Bergen - Gingst - Schaprode (West Rügen) - Rügener ...

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Bergen - Gingst - Schaprode (West Rügen) - Rügener ...

Tourenplaner · BergenGingstSchaprode

naTourlich

Rügen

mit Bus


Rügen naTourlich

mit Bus!

Kultur und Natur Rügens sind vielfältig, auch abseits der Ostseestrände.

Das ländliche Hinterland von West-Rügen ist geprägt von naturbelassenen

Landstrichen und schilfgesäumten Boddengewässern. Wunderschöne Dörfchen,

eine Vielzahl von Kirchen und Gutshäuser mit wildromantischen

Parks formen diesen Teil Rügens zu einer Perle, die entdeckt und bestaunt

werden will.

Ob per Landpartie, Tageswanderung oder während Ihrer Ferien auf einem

Bauerhof, wir bringen Ihnen West-Rügen gern ein Stückchen näher. Unser

neuer Tourenplaner „Rügen naTourlich mit Bus“ zeigt nur einige wenige

Sehenswürdigkeiten auf. Steigen Sie ein und entdecken Sie mit uns Land

und Leute abseits der quirligen Ostseebäder.

Bereits erschienen:

Tourenplaner Königsstuhl –Klein Zicker (Ostküste Rügen)

Tourenplaner Bergen – Stralsund (Süd-Rügen)

Tourenplaner Bergen – Kap Arkona – Dranske (Nord-Rügen)

35

Wittower Fähre

35

Schaprode

Waase

38

Lieschow

Unrow

40, 41

Trent

Gingst

Samtens

38

Vieregge

37

Boldevitz

InfoTelefon

(03838) 20 29 55

www.rpnv.de

Neuenkirchen

Rappin

37, 38

Patzig

37, 38, 39

Bergen

35, 37, 38, 39, 40, 41

Bergen

Gademow -> Reischvitz

Patzig -> Woorker Berge

Kartzitz, Rappin

Rappin -> Banzelvitzer Berge

Boldevitz

Gagern -> Pansevitz

Gingst

Unrow -> Landow

Dubkevitz, Varbelvitz

Lieschow

Waase

Silenz, Venz

Neuendorf -> Tribbevitz

Neuenkirchen -> Liddow

Moor -> Grubnow

Trent -> Libnitz

Wittower Fähre -> Vaschvitz

Zubzow, Granskevitz, Udars

Schaprode

Poggenhof

Rügener Personennahverkehrs GmbH • Tilzower Weg 33 • 18528 Bergen auf Rügen

Telefon (03838) 8229-0 • Internet www.rpnv.de • Email: info@rpnv.de

Gestaltung und Fotos: Christiane Burwitz, Stefan Pocha, Vilmnitz • Texte: RPNV

Topografische Kartenausschnitte: Geobasisdaten © Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern

(LAiV-MV), 2008, www.lverma-mv.de

Druck: rügendruck putbus • Für Druckfehler keine Haftung


Gademow, Reischvitz

1

Bergen

Vom kleinen Örtchen Gademow aus schlängelt sich ein

idyllischer Landweg nach Reischvitz. Allein die Wanderung

dahin ist ein Augenschmaus, wenn der Raps rechts

und links des Weges blüht oder Sie über wogende, mit

Farbtupfern von Mohn und Kornblumen gespickte Getreidefelder

hinweg einen fantastischen Blick auf die Stadt

Bergen haben.

Der Ort Reischvitz, erstmals 1318 urkundlich erwähnt,

gehörte seit dem 15. Jh. der Familie von Barnekow, die

hier auch einen Wohnhof besaß. Dieser wiederum wurde

1783 an die Familie von Platen verkauft. Das Herrenhaus

auf der Gutsanlage entstand in den ersten Jahren des

20. Jh. Anfang der neunziger Jahre kaufte die Familie von

Platen die 1945 zwangsenteignete Gutsanlage samt Herrenhaus

und Park zurück und baute es zu einem sehenswerten

Kleinod aus.

Gademow

Abzweig

Gademow

Gademow, Ort

1

1

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Leider ist der als englischer Landschaftsgarten angelegte

Park und auch das Herrenhaus nicht frei zugänglich, da in

den dort liebevoll eingerichteten Urlaubswohnungen Gäste

der Insel Erholung suchen. Ein Ausflug dorthin lohnt

sich aber allemal. Auf dem Rückweg empfehlen wir in Gademow

für Ernährungsbewusste noch einen Abstecher in

die dortige Bio-Landschlachterei mit Hausverkauf.


Patzig, Woorker Berge

1

Bergen

Nur wenige Gehminuten von der Bushaltestelle entfernt

steht die St. Margarethenkirche. Schon 1381 wurde an

diesem Standort mit dem Bau einer Kirche begonnen, von

dem Vorgängerbau ist aber nichts mehr erhalten. Die um

1250 entstandene Granitfünte ist wohl noch ein Relikt

des Vorgängerbaus und der wahrscheinlich älteste Taufstein

Rügens.

Die St. Margarethenkirche ist eine Saalkirche im gotischen

Stil, an die später ein breiter Gemeinderaum mit

Kreuzrippengewölbe angebaut wurde. Im 17. Jh. entstanden

die Kanzel und die Orgelempore. Ein besonderes

Augenmerk sollten Sie auf den spätgotischen Flügelaltar

und die Grabplatte für Peter von Patzig legen.

