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St.-Antonius-Hospital

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Wir und alle für den<br />

Patienten<br />

Qualitätsbericht<br />

<strong>St</strong>rukturierter Qualitätsbericht<br />

gemäß § 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V<br />

für das Berichtsjahr 2010<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,<br />

wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Qualitätsbericht, den wir nach den gesetzlichen Vorgaben<br />

für das Geschäftsjahr 2010 erstellt haben. Mit diesem Bericht möchten wir Sie über das vielfältige<br />

medizinische Behandlungsangebot im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> informieren. Der strukturierte Aufbau des<br />

Berichts ist dabei gesetzlich vorgeschrieben und soll bundesweit zu einer besseren Vergleichbarkeit<br />

der Krankenhäuser untereinander führen.<br />

Getragen von der katholischen Kirchengemeinde <strong>St</strong>. Peter und Paul hat sich das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

zu einem medizinischen Gesundheits- und Kompetenzzentrum im Herzen der <strong>St</strong>adt Eschweiler entwickelt.<br />

Über die Versorgungsstrukturen einer Akutklinik hinaus verfügt das <strong>Hospital</strong> über ein Netzwerk<br />

unterschiedlicher Fachkompetenzen. Mit der Gründung von Kompetenz- und Tumorzentren werden die<br />

unterschiedlichen Fachbereiche untereinander verknüpft und die ambulanten Arztpraxen in das stationäre<br />

Versorgungskonzept mit eingebunden. Vernetzung und kurze Wege vereinfachen und verbessern die<br />

fachübergreifende Zusammenarbeit und dienen dem Wohle des Patienten. In diesem Sinne ist das<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> bundesweit Vorreiter in der Integration von sechs Urologenpraxen in das am Haus<br />

angegliederte Prostatakarzinomzentrum. Auch das bereits seit zehn Jahren bestehende Brustzentrum,<br />

das etablierte Gefäßzentrum, die Chest-Pain-Unit und die Einbindung unserer Klinik in das überregionale<br />

Traumanetzwerk Regio Aachen, setzen auf ein interdisziplinäres Versorgungskonzept.<br />

Kompetente Mitarbeiter und eine moderne technische Ausstattung ermöglichen ein umfassendes<br />

Leistungsspektrum. Über 1200 Mitarbeiter sorgen sich um das Wohl der Patienten. Damit ist das<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> der größte Arbeitgeber der <strong>St</strong>adt Eschweiler. Als akademisches Lehrkrankenhaus<br />

und Ausbildungsstätte hat das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> auch im Jahr 2010 seine Aufgaben mit zahlreichen<br />

durchgeführten Aus-, Fort- und Weiterbildungen wahrgenommen.<br />

Technische Innovationen und die Weiterentwicklung unseres Leistungsspektrums haben auch im<br />

Jahr 2010 zu einem weiteren Anstieg der Patientenzahlen geführt. Als Beispiel hierfür kann die<br />

Einrichtung einer modernen neuen Dialysestation genannt werden.<br />

In 15 Klinikbereichen wurden im Jahr 2010 über 18.000 Patienten stationär und 34.000 Patienten<br />

ambulant versorgt.<br />

Diese Zahlen sind ein Zeichen unserer Akzeptanz und eines hohen Patientenvertrauens.<br />

Neben einer hochqualifizierten medizinischen Behandlung und pflegerischen<br />

Betreuung legen wir im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> viel Wert auf eine persönliche<br />

Ansprache, Serviceleistungen und ein angenehmes Klinikambiente.<br />

„Jeder Mensch ist einmalig und unverwechselbar. Seine Würde ist unantastbar,<br />

ungeachtet seiner Herkunft, Konfession, Hautfarbe, seines Geschlechts,<br />

seiner Bildung und Leistung.“<br />

Dieser Leitsatz dient dem <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> als Grundlage,<br />

seinen christlichen, gesundheits- und sozialpolitischen Auftrag als<br />

Krankenhaus zu erfüllen. Es ist uns wichtig, dass Sie sich als<br />

Patient, trotz Ihrer Erkrankung, in unserem <strong>Hospital</strong> wohl fühlen.<br />

Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre<br />

und alles Gute für Ihre Gesundheit!<br />

Elmar Wagenbach<br />

Geschäftsführender Vorstand<br />

Weitere Informationen über unser <strong>Hospital</strong>, sowie alle Kontaktadressen,<br />

finden Sie auf unserer Homepage: www.sah-eschweiler.de<br />

Die Krankenhausleitung, vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand<br />

Elmar Wagenbach, ist verantwortlich für die Vollständigkeit und Richtigkeit<br />

der Angaben im Qualitätsbericht.<br />

2


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

I M P R E S S U M<br />

Betriebsleitung<br />

Geschäftsführender Vorstand:<br />

Dipl.-Betriebswirt Elmar Wagenbach<br />

Kaufmännischer Direktor:<br />

Dipl.-Betriebswirt Michael Hanke<br />

Ärztlicher Direktor:<br />

Prof. Dr. med. Christian Karl<br />

<strong>St</strong>ellvertr. Ärztl. Direktor:<br />

Dr. med. Eberhardt Schneider<br />

Pflegedirektorin:<br />

Roswitha Brenner<br />

Herausgeber:<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> Eschweiler<br />

Elmar Wagenbach, v.i.S.d.P.<br />

Astrid Lichtenstein, Qualitätsmanagement<br />

Monika Kück, Qualitätsmanagement<br />

3<br />

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir statt<br />

geschlechtsspezifischer Formulierungen - beispielsweise<br />

Patientinnen und Patienten - die geschlechtsneutrale<br />

Formulierung - in diesem Beispiel Patienten - gewählt.


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

A <strong>St</strong>ruktur und Leistungsdaten des Krankenhauses 6 - 34<br />

A-1 Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses 5<br />

A-2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses 5<br />

A-3 <strong>St</strong>andort(nummer) 5<br />

A-4 Name und Art des Krankenhausträgers 5<br />

A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus 5<br />

A-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses 6<br />

A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie 13<br />

A-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte 13 - 14<br />

A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote 15 - 23<br />

A-10 Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses 23 - 25<br />

A-11 Forschungsschwerpunkte 25 - 28<br />

A-12 Anzahl der Betten im Krankenhaus nach §108/109 SGB V 29<br />

A-13 Fallzahlen des Krankenhauses 29<br />

A-14 Personal des Krankenhauses 30 - 31<br />

A-15 Apparative Ausstattung 32 - 34<br />

B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten/Fachabteilungen<br />

B-1 Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie 35 - 45<br />

B-2 Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin 46 - 55<br />

B-3 Euregio-Brust-Zentrum (EBZ) 56 - 70<br />

B-4 Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation 71 - 78<br />

B-5 Klinik für Gynäkologie 79 - 89<br />

B-6 Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie 90 - 100<br />

B-7 Klinik für Gefäßchirurgie 101 - 112<br />

B-8 Belegabteilung Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde 113 - 118<br />

B-9 Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie 119 - 131<br />

B-10 Klinik für Innere Medizin 132 - 146<br />

B-11 Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin 147 - 158<br />

B-12 Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie 159 - 174<br />

B-13 ProstataKarzinomZentrum 175 - 184<br />

B-14 Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie 185 - 198<br />

B-15 Klinik für Urologie und Kinderurologie 199 - 208<br />

4


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

C Qualitätssicherung 209 - 210<br />

C-1 Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung<br />

nach §137 Abs.1 Satz 3 Nr.1 SGB V (BQS-Verfahren)<br />

C-2 Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß §112 SGB V<br />

C-3 Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen<br />

(DMP) nach § 137f SGB V<br />

C-4 Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung<br />

C-5 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V<br />

C-6 Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur<br />

Qualitätssicherung nach § 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V<br />

(„<strong>St</strong>rukturqualitätsvereinbarung“)<br />

C-7 Umsetzung der Regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus nach § 137 SGB V<br />

D Qualitätsmanagement 211 - 235<br />

D-1 Qualitätspolitik 211 - 214<br />

Unser Auftrag<br />

Patientenorientierung<br />

Kommunikation<br />

Mitarbeiterorientierung<br />

Unser Führungsgrundsatz<br />

Wirtschaftlichkeit<br />

Unser Verständnis von Qualitätsmanagement<br />

Umsetzung und Kommunikation der Qualitätspolitik im Krankenhaus<br />

Umgang mit Fehlern und kontinuierliche Verbesserung<br />

D-2 Qualitätsziele<br />

<strong>St</strong>rategische Ziele<br />

215<br />

D-3 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements 216<br />

D-4 Instrumente des Qualitätsmanagements 217 - 228<br />

Interne und externe Audits<br />

Patientenzufriedenheitsbefragungen<br />

Hygienemanagement<br />

Management der Medizinprodukte<br />

5


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Besprechungs – und Informationsmanagement<br />

Arbeitssicherheitsmanagement<br />

Sicherheitsmanagement<br />

Datenanalyse und Kennzahlenerhebung<br />

Klinisches Risikomanagement<br />

Sicherstellung einer hohen Mitarbeiterqualifikation durch eine strukturierte Fort- und Weiterbildung<br />

D-5 Qualitätsmanagement-Projekte 129 - 231<br />

D-6 Bewertung des Qualitätsmanagements 232 - 235<br />

6


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

A-1<br />

Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses<br />

Krankenhausname: <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 76-0<br />

Fax: 02403 76-1119<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: gbl@sah-eschweiler.de<br />

A-2<br />

Institutionskennzeichen des Krankenhauses<br />

Institutionskennzeichen: 260530604<br />

A-3<br />

<strong>St</strong>andort(nummer)<br />

<strong>St</strong>andort: 00<br />

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––<br />

Das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> verfügt über einen <strong>St</strong>andort.<br />

A-4<br />

Name und Art des Krankenhausträgers<br />

Name: Kath. Kirchengemeinde <strong>St</strong>. Peter und Paul<br />

Art: freigemeinnützig<br />

A-5<br />

Akademisches Lehrkrankenhaus<br />

Das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen.<br />

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––<br />

Lehrkrankenhaus: Ja<br />

Universität: Universitätsklinikum der Rheinisch-Westfälisch Technischen<br />

Hochschule Aachen<br />

7


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

A-6<br />

Organisationsstruktur des Krankenhauses<br />

<strong>St</strong>absstellen<br />

Medizincontrolling<br />

Controlling<br />

Öffentlichkeitsarbeit<br />

Qualitätsmanagement<br />

Hygienebeauftragte<br />

Fachkraft f. Arbeitssicherheit<br />

Katholische Kirchengemeinde <strong>St</strong>.-Peter und Paul Kirchenvorstand<br />

P<br />

K<br />

Z<br />

Kuratorium<br />

& Brandschutzbeauftragter Geschäftsführender Vorstand<br />

Seelsorge<br />

Ärztlicher Direktor<br />

<strong>St</strong>ellv . Ärztlicher Direktor<br />

Medizinische Fachabteilungen<br />

Betriebsleitung<br />

Medizinischer Direktor Kaufmännischer Direktor<br />

Innere Medizin<br />

Kardiologie<br />

Allgemein-, Thorax Chirurgie<br />

Gefäßchirurgie<br />

Unfallchirurgie<br />

Urologie<br />

Hämatologie/ Onkologie<br />

Frauenheilkunde & Geburtshilfe<br />

Plastische Hand-, u.<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

Anästhesie<br />

Fachübergr. Frührehabilitation<br />

HNO Belegabteilung<br />

E<br />

B<br />

Z<br />

Pflegedirektorin<br />

Pflegedienstleitung<br />

Dokumentationsassistentin<br />

Qualitätssicherung & Fortb.<br />

Pflegebereiche<br />

<strong>St</strong>ationen 1A-7A/1B-7B<br />

Interdisziplinäre Intensivstation<br />

Dialyse mit Limited Care<br />

Funktions- & Med.-techn. Dienste<br />

OP - Pflege<br />

Ambulanzen<br />

Notfallzentrum<br />

Herzkatheterlabor<br />

Intern. Funktionsdiagnostik<br />

Endoskopie<br />

Kreißsaal<br />

Anä-Pflege mit Aufwachraum<br />

Servicebereiche<br />

Springerpool<br />

Zentralnachtwachen<br />

<strong>St</strong>erilgut-/Instr. Servive<br />

Ernährungsberatung<br />

8<br />

Allgemeine Verwaltung<br />

Rechnungswesen<br />

Personalwesen<br />

Wirtschaft & Vers. Einkauf<br />

EDV<br />

Patienten - Management<br />

Haustechnik<br />

Sozialdienst<br />

Hol & Bringdienst Bettenzentrale<br />

Telefonzentrale<br />

KVA GmbH<br />

Energieversorgung<br />

Catering<br />

Archiv<br />

Immobilien/Parkplatz<br />

Rechenzentrum<br />

Regiebetriebe im SAH<br />

Med Fit Z<br />

Zentrum f . Gesund.u.Sport<br />

Reinigung & Wäscherei<br />

Apotheke<br />

Kindergarten<br />

Erweiterte Betriebsleitung<br />

ERZ GmbH<br />

Ortho REHA<br />

Kardio REHA<br />

Podologie<br />

Regiebetriebe im Servicezentrum<br />

KZP Kurzzeitpflege<br />

SZHP Serv.Zentt. Häusliche Pflege<br />

LC Dialyse<br />

Spezielle Einrichtungen<br />

& Kooperationspartner<br />

Sport& Gesundheit<br />

Fortb. Akademie<br />

Labor<br />

Kugelrund<br />

<strong>St</strong>orchenbiß<br />

Caritas Behindertenwerk<br />

Radiologisches Netzwerk<br />

Onkologischer Förderverein<br />

Krankenpflegeschule<br />

Bauchzentrum<br />

Ehrenamtliche


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> Eschweiler befindet sich in der Trägerschaft<br />

der katholischen Kirchengemeinde <strong>St</strong>. Peter und Paul:<br />

Katholische Kirchengemeinde <strong>St</strong>. Peter und Paul<br />

Dürener <strong>St</strong>r. 29<br />

52249 Eschweiler<br />

Die Kirchengemeinde wird in Belangen des Krankenhauses vertreten durch ein gewähltes Kuratorium, das als<br />

Laienvorstand die strategische Ausrichtung des Hauses bestimmt und den Geschäftsführenden Vorstand<br />

kontrolliert. Vorsitzender des Kuratoriums ist Pfarrer Dr. Andreas Frick.<br />

Allein diesem Kuratorium rechenschaftspflichtig ist der Geschäftsführende Vorstand des Krankenhauses, Herr<br />

Dipl.-Betriebswirt Elmar Wagenbach, der weisungsbefugt gegenüber allen Mitarbeitern des Hauses die<br />

Geschäfte führt und das Krankenhaus mit allen Nebenbetrieben nach außen vertritt.<br />

Das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> verfügt neben den medizinischen Fachabteilungen über ein Netzwerk von<br />

Regiebetrieben, speziellen Einrichtungen und Kooperationspartnern, die an der medizinischen Versorgung der<br />

Patienten beteiligt sind. Dies sind unter anderen folgende Organisationen:<br />

Service Zentrum Häusliche Pflege / Ambulante Pflege<br />

Das Service Zentrum Häusliche Pflege unterstützt genesende oder dauerhaft pflegebedürftige Menschen in ihrer<br />

häuslichen Umgebung. Neben der Grund- und speziellen Behandlungspflege bietet das Service Zentrum<br />

Häusliche Pflege auch eine hauswirtschaftliche Versorgung an. Die optimale Pflegeüberleitung vom<br />

Krankenhaus in die häusliche Umgebung wird durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und<br />

niedergelassenen Ärzten, Therapeuten und sonstigen an der Pflege Beteiligten erreicht. Das Service Zentrum ist<br />

Kooperationspartner von zwei Eschweiler Pflegeheimen. Hier ist ein fester Mitarbeiterstamm für die pflegerische<br />

Versorgung der BewohnerInnen in den betreuten Wohnbereichen zuständig. In Kooperation mit der Küche des<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s und anderen Anbietern organisieren die MitarbeiterInnen des ambulanten Pflegedienstes<br />

auf Wunsch einen "fahrbaren Mittagstisch". Auch können bewegungstherapeutische oder logopädische Hilfen<br />

aus dem <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> zur Verfügung gestellt werden. Für die sozialmedizinische Beratung steht der<br />

Sozialdienst des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s zur Verfügung.<br />

Zentrum für Gesundheit und Sport<br />

Seit über 25 Jahren engagiert sich das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> Eschweiler über die Medizin hinaus auch im Bereich<br />

"Gesundheitsförderung" und bietet eine breite Palette an Kursen im Bereich der Prävention und Rehabilitation an.<br />

Im Bereich Rehabilitation kooperiert das Zentrum mit dem Verein "Sport und Gesundheit am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

Eschweiler e.V." - hier besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an ausgewählten Rehabilitationssportprogrammen,<br />

die von speziell ausgebildeten und qualifizierten Sporttherapeuten und Fachübungsleitern geleitet werden und<br />

vom Arzt verordnet werden können. Die Krankenkassen unterstützen in der Regel diese Programme - auch im<br />

Bereich Prävention sind zahlreiche Kurse von den Krankenkassen anerkannt und werden von diesen bezuschusst.<br />

9


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

<strong>St</strong>orchenbiss e.V.<br />

<strong>St</strong>orchenbiss e.V. ist ein Verein, der in allen Belangen rund um die Geburtshilfe sowohl der Abteilung für<br />

Geburtshilfe am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> als auch den werdenden oder frischgebackenen Müttern zur Seite steht.<br />

(www.storchenbiss-ev.de)<br />

Fortbildungsakademie<br />

Die Fortbildungsakademie Eschweiler kooperiert als rechtlich selbständiger Verein eng mit dem <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<br />

<strong>Hospital</strong>. Sie bietet zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten insbesondere für Pflegeberufe an.<br />

Auch die Ausbildung zur/zum OTA (Operationstechnische(r) Assistent(in)) wird durch die Akademie angeboten.<br />

(www.fortbildungsakademie-eschweiler.de)<br />

Kassenärztliche Notdienstsprechstunde des Medizinischen Qualitätsnetz e.V.<br />

Die kassenärztliche Notdienstsprechstunde für die Eschweiler Bevölkerung befindet sich in eigenen<br />

Räumlichkeiten in der 1. Etage des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s. Außerhalb der regulären Sprechzeiten werden die<br />

Patienten dort von den niedergelassenen Ärzten behandelt. Hier kann der behandelnde Arzt entscheiden,<br />

welche weitere Therapie erforderlich ist. Alle diagnostischen Möglichkeiten und die Fachkompetenz des<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s stehen im Hintergrund zur Verfügung.<br />

(www.mqn-eschweiler.de)<br />

Gemeinschaftspraxis für Laboratoriumsmedizin<br />

Als Kooperationspartner für die Labordiagnostik kooperiert das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> mit dem MVZ für<br />

Laboratoriumsmedizin (MVZ synlab Leverkusen GmbH) in Leverkusen. Unter Verantwortung der Labormediziner<br />

aus Leverkusen können ein Großteil aller Leistungen in den Laborräumen des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s erbracht<br />

werden. Spezialuntersuchungen werden im Laborinstitut in Leverkusen durchgeführt.<br />

Das MVZ für Laboratoriumsmedizin ist von der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln<br />

und Medizinprodukten (ZLG) akkreditiert.<br />

(www.labor-leverkusen.de)<br />

Limited Care Dialyse (Heimdialyse)<br />

Der Versorgungsbereich Limited Care Dialyse (Heimdialyse) gehört zum Versorgungsschwerpunkt Nephrologie<br />

der Klinik für Innere Medizin unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Janssens. Patienten mit allen Erkrankungen der<br />

Nieren sowie Niereninsuffizienz bei Systemerkrankungen, Diabetes und Arteriosklerose sowie Patienten mit<br />

arterieller Hypertonie werden in der Klinik für Innere Medizin diagnostiziert und behandelt. Dialyse-Shunts<br />

werden in Kooperation mit der Abteilung für Gefäßchirurgie angelegt. Alle Formen der Dialyse (Hämodialyse und<br />

Hämofiltration, akut Dialysen und Peritonealdialysen) werden in der Klinik für Innere Medizin sowohl stationär<br />

als Zentrumsdialyse, als auch als Limited Care-Dialyse (Heimdialyse) ambulant angeboten.<br />

10


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Apotheke des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s Eschweiler<br />

Um die Patienten sicher und wirtschaftlich mit Arzneimitteln zu versorgen, wurde bereits 1954 am<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> eine eigene Apotheke eingerichtet.<br />

Die Apotheke des <strong>St</strong>. <strong>Antonius</strong> <strong>Hospital</strong>s versorgt heute aus modern eingerichteten Räumlichkeiten<br />

insgesamt neun Krankenhäuser mit ca. 2.400 Betten mit Arzneimitteln bzw. Medizinprodukten.<br />

Neben der wirtschaftlichen Versorgung der Krankenhauspatienten mit qualitativ hochwertigen<br />

Arzneimitteln und Medizinprodukten bietet die Apotheke weitere pharmazeutische Dienstleistungen<br />

wie Arzneimittelinformation für Ärzte und Pflegepersonal, pharmakoökonomische Beratung und<br />

Herstellung patientenindividueller Arzneimittelzubereitungen, insbesondere von Zytostatika und<br />

Lösungen zur Totalen parenteralen Ernährung (TPE) an.<br />

Institut und Praxisgemeinschaft für Pathologie<br />

Für alle pathologischen Untersuchungen (Gewebeuntersuchungen) steht dem <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> das Institut<br />

für Pathologie Düren unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Klosterhalfen als Kooperationspartner zur Verfügung.<br />

Die Fachärzte für Pathologie nehmen regelmäßig im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> an den interdisziplinären<br />

Tumorkonferenzen teil.<br />

Das Institut für Pathologie betreibt in den Räumen des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s ein eigenes Schnellschnittlabor.<br />

Für bestimmte operative Verfahren ist eine histologische Befundermittlung während der Operation per<br />

Schnellschnitt erforderlich. Die kurzen Wege ermöglichen eine zeitnahe Befundermittlung.<br />

11


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

MVZ RNR Eschweiler<br />

Radiologie, <strong>St</strong>rahlentherapie und Nuklearmedizin am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> Eschweiler<br />

In den Räumlichkeiten des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s befindet sich der Eschweiler <strong>St</strong>andort des MVZ Radiologisches<br />

Netzwerk Rheinland, einem Zusammenschluss von Ärzten für Radiologie, <strong>St</strong>rahlentherapie und Nuklearmedizin.<br />

Das Leistungsspektrum umfasst modernste diagnostische und therapeutische Verfahren in den Bereichen<br />

Radiologie, Nuklearmedizin und <strong>St</strong>rahlentherapie:<br />

Radiologie:<br />

• Konventionelle Röntgendiagnostik<br />

• Computertomographie (CT)<br />

• Kernspintomographie (MRT)<br />

• Interventionelle Radiologie<br />

• Ultraschall<br />

<strong>St</strong>rahlentherapie:<br />

• Röntgen-Reiz-Bestrahlung<br />

• Brachy-Therapie<br />

• Permanente Seed-Implantation<br />

Nuklearmedizin:<br />

• Organdiagnostik<br />

(Schilddrüse, Skelett und Knochenmark, Lymphsystem, Niere,<br />

ZNS, Herz, Gastrointestinaltrakt, Lunge)<br />

• Tumor- und Entzündungsdiagnostik<br />

• Therapieverfahren<br />

(Radio-Jod-Therapie, Radionuklid-Therapie, Radiosynoviorthese)<br />

Nähere Informationen erhalten Sie unter: www.rnr-net.de/eschweiler<br />

Radiologie<br />

Leitung<br />

Dr. med. Heinz Ossen<br />

Facharzt für<br />

Radiologische Diagnostik<br />

<strong>St</strong>rahlentherapie<br />

Leitung<br />

Dr. med. Uwe Maurer<br />

Facharzt für<br />

<strong>St</strong>rahlentherapie<br />

12<br />

Nuklearmedizin<br />

Leitung<br />

Dr. med. Gernot Schulz<br />

Facharzt für<br />

Nuklear-medizin


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

A-7<br />

Regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie<br />

Es besteht keine regionale Versorgungsverpflichtung für die Psychiatrie.<br />

A-8<br />

Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des Krankenhauses<br />

Brustzentrum (VS01)<br />

Fachabteilungen, die an dem Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe;<br />

Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind Klinik für Hämatologie und Onkologie;<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

Kommentar / Erläuterung Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

Zertifizierung als anerkanntes<br />

Brustzentrum durch die Deutsche<br />

Krebsgesellschaft und die Deutsche<br />

Gesellschaft für Senologie (OnkoZert)<br />

und Zertifizierung als anerkanntes<br />

Brustzentrum nach den Kriterien des<br />

Landes NRW (ÄKZert)<br />

Gefäßzentrum (VS19)<br />

Fachabteilungen, die an dem Klinik für Gefäßchirurgie,<br />

Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind Klinik für Innere Medizin (Angiologie);<br />

Praxisstätte für Radiologie<br />

(MVZ RNR Eschweiler)<br />

Klinik für Fachübergreifende<br />

Frührehabilitation<br />

Kommentar / Erläuterung Euregio-Gefäß-Zentrum (EGZ)<br />

Zertifizierung durch die Deutsche<br />

Gesellschaft für Gefäßchirurgie und die<br />

Gesellschaft für Angiologie<br />

13


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Prostatazentrum (VS38)<br />

Fachabteilungen, die an dem Klinik für Urologie und Kinderurologie;<br />

Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind Klinik für Hämatologie und Onkologie;<br />

Praxis für <strong>St</strong>rahlentherapie des<br />

Radiologischen Netzwerks<br />

Rheinland (RNR);<br />

kooperierende urologische Praxen<br />

Kommentar / Erläuterung ProstataKarzinomZentrum am<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> (PKZ)<br />

Zertifizierung als anerkanntes<br />

Prostatakarzinomzentrum durch die<br />

Deutsche Krebsgesellschaft (OnkoZert)<br />

Traumazentrum (VS05)<br />

Fachabteilungen, die an dem Klinik für Unfallchirurgie;<br />

Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind Klinik für Unfallchirurgie;<br />

Klinik für Anästhesie und operative<br />

Intensivmedizin<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

Klinik für Allgemein- Viszeral- und<br />

Thoraxchirurgie,<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

Kommentar / Erläuterung Anerkennung als „Regionales<br />

Traumazentrum" im TraumaNetzwerk®<br />

Regio Aachen durch die Deutsche<br />

Gesellschaft für Unfallchirurgie (DioCert)<br />

Integriertes Zentrum für Onkologie und Palliativmedizin (VS00)<br />

Fachabteilungen, die an dem Klinik für Hämatologie und Onkologie;<br />

Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin<br />

Kommentar / Erläuterung Anerkennung durch die Europäische<br />

Gesellschaft für Onkologie (ESMO)<br />

Chest-Pain-Unit (VS00)<br />

Fachabteilungen, die an dem Abteilung Kardiologie der Klinik für<br />

Versorgungsschwerpunkt beteiligt sind Innere Medizin<br />

Kommentar / Erläuterung Offizielle Anerkennung als zertifizierte<br />

Chest-Pain-Unit (CPU) durch die Deutsche<br />

Gesellschaft für Kardiologie (DGK)<br />

14


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

A-9<br />

Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses<br />

Angehörigenbetreuung/-beratung/-seminare (MP03)<br />

Die individuelle Betreuung der Angehörigen in Krisensituationen und Beratung der Angehörigen zu<br />

pflegerischen und versorgungsrelevanten Themen findet in allen Bereichen bedarfsorientiert durch die<br />

Pflegenden vor Ort und seit Juli 2010 auch durch den bereichsübergreifenden Dienst der Pflegeberatung statt.<br />

Kurse "Rund ums Kinderkriegen" werden in Kooperation mit der Hebammenpraxis "Kugelrund" und dem<br />

"<strong>St</strong>orchenbiß" e.V. angeboten. Der Sozialdienst berät und unterstützt im Bereich der Anschlussversorung,<br />

bei Antragsverfahren für eine Pflegestufe und bei Hilfsmittelbedarf. Die Sozialdienstmitarbeiter informieren<br />

über Möglichkeiten der Rehabilitation und begleiten die entsprechende Antragsstellung.<br />

Beratung/Weitervermittlung bezüglich sozialrechtlicher Ansprüche wird angeboten (z.B. Antrag<br />

Schwerbehinderung). Durch den Sozialdienst findet psychosoziale Begleitung/Beratung statt.<br />

Informationen zu Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen werden bereitgestellt.<br />

Atemgymnastik/-therapie (MP04)<br />

Leistung durch Mitarbeiter der Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation: wird sowohl apparativ<br />

unterstützt als auch nichtapparativ auf allen <strong>St</strong>ationen des <strong>Hospital</strong>s durchgeführt. Zusätzlich werden<br />

pflegerische Aktivitäten im Rahmen der Pneumonieprophylaxe (Maßnahmen um einer Lungenentzündung<br />

vorzubeugen) durchgeführt.<br />

Basale <strong>St</strong>imulation (MP06)<br />

Elemente der Basalen <strong>St</strong>imulation (wie z.B. atemstimulierende Einreibungen, beruhigende oder anregende<br />

Waschungen, der Einsatz von verschiedenen ätherischen Ölen) fließen bedarfsorientiert in die pflegerische<br />

Betreuung unserer Patienten ein.<br />

Berufsberatung/Rehabilitationsberatung (MP08)<br />

Die Beratungsleistungen erfolgen durch den Sozialdienst in enger Zusammenarbeit mit Ärzten und<br />

nichtärztlichem Personal der behandelnden Fachabteilung. Bei Bedarf steuern Chefarzt/Oberarzt der Klinik<br />

für Fachübergreifende Frührehabilitation mit den Medizinern der jeweiligen anderen Kliniken und dem<br />

Sozialdienst das Rehaprozedere. Weiterleitung der Patienten in weiterführende stationäre oder ambulante<br />

Reha (z.B. EuregioRehaZentrum Eschweiler).<br />

Arbeitsschwerpunkte: Orthopädie/Traumatologie, Kardiologie, Neurologie<br />

Besondere Formen/Konzepte der Betreuung von <strong>St</strong>erbenden (MP09)<br />

Die Begleitung von Menschen in ihrer letzen Lebensphase ist uns ein besonderes Anliegen.<br />

Die Pflege wird auf die individuellen Belange der Patienten und ihrer Angehörigen in dieser Situation<br />

ausgerichtet. <strong>St</strong>erbenden und ihren Angehörigen wollen wir einen ruhigen und würdevollen Abschied<br />

voneinander ermöglichen. Dies geschieht auf Wunsch auch begleitet durch die katholischen und<br />

evangelischen Krankenhausseelsorger. Speziell in unserem onkologischen Bereich sind Pflegende mit der<br />

Fachqualifikation als "Fachkrankenschwester in der onkologischen Pflege" und mit der Zusatzqualifikation<br />

"Palliativ Care" tätig. Wir arbeiten in enger Kooperation mit ambulanter Palliativpflege und Hospiz, um auf<br />

die individuellen Bedürfnisse krebserkrankter Menschen am Lebensende einzugehen und Angehörige zu<br />

begleiten.<br />

15


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Bewegungsbad/Wassergymnastik (MP10)<br />

Bewegungsbad 11 x 5 m, 135 cm tief, 31° C Wasserkrankengymnastik einzeln und in der Gruppe.<br />

Behindertengerechter Zugang. Umfangreiche Geräteausstattung.<br />

Spezialgruppen: Endoprothesen, Rücken, etc.<br />

Belegung auch durch externe Gruppen (Rheumaliga, Osteoporoseselbsthilfegruppe, etc.)<br />

Bewegungstherapie (MP11)<br />

Bestandteil des interdisziplinären Behandlungsangebots der Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

(FFR). Umfangreiches Therapieangebot (fachärztlich geleitet), durchgeführt durch Physiotherapeuten,<br />

Sportlehrer, Ergotherapeuten, Masseure und Bademeister:<br />

• Krankengymnastik einzeln<br />

• Krankengymnastik in der Gruppe, insbes.: Kniegruppe, Entspannungsgruppe, Beckenbodengruppe etc.<br />

• Krankengymnastik im Bewegungsbad einzeln und in der Gruppe<br />

• Trainingstherapie (Trainingsraum)<br />

Alle Anwendungen werden fachärztlich überprüft und entweder direkt auf der <strong>St</strong>ation oder in den zentralen<br />

Therapieräumlichkeiten durchgeführt.<br />

Bobath-Therapie (für Erwachsene und/oder Kinder) (MP12)<br />

Spezialisierte Weiterbildung im Rahmen der Physiotherapie und der Ergotherapie, die von Mitarbeitern der<br />

Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation durchlaufen wurde und als Therapiebaustein unter ärztlicher<br />

Supervision Anwendung findet.<br />

Indikation: Patienten mit Erkrankungen des Nervensystems, z.B. nach Schlaganfall, bei Gehirnmetastasen,<br />

nach Gehirnoperationen etc.<br />

Zusätzlich haben in unserem Hause 27 Pflegende einen BIKA-Bobath-Pflegekurs absolviert, und eine<br />

Bobath-Pflege-Expertin ist als Ansprechpartnerin und Multiplikatorin im Hause tätig. Das Bobath-Konzept<br />

wird im internistischen Bereich in die pflegerischen Aktivitäten bei Menschen mit <strong>St</strong>örungen des Zentralen<br />

Nervensystems integriert. Hier findet eine klare Befunderhebung bei Haltung und Bewegung statt, aktive,<br />

tonusregulierende Bewegungssequenzen werden durchgeführt, und es werden bei der Lagerung angepasste<br />

Unterstützungen angewendet.<br />

Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen (MP13)<br />

Die Diabetesberatung wird in unserem Haus durch eine Diabetesberaterin, die gleichzeitig<br />

Ernährungsberaterin DGE ist, eine Diabetesassistentin, die auch Oekotrophologin ist und eine<br />

Krankenschwester durchgeführt. Je nach Mobilität der Patienten in den verschiedenen Fachrichtungen werden<br />

die Betroffenen mit ihren Angehörigen entweder im Krankenzimmer oder in einem speziell eingerichteten<br />

Schulungsraum beraten. Zu den Schulungsinhalten gehören sowohl die Ernährung, die Selbstkontrolle,<br />

die Therapiemöglichkeiten, die Hypoglykämieschulung, als auch mögliche Begleit- und Folgeerkrankungen.<br />

Diät- und Ernährungsberatung (MP14)<br />

In der Ernährungsberatung werden die Patienten durch Diätassistentinnen und Oekotrophologinnen betreut.<br />

Je nach Fachabteilung werden individuelle Ernährungsberatungen zu folgenden Erkrankungen angeboten:<br />

Fettstoffwechselstörungen, Gicht, Zoeliakie, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Nierenerkrankungen,<br />

Lebensmittelallergien und Ernährungstherapien nach chirurgischen Operationen.<br />

16


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Entlassungsmanagement/Brückenpflege/Überleitungspflege (MP15)<br />

Bei Patienten, die nachstationär weiter pflegerischer Betreuung bedürfen, erfolgt üblicherweise die<br />

Begleitung durch den Sozialdienst, der bezüglich der Sicherstellung der weiteren Behandlung berät und<br />

auf Wunsch Dienste und Hilfsmittel organisiert. Die fachliche Information für eventuell weiterbetreuende<br />

Pflegedienste/-einrichtung erfolgt durch die Pflegenden und Ärzte der <strong>St</strong>ation mittels eines Pflegeüberleitungsbogens.<br />

Bei Bedarf kann auch die Pflegeberatung eingeschaltet werden, die sich der Lösung<br />

spezieller Pflegeprobleme annimmt.<br />

Bei Patienten mit besonderem Versorgungs-/Betreuungsbedarf nach dem stationären Aufenthalt in unserer<br />

Klinik findet bedarfsorientiert eine enge Zusammenarbeit mit der Fachübergreifenden Frührehabilitation und<br />

mit externen Kooperationspartnern, wie z.B. ambulanten und stationären Rehabilitationseinrichtungen,<br />

Hospizen, Kurzzeitpflege usw., statt.<br />

Fußreflexzonenmassage (MP18)<br />

Neben der medizinischen Fußpflege bietet die podologische Praxis des Euregio-Reha-Zentrums im<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> auch die Fußreflexzonenmassage sowie Wohlbefindlichkeitsmassagen an.<br />

Kinästhetik (MP21)<br />

Die kinästhetischen Prinzipien sind in der Pflege integriert. Über 200 Pflegende haben Kinästhetik-<br />

Grundkurse und über 30 Pflegende haben Kinästhetik-Aufbaukurse absolviert. Das <strong>Hospital</strong> setzt<br />

kontinuierlich 1 Kinästhetik-Trainerinnen der <strong>St</strong>ufe 2 im Pflegebereich ein, die regelmäßig Grundkurse,<br />

Refresher-Kurse und Praxisbegleitung für die Pflegenden anbietet und sich bei Bedarf gezielt um Patienten<br />

mit Bewegungsproblemen kümmert.<br />

Kontinenztraining/Inkontinenzberatung (MP22)<br />

Bestandteil des interdisziplinären Behandlungsangebots der Fachübergreifenden Frührehabilitation.<br />

Durchführung von Beratung und Therapie entsprechender Patienten aus den Bereichen Gynäkologie,<br />

Urologie, Abdominalchirurgie, etc.<br />

Beckenbodengymnastik einzeln und in der Gruppe, stationär und ambulant. Im Zentrum für Gesundheit<br />

und Sport werden zusätzlich Trainingskurse für Männer mit Inkontinenz und Kurse für Frauen mit<br />

Inkontinenz/Gebärmuttersenkung angeboten.<br />

Manuelle Lymphdrainage (MP24)<br />

Durchführung durch umfassend ausgebildete Physiotherapeuten; alle Körperregionen. Bestandteil des<br />

interdisziplinären Behandlungsangebots der Fachübergreifenden Frührehabilitation.<br />

Massage (MP25)<br />

Durchführung durch umfassend ausgebildete Physiotherapeuten; alle Körperregionen; verschiedene<br />

Behandlungstechniken.<br />

Bestandteil des interdisziplinären Behandlungsangebots der Fachübergreifenden Frührehabilitation.<br />

Medizinische Fußpflege (MP26)<br />

Die Leistungen der podologischen Praxis des Euregio-Reha-Zentrums im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> umfassen,<br />

neben der medizinischen Fußpflege (Nagelbearbeitung, Hornhautabtragung) auch die Behandlung von<br />

Warzen und eingewachsenen Zehennägeln. Hierbei werden Tamponaden in die Nagelpfalz eingelegt oder es<br />

wird eine Drahtspange individuell angepasst, die das Nagelwachstum korrigiert. Da die Praxis für alle Kassen<br />

zugelassen ist, können insulinpflichtige Diabetiker mit Nervenstörungen und/oder Durchblutungsstörungen<br />

hier auch mit einer Heilmittelverordnung behandelt werden. Zu den Aufgaben gehört ebenfalls die Therapie<br />

und Beratung bei Nagelveränderungen, z.B. Nagelmykosen (Nagelpilz). Die Fußanamnese beinhaltet eine<br />

Begutachtung des Gangbildes, des Schuhwerks, der Nervenleitung, der Durchblutungssituation, des<br />

Hautbildes, der Nägel und von Fehlstellungen. Erweitert wird das Angebot durch die Nagelprothetik<br />

(nach Verletzungen/Nagelverlust) und Massagen sowie Reflexzonenmassagen.<br />

17


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Osteopathie/Chiropraktik/Manualtherapie (MP29)<br />

Bestandteil des interdisziplinären Behandlungsangebots der Fachübergreifenden Frührehabilitation.<br />

Anwendung durch entsprechend ausgebildete Physiotherapeuten (Osteopathie, Chiropraktik, etc.) und Ärzte<br />

(Chiropraktik).<br />

Pädagogisches Leistungsangebot (MP30)<br />

Kurse zur Gesundheitsförderung in unserem Zentrum für Gesundheit und Sport: z.B. Gymnastik,<br />

Wirbelsäulengymnastik, Rückenschule, Walking, Beckenbodengymnastik/-training, Wassergymnastik,<br />

Eltern-Kind-Angebote, Körperwahrnehmung, Ernährung; spezielle Gruppen für Krebsnachsorge, Herz- und<br />

Gefäßtraining, Asthma/chron. Atemwegserkrankungen, Diabetes, Schlaganfall, Parkinson, Osteoporose,<br />

Herzsport, Sport nach Hüft- & Knie-OPs.<br />

Teilnahme von Fachärzten und Therapeuten an Informations-/Medizinforen für Bürger als Unterstützung<br />

zur Erkennung von krankheitsauslösendem Fehlverhalten, Krankheitssignalen mit medizinischem<br />

Handlungsbedarf und Vorsorgemöglichkeiten.<br />

Präventive Leistungsangebote/Präventionskurse (MP33)<br />

Kurse zur Gesundheitsförderung in unserem Zentrum für Gesundheit und Sport: z.B. Gymnastik,<br />

Wirbelsäulengymnastik, Rückenschule, Walking, Beckenbodengymnastik/-training, Wassergymnastik,<br />

Eltern-Kind-Angebote, Körperwahrnehmung, Ernährung; spezielle Gruppen für Krebsnachsorge,<br />

Herz- und Gefäßtraining, Asthma/chron. Atemwegserkrankungen, Diabetes, Schlaganfall, Parkinson,<br />

Osteoporose, Herzsport, Sport nach Hüft- & Knie-OPs.<br />

Teilnahme von Fachärzten und Therapeuten an Informations-/Medizinforen für Bürger als Unterstützung<br />

zur Erkennung von krankheitsauslösendem Fehlverhalten, Krankheitssignalen mit medizinischem<br />

Handlungsbedarf und Vorsorgemöglichkeiten.<br />

Psychologisches/psychotherapeutisches Leistungsangebot/ Psychosozialdienst (MP34)<br />

Der Sozialdienst leistet die psychosoziale Begleitung und Beratung bei Patienten mit chronischen<br />

Erkrankungen und Krebserkrankungen sowie bei deren Angehörigen. Die Krankheitsbewältigung wird auch<br />

aktiv von Pflegenden und Ärzten unterstützt. Bei speziellem Bedarf kann in allen Kliniken des <strong>Hospital</strong>s<br />

konsiliarisch ein Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie hinzugezogen werden.<br />

Die psychoonkologische Betreuung der krebserkrankten Patienten findet durch den psychoonkologischen<br />

Dienst unseres Kooperationspartners, der Praxis Dr. Petermann-Meyer (niedergelassene Psychoonkologin)<br />

aus Aachen, statt. Sie ist fest in die Behandlungskonzeption eingebunden und sucht die betroffenen<br />

Patienten bereits im <strong>Hospital</strong> auf. Zudem steht brustkrebserkrankten Frauen die Fachbegleiterin für<br />

Brustkrebserkrankte und Koordinatorin des Brustzentrums, auch vor und nach dem stationären Aufenthalt,<br />

als Ansprechpartnerin zur Verfügung.<br />

Schmerztherapie/-management (MP37)<br />

Bei Bedarf nach spezieller Schmerztherapie können alle Kliniken im <strong>Hospital</strong> konsiliarisch die Klinik für<br />

Anästhesiologie und operative Intensivmedizin einschalten, die individuell ein bedarfsgerechtes Konzept zur<br />

Schmerztherapie für den Patienten erstellt und die Behandlung begleitet. Zudem ist eine Schmerzambulanz<br />

eingerichtet, in der, neben den stationären Patienten, auch ambulante Schmerzpatienten behandelt werden<br />

können. Das Behandlungsspektrum umfasst eine Vielzahl von Methoden und Techniken wie z.B. Einsatz von<br />

Schmerzpumpen (auch zur patientengesteuerten Schmerztherapie), TENS-Anwendung, Akupunktur,<br />

Maßnahmen der Physikalischen Therapie und Entspannungsübungen.<br />

Die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation, als integrativer Bestandteil des Schmerzmanagementkonzepts,<br />

unterstützt durch umfassende Anwendung physikalischer und physiotherapeutischer Maßnahmen<br />

und weitere spezielle schmerztherapeutische Behandlungen durch Mediziner (z.B. Chirotherapie, etc.).<br />

18


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen (MP39)<br />

Bedarfsorientiert wird für Patienten und/oder ihre Angehörigen Anleitung und Beratung durch die Pflegenden<br />

vor Ort auf den <strong>St</strong>ationen durchgeführt. Zielsetzung ist die Nutzung von vorhandenen Ressourcen und<br />

Möglichkeiten im Rahmen der aktivierenden Pflege. Inhalte können gesundheitsförderndes und gesundheitserhaltendes<br />

Verhalten (z.B. Ernährung und Bewegung), Durchführung von krankheitsbedingt erforderlichen<br />

Tätigkeiten in der Klinik oder zu Hause (z.B. Maßnahmen um Komplikationen vorzubeugen, Durchführung von<br />

Insulininjektionen, Umgang mit Kompressionsstrümpfen) oder Anleitung von Angehörigen pflegebedürftiger<br />

Patienten sein. Seit Juli 2010 wird zusätzlich eine bereichsübergreifende Pflegeberatung angeboten, in der 2<br />

geschulte Beraterinnen mit langjähriger Erfahrung in der Pflege tätig sind. In einem geschützten Rahmen<br />

können hier sowohl Patienten als auch Angehörige Pflegeprobleme, die sie zu Hause erwarten, ansprechen<br />

und gemeinsam können Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden.<br />

Spezielles pflegerisches Leistungsangebot (MP42)<br />

Pflegeexperten für Kinästhetik, Bobath und Wundmanagement können von allen Bereichen zur<br />

Unterstützung/Beratung in speziellen Fällen angefordert werden. Verschiedene hauseigene<br />

Lagerungssysteme (Weichlagerungs-/Wechseldruck-/Luftstromsysteme) stehen bei Bedarf für die<br />

Dekubitusprophylaxe (Vorbeugung von Druckgeschwüren) und -behandlung sowie zur Schmerztherapie<br />

zur Verfügung. Zusätzlich ist es möglich unsere Patienten (binnen maximal 24 <strong>St</strong>unden) mit Spezialbetten zu<br />

versorgen, die wir bei verschiedenen Anbietern ausleihen. In der Intensivpflege finden Pflegevisiten statt.<br />

<strong>St</strong>imm- und Sprachtherapie/Logopädie (MP44)<br />

In Kooperation mit der Logopädiepraxis Niemann/Eschweiler Bestandteil des interdisziplinären<br />

Behandlungsangebots der Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation:<br />

Fachärztliche Supervision; Versorgung von stationären und ambulanten Patienten; Vielseitig ausgebildete<br />

Mitarbeiter; Umfassend ausgestattete Behandlungsräume; Umfangreiche apparative Ausstattung.<br />

Behandlungsschwerpunkte:<br />

• Erkennung und Behandlung von Schluckstörungen<br />

• Erkennung und Behandlung von Sprach- und Sprechstörungen<br />

• Intensive Zusammenarbeit mit der Diätetik<br />

• Erstellen von Ernährungsplänen<br />

• Umfassende Beratung des ärztlichen und nichtärztlichen Personals der jeweiligen Kliniken<br />

• Umfassende Beratung von Angehörigen- etc.<br />

<strong>St</strong>omatherapie/-beratung (MP45)<br />

Durch eine Kooperation mit dem Sanitätshaus Koczyba (Eschweiler) stehen speziell ausgebildete Fachkräfte<br />

für die Beratung und Begleitung von <strong>St</strong>oma-Patienten in unserem <strong>Hospital</strong> zur Verfügung.<br />

Wundmanagement (MP51)<br />

Das Wundmanagement wurde 2001-2002 mit einem Projekt im <strong>Hospital</strong> eingeführt, Mitarbeiter in allen<br />

Fachdisziplinen wurden geschult und es finden regelmäßige Fortbildungen zur Aktualisierung des Wissens<br />

statt. In einem interdisziplinären Team stehen neben Ärzten auch speziell ausgebildete Pflegende<br />

(mit Zusatzqualifikation „Wundexperte ICW“/"PflegetherapeutIn Wunde ICW"/"Wundmanager TÜV",<br />

"Pflegefachkraft für Wundbehandlung IWP") zur Unterstützung und Beratung bei Patienten mit<br />

Problemwunden (z.B. chronische Wunden) zur Verfügung. Auch Behandlungsmethoden wie die<br />

Vacuum-Therapie und die Biochirurgie ("Madentherapie") werden im <strong>Hospital</strong> angewendet.<br />

19


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Zusammenarbeit mit/Kontakt zu Selbsthilfegruppen (MP52)<br />

Das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> kooperiert mit einer Vielzahl von Selbsthilfegruppen, z.B.: Frauen in den<br />

Wechseljahren – Gesprächskreis; Selbsthilfegruppe für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind;<br />

Bundesverband Arbeitskreis überaktives Kind e.V. – Selbsthilfegruppe für Eltern von ADS/ADHS-Kindern und<br />

