Lay 183 Web - Regierungsrat - Basel-Stadt

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RUTH WOHLSCHLAG

PERSONAL-INFORMATIONEN BASEL-STADT

GEWALTANDROHUNG • DINOS IM MUSEUM • GRENZGÄNGER • TOCHTERTAG SEPTEMBER 2004 • NR. 183 / 29.JG


INHALT

4 Drohungen gegen Behörden

6 Naturhistorisches Museum

Aufbau einer Ausstellung

9 Kolumne

10 Grenzgänger

12 Bäderuntersuchung

Bei den Älteren liegt noch Potenzial

14 Lehrlingsausbildung

Reform der kaufmännischen

Grundausbildung

16 Tochtertag

18 Dienstjubiläen

20 Edgar

22 Voilà

24 Märt

25 Rätsel

27 Phönix

29 Elternberatung

30 BASEL-STADT als Arbeitgeber

32 Heimat

NÄCHSTE AUSGABE

Nr. 184, Dezember 2004

IMPRESSUM

pibs (Personal-Informationen Basel-Stadt) ist das Personalmagazin

für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

sowie Pensionierten von BASEL-STADT.

Redaktion: Silvio Bui, Leitung, Zentraler Personaldienst

(momentan abwesend); Jeannette Brêchet, interimistische

Leitung; Monika Wirth; Markus Wüest;

Rolf Zenklusen.

Redaktionskommission: Markus Grolimund, Gesamtverantwortung

Inhalt, Erziehungsdepartement;

Gabrielle Kremo, Appellationsgericht.

Adresse: Redaktion pibs, c/o comjet sa, Postfach 249,

4012 Basel, Telefon 061 385 91 80,

Fax 061 385 91 86, E-Mail: pibs@comjet.ch

Internet: www.pibs.ch

Herausgeber: Zentraler Personaldienst

Gestaltung: Jundt & Partner

Karikatur: Nicolas D‘Aujourd‘hui

Technische Herstellung: Basler Zeitung

Papier: chlorfrei gebleicht

Auflage: 32 500 Exemplare

Nachdruck nur mit Quellenangabe

pibs 2004: Die nächste Ausgabe des Personalmagazins

erscheint am Monatsende Dezember 2004.

Adressänderungen bitte an folgende Stellen melden:

Kantonsangestellte: Zentraler Personaldienst,

Tel. 061 267 43 61, Fax 061 267 99 47,

E-Mail: barbara.gut@bs.ch

Pensionierte: Pensionskasse des Basler Staatspersonals,

Tel. 061 267 87 00, Fax 061 267 61 50

www.pibs.ch

PIBS NR.183/9.2004

P E R S Ö N L I C H .

E D I T O R I A L .

Kunstwerke mit

heilender Wirkung

Handarbeitslehrerin

und Malerin:

Ruth Wohlschlag im

Schulhaus Bruderholz

Wenn Ruth Wohlschlag Menschen berührt,

entstehen in ihr unweigerlich Bilder. Bilder,

die zum Beispiel auf Probleme bei der betreffenden

Person hindeuten. Oder Bilder,

die von wichtigen Momenten im Leben

der berührten Person handeln. Über die

Malerei fand Ruth Wohlschlag einen Weg,

diese Bilder umzusetzen. Das erste Bild entstand

vor 20 Jahren auf der Rückseite einer

Tapete: Wohlschlag verspürte plötzlich Lust

zu malen. Sie kramte die Malkreiden der

Kinder hervor und malte einen Tunnel mit

einem Licht an dessen Ende. Zuvor hatte

sie einen Menschen berührt, der seit Jahren

Selbstmordgedanken mit sich herumtrug.

Das eigene Kunstwerk löste bei Ruth Wohlschlag

ein befreiendes Gefühl aus. «Endlich

konnte ich ein Bild, das in mir entstand,

visuell umsetzen», erzählt die 52-jährige

Textilfachlehrerin. Den Drang, die Bilder

nach aussen zu tragen, konnte sie zuvor

nicht ausleben. Als Kind hatte man ihre

spezielle Fähigkeit nicht ernst genommen.

Auch später blieb sie lange gefangen im

Käfig der unausgedrückten Gefühle. «Ich

hatte nicht den Mut, die Bilder herauszulassen.»

Eine Migräne hatte sie jahrelang

geplagt. Heute weiss Wohlschlag warum:

«Alles hat sich in meinem Unterbewusstsein

aufgestaut. Dadurch sind die Energieflüsse

blockiert worden. Nachdem ich das erste

Bild gemalt hatte, war die Migräne weg.»

Der Auslöser für das erste Bild war ihr erster

Kontakt mit Reiki, einer fernöstlichen Heilmethode.

«Reiki holt das heraus, was als

Talent im Menschen steckt», erklärt sie, inzwischen

zur Reiki-Meisterin aufgestiegen.

Mit ihren Händen kann sie Energie auf

andere übertragen und herausfinden, wie

und wo die Menschen Energie verlieren.

Wer will, kann sich bei ihr behandeln lassen.

Dabei helfen oft die Kunstwerke, die Ruth

Wohlschlag malt, nachdem sie ihre Patienten

berührt hat. «Es kann passieren, dass

die Bilder zur Lösung von Problemen beitragen.»

Ihre Kunstwerke sind inzwischen

auf eine stattliche Zahl angewachsen. Auch

Reliefs hat sie schon hergestellt.

Das 60-Prozent-Pensum als Handarbeitslehrerin

im Schulhaus Bruderholz brachte vor

kurzem eine neue Herausforderung für Ruth

Wohlschlag: Seit Beginn des Schuljahres

wirkt sie in der Schulhausleitung mit. In der

Freizeit züchtet sie Heilpflanzen und hält

sich in der Natur auf. Dort tankt sie Energie

für sich selbst, ihren Beruf, ihre Familie und

für Menschen, denen sie helfen will.

TEXT: ROLF ZENKLUSEN

FOTOS: ERWIN ZBINDEN

Herbstfarben

Diese pibs-Ausgabe erinnert stark an einen bunten Strauss von Herbstfarben in allen Varianten. Da

und dort fällt ein Blatt sanft zu Boden. Die meisten Blätter aber leuchten in allen, vor allem fröhlichen

Schattierungen wie nie zuvor im Jahr.

Herbstfarben auch im pibs, welches die negativen, aber auch die positiven Seiten des Lebens in der

Verwaltung widerspiegelt. Da sind zum Beispiel die Drohungen gegen exponierte Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, die ernst genommen werden. Der hilfreiche Bericht ist auf Seite 4 zu lesen. Ebenso massiv

und eindrücklich ziehen auf Seite 6 die Dinosaurier in ihre neue Behausung im Naturhistorischen Museum

ein. Wie eine kleine Maus können wir dabei den Direktor beobachten, wie er selbst den Malerpinsel in

die Hand nimmt.

Die letzten warmen Sonnenstrahlen sind auf Seite 12 spürbar, wenn die Leserinnen und die Leser etwas

Neues über das kühle Wasser der Basler Badeanstalten erfahren und aufgrund der dort beschriebenen

Studien beschliessen, nächstes Jahr öfters «s Joggeli» oder ein anderes Schwimmbad aufzusuchen. Ein

kalter Hauch weht bei der Erkenntnis, dass die Gesellschaft nach wie vor an alten Familienbildern festhält,

wonach der Vater ausser Haus arbeitet und die Mutter den Haushalt führt. Der Tochtertag soll alte Zöpfe

abtrennen (Seite 16). Ebenfalls für Familien ist der Bericht auf Seite 29, der Eltern zeigt, dass Familie und

Beruf gleichzeitig möglich sind.

Warm und angenehm wird es auf den Seiten 14 und 30. Dort wird einerseits

über die Erfolge bei den KV-Lehrlingen und anderseits über die Lust, beim

Staat zu arbeiten, berichtet. Mit der Lust am Ausprobieren von neuen Rezepten

schliesst der bunte Strauss an Themen. Wir, das pibs-Team, wünschen Ihnen viel

Vergnügen bei der Wanderung durch die pibs-Herbstausgabe.

Jeannette Brêchet

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G E W A L T .


Drohungen und mulmige Gefühle

Gewaltandrohungen gegen Behörden

nehmen zu. Dank besserer Prävention

verringere sich die Zahl der Hilfe-

suchenden aber stetig, heisst es bei der

Zentralstelle für Umgang mit schwieriger

Kundschaft.

Meldungen über Drohungen, Erpressungsversuche,

Nötigungen, Gewaltakte oder gar

Morde im Bereich der öffentlichen Verwaltung

lassen uns immer wieder aufhorchen.

Der Schock über das Blutbad im luzernischen

Escholzmatt, wo Ende März 2004 der

Sozialvorsteher der Gemeinde erschossen

worden war, oder das Massaker von Zug

vom September 2001 sitzt vielen noch in

den Knochen.

Nach dem Blutbad von Zug hatte der Regierungsrat

von BASEL-STADT eine «Liste

von potenziell gefährlichen Kundinnen

und Kunden der kantonalen Verwaltung»

erstellen lassen. Wie sich Jacqueline

Frossard, Leiterin Sozialdienst bei der

Kantonspolizei, erinnert, befanden sich im

Schnitt rund zehn Personen auf der Liste.

«Es gab viele Änderungen, und die Liste

wurde nicht detailliert ausgewertet», sagt

die Psychologin und Psychotherapeutin,

die gemeinsam mit Fachleuten die Liste

betreute. Informationen darüber konnten

aus Gründen des Datenschutzes kaum an

Dritte weitergegeben werden. «So machte

die Liste wenig Sinn», sagt Frossard. Unter

anderem deshalb entschloss sich der Grosse

Rat im April 2003, die Liste aufzuheben

und stattdessen den Sozialdienst der Kantonspolizei

als «Zentralstelle Umgang mit

schwieriger Kundschaft der kantonalen Verwaltung»

zu bestimmen. «Im Prinzip haben

wir vorher schon als Anlaufstelle für solche

Fälle funktioniert – einfach ohne offiziellen

Auftrag», ergänzt Frossard.

Prävention wurde stark verbessert

Drohungen in der öffentlichen Verwaltung

haben in den letzten Jahren zugenommen,

meint die Leiterin des Sozialdienstes.

Zahlen- oder Beweismaterial darüber gibt

es mangels Statistiken nicht. Frossard

unterstreicht aber, die Beschäftigung mit

diesem Thema sei zum Glück nur ein kleiner

Nebenaspekt ihrer Arbeit. Parallel zur

Zunahme der Fälle ist nämlich die Prävention

verbessert worden. Einige gefährdete

Amtsstellen haben in Zusammenarbeit mit

der Kantonspolizei ein Sicherheitskonzept

entwickelt, und der Zentrale Personaldienst

(ZPD) hat einen Kurs «Umgang mit schwierigen

Menschen» angeboten. Diese und

andere Massnahmen haben dazu geführt,

dass der Sozialdienst in den letzten vier

Monaten keine Anfragen mehr zu diesem

Thema bearbeiten musste.

Am meisten gefährdet ist gemäss Jacqueline

Frossard die Sozialhilfe der Stadt Basel,

weil diese oft der letzte Zufluchtsort für

verzweifelte Menschen sei. Aber auch die

Steuerwaltung, die Einwohnerdienste und

das Bewilligungsbüro zählt Frossard zu den

öffentlichen Stellen und Ämtern, die exponiert

sind. «Überraschend wenig Meldungen

haben wir vom Betreibungsamt.»

Mulmiges Gefühl ernst nehmen

Wenn Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung

das Gefühl bekommen, eine Situation

nicht bewältigt zu haben, oder sogar

Schuldgefühle entwickeln, könnten sie die

Bedeutung von Gewaltandrohungen unterschätzen.

Bei der Sozialhilfe kommt noch

dazu, dass die helfende Beziehung zu den

Kundinnen und Kunden trotz allfälligen

Gewaltakten nicht unterbrochen werden

kann. Ein mulmiges Gefühl und erst recht

Drohungen sollte man also sehr ernst

nehmen und Vorgesetzte oder Kollegen

darüber informieren.

«Gemäss Untersuchungen haben 99

Prozent der späteren Täter ihre Tat angekündigt»,

erklärte Andreas Frey, Oberarzt

am Psychiatriezentrum von Luzern, in der

Basler Zeitung. Personen, die später gewalttätig

werden, äussern häufig unrealistische

oder wahnhafte Ideen, ohne dass zwingend

eine psychiatrische Krankheit vorliege. Spätere

Täter haben oft Zugang zu Waffen,

und ihre Vorgeschichte weist in der Regel

ein gewalttätiges Verhalten auf. Weitere

Merkmale für spätere Täter seien eine bestehende

oder drohende Erwerbslosigkeit,

eine Suchtproblematik und ganz allgemein

ein Leben ohne jegliche Perspektive.

Rolf Maegli, Leiter der Sozialhilfe der Stadt

Basel, bestätigt den allgemeinen Trend:

«Die Gewalt nimmt generell zu.» Die

Situation habe sich für seine 190 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter nach dem Umzug

an die Klybeckstrasse 15 aber deutlich entspannt.

Am neuen Standort sei die bauliche

Situation viel besser: Die Sozialhilfe verfüge

jetzt über eine klar festgelegte Kundenverkehrszone,

Warteräume und eine strikte

Zutrittskontrolle.

Broschüre mit Ratschlägen

«Gewalt wird bei uns nicht geduldet», fährt

Maegli fort und verweist auf den Leitfaden

«Gewaltprävention und Sicherheit in der

Sozialhilfe der Stadt Basel». In der Broschüre

stehen Ratschläge, wie sich Mitarbeitende

gegenüber heikler Kundschaft verhalten

sollen.

Bei Bedrohungen oder Gewaltanwendung

wird den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern

geraten, unverzüglich die Polizei zu

verständigen und die Vorgesetzten zu informieren.

Allfällige Opfer werden rundum

unterstützt. Eine weitere Massnahme gegenüber

den schwierigen Kunden können

Sanktionen wie Hausverbot, eine Anzeige

oder eine Strafklage sein.

