowie dem Bodikusweg 2

bis 8 werden deshalb umfangreiche

Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeitendurchgeführt.

Nach Fertigstellung wird

die Senioren-Wohngemeinschaft

mit acht Bewohnern im Erdgeschoss

liegen und u.a. über barrierefreie

Zugänge und Bäder

verfügen.

Ihren Service für die Mieter

und Mitglieder hat die Genossenschaft

in Neheim und in der

neuen Zweigstelle an der Löckestraße

6 in Alt-Arnsberg ausgedehnt.

Am „langen Donnerstag“

ist das Team seit August 2009

bis 18 Uhr in den Büros zu erreichen.

Lange Wende 104, Neheim

A46 Abfahrt Neheim-Süd

Tel.: 0 29 32 - 2 23 44

Tägl. ab 9.30 Uhr geöffnet

www.wiethoff-einrichtungshaus.de


Neue Filiale in der

Löckestraße 6

Persönlicher Service jetzt auch in Alt-Arnsberg.

Herr Gödde von unserer Genossenschaft.

Um noch näher an den Mietern

zu sein, hat unsere Genossenschaft

neben der Geschäftsstelle

Weihnachtsgruß

Die Wohnungsgenossenschaft

Arnsberg + Sundern eG wünscht

allen Mietern, Mitarbeitern und sonstigen

Weggefährten ein frohes Weihnachtsfest

und ein gutes neues Jahr!

Zum Weihnachtsfest

Der Stern

Hätt einer auch fast mehr Verstand

als wie die drei Weisen aus Morgenland

und ließe sich dünken, er wär wohl nie

dem Sternlein nachgereist wie sie;

dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest

seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,

fällt auch auf sein verständig Gesicht,

er mag es merken oder nicht,

ein freundlicher Strahl

des Wundersternes von dazumal.

Wilhelm Busch

in der Neheimer Goethestraße

ein zusätzliches Servicebüro in

Alt-Arnsberg eingerichtet. In der

Löckestraße 6 steht unser Mitarbeiter

Herr Stefan Gödde, der den

Wohnungsbestand in Arnsberg

betreut, montags von 15.00 bis

16.30 Uhr und freitags von 10.00

bis 13.30 Uhr für Anfragen aller

Art persönlich zur Verfügung. Am

langen Donnerstag sind die Mitarbeiter

seit August 2009 bis 18 Uhr

in den Büros zu erreichen.

Danke!

Ausgabe 4/2009

Wir über uns / Service

Handwerker-Notdienst

Es gibt Situationen, in denen schnelle Hilfe notwendig ist

Sanitär/Heizung Arnsberg Fa. Beste Tel.: 02931-10594

Neheim/Hüsten Fa. Dymek Tel.: 02932-83101

Höingen

Bergheim/

e-mail: wanderakademie@sgv.de

Herdringen

Fa. Schlüter Tel.: 02932-7426

Sundern/Stemel Fa. Plass Tel.: 02933-3153

Fa. Schültke Tel.: 02933-2057

Elektro Arnsberg Fa. Schmidt Tel.: 0171-8054711

Neheim/Hüsten Fa. Schweineberg Tel.: 02932-83990

Bergheim/

Herdringen

Höingen

Sundern/Stemel Fa. Schäfer Tel.: 02933-2507

Dach Arnsberg Fa. Hesse Tel.: 02931-52130

Neheim/ Fa. Aland Tel.: 02932-22578

Bergheim

Hüsten/ Fa. Herbst Tel.: 02932-54120

Herdringen

Höingen

Sundern/Stemel Fa. Rischen Tel.: 02933-2736

Kabelfernsehen Unitymedia

Kundencenter Tel.: 01805-663100

Techn. Störung Tel.: 01805-660100

Schlüsseldienst Fa. Clemens Tel.: 0163-3385049

Fa. Becker-Jostes Tel.: 02933-97130

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Unsere Handwerker sind an allen Werktagen für Sie im Einsatz. Aber auch sie

wünschen sich ungestörte Freizeit, deshalb bitte nur im äußersten Notfall anrufen.

Weihnachten

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4

Haustiere

Katzen sind angenehme Mitbewohner,

denn das Zusammenleben mit ihnen

ist einfach und wird nie langweilig.

Wie auch bei jedem anderen Tier, das man

in einem Mietshaus halten will, sollte man

aber unbedingt ein paar Regeln beachten

– damit sich die Katze wohlfühlt und Ärger

mit den Nachbarn und dem Vermieter vermieden

werden kann. Grundsätzlich ist es

nicht erlaubt, Katzen in den Wohnungen

unserer Genossenschaft zu halten. Ausnahmen

sind jedoch möglich. Wichtigste

Voraussetzung: Der Tierhalter sollte stets

Rücksicht auf die Nachbarschaft nehmen

und die Anschaffung einer Katze bzw. den

geplanten Einzug mit Katze unbedingt vorher

mit einem unserer Mitarbeiter besprechen.

Zunächst muss dann geklärt werden, ob es in

der Hausgemeinschaft Katzen-Allergiker gibt.