Gademow

Patzig

Parchtitz,

Dorf

Thesenvitz

1

1

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Gut gerüstet und mit Margarethes Segen starten Sie von

Patzig aus Ihre „Gipfelexpedition“ in die Woorker Berge.

Das imposante Hügelgräberfeld von Woorke erstreckt

sich auf einem sandigen Hügelkamm. Die Durchmesser

der dort vorhandenen Hügel liegen im Durchschnitt bei

30 m, die Höhe bei etwa 6 m. Manche Rüganer nennen

das augenzwinkernd schon ein Mittelgebirge. Insgesamt

13 der ursprünglich fast 20 Grabanlagen sind noch erhalten.

Und hätten Sie es gewusst, die Insel Rügen weist generell

immer noch den höchsten Bestand an Grabhügeln

in Mecklenburg-Vorpommern auf!


Kartzitz, Rappin

1

Die barocke Gutsanlage Kartzitz mit dem Herrenhaus

wurde 1750 erbaut. Die ursprünglich barocke Parkanlage

wurde um 1800 erweitert und der hintere, größere Teil

des Parkes im Stile eines englischen Landschaftsparkes

ausgebaut. Aus dieser Zeit stammt auch ein kleines Monument,

das inzwischen an seiner alten Stelle im Nordwesten

des Parkes wieder errichtet worden ist. Die gesamte

Parkanlage umfasst eine Fläche von etwa 7 ha. Besonders

bemerkenswert ist dort eine ca. 300 Jahre alte Platane,

eine etwa 200 jährige Blutbuche und wohl fast ebenso

alte Rosskastanien und Eiben.

Lediglich der hintere Teil des Parkes ist öffentlich zugänglich,

der vordere Teil sowie das Herrenhaus ist allein den

Urlaubsgästen vorbehalten.

Kartzitz, Rappin

Bergen

Gademow

Patzig

Gnies

Lüßmitz

Kartzitz

Abzweig

Bubkevitz

Bubkevitz

Rappin

Schweikvitz

Veikvitz

1

1

2

2

Boldevitz

Gagern

2

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

In dem erstmals 1305 erwähnten Dorf Rappin wurde bereits

um 1300 mit dem Bau der Backsteinkirche begonnen.

Erhalten geblieben ist der vordere Chor und eine

reich verzierte Kalksteinfünte, das älteste Ausstattungsstück

der Kirche. Um 1400 wurde die Sakristei und das

kreuzrippengewölbte Langhaus mit Vorhalle zugefügt.

Erst 1635 entstand der hölzerne Glockenturm.

Direkt an der Kirche finden Sie auch das „Hexenhaus“

mit wunderschön bemalten Eingangstüren zu den originell

eingerichteten Ferienwohnungen „Bi Mudder Witsch“

und „Bi’n Spökenkieker“.


Banzelvitzer Berge

1

Bergen

Einmal in Rappin, empfehlen wir Ihnen noch eine Wanderung

in die Banzelvitzer Berge. Von dort aus haben Sie

einen herrlichen Blick über den Jasmunder Bodden nach

Lietzow und zum Tetzitzer See.

Am südlichen Fuß der Berge liegt das Naturdenkmal Kuhschellenhang

und eine kleine Badestelle mit Bootssteg

lädt dazu ein, die Seele und gleichzeitig die Füße im Wasser

baumeln zu lassen. Unbedingt sollten Sie auch auf den Banzelvitzer

Bergen wandern. Ein kleiner Waldweg führt Sie zur

nördlichen Spitze, wo Ihnen ein Aussichtspunkt noch einmal

einen grandiosen Blick über das Wasser bietet.

Gademow

Patzig

Rappin

Rappin

1

Rappin

1

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Wenn Sie auf Ihrem Rückweg noch ein wenig Zeit für etwas

Besonderes haben, sollten Sie in Moisselbritz das

Keramik-atelier besuchen, welches auf einem wirklich

wunderschönen Anwesen sein Zuhause hat.


Boldevitz

1

Bergen

Das Gut Boldevitz mit seinem 1635 erbauten Herrenhaus

ist eines der frühesten und bedeutesten Denkmäler aus der

sogenannten Schwedenzeit. Die Familien der Vorbesitzer

bekleideten als Beamte und Offiziere wichtige Stellungen

im schwedischen Reich. Besonders hervorzuheben ist Baron

Olthoff, der zugleich auch Kunstmäzen war. Er holte 1762

Jakob Philipp Hackert nach Rügen, der später in Italien einer

der berühmtesten europäischen Landschaftsmaler werden

sollte. Mit 6 Landschaftstapeten hinterließ er im Festsaal

eines seiner bekanntesten Frühwerke. 1993 kaufte Familie

von Wersebe das Gutsensemble und den Wirtschaftshof und

restaurierten beides vorbildlich, so dass Boldevitz heute wieder

in alter Schönheit zu bewundern ist.

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Ramitz, Hof

1

1

Boldevitz, Hof

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Der frei zugängliche Park, um 1764 angelegt und im 19. Jh.

zum englischen Landschaftspark umgestaltet, verfügt über

einen alten Baumbestand. Er ist nur in Resten erhalten, heute

aber wieder sehr gepflegt. Besonders beim Flanieren in

der Abendsonne werden Sie sich selbst wie ein kleiner Lord

fühlen. Im Park, nahe einer wunderschön angelegten Obstplantage

steht eine kleine klassizistische Kapelle aus dem

Jahr 1839. Boldevitz hat sich inzwischen auch als Standort

der Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern und als Drehort

für die ZDF-Vorabendserie „Hallo Robbie“ etabliert.