Wenn Behörden ein heikles Gespräch

führen müssen, kann es gemäss Jacqueline

Frossard in ausgewählten Fällen helfen, dies

in Polizeibegleitung oder auf dem Polizeiposten

zu tun. Nachdem ein Vater in einem

Schulhaus laute Drohungen ausgesprochen

hatte, begleitete ihn der Sozialdienst der

Kantonspolizei in Zivil zu weiteren Besprechungen

mit den Behörden. Frossard:

«Wir hätten eingreifen können, wenn es zur

Eskalation gekommen wäre.»

TEXT: ROLF ZENKLUSEN

FOTO: ERWIN ZBINDEN

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu

diesem Beitrag: www.pibs.ch

Prävention gegen mögliche Gewalt: Die Tür ist

offen und als Fluchtweg schnell erreichbar.

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H I N T E R G R U N D .


Alte Knochen, schwarze Farbe und ganz wenig Text


Wenn eine neue Dauerausstellung eröffnet

werden soll, bringt dies viel Arbeit, verlangt

Einsatz und eine gute Planung. Ein Blick hinter

die Kulissen des Naturhistorischen Museums.



Grafiker Pascal Kottmann,

Paläontologe Markus Weick

und Direktor Christian A. Meyer

montieren die Brustwirbel

des Allosaurus.

Wo Neues entstehen soll, muss zuerst das

Alte aus dem Weg geräumt werden. Deshalb

griff die Crew, die für die neue Dauerausstellung

«Dinosaurier» am Naturhistorischen

Museum in Basel verantwortlich

ist, zuerst zu den Abbruchwerkzeugen und

entfernte alte Vitrinen, baute Schrifttafeln

ab – und all das, nachdem in einem ersten

Schritt die Ausstellungsobjekte sorgfältig

aus der Bauzone entfernt worden waren.

«Das war im Januar», erinnert sich Basil

Thüring, Projektleiter der neuen Ausstellung

«Dinosaurier». Dann ging es ans

Planen. «Im Mai begannen wir mit dem

Aufbau.» Einer der ersten Schritte war es,

den Boden zu erneuern. «Wir fanden, es sei

an der Zeit, statt des quietschenden Parketts

einen Novilon-Belag zu verwenden.

Also musste dieser verlegt und die passende

Farbe ausgesucht werden.»

Es folgten wichtige Fragen aller Art. Wie

sollten die künftigen Vitrinen aussehen?

Wer würde sie bauen? Wie sollten die Objekte

beschriftet werden? Welche Objekte

passten am besten zu welchem Ort?

Einsatz aller Beteiligten

Und über all dem: Wie schafft es der Projektleiter,

mit den relativ bescheidenen

Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen,

auszukommen? Die Antwort darauf kann

er, da die Ausstellung am 22. August erfolgreich

eröffnet wurde, mittlerweile geben:

«Nur dank des grosszügigen Einsatzes aller

Beteiligten!» Will heissen: Der Museumsdirektor

Christian A. Meyer wurde vorübergehend

zum Maler, der Projektleiter

ebenfalls. Alle legten Hand an, als es ums

Planschleifen des Holzes ging, aus dem die

Vitrinen gezimmert wurden.

«Wir sind ein recht junges Team und niemand

war sich zu schade, allerlei Arbeiten

zu übernehmen, überall wo er gerade

gebraucht wurde.» Die Handwerker wie

beispielsweise Andreas Winter, der Schreiner,

brachten das Wissen aus ihrer Berufsausbildung

ein. Die «helfenden Hände»,

Die Körperhaltung des Skeletts wird kontrolliert.

Zum Schluss: Pedicure durch Präparatorin Sirpa Kurz.

wie beispielsweise die drei Präparatoren – Sirpa

Kurz, Markus Weick und Antoine Heitz – fassten

auch einmal dort, wo sie sonst eher Laien sind,

als Fachleute mit an: beim Streichen, Zügeln und

Reinigen.

Das Chaos nimmt ab

«Während der Sommerferien begann das ganze

Projekt allmählich Formen anzunehmen», erinnert

sich Basil Thüring. «Das Chaos wurde langsam

etwas überschaubarer.» Nebst den Arbeiten im

Saal wurden in jenen Räumen des Museums, wo

die Büros und die Werkstätten sind, die anderen

wichtigen Dinge, die sich am Schluss zu einer

Ausstellung fügen, vorangetrieben. Basil Thüring

machte sich daran, mit seinen wissenschaftlichen

Mitarbeitern – Walter Etter, Christian A. Meyer und

Raffael Winkler, alles studierte Geologen, Paläontologen

oder Biologen wie Thüring selber auch

– die Texte zu formulieren. «Wir kürzten dabei die

Beschriftungen konsequent. Museumsbesucherinnen

und -besucher wollen heutzutage nicht mehr

lange Aufsätze lesen. Die Informationen müssen

kurz sein. Auf den Punkt gebracht.»

Als diese Aufgabe zur Zufriedenheit der Ausstellungsmacher

abgeschlossen war, mussten die Texte

bei einer spezialisierten Firma auf Folien gedruckt

werden, die dann von hinten beleuchtet werden

können, so dass sie im abgedunkelten Ausstellungs-

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K O L U M N E .

Das Profil

der Kandidierenden

BASEL-STADT steht vor den Wahlen. Da

gilt es die Räte neu zu bestimmen und

unter Hunderten von Bewerbungen die

Richtigen auszuwählen. Wie denn? Das

Bibelwort «An ihren Früchten sollt ihr sie

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raum gut zu lesen sind. In der Zwischenzeit

war längst auch der Entscheid gefallen, die

neuen Vitrinen, die nun Form annahmen,

aussen anthrazitfarben zu streichen und

im Innern schwarz. «Damit wirklich nur

gerade die Objekte, die wir zeigen, herausstechen.»

Pascal Kottmann, der Grafiker im

neunköpfigen Team, half unter anderem bei

der Gestaltung der Texte und beim Platzieren

der Schrifttafeln.

Der grosse Auftritt der Dinosaurier

Das ganze Drum und Dran würde aber

letztlich für die Katz sein, wenn nicht die Dinos

irgendwann auch ihren Auftritt haben

dürften. Die drei Präparatoren mussten also

sicherstellen, dass die teils riesigen Objekte

rechtzeitig auf Ende August in die Vitrinen

gestellt werden konnten. Beim grössten

Ausstellungsstück, einem «Allosaurus fragilis»,

ein nicht ganz einfaches Unterfangen.

Die einzelnen Knochen des Riesentieres

mussten nämlich im Basler Museum auf ein

stabiles Metallgerüst fixiert werden, damit

der Allosaurus auch möglichst freistehend

gezeigt werden konnte.

Noch eine Aufgabe stand an: Bereits in

der alten Ausstellung hatte für die Kinder

ein Sandkasten zur Verfügung gestanden,

in dem sie – kleinen Dino-Forschern gleich

– selber so lange buddeln konnten, bis

am Grund des quadratischen Kastens der

«Fund» sich allmählich den neugierigen Blicken

zeigen würde. «Nur hatten wir beim

ersten Mal den Abguss des versteinerten

Sauriers aus Gips gemacht», sagt Thüring.

«Da aber Hunderte von Kinderhänden im

Sand wühlten, zeigte sich schnell, dass der

Gips dem nicht standhalten konnte. Er

wurde regelrecht abgerieben.» Um dieses

«Sandstrahlen» zu verhindern, wurde der

neue Abguss nun aus Beton hergestellt.

Leuchtende Kinderaugen

Das Zusammenspiel aller Beteiligten funktionierte

plangemäss. Zwar gab es ein paar

Verzögerungen, ein paar Überraschungen

und ein paar unerwartete Probleme, die

gelöst werden mussten, aber am grossen

Tag, dem 22. August, konnten die Tore zu

«Dinosaurier» geöffnet werden. «Das ist für

mich ganz klar der schönste Moment bei

einem solchen Projekt», sagt Basil Thüring.

«Wenn die Besucher kommen, wenn die

Kinderaugen leuchten. Wenn die Ausstellung

mit Leben erfüllt ist, macht sie erst

richtig Spass.»

Aus den Handwerkern werden dann auch

– was die Wissenschaftler angeht – wieder

Didakten, die Führungen veranstalten und

den Gruppen kompetent erklären, was

in den Vitrinen steht. Zum Beispiel der

Unterschied zwischen den Zähnen eines

vegetarischen Dinos und dem Gebiss jener

Gattungen, die Fleisch frassen: Bei den

Letzteren wird zwecks Verdeutlichung ein

Steakmesser gezeigt, bei Ersteren ein Gartenrechen.

«Museumsdidaktik geht heute

andere Wege als noch vor 10, 20 Jahren.

Aber es ist auch ein ständiger Lernprozess.

Ich gehe in viele Ausstellungen, um für

unser eigenes Museum neue Ideen zu

sammeln», sagt Thüring.

TEXT: MARKUS WÜEST

FOTOS: ERWIN ZBINDEN

Von links: Markus Weick, Präparator, Basil Thüring, Geologe und Leiter

Geowissenschaften, Pascal Kottmann, Grafiker und Gestalter

Pascal Kottmann montiert die Vitrinenbeleuchtung.

Basil Thüring putzt die Vitrinen.

Andreas Winter, Leiter der Technischen Dienste,

montiert die Vitrinengläser.

erkennen» (Matthäus 7,16) hilft kaum

weiter, denn die grosse Mehrzahl steht

erst in der Blütezeit, produziert allenfalls

Stilblüten und hat noch keinen Fruchtbehang.

So ist man wohl darauf angewiesen,

was die Kunst der Selbstdarstellung zutage

fördert. Diese ist in den letzten Jahren

unter der Oberherrschaft der Beratungsindustrie

erheblich weiterentwickelt und

zum Selfmanagement veredelt worden.

Die SelfmanagerInnen präsentieren sich

als allseitig offen, kommunikativ, auf die

Leute zugehend und ihnen aufmerksam

zuhörend. Stellt man ihnen eine Frage, so

bekunden sie zunächst, wie viel Verständnis

sie für die Frage haben. Wenn ihnen die Frage

gar nicht passt oder schwierig erscheint,

so nehmen sie sie «sehr ernst», und ihr Verständnis

erklimmt den Superlativ.

Erkundigt man sich, warum sie das neue

Amt begehren, so erfährt man, dass sie

a) eine neue Herausforderung suchen und

b) etwas bewegen möchten.

Was soll denn bewegt werden? Ist nicht

ohnehin schon alles übermässig in Bewegung?

Zum Teil schon, sagt die kandidierende

Person, aber es braucht doch stärkere

Akzente, Ausbau da, Abbau dort, Förderung

hier, härtere Gangart dort, Sparen im Prinzip

ja, aber nicht am falschen Ort. Der

richtige Ort? Die Kandidierenden haben

vielleicht ein kleines Beispiel, wo es mit

weniger Aufwand ginge, am beliebtesten

sind Strassenkosmetik und Bürokratie, aber

sie hüten sich, Radikalkuren vorzuschlagen.

Stattdessen beteuern sie, dass das strukturelle

Gleichgewicht zwischen Einnahmen

und Ausgaben problembezogen und lösungsorientiert

gesucht werden muss und

dass zu diesem Zwecke endlich einmal

eine Auslegeordnung des Notwendigen,

Wünschenswerten, Entbehrlichen und

Überflüssigen erstellt werden sollte. Hiefür

würde man unverzüglich die nötigen Vorstösse

einreichen…

Du nickst zustimmend und bist erfreut über

so viel Sozialkompetenz und Sachübersicht.

Als einziges Wahlproblem bleibt die Frage,

wodurch sich, wenn überhaupt, die Kandidierenden

voneinander unterscheiden.

WILLI SCHNEIDER

Die Meinung der Kolumne muss nicht mit der Meinung

der Redaktion übereinstimmen.

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G R E N Z G Ä N G E R .

Mit dem Zug, mit Autos oder mit Bussen

fahren sie jeden Morgen nach Basel. Meistens

verlassen sie abends den Stadtkanton

wieder und kehren in ihre Heimat Deutschland

oder Frankreich zurück. Die Grenzgängerinnen

und Grenzgänger gehören in

Basel schon längst zum Stadtbild wie der

Rhein oder die Wettsteinbrücke.

Auf dem Gebiet des Kantons Basel-Stadt

haben im Juni dieses Jahres rund 32’500

Grenzgänger gearbeitet, wie das Statistische

Amt mitteilt. Diese hohe Zahl löst in

der Bevölkerung manchmal etwas Skepsis

aus. Doch es gilt zu bedenken, dass die

Grenzgängerinnen und Grenzgänger

dank der Abgabe einer Quellensteuer

von 4,5 Prozent ihres Bruttolohns für den

Staat Einnahmen generieren, die nicht

zu unterschätzen sind: Rechnet man mit

einem durchschnittlichen Jahresbruttolohn

von 60’000 Franken, fliessen jährlich

immerhin knapp 90 Millionen Franken von

den Grenzgängern in die Steuerkasse von

BASEL-STADT.

Auch beim Kanton selber werden viele

Grenzgänger beschäftigt – mit steigendem

Anteil. Pendelten im Dezember 2002 noch

9,4 Prozent der Angestellten von BASEL-

STADT täglich über die Grenze, waren es

im Dezember 2003 bereits 9,6 Prozent.

Ende August 2004 zählte der Zentrale

Personaldienst bereits 10,4 Prozent Grenzgängerinnen

und Grenzgänger. Deutschland

und Frankreich halten sich dabei fast


Der tägliche Gang über die Grenze

Fast 90 Millionen Franken an Quellensteuern

liefern die 32 500 Grenzgängerinnen und

Grenzgänger in Basel ab. Vor allem im Uni-

versitätsspital und im Erziehungsdepartement

setzt BASEL-STADT auf ihren Einsatz.


die Waage: 5,6 Prozent der Grenzgänger

stammen aus Deutschland, 4,75 Prozent

aus Frankreich.

