Aus- & Weiterbildung - NFM Verlag Nutzfahrzeuge Management

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Aus- & Weiterbildung - NFM Verlag Nutzfahrzeuge Management

NUTZ FAHRZEUGE

NL € 3,30; L € 3,30; DK dkr. 24,58; A € 3,30; B € 3,30; CH sfr 4,84; D € 3,30 25. Jahrgang Januar 2013 10413

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INHALT

Lust auf „6“ S. 18

Lohnt sich ein frühzeitiger Umstieg auf die Euro-6-Norm? Ab 1. Januar 2014 greift die Abgasnorm Euro 6,

bis dahin haben die Transportunternehmer die Möglichkeit, zwischen Euro 5 und 6 zu entscheiden. Finanzielle

Vorteile, etwa bei der Fahrzeugbesteuerung oder der Maut, gibt es für Halter von Euro-6-Fahrzeugen

gegenwärtig noch nicht. Aber es gibt einige gute Gründe, sich schon heute für Euro-6-Technik zu entscheiden.

1/2013

Digitale Mitarbeiter S. 30

Mit modernen Technologien lässt sich der

Transportalltag transparenter, ökologischer

und ökonomischer gestalten. Doch die

Angebote sind groß.

Gewachsene Anforderungen S. 52

Die Anforderungen sind im wahrsten Sinne des Wortes hoch.

Das gilt speziell im Bereich Automotive. Die Verlader erwarten von ihren

Transportdienstleistern Equipment mit 3 m lichter Innenhöhe. Krone hat jetzt im

Rahmen eines Workshops gezeigt, wie sich diese Herausforderungen meistern lassen.


Editorial

3 Fundierte Entscheidungsfindung

Finanzen

6 Vielseitige Schnittstelle

26 Zeitsparende Kombi

28 Kosten begrenzen

Investitions-Ratgeber

Fördermittel

8 Der Weg ist das Ziel!

UFM

18 Lust auf „6“

Nutzfahrzeuge

22 Gewinnbringendes Zusammenspiel

im Antriebsstrang

Telematik

30 Digitale Mitarbeiter

36 Telematik kann mehr

38 Blick in den Telematikmarkt

46

Anhänger, Auflieger, Aufbauten

Hier können Sie sich

was anhängen lassen!

52 Gewachsene Anforderungen

58 Leicht, aber stark

60 Innovativer Fahrzeugbau

Fahrzeugbau

62 Aufbauend „anders“

Abroll- & Absetzkipper

66 Extreme Belastungen

Schwerlastverkehr

70 Lexikon der schweren Lasten

76 Pfannkuchen perfekt gemeistert

Aus- & Weiterbildung

78 Transportlaufbahnen

84 Training für Lastbewegungen

Safety

86 Erst sichern, dann starten

90 Einfaches Ziehen statt drücken

91 Pfiffiger Ladepartner

LÖSUNGEN FÜR UNTERSCHIEDLICHSTE TRANSPORTAUFGABEN

WIRTSCHAFTLICH ROBUST ROBUST.

Leichte Nutzfahrzeuge

92 Kleine kommen groß raus

96 Ordnung ist das halbe Leben

Ersatzteile

102 Qualität ist erkennbar

106 Beratung gewünscht

108 Spezialwerkzeuge auf Tour

110 Profil im Blick

112 Kältefester Hochleistungsdiesel

Betriebstankstellen

114 Großabnahme: Vorteile nutzen

Räder & Reifen

118 Einfach rund ... und gut

122 Innendruck macht Funk

Messen

124 Nach der Messe ist vor der Messe

126 Impressum

126 Händlerteil

Wo es nach Diesel riecht und rohe Kräfte zum Einsatz kommen, fühlen wir uns zuhause. Denn wir sind die Experten für extreme Transportlösungen.

Wir wissen, welchen harten Einflüssen Anhänger, Sattelfahrzeuge und Schwerlastsysteme ausgesetzt sind. Wir kennen die Anforderungen,

die Bauunternehmer und Schwerlasttransporteure stellen, damit ihre Transportaufgaben sicher und funktional gelöst werden können.

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FÖRDERMITTEL

2013

Investitions-Ratgeber.

Unternehmen, die

investieren wollen, sind

nicht auf sich allein

gestellt. Das Angebot

an Förderprogrammen

ist groß – auch für die

Transportbranche.

Doch der Weg zu den

Mitteln ist mit Bürokratie,

Regeln und

Auflagen gepflastert

und sollte wohl überlegt

sein. Gut, wer hier

einen Wegweiser hat.

Neben Mitteln des Bundes stellen

auch die Europäische Union sowie

die Länder Fördermittel für

die Wirtschaft zur Verfügung. Dabei gibt

es deutliche Unterschiede in welcher

Form die Förderung erfolgt. Die Spanne

beginnt hier bei nichtrückzahlbaren Zu-

8 NFM 1/2013

DER WEG

schüssen und reicht über zinsgünstige

Darlehen bis zu Beratungsdienstleistungen.

Das wichtigste Merkmal ist dabei:

Förderungen sind zweckgebunden. Jeder

Fördertopf ist für einen bestimmten Nutzerkreis

und für Investitions-Maßnahmen

festgelegt. Wobei das Spektrum von der

De-minimis

KfW-Unternehmerkredit

Existenzgründung über Anschaffungen

von Fahrzeugen und Aus- und Weiterbildungen

bis zu Neubau und Sanierung von

Immobilien geht.

Doch wer Fördermittel in Anspruch nehmen

möchte, sollte sich darüber klar sein:

Niemand hat etwas zu verschenken – das


IST DAS ZIEL!

KfW-Energieeffizienzprogramm

KfW-Umweltprogramm

gilt auch für Fördertöpfe. Oftmals sind

die Förderungen an verschiedene Vorgaben

und Auflagen gebunden. Wer diese

nicht beachtet, muss erhaltene Fördergelder

unter Umständen zurückzahlen. Dabei

kann es sich durchaus um Auflagen

handeln, die noch Jahre nach der In-

vestition gelten. Beispielsweise müssen

über das Förderprogramm „Anschaffung

emissionsarmer Lkw“ geförderte Neufahrzeuge

mindestens zwei Jahre ununterbrochen

in der Bundesrepublik Deutschland

zugelassen sein. Wer die Regeln beachtet,

im Vorfeld genau überlegt und etwas Ge-

Aus- und Weiterbildung

Anschaffung emissionsarmer Lkw

duld mitbringt, kann aber durchaus von

Fördergeldern profitieren.

Förderberechtigt oder nicht

Eine der grundlegenden Voraussetzungen

für Fördermittel ist in der Regel zudem,

dass die geplante Investition auch

1/2013 NFM 9


Gut beraten für den Weg

zu Fördergeldern. (Foto:

KfW-Bildarchiv/Fotoagentur:

photothek.net)

DER WEG IST DAS ZIEL!

Wer Fördermittel in Anspruch nimmt, muss sich an die Vorgaben

und Auflagen – zum Teil auch nach der Maßnahme – halten, sonst

drohen Rückzahlungen.

Fördermittel sind begrenzt und nicht jeder berechtigte Antragsteller

bekommt am Ende tatsächlich Geld: daher nicht „nur“ investieren,

weil es Förderprogramme gibt.

Vergleichen und Beratung nutzen: das richtige Programm finden,

Förderprogramme nicht beliebig kombinierbar, Zusatzkosten aufgrund

von Auflagen, alternative Finanzierungen.

Bearbeitungszeit einplanen: denn i. d. R. erst der Antrag und teilweise

sogar Bewilligung bevor investiert werden darf.

Fristen einhalten: Stichtage für die Abgabe von Anträgen, Verwendungsnachweisen

etc. unbedingt einhalten.

Zeit nehmen: für selbständige Vorinformationen z. B. über Webseiten

KfW, BMWi, BAG etc., für Beratungsgespräche, Vergleiche und

zum Ausfüllen der Antragsunterlagen und Verwendungsnachweise.

Die Form wahren: Formulare und Vordrucke verwenden, Unterlagen

vollständig einreichen, nur anerkannte Übermittlungswege nutzen.

Zweckbindung: saubere Investitions-Dokumentation und eventuelle

Zwischenfinanzierungen, denn Geld fließt oft nach dem Nachweis der

Verwendung und nur über die tatsächlich entstandene Kostenhöhe.

zukunftsversprechend ist. So sind z. B.

Unternehmen in Schwierigkeiten oftmals

von Förderungen ausgeschlossen und das

Unternehmen muss beispielsweise auch

bei geförderten Krediten seine Kreditwürdigkeit

beweisen, schließlich sind auch

diese Gelder zurückzuzahlen.

Hinzu kommt, dass die Mittel in den einzelnen

Fördertöpfen begrenzt sind und so

unter Umständen nicht jeder Antrag bewilligt

werden kann. Auch andere Unternehmen

können daher nicht grundsätzlich

auf Förderungen pochen.

Fördergelder brauchen Zeit

Spontane Investitionen sind mit Fördergeldern

nicht möglich, denn die Unternehmen

müssen die Mittel im Normalfall

vor der Investition beantragen – mit

einem entsprechenden bürokratischen

Aufwand und den notwendigen Bearbeitungszeiten

bei den Antragsstellen.

In einigen Fällen kann die Firma dann

bereits direkt nach der Antragstellung investieren,

allerdings mit dem Risiko, dass

der Antrag abgelehnt wird, also keine Fördermittel

fließen. Bei anderen Programmen

muss erst die Bewilligung abgewartet

werden. Unternehmen sollten auch

bedenken, dass einige Fördermittel dann

aber erst nach der Investition und entsprechendem

Nachweis tatsächlich ausgezahlt

werden – also unter Umständen

zunächst ausgelegt werden müssen.

Unbedingt vergleichen

Staatlich gefördert heißt nicht zwangsläufig

günstiger. Der Vergleich verschiedener

Finanzierungsmöglichkeiten und

auch Förderprogramme sollte daher unbedingt

erfolgen. Lohnt sich z. B. eher

ein fester Zuschuss für einen emissionsarmen

Lkw aus einem speziellen Programm

oder ist am Ende ein zinsgünstiger, geförderter

Kredit über die entsprechende Gesamtsumme

günstiger, da der Restbetrag

eh finanziert werden müsste?

Welcher Kostenanteil der Gesamt-Investition

wird bei der Förderung berücksichtigt?

Wie viel wird ausgezahlt? Welche


zusätzlichen Kosten, z. B. für Energieund

Unternehmensberater, verursachen

Auflagen? Fallen Steuern auf die Gelder

an? Sind außerplanmäßige Tilgungen

möglich? Schon diese Fragen zeigen, wie

wichtig Überlegungen im Vorfeld sind.

Basis: Förderprogramme finden

Die Grundlage ist es, Förderprogramme

selbst zu kennen. Eine gute Basis hierfür

bietet das Internet z. B. mit den Webseiten

der KfW Bankengruppe, der Förderdatenbank

des Bundesministeriums für

Wirtschaft und Technologie (BMWi), der

Wirtschaftsministerien der Bundesländer

und des Bundesamts für Güterverkehr

(BAG). Bei der KfW können Nutzer z. B.

über den Menüpunkt Inlandsförderung

nicht nur den (Förder-)Programmfinder,

sondern auch einen Förderratgeber und

Tilgungsrechner finden.

Steckbriefe, Merkblätter und mehr zu den

Förderprogrammen geben eine Übersicht

und Informationen sowie Hinweise für

die Antragstellung. Zudem hat die Bankengruppe

verschiedene Checklisten und

Tipps auf ihrer Webseite, z. B. zur Verbesserung

des Ratings und zur Vorbereitung

von Bankterminen.

Gezielt nachfragen

Der Klick lohnt also auch, wenn es nicht

um Fördermittel geht. Ein weiterer Tipp:

direkt nach Fördermöglichkeiten fragen

und gezielt Termine mit Fachberatern bei

den Banken vereinbaren. Eine fachlich

fundierte Beratung kann helfen, Fehlentscheidungen

zu vermeiden. Gerade auch,

wenn es um spezifische Anschaffungen

nach dem De-minimis-Förderprogramm

oder Aus- und Weiterbildungen geht, beraten

auch die Anbieter der Produkte und

der Seminare zu Förderungen und unterstützen

bei der Antragstellung.

Die Form wahren

Denn am Anfang der Förderung steht der

Antrag. Für diesen sollten sich Unternehmen

unbedingt Zeit nehmen und die

verfügbaren Unterlagen wie Merkblätter,

Ausfüllhilfen etc. nutzen. Fehler bei den

Anträgen führen zu Zeitverlust sowie

Mehrarbeit und können den Anspruch

auf die Fördermittel kosten. Erste Grundregel

lautet daher: Fristen einhalten. Wie

angesprochen, darf die Investition in der

Regel erst nach der Antragstellung und

teilweisen Bewilligung erfolgen. Bei einigen

Förderprogrammen gibt es zudem

festgelegte Stichtage.

Die zweite Grundregel heißt: die Form

wahren. Hierzu gehört ebenso die Nutzung

von Vordrucken und Formularen

als auch die Art der Zustellung: ist der

Postweg vorgeschrieben, gibt es Onlinemöglichkeiten

oder sind Faxe erlaubt?

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Dokumentation ist

Pflicht bei Förderungen. (Foto: mz)

Ein entscheidendes Kriterium ist zudem

die Vollständigkeit der Anträge.

Verwendungsnachweise

Da Fördergelder zweckgebunden sind und

sich oftmals die tatsächliche Höhe der Investition

erst nach der Anschaffung ermitteln

lässt, fließen einige Fördergelder

erst nach dem Kosten- und Zahlungsnachweis.

Dabei gibt es auch hier Auflagen,

welche Nachweise und in welcher Form

diese anerkannt werden. Wie bei der Antragstellung

kann es festgelegte Stichtage

geben. Eine „saubere“ Dokumentation ist

daher Pflicht, damit es am Ende auch

wirklich Fördergelder gibt. NFM stellt eine

Auswahl an Förderprogrammen auf

den folgenden Seiten vor.

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FÖRDERPROGRAMM

De-minimis

Was wird gefördert? Fahrzeug- und personenbezogene

sowie effizienzsteigernde

Maßnahmen zur Förderung der Sicherheit

und der Umwelt in Unternehmen des

Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen

(Details in Listen der förderfähigen

Maßnahmen).

Nutzen/Vorteile: Mautharmonisierung,

zahlreiche förderfähige Maßnahmen.

Antragsberechtigte: Unternehmen, die gewerblichen

Güterkraft- oder Werkverkehr

durchführen und Eigentümer oder Halter

von schweren Nutzfahrzeugen (mind. 12 t

zul. GG) sind, die in der BRD zum Verkehr

auf den Straßen zugelassen sind.

Max. Fördersumme: Berechnung: Fördersatz

1500 Euro je schwerem Nutzfahrzeug,

dabei Förderhöchstbetrag je Unternehmen

25.500 Euro (max. 100.000 Euro

in drei Jahren). Aufteilung des unternehmensspezifischen

max. Förderbetrags: Bis

zu 2500 Euro (max. 90 Prozent der zuwendungsfähigen

Ausgaben) je fahrzeug-, personenbezogener

oder effizienzsteigender

Maßnahme.

Förderform: Zuschuss.

Ansprechpartner/Beantragungsstelle:

Bundesamt für Güterverkehr.

Bemerkungen: Fristen beachten: Anträge

bis 28. Februar 2013, Verwendungsnachweise

i. d. R. bis 31. März 2014. Maßnahme

erst nach Beantragung beginnen. Auszahlung

erst nach Verwendungsnachweisen.

12 NFM 1/2013

(Foto: TÜV Süd)

Aus- und Weiterbildung

Was wird gefördert? Erfolgreiche Aus-

bildung zum Berufskraftfahrer.

Nutzen/Vorteile: Mautharmonisierung,

Fahrermangel entgegenwirken.

Antragsberechtigte: Unternehmen, die gewerblichen

Güterkraft- oder Werkverkehr

durchführen und Eigentümer oder Halter

von schweren Nutzfahrzeugen (mind. 12 t

zul. GG) sind, die in der Bundesrepublik

Deutschland zum Verkehr auf öffentlichen

Straßen zugelassen sind.

Max. Fördersumme: Pauschalbetrag

KMU 25.000 Euro, andere Antragsteller

21.500 Euro je Ausbildungsverhältnis,

Höchstbetrag in einem Unternehmen für Ausund

Weiterbildungsvorhaben 2 Mio. Euro.

Förderform: Zuschuss.

Ansprechpartner/Beantragungsstelle:

Bundesamt für Güterverkehr.

Bemerkungen: Nicht-KMU müssen „Anreizeffekt“

nachweisen. Fristen beachten:

Anträge vom 1. Januar bis 30. September

2013. Anträge vor Beginn der Ausbildung

stellen. Teilverwendungsnachweise müssen

regelmäßig eingereicht werden.


Aus- und Weiterbildung

Was wird gefördert? Allgemeine Weiterbildungsmaßnahmen

von Beschäftigten

in Unternehmen des Güterkraftverkehrs

mit schweren Nutzfahrzeugen: Seminare,

Lehrgänge, Schulungen (Details im Förderprogramm

Maßnahmenkatalog).

Nutzen/Vorteile: Auch vorgeschriebene

Weiterbildungen förderfähig, z. B. nach

Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz.

Antragsberechtigte: Unternehmen, die gewerblichen

Güterkraft- oder Werkverkehr

durchführen und Eigentümer oder Halter

von schweren Nutzfahrzeugen (mind. 12 t

zul. GG) sind, die in der Bundesrepublik

Deutschland zum Verkehr auf öffentlichen

Straßen zugelassen sind.

Max. Fördersumme: Berechnungsgrundlage:

Fördersatz 600 Euro je schwerem

Nutzfahrzeug. Aufteilung des berechneten

unternehmensspezifischen max. Förderbetrags

auf Maßnahmen: KMU 70 Prozent,

andere Antragsteller 60 Prozent der zuwendungsfähigen

Kosten.

Förderform: Zuschuss.

Ansprechpartner/Beantragungsstelle:

Bundesamt für Güterverkehr.

Bemerkungen: Nicht-KMU müssen „Anreizeffekt“

nachweisen. Fristen beachten:

Antragstellung für die Förderperiode bis

28. Februar 2013. Anträge unbedingt vor

Beginn der Ausbildung stellen. Teilverwendungsnachweise

müssen regelmäßig beim

BAG eingereicht werden.

ANDERE LEBEN

EINE PHILOSOPHIE.

WIR LEBEN

UM DIE ECKE.

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FÖRDERPROGRAMM

Anschaffung emissionsarmer Lkw

Was wird gefördert? Anschaffung (Kauf

oder Leasing) emissionsarmer schwerer

Nutzfahrzeuge (mind. 12 t zul. GG) für den

Güterkraftverkehr.

Nutzen/Vorteile: Zuschuss direkt auf

das Konto. Höherer Zuschuss für kleine

Unternehmen. Direkt bei der KfW Bankengruppe

zu beantragen.

Antragsberechtigte: In- und ausländische

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,

die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden

sowie freiberuflich Tätige, die Güterkraftverkehr

im Sinne des § 1 des Güterkraftverkehrsgesetzes

durchführen und

künftige Halter schwerer Nutzfahrzeuge

(mind. 12 t zul. GG) sind.

Max. Fördersumme: Großunternehmen

3850 Euro je Fahrzeug, mittlere Unternehmen

4950 Euro je Fahrzeug, kleine

Unternehmen 6050 Euro je Fahrzeug.

Förderform: Zuschuss.

Ansprechpartner/Beantragungsstelle:

KfW Bankengruppe.

Bemerkungen: Aktuelle Hinweise zum Förderprogramm

bei der Vergabestelle beachten,

beispielsweise führte im Jahr 2012 die

hohe Nachfrage von Unternehmensseite

dazu, dass ab Oktober 2012 nach Mitteilung

der KfW Bankengruppe zunächst keine

weiteren Anträge angenommen und auf

eingegangene Anträge teilweise nur in

eingeschränktem Maße Zuschüsse bewilligt

werden konnten.

14 NFM 1/2013

KfW-Unternehmerkredit

Was wird gefördert? Investitionen in

Deutschland und im Ausland, die einen

nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg

erwarten lassen.

Nutzen/Vorteile: Erleichterter Kapitalzugang

bei mangelnder Besicherungsmöglichkeit.

Zusätzliche Haftungsmasse

durch Nachrangkapital. Sieben tilgungsfreie

Jahre für die Nachrangtranche.

Antragsberechtigte: KMU, die über eine

ausreichende Bonität verfügen und mind.

drei Jahre am Markt aktiv sind. Im Ausland

zusätzliche Töchter deutscher Unternehmen

und Joint Ventures mit mind. 30-prozentiger

deutscher Beteiligung.

Max. Fördersumme: Bis zu 100 Prozent

Finanzierung der förderfähigen Investitions-

Kosten, max. 4 Mio. Euro.

Förderform: Nachrangkapital (Fremdkapital

plus Nachrangdarlehen).

Ansprechpartner/Beantragungsstelle:

KfW Bankengruppe, Antrag über Hausbank.

Bemerkungen: Z. B. Immobilien-Investitionen

mit Fremdvermietung: nur möglich, wenn der

Mieter ebenfalls die Antragskriterien erfüllt.

(Foto: KfW-Bildarchiv/

Fotograf: Thomas Klewar)


KfW-Unternehmerkredit

Was wird gefördert? Investitionen für

Betriebsmittel im In- und Ausland, die

einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg

erwarten lassen.

Nutzen/Vorteile: Günstige Zinsen mit bis

zu 20 Jahren Zinsbindung, zusätzliche Zinsverbilligung

für KMU. 50 Prozent Haftungsfreistellung

(HF) der Bank möglich. Kombinierbar

mit anderen KfW-Programmen und

öffentlichen Fördermitteln.

Antragsberechtigte: Freiberufler und

privatwirtschaftliche in- und ausländische

Unternehmen mit mehr als drei Jahren

Geschäftstätigkeit, positiven Zukunftsaussichten

und Kreditwürdigkeit. Max.

500 Mio. Euro Jahresgruppenumsatz

bei verbundenen Unternehmen.

Max. Fördersumme: 100 Prozent

Finanzierung der förderfähigen Investitions-Kosten,

bis 25 Mio. Euro je Vorhaben,

5 Mio. Euro für Betriebsmittel mit HF.

Förderform: Fremdkapital mit günstigen

Zinssätzen.

Ansprechpartner/Beantragungsstelle:

KfW Bankengruppe, Antrag über Hausbank.

Bemerkungen: Auch bei diesem Förderprogramm

sind verschiedene Vorgaben zu beachten,

wie beispielsweise bei Immobilien-

Investitionen mit anschließend geplanter

Fremdvermietung oder Leasing: dies ist nur

möglich, wenn der Mieter bzw. Leasingnehmer

ebenfalls die Antragskriterien für das

Förderprogamm erfüllt.


FÖRDERPROGRAMM

KfW-Umweltprogramm

Was wird gefördert? Allgemeine Umweltschutzmaßnahmen

in Deutschland und im

Ausland, die wesentlich zur Verbesserung

der Umweltsituation beitragen, z. B. Anschaffung

emissionsarmer Nutzfahrzeuge.

Nutzen/Vorteile: Günstige, feste Zinskonditionen

für zehn Jahre oder Gesamtlaufzeit.

Bis zu drei Jahre tilgungsfreie Jahre. Besondere

Vergünstigung für kleine Unternehmen.

Antragsberechtigte: Freiberufler und

privatwirtschaftliche in- und ausländische

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,

Public-Private-Parntership oder Contracting-Geber

für Energiedienstleistungen.

Max. Fördersumme: Bis zu 100 Prozent

der förderfähigen Investitions-Kosten,

i. d. R. max. 10 Mio. Euro pro Vorhaben.

Förderform: Kredit.

Ansprechpartner/Beantragungsstelle:

KfW Bankengruppe, Antrag über Hausbank.

Bemerkungen: Der programmgemäße

Einsatz der Mittel ist gegenüber der Hausbank

nachzuweisen und die KfW behält

sich eine Überprüfung der Berechnungsunterlagen

sowie eine Vor-Ort-Prüfung der

geförderten Maßnahmen und Gebäude vor.

(Foto: Daimler)

KfW-Energieeffizienzprogramm

Was wird gefördert? Vorhaben, die wesentliche

Energieeinsparungen erzielen, z. B.

Sanierung und Neubau von Gebäuden.

Nutzen/Vorteile: Günstige, feste Zinskonditionen

für zehn Jahre oder Gesamtlaufzeit.

Bis zu drei Jahre tilgungsfreie Jahre.

Besondere Vergünstigungen für kleine

Unternehmen.

Antragsberechtigte: Freiberufler und privatwirtschaftliche

in- und ausländische Unternehmen

der gewerblichen Wirtschaft

oder Contracting-Geber für Energiedienstleistungen.

Gruppenumsatz i. d. R. bis

2 Mrd. Euro, mit BMWi-Zustimmung bis

4 Mrd. Euro möglich.

Max. Fördersumme: Bis zu 100 Prozent

der förderfähigen Investitions-Kosten, max.

25 Mio. Euro pro Vorhaben, bei besonderer

Förderwürdigkeit auch darüber.

Förderform: Kredit.

Ansprechpartner/Beantragungsstelle:

KfW Bankengruppe, Antrag über Hausbank.

Bemerkungen: Verschiedene Auflagen müssen

beachtet werden, wie beispielsweise:

Neu-Investitionen müssen zu einer Endenergieeinsparung

von mind. 15 Prozent gegenüber

dem Branchendurchschnitt führen,

Ersatz-Investitionen mind. 20 Prozent des

Energieverbrauchs gemessen am Durchschnitt

der letzten drei Jahre sparen,

KMU müssen über einen zugelassenen

Energieeffizienzberater Einsparung vor

der Antragstellung ermitteln lassen.


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LUST AUF „6“


Investitions-Ratgeber. Bei

Mercedes-Benz und Scania

ist die Technik schon länger

zu haben, die anderen Nutzfahrzeughersteller

ziehen in

Sachen Euro-6-Technik derzeit

nach. Doch lohnt sich ein

frühzeitiger Umstieg auf

die Euro-6-Norm?

Noch haben die Kunden aus der

Transportbranche die Wahl. Ab

dem 1. Januar 2014 greift die

Abgasnorm Euro 6, bis dahin haben die

Transportunternehmer die Möglichkeit,

sich zwischen Euro 5 und Euro 6 zu entscheiden.

Gegenwärtig gibt es für Halter

von Euro-6-Fahrzeugen noch keine finanziellen

Vorteile, etwa bei der Fahrzeugbesteuerung

oder der Maut.

Experten rechnen jedoch damit, dass der

frühzeitige Einsatz von Euro-6-Fahrzeugen

ab dem Herbst 2013 mit einer günstigeren

Mauteinstufung belohnt wird. Auf

der anderen Seite gibt es einige gute Gründe,

sich schon heute für die deutlich teurere

Euro-6-Technik zu entscheiden. Die

Mehrkosten gegenüber Euro 5 betragen je

nach Hersteller immerhin bis 12.000 Euro

pro Fahrzeug.


Ersparnistabelle

Mautsatz pro km Euro 3 Euro 4 Euro 5 mögliche Euro 6

Ab vier Achsen 0,204 Euro 0,183 Euro 0,155 Euro 0,135 Euro 0,115 Euro

Mautkosten bei

100.000 km

Aufwendige und teure

Technik: Euro 6 ist nicht

zum Nulltarif zu haben.

(Fotos: Hersteller)

20.400 Euro 18.300 Euro 15.500 Euro 13.500 Euro 11.500 Euro

UMWELT- UND KOSTENVORTEILE

Hohe Kraftstoffeffizienz: Euro-6-Fahrzeuge bieten teilweise

einen spürbar geringeren Kraftstoffverbrauch.

Hoher Wiederverkaufswert: Euro-6-Fahrzeuge werden sich

profitabler weitervermarkten lassen.

Positives Image: Das Bekenntnis zur Euro-6-Norm dokumentiert

ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein.

Günstigster Mautsatz: Spätestens im Herbst 2013 sollen die Mautsätze

neu geordnet werden. Mit Euro 6 fährt man am günstigsten.

Viele Aspekte

Eine Menge Geld, das sich wie alle Inves-

titionen rechnen muss. Aber es sind eben

nicht ausschließlich betriebswirtschaftliche

Aspekte, die bei einer Investitions-

Entscheidung eine Rolle spielen. Transportunternehmen,

die glaubhaft auf die

Green-Logistics-Karte setzen, kommen eh

nicht um den Einsatz von Euro-6-Fahrzeugen

herum. Es gibt natürlich auch aus

betriebswirtschaftlicher Perspektive gute

Gründe, schon jetzt in Euro-6-Fahrzeuge

zu investieren. Einer davon ist der spätere

Wiedervermarktungswert von Lkw mit

Euro-6-Technik. Durch die Mautspreizung

dürften sich die Euro-5-Fahrzeuge künftig

weitaus schlechter wiedervermarkten lassen,

als die dann in Sachen Maut günstigeren

Euro-6-Autos.

Weitervermarktung im Blick

Eine Erfahrung, die viele Transportunternehmen

vor einigen Jahren bei der Umstellung

von Euro 3 auf Euro 4 bzw. Euro

5 schon einmal machen mussten. Auch

damals ging es vor Investitions-Entscheidungen

um die Frage, entweder in die

günstigere Euro-3-Technik zu investieren

oder vorzeitig in Euro 4 und Euro 5 mit

vergleichsweise teurer SCR-Technologie.

Die Rechnung wurde damals wie heute

zum Schluss – also bei der Weitervermarktung

der Fahrzeuge – gemacht. Und auch

damals sorgte die Mautspreizung und die

ungünstige Mautsatzeinstufung von Euro-3-Fahrzeugen

dafür, dass sich eine Wie-


dervermarktung außerordentlich schwierig

und nur mit großen finanziellen Einbußen

realisieren ließ.

Mehrkosten schnell kompensiert

Rechnet man die besseren Wiederverkaufspreise

und die Vorteile beim Mautsatz

zusammen, wurden die Mehrkosten

von Euro-4- und vor allem

von Euro-5-Fahrzeugen

damals schnell kompensiert.

Heute sind die

Rahmenbedingungen etwas

anders, als bei der

Umstellung auf Euro 4

bzw. 5. Da gegenwärtig

nicht feststeht, wie Euro-

6-Fahrzeuge künftig bei

der Maut eingestuft werden

und damit auch über

die Differenz nur gemutmaßt

werden kann, ist es

eine Rechnung mit Unbekannten.

Das macht eineInvestitions-Entscheidung

nicht einfacher.

Neue Regelung

Wohin die Reise letztlich

gehen wird, darüber kann

zum jetzigen Zeitpunkt

nur spekuliert werden. Zur

IAA 2012 deutete BundesverkehrsministerRamsauer

an, eine neue Mautstruktur

spätestens zum

1. Oktober 2013 in Kraft

treten zu lassen. Wie diese

Mautstruktur konkret

aussehen wird, ließ der

Minister offen. Innerhalb

der Nutzfahrzeugindustrie

wünscht man sich eine

eigene Mautklasse für

Euro-6-Fahrzeuge mit vier

Cent Incentivierung.

Mautvorteile

Wir haben in der Ersparnistabelle

auf der linken

Seite mit Mautvorteilen von zwei und vier

Cent gerechnet. Allerdings ist es nach

wie vor vorstellbar, dass statt der Einführung

einer neuen, günstigeren Mautklasse

eine Hochstufung der Tarife für ältere

Abgasnormen gibt. Die Zahlen machen

deutlich, dass sich eine Investition in

modernste Abgastechnik gerade im na-

In meiner

Welt zählt

Zeitersparnis.

Und mein Krone.

tionalen Fernverkehr schnell amortisiert.

Stellt man zusätzlich die vielfach höhere

Kraftstoffeffizienz, den bessern Wiederkaufswert

und ein höheres Umweltbewusstsein

bei den Verladern in Rechnung,

führt eigentlich kein Weg am vorzeitigen

Einsatz der Euro-6-Technik vorbei. Fazit:

Euro 6 macht schon jetzt Sinn.

In der Welt des Transportes zählt eine harte Währung: die Zeit. Nur wer im Alltag wertvolle

Minuten spart, kann auf kurzer und langer Strecke gewinnen. Darum ist es existentiell wichtig,

dass Sie sich auf Qualität, Stabilität und Innovationen von Krone verlassen können. Zum Beispiel

der Mega Liner Automotive: Dank seiner patentierten EasyTarp Plane spart er dem Fahrer beim

Öffnen und Schließen bis zu 15 Minuten. Wertvolle Zeit, mit der Sie täglich rechnen können.

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Gewinnbringendes

ZUSAMMENSPIEL

im Antriebsstrang

Nutzfahrzeuge. „Der Brummi passt einfach nicht. Er verbraucht zu viel, ihm fehlen die notwendigen

Kraftreserven und überhaupt.“ Wenn die Kundenreaktion auf ein kürzlich gekauftes Nutzfahrzeug so

ausfällt, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Doch was sind die Ursachen für solche immer

wieder auch bei langjährigen Transportunternehmern vorkommenden Fehl-Investitionen?

Das kann Beratungsresistenz auf Kundenseite ebenso

sein, wie eine mangelhafte Beratungskompetenz beim

Händler. Für ein Fahrzeug, mit dem Geld verdient wird,

sollte man sich unbedingt die notwendige Zeit nehmen, die für

eine gewissenhafte Konfiguration des Fahrzeugs notwendig ist.

Los geht es dabei, was mit dem Fahrzeug eigentlich transportiert

werden soll. Dabei interessieren zunächst die zu transportierenden

Gewichte.

Richtige Motorleistung

Ist die Frage des Fahrzeugs oder einer bestimmten Baureihe

geklärt, geht es um die Frage der passenden Motorisierung.

Auch das ein Bereich, in dem eine Menge Fehler gemacht werden

können. Dabei werden tendenziell eher zu starke Motoren

geordert, als zu schwache. Ein Beispiel: Eine Sattelzugmaschine

in der Container-Logistik, die noch dazu überwiegend im Nahverkehr

unterwegs ist, benötigt keine kostspielige V8-Motorentechnik

mit Motorleistungen jenseits der 500 PS. Die persön-

22 NFM 1/2013

lichen Präferenzen der Fahrer und/oder Flottenbetreiber seien

bei einer solchen Aussage einmal ausgeblendet. In der Container-Logistik

ist man mit Motorleistungen zwischen 400 und

460 PS bestens bedient. Das gilt auch, wenn das Fahrzeug im

Fernverkehr eingesetzt wird und mehrmals in der Woche die

Kasseler Berge bewältigen muss. Anders sieht es im schweren

Verteilerverkehr aus. Hier können je nach Einsatzprofil Motorisierungen

unterhalb von 400 PS zum Einsatz kommen, ohne dass

das Auto eine „Zumutung“ für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer

sein muss. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch

Einsatzprofile, da ist das volle „Leistungsgedeck“ angesagt, auch

wenn es eben nicht jeden Tag abgerufen wird.

Erhebliche Mehr-Investitionen

Bei der Frage nach der richtigen Motorisierung spielen natürlich

auch die Investitions-Kosten eine wichtige Rolle. Zwischen

einem durchschnittlich leistungsstarken Sechszylinder und einem

V8 mit 600 PS und mehr können schon mal Mehr-Investi-


tionen liegen, für die locker ein Mittelklassewagen zu haben

ist. Ein Grund mehr, sich ausreichend Zeit für eine

Analyse des Einsatzspektrums zu nehmen.

Wichtige Einsatzanalyse

Nicht immer ist die Frage nach der richtigen Motorisierung

so einfach zu beantworten. Gerade im schweren Verteilerverkehr

ist die Konfiguration ein schwieriger Kompromiss.

Hier muss das Fahrzeug sowohl im innerstädtischen Verkehr,

der nicht selten Stop-and-go-Verkehr ist, mithalten

und auch auf der Regionalstrecke durchzugsstark sein.