Die Haare der Tiere sind so fein, dass sie fast un-

Katzenhaltung in der Wohnung

Was zu beachten ist, um Probleme mit

Nachbarn und Vermieter zu vermeiden

weigerlich in den Hausflur

gelangen, auch wenn sich

die Katze ausschließlich in

der Wohnung aufhält: Es reicht

schon ein Luftzug bei geöffneter

Haustür, um sie großflächig

zu verteilen – ganz

davon abgesehen,

dass auch der

Katzenhalter

die Haare seines

Tieres mit

nach draußen

trägt. Eine

Katzenallergie ist

mit unangenehmen

und teils heftigen Beschwerden

wie etwa asthmatischen

Reaktionen verbunden. Zieht also

eine Katze in die Nähe eines Allergikers, ist

der Ärger meist vorprogrammiert, was im

schlimms ten Fall dazu führt, dass sich der Besitzer

von seinem Tier trennen muss.

Darüber hinaus ist natürlich auch eine richtige

und verantwortungsvolle Haltung der Katze

wichtig, da das Tier sonst Verhaltensstörungen

entwickeln kann. Ein verbreitetes Problem bei der

Wohnungshaltung von Katzen ist, dass die Tiere

mit ihren Krallen Spuren an Türen und Wänden

hinterlassen. Besonders häufig ist das der Fall,

wenn eine Katze ihren Bewegungsdrang nicht

ausleben kann, weil sie in einem Zimmer eingesperrt

wird. Häufig sind die Türen dieser „Katzenzimmer“

beim Auszug des Mieters zerkratzt

und müssen auf dessen Kosten teuer restauriert

werden. Von einer solchen Haltung ist daher auf

jeden Fall abzuraten. Katzen sind von Natur aus

neugierig – wenn sie sich eingesperrt fühlen, führt

das nicht selten zur „Rebellion“.

Berücksichtigt man die natürlichen Verhaltensweisen

und Charaktereigenschaften der Katze,

ist die Haltung in der Wohnung kein Problem.

Ist das Tier täglichen „Freigang“ gewohnt, sollte

Berücksichtigt man die natürlichen Verhaltenweisen der Katze, ist die Haltung in der Wohnung kein Problem.

Ausgabe 4/2009

Katzen lieben Fangspiele und kleine Rangeleien.

der Besitzer allerdings dafür Sorge tragen, dass

es ihn auch bekommt – ansonsten wird ihm

die Katze durch auffälliges Verhalten zeigen,

dass sie sich nicht wohlfühlt und mehr Raum

braucht. Bei einer unglücklichen Katze kann es

darüber hinaus zu unschönen Wesensveränderungen

kommen: Manche Tiere verlieren die

Stubenreinheit oder gebärden sich aggressiv.

Optimal für Freigänger-Katzen sind Erdgeschoss-Wohnungen,

von denen aus problemlos

Zugänge – eventuell auch durch den Einbau

einer Katzenklappe – nach draußen geschaffen

werden können. Auch der Besitzer behält den

Überblick, wenn sein Tier nach der Jagd wieder

zurück in die warme Wohnung möchte. Katzen

mit Zugang zu einem „Außenrevier“ können

ihren Beschäftigungsdrang selbst steuern und

sind meist ausgeglichener als Katzen in reiner

Wohnungshaltung.

Einige Tiere bevorzugen es allerdings, in der

Wohnung zu bleiben. Solche Katzen eignen

sich für Anwohner viel befahrener Straßen –

oder für Nachbarschaften, in denen es bereits

viele Katzen gibt, die ihre eigenen Territorien

haben. Dann nämlich kann es unter den Tieren

zu Kämpfen kommen, die meist mit Verletzungen

enden. Fakt ist und bleibt aber, dass

Katzen in reiner Wohnungshaltung wesentliche

Entfaltungsmöglichkeiten fehlen – diese

zu ersetzen, liegt in der Verantwortung des

Besitzers. Er sollte seiner Katze ausreichend

Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten anbie-


Die Anschaffung eines Kratzbaums lohnt sich – meistens verschont die Katze dann Möbel und Türen mit ihren Krallen.

ten. Darüber hinaus gehört ein Kletter- und

Kratzbaum zur Pflichtausstattung einer katzengerechten

Wohnung – er führt meistens dazu,

dass die Katze Möbel, Wände und Türen mit

ihren Krallen verschont. Viel Freude für wenig

Geld bieten den Tieren Kartons, Bälle aus Alufolie

oder Wollfäden.

Mindestens einmal am Tag sollte sich der Besitzer

Zeit für seine Katze nehmen: Fangspiele

fördern das Jagdverhalten der Tiere; zudem lieben

sie kleine Rangeleien. Ein Fensterplatz mit

Aussicht auf einen Garten oder eine Straße, in

der es viel zu sehen gibt, verkürzt der Katze die

Zeit, die sie ohne Gesellschaft in der Wohnung

verbringt. Generell gilt: Gerade wenn Katzen

allein sind, entdecken sie ihre Umwelt. Folgende

Tipps sollten daher auf jeden Fall berücksichtigt

werden:

1) Verstecken Sie Elektrokabel, denn diese

sind ein beliebtes, aber gefährliches

Spielzeug für Katzen.

Fensterplätze sind bei Katzen sehr beliebt. Vorsicht ist aber bei gekippten Fenstern geboten:

Sie können zur tödlichen Falle für die Tiere werden.

2) Sichern Sie Ihre Steckdosen.

