mittendrin - Ernst von Bergmann

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mittendrin - Ernst von Bergmann

mittendrin

Das Mitarbeitermagazin des Klinikums Ernst von Bergmann

und der Tochtergesellschaften September 2008 I Ausgabe 03/08


2 Vorwort

Leitbild

Die Festlegungen der Strategie und

der Ansprüche des Unternehmens

kommen in unserem Leitbild zum

Ausdruck. Dieses stellt die Grundlagen

der täglichen Arbeit dar und

dient als Orientierung für die Mitarbeiter.

Einen ungekürzten Abdruck

unseres neuen Leitbildes finden

Sie auf Seite 4.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

auch in dieser Ausgabe der „mittendrin

gibt es wieder viele Themen, die aus dem

Alltag des Klinikums und der Tochtergesellschaften

berichten. Es war viel los in

diesem Sommer.

Neben den traditionellen Sommerfesten

in der Psychiatrie und dem Geschwister-

Scholl-Heim, haben wir zum zweiten Mal

das Mitarbeitersommerfest im Innenhof

vor dem Alten Haupteingang ausgerichtet.

Trotz des zwischenzeitlich leichten

Regens haben viele Mitarbeiter den Weg

gefunden und zusammen gefeiert.

Außerdem ist der Neubau F des Zentrums

für Frauen- und Kinderheilkunde

mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht

worden. Neben einem bunten Kinderprogramm

konnten die Besucher einen Blick

auf die Stationen und den Kreißsaal

werfen.

Aber auch der Herbst wird heiß, denn es

stehen dem Klinikum einige Neuerungen

bevor. So zum Beispiel die Erweiterung

des medizinischen Leistungsspektrums.

Im Rahmen der Strategie 2011 – auf dem

Weg zum Gesundheitspark, wurden ausgehend

von einer Stärken und Schwächen,

Chancen und Risiken-Analyse verschiedene

notwendige Handlungsfelder

definiert. In dem Handlungsfeld „Markt/

Leistung“ ist der Themenbereich Ausbau

Frauen – Kinder – Familie

Die erste Kinder-Notaufnahme im Land

Brandenburg – Kinder-Spezialambulanzen –

das Brustzentrum Regine Hildebrandt –

Mutter-Kind-Station – Kreißsaal –

Sectio-OP – Neonatologie – Kinder-Intensivstation

– Milchküche – dies alles ist im

Neubau Haus F zu finden.

Mehr Einblicke in das Zentrum für Frauenund

Kinderheilkunde und alles über die Eröffnungsfeier

finden Sie auf den Seiten 7-9.

bestehender und Aufbau neuer Geschäftsfelder

im Transformationsprogramm bearbeitet

worden. Mit dem Ergebnis, dass

wir als Klinikum Ernst von Bergmann unser

medizinisches Leistungsangebot um

zwei Bereiche erweitern werden. Das ist

zum einen die neue Klinik für Mund-, Kiefer-

und Plastische Gesichtschirurgie,

welche dem Kopf- und Hautzentrum angegliedert

und am 1. September 2008 gestartet

ist. Zum anderen wird das Zentrum

für Chirurgie zum 1. Oktober 2008 um die

Abteilung der Plastischen-, Ästhetischenund

Rekonstruktiven Mikrochirurgie ausgebaut.

Das Wachstum im medizinischen

Bereich ist gerade für unser Klinikum notwendig,

um neue Patienten und somit

neue Erlöse für das Haus zu generieren.

Diese Erlössteigerungen sind wichtig, um

den steigenden Kosten entgegenwirken

und weiterhin als kommunales Klinikum

am Markt bestehen zu können. Wir konnten

zwei hervorragende und hoch motivierte

Chefärzte für die Aufgabe des Aufbaus

dieser beiden neuen Leistungsfelder

gewinnen und befinden uns hier auf

einem guten Weg.

Den Anspruch, eine umfassende medizinische

und pflegerische Versorgung für

unsere Patientinnen und Patienten auf

höchstem Niveau und über alle Lebens-

abschnitte hinweg zu leisten, haben wir

natürlich nicht nur im Hinblick auf die neuen

Leistungsbereiche. Dies ist unser Unternehmensauftrag

und daher als wichtiger

Bestandteil in unserem ersten Leitbild

fest verankert. Das Leitbild ist durch eine

Gruppe von Mitarbeitern aus allen Bereichen

– vom Betriebsrat, Ärzten, Pflegekräften

sowie Mitarbeitern aus dem Funktionsdienst

und der Verwaltung – erarbeitet

worden. Folgende fünf Aspekte, die

unser Anliegen und unsere Rolle im Gesundheitswesen

definieren, finden sich

im Leitbild wieder: „Unternehmen und Auftrag“,

„Patienten/innen“, „Mitarbeiter/innen“,

„Öffentlichkeit und Gesellschaft“ sowie

„Qualität“. Das Unternehmensleitbild

des Klinikums Ernst von Bergmann und

unserer Tochtergesellschaften soll die Basis

unseres täglichen Handelns sein. Das

Leitbild ist durch die Arbeitsgruppe am

16. September 2008 auf der Mitarbeiter-

Infoveranstaltung vorgestellt worden. In

dieser Ausgabe der „mittendrin“ finden

Sie dies vollständig abgedruckt zum

Nachlesen.

Steffen Grebner

Geschäftsführer

Viele neue Gesichter

Eine Kurzvorstellung der drei

neuen Chefärzte und des Direktors

für Pflege- und Qualitätsmanagement

möchten wir Ihnen unter der

Rubrik „Persönlich“ geben.

Auf den Seiten 14 und 15 finden

Sie ebenfalls unsere Jubilare.


Liebe Leser,

in diesem Sommer haben sich unser Klinikum und die Tochtergesellschaften

in vielen Veranstaltungen der Öffentlichkeit und

den Mitarbeitern präsentiert und so einen Einblick hinter die Kulissen

gewährt. Anläßlich der Sommerfeste des Zentrums für

Psychiatrie am Außenstandort In der Aue und des Seniorenheims

konnten sich Besucher über den Alltag in diesen Häusern

informieren. Ärzte und Pflegepersonal waren gern bereit, Auskunft

über Behandlungs- und Betreuungskonzepte zu geben.

Viele Mitarbeiter und ihre Familienangehörigen besuchten das

2. Mitarbeitersommerfest am 6. September 2008. Zum Tag der

offenen Tür hatte das Zentrum für Frauen- und Kinderheilkunde

geladen. Anlass war die Eröffnung des Neubaus Haus F. Die

Rückmeldungen der Gäste zu diesen Veranstaltungen waren

durchweg positiv.

mittendrin“ hat versucht, immer mit der Kamera vor Ort zu sein,

um die gute Stimmung einzufangen. Daher finden Sie in dieser

Ausgabe eine Vielzahl an Fotos und Fotocollagen zu den einzelnen

Veranstaltungen. Wir hoffen, Ihnen somit einen Eindruck

von den Festen vermitteln zu können. Vielleicht sind Sie ja im

nächsten Jahr selbst live dabei.

In der zweiten Ausgabe der mittendrin hatten wir alle Hobbyfotografen

aufgefordert, ihr Bild vom Klinikum an uns zu senden.