Gerade hier spielt die Einsatzanalyse eine ganz zentrale

Rolle. Nur so lässt sich der individuell „beste“ Kompromiss

herausfinden. Richtig anspruchsvoll wird es, wenn ein

geländegängiges Baustellenfahrzeug konfiguriert werden

soll. Auch hier sollte zunächst eine Einsatz- und

Wirtschaftlichkeitsanalyse durchgeführt werden. Danach

müssen die Motorisierung, das Getriebe und die Achsübersetzung

sowie die Außenplanetengetriebe ausgewählt

werden. Ein Job für ausgewiesene Spezialisten, die

ihr Handwerk beherrschen.

Handgerissen oder automatisiert

Ist die Frage der Motorisierung geklärt, rückt der weitere

Antriebsstrang in den Fokus. Soll es ein „handgerissenes“

Getriebe sein oder ein Schaltautomat? Aus Gründen der

Wirtschaftlichkeit ist die Frage angesichts der mittlerweile

exzellenten Schaltsoftware mittlerweile eindeutig zugunsten

des automatisierten Getriebes zu beantworten.

Das gilt nicht nur für Straßenfahrzeuge, sondern auch für

Baustellenfahrzeuge. Auch hier haben die Hersteller ihre

Fahrzeuge mittlerweile mit Schaltsoftware ausgestattet,

die keine Wünsche mehr offen lässt. Freischaukelmodus

und andere Spezialfunktionen sorgen dabei auch für

Mobilität unter schwierigsten Bedingungen. Und noch

eine Tatsache erleichtert die Entscheidung: Mehr und

mehr Hersteller bieten den Schaltautomaten mittlerweile

als Serienausstattung an und das manuelle Handschaltgetriebe

als Option.

Ob kurz oder lang

Können bei der Leistungsfrage die meisten irgendwie mitreden

und ihre Präferenzen auch begründen, sieht es bei

der Achsübersetzung anders aus. Eine Achsübersetzung

kurz oder lang auszuführen reicht nicht mehr. Die Frage

ist, wie kurz oder wie lang soll sie sein? Das zeigt schon ein

Blick auf die Wahlmöglichkeiten. Allein für den neuen

Actros stehen diverse Möglichkeiten zur Auswahl. Hier die

Richtige zu finden, ist kein Zufall oder gar Glückssache,

sondern das Ergebnis einer gründlichen Einsatzanalyse.

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PASSENDES ZUSAMMENSPIEL

Fehler bei der Konfiguration des Antriebstrangs

können nur durch eingehende Beratung vermieden

werden.

Zuerst die Motorleistung abhängig vom jeweiligen

Einsatzprofil auswählen.

Im Anschluss daran Getriebe und Hinterachsübersetzung

festlegen.

Automatisierte Getriebe sind reinen Handschaltern

in den meisten Fällen wirtschaftlich überlegen.

Automatisierte Getriebe sind auch für Spezialanwendungen,

etwa Baustellenfahrzeuge, verfügbar.

Bei der Konfiguration des Antriebsstrangs kann

das Einsatzprofil durch vorhandene Telematikdaten

exakt bestimmt werden.

Fehler bei der Konfiguration ziehen hohe Dauerkosten

nach sich.

Erhöhter Verbrauch:

Keine Universalübersetzung

Wenn das der Fall

Die eine Universalübersetzung, die für die

ist, wurde nicht

meisten Anwendungen irgendwie passt, gibt

optimal konfiguriert.

es eben nicht mehr. Die Achsübersetzung

(Fotos: Hersteller)

muss auf die Anforderungen und Einsätze des

Fahrzeugs möglichst punktgenau abgestimmt

werden, wenn jeder unnötige Liter Kraftstoff vermieden

werden soll. Um sich ein genaues Bild von

den Bedingungen zu machen, unter denen ein Fahrzeug

eingesetzt wird, lassen sich sehr gut die heutzutage in vielen

Lkw eingesetzten Telematiksysteme nutzen.

Potenziale aufzeigen

Die Systeme liefern den Flottenverantwortlichen wertvolle

Daten, die eine genaue Wirtschaftlichkeitsanalyse ermöglichen.

Sie zeigen damit zugleich Optimierungspotenziale

an. Das kann zum Beispiel eine eben nicht hundertprozentig

geeignete Achsübersetzung sein, die bei einer Ersatz-Investition

korrigiert werden sollte. Dieses Ergebnis kann

unter Umständen durchaus von der Konfiguration des

vorherigen Fahrzeugs abweichen. Grund genug, um eben

nicht beim Händler einfach die letzten Verkaufsunterlagen

aus der Schublade zu ziehen und einfach alle Konfigurationen

zu übernehmen. Ein verantwortungsbewusster Flottenmanager

stellt genau das auf den Prüfstand und

hinterfragt kritisch, was besser gemacht werden kann.

Optimal ausgelegt

Um den kompletten Antriebsstrang optimal auszulegen,

müssen eine Reihe von Fragen beantwortet werden. In welcher

Topografie wird das Fahrzeug bewegt? Ist das Fahrzeug

meistens ausgeladen oder oft leer oder mit Teilladung

unterwegs? Mit welcher Geschwindigkeit ist das Fahrzeug

überwiegend unterwegs? Wird das Fahrzeug im Verteilerverkehr,

im schweren Verteilerverkehr, im Fern- oder im

Baustellenverkehr eingesetzt?

Fehler, die bei der Konfigurierung eines Antriebsstrangs

gemacht werden, ziehen in aller Regel Dauerkosten nach

sich. Wer zum Beispiel mit einer falschen Hinterachse

unterwegs ist, die zu schwach für den Einsatz ausgelegt

ist, riskiert häufiger Schäden, die wiederum Werkstattaufenthalte

und entsprechende Rechnungen nach sich

ziehen. Eine zu starke Achse ist allerdings auch keine Lösung,

bedeutet sie doch in aller Regel einen Nutzlastverlust.

Wird die Übersetzung zu kurz gewählt, dreht der

Motor bei Marschfahrt zu hoch, was den Verbrauch und

den Verschleiß forciert. Wurde die Übersetzung zu lang

gewählt, leidet der Fahrkomfort. Das Fahrzeug hat subjektiv

weniger Zugkraft, der Fahrer muss oft schalten und

der Verbrauch steigt ebenfalls.


Fachgerechte Reinigung: Cleantaxx bietet zwölf unterschiedliche Konzepte an. (Foto: Cleantaxx)

Freien Durchgang gewährleisten

Reinigungskonzepte für Kat und Co. von Cleantaxx

Gleich zwölf verschiedene Konzepte stehen

beim Langenhagener Unternehmen

Cleantaxx zur Verfügung, wenn es um die

Reinigung und die Aufarbeitung von Rußfiltern

und Katalysatoren geht. Die entsprechenden

Dienstleistungen werden auf Basis

bestehender Zertifikate nach ISO 9001,

ISO 14001 und TÜV angeboten und bei den

jeweiligen Aufträgen durchgeführt.

Reinigungsdokumentation inklusive. Für

nahezu alle gängigen Rußpartikelfilter und

Katalysatoren bietet Cleantaxx Reinigungsangebote

an. Die unterschiedlichen Abgasnachbehandlungssysteme

unterliegen einer

grundsätzlichen Verschmutzung durch Abgasanteile,

die zur Gewährleistung der gewünschten

Funktion insbesondere bei Ruß

einer regelmäßigen Reinigung bedürfen.

Das Cleantaxx-Angebot gilt dabei für die

Nachbehandlungssysteme der jeweiligen

Fahrzeug- und Filterhersteller, Betreiber von

Nutzfahrzeugen, Nutzfahrzeugwerkstätten,

Bauunternehmen, Betreiber von Baumaschinen,

Teilehändler sowie Transportun-

ternehmen. Der Cleantaxx-Reinigungsservice

wird inklusive einer Reinigungsdokumentation

durchgeführt.

Abholung und Rückversand. Um zeitliche

Ausfälle in den betreffenden Fuhrparks möglichst

gering zu halten, organisiert Cleantaxx

die gesamte Logistik für den Kunden.

So werden üblicherweise die Filter innerhalb

eines Tages durch einen eigenen Dienstleister

abgeholt, gereinigt und auch wieder im

Expressverfahren an den jeweiligen Eigentümer

zurück versandt.

Breite Einsatzpalette. Katalysatoren der

Euro-4- und -5-Klassen bereiten die Spezialisten

ebenfalls eigens im Hause auf. Sie

reinigen Dieselrußfilter für Pkw und Transporter

ebenso wie für Lkw, Busse, Baumaschinen,

Schiffe und Loks oder Blockheizkraftwerke

sowie Biogasanlagen, die über

entsprechende Abgasnachbehandlungen

verfügen. In Sachen Pkw-Filter-Reinigung

und -austausch gibt es sogar Sonderlösungen

innerhalb der Dieselpartikelfilter-Servicegruppe

Cleantaxx und DPF Clean.

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Finanzen

TOTAL COST OF OWNERSHIP ENTSCHEIDEND

Konsequente Kostenanalyse

Diesel-, Lohn- und Werkstattkosten, Reifen, Maut, Steuern,

Versicherungen und der Lkw selbst muss schließlich

auch zur Verfügung stehen – das Transportgewerbe

hat sich mit einer Vielzahl von Kosten auseinanderzusetzen.

Auf der anderen Seite sorgt ein scharfer Wettbewerbsdruck

für stagnierende, mitunter sogar sinkende

Erlöse. Wer angesichts dieser Rahmenbedingungen

wettbewerbsfähig bleiben will, muss seine Kosten bis

ins Detail kennen. Mehr noch: Er muss wissen, was

ein Transportkilometer für sein Unternehmen letztlich

kostet. Nur eine präzise und kontinuierliche Analyse

der Kosten versetzt ein Unternehmen in die Lage,

seine Kosten zu optimieren.

KAMERASYSTEM FÜR NUTZFAHRZEUGE

Perfekte Durchsicht

Steigende Versicherungsprämien

werden für manche Transportunternehmen

zunehmend zu einem

Problem. Grund dafür sind häufig

sogenannte Bagatellschäden.

Der Automobilzulieferer Ficosa hat

ein Kamerasystem entwickelt, welches

eine exakte Verkehrsteilnehmererkennung

ermöglicht. Dies bedeutet,

dass jedes Objekt, sei es

eine Person, ein Fahrzeug oder ein

Gegenstand, die sich innerhalb ei-

26 NFM 1/2013

(Foto: MAN)

nes Gefahrenbereichs befinden, erkannt

und entsprechend gemeldet

werden kann.

Das System liefert Ficosa als Komplettpaket

bestehend aus drei einzelnen

Kameras sowie der intelligenten

Software iCare. Mit dieser

werden dem Lkw-Fahrer aufbereitete

Bilder von Objekten übersichtlich

auf seinem im Cockpit festinstallierten

Monitor aufgezeigt, sodass er

entsprechend reagieren kann.

Zeitsparende Kombi

w-tra ® Leiste plus Hestal GurtliftSystem

Die Sicherung der Ladung – sie ist notwendig, aber mitunter

doch recht zeitaufwendig! Mittlerweile gibt es einige

produktgewordene Ideen, die das Ladungssicherungshandling

vereinfachen und damit effizienter machen.

Hohe Reibwerte. Die w-tra Leiste des münsterländischen

Fahrzeugbauers Westrick ist eine solche Idee. Die speziell

MULTIMODALE VERKEHRSKONZEPTE

Der Mix macht’s

Schnell gesichert mit

Westrick und Hesterberg.

(Fotos: F. Hesterberg & Söhne GmbH &

Co. KG, Westrick Fahrzeugbau GmbH)

Gütertransporte per Lkw sind keineswegs auf die

Straße beschränkt. Wer Schiene und Schiff ins Konzept

einbezieht, kann insbesondere auf der Langstrecke

mehrfach sparen. Während Trailer unbegleitet

im Kombinierten Straßen-Schienen-Verkehr oder auf

RoRo-Fährschiffen reisen, können die Fahrer und Zugmaschinen

bereits den nächsten Transportauftrag im

Vor- oder Nachlauf übernehmen. Oftmals können die


eschichtete Antirutschleiste wird so im Fahrzeugboden

positioniert, dass sie im Bereich der Auflageflächen von

Paletten, Gitterboxen und anderen standardisierten Ladungsträgern

für hohe Reibwerte sorgt. Das aufwendige

und nicht ungefährliche Positionieren der üblichen Antirutschmatten

von Hand entfällt.

Intensive Tests. Allerdings muss der Fahrer selbst beim

Vorhandensein der Antirutschleisten und einer formschlüssigen

Verladung das Ladegut noch von Hand gurten,

um die Ladung auch im Falle eines Überschlags zu

sichern. „Hierfür kombinieren wir unsere w-tra Leiste

jetzt mit dem Hestal GurtliftSystem und können so die

Sicherungszeiten weiter verkürzen“, freut sich Geschäftsführer

Ludger Westrick. Er hat die Antirutschleisten entwickelt

und darüber hinaus intensive Tests durchgeführt.

„Dabei hat sich gezeigt, dass sie den Belastungen durch

ständige Be- und Entladen durch Gabelstapler oder Handgabelhubwagen

absolut gewachsen sind“, betont der Spezialist

für Fahrzeugbau.

50 Prozent Zeitersparnis. „Die Ergänzung der w-tra

Leiste mit dem Gurtlift von Hesterberg ist für Transportunternehmen,

aber speziell für den Fahrer, eine überaus

sinnvolle Kombination“, ist sich Westrick sicher. Der

Gurt müsse nicht mehr über die Ladung geworfen werden,

sondern hängt bereits über der Fracht. Der Fahrer

müsse nur noch die Enden in den entsprechenden Ösen

oder im Außenrahmen befestigen und den Gurt straffen,

d. h. der Fahrer braucht nicht mehr auf die Ladefläche,

sondern steht seitlich am Fahrzeug und sichert die Ladung.

Die Unfallgefahr für den Verlader sinkt drastisch.

Versuche mit verschiedenen Spediteuren haben eine Zeitersparnis

bis zu 50 Prozent ergeben.

alternativen Verkehrsträger mit geringeren CO2-Emissionen

gegenüber dem reinen Straßentransport punkten,

hinzu kommen Sparpotenziale für Maut-, Kraftstoff-,

Verschleiß- und Personalkosten.

Neue Konzepte wie beispielsweise die CargoBeamer-

Terminals oder das ISU-System von Rail Cargo Austria

ermöglichen dabei inzwischen auch nicht-kranbaren Trailern

den Schienenzugang. Gehen Fahrer mit dem gesamten

Lkw-Gespann an Bord oder auf die Gleise, können sie

die „Huckepack“-Zeit als Ruhezeit nutzen und mit sauberer

Fahrerkarte in die nächste Straßenetappe starten.

Rolltore für Tiefkühltransporte aller ATP Klassen geeignet.

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Finanzen

KONTROLLE

Gewissenhafte

Ladungssicherung

Lkw-Kontrollen sind nicht nur in

Deutschland an der Tagesordnung.

Sehr häufig beanstandet wird von den

Kontrollbehörden dabei eine mangelhafte

Sicherung der Ladung. Die geht

nicht nur im Fall eines Unfalls ins Geld.

Wer häufig kontrolliert und beanstandet

wird, verliert viel Zeit und nicht

selten auch viele Euros an Bußgeldern.

Beides trägt nicht gerade zur

Verbesserung der Bilanz eines Transportunternehmens

bei. Grund genug,

auf eine korrekte Sicherung der Ladung

zu achten und die dafür benötigten

Hilfsmittel in ausreichender Zahl

und einsatzgerechten Zustand dabei

zu haben. Wer alles dabei hat, muss

auch nicht auf dem Rasthof für teures

Geld nachkaufen.

Gewissenhaft sichern: dann sind

Kontrollen schnell beendet. (Foto: sk)

28 NFM 1/2013

Kosten begrenzen

Eingestellte Geschwindigkeitsbegrenzung reduziert Verbrauch

Für so manche Fahrer ist es eine Zumutung,

für Kraftstoffkosten nachweislich

eine Entlastung: die Geschwindig-

(Foto: sk)

keitsbegrenzung auf maximal 85 km/h.

Technisch ist eine solche Reduzierung

längst kein Problem mehr.

AIRPIPE SPART GELD UND SORGT FÜR MEHR SICHERHEIT

Gefahrenmindernder Schlauch

Nach dem Winter ist vor dem Winter. Mit dem Winter werden wieder herabfallende

Eisplatten einhergehen, die immer wieder zu schweren Unfällen führen. Aber Planendächer

bergen auch im Sommer Gefahren, etwa wenn große Mengen Wasser von

vorbeifahrenden Lkw-Dächern schwappen. Zudem kommt es immer wieder zu Wassereintrittsschäden

an der Ladung. Das ist vor allem bei sensiblen Produkten, wie

Elektronik oder Aluminium, der Fall. Abhilfe schafft das Airpipe-System.

Da die Steuerung des Airpipe-Dreischlauchsystems gänzlich ohne Stromzufuhr auskommt,

kann Airpipe für die Dauer der gesamten Stehzeit, auch ohne Zugfahrzeug,

aktiviert werden. Durch die Funktion der Steuerung und der Konzeption als Dreischlauchsystem

kann Airpipe präventiv eingesetzt werden. Somit kann sich Wasser,

Schnee oder Eis, von vornherein nicht auf der Plane ansetzen. Airpipe löst auch bereits

vorhandene Eisplatten. Ein weiterer Vorteil des Airpipe-Dreischlauchsystems


Verbrauch steigt. Schwere

Nfz sind üblicherweise

auf 89 km/h begrenzt.

Allerdings bedeutet das

Ausschöpfen der maximalenHöchstgeschwindigkeit

auch einen exponentiellen

Anstieg des

Verbrauchs und damit der

Kosten. Gleichwohl wehren

sich Fahrer nicht selten

gegen eine Begrenzung.

Warum eigentlich?

Erlaubt sind für Fahrzeuge

mit über 3,5 t zul. GG

auf Autobahnen 80 km/h

und auf Landstraßen sind

es nur 60 km/h.

Nicht am Limit. Zudem

haben Tests ergeben, dass

ein konsequentes Fahren

am Limit, angesichts der

oft herrschenden Verkehrsverhältnisse,

kaum

zeitliche Vorteile bringt.

Aber es ist deutlich teurer,

weil es den Verbrauch

spürbar steigen lässt.

ist die spezielle Anbindung

mit Federbügel und Gummizügen,

dadurch ist die Plane

auch nach dem Einbau von

Airpipe fest mit dem Nutzfahrzeug

verbunden. Dies

schont die Plane sowie die

Laufwagen und Gelenke des

Schiebeverdecks.

Gleichzeitig wird dabei mit

den Hebeseilen die Dachquerverspannunghochgehalten

und somit ein ungehindertes

Be- sowie Entladen

ermöglicht .

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DIGITALE

MITARBEITER

Investitions-Ratgeber. Mit modernen Technologien

lässt sich der Transportalltag transparenter,

ökologischer sowie ökonomischer

gestalten. Doch die Angebote rund um Telematik

und Co. sind groß und ein komplexes

Thema. Umso wichtiger ist vor der Anschaffung

der ehrliche Blick auf den realen Wert

für das Unternehmen.

Telematik und Co. können sich für alle Transportbeteiligten

auszahlen. Fahrer können sich z. B.

stärker auf den Straßenverkehr konzentrieren. Die

klaren Arbeitsaufträge verhindern Missverständnisse zwischen

Fahrern und Disponenten, die darüber hinaus leichter

Personal- und Fahrzeugeinsätze planen können. Die

Geschäftsleitung erhält mit den Reports Daten, die bei

Entscheidungen helfen können und kann kostensenkende

Maßnahmen einleiten. Da zudem mehr Transparenz

erreicht wird, können unter Umständen die Versicherungskosten

optimiert werden.

Telematik ist mehr als nur Soft- und Hardware.


Geeignete Anbieter finden

Telematik und Co. sind dabei eine Anschaffung, die wohl überlegt

sein will. Schließlich bindet sich das Unternehmen für die

nächsten Jahre an ein System. Was nützt also der preisgünstige

Einkauf, wenn die Lösungen nicht aktualisiert werden oder der

Anbieter nach wenigen Jahren nicht mehr am Markt existiert?

Hier ist ein kritischer Blick auf die Anbieter gefragt. Ebenso kann

32 NFM 1/2013

Digitale Tachografen

können

mehr als gesetzliche

Vorgaben

erfüllen.

Apps bieten

die Möglichkeit,

orts- und zeitunabhängig

auf

Daten zuzugreifen.

(Fotos: Funkwerk eurotelematik,

Masternaut,

Motometer, TomTom)

der Ansprechpartner vor Ort wichtig sein, um bei Schwierigkeiten

mit dem System schnell reagieren zu können. Auch für den

Überblick im Produktdschungel sind einige Überlegungen im

Vorfeld wichtig.

Servicelösung Telematik

Telematiksysteme verbinden Fahrer und Fahrzeuge mit den Unternehmen.

Hierzu tauschen Hard- und Softwarelösungen auf

beiden Seiten kabellos Daten miteinander aus. Neben den Anschaffungskosten

stehen daher vor allem auch die regelmäßigen

Kosten für Lizenzen, Abonnements und Tarife. Produkte, die

über das Mobilfunknetz (GSM-)Daten übermitteln, werden meist

in lokalen Bereichen eingesetzt und eignen sich für eine detaillierte

Überwachung. Wie beim Telefonieren, können die Kosten

jedoch stark ansteigen, wenn das Objekt außerhalb des eigenen

Netzbereichs unterwegs ist. Bei großen Transportentfernungen

sind daher häufig satellitengestützte (GPS-)Systeme die Wahl.

Große Funktionsvielfalt

Positionsdaten, Fahrverhalten, Bremsverschleiß, Reifendruck,

Tankfüllstände, Temperaturverläufe, Alarmsystem, elektronisches

Fahrtenbuch: Die digitalen Helfer im Lkw können heute

verschiedenste Daten erfassen und oftmals in Echtzeit übertragen.

Mit ihrer Hilfe lassen sich dann Leerfahrten, Umwege und


Wartezeiten vermeiden, Kraftstoff sowie CO2-Emissionen

einsparen, gesetzestreu dokumentieren und kostspielige

Reparaturen dank frühzeitiger Schadenerkennung minimieren.

Aber nur, wenn die Daten ausgewertet und genutzt

werden, können sie helfen, betriebliche Abläufe zu

optimieren. Ungenutzte Daten fallen in die Kategorie Datenmüll,

in dem Anwender sich leicht verzetteln können,

der unnötig Speicherkapazitäten verschwendet und somit

gleich mehrfach Kosten verursacht.

Weniger ist manchmal mehr

Daher lautet die erste Grundregel vor der Anschaffung:

Welche Funktionen braucht das Unternehmen jetzt und

in den kommenden Jahren wirklich? Da die Antwort sich

mit der Zeit ändern kann, ist die Erweiterbarkeit der Lösung

ein entscheidender Punkt. Bei modular aufgebauten

Telematik- oder auch Softwarelösungen kann das Unternehmen

wie aus einem Baukasten benötigte Funktionen

auswählen und später bei Bedarf erweitern. Wichtig ist

dabei jedoch ein Kostenvergleich: Einzelmodule und

Nach-Investitionen gegen Gesamtpakete. Eine der Grundfunktionen

von Telematik ist die Ortung bzw. Verfolgung.

Wichtig ist hier z. B., wie oft die Daten benötigt werden.

Während bei Kühltransporten und im Citybereich in kurzen

Abständen aktuelle Daten nötig sind, kann die Frequenz

bei Langstreckenverkehren oft geringer ausfallen.

Angepasste Funktionen

Bei der Verfolgung von Wechselladungsträgern sind dabei

auch die autarke Stromversorgung, z. B. über Akkus

oder Solarenergie sowie die Montageposition, Wetterfestigkeit

und Robustheit wichtig. Auch Navigationssysteme

gehören in vielen Fahrzeugen zum Standard. Dabei ist es

wichtig, speziell auf Lkw-Verkehre abgestimmte Lösungen

auszuwählen, die Durchfahrtsverbote, Höhen- und

Gewichtsbeschränkungen usw. berücksichtigen. Darüber

hinaus gilt: Ohne Kartenupdates leitet auch ein Navi irgendwann

in die Irre.

Digitale Tachografenwelt

Im Transportalltag darf auch der digitale Tachograf nicht

fehlen. Er dient in erster Linie der Erfüllung der gesetzlichen

Vorgaben zur Erfassung der Lenk- und Ruhezeiten.

Seit 2006 sind die digitalen Vertreter Pflichtausstattung

in neu zugelassenen Fahrzeugen mit mehr als 3,5 t zul.

GG. Auch zu Funktionen, z. B. der Ein-Minuten-Regelung,

Manipulationsschutz, Pausenerinnerung und den Ausleseintervallen

der Fahrerkarten- und Tachodaten sowie

der Archivierungsdauer gibt es Vorgaben. Das Auslesen

sorgt dabei gerade bei Lkw und Fahrern im Fernverkehr

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Moderne Technik

macht den Datenabruf

aus der Ferne möglich.

DIGITALE MITARBEITER

Kriterien zur Anbieterauswahl: Stabilität, Referenzen,

etablierte Lösungen, Vor-Ort-/Aftersalesservices,

regelmäßige Updates und Weiterentwicklungen.

Anforderungsprofil festlegen: Welche Daten werden

benötigt und tatsächlich genutzt.

Eine einfache Bedienung ist das A und O.

Preisvergleich: Anschaffung einzelner Module und

spätere Erweiterung gegen Gesamtpakete, Miete und

Leasing als Alternativen, laufende Kosten wie Abonnements,

Lizenzen und Tarife berücksichtigen.

Datenübertragungsweg: Mobilfunknetz (GSM/GPRS),

detaillierte Verfolgung im lokalen Bereich, Kostenfalle

außerhalb der Netzreichweite; satellitengestützt (GPS)

bei großen Entfernungen; die Echtzeitübertragung ist

nicht für alle Anwendungen nötig.

Lieber auf spezielle Lösungen setzen: z. B. Lkw-Navigationssysteme,

angepasste und abgestimmte Endgeräte.

Digitaler Tachograf: Fernauslesen von Tachodaten spart

Wege; Fahrerdaten für Lohnabrechnung und mehr.

Software: Standardsoftware ist günstiger als unternehmensspezifische,

aber nur bedingt anpassbar.

für Probleme, sodass sich zunehmend Lösungen zum

Fernauslesen, dem sogenannten Remotedownload, auf

dem Markt finden.

Schnittstellen und Dateneinbindung

Die erfassten Daten können dabei mehr. Über Telematiksysteme

können sie für Flotten-Managementanwendungen,

Lohn- und Spesenabwicklungen ohne manuelle Dateneingabe

genutzt werden. Dazu ist es wichtig, dass neu

angeschaffte Lösungen sich in bestehende Telematik- und

Softwarelösungen im Unternehmen einbinden lassen. Also:

Ist die Lösung auch für Fahrzeuge unterschiedlicher

Hersteller geeignet? Können die Daten über Schnittstellen

automatisch in vorhandene Programme übertragen

werden? Diese und ähnliche Fragen mit Blick auf die gegebenen

Rahmenbedingungen sollten ebenfalls in die

Entscheidung einfließen.

Die Softwarefrage

Auch die Vielfalt an Software von Standardbüroprogrammen

bis zu speziellen Branchenlösungen nimmt dabei

stetig zu: Flotten-Management, Lagerverwaltung, Simulation,

Zollsoftware, Gefahrgutversand, Verpackungs-,

Ladungs- und Personalplaner sind hier nur einige Beispiele.

Lösungen „von der Stange“ sind dabei oft kostengünstiger

als unternehmensspezifische Softwarelösungen, lassen

sich aber nur bedingt anpassen und individualisieren.

Die Investition in einen Servicevertrag mit telefonischer

Hilfestellung, Updates und mehr kann sich lohnen, wenn

teure Hotlinegebühren und der spätere Kauf von Folgeversionen

dagegen gerechnet werden. Überall, wo Daten

übertragen und gespeichert werden, muss zudem an Datensicherung

gegen Verluste und den Schutz sensibler Inhalte

gedacht werden.

Sonderfall App

Ein Spezialfall sind Apps. Gerade für die Einbindung von

Subunternehmern und Mietfahrzeugen können die mobilen

Lösungen punkten. Jedoch sollte den Nutzern klar

sein, dass es sich um „Light“-Versionen handelt, die nicht

den gleichen Funktionsumfang wie Vollversionen bieten.

Ein Vorteil der Apps ist der Einsatz von Standardendgeräten

wie Smartphones und Tablet-PCs. Andere Lösungen

brauchen teilweise spezielle Geräte, die extra kosten, aber

unter Umständen mit weiteren Funktionen, besserer Darstellung

usw. punkten. Bei der Geräteauswahl entscheidet

dabei auch das Einsatzumfeld mit: Zu den Kriterien gehören

z. B. Robustheit im Außeneinsatz, die Lesbarkeit der

dargestellten Daten, Ex-Schutz-Ausführung, Tastengrößen,

Empfindlichkeit von Touchscreens etc.


Lösungen selbst erfahren

Eines haben dabei alle digitalen Mitarbeiter gemeinsam: Die ein-

fache Bedienung ist das A und O. Komplizierte Anwendungen

lenken schnell ab. Da sich die Alltagstauglichkeit oftmals erst

im Einsatz zeigt, sind Testversionen und -geräte eine Entscheidungshilfe.

Auch, wenn diese nicht immer kostenfrei angeboten

werden, kann sich der Einsatz und die für den Test investierte

Zeit lohnen. Ein Nebeneffekt: Die Mitarbeiter können bei

der Integration eines neuen Systems einbezogen und mögliche

Zweifel ausgeräumt werden.

Alternative Finanzierung

Da Miet- und Leasingfahrzeuge im Trend sind, ist auch der

schnelle Ein- und Ausbau ein Kriterium. Miete und Leasing können

auch eine Finanzierungsalternative für Telematik und Co.

sein. Bei Leasingkonzepten kann so z. B. nach einigen Jahren

die gesamte Hardware durch eine neuere ersetzt werden. Auf

den folgenden Seiten stellt NFM einige digitale Helfer kurz vor.

Telematik, Software und Co. bieten viele Sparmöglichkeiten.

Der Anbieter sollte ebenso kritisch wie das Produkt ausgewählt

werden, da langfristige Services zur Lösung gehören. Der Funk-

Ein Trend sind auch mobile Lösungen.

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tionsumfang sollte weder zu klein noch zu groß sein und sich

später erweitern lassen. Neben den Anschaffungskosten müssen

Tarife und weitere laufende Kosten berücksichtigt werden. Wichtig

ist, dass die einzelnen Komponenten und bestehende Systeme

kompatibel sind.

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Telematik

ZWEI NEUE APPS VON STONERIDGE

Das smarte Duo

Stoneridge Electronics bietet zwei Apps an, die die neue

Duo-Technologie und kabelloses Downloaden auf das Android-Smartphone

bringen. Stoneridge Electronics ist

Teil der Stoneridge-Gruppe, Entwickler und Hersteller

von elektrischen und elektronischen Komponenten,

Modulen und Systemen. Die neue App Duo Mobile hilft

den Fahrern, gesetzeskonform zu bleiben und verwandelt

das Smartphone in ein zweites Tachodisplay, das

die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Lenk- sowie

Ruhezeiten mit Pausen anzeigt. Die App Tacho Center

ermöglicht den kabellosen Download digitaler Tachografendaten

von digitalen EG-Kontrollgeräten. Fahrer

können zwischen einem Komplett- oder Teildownload der

Daten wählen und diese an einen PC oder an die OP-

TAC3-Analysesoftware senden.

Tacho Center erinnert

Fahrer daran, wann der

nächste Download fällig ist.

Beide Apps stehen im Google

Play Store zum Download.

Duo Mobile App erinnert auch

an Pausen. (Foto: Stoneridge)

VEREINFACHTE PROZESSE UND FLEXIBLE REAKTION

Distribution trifft Telematik

Die Telematikprodukte der Ulmer

Firma Funkwerk eurotelematik unterstützen

die Flottenbetreiber bei

den Distributionsaufgaben. Ortung,

Kommunikation, Disposition und Dokumentation

mit der Planung der

Transporte sowie mit der Dokumentation

der Be- und Entladevorgänge

– für all das genügt ein mobiles Gerät.

Der Handheldscanner mit Funkmodem,

Barcodescan- und Navigationsfunktion

wird als Bedien- und

Anzeigeeinheit für die verschiede-

36 NFM 1/2013

nen Telematikfunktionen verwendet.

Der Fahrer bekommt die Aufträge

in der gewünschten Reihenfolge und

mit der kürzesten Fahrzeit auf dem

Display angezeigt.

Nach der Ankunft beim Kunden vergleicht

die Telematik automatisch

die ausgelieferte Ware mit der Entladeliste.

Die Beschädigung einer

Ladung wird per Foto dokumentiert.

Durch die Mobilität des Geräts können

auch Subunternehmer in die

Abläufe integriert werden.

Telematik kann mehr

Optimaler Überblick über den Maschinenpark

Die Dorn Lift GmbH aus dem österreichischen Lauterach

beschäftigt sich mit der Vermietung, dem Verkauf und

technischem Service von Arbeitsbühnen. Für seinen Maschinenpark

hatte sich das Unternehmen für eine Telematiklösung

von Dreyer+Timm entschieden. „Eigentlich

hatten wir die Telematik angeschafft, um einen besseren

Überblick über unseren Maschinenpark zu bekommen,

die Betriebsstunden einfacher zu erfassen und im Falle

von Defekten Hilfe bei der Diagnosestellung zu erhalten“,

erklärt Evelyn Dorn, Geschäftsführerin von Dorn Lift.

Maschinenüberwachung. Die Maschinen sind seit Anfang

2012 mit der Dreyer+Timm-scombox ausgestattet.

Die kleine Box überträgt die Daten aus der Arbeitsbühne

per GSM/GPSR an das Internetportal scomview. Von dort

sind die Informationen überall und jederzeit abrufbar.

DIE NEUE UTA MULTIBOX ®

Die Scombox

von Dreyer+

Timm wacht

über den

Maschinenpark.

(Foto:

Dreyer+Timm/

Dorn Lift)

Einfache Mautabrechnung

Die Union Tank Eckstein GmbH & Co. KG (UTA) bietet

ihre neue MultiBox an. Sie erfasst die Gebühren beziehungsweise

Mauten in Frankreich, Spanien sowie

im Liefkenshoektunnel in Belgien und beinhaltet weitere

zusätzliche Services wie Geolokalisierung, Alarmfunktionen

und Reportings.

Neue Onlinefunktionalitäten wie Echtzeitortung, Statistiken,

Warnmeldungen per eMail oder SMS sind

auch integriert. Dank ihrer technischen Ausstattung


Das System von Dreyer+Timm half aber auch bei einem

anderen Problem: Ein Kunde meldete sich, um mitzuteilen,

dass an der gemieteten Arbeitsbühne ein defekter Hydraulikschlauch

entdeckt wurde. Dadurch verlor die Maschine

Öl und verunreinigte die Baustelle. Der Kunde

meldete der Bauleitung den Schaden. Dieser Schaden war

allerding größer als Dorn Lift ursprünglich angenommen

hatte. Die Bauleitung kündigte an, den Schaden mit der

Miete für die Arbeitsbühne verrechnen zu wollen. Anhand

der Positionsdaten aus der scombox der Arbeitsbühne

und mit den dazu gelieferten Zeitangaben, stellte das

Dorn-Lift-Team fest, dass die Maschine noch nach dem

Anruf des Kunden bewegt worden war. „So konnten wir

genau belegen, für welchen Schaden auf der Baustelle wir

verantwortlich waren und ab wann es die Verantwortung

des Kunden war, der die Maschine gegen unsere Absprachen

noch bewegt hatte“, erklärt Dorn.