3) Lassen Sie keine Gifte, wie Insekten-

oder Unkrautvernichter unbeaufsichtigt,

und machen Sie auch Medikamente für

die Tiere unzugänglich.

4) Lassen Sie keine Plastiktüten herumliegen,

und halten Sie Deckel von Mülleimern

und Toilette geschlossen.

5) Herde und Bügeleisen sollten erkaltet

sein, bevor Sie die Wohnung verlassen.

6) Verschließen Sie alle Fenster – speziell

gekippte Fenster können zur tödlichen

Falle für neugierige Katzen werden.

7) Auch Zimmerpflanzen können für Ihre

Katze schädlich sein. Fragen Sie Ihren

Tierarzt nach einer Liste der giftigen

Pflanzen.

8) Achten Sie auf das Verhalten Ihres Tieres

– eine Katze wird immer versuchen, Ihnen

mitzuteilen, dass sie etwas braucht

oder sich nicht wohlfühlt.

Ausgabe 4/2009

…Streusalz

Haustiere

Wie funktioniert

eigentlich…

Alle Jahre wieder vor der kalten Jahreszeit

füllen die Winterdienste der Städte ihre Vorräte

an Streusalz auf, um einsatzfähig zu sein,

sobald Schnee- und Eisglätte drohen. Das

hierfür verwendete Auftausalz besteht zu 94

bis 98 Prozent aus herkömmlichem Kochsalz

(Natriumchlorid). Seine Wirkung erklärt sich

ausgehend von der Tatsache, dass Lösungen

einen geringeren Schmelzpunkt haben als

reine Flüssigkeiten. Eis und Wasser befinden

sich in einem Gleichgewichtszustand zwischen

fest und flüssig. Auch bei Temperaturen

von unter Null Grad ist also immer

etwas flüssiges Wasser vorhanden, in dem

sich die Ionen des Salzes lösen. Die so gebildete

Salzlösung besitzt einen niedrigeren

Gefrierpunkt, wodurch das erneute Gefrieren

des Schmelzwassers verhindert wird.

Da dort, wo Eis und Salzlösung aufeinander

treffen, immer weiteres Eis schmilzt und zur

Salzlösung wird, die nicht wieder gefrieren

kann, führt das nach und nach zur völligen

Auflösung des Eises. Bei Minusgraden knapp

unter dem Gefrierpunkt eignet sich herkömmliches

Kochsalz zum Streuen. Sinken

die Temperaturen unter minus zehn Grad

wird meistens auf Calium- oder Magnesiumchlorid

zurückgegriffen. Im Winterdienst

wird das Streusalz zudem oft mit etwas Sole

versetzt, da es in feuchter Konsistenz nicht

so leicht verweht wird und besser auf der

Fahrbahn haftet. Bei extremen Minustemperaturen

lässt sich allerdings auch durch

Streusalz der Schmelzeffekt nicht mehr erzielen;

zudem ist die Verwendung aus ökologischen

Gründen umstritten: Da das Salz mit

dem Schmelzwasser versickert, gelangen zu

viele Natrium- und Chloridionen in Boden

und Gewässer, außerdem greift es auch die

umliegende Vegetation an. Hunde können

sich durch auf Gehwegen verstreutes Salz

Entzündungen an den Pfoten zuziehen, und

auch den Karosserien älterer Autos setzt es

empfindlich zu. In vielen Orten und Städten

gilt daher auf Bürgersteigen ein generelles

Salzstreuverbot, das nur bei extremer Witterung

aufgehoben wird.

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aus einer Hand!

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Unter uns

Miteinander Sport treiben – voneinander lernen

TV Neheim leistet Pionierarbeit in Sachen Integration

Beim Sport spielt die Nationalität keine Rolle. Die Kinder lernen voneinander

und Integration findet automatisch statt.

Das Thema Integration ist in aller Munde

– und wie wichtig es tatsächlich ist, zeigen

mittlerweile zahlreiche Studien: Laut

einer aktuellen Sprachstandsfeststellung

unter Schulanfängern haben 36 Prozent

große Defizite im Bereich der Deutschkenntnisse.

Und oft fehlt den Eltern von

Kindern mit Migrationshintergrund die Möglichkeit,

diese Mängel selbst auszugleichen.

Umso wichtiger sind Angebote, die außerhalb

von Schule und Elternhaus stattfinden.

Annita Borrelli engagiert sich in ihrer Position

als Geschäftsführerin des TV Neheim bereits

seit längerer Zeit in diesem Bereich: „Integration

funktioniert am einfachsten in den Turnhallen,

denn beim Sport wachsen die Kinder miteinander

auf und lernen voneinander“, ist das

Mitglied unserer Genossenschaft überzeugt.

Die Abteilung Kampfsport ist mit 50 bis 60 Kindern eine der größten und zudem eine der multikulturellsten

Gruppen des TV Neheim. Leiterin der Abteilung ist Genossenschaftsmitglied Annita Borrelli.

