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Geschäftsbericht zur nachhaltigen Entwicklung - Nine Internet ...

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2011

Geschäftsbericht

zur nachhaltigen Entwicklung

der Schweizer Jugendherbergen


inhalts-

verzeichnis

03 Inhaltsverzeichnis

05 Vorwort

06 Kennzahlen

09 Portrait

15 Zielerreichung 2011

19 Unsere Gäste

25 Unsere Mitarbeiter

29 Unser Verhältnis zur Umwelt

33 Unsere Wirtschaftlichkeit

38 Struktur und Corporate Governance

43 Finanzberichterstattung

52 Ausblick und Schwerpunkte 2012

Zugunsten der Lesbarkeit wird im Geschäftsbericht zur nachhaltigen Entwicklung der Schweizer

Jugendherbergen die männliche Form benützt. Selbstverständlich ist die weibliche Form damit

eingeschlossen.

Wenn nicht speziell vermerkt, beziehen sich die publizierten Angaben und Zahlen auf die vom

Verein Schweizer Jugendherbergen in Eigenregie geführten 45 Pacht-/Mietbetriebe (ohne Franchisebetriebe).

Impressum

Redaktion: Fredi Gmür, René Dobler, Janine Bunte

Konzeption: gut&schön

Layout: Jacqueline Roth

Druck: PROWEMA GmbH, Pfäffikon

Fotos: Susanne Völlm, Zürich

Übersetzung: USG Übersetzungs-Service AG, Ittigen

Papier: Offset Euroset matt, SK 3, 100 g/m2 (FSC-zertifiziert)

Auflage: 5’000 Deutsch, 800 Französisch, 1’200 Englisch

Herausgeber: Schweizer Jugendherbergen | Schaffhauserstrasse 14

Postfach | 8042 Zürich | Tel. +41 (0)44 360 14 31 | Fax +41 (0)44 360 14 25

geschaeftsleitung@youthhostel.ch | www.youthhostel.ch

2 / 3


Mai lenG aus

sinGapur

und halil aus

zypern

auf europareise


vorwort

Über Jahre hinweg durften wir grosse Erfolge erzielen, sodass unsere

Entwicklung positiv beeinflusst wurde. Durch Innovationen

und Qualität erlangte unser Produkt – die Schweizer Jugendherbergen

– in den angestammten Märkten Schweiz und vor allem

Euro-Raum grosse Bekanntheit. Unsere Organisation entwickelte

sich über die Tourismusbranche hinaus als Vorzeigebeispiel

für nachhaltiges Handeln. Steigende Logiernächtezahlen, Umsatzwachstum

und positive Jahresergebnisse waren schon fast

Selbstverständlichkeit.

Trotz Investitionen und guter Branchenarbeit hat sich das Preis-/

Leistungsverhältnis im Berichtsjahr erheblich verschlechtert. Das

Unvorstellbare ist eingetroffen: für kurze Zeit erreichte der Franken

die Parität zum Euro und blieb trotz Stützung durch die Nationalbank

zu stark für einen preislich wettbewerbsfähigen Schweizer

Tourismus. Für Gäste aus dem Euro-, Pfund- und US Dollar-Raum

hat sich die Schweiz in den letzten zwei Jahren drastisch verteuert.

Dies wirkt sich unweigerlich auch auf die Nachfrage aus, denn rund

ein Drittel unserer Gäste stammen aus den betroffenen Währungsländern.

Weltpolitische Veränderungen, Arabischer Frühling, Erdbeben

und Tsunami in Japan, AKW-Katastrophe Fukushima und

die Wirtschaftskrise in Europa waren weitere hemmende Faktoren

für die touristische Entwicklung der Schweiz.

Und trotzdem: Die Schweizer Jugendherbergen blicken auf ein erfolgreiches

Jahr 2011. Zwar sind die Logiernächte im Vorjahresvergleich

um 1.1% zurückgegangen, doch konnte der Umsatz um 1%

auf 41.5 Millionen Franken gesteigert werden. Das bereinigte Jahresergebnis

– nach einer Eigenkapitalverzinsung von 1½ Prozent

an die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus – liegt bei rund

CHF 610’000. Per Ende Jahr zählte unser Verein 101’085 Mitglieder

(minus 3.4% gegenüber Vorjahr).

Stephan Kurmann

Präsident SJH

s.kurmann@youthhostel.ch

Fredi Gmür

CEO SJH

f.gmuer@youthhostel.ch

4 / 5

Bereits zu Jahresbeginn wurde der Um- und Erweiterungsbau in

St. Moritz offiziell eröffnet und erfreut sich guter Nachfrage; der

Neubau direkt am Bahnhof Ost in Interlaken schreitet zügig voran,

sodass termingerecht anfangs Mai 2012 die Türen öffnen können.

Ganz besondere Ehre wurde uns gleich zweimal zuteil: Mit dem

ZKB Nachhaltigkeitspreis für KMU 2011 wurden wir für die jahrelange

Arbeit im Bereich der Nachhaltigkeit in Bau und Betrieb von

Jugendherbergen geehrt; in der Kategorie Persönlichkeiten/Institutionen

erhielten wir für das umfassendes Umweltmanagement

in Bau und Betrieb und für die Vorreiterrolle im umweltverträglichen

Tourismus den Schweizer Solarpreis 2011.

Nachhaltigkeit ist ein fortlaufender, nicht endender Prozess;

Nachhaltigkeit endet für uns erst, wenn wir nicht mehr existieren.

Nachhaltiges Denken und Handeln muss also unsere innere

Haltung sein, denn nur so können wir den Ansprüchen von Natur,

Gesellschaft, Mitarbeitern und Wirtschaft gerecht werden. Das Zusammenspiel

von Ökologie, Ökonomie und Sozialem ist entscheidend

für den Erfolg. Ganzheitliches Denken und Handeln ist also

unabdingbar um eine Zukunft für uns und unsere Nachkommen zu

sichern.

René Dobler

CEO SSST

r.dobler@youthhostel.ch

Janine Bunte

CFO SJH/SSST

j.bunte@youthhostel.ch


Kennzahlen

unser angebot

Anzahl Betriebe

80

70

60

50

40

30

20

10

19921) 19962) 20003) 0

2004 2008 2011

500

400

300

200

100

Total Betriebe

Anzahl Mitarbeiter

Eigene Betriebe

unsere Gäste

Mitglieder

120’000

100’000

80’000

60’000

40’000

20’000

Franchisebetriebe

19921) 19962) 20003) 0

2004 2008 2011

19921) 19962) 20003) 0

2004 2008 2011

Total

Total

Junioren

Betriebe

Senioren

Familien

unsere Mitarbeiter

Fluktuationsrate

40%

30%

20%

10%

Gruppen

Geschäftsstelle

19921) 19962) 20003) 0%

2004 2008 2011

10

Fluktuationsrate

Anzahl Betten

8000

7000

6000

5000

4000

3000

2000

1000

19921) 19962) 20003) 0

2004 2008 2011

Logiernächte

1’000’000

800’000

600’000

400’000

200’000

300

250

200

150

100

50

Total Betriebe

19921) 19962) 2000 3)

0

Total Betriebe

Vollzeitstellen

Eigene Betriebe

Eigene Betriebe

Franchisebetriebe

2004 2008 2011

Franchisebetriebe

19921) 19962) 20003) 0

2004 2008 2011

Total

Betriebe

Die Zahlentabellen finden Sie jeweils an den

Kapitelenden.

Geschäftsstelle

1) erstes Geschäftsjahr nach Fusion der 14 eigenständigen Kreise

2) Einleiten der Reorganisation

3) Start Umsetzung der strategischen Planung

4) Vor Zuweisungen und Abschreibungen

kE keine Erhebung

kA keine Angaben


unser verhältnis zur umwelt

Stromverbrauch

6 kWh

3 kWh

19921) 19962) 20003) 0 kWh

2004 2008 2011

spezifische CO2 Fracht

(t/Bezugsgrösse)

Betriebsertrag

50

40

30

20

10

1992 1)

0

Total

Stromverbrauch pro Logiernacht (in kWh)

Raumwärme – Spezifische CO 2 -Fracht

40

35

30

25

20

15

10

5

200’000

150’000

100’000

19921) 19962) 2000 3)

0

Produktivität

Spezifische CO2-Fracht

1996 2) 2000 3)

Beherbergung

2004 2008 2011

Food & Beverage

Mitglieder

19921) 19962) 20003) 50’000

2004 2008 2011

Produktivität pro Mitarbeiter

2004 2008 2011

Zielpfad

unsere wirtschaftlichkeit

Wasserverbrauch

200

100

12

10

8

6

4

2

19921) 19962) 20003) 0

2004 2008 2011

Cash-Flow

Wasserverbrauch pro Logiernacht (in Liter)

19921) 19962) 20003) 0

2004 2008 2011

Cash-Flow in Mio. 4)

Wertschöpfung

25’000’000

20’000’000

15’000’000

10’000’000

5’000’000

0

19921) 19962) 20003) –5’000’000

2004 2008 2011

Total

Öffentliche Hand

Mitarbeiter

6 / 7

Organisation


elia

und Martin

aus st. erhard zu Gast

in st. Moritz


portrait

8 / 9

Wir wollen

– qualitätsbewussten, sozialverantwortlichen

und umweltverträglichen

Jugend- und Familientourismus

fördern,

– die menschliche Begegnung in

den Mittelpunkt stellen,

– dem partnerschaftlichen Gedanken

auf allen Ebenen nachleben,

– unsere Stellung und unser Image

als wichtigste jugend- und familientouristische

Organisation stärken,

– angemessene wirtschaftliche Ergebnisse

erzielen, die den Fortbestand

unserer Organisation sichern.


PORtRait

Verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln ist ein Anspruch,

den die Schweizer Jugendherbergen an sich stellen. Entsprechend

wurden bereits im Jahr 1994 mit dem Leitbild die Grundlagen für

ein ausgewogenes ökonomisches, soziales und ökologisches Handeln

geschaffen.

Unser oberstes Ziel ist die Beibehaltung von preiswerten

Leistungen. Trotzdem wollen wir den steigenden Qualitätsanforderungen

entsprechen. Wir wollen durch eine bedürfnisgerechte,

innovative Leistungsgestaltung unserem Gast ein Angebot bieten,

das attraktiv ist und ihm im Vergleich zu anderen Beherbergungsformen

echte Alternativen bietet, d.h. das Einfache kultivieren.

Besondere Aufmerksamkeit schenken wir überblickbaren Strukturen,

der persönlichen Führung der Betriebe und einer angenehmen

Atmosphäre. Die Schweizer Jugendherbergen sind eine politisch

und konfessionell neutrale Nonprofit-Organisation mit ZEWO-Zertifizierung

und als solche in allen Landesteilen der Schweiz und im

Fürstentum Liechtenstein tätig.

netzwerkstrategie

Die Netzwerkstrategie der Schweizer Jugendherbergen hat zum

Ziel, ein gut abgedecktes Netzwerk in touristisch attraktiven Regionen

und Destinationen der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein

sicherzustellen.

Das Netzwerk ist in A-, B- und C-Standorte aufgeteilt. Standorte

definieren nicht die Jugendherbergen selbst, sondern die

Destinationen mit ihrem Angebot und der Marktattraktivität, in

welchen sich die Betriebe befinden.

A-Standorte International bekannte Tourismuszentren

Basel | Bern | Davos | Genf | Grindelwald | Interlaken | Lausanne |

Luzern | Montreux | Saanen | Schaan-Vaduz | St. Moritz | Zermatt |

Zürich

Netzwerk der Schweizer Jugendherbergen

Genf

Stand Mai 2012

Bern

Avenches

Fribourg

Château

-d‘Oex

Lausanne

Montreux

Saanen

Sion

Interlaken

Brienz

Leissigen Grindelwald

Zermatt

Für die Schweizer Jugendherbergen stehen drei unabhängige

Partnerorganisationen:

– der Verein Schweizer Jugendherbergen ist verantwortlich für

den Betrieb der Jugendherbergen in der Schweiz und im Fürstentum

Liechtenstein;

– die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus ist Eigentümerin

von 27 Jugendherbergen in der Schweiz;

– die Stiftung für Jugendherbergen in der Schweiz unterstützt

finanziell Landerwerb, Bauten, Umbauten, Reparaturen und Einrichtung

von Jugendherbergen mit langfristigen Darlehen.

Für das Jahr 2011 wird erstmals eine konsolidierte Jahresrechnung

des Vereins Schweizer Jugendherbergen, der Schweizerischen

Stiftung für Sozialtourismus und der Stiftung für Jugendherbergen

in der Schweiz erstellt. Die konsolidierte Jahresrechnung

kann ab 18. Juni 2012 unter folgender Adresse bezogen werden:

Schweizer Jugendherbergen, Geschäftsleitung, Schaffhauserstrasse

14, Postfach, 8042 Zürich, Tel. +41 (0)44 360 14 31,

geschaeftsleitung@youthhostel.ch

B-Standorte Destinationen mit grosser Nachfrage aus der Schweiz

und dem benachbarten Euro-Raum

Avenches | Baden | Bellinzona | Brienz | Brugg | Dachsen | Engelberg

| Fiesch | Figino | Fribourg | Klosters | Kreuzlingen | Locarno |

Lugano | Pontresina | Schaffhausen | Scuol | Sion | Solothurn | St.

Gallen | Valbella

C-Standorte Übrige Standorte als Ergänzung des vielseitigen Angebots

und einer guten Abdeckung des nationalen Netzwerks oder

Jugendherbergen mit historischer Bedeutung

Beinwil am See | Le Bémont | Château d’Oex | Delémont | Fällanden |

Gersau | Leissigen | Mariastein-Rotberg | Rapperswil-Jona | Richterswil

| Romanshorn | Seelisberg | Sils i.D. | Sta. Maria | Stein am

Rhein | Zofingen | Zug

Schaffhausen

Dachsen

Basel

Baden

Stein am

Rhein

Kreuzlingen

Romanshorn

Mariastein

Brugg

St.Gallen

Fällanden

Delémont

Le Bémont

Solothurn

Zofingen

Beinwil

am See

Zürich

Rapperswil

-Jona

Schaan

Richterswil

-Vaduz

Zug

Fiesch

Luzern

Engelberg

Gersau

Seelisberg

Bellinzona

Locarno

Lugano

Figino

Scuol

Klosters

Davos

Sta. Maria

Valbella

Sils i.D.

Pontresina

St. Moritz


PORtRait

nachhaltigkeitsstrategie

Die Schweizer Jugendherbergen bekennen sich zur Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Organisationsphilosophie,

dies im Umgang mit Anspruchsgruppen, in der

Gestaltung der Produkte und beim Umweltschutz.

Unter Nachhaltigkeit verstehen wir die Berücksichtigung

sozialer und ethischer Anliegen als Ganzes genauso, wie den vernünftigen

Umgang mit Ressourcen.

Ökonomie

– Obwohl wir eine Nonprofit-Organisation sind, werden die Dienstleistungen

der Jugendherbergen so gestaltet, dass genügend

Ertrag übrigbleibt, um den Mitarbeitern Kontinuität und der Organisation

Weiterentwicklungspotential bieten zu können.

Ökologie

– Bei jeglichen Unternehmungen der Schweizer Jugendherbergen

seien es Neubauten oder Renovierungsarbeiten, die Erneuerung

des Fuhrparks, das Festlegen von Einkaufspartnern, die

Konzeption der IT-Unterstützungen o.ä. – sind der anfallende

Energieverbrauch und die meist dabei entstehenden Emissionen

wegweisende Indikatoren.

– Wir legen grossen Wert darauf, auch entlang der Wertschöpfungskette

auf die Anwendung von Nachhaltigkeitsprinzipien

zu achten und zu setzen.

zKb nachhaltigkeitspreis

für

KMu 2011

Zum zweiten Mal verlieh die Zürcher Kantonalbank am 17. Januar

den Nachhaltigkeitspreis an KMU’s. Zur Beurteilung der Nachhaltigkeitsleistung

berücksichtigte die Jury wirtschaftliche, ökologische

und gesellschaftliche Aspekte gleichwertig. Die Schweizer

Jugendherbergen durften den Preis entgegennehmen. Der erste

Platz ist eine Anerkennung für die jahrelange Arbeit im Bereich

der Nachhaltigkeit in Bau und Betrieb von Jugendherbergen. In

der Laudatio unterstrich Urs Oberholzer, Präsident des Bankrates

der ZKB, die Jugendherbergen hätten die Nachhaltigkeit als

unternehmerische Herausforderung erkannt und als Chance ergriffen.

Die Umsetzung sei in den letzten Jahren konsequent und

schrittweise erfolgt.

10 / 11

Soziales

– Die Preise sind so gestaltet, dass die Dienstleistungen erschwinglich

bleiben und dennoch gute Qualität und faire Löhne

gewährleistet werden können.

– Hindernisfreie Produkte und Dienstleistungen sind ein wichtiges

Anliegen, um allen Menschen den Besuch einer Jugendherberge

zu ermöglichen.

– Bei baulichen Massnahmen wird nicht nur auf Energieverbrauch,

Komfort und die Verträglichkeit der verbauten Materialien

geachtet, sondern auch zentral auf die möglicherweise

vielfältigen Folgen für Anwohner.

– Die Sensibilisierung des Gastes für Nachhaltigkeitsaspekte

und deren vielfältige Ausprägung ist eine potentielle, nicht unerwünschte

Nebenwirkung eines Aufenthaltes.

– In den Veröffentlichungen zum Thema Nachhaltigkeit soll der

Mensch im Mittelpunkt stehen, wenn auch viele andere, technische,

prozessuale und organisatorische Elemente eine wichtige

Rolle spielen.

Die Schweizer Jugendherbergen wollen dazu beitragen, dass die

Ziele der nachhaltigen Entwicklung gemäss Bundesverfassung

und im Sinne des Erdgipfels von Rio de Janeiro 1992 in ihrem Einflussbereich

langfristig erreicht werden können.

Wir sind uns bewusst, dass die Ziele der nachhaltigen Entwicklung

nicht von heute auf morgen erreicht werden können. Alle

Entscheide werden mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung in

Einklang gebracht und auf ihre Zukunftsfähigkeit überprüft.

Bei der Zielerreichung setzen wir auf Vorbildwirkung und

Motivation für die ganze Tourismusbranche.


PORtRait

wertvorstellungsprofil

Der Vorstand der Schweizer Jugendherbergen hat als Basis der

strategischen Planung das Wertvorstellungsprofil definiert:

Eigenkapitalbildung

Der Eigenfinanzierungsgrad soll 40% betragen.

