MEHR HIRN IN DIE SCHULE? - life + science

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MEHR HIRN IN DIE SCHULE? - life + science

+

life + science

www.lifeandscience.de

l i f e

NEURODIDAKTIK

Eine Disziplin

auf dem

Prüfstand

+

science

RUND UMS GELD

Karriere im

Finanzmanagement

Nov. 2008–Jan. 2009

6. Jahrgang

Hef t 4

ABITUR +++ WISSENSCHAFT +++ AUSBILDUNG

+++ WIRTSCHAFT +++ TECHNIK +++ STUDIUM


5

mc2


= = = = = = = 5,472 5,472 5,472 5,472 5,472 5,472 5,472

MEHR HIRN IN DIE SCHULE?

HANDELSMANAGEMENT

Vom Dualen

Studium zur

Führungskraft

αααα αα

Mitmachen+Gewinnen

Große

Leserbefragung

auf Seite 29

Sonderheft für Lehrer

Science on Stage –

naturwissenschaftliche

Unterrichtskonzepte

ab Seite 16


Vielen Dank an alle Unternehmen, Verbände und Initiativen,

die life + science unterstützen und sich für mehr Wissenschaft,

Wirtschaft und Technik an den Schulen einsetzen.

D a n k e


Liebe Leser,

wenn ihr dieses Heft in den Händen

haltet, geht der Herbst schon

langsam in den Winter über, Weihnachten

naht, das Laub ist von den

Bäumen gefallen ... Apropos Laub:

Regelmäßig zum Herbstbeginn kramen

einige Zeitungen und Fernsehanstalten

die Geschichte mit der

Erdrotation und den Blättern hervor.

Physik mal ganz anschaulich:

Wenn im Sommer die Blätter hoch

an den Bäumen hängen, dreht sich

die Erde angeblich etwas langsamer

als im Winter, da dann das abgefallene

Laub näher am Erdmittelpunkt

liegt und damit das Trägheitsmoment

der Erde verändert. Dieses Argument

kennt man als Pirouetteneffekt: Zieht

die Eiskunstläuferin ihre Arme eng

an den Körper, kreiselt sie schneller

(Eiskunstläufer auch). Halt, ruft da

sofort der aufmerksame Leser (auch

Leserin), wenn’s bei uns Sommer ist,

steckt die Südhalbkugel gerade im

Winter – der Effekt sollte sich auf beiden

Hemisphären also gerade aufheben

(oder eiert die Erde dann?).

Nun sind aber die Landmassen auf

der Erde unterschiedlich verteilt, der

Norden besitzt mehr Laubbäume als

der Süden, folglich könnte doch ein

Nettoeffekt übrig bleiben.

Ist das nun Spinnerei? Oder tatsächlich

ein theoretisch mögliches

Phänomen, das aber in der Praxis

niemals zu messen ist? Wäre doch

mal ein spannendes Thema für den

Physikunterricht. Wie misst man

überhaupt die Erdrotation? Wie

genau? Und stimmt das überhaupt,

dass sich die Erde im Sommer langsamer

dreht? Welche anderen Effekte

beeinflussen die Rotation?

Fragen über Fragen, über die ihr

euch das Hirn zermartern könnt ...

© Ulrich Kilian

Apropos Gehirn: Ab und zu

benutzen wir das ja bekanntlich zum

Lernen, ja mehr noch: Das Gehirn

kann gar nicht nicht lernen. Und

wenn wir nun dank der Hirnforschung

immer besser verstehen, wie

das Gehirn lernt, kann man mit diesen

Erkenntnissen besseren Unterricht

machen? Da ist Skepsis angebracht

– zumal die Stellschrauben, an

denen man für eine bessere Schule

drehen muss, doch eigentlich schon

seit langem bekannt sind: Klassengröße,

Ganztagsunterricht, Lehrerausbildung

usw. – und mehr Geld für

die Bildung natürlich. Tolle Ideen für

spannenden Nawi-Unterricht gibt es

Gott sei Dank genug. Davon zeugte

auch das Science on Stage-Festival

in Berlin. Was dort an Kreativität

versammelt war: alle Achtung! Das

Sonderheft, das ihr in der Mitte dieser

Ausgabe eingeheftet findet, enthält

die besten Unterrichtskonzepte,

ausgewählt von einer kompetenten

Jury.

Außerdem sollte man sich den

wirklichen Brennpunkten widmen,

E d i t o r i a l

anstatt sich den Kopf über akzentfreies

Englisch bei Säuglingen zu zerbrechen.

Wichtig ist die Förderung

von Kindern, die bereits vor dem ersten

Schultag durch ihre Sprachdefizite

abgehängt sind; Kindern, deren

soziale Herkunft maßgeblich über die

Bildungslaufbahn entscheidet; Kindern,

die Zuhause keine Unterstützung

und Förderung erfahren.

Auf jeden Fall ist keine Panik

angebracht, wenn man nicht schon

als Kleinkind alle Bildungsmöglichkeiten

nutzt – alle Möglichkeiten kann

man nie nutzen! Mit jeder Entscheidung

im Leben entscheidet man sich

immer auch gegen unzählige andere

Optionen. Umgekehrt ist es für das,

was man wirklich will, nie zu spät.

In diesem Sinne wünschen wir euch

eine angenehme Lektüre!

Euer life + science-Team

life + science 1


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SCIENCE TECH

Mehr Hirn in die Schule!? 4

Fast + Forward 7

Sicherheit mit Hightech 8

Flash + Back

Die weibliche Revolution der Genetik 10

+

LIFE STYLE

Books + More 11

Market + Place 12

Surf + Science/Termine 13

+

LEARN EARN

Projektmanagement – erfolgreich zum Ziel 14

Teachers’ Corner

Eine Bühne für den Nawi-Unterricht 16

Mathecamp

Trainieren fürs Ingenieurstudium 17

Zahlen bitte!

Studium und Ausbildung in Wirtschaftsinformatik

und Mathematik 18

Study + Guide 20

Wenn´s ums Geld geht …

… deine Karriere im Bereich „Finance and

Management“ 21

Interview

Maren Brasse, Dipl.-Ing. Lebensmitteltechnologie 24

Es besteht Handlungsbedarf!

Deine Karriere im Handelsmanagement 26

Deine Meinung ist uns wichtig!

Die große life + science-Leserbefragung 29

+

+

HAPPY END

Rätsel 30

WIN + FUN

WIN + FUN

WIN + FUN

WIN + FUN

Impressum/Vorschau 32

4

18

26

I n h a l t

life + science 3


+

SCIENCE TECH

Noch Fragen?

Dr. Nicole Becker hat selbst zwei

Jahre im Grenzbereich zwischen

Hirnforschung und Pädagogik

geforscht. Fragen zu Gehirn und

Lernen sind bei ihr also bestens

aufgehoben. Sie steht euch als

Expertin unter question+answers

auf www.lifeandscience.de zur

Verfügung.

4 life + s c i e n c e

Wir lernen mit dem

Gehirn – und über

das hat die

Hirnforschung

inzwischen eine

Menge Erkenntnisse

gesammelt.

Sollte die Schule

davon profitieren?

Kann sie das

überhaupt?

8 Die Hirnforschung hat in den letzten

Jahren einen enormen Erkenntnisschub

erlebt. Verantwortlich dafür

sind insbesondere die bildgebenden

Verfahren, die in den Neurowissenschaften

zum Einsatz kommen und

mit denen man immer genauer ins

Gehirn schauen kann, ohne den

Schädel öffnen zu müssen. Allen voran

die funktionelle Magnetresonanztomografie.

Sie erfasst das Verhältnis

von sauerstoffarmem zu -reichem

Blut und damit die Hirnaktivität:

Wo das Hirn arbeitet, verbraucht es

Sauerstoff. Die Aktivität wird

anschließend in farbige Schnittbilder

umgerechnet. Mit dieser Technik

konnte man zunächst nur einzelne

Hirnregionen auflösen, die bei

verschiedenen Tätigkeiten – Rechnen,

Sprechen, Bewegen – beteiligt

sind. Inzwischen kann man auch

die Aktivitätsmuster von einzelnen

Wahrnehmungen und einfachen

Lernvorgängen identifizieren. In entsprechenden

Experimenten verfolgte

man beispielsweise die Änderung in

der Hirnaktivität, während die Probanden

simple Aufgaben lösten, z.B.

sich etwas zu merken. In Tierexperimenten

kann man noch weitergehen

und untersuchen, welche Rolle

neurochemische Substanzen wie

Dopamin bei der Steuerung von Aufmerksamkeit,

Motivation und Interesse

spielen – bekanntlich wichtige

M E H R

I N D I E

Voraussetzungen für das Lernen.

Auch zum Thema Gedächtnis

hat die Hirnforschung unseren

Horizont enorm erweitert. Wir wissen

heute, dass es mehrere Arten

von Gedächtnissystemen gibt, beispielsweise

eines für das Faktenwissen

(binomische Formeln, Englischvokabeln

usw.), eines für das biografische

Wissen (Erinnerungen an das

letzte tolle Wochenende) und eines

für Fertigkeiten (Klavier spielen,

Fahrrad fahren) – ganz abgesehen

von Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis.

Und mit entsprechendem „Futter“

verfährt das Gehirn ganz unterschiedlich:

Gab’s Stress in der letzten

Stunde, erinnern wir uns kaum, um

was es eigentlich ging; sind hingegen

alle, einschließlich Lehrer, blendender

Laune und hoch motiviert,

bleibt viel mehr hängen. Gefühle

spielen also eine große Rolle beim

Erinnern und Merken: Der Hippocampus,

eine zentrale Schaltstation

im Gehirn und eminent wichtig für

die Gedächtnisbildung, wird direkt

von der Amygdala, auch Mandelkern

genannt, kontrolliert. Diese ist

für die emotionale Bewertung von

Situationen und vor allem Gefahren

zuständig und löst beispielsweise

den Impuls aus, sich jetzt besser

aus dem Staub zu machen ... Hippocampus

und Amygdala bilden das

limbische System, das wie ein Filter


H I R N

S C H U L E ! ?

zum Gedächtnis funktioniert: Jede

Information, die ins Gehirn gelangt,

wird zunächst daraufhin abgeklopft,

ob sie neu und persönlich relevant

ist – dann wird sie schneller gelernt.

Signalisiert das limbische System hingegen

„was soll das, wozu brauch

ich das?“, fällt uns das Lernen viel

schwerer.

Kann man diese Erkenntnisse

nicht auch irgendwie für die Schule

nutzen, fürs Lernen und Lehren

im Klassenzimmer? In der Tat gibt es

schon seit einigen Jahren eine Disziplin,

die sich mit der Frage beschäftigt,

was die Schule von der Hirnforschung

lernen kann: die Neurodidaktik.

Zunächst schlummerte sie

allerdings nur in einigen Seminaren

und kaum beachteten Publikationen

vor sich hin – bis der PISA-Schock die

Öffentlichkeit wachrüttelte und fast

alles am deutschen Schulsystem in

Frage stellte, auch die Unterrichtsmethoden.

Jetzt war auch die Stunde

einiger Hirnforscher gekommen, die

forderten, die Didaktik müsse endlich

die Funktionsweise des Gehirns

berücksichtigen. Das Schlagwort

vom „hirngerechten“ Lernen war

geboren.

Schaut man allerdings genauer

hin, stellt sich die Sache weitaus

nüchterner dar. Nicole Becker,

Erziehungswissenschaftlerin an der

Universität Tübingen, hat genau

© Pixelio/Willi Kronberger

das getan und in ihrer Doktorarbeit

Empfehlungen von Hirnforschern

zum hirngerechten Unterricht

unter die Lupe genommen. Ergebnis:

So bemerkenswert die Erkenntnisse

der Neurowissenschaften zu

Lernen, Gedächtnis und Emotionen

auch sind – für die Unterrichtsgestaltung

lässt sich daraus nichts ableiten.

„Die Lernsituationen in neurowissen-

schaftlichen Experimenten sind eben

sehr einfach“, so Becker, und hätten

nichts mit der vielschichtigen Unterrichtssituation

im Klassenverband zu

tun. „Außerdem kann man mit den

bildgebenden Verfahren dem Gehirn

nicht wie in einem Film beim Denken

zuschauen“, ergänzt die Wissenschaftlerin.

Davon ist man bei allem

Fortschritt noch weit entfernt.

Müssen wegen

Erkenntnissen

aus der Hirnforschung

die

Unterrichts-

und Lernmethoden

an

unseren Schulen

geändert

werden?

life + s c i e n c e 5

© Liane Kaufmann


+

SCIENCE TECH

ABI WISSEN BIOLOGIE

Das menschliche Gehirn

Man unterteilt das menschliche Gehirn meist in vier

Abschnitte. Im Hirnstamm, dem stammesgeschichtlich

ältesten Teil, werden u.a. Bewegungen koordiniert, Informationen

weitergeleitet und Refl exe gesteuert. Das Zwischenhirn

mit Thalamus, Epi-, Sub- und Hypothalamus

ist eine wichtige Umschalt- und Steuerzentrale des vegetativen

Nervensystems sowie Verbindungsstelle zwischen

Nerven- und Hormonsystem. Das Kleinhirn ist vor allem

für Koordination und Fehlerkorrektur der Motorik und

der Wahrnehmung zuständig. Das Großhirn schließlich

ist der größte und komplexeste Teil des Gehirns. Hier

fi nden die höheren kognitiven Vorgänge statt. Es ist in

zwei Hemisphären geteilt, die durch einen dicken Nervenstrang,

den Balken, verbunden sind.

6 life + s c i e n c e

© Liane Kaufmann

Durch Messen des Sauerstoffverbrauchs

erlaubt

die funktionelle Magnetresonanztomographie

das Visualisieren aktiver

Hirnbereiche

So verwundert es auch nicht, dass

sich die Forderungen der Hirnforscher

oft wie pädagogische Binsenweisheiten

lesen. „Für erfahrene und

gute Pädagogen“, so Nicole Becker,

„ist das alles nichts Neues und sehr

allgemein gehalten.“ So soll Lernen

Freude machen, siehe Hippocampus

– da wird niemand ernsthaft widersprechen.

Der Unterricht soll sich an

der Lebenswelt orientieren – breite

Zustimmung. Kinder sollen selbstständig

experimentieren und Probleme

lösen – auch das wird jeder Pädagoge

unterschreiben. Unterrichtende

sollen von ihrem Fach begeistert

sein – hätten sie es sonst studiert?

Die entscheidende Frage nach dem

„Wie“ bleibt hingegen unbeantwortet.

Welche konkreten Erkenntnisse

sich für die Unterrichtsgestaltung

ergeben, bleibt offen. Hirnforschung

ist faszinierend, „neue pädagogische

Strategien lassen sich daraus aber

nicht ableiten“, fasst Nicole Becker

zusammen.

Ein häufi g bemühtes Thema sind

auch die angeblichen „Lernfenster“

Win+Fun

in der kindlichen Entwicklung, vor

allem in den ersten drei Jahren: Was

Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Beim Erlernen bestimmten

sensorischer Fähigkeiten, etwa dem

binokularen Sehen, spielen kritische

Phasen im Kleinkindalter in der Tat

eine wichtige Rolle, auch bei der Entwicklung

von Empathie. Das meiste

Andere kann man aber später auch

noch lernen und muss nicht in Panik

geraten, wenn man nicht schon als

Baby einen Englischkurs besucht

hat. Interessanterweise weisen Ratgeber

zum „hirngerechten“ Lernen

im selben Atemzug auf die Plastizität

auch des erwachsenen Gehirns

und die Möglichkeit lebenslangen

Lernens hin. Das „zeigt die oftmals

beliebige Deutung von neurowissenschaftlichen

Erkenntnissen“, beklagt

Nicole Becker.

Fazit: Hirnforschung ist spannend

– spannender Unterricht lässt sich

mit ihr aber nicht aus dem Hut zaubern.