Wir hatten gehofft, interessante Motive, die den Arbeitsalltag

oder besondere Höhepunkte zeigen oder ungewöhnliche Perspektiven

eröffnen, zugesendet zu bekommen. Leider hat dieser

Aufruf bis zu dem heutigen Zeitpunkt keine Resonanz gefunden.

Daher haben wir uns als Redaktionsteam entschieden,

diesen Fotowettbewerb auf Eis zu legen. Dennoch der Appell an

alle Fotoliebhaber – wir sind immer interessiert an Bildern rund

um das Klinikum und den interessanten Geschichten dazu.

Schicken Sie einfach eine Mail oder Hauspost an ein Mitglied

des Redaktionsteams.

Eine spannende Lektüre wünscht im Namen des gesamten Redaktionsteams,

Damaris Hunsmann

In Bewegung

Inhalt

Unser Leitbild 4

Ein neues Gesicht für die Poliklinik 5

Medizin & Pflege

Klinisches Know-how in China gefragt 6

Gesundheitsvorsorge am Klinikum

Neue Klinik für Mund-, Kiefer- und

6

Plastische Gesichtschirurgie

Feierliche Eröffnung des Zentrums für

6

Frauen- und Kinderheilkunde

Einzeln stark, gemeinsam stärker!

7

Das Zentrum für Frauen- und Kinderheilkunde 8

Was ist eigentlich ...

… das Diabetesbehandlungsteam? 10

Kurz notiert

Die EvB-Tram 10

Unsere Sommerfeste 2008 11

Appartements im Klinikum 12

Wir kommen der Grippe zuvor –

Mitarbeiter Grippeschutz-Impfung 2008 12

Der Countdown läuft – Attraktives Sportprogramm

für alle Mitarbeiter ab Oktober 13

Das Mentorentreffen

der Schule für Gesundheitsberufe 13

Terminkalender 13

Persönlich

Wir stellen vor: Der neue Direktor für

Pflege- und Qualitätsmanagement 14

Unsere Jubilare 14

Verabschiedung von Chefarzt Dr. Schöneich

Neuer Chefarzt der Klinik für

15

nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie

Neuer Chefarzt für Plastische-, Ästhetische- und

15

Rekonstruktive Mikrochirurgie 15

Dr. Teltzrow baut als Chefarzt die Klinik für Mund-,

Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie auf 15

3


4 In Bewegung

Auf diesen fünf Aspekten

beruht unser Leitbild:

• Unternehmen und Auftrag

• Patienten/innen

• Mitarbeiter/innen

• Öffentlichkeit und Gesellschaft

• Qualität

Unser Leitbild

Nun ist es niedergeschrieben – das Leitbild der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH

Im Jahr 2007 bildete sich eine interdisziplinäre

Arbeitsgruppe, die sich

mit diesem Thema auseinandersetzte.

Diese AG hat die inhaltlichen Schwerpunkte

diskutiert, ausgearbeitet und

die Beschlussfassung durch die Klinikumsleitung

vorbereitet.

Am 21. August 2008 ist das Leitbild verabschiedet

worden. Die erste Vorstellung

an alle Mitarbeiter erfolgte auf der

Mitarbeiterinformationsveranstaltung

am 16.09.2008.

Präambel

Das Unternehmensleitbild

der Klinikum Ernst von

Bergmann gGmbH dient

dazu, anhand von fünf prägnanten

Kriterien unseren

Auftrag, unser Anliegen und

unsere Rolle im Gesundheitswesen

zu definieren.

Es soll die Basis unseres täglichen Handelns

sein. Im Sinne einer konstruktiven

Dynamik soll es regelmäßig kritisch hinterfragt,

evaluiert und an die jeweils aktuellen

Veränderungen und neuen Bedingungen

angepasst werden.

Unternehmen und Auftrag

Unser Anspruch ist es, eine umfassende

medizinische und pflegerische Versorgung

für unsere Patientinnen und Patienten

auf höchstem Niveau und über alle

Lebensabschnitte hinweg zu leisten. Um

Gesundheit zu erhalten und zu fördern

bzw. Leiden zu lindern und Gesundheit

wieder herzustellen, nutzen wir bewährte

und neue diagnostische, therapeutische

und pflegerische Verfahren.

Patienten/innen

Wesentlicher Anspruch unserer Krankenversorgung

ist die größtmögliche Integration

der individuellen Bedürfnisse jeder

einzelnen Patientin und jedes einzelnen

Patienten. Hierzu gehört für uns auch die

Einbeziehung der Angehörigen. Wir betrachten

den Menschen in seiner Ganzheit.

Menschliche Zuwendung, gegenseitige

Wertschätzung, Einfühlungsvermögen,

hohe Fachkompetenz und moderne

Medizintechnik müssen sich im Sinne der

Patientenorientierung ergänzen.

>> Menschliche Zuwendung, gegenseitige

Wertschätzung, Einfühlungsvermögen,

hohe Fachkompetenz und moderne

Medizintechnik müssen sich im Sinne der

Patientenorientierung ergänzen.


Die Animation zeigt den ebenerdigen

neuen Eingangsbereich

der Poliklinik an der Hebbelstraße.

Die Mitglieder der AG „Leitbild“:

• Frau Stolle, BR-Vorsitzende

• Frau Barthelmes,

stellv. BR-Vorsitzende

• Herr Vollert,

Projektmanagement Pflege

• Herr Prof. Dr. Jungehülsing,

CA Klinik für HNO-Heilkunde

• Herr Bartkowski, Direktor Pflegeund

Qualitätsmanagement

• Herr Grebner, Geschäftsführer

• Frau Brau, AL Personalwesen

• Frau Winkler, Heimleitung

Senioreneinrichtungen EvB

• Herr PD Dr. Pappert,

CA Anästhesie, Intensivmedizin

und OP-Management

• Herr Dr. Schmidt, Leiter Labor

• Frau Fromm,

stellv. Pflegedirektorin

• Herr Steckel,

kaufm. Leiter Poliklinik EvB

Mitwirkende bei der Klausurtagung

am 24.11.2007 in Liebenberg

• Herr Prof. Dr. Christe,

CA Klinik für Neurologie

• Herr Dr. Schulz, CA Unfall- und

Wiederherstellungschirurgie

• Herr Prof. Dr. Weinke,

CA Klinik für Gastroenterologie

und Infektiologie

• Herr Uebe,

AL Technik und Einkauf

Die Praxisräumlichkeiten der

Gastroenterologie von Herrn Menzel

"glänzen" bereits in einem modernen

Ambiente.

In Bewegung

Ein neues Gesicht für die Poliklinik

Ebenerdiger Eingangsbereich bietet mehr Komfort

für die Patienten

In der letzten Ausgabe der mittendrin

erhielten Sie einen Überblick über

die Baumaßnahmen im Klinikum.

Auch in der Poliklinik stehen bauliche

Veränderungen an, bedingt durch notwendige

Sanierungen und Modernisierungen.

Hierüber möchten wir Sie gerne

auf dem Laufenden halten.

So wird noch Ende dieses Jahres mit

Baumaßnahmen im Bereich der Ebene 0

begonnen. Ziel dieser Maßnahmen ist,

die Außenwirkung der Poliklinik nachhaltig

zu verbessern. So wird der Vorplatz

auf das Niveau der Ebene 0 geebnet, um

zukünftig den Eingang in das Gebäude

über eben jene Ebene zu erreichen. Innerhalb

der Ebene 0 werden vor allem

Gewerbeflächen entstehen, die derzeit

noch an verschiedenen Stellen im Haus

verteilt sind. Dazu gehören beispielsweise

das Sanitätshaus, der Hörgeräteakustiker

und die Apotheke. Diese Optimierung

des Eingangsbereichs führt zu einer

verbesserten Wahrnehmung der Poliklinik,

insbesondere aus Blickrichtung Hebbelstraße/Bassinplatz.