Jugendlichen Eschweiler; Prostatakrebs Selbsthilfegruppe etc.. Es gibt eine umfassende Zusammenarbeit<br />

der Fachübergreifenden Frührehabilitation mit verschiedenen Selbsthilfegruppen, z.B. der Rheuma-Liga<br />

und der Osteoporose-Selbsthilfegruppe.<br />

Hygieneberatung (MP00)<br />

Neben der Anleitung und Beratung durch Pflegende und Mediziner vor Ort auf den <strong>St</strong>ationen, steht bei<br />

speziellen hygienischen Fragen der Patienten, Angehörigen sowie weiterbetreuenden Ärzten und<br />

Pflegeeinrichtungen unsere Hygienefachkraft als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Nach Terminabsprache<br />

informiert und berät sie bei Kontamination mit Problemkeimen (Besiedlung mit Keimen, die noch keine<br />

Erkrankung ausgelöst haben, aber trotzden behandelt werden müssen, z.B. MRSA), bei Infektionskrankheiten<br />

und Parasitenbefall, ebenso bei Patienten, die nach speziellen Behandlungen von Krebserkrankungen zum<br />

eigenen Schutz eine sogenannte "Umkehrisolation" erfahren. Es erfolgt eine bedarfsgerechte Aufklärung<br />

über Infektionswege, vorbeugende Maßnahmen und Verhaltensregeln (um eine Ansteckung von<br />

Kontaktpersonen zu vermeiden), Sanierung bzw. Behandlung, bis hin zur Beratung über eventuelle Einflüsse<br />

auf die Berufstätigkeit (z.B. zeitweiliges Arbeitsverbot).<br />

Ergotherapie/Arbeitstherapie (MP16)<br />

Integrativer Bestandteil der Fachübergreifenden Frührehabilitation (FFR) mit weitreichender<br />

Subspezialisierung (Bobath u.a.).<br />

FFR-eigenes Fachpersonal im stationären und ambulanten Einsatz.<br />

Arbeitsschwerpunkte:<br />

• neurologische Patienten<br />

• Patienten nach Hand-Op.<br />

• Patienten nach TEP-Implantation<br />

• Patienten nach Amputation<br />

• Hilfsmittelversorgung<br />

• komplexe Funktionsschulung<br />

• ATL („Aktivitäten des täglichen Lebens“)-Schulung Arbeitsbereiche:<br />

• alle <strong>St</strong>ationen des <strong>Hospital</strong>s<br />

• Ambulanz<br />

20


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Physikalische Therapie/Bädertherapie (MP31)<br />

Bestandteil des interdisziplinären Behandlungsangebots der Fachübergreifenden Frührehabilitation.<br />

Fachärztliche Supervision. Versorgung von stationären und ambulanten Patienten.<br />

Umfassend ausgestattete Behandlungsräume einschließlich Wannenbäder, Kneipp- und Inhalationsräume.<br />

Umfangreiche apparative Ausstattung.<br />

Leistungsangebot:<br />

• Massagen<br />

• Lymphdrainagen<br />

• Wannenbäder<br />

• Unterwassermassagen<br />

• Elektrotherapeutische Teil- und Vollbäder<br />

• Behandlung mit Wärmeträgern (Fango)<br />

• Behandlung mit Kälteträgern<br />

• Elektrotherapie<br />

• Inhalationen<br />

• Apparativ unterstützte Atemtherapie<br />

• Kneippanwendungen<br />

• etc.<br />

Physiotherapie/Krankengymnastik als Einzel- und/oder Gruppentherapie (MP32)<br />

Bestandteil des interdisziplinären Behandlungsangebots der Fachübergreifenden Frührehabilitation.<br />

Fachärztliche Supervision. Versorgung von stationären und ambulanten Patienten.<br />

Vielseitig ausgebildete Mitarbeiter (u.a. neurophysiologische Techniken (PNF, Bobath)).<br />

Umfassend ausgestattete Behandlungsräume einschließlich Bewegungsbad. Umfangreiche apparative<br />

Ausstattung.<br />

Leistungsangebot:<br />

• umfassende Betreuung akut erkrankter Patienten<br />

• umfassende Betreuung verletzter Patienten<br />

• umfassende Betreuung operierter Patienten<br />

• umfassende Betreuung intensivmedizinisch behandelter Patienten, Schwerpunkte:<br />

• fachspezifische Mobilisation<br />

• Komplikationsprophylaxe (Pneumonie, Thromboembolie, etc.)<br />

• Nachbehandlung nach Endoprothesenimplantation (TEP)<br />

• Nachbehandlung nach Amputation<br />

• Multimodale Schmerztherapie<br />

• Planung, Vorbereitung und Einleitung weiterführender physikalischer / rehabilitativer Maßnahmen<br />

nach Entlassung aus stationärer Behandlung<br />

• etc.<br />

21


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Rückenschule/Haltungsschulung/Wirbelsäulengymnastik (MP35)<br />

Therapieangebot der Fachübergreifenden Frührehabilitation für stationäre und ambulante Patienten<br />

durch die (Physio-)Therapeuten und Dipl.-Sportlehrer.<br />

Für alle anderen interessierten Personen werden verschiedene Kurse im Rahmen der Prävention und<br />

Gesundheitsförderung beim Zentrum für Gesundheit und Sport angeboten.<br />

Spezielle Entspannungstherapie (MP40)<br />

Bestandteil des interdisziplinären Behandlungsangebots der Fachübergreifenden Frührehabilitation.<br />

Verschiedene Behandlungstechniken (Jacobson etc.). Versorgung von stationären und ambulanten Patienten.<br />

Versorgung mit Hilfsmitteln/Orthopädietechnik (MP47)<br />

Bestandteil des interdisziplinären Behandlungsangebots der Fachübergreifenden Frührehabilitation:<br />

Fachärztliche Supervision; Versorgung von stationären und ambulanten Patienten;<br />

Kooperation mit auswärtigen Fachbetrieben in den Bereichen:<br />

• Orthopädietechnik<br />

• Orthopädieschuhtechnik<br />

• Rehatechnik<br />

Regelmäßige gemeinsame Visiten auf den <strong>St</strong>ationen der anderen Kliniken.<br />

Beratung und Anleitung des dortigen Fachpersonals;<br />

Beratung und Betreuung der versorgten und zu versorgenden Patienten;<br />

Hilfsmittelversorgung;<br />

Vorbereitung der häuslichen Versorgung (mit Sozialdienst);<br />

Der Sozialdienst berät bezüglich der Ansprüche auf Hilfsmittelversorgung und unterstützt bei der<br />

Beschaffung für die Zeit nach dem stationären Aufenthalt.<br />

Wärme- und Kälteanwendungen (MP48)<br />

Bestandteil des interdisziplinären Behandlungsangebots der Fachübergreifenden Frührehabilitation:<br />

Fachärztliche Supervision; Versorgung von stationären und ambulanten Patienten.<br />

Leistungsangebote:<br />

• Wärmeanwendung mittels Wärmeträger (Fango)<br />

• Wärmeanwendung mittels (Teil-)Bäder<br />

• Wärmeanwendung mittels Bestrahlung (Rotlicht)<br />

• Kälteanwendung mittels Kälteträger<br />

• Kälteanwendung mittels Kaltluftapplikation<br />

Sozialdienst (MP63)<br />

Der Sozialdienst ergänzt die ärztliche und pflegerische Versorgung durch fachliche Hilfen für Patienten,<br />

die persönliche und soziale Probleme im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung oder Behinderung und deren<br />

Auswirkungen auf ihr Leben und das Leben ihrer Angehörigen haben. Zu den Leistungen des Sozialdienstes<br />

gehören die Beratung und Unterstützung bei der Sicherung der Nachsorge, wie bei der Notwendigkeit<br />

ambulanter häuslicher Pflege und evtl. notwendigen Hilfsmittel oder bei der Unterbringung in (teil-)stationäre<br />

Pflegeeinrichtungen (z.B. Kurzzeitpflege, Pflegeheim, Hospiz); Beratung über Möglichkeiten der<br />

Rehabilitation und Information über sozialrechtliche Möglichkeiten z.B. bei der Durchsetzung von Ansprüchen<br />

(Schwerbehindertenantrag usw); Selbsthilfegruppen, weitere Beratungsstellen und leistet die psychosoziale<br />

Begleitung und Beratung von Krebspatienten und deren Angehörigen.<br />

22


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen/Angebot ambulanter Pflege/Kurzzeitpflege (MP68)<br />

Das Service Zentrum Häusliche Pflege ist die Sozialstation am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>. Ziel der ambulanten<br />

Pflegeeinrichtung ist die Unterstützung von genesenden oder dauerhaft pflegebedürftigen Menschen in<br />

ihrer häuslichen Umgebung durch die Erbringung von Grund- und spezieller Behandlungspflege. Hauswirtschaftliche<br />

Versorgung, die stundenweise Betreuung durch Fachpersonal (Verhinderungspflege) und<br />

Betreuungsleistungen bei außerordentlichem Betreuungsbedarf ergänzen dieses Angebot. Dies versuchen<br />

die Mitarbeiter des Servicezentrums durch eine optimale Pflegeüberleitung vom Krankenhaus in die häusliche<br />

Umgebung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und niedergelassenen Ärzten, Therapeuten und<br />

sonstigen an der Pflege Beteiligten zu erreichen. Das Angebot für die Patienten umfasst auf Wunsch auch<br />

eine weitgehende Haushaltsführung, bei Bedarf kann in Kooperation mit anderen Anbietern ein fahrbarer<br />

Mittagstisch und die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln organisiert werden.<br />

A-10<br />

Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses<br />

Aufenthaltsräume (SA01)<br />

Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (SA03)<br />

Rollstuhlgerechte Nasszellen (SA06)<br />

Teeküche für Patienten und Patientinnen (SA08)<br />

Unterbringung Begleitperson (SA09)<br />

Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle (SA11)<br />

Elektrisch verstellbare Betten (SA13)<br />

Fernsehgerät am Bett/im Zimmer (SA14)<br />

Internetanschluss am Bett/im Zimmer (SA15)<br />

Kühlschrank (SA16)<br />

Minibar im Wahlleistungsbereich<br />

Rundfunkempfang am Bett (SA17)<br />

Telefon (SA18)<br />

Wertfach/Tresor am Bett/im Zimmer (SA19)<br />

Zur Gewährleistung eines Versicherungsschutzes besteht die Möglichkeit, besondere Wertgegenstände<br />

(z.B. Schmuck oder Bargeld) zu den Bürozeiten im Sekretariat der Betriebsleitung zur Tresor-Aufbewahrung<br />

abzugeben.<br />

Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl) (SA20)<br />

Kostenlose Getränkebereitstellung (SA21)<br />

zusätzlich Kaffee und Tee auf jeder <strong>St</strong>ation.<br />

Cafeteria (SA23)<br />

Frühstück, Mittagessen und Nachmittagscafé, jeweils mit freier Komponentenwahl.<br />

Faxempfang für Patienten und Patientinnen (SA24)<br />

Fitnessraum (SA25)<br />

Frisiersalon (SA26)<br />

Vermittlung des Service im Patientenzimmer.<br />

Kiosk/Einkaufsmöglichkeiten (SA28)<br />

23


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Kirchlich-religiöse Einrichtungen (SA29)<br />

Das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> verfügt über eine eigene Kapelle. Dort finden regelmäßig Gottesdienste statt,<br />

die auch auf die Patientenzimmer übertragen werden können. Des Weiteren gibt es einen Verabschiedungsraum,<br />

der auch über eine entsprechende sanitäre Ausstattung für die rituelle Totenwaschung der Muslime<br />

verfügt. Ein spezielles Besprechungszimmer ermöglicht vertrauliche Gespräche mit den Krankenhausseelsorgern.<br />

Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen sowie Patienten und Patientinnen (SA30)<br />

Kulturelle Angebote (SA31)<br />

Kunstausstellungen und Konzerte<br />

Maniküre/Pediküre (SA32)<br />

Vermittlung des Service im Patientenzimmer oder in der im <strong>Hospital</strong> integrierten Praxis<br />

Parkanlage (SA33)<br />

Rauchfreies Krankenhaus (SA34)<br />

Sauna (SA35)<br />

Schwimmbad/Bewegungsbad (SA36)<br />

Bewegungsbad 30-32°<br />

Wäscheservice (SA38)<br />

Besuchsdienst/„Grüne Damen“ (SA39)<br />

ehrenamtlicher Besuchsdienst auf der Krebsstation; Unterstützung der Besuchsdienste der Pfarrgemeinden<br />

Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen (SA40)<br />

Dolmetscherdienste (SA41)<br />

albanisch, arabisch, bulgarisch, englisch, französisch, griechisch, italienisch, jugoslawisch, kroatisch,<br />

kurdisch, niederländisch, polnisch, portugiesisch, russisch, serbisch, spanisch, tschechisch, türkisch<br />

Seelsorge (SA42)<br />

Als Krankenhausseelsorger stehen für die Patienten ein katholischer Pastor, eine evangelische Pastorin und<br />

zwei Krankenhausseelsorger zur Verfügung. Die Seelsorger besuchen die Patienten auf den <strong>St</strong>ationen.<br />

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zu einem vertraulichen Gespräch in einem entsprechenden<br />

Besprechungszimmer.<br />

Betreuung der Geschwisterkinder in der Kindertagesstätte (SA00)<br />

Geschwisterkinder im Alter von 3-6 Jahren im Familienzimmer können in der Kindertagesstätte am<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> als Gastkinder betreut werden.<br />

Beschwerdemanagement (SA55)<br />

Fortbildungsangebote/Informationsveranstaltungen (SA49)<br />

Orientierungshilfen (SA51)<br />

Patientenfürsprache (SA56)<br />

Eine Patientenfürsprecherin nimmt Anregungen und Beschwerden von Patienten entgegen und versucht,<br />

entstandene Probleme mit den Beteiligten aufzuarbeiten oder auszuräumen.<br />

Abschiedsraum (SA43)<br />

Diät-/Ernährungsangebot (SA44)<br />

Internetzugang (SA27)<br />

Nachmittagstee/-kaffee (SA47)<br />

Tageszeitungsangebot (SA54)<br />

Kinderbetreuung (SA50)<br />

Postdienst (SA52)<br />

24


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Schuldienst (SA53)<br />

Schüler jeden Alters, die mind. 4 Wochen ihre eigentliche Schule nicht besuchen können, werden durch eine<br />

Lehrerkraft der Schule für Kranke des Schulverbandes der <strong>St</strong>ädteregion Aachen am Krankenbett unterrichtet.<br />

Nach Abklärung des Wissensstandes des Schülers mit der Heimatschule wird das gesamte Fächerspektrum<br />

abgedeckt. Durch Kleingruppen- oder Einzelunterricht kann die Lehrkraft besonders auf <strong>St</strong>ärken und<br />

Schwächen der Schüler eingehen.<br />

A-11.1<br />

Forschungsschwerpunkte<br />

Im Bereich der Forschung findet eine projektbezogene Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen<br />

und der Universitätsklinik Köln statt.<br />

A-11.2<br />

Akademische Lehre<br />

Im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> wird der Aus-, Weiter- und Fortbildung aller vor Ort vorhandenen medizinischen<br />

Berufsgruppen ein hoher <strong>St</strong>ellenwert beigemessen. Nur so lässt sich die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter den<br />

wechselnden und steigenden Anforderungen der modernen medizinischen Versorgung fortlaufend anpassen.<br />

Als akademisches Lehrkrankenhaus der medizinischen Fakultät der RWTH Aachen werden Ärzte und Ärztinnen<br />

im praktischen Jahr ausgebildet und Medizinstudenten als Doktoranden betreut. Die einzelnen Kliniken<br />

veranstalten regelmäßig zertifizierte Fortbildungen. Unter dem Titel "Medizin im Dialog" wird beispielsweise<br />

eine monatliche Fortbildung durch die Klinik für Innere Medizin und Klinik für Hämatologie und Onkologie<br />

veranstaltet, um den jeweiligen <strong>St</strong>and medizinischer Forschung, Diagnostik und Therapie insbesondere den<br />

niedergelassenen Ärzten zu vermitteln. Des Weiteren führt die Klinik für Hämatologie und Onkologie bereits seit<br />

1991 jährlich einen von der European Hematology Association zertifizierten hämatologischen<br />

Mikroskopierkursus durch.<br />

Alle Chefärzte besitzen für Ihre Fachrichtungen entsprechende Weiterbildungsberechtigungen, so dass bereits<br />

approbierten Ärzten die Möglichkeit gegeben wird, das komplette Spektrum von Diagnostik- und Therapie der<br />

jeweiligen Fachrichtung kennen zu lernen, mit dem langfristigen Ziel der Facharztanerkennung.<br />

Der Lehrauftrag besteht dabei für folgende Disziplinen:<br />

• Chirurgie (Pflichtfach)<br />

• Innere Medizin (Pflichtfach)<br />

• Urologie (Wahlfach)<br />

• Anästhesiologie (Wahlfach)<br />

• Frauenheilkunde (Wahlfach)<br />

Für die praktische Ausbildung auf der <strong>St</strong>ation, im OP, in der Ambulanz sowie in der Funktionsdiagnostik werden<br />

dem PJ-<strong>St</strong>udenten feste ärztliche Ansprechpartner zugewiesen, die ihn während der gesamten Ausbildungszeit<br />

betreuen.<br />

25


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Dozenturen/Lehrbeauftragungen an Hochschulen und Universitäten (FL01)<br />

Initiierung und Leitung von uni-/multizentrischen klinisch-wissenschaftlichen <strong>St</strong>udien (FL07)<br />

Seit 2008 besteht in der Klinik für Hämatologie und Onkologie ein <strong>St</strong>udiensekretariat zur Betreuung<br />

und Durchführung klinischer <strong>St</strong>udien.<br />

Es werden <strong>St</strong>udien für folgende Tumorentitäten angeboten: akute Leukämien, chronische Leukämien,<br />

Non-Hodgkin-Lymphome, Hodgkin-Lymphome, Brustkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs,<br />

Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenkrebs, multiples Myelom, myelodysplastisches Syndrom,<br />

Nierenkrebs sowie <strong>St</strong>udien zur Optimierung der Supportiven Therapie.<br />

Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten (FL04)<br />

Eine projektbezogene Zusammenarbeit findet mit der RWTH Aachen sowie der Universitätsklinik Köln<br />

im Rahmen verschiedener klinischer <strong>St</strong>udien statt.<br />

<strong>St</strong>udentenausbildung (Famulatur/Praktisches Jahr) (FL03)<br />

Es können je 24 <strong>St</strong>udenten im Frühjahrs- und Herbstturnus in folgenden Disziplinen ausgebildet werden:<br />

• Chirurgie (Pflichtfach)<br />

• Innere Medizin (Pflichtfach)/ Hämatologie/Onkologie<br />

• Urologie (Wahlfach)<br />

• Anästhesiologie (Wahlfach)<br />

• Frauenheilkunde (Wahlfach)<br />

Für alle <strong>St</strong>udenten werden während des praktischen Jahres regelmäßige Fortbildungen in Chirurgie<br />

(Allgemein-, Thorax-, Gefäß-, Unfall- und Plastische Chirurgie), Innere Medizin (Radiologie, Hämatologie und<br />

Onkologie, Rehabilitationsmedizin, Hygiene), Urologie, Frauenheilkunde und Anästhesie angeboten.<br />

Im Rahmen des Pflichtfaches "Innere Medizin" erfolgt eine 3-4 wöchige Rotation in die Hämatologie und<br />

Onkologie. Hier findet ein patientenorientierter Unterricht mit täglichen Röntgendemonstrationen,<br />

Fallbesprechungen und interdisziplinären Tumorkonferenzen statt.<br />

Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-<strong>St</strong>udien (FL05)<br />

In der Klinik für Hämatologie und Onkologie und im Euregio-Brust-Zentrum<br />

Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-<strong>St</strong>udien (FL06)<br />

In der Klinik für Hämatologie und Onkologie, im Euregio-Brust-Zentrum und im ProstataKarzinomZentrum<br />

Doktorandenbetreuung (FL09)<br />

26


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

A-11.3<br />

Ausbildung in anderen Heilberufen<br />

Im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> wird die Ausbildung zur/zum Gesundheits- und KrankenpflegerIn sowie die<br />

Ausbildung zur/zum Operationstechnischen Assistentin/Assistenten angeboten.<br />

Dem Krankenhaus angegliedert sind eine Krankenpflegeschule in Kooperation mit dem Bethlehem-<br />

Krankenhaus in <strong>St</strong>olberg sowie eine Fortbildungsakademie für Krankenpflegeberufe mit folgenden Aus- und<br />

Weiterbildungsangeboten:<br />

• Fachkrankenschwester/- pfleger für den Operationsdienst<br />

• Fachkrankenschwester/- pfleger für Anästhesie<br />

• Fachkrankenschester/- und pfleger für Intensivpflege<br />

• Fachkranknschwester/- pfleger für Nephrologie<br />

• <strong>St</strong>ations- und FunktionsbereichsleiterIn<br />

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter http://www.fortbildungsakademie-eschweiler.de.<br />

Zur Aufrechterhaltung der fachlichen Qualifikation der Pflegenden und zur Anpassung an ständig<br />

wechselnde Anforderungen in der Pflege ist die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung für unsere<br />

Mitarbeiter im Pflege- und Funktionsdienst unerlässlich.<br />

Neben den Entwicklungen der modernen Medizin in den Diagnose- und Behandlungsmethoden stellt auch die<br />

Umsetzung von Pflegekonzepten (z.B. Bobath-Konzept, Kinästhetik in der Pflege) und pflegewissenschaftlichen<br />

Erkenntnissen (z.B. Expertenstandards) immer neue Aufgaben und Herausforderungen an die Pflege.<br />

Ebenso ist vielfach eine Spezialisierung der Pflegekräfte, entsprechend der Aufgabenstellung ihrer<br />

Einsatzbereiche - z.B. im Operationsdienst, in der Dialyse, in der Anästhesie- und Intensivpflege - notwendig.<br />

Die Entscheidungsbefugnis und Gesamtverantwortung für die gesamten Maßnahmen der Fort- und<br />

Weiterbildung im Pflege- und Funktionsdienst trägt die Pflegedirektorin.<br />

Die Innerbetriebliche Fortbildung (IBF) ist mit der Beratung, Planung, Durchführung, Administration,<br />

Nachbereitung, Kontrolle und Dokumentation dieses Bereiches betraut.<br />

Das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> ermöglicht folgende Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen im<br />

Pflege- und Funktionsdienst:<br />

Bereitstellung und Nutzung von Fachliteratur, z.B.:<br />

• Intranet (ConSense) als Plattform für Wissensmanagement<br />

• Zugang zum Internet<br />

• Fachbücher und Fachzeitschriften<br />

• Interne Fortbildungen im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>, z. B.<br />

• Zielgruppenspezifische Foren und Seminare (z.B. Führungskräfte, Praxisanleiter)<br />

• Pflegethemen (z.B. Diabetes mellitus, Kinästhetik, Wundmanagement, Begleitung <strong>St</strong>erbender<br />

und ihrer Angehörigen)<br />

• Reanimationstraining<br />

• Unterweisungen, z.B. <strong>St</strong>rahlenschutz und Umgang mit Zytostatika eminare zur Förderung von<br />

Kernkompetenzen (z.B. <strong>St</strong>ressbewältigung, Kommunikation)<br />

27


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

Externe Fortbildungen:<br />

• Teilnahme an Kongressen, Seminaren, Tagungen<br />

• Teilnahme an Veranstaltungen anderer Einrichtungen/Veranstalter<br />

Weiterbildungen (in Kooperation mit unterschiedlichen Bildungseinrichtungen) z.B.:<br />

• Fachgesundheits- und KrankenpflegerIn in der Intensivpflege und Anästhesie<br />

• Fachgesundheits- und KrankenpflegerIn für den Operationsdienst<br />

• Fachgesundheits- und KrankenpflegerIn in der Nephrologie<br />

• Fachgesundheits- und KrankenpflegerIn in der Onkologie<br />

• Leitung einer <strong>St</strong>ation, Pflegegruppe oder Funktionseinheit<br />

• Praxisanleiter in der Gesundheits- und Krankenpflege<br />

• Unterschiedliche Fachqualifikationen für Medizinische Fachangestellte (z. B. Gastroenterologie, Onkologie)<br />

• Anleitung/Begleitung und Beratung im Arbeitsalltag durch Pflegeexperten des <strong>Hospital</strong>s<br />

• Praxisanleiter<br />

• Kinästhetik-Trainer<br />

• Bobath-Multiplikatorin<br />

• Diabetes-Beraterinnen<br />

• Dokumentationsassistenten<br />

• Fachkräfte für Wundmanagement<br />

• Reanimations-/Megacode-Trainer<br />

• Coaching und Supervision<br />

• Hospitationen<br />

Da sich Pflege und Medizin ständig weiterentwickeln, finden in unserem Hause kontinuierlich Fortbildungen<br />

zu aktuellen Themen für die Mitarbeiter statt. Viele Themen werden auch für Pflegende externer Einrichtungen<br />

angeboten; auch spezielle Wünsche werden durch das Angebot entsprechender Schulungen berücksichtigt.<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin (HB01)<br />

Am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> wird die 3-jährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege angeboten.<br />

Die Praktische Ausbildung findet schwerpunktmäßig im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> statt, der theoretische und<br />

praktische Unterricht wird an der Franziska-Schervier-Kooperationskrankenpflegeschule in <strong>St</strong>olberg<br />

durchgeführt.<br />

Die praktische Ausbildung wird im <strong>Hospital</strong> durch zwei hauptamtliche Praxisanleiterinnen unterstützt,<br />

zusätzlich stehen in allen Einsatzbereichen (<strong>St</strong>ationen und Funktionsdienst) ausgebildete Praxisanleiter<br />

zur Verfügung, die die Auszubildenden im normalen Arbeitsablauf der <strong>St</strong>ation bzw. der Funktionseinheit<br />

begleiten.<br />

Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA) (HB07)<br />

Alle 3 Jahre beginnt eine Ausbildung zur/zum Operationstechnischen Assistentin/Operationstechnischen<br />

Assistenten. Die praktische Ausbildung findet in unserem <strong>Hospital</strong> statt, der theoretische Unterricht an der<br />

angegliederten Fortbildungsakademie für Pflegeberufe.<br />

28


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

A-12<br />

Anzahl der Betten im Krankenhaus nach §108/109 SGB V<br />

Betten: 442<br />

A-13<br />

Fallzahlen des Krankenhauses<br />

Vollstationäre Fallzahl: 18006<br />

Teilstationäre Fallzahl: 190<br />

Ambulante Fallzahl:<br />

• Fallzählweise:<br />

• Quartalszählweise: 19339<br />

• Patientenzählweise: 14041<br />

• Sonstige Zählweise:<br />

29


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

A-14.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 132,1<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen)<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 75,0<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 2,0 Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde<br />

wird als Belegabteilung durch<br />

regelmäßig am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

tätige Fachärzte geführt<br />

A-14.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger<br />

und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger<br />

263,4 3 Jahre<br />

und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen 9,6 3 Jahre<br />

Altenpfleger und Altenpflegerinnen 0,6 3 Jahre<br />

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 8,1 ab 200 <strong>St</strong>unden Basis<br />

Entbindungspfleger und Hebammen 6,2 3 Jahre<br />

Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen 6,2 3 Jahre<br />

Rettungsassistent und Rettungsassistentin 0,2 3 Jahre<br />

30


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

A-14.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Apothekenhelfer (SP00) 2,0<br />

Apotheker und Apothekerin (SP51) 4,5<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 26,2<br />

Breast nurse (Fachbegleiterin für an Brustkrebs erkrankte Frauen) (SP00) 1,0<br />

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und<br />

Diabetesassistentin/Diabetesberater und<br />

Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und<br />

Diabetesbeauftragte/Wundassistent und Wundassistentin<br />

DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35) 0,4<br />

Diätassistent und Diätassistentin (SP04) 0,8<br />

Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und<br />

Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und Beschäftigungstherapeutin (SP05) 1,5<br />

Erzieher und Erzieherin (SP06) 1,0<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 1,5<br />

Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin (SP15) 6,1<br />

Medizinisch-technischer Assistent und<br />

Medizinisch-technische Assistentin/Funktionspersonal (SP43) 2,6<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler<br />

und Ernährungswissenschaftlerin (SP17) 2,1<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 13,4<br />

Podologe und Podologin/Fußpfleger und Fußpflegerin (SP22) 1,0<br />

Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin (SP24) 0,2<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 2,8<br />

Sozialpädagoge und Sozialpädagogin (SP26) 0,6<br />

Sportlehrer und Sportlehrerin/Gymnastiklehrer und<br />

Gymnastiklehrerin/Sportpädagoge und Sportpädagogin (SP46) 2,1<br />

<strong>St</strong>omatherapeut und <strong>St</strong>omatherapeutin (SP27) 0,5<br />

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und<br />

Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28) 0,9<br />

Manualtherapeut und Manualtherapeutin (SP42) 3,0<br />

Psychoonkologe und Psychoonkologin (SP00) 0,6<br />

31


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

A-15<br />

Apparative Ausstattung<br />

• 24h-Blutdruck-Messung (AA58)<br />

• 24h-EKG-Messung (AA59)<br />

• 24h-pH-Metrie (AA60)<br />

pH-Wertmessung des Magens<br />

• 3-D/4-D-Ultraschallgerät (AA62)<br />

• 72h-Blutzucker-Messung (AA63)<br />

• AICD-Implantation/Kontrolle/ Programmiersystem (AA34)<br />

Einpflanzbarer Herzrhythmusdefibrillator<br />

Angiographiegerät/DSA (AA01) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Gerät zur Gefäßdarstellung<br />

• Arthroskop (AA37)<br />

Gelenksspiegelung<br />

• Beatmungsgeräte/CPAP-Geräte (AA38)<br />

Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck<br />

Maskenbeatmungsgerät mit dauerhaft positivem Beatmungsdruck, (24 <strong>St</strong>d. Notfallverfügbarkeit ist gegeben)<br />

• Belastungs-EKG/Ergometrie (AA03)<br />

Belastungstest mit Herzstrommessung<br />

• Brachytherapiegerät (AA06)<br />

Bestrahlung von "innen"<br />

• Bronchoskop (AA39) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Gerät zur Luftröhren- und Bronchienspiegelung<br />

• Cell Saver (AA07)<br />

Eigenblutaufbereitungsgerät<br />

Computertomograph (CT) (AA08) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen<br />

• Defibrillator (AA40)<br />

• Gerät zur Behandlung von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen<br />

Druckkammer für hyperbare Sauerstofftherapie (AA09)<br />

Druckkammer zur Sauerstoffüberdruckbehandlung<br />

• Echokardiographiegerät (AA65)<br />

• Elektroenzephalographiegerät (EEG) (AA10) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Hirnstrommessung<br />

• Elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen (AA44)<br />

• Endoskopisch-retrograder-Cholangio-Pankreaticograph (ERCP) (AA46)<br />

Spiegelgerät zur Darstellung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsengänge mittels Röntgenkontrastmittel<br />

• Endosonographiegerät (AA45)<br />

Ultraschalldiagnostik im Körperinneren<br />

• Fastrach® System (AA00)<br />

Intubationshilfe bei Patienten mit schwierigen anatomischen Verhältnissen zur Sicherstellung der Atemwege<br />

bzw. Versorgung des Körpers mit Sauerstoff im Notfallzentrum, im OP und auf der Intensivstation.<br />

(24h-Notfallverfügbarkeit ist gegeben)<br />

32


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

• Gastroenterologisches Endoskop (AA12) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Gerät zur Magen-Darm-Spiegelung<br />

Verwendung bei schwierigen Intubationen, zur Untersuchung der Lunge und zur bakteriellen<br />

Probengewinnung; Anwendung bei der perkutanen Tracheotomie<br />

• Gerät zur 3-D-Bestrahlungsplanung (AA61)<br />

Bestrahlungsplanung in drei Dimensionen<br />

• Gerät zur Argon-Plasma-Koagulation (AA36) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Blutstillung und Gewebeverödung mittels Argon-Plasma<br />

• Gerät zur Blutgasanalyse (AA00)<br />

• Gerät zur intraaortalen Ballongegenpulsation (IABP) (AA48)<br />

Mechanisches Gerät zur Unterstützung der Pumpleistung des Herzens<br />

• Gerät zur Kardiotokographie (AA51) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Gerät zur gleichzeitigen Messung der Herztöne und der Wehentätigkeit (Wehenschreiber)<br />

• Geräte der invasiven Kardiologie (AA13) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Behandlungen mittels Herzkatheter<br />

• Geräte für Nierenersatzverfahren (AA14) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

ermöglicht eine kontinuierliche Nierenersatztherapie auf der Intensivstation<br />

• Geräte zur <strong>St</strong>rahlentherapie (AA16)<br />

• Glidescope® (AA00)<br />

Videoassistiertes Intubationsinstrument zur Versorgung von Traumapatienten des Traumanetzwerkes<br />

Region Aachen zur Sicherstellung der Atemwege bzw. Versorgung des Körpers mit Sauerstoff im<br />

Notfallzentrum, im OP und auf der Intensivstation (24 <strong>St</strong>d. Notfallverfügbarkeit ist gegeben)<br />

• Hand-held Vakuumbiopsie (AA00)<br />

• Kapillarmikroskop (AA49)<br />

Mikroskop für die Sichtung der Beschaffenheit kleinster Blutgefäße<br />

• Kipptisch (AA19)<br />

Gerät zur Messung des Verhaltens der Kenngrößen des Blutkreislaufs bei Lageänderung<br />

• Laboranalyseautomaten für Hämatologie, klinische Chemie, Gerinnung und Mikrobiologie (AA52)<br />

(24h-Notfallverfügbarkeit) Laborgeräte zur Messung von Blutwerten bei Blutkrankheiten,<br />

<strong>St</strong>offwechselleiden, Gerinnungsleiden und Infektionen<br />

• Laparoskop (AA53)<br />

Bauchhöhlenspiegelungsgerät<br />

• Laser (AA20)<br />

In der Klinik für Urologie und Kinderurologie wird ein Laser zur <strong>St</strong>eintherapie eingesetzt.<br />

• Linksherzkathetermessplatz (AA54) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Darstellung der Herzkranzgefäße mittels Röntgen-Kontrastmittel; 2 Messplätze vorhanden<br />

• Lithotripter (ESWL) (AA21)<br />

<strong>St</strong>oßwellen-<strong>St</strong>einzerstörung<br />

• Magnetresonanztomograph (MRT) (AA22) (keine 24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektromagnetischer Wechselfelder<br />

• Mammographiegerät (AA23)<br />

Röntgengerät für die weibliche Brustdrüse<br />

• MIC-Einheit (Minimalinvasive Chirurgie) (AA55)<br />

Minimal in den Körper eindringende, also gewebeschonende Chirurgie<br />

• Operationsmikroskop (AA67)<br />

33


A <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

des Krankenhauses<br />

• Oszillographie (AA25)<br />

Erfassung von Volumen-schwankungen der Extremitätenabschnitte<br />

• PCA / PCEA Pumpe (AA00)<br />

Patienten kontrollierte Schmerzpumpe für die intravenöse und epidurale Gabe von Schmerzmitteln<br />

(24h-Notfallverfügbarkeit ist gegeben)<br />

• Röntgengerät/Durchleuchtungsgerät (AA27) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

• Sonographiegerät/Dopplersonographiegerät/Duplexsonographiegerät (AA29) (24h-Notfallverfügbarkeit)<br />

Ultraschallgerät/mit Nutzung des Dopplereffekts/farbkodierter Ultraschall<br />

Ultraschallgerät für diagnostische (z. B. Herzultraschall) und therapeutische Verfahren<br />

(z. B. Gefäßpunktionen oder regionale Nervenblockaden)<br />

• Spirometrie/Lungenfunktionsprüfung (AA31)<br />

• <strong>St</strong>ereotaktische Vakuumsbiopsie (STVB) (AA00)<br />

• Szintigraphiescanner/Gammasonde (AA32)<br />

Nuklearmedizinisches Verfahren zur Entdeckung bestimmter, zuvor markierter Gewebe, z. B. Lymphknoten<br />

• Tele-Mikroskopiesystem (AA00)<br />

Ein Tele-Mikroskopiesystem besteht aus einem hochwertigem Mikroskop, einer für die Zytomorphologie<br />

angepassten Digital-Farbkamera, einem PC mit spezialisierter Bilddokumentationssoftware sowie einem<br />

sogenannten Konferenzmodul. Diese sogenannte Tele-Onkologie ermöglicht eine direkte computergestützte<br />

Vernetzung der Klinik für Hämatologie und Onkologie mit anderen Zentren (Spezial-Laboren und<br />

verschiedenen Unikliniken), die live per Videokonferenz eine gemeinsame Begutachtung von Gewebeproben<br />

unter dem Mikroskop erlaubt.<br />

• Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz (AA33)<br />

Harnflussmessung<br />

• Wärmeschränke und Wärmesysteme für Infusionen (AA00)<br />

• Zellseparator (AA00)<br />

Mit dem Zellseparator AS.TEC 204 von Fresenius steht der Klinik für Hämatologie und Onkologie in enger<br />

Zusammenarbeit mit der Nephrologie/Dialyse die Möglichkeit zur Verfügung, bei onkologischen Patienten mit<br />

Leukämie das sog. Leukostase-Syndrom noch wirksamer zu behandeln. Mithilfe eines Zellseparators können<br />

gezielt die Leukozyten aus der Blutbahn entfernt und die Leukozytenzahl rasch und effektiv abgesenkt<br />

werden. Das ist Voraussetzung für die Wiederherstellung der normalen Organdurchblutung.<br />

34


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

B-1<br />

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

B-1.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Allgemeine Chirurgie<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Privatdozent Dr. med. <strong>St</strong>efan Müller<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1208<br />

Fax: 02403 / 15-893<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: ach@sah-Eschweiler.de<br />

35


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

Die Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie bietet ein großes Spektrum an chirurgischen Leistungen.<br />

Im Rahmen der Allgemein- und sogenannten Viszeralchirurgie werden gut- oder bösartige Tumoren, deren<br />

Tochtergeschwülste und weitere Erkrankungen des gesamten Verdauungstraktes, der Bauchspeicheldrüse, der<br />

Gallenblase, Schilddrüse und Nebenschilddrüse, Bauchwand- und Leistenbrüche und Enddarmerkrankungen<br />

chirurgisch behandelt.<br />

Die Thoraxchirurgie befasst sich mit gut- und bösartigen Lungentumoren, der monitorunterstützten Diagnostik<br />

unklarer Prozesse im Brustraum, Erkrankungen des Brustfells, der Behandlung eines Lungenkollapses sowie der<br />

Implantation von Schrittmachersystemen und venösen Medikamententrägern.<br />

Die Klinik bietet folgendes Leistungsspektrum:<br />

Allgemein- und Viszeralchirurgie:<br />

• Geschwulstentfernung an allen inneren Organen (onkologische Chirurgie)<br />

• Entfernung gut- und bösartiger Lebergeschwülste<br />

• Beseitigung von Tochtergeschwülsten in der Leber<br />

• Chirurgie der Bauchspeicheldrüse<br />

• Chirurgie des gesamten Magen - Darmtraktes (Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm)<br />

• Korrektur von Leisten-, Bauchwand-, Nabel- und Narbenbrüchen<br />

• Diagnostik (Rektoskopie) und Therapie (einschl. Laser) von Enddarmerkrankungen: Hämorrhoiden,<br />

Fisteln, Abszessen, Enddarmtumoren<br />

• Gallenblasen- und Gallengangschirurgie<br />

• Chirurgie der Weichteilgeschwülste<br />

Endokrine Chirurgie:<br />

• Operationen an der Schilddrüse und Nebenschilddrüse<br />

• Eingriffe bei gut- und bösartigen Nebennierenerkrankungen<br />

Thoraxchirurgie:<br />

• Diagnostische und therapeutische Spiegelung der Brusthöhle (Thorakoskopie) und<br />

des Mittelfellraumes (Mediastinoskopie)<br />

• Entfernung von gut- und bösartigen Lungengeschwülsten<br />

• Entfernung von Tochtergeschwülsten in der Lunge<br />

• Offene und geschlossene Behandlung des Lungenkollaps<br />

• Versiegelung, Verödung und Entfernung des Brustfells (Pleurodese/Pleurektomie)<br />

• Implantation von Herzschrittmachern: Einkammer- und Zweikammersysteme, Defibrillatoren<br />

• Implantation von Medikamententrägern (sog. Portsysteme) zur Chemo- oder - Schmerztherapie<br />

bzw. zur Ernährung<br />

• Entfernung der für übermäßiges Schwitzen verantwortlichen Nerven in der Brusthöhle (Hyperhidrosis)<br />

36


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

Minimalinvasive Chirurgie:<br />

• Bauchhöhlenspiegelung (Laparoskopie) zur Diagnostik und Therapie<br />

• Gallenblasenentfernung<br />

• Blinddarmentfernung<br />

• Beseitigung von Verwachsungen in der Bauchhöhle nach Operationen<br />

• Korrektur von Leisten- und Bauchwandbrüchen (einschl. Netzimplantation)<br />

• Dickdarmteilentfernung bei Entzündungen und Geschwülsten<br />

• Milzentfernung<br />

• Korrektur am Mageneingang bei chronischem Sodbrennen<br />

B-1.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Behandlung von Dekubitalgeschwüren (VC29)<br />

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)<br />

eingebunden in eine interdisziplinäre operative Intensivstation<br />

Defibrillatoreingriffe (VC06)<br />

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmausgangs (VI12)<br />

Proktologie<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Thorax (VC34)<br />

Endokrine Chirurgie (VC21)<br />

z.B. Schilddrüsenerkrankungen, Nebenschilddrüsen- und Nebennierentumore<br />

Endosonographie (VR06)<br />

Ultraschalluntersuchung des Enddarms bei Tumoren und Entzündungen<br />

Intraoperative Anwendung der Verfahren (VR28)<br />

Intraoperative Sonographie<br />

Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie (VC23)<br />

z.B. bei Tumoren, Entzündungen und <strong>St</strong>einleiden<br />

Lungenchirurgie (VC11)<br />

bei Tumoren und entzündliche Erkrankungen<br />

Magen-Darm-Chirurgie (VC22)<br />

Mediastinoskopie (VC59)<br />

zur Diagnostik gut- und bösartiger Tumore<br />

Minimalinvasive laparoskopische Operationen (VC55)<br />

Laparoskopische Kolonchirurgie bei gut- und bösartigen Erkrankungen<br />

z.B. Gallenblase, Blinddarm, Darm, Milz, Hernie<br />

Native Sonographie (VR02)<br />

Notfallmedizin (VC71)<br />

Zertifiziertes regionales Traumazentrum<br />

Operationen wegen Thoraxtrauma (VC13)<br />

Portimplantation (VC62)<br />

37


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

Schrittmachereingriffe (VC05)<br />

mit Ein- und Zweikammersonden<br />

Speiseröhrenchirurgie (VC14)<br />

bei gut- und bösartigen Erkrankungen<br />

Spezialsprechstunde (VC58)<br />

Allgemein- und Viszeralchirurgische Sprechstunde, Proktologische Sprechstunde, Wundsprechstunde,<br />

Thoraxchirurgische Sprechstunde<br />

Thorakoskopische Eingriffe (VC15)<br />

z.B. bei Tumoren, Pneumothorax und Verödung des Lungenfells<br />

Tumorchirurgie (VC24)<br />

bei gut- und bösartigen Tumoren der Organe, Drüsen und Weichteile<br />

Wundheilungsstörungen (VD20)<br />

B-1.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation (MP00)<br />

Die Behandlung durch die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin erfolgt im Sinne<br />

einer dezentral organisierten und durchgeführten fachübergreifenden Frührehabilitation auf den <strong>St</strong>ationen<br />

aller Kliniken. Sie umfasst die physiotherapeutische, physikalische,trainingstherapeutische, ergotherapeutische<br />

und logopädische Betreuung der Patienten und erfolgt durch ein Team aus Physio-, Sport- und<br />

Ergotherapeuten, Masseuren und Bademeistern. Als externe Kooperationspartner stehen außerdem<br />

Logopäden, Orthopädie-, Orthopädieschuh-, Rehatechniker sowie Psychologen zur Verfügung. Unter Leitung<br />

der Ärzte der Fachübergreifenden Frührehabilitation wird das therapeutische Team durch Mitarbeiter der<br />

Ernährungsberatung, dem Sozialdienst und der Seelsorge vervollständigt. Organisationselemente sind<br />

Einsatzplanungsgespräche, Rehavisiten vor Ort mit Durchführung standardisierter Assessments,<br />

Planungsgespräche mit dem Sozialdienst und die Durchführung einer Rehaplanung/-weiterleitung.<br />

Alle weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-1.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-10 "Allgemeine nicht-medizinische<br />

Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

38


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

B-1.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 1474<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

B-1.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-1.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 K80 144 Gallensteinleiden (Cholelithiasis)<br />

2 K40 138 Leistenbruch (Hernia inguinalis)<br />

3 K57 114 Krankheit des Dickdarms mit vielen kleinen Ausstülpungen<br />

der Schleimhaut-Divertikulose / Divertikulitis<br />

4 K52 112 Sonstige Magen- Darmentzündungen ohne infektiöse Ursache<br />

5 K59 103 Sonstige funktionelle Darmstörungen<br />

6 K35 79 Akute Blinddarmentzündung (Appendizitis)<br />

7 K43 54 Bauchwandhernie (Hernia ventralis)<br />

8 R10 41 Bauch- und Beckenschmerzen<br />

9 K42 40 Nabelbruch (Hernia umbilicalis)<br />

10 L02 40 Hautabszess, Furunkel und Karbunkel<br />

11 E04 39 Alle Formen der Schilddrüsenvergrößerung ohne<br />

Überfunktion der Schilddrüse<br />

12 C18 34 Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom)<br />

13 K56 32 Darmverschluss (Ileus) aufgrund einer Darmlähmung oder<br />

eines Passagehindernisses<br />

14 K61 32 Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess)<br />

im Bereich des Mastdarms bzw. Afters<br />

15 C20 31 Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom)<br />

39


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

B-1.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

K40.9 117 Leistenhernie<br />

K43.9 36 Bauchwand- und Narbenhernien<br />

K57.3 91 Divertikulose des Dickdarmes ohne Perforation oder Abszess<br />

K57.2 21 Divertikulose des Dickdarmes mit Perforation und Abszess<br />

K80.0 43 Gallenblasenstein mit akuter Cholezystitis<br />

K80.2 61 Gallenblasenstein ohne Cholezystitis<br />

K80.1 29 Gallenblasenstein mit sonstiger Cholezystitis<br />

E04.2 27 Schilddrüsenvergößerung mit Knotenbildung<br />

C18.7 13 Bösartige Neubildung: Colon sigmoideum<br />

C18.6


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

B-1.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-1.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-469 206 Lösen von Verwachsungen im Bauchraum offen<br />

chirurgisch und per Bauchspiegelung<br />

2 5-916 171 Spezielle Wundbehandlung durch Vakuumversiegelung<br />

(Temporäre Weichteildeckung)<br />

3 5-511 165 Operative Entfernung der Gallenblase offenchirurgisch<br />

und per Bauchspiegelung (Cholezystektomie)<br />

4 5-530 142 Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie)<br />

offen chirurgisch und per Bauchspiegelung (laparoskopisch)<br />

5 5-895 110 Radikale Operative Entfernung von erkranktem Gewebe<br />

an Haut und Unterhaut<br />

6 5-470 89 Operative Entfernung des Blinddarms offen chirurgisch<br />

und per Bauchspiegelung (laparoskopisch)<br />

7 5-455 88 Operative Entfernung von Teilen des Dickdarmes<br />

offen chirurgisch und per Bauchspiegelung (laparoskopisch)<br />

8 5-894 66 Lokale operative Entfernung von erkranktem Gewebe<br />

an Haut und Unterhaut<br />

9 5-541 64 Operative Eröffnung der Bauchhöhle zur Behandlung<br />

schwerer Bauchfellentzündungen<br />

10 5-534 57 Operativer Verschluss eines Nabelbruchs (Hernia umbilicalis)<br />

11 5-069 49 Operativer Eingriff an Schilddrüse und Nebenschilddrüse<br />

mit Neuromonitoring<br />

12 5-536 49 Operativer Verschluss eines Narbenbruchs (Narbenhernie)<br />

offen chirurgisch und per Bauchspiegelung (laparoskopisch)<br />

13 5-490 48 Operativer Eingriff im Bereich des Afters<br />

14 8-176 39 Therapeutische Spülung des Bauchraumes bei liegender<br />

Drainage und temporärem Bauchdeckenverschluss<br />

15 5-893 36 Chirurgische Wundtoilette [Wunddebridement] und<br />

Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut und Unterhaut<br />

41


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

B-1.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

5-511.11 142 Cholezystektomie (Gallenblasenentfernung): laparoskopisch<br />

5-470.1 81 Appendektomie (Blinddarmentfernung): Laparoskopisch<br />

5-530.31 59 Leistenbruchoperation laparoskopisch (Netzimplantation)<br />

5-530.30 49 Leistenbruchoperation: Offen chirurgisch (Netzimplantation)<br />

5-536.43 25 Verschluss einer Narbenhernie: Offen chirurgisch als<br />

Bauchwandverstärkung (Netzimplantation)<br />

5-069.4 46 Neuromonitoring des <strong>St</strong>immbandnerven im Rahmen einer<br />