Überschussverwendung

Es darf keine Überschussausschüttung an die Mitglieder erfolgen.

Investitionstätigkeit

Der erwirtschaftete Überschuss muss reinvestiert werden.

Risiko bei Investitionen

Der Verein Schweizer Jugendherbergen muss die Investitionen der

Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus tragen können. Die

langfristige Vollkostendeckung muss gewährleistet sein.

Umsatzwachstum

Branchenwachstum.

Pricing

Bettenpreis der Mehrbettzimmer: vergleichbar mit Preisniveau der

Mitbewerber vor Ort. Bettenpreis der Zweibettzimmer: Ausschöpfung

der örtlichen Möglichkeiten.

Angebot

Mehrheitlich Mehrbettzimmer.

Marktleistungsqualität

Mehrbettzimmer besser als Mitbewerber, jedoch mindestens gemäss

Bauhandbuch der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus.

Reichweite | Standorte | Netz

Touristische Zentren der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein

als Schwerpunkte.

Eigentumsverhältnisse

An touristisch relevanten Standorten sind Häuser anzustreben,

die auf eigene Rechnung betrieben werden. Zur Ergänzung des

Netzwerkes Franchisepartner, jedoch keine Konkurrenzsituation

schaffen.

Innovationsneigung

Orientierung an vorbildlichen Branchenleistungen, sowie Nachfragetrends

von Jugendlichen und Familien im Kerngeschäft «Unterkunft

und Verpflegung» sind frühzeitig aufzunehmen.

Verhältnis zu Entscheidungsträgern

Optimales Lobbing zur Erreichung unserer ideellen Ziele.

Erreichung gesellschaftlicher Ziele

Gemäss Leitbild der Schweizer Jugendherbergen und Mission

Hostelling International.

Berücksichtigung Interessen der Mitarbeiter

Soziales Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Berücksichtigung

der Mitarbeiterinteressen, soweit unternehmensweit vertretbar.

Führungsstil

Weitgehend kooperativ auf Basis Zielvereinbarung und Qualifikationsverfahren.


PORtRait

auszeichnungen & awards

zkb

nachhaltigkeitspreis kmu

1999 Event Master Schweiz | Gewinner in der Kategorie «Public Events»

2007 Milestone Schweiz | Tourismuspreis für die Nachhaltigkeitsstrategie

2008 iCOMOS Schweiz | Auszeichnung Jugendherberge Zürich für bewussten Umbau eines Gebäudes

aus den 60er-Jahren

12 / 13

2008 Hans E. Moppert Preis | Auszeichnung Jugendherberge Scuol für Nachhaltigkeit im Alpentourismus

2010 Award Marketing + Architektur | Auszeichnung Jugendherberge Scuol,

Sonderpreis «Green Technology»

2010 Award Marketing + Architektur | Auszeichnung Jugendherberge Scuol, Kategoriensieger

«Hotels, Restaurants»

2010 Award Marketing + Architektur | Auszeichnung Jugendherberge Scuol, Hauptgewinner

2010 myclimate Award 2010 | Auszeichnung für die beste Integration der CO 2-Kompensation

2011 ZKB Nachhaltigkeitspreis für KMU | Auszeichnung für einen herausragenden Beitrag im

Bereich der nachhaltigen Entwicklung

2011 Schweizer Solarpreis | Auszeichnung in der Kategorie A «Persönlichkeiten/Institutionen» für ein

umfassendes Umweltmanagement und für die Vorreiterrolle im umweltverträglichen Tourismus


anita und

Daniel

aus zofingen

auf velotour


ziel-

erreichunG

2011

14 / 15

Unser erstes Ziel ist die Beibehaltung

von preiswerten Leistungen. Trotzdem

wollen wir auch den steigenden

Qualitätsanforderungen entsprechen.

Wir wollen durch eine bedürfnisgerechte,

innovative Leistungsgestaltung

unserem Gast ein Angebot

machen, das attraktiv ist und ihm

im Vergleich zu anderen Beherbergungsformen

echte Alternativen

bietet, d.h. das Einfache kultivieren.

Besondere Aufmerksamkeit schenken

wir überblickbaren Strukturen, der

persönlichen Führung der Betriebe

und einer angenehmen Atmosphäre.


ZIELERREICHUNG 2011

indikatoren zu unseren Gästen

Massnahmen Zielwert

Qualitätssicherung &

Sicherstellung der definierten Qualitäts-, mind. 1 Q-Audit pro Betrieb � � Nein

Qualitätsverbesserung

Arbeitssicherheit- & Umweltstandards

Q-Gütesiegel

Zertifizierung und Rezertifizierung sämtliche Betriebe sind Schweiz- & � � Ja

Schweizer Tourismus und HI-Q

HI-Q zertifiziert

Hindernisfreie

Informationsbeschaffung und Ergänzung Informationen über behindertengerech- � � Ja

Jugendherbergen

der Drucksachen und im Internet

tes Angebot über alle Betriebe vorhanden

Hindernisfreie

Mitarbeiterschulung Mitarbeiter sind im Umgang mit Behin- � � Ja

Jugendherbergen

derten & in der Abgabe von spezifischen

Informationen geschult

Food & Beverage Einkauf bei Vertragslieferanten 100%iger Einkauf bei definierten

Lieferanten

� � Nein

Hygiene Umsetzung Hygienekonzept keine Beanstandung bei Kontrollen � � Nein

Reklamationsmanagement Auswertung und Massnahmendefinition tägliche Auswertung und Einleiten von

Massnahmen

� � Nein

Einfacher Unterhalt Nulltoleranz zu defekten Teilen und regelmässige und systematische

� � Ja

Schmierereien

Kontrolle

Facility-Management Aufbau, Umsetzung und Sicherstelltung

Facility-Management

Konzept, Checklisten und Schulung � � Ja

Vertriebskanäle Aktualisierung Internet täglich auf aktuellem Stand � � Ja

Vertriebskanäle Interaktion auf Intranet fördern 40’000 bestellte Newsletter � � Ja

Reservationsmanagement Verfügbare Betten sind auf E-Commerce

freigegeben

100%ige Buchbarkeit � � Ja

Revenue- & Channelmanager Konzeption & Einführung funktionsfähig & implementiert � � Nein

New Technology Sicherstellung Verfügbarkeit 100%ige Verfügbarkeit an 365 Tagen � � Nein

Logiernächte Verkaufsaktivitäten 775’130 � � Ja

Mitgliederbestand Gezielte Mitgliederwerbung 105’000 �

Mitgliederertrag in CHF Konsequenter Verkauf Mitgliedschaft 2’063’250 �

indikatoren zu unseren Mitarbeitern

Massnahmen Zielwert

Zielerreichung

(31’634)

(737’827)

(101’085)

(2’070’453)

Bewertung

Handlungsbedarf

� Ja

� Ja

Zielvereinbarung und

Zielvereinbarung, Leistungsbeurteilung mit jedem Mitarbeiter durchführen � � Ja

Qualifikation

und individueller Entwicklungsplan

Weiterbildung Besuch von internem oder externem Besuch von mind. 1 Kurs pro Kadermit- � � Ja

Aus-/ Weiterbildungskurs

arbeiter

Sicherheit am Arbeitsplatz Schulung Sicherheitsdispositiv jeder Mitarbeiter kennt betriebliches

Sicherheitsdispositiv

� � Nein

Sozialberatung Information über Angebot und

Möglichkeiten

sinnvolle Nutzung � � Nein

Zufriedenheit Arbeitsklima positiv beeinflussen Zufriedenheitsgrad 95 � � Ja

Fluktuationsrate Arbeitsklima positiv beeinflussen,

Mitarbeiter aktiv fördern

Zielerreichung

max. 9.5% �

(92)

(9.3%)

Bewertung

Handlungsbedarf

� Ja


ZIELERREICHUNG 2011

indikatoren zu unserem verhältnis

zur umwelt

Massnahmen Zielwert

Raumwärme CO2-Fracht Bauliche und betriebliche Massnahmen Reduktion mind. 25% gegenüber dem

Jahr 2000


Stromverbrauch Bauliche und betriebliche Massnahmen max. 4.5 kWh pro Logiernacht �

Wasserverbrauch Bauliche und betriebliche Massnahmen max. 137 lt. pro Logiernacht �

Co 2 Kompensation Aktiver Verkauf 60% der Gäste kompensieren �

Mobilität Anreizsystem für Gäste zur Benützung

des ÖV für die Anreise schaffen

indikatoren zu unserer

wirtschaftlichkeit

Massnahmen Zielwert

Zielerreichung

(37.6%)

(4.6)

(125)

(63.1%)

Handlungsbedarf

� Ja

� Ja

� Ja

� Ja

Konzeption und Einführung � � Ja

Bettenauslastung Verkaufsaktivitäten 51% �

Umsatz in Mio. CHF Verkaufsaktivitäten 42.0 �

Incoming Umsatz in Mio. CHF Verkaufsaktivitäten 0.4 �

E-Commerce Umsatz in Mio. CHF Verkaufsaktivitäten 8.4 �

Cross-Selling Umsatz in Mio. CHF Verkaufsaktivitäten 0.50 �

Kalkulationen Minimalmargen einhalten 72% Küche

Cashflow Investitionstätigkeit am Geschäftsverlauf

anpassen

55% Getränke

25% Kiosk

15% Ticketverkauf

40% des Cashflow deckt sämtliche

Investitionen

Eigenkapitalverzinsung Verzinsung des Eigenkapitals 2% �

Produktivität pro Mitarbeiter Flexible am Geschäftsverlauf angepasste

Personalplanung

(47.9%)

(42.5)

(0.55)

(7.6)

(0.23)


(73.4%)


(57.8%)


(45.4%)


(12.3%)


(27.3%)

(1.5%)

160’500 �

16 / 17

Zielerreichung

(154’373)

Bewertung

Bewertung

� Ja

� Ja

� Nein

� Ja

� Ja





Handlungsbedarf

Nein

Nein

Nein

Ja

� Nein

� Nein

� Ja


Klassenlager

auf dem

rotberG


unsere

Gäste

18 / 19

Wir tragen für unsere Gäste eine besondere

Verantwortung, weil Reisen

für sie in emotionaler und materieller

Hinsicht ausserordentlich wichtig

ist und sie dabei ein besonderes

Bedürfnis nach Vertrauen, Sicherheit

und Geborgenheit verspüren. Wir

wollen den vielfältigen Gästeerwartungen

in kreativer Weise entsprechen.

Wir sehen unseren Gast als

lebensfrohen, begeisterungsfähigen,

interessierten, kontaktfreudigen

Menschen, der bereit ist, Rücksicht

auf die natürlichen Gegebenheiten

und die Mitreisenden zu nehmen.

Wir wollen solche Eigenschaften und

Haltungen ansprechen und fördern.


UnSeRe GÄSte

Im Mittelpunkt unserer Tätigkeit steht der Gast. Mittels Management-

und Qualitätssystemen wollen wir sicherstellen, dass wir

unsere Produkte und Dienstleistungen mit Erfolg anbieten können.

Die Qualitätssicherungssysteme «Quality. Our Passion» vom

Schweizer Tourismus und «HI-Q» von Hostelling International sind

ein fester Bestandteil unserer Prozesse; mit der Einführung des

EU-Umweltzeichens und des Ibex-Fairstay-Label (vormals Steinbock-Label)

wurden zusätzliche Hilfsmittel geschaffen, die nachhaltige

Qualität garantieren.

Das Qualitäts-Gütesiegel für den Schweizer Tourismus sowie

das Hostelling International Managementsystem HI-Q sichern

die Qualität. Alle Schweizer Jugendherbergen arbeiten nach deren

Vorgaben oder gleichwertiger Qualitätssicherungssysteme (z.B.

ISO 9001, ISO 14001, Valais Excellence) und sind entsprechend

zertifiziert.

Der nachhaltige Nutzen in den Bereichen Ökonomie, Soziales

und Ökologie des Ibex-Fairstay-Labels sind unbestritten und für

uns enorm wertvoll. Zudem bietet es die Möglichkeit, die Thematik

sinnvoll zu kommunizieren und eine klare Positionierung auf dem

Markt zu erreichen. Alle vom Verein Schweizer Jugendherbergen

eigenständig geführten Herbergen, die in baulicher Hinsicht den

Anforderungen entsprechen, sind zertifiziert oder im Prozess.

Während das EU-Umweltzeichen Betriebe auszeichnet, die

Energie, Wasser und Abfallverbrauch reduzieren und umweltfreundliche

Stoffe verwenden, bescheinigt das Ibex-Fairstay-Label

die nachhaltige Betriebsführung in den Bereichen Unternehmensführung,

Betriebswirtschaft, Umweltmanagement, Mitarbeiter, regionale

Wertschöpfung und Kultur.

unser angebot

Insgesamt standen 2011 in der Schweiz 54 Jugendherbergen mit

total 6’342 Betten zur Verfügung. Der Verein Schweizer Jugendherbergen

führte 45 Betriebe als Pacht-/Mietbetriebe in Eigenregie; 9

Jugendherbergen gehörten dem Netzwerk als Franchisenehmer an.

Wiederum wurden enorme Summen in Angebotserneuerungen/verbesserungen

investiert:

Neubau Jugendherberge Interlaken

Nach dem Spatenstich im Januar wurde innert gut einem halben

Jahr die Gebäudehülle erstellt, in der die Raiffeisenbank Jungfrau

und die Jugendherberge untergebracht sein werden. Damit eröffnet

in Interlaken im Mai 2012 an bester Lage eine top-moderne

und grosszügige Jugendherberge mit 220 Betten. Im Sommer – der

Rohbau war bereits abgeschlossen – haben wir uns entschlossen,

zusätzlich ein öffentliches Restaurant zu integrieren. Das neue

Restaurationskonzept «3a» wurde in allen Details innert kürzester

Frist ausgearbeitet.

Das Bauvorhaben besticht durch die Kooperation von zwei

unterschiedlichen Unternehmen, die unter einem Dach ihre Gemeinsamkeiten

ins Zentrum rücken wollen: die Raiffeisenbank

Jungfrau und die Schweizer Jungendherbergen teilen ähnliche

Wertvorstellungen; beide Unternehmen bekennen sich zur Regionalität,

anspruchsvoller Architektur und zu starken Partnerschaften.

Als sichtbares Zeichen wird das Gebäude im MINERGIE-P-

ECO®-Standard erstellt.

Zertifizierte Betriebe

2009 2010 2011

EU-Umweltzeichen 20 34 40

... im Prozess

ibex-fairstay Label

12 12 6

Bronze – 1 1

Silber 13 20 17

Gold 7 12 20

Platin – 1 2

... im Prozess

Q-Gütesiegel

12 12 6

Q-Gütesiegel I 47* 50* 49*

Q-Gütesiegel II 1 0 0

Q-Gütesiegel III

HI-Q

1 1 1

HI-Q I 47* 46* 41*

HI-Q II 2 6 16*

* inkl. Geschäftsstelle Zürich

Erfreulicherweise erzielten die Jugendherbergen Baden, Locarno,

Pontresina, Schaan-Vaduz und Zürich bei der Rezertifizierung des

Ibex-Fairstay-Label GOLD, eine Höherbewertung. Die Jugendherbergen

Basel und Scuol wurden mit dem Ibex-Fairstay-Label PLA-

TIN aufgezeichnet; diese höchste Auszeichnungsstufe erreichen in

der Schweiz nur gerade sechs Beherbergungsbetriebe.

Kontrollierte Lüftung Jugendherberge Zürich

Die Jugendherberge Zürich wurde von 2002 bis 2004 umfassend

renoviert und erweitert. Aus denkmalpflegerischen Überlegungen

war die bauphysikalisch notwendige Aussendämmung nicht realisierbar.

Durch eine reduzierte Bettenzahl wurde eine Eliminierung

der Feuchtigkeitsprobleme erwartet. Die stark erhöhte Winterauslastung

nach dem Umbau hat diese Erwartung aber zerschlagen.

Bauphysikalische Analysen haben gezeigt, dass das Problem nur

mit einer kontrollierten Lüftung zu lösen ist. Für die Gäste ergibt

sich ein sehr vorteilhafter Nebeneffekt: die Luftqualität in den

Mehrbettzimmern wird enorm verbessert. Nach einer kurzen Planungszeit

konnte der Bau im Januar gestartet und bereits im April

termingerecht abgeschlossen werden.

Neue Jugendherberge Fiesch

Die Genossenschaft Feriendorf Fiesch kaufte gemeinsam mit dem

Kanton Wallis das ehemalige Militärspital und dieses wurde in der

Folge zu einer sehr modernen Jugendherberge mit 92 Betten umgebaut.

Unterhaltsarbeiten

Für den ordentlichen Unterhalt und Ersatz in Gebäude und Sachanlagen

(ohne IT) in den Jugendherbergen und der Geschäftsstelle

wurden im Berichtsjahr seitens Schweizerischer Stiftung für Sozialtourismus

als Eigentümerin und dem Verein Schweizer Jugendherbergen

als Betreiber rund 2.76 Millionen Franken investiert.


UnSeRe GÄSte

Änderungen im Angebot

Im Hinblick auf die Neueröffnung der Jugendherberge Interlaken

wurde die Jugendherberge Bönigen Ende Oktober 2011 geschlossen

und von der Eigentümerin, der Schweizerischen Stiftung für

Sozialtourismus, verkauft.

Die Franchiseverhältnisse mit den Jugendherbergen Hospental,

Langnau i.E. und Rorschach wurden aufgrund fehlender Minimalstandards

resp. fehlender Bereitschaft zur Erlangung der Qualitäts-

und Nachhaltigkeitszertifikate auf Ende 2011 hin aufgelöst.

Hindernisfreie Jugendherbergen

Seit 2008 verfolgen wir den konsequenten Ausbau der Infrastruktur

und des Angebots an Dienstleistungen für Menschen mit Einschränkung.

25 Jugendherbergen sind 2011 für Rollstuhlfahrer

bedingt geeignet oder geeignet. Für die Mitarbeiter dieser Betriebe

wurde der Weiterbildungskurs «Umgang mit behinderten Menschen»

zweimal durchgeführt.

Auf unserer Homepage wurden alle hindernisfreien Betriebe

mit einem Zusatzlink mit den spezifischen Dienstleistungen

«Hindernisfrei» ergänzt und aktualisiert. Zudem sind alle Herbergen

auf www.rollihotel.ch, der wichtigsten Reiseplattform für

Menschen mit Einschränkung, ausführlich beschrieben. Unsere

Kooperationen mit Rollihotel, My Handycap und Pro Infirmis sind

vielfältig und decken den Schweizer Markt gut ab; im Ausland fehlen

leider bisher Partner.