7 (uk)

Für Referate oder Klausuren könnt ihr im Pocket

Teacher Abi von molekularen Strukturen bis zu

komplexen Systemen alles nachlesen. Im Kapitel

„Neurobiologie“ fi ndet ihr zudem Informationen

zum Bau und zur Funktion von Nervenzellen,

zum Leichtsinn und weiteren Sinnen. Wer

weiß, welcher Teil des menschlichen Gehirns

vor allem für die Motorik und Wahrnehmung

zuständig ist, kann einen von vier Ratgebern

gewinnen. Schickt eure Antwort bis zum 23. Januar 2009 an

win@lifeandscience.de. Betreff: Neurobiologie. Bitte Name und

Adresse angeben.


© misterQM/Photocase

8Horizontal or vertical stripes?

Most people think that wearing clothes

with vertical stripes lets them

appear to be thinner than they actually

are. Wearing clothes with horizontal

stripes on the other hand

is supposed to let persons appear

bigger than they actually are. A

psychologist from the University

of York made an experiment and

found out that the exact opposite

is true. He showed pictures of

women who were wearing clothes

with horizontal and vertical stripes

to his probands. Even though

the women in the pictures all had

the same dress size, the probands

thought that the women who were

wearing clothes with horizontal

stripes were thinner than the other

ones. How come? Thompson thinks

that horizontal stripes convey the

impression of three-dimensionality

Win+Fun

Any idea what swordfi sh do to spot their

prey better? Send us the correct answer

to win@lifeandscience.de and win one of

four copies of the “Langenscheidt Abitur-

Wörterbuch”. Please mention the catchword

swordfi sh and let us know your

name and address.

All entries must be received by January

23rd 2009.

and depth – therefore the breadth

becomes less apparent. So, from

now on, girls need not avoid buying

horizontally striped tops and

jumpers any more but should think

twice before wearing vertically striped

clothes.

The secrets of colour-changing

leaves

Each autumn many tourists travel

to the state of New England in the

US to see the wonderfully bright

colours of the leaves in the socalled

“Indian Summer”. Apparently,

many people were disappointed

last year. They had the impression

that the colours of the leaves were

weaker than usual and believed

that this was connected to the climate

change. However, scientists

say that it is very diffi cult to compa-

f a s t + f o r w a r d

re leave-colours of different years.

In fact, botanists are still not quite

sure what actually causes the colours

to change. In order to uncover

the consequences of the climate

change they record the occurrence

of certain colour nuances. They also

measure their intensity with webcams.

What they can say for certain

so far is that the colour change

nowadays occurs a little later than

it used to. They also reckon that a

mild north-eastern wind is not very

good for the cold-loving sugar

maple tree, whose leaves shine particularly

red. The red colour might

put off vermin or protect the nutrients

from sunbeams until the tree

needs them. Botanists recommend

travelling to New England before

2058 if one wants to enjoy the Indian

Summer in its full beauty.

Heated eyes for catching prey

In order to make out their prey

even better, swordfi sh heat their

vocabulary

eyes. That is what a team of scientists

from the Australian University

of Queensland found out when

they examined different fi sh eyes.

Like some tuna and shark species

swordfi sh are able to increase their

eye temperature up to 15 degrees

higher than the surrounding temperature.

By doing that they can

spot their prey better and quicker

than usual.

Vaccine against drug addiction

American scientists have found a

vaccine against drug addiction that

makes the body immune to the effects

of drugs. The vaccine enables

the immune system to classify

drugs as foreign objects which have

to be fought. The vaccine is used

to avoid relapses and has had some

promising effects when used on cocaine

addicts. The patients did not

even have withdrawal symptoms

during their therapy. 7 (lt)

powered by

to be supposed to

do something angeblich etwas tun

to convey hier: vermitteln, ausdrücken

depth Tiefe

breadth Breite

apparent augenscheinlich, offensichtlich

to avoid doing something es vermeiden, etwas zu tun

to reckon glauben, schätzen

maple Ahorn

vermin Schädlinge, Ungeziefer

nutrient Nährstoff

sunbeam Sonnenstrahl

prey Beute, Opfer

to spot entdecken, sehen

vaccine Impfstoff

relapse Rückfall

withdrawal symptoms Entziehungs-, Entzugserscheinungen

Übersetzungen aus dem Langenscheidt Abitur-Wörterbuch Englisch,

ISBN 978-3-468-13084-7, € 24,90

life + science 7


+

SCIENCE TECH

Einbrüche,

Attentate

oder Brände

– moderne

Technik hilft

dabei, Gefahren

zu erkennen

und

im Notfall

den Überblick

zu behalten.

Hightech

liefert

Einsatzkräften

schnell

Informationen

und Analysen

aus der Ferne

oder direkt an

Ort und

Stelle.

8 life + science

Sicherheit mit Hightech

8 Er patrouilliert in Einkaufszentren,

Olympiastadien oder Kernkraftwerken,

zwölf Stunden am Stück, ohne

Nachtzuschlag und auch bei -15°C

oder 50°C. Wenn sich jemand auf

50 Meter nähert, sendet er Alarm an

die Zentrale, zusätzlich zeichnet er

ununterbrochen die Umgebung im

Umkreis von 900 Metern mit einer

Videokamera auf. Superman? Nein,

der Sicherheitsroboter Ofro schützt

Anlagen vor Einbrechern. Mit sieben

Kilometern pro Stunde walzt er autonom

über das Gelände, sieht auch

im Dunkeln perfekt und registriert

selbstständig Bewegungen. Ein neuronales

Netz ermöglicht dem Roboter,

menschliche Umrisse sicher zu

erkennen. So kann er auch einen

krabbelnden Menschen von einem

streunenden Hund unterscheiden.

Wenn die Zentrale ein Alarmsignal

von Ofro empfängt, kann sie mithilfe

von GPS auf Satellitenkarten ähnlich

Google Earth bis auf 80 Zentimeter

genau orten, wo sich der Roboter

befi ndet.

„Wir möchten Maschinen mit

‚Intelligenz’ ausstatten, damit sie uns

öde und langweilige Arbeit abnehmen“,

erläutert Benjamin Stengl das

Ziel der Firma Robowatch Technologies.

Das lässt sich der Kunde auch

was kosten – den 1,20 Meter gro-

ßen Freilandroboter Ofro gibt es

ab 60.000 Euro. Neben Ofro hat

Robowatch auch Wachroboter für

die Innenraumüberwachung oder

Aufklärungsmissionen im Sortiment

(www.robowatch.de). Auf Wunsch

werden die Roboter mit speziellen

Sensoren ausgestattet, z.B. um

für die Chemieindustrie regelmäßig

Gasleitungen auf undichte Stellen zu

überprüfen.

Sensoren so sicher wie eine

Hundenase

Der schnelle Nachweis von Gefahrenstoffen

ist auch in Flughäfen und

Bahnhöfen wichtig, denn herrenloses

Gepäck könnte Sprengstoff enthalten.

Sicherheitskräfte können

mit Gasschnüffl ern Sprengstoffe so

sicher wie eine Hundenase aufspüren.

Bei der Fraunhofer Gesellschaft

werden eine Reihe preiswerter Sen-


© M. Lawo/Center for Computing Technologies

soren entwickelt, die einzelne Stoffe

spezifi sch nachweisen können. Ähnlich

wie mit einem Metallspürgerät

könnten Polizisten dann verdächtige

Gepäckstücke untersuchen.

Die Ferndetektion ohne Berührung

des Koffers ist heute immer

noch schwierig, aber auch das

könnte sich ändern: Sprengstoffpartikel

sind mit Infrarotlasern nachweisbar.

Eine Infrarotkamera macht

die Absorption elektromagnetischer

Strahlen durch den Sprengstoff sichtbar.

In zehn Jahren könnte es ein

fahrbares Gerät geben, das Koffer

mit Lasern auf Sprengstoffe scannt.

Mit Strahlung unter der Kleidung

Waffen erkennen

Wie aber kann man Menschen

schnell und effi zient untersuchen?

„Wir können die Leute natürlich

nicht röntgen, sondern sie müssen

heute beim Einchecken auf Flughäfen

abgetastet werden. Vielen ist das

unangenehm“, weiß Horst Krause

vom Fraunhofer-Institut für Chemische

Technologie (ICT). Als Alternative

werden derzeit erste Portalsysteme

getestet, die mit energiearmer

Terahertz-Strahlung unter der Kleidung

Waffen erkennen. Das elektrische

Spektrum der Terahertz-Strahlung

liegt zwischen dem von Mikrowellen

und Infrarot. Sie kann neben

Kleidung sogar Mauern durchdringen

– Menschen schadet sie nicht.

Anders als Metalldetektoren weist sie

auch Plastiksprengstoff oder Keramikmesser

nach. Da die derzeitigen

Testgeräte an Flughäfen in den USA,

Amsterdam, Zürich und London ein

Abbild der Körperkonturen liefern,

sind sie als Nacktscanner verschrien.

Die Bundesregierung hat ihre Einführung

auf deutschen Flughäfen abgelehnt.

„Es ist nicht vertretbar, den

ganzen Menschen abzubilden“, sagt

Horst Krause. „Die Scanner können

auch so programmiert werden, dass

sie keine Bilder, sondern nur Substanzinformationen

liefern.“

Terroristen aufspüren: Detail-

bilder am Projektionstisch

Einsatzzentralen erhalten zahlreiche

Informationen, die sie zu einem stim-

migen Bild zusammensetzen müssen.

Bislang werden Einsätze an Papierplänen

und Whiteboards geplant.

Bald kann ein digitaler Lagetisch bei

der Organisation eines wichtigen

Staatsbesuchs oder im Katastrophenfall

helfen, den Überblick zu

bewahren. Forscher des Fraunhofer-Instituts

für Informations- und

Datenverarbeitung IITB entwickelten

einen Projektionstisch, an dem acht

Personen gleichzeitig die Informationen

einsehen können. Die Tischfl

äche zeigt Stadtpläne oder Satellitenbilder.

In dieser Ansicht plant das

Team z.B. den Transfer eines hochrangigen

Besuchers vom Flughafen

in das Regierungsviertel. Jedes Teammitglied

nutzt einen Tablett-PC, der

auf der Großprojektion bewegt werden

kann und dann ein schärferes

Detailbild des darunter liegenden

Gebiets anzeigt. Gibt es einen U-

Bahnschacht oder einen Kanaldeckel,

der potenziellen Terroristen ein Versteck

bieten könnte? Ein senkrechter

Monitor liefert Zusatzinformationen:

Fahrpläne, Fotos oder Live-Bilder

von Webcams. Das Team verfügt

also über viele Details und kann so

sehr schnell den Einsatzplan erarbeiten.

Der Zeitgewinn ist auch beim

Krisenmanagement wichtig, beispielsweise

bei einem Großbrand.

Feuerwehrmänner optimal

ausgestattet: Informationstechnologie

in der Kleidung

Vor Ort müssen Feuerwehrleute

blitzschnell eine unsichere, verrauchte

Umgebung erkunden. Meist werden

sie von der Einsatzleitung ferngesteuert.

Im Projekt wearIT@work

wird daran geforscht, wie in die Ausrüstung

integrierte Informationstechnologie

(Wearable Computing) den

Einsatzkräften in Zukunft helfen

kann. Gasmaske und Kleidung sind

mit Kamera, Mikrofon, Display und

Sensoren ausgestattet (siehe Infografi

k). Ein Sensor misst den Pulsschlag

des Feuerwehrmanns und

meldet dessen Verfassung an die Einsatzleitung,satzleitung,

in den Schuh integrierte

Sensoren melden seine Bewegungen.

Das Atemschutzgerät auf dem

Rücken wirft kleine Sensor-Kügel-

Sensor-Kügel-

© Robowatch Technologies GmbH © M. Lawo/Center for Computing Technologies

3

Mikrofon

2

Display zur

Navigationshilfe

1

Herzfrequenz-

Sensor

chen auf den Boden. „Das ist ähnlich

wie bei Hänsel und Gretel“, fi ndet

Projektmanager Michael Lawo.

„Da diese Sensorknoten Daten übertragen

und das Display den Feuerwehrmann

auf die Referenzpunkte

aufmerksam macht, ermöglichen

sie, den Weg aus dem Gebäude

wieder herauszufi nden.“ Das selbstorganisierende

Funknetz wächst

dabei dynamisch. Auch die Einsatzleitung

kann ermitteln, wo sich der

Feuerwehrmann befi ndet – wie das

funktioniert, könnt ihr euch in einem

Video unter www.wearitatwork.

com/Video.257.0.html anschauen.

Zusätzlich messen und melden während

des Brandes verteilte Sensoren

Temperatur und Luftzusammensetzung.

Das Wearable Computing System

kann von den Feuerwehrleuten

mit einer Spracherkennung gesteuert

werden – die Hände bleiben also

frei zum Löschen. 7 (ms)

4

Kamera

5

Kommunikations-

Box

6

Beacon-Ejector

für Sensor-

Kügelchen

7

Anzeige der

Sensordaten

In die Ausrüstung

integrierte

IT soll

Feuerwehrmänner

zukünftig

bei Einsätzenunterstützen

Intelligente

Maschine:

Sicherheitsroboter

„Ofro“

schützt

Anlagen

vor Einbrechern

life + science 9


© Courtesy of National Library of Medicine‘s Profiles in Science

f l a s h + b a c k

die weibliche

revolution der genetik

Gregor Mendel und Thomas Hunt

Morgan entdeckten die genetischen

Gesetze. Barbara McClintock stellte sie in

Frage und revolutionierte die „männliche“

Wissenschaft. Heute spricht man von

ihnen als den drei großen M´s der Genetik

und feiert McClintock als die bedeutendste

Genetikerin der Welt: Sie ist die einzige

Wissenschaftlerin, die bis dato einen

ungeteilten Nobelpreis für Physiologie

oder Medizin erhielt. Weshalb Maiskolben

in ihrem Leben eine zentrale Rolle spielten

und sie erst Jahrzehnte nach der Veröffentlichung

ihres Lebenswerkes geehrt

wurde – das lest ihr hier.

8 Als dritte Tochter eines Arztes

erblickt Barbara McClintock am 16.

Juni 1902 das Licht der Welt in Hartford/Conneticut.

Sie besucht von

1908 bis 1918 die Erasmus High

School in Brooklyn/New York und

schließt die Schule ein Jahr früher

ab. Zu ihren Hobbys zählen Baseball,

Fußball, Volleyball und ihre männlichen

Kumpels, mit denen sie allemal

besser auf Bäume klettern kann

als mit Mädchen. Bereits während

der Schulzeit erwacht McClintocks

Interesse für Biologie und Naturwissenschaften.

Um jeden Preis will

sie Pflanzenzucht studieren, stößt

jedoch an Grenzen: Ihre Mutter

sieht die Heiratschancen ihrer Tochter

gefährdet, und das Mädchencollege

lässt keine Frauen für dieses Studienfach

zu. Mit Unterstützung ihres

Vaters entscheidet sich die Schülerin

schließlich für ein Biologiestudium

am College für Landwirtschaft an

der Cornell University in Ithaka/New

York. 1923 erlangt McClintock den

Bachelor of Science, 1925 den Master,

und nur zwei Jahre später

promoviert sie über eine

von ihr entwickelte Methode

zur Untersuchung von Mais-

Chromosomen. Fortan begleitet

sie die Pflanzengenetik bis ans

Ende ihres Lebens.

Barbara McClintock wohnt

lange Zeit an der amerikanischen

Ostküste, wo Mais

die Lebensgrundlage der

Menschen bildet. Die Biologin nutzt

das gelbe Gemüse allerdings als Basis

ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Am

Maismodell kann sie nachweisen,

dass die Chromosomenstruktur nicht

starr ist und die Erbsubstanz nicht

wie laut Mendel´scher Lehre nach

festen Regeln weitergegeben wird,

sondern veränderbar ist. Stress und

Umweltgifte können solche Veränderungen

auslösen, wobei die sogenannten

„jumping genes“ (Transposons)

dafür sorgen, dass Gene ihren

Ort im Chromosom verändern können.