Ausgabe 4/2009

Die Idee zum aktuell laufenden Integrationsprojekt

„Sei dabei – beitragsfrei“ entstand im

Zusammenhang mit dem 125-jährigen Jubiläum

des TV Neheim und der Planung des

Jubiläumsjahres. Vorbild war dabei die von

der Stadt Arnsberg initiierte Aktion „Miteinander

statt Nebeneinander“. Um Eltern und

Kinder für das Projekt zu gewinnen, wurde

der Weg über die umliegenden Schulen gewählt:

Alle schulpflichtigen Kinder wurden

dazu eingeladen, das gesamte Sportangebot

des TV Neheim für ein Jahr kostenlos zu nutzen.

Der Ansatz ist so einfach wie wirkungsvoll:

Da es nur „gemischte“ Gruppen gibt, in denen

deutsche und ausländische Kinder gemeinsam

aktiv sind, findet Integration quasi

automatisch statt. Im spielerischen multikulturellen

Miteinander lernen die Kinder

mit Migrationshintergrund auf zwanglose

Art und Weise die deutsche Sprache; und

auch die deutschen Kinder profitieren, denn

über die neuen Sportkameraden werden ihnen

andere Kulturen und Religionen nahe

gebracht.

Die Übungsleiter halten sich dabei weitgehend

zurück – durch die Gruppendynamik,

die beim Sport entsteht, erlernen die Kinder

soziales Verhalten von selbst. „Sie helfen sich

gegenseitig und bringen sich unheimlich viel

bei. Beim Sport spielt es keine Rolle, welche


Nationalität ein Kind hat“, schildert Annita

Borrelli.

Darüber hinaus ist das sportliche Projekt auch

ein Angebot an jene Mütter und Väter, die selber

Schwierigkeiten haben, ihren Alltag auf

Deutsch zu gestalten. Denn auch, wenn das

Miteinander im Sportverein vieles bewirken

kann: Wenn Integration auf ganzer Linie funktionieren

soll, müssen auch die Eltern mitspielen.

Annita Borrelli kennt die Hemmungen vieler

Eltern ausländischer Kindern mit Deutschen in

Kontakt zu treten – gerade wenn sie sprachliche

Defizite haben. Wenn durch die gemeinsame

Aktivität der Kinder auch Freundschaften

unter den Eltern entstehen – Annita Borelli

und die Kollegen vom TV Neheim würden es

begrüßen. „Es ist wichtig, dass die Eltern hinter

dem Sport des Kindes stehen und es so gut wie

möglich unterstützen“, ist die engagierte Frau

überzeugt.

Ziel des Projektes ist allerdings nicht nur die

Integration ausländischer Kinder. „Generell

möchten wir möglichst viele Jungen und Mädchen

in die Turnhallen bekommen“, erklärt

die Übungsleiterin. Jungen und Mädchen, die

noch nicht genau wissen, welcher Sport ihnen

Spaß macht, können jederzeit zum „Schnuppern“

in die verschiedenen Gruppen kommen.

Das Angebot des TV Neheim reicht von Handball,

Basketball und Volleyball über Badminton,

Fechten und Leichatheletik bis hin zu den

Kampfsportarten Taekwon-Do und Ju-Jitsu. Darüber

hinaus gibt es Tanz- und Turngruppen.

Der Einstieg ist unkompliziert, und jedes Kind

kann sich sein eigenes Sportprogramm zusammenstellen.

Erst nach Ablauf des Probejahres

wird ein Mitgliedsbeitrag beim TV Neheim fällig,

wenn die Kinder weiterhin sportlich aktiv

bleiben möchten; jener ist mit 4,50 Euro pro

Monat allerdings sehr moderat bemessen. Zuschläge

für bestimmte Sportarten gibt es nicht

– dafür aber die Chance auf viele neue Freunde

unterschiedlichster Nationalitäten.

Annita Borrelli ist Geschäftsführerin im TV Neheim. Das

Mitglied unserer Genossenschaft ist davon überzeugt, dass

Integration am einfachsten in den Turnhallen funktioniert.

Heimische Bräuche

Bäuerliche Pachtzahlungen wurden früher häufig in Form

einer Gans bezahlt.

Der Brauch der Martinsgans hat nichts mit

dem heiligen St. Martin, dessen Namenstag

am 11. November gefeiert wird, zu tun. Die

Wurzeln lassen sich weit ins Brauchtum des

Bauern- und Kirchenjahres zurückverfolgen.

An Martinstag beginnt die 40-tägige vorweihnachtliche

Fastenzeit und damit eine Zeit

des fettfreien Essens. Zudem waren an dem

Termin früher bäuerliche Pachtzahlungen

fällig, die nicht selten in Form einer Gans getätigt

wurden, weil im Mittelalter Naturalien

ein gängiges Zahlungsmittel waren. Zugleich

war der Martinstag mit einem heutigen Kündigungstermin

vergleichbar: Das bäuerliche

Jahr wurde abgeschlossen und man hielt sich

im Hause auf, spann Wolle und bereitete die

Wintervorräte zu. Weil es dafür keines großen

Gesindes bedurfte, wurden an St. Martin

Mägde und Knechte entlassen und meist mit

einer Gans beschenkt. Die bäuerliche Winterzeit

dauerte bis zum 2. Februar, dem Tag

Mariä Lichtmeß.

Ausgabe 4/2009

Wir wünschen Ihnen

frohe Weihnachten &

ein glückliches Neues Jahr

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Unter uns

Die Gewinnerin des Rätsels in der

Herbstausgabe heißt Silke Becker. Unsere

Mieterin aus der Montessoristraße

9 darf sich über einen Einkaufsgutschein

der Parfümerie Douglas im Wert von 50

Euro freuen.