Die meisten Grenzgänger von BASEL-

STADT arbeiten im Felix Platter-Spital und

in der Psychiatrischen Universitäts-Klinik

(je fast 20 Prozent). An dritter Stelle dieser

Rangliste folgt das Universitätsspital

Basel, wo die Grenzgänger 19 Prozent des

Personalbestandes ausmachen. «Das Universitätsspital

Basel baut in starkem Masse

auf den Einsatz von Grenzgängerinnen und

Grenzgängern. Nur dank ihnen kann das

jetzige hoch qualifizierte Leistungsangebot

garantiert werden», sagt Andreas Bitterlin,

Mediensprecher im Universitätsspital. Aber

auch das Baudepartement setzt mit ausgewiesenen

14,7 Prozent des Personalbestandes

stark auf Arbeitskräfte, die täglich über

die Grenze gehen.

Das momentan grösste Problem für die

Grenzgänger sieht Rolf Eichin, Vorstandsmitglied

des Vereins Grenzgänger-Info e. V.

in Lörrach, beim Kindergeld. «Grenzgänger,

die Kinder haben, aber ledig oder verwitwet

sind oder in Trennung leben, sind benachteiligt.»

Profitieren können die Grenzgänger

jedoch von den Krankenversicherungen,

die in der Schweiz günstiger sind und erst

noch einen besseren Versicherungsschutz

bieten. Eichin schätzt, dass aus diesen Gründen

mehr als die Hälfte der Grenzgänger

in der Schweiz krankenversichert sind.

Wenig Schwierigkeiten macht Rolf Eichin

Tausende pendeln täglich über

die Grenzen wie hier beim

Zollamt Lörrach-Stetten.

bei den Sozialversicherungen aus. Speziell

aufpassen müssen die Grenzgänger bei den

Freizügigkeitsleistungen der Pensionskasse:

Ab 2007 haben sie nicht mehr das Recht,

das ihnen zustehende Geld in ihre Heimat

zu transferieren.

Neue Personenfreizügigkeit

Seit am 1. Juni 2004 die zweite Phase der

Übergangsbestimmungen zur Personenfreizügigkeit

mit der EU in Kraft ist, wurden

einige früher gültige Beschränkungen

gelockert. So brauchen EU-Bürger (ausgenommen

sind die neuen EU-Länder) zum

Beispiel für kurzfristige Erwerbstätigkeiten

– das heisst Arbeitseinsätze bis zu 90 Tagen

– weder eine Grenzgänger- noch eine

Aufenthaltsbewilligung. Eine Meldung

solcher Arbeitseinsätze ist zwar weiterhin

vorgeschrieben – es reicht jedoch, dies

online oder per Post zu tun. Abgeschafft

worden sind der Vorrang für inländische Arbeitskräfte

und die systematische Kontrolle

aller neuen Arbeitsverträge bezüglich Lohn-

und Arbeitsbedingungen.

«Wenn ein Arbeitgeber Grenzgänger anstellen

will, ist der administrative Aufwand

sehr klein. Er braucht ein einziges Formular

auszufüllen», sagt Andreas Raess, Leiter der

Abteilung Aufenthaltsregelungen bei den

Einwohnerdiensten von BASEL-STADT.

Innert einer Woche wird die Grenzgängerbewilligung,

die faktisch einer Arbeitsbewilligung

gleichkommt, in der Regel erteilt.

Kontingente gibt es für diese Bewilligungen

nicht.

Anders sieht es aus, wenn eine Grenzgängerin

oder ein Grenzgänger den Wohnsitz

in die Schweiz verlegen möchte, was vor

allem bei deutschen Staatsangehörigen

momentan sehr gefragt ist. «Jeder dritte

Grenzgänger versucht, in die Schweiz zu

ziehen», sagt Rolf Eichin. «Die Steuern

sind in der Schweiz viel tiefer. Es lohnt

sich vor allem für Ledige, aber auch Verheiratete

profitieren.» Kein Wunder, dass

die Einwohnerdienste von BASEL-STADT

mit Gesuchen für Jahresaufenthalte (B-

Bewilligung) überschwemmt werden.

Seit Juni 2004 hat Basel-Stadt bereits 266

B-Bewilligungen erteilt. 198 Gesuchsteller

(Stand 25. August 2004) mussten auf eine

Warteliste gesetzt werden, sagt Raess. «Es

sind vor allem Deutsche, die B-Bewilligungen

beantragen. Wenige Gesuche kommen

aus Grossbritannien und Frankreich.»

Seit dem 1. Juni vergibt das Bundesamt

für Zuwanderung, Integration und Auswanderung

(Imes) die Kontingente für

B-Bewilligungen quartalsweise statt wie

bisher pro Jahr. «Dadurch hat sich für uns

die Situation verschärft», sagt Raess. «Die

Kontingente für das zweite Quartal 2005

werden innerhalb weniger Tage ausgeschöpft

sein. Selbst wenn die Kontingente

jährlich vergeben würden – wir haben viel

zu wenige.»

Abschaffung der Kontingente?

Die Situation ist derart unbefriedigend, dass

der Basler Polizeidirektor Jörg Schild dem

Imes einen Brief geschrieben hat. Darin

heisst es laut Klaus Mannhart, Sprecher

von Regierungsrat Schild, die vierteljährliche

Vergabe von Kontingenten führe zu

administrativem Mehraufwand; der Kanton

könne deswegen den Rechtsansprüchen

gemäss Freizügigkeitsabkommen gar nicht

entsprechen. Schild habe sogar gefordert,

eine Kontingentsbefreiung für Grenzgänger

zu prüfen, sagt Mannhart. Die Grenzgänger

würden den inländischen Arbeitsmarkt in

keiner Weise beeinflussen und bezüglich

der Integration kein Problem darstellen.

Übrigens: Die Alternative zur B-Bewilligung

heisst L-Bewilligung (Kurzaufenthalter). Für

die Betroffenen bringt dies aber erhebliche

Nachteile: Sie können in der Schweiz zum

Beispiel kein Auto einlösen und kein Handy

anmelden.

TEXT: ROLF ZENKLUSEN

FOTO: ERWIN ZBINDEN

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Nur knapp die Hälfte der Kosten, die in

den Basler Bädern anfallen, können mit

den Einnahmen aus der laufenden Rechnung

bezahlt werden. Wissenschaftlich

ausgedrückt heisst das: Der Kostendeckungsgrad

der Basler Gartenbäder liegt

bei rund 45 Prozent. Diese Zahl ruft nach

einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.

Umso mehr, als das für die Bäder zuständige

Ressort Sport des Erziehungsdepartementes

(ED) die Vorgabe hat, bis im Jahr 2006 eine

Million Franken zu sparen.

«Ökonomisch gesehen sind die Regeln

einfach: Der Kostendeckungsgrad kann

verbessert werden, indem wir die Betriebskosten

senken und mehr Leute in die Bäder

locken», sagt Stephan Kohler, stellvertretender

Leiter des Basler Sportamtes. Doch wie

holt man mehr Leute in die Gartenbäder?

Indem man möglichst auf ihre Bedürfnisse

eingeht. Um diese besser zu kennen, hat

Stephan Kohler im Rahmen seiner Diplomarbeit

zu einem Nachdiplomstudium im

B Ä D E R U N T E R S U C H U N G .


Bei den Älteren liegt noch Potenzial

Die Gartenbäder sollten ihre

Kosten senken, ohne dass die

Qualität leidet. Die Chancen

für einen wirtschaftlicheren

Betrieb stehen gut, wie die

Bäderuntersuchung von

Stephan Kohler zeigt.

betriebswirtschaftlichen Management

von Nonprofit-Organisationen (NPO)

eine repräsentative Befragung in den

Gartenbädern St. Jakob, Bachgraben und

Eglisee durchgeführt. Im Juni 2003 wurden

insgesamt 3100 Fragebogen verteilt; die

Rücklaufquote betrug 82 Prozent.

Wirtschaftlichkeit steigern

Ein Jahr später hat Kohler seine Arbeit abgeschlossen

und den Medien präsentiert.

«Endlich können wir mit tatsächlichen

Zahlen arbeiten und müssen uns nicht

mehr auf Vermutungen stützen», freut

er sich. Aus seiner Sicht ist die wichtigste

Erkenntnis, dass der Gesamteindruck der

Basler Gartenbäder bei einer Mehrheit

der Gäste auf grosse Zustimmung stösst.

Damit sei die Ausgangslage, um die Wirtschaftlichkeit

der Gartenbäder nachhaltig

zu steigern, hervorragend. Ziel müsste sein,

den Kostendeckungsgrad bis auf 50 Prozent

zu bringen.

Die Untersuchung habe viele interessante

und neue Erkenntnisse zu Tage gefördert,

sagt Kohler. So hat sich zum Beispiel

gezeigt, dass 61 Prozent aller Badegäste

weiblich und über 60 Prozent unter 40

Jahre alt sind. Nicht erstaunlich ist, dass der

Anteil der 16- bis 24-Jährigen im St. Jakob

am höchsten ist, während das Gartenbad

Eglisee seinem Ruf als Familienbad gerecht

wird: Die Anteile der bis 15-jährigen und

der 25- bis 39-jährigen Badegäste liegen

im Eglisee in etwa gleich hoch.

Mehr Angebote für über 55-Jährige

Auffallend sei laut Stephan Kohler der

gegenüber der Bevölkerungsstruktur tiefe

Anteil von über 55-Jährigen, die ein Basler

Gartenbad besuchen. Bei den 55- bis

69-jährigen Männern geht nur gerade die

Hälfte in ein Bad, während der Anteil von

Frauen in diesem Alterssegment weitaus höher

liegt. «Es braucht offensichtlich mehr

Angebote für über 55-Jährige», folgert Kohler

daraus. Was genau für ältere Leute in den

Bädern angeboten werden soll, werde nun

im Sportamt abgeklärt.

Wirtschaftliches Potenzial für die Gartenbäder

gibt es gemäss der Untersuchung auch

bei den ausländischen Einwohnerinnen

und Einwohnern: Sie sind im Vergleich zur

Bevölkerung in den Gartenbädern untervertreten.

Die Bäderuntersuchung hat ferner ergeben,

dass nur 68 Prozent der Badegäste aus dem

Kanton BASEL-STADT kommen. Angesichts

dieser Zahl dürfte wieder einmal die Frage

aufgeworfen werden, ob Badegäste, die

nicht im Kanton BASEL-STADT wohnen,

höhere Eintrittspreise bezahlen sollten. Interessant

wäre es im Übrigen zu untersuchen,

warum grundsätzlich die Leute nicht in ein

Gartenbad gehen, meint Kohler.

Zu Beginn der Saison 2004 wurde der

Eintrittspreis für die Bäder von 3.50 auf

fünf Franken angehoben. Das reicht jedoch

nicht, um den Kostendeckungsgrad

entscheidend zu verbessern. Sogar ein

Rekordsommer wie der letzte kann wenig

zu einer weitaus besseren Wirtschaftlichkeit

beitragen: Sobald viel mehr Leute in die

Bäder strömen, braucht es mehr Personal.

In der laufenden Saison waren die Vorzeichen

genau umgekehrt: Die Besucherzahlen

liegen bis jetzt infolge des schlechteren

Wetters unter dem Durchschnitt.

Personalabbau ist unumgänglich

«Wenn wir die Sparvorgaben einhalten und

die Betriebskosten senken wollen, ist ein

Personalabbau unumgänglich. Entlassungen

wird es keine geben», erklärt Stephan

Kohler. Diskutiert wird jetzt im Sportamt,

wie trotz eines Personalabbaus die Qualität

in den Gartenbädern hochgehalten werden

kann.

Dass die Qualität der Gartenbäder auf

keinen Fall unter den Sparmassnahmen

leiden darf, zeigt die Untersuchung von

Stephan Kohler: In der Befragung haben

99 Prozent der Gäste erklärt, dass Sauberkeit

und Hygiene für sie die wichtigsten

Anforderungen an ein Gartenbad sind. Für

95 Prozent der Befragten ist die Sicherheit

und für 94 Prozent der Gesamteindruck von

Bedeutung.

Etwas erstaunen mag vielleicht die Tatsache,

dass ebenfalls der Aspekt «Sicherheit»

von 93 Prozent der Besucherinnen und Besucher

als positiv bewertet wurde. «Dieses

Ergebnis widerspiegelt das im letzten Jahr

in verschiedenen Medien dargestellte Risiko

in keiner Weise als allgemeines Problem»,

stellt Stephan Kohler fest.

TEXT: ROLF ZENKLUSEN

FOTO: ERWIN ZBINDEN

Ältere Menschen sind in den Gartenbädern eher seltene Gäste.

12 13

PIBS NR.183/9.2004


Die Reform der kaufmän-

nischen Grundausbildung

ist auf gutem Weg. Die neue

Lehrlingskoordinatorin beim

ZPD, Franziska Kolb, kann auf

vorgespurten Pfaden weiter-

gehen und gleichzeitig neue

Aufgaben anpacken.

PIBS NR.183/9.2004

K V - L E H R L I N G E .



Insgesamt 101 Lehranfängerinnen und

Lehranfänger in 24 Berufen haben nach

den Sommerferien ihre Laufbahn bei

BASEL-STADT angetreten. Am 2. August

traf sich ein Teil davon, erwartungsvolle 22

angehende Lernende im kaufmännischen

Bereich, einige Praktikanten sowie vier

zukünftige Informatiker, zu einem Einführungstag,

zu dem sie auch Regierungsrat

Ueli Vischer im Rathaus begrüsste. Zwar

wurden die jungen Leute auch über ihre

Ausbildung, Rechte und Pflichten sowie den

neuen Arbeitgeber informiert, mindestens


Betriebsblindheit hat keine Chance

ebenso wichtig war aber, sich gegenseitig

kennen zu lernen. «Es war ein sehr befriedigender

Tag», resümiert Franziska Kolb.