Das heißt, dass die genetischen

Informationen nicht starr wie Perlen

auf einer Schnur im Erbgut verankert

sind, sondern mithilfe der Sprunggene

umherspringen können.

McClintocks Ergebnisse gelten

als revolutionär, werden jedoch lange

nicht beachtet. Durch den Einsatz

molekularbiologischer Techniken

in den 70er Jahren finden ihre

Entdeckungen jedoch endlich Anerkennung,

woraufhin sie 1983 – 32

Jahre nach ihrer bahnbrecherischen

Entdeckung – als erste Frau für die

„beweglichen Strukturen in der Erbmasse“

den Nobelpreis für Physiologie

oder Medizin erhält. Im Alter von

90 Jahren stirbt die Genetikrevolutionärin

an einer Grippe. Ihre Forschung

bildet noch heute die Grundlage für

die Entwicklung neuer Medikamente

und das Verständnis über die Entstehung

und Metastasenbildung beim

Krebs. 7 (nd)


METIN TOLAN,

JOACHIM STOLZE

Geschüttelt, nicht gerührt

James Bond und die Physik

Piper Verlag, 2008.

€ 16,90

Ein Professor für Experimentelle

Physik interessiert sich für James

Bond, integriert den Geheimagenten

in ein Seminar und versucht die

spektakulären Einlagen des Filmhelden

mit Hilfe seiner Studenten und

der Physik zu lösen.

Warum muss der Wodka-Martini

geschüttelt sein und nicht gerührt?

Kann man mit einer Magnetuhr

eine Frau entkleiden und stirbt man,

wenn man komplett vergoldet wird?

Wie realistisch überschlagen sich

Autos, und wieso kann Bond immer

wieder mit Flugzeug und Rakete der

Schwerkraft trotzen? In dem Buch

werden die interessantesten Filmszenen

mal von der wissenschaftlichen

Seite betrachtet und analysiert.

Nebenbei lernt der Leser noch

spielerisch Physik. Durch die Rubrik

„Details für Besserwisser“ kann

jeder entscheiden, wie viele Formeln

er sich zumuten möchte.

Auch wenn der Lesefluss durch viele

Fußnoten oft unterbrochen wird,

ändert dies nichts an dem Lesevergnügen.

Das Buch ist ein Muss für

jeden neugierigen James Bond-Fan

und auch für Physik-Laien bestens

geeignet.

DIRK HUSEMANN

Vaterschaftstest für Pharao

Wie Genforschung archäologische

Rätsel entschlüsselt

Theiss Verlag, 2008.

€ 22,90

Klar, dass der Mensch früher auf

Bäumen gewohnt hat und ursprünglich

aus Afrika kommt – das ist längst

bekannt. Wusstet ihr aber, dass alle

Blauäugigen mit Brad Pitt verwandt

sind? Das Buch von Dirk Husemann

erzählt die Geschichte der Paläogenetik,

einer Disziplin aus Genetik

und Archäologie sowie Paläontologie.

Wissenschaftler suchen im

Labor nach neuen Erkenntnissen

zur Entwicklung des Homo sapiens.

Die Hauptfiguren sind alte Bekannte

wie der Ötzi, Neandertaler und

Mumien. Jedoch greifen die Wissenschaftler

auch auf die DNA vieler

kleiner Helfer zurück: die Verbreitung

des Magen-Bakteriums Helicobacter

pylori, Kleider- und Filzläuse

sowie Ratten liefern Informationen

über die komplexe Menschheits-

Geschichte. Das Buch ist verständlich

und anschaulich geschrieben.

Leider werden die Methoden der

Naturwissenschaftler selten ausreichend

erklärt, denn der Autor

konzentriert sich auf die Geschichten

hinter den Entdeckungen. Diese

sind aber spannend erzählt, und

vor allem der Ausblick auf ungelöste

Rätsel der Geschichte weckt das

Interesse an diesem Thema.

KLAUS SCHMEH

Das trojanische Pferd

Klassische Mythen erklärt

Haufe Verlag, 2007.

€ 12,90

Die Begriffe „Herkulesaufgabe“

oder „Sisyphus-Arbeit“ hat jeder

schon mal gehört. Auch weiß man,

dass die „Büchse der Pandora“

besser nicht geöffnet werden sollte

und das „Damokles-Schwert“

nichts Gutes bedeutet. Aber woher

kommen die Redewendungen, was

bedeuten sie genau, und wendet

man sie überhaupt richtig an?

In dem Buch von Klaus Schmeh

erhält man in 73 kurzen Kapiteln

einen Crash-Kurs in klassischer

Mythologie und füllt dabei nicht nur

die Lücken aus dem Latein-Unterricht.

Ansatzpunkt für die Episoden

sind Beispiele aus der Wirtschaft. So

wird u.a. der Ursprung des Begriffs

„Mäzen“ anhand von Dietmar

Hopp erklärt, der als Wohltäter den

TSG Hoffenheim bis in die 1. Bundesliga

führte. Auch wenn der Autor

sich auf die Anwendung der Sprichwörter

im Business-Alltag konzentriert,

eignet sich das Buch für jeden.

Wer hatte nicht schon mal einen

„Trojaner“ auf dem PC? Das Buch

ist gleichzeitig kleine Bildungsreise

und großes Lesevergnügen. Um es

mit der im alten Rom üblichen Geste

der Gladiatorenkämpfe zu bewerten:

„Daumen hoch“.

b o o k s + m o r e

BILL BRYSON

Shakespeare – wie ich ihn

sehe

Goldmann Verlag, 2008.

€ 16,95

Googlet man „Shakespeare“, so

findet man ca. 50.000.000 Einträge

– doppelt so viele wie für „Brad

Pitt“! Damals war Shakespeare Englands

größter Star im Elisabethanischen

Zeitalter – heute werden seine

Werke weltweit gelesen. Auch

wer Englisch als Leistungskurs hat,

wird kaum um Stücke wie „Macbeth“

oder „A Midsummer Night‘s

Dream“ herumkommen.

Bill Bryson hat sich hingesetzt und

versucht, die Fülle an Informationen

über Shakespeare auf 200 Seiten

zu ordnen. Dabei kommt er zur

Erkenntnis: Eigentlich ist so gut wie

nichts über Shakespeares Leben

bekannt! Interessant sind aber die

vielen Gerüchte und Legenden über

den Dichter: War Shakespeare in

Wirklichkeit eine Frau? Hat er seine

Werke gar nicht selbst verfasst?

Das Buch ist amüsant und informativ

zugleich. Es eignet sich für

jeden, der zumindest ein wenig

über Shakespeare und das Zeitalter,

in dem er gewirkt hat, erfahren

möchte. Wer aber nicht will, dass

seine Abiturklausur zu einer Tragödie

oder Komödie wird, der sollte

sich dennoch etwas Zusatzliteratur

suchen. (ci)

life + science 11


© CrazyCat/Photocase

+

LIFE STYLE

m a r k e t + p l a c e

Trends nicht nur für Technik-freaks

Vorgestellt von Carmen Korzeniewski

KWYJIBO...

... ist ein glatzköpfiger nordamerikanischer Affe mit

kleinem Kinn. Zumindest behauptet Bart Simpson beim

Scrabblespielen, dass das Wort Kwyjibo eine Bezeichnung

dessen ist. Wenn du dich beim Spieleabend nicht

auch von deinen Mitspielern veräppeln lassen willst,

greif doch zum neuen Scrabble-Wörterbuch von Duden.

Neben erlaubten Wörtern, Wort- und Beugungsformen,

die gelegt werden dürfen, erfährst du darin taktische Ratschläge, um zu gewinnen.

Für 14,95 Euro bei www.duden.de – oder wenn du Glück hast umsonst: Mach einfach

beim life + science-Kreuzworträtsel mit (Seite 30/31)!

ALLE JAHRE WIEDER...

...steht das Christkind vor der Tür

und du weißt noch nicht, was du dir

wünschst? Farblich passend zu den

Kugeln des Christbaums gibt es jetzt

die neue µ 1040 Magma Red Digitalkamera

von Olympus, mit der garantiert

jeder tolle Fotos schießen kann.

Neben vielen tollen Funktionen bietet

das Hightech-Gerät eine optimierte

Gesichtserkennung, bei der du bis

zu 16 Gesichter auf einem Foto perfekt

fokussiert und belichtet einfangen

kannst. Außerdem hat die Kamera 10

Megapixel für Fotodrucke im Posterformat

– damit Oma und Opa noch

lange eine schöne Erinnerung an das

Weihnachtsfest behalten. Also, nichts

wie auf den Wunschzettel schreiben:

µ 1040 Magma Red Digitalkamera bei

www.olympus.de für 219 Euro.

OH DU FRÖHLICHE IN NEUER QUALITÄT

Der i Pod nano ist dir zu klein, der i Pod classic aber zu groß? Macht nichts, denn jetzt gibt es

eine Zwischengröße – den i Pod nano-chromatic in neun leuchtenden Farben. Neben dem

neu gestalteten Aluminiumgehäuse sind auch die Funktionen erweitert worden. So kann man

z.B. mit der Geniusfunktion zu einem Lied, das einem besonders gut gefällt, automatisch eine

neue Wiedergabeliste erstellen lassen mit ähnlichen Liedern, die der aktuellen Stimmung entsprechen.

So hast du deine Favoriten-Weihnachtslieder dieses Jahr blitzschnell zusammengestellt.

Für die akustische und farbenfrohe

Erfrischung im grauen Winter

ist man bei www.apple.de

ab 149 Euro für 8 GB dabei.

WIN+FUN

Crazy Machines

Kein WASSER-

SCHLEPPEN IM

URLAUB mehr

30 Grad, Sonne und man

hat Durst. Aber im Ausland

aus dem Wasserhahn zu trinken, ist zu

gefährlich. Also heißt es: in der Hitze zum

Supermarkt laufen und einen 5-Liter-Kanister

schleppen. Dieses Szenario kannst du

dir im nächsten Urlaub mit dem Funktions-

Strohhalm ersparen. Dieser filtert nämlich

beim Trinken das Wasser aus dem Wasserhahn.

Und das bis zu 500 Liter! Somit sollten

die nächsten Urlaube durst-technisch

gerettet sein. Zu haben ist der Funktions-

Strohhalm mit speziellen Reinigungstabletten

für 39,90 Euro bei www.conleys.de.

„Tüfteln, Knobeln, Spaß haben“ heißt es beim neuen Nintendo-Spiel Crazy Machines. Im geheimen

Laboratorium des verrückten Professors bekommt der Spieler den Auftrag, schnell und

gezielt ein Element aus einem Bauteilevorrat in das vorgegebene Experiment zu positionieren.

Egal ob Mechanik mit Zahnrädern, Elektrizität oder Feuer – bei den Experimenten geht‘s um

physikalische Kettenreaktionen und Abläufe. Die Key Features, um die Experimente

zu lösen, zu manipulieren oder zu erstellen sind der Puzzle-

Modus, der Action-Modus und der Baukasten. Wenn du dem

verrückten Professor unter die Arme greifen willst, dann mach

beim Gewinnspiel mit! Nenne und erläutere uns dein Lieblingsexperiment

aus Physik, Bio oder Chemie. Unter allen Einsendungen

an win@lifeandscience.de werden vier Crazy Machines-Spiele

verlost. Betreff: Crazy Machines. Einsendeschluss:

23. Januar 2009. Bitte Name und Adresse angeben.


s u r f + s c i e n c e T e r m i n e

Ausbildung hautnah

www.azubitv.de

„Durchblick durch Einblick. Nah

dran. Arbeitsplatz zum Miterleben“

– das verspricht azubit:tv allen, die

wissen wollen, „wie’s in der Ausbildung

läuft“. Ob Fotomedienlaborant/in,

Modellbauer/in oder

Automobilkauffrau/-mann – hier

werden dir in Job-Clips mit Azubis

verschiedene Ausbildungsberufe

präsentiert. Dazu gibt es die

Kontaktdaten der Ausbildungsunternehmen

– so kannst du sehen,

wo zurzeit Ausbildungsplätze angeboten

werden.

Rund um den Zahn

www.Zahngesundheit-Aktuell.de

Du isst gern Süßes und willst wissen,

ob es „zahnfreundliche Süßwaren“

gibt? Auf der Klassenfahrt

sagen deine Zimmergenossen, dass

du nachts mit den Zähnen knirschst

– was sind die Ursachen und Folgen?

Auf www.zahngesundheitaktuell.de

gibt es wissenschaftlich

fundierte und zugleich verständliche

Antworten. Zudem findest du

im „Zahnlexikon“ Erklärungen und

Hinweise zu Begriffen von „Amalgam“

über „Paradontose“ bis hin

zu „Zahnverfärbung“. Im Selbsttest

kannst du herausfinden, wie empfindlich

dein Zahnfleisch ist oder ob

du von Mundtrockenheit betroffen

bist. Alles zahnklar?

Studieren in Sachsen

www.pack-dein-studium.de

Wie und vor allem warum du dein

Studium in Sachsen packst, erfährst

du unter www.pack-dein-studium.

de. Auf der Internetseite der Kampagne

des Sächsischen Wissenschaftsministeriums

und der sächsischen

Hochschulen verschafft dir

eine interaktive Karte einen Überblick

über Sachsens Universitäten

und Fachhochschulen. Außerdem

lernst du alle sieben Standorte der

Berufsakademie kennen, die auf

eine duale Ausbildung setzt. Per

Mausklick bekommst du wichtige

Informationen zu den einzelnen

Einrichtungen und den über 300

Studiengängen. Und du entdeckst:

In Sachsen gibt es keine Studiengebühren,

kleine Seminare und niedrige

Mieten. Unter „Studieren in

Sachsen“ findest du zudem gute

Argumente für deinen Umzug in

den Freistaat.

Geschenkideen

www.dawanda.com

Du hast keine Lust mehr auf Massenprodukte

bei eBay, Amazon und

Co.? Du suchst nach einem speziellen

Weihnachtsgeschenk? Dann

bist du bei DaWanda genau richtig.

Hier findest du individuelle Produkte

von kreativen Menschen! Eine

Schale aus einer Orignial-Schallplatte

oder ein Brillenetui, bei dem

Material, Futter und Details wählbar

sind. Ein Schlüsselband zum

Selbstgestalten oder ein Bild, bei

dem du dem Künstler den Auftrag

erteilst. Nimm dir Zeit – denn bei

DaWanda gibt es einiges zu entdecken!

Szenen-Erlebnis

www.jugendszenen.com

HipHop, Ultras, Comic, Graffiti,

Antifa oder LAN-Gaming – in

unserer Gesellschaft gibt es unzählige

jugendkulturelle Netzwerke.

Wer sich nicht selbst in „der Szene“

bewegt, dem erscheinen diese

Erlebniswelten meist bizarr. Das

Internetportal der Szenenforschung

am Soziologie-Lehrstuhl der Uni

Dortmund will mehr Verständnis für

jugendkulturelle Phänomene schaffen

und über die „fremde Welt“

informieren. Ob aus reinem Interesse

oder für ein Referat in der Schule

– hier findest du wissenschaftliche

Definitionen und theoretische

Begründungen und erfährst alles

zur Geschichte, zu den Trends, zu

Symbolen und Ritualen, zu Treffpunkten,

Events und Medien der

einzelnen Szenen. (sb)

Laufende Veranstaltungen

bis 02.08.09 Wie verhält sich die Glückswaage beim Roulette? Entspricht

mein Körper dem „Goldenen Schnitt“? Ist die

Mathematik fähig, die Natur in einer einzigen Formel zu

erfassen? Fragen wie diesen kannst du bei der Mathema-Ausstellung

im Deutschen Technik Museum auf

den Grund gehen. In den interaktiven Themenräumen

Zahlen, Geometrie, Bewegung und Zufall erlebst du die

spannende Wissenschaft hautnah: Du kannst „Funktionen

laufen“, um Kurven, Geraden und Co. besser

zu verstehen, oder mit Ikarus-Flügeln über Berlin fliegen

– klingt spannend? Dann nix wie hin zur Mathema!

www.mathema-ausstellung.de

November

30.11.08 Du willst noch mitmachen bei Jugend forscht? Dann

schnell bis zum 30.11. anmelden – mit Forschungsthema

und Kurzbeschreibung. Ob Einzeln oder im Team –

unter dem Motto „Du willst es wissen!“ gilt es, neugierig

und kreativ zu sein, zu forschen, zu erfinden

und zu experimentieren. Euer Thema kann frei gewählt

werden, muss sich aber einem der sieben Fachgebiete

zuordnen lassen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-

und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik,

Physik sowie Technik. Alle Termine und Bedingungen

findet ihr unter: www.jugend-forscht.de. Mitmachen

lohnt sich: Geld-, Sach- und Sonderpreise im Gesamtwert

von über 800.000 Euro werden vergeben!

