REISEN - Lucerne Festival

lucernefestival.ch

REISEN - Lucerne Festival

Liebe Leserinnen und Leser,

mit unseren ZEIT-Reisen bieten wir

Ihnen einzigartige und hochwertige

Touren, wobei das aktive Kulturerlebnis

einen ganz besonderen Stellenwert hat.

Deshalb freut es mich außerordentlich,

Ihnen unsere neue Kooperation mit

LUCERNE FESTIVAL vorzustellen – und

eine exklusive Leser-Reise in die Region

Luzern-Vierwaldstättersee.

1938, als Arturo Toscanini im Park von

Richard Wagners Villa in Tribschen ein

Galakonzert unter freiem Himmel

dirigierte, begann die Erfolgsgeschichte

der Musikfestwochen Luzern. Seither

versammeln sich am idyllischen

Vierwaldstättersee alljährlich die besten

Orchester, Dirigenten und Solisten. 1998

wurde das von Pritzker-Preisträger Jean

Nouvel entworfene KKL Luzern (Kultur-

und Kongresszentrum) erö� net. Sein

Konzertsaal verfügt über eine vielgerühmte

Akustik und erö� net zudem herrliche

Ausblicke auf den See und die

Schweizer Alpen. Im Rahmen unserer

ZEIT-Reise werfen wir einen Blick hinter

die Kulissen des spektakulären Baus.

Einen Höhepunkt verspricht der Besuch

eines Konzertes mit dem großartigen

LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA unter

der Leitung von Claudio Abbado.

Außerdem tre� en wir den diesjährigen

«composer-in-residence» Jörg Widmann

nach der Urau� ührung seines neuen

Oboenkonzerts. Und wir erleben die

tschechische Mezzosopranistin Magdalena

Kožená in einem Rezital mit der

japanischen Meisterpianistin Mitsuko

Uchida. «Natur» heißt das Motto dieses

Festspielsommers: Es ist auch unser

Zauberwort, das durch die ZEIT-Reise

geleiten soll – ein in Luzern buchstäblich

naheliegendes Thema.

Gemeinsam mit LUCERNE FESTIVAL

haben wir eine exquisite Reise zum

Erö� nungswochenende zusammengestellt:

Erleben Sie musikalische

Sternstunden, begegnen Sie den

Künstlern, genießen Sie Luzern

mit seiner historischen Altstadt und die

atemberaubenden Naturschönheiten

der Region. Sie können aus dem

Festivalprogramm Ihre persönlichen

Favoriten auswählen. Oder aber mit uns

gemeinsam die Reise antreten: in bester

Gesellschaft interessierter ZEIT-

Leserinnen und -Leser!

Herzlichst Ihr

Bernd Loppow, Leitung

DIE ZEIT REISEN

www.zeit.de/zeitreisen

REISEN

IM SOMMER

(Foto: KKL Luzern)

Natur

12. August – 19. September 2009

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LUCERNE FESTIVAL im Sommer | 12. August – 19. September 2009

TRADITION UND ERNEUERUNG

«Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen

fort und fort, und die Welt hebt an zu singen,

triffst du nur das Zauberwort», dichtete Joseph

von Eichendorff.

Natur ist das Zauberwort, das uns durch diesen

Sommer geleiten soll. Wir blicken in die Werkstatt

von Mahler und Brahms, die sich beim

Komponieren von den Formgesetzen der

Schöpfung leiten liessen. Wir lauschen den

Vogelstimmen bei Dvorˇák, erleben die Wetterkapriolen

bei Vivaldi, bestaunen das Alpenglühen

bei Richard Strauss. Wir wagen uns in

den undurchdringlichen Wald mit Webers

«Freischütz», wir werfen einen Blick ins Paradies,

kosten von den Früchten im Garten Eden,

wirbeln durch das Weltall nach dem Urknall.

Das Thema «Natur» ist bei den Künstlern, die wir

2009 für LUCERNE FESTIVAL im Sommer eingeladen

haben, auf grossen Widerhall gestossen

und hat zu wunderbaren Programmideen geführt.