Noch ein Beispiel. In einem weiteren Beispiel war ein

Kunde mit einer Dorn-Lift-Maschine gegen eine Unterführung

gefahren, weil er die Höhenwarnung ignoriert

hatte. Er meldete nach dem Eintreffen auf der Baustelle,

dass das Gerät defekt sei. „Mithilfe der scombox haben

wir die Transportroute nachvollzogen und festgestellt,

dass sie durch eine Unterführung verlief. Wir konnten

auch genau sagen, zu welcher Zeit die Maschine diesen

Punkt passiert hatte. Das passte mit den Fahrtzeiten jenes

Kunden genau zusammen“, erinnert sich Dorn. Evelyn

Dorn erzählt, dass auch andere, kleinere Begebenheiten

vorkommen. Sie freut sich aber, dass solche eher zu den

Ausnahmen gehören. Und wenn doch, dann gibt es bei

Dorn Lift eine zuverlässige Lösung dafür.

ist die UTA MultiBox für bestehende und zukünftige

Mautsysteme erweiterbar. Geplant ist eine europaweite

Ausweitung.

Die UTA MultiBox

ermöglicht eine

Abrechnung

aus einer Hand

inklusive Steuerausweis.

(Foto: UTA)

Hüffermann – ein starker Partner

Vertriebsbüro Telefon: (044 31) 94 55 51 20 • www.hueffermann.de

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Telematik-Systeme

ECO Response

Online Fahrstil für den Fahrer

Wirtschaftlicher Fahrstil erfordert

online Feedback für den Fahrer.

Sie können Parameter und Ziele individuell

festlegen und auf Basis dieser

Ziele dem Fahrer mit einer einfachen

Ampel aufzeigen, ob sein Fahrverhalten

den Zielen entspricht. Der Fahrer sieht

jederzeit auf dem Telematik-Display,

wie sich der Fahrstil z.B. Bremsverhalten,

Gangwahl, etc. auf seine ECO Bilanz

auswirkt.

Vorausschauendes, umwelt- und

fahrzeugschonenedes Verhalten der

Fahrer kann belohnt werden und spart

dem Unternehmen bares Geld.

Interessiert? Dann rufen Sie

uns an - Tel. 0731/93697-20

Funkwerk eurotelematik GmbH

Riedweg 5 - 89081 Ulm

Tel. 0731 93 69 70

Fax 0731 93 69 779

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BLICK IN DEN TELEMAT

AIS Advanced InfoData Systems GmbH

Lösungstyp: Software: Auftrags- und Fuhrpark-Managementsysteme,

Telemetriedaten

Produkt: Module: ais:scan (Abhol- und Zustellscannung), ais:mobile (digitale

Auftragsbearbeitung z. B. für Fernverkehr, Schüttgut, Entsorger,

Außendienst u.v.m.), ais:canbus (Auswertung der Fahrzeug- und Fahrstildaten

mit individuell gewichtbarer „Fahrerliga“), ais:terminal 2.0 (Online-Hallenscannung)

Datenübertragung per: GSM, WLAN (bei Hallenscannung), kostenfreie

Schnittstellen zu über 30 Inhouse- und ERP-Systemen

Wichtigste Funktionen: Disposition über Inhousesystem, Echtzeitauf-

Blaupunkt Telematics GmbH

Lösungstyp: Telematiksystem, BPT 1500

Produkt: Grundgebührenbefreites

Ortungssystem

Datenübertragung per: K. A.

Wichtigste Funktionen: Live-Ortung

(u. a. Positionsmeldungen im 60-Sekunden-Takt),

Auswertung (u. a. Fahrzeugdaten

wie Fahrtstrecken und Standzeiten können rückwirkend

bis zu zwei Jahre analysiert werden), Alarm (u. a.

Alarme nach individuell festgelegten Kriterien, sollte ein Fahrzeug

ein definiertes Gebiet verlassen)

Transportbereich: Fuhrpark, egal welche Größe

Besonderheiten: Modularer Aufbau, Optionen nach Bedarf zubuchbar,

bei einer Leasinglaufzeit von drei Jahren gibt es das Gerät gratis

dazu, Preisstruktur modular aufgebaut

LKW

Ferngesteuert /3Kanal

Mercedes Actros 1:32

Art.-Nr. 40 3640

JAMARA e.K.

Inh. Erich Natterer

Am Lauerbühl 5

DE-88317 Aichstetten

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IHR PERSÖNLICHES WERBEMITTEL

tragsvergabe an Fahrer, dynamische Touränderung durch den Disponenten,

bidirektionale Textnachrichten, auftragsgesteuerte Lkw-Navigation,

proaktive Terminüberwachung mit Frühwarnung, auftragsbezogene (Schadens-)Fotografie,

kundenbezogener Lademittel- und Containertausch, digitale

Unterschrift, Echtzeitortung, Auswertung der Fahrer-/Fahrzeugdaten,

Be- und Entladescannung

Transportbereich: Nah- und Fernverkehr, Paketdienste, Teil- und Komplettladungen,

Schüttgut, Baustellen-Logistik, Entsorger, Krankentransporte,

Möbel-Logistik, Kühltransporte, Kuriere, Pharma-Logistik u.v.m.

Besonderheiten: Modularer Aufbau, Transparenz und Auskunftsfähigkeit,

Sicherheit durch Datenverschlüsselung, autarkes System

Cargobull Telematics GmbH

Lösungstyp: Telematiksystem (Hardware und Internetportal)

Produkt: Trailertelematik (autarke Fahrzeug- und Ladungsüberwachung)

Datenübertragung per: Trailerortung via GPS, Daten vom Telematiksystem

in Echtzeit via GSM an die Cargobull-Telematics-Datenbank

Wichtigste Funktionen: Überwachung der Temperaturdaten (gem.

DIN EN12830), Detektion des Tür- und Koppelstatus, präventive Wartung

durch Überwachung von EBS, Kühlgerät, Bremsbelag, Reifendruck,

Fahrzeugdisposition, Ortung des Trailers

Transportbereich: Lebensmittel-, Pharma-, Sicherheitstransport, Trailervermietung,

Intermodalverkehr, Zulieferer- und System-Logistik

Besonderheiten: Telematiksteuergerät für alle Fahrzeugtypen, optional

und modular auswählbare Sensorik, Neufahrzeugausstattung ab Werk

Schmitz Cargobull, Nachrüstung von Fremdfabrikaten, modulare Datenpakete,

monatlicher Festpreis inkl. SIM-Card, Datenspeicherung, Portalnutzung

und internationales Roaming, standardisierte API-Schnittstelle

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Ankuppeln

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IKMARKT

Continental Automotive GmbH

Lösungstyp: 1 digitaler Tachograf inkl. VDO Counter 2 Bluetooth ® -

Interface-Lösung für den DTCO ® 2.0a und Android-Smartphone (ab dem

erstem Quartal 2013 für Apple iPhones verfügbar) 3 Telematik-/

Daten-Management 5 mobile Daten-Managementprodukte 6 Indoorlösungen

7 Online-Flotten-Managementlösung

Produkt: 1 DTCO 2.0a 2 DTCO Smartlink (auf die Frontschnittstelle

steckbares Bluetoothmodul) und VDO Driver App 3 Remotedownload:

Remote Download Device DLD Wide Range, Remote Download Device

DLD Short Range, TIS Track & Trace in Verbindung mit DLD Wide Ran-

ge und TIS-Web ® 4 TIS-Web webbasierte Visualisierungs-, Archivie-

rungs- und Auswertelösung 5 Downloadkey Pro Familie, DLK Pro, DLK

Pro TIS Compact, DLK Pro Inspectionkey 6 Downloadterminal II, Chipkartenleser

7 VDO DriveTime

Datenübertragung per: 2 Bluetooth 3 GPRS, WLAN

Wichtigste Funktionen: 1 VDO Counter: Überblick über aktuelle Lenkund

Ruhezeiten, Ein-Minuten-Regel, Remotedownload von Fahrerkartenund

Massenspeicherdaten automatisch via GPRS oder WLAN, ITS ready,

schon jetzt erste Services und Basis für Flotten-Management der Zukunft

2 DTCO SmartLink verbindet den DTCO 2.0a per Bluetooth mit

Smartphones, VDO Driver App bietet VDO-Counter-Menü – in Verbindung

mit dem DTCO 2.0a grafische Anzeige der VDO-Counter-Informationen.

DTCO Remote Control: App bedient den DTCO über das Touchscreen

des Smartphones, Ausdrucke über Hotkeys direkt vom Smartphone;

Kalenderfunktion: Fahrerkarte in ein DTCO einstecken und einen Überblick

über die Daten verschaffen 3 DLD Wide und Short Range übermitteln

die Daten auf einen passwortgeschützten Server, mit TIS-Web

sowie TIS Track & Trace online einsehen, auswerten, nutzen 4 Fahrerdaten

visualisieren, archivieren und auswerten, Generierung übergeordneter

Auswertungen 5a DLK Pro Downloadkey: zum Auslesen der Massenspeicherdaten

vom DTCO und von der Fahrerkarte, mit integriertem

Chipkartenleser und Touchdisplay 5b DLK Pro TIS Compact: Download-,

Archivierungs- und Data-Managementlösung in einem, schnelles Auslesen

der DTCO- und Fahrerkartendaten, nach Übertragung auf PC visualisieren,

archivieren, ausdrucken; Downloaderinnerungen, Auswertung

von Ereignissen und Überschreitungen sowie grafische Darstellungen

5c DLK Pro Inspection Key: Fahrer- und Fahrzeugdaten auf Verstöße

überprüfen 7 VDO DriveTime: Einsehen von Arbeitszeitdaten, Standorten

und Routenbewegungen, in Verbindung mit DLD Wide Range

Tachografendaten automatisiert und gemäß Vorschriften herunterladen

und verwerten, Echtzeitinformationen von Fahrer- bzw. Fahrzeugdaten,

Geofencing, Arbeitszeitberichte als Basis für die Lohnbuchhaltung

Transportbereich: Alle Tachografenpflichtigen Lkw 5a ideal für kleine

Flotten, Werkstätten und Behörden 5b besonders für selbstfahrende

Unternehmer oder kleine Flotten; 5 Fahrzeuge/10 Fahrer 5c besonders

für Behörden und Flotten oder Unternehmer zur Verstoßkontrolle

Besonderheiten: 1 Manipulationssicherheit mit zweitem, unabhängigem

Bewegungssignal (IMS), Geschwindigkeitssensor (KITAS II+) erkennt

und korrigiert externe Störeinflüsse zum Schutz der Schnittstelle zwischen

Fahrzeug und Signalgeber 4 TIS-Web benötigt lediglich einen

Computer mit Internetzugang, die Preise für TIS-Web orientieren sich an

der Flottengröße und am benötigten Funktionsumfang 7 über PC mit

Internetzugang oder mobil mit Smartphone oder Tablet-PC Daten aus

VDO DriveTime zeit- und ortsunabhängig abrufbar


Daimler FleetBoard GmbH

Lösungstyp: Telematikgestützte Internetdienste für Lkw, Bus und Transporter

aller Hersteller und Marken

Produkt: Komplettsystem bestehend aus: Hardware: FleetBoard TiiRec

(für Fahrzeug-Management und Zeitwirtschaft), DispoPilot.mobile und

DispoPilot.guide (für Transport-Management), Dienste: Service, Uptime,

Mapping, Track&Trace, Fahrtenaufzeichnung, Einsatzanalyse, FleetBoard

Reports, Disposition, Messaging, Zeiterfassung, Fahrerkarten- und Massenspeicherdownload,

FleetBoard App für Lkw und Bus

Datenübertragung per: GSM/GPRS

Wichtigste Funktionen: Fahrzeug-Management: Übersicht über Laufleistung,

Betriebsmittelstände, Verbrauch und Einsatzprofile der Fah-

Dako Unternehmensgruppe

Digitale

Tachografen und

Lösungen rund um

diese sind im Lkw-Transport

wichtig. (Fotos: Telematikanbieter)

rer inkl. Gesamtfahrweisenbewertung, Wartungsplanung, Telediagnose,

elektronischem Fahrtenbuch; Anzeige aller Fahrzeugpositionen auf digitaler

Weltkarte; Transport-Management: Übermittlung von Nachrichten

aus der Disposition in Form von Textnachrichten, Auftrags- bzw. Adressdaten

oder Packstücklisten, der Fahrer sendet Statusmeldungen, Textnachrichten,

Positionen, Ladelistenabgleich und elektronische Unterschrift

zurück, Arbeitsunterstützung für Fahrer durch vorgegebene

Reihenfolge der Auftragsabarbeitung, Übernahme der Zieladresse in die

Navigation. Volle Transparenz bei den Fahrerarbeitszeiten: Anzeige der

Fahrerarbeitszeiten, Fahrerkarten- und Massenspeicherdownload, Archivierung,

Anbindung an Lohn- und Spesensysteme; Fernzugriff auf

Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers, Fahrerkarten- und Tachodownloads

von unterwegs. Planung der Serviceumfänge und Übermittlung der Diagnosedaten

für Fehlerbehebung im Pannenfall; FleetBoard App: Zugriff

auf aktuelle Flotteninformationen wie Fahrzeugpositionen oder Restlenkzeiten

via iPhone oder iPad

Transportbereich: Dienstangebot für alle Branchen des Personen- und

Gütertransports, kleine bis große Flotten, Unternehmen der Beschaffungs-,

Produktions-, Distributions- und Entsorgungs-Logistik, Transportunternehmen

und Speditionen im Fernverkehr und schweren Verteilerverkehr

(Getränke, Lebensmittel, Milch, Holz, Mineralöl, Fahrzeugtransport)

sowie leichtem Verteilerverkehr (Kurierdienste, Handel), Bauverkehre

und Gefahrguttransporte

Besonderheiten: Modulares Dienstangebot mit Flatrate für Dienste

inkl. Kommunikationskosten, Verbau ab Werk (im Mercedes-Benz-Lkw),

Einbindung in Unternehmens-IT, Datenzugriff weltweit über Internet oder

FleetBoard App, qualitätsgeprüfte Dienste und automotive-zertifizierte

Endgeräte, Server-Rechenzentrum nach Bankenstandard, flächendeckendes

Vertriebs- und Servicenetz mit zertifizierten Premiumpartnern;

Bezugsmodelle für z. B. standardmäßigen Verbau mit Testzeitraum im

neuen Actros, verschiedene Transport-Managementlösungen, je nach

Kundenworkflow individuelle Anpassung

Lösungstyp: Komplette Fuhrparkverwaltung

Produkt: Webbasiertes Arbeitsportal Dako-TachoWeb

Datenübertragung per: GPRS

Wichtigste Funktionen: Auswerten nach Sozialvorschriften, Bußgeldanzeige,

Terminverwaltung, automatische Benachrichtigungsfunktion,

Reporting, Spesen, Führerscheinkontrolle, TachoRemotedownload, Restdispozeiten,

App für Restdispozeiten, FMS-Daten, Tourencontrolling und

-planung, App für Auftrags-Management

Transportbereich: Bereichsübergreifend für jede Fuhrparkgröße und

-struktur geeignet

Besonderheiten: Kauf eigener Hard- und Software kann entfallen, modularer

und intuitiver Aufbau, erleichterte Disposition aufgrund von Daten

in Echtzeit Webbasierte Portale können ohne Zusatzsoftware genutzt werden.

40 NFM 1/2013


Dreyer + Timm GmbH

Lösungstyp: Telematiksystem

Produkt: Trailertelematik

Datenübertragung per:

GSM/GPRS

Wichtigste Funktionen: Trailerortung per GPS, Kühldatenerfassung

und -überwachung, Diebstahlschutz, Truckidentifikation,

EBS-Daten

Transportbereich: Kühlverkehr, Lebensmittel- und Pharmatransporte,

allgemeines Transportwesen

Besonderheiten: Modularer Aufbau, Erweiterungen jederzeit

möglich, keine Softwareinstallation notwendig, Anzeige der Daten

mittels üblichem Internetbrowser, monatlicher Festpreis

Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH

Lösungstyp: Trailertelematiksystem mit Hard- und Softwarekomplettlösung

(All-in-one-Lösung)

Produkt: Krone Telematics Dry, Krone Telematics Cool, eigener

Temperaturschreiber

Datenübertragung per: GSM/GPRS

Wichtigste Funktionen: Erfassung und Dokumentation von Live-

Positionen sowie Fahrstrecken, Streckenkontrolle, Fahrzeitermittlung,

Kontrolle der Be- und Entladezeiten sowie Gebietsüberwachung

abgestellter Fahrzeuge, Zuordnung des Aufliegers zu einem

Fahrer, Anzeige des Türstatus; Sicherheitsverschlusssystem, Erfassung

der EBS-Daten in Echtzeit; regelmäßige Reports über

Verschleißteile, Temperaturkontrolle in einzelnen Multitemp-Kühlzonen

sowie lückenlose Temperaturdokumentation; Temperaturen

auslesen und melden/übertragen von Alarmen der Kühlmaschine;

mittels Zweiwegekommunikation Zugriff auf die Kühlmaschine

sowie gegebenenfalls Änderung der Setpoints im temperaturgeführten

Transport, Kontrolle des Restkraftstoffs im Kühlmaschinentank;

Positionsbestimmung bei Wechselsystemen, webbasierter

Abruf aller Daten über das Krone-Telematics-Portal, Dateneinbindung

in die Unternehmens-IT, Kompatibilität mit Telematikherstellern

durch Standardschnittstellen (offene Systemlandschaft)

Transportbereich: Zu den Anwendungsgebieten zählen u. a.

Kühl-, Frische-, Pharma- und Just-in-time-Transporte in der Automobilbranche

sowie Transporte von hochwertigen Gütern wie

z. B. Elektronikartikel, Zigaretten und Alkohol; auch im Huckepack-

und intermodalen Verkehr

Besonderheiten: Ein nachträglicher Einbau ist problemlos ohne

unnötige Standzeiten möglich, modularer Aufbau ermöglicht Erweiterung,

Komplettlösung aus einer Hand, Integration in Speditions-Managementprogramme

sowie Zugmaschinentelematiksysteme

über die Krone-Telematics-Plattform, Alarmierung via

SMS, eMail und/oder Pop-up-Fenster

DIE AUFBAUPROFIS

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Fela Management AG

Lösungstyp: Telematiksystem CarLoc

Produkt: Automatisierte Datenerfassung aller Verkehrsträger

Datenübertragung per: GSM/GPRS; Ortung via GPS

Wichtigste Funktionen: Eco Driving, Flotten-Management, Betriebsdatenerfassung,

Baumaschinenortung, Laufleistungserfassung

für Güterwagen, Überwachung von Sicherheitstransporten

Transportbereich: Kühlverkehr, Gefahrguttransporte, Bauwirtschaft,

weltweiter Containerverkehr, Bahngüterwagen, Sicherheitstransporte

Besonderheiten: Erweiterung des Funktionsspektrums durch Freischaltung

von Softwareoptionen möglich, branchenspezifische Gesamtlösungen,

monatlicher Festpreis (Kommunikation im europäischen

und weltweiten Verkehr ohne weitere Kosten)

Vielfältige

Datenübertragungswege.

idem GmbH – transport solutions

Lösungstyp: Integrierte Lösungen für temperaturgeführte Logistik und

Trailertelematik mit Webportal, Ganzzuglösungen in Kooperation mit der

Funkwerk eurotelematik GmbH

Produkt: ECO Tronic TControl COOL, POS, TT, COCKPIT

Datenübertragung per: GPRS, GPS

Wichtigste Funktionen: Einsetzbar für alle Fahrzeugtypen (Trailer,

Motorwagen, Transporter, Wechselbrücken), Daten in Echtzeit, aktive

Alarmmöglichkeiten zur Transportsicherung, Nachweis einer lücken-

Masternaut Deutschland GmbH

Lösungstyp: Telematik

Produkt: 1 Geonaut 2 Econaut

Datenübertragung per: GSM/GPRS

Wichtigste Funktionen: 1 Navigation, Trucknavigation (optional), Zweiwegekommunikation

(optional), Ortung/Tracking und Tracing, Routenplanung,

Zeiterfassung, optional mit Berichten, Anbindung digitaler Tacho,

Fahrerkarten- und Massenspeicherdownload ab DTCO der ersten Generation

2 Fahrverhaltens- und Verbrauchsanalyse, Service/Wartung,

Anzeige historisches Fahrverhalten; Live-Fahrerfeedback; Geo- und Routefencing,

Routenvorgabe mit Soll-/Ist-Vergleich; Zwangsantworten,

42 NFM 1/2013

Funkwerk eurotelematik GmbH

Lösungstyp: Telematiksystem 1 digitaler Tacho 2 Tacho Direct

3 ECO Response

Produkt: Komplettsystem

Datenübertragung per: GSM/GPRS, Positionserfassung über GPS

Wichtigste Funktionen: 1 Lenk- und Ruhezeiten 2 automatischer

Download der Tachodaten über GPRS nach einem definierten Zeitplan,

manueller Download der Tachodaten über GPRS nach Bedarf, manueller

Download der Fahrerkarten über GPRS 3 Online-Fahrstilfeedback für

den Fahrer auf dem Telematikdisplay

Transportbereich: Telematik-, Tachografen- und Softwarelösungen sind

übergreifend für alle Branchen einsetzbar

Besonderheiten: Modularer Aufbau von Internetlösung bis zur angepassten

Inhouselösung

losen Kühlkette, gesetzeskonforme Berichte, optimierte Kapazitätsauslastung,

Dokumentation und Archivierung auf Knopfdruck, reduzierte

Verschleißkosten durch EBS-Daten

Transportbereich: Kühl-, Pharma-, Sicherheits-, Tier- und Trockenguttransporte

Besonderheiten: Lösung mit sechs Temperaturfühlern für Dreikammerkühlauflieger,

Temperaturschreiber im vorhandenen Gehäuse, nicht in einer

teuren Zusatzbox, Datenbackup durch 2-MB-Speicher, europaweites

Servicenetz der BPW Bergische Achsen KG

optionale Telefonie über ein Gerät; optionale Satellitenkarten im Portal

Transportbereich: Alle Transportbereiche: Pkw, Transporter, leichte

und schwere Nfz, Trailer, Baumaschinen, Generatoren, Container und

weitere auch unbegleitete/unmotorisierte Einheiten, (Kühl-)Temperaturüberwachung

für Pharma-, Lebensmittel- und Gefahrguttransporte

Besonderheiten: Individuelle Lösungen, modular aufbau- und erweiterbar,

Flatrates nach Bedarf national/international/weltweit; Hardware auf

Wunsch mit ATEX-Zertifikat/Freigabe; Trailereinheiten auch mit Zertifizierung

nach EN12830 (Temperaturdatenschreiber-Zertifizierung); Telemetriedaten

durch CAN-Bus-Abgriff mittels patentierter Masternaut-Lösung

(keine FMS-Schnittstelle nötig), Ortung (verschiedene Akkulösungen)


Auswertesoftwarelösungen

ermöglichen die weitere

Nutzung von den per

Telematiksystem und

digitalem Tachografen

erfassten Daten.

Motometer GmbH

Lösungstyp: 1 Telematiksystem 2 Auswertesoftware

Produkt: 1 Remotedownload über verschlüsselte Verbindung

2 die individuelle Software Motodrive 2.13 ist in folgenden Varianten

erhältlich: Unternehmerversion (Einplatzsystem für Unternehmen),

Serverversion (Mehrplatzsystem für Unternehmen), Fahrerversion

(kostengünstige Version für Fahrerkartendaten)

Datenübertragung per: GPRS

Wichtigste Funktionen: 1 Verschlüsselter Datentransfer der Fahrer-

und Fahrzeugeinheiten per GPRS an einen zertifizierten Server,

regelmäßiger Download der gesetzeskonformen, digitalen Daten,

automatische Bereitstellung der Daten zur Übertragung auf den

Server mittels des RDL-Dienstes und Softwareprogramms Remote

Download Client 2 auslesen und speichern der Fahrerkarten, Langzeitarchivierung

Fahrerkarten, auslesen und speichern von digitalen

Kontrollgeräten, tabellarische und grafische Übersicht der Tätigkeiten,

Geschwindigkeitsprofile, Bereitstellung der Daten für Kontrollbehörden,

Erstellung von Bescheinigungen für berücksichtigungsfreie

Tage, Terminübersicht, Verstoßauswertung, Kalenderfunktion,

Wechsel zwischen Fahrzeugen und Fahrern zwischen Niederlassungen,

Mandantenverwaltung

Transportbereich: 1 und 2 alle Transportbereiche

Besonderheiten: 1 Datensicherung: archiviert bis zu zwei Jahre

2 Erfüllung aller gesetzlichen Vorlagen

Neu!

Mit innovativer Downloadtechnik

Bußgelder vermeiden!

Softwarebüro Zauner GmbH & Co. KG

Lösungstyp: Telematiksystem

Produkt: ZA-ARC Office/WEB, ZA-ARC Ortung

Datenübertragung per: GSM/GPRS, GPS

Wichtigste Funktionen: Archivierung analoger und digitaler Tachografendaten,

Überprüfung EG-Verordnung 561/2006 und AZG, Fahrer-/

Fahrzeugauswertungen, Terminliste, Archivierungsübersichten, Ortung,

DTCO-Status, automatischer Remotedownload mit und ohne Fernauthen-

tifizierung, Berechnung der Restlenkzeiten

Transportbereich: Für alle Einsatz- und Transportbereiche mit und

ohne DTCO geeignet

Besonderheiten: Verschiedene Optionen: Navigation, Nachrichtenaustausch,

Auswertung des Fahrverhaltens, CAN/FMS-Auswertung sowie

Fuhrpark-Management

Stoneridge Electronics

- MOTOMETER Remote Download: Ferndownload der Fahrer- und Fahrtschreiberdaten

- SE5000 Exakt Duo jetzt mit Zusatzinfos zu verbleibenden Lenk- und Ruhezeiten

- Apps mit TachoLink Dongle verwandeln Smartphone in 2. Tachodisplay

- Neu! Auswertesoftware MOTODRIVE 2.13 jetzt mit Mandantenverwaltung und Serverlösung

MOTOMETER GmbH www.motometer.de

Talweg 8 | 75417 Mühlacker-Lomersheim/DE | Telefon +49 7041 9695-0 | Telefax +49 7041 9695-55 | E-Mail info@motometer.de

Lösungstyp: 1 digitaler Tachograf 2 zwei Apps/Telematiksystem

Produkt: 1 SE5000 Exakt Duo 2 Duo Mobile und Tacho Center

Datenübertragung per: 2 Bluetooth

Wichtigste Funktionen: 1 Countdowns zu Lenk-, Pausen- und Ruhezeiten,

Warnungen vor drohenden Lenkzeitüberschreitungen, Informationen

in Echtzeit, schnelle Downloadzeiten, Ein-Minuten-Regelung 2 Duo

Mobile: synchronisiert Android-Smartphone mit digitalem Tachografen

SE5000 Exakt Duo und bietet so eine zweite Duo-Anzeige, Tacho Center:

kabelloser Download digitaler Tachografendaten vom digitalen EG-

Kontrollgerät, Komplett-/Teildownload und Datenweiterleitung an PC

oder OPTAC3-Analysesoftware, App erinnert Fahrer an nächsten Download,

beide Apps mit Stoneridges Tacho Link Dongle (separat erhältlich)

Transportbereich: 1 und 2 alle Transportbereiche

Besonderheiten: 1 Duo-Funktionen standardgemäß, kostenloses Onlinetrainingsmittel,

kein Pufferbatterietausch 2 kostenloser Download


44 NFM 1/2013

Mithilfe von

Software kann

auch das Reifen-Management

erfolgen.

Team Reifen-Union GmbH+Co. Top Service Team KG

Lösungstyp: Softwarelösung

Produkt: Trukis Internetplattform für ein intelligentes Reifen-

Management

Datenübertragung per: Internet, passwortgeschützt, Datenexport

z. B. im csv-Format

Wichtigste Funktionen: Software für Planung, Überwachung und

sichere Flottenbereifung, kontinuierliche Protokollierung und Auswertung

reifenbezogener Daten des Fuhrparks für transparente und

planbare Kosten für Neu- und Umbereifung

Transportbereich: Großflotten

Besonderheiten: Kostenlose und herstellerunabhängige Internetplattform,

jederzeit über PC einsehbar

Transics Deutschland GmbH

Lösungstyp: Flotten-Managementlösungen für den gesamten Transport-

und Logistik-Bereich

Produkt: Bordcomputer TX-Max, Disposoftware TX-Connect, Lösungen

zum Auslesen, Übertragen und Archivieren von Digi-Tacho-Daten

Datenübertragung per: GPRS, GPS

Wichtigste Funktionen: Via TX-Max sind Fahreraktivitäten, Fahrzeugpositionen,

Auftrags- und Ladungsstati sowie Ankunftszeiten stets transparent,

die Lkw-Navigation kann mit Via-Punkten über eine Wunschroute

erfolgen, TX-Eco spart Kosten und schont die Umwelt, Key Driving

Competences (KDC) schult Fahrer, TX-Magellan optimiert Planung sowie

Auflieger-, WAB- und Containernutzung, Digi-Tacho-Daten: Noch verfügbare

Zeiten werden exakt aufgezeigt, das Auslesen des Massenspeichers

erfordert die Unternehmenskarte nur im Büro

Transportbereich: Temperaturgeführte Transporte, Tank-, Silo- und

Schüttgutverkehre, Gefahrgut-, Baustoff-, Sammelgut-, Full-load- und

Sicherheits-Logistik

Besonderheiten: Internetbasiertes Hosting-Modell, Integration mit Softwarepartnern:

TX-Tango integriert webbasiert Lösungen wie Planung,

Routenoptimierung, TMS und Löhne; Mobile Solutions: TX-Smart – via

GPS-Smartphone können Fahrer und Disponenten mit Auftraggebern

und Subunternehmern kommunizieren und Positionen in Echtzeit austauschen;

TX-Connect Mobile verbindet die Disponenten mit ihrer Backoffice-Plattform

TomTom Business Solutions

Lösungstyp: Telematiksystem

Produkt: Komplettlösung für Flotten-Management und Navigation

Datenübertragung per: GPRS

Wichtigste Funktionen: Kommunikation, Navigation, Fahrzeugortung,

Auftrags- und Zeit-Management, Management-Reporting, erfasst Fahrverhalten

Transportbereich: Branchen- und transportunabhängige Lösung

Besonderheiten: Offene Schnittstelle ermöglicht benutzerdefinierte

Integration, monatlicher Festpreis ohne Zusatzkosten, Verkehrsinformationen

in Echtzeit

Telematik gibt es für leichte

und schwere Nutzfahrzeuge.


Trimble Transport & Logistics

Telematik als

Komplettsystem

oder mobile

Lösung.

Lösungstyp: 1 Telematiksystem 2 mobile Lösung

Produkt: 1 Komplettsystem: fahrzeugmontierter Bordcomputer

(CarCube) und Backoffice-Software zur Kommunikation, Navigation,

Fuhrpark-Management 2 Telematiklösung FleetExpress

für Android-fähige Geräte (FleetXps)

Datenübertragung per: 1 GPRS, 2) GPS

Wichtigste Funktionen: 1 Senden und Empfangen von Auftrags-

und Statusmeldungen, Tätigkeitserfassung, GPS-Ortung in

Echtzeit, Zeiterfassung und Registrierung der ausgeführten Tätigkeiten,

integrierte Lkw-Navigation (europaweit), Fahrstil- und

Lenkzeitassistent, Erfassung von Fahrzeugdaten (Drehzahl, Kraftstoffverbrauch

etc.) via FMS-Schnittstelle, Fernwartung möglich,

Fahrzeugführeridentifikation, Geofencing, Korridoring, Diebstahlschutz,

Fernauslesen des digitalen Tachografen, Berücksichtigung

der Ein-Minuten-Regelung, Traileridentifikation, Temperatursensoren

oder Anschluss an Kühlaggregat 2 Senden und Empfangen

von Auftrags- und Statusmeldungen, Tätigkeitserfassung, GPS-

Ortung in Echtzeit, Zeiterfassung und Registrierung der ausgeführten

Tätigkeiten, integrierte Barcodescanner-Funktion, kann

digitale Unterschriften erfassen, Navigation

Transportbereich: 1 und 2 auf alle Transportbereiche anwendbar

2 Ideale Lösung für KEP-Dienstleister oder zur Einbindung

von Subunternehmern

Besonderheiten: 1 Einfache Bedienung über Touchscreenmonitor,

GSM-Freisprecheinrichtung, webbasierte IT-Architektur

(Software-as-a-Service), einfache Integration in bestehende IT-

Infrastruktur über XML/Soap, Beratung vor Ort zur Prozessoptimierung,

Datentransfer in Echtzeit, Anpassung der Prozesse

über flexible Workflows, die OTA angepasst werden, stetige Optimierung

des CarCubes 2 Telematikdaten ohne Festeinbau, Basis

ist Fleetworks Plattform (analog CarCube)

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Hier können Sie sich was

ANHÄNGEN LASSEN!

Transportlösungen. Um es vorwegzunehmen: Die eierlegende

Wollmilchsau gibt es bei Nutzfahrzeugen

nicht. Der Trailer, mit dem sich alle nur erdenklichen

Transporte durchführen lassen, bleibt

Zukunftsmusik. Die Güter, die auf der

Straße transportiert werden, sind

einfach zu unterschiedlich.

General Cargo, flüssige Frachten, rieselfähige Güter,

Waren, die einen temperaturgeführten Transport

erfordern, Schüttgüter: Die Bandbreite ist

einfach zu groß, um sich über einen Aufbaukamm scheren

zu lassen. Aber es gibt Aufbauten, mit denen sich sehr

viele unterschiedliche Güter transportieren lassen. Ein

solcher Tausendsassa unter den Nutzfahrzeugaufbauten

ist der Curtainsider.

Universeller Curtainsider

Dahinter verbirgt sich der klassische Pritschenaufbau mit

Schiebegardine zum Schutz der Ladung. Was alles mit diesem

Universalaufbau transportiert werden kann, hängt we-


Gefragtes Segment:

Kühlkoffer in unterschiedlichen Ausführungen.

sentlich von seiner Ausstattung ab, die von der schlichten Pritsche

bis hin zu Fahrzeugen mit Coilmulde, Joloda-Schienen für

das Papierrollenhandling oder unterschiedlichen Ladungssicherungsmöglichkeiten

reichen. Die spezifischen Vorteile des Curtainsideraufbaus

werden aber nicht nur in der schweren Klasse

genutzt. Das Aufbaukonzept hat sich in allen Gewichtsklassen

durchgesetzt und reicht vom leichten Transporteraufbau bis hin

zum mit Schiebegardinen überplanten Schwertransporter. Auch

Wechselbrücken sind mit dieser Technik ausrüstbar. Elementarer

Bestandteil der Gesamtkonstruktion eines Curtainsiders

sind die Schieberungen. Sie sorgen für die Aussteifung des Aufbaus

und tragen das Dach. Verbaut werden sowohl Klapprungen

als auch durchgehende Rungen.

Beladung von oben

Um eine Beladung von oben per Kran zu ermöglichen, werden

Curtainsider vielfach mit Schiebverdecken ausgerüstet. Auch

hier haben sich verschiedene Produkte und Konzepte am Markt

etabliert. Bekanntestes Produkt ist das Edscha-Verdeck. Aber

auch Systemanbieter wie TSE bieten entsprechende Produkte.

Es gibt spezielle Curtainsider, zum Beispiel für die Getränke-Logistik,

die besonders stabil konstruiert sind. Sie verfügen unter

anderem über eine steife Dachkonstruktion, eine größere Anzahl

durchgehender Rungen, eine belastbarere Stirnwand, einen

extra stabilisierten Heckbereich, Palettenanschlagleisten,

Aluminiumeinstecklatten oder ein besonders festes Planensystem

als Ersatz für diese Einstecklatten. Diese Fahrzeugaufbauten,

hier besonders die Seiten und die Dachkonstruktion, sind

in der Lage, die Kräfte, die von der Ladung beispielsweise bei einer

Kurvenfahrt eingeleitet werden, aufzunehmen. Auf diesen

Fahrzeugen brauchen formschlüssig verladene Güter nicht zusätzlich

gesichert werden.

Geschützter Koffer

Eine weitere Aufbaukategorie, die ebenfalls für sehr viele Transportaufgaben

genutzt wird, ist der Kofferaufbau. Hier wird

grundsätzlich zwischen Trocken- und Kühlkoffern unterschieden.