Dezember

01.-23.12.08 Wer statt Schokolade lieber eine Knobelaufgabe im

Adventskalender vorfinden möchte, der sollte beim

Internetprojekt „Digitaler Adventskalender“ des DFG-

Forschungszentrum Matheon mitmachen. Täglich um

18 Uhr werden Aufgaben ins Internet gestellt und müssen

bis 0 Uhr beantwortet sein – ansonsten gibt es

Strafpunkte! Am 24.12. wird schon ab 10 Uhr geknobelt.

Für die schlauen Köpfe, die alle Aufgaben lösen

konnten, gibt es tolle Preise. Die Sieger werden zur

Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Mehr unter:

www.mathekalender.de

Januar

24.01.09 Welches Studium passt zu mir? Was haben Unis, Privatschulen

und Unternehmen zu bieten? Bei „Startschuss

Abi“ in Berlin bekommst du an Ständen sowie

in Workshops und Vorträgen Infos und Hinweise zu „A

wie Auslandsstudium“ bis „Z wie ZVS“. Bis zum 11.

Januar kannst du dich bewerben. Weitere Startschüsse

fallen u.a. in Frankfurt und München. Die Termine und

weitere Infos findest du hier: www.e-fellows.net/abi

life + science 13


© broiler/Photocase

+

LEARN EARN

Projektmanagement –

erfolgreich zum Ziel

Hilfreiches Arbeitsjournal

14 life + science

Literaturtipp

8 Kann man an Hochhausfassaden

Strom erzeugen? Wie viel CO 2 könnte

durch Nutzung der in Fitnessstudios

erzeugten Energie eingespart

werden? Wie steigt die Effi zienz

von Photovoltaik- und thermischen

Solaranlagen? Projektarbeit wird in

Schule, Ausbildung und Studium

immer wichtiger. Doch es ist ein weiter

Weg von der Idee bis zur Präsentation

der Ergebnisse in Form einer

wissenschaftlichen Arbeit oder eines

Produktes. Projektmanagement hilft,

komplexe Aufgaben eigenständig

in der vorgegebenen Zeit zu lösen.

life + science begleitet euch durch

die einzelnen Phasen.

Orientierung

Am Anfang steht die Suche nach

einem geeigneten Thema. Oft wird

nur ein Rahmenthema vorgegeben.

Kreative Ideen und innovative Ansätze

sind gefragt. Beim „Brainstorming“

könnt ihr eurer Fantasie freien

Lauf lassen. Notiert alle Gedanken

und Assoziationen zum vorgegebenen

Rahmenthema ohne Bewertung

– auch scheinbar unsinnige Vorschläge.

Im nächsten Schritt werden vielversprechende

Ideen aufgegriffen

und „weitergesponnen“. Methoden

wie Clustering oder Mindmap-

Ein Arbeitsjournal verhindert, dass ihr interessante Gedanken wieder vergesst.

Notiert darin von Anfang an alles, was euch zu eurem Projekt einfällt. Ihr solltet

euer Journal immer dabei haben – in der Schule, im Café oder beim Sport. Denn

Geistesblitze warten nicht, bis ihr am Schreibtisch sitzt. So soll ein Apfel, der

dem englischen Physiker Sir Isaac Newton in der Mitt agspause auf den Kopf fi el,

zur Entdeckung des allgemeinen Gesetzes der Schwerkraft geführt haben.

GERALD ECHTERHOFF, BIRGIT NEUMANN:

Projekt- und Zeitmanagement. Strategien für ein

erfolgreiches Studium. Kernkompetenzen Uni-Wissen,

Klett Lernen und Wissen, Stuttgart 2006

ping helfen, besonders interessante

Aspekte zu fi nden.

Ist die Entscheidung gefallen,

muss geklärt werden, ob ihr das

Vorhaben in der vorgesehenen Zeit

und mit den zur Verfügung stehenden

Mitteln bewältigen könnt. Oft

ist es nötig, das Thema weiter einzugrenzen.

Denn je konkreter die

Fragestellung, desto größer sind die

Erfolgschancen.

So überprüften Christine Mauelshagen

und Rosa Meyer, die Siegerinnen

des Siemens Schülerwettbewerb

2008, ob sich die Nutzung der

Solarenergie auch in ihrem Heimatort

lohnt. Die Idee entstand im Erdkunde-Grundkurs.

„Uns fi el auf, dass es

in der Region nur sehr wenig Photovoltaikanlagen

gibt“, erzählt Christine

Mauelshagen. Durch ihr Projekt

ändert sich das möglicherweise.

Planung

Euer Thema steht. Die Zeit drängt.

Nehmt euch trotzdem Zeit, euer Projekt

zu planen. Denn durch sorgfältige

Planung lassen sich Irrwege

und überfl üssige Arbeit vermeiden.

Informiert euch genau, was erwartet

wird und welche Bewertungskriterien

wichtig sind. Formuliert eure Ziele

und haltet schriftlich fest, was, wie

und wann getan werden soll, welche

Materialien ihr benötigt und woher

ihr sie bekommen könnt. Außerdem

müssen die Aufgaben im Team verteilt

werden.

Christine Mauelshagen und Rosa

Meyer taten dies nach ihren unterschiedlichen

Interessen und Stärken

– mit Erfolg. „Die Arbeit macht so

mehr Spaß und geht schneller voran.

Das ist gerade bei langen Projekten

wichtig“, weiß Christine Mauelshagen.

Regelmäßige Treffen und

Absprachen zwischen den Teammit-


© Siemens

gliedern sind ein Muss – und sollten

bei größeren Gruppen fest eingeplant

werden. Alle relevanten Daten

und Informationen werden in einem

Projektordner – digital und auf Papier

– gesammelt.

Am Anfang scheint der Weg zum

Ziel unendlich lang. Unterteilt ihn

daher in Zwischenziele, sogenannte

Meilensteine, und setzt Termine,

an denen sie erreicht sein sollen.

Dabei empfi ehlt es sich, die

Zeit für die einzelnen Arbeitsschritte

rückwärts – ausgehend vom Abgabe-

oder Präsentationstermin – einzuteilen.

Plant auf jeden Fall genügend

Zeitpuffer ein.

Bei einer wissenschaftlichen

Arbeit solltet ihr euch möglichst früh

einen Überblick über die Fachliteratur

verschaffen. Eine schier unerschöpfl

iche Informationsquelle ist

das Internet: Suchmaschinen, Online-Datenbanken

und Bibliotheks-

Kataloge erleichtern die Literatur-

Recherche. Einschlägige Artikel in

Fachlexika, Hand- und Lehrbüchern

ermöglichen einen schnellen Einstieg

ins Thema.

Durchführung

Versuche aufbauen, Literatur lesen,

Daten sammeln, auswerten und

mit den anderen Teammitgliedern

besprechen – es gibt viel zu tun.

Christine Mauelshagen und Rosa

Meyer investierten je etwa 350 Stunden

in ihr Projekt.

Dabei blieben Rückschläge trotz

sorgfältiger Planung nicht aus. So

waren die Messgeräte für die Probeanlagen

immer wieder defekt.

„Wir konnten deshalb erst einen

Monat später als geplant beginnen

und mussten mit weniger Ergebnissen

arbeiten“, erinnert sich Christine

Mauelshagen. Den Erfolg ihres Pro-

jektes beeinträchtigte dies nicht.

Dass man sich gerade auch in

schwierigen Situationen gegenseitig

helfen, unterstützen und motivieren

kann, ist für Christine Mauelshagen

ein großer Vorteil der

Teamarbeit. Auch mit Unterstützung

der Betreuungslehrer lassen

sich viele Probleme lösen und

„Hänger“ überwinden. Die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer des Siemens-Schülerwettbewerbs

können

sich zudem mit Fachfragen an die

drei Partner-Universitäten wenden.

Präsentation

Die Untersuchungen sind abgeschlossen,

Daten und Literatur ausgewertet.

Jetzt ist es Zeit, die wissenschaftliche

Arbeit zu verfassen und

die Präsentation der Ergebnisse vorzubereiten.

Ob mündlich oder schriftlich –

eine klare Gliederung ist wichtig.

Die Problemstellung und der von

euch gewählte Lösungsweg sollten

sich wie ein roter Faden durch die

gesamte Arbeit ziehen, die Struktur

der Arbeit muss verständlich und

nachvollziehbar sein.

Am Anfang einer (natur-)wissenschaftlichen

Arbeit steht ein etwa

halbseitiger Abstract. Außerdem enthält

eine sinnvoll aufgebaute Arbeit

Einleitung, Ausgangssituation, Problemskizze,

Zielsetzung, Lösungsweg,

Ergebnis, Ausblick und das

Literaturverzeichnis. Wichtige Tipps

zum wissenschaftlichen Arbeiten fi ndet

ihr z.B. auf der Website des Siemens

Schülerwettbewerb (www.

siemens.de/generation21/schuelerwettbewerb)

unter „Ausgezeichnet/Bewertung“.

Hilfreiche Hinweise

fürs richtige Präsentieren werden

dort ebenfalls zum Download bereitgestellt.

Bewertung

Ihr habt es geschafft. Nach Abschluss

des Projektes solltet ihr gemeinsam

Bilanz ziehen. Was war beim Projektablauf

und im Team gut, was

könnte verbessert werden? Denn

Zeit- und Projektmanagement gelten

als Schlüsselkompetenzen, die

den Erfolg in Studium und Beruf

erheblich beeinfl ussen. 7 (ews)

tipp

Viel Zeit und Ärger spart ihr, wenn ihr schon

beim Lesen und Exzerpieren von Fachliteratur

alle für das Literaturverzeichnis relevanten Daten

– also Autorennamen, Titel, Erscheinungsjahr,

Seitenzahlen und bei Quellen aus dem

Internet URL und Downloaddatum – erfasst.

Ausbildungsziel: Projektmanagement

In Betrieben müssen Projekte möglichst

schnell, eff ektiv und kostengünstig durchgeführt

werden. Deshalb steht beispielsweise bei

Siemens Projektmanagement für alle Auszubildenden

auf dem Ausbildungsplan. „Projektarbeit

eignet sich besonders gut, um Theorie

und Praxis zu verbinden“, weiß Ralf Rochau,

Siemens-Ausbildungsleiter in Hannover. Auch

die Teamfähigkeit wird trainiert, wenn Aufgaben

gemeinsam in einem bestimmten Zeitraum

bearbeitet werden müssen. Bei Siemens

arbeiten Studenten und Auszubildende aus

verschiedenen Berufen zusammen. Denn viele

komplexe Aufgaben erfordern Fachkenntnisse

aus unterschiedlichen Bereichen.

life + science 15


+

LEARN EARN

t e a c h e r s ‘ c o r n e r

–––– Eine Bühne für den Nawi-Unterricht ––––

8 Für alle Beteiligten war es ein

tolles Erlebnis: das Science on Stage-Festival

in Berlin. Vom 23. bis

zum 26. Oktober war die Urania

gefüllt mit neuen Ideen, angeregten

Diskussionen und viel Spaß.

Kompetente und begeisterte Lehrer

aus mehr als 20 europäischen

Nationen – und Kanada! – präsentierten

ihre besten Unterrichtskonzepte

und tauschten

sich untereinander aus.

Sechs Leitthemen hatten die

Organisatoren dem Bildungsfestival

vorangestellt: Naturwissenschaften

in Kindergarten und

Grundschule, fachübergreifendes

Unterrichten, „Hands on“-Experimente,

Selbstwahrnehmung

im Lehrprozess, der Nutzen von

außerschulischen Lernorten und

die Rolle des Nawi-Lehrers von

morgen.

Zu jedem Thema präsentierte

ein Bildungsmarkt spannende

Projekte: Physik mit

Bowlingkugeln, Biologie mit

Bananen, Chemie mit Küchenutensilien.

Unterrichtsideen und

-anregungen also, die die Teilnehmer

direkt mit nach Hause

nehmen konnten. Ein Exponat

fiel besonders ins Auge: Ein Rad

wie das eines Fahrrads, nur mit

Kondomen als Speichen. Die dre-

16 life + science

hen sich an einem Scheinwerfer

vorbei, werden dadurch erwärmt,

verkürzen sich ein wenig und treiben

dadurch das Rad an. Zwei

österreichische Schüler haben

diesen „Latexmotor“ erfunden.

Nicht ganz alltäglich ist auch das

Konzept von Ulrike Bornschein

aus Berlin. Sie hatte ein gebrauchtes

Ultraschallsystem organisiert

und mit ihren Schülern Innenansichten

des menschlichen Körpers

erforscht. Einer der Hintergedanken:

Viele Schüler liebäugeln

mit einem medizinischen

Beruf, und hier erfahren sie auf

spannende Weise, dass Medizin

ohne Technik und Naturwissenschaften

heutzutage nicht mehr

zu haben ist.

Nicht weniger interessant die

Workshops und Round Tables,

die – um nachhaltig zu wirken

– auch in den kommenden Jahren

unabhängig vom Science on

Stage-Festival weitergeführt werden.

Denn alle Aktivitäten stehen

unter dem großen Motto: Europas

Lehrer können und müssen voneinander

lernen! Eine Botschaft,

die gerade für die deutsche zergliederte

Bildungslandschaft von

immenser Bedeutung ist.

Schließlich gab es noch die

„große Bühne“ für On-sta-

ge-Beiträge, deren Titel für sich

sprechen: „Harry Potter and the

Secrets of Chemistry“, „Physic,

music and dance“, „A fantastic

journey“. Das Theaterstück

vom Chemie-Zauberlehrling

haben Schüler aus Hofheim

im Taunus entwickelt. Spektakuläre

chemische Experimente

waren geschickt in den dramaturgischen

Plot eingebaut: Vom

Wasser, das sich in rotes Blut

wandelt, über allen möglichen

Lichtzauber bis hin zum finalen

Feuerball. Die Experimente stammen

alle aus dem Chemieunter-

richt, sind hier aber in ein Projekt

eingepackt, das Schüler mit

ganz verschiedenen Neigungen

integriert.

Kein Wunder also, dass Harry

Potter bei der Jury, die im Vorfeld

des Festivals bereits die besten

Beiträge ausgewählt hatte, ganz

oben landete. Einige der Unterrichtskonzepte

werden auch im

Lehrer-Sonderheft, das in dieser

Ausgabe zu finden ist, ausführlich

vorgestellt. Informationen zum

Science on Stage-Festival 2008

findet man zudem unter www.

science-on-stage.de.7 (uk)

© (3) Science on Stage


Vier Tage lang

nur Mathematik,

und das auch

noch zur besten

Ferienzeit –

für viele sicher

eine Horrorvorstellung.

Für die 14 Teilnehmer

des

MATHCamps,

das im Juli 2008

in Jülich Premiere

hatte, hingegen

eine

wertvolle Zeit,

in der sie gezielt

zum Sprung

über die Hürde

ansetzen

konnten, die

vor einem ingenieurwissenschaftlichen

Studium steht –

eben die

Mathematik.