Darüber hinaus

erhält die Poliklinik einen neuen Fassadenanstrich,

der sich am Farbton des Perinatalzentrums

des Klinikums orientiert.

Mit der neuen Farbgestaltung soll die Poliklinik

frischer und moderner wirken.

Außerdem wird somit die Poliklinik stärker

als Bestandteil des Konzerns Ernst

von Bergmann wahrgenommen.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Umbauten

ist die brandschutztechnische Ertüchtigung

des Gebäudes. Diese macht

es erforderlich, die Galerie vor dem Gebäude

abzureißen, intern haustechnische

Instandsetzungen vorzunehmen und neue

Brandabschnitte zu definieren.

Innerhalb der Poliklinik sollen die verschiedenen

Bereiche/Praxen ebenfalls

nach und nach saniert werden. Diese

Maßnahmen sind aber nicht Bestandteil

von groß angelegten Umbauarbeiten

sondern werden nach und nach vorgenommen.

In einigen Praxen sind die ersten

Umbaumaßnahmen bereits abgeschlossen.

Für die Poliklinik ist es wichtig,

nicht nur von außen zu „glänzen“ sondern

auch intern ein ansprechendes Ambiente

zu vermitteln. Nur mit solchen Maßnahmen

lassen sich neue Patienten in die Poliklinik

bringen, denn leider ist die hohe

medizinische Qualität unserer facharztübergreifenden

Gemeinschaftspraxis von

außen nicht direkt erkennbar. Zukünftig

wird also das, was intern ohnehin schon

gut funktioniert, von außen optisch untermalt.

ts

5


6 Medizin & Pflege

Neue Klinik für Mund-

Kiefer- und Plastische

Gesichtschirurgie

Seit dem 1. September 2008 verfügt

das Klinikum Ernst von Bergmann über

eine neue Klinik und erweitert so sein

medizinisches Leistungsangebot. Herr

Dr. Dr. Thomas Teltzrow wird als Chefarzt

der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische

Gesichtschirurgie die neue Klinik

im Kopf- und Hautzentrum aufbauen

und langfristig etablieren.

Die Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie

behandelt Patienten mit Erkrankungen,

Form- und Funktionsstörungen

im Bereich des Gesichtsschädels, der

Gesichtshaut, der Mundhöhle und der Zähne.

Dabei kommen Verfahren der Plastischen

Chirurgie zum Einsatz z.B. zur Beseitigung

oder Abmilderung von auffälligen

Veränderungen im Gesicht. Es können sowohl

Operationen am Knochen als auch an

Haut und Weichteilen durchgeführt werden.

Besonders nach Unfällen oder Tumoren

leistet die moderne Gesichtschirurgie

einen wesentlichen Beitrag zur Wiederherstellung.

Aber auch bei normalen Alterungsvorgängen

bieten abgestufte Behandlungskonzepte

Möglichkeiten der unauffälligen

Korrektur.

Ein weiterer großer Bereich der Klinik ist die

Zahnimplantologie. Hier werden moderne

3D-Verfahren eingesetzt, um möglichst mit

dem vorhandenen Knochenangebot auszukommen.

Falls der Knochen nicht ausreicht,

werden minimalinvasive Verbesserungen

des Knochenangebots durchgeführt.

Klinik für Mund-, Kiefer- und

Plastische Gesichtschirurgie

Chefarzt

Dr. Dr. Thomas Teltzrow

Haus C, Raum 502

Telefon: 0331 / 241 7601

tteltzrow@klinikumevb.de

Chefarztsekretariat

Frau Braumann

Haus C, Raum 501

Telefon: 0331 / 241 7602

hbraumann@klinikumevb.de

Die Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische

Gesichtschirurgie bietet eine Reihe von

Spezialsprechstunden an. Gestartet wird

mit einer Dysgnathie-Sprechstunde, Sprechstunde

für Patienten mit Spaltfehlbildungen,

einer Implantatsprechstunde und einer

Ästhetiksprechstunde. Das Ziel von Herrn

Dr. Teltzrow und seinem Team ist es, langfristig

das gesamte Leistungsspektrum des

Fachgebiets anzubieten und es in Potsdam,

im Land Brandenburg und bis in den Westen

von Berlin zu etablieren.

Klinisches Prozess-Know-how in China gefragt

Chefarzt Dr. Pappert lehrte an der Tongji University in Shanghai

Im Rahmen der ersten “MedicoErgonomic

DAAD Summer School” an

der medizinischen Fakultät der Tongji

Universität brachte PD Dr. Pappert 15

ausgewählten, hochqualifizierten chinesischen

Studenten und Führungskräften

klinisches Prozess-Know-how

näher. Dr. Pappert war einer von vier

Referenten, die vom 17. - 30.08.2008 die

Summer School in Shanghai durchführten.

Das Ziel des 14-tätigen Kurses war es,

den chinesischen Teilnehmern das komplexe

Arbeitssystem Krankenhaus, die

Bedeutung der Produktergonomie im Gesundheitswesen,

insbesondere aber auch

die Analyse und Optimierung von klinischen

Arbeitsprozessen sowie die unterschiedlichen

Gesundheitssysteme, abhängig

von der jeweiligen Kultur (China,

arabischer Raum), näher zu bringen.

Westliches Expertenwissen im Bereich

der Gesundheitswirtschaft ist in China besonders

gefragt. Als Experte aus dem klinischen

Bereich hat PD Dr. Pappert,

Chefarzt der Klinik für Anaesthesie und

Gesundheitsvorsorge am Klinikum

Seit dem 1. September gibt es das

Zentrum für Prävention am Klinikum.

Ziel dieses neu gegründeten Zentrums

ist es, medizinische Gesundheitsvorsorge

sowohl Patienten als auch Mitarbeitern

anzubieten. Die Vielzahl an Vorsorgeangeboten

des Klinikums und

auch der Poliklinik werden hier unter

einer organisatorischen Einheit gebündelt

und vermarktet.

Durch regelmäßige Prävention können

etwaige Erkrankungen aufgedeckt und

frühzeitig effizient behandelt aber auch

gesundheitsschädigende Risiken erkannt

und minimiert werden. Dies alles

geschieht zur Steigerung der individuellen

Lebensqualität. Daher ist der Bereich

der medizinischen Check-Up-Untersuchungen

eine wichtige Säule im Zentrum

für Prävention.

Maßgeblich für die Gesundheit sind die

Lebensverhältnisse, Ernährung, Bewe-

Ernährungsberatung

in

Kooperation:

Prävention

Check-ups

Intensivtherapie, sein Wissen auf dem

Gebiet der klinischen Prozessoptimierung

und der Notfallrettung weiter gegeben.

Initiiert wurde die Summer School

durch die TU Berlin, unter der Leitung von

Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Friesdorf.