Pansevitz

1

Bergen

Entdecken Sie einen Jahrhunderte alten Park im englischen

Landschaftsstil. Nach nur wenigen Gehminuten erreichen

Sie durch eine Eichenallee hindurch den Schloßpark Pansevitz.

Er gehört mit seiner Größe von etwa 12 ha sowie 35

ha angrenzendem Waldgebiet zu den wertvollsten und

schönsten Parkanlagen auf Rügen.

Die heute noch teilweise vorhandenen Lindenalleen stammen

aus dem 18. Jh. Die Anlage wurde im 19. Jh. im Stil eines

Landschaftsparks umgestaltet. Insbesondere die Teiche als

prägende Elemente des alten Schlossparks und mit den Namen

„Schwanenteich“, „Wundersee mit Liebesinsel“ oder

„Herz- und Nierenteich“ romantische Assoziationen erweckend,

wurden nach historischem Vorbild aufwändig restauriert

und in alter Schönheit wieder hergestellt.

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

1

1

Abzweig

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Das Gutshaus Pansevitz wurde im Stil der Renaissance bereits

im 16. Jh. errichtet. Diverse Umbauten am Hauptgebäude

und der Anbau des nördlichen Seitenflügels fanden

im 19. Jh. ihren Abschluss. Heute ist das Gutshaus nur noch

eine Ruine, diese ist dennoch ein beeindruckender und prägender

Teil des Parks. Im Frühjahr 2009 wurde die neu errichtete

Treppe in der Turmruine freigegeben. Nach 70 Stufen

hinauf zur Spitze haben Sie in 17 m Höhe eine freie Sicht

über den Schlosspark.

Vor Ort werden auch Tages-Seminare „Bäume erleben“ angeboten

und ein Friedwald dient als letzte Ruhestätte.


Gingst

1

Gingst wurde in den Jahren 2002 und 2004 zum schönsten

Dorf der Insel Rügen gekürt. Und das zu Recht, wie auch

Sie sicherlich vor Ort bemerken werden. Allein der Marktplatz

ist ein kleiner Augenschmaus. Dort finden Sie auch

eine Steinplastik zur Erinnerung an den großen Ortsbrand

von 1950, wo 33 um den Markt stehende Gebäude abgebrannt

sind.

Nahe des südlichen Ortsausgangs, 200 m vom Marktplatz

entfernt, liegen die Historischen Handwerksstuben, ein

liebevoll eingerichtetes Museum des alten Dorfhandwerks.

Das Museum selbst ist ein Rauchhaus aus dem 17.

Jh., welches anhand seines reichhaltigen Inventars das

geschichtliche Leben der ansässigen Handwerker dokumentiert.

Unter anderem können Sie Beispiele von Arbeits-

und Wohnräumen der verschiedenen Gewerbe sehen. Zur

Museumsanlage gehören weiterhin zwei rohrgedeckte

Fachwerkhäuser und das gerade sanierte „Efeuhaus“.

Bergen

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

2

Gingst

1

1

2

Gingst, Markt

Gingst,

Schulhof

Gingst,

Miniaturenpark

Gingst

Gingst,

Ausbau

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Zahlreiche Funde aus dem Mittelalter belegen, dass in

Gingst früher über 50 unterschiedliche Handwerksberufe

ansässig waren. Noch heute zeigt man sich der Töpferei

und Keramik verbunden, davon zeugt auch der jährlich

stattfindende Kunsthandwerkermarkt im Sommer.

Ebenfalls einen Besuch wert ist die Jakobikirche mit

ihrem stattlichen Turm. Die Jacobikirche ist eines der

ältesten einschiffigen sakralen Gebäude auf Rügen. Sie

wurde etwa 1300 erbaut und fiel in den Jahrhunderten

mehrmals den Flammen zum Opfer.


Gingst

Nach einem Brand 1726 erhielt die Kirche mit ihrer auffälligen

und weit sichtbaren Haube ihre heutige barocke

Ausstattung.

Zu den wertvollsten Stücken zählt die spätbarocke Orgel

des Baumeisters Kindt (1790). Das Besondere an ihr,

zieht man ein bestimmtes Register, dreht sich der Zinnstern

und die Engel führen ihre Trompeten zum Mund. Gerade

während der Sommermonate auf verschiedenen Konzerten

ist es für viele Zuhörer eine Passion, zu beobachten,

ob der Gastorganist dieses „Geheimnis“ lüften kann und

sprichwörtlich alle Register gezogen hat.

Auf dem Kirchhof stehen alte Grabwangen aus Kalkstein.

Eine davon gilt dem Bauernbefreier, Pastor Johann Gottlieb

Picht.

Bergen

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

2

Gingst

1

1

2

Gingst, Markt

Gingst,

Schulhof

Gingst,

Miniaturenpark

Gingst

Gingst,

Ausbau

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

2

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Ob nun vom Gingster Markt aus oder direkt mit dem Bus

bis vor die Haustür, in Rügens größten Freizeitpark erleben

Sie „Die Welt an einem Tag – Rügen in einer halben

Stunde“. Unter diesem Motto sind über 100 bekannte Sehenswürdigkeiten

wie Schloss Neuschwanstein oder Notre

Dame und ein Nachbau der Insel Rügen im Maßstab

1:25 zu bestaunen. Eingebettet in einen 40.000 qm großen

Landschaftspark, finden Sie neben den verblüffend detailgetreuen

Modellen auch Fahr- und Spielattraktionen,

einen Streichelzoo und einen Dinosaurier. Mehr sei an

dieser Stelle nicht verraten!