Im Berichtsjahr verzeichneten wir keine Beanstandungen

von Personen mit Einschränkung. Aus dieser erfreulichen Tendenz

schliessen wir, dass die Erwartungen dieser Gästegruppen in den

Jugendherbergen mehrheitlich erfüllt werden.

Verschiedene Projekte gingen 2011 in die aktive Planungs-

20/ 21

phase. Durch Ersatzneubauten für Bönigen und Saanen werden

künftig zwei Standorte neu hindernisfrei; für die Jugendherberge

Avenches sind auf Ende 2012 ebenfalls hindernisfreie Anpassungen

geplant.

new technology und Vertriebskanäle

Wichtiger denn je ist der gezielte Einsatz der modernen Technologie:

Administrations- und Reservationssoftware im administrativen Bereich

und Online Vertriebskanäle für den Verkauf. Dabei sind Techniken

zu wählen, die den höchsten Sicherheitsansprüchen genügen.

Im Berichtsjahr investierten wir CHF 405’560 in Betrieb, Sicherheit

und Erneuerungen. Unsere Homepage erhielt mit einem

Redesign mehr Übersichtlichkeit und wurde somit benutzerfreundlicher.

In den öffentlichen Zonen der Jugendherbergen können

unsere Gästen zudem die WiFi-Verbindung kostenlos nutzen.

Ein Pilotversuch mit den Jugendherbergen Basel und St. Moritz

auf der Online-Buchungsplattform booking.com zeigte, dass externe

Buchungsplattformen aus der Hotellerie neue Gästesegmente

und vor allem neue Märkte für die Jugendherbergen eröffnen.

Um die Bewirtschaftung der Kontingente auf den verschiedenen

externen Buchungsplattformen und auf der eigenen Internetseite

für die einzelne Jugendherberge effizienter zu gestalten,

wurde ein Revenue- und Channel-Manager eingeführt. Schritt für

Schritt werden nun bis Ende 2012 die verschiedenen digitalen Kanäle

an den Revenue- und Channel-Manager angebunden. Ziel ist

es, dass die Jugendherbergen ab Ende 2012 sämtliche Kontingente

an einem Ort – im Revenue- und Channel-Manager – verwalten

und pflegen können. Damit werden auch die technischen Voraussetzungen

geschaffen, um eine flexible und marktorientierte

Preispolitik umzusetzen.

Elektronische Vertriebskanäle 2009 2010 2011

Besucher auf www.youthhostel.ch 1’208’885 1’235’261 1’345’093

Ø Besucher pro Tag 3’310 3’381 3’682

Anzahl abgerufene Seiten 11’295’145 10’271’212 5’730’963 1)

Anzahl Buchungen über Online-Systeme 41’743 43’462 47’729

Resultierte Übernachtungen aus Online-Buchungen 152’797 158’391 172’141

Resultierter Umsatz aus Online-Buchungen 6’405’344 6’739’845 7’633’415

1) Der Rückgang der Anzahl abgerufener Internetseiten auf www.youthhostel.ch ist die positive Konsequenz des

Redesigns; die Besucher brauchen weniger Klicks, um zum gewünschten Suchergebnis zu gelangen.

unsere Kunden und Mitglieder

Nach jedem Aufenthalt erhalten die Gäste die Möglichkeit, den

Aufenthalt zu bewerten. Rund 12’000 Gäste machten davon Gebrauch.

Bei der Gesamtbeurteilung konnte die Kundenzufriedenheit

gegenüber Vorjahr gehalten werden; die einzelnen Bewertungsbereiche

liegen auf Vorjahresniveau oder leicht höher.

Kundenzufriedenheit 2009 2010 2011

Mitarbeiter 86 87 88

Zimmer 72 73 75

Dusche/WC 71 72 73

Aufenthaltsraum 71 73 75

Mahlzeiten 79 81 81

Sauberkeit 82 84 84

Atmosphäre 77 79 79

Komfort 68 69 70

Preis/Leistung 70 72 71

Gesamtbeurteilung 75 77 77

Bewertungssystem:

«sehr gut» (100 Pkte), «gut» (75 Pkte), «zufrieden» (50 Pkte), «nicht zufrieden» (1 Pkt)


UnSeRe GÄSte

Gästevielfalt

In der Logiernächtestatistik werden die Auswirkungen des starken

Frankens ersichtlich. Während im Hauptmarkt Schweiz der

Logiernächterückgang 2.8% beträgt, sind die Logiernächte im

wichtigsten Euro-Markt Deutschland um 8.4% zurückgegangen;

andererseits verzeichneten wir in den Hoffnungsmärkten verstärkte

Nachfragen: China ein Zuwachs an Logiernächten um 22% und

Indien ein Wachstum von 19%.

2009 Ankünfte Anteil % 2010 Ankünfte Anteil % 2011 Ankünfte Anteil %

Schweiz 280’619 58.25% 277’922 58.00% 267’990 58.55%

Deutschland 65’948 13.69% 65’446 13.75% 60’428 13.20%

Frankreich 15’102 3.13% 15’946 3.35% 13’863 3.03%

USA 12’518 2.60% 11’922 2.51% 12’175 2.66%

Großbritannien 11’380 2.36% 11’770 2.47% 10’244 2.24%

Spanien 9’105 1.89% 8’979 1.89% 8’860 1.94%

Italien 8’682 1.80% 8’906 1.87% 8’850 1.93%

Holland 8’231 1.71% 7’919 1.66% 6’646 1.45%

China 5’007 1.04% 4’639 0.97% 5’977 1.31%

Japan 4’838 1.00% 4’342 0.91% 4’064 0.89%

Österreich 4’421 0.92% 4’207 0.88% 3’710 0.81%

Südkorea 2’583 0.54% 3’411 0.72% 3’667 0.80%

Kanada 4’382 0.91% 3’951 0.83% 3’565 0.78%

Belgien 3’612 0.75% 3’509 0.74% 3’553 0.78%

Australien 4’145 0.86% 3’818 0.80% 3’545 0.77%

Tschechische Republik 3’038 0.63% 2’652 0.56% 3’126 0.68%

Indien 2’488 0.52% 2’198 0.46% 2’417 0.53%

Polen 1’680 0.35% 2’079 0.44% 2’307 0.50%

Brasilien 2’034 0.42% 2’103 0.44% 2’123 0.46%

Übrige Länder 31’918 6.63% 30’169 6.34% 30’623 6.69%

Durchschnittliche aufenthaltsdauer der Gäste (tage)

2009 2010 2011

Schweiz 1.98 1.97 1.99

Deutschland 2.16 2.17 2.15

Frankreich 1.80 1.82 1.84

USA 1.70 2.23 1.67

Großbritannien 2.30 1.77 2.32

Spanien 1.82 1.91 2.19

Italien 1.87 1.84 1.93

Holland 1.88 1.93 1.86

China 1.52 1.57 1.49

Japan 1.65 1.67 1.75

Österreich 2.04 1.99 1.82

Südkorea 1.47 1.49 1.53

Kanada 1.78 1.78 1.81

Belgien 2.14 1.89 2.02

Australien 1.83 1.85 2.04

Tschechische Republik 1.86 1.82 2.20

Indien 1.60 1.66 1.81

Polen 1.86 1.98 1.85

Brasilien 1.72 1.94 1.85

Durchschnitt 1.98 1.99 1.99

Mitglieder

Der Verein Schweizer Jugendherbergen zählte am 31. Dezember

2011 101’085 Mitglieder. Dies entspricht einer Abnahme gegenüber

Vorjahr von 3.4%.

2009 2010 2011

Junior-Mitglieder 32’395 32’080 32’244

Senior-Mitglieder 46’182 47’598 45’354

Familien-Mitglieder 19’869 19’700 18’193

Gruppen-Mitglieder 4’958 5’285 5’294

total 103’404 104’663 101’085

Altersstruktur der Mitglieder

2009 2010 2011

Bis 20 Jahre 34% 34% 35%

20 bis 25 Jahre 7% 7% 5%

26 bis 34 Jahre 9% 9% 8%

35 bis 44 Jahre 20% 20% 19%

Ab 45 Jahre 30% 30% 33%


UnSeRe GÄSte

Gästesegmente

2009 Anteil % 2010 Anteil % 2011 Anteil %

Einzelgäste 451’094 47.21% 441’569 46.69% 410’651 44.97%

Gruppen 184’865 19.35% 181’170 19.15% 186’333 20.41%

Schulen 128’083 13.40% 134’416 14.21% 137’092 15.01%

Familien 191’508 20.04% 188’673 19.95% 179’018 19.61%

total 955’550 100% 945’828 100% 913’094 100%

Kennzahlen

22 / 23

1992 1) 1996 2) 2000 3) 2004 2008 2009 2010 2011

Logiernächte eigene Betriebe kE 562’543 573’248 577’274 785’209 747’798 746’032 737’827

Logiernächte inkl. Franchisebetriebe 920’524 744’777 814’075 838’900 986’471 955’550 945’828 913’094

Total Mitglieder 78’522 65’855 66’277 93’273 95’236 103’404 104’663 101’085

Gästezufriedenheit kE kE kE kE 75 75 77 77

Investitionen in Unterhalt & Ersatz (SJH & SSST) kE 1’024’134 1’725’384 1’769’011 2’580’701 2’352’727 2’599’830 2’756’282

Investitionen in Um- & Neubauten (SSST) kE kE 237’421 3’982’546 1’224’345 13’393’294 11’753’036 9’017’519

Mietkosten 1’755’099 3’129’681 3’925’932 5’260’975 9’439’124 9’521’501 8’861’886 8’672’821

1) erstes Geschäftsjahr nach Fusion der 14 eigenständigen Kreise

2) Einleiten der Reorganisation

3) Start Umsetzung der strategischen Planung

kE keine Erhebung


sanDra aus

portuGal

arbeitet im

rooM

service


unsere

Mitarbeiter

24 / 25

Wir wissen, dass alle Mitarbeiter in

unserer stark auf persönliche

Leistung und Beziehung ausgerichteten

Organisation die entscheidende

Rolle spielen. Ihrer Wichtigkeit

entsprechend stellen wir hohe Anforderungen

an sie. Wir setzen uns

für eine fortschrittliche Mitarbeiter-

Politik ein, insbesondere bezüglich

Führungsstil, Arbeitsbedingungen,

sozialer Sicherheit, Chancengleichheit,

Eigenverantwortung und

beruflicher Förderung.


UnSeRe MitaRBeiteR

Familie und Beruf

In der sozialen Verantwortung als Arbeitgeber ist es uns wichtig,

dass sich Mitarbeiter wohlfühlen und es ihnen gelingt, Familie und

Beruf zufriedenstellend zusammenzubringen. Entsprechend bieten

wir sehr viel Flexibilität, das Arbeitspensum zu gestalten. Im

Berichtsjahr teilten sich an der Geschäftsstelle Zürich 49 Mitarbeiter

37 Vollstellen und in den Jugendherbergen wurden 231 Vollzeitstellen

auf 448 Mitarbeiter aufgeteilt.

Lohnsystem

Für Führungskräfte der Jugendherbergen besteht seit Jahren ein

Lohnsystem, das auf einem Lohn- und Beteiligungsmodell basiert.

Während die Lohnkomponenten nach gleichen Massstäben festgelegt

werden, resultiert die Beteiligung aus dem Budgeterreichungsgrad

und der Erreichung der vereinbarten Ziele.

Mitarbeiter werden nach den Vorgaben der Branchenverbände

entlöhnt und erhalten schon seit Jahren ein 13. Monatslohn

(entgegen den Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages der Hotellerie

und Gastronomie). Um die Leistung der Mitarbeiter – ausgedrückt

mit der Zufriedenheit unserer Gäste für Freundlichkeit,

Qualität des Essens und Sauberkeit – zusätzlich zu honorieren,

besteht ein Prämiensystem für Mitarbeiter der Jugendherbergen.

Diese Prämie wird in Form von Gutscheinen ausgeschüttet; im Berichtsjahr

wurden Gutscheine im Wert von CHF 27’700 abgegeben.

Nach dem Grundsatz der Lohngleichheit für Frau und Mann

werden bei den Schweizer Jugendherbergen beide Geschlechter

nach den gleichen Bedingungen/Ansätzen entlöhnt.

2009 2010 2011

Lohnsumme in CHF 14’299’898 14’844’585 15’507’270

Sozialleistungen in CHF 2’388’245 2’360’983 2’568’358

Erfolgsbeteiligung in CHF 459’611 461’017 298’621

Zielvereinbarung

Auf Basis des Leitbildes werden vom Vorstand die mittelfristigen

Strategien definiert und dann als operative Jahresziele von der Geschäftsleitung

inhaltlich und zeitlich konkretisiert.

Im Zielbildungs- und Zielvereinbarungsprozess werden die

operativen Jahresziele stufengerecht abgeleitet und von konkreten

Zielformulierungen operationalisiert. Nach dem «Top-Down-Prozess»

erfolgt die Abstimmung und Konsolidierung «Bottom-Up».

Dieser systematische Prozess schafft bei allen Mitarbeitern

das notwendige Verständnis für die unternehmerischen Zielsetzungen

sowie die erforderlichen Voraussetzungen im Sinne der

aktiven Beteiligung.

Qualifikationssystem

Die Mitarbeiter-Qualifikation ist eine regelmässig stattfindende,

auf die Zukunft ausgerichtete Standortbestimmung zwischen dem

qualifizierenden Vorgesetzten und den Mitarbeitern. Sie erfolgt

im partnerschaftlichen Gespräch, bei dem auch die Mitarbeiter

Gelegenheit zur Darstellung ihrer Anliegen und Erwartungen haben;

so qualifiziert auch der Mitarbeiter seinen Vorgesetzten. Das

Qualifikationsgespräch findet mit jedem Mitarbeiter vor Ablauf der

Probezeit und mindestens einmal jährlich statt und wird entsprechend

dokumentiert.

Die Ziele der Qualifikationsverfahren sind:

– Anerkennung und Förderung der Leistung und des Verhaltens

– Ausrichtung des Einsatzes des Mitarbeiters auf die sich

wandelnden Ziele und Aufgaben

– Förderung der Motivation und der Entwicklung des Mitarbeiters

– Stärkung des gegenseitigen Vertrauens

– Förderung der Fähigkeit des Mitarbeiters zu realistischer

Selbsteinschätzung

Aus- & Weiterbildung

Die Weiterbildung ist ein wichtiger Pfeiler im Bestreben, die Qualität

für unsere Gäste und Mitarbeiter zu steigern. Im Berichtsjahr

wurden 34 Weiterbildungskurse mit externen und internen Referenten,

die 2-tägigen Regionaltreffen und die 3-tägige Herbsttagung

durchgeführt, welche von 535 Teilnehmern besucht wurden.

Als national/international tätige Organisation sind Sprachkenntnisse

von zentraler Bedeutung. So stehen den Mitarbeitern

der Geschäftsstelle wöchentlich ausgebildete Sprachlehrer zur

Verfügung. In Einzel- und Gruppenunterricht wurden total 418 Lektionen

in Französisch und 202 Lektionen in Englisch erteilt.

Mitarbeiter, die ihre berufliche Karriere bei den Schweizer Jugendherbergen

sehen, haben die Möglichkeit ein Förderprogramm

zu absolvieren. Während 1 bis 2 Jahren durchlaufen Kandidaten

verschiedene Funktionen, arbeiten in Projektteams mit und holen

sich so das nötige Rüstzeug, um künftig eine andere/höhere Position

einzunehmen. Diese aktive «Nachwuchsförderung» ermöglicht

uns immer wieder Führungskräfte aus den eigenen Reihen zu rekrutieren

und reduziert zugleich die Fluktuationsrate.

Externe Aus-/Weiterbildungen werden finanziell unterstützt,

sofern das Erlernte in die tägliche Arbeit einfliessen kann. Je nach

Höhe der finanziellen Unterstützung wird vertraglich eine Mindestanstellungsdauer

vereinbart.

2011 beschäftigten die Schweizer Jugendherbergen an der

Geschäftsstelle Zürich 4 Lernende (kaufmännische Ausbildung)

und 2 Praktikanten von Tourismusfachschulen; in den Jugendherbergen

waren total 9 Lernende/Praktikanten in Ausbildung.

2009 2010 2011

Angebotene Weiterbildungskurse 31* 34* 34*

Anzahl Teilnehmer 368 483 535

Total Std für überbetriebliche Weiterbildung 4’442 5’803 5’220

Anzahl Personen im Förderprogramm 3 3 2

Anzahl Lernende und Praktikanten 15 14 15

Anzahl Personen in externer Aus-/Weiterbildung 3 4 5

* plus Einzel- und Gruppenunterricht in französischer und englischer Sprache

Spezielle Leistungen

Mitarbeiter, ehrenamtliche Vorstandsmitglieder und Delegierte erhalten

zur kostenlosen Benützung von Jugendherbergen für sich

und ihre Familienangehörigen jährlich Übernachtungsgutscheine.

Im Jahr 2011 wurden so Leistungen im Wert von CHF 99’451bezogen.

Case-Management und Sozialberatung

Die Unfall- und Krankheitsfälle unserer Mitarbeiter werden von

einem externen Vertragspartner professionell erfasst und alle

Massnahmen eingeleitet, damit Arbeitnehmende wieder integriert

werden können. Zudem steht allen Mitarbeitern für persönliche,

gesundheitliche, finanzielle, rechtliche oder administrative Fragen

eine kostenlose externe Sozialberatungsstelle zur Verfügung.


UnSeRe MitaRBeiteR

2009 2010 2011

Case-Management

Betreute Mitarbeiter

Arbeitsunfähigkeit

15 25 27

bis 5 Tage 0% 4% 0%

6–14 Tage 13% 12% 4%

15–30 Tage 27% 36% 22%

31–60 Tage 27% 20% 30%

61–90 Tage 20% 8% 4%

91–365 Tage 13% 20% 37%

über 365 Tage

Sozialberatung Fragestellungen/Beratungen

0% 0% 3%

persönlich/familiär 1 3 0

gesundheitlich 1 2 1

betrieblich 3 2 0

finanziell 0 0 0

Fachberatung 1 0 1

Altersvorsorge

Die Schweizer Jugendherbergen verfügen über eine eigene Altersvorsorge-Stiftung.

Die Vermögensanlagen der Vorsorge-Stiftung

sind vollständig bei der AXA Leben AG rückgedeckt und unterliegen

keinen Retrozessionen auf Vermögensanlagen.