Trockenkoffer kommen überwiegend im Möbeltransport

und für Produkte zum Einsatz, bei denen der Schutz der Ware

vor Witterungseinflüssen und starken Temperaturunterschieden

gewährleistet sein muss. Für Letzteres werden leicht isolierte Paneele

für den Kofferaufbau genutzt. Grundsätzlicher Nachteil

gegenüber Curtainsideraufbauten ist die eingeschränkte Zugänglichkeit

zur Ladefläche. In der Regel werden Kofferaufbauten

ausschließlich heckseitig beladen. Seitliche Zugänge sind

nur in Ausnahmefällen vorhanden.

Gekühlter Koffer

Am häufigsten werden Kofferaufbauten für den temperaturgeführten

Transport eingesetzt. Hierfür müssen die Aufbauten


und vor allem die Zugänge entsprechend isoliert sein. Eine

der spannendsten Fragen in der Kühlfahrzeugtechnik

ist die Frage nach der Kälteerzeugung. Wie kommt die

Kälte in den Koffer? Hier stehen den Transporteuren verschiedene

Konzepte zur Verfügung. Im temperaturgeführten

Fernverkehr wird auf absehbare Zeit kein Weg am

Dieselaggregat vorbeiführen. Allerdings hat sich auch bei

den dieselbetriebenen Kühlaggregaten in den vergangenen

Jahren mit Blick auf Effizienz, Kraftstoffverbrauch

und Emissionen sehr viel getan.

Vielversprechendes Konzept

Neben dem aktuellen Stand der Technik arbeitet die Industrie

natürlich auch an der Kühltechnik der Zukunft.

Auch hier stehen die Themen Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit

ganz oben auf den Prioritätenlisten

der jeweiligen Hersteller. Gegenwärtig wird in den Entwicklungsabteilungen

bereits mit Hochdruck an den Aggregaten

der Zukunft gearbeitet. Ein vielversprechendes

Konzept sind die Hybridanlagen von Frigoblock. Der elektrische

Betrieb einer Transportkältemaschine über den

vom Lkw-Motor direkt angetriebenen Frigoblock-Generator

führt dabei zu Einsparungen der CO2-Emissionen und

Kraftstoffkosten von 50 bis 60 Prozent.

Kühlen mit Stickstoff

Eine andere vielversprechende Technologie ist das Kühlen

mit Stickstoff. Hier sind inzwischen verschiedene Anbieter

mit ihren Konzepten unterwegs. So bietet Thermo

King das patentierte Kryogenkühlsystem CryoTech an.

Durch den geräuscharmen Betrieb, geringere Wartungsanforderungen

und eine hervorragende Kühlleistung ist

diese Lösung ideal für Kunden, die nach dem besten suchen,

was die nächste Generation der Kältetechnologie

zu bieten hat – höhere Umweltverträglichkeit und mehr

Leistung als herkömmliche Systeme.

Vielfalt der Aufbauten

Was für den jeweiligen Einsatz die beste Lösung ist, ist

nach wie vor schwer zu beantworten und erschwert Investitions-Entscheidungen.

Grund dafür ist das immer noch

nicht umgesetzte Energy Label für Kühlfahrzeuge. Eines

der größten Probleme im Diskussionsprozess um das Label

ist der Wunsch nach einer Gesamtlösung, mit der das

gesamte Kühlfahrzeug energetisch bewertet wird. Das ist

in den Augen einiger Diskussionsteilnehmer nur sehr

schwer realisierbar. Das gilt insbesondere angesichts der

Vielfalt der Aufbauten. So sei ein komplexer Mehrkammeraufbau

anders zu bewerten als beispielsweise der

Kühlaufbau eines Kastenwagens. Die Kritiker einer Ge-

Kühlhausboden Clippy ®

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…sorgt für rundum gute Kühlung

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Individuelle Transportlösungen: Industrie und Fahrzeugbau

halten die verschiedensten Aufbauten bereit. (Fotos: Hertseller)

ANHÄNGER UND AUFBAUTEN

Unterschiedliche Transportaufgaben erfordern das

dazu passende Transportequipment. Den einen Aufbau

für alles gibt es nicht.

Mögliche Einsatzprofile vor der Bestellung prüfen

und das Fahrzeug entsprechend konfigurieren.

Ein wichtiges Kriterium in den meisten Transportsegmenten

ist die Nutzlast, die es zu vergleichen gilt.

Wenn es um Vielseitigkeit im Einsatz geht,

bieten Curtainsider den weitesten Spielraum.

Bei Volumenaufbauten mit Schiebeverdeck auf eine

Einhaltung der maximalen Höhe achten.

Maximalen Schutz für die Fracht vor Witterungseinflüssen

oder das Halten einer speziellen Transporttemperatur

bieten Kofferaufbauten.

Variable Ladungssicherungsmöglichkeiten sind

Grundvoraussetzung für einen flexiblen Einsatz.

samtlösung finden es sehr viel einfacher, lediglich die

Kühlaggregate zu bewerten. Egal, wie die Diskussion um

das von der EU-Kommission geforderte Energy Label für

Kühlfahrzeuge ausgehen wird, erfolgreich wird „grüne“

Transportkälte nur dann sein, wenn sie auch wirtschaftlich

ist. Wie sparsam ist das Kühlaggregat? Wie sicher hält

der Kühlkoffer die erzeugte Kälte? Wie lassen sich die Kälteverluste

beim Entladen minimieren?

Equipment für Silotransporte

Wer im Silosegment mitfahren will, benötigt spezielle

Siloaufbauten. Die geschlossenen Behälter gibt es in unterschiedlichen

Ausführungen und mit verschiedenen

Be- und Entladekonzepten. Während das Beladen überwiegend

mithilfe des Schwerkraftprinzips erfolgt, erfolgt

das Entladen in den allermeisten Fällen mit Luftunterstützung.

Die Druckluft wird von entsprechenden Kompressoren

erzeugt, die einen nicht unerheblichen Einfluss

auf den Kraftstoffverbrauch bei Silotransporten haben.

Neben höheren Betriebskosten schlagen im Silosegment

auch die gegenüber Standardequipment deutlich höheren

Investitionen in die Fahrzeugtechnik zu Buche.

Tanker für die Straße

Für den Transport flüssiger Frachten wie Mineralölen,

Chemikalien, Laugen, Abwässer oder Bitumen werden

Tankfahrzeuge benötigt. Die wiederum sind genauso vielseitig,

wie die zu transportierende Ladung. So muss ein

Tankfahrzeug, das für die Heizölverteilung eingesetzt wird,

anders konzipiert sein, als ein Fahrzeug, das flüssiges

Bitumen zur Baustelle bringt. Ein Tankaufbau besteht im

Regelfall aus einem Mantel, der an den beiden offenen

Seiten durch zwei Böden abgeschlossen wird. Inzwischen

haben sich neben dem normalen zylindrischen Tank zahlreiche

weitere Tankformen am Markt etabliert. Dazu zäh-


len ovale Tanks, elliptisch geformte Tanks sowie Tankaufbauten,

die sich verjüngen. Um vernünftige fahrdynamische Bedingungen

zu schaffen, setzen sich Tankaufbauten in den meisten Fällen

aus mehreren Kammern zusammen. Bei großen Kammern oder

auch Einkammertanks kommen Schwallwände zum Einsatz, um

gefährliche Schwerpunktverlagerungen zu vermeiden.

Robuste Kipper

Die Prioritäten im Kipperbereich sind klar definiert. Nur wer

möglichst viel Schüttgut transportiert, fährt profitabel. An den

klaren Kundenvorgaben kommt kein Hersteller vorbei. So haben

auch nahezu alle renommierten Hersteller Modelle neu im

Programm, die genau dieser Vorgabe entsprechen und im Vergleich

zu konventionellen Modellen kräftig abgespeckt haben.

Aber Leichtbaukonzepte haben auch ihre Grenzen. Wenn Kippfahrzeuge

ihren nicht gerade zimperlichen Job über Jahre ohne

Probleme erledigen sollen, muss das Gerät entsprechend ausgelegt

sein. Den Kipper für alles gibt es nicht.

Die verschiedenen Schüttgüter wie Sand, Kies, Asphalt, Steine

oder Abbruchmaterial erfordern jeweils entsprechendes Equipment.

Es gibt Kippaufbauten für Motorfahrzeuge, Kippanhän-

Silotransporte: Leichtigkeit

wird heute eindeutig bevorzugt.

GEFAHR GEBANNT

Safe Parking

ger und -sattelauflieger. Dazu kommen die unterschiedlichen

Kippkonzepte: Hinter- oder Dreiseitenkipper, Rund- oder Kastenmulden,

Kippaufbauten aus Stahl, Aluminium oder einem

Materialmix. Die Kipper werden ergänzt durch ein reichhaltiges

Zubehörangebot, das Muldenheizungen, Verdecke, hydraulisch

steuerbare Seitenwände usw. beinhaltet.

Innovative Vehicle Solutions

Bedienungsfehler beim Verbinden

eines Lastzugs können große

Risiken heraufbeschwören. Safe

Parking bannt die Gefahr durch

automatisches Aktivieren der

Parkbremse.

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und auch in Ihrem Fuhrpark für

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3 m lichte Innenhöhe:

Nur so können

drei Gitterboxen übereinandertransportiert

werden.

Gewachsene

ANFORDERUNGEN


V. l.: Peter Weide, Dr. Torsten Rudolph und Peter Malkomeß

zeichnen für das operative Geschäft des Logistikers verantwortlich.

Logistik. Die Anforderungen sind im wahrsten Sinne des

Wortes hoch. Das gilt speziell im Bereich Automotive.

Die Verlader erwarten von ihren Transportdienstleistern Equipment

mit 3 m lichter Innenhöhe. Grund dafür sind die drei

Lagen Gitterboxen, die für maximale Wirtschaftlichkeit sorgen.

Zugleich gilt es aber auch, die Gesamtfahrzeughöhe

von 4 m einzuhalten

und somit im gesetzeskonformen

Bereich zu bleiben. Was hier auf

den ersten Blick vergleichsweise simpel

klingt, ist in der Praxis gar nicht so einfach

umsetzbar. Schließlich bleibt nach

Abzug der 3 m Innenhöhe nur noch 1 m

für Reifen, Sattelplatte, Fahrzeugboden

und ein Hubdach, das sich möglichst

auch noch verschieben lassen soll. Krone

hat jetzt im Rahmen eines Workshops

gezeigt, wie sich diese Herausforderungen

lösen lassen.

Variantenreicher Logistiker

Wo könnte man das Equipment für Volumentransporte

besser präsentieren, als

bei einem Logistiker, der sich in diesem

Transportsegment aufgestellt hat? Volumentransporte

für die Automobilindustrie

ist nur eines der vielen Tätigkeitsfelder

der in Nordhessen ansässigen Rudolph

Logistik Gruppe.

Seit ihrer Gründung 1946 hat sich die Rudolph

Logistik Gruppe aus Baunatal bei

Kassel vom klassischen Transportunternehmen

zu einem international erfolgreichen

Logistik-Dienstleister entwickelt.

Das Unternehmen beschäftigt heute mehr


als 2200 Mitarbeiter an 36 Standorten in

Deutschland, Europa und auf der Arabischen

Halbinsel.

Komplexe Outsourcingprojekte

Die Unternehmensgruppe entwickelt und

realisiert umfassende Logistik-Lösungen

für verschiedene Branchen und konzentriert

sich dabei auf die Geschäftsfelder

Automotive, Konsumgüter, Systemverkehre,

Industrie und Fulfillment. Damit

empfiehlt sich Rudolph als Partner für

Unternehmen, die logistische Prozesse

auslagern wollen. Das können Teilprozesse

wie Beschaffungs- oder Distributions-

Logistik sein, aber auch komplexe Outsourcingprojekte

mit der Übernahme kom-

pletter Logistik-Ketten. Erfolgreiche Logistik

beginnt immer mit einer Analyse der

bestehenden Strukturen. Darauf aufbauend

wird gemeinsam mit dem Kunden die

optimale Lösung entwickelt. Das Ergebnis

ist maßgeschneidert und individuell

auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt.

Just-in-sequence-Versorgung

Insbesondere mit der Umsetzung maßgeschneiderter,

innovativer Lösungen hat

sich die Rudolph Logistik Gruppe bei den

Automobilherstellern und ihren Zulieferern

einen Namen gemacht. Zu dem

Leistungsprofil gehören dabei beschaffungslogistische

Leistungen wie Gebietsspedition

und Konsolidierung. Bei der In-

house-Logistik steht die Just-in-time- und

Just-in-sequence-Versorgung der Produktion

im Vordergrund.

Um dies erfolgreich betreiben zu können,

ist entsprechende Fahrzeugtechnik erforderlich.

Als maßgeschneiderte Lösung für

die hohen Ansprüche in der Automobil-

Logistik bietet Krone den Mega Liner Automotive

mit 3000 mm Innenhöhe an. Mit

praxisgerechten Features wie der Easy-

Tarp-Seitenplane, einem hydraulisch höhenverstellbaren

Hubdach, vertikal in die

Plane eingearbeiteten Leichtmetallprofilen

sowie einer Aufbauhöhenverstellung

kann der Transport von Volumengütern

jetzt noch effizienter, ökonomischer und

sicherer gestaltet werden. Gerade im Au-


tomotivebereich gehören hochfrequente

Be- und Entladezyklen zum Tagesgeschäft;

deshalb hatten die Punkte Sicherheit und

Effizienz höchste Priorität bei der Konzeption

des Mega Liners Automotive.

Dafür spricht beispielsweise auch das

rückwärtige Ladungssicherungssystem,

welches die Nutzung des Schiebeverdecks

und damit eine Beladung von oben ermöglicht

– ein Vorteil, den Krone seinen

Kunden im Automotivebereich mit diesem

Fahrzeug exklusiv bietet.

Effizientes Schnellverschlusssystem

Unter dem Gesichtspunkt der Effizienz

überzeugt zudem das EasyTarp-Schnellverschlusssystem.

Dabei hängt der Fahrer

die Plane vorn und hinten am Aufbau

ein, spannt diese horizontal über eine

Spannratsche am Heck und betätigt dann

die pneumatische Verriegelungseinrichtung

über einen Schalter an der Stirnwand.

Jetzt spannen vier pneumatisch

angesteuerte Spezialhaken die Seitenplane

in vertikaler Richtung, indem sie

selbsttätig in die Spannösen im unteren

Planensaum eingreifen.

Durch die herkömmliche Führung der

Seitenplane ausschließlich im Dachbaum

bleibt der für Krone-Trailer typische Multilock-Außenrahmen

in seiner gesamten

Funktion und damit die Einsatzmöglichkeit

von Zurrmitteln alle 100 mm erhal-

56 NFM 1/2013

ten. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Gesamtsystem

vor Beschädigungen bei harten

Be- sowie Entladevorgängen optimal

geschützt wird.

Hohe Stabilität

Leichtmetallprofile, die vertikal in die

Plane eingearbeitet sind, sorgen für hohe

Stabilität und erlauben den Verzicht auf

seitliche Einstecklatten. Daraus resultiert

Anzeige

eine weitere deutliche Zeitersparnis bei

Be- und Entladevorgängen, da das zeitaufwendige

Handling der Einstecklatten

entfällt. Zudem sind höhenverstellbare

Mittelrungen verbaut, die für zusätzliche

Stabilität sorgen. Für die rückwärtige Ladungssicherung

bietet Krone spezielle

Stahleinsteckplatten und teleskopierbare

Sperrbalken an, die horizontal hinter der

Ladung positioniert werden.

Just-in-time: Die Be- und Entladezyklen

sind eng getaktet. (Fotos: Krone)

Intuitive Bedienung

Ein weiteres Plus dieses Sattelaufliegers

ist das hydraulische Hubdach mit 400 mm

Dachhub. Die Hubhydraulik besteht aus

vier einzelnen Hubzylindern (Wagenheberprinzip),

die jeweils in den Eckrungen

eingebaut sind. Dadurch entfallen die bei

zentralen Hubanlagen notwendigen, hydraulischen

Verbindungsleitungen. Folgeprobleme,

wie beispielsweise Leckagen,

können nicht auftreten.

Die Aufbauhöhe bietet zwei Stufen mit

einer Innenhöhe von 2,90 und 3 m. Die

Hubhydraulik überzeugt auch durch ihre

„intuitive Bedienung“ – das Hubdachfunktionsprinzip

erklärt sich auf den ersten

Blick von selbst. Die Hubhydraulik

erfordert vom Anwender weder große

Kräfte noch Werkzeuge. Insgesamt überzeugt

der nach EN 12642 Code XL zertifizierte

Mega Liner Automotive, der auch

die Anforderungen an den Getränketransport

gemäß VDI 2700 ff sowie die Vorgaben

der Daimler-Ladungssicherung 9.5

erfüllt, durch das einfache Handling bei

gleichzeitig hoher Bediensicherheit.

Neben Mega Liner Automotive beinhaltet

das Produktprogramm von Krone

weitere Mega-Lösungen vom Standard-

Megatrailer bis zu verschiedenen Spezialausführungen,

deren gemeinsames Merkmal

ein gesetzeskonformer Transport bei

3 m Innenhöhe ist.


Starkes Rollband

Bandit SB 30/90 von Krampe

Krampe hat nachgelegt: Mit dem neuen

Auflieger SB 30/90 mit ca. 87 m3 wird das

Bandit-System nun auch für den Volumentransport

mit sehr leichten Gütern interessant.

Die Vielseitigkeit des Rollbands

dürfte für viele Branchen eine interessante

Alternative sein.

Horizontales Beladen. Das Rollbandsystem

Bandit wurde im Jahr 2009 entwickelt

und anfänglich in unterschiedlichen

landwirtschaftlichen Fahrzeugtypen

eingesetzt. Die Rollbandtechnik erfuhr

einige produktspezifische Anpassungen

und wurde mittlerweile mehrfach prämiert.

Da speziell im Bereich nachwachsender

Rohstoffe immer größere Volumen

über weite Strecken transportiert werden

KIT

OCS

Für den Volumentransport interessant: Das Bandit-System. (Foto: Krampe)

müssen, wurden die ersten Sattelauflieger

mit 50 beziehungsweise 60 m3 mit dem

robusten Rollbandsystem ausgestattet. Die

von Krampe entwickelte Technik ermöglicht

horizontales Be- und Entladen vieler

verschiedener Güter.

Kurze Entladezeiten. Bemerkenswert ist

die kurze Entladezeit von nur zwei Minuten,

die sonst nur von Kippfahrzeugen

Der QUICK CURTAIN SIDER:

ZACK AUF! ZACK ZU!

erreicht werden kann. Darüber hinaus

zeichnet sich die Rollbandtechnik dadurch

aus, dass neben Gütern wie Getreide, Silage,

Schreddergut, Hausmüll sowie Sand

und Kies selbst klebrige Ladegüter, wie

Klärschlamm oder Kalk, zuverlässig und

nahezu rückstandsfrei entladen werden

können. Viele nützliche Optionen runden

das Programm für den Bandit ab.

The German Art

of Engineering.

Der Quick Curtain Sider –

KIT QCS – ermöglicht das

schnelle und bequeme

Öffnen und Schließen der

kompletten Seitenplane.

Mit der komfortablen Griffmulde

kann das ganze

KIT QCS Paket kinderleicht

nach vorne und hinten

verschoben werden.

Das spart Zeit und Kraft.

Der KIT QCS kann wegen

seiner oben und unten

geführten, mitlaufenden

QCS-Rungen auf Mittelrungen

und Einstecklatten

verzichten. Das �edienen

der Planenverschlüsse

entfällt ebenso, die Seitenplane

wird einfach vorne

eingehakt und hinten

mit der Spannratsche

gespannt.

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Anhänger, Auflieger, Aufbauten

INNOVATIVE LIGHT-GUIDE-TECHNOLOGIE

Leuchtstarkes Modul

Das im oberösterreichischen Peuerbach ansässige Unternehmen

Aspöck geht als erster Hersteller mit der

im Pkw-Bereich erprobten Light-guide-Technologie in den

Nutzfahrzeugmarkt. Die für den Nutzfahrzeuganhänger

entwickelte Europoint-III-Leuchte vereint dank des Light

guide ein formschönes Design und innovative Technologie.

Der als eigenständiges, wasserdichtes Modul konstruierte

Light guide gewährleistet auch im Falle einer

Leuchtscheibenbeschädigung die Standlichtfunktion und

erhöht somit die Sicherheit im Straßenverkehr. Während

der Light guide und die, je nach Ausführung eingebauten

Seitenmarkierungs- oder flexiblen Umrissleuchten,

standardmäßig mit LED-Technologie beleuchtet

werden, sind alle anderen Funktionen sowohl mit Glühlampen

als auch in LED-Technologie verfügbar. Sollte

sich ein Kunde erst später für den Einsatz der LED-

Technologie entscheiden, so ist ein Austausch der Glühlampen

durch flache LED-Module auch dann noch ohne

großen Aufwand möglich. Selbstverständlich müssen

die Kunden auch bei der neuen Europoint-III-Leuchte

nicht auf die von vielen genutzte Verteilerfunktion der

Leuchte verzichten. So wird es neben dem Zentralanschluss

auch zukünftig vier zweipolige Anschlussmöglichkeiten

an den Rückseiten der Leuchten geben.

ANHÄNGER-CENTER WÖRMANN

Sofort verfügbare

Anhänger

Im Rahmen eines Inventurabverkaufs werden

im Anhänger-Center Wörmann viele

Anhänger zu besonders günstigen Preisen

verkauft. Der Abverkauf umfasst Lager-,

Vorführ- und Gebrauchtanhänger sämtlicher

Fahrzeugarten und bietet Rabatte bis zu 30

Prozent – solange der Vorrat reicht. Zudem

können sich Kunden ihren derzeitigen An-

58 NFM 1/2013

hänger auf die reduzierten Sonderpreise

anrechnen lassen. Bewertet wird der Gebrauchtanhänger

zu 100 Prozent nach der

Wörmann-Fahrzeug-Taxierungssoftware. Im

Wörmann-Vertriebszentrum stehen auf einer

50.000 m2 großen Ausstellungs- und

Vorführfläche leistungsstarke Pferde-, Pkw-,

Lkw- und Verkaufsanhänger zur Ansicht und

Sofortmitnahme bereit.

Insgesamt bietet das Sortiment rund 2000

neue und ca. 500 gebrauchte Anhänger für

jede Transportaufgabe. Kunden haben die

Der Sprinterzug mit Ackermann-Aufbauten stieß

auf großes Interesse. (Foto: Ackermann)

Leicht, aber stark

Transporterzüge als 7,5-t-Alternative

Es muss nicht immer auf die mittelschwere Tour gehen.

Es gibt Transportsegmente, da geht es auch leichter. Wenn

die Leistungsfähigkeit dabei die gleiche bleibt, bieten sich

mit leichteren Fahrzeugen spürbare Sparpotenziale. Ein

eindrucksvolles Beispiel dafür sind die Mercedes-Benz

Sprinter mit Ackermann-Kofferaufbau nebst Anhänger,

die jetzt bundesweit auf Promotour gegangen sind. Mit

überaus positiver Resonanz: Rund ein Drittel der über

Tausend persönlich angesprochenen Transporteure zeigte

Interesse an dem Konzept.

Sinnvolle Alternative. Die neuen Transporterzüge mit 7 t

Gesamtgewicht sollen sich als Ergänzung oder Alternative

zu Lkw mit 7,5 und 12 t etablieren. Also kleinere

Fahrzeuge mit weniger Kosten bei mindestens gleicher

Möglichkeit, sich im beheizten, 2500 m 2

großen XXL-Showroom umfassend und fachgerecht

beraten zu lassen und den eigenen

Anhänger durch verschiedenes Zubehör

oder eine komplette Maßanfertigung an alle

individuellen Wünsche und Bedürfnisse anpassen

zu lassen. Auf den Bereich von XXL-

Ladungen zielen übrigens die Tieflader der

BigLiner-Baureihe ab, die mit einem Gesamtgewicht

von 30 bis 40 t speziell für den

Transport großer und massiver Maschinen

ausgelegt sind.


Leistungsfähigkeit. Ist das überhaupt möglich? Wie das

im Möbeltransport konkret aussehen könnte, zeigte die

Vorführung bei Mercedes-Benz.

Kleiner Führerschein. Einer der zentralen Vorteile des

Konzepts: Die Züge dürfen bereits mit dem BE-Schein

gefahren werden. Wenn die Führerscheinnovelle im Januar

2013 in Kraft tritt, erschließt sich dem Transporteur

zusätzliches Fahrpersonal. Für den Transporter reicht allein

der B-Schein.

Viel Volumen. Aber auch in Sachen Nutzlast und Ladevolumen

hat das Konzept viel zu bieten. Der Transporter

trägt dabei rund 1100 kg, der Anhänger 2300 kg Nutzlast.

Rund 5 m3 Raumgewinn hat Ackermann realisiert, womit

insgesamt 45 m3 zur Verfügung stehen. Der Aufbaukoffer

ist mit 4400 mm Länge, 2150 mm Breite und 2400 mm

Höhe sehr geräumig. Der Ladespaß beginnt bei beiden

Zugteilen bereits in niedrigen 820 mm Einladehöhe. Der

Ackermann-Sprinter-Zug wurde übrigens mit maximaler

Beladung auf die 4388 km lange Promotiontour zu den

deutschen Kunden geschickt.

Ein geringer Verbrauch. Nach fünf Wochen kreuz und

quer durch Deutschland ist ein Durchschnittsverbrauch

von umweltfreundlichen 16,1 l ermittelt worden: Für

3,4 t Nutzlast, die immerhin häufig durch dichten Stadtverkehr

geschleppt wurden, ist das ein bemerkenswert

niedriger Wert. Berücksichtigt man noch das Gleichteileprinzip

seitens Mercedes-Benz, das Ackermann unter anderem

durch identische Räder, Radanschlüsse sowie Elektrik

im Anhänger verwirklicht hat, so bescheren Transporterzüge

dem kalkulierenden Fuhrunternehmer eine ausgezeichnete

Bilanz.

(Foto: Wörmann)

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Durch deren Einsatz kann im gleichen

Zeitraum die 16-fache Arbeitsleistung

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eine Zeit- und Kosteneinsparung von

mehr als 60 Prozent erreicht werden.

Besonders in schwer zugänglichen Baubereichen

machen diese Geräte teures

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überflüssig. RSP-Saugbagger überzeugen

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Die Produktpalette mit

vier verschiedenen Modellen, auf jedes

Chassis montierbar, befriedigt nicht

nur die Spezialanforderungen der Tiefbaubranche,

sondern auch ein Stück

weit den Einsatz im Tunnelbau oder

in der Kommunaltechnik.

Die Unterschiede der Modelle liegen in

den Extremspezifikationen der Parameter

Saugleistung, Reichweite, Behältergröße

und deren Kombinationen. Der

ESE 32/8 ist mit der Doppelventilatortechnologie

und einem patentierten

Luftführungssystem ein Hochleistungssauger

der Extraklasse. Selbst aus

ökologischer Sicht ist der Einsatz eines

Saugbaggers im innerstädtischen Tiefbau

durch seine verringerten Schadstoffemissionen

von Vorteil.

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Innovativer Fahrzeugbau

Rohr Nutzfahrzeuge entwickelt effiziente Transportlösungen

Dipl.-Ing. MBA Berthold

Ketterer. (Foto: Rohr Nutzfahrzeuge)

Technische Innovationen sind meistens

die Domäne der Motorfahrzeughersteller.

Daneben trägt aber auch

der Aufbau wesentlich zu einem wirtschaftlichen

Lastzug bei. Und auch im

Bereich der Anhänger und Aufbauten

lassen sich Lösungen finden, die zu

mehr Wirtschaftlichkeit beitragen. Im

Bereich der Fahrzeugbauer und Aufbauer

sorgt der Name Rohr Nutzfahrzeuge

immer wieder für nicht selten

preisgekrönte Überraschungen. Die

NFM-Redaktion sprach mit Dipl.-Ing.

MBA Berthold Ketterer, Mitglied der

Geschäftsführung bei dem renommierten

Fahrzeugbauer, über Trends.

Sie haben mit dem Tunneldurchladezug

(TDZ) bereits vor zwei Jahren für Aufmerksamkeit

gesorgt. Ein vergleichsweise

aufwendiges Transportkonzept.

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Lässt sich ein Trend hin zu solchen

Lösungen im temperaturgeführten

Verteilerverkehr feststellen?

Ketterer: Dieser Trend existiert tatsächlich.

Treiber dafür sind die in der Allgemeinheit

bereits verankerten Themen

wie CO2-Einsparung (Kühlaggregate),

Energieeinsparung sowie die Produktivitätssteigerung

von über 10 Prozent

bei der Be- und Entladung des Durchladezugs.

Ökologische Verantwortung

und betriebswirtschaftliche Vernunft

spielen sich durch unsere Lösung gegenseitig

in die Hände.

Wo liegen für die Kunden die Vorteile

dieses Konzepts?

Ketterer: Das halbautomatische Durchladesystem

ist besonders vorteilhaft

bei knapper Rampenkapazität. Unnötiger

Zeitverlust für das Abhängen des

Anhängers beim Be- und Entladen des

Fahrzeugs wird vermieden. Mit dem

Nivellierssystem kann die Ladefläche

des Anhängers in Querrichtung angepasst

werden und dies alles, ohne dass

der Fahrer den Lkw verlässt.

Wie viele Kunden haben sich bislang

für den TDZ entschieden?

Ketterer: Der Kunde entscheidet sich

bei 10 bis 15 Prozent seines Bedarfs für

Kühlkofferfahrzeuge dieser Variante.

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FAHRZEUG- UND KAROSSERIEBAU


Auch im Tankfahrzeugsegment wartet

Ihr Unternehmen immer wieder mit

interessanten Neuentwicklungen auf.

Beispiele dafür sind der von Rohr entwickelte,

elliptisch geformte Tank, aber

auch die Tankaufliegerverkleidung, für

den Sie jetzt auf der expo PetroTrans

mit dem Publikumspreis ausgezeichnet

wurden. Wo wird die Entwicklung im

Bereich Tankfahrzeuge hingehen?

Ketterer: In Bezug auf die maximale

Nutzlast sind wir mit den heutigen

Materialien an den physikalisch machbaren

Grenzen angekommen. Der

Druck auf den Kraftstoffverbrauch wird

mit dem Mehrverbrauch durch Euro-5und

Euro-6-Motoren zunehmen und

mit dem entsprechenden Kraftstoffpreisen

Fahrzeug- wie Aufbauhersteller

in einer Schicksalsgemeinschaft zu

großen Anstrengungen in Bezug auf

den Luftwiderstand herausfordern.

Rohr Nutzfahrzeuge hat in seinen beiden

Spezialdisziplinen, den Bereichen

Tankfahrzeuge und Verteilerkühlfahrzeuge

in den letzten Jahren bewiesen,

dass in diesen scheinbar ausentwickelten

Fahrzeugsegmenten noch Innovationspotenzial

liegt. Was dürfen Ihre

Kunden als nächstes aus Ihrem Hause

erwarten?

Ketterer: Wir überraschen unsere Kunden,

indem wir auf ihre individuellen

Applikationsanforderungen hören, aus

denen ergeben sich dann attraktive

und innovative Produktansätze zum

Beispiel im Bereich Bedienerkomfort.

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• Pneumatische Austragevorrichtung

• Zellenradschleuse Größe „3“

• Pendeltrennwände zur Kammerteilung

• Erste Achse als Liftachse

• Dritte Achse als Nachlauflenkachse

Der Speed

Curtain lässt sich flott

öffnen oder schließen. (Foto: Schmitz Cargobull)

TRAILER UND AUFBAUTEN FÜR DEN GENERAL-CARGO-BEREICH

Vielseitig einsetzbarer Trailer

Laderaumausnutzung, Nutzlast und Transportzeit sind die Hauptfaktoren jeder

Wirtschaftlichkeitsrechnung im General-Cargo-Transport. Die Fahrzeuge

sollten deshalb vielseitig einsetzbar sein und durchdachte Lösungen für zügige

Ladevorgänge bei Just-in-sequence-Verkehren sowie eine effektive Ladungssicherung

bieten. Das alles sollte auch die optimale Sicherheit für Fahrer,

Fahrzeug und Ladung unterstützen.

Das spiegelt sich auch im Bestellverhalten der Kunden wider. So wollen beispielsweise

die Kunden von Schmitz Cargobull Schnelligkeit und ein einfaches

Handling miteinander verbinden. Dadurch werden die Zeiten beim Be- und

Entladen deutlich verkürzt und die reale Fahrzeit innerhalb der zulässigen

Lenkzeiten erhöht. Reagiert hat der Trailerhersteller auf diesen Kundenwunsch

mit der Speed Curtain; eine Plane mit Micro-Rungen, die in modularer Bauweise

ein- oder beidseitig am Trailer montiert werden kann. Diese lässt sich

in unter 35 Sekunden zum Be- oder Entladen öffnen bzw. schließen. Ohne

störende Rungen und Aufsatzlatten bietet der Speed Curtain sofort direkten

Zugriff auf den Laderaum. Während sich schon die gesamte Ladezeit von der

Sattelpritsche zum klassischen Sattelcurtainsider deutlich verringert hat (einfaches

Aufziehen der Plane im Gegensatz zum mühsameren „Aufschlagen“

der Plane) wird beim S.CS mit Speed Curtain dieser Vorgang nochmals minimiert.

Ein weiteres Must-have im General-Cargo-Segment sind maximal flexible

Ladungssicherungsmöglichkeiten.

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Fahrzeugbau. Es gibt Transportaufgaben, da reicht die Lösung von

der Stange nicht. Das kann beispielsweise in der Getränke-Logistik

der Fall sein, wenn extrem schnelle Be- und Entladezeiten erforderlich

sind. Oder beim Transport von Flurförderzeugen, die eine individuell

gestaltete Transporttechnik erfordern. Die Realisierung spezieller

Transportlösungen ist ein klarer Fall für den Fahrzeugbauer.

Die arbeiten in aller Regel für eine

regionale Kundschaft. Andere

Fahrzeugbaubetriebe haben

sich durch ihr Qualitätsniveau und ihre

spezielle Produktpalette auch deutschlandweit

und darüber hinaus einen Namen

gemacht. Dazu gehört auch das

Fahrzeugbauunternehmen Schröder Fahrzeugtechnik

aus Wiesmoor. Zu den Spezialitäten

des Unternehmens gehören Jumbogetränkefahrzeuge,

Baustoffpritschen

mit Rollkran und Tieflader für den Gabelstaplertransport.

Maßgeschneidertes Nutzfahrzeug

Doch wie sieht der Weg zum maßgeschneiderten

Fahrzeug aus? Wir sprachen

mit dem Inhaber und Geschäftsführer

von Schröder Fahrzeugtechnik, Rüdiger

Schröder. „Ein für den Kunden wirklich

perfektes Fahrzeug können wir nur bauen,

wenn das Fahrzeug bis ins kleinste Detail

mit dem Kunden gemeinsam geplant

wird. Er ist letztlich der Praktiker, der weiß

was er benötigt. Unsere Kompetenz als

Fahrzeugbauer besteht darin, ihn bei der

Planung mit unserer Erfahrung zu un-

62 NFM 1/2013

Aufbauend

terstützen und das Fahrzeug in hoher

Qualität auf die Räder zu stellen“, so

Schröder. Am Beispiel eines Gabelstaplertransporters

erläuterte der Nutzfahrzeugspezialist

wie Entwicklung und Bau

spezieller Transportlösungen in seinem

Hause umgesetzt werden.

Gemeinsames Gespräch

Bevor der Konstrukteur loslegen kann,

werden in einem Gespräch mit dem Kunden

alle erforderlichen Rahmendaten und

Wünsche bezüglich der Ausstattungsdetails

festgelegt. Ein Gespräch, das schon

mal einen halben Tag in Anspruch nehmen

kann. Gut investierte Zeit, schließlich

geht es um ein Fahrzeug, das im Regelfall

zehn und mehr Jahre beim Kunden

im Einsatz ist. Los geht es mit den erforderlichen

Eckdaten. Welches zulässige Gesamtgewicht

soll das Fahrzeug haben, wie

viele Achsen, welche Aufsattelhöhe und

welchen Satteldruck? Ladelänge und Ladehöhe

muss ebenso festgelegt werden

wie die Abmessungen der oberen sowie

unteren Ladefläche und gegebenenfalls

der vorhandenen Plattformen.


