Technologie Transfer - Wirtschaftsförderung Kreis Soest

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Technologie Transfer - Wirtschaftsförderung Kreis Soest

Fachhochschule Südwestfalen

Technologie Transfer

Chance

Probleme

Erfahrungen und Beispiele

Analyse

Strategien

Prof. Dr. Anne Schulz-Beenken


Technologie-Transfer

Technologischem Fortschritt

Wirtschaftlicher Stabilität für Unternehmen

Fachhochschule

Wirtschaft


Automotive

� Umformtechnik

� Fügen

� Energieeffizienz in der

Forschungsfelder

Massivumformung

� Fahrwerktechnik, Radaufhängung,

Federung/Dämpfung

� Tribologie an Ventiltrieben und

Dämpfersystemen

� Simulation, CAx

� Stofffluss-Simulation,

Verschleissvorhersage

� Kunststofftechnik

� Leichtbau

Werkstoffe

� Kunststoffverarbeitung: Thermo- und

Duroplastverarbeitung

� Hochfeste Stähle, Wärmebehandlung

� Korrosions- und Oberflächentechnik

� Bio- und Nanotechnologie

Umwelt und Energie

� Dezentrale Energieversorgung, Stromerzeuger-

und Speichersysteme, Intelligente Netze

Neue Beleuchtungstechnologien (LED)

� Neue Energietechnologien und rationelle

Energieanwendungen

� Reduktion von Schadstoffen bei

Verbrennungsmotoren

� Umweltverfahrenstechnik, Abwasserreinigung


Technologie-Transfer: Bindung in die Region

Kontakte

• Praxis

• Arbeitgeber

• regionale Institutionen

• Sponsoren

• Projektpartner

Arbeitsmarkt der Absolventen

Bezugsquellen für Ausstattung

Regionale Vernetzung

dient Unternehmen in der Region


Angebot der Fachhochschule

•Kompetenz

•Ausstattung

•Praxisnähe

•Netzwerke

•Ideen

•Studenten als zukünftige Mitarbeiter


Angebot der Wirtschaft

•Marktnähe

•Umsetzungskompetenz

•Kapital

•Anwendungsbeispiele


Vorteile für die Hochschule

• Einblick in die Produkt- und Prozessentwicklung

• Verbesserung der Aktualität und Authentizität der Lehre

• Proben und Anschauungsobjekte für Praktika

Anschaulichkeit, Relevanz für die Studierenden

Verbesserung der Auslastung von Geräten und Ausstattung

Finanzierung von Wartungsverträgen und Reparaturen

Routine bei der Bedienung von Geräten

Praktische Forschungserfahrung für Studierende


Vorteile für die Wirtschaft

• Einblick in neue Produkt- und Prozessentwicklungen

• schnell + flexibel verfügbare Entwicklungskapazität

• regional verfügbare Dienstleistungskapazität

• regional verfügbare Qualifizierungsoptionen

• Einstieg in Fach-Netzwerke


Verbindendes Element: regionale Nähe

Große Zahl von Transfer-Organisationen,

Innovationsallianz

Innovation Nordrhein-Westfalen

Technologie-Transfer-Ring NRW

Eingeschränkter Erfolg – Ursachen ??


Beispiel: Labor für Werkstofftechnik

FH-SWF, Soest

1993-2011, 130 Projekte/Jahr

Umsatz: 190.000 €

Kosten: 140.000 €

Personal

Wartung Geräte

Verbrauchsmaterial

Ersatzanschaffungen

Rücklagen: 50.000 € Finanzstock

Startkapital, Lebensversicherung, Basis


Labor für Werkstofftechnik

Werkstoffuntersuchung Werkstoffprüfung

Metallographie

Korrosionstest

Elektronenmikroskopie

Schadensanalyse Bruchflächenanalyse

Oberflächenanalyse

Prozessoptimierung Wärmebehandlung

Umformprozesse

Fügeprozesse

Forschung Aushärtung Aluminium

Höchstfeste Stähle

Stanznieten

verdeckte Kennzeichnung


Gründe für Technologie-Transfer aus Sicht der Unternehmen

• Keine eigene Kompetenz

• Keine eigene Geräteausstattung

• Zu geringe Kapazitäten

• Vergleichsuntersuchung

• Unabhängiges Urteil

2005, 40 Befragte


Technologie Transfer

•Dienstleistungen (Werkstoffprüfung, Analysen, Beratung)