„Die Arbeit in Shanghai war sehr spannend,

da die Studenten ungewöhnlich engagiert

waren und sehr offen bestehende

Probleme im Gesundheitswesen diskutiert

haben“, so PD Dr. Pappert. „Bei der

rasanten wirtschaftlichen Entwicklung

steuert China im Gesundheitsbereich

trotz der Unterschiede im Kulturkreis auf

ähnliche Probleme zu, die in der westlichen

Welt bereits Realität sind.“

gung und weitere Faktoren. Um unsere

Patienten und Mitarbeiter bei einem gesunden

Lebensstil mit ausgewogener Ernährung

und ausreichend Bewegung zu

unterstützen, bilden die Ernährungsberatung

und der Gesundheitssport neben

den Check-Ups die anderen beiden

Schwerpunkte im Zentrum.

In enger Kooperation mit dem SC Potsdam

können wir unseren Patienten ein

vielfältiges Angebot im Bereich des Gesundheitssports

unterbreiten. Für die Mitarbeiter

wird gerade der Betriebssport

aufgebaut, der ab dem 1.10. mit eigenen

Kursen startet (siehe dazu Seite 13).

Ärztlicher Leiter des Zentrums für Prävention

ist Herr Dr. med. Klaus Bonaventura.

Die kaufmännische Leitung verantwortet

Herr Tim Steckel. Frau Dipl. Oec. throph.

Sandra Landvoigt wird den Bereich der

Ernährungsberatung anbieten. Sie ist zudem

die zentrale Ansprechpartnerin für

Kunden und Mitarbeiter.

Gesundheitssport

in

Kooperation:


Feierliche Eröffnung des

Zentrums für Frauen- und

Kinderheilkunde

Der feierliche Festakt zur Einweihung des Hauses F fand am

12. Juli 2008 statt. Herr Staatssekretär Winfrid Alber und Oberbürgermeister

Jann Jakobs sprachen die Grußworte. Die geladenen Gäste

konnten im Anschluss in geführten Rundgängen den Neubau kennen

lernen.

Ab 14 Uhr war die Potsdamer Bevölkerung zum Tag der offenen Tür

geladen. Rund 800 Gäste folgten der Einladung und besuchten den

Neubau. Die Kinder hatten viel Spaß mit dem Clown Widu und auf der

Hüpfburg.

Medizin & Pflege

7


8 Medizin & Pflege

Das neu errichtete Gebäude F beherbergt

seit Juni 2008 die Klinik für

Kinder- und Jugendmedizin und die

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

– vereint im Zentrum für Frauen- und

Kinderheilkunde. Das Zentrum wird

geleitet durch die Chefärzte Prof. Dr.

Radke und Dr. Dreßler und verfügt insgesamt

über 188 Betten.

Eine ganz persönliche Vorstellung des

neuen Zentrums für Frauen- und Kinderheilkunde

möchte ich Ihnen mit

dem folgenden Artikel geben.

Als unsere Tochter Anne 1981 im Gebäude

P zu früh das Licht der Welt erblickte,

musste sie gleich danach im Inkubator mit

der Fahrbereitschaft zur Kinderklinik an

den elf Kilometer entfernten Standort In

der Aue gebracht werden: Elf Kilometer

des Wartens, Banges und Hoffens. Erst

dort konnte sie intensivmedizinisch versorgt

werden. Heute sind der Kreißsaal

und die Neonatologie/IT 1 zum Glück

nur noch etwa 20 m von einander entfernt.

Und auch sonst hat sich viel verändert

in den vergangenen Jahren, wie ich

in einem Streifzug durch die 5 Ebenen

des neuen Zentrums für Frauen- und Kinderheilkunde

feststellen durfte.

Ebene 4 – Kreißaal und

Neonatologie/Kinder-IT

Heute würde ich mich wohl auch für eine

Unterwassergeburt entscheiden, denn

der Raum mit der orangefarbenen Geburtswanne

2 ist wirklich sehr ansprechend.

Aber auch in den anderen Kreißsälen

können sich die zukünftigen Mütter

und Väter gut aufgehoben fühlen 3 .

Sehr sehenswert finde ich die von einer

Mutti künstlerisch gestaltete „Delphinlounge“

4 und die Fotoausstellung von

Nicole Schickert – „Spaziergang durch

das alte – neue Potsdam“ und die grünen

Oasen in den Lichthöfen des Gebäudes.

Ebene 3 – Mutter-Kind-Station

Auf der Mutter-Kind-Station lernte ich die

kleine Leonie 5 kennen. Glücklich in

den Armen ihrer Mutti liegend, erlebt sie

hier ihre ersten Stunden als Erdenbürger.

Falls die Muttermilch für Leonie nicht ausreichen

sollte, wird ihr eine ‚Flasche’ in

der „Milchküche“ 6 liebevoll zubereitet.

Einzeln stark, gemeinsam stärker !

1 2

14

13

12

11

Zentrumsteam für Frauen

Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshil

10


Team der Klinik für Kinder und Jugendliche

- und Kinderheilkunde

fe

3 4

9

5

6

7

8

Medizin & Pflege

9

Ebene 1 – Kinder-Notaufnahme

& Ambulanzen

2007 sind im Klinikum 1446 Kinder geboren

worden (das sind 10% mehr als

2006), die bei akuten Problemen nun auch

direkt in der Kinder-Notaufnahme 7 versorgt

werden. Ob Kinderrheuma, onkologische

Nachsorge, Kinder-Gastroenterologie,

Brustsprechstunde/“breastnurse“,

Mukoviszidose, Inkontinenzberatung, Kinderdiabetes,

Gestationsdiabetes, sozialpädagogische

Probleme 8 , Stillberatung,

Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen

9 , Eltern-Informationsabende, plastische

Versorgung gutartiger Brusterkrankungen,minimal-invasive/laparoskopische

Eingriffe, gynäkologische Onkologie,

allgemeingynäkologische Operationen,

Hebammensprechstunde oder einfach

nur ein „Segelohr“ 10 – die Ärzte und

Schwestern des Zentrums arbeiten Hand

in Hand eng zusammen. Aber auch die

liebevollste Pflege kann das Elternhaus

nicht ersetzen, so bleibt der schönste Tag

der, an dem es aus dem Krankenhaus

wieder nach Hause geht 11 .

Die Stationen für Kleinkinder und Jugendliche

konnten nicht mit in den Neubau umziehen,

aber auch im Gebäude L sind unsere

Jüngsten und Jugendlichen bestens

aufgehoben 12 .

Ebene 2 – Gynäkologische

Station/Brustzentrum

Das umfassende Therapieprogramm des

Zentrums wird im Bereich der Gynäkologie

u.a. durch die Foto-Koloskopie 13 zur

Früherkennung von Problemen am Gebärmuttermund

und die traditionelle chinesische

Heilmedizin 14 erweitert.

Das Team

Das Zentrumsteam sichert die medizinische

und pflegerische Versorgung seiner

ihm anvertrauten Patientinnen und Patienten

rund um die Uhr sehr engagiert,

freundlich, kompetent und verantwortungsbewusst

auf höchstem Niveau ab.

In diesem Team lebt ein ‚guter Geist’, der

von den derzeit rund 43 Ärztinnen und

Ärzten, 92 Pflegefachkräften und 8 Pflegehilfskräften

getragen wird.

Genau genommen wünschen wir uns alle

nicht, dass wir aufgrund gesundheitlicher

Probleme die Hilfe des Zentrums für

Frauen- und Kinderheilkunde in Anspruch

nehmen müssen. Ich bin mir aber persönlich

sicher, dass sich auch in diesem Fall

hier jeder bestens betreut und versorgt

wissen kann. hw


10 Was ist eigentlich…

Was ist eigentlich …

… das Diabetesbehandlungsteam?