8 8MATHCamp MATHCamp

MATHCamp

4

Trainieren fürs Ingenieurstudium

5 7

8 Initiiert und gefördert wird das

MATHCamp vom Arbeitgeberver-

Arbeitgeberverband

Gesamtmetall mit seiner Initi- Initiativeative

THINK ING. Die Inhalte und die

neue Didaktik wurden vom Zentrum

zur zur Förderung des mathematisch-

mathematischnaturwissenschaftlichennaturwissenschaftlichen

5MATHCamp

5band

5ative

5neue

5zur

5naturwissenschaftlichen

x

Unterrichts

(Z-MNU) der Universität Bayreuth

entwickelt und ausgearbeitet. Die

ersten Teilnehmer des MATHCamps

kommen aus den Netzwerkschulen

des Vereins MINT-EC (Mathema-

tisch-naturwissenschaftlicher xten Excel-

ten die intensive Atmosphäre und bis zur Strahlung schwarzer Körper –

lence-Center an Schulen xdie e.V.): Abi- die modernen Lehrmethoden. Vie- unterschied sich von der Schule. „Wir

turientinnen und Abiturienten, xle die

le fühlten sich nach der Woche in

wollen den Jugendlichen zeigen“,

Ingenieurwissenschaften xihrer studieren

ihrer Fachwahl bestätigt – und angst- so Wolfgang Neidhard, Dozent an

xfrei wollen und Mathematik mögen, die

frei gegenüber

0

den auf sie warten- warten- der Uni Bayreuth, „dass Mathema-

aber auch wissen, dass die Studien- den mathematischen Herausfordetik mehr ist als nur irgendein Abar-

abbrecherzahlen aufgrund mangelnrungen. Im MATHCamp wird der beiten eines Vorganges oder eines

der Mathematikkenntnisse hoch Stoff nicht 0bestimmten einfach konsumiert, son- sonbestimmten

Rezeptes, das man ein- ein-

sind. Eine Umfrage vom Arbeitge- dern in außer- 0fach und innermathema-

innermathema-

innermathemafach nur vermittelt bekommt.“ Das

berverband Gesamtmetall unter Erst- tische Kontexte 0Interesse eingebunden und Interesse an dieser Form der Mathe- Mathe- Mathesemestern,

Professoren und Mathe- durch eine 0matikvermittlung aktive, problemorientier-

problemorientier-

problemorientiermatikvermittlung ist groß, folgerich- folgerichmatiklehrern

zeigte unlängst, dass te Herangehensweise 0tig erarbeitet. Der tig fand Mitte September in Bayreuth

zwei Drittel der Lehrer und Profes- Zugang zur 0bereits Mathematik soll erleich- erleich-

bereits das zweite Camp mit 12 Teil- Teil- Teilsoren

über eine abnehmende Leis- tert, das Verständnis 0nehmern gefördert und nehmern statt. Es stieß auf diesel- diesel- dieseltungsfähigkeit

der Schulabgänger das Fachwissen 0be vertieft werden. Im be Zustimmung wie die Jülicher Auf- Auf-

berichten (siehe life + science 3/08). Studium zählen 0taktveranstaltung. nicht nur die Fakten,

taktveranstaltung.taktveranstaltung. „Man hat wirklich

Im Gegensatz dazu fühlen sich viele auch die Methodik 0etwas des Lernens und etwas gelernt und wurde in ‚universi- ‚universi- ‚universi-

Studienanfänger durchaus gut vor- der Problemlösung 0täre’ spielt eine gro- gro- grotäre’ Arbeitsweisen eingeführt“, fasst

bereitet – und genau diese Diskre- ße Rolle – 0Jossekin und steht deshalb auch

Jossekin Beilharz, ehemaliger Schüler

panz in der Einschätzung lässt vie- im MATHCamp 0der im Mittelpunkt. Eine

der Martin-Niemöller-Schule Wies- Wies- Wiesle

von ihnen später über die Mathe- Rechnung, 0baden, die aufgeht – „die Rück- Rückbaden,

seinen Eindruck zusammen.

+matik matik stolpern. Wer hingegen weiß, meldungen 0Um der Abiturienten waren Um das Konzept weiter zu verbes- verbes- verbes-

+was was mathematisch auf ihn zukommt durchweg 0sern, positiv und wir sind von sern, werden die

1

angehenden Stu- Stu- Stu-

+und und welche Lücken der Schulunter- Schulunter- Schulunter- der Motivation 0denten und dem Interes- Interes- Interes- denten nach dem Camp sowie nach

+richt richt offen gelassen hat, fühlt sich

se der Abiturienten ganz angetan“, dem ersten und zweiten Semes- Semes-

+sicherer sicherer und kommt kaum in die

sagt Dr. Carsten Miller vom Z-MNU. ter über ihre Erfahrungen befragt.

+Gefahr, Gefahr, sein Studium wirklich auf- auf-

„Aus unserer Sicht hat das inhaltli- Geplant ist die anschließende Ver- Ver-

+geben geben zu müssen. che Konzept funktioniert.“ Schon die breitung der MATHCamp-Idee über

Das erste Camp in Jülich war ein Wahl des Lehrstoffs – vom fraktalen Lehrer- und Dozentenfortbildungen.

großer Erfolg, die Teilnehmer lob- Baum über die Schneefl ockenkurve 7 (uk)

life + science 17

MATHCamp

4

© Science on Stage


Steckbrief

+

LEARN EARN

18 life + science

International Business

Administration and

Information Technology

(IBAIT)

Fachhochschule Ludwigshafen am

Rhein

Zahlen bitte!

Studium und Ausbildung in

Wirtschaftsinformatik und Mathematik

Studieninhalte

Projektmanagement, Controlling,

Marketing, Vertrieb, SAP, Softwareentwicklung

Studienverlauf

3-jähriges Studium mit zweimonatigem

Auslandsaufenthalt und gleichzeitiger

Ausbildung bei Unternehmen

wie SAP oder BASF

Abschluss

Bachelor of Science (B.Sc.)

Auch wenn Bereiche wie Management oder Consulting euer

Ziel sind – es muss nicht immer BWL sein. Mit interdisziplinären

Studiengängen wie Wirtschaftsinformatik oder -mathematik

bekommt ihr Hintergrundwissen in mehr als einer Fachrichtung

und setzt euch damit von der Masse ab.

Perspektiven

z.B. Master of Science in Information

Technology and Management in North

Carolina; Einstieg in Beratung,

Management oder Softwareentwicklung

8 Interessante Kombinationen rund

um Informatik und Mathematik finden

sich außerdem in der Ausbildung.

life + science zeigt euch den

Weg durch das große Angebot an

Studiengängen und Ausbildungsrichtungen.

Wirtschaftsinformatik

Dass Software inzwischen auch in

den letzten Winkel von Wirtschaft,

Forschung und unserem Alltag vordringt,

ist für die Informatik gleichzeitig

Segen und Fluch: Ein Segen,

weil ständig neue Berufschancen für

Computer-Experten und Mathematiker

entstehen, ein Fluch weil sich

Informatiker stets mit Fachbereichen

auseinandersetzen müssen,

von denen sie insgeheim nur wenig

verstehen. Deshalb kommt es häufig

zu Missverständnissen zwischen

Softwareentwicklern und Auftraggebern,

die nicht in der Lage sind,

eine gemeinsame Sprache zu sprechen.

Im Gegensatz zu den meisten

Programmierfehlern sind solche

Missverständnisse nur sehr schwer –

soll heißen mit großem finanziellem

Aufwand – zu beheben. Der Bedarf

an Informatikern, die auch tieferen

Einblick in andere Bereiche haben,

ist deshalb groß. Besonders, wenn es

um wirtschaftliche Themen geht.

Hier kommen die Wirtschaftsinformatiker

ins Spiel, die sich sowohl

in Wirtschaftswissenschaften als

auch in der Informatik auskennen.

Damit sind sie erste Wahl, wenn es

darum geht, den Informationsfluss in

Unternehmen mit Software zu automatisieren

und zu analysieren. Weil

heute kein Unternehmen mehr ohne

digitale Unterstützung auskommt, ist

das ein gigantischer Bereich.

Je nach Hochschule kann allerdings

das Mischungsverhältnis zwischen

BWL und Informatik stark

schwanken. Es lohnt sich also, vorher

einen Blick in den Studienplan

zu werfen. So könnt ihr auch ein

Gefühl dafür bekommen, ob die beiden

Bereiche wirklich verzahnt oder

nur aneinandergereiht sind.

Noch weiter geht die Verzahnung

bei Dualen Studiengängen, die

das Studium mit einer praktischen

Ausbildung verbinden. So z.B. an

der Fachhochschule Ludwigshafen

im Studiengang International Business

Administration and Information

Technology (IBAIT). Neben dem Studium

und der Ausbildung bei Unternehmen

wie SAP oder BASF steht hier

auch ein zweimonatiger Aufenthalt in

China auf dem Lehrplan.

Wer eine Karriere bei einem

Automobilunternehmen anstrebt,

für den ist z.B. das Duale Studium

bei Daimler eine sehr gute Wahl: An

der Berufsakademie Stuttgart kann

man u.a. Informationstechnik studieren

und in Praxisphasen das Unternehmen

im Tagesgeschäft, in Projekten

und Planspielen kennen lernen.

Die Chancen für den Berufseinstieg

z.B. als Projektingenieur sind aussichtsreich.


Im Bereich der Ausbildungsberufe

entspricht der Informatikkaufmann

am ehesten dem

Wirtschaftsinformatiker, weil

auch hier kaufmännische Themen

und Bereiche der Informatik

zusammenfließen. Ihr müsst allerdings

einen genauen Blick auf den

jeweiligen Betrieb werfen, weil

die Inhalte der Ausbildung stark

schwanken können. Wer sich speziell

für die Softwareentwicklung

im betriebswirtschaftlichen Kontext

interessiert, sollte sich auch

die Ausbildung zum Fachinformatiker

mit Richtung Anwendungsentwicklung

anschauen. Diese

Ausbildung kann natürlich ebenfalls

mit einem Bachelor-Studium

zum Wirtschaftsinformatiker kombiniert

werden – beispielsweise bei

Currenta. Hier wird im Auftrag

von Bayer und Lanxess das Ausbildungsprogramm

„WIN“ angeboten.

Die Chancen, anschließend

direkt in einen Job zu starten, sind

sehr gut: „Bis jetzt sind immer alle

mit Kusshand übernommen worden

und durften sich die Stellen

aussuchen“, so Martina Link, die

den Dualen Studiengang bei Currenta

koordiniert.

Mathematik

Die Mathematik hat sowohl mit

den Wirtschaftswissenschaften

als auch mit der Informatik große

Berührungsflächen – mit einem

Mathematik-Studium habt ihr

deshalb in der Wirtschaft und im

IT-Bereich eine gute Startposition.

Natürlich bestimmt ihr eure Studieninhalte

auch zu einem guten

Teil selbst, deshalb ist es wichtig,

eine Vertiefungsrichtung zu wählen,

die zum Berufsziel passt. Noch

direkter in die Wirtschaft führen

allerdings Studiengänge wie Wirtschafts-

oder Finanzmathematik.

Auch hier ist es wichtig, vor der

Studienwahl einen Blick in die

Modul- und Studienpläne zu werfen,

an vielen Universitäten überwiegt

nämlich der mathematische

Teil des Studiums deutlich.

Wirtschaftsmathematiker werden

gebraucht, um mathematische

Modelle von wirtschaftlichen

Zusammenhängen zu erstellen.

Mit solchen Modellen lässt sich

dann z.B. das Risiko eines Aktienportfolios

abschätzen. Deshalb ist

Wirtschaftsmathematik auch ein

sehr guter Einstieg ins Finanzwesen.

Aber auch bei Versicherungen

lassen sich die mathematischen

Kenntnisse gut anwenden.

Für alle, die sich mehr für

neue Technik als für Aktienderivate

begeistern, könnte ein Studium

im Bereich Technomathematik

die richtige Wahl sein. Hier wird

die Mathematik mit einem oder

mehreren Bereichen aus den Ingenieurwissenschaften

verknüpft –

beispielsweise mit Informatik. An

der Uni Duisburg sind Techno-

und Wirtschaftsmathematik im

Bachelor-Studiengang vom mathematischen

Teil sogar identisch, BWL

kann hier genauso mit Mathematik

kombiniert werden wie Elektrotechnik.

Wer mit Zahlen

jonglieren kann,

hat in der Berufswelt

gute Karten

Ausbildungsstart 2009

Nutzen Sie Ihre Chance auf einen von 40 freien Ausbildungsplätzen!

Die RICOH DEUTSCHLAND GmbH mit Sitz in

Hannover ist der führende Lösungsspezialist für

moderne Bürokommunikation und unternehmensweite

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life + science 19


+

LEARN EARN

s t u d y + g u i d e

Neue Studiengänge kurz vorgestellt

zusammengestellt von Sabine Bomblat

Besonders auf Informatik ausgerichtet

ist z.B. der Duale Studiengang

„Scientifi c Programming“

der FH Aachen. Technomathematik

wird hier mit einer Ausbildung zum

Mathematisch-Technischen Software-Entwickler

(MATSE) kombiniert.

Diese Kombination ist überall

gefragt, wo Simulationen entwickelt

werden müssen: Also von der

Planung neuer Getriebe für Lkw bis

zur Untersuchung des Strahlungsprofi

ls eines Handys. Auch die reine

MATSE-Ausbildung fi ndet teilweise

im universitären Umfeld statt

– die FH Aachen kooperiert zu diesem

Zweck mit der RWTH und dem

Forschungszentrum Jülich.

Natürlich sind auch Unternehmen

wie Ericsson oder Telekom an

Softwareentwicklern mit mathematischem

Hintergrund interessiert und

Studiengang: Internetbasierte Systeme

Start: Wintersemester 2008/2009

Wo: Fachhochschule Trier

Dauer: 6 Semester

Abschluss: Bachelor of Science

Studieninhalte: Internetbasierte Systeme ist ein spezialisierter Informatik-Studiengang.

Die Schwerpunkte liegen in der Software-Entwicklung für Internet-Anwendungen,

der Internet-Kommunikation und Netzwerktechnik sowie der IT-Sicherheit. Dabei

wird der Praxisbezug großgeschrieben: Es gilt, Software für verteilte Anwendungen

zu entwickeln, Rechnernetze einzurichten und zu administrieren sowie selbstständig

geeignete Sicherheitslösungen auszuwählen und umzusetzen.

Einsatzmöglichkeiten: Den Absolventen steht ein breites Beschäftigungsfeld offen. So

arbeiten heute viele Informatiker in genau diesem Spezialisierungsbereich. Abgesehen

davon ist eine Tätigkeit in allen Bereichen der Software-Entwicklung möglich.

Neben dem direkten Berufseinstieg können Bachelor-Absolventen auch den Master-Studiengang

Informatik an der FH Trier draufsatteln.

Weitere Informationen: www.fh-trier.de

bilden z.B. zum/zur Fachinformatiker/in

aus. Unternehmen wie etwa

Bosch, Siemens oder auch Ricoh

suchen zudem Abiturienten, die

technisch versiert sind und logisch

denken können, für die Ausbildung

zum/zur IT-Systemkaufmann/frau.

Um sich intensiv mit fortgeschrittener

Mathematik zu beschäftigen,

muss man also nicht zwangsläufi g

studieren. 7 (bg)

Studiengang: Geotelematik und Navigation

Start: Wintersemester 2008/2009

Wo: Hochschule München

Dauer: 7 Semester

Abschluss: Bachelor of Engineering

Ausbildungsinhalte: Die Studierenden lernen, wie

man herausfordernde Aufgaben im Bereich der

Satellitennavigation löst. Informatik, Kommunikationstechnik

und Geoinformatik – all diese Disziplinen

werden in den Studiengang integriert. In Seminaren

und Vorlesungen geht es u.a. um Softwareentwicklung

und Computergrafi ken sowie um Satellitenpositionierung

oder Raumfahrtantennen.