Der Deckungsgrad per 31.12.2011 liegt bei 106.23%. Durch die

positive Finanzlage konnte der Stiftungsrat im Berichtsjahr die Altersguthaben

der Mitarbeiter um 1% höher verzinsen, als dem vom

Bundesrat festgelegten BVG Mindestzinssatz. Zudem wurde den Rentenbezügern

ein Weihnachtsgeld in Form einer 13. Rente ausbezahlt.

Der Stiftungsrat setzt sich aus je vier Arbeitnehmer- und

Arbeitgeber-Vertretern zusammen.

Arbeitnehmer-Vertreter Granacher Bernhard | Künzli Martin |

Lutz Walter | Zollinger Markus (Präsident)

Arbeitgeber-Vertreter Dobler René | Gmür Fredi (Vizepräsident) |

Hitz Ursula | Müller Christoph

Kennzahlen

26 / 27

2009 2010 2011

Vorsorgekapital in CHF 13’440’298 15’543’965 16’353’780

Frei verfügbare Mittel in CHF 840’326 910’544 1’043’082

Deckungsgrad 106.14% 105.77% 106.23%

Aktive Versicherte 390 431 412

Rentenbezüger 23 25 26

Arbeitssicherheit & Gesundheitsförderung

Die Sicherstellung optimaler Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz

unserer Mitarbeiter hat höchste Priorität. Dies stellen

wir sicher mit spezieller Instruktion/Schulung der Mitarbeiter vor Ort,

laufender Gefahrenermittlung mit entsprechender Massnahmendefinition

und sporadischen Sicherheits-Audits in den Betrieben.

Konzept, Informationsblätter und Checklisten für Arbeitssicherheit

und Gesundheitsförderung wurden überarbeitet und

mehrsprachig für die Mitarbeiter publiziert.

Zivildienstleistende

Zivildienst ist ein Ersatzdienst für militärdiensttaugliche Männer,

die aus Gewissensgründen keinen Militärdienst leisten können. Sie

leisten ihre Einsätze im Sozialbereich, in Naturparkprojekten und

gemeinnützigen Einsatzbetrieben. So bieten auch die Schweizer

Jugendherbergen Einsatzmöglichkeiten für Zivildienstleistende

an. 192 Zivis haben im Jahr 2011 bei uns 6’538 Diensttage geleistet.

Ebenso haben bei uns Angehörige des Deutschen Freiwilligendienstes

Einsatz geleistet.

Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis

Die Mitarbeiterkommission (vgl. Seite 40) vertritt die Interessen

der Mitarbeiter gegenüber dem Vorstand und der Geschäftsleitung.

Versammlungen der Mitarbeiter fanden anlässlich der Regionaltreffen

und der Herbsttagung statt. Die Quartals-Aussprachen

zwischen der Mitarbeiterkommission, Geschäftsleitung und Vertretern

des Vorstandes waren äusserst konstruktiv und förderten

das gegenseitige Vertrauen.

19921) 19962) 20003) 2004 2008 2009 2010 2011

Beschäftigung

Mitarbeiter Betriebe kE 363 345 310 418 410 398 448

Vollzeitstellen Betriebe kE 175.7 163.0 176.4 225.0 219.2 223.9 231.4

Mitarbeiter Geschäftsstelle kE 29 27 30 37 37 45 49

Vollzeitstellen Geschäftsstelle kE 21.4 22.6 23.9 27.6 30.8 33.4 37.4

Mitarbeiter total kE 392 372 340 455 447 443 497

Vollzeitstellen total kE 197.1 185.6 200.3 252.6 250.0 257.3 268.9

Fluktuationsrate kE kE kE kE 9.1% 9.5% 7.0% 9.3%

Zufriedenheitsgrad

Belegschaftsstruktur

kE kE kE kE 95 97 96 92

Durchschnittliches Alter kE kE kE kE 37.2 37.8 38.4 37.9

Anteil Frauen gesamthaft kE kE kE kE 66% 66% 67% 67%

Anteil Frauen im Kader

Lohnspanne

kE kE kE kE 55% 56% 58% 55%

Mindestbruttolohn in CHF kE 2’250 2’360 3’100 3’250 3’350 3’350 3’400

Höchster Lohn zu Mindestlohn (Lohnspanne)

Unfälle/Ausfalltage

kE >3.92 >4.24 >4.03 >4.15 >4.03 >4.03 >3.97

Betriebsunfälle kE kE kE kE 21 16 16 16

Nicht Betriebsunfälle kE kE kE kE 25 36 31 38

Ausfalltage durch Unfall, Krankheit & Mutterschaft kE kE kE kE 5’281 2’914 2’990 4’675

Direkte Kosten der Ausfalltage kE kE kE kE 276’554 348’375 325’888 406’607

1) erstes Geschäftsjahr nach Fusion der 14 eigenständigen Kreise, 2) Einleiten der Reorganisation, 3) Start Umsetzung der strategischen Planung, kE) keine Erhebung


christian

aus Konstanz

macht sein

Kanuflott


unser

verhältnis

zur uMwelt

28 / 29

Wir sind uns bewusst, dass die einheimische

Bevölkerung und die

natürliche Umwelt in den Zielgebieten

für uns und unsere Gäste von

ausschlaggebender Bedeutung sind.

Wir wollen auf die Interessen der

einheimischen Bevölkerung grösstmögliche

Rücksicht nehmen, ihre

Eigenständigkeit und ihre Kultur

achten und alles daran setzen,

Umweltbelastungen so gering wie

möglich zu halten. Wir setzen uns für

umweltfreundliche und landschaftsschonende

Jugendherbergen und

Freizeitprogramme ein.


UnSeR VeRhÄLtniS ZUR UMweLt

Dank einem einfachen Angebot (geringe m 2 -Nutzfläche pro Bett)

glänzen Jugendherbergen mit einer vergleichsweise sehr hohen

Umweltverträglichkeit. Gemessen an den CO 2-Emissionen verbessert

sich die Umweltverträglichkeit prinzipiell je einfacher der Beherbergungs-Standard.

Die hohe Umweltverträglichkeit soll aber

nicht bedeuten, dass wir nicht trotzdem das Beste herausholen.

Die Jugendherbergen verfahren ganz nach dem Prinzip «Vermei-

immobilien

Die Weichen für einen umweltgerechten Betrieb werden beim Bau

einer Jugendherberge gestellt. Heiz-Energie und Strom sind die

wesentlichsten Umweltfaktoren. Für Neubauten haben sich die

Jugendherbergen Minergie und ECO als Standard gesetzt. Minergie

zertifizierte Bauten weisen gegenüber konventionellen Bauten

einen wesentlich geringeren Energieverbrauch auf. Diese Bauweise

wird von den Schweizer Jugendherbergen bei Neubauten und umfassenden

Umbauten konsequent angewandt. Eco-Bau bestimmt

die ökologisch effizientesten Materialien und Bauleistungen.

Mit dem Bau der Jugendherberge Interlaken gehen wir noch einen

Schritt weiter: Minergie-P-ECO heisst das Ziel. Gebäude können

auch aktiv zur Energiegewinnung beitragen. Ökonomisch interessant

ist die solare Warmwasser-Produktion (13 Anlagen mit total 501 m 2 ).

betrieb

Die Schweizer Jugendherbergen arbeiten mit einem umfassenden

Umwelt-Managementsystem. Die höchsten Standards und die besten

Labels dienen als Messlatte, ausgewiesene Partner als Gradmesser.

Demnächst sind alle Jugendherbergen mit dem EU-Umweltzeichen

und dem Ibex-Fairstay-Label zertifiziert (vgl. Seite 20).

CO 2-emissionen/CO 2-Kompensation/CO 2-Abgabebefreiung

Mit der Klimaerwärmung ist neben dem reinen Ressourcenverbrauch

der CO 2-Ausstoss in den Fokus gerückt. Eine Masterthesis

von Michael Keller zeigt den CO 2-Ausstoss der Jugendherbergen

und die wesentlichen Emittenten. Wärme, Elektrizität und externe

Faktoren wie Restauration halten sich mit je einem Drittel ungefähr

die Waage. Dank dem Einkauf von 100% Wasserkraft mittels

Zertifikaten reduziert sich der CO 2-Ausstoss für Elektrizität bei

den Jugendherbergen auf nahezu Null.

Durch vielseitige Massnahmen reduzieren die Schweizer Jugendherbergen

den CO 2-Ausstoss kontinuierlich. Der spezifische

CO 2-Ausstoss für Raumwärme wurde im Vergleich zum Jahr 2000

um 37.6% reduziert. Damit wird der mit der Energie-Agentur der

Wirtschaft EnAW vereinbarte, verbindliche Sollwert für 2011 (8.5%)

wesentlich übererfüllt. Die Übererfüllung von rund 650 Tonnen CO 2

konnte teilweise der Stiftung Klimarappen verkauft werden. Die

CO 2-Intensität gegenüber dem Ausgangsjahr liegt noch bei 62%

pro Quadratmeter Nutzfläche; es wird also noch weniger als zwei

Drittel der CO 2-Menge gegenüber dem Jahr 2000 ausgestossen.

Die mit der Energie-Agentur der Wirtschaft EnAW vereinbarten

Ziele für die Periode von 2008 bis 2012 und die vertraglich vereinbarten

Übererfüllungen mit der Stiftung Klimarappen können mit

Sicherheit erreicht werden.

den – Reduzieren – Kompensieren» und zwar gemäss der genannten

Reihenfolge.

Allgemein achten wir sehr stark auf die Effizienz der Massnahmen.

Mittels Analysen werden die grössten Reduktionspotentiale

ermittelt und dann dort mit Massnahmen angesetzt. Über die

Jahre hinweg ist ein umfassendes Umweltmanagement für Bau

und Betrieb entstanden.

Bei idealen Voraussetzungen kommen auch Photovoltaikanlagen zur

Stromerzeugung zum Einsatz (3 Anlagen mit total 1’238 m 2 ).

Solarpreis für die Schweizer Jugendherbergen

Im Oktober 2011 erhielten die Schweizer Jugendherbergen den

Schweizer Solarpreis 2011 in der Kategorie «Persönlichkeiten/Institutionen»

für das umfassende Umweltmanagement in Bau und

Betrieb sowie für die Vorreiterrolle im umweltverträglichen Tourismus.

Der Schweizer Solarpreis wird seit 1990 in verschiedenen

Kategorien verliehen: für Bauten, Solaranlagen, bestintegrierte Anlagen

sowie Persönlichkeiten, Gemeinden, Kantone, Architekten, Ingenieure

und Unternehmen, die sich für die Solarenergie einsetzen.

Was die Schweizer Jugendherbergen bisher nicht reduzieren

und vermeiden konnten, wird zu einem grossen Teil kompensiert. Die

Gäste glänzen durch eine sehr hohe Beteiligung an der freiwilligen

CO 2-Kompensation: 63.1% der Gäste geben damit ihr persönliches

Committment zu den Bemühungen der Jugendherbergen ab, und

kompensieren jeweils den CO 2-Ausstoss von durchschnittlich 5.5 kg

pro getätigter Übernachtung. Dadurch resultiert eine jährliche Kompensation

von 3’000 Tonnen CO 2. Die Hälfte des Betrages geht zugunsten

von Klimaprojekten der Stiftung myclimate (aktuell für effiziente

Kocher in Peru); mit der anderen Hälfte wird ein Klimafonds für

Massnahmen in Jugendherbergen gespiesen. Dieser wird zusätzlich

durch die Erträge der 2010 erstellten Photovoltaikanlage in St.Moritz

geäuffnet. Im Weiteren kompensieren die Jugendherbergen Flüge

und den Autoreiseverkehr der Mitarbeiter der Geschäftsstelle.

Wärme

Wärme ist mit jährlich rund 6’700 MWh der grösste Energiefaktor

bei den Jugendherbergen. Mittels Verbesserungen an den Gebäudehüllen

und an den Heizungen wird der Verbrauch reduziert. Mit

dem Umstellen von Heizsystemen, wenn möglich von fossilen auf

erneuerbare Energien, wird der CO 2-Ausstoss zusätzlich vermindert.

Anschlüsse an Fernwärme-Netze und betriebliche Optimierungen

helfen zusätzlich, die Energie-Effizienz zu verbessern. Die

bereits langjährige Fokussierung der Energie-Sparbemühungen

auf den Wärmebereich widerspiegelt sich am grossen Reduktionserfolg.

Im Vergleich zum Ausgangsjahr 2000 konnte der spezifische

Energieverbrauch von 155 kWh pro m 2 auf 98 kWh pro m 2 gesenkt

werden. Zu beachten ist zudem, dass die Massnahmen in diesem

Bereich langfristige Wirkung haben (Gebäudehülle etc.).


UnSeR VeRhÄLtniS ZUR UMweLt

Elektrizität

Der Stromverbrauch wird zu über 90% betriebsseitig oder mit

betrieblichen Steuerungen beeinflusst. Die Jugendherbergen

verzichten daher bewusst darauf die Gäste mit Sparaufforderungen

zu belästigen. Gleichzeitig werden bei Neu- und Ersatzinvestitionen

höchste energetische Anforderungen gestellt. Durch

konsequenten Einkauf der effizientesten Maschinen und Geräte

(Top-Ten-Geräte, Wärmerückgewinnung etc.) und Beleuchtung

(Sparleuchten, LED etc.) konnte der Stromverbrauch wesentlich reduziert

werden. Infolge technischer Standardverbesserungen oder

durch den Minergie-Standard (Lüftungen) wird die Reduktion wieder

aufgewogen. Der durchschnittliche Stromverbrauch ist dank

den intensiven Sparbemühungen aber auf stabilem Niveau (4.6

kWh pro Logiernacht). Mittels Wasserkraft-Zertifikaten decken wir

seit anfangs 2009 den gesamten Strombedarf von jährlich 3’500

MWh aus erneuerbarer Schweizer Wasserkraft ab.

Wasser

Wasser ist in Beherbergungsbetrieben ein wesentlicher Umweltfaktor.

Insbesondere wird ein wesentlicher Teil der Wärme für

Warmwasser eingesetzt. Die flächendeckenden Wasser-Sparmassnahmen

der vergangenen Jahre, welche aus dem Klimafonds

finanziert wurden, zeigen grosse Wirkung. Trotz kontinuierlichen

Standardverbesserungen bei Duschen und Toiletten resultierte

eine weitere Senkung des durchschnittlichen Verbrauchs auf 125

Liter pro Logiernacht. Dies sind im Vergleich zu Benchmarks der

Hotellerie hervorragende Werte.

Umweltfreundliche Produkte und Material

Die Schweizer Jugendherbergen gewichten beim Einkauf den

Umweltfaktor stark. Als einer der grössten Beherberger in der

Schweiz sind wir uns der Wirkung unserer Nachfragekriterien auf

Lieferanten bewusst. Die umweltfreundliche Materialwahl beginnt

beim Bauen gemäss den ECO-Standards (umweltfreundliche Materialwahl,

Graue Energie etc). Beim Einkauf von Haushaltgeräten,

Lampen und Leuchten sowie EDV-Geräte haben sich die Jugendherbergen

als Mitglied der WWF-Climate-Groupe zum Kauf von

Top-Ten-Produkten verpflichtet.

Seit dem 1. Dezember 2008 beziehen wir Produkte mit Fairtrade

Gütesiegel von Max Havelaar:

Ökologische leistungen

30 / 31

Verbrauchsmenge 2009 2010 2011

Kaffee in kg 6’234 6’454 6’375

Fruchtsaft in lt 108’240 111’624 112’428

Zucker in kg 2’810 2’685 2’645

Tee in kg 102 105 145

Reis in kg 4’880 5’580 5’260

Zusätzlich legen die Jugendherbergen im Lebensmittelfrischbereich

einen hohen Wert auf regionale Produkte. Im Bereich Reinigung/Hygiene

werden ausschliesslich umweltschonende Produkte

verwendet. Klare Produkte-/Lieferantenbestimmungen mit Qualitätsvorgaben

und die durch das Ibex-Fairstay-Label vorgegebenen regelmässigen

internen und externen Audits garantieren die Einhaltung.

Abfall und Entsorgung

Wir setzen uns für ein umfassendes Recycling der verwertbaren

Stoffe ein. Dies geschieht in der Geschäftsstelle Zürich genauso

wie in den Betrieben. Den Gästen werden in allen Jugendherbergen

Recyclingstellen für Glas, Papier, PET und Alu zur Verfügung

gestellt; alle übrigen Abfälle werden fachgerecht entsorgt.

Mobilität

Der Pendelverkehr nimmt bei Jugendherbergen eine untergeordnete

Bedeutung ein. Die Geschäftsstelle ist mit öffentlichen

Verkehrsmitteln gut erreichbar, in den Jugendherbergen sind vorwiegend

lokal wohnhafte Mitarbeitende tätig. Der Geschäftsverkehr

ist mit rund 1% der CO 2-Emmissionen ebenfalls gering. Die

Jugendherbergen kompensieren den gesamten Geschäftsverkehr

inklusive den Geschäftsflügen bei der Stiftung myclimate.

Die Umweltverträglichkeit der Transporte (Zulieferungen) ist

nicht einfach erfassbar. Die Jugendherbergen steuern diesen über

die Bevorzugung von regionalen Produkten und eine Konzentration

auf wenige Lieferanten mit einem breiten Sortiment.

Tourismus bedeutet Reisen, und Reisen bedeutet Mobilität.

Die Anreise der Gäste ist ein wesentlicher Umweltfaktor. Bei den

Jugendherbergen verursacht die Anreise vergleichbar hohe CO 2-

Emissionen wie eine Logiernacht (5.5kg CO 2/Logiernacht entspricht

ca. 30 Auto-km). Die Jugendherbergen sind sich dessen bewusst

und fördern deshalb die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Im Berichtsjahr wurde mit der Erarbeitung eines Mobilitätskonzepts

gestartet, Sofortmassnahmen sollen bereits zu Erfolgen führen.

19921) 19962) 20003) 2004 2008 2009 2010 2011

Ressourcenverbrauch/Emissionen

Raumwärme (Öl/Gas):

Reduktion spezifische CO -Fracht 2 kE kE 0% 4.2% 28.3% 27.9% 37.1% 37.6%

Stromverbrauch pro Logiernacht (kWh) kE 5.5 4.9 4.9 4.4 4.5 4.5 4.6

Energieverbrauch pro m2 (kWh) kE kE 155 138 110 112 97 98

Wasserverbrauch pro Logiernacht (Liter)

CO -Kompensation

2

kE 168 166 153 136 137 132 125

Anteil kompensierte Logiernächte – – – – 28.7% 57.2% 63.9% 63.1%

Kompensation Übernachtungen in CHF* – – – – 130’813 254’979 237’062 232’813

Realisierte Eigenprojekte in CHF – – – – 33’287 13’454 213’128 1’959

Zahlung an myclimate durch Gästekompensation in CHF – – – – 68’406 127’490 118’531 116’406

Zahlung an myclimate für Kompensation Fahr- & Flug-km – – – – 1’800 2’175 2’237 3’376

1) erstes Geschäftsjahr nach Fusion der 14 eigenständigen Kreise, 2) Einleiten der Reorganisation, 3) Start Umsetzung der strategischen Planung, kE) keine Erhebung,

* ab 1.12.2009 Senkung Kompensation von CHF 0.60 auf CHF 0.50


seliM

aus Menziken

im zivil-

Dienst


unsere

wirtschaft-

lichKeit

32 / 33

Wir wollen zu allen für uns wichtigen

Personen, Unternehmungen und

Institutionen Beziehungen pflegen,

die auf echter Partnerschaft beruhen.

