28.01.2013 Aufrufe

Sommer, Sonne, Lernvergnügen - VHS Dortmund

Sommer, Sonne, Lernvergnügen - VHS Dortmund

Sommer, Sonne, Lernvergnügen - VHS Dortmund

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

Japanisch<br />

Ballerspiele<br />

T HEMEN<br />

für Schüler in den <strong>Sommer</strong>ferien –<br />

Dozent ist Clemens Schlüter (M.) –<br />

wendet sich an junge Leute ab zwölf Jahren und vermittelt<br />

auch landeskundliche Kenntnisse. ›Seite 05<br />

sowie andere Medienangebote<br />

im Fernsehen, Kino und Internet<br />

sind Themen einer Veranstaltungsreihe mit der Kunsthistorikerin<br />

und Pädagogin Iris Heckmann. ›Seite 07<br />

Prüfungsangst<br />

muss nicht sein, sagt Dr.<br />

Johannes Koepchen und<br />

bietet in einem Tagesseminar ganz praktische Hilfen an, um<br />

solche Blockaden abzubauen. ›Seite 15<br />

Anmelden? – Ganz einfach!<br />

Anmeldungen zu <strong>VHS</strong>-Veranstaltungen sind im Internet, per<br />

Post oder Fax oder durch persönlichen Besuch möglich.<br />

� Unter www.vhs.dortmund.de das passende Bildungsangebot<br />

aussuchen und sich direkt anmelden.<br />

� Anmeldeformulare per Post – Hansastr. 2-4, 44137 <strong>Dortmund</strong><br />

– oder per Fax – (0231) 50-2 24 31 – schicken.<br />

� Persönlich an der Kasse in der Hansastraße 2-4: Montags<br />

bis donnerstags von 10 bis 17 und freitags von 10 bis 12 Uhr.<br />

Impressum<br />

Das <strong>VHS</strong> Magazin ist eine regelmäßige<br />

Verlagsbeilage der Ruhr Nachrichten<br />

in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule <strong>Dortmund</strong>.<br />

Herausgeber: Verlag Lensing-Wolff GmbH & Co. KG<br />

Westenhellweg 86-88, 44137 <strong>Dortmund</strong><br />

Anzeigenleitung: Berthold Garver-Föcker<br />

Redaktion: Bernd Schwingboth<br />

Vertrieb: Boris Runge<br />

Druck: Lensing Druck GmbH & Co. KG<br />

Auf dem Brümmer 9, 44149 <strong>Dortmund</strong><br />

<strong>Sommer</strong> <strong>VHS</strong> 2009: Von Matheakademie bis Nordic Walking<br />

Von Ende Juni bis Mitte<br />

August lädt die Volkshochschule<br />

zur <strong>Sommer</strong> <strong>VHS</strong><br />

2009. Das Programm umfasst<br />

mehr als 80 Veranstaltungen<br />

aus den Bereichen<br />

Grundbildung, Sprachen,<br />

Kultur, Gesundheit und<br />

künstlerisches Gestalten.<br />

Da Schülerinnen und Schüler<br />

während der <strong>Sommer</strong>ferien<br />

mehr freie Zeit haben, setzt<br />

die <strong>VHS</strong> hier einen Schwerpunkt:<br />

Sie erhalten mehr als<br />

ein Dutzend Chancen, Wissenslücken<br />

zu schließen oder<br />

sich den letzten Schliff für die<br />

Jobsuche zu holen. Die Matheakademie<br />

oder der<br />

Crashkurs Rechtschreibung<br />

können helfen, anstehende<br />

Prüfungen erfolgreich zu absolvieren.<br />

Benimm- und Bewerbungstrainings<br />

wenden<br />

sich an alle jungen Leute auf<br />

der Suche nach einem Ausbildungsplatz,<br />

während ein<br />

Schminkkurs plus Outfitberatungen<br />

nicht nur die Berufschancen<br />

junger Frauen verbessern<br />

dürfte.<br />

Bon voyage!<br />

Sprachkurse, eine Kernkompetenz<br />

der <strong>Dortmund</strong>er<br />

Volkshochschule, sind mit 25<br />

Prozent im Programm der<br />

<strong>Sommer</strong> <strong>VHS</strong> vertreten. Fast<br />

ausschließlich muttersprachliche<br />

Dozenten stellen ihre<br />

Heimatländer<br />

vor: Eva Verheijen<br />

lädt zu<br />

„Niederländisch<br />

am Wochenende“,<br />

Stefania Morabito<br />

bittet<br />

zum „Viaggio<br />

virtuale in Italia“<br />

und DominiqueChagnon<br />

wünscht<br />

einfach „Bon<br />

voyage!“. Drei<br />

Beispiele für<br />

Kompaktangebote,<br />

die InteressiertenGrundkenntnisse<br />

in der<br />

Sprache und<br />

Kultur beliebterUrlaubsländer<br />

aus<br />

erster Hand<br />

vermitteln.<br />

Über die<br />

Rolle von<br />

„Ballerspielen“<br />

als we-<br />

sentlicher<br />

Faktor für die<br />

Zunahme ju-<br />

<strong>Sommer</strong>, <strong>Sonne</strong>,<br />

<strong>Lernvergnügen</strong><br />

Im Creativzentrum sind Fantasy-Illustrationen<br />

angesagt.<br />

gendlicher Gewaltexzesse<br />

wird in der Öffentlichkeit diskutiert.<br />

Die Kunstpädagogin<br />

Iris Heckmann liefert Fakten<br />

und Hintergrundwissen über<br />

Konzepte und Wirkung von<br />

Medien. Die kostenfreie Veranstaltungsreihe<br />

wendet sich<br />

sowohl an Jugendliche als<br />

auch an Eltern sowie an Erzieher<br />

in diversen Berufen.<br />

<strong>Sommer</strong>lich heiß und temperamentvoll<br />

sind diesmal die<br />

Tanzkurse: Salsa und Merengue,<br />

Samba-Brazil und spanischer<br />

Flamenco stehen auf<br />

dem Programm. Und last but<br />

not least gibt es „Ballett für<br />

Erwachsene“, eine Einladung<br />

an Anfängerinnen – und ausdrücklich<br />

auch an Anfänger.<br />

Knapp zwei Dutzend Veranstaltungen<br />

bieten die Möglichkeit,<br />

die körperliche und<br />

mentale Fitness zu verbessern.<br />

Dazu gehören fernöstliche<br />

Klassiker wie Hatha-Yoga,<br />

Tai Chi und Qi Gong, aber<br />

auch aktuelle Trendsetter:<br />

„Klopf dich stressfrei – neue<br />

Wege zu mehr Gelassenheit“.<br />

Im <strong>Sommer</strong> wollen sich viele<br />

lieber draußen an der frischen<br />

Luft bewegen – kein<br />

Problem mit Nordic Walking,<br />

hier ist wirklich der Weg das<br />

Ziel und der Zweck.<br />

Mut zum Hut!<br />

Nach draußen treibt es im<br />

<strong>Sommer</strong> auch die künstlerisch<br />

Interessierten: „Landschaftsfotografie“<br />

und „Tierische<br />

Aufnahmen“ (im <strong>Dortmund</strong>er<br />

Zoo) oder auch „Mal<br />

an der Staffelei – Mal über<br />

Feld und Flur“ sind die Titel<br />

von Freiluftveranstaltungen<br />

und Exkursionen im Rahmen<br />

der <strong>Sommer</strong> <strong>VHS</strong> 2009. Und<br />

wenn die <strong>Sonne</strong> gar zu heiß<br />

brennt oder ein kleiner<br />

Schauer droht, kann man der<br />

Dozentin Rita Hasenfratz nur<br />

zustimmen: Mut zum Hut!<br />

� Bernd Schwingboth<br />

Fitness-Angebote – von der Gymnastik über Yoga (Foto) bis hin zu Massagetechniken<br />

– sind natürlich Bestandteil der <strong>Sommer</strong> <strong>VHS</strong> 2009. Foto dpa


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

Neben Grundkenntnissen der ungarischen Sprache vermittelt Csilla Klibiné Hoppál, <strong>VHS</strong>-Dozentin<br />

seit 2003, auch Wissenswertes über das Alltagsleben in ihrem Heimatland. Foto Helmbold<br />

Wichtige Grundkenntnisse<br />

der ungarischen Sprache<br />

lassen sich kompakt an einem<br />

Wochenende mit dem<br />

Seminar „Ungarisch Intensiv<br />

für Einsteiger“ erlernen,<br />

das Csilla Klibiné Hoppál<br />

bei der diesjährigen Som-<br />

mer-<strong>VHS</strong> anbietet.<br />

Am Anfang steht das Alphabet:<br />

„Wir haben 42 Buchstaben,<br />

viele mit Akzenten wie<br />

in der französischen Sprache<br />

und mit Pünktchen wie in der<br />

türkischen“, erläutert die<br />

33-Jährige und ergänzt: „Es<br />

ist nicht so einfach, damit zurecht<br />

zu kommen.“ Es sei<br />

wichtig, das Schriftbild zu<br />

kennen, um beispielsweise in<br />

einer Stadt eine Apotheke zu<br />

finden oder die Verkehrsschilder<br />

zu entziffern, und<br />

Kesselgulasch<br />

und Kurbäder<br />

„Ungarisch Intensiv“ für Einsteiger am Wochenende<br />

auch die Aussprache werde<br />

geübt, damit man nach dem<br />

Gewünschten fragen könne.<br />

Gearbeitet wird in diesem<br />

Kurs mit Kopien, die die<br />

Grundkenntnisse vermitteln.<br />

Dann geht es um die Themenbereiche<br />

Begrüßung und<br />

sich vorstellen, Orientierung<br />

in der Stadt, also Wegbeschreibungen<br />

verstehen, sowie<br />

Geschäfte nachfragen,<br />

Einkaufen, Lebensmittel, Essen<br />

mit Freunden und im Hotel.<br />

Zu allen Bereichen werden<br />

diverse Dialoge erarbeitet,<br />

die dann paarweise in<br />

Rollenspielen geübt werden.<br />

Ferienhaus<br />

Ganz nebenbei erfahren die<br />

Kursteilnehmer natürlich<br />

auch einiges über die Heimat<br />

Die ungarische Bäderstraße – hier das moderne Thermalbad von<br />

Sárvár – ist eine beliebte Urlaubsregion. Foto dpa<br />

von Csilla Klibiné Hoppál, die<br />

aus dem Süden des Landes<br />

stammt und seit 2003 an der<br />

<strong>VHS</strong> in <strong>Dortmund</strong> unterrichtet.<br />

Zum Beispiel erzählt sie<br />

vom Kesselgulasch ihres Papas,<br />

vom Familienleben in<br />

Ungarn und arbeitet auch mit<br />

Prospekten der Touristenbüros.<br />

„Die Kurbäder sind bei<br />

den Deutschen beliebt“, erzählt<br />

sie.<br />

Unter ihren Kursteilnehmern<br />

seien immer viele, die<br />

ein Ferienhaus in Ungarn besitzen<br />

und planen, als Rentner<br />

dorthin zu ziehen. „Für<br />

sie ist es interessant, dass sie<br />

mit den amtlichen Briefen<br />

und Formularen umgehen<br />

oder auch mal ihre Nachbarn<br />

zum Essen einladen können“,<br />

berichtet Csilla Klibiné<br />

Hoppál, die das Kompakt-Seminar<br />

nun zum vierten Mal<br />

anbietet.<br />

„Ich gehe auf die Wünsche<br />

der Teilnehmer ein“ – und<br />

die können recht unterschiedlich<br />

sein, da die Gruppen<br />

bisher recht heterogen<br />

waren und von Studenten,<br />

die ein Auslands-Semester<br />

absolvieren wollen, bis hin<br />

zu Geschäftsleuten reichen.<br />

Auf Wunsch wird auch ein<br />

weiterführender Kurs angeboten.<br />

� br<br />

.....................................................<br />

26. Juni 17.15 bis 21 Uhr, 27. Juni<br />

9.30 bis 16.30 Uhr, 28. Juni 9.30<br />

bis 12-45 Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.<br />

91-41600, Infos unter<br />

Tel. 50-2 24 38.<br />

Ihr Bio-Spezialist<br />

seit über 25 Jahren in <strong>Dortmund</strong><br />

Fruchtbare<br />

Erde<br />

#83-�9�/6 #86<br />

368�92.<br />

� �<br />

#++6�+2.786<br />

� 368�92.