«Viele Lernende äusserten von sich aus

den Wunsch, auch alle Lehranfängerinnen

und Lehranfänger aus den anderen Berufen

kennen zu lernen. Wir werden ganz sicher

etwas unternehmen. Vielleicht wird das

schon im nächsten Jahr möglich sein.»

In gutem Schwung

Tatsächlich kann sich Franziska Kolb für

dieses Anliegen besonders wirkungsvoll

einsetzen, denn seit dem 1. Mai dieses

Jahres ist sie Lehrlingskoordinatorin im Zentralen

Personaldienst (ZPD). Zuvor hatte sie

während Jahren die Gesamtverantwortung

im Bereich Ausbildung in einer Basler Nonprofit-Organisation

inne. Dort war sie auch

als Praxisausbildnerin im kaufmännischen

Bereich tätig. Mit der bisherigen Stelleninhaberin

Susann Gretener Jegge, die sich

beruflich neu orientiert, verbindet sie eine

intensive gemeinsame Einarbeitungszeit.

Während der vielen Gespräche, die sie seit

Stellenantritt geführt habe, sei zu spüren

gewesen, dass die Lehrlingsausbildung im

Führung durch das Rathaus

guten Schwung sei. Der Impuls, der von der

reformierten KV-Ausbildung seit einem Jahr

ausgeht, soll für die Reform weiterer Ausbildungen

genutzt werden. «Mir liegt viel

daran, auf der von Susann Gretener Jegge

geschaffenen Basis weiter aufzubauen»,

sagt die Fachfrau.

Ausbildungsverbünde schaffen

Zu ihren neuen Aufgaben gehört deshalb,

das vom Regierungsrat in Auftrag gegebene

«Konzept Lehrlingsausbildung bei

BASEL-STADT» zu entwickeln und umzusetzen.

Dazu gehört zum Beispiel, sich für die

Schaffung neuer Lehrstellen einzusetzen.

Zwar habe man im KV-Bereich die angestrebte

Zahl an Ausbildungsplätzen bereits

überschritten, dennoch wird geprüft, ob

man diese beliebteste Lehre nicht durch

Ausbildungsverbünde über die Departementsgrenzen

hinweg weiter fördern kann.

Bei den anderen Berufsausbildungen geht es

zunächst darum, die Qualität des Status quo

zu sichern, bevor weiter ausgebaut wird.

Vor den Sommerferien konnte Franziska

Kolb zum ersten Mal der Lehrabschlussfeier

von 84 jungen Berufsleuten beiwohnen.

Insgesamt zehn Lernende und Praktikantinnen

waren sogar «im Rang» (vgl. Tabelle).

Jene elf jungen Menschen, die einen kaufmännischen

Berufsweg wählten, schlossen

nach altem Reglement ab. Erst 2006 sind

die ersten Abschlüsse nach reformierter

Ausbildung zu erwarten. Doch die Ausbildung

der Praxisausbildner ist eigentlich

abgeschlossen, Erfahrungsaustausch und

Nachschulungen werden nach individuellem

Bedarf angeboten. Franziska Kolb: «Die

Reform ist auf gutem Weg.»

Sehr positive Erfahrungen

Davon ist auch Hubertus Gehring überzeugt.

Der Sachbearbeiter in der Abteilung

Kontrollwesen beim Zivilschutz hatte bereits

acht Lernende nach altem Reglement

ausgebildet, bevor er sich als Praxisausbildner

für die reformierte kaufmännische Lehre

weiterbilden liess. «Am Anfang wars aufwändig,

da muss man schon ein bisschen

Freude an der Sache haben», sagt er, «aber

wenn das Gerüst steht, kann man darauf

aufbauen.» Die neuen Instrumente, zum

Beispiel die Prozess-Einheit (PE), werten

die Arbeit der Lernenden im Betrieb auf,

Lehrlingskoordinatorin Franziska Kolb

(links) vor dem Bildungszentrum 21

bieten aber auch Ausbildnern Vorteile. Bei

der PE geht es darum, einen spezifischen

Ablauf im Lehrbetrieb kennen zu lernen,

zu analysieren und nachzuvollziehen.

Die PE wird vom Betrieb bewertet. Bei

Hubertus Gehring befassten sich die Auszubildenden

zum Beispiel mit dem Thema

«Wegzug von Zivilschutzpflichtigen». «Der

Lernende muss sich ganz in die Abläufe eines

Geschäfts einarbeiten, er kann nicht

an der Oberfläche bleiben», so Gehring.

«Gleichzeitig zwingt die PE uns selber, die

eigene Arbeit zu überdenken. Das ist ein

Schritt weg von der Betriebsblindheit.»

Zweimal jährlich werden die Lehrlinge in

den ALS, den Arbeits- und Lernsituationen,

Begrüssung im Grossratssaal durch Regierungsrat Ueli Vischer

in einem Gespräch beurteilt. Dabei werden

auch Kommunikations- und Teamfähigkeit,

Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein

bewertet – Fähigkeiten, die

sowohl dem Lehrbetrieb nützen wie in der

Berufswelt gefragt sind. Auch wenn die

Koordination etwa des überbetrieblichen

Kurses noch verbessert werden könnte,

bezeichnet Hubertus Gehring seine Erfahrungen

mit der reformierten KV-Ausbildung

als «sehr gut». Seit August habe er deshalb

selbstverständlich wieder einen Lernenden

in seinen Betrieb aufgenommen.

TEXT: MONIKA WIRTH

FOTOS: BARBARA JUNG

Lernende und Praktikantinnen im Rang

D A M E N S C H N E I D E R I N N E N

Nuria Trüb Berufs- und Frauenfachschule 5.4

Loretta Viezzi Berufs- und Frauenfachschule 5.5

D E N T A L A S S I S T E N T I N N E N

Eveline Firmann Öffentliche Zahnkliniken 5.6

Corinne Schaub Öffentliche Zahnkliniken 5.4

Esma Tika Öffentliche Zahnkliniken 5.4

K A U F F R A U M I T B E R U F S M A T U R I T Ä T

Larissa Dick Psychiatrische Universitätsklinik 5.3

Christiane Wirth Baudepartement 5.3

K A U F F R A U E F Z A R T. 4 1 . 2

Claudia Vogt Berufsschulen im Gesundheitswesen 5.4

K A U F M . P R A K T I K A N T I N N E N M I T B E R U F S M A T U R I T Ä T

Sabrina Kübler Polizei- und Militärdepartement 5.5

Sabrina Weber Erziehungsdepartement 5.6

14 15

PIBS NR.183/9.2004


PIBS NR.183/9.2004

T O C H T E R T A G .





Johanna B. kommt am Abend von der

Arbeit zurück. Urs B. deckt den Tisch. Die

Tochter Sarah rennt auf ihre Mutter zu und

zeigt ihr den in der Schule geschriebenen

Aufsatz. Es ist ein friedlicher, fröhlicher

Abend wie alle anderen auch. Bis zu dem

Moment, als Johanna aufschreit. Sie liest im

Aufsatz mit dem Titel «Bei uns zu Hause»

wörtlich: «Meine Mutter macht den Haushalt

und mein Vater hilft ab und zu mit,

wenn er am Abend nach Hause kommt.»

Das Kind hat übersehen, dass bei ihrer Familie

die Rollen ganz anders aussehen. Urs

macht zurzeit den Haushalt und Johanna

arbeitet auswärts.

Esther Füller vom Gleichstellungsbüro

BASEL-STADT ist über den Aufsatzinhalt

nicht erstaunt. «Das Kind wollte nicht

allein dastehen mit den ungewöhnlichen

Rollen seiner Eltern. Der Druck der Gesellschaft,

dass Mütter im Haushalt und Väter

auswärts arbeiten, wirkt auch heute noch

enorm. Diese Rollenverteilung ist in den

Köpfen drin.»

Mädchen denken an Familie

Warum der Tochtertag Tochtertag heisst

Am Donnerstag, 11. November 2004 findet

zum vierten Mal in weiten Teilen der westli-

chen Welt der Tochtertag statt. Buben

fragen empört: Warum kein Sohntag?

Nicht nur das: In der Realität wird dieses

Muster an Mädchen weitergegeben, sodass

schon die Berufswahl entsprechend ausfällt.

Sie wählen ihren Beruf häufig mit der Vor-

stellung, dass sie später Haus- und Familienarbeit

verbinden müssen. Sie wählen

deshalb Ausbildungen aus den Bereichen

Gastgewerbe, Hauswirtschaft, Bürobereich

oder Körperpflege. Daran habe sich in den

letzten zwanzig Jahren nichts geändert, so

Esther Füller. Mit ihrer geschlechtertypischen

Wahl gehen Mädchen nicht nur

an vielen spannenden Berufen vorbei, sie

entscheiden sich damit auch häufig für

Berufe mit wenig Aufstiegschancen und

Weiterbildungsmöglichkeiten sowie geringerer

Entlöhnung.

Zahlen beweisen Behauptungen

Die Fachfrau zitiert Zahlen, welche vom

Lehrstellenprojekt der Schweizerischen

Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten

publiziert wurden: Frauen erwerben

rund 38 Prozent der Fähigkeitszeugnisse

im Bürobereich und 22 Prozent im Verkauf.

39 Prozent der Männer schliessen

in der Metall- und Maschinenindustrie

und 15 Prozent im Bürobereich ab. Frauen

und Männer wählen also aus vorwiegend

zwei Berufsbereichen. Die beiden Bereiche,

aus denen die jungen Frauen ihre Berufe

wählen, bieten allerdings nur gerade acht

verschiedene Möglichkeiten. Die jungen

Männer haben hingegen in «ihren» zwei

Bereichen vierzig Berufe zur Auswahl.

Kommt noch dazu, dass rund die Hälfte

der jungen Männer (50,6 Prozent) eine

Lernzeit von vier Jahren absolviert. Im Gegensatz

dazu sind es mehr als die Hälfte der

Frauen, welche eine ein- oder zweijährige

Ausbildung wählt.

Der gesellschaftliche Druck

Wenn dann die Familie gegründet und die

Kinder da sind, verzichten die Frauen nach

wie vor auf eine Karriere im Job. Gemäss

einer neueren Erhebung sind 49,8 Prozent

der Frauen aus familiären Gründen nicht

erwerbstätig. Wenn Männer dem Arbeitsmarkt

fernbleiben (46,2 Prozent), ist es

aufgrund einer Ausbildung.

Der gesellschaftliche Druck, dass Mütter

nicht erwerbstätig sein sollen, ist auch

heute noch vorhanden. Obwohl drei von

fünf Frauen mit kleinen Kindern mindestens

teilzeitlich auswärts arbeiten, nimmt

man sie nur als Hausfrauen und Mütter zur

Kenntnis. Und auch Kinder wie die kleine

Sarah geben zu Protokoll, dass die Mutter

den Haushalt führt und der Vater auswärts

arbeitet.

Um diesen Gesellschaftsirrtum aufzulösen,

entstand vor vier Jahren der Tochtertag.

Es ist ein Tag, an dem die Tochter den

auswärts arbeitenden Elternteil zur Arbeit

begleiten darf. Sie soll lernen, dass dies

ihr Alltag werden wird, wenn sie einmal

erwachsen ist und einen Beruf erlernt hat.

Heute müssen sich die Mädchen an den

Gedanken gewöhnen, dass sie ebenfalls

einen Beruf «fürs Leben» erlernen sollten,

der ihnen Befriedigung und Aufstiegschancen

bietet.

Sohntag in der Schule

Buben hingegen brauchen eher einen

Familientag. Sie müssen lernen, dass sie

eventuell nur noch Teilzeit arbeiten können,

wenn Kinder da sind, dass sie mit ihrer Partnerin

den Haushalt führen und die Kinder

betreuen müssen. «Dieser Weg ist jedoch

noch lang, wie der Aufsatz von Sarah

zeigt. Die Rollen der Frauen und Männer

sind irgendwie stark verankert, sogar wenn

Lehrkräfte und Eltern ganz andere Formen

vorleben», so Füller.

Der Tochtertag – dieses Jahr der 11. November

– steht jedoch als isolierter Schnupperbesuch

in einem Betrieb da. Die Schulen

haben Vorbereitungsmaterial und auch

Anregungen, wie sie den Tag mit den

Buben entsprechend gestalten können.

«In der Schule ist der Sohntag», erklärt

Esther Füller. Ihnen wird erklärt, dass die

Rollenverteilung, wie sie vor hundert Jahren

war, heute keine Gültigkeit mehr hat.

Buben müssen lernen, dass der Haushalt

und die Kindererziehung auch einmal ihre

Aufgaben werden.

Begleitprogramm in der Schule

Um diesen Weg attraktiv zu gestalten,

gibt es Unterlagen und einen Wettbewerb

für Lehrerinnen und Lehrer. Um die

Lehrerschaft zu motivieren, erhalten die

besten, kreativsten Unterrichtsstunden

einen Beitrag in die Klassenkasse. Auch

für Eltern, für Buben und Mädchen gibt es

Unterlagen, die genau erklären, weshalb

dieser Tochtertag nach wie vor wichtig ist

und – wie die Statistiken zeigen und der

Aufsatz von Sarah beweist – noch lange

wichtig bleiben wird.

TEXT: JEANNETTE BRÊCHET

BILD: ERWIN ZBINDEN

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu

diesem Beitrag: www.pibs.ch

Traditionelle Rollen umkehren: Fabienne arbeitet auswärts, Alfredo hilft im Haushalt.