•Entwicklungsprojekte

•Forschungsprojekte

•Weiterbildungsangebote


Aktivitäten / durchschnittliche Dauer

Dienstleistungen (Werkstoffprüfung, Analysen, Beratung) < 5 Tage

Entwicklungsprojekte < 5 Monat

Forschungsprojekte > 1 Jahr

Weiterbildungsangebote < 3 Tage


Zahl der Aktivitäten

70

60

50

40

30

20

10

0

Dienstleistungen

Zeitliche Entwicklung der Aktivitäten

von Dienstleistungen zu Entwicklungs- und Forschungsprojekten

Schadensfälle

Entwicklungs-aufgaben

Forschungs-projekte

Weiterbildungs-veranstaltungen

2005, 40 Befragte

1997

2005


Wie kommt es zum Kontakt mit Partnern aus der Wirtschaft ?

• Absolventen bieten größtes Partnerpotential

Technologie Agenturen geringe Kontaktvermittlung

Prozentualer Anteil

40

35

30

25

20

15

10

5

0

Absolventen

Ehemalige Mitarbeiter

Netzwerk Hochschullehrer

Kollegen

Zeitungsartikel

Internet

Technologie Agenturen

Andere


Entwicklung der Zusammenarbeit

Vom ersten Kontakt zur langfristigen Zusammenarbeit

Dienstleistung

Schadensfall

Entwicklungsprojekt

Prozess- Produktoptimierung

Forschungsprojekt


Diplomarbeit

Dienstleistung

Entwicklungsprojekt

Prozess- Produktoptimierung

Forschungsprojekt


Diplomarbeit

Dienstleistung

Entwicklungsprojekt

Prozess- Produktoptimierung

Weiterbildung


Einzugsgebiet für Technologie-Transfer

Analyse 2003-2006; 550 Aktivitäten

Prozentualer Anteil der Unternehmen

Dienstleistungen (155)

Schadensanalysen (195)

Entwicklungsprojekte (130)

Forschungsprojekte (9)

Weiterbildungsangebote (11)

50 km

95 %

90 %

65 %

10 %

20 %

150 km

5 %

10 %

35 %

90 %

80 %


Einzugsgebiet für Technologie-Transfer

Analyse 2003-2006; 500 Aktivitäten

Prozentualer Anteil der Unternehmen

Dienstleistungen (155)

Schadensanalysen (195)

Entwicklungsprojekte (130)

Forschungsprojekte (9)

regional

Weiterbildungsangebote (11)

regional

regional

überregional

überregional

50 km

95 %

90 %

65 %

10 %

20 %

150 km

5 %

10 %

35 %

90 %

80 %


Schnelle Reaktions- und Bearbeitungszeiten

Analyse 2003-2006,

Dienstleistungen (155)

Schadensanalysen (195)

Entwicklungsprojekte (130)

Forschungsprojekte (9)

Weiterbildung (11)

Reaktionszeit

0-1 h

4 h

2 Tage

1 Monat

10 Tage

Zahlen treffen auf 80 % der Aktivitäten zu

Bearbeitungszeit

1 h-16 h

5-10 Tage

3 Monate

1-3 Jahre

1-2 Tage


Schnelle Reaktions- und Bearbeitungszeiten

Analyse 2003-2006,

Dienstleistungen (155)

Schadensanalysen (195)

Forschungsprojekte (9)

Weiterbildung (11)

kurz

kurz

Entwicklungsprojekte (130)

mittel

lang

kurz

Reaktionszeit

0-1 h

4 h

2 Tage

1 Monat

10 Tage

Zahlen treffen auf 80 % der Aktivitäten zu

Bearbeitungszeit

1 h-16 h

5-10 Tage

3 Monate

1-3 Jahre

1-2 Tage


Entscheidungskriterien für Vergabe von Aufgaben im Rahmen

des Technologie-Transfers

Anzahl der Nennungen

80

70

60

50

40

30

20

10

0

Kompetenz

Schnelligkeit

Gemeinsame Sprache

Anzahl der Befragten: 40; Mehrfachnennung möglich

Kosten

Stand der Technik o.k.