Wir freuen uns auf Claudio Abbado und

Michael Haefl iger (Foto: LUCERNE FESTIVAL)

das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, auf Pierre

Boulez und seine LUCERNE FESTIVAL ACADEMY,

auf unsere «composers-in-residence» und

«artistes étoiles» und natürlich auch auf die

vielen herausragenden Gastorchester, Dirigenten

und Solisten sowie auf alle Künstler,

die erstmals bei uns auftreten.

Reich ist die Palette der Veranstaltungen: Sinfoniekonzerte,

Kammermusik und Debuts,

Lieder- und ein Orgel-Rezital, Mittelalter und

Avantgarde, alles trifft zusammen – in Luzern.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre,

anregend für Konzertbesuche genauso wie für

Reisepläne – und freue mich sehr auf eine

Begegnung mit Ihnen in Luzern, in der von

Natur und Kunst gleichermassen begünstigten

Schweiz.

Michael Haefl iger, Intendant

Claudio Abbado (Foto: LUCERNE FESTIVAL)

LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA

Die Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt: Bis 2014 hat Claudio Abbado seinen Vertrag als Chefdirigent

des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA verlängert. Auch in den kommenden Jahren wird

das Ausnahmeorchester somit das Profi l des Festivals prägen und das Programm im Sommer

eröffnen. Die künstlerische Arbeit, die seit 2003, seit den ersten Auftritten, geleistet wurde, ist

in der Tat erstaunlich: Da kommen Jahr für Jahr renommierte Solisten, Kammermusiker und

Professoren nach Luzern und verbringen hier ihre Ferienwochen, um gemeinsam mit Abbado

und den Mitgliedern des Mahler Chamber Orchestra Sinfoniekonzerte zu gestalten. Lang ist die

Liste der prominenten Namen, die 2009 dabei sein werden: zum Beispiel die Geiger Kolja Blacher

und Sebastian Breuninger, die Bratschisten Wolfram Christ und Diemut Poppen, die Cellisten

Natalia Gutman, Jens Peter Maintz und Clemens Hagen, der Kontrabassist Alois Posch, das

Leipziger Streichquartett, der Flötist Jacques Zoon, der Hornist Bruno Schneider oder der Trompeter

Reinhold Friedrich. Man hört den Interpretationen an, dass hier mit Lust und Laune musiziert

wird: in einem Klima des Vertrauens, unter Freunden. Und nach der Saison geht es noch

auf grosse Tour: Peking heisst das Ziel der Reise.

LUCERNE FESTIVAL ACADEMY

«Natürlich gibt es genügend Konservatorien und Musikhochschulen. Aber die zeitgenössische

Musik geht dort oft vergessen», weiss Pierre Boulez. Weshalb er 2004 die LUCERNE FESTIVAL

ACADEMY ins Leben rief: eine Art «Meisterschule» für 130 hochbegabte junge Musiker und

Musikerinnen aus aller Welt, die sich in täglichen Proben, Workshops und Lektionen das Rüstzeug

zur Interpretation von Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts erwerben. «Wir konzentrieren

uns auf eine kurze Periode, insgesamt etwa drei Wochen, und auf einige spezielle

Werke und Themen», erklärt Boulez. «Zudem gibt es jedes Jahr Uraufführungen, und so können

die Studenten in der Praxis lernen.» Im Mittelpunkt

des Sommers 2009 stehen Werke mit

Live-Elektronik, aber auch Stücke von «composer-in-residence»

Kaija Saariaho oder Luca

Francesconi. Neben den Mitgliedern des Ensemble

intercontemporain, die allsommerlich

die Studenten unterrichten, werden diesmal

auch Dozenten vom Pariser IRCAM eingeladen,

dem von Boulez begründeten Forschungs

ins titut im Centre Pompidou, damit

die Be lange der elektroakustischen Klangtrans

formation aus erster Hand vermittelt

Pierre Boulez (Foto: J. Henry Fair)

werden können.