16 17

PIBS NR.183/9.2004


PIBS NR.183/9.2004


Dienstjubiläen

A U G U S T 2 0 0 4

2 5 D i e n s t j a h r e

CELENK TRUDY 01.08.79

Krisenintervention Unispital

O K T O B E R 2 0 0 4

4 0 D i e n s t j a h r e

KAUFMANN CHRISTIAN 01.10.64

ED/Museen, Museum für Kulturen

3 5 D i e n s t j a h r e

BRUN DENISE 01.10.69

ED/Schulen, Gym. + Kant. Maturitätskurse

HAUCK CLAUDIA 01.10.69

ED/Schulen, Gymnasium Bäumlihof

KÄCH TILLA 01.10.69

ED/Schulen, Schule für Brückenangebote

WANDELER WALTER 01.10.69

ED/Schulen, Gymnasium Münsterplatz

KAMMER URSULA 30.10.69

ED/Schulen, Primarschule Grossbasel Ost

LORENZ FLORIAN 01.10.69

IWB, Beratung und Verkauf

RADISA LJUBA 23.10.69

Psych. Univ.-Klinik, Gastronomie

BUXTORF URS PETER 01.10.69

SD, Kantonales Laboratorium

CARANDO SILVIA 01.10.69

Universitätsspital, Gynäkologische Bettenstation

MOSER ROMAIN 01.10.69

Universitätsspital, Kriseninterventionsstation

NEBEL PETER 01.10.69

Universitätsspital, Elektro/Kommunikationstechnik

HERMIDA ADITA 13.10.69

Universitätsspital, Reinigungsdienst

EPPER RITA 15.10.69

Universitätsspital, Biopsie Pathologie

KESSLER ESTHER 15.10.69

Universitätsspital, Mutter und Kind Frauenklinik

LAEZZA LUCIA 15.10.69

Universitätsspital, MIPS

3 0 D i e n s t j a h r e

RUTZ HANSPETER 01.10.74

BVB, Betriebssteuerung Netz

JADWIG DENISE 06.10.74

ED/Allgemein, Amt für Berufsbildung + -beratung

BAUR MARTIN 01.10.74

ED/Schulen, Gymnasium Leonhard

EGLI URS 01.10.74

ED/Schulen, Gymnasium Bäumlihof

EHRBAR HANSRUDOLF 16.10.74

ED/Schulen, Gymnasium Bäumlihof

LORI BERNHARD A. 16.10.74

ED/Schulen, Orientierungsschule Basel

MICHEL DANIELA 16.10.74

ED/Schulen, Weiterbildungsschule Basel

RIEDWEG ELISABETH 16.10.74

ED/Schulen, Weiterbildungsschule Basel

SCHINDELHOLZ SYLVIA 16.10.74

ED/Schulen, Weiterbildungsschule Basel

SCHNEIDER RUTH 16.10.74

ED/Schulen, Orientierungsschule Basel

STORARI BARBARA 16.10.74

ED/Schulen, Berufs- und Frauenfachschule

BRANCA MARIANNE 20.10.74

ED/Schulen, Primarschule Grossbasel West

SANDRAGESAN VERENA 23.10.74

ED/Schulen, Primarschule Grossbasel Ost

GUERRA RENATO 27.10.74

ED/Schulen, Rektorat Kleinklassen Basel

GAMBONI MARIO 01.10.74

FD, RWC, SAP-Team

KALBERMATTEN EDITH 21.10.74

FD, ZID, Leitung/Stab

KÜNZLE MONIKA 01.10.74

Felix Platter-Spital, Rheumalabor

LEIST GERHARD 01.10.74

Felix Platter-Spital, Physiotherapie Rheuma

ROTH BEATRICE 17.10.74

JD, Staatsanwaltschaft, Stabsdienste

HOFER LEONIE 01.10.74

Universitätsspital, Lohnadministration

VASIC LJUBICA 01.10.74

Universitätsspital, Bettenstation Augenklinik

DE ABREU AGOSTINHO 14.10.74

Universitätsspital, Patiententransport

STAUFFER THERESIA 21.10.74

Universitätsspital, Bettenstation Augenklinik

SÜTTERLIN DENISE 21.10.74

Universitätsspital, Nephrologie Dialyse

2 5 D i e n s t j a h r e

ZIMMERMANN ADOLF 01.10.79

ED/Allgemein, Ressort Sport, Gartenbad Eglisee

COUSIN ANDRÉ 16.10.79

ED/Dienste, Förderung + Therapie HPS Schule

KORNFELD THOMAS 11.10.79

ED/Schulen, Primarschule Kleinbasel

FLURY DOROTHEA 16.10.79

ED/Schulen, Schule für Gestaltung SfG

SCHMIDT ESTHER 16.10.79

ED/Schulen, Primarschule Grossbasel West

TRACHSLER BEAT 16.10.79

ED/Schulen, Allg. Gewerbeschule Basel + SfG

CARLUCCI LUIGI 01.10.79

Felix Platter-Spital, Küche

MILOJEVIC LJILJANA 01.10.79

Felix Platter-Spital, Bettenstation 7 S3

AMMANN MARTIN 01.10.79

IWB, Versorgungsleitungen Netz 3

LEUBLER HARRY 01.10.79

IWB, Zentrale Dienste, Mahnwesen

EGGEL VERENA 01.10.79

JD, Staatsanwaltschaft, Wirtschaftsabteilung

SCHÄRER BEAT 01.10.79

JD, Staatsanwaltschaft, Kriminalkommissariat

PLETSCHER EMERITA 16.10.79

JD, Vormundschaftsbehörde

AELLEN MANFRED 01.10.79

PMD, Sicherheitsabteilung

AEPPLI WALTER 01.10.79

PMD, Abteilung Zentrale Dienste

ANDREOLI MORITZ 01.10.79

PMD, Administrative Dienste

ARNOLD WERNER 01.10.79

PMD, Berufsfeuerwehr BS

BADER ANTON 01.10.79

PMD, Berufsfeuerwehr BS

BOLLIGER WERNER 01.10.79

PMD, Sicherheitsabteilung

DÜRRENBERGER WALTER 01.10.79

PMD, Sicherheitsabteilung

FISCHER DIETER 01.10.79

PMD, Berufsfeuerwehr BS

FLÜCKIGER URS 01.10.79

PMD, Sicherheitsabteilung

FLÜHLER WERNER 01.10.79

PMD, Berufsfeuerwehr BS

FRINGELI KURT 01.10.79

PMD, Abteilung Zentrale Dienste

HÄNLE RAYMOND 01.10.79

PMD, Abteilung Zentrale Dienste

KIPFER ROGER 01.10.79

PMD, Sicherheitsabteilung

KOLLER JÖRG 01.10.79

PMD, Berufsfeuerwehr BS

LENZIN THOMAS 01.10.79

PMD, Berufsfeuerwehr BS

LOMBARDI MARIO 01.10.79

PMD, Abteilung Zentrale Dienste

MEIER JÜRG 01.10.79

PMD, Berufsfeuerwehr BS

MOSIMANN PAUL 01.10.79

PMD, Gefängniswesen, Gefängnis Schällemätteli

RIVA GUIDO 01.10.79

PMD, Verkehrsabteilung

RONCHI DANIEL 01.10.79

PMD, Sicherheitsabteilung

SALVISBERG HEINZ 01.10.79

PMD, Sicherheitsabteilung

SENN GASTON 01.10.79

PMD, Abteilung Grenz- und Fahndungspolizei

STAMMHERR HANSRUEDI 01.10.79

PMD, Berufsfeuerwehr BS

WETZEL RAYMOND 01.10.79

PMD, Sicherheitsabteilung

WINGEIER HANS PETER 01.10.79

PMD, Abteilung Zentrale Dienste

ZGRAGGEN RUDOLF 01.10.79

PMD, Berufsfeuerwehr BS

FANKHAUSER MARIANNE 01.10.79

Psych. Univ.-Klinik, Fachdienste, EKG

MARTIN GABRIELLE 01.10.79

Psych. Univ.-Klinik, Abteilung, P1

HIMMELHEBER PHILIPP 06.10.79

Psych. Univ.-Klinik, Abteilung, Janus

VERDIER MARIE-LOUISE 15.10.79

Psych. Univ.-Klinik, Abteilung, U 3

BAMBERG HERTA 01.10.79

Universitätsspital, Operative Intensivbehandlung

BEYERLE JEANNE 01.10.79

Universitätsspital, Chirurgie 5 Ost

RYBSKI ISABELLA 01.10.79

Universitätsspital, Med. Poliklinik

VOGGENSPERGER JACQUELINE 01.10.79

Universitätsspital, Med. Poliklinik

HALLER DORIS 15.10.79

Universitätsspital, PUP

OEMEROGLU LUISA 15.10.79

Universitätsspital, Medizin 5.1

ACHSTETTER MARGIT 16.10.79

Universitätsspital, Isolierstation

2 0 D i e n s t j a h r e

RENAUX ANDRÉ 01.10.84

BD, Amt für Umwelt und Energie

ROCCA LUIGI 01.10.84

BVB, Elektr. Abt./Elektronik

RITZMANN HANS 15.10.84

ED/Allgemein, Basler Denkmalpflege

PANIZZON BRIGITTE 01.10.84

ED/Schulen, Kindergärten BASEL-STADT

PORTENIER HANS-RUDOLF 01.10.84

ED/Schulen, Allg. Gewerbeschule Basel AGS

PORTMANN DORIS 01.10.84

ED/Schulen, Kindergärten BASEL-STADT

FALCONNIER PIA 16.10.84

ED/Schulen, Kindergärten BASEL-STADT

GERMER HELMUT 16.10.84

ED/Schulen, Schule für Gestaltung SfG

GROB THEODOR 16.10.84

ED/Schulen, Allg. Gewerbeschule Basel + SfG

STELZ MICHEL 16.10.84

ED/Schulen, Orientierungsschule Basel

GÜVENC ISA 01.10.84

Felix Platter-Spital, Reinigungsdienst

KÜDERLE HANSPETER 01.10.84

Felix Platter-Spital, Psychogeriatrie C S1

LOZANO ESPINA MARI-LUZ 01.10.84

Felix Platter-Spital, Bettenstation 6 GAAST S1

WYSS SILVIA 11.10.84

Felix Platter-Spital, Gem. Medizinische Dienste

ENGETSCHWILER JOSEFA 16.10.84

Felix Platter-Spital, Bettenstation 7 S3

SCHNEIDER MARCEL 01.10.84

JD, Staatsanwaltschaft, Wirtschaftsabteilung

BETTLER MIRANDA 01.10.84

PMD, Administrative Dienste

BORGEAUD ANDRÉ 01.10.84

PMD, Berufsfeuerwehr BS

BÜCHLER STEFAN 01.10.84

PMD, Verkehrsabteilung

BUSSMANN BEAT 01.10.84

PMD, Sicherheitsabteilung

DARDEL URS 01.10.84

PMD, Abteilung Grenz- und Fahndungspolizei

GSCHWIND THOMAS 01.10.84

PMD, Abteilung Zentrale Dienste

PANISSIDI BENEDETTO 01.10.84

PMD, Abteilung Zentrale Dienste

PREZZI ANDREAS 01.10.84

PMD, Sicherheitsabteilung

SCHENKER MARKUS 01.10.84

PMD, Sicherheitsabteilung

SCHULTHEISS FELIX 01.10.84

PMD, Verkehrsabteilung

WITTLIN BEAT 01.10.84

PMD, Abteilung Grenz- und Fahndungspolizei

ZEISER ROLAND 01.10.84

PMD, Sicherheitsabteilung

TROY ELISABETH 01.10.84

Psych. Univ.-Klinik, Leitung Pflege und Qualität

KOHLER HANS-ULRICH 01.10.84

SD, Kantonales Veterinäramt

FUCHS REVUELTAS KARIN 02.10.84

Universitätsspital, Zentralsterilisation

BAUR GABRIELE 08.10.84

Universitätsspital, Medizin 5.1

BÄRNI DENISE 19.10.84

Universitätsspital, Chirurgie 5 Ost

BLATTER ERIKA 22.10.84

Universitätsspital, Mutter und Kind Frauenklinik

STÄMPFLI BALGERA HEIDI 08.10.84

WSD, Statistisches Amt

N O V E M B E R 2 0 0 4

3 5 D i e n s t j a h r e

STUDER ERWIN 01.11.69

PMD, Sicherheitsabteilung

MOOREN PHILOMENA 03.11.69

Universitätsspital, Medizin 6.2

RATHGEB MARISA 10.11.69

Universitätsspital, Akutgeriatrische Bettenstation

3 0 D i e n s t j a h r e

GIGER PIERRE 01.11.74

BD, Hochbau- und Planungsamt, Werkstätten

KELLERHALS BEAT 01.11.74

BVB, Fahrdienst Wagenführer

WEBER URS 01.11.74

BVB, Garagendienst Rank

RIETSCHIN PETER 21.11.74

ED/Schulen, Primarschule Grossbasel Ost

REINAU VERENA 28.11.74

ED/Schulen, Berufs- und Frauenfachschule

GRUNDER ELISABETH 01.11.74

FD, ZID, Anwendungen

REHLING WALTRAUT 04.11.74

FD, ZID, Leitung/Stab

DOPPLER PETER 15.11.74

FD, Steuerverwaltung, Veranlagungsabt.