Wir erachten die Pflege enger persönlicher

Beziehungen und die gemeinsame

Festlegung fairer Bedingungen

als besonders bedeutungsvoll.

Wir suchen eine aktive Zusammenarbeit

mit allen für uns wichtigen

touristischen Organisationen im Inund

Ausland. Wir fördern zwischenund

überbetriebliche Kooperationen.


UnSeRe wiRtSChaFtLiChKeit

Marktentwicklung

Das Jahr 2011 stand im Zeichen des personellen Aufbaus des Ressorts

Sales mit den Aufgaben Produkte (Erstellen von Angeboten),

Verkaufsförderung (Events, Messen, Verkaufstouren), Vertrieb (Incoming,

Partnerschaften Sales) und Digitalem Sales (Online Verkaufsplattformen,

Internet, Analyse und Statistiken).

Erste Priorität hatte der Ausbau des digitalen Verkaufs. Dazu

gehörten einerseits eine bessere Präsenz der Angebote der einzelnen

Jugendherbergen auf der eigenen Internetseite und andererseits

der Ausbau des Verkaufs über externe Buchungsplattformen.

Die Aufschaltung der Jugendherbergen auf booking.com und die

daraus resultierenden zusätzlichen Buchungen bestätigen dies.

Bis Ende 2012 werden nun gezielt weitere Plattformen hinzugefügt.

Angebotswerbung löst Imagewerbung ab

In den letzten Jahren haben wir viel in die Imagewerbung investiert.

2011 wurde konsequent Angebotswerbung betrieben: in den verschiedenen

Medien wurden verstärkt die vielfältigen Angebote der

einzelnen Jugendherbergen vermarktet und verkauft.

Nationale und internationale Verkaufsaktivitäten

Der Verkauf der Keyhostels – speziell für die Jugendherberge Interlaken

– stand im Berichtsjahr bei der Bearbeitung der verschiedenen

Märkte im Vordergrund. Die Präsenz der Schweizer Jugendherbergen

konzentrierte sich auf Public-Events und Ferienmessen in

der Schweiz sowie Fachmessen im Ausland:

Schweiz ST Travel Mart Genf | Indian Sales Workshop Interlaken |

Schweizer Ferienmessen Basel, Bern, St. Gallen, Genf und Zürich |

Bike Days Solothurn | Young Stage Basel | Gurtenfestival Bern | Ferienplausch

Zürich

Deutschland ITB Berlin

England TNT Travel Show London

Spanien WYSTC Barcelona

Südkorea KOFTA Seoul

tschechische Republik Sales Workshop Prag

engagement und partnerschaften

Auf nationaler und internationaler Ebene pflegen wir sehr intensive

Beziehungen zu Mitbewerbern, Branchenverbänden und Partnern

aus Politik und Wirtschaft. Wie es unsere Nachhaltigkeitsstrategie

vorgibt, verfolgen wir das Ziel auf Vorbildwirkung und Motivation

der Tourismusbranche und dies zum Wohle der Gesellschaft.

Regionale Partnerschaften

Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration einer jeden

Jugendherberge in der Region hat höchste Priorität; Unterstützung

von örtlichen/regionalen Vereinen, Mitgliedschaften bei den Branchenverbänden

und Tourismus Organisationen sowie der Bezug und

die Verwendung von regionalen Produkten werden aktiv gefördert.

An verschiedenen Standorten sind die wichtigsten Partner

auch die Eigentümer/Vermieter unserer Jugendherbergen, die uns

zu moderaten, teilweise symbolischen Konditionen die Liegenschaften

vermieten. Dies sind mit Stichtag 1. Mai 2012:

Baden Einwohnergemeinde Baden | Bern Stadtbauten Bern |

Dachsen-Rheinfall Kanton Zürich | Fribourg Commune de Fribourg |

Klosters Politische Gemeinde Wallisellen | Kreuzlingen Stadt

Kreuzlingen | Lausanne Ville de Lausanne | Mariastein-Rotberg

Stiftung Jugendburg Rotberg | Pontresina Gemeinde Pontresina |

Rapperswil-Jona Stadt Rapperswil-Jona | Richterswil Kanton

Zürich | Schaan-Vaduz Jugendherberge-Stiftung Schaan-Vaduz |

Schaffhausen Einwohnergemeinde Stadt Schaffhausen | Sion Ville

de Sion | Solothurn Einwohnergemeinde Stadt Solothurn | St.

Gallen Politische Gemeinde St. Gallen | Sta. Maria Gemeinde Sta.

Maria | Zofingen Einwohnergemeinde Zofingen

Nationales Engagement

IG Parahotellerie Schweiz

Nach intensiven Verhandlungen gründeten im Januar 2011 die

Schweizer Jugendherbergen, Interhome AG, REKA, TCS Schweiz

(Camping), und Bed & Breakfast Switzerland eine einfache Gesellschaft

nach Schweizerischem Recht mit dem Namen IG Parahotellerie

Schweiz. Als Präsident dieser Gesellschaft amtet Fredi Gmür.

Zweck der Gesellschaft ist die Stärkung der Parahotellerie sowie

eine damit verbundene Steigerung der Logiernächte im Schweizer

Tourismus durch qualitätsbewusstes Handeln. Ebenso wird die Erhöhung

des Bekanntheitsgrades und des Images der Parahotellerie

angestrebt. Durch den Erfahrungsaustausch und einer strategischen

Zusammenarbeit soll die gemeinsame Vertretung der Interessen der

Parahotellerie (Kurtaxen, «kalte Betten», Zweitwohnungsproblematik

etc.) gegenüber Dritten (Parteien, Verbände, Behörden) gestärkt

werden. Dazu vertritt die IG Parahotellerie Schweiz die Interessen

einer qualitätsbewussten Parahotellerie in tourismuspolitischen

Fragen und fördert diese mit gezielten Partnerschaften und Aktivitäten.

Die Gesellschafter haben sich verpflichtet, «Leadership through

quality» zu gewährleisten, indem direkte Qualitätsdefinitionen und

-kontrollen eingeführt werden und der Betrieb eigener Online-Buchungs-Plattformen

aufrechterhalten bleiben.

Mit Schweiz Tourismus wurde eine Strategische Partnerschaft

für 3 Jahre vereinbart. Für die Vermarktungspartnerschaft

investiert die IG Parahotellerie Schweiz jährlich CHF 250’000. Für

die Realisierung des aufgrund der Frankenstärke kurzfristig eingeleiteten

Impuls-Programms 2011/2012 wurden zusätzliche Mittel

gesprochen. Die Leistungen von Schweiz Tourismus beinhalten ein

permanentes, marktgerichtetes Parahotelleriemarketing. Mit gezielten

Marketing- und Kommunikationsmassnahmen unterstützt

Schweiz Tourismus das positive Image der Parahotellerie und deren

Unterkunftsbereiche. Ebenfalls trägt Schweiz Tourismus in

ihren weltweiten Marketinganstrengungen dem visuellen Auftritt

von der IG Parahotellerie Schweiz Rechnung.

Kooperationen

Kooperationen sind eine wichtige und wirkungsvolle Möglichkeit,

um mit Partnern neue Gäste-Segmente zu erreichen. Die Jugendherbergen

gehen Kooperationen ein, die national bzw. international

und mehrjährig sind. Stark intensiviert wurde die Zusammenarbeit

mit Schweiz Tourismus. Neue Partnerschaften wurden vereinbart

mit SBB, IKEA und mit Coop Hello Family. Bisherige Partnerschaften

wurden erneuert mit Rent-a-Bike, CSS Versicherungen sowie

mit dem WWF und VCS.


UnSeRe wiRtSChaFtLiChKeit

Mitarbeit in Fachgruppen und Gremien

Die grosse Erfahrung der nachhaltigen Geschäftsführung geben

wir kostenlos weiter, sei dies in Form von Beratungen an einzelne

Leistungsträger, Studierende, Hotelgruppen, Branchenverbände

oder durch aktive Mitarbeit in Gremien. René Dobler nahm Einsitz

in Arbeitsgruppen von Hotellerie Suisse und dem Schweizer Tourismus

Verband. Fredi Gmür ist Mitglied des Tourismusrats von

Schweiz Tourismus und Vorstandsmitglied vom Schweizer Tourismusverband.

Zudem nahmen die Geschäftsleitungsmitglieder die

Möglichkeiten wahr, das Erfolgsrezept «Nachhaltige Schweizer

Jugendherbergen» an Universitäten, Fachhochschulen, Generalversammlungen,

Workshops und Kongressen national und international

zu präsentieren.

Internationale Zusammenarbeit

Hostelling International

Die Schweizer Jugendherbergen sind Mitglied von Hostelling International

seit der Gründung im Jahr 1932. Ziel von Hostelling

International ist die Förderung der Bildung und Erziehung junger

Menschen aller Nationen, besonders aber junger Menschen mit

begrenzten finanziellen Mitteln. Diese sollen angeregt werden, die

Natur umfassend kennen zu lernen, sie zu lieben und zu pflegen,

und die kulturellen Werte von Klein- und Großstädten in allen Teilen

der Welt schätzen zu lernen. Zur Unterstützung dieser Ziele

koordiniert Hostelling International die gegenseitige Anerkennung

von Mitgliedschaften, entwickelt/fördert nationale Netzwerke und

Verbände, definiert Qualitätsstandards, koordiniert Marketingaktivitäten

und unterhält das Buchungsportal www.hihostels.com.

Die Bemühungen von Hostelling International werden von den

Schweizer Jugendherbergen durch aktive Mitarbeit der Geschäftsleitungsmitglieder

in verschiedenen Arbeitsgruppen unterstützt.

Hostelling International in Zahlen

– 71 Mitgliedsverbände

– 8 assoziierte Organisationen

– 4’000 Jugendherbergen

– 38 Millionen Übernachtungen jährlich

– 350’000 Betten

– in 90 Ländern aktiv

– 3.7 Millionen nationale Mitglieder plus 1 Million Gastmitglieder

– 13 Millionen jährliche Besuche auf hihostels.com

– 1 Milliarde Franken geschätzte jährliche Einnahmen im

HI-Netzwerk

Hostelling International Marketing GmbH

Die Hostelling International Marketing GmbH mit Sitz in Zürich ist

zu je 50% im Besitz der Schweizer und Niederländischen Jugendherbergen.

Geschäftsführer dieser Gesellschaft sind die beiden

CEO’s Fredi Gmür (SJH) und Marijke Schreiner (Stayokay).

Im Auftrag von Hostelling International schult, auditiert

und zertifiziert die Hostelling International Marketing GmbH Mitgliederverbände

und -hostels weltweit das HI-Qualitätssicherungssystem.

Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Phase, in

welcher 80% der weltweiten Schlüsselherbergen in das Qualitätsprogramm

integriert werden konnten, wurde 2011 die zweite Phase

in Angriff genommen: für die Integration der kleineren Herbergen

hat der Projektleiter Jürgen Gross eine HI-Q Light-Version entwickelt,

welche mit Online-Tools ergänzt wurde. Gleichzeitig wurden

neue Verträge für eine zweite Vetragsperiode mit Hostelling International

verhandelt.

34 / 35

Zusammenarbeit mit nationalen Jugendherbergs-Verbänden

In Bau, Betrieb und Management gelten die Schweizer Jugendherbergen

im internationalen Vergleich als führende Organisation. Im

Berichtsjahr nahmen Vertreter der Schweizer Jugendherbergen

an der Konferenz der deutschsprachigen CEO’s in Salzburg (A),

an der Europakonferenz in Rouen (F) und am Hostelling International

CEO Meeting in Lissabon (P) teil. Ein sehr intensiver Know

How-Austausch mit gegenseitigen Besuchen pflegten wir mit dem

Deutschen Jugendherbergswerk Landesverband Bayern und mit

HI Canada.

Mitgliedschaften

Die Schweizer Jugendherbergen sind Mitglied der Stiftung ZEWO

(Schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige, Spenden

sammelnde Organisationen), von Hostelling International,

der World Youth Student & Educational Travel Confederation, von

Schweiz Tourismus, der IG Parahotellerie Schweiz, der Hotellerie

Suisse, der GastroSuisse, des Schweizer Tourismus-Verbandes,

von öbu (Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften), der Energie-

Agentur der Wirtschaft EnAW und proFonds (Dachverband gemeinnütziger

Stiftungen der Schweiz).

IG parahotellerie

„Leadership through quality“


UnSeRe wiRtSChaFtLiChKeit

wirtschaftliche leistung

2011 wuchs die Tourismusbranche weltweit auf ein Rekordniveau;

die internationalen Ankünfte steigerten sich erneut und nahmen

um 4.4% zu. Die nationalen Ankünfte in der Hotellerie wuchsen

zwar um 0.2%, das Total der Logiernächte verringerte sich jedoch

um 2.0% auf 35.5 Millionen.

Die Schweizer Jugendherbergen verbuchten im Jahr 2011

737’827 Logiernächte, was gegenüber dem Vorjahr einem Rück-

Kennzahlen

1992 1) 1996 2) 2000 3) 2004 2008 2009 2010 2011

Ertrag

Betriebsertrag in Mio. CHF 17.51 20.45 23.89 27.64 40.68 40.53 41.11 41.50

Bettenertrag in CHF 2’319 2’560 4’709 6’099 7’843 8’254 7’935 7’948

Ertrag pro Logiernacht in CHF kE 36.44 41.68 47.88 51.81 54.19 55.10 56.25

Bettenauslastung (eigene Betriebe)

Ergebnis

43.3% 38.2% 43.9% 44.8% 52.4% 52.7% 50.0% 47.9%

Cash-Flow in Mio. CHF 4) 1.78 2.00 4.28 5.89 10.45 10.58 9.87 9.93

Liquiditätsgrad III 174% 133% 98% 136% 112% 123% 132% 137%

Organisationskapital 19% 1% 7% 34% 25% 32% 39% 41%

EK-Verzinsung in % – – – – 3% 3% 2% 1.5%

EK-Verzinsung in CHF

Produktivität

– – – – 2’327’983 2’476’313 1’560’703 1’296’273

Produktivität pro Mitarbeiter in CHF 81’455 88’470 125’926 137’990 161’046 162’097 159’748 154’373

Total Wertschöpfung in CHF kE 10’782’865 13’096’859 15’161’396 21’194’567 21’405’379 21’692’131 22’709’817

Wertschöpfung für Mitarbeiter in CHF 9’140’613 10’324’851 11’643’355 13’187’228 18’112’930 18’301’369 18’919’642 19’690’343

Wertschöpfung für die Öffentliche Hand in CHF kE 1’134’541 1’046’925 1’326’257 2’025’707 2’006’482 1’763’833 1’805’337

Wertschöpfung in der Organisation in CHF kE - 676’527 406’578 647’911 1’055’930 1’097’529 1’008’656 1’214’137

1)

erstes Geschäftsjahr nach Fusion der 14 eigenständigen Kreise

2)

Einleiten der Reorganisation

3)

Start Umsetzung der strategischen Planung

4)

Vor Zuweisungen und Abschreibungen

kE keine Erhebung

gang von 1.1% entspricht. Den Rückgang stark beeinflusst hat die

Jugendherberge Zürich, die wegen Umbau- und Renovationsarbeiten

teilweise geschlossen war. Unter Berücksichtigung dieser eingeschränkten

Verfügbarkeit erreichte die Anzahl der Logiernächte

Vorjahresniveau. Der Umsatz konnte um 1% auf 41.5 Millionen

Franken leicht gesteigert werden.


yu

verwöhnt Gäste

aus aller welt in

zürich


struKtur &

corporate

Governance

Wir wollen unsere Überzeugungen

und Ziele jederzeit offenlegen und

eine weite Öffentlichkeit laufend über

die Entwicklungen in unserem Tätigkeitsbereich

informieren.

Wir wollen enge persönliche Beziehungen

zu Behörden, zu öffentlichen

und privaten Institutionen und zu den

Medien pflegen, für eine Verbesserung

der wichtigsten Rahmenbedingungen

eintreten und uns für sinnvolle

Gestaltungsmöglichkeiten der

Freizeit einsetzen.


StRUKtUR & CORPORate GOVeRnanCe

organigramm

PROJeKte

teChniK/entwiCKLUnG

BetRieBe

eiGene BetRieBe

OSt/Mitte/weSt-SÜD

Betriebsleiter

vereinsorgane

Delegierte

Amtsperiode 2012 – 2015

Betriebsleiter Stv

Mitarbeiter

FRANCHISE

BetRieBe

Finanzkommission

Juristischer Ausschuss

Assistenz

Geschäftsleitung

MaRKetinG

DeLeGieRtenVeRSaMMLUnG

Revisionsstelle

VORStanD

GeSChÄFtSLeitUnG

MaRKetinG & SaLeS

Strategisches

Marketing

Gäste- &

Member-Service

Corporate Design

Public Relations

Werbung

Partner

SALES

Die Einzelmitglieder (per 31.12.2011 101’085) wählen 20 – 80 Delegierte

auf 4 Jahre. Die Befugnisse sind u.a. Änderung der Statuten,

Genehmigung des Geschäftsberichtes, Entlastung der Organe,

Wahl von Vorstand, Präsident und Revisionsstelle sowie die Ernennung

von Ehrenmitgliedern.