Lucerbe_Festival.indd 2 20.05.2009 11:32:59 Uhr


Tickets unter www.lucernefestival.ch oder telefonisch ab 3. Juni +41 (0)41 226 44 80

«composers-in-residence»

Kaija Saariaho – Das Credo einer Komponistin: «Ich suche nach einer

Balance von Intellekt und Gefühl. Ich möchte diese Balance schaffen,

um in grössere Tiefen zu gelangen. Ich möchte existenzielle musikalische

Erfahrungen vermitteln. Unsere musikalische Erziehung

beginnt, wenn unsere Mütter uns Wiegenlieder singen. Ich möchte als

Komponistin von dieser Musik

ausgehen, die ich als erste in

meinem Leben gehört habe. Ich

möchte nicht elitär sein.» Kaija

Saariaho, die 1952 in Helsinki

geboren wurde und seit 1982 in

Paris lebt, führt mit ihren Werken

in Traumwelten und Fantasieräume.

Sie lässt sich von den

Wundern der Natur inspirieren,

von Polarlichtern, Seerosen oder

Kristallen; sie knüpft an Phänomene

der Wissenschaft an, und

sie schlägt immer wieder eine

Brücke zu anderen künstlerischen

Kaija Saariaho (Foto: Maarit Kytöharju/Fimic)

Genres: zur Malerei, die sie nach

dem Abitur selbst zunächst studierte,

aber auch zur Literatur

oder zu Film und Videokunst.

«Musik ist meine Art, mich dem

Göttlichen zu nähern», lautet ihr

Geheimnis. Kaija Saariaho stellt

Werke aus zweieinhalb Jahrzehnten

vor, von ihrem ersten Erfolgsstück

«Lichtbogen» (1986) bis zum

neuesten Orchesterwerk «Laterna

Magica», einer Hommage an den

grossen Regisseur Bergman.

Jörg Widmann – «Das Wichtigste

in meinem künstlerischen

Jörg Widmann

Leben ist, die Tradition mit Neuem

zu verbinden», bekennt Jörg Widmann, «composer-in-residence» bei

LUCERNE FESTIVAL im Sommer 2009. Zugleich ein weltweit gefragter

Klarinettist, hat der 1973 geborene Münchner mit der Tradition reiche

praktische Erfahrung gesammelt. Und er hat einen unverkrampfteren

Zugang zum historischen Erbe gewonnen als viele seiner Kollegen.

Widmann gelingt es, über den Tellerrand hinauszublicken. Weshalb reine

Avantgarde-Festivals seine Sache nicht sind: «Ich fi nde, dort müsste

zum Beispiel auch der späte Schumann erklingen, etwa die ‹Geistervariationen›,

die ich für die sonderbarsten und wunderbarsten Klavierstücke

überhaupt halte. Da würde man merken, wie modern Schumann

ist. Natürlich auch umgekehrt: Im Abonnement ist mir ebenso wichtig,

dass man dort auch die neuen Stücke spielt. Man muss aus diesen

künstlichen Trennungen herauskommen.» In Luzern fi ndet Jörg Widmann

den idealen Rahmen, um seine Kunst in ein aufschlussreiches Wechselspiel

mit der Tradition zu stellen: Seine Orchesterwerke, Klavierstücke,

Quartette und Fantasien werden gekoppelt mit Mozart, Weber

und Schumann, mit Wagner, Brahms und Berg.

«artistes étoiles»

Magdalena Kožená – Ein «herrlich betörendes Timbre», «gestalterische

Intelligenz», «eine natürliche Autorität» und eine «unerhörte stilistische

Wandlungsfähigkeit» attestiert ihr die internationale Presse:

Magdalena Kožená, die Mezzosopranistin aus dem tschechischen

Brno, die seit nunmehr zehn Jahren für Furore auf den Musikpodien

der Welt sorgt, ist «artiste étoile»

im Sommer 2009. Das Geheimnis

ihrer Kunst liegt nicht im reinen

Schönklang (wenngleich es in

unserer Zeit kaum eine «schönere»

Stimme geben dürfte): Es ist

die Suche nach Wahrheit, die ihre

Interpretationen prägt. «Blosse

Schönheit macht für maximal

zehn Minuten Eindruck, dann

verpufft sie und langweilt», erklärt

Magdalena Kožená. «Es

kommt doch darauf an, was ein

Künstler uns erzählen will. Und

es geht um glaubwürdigen Aus-

Magdalena Kožená (Foto: Mathias Bothor/DG)

druck, nicht um den kurzen Kick

einer singenden ‹Pretty Woman›.»