Rund fünf Millionen Menschen in

Deutschland sind an Diabetes erkrankt,

einer chronischen Stoffwechselstörung

des Zuckerhaushaltes. Die

Weltgesundheitsorganisation schätzt,

dass die Zahl der Diabetiker in den

nächsten 20 Jahren weltweit um mehr

als 40 Prozent zunehmen wird. In der

Klinik für Nephrologie und Endokrinologie

kümmert sich das 5-köpfige Diabetesbehandlungsteam

um Chefarzt

Prof. Dr. Friedrich Kemmer nicht nur

um die Behandlung der Patienten. Vielmehr

geht es auch darum, aufzuklären,

wie die Krankheit und ihre Spätfolgen

verhindert werden könnte.

Beratung

Die Beratung ambulanter und stationärer

Diabetiker erfolgt durch die Mitarbeiter

des Schulungsteams. Im stationären Bereich

der Klinik werden, in täglich zweimal

stattfindenden sogenannten “Blutzuckervisiten”,

mit den Ärzten der Station H2 die

besten Behandlungsstrategien für die Patienten

mit Diabetes festgelegt. In Gruppenschulungen

oder Einzelgesprächen

erfolgt die Information der Patienten zu

Themen wie „Ernährung bei Diabetes“,

„Blutzuckerselbstkontrolle“, „Spritztechnik“

und „Insulindosisanpassung“. Aber

auch Beratung bei Insulinpumpenbehandlung

und Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes)

sind Bestandteil der

Arbeit des Teams. Doch nicht nur Patienten

sind unter den Teilnehmern. Häufig

werden auch Familienangehörige oder

Mitarbeiter sozialer Einrichtungen in die

Beratung mit eingebunden. Auch Kurz-

schulungen für Patienten anderer Stationen

sind möglich. Diese sollten aber

rechtzeitig (spätestens zwei Tage vor Entlassung)

angemeldet werden.

Monika Haase, Medizinische Ernährungsberaterin

und Diabetesassistentin,

oder Kristin Schubert, Diätassistentin,

führen zusätzlich zur Arbeit im Diabetesteam

Diätberatungen für Patienten im gesamten

Haus durch. Dazu gehört zum

Beispiel die Information zu Themen wie

die „Ernährung bei Gicht” oder „Laktoseintoleranz“.

Unter dem Schlagwort

„Ernährung im Wandel” trägt das Team

gelegentlich auch in der montags stattfindenden

Vortragsreihe zur allgemeinen

Information im Bereich Ernährung bei.

Behandlung

Die Behandlung stationärer Patienten

umfasst einerseits die Übernahme und

Kontrolle von Blutzuckermessungen und

Insulingaben (nach individuell für jeden

Patienten erstellten Schemen) durch die

Mitarbeiter des Diabetesteams und der

Station, andererseits auch die Anpassung

der Dosis von Insulinen und oraler

Antidiabetika in Abhängigkeit vom Blutzucker.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der

Klinik ist die Behandlung des diabetischen

Fußsyndroms. Der sogenannte

„Diabetische Fuß” gehört zu den Folgeerkrankungen

des Diabetes und kann im

schlimmsten Fall zur Amputation der betroffenen

Gliedmaßen führen. Um die

Entwicklung dieser und anderer Spätfolgen

des Diabetes zu verhindern oder zu

begrenzen, sind Ärzte, Schwestern und

das Diabetesteam der Klinik stets um eine

umfassende Behandlung in Zusammenarbeit

mit anderen Bereichen des Klinikums

bemüht, sowohl bei stationären

als auch bei ambulanten Patienten. sz/fa

Übrigens:

Jeder Mitarbeiter, der mehr über

die Krankheit erfahren möchte

oder mehr an der Arbeit des Diabetesteams

interessiert ist, kann entweder

direkt im Raum H201 vorbeischauen

oder unter 0331/241-6307

bzw. -6341 anrufen.

Die EvB-Tram

Seit dem 17. September 2008 rollt

eine Ernst von Bergmann-Tram über

das Schienennetz Potsdams.

Als eine ganz neue Werbemaßnahme

des Klinikums fährt seit Mitte September

eine beschriftete Tram der ViP, Typ Combino

TW 410, im Stadtgebiet Potsdam.

Ziel dieser doch eher ungewöhnlichen

Werbemaßnahme ist es, als Klinikum verstärkt

visuell in der Stadt Potsdam präsent

zu sein und unser neues, modernes

Erscheinungsbild den Bürgern zu zeigen.

Die Werbeflächen der Tram präsentieren

Inneneinsichten aus den verschiedensten

Kliniken und Fachbereichen. Auch

die Poliklinik und das Seniorenheim werden

dargestellt. Ein Verweis auf die Zentrale

Notaufnahme und die Internetseite

dürfen natürlich nicht fehlen.

Nach Anfertigung der Werbefolien ist die

Tram am Morgen des 16.09.2008 in eine

der Werkstätten auf dem ViP-Betriebshof

gefahren worden. Innerhalb eines Tages

erfolgte die gesamte Beklebung der Bahn

durch ein Team von vier Personen. Am

morgen des 17.09. ging es dann zur

Jungfernfahrt auf die Straßen Potsdams,

wo die EvB-Tram nun 1 Jahr lang fahren

wird.


Sommerfest

im Seniorenheim

„Geschwister

Scholl“

16. August 2008

Mit Wolf-Dieter Herrmann,

Infotainer und

Fernsehmoderator

Unsere Sommerfeste 2008

Mitarbeitersommerfest

im Klinikum

6. September 2008

Musik, gutes Essen und

das Kinderprogramm

sorgten trotz teilweise

Nieselregens für gute

Stimmung.

Kurz notiert

11

Sommerfest

„In der Aue“

25. Juni 2008

Die Kabarettgruppe

„Antidepressiva“ und die

Band „Kitchen-Grooves“

unterhielten die Gäste.


12 Kurz notiert

Wir kommen

der Grippe zuvor

Mitarbeiter Grippeschutz-

Impfung 2008

Auch in diesem Jahr können alle

Mitarbeiter ihre Grippeschutzimpfung

ganz unkompliziert in der Poliklinik

durchführen lassen, während der Arbeitszeit

und ohne Wartezeit.

Das Klinikum möchte die Aktion zur Erhöhung

der Influenza Durchimpfungsrate,

gestartet von der Bundeszentrale für gesundheitliche

Aufklärung (BZgA) und des

Robert Koch Instituts (RKI), unterstützen.

Im Fokus der Grippeimpfung stehen 2008

besonders das medizinische und pflegerische

Personal, denn aufgrund des Übertragungsweges

der Influenza über Tröpfcheninfektion

besteht eine erhöhte Infektionsgefahr

für Personen mit beruflich

bedingtem nahen Kontakt zu anderen

Menschen. Umso wichtiger ist also die

rechtzeitige Impfung!

Für unsere Mitarbeiter so

einfach wie möglich:

Die Mitarbeiter des Klinikums und der

Tochtergesellschaften können sich in den

Praxen der Allgemeinmedizin in der

Poliklinik impfen lassen. Ohne Anmeldung

und ohne Wartezeit: so kommen Sie

schnell und einfach an eine Influenza-

Impfung. Mitbringen müssen Sie nur die

Krankenkassenkarte und den Impfpass.

