Die Mutprobe.pdf - Elisabeth Lanz

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Die Mutprobe.pdf - Elisabeth Lanz

Mittwoch, 11. Mai 2011, 20.15 Uhr im Ersten

Die Mutprobe

Melodram mit Elisabeth Lanz, Heio von Stetten und Peter Weck


Die Mutprobe

Die Mutprobe

Zum Inhalt

Die Familienrichterin Sabine (Elisabeth Lanz) kehrt anlässlich

eines Klassentreffens in ihr Heimatdorf zurück. Sie will eigentlich

noch am selben Abend wieder nach Wien, da verschwindet

die Tochter ihrer Jugendliebe Leonhard (Heio von Stetten)

spurlos. Leonhard bittet sie, zu bleiben – wenn schon nicht ihm

zuliebe, so doch wenigstens, um seine Frau (Vasi liki Roussi)

moralisch zu unterstützen. Sabine willigt ein, doch der unverhofft

lange Aufenthalt in der alten Heimat wird zu einer Reise

in die eigene Vergangenheit, auf der sie sich ihrem schlimmsten

Alptraum stellen muss. In einer für ihn ungewöhnlich ernsten

Rolle ist Peter Weck als Verdächtiger zu sehen.

Besetzung

Sabine Elisabeth Lanz

Leonhard Heio von Stetten

Dr. Körbler Peter Weck

Ferdinand Simon Schwarz

Meier Cornelius Obonya

Melanie Julia Cencig

So� a Vasiliki Roussi

Stab

Drehbuch Ivo Schneider

Regie Holger Barthel

Kamera Hermann Dunzendorfer

Musik Yullwin Mak

Ton Heinz Ebner

Kostüm Elisabeth Binder-Neururer

Maske Daniela Langauer/ Danijela Ibricic

Szenenbild Hannes Salat/ Hubert Klausner

Schnitt Thomas Knöpfel

Produktionsleitung Karin Schmatz

Filmgeschäftsführung Margarete Enigl

Produzent Dieter Pochlatko

Redaktion Jana Brandt/ MDR

Katharina Schenk/ ORF

Produktionszeit 15. September bis Ende Oktober 2009

Drehorte Steinbach an der Steyr/ Oberösterreich

Die Mutprobe“ ist eine Koproduktion von ORF und MDR,

hergestellt von epo-� lm.


Die Mutprobe

Elisabeth Lanz

als Sabine

Elisabeth Lanz stammt aus Gmunden in Oberösterreich.

Schon während sie in Wien an der Schauspielschule

„Volkstheater“ war, spielte sie am Burgtheater und

im Theater in der Josefstadt. Sie besuchte das Studio

Pygmalion in Paris sowie das Film Actors Training in

Hollywood. Ihren Einstieg ins Fernsehgeschäft hatte

sie mit einer Rolle in „Kommissar Rex“ unter der Regie

von Oliver Hirschbiegel. Das breite Fernsehpublikum

kennt die Schauspielerin u.a. aus den erfolgreichen

Serien „Samt und Seide“, „Alle meine Töchter“ und aus

sechs Folgen der TV-Reihe „Klinik unter Palmen“. Unter

der Regie von Robert Narholz übernahm sie die Hauptrolle

in der Kinoproduktion „Die Spur im Schnee“, die

2005 beim Garden State Film Festival in New Jersey als

bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet wurde. Im

selben Jahr war sie in Peter Weiss� ogs „Lotti auf der

Flucht“ erstmals auch von ihrer komödiantischen Seite

zu sehen. Zuletzt konnten die Fernsehzuschauer sie

in „Das Traumhotel – Malaysia“ und in der Hauptrolle

im TV-Film „Das Paradies am Ende der Welt“ sowie in

„Tierärztin Dr. Mertens“ sehen.