Angebotsumfang

Mehrsprachigkeit

einen Ansprechpartner


Ergebnis der Analyse

•Kundenwünsche

-Kurzfristige Aufträge, Schnelligkeit

-Problem des Kunden erkennen-Lösungen anbieten

-gemeinsame Sprache finden

-Vertraulichkeit

• Organisationsstrukturen

-schnelle, unverbindliche Informationsquellen

-einfache telefonische fachbezogene Kontaktaufnahme,

-wirtschaftsorientierte Organisationsstrukturen (Angebotserstellung, Rechnung, Steuer)

-Qualitätssicherung, Akkreditierung

langfristige, strategische Zusammenarbeit führt zu stabilem

Technologie-Transfer


Technologie-Transfer

Grundlage des Erfolges

1. Kommunikation

Suche nach Partnern, die die gleiche Sprache sprechen

Fachhochschule

Fragestellung

Lösungsansatz

Projektzustimmung

Nachfragen

Ergebnis/Lösung

Verbesserte Strategie

Wirtschaft


Besonderheiten der Kommunikation beim Technologie-Transfer

Basis

• Gemeinsame Sprache

• Vertrauen

• Vertraulichkeit

von Personen abhängig

lässt sich nur beschränkt organisieren

Unternehmen können Problemstellung oft nicht definieren

schnelles Erkennen der Fragestellung wichtig

Dringlichkeit und Zeitdruck bei Partnern

Schnelligkeit bei der Reaktion und bei Bearbeitung

Rücksicht auf emotionale Situation der Partner


Technologie-Transfer

Grundlage des Erfolges

2. Information

Kenntnisse der Voraussetzungen der Hochschule

- Kompetenzen

- Ausstattung

- Verfügbarkeit

Kenntnisse der Voraussetzungen in den Unternehmen

- Nachfrage

- finanziellen Möglichkeiten

- Zeitrahmen

- Umsetzbarkeit im Unternehmen


Technologie-Transfer

Grundlage des Erfolges

3. Organisation

-schnelle, unverbindliche Informationsquellen

-direkte, fachbezogene Kontaktaufnahme,

-wirtschaftsorientierte Organisationsstrukturen (Angebotserstellung, Rechnung, Steuer)

-Qualitätssicherung, Akkreditierung


Elemente zur Förderung von Technologie Transfer

kurzfristig

• Informationsquellen (Internet, Flyer) + Vermittlungsagentur

mittelfristig

•Vermarktungsinstrumente

für den direkten Kontakt zwischen TT-Anbietern und -Nachfragern

•Infoveranstaltungen

- einseitige Darstellung der Hochschule als Anbieter

•Portale (Suche/Biete)

- eingeschränkte Diskretion

- scharf formuliertes Angebot und Nachfrage erforderlich

•Messen

- weniger scharf formulierte Fragestellungen möglich

- bilaterale Darstellung der Angebote/nachfragen

- Entwicklung von Aufgabenstellungen


Resüme

Technologie Transfer aus Fachhochschulen ist die Innovationsquelle

des Mittelstandes

• preiswert

• flexibel

• fördert regionale Identität

• Mehrwert für Hochschulen +

Förderung von

Wirtschaft

•Kommunikation

•Information

•Organisation


Strategie zur Verbesserung des Technologie-Transfer

• Kommunikationshindernisse abbauen

Austausch auf Fachebene

• Informationsquellen aufbauen durch

Internetseiten

Transfer Messen

• Organisationsentlastung durch Verwaltung

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