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AUFBAUEND „ANDERS“

Es gibt Transportaufgaben, die erfordern individuelle Lösungen.

Hier ist der Fahrzeugbauer kompetenter Ansprechpartner.

Voraussetzung für die Realisierung einer für das jeweilige Einsatzprofil

stimmigen Lösung ist die Formulierung aller Anforderungen

in einem Lastenheft.

Bei der Erstellung des Fahrzeugprofils sollte möglichst

der spätere Fahrer mit einbezogen werden.

Die Ladungssicherungseinrichtungen festlegen. Hier verkürzt eine

sorgfältige Planung das spätere Handling und sorgt so für Effizienz.

Nicht alles was technisch machbar ist, macht auch Sinn.

Für selten auftretende Transportaufgaben kann die Anmietung

eines entsprechenden Fahrzeugs wirtschaftlicher sein.

Auf eine Rohbauabnahme achten. Bevor der Fahrzeugbauer ans

Lackieren geht, lassen sich Features noch unauffällig ändern.

An künftige Einsatzprofile denken. Einzelanfertigungen werden durchschnittlich

deutlich länger genutzt als Fahrzeuge von der Stange.

Rüdiger Schröder führt das Unternehmen

bereits in zweiter Generation. (Fotos: sk)

Viele Detailfragen

Dann geht es um die Gestaltung des Chas-

sis. Soll es gekröpft ausgelegt sein und/

oder über ein zusätzliches Tiefbett verfügen?

Ist eine Teleskopierbarkeit oder ein

Hubbett erforderlich? Wie muss die Auffahrtschräge

gestaltet werden? Dabei ist

es von entscheidender Bedeutung, welcher

Typ von Flurförderzeugen transportiert

werden sollen. Werden beispielsweise

Lagergeräte mit einer Bodenfreiheit

von wenigen Zentimetern transportiert,

muss die Auffahrrampe entsprechend ausgelegt

werden.

Eckdaten festlegen

Wenn diese Eckdaten festgelegt sind, geht

es um die Details. Welche Achsen wünscht

der Kunde, sollen die lenkbar ausgelegt

werden? Welche Radgrößen und welche

Bereifung sind erwünscht? Ans Eingemachte

geht es bei der Konfiguration der

Ladefläche. Ein Bereich auf den die Fahrzeugbauprofis

von Schröder Fahrzeugtechnik

besonderen Wert legen. Schließlich

geht es hier um den Bereich, mit dem

der Kunde sein Geld verdient. Gerade im

Staplertransport geht es darum, möglichst

viele Fahrzeuge zu transportieren, das Be-


und Entladen so einfach wie möglich zu

gestalten, die Ladung effizient zu sichern

und auf Wunsch die Ladung durch ein

Verdeck vor Witterungseinflüssen oder

neugierigen Blicken zu schützen. Allein

die Konfiguration des Verdecks bietet eine

Vielzahl von Möglichkeiten.

Die reichen von der Zahl der Rungen

über Staplerschutzeinrichtungen, manuell

oder hydraulisch erweiterbare Heckportale,

Heckgiebel mit und ohne Federaufroller,

zusätzliche Teilungen der Schiebplanen,

Spanner und vieles mehr. Darüber

hinaus müssen die Ladungssicherungsmöglichkeiten

festgelegt werden.

Fahrer einbeziehen

„Ganz wichtig ist“, so Schröder, „dass die

Fahrer in die Konfiguration des Fahrzeugs

einbezogen werden! Sie sind es, die später

täglich mit dem Fahrzeug unterwegs

sind und gerade mit Blick auf das Be- und

Enladen sowie die Ladungssicherung ihre

jeweiligen Präferenzen haben.“ Würden

die nicht berücksichtigt, sind spätere Probleme

vorprogrammiert.

Wenn im Planungsgespräch die Eckdaten

und die meisten Details festgelegt sind,

geht der Konstrukteur an die Arbeit. Parallel

dazu wird auch mit der Kalkulation

des Fahrzeugs begonnen; schließlich will

der Kunde vor einer verbindlichen Bestellung

wissen, was das Fahrzeug letztlich

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kostet. Je nach Komplexität eines Projekts,

kann eine solche Kalkulation drei

bis vier Wochen erfordern. „Wenn wir

bereits ähnliche Fahrzeuge gebaut haben,

geht es natürlich sehr viel schneller“, betont

Schröder. Aber eine gewissenhafte

Kalkulation sei nun mal für beide Seiten

die Grundlage eines Projekts.

Gewissenhafte Kalkulation

Mit der Zeichnung des Konstrukteurs

einschließlich aller Details und der Kalkulation

liegen die Karten, sprich das

konkrete Angebot für den Kunden auf

dem Tisch. Jetzt ist der Zeitpunkt für den

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Kunden gekommen, den Auftrag zu erteilen.

Wenn er das getan hat, geht die Arbeit

für die Handwerker los. Bei Schröder

Fahrzeugtechnik wird überwiegend projektbezogen

in kleinen Teams gearbeitet.

Lediglich Arbeiten wie das Einbauen der

Achsen oder die Lackierung der Fahrzeuge

werden von Spezialisten des Fahrzeugbauunternehmens

durchgeführt. „Das

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setzt natürlich entsprechend qualifizierte

Mitarbeiter voraus, die ihr Handwerk verstehen“,

betont Schröder, der auf ein

60-köpfiges Team von ausgebildeten Fachleuten

zurückgreifen kann.

Rohbauabnahme erwünscht

Der Kunde bleibt auch während der Bauphase

nicht außen vor. „Bei uns ist eine

Rohbauabnahme durch den Kunden üblich.

Zu dem Termin wird auch der spätere

Fahrer mit eingeladen. Sollten sich bei

der Rohbauabnahme noch Änderungswünsche

ergeben, kann man die vergleichsweise

einfach realisieren.“

Nach der Lackierung sieht das anders aus

und Änderungen sind mit unschönen

Ausbesserungsarbeiten verbunden. Nach

erfolgter Rohbaufreigabe wird lackiert,

die Feinarbeiten durchgeführt und das

Fahrzeug durch die Überwachungsinstitutionen

abgenommen.

Reklamationen sind die Ausnahme

Die in allen Projektphasen enge Zusammenarbeit

mit dem Kunden hat sich bewährt.

Der Kunde erhält genau das Fahrzeug,

das er in Zusammenarbeit mit dem

Fahrzeugbauspezialisten konfiguriert hat

und das punktgenau auf seine Bedürfnisse

abgestimmt ist. Und er erhält ein Fahrzeug

in einer Qualität, die einen jahrelangen

Einsatz ermöglicht.

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Extreme

BELASTUNGEN

Abroll- & Absetzkipper. Wertstoff-Logistik ist extrem hart für das eingesetzte

Transportequipment. Mehrere Behälterwechsel täglich, häufig an der Nutzlastgrenze operierend:

Das geht aufs Material. Entsprechend robust muss es ausgelegt sein, um unter derart

brutalen Bedingungen über Jahre seinen Dienst zuverlässig zu verrichten.

Zum Einsatz kommen vor allem zwei

Be- und Entladekonzepte. Zum einen

die sogenannten Abroll- und

zum anderen Absetzcontainer. Die Abrollcontainer

werden mithilfe eines speziellen

Hakengeräts auf das Fahrzeug

gezogen. Das Handling von Absetzcontainern

erfolgt mittels zweier hydraulisch

betätigter Arme. Für beide Konzepte ste-

hen verschiedene Varianten zur Verfügung.

Neben einer robusten Bauweise

sind weitere Eigenschaften gefragt. Insbesondere

die Themen Ladungssicherung,

Nutzlast und Schnelligkeit bei den Beund

Entladezyklen spielen in der Wertstoff-Logistik

eine zentrale Rolle. Während

sich bei der Ladungssicherung und

auch beim Behälterhandling in den ver-

gangenen Jahren sehr viel getan hat, sind

in Sachen Nutzlast kaum noch Potenziale

auszuschöpfen.

Robuste Bauweise

Grund dafür ist die benötigte robuste

Bauweise, die ohne entsprechenden Materialeinsatz

nicht darstellbar wäre. Dazu

kommen gewichtssensible Wertstoffe wie


Schrott oder Altpapier, die auf das

Equipment drücken. Allerdings hat

sich bei den Containern einiges getan.

Die Hermann Ellermann Containersysteme

GmbH stellte auf der IFAT 2012

einen gewichtsoptimierten Abrollcontainer

Typ L-con2 vor. Er ist für leichte

bis mittelschwere Fraktionen, wie z. B.

Hackschnitzel, Leichtmetall, Bio-Haus-

müll, Papier oder Altglas vorgesehen.

Durch seine längsseitig glattwandige

Formgebung hat der Abrollcontainer

einen besseren CW-Wert. Ein großes

Entsorgungsunternehmen hat festgestellt,

dass eine Containerbauform ohne

vertikale Spanten bei Transporten

auf Strecke, wo höhere Durchschnittgeschwindigkeiten

erreicht werden,

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Durch den gesellschaftlichen

Wandel steht

auch die Abfall- und

Entsorgungs-Logistik

vor besonderen Herausforderungen.

Im täglichen Einsatz in der Entsorgungs-Logistik ist vor allem

eine robuste Bauweise gefragt.

Ein schnelleres Behälterhandling ist nur durch entsprechend

schnelle Ladungssicherungsmöglichkeiten realisierbar.

Automatisierte Ladungssicherungssysteme bringen eine

deutliche Zeitersparnis.

Basisfahrzeuge und vor allem die Anhänger sollten sich für

unterschiedliche Behältertypen eignen.

Integrierte Wägetechnik macht das Fahrzeug unabhängig von

stationären Waagen und kann so die Wirtschaftlichkeit steigern.

(Fotos: Hersteller)

Kraftstoffeinsparungen von ca. sieben bis

zehn Prozent ermöglicht. Wirklich revolutionierende

Ideen sind auch beim Behälterhandling

nicht zu erwarten. Insbesondere,

wenn Anhängerzüge im Einsatz

sind, sind aufwendige Umladeprozeduren

notwendig.

Aufwendiges Handling

Der Container auf dem Anhänger muss

immer zunächst auf den Motorwagen

mit Hakengerät umgeladen werden. Von

hier aus kann er mit dem Hakengerät auf

dem Boden abgesetzt und später wieder

aufgenommen werden – ein vergleichsweise

zeitaufwendiges Handling. Eine der

wichtigsten Herausforderungen in der

Entsorgungs-Logistik ist die Wirtschaftlichkeit.

Die ist besonders im ländlichen

Raum gar nicht so leicht zu erreichen.

Große Distanzen und ein geringes Abfall-

und Wertstoffaufkommen machen

es gerade in dünn besiedelten Gebieten

für die Entsorger außerordentlich schwierig,

in die schwarzen Zahlen zu fahren.

Integrierte Waage

Zu einer höheren Wirtschaftlichkeit können

in einigen Einsatzbereichen auch im

Fahrzeug integrierte Waagen beitragen.

Speziell für Absetzkipper und Ladekrane

hat die Firma S+P Wägetechnik GmbH


eine mobile Funkwaage entwickelt.

Die Funkwaage (Handelsklasse III) lässt

sich einfach und schnell am Lkw installieren

und garantiert so gesetzeskonforme

Fahrzeuggewichte.

Laden und wiegen

Sie wird dem Kunden geeicht zugeschickt

und nach der Montage ist die

Waage sofort betriebsbereit. Das System

kann auch jederzeit demontiert

und an ein anderes Fahrzeug montiert

werden. Der Wägevorgang stellt keinen

Mehraufwand für den Fahrer dar

und behindert den Be- und Entladevorgang

nicht. Das Gewicht kann an

der Wägeelektronik abgelesen und ein

Druckbeleg erstellt werden.

Auf dem Beleg können folgende Informationen

je nach Konfiguration

gedruckt werden: Firmenkopf, Brutto,

Tara, Netto, Datum, Uhrzeit, laufende

Nummer, Wagennummer, Erstwägung,

Zweitwägung, Gesamtsumme,

Teilsumme und Zusatztext aus der Datenbank.

Ein zusätzlicher Anschluss

von Zweitanzeige, PC/Datenlogger sowie

externer Tastatur ist möglich. Für

die Funkstrecke wird ein verschlüsseltes

Netzwerkprotokoll im Gigahertz-

Bereich verwendet. Die Akkukapazität

liegt bei 4600 mAh. Hierdurch ist

ein Akkuwechsel im Normalfall erst

nach vier Wochen nötig.

Vereinfachte Ladungssicherung

Wenn es um Ladungssicherung im

Segment der Abroll- und Absetzkipper

geht, hat in den vergangenen Jahren

die Firma Hüffermann Transportsysteme

immer wieder mit pfiffigen

und praxisorientierten Ideen für Aufmerksamkeit

gesorgt. Um die Behälter

nicht aufwendig und zeitintensiv manuell

sichern zu müssen, haben die

Spezialisten von Hüffermann diverse

Systeme entwickelt, die die gesetzlich

vorgeschriebene Sicherung der Behälter

auf den Fahrzeugen für den Bediener

deutlich vereinfachen.

Flex-Carrier von Hüffermann

Dazu zählen beispielsweise der Zentrier-Fix

für eine wirksame Seitenzentrierung

der Behälter, der Safety-Fix

für ein schnelles Niederzurren mittels

Ratschenspanner oder der 2010 vorgestellte

Positionier-Fix für eine kettenlose

Behälterfixierung am Fanglager

der Absetzmulde. Eine weitere Entwicklung

ist der Flex-Carrier. Dieser

Kombianhänger eignet sich sowohl

für den Transport von Abrollcontainern

als auch für Absetzbehälter. Mit

dieser kombinierbaren Anhängervariante

lassen sich 5,50 bis 7 m lange

Abrollbehälter nach DIN 30722 sowie

5 bis 10 m3 große Absetzmulden nach

DIN 30720 transportieren.

(Foto: Hyva)

HAKENLIFTKONZEPT

Titan der Haken

Angesiedelt im 20- bzw. 22-t-Segment,

hat Aufbauspezialist Hyva das eigene

Programm mit dem neuen Titan-Hakenliftkonzept

erweitert. Der Titan wurde

insbesondere vor dem Hintergrund entwickelt,

entsprechende Markttendenzen

nach leichteren Hakensystemen bei

gleichzeitig höherer Arbeitsgeschwindigkeit

zu befriedigen. Zu den weiteren

Punkten des Lastenhefts zählten darüber

hinaus höhere Sicherheitsstandards

sowie eine einfachere und damit

auch kürzere Montagezeit des Systems

auf dem jeweiligen Basisfahrzeug.

Gleichzeitig wurde der Titan so

konstruiert, dass dieser im Sinne einer

hohen Nutzungsquote eine maximale

Anzahl an Behältervarianten aufnehmen

kann. Gleichzeitig eignet er sich

damit für eine Vielzahl von Branchen

wie Bauindustrie, Abfall-Logistik oder

auch allgemeine Transportsegmente.


er schweren Lasten

Schwerlastverkehr. Sind echte Universalisten

beim Transport von Gütern

gefragt, kann die Wahl eigentlich

nur auf Tieflader und Co.

fallen. Dazu gibt es die

passenden Zugmaschinen.


Die Modulsysteme

der unterschiedlichen Hersteller erlauben

eine exakte Abstimmung der ziehenden Einheiten auf den jeweiligen Bedarf.

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Zweifelsohne kann und wird ein Großteil der Güter

auf der Straße in entsprechend konzipierten

Aufbauten und Anhängern transportiert, deren

Gestaltung sich aus rechtlichen Standards heraus ergibt.

Doch stoßen irgendwann Masse und/oder Gewichte einzelner

Transportstücke an diese gesetzlich vorgegebenen

Grenzen. Dann gilt es, ein passendes Fahrzeug zu finden,

das dennoch die außergewöhnliche Fracht über

öffentliche Straßen transportieren darf. So können in

einem rechtlich erweiterten Rahmen auch besonders

schwere oder besonders große Stücke als „unteilbare Ladung“

mit großseriennahen und damit auch wirtschaftlichen

Fahrzeugen befördert werden.

Alltagsgeschäft Ausnahmegenehmigungen

Das setzt jedoch bekanntermaßen beim eigentlichen

Transport die Genehmigung der entsprechenden Behörden

voraus. Zu den Standards der Durchführung der jeweiligen

Transporte gehören die Freigaben der geplanten

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Strecke nach § 29 StVO bzw. eine

Erlaubnis für den Betrieb der

eingesetzten Fahrzeuge nach § 70

der StVO. Letzterer bedeutet für

Fahrzeuge unter einer Gesamtlänge von

23,60 m dann auch einen reduzierten administrativen

Aufwand, der durch das Bewegen entsprechender Fahrzeugkombinationen

ohne begleitendes Fahrzeug darüber hinaus

wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt.

Wirtschaftlichkeit durch Großserienkomponenten

Die grundsätzliche Gestaltung dieses rollenden Equipments

orientiert sich denn auch an den besonderen Herausforderungen

des beschriebenen Transportsegments, d. h. für eine Maximierung

der Ladehöhe wird ein besonders tiefes Fahrzeug benötigt;

für überschwere Lasten müssen bereits bei der Projektierung die

notwendigen konstruktiven Reserven berücksichtigt werden.

Mittlerweile gilt es darüber hinaus, ganz gezielt auch wirtschaftliche

Aspekte bei der Beschaffung entsprechender Fahrzeuge zu

beachten. In der Praxis bedeutet dies inzwischen die weitestgehende

Verwendung von Großserienkomponenten, die nicht

nur dem Fahrzeugbauer eine wirtschaftliche Realisierung eines

neuen Fahrzeugs ermöglichen, sondern dem späteren Betreiber

auch eine optimierte Nutzung und Unterhaltung des maßgeschneiderten

Equipments erlauben.

Im Falle der ziehenden Einheiten bedeutet dies der Aufbau einer

maßgeschneiderten Zugmaschine auf Basis der aktuellen

schweren Baureihen des jeweiligen Lkw-Herstellers. Dabei wer-

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SCHWERLAST-LEXIKON

Klassische Tieflader eignen sich sowohl in der

Anhänger- als auch in der Aufliegervariante für

ein breites Transportspektrum.

Unabhängig vom Fahrzeugtyp auf eine ausreichende

Anzahl von Zurrpunkten zur Ladungssicherung

achten, ggf. zusätzliche Elemente zur Sicherung

am Fahrzeug anbringen.

Je nach Einsatzspektrum eine Kombinierbarkeit

des beschafften Equipments berücksichtigen,

um so passgenaue und damit wirtschaftliche

Fahrzeugkombination zu schaffen.

Bei grenzüberschreitenden Transporten auch die

genehmigungstechnischen Eigenheiten der jeweiligen

Länder berücksichtigen, um auch hier passgenaue

Fahrzeugeinheiten bilden zu können.

Die mögliche Verwendung des Equipments in

unterschiedlichen Transportbereichen einplanen,

um so die Zahl der Leerkilometer und damit eine

unwirtschaftliche Nutzung zu reduzieren.

Bei der Einstufung von Zugfahrzeugen auf eine

aktuelle bzw. kommende Abgasnorm achten, die

immer auch mit geringeren Mautsätzen und der

Einfahrmöglichkeit in Umweltzonen verbunden ist.

Tragschnabel- und Seitenträgerkonstruktionen werden für besonders …

den die Fahrzeuge mit leistungsfähigen Antrieben, abgestimmten

Getrieben und Achsen, verstärkten Fahrgestellen und branchenspezifischem

Zubehör wie größeren Tanks, Beleuchtungseinrichtungen

oder auch zusätzlichen Ablagemöglichkeiten für

Ladungssicherung und Absperrmittel ausgestattet bzw. verändert.

Der Vorteil gegenüber den Einzelanfertigungen früherer

Jahre besteht eindeutig in der höheren Wirtschaftlichkeit

durch die Verwendung von Großserienprodukten, die einerseits

eine höhere Zuverlässigkeit besitzen, andererseits aber im

Falle eines Austauschs jedoch kalkulierbare Kosten für das

Unternehmen bedeuten.

Und was die (fast) alles entscheidende Leistung der Zugmaschinen

betrifft: Fortschritte bei der Entwicklung moderner Motoren

für die schwere Klasse bescheren den Antrieben heute

Kilowattzahlen, die im Rahmen realistischer Gesamtzuggewichte

auf der Straße selbst im Schwerlastsegment ausreichen.

Die maximale Größe der Transporte auf (öffentlichen) Straßen

wird ohnehin von den heute überhaupt noch möglichen Traglasten

des Wegenetztes und natürlich dem zur Verfügung stehenden

Platz bestimmt.

Die gezogenen Einheiten

Ohnehin liegt der Fokus der Konstrukteure bei den ziehenden

Einheiten seit wenigen Jahren auf den Achsen – das Entwicklungspotenzial

im Bereich der eigentlichen Grundstruktur

scheint derzeit bei der Tragfähigkeit bzw. Variabilität zunächst

einmal erschöpft. So haben die einstigen Platzhirsche Starr- und

Pendelachse durch unabhängige Radaufhängungen echte Konkurrenz

bekommen. Bemerkenswert: Die „neuen“ Achsen bieten

nicht nur die jeweiligen konstruktiven Vorteile der bisherigen

Achsausführungen, sondern erweitern das Funktionsspektrum

sogar noch. Last but not least erlauben die jeweiligen Konzepte

über identische Bauteile eine wirtschaftliche Herstellung und

Wartung bei gleichzeitig hoher Flexibilität möglicher Achszahlen

und Anordnungen.


… schwere und/oder voluminöse Ladegüter eingesetzt. (Fotos: Hersteller)

Apropos Achsen: Zu den Impulsgebern der vergangenen Jahre

zählte bei der Entwicklung neuer Tiefladerkonzepte einmal mehr

auch die Windkraft. Stößt man bei der Länge der zu transportierenden

Rotorblätter an Grenzen der vorhandenen Infrastruktur,

bemühen sich die Konstrukteure um noch flexiblere Lenkungssysteme,

um den zur Verfügung stehenden Raum auf den Transportstrecken

noch besser ausnutzen zu können. Auf der anderen

Seite will man den Handlingsaufwand der schweren Maschinenhäuser

reduzieren und setzt so die großvolumigen Teile schon in

der Produktion auf Transportrahmen, die kompatibel zu den Modulsystemen

der Fahrwerke sind.

Vielfalt der modularen Schwerlasttrailer

Die Modulsysteme selbst haben sich aus bescheidenen Anfängen

heraus zu wahren Alleskönnern entwickelt, wobei der Kunde

sich gemäß der eigenen Arbeitsschwerpunkte die zu ihm passenden

Bausteine heraussuchen kann. Dabei ist nicht nur die

Anzahl der Achsen, sondern auch die mögliche Bett-Konstruk-

4

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tion, die zwischen den Modulen platziert werden kann, entscheidend.

Und als echtes technisches Highlight gelten mittlerweile

die unterschiedlichen Träger- bzw. Seitenträgerergänzungen,

die sich auf den Modulen abstützen und oftmals Lasten

mit mehreren Hundert Tonnen Gesamtmasse aufnehmen. Darüber

hinaus splitten sich die Modulbaureihen inzwischen auch

in gewichtsoptimierte Varianten auf, bei denen weniger das Gesamtgewicht

des zu transportierenden Guts im Mittelpunkt

steht, sondern eher die Dimension.

Könige unter den Schwerlastfahrzeugen

Zu den wahren Schwerlastfahrzeugen zählen schließlich die sogenannten

Selbstfahrer oder auch SPMT (Self Propelled Modular

Transporter), die für Achslasten von bis zu 40 t ausgelegt

sind. Zumeist abseits öffentlicher Straßen eingesetzt, zeichnen

sich die quer- und längskoppelbaren Einheiten dank elektronisch

definierbarer Lenkungskonzepte über ein Höchstmaß an

Flexibilität aus – die Einsatzbereiche für Lasten auch jenseits

von 10.000 t sind praktisch grenzenlos. Die ausgesprochen robuste

Bauweise kommt dabei natürlich einem weltweiten Einsatz

mehr als entgegen.

Auch wenn spezielle Fahrzeuge für überschwere oder überdimensionale

Lasten sich aus der Ferne als vergleichsweise identische

Tieflader darstellen, bietet der Markt heute für die Vielzahl

der Anwendungen maßgeschneiderte Konzepte, die dank Großserienkomponenten

und elektronischer Unterstützung nicht

nur wirtschaftlich, sondern auch vergleichsweise komfortabel

eingesetzt und bedient werden können. Auch hier gilt – und sicherlich

in besonderem Maße: Je detaillierter das Lastenheft für

eine Schwerlastzugmaschine, für einen Tieflade- oder auch Modultrailer,

im Vorfeld der Beschaffung definiert worden ist, desto

flexibler und universeller wird das beschaffte Equipment seine

ihm zugedachte Aufgabe bewältigen.

Die Nr. 1 – In mehr als 90 Länder geliefert.


Schwerlastverkehr

Pfannkuchen perfekt gemeistert

Windkraft. Seit diesem Herbst wird im National-Windpark-Testcenter Österild rund 30 km vor

der dänischen Nordküste die mit einer Leistung von 6 MW neueste und größte Siemens-Windturbine

getestet, deren Rotorblätter mit einer Länge von 75 m die längsten der Welt sind.

Den Transport von Gondel, Nabe und den vier Turmteilen

dieser gigantischen Offshoreturbine verantwortete

die dänische Give Goodwind A/S, eine der führenden

Schwerlastspeditionen für Windenergieanlagen in Skandinavien

und langjähriger Partner der Goldhofer AG. Eingesetzt

wurden dabei das bewährte Schwerlastmodulfahrzeug vom Typ

THP/SL mit 25 Achslinien und zwei Vierachs-MAN-Zugmaschinen,

die über eine Leistung von je 680 PS verfügen. Innerhalb

von nur knapp zwei Wochen wurden sechs Fahrten über eine

Strecke von jeweils rund 90 km von Brande bzw. Herning zum

Hafen in Esbjerg absolviert, von wo aus die Turbinenteile nach

Hanstholm verschifft wurden. „Die Transporte liefen alle reibungslos,

es gab keinerlei Nivellierungsprobleme“, lautet das

Urteil von Fahrer Mogens Dyhr über die acht bis zehn Stunden

dauernden Nachtfahrten durch Jütland.

Zweimal Fahrtrichtung gewechselt

Die Goldhofer-MAN-Kombination war mit einer Gesamtlänge

von 61 m, einem Eigengewicht von rund 200 t und dem Lastverteilerrahmen

auf der Fahrzeugladefläche perfekt für das ausgewählte

Streckenprofil konfiguriert. Nur zweimal musste die

Fahrtrichtung gewechselt werden, was aufgrund der hydromechanischen

Allradzwangslenkung in Zweikreisausführung

kaum Zeit kostete. So beträgt der Lenkwinkel der THP/SL-Serie

bis zu +/– 55°, wobei die Lenkung über die sehr einfach

von oben zu bedienenden Spurstangen schnell an

die jeweilige Fahrzeugkonfiguration angepasst

werden kann.

Immer in der Spur bleiben

Auch ansonsten blieb das Goldhofer-

Schwerlastmodul THP/SL während der

Fahrten zum Esbjerger Hafen immer

exakt in der Spur. Dafür sorgten u. a.

auch die Pendelachsen mit hydraulischem

Achsenausgleichsystem. „Bei

den sechs Fahrten ist es zu keinem

Zeitpunkt zu einem seitlichen Pendeln


Trotz der Maße konnten die Siemens-Komponenten

problemlos transportiert werden. (Foto: Goldhofer)

der Last gekommen“, sagte Mogens Dyhr. Zu den weiteren

stabilisierenden Faktoren gehören bei der THP/SL-Serie die

außergewöhnlich hohe Achslast der Module sowie die extreme

Biegefestigkeit des kastenförmigen Mittelrahmens.

Mit einem Gewicht von 265 t, einer Transporthöhe von ca.

9 m und einer Breite von ca. 6,50 m war die Turbinengondel,

Herzstück der 6-MW-Anlage, das schwerste zu transportierende

Teil. Die Turbinennabe wog ungefähr 150 t,

die vier Turmteile der Anlage mit einem Durchmesser von

6,50 m schlugen mit je etwa 100 bis 120 t zu Buche.

Einmal mehr eine exakte Vorplanung

Bei dieser logistischen Maßarbeit zahlte es sich aus, dass

alle Beteiligten – Goldhofer, Give Goodwind A/S und die

zuständigen Behörden – bereits im Vorfeld den Transportweg

exakt geplant hatten und so für alle Eventualitäten gewappnet

waren. „Dänemark ist zwar platt wie ein Pfannkuchen“,

sagte Jörn Bolding, der die Goldhofer AG seit

mehr als 30 Jahren in Skandinavien vertritt.

„Aber ein Pfannkuchen kann auch mal Blasen schlagen.“

Weshalb das Gefahrenpotenzial bei diesem Transport zunächst

genauestens analysiert wurde, denn, so Jörn Bolding:

„Auch bei Schwertransporten gilt: Vorarbeit ist besser

als Nacharbeit. Denn die verursacht immer zusätzliche

Kosten. Deshalb steht bei Goldhofer die Feststellung des sicheren

und wirtschaftlich effizientesten Transportwegs mit

an erster Stelle bei der Planung eines Projekts.“

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Unternehmen fit!

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TRANSPORT-

LAUFBAHNEN

Personal-Management.

Personal ist ein Schlüsselfaktor

für effiziente Transport- und Logistik-

Abläufe. Umso wichtiger ist es, sich

mit dem Thema Aus- und Weiterbildung

zu beschäftigen – nicht zuletzt, weil Fachkräfte

nur dann Fachkräfte bleiben,

wenn sie sich stetig weiterbilden

und auch ihr Wissen mit

der Zeit geht.

(Foto: ma-co/Breitengrad Gruppe)

Die Güterverkehrs-Logistik in Deutschland beschäftigt

rund 2,8 Mio. Mitarbeiter und verzeichnet

den drittgrößten Umsatz im Vergleich der Wirtschaftszweige.

In der EU sind über vier Prozent der Arbeitnehmer

im Verkehrsgewerbe Verkehrsgewerbe tätig. Dies Dies sind einige

der Zahlen der BAG-Marktbeobachtung Güterverkehr

2012-I. Zahlen, die einen Eindruck von der Bedeutung

der Transport- und Logistik-Branche – auch als Arbeitgeber

geben. Die Jobwelt Transport ist dabei vielfältig und

unterschiedliche Berufsbildungswege sind möglich. Den

passenden Mitarbeiter oder die optimale Arbeitsstelle zu

finden – und langfristig zu behalten – ist dabei nicht immer

leicht und kostet Zeit.

Sorgfältig formulieren

Zeit, die sich auszahlen kann. Denn nicht nur Anwärter

auf Stellen sollten ihre Bewerbungsunterlagen sorgsam

formulieren, formulieren, gleiches gilt auch für die Stellenanzeigen.

Wichtig ist u. a. eine geschlechtsneutrale Darstellung in

der Stellenanzeige, da es sonst zu Schadenersatzforderungen

kommen kann. Ein weiteres Beispiel ist die exakte

Formulierung bei der Beschreibung des Job- und Anforderungsprofils,

die sich entscheidend darauf auswirken

kann, ob sich passende Bewerber angesprochen fühlen.

Ob Mitarbeiter und Unternehmen tatsächlich zusammenpassen,passen,

zeigt sich oft erst nach dem Einstieg. Praktika

bieten bieten daher für beide Seiten eine Chance. Dies gilt beispielsweise

auch für die Begeisterung zukünftiger Nachwuchskräfte,

die erst in einigen Jahren die Schule beenden

und dann in die Berufswelt eintauchen.

Schlummernde Potenziale

Um offene Stellen zu besetzen, kann dabei auch schon

der Blick in die eigenen Reihen reichen. Denn mitunter

sind unter den bereits vorhandenen Mitarbeitern Teilzeitkräfte,

die ihre Arbeitszeit gerne weiter aufstocken möch-


Auch der Bildungsweg

Studium bietet verschiedene Möglichkeiten vom klassischen Studium

bis zum Master:Online-Angebot. (Foto: Universität Stuttgart)

OFFENE STELLEN BESETZEN

Vorsicht bei der Formulierung von Stellenanzeigen:

Klares Anforderungsprofil, geschlechterneutral formulieren,

um Schadenersatzforderungen vorzubeugen.

Mitarbeiter halten: Personalwechsel kostet (Einarbeitung,

Wissensverluste), daher können sich

Investitionen (z. B. Weiterbildung) in vorhandene

Mitarbeiter schnell rechnen.

Schlummernde Potenziale in den eigenen Reihen

entdecken: Teilzeitkräfte, die aufstocken möchten,

Fachkräfte auf dem nächsten Schritt der Karriereleiter

etc.

Praktika sind eine gute Einstiegsmöglichkeit

für beide Seiten.

ten. Ebenfalls denkbar ist es, berufs- und unternehmenserfahrene

Fachkräfte aus anderen Positionen über Weiterbildungen

für eine neue Aufgabe zu qualifizieren. Auch

mit der Nachwuchsgewinnung für die Transportbranche

ist es so eine Sache: selber ausbilden oder lieber andere

ausbilden lassen? Dies ist nur eine der Fragen, die sich

stellen. Denn Ausbilden bietet viele Chancen – auch,

wenn es ein Kostenfaktor ist, der wohl überlegt sein will.

Anheuern – aber richtig!

Nach der BAG-Marktbeobachtung Güterverkehr 2012-I

zeigt sich beispielsweise, dass sich die Personalsituation

und -verfügbarkeit bei Ausbildungsbetrieben regelmäßig

besser darstellt als bei Unternehmen, die sich nicht in der

Ausbildung engagieren. Ein weiterer Gesichtspunkt: Auszubildende

lernen sozusagen von der Pike auf die unternehmensspezifischen

Anforderungen kennen.

Fachkräfte von morgen

Letztlich geht es bei der Ausbildung selten um die aktuelle

Personalsituation, sondern um die Zukunft. Denn

irgendwann gehen erfahrene Mitarbeiter in Rente und

hinterlassen dann Lücken. Bislang kamen zahlreiche

Nachwuchsfahrer als Quereinsteiger, hatten den Lkw-

Führerschein bei der Bundeswehr erworben. Ein Weg, der

nun wegfällt und zudem mit den neuen Anforderungen

an die Qualifikation von Berufskraftfahrern erschwert ist.

Auch in den anderen Berufsfeldern steigen die Anforderungen.

Daher lohnt es sich, sich rechtzeitig mit der Frage

der Nachwuchsgewinnung zu beschäftigen.

Der Weg zum Ausbildungsbetrieb

Um selber ausbilden zu können, müssen die Betriebe verschiedene

Anforderungen erfüllen. Hierzu gehört z. B. das

notwendige Personal, um die Ausbildungsinhalte zu vermitteln.

Auch bei der Vorbereitung und der Ausbildung

selbst ist dann einiges zu beachten.

Kooperationen und Verbundausbildungen sind eine Alternative

für Unternehmen, die selbst nicht alle Anforderungen

als Ausbildungsbetrieb erfüllen können. Hilfestellung

zum Einstieg in die Ausbildung bieten beispielsweise

auch Informationshefte des Bundesbildungsministeriums

(BMBF), wie „Ausbildung und Beruf“, in dem Rechte und

Pflichten dargestellt sind. Einen kompakten Leitfaden

zum Einstieg in die Ausbildung hat auch der BDB mit der

Kampagne „Be your own captain“ bereitgestellt – dieser

bezieht sich zwar auf die Binnenschifffahrt, aber auch für

andere Branchen können die Tipps helfen. Zudem sind

natürlich die IHK, Verbände und Arbeitsagenturen Anlaufstellen

für Informationen.


Grundvoraussetzung für Ausbildung ist es dabei auch, zu

wissen, welche Wege eigentlich zum Berufsziel führen.

Denn wie auch in anderen Berufsfeldern sind auch hier

verschiedene Bildungswege zu finden.