STREIT MARIANNE 18.11.74

Felix Platter-Spital, Sektor 1 Akut-Geriatrie

ARDUINI ETTORE 17.11.74

IWB, Garage

BUFFA VERONICA 11.11.74

PMD, Stabsdienste, Liegenschaften

FORTI ELISABETH 01.11.74

Universitätsspital, Poliklinik Frauenklinik

SCHLECHT GÜNTHER 01.11.74

Universitätsspital, Bettenstation Augenklinik

FRAGA ROSA 11.11.74

Universitätsspital, Reinigungsdienst

2 5 D i e n s t j a h r e

RÜNZI MARIO 01.11.79

BD, Tiefbauamt, Werkstätten

DIDIER JEAN-JACQUES 22.11.79

BD, Stadtgärtnerei & Friedhöfe, Unterhalt

DOPPLER ROLF 01.11.79

BVB, Fahrdienst Wagenführer

GRAF MARTIN 01.11.79

BVB, Fahrdienst Wagenführer

VON ROHR HANSPETER 01.11.79

BVB, Service-Point

KAISER PRISKA 13.11.79

ED/Allgemein, Amt für Berufsbildung + -beratung

MARCHEV FRANCINE 01.11.79

ED/Dienste, Sonderschulheim Zur Hoffnung

STRICKER ETHEL 01.11.79

ED/Dienste, Sonderschulheim Zur Hoffnung

GAUGLER KATHRIN 01.11.79

ED/Schulen, Gymnasium Münsterplatz

NELL PHILIPPE 01.11.79

JD, Interkant. Strafanstalt Bostadel

STEPHENSON JEREMY 01.11.79

JD, Gericht für Strafsachen, Strafgericht

ZIMMERMANN CLAUDIA 01.11.79

Psych. Univ.-Klinik, Abteilung C

BURGY ISABELLE 01.11.79

Universitätsspital, Radiologische Physik

OTT ZWINGELSTEIN HUGUETTE 01.11.79

Universitätsspital, Dep. Anästhesie

SÄTTELE MARIANNE 01.11.79

Universitätsspital, OPS

TOSTADO BRIGITTE 12.11.79

Universitätsspital, Bakteriologielabor

METAXAS JACQUELINE 23.11.79

Universitätsspital, Bakteriologielabor

2 0 D i e n s t j a h r e

LAZAREVIC ZIVORAD 01.11.84

BD, Tiefbauamt

GROLIMUND MARKUS 01.11.84

ED/Allgemein, Departementssekretariat

YASIKOFF FREY NADINE 01.11.84

Felix Platter-Spital, Physiotherapie Ortho

MÜNCH BEATRICE 15.11.84

Felix Platter-Spital, Übergangspflege S1

TSCHAN ALOIS 01.11.84

JD, Departementssekretariat, Personalabteilung

PEYER MAGDALENA 10.11.84

Universitätsspital, Operative Intensivbehandlung

REUTLINGER PETER 01.11.84

WSD, Rheinschifffahrtsdirektion

D E Z E M B E R 2 0 0 4

3 5 D i e n s t j a h r e

LANG ERWIN 01.12.69

BD, Amt für Umwelt und Energie

THIERSTEIN RUTH 19.12.69

PMD, Abteilung Grenz- und Fahndungspolizei

WEBER RUTH 21.12.69

ED/Schulen, Orientierungsschule Basel

WASER BRIGITTE 21.12.69

Universitätsspital, Physiotherapie Chirurgie

3 0 D i e n s t j a h r e

PERUCCHI GUIDO 16.12.74

BVB, Bahnunterhalt

MÜLLER MONIKA 27.12.74

ED/Schulen, Rektorat Kleinklassen Basel

SCHERER JUERG 30.12.74

ED/Schulen, Gymnasium Bäumlihof

18 19

PIBS NR.183/9.2004


PIBS NR.183/9.2004

LÜTZELSCHWAB ERNST 15.12.74

FD, Zentraler Personaldienst

ERHART YVES 01.12.74

SD, Berufsschulen im Gesundheitswesen

FINCK VRENI 01.12.74

Universitätsspital, Chirurgie 6 Ost

SCHMIDT REGULA 01.12.74

Universitätsspital, Dep. Anästhesie

ANDRÉ JOAO LUIS 02.12.74

Universitätsspital, OPS

RUDER MARIE 02.12.74

Universitätsspital, Universitätsklinik B

2 5 D i e n s t j a h r e

BILGISCHER MARTIN 01.12.79

BD, Tiefbauamt Stadtreinigung

EICHIN BRUNO 01.12.79

ED/Allgemein, St. Jakobshalle Basel

SLEHOFER VERA 15.12.79

ED/Museen, Antikenmuseum

BÜHLER ANTON 01.12.79

ED/Schulen, Orientierungsschule Basel

BOLLHALDER SILVIA 24.12.79

ED/Schulen, Leitung + Orientierungsschule Basel

ACEMOGLU MARIANNE 01.12.79

Felix Platter-Spital, Bettenstation 5 S2

HÄFLIGER ANDRÉ 01.12.79

IWB, Logistik

DEGEN HANS 01.12.79

JD, Interkant. Strafanstalt Bostadel

ENGELMANN MARCEL 01.12.79

PMD, Gefängniswesen Waaghof

BÖRLIN DANIELA 01.12.79

PUK, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Verwaltung

BELLUCCIO CLAUDIO 01.12.79

Universitätsspital, Medizin 5.1

LOPEZ JOSÉ 01.12.79

Universitätsspital, Gebäudereinigung

SANCHEZ PABLO 01.12.79

Universitätsspital, Transporte

BLUM ANITA 21.12.79

Universitätsspital, Poliklinik Frauenklinik

2 0 D i e n s t j a h r e

ALBERTE BERTO 01.12.84

BD, Tiefbauamt, Stadtreinigung

GRAF GERD 01.12.84

BD, Hochbau- und Planungsamt, Planung

MOOR GERDA 17.12.84

BVB, Werkstattgebäude Klybeck

WEBER PIERRE 08.12.84

ED/Dienste, Verwaltung/Leitung Tagesbetreuung

SCHERRER URSULA 24.12.84

ED/Schulen + ED/Allgemein, OS + Ressort Sport

KLÄUSLER DORIS 01.12.84

ED/Schulen, Primarschule Grossbasel West

SCHNEIDER HEINZ 01.12.84

ED/Schulen, Allg. Gewerbeschule Basel AGS

GARBERSON BARBARA 02.12.84

ED/Schulen, Gymnasium Leonhard

STINGELIN CHRISTINE 02.12.84

ED/Schulen, Rekt. Kleinklassen + Pädag. Institut

SCHAUB REGINA 05.12.84

ED/Schulen, Orientierungsschule Basel

STUCKI BEATRIX 28.12.84

ED/Schulen, Primarschule Grossbasel Ost

BULACHER PETER 31.12.84

JD, Staatsanwaltschaft, Kriminalkommissariat

KADERLI GABI 01.12.84

JD, VZK/Bewährungshilfe

MADISON KLAUS 01.12.84

Psych. Univ.-Klinik, Supportdienste

JÜNGLING FRANZISKA 01.12.84

SD, Öffentliche Zahnkliniken

PANOSETTI ESTHER 01.12.84

Universitätsspital, Dep. Anästhesie

REMOND ANDREA 01.12.84

Universitätsspital, Poliklinik Frauenklinik

WILHELM HEIDI 01.12.84

Universitätsspital, Cafeteria

SCHEEL HEIDI 14.12.84

Universitätsspital, Onkologie

RUF CORNELIA 18.12.84

Universitätsspital, Diagnostische Radiologie

20 21

PIBS NR.183/9.2004


voilà

PIBS NR.183/9.2004

P E N S I O N I E R T E N F O R U M .

Programm

Mi. 13.10. 2004 «Gipfeli-Treffen», 09.30 Uhr

Cafeteria Kantonsspital Basel

Fr. 15.10. 2004 13.50 Uhr, Schalterhalle SBB, Wanderung

mit Beni Wolf, von Grellingen über die

Falkenfluh nach Aesch

Fr. 05.11. 2004 18.00 Uhr, Orgelkonzert mit Organist Urs

Höchle, in der Kartäuserkirche (Waisenhaus)

Fr. 03.12. 2004 ca. 10 Uhr, Ausflug zum «Weihnachtsmarkt»

nach Bremgarten AG, mit Mittagessen,

Rückfahrt ca. 16.00 Uhr

Mi. 08.12. 2004 «Gipfeli-Treffen», 09.30 Uhr,

Cafeteria Kantonsspital Basel

Das ausführliche Programm wird den bisherigen Veranstaltungsteilnehmern

im September zugestellt. Neue Interessenten

wenden sich an: Klaus Wagner, Lenzgasse 28, 4056 Basel,

061 322 82 15

Für das Vorbereitungsteam: Edith Hasler, Birsigstrasse 10,

4054 Basel, 061 281 25 53, haslerpflueger@tiscalinet.ch

Velo-Touren Oktober 2004

D O N N E R S TA G , 1 4 . O K T O B E R 2 0 0 4 , 1 0 . 0 0 U H R

Blotzheim – Sierentz – Magstatt – Francken – Hundsbach –

Knoeringue – Folgensbourg – Wentzwiller – Allschwil

40 km

Tourenleiter: Kurt Isler, Tel. 061 321 59 79

Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Bitte anmelden

unter Tel. 061 302 83 33 (Wolfgang Schurter) oder

Tel. 061 321 59 79 (Kurt Isler). Über die Durchführung der

Touren gibt Auskunft: Tel. 1600, Rubrik 3, von 19.00 Uhr am

Vorabend bis 7.00 Uhr morgens.

I N F O S .

Grippeimpfaktion

Die Grippeimpfung ist freiwillig und unentgeltlich. Sie erfolgt nur

auf Anmeldung ganzer Gruppen durch Vorgesetzte. Vom Angebot

ausgenommen ist das Spitalpersonal, weil die Impfung spitalintern

angeboten wird. Mit Ausnahme des 8. bis 12. November finden

alle Impfungen statt bei den Gesundheitsdiensten, St. Alban-Vorstadt

12, 2. Stock. Die Anmeldung ist ab 4. Oktober möglich.

Daten:

25. bis 29. Oktober von 11.00 bis 14.00 Uhr

1. bis 5. November von 11.00 bis 14.00 Uhr

8. bis 12. November Impfungen in den Betrieben, Termin nach

Vereinbarung

15. bis 19. November von 11.00 bis 14.00 Uhr

Weiterbilden und weiterkommen

Das neue Seminarangebot ist in der letzten Produktionsphase. Der

Oktober-Lohnbeilage wird ein Flyer mit einer Übersicht beigelegt;

gleichzeitig wird das detaillierte Buch in den Abteilungen aufliegen.

Das Angebot wurde weiterentwickelt: mit Hilfe von Seminarevaluationen

sind Qualität, Gefässe, Organisation und Termine

22

punktuell ergänzt und verbessert worden. Bereits jetzt online ist

die komfortable Webpage. Unter dem Button «2005» finden sich

die Inhalte des kommenden Jahres. Das vielseitige Angebot bietet

eine gute Gelegenheit, mit den Vorgesetzen über Weiterbildung

und persönliche Entwicklung zu sprechen.

Tel. 061 267 99 46, www.kurse.bs.ch

Neue Arbeitszeitverordnung

Der Regierungsrat hat eine neue Arbeitszeitverordnung für die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von BASEL-STADT verabschiedet

und die geltende Ferien- und Urlaubsverordnung revidiert. In der

neuen Arbeitszeitverordnung werden sämtliche generell geltenden

Bestimmungen im Bereich Arbeitszeit in einem einzigen Erlass zusammengefasst.

Gleichzeitig werden die Bestimmungen der neuen

Arbeitszeitverordnung den üblicherweise in der Privatwirtschaft

geltenden Regelungen angepasst. In diesem Zusammenhang

wurden auch die beim Arbeitgeber BASEL-STADT praktizierten

Arbeitszeitmodelle erweitert. Neben dem Fixzeiten-Modell und

dem Gleitzeit-Modell erhält auch das Jahresarbeitszeit-Modell

eine Rechtsgrundlage. Mit der Revision der geltenden Ferien- und

Urlaubsverordnung wurden Vereinfachungen vorgenommen und

Unklarheiten beseitigt. Eingeführt wurde auch ein 5-tägiger Vaterschaftsurlaub.

Eingeschränkt wurde der bezahlte Urlaub für die

Ausübung öffentlicher Ämter und für Verbandsfunktionen. Wirksam

werden die neue Arbeitszeitverordnung sowie die revidierte Ferien-

und Urlaubsverordnung für die Mitarbeitenden von BASEL-STADT

auf den 1. Januar 2005.

CD-Tausch-Börse

Am Samstag, 23. Oktober können im Parkcafépavillon Schützenmattpark

von 11.00 bis 16.00 Uhr CDs aller Stilrichtungen eingetauscht

werden. Die Teilnahme ist gratis, es empfiehlt sich, den

eigenen Discman zum Probehören mitzubringen. Die zweite Basler

CD-Tausch-Börse wird organisiert vom Neutralen Quartierverein

Spalen-Gotthelf, dem Parkcafépavillon Schützenmattpark und dem

Amt für Umwelt und Energie BASEL-STADT.

Kontakt: Anette Graupe,

Amt für Umwelt und Energie BASEL-STADT, 061 639 23 25

Lehrlingskoordination BASEL-STADT

Am 1. August 2004 hat Franziska Kolb die Stelle als Lehrlingskoordinatorin

für die kantonale Verwaltung BASEL-STADT übernommen.

Sie verfügt über breite berufliche Erfahrungen im Personalwesen

und als Ausbildnerin. Insbesondere wird sie das Konzept für die

Lehrlingsausbildung bei BASEL-STADT planen und leiten.

Kontakt: Franziska Kolb, Lehrlingskoordinatorin

Projekte, Beratung, Schulung

Di–Fr, 061 267 99 58, franziska.kolb@bs.ch

Strafvollzug im JD

Das Ressort Straf- und Massnahmenvollzug des Polizei- und Militärdepartements

wird ab 1. September 2004 in die Abteilung

Freiheitsentzug und Soziale Dienste des Justizdepartements

eingegliedert. Die für den Vollzug von Strafen und Massnahmen

zuständigen Behörden des Kantons BASEL-STADT werden im Justizdepartement

vereinigt, welches damit verantwortlich ist für die

Durchführung aller strafrechtlichen Massnahmen. Auch die kurzen

Freiheitsstrafen bis zu drei Monaten und die Durchführung von gemeinnütziger

Arbeit fallen neu ausschliesslich in die Zuständigkeit

des Justizdepartements. Nach der Schliessung der Vollzugsanstalt

Schällemätteli per Ende August 2004 verfügt der Kanton BASEL-

STADT über die Strafanstalt Bostadel im Kanton Zug, die dem

Justizdepartement angegliedert ist. Das Untersuchungsgefängnis

Waaghof und das Ausschaffungsgefängnis Bässlergut bleiben unverändert

dem Polizei- und Militärdepartement zugeteilt.