Einsatzmöglichkeiten: Ob Automobilindustrie,

Robotik, Logistik oder Gesundheitswesen,

Katas trophenschutz oder Sicherheitstechnik – laut

Schätzungen warten auf dem Markt der Satellitennavigation

etwa 140.000 neue Arbeitsplätze

auf die Absolventen.

Weitere Informationen: www.hm.edu

www.myBayerjob.de

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produkte oder als Versicherungskaufmann/frau über

Lebens-, Kranken- und Haftpflichtversicherungen informierst,

ob du dich als Controller/in um das Rechnungswesen

eines Unternehmens kümmerst oder als Wirtschaftsprüfer/in

Jahresabschlussrechnungen kontrollierst

– im Finanzmanagement dreht sich alles ums Geld.

life + science 21

© C-Promo.de/Photocase


© Sabine Bomblat

+

LEARN EARN

Du willst dich gezielt über die vorgestellten und

weiteren Möglichkeiten im Bereich Finance

and Management erkundigen?

Übersichtliche Infos zu Studiengängen

und Hochschulen:

www.hochschulkompass.de

Bankkaufmann/frau – mehr zur Ausbildung,

den Voraussetzungen, Berufsfeldern

und der Bezahlung:

www.azubister.net/berufsinformationen

(B wie Bankkaufmann)

Duales Studium, Ausbildung, Praktikum

oder Traineeprogramm bei der

Bayern LB:

www.bayernlb.de (Karriere)

22 life + science

8 Ein Faible für Daten und Zahlen

und eine Neigung zum analytischen

und unternehmerischen Denken sind

für die Arbeit in diesem Bereich also

unerlässlich. Wenn du daneben einen

guten Draht zu Menschen hast – verhandlungsgeschickt

und kommunikationsfähig

bist – und zudem sorgfältig

arbeiten und selbständig Entscheidungen

fällen kannst, dann bist

du der oder die Richtige für die Arbeit

im Finanzgeschäft. Ob in der Ausbildung,

im Studium oder im Berufsalltag

– Ausdauer und Einsatz werden

im Bereich Finance and Management

gefordert. Als Ausgleich winken gute

Arbeitsbedingungen und hohe Einstiegsgehälter.

Viele Wege führen zum Ziel

Der klassische Einstieg in den Bereich

Finance and Management ist die

meist dreijährige Ausbildung zum/

zur Bankkaufmann/frau im Kreditgewerbe.

Dabei lernt man in der

Berufsschule die wichtigsten Prozesse

der Kontoführung, Erfassung,

Dokumentation und Auswertung

von Unternehmensleistungen kennen

und erfährt parallel dazu im

Finanzmanagement

an der FH Eberswalde:

www.fh-eberswalde.de

(Studium/Bachelor-Studiengaenge)

Internationales Finanzmanagement an

der HfWU Nürtingen-Geislingen:

www.hfwu.de (Studiengaenge)

Recht, Finanzmanagement und

Steuern an der FH Braunschweig/

Wolfenbüttel:

www.fh-wolfenbuettel.de

(Lehre, Studium, Weiterbildung/

Übersicht der Studiengänge)

Betrieb vor Ort und im Kontakt mit

den Kunden alles, was man über Verbraucher-

und Datenschutz, Geld-

und Vermögensanlagen, den nationalen

und internationalen Zahlungsverkehr

und die Kreditvergabe

wissen muss. Weitere Ausbildungsinhalte

unterscheiden sich von Betrieb

zu Betrieb. So werden beispielsweise

in der Ausbildung der Bayern LB auch

Präsentations- und Visualisierungstechniken

sowie Grundlagen zur

Gesprächsführung im Umgang mit

Kunden vermittelt. Interne Fachseminare,

der Einsatz und das Anwenden

von CBT-Lernprogrammen und

abteilungsspezifische Unterrichte

ergänzen dort die Theorie aus der

Berufsschule und stellen den Praxistransfer

sicher. „Zudem werden die

Azubis“, so Cornelia Wilhelmy von

der Bayern LB, „durch regelmäßige

Lernzielkontrollen und eine umfassende

Vorbereitung für die IHK-Prüfung

fit gemacht. Schon im ersten

Ausbildungsjahr kann man mit einem

monatlichen Gehalt von 650 bis 700

Euro rechnen.“

Im Anschluss an die betriebliche

Ausbildung oder auch schon direkt

nach dem Abitur stellt das Studium

eine weitere Möglichkeit dar, ins

Finanzmanagement einzutauchen.

Jedes BWL-Studium bietet Seminare

im Bereich Finanzierung und Controlling,

daneben gibt es spezialisierte

Studiengänge wie etwa die Bachelor-

Studiengänge Finanzmanagement

FACT an der Fachhochschule Eberswalde,

Internationales Finanzmanagement

an der Hochschule für

Wirtschaft und Umwelt im schwäbischen

Nürtingen-Geislingen oder

den im kommenden Semester anlaufenden

Bachelor-Studiengang Recht,

Finanzmanagement und Steuern der

Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel.

Finanzmanagement FACT

FACT – das steht für Finance (Finanzierung),

Accounting (Rechnungswesen),

Controlling und Taxation

(Steuerlehre) und bezeichnet damit

die vier Vertiefungsfächer des Studiengangs.

Daneben gibt es die

Wahlpflichtfächer Personal, Wirt-


Dino 5.0/Photocase

schaftsenglisch, Marketing, Spezielle

Statistik, Spezielles Wirtschaftsrecht,

Betriebliche Informationssysteme

und Projektmanagement.

„Unser Studiengang FACT bietet

beste Ausgangsbedingungen beim

Start ins Berufsleben. Die Unternehmen

benötigen Fachkräfte, die

sich in allen vier verzahnten Bereichen

auskennen und vor allem die

Schnittstellen würdigen und werten

können“, wirbt der Studiengangsleiter

Professor Doktor Hans-Joachim

Hirsch. Die Absolventen des kostenlosen

dreijährigen Bachelors zeichnen

sich durch Führungsqualität,

Kommunikationsstärke, Projektmanagement,

Wertkettenkompetenz,

Effizienzdenken, Zeitmanagement,

IT-Kompetenz und eine intelligente

Techniknutzung aus. Laut Angaben

der Fachhochschule liegen die Einstiegsgehälter

für BWLer zwischen

31.200 und 45.400 Euro im Jahr.

Internationales

Finanzmanagement

Im Studiengang Internationales

Finanzmanagement, der auf sie-

ben Semester angelegt ist, liegt ein

besonderer Schwerpunkt auf dem

Erwerb interkultureller Fähigkeiten.

So sind das dritte und vierte Semester

als Auslandsstudium vorgesehen und

im sechsten Semester stehen Interkulturelles

Management und Kommunikation

auf dem Lehrplan, wobei

die Möglichkeit eines Praxissemes-

ters im Ausland gegeben ist. An der

Fachhochschule für Wirtschaft und

Umwelt fallen 500 Euro Studiengebühren

pro Semester an.

Recht, Finanzmanagement und

Steuern

Um den Anforderungen des stark

verrechtlichten Finanzdienstleistungssektors

gerecht zu werden, vermittelt

der neue Bachelor-Studiengang

Recht, Finanzmanagement und

Steuern an der FH Braunschweig/

Wolfenbüttel zu gleichen Teilen wirtschaftliche

wie juristische Kenntnisse.

Im sieben-semestrigen Studium

sind eine Praxisphase im 4. und 5.

Semester und ein Praxissemester im

6. Semester vorgesehen. Damit zielt

die FH darauf ab, ihre Studierenden

praxisnah auf die Arbeit im Finanzdienstleistungsbereichvorzubereiten.

Auch hier fallen 500 Euro Studiengebühren

an.

Neugier geweckt?

Dann schnupper doch mal rein …

Viele Banken und Sparkassen bieten

interessierten Schülerinnen und

Schülern die Möglichkeit, während

der Schulferien Betriebspraktika zu

absolvieren und auf diese Weise

einen Einblick in den Arbeitsalltag

zu bekommen. Auch die Fachhochschulen

und Universitäten bieten

Tage der offenen Tür und Schnupperkurse

an. 7 (jd)

Als Azubi

starten.

Als Profi

landen.

Als weltweit führende Privatkundenbank wissen wir auch, wie

wir als engagierter Arbeitgeber überzeugen und begeistern

können. Wir haben noch viel vor – bewerben Sie sich jetzt!

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Duisburg

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Fachinformatiker/in

Gut zu wissen: Wir sind nicht nur erfolgreich, wir stellen weiter

ein. Allein in den letzten 5 Jahren stieg die Zahl der Mitarbeiter

um 1.500 auf 6.800. In der Citibank erwarten Sie erfreulich

schlanke Strukturen, kurze Entscheidungswege und ausgezeichnete

Entwicklungsmöglichkeiten. Und was die Bezahlung angeht:

Rechnen Sie mit einem sehr guten Grundgehalt sowie Möglich -

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eine lukrative Altersvorsorge. Insgesamt also ist die Citibank ein

Top Arbeitgeber. Damit bieten wir Ihnen alle Voraussetzungen,

um Erfolg im Beruf zu haben. Nutzen Sie bitte unseren Online-

Bewerbungsbogen unter www.citibank.de/karriere mit Angabe

der folgenden Referenznummer: CB-0908-8539.


+

LEARN EARN i

Name: Maren Brasse

Alter: 30 Jahre

Studium: Lebensmitteltechnologie,

Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Beruf: Dipl.-Ing.

Lebensmitteltechnologie

Unternehmen: Red Arrow Handels-GmbH, mit Sitz in

Bremen, beschäftigt ca. 250 Mitarbeiter und ist weltweit

größter Hersteller und Vermarkter von Raucharomen,

Flüssigrauch, Bräunungsprodukten, Grillaromen

und Reaktionsaromen

24 life + science

i n tne rtv i e wr

v

8 Wie sehen Ihre Aufgabenbereiche

bei Red Arrow aus?

Seit Anfang dieses Jahres bin ich

hauptsächlich für den Vertrieb der

Bräunungsaromen und -technologie

verantwortlich. Meine Aufgabenbereiche

sind sehr vielfältig: Sie reichen

u.a. von der Erarbeitung kundenspezifi

scher Lösungen im Bereich der Forschung

und Produktentwicklung über

die Verkostung und Beurteilung von

Testproben bis hin zur Kommunikation

mit den Kollegen in den USA und

Schulungen von Mitarbeitern und

Kunden.

Bräunungsaromen und

-technologie – was genau kann

man sich darunter vorstellen?

Wir entwickeln, testen und vertreiben

Aromen, die in Lebensmittelprodukten

wie Fleischwaren, Saucen, Marinaden

oder Pizza-Beläge eingearbeitet

werden. Das Ziel dabei ist es, diese

Produkte schmackhafter aussehen zu

lassen, das Aromaprofi l und die Konsistenz

zu verbessern sowie die Haltbarkeit

zu verlängern. Zu unseren

Kunden zählen u.a. fl eischverarbeitende

Betriebe, Fastfood-Ketten und

der Einzelhandel. Unter Technologie

fällt z.B. die so genannte Berieselung:

Dabei werden die Lebensmittelprodukte

einige Minuten unter einer Art

Dusche mit einer Lösung aus Aromen

„berieselt“. Diese werden anschließend

mittels Wärmebehandlung auf

Hähnchenbrustfi let, Salami und Co.

fi xiert.

Wahrscheinlich hören Sie diese

Frage öfter: Sind Aromen nicht

gesundheitsschädigend?

Nein. Die Aromen von Red Arrow

werden alle durch patentierte Pyrolyse-Prozesse

hergestellt. Hierbei

werden die natürlichen Rohstoffe

(Raucharomen = Wasser + Holz,

Bräunungsaromen = Dextrose, Grillaromen

= Pfl anzenöle) durch Wärme

in eine Rauchphase überführt,

die wiederum in Wasser auskondensiert

wird. Die Kondensation in Wasser

ermöglicht es, über mehrere Klärstufen

die unerwünschten Stoffe, wie

das Teer welches das krebserregende

Benzo(a)pyren enthält, zu entfernen.

Aus gesundheitlichen Aspekten

wird der Einsatz von Raucharomen im

Vergleich zu den herkömmlichen Räuchermethoden

auch von den Lebensmittelkommissionen

befürwortet.

Brauchen Sie auch Soft Skills

in Ihrem Job?

Ja, Soft Skills werden vorausgesetzt

sowie eigenständig oder in Seminaren

trainiert. Wichtig sind u.a. Redekunst

– für Verkaufsgespräche, Präsentationstechniken

und Schulungen –,

Teamfähigkeit, Kreativität, Organisationstalent,

Höfl ichkeit und gepfl egtes

Auftreten. Denn als Lebensmitteltechnologe

werkelt man nicht allein

im Labor vor sich hin, sondern arbeitet

im Team und eng mit den Kunden

zusammen. Darüber hinaus spielen

sensorische Eigenschaften in meinem

Job eine große Rolle, also sensibles

Riechen und Schmecken.

Sind Fremdsprachen wichtig?

Da wir eine Tochtergesellschaft eines

amerikanischen Unternehmens sind,

muss man Englisch können. Auch für

die Kommunikation mit unseren Vertretungen

weltweit sowie für Schulungen,

internationale Messen und

Seminare ist Englisch unverzichtbar.

Reicht Schul-Englisch da aus?

Nein, für die tägliche Arbeit braucht

man Fachbegriffe – diese lernt man

in Schulungen und Seminaren sowie

„on-the-job“. Außerdem sollte man

stets ein Fachlexikon parat haben.

Was macht Ihnen am meisten

Spaß in Ihrem berufl ichen Alltag?

Dass kein Tag ist wie der andere.

Täglich arbeiten wir an neuen Herausforderungen

und Projekten, bei

denen wir als Team agieren. Besonders

gefällt mir auch die Entwicklung

neuer Anwendungstechnologien und

Produkte.

Was war Ihr Lieblingsprojekt?

Zu Beginn meiner Laufbahn bei

Red Arrow habe ich an einem Projekt

gearbeitet, bei dem eine neue

Anlagentechnologie zum Räuchern

von Fleisch- und Wurstwaren mittels

Raucharomen getestet wurde. Dabei

mussten die Daten ermittelt und optimiert

werden. Die Berieseltechnologie

wird jetzt in der Lebensmittelindustrie

eingesetzt.

Von welchen Entwicklungen in der

Lebensmitteltechnologie träumen

Sie ?

Von einer Technologie zum Aufbringen

von Pulvern in feinen Linien. Diese

könnten dann u.a. auf Grillfl eisch

aufgebracht werden, damit dieses

beim Kauf schmackhafter aussieht.

Warum haben Sie sich für das

Studium der Lebensmitteltechnologie

an der Fachhochschule in

Lemgo entschieden?

Erst wollte ich BWL studieren, da

ich keine konkrete Berufsidee hatte.

Dann brachte mich ein Bekannter

auf die Idee, eine Ausbildung als

Fachkraft für Lebensmitteltechnik zu

machen. Das hat mir gut gefallen.

Dann habe ich im Anschluss auf den

Rat meines Chefs hin Lebensmitteltechnologie

in Lemgo studiert. Besonders

der Schwerpunkt Fleischtechnologie

in Lemgo genießt national und

international ein hohes Ansehen.

Haben Sie während Ihres Studiums

Praktika absolviert oder Auslandserfahrungen

gesammelt?

Nein, aber ich empfehle jedem, zielgerichtete

Praktika, wenn möglich

im Ausland, zu machen. Dadurch

fi ndet man heraus, welcher Bereich

– von Vertrieb über Produktentwick-

�����


i e w

i n t e r v i

lung und Qualitätssicherung bis hin

zur Forschung – einem am meisten

Spaß macht.

Wie kamen Sie zu Red Arrow?

Während meiner Diplomarbeit, die

ich teilweise im Technikum der Hochschule

Ostwestfalen-Lippe durchgeführt

habe, liefen parallel Versuche

der Red Arrow Handels-GmbH.