Wege zum Berufskraftfahrer

So können Berufskraftfahrer ebenso über eine klassische

dreijährige duale Ausbildung mit Prüfung bei der IHK ihre

Qualifikation erwerben oder über ein externes Ausbildungsinstitut

in einer Verbundausbildung zum Beruf gelangen.

Eine weitere Möglichkeit ist der Quereinstieg

über eine zweijährige Umschulung. Die Berechtigung,

Fahrzeuge der Klassen C1/E, C/CE im gewerblichen Güterkraftverkehr

zu führen, bietet auch der Abschluss der

beschleunigten Grundqualifikation. Die Absolventen tragen

hier jedoch nicht den Berufstitel Berufskraftfahrer.

Vielseitige Studienwege

Auch für Berufe wie Speditionskaufleute gibt es ähnlich

verschiedene Wege. Die Karriereleiter zu Qualifizierungen

für Führungspositionen verläuft oft über ein Studium.

Neben „klassischen“ Studiengängen gibt es auch

Fernlehrgänge, Onlinestudien sowie duale und berufsbegleitende

Studienangebote. Bei den letzten beiden Angeboten

stehen die Studierenden bereits stärker in der Praxis.

Für die Zulassung zu vielen Studiengängen müssen

die Bewerber jedoch formale Auflagen, wie z. B. Abitur

oder einen vorhergehenden Studienabschluss, erfüllen.

Doch auch hier haben sich inzwischen Alternativen entwickelt,

die es erfahrenen Fachkräften ermöglichen, über

den Nachweis ihrer Berufspraxis eine akademische Transportlaufbahn

einzuschlagen.

Die Kostenfrage

Wie bereits angedeutet ist Ausbildung stets ein Kostenfaktor.

Die genaue Kalkulation der gesamten Kosten eines

Ausbildungsverhältnisses vor der Entscheidung ist also

unumgänglich. Finanzielle Unterstützung – sowohl für

Auszubildende und Studierende als auch die Unternehmen

– können je nach Region, Beruf und Bildungsweg

unterschiedliche Förderprogramme bieten. Nachfragen

bei Arbeitsagenturen, IHK, Verbänden und Bildungsanbietern

können sich also auszahlen.

Wissensupdates

Updaten, also auf den aktuellen Stand der Dinge bringen,

lässt sich heute vieles. Trotz aller technischer Raffinesse

sollte dabei im Transportalltag die Schlüsselressource

Mensch nicht vergessen werden. Denn regelmäßige Wissensupdates

können Wettbewerbsvorteile schaffen!

2

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& Training

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Externe Ausbildungsbetriebe wie Aubiz ermöglichen

Verbundausbildungen für Berufskraftfahrer. (Foto: Aubiz)

BERUFSBILDUNGSWEGE

Fördermöglichkeiten: Je nach Unternehmen, Region

und Schüler bzw. Studierender können verschiedene

Förderprogramme infrage kommen. Arbeitsagentur

und Schulungsanbieter vor Beginn der Ausbildung nach

Möglichkeiten fragen.

Von der Pike auf: Selber ausbilden schafft die Chance

auf Mitarbeiter/-innen, die von Beginn an entsprechend

den spezifischen Unternehmensanforderungen

in den Beruf einsteigen.

Gemeinsam ausbilden: Fehlen im eigenen Unternehmen

Ausbildungsbereiche, Ausbilder o. ä., helfen

Kooperationen und Ausbildungsverbunde.

Hilfestellung für Unternehmen, die in die Ausbildung

einsteigen wollen: Bundesbildungsministerium

z. B. Publikationen wie „Ausbildung und Beruf“, IHK,

Verbände, Arbeitsagentur etc., Tipps der Leitfäden

der BDB-Kampagne „Be your own captain“ – nicht nur

für die Binnenschifffahrt interessant.

Verschiedene Ausbildungswege vergleichen: „Klassische“

(duale) Berufsausbildung, „klassisches“ Studium,

berufsbegleitende Ausbildungen und Studienangebote

oder (anerkannte) Fernlehrgänge und Umschulungen.

In einigen Bereichen besteht sogar eine Weiterbildungspflicht.

Beispiele aus der Transportbranche sind die Weiterbildungsmodule

nach Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

(BKrFQG) und ADR-Schulungen. Das Angebot geht

jedoch weit über vorgeschriebene Kurse hinaus.

Gründe für Weiterbildung

Ob für die Anwendung von digitalen Tachografen, Telematik

und Software oder Führungs- und Kommunikationstrainings

– letztlich kann sich die Weiterbildung

schnell auszahlen. Denn die Zeit steht nicht still. Technik

wird stetig weiterentwickelt und auch das Wissen sollte

Schritt halten können. Fachwissen hilft kostspielige Fehler

zu vermeiden, das Ansehen des Unternehmens als

Arbeitgeber und als Geschäftspartner kann steigen und

Abläufe können optimiert werden. Klar ist: Weiterbildung

kostet Zeit und Geld.

Lern- und Kursformen

Zeit, die sich im Berufsalltag nicht immer leicht finden

lässt. Die Bildungsanbieter geben aber mit unterschiedlichen

Kursformen durchaus Wahlmöglichkeiten. So sind

je nach Lehrgang neben den klassischen Präsenzkursen

beim Anbieter ebenso Fernlehrgänge und eLearning-Lösungen

sowie auch Inhouse-Schulungen möglich.

Auch bei der inhaltlichen Gestaltung können Lernende

zwischen Standard- und kundenspezifisch zugeschnittenen

Kursthemen wählen. Gerade, wenn mehrere Mitarbeiter

die gleichen Schulungen absolvieren sollen, kann

sich eine unternehmensspezifische Inhouse-Schulung

lohnen: Reisekosten für die Teilnehmer entfallen, die Lerninhalte

sind auf das Unternehmen zugeschnitten und die

Kosten für den Trainer können günstiger ausfallen. Kleinere

Unternehmen können dabei beispielsweise für individuelle

Kursangebote kooperieren.


Große Sparpotenziale

Der Kostenfaktor ist einer der großen „Weiterbildungs-

Hemmschuhe“. Dabei lässt sich durchaus sparen. So kann

z. B. die Buchung mehrerer Kursmodule zusammen, ein

Termin in der Woche statt am Wochenende oder auch die

frühzeitige Buchung Bares sparen. Hinzu kommen verschiedene

Fördermöglichkeiten. Die frühzeitige Planung

hilft zudem der Personalplanung im Unternehmen und

der Vorbereitung beim Schulungsanbieter.

Allein der Preis sollte jedoch nicht den Ausschlag für ein

Schulungsangebot geben, raten der DVR und ma-co. Die

Qualität und Inhalte der Seminare müssen stimmen. Billigangebote

können sich als teure Kostenfalle entpuppen,

wenn die Schulung nicht den Anforderungen entspricht.

Die Qual der Wahl

Anbieter wie die Aubiz UG raten bei der Auswahl darauf

zu achten, aus welchen Berufsbereichen die Ausbilder

selber kommen. Auch ma-co hält den Kontakt zur betrieblichen

Praxis für entscheidend. Der Spezialist für hafennahe

Ausbildung rät zudem nach der Teilnehmerzahl

zu fragen, um nicht in Massenveranstaltungen zu landen

und sich die im Seminar eingesetzten Methoden als Einschätzungshilfe

anzusehen. Denn in vielen Bereichen ist

ein praktischer Lernanteil wichtig. Wichtig für die Auswahl

eines Kurses ist auch der zu erreichende Abschluss

und der individuelle Wissensstand des Teilnehmers. Hinweise

auf die Qualität der Anbieter können auch Zertifizierungen

liefern. Nicht zu unterschätzen sind darüber

hinaus Mund-zu-Mund-Propaganda und Referenzen.

Auf das Lernen vorbereiten

Letztlich nützt ein noch so guter Weiterbildungskurs jedoch

nichts, wenn der Teilnehmer bzw. die Teilnehmerin

nicht mitzieht. Wer möglichst viel aus einer Fortbildung

herausholen möchte, sollte sich daher vorbereiten. Neues

Wissen – teilweise sogar kostenlos – z. B. auch auf Messen

mit Workshops im Rahmenprogramm und Verbände,

Behörden und Fachzeitschriften veröffentlichen Wissen.

Hier kann man zahlreiche Wissensupdates mitnehmen.

Voelk-online.de

BERATUNG

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SEMINARE

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Straße - Schiene - See

Gefahrguttransport in der Luft

alle Personenkategorien

Gefahrgutfahrer-Ausbildung

Stückgut / Tank alle Klassen

Befähigungsschein § 20 SprengG

Berufskraftfahrer-Weiterbildung BKrFQG

Schulungen für beauftragte Personen

Sachkundelehrgang gemäß TRGS 520

Ladungssicherung

In-House-Seminare

WEITERBILDUNG

Fördermöglichkeiten: Je nach Unternehmen, Region

und Arbeitnehmer können verschiedene Förderprogramme

infrage kommen. Arbeitsagentur und

Schulungsanbieter vor der Buchung fragen.

Kursform: Neben „klassischen“ Kursen beim Schulungsanbieter

können je nach Lehrgangsinhalt auch

eLearning und Inhouse-Schulungen Alternativen sein.

Wissen mitnehmen: Messen und Konferenzen bieten

ebenso wie Fachzeitschriften oder Broschüren, Ratgeber

und Leitfäden von Verbänden, IHK, Berufsgenossenschaft

etc. Möglichkeiten für „frisches“ Wissen.

Sparen mit Kombipaketen: Z. B. mehrere Module

buchen, Spezialangebote nutzen, Kooperation mehrerer

(kleinerer) Unternehmen zur Buchung von Seminaren

vor Ort, Frühbucherrabatte und mehr.

Qualität statt nur Preis: Beispiele für Kriterien können

die Anerkennung der Schulung, das Verhältnis von

Theorie- und Praxisanteilen, kleine Lerngruppen, ausreichende

Kurszeit und die Abschlussart sein.

Anbieter unter die Lupe nehmen: Z. B. welche praktische

Erfahrung bringt der Anbieter/die Trainer selber

mit? Welche Zertifizierungen hat der Anbieter?

Nicht nur an Weiterbildung für Fahrer, sondern

auch an Disponenten und Führungskräfte denken.

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Aus- & Weiterbildung

LEHRGANG VON AKT

Know-how kompakt

Der Lehrgang Fuhrparkmanager/-in

von der Akademie für Kommunalfahrzeugtechnik

GmbH (AKT) konzentriert

sich auf die Belange eines Fuhrparks

mit Kommunalfahrzeugen. Die Fuhrpark-Managementaufgaben

erfordern

ein hohes Maß an technischem, rechtlichem

und betriebswirtschaftlichem

Sachverstand. Ziel dabei ist: Fahrzeugkosten

pro Leistungseinheit mithilfe

von unabhängigem Fahrzeug- und

Fuhrparkcontrolling zu optimieren.

Der nächste Lehrgang von AKT, wo

das rund um Fuhrpark-Management

notwendige Know-how in sehr kompakter

Form zusammengefasst wird, findet

vom 28. Januar bis 1. Februar

2013 in Berlin statt.

AUSBILDUNGSZENTRUM

Fachwissen vermitteln

Das Berliner Ausbildungszentrum Aubiz bietet

sein Programm unter dem Motto „Aus der Praxis

in die Praxis“ an. Aubiz ist ein Partner im

Bereich Aus- und Weiterbildung von Bus- und

Berufskraftfahrern, Gefahrgutschulungen aller

Klassen, Lager und Logistik sowie beim Führerscheinerwerb

sämtlicher Klassen.

Der Schulungsbedarf kann hier individuell sowohl

terminlich als auch inhaltlich angepasst werden.

Ebenso unterstützt Aubiz die Unternehmen durch

Inhouse- oder Einzelschulungen direkt im Betrieb

und durch Seminarräume, die sich bundesweit

an gut zu erreichenden Standorten befinden.

84 NFM 1/2013

(Foto: AKT)

Auch in der Transport- und Logistik-

Branche gehört Kran- und Hebetechnik

vielerorts zum gewohnten Bild: ob

in Form von Lade- oder Hallenkranen

oder Hebezeugen in Werkstätten und

mehr. Dabei muss nicht nur die Kranund

Hebetechnik regelmäßig von einem

Sachkundigen geprüft werden,

auch das bedienende Personal muss

gesetzliche Auflagen erfüllen.

Die TÜV Süd Akademie bereitet

Kranbediener in ihren Trainings

auf den Arbeitsalltag vor.

(Foto: TÜV Süd Akademie)

Training für Lastbewegungen

Befähigungsnachweise für Krane nicht vergessen

Spezielles Kursportfolio. Besonders

wichtig sind dabei Ausbildungs- und

Befähigungsnachweise sowie regelmäßige

Nachschulungen. Die TÜV Süd

Akademie bietet deshalb ein breites

Portfolio an Kursen in diesem Bereich

und setzt dabei auf praxisnahes Training

an den Maschinen. „Die Schulungsinhalte

werden nur dann verinnerlicht,

wenn wir an praktischen

IN 100 TAGEN AUSBILDUNG ZUM HANSELOGISTIKER

Schule mit Logistik-Maßanzug

Die ma-co maritimes competenzcentrum GmbH ist mit Standorten in Hamburg,

Bremen und Wilhelmshaven mitten im Hafengeschehen und bringt mit ihren

Ausbildungsangeboten Arbeitgeber und -nehmer rund um die Hafenwelt zusammen.

Aktuell werden z. B. Hanselogistiker gesucht. Im wochenweisen Wechsel

zwischen Theorie und Praxis in den Unternehmen, die Mitarbeiter suchen,

bereitet ma-co mit dem „Hanselogistiker Level 2“ Quereinsteiger praxisnah für

den betrieblichen Alltag vor. Auch bereits aktive operative Mitarbeiter unterstützt

ma-co mit Weiterbildungsmöglichkeiten. Dabei setzen die Spezialisten

auf ein modular aufgebautes System. Ein individuelles Programm, das sowohl


Fragestellungen aus dem Alltag der Teilnehmer

arbeiten und das Gelernte an den Maschinen

eingeübt werden kann“, sagt Roland

Väth, Produktmanager der TÜV Süd

Akademie. Denn beim Transport schwerer

Lasten mit einer Krananlage tragen Kranführer

große Verantwortung. Sie müssen

die Last sachgerecht ans Ziel bringen und

dabei sowohl die Sachwerte als auch Menschenleben

vor Schaden schützen.

Vorgeschriebene Qualifikation. Das Bedienen

von Kranen unterliegt deshalb zahlreichen

gesetzlichen Vorgaben, um die größtmögliche

Sicherheit zu gewährleisten. So

verlangt z. B. die Berufsgenossenschaft, dass

Hebezeuge und Krane nur von dafür ausgebildeten

Kranführern bedient werden dürfen.

Die Ausbildung muss zudem regelmäßig

aktualisiert und nachgewiesen werden.

Diese gesetzlich geforderten Qualifikationen

können z. B. in den Lehrgängen der

TÜV Süd Akademie erworben werden.

Enormes Gefahrenpotenzial. „Einen Kran

zweckmäßig und sicher zu steuern, erfor-

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dert Kenntnisse, Übung und Geschicklichkeit“,

weiß Väth. Denn die Lasten und Güter,

die mit Kranen bewegt werden, sind

häufig sehr schwer und sperrig und werden

unter Umständen über Personen oder

Sachwerte hinweg bewegt. Im Bewegungsbereich

des Krans können unterschiedliche

Gefahrenquellen auftreten, es werden besondere

Anschlag- oder Lastaufnahmemittel

benötigt und der Kranführer muss dabei

teilweise ohne direkte Sicht von Kollegen

per Sprechfunk eingewiesen werden.

Typgerechtes Lernen. „Zudem gibt es zahlreiche

verschiedene Kranarten, die alle ihre

Besonderheiten haben und spezielle Anforderungen

an den Bediener stellen“, ergänzt

Väth. Die TÜV Süd Akademie bietet deshalb

für die vier verschiedenen Krantypen Turmdrehkrane,

Mobilkrane, Lkw-Ladekrane sowie

Portal- und Brückenkrane jeweils eine

zweistufige Ausbildung an.

Zwei Stufen. Im Grundlehrgang werden

angehende Kranführer mit der Physik eines

Krans vertraut gemacht, um auch mögliche

Risiken erkennen zu können. Auch

rechtliche Grundlagen, Arbeitssicherheit

und Fachrechnen sowie ein Schulungspart

zur Krantechnik gehören zur Ausbildung.

Die Fortbildung frischt dann die Kenntnisse

regelmäßig auf und stellt spezielle Fragestellungen

in den Vordergrund.

auf die betrieblichen als auch persönlichen Belange abgestimmt wird, ermöglicht dabei, zielgerichtet

und jobbezogen und dank Schritt-für-Schritt-Programm mit zeitlichen Abständen

zu qualifizieren. Außerdem bietet ma-co Hilfestellung bei der gesamten Personalentwicklung

inklusive Administration und entwickelt für Unternehmen branchenspezifische und

passgenaue Seminare. Die Schulungen aus einer Hand, die ausschließlich für die Mitarbeiter

gegeben werden, fördern die innerbetriebliche Atmosphäre und stärken die Corporate

Identity. Das Gesamtpaket hat noch mehr Vorteile: Unnötige Doppelungen in Schulungsinhalten

bei thematisch benachbarten Seminaren können vermieden werden und die

Reihenfolge, Zahl sowie Termine können passend zu den betrieblichen Abläufen und Notwendigkeiten

erfolgen. Ein aktuelles Kursbeispiel: In einem Tagesseminar vermittelt ma-co

Änderungen, die mit der neuen zum 1. Januar 2013 international in Kraft tretenden ADR/

RID verbunden sind. Das nächste Seminar dazu findet im Januar in Bremen statt.

03

Höhensicherung

Hebetechnik

Ladungssicherung

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Die Kraft,

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und die

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Eine scharfe Bremsung, ein abruptes

Manöver – jetzt zeigt sich, wie

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dann starten

Ladungssicherung. Über die Notwendigkeit einer ausreichenden Ladungssicherung muss im hiesigen

Transportgewerbe nicht mehr diskutiert werden. Eine hochspezialisierte Branche bietet inzwischen eine

breite Palette an geeigneten Hilfsmitteln, Schulungen sowie ergänzenden Dienstleistungen an.

Die Kombination

macht’s: Fachwissen

und Equipment zur

Ladungssicherung.

Den Bereich der Ladungssicherung kann man heute,

vereinfacht betrachtet, als großen Baukasten

zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sehen.

So findet der Interessierte neben einer Vielzahl an bereits

vorgerüsteten Fahrzeugen ein ausgesprochen breites

Spektrum an Hilfsmitteln, das durch ein vielfältiges Schulungsangebot

zur sachgerechten Handhabung und einen

spezialisierten Service zur Wartung und Reparatur abgerundet

wird.

Ladung Teil logistischer Prozesse

Betrachtete man früher die ungeliebte Ladungssicherung

eher als Übel denn als Notwendigkeit, hat sich das Bild

der Sicherung von Transportgütern doch deutlich gewandelt.

So wurde die Ladungssicherung als isolierte Maßnahme

betrachtet. Heute hat sich diese Einschätzung und

auch die damit verbundene Denkweise, entscheidend

verändert. So wird die Ladungssicherung inzwischen als

Teil des gesamten logistischen Prozesses verstanden. Das

heißt, bereits bei der Entwicklung von Produkten setzt

man sich mit späteren Transport- und Sicherungsaspekten

auseinander – alles vor dem Hintergrund einer verbesserten

Wirtschaftlichkeit.

Reise ohne Schaden

Ein Transportgut, das durch die erforderliche Sicherung

selbst beschädigt wird oder dessen Verpackung zu Schaden

kommt, schlägt sich natürlich negativ in der entsprechenden

Bilanz nieder. Also wird man darauf achten, dass

das Produkt schadenfrei gesichert werden kann oder aber

mit weiteren Einheiten in einem angepassten Behälter gesichert

die Reise zum Empfänger antritt.


Kontrolle ist gut:

Nachmessen

von Vorspannkräften

an Zurrgurten.

ERST SICHERN, DANN STARTEN

Transportbehältnisse und Verpackungen sollen

sicherungskonform gestaltet werden.

Die eingesetzten Fahrzeuge sollen auf das jeweilige

Transportgut abgestimmt sein.

Bei der Auswahl der Ladungssicherung nur geprüfte

Hilfsmittel einsetzen.

Personen, die für Ladungssicherung verantwortlich

oder daran direkt oder indirekt beteiligt sind, müssen

über Grundkenntnisse und ergänzendes Fachwissen

verfügen.

Das Prüfen und die Instandsetzung von genutzten

Hilfsmitteln darf nur durch qualifizierte Fachbetriebe

erfolgen.

Sicherheit von Beginn an

(Fotos: Hersteller, fh)

Auf der anderen Seite findet sich der Sicherungsgedanke

heute auch durchgehend bei den Konstrukteuren der

Transportfahrzeuge und Aufbauten wieder. Ein triviales

Beispiel für eine sachgerechte Logistik und damit auch

die Ladungssicherung, ist der Transport von Flüssigkeiten

in Tankwagen. Für Schüttgut gibt es je nach Art des Transportguts

Kipper oder Silofahrzeuge. Auf breiter Front

durchgesetzt haben sich in den beiden letzten Jahrzehnten

die sogenannten Gardinenauflieger, die ein besonders

breites Transportspektrum mit hoher Wirtschaftlichkeit

ermöglichen – und genau dadurch aber auch zu echten

Problemfällen werden. Denn der hohen Flexibilität der

Fahrzeuge steht oftmals ein mangelhaftes Konzept zur Ladungssicherung

gegenüber.

Geeignetes Transportfahrzeug

Vorbildlich hierfür ist der Transport von Baustahl, der

durch seine relativ hohe, spezifische Masse keine großen

Ladehöhen in einem Curtainsider erreicht. Hierdurch ergeben

sich jedoch vergleichsweise geringe Winkel beim

Niederzurren der Ladung, was wiederum eine hohe Zahl

an Gurten und damit einen ebensolchen zeitlichen Sicherungsaufwand

ergibt – wenig wirtschaftlich. Besser wäre

es, den Gardinenauflieger mit zusätzlichen Vorrichtungen

für Einsteckrungen zu versehen, die eine spätere

Sicherung des Stahls vereinfachen. Ein gutes Beispiel ist

hier, neben vielen anderen branchenspezifischen Sicherungslösungen,

die Realisierung unterschiedlicher Konzepte

zu Baustahlmatten, die seit wenigen Jahren durch

die jeweiligen Hersteller offeriert werden.

Einfache Sicherung steigert Akzeptanz

Ohnehin hat die branchenspezifische Auslegung von Sicherungseinrichtungen

gleich mehrere Vorteile. So kann


die eigentliche Sicherung nicht nur in einem Bruchteil der

Zeit herkömmlicher Sicherung mittels Zurrgurten o. ä. erfolgen,

auch die Akzeptanz beim Fahrpersonal steigt überproportional

an. Auch hier ein gutes Beispiel aus der Praxis:

Aufbauten und Auflieger für die Getränkeindustrie.

Mit nur einem Zug an der Plane kann die Komplettladung

durch ein geeignetes System in wenigen Sekunden durch

den Fahrer gesichert werden. Das reduziert unnötige Stillstandszeiten

des Nutzfahrzeugs und erhöht gleichzeitig

die Verfügbarkeit bei der weiteren Nutzung.

Sicherung mit Rationalisierungspotenzial

Ohnehin muss sich eine fach- und sachgerechte Ladungssicherung

heute am zeitlichen Aufwand messen lassen. Dabei

bieten auch heute noch zahlreiche, für den Transport

von Paketen genutzte Transporter, ein vergleichsweise hohes

Rationaliserungspotenzial. Stand in den letzten Jahren

eher die eigentliche Ladungssicherung im Vordergrund,

hat die Industrie inzwischen auch den angenehmen

Nebeneffekt erkannt, dass ein (über Netze) gesichertes Paket

bei der kurvenreichen Auslieferungstour viel schneller

wiedergefunden wird. Die minutenlange, unwirtschaftliche

Suche ergibt so am Ende des Tages ein deutlich messbares

Zeitguthaben.

Fachwissen vorgeschrieben

Auch wenn das eben beschriebene Sicherungskonzept

weitestgehend automatisiert ausgelegt ist und damit keine

besonderen Kenntnisse zur Handhabung verlangt, ist es

dennoch für einen Großteil der Berufskraftfahrer mehr als

wichtig, über grundlegende und weiterführende Kenntnisse

der Ladungssicherung zu verfügen.

Nicht zuletzt durch ein Modul innerhalb des BKrFQG ist

heute der Erwerb entsprechender Grundkenntnisse gesetzlich

bindend vorgeschrieben – die Qualität des erworbenen

bzw. vorhandenen Fachwissens ist dabei dennoch

insbesondere vom Engagement des Fahrers und dessen Arbeitgeber

abhängig.

Sicher ist wirtschaftlich

Gleiches gilt in Teilen auch für das zur Verfügung stehende

bzw. genutzte Equipment. Ein ablegereifer Gurt sollte

nicht nur als solcher erkannt, sondern umgehend durch

einen neuen Spanngurt ersetzt werden. Ein geweiteter

Haken einer Sicherungskette sollte, nein, muss gegen

ein Exemplar mit werkskonformen Verschleißmaßen getauscht

werden. Nur so kann das Risiko einer beschädigten

oder verlorenen Ladung reduziert werden und damit

auch das Eintreten von Schäden, die sich schlussendlich

wieder negativ auf die wirtschaftliche Bilanz auswirken.

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Safety

Einfaches Ziehen statt drücken

Zurrsysteme. Zu den beliebtesten Arten der Ladungssicherung, soweit sinnvoll und fachgerecht, zählt

auch weiterhin das (Nieder-)Zurren der jeweiligen Güter. Und trotz einer langen Tradition gibt es eine

kontinuierliche Weiterentwicklung dieses Sicherungstyps, wie das Beispiel ErgoMaster von SpanSet zeigt.

Unter der Bezeichnung ErgoMaster

stellte die SpanSet GmbH &

Co. KG aus Übach-Palenberg im

Herbst vergangenen Jahres auf der IAA in

Hannover ein neues Zurrsystem vor, das

die Vorteile des bewährten Ergo-Prinzips

„Ziehen statt drücken“ mit optimierten

Geometrien und einer einzigartigen Mechanik

verbindet. Dabei erreicht das ErgoMaster-Prinzip

nach SpanSet-Angaben

eine Vorspannkraft (STF) von mehr

als 700 daN, mit Vorspannkraftanzeige

TFI1 sogar bis zu 1000 daN. Dies wird

im geraden Zug erreicht ohne die Nachteile

der zunehmend auf dem Markt verfügbaren,

überlangen Ratschenhebel. Das

vorzugsweise für das Niederzurren ge-

90 NFM 1/2013

Konsequente Weiterentwicklung:

das neue

ErgoMaster von SpanSet

mit einer Vorspannkraft

von bis zu 1000 daN STF.

(Foto: SpanSet)

nutzte System wird mit einer Lashing Capacity

(LC) von 2000 daN und diversen

Hakenkombinationen angeboten.

Nachweisbare Vorspannkräfte

Die neue Zugratsche ermöglicht es, die

enorm hohe Vorspannkraft der Norm

entsprechend mit nur 50 daN Handkraft

zu erzielen. Werden in der Praxis mit größeren

Handkräften noch höhere Vorspannkräfte

erreicht, kann dies nach Aussage

von SpanSet bei der Berechnung der

Ladungssicherung per TFI nachgewiesen

und berücksichtigt werden. Für den Anwender

soll sich daraus ein doppelter

wirtschaftlicher Vorteil ergeben, weil er

zum einen die notwendige Vorspann-

kraft mit weniger Ratschen erreicht und

zum anderen weniger Arbeitszeit aufwenden

muss. Im Gegensatz zu vielen Langhebelzugratschen,

die aufgrund der großen

Hebelauslenkung nur mit Nachteilen

handhabbar sind, ist der Ratschenhebel

des ErgoMaster ergonomisch sinnvoll

verlängert worden. Zusätzlich wurde die

Übersetzung der Gurtwicklung durch die

innovativen Halbwellen und deren Führung

optimiert.

Robuste Gestaltung

Die Ratsche ist mit Epoxidharz beschichtet

und wird mit einem speziellen Gurtband

ausgerüstet. Das robuste, silberne

Gurtband trägt den Aufdruck SpanSet ErgoMaster,

ist mit den vier Kennstreifen

ausgerüstet und mit diversen Haken kombinierbar.

Zum Nachweis der hohen Vorspannkraft

wird das System serienmäßig

mit einem speziellen TFI am Festende ausgerüstet,

der bis zu 1000 daN STF nachweisen

kann. Das Label ist zudem wirksam

gegen Abrieb und Ausreißen vernäht und

wird durch ein überlappendes Gurtbandendstück

zusätzlich geschützt.

Ab zweitem Quartal lieferbar

Für das in Deutschland hergestellte Zurrsystem

nutzt SpanSet nach eigenen Aussagen

einen hochgenauen Fertigungsautomaten,

der unter anderem perfekte

Nähte liefert und so die Qualität einer

manuellen Fertigung übertrifft. Das neue

Zurrsystem wurde als Prototyp zur IAA

vorgestellt und soll nach den derzeitigen

Planungen im zweiten Quartal 2013 in

den Markt eingeführt werden.


Pfiffiger Ladepartner

Wistra und HS Schoch sorgen für Ordnung und Sicherheit

Die Ladungssicherungsexperten von Wistra

und der Spezialist für Truckzubehör HS

Schoch kooperieren seit vergangenem

Jahr. Unter der Marke LadePartner vermarkten

beide Unternehmen eine neuartige

Box für ein platzsparendes und

praktisches Verstauen der gebräuchlichsten

Hilfsmittel zur Ladungssicherung. Die

Ladebox besteht aus verzinktem sowie

gepulvertem Stahlblech und passt exakt

in den weit verbreiteten Reserveradhalter

EK1000 von HS Schoch. Sie ist bei HS

Schoch und Wistra erhältlich.

Ordnung und Sicherheit. Ziel von Lade-

Partner ist die Entwicklung ganzheitlicher

Lösungen zum Lagern und Transportieren

von Ladungssicherungssystemen. Sicherheit

und Ordnung stehen dabei im

Übersichtliche

Sicherheit: die

Ladebox von HS

Schoch und

Wistra.

(Foto: HS Schoch)

Vordergrund. „In den üblichen großen

Staufächern an dem Lkw rutscht oft alles

durcheinander und meistens sind die

Hilfsmittel für die Ladungssicherung

auch noch an verschiedenen Orten untergebracht“,

beschreibt Wistra-Vertriebsleiter

Hans-Nickel Damminger. Fehlender

Überblick und zeitraubendes Suchen seien

die Folge.

Ausziehbare Box. „Mit der Ladebox können

Fahrer die mitgeführten Ladungssicherungssysteme

sicher und übersichtlich

an einem einzigen Platz unter dem Trailer

transportieren“, betont Damminger.

HS-Schoch entwickelte dafür eine Box,

die über einen ausziehbaren Einsatz zum

Lagern von Ladungssicherungssystemen

verfügt. Sie lässt sich einfach und schnell

in den ebenfalls von HS Schoch produzierten

Ersatzradkorb EK1000 montieren.

Mit diesem Ersatzradkorb werden

pro Jahr über 70.000 neue Auflieger ausgerüstet.

Volles Lasi-Programm. Den Inhalt für

die Ladebox liefert Wistra. Angeboten

werden ein Standardset für den normalen

Straßengüterverkehr und eine Version

für den Transport von Baustoffen. In

jedem Fall sind in dem Set Zurrgurte,

Kantenschoner und Rutschmatten enthalten.

Zum Einsatz kommt zum Beispiel

der speziell für die Ladebox entwickelte,

kraftsparende Ergo-Langhebelratschengurt

WTL 5550 mit einer Vorspannkraft

von 550 daN (STF). Dieser ist generell mit

dem Wistra-Quick-View-Label ausgestattet,

für das ein EU-Geschmacksmusterschutz

besteht.

Kontrolle ohne Lösen. Bei dem Wistra-Quick-View-Label

verfügt das in der

Lasche vernähte Hauptlabel über ein

zusätzliches außen liegendes Minilabel.

Dieses ermöglicht auch ohne Lösen der

Gurte eine Kontrolle durch die Polizei.

Die Gurte werden zudem mit neuen

Wistra-Hakenenden ausgestattet. Damit

können auch bei Krone-Aufliegern mit

Außenrahmenladungssicherung Zurrwinkel

zur Senkrechten von bis zu 30° realisiert

werden. Standardhaken sind hier

nur bis ca. 75° nutzbar.

bott vario, die Fahrzeugeinrichtung

Sonnenbrille und Badehose?

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie in Ihrem Transporter jemanden

mit Sonnenbrille und Badehose vorfinden. Er hat sich nur im Fahrzeug geirrt.

OK, bei dieser Einrichtung kann man Montagefahrzeug

und Wohnmobil schon mal verwechseln.

bott macht die Arbeitswelt zum Lebensraum.


Kleine kommen

Leichte Nutzfahrzeuge sind das Fahrzeugsegment

mit den besten Wachstumschancen

in den nächsten Jahren. Gründe dafür

sind der anhaltende Trend zu kleineren

Ladungsgrößen und vor allem die

voranschreitende Urbanisierung.

Beides macht einen leistungsfähigeren innerstädtischen

Verteilerverkehr notwendig. Damit der auch

wirtschaftlich darstellbar ist, werden auch auf die

Ladungsgröße abgestimmte Fahrzeuge benötigt. Das Segment

der leichten Nutzfahrzeuge hat sich zugleich in den

vergangenen zehn Jahren stark verändert. Dominierten

bis zur Jahrtausendwende die klassischen 2,8- und 3,5-

Tonner den Markt, sind es heute die sogenannten Stadtlieferwagen.

Auch die sind kein homogenes Segment,

sondern reichen von extrem kompakten Ausführungen

bis hin zu Maxivarianten, die mit ihrem Ladevolumen

schon im Kastenwagensegment anzusiedeln sind.

Starkes Segment

Die wachsende Bedeutung der kompakten Stadtlieferwagen

spiegelt sich auch in der im Jahr 2012 erfolgten

Markteinführung des Mercedes-Benz Citan wider, mit

dem auch Daimler in diesem stückzahlstarken Segment

künftig mitfahren will. Angesichts der Modellvielfalt, der

unterschiedlichen Volumina, Nutzlasten und Motorisierungen,

steht der Kunde nicht selten vor einem echten

Problem. Baureihen mit mehreren hundert Varianten sind

heute die Regel. Entsprechend schwer ist es, den „richtigen“

Transporter zu finden.

Welches leichte Nutzfahrzeug passt für die jeweiligen Bedürfnisse

am besten? Eine Frage, die mit Sorgfalt beantwortet

werden muss, denn in der Sprinterklasse werden je

nach Größe, Motorisierung und Ausstattung die Investitio-

raus


Häufig sind leichte

Nutzfahrzeuge

Basis für Spezialaufbauten.

KLEINE KOMMEN GROSS RAUS

Das Fahrzeug auf die jeweiligen Bedürfnisse

konfigurieren und Sicherheitsreserven bei Nutzlast

und Volumen einplanen.

Bei Vergleichen nach Akten- bzw. Prospektlage auf

gleiche Grundvoraussetzungen achten.

Die angebenen Durchschnittsverbräuche sind auf den

oftmals speziellen Einsatzprofilen der Kunden nicht zu

halten. Bei Probefahrten mit Verbrauchsmessungen

ist man auf der zuverlässigen Seite.

Viel Kraft ist erforderlich? Die Aufpreise für stärkere

Motorisierungen sind teilweise erheblich.

Auch im Transportersegment sind verschiedene

Achsübersetzungen darstellbar. Die Achse muss

zum Einsatzprofil passen.

Neben Investitions-Kosten und Verbrauchswerten

sollten die TCO in eine Wirtschaftlichkeitsberechnung

einbezogen werden.

Daimler hat im letzten Jahr seinen Beitrag in der

nen recht schnell die Summe von 30.000 Euro überschreiten.