Die Hausblick-Redaktion gratuliert hierzu

herzlich!

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Rätselgewinner

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Aus der Region

Schöne Aussichten

Den Blick schweifen lassen, die Landschaft

genießen, innere Ruhe finden: Viele Menschen

haben gerade zum Jahresausklang den

Wunsch, einen Gang herunter zu schalten

und die Hektik des Alltags für einige Momente

zu vergessen. Eine gute Möglichkeit,

innere Einkehr zu finden und buchstäblich

über den Dingen zu stehen, ist das Erklimmen

eines Berges. Und es muss ja nicht gleich der

Mount Everest sein – das Gefühl, von oben

auf die Welt herunter zu gucken und die tagtäglichen

Probleme zu vergessen, kann man

auch in unserer Region problemlos erleben.

Schließlich leben wir im Land der 1.000 Berge,

und wo Berge sind, sind auch Aussichtstürme.

Wer sich also an den klaren Tagen

des ausklingenden Jahres aufmacht, und einen

Fußmarsch nicht scheut, kann grandiose

Ausblicke und herrliche Panoramen genießen.

Weite Täler, Wälder und malerische

Lichtungen fügen sich dabei zu einem Naturerlebnis

besonderer Art zusammen. Aber

Vorsicht: Die herrlichen Ausblicke können

geradezu süchtig machen. Fortgeschrittene

„Fernseher“ machen sich zur halben Nacht,

wenn der Nebel durch die Täler wabert, an

den Aufstieg und erleben die Morgendämmerung

in luftiger Höhe – wahrscheinlich

eines der intensivsten Naturerlebnisse überhaupt.

Festes Schuhwerk steht bereit und der

Rucksack ist auch schon gepackt? Wir stellen

die schönsten Aussichten der näheren und

weiteren Umgebung vor:

Lörmecke-Turm

Lörmecke-Turm

Vor etwa einem Jahr weihte Landesumweltminister

Eckhard Uhlenberg den Lörmecke-

Turm mitten im Arnsberger Wald zwischen

Warstein und Eversberg ein. Unweit des

Parkplatzes am Stimmstamm, direkt am

überregionalen Wanderweg Plackweg gelegen,

bietet er auf 580 Metern über NN einen

herrlichen Panoramablick ins Hochsauerland,

über den Haarstrang und die Westfälische

Bucht bis zum Teutoburger Wald –

gutes Wetter natürlich vorausgesetzt. Auch

in architektonischer Hinsicht hat der Lörmecke

Turm etwas zu bieten: Die über Kreuz

geführten Rundhölzer ergeben die Silhouette

eines überdimensionalen Bierglases. Über die

204 Stufen der Stahl-Wendeltreppe im Inneren

des Turmes sind zwei Zwischenpodeste

und die abschließende Aussichtsplattform

zu erreichen. Einmal tief durchatmen und

genießen: Der 360-Grad-Blick schweift über

Beleckes Altstadt und Eversberg mit seinen

Fachwerkhäusern; ganz im Norden verliert

sich das Bergige in die flache Soester Börde.

Burgruine Eversberg

Auch von der Aussichtsplattform der Burgruine

auf dem Schlossberg in Meschede-

Eversberg bieten sich dem Wanderer wunderbare

Ausblicke auf das obere Ruhrtal, den

Naturpark Arnsberger Wald und die südlichen

Berge des Feriengebietes rund um den

Hennesee. Die im 13. Jahrhundert von Graf

Gottfried III errichtete Burg, von der heute

nur noch ein kleiner Steinturm erhalten

geblieben ist, zählt zu den Wahrzeichen der

Bergstadt Eversberg. In 453 Metern über NN

Höhe fächert sich ein reizvolles Landschafts-

Panorama auf. Eine Bronzetafel zeigt dem

Besucher die umliegenden Sehenswürdigkeiten

mit Höhenangabe. Zur Weihnachts-

Ausgabe 4/2009

Burgruine Eversberg

zeit leuchtet ein fünfzackiger Stern weit in

die Landschaft hinein.

Küppelturm Freienohl

In der Nähe der ehemaligen Wallburganlage

„Schiedlike Borg“ steht auf dem 413 Meter

hohen Küppel der Küppelturm. Von der 25

Meter hohen, aufwändigen Holzkonstruktion

hat man Ausblicke auf die Erhebungen

der Naturparks Arnsberger Wald und Homert

sowie auf das mittlere Ruhrtal und das Wennetal.

Der Aussichtsturm wurde 1932 mit

Spendengeldern in Höhe von 780 Reichsmark

erbaut und hat als einziger von ehemals

sechs Aussichtstürmen im Gebiet der

Kreisstadt Meschede die Zeiten überdauert

– allerdings nicht unbeschadet: 1959 wurde

er komplett neu errichtet. Heute besitzt der

Küppelturm zehn Aussichtsplattformen und

ist höher als seine Vorgänger; die schlanke,

nach oben hin zulaufende Form jedoch ist

erhalten geblieben.

Hochheideturm Willingen

Küppelturm Freienohl

Zwar ist der Weg zum Willinger Hochheideturm

aus dem Einzugsgebiet unserer

Genossenschaft etwas weiter, doch die Anfahrt

lohnt für Fernblick-Fans garantiert.