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

T ERMINE<br />

Studieren im Ausland?<br />

Get ready for TOEFL!<br />

Der „Test of English as a Foreign<br />

Language“ (TOEFL) ist<br />

häufig Voraussetzung für ein<br />

Auslandsstudium sowie für<br />

einige deutsche Studiengänge.<br />

Bei diesem Test kann man<br />

nicht durchfallen, die Benotung<br />

erfolgt nach einer<br />

Punkteskala. Der Kurs bereitet<br />

auf die Aufgabenstellun-<br />

Sie möchten wissen, was sich<br />

hinter DOM-ROM verbirgt?<br />

DOM-ROM ist die Abkürzung<br />

für „Départements et régions<br />

d'outre-mer“. Und wer mehr<br />

über diese französischen Enklaven<br />

wissen möchte, sollte<br />

im Juli den kleinen Kurs von<br />

Dominique Chagnon besuchen.<br />

Dieser bietet die Mög-<br />

Für dieses Wochenendseminar<br />

(Bon voyage!) brauchen<br />

Interessierte keine Vorkenntnisse.<br />

Erarbeitet werden<br />

Grundkenntnisse zur sprachlichen<br />

Bewältigung typischer<br />

Situationen im Gastland (Hotel,<br />

Restaurant, Tankstelle<br />

und Einkaufen). Außerdem<br />

gewinnen die Teilnehmer<br />

gen vor und informiert über<br />

den Prüfungsablauf, das Anmeldeverfahren<br />

und darüber,<br />

wann und wo der Test abgelegt<br />

werden kann.<br />

.....................................................<br />

Kursstart Dienstag, 23.06., 17.30<br />

bis 20 Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-35701, Infos unter<br />

Tel. 50-2 74 71.<br />

Urlaubsreise mit dem PC:<br />

Un viaggio virtuale in Italia<br />

Für alle Daheimgebliebenen<br />

bietet die <strong>VHS</strong> die Möglichkeit,<br />

eine virtuelle Reise<br />

durch Italien zu unternehmen.<br />

Dozentin Stefania Morabito:<br />

„Machen Sie mit bei<br />

der Internetrallye, in deren<br />

Verlauf Sie die italienischen<br />

Provinzen von Norden nach<br />

Süden, von Mailand bis Mes-<br />

sina durchqueren und einen<br />

Einblick in die italienische<br />

Kultur erlangen.“ Grundkenntnisse<br />

im Umgang mit<br />

dem PC sind erforderlich.<br />

.....................................................<br />

30.06. (Dienstag), 10 bis 15 Uhr,<br />

Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-37310, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 47 29.<br />

DOM-ROM: Geschichte, Kultur<br />

und gastronomische Höhepunkte<br />

lichkeit, ein wenig über die<br />

Geschichte, kulturelle Besonderheiten<br />

und gastronomische<br />

Höhepunkte von DOM-<br />

ROM zu erfahren.<br />

.....................................................<br />

Vier Termine vom 02. bis 14.07.,<br />

19.30 bis 21 Uhr, Hansastr. 2-4,<br />

Veranst.-Nr.: 91-36818, Infos unter<br />

Tel. 50-2 47 29.<br />

Sprachliche Grundkenntnisse<br />

für den Frankreich-Urlaub<br />

Einblicke in Land, Leute und<br />

Kultur. Im Urlaub sowie<br />

schon bei der Vorbereitung<br />

können auch landeskundliche<br />

Kenntnisse nützlich sein.<br />

.....................................................<br />

15. +16.08. (Sa + So), 9.30 bis<br />

16.30 Uhr, Haus Rosenberg (Aplerbeck),<br />

Veranst.-Nr.: 91-36101,<br />

Infos unter Tel. 50-2 47 29.<br />

Nach dem Kurs „Bon voyage!“ klappt auch die Kommunikation<br />

im Pariser Straßencafé – im Hintergrund Sacre Coeur. Foto dpa<br />

Der Umgang mit Formeln, Parabeln und Kurven gehört zum Handwerkszeug eines Abiturienten.<br />

Und Uwe Rathje schließt in der Matheakademie auch Wissenslücken von Erwachsenen. Foto Gaß<br />

„Wenn mir das mal früher<br />

einer so erklärt hätte. Dann<br />

hätte ich Mathematik auch<br />

schneller verstanden“, sagt<br />

Uwe Rathje. In der „Matheakademie“<br />

bei der<br />

Volkshochschule gibt der<br />

Diplom-Ingenieur nun das<br />

weiter, was er früher ver-<br />

misst hat.<br />

Höhere Mathematik will er<br />

Jugendlichen der Jahrgangsstufen<br />

11 und 12 anschaulich<br />

und verständlich erklären.<br />

Als Vorbereitung fürs Abitur<br />

oder zur Nachprüfung in der<br />

Klasse 12 eignet sich der vierwöchige<br />

Ferienkurs ab 6. Juli.<br />

Aber auch Studierende der<br />

Fernunis können sich anmelden.<br />

Drei Mal in der Woche<br />

pauken die maximal zwölf<br />

Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />

an der Hansastraße<br />

2-4 Formeln, diskutieren Kurven<br />

und berechnen Integrale.<br />

Lernen fürs Leben<br />

Auch Senioren haben Spaß<br />

an den Mathematik-Kursen,<br />

die Uwe Rathje schon seit 15<br />

Jahren bei der <strong>VHS</strong> anbietet.<br />

Im letzten Kurs saß eine über<br />

70-jährige Seniorin zusammen<br />

mit ihrem Enkel. „Die<br />

Mathematik –<br />

ein Kinderspiel<br />

Uwe Rathje bereitet in der „Akademie“ aufs Abitur vor<br />

Eltern des Jungen haben wenig<br />

Zeit und können sich<br />

nicht um die Hausaufgaben<br />

kümmern“, hat sie gesagt.<br />

Und gelernt, warum Mathematik<br />

lernen fürs Leben lernen<br />

heißt.<br />

Logarithmen,<br />

Wenn Uwe Rathje vorrechnet,<br />

dass der Durchmesser einer<br />

800 ml-Konservendose<br />

genauso groß sein muss wie<br />

die Höhe der Dose, damit der<br />

Hersteller möglichst wenig<br />

Verpackungsmaterial verbraucht,<br />

oder warum ein<br />

Stein genauso schnell zum<br />

Boden fällt wie man ihn in<br />

die Luft geworfen hat, macht<br />

Rechnen auf einmal Spaß. -<br />

Auch komplizierte Integralund<br />

Differenzialrechnung,<br />

Logarithmen, Exponentialrechnung<br />

und Kettenregeln.<br />

„Ich rechne von morgens<br />

bis abends“, erzählt Uwe<br />

Rathje: „Ich hab' schon so<br />

viele durchs Abitur gebracht.“<br />

An seinem Tisch im<br />

getäfelten Keller holen sich<br />

nicht nur die Enkel, auch deren<br />

Freunde Rat bei dem Ingenieur,<br />

der 34 Jahre bei<br />

Orenstein und Koppel in der<br />

Entwicklung und Konstruktion<br />

von Baggern gearbeitet<br />

hat.<br />

Tangenten und Parabeln<br />

gehen ihm immer im Kopf<br />

herum - auch wenn er Fernsehen<br />

schaut. „Diskus- und<br />

Speerwerfer müssen ihre Geräte<br />

im 45 Grad-Winkel werfen.<br />

Sonst wird das nichts“,<br />

sagt er: „Das kann man berechnen.“<br />

– Genauso, wie<br />

Uwe Rathje ausrechnet, in<br />

welchem Winkel die Feuerwehr<br />

den Schlauch halten<br />

muss, um effektiv zu löschen.<br />

Nicht kompliziert<br />

Den Kursteilnehmern erklärt<br />

er, wie's geht und warum es<br />

geht. „Hauptsache, man<br />

macht Mathematik nicht<br />

kompliziert“, sagt der Dozent:<br />

„Ich möchte es so beibringen,<br />

dass jeder es versteht.“<br />

Das hätten sich viele<br />

früher von ihrem Mathematiklehrer<br />

in der Schule wohl<br />

auch gewünscht. � JG<br />

.....................................................<br />

Ab 6.7., 12 Termine Mo/Di/Do, 9<br />

bis 11.15 Uhr, Hansastraße 2-4;<br />

Veranst.-Nr. 91-11214; Infos unter<br />

Tel. 50-2 47 16.


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

Im Rahmen des Wochenendseminars zeigt die Dozentin Irina Mikhaylova auch Videosequenzen<br />

aus Moskau und St. Petersburg – hier ein Teil der weltberühmten Eremitage. Foto dpa<br />

