Monumenta Germaniae Historica

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Monumenta Germaniae Historica

IV Horst Fuhrmann

zeiner Projekte zu danken. Wichtig, weii von der Struktur her ais integrate

Teilhabe an den Aufgaben der MGH gedacht, ist auch die Unterstutzung

durch die Akademien: G5ttingen leistete einen finanzieilen Zuschufl zur

Epistolae-Arbeit; Mainz finanziert, wie wiederholt erwhnt, die Arbeitssteile

zur Bcarbeitung der ,,Konzilien der Wiiligis-Âra" (s. unten S. VII); die

Ôsterreichische Akademie unterhit die ,,Kommission fi.r die Wiener

Diplomata-Ausgabe der MGH", auf deren tinter Herrn Appeit ais Obmarin

am 21. Januar 1986 abgehaltener Jahressitzung Prof. O. 1-lageneder

und Prof. H. Wolfram, Vorstand des Instituts fur Ôsterreichische Geschichtsforschung,

hinzugewh1t wurden. In Ankniipfung an die Beratung

der Akademie-Prasidenten Ende 1984 (vgl. DA 41 S. III) wird die Obernahme

weiterer Arbeitsvorhaben bel den Akademien beraten; MaBnahmen fur

zeitiich begrenzte Einzelfôrderungen sind bereits eingeleitet. Auf Antrag

der Schweizer Geschichtsforschenden Geseilschaft hat der Schweizer

Nationalfonds den Kredit fur den in Miinchen ttigen Mitarbeiter Dr.

K. Wanner, der sich der Urkunden Kaiser Ludwigs II. (s. unten S. IX) annimmt,

um ein weiteres Jahr verlàngert. 1Yberdies wurde eine Pauschale bewiliigt,

die es Dr. W. Koller (Ziirich) erm6giicht, sich vom Schuldienst freistelien

zu lassen und in Miinchen die absch1iefenden Arbeiten an der Edition

des Saba Malaspina zu bewItigen. Entsprechend der mit der Koninklijke

Nederlandse Akademie van Wetenschappen (Amsterdam)

getroffenen Vereinbarung (vgi. DA 39 S. VIII) ist Dr. J . Kruisheer an der

Ausgabe der Urkunden Wilhelms von Holiand beteiligt (s. unten S. X).

Das Nachdruckprogramm konnte auch im vergangenen Jahr fortgefiihrt

und in manchen Teilen abgeschlossen werden. Nachdem aile vom

Weidmann-Veriag an die MGH zuriickgefallenen Titel nachgedruckt sind

(vgi. DA 40 S. III), kônnen jetzt, im Zusammenwirken mit der Hahnschen

Veriagsbuchhandlung, smtliche 50 Bànde des ,,Neuen Archivs" vorgeiegt

werden, so dag aile Bande der Zeitschrift der MGH vom ersten Band des

alten ,,Archivs" (1820) über das ,,Neue Archiv" bis zum laufenden ,,Deutschen

Archiv" erworben werden knnen. Es bestehen Absprachen, die

jetzt allein noch kiaffenden Liicken innerhalb der Folio-Serien zu schiiefen,

doch wird sich dieses Ziel wegen der hohen Hersteilungskosten nur

schrittweise und über eineri Ingeren Zeitraum erreichen lassen.

IV

Neue Projekte:

Gro&n Raum bei der Beratung kiinftiger Projekte nahmen Fragen der

Arbeitsplanung und der Arbeitskoordinierung cm, zumal Editionsvorhaben

grfkrcr Dimension nicht seiten an verschiedenen Orten von mch-

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