Unrow, Landow

1

Obwohl das alte Gutshaus Unrow 1981 abgebrannt ist,

lohnt sich ein Blick auf den Neubau, direkt an der dortigen

Bushaltestelle. Von Unrow führt ein sehr schöner

Wanderweg zum Teil durch alte Alleen zur Landower

Wedde und nach Landow. Die erste Erwähnung des wunderschönen

Dörfchen Landow stammt von 1333 und dort

selbst scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Die von vielen Zeitläufen gezeichnete Dorfkirche ist fast

700 Jahre alt und liegt an der alten Salz- und Heringsstraße,

einem der drei bedeutenden mittelalterlichen Handelswege

Rügens. Mittels wissenschaftlicher Untersuchung

konnte der Bau auf das Jahr 1312 datiert werden.

Damit ist die Kirche der älteste bekannte Fachwerkkirchenbau

in Norddeutschland und im gesamten Raum der

südlichen Ostsee und stellt einen der spätesten Ausläufer

der gotischen Architektur in der Region dar.

Bergen

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

Gingst

1

Unrow, Landow

Abzweig

Unrow

Moordorf

Unrow

1

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Im 18. Jh. kam eine reiche barocke Ausstattung in die Kirche,

u.a. die Kanzel von Elias Keßler, dem bedeutendsten

pommerschen Bildhauer des 18 Jh. und eine bemalte

Holzdecke. Dank des Enthusiasmus engagierter Menschen

konnte der seit den siebziger Jahren zunehmende Verfall

gestoppt werden. Seit 1990 gastieren hier die Festspiele

Mecklenburg-Vorpommern und seit 2000 nutzt die Kirchengemeinde

Samtens mit dem „Freundeskreis Kirche

zu Landow“ die Kirche als Kultur- und Wegekirche. Von

Landow aus können Sie weiter nach Dreschvitz wandern

und Ihre Landpartie ausklingen lassen.


Dubkevitz, Varbelvitz

1

Das Gutshaus ist ein klassizistischer Vollziegelbau mit

Mittelrisalit, der wohl im 18. Jh. errichtet wurde. Das

Haupthaus besitzt ein nicht ausgebautes, lichtes Mezzopiano.

Vom ehemaligen Barock-Park (um 1835) ist nur ein

Lindenpaar und der rechteckige Teich, der von ebenfalls

etwa 250jährigen Linden eingefasst ist, erhalten. Das Areal

wird seit Jahren nicht bewirtschaftet und verströmt ein

romantisch verwildertes Flair. Im Garten des anscheinend

ehemaligen Verwalterhauses steht ein in seiner Form recht

seltenes Trafohäuschen. Es ähnelt einer kleinen Kapelle.

Von hier aus empfiehlt sich auch eine Wanderung zum

Hafen in Klein Kubitz mit phantastischem Blick über den

Bodden bis nach Stralsund und ein Abstecher zum Gutshaus

in Lüßvitz, das im 19. Jh. errichtet wurde.

Bergen

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

2

1

Dubkevitz, Varbelvitz

1

Dubkevitz

Groß Kubitz

Varbelvitz,

Dorf

Varbelvitz,

Hof

2

Lieschow

Waase

2

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Das Gutshaus Varbelvitz war bis Mitte des 18. Jh. im Besitz

der Fürsten von Rügen, danach der Familie von Platen

und wurde 1920 von der Familie von Berg umgebaut. Der

rund 16.000 qm große Park reicht bis an den Varbelvitzer

Bodden im Westen der Insel. In die Wanderung zum Bodden

lässt sich problemlos noch ein Besuch des Gutshauses Rattelvitz

einbauen. Dieses wurde im 19. Jh. erbaut, im Jahr

2005 hochwertig saniert und beherbergt heute Ferienwohnungen.

Poggenhof


Lieschow, Mursewiek

1

In Mursewiek, nur einen Katzensprung von der Haltestelle

Lieschow entfernt, hat ein Erlebnis-Bauernhof sein Domizil

aufgeschlagen. Bereits seit 1840 wird auf dem Bauernhof

Kliewe Landwirtschaft betrieben. Im Jahr 1990 übernahmen

Susanne und Holger Kliewe die Leitung auf dem Hof

und bauten ihn schrittweise zum Erlebnis-Bauernhof aus.

Ob nun während eines Tagesbesuches oder einem Urlaub

auf dem Bauernhof, hier können Sie sich richtig austoben,

Traktor fahren, Reitunterricht nehmen oder einen ganzen

Erlebnistag „Pferd“ genießen. Für die Kleinen gibt es Ponyreiten

oder den Streichelzoo u.a. mit entzückenden Minischweinchen.

Ein besonderes Erlebnis ist es, wenn Sie

im Frühjahr in der Hofbrüterei zusehen können, wie die

kleinen Küken aus den Eiern schlüpfen.

Bergen

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

2

1

Lieschow

1

Lieschow

Lieschow, Hof

2

Mursewiek

Mursewiek,

Schule

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Im Hofladen werden ländlich regionale Produkte angeboten,

u.a. Sanddornerzeugnisse, Weine, Marmeladen, Säfte,

Käseprodukte, Liköre, Honig, Tee, Nudeln oder Hausmacherwurst.