Aebischer Andreas, Betriebsleiter SJH, Baden | Akermann Corinne,

Marketing & Sales SJH, Zürich | Avesani Guerino, Rentner, Melano |

Bianchin Patricia, kfm. Angestellte, Neuchâtel | Büschlen Ruth, Primarlehrerin,

Bonstetten | Buschor Trudi, Lehrerin, Moosseedorf |

Délèze Emmanuel, Betriebsleiter, Genève | Dolanc Oswald Marusa,

Psychologin, Thun | Fuchs Edwin, Elektro-Ingenieur FH, Zollikon |

Furger Christine, Pfarreisekretärin, Arlesheim | Giacomazzi Fabio,

Architekt, Manno | Gisler Alfred, Geschäftsleiter, Luzern | Granacher

Bernhard, Betriebsleiter SJH, Kreuzlingen | Gruber Veronika,

kfm. Angestellte, Gelterkingen | Haag-Lochmann Helen, Hausfrau/

Gärtnerin, Hirzel | Haug-Kern Esther, Pflegefachfrau, Zürich | Haug

Tobias, Hochbauzeichner, Zürich | Kasser Rosmarie, Sekundarlehrerin,

Küsnacht | Keller-Giovanon Helene, Köchin/Bäuerin, Ossingen

| Lemberg Susanne, Dipl. Ing. Gestaltung, Zofingen | Lutz

Béatrice, Pfarrerin, Birsfelden | Mathies Andreas, kfm. Angestellter,

Ettingen | Meier Nicole, Tourismusfachfrau, Zürich | Meyer Stefan,

SBB Sekretär, Zuzwil | Mottier André, Rentner, Ste-Croix | Müller

Karin, Bewegungspädagogin, Bonstetten | Paliaga Marco, Rentner,

Chur | Ramsperger Rolf, Sekundarlehrer/Schulleiter, Neuhausen

am Rhein | Rettenmund Anne-Marie, Kaufm. Angestellte, Lang-

Produkte

Verkaufsförderung

Vertrieb

Digitales Marketing

Qualitätssicherung

und Ökologie

Fachbereiche

FINANZ- &

RECHNUNGSWESEN

Finanzbuchhaltung

Kreditoren

Debitoren

Anlagebuchhaltung

Statistiken

1st Level Support

Reservationssystem

38 / 39

nau i.E. | Sager Adrian, Betriebsleiter SJH, Interlaken-Unterseen |

Scherler Jolanda, Pflegefachfrau, Schmitten | Schmid Theres, Ergotherapeutin,

Münsingen | Schwyter-Faist Yolanda, Hausfrau/

Pflegefachfrau, Zezikon TG | Städler-Bischof Esther, Rechnungsführerin,

Wattwil | Steinmann Rolf, Zivilstandsbeamter, Cham | Stiner

Susanna, Kauffrau, Zürich | Strehler René, Architekt, Zürich |

Streuli Cornelia, Steinhausen | Thut Tobias, Schönenberg | Uhlemann

Luzia, Frontofficemitarbeiterin PTT, Untervaz | Vogel Manon,

Rechtsanwältin, Hinwil | Zulliger-Senn Annemarie, Hauswirtsch.

Betriebsleiterin HF/Hausfrau, Volketswil

Vorstand

Amtsperiode 2012 – 2015

FinanZen & COntROLLinG

HUMAN

ReSOURCeS

Vertragswesen

Versicherungswesen

Lohnwesen

Sozialberatung

Case Management

Pensionskasse

NEW

teChnOLOGY

Software &

Application

Development/

Intranet

Support/Controlling/

Schulung/Reservationssystem/E-Commerce/

Revue- & Channelmanager

Security/Infrastruktur/

Koordination

2nd level Services/

Network/Internet/

Hardware/Server

Der Vorstand ist das oberste Leitungsorgan und wird von der Delegiertenversammlung

auf 4 Jahre gewählt. Er definiert die strategische

Ausrichtung und überprüft die operative Umsetzung.

– Abegg Thomas, Unternehmer, Wilen bei Wollerau (seit 17.4.2010)

– Egloff Markus, Direktor, Zürich (seit 08.03.2003)

– Furrer Daniel, Tourismusfachmann HF, Luzern (seit 03.12.2004)

– Gendre Stéphane, Lehrer, Genève (seit 01.10.2005)

– Hitz Ursula, Hausfrau, Stein am Rhein (seit 12.06.1999)

– Jordan Amaury, Vermögensverwalter, Thalwil (seit 29.01.2003)

– Kurmann Stephan, Unternehmensberater, Hirzel (seit 17.06.1995)

– Lüdi Heinz, dipl. Bankfachexperte, Effretikon (seit 17.06.2000)

– Martin Pierre, Oberrichter, Zürich (seit 16.03.1996)

– Müller Christoph, Jurist, Fällanden (seit 17.06.1995)

– Roffler Erwin, Bankrat, Davos-Platz (seit 14.03.2009)


StRUKtUR & CORPORate GOVeRnanCe

Präsidium

– Kurmann Stephan, Präsident

– Hitz Ursula, Vizepräsidentin

Finanzkommission

– Lüdi Heinz, Präsident

– Egloff Markus

– Roffler Erwin

Juristischer Ausschuss

– Martin Pierre

– Müller Christoph

Geschäftsleitung

Die Geschäftsleitung führt das operative Geschäft und ist dabei für

die Umsetzung der unternehmerischen Inhalte verantwortlich. Es

stehen ihr sämtliche Befugnisse zu, welche nicht ausdrücklich von

Gesetz, Statuten oder vom Vorstand erlassenen Reglementen einem

anderen Organ übertragen sind.

– Gmür Fredi, CEO SJH (seit 01.04.1996)

– Dobler René, CEO SSST (seit 01.05.1999)

– Bunte Janine, CFO SJH/SSST (seit 01.10.2010)

Mitarbeiterkommission

Amtsperiode 2012 – 2015

Die Mitarbeiterkommission vertritt die Interessen von sämtlichen

Mitarbeitern gegenüber Geschäftsleitung und Vorstand.

– Raimann Angela, Application Support Executive

Geschäftsstelle Zürich (Präsidentin)

– Meier Daniel, Betriebsleiter Jugendherberge Stein am Rhein

– Specht Andrea, Betriebsleiterin Jugendherberge Zürich

– Wettstein Tobias, Betriebsleiter Jugendherberge Basel

Revisionsstellen

Bommer + Partner Treuhandgesellschaft, Bern

Ehrenmitglieder

– Kern Jack, Zürich

– Lüdi Heinz, Effretikon

– Wälle Robert, Luzern

Betriebsleitungen

Stand 1. Mai 2012

Avenches Edith & Mohamed Dhyaf | Baden Andreas & Adina Aebischer

| Basel Tobias Wettstein & Yves Senn | Beinwil am See Mario

Stadelmann | Bellinzona Chiara Sassi | Bern Daniel Fahrni & Adrian

Sager | Brienz Sabine Palme | Brugg Saba Krezdorn & Jara Guldimann

| Château-d’Oex Esther Hunziker | Dachsen Francielly Gmür |

Davos Michael André Behling & Sylvia Spring | Delémont Peter &

Ute Kägi | Engelberg Petra & Fredy Liem | Fällanden Martin Käser |

Fiesch Claudio Rossetti | Figino Margarete Lenhardt & Isabelle

Meister | Fribourg Evie Sprecher | Genève Emmanuel Délèze | Gersau

Dani & Ebi Angst | Grindelwald Esther Suter & Romaine Bayard |

Interlaken Ueli Zürcher & Particia Odermatt | Klosters Myriam

Niggl & David Busch | Kreuzlingen Bernhard Granacher | Lausanne

Gaudenz Dorta & Jean-Marc Pochon | Le Bémont Andrea Duffort &

Andrea Strohmeier | Leissigen Jos Jägers & Andrea Jenni | Locarno

Rosemarie Weyer & Carmen Gambetta | Lugano Lotti & Roland

Majek | Luzern Evelyn Gomer & Ursula Angele | Mariastein-Rotberg

Thomas Krämer | Montreux Walter & Christine Pfister | Pontresina

Martin & Sabine Künzli | Rapperswil-Jona Peter & Brigitte Keller |

Richterswil Vakant | Romanshorn Josef & Doris Eichmann | Saanen

Vakant | Schaan-Vaduz Ute Möller | Schaffhausen Sirko Meinhardt

& Stefanie Pircher | Scuol Vakant | Seelisberg Daniela Truttmann-

Burckhardt | Sils i.D. Erika Salzgeber | Sion Nicolas Witschi | Solothurn

Pablo A. Bobrik de Boldva | St. Gallen Milena Jung | St. Moritz

Roland Fischer | Sta. Maria Rosmarie Tinner | Stein am Rhein Daniel

& Susanna Meier | Valbella Ursula Wilhelm & Stefanie Schmid | Zermatt

Christoph Keel & Ilja Ronsdorf | Zofingen Andrea Hafner | Zug

Monika Krezdorn | Zürich Andrea Specht & Lukas Bossard

Mitarbeiter Geschäftsstelle

Stand 1. Mai 2012

Akermann Corinne Marketing & Sales | Antony Muriel Praktikantin |

Bachmeier Iris Marketing & Sales | Bonaventura Sarah Fachbereiche

Non-Food, Hygiene und Facility Management | Buffoni Aldo

Bereichsleiter Projekte SSST | Bunte Janine CFO SJH/SSST | Dalla

Costa Flavia Lernende | Dällenbach Stephan Finanz- & Rechnungswesen

| Diener Julia Ressortleiterin Sales | Dobler René CEO SSST |

Fricke Marco Ressortleiter Finanz- & Rechnungswesen | Friedrich

Esther Human Resources | Gabrielpillai Sozanya Lernende | Gmür

Fredi CEO SJH | Grossenbacher Yvonne Finanz- & Rechnungswesen

| Gujan Brigitta Springerin | Güller Luzia Leiterin Member Service

| Häfeli Hans-Urs Bereichsleiter Projekte & Unterhalt SSST |

Hefti Manuela Human Resources | Hilber Petra Finanz- & Rechnungswesen

| Höneisen Maya Redaktion MyHostelNews | Imboden

Ariana Marketing & Sales | Kaufmann Nic Bereichsleiter Marketing

& Sales | Kirtskhalia Tatia Marketing & Sales | Kunz Dennis Lernender

| Lang Andrea Qualitätssicherung & Ökologie | Levy René

Bereichsleiter Betriebe Mitte | Lips Barbara Gäste & Member Service

| Lopez Diego Tournat | Lutz Walter Bereichsleiter Projekte &

Technik | Münger Laura Assistentin Geschäftsleitung | Nicotera

Ralph SSST | Nyffeler Ursula Bereichsleiterin West-Süd | Raimann

Angela New Technology | Roscic Katarina SSST | Roth Jacqueline

Corporate Design | Rüdisüli Anja Lernende | Ryser Brigitta Qualitätssicherung

& Ökologie | Salzmann Patricia Marketing & Sales |

Schaufelberger Andrea Leiterin Gästeservice | Schempp Kurt

Bereichsleiter Projekte & Entwicklung | Schenk Jorn Postdienst-

Hauswartung | Schindler Annika Gäste & Member Service | Schober

Martin Ressortleiter New Technology | Schoch-Sutter Carmen

Assistentin Geschäftsleitung | Spörri Matthias SSST | Steiner Mike

New Technology | Sturm Sandra Gäste & Member Service | Stüssi

Claudia Finanz- & Rechnungswesen | Wadowska Joanna Praktikantin

| Weber Kathrin Bereichsleiterin Betriebe Ost | Witzig Emilienne

Noëlle Finanz- & Rechnungswesen | Zbinden Sylvia Gäste &

Member Service | Zollinger Markus Ressortleiter Human Resources

Gönner

Privatpersonen

Anna Leuthold-Knapp, Scuol | Hans K. Wagner, Winterthur | Doris

und Stephan Lehner, Adliswil | Edouard Meyer-Desbaillets, Neu

St. Johann | Paul Egger, Gossau | Rolf Steinmann, Cham | Margrit

Eugster-Weidel, Lachen | Paul Zweifel, Zürich | Fam. R. Stöckli,

Olten | H.B.Gamper-Hess, Zürich | Martin Schmidt, Zimmerwald |

Anton Muff, Emmenbrücke | Prof. Dr. med. Markus Müntener, Zü-


StRUKtUR & CORPORate GOVeRnanCe

rich | Arno Lechthaler, Müstair | René Bergamin, Lenzerheide | Titus

Giger, Murg | Dr. H.R. Tschopp, Sissach | Werner Faist, Zezikon |

Peter Gertsch, Grindelwald | Dr. Conrad Martin Ulrich | Dr. med. Ulrich

Weisskopf, Olten | Peter und Heidi Hanimann, Boltigen | Martin

Meier, Winterthur | Karl + Heidi Weiss-Baumann, Dietikon | Dr. Richard

Wengle, Richterswil | Norbert und Maria Kaufmann, Schaan

Dr. med. Jürg Brunner, Flawil | H.A. Schmutz, Basel | Domenic Lingenhag,

St. Moritz | Hans Elber, Steckborn | Hans Zulauf, Brugg | P.

+ G. Cappelli, St. Gallen | Michael Günter, Büren zum Hof

Firmen

Applied Acoustics GmbH, Gelterkinden | Bäckerei Müller AG, Solothurn

| Basler Kantonalbank, Basel | Benz Hauswirth AG, Gstaad |

Binggeli Frères SA, Le Mont-sur-Lausanne | Brauerei Schützengarten

AG, St. Gallen | Emil Meier Baumeister, Eglisau | Filados

AG, Pratteln | Fleischhandel Danko AG, Aadorf | Haldi Bodenbeläge

AG, Saanen | Heinz Kern AG, Stein am Rhein | Helmut Gmeiner Anstalt,

Schaan | Herzog Bau AG, Menziken | Homegate AG, Adliswil |

corporate Governance

Die Schweizer Jugendherbergen orientieren sich bei ihrer Berichterstattung

an den Standards des Swiss Codex of Best Practice. Folgende

Elemente sind für die Corporate Governance kennzeichnend: Gute

Beziehungen zu Mitgliedern, eine effektive Zusammenarbeit von Geschäftsleitung

und Vorstand, sowie ein erfolgsorientiertes und zeitgemässes

Vergütungssystem für Mitarbeiter und Führungskräfte.

Die Rechnungslegung der Schweizer Jugendherbergen erfolgt

in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung

(Swiss GAAP FER) und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen

entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Jahresrechnung 2011 wurde gemäss der Fachempfehlung

Swiss GAAP FER 21 für gemeinnützige, soziale Nonprofit-Organisationen

erstellt. Gestützt auf die Corporate Governance-Richtlinien

für Nonprofit-Organisationen in der Schweiz, Swiss NPO-Code, sowie

dem Reglement über das ZEWO-Gütesiegel für gemeinnützige

Organisationen erbringen die Mitglieder des Vorstandes ihre Leis-

riskmanagement

Der Vorstand hat in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung

die Risikoanalyse auf Organisationsstufe überprüft. Dabei wurde

ein Risikoinventar über alle Geschäftsbereiche/-beziehungen erstellt,

die Risiken beurteilt, Massnahmen zur Risikominimierung

resp. Risikoabdeckung definiert, Verantwortlichkeiten festgelegt

Gesetzestreue

40 / 41

tungen grundsätzlich unentgeltlich. Daraus resultierende effektive

Spesen werden vergütet. Für die ehrenamtliche Tätigkeit erhalten

Vorstandsmitglieder jährlich 14 Übernachtungsgutscheine zur

kostenlosen Benützung von Jugendherbergen. Werden besonders

zeitintensive Aufgaben im Sinne von Projektaufträgen an eines oder

mehrere Vorstandsmitglieder übertragen, können unter Berücksichtigung

des Nonprofit-Charakters der Organisation und im Rahmen

der dafür im Swiss NPO-Code vorgesehenen Richtlinien Entschädigungen

ausgerichtet werden. Leistungen dürfen jedoch erst entschädigt

werden, wenn das persönliche ehrenamtliche Engagement

150 Stunden pro Kalenderjahr übersteigt.

Als Entschädigung erhalten Delegierte pro Jahr 7 Übernachtungsgutscheine

zur kostenlosen Benützung von Jugendherbergen

sowie die Rückerstattung der entstandenen Spesen für die

Teilnahme an den Delegiertenveranstaltungen, jedoch keine Bargeldentschädigung.

und Kontrollmechanismen auf Wirksamkeit überprüft. Auf Betriebsstufe

wurde von den Betriebs- und Bereichsleitungen nach

gleicher Vorgabe die Risikoanalyse erstellt und von der Geschäftsleitung

überprüft.

1992 1) 1996 2) 2000 3) 2004 2008 2009 2010 2011

Geahndete Gesetzesverstösse kA 0 0 0 0 0 0 0

1) erstes Geschäftsjahr nach Fusion der 14 eigenständigen Kreise

2) Einleiten der Reorganisation

3) Start Umsetzung der strategischen Planung

kA keine Angaben

K. Schwizer AG, Gossau | K.F. Objektmöbel, Pery | Köhler + Co.AG,

Schaffhausen | Mätzener + Wyss Bauingenieure AG, Unterseen |

Oekopack AG, Spiez | Pacovis AG, Stetten | Postauto Schweiz AG,

Bern | Prolux Licht AG, Schlieren | Prowema GmbH, Pfäffikon |

Romande Energie Holding SA, Morges | Scana Lebensmittel AG,

Regensdorf | Solarspar, Sissach | Stricker AG, Grosshochstetten |

Sweet Dreams Collection AG, Reinach | Thymos AG, Lenzburg | Uffer

Holz AG, Savognin | Verkehrsladen im Bahnhof, Tecknau | Welatec

Beratende Ingenieure AG, Interlaken | Zahner Fischhandel AG,

Gommiswald | Adank Davos AG, Davos

Gemeinden

Erlenbach ZH | Küsnacht ZH | La Tour-de-Peilz VD | Zürich ZH |

Schafisheim AG | Erlinsbach AG | Einsiedeln SZ | Speicher AR |

Oberrieden ZH | Horgen ZH | Ormalingen BL | Mosnang SG | Unteriberg

SZ | Magden AG | Riehen BS | Gerzensee BE | Amriswil TG |

Cham ZG | Bottmingen BL | Meilen ZH | Weinfelden TG | Illnau-Effretikon

ZH | Brugg AG


Khan,

fatiMa und

GaGanDeeb

aus Dehli

entdecken die

schweiz

42 / 42


finanzberichterstattunG

Trotz idealistischen Zielsetzungen

42 / 43

wollen wir unsere unternehmerischen

Leistungen nach dem Grundsatz

einer grösstmöglichen Wirtschaftlichkeit

ausgestalten und damit den

Fortbestand unseres Unternehmens

sichern. Wir streben deshalb das

Erwirtschaften genügender Erträge

an, wie auch eine ausreichende

Liquidität, das Schaffen von Reserven

sowie eine gesunde Kapitalstruktur.

Bei grösseren Investitionen wie Neuund

Umbauten sind wir indessen

auf die finanzielle Unterstützung der

öffentlichen Hand angewiesen.