Schilddrüsenoperation<br />

5-062.8 21 Subtotale Entfernung der Schilddrüse<br />

5-455.75 23 Partielle Resektion des Dickdarmes: Sigmaresektion:<br />

Laparoskopisch mit Anastomose<br />

5-455.41 18 Partielle Resektion des Dickdarmes: Hemikolektomie rechts:<br />

Offen chirurgisch mit Anastomose<br />

5-455.45 6 Partielle Resektion des Dickdarmes: Hemikolektomie rechts:<br />

Laparoskopisch mit Anastomose<br />

5-455.61 10 Partielle Resektion des Dickdarmes: Hemikolektomie links:<br />

Offen chirurgisch mit Anastomose<br />

5-455.71 12 Partielle Resektion des Dickdarmes: Sigmaresektion:<br />

Offen chirurgisch mit Anastomose<br />

5-345.5


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

B-1.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Allgemein-, Visceralchirurgische Sprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach<br />

§ 116 SGB V bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und<br />

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Erstvorstellungen und Nachsorgesprechstunden<br />

Allgemeinchirurgische Notfallsprechstunde im Notfallzentrum<br />

Ambulanzart Notfallambulanz (24h) (AM08)<br />

Kommentar Die allgemeinchirurgische Notfallambulanz befindet sich im<br />

interdisziplinären operativen Notfallzentrum. Hier werden sämtliche<br />

chirurgische Notfälle rund um die Uhr durch Fachärzte versorgt.<br />

Privatsprechstunde bei Chefarzt Privatdozent Dr. med. <strong>St</strong>efan Müller<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

Kommentar In der Privatambulanz von Herrn PD Dr. med. Müller erfolgen die<br />

Erstvorstellungen und Nachsorgesprechstunden für das gesamte<br />

Spektrum der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie.<br />

Proktologische Sprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw. § 31a<br />

Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Proktoskopie, Resktoskopie, Anale Endosonographie<br />

Thoraxchirurgische Sprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw. § 31a<br />

Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar In der Thoraxchirurgischen Sprechstunde erfolgen die Erstvorstellungen<br />

und Nachsorgesprechstunden im Bereich der Thoraxchirurgie.<br />

Vor- und nachstationäre Behandlung<br />

Ambulanzart Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)<br />

43


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

B-1.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

In der Klinik für Allgemeinchirurgie werden die Portimplantationen im Auftrag der anderen<br />

Fachkliniken ambulant durchgeführt.<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-399 58 Portimplantationen zur Chemotherapie<br />

oder künstlichen Ernährung<br />

B-1.10<br />

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft<br />

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein<br />

<strong>St</strong>ationäre BG-Zulassung: Nein<br />

B-1.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 9,8 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

Allgemeinchirurgie gemeinsam<br />

mit Dr. Rudolf Müller und<br />

Dr. Werner Birtel<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 6,5<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

• Allgemeine Chirurgie (AQ06)<br />

• Proktologie (ZF34)<br />

• Viszeralchirurgie (AQ13)<br />

44


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Allgemein-,Viszeral- und Thoraxchirurgie<br />

B-1.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 19,4 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 0,7 ab 200 <strong>St</strong>unden Basis<br />

Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen 1,2 3 Jahre<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

• Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)<br />

• Kinästhetik (ZP08)<br />

• Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

• Operationsdienst (PQ08)<br />

• Praxisanleitung (ZP12)<br />

• Wundmanagement (ZP16)<br />

B-1.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 1,5<br />

Diätassistent und Diätassistentin (SP04) 0,1<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,2<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,3<br />

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und 0,1<br />

Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,1<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 0,2<br />

45


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

B-2<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

B-2.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

Art: nicht Betten führend<br />

Chefarzt: Privatdozent Dr. med. Michael Dück<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1291<br />

Fax: 02403 / 76-1891<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: anae@sah-Eschweiler.de<br />

46


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

Der Aufgabenbereich der Klinik für Anästhesie und operativer Intensivmedizin beinhaltet die Anwendung<br />

verschiedener Narkoseverfahren bei operativen Eingriffen, die Behandlung nach einer Operation im<br />

Aufwachraum oder auf der interdisziplinären Intensivstation sowie die innerklinische und präklinische<br />

notfallmedizinische Versorgung von Patienten der <strong>St</strong>ädteregion Aachen.<br />

Regelmäßige interne und klinikübergreifende Fortbildungsveranstaltungen sichern einen hohen<br />

Ausbildungsstand der Mitarbeiter und gewährleisten die Qualität der medizinischen Versorgung. Dabei ist die<br />

Umsetzung und regelmäßige Aktualisierung von Behandlungsstandards nach den derzeit gültigen Leitlinien der<br />

verschiedenen Fachgesellschaften ein wesentlicher Bestandteil zur Optimierung der Patientenversorgung.<br />

Die Klinik für Anästhesie betreut Patienten aus allen Fachbereichen des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s. Jährlich werden<br />

mehr als 10.000 Patienten vom Säugling bis zum alten Menschen aller Risikogruppen narkotisiert. Dabei<br />

kommen alle modernen Verfahren sowohl im Bereich der Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) als auch der<br />

Regional- und Lokalanästhesie (Teilnarkose) zur Anwendung. Dazu stehen der Klinik ein kompetentes und<br />

motiviertes Team aus Ärzten/-innen und Anästhesiefachschwestern/-pflegern zur Verfügung.<br />

Im Bedarfsfall wird die Therapie auf der interdisziplinären Intensivstation (mehr als 1000 Patienten pro Jahr)<br />

fortgesetzt, die gemeinsam mit der Klinik für Innere Medizin geführt wird. Hier werden die Patienten durch<br />

kompetente Intensivmediziner/-innen und gut ausgebildete Intensivschwestern/-pfleger betreut, unterstützt<br />

durch modernste Medizintechnik. Dabei ist die menschliche Zuwendung neben der apparativen Medizin von<br />

ganz besonderer Bedeutung.<br />

Die notfallmedizinische Versorgung mit jährlich mehr als 3.400 Notarzteinsätzen bildet einen weiteren<br />

Behandlungsschwerpunkt der Klinik für Anästhesie. Dazu stehen im wöchentlichen Wechsel mit dem Bethlehem<br />

Krankenhaus <strong>St</strong>olberg an sieben Tagen in der Woche qualifizierte Notärzte/-innen 24 <strong>St</strong>unden bereit. Diese<br />

behandeln Patienten in lebensbedrohlichen Situationen direkt vor Ort und begleiten sie in das am besten<br />

geeignete Krankenhaus und sorgen so für die optimale Weiterbehandlung.<br />

Die Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin bietet folgendes Leistungsspektrum:<br />

Narkoseaufklärung (Prämedikation)<br />

Vollnarkose (Allgemeinanästhesie)<br />

Regional- und Lokalanästhesie (Teilnarkose), u.a.:<br />

• Axilläre Plexusanästhesie (Betäubung des Armes in der Achselhöhle)<br />

• Interskalenäre Plexusanästhesie (Betäubung der Schulter am Hals)<br />

• Inguinale Nervus Femoralis Block bzw. 3 in 1 Blockade (nach Winnie)<br />

• Anteriore Nervus Ischiadicus Blockade (Vordere Ischias Blockade)<br />

• Spinalanästhesie (SPA)<br />

• Periduralanästhesie (PDA)<br />

Narkose in der Geburtshilfe<br />

Kinderanästhesie<br />

Betreuung des Aufwachraums<br />

Schmerztherapie<br />

47


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

Interdisziplinäre Intensivmedizin:<br />

• Invasives Kreislaufmonitoring (PICCO)<br />

• Invasive und nicht invasive Beatmung<br />

• Punktionstracheotomien<br />

• Kontinuierliche Nierenersatz-Therapie (CVVH)<br />

• Intraaortale Ballonpumpe (IABP)<br />

• Hypothermietherapie bei Patienten nach kardiopulmonaler Reanimation<br />

• Frühe enterale Ernährung und Mobilisation (Fast Track Konzept)<br />

• Regionale und systemische Schmerztherapie, "On Demand"- Schmerzpumpen<br />

• Isolationsbetten<br />

Ambulante Anästhesie<br />

Notarztdienst<br />

48


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

B-2.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)<br />

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge (VI15)<br />

Intensivmedizin (VI20)<br />

- Invasives Kreislaufmonitoring (PICCO) - Zur Überwachung und Optimierung der Herzkreislauffunktion<br />

- Invasive und nicht invasive Beatmung - Bei respiratorischer Insuffizienz.<br />

- Punktionstracheotomien zur besseren Entwöhnung vom Respirator und Schonung der <strong>St</strong>immbänder<br />

- Kontinuierliche Nierenersatztherapie (CVVH) - Bei Versagen der Nierenfunktion.<br />

- Frühe enterale Ernährung und Mobilisation (Fast Track Konzept) - Zur Beschleinigung der Darmfunktion und<br />

Verkürzung der intensivmedizinischen Therapie<br />

- Regionale und systematische Schmerztherapie "On Demand"-Schmerzpumpen - Zur Beschleunigung der<br />

postoperativen Heilung und Verkürzung der intensivmedizinischen Therapie; Patientengesteuerte Schmerztherapie.<br />

Narkoseverfahren bei operativen Eingriffen (VX00)<br />

- Masken- und Larynxmaskennarkosen - Bei kurzen operativen Eingriffen und ambulanten Operationen<br />

- Intubationsnarkosen - Bei längeren operativen Eingriffen und bei nicht nüchternen Patienten.<br />

- Kombinierte Intubations-/ und Periduralanästesien - Bei grossen operativen Eingriffen im Bauch- oder<br />

Brustbereich (postoperative Schmerztherapie)<br />

- Intubationsnarkosen mit interskalenärer Plexusblockade - Bei Operationen am Oberarm und im<br />

Schulterbereich (postoperative Schmerztherapie)<br />

- Spinalanästhesien - Bei Operationen der unteren Körperhälfte, z. B. bei Krampfadern OP, Hüft OP,<br />

Prostata OP, Kniespiegelungen, u.a.<br />

- Periduralanästhesien - Zur schmerzarmen Geburt u.a.<br />

- CSE ( Kombinierte Spinal- und Periduralanästesien) - Bei größeren operativen Eingriffen der unteren<br />

Körperhälfte (postoperative Schmerztherapie)<br />

- Axilläre Plexusanästhesien<br />

- Axillärer Plexuskatheter<br />

- Leitungsanästhesien<br />

- Intubationsnarkosen mit Hi-Jet Ventilation<br />

- Kaudalblockade bei Kindern<br />

Notfallmedizin (VC71)<br />

Notarztdienst - <strong>St</strong>ellung der notfallmedizinischen Versorgung der <strong>St</strong>ädte Eschweiler und <strong>St</strong>olberg im wöchentlichen<br />

Wechsel mit dem Bethlehemkrankenhaus <strong>St</strong>olberg. Durchführung von intensivmedizinischen Verlegungen.<br />

Leitender Notarztdienst - <strong>St</strong>ellung des leitenden Notarztes zur Versorgung und Koordination von sog. Großschadenslagen<br />

(Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten, Wohnungsbrand, Chemieunfall, usw.) Ausbildung<br />

und Prüfung des Rettungsdienstpersonals in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Aachen.<br />

Schmerztherapie (VI40)<br />

Im Rahmen der individuellen Behandlungskonzepte des konsiliarischen Schmerzdienstes für alle stationären<br />

Patienten des <strong>Hospital</strong>s, sowie für Patienten der Schmerzambulanz werden folgende Therapieverfahren angeboten:<br />

- Neuraltherapie<br />

- Akupunktur<br />

- Pharmakotherapie<br />

- Therapeutische Lokal- und Leitungsanästhesie<br />

- Übende Verfahren (Entspannungstraining, u.a.)<br />

- Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS)<br />

- Rückenmarksnahe Pumpensysteme<br />

49


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

B-2.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Die medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-2.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-10 "Allgemeine nicht-medizinische<br />

Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-2.5<br />

Fallzahlen<br />

Die Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin ist für alle klinischen Bereiche im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

zuständig. Eine eigene Fallzahlerfassung liegt nicht vor.<br />

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––<br />

B-2.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-2.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Der Aufgabenbereich der Klinik für Anästhesie beinhaltet die Anwendung verschiedener Narkoseverfahren bei<br />

operativen Eingriffen, die Behandlung nach einer OP im Aufwachraum und auf der interdisziplinären<br />

Intensivstation, die stationäre und ambulante Schmerztherapie sowie den Notarztdienst. Die dazugehörigen<br />

Hauptdiagnosen und Kompetenzdiagnosen werden in der jeweiligen Fachklinik dokumentiert.<br />

50


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

B-2.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-2.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 8-930 998 Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz und<br />

Kreislauf ohne Messung des Drucks in der Lungenschlagader<br />

und im rechten Vorhof des Herzens<br />

2 8-910 572 Regionale Schmerzbehandlung durch Einbringen eines<br />

Betäubungsmittels in einen Spaltraum im Wirbelkanal<br />

(Epiduralraum)<br />

3 8-980 431 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur)<br />

4 8-919 422 Umfassende Schmerzbehandlung bei akuten Schmerzen<br />

5 8-831 372 Legen bzw. Wechsel eines zentralvenösen Katheters<br />

6 1-844 104 Untersuchung des Raumes zwischen Lunge und Rippen durch<br />

Flüssigkeits- oder Gewebeentnahme mit einer Nadel<br />

(diagnostische Pleurapunktion)<br />

7 8-144 67 Einbringen eines Röhrchens oder Schlauchs in den Raum<br />

zwischen Lunge und Rippe zur Ableitung von Flüssigkeit<br />

(therapeutische Pleurapunktion)<br />

8 8-915 66 Injektion und Infusion eines Medikamentes an andere<br />

periphere Nerven zur Schmerztherapie<br />

9 8-701 61 Einführung eines Schlauches in die Luftröhre zur Beatmung -<br />

Intubation<br />

10 8-706 13 Anlegen einer Gesichts-, Nasen- oder Kehlkopfmaske zur<br />

künstlichen Beatmung<br />

11 8-771 11 Herz bzw. Herz-Lungen-Wiederbelebung (Reanimation)<br />

12 8-900


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

B-2.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

Weitere Kompetenzprozeduren der Klinik für Anästhesie und operativer Intensivmedizin:<br />

• Perkutane Tracheotomie zur schnelleren Entwöhnung von der Beatmungsmaschine und zur<br />

Schonung der <strong>St</strong>immbänder.<br />

• Ultraschall gesteuerte Gefäßpunktionen bei Anlage von zentralvenösen Kathetern und arteriellen<br />

Kathetersystemen.<br />

• Ultraschall gesteuerte Punktionen zur regionalen Schmerztherapie bei Operationen der oberen und unteren<br />

Extremität und zur schmerzarmen Mobilisation bei chronischen Schmerzleiden.<br />

• Konsiliarische Begutachtung des Gesundheitszustandes und Einschätzung des Narkoserisikos vor einer<br />

geplanten Operation<br />

• Konsiliarische Behandlung bei perioperativen oder chronischen Schmerzleiden<br />

52


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

B-2.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Vor jeder geplanten Operation ist es für den Narkosearzt von großer Wichtigkeit, sich ein Bild über den<br />

Gesundheitszustand der Patienten und Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit zu machen.<br />

Für Patienten, die gehfähig sind, finden Gespräch und Untersuchung in der Prämedikationsambulanz statt.<br />

Patienten, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Sprechstunde kommen können, werden in ihren<br />

Zimmern auf der jeweiligen <strong>St</strong>ation aufgesucht und das Narkoseaufklärungsgespräch wird dort geführt.<br />

Ambulanz zur Narkoseaufklärung<br />

Ambulanzart Institutsambulanz (AM00)<br />

Kommentar Eingehende körperliche Untersuchung, Anamnese und<br />

Dokumentation der persönlichen Gesundheitssituation;<br />

Erhebung und Verordnung von medizinisch notwendigen<br />

Voruntersuchungen vor einem operativen Eingriff;<br />

Information und Beratung über das am besten geeignete<br />

Narkoseverfahren;<br />

Entscheidung über die Durchführbarkeit einer ambulanten<br />

oder stationären Operation.<br />

Kindersprechstunde<br />

Ambulanzart Institutsambulanz (AM00)<br />

Kommentar Kindersprechstunde zur Narkoseaufklärung für Eltern mit ihren<br />

Kindern in Kooperation mit der Klinik für Urologie und<br />

Kinderurologie.<br />

Eingehende körperliche Untersuchung, Anamnese und<br />

Dokumentation der persönlichen Gesundheitssituation;<br />

Erhebung und Verordnung von medizinisch notwendigen<br />

Voruntersuchungen vor einem operativen Eingriff.<br />

Information und Beratung über das am besten geeignete<br />

Narkoseverfahren;<br />

Entscheidung über die Durchführbarkeit einer ambulanten<br />

oder stationären Operation, ggf. nach Rücksprache mit der<br />

weiterbehandelnden Kinderklinik.<br />

53


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

Schmerzambulanz<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V<br />

bzw. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und<br />

Behandlungsmethoden oder Kenntnisse von Krankenhausärzten)<br />

(AM04)<br />

Kommentar Behandlung von akuten und chronischen Schmerzzuständen<br />

bei ambulanten und stationären Patienten;<br />

Eingehende körperliche Untersuchung, Anamnese und<br />

Dokumentation der persönlichen Gesundheitssituation;<br />

Erhebung und Verordnung von medizinisch notwendigen<br />

Untersuchungen vor Beginn der Therapie;<br />

Information, Beratung und Durchführung des am besten<br />

geeigneten Schmerztherapieverfahrens;<br />

Entscheidung über die Durchführbarkeit einer ambulanten<br />

oder stationären Schmerztherapie oder Überweisung in eine<br />

Spezialambulanz.<br />

B-2.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

Die Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin ist für die Durchführung von Narkosen bei<br />

ambulanten Operationen von Kindern und Erwachsenen nach den gültigen <strong>St</strong>andards und Leitlinien der DGAI<br />

(Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie) und des BDA (Bund der Deutschen Anästhesisten) zuständig.<br />

Die Leistungserbringung wird in der jeweiligen Klinik dokumentiert.<br />

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––<br />

B-2.10<br />

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft<br />

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein<br />

<strong>St</strong>ationäre BG-Zulassung: Nein<br />

54


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin<br />

B-2.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 20,8 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen) - Anästhesiologie (z. Zt. 4 Jahre)<br />

- Anästhesiologische Intensivmedizin<br />

(z. Zt. 18 Monate)<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 16,2<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Anästhesiologie (AQ01)<br />

Intensivmedizin (ZF15)<br />

Anästhesiologische Intensivmedizin<br />

Manuelle Medizin/Chirotherapie (ZF24)<br />

Notfallmedizin (ZF28)<br />

Spezielle Schmerztherapie (ZF42)<br />

B-2.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger 32,2 3 Jahre<br />

und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

55


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

B-3<br />

Brustzentrum (Senologie)<br />

B-3.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Brustzentrum (Senologie)<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefärzte: Prof. Dr. med. Christian Karl<br />

Privatdozent Dr. med. Alexander Bach<br />

Privatdozent Dr. med. Peter <strong>St</strong>aib<br />

Ansprechpartner: EBZ-Netzkoordinatorin<br />

Dr. med. Anastasia Fleuster<br />

(Klinik für Gynäkologie)<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1236<br />

Fax: 02403 / 76-1835<br />

URL: www.euregio-brust-zentrum.de<br />

EMail: ebz@sah-eschweiler.de<br />

56


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

Das Euregio-Brust-Zentrum (EBZ) ist ein von der Deutschen Krebsgesellschaft und vom Land NRW anerkanntes,<br />

zertifiziertes Brustzentrum am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> unter Beteiligung der Klinik für Gynäkologie und<br />

Geburtshilfe, Klinik für Hämatologie/Onkologie und der Klinik für Plastische Chirurgie. Das Brustzentrum wird<br />

vom Chefarzt der gynäkologischen Klinik, Herrn Prof. Dr. med. Christian Karl, geleitet. Es wurde im Februar 2001<br />

gegründet und ist seitdem eine erste Adresse für die Diagnose und Behandlung von Brusterkrankungen.<br />

Durch die Einbindung von externen Kooperationspartnern ist das komplette Spektrum der<br />

Tumorbehandlung "unter einem Dach" möglich.<br />

Die Patientin steht im Mittelpunkt eines multiprofessionellen Teams und profitiert von der engen<br />

Zusammenarbeit und dem regelmäßigen Wissensaustausch der Spezialisten aus allen Fachabteilungen.<br />

Einmal pro Woche findet eine "Tumorkonferenz" statt, in der sich das ärztliche Expertenteam der verschiedenen<br />

Fachbereiche (Gynäkologie, Onkologie, Plastische Chirurgie, Pathologie, Radiologie und <strong>St</strong>rahlentherapie) trifft<br />

und eine individuelle Therapieempfehlung für jede Patientin erarbeitet. Gegebenenfalls werden zu den<br />

Besprechungen weitere Fachvertreter hinzugezogen. Einweisende Ärzte können ebenfalls an den<br />

Tumorkonferenzen teilnehmen.<br />

Die Diagnostik und Behandlung von Brusterkrankungen erfolgt gemäß neuestem Wissensstand nach national<br />

und international anerkannten Richtlinien. Durch regelmäßige Zertifizierungsverfahren wird die Einhaltung der<br />

hohen medizinischen Versorgungsqualität gewährleistet.<br />

Ziele des Euregio-Brust-Zentrums:<br />

• Förderung der Früherkennung von Brustkrebs<br />

• Zügige und sichere feingewebliche Abklärung von Auffälligkeiten der Brust mittels nichtoperativer<br />

Biopsieverfahren (<strong>St</strong>anzbiopsie, Vakuumbiopsie)<br />

• <strong>St</strong>andardisierte Durchführung von Diagnostik und Behandlung des Brustkrebses nach nationalen und<br />

internationalen anerkannten Qualitätskriterien<br />

• Ganzheitliche Versorgung und Betreuung von Frauen mit Brustkrebs unter - Einbeziehung aller notwendigen<br />

medizinischen und sozialen Institutionen<br />

• Erhöhung der Heilungsrate<br />

• Verbesserung der Lebensqualität Betroffener<br />

• Persönliche Betreuung mit fachlicher wie auch menschlicher Kompetenz<br />

57


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

Fachabteilungen und Institutionen des Euregio-Brust-Zentrums am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>:<br />

• Klinik für Gynäkologie<br />

• Klinik für Hämatologie und Onkologie<br />

• Klinik für Plastische Chirurgie<br />

• Institut für Radiologie (<strong>St</strong>andort des Radiologischen Netzwerks Rheinland))<br />

• Praxis für Radiologie<br />

• Praxis für Nuklearmedizin<br />

• Praxis für <strong>St</strong>rahlentherapie<br />

• Breast Care Nurse<br />

• Sozialdienst und Seelsorge<br />

• Euregio-Reha-Zentrum GmbH<br />

• Verein für Sport und Gesundheit am SAH e.V.<br />

Externe Kooperationspartner des Euregio-Brust-Zentrums :<br />

• Institut für Pathologie Düren (Prof. Klosterhalfen)<br />

• Radiologische Gemeinschaftspraxis Kapuzinerkarree Aachen (Mammographie-Screening-Einheit der<br />

Region Aachen, Düren, Heinsberg)<br />

• Praxisstätte für Radiologie, Nuklearmedizin und <strong>St</strong>rahlentherapie des MVZ RNR am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

• Praxis für Psychoonkologie (Frau Dr. Petermann-Meyer)<br />

• Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs, Universität Köln<br />

• Hospiz am <strong>St</strong>. Augustinus Krankenhaus, Düren-Lendersdorf<br />

• Selbsthilfegruppe Lichtblick<br />

Das Euregio-Brust-Zentrum bietet folgendes Leistungsspektrum:<br />

Bildgebende Diagnostik:<br />

• Mammographie<br />

• Galaktographie<br />

• Mammasonographie (Ultraschall)<br />

• Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie, NMR, MRT)<br />

• Computertomographie (CT)<br />

• Röntgendiagnostik<br />

• Oberbauch-Sonographie<br />

• Knochenszintigraphie<br />

• Nuklearmedizin<br />

Minimal-invasive Befundabklärung (Biopsie):<br />

• Sonographisch gestützte Jetbiopsie<br />

• <strong>St</strong>ereotaktische Vakuumbiopsie<br />

• Hand-held Vakuumbiopsie<br />

• Feinnadelaspirations-Zytologie<br />

• CT-gesteuerte Punktion<br />

• MRT-gesteuerte Punktion<br />

58


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

Operative Therapie:<br />

• Brusterhaltende Tumorchirurgie mit oder ohne Entfernung von Lymphknoten der Achselhöhle<br />

• Sentinel-node Technik (Wächterlymphknoten)<br />

• Mastektomie (Entfernung der gesamten Brust)<br />

• Präoperative Drahtmarkierung nicht tastbarer Befunde (mammographisch oder sonographisch)<br />

• Präparatradiographie, Präparatsonographie<br />

• Schnellschnittdiagnostik (Schnellschnittlabor im Haus)<br />

• Entnahme von Frischgewebe zur uPA/PAI-1 - Bestimmung<br />

Rekonstruktive Brustchirurgie:<br />

Die Klinik für Plastische Hand- und Wiederherstellungschirurgie, unter Leitung von Herrn Privatdozent<br />

Dr. med. Alexander Bach bietet fogende operative Verfahren als Primär- und Sekundärrekonstruktion<br />

der Brust an:<br />

• Brust-Wiederherstellung besonders mit körpereigenem Gewebe und mikrochirurgischen Methoden<br />

( DIEP, TRAM, SIEA; S-Gap, I-Gap; TMG, Latissimus dorsi) nach individuellem, patientenorientiertem<br />

Vorgehen im Rahmen ausführlicher Beratungsgespräche<br />

• Brust-Wiederherstellung durch das Expanderprinzip mit Prothesenaufbau, Tumoroperationen der<br />

weiblichen und männlichen Brust in Kooperation mit dem Euregio-Brust-Zentrum<br />

• Korrektur-OP<br />

Neoadjuvante und adjuvante Chemotherapie:<br />

Die Klinik für Hämatologie und Onkologie, unter Leitung von Herrn Privatdozent Dr. med. Peter <strong>St</strong>aib steht<br />

sowohl für die ambulante, als auch für die stationäre Versorgung der EBZ-Patientinnen, mit folgendem<br />

Leistungsangebot zur Verfügung:<br />

• Ambulante Therapie und Betreuung<br />

• Sprechstunde zur Therapieplanung<br />

• <strong>St</strong>ationäre Therapie und Betreuung<br />

• Neoadjuvante Chemotherapie (vor der Operation)<br />

• Adjuvante Chemotherapie (nach der Operation)<br />

• Palliative Chemotherapie (bei Metastasierung)<br />

• Zytostatika-Monotherapie<br />

• Zytostatika-Kombinationstherapie<br />

• Antikörper-Therapie (Herceptin)<br />

• Therapie bei Knochenmetastasen (Bisphosphonate)<br />

• Zytostatika-Arbeitsplatz<br />

• Teilnahme an nationalen und internationalen <strong>St</strong>udien<br />

<strong>St</strong>rahlentherapie:<br />

Für die strahlentherapeutische Versorgung der Patientinnen steht die Praxissstätte für Radiologie,<br />

Nuklearmedinzin und <strong>St</strong>rahlentherpaie des MVZ RNR, unter Leitung von Herrn Dr. Uwe Maurer, mit folgendem<br />

Leistungsangebot zur Verfügung:<br />

• Postoperative adjuvante <strong>St</strong>rahlentherapie<br />

• Palliative Bestrahlung bei Metastasen<br />

• Brachytherapie<br />

• Bestrahlung bei Schmerzsymptomatik (z. B. Knochenschmerz)<br />

59


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

Genetische Beratung:<br />

Das Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs der Universität Köln bietet unter Leitung von<br />

Prof. Dr. Schmutzler folgende Beratungsangebote für die Patientinnen des Euregio-Brust-Zentrums:<br />

• Molekulargenetische Untersuchung (Gentest)<br />

• <strong>St</strong>udien zur Vorbeugung<br />

• klinische, humangenetische und psychotherapeutische Betreuung<br />

Psychoonkologische Betreuung:<br />

Für die psychooonkologische Beratung der Patientinnen steht der ärztliche Dienst der psychoonkologischen<br />

Praxis Dr. med. Petermann-Meyer im stationären und ambulanten Bereich zur Verfügung.<br />

Breast Nurse<br />

Eine qualifizierte Breast Care Nurse berät und begleitet die Patientinnen und Angehörigen während der<br />

gesamten Behandlungs- und Nachsorgezeit.<br />

Sozialdienst<br />

• Beratung in sozialrechtlichen Fragen<br />

• Beratung zu unterstützenden Angeboten<br />

• Vermittlung von Anschlussheilbehandlungen<br />

Physiotherapie<br />

Während der stationären Versorgung steht die Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation, unter Leitung<br />

von Herrn Dr. med. Eberhard Schneider für die physiotherapeutische Behandlung zur Verfügung.<br />

Im Anschluss an den stationären Aufenthalt kann das Rehabilitationsangebot der Euregio-Reha-Zentrum GmbH<br />

am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> genutzt werden. Der Verein Sport und Gesundheit am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

Eschweiler (e. V.) bietet darüber hinaus spezielle Sportangebote in der Krebsnachsorge.<br />

Öffentlichkeitsarbeit:<br />

• Selbstuntersuchungskurse<br />

• Regelmäßige Veranstaltung von Brust-Aktionstagen<br />

• Fortbildungen für Patienten und Mediziner<br />

60


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

B-3.2<br />

Versorgungsschwerpunkte des Brustzentrums (Senologie)<br />

Brachytherapie mit umschlossenen Radionukliden (VR33)<br />

Bei Zustand nach bestrahlter Brust und Rezidiv kann bei erneuter brusterhaltender Therapie eine<br />

Brachytherapie (örtliche Bestrahlung der Brust durch eingelegte Schläuche) angeboten werden.<br />

Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse (VG01)<br />

Diagnostik und Therapie von gutartigen Tumoren der Brustdrüse (VG02)<br />

Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen (VI18)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Erkrankungen der Brustdrüse (VG03)<br />

Kosmetische/Plastische Mammachirurgie (VG04)<br />

Die kosmetischen/ plastischen Operationen der Brust werden in enger Kooperation mit dem Ärztebrustteam<br />

der gynäkologischen Klinik durch die Klinik für Plastische- Hand- und Wiederherstellungschirurgie<br />

durchgeführt.<br />

Folgende operative Verfahren werden angeboten:<br />

- Brust-Wiederherstellung mit Prothesenaufbau und mit körpereigenem Gewebe<br />

- Brust-Wiederherstellung besonders mit körpereigenem Gewebe und mikrochirurgischen Methoden<br />

( DIEP, TRAM, SIEA; S-Gap, I-Gap; TMG, Latissimus dorsi) nach individuellem, patientenorientiertem<br />

Vorgehen im Rahmen ausführlicher Beratungsgespräche sowohl als Primärrekonstruktion als auch<br />

sekundär nach bereits erfolgter Brustamputation<br />

Magnetresonanztomographie (MRT), Spezialverfahren (VR24)<br />

Minimal-invasive Befundabklärung (Biopsie) (VG00)<br />

Minimal-invasive Befundabklärung (Biopsie)<br />

- Sonographisch gestützte Jetbiopsie<br />

- <strong>St</strong>ereotaktische Vakuumbiopsie<br />

- Hand-held Vakuumbiopsie<br />

- Feinnadelaspirations-Zytologie in Kooperation mit der Praxis für Radiologie des MVR RNR<br />

- CT-gesteuerte Punktion<br />

- MRT-gesteuerte Punktion<br />

Oberflächenstrahlentherapie (VR30)<br />

Onkologische Tagesklinik (VI37)<br />

Die Klinik für Hämatologie und Onkologie, unter Leitung von Herrn Privatdozent Dr. med. Peter <strong>St</strong>aib steht<br />

sowohl für die ambulante, als auch für die stationäre Versorgung der EBZ-Patientinnen, mit folgendem<br />

Leistungsangebot zur Verfügung:<br />

- Ambulante Therapie und Betreuung<br />

- Sprechstunde zur Therapieplanung<br />

- <strong>St</strong>ationäre Therapie und Betreuung<br />

- Neoadjuvante Chemotherapie (vor der Operation)<br />

- Adjuvante Chemotherapie (nach der Operation)<br />

- Palliative Chemotherapie (bei Metastasierung)<br />

- Zytostatika-Monotherapie<br />

- Zytostatika-Kombinationstherapie<br />

- Antikörper-Therapie (Herceptin)<br />

- Therapie bei Knochenmetastasen (Bisphosphonate)<br />

- Zytostatika-Arbeitsplatz<br />

- Teilnahme an nationalen und internationalen <strong>St</strong>udien<br />

61


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

Palliativmedizin (VI38)<br />

Psychoonkologie (VP14)<br />

Alle Patientinnen haben die Möglichkeit einer psychoonkologischen Beratung sowohl im Rahmen ihres<br />

stationären Aufenthaltes als auch ambulant begleitend zur Chemotherapie.<br />

Spezialsprechstunde (VG15)<br />

Zur Abklärung eines Verdachtsbefundes der Brust kann die Patientin von ihrer Gynäkologin/ihrem<br />

Gynäkologen ambulant in die Brustsprechstunde des EBZ überwiesen werden. Die Brustsprechstunde<br />

wird (wie auch die weiteren Abläufe der Behandlung) von einem speziell geschulten ärztlichen Kernteam<br />

durchgeführt.<br />

Die diagnostische Abklärung in der Brustsprechstunde beinhaltet:<br />

- die klinische Untersuchung (Sicht- und Tastuntersuchung der Brust und Achselhöhle)<br />

- die Mamma-Sonographie (Ultraschall)<br />

- ggf. die Veranlassung einer Mammographie und/oder weiterer bildgebender Verfahren wie z.B. MRT<br />

(Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie)<br />

- die Zweitbefundung<br />

- die Gewebeprobeentnahme mittels aller derzeit etablierten Verfahren (z.B. radiologisch und sonographisch<br />

gesteuerte Vakuum- und <strong>St</strong>anzbiopsie)<br />

- die histologische bzw. zytologische Untersuchung durch den Pathologen<br />

B-3.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Brustzentrums<br />

Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege (MP17)<br />

Im Euregio-Brust-Zentrum bietet die Breast Nurse den Patientinnen und ihren Angehörigen während der<br />

gesamten Behandlungs- und Nachsorgezeit Begleitung und Unterstützung. Die Breast Nurse geht auf die<br />

Sorgen der Patientinnen ein und sorgt dafür, dass sie alle notwendigen Informationen über die Behandlung<br />

erhalten und verstehen.<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation (MP00)<br />

Die Behandlung durch die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin erfolgt im Sinne<br />

einer dezentral organisierten und durchgeführten fachübergreifenden Frührehabilitation auf den <strong>St</strong>ationen<br />

aller Kliniken. Sie umfasst die physiotherapeutische, physikalische,trainingstherapeutische,<br />

ergotherapeutische und logopädische Betreuung der Patienten und erfolgt durch ein Team aus Physio-,<br />

Sport- und Ergotherapeuten, Masseuren und Bademeistern. Als externe Kooperationspartner stehen<br />

außerdem Logopäden, Orthopädie-, Orthopädieschuh-, Rehatechniker sowie Psychologen zur Verfügung.<br />

Unter Leitung der Ärzte der Fachübergreifenden Frührehabilitation wird das therapeutische Team durch<br />

Mitarbeiter der Ernährungsberatung, dem Sozialdienst und der Seelsorge vervollständigt.<br />

Organisationselemente sind Einsatzplanungsgespräche, Rehavisiten vor Ort mit Durchführung<br />

standardisierter Assessments, Planungsgespräche mit dem Sozialdienst und die Durchführung einer<br />

Rehaplanung/-weiterleitung.<br />

Alle weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Abteilung sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

62


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

B-3.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote des Brustzentrums (Senologie)<br />

Informationsveranstaltungen und Symposien für Patienten und Angehörige (SA00)<br />

Durchführung eines Brustaktionstages, Durchführung von Selbstuntersuchungskursen<br />

Alle weiteren nicht-medizinischen Serviceangebote der Abteilung sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-3.5<br />

Fallzahlen des Brustzentrums (Senologie)<br />

Vollstationäre Fallzahl: 318<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

B-3.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-3.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 C50 208 Brustkrebs<br />

2 N60 36 Gutartige Zell- und Gewebeveränderungen der Brustdrüse<br />

3 D24 20 Gutartiger Brustdrüsentumor<br />

4 D05 19 Örtlich begrenzter Tumor (Carcinoma in situ) der Brustdrüse<br />

5 N61 14 Entzündung der Brustdrüse<br />

6 R92 7 Ungewöhnliches Ergebnis bei bildgebenden Untersuchungen<br />

(z.B. Röntgen) der Brustdrüse<br />

7 D48 6 Tumor an sonstigen bzw. vom Arzt nicht näher bezeichneten<br />

Körperregionen ohne Angabe, ob gutartig oder bösartig<br />

8 N64


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

B-3.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

C50.4 103 Bösartige Neubildung: Oberer äußerer Quadrant der Brustdrüse<br />

C50.2 40 Bösartige Neubildung: Oberer innerer Quadrant der Brustdrüse<br />

C50.9 24 Bösartige Neubildung: Brustdrüse, nicht näher bezeichnet<br />

C50.5 21 Bösartige Neubildung: Unterer äußerer Quadrant der Brustdrüse<br />

C50.3 20 Bösartige Neubildung: Unterer innerer Quadrant der Brustdrüse<br />

C50.1 18 Bösartige Neubildung: Zentraler Drüsenkörper der Brustdrüse<br />

D05.1 19 Carcinoma in situ der Milchgänge<br />

64


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

B-3.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

Die wiederherstellenden rekonstruktiven Maßnahmen nach erfolgter Tumoroperation der Brustdrüse<br />

werden durch die Klinik für Plastische Hand- und Wiederherstellungschirurgie, unter der Leitung von<br />

Herrn PD Dr. Alexander Bach, durchgeführt. Die rekonstruktiven operativen Maßnahmen werden sowohl<br />

primär als auch sekundär nach der Tumoroperation durchgeführt.<br />

Die strahlentherapeutischen Leistungen werden, unter Leitung von Herrn Dr. Uwe Maurer, im Institut für<br />

<strong>St</strong>rahlentherapie (<strong>St</strong>andort des Radiologischen Netzwerks Rheinland) am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> durchgeführt.<br />

Modernste Therapiegeräte stehen hier zur Bestrahlungstherapie zur Verfügung (www.rnr-net.de/eschweiler).<br />

B-3.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-870 218 Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe<br />

ohne Entfernung von Achsellymphknoten<br />

2 5-401 155 Operative Entfernung einzelner Lymphknoten bzw. Lymphgefäße<br />

3 5-886 50 Rekonstruktion der Brustform nach Tumoroperation<br />

der Brustdrüse<br />

4 5-871 39 Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe<br />

mit Entfernung von Achsellymphknoten<br />

5 5-872 32 Operative Entfernung der Brustdrüse ohne Entfernung<br />

von Achsellymphknoten<br />

6 5-873 20 Operative Entfernung der Brustdrüse mit Entfernung<br />

von Achsellymphknoten<br />

7 5-881 20 Revisionsoperationen, Nachresektionen<br />

8 8-525 16 Sonstige <strong>St</strong>rahlenbehandlung mit Einbringen der umhüllten<br />

radioaktiven Substanz in den Bereich des erkrankten Gewebes<br />

9 5-889 12 Sonstige Operation an der Brustdrüse<br />

10 5-876 10 Operative Entfernung des Brustdrüsenkörpers ohne Haut,<br />

Brustwarze und Warzenvorhof<br />

11 5-402 9 Regionale Lymphadenektomie (Ausräumung mehrerer<br />

Lymphknoten einer Region) als selbständiger Eingriff<br />

12 5-404 7 Komplette, operative Entfernung aller Lymphknoten als<br />

selbstständige Operation<br />

13 1-502


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

B-3.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

Die Kompetenz des Euregio-Brust-Zentrums liegt in der Durchführung aller etablierten Operationsverfahren<br />

der Mamma-Chirurgie unter Berücksichtigung aktuellster wissenschaftlicher Leitlinien. Im Bereich der<br />

rekonstruktiven operativen Eingriffe besteht eine enge Kooperation mit der Klinik für Plastischen Chirurgie<br />

und Wiederherstellungschirurgie.<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

5-886.1 50 Plastisch rekonstruktive Wiederherstellung der Brustform<br />

5-401.11 135 Exzision einzelner Lymphknoten und Lymphgefäße: Axillär:<br />

Mit Radionuklidmarkierung (Sentinel-Lymphonodektomie)<br />

8-525.12 16 Sonstige Brachytherapie mit umschlossenen Radionukliden:<br />

Interstitielle Brachytherapie mit Volumenimplantation von entfernbaren<br />

<strong>St</strong>rahlern in mehreren Ebenen: Hohe Dosisleistung<br />

5-870.0 117 Partielle (brusterhaltende) Exzision der Mamma und Destruktion von<br />

Mammagewebe ohne axilläre Lymphadenektomie: Lokale Exzision<br />

5-870.4 78 Partielle (brusterhaltende) Exzision der Mamma und Destruktion von<br />

Mammagewebe ohne axilläre Lymphadenektomie: Segmentresektion<br />

(mit Hautsegment ohne Mamille)<br />

5-871.1 32 Partielle (brusterhaltende) Exzision der Mamma mit axillärer<br />

Lymphadenektomie: Segmentresektion (mit Hautsegment ohne Mamille)<br />

66


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

B-3.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Brust-Sprechstunde Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw. § 31a<br />

Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Im Rahmen der Brustsprechstunde finden die diagnostische<br />

Befundabklärung und anschließend das Befundgespräch statt.<br />

Die diagnostische Abklärung beinhaltet:<br />

• die klinische Untersuchung<br />

• die Mamma-Sonographie (Ultraschall)<br />

• ggf. die Veranlassung einer Mammographie und/oder weiterer<br />

bildgebender Verfahren wie z.B. MRT (Magnetresonanztomographie,<br />

Kernspintomographie)<br />

• die Zweitbefundung<br />

• die Gewebeprobe-Entnahme mittels aller derzeit etablierten Verfahren<br />

(z.B. radiologisch und sonographisch gesteuerte Vakuum- und<br />

<strong>St</strong>anzbiopsie)<br />

• die histologische bzw. zytologische Untersuchung durch den<br />

Pathologen<br />

Liegen das feingewebliche Ergebnis aus der Biopsie und alle anderen<br />

diagnostischen Ergebnisse vor, wird die Situation in der präoperativen<br />

Tumorkonferenz vorgestellt und mit allen Fachexperten beraten.<br />

Das Ergebnis der Tumorkonferenz wird anschließend im Befundgespräch<br />

gemeinsam mit der Patientin besprochen und das weitere Vorgehen wird<br />

festgelegt.<br />

Brustsprechstunde der Klinik für Plastische, Rekonstruktive Chirurgie<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw. § 31a<br />

Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Für die Patientinnen des Euregio-Brust-Zentrums steht eine<br />

Spezialsprechstunde zur Verfügung, in der sämtliche operative,<br />

rekonstruktive Verfahren vorgestellt werden. Die Sprechstunde wird<br />

gemeinsam von dem Plastischen Chirurg und dem Gynäkologen<br />

durchgeführt. Gemeinsam mit der Patientin wird eine operative<br />

Therapieplanung festgelegt.<br />

Onkologische Sprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116a SGB V bzw. § 31<br />

Abs. 1a Ärzte-ZV (Unterversorgung) (AM05)<br />

Kommentar • Zur Planung der Chemotherapie neoadjuvant und adjuvant<br />

• Beratung zum <strong>St</strong>udieneinschluss<br />

• Internistische Beurteilung der Komorbiditäten<br />

67


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

Spezialsprechstunde, Verbandswechsel/Kontrollen<br />

Ambulanzart Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)<br />

<strong>St</strong>rahlentherapeutische Sprechstunde<br />

Ambulanzart Sonstige Art der Ambulanz (AM00)<br />

Kommentar Am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> angegliedert steht der Praxisstandort des<br />

Radiologischen Netzwerks Rheinland, Abteilung <strong>St</strong>rahlentherapie,<br />

für Beratung und Therapie zur Verfügung.<br />

B-3.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-870 246 Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe<br />

ohne Entfernung von Achsellymphknoten<br />

B-3.10<br />

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft<br />

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein<br />

<strong>St</strong>ationäre BG-Zulassung: Nein<br />

68


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

B-3.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 6,2 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen) Gynäkologie und Geburtshilfe<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 1,2<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Frauenheilkunde und Geburtshilfe (AQ14)<br />

Frauenheilkunde und Geburtshilfe, SP Gynäkologische Onkologie (AQ16)<br />

Spezielle operative Gynäkologie (ZF00)<br />

B-3.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 4,5 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Operationstechnische Assistenten 0,5 3 Jahre<br />

und Assistentinnen<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Kinästhetik (ZP08)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Operationsdienst (PQ08)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

69


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

B-3.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Breast nurse (Fachbegleiterin für an Brustkrebs erkrankte Frauen) (SP00) 0,8<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 0,4<br />

Diätassistent und Diätassistentin (SP04) 0,1<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,1<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler<br />

und Ernährungswissenschaftlerin (SP17) 0,1<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,1<br />

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und<br />

Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28) 0,1<br />

Psychoonkologe und Psychoonkologin (SP00) 0,2<br />

EBZ Team<br />

70


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

B-4<br />

Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

B-4.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Dr. med. Eberhard Schneider<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1701<br />

Fax: 02403 / 76-1708<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: reha@sah-eschweiler.de<br />

71


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

Im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> beginnt die rehabilitative Versorgung in allen Kliniken unmittelbar nach der Operation<br />

oder akutmedizinischen Behandlung durch die Fachabteilung "Fachübergreifende Frührehabilitation".<br />

Eine frühzeitig in allen Fachbereichen einsetzende Rehabilitation ermöglicht eine beschleunigte<br />

Wiedereingliederung der Patienten in seine häusliche und/oder berufliche Umgebung.<br />

Bereits unmittelbar nach stationärer Aufnahme in den Fachkliniken des <strong>Hospital</strong>s werden die Reha-Ärzte<br />

informiert und zu einer Rehavisite "vor Ort" angefordert. Dabei erarbeiten die Klinikärzte zusammen mit den<br />

Patienten die Rehabilitationsziele ("Was soll erreicht werden?") und Rehabilitationsprognosen<br />

("Mit welcher Wahrscheinlichkeit werden die Ziele erreicht?").<br />

Abhängig von den jeweiligen Krankheitsbildern werden dann Therapeutenteams individuell aus allen<br />

Fachgruppen nach den Bedürfnissen der Patienten zusammengestellt und zum Einsatz gebracht. Tägliche<br />

Teamgespräche dienen allen Beteiligten zum intensiven Meinungsaustausch und zur weiteren Koordination<br />

und Optimierung der Maßnahmen.<br />

72


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

Leistungsspektrum:<br />

Die fachübergreifende Frührehabilitation erfolgt bei Patienten aller Akutstationen der <strong>Hospital</strong>kliniken durch ein<br />

fachärztlich geleitetes multiprofessionelles Behandlungsteam mit folgendem Leistungsangebot:<br />

• Orthopädische Konsiliarbehandlungen<br />

• Rheumatologische Konsiliarbehandlungen<br />

• Rehabilitationsmedizinische Versorgung<br />

• Versorgung der Patienten mit allen Heilmitteln, darunter:<br />

– Krankengymnastik (b. Bed. auch im Bewegungsbad)<br />

– Ergotherapie<br />

– Logopädie (in Zusammenarbeit mit der Praxis Thomas Niemann/Eschweiler)<br />

– Trainingstherapie<br />

– Massagen<br />

– Wärme- und Kälteanwendungen<br />

– Elektrotherapie<br />

– Kneipp-Anwendungen<br />

– Wannenteil- und Vollbäder etc.<br />

• Orthopädietechnische Versorgung<br />

(Prothesen, Mieder, Korsette, etc.)<br />

• Rehatechnische Versorgung<br />

(Rollstühle, Gehhilfen, etc.)<br />

• Orthopädieschuhtechnische Versorgung<br />

73


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

B-4.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Diagnostik und Therapie von Arthropathien (VO01)<br />

Diagnostik und Therapie von Deformitäten der Wirbelsäule und des Rückens (VO03)<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Muskeln (VO06)<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen (VO07)<br />

Diagnostik und Therapie von Osteopathien und Chondropathien (VO09)<br />

Diagnostik und Therapie von Polyneuropathien und sonstigen Krankheiten des peripheren Nervensystems (VN15)<br />