Und selbst im Stadtlieferwagensegment werden bei

den Premiumanbietern schon mal 20.000 Euro und mehr

aufgerufen. Summen, die schmerzen, wenn das Fahrzeug

eben nicht auf die Anforderungen zugeschnitten ist.

Volumen und Nutzlast

Erste Betrachtung vor einer Investitions-Entscheidung

gilt dem Laderaum. Der wird gerne größer gewählt als

der tatsächliche Bedarf erfordert, aber man wisse schließlich

nie was kommt. Eine grundsätzlich nachvollziehbare

Argumentation, die aber im Regelfall auch einen spürbar

höheren Verbrauch nach sich zieht, schließlich bieten

Großraumtransporter mit Hochdach auch eine große

Windangriffsfläche. Werden nur in Ausnahmefällen

großvolumige Güter transportiert, kann in solchen Fällen

ein Mietfahrzeug letztlich die wirtschaftlichere Alternative

sein.

Schwieriger Nutzlastvergleich

Eine genaue Betrachtung sollte den verfügbaren Nutzlasten

gelten. Ein Beispiel: Ein Unternehmen ist in der Auslieferung

von Zeitungen unterwegs. Das benötigte Volumen

ist relativ gering, das Gewicht dagegen enorm. Zwei

Paletten mit Printmedien können locker 800 kg auf die

Waage bringen, was entsprechende Nutzlastreserven erfordert.

Der Nutzlastvergleich zwischen den Modellen

und Herstellern gestaltet sich bedauerlicherweise nicht

immer ganz einfach. Es gibt Hersteller, die geben die

Nutzlast für ein fahrbereites Fahrzeug (getankt und mit

einem Fahrer der 80-kg-Klasse) an, andere geben nur

Leer- und Gesamtgewicht an.


Stadtlieferwagenklasse an den Start gebracht. (Fotos: Hersteller)

Wie viel PS müssen es sein?

Nächste Frage betrifft die Motorisierung. Auch hier ist eine

Analyse des Einsatzspektrums erforderlich. Zwar sind die

Verbrauchsunterschiede zwischen Einstiegs- und Topmotorisierungen

nicht mehr dramatisch, aber die Investitions-Kosten

für „ordentlich Power“ führen zu Mehrkosten

im vierstelligen Bereich. Neben dem Motor verdient der

gesamte Antriebsstrang mehr Aufmerksamkeit. Das gilt besonders

für die Getriebeübersetzung. Die sollte zum Einsatzbereich

passen.

Nicht ohne Unterstützung von Experten geht es, wenn

kein Standardtransporter benötigt wird, sondern ein spezieller

Aufbau auf das Fahrzeug kommt. Die Möglichkeiten

dafür sind vielseitiger denn je. Das hat auch die

jüngste IAA gezeigt, auf der zahllose Beispiele für leichte

Nutzfahrzeuge mit speziellen Auf- und natürlich auch

Ausbauten zu sehen waren. Für solche Projekte ist es notwendig,

die Auf- und Ausbauer schon vor der Fahrzeugbeschaffung

mit einzubeziehen. Nur so kann letztlich ein

passendes Fahrzeug konfiguriert und realisiert werden.

Gesamte Betriebskosten

Auch bei leichten Nutzfahrzeugen ist es notwendig, die

Gesamtkosten, die Total cost of ownership (TCO), zu betrachten.

In eine solche Betrachtung fließen alle vom Fahrzeug

verursachten Kosten (also auch Steuern, Versicherungen,

Wartungskosten etc.) ein. Ein Vergleich macht also

auch bei diesen Kosten Sinn. Was die Wartungskosten betrifft,

dürfen sich die Flottenbetreiber im Segment der

leichten Nutzfahrzeuge über deutlich ausgeweitete Wartungsintervalle

und entsprechend seltenere Werkstattaufenthalte

freuen. sk

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Fahrzeugeinrichtungen

sorgen

für mehr Effizienz und

Wirtschaftlichkeit.

(Fotos: Hersteller)


ORDNUNG

ist das halbe Leben


Klassiker für Fahrzeugeinrichtungen:

Seitenregale

nehmen auch

Boxen auf.

98 NFM 1/2013

Spezielle Unterflurmodule

stehen jetzt auch

für die Sprinterklasse

zur Verfügung.

Fahrzeugeinrichtungen. Zeit ist Geld – das

gilt heute ausnahmslos in allen Branchen.

Wer hier Zeit verplempert, kann auch

gleich sein Geld zum Fenster hinauswerfen.

Ein Beispiel: Ein Kunde ruft beim Heizungsbauer an,

weil seine Heizung nicht mehr anspringt. Draußen

ist es kalt und der Kunde erwartet schnelle Hilfe. Der

Monteur weiß aber nicht, was das Problem ist

und will die Anlage erstmal checken. Bis hierhin

ist alles normal. Wenn das Problem lokalisiert

ist, scheidet sich die Spreu vom Weizen.

Monteure, die zur ersten Kategorie (also zur

Spreu) gehören, fahren zurück in den Betrieb, holen das

Ersatzteil und fahren wieder zurück zum Kunden.

Sekundenschnell finden

Monteure, die zur zweiten Kategorie (und damit zum Weizen)

gehören, gehen einfach nur an ihren Werkstattwagen,

holen das passende Teil genau aus der Schublade, wo

es immer liegt, packen in Sekundenschnelle das für die

Reparatur benötigte Werkzeug zusammen und machen

sich sofort an die Arbeit.

Der erste Unterschied zwischen beiden: eine deutliche

Zeitdifferenz und eine nicht näher definierte Anzahl an

Ordnungsträger

sorgen für Mobilität

am Arbeitsplatz.


unnötig gefahrenen Kilometern. Der zweite Unterschied:

Der effizient arbeitende Monteur ist mit einem Fahrzeug

unterwegs, das über eine Fahrzeugeinrichtung verfügt.

Diese bringt Ordnung und damit Effizienz in den Arbeitsalltag.

Das hat sich mittlerweile bei vielen Handwerksbetrieben

und Servicedienstleistern herumgesprochen, wie

die hohe Zahl an verkauften Fahrzeugeinrichtungen zeigt.

Hohe Kundenkompetenz

Der Weg zur passenden Fahrzeugeinrichtung ist allerdings

nicht immer ganz einfach. „Die meisten Nutzer einer Fahrzeugeinrichtung

haben sich zunächst für eine Standardeinrichtung

entschieden“, so Aluca-Geschäftsführer Friedrich

Beißwenger. „Wenn nach einigen Jahren der Nutzung eine

Anschluss-Investition ansteht, geht es dann in aller Regel

nicht mehr um die Frage, ob auch das neue Fahrzeug mit

einer Einrichtung ausgestattet werden soll, sondern wie

eine solche Einrichtung am sinnvollsten aussieht.“ Der

Spezialist für Fahrzeugeinrichtungen aus Aluminium weiß,

wovon er spricht, verkauft doch allein sein Unternehmen

jährlich mehrere Tausend Fahrzeugeinrichtungen.

Mit den Anforderungen der Kunden ist offenkundig auch

das Angebot der Einrichter gewachsen. Waren es in den

Pionierjahren der Einrichter zunächst die Standardeinrichtungen,

kamen anschließend die verschiedenen Branchenlösungen

hinzu. Mittlerweile ist der Kunde (ob nun

aus dem Handwerk oder großen Serviceabteilungen) so

kompetent, dass er die Einrichtung genau so konfiguriert,

wie es die Arbeitsprozesse seiner Mitarbeiter erfordern.

Trend zur Individualisierung

Auf diesen Trend zur Individualisierung haben sich die

Fahrzeugeinrichter eingestellt. Die eigentliche Fahrzeugeinrichtung

ist zum Ordnungsträger geworden. Ablagen,

Regalfächer oder Schubladen sind so ausgelegt, dass sie

andere Ordnungssysteme integrieren können. Beliebteste

Form der Ordnungssysteme sind Kunststoffboxen, die in

den unterschiedlichsten Größen und Verwendungszwecken

angeboten werden. Vorteil dieser Systeme: Werkzeuge,

Kleinteile oder auch kleinere Ersatzteile sind so nicht

nur sicher und schnell auffindbar im Fahrzeug untergebracht,

sondern können auch aus der Einrichtungsbasis

herausgenommen und direkt mit an den Arbeitsplatz

genommen werden.

Unterflur schafft Platz

Bei den Einrichtungen selbst dominieren seitliche Regale

mit und ohne Werkbank bislang das Geschehen. Was aber,

wenn nicht nur jede Menge Werkzeug und Kleinteile mitgeführt

werden müssen, sondern auch größere Gegenstän-

NFM – Ihre Fachzeitschrift


ORDNUNG IST ALLES

Ordnung sorgt für Wirtschaftlichkeit: Fahrzeugeinrichtungen

sorgen für Ordnung im Handwerker- und

Servicetechnikerfahrzeug.

Durch Fahrzeugeinrichtungen wird der Aufwand

für das Suchen von Ersatzteilen und Werkzeugen

deutlich minimiert.

Fahrzeugeinrichtungen helfen überflüssige Fahrten

zu vermeiden. Wer alles an Bord hat, muss nicht los,

um benötigte Teile aus der Zentrale zu holen.

Branchenlösungen helfen im Handwerk sich so

einzurichten, wie sich der Bedarf darstellt.

Der modulare Aufbau vieler Fahrzeugeinrichtungen

schafft die Möglichkeit, auch individuelle Einrichtungslösungen

einfach darzustellen.

Einbindung in Leasingverträge prüfen lassen:

Erste Hersteller bieten entsprechende Modelle

mit Finanzdienstleistern an.

Wer Fahrzeuginrichtungen least, sollte auf

die Festsetzung realistischer Restwerte drängen.

de, wie etwa Waschmaschinen oder größere Gartengeräte?

Auch dafür bieten die Hersteller inzwischen passende

Einrichtungslösungen an. Besonders beliebt sind

die sogenannten Unterflurmodule. Das Prinzip dieser

Module ist gewissermaßen ein zusätzlich eingezogener

Boden. Der Zugang zu der unteren Etage erfolgt durch

großflächige Schubladen; die obere Etage steht mit integrierter

Ladungssicherungseinrichtung größeren Ladungsgegenständen

zur Verfügung. Die wurden bisher

vor allem für das Segment der Stadtlieferwagen zur besseren

Laderaumausnutzung entwickelt, stehen jetzt aber

auch für Fahrzeuge der Sprinterklasse zur Verfügung.

Der Weg zur Einrichtung

Die meisten Fahrzeugeinrichter verfügen über Vorführfahrzeuge.

Ein Angebot, das vor allem Einrichtungsneulinge

nutzen sollten. Hier können die Handwerker und der

Servicetechniker live und in Lebensgröße in Augenschein

nehmen, was alles an Einrichtungslösungen darstellbar ist.

So hat der Nutzer die Möglichkeit, die spätere Einrichtung

auf seinen persönlichen Workflow abzustimmen.

Das wiederum wird die späteren Arbeitsprozesse im Werkstatt-

bzw. Servicefahrzeug optimieren. Fahrzeug bestellen,

Auslieferung abwarten und das Fahrzeug anschließend

zum Einrichter bringen war gestern – heute erfolgt

die Fahrzeugeinrichtung zunehmend im kundenfreundlichen

Einrechnungsgeschäft.

Einrichtung mitgeleast

Das Fahrzeug wird vom Händler oft bereits mit Einrichtung

ausgeliefert. Die Fachverkäufer im Autohaus sind

damit in der Lage, fahrzeugindividuelle Einrichtungen zu

konfigurieren und ihren Kunden somit maßgeschneiderte

Angebote zu machen. Aber auch außerhalb solcher Kooperationen

können Fahrzeugeinrichtungen inzwischen

mitgeleast werden. Hier ist allerdings seitens des Kunden

Verhandlungsgeschick gefordert. Das gilt vor allem mit

Blick auf die Restwerte. Diese werden nach Angaben von

Branchenkennern vielfach zu niedrig angesetzt, was die

Leasingraten nach oben drückt.

Sinnvolle Investition

Apropos Finanzen: Eine hochwertige Fahrzeugeinrichtung

hat natürlich ihren Preis. Auf eine monatliche Finanzierungs-

oder Leasingrate runtergerechnet wird dieser Preis

in den allermeisten Fällen zu einer sehr überschaubaren

Größe. Stellt man diesem Preis die Minimierung von

„Suchzeiten“ und vermeidbaren Fahrten gegenüber, dürfte

schnell klar werden, dass es sich hier um eine sehr gute

Investition handelt. sk


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ENNBAR

Ersatzteile. Es ist noch

immer ein Thema mit Verunsicherungspotenzial.

Wenn es um

Ersatzteile geht, herrscht auch

bei manchen Nutzfahrzeugflottenverantwortlichen

Verwirrung.

Grund dafür sind unterschiedliche

Begriffe wie Originalersatzteile

oder Teile in

Originalersatzteilequalität.

Darüber hinaus drängen vermehrt

Anbieter mit Billigteilen auf den

Markt. Dazu kommt ein gerade

in der Transportbranche ausgeprägter

Kostendruck, der einige Flottenbetreiber

angesichts der teilweise erheblichen Preisdifferenzen

bei Ersatzteilen nachdenklich

werden lässt.

Verwirrend sind aber nicht nur die unterschiedlichen

Begrifflichkeiten, sondern

auch die Aussagen in manchen Werkstätten.

So wird beispielsweise der Einbau

teurer Originalersatzteile gerne mit dem

Hinweis auf den Garantieerhalt begründet.

Eine Aussage, die nicht immer ganz

richtig ist. Dazu ein Beispiel: Ein noch in

der Garantiezeit befindliches Nutzfahrzeug

benötigt neue Bremsbeläge. Müssen

die vom Hersteller kommen, damit die

Garantie erhalten bleibt, oder tun es

auch die häufig günstigeren Ersatzteile

von anderen Anbietern? Die Frage ist eindeutig

zu beantworten: Wenn die Bremsbeläge

eines anderen Anbieters vom Hersteller

freigegeben sind, dann dürfen sie

auch verbaut werden, ohne dass die Garantie

erlischt.

Korrekte Einbautoleranzen

Doch wie lässt sich Qualität an einem

Nutzfahrzeugersatzteil erkennen? Tanja

Meffert, Leiterin Systeme und Produkte

Nkw und Werkstattsysteme Nkw bei

der Carat-Gruppe, hat eine klare Definition

von Qualität: „Das Ersatzteil muss


QUALITÄT IST ERKENNBAR

Keine Kompromisse! Bei sicherheitsrelevanten Bauteilen

kommt es auf verlässliche Qualität an.

Im Zweifelsfall sollte man auf OE-Qualität achten.

Auf Mindeststandards wie EC-R90-Siegel und KBA-Nummer achten.

Qualität zeigt sich unter anderem an der Einhaltung

von Einbautoleranzen.

Zu einem hochwertigen Ersatzteil gehört auch der Support

für den Kunden.

Schnelle Lieferfähigkeit ist ein weiteres Qualitätsmerkmal

für Ersatzteile.

Qualität hat ihren Preis.

den Anforderungen des Einsatzes gerecht

werden sowie die korrekten Einbautoleranzen

aufweisen. Zusätzlich sollten

alle benötigten Zusatzteile, mitgeliefert

werden, wie beispielsweise Belagniederhaltesysteme.

Eine Einbauanweisung

sollte beiliegen, aus der Hinweise zum

korrekten Einbau hervorgehen. Zudem

zählt zur Qualität auch der Service, wie

technischer Support durch den Hersteller.

Die Lebensdauer des Ersatzteils sollte

den allgemein üblichen Erwartungen

entsprechen.“

Ausfällen vorbeugen

Das Ersatzteil des Zulieferers des Fahrzeugherstellers

ist damit ganz klar ein

Originalersatzteil, hinter dem eine bestimmte

Marke mit entsprechender Entwicklungskompetenz

und Originalersatzteile-Know-how

steht. Gerade im Bereich

der sicherheitsrelevanten Teile, etwa für

Bremsen, ist ein Zugriff auf solche Teile

eine sehr gute Möglichkeit, Ausfällen

oder Folgeschäden vorzubeugen. Zusätzlich

erlangt der Hersteller zeitnah Kenntnis

von etwaigen Problemen oder Störungen

und kann mit Rückrufaktionen

oder Produktwarnungen reagieren.

Qualität kostet

Doch diese Qualität hat ihren Preis. Entwicklungskosten

fließen unmittelbar in

die Kosten der Produkte ein. Kein Wunder

also, dass häufig nach günstigeren

Alternativmöglichkeiten gesucht wird.

So ist es oftmals scheinbar verlockend,

die günstige Alternativmarke oder den

Nachbauer zu wählen. „Kosten können

aber“, so Tanja Meffert, „nur durch die

Einsparung von Overheadkosten und

Bei Ersatzteilen mit

Sicherheitsrelevanzen

sollten keine Kompromisse

gemacht werden.


Material erreicht werden. Daher ist bei näherer

Betrachtung das Alternativprodukt

oftmals in der Folge teurer.“

Wie sieht es rechtlich mit den Teilen aus?

Generell haftet der Hersteller mit seinem

Namen und sollte daher auch sichergestellt

haben, dass das Produkt den Anforderungen

entspricht. Wenn der Hersteller jedoch im

entfernten Ausland sitzt, könnte es schwierig

werden, Schadenersatzansprüche geltend

zu machen. In Bereichen, in denen die Sicherheit

keine Rolle spielt, ist der Griff zur

günstigeren Alternative dagegen kein Problem.

Sicherlich gibt es eine Vielzahl von

Warengruppen, bei denen dies eine untergeordnete

Rolle spielt oder, da nicht sicherheitsrelevant,

vernachlässigt werden kann,

wie z. B. im Zubehörbereich.

Geringe Risikobereitschaft

Die Risikobreitschaft der Flottenbetreiber

schätzt die Spezialistin für Nutzfahrzeugersatzteile

insgesamt als gering ein. In der

Branche sei das Thema Sicherheit hoch angesiedelt

und entsprechend gering die Experimentierfreude.

Der Grund dafür liegt auf

der Hand: Niemand möchte einen schweren

Unfall durch Einbau minderwertiger Qualität

verursachen.

Tanja Meffert: „In einigen Fällen sind Beläge

und Bremsscheiben in günstiger Handelswarenqualität

getestet worden. Das Material

hielt nicht lange den Belastungen stand und

die Standzeiten waren katastrophal, da nach

kurzer Zeit bereits erneut getauscht werden

musste. Gerade im kommerziellen Bereich

ist der Ausfall eines Fahrzeugs mit enormen

Kosten verbunden. Daher wird, speziell im

Auch die Filter

müssen passen:

Passgenauigkeit ist

ein Qualitätsmerkmal.

(Fotos: Hersteller, sk)

sicherheitsrelevanten Bereich, nach wie vor

stark auf Marke und OE-Qualität gesetzt.“

Auf Essentials achten

Auf was sollte man als Kunde beim Kauf

achten? Das Ersatzteil muss Prüfungskriterien

wie die EC R90 erfüllen oder wenigstens

eine KBA-Nummer haben. Auf der sicheren

Seite ist man, wenn das Produkt

zudem eine Freigabe des Systemherstellers

hat. Die „Marke“ ist dabei nicht immer

Garant für Qualität, da hier auch Handelswarensortimente

zum Einsatz kommen. Oftmals

wird von manchen Kunden der indirekte

Mehrwert eines Markenersatzteils

vernachlässigt. Das sind Support bei Problemen,

Ansprechpartner, Gewährleistungsabwicklung

etc.

Hohe Verfügbarkeit

Ein anderer, sehr wichtiger Aspekt beim

Thema Ersatzteilmehrwert ist die Verfügbarkeit

von Teilen – entsprechend wichtig ist

die zum Ersatzteil gehörende Infrastruktur,

wie eine schnelle Lieferfähigkeit. Das bestätigt

auch Tanja Meffert: „Just in time ist vor

allem bei Nutzfahrzeugen einer der wichtigsten

Faktoren. Fällt ein Fahrzeug aus, muss

das Ersatzteil innerhalb kürzester Zeit vor

Ort sein. Dies kann nur durch eine ausgefeilte

Logistik- und Bevorratungsstrategie gewährleistet

werden. Verfügbarkeit vor Ort ist

eines der wichtigsten Kundenbindungsinstrumente.

Diese wird unterstützt durch eine

gute Fuhrparkplanung, bei der die Regelwartung

durch den Betreiber geplant wird und

daher kurzfristige Ausfälle vermieden werden

können.“


Ersatzteile

Beratung gewünscht

Unternehmen. Nutzfahrzeuge müssen rollen, wenn mit ihnen Geld

verdient werden soll. Standzeiten sind betriebswirtschaftliches Gift

und müssen auf ein Minimum reduziert werden. Das funktioniert

nicht immer, vor allem dann nicht, wenn die Technik defekt ist.

Wenn es um Ersatzteile geht, ist

guter Rat und Schnelligkeit

gefragt. Schließlich soll der

Truck schnell und dauerhaft wieder auf

der Straße sein. Wir sprachen mit Bernd

Sixt, Bereichsleiter Produkt-Management

der winkler-Unternehmensgruppe, über

Ersatzteilqualität und Logistik-Konzepte.

Wenn es um Ersatzteile geht, herrscht

nach wie vor Verunsicherung. Müssen

es unbedingt Originalersatzteile sein?

Wo liegen die Unterschiede zu Nicht-

Originalteilen?

Sixt: Ungefähr 75 bis 80 Prozent der Teile,

die an einem Lkw verbaut sind, stam-

men nicht vom Fahrzeughersteller selbst,

sondern werden von einem Zulieferer

produziert. Diese Zulieferer beliefern

gleichzeitig den Handel. Dass eine OEM-

Verpackung für ein Druckluftteil eines

Fahrzeugherstellers wie Mercedes, MAN

oder Scania letztendlich ein Herstellerteil

von Wabco, Knorr oder Haldex enthält,

ist bekannt.

In diesen Fällen ist deshalb ein identischer

Qualitätsstandard gewährleistet. In

allen anderen Fällen sollten die Produkte

auf jeden Fall einer kritischen Qualitätsprüfung

unterzogen werden. Hier gibt es

deutliche Unterschiede aufgrund der Lieferantenvariation

am Markt. Diese Aufgabe

ist bei uns Kernaufgabe des Produkt-

Bernd Sixt.

Managements. Zusammen mit externen

Sachverständigen und Prüfinstituten finden

Vergleiche der angebotenen Qualitäten

statt. So können unsere Kunden

sicher sein, Ersatzteile in hochwertiger

Qualität geliefert zu bekommen.

Gibt es Probleme mit Ersatzteilen von

minderwertiger Qualität?

Sixt: Schwierig wird es für den Verbraucher

in den Bereichen Peripherie, Accessoires,

Verbrauchsartikel, wie beispielsweise

Ladungssicherungsprodukte oder

Fahrzeuganbauteile. Hier gibt es einen

sehr heterogenen Markt, auf dem sich

einerseits qualitativ hochwertige Anbie-

Schnelligkeit ist gefragt: Nutzfahrzeugersatzteile

erfordern schlagkräftige Logistik-Konzepte. (Fotos: winkler)


Wer erfolgreich im

Teilegeschäft sein

will, muss alles

vorrätig haben.

ter, aber anderseits auch viele Anbieter mit

Produkten niedrigerer Qualität tummeln.

Diese voneinander zu unterscheiden, ist für

den Kunden oftmals schlichtweg unmöglich.

Wir bei winkler haben damit keine

Probleme, da sich bei uns interne und externe

Experten mit der Qualitätsprüfung beschäftigen.

Wir nehmen unsere Lieferanten

ganz genau unter die Lupe, um unsere hohen

Qualitätsansprüche zu realisieren und

zu garantieren.

Woran macht sich die Qualität an

einem Nutzfahrzeugersatzteil fest?

Sixt: Pauschal, über alle Produktgruppen

hinweg, gibt es natürlich keine Standardkriterien.

Wir orientieren uns bei den Qualitätsstandards

an den Vorgaben des Fahrzeugherstellers

oder Zulieferers. Was war in

welcher Qualität bei der Erstausrüstung eingebaut?

Wer ist marktführend bei dem Produkt?

Das ist für uns der Maßstab der Produktauswahl.

Auf was sollte der Kunde grundsätzlich

achten, wenn er Ersatzteile kauft?

Sixt: Das kommt sehr auf die individuellen

Bedürfnisse und den Fuhrpark des Kunden

an – Langlebigkeit der Ersatzteile, Sicherheit

und Wirtschaftlichkeit sind hier sicherlich

entscheidend. Mein Rat ist, die Qualität der

Ersatzteile zu hinterfragen und beim Kauf

gezielt aufkommende Fragen zu stellen, die

beantwortet werden müssen. Markenartikel

der Erstausrüstungszulieferer bieten immer

einen hohen Standard; gleichzeitig bieten

unsere winkler-Eigenmarkenprodukte eine

langjährig anerkannte Alternative für den

preisbewussten Kunden.

Wie wichtig ist die zum Ersatzteil

gehörende Infrastruktur (Logistik, Zeit)

für den Kunden?

Sixt: Für unsere Kunden ist sie der entscheidende

Faktor – der Alptraum ist das Nutzfahrzeug,

das auf dem Hof steht. Deshalb ist

unsere höchste Prämisse die Verfügbarkeit

in der ganzen Breite und Tiefe unseres Sortiments.

Bei unseren A- und B-Teilen erreichen

wir eine Verfügbarkeit von über 99

Prozent, bei den C- und D-Teilen von über

97 Prozent. Die Geschwindigkeit ist die

Grundlage für unser Geschäft – unsere logistischen

Prozesse sind darauf angepasst: Wir

bieten unseren Kunden verschiedene Liefermodelle,

angepasst auf die individuellen

Bedürfnisse und Situationen.

Derzeit scheint auch der Teilehandel im

Internet zu boomen. Mit welchen Risiken

ist diese Beschaffungsquelle verbunden?

Sixt: Der Teilehandel im Pkw-Sektor boomt

sicherlich und der Endverbraucher schaut

nach günstigen Quellen für Teile seines

Privatfahrzeugs. Im Nutzfahrzeugteilebereich

sehen wir diese Entwicklung differenziert.

Es geht hier schließlich vorwiegend

um erklärungsbedürftige Produkte, deren

Identifizierung und Qualitätsbeurteilung

nicht ohne Weiteres möglich ist und die

passen müssen.

In unserem winkler-Onlineshop spüren wir

eine stetig zunehmende Frequenz und erleben,

dass er von unseren Kunden als zusätzliches

Angebot bei eindeutigen Artikeln genutzt

wird. Der Großteil der Bestellungen

aber wird nach wie vor bei unseren Verkäufern

aufgegeben, sodass die Identifikation

der richtigen Bauteile in unseren Händen

liegt. Das Risiko von Artikeln, die am Ende

nicht passen, wieder umgetauscht werden

müssen und im schlimmsten Fall die Standzeiten

verlängern, wird so umgangen. Der

Kunde verlässt sich auf uns.


Ersatzteile

NEUE UMWELTTECHNOLOGIE

Abwasserfreie

Werkstatt

Das Thema Umweltschutz in Nutzfahrzeugwerkstätten

hat viele Facetten.

Eine dieser Facetten betrifft den Bereich

Abwasser. Eine Umweltgrube

zu entwickeln, die in der Lage ist, ein

komplettes Fahrzeug in Länge und

Breite aufzunehmen, um hierdurch zu

gewährleisten, dass sämtliche Medien

nachweisbar aufgenommen, gesammelt

und komplett entsorgt werden,

war der Grundgedanke des Fertigteil-

Montagegruben-Herstellers Balzer aus

Memmingen. Es entstand ein vollständig

neues Grubenkonzept, basierend

auf der Fahrzeugbreite von 2,55 m,

die eine Grubenkopfbreite von mindestens

3,10 m erforderlich macht. Der

Grubenarbeitsbereich von ca. 1 m

Breite bleibt hierdurch als freie Arbeitsfläche

erhalten und wird durch

die seitlichen Rostaufnahmen mit den

darunter liegenden Abwasserentsorgungsebenen

erweitert. Durch dieses

Konzept wurde erreicht, dass nachweisbar

ein vollständiger Medienablauf

in allen Ebenen gewährleistet ist.

(Foto: Balzer)

108 NFM 1/2013

Spezialwerkzeuge auf Tour

Qualitätswerkzeuge von Klann live vor Ort erleben

Der Spezialwerkzeughersteller Klann

hat sein Demotourkonzept, das er

schon seit vielen Jahren erfolgreich

im Pkw-Bereich praktiziert, nun auch

im Nfz-Bereich eingeführt. Präsentiert

wird, zusammen mit ausgesuchten

Händlern, das neue Nfz-Programm

live vor Ort in der Werkstatt.

Große Nachfrage. Aufgrund der großen

Nachfrage der Werkstätten und

der Kunden aus dem Nfz-Bereich hat

Klann zusammen mit Gedore ein neues

Nfz-Programm zusammengestellt

und das Demofahrzeug dementsprechend

eingerichtet. Ein Nfz-Katalog

wurde ebenfalls neu aufgelegt. Dieser

ist online auf der Webseite von Klann

abgebildet oder über den jeweiligen

Großhändler zu beziehen. Im Bereich

Spezialwerkzeuge bietet Klann wie gewohnt

echte Patentlösungen. In den

Bereichen Allgemein-, Hand- sowie

Drehmomentwerkzeuge bietet Gedore

Lösungen auch für besondere Werkstattaufgaben.

Aktuelle Problemlöser. Raimund Sovrano,

der technische Nfz-Berater von

Klann, präsentiert in seinem Demofahrzeug

zusammen mit dem jeweiligen

Vertreter des Großhandels der

Werkstatt, aktuelle Problemlöser und

Werkzeughighlights. An den verschiedenen

Exponaten können die Werkzeuge

live vorgeführt werden.

Passende Lösungen. Hier bietet sich

dem Kunden eine ideale Möglichkeit,

BASF COATINGS BAUT DIENSTLEISTUNGSANGEBOT AUS

Neue Märkte und Kompetenzzentren

Seit gut einem Jahr erkundet das New-Business-Development-Team von

BASF Coatings nach einem jetzt veröffentlichten Beitrag im Kundenmagazin

Coatings Partner neue Märkte und spürt als Ideenscout innovative Lösungen

und Produkte auf. Denn „Innovationen sind Schlüssel für mehr

Nachhaltigkeit und Markterfolg“, betont Markus Kamieth, Leiter des Unternehmensbereichs

Coatings der BASF-Gruppe, im Editorial. Ein Beispiel hierfür

sei die neue umweltfreundliche KTL-Technolgie, auf die weltweit immer

mehr Automobilhersteller setzen. Auch bei Autoreparaturlacken setzt die

BASF auf Umweltverträglichkeit. So wurde bereits vor 20 Jahren das umweltfreundliche,

wasserbasierte Glasurit-Lacksystem Reihe 90 auf den

Markt gebracht. Um vor Ort gemeinsam mit dem Kunden nachhaltige und

maßgeschneiderte Lacktechnologien zu entwickeln, hat die BASF neue

Kompetenzzentren für Lacke in Thailand, Indien, Mexiko und Deutschland

eröffnet, über die ebenfalls im Coatings Partner berichtet wird. Im neuen

Applikationszentrum für Industriebeschichtungen in Oldenburg werden beispielsweise

spezielle Trainingsangebote für Kunden weltweit angeboten –

etwa zum neuen Relest-Wind-RepKit, das eigens für die Reparatur von

Rotorblättern entwickelt wurde.


Raimund Sovrano von Klann präsentiert in seinem Demofahrzeug aktuelle

Problemlöser und Werkzeughighlights. (Foto: Klann)

seine Probleme mit Raimund Sovrano

zu erörtern. Durch die praktische Vorführung

der entsprechenden Werkzeu-

ge wird dem Kunden beziehungsweise

der Werkstatt die passende Lösung für

seinen Problemfall dargestellt.

HÖCHSTE VERFÜGBARKEIT: MERCEDES-BENZ SERVICE & PARTS

Individueller Service

Nutzfahrzeuge und Service gehören zusammen. Nur ein perfekt auf

das Fahrzeug abgestimmter Service wird die Leistungsfähigkeit, die

Wirtschaftlichkeit und letztlich die Verfügbarkeit eines Nutzfahrzeugs

dauerhaft erhalten. Entsprechend hoch ist der Stellenwert des Services

bei Mercedes-Benz. Verantwortlich für diesen Geschäftsbereich

ist Mercedes-Benz Service & Parts. Dieser ist zuständig für Wartung

und Pannenhilfe, die vielfältigen Dienstleistungen von CharterWay, den

Teileservice, TruckWorks und viel mehr. Ein zentraler Punkt der Dienstleistungen

ist der Service24h. An 365 Tagen im Jahr ist der Service24h

über eine europäische Hotline für die Kunden da und organisiert schnelle

professionelle Hilfe.

Allein in Deutschland kümmern sich rund 1000 Servicepartner um

die Lkw und Transporter von Mercedes-Benz, europaweit sind es ungefähr

3000. Hinzu kommen umfassende, innovative und vor allem

praxisnahe Dienstleistungen. Ausfallzeiten so gering wie möglich zu

halten, ist das Ziel der Telediagnose. Sollte der Lkw eine Panne haben,

kann der Fahrer die Diagnosedaten per Knopfdruck via Fleet-

Board direkt an die Werkstatt übermitteln.

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Ersatzteile

HALLENKLIMATISIERUNG

Variable Wärmemöglichkeiten

Die Erhöhung der Energiekosten trifft

auch die Transport- und Logistik-Branche.

Umso wichtiger sind auch bei der

Ausstattung von Logistik-Hallen energieeffiziente

Lösungen. Die Pender

Strahlungsheizung GmbH hat 30 Jah-

re Erfahrung im Hallenheizungsbau.

Die Mini-, Midi- und Maxigeräte der

Pender-Vario-Geräte unterscheiden

sich vor allem in Leistung, Länge und

Rohrdurchmesser. Die Lösung ist variabel

in Leistung, Form, Länge sowie

Farbe. Das System eignet sich für

Hallen mit Höhen von 4 bis 35 m und

kann entweder mit Öl oder Gas befeuert

werden.

Da gerade beim Öffnen von großen Toren

schnell Energie verloren geht und

Zugluft zudem bei der Arbeit stört, hat

Pender auch hier eine Lösung im Angebot.

Bei seinem Torluftschleier kombiniert

der Spezialist dabei zwei bewährte

Technologien. Ein energiesparender

Wärmestrahler erhitzt bei der Anlage

den Fußboden und Gegenstände im

Torbereich. Diese geben die Wärme an

die Umgebungsluft ab. Bei geöffnetem

Tor wird ein Gebläse zugeschaltet, das

einen Luftstrom erzeugt, der verhindert,

dass massiv Kaltluft einströmt.

Auch die Torluftschleieranlage kann

mit Öl oder Gas betrieben werden und

ist in unterschiedlichen Abmessungen

und Leistungen erhältlich.

Torluftschleieranlage. (Foto: Pender)

110 NFM 1/2013

Profil im Blick

80 Prozent weniger Ausfälle

Sekundenschnell lassen sich Reifendruck

und Profiltiefe an allen Achsen

eines Sattelzugs prüfen. Voraussetzung

ist, dass ein vollautomatisches Reifenkontrollsystem

von Ventech am Betriebsgelände

des betreffenden Transportunternehmens

installiert wurde.

Für ein mittelständisches Familienunternehmen

ist die Anschaffung eines

vollautomatischen Reifenprüfsystems

– gerade in Zeiten des permanent

steigenden Kostendrucks – ein Beweis

für nachhaltiges Wirtschaften sowie

fortschrittliches Denken.

Korrektes Profil. Den Entschluss, in

eine Pneuscan-Anlage zu investieren,

haben die beiden Geschäftsführer der

internationalen Spedition Gress + Zapp

mit Sitz in Dessau-Mildensee aufgrund

dessen keine Sekunde bereut. „Gerade

in unserem Leistungsschwerpunkt Baustofftransporte

ist es sehr wichtig, zuverlässige

Fahrzeuge in technisch einwandfreiem

Zustand einzusetzen. Dazu

zählt auch die richtige Bereifung mit

dem korrekten Profil und Luftdruck

DIAGNOSE FÜR NUTZFAHRZEUGWERKSTÄTTEN

Neue W.Easy+Box

Das vollautomatische Reifenkontrollsystem

Pneuscan. (Foto: Ventech)

der Pneus“, erklärt Heinz Zapp. Dazu

Hubert Gress: „Hauptargument für uns

war neben kalkulierbaren wirtschaftlichen

Vorteilen das Thema Sicherheit.