Unser Geschäftsführer suchte seinerseits

einen neuen Mitarbeiter für den

Verkauf Innendienst und hatte sich

in der Hochschule nach Absolventen

erkundigt. Daraufhin kam es noch am

selben Tag zum ersten Gespräch. Die

angebotene Stelle schien herausfordernd

– wir waren uns schnell einig!

Welche Hürden mussten Sie im

Studium und beim Berufsstart

überwinden?

Im Studium lagen die Schwierigkeiten

in der Mathematik und Verfahrenstechnik.

Eigeninitiative ist da wichtig –

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Umweltfreunde aufgepasst:

Bis zum 15. März 2009 können Wettbewerbsbeiträge für die 19. Runde

des BundesUmweltWettbewerbs (BUW) eingereicht werden. Der BUW ist

ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung fi nanzierter Wettbewerb

zur Anerkennung und Förderung des Engagements junger Leute

im Umweltbereich. Unter dem Motto „Vom Wissen zum nachhaltigen

Handeln“ sind Jugendliche und junge Erwachsene (im Alter von 13 bis 21

Jahren) aufgerufen, Ursachen von Umweltproblemen zu erkennen und zu

untersuchen, nachhaltige Lösungen für diese Probleme zu fi nden und diese

Lösungsansätze im Rahmen ihrer Möglichkeiten umzusetzen.

Einsendeschluss: 15. März 2009

Wettbewerb I: Jugendliche im Alter von 13 – 16 Jahren

Wettbewerb II: Jugendliche im Alter von 17 – 21 Jahren

Preise: Geldpreise, Praktikumsplätze, Förderangebote

und Sachpreise im Gesamtwert von über 25.000 €.

es gilt, sich zu organisieren und selbstständig

zu arbeiten. Im Berufsleben

gibt es viele Hürden zu überwinden,

besonders am Anfang – man muss

lernen, Verantwortung zu tragen,

vor fremden Menschen zu reden, aus

Misserfolgen zu lernen. Wenn man

Spaß an der Arbeit hat, sind die Hürden

aber gut zu überwinden.

Was war Ihr größtes Erfolgserlebnis

im Beruf?

Meine interne Beförderung, Zuständigkeit

Bräunungstechnologie

Was sollten Schüler für ein

Ingenieurstudium mitbringen?

Naturwissenschaftliches Interesse und

Neugier für neue Technologien.

Warum sollten sich Schüler für

einen Ingenieurberuf und speziell

für den Bereich Lebensmitteltechnologie

entscheiden?

Lebensmitteltechnologen sind im In-

Kultur

Ökologie

und Ausland sehr gefragt. Der Markt

steht den Absolventen offen! Außerdem

ist es unglaublich spannend, an

vielen verschiedenen Entwicklungen

und Forschungsprojekten teilzuhaben,

besonders wenn man später

im Einzelhandel diese sogar wiederfi

ndet.

Wo entdecken Sie Ihre Aromen

denn zum Beispiel?

In den Zutatenlisten der Lebensmitteletiketten.

Unsere Produkte werden

viel an Aromen- und Gewürzhäuser

vertrieben, die wiederum diese Produkte

mit in ihre Mischungen einarbeiten.

Da ist nicht immer ganz klar,

in welchen Endprodukten die Aromen

eingesetzt werden. Hin und wieder

kommt es aber vor, dass ich unsere

Aromen herausschmecken kann. Zum

Beispiel habe ich beim Essen des Big

Tasty bei McDonald‘s eines unserer

Grillaromen in der Sauce rausgeschmeckt.

7 (sb)

Technik

Gesundheit

Weitere Informationen zum BUW und zu den Teilnahmebedingungen sind im Internet unter

www.buw-home.de zu fi nden. Für Rückfragen steht das Team des BUW am IPN gerne zur Verfügung.

Konsum

Politik

Sonderpreis des BUW 2008/2009

„Ozean der Zukunft –

zu warm, zu hoch, zu sauer“

Wichtig sind

Redekunst,

Teamfähigkeit,

Kreativität,

Organisationstalent,

Höfl ichkeit

und gepfl egtes

Auftreten

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Wirtschaft

Gesellschaft

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+

LEARN EARN

Viele kleine

Geschäfte

und Boutiquen

wechseln alle

paar Monate

den Inhaber.

Ketten wie dm,

H&M, New Yorker

oder Deichmann

sind

dagegen aus

unseren Fußgängerzonen

kaum mehr

wegzudenken.

26 life + science

8 Wir gehen lieber in Fachgeschäften

wie Bau-, Elektro- oder Lebensmittelmärkten

einkaufen, denn in

dem umfassenden Warenangebot

finden wir schneller, was wir

suchen. Der Groß- und Einzelhandel

durchlebt in den letzten Jahren

einen beachtlichen Strukturwandel

oder auch Konzentrationsprozess.

Gleichzeitig wird die Ausrichtung

der Betriebe immer internationaler.

In vielen Industrie- und Handelsunternehmen

macht das Auslandsgeschäft

sogar mehr als die Hälfte

des Umsatzes aus. Nur so können

sie sich im weltweiten Wettbewerb

behaupten.

Aus diesem Grund sucht der

Groß- und Einzelhandel junge, dynamische

Fachkräfte, die bereit sind,

früh Führungspositionen zu übernehmen.

Die Einstiegsmöglichkeiten

in die Branche sind vielfältig: Die besten

Chancen für einen schnellen Aufstieg

der Karriereleiter hat man mit

einem abgeschlossenen Studium. Ein

Betriebswirtschaftsstudium (BWL) an

einer Universität oder Fachhochschule

(FH) vermittelt umfassendes wirtschaftliches

Grundlagenwissen und

Grundfähigkeiten. Deutlich mehr

Praxisnähe bietet jedoch ein Dua-

les Studium an einer Uni, FH oder

Berufsakademie. Vorraussetzung für

die Aufnahme in einen solchen Studiengang

ist ein abgeschlossener

Ausbildungsvertrag mit einem kooperierenden

Unternehmen.

An der Fachhochschule Ingolstadt

wird der Abschluss Bachelor of Arts

(BA) mit dem Schwerpunkt Internationales

Handelsmanagement angeboten.

Die Absolventen sollen hier

neben fachlichen vor allem soziale

und methodische Kompetenzen

erwerben, die für den internationalen

Handelsbereich erforderlich sind.

Namhafte Unternehmen wie Aldi

Süd oder die Media-Saturn-Unternehmensgruppe

kooperieren mit der

FH Ingolstadt. Sandra Weidemeier

(21) studiert im 5. Semester Internationales

Handelsmanagement

und arbeitet in ihren Praxisphasen

bei Media Markt. „Besonders gut

gefällt mir, dass Media Markt ein

sehr dynamisches und junges Unternehmen

ist, das jedem die Möglichkeit

gibt, seine Wünsche und Vorstellungen

zu verwirklichen. Man

sollte auf jeden Fall Spaß am Kontakt

mit Menschen, am praxisnahen

Lernen und am Bearbeiten von Projekten

haben.“

Viele Berufsakademien und

Hochschulen bieten den Bachelor-

Abschluss mit der Fachrichtung Handel

an. Obi, Saturn und Galeria Kaufhof

schicken ihre Studenten z.B. an

die FH Mannheim. Hier werden neben

BWL auch „Soft Skills“ wie Selbst-

und Projektmanagement, Kreativitäts-

und Problemlösungstechniken,

Verkaufspsychologie sowie Mitarbeiterführung

gelehrt. Voraussetzungen

des Studiengangs sind mathematisch-statistisches

Wissen, Englischkenntnisse,Kommunikationsfähigkeit

und Engagement. dm-drogerie

markt ermöglicht mit der Berufsakademie

Karlsruhe den Studiengang

BWL, Fachrichtung Handel. Darüber

hinaus legen die Studenten ihre

inhaltlichen Schwerpunkte „Filiale“

oder „Zentrale“ bereits zu Beginn des

Studiums fest. Die Otto GmbH bietet

zusammen mit der Hamburg School

of Business Administration (HSBA)

den Studiengang Business Administration

an. Ziel ist es, die Studierenden

in den verschiedenen Einsatzbereichen

wie Finanz- und Rechnungswesen,

Controlling, Personalwesen,

Einkauf, Vertrieb und Marketing zu

schulen und sogar mit eigenen Projekten

zu betrauen.


Absolventen eines

Dualen Studiums im

Bereich Handel können

oftmals ohne größere

Einarbeitungsprobleme

Führungsverantwortung

übernehmen

Es besteht

Handlungsbedarf!

Deine Karriere im Handelsmanagement

Absolventen eines Dualen Studiums

im Bereich Handel können oftmals

ohne größere Einarbeitungsprobleme

Führungsverantwortung

übernehmen. In Kaufhaus- und

Warenhausunternehmen werden sie

als Filialleiter, Abteilungsleiter oder

Marktmanager eingesetzt. Auch

Sandra stehen bei Media Markt alle

Türen offen: „Wenn mir

die Möglichkeit geboten

wird, kann ich mir

sehr gut vorstellen, später

eine Führungsposition

bei Media Markt

auszuüben. Wir haben

den großen Vorteil, dass

eine enge Bindung zur

Media-Saturn-Unternehmensgruppe

besteht. Die Chance

nach dem Studium dort durchstarten

zu können, ist groß.“

Wer direkt nach dem Abitur

ohne Studium praktisch durchstarten

möchte, der kann etwa eine Ausbildung

zum/zur Kaufmann/-frau

im Groß- und Außenhandel beginnen.

Im speziellen Abiturientenprogramm

von Rewe können die Auszubildenden

direkt nach dem Abschluss

der Prüfung bei der Industrie- und

Handelskammer (IHK) eine Weiter-

In (die) Zukunft mit New Yorker

New Yorker ist ein international

erfolgreiches Modeunternehmen.

Wir verkaufen unsere Marken in

25 Ländern in über 670 Stores.

New Yorker steht für starkes

Wachstum und aktuelle Young

Fashion.

Ab 01.08.2009 bilden wir aus

zum/zur geprüften

Handelsassistenten/in

im Einzelhandel (IHK)

Während deiner 3-jährigen Ausund

Fortbildung wirst du auf eine

zukünftige Führungsposition

vorbereitet. Du bist hochmotiviert

und möchtest New Yorker durch

deine persönliche und fachliche

Kompetenz in einem teamorientierten

Umfeld unterstützen.

Dann freuen wir uns, wenn du

deine vollständigen und aussagekräftigen

Bewerbungsunterlagen,

inklusive E-Mail-Adresse, unter

Angabe des Bundeslandes in dem

du deine Ausbildung absolvieren

möchtest, an folgende Adresse

sendest:

New Yorker

Anja Hirsch

Aus- und Weiterbildung

Hansestraße 48

38112 Braunschweig

Mehr Infos und Jobs unter:

www.newyorker.de/jobs

life + science 27

© Steve81/Photocase


© pip/Photocase

+

LEARN EARN

bildung zum Handelsfachwirt (m/

w) anschließen. Gleichzeitig erfolgt

die Ausbildung zum Marktmanager-Assistenten.

„Wir verkürzen die

Ausbildung, da der Theorieunterricht

nicht in der Berufsschule stattfindet,

sondern in internen Seminaren

durch die Ausbilder“, erklärt

Personalentwicklerin Claudia Gasparjan

von Rewe Nord. „Daher ist

der schnelle Aufstieg bei Rewe bis

zum/zur Marktmanager/-in oder

selbstständigem/n Partner-Kaufmann/-frau

möglich“. Auch Peek &

Cloppenburg bietet eine dreijährige

Ausbildung zum Handelsfachwirt

(m/w) an. Anders als bei der normalen

Ausbildung entfällt hier ebenfalls

der Unterricht in der Berufsschule.

Stattdessen lernen die Auszubildenden

die Theorie in so genannten

Bildungszentren, die Seminare und

28 life + science

Kurse anbieten und die Auszubildenden

auf die IHK-Prüfung vorbe-

reiten.

Das Bildungszentrum

des Einzelhandels Niedersachsen

(BZE) bietet

darüber hinaus in Ko-

operation mit der privaten

SRH Fernfachhochschule

Riedlingen

ein berufsbegleitendes

Fernfachhochschulstudium

zum Bachelor of Arts

mit dem Schwerpunkt

Handel an – eine chancenreiche

Möglichkeit für Berufstätige

im Groß- und Einzelhandel,

sich weiterzuentwickeln. Auch Peek

& Cloppenburg eröffnet ausgebildeten

Handelsfachwirten die Perspektive

auf ein Aufbaustudium in Riedlingen.

7 (ci)

Die Absolventen

sollen neben fachlichen

vor allem

soziale und methodische

Kompetenzen

erwerben, die für

den internationalen

Handelsbereich

erforderlich sind

Kerstin Rothermel

Senior Manager

Talent Relation Management

Media-Saturn-Unternehmensgruppe

Welche Voraussetzungen

sollten die Abiturienten

mitbringen?

Es müssen nicht unbedingt

Einser-Kandidaten sein, die

sich bei uns bewerben. Media-

Saturn schaut bei künftigen

Mitarbeitern auf deren Selbstständigkeit

und Dynamik

sowie auf den Wunsch, etwas

bewegen und sich selbst einbringen

zu wollen.

Was zeichnet den Studiengang

Internationales

Handelsmanagement aus?

Der Studiengang überzeugt

vor allem durch seine sehr

enge Verzahnung zwischen

Theorie und Praxis. Da für

Media-Saturn interkulturelle

Kompetenz enorm wichtig

ist, unterstützen wir auch ein

Auslandssemester.

Wie sind die Aufstiegsmöglichkeiten

in Ihrem Unternehmen?

Wer mit Media-Saturn studiert,

der wird später von uns

ein entsprechendes Angebot

zum Einstieg als Nachwuchsführungskraft

für das operative

Geschäft bei Media Markt,

Saturn oder Media-Saturn

bekommen.


Deine

Meinung

ist uns

wichtig!

Persönliche Angaben

Geschlecht: O männlich O weiblich

Alter

Schule

Klassenstufe

Leistungskurse

Wie bist du auf life+science

aufmerksam geworden?

(Mehrfachnennung möglich)

O durch den Lehrer/Tutor

O Auslage in der Schule/Wo?

O Berufsinformationszentrum

O Internet

O Freunde

O Eltern

O Sonstiges

Seit wann liest du life + science?

O seit der letzten Ausgabe

O seit drei Monaten

O seit einem halben Jahr

O seit einem Jahr

O seit mehr als einem Jahr,

seit 200 ____

Wenn du life + science liest,

wie viele Seiten liest du dann?

O (fast) alle Seiten

O etwa ¾ der Seiten

O etwa die Hälfte der Seiten

O etwa ¼ der Seiten

O nur wenige Seiten

O (fast) gar keine Seiten

Wie viel Zeit verbringst du mit

dem life + science-Magazin?

O weniger als zehn Minuten

O bis zu dreißig Minuten

O bis zu einer Stunde

O mehrere Stunden

Wie gefallen dir die life + science-

Sonderhefte zur Berufsausbildung,

z.B. „Think Big“ oder „Karriere mit

Köpfchen“?

O sehr gut

O gut

O weniger gut

O zufriedenstellend

O gar nicht

O kenne ich nicht

Wir wollen euch das Beste bieten! Deshalb brauchen wir eure Meinung

zu life + science. Einfach folgende Fragen beantworten und bis

zum 15. Januar 2009 zurücksenden oder im Internet unter

www.lifeandscience.de ausfüllen.

Unter allen Einsendern verlosen wir folgende Preise:

1. Preis: 1x Olympus Digital Camera (FE-200)

2. Preis: 5x Jugend-Bahncard

3. Preis: 10x 2 Freikarten fürs Cinemaxx-Kino

Wie fi ndest du Layout und

Gestaltung?

(Mehrfachnennung möglich und

abschließende Schulbenotung 1-6)

O übersichtlich

O schön

O langweilig

O unübersichtlich

O

Schulnote:

Wie fi ndest du die Berufsportraits,

Steckbriefe und Karrieretipps in

der Rubrik learn + earn?