Diagnostik und Therapie von rheumatologischen Erkrankungen (VI17)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens (VO05)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes (VO10)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Weichteilgewebes (VO08)<br />

Diagnostik und Therapie von Spondylopathien (VO04)<br />

Diagnostik und Therapie von Systemkrankheiten des Bindegewebes (VO02)<br />

Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Erkrankungen (VN01)<br />

Konservative Behandlung von arteriellen Gefäßerkrankungen (VC18)<br />

Neurologische Frührehabilitation (VN21)<br />

Physikalische Therapie (VI39)<br />

Schmerztherapie (VN23)<br />

Schmerztherapie/Multimodale Schmerztherapie (VO18)<br />

Sportmedizin/Sporttraumatologie (VO20)<br />

B-4.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Das medizinisch-pflegerische Leistungsangebot der Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation steht allen<br />

Klinikbereichen des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s zur Verfügung und ist ausführlich unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-4.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote der Abteilung sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

74


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

B-4.5<br />

Fallzahlen<br />

Die frührehabilitative Betreuung der Patienten erfolgt unmittelbar auf den <strong>St</strong>ationen der Akutkliniken.<br />

Im Jahr 2010 wurden 436 Patienten fachübergreifend rehabilitativ behandelt.<br />

Vollstationäre Fallzahl: 436<br />

B-4.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

Der Aufgabenbereich der Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation beinhaltet die frührehabilitative<br />

Versorgung der Patienten und wird unmittelbar auf den <strong>St</strong>ationen der Akutkliniken durchgeführt. Die<br />

dazugehörigen Hauptdiagnosen und Kompetenzdiagnosen werden in der jeweiligen Fachklinik dokumentiert.<br />

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die 10 häufigsten Diagnosen nach ICD, die zu einer<br />

frührehabilitativen Behandlung geführt haben:<br />

Nr. ICD Anzahl Bezeichnung<br />

1 M16 78 Arthrose des Hüftgelenkes (Koxarthrose)<br />

2 S72 64 Knochenbruch des Oberschenkels, Schenkelhalsfraktur<br />

3 M17 61 Arthrose des Kniegelenkes (Gonarthrose)<br />

4 T84 31 Gelenkendoprothese<br />

5 I70 13 Arterienverkalkung der Extremitätenarterien<br />

6 I21 8 Akuter Herzinfarkt<br />

7 C79 7 Metatstase einer Krebserkrankung<br />

8 S32 6 Fraktur der Lendenwirbelsäule und des Beckens<br />

9 M87 5 Knochennekrose (Absterben des Knochens)<br />

10 E11


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

B-4.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-4.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 8-559 345 Fachübergreifende bzw. sonstige Formen der frühzeitigen<br />

Nachbehandlung und Wiedereingliederung (Frührehabilitation)<br />

B-4.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Privatambulanz Dr. Schneider<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

Kommentar Das gesamte Spektrum innerhalb des Fachgebietes allgemeine und<br />

spezielle Orthopädie / orthopädische Rheumatologie, sowie<br />

sportmedizinische Beratung wird angeboten.<br />

B-4.10<br />

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft<br />

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein<br />

<strong>St</strong>ationäre BG-Zulassung: Nein<br />

76


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

B-4.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 2,5 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen) Physikalische Therapie;<br />

Physikalische und<br />

Rehabilitative Medizin<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 2,5<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Innere Medizin (AQ23)<br />

Innere Medizin und SP Kardiologie (AQ28)<br />

Manuelle Medizin/Chirotherapie (ZF24)<br />

Orthopädie (AQ61)<br />

Orthopädische Rheumatologie (ZF29)<br />

Physikalische und Rehabilitative Medizin (AQ49)<br />

Rehabilitationswesen (ZF37)<br />

Sozialmedizin (ZF40)<br />

Sportmedizin (ZF44)<br />

B-4.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Die Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation ist eine bettenführende Fachabteilung. Sie verfügt jedoch<br />

nicht über eine eigene <strong>St</strong>ation, sondern über <strong>St</strong>reubetten in allen anderen Klinken des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s.<br />

Die Patienten der Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation werden somit in den stationären Bereichen<br />

der einzelnen Kliniken betreut. Aus diesem Grund werden dieser Abteilung keine eigenen Gesundheits- und<br />

Krankenpfleger zugeordnet.<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 0,0 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

77


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation<br />

B-4.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 1,7<br />

Ergotherapeut und Ergotherapeutin/Arbeits- und Beschäftigungstherapeut und Arbeits- und<br />

Beschäftigungstherapeutin (SP05) 1,5<br />

Masseur/Medizinischer Bademeister und Masseurin/Medizinische Bademeisterin (SP15) 6,1<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17) 1,0<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 11,7<br />

Manualtherapeut und Manualtherapeutin (SP42) 3,0<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,8<br />

Sportlehrer und Sportlehrerin/Gymnastiklehrer und Gymnastiklehrerin/Sportpädagoge und<br />

Sportpädagogin (SP46) 2,1<br />

Psychologischer Psychotherapeut und Psychologische Psychotherapeutin (SP24) 0,2<br />

78


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

B-5<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

B-5.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Frauenheilkunde<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Prof. Dr. med. Christian Karl<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1236<br />

Fax: 02403 / 76-1835<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: gyn@sah-eschweiler.de<br />

79


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

Die Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie deckt das gesamte Leistungsspektrum der<br />

Frauenheilkunde ab und besteht aus der Abteilung für Geburtshilfe (siehe auch B-6, Geburtshilfe), der<br />

Abteilung Senologie, im Rahmen des Euregio-Brust-Zentrums (siehe auch B-3, Euregio-Brust-Zentrum)<br />

und einer allgemein gynäkologischen Abteilung.<br />

In der Klinik für allgemeine Gynäkologie wird das gesamte gynäkologisch-operative Leistungsspektrum<br />

abgedeckt. Neben der Behandlung von gutartigen Veränderungen der weiblichen Organe (Myome,<br />

Eierstockzysten, Endometriose, Condylome etc.) liegen die Schwerpunkte in der Diagnostik und Therapie<br />

von Krebserkrankungen der Frau, in der minimalinvasiv-operativen Behandlung von Blutungsstörungen<br />

(z.B. Myome der Gebärmutter etc.) und in der Diagnostik und Therapie von Senkungs- und<br />

Inkontinenzbeschwerden.<br />

Die Diagnosestellungen und Therapien erfolgen dabei nach den aktuellsten medizinischen Gesichtspunkten<br />

und können interdisziplinär mit den Abteilungen für Urologie, Chirurgie, Onkologie und <strong>St</strong>rahlentherapie<br />

durchgeführt werden. Eine interdisziplinäre Tumorkonferenz findet wöchentlich statt.<br />

80


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

In der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie werden, neben der Mammachirurgie und<br />

den operativen Verfahren in der Geburtshilfe, folgende operative Leistungen durchgeführt:<br />

Operative Therapie :<br />

• Laparoskopie (minimal-invasive Spiegelung der Bauchhöhle zur Erkennung und Behandlung<br />

krankhafter Veränderungen)<br />

• Chromopertubation (Durchspülung der Eileiter mit einer Farblösung zur<br />

Durchgängigkeitsprüfung bei Kinderwunsch)<br />

• Diagnostik und Therapie der Endometriose<br />

• Entfernung von Ovarialzysten (Zysten im Bereich der Eierstöcke)<br />

• Entfernung von Eierstöcken bei krankhaften Veränderungen<br />

Vaginale Operationstechniken:<br />

• Diagnostische und operative Hysteroskopie (Spiegelung der Gebärmutterhöhle zur Erkennung<br />

krankhafter Zustände z.B. bei Blutungsstörungen oder unerfülltem Kinderwunsch)<br />

• Abrasio (Ausschabung der Gebärmutterhöhle bei anhaltenden Blutungsstörungen oder gutartigen<br />

Veränderungen im Bereich der Gebärmutterhöhle)<br />

• Konisation (Kegelausschneidung des Gebärmutterhalses bei krankhaften Veränderungen)<br />

• Hysterektomie (Entfernung der Gebärmutter)<br />

• Behebung von Senkungszuständen durch<br />

– Vaginale Rekonstruktion des Beckenbodens<br />

– <strong>St</strong>raffung der Scheide und Fixation des Scheidenendes<br />

– "Lateral-Repair" bei Senkungszuständen<br />

– Laserverödung von Genitalwarzen (Condylome)<br />

– Lasertherapie bei Genitalwarzen und Krebsvorstufen<br />

• Inkontinenz-Operationen<br />

– Kolposuspension nach Burch<br />

– Transobturatorische Bandeinlage<br />

Abdominale Operationstechniken:<br />

• Entfernung von Myomen<br />

• Hysterektomie (Entfernung der Gebärmutter über einen Bauchschnitt)<br />

• Entfernung von Eierstöcken<br />

• "Lateral-repair" bei Senkungszuständen<br />

• Gynäkologische Radikaloperationen zur Therapie von Ovarial-, Uterus-, Zervix-, Vulva- und<br />

Vaginalkarzinomen in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Klinik für Urologie,<br />

Chirurgie und plastischen Chirurgie<br />

81


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

B-5.2<br />

Versorgungsschwerpunkte der Frauenheilkunde<br />

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)<br />

Eingebunden in eine interdisziplinäre operative Intensivstation<br />

Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren (VG08)<br />

z. B. Zervix-, Corpus-, Ovarial-, Vulva-, Vaginalkarzinom; auch ultraradikal-interdisziplinäre Eingriffe<br />

Diagnostik und Therapie von entzündlichen Krankheiten der weiblichen Beckenorgane (VG13)<br />

Diagnostik und Therapie von nichtentzündlichen Krankheiten des weiblichen Genitaltraktes (VG14)<br />

Endoskopische Operationen (VG05)<br />

diagnostische und operative Laparoskopie, z. B. LASH (laparoskopisch assisierte suprazervikale<br />

Hysterektomie), TLH (totale laparoskopische Hysterektomie), diagnostische und operative Hysteroskopie<br />

Gynäkologische Chirurgie (VG06)<br />

Inkontinenzchirurgie (VG07)<br />

abdominaler und vaginaler Zugang in Kombination mit Deszensuschirurgie<br />

(Burch, lateral repair, spannungsfreie Bänder, Netzeinlagen)<br />

Urogynäkologie (VG16)<br />

B-5.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation (MP00)<br />

Die Behandlung durch die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin erfolgt im Sinne<br />

einer dezentral organisierten und durchgeführten fachübergreifenden Frührehabilitation auf den <strong>St</strong>ationen<br />

aller Kliniken. Sie umfasst die physiotherapeutische, physikalische,trainingstherapeutische,<br />

ergotherapeutische und logopädische Betreuung der Patienten und erfolgt durch ein Team aus Physio-,<br />

Sport- und Ergotherapeuten, Masseuren und Bademeistern. Als externe Kooperationspartner stehen<br />

außerdem Logopäden, Orthopädie-, Orthopädieschuh-, Rehatechniker sowie Psychologen zur Verfügung.<br />

Unter Leitung der Ärzte der Fachübergreifenden Frührehabilitation wird das therapeutische Team durch<br />

Mitarbeiter der Ernährungsberatung, dem Sozialdienst und der Seelsorge vervollständigt.<br />

Organisationselemente sind Einsatzplanungsgespräche, Rehavisiten vor Ort mit Durchführung standardisierter<br />

Assessments, Planungsgespräche mit dem Sozialdienst und die Durchführung einer Rehaplanung/<br />

-weiterleitung.<br />

Alle weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-5.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

82


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

B-5.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 600<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

B-5.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-5.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 D25 82 Gutartiger Tumor der Gebärmuttermuskulatur<br />

2 N81 58 Vorfall der Scheide bzw. der Gebärmutter<br />

3 N92 48 Zu starke, zu häufige bzw. unregelmäßige Regelblutung<br />

4 N70 24 Eileiterentzündung bzw. Eierstockentzündung<br />

5 C54 21 Gebärmutterkrebs<br />

6 D27 18 Gutartiger Eierstocktumor<br />

7 N76 18 Sonstige Entzündung der Scheide bzw. der äußeren<br />

weiblichen Geschlechtsorgane<br />

8 N84 16 Gutartige Schleimhautwucherung (Polyp) im Bereich<br />

der weiblichen Geschlechtsorgane<br />

9 D06 14 Örtlich begrenzter Tumor (Carcinoma in situ)<br />

des Gebärmutterhalse<br />

10 N80 14 Gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut<br />

außerhalb der Gebärmutter<br />

11 C56 13 Eierstockkrebs<br />

12 N85 13 Sonstige nichtentzündliche Krankheit der Gebärmutter,<br />

ausgenommen des Gebärmutterhalses<br />

13 N95 13 <strong>St</strong>örung im Zusammenhang mit den Wechseljahren<br />

14 N71 7 Entzündung der Gebärmutter, ausgenommen<br />

des Gebärmutterhalses<br />

15 N94 7 Schmerz bzw. andere Zustände der weiblichen<br />

Geschlechtsorgane aufgrund der Regelblutung<br />

83


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

B-5.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

C54.3


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

B-5.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-5.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-683 155 Vollständige operative Entfernung der Gebärmutter<br />

2 5-704 84 Operative Raffung der Scheidenwand bzw. <strong>St</strong>raffung des<br />

Beckenbodens mit Zugang durch die Scheide<br />

3 1-672 70 Untersuchung der Gebärmutter durch eine Spiegelung<br />

4 5-657 67 Operatives Lösen von Verwachsungen an Eierstock und<br />

Eileitern ohne Zuhilfenahme von Geräten zur optischen<br />

Vergrößerung<br />

5 5-651 66 Operative Entfernung von Gewebe des Eierstocks<br />

6 5-653 65 Operative Entfernung des Eierstocks und der Eileiter<br />

7 1-471 59 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der<br />

Gebärmutterschleimhaut<br />

8 5-690 55 Operative Entfernung der<br />

Gebärmutterschleimhaut - Ausschabung<br />

9 8-137 34 Einlegen, Wechsel bzw. Entfernung einer Harnleiterschiene<br />

10 1-559 25 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus sonstigen<br />

Verdauungsorganen, dem Bauchfell (Peritoneum) bzw.<br />

dem dahinter liegenden Gewebe (Retroperitoneum) durch<br />

operativen Einschnitt<br />

11 5-682 24 Fast vollständige operative Entfernung der Gebärmutter<br />

12 5-543 21 Operative Entfernung oder Zerstörung von Gewebe aus<br />

der Bauchhöhle<br />

13 5-469 19 Sonstige Operation am Darm<br />

14 5-892 18 Sonstige operative Einschnitte an Haut bzw. Unterhaut<br />

15 5-541 16 Operative Eröffnung der Bauchhöhle bzw. des dahinter<br />

liegenden Gewebes<br />

85


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

B-5.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

5-685.1


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

B-5.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Allgemeine gynäkologische Sprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw. § 31a<br />

Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Gyäkologische Notfallambulanz<br />

Ambulanzart Notfallambulanz (24h) (AM08)<br />

Kommentar Das gesamte Spektrum der im Notfall geforderten Leistungen innerhalb<br />

des Fachgebietes der gynäkologischen Klinik wird angeboten und über<br />

die Notfallzentrale gesteuert.<br />

Privatambulanz Prof. Dr. Karl<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

B-5.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 1-672 114 Untersuchung der Gebärmutter durch eine Spiegelung<br />

2 5-690 92 Operative Entfernung der<br />

Gebärmutterschleimhaut - Ausschabung<br />

3 1-471 87 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der<br />

Gebärmutterschleimhaut ohne operativen Einschnitt<br />

4 1-472 9 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem<br />

Gebärmutterhals ohne operativen Einschnitt<br />

5 1-694 9 Untersuchung des Bauchraums bzw. seiner Organe durch<br />

eine Spiegelung<br />

6 5-672 9 Sonstige operative Entfernung oder Zerstörung von<br />

erkranktem Gewebe des Gebärmutterhalses<br />

7 1-573 8 Biopsie an der Vulva durch Inzision<br />

8 5-667 6 Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Eileiter durch<br />

Einbringen von Flüssigkeit bzw. Gas<br />

9 5-691 6 Entfernung eines Fremdkörpers aus der Gebärmutter<br />

10 1-502


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

B-5.10<br />

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft<br />

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein<br />

<strong>St</strong>ationäre BG-Zulassung: Nein<br />

B-5.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 6,2 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen) Gynäkologie und Geburtshilfe<br />

Spezielle operative Gynäkologie<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 1,2<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Frauenheilkunde und Geburtshilfe (AQ14)<br />

Spezielle operative Gynäkologie (ZF00)<br />

B-5.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 7,9 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und 0,7 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Kinästhetik (ZP08)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Operationsdienst (PQ08)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

88


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gynäkologie<br />

B-5.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 1,0<br />

Diätassistent und Diätassistentin (SP04) 0,1<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,2<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,1<br />

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater 0,1<br />

und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent<br />

und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,1<br />

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und 0,1<br />

Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 0,1<br />

89


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

B-6<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

B-6.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Geburtshilfe<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Prof. Dr. med. Christian Karl<br />

Ansprechpartner:<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1236<br />

Fax: 02403 / 76-1835<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: gyn@sah-eschweiler.de<br />

90


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

Ein interdisziplinäres Team aus Hebammen, Beleghebammen, Gynäkologen und Kinderärzten verfolgt<br />

in der Klinik für Geburtshilfe gemeinsam das Ziel einer natürlichen und individuellen, familienorientierten<br />

Geburtshilfe.<br />

Mit zahlreichen Angeboten zur Geburtsvorbereitung können sich die werdenden Eltern bereits im Vorfeld<br />

über die Geburt im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> informieren:<br />

• Informationsabende für werdende Eltern<br />

• Kreißsaalführung<br />

• Geburtsvorbereitende Akupunktur<br />

• Vorsorgeangebote durch Hebammen<br />

Dabei kooperiert die Klinik mit dem im Hause ansässigen "<strong>St</strong>orchenbiss", einem gemeinnützigen Verein,<br />

der Kurse rund um die Schwangerschaft und Wochenbett anbietet, sowie mit den Hebammenpraxen<br />

"Kugelrund" und "<strong>St</strong>orchengruß".<br />

In der Klinik für Geburtshilfe wird ein besonderer Wert auf die vorgeburtliche Anamneseerhebung und<br />

Diagnostik gelegt. Während der vorgeburtlichen Sprechstunde wird durch erfahrene gynäkologische und<br />

geburtshilfliche Fachärzte die Geburtsplanung - unter besonderer Berücksichtigung von Risiken für<br />

Mutter und Kind - vorgenommen.<br />

Rund um Geburt- und Wochenbett bietet die Klinik für Geburtshilfe folgende Möglichkeiten:<br />

• Alternative Entbindungsmöglichkeiten :<br />

– Hockergeburt<br />

– Wassergeburt<br />

– Entbindung im Vierfüßlerstand<br />

– Entbindung am Seil<br />

– Entspannungsbad<br />

– Pezziball<br />

• Schmerzausschaltung:<br />

– Periduralanästhesie (Rückenmarksnarkose durch den Narkosearzt)<br />

– Pudendusanästhesie (Betäubung des Beckenbodens durch den Geburtshelfer)<br />

– Spinalanästhesie(Rückenmarksnarkose durch den Narkosearzt)<br />

• Sonstige Unterstützende Maßnahmen:<br />

– Akupunktur<br />

– Bachblütentherapie<br />

– Homöopathie<br />

– Beckenendlagen<br />

– Äußere Wendung bei Beckenendlagen<br />

– Möglichkeit der natürlichen Geburt bei Beckenendlage<br />

– Vaginal-operative Entbindung:<br />

– Entbindung anhand eines Kiwi Extraktionsgerätes<br />

– Forzeps (Zangenentbindung)<br />

– Vakuumextraktion (Saugglockenentbindung)<br />

91


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

• Operative Entbindung:<br />

– Sanfter Kaiserschnitt nach Misgav-Laddach<br />

– Wehenhemmende Therapie bei vorzeitiger Wehentätigkeit und Frühgeburtsbestrebungen<br />

– Durchführung einer Geburt mit Beleghebamme<br />

– Möglichkeit der ambulanten Entbindung<br />

– Cerclage: Muttermundsverschluss bei Muttermundseröffnung und Frühgeburtsbestrebungen<br />

– Entnahme von Nabelschnurblut auf Wunsch und als Spende zur Einlagerung in <strong>St</strong>ammzellenbanken<br />

Die Betreuung der Wöchnerinnen erfolgt nach dem Konzept der integrativen Wochenbettpflege und der<br />

Möglichkeit des 24-h-Rooming-in. Durch <strong>St</strong>illberaterinnen ist eine individuelle <strong>St</strong>illhilfe garantiert, ein<br />

gesondertes <strong>St</strong>illzimmer sichert Rückzugsmöglichkeiten. Es steht ein Familienzimmer zur Verfügung, so<br />

dass die Familie die ersten Tage zusammen erleben und genießen kann. Ansonsten erfolgt die Unterbringung<br />

grundsätzlich in Ein- oder Zweibettzimmern. Morgens steht ein reichhaltiges Frühstücksbuffet zur Verfügung.<br />

Bei den Neugeborenen können in den ersten Lebenstagen Untersuchungen wie das <strong>St</strong>offwechselscreening,<br />

Sonographie der ableitenden Harnwege und Neugeborenenhörtest durchgeführt werden.<br />

Bei Neugeborenengelbsucht ist die Therapie mit einer speziellen UV-Lampe möglich. Es besteht eine enge<br />

Kooperation mit der Kinderklinik der Universitätsklinik in Aachen, deren Oberärzte die Neugeborenen im<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> mit versorgen.<br />

92


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

B-6.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Ambulante Entbindung (VG19)<br />

- Durchführung einer Geburt mit Beleghebamme<br />

- Möglichkeit der ambulanten Entbindung<br />

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)<br />

Eingebunden in eine interdisziplinäre operative Intensivstation<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten während der Schwangerschaft,<br />

der Geburt und des Wochenbettes (VG11)<br />

In der Klinik für Geburtshilfe wird ein besonderer Wert auf die vorgeburtliche Anamneseerhebung und<br />

Diagnostik gelegt. Während der vorgeburtlichen Sprechstunde wird durch erfahrene gynäkologische<br />

und geburtshilfliche Fachärzte die Geburtsplanung - unter besonderer Berücksichtigung von Risiken für<br />

Mutter und Kind - vorgenommen.<br />

Geburtshilfliche Operationen (VG12)<br />

Operative Entbindung:<br />

- Sanfter Kaiserschnitt nach Misgav-Laddach<br />

Spezialsprechstunde (VG15)<br />

Vorgeburtliche Sprechstunde zur speziellen Geburtsplanung bei Risikofaktoren<br />

B-6.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Akupunktur (MP02)<br />

Akupunktur wird im Rahmen der Geburtshilfe zur Geburtserleichterung und zur Schmerztherapie durch<br />

die Hebammen im Kreißsaal eingesetzt. Es gibt drei Hebammen mit abgeschlossener Grundausbildung in<br />

Akupunktur und drei weitere in Ausbildung. Die Geburtshilfe am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> kooperiert mit der<br />

Hebammenpraxis „Kugelrund“ und dem „<strong>St</strong>orchenbiß e.V.", die in Räumlichkeiten des <strong>Hospital</strong>s beheimatet<br />

sind. Dort wird auch Akupunktur zur Geburtsvorbereitung angeboten. Eingeladen sind Schwangere ab<br />

der 36. Schwangerschaftswoche, die sich im gemütlichen Rahmen über Akupunktur informieren und sich<br />

mit dieser Methode auf die Geburt vorbereiten möchten. Zur Akupunktursprechstunde kann man sich in der<br />

Hebammenpraxis "Kugelrund" anmelden.<br />

Babymassage (MP00)<br />

Auf der <strong>St</strong>ation für "Integrative Wochenbettpflege" wird auf Wunsch Babymassage (Entspannungsmassagen,<br />

Nutzung von Bachblüten) durchgeführt. Entsprechende Kurse werden auch in Kooperation mit der<br />

Hebammenpraxis „Kugelrund“ und dem „<strong>St</strong>orchenbiß e.V." angeboten.<br />

Geburtsvorbereitungskurse/Schwangerschaftsgymnastik (MP19)<br />

Die Geburtshilfe am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> kooperiert mit der Hebammenpraxis „Kugelrund“ und dem<br />

„<strong>St</strong>orchenbiß e.V.", die in Räumlichkeiten des <strong>Hospital</strong>s beheimatet sind. Hier finden Geburtsvorbereitungskurse<br />

für Frauen, Paare, Zweit-/Mehrgebärende sowie spezielle Wochenendkurse statt. Ausserdem wird<br />

Schwangerschaftsgymnastik, Geburtsvorbereitung mit Akupunktur, und Hebammenhilfe zu Hause<br />

(auch vor der Geburt) angeboten. Informationsabende für werdende Eltern finden jeden ersten Dienstag im<br />

Monat um 20.00 Uhr statt. Diese werden vom Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe geleitet.<br />

Eine Hebamme und eine Krankenschwester der <strong>St</strong>ation für "integrative Wochenbettpflege" beantworten<br />

Fragen und begleiten anschliessend die Kreißsaal- und <strong>St</strong>ationsführung. Zwei Mal im Monat findet<br />

dienstags um 18.00 Uhr zusätzlich eine Kreißsaalführung im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> durch eine Hebamme statt.<br />

93


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

Hörtest für Neugeborene (MP00)<br />

Auf der <strong>St</strong>ation für "Integrative Wochenbettpflege" wird ein Hörtest für Neugeborene durchgeführt.<br />

Naturheilverfahren/Homöopathie/Phytotherapie (MP28)<br />

In der Geburtshilfe werden in Absprache mit der Frau sowohl im Kreißsaal als auch auf der <strong>St</strong>ation für<br />

"Integrative Wochenbettpflege" Naturheilverfahren, wie z.B. Aromatherapie, Homöopathie und Bachblüten<br />

eingesetzt.<br />

Säuglingspflegekurse (MP36)<br />

In Kooperation mit der Hebammenpraxis "Kugelrund" und dem "<strong>St</strong>orchenbiß e.V." werden verschiedene<br />

Kurse wie z.B. Informationsabende für werdende Eltern, Erste Hilfe für Säuglinge, Naturheilkunde/<br />

Homöopathie für Kinder, Babymassage, Hilfe bei Schreibabies, usw. angeboten. Die Kurse werden u. a. von<br />

(Kinder-) Ärzten, Hebammen, (Kinder-)Kranken- und Gesundheitsschwestern und Dipl.-Sozialpädagogen<br />

durchgeführt.<br />

Spezielles Leistungsangebot von Entbindungspflegern und/oder Hebammen (MP41)<br />

Im Kreißsaal steht rund um die Uhr eine diensthabende Hebamme zur Verfügung. Es werden vielfältige<br />

Entbindungsmöglichkeiten, wie z.B. Wassergeburt, Hockergeburt und Geburt am Seil, angeboten. Ebenso<br />

bieten die Hebammen zur Geburtserleichterung Akupunktur an. Die Geburtshilfe am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

kooperiert mit der Hebammenpraxis "Kugelrund" und dem "<strong>St</strong>orchenbiß e.V.", die in Räumlichkeiten des<br />

<strong>Hospital</strong>s beheimatet sind. Hier werden Kurse "Rund ums Kinderkriegen", Hebammenhilfe zu Hause und<br />

vieles mehr angeboten.<br />

<strong>St</strong>illberatung (MP43)<br />

Hebammen und Pflegende der <strong>St</strong>ation für "Integrative Wochenbettpflege" unterstützen und beraten die<br />

Frauen, die ihr Kind stillen möchten. Hilfestellung ist jederzeit möglich. Es steht auf der <strong>St</strong>ation auch ein<br />

separates <strong>St</strong>illzimmer zur Verfügung. Drei Mitarbeiterinnen (zwei Hebammen und eine Gesundheits- &<br />

Krankenpflegerin) verfügen zudem über eine spezielle Qualifizierung zur "<strong>St</strong>illberaterin/<strong>St</strong>illbeauftragten<br />

in der Klinik".<br />

Wochenbettgymnastik/Rückbildungsgymnastik (MP50)<br />

Auf Wunsch bekommen die Entbundenen eine erste Einführung in die Rückbildungsgymnastik. In Kooperation<br />

mit der Hebammenpraxis "Kugelrund" und dem "<strong>St</strong>orchenbiß" e.V. werden Rückbildungs-Kurse nach der<br />

Geburt angeboten, die Babys können selbstverständlich mitgebracht werden.<br />

Entnahme von Nabelschnurblut zur Gewinnung von <strong>St</strong>ammzellen (MP00)<br />

Es besteht die Möglichkeit der Nabelschnurblutspende zur Gewinnung von <strong>St</strong>ammzellen in Zusammenarbeit<br />

mit der <strong>St</strong>ammzellenbank der UK Düsseldorf und der José Carreras <strong>St</strong>iftung. Weiterhin besteht die Möglichkeit<br />

autologe <strong>St</strong>ammzellen bei den gängigen kommerziellen <strong>St</strong>ammzellenbanken einzulagern.<br />

Untersuchungen des Neugeborenen (MP00)<br />

Bei den Neugeborenen können in den ersten Lebenstagen Untersuchungen wie die U2, <strong>St</strong>offwechselscreening,<br />

Sonographie der ableitenden Harnwege etc. durch einen Pädiater durchgeführt werden.<br />

Neugeborenengelbsucht (MP00)<br />

Bei Neugeborenengelbsucht ist die Therapie mit einer speziellen UV-Lampe im Bilibett möglich.<br />

Das Kind kann bei dieser Therapieform bei der Mutter bleiben.<br />

Alle weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Zentrums sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

94


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

B-6.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Mutter-Kind-Zimmer/Familienzimmer (SA05)<br />

Es steht ein Familienzimmer zur Verfügung, so dass die Familie die ersten Tage nach der Geburt gemeinsam<br />

erleben kann. Ansonsten erfolgt die Unterbringung grundsätzlich in Ein- oder Zweibettzimmern.<br />

Rooming-in (SA07)<br />

Die Betreuung der Wöchnerinnen erfolgt nach dem Konzept der integrativen Wochenbettpflege und der<br />

Möglichkeit des 24-h-Rooming-in. Durch <strong>St</strong>illberaterinnen ist eine individuelle <strong>St</strong>illhilfe garantiert, ein<br />

gesondertes <strong>St</strong>illzimmer sichert Rückzugsmöglichkeiten.<br />

Frühstücks-/Abendbuffet (SA45)<br />

Morgens steht ein reichhaltiges Frühstücksbuffet zur Verfügung.<br />

Alle weiteren nicht-medizinischen Serviceangebote der Abteilung sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-6.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 1451<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

95


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

B-6.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-6.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 Z38 560 Neugeborene<br />

2 O70 149 Dammriss während der Geburt ohne Anlage eines Dammschnitts<br />

3 O80 107 Normale Geburt eines Kindes<br />

4 O60 76 Vorzeitige Wehen<br />

5 O68 53 Komplikationen bei Wehen bzw. Entbindung durch<br />

Gefahrenzustand des Kindes<br />

6 O82 41 Geburt eines Kindes durch Kaiserschnitt<br />

7 O23 34 Entzündung der Harn- bzw. Geschlechtsorgane in<br />

der Schwangerschaft<br />

8 O69 32 Komplikationen bei Wehen bzw. Entbindung durch<br />

Komplikationen mit der Nabelschnur<br />

9 O20 31 Blutung in der Frühschwangerschaft<br />

10 O34 29 Betreuung der Mutter bei festgestellten oder vermuteten<br />

Fehlbildungen oder Veränderungen der Beckenorgane<br />

(Zustand nach Kaiserschnitt)<br />

11 O63 29 Sehr lange dauernde Geburt<br />

12 O64 28 Geburtshindernis durch falsche Lage bzw. Haltung des<br />

ungeborenen Kindes kurz vor der Geburt<br />

13 O21 27 Übermäßiges Erbrechen während der Schwangerschaft<br />

14 O42 21 Vorzeitiger Blasensprung<br />

15 O26 19 Betreuung der Mutter bei sonstigen Zuständen,<br />

die vorwiegend mit der Schwangerschaft verbunden sind<br />

B-6.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

Die Kompetenz der Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie liegt in der vorgeburtlichen<br />

Anamneseerhebung und Diagnostik. Während der vorgeburtlichen Sprechstunde wird durch erfahrene<br />

gynäkologische und geburtshilfliche Fachärzte die Geburtsplanung - unter besonderer Berücksichtigung von<br />

Risiken für Mutter und Kind - vorgenommen. Werden mögliche Risikofaktoren festgestellt, findet regelhaft eine<br />

Beratung statt, in der der Facharzt eine Entbindung in einer geeigneten Fachklinik empfiehlt.<br />

96


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

B-6.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-6.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 9-262 571 Versorgung eines Neugeborenen nach der Geburt<br />

2 5-749 200 Sanfter Kaiserschnitt<br />

3 5-758 187 Naht eines Dammrisses<br />

4 9-260 145 Überwachung und Betreuung einer normalen Geburt<br />

5 5-738 103 Dammschnitt während der Geburt mit anschließender Naht<br />

6 9-261 55 Intensive Überwachung und Betreuung einer Geburt<br />

7 5-730 35 Künstliche Fruchtblasensprengung<br />

8 5-728 20 Operative Entbindung durch die Scheide mittels Saugglocke<br />

9 5-756 19 Entfernung von zurückgebliebenen Resten des Mutterkuchens<br />

(Plazenta) nach der Geburt<br />

10 5-745 6 Kaiserschnitt kombiniert mit sonstigen frauenärztlichen<br />

Operationen<br />

11 5-720


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

B-6.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Ambulante Entbindung<br />

Ambulanzart Sonstige Art der Ambulanz (AM00)<br />

Kommentar In der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe besteht die Möglichkeit<br />

der ambulanten Entbindung- auch mit einer Beleghebamme.<br />

Angebotene Leistung Ambulante Entbindung (VG19)<br />

Notfallsprechstunde Geburtshilfe<br />

Ambulanzart Notfallambulanz (24h) (AM08)<br />

Kommentar Außerhalb der Sprechzeiten Ihres Frauenarztes können Sie sich in<br />

einem Notfall jederzeit an unsere Abteilung wenden. Ebenso ist eine<br />

Mitbetreuung der Schwangerschaft immer dann möglich, wenn Sie<br />

eine Überweisung von Ihrem Facharzt bekommen.<br />

Angebotene Leistung Diagnostik und Therapie von Krankheiten während der Schwangerschaft,<br />

der Geburt und des Wochenbettes (VG11)<br />

Vorgeburtliche Sprechstunde<br />

Ambulanzart Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)<br />

Kommentar zur speziellen Geburtsplanung bei Risikofaktoren (Diabetes mellitus,<br />

Z.n. Kaiserschnitt, internistische Erkrankungen u. ä.). Im Rahmen der<br />

Diagnostik stehen modernste Geräte für Ultraschall und geburtshilfliche<br />

Dopplersonographie zur Verfügung.<br />

Angebotene Leistung Diagnostik und Therapie von Krankheiten während der Schwangerschaft,<br />

der Geburt und des Wochenbettes (VG11)<br />

B-6.10<br />

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft<br />

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein<br />

<strong>St</strong>ationäre BG-Zulassung: Nein<br />

98


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

B-6.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 1,8 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen) Gynäkologie und Geburtshilfe<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 1,0<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Frauenheilkunde und Geburtshilfe (AQ14)<br />

B-6.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 3,2 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger 4,8 3 Jahre<br />

und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen<br />

Entbindungspfleger und Hebammen 6,2 3 Jahre<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Kinästhetik (ZP08)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Operationsdienst (PQ08)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

<strong>St</strong>illberaterin (ZP00)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

99


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Geburtshilfe der Klinik für Gynäkologie<br />

B-6.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 0,5<br />

Diätassistent und Diätassistentin (SP04) 0,1<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,1<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,1<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,1<br />

Familienzimmer<br />

100


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

B-7<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

B-7.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Gefäßchirurgie<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Dr. med. Rudolf Müller<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1811<br />

Fax: 02403 / 76-1814<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: rudolf.mueller@sah.eschweiler.de<br />

101


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

Die eigenständige Klinik für Gefäßchirurgie widmet sich mit großem Engagement der Diagnostik<br />

und Therapie von Venen- und Arterienerkrankungen.<br />

Nach mehrjähriger Aufbauarbeit wurde die Abteilung für Gefäßchirurgie und Angiologie schließlich<br />

im Juli 2009 durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Angiologie als eine der wenigen Kliniken<br />

in NRW als Gefäßzentrum zertifiziert.<br />

Darüber hinaus ist die Abteilung für Gefäßchirurgie ab dem 15.02.2010 durch die Ärztekammer Nordrhein in<br />

vollem Umfang zur Weiterbildung ermächtigt.<br />

Die gesamte Diagnostik von Schlagader-, Venen- und Lympherkrankungen wird ambulant in einer eigenen<br />

Gefäßsprechstunde durchgeführt. Kleinere Operationen wie Krampfaderoperationen werden ambulant<br />

vorgenommen. Eingriffe an den Schlagadern, wie Bauch-, Becken-, Bein- und Halsschlagadern sowie<br />

komplizierte Venenoperationen erfordern dagegen eine stationäre Behandlung.<br />

Für die stationäre Behandlung stehen 20 Betten auf der interdisziplinären Gefäßstation sowie auf der<br />

Privatstation zur Verfügung. Nach der Operation werden die Patienten in einem Aufwachraum oder nach<br />

großen Eingriffen auf der Intensivstation betreut.<br />

Zur angiologischen und phlebologischen Diagnostik kommen modernste technische Geräte, wie die<br />

Farbduplex-Sonographie, extracranielle und periphere Ultraschalldopplersonographie, LRR<br />

(Lichtreflexionsrheographie) etc. zum Einsatz. Mit diesen Geräten können Erkrankungen der Halsgefäße,<br />

der Bauchschlagader, der Beckengefäße, der Arm- und Beinschlagadern sowie der Venen ohne Belastung<br />

für den Patienten untersucht werden. Eine enge Kooperation mit einer niedergelassenen Angiologin<br />

rundet das diagnostische Spektrum ab.<br />

Für die weitergehende Gefäßdiagnostik stehen in der Radiologischen Praxis am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

sämtliche radiologischen Verfahren zur Verfügung.<br />

Notfallbehandlungen und Notfallaufnahmen werden das ganze Jahr über zu jeder Tages- und Nachtzeit<br />

durchgeführt. Es existiert ein eigener gefäßchirurgischer Rufdienst, so dass rund um die Uhr Facharztstandard<br />

vorgehalten wird.<br />

Schwerpunkte der Abteilung bilden die Operationen an den Halsschlagadern zur Verhütung eines Schlaganfalls.<br />

Zusätzlich wird die <strong>St</strong>ent-Implantation im Bereich der Carotisgabel bei ausgewählten Indikationen angeboten.<br />

Alle Rekonstruktionen der Halsgefäße, die bei einer geringen operativen Belastung und sehr geringem<br />

operativem Risiko einem Schlaganfall wirkungsvoll vorbeugen können, unterliegen der Qualitätssicherung<br />

und der Mindestmengenregelung.<br />

Weiterhin gehören die Operationen an der Bauchschlagader bei Aneurysmen (Aussackungen) oder bei<br />

Verschlüssen beziehungsweise Einengungen zu den Schwerpunkteingriffen der Abteilung.<br />

102


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

Bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen an den Beinschlagadern (Schaufensterkrankheit,<br />

Raucherbein) kommen sämtliche konservative oder operative Behandlungsverfahren zur Anwendung. Hier hat<br />

auch die crurale Bypass-Chirurgie (Venen-Bypass-Anlage unterhalb des Kniegelenks auf einzelne Unterschenkel-<br />

Gefäße) einen festen <strong>St</strong>ellenwert. Neben den etablierten operativen Methoden (Ausschälplastiken,<br />

Bypass-Operationen) werden moderne minimalinvasive Techniken wie die Ballonkatheter-Aufdehnung (PTA)<br />

oder das Einbringen von Gefäßstützen (<strong>St</strong>ent) zunehmend angewandt.<br />

Zusätzlich ist auch die Lyse-Behandlung (medikamentöse Auflösung von Blutgerinnseln) akuter<br />

Gefäßverschlüsse, in Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin, fester Bestandteil des<br />

Behandlungsangebotes.<br />

Die Behandlung des Krampfaderleidens wird nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Teil<br />

ambulant durchgeführt.<br />

Als weiterer Behandlungsschwerpunkt wird das gesamte Spektrum bei der Versorgung der Dialyse-Patienten mit<br />

Dialyse-Kathetern, bei Shunt-Anlagen und Korrektur-Eingriffen rund um die Uhr angeboten. Die am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<br />

<strong>Hospital</strong> angegliederte Dialyse-<strong>St</strong>ation sowie Dialyse-Zentren aus dem <strong>St</strong>adt und Kreisgebiet Aachen finden in<br />

der Gefäßchirurgischen Klinik einen kompetenten Partner.<br />

Die Klinik für Gefäßchirurgie bietet folgendes Leistungsspektrum:<br />

• Ballonkatheterangioplastie und <strong>St</strong>ent-Implantation (in der Regel kurzstationär in Lokal-Analgesie<br />

in allen Gefäßregionen)<br />

• Sämtliche gefäßchirurgischen Eingriffe am arteriellen System mit Ausnahme des Einsatzes der<br />

Herz-Lungen-Maschine mit den Schwerpunkten:<br />

– Carotischirurgie (Halsschlagader) und <strong>St</strong>ent-Implantation<br />

– Aortenchirurgie (Bauchschlagader) und Aortenstentimplantation<br />

– periphere Gefäßrekonstruktionen, Bypasschirugie<br />

– crurale Bypass-Chirurgie<br />

– Shuntchirurgie, inklusive Shuntdilatationen (Erweiterungen) und Shuntverlagerungen<br />

– Varizenchirurgie, auch ambulant<br />

– Arterielle lokoregionale Lysetherapie<br />

• Sämtliche moderne gefäßchirurgische und konservative angiologische Behandlungsverfahren<br />

• Angiologische und phlebologische Diagnostik<br />

• Farbduplex-Sonographie, extracranielle und periphere Ultraschalldopplersonographie, Phlebodynamometrie<br />

• Gesamte radiologische Gefäßdiagnostik (DSA, CT, Angio-CT, NMR-Angiographie, Phlebographie)<br />

• Behandlung von Ulcera cruris (Unterschenkelgeschwür)<br />

• Diagnostik und Behandlung von Lymphgefäßerkrankungen<br />

• Behandlung des diabetischen Fußsyndroms<br />

• Anleitung zum Gefäßtraining<br />

103


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

B-7.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Aortenaneurysmachirurgie (VC16)<br />

Aortenchirurgie bei Aneurysmen und Verschlüssen - Durchführung von offenen Operationen und<br />

<strong>St</strong>entimplantationen<br />

Behandlung der Halsschlagaderverengungen (VC00)<br />

Behandlung zur Vermeidung eines Schlaganfalles - Durchführung von offenen Operationen und <strong>St</strong>ents<br />

Offen chirurgische und endovaskuläre Behandlung von Gefäßerkrankungen (VC17)<br />

Konservative Behandlung von arteriellen Gefäßerkrankungen (VC18)<br />

Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen und Folgeerkrankungen (VC19)<br />

Dialyseshuntchirurgie (VC61)<br />

Portimplantation (VC62)<br />

Amputationschirurgie (VC63)<br />

Fußchirurgie (VO15)<br />

In Kombination mit der Plastischen Wiederherstellungschirurgie<br />

Spezialsprechstunde (VC58)<br />

Wund- sowie Shuntsprechstunden<br />

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)<br />

Eingebunden in eine interdisziplinäre operative Intensivstation<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren (VI04)<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen, der Lymphgefäße und der Lymphknoten (VI05)<br />

Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten (VI06)<br />

Diabetischer Fuß (VC00)<br />

104


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

B-7.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit (MP64)<br />

Gefäßtage, Tag der offenen Tür<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation (MP00)<br />

Die Behandlung durch die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin erfolgt im<br />

Sinne einer dezentral organisierten und durchgeführten fachübergreifenden Frührehabilitation auf den<br />

<strong>St</strong>ationen aller Kliniken. Sie umfasst die physiotherapeutische, physikalische, trainingstherapeutische,<br />

ergotherapeutische und logopädische Betreuung der Patienten und erfolgt durch ein Team aus Physio-,<br />

Sport- und Ergotherapeuten, Masseuren und Bademeistern. Als externe Kooperationspartner stehen<br />

außerdem Logopäden, Orthopädie-, Orthopädieschuh-, Rehatechniker sowie Psychologen zur Verfügung.<br />

Unter Leitung der Ärzte der Fachübergreifenden Frührehabilitation wird das therapeutische Team durch<br />

Mitarbeiter der Ernährungsberatung, dem Sozialdienst und der Seelsorge vervollständigt.<br />

Organisationselemente sind Einsatzplanungsgespräche, Rehavisiten vor Ort mit Durchführung<br />

standardisierter Assessments, Planungsgespräche mit dem Sozialdienst und die Durchführung einer<br />

Rehaplanung/-weiterleitung.<br />

Gefäßsport (MP00)<br />

Spezielles Leistungsangebot für Gefäß-Patienten:<br />

Kurse in Gefäßsport sowie Gefäßtraining mit Unterstützung der Klinik für Frührehabilitation<br />

VAC- und Madentherapie (MP00)<br />

Alle modernen Wundverfahren einschließlich VAC und Madentherapie. Wundspezialisten stehen<br />

zur Verfügung<br />

Alle weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-7.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote der Gefäßchirurgie<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-7.5<br />

Fallzahlen der Gefäßchirurgie<br />

Vollstationäre Fallzahl: 848<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

105


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

B-7.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-7.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 I70 521 Verschlusserkrankung an den Bauch-, Becken-, Bein- und<br />

Armschlagadern (AVK)<br />

2 I83 73 Krampfadern der Beine<br />

3 T82 58 Fehlfunktionen oder Infektionen bei eingepflanzten Shunts<br />

und Kathetern zur Dialyse<br />

4 I65 52 Verengung oder Verschluss der Halsschlagadern bei<br />

drohendem Schlaganfall<br />

5 I71 33 Aussackung (Aneurysma) der Bauchschlagader (Aorta)<br />

6 E11 23 Diabetischer Fuß<br />

7 N18 22 Anhaltende (chronische) Verschlechterung bzw. Verlust<br />

der Nierenfunktion<br />

8 I74 21 Verschluss einer Schlagader durch ein Blutgerinnsel<br />

9 I72 11 Sonstige Aussackung (Aneurysma) eines Blutgefäßes<br />

10 I80 6 Verschluss einer Vene durch ein Blutgerinnsel (Thrombose)<br />

bzw. oberflächliche Venenentzündung<br />

11 I77


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

B-7.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-7.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 8-836 362 Behandlung eines Verschlusses oder Einengung einer<br />

Schlagader mit Ballonkathetern<br />

2 5-381 277 Operative Entfernung eines Blutgerinnsels oder Thrombus<br />

bei Verschluss oder Einengung einer Schlagader<br />

3 8-840 259 Behandlung von Gefäß-Einengungen oder Verschlüssen<br />

mit einem <strong>St</strong>ent<br />

4 5-930 171 Einnähen von Kunststoffstreifen in die Arterie zur<br />

Verbesserung des Blutflusses<br />

5 5-395 151 Rekonstruktion von Gefäßdefekten mit körpereigenem<br />

oder Fremdmaterial<br />

6 5-399 150 Sonstige Operationen an Blutgefäßen: Freilegung, Gefäßnähte etc.<br />

7 5-380 109 Operative, auch notfallmäßige, Wiedereröffnung eines<br />

verschlossenen Gefäßes<br />

8 5-385 96 Operatives Verfahren zur Entfernung von Krampfadern<br />

9 5-394 78 Korrekturoperationen bei schlecht funktionierenden<br />

Gefäßrekonstruktionen<br />

10 5-983 62 Rezidiveingriffe bei erneut aufgetretenen<br />

Durchblutungsstörungen<br />

11 5-393 56 Bypassoperationen zur Überbrückung von langstreckigen<br />

Gefäßverschlüssen<br />

12 5-865 47 Operative Abtrennung von Teilen des Fußes bei<br />

abgestorbenen Gewebsanteilen aufgrund schwerster<br />

Durchblutungsstörungen<br />

13 5-38f 36 Offen chirurgische Angioplastie (Ballon)<br />

14 5-864 36 Operative Abtrennung (Amputation) von Teilen des Beins<br />

oder des gesamten Beins<br />

15 5-984 36 Operation unter Verwendung optischer Vergrößerungshilfen,<br />

z.B. Lupenbrille, Operationsmikroskop<br />

107


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

B-7.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

Die besondere Kompetenz des Gefäßzentrums liegt in der interdisziplinären Zusammenarbeit der<br />

Fachbereiche Gefäßchirurgie, Angiologie und Radiologie. Für jeden Patienten wird individuell das günstigste<br />

Behandlungsverfahren ausgewählt. So werden aus einer Hand sowohl operative als auch minimal invasive<br />