Kantonale Bodenbewertungsstelle

Dieter Weiss ist neuer Leiter der kantonalen Bodenbewertungsstelle.

Der diplomierte Bauingenieur ETH hat seine Arbeit nach den Sommerferien

begonnen. Sein Vorgänger Marcel Rünzi ist nach über 13

Amtsjahren in den Ruhestand getreten. Die Bodenbewertungsstelle

gehört zum Grundbuch- und Vermessungsamt. Sie erteilt gegen

Gebühr Richtwertauskünfte über Landwerte und berät die öffentliche

Verwaltung in Fragen von Liegenschaftsbewertungen.

Parlamentsdienst ersetzt Grossratskanzlei

Seit dem 1. Juli ist die Grossratskanzlei, eine Abteilung der Staatskanzlei

BASEL-STADT, durch den verwaltungsunabhängigen Parlamentsdienst

abgelöst worden. Er unterstützt den Grossen Rat

und seine Kommissionen bei der Bewältigung von administrativen

Aufgaben. Der Grosse Rat hat für die Einrichtung dieser Dienststelle

insgesamt acht Stellen bewilligt.

Sparmassnahmen: Änderung des

Lohngesetztes

Der Regierungsrat beantragt eine Nichtgewährung des Teuerungsausgleichs

bei den Löhnen des aktiven Staatspersonals in

den Jahren 2005 und 2006 im Umfang von maximal 2 Prozent

insgesamt und einen einmaligen Verzicht auf den Stufenanstieg

per 1. Januar 2005. Die entsprechende Vorlage mit der beantragten

Gesetzesänderung wurde an den Grossen Rat verabschiedet.

Gemäss Gesetz führt dies dazu, dass auch der Teuerungsausgleich

bei den Renten der Pensionierten in den Jahren 2005 und 2006

im gleichen Umfang nicht gewährt wird. Zudem bewirkt diese

Massnahme, dass sich auch die versicherten Löhne bei der Pensionskasse

entsprechend nicht erhöhen. Die Sparmassnahmen beim

Teuerungsausgleich betragen voraussichtlich rund 20 Millionen

Franken, beim Stufenanstieg für das Jahr 2005 rund 10 Millionen

Franken.

L E S E R B R I E F.

Auf dem Weg geradeaus

Sie stellen fest, dass die Pensionskasse auch dieses Jahr mit einem

Verlust abschliesst. Dies wird aber nur dadurch verursacht, dass der

Deckungsgrad der Kasse bei 72,9 Prozent liegt. Bei diesem Kapital

wurde ein Vermögensertrag von 480 Millionen Franken erzielt.

Bei einem Kapital von 100 Prozent wäre ein Vermögensertrag von

658 Millionen Franken erzielt worden. Bei Einlösen der Garantieverpflichtung

durch den Arbeitgeber BASEL-STADT würde somit

ein Überschuss von 171 Millionen Franken entstehen und man

könnte auf Leistungs- und Beitragsänderungen verzichten. Das

ganze Dilemma der Basler Pensionskasse liegt, wie in den Vorjahren

auch schon, nur an der nicht bezahlten Deckungslücke. Man

stelle sich vor, welche Überschüsse in Milliardenhöhe sich in den

letzten Jahren hätten ansammeln können! Diese Überschüsse hat

der Arbeitgeber BASEL-STADT durch Zinsersparnisse erhalten.

LOTHAR LIMBECK

M U S E U M S - T I P P.

M U S E U M D E R K U L T U R E N .

Workshop für Kinder

«In der Ausstellung «Feste im Licht» lernen Kinder Festtraditionen

aus aller Welt kennen: Deepavali, Gauri Puja, Ramadanfest, Loy

Krathong, Chanukka, Weihnachten, Newroz.

Zu jedem Fest berichtet ein Kind aus

eigener Erfahrung. Alle Kinder ab sieben

Jahren sind willkommen.»

Gaby Fierz,

Museum der Kulturen

13. 11. 2004 Deepavali und Gauri Puja

20. 11. 2004 Ramadanfest

27. 11. 2004 Loy Krathong

4. 12. 2004 Weihnachten

11. 12. 2004 Chanukka

19. 3. 2005 Newroz

jeweils 14 bis 16 Uhr, Fr. 50.– (alle), Fr. 10.– (einzeln),

Anmeldung: 061 266 56 32, www.mkb.ch

M U S E U M S - T I P P.

M U S E U M F Ü R G E G E N W A R T S K U N S T .

Donald Judd zum Erleben

«Die Werke von Judd erinnern in ihrer Poliertheit an Industrielles.

Auf den ersten Blick lassen sie einen seltsam

unberührt und öffnen keinen Weg

in eigene Fantasien. Sie konfrontieren

mit dem Raum, in dem der Betrachter

steht – und bringen ihn dazu, sich mit

dem eigenen Sehen, Denken und Fühlen

auseinander zu setzen.»

Martina Siegwolf,

Museum für Gegenwartskunst

Museum für Gegenwartskunst, Donald Judd, 2. 10. 04 bis 9. 1. 05

www.mgkbasel.ch

M U S E U M S - T I P P.

R Ö M E R S T A D T A U G U S T A R A U R I C A .

Schatzgespräche

«Begegnungen mit dem römischen Silberschatz von Kaiseraugst

in einer Sonderausstellung im Römermuseum:

In einer Vortragsreihe präsentieren

Persönlichkeiten aus Gesellschaft und

Archäologie gemeinsam aktuelle Themen,

die bereits den antiken Menschen

beschäftigten: Glück, Reichtum, Bildung,

Handel, Migration und Integration.»

Cathy Aitken,

Römerstadt Augusta Raurica

Jeweils Dienstags von 20.15 bis 21.45 Uhr.

Start: 16. 11. 04, Ende: 7. 12. 04.

Universität Basel, Kollegienhaus, Petersplatz 1

Anmeldung: Tel 061 269 86 66

www.vhsbb.ch

23

voilà

PIBS NR.183/9.2004


PIBS NR.183/9.2004

Märt

Diese Rubrik steht den Mitarbeiterinnen,

Mitarbeitern und Pensionierten

von BASEL-STADT gratis

zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Text maschinengeschrieben

oder Blockschrift mit

folgenden Angaben:

1. Name, Vorname, Adresse, Telefon

2. Arbeitsort

3. Kurztext

Einsenden an:

Redaktion pibs, Postfach, 4005 Basel

Fax-Nummer: 061 267 99 47 (Vermerk

«pibs») E-Mail: pibs@bs.ch

Die Inserate werden in der Reihenfolge

ihres Eintreffens berücksichtigt. Aus

Platzgründen können wir den Abdruck

aller eingegangenen Inserate nicht

garantieren; unlesbare Texte werden

ausgeschieden.

Weitere Inserate finden Sie im

Intranet unter http://intranet.bs.ch/

personaldienste

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Rätsel

Dieses Rätsel enthält 18 Namen von Basler Plätzen.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

3 24 3 10 17 3 10 22 3 1 2 3 4

4 8 18 22 3 1 2 2 12 10

8 17 20 4 3 8 7 18 3 21 3 2 3

7 3 11 6 6 2 8 4 8 9

9 8 17 11 8 21 8 22 3

10 22 3 7 24 10 17 15 12 3 2

7 7 3 11 25 3 17 20 11 10 7 1

7 6 18 3 10 20 3 3 13 23 17

19 18 1 9 3 7 7 3 26 3 7

10 11 3 17 23 7 23 20 9 12

3 17 16 3 5 3 9 8 4 14 11

4 8 12 11 3 2 2 8 6 14 3

18 3 2 16 3 11 1 8 5 18 1 2

7 12 11 12 4 11 14 2 1 12 17 2

23 1 6 8 7 7 12 22 1 3 7 3 17

21 8 4 24 10 3 7 7 3 4

24 25

Lösungswort

I L E R

Verlost werden: 5 SBB-Gutscheine à je Fr. 50.–

An der Preisverlosung können Sie teilnehmen, wenn Sie eine Postkarte mit dem

Lösungswort einsenden an:

pibs-Redaktion, Rätsel, Postfach, 4005 Basel, oder wenn Sie uns das Lösungswort unter

www.pibs.ch mitteilen. Vergessen Sie Ihren Absender nicht!

Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2004.

Das Lösungswort sowie die Gewinnerinnen und Gewinner werden in der Dezember-

Ausgabe bekannt gegeben. Korrespondenzen werden keine geführt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

I

L

E

R

Auflösung

Preisrätsel pibs Nr. 182/Juni 2004

Die Lösung heisst: VOLKSKUNDE

Ausgeloste Gewinnerinnen und Gewinner:

Marie Graber, Basel

Toni Gunti, Basel

Ida Höhener, Basel

Rolf Mohler, Basel

Ralf Wilhelm, Basel

PIBS NR.183/9.2004


PIBS NR.183/9.2004



26 27

P H Ö N I X .

Phönix: alles andere

als Asche

Im Projekt «Phoenix» werden die bisherigen

Systeme «LinkWorks» und «TM6»

durch «Oracle Collaboration Suite» (OCS)

abgelöst. Sämtliche 3500 Anwenderinnen

und Anwender werden mit modernen Programmen

ausgerüstet, um ihre E-mails zu

bearbeiten, Kalendereinträge vorzunehmen

und Dokumente abzulegen. Die

Ausrüstung der Departemente mit OCS

erfolgt gestaffelt ab Januar 2005 und wird

im Juni 2005 abgeschlossen sein. Bereits

heute engagieren sich viele Leute für das

Projekt «Phönix»; die Projektorganisation

ist in vier Teilprojekte unterteilt:

Teilprojekt Betrieb

Aufgabe des Betriebs-Teams ist es, eine hochverfügbare

und stabile Infrastruktur bereitzustellen,

um einen möglichst unterbruchsfreien

Betrieb von OCS zu gewährleisten.

Sämtliche Programme und Anwenderdaten

werden deshalb in zwei räumlich getrennten

Rechenzentren doppelt gespeichert. Zur Zeit

geht es darum, die neue Umgebung kennen

zu lernen, auf den neusten Stand zu

bringen und einen möglichst effizienten

Betrieb aufzubauen. Vor der produktiven Inbetriebnahme

von OCS werden Lasttests zur

Überprüfung der Belastbarkeit durchgeführt.

Parallel zur Einführung von OCS sorgt das Betriebs-Team

für den möglichst reibungslosen

Betrieb von LinkWorks und TM6.

Teilprojekt Anwendung

Aufgabe dieses Teilprojekts ist einerseits

die Anpassung der OCS-Anwendung an

die spezifischen Bedürfnisse des Kantons

BASEL-STADT, andererseits die Unterstützung

der Anwender ab dem Zeitpunkt der

Migration. Da in den ersten zwei Wochen

nach der Migration mit einem erhöhten

Supportaufkommen gerechnet wird, stehen

dann zusätzliche Supporter vor Ort zur Verfügung.

Die anschliessende Betreuung der

Anwender im täglichen Umgang mit OCS

wird vom sog. «OCS Competence Center»

der ZID wahrgenommen. Die Bedienung

der Kalender- und Mailfunktionen von OCS

geschieht über den bekannten «Microsoft

Outlook»-Client; bei der Dokumentenablage

arbeitet OCS mit einer anderen Zusammenarbeitsphilosophie

als LinkWorks.

Teilprojekt Migration

Zum Zeitpunkt des Wechsels von OCS werden

sämtliche User-Daten von Link-Works

und TM6 ins OCS übertragen. Das Teilprojekt

Datenmigration ist damit beschäftigt,

die für den Umzug notwendigen Zügelkisten

samt Verpackungsanleitung vorzubereiten

sowie die Migrationsprogramme

zu testen. Vor der Datenmigration ist aber

auch aufräumen und ausmisten angesagt!

Denn es soll nicht unbesehen alles, was sich


Das Projekt «Phönix» hat

sich zwar zeitlich verzögert,

kommt inzwischen aber

wieder gut voran.

im Verlauf der Jahre im LinkWorks angesammelt

hat, ins OCS übernommen werden.

Teilprojekt Schulung

Alle Anwenderinnen und Anwender erhalten

4 Wochen vor der Migration von der

Computerschule des Universitätsspitals

eine persönliche Kurseinladung mit Datum,

Uhrzeit, Kurstyp und Kursort. Die Einteilung

der Teilnehmenden erfolgt in Absprache

mit den Departementen. Es werden vier

verschiedene Kurstypen angeboten:

Basiskurs: Standard-Kurs für die Mehrzahl

der Anwender; Vermittlung des

Grundwissens für die tägliche Arbeit mit

OCS samt entsprechender Übungen.

Sekretariatskurs: Für alle, die fundiertere

Kenntnisse über OCS benötigen.

Kaderkurs: Kurs über Mittag für jene

mit wenig Zeit; der Inhalt entspricht

dem Basiskurs, jedoch ohne Übungen.

Kurs für ungeübte PC-Anwender:

Für solche mit wenig PC-Kenntnissen;

langsames Kennenlernen von OCS samt

Beantwortung von Fragen, die nicht

direkt mit OCS zu tun haben.

Aktuelle Informationen zum Projekt

Phönix:

http://intranet.informatik.bs.ch/home/

phoenix.htm

TEXT: THOMAS RIEDTMANN

PIBS NR.183/9.2004


E L T E R N B E R A T U N G .

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, müssen

sich viele zukünftige Elternpaare

neben einem geeigneten Vornamen auch

überlegen, wie sie Familie und Beruf vereinbaren

können. Dabei hilft ihnen eine

Dienstleistung vom «Childcare Service».

Der Verein unterstützt alle Angestellten

von BASEL-STADT unabhängig von ihrem

Wohnort dabei, sich in der Fülle der Betreuungsmöglichkeiten

zurechtzufinden

und eine möglichst gute Lösung für ihr

Kind auszusuchen. Childcare Service führt

in Basel drei Kinderkrippen und bietet seit

April 2003 allen BS-Mitarbeitenden die

Elternberatung gratis an. Denn wie andere

Firmen aus der Region hat auch die kantonale

Verwaltung eine Leistungsvereinbarung

mit dem Verein getroffen.