FinanZBeRiChteRStattUnG

bilanz

per 31. Dezember

Erläuterungen

im Anhang

2011

in CHF in %

2010

in CHF in %

Aktiven

Umlaufvermögen

Flüssige Mittel 8’176’685.97 65.0 7’354’186.24 63.2

Forderungen gegenüber Dritten 631’304.76 5.0 459’388.22 4.0

Forderungen gegenüber Nahestehenden 21’686.25 0.2 141’719.17 1.2

Delkredere -74’403.00 -0.6 -45’374.00 -0.4

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1 578’588.01 4.6 555’733.39 4.8

Übrige Forderungen 2 467’096.34 3.7 611’349.14 5.3

Warenvorräte 394’158.03 3.1 401’658.14 3.5

Vorräte Heizmaterial 205’649.07 1.6 203’865.12 1.8

Wertberichtigung Vorräte -119’964.00 -1.0 -121’105.00 -1.0

Vorräte 3 479’843.10 3.8 484’418.26 4.2

Aktive Rechnungsabgrenzungen 243’983.13 1.9 208’930.55 1.8

Umlaufvermögen

Anlagevermögen

9’946’196.55 79.1 9’214’617.58 79.2

Fahrzeuge 135’974.20 1.1 118’636.00 1.0

Einrichtungen 1’191’301.85 9.5 1’141’868.36 9.8

Mobile Sachanlagen 4 1’327’276.05 10.6 1’260’504.36 10.8

Umbauten 232’988.59 1.9 0.00 0.0

Immobile Sachanlagen 4 232’988.59 1.9 0.00 0.0

Beteiligungen 2.00 0.0 2.00 0.0

Anteilscheine 200.00 0.0 200.00 0.0

Finanzanlagen 5 202.00 0.0 202.00 0.0

Freies Anlagevermögen 1’560’466.64 12.4 1’260’706.36 10.8

Darlehen «Valbella» an Nahestehende 145’350.00 1.2 174’420.00 1.5

Darlehen «Davos» an Nahestehende 920’000.00 7.3 980’000.00 8.4

Zweckgebundene Darlehen an Nahestehende 6 1’065’350.00 8.5 1’154’420.00 9.9

Zweckgebundenes Anlagevermögen 1’065’350.00 8.5 1’154’420.00 9.9

Anlagevermögen 2’625’816.64 20.9 2’415’126.36 20.8

Aktiven 12’572’013.19 100.0 11’629’743.94 100.0

Passiven

Fremdkapital

Verbindlichkeiten gegenüber Dritten 1’671’169.45 13.3 1’721’585.08 14.8

Verbindlichkeiten gegenüber Nahestehenden 669’110.15 5.3 0.00 0.0

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7 2’340’279.60 18.6 1’721’585.08 14.8

Vorauszahlungen von Gästen 2’496’211.11 19.9 2’693’334.14 23.2

Diverse kurzfristige Verbindlichkeiten 8 237’091.90 1.9 171’482.70 1.5

Übrige Verbindlichkeiten 2’733’303.01 21.7 2’864’816.84 24.6

Abgrenzungen Mitgliederbeiträge 1’074’272.69 8.5 1’135’307.03 9.8

Übrige Transitorische Rechnungsabgrenzungen 1’100’666.84 8.8 1’234’023.38 10.6

Passive Rechnungsabgrenzungen 9 2’174’939.53 17.3 2’369’330.41 20.4

Kurzfristiges Fremdkapital 7’248’522.14 57.7 6’955’732.33 59.8

Sicherstellung Garantierisiken 214’500.00 1.7 175’500.00 1.5

Rückstellungen 10 214’500.00 1.7 175’500.00 1.5

Langfristiges Fremdkapital 214’500.00 1.7 175’500.00 1.5

Fremdkapital

Organisationskapital

7’463’022.14 59.4 7’131’232.33 61.3

Kapital per 1. Januar 2003 1’465’631.02 11.7 1’465’631.02 12.6

Erarbeitetes freies Kapital 3’643’360.03 29.0 3’032’880.59 26.1

Freie Fonds 0.00 0.0 0.00 0.0

Organisationskapital 5’108’991.05 40.6 4’498’511.61 38.7

Passiven 12’572’013.19 100.0 11’629’743.94 100.0


FinanZBeRiChteRStattUnG

betriebsrechnung

vom 1. Januar bis 31. Dezember

Erläuterungen

im Anhang

2011

in CHF in %

2010

in CHF in %

Betriebsertrag

Restaurationsertrag 13’958’822.80 33.6 13’921’151.80 33.9

Warenertrag 1’255’944.27 3.0 1’316’340.50 3.2

Restaurations- und Warenertrag 15’214’767.07 36.7 15’237’492.30 37.1

Beherbergungsertrag 22’834’529.08 55.0 22’465’803.35 54.6

Übriger Dienstleistungsertrag 737’559.82 1.8 584’731.45 1.4

Dienstleistungs- und Beherbergungsertrag 11 23’572’088.90 56.8 23’050’534.80 56.1

Jahresmitgliederbeiträge 2’070’453.28 5.0 2’092’371.67 5.1

Eintagesmitgliederbeiträge 872’810.95 2.1 814’227.35 2.0

Mitgliederbeiträge 12 2’943’264.23 7.1 2’906’599.02 7.1

Gönnerbeiträge 38’260.00 0.1 48’609.55 0.1

Zweckgebundene Beiträge 235’313.36 0.6 237’060.99 0.6

Freie Beiträge 70’255.95 0.2 10’000.00 0.0

Gönnerbeiträge 13 343’829.31 0.8 295’670.54 0.7

Franchisegebühren 157’414.68 0.4 181’778.85 0.4

Verwaltungsbeitrag Nahestehende 82’000.00 0.2 78’000.00 0.2

Diverser Betriebsertrag 26’345.55 0.1 37’700.60 0.1

Übriger Betriebsertrag 265’760.23 0.6 297’479.45 0.7

Rabatte -517’892.61 -1.2 -415’894.77 -1.0

Kommissionen Kreditkarten und Reka -210’615.01 -0.5 -206’924.78 -0.5

Reservationsprovisionen -56’147.86 -0.1 -65’920.02 -0.2

Verluste aus Forderungen -50’447.00 -0.1 10’596.59 0.0

Ertragsminderungen 14 -835’102.48 -2.0 -678’142.98 -1.6

Betriebsertrag 41’504’607.26 100.0 41’109’633.13 100.0

Betriebsaufwand

Restaurationsaufwand -3’867’921.09 -9.3 -3’957’076.94 -9.6

Warenaufwand -1’058’452.65 -2.6 -1’095’286.27 -2.7

Materialaufwand -632’277.04 -1.5 -605’119.21 -1.5

Drittleistungen -530’417.52 -1.3 -574’379.53 -1.4

Aufwand für Material, Waren und Drittleistungen 15 -6’089’068.30 -14.7 -6’231’861.95 -15.2

Löhne -15’805’891.35 -38.1 -15’305’602.30 -37.2

Sozialleistungen -2’568’357.70 -6.2 -2’360’982.90 -5.7

Übriger Personalaufwand -603’736.23 -1.5 -533’196.83 -1.3

Arbeitsleistungen Dritter -712’358.20 -1.7 -719’860.35 -1.8

Personalaufwand 16 -19’690’343.48 -47.4 -18’919’642.38 -46.0

Miet- und Pachtzinsen Dritte -553’178.05 -1.3 -480’846.72 -1.2

Miet- und Pachtzinsen Nahestehende -8’282’915.65 -20.0 -8’522’008.15 -20.7

Übriger Raumaufwand -25’809.20 -0.1 -36’993.15 -0.1

Unterhalt Gebäude und Installationen -698’190.64 -1.7 -615’210.65 -1.5

Mitarbeiteranteile Unterkunft 577’766.75 1.4 586’977.06 1.4

Raumaufwand 17 -8’982’326.79 -21.6 -9’068’081.61 -22.1

Unterhalt, Reparaturen, Ersatz und Leasing -815’943.96 -2.0 -822’271.70 -2.0

Fahrzeug- und Transportaufwand -150’698.71 -0.4 -138’400.98 -0.3

Sachversicherungen und Abgaben -323’850.49 -0.8 -273’543.30 -0.7

Energie- und Entsorgungsaufwand -1’675’097.52 -4.0 -1’793’199.62 -4.4

Verwaltungsaufwand -1’457’345.97 -3.5 -1’445’900.73 -3.5

Werbeaufwand -1’050’719.49 -2.5 -1’281’349.36 -3.1

Diverser Betriebsaufwand -153’355.43 -0.4 -80’460.71 -0.2

Übriger Betriebsaufwand -5’627’011.57 -13.6 -5’835’126.40 -14.2

Abschreibungen 4 -603’657.37 -1.5 -589’287.59 -1.4

Betriebsaufwand 18 -40’992’407.51 -98.8 -40’643’999.93 -98.9

Betriebsergebnis 512’199.75 1.2 465’633.20 1.1

Erfolg aus Abgängen Sachanlagevermögen 21’572.45 0.1 2’006.85 0.0

Finanzaufwand -38’713.63 -0.1 -133’996.86 -0.3

Finanzertrag 155’420.87 0.3 85’725.20 0.2

Finanzergebnis 76’707.24 0.2 -48’271.66 -0.1

Jahresergebnis vor Zuweisung Organisationskapital 610’479.44 1.5 419’368.39 1.0

Zuweisung Erarbeitetes freies Kapital -610’479.44 -1.5 -419’368.39 -1.0

Jahresergebnis 0.00 0.0 0.00 0.0

44 / 45


FinanZBeRiChteRStattUnG

Mittelflussrechnung

vom 1. Januar bis 31. Dezember

2011

in CHF

2010

in CHF

Zuweisung Erarbeitetes freies Kapital 610’479.44 419’368.39

Abschreibungen 603’657.37 589’287.59

Wertberichtigung von Vorräten -1’141.00 -7’510.00

Wertberichtigung zweckgebundene Darlehen an Nahestehende 29’070.00 29’070.00

Bildung/Auflösung von Rückstellungen 39’000.00 0.00

Gewinne aus Verkauf von Sachanlagen -21’572.45 0.00

Zu-/Abnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -22’854.62 -106’010.00

Zu-/Abnahme von übrigen Forderungen 144’252.80 -320’537.95

Zu-/Abnahme von Vorräten 5’716.16 37’555.88

Zu-/Abnahme von aktiven Rechnungsabgrenzungen -35’052.58 31’529.03

Zu-/Abnahme von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 618’694.52 -1’654’806.85

Zu-/Abnahme von übrigen Verbindlichkeiten -131’513.83 -23’793.66

Zu-/Abnahme von passiven Rechnungsabgrenzungen -194’390.88 18’045.46

Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit 1’644’344.93 -987’802.11

Investitionen in Sachanlagen -685’047.09 -819’273.80

Devestitionen von Sachanlagen 40’505.65 5’407.50

Gewinne aus Verkauf von Sachanlagen 21’572.45 0.00

Investitionen in Umbauten -258’876.21 0.00

Investitionen in Finanzanlagen 0.00 -200.00

Devestitionen von zweckgebundenen Darlehen an Nahestehende 60’000.00 60’000.00

Mittelfluss aus investitionstätigkeit -821’845.20 -754’066.30

Veränderung flüssige Mittel 822’499.73 -1’741’868.41

Bestand flüssige Mittel per 1. Januar 7’354’186.24 9’096’054.65

Bestand flüssige Mittel per 31. Dezember 8’176’685.97 7’354’186.24

Veränderung flüssige Mittel 822’499.73 -1’741’868.41

rechnung über die veränderung des Kapitals

Mittel aus eigenfinanzierung

Anfangs-

bestand

in CHF

Zuweisung

in CHF

Interne Fonds-

transfers

in CHF

Verwendung

in CHF

End-

bestand

in CHF

Kapital per 1. Januar 2003 1’465’631.02 0.00 0.00 0.00 1’465’631.02

Erarbeitetes freies Kapital 3’032’880.59 0.00 610’479.44 0.00 3’643’360.03

Freie Fonds 0.00 0.00 0.00 0.00 0.00

Jahresergebnis 0.00 610’479.44 -610’479.44 0.00 0.00

Organisationskapital 4’498’511.61 610’479.44 0.00 0.00 5’108’991.05


FinanZBeRiChteRStattUnG

anhang zur Jahresrechnung 46 / 47

Allgemeines

Die Rechnungslegung der Schweizer Jugendherbergen erfolgt in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung

(Swiss GAAP FER) und vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Jahresrechnung 2011 wurde gemäss der Fachempfehlung Swiss GAAP FER 21 für gemeinnützige, soziale Nonprofit-Organisationen

erstellt.

Nahestehende Personen

Als nahestehende Personen gelten die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus, die Stiftung für Jugendherbergen in der Schweiz und die

Hostelling International Marketing GmbH. Alle wesentlichen Transaktionen werden im Anhang zur Jahresrechnung offen gelegt.

Für das Jahr 2011 wird erstmals eine konsolidierte Jahresrechnung der Schweizer Jugendherbergen, Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus

und Stiftung für Jugendherbergen in der Schweiz erstellt. Auf die Konsolidierung der Hostelling International Marketing GmbH

wird verzichtet, da diese ausschliesslich zur Erbringung von Dienstleistungen an die nationalen Jugendherbergsverbände gegründet wurde.

Die konsolidierte Jahresrechnung kann ab 18. Juni 2012 unter folgender Adresse bezogen werden:

Schweizer Jugendherbergen, Geschäftsleitung, Schaffhauserstrasse 14, Postfach, 8042 Zürich

Tel. +41 (0)44 360 14 31, geschaeftsleitung@youthhostel.ch

Mit Mitgliedern des Vorstandes der Schweizer Jugendherbergen, den Stiftungsräten der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus,

den Stiftungsräten der Stiftung für Jugendherbergen in der Schweiz und der Hostelling International Marketing GmbH bestehen keinerlei

Auftragsverhältnisse.

Bewertungsgrundsätze

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel umfassen Kassabestände, Postcheck- und Bankguthaben, bewertet zu Nominalwerten. Die Fremdwährungsbestände

werden zum Jahresendkurs der Eidgenössischen Steuerverwaltung umgerechnet.

Forderungen

Die Forderungen aus Leistungen gegenüber Dritten verstehen sich nach Abzug der notwendigen Wertberichtigungen für das Delkredere-

Risiko.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Einstandspreisen oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Das Warenrisiko ist mit einer Wertberichtigung von 20%

auf dem jeweiligen Jahresendbestand berücksichtigt.

Sachanlagen

Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden

linear über folgende Nutzungsdauer vorgenommen:

Maschinen und Apparate 8 Jahre

Mobiliar 8 Jahre

Kleininventar 3 Jahre

EDV 3 Jahre

Fahrzeuge 5 Jahre

Umbauten 10 Jahre

Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Im Delkredere wurden Forderungen, welche per Bilanzstichtag älter als 60 Tage waren vollumfänglich und die restlichen Forderungen

Pauschal zu 5% wertberichtigt.

In den Forderungen gegenüber Nahestehenden sind im Wesentlichen Forderungen gegenüber der Hostelling International Marketing

GmbH enthalten.

2. Übrige Forderungen

In den übrigen Forderungen sind CHF 200’831 Vorauszahlungen an Lieferanten enthalten. Lieferantenrechnungen, welche die Berichtsperiode

des Folgejahres betreffen, wurden in der aktuellen Berichtsperiode bezahlt.

3. Vorräte

Die Risiken auf dem Warenlager wurden in der Höhe von 20% des Warenbestandes per Jahresende bewertet und vollumfänglich als Wertberichtigung

zurückgestellt.


FinanZBeRiChteRStattUnG

4. Sachanlagen

In CHF

5. Finanzanlagen

Im September 2006 wurde die Hostelling International Marketing GmbH mit Sitz in Zug gegründet. An dieser Gesellschaft sind der holländische

Jugendherbergsverband Stichtig Stayokay und die Schweizer Jugendherbergen je zu 50% beteiligt. Das Stammkapital beträgt CHF 20’000, der

Anteil der Schweizer Jugendherbergen CHF 10’000. Dieser ist mit CHF 1 bewertet und in den Beteiligungen Nahestehenden enthalten.

Bei der Hostelling International Marketing GmbH handelt es sich um eine von der Vollkonsolidierung ausgeschlossene Organisation, da

diese ausschliesslich zur Erbringung von Dienstleistungen an die nationalen Jugendherbergsverbände gegründet wurde.

6. Zweckgebundene Darlehen an Nahestehende

Im 2007 wurde ein für die Jugendherberge Valbella zweckgebundenes Darlehen an die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus gewährt.

Dieses amortisiert sich jährlich um CHF 29’070.

Im 2008 wurde ein für den Kauf der Jugendherberge Davos zweckgebundenes Darlehen an die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus

gewährt. Dieses Darlehen wird ordentlich verzinst und mit jährlichen Raten zu CHF 60’000 amortisiert.

7. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten gegenüber Nahestehenden enthalten Mietzinsforderungen der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus, welche

im Jahr 2012 vollumfänglich beglichen wurden.

8. Diverse kurzfristige Verbindlichkeiten

Die diversen kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungseinrichtungen

und der Eidgenössischen Steuerverwaltung (Mehrwertsteuer).

9. Passive Rechnungsabgrenzungen

Die Abgrenzungen der Mitgliederbeiträge für das Folgejahr entstehen aufgrund des rollenden Mitgliederjahres.

10. Rückstellungen

Wert

Wert

In CHF

per 01.01. Zugänge Abgänge

per 31.12.

Sicherstellungen 175’500.00 39’000.00 0.00 214’500.00

Rückstellungen 175’500.00 39’000.00 0.00 214’500.00

Die Sicherstellung Garantierisiken bestehen für die Sicherstellung von Vertragsverhältnissen.

Erläuterungen zur Betriebsrechnung

Buchwert

per 01.01. Zugänge Abgänge

11. Dienstleistungs- und Beherbergungsertrag

Im 2011 wurden in den eigenen Betrieben 369’952 Gäste beherbergt. Daraus resultierten 737’827 Logiernächte.

12. Mitgliederbeiträge

Die Mitgliederzahl per 31. Dezember 2011 (Stichtag) betrug 101’085.

In den Eintagesmitgliederbeiträgen sind Erträge des Vorjahres in der Höhe von CHF 97’798 enthalten.

Abschrei-

bungen

Buchwert

per 31.12.