Neben vielen Erntefesten ist der Martinstag

besonders merkenswert. Jährlich ab dem 11.11. werden

dort Gänse- und Entenbraten im 3 Gänge Menü angeboten.

Es empfiehlt sich eine Vorbestellung.


Lieschow

2

Rosi, die größte Sau von Rügen ist das Maskottchen und

der heimliche Star auf dem Lieschower Hof von Bauer Lange.

Zum Bauernhof gehören neben endlos scheinenden

Kartoffel- und Spargelfeldern auch die Erlebnisscheune

mit einem Schweinekino, ein Antik-und Trödelmarkt, ein

Hofladen mit Verkauf von selbstangebauten und regionalen

Produkten. Ebenso stehen viele kulturelle Veranstaltungen

wie Schlachte- und Erntefeste, Kartoffelfeuer

und Rapsblütenfest sowie Spargel- und Pellkartoffelessen

(in der jeweiligen Saison) auf dem Programm. Legendär

sind auch die jährlich stattfindenden Meisterschaften im

Dumperrennen. Besonders für kleine Gäste gibt es viel zu

sehen und zahlreiche Tiere wohnen bei Bauer Lange. Wer

besonders mutig ist, wagt auch den Schritt ins Maislabyrinth,

das aus der Luft gesehen Rosi darstellt. Sie wissen

schon, die größte Sau von Rügen.

Bergen

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

2

1

Lieschow

1

Lieschow

Lieschow, Hof

2

Mursewiek

Mursewiek,

Schule

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Kennen Sie den „gelben Richard“ oder den „Pommerschen

Krummstiel“? Nein? Das macht auch nichts. Die 1ste

Edeldestillerie Rügen von Familie Hessenius bietet Ihnen

nicht nur geschmackliche Aufklärung. Die Edelbrände

sind in Handarbeit hergestellt und das Obst wird dort

fast ausschließlich sortenrein verarbeitet. Mit viel Sachverstand

wurden auf ca. 4 ½ ha eigener Anbaufläche die

ältesten regional beheimateten Obstsorten zum Teil neu

kultiviert. Einige Sorten stammen ursprünglich aus dem

alten Pastoralgarten in Wiek.


Waase

1

2

Allein die Inselauffahrt über die kleine Brücke mit Hafenblick

ist die Reise wert. Dominiert wird das Waaser

Ortsbild von der St. Marienkirche, erstmalig 1322 erwähnt.

Sie beherbergt den wohl schönsten Schnitzaltar

Norddeutschlands sowie einen der wenigen erhaltenen

gotischen Bronzeleuchter aus dem 14. Jh. Erwähnenswert

ist auch der separate Glockenturm neben der Kirche.

Wusse erscheint unspektakulär, aber gerade im Frühjahr

belebt die seltene norddeutsche Schafrasse „Rauhwolliges

Pommersche Landschaf“ mit Nachwuchs den Ort. Diese

Rasse wird und wurde besonders gerne als natürlicher

Rasenmäher in der Landschaftspflege, insbesondere der

Deichpflege, eingesetzt. Ein Besuch der Keramikwerkstatt

von Susan Schmorell, welche Gebrauchskeramik mit landschaftstypischen

Motiven herstellt, ist dort auch jederzeit

lohnenswert. Die Produkte sind ebenfalls im Verkaufsladen

in Waase zu erwerben.

3

Bergen

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

2

1

Waase

1

2

Waase

Wusse

Freesenort

3

3

Suhrendorf

Haide

Markow

Tankow

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Das Surfhostel Suhrendorf liegt am größten Stehrevier

Deutschlands und bietet für Anfänger und Profis exzellente

Bedingungen zum Surfen, Kiten und Kajak fahren. Abgerundet

werden Ihre Urlaubs- und Tagesbesuche beim Chillout

in der Barlounge, bei Livemusik oder am Strand mit Hiddenseeblick

und grandiosen Sonnenuntergängen. Einen Katzensprung

entfernt liegt Tankow. Vom dortigen Hochsitz

können Sie im Frühjahr und Herbst Kraniche und Wildgänse

während ihrer Vogelzug-Raststopps beobachten.


Silenz, Venz Hof

1

2

Bergen

Das Gut Silenz war seit Mitte des 16. Jh. bis 1829 im Besitz

der Familie von Platen, danach der Familie von Berg.

Das Gutshaus an sich wurde erst um 1800 erbaut. Anfang

des 20. Jh. bis 1945 befand es sich im Besitz der Familie

von Usedom. Heute wird das Gutshaus zu Wohnzwecken

genutzt. Dem Gutshaus schließt sich ein nur noch in

Resten erhaltener, aber gepflegter Park an.

Vorsicht, hier stoßen Sie auf Spuren von Piraten! Denn die

frühesten bekannten Besitzer des 1486 erstmals als Rittersitz

erwähnten Hofes waren Mitglieder der Familie von

Raleke. Sie waren die „Ralunken“ und Weggefährten von

Störtebeker, Rügens Vorzeigepirat. Erst Ende des 16.Jh.

wurde das Gutshaus errichtet und erhielt ein Jahrhundert

später seine jetzige Form. Prominentester Besucher

in dieser Zeit war der spätere Feldmarschall Gebhard Leberecht

von Blücher, der hier oft seine Ferien verbrachte.