Wer nicht nur die russische<br />

Sprache erlernen möchte,<br />

sondern auch an Land und<br />

Leuten interessiert ist, der<br />

kann ein Wochenende lang<br />

in die Sprache, Kultur und<br />

Geschichte Russlands ein-<br />

tauchen.<br />

Trinksprüche beim<br />

Geschäftsessen<br />

„Es geht bei diesem Seminar<br />

vor allem um Landeskunde“,<br />

erläutert Dozentin Irina Mikhaylova<br />

(Foto). Die Teilnehmer<br />

lernen die Sitten und Gebräuche<br />

kennen: „Was darf<br />

man, was darf man nicht“,<br />

erläutert die Russin, die seit<br />

fünf Jahren ihre Muttersprache<br />

an der <strong>Dortmund</strong>er <strong>VHS</strong><br />

unterrichtet.<br />

Gastgeschenke<br />

Von der Wodka-Festigkeit ihrer<br />

Landsleute hat man viel<br />

gehört – und Irina Mikhaylova<br />

bestätigt, dass man trinkfest<br />

sein muss, etwa bei einem<br />

Geschäftsessen. Sie rät,<br />

in solchen Fällen viel Fettes<br />

zu essen. Erwartet werde<br />

vom russischen Gastgeber<br />

auch, dass das Glas bzw. die<br />

Gläser ausgetrunken werden.<br />

So erweise man seinem Gegenüber<br />

Respekt. „Eine wilde<br />

Russisch-Wochenende mit Irina Mikhaylova<br />

Sache“, meint<br />

die zierliche<br />

Frau. Ganz<br />

wichtig seien<br />

bei diesen Geschäftsessen<br />

schließlich<br />

auch die<br />

Trinksprüche. Man sollte sie<br />

vorher vorbereiten, das werde<br />

von den Partnern erwartet.<br />

Übrigens eine Tradition,<br />

die von den Georgiern übernommen<br />

wurde.<br />

Tipps gibt es auch für private<br />

Einladungen, wie verhält<br />

es sich mit Gastgeschenken.<br />

Vor allem für die Kinder<br />

seien die Mitbringsel wichtig,<br />

weiß Irina Mikhaylova, denn<br />

sie stehen bei russischen Familien<br />

immer im Mittelpunkt,<br />

auch wenn sie schon erwachsen<br />

sind. „Das Verhältnis ist<br />

intensiver als hier.“<br />

Ebenso gilt es bei der Begrüßung<br />

einiges zu beachten.<br />

So sei es im Privatleben unter<br />

Frauen unüblich, sich die<br />

Hand zu geben. „Nur beste<br />

Freundinnen tauschen Küsschen<br />

aus.“<br />

Vorkenntnisse (Lesefähigkeit)<br />

sind für das Wochen-<br />

end-Seminar erforderlich,<br />

doch aus Erfahrung weiß Irina<br />

Mikhaylova, dass die<br />

Sprachkenntnisse der Teilnehmer<br />

doch recht unterschiedlich<br />

sind. Aber immer<br />

gehe es vor allem um die<br />

Konversation, die Grammatik<br />

laufe nebenher. In Rollenspielen<br />

werden Dialoge geübt,<br />

die man bei einer Reise<br />

gebrauchen kann.<br />

Overhead-Projektor<br />

„Ich richte mich da ganz<br />

nach den Wünschen der Teilnehmer“,<br />

sagt die flexible Dozentin,<br />

die in ihren Kursen<br />

multimedial arbeitet. So setzt<br />

sie einen Overhead-Projektor<br />

ein, benutzt Bilder als Diskussionsanstoß<br />

und zeigt Videosequenzen<br />

aus Moskau<br />

und St. Petersburg zu landeskundlichen<br />

Themen. Ein abwechslungsreichesWochenende<br />

im russischen Kulturkreis.<br />

� br<br />

.....................................................<br />

14. August 17.15 bis 21 Uhr, 15.<br />

August 9 bis 16.30 Uhr, 16. August<br />

9.30 bis 12.45 Uhr, Hansastr.<br />

2-4, Veranst. Nr. 91-41409, Infos<br />

unter Tel. 50-2 24 38.<br />

T ERMINE<br />

Englisch für Kids –<br />

mit Spaß und Spannung<br />

Mit Spaß und Spannung will<br />

dieser Kurs an zwei Samstagen<br />

Kinder im Alter von zehn<br />

bis elf Jahren in die Welt der<br />

englischen Schülerinnen und<br />

Schüler einführen.<br />

Damit soll diesen Kindern,<br />

die häufig in der Grundschule<br />

schon etwas Englischunter-<br />

Grundkenntnisse für den<br />

nächsten Urlaub in Bulgarien<br />

Dieser Kurs stimmt Interessierte<br />

auf den nächsten Urlaub<br />

in Bulgarien ein und<br />

macht sie fit für die Reise. Erlernt<br />

werden Grundkenntnisse<br />

zur sprachlichen Bewältigung<br />

typischer Situationen<br />

im Gastland (Hotel, Restaurant,<br />

Einkaufen). Informiert<br />

wird außerdem über landes-<br />

Intensivkurs Japanisch für<br />

Anfänger ohne Vorkenntnisse<br />

Dieser Intensivlehrgang bietet<br />

die Möglichkeit innerhalb<br />

der sehr kurzen Zeit von nur<br />

zwei Wochen die ersten<br />

Grundkenntnisse der japanischen<br />

Sprache zu erwerben.<br />

Darüber hinaus sind landeskundliche<br />

Aspekte in den Unterricht<br />

integriert, um auch<br />

Japan(isch) für Schüler<br />

in den <strong>Sommer</strong>ferien<br />

Der Kurs „Japan(isch) für<br />

Schüler in den <strong>Sommer</strong>ferien“<br />

ist gedacht für junge Leute<br />

ab zwölf Jahren. Dozent<br />

Clemens Schlüter hat neben<br />

zahlreichen Studienreisen<br />

nach Fernost zwölf Jahre in<br />

Japan studiert und gearbeitet,<br />

war als Unidozent, aber auch<br />

als Nachrichtensprecher für<br />

Radio Japan tätig. In dem<br />

Kurs steht zwar die Vermitt-<br />

richt hatten, nach den <strong>Sommer</strong>ferien<br />

der Start an den<br />

weiterführenden Schulen erleichtert<br />

werden.<br />

.....................................................<br />

20. + 27.06. (Sa), zweimal, 9.30<br />

bis 12.45 Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.<br />

91-32401, Informationen<br />

unter Tel. 50-2 74 71.<br />

kundliche Besonderheiten.<br />

Vorkenntnisse in Bulgarisch<br />

sind nicht erforderlich.<br />

.....................................................<br />

01.07. (Mi) 17.15 bis 20.30 Uhr,<br />

03.07. (Fr) 17.15 bis 21 Uhr,<br />

04.07. (Sa) 9.30 bis 16.15 Uhr,<br />

Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.<br />

91-41104, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 24 38.<br />

einen Einblick in Land, Leute<br />

und Kultur zu vermitteln. Es<br />

werden keine Vorkenntnisse<br />

vorausgesetzt.<br />

.....................................................<br />

Von 06. bis 17.07. (Mo bis Fr),<br />

zehnmal, 13 bis 15.30 Uhr, Hansastr.<br />

2-4, Veranst.-Nr. 91-42404,<br />

Infos unter Tel. 50-2 47 10.<br />

lung der sprachlichen Grundlagen<br />

(Silbenalphabete und<br />

erste Gespräche) im Mittelpunkt,<br />

doch werden sie gewürzt<br />

mit Märchen und Musik<br />

sowie weiteren landeskundlichen<br />

Elementen.<br />

.....................................................<br />

Vom 06. bis 10.07. (Mo bis Fr), 9<br />

bis 12 Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-42428, Informationen<br />

unter Tel. 50-2 47 10.<br />

Japanisch-Dozent Clemens Schlüter (M.) hat mehr als zwölf Jahre<br />

in Fernost studiert und gearbeitet. Foto Privat


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

T ERMINE<br />

Rechtschreibung und mehr<br />

für Schulabgänger<br />

Der Kurs „Deutsch für Jugendliche“<br />

richtet sich an<br />

Schulabgänger, die eine Ausbildung<br />

machen oder eine<br />

weiterführende Schule besuchen<br />

möchten. Unsicherheiten<br />

in der Rechtschreibung<br />

und in der Erstellung von<br />

Texten (Protokollen, Hausarbeiten<br />

usw.) sollen durch ge-<br />

Der Intensivkurs Mathematik<br />

für Hauptschüler wiederholt,<br />

trainiert und festigt den für<br />

die Nachprüfung relevanten<br />

Unterrichtsstoff der Klasse 9<br />

und gibt Tipps bzw. Hilfestellungen<br />

für das Bearbeiten<br />

von Prüfungsaufgaben.<br />

Am Ende des Kurses werden<br />

mündliche Prüfungssi-<br />

zielte Übungen abgebaut<br />

werden. Auch die mündliche<br />

Kommunikation wird im direkten<br />

Gespräch sowie in Telefonsituationen<br />

trainiert.<br />

.....................................................<br />

Ab 13.07., Montag bis Donnerstag,<br />

8.30 bis 14 Uhr, Hansastr.<br />

2-4, Veranst.-Nr.: 91-10314, Infos<br />

unter Tel. 50-2 47 16.<br />

Intensivkurs Mathematik<br />

für Hauptschüler<br />

„Fit für die Schule, den Start<br />

in die Ausbildung oder das<br />

Studium“ – dieses Seminar<br />

richtet sich gezielt an junge<br />

Leute zwischen 15 und 18<br />

Jahren, die ihre rhetorischen<br />

Fähigkeiten und das Selbstbewusstsein<br />

stärken wollen.<br />

Viele Schüler, Auszubildende<br />

und Studenten zeigen<br />

tuationen simuliert und ausführlich<br />

besprochen. Ein<br />

Ausblick auf die Unterrichtsinhalte<br />

der Klasse 10 rundet<br />

den Kurs ab.<br />

.....................................................<br />

Ab 06.07., 9 Termine (Mo/Mi/Fr),<br />

9 bis 11.15 Uhr, Hansastr. 2-4,<br />

Veranst.-Nr. 91-11212, Infos unter<br />

Tel. 50-2 47 16.<br />

15- bis 18-Jährige trainieren<br />

Rhetorik und Selbstbewusstsein<br />

Wie viel Make-up ist bei einem<br />

Vorstellungsgespräch erlaubt?<br />

Was ziehe ich an, damit<br />

ich bei einem Gespräch<br />

einen guten ersten Eindruck<br />

mache? Welcher Schmuck ist<br />

von Vorteil und welche Farben<br />

sind die Richtigen? Nicht<br />

nur auf diese Fragen gibt es<br />

in diesem Kurs (Schminken<br />

inhaltlich gute Arbeit, „verkaufen“<br />

sich aber nicht vorteilhaft.<br />

In praktischen Übungen<br />

wird trainiert, Methoden<br />

der Rhetorik anzuwenden.<br />

.....................................................<br />

Ab 06.07. viermal montags, 10<br />

bis 13.15 Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.<br />

91-14054, Infos unter<br />

Tel. 50-2 47 20.<br />

Schminkkurs und Outfitberatung<br />

für junge Frauen<br />

und Outfitberatung für 13bis<br />

18-jährige Frauen) eine<br />

Antwort. Im praktischen Teil<br />

wird Schritt für Schritt das<br />

richtige Make-up erlernt.<br />

.....................................................<br />

Tagesseminar am 07.07. (Di),<br />

10.30 bis 14.30 Uhr, Hansastr.<br />

2-4, Veranst.-Nr.: 91-14066, Infos<br />

unter Tel. 50-2 47 20.<br />

Ganz praktisch Schritt für Schritt wird im Schminkkurs für junge<br />

Frauen das richtige Make-up vermittelt. Foto dpa<br />

Im Rahmen der Gruppenarbeit mit Elke Dola (M.) erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />

ein konstruktives Feedback, wie ihr Verhalten wirkt und was noch verbessert werden könnte.<br />

Nett und gute Noten<br />

reicht nicht mehr<br />

Bewerbungstraining für Schüler mit Personal-Coach Elke Dola<br />

„Die Zeiten, in denen es<br />

reichte, artig und nett zu<br />

sein und eine gute Allgemeinbildung<br />

zu haben,<br />

sind lange vorbei!“ Elke<br />

Dola weiß, dass bei heutigen<br />

Bewerbungsgesprächen<br />

der professionelle Auftritt<br />

gefragt ist.<br />

Sie muss es wissen, denn die<br />

gelernte Bürokauffrau ist PR-<br />

Beraterin, Personal-Coach,<br />

Arbeitspädagogin und hat<br />

unter anderem auch Psychologie<br />

studiert. An der <strong>VHS</strong> leitet<br />

sie seit einigen Jahren ein<br />

Bewerbungstraining für<br />

Schüler.<br />

„Was kaum eine Schule<br />

vermittelt, ist die Wichtigkeit<br />

von Auftreten und Körpersprache<br />

beim Vorstellungstermin“,<br />

erläutert Elke Dola. Arbeitgeber<br />

schauten zu 80 Prozent<br />

auf diese Signale. Das<br />

gesprochene Wort des Bewerbers<br />

falle dagegen kaum ins<br />

Gewicht.<br />

Körpersprache<br />

Beispiele für eine verunglückte<br />

Vorstellung fallen der<br />

46-Jährigen zuhauf ein: „Das<br />

fängt schon beim Betreten<br />

des Raumes an. Kein Lächeln,<br />

Blick nach unten, Körper<br />

in Abwehrhaltung. Ein<br />

schlaffer Händedruck wie eine<br />

tote Forelle. – Hilfe, ich<br />

will hier weg!“<br />

Natürlich poliert Elke Dola<br />

in ihrem Kurs auch das klassischen<br />

Instrumentarium der<br />

Bewerbung: Das Layout der<br />

Mappe, vorteilhaftes Pass-<br />

Lächeln schadet nie – beim Vorstellungsgespräch müssen Bewerber<br />

auch durch ihre Persönlichkeit punkten. Foto dpa<br />

bild, ein Lebenslauf mit Pfiff.<br />

Wie punkte ich mit meinen<br />

Stärken, meinem Profil, meinen<br />

Hobbys? Eingangssätze,<br />

die sich vom Blabla (“Hiermit<br />

bewerbe ich mich...“) abheben.<br />

Fallen in Stellenanzeigen.<br />

Die Initiativbewerbung.<br />

Aber die Dozentin feilt mit<br />

ihren Schülern auch am überzeugenden<br />

persönlichen Auftritt.<br />

Um zu demonstrieren,<br />

wie viel Verhalten, Optik,<br />

Körpersprache verraten,<br />

greift Elke Dola gerne auf ein<br />

„Lästerspiel“ zurück. Zwei<br />

Teilnehmer nehmen einen<br />

dritten unter die Lupe: Was<br />

fällt mir zu ihm ein? „Da<br />

herrscht Verblüffung, wenn<br />

85 Prozent der Vermutungen<br />

zutreffen“, so Dola.<br />

Sie hält die Teilnehmer zu<br />

konstruktivem Feedback an.<br />

Was hat jemand in freier Re-<br />

de gut gemacht? Was kam<br />

sympathisch rüber, wo kann<br />

er sich verbessern? Schritt für<br />

Schritt lassen sich Hemmungen<br />

abbauen, kommt eine Sicherheit<br />

auf, von der die<br />

Schüler selbst überrascht<br />

sind.<br />

Rückmeldung<br />

Nicht selten bekommt Elke<br />

Dola von ihren Teilnehmern<br />

eine Rückmeldung: „Wenn<br />

ich dann höre, dass die jungen<br />

Leute beim Vorstellungstermin<br />

das Gelernte anwenden<br />

konnten, ist das ein gutes<br />

Gefühl.“<br />

� Kai-Uwe Brinkmann<br />

.....................................................<br />

Vier Termine von 06. bis 09.07.<br />

(Mo bis Do), 17.45 bis 21.45 Uhr,<br />

Hansastraße 2-4, Veran.-Nr.<br />

91-14070, weitere Informationen<br />

unter Tel. 50-2 47 20.