Film und Fernsehen (eine Auswahl)

2009 Das Paradies am Ende der Welt (TV-Film, Regie

Thomas Hezel), Das Traumhotel – Malaysia (TV-Reihe,

Regie Otto W. Retzer), 2008 Die Gerichtsmedizinerin –

Mord nach Stundenplan (TV-Serie, Regie Christian

Theede), 2007 Da wo die Freundschaft zählt (TV-Reihe,

Regie Heidi Kranz), seit 2006 Tierärztin Dr. Mertens (TV-

Serie, Regie Karola Hattop, Matthias Luther),

2005 Die Spur im Schnee (Kino� lm, Regie Robert

Narholz), Die Rosenheim Cops – Eine Leiche on the

Rocks (TV-Reihe, Regie Wilhelm Engelhardt), Wink des

Himmels (TV-Film, Regie Karola Hattop)

Über ihre Rolle:

„Es geht dabei um eine Frau, die aufgrund ihrer Missbrauchserfahrung

als Kind ihre große Liebe opferte

bzw. aus ihrem System heraus opfern musste. Nähe

und Berührung waren für sie immer mit Erinnerungen

verbunden, von denen sie sich nicht lösen konnte, und

daher wählte sie den Verzicht auf Berührung. Als Familienrichterin

fand sie einen Ausdruck, um durch die eigene

Erfahrung wenigstens im beru� ichen Bereich im Guten

zu wirken, aber ihre persönlichen Wunden konnte sie dadurch

auch nicht schließen. Im Laufe der Geschichte wird

ihre Vergangenheit wieder lebendig, und sie gerät in die

Zwickmühle. Einerseits will sie sich auf ihre wiederbelebte

Kindheit nicht einlassen und � üchten, und gleichzeitig

sieht sie in der Konfrontation auch die Chance,

endlich Heilung für sich zu � nden. … Das Wandeln im

psychologisch Unbekannten fand ich sehr spannend.“


Die Mutprobe

Peter Weck

als Dr. Körbler

Peter Weck wurde am 12. August 1930 in Wien geboren.

Mit neun Jahren ging er an das Gymnasium der Wiener

Sängerknaben, an dem er als Sopransolist sang. Nach

zwei abgebrochenen Studiengängen (Klavier, Klarinette

und Fagott sowie Maschinenbau) absolvierte er

eine Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar, die er mit

Auszeichnung abschloss. Sein Theaterdebüt hatte er

1953 am Stadttheater Klagenfurt. Er spielte an vielen

Bühnen, vor allem am Wiener Burgtheater, aber auch

an den Münchner Kammerspielen und am Theater in

der Josefstadt.

Weck begann in den 1950er-Jahren seine Karriere als

Filmschauspieler, die er in den 1960er-Jahren, nach

seinem Abschied von der Bühne, intensivierte. Im

Jahr 1971 erreichte Weck große Bekanntheit durch die

Mitwirkung in der Fernsehserie „Wenn der Vater mit

dem Sohne“. Bekannt wurde Weck auch durch die 1983

ausgestrahlte Fernsehserie „Ich heirate eine Familie“,

bei der er Regie führte und mitspielte. Im selben Jahr

wurde er Leiter des Theaters an der Wien und blieb

es neun Jahre. Im Jahr 1987 übernahm Peter Weck die

Generalintendanz der Vereinigten Bühnen Wien.

Film und Fernsehen (eine Auswahl)

2010 Die Liebe kommt mit dem Christkind; 2008 Ein

Ferienhaus auf Ibiza (TV), Das Traumhotel – China

(TV-Reihe); 2007 Die Rosenkönigin (TV); 2006 Lilly

Schönauer – Umweg ins Glück (TV-Reihe), Papa und

Mama (TV-Miniserie), Glück auf vier Rädern (TV);

2004 Fliege hat Angst (TV); 2003 Jetzt erst recht (TV),

Fliege kehrt zurück (TV); 2002 Donna Leon – Nobiltà

(TV-Reihe), Zwei alte Gauner (TV); 2001 Herzensfeinde

(TV); 1999 Das Mädchen aus der Torte (TV), Die Ehre der

Strizzis; 1998 Geliebte Gegner (TV); 1997 Ein Schutzengel

auf Reisen (TV), Aimée und Jaguar

Über seine Rolle:

„Ich kann nicht zu viel über meine Rolle, Dr. Körbler,

sagen. Was ich aber sagen kann, ist, dass es eine sehr geheimnisvolle

Person ist, die ich in der ‚Mutprobe‘ verkörpere.

Es ist einmal etwas ganz anderes. Mit dieser Figur

habe ich eine neue und andere Richtung in schauspielerischer

Hinsicht eingeschlagen. Ich wollte schon lange

ernsthaftere Rollen spielen, und die Figur des Dr. Körbler

ist ein stärkerer Kontrast zu vielen Rollen, die ich bisher

gespielt habe. Ich habe in den letzten Jahren immer

wieder den lustigen älteren Mann oder den lieben Großvater

verkörpert, daher war mein Wunsch umso größer,

eine ernsthafte Rolle darstellen zu können.“


Die Mutprobe

Heio von Stetten

als Leonhard

Heio von Stetten entdeckte seine schauspielerische

Leidenschaft bereits in der Theatertruppe seiner Schule.

