Gesundheitswirtschaft im Landkreis Osnabrück - NIW

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Gesundheitswirtschaft im Landkreis Osnabrück - NIW

VII Landkreis Osnabrück Um die notwendigen Aktivitäten zum Wohle des ganzen Landkreises Osnabrück zu koordinieren, wird eine „Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft“ vorgeschlagen (siehe Übersicht „Die Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft im Überblick“). Diese Brancheninitiative muss das noch vorherrschende Einzelkämpfertum und falsch verstandenes Konkurrenzdenken soweit wie möglich überwinden. Im Rahmen der „Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft“ werden sechs Handlungsfelder mit einer Vielzahl von einzelnen Handlungsempfehlungen / Projektmöglichkeiten vorgeschlagen: 1. Kooperationsförderung (Querschnittshandlungsfeld) 2. Entwicklung des Gesundheitstourismus 3. Sicherung der Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal 4. Ausbau der Angebote an individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) und Gesundheitsvorsorge 5. Sicherung der Versorgung im ländlichen Raum 6. Ausbau der Angebote für ältere Menschen Für eine „Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft im Landkreis Osnabrück“ ist ein beim Landkreis angesiedeltes Management erforderlich. Diese Umsetzungsstruktur muss langfristig ausgerichtet sein und soll im Rahmen der Brancheninitiative folgende Funktionen übernehmen: - Aufgreifen der Handlungsempfehlungen, - Initiierung und Begleitung von Projekten, - Motivierung und Koordination der regionalen Akteure, - Netzwerkmanagement und Kontaktvermittlung, - Förderung des regionalen Informations- und Erfahrungsaustauschs, - Kommunikation von Aktivitäten, Erfolgen und innovativen Angeboten innerhalb und ggf. auch außerhalb des Landkreises Osnabrück sowie - Controlling der Maßnahmen. Der mit dem Management der Brancheninitiative verbundene Aufwand für den Landkreis Osnabrück ist durch die oben skizzierten zu erwartenden Beschäftigungs- und Wertschöpfungszuwächse in der Gesundheitswirtschaft gerechtfertigt. In der Wirtschaftsstruktur des Landkreises Osnabrück ist die Gesundheitswirtschaft schon heute eine Stärke, die künftig weiter ausgebaut werden muss. Die beträchtlichen Chancen des Wachstumsmarktes Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor Nr. 1, aber auch die durch den verschärften Wettbewerb und die Strukturveränderungen möglichen Gefährdungen machen eine gesonderte Behandlung dieser Branche im Rahmen der Wirtschaftsförderung notwendig. Ohne ein Management der Brancheninitiative, das die genannten Funktionen wahrnimmt, besteht die Gefahr, dass die erarbeiteten Handlungsempfehlungen nicht konsequent umgesetzt werden können. Vorschlag: „BrancheninitiativeGesundheitswirtschaft“ Beim Landkreis angesiedeltes Management der Brancheninitiative erforderlich Zu erwartende Beschäftigungszuwächse in der Gesundheitswirtschaft rechtfertigen Aufwand

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