Behandlungsmethoden (Ballonkatheteraufdehnung, Einbringen von Gefäßstützen (<strong>St</strong>ents)) angeboten.<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

8-836.0 362 Gefäßaufdehnung der Bauch-, Becken- und Beingefäße mit<br />

Ballonkathetern<br />

8-840.0 240 Gefäßaufdehnung und Behandlung der Bauch-, Becken- und<br />

Beingefäße mit einem <strong>St</strong>ent<br />

5-393.51 43 Bypassoperation zur Überbrückung von Gefäßverschlüssen am Bein<br />

bei arteriellen Verschlusserkrankungen (AVK)<br />

5-384 17 Operative Entfernung von Teilen der Bauchschlagader (Aorta) mit<br />

Zwischenschalten eines Gefäßersatzes<br />

5-38a.14 14 Einsetzen von <strong>St</strong>entprothesen in die Bauchschlagader (Aorta)<br />

8-840.14 6 Einsetzen von <strong>St</strong>ents in die Bauchschlagader (Aorta)<br />

8-840.0m 13 Behandlung der Halsschlagader (arteria carotis) mit einem <strong>St</strong>ent bei<br />

drohendem Schlaganfall<br />

5-381.02 84 Operation der Halsschlagader (arteria carotis) bei drohendem<br />

Schlaganfall<br />

5-392 30 Anlegen eines arteriovenösen Shuntes<br />

108


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

B-7.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Carotissprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Untersuchungsmöglichkeiten der hirnversorgenden Gefäße, farbcodierte<br />

Duplexsonographie, Dopplersonographie der supraaortalen Gefäße,<br />

transcranielle Doppler- und farbcodierter Duplexsonographie,<br />

Diagnostik, Therapie und Beratung von z.B. verkalkter Schlagader,<br />

Schlaganfallgefährdung.<br />

Gefäßchirurgische Ambulanz allgemein<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Nachsorge operierter Patienten, regelmäßige Kontrolluntersuchungen<br />

nach gefäßchirurgischen Eingriffen.<br />

Gefäßsprechstunde Bauchaortenaneurysma<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Untersuchungsmöglichkeiten zur Feststellung von Erkrankungen der<br />

Bauchaorta, Ultraschalluntersuchung des Bauches, Duplexsonographie<br />

der Hauptschlagader, Diagnostik, Therapie und Beratung zu<br />

z.B. gefährlichen Aussackungen der Bauchschlagader oder<br />

Bauchaortenaneurysma.<br />

Notfallambulanz der Klinik für Gefäßchirurgie<br />

Ambulanzart Notfallambulanz (24h) (AM08)<br />

Kommentar Das gesamte Spektrum der im Notfall geforderten Leistungen innerhalb<br />

des Fachgebietes der gefäßchirurgischen Klinik wird angeboten und über<br />

die Notfallzentrale gesteuert.<br />

Privatambulanz Dr. Müller<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

109


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

Shunt Sprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Untersuchungsmöglichkeit, farbcodierte Duplexsonographie zur<br />

Darstellung, Besprechung und Vorbereitung von Shunt-Anlagen zur<br />

Dialyse, einschließlich Shunt-Kontrollen.<br />

Sprechstunde für nachstationäre Kontrolle und Behandlung<br />

Ambulanzart Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)<br />

Sprechstunde zu arteriellen Verschlusskrankheiten<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Untersuchungsmöglichkeiten zur Feststellung peripherer arterieller<br />

Verschlusskrankheiten, Dopplersonographie zur Messung der<br />

Durchblutung, farbcodierte Duplexsonographie zur Darstellung der<br />

eingeengten oder verschlossenen Arterie, Laufbandergometer zur<br />

exakten Ermittlung der schmerzfreien Gehstrecke, Diagnostik, Therapie<br />

und Beratung zu z.B. "Raucherbein", Durchblutungsstörungen auf Grund<br />

von Diabetes mellitus.<br />

B-7.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-385 53 Operatives Verfahren zur Entfernung von Krampfadern<br />

2 5-399 6 Andere Operationen an Blutgefäßen<br />

3 8-836


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

B-7.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 6,4 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen) Gefäßchirurgie<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 4,0<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Allgemeine Chirurgie (AQ06)<br />

Endovaskulärer Chirurg (AQ00)<br />

Gefäßchirurgie (AQ07)<br />

Medizinische Informatik (ZF26)<br />

B-7.11.2<br />

Pflegepersonal der Gefäßchirurgie<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 11,0 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 0,1 ab 200 <strong>St</strong>unden Basis<br />

Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen 0,5 3 Jahre<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Kinästhetik (ZP08)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Operationsdienst (PQ08)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

111


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

B-7.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal der Gefäßchirurgie<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 3,5<br />

Diätassistent und Diätassistentin (SP04) 0,1<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,1<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,2<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,3<br />

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte 0,1<br />

und Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)<br />

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater 0,1<br />

und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und<br />

Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 0,2<br />

112


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Belegabteilung Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde<br />

B-8<br />

Belegabteilung Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde<br />

B-8.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde<br />

Art: Belegabteilung<br />

Belegärzte: Dr. med. Mathias Mevissen<br />

Dr. med. Jürgen Schlee<br />

Dr. med. Klaus Bohne<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 55553-0<br />

Fax: 02403 / 55553-18<br />

URL: www.hno-eschweiler.de<br />

EMail: hno@sah-eschweiler.de<br />

113


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Belegabteilung Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde<br />

HNO - Belegabteilung<br />

Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde wird als Belegabteilung durch regelmäßig am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> tätige<br />

niedergelassene Fachärzte geführt. Hier kooperiert das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> mit den HNO-Fachärzten<br />

Dr. med. Mathias Mevissen, Dr. med. Jürgen Schlee und Dr. med. Klaus Bohne, die gemeinsam eine<br />

HNO-Facharztpraxis in Eschweiler betreiben. Im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> wird ein operatives Leistungsspektrum<br />

angeboten, das eine stationäre Aufnahme des Patienten notwendig macht.<br />

Alle zur Operation notwendigen Untersuchungen und Beratungen werden im Rahmen der Sprechstunden in<br />

den Praxisräumen der Fachärzte durchgeführt. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.hno-eschweiler.de.<br />

Operatives Leistungsspektrum der HNO-Belegabteilung:<br />

• Tonsillektomie (Entfernung der Gaumenmandeln)<br />

• Adenotomie (Entfernung der Polypen)<br />

• HNO - Tumorchirurgie<br />

• Kehlkopfchirurgie<br />

• Schlüsselloch-Operation der Nasennebenhöhlen<br />

• Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie<br />

• Plastische Operation im Bereich der Nase und des Mittelgesichtes<br />

• Ohrmuschelplastiken<br />

• Gehörverbessernde Operationen<br />

114


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Belegabteilung Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde<br />

B-8.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

funktionelle und kosmetische sowie wiederherstellende Eingriffe im HNO-Bereich (VX00)<br />

in Kooperation mit der Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie<br />

gehörverbessernde Operationen (VX00)<br />

Mandeloperationen bei Erwachsenen und Kindern (VX00)<br />

Nasenscheidewandkorrekturen (VX00)<br />

spezielle Tumorchirurgie (VX00)<br />

B-8.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Alle medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Abteilung sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-8.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote der Abteilung sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-8.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 162<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

115


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Belegabteilung Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde<br />

B-8.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-8.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 J35 94 Anhaltende (chronische) Krankheit der Gaumen- bzw.<br />

Rachenmandeln<br />

2 J34 40 Sonstige Krankheit der Nase bzw. der Nasennebenhöhlen<br />

3 J38 9 Krankheit der <strong>St</strong>immlippen bzw. des Kehlkopfes<br />

4 Q18


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Belegabteilung Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde<br />

B-8.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-8.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-282 49 Operative Entfernung von Gaumen- und Rachenmandeln<br />

2 5-281 44 Operative Entfernung der Gaumenmandeln<br />

(ohne Entfernung der Rachenmandel) - Tonsillektomie<br />

ohne Adenotomie<br />

3 5-215 36 Operation an der unteren Nasenmuschel<br />

4 5-214 34 Operative Entfernung bzw. Wiederherstellung der<br />

Nasenscheidewand<br />

5 5-200 31 Operativer Einschnitt in das Trommelfell<br />

6 5-300 11 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem<br />

Gewebe des Kehlkopfes<br />

7 5-983 7 Erneute Operation<br />

8 5-279 6 Operationen am Mund<br />

9 5-221


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Belegabteilung Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde<br />

B-8.10<br />

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft<br />

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein<br />

<strong>St</strong>ationäre BG-Zulassung: Nein<br />

B-8.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 0,0<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen)<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 0,0<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 2,0 2 Fachärzte für<br />

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (AQ18)<br />

B-8.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Die stationären Patienten der HNO-ärztlichen Belegabteilung werden von den examinierten Pflegekräften<br />

des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s betreut.<br />

B-8.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Die stationären Patienten der HNO-ärztlichen Belegabteilung werden bei Bedarf vom<br />

therapeutischen Personal des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s betreut.<br />

118


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Hämatologie und internistische Onkologie<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Privatdozent Dr. med. Peter <strong>St</strong>aib<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1281<br />

Fax: 02403 / 88-9464<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: onk@sah-Eschweiler.de<br />

119


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

Die Klinik für Hämatologie (Heilkunde der Blutkrankheiten) und Onkologie (Krebsheilkunde) betreibt<br />

drei <strong>St</strong>ationen mit insgesamt 34 Betten zur Betreuung von Patienten mit bösartigen Organtumoren,<br />

Erkrankungen des Lymphsystems sowie gutartigen und bösartigen Erkrankungen des Blutes.<br />

Die <strong>St</strong>ationen sind eng vernetzt mit der hämatologisch-onkologischen Ambulanz, in der die Patienten<br />

von erfahrenen Fachärzten betreut werden.<br />

Darüber hinaus wird von der Klinik die Radiojod-Therapie-<strong>St</strong>ation mit insgesamt 4 Betten<br />

fachinternistisch begleitet.<br />

Das Behandlungsspektrum umfasst das gesamte Gebiet der Hämatologie und Onkologie mit Schwerpunkten<br />

in der Therapie von gut- und bösartigen Bluterkrankungen einschließlich akuter und chronischer Leukämien,<br />

bösartigen Lymphknotenerkrankungen (malignen Lymphomen), bösartigen Tumoren des Magen-/Darmtraktes,<br />

der Lunge und der Brust sowie Weichteiltumoren, Knochentumoren, gynäkologischen und urologischen<br />

Tumoren. Als Bestandteil des Euregio-Brust-Zentrums und des ProstataKarzinomZentrums besteht eine enge<br />

interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Klinik für Gynäkologie bzw. der Klinik für Urologie. Außer der<br />

<strong>St</strong>ammzell- bzw. Knochenmarktransplantation werden sämtliche stationären und ambulanten Tumortherapien<br />

in unserer Klinik angeboten.<br />

Die Patienten haben die Möglichkeit an vielen nationalen und internationalen <strong>St</strong>udien teil zu nehmen.<br />

Leistungsspektrum<br />

• Umfassende Diagnostik und Therapie aller hämatologischen und onkologischen Erkrankungen<br />

beim Erwachsenen außer Knochenmark- und <strong>St</strong>ammzelltransplantation<br />

• Telemikroskopie in Vernetzung mit anderen renommierten Hämatologischen Labors zur<br />

Verbesserung und zeitlichen Raffung der Diagnostik<br />

• Zellseparation bei akuten Leukämien<br />

• Palliativmedizinische Betreuung und Behandlung<br />

• Chemotherapeutische Behandlung nach neuesten medizinischen <strong>St</strong>andards im Rahmen großer<br />

internationaler und nationaler <strong>St</strong>udien<br />

• Chemotherapeutische Behandlung nach neuesten medizinischen <strong>St</strong>andards außerhalb von <strong>St</strong>udien<br />

• Antikörpertherapien mit allen zugelassenen Antikörpern<br />

• Hämostaseologie/Blutgerinnungsstörungen<br />

• Interdisziplinäre Tumorkonferenz<br />

• Interdisziplinäre Zusammenarbeit im EBZ (Euregio-Brust-Zentrum), PKZ (ProstataKarzinomZentrum)<br />

• Punktion von Knochenmark sowie die zytologische Beurteilung der Punktate<br />

• Zytologische Begutachtung von Differentialblutbildern<br />

• Punktion von Ergüssen (Lunge, Bauch) sowie die zytologische Beurteilung der Punktate<br />

• Punktion von Lymphknoten und Tumoren sowie die zytologische Beurteilung der Punktate<br />

• Punktion von Hirnwasser sowie die zytologische Beurteilung der Punktate<br />

• Zytologische Beurteilung von Bronchialspülwasser<br />

• Sonographie aller Abdominalorgane, Lympfknotenstationen, Gefäßdarstellungen,<br />

Kontrastmittelsonographie<br />

• Fachinternistische Betreuung der Radiojodstation mit 4 Betten<br />

120


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

Interdisziplinäre Tumorkonferenz<br />

Unter der Leitung der Klinik für Hämatologie und Onkologie wird, in enger Zusammenarbeit mit den<br />

verschiedenen Fachabteilungen des Krankenhauses, in wöchentlichen interdisziplinären Tumorkonferenzen<br />

individuell die optimale Behandlungsstrategie festgelegt. Neben den Fachärzten aus den einzelnen Kliniken<br />

nehmen an diesen Konferenzen Röntgenfachärzte, <strong>St</strong>rahlentherapeuten und niedergelassene Ärzte teil.<br />

Behandlung innerhalb von <strong>St</strong>udien<br />

Neben <strong>St</strong>andardtherapien bietet die Klinik für Hämatologie und Onkologie eine Behandlung innerhalb von<br />

nationalen und internationalen klinischen <strong>St</strong>udien bei vielen verschiedenen Tumorerkrankungen an. Durch die<br />

Behandlung im Rahmen klinischer <strong>St</strong>udien ergibt sich für die Patienten die Möglichkeit, nach den aktuell<br />

innovativsten Therapiekonzepten und mit den modernsten Medikamenten behandelt zu werden. Die Patienten<br />

werden selbstverständlich nur nach ausführlicher Aufklärung und entsprechender Zustimmung in eine <strong>St</strong>udie<br />

aufgenommen. Für die Organisation der Durchführung von <strong>St</strong>udien besteht ein <strong>St</strong>udiensekretariat mit speziell<br />

ausgebildetem Personal zur Koordination und Durchführung<br />

Palliativmedizin<br />

Patienten mit nicht heilbaren Erkrankungen werden in der Klinik für Hämatologie und Onkologie nicht nur<br />

lebensverlängernd chemotherapeutisch, sondern auch lebensqualitätsverbessernd palliativ-medizinisch<br />

kompetent betreut und begleitet.<br />

In einem interdisziplinären Team von Onkologen, Palliativmedizinern, Palliativpflegepersonal,<br />

Psychoonkologen, Schmerztherapeuten, Seelsorgern, Sozialarbeitern und ehrenamtlichen Mitarbeitern<br />

sowie in enger Zusammenarbeit mit der Rehabilitationsabteilung werden eine möglichst optimale Erhaltung<br />

der Lebensqualität und eine ganzheitliche Betreuung gewährleistet.<br />

Entsprechend wurde das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> durch die Europäische Gesellschaft für medizinische Onkologie<br />

am 15. September 2008 als designiertes Zentrum für integrierte Onkologie und Palliativmedizin akkreditiert.<br />

Fortbildungsveranstaltungen<br />

Die Klinik bietet mehrere international und national anerkannte Kurse und Fortbildungen regelmäßig an:<br />

• Hämatologischer Mikroskopierkurs<br />

• Zytologieseminare<br />

• Monatliche ärztliche Fortbildungen mit internen und externen Referenten<br />

• Mammakarzinom-Workshop<br />

121


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

Radio-Jod-Therapie-<strong>St</strong>ation<br />

Die Klinik für Onkologie und Hämatologie betreibt gemeinsam mit den niedergelassenen Nuklearmedizinern<br />

Herrn Dr. med. Burghard Ehrig (Facharzt für Nuklearmedizin, Alsdorf), Dres. med. P. Hufschmidt und<br />

C. Lüders (Radiologische Gemeinschaftspraxis Kapuzinerkarree, Aachen) und Dr. med. G. Schulz (Institut für<br />

Nuklearmedizin des MVZ des Radiologischen Netzwerks Rheinland am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>) eine Radio-Jod-<br />

Therapie-<strong>St</strong>ation. Dort wird bei Patienten mit einer Überfunktion und/oder Vergrößerung der Schilddrüse eine<br />

Radio-Jod-Therapie durchgeführt. Auch Patienten mit einem bösartigen Schilddrüsentumor werden nach einer<br />

Operation der Schilddrüse mit einer Radiojodtherapie behandelt. Hier kommt den Patienten die enge<br />

Verzahnung mit der Chirurgie, Internistischen Endokrinologie, der Onkologie und den niedergelassenen<br />

Fachärzten, die auch während des stationären Aufenthaltes ihre Patienten betreuen, zugute.<br />

Da die Patienten aus <strong>St</strong>rahlenschutzgründen während der Therapie die <strong>St</strong>ation nicht verlassen dürfen stehen<br />

4 Einzelzimmer mit gehobenem Komfort für den Aufenthalt zur Verfügung.<br />

Zertifizierung<br />

Die Klinik für Hämatologie und Onkologie des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s wurde im Jahr 2008 durch die Europäische<br />

Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) als " Integriertes Zentrum für Onkologie und Palliativmedizin"<br />

anerkannt.<br />

122


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Behandlung von Blutvergiftung/Sepsis (VI29)<br />

Bestrahlungsplanung für perkutane Bestrahlung und Brachytherapie (VR37)<br />

Bestrahlungssimulation für externe Bestrahlung und Brachytherapie (VR36)<br />

Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation (VI21)<br />

Brachytherapie mit umschlossenen Radionukliden (VR33)<br />

Diagnostik und Therapie bei bösartigen Neubildungen von Kochen, Gelenk, Wirbelsäule (VX00)<br />

Diagnostik und Therapie der Tumoren der Nieren und ableitenden Harnwege sowie der<br />

männlichen Geschlechtsorgane (VU00)<br />

Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren (VG08)<br />

Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse (VG01)<br />

Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen (VI09)<br />

Diagnostik und Therapie von Hauttumoren (VD03)<br />

Diagnostik und Therapie von malignen Erkrankungen des Gehirns (VN06)<br />

Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen (VI18)<br />

Diagnostik und Therapie von Tumoren der Haltungs- und Bewegungsorgane (VO11)<br />

Diagnostik und Therapie von Tumoren im Bereich der Ohren (VH19)<br />

Diagnostik und Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich (VH18)<br />

Diagnostik und Therapie von Tumoren im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich (VZ10)<br />

Hochvoltstrahlentherapie (VR32)<br />

Intensivmedizin (VI20)<br />

Interdisziplinäre Tumornachsorge (VH20)<br />

Oberflächenstrahlentherapie (VR30)<br />

Onkologische Tagesklinik (VI37)<br />

Orthovoltstrahlentherapie (VR31)<br />

Palliativmedizin (VI38)<br />

Prostatazentrum (VU17)<br />

Psychoonkologie (VP14)<br />

Radiojodtherapie (VR39)<br />

Schmerztherapie (VI40)<br />

Therapie mit offenen Radionukliden (VR38)<br />

Therapie von bösartigen Tumoren der Prostata (VU00)<br />

Transfusionsmedizin (VI42)<br />

123


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation (MP00)<br />

Die Behandlung durch die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin erfolgt im Sinne<br />

einer dezentral organisierten und durchgeführten fachübergreifenden Frührehabilitation auf den <strong>St</strong>ationen<br />

aller Kliniken. Sie umfasst die physiotherapeutische, physikalische, trainingstherapeutische,<br />

ergotherapeutische und logopädische Betreuung der Patienten und erfolgt durch ein Team aus Physio-,<br />

Sport- und Ergotherapeuten, Masseuren und Bademeistern. Als externe Kooperationspartner stehen<br />

außerdem Logopäden, Orthopädie-, Orthopädieschuh-, Rehatechniker sowie Psychologen zur Verfügung.<br />

Unter Leitung der Ärzte der Fachübergreifenden Frührehabilitation wird das therapeutische Team durch<br />

Mitarbeiter der Ernährungsberatung, dem Sozialdienst und der Seelsorge vervollständigt. Organisationsele<br />

mente sind Einsatzplanungsgespräche, Rehavisiten vor Ort mit Durchführung standardisierter Assessments,<br />

Planungsgespräche mit dem Sozialdienst und die Durchführung einer Rehaplanung/-weiterleitung.<br />

Alle weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-9.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Fortbildungsveranstaltungen (SA00)<br />

Fortbildungsveranstaltungen<br />

Die Klinik bietet mehrere international und national anerkannte Kurse und Fortbildungen regelmäßig an:<br />

• Hämatologischer Mikroskopierkurs<br />

• Zytologieseminare<br />

• Monatliche ärztliche Fortbildungen mit internen und externen Referenten<br />

• Mammakarzinom-Workshop<br />

Alle weiteren nicht-medizinischen Serviceangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-9.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 1013<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

124


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-9.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 E05 161 Schilddrüsenüberfunktion im Rahmen der<br />

<strong>St</strong>rumatherapie (Radiojodtherapie)<br />

2 C34 113 Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs<br />

3 C50 43 Bösartige Neubildung der Brustdrüse [Mamma]<br />

4 C15 38 Speiseröhrenkrebs<br />

5 C92 35 akute Leukämien, ausgehend von bestimmten weißen<br />

Blutkörperchen (Granulozyten):<br />

akute myeloische Leukämie (AML)<br />

6 C25 31 Bauchspeicheldrüsenkrebs<br />

7 C18 27 Dickdarmkrebs im Bereich des Grimmdarms (Kolon)<br />

8 C79 27 Absiedlung (Metastase) einer Krebskrankheit in<br />

sonstigen Körperregionen<br />

9 C16 22 Magenkrebs<br />

10 C85 19 Sonstiger bzw. vom Arzt nicht näher bezeichneter Typ<br />

von Lymphknotenkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom)<br />

11 A41 18 Sonstige Blutvergiftung (Sepsis)<br />

12 J18 18 Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht<br />

näher bezeichnet<br />

13 C90 17 Knochenmarkkrebs ausgehend von Plasmazellen<br />

(multiples Myelom, Plasmozytom)<br />

14 C61 16 Prostatakrebs<br />

15 C91 16 akute Leukämien, ausgehend von bestimmten weißen<br />

Blutkörperchen (Lymphozyten):<br />

akute lymphatische Leukämie (ALL)<br />

125


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

C92.0 32 Akute myeloische Leukämie<br />

C91.0 12 Akute lymphoblastische Leukämie<br />

C90.0 16 Plasmozytom [Multiples Myelom]<br />

C85.9 19 Non-Hodgkin-Lymphom, Typ nicht näher bezeichnet<br />

C34.9 113 Bösartige Neubildung: Bronchus oder Lunge<br />

C34.0 16 Bösartige Neubildung: Hauptbronchus<br />

C50.9 43 Bösartige Neubildung: Brustdrüse<br />

C18.9 27 Bösartige Neubildung: Kolon, nicht näher bezeichnet<br />

C20 12 Bösartige Neubildung des Rektums<br />

C16.9 22 Bösartige Neubildung: Magen, nicht näher bezeichnet<br />

C15.9 38 Bösartige Neubildung: Ösophagus<br />

C25.0 31 Bösartige Neubildung: Pankreaskopf<br />

C45.0 13 Mesotheliom der Pleura<br />

C73 13 Bösartige Neubildung der Schilddrüse<br />

D46.9 13 Myelodysplastisches Syndrom, nicht näher bezeichnet<br />

B-9.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

Die strahlentherapeutischen Leistungen werden, unter Leitung von Herrn Dr. Uwe Maurer, durch das Institut<br />

für <strong>St</strong>rahlentherapie (<strong>St</strong>andort des Radiologischen Netzwerks Rheinland) erbracht . Das Institut befindet<br />

sich in einem eigens errichteten Anbau des <strong>Hospital</strong>s. Modernste Therapiegeräte stehen hier zur<br />

Bestrahlungstherapie, Hochdosis-Brachytherapie und Seed-Implantation zur Verfügung<br />

(www.strahleninstitut-eschweiler.de).<br />

Die <strong>St</strong>rahlenbehandlung von Schilddrüsenerkrankungen mit radioaktivem Jod wird auf der<br />

Radio-Jod-Therapie-<strong>St</strong>ation in Kooperation mit den niedergelassenen Nuklearmedizinern<br />

Herrn Dr. med. Burghard Ehrig (Facharzt für Nuklearmedizin, Alsdorf), Dres. med. P. Hufschmidt<br />

und C. Lüders (Radiologische Gemeinschaftspraxis Kapuzinerkarree, Aachen) und Dr. med. G. Schulz<br />

(Institut für Nuklearmedizin des Radiologischen Netzwerks Rheinland am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>) erbracht.<br />

126


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 8-522 843 <strong>St</strong>rahlenbehandlung mit hochenergetischer <strong>St</strong>rahlung<br />

bei Krebskrankheit - Hochvoltstrahlentherapie<br />

2 8-800 296 Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen<br />

bzw. Blutplättchen eines Spenders auf einen Empfänger<br />

3 8-542 205 Ein- oder mehrtägige Krebsbehandlung mit Chemotherapie<br />

in die Vene bzw. unter die Haut<br />

4 8-531 191 <strong>St</strong>rahlenbehandlung von Schilddrüsenkrankheiten mit<br />

radioaktivem Jod<br />

5 8-543 165 Mehrtägige Krebsbehandlung (bspw. 2-4 Tage) mit zwei<br />

oder mehr Medikamenten zur Chemotherapie, die über<br />

die Vene verabreicht werden<br />

6 8-831 136 Legen und Wechsel eines Katheters in zentralvenöse Gefäße<br />

7 1-710 114 Messung der Lungenfunktion in einer luftdichten<br />

Kabine - Ganzkörperplethysmographie<br />

8 1-711 113 Bestimmung der Menge von Kohlenmonoxid, die durch<br />

die Lunge aufgenommen und abgegeben wird<br />

9 1-424 99 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem<br />

Knochenmark ohne operativen Einschnitt<br />

10 6-002 93 Gabe von Krebsmedikamenten (Chemotherapie) oder<br />

supportiven Medikamenten (z.B. Pilztherapeutika)<br />

11 8-529 88 Planung der <strong>St</strong>rahlenbehandlung für die Bestrahlung durch<br />

die Haut bzw. die örtliche Bestrahlung<br />

12 8-528 86 Überprüfen der Einstellungen vor dem Beginn einer<br />

<strong>St</strong>rahlenbehandlung<br />

13 6-001 49 Gabe von Medikamenten gemäß Liste 1 des<br />

Prozedurenkatalogs<br />

14 8-547 42 Sonstiges therapeutisches Verfahren zur Beeinflussung<br />

des Immunsystems<br />

15 1-207 36 Elektroenzephalographie (EEG)<br />

127


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

8-531.00 191 Radiojodtherapie: Radiojodtherapie bis 1,2 GBq I-131: Ohne Gabe<br />

von rekombinantem Thyreotropin (rh-TSH)<br />

8-152.1 20 Therapeutische perkutane Punktion von Organen des Thorax:<br />

Pleurahöhle<br />

8-153 19 Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in die Bauchhöhle<br />

mit anschließender Gabe oder Entnahme von Substanzen,<br />

z.B. Flüssigkeit<br />

8-151.4


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Chefarztsprechstunde Priv.-Doz. Dr. med. Peter <strong>St</strong>aib<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

Hämatologisch onkologische Ambulanz<br />

Ambulanzart Bestimmung zur ambulanten Behandlung nach § 116b SGB V (AM06)<br />

Hämatologisch-onkologische Ambulanz<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar In der Ambulanz der Klinik für Hämatologie und Onkologie können der<br />

größte Teil der notwendigen Chemotherapien, unter Leitung von<br />

erfahrenen Onkologen, ambulant durchgeführt werden.<br />

Außerdem erfolgen dort Transfusionen, Knochenmarkpunktionen,<br />

Organ- und Ergusspunktionen. Die Ambulanz verfügt über 16 bequeme<br />

Infusionsstühle und 2 Behandlungskabinen mit Liegeeinheiten.<br />

Ein Team von 13 Schwestern sorgt für eine umfassende Betreuung.<br />

Für die rasche kompetente Bereitung der Therapien steht ein Team von<br />

Apothekern und Pharmazeutisch-Technischen Assistenten im<br />

hauseigenen Zytostatiklabor zur Verfügung. Das Labor bietet die<br />

Möglichkeit, genügend Blutprodukte vorzuhalten.<br />

Das Herz der Ambulanz bilden engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter,<br />

die vormittags für das leibliche Wohl der Patienten sorgen.<br />

Notfallambulanz der Klinik für Onkologie und Hämatologie<br />

Ambulanzart Notfallambulanz (24h) (AM08)<br />

Onkologische Brustsprechstunde in Kooperation mit dem Ärztebrustteam der Klinik für Gynäkologie<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Im Rahmen der engen Kooperation mit dem Euregio-Brust-Zentrum (EBZ)<br />

werden die Patientinnen mit Brustkrebs in der onkologischen Ambulanz,<br />

unter onkologischer Leitung, von den Gynäkologen betreut.<br />

129


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

In der Klinik für Hämatologie und Onkologie werden keine ambulanten Operationen durchgeführt.<br />

B-9.10<br />

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der Berufsgenossenschaft<br />

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden: Nein<br />

<strong>St</strong>ationäre BG-Zulassung: Nein<br />

B-9.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 8,7 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen) Basisweiterbildung<br />

Innere Medizin und<br />

Allgemeinmedizin, gemeinsam<br />

mit Prof. Dr. Janssens<br />

(Chefarzt Klinik für<br />

Innere Medizin);<br />

Hämatologie und internistische<br />

Onkologie vollständig<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 5,5<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Innere Medizin (AQ23)<br />

Innere Medizin und SP Hämatologie und Onkologie (AQ27)<br />

Intensivmedizin (ZF15)<br />

Palliativmedizin (ZF30)<br />

Psychotherapie (ZF36)<br />

130


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie<br />

B-9.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 19,7 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 2,4 ab 200 <strong>St</strong>unden Basis<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Basale <strong>St</strong>imulation (ZP01)<br />

Kinästhetik (ZP08)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Onkologische Pflege/Palliative Care (PQ07)<br />

Palliativ Care (ZP00)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

B-9.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 2,3<br />

Diätassistent und Diätassistentin (SP04) 0,1<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,2<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,3<br />

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater 0,1<br />

und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent<br />

und Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,2<br />

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und 0,1<br />

Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)<br />

Breast nurse (Fachbegleiterin für an Brustkrebs erkrankte Frauen) (SP00) 0,2<br />

Psychoonkologe und Psychoonkologin (SP00) 0,2<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 0,2<br />

131


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

B-10<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

B-10.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Innere Medizin<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Prof. Dr. med. Uwe Janssens<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1227<br />

Fax: 02403 / 76-1827<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: uwe.janssens@sah-eschweiler.de<br />

132


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

In der Klinik für Innere Medizin werden Patienten mit akuten und chronischen internistischen Erkrankungen<br />

nach modernsten Methoden entsprechend den aktuellen, nationalen und internationalen Leitlinien untersucht<br />

und behandelt.<br />

Patienten mit akuten Erkrankungen werden rund um die Uhr unter Einsatz modernster Medizintechnik auf<br />

der Internistischen Notaufnahmestation versorgt. Eine spezielle Behandlungseinheit, die Chest-Pain-Unit,<br />

dient der Versorgung von Patienten mit unklarem Brustschmerz. Bei einem akuten Herzinfarkt können<br />

z.B. jederzeit in modernen Herzkatheterlaboren akute Verengungen an Herzkranzgefäßen kathetergestützt<br />

(Balloneingriffe, <strong>St</strong>ents) eröffnet werden. Aber auch andere diagnostische und therapeutische Maßnahmen<br />

können unmittelbar zum Einsatz kommen.<br />

Die Klinik für Innere Medizin bietet folgende Versorgungsschwerpunkte:<br />

• Kardiologie<br />

(Erkrankungen des Herzens und Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der angrenzenden<br />

großen Gefäße und Bluthochdruck)<br />

Bitte beachten Sie hierzu die ausführliche Darstellung der Abteilung und des Leistungsspektrums im<br />

Qualitätsbericht unter B-11.<br />

• Nephrologie<br />

(Nierenerkrankung einschließlich stationärer und ambulanter Dialyse)<br />

Die Diagnostik und Therapie sämtlicher akuter oder chronischer Nierenerkrankungen ist eine wichtige<br />

Kernkompetenz der Klinik für Innere Medizin. Die verschiedenen Formen der akuten und chronische<br />

Nierenfunktionsstörung, der Hypertonie- und Autoimmunerkrankungen können je nach Schweregrad ambulant<br />

oder stationär abgeklärt und behandelt werden. Patienten werden unter Einsatz modernster laborchemischer<br />

Verfahren, des Ultraschalls sowie ggf. auch einer Gewebeentnahme aus erkrankten Nieren (Nierenpunktion)<br />

diagnostiziert.<br />

Wesentliches Ziel für chronisch Nierenkranke ist die <strong>St</strong>abilisierung der Nierenfunktion, um die<br />

Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie (Hämodialyse, Peritonealdialyse, Nierentransplantation)<br />

so weit wie möglich hinauszuzögern.<br />

Bei unzureichendem Ansprechen auf medikamentöse Maßnahmen wird im akuten oder chronischen<br />

Nierenversagen eine Behandlung mit der "künstlichen Niere" (Dialyse) eingeleitet. Als Möglichkeiten der<br />

Nierenersatztherapie stehen die Hämodialyse und die Bauchfelldialyse (CAPD) zur Verfügung. Die ärztliche<br />

Präsenz sowie die pflegerische Rufbereitschaft stellen sicher, dass jederzeit Dialysen durchgeführt werden<br />

können. Im Rahmen der Intensivmedizin sind alle gängigen Blutreinigungsverfahren einschließlich<br />

kontinuierlicher Filtrationsverfahren (Hämodialyse und Hämodiafiltration, CVVH/CVVHDF) und spezielle<br />

Verfahren (Citratdialyse) bei Hochrisikopatienten möglich. Das Dienstleistungsangebot umfasst auch die<br />

ambulante Versorgung von Patienten mit Nierenerkrankungen sowie die Möglichkeit der Gastdialyse.<br />

Die Dialysestation bietet neben der Durchführung von Notfall-Dialysen die Langzeitbehandlung von Patienten<br />

mit Wohnsitz im Gebiet der <strong>St</strong>adt und Umgebung an. Die Abteilung verfügt über 18 Dialysebehandlungsplätze.<br />

Separate Behandlungsräume stehen für infektiöse Patienten (z.B. Hepatitis B und C, HIV, MRSA) zur Verfügung.<br />

Alle extrakorporalen Blutreinigungsverfahren sind etabliert.<br />

133


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

Gastdialysepatienten können auch betreut werden. Die Patienten werden unter Berücksichtigung ständig<br />

aktualisierter <strong>St</strong>andards sowie unter Einbeziehung von modernsten Technologien und sichersten Materialien<br />

betreut. Neben der <strong>St</strong>andardüberwachung während der Hämodialysebehandlung und regelmäßigen<br />

Laborkontrollen zur Qualitätsüberwachung können bei problematischem Gefäßzugang Rezirkulationsmessungen<br />

und Shuntdoppleruntersuchungen durchgeführt werden.<br />

Leistungsspektrum<br />

– Akutdialysen (Intensivstation)<br />

– stationäre, teilstationäre und ambulante chronische Dialyse<br />

– alle Hämodialyseverfahren (inklusive Online-HDF)<br />

– kontinuierliche Nierenersatzverfahren (CVVH, CVVHD, CVVHDF) (Intensivmedizin)<br />

– Plasmaseparation<br />

– Hämoperfusion (Behandlungsverfahren bei akuten Vergiftungen)<br />

– SCUF (langsame kontinuierliche Ultrafiltration bei isolierten Volumenproblemen,<br />

z. B. dekompensierter Herzinsuffizienz)<br />

– Regionale Zitratantikoagulation bei Blutungsgefährdung<br />

– High Cutoff (HCO)-Dialyse bei Leichtkettennephropathie<br />

– Leukapherese (Zellseparation)<br />

– MRSA-, Hepatitis B- und C-Dialysen<br />

– Auffangdialyse<br />

– Gast-/Feriendialysen<br />

– Ernährungsberatung (den Dialysepatienten steht unser geschultes Pflegeteam oder die<br />

Ernährungsberatung unseres Zentrums mit kompetentem Rat zur Seite)<br />

In Kooperation mit der Abteilung für Gefäßchirurgie und der Radiologie:<br />

– Anlage von arteriovenösen Fisteln (Shunts)<br />

– Revisionseingriffe/Thrombektomien an AV-Fisteln<br />

– Lysebehandlung thrombosierter AV-Fisteln<br />

– Perkutane Shunt-Angioplastien<br />

– Implantation von getunnelten Vorhofkathetern<br />

– t-PA-Lyse bei thrombosierten Tunnelkathetern<br />

• Angiologie (Erkrankungen der Venen und Arterien)<br />

Im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> in Eschweiler wird jeder Gefäßpatient im Rahmen des Euregio-Gefäß-Zentrums<br />

sowohl von einem Gefäßchirurgen, als auch einem Angiologen beraten und behandelt. Der Schwerpunkt<br />

liegt hier bei der Auswahl leitliniengerechter, schonender Diagnose- und Therapieverfahren.<br />

134


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

Leistungsspektrum<br />

– Basis-Abklärung der meisten angiologischen Probleme durch eine umfassende und schonende<br />

Ultraschalldiagnostik (Duplexsonographie) des gesamten arteriellen und venösen Gefässsystems<br />

von den hirnversorgenden Arterien bis zu Krampfadern.<br />

– Darstellung auch der kleinsten Gefäße (Kapillare) und deren Funktion mittels<br />

Lichtreflexionsrheographie und Kapillarmikroskopie, z.B. bei Durchblutungsstörungen im<br />

Bereich der Hände und Füße<br />

(Raynaud-Syndrom)<br />

– Beratung und Behandlung von <strong>St</strong>örungen im Bereich des Lymphsystems,<br />

z.B. bei chronischen (Lipo)-Lymphödemen<br />

– Abklärung und Behandlung chronischer Wunden, v.a. auch bei Vorliegen eines Diabetes mellitus.<br />

Abklärung von Fistelproblemen bei Dialysepatienten<br />

– Diagnostik möglicher mitverursachender Probleme wie <strong>St</strong>örungen der Blutgerinnung.<br />

– Gefässdarstellung mittels CT oder MR-Angiographie sowie Kontrastmitteldarstellungen (DSA)<br />

durch die Radiologie<br />

– Endovaskuläre Behandlung arterieller Durchblutungsstörungen<br />

(inkl. Aorta, Nierenarterien, Mesenterialgefässe, Carotiden, Dialysefisteln)<br />

– CT-gesteuerte Sympathicolyse durch die Radiologie<br />

• Gastroenterologie<br />

(Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Speiseröhre, Leber, Bauchspeicheldrüse und der Galle)<br />

Patienten mit Erkrankungen des gesamten Magen-Darm-Traktes, einschließlich Bauchspeicheldrüse<br />

und Leber werden nach modernsten Methoden und Techniken diagnostiziert und behandelt.<br />

Das Leistungsangebot umfasst folgende Verfahren:<br />

– Diagnostische Magen- und Darmspiegelungen<br />

– Endoskopisch-retrograde Cholangiographie = ERCP (Endoskopische Sondierung und Darstellung<br />

der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsenganges durch Einspritzen von Röntgen-Kontrastmittel)<br />

– Endosonographie (Endoskopische Ultraschalluntersuchungen)<br />

– Perkutane durch Ultraschall gesteuerte Leberbiopsien<br />

– Selbstverständlich werden auch alle Sonographien, die zur internistischen Basisdiagnostik<br />

gehören durchgeführt.<br />

Entzündungen und Blutungen des Magens und des Darms, sowie Tumore und Gallensteine lassen sich so auf<br />

eine für den Patienten möglichst schonende Methode erkennen und sofort behandeln. Diese speziellen<br />

Techniken sind:<br />

– <strong>St</strong>enteinlagen im Gastrointestinaltrakt (Ösophagus, Pylorus, Kolon)<br />

– Sklerotherapie, endoskopische Gummibandligatur (Behandlung von Krampfadern der Speiseröhre,<br />

sog. Ösophagusvarizen)<br />

– ERCP mit der Möglichkeit der Entfernung von <strong>St</strong>einen aus den Gallenwegen, der Papillotomie (Eröffnung<br />

des Sphinkters an der Galleneingangsmündung) oder der Einlage von Ableitungskathetern und <strong>St</strong>ents<br />

– Endosonographie zur diagnostischen und therapeutischen Punktion und Drainageanlage,<br />

– Anlage spezieller Ernährungssonden (PEG, Jejunalsonden).<br />

– Bei allen Formen der Endoskopie sind Biopsien, Abtragung von Polypen (Polypektomien), Blutstillung<br />

bei akuten Blutungen (u. a. Argon-Plasma-Koagulation) und Dilatationen möglich.<br />

135


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

• Pneumologie<br />

(Lungenheilkunde)<br />

In der Pneumologie wird ein weites Spektrum der modernen diagnostischen und therapeutischen<br />

Möglichkeiten bei folgenden Erkrankungsbildern abgedeckt:<br />

– Asthma bronchiale<br />

– Chronischer Bronchitis/Chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD)<br />

– Lungenfibrosen<br />

– Pneumonien<br />

– Lungentuberkulose<br />

– Lungenhochdruck (Pulmonalarterieller Hypertonie)<br />

– Tumorerkrankungen der Lunge und des Brustkorbes<br />

Bei der Diagnostik und Therapie pulmonaler Erkrankungen besteht ein interdisziplinärer Dialog innerhalb<br />

des <strong>Hospital</strong>s mit weiteren Fachrichtungen wie der Chirurgie, der Radiologie, der Nuklearmedizin sowie der<br />

Onkologie.<br />

Die Abteilung bietet folgendes Leistungsspektrum:<br />

– Lungenfunktionsanalyse<br />

– Ganzkörperplethysmographie<br />

– Blutgasanalyse<br />

– Messung der Diffusionskapazität<br />

– Unspezifische inhalative Provokationsuntersuchung<br />

– Ergospirometrie<br />

– Bronchoskopie in flexibler und starrer Untersuchungstechnik<br />

– Bronchoalveoläre Lavage (BAL)<br />

– Biopsien<br />

– Tumor-Abtragung<br />

– <strong>St</strong>ent-Implantation in die Atemwege<br />

– Allergologische Diagnostik<br />

– Rechtsherzkatheteruntersuchungen zur Diagnostik und Therapie des Lungenhochdrucks<br />

– Schlafmonitoring<br />

• Internistische Intensivmedizin<br />

Die interdisziplinäre Intensivstation wird gemeinsam von der Klinik für Innere Medizin und der Klinik für<br />

Anästhesie geführt und verfügt über 19 Betten. Behandelt werden Patienten aller Fachkliniken mit sämtlichen<br />

Krankheitsbildern der konservativen, kardiologischen und operativen Intensivmedizin.<br />

Besondere Schwerpunkte sind die Therapie der Sepsis entsprechend den Leitlinien der „Surviving Sepsis<br />

Campaign“, des kardiogenen Schocks und der frühen enteralen Ernährung nach dem Fast Track Konzept.<br />

Es erfolgt eine ständige interne Qualitätskontrolle unter anderem anhand des Surveillance-Protokolls<br />

Intensivstation (ITS-KISS).<br />

136


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

Leistungsspektrum:<br />

– Invasives Kreislaufmonitoring (PICCO)<br />

– Invasive und nicht invasive Beatmung<br />

– Punktionstracheotomien<br />

– Kontinuierliche Nierenersatz-Therapie (CVVH)<br />

– Intraaortale Ballonpumpe (IABP)<br />

– Hypothermietherapie bei Patienten nach kardiopulmonaler Reanimation<br />

– Frühe enterale Ernährung und Mobilisation (Fast Track Konzept)<br />

– Regionale und systemische Schmerztherapie, „On Demand“- Schmerzpumpen<br />

– Isolationsbetten<br />

• Internistische Notaufnahmestation<br />

Chest-Pain-Unit<br />

Die Internistische Notaufnahmestation mit integrierter Chest-Pain-Unit gewährleistet eine effektivere<br />

und schnellere Versorgung internistischer Notfallpatienten.<br />

Als wesentlicher Baustein einer wegweisenden Patientenversorgung der Medizinischen Klinik gilt die<br />

Einrichtung der Internistischen Notaufnahmestation (INA) auf der <strong>St</strong>ation 2B.<br />

Diese führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Aufnahmeabläufe am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> und zu<br />

einer Konzentration der internistischen Notfallpatienten in einem gemeinsamen Überwachungsbereich.<br />

So werden Patienten möglichst schnell einer optimalen Erstversorgung und Diagnostik (Krankheitsfeststellung),<br />

aber vor allen Dingen auch Therapie (Behandlung) zugeführt. Durch den geregelten Ablauf können<br />

angemessene Therapieverfahren unmittelbar zum Wohle des Patienten zum Einsatz kommen.<br />

Erstversorgung und Untersuchung aller internistischen und onkologischen Notfallpatienten finden in zwei<br />

umfassend ausgestatteten Untersuchungsräumen statt. Für das neue Konzept steht ausgebildetes<br />

Pflegepersonal zur Verfügung, welches eine Versorgung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.<br />

Für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgt zudem die Einrichtung einer Monitorüberwachung<br />

(z.B. kontinuierliche Kontrolle von Herzaktivität, Blutdruck und Atmung) und einer sogenannten<br />

integrierten "Chest-Pain-Unit", die sich speziell Patienten mit akuten Thoraxschmerzen zuwendet.<br />

Der <strong>St</strong>ation unmittelbar benachbart liegen moderne Herzkatheterlabore, in denen jederzeit akute<br />

Verengungen an Herzkranzgefäßen kathetergestützt (Balloneingriffe, <strong>St</strong>ents) behandelt werden können.<br />

Über 24 <strong>St</strong>unden ist ein Arzt ständig verfügbar, auch jenseits der Kernarbeitszeit, in der Nacht und am<br />

Wochenende. Täglich erfolgen Visiten durch den diensthabenden Oberarzt. Dieser entscheidet, ob die<br />

stationäre Weiterbehandlung des Patienten noch erforderlich ist oder ob die Behandlung ambulant oder<br />

durch den Hausarzt erfolgen kann, so dass Patienten im Einzelfall eine stationäre Behandlung erspart bleibt.<br />

Sie werden dann nach Durchführung erforderlicher diagnostischer Maßnahmen (z.B. Magenspiegelung,<br />

Herzultraschall, Belastungs-EKG) und mit eindeutigen Diagnose- und Therapieempfehlungen in die<br />

unmittelbare hausärztliche Versorgung übergeleitetet.<br />

Ist hingegen ein längerer Klinikaufenthalt erforderlich, werden die Patienten in der Regel nach maximal<br />

24 <strong>St</strong>unden einer anderen <strong>St</strong>ation zugewiesen und zur Weiterbehandlung verlegt.<br />

137


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

B-10.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Behandlung von Blutvergiftung/Sepsis (VI29)<br />

Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation (VI21)<br />

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (VI43)<br />

Diagnostik und Therapie bradykarder und tachykarder Herzrhytmusstörungen (VI00)<br />

Diagnostik und Therapie der akuten und chronischen Herzinsuffizienz. (VI00)<br />

Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit) (VI07)<br />

Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von Krankheiten des Lungenkreislaufes (VI02)<br />

Diagnostik und Therapie der Synkope. (VI00)<br />

Diagnostik und Therapie entzündlicher Herzerkrankungen.<br />

( Peri-/Myokarditis, infektiöse Endokarditis). (VI00)<br />

Diagnostik und Therapie erworbener Herzklappenfehler, des kardiogenen Schocks<br />

(intraaortale Ballongegenpulsation IABP ). thrombembolischer Erkrankungen (Lungenembolien) (VI00)<br />

Diagnostik und Therapie sämtlicher Kardiomyopathien, hypertrope Kardiomyopathie mit Obstruktion<br />

des Ausflusstraktes. Transkutane myokardiale Septumablation, Herzmuskelbyopsien. (VI00)<br />

Diagnostik und Therapie von Allergien (VI22)<br />

Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen (VI30)<br />

Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und <strong>St</strong>offwechselkrankheiten (VI10)<br />

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und der Lunge (VI15)<br />

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber, der Galle und des Pankreas (VI14)<br />

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmausgangs (VI12)<br />

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (Gastroenterologie) (VI11)<br />

Diagnostik und Therapie von geriatrischen Erkrankungen (VI24)<br />

Diagnostik und Therapie von Gerinnungsstörungen (VI33)<br />

Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen (VI09)<br />

In Kooperation mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie<br />

Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen (VI31)<br />

Diagnostik und Therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten (VI19)<br />

Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten (VI01)<br />

Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten, akut und chronisch;<br />

Herzkatheterlabor mit 24 h Bereitschaft; Möglichkeit zur Rotablation.<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren (VI04)<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Pleura (VI16)<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen, der Lymphgefäße und der Lymphknoten (VI05)<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Peritoneums (VI13)<br />

Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen (VI08)<br />

Diagnostik und Therapie von Niereninsuffizienz (VU02)<br />

Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen (VI18)<br />

In Kooperation mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie.<br />

Diagnostik und Therapie von rheumatologischen Erkrankungen (VI17)<br />

Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen/Schlafmedizin (VI32)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der Herzkrankheit (VI03)<br />

Diagnostik und Therapie von tubulointerstitiellen Nierenkrankheiten (VU01)<br />

Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten (VI06)<br />

138


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

Dialyse (VU15)<br />

Duplexsonographie (VR04)<br />

Eindimensionale Dopplersonographie (VR03)<br />

Elektrophysiologie (VI34)<br />

Endoskopie (VI35)<br />

Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren. (VI00)<br />

In Kooperation mit der Klinik für Allgemeinchirurgie<br />

Intensivmedizin (VI20)<br />

Schrittmachereingriffe (VC05)<br />

B-10.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation (MP00)<br />

Die Behandlung durch die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin erfolgt im<br />

Sinne einer dezentral organisierten und durchgeführten fachübergreifenden Frührehabilitation auf den<br />

<strong>St</strong>ationen aller Kliniken. Sie umfasst die physiotherapeutische, physikalische,trainingstherapeutische,<br />

ergothera-peutische und logopädische Betreuung der Patienten und erfolgt durch ein Team aus<br />

Physio-, Sport- und Ergotherapeuten, Masseuren und Bademeistern. Als externe Kooperationspartner<br />

stehen außerdem Logopäden, Orthopädie-, Orthopädieschuh-, Rehatechniker sowie Psychologen zur<br />

Verfügung. Unter Leitung der Ärzte der Fachübergreifenden Frührehabilitation wird das therapeutische<br />

Team durch Mitarbeiter der Ernährungsberatung, dem Sozialdienst und der Seelsorge vervollständigt.<br />

Organisations-elemente sind Einsatzplanungsgespräche, Rehavisiten vor Ort mit Durchführung<br />

standardisierter Assessments, Planungsgespräche mit dem Sozialdienst und die Durchführung einer<br />

Rehaplanung/-weiterleitung.<br />

Alle weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-10.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Informationsveranstaltungen und Symposien für Patienten und Angehörige (SA00)<br />

Durchführung von überregionalen Symposien<br />

Alle weiteren nicht-medizinischen Serviceangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

139


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

B-10.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 2846<br />

Teilstationäre Fallzahl: 190<br />

B-10.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-10.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 J44 152 Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit<br />

mit Verengung der Atemwege - COPD<br />

2 E86 109 Flüssigkeitsmangel<br />

3 A41 100 Sonstige Blutvergiftung (Sepsis)<br />

4 K29 89 Schleimhautentzündung des Magens<br />

bzw. des Zwölffingerdarms<br />

5 J18 72 Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt<br />

nicht näher bezeichnet<br />

6 A09 71 Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe,<br />

wahrscheinlich ausgelöst durch Bakterien,<br />

Viren oder andere Krankheitserreger<br />

7 I95 60 Niedriger Blutdruck<br />

8 E11 59 Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin<br />

behandelt werden muss - Diabetes Typ-2<br />

9 M54 55 Rückenschmerzen<br />

10 R06 53 Atemstörung<br />

11 F10 49 Akute Vergiftung durch Alkohol<br />

12 N39 47 Sonstige Krankheit der Niere, der Harnwege<br />

bzw. der Harnblase<br />

13 I26 41 Verschluss eines Blutgefäßes in der Lunge durch<br />

ein Blutgerinnsel - Lungenembolie<br />

14 R07 40 Hals- bzw. Brustschmerzen<br />

15 H81 39 <strong>St</strong>örung des Gleichgewichtsorgans<br />

16 K52 38 Sonstige Schleimhautentzündung des Magens<br />

bzw. des Darms, nicht durch Bakterien oder andere<br />

Krankheitserreger verursacht<br />

17 R10 38 Bauch- und Beckenschmerzen<br />

18 K85 37 Akute Pankreatitis<br />

19 R42 37 Schwindel und Taumel<br />

20 J20 36 Akute Bronchitis<br />

140


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

B-10.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

A41.9 41 Sepsis, nicht näher bezeichnet<br />

J44.0 77 Chronische obstruktive Atemwegserkrankung mit akuter Infektion<br />

der unteren Atemwege<br />

J44.1 75 Chronische obstruktive Atemwegserkrankung mit akuter Exazerbation<br />

I27.0 20 Pulmonalarterielle Hypertonie<br />

J18.0 72 Bronchopneumonie<br />

N17 20 Akutes Nierenversagen<br />

141


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

B-10.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-10.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 8-854 2889 Hämodialyse<br />

2 8-855 2122 Hämodiafiltration<br />

3 8-930 1736 Intensivmedizinische Überwachung von Atmung,<br />

Herz und Kreislauf ohne Messung des Drucks in der<br />

Lungenschlagader und im rechten Vorhof des Herzens<br />

4 1-632 1072 Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des<br />

Zwölffingerdarms durch eine Spiegelung<br />

5 8-980 623 Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur)<br />

6 1-650 596 Untersuchung des Dickdarms durch eine<br />

Spiegelung - Koloskopie<br />

7 1-620 529 Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien<br />

durch eine Spiegelung<br />

8 1-710 520 Messung der Lungenfunktion in einer luftdichten<br />

Kabine - Ganzkörperplethysmographie<br />

9 8-831 375 Legen und Wechsel eines Katheters in zentralvenöse Gefäße<br />

10 1-440 346 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem<br />

Verdauungstrakt, den Gallengängen<br />

bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung<br />

11 8-706 206 Anlegen einer Gesichts-, Nasen- oder Kehlkopfmaske<br />

zur künstlichen Beatmung<br />

12 1-207 197 Elektroenzephalographie (EEG)<br />

13 1-444 188 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren<br />

Verdauungstrakt bei einer Spiegelung<br />

14 8-701 144 Einführung eines Schlauches in die Luftröhre zur<br />

Beatmung - Intubation<br />

15 8-152 135 Behandlung durch gezieltes Einstechen einer Nadel in den<br />

Brustkorb mit anschließender Gabe oder Entnahme von<br />

Substanzen, z.B. Flüssigkeit<br />

16 1-654 133 Untersuchung des Mastdarms durch eine Spiegelung<br />

17 1-843 128 Untersuchung der Luftröhrenäste (Bronchien) durch<br />

Flüssigkeits- oder Gewebeentnahme mit einer Nadel<br />

18 1-711 120 Bestimmung der Menge von Kohlenmonoxid, die durch<br />

die Lunge aufgenommen und abgegeben wird<br />

19 8-771 95 Kardiale oder kardiopulmonale Reanimation<br />

20 1-651 92 Diagnostische Sigmoideoskopie<br />

142


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

B-10.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

8-980.0 623 Intensivmedizinische Komplexbehandlung (Basisprozedur)<br />

8-854.71 39 Hämodialyse: Kontinuierlich, venovenös, pumpengetrieben<br />

(CVVHD),Antikoagulation mit Citrat: Mehr als 24 <strong>St</strong>unden<br />

8-854.70 16 Hämodialyse: Kontinuierlich, venovenös, pumpengetrieben<br />

(CVVHD), Antikoagulation mit Citrat: Bis 24 <strong>St</strong>unden<br />

5-895


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

Privatambulanz Prof.Dr. Janssens<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

Schrittmacher - und ICD Ambulanz<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

B-10.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 1-650 163 Untersuchung des Dickdarms durch eine<br />

Spiegelung - Koloskopie<br />

2 1-444 55 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren<br />

Verdauungstrakt bei einer Spiegelung<br />

3 1-632 20 Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des<br />

Zwölffingerdarms durch eine Spiegelung<br />

4 5-452 20 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem<br />

Gewebe des Dickdarms<br />

5 1-440 15 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem<br />

Verdauungstrakt, den Gallengängen<br />

bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung<br />

6 5-469 10 Andere Operationen am Darm<br />

7 5-482


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

B-10.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 19,9 Weiterbildungsbefugnisse: Innere Medizin<br />

sowie Schwerpunkte: Kardiologie,<br />

Pneumologie, Internistische<br />

Intensivmedizin, Nephrologie<br />

Basisweiterbildung: Innere Medizin und<br />

Allgemeinmedizin<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 8,4<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Allergologie (ZF03)<br />

Allgemeinmedizin (AQ63)<br />

Anästhesiologie (AQ01)<br />

Innere Medizin (AQ23)<br />

Innere Medizin und SP Angiologie (AQ24)<br />

Innere Medizin und SP Gastroenterologie (AQ26)<br />

Innere Medizin und SP Kardiologie (AQ28)<br />

Innere Medizin und SP Nephrologie (AQ29)<br />

Innere Medizin und SP Pneumologie (AQ30)<br />

Intensivmedizin (ZF15)<br />

Rehabilitationswesen (ZF37)<br />

Sportmedizin (ZF44)<br />

145


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Innere Medizin<br />

B-10.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 61,4 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und 0,6 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen<br />

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 2,5 ab 200 <strong>St</strong>unden Basis<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Hygienefachkraft (PQ03)<br />

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Nephrologische Pflege (PQ11)<br />

Operationsdienst (PQ08)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

B-10.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 6,0<br />

Diätassistent und Diätassistentin (SP04) 0,1<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,2<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,3<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialpädagoge und Sozialpädagogin (SP26) 0,2<br />

Zahnarzthelfer (SP00) 0,6<br />

Apothekenhelfer (SP00) 0,5<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 0,2<br />

Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische 0,6<br />

Assistentin/Funktionspersonal (SP43)<br />

146


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

B-11<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

B-11.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Kardiologie<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Prof. Dr. Med. Uwe Janssens<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1227<br />

Fax: 02403 / 76-1827<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: uwe.janssens@sah-eschweiler.de<br />

147


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

Ein wesentlicher Versorgungsschwerpunkt der Klinik für Innere Medizin stellt die ambulante und stationäre<br />

Versorgung der Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen (Behandlung der koronaren Herzerkrankung,<br />

der akuten und chronischen Herzinsuffizienz, der arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck),<br />

der Herzklappenerkrankungen sowie der Herzrhythmusstörungen) in der kardiologischen Fachabteilung dar.<br />

Dabei gewährleistet die Internistische Notaufnahmestation mit integrierter Chest-Pain-Unit eine optimale<br />

Versorgung aller Patienten mit akuten Thoraxschmerzen. Durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)<br />

erhielt das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> im Oktober 2009 die offizielle Anerkennung als zertifizierte<br />

"Chest-Pain-Unit"(CPU).<br />

Es werden alle gängigen nichtinvasiven und invasiven Untersuchungsverfahren angeboten.<br />

Im Einzelnen sind dies:<br />

Nichtinvasive Verfahren:<br />

• EKG, Fahrraderometrie (Belastungs-EKG - halb liegend), Ergospirometrie, Langzeit-EKG,<br />

Eventrekorder (Ereignis - Recorder), Karotisdruck-EKG<br />

• Kipptisch-Untersuchung, 24h-Langzeit-Blutdruckmessung<br />

• Transthorakale, farbkodierte cw- und pw-Doppler, Gewebedoppler-Echokardiographie, transösophageale<br />

Echokardiographie (Schluckultraschall), <strong>St</strong>ress-Echokardiographie (medikamentös und physikalisch)<br />

• Magnetresonanztomographie des Herzens (Darstellung der Morphologie und gleichzeitig der Funktion<br />

des Herzens: Messung der Durchblutung, Nachweis von Narben nach Infarkten,<br />

Nachweis von Herzmuskelentzündungen)<br />

Invasive Verfahren:<br />

• Herzkatheteruntersuchungen (Linksherzkatheter / Koronarangiographie - auch radialer Zugang,<br />

Rechtsherzkatheter, komplexe Vitiendiagnostik und Shuntbestimmung)<br />

• IVUS (intravaskulärer Ultraschall), rechts- und linksventrikuläre Myokard-Biopsien<br />

• Elektrophysiologische Untersuchungen (programmierte <strong>St</strong>imulation, Mappingverfahren)<br />

Alle relevanten therapeutischen Verfahren der Kardiologie kommen zum Einsatz.<br />

Neben den interventionellen Verfahren stehen sämtliche moderne pharmakologische (medikamentöse)<br />

und intensivmedizinische Behandlungsformen zur Verfügung. Die Arbeit der Klinik orientiert sich streng an<br />

den nationalen und internationalen Leitlinien und Qualitätskriterien.<br />

148


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

Folgende interventionelle therapeutische Verfahren stehen zur Verfügung:<br />

• Elektrokonversion (Überführung bestimmter schneller Herzrhythmus-<strong>St</strong>örungen, v. a. Vorhofflimmern<br />

und -flattern mittels Energieabgabe durch die Haut in den normalen Sinusrhythmus)<br />

• PTCA = perkutane transluminale Koronarangioplastie (Aufdehnung von Herzkranzgefässverengungen<br />

mittels eines Ballonkatheters)<br />

• Koronare <strong>St</strong>entimplantation (Implantation einer Gefäßstütze einschliesslich sog. Drug-Eluting-<strong>St</strong>ents)<br />

• Rotablation (Abtragung verkalkter Plaques mittels einer Gefäßfräse)<br />

• TASH (Verödung einer Herzscheidewandarterie zur Behandlung der sog. hypertrophen obstruktiven<br />

Kardiomyopathie, einer Herzmuskelerkrankung)<br />

• IABP (intraaortale Ballonpumpe zur notfallmedizinischen Herzunterstützung)<br />

• Interventioneller PFO- und ASD-Verschluß (Schirmchenverschluß persistierender Herzscheidewanddefekte)<br />

• Sowie die Möglichkeiten der interventioneller Rhythmus- und Schrittmachertherapie<br />

Patienten mit akuten Herzerkrankungen werden jederzeit unter Einsatz modernster Medizintechnik<br />

notfallmäßig versorgt.<br />

In modernen Herzkatheterlaboren werden Verengungen an den Herzkranzgefäßen über eine elastische<br />

Führungssonde (Katheter) behandelt (Balloneingriffe, <strong>St</strong>ents, Rotablation). Die zwei Untersuchungsräume<br />

mit digitaler Datenspeicherung entsprechen dem neuesten <strong>St</strong>andard. Die 24- <strong>St</strong>unden Einsatzbereitschaft des<br />

Herzkatheterteams ist an jedem Tag des Jahres gewährleistet. Patienten mit akutem Herzinfarkt können<br />

umgehend über das Herzkatheterlabor aufgenommen werden. In der Regel erfolgt durch einen gezielten<br />

kathetergestützten Eingriff eine Wiedereröffnung des Infarktgefäßes.<br />

Vorbeugende Maßnahmen sind wesentlicher Bestandteil der Therapie um ein Fortschreiten kardiovaskulären<br />

Erkrankung (z.B. nach Herzinfarkt) zu verhindern.<br />

Nach Herzinfarkt, Herzklappen- oder Bypass-Operation können in dem angegliederten Euregio-Reha-Zentrum<br />

(ERZ) ambulante kardiologische Rehabilitationen durchgeführt werden. Hier bestehen Verträge mit den<br />

Rentenversicherungsträgen (Bund und Land) sowie den Krankenkassen.<br />

Schrittmachertherapie<br />

Interventionelle Rhythmustherapie<br />

Herzrhythmusstörungen sind ein besonderer Schwerpunkt der kardiologischen Fachabteilung und können<br />

nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen diagnostiziert und behandelt werden.<br />

Bereits seit über 2 Jahrzehnten werden im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> Eschweiler erfolgreich Herzschrittmacher in<br />

Kooperation mit der Allgemeinchirurgischen Abteilung des Hauses implantiert. Für das interdisziplinäre<br />

Implantationszentrum steht ein besonders erfahrenes Implantationsteam und die modernsten<br />

Schrittmachertypen zur Verfügung. Jährlich werden über 350 Neu-Implantationen und Aggregatwechsel<br />

durchgeführt. Nach Implantation erfolgt eine individuelle, den Patientenbedürfnissen angepasste Einstellung<br />

der Herzschrittmacher, auch die weitere regelmäßige Nachsorge kann in der Schrittmacherambulanz<br />

durchgeführt werden (Kontrolle sämtlicher Hersteller möglich).<br />

149


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

Seit Dezember 2006 werden auch sog. ICD (ICD = Implantierbarer Cardioverter-Defibrillator) implantiert.<br />

Diese kommen bei Patienten mit z.B. schwerer Herzschwäche und deutlich erhöhtem Risiko eines plötzlichen<br />

Herztodes oder bei bereits nachgewiesener bösartiger Herzrhythmusstörung zum Einsatz. Bei Patienten mit<br />

schwerster Herzschwäche, die durch Medikamente allein nicht ausreichend verbessert werden kann, können<br />

unter bestimmten Voraussetzungen sog. biventrikuläre Systeme (Dreikammerschrittmacher-/ICD) implantiert<br />

werden- Durch eine zusätzliche linksventrikuläre Sonde wird eine <strong>St</strong>eigerung der Herzleistung<br />

(Resynchronisation) erzielt.<br />

Das Leistungsspektum der interventionellen Rhythmus- und Schrittmachertherapie:<br />

• Implantationen/Wechsel von Ein- und Zweikammer-Herzschrittmachern und deren Nachsorge<br />

(sämtliche Hersteller)<br />

• Implantation/Wechsel von automatischen Cardioverter-Defibrillatoren<br />

(AICD = Automatischer Implantierbarer Cardioverter Defibrillator) und deren Nachsorge (sämtliche Hersteller)<br />

• Implantationen/Wechsel sog. biventrikulärer Systeme (CRT-D, kardiale Resynchronisationstherapie)<br />

und deren Nachsorge (sämtliche Hersteller)<br />

• Kurative Ablationsverfahren supraventrikulärer und ventrikulärer Herzrhythmusstörungen<br />

150


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

B-11.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Arteriographie (VR15)<br />

Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation (VI21)<br />

Defibrillatoreingriffe (VC06)<br />

Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit) (VI07)<br />

Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von Krankheiten des Lungenkreislaufes (VI02)<br />

Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen (VI31)<br />

Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten (VI01)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der Herzkrankheit (VI03)<br />

Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten (VI06)<br />

Elektrophysiologie (VI34)<br />

Intensivmedizin (VI20)<br />

Schrittmachereingriffe (VC05)<br />

B-11.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation (MP00)<br />

Die Behandlung durch die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin erfolgt im Sinne<br />

einer dezentral organisierten und durchgeführten fachübergreifenden Frührehabilitation auf den <strong>St</strong>ationen<br />

aller Kliniken. Sie umfasst die physiotherapeutische, physikalische,trainingstherapeutische, ergotherapeutische<br />

und logopädische Betreuung der Patienten und erfolgt durch ein Team aus Physio-, Sport- und<br />

Ergotherapeuten, Masseuren und Bademeistern. Als externe Kooperationspartner stehen außerdem<br />

Logopäden, Orthopädie-, Orthopädieschuh-, Rehatechniker sowie Psychologen zur Verfügung. Unter Leitung<br />

der Ärzte der Fachübergreifenden Frührehabilitation wird das therapeutische Team durch Mitarbeiter der<br />

Ernährungsberatung, dem Sozialdienst und der Seelsorge vervollständigt. Organisationselemente sind<br />

Einsatzplanungsgespräche, Rehavisiten vor Ort mit Durchführung standardisierter Assessments,<br />

Planungsgespräche mit dem Sozialdienst und die Durchführung einer Rehaplanung/-weiterleitung.<br />

Alle weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-11.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

151


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

B-11.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 3841<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

Zusätzlich wurden bei 340 Patienten Herzkatheteruntersuchungen im Rahmen von "Verbringungen"<br />

aus anderen Krankenhäusern und bei 375 Patienten ambulante Herzkatheteruntersuchungen durchgeführt.<br />

B-11.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-11.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 I20 709 Anfallsartige Enge und Schmerzen in der<br />

Brust - Angina pectoris<br />

2 I21 690 Akuter Herzinfarkt<br />

3 I48 368 Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen<br />

des Herzens<br />

4 I25 356 Herzkrankheit durch anhaltende (chronische)<br />

Durchblutungsstörungen des Herzens<br />

5 I50 351 Herzschwäche<br />

6 R07 274 Hals- bzw. Brustschmerzen<br />

7 I10 255 Bluthochdruck ohne bekannte Ursache<br />

8 I49 118 Sonstige Herzrhythmusstörung<br />

9 R55 114 Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps<br />

10 I47 104 Anfallsweise auftretendes Herzrasen<br />

11 I11 83 Bluthochdruck mit Herzkrankheit<br />

12 I35 74 Krankheit der Aortenklappe, nicht als Folge einer bakteriellen<br />

Krankheit durch <strong>St</strong>reptokokken verursacht<br />

13 I44 67 Herzrhythmusstörung durch eine <strong>St</strong>örung der<br />

Erregungsleitung innerhalb des Herzens - AV-Block<br />

bzw. Linksschenkelblock<br />

14 R00 61 <strong>St</strong>örung des Herzschlages<br />

15 Z45 61 Anpassung und Handhabung eines in den Körper<br />

eingepflanzten medizinischen Gerätes<br />

16 I42 46 Kardiomyopathie<br />

17 I34 29 Nichtrheumatische Mitralklappenkrankheiten<br />

18 I46 15 Herzstillstand<br />

19 Z03 14 Ärztliche Beobachtung und Beurteilung von Verdachtsfällen<br />

20 I40 12 Akute Myokarditis<br />

152


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

B-11.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

I21.9 690 Akuter Herzinfarkt ( Myokardinfarkt)<br />

I20.0 684 Akute Brustschmerzen (Angina pectoris)<br />

I50.0 184 Herzschwäche (Rechtsherzinsuffizienz)<br />

I50.1 167 Herzschwäche (Linksherzinsuffizienz)<br />

I26


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

B-11.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-11.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 1-275 2484 Untersuchung der linken Herzhälfte mit einem über<br />

die Schlagader ins Herz gelegten Schlauch<br />

(Linksherz-Katheteruntersuchung)<br />

2 8-837 1942 Behandlung am Herzen bzw. den Herzkranzgefäßen<br />

mit Zugang über einen Schlauch (Katheter)<br />

3 3-052 606 Ultraschall des Herzens (Echokardiographie)<br />

von der Speiseröhre aus - TEE<br />

4 1-266 549 Messung elektrischer Herzströme ohne einen über die<br />

Schlagader ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)<br />

5 8-640 330 Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit<br />

<strong>St</strong>romstößen - Defibrillation<br />

6 8-839 282 Sonstige Behandlungen am Herzen bzw. den Blutgefäßen<br />

über einen Schlauch (Katheter)<br />

7 5-377 276 Einsetzen eines Herzschrittmachers bzw. eines<br />

Impulsgebers (Defibrillator)<br />

8 1-265 153 Messung elektrischer Herzströme mit einem über die<br />

Schlagader ins Herz gelegten Schlauch (Katheter) - EPU<br />

9 8-835 108 Zerstörung von Herzgewebe bei Vorliegen von<br />

Herzrhythmusstörungen<br />

10 5-378 100 Entfernung, Wechsel bzw. Korrektur eines Herzschrittmachers<br />

oder Defibrillators<br />

11 1-279 85 Sonstige Untersuchung an Herz bzw. Gefäßen mit einem<br />

eingeführten Schlauch (Katheter)<br />

12 1-268 70 Elektrische Vermessung des Herzens zur Suche nach Ursachen<br />

einer Herzrhythmusstörung - Kardiales Mapping<br />

13 1-273 53 Untersuchung der rechten Herzhälfte mit einem über die<br />

Vene ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)<br />

14 8-642 50 Vorübergehende <strong>St</strong>imulation des Herzrhythmus durch einen<br />

eingepflanzten Herzschrittmacher<br />

15 8-832 26 Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der in<br />

der Lungenschlagader platziert ist<br />

16 8-641 11 Vorübergehende <strong>St</strong>imulation des Herzrhythmus durch einen<br />

von außen angebrachten Herzschrittmacher<br />

17 1-274 10 Transseptale Linksherz-Katheteruntersuchung<br />

18 1-276 7 Angiokardiographie als selbständige Maßnahme<br />

19 1-842 7 Diagnostische Punktion des Perikardes [Perikardiozentese]<br />

20 8-83a


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

B-11.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1-275.0 1908 Transarterielle Linksherz-Katheteruntersuchung:<br />

Koronarangiographie ohne weitere Maßnahmen<br />

1-275.5 203 Transarterielle Linksherz-Katheteruntersuchung:<br />

Koronarangiographie von Bypassgefäßen<br />

1-275.4 95 Transarterielle Linksherz-Katheteruntersuchung: Koronarangiographie,<br />

Druckmessung in der Aorta und Aortenbogendarstellung<br />

5-377.30 144 Implantation eines Herzschrittmachers und Defibrillators,<br />

Zweikammersystem, mit zwei Schrittmachersonden:<br />

Ohne antitachykarde <strong>St</strong>imulation<br />

5-377.5 41 Implantation eines Herzschrittmachers und Defibrillators:<br />

Defibrillator mit Einkammer-<strong>St</strong>imulation<br />

5-377.7 29 Implantation eines Herzschrittmachers und Defibrillators:<br />

Defibrillator mit biventrikulärer <strong>St</strong>imulation<br />

5-377.6 28 Implantation eines Herzschrittmachers und Defibrillators:<br />

Defibrillator mit Zweikammer-<strong>St</strong>imulation<br />

B-11.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Kardiologische Sprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Notfallambulanz - Internistische Notaufnahme<br />

Ambulanzart Notfallambulanz (24h) (AM08)<br />

Kommentar Die Internistische Notaufnahmestation mit integrierter Chest-Pain-Unit<br />

gewährleitet eine effektive Versorgung internistischer Notfallpatienten.<br />

Privatsprechstunde Prof. Janssens<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

Schrittmacherambulanz<br />

Ambulanzart Bestimmung zur ambulanten Behandlung nach § 116b SGB V (AM06)<br />

155


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

B-11.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 1-275 392 Untersuchung der linken Herzhälfte mit einem über die<br />

Schlagader ins Herz gelegten Schlauch (Katheter)<br />

2 1-279


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

B-11.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 17,7 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

Innere Medizin sowie Schwerpunkte:<br />

Kardiologie, Pneumologie,<br />

Intensivmedizin, Nephrologie<br />

Basisweiterbildung: Innere Medizin<br />

und Allgemeinmedizin<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 6,1<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Anästhesiologie (AQ01)<br />

Innere Medizin (AQ23)<br />

Innere Medizin und SP Gastroenterologie (AQ26)<br />

Innere Medizin und SP Kardiologie (AQ28)<br />

Innere Medizin und SP Nephrologie (AQ29)<br />

Innere Medizin und SP Pneumologie (AQ30)<br />

Allergologie (ZF03)<br />

Intensivmedizin (ZF15)<br />

Rehabilitationswesen (ZF37)<br />

Sportmedizin (ZF44)<br />

Allgemeinmedizin (AQ63)<br />

157


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Abteilung Kardiologie der Klinik für Innere Medizin<br />

B-11.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 33,7 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger 0,3 3 Jahre<br />

und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen<br />

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 1,3 ab 200 <strong>St</strong>unden Basis<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Hygienefachkraft (PQ03)<br />

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Operationsdienst (PQ08)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

B-11.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Apothekenhelfer (SP00) 0,1<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 3,8<br />

Diätassistent und Diätassistentin (SP04) 0,1<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,2<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,1<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,1<br />

Sozialpädagoge und Sozialpädagogin (SP26) 0,2<br />

Zahnarzthelfer (SP00) 0,3<br />

Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische 1,3<br />

Assistentin/Funktionspersonal (SP43)<br />

158


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

B-12<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie<br />

B-12.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Plastische Chirurgie<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Privatdozent Dr. med. Alexander D. Bach<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1255<br />

Fax: 02403 / 76-1855<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: phw@sah-Eschweiler.de<br />

159


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

Die Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie wurde 1979 als eine der ersten Kliniken für<br />

dieses Fachgebiet in Nordrhein-Westfalen gegründet. Sie verfügt somit über Tradition und langjährige Erfahrung<br />

im gesamten Spektrum der Plastischen Chirurgie und Handchirurgie.<br />

42 Betten auf zwei <strong>St</strong>ationen stehen ebenso wie eine große Ambulanz zur Verfügung, um eine Behandlung<br />

der Patienten auf höchstem Niveau zu gewährleisten.<br />

Die Zulassung zum besonderen berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren und eine kassenärztliche<br />

Ermächtigung bestehen. Der Chefarzt der Klinik sowie die Oberärzte verfügen über langjährige Berufserfahrung<br />

in plastischer Chirurgie, Handchirurgie und in der Ästhetischen Chirurgie.<br />

Die Klinik bietet ein breites Spektrum moderner operativer Verfahren zur Behandlung von Patienten mit<br />

verschiedensten Erkrankungen und Verletzungen/Verletzungsfolgen der Hand und der oberen Extremitäten an.<br />

Darunter finden sich sämtliche handchirurgische Verfahren einschließlich endoskopischer Eingriffe<br />

("Schlüsselloch"), der gesamten Nervenchirurgie der Extremitäten und sämtlicher Verfahren zur<br />

Knochenbruchbehandlung der Hand.<br />

Ein rund um die Uhr verfügbares mikrochirurgisch versiertes Operationsteam ermöglicht die Replantation<br />

abgetrennter Extremitäten bis in den Fingerbereich sowie freie Gewebeverpflanzungen, etwa zum Brustersatz<br />

oder zur Wiederherstellung verletzter Weichteilregionen. Neben der Behandlung von Tumoren der<br />

Körperoberfläche zählen zu den weiteren Schwerpunkten Eingriffe wie Face-Lift, Brustvergrößerungen<br />

oder -verkleinerungen, Fettgewebeabsaugungen oder Bauchdecken- und Oberschenkelstraffungen.<br />

Wiederherstellungsoperationen des Gesichts, der Brust und der Gliedmaßen runden das Programm ab.<br />

Ein zehnköpfiges ärztliches Team kann auf zwei voll ausgestattete und ständig verfügbare Operationssäle<br />

zurückgreifen.<br />

Die enge Anbindung an die Gynäkologie und Onkologie ermöglicht alle brustchirurgisch rekonstruktiven<br />

Eingriffe im Rahmen des zertifizierten Senologiezentrums EBZ (Euregio-Brust-Zentrum).<br />

Eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s ist selbstverständlich und<br />

für den Erfolg der Behandlung unverzichtbar.<br />

160


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

Leistungsspektrum:<br />

Ästhetische Chirurgie<br />

• Brustvergrößerungen<br />

• Brustverkleinerungen (Mammareduktionsplastiken) und -straffungen<br />

• Face-lift, <strong>St</strong>irn-lift, Midface-lift<br />

• Ober- und Unterlidkorrekturen<br />

• Ohrkorrekturen (z.B. abstehende Ohren)<br />

• Nasenkorrekturen, auch funktionell in Zusammenarbeit mit Belegärzten der Hals-Nasen-Ohren Heilkunde<br />

• Bauchdeckenstraffung<br />

• Oberarm- und Oberschenkelstraffung<br />

• Fettabsaugung zur Korrektur der Körperkonturen und auch bei Fettverteilungsstörungen<br />

• Kinnkorrekturen<br />

• Falten- und Konturausgleich durch Eigenfett Behandlung<br />

• Botulinum-Toxin Behandlung (Zornesfalten, <strong>St</strong>irnfalten, verspannungsbedingte Migränebehandlung etc.)<br />

• Kollagenfiller<br />

• Hyperhidrose (Übermäßiges Schwitzen im Achsel-, Hand- und Fußbereich)<br />

Brustchirurgie<br />

• 24-<strong>St</strong>unden Replantationsbereitschaft sowie Notfallversorgung der Hand<br />

• Nervenkompressionssyndrome (KTS, Sulcus ulnaris Syndrom, Loge de Guyon Syndrom, Wartenberg-Syndrom,<br />

Interosseus anterior Syndrom, Pronator-Syndrom, Tarsaltunnelsyndrom etc.)<br />

• Handgelenksspiegelungen<br />

• Bandverletzungen im Finger und Handgelenkbereich<br />

• Bruchversorgungen primär oder auch spätere korrigierende Eingriffe<br />

(Fehlstellungen, fehlende knöcherne Heilung (Pseudarthrosen, z.B. Kahnbein))<br />

• Motorische Ersatzplastiken (nach Unfällen oder bei Anlagefehlern)<br />

• Gelenkverschleiß (Sattelgelenksarthrose, Fingergelenkarthrose, Handgelenkarthrose)<br />

• Sehnenscheideneinengungen bzw. - entzündungen<br />

• Überbeine (Ganglion)<br />

• M. Dupuytren<br />

• Rheumatische Veränderungen<br />

• Knochennekrosen (Lunatummalazie/M. Kienböck, Scaphoidnekrose/M. Preiser)<br />

• Angeborene Fehlbildungen (zusammengewachsene, überzählige, fehlende oder fehlgebildete Finger)<br />

• Tumorerkrankungen der Hand<br />

Mikrochirurgie<br />

• Defektrekonstruktion durch freie Transplantation von Haut-, Muskel-, Knochengewebe sowie von<br />

Gefäßen und Nerven im Bereich des gesamten Körpers und Kopf-/ Halsbereich<br />

• Mikrochirurgische Rekonstruktion der weiblichen Brust durch - Eigengewebstransplantation<br />

– DIEP-Lappen<br />

– S-GAP-Lappen<br />

– I-GAP-Lappen<br />

– TMG-Lappen<br />

161


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

Rekonstruktive Chirurgie<br />

• Entfernung von Hautveränderungen (Muttermale, Basaliome, Melanome, Plattenepithelkarzinome etc.)<br />

mit feingeweblicher Diagnostik und medizinisch leitliniengerechtem Vorgehen mit erforderlicher<br />

Defektdeckung bzw. Rekonstruktion nach ästhetischen Richtlinien<br />

• Funktionelle und ästhetische Wiederherstellung nach Tumoroperationen im Bereich des ganzen Körpers<br />

sowie des Gesichtes<br />

• Korrektur von Lidproblemen (Ektropium) nach Operation oder Tumor<br />

• Weichteiltumor (Fett/Muskeln/Bindegewebe/Blutgefäße) und Sarkome mit insbesondere nach Möglichkeit<br />

Extremitäten erhaltendem operativen Vorgehen<br />

• Tumornachsorge, interdisziplinäre Therapieplanung im Rahmen der Kooperation mit der onkologischen<br />

Klinik unseres Hauses<br />

Mammachirurgie:<br />

• Brust-Wiederherstellung besonders mit körpereigenem Gewebe und mikrochirurgischen Methoden<br />

( DIEP, TRAM, SIEA; S-Gap, I-Gap; TMG, Latissimus dorsi) nach individuellem, patientenorientiertem<br />

Vorgehen im Rahmen ausführlicher Beratungsgespräche sowohl als Primärrekonstruktion als auch<br />

sekundär nach bereits erfolgter Brustamputation<br />

• Brust-Wiederherstellung durch das Expanderprinzip mit Prothesenaufbau<br />

• Tumoroperationen der weiblichen und männlichen Brust in Kooperation mit dem Brustzentrum<br />

• Korrektureingriffe nach Voroperationen oder bei einer Komplikationen<br />

• Korrektur von Fehlentwicklungen (Tubuläre Brust, Polandsyndrom, Amazonen-Syndrom etc.) und Asymmetrien<br />

• Gynäkomastie (Chirurgie der männlichen Brust), narbensparend<br />

• Trichterbrust / Brustwanddeformitäten, minimalinvasiv<br />

Die enge Anbindung an die Klinik für Gynäkologie und Klinik für Hämatologie und Onkologie ermöglicht<br />

alle brustchirurgisch rekonstruktiven Eingriffe im Rahmen des zertifizierten Senologiezentrums<br />

EBZ (Euregio-Brust-Zentrum).<br />

Eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken ist selbstverständlich und für den Erfolg der<br />

Behandlung unverzichtbar.<br />

Bauchwandchirurgie:<br />

• Defektverschlüsse nach Voroperationen mit Komplikationen z.B. durch freie mikrochirurgische<br />

Gewebetransplantation<br />

• Funktioneller Verschluss ausgedehnter Bauchwandbrüche (Hernien) durch Muskelersatzplastiken oder<br />

künstlichen Gewebeersatz (Netzimplantationen)<br />

• Behandlung und Deckung von Brustbeindefekten (Wundheilungsstörung am Brustbein) nach Herzoperationen<br />

162


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

Funktionelle und ästhetische Wiederherstellung bei Fehlbildungen:<br />

• Fehlbildungen der Ohrmuschel, des Gesichtes und der Nase mit möglichem Aufbau durch<br />

Eigenknorpeltransplantation<br />

• Hämangiome / Blutschwämme<br />

• Gesichtsreanimation durch Muskelersatzplastiken (z.B. nach Gillies, McLaughlin)<br />

bei Gesichtslähmung (Facialisparese)<br />

• Wiederherstellung der Lidfunktion und die Korrektur tränender Augen<br />

• Nerventransplantation / Cross face nerve<br />

• Freie Muskeltransplantation<br />

Mikrochirurgie:<br />

• Defektrekonstruktion durch freie Transplantation von Haut-, Muskel-, Knochengewebe sowie von<br />

Gefäßen und Nerven<br />

• Defektbildungen (Pflegepatienten, Unfälle, Verbrennungen):<br />

• Decubitusbehandlung (Druckgeschwüre) mit lokaler Defektdeckung durch muskelpolsternde Lappenplastiken<br />

• Weichteilverletzungen bzw. -defekte im Bereich des ganzen Körpers<br />

• Funktionelle Korrekturen<br />

• Narbenkorrekturen<br />

• Knochenentzündung<br />

• Chronische Wundheilungsstörungen, z.B. bedingt durch schlechte Durchblutungsverhältnisse im<br />

Beinbereich in Zusammenarbeit mit der Gefäßchirurgischen Klinik unseres Hauses<br />

163


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

B-12.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Adipositaschirurgie (VC60)<br />

Fettgewebeabsaugungen und <strong>St</strong>raffungen<br />

Ästhetische Chirurgie/Plastische Chirurgie (VC64)<br />

Ästhetische Eingriffe an der Brust (Brustvergrößerungen und -verkleinerungen), dem Gesicht<br />

(Nasen- und Ohrenkorrekturen, Gesichtsstraffungen (Face-Lift), Lidstraffungen), des Körperstamms<br />

und den Extremitäten (Fettgewebeabsaugungen und <strong>St</strong>raffungen) sowie Narbenkorrekturen.<br />

Ästhetische Dermatologie (VD13)<br />

Defektdeckungen, Faltenbehandlungen<br />

Bandrekonstruktionen/Plastiken (VC27)<br />

motorische Ersatzplastiken, Ringbandspaltungen (Springfinger), <strong>St</strong>recksehnen- und<br />

Beugesehnenverletzungen z.B.: Skidaumen, ulnare Kollateralbandverletzung, radiale<br />

Kollateralbandverletzung, Seitenbandverletzung, Kahnbeinaufhängung<br />

Behandlung von Dekubitalgeschwüren (VC29)<br />

Konservative Behandlung, Wundmanagement, Vakuumtherapie, operative Behandlung, Lappenplastik.<br />

Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach Transplantation (VK02)<br />

Chirurgie chronischer Schmerzerkrankungen (VC51)<br />

Morbus Sudeck<br />

Chirurgie der Bewegungsstörungen (VC49)<br />

motorische Ersatzoperationen im Bereich der oberen Extremität (z.B. Tendovaginitis, Kamptodaktylie,<br />

Fallhand, degenerative Erkrankungen)<br />

Chirurgie der peripheren Nerven (VC50)<br />

Nervenkompressionssyndrome z.B. Sulcusulnarissyndrom, Karpaltunnelsyndrom, Tarsaltunnelsyndrom,<br />

Pronatorsyndrom, Wartenbergsyndrom, Supinatorsyndrom, Tumore<br />

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)<br />

Chirurgische Korrektur von Missbildungen des Schädels (VC47)<br />

Ohrenkorrekturen, Nasenbeinfrakturen, Nasenkorrekturen - auch in Zusammenarbeit mit HNO-Fachärzten<br />

Dermatochirurgie (VD12)<br />

Diagnostik und Therapie von Arthropathien (VO01)<br />

Gicht, Arthrose, Arthrodese, Heberden Arthrose, Bouchard Arthrose, Infektion, Gelenkentfernung,<br />

Radiokarpalarthrose.<br />

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Augenlides, des Tränenapparates und der Orbita (VA02)<br />

Tumorentfernung, Rekonstruktion des Ober- und Unterlides, Ektropium, Entropium, Oberlidstraffung,<br />

Unterlidstraffung.<br />

Diagnostik und Therapie von Hauttumoren (VD03)<br />

Behandlung des schwarzen und weißen Hautkrebses (malignes Melanom, Basaliom), allgemein<br />

bösartiger und gutartiger Bindegewebstumore<br />

Diagnostik und Therapie von Infektionen der Haut und der Unterhaut (VD04)<br />

Konservative Behandlung, Operative Behandlung, Lappenplastik.<br />

Diagnostik und Therapie von Knochenentzündungen (VC31)<br />

operative Behandlung, konservative Behandlung, Knochenentfernung, Lappenplastik.<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Haut und der Unterhaut durch <strong>St</strong>rahleneinwirkung (VD08)<br />

Lappenplastik, Expander.<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Hautanhangsgebilde (VD09)<br />

Operative Behandlung<br />

164


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Nerven, der Nervenwurzeln und des Nervenplexus (VN14)<br />

Behandlung von Nervenkompressionssyndromen (z.B. Karpaltunnelsyndrom, Kubitalsyndrom,<br />

Loge de Gyon-Syndrom, Thoracic outlet Syndrom, Supinatorsyndrom, Wartenbergsyndrom, Tumor,<br />

Nerventransplantation)<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen (VO07)<br />

Diagnostik und Therapie von Osteopathien und Chondropathien (VO09)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen angeborenen Fehlbildungen, angeborenen <strong>St</strong>örungen<br />

oder perinatal erworbenen Erkrankungen (VK20)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes (VO10)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Weichteilgewebes (VO08)<br />

Diagnostik und Therapie von Spondylopathien (VO04)<br />

Diagnostik und Therapie von Systemkrankheiten des Bindegewebes (VO02)<br />

Diagnostik und Therapie von Tumoren der Haltungs- und Bewegungsorgane (VO11)<br />

Amputationen, Knochentransplantation, motorische Ersatzoperation.<br />

Diagnostik und Therapie von Tumoren des Auges und der Augenanhangsgebilde (VA01)<br />

Gerstenkornentfernung, Tumor des Ober- und Unterlides, Rekonstruktion des Ober- und Unterlides<br />

Diagnostik und Therapie von Tumoren im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich (VZ10)<br />

Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen und Folgeerkrankungen (VC19)<br />

z.B. Defektdeckungen auch in Zusammenarbeit mit der Klinik für Gefäßchirurgie<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Handgelenkes und der Hand (VC38)<br />

Lappenplastik, Sehnennähte, Gefäßnähte, Gefäßinterponate, Sehnenrekonstruktion, Osteosynthesen,<br />

Amputation, Replantation, Mikrochirurgie, Makrochirurgie, Nervennähte, motorische Ersatzoperationen.<br />

Face Lift (VC00)<br />

<strong>St</strong>raffungsoperationen, Liposuktion (Fettabsaugung), Dermabrasio.<br />

Gelenkersatzverfahren/Endoprothetik (VC28)<br />

Resektionsartroplastik, proximale Reihe, Versteifungen, Arthrosen,<br />

Daumensattelgelenksarthrose, Rhizarthrose.<br />

Handchirurgie (VO16)<br />

sämtliche handchirurgische Verfahren<br />

Kindertraumatologie (VK32)<br />

Verletzungen der oberen Extremität, primär Handverletzungen<br />

Kosmetische/Plastische Mammachirurgie (VG04)<br />

Brustaufbau, Brustrekonstruktion, Brustwarzenrekonstruktion, Brustverkleinerung,<br />

Brustasymetrie, Prothese, Trichterbrust.<br />

Metall-/Fremdkörperentfernungen (VC26)<br />

Minimalinvasive endoskopische Operationen (VC56)<br />

Diagnostische Handgelenksspiegelung.<br />

Operative Fehlbildungskorrektur des Ohres (VH06)<br />

Korrektur abstehender Ohren, Rekonstruktion, Defekte<br />

Plastisch-rekonstruktive Chirurgie (VZ15)<br />

Plastisch-rekonstruktive Eingriffe (VC57)<br />

Lappenplastiken lokal, freie Lappenplastiken, Defekte, motorische Ersatzoperationen,<br />

Knochentransplantationen, Handtransplantationen.<br />

Rekonstruktive Chirurgie im Bereich der Ohren (VH22)<br />

Lappenplastik, Rekonstruktion.<br />

165


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

Rekonstruktive Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich (VH21)<br />

Lappenplastik, Rekonstruktion.<br />

Rheumachirurgie (VO17)<br />

Schmerztherapie/Multimodale Schmerztherapie (VO18)<br />

Septische Knochenchirurgie (VC30)<br />

Behandlung von Knochenentzündungen<br />

Entfernung von erkranktem Konchengewebe, Knochentransplantation, Amputation, Lappenplastik.<br />

Sportmedizin/Sporttraumatologie (VO20)<br />

Behandlung von Sehnen- Muskelverletzungen, Knorpelschäden und Bandverletzungen im Bereich der Hand<br />

Transplantationschirurgie (VC25)<br />

Haut- und Weichteiltransplantationen<br />

Tumorchirurgie (VC24)<br />

z.B. weißer und schwarzer Hautkrebs, Knochentumore (Hand), Weichteiltumore<br />

Verbrennungschirurgie (VC69)<br />

Wundheilungsstörungen (VD20)<br />

B-12.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation (MP00)<br />

Die Behandlung durch die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin erfolgt im Sinne<br />

einer dezentral organisierten und durchgeführten fachübergreifenden Frührehabilitation auf den <strong>St</strong>ationen<br />

aller Kliniken. Sie umfasst die physiotherapeutische, physikalische, trainingstherapeutische, ergotherapeutische<br />

und logopädische Betreuung der Patienten und erfolgt durch ein Team aus Physio-, Sport- und Ergotherapeuten,<br />

Masseuren und Bademeistern. Als externe Kooperationspartner stehen außerdem Logopäden, Orthopädie-,<br />

Orthopädieschuh-, Rehatechniker sowie Psychologen zur Verfügung. Unter Leitung der Ärzte der<br />

Fachübergreifenden Frührehabilitation wird das therapeutische Team durch Mitarbeiter der Ernährungsberatung,<br />

dem Sozialdienst und der Seelsorge vervollständigt. Organisationselemente sind Einsatzplanungsgespräche,<br />

Rehavisiten vor Ort mit Durchführung standardisierter Assessments, Planungsgespräche mit dem Sozialdienst<br />

und die Durchführung einer Rehaplanung/-weiterleitung.<br />

Die weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-12.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

166


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

B-12.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 1530<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

B-12.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

Als besondere Kompetenzdiagnosen der Klinik für Plastische Chirurgie und Wiederherstellungschirurgie<br />

gelten seltene Krankheitsbilder des Haut- und <strong>St</strong>ützgewebes, des Weiteren Revisionen nach Voroperationen<br />

oder Komplikationen. Weiterhin alle Wiederherstellungseingriffe, insbesondere im Bereich der onkoplastischen<br />

Brustchirurgie ggfs. mit diversen mikrochirurgischen Gewebsverpflanzungen.<br />

B-12.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 S62 158 Knochenbrüche im Bereich des Handgelenkes und der Hand<br />