Klug beschränkt sie die Zahl der

Auftritte und lehnt Angebote ab,

die sie über natürliche Grenzen

führen würden: «Ich bin ein hoher

Mezzosopran, dabei sicher keine

dramatische Wagner-Stimme, mir

liegt französische Musik, gerade

die Farben der französi schen Sprache:

Es gefällt mir eben, mit der

Stimme zu malen, über Stimmfarben

Gefühle zu transportieren.»

Yefi m Bronfman – Fünf ganze

Menschenleben würde er benöti-

Yefi m Bronfman (Foto: Dario Acosta)

gen, um all die Werke zu studieren,

die ihn interessierten, gestand Yefi m Bronfman gegenüber der

«Los Angeles Times»: «Was mich bewegt, ist neues Repertoire. Ich kann

mir kein grösseres Vergnügen vorstellen, als neue Stücke in Auftrag zu

geben und zu erarbeiten.» Als «artiste étoile» des Sommers 2009 kann

der 1958 im usbekischen Taschkent geborene Pianist, der als Fünfzehnjähriger

mit seiner Familie nach Israel emigrierte und seit 1989

amerikanischer Staatsbürger ist, seine ganze Vielseitigkeit unter Beweis

stellen. Mit den Wiener Philharmonikern musiziert er das Zweite

Klavierkonzert von Brahms, mit dem LUCERNE FESTIVAL ACADEMY

Orchestra das Kammerkonzert von Berg, mit dem Philharmonia Orchestra

das «Piano Concerto» von Esa-Pekka Salonen, das ihm auch gewidmet

ist. Im Solorezital interpretiert er Beethoven, Schumann und russische

Romantik, mit Jörg Widmann spielt er Kammermusik und

präsentiert dabei auch die «Elf Humoresken» des «composer-in-residence».

Kammermusik sei für ihn ohnehin das Höchste, sagt Bronfman:

«Das Wunderbare ist das beständige Geben und Nehmen, das

Kommunizieren durch Klang.»

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LUCERNE FESTIVAL im Sommer | 12. August – 19. September 2009

VEREINT DIE BESTEN

Ein Auszug aus dem Programm

Donnerstag, 13.8. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Mahler Chamber Orchestra

George Benjamin Dirigent

Heinz Holliger Oboe

Claire Booth Sopran

Richard Wagner, Jörg Widmann,

George Benjamin, Robert Schumann

Sonntag, 16.8. | 11.00 Uhr | Konzertsaal

Magdalena Kožená Mezzosopran

Mitsuko Uchida Klavier

Henry Purcell, Robert Schumann,

Claude Debussy, Alban Berg

Mittwoch, 19.8. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Solisten des

LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA:

Kolja Blacher Violine

Wolfram Christ Bratsche

Clemens Hagen Violoncello

Jacques Zoon Flöte

Kirill Gerstein Klavier

Ludwig van Beethoven, Franz Schubert,

Johannes Brahms

Thomas Quasthoff (Foto: Jim Rakete/DG)

Donnerstag, 20.8. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Thomas Quasthoff Bariton

Lars Vogt Klavier

Franz Schubert, Frank Martin,

Johannes Brahms

Sonntag, 23.8. | 18.30 Uhr | Konzertsaal

Mahler Chamber Orchestra

Arnold Schoenberg Chor Wien

(Erwin Ortner Einstudierung)

Daniel Harding Dirigent

Sally Matthews Peri

Malin Christensson Jungfrau

Sarah Connolly Der Engel

Werner Güra Erzähler

Andrew Staples Jüngling

Dietrich Henschel Ein Mann

Brindley Sherratt Gazna

Schumann: «Das Paradies und die Peri»

Montag, 24.8. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Philharmonia Orchestra London