(Mehrfachnennung möglich und

abschließende Schulbenotung 1-6)

O interessant

O hilfreich für Abi und Beruf

O informativ

O langweilig

O überfl üssig

O

Schulnote:

Schaust du bewusst in

life + science, um Hilfe bei der

Berufswahl zu erhalten?

O ja O nein

Wie beurteilst du die Wissenschaftsthemen

und Kästen in der

Rubrik science + tech?

(Mehrfachnennung möglich und

abschließende Schulbenotung 1-6)

O interessant

O informativ

O hilfreich für den Unterricht

O überfl üssig

O verwirrend

O

Schulnote:

Welche Themen und Infos

wünschst du dir in den nächsten

Ausgaben?

Zu Studium/Beruf:

Zu Naturwissenschaften/Technik:

Sonstiges:

Was machst du nach dem Abi?

O Studium, Fachrichtung

O Ausbildung als

O gehe ins Ausland als

O Sonstiges

O keine Ahnung

Wie und wo informierst du dich

über Ausbildungsmöglichkeiten

oder Studienfächer?

(Mehrfachnennung möglich)

O Tageszeitungen (welche)

O kostenlose Zeitschriften (welche)

O Internet (wo)

O Arbeitsamt/Berufsberatung (wo)

O Ausbildungsmessen (welche)

O sonstiges

Geben dir die Stellenanzeigen in

life + science Anregungen für mögliche

Ausbildungsanbieter oder

Arbeitgeber?

O ja O nein

Vielen Dank für deine Unterstützung!

Wenn du am Gewinnspiel teilnehmen möchtest, benötigen wir

noch deine Anschrift. Selbstverständlich werden deine persönlichen

Daten NICHT an Dritte weitergegeben. Der Fragebogen wird

anonym (losgelöst von Adressdaten) ausgewertet.

Name, Vorname

Anschrift

PLZ, Ort

E-Mail

Hat dir eine bestimmte Anzeige

besonders gefallen oder bei der

Berufswahl geholfen?

wenn ja, welche/welches Unternehmen

O ja O nein

Wo möchtest du später am

liebsten arbeiten?

(Unternehmen oder Branche)

Welche (kostenlosen) Zeitschriften/Magazine

liest du regelmäßig?

(Mehrfachnennung möglich)

O Unicum Abi

O Audimax Reifeprüfung

O Abimagazin

O Einstieg Abi

O Spiesser

O Sonstige

Hast du Anregungen oder Kritik?

Was wünschst du dir?

Was können wir besser machen?

Im frankierten Umschlag bitt e zurück an:

Giesel Verlag GmbH • life + science • Rehkamp 3,

30916 Isernhagen oder per Fax an 0511 / 7304-157


+

HAPPY END

Kreuzworträtsel

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

Lösungswort:

Win+fun

30 life + science

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R

11

7 4

1

5 9

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Mit ein bisschen Recherchieren und wenn ihr das Heft aufmerksam gelesen habt, dürfte

euch das „Enträtseln“ sicherlich keine Probleme gemacht haben. Unter allen Tüftlern, die

uns das richtige Lösungswort an win@lifeandscience.de schicken, verlosen wir sechs Exemplare

des Duden Scrabble-Wörterbuch – damit ihr beim Scrabblen mit Wörtern von abmeierst

bis zwieselig glänzen könnt. Bitte gebt den Betreff Scrabble an, und nennt uns euren

Name und eure Postanschrift. Einsendeschluss ist der 23. Januar 2009. Viel Glück!

6

10

8 3

11

2


Senkrecht

A 3 Hier werden Schüler auf die Mathematik im Ingenieurstudium

vorbereitet

B 1 Dieses Tier gehört zur Familie der Hirsche und lebt in Europa, Asien und

Nordamerika

C 8 Kriegerische Auseinandersetzung zwischen militärischen Parteien

D 1 Engl.: Rückfall

F 1 Entsteht durch die plötzliche Ausdehnung der Luft beim Durchgang eines

Blitzes

F 8 Was macht Tim Mälzer mit einem Stück Fleisch ;-)?

G 1 Bei diesem Veranstalter könnt ihr euch für Sprachreisen oder High-School-

Aufenthalte weltweit bewerben (Abkürzung)

H 5 Symbolische oder bildliche Darstellung – z.B. in Form eines Ahnen oder

Schützers –, mit der sich Naturvölker seelisch verbunden fühlen

I 8 So nennt man umgangssprachlich jemanden, der sich überdurschnittlich gut

mit Formeln, Zahlen, Kurven und Co. auskennt

I 1 Laut biblischer Überlieferung rettete dieser schwimmfähige Kasten Noah,

seine Familie und Tierpaare vor der Sintfl ut

L 1 Symbol des chem. Elements Indium

L 4 In der Chemie Gegenstück zur Base

M 1 KFZ-Kennzeichen: Kiel

M 14 Symbol des chem. Elements Lanthan

N 4 Besteht aus den natürlichen Rohstoffen Wasser und Holz

P 1 Der Deutsche Andreas Dittmer war in dieser Sportart dreimaliger

Olympiasieger und hat 2008 in Peking seinen Rücktritt bekannt gegeben

(Sportgerät)

P 8 Abkürzung für Zimmer in Wohnungsanzeigen

Q 4 Ein Prozess, bei dem unter Berücksichtigung von Zeit, Kosten und Ressourcen

ein Ziel erreicht werden soll

Q 12 Hochbegabte achtjährige Tochter der Simpsons (Vorname)

R 1 Linker Nebenfl uss des Rheins im Saarland und in Rheinland-Pfalz

waagerecht

A 1 Eine Disziplin, die sich damit beschäftigt, was die Schule von der

Hirnforschung lernen kann.

A 3 Diese Wissenschaftlerin fand heraus, dass Gene ihren Ort im Chromosom

verändern können (Nachname)

A 4 Einheitenzeichen für Amperestunde

A 6 Deutsche Schauspielerin, die zuletzt die Hauptrolle im Kinofi lm „Anonyma

– Eine Frau in Berlin“ gepielt hat (Nachname)

A 9 Er hat den Kampf um das US-Präsidentenamt verloren (Nachname)

A 14 Das „winner-takes-all“-System, das u.a. bei den Präsidentschaftswahlen in

den USA vorherrscht

B 12 Nussfrüchte, die im Herbst von den Bäumen fallen

D 5 Der Schuldenberater Peter Zwegat tritt für RTL auf die Bühne, um Menschen

eben aus dieser heraus zu verhelfen (umgangssprachlich)

F 2 Chem. Element mit der Ordnungzahl 76

H 8 Bei diesem internationalen Wettkampf stand das deutsche Fußball-Team 2008

im Finale (Abkürzung)

H 9 Das Wissenschaftsjahr des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat

diese Disziplin 2008 zum Thema gemacht

J 7 Größte in der heutigen Zeit lebende Eulenart

K 4 Wenn in der Musik „A“ um einen Halbton erniedrigt wird – wie heißt der

Ton?

K 11 Westafrikanischer Staat mit der Hauptstadt Lomé

L 2 Name jener Wasserfälle, die sich an der Grenze des Bundesstaats New York

und der kanadischen Provinz Ontario befi nden

L 6 Republik zwischen Kolumbien und Peru mit etwa 14 Millionen Einwohnern

M 15 Aufgrund ihres hohen Gehalts des Enzyms Bromelain gilt diese Frucht als

gesundheitsfördernd

N 4 Larve der Schmetterlinge

N 12 Engl.: Ahorn

P 8 Eine in China entstandene Strömung des Buddhismus

management

In euch schlummern Management-Qualitäten? Ihr

habt es auf einen Job in der Mitarbeiter- und Unternehmensführung

oder im Marketing abgesehen?

Hier könnt ihr testen, ob ihr fi t für die Chefetage

seid. Findet heraus, welche – teilweise englischen –

Management-Begriffe erklärt werden!

1

2

3

4

5

6

Darin werden die Geschäftsidee, das Konzept und

die Ziele eines Projekts oder einer Unternehmensentwicklung

beschrieben. Außerdem dient der psst!

dazu, Investoren von einem Projekt oder Unternehmen

zu überzeugen und sie für die Finanzierung zu

gewinnen.

__ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __

Bei dieser Technik der Strategieplanung wird ein

Vorhaben nach Stärken, Schwächen, Chancen und

Risiken analysiert.

__ __ __ __ - __ __ __ __ __ __ __

So wird eine Nachwuchskraft mit „hohem (Entwicklungs-)Potenzial“

genannt.

__ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __

Ein Verfahren zur Auswahl von Bewerbern.

__ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __

Auf Einzelpersonen – meist Führungskräfte – zentrierte

Beratung mit dem Ziel, Situationen besser zu

refl ektieren und die richtigen Entscheidungen daraus

abzuleiten.

__ __ __ __ __ __ __ __

Unter diesem Begriff werden alle Personen, sozialen

Gruppen und Institutionen zusammengefasst, die

konkrete Interessen an einem Unternehmen haben

und diese in Form von Ansprüchen formulieren.

__ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __

Win+Fun

Alles gemanagt? Dann habt ihr

die Möglichkeit, einen von zehn

Haufe-TaschenGuides „Management-Begriffe“

zu gewinnen.

Schickt uns eure Lösungen mit

dem Betreff Management an

win@lifeandscience. Bitte Name und

Anschrift angeben. Einsendeschluss

ist der 23. Januar 2009.


w i n + f u n I m p r e s s u m

In der letzten Ausgabe von life + science habt ihr wieder ordentlich mitgerätselt?

Ob ihr gewonnen habt und eure Lösungen richtig waren, könnt ihr

auf unserer Homepage nachschauen: www.lifeandscience.de

p a t e n s c h a f t

Wir fördern Bildung!

Das life + science-Team dankt THINK ING., der Initiative für

Nachwuchsförderung der Arbeitgeberverbände der Metall-

und Elektroindustrie Gesamtmetall, für die Übernahme von

Patenschaftsabonnements. www.think-ing.de

Paten gesucht!

Sie möchten sich für die Förderung von Wirtschaft, Wissenschaft und

Technik an Schulen in Ihrer Region einsetzen?

Dann rufen Sie uns an: Marlies Poppe, Tel. 0511 / 7304-163

oder per E-Mail poppe@giesel.de

v o r s c h a u

Wenn schon die Stellenausschreibung online ist, warum dann nicht auch

gleich im Netz bewerben? Viele Unternehmen bieten genau das an – allerdings

gibt es große Unterschiede bei den Methoden, die von E-Mail bis zu

standardisierten Formularen reichen. Mehr dazu erfährst du in der kommenden

life + science. Begeisterung für Maschinen, Begabung in den mathematisch-naturwissenschaftlichen

Fächern und Verständnis für technische Vorgänge

– all das trifft auf dich zu? Dann ist ein Maschinenbaustudium genau

das Richtige. Außerdem im nächsten Heft: Was dich im Wissenschaftsjahr

2009 erwartet!

S O N D E R H E F T

Eure Lehrer sind stets auf der Suche nach

neuen Ideen für spannenden Nawi-Unterricht?

Auf dem Science on Stage-Festival,

das im Oktober in Berlin stattgefunden

hat, haben Lehrer aus 21 Ländern ihre

kreativen Unterrichtskonzepte vorgestellt.

Einige davon finden sich im life + science-

Sonderheft in der Mitte dieser Ausgabe

(ab S. 16). Mehr zum Festival unter:

www.science-on-stage.de

HERAUSGEBER

Giesel Verlag GmbH

OBJEKTLEITUNG/KOORDINATION

Marlies Poppe

Tel.: 0511 / 7304-163

Fax: 0511 / 7304-157

poppe@giesel.de

REDAKTION/KOORDINATION

Sabine Bomblat

Tel.: 0511 / 7304-108

Fax: 0511 / 7304-157

bomblat@giesel.de

REDAKTION

kontakt@lifeandscience.de

Dr. Ulrich Kilian (Chefredaktion) (uk)

kilian@lifeandscience.de,

Sabine Bomblat (sb),

Janna Degener (jd),

Natalie Domagalski (nd),

Björn Ganslandt (bg),

Cordelia Imig (ci),

Carmen Korzeniewski (ck),

Maike Schröder (ms),

Lena Thiel (lt),

Eva Walitzek-Schmidtko (ews)

BILDREDAKTION

Sabine Bomblat

Tel.: 0511 / 7304-108

Fax: 0511 / 7304-157

bomblat@giesel.de

TITEL

André Klemm

WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT

Dr. Norbert Aschenbrenner

(Siemens Technikkommunikation)

Prof. Dr. Manfred Euler

(IPN, Leibniz-Institute für die Pädagogik der

Naturwissenschaften an der Universität Kiel)

Prof. Dr. Dr. hc. Walter Leal Filho

(TU Hamburg-Harburg)

Dr. Olaf Fritsche

(Wissenschaftsjournalist)

Dr. Christoph Schumacher

(Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation

Wittenstein AG)

Dr. Uta Krautkrämer-Wagner

(Geschäftsführerin Stiftung Jugend forscht e.V.)

VERLAG

Giesel Verlag, life + science

Rehkamp 3,

30916 Isernhagen

Tel.: 0511 / 7304-101

Fax: 0511 / 7304-157

info@lifeandscience.de

www.lifeandscience.de

www.giesel-verlag.de

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Georg Dörner

ANZEIGENLEITUNG

Gero Trinkaus

Tel.: 0511 / 7304-145

Fax: 0511 / 7304-157

anzeigen@lifeandscience.de

ANZEIGENDISPOSITION

Andrea Krause

Tel.: 0511 / 7304-141

Fax: 0511 / 7304-157

anzeigen@lifeandscience.de

ANZEIGEN

media.connect.gmbh

-Agentur für Werbung-

Veilchenstr. 10,

30853 Langenhagen

Tel.: 0511 / 18607

Fax: 0511 / 1318542

bettina.wohlers@

mediaconnect.de

www.mediaconnect.de

VERTRIEBSLEITUNG

Jutta Illhardt

Tel.: 0511 / 7304-126

Fax: 0511 / 7304-157

illhardt@giesel.de

LESER- UND ABOSERVICE

Sabrina Matzat

Tel.: 0511 / 7304-125

Fax: 0511 / 7304-157

matzat@giesel.de

ISSN: 1612-927X

ERSCHEINUNG

vierteljährlich

(Februar/Mai/September/November)

BEZUGSBEDINGUNGEN

Einzelheft € 3,50 zzgl. € 1,50

Versandkosten, jährlich € 12,50 zzgl.

€ 6 Versandkosten (Inland) inkl. MwSt.

Erfüllungsort ist Großburgwedel.

GESTALTUNG / HERSTELLUNG

Friedrich Medien Gestaltung

Im Brande 19

30926 Seelze

DRUCK

L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH

& Co. KG

IVW-geprüfte

Druckauflage: 200.000

IV. Quartal 2008

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck,

Aufnahme in elektronischen Datenbanken,

Mailboxen sowie sonstige Vervielfältigungen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages. Für unverlangt eingesendetes

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und prüfen jeden Artikel sorgfältig auf

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die Angaben.

Gedruckt auf 100% Recycling-Papier

Verlag für Fachmedien

Ein Unternehmen der

Klett-Gruppe


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Visionen von Ingenieurinnen und Ingenieuren prägen und bereichern

unser Leben. Sie schaffen die moderne Welt - und sind gefragt

wie nie zuvor. Wer von Technik fasziniert ist und erfahren möchte,

wie unsere moderne Welt eigentlich „tickt“. Wer die Zukunft aktiv

mitgestalten will, wer sich Neues ausdenken oder Bestehendes verbessern

will, für den ist ein Ingenieurstudium genau das Richtige.

Welche Studienrichtung hat Zukunft? Welche Abschlüsse gibt es?

Was wird von Ingenieurstudierenden erwartet? Wie sind die Berufschancen

danach?

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