Seit Herbst 2002 steht die 59 Meter hohe,

achteckige Stahlbeton-Konstruktion auf dem

Ettelsberg und darf auf 875 Metern über NN


Hochheideturm

Willingen

als „höchster begehbarer Aussichtspunkt in

Nord-West-Deutschland“ firmieren. Von dort

aus sieht man die Bergwelt Willingens, des

Hochsauerlandes, des Waldecker Landes –

und bei klarem Wetter oft noch weit darüber

hinaus. Wer nicht gut zu Fuß ist, muss auf

die schöne Aussicht übrigens nicht verzichten:

Die Kabinenseilbahn startet direkt am

Parkplatz an der Talstation, und für den Weg

auf die verglaste Aussichtsplattform steht ein

Aufzug zur Verfügung. Wer sich den Panoramablick

„erarbeiten“ will, nimmt die 241

Stufen im Treppenhaus. An der Nordwestseite

des Turms befindet sich eine 42 Meter

Stüppelturm

hohe Kletterwand. Der Hochheideturm ist

täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet; der Eintritt

für Erwachsene und Kinder beträgt 2,50

Euro.

Stüppelturm

Der Freizeitpark Fort Fun in Bestwig errichtete

diesen 57 Meter hohen Turm zusammen

mit einem großen Mobilfunkanbieter,

der die Konstruktion gleichzeitig als Sendemast

nutzt. 2001 eröffnet, bietet der Turm

mit 845 Metern über NN einen der höchsten

Aussichtspunkte des Sauerlands. Wer

bei klarem Wetter den Aufstieg bewältigt,

kann mehrere hundert Kilometer von der Soester

Börde bis ins Ruhrgebiet gucken.

Schombergturm

Schombergturm

Im Skigebiet Wildewiese zwischen Sundern

und Finnentrop-Rönkhausen erhebt sich

dieser 65 Meter hohe Richtfunkturm, der

auf etwa halber Höhe über eine Aussichtsplattform

verfügt. Dem Aufstieg über 167

Stufen folgt eine fantastische Aussicht: Zu

sehen gibt es das nördliche Ruhrgebiet sowie

das Lippeland bis Münster, den Teutoburger

Wald und den Funkturm bei Bielefeld. Bei

sehr guter Fernsicht ist in südlicher Richtung

sogar die 118 Kilometer entfernte Hohe Acht

am Nürburgring in der Eifel erkennbar. Seit

seiner Eröffnung im Jahre 2006 erfreut sich

der Aussichtsturm großer Beliebtheit – auch

unter Radlern, die auf der Lenneroute unterwegs

sind und sich nach dem 9,5 Kilometer

langen Anstieg und 430 Höhenmetern mit

dem einzigartigen Rundumblick belohnen.

Aussichtsturm Hohe Bracht

Der traditionsreiche Aussichtsturm Hohe

Bracht bei Lennestadt ist das Wahrzeichen

des Kreises Olpe – und bietet mit einer

Turmhöhe von 36 Meter über NN schöne

Aussichten auf einen großen Teil des Sauer-

Ausgabe 4/2009

Aus der Region

landes. Wer auf einem der zahlreichen umliegenden

Wanderwege im Naturpark Ebbegebirge

unterwegs ist, sollte sich eine Pause

im modernen Turmrestaurant nicht entgehen

lassen. Im Winter, wenn das gut ausgebaute

Skigebiet zu rasanten Abfahrten und ausgedehnten

Langlauftouren einlädt, bietet sich

eine Einkehr zum Apres-Ski an.

Kamin auf dem

Bastenberg

Kamin auf dem Bastenberg

Aussichtsturm Hohe Bracht

Der Rauchabgaskamin auf dem Bastenberg in

Bestwig-Ramsbeck verweist in die Hochzeiten

des Bergbaus im Sauerland zurück. Für Besucher

ist der im Jahr 2001 restaurierte Kamin

zwar nicht zugänglich; an seinem Fuße befindet

sich aber ein Rastplatz mit Sitzgelegenheiten

und einer guten Aussicht über das Valmetal.

Der Rundwanderweg R2 und der Bestwiger

Panoramaweg führen direkt am Kamin vorbei.

Jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt wird dort das

traditionelle Kaminfest gefeiert.

9


10

Wir über uns

Leben einst und heute

Vertreter und Mitarbeiter unserer Genossenschaft tauchten in die Geschichte des Münsterlandes ein.

Die diesjährige Vertreter-Informations-

Fahrt, begleitet von Mitgliedern des

Aufsichtsrates, des Vorstandes und den

Mitarbeitern der Genossenschaft, führte

Ende September ins Mühlenhof-Museum

nach Münster. Das nahe des Aasees gelegene

Freilichtmuseum zeigt original historische Bauten

und landwirtschaftliche Gegenstände aus dem

Münsterland: Rund 30 authentisch hergerichtete

Gebäude aus vier Jahrhunderten luden zu einer

Entdeckungsreise in die Geschichte der Region

ein. Hierbei wurde die Vergangenheit wieder lebendig:

Die alte Landschule, der Gräftenhof, die

Dorfschmiede und das Haus des Schuhmachers

vermittelten auf charmante Art und Weise das

Leben und die Arbeitsbedingungen von einst.