Nach Abschluss der renommierten Münchner Otto-

Falckenberg-Schule trat er zunächst auf den Bühnen des

Münchner Volkstheaters sowie der Schauburg München

auf. Seine Fernsehkarriere begann Heio von Stetten 1995

mit der Rolle des Ritschi Koslowski im dem Film „Der

schönste Tag im Leben“ (Regie: Jo Baier), der mit dem

Bayerischen Filmpreis ausgezeichnete wurde.

Im Herbst 1995 zog es ihn für ein knappes Jahr nach

Rom, wo er zwölf Episoden „uno di noi - Einer von uns“

drehte, eine Koproduktion für das italienische, deutsche

und französische Fernsehen, die vor allem in Italien

einen großen Erfolg feierte und mehrfach ausgezeichnet

wurde. Sein Kinodebüt hatte Heio von Stetten noch im

selben Jahr mit „Honigmond“ unter der Regie von Gabriel

Barylli. Es folgten die Kinoerfolge „Bandits“ (Regie:

Katja von Garnier) sowie „Das merkwürdige Verhalten

geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“ (1997,

Regie: Marc Rothemund). Seither spielte Heio von Stetten

in über 70 Film- und Fernsehproduktionen, zuletzt war er

unter anderem als Chef eines Kriseninterventionsteams

in der Krimiserie „Deadline“ (2007/2008) oder als durch

die Liebe bekehrter Topmanager in „Das Glück kommt

unverhofft“ (R: Sybille Tafel, 2008) zu sehen.

Film und Fernsehen (eine Auswahl)

„Dann kam Lucy“ (ARD), Regie: Christoph Schrewe; „Rock

it“, Regie: Mike Marzuk; „Ich bin eine Insel“ (ARD, SWR),

Regie: Gregor Schnitzler; „Die Verzauberung“ (ARD),

Regie: Wolfram Paulus; „Die Schrift des Freundes“ (ORF),

Regie: Fabian Eder; „Schön, dass es dich gibt“ (ORF, NDR),

Regie: Reinhard Schwabenitzky; „Franz und Anna“ (ARD),

Regie: Robert Adrian Pejo; „Ein Vater für Klette“ (ARD),

Regie: Peter Kahane; „Andreas Hofer – Die Freiheit des

Adlers“ (ARD, ORF), Regie: Xaver Schwarzenberger;

„Rosenstraße“, Regie: Margarethe von Trotta; „Hairy

Tale“, Regie: Gene Quintano; „Arabesken um Frosch“,

Regie: Paul Harather; „Vienna“, Regie: Peter Gersina; „Wer

liebt, dem wachsen Flügel“, Regie: Gabriel Barylli; „Alfred

Nobel“, Regie: Vilgot Sjöman; „Allein unter Männern“

(ARD) Regie: Angeliki Antoniou; „Im Club der Millionäre“

(Pro 7) Regie: Thorsten Näter; „Verliebt in eine Unbekannte“

(ZDF) Regie: Gabriel Barylli; „Il Corriere Dello Zar“

(Italien/D) Regie: Fabrizio Costa; „Wenn ich nicht mehr

lebe“ (RTL) Regie: Ate de Jong

Über seine Rolle:

„Leonard ist der ewige Rebell: nie mit seiner jeweiligen

Lebenssituation zufrieden, er tut sich schwer damit, sich

anzupassen. Er ist zu impulsiv, ihm fehlt dieses „Gen“,

das einen Glück emp� nden lässt. Im Dorf ist er deshalb

ein Außenseiter. Erst als ihm und seiner Familie dieses

Unglück widerfährt, beginnt er zu ahnen, wofür es sich zu

kämpfen lohnt.“


Impressum

MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Anstalt des öffentlichen Rechts

Hauptabteilung Kommunikation

Kantstraße 71 - 73

04275 Leipzig

Telefon: (0341) 3 00 91 91

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www.mdr.de/unternehmen

Verantwortlich: Dirk Thärichen

Fotos: Petro Domenigg

Design-Konzept: ARD-Design, München

Gra� k: Michael Krosse

Fotos zu diesem Film sind im Internet abrufbar unter www.ard-foto.de.

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