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

Charlie Chaplin in „Der große Diktator“. Die legendäre Parodie auf Hitler entstand 1940. Chaplin<br />

spielte nicht nur die Haupt-Doppelrolle, sondern machte auch Buch, Regie, Produktion und Musik.<br />

Wahre Bilderfluten, immer<br />

schneller, immer hektischer,<br />

beherrschen unser<br />

Leben. Fernsehen, Kino, Videospiele,<br />

Werbung in der<br />

U-Bahn, Bilder auf dem<br />

Handy.<br />

Kunsthistorikerin und Kunstpädagogin Iris Heckmann<br />

Haben Erwachsene schon an<br />

der Verarbeitung all dieser<br />

Reize zu knacken, gilt das besonders<br />

für Kinder. Die stehen<br />

schon früh im visuellen<br />

Dauerbombardement, haben<br />

aber selten das Wissen, um<br />

Film- und Fernsehbilder einordnen<br />

und bewerten zu können.<br />

„Was ist ein Film?“,<br />

fragt die Kunsthistorikerin<br />

und Kunstpädagogin Iris<br />

Heckmann (Foto) in einem ihrer<br />

Kurse rund um die audiovisuellen<br />

Medien.<br />

Kritikfähigkeit<br />

Ein Angebot für Kinder und<br />

für Eltern: Weg vom sturen<br />

Glotzen und Konsumieren!<br />

Hin zu einer differenzierten<br />

Betrachtung, die Absichten<br />

und Wirkmöglichkeiten eines<br />

Films erkennt und damit den<br />

Zuschauer kritikfähig macht.<br />

Natürlich wird Iris Heckmann<br />

sich mit dem Filmhandwerk<br />

beschäftigen: Das<br />

fängt mit dem Filmplakat an<br />

und hört bei den Beteiligten<br />

aller Sparten noch nicht auf.<br />

Was ist<br />

ein Film?<br />

Was ist ein<br />

Produzent?<br />

Was machen<br />

Drehbuchautor,<br />

Regisseur,<br />

Darsteller?<br />

Was ist eine<br />

Nahaufnahme,<br />

wie funktioniert Dramaturgie?<br />

Was sind Schnitt und<br />

Schnitttechniken? Auch ein<br />

Ausflug in die Kindertage des<br />

Mediums, zu Charlie Chaplin<br />

und Co. wird dabei sein.<br />

Und wie kreiert ein Film<br />

seine Bedeutungsebene? Das<br />

fragt Iris Heckmann in ihrem<br />

Kurs „Vermitteln und erzeugen<br />

Filme einen Sinn?“ Sie<br />

will nicht stur ein einziges<br />

Werk analysieren, sondern<br />

arbeitet mit einer Fülle von<br />

Beispielen. Das können Ausschnitte<br />

aus Kinofilmen sein<br />

oder ein Videoclip von „You-<br />

Tube“. Warum werden bestimmte<br />

Videos millionenfach<br />

angeklickt?<br />

Aufzeigen will die Dozentin,<br />

wie Filme auf uns wirken<br />

und mit welchen Mittel sie ihre<br />

Wirkung erzielen. Wer die<br />

Machart eines Films versteht,<br />

wird nicht in hilfloser Faszination<br />

dem Sog der Bilder erliegen,<br />

so Heckmanns berechtigte<br />

Hoffnung. Erst dieses<br />

Wissen ermögliche einen<br />

aufgeklärten Umgang mit<br />

dem Angebot des Fernsehens:<br />

Was gucken meine Kinder<br />

da eigentlich?<br />

Wie es um die Fernsehnutzung<br />

von Kindern und deren<br />

Folgen bestellt ist, weiß Iris<br />

Heckmann von ihrer kunstpraktischen<br />

Arbeit an Essener<br />

Ganztagsschulen. „Leider<br />

ist die Glotze viel zu oft Familienersatz“,<br />

sagt sie. Geselliges<br />

Miteinander finde kaum<br />

noch statt, dafür liefen ununterbrochen<br />

diverse Fernsehapparate.<br />

Kreativität<br />

Soziale Fähigkeiten, Sprachvermögen<br />

und die Kreativität<br />

verkümmern. Das Reizfeuerwerk<br />

wilden „Zappens“ habe<br />

dazu geführt, „dass die Kinder<br />

sich nur schwer auf eine<br />

Sache konzentrieren können“,<br />

so Heckmann. – Empfohlen<br />

sei hier auch Heckmanns<br />

Kurs zum Umgang mit<br />

Videospielen. � KUB<br />

.....................................................<br />

Was ist ein Film? Entgeltfreie Veranstaltung,<br />

29.6. (Mo), 10 bis<br />

16.30 Uhr, Hansastr. 2-4, Veran.-<br />

Nr. 91-51506; die Veranstaltungsreihe<br />

– siehe auch nebenstehende<br />

Meldungen – wird durch das<br />

Goethe-Institut gefördert; Informationen<br />

unter Tel. 50-2 47 32.<br />

T ERMINE<br />

Standpunkte: Tagesworkshop<br />

zur Medienpädagogik<br />

Der entgeltfreie Tagesworkshop<br />

„Standpunkte“ will die<br />

Entstehungsphasen und einzelne<br />

Entwicklungen des<br />

Fachs Medienpädagogik zeigen.<br />

Neben einem Vortrag<br />

zur Medienpädagogik, werden<br />

auch Dokumentarfilme<br />

gezeigt. Dokumentarfilme<br />

über junge Menschen für<br />

Die wachsende Bedeutung<br />

des Films bei den jüngeren<br />

Generationen, löst bei Eltern<br />

und auch Lehrern Missverständnisse<br />

aus, denn meist<br />

sagen ihnen diese Filme gar<br />

nichts. Um hier eine Lösung<br />

zu geben, bietet dieses Seminar<br />

(Vermitteln und erzeugen<br />

Filme einen Sinn?) Eltern und<br />

Kinder und Jugendliche sind<br />

ein Gebiet, das nicht nur besonderer<br />

Aufmerksamkeit bedarf,<br />

sondern zugleich auch<br />

eine bewusste Nutzung des<br />

Mediums Fernsehen anstrebt.<br />

.....................................................<br />

20.06. (Sa), 10 bis 16.30 Uhr,<br />

Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-51502, Tel. 50-2 47 32.<br />

Pandoras Box – Wissenschaft<br />

und Kunst im 21. Jahrhundert<br />

Bei dem Riesenangebot im<br />

Netz wird es immer schwieriger,<br />

den Überblick zu halten.<br />

Der entgeltfreie Vortrag „Pandoras<br />

Box“ (Wissenschaft<br />

und Kunst im 21. Jahrhundert)<br />

will ein Schlüssel zum<br />

digitalen Kunstwerk sein<br />

bzw. das Internet sollte vom<br />

Nutzer unmittelbar immer als<br />

Vermitteln und erzeugen<br />

Filme einen Sinn?<br />

Pädagogen eine Einführungsveranstaltung<br />

in die Filmanalyse<br />

an. Die entgeltfreie Veranstaltung<br />

ist konzipiert als<br />

Mischung aus Kurzvorträgen<br />

und Gesprächen.<br />

.....................................................<br />

27.06. (Sa), 10 bis 16.30 Uhr,<br />

Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-51504, Tel. 50-2 47 32.<br />

Counter Strike ist das wohl bekannteste Spiel aus dem umstrittenen<br />

Genre der Ego-Shooter. Foto dpa<br />

Alles über Ego-Shooter<br />

und andere Actionspiele<br />

Action-, oder Baller-Spiele<br />

entwickeln sich immer stärker<br />

zu den Lebensadern der<br />

Jugendlichen. Wichtig ist das<br />

Klären der sachlichen und inhaltlichen<br />

Ziele der Jugendlichen<br />

und der Beweggründe<br />

dessen, was junge Menschen<br />

dazu antreibt, sich anscheinend<br />

zeitlos PC-, Action-,<br />

erkenntniserzeugende Maschine<br />

genutzt werden. Das<br />

Verhältnis zwischen Mensch<br />

und Maschine beinhaltet stetig<br />

auch identitätsstiftende<br />

Momente sowie Situationen.<br />

.....................................................<br />

24.06. (Mi), 19 bis 20.30 Uhr,<br />

Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-51514, Tel. 50-2 47 32.<br />

und Baller-Spielen sowie Ego-<br />

Shootern hinzugeben. Das<br />

entgeltfreie Tagesseminar<br />

will die bewusste Nutzung<br />

der neuen Medien im privaten<br />

Bereich reflektieren.<br />

.....................................................<br />

03.07. (Fr), 10 bis 16.30 Uhr,<br />

Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-51510, Tel. 50-2 47 32.


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

T ERMINE<br />

Treffpunkt Kulturwirtschaft<br />

im <strong>VHS</strong>-Creativzentrum<br />

Der offene Treffpunkt für<br />

Existenzgründer im <strong>VHS</strong>-<br />

Creativzentrum ist ein Ort<br />

zum Kennenlernen und Gedankenaustausch<br />

unter dem<br />

Motto: „Gemeinsam gut informiert<br />

geht vieles besser“.<br />

Es ist ein Angebot für alle, die<br />

sich im Bereich Kunst und<br />

Kultur selbstständig machen<br />

wollen, gerade gegründet haben<br />

oder Kooperationen suchen.<br />

Die Veranstaltungen<br />

werden in Kooperation mit<br />

der Wirtschaftsförderung<br />

<strong>Dortmund</strong> durchgeführt.<br />

.....................................................<br />

06.07. (Mo), 18 bis 21.15 Uhr,<br />

<strong>VHS</strong>-Creativzentrum, Veranst.-Nr.:<br />

91-70012, Tel. 50-2 47 17.<br />

Zwischen Kunst und Kommerz:<br />

Selbstständig in Kreativwirtschaft<br />

Kann man von der Kunst leben?<br />

Kreativ Denken und<br />

Schaffen, aber auch kühl und<br />

geschäftstüchtig rechnen –<br />

geht das zusammen? Nicht<br />

selten haben Kreative hier ihre<br />

Zweifel und machen oft ernüchternde<br />

Erfahrungen. Erfolgschancen<br />

haben diejenigen,<br />

die sich mit der „Kunst<br />

der Selbstständigkeit“ ebenso<br />

intensiv beschäftigen wie mit<br />

ihrer kreativen Leistung. Dazu<br />

gehört die Aneignung unternehmerischen<br />

Wissens.<br />

Die vierstündige, entgeltfreie<br />

Veranstaltung (Impulsreferat,<br />

Diskussion, Erfahrungsaustausch)<br />

wird zweimal angeboten.<br />

.....................................................<br />

07.07. (Mo) und 08.07. (Di), ab<br />

18 Uhr, Creativzentrum, Veranst.-<br />

Nr. 91-70500, Tel. 50-2 47 17.<br />

Im <strong>VHS</strong>-Creativzentrum werden auch regelmäßig Veranstaltung<br />

zur Unterstützung von Existenzgründungen in der Kreativwirtschaft<br />

durchgeführt. Foto Thomann<br />

Fantasy-Illustrationen mit<br />

Buntstift oder Airbrush-Technik<br />

Entwirf Deine eigene Heldenfigur<br />

aus dem „Herrn der Ringe“<br />

mit dem Zeichenstift oder<br />

male einen der „Piraten der<br />

Karibik“ mit Buntstiften. Wer<br />

möchte, kann auch den Luftpinsel<br />

mit professioneller Airbrush-Technik<br />

einsetzen. So<br />

lassen sich super-realistische<br />

Farbverläufe und Effekte ver-<br />

wirklichen, und Traumlandschaften<br />

so richtig spannend<br />

in Szene setzen. Der <strong>Sommer</strong>-Workshop(Fantasy-Illustration)<br />

richtet sich an junge<br />

Teilnehmer ab 12 Jahren.<br />

.....................................................<br />

08. bis 10.07. (Mi bis Fr), 12 bis<br />

17 Uhr, Creativzentrum, Veranst.-<br />

Nr.: 91-72420, Tel. 50-2 47 17.<br />

Workshop Architekturfotografie:<br />

Setzen Sie ein Haus in Szene!<br />

Setzen Sie ein Haus, einen<br />

Straßenzug oder die „Skyline“<br />

einer Stadt in Szene und<br />

wählen Sie den richtigen Aufnahmestandpunkt.<br />

Erfassen<br />

Sie die architektonischen Besonderheiten<br />

in der Totalen<br />

und im Detail. Wie fügt sich<br />

das Objekt in seine Umgebung<br />

ein, wie wirkt es auf<br />

Menschen? Wie wirkt es bei<br />

entsprechendem Licht? – Der<br />

Workshop (Architekturfotografie)<br />

ist für Anfänger und<br />

geübte Teilnehmer geeignet.<br />

.....................................................<br />

07. bis 09.07. (Di bis Do), 18 bis<br />

21.15 Uhr, Creativzentrum, Veranst.-Nr.:<br />

91-75860, Infos unter<br />

Tel. 50-2 47 17.<br />

Ulrike Dzialas ist kürzlich vom <strong>VHS</strong> Landesverband zur <strong>VHS</strong> <strong>Dortmund</strong> gewechselt und kümmert<br />

sich hier zum Beispiel um die Abrechnung von Auftragsmaßnahmen. Foto Helmbold<br />