Esa-Pekka Salonen Dirigent

Anton Webern, Kaija Saariaho, Gustav Mahler

Mittwoch, 26.8. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

English Baroque Soloists

Monteverdi Choir

John Eliot Gardiner Dirigent

Solisten aus dem Monteverdi Choir

Georg Friedrich Händel: Israel in Egypt

Donnerstag, 27.8. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Mahler Chamber Orchestra

Philharmonia Chor Wien

(Walter Zeh Einstudierung)

Thomas Hengelbrock Dirigent

Klaus Kuttler Ottokar

Reinhard Dorn Cuno

Juliane Banse Agathe

Lisa Larsson Ännchen

Dimitry Ivashchenko Kaspar

Steve Davislim Max

Paata Burchuladze Ein Eremit

Ronald Spiess Samiel

Matjazˇ Robavs Kilian

Carl Maria von Weber: Der Freischütz

Samstag, 29.8. | 18.30 Uhr | Konzertsaal

LUCERNE FESTIVAL ACADEMY Orchestra

Pierre Boulez Dirigent

Lisa Batiashvili Violine

Yefi m Bronfman Klavier

Leoš Janáček, Edgard Varèse, Alban Berg

Montag, 31.8. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

City of Birmingham Symphony Orchestra

Andris Nelsons Dirigent

Vesselina Kasarova Mezzosopran

Benjamin Britten, Hector Berlioz,

Claude Debussy, Maurice Ravel

Konzertsaal KKL Luzern

Mittwoch, 2.9. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Berliner Philharmoniker

Simon Rattle Dirigent

Benjamin Britten, Kaija Saariaho,

Hector Berlioz

Simon Rattle (Simon Fowler/Berliner Philharmoniker)

Donnerstag, 3.9. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Koninklijk Concertgebouworkest

Amsterdam

Mariss Jansons Dirigent

Magdalena Kožená Mezzosopran

Jean Sibelius, Henri Duparc, Maurice Ravel

Samstag, 5.9. | 18.30 Uhr | Konzertsaal

Orchestre des Champs-Elysées

Collegium Vocale Gent

Coro dell’Accademia Chigiana

Philippe Herreweghe Dirigent

Anna Zander Alt

Maximilian Schmitt Tenor

Florian Boesch Bariton

Matthew Brook Bass

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sonntag, 6.9. | 11.00 Uhr | Konzertsaal

Gustav Mahler Jugendorchester

Jonathan Nott Dirigent

Matthias Goerne Bariton

György Ligeti, Richard Wagner,

Richard Strauss

Montag, 7.9. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Wiener Philharmoniker

Zubin Mehta Dirigent

Yefi m Bronfman Klavier

Johannes Brahms, Béla Bartók

Mittwoch, 9.9. | 19.30 Uhr | Luzerner Theater

Magdalena Kožená Mezzosopran

Private Musicke

Pierre Pitzl Barockgitarre und Leitung

Italienische und spanische

Renaissancemusik

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Mittwoch, 9.9. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Orchestra dell’Accademia Nazionale

di Santa Cecilia

Antonio Pappano Leitung

Gioachino Rossini, Felix Mendelssohn

Bartholdy, Amilcare Ponchielli,

Ottorino Respighi

Donnerstag, 10.9. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

LUCERNE FESTIVAL ACADEMY Orchestra

Pierre Boulez Dirigent

Sänger der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY

Claude Debussy, Pierre Boulez, Luciano Berio

Freitag, 11.9. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Gewandhausorchester Leipzig

Riccardo Chailly Dirigent

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 10

INSERATE INTERNATIONAL

28. Mai Beilage DIE WELT

(188 x 95 mm)

Raum für Kulturerlebnisse

Jukka-Pekka Saraste (Foto: Bo Mathisen)

Tickets unter www.lucernefestival.ch oder telefonisch ab 3. Juni +41 (0)41 226 44 80

Samstag, 12.9. | 19.30 Uhr | Jesuitenkirche

L’Orfeo Barockorchester

Michi Gaigg Dirigentin

Carin van Heerden Blockfl öte

Jean Fery Rebel, Joseph Haydn,

Antonio Vivaldi, Jean-Philippe Rameau

S0nntag, 13.9. | 11.00 Uhr | Konzertsaal

Yefi m Bronfman Klavier

Ludwig van Beethoven, Robert Schumann,

Sergej Prokofjew, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky,

Mili Balakirew

Montag, 14.9. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Chicago Symphony Orchestra