Ihre Vorteile:

• Impfung während der Arbeitszeit

• Keine Anmeldung

• Keine Wartezeit

• Ohne Zuzahlung

• Ohne Praxisgebühr

Selbstverständlich können Sie auch

einen Termin zur Impfung vereinbaren.

Nutzen Sie dieses Angebot und lassen

Sie sich noch heute impfen. Die Impfung

sollte möglichst zeitnah im Herbst, also

vor Beginn der ersten Infektwelle erfolgen.

Etwa 2 Wochen nach Verabreichen

der Impfung besteht dann Schutz gegen

Infektionen mit

dem Influenza-

Virus. Zu Ihrem

Schutz und zum

Schutz unserer

Patienten.

Appartements im Klinikum

Das Klinikum verfügt seit dem

1. September 2008 über 16 neu renovierte,

modern eingerichtete Appartements.

Tageweise aber auch für einen

längeren Zeitraum können diese durch

Angehörige, Patienten vor oder nach

einer ambulanten oder stationären Behandlung

und durch Gäste des Klinikums

gemietet werden.

Viele Menschen wollen während der Zeit

des Krankenhausaufenthaltes in der Nähe

des kranken Angehörigen sein. Oftmals

haben Patienten und Angehörige einen

langen Anfahrtsweg von Ihrem

Heimatort.

Damit die Patienten stressfreier Ihren

Krankenhausaufenthalt angehen können

oder ihre Angehörigen in der Nähe wissen,

bietet das Klinikum diese Mini-

Appartements an.

Die acht 1-Raum-Appartements und acht

1,5-Raum-Appartements sind in freundlichen

harmonischen Farben gehalten.

Der Schlafbereich ist in den

1,5-Raum-Appartements durch

eine farblich gestaltete Wand

räumlich abgetrennt.

Das Sofa in den 1-Raum-

Appartements bietet ausgeklappt

eine komfortable Schlafmöglichkeit

für zwei Personen.

Die Möblierung entspricht einer modernen

Hotelausstattung. Die Erstausstattung

mit Bettwäsche, Handtüchern und

Endreinigung gehören zum regulären

Service für die Appartements. Die Gäste

finden eine voll eingerichtete Küche mit

Ceran-Kochfeld, Kühlschrank, Mikrowelle,

Kaffeemaschinen und Geschirr vor.

Weitere Ausstattungselemente sind: Telefon,

W-LAN-Anschluss und Kabelfernsehen.

Alle Appartements verfügen über

einen Balkon.

Das 1-Raum Appartement kostet 35 €

und das 1,5-Raum-Appartement 50 €.

Die Preise verstehen sich pro Nacht und

Appartement und enthalten eine Erstausstattung

mit Wäsche und die Endreinigung.

Weitere Informationen können Sie auch

dem Flyer entnehmen, der auf den Stationen

und am Empfang ausliegt. Für Auskünfte,

Reservierung und Buchung stehen

Ihnen die Empfangsmitarbeiter am

Haupteingang gerne zur Verfügung. sf


Der Countdown läuft

Attraktives Sportprogramm für alle Mitarbeiter ab Oktober

Die rege Beteiligung an unserer

Umfrage zu der Etablierung von Betriebssportgruppen

zeigt das große

Interesse unserer Mitarbeiter an einem

interessanten Sportangebot. Dabei

konnten sich vier Favoriten klar absetzen

und etablieren. Mit den Kursen für

Bauch-Beine-Po, Rückenschule, Volleyball

und Nordic Walking geben wir

den Startschuss in unsere Betriebssportsaison.

Ab dem 1.10.2008 können Sie sich als

Mitarbeiter in dem Kurs ihrer Wahl sportlich

betätigen und dabei ordentlich

schwitzen oder den Rücken stärken. Nebenstehend

finden Sie den aktuellen

Kursplan für alle Sportbegeisterten, der

das nächste halbe Jahr seine Gültigkeit

hat.

Die Kursgebühr beträgt 10 € pro Monat.

Ein Kurs findet jeweils einmal wöchentlich,

zu der angegebenen festen Zeit statt.

Das Klinikum sponsert die Aktiven mit 4 €

pro Kurs und übernimmt komplett die Aufnahmegebühr

in den SC Potsdam.

Weitere Informationen können Sie im Intranet

unter „Mitarbeiterinformation/Betriebssport“

oder in den Flyern zum Betriebssport

nachlesen.

Schüler organisierten 1. Mentorentag

Am 28. Mai 2008 fand der 1. Mentorentag

der Schule für Gesundheitsberufe,

Bereich Medizinisch-technische

Radiologieassistenz, statt, zu dem alle

Mentoren aus dem Bereich der praktischen

Ausbildung im Land Brandenburg

eingeladen wurden.

Die Schüler des 3. Ausbildungsjahres zur

Medizinisch-technischen Radiologieassistenz

hatten federführend diesen Nachmittag

organisiert. Ziel dieser Veranstaltung

war es, zu zeigen, wie die theoretische

Ausbildung des Berufs abläuft und

wie weit der Wissensstatus nach 2,5 Jahren

Ausbildung fortgeschritten ist.

Im Bereich der Radiologischen Diagnostik

wurden die Punkte konventionelles

Röntgen und Entwickeln, das digitale

Röntgen mit Bildauswertung und Speicherung

sowie die Konstanzprüfung demonstriert.

Die Mentoren der Nuklearmedizin

bekamen die Abläufe im Heißlabor,

eine Patientenanamnese, das Ansetzen

des Radiopharmakons, die Dateneingabe,

die Untersuchung einer Patientenpuppe

mit der Gamma-Kamera und die

Kursplan im Gesundheitspark EvB

Bauch-Beine-Po

Mo 9.30 - 10.30 Uhr

Konferenzraum F113 / Klinikum

Do 15.30 - 16.30 Uhr

Gymnastikraum, Ebene 3 / Poliklinik

Rückenschule

Mo 10.30 -11.30 Uhr

Konferenzraum F113 / Klinikum

Do 16.30 - 17.30 Uhr

Gymnastikraum, Ebene 3 / Poliklinik

Volleyball

Mi 20.00 - 22.00 Uhr

Sporthalle Gesamtschule Kirchsteigfeld

Nordic Walking

Di 16.00 - 17.00 Uhr

Treffpunkt nach Absprache

Weitere vergünstigte Kurse beim

SC Potsdam, wie Basketball, Badminton,

Schwimmen, Wassergymnastik

und Aerobic finden Sie im Intranet:

Mitarbeiterinformation/Betriebssport

Sie können sich seit dem 15.9.08 für die

Kurse anmelden. Ihre Ansprechpartnerin

ist Sandra Landvoigt, Tel. 2328-403. sl

anschließende Auswertung des Nierenfunktions-Szintigramms

genauestens vorgeführt

und erklärt.

Die Mentoren und Lehrer waren von dem

gut organisierten Nachmittag und dem

hohen Wissensstand der Schüler begeistert.

So präzise, zusammenhängend

und fachlich korrekt hatten die Zuhörer

viele der Schüler noch nie reden hören.