Zahlen und Tabellen<br />

Eine aus dem Team: Ulrike Dzialas<br />

„Ich lerne jeden Tag etwas<br />

dazu – und das entspricht<br />

ja auch dem Prinzip der<br />

Volkshochschule: Lebenslanges<br />

Lernen“, erzählt Ulrike<br />

Dzialas, die seit dem 1.<br />

Januar dieses Jahres in der<br />

Abteilung Stab der <strong>VHS</strong><br />

halbtags arbeitet.<br />

Von ihrem Schreibtisch aus<br />

in der 6. Etage blickt die Verwaltungsangestellte<br />

zwar in<br />

erster Linie auf den Bildschirm<br />

ihres Computers,<br />

doch um den Augen mal eine<br />

Pause zu gönnen, kann die<br />

32-jährige ihren Blick über<br />

<strong>Dortmund</strong> schweifen lassen.<br />

Auftragsmaßnahmen<br />

Vorrangig mit Zahlen und Tabellen<br />

hat die gelernte Bürokauffrau<br />

zu tun. „Meine<br />

Hauptaufgaben liegen im Bereich<br />

der ESF-Projekte und<br />

Auftragsmaßnahmen“, berichtet<br />

Ulrike Dzialas. Bei den<br />

ESF-Projekten seien in der Finanzierung<br />

Mitteln des Europäischen<br />

Sozialfonds enthalten,<br />

so zum Beispiel bei „Alphabetisierung<br />

für Migran-<br />

PowerPoint ist<br />

ein komfortablesProgramm,<br />

mit<br />

mit dem hochwertigePräsentationen<br />

erzeugt werden<br />

können.<br />

Es erlaubt sowohl<br />

die<br />

schnelle und<br />

übersichtliche<br />

ten“ oder „Kita macht Musik“.<br />

„Ich unterstütze die Kollegen<br />

bei der Abwicklung dieser<br />

Projekte. Das bedeutet<br />

zum Beispiel Honorare abrechnen,<br />

Beleglisten führen<br />

oder Mittel anfordern“, gibt<br />

Ulrike Dzialas Einblick in ihren<br />

Arbeitsalltag.<br />

Auftragsmaßnahmen sind<br />

ein weiterer Schwerpunkt ihrer<br />

Arbeit. „Das sind spezielle<br />

Veranstaltungen, die nicht zu<br />

dem offenen <strong>VHS</strong>-Angebot<br />

gehören, das in den Programmheften<br />

veröffentlicht<br />

wird, sondern auf die Wünsche<br />

von Firmen zugeschnitten<br />

werden“, erläutert sie. In<br />

diesem Jahr gab es da etwa<br />

Kurse wie „Projekt- und Zeitmanagement“,<br />

„Technisches<br />

Englisch für den Fachbereich<br />

Informatik“ oder „Vereinsfinanzen“.<br />

So erhalten beispielsweise<br />

Mitarbeiter eines Unternehmens<br />

EDV-Schulungen oder<br />

werden in der Finanzbuchführung<br />

qualifiziert, ganz<br />

nach Wunsch der Firmen.<br />

„Meine Aufgaben beinhalten<br />

die verwaltungstechnische<br />

Vorbereitung von Honorarverträgen,<br />

Teilnehmerlisten,<br />

Unterrichtsmaterialien und<br />

die anschließende Nachbereitung<br />

der Kurse. Ich arbeite<br />

dabei mit dem jeweiligen Projektleiter<br />

zusammen“, beschreibt<br />

Ulrike Dzialas.<br />

Offenes Programm<br />

Aber auch in das offene Programmangebote<br />

hat sie bereits<br />

Einblick. „Im Sprachenbereich<br />

bin ich derzeit vertretungsweise<br />

für die Verwaltungsaufgaben<br />

bei den südeuropäischen<br />

Sprachen zuständig“,<br />

so Ulrike Dzialas.<br />

Ihr Resümé „Es ist interessant,<br />

alle Bereich kennen zu<br />

lernen – das allgemeine Programmangebot<br />

sowie die speziellen<br />

Angebote.“<br />

Der Halbtagsjob gefällt ihr<br />

sehr gut. Sechs Jahre lang<br />

war sie vorher Vollzeit beim<br />

Landesverband der Volkshochschulen<br />

beschäftigt, der<br />

Anfang des Jahres von <strong>Dortmund</strong><br />

nach Düsseldorf gezogen<br />

ist. � br<br />

PowerPoint: Präsentationsgrafik<br />

PowerPoint – schnell und übersichtlich.<br />

Gestaltung von Texten als<br />

auch die Einbindung von<br />

Grafiken, Clip-Arts, etc., die<br />

mit anderen Programmen erstellt<br />

wurden. Ziel des Seminars<br />

ist es, die Technik für die<br />

Erstellung ansprechender<br />

Präsentationen zu vermitteln.<br />

.....................................................<br />

06. bis 09.07. (Mo bis Do), 9 bis<br />

12.15 Uhr, Creativzentrum (Dorstfeld),<br />

Veranst.-Nr.: 91-26608, Infos<br />

unter Tel. 50-2 47 17.


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

Szene aus der Probenarbeit eines Seniorentheaters unter der Leitung von Caroline Kühnl.<br />

Die Rollen sind längst<br />

noch nicht alle gespielt<br />

Senioren spielen Theater / Caroline Kühnl erläutert<br />

Lust auf Theater? Lust sei<br />

die einzige Voraussetzung,<br />

um an den zwei Kursen<br />

„Senioren spielen Theater“<br />

der <strong>Sommer</strong>-<strong>VHS</strong> teilzunehmen,<br />

berichtet Dozentin<br />

Caroline Kühnl. Gemeinsam<br />

mit ihrer Kollegin Katja<br />

Lämmerhirt, die das Einführungsseminar<br />

anbietet,<br />

entstand die Idee zu diesen<br />

Workshops für Theaterbe-<br />

geisterte ab 50 Jahren.<br />

„Die Rollen unseres Lebens<br />

sind noch längst nicht alle gespielt“<br />

– unter diesem Titel<br />

stehen die zwei einführenden<br />

Seminartage. Mit der Geschichte<br />

und Entwicklung<br />

des Seniorentheaters und der<br />

Seniorentheaterkonferenz<br />

NRW, ein Verbund, in dem<br />

18 Theatergruppen organisiert<br />

sind, werden die Teilnehmer<br />

auf das Thema eingestimmt.<br />

Es folgt eine Einführung<br />

in die Körperarbeit.<br />

Bewegungen<br />

„Es geht darum, zu erfahren,<br />

ob Theaterspielen etwas für<br />

mich ist“, erklärt Caroline<br />

Kühnl und ergänzt: „Liegt es<br />

mir, mich körperlich-spielerisch<br />

auf Theater einzulassen?“<br />

Wer dies mit ja beantwortet,<br />

sollte den Nachfolgekurs<br />

„Die Rollen unseres Lebens<br />

jetzt spielen“ anmelden.<br />

„Man kann diese Theaterwerkstatt<br />

natürlich auch mitmachen,<br />

ohne den Einführungskurs<br />

besucht zu ha-<br />

Caroline Kühnl bei der Probenarbeit.<br />

ben“; sagt Caroline Kühnl,<br />

die seit 20 Jahren Seniorentheatergruppen<br />

leitet.<br />

„Laien denken oft, Theater<br />

ist Text auswendig lernen<br />

und auf der Bühne stehen“,<br />

so Dozentin Kühnl, doch<br />

Theater sei viel mehr. Es bilde<br />

das Leben ab und dazu<br />

müsse der Text nicht nur<br />

sprachlich, sondern auch<br />

körperlich gestaltet werden.<br />

Hierfür müssen Bewegungen<br />

festgelegt, eine Rolle entwickelt<br />

werden. „Auch ein<br />

Schauspieler entdeckt an sich<br />

Seiten, die er der Rolle leiht,<br />

in ihr auslebt“, erklärt Caroline<br />

Kühnl. „Was entdecke ich<br />

in mir selber? Kühnheit, un-<br />

angenehme Seiten... Es gibt<br />

Menschen, die gerne einen<br />

Stinkstiefel spielen, weil sie<br />

das sonst nicht tun“, führt<br />

Caroline Kühnl weiter aus.<br />

Prozesse<br />

Beim Zusammenspiel gehe es<br />

um die Wahrnehmung in der<br />

Gruppe, um Aktion und Reaktion,<br />

Timing-Geschichten.<br />

Man müsse lernen, das Spiel<br />

nicht zu blockieren, sich unabhängig<br />

vom Stichwort zu<br />

machen, sein eigenes Selbstvertrauen<br />

in der Gruppe zu<br />

finden. Ob mit vorgegebenen<br />

Szenen oder Improvisation<br />

gearbeitet wird, hänge von<br />

den Wünschen der Teilnehmer<br />

ab.<br />

Allerdings gehe es immer<br />

um Körperwahrnehmung,<br />

-ausdruck, dann folge das Zusammenspiel,<br />

dafür werde<br />

improvisiert und ganz am Ende<br />

dieses Prozesses werde die<br />

feste Szene gebaut, erläutert<br />

Caroline Kühnl den Ablauf.<br />

„Wenn man kreativ tätig ist,<br />

macht man mehr als 1000<br />

Puzzlesteine, schmeißt 900<br />

weg und macht aus 100 ein<br />

Mosaik.“ � br<br />

.....................................................<br />

Einführungsseminar zum Senioren-Theater<br />

am 4. und 5. August,<br />

10 bis 15.30 Uhr, Hansastr. 2-4,<br />

Veranst.-Nr. 92-63300; Theaterwerkstatt,<br />

11. bis 13. August, 10<br />

bis 15.30 Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.<br />

92-63301, Infos unter<br />

Tel. 50-2 47 32.<br />

T ERMINE<br />

Ballett für Erwachsene mit<br />

Training an der Stange<br />

Das tägliche klassische Balletttraining<br />

ist bis heute unabdingbare<br />

Voraussetzung<br />

für alle Tänzer und Tänzerinnen<br />

gleich welcher Fachrichtung<br />

– klassisch, modern<br />

oder Musicaltanz. In den<br />

<strong>VHS</strong>-Kursen – hier: Ballett für<br />

Erwachsene, Mittelstufe 1 –<br />

werden die grundlegenden<br />

Von der Karibik in die Welt:<br />

Salsa und Merengue haben in<br />

den letzten Jahren ihren Siegeszug<br />

in die Welt angetreten.<br />

Workshop I bietet den<br />

Einstieg in die heißen Rhythmen<br />

der Tänze, in denen sich<br />

die Kultur und Lebensart der<br />

Karibik ausdrückt. In Workshop<br />

II werden verschiedene,<br />

Schritte und Begriffe für das<br />

klassische Ballett im Rahmen<br />

des Trainings an der Stange<br />

und im Raum erlernt. Später<br />

kommen kleine Choreographien<br />

dazu.<br />

.....................................................<br />

Ab 23.06. (Di), 16.45 bis 18.15<br />

Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-65107, Infos Tel. 50-2 47 32.<br />