2 C44 136 schwarzer, weißer Hautkrebs (Basaliom, Plattenepithelkarzinom)<br />

3 M18 111 Gelenkverschleiß (Arthrose) des Daumensattelgelenkes<br />

4 M72 93 Gutartige Geschwulstbildung des Bindegewebes<br />

(Ganglion (Überbein), Lipome,..)<br />

5 G56 90 Nervenkompressionssyndrome (Karpaltunnel- Sulcus<br />

ulnaris- Loge de Guyon-Syndrom, Meralgia paraesthetica),<br />

Verletzung peripherer Nerven (Rekonstruktionen)<br />

6 C50 70 Brustkrebs<br />

7 M19 70 Arthrosen der Fingergelenke und des Handgelenkes<br />

8 M24 60 Knorpelschäden, Arthrosen im Bereich des Handgelenkes<br />

und der Hand<br />

9 L03 52 Entzündungen des Weichteilgewebes im Bereich der oberen<br />

Extremität (z.B. Phlegmone, Abszess)<br />

10 S66 45 Beugesehnen- und <strong>St</strong>recksehnenverletzung der Hand und Finger<br />

11 S68 41 Abtrennung von Fingern oder der Hand (Extremitäten)<br />

durch einen Unfall<br />

12 M65 39 Entzündung der Gelenkinnenhaut bzw. der Sehnenscheiden<br />

13 C43 33 Schwarzer Hautkrebs - Malignes Melanom<br />

14 S63 33 Verrenkung, Verstauchung oder Zerrung von Gelenken bzw.<br />

Bändern im Bereich des Handgelenkes oder der Hand<br />

15 M84 28 Pseudoarthrosen (nicht verheilte Knochenbrüche) am<br />

Handgelenk/ an der Hand<br />

167


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

B-12.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

M18.1 108 Sattelgelenksarthrose (Rhizarthrose)<br />

S62.6 101 Fingerfrakturen<br />

C50.9 70 Bösartige Neubildung: Brustdrüse<br />

G56.2 46 Nervenkompressionssyndrom des Nervus ulnaris (z.B. Sulcus<br />

ulnaris Syndrom (Kubitalrinnensyndrom), Loge de Guyon Syndrom)<br />

G56.0 40 Nervenkompressionssyndrom des Nervus medianus<br />

(z.B. Karpaltunnel-Syndrom)<br />

M19.0 32 Primäre Arthrose sonstiger Gelenke<br />

C44.2 10 Sonstige bösartige Neubildungen: Haut des Ohres und des äußeren<br />

Gehörganges<br />

Q17.5 9 Abstehendes Ohr<br />

D03.3 8 Melanoma in situ sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile<br />

des Gesichtes<br />

C44.1 8 Sonstige bösartige Neubildungen: Haut des Augenlides,<br />

einschließlich Kanthus<br />

M86.4 6 Chronische Osteomyelitis mit Fistel<br />

M86.2 6 Subakute Osteomyelitis<br />

N62 6 Übermäßige Vergrößerung der Brustdrüse<br />

L89.3


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

B-12.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

Als besondere Kompetenzprozeduren der Klinik für Plastische-,Hand- und Wiederherstellungschirurgie gelten<br />

alle mikrochirurgischen Eingriffe, Nervenverpflanzungen, Brustkorrekturen und Brustrekonstruktionen,<br />

Gelenkeingriffe und Spiegelungen der Handwurzel.<br />

B-12.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-895 455 Ausgedehnte operative Entfernung von Tumorgewebe<br />

an Haut bzw. Unterhaut<br />

2 5-916 326 Vorübergehende Abdeckung von Weichteildefekten<br />

durch Haut- bzw. Hautersatz<br />

3 5-840 281 Naht von Beuge- und <strong>St</strong>recksehnen nach Verletzungen,<br />

Sehnenplastiken, Sehnenlösungen und /oder Spaltung<br />

von Sehnenfächern<br />

4 5-893 223 Chirurgisch operative Wundreinigung bei ausgedehnten<br />

Infektionen an der Haut und /oder Unterhaut<br />

5 5-903 198 Endgültige Weichteildeckung durch Hautverpflanzung<br />

aus dem der Wunde benachbarten Hautareal<br />

6 5-056 186 Lösung von Verwachsungen/ Druckentlastung um einen<br />

peripheren Nerven (Neurolyse)<br />

7 5-849 146 Operationen an der Hand (Replantation abgetrennter<br />

Finger/Hand)<br />

8 5-847 137 Operative Entfernung bzw. Wiederherstellung der Gelenke<br />

an der Hand außer am Handgelenk zur Funktionserhaltung<br />

(z.B. bei Sattelgelenks- und Fingergelenksarthrosen)<br />

9 5-984 118 Operation unter Verwendung optischer Vergrößerungshilfen,<br />

z.B. Lupenbrille, Operationsmikroskop<br />

10 5-844 102 erneute operative Begutachtung und Behandlung der<br />

Gelenke der Hand außer dem Handgelenk<br />

11 5-782 98 Operative Entfernung von erkranktem Knochengewebe<br />

(z.B. Pseudoarthrosen am Kahnbein)<br />

12 5-842 90 Operationen an Faszien der Hohlhand und/oder der Finger<br />

(Dupuytrensche Kontraktur)<br />

13 5-894 90 Chirurgische operative Wundreinigung an der Haut<br />

und/oder Unterhaut<br />

14 5-857 88 Wiederherstellende Operation durch Verschiebung<br />

körpereigener Haut-, Unterhaut- und/oder Muskellappen<br />

(z.B. Brustdrüsenregion, Extremitäten, Gesäß)<br />

15 8-190 87 Spezielle Verbandstechniken (z.B. VAC-Therapie)<br />

169


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

B-12.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

5-850 82 Operativer Einschnitt an Muskeln,<br />

Sehnen bzw. deren Bindegewebshüllen<br />

5-911 80 Operation zur <strong>St</strong>raffung der Haut bzw. Unterhaut und Entfernung<br />

von Fettgewebe, außer im Gesicht (z.B. <strong>St</strong>raffungen der Bauchdecke,<br />

Oberschenkel, Oberarme)<br />

5-780 79 Operativer Einschnitt in Knochengewebe bei einer keimfreien oder<br />

durch Krankheitserreger verunreinigten Knochenkrankheit<br />

5-902 79 Freie Hautverpflanzung<br />

5-841 67 Operationen an Bändern der Hand<br />

5-810 63 Arthroskopische Untersuchung des Handgelenkes<br />

5-812 63 Arthroskopische Operation am Handgelenkknorpel<br />

5-041 61 Schmerzfaserdurchtrennung für das Handgelenk<br />

5-858 56 Entnahme und Transplantation von Muskel, Sehne und Faszie mit<br />

mikrovaskulärer Anastomosierung mit Lupenbrille und/oder Mikroskop<br />

5-044 51 Nähen eines Nervens/bzw. Nervengeflechtes unmittelbar nach der<br />

Verletzung<br />

5-846 47 Operative Versteifung von Fingergelenken<br />

5-388 43 Naht von Blutgefäßen mit Lupenbrille und/oder Mikroskop<br />

5-343 42 Exzision und Destruktion von erkranktem Gewebe der Brustwand<br />

als vorbereitende Operation zur Brustrekonstruktion<br />

5-889 30 Operationen an der Brust/Brustdrüse<br />

(z.B. Entfernung von Brustimplantaten)<br />

5-212 25 Operation bei Tumorveränderung der äußeren Nase mit Rekonstruktion<br />

der Nasenform<br />

5-182 24 Operation bei Tumorveränderung an der Ohrmuschel<br />

5-884 18 Mammareduktionsplastik (Brustdrüsenverkleinerung)<br />

5-057 16 Neurolyse und Dekompression eines Nerven mit Transposition<br />

(z.B. Kubitaltunnelsyndrom)<br />

5-184 16 Plastische Korrektur abstehender Ohren<br />

5-882 14 Brustwarzenrekonstruktion<br />

5-876 10 Subkutane Mastektomie (z.B. Brustdrüsenentfernung bei Männern)<br />

5-097 9 Augenlidstraffung<br />

3-760 9 Entfernung von Wächterlymphknoten bei bösartigen Erkrankungen<br />

(Sentinel Lymphnode Extirpation)<br />

5-885 8 Plastische Rekonstruktion der Mamma mit Haut- und Muskeltransplantation<br />

(z.B. Latissimuslappenplastik, Bauchmuskellappenplastik)<br />

5-925 8 Freie Hauttransplantation und Lappenplastik an Haut und Unterhaut<br />

bei Verbrennungen und Verätzungen, Empfängerstelle<br />

5-091 8 Exzision und Destruktion von (erkranktem) Gewebe des Augenlides<br />

5-883 7 Operative Brustvergrößerung<br />

5-917


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

B-12.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Allgemeine PWH Sprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Berufsgenossenschaftliche Sprechstunde<br />

Ambulanzart D-Arzt-/Berufsgenossenschaftliche Ambulanz (AM09)<br />

Notfallambulanz -einschließlich Replantationsdienst- der Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie<br />

Ambulanzart Notfallambulanz (24h) (AM08)<br />

Privatsprechstunde - Ästhetische Chirurgie<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

Spezialsprechstunde Verbandswechsel/Kontrollen<br />

Ambulanzart Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)<br />

Sprechstunde ambulante Operationen<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Sprechstunde für Patientinnen des Euregio-Brust-Zentrums<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Für die Patientinnen des Euregio-Brust-Zentrums steht eine<br />

Spezialsprechstunde zur Verfügung, in der sämtliche Verfahren<br />

vorgestellt werden. Die Sprechstunde wird gemeinsam von dem<br />

Plastischen Chirurg und dem Gynäkologen durchgeführt. Gemeinsam<br />

mit der Patientin wird eine operative Therapieplanung festgelegt.<br />

171


B-12.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-056 177 Nervendekompression bei Nervenkompressionssyndromen<br />

oder Verwachsungen der Nerven (z.B. Karpaltunnelsyndrom)<br />

2 5-840 176 Naht von Beuge- und <strong>St</strong>recksehnen nach Verletzungen,<br />

Sehnenplastiken, Sehnenlösungen und/ oder Spaltung<br />

von Sehnenfächern<br />

3 5-895 70 Ausgedehnte operative Entfernung von erkranktem Gewebe<br />

an Haut bzw. Unterhaut<br />

4 5-787 60 Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung von<br />

Knochenteilen z.B. bei Brüchen verwendet wurden<br />

5 5-849 45 Andere Operationen an der Hand<br />

6 5-841 28 Operation an den Bändern der Hand<br />

7 5-790 22 Einrichten (Reposition) eines Knochenbruchs oder einer<br />

Ablösung der Wachstumsfuge und Befestigung der<br />

Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten<br />

von außen<br />

8 5-894 17 Operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut<br />

bzw. Unterhaut<br />

9 5-041 9 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem<br />

Gewebe von Nerven<br />

10 5-795 9 Operatives Einrichten (Reposition) eines einfachen Bruchs<br />

an kleinen Knochen<br />

11 5-903 8 Hautverpflanzung aus dem der Wunde benachbarten Hautareal<br />

12 5-842


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

B-12.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 9,8 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen) Plastische Chirurgie<br />

und Handchirurgie<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 7,6<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Allgemeine Chirurgie (AQ06)<br />

Handchirurgie (ZF12)<br />

Notfallmedizin (ZF28)<br />

Plastische und Ästhetische Chirurgie (AQ11)<br />

B-12.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 18,5 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Operationstechnische Assistenten 1,0 3 Jahre<br />

und Assistentinnen<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Kinästhetik (ZP08)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Operationsdienst (PQ08)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

173


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und<br />

Wiederherstellungschirurgie<br />

B-12.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 1,4<br />

Diätassistent und Diätassistentin (SP04) 0,1<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,2<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,3<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,1<br />

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und 0,1<br />

Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 0,2<br />

174


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

B-13<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

B-13.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Prostatazentrum<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Prof. Dr. med. Joachim <strong>St</strong>effens<br />

Ansprechpartner: Zentrumskoordinator Dr. med. Sascha Schmidt<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1261<br />

Fax: 02403 / 76-1861<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: pkz@sah-eschweiler.de<br />

175


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

Das ProstataKarzinomZentrum (PKZ) ist ein Netzwerk, das alle für die Behandlung des Prostatakrebses<br />

relevanten Experten verschiedener medizinischer Fachgruppen vereint. Dieses Konstrukt ermöglicht eine<br />

optimale Kommunikation der Fachdisziplinen sowie eine bestmögliche Versorgung des Patienten von der<br />

Diagnostik über die Therapie bis hin zur Nachsorge. Dem Patienten des PKZ stehen nicht nur alle modernen<br />

Prostatakrebstherapieformen zur Verfügung, sondern es wird ihm durch dieses Netzwerk auch ermöglicht,<br />

sich im Vorfeld über alle Therapieoptionen durch die jeweiligen Fachexperten umfassend beraten zu lassen.<br />

Eine Expertenkommission der Deutschen Krebsgesellschaft hat das Netzwerk nach eingehender Überprüfung<br />

zertifiziert. Basis für diese Zertifizierung durch die Fachgesellschaft ist eine vorangegangene Zertifizierung<br />

der gesamten Urologischen Klinik und der Praxis für <strong>St</strong>rahlentherapie bezüglich der Prostatakrebsbehandlung<br />

nach DIN EN ISO 9001:2008 durch den TÜV SÜD. Bereits hier wurde eine hohe medizinische Versorgungsqualität<br />

attestiert.<br />

Hauptleistungserbringer sind die Klinik für Urologie und Kinderurologie des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s unter der<br />

Leitung von Prof. Dr. Joachim <strong>St</strong>effens sowie die <strong>St</strong>rahlentherapie des Radiologischen Netzwerks Rheinland<br />

(MVZ Radiologisches Netzwerk Rheinland) unter der Leitung von Dr. med. Uwe Maurer. Eingebunden in die<br />

Versorgungsstrukturen eines modernen, zukunftsorientierten Krankenhauses werden die vorhandenen<br />

Ressourcen des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s und des MVZ RNR (<strong>St</strong>rahlentherapie, Nuklearmedizin, Radiologie)<br />

zur Prävention, Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms eingesetzt. Das PKZ kooperiert mit regionalen<br />

Urologiepraxen sowie einer Praxis für Psychoonkologie und einem Institut für Pathologie.<br />

176


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

Im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> stehen folgende Einrichtungen für das PKZ zur Verfügung:<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie:<br />

• Sonographie<br />

• Transrektaler Ultraschall (TRUS)<br />

• Mikrobiologische Untersuchungen<br />

• Spezialambulanz für konsiliarische Erstuntersuchung<br />

• Sprechstunde zur Therapieplanung<br />

• Hormontherapie<br />

• Chemotherapie in Kooperation mit der Klinik für Onkologie und Hämatologie<br />

OP-Verfahren:<br />

• Radikale retropubische, nervenerhaltende Prostatovesikulektomie mit pelviner Lymphadenektomie<br />

• Laparoskopische Lymphadenektomie<br />

Klinik für Hämatologie und Onkologie:<br />

• Ambulante Diagnostik und Therapie<br />

• Sprechstunde zur Therapieplanung<br />

• <strong>St</strong>ationäre Therapie und Betreuung<br />

• Zytostatika-Monotherapie und Kombinationstherapie<br />

• Supportive Therapie<br />

Euregio-Reha-Zentrum gGmbH am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>:<br />

• Physiotherapie<br />

• Ambulante Rehabilitation<br />

Sozialdienst:<br />

• Beratung in sozialrechtlichen Fragen<br />

• Beratung zu unterstützenden Angeboten<br />

• Vermittlung von Kuren und AHB<br />

Zytostatikalabor (Apotheke SAH):<br />

• Individuelle Herstellung der Zytostatika<br />

Praxis für Laboratoriumsmedizin:<br />

• Labormedizinische Diagnostik<br />

Interdisziplinäre Tumorkonferenz:<br />

• Interdisziplinäre Therapie- und Nachsorgeempfehlungen<br />

177


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

Folgende medizinische Fachbereiche des Radiologischen Netzwerks Rheinland (RNR)<br />

stehen an der RNR-Praxisstätte am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> Eschweiler zur Verfügung:<br />

<strong>St</strong>rahlentherapie:<br />

• LDR Brachytherapie (Seed-Implantation)<br />

• HDR Brachytherapie<br />

• Perkutane Bestrahlung<br />

Radiologie:<br />

• Computertomographie<br />

• Computertomographisch gesteuerte Entnahme von Gewebeproben<br />

• Magnetresonanztomographie<br />

• Konventionelle Radiologie<br />

Nuklearmedizin:<br />

• Skelettszintigraphie<br />

• Ganzkörperskelettszintigraphie und SPECT<br />

• Therapie von Skelettmetastasen und Pleurodese stationär und ambulant<br />

mit 90Sr-Cl, 153Sm-EDTMP, 90Y-Kolloid<br />

178


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

B-13.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Bestrahlungsplanung für perkutane Bestrahlung und Brachytherapie (VR37)<br />

Bestrahlungssimulation für externe Bestrahlung und Brachytherapie (VR36)<br />

Brachytherapie mit umschlossenen Radionukliden (VR33)<br />

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der männlichen Genitalorgane (VU06)<br />

Minimalinvasive laparoskopische Operationen (VU11)<br />

Prostatazentrum (VU17)<br />

Psychoonkologie (VP14)<br />

Alle Patienten des Prostatakarzinomzentrums erhalten die Möglichkeit einer<br />

psychoonkologischen Beratung.<br />

Schmerztherapie (VU18)<br />

Spezialsprechstunde (VU14)<br />

Tumorchirurgie (VU13)<br />

B-13.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation (MP00)<br />

Die Behandlung durch die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin erfolgt im Sinne<br />

einer dezentral organisierten und durchgeführten fachübergreifenden Frührehabilitation auf den <strong>St</strong>ationen aller<br />

Kliniken. Sie umfasst die physiotherapeutische, physikalische, trainingstherapeutische, ergotherapeutische<br />

und logopädische Betreuung der Patienten und erfolgt durch ein Team aus Physio-, Sport- und Ergotherapeuten,<br />

Masseuren und Bademeistern. Als externe Kooperationspartner stehen außerdem Logopäden, Orthopädie-,<br />

Orthopädieschuh-, Rehatechniker sowie Psychologen zur Verfügung. Unter Leitung der Ärzte der Fachübergreifenden<br />

Frührehabilitation wird das therapeutische Team durch Mitarbeiter der Ernährungsberatung, dem<br />

Sozialdienst und der Seelsorge vervollständigt. Organisationselemente sind Einsatzplanungsgespräche,<br />

Rehavisiten vor Ort mit Durchführung standardisierter Assessments, Planungsgespräche mit dem Sozialdienst<br />

und die Durchführung einer Rehaplanung/-weiterleitung.<br />

Alle weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote des Zentrums sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-13.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote des Zentrums sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

179


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

B-13.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 135<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

B-13.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-13.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 C61 135 Prostatakrebs<br />

B-13.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

Im Prostatakarzinomzentrum werden alle Patienten behandelt, bei denen ein histologisch gesichertes<br />

Prostatakarzinom diagnostiziert wurde. Somit ist die Diagnose "Prostatakrebs" die Kompetenzdiagnose<br />

des Prostatazentrums.<br />

180


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

B-13.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

Die strahlentherapeutischen Leistungen werden, unter Leitung von Herrn Dr. Uwe Maurer, von der Praxis für<br />

<strong>St</strong>rahlentherapie (<strong>St</strong>andort des MVZ Radiologisches Netzwerk Rheinland) erbracht. Das Institut befindet sich in<br />

einem eigens errichteten Anbau des <strong>Hospital</strong>s. Modernste Therapiegeräte stehen hier zur Bestrahlungstherapie<br />

zur Verfügung (www.rnr-net.de/eschweiler).<br />

B-13.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-604 68 Operative Entfernung der Prostata, der Samenblase und der<br />

dazugehörigen Lymphknoten (Prostatektomie)<br />

2 1-464 36 Entnahme einer Gewebeprobe (ultraschallgesteuerte Biopsie)<br />

aus der Prostata durch den Mastdarm<br />

3 8-525 20 <strong>St</strong>rahlenbehandlung des Prostatakrebses durch Einbringung<br />

einer umhüllten radioaktiven Substanz (Seedimplantation)<br />

4 5-602 9 Operative Zerstörung von Gewebe der Prostata über den<br />

Mastdarm oder über die Haut, z.B. durch Bestrahlung<br />

5 5-402


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

B-13.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

5-604.12 34 Radikale Prostatovesikulektomie: Retropubisch,<br />

gefäß- und nervenerhaltend: Mit regionaler Lymphadenektomie<br />

5-604.02 24 Radikale Prostatovesikulektomie: Retropubisch:<br />

Mit regionaler Lymphadenektomie<br />

5-604.11 8 Radikale Prostatovesikulektomie: Retropubisch,<br />

gefäß- und nervenerhaltend: Ohne regionale Lymphadenektomie<br />

5-604.01


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

B-13.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 2,2 Weiterbildungsbefugnis:<br />

Urologie und Andrologie,<br />

Medikamentöse Tumortherapie,<br />

Spezielle urologische Chirurgie<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 2,2<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Andrologie (ZF04)<br />

Medikamentöse Tumortherapie (ZF25)<br />

Röntgendiagnostik Harntrakt (ZF00)<br />

spezielle urologische Chirurgie (ZF00)<br />

Urologie (AQ60)<br />

B-13.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 1,5 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Operationstechnische Assistenten 0,2 3 Jahre<br />

und Assistentinnen<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Hygienefachkraft (PQ03)<br />

Kinästhetik (ZP08)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Operationsdienst (PQ08)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

Qualitätsmanagement (ZP13)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

183


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

ProstataKarzinomZentrum<br />

B-13.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 0,2<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,1<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,1<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,1<br />

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und 0,1<br />

Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)<br />

Psychoonkologe und Psychoonkologin (SP00) 0,2<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 0,1<br />

184


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14<br />

Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Unfallchirurgie<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Dr. med. Werner Birtel<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1207<br />

Fax: 02403 / 76-1807<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: uch@sah-Eschweiler.de<br />

185


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

Die Aufgabe der Unfallchirurgie ist die konservative und operative Behandlung von Berufs-, Sport-, und<br />

Freizeitunfällen. Hierbei stehen der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädischer Chirurgie moderne<br />

Osteosyntheseverfahren am gesamten Skelett zur Verfügung. Für die verschleißbedingten Erkrankungen des<br />

Bewegungsapparates werden mit der Orthopädischen Chirurgie alle modernen Behandlungsverfahren von<br />

der Arthroskopie bis hin zum totalen Gelenkersatz bereit gehalten.<br />

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie verfügt über 52 stationäre Betten,<br />

ein intensiv-stationäres Bett sowie ein intensiv-stationäres Notfallbett für polytraumatisierte Patienten.<br />

Die Klinik besitzt die volle Zulassung zum berufsgenossenschaftlichen Unfallheilverfahren einschließlich<br />

des Schwerverletztenverfahrens.<br />

Die Versorgung von Weichteilverletzungen erfolgt bei großem Gewebeverlust in Zusammenarbeit mit der Klinik<br />

für Plastische Chirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie im Hause, bei begleitenden Gefäßverletzungen<br />

in Zusammenarbeit mit der Klinik für Gefäßchirurgie.<br />

Alle Patienten der Klinik werden bei Bedarf von der Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation mitbetreut.<br />

Schon während des stationären Aufenthaltes wird mit intensiver krankengymnastischer Übungsbehandlung<br />

begonnen, Anschlussheilbehandlungen und Rehabilitationsmaßnahmen werden für die Patienten eingeleitet.<br />

Im Operativen Notfallzentrum werden an 24 <strong>St</strong>unden am Tag, 365 Tage im Jahr, alle unfallchirurgischen Notfälle<br />

versorgt. Dort stehen den Patienten rund um die Uhr modernste Untersuchungs- und Therapieverfahren zur<br />

Verfügung.<br />

Zur Versorgung der Schwerstverletzten bietet das operative Notfallzentrum einen modern ausgestatteten<br />

Schockraum.<br />

Unter Federführung der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädischer Chirurgie und der Klinik für Anästhesie<br />

und operativen Intensivmedizin wurde das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> im Jahr 2010 als regionales Traumazentrum<br />

im TraumaNetzwerk® Regio Aachen durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) anerkannt.<br />

Für die Versorgung von Schwerstverletzten (Polytraumatisierten) steht 24 <strong>St</strong>unden ein operativer<br />

Versorgungsplatz sowie ein Intensivbett zur Verfügung. Die neurochirurgische Versorgung bei schweren<br />

Schädel- Hirnverletzungen erfolgt in Kooperation mit der Universitätsklinik in Aachen.<br />

186


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

Leistungsspektrum:<br />

• Berufsgenossenschaftliche Unfallheilverfahren<br />

• Alle modernen OP-Verfahren bei Knochenbrüchen<br />

• Versorgung von Schwerverletzten (Polytraumatisierten)<br />

• Operative Behandlung von Weichteil- und Knochentumoren in Zusammenarbeit mit der Klinik für<br />

Onkologie und Hämatologie im Hause<br />

Minimalinvasive Gelenkchirurgie:<br />

• Arthroskopie der Schulter<br />

• Arthroskopie des Ellbogens<br />

• Arthroskopie der Hüfte<br />

• Arthroskopie des Kniegelenkes<br />

• Arthroskopie des Sprunggelenkes<br />

Endoprothetischer Gelenkersatz (Total- oder Teilersatz):<br />

• Schulter<br />

• Hüfte<br />

• Knie<br />

• Kreuzbandersatzplastiken<br />

• Knorpelersatz<br />

• Fußchirurgie<br />

• Korrekturoperationen und Verlängerungsosteotomien (Ausgleich von Fehlstellungen)<br />

• Radiofrequenzkyphoplastie (Aufrichtung von Wirbelkörperbrüchen)<br />

• Sportverletzungen<br />

• Extrakorporale <strong>St</strong>oßwellentherapie<br />

Schmerzbehandlung der Wirbelsäule:<br />

• Periradikuläre Infiltrationen (PRT)<br />

• Facettengelenksinfiltrationen<br />

• Epidurale Infiltrationen<br />

bei entsprechender Indikation (z.B. Kalkschulter, Fersensporn)<br />

Für individuelle Beratungsgespräche werden entsprechende Schwerpunktsprechstunden angeboten.<br />

Hierbei wird im Rahmen der Nachbehandlung eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation gepflegt.<br />

187


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Arthroskopische Operationen (VC66)<br />

Bandrekonstruktionen/Plastiken (VC27)<br />

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)<br />

Eingebunden in eine operative interdisziplinäre Intensivstation.<br />

Diagnostik und Therapie bei bösartigen Neubildungen von Kochen, Gelenken, Wirbelsäule (VX00)<br />

Diagnostik und Therapie von Knochenentzündungen (VC31)<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen (VO07)<br />

Diagnostik und Therapie von Osteopathien und Chondropathien (VO09)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Verletzungen (VC42)<br />

Diagnostik und Therapie von Tumoren der Haltungs- und Bewegungsorgane (VO11)<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Hüfte und des Oberschenkels (VC39)<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes (VC41)<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Lumbosakralgegend,<br />

der Lendenwirbelsäule und des Beckens (VC35)<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Schulter und des Oberarmes (VC36)<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Ellenbogens und des Unterarmes (VC37)<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Halses (VC33)<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Handgelenkes und der Hand (VC38)<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Knies und des Unterschenkels (VC40)<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Kopfes (VC32)<br />

Diagnostik und Therapie von Verletzungen des Thorax (VC34)<br />

Endoprothetik (VO14)<br />

Fußchirurgie (VO15)<br />

Gelenkersatzverfahren/Endoprothetik (VC28)<br />

Metall-/Fremdkörperentfernungen (VC26)<br />

Schulterchirurgie (VO19)<br />

Septische Knochenchirurgie (VC30)<br />

Spezialsprechstunde (VC58)<br />

z. B. Spezialsprechstunde Endoprothetik- und Fußchirurgie<br />

Sportmedizin/Sporttraumatologie (VO20)<br />

Traumatologie (VO21)<br />

188


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Fachübergreifende Frührehabilitation (MP00)<br />

Die Behandlung durch die Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin erfolgt im Sinne<br />

einer dezentral organisierten und durchgeführten fachübergreifenden Frührehabilitation auf den <strong>St</strong>ationen<br />

aller Kliniken. Sie umfasst die physiotherapeutische, physikalische, trainingstherapeutische,<br />

ergotherapeutische und logopädische Betreuung der Patienten und erfolgt durch ein Team aus Physio-,<br />

Sport- und Ergotherapeuten, Masseuren und Bademeistern. Als externe Kooperationspartner stehen<br />

außerdem Logopäden, Orthopädie-, Orthopädieschuh-, Rehatechniker sowie Psychologen zur Verfügung.<br />

Unter Leitung der Ärzte der Fachübergreifenden Frührehabilitation wird das therapeutische Team durch<br />

Mitarbeiter der Ernährungsberatung, dem Sozialdienst und der Seelsorge vervollständigt. Organisationselemente<br />

sind Einsatzplanungsgespräche, Rehavisiten vor Ort mit Durchführung standardisierter<br />

Assessments, Planungsgespräche mit dem Sozialdienst und die Durchführung einer<br />

Rehaplanung/-weiterleitung.<br />

Alle weiteren medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-14.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-14.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 1938<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

189


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

B-14.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 S52 165 Knochenbruch des Handgelenkes und Unterarmes<br />

2 S82 155 Knochenbruch des Sprunggelenkes und Unterschenkels<br />

3 M23 127 Meniskusriss und Gelenkknorpelschaden<br />

4 S06 121 Gehirnerschütterung<br />

5 S42 112 Oberarmbruch<br />

6 M75 111 Sehnenriss der Schulter, Kalkschulter, Schultergelenksyndrom<br />

7 S72 102 Oberschenkel- und Oberschenkelhalsbruch<br />

8 M17 87 Kniegelenksverschleiß (Arthrose)<br />

9 M16 79 Hüftgelenksverschleiß (Arthrose)<br />

10 S00 63 Oberflächliche Kopfverletzung<br />

11 S83 53 Kniegelenksverletzung, Kniegelenksverstauchung<br />

12 T84 44 Komplikationen durch künstliche Gelenke, Metallteile oder<br />

durch Verpflanzung von Gewebe in Knochen, Sehnen,<br />

Muskeln bzw. Gelenken<br />

13 S32 43 Knochenbruch der Lendenwirbelsäule und des Beckens<br />

14 S92 32 Knochenbruch des Fußes<br />

15 M54 29 Rückenschmerzen<br />

190


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

M23.3 95 Meniskusschädigung durch alten Riss oder Verletzung<br />

M17.1 75 Kiegelenkverschleiß (-arthrose)<br />

M16.1 62 Sonstige primäre Koxarthrose<br />

M75.4 56 Schulterengesyndrom (Impingement)<br />

M75.1 25 Riss der Schultermuskulatur/Rotatorenmanschettenruptur<br />

M20.1 20 Hallux valgus (erworben)<br />

S83.5 19 Kreuzbandriss<br />

S83.2 12 Meniskusriss, akut<br />

M84.1 18 Falschgelenk/ Pseudoarthrose nach Knochenbruch<br />

M67.8 13 Gelenkschleimhautentzündungen<br />

M23.5 12 Chronische Instabilität des Kniegelenkes<br />

S86.0 10 Verletzung der Achillessehne<br />

M75.3


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-14.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-812 238 Kniespiegelung (Arthroskopie)<br />

2 5-787 194 Materialentfernungen<br />

3 1-697 152 Untersuchung eines Gelenks durch eine Spiegelung<br />

4 5-794 149 Operative Versorgung von komplizierten Knochenbrüchen<br />

5 5-793 133 Operative Versorgung von einfachen Knochenbrüchen<br />

6 5-790 126 Operative Versorgung von kindlichen Knochenbrüchen<br />

7 5-820 116 Operatives Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks<br />

8 5-810 106 Erneute Operation eines Gelenks durch eine Spiegelung<br />

9 5-893 89 Chirurgische Wundtoilette(Wunddebridement) und<br />

Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut und Unterhaut<br />

10 5-811 80 Entfernung der Gelenkschleimhaut (Synovia) im Rahmen<br />

einer Spiegelung bei Gelenkerzündungen<br />

11 5-986 80 Operation mit kleinstmöglichem Einschnitt an der Haut<br />

und minimaler Gewebeverletzung (minimalinvasiv)<br />

12 5-814 73 Wiederherstellende Operation an Sehnen bzw. Bändern<br />

des Schultergelenks durch eine Spiegelung<br />

13 5-900 71 Einfacher operativer Verschluss der Haut bzw. der Unterhaut<br />

nach Verletzungen, z.B. mit einer Naht<br />

14 5-800 69 Erneute operative Begutachtung und Behandlung nach<br />

einer Gelenkoperation<br />

15 5-822 69 Operatives Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks<br />

192


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

5-916.a1 34 Temporäre Weichteildeckung:<br />

Anlage oder Wechsel eines Systems zur Vakuumversiegelung:<br />

Tiefreichend, an Knochen und Gelenken der Extremitäten<br />

5-810.xh 44 Arthroskopische Gelenkrevision: Sonstige: Kniegelenk<br />

5-805.6 45 Offen chirurgische Refixation und Plastik am Kapselbandapparat<br />

des Schultergelenkes: Akromioplastik mit Durchtrennung des<br />

Ligamentum coracoacromiale<br />

5-811.2h 31 Arthroskopische Operation an der Synovialis:<br />

Synovektomie, partiell: Kniegelenk<br />

1-697.1 82 Diagnostische Arthroskopie: Schultergelenk<br />

5-814.1 9 Arthroskopische Refixation und Plastik am Kapselbandapparat des<br />

Schultergelenkes: Refixation des Labrum glenoidale durch sonstige<br />

Verfahren<br />

1-697.7 67 Diagnostische Arthroskopie: Kniegelenk<br />

5-812.5 151 Arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken:<br />

Meniskusresektion, partiell<br />

5-822.a1 16 Implantation einer Endoprothese am Kniegelenk: Endoprothese mit<br />

erweiterter Beugefähigkeit, ohne Patellaersatz: Zementiert<br />

5-822.b1 29 Implantation einer Endoprothese am Kniegelenk: Endoprothese mit<br />

erweiterter Beugefähigkeit, mit Patellaersatz: Zementiert<br />

5-822.41 10 Implantation einer Endoprothese am Kniegelenk: Bikondyläre<br />

Oberflächenersatzprothese, teilgekoppelt, mit Patellaersatz: Zementiert<br />

5-822.31


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

5-812.eh 52 Arthroskopische Operation am Gelenkknorpel und an den Menisken:<br />

Knorpelglättung (Chondroplastik): Kniegelenk<br />

5-813.4 11 Arthroskopische Refixation und Plastik am Kapselbandapparat<br />

des Kniegelenkes: Plastik vorderes Kreuzband mit sonstiger<br />

autogener Sehne<br />

5-813.9 8 Arthroskopische Refixation und Plastik am Kapselbandapparat<br />

des Kniegelenkes: Durchtrennung der Kniegelenkskapsel<br />

(Lateral release)<br />

5-811.0h 14 Arthroskopische Operation an der Synovialis: Resektion einer<br />

Plica synovialis: Kniegelenk<br />

5-811.20 11 Arthroskopische Operation an der Synovialis: Synovektomie, partiell:<br />

Humeroglenoidalgelenk<br />

5-824.01 10 Implantation einer Endoprothese an Gelenken der oberen Extremität:<br />

Teilprothese im Bereich des Humerus: Humeruskopfprothese<br />

5-788.31


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Endoprothesensprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kommentar Diagnostik, Therapie und Beratung in Bezug auf den<br />

künstlichen Gelenkersatz im Bereich von Hüfte und Knien .<br />

Berufsgenossenschaftliche Schwerpunktsprechstunde<br />

Ambulanzart D-Arzt-/Berufsgenossenschaftliche Ambulanz (AM09)<br />

Kommentar Diagnostische und therapeutische Leistungen in Bezug auf<br />

berufsgenossenschaftliche Unfallheilverfahren (Arbeitsunfall,<br />

Wegeunfall, Berufskrankheit).<br />

Chefarztsprechstunde Dr. Birtel<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

Fußsprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kniesprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Schultersprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Spezialsprechstunde Verbandswechsel/Kontrollen<br />

Ambulanzart Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)<br />

<strong>St</strong>oßwellentherapie<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

Unfallchirurgische Notfallsprechstunde im Notfallzentrum<br />

Ambulanzart Notfallambulanz (24h) (AM08)<br />

Kommentar Untersuchung, Beratung und Behandlung von akuten<br />

Verletzungen, Unfallfolgezuständen und Überlastungsschäden<br />

195


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-787 32 Materialentfernungen nach operativ versorgten<br />

Knochenbrüchen<br />

2 8-200 27 Nichtoperatives Einrichten (Reposition) von verschobenen<br />

Knochenbrüchen<br />

3 8-201 18 Nichtoperatives Einrenken (Reposition) von Gelenken<br />

4 5-840 11 Operationen an Sehnen der Hand<br />

5 5-790 7 Einrichten (Reposition) eines Knochenbruchs oder einer<br />

Ablösung der Wachstumsfuge und Befestigung der<br />

Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder Platten<br />

von außen<br />

6 5-900


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 11,1 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen) Unfallchirurgie in Verbindung mit Chirurgie<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 7,8<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Allgemeine Chirurgie (AQ06)<br />

Ärztliches Qualitätsmanagement (ZF01)<br />

Manuelle Medizin/Chirotherapie (ZF24)<br />

Notfallmedizin (ZF28)<br />

Orthopädie und Unfallchirurgie (AQ10)<br />

Plastische und Ästhetische Chirurgie (AQ11)<br />

Spezielle Unfallchirurgie (ZF43)<br />

Sportmedizin (ZF44)<br />

Unfallchirurgie (AQ62)<br />

B-14.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger 30,1 3 Jahre<br />

und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger 1,0 3 Jahre<br />

und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen<br />

Pflegehelfer und Pflegehelferinnen 1,1 ab 200 <strong>St</strong>unden Basis<br />

Operationstechnische Assistenten und Assistentinnen 1,5 3 Jahre<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Intensivpflege und Anästhesie (PQ04)<br />

Kinästhetik (ZP08)<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Operationsdienst (PQ08)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

197


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Unfallchirurgie und<br />

Orthopädische Chirurgie<br />

B-14.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal der Unfallchirurgie<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 2,6<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,1<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,2<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,3<br />

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und 0,1<br />

Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)<br />

Diabetologe und Diabetologin/Diabetesassistent und Diabetesassistentin/Diabetesberater 0,1<br />

und Diabetesberaterin/Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte/Wundassistent und<br />

Wundassistentin DDG/Diabetesfachkraft Wundmanagement (SP35)<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 0,5<br />

198


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

B-15<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

B-15.1<br />

Allgemeine Angaben<br />

Fachabteilung: Urologie und Kinderurologie<br />

Art: Hauptabteilung<br />

Chefarzt: Prof. Dr. med. Joachim <strong>St</strong>effens<br />

Hausanschrift: Dechant-Deckers-<strong>St</strong>r. 8<br />

52249 Eschweiler<br />

Postfach: 1360<br />

52233 Eschweiler<br />

Telefon: 02403 / 76-1261<br />

Fax: 02403 / 76-1861<br />

URL: www.sah-eschweiler.de<br />

EMail: uro@sah-eschweiler.de<br />

199


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie bietet ein umfassendes Spektrum an modernen<br />

Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten.<br />

Dies gewährleistet, als primäres Anliegen, eine qualitativ hochwertige Versorgung der urologischen<br />

Patienten. Um diese Qualität permanent zu sichern, gehören für die Mitarbeiter der Klinik regelmäßige<br />

medizinische Fortbildungen und Weiterbildungen zum Arbeitskonzept.<br />

Ein Ausdruck dieses hohen Qualitätsanspruches und der damit verbundenen intensiven Bemühung um eine<br />

Verbesserung der Leistungen auf medizinischem und organisatorischem Gebiet ist die im September 2007<br />

erstmals erzielte Zertifizierung der Urologischen Klinik vom TÜV-Süd nach DIN EN ISO 9001:2008.<br />

Eine jährliche Kontrolle überprüft die Qualität der Leistungen, die auch im Jahr 2010 erneut bescheinigt<br />

werden konnte.<br />

Die Behandlung des Prostatakarzinoms stellt einen überregional anerkannten Schwerpunkt der Klinik dar.<br />

Orientiert an den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft hat die Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

ein zertifiziertes ProstataKarzinomZentrum (PKZ) etabliert. Dabei besteht eine intensive Kooperation mit<br />

den niedergelassenen Kollegen in der Region, durch die eine optimale Patientenbetreuung gefördert und<br />

ständig ausgebaut wird.<br />

Die enge Zusammenarbeit mit der Praxis für <strong>St</strong>rahlentherapie (MVZ Radiologisches Netzwerk Rheinland)<br />

und der onkologischen Klinik im Hause gewährleistet eine eventuell notwendige Weiterbehandlung auf stets<br />

aktuellem medizinischem <strong>St</strong>and. Weitere Informationen zum Prostatakarzinomzentrum erhalten Sie in der<br />

gesonderten Darstellung des Zentrums in diesem Bericht (B-13).<br />

200


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

Neben der Behandlung des Prostatakarzinoms gehören die Diagnostik und Therapie aller urologischer<br />

Krebserkrankungen zum Leistungsspektrum der Klinik:<br />

• Blasentumore<br />

– Endoskopische Blasenkrebsoperationen<br />

– lokale Chemotherapie in der Blase<br />

– Operative Blasenentfernung mit inkontinenten und<br />

kontinenten Harnableitungen (Darmersatzblase)<br />

– Harnleitertumore<br />

• Nierentumore<br />

• Nebennierentumore<br />

• Hodentumore<br />

• Penistumore<br />

• Tumore des hinteren Bauchraumes<br />

Weitere diagnostische und therapeutische Schwerpunkte der Klinik sind:<br />

• Gutartige Prostatavergrößerung<br />

– Transurethrale Prostataresektion (Ausschälen der Prostata durch die Harnröhre)<br />

– Operation der Prostata mittels Unterbauchschnitt- Prostataadenomektomie<br />

• <strong>St</strong>einerkrankungen (Nieren-, Harnleiter- und Blasensteine)<br />

– ESWL (Extrakorporale <strong>St</strong>osswellenbehandlung)<br />

– URS (Ureterorenoskopie =Harnleiter- und Nierenbeckenspiegelung), starr und flexibel<br />

– Perkutane <strong>St</strong>einentfernung über die Flanke (PCNL, Mini-PCNL (auch bei Kindern))<br />

– Offene <strong>St</strong>einoperation<br />

• Kinderurologie<br />

– Behandlung angeborener Fehlbildungen im Kindesalter<br />

– Hypospadiekorrektur<br />

– Beschneidung<br />

– Lagekorrektur des Hodenhochstandes<br />

– Diagnostik und Therapie des Einnässens<br />

– LASER- Akupunktur beim bettnässenden Kind<br />

• Weibliche und männliche Harninkontinenz<br />

– Urodynamische Untersuchungen (Blasenfunktionstests)<br />

– Bandoperationen<br />

– Unterspritzungen<br />

– Botoxtherapie<br />

• Harnröhrenchirurgie<br />

– endoskopisch oder offen operative Therapie (z. B. Mundschleimhautoperation)<br />

• Erektile Dysfunktion<br />

• Laparoskopische/retroperitoneoskopische Chirurgie ("Schlüssellochoperation")<br />

• Urologisches Röntgen<br />

– Diagnostik und Therapie urologischer Erkrankungen an einem Röntgenarbeitsplatz<br />

der modernsten Generation<br />

201


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

B-15.2<br />

Versorgungsschwerpunkte<br />

Andrologie (VD14)<br />

Chirurgische Intensivmedizin (VC67)<br />

Eingebunden in eine interdisziplinäre operative Intensivstation<br />

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der männlichen Genitalorgane (VU06)<br />

Diagnostik und Therapie von sexuell übertragbaren Krankheiten (Venerologie) (VD19)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Niere und des Ureters (VU04)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Harnsystems (VU05)<br />

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Urogenitalsystems (VU07)<br />

Diagnostik und Therapie von tubulointerstitiellen Nierenkrankheiten (VU01)<br />

Diagnostik und Therapie von Urolithiasis (VU03)<br />

Inkontinenzchirurgie (VG07)<br />

Kinderurologie (VU08)<br />

Minimalinvasive endoskopische Operationen (VU12)<br />

Minimalinvasive laparoskopische Operationen (VU11)<br />

Native Sonographie (VR02)<br />

Plastisch-rekonstruktive Eingriffe an Niere, Harnwegen und Harnblase (VU10)<br />

Prostatazentrum (VU17)<br />

Schmerztherapie (VU18)<br />

Spezialsprechstunde (VU14)<br />

Tumorchirurgie (VU13)<br />

Urodynamik/Urologische Funktionsdiagnostik (VU19)<br />

Urogynäkologie (VG16)<br />

B-15.3<br />

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote<br />

Alle medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-9<br />

"Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pflegerische Leistungsangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

B-15.4<br />

Nicht-medizinische Serviceangebote<br />

Alle nicht-medizinischen Serviceangebote der Klinik sind unter dem Punkt A-10<br />

"Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses" beschrieben.<br />

202


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

B-15.5<br />

Fallzahlen<br />

Vollstationäre Fallzahl: 1850<br />

Teilstationäre Fallzahl:<br />

B-15.6<br />

Diagnosen nach ICD<br />

Die Schwerpunktdiagnose Prostatakrebs wird auf den Seiten des Prostatakarzinomzentrums<br />

gesondert dargestellt (B-13).<br />

B-15.6.1<br />

Hauptdiagnosen nach ICD<br />

Rang ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 N13 446 Harnstau aufgrund einer Abflussbehinderung bzw.<br />

Harnrückfluss in Richtung Niere (Nieren- und Harnleitersteine)<br />

2 C67 236 Harnblasenkrebs<br />

3 N20 189 <strong>St</strong>ein im Nierenbecken bzw. Harnleiter<br />

4 N40 136 Gutartige Vergrößerung der Prostata<br />

5 N39 110 Sonstige Krankheit der Niere, der Harnwege<br />

bzw. der Harnblase<br />

6 N45 62 Hodenentzündung bzw. Nebenhodenentzündung<br />

7 D30 59 Gutartiger Tumor der Niere, der Harnwege bzw. der Harnblase<br />

8 N35 48 Verengung der Harnröhre<br />

9 C64 39 Nierenkrebs, ausgenommen Nierenbeckenkrebs<br />

10 N32 37 Sonstige Krankheit der Harnblase<br />

11 N10 35 Akute Nierenbeckenentzündung<br />

12 N30 28 Entzündung der Harnblase<br />

13 R31 27 Blutausscheidung im Urin<br />

14 N23 24 Nierenkolik<br />

15 N43 23 Flüssigkeitsansammlung in Hoden- oder Nebenhodenhülle<br />

203


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

B-15.6.2<br />

Weitere Kompetenzdiagnosen<br />

ICD-10 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

C60 8 Bösartige Neubildung des Penis<br />

C62 7 Bösartige Neubildung des Hodens<br />

Q53 47 Nondescensus testis (Hodenhochstand) stationäre und<br />

ambulante Versorgung<br />

Q54 7 Hypospadie (Fehlmündung der Harnröhre)<br />

Q62 7 Angeborene obstruktive Defekte des Nierenbeckens und angeborene<br />

Fehlbildungen des Ureters<br />

B-15.7<br />

Prozeduren nach OPS<br />

B-15.7.1<br />

Durchgeführte Prozeduren nach OPS<br />

RangOPS-301Absolute FallzahlUmgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 8-137 654 Einlegen, Wechsel bzw. Entfernung einer Harnleiterschiene<br />

2 3-13d 619 Urographie<br />

3 1-661 385 Untersuchung der Harnröhre und der Harnblase durch<br />

eine Spiegelung<br />

4 5-573 321 Operative Entfernung von erkranktem Gewebe der<br />

Harnblase mit Zugang durch die Harnröhre<br />

5 1-665 222 Untersuchung der Harnleiter durch eine Spiegelung<br />

6 5-562 183 Operative <strong>St</strong>einentfernung bei einer Spiegelung des<br />

Harnleiters durch die Harnröhre<br />

7 5-550 151 Operativer Einschnitt in die Niere, Einbringen eines<br />

Schlauches zur Harnableitung aus der Niere, <strong>St</strong>einentfernung<br />

durch operativen Einschnitt, Erweiterung des Nierenbeckens<br />

bzw. <strong>St</strong>einentfernung durch eine Spiegelung<br />

8 5-601 138 Operative Entfernung von Gewebe der Prostata durch<br />

die Harnröhre<br />

9 8-132 136 Spülung oder Gabe von Medikamenten in die Harnblase<br />

(Lokale Chemotherapie)<br />

10 3-13f 123 Zystographie<br />

11 8-139 96 Sonstiger Eingriff an Niere, Harnleiter, Blase bzw. Harnröhre<br />

12 8-541 89 Operative Eröffnung der Bauchhöhle bzw. des dahinter<br />

liegenden Gewebes<br />

13 8-110 88 Harnsteinzertrümmerung in Niere und Harnwegen durch<br />

von außen zugeführte <strong>St</strong>oßwellen<br />

14 5-572 84 Operatives Anlegen eines Bauchdeckenkatheters in die Harnblase<br />

15 5-585 71 Operativer Einschnitt bei Verengung der Harnröhre mit<br />

Zugang durch die Harnröhre<br />

204


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

B-15.7.2<br />

Weitere Kompetenzprozeduren<br />

OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

5-570 53 Endoskopische Entfernung von <strong>St</strong>einen, Fremdkörpern und<br />

