Familienfreund- liches Speising - Vinzenz Gruppe

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Blickpunkt

Weihnachten: das Licht in die

Welt bringen.

Gott hat einen Traum …

(Eine wirkliche Weihnachtsgeschichte)

Als Gott den Gedanken hegte, die Welt

zu erschaffen, hatte er einen Traum von

einem Paradies für alle Lebewesen.

Als Gott die Welt erschuf vor tausenden

von Jahren, da träumte er vom Leben in

Fülle. Vom Himmel, der in der Welt sichtbar

wird.

Als Gott die Welt erschuf, träumte er von

Menschen und Tieren, die friedlich miteinander

leben. Von einer Welt, in der das

Kind vor dem Schlupfloch der Viper spielt

und Kuh und Bären beieinander lagern.

Gott träumte, dass in dieser Welt Friede,

Heil, Glück und Freude die Menschen

beseelen. Er träumte von einer Welt, in

der er mitten unter den Menschen

wohnt.

Als Gott den Menschen schuf vor vielen,

vielen Jahren, da legte er in sein Herz

diesen Traum von der wunderbaren Welt

voll Leben in Fülle.

Als Gott den Menschen schuf, schenkte

er ihm zu diesem Traum den freien Willen,

damit er in Freiheit und Liebe an der wunderbaren

Welt bauen konnte.

Als Gott den Menschen schuf, träumte

er von einem Geschöpf, das mit seinem

Schöpfer das Wechselspiel der Liebe von

Geben und Nehmen spielte.

Als der Mensch die Herrschaft über die

Welt übernahm, lag der Traum Gottes in

seinem Herzen.

Als der Mensch die große Freiheit sah

und alles, was Gott ihm geschenkt hatte,

da beschloss er, nicht zurückzugeben,

was er empfangen hatte. Er stellte sich

mit großen Gebärden vor seinen Gott und

warf so immer mehr den Schatten über

die Welt.

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Doch je mehr Nacht in die Welt kam, desto

stärker wurde Gottes Traum von dieser

heilen Welt.

Als die Nacht der Trostlosigkeit in der

Mitte stand und der Mensch keinen Ausweg

mehr sah, sandte Gott sein unauslöschliches

Licht in die Welt. Mitten in

einem Stall voll Hoffnungslosigkeit gebar

ein junges Mädchen den Heiland der Welt.

Der Geburtstag Gottes – Weihnachten

war gekommen.

Seither ruft Gott Jahr für Jahr alle Menschen

guten Willens zu diesem Fest und

lädt uns ein, das Licht in die Welt zu tragen.

Als die Gründer der Ordensgemeinschaften

ihre Werke begannen, waren

sie vom Traum Gottes ergriffen und ließen

sich durch das Licht den Weg für das

neue Leben zeigen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses Linz bastelten

gemeinsam mit Schwestern zum Jahr 2000 diese Jubiläumskrippe.

Es war der Traum Gottes, der vor 90

Jahren die Dienerinnen des Heiligen

Geistes dazu motivierte, ihre Mission für

die Kranken gemeinsam mit charismatischen

Ärzten zu beginnen.

Es war der Traum Gottes, der vor 70 Jahren

die Schwestern vom Göttlichen Erlöser

nach Dornbach rief.

Es war der Traum Gottes, durch den die

Salvatorianerinnen vor 75 Jahren nach

Hütteldorf kamen.

Und es war der Traum Gottes, der vor

175 Jahren den Barmherzigen Schwestern

den Mut gab, nach Wien-Gumpendorf

zu gehen.

Es war auch der Traum Gottes, der diesen

Schwesterngemeinschaften den

Wunsch nach christlichen Krankenhäusern

für die Zukunft weckte und den Weg

zueinander wies.

Es ist der Traum Gottes, der unser Miteinander

segnet und so den uns Anvertrauten

täglich Hoffnung und Heilung

schenkt.

Es ist der Traum Gottes, der uns immer

neue Wege in die Zukunft weist und uns

einlädt, mit ihm den Traum des Lebens

zu verwirklichen.

„Wenn einer alleine träumt, ist das nur ein

Traum, wenn viele gemeinsam träumen,

dann ist das der Beginn einer neuen

Wirklichkeit.“ Dom Helder Camara

Weihnachten lädt uns ein, mit Gott den

Traum vom Leben zu träumen, damit er

im Alltag Wirklichkeit werden kann.

Sr. Cordula Kreinecker

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