Als nach fast zwei Stunden die Gäste alles

gesehen hatten, fiel den vortragenden

Schülern ein Stein vom Herzen. Während

des anschließenden Imbisses saßen die

Mentoren, Schüler und Lehrer zum Erfahrungsaustausch

noch lange zusammen.

br

TERMINE

Kurz notiert

Info-Veranstaltung

zum Raucherentwöhnungskurs

13

Herr Kusch gibt in einer unverbindlichen

Info-Veranstaltung einen Überblick über den

Raucherentwöhnungskurs, der im Herbst

erstmalig für die Mitarbeiter des Klinikums

angeboten wird.

Wann: Di. 23. September 2008,

18 -19 Uhr

Wo: Raum M213,

Klinikum Ernst von Bergmann

Herbstputz – We clean the Klinikum

Anschließend kräftiger Imbiss und je nach

Wetterlage kalte oder heiße Getränke

Organisation + Anmeldung freiwilliger Helfer:

Frau Elke Hinz, Tel: -4031

oder ehinz@klinikumevb.de

Wann: Mi. 15. Oktober 2008

16 - 18 Uhr

Wo: Gelände des Klinikums,

Charlottenstraße

SEMINARE

Professionelle Kommunikation –

Basis-Seminar (2-Tages-Seminar)

10. - 11. Oktober 2008

07. - 08. November 2008

Gesprächsführung

(Aufbauseminar)

18. Oktober 2008

Bitte beachten Sie, dass diese Seminarangebote

allen Berufsgruppen offen stehen. Die

Seminare werden bewusst berufsgruppenübergreifend

besetzt.

Rechtzeitiges Anmelden sichert Plätze! Das

Anmeldeformular finden Sie im Intranet unter

dem Punkt „Fortbildungen“.


25

40

14 Persönlich

Herzliche Glückwünsche

an unsere Jubilare!

25-jähriges Arbeitsjubiläum im

Juni 2008

Frank Schmidt

Technik und Einkauf

Ruth Müller

DLB Hol- und Transportservice

Andreas Zander

Catering

August 2008

Yvonne Osthorst

Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie,

Brachytherapie

Ulrich Thomschke

Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie,

Brachytherapie

40-jähriges Arbeitsjubiläum im

Juli 2008

Barbara Bitterlich

Klinik für Kinder- Jugendmedizin

Ilona Wagner

Zentrale Sterilgutversorgung

An dieser Stelle möchten wir auch

alle neuen Mitarbeiter des Klinikums

Ernst von Bergmann, der Poliklinik

Ernst von Bergmann, der Cateringgesellschaft,

der Servicegesellschaft

und des Seniorenheims "Geschwister-Scholl"

herzlich begrüßen.

Im Namen der Geschäftsleitung und

aller Kollegen wünscht Ihnen die Redaktion

Ihrer Mitarbeiterzeitung einen

guten Start und viel Erfolg!

Wir stellen vor:

Der neue Direktor für Pflege-

und Qualitätsmanagement

im Klinikum

Ein Interview mit Herrn Bartkowski

mittendrin:

Wo sehen Sie die Schwerpunkte, die Sie

als Direktor für Pflege- und Qualitätsmanagement

angehen werden?

A. Bartkowski:

Kernziel ist es, mit der Zusammenfassung

der Verantwortung der Pflege und

des Qualitätsmanagements (QM), das

QM-System real im Klinikumsalltag zu

etablieren. Die Symbiose dieser beiden

Bereiche schafft hierfür

ideale Voraussetzungen.

Demnach ist es mein Anliegen,

unser QM, das in den

vergangenen 2 Jahren entwickelt

und aufgebaut wurde,

gerade auch im Hinblick

auf die Zertifizierung im Januar, weiter zu

festigen. Weitere Ziele sind natürlich die

Mitgestaltung der Unternehmensentwicklung,

d.h. im Fokus stehen die Etablierung

der Zentren und die Umsetzung der

Umzüge. Ich setze mich dafür ein, den

Zentrumsgedanken für alle greifbar zu

machen, damit die Synergieeffekte für die

einzelnen Kliniken und Bereiche zum Tragen

kommen können.

mittendrin:

Gehen damit Änderungen in den Arbeitsaufgaben

und -abläufen einher?

A. Bartkowski:

Ja – in diesem Zusammenhang sind die

Aufgabenfelder für den Pflegedienst und

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im

Bereich der Patientenversorgung neu zu

definieren. Angefangen von der Übernahme

wichtiger Aufgaben des Fallmanagements

(Koordinierung der Diagnose- und

Therapietermine) über die Belegungskoordination,

die Optimierung der Servicequalität,

bis hin zur Etablierung neuer

Pflegekonzepte z.B. des Bezugspflegekonzepts

oder des Primary Nursing. Hierfür

gilt es die erforderlichen Voraussetzungen

zu schaffen: Entlastung der Gesundheits-

und Krankenpfleger/innen von

so genannten pflegefremden Tätigkeiten

wie Putz- oder Aufräumarbeiten, Patiententransporte,

Küchendienste etc. Diese

Aufgaben müssen in Zukunft viel stärker

qualifikationsorientiert umverteilt werden,

damit die Freiräume für eine professionelle

und optimierte Patientenversorgung

geschaffen werden. Hierzu zählt auch die

Verstärkung der Zusammenarbeit mit

dem ärztlichen Dienst.

Auch die Integration des Sozialdienstes

in die Zuständigkeit des Pflege- und Qualitätsmanagements

ist ein weiterer Schritt,

um die Qualität der Patientenversorgung

weiter zu optimieren. Die professionelle

Entlassung und Koordination der Weiterbehandlung

unserer Patienten nach der

Entlassung, Kernaufgaben des Sozialdienstes,

zählt mit zu den Kernprozessen

der Krankenbehandlung. Die Integration

des Bereichs soll die Kommunikationswege

verkürzen und die Voraussetzung für

eine enge Zusammenarbeit schaffen.

mittendrin:

Sie sind verantwortlich für den Bereich

der Pflege und das Qualitätsmanagement.

Wie passen diese beiden Bereiche

zusammen?

>> Pflege und Qualität treten als wichtiges

Unternehmensziel auch im Unternehmensleitbild

auf.


Dr. Teltzrow baut als Chefarzt die Klinik

für Mund-, Kiefer- und Plastische

Gesichtschirurgie auf

Seit dem 1. September 2008 ist Herr Dr. Dr. Thomas

Teltzrow als Chefarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische

Gesichtschirurgie hier am Klinikum tätig. Die neue

Klinik ist dem Kopf- und Hautzentrum angegliedert und

wird das Leistungsspektrum des Klinikums um einen wichtigen

Baustein erweitern.

Nach dem Studium der Zahnmedizin in

Berlin und dem Studium der Humanmedizin

in Berlin und Heidelberg legte

Dr. Teltzrow seine Promotion zum

Dr. med. dent. 1997 an der FU Berlin

und Dr. med. 2003 in Hannover ab.

Nach Stationen in Kliniken in Berlin

und der Medizinischen Hochschule

Hannover war er seit 2004 als leitender

Oberarzt der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

der Fachklinik Hornheide, Münster tätig. Dr. Teltzrow

trägt die Facharztbezeichnung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

und die Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“.

Neuer Chefarzt für Plastische-, Ästhetische-

und Rekonstruktive Mikrochirurgie

Ab dem 1. Oktober 2008 leitet Herr Dr. med. Mojtaba

Ghods die neu gegründete Abteilung für Plastische-, Ästhetische-

und Rekonstruktive Mikrochirurgie. Dr. med.