Mieter werben Mieter:

111,- Euro als Prämie

Die Geschichte des Mühlenhofs geht bis ins Jahr

1959 zurück – Kernstück des Museums ist die

Bockwindmühle aus dem Emsland, um die herum

die Wohnhäuser und Werkstätten der Dorfhandwerker

angesiedelt sind. Kräutergärten mit

alten Pflanzen, Wildwiesen und Fischteiche runden

das Bild ab.

Geführt von einem fachkundigen Zeitgenossen

wurde den Teilnehmern aus dem Sauerland das

Leben und Wohnen vergangener Tage hautnah

vor Augen geführt – inklusive der Beschwerlichkeiten,

die die „gute alte Zeit“ mit sich brachte.

Klar wurde: Die Menschen waren schon immer

gezwungen, ihren Lebensalltag in der Gemeinschaft

zu meistern. Engagement, Gemeinschaftssinn

und Zusammenhalt waren und sind auch

Neue Mieter zu vermitteln lohnt sich.

Jedes Mitglied unserer Genossenschaft,

das einen neuen Mieter vermittelt, bekommt

als Dankeschön die einmalige

Summe von 111,- €. Da lohnt es sich

doch, mal im Bekanntenkreis zu fragen.

Schließlich gibt es auch gute Gründe für

ein Mietverhältnis mit der Wohnungsgenossenschaft

Arnsberg + Sundern eG.

Beachten Sie bitte, dass Sie sich vorab mit

dem zuständigen Wohngebietsbetreuer

in Verbindung setzen, damit Ihnen die

Prämie auch sicher zugeht.

Ausgabe 4/2009

heute noch gefragt, um ein angenehmes Miteinander

zu gestalten.

In gemütlicher Runde wurde nicht nur das Vergangene

bewundert – und manchmal auch ein

wenig belächelt ob des Erfindungsgeistes – sondern

auch Aktuelles rund um das Wohnen in

unserer Genossenschaft diskutiert. Mit von der

Partie waren Herr Schröder mit seinen Mitarbeiterinnen

von der Provinzial-Geschäftsstelle aus

Neheim, die zu Fragen der Sicherheit rund um

den Alltag informierten und den „Mietermehrwert“

aus dem Kooperationsvertrag zwischen

Genossenschaft und der Provinzial Versicherung

ausführlich erläuterten.

Historisches Zimmer im Freilichtmuseum Mühlenhof.

REDAKTION

Das Magazin erscheint alle 3 Monate

Magazin der Wohnungsgenossenschaft

Arnsberg + Sundern eG

Tel. 0 29 32 - 4 75 9 - 10

Fax 0 29 32 - 2 29 27

E-Mail info@wgas.de

Internet www.wgas.de

Redaktion:

Alexandra Brandt, Christina Alessio

Brinkschulte Medien

Tel. 0 29 32 - 97 75 - 0

Fax 0 29 32 - 97 75 - 25

E-Mail redaktion@brinkschulte.com

Verantwortlich für den Inhalt:

Werner Schlinkert

Vorstand der Wohnungsgenossenschaft

Gesamtherstellung/Anzeigen:

Brinkschulte Medien GmbH & Co. KG

Möhnestraße 55

59755 Arnsberg

Tel. 0 29 32 - 97 75 - 0

Fax 0 29 32 - 97 75 - 25

E-Mail hausblick@brinkschulte.com

Fotos: Titelfoto: Markus Ernst,

Innenteil: Wohnungsgenossenschaft, Detemple, fotolia, Privat


Wichtiger Hinweis in eigener Sache!

Drückerkolonne unterwegs - keine Verträge mit

Unitymedia an der Haustür abschließen

Sie haben sich zu einer Vertragsunterschrift überreden

lassen? Nutzen Sie Ihr Widerspruchsrecht!

Zurzeit ist eine „Drückerkolonne“ in unserem

Wohnungsbestand unterwegs, die versucht,

Verträge mit Zusatzleistungen der Firma Unity-

media mit unseren Mietern abzuschließen. Wir

weisen alle Mieter noch einmal darauf hin, dass

keine Verträge an der Haustür abgeschlossen

werden sollen, da wir als Wohnungsgenossenschaft

mit Unitymedia einen Rahmenvertrag

abgeschlossen haben. Alle Mieter, die das Angebot

der Kabelgesellschaft nutzen wollen, erhalten

somit günstigere Konditionen über uns.

Wenn Sie als Mieter beabsichtigen, Zusatzleistungen

von Unitymedia in Anspruch zu nehmen,

setzen Sie sich bitte mit unserem Herrn

Harmann unter 02932-475910 in Verbindung

– er wird Ihnen als kompetenter Ansprechpartner

in bewährter Weise zur Verfügung stehen.

Sollten Sie in den letzten Wochen bereits einen

Vertrag abgeschlossen haben, nutzen Sie Ihr

Widerspruchsrecht! Darüber hinaus bitten wir

um Informationen, wo die „Drückerkolonne“

aktiv war – wir werden unseren Einfluss gegenüber

Unitymedia geltend machen und darauf

bestehen, dass unsere Mieter zukünftig nicht

mehr belästigt werden.