Bernard Haitink Dirigent

Joseph Haydn, Anton Bruckner

Dienstag, 15.9. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Oslo Philharmonic Orchestra

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

Jean Sibelius

Mittwoch, 16.9. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

SWR Sinfonieorchester Baden-Baden

und Freiburg

Sylvain Cambreling Dirigent

Jörg Widmann Klarinette

Carl Maria von Weber, Jörg Widmann,

Wolfgang Amadé Mozart

Christine Schäfer (Foto: Christine Schäfer)

Donnerstag, 17.9. | 19.30 Uhr | Konzertsaal

Silk Road Ensemble

Yo-Yo Ma Violoncello und Leitung

Musik aus den Ländern der Seidenstrasse

Samstag, 19.9. | 18.30 Uhr | Konzertsaal

Pittsburgh Symphony Orchestra

Manfred Honeck Dirigent

Christine Schäfer Sopran

Richard Strauss, Anton Bruckner

Bestellen Sie unser vollständiges

Programm mit 67 Konzerten und

vielseitigen Rahmenver anstaltungen

unter:

– info@lucernefestival

– www.lucernefestival.ch

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Luzern Tourismus | www.luzern.com

Luzern (Foto: Luzern Tourismus)

Festival-City Luzern und

Erlebnisregion Vierwaldstättersee

Als geografi sches und historisches Herz der Schweiz werden Luzern

und die Region Vierwaldstättersee gerne als «Schweiz en miniature»

bezeichnet. Zu Recht, denn nirgendwo sonst fi ndet man so viel Schweiz

und so viele Ferienmomente auf so kleinem Raum: Eine Kulturstadt,

die sich als Festival-City einen Namen gemacht hat, der charakteristische

Vierwaldstättersee, attraktive Ausfl ugsberge und eine wunderschöne

Naturlandschaft in nächster Umgebung.

Luzern – Die Stadt. Der See. Die Berge.

Kapellbrücke mit Wasserturm (Foto: Luzern Tourismus/Aura)

Die Stadt – Von der Tradition zur Moderne

Die Vielfalt der Stadt Luzern ist einzigartig. Avantgarde hat hier in Form

des futuristischen KKL Luzern (Kultur- und Kongresszentrum) des Pariser

Architekten Jean Nouvel genauso ihren Platz wie Sehenswürdigkeiten,

die schon Jahrhunderte überdauert haben. Die Museen, Theater und

Festivals machen Luzern zu einer Kulturstadt, die sich elegant zwischen

Tradition und Moderne behauptet. Mit Veranstaltungen wie den Lucerne

Festivals, dem bekannten Karneval oder der Rose d’Or aber auch kleineren

Events verfügt Luzern über eine Palette von erstklassigen Festivals

während des ganzen Jahres.

Sammlung + Picasso Donation Rosengart und

Kunstmuseum Luzern

Ein kultureller Höhepunkt in Luzern ist die Sammlung + Picasso Donation

Rosengart. Die klassische Moderne ist nebst Werkgruppen von Pablo

Picasso und Paul Klee mit weiteren weltberühmten Künstlern des 19.

und 20. Jahrhunderts wie Monet, Cézanne, Matisse, Mirò, Chagall u.a.

vertreten. Die Sammlung des Kunstmuseums Luzern setzt sich vorwiegend

aus Schweizer Kunst von der Renaissance bis zur Gegenwart zusammen.

Eine herausragende Werkgruppe von Ferdinand Hodler und

Ensembles von Hans Emmenegger und Felix Vallotton setzen der

Sammlung im Bereich der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts Glanzlichter

auf.