Ghods war zuletzt als Ltd. Oberarzt in der Abteilung Plastische

und Ästhetische Chirurgie/Rekonstruktives Brustzentrum

im Martin-Luther Krankenhaus, Berlin tätig.

Mit dem Eintritt des neuen Chefarztes

Dr. med. Ghods und der Gründung dieser

zusätzlichen Abteilung wird das

Zentrum der Chirurgie um eine neue

Disziplin erweitert. Damit kann das Klinikum

sein Leistungsangebot weiter

ausbauen und auch auf dem Gebiet

der Plastischen Chirurgie eine hochwertige,

heimatnahe Versorgung sicherstellen.

Seine umfangreiche Ausbildung und Erfahrung in

der Plastischen Chirurgie (Rekonstruktive Mikrochirurgie, Ästhetische

Chirurgie, Handchirurgie und Verbrennungen), die

Dr. Ghods unter anderem in seiner Oberarzttätigkeit in Unna,

BG-Kliniken Halle (Saale) und Berlin erworben hat, bringt er in

den Aufbau der Abteilung für Plastische-, Ästhetische- und Rekonstruktive

Mikrochirurgie ein.

Mitarbeiterzeitung der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH

4. Ausgabe,

veröffentlicht im September 2008

Herausgeber

Steffen Grebner, Geschäftsführer

Klinikum Ernst von Bergmann

gemeinnützige GmbH

Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam

Telefon: 0331/241-0

Telefax: 0331/241-4010

Chefredaktion & Projektleitung

Damaris Hunsmann,

Pressereferentin (-4009)

dhunsmann@klinikumevb.de

Redaktionsteam

Sandra Fischer (sf)

Andrea Grothe (ag)

Holger Guse (hg)

Sabine Handke (sh)

Elke Hinz (eh)

Daniela Pokorny (dp)

Heidrun Winkler (hw)

Stefanie Zoll (sz)

Autoren

Franziska Adam (fa)

Sandra Landvoigt (sl)

Tim Steckel (ts)

Beate Rose (br)

Persönlich

Neuer Chefarzt der Klinik für nuklearmedizinische

Diagnostik und Therapie

Ab dem 1. Oktober 2008 leitet Herr Prof. Dr. med. Ingo

Brink die Klinik für nuklearmedizinische Diagnostik und

Therapie. Herr Prof. Dr. med. Brink war zuletzt als Leitender

Oberarzt in der Abteilung Nuklearmedizin des Universitätsklinikums

Freiburg tätig.

Den kompletten Leistungsumfang des

Fachgebietes möchte er auf universitärem

Niveau anbieten und dabei die

vielfältige interdisziplinäre Verankerung

der Nuklearmedizin als Querschnittsfach

weiter vorantreiben. Im

Zentrum für Hämatologie, Onkologie

und Strahlenheilkunde wird eine Erweiterung

des diagnostischen Angebots

mit spezifischen PET-Tracern und des therapeutischen

Spektrums durch Einsatz moderner Radionuklide einen wichtigen

Schwerpunkt bilden. Einen hohen Stellenwert werden weiterhin

die Diagnostik und Behandlung gut- und bösartiger

Schilddrüsenerkrankungen besitzen.

Prof. Dr. Brink ist verheiratet und hat zwei Kinder. dp

Verabschiedung Chefarzt Dr. Schöneich

Herr Dr. med. Reinhard Schöneich verlässt nach 25

Jahren das Klinikum. Er war seit Januar 1983 als Chefarzt

der Klinik für nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie

tätig.

Herr Dr. Schöneich hat mit viel Umsicht

und überdurchschnittlicher Einsatzbereitschaft

die ehemalige Nuklearmedizinische

Abteilung als eigenständige,

in personeller und technischer Hinsicht

hochwertige und auch in schwierigen

Zeiten jederzeit moderne Klinik/Abteilung

aufgebaut, an deren Konzeption

und Realisierung er bereits zuvor in

beratender Funktion maßgeblichen Anteil hatte.

Unter seiner Regie und auf seine Anregungen hin wurden mehrere

Generationen leistungsfähiger Technik angeschafft, zuletzt

im Februar 2006 das PET-CT. Zudem wurde unter seiner

Leitung und auf sein nachhaltiges Betreiben hin die Radiojodtherapiestation

aufgebaut.

Wir wünschen Herrn Dr. Schöneich für seine private Zukunft

weiterhin alles Gute. dp

Fotos

Franziska Adam

Friedrich Dreßler

Elke Hinz

Jens Kuchinke

Dirk Pappert

Heidrun Winkler

Stefanie Zoll

Klinikum Ernst von Bergmann

Gestaltung und Layout

stilblüte kommunikation, Berlin

Druck

Druckerei Eppler & Buntdruck, Berlin

Auflage

2.500 Stück

Alle Rechte vorbehalten.

Die Redaktion behält sich

vor, eingereichte Texte

stilistisch zu überarbeiten

und zu kürzen.

15

IMPRESSUM


Bunte Wälder und gelbe Stoppelfelder

Herbstzeit ist Kürbiszeit

Wenn die Preußischen Wälder in kräftigen

Farben leuchten, die letzten warmen

Sonnenstrahlen die Stoppelfelder in kräftiges

gelb tauchen und sich morgens langsam

der Nebel über das Land legt, dann ist

es soweit: Es ist die Zeit des Altweibersommers,

dem Vorboten des Herbstes.

Während diese besondere Herbstfärbung in

Amerika im so genannten „Indian Summer“

nach der indianischen Mythologie das Blut

erlegter Bären symbolisiert, hat der

„Altweibersommer“ eine ganz andere Bedeutung:

Der Name leitet sich von Spinnfäden

ab, mit denen junge Baldachinspinnen

im Herbst durch die Luft segeln. Mit „weiben“

wurde im Altdeutschen das Knüpfen der

Spinnweben bezeichnet. Wegen der lautlichen

Ähnlichkeit wurde dieser Begriff wohl

später zu „Weib“ oder „Mädchen“ umgedeutet.

Der Altweibersommer hat aber noch andere

Besonderheiten: Früchte und Gemüse, die

den Sommer über in der warmen Sonne

gewachsen und gereift sind, können jetzt verarbeitet

werden – wie etwa Birnen oder

Kürbisse. Letztere gibt es in besonders köstlichen

Variationen – egal, ob als Gericht an

Halloween oder bei der Subbotnikfeier.

Hier ein Rezept für eine Kürbissuppe

mit Lachs:

Zutaten:

• 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis

• 1 Stange Porree

• 3 Kartoffeln

• Weisswein

• Tasse Schmand

• etwas Dill

• Räucherlachs und/oder 1 Schälchen

Krabben

• Salz und Pfeffer

• Brühe

Zubereitung:

Kürbis vierteln, entkernen, mit Schale raspeln

oder fein würfeln. Porree waschen, in

Ringe schneiden, Kartoffeln schälen, würfeln.

Alles in 1,5 Liter Brühe aufkochen –

Anschließend alles pürieren und soviel

Wasser dazugeben, dass die Suppe sämig

wird. Weiswein dazugeben. Schmand mit

einigen EL Brühe verrühren und in die

Suppe geben. Nicht mehr kochen! Dill,

Krabben und/oder Räucherlachs hinzufügen.

Dazu Baguette reichen. sh

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