Fahrzeuge 118’636.00 100’079.00 40’505.65 42’235.15 135’974.20

EDV 225’166.35 96’870.65 0.00 156’634.85 165’402.15

Maschinen/Apparate 253’153.81 141’604.40 0.00 74’983.50 319’774.71

Mobiliar 454’370.00 165’676.24 0.00 127’882.20 492’164.04

Kleininventar 209’178.20 180’816.80 0.00 176’034.05 213’960.95

Mobile Sachanlagen 1’260’504.36 685’047.09 40’505.65 577’769.75 1’327’276.05

Umbauten 0.00 258’876.21 0.00 25’887.62 232’988.59

Immobile Sachanlagen 0.00 258’876.21 0.00 25’887.62 232’988.59

13. Gönnerbeiträge

Die zweckgebundenen Beiträge enthalten CHF 232’813 aus freiwilliger CO 2-Kompensation der Übernachtungsgäste der Schweizer Jugendherbergen.

Die Beiträge werden je hälftig an die Stiftung myclimate für die Finanzierung von Klimaschutzprojekten weltweit und an

die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus für Klimaprojekte der Schweizer Jugendherbergen überwiesen.

In den freien Beiträgen sind CHF 70’000 Preisgeld für den Gewinn des ZKB Nachhaltigkeitspreises 2011 enthalten.


FinanZBeRiChteRStattUnG

14. Ertragsminderungen

In den Verlusten aus Forderungen ist die Zunahme des Delkredere-Risikos in der Höhe von CHF 29’029 enthalten.

18. Aufwand für die Leistungserbringung nach Swiss GAAP FER 21 2011

in CHF

48 / 49

15. Aufwand für Material, Waren und Drittleistungen

Im Aufwand für Drittleistungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für externes Waschen und für die Verwaltung der Mitgliederdatenbank

enthalten.

16. Personalaufwand

Im 2011 verteilten sich 269 Vollzeitpensen auf 445 Festanstellungen. Weiter wurden 52 sporadische Aushilfen beschäftigt.

17. Raumaufwand

Die Miet- und Pachtzinsen an Nahestehende enthalten die Mietzinsen an die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus (SSST). Im 2011

wurde ein variabler Mietzinsanteil in der Höhe von 1.5% des investierten Eigenkapitals SSST (CHF 1’296’273) eingerechnet.

Weitere Angaben

2010

in CHF

Betriebsaufwand

Aufwand für Material, Waren und Drittleistungen -6’089’068.30 -6’231’861.95

Personalaufwand -17’067’014.16 -16’685’309.33

Raumaufwand -8’604’917.94 -8’744’173.41

Übriger Betriebsaufwand -4’687’110.80 -5’097’315.18

Abschreibungen -428’774.80 -435’113.40

total Betriebsaufwand -36’876’886.00 -37’193’773.27

Verwaltungsaufwand

Personalaufwand Verwaltung -2’623’329.32 -2’234’333.05

Übriger Verwaltungsaufwand -1’317’309.62 -1’061’719.42

Abschreibungen -174’882.57 -154’174.19

total Verwaltungsaufwand -4’115’521.51 -3’450’226.66

total -40’992’407.51 -40’643’999.93

Verwaltungsaufwand in % zum Betriebsertrag 9.9% 8.4%

2011

2010

Brandversicherungswerte der Sachanlagen

in CHF

in CHF

Einrichtungen der Geschäftsstelle 614’000 500’000

Informatik, Bürotechnik, Kommunikationstechnik 961’050 833’550

Die übrigen Sachanlagen sind im Rahmen einer Gemeinschaftspolice mit der

Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus mitversichert 16’039’000 16’870’000

Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen

2011

in CHF

2010

in CHF

Berufliche Vorsorge Guthaben Guthaben

Entschädigungen an Vorstandsmitglieder

2011 wurden Entschädigungen in Form von Honoraren und Spesen an Vorstandsmitglieder in der Höhe von CHF 67’815 bezahlt. Davon

entfallen auf den Präsidenten CHF 63’653.

Aufwand für Fundraising

Im Jahr 2011 ist kein Aufwand für Fundraising angefallen.

Risikobeurteilung

Um die Übereinstimmung des Jahresabschlusses der Organisation mit den anzuwendenden Rechnungslegungsregeln und die Ordnungsmässigkeit

der Berichterstattung zu gewährleisten, haben Vorstand und Geschäftsleitung interne Vorkehrungen getroffen. Diese beziehen

sich auf zeitgemässe Buchhaltungssysteme und -abläufe ebenso wie auf die Erstellung des Jahresabschlusses. Im abgelaufenen

Geschäftsjahr haben Vorstand und Geschäftsleitung keine Risiken identifiziert, die zu einer dauerhaften oder wesentlichen Beeinträchtigung

der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Organisation führen könnten.


Bericht der Revisionsstelle zur Ordentlichen Revision

an die Delegiertenversammlung der Schweizer Jugendherbergen, Zürich

Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Schweizer Jugendherbergen, bestehend aus Bilanz, Betriebsrechnung,

Geldflussrechnung, Rechnung über die Veränderung des Kapitals und Anhang für das am 31. Dezember 2011 abgeschlossene

Geschäftsjahr geprüft. In Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER unterliegen die Angaben im Leistungsbericht

nicht der ordentlichen Prüfpflicht der Revisionsstelle.

Verantwortung des Vorstandes

Der Vorstand ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten

verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems

mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen

oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Vorstand für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden

sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich.

Verantwortung der Revisionsstelle

Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere

Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen

Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung

frei von wesentlichen falschen Angaben ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung

enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen

des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von

Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für

die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen,

nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die

Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen

sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise

eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden.

Prüfungsurteil

Nach unserer Beurteilung vermittelt die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2011 abgeschlossene Geschäftsjahr ein den

tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Übereinstimmung mit Swiss GAAP

FER. Ferner entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.

Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften

Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit

(Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen.

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den

Vorgaben des Vorstandes ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.

Ferner bestätigen wir, dass die durch uns zu prüfenden Bestimmungen der Stiftung ZEWO eingehalten sind.

BOMMER + PARTNER

Treuhandgesellschaft

Hugo Schmid Annemarie Wüthrich

Zugelassener Revisionsexperte Zugelassene Revisionsexpertin

Leitender Revisor

Bern, 5. April 2012 / aw


liu aus

taiwan

zu Gast in

basel


ausblicK &

schwerpunKte

2012

Wir wollen auf allen Ebenen unserer

Organisation innovatives Denken

und Handeln bewusst fördern,

weil die Zukunftschancen in unserer

schnelllebigen Zeit nur mit neuen

Ideen wahrzunehmen sind.

Wir unterstützen eine praxisbezogene,

kritische Tourismusforschung

und betrachten sie als wichtigen

Informationslieferanten unserer

ganzheitlichen und vorausschauenden

Vereinspolitik.


aUSBLiCK & SChweRPUnKte 2012

wirtschaftliche aussichten

Einmal mehr bestätigt sich, dass Währung, Wetter und Wirtschaftslage

die Entwicklung des Tourismus massiv beeinflussen.

Alle drei W’s – Währung, Wetter, Wirtschaft – sind Faktoren, die wir

selber nicht direkt beeinflussen können.

Wir gehen davon aus, dass der Schweizer Tourismus in den

nächsten 2 bis 3 Jahren mit einem Schweizer Franken, der über Wert

gehandelt und wahrscheinlich auch auf dem heutigen Niveau ver-

netzwerkentwicklung

In den letzten 10 Jahren haben die Schweizer Jugendherbergen

kontinuierlich Qualitätsverbesserungen vorgenommen und dafür

rund 80 Millionen Franken in die Weiterentwicklung des Netzwerks

investiert. In der Netzwerkentwicklung stehen wir nun am Übergang

der Investitionen an A-Standorten zu den B-/C-Standorten.

Dabei stellt sich vor allem die Frage ob – und wenn ja – wie viel für

die offensichtlich erforderliche Quersubventionierung der B-/C-

Standorte eingesetzt werden soll und kann.

Der Vorstand des Vereins Schweizer Jugendherbergen und

der Stiftungsrat der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus

haben sich intensiv mit dieser Thematik auseinander gesetzt und

zusammen mit der Geschäftsleitung die Strategische Planung Futura

2020 entwickelt.

Quersubventionierungen für

Jugendherbergen an B-/C-Standorten

In den nächsten Jahren stehen vor allem Erneuerungen von Jugendherbergen

an B- und C-Standorten bevor. Aufgrund der geplanten

Investitionen – und dem daraus resultierenden Vollkosten-Mietzins

– wird es schwierig werden, diese Betriebe kostendeckend zu

betreiben. Und trotzdem wollen wir die Weiterentwicklung vorantreiben

und Betriebe an B-/C-Standorten durch Quersubventionierung

stützen. Dies geschieht im Bewusstsein, dass damit die Wirtschaftlichkeit

nicht optimiert wird, denn übergeordnet betrachten

wir den Erhalt eines schweizweiten Netzwerks sowie den Erhalt

von unwirtschaftlichen Standorten als Aufgabe unserer Nonprofit-

Organisation.

So erstaunt es nicht, dass bereits im Jahr 2012 eine ganze Palette

an Projekten in die entscheidende Realisierungsphase gelangen:

Projekt Saas-Fee

Eine neue Jugendherberge soll das bestehende Freizeitzentrum

Bielen ergänzen, welches die Gemeinde Saas-Fee erneuern will.

Gleich beim Dorfeingang soll damit eine neue Top-Jugendherberge

entstehen sowie ein zeitgemässes, attraktives Freizeitzentrum mit

öffentlichem Wellness- und Fitnessangebot mit Schwimmbad. Das

sehr interessante Projekt erfuhr 2011 entscheidende Fortschritte:

Nachdem mit dem Gemeindevorstand konkrete Baurechtsverträge

für die Jugendherberge und Mietverträge für das Freizeitzentrums

Bielen erarbeitet wurden, kam es im November zum positiven

Volksentscheid. Nun wird der Baubeginn für 2013 angestrebt.

Projekt Saanen

Das Projekt für einen Ersatzneubau in Saanen konnte intensiv

vorangetrieben werden. Für die Jugendherberge wurde ein Studienauftrag

unter regionalen Architekturbüros durchgeführt. Trotz

sehr engen gestalterischen Vorgaben der Gemeinde konnte die

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harren wird, leben muss. Auch glauben wir, dass sich das wirtschaftliche

Umfeld in Europa kurzfristig nicht wesentlich verbessert.

Wir werden uns dieser Herausforderung stellen, um mit diesen

neuen Gegebenheiten auf Erfolgskurs zu bleiben. Für uns gilt

stärker denn je eine gute Qualität und Top Service zu bieten, denn

Preis/Leistung bleiben entscheidend.

Jury unter sechs hervorragenden Projekten einen unbestrittenen

Sieger ermitteln. Bereits 2012 soll der Baubeginn erfolgen.

Projekt Burgdorf

Aus einem Wettbewerb der Stadt Burgdorf zur Umnutzung ihres

Schlosses ging das Projekt «Offenes Schloss Burgdorf» als Sieger

hervor. Das Projekt will die mittelalterliche Burganlage erhalten

und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Durch die neue ganzjährige

Nutzung der Schlossanlage soll ein neuer Schwerpunkt für

die regionale Planung entstehen. Die Bewahrung und Belebung der

Schlossanlage basiert auf einer Umnutzung zu einer Jugendherberge

sowie Gastronomiebetrieb und Museen. Die breit abgestützten

Nutzergruppen bilden wichtige Synergien und garantieren die

Wirtschaftlichkeit. 2012 soll nun das Projekt konkretisiert und die

Finanzierung gesichert werden.

Weitere Projekte

Seit längerem besteht grosser Sanierungsbedarf in der Jugendherberge

Pontresina. Zwischen April und Juni 2012 erfolgt eine Teilsanierung

der Zimmer und des Restaurants. Für das Haus in Avenches

wurde ein Vorprojekt für eine Teilsanierung erarbeitet. Dieses

soll im Winter 2012/13 zur Umsetzung kommen. Das Projekt für

den Neubau einer Jugendherberge in Neuchâtel ist leider weiterhin

durch die nachbarschaftlichen Einsprachen blockiert. Der bevorstehende

Entscheid des Bundesgerichts wird über die mögliche

Realisation Klarheit schaffen. Die Projektierung der Neu-/Umbauten

in Bern und Figino werden im Jahr 2012 konkretisiert, in Genf

soll eine zweite Jugendherberge als Ergänzung zum Franchisebetrieb

entstehen. Diverse Projektideen an verschiedenen Standorten

wie zum Beispiel in der Surselva (Disentis, Laax, Flims), Appenzell

und im Berner Seeland werden weiterentwickelt. Anstehende

Mietvertragsverlängerungen sollen die Standorte Klosters, Kreuzlingen

und Lausanne langfristig sichern.


aUSBLiCK & SChweRPUnKte 2012

zieltabelle 2012

Für unsere Gäste

Handlungsfeld Wir wollen... Leistungskennzahl

Qualitätssicherung und

Die definierten Qualitäts-, Arbeitssicherheit- und Umwelt- mind. 1 Q-Audit pro Betrieb

Qualitätsverbesserung

standards sicherstellen

Q-Gütesiegel

Zertifizierung und Rezertifizierung sämtliche Betriebe sind Schweiz- und

Schweizer Tourismus und HI-Q

HI-Q zertifiziert

Hindernisfreie Jugendherbergen Informationsbeschaffung und Ergänzung der Drucksachen Informationen über behindertengerechtes

sowie im Internet

Angebot über alle Betriebe vorhanden

Hindernisfreie Jugendherbergen Mitarbeiter schulen Mitarbeiter sind in Umgang mit Behinderten

und in der Abgabe von spezifischen

Informationen geschult

Food & Beverage Einkaufen bei Vertragslieferanten 100%iger Einkauf bei definierten

Lieferanten

Hygiene Neues Hygienekonzept einführen und umsetzen keine Beanstandungen bei Kontrollen

Hygiene Hygiene-Schulung durchführen jeder Betriebsleiter und Stellvertreter

nimmt an Schulung teil

Reklamationsmanagement Reklamationen auswerten und Massnahmen definieren täglich Auswertung und daraus ableitende

Massnahmen zuhanden Bereichsleiter und

Geschäftsleitung

Einfacher Unterhalt In jedem Betrieb die Verantwortlichkeit definieren regelmässige und systematische Kontrolle

Facility-Management Facility-Management aufbauen, umsetzen und sicherstellen Konzept, Checklisten und Schulung

Vertriebskanäle Internet aktualisiert halten täglich auf aktuellem Stand

Vertriebskanäle Interaktion auf Internet fördern 50’000 bestellte Newsletter

Reservationsmanagement Verfügbare Betten jederzeit auf E-Commerce freigeben 100%ige Buchbarkeit

Revenue- und Channelmanager Sämtliche Verkaufsplattformen im Revenue- und Channel- E-Commerce SJH und HI laufen sind

manager einbinden

eingebunden

Revenue- und Channelmanager Dynamisches Preissystem im Revenue- und Channelmanager

integrieren

dynamisches Pricing

New Technology Verfügbarkeit sicherstellen 100%ige Verfügbarkeit an 365 Tagen

Logiernächte Verkaufsaktivitäten planen 771’000

Mitgliederbestand Gezielte Werbung für Mitglieder 105’000

Mitgliederertrag in Mio. CHF Konsequenter Verkauf der Mitgliedschaften 2.1

Für unsere Mitarbeiter

Handlungsfeld Wir wollen... Leistungskennzahl

Einführung Jeden Mitarbeiter stufengerecht einführen stufengerechtes Einführungsprogramm

Zielvereinbarung und

Zielvereinbarung, Leistungsbeurteilung und individueller Zielvereinbarung, Leistungsbeurteilung,

Qualifikation

Entwicklungsplan mit jedem Mitarbeiter durchführen

Entwicklungsplan für jeden Mitarbeiter

Weiterbildung Aktives stufengerechtes Weiterbildungsmanagement mind. 1 Kurs pro Kadermitarbeiter

Zufriedenheit Arbeitsklima positiv beeinflussen Zufriedenheitsgrad 90

Fluktuationsrate Arbeitsklima positiv beeinflussen und Mitarbeiter aktiv fördern max. 8%

Für unser Verhältnis zur Umwelt

Handlungsfeld Wir wollen... Leistungskennzahl

Raumwärme CO2-Fracht Reduktion CO2-Fracht gegenüber Jahr 2000 mind. 40%

Stromverbrauch Limitierung Stromverbrauch pro Logiernacht max. 4.5 kWh

Wasserverbrauch Limitierung Wasserverbrauch pro Logiernacht max. 125 lt

CO 2 Kompensation Aktiver Verkauf der CO 2 Kompensation 65% der Gäste kompensieren

Mobilität Anreizsystem für Gäste zur Benützung des ÖV’s für die Anreise

schaffen

Konzeption und Einführung


aUSBLiCK & SChweRPUnKte 2012

Für unsere Wirtschaftlichkeit

Handlungsfeld Wir wollen... Leistungskennzahl

Marktentwicklung Systematische Stammkundenpflege Stammgast-Anteil halten

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Marktentwicklung Neue Märkte erschliessen durch eine bessere Distribution FITs Schweiz und Ausland um 5% steigern

Marktentwicklung Fokus auf Schulen, Fachhochschulen, Universitäten Gruppen Schweiz um 5% steigern

Marktentwicklung Fokus auf Sportgruppen und Vereine in Deutschland und TO’s in

Osteuropa

Gruppen Ausland um 5% steigern

Rechnungswesen Qualitätssicherungssystem im Bereich Reporting einführen Qualitätssicherungssystem

Bettenauslastung Erhöhung Bettenauslastung 53%

Umsatz in Mio. CHF Steigerung Umsatz 44.1

Incoming Umsatz in Mio. CHF Umsatz im Incoming halten 0.45

E-Commerce Umsatz

in Mio. CHF

Steigerung E-Commerce Umsatz 11.0

Cross-Selling Umsatz

in Mio. CHF

Aktives Cross-Selling 0.5

Kalkulationen Minimalmargen einhalten 72% Küche

55% Getränke

25% Kiosk

15% Ticketverkauf

Cashflow Investitionstätigkeit am Geschäftsverlauf anpassen 40% des Cashflow deckt sämtliche

Investitionen

Eigenkapitalverzinsung Verzinsung des Eigenkapitals 1%

Produktivität pro Mitarbeiter in

CHF

Flexible am Geschäftsverlauf angepasste Personalplanung 160’000

Riskmanagement Laufende Überprüfung der Risiken gemäss IQMS-Vorgaben Risikominimierung


Schweizer Jugendherbergen.

Schaffhauserstrasse 14, 8042 Zürich.

Telefon +41 (0)44 360 14 14. www.youthhostel.ch,

www.facebook.com/youthhostel.ch

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