Stadtbummel durch Luzerns Mittelalter

Entdecken Sie Luzern zu Fuss! Luzern Tourismus bietet eine vielfältige

Palette von 19 abwechslungsreichen geführten Stadtrundgängen an,

wie beispielsweise ein Stadtbummel durch Luzerns Mittelalter. Erleben

Sie Luzern zur Zeit der Stadtwerdung. Als die Glocken den Tagesablauf

bestimmten, Handwerker ihre Arbeit in den Gassen ausführten, Türme

und Mauern erbaut wurden, Söldner und Händler das Bild Luzerns

prägten. Stadtführerinnen in mittelalterlichen Kostümen entführen Sie

auf eine Zeitreise und lassen Sie die Vergangenheit riechen, sehen, hören

und spüren.

Der See – Erlebnisregion Vierwaldstättersee

Was Luzern einzigartig macht, ist die unmittelbare Nähe zu attraktiven

Ausfl ugszielen. Kombinieren Sie Ihren Besuch in Luzern mit einem unvergesslichen

Ausfl ug – und dies in kurzer Zeit, denn in der Region Luzern-Vierwaldstättersee

sind die Wege kurz und die Vielfalt ist gross.

Eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee ist ein Höhepunkt. Die fünf

nostalgischen Raddampfer oder der neue, elegante Katamaran bieten

erstklassige Erlebnisse in atemberaubender Natur: Schneebedeckte

Berge, idyllische Ortschaften und historische Stätten wie beispielsweise

das Rütli, wo die Schweiz ihren Ursprung hat.

Zahnradbahn auf Pilatus (Foto: Luzern Tourismus/Aura)

Die Berge – Die Goldene Rundfahrt

Möchten Sie hoch hinaus, dann besuchen Sie den Luzerner Hausberg

und buchen am besten die «Goldene Rundfahrt». Die Rundreise beginnt

mit einer Schifffahrt, bevor es mit der steilsten Zahnradbahn der Welt auf

den Pilatus geht. Oben eröffnet sich ein Bergpanorama der besonderen

Art: Über 70 Alpengipfel – wir laden Sie gerne ein, nachzuzählen – und

eine atemberaubende Aussicht werden Sie begeistern. Die Rückreise mit

Luftseilbahn und Gondel rundet das Bergerlebnis ab.

Luzern Tourismus / Tourist Information

Zentralstrasse 5 | CH-6003 Luzern

t +41 (0)41 227 17 17

Hotel Reservation +41 (0)41 227 17 27 | luzern@luzern.com

www.luzern.com

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EXKLUSIV MIT ZEIT REISEN

ZUM LUCERNE FESTIVAL 2009

Seit 1938 öffnet LUCERNE FESTIVAL seine Pforten für Musikliebhaber aus aller Welt. Eingebettet

ist das Musikerlebnis im spektakulären Konzertsaal des KKL Luzern in die herrliche Alpenkulisse

rund um Luzern und die Erlebnisregion Vierwaldstättersee. Erstmals bietet ZEIT REISEN in enger

Kooperation mit LUCERNE FESTIVAL den Musikfreunden ein exklusives Programm zum Besuch

dieses großartigen Kulturereignisses an. Sie erleben ein Sinfoniekonzert des LUCERNE FESTIVAL

ORCHESTRA unter Claudio Abbado mit der Pianistin Yuja Wang. Den Auftakt bildet ein Konzert

mit Werken von Wagner, Schumann, Benjamin und einer Uraufführung des «composer-inresidence»

Jörg Widmann. Im Anschluss daran bitten wir zu einem Stehdinner mit dem Festivalintendanten

Michael Haefliger und Künstlern. Bei einer Expertenführung blicken Sie hinter die

Kulissen des KKL Luzern. Auf einem Ausflug zu Richard Wagners Villa in Tribschen und einer

Bootsfahrt auf dem Vierwaldstättersee genießen Sie die wundervolle Landschaft. Und: Sie wohnen

herrschaftlich direkt am See in den Spitzenhotels Palace (5 Sterne) oder Montana (4 Sterne

superior). Eine Genussreise für alle Sinne, die Sie nicht versäumen sollten.

Hotel Palace Lucerne (Foto: Hotel Palace)

Claudio Abbado (Foto: LUCERNE FESTIVAL)

KKL Luzern (Foto: LUCERNE FESTIVAL)

ZEIT REISEN Angebot | LUCERNE FESTIVAL im Sommer

Reisetermin: 13. – 16.8.2009

Programmhöhepunkte:

13.8.: Individuelle Anreise, die wir gern für

Sie organisieren.