Von der Karibik in die Welt:<br />

Salsa und Merengue<br />

Aus den so unterschiedlichen<br />

Kulturen von spanischen Zigeunern<br />

und arabischen<br />

Mauren entstand die einzigartige<br />

Kunst des Flamencotanzes<br />

und -gesanges. Der<br />

Einführungsworkshop Flamenco<br />

vermittelt grundlegende<br />

Kenntnisse über Körperhaltung<br />

und Armführung im<br />

weitergehende Männer- und<br />

Frauenfiguren gelernt. Vorkenntnisse<br />

sind für Workshop<br />

I nicht erforderlich – bitte<br />

paarweise anmelden.<br />

.....................................................<br />

27. + 28.06. (Sa + So), 13 bis<br />

15.15 Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-65316, Informationen<br />

unter Tel. 50-2 47 32.<br />

Samba-Brazil: Bewegungslust<br />

plus Vitalität und Leidenschaft<br />

Im Samba, einer traditionellen<br />

afro-brasilianischen Tanzform,<br />

leben die ganze Bewegungsfreude,<br />

Spontaneität,<br />

Improvisation und Ekstase<br />

des afrikanischen Tanzes.<br />

Diese Bewegungslust und der<br />

starke Willen nach Freiheit<br />

und Selbstbehauptung der in<br />

die Neue Welt verschleppten<br />

Sklaven ließen einen Tanz<br />

entstehen, der wie kein anderer<br />

Vitalität und Leidenschaftlichkeit<br />

verkörpert.<br />

Den Workshop Samba-Brazil<br />

leitet der Tänzer Luis Mijares.<br />

.....................................................<br />

27./28.06. (Sa/So), 12.30 bis 15<br />

Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-65431, Infos Tel. 50-2 47 32.<br />

Flamenco: Die Damen sollten<br />

lange, weite Röcke mitbringen<br />

Tanz und die typische Fußarbeit,<br />

den Zapateado. Bitte unbedingt<br />

Schuhe mit Blockabsatz<br />

tragen – Damen lange,<br />

weite Röcke mitbringen.<br />

.....................................................<br />

27./28.06. (Sa/So), 14 bis 16.30<br />

Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-65409, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 47 32.<br />

Die spanische Tänzerin Fuensanta „La Moneta“, Jahrgang 1984,<br />

zählt schon zu den ganz Großen der Flamencoszene. Foto dpa


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

T ERMINE<br />

Vorstellung von Methoden<br />

zur sinnvollen Entspannung<br />

Wie und wann kann ich mich<br />

sinnvoll entspannen, welche<br />

Technik ist die richtige für<br />

mich? Auf diese Fragen gibt<br />

dieses Wochenendseminar<br />

(Sinnvoll entspannen – aber<br />

wie?) ganz praktische Antworten.<br />

Vorgestellt werden<br />

folgende anerkannten Methoden:<br />

Progressive Muskelent-<br />

spannung, Autogenes Training,<br />

Massagetechniken, Feldenkrais,<br />

Meditation, Atemtechniken,<br />

Qi Gong und<br />

Phantasiereisen.<br />

.....................................................<br />

04./05.07. (Sa/So), 9.30 bis 16.30<br />

Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-83101, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 24 35.<br />

Tai Chi kennen lernen,<br />

üben und praktizieren<br />

Tai Chi kennen lernen, üben<br />

und praktizieren: Im Mittelpunkt<br />

steht das Üben der fünf<br />

Elemente der Wu Hsing-<br />

Form, die – aus den ursprünglichen<br />

T'ai Chi-Formen<br />

entwickelt – sich als tägliche,<br />

etwa zehnminütige<br />

Übung besonders gut eignet,<br />

um so mit den Prinzipien des<br />

T'ai Chi Ch'uan vertraut zu<br />

werden. Entgelte für Kurse<br />

zum Erlernen dieser fernöstlichen<br />

Entspannungsmethode<br />

werden von Krankenkassen<br />

bis zu 80 Prozent erstattet.<br />

.....................................................<br />

23.06. (Di) viermal, 17 bis 18.30<br />

Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-84002, Tel. 50-2 24 35.<br />

Rückenschule und<br />

Wirbelsäulengymnastik<br />

Das Übungsprogramm, das<br />

sich an wissenschaftlich<br />

überprüften Wirksamkeitskriterien<br />

orientiert, dient der<br />

Vorbeugung bei Verspannungen<br />

und Schmerzen im Rücken-,<br />

Kreuz- und Ischias- sowie<br />

Schulter-Nackenbereich<br />

durch Kräftigungsgymnastik<br />

zur Stärkung von Bauch-,<br />

Schulter-Nacken- und Rückenmuskulatur,<br />

durch Körperwahrnehmungs-<br />

und Entspannungsübungen.<br />

Die<br />

Übungen können später zu<br />

Hause durchgeführt werden.<br />

.....................................................<br />

Ab 02.07. (Do) fünfmal, 16.30 bis<br />

18 Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-<br />

Nr.: 91-85130, Tel. 50-2 47 16.<br />

Nordic Walking:<br />

Der Weg ist das Ziel<br />

Hier bekommen Sie das<br />

Werkzeug an die Hand, um<br />

eine Ausdauersportart, unabhängig<br />

von Gruppen und festen<br />

Terminen, jederzeit<br />

durchführen zu können. In<br />

kleinen Schritten wird die<br />

Technik und sinnvolle Bewegungsausführung<br />

erklärt und<br />

ausgiebig geübt. Neben den<br />

praktischen Übungen erhalten<br />

Sie noch wertvolle Tipps<br />

und Informationen rund ums<br />

Nordic-Walking und den Weg<br />

zu einem spannenden Körper<br />

und einem langen Atem.<br />

.....................................................<br />

15.08. (Sa), 13 bis 18 Uhr, Treffpunkt:<br />

Haus Rodenberg, Veranst.-<br />

Nr.: 91-85500, Tel. 50-2 47 16.<br />

Nordic Walking hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem Massensport<br />

für alle Altersgruppen entwickelt. Foto dpa<br />

Mit dem Theraband stärken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Well-Fit-Ness“-Seminars<br />

von Mascha Wirth Schulter- und Armmuskulatur sowie die Wirbelsäule. Fotos (2) Gaß<br />

Entspannt und fit<br />

in den <strong>Sommer</strong><br />

Wochenend-Seminar „Well-Fit-Ness“ mit Mascha Wirth<br />

Entspannt und fit sollen die<br />

Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />

des Wochenend-Seminars<br />

„Well-Fit-Ness“ am<br />

15. und 16. August sein.<br />

Gymnastiklehrerin und<br />

Physiotherapeutin Mascha<br />

Wirth zeigt ihnen, mit welchen<br />

Übungen das Herz-<br />

Kreislaufsystem in<br />

Schwung kommt und wie<br />

man mit Massage dem Kör-<br />

per etwas Gutes tun kann.<br />

„Viele Menschen überlasten<br />

sich, denken ,Joggen ist gesund'<br />

und überfordern ihren<br />

Körper“, weiß die Dozentin,<br />

die seit 18 Jahren bei der<br />

Volkshochschule Menschen<br />

aller Altersstufen sensibel für<br />

ein neues Körperbewusstsein<br />

macht. Meist sind die Kursteilnehmer<br />

weiblich und zwischen<br />

20 und 50 Jahren alt –<br />

eine nette Gruppe von maximal<br />

zwölf Teilnehmern, die<br />

mit Gymnastik, zum Beispiel<br />

mit dem Theraband Schulterund<br />

Armmuskulatur und die<br />

Wirbelsäule stärken möchte<br />

und Übungen lernt, die man<br />

in weiterführenden Kursen,<br />

zum Beispiel Meditation, Yoga,<br />

Massage oder Ausdauertraining<br />

vertiefen kann.<br />

„Wellness erfordert viel<br />

Aufklärung. Das ist ein oberflächlicher,<br />

ungeschützter<br />

Begriff. Viele Menschen wissen<br />

gar nicht, dass einige<br />

Duftöle und Zusatzernährungsstoffegesundheitsgefährdende<br />

Substanzen ent-<br />

Mascha Wirth gibt auch aktuelle Buch-Tipps.<br />

halten. Massageöle mit Duftölen<br />

können allergische Reaktionen<br />

und sogar Entzündungen<br />

auslösen“, weiß die<br />

Expertin.<br />

Griffe und Techniken<br />

In dem Wochenendseminar<br />

zeigt sie den Volkshochschülern<br />

nicht nur, welche Massageöle<br />

ungefährlich sind, sondern<br />

auch die richtigen Griffe<br />

und Techniken für eine entspannende<br />

Massage. Körper,<br />

Geist und Seele will Mascha<br />

Wirth mit den Übungen in<br />

dem Kompaktseminar erfrischen.<br />

Auch sanfte, moderate<br />

Ausdauerübungen, Atemarbeit,<br />

Entspannungstechniken<br />

und Meditation stehen auf<br />

dem Trainingsplan, den die<br />

Teilnehmer<br />

mit einem eigenenWunschprogrammmodifizierenkönnen.<br />

Geführte<br />

Meditation<br />

und die Klopfmassagehaben<br />

sich die<br />

Kursteilnehmer<br />

im vergangenen<br />

Jahr gewünscht,<br />

und<br />

diese Anregung<br />

hat Mascha<br />

Wirth<br />

gerne aufgenommen.<br />

„Es<br />

gibt in dem Seminar ein<br />

Pflichtprogramm und ein<br />

Wunschprogramm“ erzählt<br />

die Dozentin.<br />

Dass man auf seinen Körper<br />

hören sollte, ihn adäquat<br />

belasten soll, will sie den<br />

Wellness- und Fitness-Freunden<br />

vermitteln. Auch Buch-<br />

Tipps mit Übungen, mit denen<br />

man zu Hause weiterarbeiten<br />

kann, gibt sie den Teilnehmerinnen.<br />

Mitbringen<br />

müssen sie nur bequeme<br />

Kleidung, dicke Socken und<br />

eine Decke. Fitness-Geräte<br />

wie Therabänder sind da. � JG<br />

.....................................................<br />

15./16.8., 12 bis 16.30 bzw. 10<br />

bis 14.30 Uhr. <strong>VHS</strong> Hansastraße<br />

2-4, Veranst.-Nr. 91-85006, Infos<br />

unter Tel. 50-2 47 16.