Wachsendes Angebot

Ob Krippe oder Hort, Mittagstisch oder Aupair-Einsatz

– die Berater geben eine Übersicht

über die familienergänzende Tagesbetreuung

von Kindern. Diese allgemeine Information

erfolgt ganz unabhängig von den

vom Verein betriebenen Kinderkrippen. «Es

gibt deutlich mehr Angebote als noch vor

zwei Jahren», sagt Uli Hammler, Geschäftsführer

von Childcare Service Basel. «Aber es


Krippe, Mittagstisch oder

Tagesmutter?

Childcare Service Basel vermittelt

Betreuungsplätze für Kinder.

gibt keine allgemein gültige ideale Lösung.»

In Absprache mit den Eltern übernimmt der

Childcare Service auch konkrete Suchaufgaben,

festen Zugriff auf freie Plätze hat

die Institution allerdings nicht. «Aber die

Anbieter arbeiten gut mit uns zusammen»,

sagt Hammler.

Gute Zusammenarbeit

Auch die Informations- und Vermittlungsstelle

Tagesbetreuung für kantonal subventionierte

Betreuungsplätze bietet gratis eine

Beratung an, allerdings steht sie nur Eltern

offen, die in BASEL-STADT wohnhaft sind.

Zur Hauptsache werden hier staatlich subventionierte

Tagesheimplätze vermittelt. Die

Leiterin Doris Gysin vom Basler Frauenverein

führt aber auch eine Liste mit freien Anbietern.

Zudem leitet sie Anfragen bei Bedarf

an den «Verein für Basler Tagesfamilien»

weiter. «Unsere Zusammenarbeit, auch mit

dem Childcare Service, ist sehr gut», sagt

Doris Gysin. Die Vermittlungsstelle wird ab

Januar 2005 neu vom Erziehungsdepartement

geführt. Das Angebot für angehende

Eltern bleibt bestehen.

TEXT: MONIKA WIRTH

FOTO: BARBARA JUNG



Wohin mit dem Nachwuchs,

wenn man Familie und Beruf

unter einen Hut bringen will?

Der Childcare Service Basel

und weitere Beratungsstellen

helfen den Angestellten von

BASEL-STADT, eine indivi-

duell abgestimmte Lösung

zu finden.


Childcare Service Basel, 061 699 34 61

Informations- und Vermittlungsstelle

Tagesbetreuung für kantonal

subventionierte Betreuungsplätze

061 260 92 82 (vormittags)

Verein für Basler Tagesfamilien

061 227 50 75 (vormittags)

29

PIBS NR.183/9.2004


PIBS NR.183/9.2004

A N G E B O T E .


BASEL-STADT: ein attraktiver Arbeitgeber


Sparmassnahmen, Angst, Druck, Mobbing.

All das drückt auf die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Arbeitgebers BASEL-STADT.

Trotzdem sind die meisten Staatsange-

stellten glücklich an ihrem Arbeitsplatz



Er spricht St.-Galler-Dialekt und er schwärmt

für den Arbeitgeber BASEL-STADT. Zudem

ist er noch Zentraler Personalchef und

kann deshalb am besten Auskunft geben,

weshalb der Arbeitgeber BASEL-STADT

attraktiv ist. Auf der Suche nach Prozenten

bei Ladenketten, Vergünstigungen beim

Kauf von Elektrogeräten, kantonseigenen

Ferienhäuschen in den Bergen, vergünstigten

Fahrten auf Kreuzern in der Karibik?

Da schüttelt Wolfgang Pfund den Kopf.

Nein, von solchen Privilegien könnten die

Angestellten des Kantons nur träumen.

Aber auch ohne solche Schnäppchen ist der

Kanton BASEL-STADT ein toller Arbeitgeber,

so Wolfgang Pfund. In Bezug auf die Sozialbeiträge

stehe BASEL-STADT im Vergleich

zu anderen Arbeitgebern sehr gut da. Vor

allem aber gefällt ihm, dass Führungskräfte

tatsächlich genügend Spielraum hätten, um

wirklich führen zu können. Das könne die

Privatwirtschaft in diesem Masse niemals

anbieten. Genau deshalb sei auch die Rekrutierung

von Topmanagern für den Arbeitgeber

BASEL-STADT weniger schwierig als

für die Privatwirtschaft.

Kam er wegen des Führungsspielraums

von auswärts zum Kanton BASEL-STADT?

Wegen der Sozialleistungen? Nein. Schon

als er damals für die UBS tätig war, empfand

er Basel als eine besondere Stadt.

Schwärmerisch zählt Wolfgang Pfund auf:

eine herrliche Altstadt, der romantische

Rhein, die wunderbare Architektur und

Kultur, welche sich auf kleinstem Raum

präsentieren. Basel habe die Ausstrahlung

und den Charme einer internationalen,

offenen Stadt. Schon vor Jahren hatte er

– noch in Zürich arbeitend – seiner Frau

gesagt: «Wenn wir mal in eine Stadt gehen,

dann nach Basel

Schwärmen vom Arbeitgeber

Pfund als Zentraler Personalchef muss von

Berufs wegen seinen Arbeitgeber loben.

Doch die meisten der zwanzig von pibs

befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

geraten ins Schwärmen. Der Arbeitgeber

BASEL-STADT sei zuverlässig und mit einer

durchschaubaren Kontinuität. Obwohl neuerdings

auch beim Kanton die Schrauben

angezogen werden, müsse doch niemand

um seine Stelle zittern und Angst haben. Es

gibt eine transparente Unternehmensstruktur.

Die Entscheide des «Verwaltungsrats», in

diesem Falle der Grosse Rat, seien zuverlässiger

als die Launen eines Verwaltungsrates.

Diese Kontinuität und Sicherheit wird von

den meisten Angestellten positiv bewertet.

Das Positive überwiegt

Da die gestellte Frage lautet: Weshalb

arbeitetst du beim Staat? Was hast du für

Privilegien und was gefällt dir besonders?,

fielen die Antworten nicht oft negativ aus.

Deutlich bemerkt werden die zunehmende

Unsicherheit, die Sparmassnahmen. Dass

das verdiente Geld weniger weit reiche als

früher. Negativ wird auch der zunehmende

Druck nicht nur von Personalchefs, sondern

auch von Kolleginnen und Kollegen bemerkt

und die Gefahr des Mobbings, die

drohend über gewissen Mitarbeitenden zu

schweben scheint.

Der Grundtenor war jedoch positiv, zum

Beispiel bei Brigitte Nicosia aus dem

Antikenmuseum. Sie arbeitet im Hintergrund

und steht nicht im Rampenlicht

an der Front. Sie ist begeistert von ihrem

Arbeitgeber und möchte keinen anderen:

«Die Aufgaben des Staates und die damit

verbundenen Leistungen interessieren mich

sehr. Und da ich die Buchhaltungen der einzelnen

Dienststellen betreue, habe ich auch

Einblick in die Geschäfte des Kantons. Für

mich steht der Staat immer noch als ein

Zeichen von Sicherheit, Gerechtigkeit und

im Dienste der Menschen», sagt sie. Dies

obwohl sie auch schlechte Erfahrungen gemacht

hat. «Hier im Antikenmuseum bin

ich davon glücklicherweise nicht betroffen.

Ansonsten kann ich über den Kanton als

Arbeitgeber nichts Negatives finden. Das

Eingebettetsein in eine Struktur, wie es der

Kanton bietet, finde ich sehr schön.»

Als Baslerin für Basler

«Ich arbeite als Baslerin für Basel. Ist das

nicht irrsinnig?» Das sagt die aufgestellte

Power-Frau Barbara Gut, Kanzleileiterin im

Staatsarchiv. Sie fährt temperamentvoll fort:

«Alles, was ich tue, kommt dieser meiner

Stadt wieder zugute. Ich kann etwas bewegen.»

Sie erklärt, dass man beim Staat

niemals nur eine Nummer sei. Jedes Amt sei

eine eigene Firma. Die verschiedenen Äm-

ter, Abteilungen und sogar Departemente

arbeiten interdisziplinär, und überall seien

eigenständige Teams an der Arbeit. Die

Kantonale Verwaltung sei sozusagen die

Holding des Ganzen. Sie fühlt sich geborgen

an ihrem Arbeitsplatz im Staatsarchiv.

Dieses Gefühl entstehe aber auch bei den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der

BVB, bei der Polizei, beim AUE und anderen

«Firmen». Megageil findet Barbara Gut die

Umgebung ihrer Arbeitsstelle, weil man

mitten in der Stadt arbeiten könne. Alles

sei schnell und per Velo erreichbar.

Eine kleine Grossstadt

Die Staatsangestellten, welche von anderen

Kantonen rekrutiert werden konnten, loben

vor allem die Stadt selbst. Sie loben das kulturelle

Angebot. Sie äussern sich begeistert

über die Kleinheit und Überschaubarkeit

des Stadtzentrums, welches ein Angebot

biete wie eine Grossstadt. Und alle Befragten

empfinden Basel als eine internationale

Stadt, die offenste der Schweiz, die freiste

und fröhlichste. Ein Mann im besten Alter

meinte sogar: Die charmanteste Stadt der

Schweiz mit den schönsten Frauen weit

und breit.

TEXT: JEANNETTE BRÊCHET

FOTO: CLAUDE GIGER

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PIBS NR.183/9.2004


PIBS NR.183/9.2004

H E I M A T .


Die fehlende Identität

Louis van Niekerk ist Organist auf dem Friedhof Hörnli.

Die Geschichte, die Louis van Niekerk zu

erzählen hat, von der Jugend, von seiner

Familie, von seinem Heimatland Südafrika,

ist verrückt und ungewöhnlich. Der Mann

mit der weissen Hautfarbe hat schwarzes

Blut. Deshalb der ursprünglich holländische

Familienname, der auf einen Weissen zurückgeht,

der mit einer schwarzen Sklavin

schlief. «In unserer Familie bin ich derjenige

mit der hellsten Haut.» Louis van Niekerks

Vater war Lehrer und Rektor einer Schule. Er

unterrichtete Mathematik und Physik, kam

aus der oberen Mittelschicht. «Ich hatte oft

das Gefühl, keine Identität zu haben, weder

zu den Weissen noch zu den Schwarzen zu

gehören», sagt der 38-Jährige. Die Eltern

brachten Louis und seinen Geschwistern

bei, den Menschen zu sehen und zu akzeptieren

– unabhängig von der Hautfarbe. «Im

Umfeld der Schule und der Familie war das

relativ gut möglich. Aber als ich einmal in

Grahamstown in einem Park spielen wollte,

musste mein Vater mir erklären, dass die-

*

* Ich bin aus Alice

ser Park den Weissen vorbehalten war.» Die

Siebzigerjahre beschreibt Louis van Niekerk

als eine ganz schwierige Zeit. «Ich wurde in

Alice geboren, einer kleinen Stadt, die aber

über mehrere gute Schulen verfügte. Später

zogen wir nach Grahamstown und dann

nach Port Elizabeth. Mein Vater wollte eigentlich

von dort aus mit uns nach England

emigrieren.» Doch dieser Plan scheiterte.

Der junge Louis entdeckte schon bald seine

Liebe zur Musik, zum Theater, fühlte sich

auf der Bühne wohl. Er lernte vom Vater

Saxofon spielen, bald auch Klavier. Sein

Talent wurde offensichtlich. «Ich war in

der Familie der ‹Verrückte›. Meine beiden

Brüder sind eher Kopfmenschen. Aber trotz

meines ungewöhnlichen Berufswunsches

legten mir die Eltern nie Steine in den Weg

und unterstützten mich.»

Als Louis van Niekerk 14 Jahre alt war,

starb der Vater. «Als ältester Sohn musste

ich plötzlich Verantwortung für die Familie

übernehmen. Ich war der Ersatzvater für

die Geschwister.» Mit seinem Talent und

seiner Intelligenz schloss Louis die Schule

frühzeitig ab, ging mit 17 schon an die Uni,

um sein Musikstudium zu beginnen. «Das

war zu früh. Nach nur einem Semester stieg

ich wieder aus.» Louis van Niekerk arbeitete

dann zwei Jahre in einer Transportfirma.

«Mit 19 kehrte ich an die Uni zurück, und

fünf Jahre später hatte ich den akademischen

Abschluss. Doch das akademische Leben

war nichts für mich. Ich wollte spielen.»

Über einen Umweg in die Transkei kam er

nach Basel, bestand die Aufnahmeprüfung

an der «Schola Cantorum» und blieb hier

hängen.

In Südafrika hat sich mittlerweile viel geändert.

Louis van Niekerk weiss das und kehrt

hin und wieder dorthin zurück, um Mutter

und Schwester zu besuchen. Wie er es mit

dem Wort «Heimat» hält, umschreibt er mit

einem Songtitel: «I make my home where

I hang my hat» – «Dort wo ich meinen Hut

aufhänge, ist mein Zuhause.»

TEXT: MARKUS WÜEST

FOTO: ERWIN ZBINDEN

R E Z E P T .

Koeksisters

450 g Mehl

2 EL Backpulver

2,5 dl Milch oder Buttermilch

60 g Margarine

1 Ei und eine Prise Salz

Margarine mit Mehl, Ei, Backpulver und der

Prise Salz vermengen. Milch beifügen. Kneten

bis der Teig geschmeidig ist. Für mindestens

zwei Stunden in den Kühlschrank

stellen. Den Teig dann 6 bis 7 Millimeter

dick ausrollen und ca. 6 Zentimeter breite

Streifen schneiden. Diese in heissem Öl

frittieren, bis sie hellbraun sind (oder aus 3

Streifen kleine Zöpfe flechten!). Dann ca. 1

Minute in einen kalten Sirup aus 1,25 Kilo

Zucker, 1Liter Wasser, Zitronensaft und

3 Gewürznelken geben. Herausnehmen,

abtropfen lassen und am besten warm

servieren.

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