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

2

1

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Silenz, Venz

Abzweig

Silenz

Silenz, Ort

Venz

1

2

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Nach langem Leerstand kauften 1996 Nachkommen des

letzten Eigentümers das Gut und setzten es denkmalgerecht

instand. Besondere Kleinode sind das Storchennest,

Reste einer Graben-Wall-Anlage aus der Bauzeit des Herrenhauses

und im Park eine Blutbuche, ein eingezeichnetes

Naturdenkmal.

Von Venz aus finden Sie einen sehr schönen Wanderweg

nach Heidemühl, wo Sie Ihre Tagestour mit einer Busfahrt

ausklingen lassen können.


Neuendorf, Tribbevitz

1

Bergen

Über Neuendorf und sein Gut ist recht wenig bekannt. Im

14. und 15. Jh. war der kleine Ort im Besitz der Familie

von Normann. 1581 entrichteten außer dem Wohnhof

vier Bauern aus Neuendorf den kirchlichen Kornzehnten.

Nach 1695 war das Gut zeitweilig im Besitz der Familie

von Schmiterlöw, gehörte dann aber wieder der Familie

von Normann. 1782 war es ein Hof mit 11 Einwohnern.

Das Gut liegt unmittelbar am östlichen Ufer der Neuendorfer

Wiek, einen Abstecher dahin sollten Sie unbedingt

mit einplanen.

Nur eine kurze Wanderung entfernt liegt das Herrenhaus

Tribbevitz, eines der schönsten auf Rügen. Eingebettet in

eine wundervolle Landschaft und dem Tetzitzer See vor

der Haustür, haben sich schon Bettina von Arnim, Gneisenau

und Blücher von diesem Umfeld verzaubern lassen.

Gademow

Patzig

Rappin

1

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf, Tribbevitz

1

Neuendorf,

Hof

Neuendorf,

Dorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Die restaurierte historische Gutsanlage beherbergt heute

ein 4-Sterne-Hotel und ein Restaurant mit einer der

besten Küchen der Insel. Als Mitbringsel können Sie sich

auch Walnusslikör, Pralinen und Konfitüren mitnehmen.

Alle Produkte werden vor Ort und in liebevoller Handarbeit

hergestellt.

Der überlieferten Funktion eines Rittergutes entsprechend,

finden Sie eine Pferdezucht mit modernen Stallungen

und Reitanlagen, auf den Koppeln sind Trakehner

Pferde zu bewundern.

Poggenhof


Neuenkirchen, Liddow

1

Bergen

Neuenkirchen hat sich seit seiner ersten Erwähnung 1318

als „Nygenkerke“ bis heute zu einem schicken Dörfchen

entwickelt. In der Kirche Maria-Magdalena treffen Sie

auf etwas Ungewöhnliches. Die Kirche selbst wurde zwischen

1380 und 1450 erbaut, die Glocke, Rügens Älteste,

stammt aber von 1367! Bemerkenswert sind auch die bei

Renovierungsarbeiten freigelegten recht fremdartigen

Malereien, anscheinend dänischen Ursprungs.

Ebenfalls empfehlen wir Ihnen auch eine Einkehr in das

150 Jahre alte Wirtshaus. Es wurde im Frühjahr 2005 von

den neuen Eigentümern liebevoll renoviert.

Frisch gestärkt und die Wanderschuhe geschnürt führt

Sie die Wanderung über Laase nach Liddow gerade im

Sommer vorbei an wogenden Feldern voller Mohn und

Kornblumen. Die naturbelassene Landschaft der Halbinsel

bildet auch die Kulisse für die ZDF-Vorabendserie

„Hallo Robbie“.

Gademow

Patzig

Rappin

1

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Reetz

1

Neuenkirchen

Moor

Trent

Granskevitz

Wittower Fähre

Schaprode

Die Gutshofanlage Liddow, errichtet Ende des 19. Jh., ist

Kunstinteressierten als Kulturgut bekannt. Der Maler Reeckmann

nutzt die Gebäude als Werkstatt und Galerie. Hier

finden regelmäßig Ausstellungen und Auktionen statt.

Von Liddow aus erschließt sich Ihnen eine unglaublich

schöne Wanderstrecke in die Banzelvitzer Berge, mit

Hagebuttenbüschen am Wegesrand, die im Sommer rosa

blühen und einem phantastischen Blick über den Tetzizer

See bis zum Guthaus Tribbevitz oder über den Lebbiner

Bodden nach Grubnow und Neuenkirchen.

Poggenhof


Moor, Grubnow

1

Bergen

In Moor, Ihrem Startpunkt für eine Wanderung, leben 2

Einwohner. Von dort und immer das Wasser rechterhand

gelangen Sie nach Grubnow mit idyllischem Hafen und

einem Gutshaus, direkt am Lebbiner Bodden gelegen.

Seine Geschichte lässt sich bis in das Jahr 1836 zurückverfolgen.

Die ehemalige Gebäudestellung wurde im Laufe

der Zeit umfassend verändert und wird heute durch das

Gutshaus geprägt, das um 1920 für den Sohn des Ritters

Erich Kroos erbaut wurde. Heute ist lediglich das Gutshaus

dieser ehemals ausgedehnten Anlage erhalten geblieben.

Es wurde 2004/2005 von den Eigentümern renoviert und

beherbergt heute Ferienwohnungen.

Auf Ihrem Rückweg können Sie eine kleine Sehenswürdigkeit

entdecken, Hoch Hilgor. Dieser nördlich von Moor

gelegene Aussichtspunkt ist nur auf wenigen Karten eingetragen.