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

Sebastian Van den Akker (Mitte) und sein Kollege Frank Wendt unterrichten nicht wie Pauker,<br />

sondern verstehen sich als freundliche Partner. Fotos (2) Brinkmann<br />

Wenn Behördenpost<br />

Panik auslöst<br />

Für die meisten ist es keine<br />

Anstrengung: Das Lesen<br />

der Post, das Verfassen einer<br />

Nachricht, ein Gruß per<br />

Brief. Genau das aber stellt<br />

vier Millionen erwachsene<br />

Deutsche vor Probleme. Sie<br />

gelten als „funktionale Analphabeten“,<br />

aus welchen<br />

Gründen auch immer.<br />

Schluss mit Scham und Versteckspiel:<br />

Die <strong>VHS</strong> hat ein<br />

maßgeschneidertes Angebot<br />

parat. Lesen und Schreiben<br />

werden in abgestuften Kursen<br />

(Stufe 1 bis 3) vermittelt.<br />

Lesen und Schreiben – Ferienkurs am Abend<br />

Auch das ABC kann knifflig sein ...<br />

Nach einem Beratungsgespräch<br />

lernen die Teilnehmer<br />

in einem Unterricht, der<br />

exakt auf ihr Basiskönnen abgestellt<br />

ist.<br />

Zahlen und Daten<br />

<strong>VHS</strong>-Dozent Sebastian van<br />

den Akker bietet jetzt einen<br />

Kurs für alle Stufen, der sich<br />

um den Schriftverkehr in Alltagssituationen<br />

dreht. Das<br />

kann ein Schreiben vom Arbeitsamt<br />

oder vom Vermieter<br />

sein, das beantwortet werden<br />

will. Oder aber ein Kartengruß<br />

aus dem<br />

Urlaub, den<br />

man nach<br />

Hause schicken<br />

möchte.<br />

„Gerade bei<br />

Briefen von<br />

Behörden<br />

kommt<br />

schnell Panik<br />

auf“, weiß Sebastian<br />

van<br />

den Akker:<br />

„Wer Schwächen<br />

beim Lesen<br />

und<br />

Schreiben hat,<br />

ist leicht überfordert,<br />

wenn<br />

es um Stellungnahme,<br />

um Einspruch<br />

oder um Fristen<br />

geht.“<br />

Gerne arbeitet<br />

van den Ak-<br />

ker deshalb<br />

am konkreten<br />

Fall, mit Briefen, die die Teilnehmer<br />

mitbringen.<br />

„Im ersten Schritt analysieren<br />

wir solche Schreiben“,<br />

sagt der 30-Jährige. Absender,<br />

Anrede und Betreff. Wo<br />

stecken Zahlen und Daten,<br />

was wird von mir verlangt?<br />

Wie sehen die Formalien meiner<br />

Antwort aus? Alles eine<br />

Übungssache. Gleiches gilt<br />

für die private Post. Wie spreche<br />

ich den Adressaten an,<br />

wie bringe ich mein Anliegen<br />

zum Ausdruck, wie grüße<br />

oder gratuliere ich?<br />

Einfühlungsvermögen<br />

Wer Sebastian van den Akker<br />

aus den Grundkursen „Lesen<br />

und Schreiben“ kennt, der<br />

weiß, dass der Mann Geduld<br />

und Einfühlungsvermögen<br />

hat. Kein Grund, mit Hemmungen<br />

oder Ängsten in seinen<br />

Kurs zu gehen. Van den<br />

Akker und sein Kollege Frank<br />

Wendt bringen nicht nur<br />

fachliche Kompetenz ein.<br />

Wer in ihren Kursen „Mäuschen“<br />

spielt, erlebt eine<br />

menschliche Wärme im Umgang<br />

mit den Schülern, die<br />

grundsympathisch ist. Ob in<br />

der Arbeit mit Behinderten<br />

oder im Kurs der Stufe 3: Da<br />

unterrichten keine Pauker,<br />

sondern freundliche Partner.<br />

� Kai-Uwe Brinkmann<br />

.....................................................<br />

7.7. - 13.8., 12 Termine, Di + Do,<br />

18 bis 19.30 Uhr, Hansastr. 2-4,<br />

Veran.-Nr. 91-10124, Informationen<br />

unter Tel. 50-2 47 16.<br />

T ERMINE<br />

Klopfe Dich stressfrei – Neue<br />

Wege zu mehr Gelassenheit<br />

Die Klopfakupressur wurde<br />

in den 90er Jahren entwickelt<br />

und nutzt die seit 5000 Jahre<br />

bekannten chinesischen Meridiane.<br />

Durch das Beklopfen<br />

oder Berühren ausgewählter<br />

Meridianpunkte können das<br />

Energieungleichgewicht aufgehoben<br />

und Wege zu mehr<br />

Gelassenheit, Ruhe und Ver-<br />

Ob in Schule oder Freizeit:<br />

Kinder und Jugendliche registrieren<br />

Ablenkungen in ihrer<br />

Umgebung sehr schnell –<br />

die Aufmerksamkeit auf die<br />

eigentliche Aufgabe ist dann<br />

garantiert „futsch“.<br />

Ein wirksames Mittel dagegen<br />

bieten motivierende<br />

Denkstrategien mit erwünschten<br />

Nebenwirkungen:<br />

Sie helfen den Kindern und<br />

Jugendlichen, sich effektiver<br />

konzentrieren und erfolgrei-<br />

trauen in die eigene Persönlichkeit<br />

gefunden werden.<br />

Das Seminar beinhaltet auch<br />

praktische Übungen und Notfallstrategien.<br />

.....................................................<br />

03./04.07 (Fr/Sa), 18 bis 21 Uhr,<br />

Hansastr.2-4, Veranst.-Nr.:<br />

91-83022, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 24 35.<br />

Junge Leute trainieren<br />

ihre Konzentration<br />

Tai Chi Chuan, Qi Gong, Hatha-Yoga<br />

sind die Namen von<br />

recht bekannten fernöstlichenEntspannungsmethoden.<br />

Aber was verbirgt sich<br />

konkret dahinter – Entspannung,<br />

Konzentration, Körpererfahrung<br />

oder auch Bewegung?<br />

Im Rahmen des <strong>Sommer</strong>-<br />

Programms bietet die Volkshochschule<br />

zu allen drei Methoden<br />

Einstiegskurse im Gesundheitszentrum<br />

der <strong>VHS</strong><br />

im Gnadenort an folgenden<br />

cher Lernstoffe aufnehmen<br />

und behalten zu können, gestellte<br />

Aufgaben werden konzentriert<br />

und selbständig bearbeitet.<br />

Wer es nicht glaubt,<br />

dem bietet der Wochenend-<br />

Workshop „Gedächnis“ Gelegenheit,<br />

sich selbst davon zu<br />

überzeugen.<br />

.....................................................<br />

11./12.07. (Sa/So), 11 bis 12.15<br />

Uhr, Hansastr. 2-4, Veranst.-Nr.<br />

92-81101, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 24 35.<br />

Tai Chi Chuan, Yoga (Foto) und Qi Gong – in Einstiegskurse können<br />

Interessierte diese Methoden kennenlernen. Foto dpa<br />

Fernöstlich entspannen:<br />

Vier Einstiegskurse<br />

Tagen und Uhrzeiten an:<br />

� Tai Chi Chuan: 4 x dienstags,<br />

17 bis 18.30 Uhr, ab 23.<br />

Juni, Veranst.-Nr. 91-84002<br />

� Qi Gong: 6 x dienstags, 19<br />

bis 20.30 Uhr, ab 23. Juni,<br />

Veranst.-Nr. 91-84352<br />

� Hatha-Yoga, 6 x dienstags,<br />

ab 30. Juni, einmal von 17 bis<br />

18.30 Uhr und einen zweiten<br />

von 18.45 bis 20.15 Uhr, Veranst.-Nr.<br />

91-84576f.<br />

.....................................................<br />

Weitere Information und Beratung<br />

unter Tel. 50-2 24 35.


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

T ERMINE<br />

Den gestalterischen Freiraum<br />

der Aquarellmalerei nutzen<br />

Wer den gestalterischen Freiraum<br />

der Aquarellmalerei<br />

nutzen möchte, benötigt umfassende<br />

Grundkenntnisse<br />

über Farben, Farbmischungen,<br />

Bildkompositionen und<br />

Perspektive. Im Kurs „Aquarellmalerei“<br />

werden viele<br />

Tipps zur Malweise (Trockentechnik,Nass-in-Nass-<br />

In dem Tagesseminar werden<br />

Grund- und Aufbautechniken<br />

der Acrylmalerei vermittelt.<br />

Acrylfarbe bietet wie kein anderes<br />

Material vielfältige Gestaltungs-<br />

und Experimentiermöglichkeiten.<br />

Die Farbe<br />

zeichnet sich aus durch außergewöhnliche<br />

coloristische<br />

Eigenschaften. Dank der star-<br />

Der Wochenend-Workshop<br />

„Akt und Tanz“ beginnt mit<br />

einer theoretischen Einführung<br />

in die Aktzeichnung<br />

und ist auch für Anfänger geeignet.<br />

Am ersten Seminartag<br />

wird uns ein Aktmodell zur<br />

Verfügung stehen, um Skizzen<br />

oder Ausarbeitungen in<br />

der Malerei anzufertigen. Am<br />

technik, lasierende Technik)<br />

gegeben. Für geübte Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer<br />

sind auch freie und experimentelle<br />

Arbeiten möglich.<br />

.....................................................<br />

Ab 03.07. (Fr) viermal, 18.30 bis<br />

20 Uhr, Creativzentrum (Dorstfeld),<br />

Veranst.-Nr.: 91-72940, Infos<br />

unter Tel. 50-2 47 17.<br />

Grund- und Aufbautechniken der<br />

Acrylmalerei im Tagesseminar<br />

ken Konzentration reiner Pigmente<br />

und der Verwendung<br />

erstklassiger Bindemittel sind<br />

Acrylfarben besonders leuchtend,<br />

rein, intensiv und von<br />

großer Farbtiefe.<br />

.....................................................<br />

06./07.07. (Mo/Di), 10 bis 16.30<br />

Uhr, Creativzentrum, Veranst.-Nr.:<br />

91-72516, Infos Tel. 50-2 47 17.<br />

Mal an der Staffelei –<br />

Mal über Feld und Flur<br />

Dieser Malkurs (Mal an der<br />

Staffelei ...) mit Malexkursionen<br />

wird für alle Teilnehme<br />

(auch ohne Vorkenntnisse)<br />

ein „malerisches“ <strong>Sommer</strong>ferienerlebnis.<br />

Der erste Kurstag<br />

beinhaltet eine theoretische<br />

und praktische Anleitung<br />

im Umgang mit Farbe,<br />

Form und Tipps zur Motiv-<br />

auswahl. Anschließend werden<br />

bei Exkursionen in die<br />

<strong>Dortmund</strong>er Natur die malerischen<br />

Erkenntnisse praktisch<br />

umgesetzt.<br />

.....................................................<br />

06. bis 10.07 (Mo bis Fr), 10 bis<br />

17 Uhr, Creativzentrum, Veranst.-<br />

Nr.: 91-72030, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 47 17.<br />

Malen in Feld, Wald und Flur – dies ganze besondere <strong>Sommer</strong>erlebnis<br />

wird auch in diesem Jahr wieder angeboten. Foto Thomann<br />

Akt und Tanz: Bewegung<br />

in Bildsprache umsetzen<br />

zweiten Tag bekommen wir<br />

Besuch von einer Bauchtänzerin.<br />

Die Bewegungen sollen<br />

in eine eigene Bildsprache<br />

umgesetzt werden.<br />

.....................................................<br />

11./12.07. (Sa/So), 11 bis 16 Uhr,<br />

Creativzentrum, Veranst.-Nr.:<br />

91-71820, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 47 17.<br />

Gabriele Kaiser zeigt auch am Beispiel ihrer eigenen Bilder, wo der „Blickfang“ und Schwerpunkt<br />