Tamponaden der Harnblase<br />

5-554 44 Nephrektomie<br />

5-98b 38 Anwendung eines flexiblen Ureterorenoskops<br />

5-576 36 Zystektomie<br />

5-622 35 Orchidektomie<br />

5-565 27 Kutane Harnableitung mit Darminterponat (Conduit)<br />

(nicht kontinentes <strong>St</strong>oma)<br />

5-568 26 Rekonstruktion des Ureters<br />

5-581 21 Plastische Meatotomie der Urethra<br />

5-624 19 Orchidopexie<br />

5-553 15 Partielle Resektion der Niere<br />

B-15.8<br />

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten<br />

Allgemeine urologische Sprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Kindersprechstunde<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Notfallambulanz der Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

Ambulanzart Notfallambulanz (24h) (AM08)<br />

Privatambulanz Prof.Dr.<strong>St</strong>effens<br />

Ambulanzart Privatambulanz (AM07)<br />

Spezialsprechstunde Andrologie<br />

Ambulanzart Ermächtigung zur ambulanten Behandlung nach § 116 SGB V bzw.<br />

§ 31a Abs. 1 Ärzte-ZV (besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden<br />

oder Kenntnisse von Krankenhausärzten) (AM04)<br />

Spezialsprechstunde Verbandswechsel/Kontrollen<br />

Ambulanzart Vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115a SGB V (AM11)<br />

205


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

B-15.9<br />

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V<br />

Rang OPS-301 Absolute Fallzahl Umgangssprachliche Bezeichnung<br />

1 5-640 90 Operation an der Vorhaut des Penis (Beschneidung)<br />

2 5-624 40 Operative Befestigung des Hodens im Hodensack<br />

bei Hodenhochstand des Kindes<br />

3 5-530 9 Operativer Verschluss eines Leistenbruchs (Hernie)<br />

4 1-661


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

B-15.11.1<br />

Ärzte und Ärztinnen<br />

Anzahl Kommentar<br />

Ärzte und Ärztinnen insgesamt 9,0 Weiterbildungsbefugnisse:<br />

(außer Belegärzte und Belegärztinnen) Urologie und Andrologie,<br />

Medikamentöse Tumortherapie,<br />

Spezielle urologische Chirurgie<br />

- davon Fachärzte und Fachärztinnen 4,8<br />

Belegärzte und Belegärztinnen (nach § 121 SGB V) 0,0<br />

Fachexpertise der Abteilung<br />

Andrologie (ZF04)<br />

Medikamentöse Tumortherapie (ZF25)<br />

Röntgendiagnostik Harntrakt (ZF00)<br />

spezielle urologische Chirurgie (ZF00)<br />

Urologie (AQ60)<br />

B-15.11.2<br />

Pflegepersonal<br />

Anzahl Ausbildungsdauer<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger und 20,3 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und 2,2 3 Jahre<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen<br />

Operationstechnische Assistenten 1,8 3 Jahre<br />

und Assistentinnen<br />

Pflegerische Fachexpertise der Abteilung<br />

Leitung von <strong>St</strong>ationen oder Funktionseinheiten (PQ05)<br />

Operationsdienst (PQ08)<br />

Kinästhetik (ZP08)<br />

Praxisanleitung (ZP12)<br />

Wundmanagement (ZP16)<br />

207


B <strong>St</strong>ruktur- und Leistungsdaten<br />

Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

B-15.11.3<br />

Spezielles therapeutisches Personal<br />

Anzahl<br />

Arzthelfer und Arzthelferin (SP02) 1,3<br />

Oecotrophologe und Oecothrophologin/Ernährungswissenschaftler und 0,2<br />

Ernährungswissenschaftlerin (SP17)<br />

Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin (SP25) 0,2<br />

Kinästhetikbeauftragter und Kinästhetikbeauftragte (SP11) 0,1<br />

Wundmanager und Wundmanagerin/Wundberater und Wundberaterin/Wundexperte und 0,1<br />

Wundexpertin/Wundbeauftragter und Wundbeauftragte (SP28)<br />

Physiotherapeut und Physiotherapeutin (SP21) 0,2<br />

Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische 0,8<br />

Assistentin/Funktionspersonal (SP43)<br />

208


C Qualitätssicherung<br />

C-1<br />

Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung<br />

nach §137 Abs.1 Satz 3 Nr.1 SGB V (BQS-Verfahren)<br />

Die Auswertung zur externen vergleichenden Qualitätssicherung für das Geschäftsjahr 2010 werden vom<br />

Aqua-Institut erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt und die entsprechenden Angaben am 1.12.2011<br />

im Qualitätsbericht veröffentlicht.<br />

C-2<br />

Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß §112 SGB V<br />

Über § 137 SGB V hinaus ist auf Landesebene keine verpflichtende Qualitätssicherung vereinbart.<br />

C-3<br />

Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-Programmen<br />

(DMP) nach § 137f SGB V<br />

Gemäß seinem Leistungsspektrum nimmt das Krankenhaus an folgenden DMP teil:<br />

Brustkrebs (BRU)<br />

C-4<br />

Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung<br />

Klinik für Gefäßchirurgie<br />

Im Rahmen der externen Qualitätssicherung nimmt die Klinik für Gefäßchirurgie an den Projekten der Deutschen<br />

Gesellschaft für Gefäßchirurgie teil. Hier werden für einzelne Operationstypen , z.B. Carotis-Operationen, alle<br />

Fälle deutschlandweit ausgewertet und die Kliniken untereinander verglichen.<br />

C-5<br />

Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach § 137 SGB V<br />

Mindestmenge Erbrachte Menge<br />

Knie-TEP 50 69<br />

209


C Qualitätssicherung<br />

C-6<br />

Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Qualitätssicherung<br />

nach § 137 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB V („<strong>St</strong>rukturqualitätsvereinbarung“)<br />

Richtlinie über Maßnahmen zur Qualitätssicherung für die stationäre Versorgung bei der Indikation<br />

Bauchaortenaneurysma (CQ01)<br />

C-7<br />

Umsetzung der Regelungen zur Fortbildung im Krankenhaus nach § 137 SGB V<br />

Nr. Anzahl<br />

1. Fachärztinnen und Fachärzte, psychologische Psychotherapeutinnen und 76,0<br />

Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen<br />

und -psychotherapeuten, die der Fortbildungspflicht unterliegen<br />

2. Anzahl derjenigen Fachärztinnen und Fachärzte aus Nr. 1, die einen Fünfjahreszeitraum 53,0<br />

der Fortbildung abgeschlossen haben und damit der Nachweispflicht unterliegen<br />

[Teilmenge von Nr. 1, Nenner von Nr. 3]<br />

3. Anzahl derjenigen Personen aus Nr. 2, die den Fortbildungsnachweis gemäß § 3 46,0<br />

der G-BA-Regelungen erbracht haben [Zähler von Nr. 2]<br />

210


D Qualitätsmanagement<br />

D-1<br />

Qualitätspolitik<br />

Unser Auftrag<br />

Getragen von der katholischen Kirchengemeinde <strong>St</strong>. Peter und Paul ist das akademische Lehrkrankenhaus<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> ein medizinisches Gesundheits- und Kompetenzzentrum im Herzen der <strong>St</strong>adt Eschweiler.<br />

Als katholisches Krankenhaus sehen wir uns in den caritativen Auftrag der Kirche eingebunden. Unsere Arbeit<br />

ist ausgerichtet an Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Deshalb wenden wir uns auch den notleidenden und<br />

hilfsbedürftigen Kranken zu.<br />

Unsere zentrale Aufgabe ist die bestmögliche ärztliche und pflegerische Versorgung unserer Patienten.<br />

Über die Kernaufgaben eines Akutkrankenhauses hinaus verfügen wir über ein Netzwerk von spezialisierten<br />

Fachbereichen.<br />

Wir bieten unter anderem Dienstleistungen der Prävention, Rehabilitation und Pflege an, die vereint unter<br />

einem Dach eine interdisziplinäre Versorgung gewährleisten. Als akademisches Lehrkrankenhaus und<br />

Ausbildungsstätte nehmen wir unsere Aufgaben in der Aus-, Fort- und Weiterbildung wahr.<br />

Patientenorientierung<br />

„Wir und alle für den Patienten“<br />

„Jeder Mensch ist einmalig und unverwechselbar. Seine Würde ist unantastbar, ungeachtet seiner<br />

Herkunft, Konfession und Hautfarbe, seines Geschlechts, seiner Bildung und Leistung.“<br />

Diese Tatsache dient dem <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> als Grundlage seinen christlichen gesundheits- und<br />

sozialpolitischen Auftrag der Caritas zu erfüllen.<br />

Unser Ziel ist die bestmögliche und nachhaltige Unterstützung der Patienten zur Bewältigung ihrer<br />

Erkrankung und Wiederherstellung ihrer Gesundheit.<br />

Dazu fordern wir auch die Eigenverantwortung der Patienten und ihrer Angehörigen ein. Den Menschen,<br />

die sich uns anvertrauen, bieten wir gute Medizin, menschliche Betreuung und qualifizierte Beratung in<br />

einer freundlichen Atmosphäre. Dabei ist es von besonderer Bedeutung dem Patienten, nicht nur eine<br />

hochqualifizierte medizinisch pflegerische Leistung zukommen zu lassen, sondern ihm auch durch<br />

verständnisvolle Zuwendung sichtbar zu machen, dass er in seiner ganzen Persönlichkeit mit seinen<br />

Wünschen und seinem Handeln als mündiger Partner von uns ernst genommen und unterstützt wird.<br />

211


D Qualitätsmanagement<br />

Kommunikation<br />

Wir gehen mit Patienten und Mitarbeitern gleichermaßen wohlwollend und respektvoll um. Darunter verstehen<br />

wir eine ehrliche, verständliche, freundliche, verlässliche, sachliche und vorurteilsfreie Kommunikation.<br />

Dabei berücksichtigen wir die Individualität des Gesprächspartners.<br />

Vernetzung und kurze Wege vereinfachen und verbessern im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> die fachübergreifende<br />

Zusammenarbeit. Darüber hinaus ist auch eine fachbereichs- und berufsgruppenübergreifende Kommunikation<br />

mit den niedergelassenen Ärzten und den kirchlichen, sozialen und politischen Institutionen erforderlich.<br />

„Wir und alle für den Patienten“<br />

Wir, die Mitarbeiter des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s, sind aufgefordert, zum Wohle des Patienten mit allen<br />

zusammen zu arbeiten.<br />

Dies gilt für uns im jeweiligen Team mit allen Abteilungen innerhalb des Hauses; gleichzeitig wirken wir als<br />

Krankenhaus mit allen außerhalb des Hauses zusammen, die an der Genesung des Patienten beteiligt sind.<br />

Mitarbeiterorientierung<br />

Wir fördern und fordern die Identifikation des Mitarbeiters mit dem Haus. Die Fürsorge für unsere Mitarbeiter<br />

und ihr Schutz sind uns wichtig. Wir betrachten unsere Mitarbeiter als mündige Partner und nehmen sie in ihrer<br />

gesamten Persönlichkeit ernst. Wir arbeiten teamorientiert und pflegen einen kooperativen Umgangsstil in einer<br />

Atmosphäre der Offenheit und des gegenseitigen Wohlwollens.<br />

Unser Führungsgrundsatz<br />

„Führen heißt anderen zu helfen, erfolgreich zu sein!“<br />

Als Voraussetzung für die Übernahme von Führungsverantwortung in unserem <strong>Hospital</strong> gilt die Anerkennung<br />

des vorgenannten Grundsatzes, loyales Verhalten gegenüber dem Dienstgeber sowie die Einhaltung der<br />

Führungsleitsätze (siehe Leitbild unter homepage www.sah-eschweiler.de), an die sich auch das Kuratorium<br />

und der von ihm bestellte Krankenhausvorstand gebunden fühlen.<br />

Wirtschaftlichkeit<br />

Das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> bietet einen hohen Modernisierungsgrad in einer gepflegten Atmosphäre.<br />

Die hohe technische Ausstattung, die Qualifikation unserer Mitarbeiter und die innovative Weiterentwicklung<br />

unserer Leistungen sind nur auf einer gesunden ökonomischen Grundlage möglich.<br />

Wir wollen die für unsere Ziele erforderlichen Ressourcen qualitativ und quantitativ ausreichend zur<br />

Verfügung stellen.<br />

212


D Qualitätsmanagement<br />

Unser Verständnis von Qualitätsmanagement<br />

Für uns bedeutet Qualitätsmanagement die Chance, unser Krankenhaus den veränderten<br />

gesundheitspolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen.<br />

Wir verstehen Qualitätsmanagement nicht als formalistische Reglementierung innerbetrieblicher Abläufe,<br />

sondern als Hilfestellung, unser eigentliches Ziel einer bestmöglichen Patientenversorgung sicherer und<br />

effektiver zu erreichen.<br />

Bei uns ist Qualitätsmanagement Führungsaufgabe und erfordert die Unterstützung der Leitungskräfte.<br />

Verantwortlichkeiten, Ziele und erforderliche Ressourcen werden durch die Leitungskräfte definiert und<br />

festgelegt. Gemeinsam mit allen beteiligten Mitarbeitern werden Organisations- und Behandlungsprozesse<br />

analysiert und dokumentiert. Mit der Dokumentation werden alle Abläufe fassbar und transparent und sind<br />

somit für Verbesserungsvorschläge und eine Weiterentwicklung zugänglich. Auf diese Weise fördert und<br />

fordert das Qualitätsmanagement eine Beteiligung aller Mitarbeiter.<br />

Im Mittelpunkt unserer Qualitätsbemühungen steht der Mensch. Nicht Verfahrensanweisungen und<br />

Formulare führen zu einer qualitativ hochwertigen und entwicklungsfähigen Patientenbehandlung, vielmehr<br />

ist es die innere Überzeugung, dass es sinnvoll ist, definierte Prozessabläufe zu nutzen und kontinuierlich<br />

weiterzuentwickeln. Ein funktionierendes QMS muss gelebt werden!<br />

Wichtig ist uns dabei, dass unser Qualitätsmanagementsystem keine Einschränkung der medizinischen<br />

Handlungsmöglichkeiten oder Therapiefreiheit bedeutet, sondern deren systematische Anwendung in<br />

transparenter und nachvollziehbarer Weise gewährleistet.<br />

Im Hinblick auf unser Verständnis von Qualitätsmanagement nutzen wir für den Aufbau unseres<br />

einrichtungsinternen Qualitätsmanagementsystems die <strong>St</strong>rukturen der DIN EN ISO 9001:2008, einer<br />

international anerkannten Nachweisnorm zum Aufbau von Qualitätsmanagementsystemen. Kernelement<br />

dieses Systems ist eine hohe Prozessorientierung mit dem Ziel, die krankenhausinternen Abläufe an die<br />

Anforderungen unserer Patienten, Zuweiser und der anderen Anspruchsgruppen anzupassen und in hohem<br />

Maße zufrieden zu stellen.<br />

Umsetzung und Kommunikation der Qualitätspolitik im Krankenhaus<br />

Die Qualitätsmanagementbeauftragte berichtet der Krankenhausbetriebsleitung über den <strong>St</strong>and der<br />

QM-Projekte und über die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems im gesamten <strong>Hospital</strong><br />

und erhält von diesem Gremium die entsprechenden Arbeitsaufträge.<br />

Durch ein etabliertes Besprechungsmanagement auf allen Ebenen werden die Mitarbeiter über den jeweils<br />

neuesten Entwicklungsstand von Maßnahmen in Kenntnis gesetzt. Sie haben Gelegenheit Anregungen und<br />

Kritik beizutragen und an der Zielerreichung und ggf. an der Zielkorrektur teil zu haben. Auf diese Weise<br />

hat sich ein hohes Qualitätsbewusstsein im Krankenhaus entwickelt.<br />

213


D Qualitätsmanagement<br />

Umgang mit Fehlern und kontinuierliche Verbesserung<br />

Sollten unerwünschte Ereignisse auftreten, werden diese offen und im Team analysiert. Daraus resultierende<br />

Maßnahmen zur Verhütung weiterer unerwünschter Ereignisse werden eingeleitet. Der Sachverhalt wird<br />

dokumentiert und bewertet.<br />

Zur ständigen Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems werden Verbesserungspotenziale in allen<br />

Ebenen und Bereichen aufgegriffen und entsprechende Maßnahmen zur Beseitigung der Probleme umgesetzt.<br />

Folgende Wege zur Ermittlung und Verfolgung von Verbesserungspotenzialen werden konsequent genutzt:<br />

Aufgreifen von Fehlerquellen und potenziellen Fehlern im Rahmen der Teambesprechungen<br />

Bearbeitung von Problemstellungen in den Teambesprechungen der einzelnen Bereiche<br />

Systematische Erfassung und Bearbeitung von Patienten- und Angehörigenbeschwerden durch<br />

das Beschwerdemanagement<br />

214


D Qualitätsmanagement<br />

D-2<br />

Qualitätsziele<br />

<strong>St</strong>rategische Ziele<br />

Aus unserer Qualitätspolitik leiten sich folgende strategische Ziele ab, die mit Hilfe der<br />

Qualitätsmanagementinstrumente überwacht und im Krankenhaus kommuniziert werden.<br />

Unser Hauptziel ist die bestmögliche Patientenversorgung. Alle strategisch operativen Ziele<br />

ranken sich um dieses Hauptziel:<br />

<strong>St</strong>ändige Erneuerung der bedarfsorientierten Ausrichtung des Leistungsspektrums.<br />

<strong>St</strong>ändige Verbesserung der strukturellen Voraussetzungen des Hauses bezüglich räumlicher und<br />

personeller Ressourcen.<br />

Erhalt der hohen Patientenorientierung<br />

Erhalt der christlichen Orientierung<br />

Erreichung einer noch höheren Patientenzufriedenheit durch ständige Abfrage des Feedbacks und<br />

daraus folgende Maßnahmen<br />

Ausdehnung des nach DIN-EN-ISO zertifizierten Qualitätsmanagements auf alle Abteilungen und<br />

Kompetenzzentren im Laufe der nächsten Jahre.<br />

Erhalt der Motivation der Mitarbeiter durch<br />

• Verbesserung der Motivation durch strukturierte Fort- und Weiterbildung<br />

• reibungslose Integration neuer Mitarbeiter<br />

• Zielvereinbarungs- und Jahresgespräche<br />

• eine transparente Informations- und Kommunikationspolitik, unterstützt durch ein<br />

etabliertes Besprechungsmanagement.<br />

Erhalt der Wirtschaftlichkeit durch ständig neue Beleuchtung der Prozesse. Ziel ist hierbei nicht nur die<br />

Aufrechterhaltung des Betriebs an sich, sondern auch der Aufbau von Mitteln, um in weitere <strong>St</strong>rukturen<br />

investieren zu können.<br />

215


D Qualitätsmanagement<br />

D-3<br />

Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements<br />

Im <strong>St</strong>-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> werden für den Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagementsystems<br />

die <strong>St</strong>rukturen der DIN EN ISO 9001:2008, einer international anerkannten Nachweisnorm für Aufbau,<br />

Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung von QM-Systemen genutzt. Kernelement dieses Systems ist die<br />

Prozessorientierung mit dem Ziel, die krankenhausinternen Abläufe an die Anforderungen der Patienten,<br />

Zuweiser und der anderen Anspruchsgruppen anzupassen und in hohem Maße zufrieden zu stellen. Im<br />

Gegensatz zu anderen Zertifizierungsverfahren bietet die DIN EN ISO die Möglichkeit einer partiellen<br />

Vorgehensweise. Mittlerweile sind neben dem Euregio-Brust-Zentrum (2001) auch die Klinik für Urologie<br />

und Kinderurologie(2007) und das Prostatakarzinomzentrum (2007) entsprechend zertifiziert.<br />

Neben dem Aufbau eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagementsystems legt das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

großen Wert auf die Anerkennung der etablierten medizinischen Kompetenz- und Tumorzentren durch die<br />

medizinischen Fachgesellschaften. Die Tumorzentren (EBZ und PKZ) unterliegen einer jährlichen Überprüfung<br />

durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), das Euregio-Gefäß-Zentrum erfüllt die Qualitätsanforderungen<br />

der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) und Angiologie (DGA). Die Chest-Pain-Unit der Klinik für<br />

Innere Medizin erfüllt die Maßstäbe der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Die Einbindung des<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s in das überregionale Traumanetzwerk erfolgt nach dem Konzept der Deutschen<br />

Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).<br />

Alle Erkenntnisse, die aus den einzelnen Zertifizierungen gewonnen werden, haben Vorbildcharakter für<br />

andere medizinische Bereiche und können größtenteils in das gesamte Haus multipliziert werden. Auf diese<br />

Weise wird der Qualitätsstandard im gesamten <strong>Hospital</strong> kontinuierlich nach oben geschraubt.<br />

Qualitätssicherung und –management ist im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> Führungsaufgabe und erfordert die<br />

unbedingte Unterstützung der Leitung. Dies gilt sowohl auf der Ebene der Geschäfts- und Betriebsleitung<br />

als auch auf der Ebene der medizinischen Bereiche durch die Chefärzte.<br />

Bei der Einführung eines umfassenden krankenhausinternen Qualitätsmanagementsystems werden die<br />

Führungskräfte durch die Abteilung Qualitätsmanagement, unter Leitung der Qualitätsmanagementbeauftragten,<br />

unterstützt. Die Abteilung Qualitätsmanagement ist als eine beratende <strong>St</strong>absstelle organisiert, so dass eine<br />

unabhängige Sichtweise gewährleistet wird.<br />

In den bereits zertifizierten Klinikbereichen sind QM-Verantwortliche benannt, die für die <strong>St</strong>euerung und<br />

Umsetzung des Qualitätsmanagements vor Ort sorgen und als Ansprechpartner für die QM-Abteilung fungieren.<br />

Die Krankenhausbetriebsleitung legt die Ziele für das Qualitätsmanagement fest und bringt die QM-Projekte<br />

auf den Weg. Durch ein etabliertes Projektmanagement wird eine effektive Durchführung der Projekte<br />

gewährleistet.<br />

216


D Qualitätsmanagement<br />

D-4<br />

Instrumente des Qualitätsmanagements<br />

Beschwerdemanagement<br />

„Ihre Anregungen und Wünsche sind wichtig für uns“<br />

Nach diesem Motto nehmen wir im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> die Kritik und Anregungen unserer Patienten<br />

sehr ernst und integrieren sie in unseren kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Neben der schriftlichen<br />

Patientenbefragung steht in einigen medizinischen Bereichen auch ein „Meckerkastensystem“ für die<br />

Patientenanliegen zur Verfügung. Hier werden auch die Angehörigen und Besucher aufgefordert, uns<br />

Verbesserungsvorschläge mitzuteilen.<br />

Interne und externe Audits<br />

In jährlich stattfindenden internen und externen Audits (Selbst- und Fremdbewertungen) werden sowohl<br />

die Umsetzung gesetzlicher und interner Vorgaben als auch die Umsetzung und der jeweilige <strong>St</strong>and der<br />

Maßnahmeplanungen überwacht.<br />

Patientenzufriedenheitsbefragungen<br />

„Wer aufhört besser sein zu wollen hat aufgehört gut zu sein!“<br />

Nach diesem Motto werden im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> regelmäßig in unterschiedlichen Krankenhausbereichen<br />

Patientenzufriedenheitsbefragungen durch externe, neutrale Institute durchgeführt. Aus den Ergebnissen<br />

werden Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt.<br />

217


D Qualitätsmanagement<br />

Patientenzufriedenheitsbefragung in den stationären Bereichen<br />

Um die Zufriedenheit der Patienten mit unseren Leistungen zu ermitteln, wird im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

regelmäßig eine Patientenzufriedenheitsbefragung in allen stationären Bereichen durchgeführt.<br />

Dabei wird das Befragungskonzept des Krankenhauszweckverbandes Köln, Bonn und Region (KHZV) in<br />

Kooperation mit der Forschungsgruppe Metrik (www.metrik.org) eingesetzt. Hintergrund der durchgeführten<br />

Befragung ist eine Vereinbarung des Krankenhauszweckverbandes, eine gemeinsame Befragung in den<br />

Mitgliedskrankenhäusern durchzuführen, anschließend in einem Benchmark die Ergebnisse der teilnehmenden<br />

Kliniken zu vergleichen und im Anschluss die Befragungsergebnisse auf der Patienteninformationsseite des KHZV<br />

im Internet, dem Klinikführer Rheinland, zu veröffentlichen.<br />

Die Auswertung der letzten Befragung zeigte ein sehr positives Ergebnis:<br />

Die vollständige Auswertung finden Sie im Internet unter:<br />

www.klinikfuehrer-rheinland.de.<br />

218


D Qualitätsmanagement<br />

Patientenzufriedenheitsbefragung im Euregio-Brust-Zentrum<br />

Seit 2006 nimmt das Euregio-Brust-Zentrum einmal jährlich an der landesweiten<br />

Patientinnenzufriedenheitsbefragung durch das Soziologische Institut der Universität Köln teil. Dabei werden<br />

die Patientinnen unseres Brustzentrums ca. 2-3 Wochen poststationär vom Soziologischen Institut<br />

angeschrieben und erhalten auf diese Weise einen Fragebogen, der den Grad ihrer Zufriedenheit mit dem<br />

stationären Aufenthalt und der Versorgung im Brustzentrum ermittelt. Den ausgefüllten Fragebogen schicken<br />

die Patientinnen dann direkt an das Institut zur Auswertung zurück.<br />

Die Auswertung für das Euregio-Brust-Zentrum erfolgte im Benchmarking mit allen anerkannten Brustzentren<br />

in NRW. Die Abteilung Medizinische Soziologie hat einen detaillierten Auswertungskatalog zu dieser Befragung<br />

vorgelegt. Das Ergebnis für das Euregio-Brust-Zentrum fiel erneut sehr positiv aus. In nahezu allen<br />

Fragekategorien erreichte das Brustzentrum eine weit überdurchschnittliche Bewertung. Im Vergleich mit den<br />

inzwischen 51 Brustzentren des Landes NRW belegte das Euregio-Brust-Zentrum zum vierten Mal den 1. Platz.<br />

Folgende Graphik zeigt die Ergebnisse unseres Brustzentrums im Vergleich zu den anderen 51 vom Land<br />

NRW anerkannten Brustzentren:<br />

219


D Qualitätsmanagement<br />

Die folgende Graphik zeigt die Ergebnisse der Patientenbefragung im Vergleich<br />

zu den Vorjahresauswertungen:<br />

220


D Qualitätsmanagement<br />

Patientenzufriedenheitsbefragung im ProstataKarzinomZentrum<br />

Im Frühjahr 2010 wurde eine retrospektive Befragung aller stationären urologischen PKZ-Patienten nach<br />

dem Konzept der Forschungsgruppe Metrik durchgeführt. Die Patienten wurden aufgefordert, einen speziellen<br />

Zufriedenheitsfragebogen für Krebsfachzentren zu beantworten und diesen direkt an die Forschungsgruppe<br />

Metrik zu senden. In der von der Forschungsgruppe Metrik erstellten Auswertung wurde das PKZ mit 6 anderen<br />

bereits zertifizierten Prostatakrebszentren verglichen.<br />

Im Vergleich zu diesen Zentren erreicht das PKZ eine weit überdurchschnittliche Zufriedenheit:<br />

221


D Qualitätsmanagement<br />

Patientenzufriedenheitsbefragung im Euregio-Reha-Zentrum gGmbH<br />

Auch im ambulanten Reha-Zentrum wurde eine Patientenzufriedenheitsbefragung durchgeführt.<br />

Differenziert nach orthopädischer und kardiologischer Rehabilitation wurden alle ambulanten Patienten des<br />

Zeitraums 01.07.2009 - 30.06.2010 angeschrieben und um eine retrospektive Beurteilung ihres ambulanten<br />

REHA-Aufenthaltes gebeten. Auch diese Ergebnisse zeigen ein sehr positives Ergebnis:<br />

Die folgende Tabelle zeigt die Befragungsergebnisse der ambulanten kardiologischen Rehabilitation:<br />

222


D Qualitätsmanagement<br />

Die folgende Tabelle zeigt die Befragungsergebnisse der ambulanten orthopädischen Rehabilitation:<br />

223


D Qualitätsmanagement<br />

Hygienemanagement<br />

Die betriebliche Organisation der Krankenhaushygiene im SAH orientiert sich an den Vorgaben der<br />

Krankenhaushygieneverordnung NRW vom 1. Jan 2010 und stellt somit eine solide Grundlage für die Einhaltung<br />

der Hygiene und für die Durchführung der notwendigen hygienischen Maßnahmen im Krankenhaus dar.<br />

Mit einem festgelegten Hygienemanagement werden fachübergreifende Verfahren zur effektiven Prävention<br />

von Krankenhausinfektionen eingesetzt. Die hausinternen Hygienestandards werden auf der Grundlage der<br />

Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des RKI sowie aktueller Normen und Verordnungen<br />

erstellt; bei zusätzlichem Beratungsbedarf wird ein externer Krankenhaushygieniker hinzugezogen.<br />

In den Hygienestandards ist festgelegt, welche Maßnahmen zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von<br />

Krankenhausinfektionen ergriffen werden sollten; sie sind für jeden Mitarbeiter über das Intranet des<br />

Krankenhauses zu jeder Zeit verfügbar. Im Rahmen von regelmäßig durchgeführten Hygienebegehungen auf den<br />

<strong>St</strong>ationen und in den Bereichen werden aktuelle hygienische Probleme aufgeriffen und mit den verantwortlichen<br />

Mitarbeitern vorort besprochen. Schulungen rund um das Thema "Hygiene" gehören zum festen Programm der<br />

Fortbildungskataloge für medizinische Mitarbeiter und des Service-Personals.<br />

In festgelegten Intervallen werden mikrobiologische Untersuchungen bei medizinischen Geräten mit besonders<br />

hohen Infektionspotential, z.B. bei Endoskopen, vorgenommen. Da sich auf jeder <strong>St</strong>ation eine Tafelwasseranlage<br />

für Patienten befindet, werden auch hier regelmäßig Proben entnommen.<br />

Das Auftreten von im Krankenhaus erworbenen Infektionen wird erfasst und bewertet. Die Zahl der<br />

Krankheitserreger mit besonderen Resistenzen wird monatlich statistisch ausgewertet und innerhalb des<br />

Hauses kommuniziert; besonderes Augenmerk wird hierbei auf Erreger wie MRSA, aber zunehmend auch auf<br />

gramnegative Erreger, vor allen ESBL und VRE, gelegt. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Resistenzstatistik<br />

werden die hausinternen Antibiotikaempfehlungen regelmäßig aktualisiert.<br />

Management der Medizinprodukte<br />

Im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> unterliegen alle eingesetzten Medizinprodukte einer fristgerechten,<br />

sicherheitstechnischen und messtechnischen Kontrolle.<br />

Als Organisationsrichtlinie für die Umsetzung des Medizinproduktegesetzes (MPG) und der Medizinprodukte-<br />

Betreiberverordnung (MPBetreibV) wurde das Organisationshandbuch Medizintechnik des<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s erarbeitet.<br />

Die Kontroll- und Wartungsaufgaben wurden vertraglich der Firma Dräger TGM GmbH übertragen. In allen<br />

medizinischen Bereichen stehen darüber hinaus geschulte Medizinprodukteverantwortliche zur Verfügung.<br />

224


D Qualitätsmanagement<br />

Besprechungs – und Informationsmanagement<br />

Jeder Mitarbeiter des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s kann aktiv laufend an der Erarbeitung und Durchführung von<br />

Korrektur- und Verbesserungsmaßnahmen mitwirken. Die Mitarbeiter sind aufgefordert, diese an die Abteilung<br />

weiter zu leiten. Diese entscheiden, ob und durch welche Maßnahmen der Verbesserungsvorschlag umgesetzt<br />

werden kann. Eine Lösung wird in der Regel in einer Teambesprechung erarbeitet und ggfs. als Projektvorschlag<br />

an die Krankenhausbetriebsleitung weitergeleitet.<br />

Durch ein institutionalisiertes Besprechungsmanagement wird im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> ein aktueller<br />

Informationsstand in allen Bereichen gewährleistet.<br />

Folgende Konferenzen finden regelmäßig im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> statt:<br />

Gesetzlich geforderte Konferenzen Hygienekommission<br />

Arbeitsschutzkommission<br />

Medizinproduktekommission<br />

Transfusionskommission<br />

<strong>St</strong>rategische Konferenzen Kuratoriumssitzung<br />

<strong>Hospital</strong>leitungssitzung<br />

Betriebsleitungssitzung<br />

Leitungssitzung Euregio-Brust-Zentrum<br />

Leitungssitzung Prostatakarzinomzentrum<br />

Gesprächsforum für Abteilungsleiter<br />

<strong>St</strong>ationsleitersitzung<br />

<strong>St</strong>ellvertretende <strong>St</strong>ationsleitersitzung<br />

Medizinische Konferenzen Onkologische Tumorkonferenz<br />

Tumorkonferenz Euregio-Brust-Zentrum<br />

Tumorkonferenz Prostatakarzinomzentrum<br />

Perinatale Konferenz<br />

Qualitätszirkel mit niedergelassenen Ärzten<br />

<strong>St</strong>rukturierte, zertifizierte<br />

Fortbildungsveranstaltung<br />

Qualitätsmanagement-Arbeitsgruppen QM-AG Euregio-Brust-Zentrum<br />

QM-AG Klinik für Urologie und<br />

Kinderurologie/Prostatakarzinomzentrum<br />

QM-AG Zentral-OP<br />

Projektgruppen<br />

Darüber hinaus sind alle medizinischen Bereiche im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> in das EDV-Netzwerk eingebunden<br />

und per E-Mail erreichbar. Durch die Einrichtung eines EDV-Forums, das für alle Mitarbeiter zugängig ist,<br />

können die Mitarbeiter auf alle relevanten Informationen zugreifen.<br />

225


D Qualitätsmanagement<br />

Arbeitssicherheitsmanagement<br />

Die Fürsorge für die Mitarbeiter hat im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> einen hohen <strong>St</strong>ellenwert.<br />

Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit ist, unter Verantwortung der Geschäfts- und Betriebsleitung, für die<br />

Koordination und Durchführung der Arbeitssicherheitsaufgaben zuständig. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit<br />

führt regelmäßig Begehungen im gesamten <strong>Hospital</strong> durch und erarbeitet in Abstimmung mit der<br />

Hygienefachkraft und der Betriebsärztin entsprechende Arbeitsplatzgefährdungsanalysen.<br />

Auf dieser Grundlage wird eine Übersicht über alle Gefahrstoffe erstellt, Betriebsanweisungen werden<br />

erarbeitet und Schulungsmaßnahmen initiiert.<br />

Die regelmäßige, gesetzlich geforderte Unterweisung aller Mitarbeiter in Bezug auf Gefahrstoffe und<br />

Sicherheitsaspekte am Arbeitsplatz stellt dabei eine Hauptaufgabe dar.<br />

Bei baulichen Veränderungen und Anschaffung neuer Geräte und Arbeitsmaterialien werden<br />

Arbeitssicherheitsaspekte in die Planungen und Entscheidungen mit einbezogen.<br />

Durch regelmäßige Brandschutzunterweisungen werden alle Mitarbeiter über die Verhütung von Bränden und<br />

über das Verhalten im Brandfall unterrichtet.<br />

Für die arbeitsmedizinischen Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen steht den Mitarbeitern des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<br />

<strong>Hospital</strong>s eine Betriebsärztin zur Verfügung. Die Betriebsärztin berät auch die unterschiedlichen Gremien in<br />

arbeitsmedizinischen Fragen und bietet regelmäßig Grippeschutzimpfungen für alle Mitarbeiter an.<br />

Sicherheitsmanagement<br />

Das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> verfügt über einen Katastrophen- u. Rettungsplan, der die Umstellung des<br />

Krankenhausnormalbetriebes auf eine Notfallsituation regelt und klare Anweisungen zur Versorgung und<br />

Aufnahme einer größeren Anzahl von Notfallpatienten bei externen Schadensereignissen vorgibt.<br />

Datenanalyse und Kennzahlenerhebung<br />

Die Umstellung auf das Fallpauschalensystem (DRG-System) erfordert eine detaillierte Betrachtung der<br />

betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.<br />

Das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> erhebt kontinuierlich verschiedene Zahlen zu den Themen Wirtschaftlichkeit,<br />

Leistungsgeschehen und Auslastung.<br />

Innerhalb der <strong>Hospital</strong>leitungssitzungen werden die Zahlen analysiert und ggf. notwendige<br />

Handlungsmaßnahmen in die Wege geleitet.<br />

226


D Qualitätsmanagement<br />

Klinisches Risikomanagement<br />

Ein entstandener Schaden oder Zwischenfall ist in den meisten Fällen nicht das Verschulden eines einzelnen<br />

Mitarbeiters, sondern die Folge einer fehlerhaften Prozesskette. Risiken für Patient und Mitarbeiter werden aktiv<br />

gemanagt, indem man sie identifiziert, analysiert und aktiv dafür sorgt, dass sie zukünftig nicht mehr auftreten.<br />

Nach dem Motto „Man muss einen Fehler nicht begehen um ihn zu vermeiden“ steht den Mitarbeitern des <strong>St</strong>.-<br />

<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s ein freiwilliges, sanktionsfreies Zwischenfallmeldesystem – international bekannt als CIRS<br />

(Critical Incident reporting System) - zur Verfügung. Die Erkenntnisse aus dem CIRS werden ausgewertet und<br />

führen im Rahmen des Risikomanagements zu Maßnahmen der Verbesserung der Patienten- und<br />

Mitarbeitersicherheit im Krankenhaus.<br />

Im Jahr 2010 führten die eingehenden Meldungen aus folgenden Kategorien in den entsprechenden<br />

Krankenhausbereichen zu Verbesserungsmaßnahmen:<br />

227


D Qualitätsmanagement<br />

Sicherstellung einer hohen Mitarbeiterqualifikation durch eine strukturierte Fort- und Weiterbildung<br />

Für alle Mitarbeiter des <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s werden regelmäßig gesetzlich geforderte Schulungsmaßnahmen<br />

zu den Themen Arbeitssicherheit, Brandschutz und Hygiene durchgeführt.<br />

In den Klinikbereichen werden Fortbildungsveranstaltungen durch die jeweiligen Chefärzte initiiert.<br />

Des Weiteren werden die interdisziplinären Fallkonferenzen für die zertifizierten Fortbildungsveranstaltungen<br />

genutzt. Darüber hinaus nehmen die Ärzte auch an externen Fortbildungsveranstaltungen teil. Der gesetzlich<br />

geforderte Nachweis der CME-Fortbildungspunkte für die Fachärzte im Krankenhaus (gemäß Beschluss des<br />

Gemeinsamen Bundesausschusses von 20.12.2005) wird dokumentiert und jährlich durch den ärztlichen<br />

Direktor bewertet.<br />

In den vergangenen Jahren wurde im Bereich des Pflege- und Funktionsdienstes ein vorbildliches Konzept<br />

zur innerbetrieblichen Fortbildung (IBF) entwickelt. Die Fortbildungsveranstaltungen werden von dem<br />

IBF-Beauftragten koordiniert, organisiert und dokumentiert. Jährlich wird durch die Pflegedirektion eine<br />

Bewertung aller durchgeführten Fortbildungsveranstaltungen vorgenommen und in einem Bericht festgehalten.<br />

Im Jahr 2010 wurden auf diese Weise 114 innerbetriebliche Fortbildungen mit folgenden<br />

Schwerpunkten organisiert:<br />

• Fortbildungsveranstaltungen für die Leitungsteams<br />

• Megacode-Trainings für die Notaufnahmen (Operatives Notfallzentrum,<br />

Internistische Notaufnahmestation), das Herzkatheterlabor und die Interdisziplinäre Intensivstation<br />

• MPG-Einweisungen in die verschiedenen Bettenmodelle<br />

228


D Qualitätsmanagement<br />

D-5<br />

Qualitätsmanagement-Projekte<br />

Im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> wird das Projektmanagement genutzt, um berufsgruppen- und hierarchieübergreifend<br />

Verbesserungs- und Korrekturmaßnahmen umzusetzen, Problemlösungen zu erarbeiten oder neue Verfahren<br />

zu etablieren.<br />

Im Jahr 2010 wurden folgende Qualitätsmanagementprojekte in unserem Haus durchgeführt oder initiiert:<br />

Projekt „Umbau des Dialysebereiches“<br />

Projektziel Modernisierung der Abteilung Dialyse<br />

Abteilung Abteilung Nephrologie der Klinik für Innere Medizin<br />

Verantwortliche(r) Krankenhausbetriebsleitung, CA Klinik für Innere Medizin<br />

Prof. Janssens, Ärztliche Leitung Dialyse Dr. med. Dario Frank,<br />

Abteilung Technik<br />

<strong>St</strong>art/Ende 01/10 – 06/2011<br />

Ergebnis/Zwischenstand Fertigstellung des 1. Bauabschnittes am 12.12.2010<br />

Projekt „Austausch der Patientenbetten“<br />

Projektziel Austausch der alten Betten durch hochmoderne elektrisch<br />

bedienbare Betten für eine Verbesserung des Patientenkomforts<br />

und zur Entlastung der Pflegekräfte<br />

Abteilung <strong>St</strong>ationäre Bereiche im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

Verantwortliche(r) Krankenhausbetriebsleitung, Pflegedirektion<br />

<strong>St</strong>art/Ende 01/10-12/10<br />

Ergebnis/Zwischenstand Austausch der Betten ist erfolgt<br />

Projekt „Einrichtung eines ServiceCenters“<br />

Projektziel Zusammenlegung der Bereiche Reinigungsdienst, Hol- und<br />

Bringedienst, Bettenzentrale und <strong>St</strong>ationshilfen zu einer<br />

gemeinsamen organisatorischen Einheit zur Schaffung eines<br />

flexiblen, konzentrierten Servicepools zur optimalen Untestützung<br />

und zur Entlastung der medizinischen Bereiche<br />

Abteilung ServiceCenter<br />

Verantwortliche(r) Krankenhausbetriebsleitung<br />

<strong>St</strong>art 11/10 – 02/11<br />

Ergebnis/Zwischenstand Die Zusammenlegung wurde erfolgreich abgeschlossen<br />

229


D Qualitätsmanagement<br />

Projekt „Einführung der PKMS-Dokumentation“<br />

Projektziel Transparente erlösrelevante Abbildung der Tätigkeiten<br />

bei hochaufwändiger Pflege<br />

Abteilung <strong>St</strong>ationäre Bereiche<br />

Verantwortliche(r) Pflegedirektion<br />

<strong>St</strong>art 07/10-04/11<br />

Ergebnis/Zwischenstand 2010 Einführung der Dokumentation in den Fachbereichen<br />

Onkologie und Innere<br />

2011 Fachübergreifende Einführung der PKMS-Dokumentation<br />

Projekt „Reorganisation der hausinternen MPG-Umsetzung“<br />

Projektziel Umsetzungsoptimierung der Verordnung zum Umgang mit<br />

Medizinprodukten.<br />

• Erstellung eines zusammenfassenden <strong>St</strong>andards<br />

• Qualifizierung der MPG-Beauftragten<br />

Abteilung Medizinproduktebeauftragte der Klinikbereiche<br />

Verantwortliche(r) Pflegedirektion<br />

<strong>St</strong>art 10/09-02/10<br />

Ergebnis/Zwischenstand Umsetzung ist erfolgt<br />

Projekt „Neue Homepage“<br />

Projektziel Relaunch der homepage:<br />

Neugestaltung der <strong>St</strong>ruktur, der Inhalte und des Designs des<br />

Internetauftritts zur transparenten Darstellung des <strong>Hospital</strong>s<br />

für alle Interessensgruppen<br />

Abteilung <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

Verantwortliche(r) Krankenhausbetriebsleitung,<br />

Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit<br />

<strong>St</strong>art 03/2010-12/2010<br />

Ergebnis/Zwischenstand Die Aktualisierung wurde erfolgreich abgeschlossen<br />

Projekt „Aufbau einer Ethikkommission“<br />

Projektziel Implementierung ethischer Instrumente als Hilfe für<br />

menschenwürdige Entscheidungen,<br />

Einführung ethischer Fallbesprechungen<br />

Abteilung <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

Verantwortliche(r) Seelsorge am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>,<br />

Krankenhausbetriebsleitung, externe Berater<br />

Ende 05/2010 – Frühjahr 2011<br />

Ergebnis/Zwischenstand Satzung der Ethikkommission wurde verabschiedet<br />

230


D Qualitätsmanagement<br />

Projekt “Zertifizierung als regionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Euregio“<br />

Projektziel Optimierung der Versorgung von Schwerstverletzten im<br />

euregionalen Verbund<br />

Abteilung Klinik für Unfallchirurgie,<br />

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin,<br />

Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie,<br />

Klinik für Allgemein- Viszeral- und Thoraxchirurgie,<br />

Klinik für Gefäßchirurgie,<br />

Universitätsklinikum Aachen<br />

Verantwortliche(r) CA Klinik für Unfallchirurgie<br />

Ende 12/2008 – 07/<br />

Ergebnis/Zwischenstand Sämtliche strukturellen und medizinischen Vorgaben der<br />

Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie für ein regionales<br />

Traumazentrum wurden im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> etabliert und<br />

innerhalb des TraumaNetzwerks® Regio Aachen umgesetzt.<br />

Im Juli 2010 erfolgte die Anerkennung des<br />

<strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong>s als regionales Traumazentrum<br />

durch die Zertifizierungsgesellschaft DIOCert.<br />

Projekt „ Einführung eines klinischen Risikomanagments – CIRS“<br />

Projektziel Aufbau eines freiwilligen, sanktionsfreien Zwischenfallmeldesystem<br />

– international bekannt als CIRS (Critical Incident<br />

reporting System) - im Rahmen des klinischen Risikomanagements<br />

zur Verbesserung der Patienten- und Mitarbeitersicherheit<br />

im Krankenhaus<br />

Abteilung Alle medizinischen Bereiche im <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong><br />

Verantwortliche(r) Krankenhausbetriebsleitung,<br />

Abteilung Qualitätsmanagement<br />

<strong>St</strong>art 05/2009 – 05/2010<br />

Ergebnis/Zwischenstand Die Software „Riskop“ - als Instrument des Zwischenfallmeldesystems-<br />

wurde im gesamten <strong>Hospital</strong> etabliert.<br />

Ein Auswerterteam befasst sich regelmäßig mit den<br />

eingehenden Meldungen und initiiert die daraus<br />

resultierenden Verbesserungsmaßnahmen.<br />

231


D-6<br />

Bewertung des Qualitätsmanagements<br />

Zertifizierung des Euregio-Brust-Zentrums (EBZ)<br />

Das Tumorzentrum „Euregio-Brust-Zentrum“ unterliegt bereits seit 2001 einer regelmäßigen Überwachung durch<br />

unterschiedliche Zertifizierungsgesellschaften Mittlerweile wird das Brustzentrum mit 3 Qualitätszertifikaten<br />

ausgezeichnet.<br />

1) Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008<br />

durch den TÜV SÜD (seit 2001)<br />

2) Zertifizierung des EBZ nach den Anforderungen der<br />

Fachgesellschaften Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)<br />

und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS)<br />

durch OnkoZert (seit 2002)<br />

3) Zertifizierung des EBZ nach den Anforderungen des Landes NRW<br />

für anerkannte Brustzentren durch ÄKZert (seit 2006)<br />

232


D Qualitätsmanagement<br />

Zertifizierung der Klinik für Urologie und Kinderurologie<br />

Im Jahr 2007 erfolgte, als nächster Schritt auf dem Weg<br />

zu einer Gesamtzertifizierung des Hauses,<br />

die Zertifizierung der urologischen Klinik nach<br />

DIN EN ISO durch den TÜV SÜD. Auf dieser<br />

Grundlage konnte als weiteres Tumorzentrum<br />

das Prostatakarzinomzentrum aufgebaut werden.<br />

Zertifizierung des Prostatakarzinomzentrums am <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> (PKZ)<br />

Im Dezember 2007 erfolgte die Zertifizierung des<br />

Prostatakarzinomzentrums nach den Kriterien<br />

der Deutschen Krebsgesellschaft durch die<br />

Zertifizierungsgesellschaft OnkoZert.<br />

233


D Qualitätsmanagement<br />

Euregio-Gefäß-Zentrum<br />

Als weiteres medizinisches Kompetenzzentrum<br />

wurde im Jahr 2009 das Euregio-Gefäß-Zentrum nach den<br />

Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG)<br />

und der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA)<br />

als interdisziplinäres Kompetenzzentrum für<br />

Gefäßerkrankungen zertifiziert.<br />

Chest-Pain-Unit<br />

Durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)<br />

erhielt das <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> im Oktober 2009 die offizielle<br />

Anerkennung als zertifizierte „Chest-Pain-Unit“(CPU).<br />

234


D Qualitätsmanagement<br />

Regionales Traumazentrum<br />

Mit der im Juli 2010 erfolgten erfolgreichen Anerkennung als regionales Traumazentrum im<br />

TraumaNetzwerk „Regionales Traumazentrum im TraumaNetzwerk® Regio Aachen“ hat das<br />

Eschweiler <strong>St</strong>.-<strong>Antonius</strong>-<strong>Hospital</strong> ein wichtiges Signal für die regionale medizinische<br />

Versorgung Schwerverletzter gesetzt.<br />

235