SPITZENWERTE IN

SACHEN SICHERHEIT.

Manches ist von Natur aus sicher. Und wir kümmern uns jeden

Tag rund um die Uhr darum, dass Sie sich in Sachen Energieversorgung

immer sicher fühlen können. Weil wir jederzeit

voRWEg gehen, ist Versorgungssicherheit der Spitzenklasse

für Sie selbstverständlich.

www.rwe.de

Service/Rätsel

Wir über uns

Raten und Gewinnen

Auf den Gewinner unseres

aktuellen Suchbild-Rätsels

wartet ein

50-Euro-Einkaufsgutschein

von Kaufland.

Auf welcher Seite in diesem

Hausblick befindet sich der oben

abgebildete Bildausschnitt?

Senden Sie die Lösung an:

Brinkschulte Medien,

Möhnestraße 55, 59755 Arnsberg

oder per E-Mail an

hausblick@brinkschulte.com

Einsendeschluss ist der 22. Februar 2010.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Gewinner

wird in der nächsten Ausgabe bekannt gegeben.

185x128_Stachel.indd 1 Ausgabe 4/2009

11.11.2009 14:19:00 Uhr

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Service/Unter uns

Glück im Unglück – dank Hausratversicherung

Hildegard Andres (links) und Kirsten Heimann von der Provinzial: Die Folgen des Wasserschadens wurden anstandslos reguliert.

Es war ein Szenario, das man seinem ärgsten

Feind nicht wünschen würde: Mitten in der

Nacht, genauer gesagt um vier Uhr morgens,

ereignete sich im Haus unserer Genossenschaft

in der Montessoristraße 15a ein Wasserrohrbruch

in einer Wohnung im oberen Stockwerk.

Betroffen war davon in erster Linie unsere

Mieterin Hildegard Andres, bei der das Wasser

innerhalb kürzester Zeit durch die Decke kam,

und zwar in größerer Menge. Die Folge waren

abgelöste Tapeten, nasse Decken, ruinierte

Teppiche, kurz: ein nicht unerheblicher finanzieller

Schaden.

Hildegard Andres hatte bei all dem Glück im

Unglück: Als Besitzerin einer Hausratversicherung,

die sie zu besonders günstigen Konditionen

über unsere Genossenschaft abgeschlossen

hatte, wurde der Schaden in voller Höhe

reguliert. Die Provinzial sorgte dafür, dass der

Wasserschaden zunächst vollständig getrocknet

wurde und kümmerte sich darüber hinaus

um frische Tapeten und die Verlegung neuer

Teppiche. Auch die von Hildegard Andres erbrachte

Eigenleistung – u.a. das Aufwischen

des durch die Decke gedrungenen Wassers –

wurde ausbezahlt.

Durch die Kooperation unserer Genossenschaft

mit der Provinzial Versicherung konnten wir

für unsere Mieter bzw. Mitglieder spezielle

Tarife aushandeln, die 20 Prozent unter dem

Normaltarif liegen. So ist es etwa im Rahmen

Immer da, immer nah.

Caritas-Verband Arnsberg-Sundern e.V.

www.caritas-arnsberg.de

Ambulante Alten-, Kranken und Familienpflege

Sozialstation Arnsberg

Ansprechpartnerin: Sylvia Bußmann

02931 806-608

Sozialstation Hüsten

Ansprechpartnerin: Annette Schönhardt

02932 53001

Sozialstation Neheim

Ansprechpartner: Dietmar Hofmann

02932 83065

Sozialstation Sundern

Ansprechpartner: Gabriele Weber

02933 79011

Ausgabe 4/2009

Tagespflege im Seniorenzentrum Arnsberg und im Altenheim

St. Franziskus Sundern

AUS-Zeit Häuslicher Entlastungsdienst für pflegende Angehörige

Ansprechpartnerin: Jutta Schneider-Hühn

Ringlebstraße 27, 59821 Arnsberg

02931 806-470

Wohngemeinschaft für Pflegebedürftige

Ansprechpartnerin: Sylvia Bußmann

Ringstraße 6-8, 59821 Arnsberg

02931 806-608

Hausnotruf-Dienst

02931 806-9

der Hausratversicherung möglich, sich für

sehr geringe Beiträge gegen Feuer, Wasser-,

Einbruchdiebstahl- und Vandalismusschäden

abzusichern. Im Schadenfall werden Möbel,

Teppiche, Gardinen, Kleidung, Haushaltsgeräte,

Fernseher etc. zum Neuwert ersetzt.

Darüber hinaus bietet die Provinzial auch

Glasversicherungen, Privathaftpflicht- und

Rechtss schutzversicherungen, Autoversicherungen

und die so genannte Unfall/Krankheit

50+ Versicherung an. Letztere bietet speziellen

Schutz für ältere Menschen, die nach einem

Unfall oder krankheitsbedingt Hilfe im Haushalt

brauchen.

Ihr Versicherungsschutz in professionellen Händen. Direkt

vor Ort. Die Provinzial – zuverlässig wie ein Schutzengel.

Ihre Provinzial-Geschäftsstelle

Schröder, Tetampel & Ufer

Goethestraße 24, 59755 Arnsberg,

Tel. 0 29 32 / 80 94 90, Fax 029 32 / 80 94 950

info@schroeder-ufer.de

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