ist. Foto Gaß<br />

Der Blickfang im Bild<br />

Ein selbst gemaltes Bild ist<br />

ein Blickfang im Raum.<br />

Aber auch jedes Bild<br />

braucht einen Blickfang, einen<br />

Schwerpunkt, auf dem<br />

das Auge ruhen kann, der<br />

den Blick bannt.<br />

Wie man den schafft, erklärt<br />

Diplom-Designerin Gabriele<br />

Kaiser am 4. und 5. Juli im<br />

Wochenendseminar „Blickfang<br />

– experimentelle Malerei<br />

in Acryl“ im Creativzentrum<br />

Dorstfeld. In der offenen Malwerkstatt<br />

sind Anfänger<br />

ebenso willkommen wie Fortgeschrittene,<br />

Menschen die<br />

gegenständlich malen genauso<br />

wie Freunde abstrakter<br />

Malerei. Mitbringen müssen<br />

die Teilnehmer nur eine Leinwand<br />

oder Papier, Pinsel,<br />

Acrylfarben sowie Neugier<br />

und Lust aufs Malen.<br />

„Jedes Bild sollte einen<br />

Schwerpunkt haben“, erklärt<br />

die Künstlerin, die sich vor<br />

vier Jahren mit einem Atelier<br />

in der Innenstadt selbstständig<br />

gemacht hat und vorher<br />

sieben Jahre als Lehrerin für<br />

Kunst und Textiles Gestalten<br />

sowie zehn Jahre kunsttherapeutisch<br />

gearbeitet hat. Seit<br />

1990 leitet sie Kurse bei der<br />

Volkshochschule - zum ersten<br />

Mal den zum Thema<br />

„Blickfang“.<br />

Inspiration<br />

Farben, Struktur oder ein Motiv<br />

können für einen Blickfang<br />

im Bild sorgen. Wie große<br />

Meister oder sie selbst den<br />

Werken ein Zentrum gegeben<br />

haben, erklärt die Dozentin<br />

zu Beginn des Seminars,<br />

Offene Malwerkstatt mit Gabriele Kaiser<br />

Auch ein Porträt – hier ein<br />

Ausschnitt – ist ein Blickfang.<br />

zeigt Beispiele, Studien und<br />

Farbskizzen, die sie für den<br />

Kurs anfertigt. Dann sind die<br />

Teilnehmer dran. Auch Einrichtungsgegenstände<br />

aus<br />

der Wohnung wie Kissen<br />

können sie mitbringen. Oder<br />

Fotos zur Inspiration. Grundtechniken<br />

der Acrylmalerei<br />

und zum Bildaufbau erklärt<br />

die Künstlerin den Anfängern,<br />

für Fortgeschrittene hat<br />

sie weiterreichende Tipps.<br />

Gabriele Kaisers Bilder<br />

sind vorwiegend Landschaftsmalerei,<br />

aber auch<br />

abstrakte Motive mag die Designerin.<br />

Und sie ist offen für<br />

alle Stilrichtungen, die die<br />

Kursteilnehmer mögen. Vorzugsweise<br />

buchen Frauen ihre<br />

Kurse, um mal ein Wochenende<br />

beim Malen zu ent-<br />

spannen und im Kreis von<br />

Gleichgesinnten Energie zu<br />

tanken beim Eintauchen in<br />

Bilderwelten.<br />

Strukturen<br />

„Am Schluss sollte jeder mindestens<br />

ein Bild oder eine<br />

kleine Serie mit nach Hause<br />

nehmen“, wünscht sich die<br />

Dozentin: „Oder so viele Anregungen<br />

und Tipps, dass er<br />

eines oder mehrere Bilder zu<br />

Hause allein fertig stellen<br />

kann.“ Antworten auf Fragen<br />

aller Art, auch zur Kunstgeschichte,<br />

hat Gabriele Kaiser<br />

immer parat und kann sie mit<br />

Beispielen aus ihren Mappen<br />

auch belegen. - Zum Beispiel<br />

die, wo bei einem Mondrian-<br />

Bild denn der Blickfang ist.<br />

„Vom Groben ins Feine“<br />

malen die Hobbykünstler.<br />

Erst mit einem dicken Pinsel,<br />

dann entstehen Schicht für<br />

Schicht die Strukturen und<br />

der Blickfang, der das Kunstwerk<br />

lebendig macht. Auch<br />

Bilder, an denen die Hobbymaler<br />

schon länger zu Hause<br />

alleine malen, wo sie nicht<br />

weiter kommen, die noch<br />

Feinschliff und den geschulten<br />

Blick einer Künstlerin<br />

brauchen, dürfen die Teilnehmer<br />

mitbringen. Denn Gabriele<br />

Kaiser wünscht sich,<br />

dass jedes der Bilder aus der<br />

offenen Malwerkstatt ein<br />

Blickfang wird. � JG<br />

.....................................................<br />

4./5.7., jeweils 10 bis 17 Uhr,<br />

<strong>VHS</strong>-Creativzentrum, <strong>Dortmund</strong>-<br />

Dorstfeld, Oberbank 1, Veranst.-<br />

Nr. 91-72660, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 47 17.


Sonderveröffentlichung, Nr. ?*? � ?*? Dienstag, 9. Juni 2009<br />

Die kleine Stopp-Karte setzt Gefäßchirurg Dr. Johannes Koepchen als Hilfe zum schnellen Emotionsstopp<br />

bei Prüfungsangst ein. Fotos (2) Gaß<br />

Schluss mit<br />

der Prüfungsangst!<br />

Schon allein der Gedanke<br />

an eine Prüfung verursacht<br />

bei manchen Menschen<br />

Herzklopfen, Magendruck<br />

und feuchte Hände. „Wenn<br />

man Stress hat, macht das<br />

Gehirn zu. Dann kann man<br />

nicht mehr gut denken“,<br />

weiß Dr. Johannes Koepchen.<br />

Er nimmt im <strong>VHS</strong>-Tagesseminar<br />

am 4. Juli an<br />

der Hansastraße 2-4 Menschen<br />

die Prüfungsangst<br />

und zeigt, wie man sie in<br />

den Griff bekommt.<br />

„Bei Prüfungsangst ist der<br />

Körper voll mit Stresshormo-<br />

Die Negativ-Kette bei Stress<br />

sorgt für Schädigungen von<br />

Herz und Nerven.<br />

Tagesseminar mit Dr. Johannes Koepchen<br />

nen und läuft auf hohen<br />

Drehzahlen. Man muss den<br />

Körper erst mal runter regeln.<br />

Dafür gibt es Entspannungsmethoden,<br />

Atemübungen,<br />

bei denen man sehr tief in<br />

den Bauch atmet. Es reicht<br />

nicht, wenn sich die Menschen<br />

einreden ,Ich reg mich<br />

nicht mehr auf'“, weiß der<br />

Gefäßchirurg, der auch Experte<br />

für Burnout-Syndrome<br />

und Stress ist: „Bei Prüfungsangst<br />

ist Wissen da, aber es<br />

ist nicht abrufbar.“<br />

Seine Methode zum<br />

schnellen Emotionsstopp ist<br />

einfach, klein und wirkungsvoll:<br />

Ein Visitenkärtchen mit<br />

einem Stopp-Schild. Mit ihm<br />

arbeiten die Seminarteilnehmer<br />

und können später damit<br />

zu Hause und vor Prüfungen<br />

die Übungen in Gedanken<br />

wieder abrufen. Alle Altersstufen,<br />

in gleichem Maße<br />

Frauen wie Männer, quer<br />

durch alle Berufsgruppen,<br />

hoffen auf Hilfe gegen ihre<br />

Angst. „Es gibt immer noch<br />

mal eine Prüfung im Leben.<br />

Vorrangig kommen aber die<br />

in die Seminare, für die von<br />

einer Prüfung viel abhängt“,<br />

erzählt der Mediziner.<br />

Mentaltraining<br />

Seine zweite Methode ist ein<br />

Mentaltraining. „Es hilft,<br />

wenn man sich darauf einstellt,<br />

wie es sein wird in der<br />

Prüfung“, sagt Dr. Koepchen.<br />

Situationen wie die „Was mache<br />

ich, wenn es nicht<br />

klappt“, spielt er mit den Teilnehmern<br />

durch. „Für das Gehirn<br />

ist es dann später so, als<br />

wär die Situation schon gewesen“,<br />

weiß der Dozent.<br />

Verhaltensmuster<br />

Viele Tipps gibt er und zeigt<br />

Verhaltsmuster – Handwerkszeug,<br />

mit dem die Teilnehmer<br />

danach die Angst weiter<br />

in den Griff bekommen. Dazu<br />

gehört auch, Denkmuster zu<br />

entwickeln, Trainingskarten<br />

zu schreiben. „Man sollte<br />

sich daran erinnern, was man<br />

schon geschafft hat, welche<br />

Stärken man hat. Realistisch<br />

und selbstbewusst.<br />

In vielen Prüfungen kann<br />

man auch an Erfahrungen<br />

von früher anknüpfen, wenn<br />

man sich bewusst macht,<br />

was gut gelaufen ist, was<br />

man schon geleistet hat“,<br />

sagt der Mediziner.<br />

Denn letztlich schadet Prüfungsangst<br />

nicht nur der beruflichen<br />

Karriere. Dauerhafter<br />

Stress kann auch mit hohem<br />

Blutdruck Immunsystem<br />

und Herz schädigen und Nervenkrankheiten<br />

auslösen. � JG<br />

.....................................................<br />

4.7., 9.30 bis 16.30 Uhr, <strong>VHS</strong><br />

Hansastraße 2-4, Veranst.-Nr.<br />

91-83052, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 24 35.<br />

T ERMINE<br />

Die Makrofotografie erschließt<br />

eine neue, unbekannte Welt<br />

Details fotografieren und mit<br />

abstrakten Formen und Farben<br />

spielen – die „Nahfotografie“<br />

fasziniert durch formatfüllende<br />

Aufnahmen von<br />

Miniaturen. Mit der Makrofotografie<br />

erschließt sich eine<br />

neue, unbekannte Welt: Mineralien,<br />

Uhren, Münzen,<br />

Pflanzen, Blumen und Insek-<br />

Bei der inszenierten Fotografie<br />

– so auch der Kurstitel –<br />

wird das Bildmotiv eigens für<br />

die Aufnahme in Szene gesetzt.<br />

Es entsteht eine arrangierte<br />

Bildkomposition mit<br />

neuen und teils fiktiven Bildaussagen.<br />

In diesem Workshop<br />

zur Aktfotografie werden<br />

mittels eines Diaprojek-<br />

ten wie auch alltägliche Gegenstände<br />

aus Küche, Büro<br />

oder Werkstatt können in der<br />

professionell gestalteten Nahaufnahme<br />

eine eigene künstlerische<br />

Dynamik entfalten.<br />

.....................................................<br />

11./12-07. (Sa/So), 10 bis 17 Uhr,<br />

Creativzentrum, Veranst.-Nr.:<br />

91-75850, Infos Tel. 50-2 47 17.<br />

Perspektive und Ästhetik in<br />

der inszenierten Aktfotografie<br />

In dem Workshop „Mut zum<br />

Hut“ mit der Hutmacherin Rita<br />

Hasenfratz können ein bis<br />

zwei Hüte individuell entworfen<br />

und gefertigt werden.<br />

Eine Vielzahl an Holzunterformen<br />

steht zur Verfügung,<br />

um einen proportional passenden<br />

und typgerechten Hut<br />

mit Schere, Nadel und Faden<br />

tors künstlerisch bereits aufgearbeitete<br />

oder graphisch<br />

gestaltete Dias auf den Körper<br />

projiziert. Themen sind<br />

Ästhetik, Perspektive, Figur-<br />

Grund-Beziehung.<br />

.....................................................<br />

04.07. (Sa), 10 bis 17 Uhr, Creativzentrum,<br />

Veranst.-Nr.:<br />

91-75802, Infos Tel. 50-2 47 17.<br />

Wochenendseminar macht<br />

Mut zum Hut<br />

Inhalte der Grundkurse „Töpfern<br />

auf der Drehscheibe sind<br />

unter anderem: Vorbereitung<br />

des Arbeitsplatzes und des<br />

Tons, Zentrieren des Tonbatzens<br />

auf der Drehscheibe,<br />

Aufbrechen des Tonbatzens,<br />

Drehen einfacher zylindrischer<br />

Gefäße und Glasieren<br />

der gefertigten Stücke durch<br />

zu gestalten. Die Wahl der<br />

Materialien – Filz, Stroh,<br />

Stoff – wird auf dem Vorbereitungstreffen<br />

individuell<br />

besprochen.<br />

.....................................................<br />

11./12. (Sa/So), 10 bis 17 Uhr,<br />

Creativzentrum (Dorstfeld), Veranst.-Nr.:<br />

91-74610, Informationen<br />

unter Tel. 50-2 47 17.<br />

Vom 6. bis 10. Juli wird im Creativzentrum der Workshop „Töpfern<br />

auf der Drehscheibe“ angeboten. Foto Thomann<br />

Töpfern auf der Drehscheibe<br />

und Glasieren der Stücke<br />

Tauchen in den Glasurbrei.<br />

Im Aufbaukurs werden ergänzende<br />

Techniken wie das<br />

„Abdrehen“ und das Henkelziehen<br />

vermittelt.<br />

.....................................................<br />

06. bis 10.07 (Mo bis Fr), 10 bis<br />

17 Uhr, Creativzentrum, Veranst.-<br />

Nr.: 91-73118, Informationen unter<br />

Tel. 50-2 47 17.

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!