Seit wir die Anlage haben, sind die reifenpannenbedingten

Ausfälle auf der

Straße und im Baustellenbereich um 80

Prozent zurückgegangen.“

Kompetent. Das Geschäftsführer-Duo

ließ sich von den Marler Spezialisten

bedarfsgerecht beraten und die Anlage

auf dem Firmengelände installieren.

Die aus der Reifenkontrolle resultierenden

Daten fließen übrigens zeitnah

ins Fuhrpark-Management ein. So

lässt sich schnell erkennen, ob akuter

Handlungsbedarf besteht. Auch die

Anschaffung der Reifen in Zahl und

Marke kann rationell geplant werden.

Der Diagnosespezialist Wabcowürth bringt eine neue Generation der Nutzfahrzeugdiagnose

auf den Markt. Die W.Easy+Box ist das erste Diagnosesystem

für Nutzfahrzeuge, das eine moderne WLAN-Lösung in einem

Mehrmarken-Diagnosesystem implementiert. Mit der integrierten WLAN-

Funktion, dem Flugrekorder zur mobilen Datenaufzeichnung und vielen weiteren

Funktionen, überzeugt W.Easy+ als perfektes Werkzeug für die Werkstatt.

Auch Fehler, die nur während der Fahrt auftreten, können einfach

gekennzeichnet werden. Eine anschließende Auswertung des aufgezeichneten

Datensatzes ist möglich. W.Easy+ erlaubt eine noch schnellere, zuverlässigere

und noch sicherere Diagnose.


Kontrollierter Zutritt

Projekt. Tore ermöglichen und beschränken gleichzeitig den Zugang zu Hallen. Gerade Letzteres gewinnt

in verschiedenen Branchen zunehmend an Bedeutung. Moderne Technologien machen die Zugangskontrolle

möglich. Ein Beispiel: Eine Torschleuse von EFAFLEX mit personalisierten Fernbedienungen.

Installiert haben die Torspezialisten

das System z. B. bei der Joseph Vögele

AG in Ludwigshafen am Rhein. Die

Zugangskontrolle ist für das von den

Behörden als „bekannter Versender“ anerkannte

Unternehmen wichtig. Die

Joseph Vögele AG muss eigenverantwortlich

gewährleisten, dass die identifizierbare

Luftfracht an seinem Betriebsstandort

oder auf dem Betriebsgelände sowie

während des Transports vor unbefugtem

Zugriff und Manipulation gesichert ist.

Die Lösung

„Wir müssen deshalb sicherstellen, dass

Mitarbeitern ohne Befugnis kein Zutritt

zu unserem Ersatzteillager gewährt wird“,

beschreibt Hans-Peter Schumm die Aufgabenstellung,

die von den Planern gelöst

werden musste. Schumm ist Leiter

der Instandhaltung der technischen An-

lagen. EFAFLEX sei den Planern bei der

Entwicklung eines praktikablen und sicheren

Ergebnisses sehr hilfreich gewesen.

Die Torschleuse, die durch personalisierte

Fernbedienungen in Sekundenschnelle

durch zwei Industrieschnelllauftore geöffnet

und geschlossen wird, bietet nun

größtmögliche Sicherheit für die Luftfracht.

Die beiden Schleusentore sind

nicht die einzigen EFAFLEX-Tore im

Werk. Die ersten Produkte des Spezialisten

aus dem niederbayerischen Bruckberg

wurden bereits im alten Mannheimer

Werk 1989 eingebaut.

Als das alte Betriebsgelände durch die

Infrastruktur in der unmittelbaren Umgebung

an die Grenzen der Erweiterungsmöglichkeiten

stieß, plante die Wirtgen-

Gruppe, die zu der Joseph Vögele AG

gehört, ein neues Werk in Ludwigshafen

zu bauen. Nach Prüfung und Vergleich

www.efaflex.com

Anzeige

(Foto: EFAFLEX)

der Anbieter für schnelllaufende Industrietore

haben sich die Planer an neuralgischen

intralogistischen Punkten, wie

dem Wareneingang, abermals für EFA-

FLEX-Schnelllauftore entschieden. Dort

müssen die Tore täglich zwischen 300

und 400 Öffnungszyklen absolvieren.

Das Unternehmen

Mit 17 Zugmaschinen, zwei Beschickern,

diversen Sondermaschinen und 19 verschiedenen

Einbaubohlen bietet Vögele

eine lückenlose Produktpalette moderner

Maschinen zur Lösung von Einbauaufgaben.

In Ludwigshafen am Rhein werden

die Zugmaschinen montiert und die Bohlen

gefertigt. Das neue Werk wurde so

konzipiert, dass es nach allen Seiten hin

erweitert werden kann. Die EFAFLEX-Tore

sind ausschließlich in der Produktion

und im Ersatzteillager montiert.

EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG

Fliederstraße 14 • 84079 Bruckberg

Telefon (08765) 82-0 • Telefax (0 87 65) 82-2 00


N

Kältefester Hochleistungsdiesel

Tipps & Trends. Die letzten beiden Winter waren schneereich und phasenweise bitterkalt. In einigen

Regionen Deutschlands sanken die Temperaturen teilweise auf unter –25 °C. Die Folge: reihenweise

liegen gebliebene Dieselfahrzeuge. Der handelsübliche Winterdiesel bleibt nur bis –22 °C fließfähig.

Bei tieferen Temperaturen „flockt“

der Winterdiesel aus, verstopft die

Kraftstofffilter und legt damit das

Fahrzeug lahm. Nun sind Temperaturen

unterhalb von –22 °C in Deutschland

vergleichsweise selten, aber es gibt sie.

Und auch an diesen Tagen muss das

Transportgewerbe seine Aufträge abarbei-

ten und ist damit auf Kraftstoff angewiesen,

der auch bei tiefen Temperaturen

nicht kristallisiert und fließfähig bleibt.

Volle Leistungsfähigkeit

Shell Deutschland hat jetzt einen solchen

Kraftstoff mit der Wintervariante

seines Hochleistungskraftstoffs V-Power-

Der genau richtige Partner,

wenn es um NKW und

Werkstattausrüstung geht!

Diesel rechtzeitig zum Winterstart auf

den Markt gebracht. Die wichtigsten Eigenschaften

des V-Power-Winterdiesels:

Er bleibt bis –30 °C fließfähig und bietet

zugleich auch in diesen extremen Temperaturbereichen

seine volle Hochleistungsfähigkeit.

Jörg Wienke, Leiter des Shell-

Tankstellengeschäfts für Deutschland,

Weitere Informationen auf: www.wm-fahrzeugteile.de oder www.wm-werkstattausruestung.de


Österreich und die Schweiz, sagte bei der

Vorstellung: „Während der intensiven

Kälteperioden, insbesondere zu Beginn

dieses Jahres, sind so viele Dieselfahrzeuge

wie nie zuvor ausgefallen. Daher gab

es ein hohes Interesse an einer verbesserten

Winterfestigkeit.“

Verantwortlich für die Entwicklung des

neuen Winterdiesels ist Dr. Andreas Schäfer,

Kraftstoffforscher im Hamburger Shell

Technology Center. In der Forschungseinrichtung

wurde die völlig neue Kraftstoffformel

innerhalb von nur sechs Monaten

entwickelt. Um die Kältefestigkeit von

Diesel über die bisherige Qualität hinaus

zu verbessern, war es notwendig, den sogenannten

Cloud Point zu senken.

Gefährliche Paraffinbildung

Denn ab einer Temperatur von ca. –7 °C

bilden sich bei herkömmlichem Winterdiesel

Paraffinkristalle, die den Kraftstoff

eintrüben. Bei weiter sinkender Temperatur

wachsen die Kristalle und führen ab

einer gewissen Größe zur Verstopfung

des Filters. Wie geht man in den kalten

Ländern, wie beispielsweise in Skandinavien,

mit dem Problem um? Dort ist es

gängige Praxis, den Basiskraftstoff mit

kältefesteren Komponenten wie etwa Ke-

rosin zu vermischen. Dadurch sinkt jedoch

die Energiedichte des Kraftstoffs.

Schäfer: „Mit dem neuen Basiskraftstoff in

Verbindung mit dem speziell optimierten

Kälteadditivpaket haben wir einen innovativen

Premium-Dieselkraftstoff entwickelt,

der dafür sorgt, dass die Kristallisation

erst bei wesentlich niedrigeren

Temperaturen einsetzt. Damit ermöglichen

wir eine Kältefestigkeit von bis zu

–30 °C und gewährleisten zugleich die gewohnt

hohe Power und Performance.“

Festgeschriebene Verkaufszeiten

Der Gesetzgeber hat den Mineralölherstellern

genaue Vorgaben für den Verkauf

von Diesel in Deutschland gemacht. Danach

muss vom 1. März bis zum 14. April

eine Übergangsware mit einer Filtrierbarkeit

bis –10 °C in den Tankstellen verkauft

werden. Vom 15. April bis zum

30. September gibt es hingegen den reinen

Sommerdiesel mit einer Filtrierbarkeit

bis 0 °C. Ab dem 1. Oktober bis zum

15. November kommt wieder Übergangsware

mit einer Filtrierbarkeit bis –10 °C

in die Tanks. Reiner Winterdiesel mit einer

Filtrierbarkeit bis –20 °C wird vom

16. November bis zum 28./29. Februar

verkauft. Motorversagen bei sehr nied-

Heconomy – Der intelligente Tankautomat für

die moderne Betriebstankstelle

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Dr. Andreas Schäfer (l.) und Jörg Wienke.

(Fotos: Shell, Titgemeyer)

rigen Temperaturen kann viele Ursachen

haben: verschmutzte Kraftstofffilter, eine

schwache Starterbatterie oder auch Wasser

im Kraftstoffsystem.

Optimiertes Kälteadditivpaket

Wie kommt es, dass der neue Shell-V-Power-Diesel

bis –30 °C kältefest ist? Durch

die Entwicklung eines neuen Basiskraftstoffs

in Verbindung mit einem speziell

optimierten Kälteadditivpaket ist es Shell

gelungen, dass die Kristallisation erst bei

niedrigeren Temperaturen einsetzt. Beim

Shell-V-Power-Diesel beginnt die Bildung

von Paraffinkristallen also wesentlich

später als üblich. Ganz wichtig: Der Energiegehalt

verändert sich dabei nicht.

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Großabnahme:

VORTEILE NUTZEN

Betriebstankstellen. Die

Kosten galoppieren vielen

Transportunternehmen davon!

Vor allem die Dieselkosten,

die mittlerweile über ein Drittel

der gesamten Betriebskosten

ausmachen, werden als

Stellschraube wahrgenommen.

Die Möglichkeiten hier einzugreifen sind vielfältig

und reichen von einer vorausschauenden Fahrweise

über effiziente Nutzfahrzeugtechnik und

konsequenter Ausnutzung günstiger Tankstellen bis hin

zum Tanken in der eigenen Betriebstankstelle. Die Differenz

zwischen den aktuellen Tageskursen an öffentlichen

Tankstellen und Großeinkaufskonditionen liegen zwischen

3 und 10 Cent pro Liter. Bei entsprechenden Flottengröße

und jährlichen Laufleistungen lassen sich angesichts

dieser Werte erhebliche Sparpotenziale realisieren.

Ein Beispiel: Ein Transportunternehmen mit 30 Fahrzeugen

ist überwiegend im Fernverkehr unterwegs. Die Fahrzeuge

legen jährlich 120.000 km zurück.

Reichlich Potenziale

Die Touren sind darüber hinaus so gelegt, dass die Fahrzeuge

mit einer Tankfüllung jeweils wieder zurückkommen

und damit die Kostenvorteile einer Betriebstankstelle

konsequent nutzen können. Legt man dann eine

Kostenersparnis von 5 Cent zugrunde, ergibt sich pro

Fahrzeug und einem Durchschnittsverbrauch von 33 l

eine jährliche Kostenersparnis von 1980 Euro. Auf 30

Fahrzeuge hochgerechnet sind das immerhin knapp über

59.400 Euro jährlich. Eine Summe, die durchaus Nachdenklich

macht. Dem gegenüber stehen jedoch vergleichsweise

hohe Investitions-Kosten und auch die jährlichen

Betriebskosten einer solchen Tankstelle dürfen nicht außer

Acht gelassen werden.


Kostenvorteile nutzen: Auch für mittelständische

Transportunternehmen macht die eigene

Tankstelle in den meisten Fällen Sinn.

KOSTENVORTEILE NUTZEN

Je nach Einkaufskonditionen ist der „eigene“

Diesel 3 bis 10 Cent pro Liter günstiger. Durchschnittlich

sind es 5 Cent.

Fuhrpark und Einsatzprofil sollten zu einer

Betriebstankstelle passen.

„Fremdtanken“ muss so weit wie möglich

vermieden werden.

Das Planungs- und Genehmigungsverfahren

ist aufwendig.

Eine Betriebstankstelle verursacht nicht

zu unterschätzende Betriebskosten.

Hohe Flexibilität beim Einkauf erfordert

große Lagerkapazitäten.

Wenn die Wirtschaftlichkeitsberechnung passt,

gibt es hohe Sparpotenziale.

Erhebliche Investitionen

Um sich ein Bild von den notwendigen Investitions-Kosten für

eine Betriebstankstelle zu machen, hier zunächst ein Überblick

über die Bestandteile einer solchen Tankstelle. Eine Grundvoraussetzung

für die Genehmigung und den Bau einer Betriebstankstelle

ist eine flüssigkeitsdichte Fahrbahn. Herzstück der

Anlage sind die Tanks. Hier sind möglichst große Tankvolumen

anzustreben. Eine betriebswirtschaftlich vernünftige Mindestgröße

ist ein Volumen von 80.000 l, geteilt in zwei Dieseltanks

à 40.000 l. Ob die ober- oder unterirdisch aufgestellt werden,

hängt vom jeweiligen Bundesland und dessen Genehmigungsgepflogenheiten

ab.

Die Tanks sollten deshalb so groß sein, um möglichst günstige

Einkaufskonditionen zu erzielen. Der Kraftstoff ist dann am billigsten,

wenn ein Lieferant, in der Regel ein mittelständischer

Mineralölhändler, einen ganzen Tkw anliefern kann. Ein Standardtankzug

fasst rund 35.000 l und die sollten sich im Tank

locker unterbringen lassen. Mehr Lagerkapazität hat zudem

den Vorteil, flexibler beim Einkauf zu sein. Der Vorrat hält länger

und man kann entspannter auf einen günstigeren Preis warten,

ohne Gefahr zu laufen, trocken zu laufen.

Marktbeobachtung notwendig

Günstig einzukaufen ist allerdings vielfach einfacher gesagt als

getan. Die teilweise extremen Preisschwankungen am Markt

können gerade beim Kauf großer Mengen dazu führen, zum

falschen Zeitpunkt zu kaufen und so mit zu teurem Diesel zu

fahren. Eine kontinuierliche Marktbeobachtung ist unbedingt

notwendig. Neben Diesel benötigen schwere Nutzfahrzeuge bis

auf wenige Ausnahmen AdBlue. Da es betriebswirtschaftlich


keinen Sinn macht, den Diesel auf dem eigenen Hof zu tanken

und für AdBlue zur öffentlichen Tankstelle zu fahren, gehört eine

AdBlue-Tankanlage dazu. Die sollte beheizt sein, um auch

im Winter die volle Verfügbarkeit zu gewährleisten. Was die

Größe der AdBlue-Tankstelle angeht, empfehlen Experten 4000-l-

Tanks. Neben den Tanks für Diesel und AdBlue werden entsprechende

Zapfsäulen benötigt. Die sollten über eine Datenanbindung

verfügen. Die Möglichkeit zur Tankinhaltsmessung für

Diesel und AdBlue muss natürlich ebenfalls vorhanden sein. Zu

diesen Komponenten kommt das Legen aller Anschlüsse und

die Abnahme der Anlage nach Fertigstellung.

Laufender Betrieb

„Eine solche Betriebstankstelle kostet ohne Grundstück bei einem

namenhaften Tankanlagenbauer um die 150.000 Euro“,

rechnet Jens Vogel vom Spezialisten für Tankstellenautomation

Hectronic vor. Er betreut Kunden im gesamten Bundesgebiet

und hat schon zahlreiche Projekte dieser Art realisiert.

Vogel erinnert auch an die laufenden Betriebskosten, die eine

betriebseigene Tankmöglichkeit verursacht. Allein für die Wartung

der Tanktechnik nach Ablauf der Gewährleistungszeit

würden um die 2000 Euro jährlich fällig. Dazu kommen regelmäßige

TÜV-Untersuchungen. „Und“, so Vogel weiter, „die

Verwaltung darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden.

Einkauf, Abrechnung, Buchhaltung, Kontrollen, Versicherung,

Beseitigung von Überfüllschäden; der finanzielle Aufwand rund

um eine Betriebstankstelle muss ebenfalls in eine Wirtschaftlichkeitsberechnung

einbezogen werden.“ Wie das Ergebnis einer

solchen Berechnung letztlich ausfällt, hängt von den jeweiligen

Gegebenheiten ab.

DAMIT ALLES FLIESST.

Dieselzapfsäule HDM eco – warum sich

mit weniger zufrieden geben?

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Alternativen darstellbar: Auf dem eigenen Speditionshof können

auch Autogasfahrzeuge mit entsprechendem Equipment betankt

werden. (Fotos: Hersteller)

„Fremdtanken“ vermeiden

Beim eingangs erwähnten Beispiel ist ein „Return of invest“ vergleichsweise

schnell zu erwarten. Noch schneller und vor allem

mit geringeren Risiken geht es, wenn sich mehrere Unternehmen

zusammentun und gemeinsam in eine Betriebstankstelle

investieren. Diesen Trend beobachtet auch Vogel seit einigen

Jahren. Ein guter Weg, um die Vorteile einer Betriebstankstelle

zu nutzen, die Risiken aber auf mehrere Schultern zu verteilen.

Sehr häufig würden dabei auch die örtlichen Mineralölhändler

einbezogen, die sich nach der Fertigstellung eines solchen Projekts

auch federführend um den Einkauf und die Abrechnung

kümmern. „Grundsätzlich gilt, Fremdtanken so weit wie möglich

zu vermeiden, um maximal von den Großabnahmevorteilen

zu partizipieren“, betont Vogel.


... und gut

EINFACH RUND


Räder & Reifen. Als verbindendes Element

zwischen Fahrzeug und Straße übernehmen

Reifen eine sprichwörtlich tragende Rolle.

Über ihre spezifischen Eigenschaften beeinflussen

sie ganz direkt den Kraftstoffverbrauch

und damit letztendlich auch die Wirtschaftlichkeit

des gesamten (Nutz-)Fahrzeugs.

Für Außenstehende sind sie nach wie vor einfach

nur schwarz und rund, für Fachleute ein wertvolles

Investitions-Gut: Reifen haben sich auf den ersten

Blick in den vergangenen Jahren praktisch nicht verändert,

bilden jedoch für Experten ein ausgesprochen komplexes

Bauteil, das trotz der klischeehaften Vereinfachung

auch nach wie vor ein hohes Entwicklungspotenzial bietet.

Nicht zuletzt die verbindende Funktion zwischen Fahrzeug

und Straße spornt die Ingenieurs- und Forschungsteams

der Reifenhersteller zu einer kontinuierlichen

Weiterentwicklung der unterschiedlichen Reifentypen an.

Günstig und unauffällig

Das Dilemma, in dem sich die Entwicklungsingenieure,

aber auch Vertriebsfachleute der Reifenproduzenten befinden,

macht der Fuhrparkalltag deutlich: Bei der Beschaffung,

ob nun über das Neufahrzeug oder aber beim

späteren Ersatzgeschäft, möchte der Kunde ein Produkt

erwerben, das nicht nur günstig ist, sondern sich über die

gesamte Nutzungsdauer auch ausgesprochen unauffällig

verhält. Erst nach der Ausmusterung des Reifens kann

eine abschließende Bilanz gezogen werden – die positive

oder negative Beurteilung erfolgt vergleichsweise spät

nach der Beschaffung, das verzögerte Feedback kann sich

da schnell als Investitions-Hemmnis entpuppen.

Professionelles Reifen-Management

Den Ausweg aus dieser Misere stellt ein professionelles

Reifen-Management dar. Zugegeben, je größer eine Flotte

und damit auch die Anzahl der im Unternehmen befindlichen

Reifen ist, desto exakter und auch schneller können

Trends bei den Kosten erkannt und gegebenenfalls

korrigiert oder auch zusätzlich unterstützt werden. Natürlich

bietet die Industrie vielfach eine entsprechende

Unterstützung an, die trotz der Werbung in eigener Sache

eine wertvolle Hilfe beim Einstieg in die Materie darstellen

kann. Den ersten Schritt zum richtigen und damit

insbesondere auch wirtschaftlichen Reifen stellen übrigens

eigene Überlegungen zum späteren Einsatzspektrum

des neuen Reifens dar. Je exakter die zukünftigen Rahmenbedingungen

beschrieben werden, desto einfacher

Das Reifenprogramm

auf der Überholspur.

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EINFACH RUND UND GUT

Vor der Beschaffung eines Reifens sollte das spätere

Nutzungsspektrum genauestens definiert werden.

Eine regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks

(elektronisch oder manuell) verlängert das Reifenleben

bzw. reduziert mögliche Schäden.

Eine Heiß- oder Kaltrunderneuerung des Reifens erhöht

die Wirtschaftlichkeit über die gesamte Einsatzdauer.

Je nach Einsatzbereich sollte für den Pannenfall mit

einem geeigneten Partner ein Vertrag für eine schnelle

Hilfe geschlossen werden.

Für einen schnellen Ersatz eines Reifens sollten

passende Reserveräder im Unternehmen oder

bei einem geeigneten Partner eingelagert sein.

(Fotos: Hersteller)

lassen sich die passenden Muster in den umfangreichen

Angebotspaletten der jeweiligen Hersteller finden.

Grundsätzlicher Aufbau

So ist nicht allein das Profil entscheidend für ein möglichst

langes Reifenleben, wie vielleicht in einer breiteren Öffentlichkeit

vermutet wird, sondern natürlich der gesamte Aufbau

des runden Kautschukprodukts. Der setzt sich von der

Felge aus gesehen im Prinzip aus Wulst, Apex, den Gürtellagen

und schließlich dem Laufstreifen zusammen. Dabei

ist bereits die Konstruktion der Wulst von den späteren

Einsatzbedingungen abhängig – und führt so schon zu

unterschiedlich ausgeprägten Varianten.

Verständlicherweise wird die Basis eines reinen Fernverkehrsreifen

anders aussehen wie die eines Baustellenfahrzeugs:

Auf der einen Seite wird der Rollwiderstand auf ein

Minimum reduziert, auf der anderen ist nicht nur Traktion,

sondern auch ein robuster Aufbau des Profils und

der Flanke als Schutz gegen mögliche Beschädigungen

gefragt. Aus diesen beiden aufgezeigten Extremen ergibt

sich natürlich automatisch eine branchenspezifische

Konstruktion der weiteren Reifenelemente. Übrigens

unterscheiden sich die Belastungsspektren von Pkw- und

Lkw-Reifen ausgesprochen stark. Während die Bereifung

aller kompakten Fahrzeuge ähnlichen Beanspruchungen

unterliegt, unterscheiden sich die Belastungen im Lkw

durch die recht unterschiedlichen Einsatzbereiche und

Ladekapazitäten doch erheblich.


Zweites Arbeitsleben

Ein guter Reifen zeichnet sich, wie bereits angedeutet,

durch minimierte Life-cycle-costs gegenüber möglichen

Wettbewerbern aus. Angesichts der vergleichsweise hohen

Investitionen soll die Beschaffung über einen möglichst

langen Zeitraum genutzt werden – und die macht

das Recycling abgefahrener Reifen wirtschaftlich mehr als

interessant. So hat man schon sehr früh begonnen, ausgedienten

Exemplaren eine zweite Einsatzdauer zu ermöglichen.

Dazu bieten sich heute diverse Verfahren an;

zu den gebräuchlichsten gehören das Nachschneiden sowie

die Kalt- und Heißrunderneuerung. Das sogenannte

Nachschneiden ist auf der Höhe des Laufstreifens natürlich

nur in einem ganz bestimmten Maße möglich. Darüber

hinaus ist es vergleichsweise zeitintensiv und erfordert

die notwendige Erfahrung. Die ist selbstverständlich

auch bei den Runderneuerungsvarianten erforderlich,

allerdings setzen die beiden beschriebenen Verfahren auf

einen komplett neuen Laufstreifen – und bieten so eine

weitaus solidere Erhöhung der Laufleistung.

Elektronik hält Einzug

Eine langfristige Entwicklung, die ohnehin die Laufleistung

der Reifen erhöhen wird, ist der beginnende Einsatz

elektronischer Überwachungssystem in den Rädern selbst.

So kann die Nutzungsdauer der runden Gummiprodukte

insbesondere durch eine kontinuierliche Kontrolle des

Drucks und der Temperatur deutlich ausgeweitet werden.

Dank statischer oder dynamischer Systeme können im

Falle von unzulässigen Abweichungen kurzfristig Korrekturen

vorgenommen und erneut optimale Betriebszustände

hergestellt werden. Eine hohe Einsatzbereitschaft

der Reifen stellt natürlich auch ein guter Pannenservice

sicher. Die Kunden können dabei heute zwischen einer

Vielzahl bewährter Systeme wählen, die dank fester Vereinbarungen

für planbare Ausgaben auch bei unvorhersehbaren

Ausfällen und Defekten sorgen.

Bewährte Pannenschutzkonzepte

Darüber hinaus bietet der Markt auch diverse Technikkonzepte,

wie die spezifische Befüllung der Reifen oder

Pannenschutzsysteme, deren Wirksamkeit und insbesondere

auch Wirtschaftlichkeit jedoch individuell von den

jeweiligen Nutzern bewertet werden muss. Last but not

least umfasst ein professionelles Reifen-Management eine

fachgerechte Lagerung eigener Reifenbestände oder individuelle

Vereinbarungen mit örtlichen Reifenprofis,

die eine sofortige Verfügbarkeit der benötigten Reifen

garantieren – und damit die wirtschaftliche Bilanz einfach

rund machen.

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Innendruck macht Funk

Reifenkontrollsystem Cyber Fleet von Pirelli

Zu den wichtigsten Kenndaten eines

Reifens gehört zweifelsohne der Reifendruck.

Er bestimmt nicht nur den

Verschleiß der entsprechenden Profile,

sondern ganz entscheidend auch

den Verbrauch des jeweiligen Fahrzeugs.

Für eine kontinuierliche Überwachung

des Drucks bietet Pirelli das

Cyber-Fleet-Konzept an.

Längere Nutzungsdauer. Die italienischen

Reifenexperten haben jetzt in

Brasilien die letzten Tests mit Cyber

Fleet absolviert. Diese Überprüfungen

gehören zu einem umfangreichen Testprogramm,

das gleichzeitig auf Europas

und Deutschlands Straßen durchgeführt

wurde. Rund 4 Mio. Testkilometer

wurden dabei nach Aussage von Pirelli

allein in Brasilien absolviert. Das

Ergebnis war offensichtlich dasselbe

wie in Europa: Einsparungen bis zu

1000 Euro pro Jahr durch geringeren

VDO BAUT TPMS-ERSATZTEILPORTFOLIO AUS

Echter Sicherheitsgewinn

Spritverbrauch und eine längere Haltbarkeit

der Reifen. Die im Testprogramm

in den vergangenen Monaten

gesammelten Daten sollen bestätigen,

dass das System sehr konstant und zuverlässig

arbeitet. Insgesamt wurden

rund 7 Mio. km mit den neuen Sensoren

gefahren. Der Entwicklungsprozess

fand in Deutschland, Schweden,

Italien und Brasilien statt. Insgesamt

wurden 28 Fahrzeuge mit 176 Sensoren

für die Tests eingesetzt.

Garantierte Werte einhalten. Der

korrekte Luftdruck spielt eine Schlüsselrolle

bei der Leistungsfähigkeit eines

Reifens. Wer sich nicht an den

vom Hersteller empfohlenen Reifendruck

hält, muss mit erhöhtem Rollwiderstand,

ungleichem Abrieb, reduzierter

Kontrolle über das Fahrzeug

und längeren Bremswegen rechnen.

Dies wirkt sich wiederum negativ auf

Gefährliche Reifenplatzer sind gar nicht so selten. Das zeigen auch die vielen Reifenteile

entlang der Autobahnen. Ursache dafür ist nicht selten ein falscher Luftdruck.

Daher werden Reifendrucküberwachungssysteme, im Englischen Tire Pressure

Monitoring Systems (TPMS) genannt, die Arbeit von Kfz-Werkstätten und

Reifenservicebetrieben in Zukunft immer stärker beeinflussen. Hintergrund ist eine

Verordnung der Europäischen Union, die geeignete Kontrollsysteme seit 1. November

2012 für alle neuen Fahrzeugmodelle der Fahrzeugklasse M1 und ab 1. November

2014 für alle Neuzulassungen der Fahrzeugklasse M1 vorschreibt. Die

Fahrzeugklasse M1 umfasst alle Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit höchstens

acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz. Mit dieser Gesetzgebung werden insbesondere

zwei Ziele verfolgt: Die Reduzierung des Ausstoßes von klimaschäd-

Präzise: VDO setzt auf eine direkte Druckmessung. (Foto: VDO)


In der Reifeninnenseite

montierter Drucksensor

für Pirellis Kontrollkonzept

Cyber Fleet. (Fotos: Pirelli)

den Spritverbrauch, die Lebenszeit eines

Reifens und die Verkehrssicherheit aus.

Werte erreichen. Pirellis Cyber-Fleet-System

soll jedoch auch dazu führen, dass die

Reifen auch auf Dauer die auf dem neuen

EU-Label angegebenen Werte für die Energieeffizienz

und den Nassgriff erreichen, die

von den Herstellern bei korrekt eingestelltem

Reifendruck ermittelt werden. In Europa

wird das von Pirelli entwickelte Cyber-Fleet-

System ab Anfang 2013 erhältlich sein.

Statisch und dynamisch. In Brasilien, wo

das Cyber-Fleet-Konzept jetzt präsentiert

wurde, sind landesweit nach Pirelli-Angaben

bereits 30 Flotten mit dem Kontrollsystem

ausgestattet. Das System ist in einer statischen

und einer dynamischen Version auf

dem Markt. Bei der dynamischen Variante

erlaubt die volle Integration aller telematischen

Systeme eine Echtzeitüberwachung.

Die Daten werden dabei von Sensoren geliefert,

die im Inneren eines jeden Reifens

angebracht sind.

Benachrichtigung. Jede Unregelmäßigkeit

wird sofort erkannt und dem Fahrer sowie

dem Flotten-Manager gemeldet. Darüber

hinaus können dank der Track-and-trace-

Funktion Informationen über jeden einzelnen

Reifen gesammelten werden, zum Beispiel

die zurückgelegten Kilometer und die

gefahrene Geschwindigkeit. Bei der statischen

Version speichert das System alle Daten

der Sensoren. Bei Bedarf werden diese Informationen

abgerufen, wenn das Fahrzeug

steht. Diese Informationen können anschließend

auf einen Computer zur weiteren Analyse

und Archivierung übertragen werden.

lichem CO2 und die Erhöhung der Fahrsicherheit. TPMS-Lösungen mit direkter Druckmessung

verwenden einen Sensor pro Reifen, um den herrschenden Luftdruck sowie die Temperatur

schnell, unmittelbar und präzise zu erfassen – und das jederzeit, in jeder Fahrsituation und bei

jeder Geschwindigkeit. Im Gegensatz dazu messen indirekte Systeme den Druck nicht aktiv, sondern

errechnen ihn aus den Informationen der Radsensoren. Continental, als einer der weltweit

führenden Serienlieferanten von TPMS-Systemen, ist davon überzeugt, dass sich die direkten

Verfahren im Markt durchsetzen werden.

Die zunehmende Ausstattung von Neufahrzeugen mit TPMS-Systemen bedeutet Veränderungen

für Handel und Werkstätten. Die korrekte Funktion der Reifendruckkontrollsysteme beim Einsatz

in Sommer- wie auch in Winterreifen ist mit einem zusätzlichen Satz an Sensoren am einfachsten

zu realisieren. Aber auch ein professionell durchgeführter Reifenservice, der den

Tausch von spezifischen Komponenten und die Funktionsüberprüfung der Sensoren umfasst,

wird Aufgabe der Werkstätten sein. Unter der Produktmarke VDO bietet Continental alles, was

zur Wartung von Reifen mit einem Reifendrucküberwachungssystem benötigt wird. Das Programm,

bestehend aus TPMS-Ersatzsensoren und den dazugehörigen Service-Kits, wird kontinuierlich

ausgebaut. Parallel dazu bietet VDO mit dem ContiSys Check TPMS ein auf die Bedürfnisse

des Reifenservice zugeschnittenes Diagnosegerät.

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Nach der Messe

Termine. Messen sind und bleiben für die Nutzfahrzeughersteller

eine wichtige Möglichkeit, ihre Innovationen

vorzustellen. Das wird auch auf den zahlreichen Messen

mit Nutzfahrzeugrelevanz im Jahr 2013 so sein. Wir

haben hier die wichtigsten Messen zusammengestellt.

truck & transport

European Motor Show

AutoZum

Logistik 2013

CEB

LogiMAT

Bau-Expo

Technical Fair

bauma

Construct Expo

Usetec

TransRussia

Ligna

IFBA

Autopromotec

Logistik & Transport

11. bis 14.1.2013

Brüssel, Belgien

11. bis 20.1.2013

Brüssel, Belgien

16. bis 19.1.2013

Salzburg, Österreich

23. bis 24.1.2013

Hamburg, Deutschland

7. bis 9.2.2013

Stuttgart, Deutschland

19. bis 21.2.2013

Stuttgart, Deutschland

21. bis 24.2.2013

Gießen, Deutschland

12. bis 14.3.2013

St. Petersburg, Russland

15. bis 21.4.2013

München, Deutschland

18. bis 21.4.2013

Bukarest, Rumänien

22. bis 24.4.2013

Köln, Deutschland

23. bis 26. 4. 2013

Moskau, Russland

6. bis 10.5.2013

Hannover, Deutschland

15. bis 17.5.2013

Kassel, Deutschland

22. bis 26.5.2013

Bologna, Italien

29. bis 30.5.2013

Göteborg, Schweden


ist vor der Messe

transport logistic

demopark

Auto Teknik

Matexpo

Eurotrans

(Transport a Logistika)

NordBau

IAA Pkw

drinktec

Transport & Logistik

MöLo

CeMAT Russia

NUFAM

ComTrans

Motek

econfleet

International Logistics

and Transport Fair

A+A

Solutrans

Trans Poland

Alle Angaben ohne Gewähr.

4. bis 7.6.2013

München,Deutschland

23. bis 25.6.2013

Eisenach-Kindel, Deutschland

August 2013

Odense, Dänemark

4. bis 8.9.2013

Kortrijk, Belgien

11. bis 14.9.2013

Brünn, Tschechien

12. bis 17.9.2013

Neumünster, Deutschland

12. bis 22.9.2013

Frankfurt am Main, Deutschland

16. bis 20.9.2013

München, Deutschland

18. bis 19.9.2013

Bern, Schweiz

19. bis 21.9.2013

Kassel, Deutschland

24. bis 27.9.2013

Moskau, Russland

26. bis 29.9.2013

Karlsruhe, Deutschland

10. bis 14.9.2013

Moskau, Russland

7. bis 10. 10. 2013

Stuttgart, Deutschland

8. bis 10. 10. 2013

Münster, Deutschland

10. bis 13. 10. 2013

Mersin, Türkei

5. bis 8. 11. 2013

Düsseldorf, Deutschland

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