Sinfoniekonzert Mahler Chamber Orchestra,

George Benjamin, Leitung ; Heinz Holliger,

Oboe; Claire Booth, Sopran.

Werke von Wagner, Schumann, Benjamin,

Uraufführung von Widmann.

Leichtes Dinner mit Intendant Michael Haefl iger

und Künstlern.

14.8.: Führung durch den Konzertsaal und

die Echokammern des KKL Luzern.

Goldene Rundfahrt mit Dampfschiff, Zahnradbahn

und Seilbahn.

Abendessen im Hotel Palace am See.

15.8.: Besuch des Bauernmarkts in der Luzerner

Altstadt. Geführter Stadtrundgang und Exklusivbesuch

der Sammlung + Picasso Donation

Rosengart.

Sinfoniekonzert LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA,

Claudio Abbado, Leitung; Yuja Wang, Klavier.

Prokofjew: 3. Klavierkonzert,

Mahler: 1. Sinfonie.

Abendessen im Hotel Montana.

16.8.: Matinée: Lieder-Rezital mit Magdalena

Kožená, Mezzosopran und Mitsuko Uchida,

Klavier. Werke von Purcell, Schumann,

Debussy und Berg.

Verabschiedung durch Intendant

Michael Haefl iger in der Konzertpause.

Individuelle Abreise.

Reiseleitung durch den Musikexperten

Peter Davids aus Hamburg.

Preiskategorie A:

Hotel Palace

5 Sterne

Konzertkarten

Kategorie 1

ab ¤ 1.540

Detailinformationen unter:

www.zeit.de/zeitreisen/luzern

Preiskategorie B:

Hotel Montana

4 Sterne sup.

Konzertkarten

Kategorie 1+3

ab ¤ 1.390

ZEIT REISEN 2009

Hamburg – Hafenstadt & Heimat der ZEIT

Code 044 Wir zeigen Ihnen die »schönste Stadt

Deutschlands« mit Maritimem Museum, Teehandel

in der Speicherstadt und Hafencity mit

Elbphilharmonie. Sie lernen das Bucerius Kunst

Forum und das Thalia Theater kennen und besuchen

die ZEIT-Redaktion im Pressehaus.

17. – 20.9.09 ab ¤ 890

Schweiz – Montreux Jazz Festival

Code 129 Das Montreux Jazz Festival ist eine Legende

und mit ihm sein Gründer Claude Nobs,

der es seit 42 Jahren schafft, die weltbesten

Musiker an den Genfer See zu holen. Erleben Sie

die Höhepunkte des Festivals 2009 – inklusive

Begegnungen mit Musikern und einem Empfang

bei Claude Nobs.

16. – 19.7.09 ab ¤ 1.290

Veneto – Per Schiff zu Palladios Villen

Code 042 Zum 500. Geburtstag des berühmten

Baumeisters Palladio laden wir Sie ein zu einer

kulturellen und kulinarischen Flusskreuzfahrt

durch Venetien. Ein Höhepunkt ist das Redentore-Fest

in Venedig, einem riesigen Picknick auf

Tausenden von Booten (Termin 1).

15. – 22.7. | 4. – 11.9.09 ab ¤ 1.950

Emilia Romagna – Artusis Tafelrunde

Code 021 Die Emilia Romagna ist kulinarisch

eine der bedeutendsten Regionen Italiens. Hier

wurde der »Erfi nder« der italienischen Küche

geboren: Pellegrino Artusi. In seiner Heimatstadt

Forlimpopoli können Sie bei einem exklusiven

Kochkurs mit Trüffelsuche die Rezepte

des Meisters nachkochen.

17. – 24.10.09 ab ¤ 1.590

Information und Buchung:

Telefon: 040 – 32 80 455

Fax: 040 – 32 80 105

E-Mail: zeitreisen@zeit.de

Anschrift: DIE ZEIT REISEN

Buceriusstraße

Eingang Speersort 1

20095 Hamburg

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