„Entdeckt“ hat ihn Johann Jacob Grümbke.

Gademow

Patzig

Rappin

1

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

1

Moor,

Abzw. Grubnow

Vieregge

Granskevitz

Trent

Wittower Fähre

Schaprode

Bekanntheit erlangte der Rügener Heimatforscher mit seinem

Buch „Streifzüge durch das Rügenland“ (1805), aber

vor allem durch sein 1819 veröffentlichtes Werk „Neue

und genaue geographisch-statistisch-historische Darstellungen

von der Insel und dem Fürstenthum Rügens“. Es

bildet noch heute die Grundlage aller Forschungen und

Beschreibungen der Insel. Vom hölzernen „Grümbke Turm”

aus genießen Sie einen wundervollen Rundblick über Hiddensee,

Wittow und Jasmund.

Poggenhof


Trent, Libnitz

1

Bergen

Trent liegt an der alten Heringsstraße, einem der drei bedeutenden

mittelalterlichen Handelswege Rügens. Es ist

eines der ersten Kirchdörfer der Insel, denn die St. Katharienkirche

im Ort zählt zu den ältesten sakralen Bauwerken

Rügens. Sie wurde schon 1318 urkundlich erwähnt

und besitzt die Besonderheit, dass der um 1400 entstandene

kreuzrippengewölbte Chor längs zur Mittelachse

steht. Etwa um 1500 wurde das Langhaus als dreischiffige

gotische Halle und der Kirchenturm errichtet. Seine

geschweifte Haube erhielt er aber erst 1602. Zu der besonderen

Ausstattung zählen die Tauffünte, ein barocker

Schnitzaltar und die Orgel.

Unbedingt sollten Sie auch dem Gasthaus Fähreck einen

Besuch abstatten. Hier gibt es laut Einheimischen das beste

Eis von Rügen.

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

1

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

1

Trent

Trent, Schule

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Von Trent führt ein Wanderweg nach Libnitz. Das dortige

Gutshaus wurde um 1912 erbaut, die Geschichte der Anlage

geht aber bis 1242 zurück. Das 2003 sanierte Gebäude

beherbergt heute Wohnungen und Feriensuiten.

Bemerkenswert ist der restaurierte Ballsaal und die fast

noch originale Inneneinrichtung, insbesondere das Treppenhaus

mit seiner bemalten Balkendecke, die Deckenlampe

und die Buntglasfenster. Dem Gutshaus schließt

sich ein Park an, in dem ein Mausoleum im neoklassizistischen

Stil für die Familie Meyer-Sarnow steht.

Poggenhof


Vaschvitz, Wittower Fähre

1

Bergen

Von hier aus und dabei den Rassower Strom immer rechterhand

führt Sie Ihre Wanderung nach Vaschvitz. Der Ort

wurde erstmalig 1250 urkundlich erwähnt und gehörte

einst zu den ältesten Besitzungen des Klosters Bergen.

Der Gutshof wechselte oft die Besitzer, bis er 1743 an

die Familie von Platen übergeht und Nebenhof des Gutes

Granskevitz wird. Das Ende des 18. Jh. erbaute klassizistische

Gutshaus mit Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäuden

wurde ab 1990 in Absprache mit der Denkmalpflege

renoviert und zu Mietwohnungen umgebaut. Das

ehemalige Stallgebäude aber wurde zur Kunstscheune

Vaschvitz, in dem heute Konzerte, Lesungen und Ausstellungen

stattfinden. Sie steht direkt am Meer, so dass Sie

während abendlicher Veranstaltungen auch die Lichtstrahlen

sehen können, die der Hiddenseer Leuchtturm

über die See schickt.

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

2

Dubkevitz

1

Lieschow

Waase

Venz

2

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Vaschvitz, Wittower Fähre

Tribkevitz

1

Abzweig

Vaschvitz

Wittower

Fähre, Süd

2

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Von Vaschvitz führt Sie ein Wanderweg weiter zur Rassower

Bucht mit herrlichem Blick nach Hiddensee und zum

Dransker Bug, dessen Südspitze früher Militärgelände

war und jetzt ein Naturschutzgebiet ist.

Zum Abschluss eines erlebnisreichen Tages bieten sich

eine Fährüberfahrt auf die Nordseite und ein Besuch im

urgemütlichen Restaurant „Zur Wittower Fähre“ an. Vor

allem in den Sommermonaten genießen Sie auf der Außenterrasse

neben guter regionaler Küche einen herrlichen

Blick über das Wasser.


Zubzow, Granskevitz, Udars

1

2

Bergen

Im 15. Jh. gehörte Zubzow der Familie von Platen. 1871

wurde als Ersatz für das alte Herrenhaus ein Neues im

Stil der Neorenaissance errichtet. Mit dem runden, dreigeschossigen

Turm und dem Erker bildet das 2004 neu

sanierte Herrenhaus eine besondere Form. Bis heute erhalten

sind die lindengesäumte Zufahrtsallee und der angrenzende

Park mit altem Baumbestand.

Das Gut ist die einzig erhaltene Anlage dieser Art auf

Rügen, die noch einen Schutzwehr besitzt. Sie galt als

Stammburg der Familie von Platen. Bereits 1170 erfolgte

die erste Anlage der Burg. Das Gutshaus wurde im 17. Jh.

auf deren Fundament errichtet. Heute wird das sanierte

Herrenhaus privat genutzt. Ein Rundgang über den Ringwall

mit seinem alten Baumbestand ist aber möglich. Bemerkenswert

ist auch die Fünte vor dem Hauseingang.

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

Gingst

3

Unrow

Dubkevitz

2

Lieschow

Waase

1

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

3

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

1

Zubzow

Schaprode

Das historisch interessante Herrenhaus wurde um 1750

gebaut, wobei ein gotischer Kreuzgewölbekeller auf einen

noch älteren Vorgängerbau schließen lässt. Bauherr

war vermutlich die Familie v. Wolfrad. Nach mehreren

Eigentümerwechseln und dem Verkauf 1996 steht das

Haus heute nach wie vor leer und verfällt. Die Gutsanlage

ist von einem teilweise erhaltenen Wall mit Außengraben

und einem verwilderten Waldpark, der um 1800 angelegt

wurde, umgeben.

2

Granskevitz

3

Udars

Poggenhof


Schaprode

1

Bergen

Schaprode wird wegen seinem Fährhafen das Tor nach

Hiddensee genannt, aber leider oft nur als Durchgangsort

betrachtet. Dabei können Sie hier herrlich einen Tag am

Meer verbringen, denn die Gemeinde hat einen der wenigen

Sandstrände Westrügens zu bieten.

Einen malerischen Blickfang stellt die drittälteste Kirche

Rügens dar. Erbaut im 13. Jh., besticht sie durch ihr imposantes

Äußeres sowie durch reichen Schmuck im Innern.

Sie ist seit alters her Landmarke für die Seefahrer. Um die

Kirche herum drängen sich viele alte reetgedeckte Kapitänshäuser

mit romantischen kleinen Vorgärten.

Am nördlichen Dorfrand steht die Mordwange oder der

„Mönchstein von Schaprode“. Der Granitstein, vermutlich

aus dem Jahr 1368, trägt einen fünfzeiligen Text. Die

sinngemäße Bedeutung lautet, dass jeder, der vorbei geht,

ein wenig verweilen soll, um für die Seele des hier ermordeten

Reinhart von Platen ein Gebet zu sprechen.

Gademow

Patzig

Rappin

1

Boldevitz

Gagern

Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Granskevitz

Wittower Fähre

Schaprode

Abzweig

Poggenhof

Schaprode

Unbedingt sollten Sie auch in der alten Dorfschule mit Original-Kulisse

einkehren, hier gibt es leckere Fischgerichte.

Ebenfalls eine Institution ist das Gasthaus Keil. Fragen

Sie dort ruhig mal nach „Eierkeil“, dem Großvater des jetzigen

Betreibers. Wenige Wanderminuten entfernt steht

das 1871 im neogotischen Stil für die Familie von Bohlen

umgebaute Gutshaus Streu. Nach langem Leerstand

wurde es seit 2001 restauriert. Über dem hofseitigen

Haupteingang ist eine Terrakottaplatte mit reliefartiger

Jagdszene, über dem vorderseitigen Eingang eine Terrakottaplatte

mit einer Baudevise (1871) zu sehen.

1

Poggenhof


Poggenhof

1

Bergen

Das Gut Poggenhof war seit 1420 bis zur Enteignung

1945 unter anderem im Besitz des Klosters Hiddensee,

der Familie von Platen und der Familien von Lotzow und

von Nimpsch. 1998 erfolgte der Rückerwerb durch die

Familie von Platen, die das Haus und den angeschlossenen,

ursprünglich aufwendig gestalteten Park seitdem

schrittweise sanierte. Das Gutshaus ist ein Mitte des 19.

Jh. errichteter und recht unspektakulärer Backsteinbau.

Der neugotische Schaugiebel täuscht Größe vor und zusammen

mit dem schmiedeeisernen Zaun und dem Park

mit Stieleiche wirkt das Gelände wie eine riesige Freiluft-

Theaterkulisse.

Ein wunderschöner Wanderweg entlang des Wassers

führt Sie nach Seehof und den Stolper Haken. Dort, an der

engsten Stelle zwischen den Ufern von Hiddensee und Rügen

(1km) haben Sie einen phantastischen Blick zur Nachbarinsel

und der ihr vorgelagerten Fährinsel.

Gademow

Patzig

Rappin

Boldevitz

Gagern

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Gingst

Unrow

Dubkevitz

Lieschow

Waase

Venz

Neuendorf

Neuenkirchen

Moor

Trent

Wittower Fähre

Granskevitz

Schaprode

Poggenhof

Abzweig

Poggenhof

Poggenhof

Auf dieser Landzunge finden Sie auch die Schwedenschanze,

die während der Zeit der Nordischen Kriege (1700 bis

1720) gebaut wurde. Sie sollte die Einfahrt nach Stralsund

kontrollieren und schützen.

Diese wunderschöne Gegend hat, wie auch Schaprode

und seine kleine vorgelagerte Insel Öhe, eine unerwartete

Vielfalt an Uferlandschaften und Tierartenreichtum

zu bieten. Als geduldiger Naturbeobachter können Sie

hier Wildgänse, aber auch Kraniche, Kormorane, Fischreiher,

Schwäne, Austernfischer und Kiebitze beobachten.

1


Fast 430 Haltestellen in einem

800 km langen Liniennetz.

Bedient von über

40 Bussen mit

4 Millionen Fahrtkilometern im Jahr.

Viele davon im

1h - Takt im Winter

und aller 15 min im Sommer.

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www.rpnv.de

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